hallertau magazin 2017-1

Hallertau

Lust auf Heimat. Entspannen und Geniessen: Entdecken Sie das bayerische Hopfenland! Reportagen über Menschen, Landschaft, Feste, Freizeitangebote, Spezialitäten, Geschichte, Hopfen und Bier...

in Schuhbauers Küche werden

ausschließlich „Freisinger Land“

Produkte verwendet. Die

Vermarktungsgemeinschaft

verpflichtet sich der regionalen,

nachhaltigen und ökologischen

Produktion von Nahrungsmitteln.

Theatervereins gehören zum festen Programm und machen den

Oberwirt immer wieder zu einem Live-Kultur-Event im Ampertal.

Die nächste größere Baumaßnahme ist gerade in Planung: Das

Obergeschoß wird demnächst als Hotel ausgebaut, da die Nachfrage

den Bestand von derzeit vier Zimmern bei weitem überschreitet.

Aufwändig modernisiert wurde unter Benedikt

Schuhbauer die Ausstattung der Küche. Weitgehend unangetastet

aber blieb die Ausstattung des Restaurants: Die dunkle Holzvertäfelung

und der stattliche Kachelofen verströmen eine

ähnlich zeitlose Gemütlichkeit wie die Nebenzimmer (Hubertusstube,

Sängerstüberl) und bieten für mehr als 150 Gäste Platz –

was dennoch an Sonn- und Feiertagen eine Reservierung empfehlenswert

macht. Selbst wenn schönes Wetter eine Nutzung des

schmucken Biergartens unter Kastanien ermöglicht.

Einkauf bei „Freisinger Land“

Ein absolutes Alleinstellungsmerkmal des „Schuhbauers“ ist die

ausschließliche Verwendung von Produkten der Vermarktungsgemeinschaft

„Freisinger Land“, deren Mitglieder sich der regionalen,

nachhaltigen oder ökologischen Produktion von

Nahrungsmitteln verpflichtet haben. „Wir kaufen unsere Produkte

nur bei Mitglieds-Landwirten, die nach diesen strengen

Kriterien arbeiten“, betont Schuhbauer, der seit 2014 auch im

Vorstand der Initiative ist und das Angebot der eigenen Metzgerei

entsprechend umgestellt hat – sofern es nicht aus der eigenen

Zucht von Galloway-Rindern stammt, die extensiv gehalten

werden. Die Produkte der Metzgerei – logisch unter dem Brand

„Schuhbauers“ – gibt es seit kurzem auch beim Lebensmitteleinzelhändler

REWE, „bei denen Regionalität immer mehr

geschätzt ist“, erläutert Schuhbauer, „wir sind dort sogar mit

Convenience-Produkten wie Gulasch oder Saucen im Glas gelistet.“

Keinen einzigen Tag habe er bereut, in den Familienbetrieb eingestiegen

zu sein, betont der Kirchdorfer Gastronomie-Unternehmer,

wenngleich es doch eine enorme Arbeitsbelastung sei.

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Auf in die schöne Hallertau:

Engagierte Fachkräfte und ambitionierte

Lehrlinge gesucht!

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Dies sei auch ein Problem bei der Suche nach guten Fachkräften

und Lehrlingen. „Da kann man einen noch so guten Namen

haben, wir haben hier auf dem Land einfach einen Standortnachteil

gegenüber dem nahen München.“

Dabei haben die Schuhbauers noch einiges vor. So soll der

florierende Geschäftsbereich Catering weiter ausgebaut werden.

„Wir haben seit Jahren treue Stammkunden, für die wir

Veranstaltungen mit bis zu 900 Gästen ausrichten.“ Über allen

Expansionsplänen aber steht für Benedikt Schuhbauer eine

Maxime: „Wir wollen gute Gastgeber sein und immer Top-

Qualität bieten.“ ah, Fotos: Rainer Lehmann

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