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Schweizerisches Nationalmuseum.

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Heute zahlen wir mit Kreditkarten oder Banknoten - nachdem 2000 Jahre lang Münzen den Zahlungsverkehr dominiert haben. Diese handlichen, in der Regel runden Metallstücke waren meist aus Gold, Silber oder Kupfer. Der Münzherr – ob Kaiser oder König, weltlicher oder kirchlicher Fürst und auch der moderne Staat – garantierte mit der Prägung den Wert der Münze. Besucherinnen und Besucher haben die Gelegenheit, im Münzkabinett des Landesmuseums Zürich eine Auswahl der schönsten Gold- und Silbermünzen Europas zu betrachten. Münzen sind zwar klein, aber deswegen nicht weniger begehrt. Herrschaften begannen schon früh, Münzen ihrem Zweck zu entfremden. Sie benutzten sie zur Selbstdarstellung und zu Pro pagandazwecken. In der Kabinettaus - stel lung im Landesmuseum Zürich werden diese fi ligranen Kunstwerke und Zeugnisse menschlicher Eitelkeit wie auch institutioneller Selbstsicherheit in der permanenten Ausstellung präsentiert. Zu sehen ist eine Auswahl der schönsten Gold- und Silbermünzen Europas aus den letzten 1000 Jahren. Die Münzen des Mittelalters zeigen stilisierte Kopfbildnisse und Herrschaftssymbole – weltlicher und geistlicher Macht. 01 «Macht und Eitelkeit» Die schönsten Münzen Europas Inschriften fehlen weitgehend. Unter diesen Stücken fi nden sich wahre Meisterwerke der romanischen Kunst. Die Goldmünzen des 14. und 15. Jahr hunderts sowie die gleich zeitig eingeführten mehrfachen Silberpfennige zeigen hingegen fi ligrane Herrscherbildnisse in dekorativer Einfassung des spätgotischen Stils. Um 1500 kommen grosse Silbermünzen auf, die einen Durchmesser von ca. 4 cm und ein Gewicht von ca. 30 Gramm aufweisen. Wegen der grösseren Bildfl äche eröffneten sich den Stempelschneidern und Graveuren neue Gestaltungsmöglichkeiten: So fi nden sich neben individuellen Porträts ganze Bildszenen, üppig ausgeschmückte Wappenschilder, Allegorien und Embleme, Landschaften und Stadtansichten. In der Ausstellung können die kunst vollen Darstellungen dank Vergrösserungen auf dem Bildschirm im Detail studiert werden. Ausstellung | Landesmuseum Zürich. 02 01 02 03 Ausbeutetaler 1698 der Grafschaft Henneberg-Ilmenau (Thüringen/D). Silber, 29,17 g. Denar von Karl dem Grossen (768–814), fränkischer Kaiser. Münzstätte Mailand. Silber, 1,7 g. Crown 1658 von Oliver Cromwell, Lordprotektor der Republik England. Silber, 30,03 g. 03 6

Prachtvolle Schätze aus dem Seidenarchiv Im Rahmen der Wechselausstellung «Soie pirate. Textilarchiv Abraham Zürich» im Landesmuseum Zürich ist eine zweibändige Publikation im Verlag Scheidegger & Spiess erschienen. Mit rund 700 Abbildungen werden Geschichte und Schaffen der Firma Abraham präsentiert. Band 1 ist der Firmengeschichte und der Bedeutung des Unternehmens gewidmet. Band 2 stellt die prachtvollen Stoffmuster und -dessins und die daraus geschaffenen Modekreationen ins Zentrum. Die Publikation «Rosen, Tupfen, Streifen» als Entdeckungsreise durch das Sammelsurium des Abraham-Archivs zeigt eine wunderbare Welt voller Farben, Motive und Muster. Für Kinder, Familien, Schulen und verspielte Köpfe mit Sinn für Schönes. Mit Anregungen zum Gestalten. Alle Publikationen sind im Museumsshop sowie im Buchhandel erhältlich oder über buchbestellung@snm.admin.ch. Band 1: Soie pirate. Geschichte der Firma Abraham 280 Seiten, in Farbe, 150 Abbildungen. ISBN 978-3-85881-310-7 | erhältlich in D oder E (Soie pirate. The History of Abraham Ltd.). CHF 59.– | Kombipreis Band 1 & 2: CHF 99.– Band 2: Soie pirate. Stoffkreationen der Firma Abraham 216 Seiten, in Farbe, 600 Abbildungen. ISBN 978-3-85881-313-8 | Text zweisprachig D und E (Soie pirate. The Fabric Designs of Abraham Ltd.). CHF 69.– | Kombipreis Band 1 & 2: CHF 99.– Rosen, Tupfen, Streifen 92 Seiten, in Farbe, mit zahlreichen Abbildungen. ISBN 978-3-905875-17-1 | CHF 24.– Aktuelles | Landesmuseum Zürich. Nachdrucke von Abraham-Stoffen Exklusiv zur Ausstellung werden Dienstag bis Sonntag von 14.00 bis 17.00 Uhr im Shop des Landesmuseums Nachdrucke von Abraham- Stoffen auf Seide verkauft. 7

Kulturmagazin II|2013. Noblesse oblige! Château de Prangins ...
Kulturmagazin III|2012. Postmodernism. Landesmuseum Zürich ...
ANIMALI. Tiere und Fabelwesen. Landesmuseum Zürich ...
Führungen & Veranstaltungen. ⅠI|2010
Sagenhafte Schweiz - Die Schweizerische Post
Führungen & Veranstaltungen. ⅠII|2010
Schweizerisches Arbeiterhilfswerk
Zeitschrift des Schweizerischen Burgenvereins 2. Jahrgang 1997/2 ...
Kulturmagazin II|2011. WWF. Eine Biografie. Landesmuseum Zürich ...
swiss press photo 07 aktuellste schweizer geschichte in bildern
139. - Schweizerischer Nationalfonds (SNF)
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Verkaufte Körper - Schweizerischer Nationalfonds (SNF)
Grosses Chinesisches Neujahrskonzert - Schweizerisch ...
Die Lupe, Das Briefmarkenmagazin - Die Schweizerische Post
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Landesmuseum Zürich 20.03.–18.04.2010
argukatalog.waffen - Schweizerischer Friedensrat
EnErgiEwEndE – - Schweizerische Energie-Stiftung
InfoPost - Die Schweizerische Post
Feinsedimente in schweizerischen Fliessgewässern - Fischnetz
auch beim Mineralwasser - Verband Schweizerischer ...
SBFV_Bulletin_2_2010.qxd - Schweizerischer Berufsfischerverband
Geschäftsbericht 2007 - Die Schweizerische Post