hallertau magazin 2017-1

Hallertau

Lust auf Heimat. Entspannen und Geniessen: Entdecken Sie das bayerische Hopfenland! Reportagen über Menschen, Landschaft, Feste, Freizeitangebote, Spezialitäten, Geschichte, Hopfen und Bier...

Hopsteiners „2016 Unique“

Die Mischung macht’s:

Wer Hopfen kann, kann Bier!

Pixelio.de/bbroianigo

Nach einer besonderen rezeptur der Hopsteiner-Braumeister

Michael Geißer (r.) und Frank Peifer wurde beim Giesinger

Bräu ein besonderes Bier eingebraut: Giesinger Munique

Das Mainburger Unternehmen Hopsteiner

zählt zu den Weltmarktführern im Handel

und der Verarbeitung von Hopfen. Großes

Augenmerk wird bei Hopsteiner auch auf

die Forschung sowie die Züchtung neuer

Hopfensorten gelegt. Aus diesem Züchtungsprogramm

wurden für die Ernte 2016

insgesamt 1.845 Hopfen-Zuchtstämme

selektiert! Und damit den Brauern Rezepturen

mit bestimmten Hopfensorten unterbreitet

werden können, werden seit

Jahren kontinuierlich eigene Brauversuche

angelegt. Beispielsweise von den beiden

Hopsteiner-Braumeistern Frank Peifer und

Michael Geißer. Unlängst haben sie ein ganz

besonderes Bier gebraut, das erstmals auch

von Bierfreunden in

der Hallertau bezogen

werden kann. Und das

kam so: Seit 2006 gibt

es den Giesinger Bräu,

die erste Brauerei -

Neugründung seit über

100 Jahren in München. Vom ersten Tag

an bezieht die Brauerei ihren Hopfen aus

der Hallertau bei der Firma Hopsteiner,

Mainburg. Braumeister Simon Rossmann

experimentiert gerne mit Rohstoffen und

dabei vor allem mit Hopfen. Klar, dass

Rossmann besonderes Interesse an Hopfen-Neuzüchtungen

von Hopsteiner zeigt.

Auf der Braumesse in Nürnberg im Herbst

2016 entsteht schließlich die Idee, aus

allen 1.845 Zuchtstämmen von Hopsteiner

einmalig eine besondere Hopfenmischung

zu kreiieren, die schließlich den

Namen „Unique“ erhält. Gemeinsam mit

den Hopsteiner-Braumeistern macht sich

Rossmann in diesem Frühjahr ans Werk,

um eine spezielle Rezeptur zu entwickeln.

Als Biertyp wird Heller Bock gewählt, dazu

feinste Spezialmalze und natürlich der

Unique-Hopfen (gepaart mit der Aromahopfensorte

Hersbrucker). Das Brauverfahren

ist, wie in einer Handwerksbrauerei

üblich, sehr aufwändig: doppelte Maische,

mehrfache Hopfengabe und schließlich

eine achtwöchige Kaltlagerung. Entstanden

ist so ein außergewöhnliches Bockbier

mit 6,8 Prozent Alkohol, einer Stammwürze

von 16,5 Prozent und 42 Bittereinheiten.

In Anlehnung an die Bezeichnung

dieses Hopfen-Blends bekommt das Bier

den Namen „Giesinger Munique“ und ist

ab sofort in München und der Region im

gut sortierten Getränkehandel erhältlich.

„Freunde von Bierspezialitäten sollten

nicht zögern“, betont Joachim Gehde,

Geschäftsführer der Firma Hopsteiner,

„dieses Bier mit der 2016er Hopfen -

mischung Unique gibt es nur in diesem

Jahr und nur für kurze Zeit.“ ah




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