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“Fulgencio Batista”

“Fulgencio Batista” “Flagge Kubas” ”Fidel Castro” by www.wikipedia/Fulgencio_Batista by www.wikipedia/Kuba by www.wikipedia.de - 5 - 10.04.2006 Castros Hinrichtung hätte Batista manche Probleme erspart. Doch die Inhaftierung war bekannt geworden und so fürchtete der Diktator, mit einer Exekution die regierungsfeindliche Stimmung noch mehr an zu heizen. Stattdessen stellte er den Rebellen vor Gericht. Das Urteil lautete auf 15 Jahre Haft. Nach seiner Freilassung ging Castro mit seinen Genossen ins Exil nach Mexiko. Dort begegnete er Ernesto Che Guevara. Gemeinsam gründeten sie die, nach dem Moncada-Angriff am 26. Juli benannte Bewegung , “M-26-7“. Es wurde eine Revolution geplant, die jedoch in wenigen Stunden niedergeschlagen wurde. Drei Viertel der beteiligten Revolutionäre wurden festgenommen, inhaftiert und beseitigt. Zu den Überlebenden gehörten Castro, sein jüngerer Bruder Raul und Che Guevara. Zusammen mit einigen weiteren Revolutionären und Bauern gründeten sie in der Sierra Maestra die Revolutionsarmee. Als geschickter Zug ihrer Öffentlichkeitsarbeit erwies es sich, als sie Herbert Matthews, einen Reporter, in die Berge schmuggelten, wo dieser ein heimliches Interview mit Castro führte. Dieses Interview hinterliess den romantischen Eindruck von einem feurigen jungen Revolutionär. Die Rebellenarmee erhielt bald darauf starken Zulauf. Im Juli 1958 ergab sich eine erste Einheit von Batistas Soldaten. Die Rebellen, mit nun schon fast 50`000 Guerillos, setzten zum weiteren Vormarsch an. Sie zerschlugen im selben Jahr Batistas Armee. Der schockierte Diktator floh aus dem Land. 2.7 Fidel Castro an der Macht Am 1. Januar 1959 brach der 32-jährige Fidel Castro mit seinen Guerillos zu einer umjubelten Siegesfahrt von Santiago nach Havanna auf. Überall feierten ihn die Massen, denn die Revolution wurde in der ganzen Welt als Sieg des kubanischen Volkes begrüsst und selbst die US-Regierung zeigte sich zunächst von den politischen Veränderungen auf der Insel durchaus positiv. So entstand im Frühjahr 1959 durch Castro, der sich selbst zum Premierminister und Che Guevara zum Präsidenten der Nationalbank ernannt hatte, das neue Kuba.

- 6 - 10.04.2006 Hatten unter Batista rund 8 % der Grundbesitzer 70% des Landes besessen, so verabschiedete die neue Regierung ein Gesetz zur Agrarreform, das privaten Landbesitz einschränkte. Firmenvermögen, Farmen, Plantagen, Ölraffinerien und Kommunikationssysteme wurden verstaatlicht, die Rassendiskriminierung für ungesetzlich erklärt. Die Regierung schuf einen sozialen Wohnungsbau, beschloss die kostenlose Gesundheitsfürsorge, Bildung für alle und entwickelte neue, politische Konzepte für die Bereiche Landwirtschaft, Sport, Musik, Kunst und Verteidigung. Die Umverteilung des Wohlstands bedeutete für die Bauern sofortige Verbesserung ihrer Lebensbedingungen, während die mittleren und oberen Schichten alle Privilegien verloren. 1960 hielt Castro eine Rede vor der UNO und knüpfte aussenpolitische Kontakte mit der UdSSR. Mittlerweile aber betrachtete die US-Regierung Castro als Bedrohung für ihre nationale Sicherheit und plötzlich geschahen mysteriöse Dinge. Nur ein Jahr später wurde im April ein Putsch gegen Castro angezettelt. Dieser aber endete, trotz der Unterstützung durch den Präsidenten John F. Kennedy, für alle Angreifer in einem Desaster. Ende desselben Jahres verabschiedete Castro sich von seiner frei gewählten, demokratischen Regierung und erklärte die kubanische Revolution zur “sozialistischen Revolution“, was viele schockierte. Um das sozialistische Kuba zu unterstützen, gewährte die UdSSR Castro Wirtschaftshilfe und liess zur Verteidigung Atomraketen auf der Insel stationieren. So standen im Herbst 1962 Sowjets und Amerikaner, in der so genannten Kubakrise, am Rande eines Atomkriegs. Die USA verlangten den Abzug aller sowjetischen Atomraketen und drohten damit Kuba zu bombardieren. Schliesslich gaben die Sowjets nach und der Friede, wenn auch recht unsicherer, wurde wieder hergestellt. Die USA aber war immer noch nicht zufrieden. Durch ein “Gesetz über Handel mit dem Feind“ (Kuba) wurde die politische Situation immer auswegloser. Obwohl man die Kubakrise diplomatisch beigelegt hatte, stellte sich die USA gegen Kuba und trieb Castro somit noch tiefer ins sowjetische Lager. Er gründete 1965 die Kommunistische Partei Kubas. Wer die Regierung nicht aktiv unterstützte, galt als “sozial nicht akzeptabel“. Tausende Menschen landeten im Gefängnis. Es wurden Wachtrupps für jedes Stadtviertel geschaffen. Und was immer an die adelige Gesellschaft erinnerte, schaffte man mit allen Mitteln der Macht ab. Die Lebensbedingungen verschlechterten sich zusehends. Die Produktivität sank in den Keller. Das Gesundheits- und das Bildungssystem und kränkelten ebenso wie alle sozialen Einrichtungen. Die wahre Ursache vieler kubanischer Probleme war jedoch ein eklatantes Missmanagement: Die Regierung hatte Mitglieder der Partei in Positionen gehievt, denen sie nicht gewachsen waren. Schliesslich stand Kuba in den späten 80er Jahren bei den Sowjets mit Milliarden von Dollars in den Schulden und die Regierung sah sich gezwungen, die Lebensmittelrationen zu kürzen. Um das revolutionäre Feuer wieder zu entfachen, revidierte Castro seinen Slogan “Patria o muerte!“ (Vaterland oder Tod!) mit dem er in den 60er- Jahren seine Reden gewürzt hatte. Von nun an hiess es “Socialismo o muerte“! Das Motto “100% Cubano“ sollte ausserdem den kubanischen Nationalismus wachrufen. Doch auf internationaler Ebene musste Kuba harte Kritik für die bekannt gewordenen Menschenrechtsverlet- zungen einstecken.

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