Dompfarrbrief 2017/2

SigridStadler

Pfarrbrief 2017/2 der Dompfarre Linz

P.b.b. Verlagspostamt 4020 Linz - GZ 02Z030640 M

Dompfarrbrief

Linz

2/2017

Wir wünschen Ihnen

erholsame Tage und

einen schönen Sommer!


Chronik

Taufe

Anna Geiselmayr, Langgasse

Hanna Keplinger, Böhmerwaldstraße

Maximilian Thaller, Kroatengasse

Luis Baumgartner, Volksgartenstraße

Valentina Ziernhöld, Wurmstraße

Kajetan und Severin Süß, Herrenstraße

Ferdinand Franz Schiefermair-Mollnhuber,

Harrachstraße

Leander und Jonathan Brunnader, Stockhofstraße

Lea Marie Höfer, Böhmerwaldstraße

Gottesdienste

in der Kirche der Kreuz-

schwestern

(ab 16. Juni 2017)

(Abweichungen sind möglich, bitte beachten Sie den Aushang!)

Sonntage

Sa 18.15 Uhr Vorabendmesse

So 9.00 Uhr Kinder- und

Familienmesse

(während der Schulzeit)

10.00 Uhr Hochamt

11.30 Uhr Mittagsmesse

18.15 Uhr Abendmesse

täglich

ca. 17.45 Uhr Rosenkranz

18.15 Uhr Hl. Messe

(lt. Aushang)

jeden 3. montag im monat

(nicht in den Sommerferien)

18.15 Uhr Frauenmesse

Tagzeitenliturgie

Donnerstag

(und freitag in den ferien)

12.15 Uhr Mittagsgebet

(Anbetungskapelle (Dom)

freitag

17.00 Uhr gesungene Vesper

(ab 23. Juni in der Kirche der

Barmherzigen Brüder)

Bitte beachten Sie die Ausnahmen

in den Schaukästen!

Samstag (während der Schulzeit)

8.00 Uhr Laudes

(Anbetungskapelle (Dom)

2

Der Herr segne

diese Neugetauften,

ihre Eltern und ihre Paten!

im Tod

vorausgegangen

Eugenie Lang, Karl-Wiser-Straße

Ilse Klug, Figulystraße

Friederike Koller, Stockhofstraße

Stephanie Egger, Liebigstraße, früher

Landstraße

Friederike Christl, Stifterstraße

Der Herr schenke ihnen

ewige Freude!

Bürozeiten

Herrenstraße 26

4020 Linz

Telefon: 0732/77 78 85-0

email: dompfarre@dioezese-linz.at

www.dioezese-linz.at/dompfarre

Mo - Fr 9.00 - 11.00 Uhr

während der Schulzeit auch:

Di 17.00 - 19.00 Uhr

pfarrsekretärinnen:

Gabriele Trawöger

Bettina Wittendorfer

Aussprache/Beichte

(Aussprachezimmer im Mariendom)

Mo - Sa 17.00 - 18.00 Uhr

(lt. Aushang)

Anbetung

(Anbetungskapelle im Mariendom)

Mo - Sa 8.00 - 9.30 Uhr

17.00 - 18.00 Uhr

(keine Anbetung an Sonn- und Feiertagen)

10. Juni

18.15 Uhr im

Marien dom

Gottesdienste (Messfeiern) im Gebiet der Dompfarre

montag - Samstag

Sonntag

mariendom

wegen des Umbaues (ab 16. Juni) keine Messfeiern

barmherzige brüder 5.55 Uhr 9.15 Uhr

Herrenstraße 33 Di (mit Krankensalbung), Mi, Do 17.30 Uhr 10.30 Uhr polnisch

Sa 16.30 Uhr tschechisch/slowakisch*

barmherzige Schwestern 5.55 Uhr 8.15 Uhr Patientenkapelle

Herrenstraße 37

Mo, Di 18.30 Uhr Patientenkapelle

Mi Krankensalbung 18.30 Uhr Patientenkapelle

jeden zweiten Sonntag im Monat 10.00 Uhr türkisch/persisch

zweiter und vierter Sonntag im Monat 16.00 Uhr rumänisch

Karmelitenkirche 7.15 Uhr 6.30 Uhr

Landstraße 33 10.00 Uhr 9.00 Uhr

17.30 Uhr 10.00 Uhr

11.00 Uhr

17.30 Uhr

Krypta (Eingang Harrachstraße) jeden ersten und dritten Sonntag im Monat 10.30 Uhr ukrainisch,

Ritus: griechisch-katholisch

Karmelitinnenkirche 6.45 Uhr 8.00 Uhr

Langgasse 17

Kreuzschwestern ca. 7.15 Uhr (Kinder- und Familienmesse) 9.00 Uhr *

Wurmstraße 5

18.15 Uhr

10.00 Uhr

11.30 Uhr

18.15 Uhr

marienschwestern 7.00 Uhr 9.00 Uhr

Friedensplatz 1

Ursulinenkirche (Mo - Fr) 12.15 Uhr * 20.00 Uhr

Landstraße 31

* entfällt in den Ferien

Die englische Messe wird in der Pfarre Heiliger Geist (Dornach) gefeiert.

Dompfarrbrief 2/2017


Was sich so tut

Liebe Leserin, lieber Leser!

Umbau

Oft werde ich gefragt: „Was tut sich

denn so bei dir?“ Ich kann das als Eröffnungsfrage

für sog. „small-talk“,

für eine eher unverbindliche Konversation

bei bestimmten gesellschaftlichen

Anlässen verstehen. Und wenn

ich dann antworte „Das Übliche“,

bleibe ich auf dieser Ebene des eher

oberflächlichen Gesprächs.

Manchmal spüre ich hinter der Frage

„Was tut sich so bei dir?“ ein Interesse

an dem, „was sich so tut“.

Ich nehme jetzt einmal bei Ihnen,

liebe Leserin, lieber Leser, die zweite

Möglichkeit an und erzähle, was sich

in den nächsten Wochen und Monaten

„so tun wird“.

Das Auffälligste wird der Umbau, die

Neugestaltung des Innenraums im

Dom sein. Ich erinnere mich, dass ich

im Herbst 2006 (im Pfarrbrief) das

erste Mal davon gesprochen habe,

dass eine Umgestaltung des Altarraums

sinnvoll erschiene. Das war

damals nicht ein Jux-Gedanke, sondern

ist aus der Erfahrung entstanden,

dass bei großen Festen relativ

wenig Platz rund um den Altar ist.

Bei der Feier der Amtsübernahme

von Bischof Ludwig Schwarz wurde

das schon erlebbar, bei der Seligsprechungsfeier

für Franz Jägerstätter

war es eine große Herausforderung,

in dem doch relativ kleinen Raum

den vielen Bischöfen und Priestern

genügend Raum zu geben. Für die

Musik blieb dort, wo sonst der Domchor

steht, kein Platz.

Ich bin den Kreuzschwestern dankbar,

dass wir in der Zeit des Umbaus

in ihrer Kirche (in der Wurmstraße)

alle Gottesdienste feiern können. Die

englische Messe wird allerdings in

die Pfarre Hl. Geist (in Dornach) ausweichen.

Vor der Kreuzschwesternkirche

wird eine Kinderwagen- und

Rollstuhlrampe errichtet, sodass ein

leichterer Zugang zur Kirche entsteht.

Eine gewisse Umgewöhnung

wird notwendig sein, vor allem die

Fronleichnam

Planung des Zeitaufwands für den

Weg zur Kirche.

Das Fronleichnamsfest wird heuer

eine etwas andere Gestalt haben. Die

evangelische Kirche A.B. in Oberösterreich

wird ihren Gottesdienst

zum Reformationsgedenken im Rahmen

ihres Kirchentags am Domplatz

feiern. Der Abschluss ihres Gottesdienstes

und unserer Fronleichnamsprozession

wird eine gemeinsame

Feier sein. Ich weiß, dass das noch

nicht die von vielen gewünschte und

ersehnte Gemeinschaft im Herrenmahl

ist, halte es aber für einen wichtigen

Schritt auf dieses Ziel hin. Die

Gespräche jedenfalls, die das „Gemeinsame

Wort zum Reformationsgedenken

2017“ und den

„Gemeinsamen Hirtenbrief“ des Bischofs

und des Superintendenten vorbereitet

haben, waren sehr hilfreich,

um weitere Hindernisse auf dem Weg

zur sichtbaren Einheit der Kirchen

auszuräumen oder zumindest zu verkleinern.

Der neue PGR

Der neue Pfarrgemeinderat hat sich

konstituiert. Er wird sich den Herausforderungen

stellen, vor die wir als

Dompfarre und als Kirche in Linz gestellt

sind. Jedes Mitglied des PGR

bringt seine Sicht der heutigen Zeit,

seinen persönlichen Glauben und

sein Engagement für die Botschaft

Jesu ein. Das Evangelium in unserer

Gesellschaft zu verkünden und zu

leben, einander in diesem Anliegen

zu bestärken und zu ermutigen, sowie

hilfreiche Strukturen zu nützen oder

zu entwickeln, wird nach meiner Einschätzung

die Herausforderung werden.

„Was tut sich denn so?“ – In den

kommenden Monaten wird sich viel

tun, was alles andere als „üblich“ ist.

Was ich mir wünsche, ist, dass das

alles auf die „übliche Art“ geschieht:

in einer ehrlichen Auseinandersetzung

mit den anstehenden Fragen, in

großer Solidarität mit den betroffenen

Menschen und mit dem möglichen

persönlichen Einsatz für die gemeinsame

Sache.

Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit, in

den Sommermonaten eine gute Erholung

und viele schöne Erfahrungen in

entspannter Atmosphäre.

Ihr Pfarrer

3

Dompfarrbrief 2/2017


Die Bibel - revidierte E

Werden und Anliegen

In diesem Jahr 2017 dürfen Christinnen

und Christen die Geburt von

zwei Schwestern, wenn auch sehr

verschiedenen Alters, feiern: die

Neubearbeitung der Lutherbibel zum

Jubiläumsjahr der evangelischen Kirche

und in unserer römisch-katholischen

Kirche die Revision der

weitaus jüngeren Schwester, der Einheitsübersetzung

aus dem Jahr 1979.

– Ein kurzer Blick auf den Prozess

der Entstehung und Neubearbeitung

der Einheitsübersetzung sowie auf ihr

Anliegen und ein paar Beispiele der

Revision sollen anregen, darin auch

zu lesen.

Stationen der Einheitsüber-

setzung und ihrer Revision

Das Anliegen einer einheitlichen katholischen

Bibelübersetzung in deutscher

Sprache reicht vor den Beginn

des Zweiten Vatikanischen Konzils

1962 zurück. Dort wurde die Bedeutung

der Bibel für die Erneuerung

von Liturgie, Katechese sowie für

den persönlichen Glauben vielfältig

und fundamental bestätigt. So erschien

1979 erstmals eine gemeinsame

offizielle Bibelübersetzung aus

den Ursprachen (Hebräisch, Aramäisch,

Griechisch. Anm. d. Red.) für

den deutschen Sprachraum. Nach fast

drei Jahrzehnten Verwendung in der

Praxis beschlossen die zuständigen

Bischofskonferenzen 2003 eine „moderate

Revision“ der Einheitsübersetzung.

Die 2006 begonnenen Arbeiten

sollten die Übersetzung an den der

gegenwärtigen Kenntnis entsprechenden

hebräischen und griechischen Urtexten

neu überprüfen, Fehler

korrigieren, aber auch ursprüngliche

biblische Sprachbilder wieder im

Wortlaut wiedergeben, z.B. Arm oder

Hand statt Macht und Gewalt oder

das biblische „siehe“.

Die revidierte Einheitsübersetzung ist

also dem ursprünglichen Wortlaut

wieder näher und daher nicht immer

so glatt wie die bisherige Fassung.

Vor allem die Einführungen zu den

einzelnen Büchern sowie Gliederungen,

Zwischenüberschriften und Anmerkungen

sollten überarbeitet

werden.

So wurden die einzelnen biblischen

Bücher Fachleuten zur Bearbeitung

übergeben. Ein Leitungsgremium aus

Vertretern der Bischofskonferenzen

(+ W. Egger, J. Wanke, A. Kothgasser,

M. Gächter), vier Alttestamentlern

(H.-W. Jüngling, J. Marböck, A.

Schenker, + E. Zenger) und drei Neutestamentlern

(J. Gnilka, + R. Pesch,

F. Zeilinger) hatten die eingelangten

Revisionen zu prüfen. So sind den

verschiedenen Übersetzerinnen und

Übersetzern entsprechend auch die

Bearbeitungen der einzelnen Bücher

durchaus unterschiedlich, zum Teil

gering, zum Teil kräftiger. Die 2016

von der Gottesdienstkongregation genehmigte

revidierte Übersetzung ist

demnach als Gemeinschaftswerk

nicht völlig einheitlich.

Probleme und Beispiele der

Revision

Übersetzungen stehen immer in der

Spannung zwischen dem Maß der

Treue zum ursprünglichen Text und

Wortlaut oder größerer Nähe zur

Zielsprache, d.h. der Orientierung an

Sprache und Denken der Leser und

Hörer. Ein humorvolles konkretes

Beispiel aus der Geschichte wäre die

Diskussion zwischen Hieronymus

und Augustinus über den den Propheten

Jona schützenden Rizinusstrauch

(Jona 4,6f.9f.): Hieronymus schlug

den für seine Leserschaft bekannten

Efeu vor, Augustinus jedoch bestand

fest auf dem ihr bekannten Kürbis.

4

Vom hebräischen und griechischen Urtext zur einheitsübersetzung

Eine wichtige Neuerung der Revision

ist z.B. die längere griechische Fassung

als Textgrundlage für das Sirachbuch

gegenüber dem niemals

existierenden Mischtext aus hebräischen

Fragmenten sowie griechischen

und syrischen Fassungen der

alten Einheitsübersetzung; für das

Tobitbuch wurde die längere griechi-

Dompfarrbrief 2/2017


inheitsübersetzung

Fotos: Sigrid Stadler

verschiedene bibelausgaben, u.a. die aktuelle revidierte einheitsübersetzung

sche Fassung gewählt. Diese Entscheidungen

machen aufmerksam:

Worte oder Bücher sind nur Zeugnisse

für das Geschehen der Offenbarung,

die in der Selbstmitteilung

Gottes selber besteht, vor allem in

der Person Jesu Christi.

Doch nun ein paar bemerkenswerte

Einzelbeispiele der Revision. Dies ist

für das Alte Testament aus Rücksicht

auf das Judentum die Vermeidung

des Gottesnamens „Jahwe“ und entsprechend

dem „Kyrios“ der griechischen

Bibel dessen Ersetzung durch

HERR (in Großbuchstaben), so z.B.

Dtn 6,4: „Höre Israel, der HERR

unser Gott, der HERR ist einzig.“ Ex

3,14 betont gegenüber dem „Ich bin

der ‚ich bin da‘ “ der alten Übersetzung

zu recht stärker Gottes Freiheit

„Ich bin, der ich bin“. Bedeutsam ist

auch Jer 31,33 der Rückgriff auf den

hebräischen Text: „Ich habe meine

Kommunion zu Hause

Dompfarrbrief 2/2017

Weisung in ihre Mitte gegeben“, d.h.

Gott hat(!) mit Israel seinen Bund bereits

begonnen, während er im griechischen

und lateinischen Text nur

zukünftige Gabe ist. Ps 23 wäre wie

manche Psalmen ein Beispiel urtextnaher

kraftvoller Formulierungen von

einem Gott, der die Lebenskraft zurückbringt

(vgl. Ps 23,3).

Im Neuen Testament sei vor allem

auf die Anrede „Brüder und Schwestern“

in den Mahnreden als Beispiel

geschlechtsneutraler Sprache hingewiesen

sowie auf die frauengerechte

Übersetzung Röm 16,3-7, wo es nach

den Grüßen an Priska und Aquila nun

wieder heißt: „Grüßt Andronikus und

Junia … sie ragen heraus unter den

Aposteln“; d.h. auch eine Frau gehört

zum Kreis führender Missionare, zu

den „Aposteln“. (Erst seit dem Mittelalter

war man der Meinung, aus

Junia einen Mann machen zu müssen.)

Pfarrangehörige, die nicht mobil sind, können die Kommunion zu Hause

empfangen.

Frauen und Männer aus der Pfarre haben sich bereit erklärt, einmal im

Monat die Kommunion zu jenen zu bringen, die die Eucharistiefeier nicht

mitfeiern können. Der Kommunionempfang findet im Rahmen einer kurzen

Andacht statt.

Wenn Sie dies in Anspruch nehmen wollen, wenden Sie sich bitte an das

Pfarrbüro: 0732/777885 oder melden Sie sich unter dompfarre@dioezeselinz.at.

Für Fragen steht Ihnen Diakon Peter Schwarzenbacher gerne zur Verfügung:

0664/3601505 oder p.schwarzenbacher@gmx.net. Peter Schwarzenbacher, Diakon

Beachtenswert ist auch die Tilgung

antijüdischer Formulierungen in der

Revision, so z.B. die neue Überschrift

zu Joh 12,32-43: ‚Rückblick

auf das Wirken Jesu in Israel‘ gegenüber

‚Jesu Urteil über den Unglauben

der Juden‘ oder die Ersetzung von

Verwerfung in Röm 11,15 durch Zurückweisung.

Die Revision legt auch Wert darauf,

durch die Verwendung gleichbleibender

theologischer Begriffe und Formulierungen

Zusammenhänge und

Einheit biblischer Texte neu lebendig

werden zu lassen, so z.B. etwa die

Verheißung des ‚selig‘ Ps 1,1; 2,12;

119,1-2 mit den Seligpreisungen der

Bergpredigt Mt 5,1-11.

Impulse

Die revidierte Einheitsübersetzung

kann und wird in der langen, spannenden

Geschichte der Bibelübersetzungen

gerade auch in deutscher

Sprache kein Abschluss sein. Was

Hermann Gunkel nach langer Arbeit

1926 an den Beginn seines großen

Psalmenkommentars gestellt hat „Bin

ich zu Ende, beginne ich“, gilt auch

hier. Die neue Übersetzung kann und

soll jedoch Impuls sein, sie in Liturgie,

Verkündigung und persönlicher

Frömmigkeit eifrig zu verwenden,

damit sich biblische Texte wieder

einprägen, nicht bloß ins Gedächtnis.

Die Lektüre soll vor allem dem Einprägen

und Übersetzen der Bibel ins

Leben dienen. Johannes Marböck

5


Die revidierte Einheitsübersetzung:

Nimm und lies

Im April 2016 wurde von Rom die

Bearbeitung (Revision) der bisherigen

Einheitsübersetzung genehmigt.

Verschiedene Ausgaben (auch zweifärbige

– wie das Gotteslob) stehen

zur Verfügung; sogar auch schon eine

kostengünstige Großdruckausgabe.

Das Projekt hat sich gelohnt. Ein positiver

Impuls für die Lektüre der

Bibel in der Liturgie, in Bibelrunden

sowie für die persönliche Schriftlesung

ist gelungen.

Einheitsübersetzung

Nach dem II. Vatikanischen Konzil

wurde in den 70er Jahren die erste

deutschsprachige Einheitsübersetzung

erstellt. Damals gab es zwar

mehrere katholische Übersetzungen

ins Deutsche, aber keinen einheitlichen

Text, weil als zentrale Bibelausgabe

immer noch der lateinische Text

maßgebend war. Von dieser „Vereinheitlichung“

kommt der Name „Einheitsübersetzung“.

Und nach über 40

Jahren war es nötig, inzwischen entdeckte

Fehler und Schwächen zu beseitigen.

Natürlich wäre es

wünschenswert – und sinnvoll – gewesen,

so ein Großprojekt mit den

evangelischen Glaubensgeschwistern

gemeinsam durchzuführen, doch

dafür war offensichtlich die Zeit noch

nicht reif. Auf evangelischer Seite

wurde etwa zeitgleich die Lutherbibel

neu bearbeitet. Aber: Beide haben

bei vielen Verbesserungen die Errungenschaften

der anderen berücksichtigt.

verändert zu akzeptieren. Wenn es

z.B. im von vielen auswendig gelernten

Psalm 23 jetzt heißt: „Meine Lebenskraft

bringt er zurück“, so ist das

wirklich etwas anderes als das bisherige

(aber falsche) „Er stillt mein Verlangen“.

Drei durchgängige Verände-

rungen

Vor allem bei drei Punkten wurde

stärker an den Urtext angepasst: beim

Gottesbild, bei der Stellung der Frau

und beim Judentum. Der Auferstandene

ruft uns jetzt am Ende des Matthäusevangeliums

zu: „Ich bin mit

euch“ – bisher war nur von einem

Gott, der „bei euch“ ist, die Rede. An

zahlreichen Stellen lesen wir jetzt

von Brüdern und Schwestern, wo bisher

nur Männer genannt wurden, und

die leider im Volk noch tief verwurzelte

Ablehnung der Juden hat jetzt

wesentlich weniger Anhalt in den

entsprechenden Bibeltexten, weil

auch da wörtlicher (und weniger judenfeindlich)

übersetzt wurde.

Der entscheidende Punkt

Die neuen Bibeln sind da. Jetzt geht

es darum, dass viele rasch zu diesen

neuen Ausgaben kommen und dann

selbst zum neuen Text einen für sie

passenden Zugang finden. Die neue

Übersetzung mit den Tausenden kleinen

Verbesserungen ist den Christinnen

und Christen (also uns selbst!)

bewusst zu machen, damit sie auch

akzeptiert wird. In den Gottesdiensten

dauert es noch mehr als ein Jahr,

bis auch da die neuen Texte verwendet

werden.

Gerne sende ich Interessierten auch

eine von mir gesammelte Auflistung

von wichtigen Veränderungen oder

Powerpointfolien zu:

bibelwerk@dioezese-linz.at oder

0732/7610-3231.

Viele unterschiedliche Bibelausgaben

samt Preisen finden Sie unter

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Bibelwerk Linz

Kapuzinerstraße 84, 4020 Linz

0732/7610-3231

bibelwerk@dioezese-linz.at

https://www.dioezese-linz.at/site/bibelwerk

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Eine maßvolle Revision

An der „maßvollen“ Revision waren

neben den entscheidenden Bischofskonferenzen

die führenden Bibelwissenschafter

und erfreulicherweise

erstmals auch viele Frauen beteiligt.

Aus meiner Sicht zeichnet die jetzt

vorliegende Fassung ein hohes Maß

an Ausgewogenheit aus. Wie wir jetzt

schon sehen, tun sich all jene, die

einen Text in einer bestimmten Form

gewohnt sind, sehr schwer, diesen

Dompfarrbrief 2/2017

Foto: Sigrid Stadler


PGR-Splitter

Bei der konstituierenden

Sitzung des

Pfarrgemeinderates

am 27. April wurden

die neuen Pfarrgemeinderatsmitglieder

angelobt.

In mehreren Wahlgängen wurde die

Leitung des PGR gewählt:

- Irene Wurm wurde als erste stellvertretende

Vorsitzende wiedergewählt.

- Mag. Christine Lipa-Reichetseder

wurde in einer Stichwahl als zweite

stellvertretende Vorsitzende,

- Sylvia Aufreiter wurde als weiteres

Mitglied in die Pfarrgemeinderatsleitung

gewählt.

Weiters wurden zwei zusätzliche Mitglieder

in den Pfarrgemeinderat kooptiert:

Judith Hamberger und Dr.

Rosmarie Köhler.

Danach wurde noch über die Mitglieder

des Finanzausschusses abgestimmt.

Der neue Pfarrgemeinderat der Dompfarre

umfasst insgesamt 28 Mitglieder

- 14 gewählte, zwölf amtliche

bzw. delegierte Mitglieder und zwei

kooptierte (17 Frauen/11 Männer).

Auf der Tagesordnung stand hierauf

der Zwischenbericht über die Innenraumgestaltung

des Doms.

Pfarrer Strasser informierte, dass die

Vorbereitungsarbeiten voll im Gange

sind und am 19. Juni die Umbaumaßnahmen

vor Ort gestartet werden. Die

Altarweihe wird am 8. Dezember

zum Patrozinium Mariä Empfängnis

gefeiert werden.

Pfarrgemeinderatsmitglied Christoph

Niemand konnte berichten, dass dankenswerterweise

bereits Spenden für

die Innenraumgestaltung eingegangen

sind. Er ersuchte die Pfarrgemeinderatsmitglieder,

den Spendenaufruf

zu unterstützen, indem sie die

Spendenmöglichkeit in ihrem Umfeld

propagieren.

Bei der Pfarrgemeinderatsklausur am

19./20. Mai ging es um die Schwerpunkte

der Seelsorge bis 2022.

Die nächste Pfarrgemeinderatssitzung

findet am 9. Oktober statt.

Emil Lauß

Glogwarts -

Akademie für

Hexen und

Zauberer

Diesen Sommer entführt das Jungschar-

und Ministrantenlager die Teilnehmer

auf die Glogwarts-Akademie

für Hexen und Zauberer, die ihnen

eine fundierte magische Grundausbildung

mit besten Berufsaussichten

und breitesten Tätigkeitsfeldern bietet,

sei es als ZauberstabmacherIn,

DrachenwärterIn, AurorIn oder professionelle

Quidditch-SpielerIn …

In der Küche zaubern uns Sabine Kagerer

und Petra Tlusty wieder die

größten Köstlichkeiten herbei. Pfarrer

Maximilian Strasser wird uns besuchen,

um mit uns die heilige Messe

zu feiern.

Die Anmeldung zum Lager läuft bis

zum 23. Juni 2017. Anmeldeformulare

können in den Jungschar- und

Ministranten-Stunden abgeholt und

bei den GruppenleiterInnen oder im

Pfarrbüro abgegeben werden.

Peter Kartaschov, Pastoralassistent

Gemeinsames

Engagement

verbindet viele

Frauen in der Kath.

Frauenbewegung

Das konnte man beim Suppentag

im Rahmen der Aktion Familienfasttag

am 12. März im Pfarrsaal

erleben. Unser schon „alt“-bewährtes

Team konnte sprichwörtlich aus

dem Vollen schöpfen und den zahlreichen

Besuchern g‘schmackige

Suppen anbieten, wie z.B.

- kräftige Rindsuppe aus dem

Gasthaus „Goldenes Dachl“,

- scharfe serbische Bohnensuppe

von Hobbykoch Gerhard Schauer,

- würzige Krautsuppe gekocht von

Tina, einer Teilnehmerin des

Sprachcafés

- und die beliebte und schon traditionelle

Tomatencremesuppe von

Anni Tlusty.

Dank der fleißigen AkteurInnen in

Küche und Drumherum, aber vor

allem dank der zahlreichen BesucherInnen

und SpenderInnen können

wir uns über einen Gesamterlös

von € 4.130,22 freuen.

Roswitha Schauer

Turmbesteigung mit Candle-Light-Dinner

Spezialangebot

Romantisches Dinner für 2

jeden 1. und 3. Freitag im Monat, 19.00 Uhr

Die einstündige Turmführung im Mariendom mit spektakulären

Ausblicken auf Linz bei Nacht ist eine schöne Einstimmung auf einen

romantischen Abend zu zweit. Genießen Sie anschließend ein exklusives

Candle-Light-Dinner in vier Gängen – ein außergewöhnlicher Abend in

einem unvergesslichen Ambiente!

Eine Reservierung ist mindestens zwei Tage vor dem gewünschten Termin

im DomCenter erforderlich. Max. 6 – 8 Personen pro Termin.

DomCenter Linz

Herrenstraße 36, 4020 Linz - Tel.+Fax: 0732/946100

Email: domcenter@dioezese-linz.at - Web: www.mariendom.at

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Dompfarrbrief 2/2017


So will ich alt sein!

Von Entscheidungen, die für uns getroffen werden, die wir aber lieber selber treffen.

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Fit bis ins hohe Alter, geistig und

körperlich – Credo und Verheißung

unserer Tage, getragen von

einem Menschenbild, in dem nur

der zählt, der sein Leben im Griff

hat. Doch wenn uns nicht ein

plötzlicher Tod ereilt, dann kommen

unweigerlich auch jene Jahre,

in denen wir auf Unterstützung angewiesen

sind. Wir können dazu

beitragen, dass wir uns auch dann

in unserem Leben zu Hause fühlen.

Einmal werden wir die Kontrolle

über unser Leben weitgehend aus der

Hand geben. Nach einem Sturz,

einem Schlaganfall oder bei fortschreitender

Demenz entscheiden andere,

was wir essen und anziehen, wo

wir leben, wie wir unsere Zeit verbringen.

Alle professionelle Pflege,

alle Liebe der Angehörigen ist auf

Vermutungen und Deutungen unseres

Verhaltens angewiesen, wenn wir unsere

Bedürfnisse nicht artikulieren

können. Wenn die nötigen Rahmenbedingungen

nicht gegeben sind,

stößt die größte Hilfsbereitschaft an

ihre Grenzen.

Veränderungen kann man nicht einfach

vorwegnehmen, wie sie wiederum

uns selbst verändern, ist offen.

Aber sich manchen Aufgaben zeitgerecht

zu stellen, kann helfen, dass die

letzten Jahre gelingen.

Wer bin ich?

Wie möchte ich leben? Beantworten

Sie diese Frage aufrichtig und sprechen

Sie mit ihren Angehörigen über

Ihre Gedanken oder schreiben Sie sie

auf!

Sind Sie gern allein oder lieber unter

Menschen? Suchen Sie Ruhe oder

Trubel?

Was schmeckt Ihnen? Wie können

Sie sich entspannen? Welche Ihrer

Habseligkeiten sind Ihnen teuer? Wie

beten Sie?

Erzählen Sie ihre Lebensgeschichte:

Orte, Personen, große Ereignisse genauso

wie Alltägliches. Ein gut beschriftetes

Fotoalbum hilft auch

Menschen, die Ihre Vergangenheit

nicht kennen, mit Ihnen Ausflüge

ebendorthin zu unternehmen.

Wichtig ist in all dem die Ehrlichkeit

– es hilft nichts, wenn Sie sagen, was

Sie für moralisch richtig oder gesellschaftlich

geboten halten. Es kommt

der Tag, an dem wirkmächtig wird,

was wirklich ist.

In Zumutungen einwilligen

Das Altern ist ein langer Prozess, den

wir schon in jungen Jahren beginnen.

Es schmerzt, wenn immer wieder

etwas nicht mehr möglich ist. Diese

Erfahrungen nicht nur zu ertragen

oder gar zu ignorieren, sondern –

nach einer Zeit der Trauer - bejahend

darin einzuwilligen, hält uns einen

gewissen Handlungsspielraum offen.

Auch dazu gibt es eine pragmatische

Seite: Ordnen Sie Ihre (Finanz-)Unterlagen

und gewähren Sie jemandem

Einblick! Im Ernstfall helfen Vorsorgevollmacht

und Zeichnungsberechtigungen

für eine Vertrauensperson.

Wohnungen sollten barrierefrei zugänglich

sein und für Menschen, von

denen Sie Hilfe oder Nähe erwarten

dürfen, leicht erreichbar sein. Eine

gut überlegte Übersiedlung zur rechten

Zeit kann einen frühen Heimeintritt

oder Einsamkeit verhindern.

Was denken Sie über das Sterben –

Ihr Sterben? Wie stehen Sie zu lebensverlängernden

Maßnahmen

(Patientenverfügung)?

Sprechen

Sie mit

Ihrem Arzt

und Angehörigen

was Sie

(nicht) möchten!

Wie

möchten Sie

bestattet werden?

Und:

Gibt es noch

„offene Rechnungen“

in Ihrem

Leben? Gespräche,

die Sie noch

führen sollten,

z.B. um Versöhnung

zu suchen?

Immer wieder

darf ich Menschen

begegnen,

die mit dem

hohen Alter gut

zurechtkommen.

Carmen rolle,

altenheimseelsorgerin

im Haus borromäus

und Haus für Senioren.

Es sind sehr christliche Tugenden,

die ihnen dabei helfen: Die Bereitschaft,

(auch immateriellen) Besitz

aus der Hand zu geben, Wissen und

Erfahrungen weiterzugeben, zu vergeben

(auch sich selbst) und um Vergebung

zu bitten, im vermeintlich

schwachen Menschen Christus und

damit höchste Würde zu erkennen

und die Überzeugung, dass auch ein

Weg, der von Todeserfahrungen begleitet

ist, ins Leben führt.

Es ist nicht meine vermeintliche

„Gscheitheit“, die mich antreibt, Appelle

wie diesen zu verfassen. Es sind

die Erfahrungen ganz alter Menschen,

an denen ich teilhaben darf.

Diese sogenannten „Pflegefälle“ machen

Mut und demütig zugleich. Es

wäre schade, diese Erfahrungen nicht

weiterzutragen.

Carmen Rolle

„Wer fühlt sich seinem/ihrem alter

entsprechend fit?“ war eine der

fragen, die Carmen rolle bei dem

Vortrag „ich geh dann einmal ins

altenheim.“ stellte.

Foto: Sigrid Stadler

Dompfarrbrief 2/2017


Geburtstagskonzert an der Rudigierorgel

V. l.: Dompfarrer maximilian Strasser in Vertretung

von bischof manfred Scheuer, Wolfgang Kreuzhuber

sowie das ehepaar andrea und markus Hagler

Domorganist Wolfgang Kreuzhuber

feierte seinen 60. Geburtstag, wie es

sich für einen passionierten Musiker

gehört: mit einem Konzert an „seiner”

Rudigierorgel im Mariendom.

Zu hören waren unter dem Motto

Dompfarrbrief 2/2017

„Geburtstagskinder”

kraftvolle und poetische

Klänge von Jean

Langlais, pfiffige

Rumba- und Tangorhythmen

von Peter

Planyavsky und Guy

Bovet, ein feierlicher

Marsch von Félix-

Alexandre Guilmant,

Sigfrid Karg-Elerts in

Tonfarben gegossene

Sonnenuntergänge und

Sternenlichter sowie

eine freie Improvisation,

in der Kreuzhuber

schließlich alle Register

seines Könnens

zog. Standing ovations am Ende des

Konzerts für einen, der andere nicht

nur mit Tönen beschenkt, denn: Der

Erlös des Konzerts geht zur Gänze an

das Sozialprojekt „Tumaini” der Familie

Hagler.

Stefanie Petelin

Unter dem Motto „Helfen ist größer als wegschauen“ bitten wir Sie um

Ihren Beitrag zur Caritas-Haussammlung. Das Geld kommt OberösterreicherInnen

in Not zugute.

Krankheit kann nicht nur in körperlichem Sinn zu einer lebensbedrohlichen

Situation führen: Vorübergehende Erwerbsunfähigkeit bringt finanzielle Not.

Die Caritas hat die Möglichkeit, in einem ersten Schritt überbrückend und

unbürokratisch weiterzuhelfen, zum Beispiel mit Lebensmittelgutscheinen.

In einer umfassenden Beratung wird gemeinsam mit den KlientInnen ein

langfristigerer Weg aus der Krise gesucht und Hilfe zur Selbsthilfe ermöglicht.

Dabei wird unter anderem erarbeitet, welche Ansprüche wie geltend

gemacht werden sollen und wo mögliche Einsparungspotentiale

liegen.

Das Geld aus der Haussammlung kommt nicht nur

den Menschen in Oberösterreich zugute, die in einer

der zwölf Caritas-Sozialberatungsstellen Hilfe suchen.

Die Spenden gehen auch direkt an Caritas-Einrichtungen

wie das Haus für Mutter und Kind, das

„Krisenwohnen“ oder zum Beispiel das „Help-

Mobil“, eine medizinische Notversorgung für Obdachlose

in Linz.

Spendenkonto

Caritas Oberösterreich, RLB OÖ

IBAN: AT203400000001245000, BIC: RZOOAT2L

Foto: Dommusikverein

Eine besondere

Heilige …

Hl. Sophia von Rom

Foto: Joachim Schäfer - Ökumenisches

Heiligenlexikon

Über das Leben der heiligen Sophia

ist nicht viel mehr bekannt, als dass

sie um das Jahr 304 als frühchristliche

jungfräuliche Märtyrerin in

treuem Bekenntnis zu ihrem Herrn

und Heiland Jesus Christus den Tod

erlitten hat. Papst Sergius II. ließ um

845 einen Teil ihrer Reliquien unter

dem Hochaltar der Kirche San Martino

ai Monti beisetzen, während Bischof

Remigius von Straßburg andere

Reliquien in das Kloster Eschau

im Elsass brachte.

Sophia bedeutet Weisheit. Bereits im

Alten Testament wird die göttliche

Weisheit personifiziert. Besonders in

der Ostkirche wird die Heilige Weisheit

Gottes auch im Christentum

verehrt. Ein eindrucksvolles Zeugnis

dafür ist die Hagia Sophia in Konstantinopel,

dem heutigen Istanbul.

Neben der heiligen Sophia von Rom

gibt es eine weitere frühchristliche

Heilige dieses Namens, die heilige

Sophia von Mailand. Sie hat bereits

um das Jahr 130 zusammen mit ihren

Töchtern Fides, Spes und Caritas

das Martyrium erlitten. Ihr Gedenktag

ist der 30. September. Die Legende

der heiligen Sophia zeigt

personifiziert, wie die drei göttlichen

Tugenden Glaube (‚Fides’),

Hoffnung (‚Spes’) und Liebe (‚Caritas’)

aus der göttlichen Weisheit

(‚Sophia‘) hervorgehen.

Die hl. Sophia wird gegen Spätfröste

und für das Gedeihen der Feldfrüchte

angerufen, da man sie zu den

Eisheiligen zählt („Pankrazi, Servazi,

Bonifazi

sind drei

frostige Bazi,

und am

Schluss fehlt

nie die kalte

Sophie.“).

Quellennachweis:

www.heiligenlexikon.de;

www.praedica.de

Gedenktag: 15. mai

Diese Statue der hl. Sophie mit ihren

Töchtern steht in der Kirche des ehemaligen

Klosters in eschau.

9


Altar „Maria - Königin der Propheten“

Über dem Altartisch aus grünem Serpentin

und verschiedenfarbigen Marmorteilen

ist die weiße Sandstein-

Leuchterbank des Altares „Maria -

Königin der Propheten“. Dieser Altar

befindet sich als erster Altar rechts

neben der Votivkapelle.

Das Hauptbild, eine Statue aus weißen

Kalkstein, stellt den heiligen Johannes

den Täufer dar. Seine linke

Hand trägt ein Lamm, auf das er mit

der rechten Hand hinweist, als wollte

er sagen: „Seht das Lamm Gottes,

das die Sünde der Welt hinweg

nimmt.“

Die Mosaikbilder daneben stellen,

von links nach rechts, Propheten dar:

eine Statue des Johannes des Täufers, umrahmt von den mosaiken der propheten

Jesaja, ezechiel, mose, elia, Daniel und Jeremia.

Jesaja, mit seiner Schriftrolle in der

Hand, zu seinen Füßen eine Pflanze

mit Blüten. Damit wird auf seine

Weissagung angespielt: „Doch aus

dem Baumstumpf Isais wächst ein

Reis hervor, ein junger Trieb aus seinen

Wurzeln bringt Frucht.“ (Jes

11,1).

Ezechiel, einen Turm mit großem Tor

in der Hand tragend, als Sinnbild Mariens,

durch die der Sohn Gottes in

die Welt kam.

Mose, mit den Gesetzestafeln, dem

Führerstab in der Hand und den

Strahlen über seinem Haupt.

Elia, mit dem Schwert, mit dem er

die Baalpriester getötet hat, und dem

Brot, das ihm ein Rabe gebracht hat.

Daniel, einen Stein in der Hand, als

Anspielung auf seine Weissagungen.

Jeremia, mit einer Rute, mahnend an

das Gericht Gottes, und ein Joch um

den Hals als Hinweis auf die babylonische

Gefangenschaft des Volkes Israels.

Das Mosaikbild (Bild links) an der

links daneben liegenden Mauer

nimmt Bezug auf Johannes den Täufer

und zeigt im oberen Hauptbild

den Priester Zacharias beim Tempeldienst

(Lk 1,11 ff.). Dem Vater des

Johannes wird dabei der Name des

zukünftigen Kindes von einem Engel

verkündet. In der unteren Hälfte sind

die Enthauptung und die Überreichung

des Hauptes von Johannes an

Salome, die Tochter der Herodias, als

Lohn für ihren Tanz, zu sehen. (Mk

6,14-18).

Vor dem Altar ist das achteckige

Taufbecken aus weißem Marmor mit

Kupferabdeckung aufgestellt.

Auf der vergoldeten

Treibarbeit

sind teilweise Ornamente

und die Taufe

Christi am Jordan

durch Johannes den

Täufer zu sehen.

Der Domgucker

Fotos: Franz Wurm

10

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Dompfarrbrief 2/2017


Das erste Ostern

als MinistrantInnen

Die Ministrantendienste in der Osterzeit

sind etwas Besonderes. Für die

Gottesdienste am Palmsonntag, am

Gründonnerstag, am Karfreitag und

in der Osternacht gab es jeweils eine

eigene Probe. Uns wurde erklärt, was

wir feiern, und dann wurde der Ministrantendienst

geübt.

Am Palmsonntag begann die Feier

am Domplatz. Bei der Messe haben

MinistrantInnen die Leidensgeschichte

Jesu in mehreren Rollen vorgetragen.

Für die Fußwaschung am Gründonnerstag

haben sie die Stockerl vorbereitet

und dem Bischof den Wasserkrug

und die Handtücher gereicht.

Nach der Messfeier haben sie den

Altar abgeräumt.

Am Karfreitag haben die MinistrantInnen

bei der Kreuzverehrung mitgewirkt

und den Altar für die Kommunionfeier

bereitet.

In der Osternacht gab es viel zu tun.

Die MinistrantInnen haben das Licht

von der Osterkerze an alle Mitfeiernden

ausgeteilt. Das neue Weihwasser

wurde in die Weihwasserbecken verteilt

und die Minis haben beim Hochgebet

der Messe die brennenden

Kerzen gehalten. Nach der Feier

haben sie das österliche Licht zum

Feuer am Domplatz begleitet, wo Jugendliche

eine Agape vorbereitet hatten.

Zur Karwoche gehört auch das Ratschen.

Am Dienstag der Karwoche haben

die „neuen“ Minis ihre eigene Ratsche

gebaut. Am Karfreitag und Karsamstag

sind Minis in der Früh, zu

Mittag und am Abend auf den Turm

gegangen, um durch das Ratschen

zum Beten des „Engel des Herrn“

aufzurufen. Am Karsamstag gab es in

luftiger Höhe zur Belohnung ein

Frühstück.

Die neuen Minis

mit Teresa Mayer und

Pfarrer Maximilian Strasser

Dompfarrbrief 2/2017

„Viele Hände machen der arbeit ein schnelles ende.“ Das hat sich beim aktivtag

in Gloxwald wieder einmal bewiesen. Trotz widriger Umstände ist viel arbeit erledigt

worden.

Ein riesengroßes Dankeschön an alle

23 großen und kleinen, auf jeden Fall

aber fleißigen Helferinnen und Helfer,

die beim Aktivtag im „Ortnerhaus“

in Gloxwald angepackt haben.

Das Haus besticht durch Einfachheit,

aber auch durch hohen Romantikfaktor.

Es kann schon seit Jahrzehnten

für Kinderferienlager, Jugendwochenenden,

Familienurlaube und Erwachsenentage

gemietet werden und

wurde für die kommende Sommersaison

wieder in Schuss gebracht. Fenster,

Böden, Waschräume und

Küchengeschirr wurden geputzt

sowie die Wiesenflächen ums Haus

gemäht. Die Jugendlichen errichteten

Halbtageswall-

fahrt auf den

Pöstlingberg

Am 10. Mai veranstaltete die kfb

mit der Seniorenwandergruppe

eine Wallfahrt auf den Pöstlingberg.

Wanderfreudige gingen bei

herrlichem Wetter vom Petrinum

über den Kreuzweg auf den Pöstlingberg.

Dort kamen dann noch

WallfahrerInnen, die mit der Pöstlingbergbahn

gefahren waren,

dazu. Alle WallfahrerInnen feierten

in der Basilika mit Dompfarrer

Maximilian Strasser die heilige

Messe. Der Nachmittag nahm

einen schönen Ausklang - bei einer

sonnigen Einkehr beim Kirchenwirt.

Maria Kornhuber

Aktivtag in Gloxwald

neue Sitzmöglichkeiten rund um den

Lagerfeuerplatz. Und auch unliebsame

Überraschungen, wie eine tropfende

Hauptwasserleitung wurden

bewältigt. Zur Belohnung gab es

neben einem gemeinsamem Mittagessen

nebst Kaffee und Kuchen auch

noch ein paar Sonnenstrahlen am

Nachmittag. Das freute besonders die

Kinder, die die Gelegenheit nutzten,

um im Wald auf Schatzsuche zu

gehen und eine gut getarnte Mooshütte

zu bauen.

Hoffentlich auf ein Wiedersehen in

Gloxwald – wenn nicht im Sommer,

dann vielleicht beim nächsten Aktivtag.

Stefan Lasinger

Feiern Sie heuer

einen „runden“

Hochzeitstag?

Wenn Sie heuer einen „runden“

Hochzeitstag feiern und dieses Fest

gemeinsam mit anderen Jubelpaaren

in der Dompfarre begehen wollen,

melden Sie sich bitte bis

Donnerstag, 5. Oktober 2017, im

Pfarrbüro (Tel. 0732/777885-0 oder

email: dompfarre@dioezese-linz.at).

Das Hochamt am Sonntag,

8. Oktober 2017, 10.00 Uhr,

feiern wir mit

den Jubelpaaren dieses Jahres in der

Kirche der Kreuzschwestern.

Foto: Stefan Lasinger

11


Dom-Innenraum-Neugestaltung

12

Nach der Grundsatzentscheidung,

den Innenraum unseres Mariendoms

neu zu gestalten, sind die Detailplanungen

fertig, die letzten Vorbereitungen

sind in der Endphase.

Stein

Einige Mitglieder der

Planungsgruppe haben

mit Dombaumeister Wolfgang Schaffer

und Heimo Zobernig den Steinbruch

besucht, aus dem Altar, Ambo

und die Einfassungen für den Bischofs-

und Priestersitz gewonnen

werden. Es wurde auch die Oberflächenbearbeitung

dieser Steinelemente

entschieden. Die Oberfläche wird

glatt, aber nicht glänzend sein, man

wird im weißen Stein seine natürlichen

Schichten wahrnehmen.

Heizung

Die Heizung für die

Sitzbänke wurde in Auftrag

gegeben. Es werden die Sitzauflagen

mit Infrarot-Technik beheizt.

Die Wärme wird direkt in den Körper

gehen. (Die jetzt vorhandene Heizung

wärmt eigentlich die Luft, die

dann an den Beinen vorbeistreicht

und als warme Luft in die Gewölbe

hochsteigt.)

Luftzug

Diese neue Heizung

wird auch die Luftzirkulation

(den „Luftzug“) verringern.

Eine Messung der Luftbewegungen

im Dom hat ergeben, dass die Menschen,

die sich im Dom aufhalten,

Wärme abstrahlen und so einen

Großteil der Luftzirkulation verursachen.

Die Luftbewegung, die durch

das Öffnen der Eingangstüren (beim

Herein- bzw. Hinausgehen) entsteht,

war kaum messbar.

Licht

Wo die Altarkerzen stehen

werden und der

Leuchter für die Osterkerze, wurde

festgelegt. Die Beleuchtung von Altar

In den folgenden Pfarrbriefen werden

weitere Überlegungen dargelegt:

o Liturgie der Gemeinde und Rollen

der Dienste

o Eine Art Festschrift zur Altarweihe

und Ambo sowie die Lampen über

den Sitzbänken (als Lesebeleuchtung)

werden entsprechend angepasst.

Akustik

Mitglieder des Domchores

und des Domorchesters

haben zusammen mit dem Domkapellmeister

und dem Domorganisten

Proben für die Verbesserung der

Akustik durchgeführt. Firmen, die

auf die Beschallung großer Räume

spezialisiert sind, haben passende

Lautsprecherboxen und Mikrophone

ausprobiert. Grundsätzlich besteht ja

ein Unterschied zwischen Verstärkung

des gesprochenen Wortes und

Musik bzw. Gesang. Deshalb muss

die derzeit installierte Lautsprecheranlage

adaptiert werden.

Zu den vielen Einzelheiten gehören

auch die notwendigen Steckdosen für

den elektrischen Strom und der Mikrophone.

Die Mikrophonanschlüsse

werden jedenfalls neben dem Altar

und dem Ambo sein. Sie werden für

einen vielfältigen Gebrauch in der Liturgie

geeignet sein.

Neues Feiern

Diese und viele

andere Überlegungen

werden angestellt, um ein

Feiern in Vielfalt, wie es im Dom gegeben

ist, zu ermöglichen. Die Frage,

wie die einzelnen Feiern „ablaufen

werden“, muss noch ausdrücklich gestellt

werden. Ich erwähne nur zwei

Fragen: Wie wird der Einzug der liturgischen

Dienste (Ministranten,

Lektoren, Kantoren, Kommunionhelfer,

Diakon, Priester) gestaltet? Wo

und wie wird die hl. Kommunion

ausgeteilt? Beim Schreiben dieser

Fragen kommen mir weitere Fragen:

die Evangelienprozession, das Herbeibringen

von Brot und Wein zur

Gabenbereitung (die Gabenprozession),

besondere Riten wie die Fußwaschung

am Gründonnerstag …

Ich verbinde mit den neuen Raum

auch ein Nachdenken über die Feiern,

die so selbstverständlich „ablaufen“.

Der Raum wird herausfordern,

den Sinn der einzelnen „Abläufe“

neu zu bedenken.

Pfarrer Maximilian Strasser

Steuerliche Absetzbarkeit Ihrer Spende

Sie können Ihre Spende steuerlich absetzen, wenn sie als für den Mariendom

gewidmete Spende an das Bundesdenkmalamt erfolgt.

Dazu muss bei der Überweisung Vor- und Nachname und Geburtsdatum angegeben

werde. Außerdem muss der Aktionscode A34 angegeben sein, um

die Spende dem Mariendom zuteilen zu können.

Die Zahlungsanweisungen ("Zahlscheine") liegen an allen Portalen des Mariendoms

und im Büro der Linzer Dompfarre auf.

Für Online-Überweisungen:

EmpfängerIn:

Bundesdenkmalamt 1010 Wien

IBAN: AT07 0100 0000 0503 1050

BIC: BUNDATWW

Als Zahlungszweck (nicht Zahlungsreferenz!) tragen Sie folgende Angaben

in die vier Zeilen ein:

o Ihren Vor- und Nachname (in der Schreibweise wie auf dem Meldezettel)

o Ihr Geburtsdatum (TT MM JJ)

o Aktionscode A34 (nur mit dieser Kennziffer wird Ihre Spende dem Mariendom

zugeteilt!)

o Ihre Adresse

Dompfarrbrief 2/2017


„Ausweichquartier“ Kreuzschwesternkirche

In der Zeit des Umbaus im Dom dürfen

wir die Gastfreundschaft der

Kreuzschwestern für die Feier unserer

Gottesdienste in Anspruch nehmen.

Ab Freitag, 16. Juni 2017,

feiern wir unsere Gottesdienste zur

gewohnten Zeit am anderen Ort, an

den Wochentagen um 18.15 Uhr, an

den Sonn- und Feiertagen um 10.00

Uhr, 11.30 Uhr und 18.15 Uhr, an

den Sonntagen während der Schulzeit

(bis 9. Juli und ab 10. September)

auch die Kinder- und Familienmesse

um 9.00 Uhr.

Für die Kinderwägen und Rollstühle

wird eine Rampe errichtet. Die zeitliche

Koordination von Rosenkranzgebet

und Stundengebet der Schwesterngemeinschaft

muss noch präzisiert

werden.

Der Parkplatz vor dem Dom in der

Hafnerstraße wird zu den Gottesdienstzeiten

nach wie vor offen sein,

der Weg vom Parkplatz zur Kirche

wird ein bisschen länger sein.

Mit der Dommusik ist abgesprochen,

in welcher Weise der Domchor bzw.

kleinere Ensembles das Hochamt und

die Hochfeste gestalten werden.

Unsere Mesnerinnen werden auch in

der Kreuzschwesternkirche ihren

Dienst bei der Vorbereitung und der

Feier der Gottesdienste verrichten.

Mit den Ministranten werde ich im

„Ausweichquartier“ die Dienste proben,

sodass die Minis ihren Dienst in

der gewohnten Qualität leisten.

Ich danke den Oberinnen der Schwesterngemeinschaften

und ihren Sakristaninnen

für die gute Aufnahme und

die großzügige Unterstützung. Im

Hintergrund hat Franz Wurm, Haustechniker

bei den Kreuzschwestern,

nicht nur mitgedacht, sondern auch

viel praktische Arbeit eingebracht.

Pfarrer Maximilian Strasser

Fronleichnamsfest im Gedenkjahr 2017

Die evangelischen Christen feiern

jedes Jahr an unserem Fronleichnamsfest

ihren Kirchentag (früher

„Gustav-Adolf-Fest“ genannt). Im

Jahr 2017 steht dieser Kirchentag im

Zeichen des Reformationsgedenkens.

Bei verschiedenen ökumenischen

Kontakten ist die Frage aufgetreten,

ob nicht eine gemeinsame Feier möglich

wäre. Trotz großer Fortschritte

im ökumenischen Gespräch ist eine

gemeinsame Feier der Eucharistie

bzw. des Abendmahls noch nicht

möglich.

Aus diesem Grund werden ökumenische

Zeichen gesetzt, die derzeit

möglich sind.

Tauftermine

(jeweils am Samstag

10.30 Uhr und 16.00 Uhr)

Die evangelische Kirche A.B. feiert

ihren Gottesdienst am Domplatz.

Während dieses Gottesdienstes wird

die Fronleichnamsprozession der

Dompfarre mit dem Bischof auf

einem etwas veränderten Weg stattfinden.

Nach der Eucharistiefeier, die um

9.00 Uhr im Dom beginnt, wird die

Prozession beim Seitenportal hinaus

in die Hafnerstraße ziehen und über

die Wurmstraße zum Auerspergplatz

gehen. Dort wird der „1. Altar“ gefeiert.

Dann geht es weiter in die Langgasse

zur Kirche der Karmelitinnen

zum „2. Altar“, von dort zum Friedensplatz

zum „3. Altar“. Der „4.

10. Juni 2017 (nur 10.30 Uhr) Diakon Peter Schwarzenbacher

24. Juni 2017 Pfarrer Maximilian Strasser

1. Juli 2017 Diakon Anton Birngruber

15. Juli 2017 Pfarrer Maximilian Strasser

29. Juli 2017 Pfarrer Maximilian Strasser

5. August 2017 Diakon Peter Schwarzenbacher

12. August 2017 Diakon Anton Birngruber

2. September 2017 Pfarrer Maximilian Strasser

9. September 2017 Diakon Peter Schwarzenbacher

Altar“ wird am Domplatz sein. Hier

werden der evangelische Gottesdienst

und die Fronleichnamsprozession zusammentreffen

zu einem gemeinsamen

Abschluss. Diese gemeinsame

Feier wird unter dem Motto stehen

„Wir tragen die Botschaft Jesu – sein

Evangelium – in die Welt“. Unser Bischof

und der Superintendent werden

zum Abschluss gemeinsam den

Segen Gottes erbitten.

Ich halte es für einen wichtigen

Schritt in Richtung Einheit der Kirchen,

der auch zeigen und spüren lassen

wird, dass die volle Einheit noch

aussteht. Viele Gespräche auf ganz

unterschiedlichen Ebenen haben dazu

geführt, dass ein solches Zeichen

möglich ist.

Weitere Gespräche wird es brauchen,

damit noch deutlichere Zeichen der

Einheit möglich werden.

Pfarrer Maximilian Strasser

13

Dompfarrbrief 2/2017


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Silbenrätsel

Die blauen Kästchen ergeben - jeweils von oben

nach unten gelesen - die Lösung.

1. „Schwebt in den Wolken“ und bewegt

schwere Lasten.

2. geistige Anteilnahme, Aufmerksamkeit

3. Nashorn

4. Räumlichkeit, in der Glücksspiele gespielt

werden; Raum, in dem Mitglieder eines

Klubs zusammenkommen

5. Loch im Berg; Grotte

6. EinwohnerInnen einer oberösterreichischen

Stadt

7. vereinheitlichen

8. Kartenspiel

9. eine Strickarbeit beginnen

10. Wenn ich müde bin, muss ich ...

11. ungefähr

12. Zweimal im Jahr wird die Zeit verrückt.

Verwende zur Lösung diese Silben:

an - ca - enn - es - fueh - gaeh - gen - hoeh - in - ka - kran - le - lung -

mie - nen - nen - no - no - nor - ren - rer - rhi - rin - rock - ros - schla -

se - se - si - stel - ta - ter - uhr - um - ze - zir

14

12

Suchrätsel

Beim Zelten ist was schiefgelaufen. Finde 8 Fehler.

Lösung der rätsel vom letzten pfarrbrief:

Silbenrätsel:

1. DELLE, 2. ENGEL, 3. NATIVE, 4. BOHNE, 5. LAGER,

6. INSTABIL, 7. CELLE, 8. KOERNER, 9. WAENDE, 10. ISRAEL,

11. NATUR, 12. KANON

Lösungswort: DEN BLICKWINKEL VERAENDERN

Quergedacht: Thermometer

quer

gedacht

o Ich arbeite eine Zeit lang in Mailand.

o Ich bin ein Naturforscher.

o Ich lebe nicht mehr.

o Ich bin ein Wissenschafter.

o Ich stamme aus der Renaissance.

o Ich bin ein Erfinder und Künstler.

o In einer Science-Fiction-Serie

werde ich in einem Raumschiff

zum Leben erweckt.

o Ich habe eine Faszination für das

Fliegen.

o Mit meiner Arbeit bin ich meiner

Zeit voraus.

o Mein berühmtestes Gemälde hängt

im Pariser Louvre.

o Ich bin ein uneheliches Kind.

o Ich bin Italiener.

o Ich arbeite in Florenz.

o Ich habe Michelangelo und seine

Werke gekannt.

o Von mir stammt das Gemälde

„Das letzte Abendmahl“.

o Ich bin in Frankreich gestorben.

aus: Querdenker

o Ich spiele in einem Film mit Tom

Hanks eine Rolle.

Wer bin ich?

Dompfarrbrief 2/2017


Termine . . . . bitte vormerken

freitag, 9. Juni 2017

19.00 - 24.00 Uhr

Lange Nacht der Kirchen

Kinderprogramm ab 16.00 Uhr

freitag, 9. Juni 2017 und

14.00 - 23.00 Uhr Klostermarkt

Samstag, 10. Juni 2017

10.00 - 20.00 Uhr Klostermarkt

Samstag, 10. Juni 2017

Fest der Firmlinge

Sonntag, 11. Juni 2017

10.00 Uhr Wir feiern das Leben

fronleichnam

Donnerstag, 15. Juni 2017

9.40 Uhr Gottesdienst zum

Evangelischen Kirchentag

am Domplatz

Sonntag, 9. Juli bis

Samstag, 15. Juli 2017

JS- und Ministrantenlager

freitag, 14. Juli 2017

Lange Nacht der Familien

Trauermauer

Die Trauermauer im Mariendom

ist täglich von

17.00 - 18.30 Uhr frei zugänglich.

Mittagsgebet

Innehalten in der

Mitte des Tages

Donnerstag,

jeweils um 12.15 Uhr in der Anbetungskapelle

des Mariendomes

In der Zeit, in der die Türmerstube

bewohnt ist (Advent, Fastenzeit,

Sommerferien), auch freitags.

Samstag, 24. Juni 2017

20.30 Uhr ‚Der Fall Gruber‘

Theaterstück von Thomas Baum

Samstag, 25. Juni 2017

20.30 Uhr ‚Der Fall Gruber‘

Theaterstück von Thomas Baum

freitag, 14. Juli 2017

19.00 Uhr Konzert Philipp Poisel

Sonntag, 16. Juli 2017

21.00 Uhr Klassik am Dom

Martin Grubinger

Dienstag, 18. Juli 2017

20.00 Uhr Klassik am Dom

Haindling & Carmina

Burana

mittwoch, 19. Juli 2017

20.00 Uhr Klassik am Dom

Erwin Schrott

Dienstag, 1. august 2017

20.00 Uhr Konzert Tom Jones

Samstag, 12. august 2017

19.30 Uhr Konzert „La Brass

Banda“ und Folkshilfe

Karten für diese Konzerte

sind im DomCenter erhältlich!

Domführungen sind auch während der Umbauzeit möglich. Wei-

tere Informationen auf www.mariendom.at oder im DomCenter

(Herrenstraße 36, 4020 Linz, 0732/946100, domcenter@dioe-

zese-linz.at)

Raumerlebnis

Dom

In der Zeit des Umbaus kein

Raumerlebnis Dom.

Gesungene Vesper

freitags 17.00 Uhr

9. + 17. Juni

entfällt die Vesper

23. Juni - 21. Juli und

nach der Sommerpause

ab 8. September in der Kirche der

Barmherzigen Brüder

D e n k m a l

Aktive Teilnahme

„Die Mutter Kirche wünscht sehr,

alle Gläubigen möchten zu der vollen,

bewussten und tätigen Teilnahme

an den liturgischen Feiern

geführt werden, wie sie das Wesen

der Liturgie selbst verlangt und zu

der das christliche Volk … kraft der

Taufe berechtigt und verpflichtet ist.

Diese volle und tätige Teilnahme des

ganzen Volkes ist bei der Erneuerung

und Förderung der heiligen Liturgie

aufs stärkste zu beachten, ist

sie doch die erste und unentbehrliche

Quelle, aus der die Christen

wahrhaft christlichen Geist schöpfen

sollen. …

Damit das christliche Volk in der

heiligen Liturgie die Fülle der Gnaden

mit größerer Sicherheit erlange,

ist es der Wunsch der heiligen Mutter

Kirche, eine allgemeine Erneuerung

der Liturgie sorgfältig in die

Wege zu leiten. Denn die Liturgie

enthält einen kraft göttlicher Einsetzung

unveränderlichen Teil und

Teile, die dem Wandel unterworfen

sind. Diese Teile können sich im

Laufe der Zeit ändern, oder sie müssen

es sogar, wenn sich etwas in sie

eingeschlichen haben sollte, was der

inneren Wesensart der Liturgie weniger

entspricht oder wenn sie sich

als weniger geeignet herausgestellt

haben.

Bei dieser Erneuerung sollten Texte

und Riten so geordnet werden, dass

sie das Heilige, dem sie als Zeichen

dienen, deutlicher zum Ausdruck

bringen, und so, dass das christliche

Volk sie möglichst leicht erfassen

und in voller, tätiger und gemeinschaftlicher

Teilnahme mitfeiern

kann.“ (II. Vatikanisches Konzil, Liturgiekonstitution,

13. und 21)

Wenn ich diesen Text jetzt lese,

muss ich die immer noch gültigen

Anliegen von der „Kirchensprache“

der Konzilszeit unterscheiden.

Pfarrer Maximilian Strasser

Der Terminüberblick gibt den Stand bei Druck legung bekannt. Bitte beachten Sie die Informationen

in den Schaukästen oder auf unserer Homepage (www.dioezese-linz.at/dompfarre).

15

Dompfarrbrief 2/2017


Impressum und Offenlegung gemäß § 25 MedienG

Medieninhaber, Herausgeber und Verleger: Dompfarre Linz, Herrenstraße 26, 4020 Linz, (vertreten durch Pfarrer

Dr. Maximilian Strasser), Tel.: 0732/77 78 85-0, E-mail: dompfarre@dioezese-linz.at; http://www.dioezeselinz.at/dompfarre

Unternehmensgegenstand: Römisch-Katholische Pfarrgemeinde

Hersteller: kb-offset, Kroiss & Bichler GmbH & CoKG, Römerweg 1, 4844 Regau

Verlagsort: Linz

Herstellungsort: Regau

Blattlinie: Kommunikations- und Informationsorgan der Dompfarre Linz

Es werden keine Beteiligungen an Medienunternehmen oder Mediendiensten gehalten.

Redaktionsteam:

Adelheid Hartmann, Bernhard Kirchweger, Emil Lauß, Sigrid Stadler, Pfarrer Maximilian Strasser, Franz Wurm

Titelbild: Franz Wurm

Gestaltung: Sigrid Stadler

Redaktionsschluss der nächsten Ausgabe: Montag, 10. Juli 2017

Gottesdienste und Kirchenmusik im mariendom

p f i n g s t e n

Samstag, 3. Juni 2017

18.15 Uhr Vorabendmesse

Sonntag, 4. Juni 2017

10.00 Uhr Firmung

Musik zur Firmung für Bläser und Vokalensemble

11.35 Uhr Heilige Messe in der Kirche der

Barmherzigen Brüder

18.15 Uhr Heilige Messe

D r e i f a l t i g k e i t s s o n n t a g

Samstag, 10. Juni 2017

18.15 Uhr Vorabendmesse

Sonntag, 11. Juni 2017

10.00 Uhr „Wir feiern das Leben“

11.30 Uhr Heilige Messe

16.30 Uhr Heilige Messe in engl. Sprache

18.15 Uhr Heilige Messe

f r o n l e i c h n a m

mittwoch, 14. Juni 2017

18.15 Uhr Vorabendmesse

Donnerstag, 15. Juni 2017

9.00 Uhr Eucharistiefeier

anschl. Prozession (s. S. 13.)

11.35 Uhr Heilige Messe in derKirche der

Barmherzigen Brüder

18.15 Uhr Heilige Messe

Gottesdienste und Kirchenmusik im „ausweichquartier“

Während der Umbauzeit (16. Juni - 7. Dezember 2017) finden die Gottesdienste der Dompfarre

in der Kirche der Kreuzschwestern, Wurmstraße 3, statt.

Die Messe in engl. Sprache wird ab 18. Juni in der Pfarre Hl. Geist (Dornach) gefeiert.

Das pfarrcafé nach der Kinder- und familienmesse wird wie gewohnt im pfarrheim stattfinden.

11 . S o n n t a g i m J a h r e s k r e i s

Samstag, 17. Juni 2017

18.15 Uhr Vorabendmesse

Sonntag, 18. Juni 2017

9.00 Uhr Kinder- und Familienmesse

10.00 Uhr Hochamt

Orlando di Lasso

Missa Bell’ Amfitrit’ altera

11.30 Uhr Heilige Messe

18.15 Uhr Heilige Messe

1 2 . S o n n t a g i m J a h r e s k r e i s

Samstag, 24. Juni 2017

18.15 Uhr Vorabendmesse

Sonntag, 25. Juni 2017

9.00 Uhr Kinder- und Familienmesse

10.00 Uhr Hochamt

Dieterich Buxtehude

„Alles, was ihr tut“

11.30 Uhr Heilige Messe

18.15 Uhr Heilige Messe

1 3 . S o n n t a g i m J a h r e s k r e i s

Samstag, 1. Juli 2017

18.15 Uhr Vorabendmesse

Sonntag, 2. Juli 2017

9.00 Uhr Kinder- und Familienmesse

10.00 Uhr Hochamt

Gerhard Schacherl

Missa Brevis Gaudete

11.30 Uhr Heilige Messe

18.15 Uhr Heilige Messe

1 4 . S o n n t a g i m J a h r e s k r e i s

Samstag, 8. Juli 2017

18.15 Uhr Vorabendmesse

Sonntag, 9. Juli 2017

9.00 Uhr Kinder- und Familienmesse

(letzte Kindermesse vor den Ferien)

10.00 Uhr Hochamt

11.30 Uhr Heilige Messe

18.15 Uhr Heilige Messe

Der Terminüberblick gibt den Stand bei Drucklegung

bekannt. Bitte beachten Sie die Informationen

in den Schaukästen und auf unserer Homepage

(www.dioezese-linz.at/dompfarre).

Heilige Messen

in den Sommerferien

in der Kirche der Kreuzschwestern

(Wurmstraße 3)

Samstag

18.15 Uhr Vorabendmesse

Sonntag

10.00 Uhr Hl. Messe

11.30 Uhr Hl. Messe

18.15 Uhr Hl. Messe

montag - freitag

18.15 Uhr Hl. Messe

m a r i a H i m m e l f a h r t

montag, 14. august 2017

18.15 Uhr Vorabendmesse

Dienstag, 15. august 2017

10.00 Uhr Hochamt

Wolfgang Amadeus Mozart

Missa brevis in D-Dur, KV 194

11.30 Uhr Heilige Messe

18.15 Uhr Heilige Messe

2 3 . S o n n t a g i m J a h r e s k r e i s

Samstag, 9. September 2017

18.15 Uhr Vorabendmesse

Sonntag, 10. September 2017

9.00 Uhr Kinder- und Familienmesse

10.00 Uhr Hochamt

11.30 Uhr Heilige Messe

18.15 Uhr Heilige Messe

2 4 . S o n n t a g i m J a h r e s k r e i s

Samstag, 16. September 2017

18.15 Uhr Vorabendmesse

Sonntag, 17. September 2017

9.00 Uhr Kinder- und Familienmesse

10.00 Uhr Hochamt

11.30 Uhr Heilige Messe

18.15 Uhr Heilige Messe

2 5 . S o n n t a g i m J a h r e s k r e i s

S o n n t a g d e r V ö l k e r

Samstag, 23. September 2017

18.15 Uhr Vorabendmesse

Sonntag, 24. September 2017

9.00 Uhr Kinder- und Familienmesse

10.00 Uhr Hochamt (am Domplatz)

11.30 Uhr Heilige Messe

18.15 Uhr Heilige Messe

2 6 . S o n n t a g i m J a h r e s k r e i s

e r n t e d a n k

Samstag, 30. September 2017

18.15 Uhr Vorabendmesse

Sonntag, 1. oktober 2017

10.00 Uhr Erntedankfest

11.30 Uhr Heilige Messe

18.15 Uhr Heilige Messe

18.15 Uhr Vorabendmesse

Konzerte

S a m s t a g , 1 0 . J u n i 2 0 1 7

2 0 . 0 0 U h r

„Raumklang“ für Blasorchester

und zwei Orgeln

„Grandioso“

Wolfgang Kreuzhuber und Heinz Reknagel,

Musikverein Geboltskirchen

D o n n e r s t a g , 1 5 . J u n i 2 0 1 7

1 9 . 3 0 U h r

Eröffnungskonzert zum Anton-

Bruckner Chorwettbewerb

Anton Bruckner (1824-1896)

Messe in d-Moll (Kyrie, Gloria, Credo)

Domchor, Chöre des Wettbewerbs

Orchester und Solisten der Dommusik Linz

Josef Habringer, Leitung

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