Scheunentor 2017-2

EvangelischeKircheWixhausen

Das Scheunentor

Gemeindebrief der

Evangelischen Kirchengemeinde

Darmstadt-Wixhausen

Heft 2/2017

Mai / Juni / Juli

Reformationsjubiläum 2017:

Luther und die Gottesdienstreform

Der Einfluss der Reformation auf

das Schulwesen


Inhalt

Grüße vom Pfarrhof ........................................................... 3

Gottesdienste für Wixhäuser Familien.................................... 4

„Eine neue Kirche bauen“ – Martin Luthers Kirchen- und Gottesdienstreform.. 5

Der Einfluss der Reformation auf das Schulwesen........................ 7

„90 Minuten Gott und die Welt“............................................. 10

Ingo Stegmüller zum Pfarrer auf Lebenszeit ernannt................ 11

„Hier stehe ich....“ - 1. Wixhäuser Luthertag........................... 12

Pilgerwandern im Odenwald..................................................... 14

Die Gemeinde im Internet.................................................... 15

Gottesdiensttermine ........................................................... 16

Besondere Gottesdienste .................................................... 18

Frauenfrühstück: Kinderheime nach 1945 - Am Beispiel der Aumühle. 19

Anzeigen........................................................................... 20

„Hexenwerk“ in der Evangelischen Kirche Wixhausen............... 21

Sommerserenade des Blasorchesters der TSG Wixhausen........ 21

Evangelisches Kinderhaus unterm Regenbogen: Marte Meo........... 22

Evangelisches Kinderhaus auf dem Pfarrhof: Der Garten als Bildungsort 24

Aus dem Kindergottesdienst und der Mini-Kinderkirche............ 26

Kinderseite........................................................................ 27

Anzeigen........................................................................... 28

Menschen in der Gemeinde: Weißer Bart und Hut.................... 30

Wichtige Anschriften........................................................... 31

Impulspost: Gott schaut anders auf die Menschen................... 32

Impressum:

Herausgegeben im Auftrag des Kirchenvorstandes

der Evangelischen Kirchengemeinde Wixhausen

Römergasse 17 ∙ 64291 Darmstadt ∙ Tel. 06150 - 77 31

Redaktion:

Dr. Doris Croome, Jürgen Jourdan (verantwortlich), Ingo Stegmüller, Ruth Thieme, Ulla Thumann

Layout + Gestaltung: Jürgen Jourdan

Vertrieb + Logistik: Kirchenvorstand

Adressierung:

Martina Engels (Gemeindesekretärin)

Druck:

Gemeindebriefdruckerei, Groß Oesingen

Titelfoto:

Andreas Hermsdorf/pixelio.de

Leserbriefe, Themenvorschläge und Beiträge bitte an: gemeinde@kirche-wixhausen.de

„Das Scheunentor“ erscheint vierteljährlich und wird an die Gemeindemitglieder verteilt

2


Grüße vom Pfarrhof

Liebe Gemeinde!

Der

Frühling

2017 kam

zeitig und

mit großen Schritten.

Allerorts hat er

die Natur aus ihrem

Winterschlaf geweckt

und kraftvoll neues

Leben hervorgebracht. Überschwänglich

und fast schon verschwenderisch

grünt und blüht es

derzeit landauf, landab. Farbenfroh

und voller Pracht strecken sich

Blumen und Blütenstände der

Sonne entgegen und entfalten

dabei ihre einzigartige Schönheit.

Es ist ganz so, wie es der

Lieddichter Paul Gerhardt einst in

seinem Lied ‚Geh aus, mein Herz

und suche Freud in dieser lieben

Sommerzeit‘ geschrieben hat. Da

heißt es: „Schau an er schönen

Gärten Zier und siehe, wie mir und

dir sich ausgeschmücket haben.

Die Bäume stehen voller Laub, das

Erdreich decket seinen Staub mit

einem grünen Kleide; Narzissus

und die Tulipan, die ziehen sich

viel schöner an, als Salomis Seide.

Die Lerche schwingt sich in die

Luft, das Täublein fliegt aus seiner

Kluft und macht sich in die Wälder.

Die hochbegabte Nachtigall

ergötzt und füllt mit ihrem Schall

Berg, Hügel, Tal und Felder!“

Das eindrucksvolle Frühlingserwachen,

das Paul Gerhardt

so wunderbar beschreibt,

versetzt auch mich jedes Jahr aufs

Neue ins Stauen. Und gleichzeitig

lässt es mich ehrfürchtig werden.

Denn in der sich so opulent ausschmückenden

Schöpfung, kann

ich keinen anderen als den Schöpfer

selbst am Werk sehen. Besonders

in den Sommermonaten wird

mir klar, wie gut es Gott mit uns

meint und wie reich wir von ihm

beschenkt werden. Mit allen Sinnen

können wir dann seine vielfältigen

Segnungen erfahren – sei es

im Alltag oder auch im Urlaub,

wenn wir auf Reisen gehen, um

die Welt zu erkunden.

Ich wünsche Ihnen allen

einen schönen und erlebnisreichen

Sommer!

Ihr Pfarrer

3


Gottesdienste für Wixhäuser Familien

Taufen

„Es ist ein Herr, ein Glaube, eine Taufe; ein Gott und Vater

aller.“ (Epheser 5 + 6a)

01. Januar Ben Rabenstein Die vollständigen Namen der

15. Januar Finja Charlotte Täuflinge Wolff sind aus Datenschutzgründen

26. März Narainenur in der Druckversion

Liam Paul

lesbar!

Bestattungen

„Ich aber, HERR, hoffe auf dich und spreche: Du bist mein Gott!

Meine Zeit steht in deinen Händen.“ (Psalm 31, 15 + 16a)

03. Januar Helmut Oskar Die vollständigen Oeschler Namen der

71 Jahre

05. Januar MagdalenaVerstorbenen Melk, geb. Senfftleben sind aus Daten-

101 Jahre

28. Januar nur in der Druck-

Alois Jungschutzgründen

91 Jahre

02. Februar Kurt Felbel version lesbar!

98 Jahre

06. Februar Liselotte Benz, geb. Zimmer 79 Jahre

07. Februar Wolfgang Zissel 72 Jahre

10. Februar Doris Kegel, geb. Wagner 76 Jahre

11. Februar Günther Janda 68 Jahre

12. Februar Helene Benz, geb. Lautenbach 81 Jahre

16. Februar Heinz Horst Rösicke 86 Jahre

27. Februar Karl-Heinz Benz 79 Jahre

28. Februar Philipp Schweizer 82 Jahre

07. März Emmi Gehrisch, geb. Giebenhain 78 Jahre

27. März Gerda Rödling, geb.Barucker 93 Jahre

30. März Erich Etzelsdörfer 85 Jahre

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Inhalt n

„Eine neue Kirche bauen“ – Martin Luthers

Kirchen- und Gottesdienstreform

Mit seiner Schrift von 1526 „Deudsche

Messe vnd ordnung Gottisdiensts“

setzte Martin Luther die

bereits drei Jahre zuvor noch zögerlich begonnene

Neuordnung des Gottesdienstes in Wittenberg

entscheidend fort.

Gottesdienst und Abendmahl vor der

Reformation.

Vor Luther waren

Messen in für Laien unverständlichem

Latein und

auch oft ohne Gemeinden

gefeiert worden („Winkelmessen“).

Die Einsetzungsworte

zum Abendmahl

wurden nur leise

gemurmelt und Gesang

der Gemeinde beschränkte

sich allenfalls auf

wenige liturgische Gesänge

und Psalmen. Gottesdienste

wurden als gutes Werk und verdienstliche

Handlung des Menschen an Gott verstanden. Seit

dem Mittelalter galt das Messopfer als ständiges

Opfer Jesu Christi an Gott, vollzogen durch den

Priester. Schon 1520 hatte Luther in seinen

Schriften „Ein Sermon von dem Neuen Testament,

das ist von der heiligen Messe“ und „Von

der babylonischen Gefangenschaft der Kirche“

diese vorreformatorische Vorstellung von Abendmahl

und Gottesdienst angeprangert.

Mit seiner „Deutschen Messe“

änderte er dies 1526 grundsätzlich. Der Gottesdienst

ist danach eine Begegnung der

Gläubigen mit der Verheißung Gottes, dem

Geschenk der Gnade von Gott, nicht von den

Menschen her. Nichts hatte nach Luther noch

Bestand, was einen Opfercharakter der Messe

oder den Verdienstgedanken zum Ausdruck

brachte. Das betraf

Gebete und Lieder, die

Opferungsformel und

den Messkanon. Das war

ein um Wandlung und

Kommunion gruppierter

Kern von Gebeten, Formeln

und Gesten. Sonstige

traditionelle Formen

wie Messgewänder und

die „Elevation“, also das

Zeigen der Zelebrationshostie

und des Blutes

Christi im Kelch nach

deren Wandlung, wurden erst später abgeschafft.

Neues Verständnis und Form von Gottesdienst

und Abendmahl.

Im Gottesdienst spricht Gott den Menschen

an, der mit Gebet, Lob und Gesang

antwortet. Die Wortverkündigung, also die

Predigt, steht im Mittelpunkt eines Gottesdienstes.

Deshalb ist in evangelischen Kir-

5


h

chen, die in der Barockzeit errichtet oder wie

die Wixhäuser Kirche umgestaltet wurden, die

Kanzel vielfach zentral platziert oder in einen

Kanzelaltar integriert.

Äußeres Zeichen der zentralen Bedeutung

des Schriftwortes ist die aufgeschlagene

Bibel in unseren Kirchen. Ein Gottesdienst ohne

und der Verkündigung der Frohen Botschaft,

auch wenn er in seiner Gottesdienstordnung

von 1526 noch keine Lieder erwähnt hatte. Der

Liedgesang der Gemeinde z.B. vor und nach

der Predigt, während und nach der Austeilung

des Abendmahls ist aus anderen Schriften

Luthers und seiner Zeitgenossen jedoch belegt.

Martin Luther predigt und verweist auf den gekreuzigten Christus,

Ausschnitt Altargemälde L.Cranach d.Ä., Stadtkirche St. Marien. Wittenberg

Gemeinde ist nach Luther undenkbar. Folgerichtig

wurden Gottesdienste in der jeweiligen

Landessprache abgehalten, und die Gemeinde

wurde intensiv in das Geschehen eingebunden.

Im Abendmahl wandelte nun nicht mehr

der Priester kraft seines Amtes Brot und Wein,

sondern Christus selbst schenkt sich uns mit seinem

Leib und Blut gemäß seiner Verheißung.

Die vollständige Umstellung des Gottesdienstes

auf die deutsche Sprache, die in

Wittenberg allerdings erst nach Luthers Wirken

vollzogen wurde, bedingt auch eine Eindeutschung

von Liturgie und Liedern. In dem

Musiker Johann Walther (1496 – 1570) fand

Luther dabei einen kongenialen Helfer. Für Luther

war Singen ein Ausdruck des Glaubens

„Singet dem Herrn ein neues Lied“.

Luther selbst tat sich als höchst

produktiver Dichter von Kirchenliedern

hervor. An die 60 werden ihm zugeschrieben.

Bei vielen hat er sowohl Text

als auch Melodie verfasst, und 33 finden

sich im aktuellen Gesangbuch der

EKHN. Völlig zu Recht wird Luther, der

auch ein begnadeter Sänger („die Wittenberger

Nachtigall“) und Lautenspieler war, als „Vater

des deutschen Kirchengesangs“ bezeichnet.

Sein Haus war bekanntermaßen eine Stätte

des Musizierens und des Singens. Sein wohl

bekanntestes Lied, „Ein feste Burg ist unser

Gott“, gilt als das Lutherlied schlechthin und

wird auch als „Hymne des Protestantismus“

bezeichnet. Zwei Lutherlieder finden sich sogar

im katholischen Gesangbuch, dem „Gotteslob“.

Kirchenordnung und Unterweisung im

reformierten Glauben.

Im Zuge des Aufbaus eines reformatorischen

Kirchenwesens entstanden auch neue

Kirchenordnungen, die von der jeweiligen

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Obrigkeit autorisiert wurden. Die enge Verbindung

von Religion und Politik im 16. Jahrhundert

bedingte eine Bedeutung dieser Texte

nicht nur für die Kirche und den Glauben, sondern

hatte auch weitreichende Auswirkungen

auf Bildung, Sozial- und Rechtswesen sowie die

Wirtschaft. Von den Wittenberger Reformatoren

war hier insbesondere der Stadtpfarrer

und Freund Luthers, Johannes Bugenhagen,

sehr aktiv. Er entwarf umfassende

Kirchenordnungen für Norddeutschland und

Skandinavien. Aber auch Luther selbst verfasste

ordnende Texte zu einzelnen Bereichen,

wie z.B. seine Tauf- und Trauordnung, das

Ordinationsformular und eben die oben genannte

Gottesdienstordnung.

Doch nicht nur der protestantische

Glauben war ein Anliegen Luthers, sondern

auch die Hinführung zu dieser neuen Glaubensrichtung.

So schuf er zur Unterweisung der

Gläubigen und Glaubenswilligen die Katechismen,

zwar nicht als erster Reformator, doch gelten

sein „Großer“ und „Kleiner Katechismus“ als

Prototypen dieses Genres.

Dr. Werner Becker

Quellen:

Armin Kohnle, „Martin Luther, Reformator, Ketzer,

Ehemann“, Ev. Verlagsanstalt Leipzig, 2015,

Joachim Kummer, “Martin Luther, Ein Lebensweg

in Wort und Bild“, Häusler Verlag, 2006

Bildnachweis Seite 5:Deutsche Fotothek

Der Einfluss der Reformation auf das Schulwesen

Die Epoche der Reformation ist eine

des Übergangs: vom Mittelalter zu

neuen Territorialherrschaften, die

faktisch das Kaiserreich ablösen. Die Städte

streben danach, sich von Feudal- und

Bischofsherrschaft zu emanzipieren. Landflucht

führt in die Bergwerksregionen und

die Städte. All dies bewirkt soziale Mobilisierung

und damit auch eine Destabilisierung

der sozialen und politischen Ordnung. In

diesen politisch-ökonomisch-sozialen Veränderungen

mischt sich der Freiheitsdurst,

was Gott und den Glauben angeht, mit

dem Wunsch nach sozialer und politischer

Freiheit. Das richtet sich gegen Priesterherrschaft,

gegen Missbrauch und

Vernachlässigung der Gläubigen und

ebenso im weltlichen Bereich gegen Unterdrückung

und Ausbeutung – man denke

an den Bauernkrieg. Der Begriff der christlichen

Freiheit – der Christenmensch als ein

freier Herr und dienstbarer Knecht - in der

Freiheitsschrift Luthers von 1520 ist biblisch

– siehe z.B. Paulus: »Wo der Geist

7


K

D

des Herrn ist, da ist Freiheit« (2. Korinther

3,17). Dieser Freiheitsbegriff ist eben nicht

einfach mit dem neuzeitlichen Freiheitsverständnis

zu identifizieren. Er wurde

damals und wird auch später missverstanden,

von den Bauern wie auch heutigen

Kritikern.

Übergang im Schulwesen.

Bis ins 15. Jahrhundert sind Schulen

von der Kirche geleitet; die bischöflichen

Domschulen und die Klosterschulen dienen

der Ausbildung des Nachwuchses für den

geistlichen Stand. Pfarrschulen sollen darauf

vorbereiten. Es gibt keine Schulpflicht. Die

Mängel der priesterlichen Amtsführung, wie

sie in der Reformation angeprangert werden,

führen zu einem Verfall der Pfarr- bzw.

Elementarschulen. In den Städten entsteht

zur Zeit der Reformation ein neues

Bildungsbedürfnis; dem folgen dann Schulen

in kommunaler Trägerschaft. Neue

Berufe breiten sich aus, z.B. im Handel.

Dafür war Unterricht in Rechnen, Lesen und

Schreiben nötig und auch in anderen Fächern

(etwa Geschichte), ferner auch in

lateinischer Sprache und im Deutschen.

Dieser Bildungshunger zeigt sich im kulturellen

Aufschwung des 15. Jahrhunderts –

die Zahl der Druckereien nimmt rapide zu,

ebenso die von Druckerzeugnissen wie

Flugschriften, Druckgrafiken und Büchern.

Schul- und Bildungswesen und der

reformierte Glauben.

Bildung ist für die Reformatoren das

Werkzeug zur Verbreitung des reformierten

Glaubens. Die Reformatoren erarbeiten und

schreiben die Grundlagen des reformierten

christlichen

Glaubens. Das

sind etwa die

begründete

Bibelauslegung

und die

durch

biblische

deren

kann

man

sagen, dass in

der

Lehrzusammenfassung

Begründung.

Allgemeiner

Reformation

durch das

Priestertum

der Laien die

Bibelauslegung

kein Privileg

etwa der

Priester sein kann, sondern eine Aufgabe

für jeden ist. Dazu bedarf es spezieller

Fähigkeiten, die in der Schule erworben

werden.

Der Lutherische Katechismus

in einer Ausgabe von 1556 /

Quelle: www.lutherischeslaermen.de

8


Luther fordert ein gegliedertes Schulwesen

und das auch für Mädchen.

„Vor allen Dingen sollte in den hohen

und niederen Schulen die vornehmste und

allgemeinste Lektion sein die heilige Schrift

und den jungen Knaben das Evangelium.

Und wollte Gott, eine jegliche Stadt hätte

auch eine Mädchenschule, darinnen täglich

die Mägdlein eine Stunde das Evangelium

hörten, es wäre deutsch oder lateinisch.“

(Luther in der Schrift „An den christlichen

Adel …“ Nr. 25 der Gravamina). Das

ist eine Neuerung! Die Städter erleben die

Vielfalt in Zeremonien, Festen, Prozessionen

u.a.m.; durch die Widersprüche, die sie

erleben, werden sie lernbegierig und nehmen

an Gesprächen über den Glauben teil.

Luther verfasste Glaubenslehrschriften

(z.B. Kleiner und Großer Katechismus).

Melanchthon war der für das Schulwesen

bedeutendste Reformator. Für ihn war Bildung

notwendig für die Autonomie des

Individuums – auch und gerade im Glauben.

Zunächst hing er den damals verbreiteten

mittelalterlichen Auffassungen an,

wonach weltliches Wissen dem Glauben

schädlich sei. Er rang sich aber in der

Zusammenarbeit mit Luther zu einer

Verbindung von wissenschaftlichen Erkenntnissen

und Theologie durch. Die Unruhen

in Hochschulstädten durch „Schwarmgeister“,

welche Gelehrsamkeit heftig

Luther und Melanchthon.

Bildnis des Philipp Melanchthon, gemalt 1943

von Lucas Cranach d.Ä. / Quelle: wikimedia.org

ablehnten, bestärkten ihn darin. Melanchthon

begründete die Klasseneinteilung in

Schulen (bei ihm „Haufen“) von einer Großgruppe

zu Gruppen verschiedener Lernniveaus:

vom Lesen Lernen, über das Erlernen

der Grammatik zu lateinischen Texten.

Seine dreiklassige Lateinschule fand Widerhall.

Das Modell wurde u.a. in Nürnberg,

Sachsen, Köln, der Kurpfalz u.a.m. über-

9


Gemeinde

nommen. Kirchenordnungen enthielten nun

zunehmend auch Schulordnungen. Melanchthon

beriet Schulträger (v.a. Städte) zu

Schulgründungen und entwickelte systematische

Überprüfungen des Schulbetriebs

(„Unterricht an die Visitatoren im Kurfürstentum

Sachsen“). Er verfasste auch

zahlreiche Lehrtexte zu theologischen und

auch zu naturwissenschaftlichen Themen.

Manche seiner theologischen Schriften wurden

auch von den Altgläubigen verwendet.

Ergebnis:

Die Reformation hat das Schulwesen

gefördert, das moderne Schulwesen

begründet und gestaltet, und sie wurde

durch die Schulen verbreitet.

Dr. Thomas Schwinger

Quellen:

Kaufmann, Thomas (2009). Geschichte der Reformation

in Deutschland. Frankfurt: Suhrkamp.

Rupp, H.F. (1997). Humanist – Theologe – Praeceptor

Germaniae. 500 Jahre Philipp Melanchthon. In: Lutherstadt

Eisleben (Hrsg.) (1997). Philipp Melanchthon und das städtische

Schulwesen. Band 2, S. 9-34. Halle: Janos Stekovics

Eine neue Gruppe in unserer Gemeinde stellt sich vor:

„90 Minuten - Gott und die Welt“

Ein Gruppe Menschen aus unserer Gemeinde hat sich im Jahr 2016

zusammen gefunden und tauscht sich über Fragen des christlichen

Glaubens aus. Die Vorschläge der Themen kommen aus der Gruppe.

In Absprache kann eines der Mitglieder für

„90 Minuten – Gott und die Welt“

Informationen vorbereiten und am jeweiligen Abend ein kurzes Impulsreferat

als Einstieg halten. Anschließend wird in offenem Austausch das Verständnis

und die aktuelle Bedeutung diskutiert. So haben wir bereits über

die Themen „Engel“, „Bibel in gerechter Sprache“, „Reformation - welche

Freiheit haben wir bekommen?“ oder „Hiob - wie kannst du, Gott, das Leiden

zulassen?“ gesprochen. Nach eineinhalb Stunden endet das Treffen.

Die Gruppe trifft sich nach Absprache ca. alle 2 Monate in der Scheune.

Interessierte Gäste, auch konfessionsübergreifend, sind herzlich willkommen.

Kontaktperson ist Thomas Schwinger: schwinger@eh-darmstadt.de

10


Gemeinde

Ingo Stegmüller zum Pfarrer

auf Lebenszeit ernannt

Wer erinnert sich noch

an diese Pressemitteilung

aus dem Februar des Jahres

2014: „Am vergangenen Donnerstag

(20.2.) hat die Kirchenleitung

der Evangelischen

Kirche in Hessen

und Nassau die

Wahl des Wixhäuser

Kirchenvorstandes bestätigt:

Ingo Stegmüller

wird ab dem

1. Juni 2014 neuer

Gemeindepfarrer in

Wixhausen.“?

Mit dieser Meldung

erfuhren die

Wixhäuser damals

den Namen ihres

zukünftigen Pfarrers.

Vor einigen Wochen kam erneut

Post vom Darmstädter Paulusplatz,

denn die Kirchenleitung hat die

Lebenszeitverbeamtung von Ingo

Stegmüller beschlossen. An sich ein

erfreulicher Vorgang.

Allerdings wird Pfarrer

Stegmüller damit

ab dem 1. Mai

bewerbungsfrei sein

und ist nicht mehr

an die vollumfängliche

Erfüllung seines

Verwaltungsauftrags

in Wixhausen

gebunden.

Der Kirchenvorstand

hat sich

deshalb in Abwesenheit

von Herrn Steg-

Heute, gut drei Jahre

müller beraten und

Pfarrer Ingo Stegmüller

später, kann man

ein- stimmig beschlossen,

dem derzeitigen Pfarr- stel-

sich die Gemeinde kaum mehr ohne

den lebensfrohen Odenwälder vorstellen.

Er ist im Ort aufgrund seiner Pfarrstelle anzubieten.

lenverwalter die Inhaberschaft der

freundlichen und kommunikativen Ingo Stegmüller soll in der Kirchenvorstandssitzung

am 29. Juni in

Art gerne gesehen, die Wixhäuser

kommen in großer Zahl in seine Gottesdienste

und sind begeistert, in von Dekanin Schmidt-Hesse gewählt

Anwesenheit und unter der Leitung

der Predigt auch mal einen zum werden und bleibt der Gemeinde somit

Thema passenden und im Dialekt erhalten.

erzählten Witz zu hören.

Matthias Kalbfuss

11


„Hier stehe

Veranstaltungen

Samstag, 10. Juni: Erster

Das Jahr

17 Uhr: Gottesdienstliche Feier im Pfar

Enthüllung des Reformations-G

mit Dekanin Ulrike Schmidt-He

Pfarrer Ingo Stegmüller und de

Blasorchester der TSG Wixhau

17:45 Uhr: Schmalzbrot, Kochkäse, Lu

und andere Getränke im Pfarrho

18:45 Uhr: Szenische Lesung zur Refor

in der Kirche

Evangelische Kirche Wixhausen, Röm

12


ich ......“

Gemeinde

Wixhäuser Jubiläumstag

rhof bei der neuen Luther-Linde,

edenksteines

sse,

m

sen

therbier

f

mation

ergasse 17

13


Gemeinde

Pilgerwandern im Odenwald

14

Am Samstag, 8. Juli

2017 ist es soweit:

Die Gemeinde

unternimmt wieder eine Pilgerwanderung.

Die Pilgergruppe

fährt mit Privat-

PKWs von Wixhausen nach Lützelbach

im Modautal. Vom dortigen Parkplatz

beginnt um 10.00 Uhr die Rucksackwanderung

mit eigenem Proviant auf dem

St. Jost–Pilgerpfad auf den Spuren des

heiligen Jakobus‘.

Rudolf Dascher, der die Wanderung

ausgearbeitet hat, gerät ins Schwärmen,

wenn er den Weg und seine Besonderheiten

schildert: „Wir pilgern an der

Fischbachquelle vorbei zum Marienteich.

Weiter geht es zum Parkplatz Gagernstein

oberhalb von Steinau. Dort beginnt

ein kleiner Anstieg (ca. 100 Höhenmeter)

zur Felsengruppe Rimdidim. Über

Details zur Pilgerwanderung

Anmeldung im Gemeindebüro bis spätestens

23. Juni.

Danach werden Fahrgemeinschaften

gebildet.

Start 8. Juli ,9 Uhr mit Privat-PKWs am

alten Kerbplatz in der Bahnhofstrasse.

Fahrt nach Lützelbach im Modautal.

Wanderbeginn: 10 Uhr.

Streckenlänge der Wanderung ca. 12 km,

Dauer inkl. der Andachten ca. 4 Stunden.

Schlussrast um etwa 14.30 Uhr.

den „Weinweg“ geht es leicht ansteigend

weiter zum Kaiserturm, dem mit

605 Höhenmetern höchsten Punkt im

vorderen Odenwald. Vom 35 Meter

hohen Kaiserturm hat man eine fantastische

Aussicht über den gesamten

Odenwald und darüber hinaus. Bergab

gehen wir dann an der Gersprenzquelle

vorbei nach Neunkirchen zur Cosmosund-Damian-Kirche

(Barockkirche). An

der dort inzwischen wieder

freigelegten

Quelle haben die arabischen Ärzte

Cosmos und Damian um 300 nach

Christus auf die Heilwirkung des Quellwassers

hingewiesen.

Durch den Berlingswald und Landschaftspark

Eichwäldchen in Lützelbach

erreichen wir unseren Parkplatz.

Der Abschluss findet im Gasthaus

Birkenhof statt, wo sich alle bei gutem

Essen, Kaffee und Kuchen über die vielen

Eindrücke dieser Pilgerwanderung

unterhalten können.

Fotos auf dieser Seite:

Dieter Schütz/pixelio.de

Rainer Sturm/Pixelio.de


Internet-Präsenz

Die Gemeinde im Internet

Die Evangelische Kirche Wixhausen

ist seit vielen Jahren

unverändert im Internet unter

der Adresse www.kirche-wixhausen.de zu

finden. Hier kann man Vieles über die

Gemeinde, die Gottesdienste, die Gemeindegruppen

und

anderes mehr finden.

Neue Kommunikationsgeräte,

wie Smartphones

und Tablets stellen aber auch an Internet-

Auftritte ständig neue Anforderungen, und

eine Veränderung des Auftritts sorgt auch

wieder für neue Aufmerksamkeit.

Deshalb sind wir im Augenblick

dabei, diesen Internetauftritt in einem

veränderten Design neu zu erstellen und

auch auf Smartphones und Tablets angenehmer

lesbar zu machen. Dabei wird

auch die Struktur der Webseiten

überarbeitet. Sie unterteilt

sich jetzt in folgende Punkte:

„Unsere Gemeinde“:

stellt die Gemeinde mit ihren Organen

und ihrer Geschichte vor.

„Unsere Aktivitäten“: zeigt, welche

Gruppen und Kreise sich mit welchen

Themen beschäftigen.

„Termine“: Gottesdienst-Zeiten und

Veranstaltungen sind hier übersichtlich

dargestellt.

„Gemeindebriefe“: präsentiert die

elektronischen Ausgaben des Gemeindebriefes

Scheunentor“, und

„Kindertagesstätten“: verweist

auf die dann neuen Webseiten der Kinderhäuser.

Das „Dorfmuseum“, zu dem es

einen Link unter „Unsere Aktivitäten“

gibt, erhält eine eigene Website

www.dorfmuseum-wixhausen.de im

neuen, angepassten Design.

Zurzeit werden die Inhalte der einzelnen

Seiten überprüft, übernommen

oder neu erstellt. Wir planen, mit den

neu gestalteten Seiten im Laufe des Mai/

Juni 2017 online zu gehen.

Übrigens: Auch auf Facebook ist

die Evangelische Kirche Wixhausen seit

vielen Jahren als „Ev. Kirche

Wixhausen“ vertreten - schauen Sie

doch mal rein. Es würde uns freuen,

wenn Sie uns „liken“ und abonnieren!

Ruth Thieme

15


Gottesdiensttermine

April

30.04. Sonntag Konfirmationsgottesdienst mit Abendmahl

10 Uhr Pfarrer Stegmüller

Mai

07.05. Sonntag Gottesdienst zum Blumenbasar in der Aumühle

10 Uhr Pfarrer Dr. Bartl, Pfarrer Stegmüller

& Bewohner der Aumühle

14.05. Sonntag Gottesdienst mit Abendmahl

10 Uhr Pfarrer Stegmüller

21.05. Sonntag Gottesdienst mit Taufen

10 Uhr Pfarrer Stegmüller

25.05. Donnerstag Gottesdienst in Arheilgen

11 Uhr Christi Himmelfahrt Auferstehungsgemeinde

28.05. Sonntag Gottesdienst

10 Uhr Brigitte Fischer & Angela Kopp

Juni

04.06. Pfingstsonntag Freiluft-Gottesdienst bei der Feuerwehr

10 Uhr Pfarrer Stegmüller

05.06. Pfingstmontag Ökumenischer Gottesdienst in

10 Uhr Arheilgen in der Kreuzkirche

10.06. Samstag Gottesdienstliche Feier zum

17 Uhr Reformationsjubiläum

Dekanin Schmidt-Hesse & Pfarrer Stegmüller

11.06. Sonntag kein Gottesdienst in Wixhausen!

Kindergottesdienst und Mini-Kinderkirche

Kindergottesdienst: Am 14. Mai und 11. Juni Beginn um 10 Uhr

gemeinsam mit den Großen in der Kirche. Danach gehen die Kinder mit

ihrer eigenen Altar-Kerze ins Gemeindehaus „Scheune“.

Mini-Kinderkirche (für Kinder von 2 bis 6 Jahren): Am 21. Mai und

25. Juni, jeweils um 10 Uhr im Gemeindehaus „Scheune“.

16


Gottesdiensttermine

Fortsetzung Juni

18.06. Sonntag Tauffest im Kirchgarten

10 Uhr Pfarrer Stegmüller & KiGo-Team

25.06.2017 Sonntag Gottesdienst mit Vorstellung der neuen Konfis

10 Uhr Pfarrer Stegmüller

Juli

02.07.2017 Sonntag Gottesdienst mit Abendmahl

10 Uhr Pfarrer Stegmüller

anschließend Kirchcafé

09.07. Sonntag Gottesdienst

10 Uhr Pfarrer Stegmüller

16.07. Sonntag Gottesdienst

10 Uhr Pfarrer Stegmüller

23.07. Sonntag Gottesdienst

10 Uhr Prädikantin Meffert

30.07. Sonntag Gottesdienst mit Taufen

10 Uhr Pfarrer Stegmüller

August

06.08. Sonntag Gottesdienst

10 Uhr Prädikantin Grünewaldt

Telefonseelsorge: Bei der Telefonseelsorge gibt es die Möglichkeit

zum vertraulichen Gespräch - 24 Stunden täglich, auch an Sonnund

Feiertagen. Telefon (0800) 1110111 oder (0800) 1110222.

Anonym und kostenfrei über Festnetz und Mobilfunk

Haben Sie einen runden Geburtstag oder ein Ehejubiläum? Oder würden Sie sich grundsätz-lich

darüber freuen, wenn Pfarrer Stegmüller mal bei Ihnen vorbeikommt? Dann melden

Sie sich einfach telefonisch unter der Nummer: 06150-7731 oder per email: pfarrer@kirchewixhausen.de.

Neben Besuchen und seelsorgerlichen Gesprächen besteht auch die Möglichkeit

Hausabendmahl miteinander zu feiern. Termine werden individuell vereinbart.

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Besondere Gottesdienste

Gottesdienst zum Blumenbasar

Am 7. Mai veranstaltet die Aumühle wieder ihren weit

über die Grenzen von Wixhausen bekannten Blumenbasar.

In guter Tradition verlegen wir deshalb unseren

Sonntagsgottesdienst von der Kirche in den Innenhof

der Aumühle. Beginn ist zur gewohnten Zeit um 10 Uhr.

Himmelfahrt

An Christi Himmelfahrt feiern wir zusammen mit den

Arheilger Gemeinden um 11 Uhr (!) einen Open-Air-

Gottesdienst im Garten der Auferstehungsgemeinde

(Messeler Straße 31). Im Anschluss werden Getränke

angeboten und es gibt Würstchen vom Grill.

Pfingsten

Wie in den Jahren zuvor feiern wir auch 2017 unseren

Gottesdienst am Pfingstsonntag um 10 Uhr im Hof der

Freiwilligen Feuerwehr in der Falltorstraße. Er ist der

Auftakt des allseits beliebten Spritzenhausfestes.

Den Pfingstmontag begehen wir ökumenisch, denn

wir feiern zusammen mit den beiden evangelischen

Gemeinden in Arheilgen sowie der katholischen Heilig-

Geist-Gemeinde. Der Festgottesdienst beginnt um 10

Uhr in der Kreuzkirche (Jakob-Jung-Straße 29).

Vorstellung der neuen Konfis

Am Samstag, den 24. Juni findet der erste Konfitag

der neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden statt.

Am Sonntag, den 25. Juni wird die Gruppe dann im

10-Uhr-Gottesdienst der Gemeinde vorgestellt.

18


Frauenfrühstück

Kinderheime nach 1945 -

am Beispiel der Wixhäuser Aumühle

Diesem Thema widmet

sich das Frau-

versucht Anette Neff eine Antwort

Auf diese und andere Fragen

enfrühstück am zu geben. Als Historikerin im Zentralarchiv

Samstag, 1. Juli 2017 um

der evangelischen Lan-

9 Uhr im Gemeindehaus deskirche beschäftigt, versucht sie

„Scheune“.

Licht in die Vergangenheit

An eine schöne

von

Kindheit erinnert sich

jeder gerne. Wie wird

es aber Kindern ergangen

sein, die nach

1945 in einem Heim

aufwuchsen? In dieser

schweren Zeit war es

relativ einfach in einem

Heim zu landen, es

genügte manchmal Die Toreinfahrt zur Aumühle heute Foto: Erika Jourdan

schon die wirtschaftliche

Not der Eltern.

Kinder- und Jugendheimen auch

Was erlebten diese jungen am Beispiel der Aumühle zu bringen.

Menschen, isoliert von den Eltern,

körperlichem, seelischem oder gar Herzliche Einladung an alle

sexuellem Missbrauch ausgesetzt,

mit Bezugspersonen, die sich vielleicht

interessierten Frauen und Männer

für den 1. Juli 2017 um 9:00 Uhr

um 25 oder 30 Kinder küm-

im Gemeindehaus „Scheune“,

mern sollten? Wie sah der Alltag

für die Kinder und Betreuer aus?

Römergasse 17. Das Team des Frauenfrühstücks

freut sich auf Sie.

Auch Wixhausen hatte mit

Erika Jourdan

der Aumühle, die seit 1977 als

Behinderteneinrichtung gut ins örtliche

Leben eingebunden ist, ein

Kinderheim. Wie war es dort?

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Sie

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Veranstaltungen

„Hexenwerk“ in der

Evangelischen Kirche Wixhausen

Die Schauspieler*innen vom Theater Lakritz ‚FSK25‘ -Erwachsenen-Ensemble

gastieren in der Evangelischen Kirche Wixhausen

und veranstalten dort im Juni ein großes Sommer-Theater.

In einer einsamen Hütte im Sumpf, auf einer privaten Séance in

London, in den unzähligen Geschichten diverser Märchenbüchern, bei einer

großen Magie-Show in Chicago, während einer Gerichtsanhörung in Salem und in

einem Seminar an der Uni Frankfurt, überall geht es um Hexen. Mal nachdenklich, mal unheimlich,

mal komisch kommen die Geschichten daher.

In sechs magischen Episoden erzählt die Gruppe aus 11 erwachsenen Spieler*innen die

Geschichte von sechs Hexen quer durch die Zeit.

Echte Magie oder alles nur ein fauler Zauber? Und was hat es mit der geheimnisvollen

Puppe auf sich?

Finden Sie es heraus am Freitag, den 16. und Samstag, den 17.6. jeweils um 20 Uhr

in der Evangelischen Kirche Wixhausen.

Dauer: ca.75 Minuten. Eintritt: 10 € / ermäßigt 6 €. Karten sind an der Abendkasse erhältlich,

können aber auch unter karten@theater-lakritz.com bereits vorbestellt werden.

Sommerserenade im Kirchgarten

Am Sonntag, 9. Juli 2017 um 19 Uhr ist es wieder soweit. Das Sinfonische Blasorchester

der TSG Wixhausen lädt zur schon traditionellen Sommerserenade in

den Kirchgarten ein. Wie in den vergangen Jahren werden im ersten. Block traditionelle

Melodien zu hören sein. Im zweiten, ebenfalls sehr unterhaltenden Block

spielen wie im Vorjahr mehrere kleine Besetzungen mitten im Publikum. Wie

gewohnt, geht dann im dritten Block mit Rock und Pop für alle Jüngeren und jung

Gebliebenen wieder die Post ab.

Natürlich kommt auch das kulinarische Angebot nicht zu kurz. Hessisches in fester und

flüssiger Form wird in größerer, dieses Mal hoffentlich ausreichender Menge angeboten.

Das Orchester freut sich über einen regen Besuch.

Jürgen Jourdan

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Evangelisches Kinderhaus unterm Regenbogen

Marte Meo

(lat.: Aus eigener Kraft)

Um den Kindern im Kinderhaus

die bestmögliche Unterstützung

in ihrer Entwicklung zu geben

hat sich das gesamte pädagogische Team

zu einer Weiterbildung in Marte Meo entschieden.

Der Start war im

März, die Weiterbildung

endet im Januar 2018 mit

einem Zertifikat für alle

Teilnehmenden.

Auf Entdeckungsreise

Das Videomaterial bietet viele Einsichten

und Anregungen. Der Film lässt

sich stoppen oder beliebig oft wiederholen.

Es ergibt sich die Chance das eigene

Bilder sagen mehr als

tausend Worte

Die Marte Meo Methode

lebt von Bildern und Videoaufnahmen,

die ein einzelnes

Kind, eine Kindergruppe

oder die Erzieherin

„Jedes Kind wird mit einer

Goldmine geboren, die vielfältige

Wachstums und Entwicklungschancen

enthält“

(Zitat: Josje und Maria Aarts)

in Interaktion mit den Kindern

in einer

kurzen

Sequenz

zeigt.

Diese

Situationen

werden

der

in

Regel

während des Tagesablaufs gefilmt und

bedürfen keiner aufwendigen Vorbereitung.

Später analysieren die Erzieherinnen

diese Videoaufnahme gemeinsam.

Erzieherin Jennifer Kipp im Gespräch mit einem Kind nach dem Marte

Meo Prinzip: Es wird auf das „freundliches Gesicht“ und Blickkontakt

geachtet.

Auftreten und die Reaktionen der Kinder

immer und immer wieder anzusehen,

inne zu halten und gemeinsam zu entdecken,

was in der Entwicklung schon vorhanden

ist: „Wir feiern diesen

Moment“ (Zitat Maria Aarts).

Marte Meo schaut nicht auf Defizite

und Probleme, sondern orientiert sich an

dem, was da ist und was darauf aufbauen

kann. Der ressourcen- und

lösungsorientierte Blick steht im Vordergrund.

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Evangelisches Kinderhaus unterm Regenbogen

Im Alltag

Aber auch ohne Kamera bietet die

Marte-Meo-Methode im Alltag viele Möglichkeiten.

Der Kindergartenalltag ist

schnelllebig und jedes Kind soll so individuell

wie möglich Unterstützung in seinem

Tun bekommen. Dazu benötigt man

Kleine Momente groß machen… ein Beispiel:

Ein Kind spielt mit der Eisenbahn; die Erzieherin ist mit

anwesend. Sie wartet auf den Moment, dass das Kind

selbst agiert. Die Erzieherin wartet ab, sie übernimmt

nicht die Initiative indem sie zum Beispiel sagt:

Guck mal hier…

Nimm das …

Jetzt kannst du …

Sie reagiert auf das Handeln im Rhythmus des Kindes!

Wann: Das Kind hat eine Initiative gezeigt (es schiebt

die Eisenbahn über die Gleise).

Was: Die Erzieherin nimmt dies wahr und benennt die

Handlung des Kindes:

„ Ah, du schiebst die Eisenbahn“ (nicht im fragenden

Ton).

Wozu: Das Kind nimmt wahr, dass es gesehen wird,

seine Sprachentwicklung wird unterstützt!

viel mehr Kontakt in Eins-zu-eins-

Momenten. Mit wenigen Worten, die

beschreiben was das Kind gerade tut,

merkt es, dass es wahrgenommen wird.

Das Kind fühlt sich ernst genommen. Es

spürt seine eigenen Initiativen und wird

darauf aufbauen, indem es weitere Initiativen

folgen lässt. Weiterhin unterstützt

es seine Sprachförderung, da das Kind

Worte für sein Handeln bekommt.

In der Gruppe

Ein Kind, das sich in der Interaktion

mit mehreren Kindern noch schwer tut,

kann durch die Begleitung eines Erwachsenen

mehr Selbstbewusstsein aufbauen.

Der Erwachsene hält sich jedoch

im Hintergrund, er drängt sich nicht auf,

er korrigiert nicht und unterbricht auch

anderweitig nicht. Er benennt nur das

gesehene Handeln. Gleichzeitig wird die

Gruppe auf das Kind aufmerksam und

ein „Verstanden-werden“ wird gefördert.

Es kann in das Gruppengeschehen eingebunden

werden.

Konzeption

Wir freuen uns darauf, das Marte-

Meo-Prinzip in unserer Konzeption zu

verankern und ebenso, dass wir uns ab

Januar 2018 „Marte Meo – Practinior“

nennen dürfen.

Katrin Fuchs

Weitere Informationen:

www.martemeo-deutschland.de

martemeo-zentrum-darmstadt.de

Hintergrundbild: Wixhäuser Turmschlagwerk

Foto Jürgen Jourdan

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Evangelisches Kinderhaus auf dem Pfarrhof

Der Garten als Bildungsort


Bewegungs-

erfahrungen

sind Sinneserfahrungen

und sind

zudem für die soziale

und kognitive Entwicklung

bedeutsam. Bewegung

und Denken sind eng

miteinander verknüpft. So

hat Bewegung nicht nur

einen kurzfristigen Einfluss

auf die Konzentrationsfähigkeit,

sondern kann dauerhafte

Effekte auf das Gehirn haben,

was sich positiv auf das Lernen auswirkt“,

soweit ein Auszug aus dem

Hessischen Bildungs- und Erziehungsplan.

Unsere große naturnahe Außenfläche

bietet viel Raum zur Bewegung,

Erfahrungsfelder zur Natur- und Sinneserfahrung

und zum sozialen Lernen.

Sich mit dem eigenen Körper auseinandersetzen

und sich bewegen:

Auf glatten und holprigen Wegen

rennen, hüpfen, gehen, durch die

Büsche kriechen und hindurch

schlüpfen, sich hinter Bäumen verstecken

und anschleichen, Kräfte

messen beim Fußballspielen und

Ein prickelndes Gefühl erleben, fliegen!

beim sich auf der

Wiese rangeln, bis zu einer

festgelegten Höhe auf Bäume klettern,

eigene körperliche Grenzen erkennen

und durch Üben erweitern, auf Umrandungen

hinaufsteigen und hinunterspringen,

das sind genauso wichtige

Erfahrungen zur Leistungsfähigkeit des

eigenen Körpers wie balancieren.

Wenn die Kinder mit dem Roller und

anderen Fahrzeugen

im Gelände unterwegs

sind, spüren

sie die Geschwindigkeit.

Und sie erfahren

den eigenen

Fortschritt in der

Bewegung als Erfolg:

„Hurra, ich

komme nun alleine

auf das Holzpferd.“

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Evangelisches Kinderhaus auf dem Pfarrhof

Natur erfahren und erforschen:

Neugierig Pflanzen und Tiere

beobachten, erforschen, betasten,

Kräuter sammeln und riechen, Kräuterbutter

herstellen und mit frischem Brot im

Freien auf der Wiese genießen, das spornt

Kinder an, Dinge zu erforschen,

ebenso wie das Spielen mit Laub,

Steinen und Blättern. Auch Nüsse

sammeln, Nüsse knacken, Blumen

und Gemüsebeete

pflegen,

Nutzpflanzen

ziehen und einen

Komposthaufen

anzulegen,

stillt

den Wissensdurst.

Erfahrungen mit verschiedenen

Materialien:

Das Wasser am Brunnen pumpen,

Dämme bauen, Wasser schöpfen,

in Töpfe umfüllen, werken mit

Holz und Ästen, bauen und graben

im Sand und unter Büschen, toll was

man mit Alltagsgegenständen wie

Töpfen, Pfannen und Sieben alles

machen kann. Matsche machen,

Klöße formen, Matschkuchen backen,

im Sandkasten im Matsch in Badesachen

spielen, Wasser - auch kaltes

Wasser aus dem Brunnen - sind sinnliche

Erfahrungen.

Ich und die anderen:

Mit Regeln Rücksichtnahme und

Fairness üben, gemeinsam im Garten

aufräumen, sich an Regeln halten,

Konflikte mit Kindern und

Erwachsenen haben und dabei Grenzen

erfahren und lernen, Konflikte zu

lösen, auch das üben wir mit den

Kindern im Garten. Rollenspiele spielen,

Geborgenheit beim Vorlesen und

Sitzen im Garten erfahren, ein

gemeinsames Picknick auf der Wiese

und Lebensmittel teilen, fördert das

soziale Lernen im gemeinsamen

Erleben.

Ursula Koch

Alle Fotos: Florian Spieler

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Kindergottesdienst

Aus dem Kindergottesdienst

und der Mini-Kinderkirche

Ich schenke euch ein neues Herz und

lege einen neuen Geist in euch – mit

der diesjährigen Jahreslosung startete

der Kindergottesdienst für die Großen. In

einem großen Herz konnten nach der

Geschichte alle schreiben oder malen, was

ihnen wichtig ist.

Wie es sich anfühlt, wenn man mit

nur einem Rucksack auf der Flucht ist und

was sich hinter dem Begriff „Heimat“ verbirgt,

war Inhalt des nächsten Kindergottesdienstes.

Im Rahmen der

Geschichte „Bestimmt

wird alles gut“ durfte

jeder mit einem voll

gepackten Rucksack eine

Wegstrecke zurücklegen.

Schnell war klar, dass

das mit der Zeit ganz

schön schwer wird, und

genug zu Essen und Trinken

passte auch nicht

rein.

Die nächsten Kindergottesdienste:

14. Mai und

11. Juni

Mini-Kinderkirche ist am:

21. Mai und

25. Juni

Mit vielen Schafen, Zäunen,

Büschen und einem Hirten wurde die

Geschichte vom verlorenen Schaf in der

Mini-Kinderkirche lebendig. Viel Spaß hatten

dann alle, als sie die Geschichte selber

noch mal nachspielen konnten und für die

Schafe „neue“ Verstecke suchten.

Was passierte bei der Schöpfung? Wann

wurden die Tiere und Pflanzen geschaffen und

wie hießen eigentlich die ersten Menschen? Eine

Bildergeschichte machte die Schöpfung greifbar

und beim Basteln der bunten Vögel wurde

schnell klar, dass die Welt viele bunte Farben hat.

Die nächsten Kindergottesdienste

und Mini-Kinderkirchentermine

findet ihr im Infokasten

rechts oben.

Auch beim diesjährigen

Tauffest werden wir uns wieder

beteiligen und neben der Übergabe

der Taufschatzkisten wieder

etwas vorbereiten. Wir freuen

uns, wenn ihr dabei seid!

Eure Teamer

Fotos: Birgit Dengler

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Kinderseite

Mini-Kinderkirche-Nachrichten

Ein bunter

Aus dem

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28

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Mitglied der Elektroinnung

Darmstadt

Bernd Lauer

Freystraße 4

64291 Darmstadt-Wixhausen

E-Mail:bernd@elektrolauer.de

Telefon: 06150/81427

Fax: 06150/990757

www.elektrolauer.de

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Menschen in der Gemeinde

Weißer Bart und Hut

Gleich,

wo er

sich

aufhält, man

erkennt ihn

am weißen

Bart und Hut:

Professor i.R.

Dr. Thomas

Schwinger.

Der 69-jährige

ehemalige

Hochschullehrer

an der Evangelischen Hochschule

Darmstadt lebt seit 1997 in

Wixhausen und ist seit 2012 in der Kirchengemeinde

vielfach ehrenamtlich

aktiv. Begonnen hat er sein Engagement

im damaligen Kirchenchor, dem

heutigen Projektchor. „Der Gesang im

Gottesdienst ist erhebend für die

Gemeinde“, sagt er und hebt hervor,

dass die Gottesdienstbesucher mit

dem Singen in die Gottesdienste eingebunden

sind - ganz im Sinne Martin

Luthers.

„Nützlich sein“ ist sein Lebensmotto.

Und nützlich macht sich der

verheiratete Familienvater (eine

erwachsene Tochter) seit 2013 auch in

der Gottesdienstgruppe. Hier hilft er,

unter anderem besondere Gottes-

dienste vorzubereiten und Gesprächskreise

zu initiieren und durchzuführen.

Aktuell beispielsweise die neue

Gesprächsrunde zu Glaubensfragen

„90 Minuten Gott und die Welt“ (siehe

auch Seite 12).

Auch im Kindergartenausschuss

arbeitet Thomas Schwinger

seit 2016 mit. Hier bringt der studierte

Psychologe seine reichhaltige

Erfahrung aus seiner langjährigen

Lehr- und Ausbildungstätigkeit ein.

Seine Lebens- und Berufserfahrung

nutzt Thomas Schwinger

auch nach seiner Pensionierung noch

als Praxisberater für TherapeutInnen

und BeraterInnen. In der Behindertenhilfe

bildet er zudem Mitarbeitende

fort.

Wer sich mit Thomas Schwinger

unterhält, lernt sein freundliches,

ruhiges und ausgeglichenes Wesen

schätzen und kann sein vitales Interesse

für die vielen Bereiche des

kirchlichen und kommunalen Gemeindelebens

kennenlernen.

Privat widmet sich Thomas

Schwinger am liebsten seinen drei

Hobbys: Dem Kochen, dem Singen

und dem Heimwerken - und macht

sich eben auch damit nützlich.

Jürgen Jourdan

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Wichtige Anschriften

Evangelische Kirchengemeinde Wixhausen

www.kirche-wixhausen.de

Römergasse 17

64291 Darmstadt

) 06150 - 77 31

Fax 06150 - 99 08 02

Öffnungszeiten Gemeindebüro:

Montag, Dienstag, Donnerstag und

Freitag von 9 bis 12 Uhr

Mittwoch geschlossen

gemeinde@kirche-wixhausen.de

Vorsitzender des Kirchenvorstandes

Matthias Kalbfuss

kv-vorsitz@kirche-wixhausen.de

Pfarrer

Ingo Stegmüller

) 06150 - 77 31

pfarrer@kirche-wixhausen.de

Gemeindesekretärin

Martina Engels

) 06150 - 77 31

gemeinde@kirche-wixhausen.de

Evangelisches Kinderhaus

unterm Regenbogen

Leiterin: Katrin Fuchs

Bert-Brecht-Straße 8

64291 Darmstadt

) 06150 - 70 88 oder

Fax 06150 - 54 27 95

Hort: ) 06150 - 54 26 69

kinderhaus-regenbogen@kirchewixhausen.de

Evangelisches Kinderhaus

auf dem Pfarrhof

Leiterin: Ursula Koch

Untergasse 1

64291 Darmstadt

) 06150 - 8 36 30 oder

Fax 06150 - 13 56 35

info@kinderhaus-wx.de

Unsere Bankverbindung für Spenden ist IBAN: DE06 5089 0000 0037 0280 02

die Volksbank Darmstadt - Südhessen

BIC: GENODEF1VBD

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GOTT SCHAUT ANDERS AUF DIE MENSCHEN

Die Impulspost und die Sehnsucht nach der Gnade Gottes

Und Gott sah an alles,

was er gemacht hatte,

SIE

SEHEN

GUT

AUS!

und siehe, es war

sehr gut.

GOTT–GLAUBT–AN–MICH.DE

1. Mose 1, 31

SIE SIND

Ich danke dir dafür, dass

ich wunderbar gemacht

bin; wunderbar sind

deine Werke; das erkennt

meine Seele.

WERT-

VOLL!

Psalm 139,14

GOTT–GLAUBT–AN–MICH.DE

SIE

WERDEN

GEBRAU-

CHT!

1. Petrus 4,10

Dient einander,

jeder mit der

Gabe, die er

empfangen hat.

GOTT–GLAUBT–AN–MICH.DE

Der Gott des

Friedens

SIE

SIND

HEILIG!

heilige euch durch

und durch.

GOTT–GLAUBT–AN–MICH.DE

1. Thessalonicherbrief 5,23

Sie sehen gut aus. Sie sind wertvoll. Sie werden gebraucht. Sie sind heilig! Diese Sätze

hören die meisten Menschen in unserer Leistungsgesellschaft eher selten. Hoch ist der

Druck, gut auszusehen und immer Spitzenleistungen zu erbringen und gleichzeitig alle

Lebensbereiche gut zu meistern. Viele kennen die Zweifel, ob die eigene Leistung ausreicht

und das Gefühl, nicht gut genug zu sein.

Du siehst gut aus. Du bist wertvoll. Du wirst gebraucht. Das sind kleine Sätze mit großer

Wirkung: Da schätzt mich jemand, auch wenn ich es selbst schon nicht mehr tue und aufgegeben

habe. Das tut gut, das macht Mut und das spornt an. Aber es kommt noch besser:

Du bist heilig! Also auch Gott schätzt mich, glaubt an mich!

Für Martin Luther war das die größte Entdeckung, die er während seines Bibelstudiums

machte. Eine Entdeckung, die mit der Reformation die Welt veränderte. Damals meinten

die Menschen, sie müssten große Leistungen erbringen – gute Werke –, um Gott zu beeindrucken.

Doch Martin Luther erkannte, dass das gar nicht der Fall war: Gott liebt uns

und nimmt uns an. Für jeden Einzelnen gilt: „Du musst nichts leisten, um von Gott geliebt

zu werden.“ Alles, was du tun musst, ist das zu glauben, also ganz auf Gott zu vertrauen.

Geheiligt sind wir nicht, weil wir etwa vollkommen wären, sondern weil wir durch unsere

Taufe zu Gott gehören. Nach seinem Ebenbild hat uns Gott, der heilig ist, geschaffen. Wir

sind also kostbar, wertvoll. Die anderen auch. Ist damit egal, was wir ansonsten tun? Nein.

Entscheidend ist aber die Reihenfolge. Nicht unsere eigenen guten Taten erzeugen Gottes

Liebe, sondern Gottes Liebe erzeugt in uns den Antrieb zu guten Taten.

Die Impulspost im Mai 2017 greift damit zu Beginn des Reformationssommers ein zentrales

evangelisches Thema auf: die Sehnsucht nach der Gnade Gottes. Sie soll vermitteln,

dass Gott anders auf die Menschen schaut. Sie beschäftigt sich mit den Zweifeln und der

Lebensrealität der Menschen von heute und macht gleichzeitig Christinnen und Christen

Mut: „Du musst ernster nehmen, dass Du ein Heiliger bist, als dass Du Hans oder Kunz

heißt“. (Martin Luther)

Mehr Informationen unter: GOTT-GLAUBT-AN-MICH.DE

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