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2.0 Geschichte Kubas - 3

2.0 Geschichte Kubas - 3 - 10.04.2006 Die Geschichte Kubas ist eine leidvolle. Sie teilt das Los vieler Länder, die im Laufe der Zeit von den Europäern entdeckt und dann ausgenutzt wurden. Heute lebt auf dieser Karibikinsel, aufgrund der geschichtlichen Ereignisse, ein buntes Völkergemisch. Als erster Europäer erspähte Christoph Kolumbus im Jahre 1492 die kubanische Küste und schwärmte vom herrlichsten Land, welches je erblickt wurde. Bald darauf folgten spanische Soldaten und Missionare nach Kuba, welche in den kubanischen Bergen Gold fanden. Um es zu fördern, versklavten sie die einheimischen Indianer. 2.1 Unter spanischer Herrschaft Rund 20 Jahre später gründeten die Spanier sieben Städte auf Kuba, unter anderem Havanna, welches später von der Südküste an die Nordküste verlegt wurde. Von Kuba aus wurden viele Plündererfahrten nach Nord- und Südamerika unternommen. So entwickelte sich die Insel zur Schlüsselstelle im spanischen Transportsystem. Seeleute und Auswanderer machten aus Havanna und Santiago eine Ansammlung von Bordellen und Tavernen. Kaufleute konnten sich ein bescheidenes Vermögen erwirtschaften. Piraten zogen damals durch die Karibik und führten Überfälle auf Kuba und spanische Schiffe aus. Diese Zeit hielt 200 Jahre an. Die Zahl der einheimischen Bevölkerung, die in den vielen Zuckerrohr Plantagen auf Kuba arbeiteten, sank infolge von Krankheiten und unter den miserablen Arbeitsbedingungen massiv. 2.2 Sklaven aus Afrika Die spanischen Plantagenbetreiber brauchten neue Arbeitskräfte. So führten sie Schwarzafrikaner, welche als robust und widerstandsfähig galten, nach Kuba ein, um das Zuckerrohr zu schneiden. “Indios auf Kuba 1558“ “Angriff auf einen spanischen Signalturm“ “Mambi-Kämpfer 1896“ Bilder by www.wikipedia/Geschichte_Kubas Im Gepäck hatten die Sklaven afrikanische Götter, Mythen und Rituale mit denen die christlichen Priester trotz heftiger Bemühungen nicht fertig wurden. Das Leben auf den Plantagen war grausam. Aufstände, Fluchtversuche und Massenselbstmorde waren an der Tagesordnung. Ende des 18. Jahrhunderts existierten in Kuba zwei Welten nebeneinander, die der Spanier und die der Sklaven.

2.3 Havanna, die Hauptstadt - 4 - 10.04.2006 Schon bald entwickelte sich Kuba und vor allem Havanna weltweit zum Inbegriff dekadenter Vergnügen. In den Nachtklubs von Havanna tobte das Leben und die Casinos machten Las Vegas Konkurrenz. Besonders abenteuerlustige Touristen steuerten die Live Sex Shows in schäbigen Unterkünften an. Bald war Havanna die Hauptstadt der Prostitution. Havannas heruntergekommenes Image vermittelte auch der Hollywoodfilm “Schwere Jungs, leichte Mädchen“. Die ruhmselige Party tanzte zu den legendären Rhythmen von Mambo, Rumba und Son. Von Manhattan bis Paris riss man sich um die zwölfköpfigen kubanischen Bands in weissen Smokings. Obwohl in Havanna lediglich amerikanische Jazzbands das grosse Geld machten, strömten mittellose Musiker aus der Provinz voller Hoffnung in die Stadt. In Havanna, in der mit Alkohol, Drogen, Glückspiel und Prostitution das grosse Geld gemacht wurde, brauchte man nach dem organisierten Verbrechen der USA nicht lange zu suchen. Die kubanische Hauptstadt bot sich als Treffpunkt der Mafia geradezu an. Diese fasste Fuss und nutzte Kuba als Basis für ihre Operationen. Auch auf Schriftsteller und Künstler übte Havanna mit ihrem Mix aus grenzenlosem Vergnügen und Gesetzlosigkeit unwiderstehliche Faszination aus. Sie strömten in Massen in die Metropole. Angewidert betrachteten viele die Ausmasse der Korruption und den Gegensatz zwischen den prächtigen Casinos und den Leuten, die in der Gasse oder in ausgebrannten Autos die Nacht verbrachten. Auch der Mehrheit der Landbevölkerung ging es sehr schlecht. Sie vegetierte in schrecklicher Armut dahin. Nur wenige hatten fliessendes Wasser, Strom, Zugang zu Bildung oder medizinischer Versorgung. Ein Viertel aller männlichen Erwachsenen war arbeitslos. Im Kuba herrschte Korruption, Unterdrückung und Ungleichheit. Nur eine kleine Elite lebte unter der Diktatur von Fulgencio Batista in Saus und Braus. Das korrupte kubanische Regime führte mit brutaler Hand und wurde immer repressiver. 2.4 Revolution Gegen dieses brutale Regime, dass eine solche Ungleichheit und Gesetzlosigkeit tolerierte, begann sich Widerstand zu bilden. Ein Jahr nachdem Batista seine zweite Amtszeit angetreten hatte, entschloss sich Fidel Castro (ein junger unerschrockener Anwalt) dem Diktator mit einem bewaffneten Aufstand ein Ende zu setzen. So griffen am 26. Juli 1953 Castro und 125 Gefolgsleute die Moncada-Kaserne in Santiago an. Während dem im Hintergrund die Musik des Karnevals dröhnte, wurde die Attacke der jungen Revolutionäre jedoch blutig niedergeschlagen. Wer, wie Castro, fliehen konnte, suchte Schutz in den nahe gelegenen Bergen. Schon bald aber landeten auch sie nach einer wahren Menschenhetzjagd im Gefängnis. Fidel Castro hatte Glück: Der Offizier, der ihn verhaftete, hatte Sympathien für die Revolution und steckte ihn in ein örtliches Gefängnis. In einem Verlies hätte man ihn wohl umgebracht. Obwohl der Angriff auf die Kaserne ein Fehlschlag war, markierte er doch den Beginn der kubanischen Revolution.

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