hallertau magazin 2017-1

Hallertau

Lust auf Heimat. Entspannen und Geniessen: Entdecken Sie das bayerische Hopfenland! Reportagen über Menschen, Landschaft, Feste, Freizeitangebote, Spezialitäten, Geschichte, Hopfen und Bier...

HALLERTAUER

BIERE

Hintergrund: Fotolia

Christian Hermann, Bernhard

Nieder, thilo steindorf und

Alexander Herzog (v.l.n.r.) verkosten

besondere Hallertauer Biere

Fotos: Privat

In dieser Rubrik stellt das hallertau-Magazin

jeweils drei Bier-Besonderheiten vor:

z. B. besonders gehopfte, temporär

erhältliche, prämierte oder erstmals

gebraute Biere.

„Hallertauer Hopfenperle“

Urban Chestnut, Wolnzach

Alkohol: 5,2 Vol. · Stammwürze: 12

Besonderheit: besonders gehopftes, unfiltriertes

Lagerbier mit einer Kellerbiernote

Farbe/Optik: goldgelb, schöner, weißer feinporiger

Schaum

Geruch: leichter Geruch nach Kellerbier, Hefeund

Hopfenaromen

Hopfenaroma: für diesen Biertyp eher deutliche

Hopfennoten

Vollmundigkeit: angenehm zu trinken, zurückhaltende

Malzaromen, angenehme Hopfenbittere

Rezenz: frisch, klar, sehr angenehm im Nachtrunk

Gesamteindruck:

Kein ganz typischer Lagerbier-Vertreter, trotzdem ein

besonders gelungenes Bier mit hoher Drinkability

BewertUNG

„Munique“

Hopsteiner & Giesinger Bräu

Alkohol: 6,8 Vol. · Stammwürze: 16,5

Besonderheit: heller, untergäriger Bock, ein Blend

(„Unique“) aus 1845 Hopfensorten und Hersbrucker

Farbe/Optik: bernsteinfarben, ausgeprägte Trübung,

kräftiger Schaum, der allerdings schnell abbaut

Geruch: Hopfenarmonen statt der erwarteten Malznoten,

die für einen untergärigen Bock typisch wären

Hopfenaroma: ausgeprägte Hopfenbittere

Vollmundigkeit: im Antrunk eine eher irritierende

Hopfenbittere, die im Nachtrunk fast verschwindet und

sortentypischen Malz-Karamell-Aromen Platz macht

Rezenz: für ein Bockbier außergewöhnlich frisch,

der hohe Alkoholgehalt ist kaum wahrnehmbar

Gesamteindruck:

Ein untypischer Vertreter der Sorte untergäriger Bock,

wo die Hopfenaromen, die eigentlich erwartete Malz-

Süße überlagern. Außergewöhnlich. Ein Klasse-Bier!

BewertUNG

„tap X, Nelson sauvin “

Schneider Weisse

Alkohol: 7,3 Vol. · Stammwürze: 16,8

Besonderheit: saisonal gebrauter Weizenbock

mit dem neuseeländischen Hopfen Nelson Sauvin

Farbe/Optik: ausgeprägter Schaum wie geschlagene

Sahne, naturtrüb, bernsteinfarben

Geruch: betonte Hefenoten, leichte Fruchtaromen

Hopfenaroma: abgerundet, blumig-fruchtig

Vollmundigkeit: optimal ausbalancierte Komposition

aus sortentypischen Malz- und Hopfen -

aromen, sehr hohe Drinkability

Rezenz: angenehm, süffig, lässt den hohen Alkoholgehalt

nicht erkennen

Gesamteindruck:

Total überzeugend! Ein Meistersud, den Bierfreunde

unbedingt probieren sollten!

BewertUNG

sKAlA

Der Braumeister sollte sich Rat holen

Akzeptabel, hinterlässt wenig Eindruck

Ein gut trinkbares „Tafel-Bier“

Ein feines Bier, lohnt auch einen Umweg!

Ein herausragendes Bier, unbedingt probieren!

Sensation, ein Bier zum Niederknien!

Hintergrund: Mittenentzwei/pixelio.de

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