Altlandkreis Ausgabe Juli/August 2017 - Das Magazin für den westlichen Pfaffenwinkel

tassilo2

Sepp Krönauer von der Schönegger Käse-Alm auf der Roten Couch - Der Mann mit dem Karren: Wolfram Gäfgen und sein kurioses Hobby - Kampf gegen die Kükentötung: der Bicklhof in Hohenbrand - Tipps vom Profi: so werden die Schongauer Bike-Park-Strecken gefahren - Auf den Spuren des Heiligen Norbert: das neue Freilichttheaterstück in Steingaden - Lehrlinge gesucht: akute Nachwuchssorgen im Metzgerhandwerk - Hornlos und gutmütig: zu Besuch bei den Angusrindern auf dem Grabhof - Schau-Torfstechen in Bad Bayersoien - Mit Jo Milbert über den Wolken des Altlandkreises - die Bogenschützen von Herzogsägmühle - 50 Jahre TSV Schwabbruck - Fledermäuse in Not: immer weniger Spalten und Ritzen - Reichling in Festlaune: Lechgau -Trachtenfest und Böllerschützen-Treffen - Sommer, Sonne, Spaß: die Veranstaltungstipps für Juli und August

Ausgabe 42 | Juli / August 2017

.de

Eine Produktion von

Titelbild: Peter Ostenrieder

Märchenwald Schongau

mit Veranstaltungskalender für zwei Monate

Hornlos & gutmütig

Angus-Rinder aus Peiting

Auf der Roten Couch

Käsevisionär Sepp Krönauer


Einsteigen und durchstarten.

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Industriekaufmann/-frau oder als Fachinformatiker/-in setzen wir den Realschulabschluss voraus.

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Höchstleistungen

Die Kenzenhütte bei Halb-

lech

ist ein beliebtes Ziel

für

Mountainbiker. Dank

dauerhaftem Rückenwind

entlang des Gebirgsbaches

lassen s sich die ersten Kilometer

trotz konstanter

Steigung nahezu mühelos

bewältigen. So

richtig knackig sind

lediglich die letzten,

wahrlich sehr steilen

Abschnitte durch

den Wald. Ein moderneres,

hochwertigeres h ereses

Mountainbike n ik

wiegt zwischen neun

und dreizehn Kilogramm, hinzu kommen Eigengewicht

des Fahrers, Rucksack und Trinkflasche. In Summe

ein hinaufzuschleppendes Gesamtgewicht, über

das Wolfram Gäfgen nur schmunzeln kann. Der Mann

mit dem wohl außergewöhnlichsten Hobby im Altlandkreis

schleppt 150 Kilogramm auf die umliegenden

Berge – wohlgemerkt zu Fuß. Wir haben uns mit

dem „zuagroasten“ Komponist über diese körperlich

wie mentale Höchstleistung unterhalten.

Jede Menge Energie steckt auch in den Vorbereitungen

zahlreicher Festivitäten, die an den Juli- und Augustwochenenden

stattfinden werden. Schwabbruck

feiert 50 Jahre TSV, Reichling richtet das Gautrachtenfest

aus und im Schongauer Eisstadion präsentieren

sich verschiedenste Unternehmen im Rahmen der

Pfaffenwinkel Gewerbeschau. Nicht weit davon entfernt

versteckt sich der Schongauer Märchenwald,

den wir diesmal als Motiv für das Titelbild ausgewählt

haben. Während dieses Foto geprägt ist von auf Eisenbahn

und Ponys reitenden Kindern, sticht beim Rote-

Couch-Motiv einer der erfolgreichsten Unternehmer

der Region grinsend ins Auge: Sepp Krönauer, der Käsevisionär

von Schönegg. Im großen Interview spricht

er unter anderem vom beschaulichen Anfang seiner

inzwischen weltweit begehrten Käserei.

Sprichwörtlich mit den Nerven am Ende war Markus

Schleich, bis er das deutschlandweit einzigartige

Projekt „Doppelter Lebenswert“ ins Leben gerufen

hat. Der Bicklhof-Besitzer setzt sich vehement dafür

ein, dass in der Eier-Branche auch männliche Küken

eine realistische Chance auf lebenswerte Wochen im

Freiluftgehege haben. Größten Wert auf faire Tierhaltung

legt auch Franz Deibler, der Angus-Züchter vom

Peitinger Grabhof. Beim Besuch auf seinem idyllisch

gelegenen Hof verrät der hauptberufliche UPM-Elektroniker

spannende Eigenheiten seiner majestätisch

vor sich hin grasenden Rinder-Rasse. Stephan Rößle

serviert Rind allenfalls in Form eines frischgegrillten

Burger-Fleisches. Woher der eigentliche Vollzeit-Chemikant

Zeit und Kraft für seine grenzenlose Leidenschaft

als Wirt bezieht? Sicherlich nicht nur aus den

kneipenaffinen Genen seiner Vorfahren.

Per se erstaunlich ist die Tatsache, dass ein aus dem

bergfremden Hannover Stammender zwölf Jahre lang

sein Geld als Mountainbike-Profi verdiente. Heute

baut Joscha Forstreuter Bike-Parks in Österreich, Südtirol

und Bayern. Der Macher der jüngsten Schongauer

Freizeitanlage erklärt in unserer Juli/August-Ausgabe,

mit welcher Technik und welchem Fahrrad die einzelnen

Strecken am idealsten zu befahren sind. Und er

verrät, warum das Üben auf präparierten Anlagen das

optimale Training für Fahrten in wilder Natur ist. Dass

diese Eigenschaften auch beim Rückweg von der Kenzenhütte

von Vorteil sind, weiß aus eigener Erfahrung,

Ihr Johannes Schelle

> > > AUS DEM INHALT

Seite 4

Der am Karren beharrende

Narr: Wolfram Gäfgen und

sein kurioses Hobby

Seite 6

Kampf gegen die Küken-

Tötung auf dem Bicklhof in

Hohenbrand

Seite 9

Schönegger Käsevisionär

Sepp Krönauer im großen

Interview auf der Roten Couch

Seite 16

Tipps vom Profi: So werden

die Schongauer Bike-Park-

Strecken gefahren

Seite 20

Neues Freilichttheater in

Steingaden: auf den Spuren

des Heiligen Norberts

Seite 32

Lerhrlinge gesucht!

Akute Nachwuchssorgen

im Metzgerhandwerk

Seite 34

Hornlos und gutmütig — zu

Besuch bei den Angus-Rindern

auf dem Grabhof

Seite 40

Ein längst vergessenes

Handwerk: Schau-Torfstechen

in Bad Bayersoien

Seite 44

Über den Wolken des

Altlandkreises mit

Ballonfahrer Jo Milbert

Seite 54

Auf den Spuren von Robin

Hood: die Herzogsägmühler

Bogenschützen

Seite 56

Schwabbruck blickt

auf 50 Jahre Turn- und

Sportverein zurück

Seite 64

Immer weniger Spalten

und Ritzen an Gebäuden:

Fledermäuse in Not!

Seite 68

Blickpunkt Reichling:

Lechgau-Teachtenfest und

Böllerschützen-Treffen

Seite 73

Sommer, Sonne, Spaß —

unsere Veranstaltungstipps

für Juli und August

Für ein atemberaubendes Lächeln…

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juli / august 2017 | 3


Wolfram Gäfgen und sein kurioses Hobby

Der am Karren

beharrende Narr

Zwingen | Wolfram Gäfgen, 51,

hauptberuflich Mental-Trainer

und Komponist, betreibt das wohl

kurioseste Hobby im Altlandkreis.

Er zieht einen hölzernen Karrenwagen

durch die hiesigen Wälder,

Wiesen und hinauf auf kleinere

Gipfel. Wie? In dem er, nicht wie

der Rosserer sein Pferd, sondern

sich selbst vor den Wagen spannt.

Ganz klassisch mit Geschirr und

Deichsel. „Manchmal stelle ich

mir schon die Frage: Was machst

du da eigentlich?“, sagt er und

schmunzelt. Doch spätestens beim

Erreichen des Gipfels, der Hütte

oder einer naturbelassenen Blumenwiese

verspürt er derartiges

Glück, dass alle Zweifel seines

Tuns wieder ausgeräumt sind.

„Man kann sogar sagen, auch

wenn das sicherlich nicht jeder

verstehen mag, dass ich mir mit

diesem außergewöhnlichen Sport

meinen Traum verwirklicht habe.“

Mittelalterliches

Musiktheater

Die Leidenschaft zum Karrenziehen

entdeckte Wolfram Gäfgen

bereits vor 20 Jahren, als er den

am „Karren beharrenden Narren“

gespielt hatte. Ein mittelalterlich

geprägtes Musiktheater mit ihm

als Sänger, Gittarrist und Schauspieler.

Auftrittsbühne und Nachtlager

zugleich: sein eisenbereifter

Karren, den er im Theaterstück

als „Gefährt und Weggefährte“

bezeichnete. Inzwischen liegen

diese herzerfrischenden Auftritte,

schwer beliebt bei Kindern und

jungen Familien, ziemlich lange

zurück. Was geblieben ist, ist

dieser „tierische Spaß, mich voll

und ganz ins Zeug zu legen“. Einerseits

möchte er damit seine

körperliche Belastungsgrenze ausloten.

Andererseits seine mentale

Stärke trainieren. Das wiederum

bringt ihm viel für seinen Beruf

als Mental-Trainer. Eigenschaften

wie Zielstrebigkeit, Durchhaltever-

Wolfram Gäfgen marschiert regelmäßig um

die 40 Kilometer und 500 Höhenmeter mit

seinem Karren an nur einem Tag.

4 | der altlandkreis


Kaum zu glauben, aber mit seinem ungewöhnlichen Hobby hat sich

Wolfram Gäfgen einen Traum verwirklicht.

mögen, Antriebskraft und Willensstärke

kann er seinen Kunden nur

deshalb so gut vermitteln, weil er

exakt diese Eigenschaften selbst

immer wieder braucht – im Alltag

sowieso, aber auch beim Karrenziehen.

40 Kilometer

an einem Tag

Dieses zwei Meter lange, 1,30

Meter breite und stolze 150 Kilogramm

schwere Gefährt auf den

Auerberg (1 056 Meter), die Kenzenhütte

(1 300 Meter) oder das

Grüble (1 370 Meter/Trauchberg)

zu ziehen, ist eine schier unvorstellbar

sportliche, und eben auch

mentale, Herausforderung. Wolfram

Gäfgen zieht ausschließlich

von seiner Wohnung in Zwingen

los. Der zu Trauchgau gehörende

Ortsteil liegt total idyllisch in einem

saftig grünen Hügel zwischen

Prem und Halblech, direkt auf

der Grenze zwischen den Landkreisen

Weilheim-Schongau und

Ostallgäu. Beim Blick von seinem

> > > INFORMATION

Balkon zeigt sich der Tegelberg.

Beim Aufmachen seiner Haustüre

der Auerberg, der so nahe scheint.

„In Wirklichkeit war die Tour auf

den Auerberg aber meine bis

jetzt anstrengendste Tages-Tour“,

sagt Wolfram Gäfgen, der in aller

Regelmäßigkeit 40 Kilometer

und 500 Höhenmeter an nur einem

Tag zurücklegt, dafür zehn

Stunden unterwegs ist – und sich

währenddessen immer wieder interessante

Ziele setzt.

Bergaufgehen

ohne Pause

Beim Bergaufgehen ist ihm enorm

wichtig, dass er die komplette

Steigung ohne Pause bewältigt.

Gedanklich hilft ihm das Bild eines

ausgeworfenen Ankers, an dessen

Seil er sich Schritt für Schritt nach

oben zieht. Hat er den höchsten

Punkt erreicht, „ist das richtig erfüllend

für mich“. Und gibt ihm die

notwendige Kraft, auch die zweite

Hälfte seiner Tour erfolgreich anzupacken

den Rückweg. Den er

Wer sich für das außergewöhnliche Hobby von Wolfram Gäfgen

genauer interessiert, kann ihn gerne über seine Internetseite

www.musiktheaterkarren.de kontaktieren.

zu seinem Glück mit einem filzunterlegten

Echt-Leder-Geschirr,

nagelneu, maßgeschneidert und

handgefertigt von einer Sattlerei

in Dießen am Ammersee antreten

kann. „Die haben wirklich tolle

Arbeit geleistet“, schwärmt Wolfram

Gäfgen, der seither auch nach

zehn schweißtreibenden Karrenzieh-Stunden

keine Reibstellen an

Hüfte, Schulterbereich und Brust

mehr zu beklagen hat.

Dient auch zum

Übernachten

Und somit frohen Mutes seine

nächsten Ziele angehen kann:

Mehrtages-Touren, hinein in die

Alpentäler. „Wohin genau, das

weiß ich noch nicht“, sagt er. Fakt

ist: Sein Karrenwagen ist dank

wasserdichter Plane und weichem

Polster perfekt geeignet zum

Übernachten. Schlafsack, Ersatzseile

und Holzbretter, die als Gepäck-Ablage

dienen, sind ohnehin

bei jeder Tour dabei. Derzeit tüftelt

er noch an der optimalen Ernährung.

Bio müsse es sein, einigermaßen

schmecken und ordentlich

Energie verleihen. Vor allem, weil

er mit mehreren Litern Wasser im

Gepäck weit mehr als diese 150 Kilogramm

Karrengewicht erreicht.

„Aber das dürfte kein Problem

sein“, sagt Wolfram Gäfgen, der

dank regelmäßiger Halte- und

Kräftigungsübungen nicht nur wegen

Kenzenhütte, Grüble und Auerberg

so oder so in Topform ist. js

FESTLICHER

SOMMER

in der

Mitwirkende: Solisten, Chor der Stadt Schongau,

Chor der Berufsfachschule für Musik Krumbach, La Banda,

Neue Süddeutsche Philharmonie, Leitung: Christoph Garbe

Orchester der Stadt Schongau, Junges Ensemble

Leitung: Kristina Kuzminskaite

06. Mai 2017 Basilika Altenstadt 19.00 Uhr

Alte Musik in jungen Händen

14. Mai 2017 Stadtpfarrkirche M. Himmelfahrt Schongau 18.00 Uhr

Alpenländische geistliche Volksmusik

28. Mai 2017 Ballenhaus Schongau 19.00 Uhr

Ensemble Pathos: Männer und Frauen

25. Juni 2017 Wieskirche 19.00 Uhr

J.S. Bach: BWV 82 „Ich habe genug“ BWV 158 „Der Friede sei mit Dir“

J. Haydn: Missa in Angustiis „Nelsonmesse“

09. Juli 2017 Wieskirche 19.00 Uhr

L.v. Beethoven: Sinfonie Nr. 5 c-moll op.67 „Schicksal“

F. Schubert: Messe in As D 678

23. Juli 2017 Wieskirche 19.00 Uhr

W.A. Mozart: Sinfonie Nr. 41 in C KV 551

Rihards Dubra: Missa simplex

W.A. Mozart: Litaniae Lauretanae B.M.V. KV 195 in D

Förderverein Festlicher Sommer in der Wies e.V.

Karten: www.wieskonzerte.de

www.boeglmueller.com

juli / august 2017 | 5


Geboren um zu sterben?

Kampf gegen

die Küken-Tötung

Wiggirica Jessica Ehrlicher

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Trauerbegleitung für Kinder

Jugendliche und Erwachsene


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Unterstützung, Begleitung in allen Lebenslagen

Zunächst die

bange Frage: Ist der

Kunde tatsächlich tsäc

bereit, für die

Bicklhof-Bio-Eier io-E

-Eie

ier

mehr zu bezahlen

als

für

andere Bio-Eier?

„Deshalb haben wir

das

Projekt

erst mal

getestet“, este

tet“

t“, sagt

Markus

Schleich. c Mit Vierer-Schach-

er-S

h-

teln

und

dem

Slogan

„Doppelter

pelt

er Lebenswert“

Hohenbrand | Geschlüpft, geschreddert,

in den Mülleimer gekippt.

So grausam sieht täglich das

kurze Leben tausender männlicher

Küken aus, die unmittelbar nach

dem Schlüpfen getötet werden,

weil sie für die Ei-Konzerne keinen

Nutzen haben. Und gleichzeitig rassebedingt

zu wenig Fleisch für die

Fleischindustrie ansetzen. Markus

Schleich, Inhaber des biogeführten

Bicklhofs in Hohenbrand, ist dieses

Küken-Töten schon lange ein Dorn

im Auge. „Die männlichen Küken

leben nicht mal eine Stunde“, sagt

er und erinnert ert sich noch gut zurück

an diese e Phase, in der „ich

es mit meinem em Gewissen en einfach

nicht mehr vereinbaren einb

en konnte“.

nte“

Gemeinsam m mit einem Hühnerhal-

halter

aus Nürnberg rg ruft er vor

rund

fünf Jahren die Aktion „Doppelter

Lebenswert“ hervor. Seither zieht

Schleich beziehungsweise eise

sein

Pendant in Nürnberg nicht nur die

Legehennen en groß, mit

deren en Eier

er seinen n Lebensunterhalt t

verdient.

Auch die männlichen Küken

dürfen 20 Wochen im Freiluftstall

und Freilauf das

Leben en genießen,

n,

ehe sie für die Fleischindushte

werden.

en.

trie geschlachtet „Das klingt jetzt auch

nicht so berauschend,

aber ist wenigstens

ens

der natürliche

Kreislauf

einer

Landwirtschaft.“

aft

20 Wochen seien

jedenfalls

ls

„tausend Mal

besser“

als

eine Stunde.

Markus Schleich hält auf dem Bicklhof

in Hohenbrand derzeit 7500

Hühner, die täglich rund 5500 Eier

legen. „Was nach sehr viel klingt,

ist in der Branche eine lächerlich

kleine Nummer“, sagt er. Davon

leben kann er nur dank Eigenvermarktung.

Und weil die Leute

akzeptieren, was er mit diesem

deutschlandweiten Vorreiterprojekt

auf die Beine gestellt hat. „Doppelter

Lebenswert“ heißt, dass Markus

Schleich seine Eier um drei Cent

pro Stück teurer verkauft. Und

Bildunterschrift

ri

Bildunterschrift

ri

sich durch diese Mehreinnahme

die verhältnismäßig langwierige

Aufzucht der männlichen Hühner

„gerade so“ leisten kann. Was inzwischen

reibungslos funktioniert,

ist damals ein gewagter Schritt gewesen,

der viele nervenaufreibende

Gespräche mit anderen Bauern

aus der Eier-Branche nach sich gezogen

hat.

Kunden sind

begeistert

6 | der altlandkreis


ZAHNHEILKUNDE

PRAXIS

ROSENTHAL

sowie einem kleinen Info-Zettel,

dessen Inhalt das Projekt beschreibt.

„Da haben wir so viele

positive Rückmeldungen erhalten,

dass wir daraufhin den kompletten

Betrieb für den doppelten Lebenswert

umgestellt haben.“ Das Telefon

steht in der Folge kaum still.

Wutentbrannte Bauern beschimpfen

Schleich, werfen ihm vor, wie

er nur so was machen könne. Hintergrund:

Weil die Aktion bei den

Kunden so gut ankommt, springen

auch die Bio-Laden-Besitzer auf

den Zug auf und verlangen auch

von ihren Lieferanten die Bicklhof-

Tierhaltung. Schleich bekommt in

dieser Zeit viele Anfragen, muss

allerdings ablehnen, weil er keine

Eier übrig hat.

Im Laufe der Jahre beruhigt sich

die Lage wieder, bis ein Minister

in Nordrhein-Westfalen ein gesetzliches

Verbot des Küken-Tötens

auf den Plan ruft. Doch das dortige

Oberverwaltungsgericht lehnt den

Vorschlag ab und stellt klar, dass

diese umstrittene Methode nicht

gegen das Tierschutzgesetz verstoße.

Begründung: Es geschieht

aus einem wirtschaftlich sinnvollen

Grund, weil die Hahnaufzucht

der Lege-Rassen zu teuer sei.

Außerdem, so heißt es aus Nordrhein-Westfalen,

soll ab 2017 eine

freundlichere Vernichtungs-Methode

funktionieren, wonach bereits

im Ei – also vor dem Schlüpfen

– erkannt wird, ob es sich um

Männlein oder Weiblein handelt.

Technische Verfahren, um nur

noch Eier mit weiblicher DNA

auszubrüten, waren laut Markus

Schleich schon Thema, als er vor

16 Jahren von der Milchkuhhaltung

auf Bio-Eier-Betrieb umgestellt

hat. Schon damals habe es geheißen,

dass die Forschung bald

abgeschlossen sei, das Verfahren

praxistauglich wird. Die Jahre vergehen,

passiert ist nichts. „Ohne

diese ständigen Ankündigungen

hätte ich schon viel früher mit dem

Projekt begonnen“, sagt Markus

Schleich, der mit „Doppelter Lebenswert“

jede Menge Bewegung

in den Markt gebracht hat – vor

allem in Österreich.

Österreich verbietet

Küken-Tötung

Dort wurde per Gesetzesbeschluss

landesweit verordnet, dass männliche

Küken zumindest die ersten

zehn Wochen – diese Periode

schreibt das Tierschutzgesetz vor

– am Leben bleiben müssen, ehe

sie geschlachtet werden dürfen.

Markus Schleich bezeichnet diese

Bewegung als „halbscharigen Erfolg“,

weil zehn Wochen doch sehr

kurz seien. Und außerdem speziell

für ihn eine neue Konkurrenz-

Situation entsteht. Immer mehr

bayerische Eier-Betriebe verkaufen

inzwischen ihre Eier mit der gleichen

oder ähnlichen „Doppelter

Lebenswert“-Aufschrift, beziehen

die Küken aber aus Österreich, wo

die flauschigen Zwei-Beiner eben

nur halb so lange leben dürfen wie

bei Schleich. Und demnach auch

wesentlich günstiger zu haben

sind. Das wirkt sich auch auf den

Eier-Preis aus, der von anderen

Bio-Betrieben nach wie vor günstiger

ist. „Das wird jetzt spannend zu

beobachten, ob die Leute trotzdem

den Unterschied zwischen zehn

und 20 Wochen erkennen und

wertschätzen.“

Bicklhof-Eier, die ausschließlich in

Bio-Läden in Peiting, Peißenberg,

Murnau, vor allem aber in München

erhältlich sind, kosten derzeit

rund 45 Cent. Markus Schleich

bleiben davon rund zwei Drittel,

hat aber wesentlich höhere Ausgaben

als andere Betriebe, allen

voran im Vergleich zu konventionellen

Betrieben. Zum Vergleich:

Ein Junghuhn kostet ihn 14 Euro,

einem Konventionellen nur fünf

Euro. Das Bio-Futter pro 100 Kilogramm

kostet Schleich 75 Euro,

dem Konventionellen rund 30

Euro. Hinzu kommt, dass die Legeleistung

seiner Hühner – auch

wegen des Verzichts auf Eiweiß-

Komponenten – bei lediglich 80

bis 85 Prozent liegt. Koventionelle

Betriebe führen Hühner mit 95

Prozent Legeleistung. Zahlen, die

den Unterschied zwischen Lebenswert

und rein auf Leistung getrimmt

eindrucksvoll darstellen. js

Leistungssprektrum:

Eigenes Zahntechniklabor; komplette Zahnmedizin von

der Schwangerschaft bis ins hohe Alter, z.B. Vorsorge,

adhäsive Füllungstechnik, Zahnersatz, Implantologie,

funktionelle Behandlung (knirschen, pressen),

Parodontologie, Bleaching.

Ziel:

Zahngesundheit; Ein gesundes Kauorgan ist wesentlich


Ausstattung:

Die Praxis ist auf dem neuesten, bewährten Stand der

Technik, z.B. Cerec, Mikroskop, DVT (dreidimensionales

Röntgen), Laser, usw.

Burggener Straße 13

86956 Schongau

Tel. 08861 – 1666

Fax 08861 – 1667

Web www.zahnheilkunde-rosenthal.de

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juli / august 2017 | 7


Erlebnis Lechflößerei – ein neues Veranstaltungs-Highlight

Per Floß auf historischer Fahrt








Schongau | Seit 1376 hatten die

Schongauer Floßmeister das Recht

zum Wassertransport auf dem

Lech, was im Jahr 1478 durch Statuten,

später durch die Schongauer

Zunftordnung genauer festgelegt

wurde. Für die Stadtgeschichte

waren diese Unterlagen wichtige

Informationen, schließlich nahmen

die Schongauer Rottflößer

eine bedeutende Stellung an der

Schnittstelle der Oberen und Unteren

Straße ein. Die von Füssen ankommenden

Handelswaren wurden

von den Schongauer Flößern

übernommen und nach Augsburg

weiter transportiert. Die letzte

Floßfahrt ist 1914 dokumentiert.

Reichlich Geschichtliches

auf der Floßfahrt

Um an dieses historisch bedeutsame

Transportwesen zu erinnern,

startet im August und September

das historische Fernhandelsfloß

am Schongauer Lechsee seine

Fahrten entlang des fjordartigen

Abschnitts am mittleren Lechtal.

Auf der Fahrt erlebt man die Geschichte

der Flößerei hautnah.

Geschichts- und naturkundige

Stadtführer begleiten die Fahrten

und geben einen Einblick in das

gefährliche und entbehrungsreiche

Leben der Flößerfamilien.

Geschichte hautnah: Man erfährt

etwa, dass der Lech seit einer

Floßordnung aus dem 13. Jahrhundert

zu den Wasserstraßen

zählte und so für die Floßfahrt von

großer Bedeutung war. Die Floßführer

hatten es einst nicht leicht,

schließlich mussten sie immerhin

15 Wehre und Brücken auf der

Strecke von Füssen bis Augsburg

durchfahren. Gewöhnlich war die

Reise in Augsburg beendet, doch

auf ihren Fahrten gelangten die

Lechflößer nicht selten in die weiter

abwärts liegenden Donaustädte

bis nach Wien oder Belgrad.

Besonders bei Kaufleuten war die

Reise auf dem Floß beliebt, war

sie doch schnell und sicher vor

räuberischen Überfällen. Vor allem

Holz und Kalk, aber auch Öl,

Holzkohle, Vieh, Molkereiprodukte,

Zinn und Blei, Waren aus dem

den wie etwa Wein, nahmen

den Weg über die Wasserstraße.

Die Lechflößer besaßen wie die

Isarflößer ein Transportmonopol.

Zur Blütezeit der Flößerei war der

Floßverkehr auf dem Lech äußerst

dicht. Während man um das Jahr

1600 in Augsburg etwa 3 500 Flöße

zählte, waren es in der ersten

Hälfte des 19. Jahrhunderts immer

noch 3 300.

Im August und

September jede Woche

Neben den geschichtlichen Details,

erfahren Teilnehmer Interessantes

zum Lebensraum am Fluss und die

damit verbundenen landschaftsökologischen

Aspekte. Die ursprünglichste

Wildflusslandschaft

im mittleren Lechtal hat sich durch

den Bau von Staustufen zur heutigen

Form gewandelt. Lebensräume

für Wasser- und Greifvögel, besondere

Pflanzenarten, die Bedeutung

als Florenbrücke und die geologischen

Gegebenheiten zeigen noch

heute die ganze Vielfalt der voralpinen

Landschaft am Lech. Das Flößereiteam

erwartet die „Mitfahrer“

am Schongauer Lechsee, an dessen

Ufer auch ein Modell eine Floßes

mit Flößer zu sehen ist. Die Fahrtzeit

beträgt etwa anderthalb Stunden.

Die Fahrten werden im August

und September jeden Samstag und

Sonntag um 10.30 Uhr und 14.30

Uhr angeboten. Zudem können

zusätzliche Fahrten auf Anfrage

vereinbart werden. Einsteigen dürfen

Erwachsene für 15 Euro, Kinder

von sechs bis 15 Jahren für zehn

Euro. Familien, Eltern mit eigenen

Kindern, bekommen das Familienticket

für 35 Euro. Rettungswesten

sind an Bord, die Fahrten finden

nur bei guten Wetterbedingungen

statt. Festes Schuhwerk und wetterfeste

Kleidung wird empfohlen.

Zu bestimmten Terminen können

Teilnehmer besondere Lesungen

erleben wie etwa zum Thema „Mit

der Henkerstochter auf dem Floß

unterwegs“. Außerdem wird der

Peitinger Autor Hans Schütz aus

seinem Buch „Lech – Du wilder

Hund“ vorlesen. Weitere Infos gibt

es bei der Tourist-Info Schongau

unter 08861 / 214181 oder unter

www.schongau.de.

tis







8 | der altlandkreis


Auf der Roten Couch

Der Schönegger Käsevisionär

Fototermin vor traumhafter Kulisse:

Sepp Krönauer, Inhaber der Schönegger Käse-Alm.

Foto: Johann Jilka

juli / august 2017 | 9


Unsere kommenden Veranstaltungen:

1.07.17:

19.30 Uhr, Karte 10,00 €

Lesung mit Christian Jungwirth „Ois Sokrates“

5.07.17:

9.30 bis 11.00 Uhr, Eintritt 5,00 €

„Pigdogging“ Intensivtraining mit Personaltrainer,

Handtuch mitbringen, fortan jeden Montag!

3.08.17:

19.00 Uhr, Eintritt frei

„OhneBernd“ - Band, Einfachso-Konzert

12.08.17:

19.30 Uhr, Eintritt 8,00 €

„Rockaround the clock - Party“, Red Stixx-Band

Computeranimierte

Filme der nicht

gebauten Schlösser

und technischen Projekte

König Ludwigs II.

neu in Szene gesetzt im...

MUSEUM DER

BAYERISCHEN KÖNIGE

täglich geöffnet von

9.00 - 17.00 Uhr

Alpseestraße 27

87645 Hohenschwangau

08362 / 887 250

www.museumderbayerischenkoenige.de

Kunstcafé

am Tor

Inhaber:

Lena Kaufmann-Friedberger

Reservierung unter:

0 88 67 - 92 10 40

info@kunstcafe-rottenbuch.de

www.kunstcafe-rottenbuch.de

Bild©Metamix AG 2006 Layout©Wittelsbacher Ausgleichsfonds, MdbK

Schönegg | „Man darf sich nie zurücklehnen.“

Nur ein Motto, das

sich Sepp Krönauer auf seine Unternehmer-Fahne

geschrieben hat.

Der 53-Jährige begann vor knapp

drei Jahrzehnten, ein Käse-Imperium

aufzubauen. Los ging alles auf

Schönegg mit einem kleinen Hofladen,

der bis heute mit urgemütlicher

Stube und beschaulichem

Biergarten zum Verweilen einlädt.

Obendrein gibt es den mit schönsten

Ausblick Richtung Ammergauer

Alpen gratis dazu. Demnach passender

hätte auch für uns der Ort

nicht sein können, an dem wir den

heimatverbundenen Unternehmer

zum großen Interview auf die Rote

Couch gebeten haben. „Man muss

den Betrieb vorleben. Ich kann

nicht von Leuten was erwarten, was

ich selber nicht vorlebe“, sagt er

über das Erfolgsrezept der Schönegger

Käse-Alm, die jährlich 4 500

Tonnen Käse herstellt und dafür

rund 45 000 000 Kilogramm Milch

benötigt. Im Laufe des Gesprächs

verrät der „Sepp“, was seinen Käse

weltweit so besonders macht, was

ihn als Privatperson auszeichnet

und warum er vor einem Jahr noch

deutlich mehr Platz auf der Roten

Couch benötigt hätte.

Herr Krönauer, was ist für Sie Heimat?

Weil ich hier aufgewachsen bin,

ist für mich Heimat zuallererst die

wunderschöne Gegend. Die Klöster,

Schlösser, überhaupt das Kulturelle.

Aber auch die Verbundenheit

zu den heimischen Vereinen.

Da gibt es ein so starkes Miteinander,

gerade für die Jugend. Heimat

ist irgendwie immer der Weg zum

Ursprung zurück, zu den Wurzeln.

Ich sammel einfach immer Kraft,

wenn ich hierher komme. Schönegg

ist meine Heimat. Da bin ich

auf die Welt gekommen, aufgewachsen

und habe mein Unternehmen

gegründet.

Sie haben 1988, also vor knapp 30

Jahren, auf Ihrem Bergbauernhof

mit kleiner Schaukäserei und Hofladen

begonnen. Gab es einen Moment,

als Sie sich dachten: Ja, ich

will Unternehmer werden?

Los ging es während meiner Ausbildung.

Nach der Schulzeit habe

ich die Landwirtschaftsschule besucht

und Molkereifachmann gelernt.

Zwei Jahre nach der Ausbildung

bin ich auf die Meisterschule

gegangen und habe die Molkerei-

Meisterprüfung abgelegt. Von diesem

Zeitpunkt an habe ich mich

intensiv mit dem Thema Hofladen

und Selbstständigkeit beschäftigt.

Angefangen, Käse zu verkaufen,

habe ich vom Kofferraum raus.

Bewaffnet mit drei Waschkörben,

bin ich von Ort zu Ort, von Haus zu

Haus. Aber voraussehen, ob das

alles so funktioniert, konnte ich

natürlich nicht.

Was war Ihr Antrieb?

Ich habe von Anfang an versucht,

Heumilch-Produkte zu verkaufen,

was damals eine noch viel größere

Nische war. Es ist zwar auch heute

noch eine Nische, aber in den

vergangen 30 Jahren haben auch

wir hier viel vorangetrieben. Mein

größter Antrieb war es, besondere

Produkte auf den Markt zu bringen,

abgesehen vom normalen Edamer

oder Gouda. Ich denke, den Unterschied

schmeckt man, da war ich

schon zur damaligen Zeit begeistert.

Ich war auf der Molkereimeisterschule

in Wangen im Allgäu und

in der Region gab es Sennereien,

die so tolle Produkte hergestellt

haben. Da dachte ich mir, dass es

so etwas auch hier bei uns geben

müsse. Und bin somit in eine klassische

Marktlücke gestoßen.

Wann genau knallte der Startschuss

für die Schönegger Käse-Alm?

Während meiner Zeit als Käserei-

Leiter bei der Milchunion Penzberg,

als ich mir gesagt habe:

Das hier oben am Hof möchte ich

selber machen.“ Da ist ein Bauernhof,

da ist Milch, also eröffnen

wir einen Hofladen und stellen

Sepp Krönauer (rechts) mit dem

„altlandkreis“-Team beim Interview.

unseren Käse selbst her. Klein und

fein, für mich allein.

Aus dem „klein und fein“ wurde

letztlich nichts.

Der ganze Weg der letzten 29 Jahre

ist natürlich schon krass, wenn

man zurückblickt. Mittlerweile haben

wir 150 Mitarbeiter. Wenn ich

sehe, was inzwischen alles am Betrieb

dranhängt: Betriebstechnik,

Schlosserei, Elektrotechnik und

alles drum rum. Da hat sich schon

enorm viel getan.

Auch in Sachen Ausbildung? Viele

Unternehmen, ja sogar ganze

Branchen, beklagen sich über zunehmenden

Lehrlingsmangel. Wie

sieht es bei der Schönegger Käse-

Alm aus?

Derzeit haben wir neun Auszubildende

in drei Berufen; Milchtechnologen,

Industriekaufleute

und Einzelhandelskaufleute. Wir

stellen jedes Jahr Leute ein und

hatten bislang noch nie Probleme,

jemanden zu finden. Da spielt sicherlich

der gute Ruf unseres Unternehmens

eine entscheidende

Rolle. Häufig kommen Leute über

die Empfehlung eines Mitarbeiters

und bewerben sich initiativ.

Persönlich bin ich ein Förderer

von Weiterbildungen. Erst kürzlich

habe ich wieder einem Mitarbeiter

10 | der altlandkreis


her war es natürlich gemütlicher

und überschaubarer, trotzdem

bereitet mir alles sehr viel Freude.

gesagt, er soll unbedingt auf die

Meisterschule gehen, und ihm garantiert,

dass ich ihn danach übernehme.

Er ist einfach sehr gut in

seinem Beruf, obwohl er vielleicht

selbst nicht den Antrieb für die

Meisterschule gehabt hätte. Also

habe ich nachgeholfen, war bei

mir selbst ja nicht anders.

Brauchen erfolgreiche Unternehmer

bestimmte Eigenschaften, Charakterzüge?

Wichtig ist, dass man bereit ist,

kalkulierbares Risiko einzugehen.

Ohne Risiko wird es nicht gehen.

Außerdem: Wenn ich etwas mündlich

sage, muss das gelten. So kennen

mich die Landwirte, die Kunden,

eigentlich alle. Sicherlich habe

ich auch mal etwas zugesagt, bei

dem ich mir anschließend dachte:

Das war jetzt schlecht“. Aber

dann gibt es bei mir kein zurück,

der Handschlag gilt! Wir haben mal

mit zehn Bauern angefangen, jetzt

sind es 500, die uns mit Milch versorgen.

Und das kommt nicht von

ungefähr. Ganz entscheidend ist

der Rückhalt durch meine Frau und

meine Kinder Katharina und Andreas.

Insbesondere muss ich mich

da bei meiner Frau Claudi bedanken,

die mich immer unterstützt

und gelegentlich auch mal auf den

Boden der Tatsachen zurückholt.

Zudem glaube ich, dass Bodenständigkeit

viel ausmacht – immer

wieder den Weg zurück zum

Ursprung zu finden, zur Tradition,

Heimat, zu den Vereinen. Außerdem

muss man wissen, dass die

Mitarbeiter ein enorm wichtiges

Kapital sind. Das setze ich ganz

oben an. Was hilft mir die beste

EDV, wenn ich keine Mitarbeiter

habe, die damit umgehen können.

Sie haben Ihre Verbundenheit mit

der Heimat schon angesprochen.

Kommen die Mitarbeiter größtenteils

aus der Region?

Wir haben jetzt nicht nur Mitarbeiter

aus Steingaden und Prem. Einige

kommen auch aus Schongau,

Peißenberg oder Oberostendorf.

Generell sind wir aber schon sehr

regional.

Wie sieht denn Ihr Arbeitsalltag als

Geschäftsinhaber aus?

Natürlich ganz anders als früher,

als vor zehn oder 15 Jahren. Bedingt

durch die Größenordnung

ist heute alles ziemlich streng

terminiert. Sechs, sieben Termine

am Tag sind ganz normal. Deshalb

habe ich mittlerweile viele vertrauensvolle

Leute um mich: zwei

Betriebsleiter, Geschäftsführer,

Marketingleiter und so weiter, die

wiederum ihre Leute haben. Frü-

Im Imagefi lm der Schönegger

Käse-Alm geht es die ersten fünf

Minuten ausschließlich um Heimat,

Landschaft und Kultur. Eine Werbebotschaft

kommt erst viel später.

Warum?

Mir ist es wichtig, unsere wunderschöne

Region zu zeigen. Wir leben

dort, wo andere Urlaub machen.

Mir gibt das hier unglaublich viel

Kraft. Die Region, die Vereine, die

Musik. Ich komme oft gestresst zur

Musikprobe. Wenn ich aber danach

heimgehe, bin ich ein anderer

Mensch, selbst wenn die Proben ab

und zu streng sind, gerade wenn

Wertungsspiele anstehen.

Hat man als Inhaber eigentlich einen

Lieblings-Käse?

Es sind alle Sorten top, aber am

liebsten mag ich den Almblütenkäse.

Derzeit ist das der Renner.

Ich mag auch den Allgäuzeller gerne

oder einen Gletschertaler, der

zwei Jahre lang reift, mit Salzkristallen

drin. Das sind schon besondere

Produkte. Wobei wir mittlerweile

über 30 verschiedene Sorten

produzieren. Solch eine Vielfalt hat

eigentlich keine andere Käserei.

Wer kommt denn auf die durchaus

kreativen Namen wie „Waldgenuss“

oder „Leichter Bengel“?

Da kommen von verschiedenen

Leuten Vorschläge. Von der Geschäftsleitung,

vom Marketing,

von der Betriebsleitung. Wobei

wir mit der Namensfindung auch

immer weit voraus sein müssen ...

... heißt?

Wir haben eine eigene Versuchsabteilung,

demnächst schon das

Produkt für 2019 fertig. Das für

2018 steht schon lang. Wir haben

uns zum Ziel gesetzt, jedes Jahr ein

neues Produkt auf den Markt zu

bringen. Manchmal sind es auch

zwei, aber eins ist Pflicht. Da

FREILICHT THEATER

STEINGADEN 2017

15. JULI - 5. AUGUST

von Karl Müller-Hindelang

und Christian Schönfelder

Musik: Joachim Schreiber

Spieltermine: Sa. 15.07. Premiere

Do. 20.07. | Fr. 21.07. | Sa. 22.07.

Do. 27.07. | Fr. 28.07. | Sa. 29.07.

Do. 03.08. | Fr. 04.08. | Sa. 05.08.

Beginn: 20.30 Uhr

Abendkasse: ab 19.30 Uhr

Karten: € 24,00/€19,00 (Schüler)

online: www.theater-steingaden.de

oder Tourist Info Steingaden, 08862-200

juli / august 2017 | 11

Veranstalter: Kulturgemeinschaft Steingaden e.V.


sind wir sehr innovativ, was man

daran sieht, dass wir oft kopiert

werden.

Wo überall gibt es Schönegger Käse-Alm-Produkte

zu kaufen?

Mittlerweile in ganz Deutschland

sowie in über 20 weiteren Ländern.

Japan zum Beispiel. Oder

auch Syrien. Da haben wir in Damaskus,

eine der ältesten Städte

der Welt, unseren Käse verkauft –

allerdings vor dieser Kriegsmisere.

Auch in Serbien oder Bulgarien

war nicht unbedingt zu erwarten,

dass wir dort Fuß fassen. Den

Hauptumsatz machen wir aber

nach wie vor in Deutschland und

Österreich. Wir reden von einem

Export-Umsatz um die zehn Prozent.

Das sind keine riesigen Mengen,

trotzdem denke ich, dass man

den Markt kontinuierlich aufbauen

muss.

All Ihre Produkte bestehen aus

Heumilch. Was ist das Besondere

an ihr?

Da muss ich ein wenig ausholen:

Vor 70 oder 80 Jahren gab es gar

nichts anderes. Es ist also keine

Erfindung, sondern eher ein Zurück

zum Ursprung. Zudem gibt es

eine geschichtliche Komponente.

Im Allgäu wurden immer schon

Emmentaler und Bergkäse produziert,

wofür silagefreie Milch beziehungsweise

Heumilch benötigt

wird. Deshalb ist das Allgäu immer

noch unser Haupt-Einzugsgebiet.

In unserer Region gab es mit

der Firma Hindelang in Steingaden

eine Weichkäserei. Und in

Schongau das erste Bayerische

Butterwerk. Doch die haben mit

Weichkäse und Butter Produkte

hergestellt, bei denen die Chlostridien-Bakterien,

die über die Silage

hineinkommen, keine Rolle spielen,

da diese Milchprodukte nicht

lange reifen müssen. Auf Grund

dessen hat man hier in der Region

früh mit der Silage-Wirtschaft

begonnen, während das im Allgäu

anders war. Das Besondere an der

Heumilch ist, dass sie doppelt so

viele Omega-3-Fettsäuren beinhaltet,

die sehr wichtig sind und

die der Mensch nicht selbst erzeugen

kann. Zudem habe ich doppelt

so viele Linolsäuren, also eine

ganz hochwertige Milch, was auch

wissenschaftlich von der Universität

für Bodenkultur in Wien nachgewiesen

wurde. Heumilch ist einfach

die Speerspitze der Milch, die

höchste Qualität, mit der man bei

der Käseherstellung auf chemische

Zusätze verzichten kann.

Das heißt: Landwirte, die an Sie

liefern, müssen gewisse Vorschriften

einhalten?

Sie dürfen kein vergorenes Futter

produzieren. Keine Silage, Maissilage,

kein Biertreber. Sie müssen

Heu trocknen. Auch beim zweiten

und dritten Schnitt. Das dauert

natürlich länger. Besonders

wichtig ist mir die kontrollierte

Gentechnikfreiheit. Alle Bauern

werden – wie wir als Käserei –

von unabhängigen, akkreditierten

Stellen kontrolliert.

Wo kommen die Lieferanten her?

Wir haben ein enorm breites Einzugsgebiet,

vom Allgäu über den

Bodensee bis in den Bregenzerwald.

Mittlerweile auch Bauern

von hier, was uns sehr freut. Zum

Beispiel aus Schongau liefert der

Ressle-Bauer schon einige Jahre

und ab 1. Juli die Familie Wühr, die

den Hof von Herrn Holzhey, dem

ehemaligen Besitzer der Papierfabrik

in Schongau, angepachtet

hat. Dann bekommen wir Milch

aus Rottenbuch, Bad Bayersoien,

Wildsteig und Prem. Es sind also

einige Bauern aus der Gegend

dazukommen. Im Verhältnis allerdings

nur wenige, da die meisten

einen neuen Weg gehen mussten.

Denn: Ich kann ja nicht, wenn ich

in Silage-Wirtschaft investiert und

für die nächsten 20 Jahre kalkuliert

habe, auf einmal sagen, jetzt

mach ich Heu.

Viele größere Unternehmen, auch

Mittelständler aus der Region, verlagern

ihre Produktion ins Ausland,

um billiger zu produzieren. Gab es

diese Überlegungen auch bei Ihnen?

Nein, die gab und gibt es nicht.

Wir bleiben ganz klar bei der Heumilch-Linie,

und da ist das Hauptgebiet

der Grünland-Gürtel. Um

Heu zu erzeugen, braucht man unsere

Region. Für mich ist die Bergbauernmilch

und das Bergbauerngebiet

wichtig und da ist es kein

Thema, dass wir ins ferne Ausland

gehen. Zwar sind wir mittlerweile

auch im Vorarlberg und Zillertal

tätig, weil das eben auch eine

Bergregion ist. Und es ist durchaus

auch denkbar, vielleicht mal in die

Schweiz zu gehen. Aber es muss

zum Alpengürtel, zur Alpenregion

und zu uns passen.

Sie sagten mal, dass ihnen der persönliche

Kontakt zu den Lieferanten

enorm wichtig sei. Reicht die Zeit

noch aus, um alle 500 Landwirte

zu besuchen?

Der persönliche Kontakt ist natürlich

sehr wichtig, wobei wir

das mittlerweile ein wenig aufteilen.

Wir haben pro Jahr 20 bis

25 Versammlungen, zu denen

ein Jahr ich und ein Jahr mein

Geschäftsführer kommt. Nur so

schaffen wir das Pensum. Aber

selbstverständlich halten wir die

Versammlungen in den jeweiligen

Regionen ab. Einen Teil machen

wir im Frühjahr, einen im Herbst.

Da sind dann um die 30 Bauern

an einem Tisch. Also recht kleine

Gruppen. So kann ich jedem die

Hand geben und auch nach der

Versammlung gibt es bei einer

Brotzeit noch die Möglichkeit, sich

persönlich zu unterhalten – das ist

einfach top. Würden wir heute nur

noch eine Versammlung in einer

großen Halle mit allen 500 Bauern


se, Schaukäsen und und und …

Was kommt denn als nächstes?

(grinst) Pläne und Ideen haben wir

viele. Allein die, die ich hab, können

wir gar nicht alle umsetzen.

Hinzu kommen meine guten Leute

um mich herum, die auch noch

tolle Ideen haben. Mir ist ganz

wichtig, dass hier oben was los ist.

Wir unterstützen auch die Vereine,

insbesondere dort, wo wir auch

mit denden vertreten sind.

Bayersoien, Böbing und Rottenbuch

stattfinden.

Zurück zur Firma: Haben Sie nicht

manchmal Angst, bei all dem

Wachstum, sich zu übernehmen?

Nein, das nicht, obwohl es immer

ein Risiko gibt. Aber das hat nichts

mit der Größe zu tun. Es muss halt

sauber geführt sein. Momentan

läuft es sehr gut, sonst würden wir

nicht ständig bauen.

machen, triffst du den einzelnen

natürlich nicht mehr.

Sie haben mehrfach betont, wie

wichtig Ihnen Heimat ist. Gibt es

ein Lieblingsplatzerl?

Ja, hier oben. Am schönsten ist

es abends, wenn ich so um sieben

oder acht raufkomme. Dann

ist es ruhig, keine Leute mehr da,

das hat schon was. Das sind dann

die Momente zum Abschalten und

Krafttanken.

Das gelingt Ihnen auch beim Musizieren.

Wie kam es zu dieser Leidenschaft?

Ich komme ja vom Trommlerzug,

bin also ein bisschen ein Quereinsteiger.

Erst war ich bei den

Rottenbuchern und hab dann in

Prem einen Trommlerzug gegründet,

war dort Tambourmajor. Aber

da ich außer trommeln musikalisch

immer noch etwas anders machen

wollte, dachte ich mir, ich geh zur

Musik. Ich hab schon davor in Rottenbuch

beim Echtler Karl Flügelhorn

spielen gelernt und war dort

ein paar Jahre dabei. Irgendwann

habe ich dann in Prem bei der Musik

angefangen, obwohl das gar

nicht geplant war. Dahinter steckt

eine kuriose Geschichte: Wir waren

auf einer Hochzeit, beim Brautverziehen.

Die Musiker haben, während

einer von ihnen auf dem Klo

Im eigenen Hofladen: Die Schönegger Käse-Alm präsentiert

jedes Jahr mindestens eine neue Sorte.

war, das Stück „Jeder Tag bringt

neue Hoffnung“ gespielt, das ich

noch auswendig kannte. Da hab

ich dann kurzerhand als zweiter

Flügelhornist mitgespielt. Die anderen

meinten dann gleich: „Hey,

du musst doch fest bei uns mitspielen“.

So habe ich bei den Premern

angefangen und bin immer mehr

in die Musik hineingewachsen.

Deshalb auch die „Schönegger

Almmusikanten“. Ein erfüllter Lebenstraum?

Ja, das hat mich immer schon gereizt,

schließlich gibt es bei uns so

viele, die Musik spielen. Das Ausmaß,

das die Almmusikanten mittlerweile

angenommen haben, war

allerdings keineswegs geplant. So

wie halt alles bei mir. Ich dachte,

wir spielen einfach mal und machen

ein bisschen Musik. Jetzt sind

wir 28 Leute und haben so gut wie

jede Woche Musikprobe, hatten

kürzlich das zweite Wertungsspiel,

gehen bald 14 Tage auf Tournee

und spielen in Brasilien.

Hat sich da in Sachen Ehrgeiz eine

Eigendynamik entwickelt oder

kommt es bei den Leuten so gut an,

dass Ihr Euch vor Terminen kaum

retten könnt?

Wenn man anfängt, braucht man

erstmal einen Dirigenten. Den

hatte ich mit Georg Miller schnell

gefunden. Wir passen gut zusammen,

gerade menschlich, was sehr

wichtig ist. Erst haben wir nur ab

und zu geprobt, bis er schließlich,

er war Dirigent bei der Stadtkapelle

Füssen, frei wurde und mich

fragte, ob ich an ihm als festen

Dirigenten Interesse hätte. Ich

dachte mir, ja, das könnte man

machen. Irgendwann haben wir

gespannt, dass wir wirklich eine

gute Qualität hinbekommen. Mittlerweile

ist das so, dass alle, die

mitspielen, leidenschaftliche Musikanten

sind.

Dass man dann gleich auf Tournee

geht und in Brasilien spielt?

Das war auch wieder Zufall. Bei

unserem Konzert in Rottenbuch

war die Bürgermeisterin der Partnerstadt

Teutônia da. Sie hat ihre

Ansprache gehalten und lud uns

nach Brasilien ein. Wie ich halt

bin, habe ich sofort zugesagt.

Bleibt für Sie überhaupt noch Zeit

zum Üben?

Ja, man muss schon ein bisschen

was tun. Auf Wertungsspiele probe

ich schon jeden Tag. Ansonsten

aber weniger, weil ich natürlich

auch noch andere Dinge mache.

Sie sprechen es an: Milchweg,

Milchweglauf, Vereinssponsoring,

diverse Veranstaltungen, Käsekur-

Kommendes Jahr wird die Schönegger

Käse-Alm 30 Jahre alt. Was

steht an?

Das ganze Programm steht noch

nicht zu einhundert Prozent, aber

das meiste. Hauptthema ist wieder

der Milchweglauf, der am 5.

Mai sein wird. Der ist normal alle

zwei Jahre, wäre also heuer wieder

gewesen. Aber wegen des Jubiläums

haben wir ein Jahr drauf

gesetzt. Da soll wieder, wie in den

vergangenen Jahren, ein Stargast

kommen. Wie der Schorsch Hackl

oder der Michi Greiss, die schon da

waren. Vielleicht kommt diesmal

vom Fußball jemand. Wir sind ja

Partner vom FC Augsburg. Natürlich

werden wir auch musikalisch

was planen. Eventuell mit drei

Kapellen, wo zum Abschluss ein

richtiger Blasmusik-Knaller aus

Tschechien rüberkommt. Eventuell

kommt auch noch ein Kabarettist,

Maxi Schaffroth war ja auch schon

mal da.

Ein klassisches Festwochenende

also?

Eher mehrere Tage. Wir werden

was für die Angestellten machen,

werden eine Hausmesse für die

Großhändler veranstalten und

ein Almfest am 6. Mai. Ein absolutes

Highlight im Sommer: Der

Verein „Fingerhakler Auerberg“

richtet am Sonntag, 8. Juli 2018,

die Deutsche Meisterschaft auf

Schönegg in einem Bierzelt aus.

In diesem Zusammenhang wird

auch das Musikantentreffen mit

vier Kapellen aus Schönberg, Bad

Wo trifft man Sepp Krönauer privat?

Da ich ein geselliger Typ bin, schon

gerne bei Festen im Bierzelt, bei

der Musik. Außerdem sportel ich

ein bisschen.

Wie man deutlich sieht. Sie haben

stark abgenommen?

Ja, ich habe für meine Gesundheit

einiges gemacht. Mir hat zwar

nichts gefehlt, aber ich hatte einen

etwas zu hohen Blutdruck, der

jetzt durch das Abnehmen wieder

in Ordnung ist. Ich hatte fast

100 Kilo, jetzt bin ich bei 75. Vor

15 Jahren war ich mal im Himalaya,

auf 5 600 Metern, bin einen

ganzen Monat mit dem Rucksack

die Anapurna-Runde gewandert.

Dann hab ich 15 Jahre lang nichts

gemacht, mich nur in die Firma

gestürzt. Jetzt bin ich wieder den

Weg zurück, weil ich auch die Leute

in meinem Alter oder noch ältere

sehe, die fit sind – oder eben

nicht. Und da spielt Übergewicht

eine große Rolle. Ziel ist, dass ich

dreimal die Woche mindestens

eine Stunde was mache. In die

Berge gehen, radeln, Nordic Walking.

Ich bin absolut kein Übersportler,

aber ich will was tun.

Käse von der Schönegger Käse-Alm

wird es in dieser Abnehm-Zeit wohl

nicht gegeben haben?

(grinst) Man kann auf jeden Fall

abnehmen, ohne zu hungern. Aber

man muss schon einiges beachten.

Der Käse-Verschleiß wurde in der

Abnehmzeit schon reduziert, zumindest

ein wenig.

js/tis

juli / august 2017 | 13


Optik Funk in neuem Gebäude

Designer-Brillen

„Made in Kinsau“

Starke Marken,

Second Hand

und Neuware auf

320qm Verkaufsfläche,

Deckenwaschservice und

-Reparatur, Pferdefutter,

Rabattecke bis -50%

SECOND HAND

UND NEUWARE

Kinsau | „Meine Brillen sind qualitativ

hochwertig, klassisch im

Design und mit einem gewissen

Etwas.“ So beschreibt Dieter Funk

seine kreativen Erzeugnisse. Seit

zehn Jahren betreibt er mit seiner

Frau Sashee Schuster-Funk in Kinsau

eine Brillenmanufaktur, in der

mittlerweile an die 20 000 Brillen

pro Jahr produziert werden. Ihr

Stil und ihre bewusst regionale

Ausrichtung kommen bei den

Brillenträgern bestens an. Deshalb

wurde nun im Kinsauer Gewerbegebiet

ein neues Firmengebäude

mit großzügigem Laden errichtet,

das am Samstag, 15. Juli, offiziell

eröffnet wird.

Nur noch zehn

Brillenhersteller

Den Beruf des Brillenmachers gibt

es nicht, deshalb musste sich Dieter

Funk die Techniken autodidaktisch

aneignen. Er absolvierte eine

Ausbildung zum Augenoptiker in

Kaufbeuren in einem sehr traditionellen

Betrieb. Nach der Lehre hatte

er das Glück, einen Job in München

bei einem kreativen Optiker

zu bekommen. Mit diesen kontrastreichen

Erfahrungen machte

er sich zusammen mit zwei Partnern

selbständig, was aber nicht

lange funktionierte. Seine Intention

war, hochwertige Brillen mit

regionalem Material und einem

besonderen Design herzustellen.

Und so gründete er genau vor 25

Jahren seine eigene Brillenmanufaktur.

„Es gibt in Deutschland nur

noch zehn Firmen, die Brillen herstellen“,

kann der 50-Jährige von

seiner anfänglichen Zusammenarbeit

mit den deutschen Brillenherstellern

und einem schwierigen

Marktumfeld berichten, das von

asiatischen Billigprodukten überschwemmt

wird.

Nach 20 Jahren Stadtleben wollten

Dieter Funk und Sashee Schuster-

Funk wieder raus aufs Land. „Nach

gefühlten 150 Bauernhöfen, die wir

in ganz Oberbayern angeschaut

haben, standen wir plötzlich in

Kinsau“, erinnert sich der quirlige

Macher. 2002 wurde das Anwesen

in Kinsau gekauft, renoviert, immer

wieder umgebaut, ausgebaut

und erweitert, so dass heute rund

40 Mitarbeiter in der Manufaktur

ihren Arbeitsplatz haben.

Pro Brille 160

Arbeitsschritte

Bis zu 20 000 Brillen stellen sie im

Jahr her, die in den eigenen Läden

in München, Berlin und Kinsau

verkauft werden. Das Hauptgeschäft

ist jedoch der weltweite

Reitsport Galoppwechsel

Anne Genath

Schongauerstrasse 11

86971 Peiting

Telefon: +49 (0)8861 2597566

Mobil: +49 (0)177 7314289

Email: info@galoppwechsel.com

Web: www.galoppwechsel.com












Ein repräsentatives Gebäude hat Dieter Funk

für seine Brillenmanufaktur mit Optikerladen

im Kinsauer Gewerbegebiet errichtet.

14 | der altlandkreis


Qualitativ hochwertig und im klassischen Design: Die Brillenfassungen

müssen noch einer Handpolitur unterzogen werden.

Vertrieb seiner Brillen-Kollektionen.

Durch den Besuch von internationalen

Messen konnte der

Kinsauer Brillenhersteller auf sich

aufmerksam machen. „Es gibt

aufgeschlossene Optiker, die suchen

ganz gezielt nach exklusiven

Brillen“, erzählt Dieter Funk, wie

er sein internationales Vertriebsnetz

aufbauen konnte. Seine Brillen

sind wirklich individuell und

handgemacht, sie durchlaufen

bis zu 160 Arbeitsschritte bis zur

Fertiggstellung. Das kommt auch

beim Träger an, denn der Kunde

sucht nicht nur nach Standardangeboten,

sondern achtet auch bei

der Brille auf Regionalität und ein

besonderes Design. Die Kollektionen

von Dieter Funk haben einen

mehr maskulinen Ausdruck, während

das Label von Sashee Schuster-Funk

feminine Akzente setzt.

Ihr Konzept kommt offensichtlich

an, denn mittlerweile platzt die

Manufaktur im Kinsauer Bauernhof

sprichwörtlich aus allen Nähten.

Deshalb wurde vor zwei Jahren

mit der Planung eines Neubaus im

Kinsauer Gewerbegebiet begonnen

und im Juli 2016 erfolgte der Baubeginn.

Das markante, dreistöckige

Gebäude mit großer Fensterfront

zur Staatsstraße hin macht neugierig

auf das, was hier hergestellt

wird. Auf 250 Quadratmetern Ladenfläche

kann der Kunde ab 1. Juli

nicht nur aus den Funkschen Eigenkreationen

auswählen, es stehen

auch rund 3 000 verschiedene

Brillenfassungen von unterschiedlichsten

Herstellern zur Verfügung.

Hinter dem Laden schließen sich

über drei Etagen und knapp 2 000

Quadratmetern Manufaktur, Lager

und Verwaltung an, wo viele

kreative Leute am Werk sind. „Bei

mir arbeiten überwiegend Optiker,

aber auch Zahntechniker oder

Schreiner“, schwört Dieter Funk

auf sein hervorragendes Team. Der

Beruf des Optikers ist heute sehr

medizinisch ausgerichtet, so dass

die Herstellung von Brillenfassungen

nur im Zusammenwirken mit

anderen Handwerksberufen zu einem

guten Ergebnis kommt.

Das schönste Zimmer für

die Mitarbeiter

Damit sich die Mitarbeiter weiterhin

so kreativ entfalten können, hat

er das schönste Zimmer des Gebäudes,

oben im dritten Stock mit

Dachterrasse, nicht zu seinem Chefbüro,

sondern zum Aufenthaltsraum

erkoren. Mit den neuen Möglichkeiten

wird als nächstes Ziel die

Produktion von 30000 Brillen im

Jahr anvisiert und damit auch die

Mitarbeiterzahl in den nächsten

Jahren kontinuierlich wachsen.

Auf die Frage, warum er mit seinem

Neubau nicht ein Gewerbegebiet

in Stadt- oder Autobahnnähe

bevorzugte, meint der Brillendesigner:

„Ich liebe das Landleben.“

Innerhalb kürzester Zeit war er im

Kinsauer Dorfleben integriert und

gehört mittlerweile auch dem Gemeinderat

an. Brillen mit einem

besonderen Design zu entwerfen,

das ist seine Passion, zu der auch

die regionale Herstellung zählt –

eben „Made in Kinsau“.

rg

Die Holzstückchen sorgen für einen natürlichen Schliff der Brillen.

Mit bis zu acht Nieten werden die Scharniere befestigt.

> > > INFORMATIONEN

Tag der offenen Tür

Tag der offenen Tür bei Funk Optik im Kinsauer Gewerbegebiet

am Samstag, 15. Juli, von 13 bis 21 Uhr mit vielen Attraktionen.

juli / august 2017 | 15


Schongauer Bike-Park — Tipps vom Profi

Im Stehen und

in zentraler Position

Schongau | Joscha Forstreuter, 32,

wohnhaft in Heidelberg, baut seit

sieben Jahren Bike-Parks aller

Art. Hauptsächlich in Deutschland

und Österreich. Zu seinen

bislang größten Projekten gehört

der Schongauer Bike-Park, der im

Spätsommer 2016 eröffnet wurde

– und in kürzester Zeit zu einer

der beliebtesten Freizeitanlagen

der Region avancierte. Kemptener,

Starnberger, Landsberger, sie alle

kommen nach Feierabend oder am

Wochenende nach Schongau, um

gemeinsam mit den Einheimischen

die fünf verschiedenen Strecken auf

Herz und Nieren auszuprobieren.

Stürze gehören dazu, müssen aber

nicht zwingend passieren. Forstreuter,

selbst zehn Jahre lang Profi,

ist aufgrund seiner immensen

Drahtesel-Erfahrung nicht nur der

perfekte Mann zum Bike-Park-Bauen.

Er kann auch ganz genau sagen,

welche Strecke mit welchem Bike

und welcher Technik am Besten zu

bezwingen ist – vorausgesetzt, die

Grundausrüstung sitzt. Neben der

Helmpflicht empfiehlt Joscha Forstreuter

Knie- und Ellbogenschoner

sowie lange Handschuhe, um

Schürfwunden zu vermeiden. „Die

Strecken bestehen aus Brechsand,

der wesentlich aggressiver wirkt

als ein gewöhnlicher Waldboden.“

Ebenfalls von Vorteil sind spezielle

Bike-Schuhe, die aus einer flachen,

steifen Sohle sowie verstärkten Zehenkappen

bestehen.

Der „Kids-Pump-Track“ im oberen

Eingangsbereich wurde für Bambini

im Alter von zwei bis sechs Jahren

angelegt. Es handelt sich um

einen kurzen Rundkurs mit sanften

Wellen und Steilkurven, der mit

Laufrad, Kinder-Mountainbike – im

Grunde mit allem, was zwei Räder

hat – ohne Probleme zu befahren

ist. „Der Bereich

dient zum Herantasten.

Es geht

darum, dass die

Kinder ein Gefühl

für das Bike und den

Untergrund bekommen“,

sagt Forstreuter, der diese

Runde gut abgeschirmt von

den anderen Strecken gebaut

hat, um etwaige Zusammenstöße

mit Fahrern auf den anderen

Strecken von vorne herein zu verhindern.

Obwohl auf diesem sehr

sicheren Kinder-Rundkurs keine

hohen Geschwindigkeiten erzielt

werden: Helmpflicht!

Im „Pump-Track“ gilt:

Treten verboten!

Die gilt auch auf dem „Pump-

Track“, ein geschlossener Rundkurs

auf einer ebenen Fläche, geprägt

von vielen aufeinanderfolgenden

Wellen sowie zwei 180-Grad-

Steilkurven. Auf diesem Kurs gilt:

Treten verboten! Geschwindigkeit

wird ausschließlich durch Ziehen

und Drücken mit den Armen und

Beinen aufgebaut. „Es geht darum,

den Schwung zwischen den

Wellen mitzunehmen“, sagt Forstreuter,

der diesen Track als perfektes

Übungsgelände für die größeren

Strecken nebenan, aber auch

für Touren draußen in der Natur

bezeichnet, „wo man immer wieder

mal das Vorderrad über eine

Kante oder Wurzel ziehen muss“.

BMX, Hardtail-Mountainbikes (nur

Federung vorne) oder sogenannte

Dirt-Bikes, die kleiner und wendiger

als gewöhnliche

Mountainbikes

sind, eignen

sich in diesem Gelände

besonders gut.

Beim Einfahren in diesen

Kurs sollte stets Rücksicht

auf bereits fahrende Biker

genommen werden, um Kollisionen

zu verhindern und deren

Rhythmus nicht zu brechen – geübte

Fahrer können das Tempo

selbst im Pump-Track sehr hoch

halten, dadurch Wellen überspringen.

Auf dem „Free-Cross“ erzielt man

allein der Geländeneigung wegen

höhere Geschwindigkeiten und

Sprünge. Bis zu 30 km/h werden

auf der zweitlängsten Strecke des

Schongauer Bike-Parks erreicht.

„Deshalb empfehle ich hier ein

Vollvisier“, sagt Forstreuter, der

diese Strecke jedoch so gebaut

hat, dass die Sprünge auch ohne

abzuheben problemlos überrollt

werden können – also auch mit

geringerer Geschwindigkeit. Befahren

lässt sich diese Mischung

aus Geraden, Steilkurven und kleineren

Sprüngen mit aller Art von

Mountainbikes. Sehr gut geeignet

seien laut Forstreuter Enduro-

Bikes (vollgefedert), aber auch

klassische Hardtails (Federung

vorne). Wenngleich die Einstellung

der Federung hierbei eine

entscheidende Rolle spielt. „Bei

zu viel Federweg geht Tempo verloren,

man könnte auch sagen, die

Federung saugt in den Kompressionen

Geschwindigkeit auf.“

Schritt für Schritt

herantasten

Das gilt auch für die „Dirt-Jump-

Strecke“, die spektakulärste an

der Schärflshalde. Sie startet als

eine Strecke und teilt sich nach

den ersten beiden Sprüngen in

16 | der altlandkreis


Joscha Forstreuter,

der Macher des

Schongauer Bike-

Parks. Planung

und Umsetzung

liefen komplett

über den

32-Jährigen.

zwei. Die rechte Spur führt über

kleinere, die linke über die größten

Sprünge des Parks. Dirt-Bikes

und BMX sind für die ein bis zwei

Meter hohen Sprünge optimal

geeignet. Forstreuter empfiehlt

zudem wenig Reifenprofil, das

trotzdem guten Halt bietet, besser

rollt und den Streckenbelag

weniger zerstört. Ganz wichtig:

Nur im Stehen fahren, stets eine

zentrale Position über dem Bike

einnehmen und Körperspannung

halten. Zudem sollte sich

jeder Fahrer schrittweise an die

Sprünge herantasten. „Erst mal

nur die Rampe hochfahren, um

ein Gefühl dafür zu bekommen.

Dann vorsichtig auf das Plateau

springen.“ Klappen diese beiden

Annäherungsversuche, kann der

erste richtige Sprung gewagt werden.

In Sachen Tempo reicht es

übrigens vollkommen aus, nach

ein, zwei Tritten am Start das Rad

einfach laufen zu lassen. „Damit

erreiche ich für diesen Kurs die

optimale Geschwindigkeit“, sagt

Forstreuter. Mit das Schwierigste

ist letztlich die Landung, für die

der Lenker fest gehalten und natürlich

in gerader Richtung zeigen

sollte. Außerdem gilt es Arme und

Beine fast vollständig zu strecken

(nur ganz leicht gebeugt), um den

Aufprall bestmöglich abfedern zu

können.

Nicht ganz so wild geht es auf der

„Cross-Country-Strecke“ zur Sache,

die für den klassischen Mountainbiker,

egal ob Hardtail oder

Fully, angelegt wurde. Die längste

Strecke des Schongauer Bike-Parks

führt außen herum, geht zwischendurch

steil bergauf und bergab,

allerdings ohne größere Sprünge.

Die Besonderheit an diesem Kurs:

Der Untergrund gleicht dem in wilder

Natur, besteht aus Kies, Lehm

und Gestein. Und entgegen aller

anderen Strecken des Schongauer

Bike-Parks fährt es sich hier auch

mit Klickpedalen gut.

Völlig egal, wer sich für welche

Strecke interessiert: Zu allererst

gilt es die große Infotafel im oberen

Eingangsbereich durchzulesen.

Sie unterteilt die Strecken in

Schwierigkeitsgrade und liefert

jede Menge wichtige Sicherheitshinweise

und zu befolgende Regeln.

Unter anderem das Einhalten

von Sicherheitsabständen. js

Die „Dirt-Jump-Strecke“ des

Schongauer Bike-Parks.

juli / august 2017 | 17

juli / august 2016 | 17


ALLERLEI IM ALTLANDKREIS I

Ein buntes Programm für den Sommer

Schmankerltag heuer erst Ende Juli

Apfeldorf | Normalerweise findet der Apfeldorfer Schmankerltag

kurz nach Pfingsten statt, doch heuer überschneidet

sich dieser Termin mit dem Gauschützenfest im Dorf.

Ausfallen lassen

stand für die ausrichtenden

Vereine

aber nicht zur

Diskussion und

so lädt man heuer

am Samstag,

29. Juli, zu einem

prächtigen Sommer-Schmankerltag

ein. Passend

Altlandkreis | Musikalisch waren unsere Gewinne aus

den Verlosungen der vergangenen „altlandkreis“-Ausgabe.

Mit der neuen Scheibe „Koan Stress“ von Rigoros

durften wir Sabine Arnold aus Bernbeuren, Simone Gebler

aus Peiting, Bastian Geisbauer aus Apfeldorf, Georg

Müller aus Steingaden und Eva-Maria Schübbe aus

Apfeldorf beglücken. Wir hoffen, der hausg’machte Heimatsound

gefällt. Bei der Peitinger Musiknacht, für die

Musikalische Gewinne

zum Beginn der Schulferien werden natürlich auch die

Schmankerl sommerlich ausgerichtet. Das Konzept der

„kleinen Portionen zu kleinen Preisen“ wird beibehalten,

damit der Besucher auch an verschiedenen Ständen

etwas probieren kann. Auch musikalisch ist alles wieder

bestens aufgestellt, die Trachtenkapelle Apfeldorf sorgt

ab 15 Uhr für Unterhaltung und abends locken die „Black

Diamonds“ alle Tanzbegeisterten auf’s Parkett. Das besonders

familiäre Flair des Apfeldorfer Schmankerltages

kommt wahrscheinlich durch das Zusammenwirken aller

Vereine zustande. Denn vom Kinderförderverein über die

Veteranen, Gartler bis hin zu den Fußballern

legen alle Beteiligten ihre Einnahmen in eine

gemeinsame Kasse.

rg

wir 3 x 2 Karten verschicken konnten, war es indes relativ

egal, welchen Musikgeschmack man hat. Schließlich

konnten unsere Gewinner einfach die Lokalität wechseln.

Und wer bekam die Eintrittsbändchen? Michelle Altieri

aus Schongau, sowie Manuela Beer und Kristina Barth,

beide aus Peiting. Allen, die diesmal kein Glück

hatten, wünschen wir mehr Fortune bei den

aktuellen Gewinnspielen.

tis

Wellenbad mit freiem Eintritt

Peiting | Zum bereits dritten Mal lädt die Krankenhaus

GmbH Weilheim-Schongau zum Gesundheitstag

in das Wellenbad Peiting ein. Beginn ist am

Mittwoch, 2. August, um 9 Uhr, das Ende ist für 18

Uhr geplant.

Ein Auszug aus dem Programm: Kneippanwendungen,

Strandyoga, Zirkeltraining, Wassergymnastik,

Faszien-Training, Erste-Hilfe-Kurs oder ein Infostand

„Sonnen mit Verstand, anstatt Sonnenbrand“. Erneut

werden sich wieder eine Vielzahl an Mitarbeitern

– unter anderem die Ärzte – der Krankenhaus

GmbH am Gesundheitstag beteiligen.

Natürlich hoffen die Veranstalter auch

heuer auf schönes Wetter. Der Eintritt t ins

Wellenbad ist an diesem Tag frei. tis


iologisch wirksam durch Auszüge der

Ölessenzen von Zitrone, Lavendel und Eukalyptus

Altlandkreis | Grüß

Gott Frau Kleiner,

haben Sie am 22.

Juli 2017 schon

etwas vor? „Nein,

oder, das ist jetzt

nicht ihr ernst.“

Monika Kleiner

aus Habach konnte

es kaum fassen,

als „altlandkreis“-

Redakteur Johannes

Schelle ihr am Tlf Telefon die

Nachricht überbrachte, glückliche

Gewinnerin der Robbie-Williams-

Konzertkarten zu sein. Ähnlich fassungslos

vor Freude reagierte Barbara

Eder aus Epfach, die zweite

Auserwählte, die eigentlich mit ihrer

Tochter das Konzert im Münchner

Olympiastadion besuchen wollte.

„Die fährt aber ausgerechnet an diesem

Tag in den Urlaub.“ Ob nun ihr

Sohn oder dessen Freundin mit darf,

Diese Damen dürfen zu Robbie Williams

stand beim Überreichen der Tickets

noch nicht fest. „So oder so findet sich

für dieses geniale Konzert ganz sicher

jemand“, meint Monika Kleiner, die

höchstwahrscheinlich ihre Tochter

mitnimmt, „weil mein Mann an diesem

Tag Klassentreffen hat“.

Zwar nicht live in der ausverkauften

Olympiahalle, dafür so oft sie wollen,

können sich Bettina Fortmüller (Starnberg),

Silke Meixner

(Peißenberg),

Nadine Neumaier

(Penzberg), Helmut

Kirschner (Peiting)

und Richard Rieser

(Schongau) die

Songs von Robbie

Williams anhören.

Sie sind die fünf

glücklichen Gewinner

ner

der CDs.

js

Dorffest mit Fassanstich,

Samba und Blasmusik

Herzogsägmühle | Das bereits 123. Dorffest

in Herzogsägmühle beginnt am Samstagabend,

1. Juli, um 17 Uhr mit einer an klassischer

Musik angelehnten Serenade im

Rainer-Endisch-Saal. Masha Dimitrieva

sitzt am Klavier, das Vocalensemble „Die

Rosinen“ sorgen für unter die Haut gehenden

Gesang. Besinnlich startet auch

der große Festtag am Sonntag, 2. Juli, um

10 Uhr mit einem feierlichen Gottesdienst

in der Deckerhalle. Während Wühlkiste

und WerkstattLaden den ganzen Tag über

(von 11 bis 17 Uhr) geöffnet haben, sorgen

Pura Vida um die Mittagszeit mit brasilianischen

Trommelrhythmen für ausgelassene

Stimmung. Nachmittags folgt ab

14.30 Uhr eine Modenschau in der Deckerhalle,

ehe am Dorfplatz mit Tombola-

Verlosung (16.45 Uhr), Bierfassanstich (17

Uhr) sowie Dämmerschoppen pen mit Blasmusik

Jung und Alt zum geselligen

Tagesausklang eingeladen

sind.

js

Zirbenholzbett



Fester Termin Mitte August: Waldfest in Birkland

Birkland | Auch in diesem Jahr laden die Birkländer Musikanten

wieder zu ihrem jährlichen Waldfest, das sich von Jahr zu Jahr wachsender

Beliebtheit erfreut. Zugegeben, die Lage inmitten einer romantischen

Waldlichtung, die Spezialitäten zum Essen und Trinken

und die Blasmusik der Veranstalter tun ihr Übriges. Am Sonntag,

13. August ab 14 Uhr, startet der Tag mit einem großen Kuchenbuffet,

bevor es gegen 17 Uhr die erste Lage frisches Kesselfleisch

gibt, zu der man sich oft schon frühzeitig anstellen sollte. Wer lieber

Spezialitäten vom Grill oder die legendären Waldfest-Schupfnudeln

probieren möchte, kommt logischerweise auch auf seine Kosten.

Direkt an der Radstrecke von Peiting nach Wessobrunn gelegen

nutzen auch immer viele Besucher ihren Drahtesel für einen Waldfestbesuch

in Birkland.

Sollte das

Wetter den Musikern

einen Strich durch

die Rechnung machen,

findet das Fest

am Feiertag, 15.8.,

ebenfalls

ab 14 Uhr

statt. op

1. Brandacher

Sommermarkt

Steingaden | Im Sommer einen

kleinen oder auch größeren

Markt zu veranstalten, mit tollen

Leuten, super Wetter, malerischer

Umgebung, schönen

Dingen, die man dort kaufen

kann und gutem Essen und

Trinken, so die Idee von Sonja Sepp, Heidi Häringer und Luci Kirchner.

Heraus kam der 1. Brandacher Sommermarkt, ein Markt, der inklusive

Musik gleichzeitig ein Fest ist. Bei der Auswahl der Aussteller

wurde in erster Linie darauf geachtet, nur diese anzusprechen, die

den drei Frauen auch selbst gefallen. Natürlich wurde auch auf hohe

Qualität der Produkte, große Vielfalt der angebotenen Ware und auf

handgemachte Sachen geachtet. Keramik, Holz, Metall, Mosaik, Textil,

Korb, Schmuck, Glas, Seifen – es ist so gut wie jedes Handwerk

vertreten. Dazu gibt es Pizza und Fladen aus dem Holzofen, frische

Auszogene, Kaffee und Kuchen, Erfrischungen jeglicher Art und

Livemusik im Garten. Los geht es in Brandach bei Steingaden im

Obstgarten direkt am Badesee am Samstag, 22. Juli, um 10

Uhr (Ende: 20 Uhr). Sonntag, 23. Juli, öffnet der Markt für

Handwerk und Kunst von 10 bis 18 Uhr.

tis

juli / august 2017 | 19

Das sagen die unabhängigen Therapeuten

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Freilichttheater im Fohlenhof Steingaden

Auf den skandalösen

Spuren eines Heiligen

Steingaden | Sonntagnachmittag,

aggressiv brennt die Sonne auf

das Fohlenhof-Gelände. Protagonisten

– zum Teil schon in historischem

Gewand, Landwirte mit

Kaltblütern und Helfer im Hintergrund

warten möglichst im Schatten

auf den Beginn der Probe,

der sich unerfreulich verzögert:

ein Unbekannter hat mitten auf

dem ansonsten öffentlichen Spiel-

Gelände sein Auto abgestellt.

„Genau da, wo normalerweise die

Bühne aufhört und die Tribüne

anfängt“, sagt Werner Böglmüller,

Marketingbeauftragter der Kulturgemeinschaft

Steingaden. So

richtig rund läuft es nicht bei dieser

ersten Probe mit Reitern und

Fuhrwerken. Aber es sind ja noch

einige Wochen hin bis zur Premiere

des neuen Steingadener Freilichttheaters

„Die Anstifter“, das

Historie und Gegenwart verbindet

und eine Überraschung verspricht.

„Aber die verraten wir im Vorfeld

natürlich noch nicht“, sagt Werner

Böglmüller und grinst.

Das dritte große

Freilichttheater

Das Stück „Die Anstifter“ ist nach

den erfolgreichen Aufführungen

von „Welfs Erbe“ in den Jahren

1997 und 2003 sowie „Wunder

Wies“ im Jahre 2011 das dritte große

Freilichttheater, das von Steingadens

Kulturgemeinschaft auf

die Beine gestellt wird. Christian

Schönfelder, Dramaturg am Jungen

Ensemble Stuttgart und Gemeindereferent

Karl Müller-Hindelang

haben es gemeinsam verfasst und

führen jetzt auch miteinander Regie.

Heißt: „Die Anstifter“ ist ein

komplett eigenes Werk, weder

kopiert noch angelehnt an ein

anderes Theaterstück. Sogar die

Musik wurde von Joachim Schreiber

aus Neustadt an der Donau

ganz neu komponiert, wenn darin

auch bekannte Melodien mit eingeflochten

sind. Doch worum geht

es in diesem Theater überhaupt,

in dem rund 40 Protagonisten, 70

Sängerinnen und Sänger unter der

Leitung von Caspar Berlinger, 30

Musiker mit Dirigent Georg Müller,

Reiter und Reiterinnen, Akrobaten,

HABEN SIE MOTORENPROBLEME?

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20 | der altlandkreis


Hauptfigur ist der Heilige Norbert, gespielt von Anton Nöß (rechts).

Statisten und viele Helfer im Hintergrund

mitwirken?

Bekehrung, Guru-Streit

und Mountainbikes

Hauptfigur, gespielt von Anton

Nöß, ist der Heilige Norbert, der

Ordensgründer der Prämonstratenser.

Dieser Orden hat Steingaden

als Klosterort begründet

und 650 Jahre lang kulturell und

religiös geprägt. Ob Norbert

selbst jemals in Steingaden war

ist fragwürdig. Was aber sicher

ist, dass Norbert durchaus Züge

an sich hatte, die man sich heute

von einem Heiligen nicht wirklich

vorstellt. Und so beginnt auch

das Stück – mit einem Skandal:

Norbert von Xanten, so der vollständige

Name, soll Fürstbischof

von Magdeburg werden. Doch

bereits beim Einzug in die Stadt

stößt er die kirchlichen Würdenträger

und das Volk vor den Kopf.

Auch die weiteren Rückblenden in

sein Leben mit einer dramatischen

Bekehrung, einem skurrilen Streit

mit einem „Guru“ und der Ordensgründung

in einem französischen

Sumpfgebiet zeigen, dass er kein

Frömmler, sondern vielmehr ein

recht streitbarer Zeitgenosse war.

Was all diese Scharmützel aus

längst vergangener Zeit mit dem

hier und jetzt und mit Steingaden

zu tun haben sollen? „Auch auf

diese Frage nach der Gegenwart

geht das Stück ein“, so Karl Müller-Hindelang,

der den Leuten ein

„etwas außergewöhnliches“ Freilichttheater

garantiert. Es kommt

auch eine Clique Mountainbiker

vor, es treten Ausländer aus Spanien

und Mali auf und es gibt handfesten

Streit unter den Mitwirkenden.

Man darf gespannt sein, wie

das alles zusammenfließt.

Mit Kaltblütern

und Esel

Bei der Probe an diesem heißen

Mai-Sonntag werden erstmals alle

Szenenausschnitte mit Tieren angespielt.

Der Hufschmied und Vorsitzende

der Ulrichsreiter, August

Sieber, hat in den vergangenen

Wochen die Besitzer von sieben

40 Protagonisten, dazu zahlreiche Sänger,

Musiker, Statisten und viele Helfer wirken am neuen Freilichttheater „Die Anstifter“ mit.

















forstbetrieb_schmid@yahoo.de

juli / august 2017 | 21


Kaltblütern und einem Esel samt

ihren Vierbeinern engagiert. Szenen

mit Tieren bergen stets eine

gewisse Spannung, weil sie sich

nicht immer genau an die Regieanweisungen

halten; bei den Freilichttheatern

in Steingaden sind

Pferde aber – entweder geritten

oder vor alten Karrenwagen gespannt

– fester Bestandteil. Nun

erstmals auch ein kleiner grauer

Esel, der von Anton Nöß, ähnlich

wie damals von Jesus Christus am

Palmsonntag, hineingeführt wird in

die „Fohlenhof-Arena“. Pünktlich

zur Erstaufführung am Samstag,

15. Juli, wird diese geprägt sein von

einer zweistöckigen Bühne, einem

„Dom“ und der Tribüne mit 700

Sitzplätzen. „Die hoffentlich an allen

zehn Abenden ausverkauft ist“,

sagt Böglmüller, der auf ähnlich

gutes Wetter hofft wie an diesem

heißen Proben-Tag. „Nur gewittern

darf es am Abend nicht“.

js

> > > TERMINE UND KARTENVERLOSUNG

Aufführungen von „Die Anstifter“

Das Freilichttheater „Die Anstifter“, organisiert von der Kulturgemeinschaft

Steingaden, wird am Samstag, 15. Juli, erstaufgeführt.

Veranstaltungsort: Fohlenhof in Steingaden. Weitere Termine:

Donnerstag, 20. Juli, Freitag, 21. Juli, Samstag, 22. Juli, Donnerstag,

27. Juli, Freitag, 28. Juli, Samstag, 29. Juli, Donnerstag, 3.

August, Freitag, 4. August und Samstag, 5. August. Beginn aller

Aufführungen: 20.30 Uhr (Einlass ab 19.30 Uhr). Karten für 24 Euro

auf www.theater-steingaden.de

Verlosung „Die Anstifter“

Der „altlandkreis“ verlost 2 x 2 Karten für die Premiere des Steingadener

Freilichttheaters „Die Anstifter“. Wer am Samstag, 15. Juli,

dabei sein möchte, schickt eine Postkarte an „altlandkreis“, Birkland

40, 86971 Peiting oder eine E-Mail (info@altlandkreis.de) mit

dem Stichwort „Die Anstifter“. Einsendeschluss ist Freitag, 7. Juli

2017. Die Gewinner werden per Los gezogen und bekommen die

Tickets zugeschickt – Absender-Adresse deshalb nicht vergessen.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

22 | der altlandkreis


9. Ochsenrennen in Haunshofen

Hoch zu Ochs

Haunshofen | Eines der größten

und beliebtesten Feste im Landkreis

Weilheim-Schongau ist das

alle vier Jahre stattfindende Ochsenrennen

in Haunshofen. Um

die 8 000 Zuschauer erwartet

Ochserer-Vorstand Hubert Kergl

am Sonntag, 27. August, in der

örtlichen Naturarena direkt hinter

dem Sportplatz. Am Start sind 16

zwischen 1,60 und 1,80 Meter große

Ochsen, die im Vorfeld durch

umfangreiches Abrichten behutsam

auf das Spektakel vorbereitet

werden. Dem Wettkampf geht ein

Festzug mit traditionellen Ochsen-

Gespannen voraus. Strenge Auflagen

des Veterinäramts sowie ein

Tierarzt sorgen für tierschutzgerechten

Ablauf.

js

> > > HAUNSHOFENER FESTTAGE

Festprogramm vom 25. August bis 3. September

Freitag, 25. August:

Schaumparty mit Live-DJ im Festzelt ab 21 Uhr.

Samstag, 26. August:

Da Huawa, da Meier und I mit „Zeit is a Matz!“ im Festzelt ab 20 Uhr.

Sonntag, 27. August:

Frühschoppen im Festzelt um 10 Uhr; Historischer Festzug um

13 Uhr, anschließend Ochsenrennen (bei jeder Witterung);

Festausklang im Festzelt um 20 Uhr.

Montag, 28. August:

Oldtimer-Treffen im Festzelt um 11 Uhr.

Politischer Abend – voraussichtlich mit Bayerns Ministerpräsident

Horst Seehofer um 20 Uhr.

Freitag, 1. September:

Troglauer Buam im Festzelt um 21 Uhr.

Sonntag, 3. September:

115 Jahre Burschenverein Haunshofen mit Festzug ab 11 Uhr.

juli / august 2017 | 23


Die Behandlung von Schlaganfällen bei der Krankenhaus GmbH

Es zählt jede Sekunde

Sonderveröffentlichung der

Weilheim | Die Hemiparese, eine

Halbseitenlähmung, kommt sehr

häufig vor. Es kann allerdings

auch nur ein Arm oder Bein betroffen

sein. Einerseits von der

Motorik, so dass Gliedmaßen nicht

mehr richtig bewegt werden können

und schlaff herunter hängen.

Andererseits von der Sensibilität

– Patienten spüren dann nicht,

wenn sie angefasst werden. Hinzu

kommen Doppelbilder, Schluckstörungen,

Schwindel oder auch

Sprachprobleme. All das können

Symptome für einen Schlaganfall

sein. Und dann? Ab ins Krankenhaus,

und zwar so schnell wie

möglich. Denn es gilt: Je früher,

desto besser! „Time ist brain“, erklärt

Dr. Holger Braun, Oberarzt

der Inneren Medizin im Krankenhaus

Weilheim. Ein weitverbreiteter

Satz im medizinischen Sektor,

der die enorme Bedeutung beschreibt,

bei Schlaganfall frühzeitig

ins Krankenhaus zu kommen,

um möglichst viel Gehirnleistung

zu retten. „Das ist allerdings häufig

ein Problem“, sagt Dr. Braun,

der seit 2009 in Weilheim tätig ist.

Idealerweise kommen Schlaganfall-Patienten

in den ersten drei

Stunden nach der Attacke. Warum?

„In diesem Zeitraum – unter

Umständen sogar noch bis viereinhalb

Stunden danach – kann

eine Lysetherapie angewendet

werden“, so Dr. Braun. Bei dieser

Therapie werden dem Patienten

gerinnungsauflösende Medikamente

gespritzt, die das Gerinnsel

oder die Verstopfung lösen. Und

dafür sei es essentiell, dass der

Patient rasch in die Notaufnahme

kommt. „Nach drei Stunden

wird es knapp, da wir noch eine

Diagnostik machen müssen, eine

CT, Kontakt mit den Neurologen

aufnehmen. Eine halbe Stunde

vergeht im Krankenhaus schnell“,

sagt Dr. Holger Braun.

Schlaganfälle in zwei

Kategorien eingeteilt

Grundsätzlich können Schlaganfälle

in zwei unterschiedliche Arten

eingeteilt werden: Rund 80

Prozent sind die sogenannten ischämischen

Schlaganfälle, deren

Ursache eine Minderdurchblutung

oder Verstopfung eines Gefäßes im

Gehirn ist. Die restlichen 20 Prozent

sind Hirnblutungen, bei denen

oftmals ein zu hoher Blutdruck

die Ursache darstellt. „Die Therapie

der beiden Arten unterscheidet

sich komplett“, verdeutlicht Dr. Holger

Braun. Bei der Krankenhaus

GmbH, sowohl in Weilheim als

auch in Schongau, ist man für beide

Fälle bestens gerüstet. Das ist

auch notwendig, denn: Alle zwei

Minuten erleidet in Deutschland

ein Mensch einen Schlaganfall.

Das sind 280 000 Schlaganfälle im

Jahr. Rund 150 wurden im vergangenen

Jahr in Weilheim behandelt,

ähnlich viele waren es in Schongau.

Nach Herz- und Krebserkrankungen

ist der Schlaganfall die

dritthäufigste Todesursache in der

Bundesrepublik.

Gelegentlich, wie auch Dr. Holger

Braun bestätigt, steht der Vorwurf

im Raum, Menschen gingen wegen

jedem Kleinkram in die Notaufnahme.

Aber: „Bei jeglichen

Symptomen, die auf einen Schlaganfall

deuten, muss man sofort

die Notaufnahme aufsuchen, um

sich alle Therapien offen zu halten.“

Eine Studie von 2008 hat

gezeigt, dass nicht mal 20 Prozent

der Schlaganfall-Patienten in den

Über das TESAURUS-Projekt an das Netzwerk zur Schlaganfallversorgung Augsburg und Südwestbayern angeschlossen:

Dr. Holger Braun zeigt, dass die Kameras derart hochauflösend sind, dass die Ärzte in Augsburg

den Weilheimer Patienten sogar in die Pupillen schauen können.


ersten zwei Stunden ins Krankenhaus

kommen. In den ersten vier

Stunden, also in jenem Zeitraum,

in der eine Lyse potentiell noch

möglich ist, sind es 35 Prozent.

„Gerade am Wochenende oder

außerhalb der üblichen Zeiten

darf man sich nicht scheuen, in

die Notaufnahme zu kommen“,

appelliert Dr. Holger Braun.

Auch wenn es sich letztlich um

keinen ausgeprägten Schlaganfall

handelt, könnte es eine

sogenannte TIA sein. Bei einer

solchen transitorischen ischämischen

Attacke weißt ein Patient die

Symptomatik eines Schlaganfalls

nur für kurze Zeit auf. „Vielleicht

fünf oder zehn Minuten, und dann

sind sie wieder weg“, beschreibt

Dr. Braun. Hierbei könnte es sich

um Vorboten handeln, die sich

irgendwann zu einem Schlaganfall

komplettieren. „Das muss

nicht in den nächsten Tagen sein,

sondern vielleicht erst in ein paar

Monaten.“ Deshalb sollten auch

diese Warnzeichen ernst genommen

werden. Und auch wenn man

anschließend nicht zwangsläufig

eine Reha braucht, ist eine Diagnostik

seitens eines Experten unausweichlich.

Um abzuschätzen,

aber auch um zu verhindern, dass

etwas nachkommt.

Der Weg durch das

Krankenhaus im Notfall

Ist es zu einem Schlaganfall gekommen,

kann die Notfallversorgung

und Behandlung wohnortnah

in der Klinik Weilheim oder

Klinik Schongau erfolgen. Bereits

der Rettungsdienst meldet einen

Patienten im Krankenhaus vor.

Gelegentlich kommt der Patient

vom Rettungswagen direkt in die

Computertomographie (CT), ansonsten

wird er zunächst in der

Notaufnahme behandelt. Eine

kurze Anamnese mit Rückfragen

zu Symptomen, Medikamenten

und Vorerkrankungen folgt. Der

kurze Überblick dauert in der Regel

nicht länger wie fünf bis zehn

Minuten. Im CT sieht man schließlich,

um welche Art von Anfall es

sich handelt. Nach der CT wird ein

Neurologe kontaktiert, mit dem

die weitere Therapie besprochen

wird. Während der „üblichen“

Tageszeiten ist in Weilheim stets

ein Neurologe vor Ort. Sollte

dem nicht so sein – etwa in der

Nacht – kann über ein Telekonsil

ein Neurologe aus Augsburg per

Echtzeit zugeschaltet werden. Seit

2010 ist die Krankenhaus GmbH

Mitglied im telemedizinischen

Netzwerk zur Schlaganfallversorgung

Augsburg und Südwestbayern,

kurz TESAURUS genannt.

Die Technik ist mittlerweile derart

ausgereift, dass die Experten

von Augsburg aus beispielsweise

eine Pupillenerweiterung des Patienten

erkennen können – eine

leistungsfähige Kamera macht es

möglich. Durch diesen technologischen

Clou ist eine Versorgung

von Schlaganfall-Patienten an

365 Tagen und 24 Stunden, also

rund um die Uhr, sichergestellt.

„Wir können alles bieten, was

die Leitlinien verlangen“, sagt

Dr. Holger Braun. Diese Leitlinien

werden von Fachgesellschaften,

auch angrenzende Bereiche sind

involviert, festgelegt und zeigen

auf, wie eine Behandlung läuft.

» Die Versorgung von Schlaganfall-Patienten

ist bei der Krankenhaus GmbH an 365 Tagen,

24 Stunden sichergestellt.

Dr. Holger Braun, Oberarzt Innere Medizin, Weilheim

> > > KONTAKT

Klinik Weilheim

(Innere Medizin)

Telefon: 0881 / 188-598

Telefax: 0881 / 188-688

Klinik Schongau

(Innere Medizin)

Telefon: 08861 / 215-454

Telefax: 08861 / 215-138

Ist ein Schlaganfall weitestgehend

behandelt, werden rasch die Ursachen

des Anfalls ausgemacht. Es

soll vermieden werden, dass der

Kümmern sich um die Schlaganfall-Patienten:

Dr. Holger Braun (4.v.r.) und ein Teil des Teams

der Inneren Medizin und Notaufnahme

der Klinik in Weilheim.

Patient einen weiteren bekommt.

Das Besondere in Weilheim ist,

dass die kardiologische Expertise

sehr hoch ist“, freut sich Dr. Holger

Braun, schließlich spielen Herz

und Kreislauf bei der Diagnostik

eine große Rolle. Parallel

wird bereits mit der Therapie

begonnen: Krankengymnastik,

Ergotherapie, Logopädie.

Nach fünf bis sieben Tagen,

die ungefähre Verweildauer

im Krankenhaus, beginnt die

Genesungszeit in der neurologischen

Reha. Hier versucht man

stets, möglich früh einen Platz zu

bekommen, da dort im Gegensatz

zu einem Akutkrankenhaus mehr

und besser therapiert werden

kann. Denn Übung ist essentiell,

um die Selbstständigkeit und Mobilität

wieder zu erlangen.

Obwohl niemand vor einem

Schlaganfall gefeit ist, gibt es ein

paar Risikofaktoren, die es zu beachten

gibt: Rauchen, hoher Blutdruck,

Diabetes oder eine familiäre

Neigung sind solche. Mit etwas

Bewegung und der richtigen Ernährung

kann das Risiko zwar

nicht eliminiert, aber gemindert

werden. Und sicherlich ratsam

– nicht nur zur Vorbeugung von

Schlaganfällen.

tis

juli / august 2017 | 25


Die Abteilung Anästhesie und Intensivmedizin

Ein medizinischer Vierklang

Weilheim / Schongau | Knapp 4 000

Allgemeinnarkosen und Regionalanästhesien

werden pro Jahr im

Weilheimer Krankenhaus durchgeführt.

Ebenso viele in Schongau.

Verantwortlich für die Abteilung

Anästhesie und Intensivmedizin in

Weilheim ist Dr. Thomas Waldenmaier.

Vom Bodensee stammend

ist der Mediziner seit 2010 Chefarzt

in Weilheim. Sein Schongauer

Pendant ist Dr. Armin Kirschner,

der seit 2001 Chefarzt an der Klinik

in der Lechstadt ist. Im gemeinsamen

Interview verraten die beiden

Ärzte unter anderem, wie sich die

Medizin entwickelt hat und was

sie sich von der Zukunft wünschen.

Zudem betonen beide, wie

wichtig ihnen die Teamarbeit ist

und freuen sich besonderes über

den engen Kontakt zum Patienten

in Schongau und Weilheim.

In der Medizin hat sich in den vergangen

Jahren unglaublich viel

getan. Wie hat sich die Anästhesie

und Intensivmedizin entwickelt?

Dr. Thomas Waldenmaier: Im Bereich

der Anästhesie sind die ultraschallgesteuerten

Anlagen von

Kathetern zunehmend in Mode

gekommen. Zudem hat sich apparativ

viel entwickelt, Narkosegeräte

sind deutlich moderner geworden.

Wir können mittlerweile

differenziert beatmen, den Patienten

beispielsweise mitatmen

lassen.

Dr. Armin Kirschner: Auch ich

möchte gerne den Einsatz von Ultraschall

in der Beatmung, aber

auch in der Beurteilung der Lungen-

und Herzfunktion durch den

Sonderveröffentlichung der

Anästhesisten hervorheben. Hier

hat sich in den letzten drei, vier

Jahren gewaltig etwas getan. Man

kann zum Beispiel eine Lungenentzündung

sehr wohl im Ultraschall

diagnostizieren. Innerhalb

von Minuten bekommt man so

eine Aussage, die sonst nur über

eine CT oder Röntgen möglich

wäre. Ein Meilenstein in der Entwicklung,

den wir hier mit vollzogen

haben. Ein Ultraschallgerät ist

für mich ein Notfallgerät, weil ich

lebensbedrohliche Zustände sofort

erkennen kann.

Wie kann man sich die Struktur der

Abteilung Anästhesie und Intensivmedizin

vorstellen?

Waldenmaier: Ein Anästhesist ist

nicht nur ein Narkosearzt, sondern

verantwortlich für die perioperative

Medizin. Heißt: Vor der

OP, während der Narkose, aber

auch danach. Die Intensivmedizin

sichert die weitere Versorgung

nach großen operativen Eingriffen,

damit der Patient das Krankheitsbild

sicher übersteht. Das ist

der Hauptteil in der operativen

Intensivmedizin. Wir sind aber

auch prädestiniert für internistische

schwere Erkrankungen, weil

die Patienten Verfahren benötigen,

wie Beatmung, Intubation,

Luftröhrenschnitte, die wir in der

Anästhesie als Kernkompetenz

übernommen haben. Ähnlich wie

in der Notfallmedizin sind wir diejenigen,

die schwerstkranke Menschen

versorgen können, da wir

viel Erfahrung damit haben.

Kirschner: Wenn man so will, ist

es ein Vierklang: Anästhesie, Intensivmedizin,

Notfallmedizin und

Schmerztherapie. Das ist deshalb

so, weil es mit der Atmung zu tun

hat, schließlich stirbt man, wenn

man nicht atmet. Daher hat es sich

ab den 1940er, 1950er Jahren entwickelt,

dass Anästhesisten zudem

in der Intensivmedizin sehr viele

Funktionen übernehmen. Wir arbeiten

mit den internistischen Kollegen

zusammen, machen mehrmals

täglich gemeinsame Visite.

Gerade die Überschaubarkeit unserer

Häuser ermöglicht hier eine

vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Durch moderne Narkoseverfahren

in Kombination mit Regionalanästhesien

ist die Nebenwirkungsrate

weitgehend eliminiert. Dennoch

haben viele Menschen gerade vor

einer Vollnarkose Angst. Wie entgegnen

Sie diesen Bedenken?

Waldenmaier: Zunächst muss

man erkunden, warum der Patient

Angst hat. Es gibt durchaus Patienten,

die nach der Narkose über

stärkste Übelkeit klagen und dann

Auf der Weilheimer Intensivstation:

Dr. Thomas Waldenmaier (links)

und Dr. Armin Kirschner

bei Folgenarkosen Angst davor

haben. Da geh’ ich dann natürlich

darauf ein und versuche klar zu

machen, dass man dies mit allen

Mitteln zu vermeiden versucht.

Manche Menschen haben vor

dem Kontrollverlust Angst. Man

muss also vermitteln, dass man

als Narkosearzt die Kontrolle im

Sinne des Patienten übernimmt.

Und letztlich natürlich die Angst

nimmt, nicht mehr aus der Narkose

aufzuwachen. Ich entgegne

dann immer, dass es im Prinzip

weltweit keinen einzigen Patienten

gibt, der aus der Narkose nicht

mehr erwacht ist. Wenn, dann haben

die Folgen einer Komplikation

dazu geführt.

Sind die Bedenken durch den Informations-Überfluss

größer geworden?

Waldenmaier: Holt man sich vernünftig

Informationen ein, schadet

das nicht. Häufig werden aber

die negativen Sachen gelesen.

Seit dem Patientenrechtegesetz

von 2015 hat ein Patient nicht nur

das Recht, sondern wir haben

die Pflicht, sämtliche Risiken zu

erklären – auch zum juristischen

Selbstschutz. Das erschwert es

uns, weil auch nicht jeder Patient

alles wissen will. Zudem gibt es

den sogenannten Nocebo-Effekt.

Nocebo-Effekt?

Waldenmaier: Das heißt, dass wir

dem Patienten unter Umständen

schaden, in dem wir ihm alle potentiellen

Risiken mitteilen. Nicht

selten entwickeln sich dann genau

diese Komplikationen daraus.

Kirschner: Solch eine selbsterfüllende

Prophezeiung spielt eine

große Rolle. Im Gegensatz zum


Geballte Erfahrung in Sachen Anästhesie und Intensivmedizin:

Dr. Armin Kirschner (links), Chefarzt in Schongau mit seinem Weilheimer

Pendant Dr. Thomas Waldenmaier beim „altlandkreis“-Interview.

Placebo-Effekt, welcher zum Teil

30 bis 40 Prozent der Medikamentenwirkung

ausmacht, können

genauso mit einer nicht angemessenen

Wortwahl Ängste geschürt

werden. Leider wird das von der

Rechtssprechung etwas gefördert,

da man über jedes noch so kleine

Risiko aufklären muss.

Waldenmaier: Heutzutage lesen

die Leute Beipackzettel so genau,

dass sie sich die darin beschrieben

Nebenwirkungen häufig einreden

und dann die Symptome wie

Übelkeit, Juckreiz oder Allergien

auftreten.

Viele setzen eine Anästhesie mit einer

Vollnarkose gleich. Dabei kümmern

Sie sich auch im besonderen

Maße um postoperative Schmerztherapie.

Können Sie konkrete

Beispiele aus Ihrem Leistungsspektrum

nennen?

Kirschner: Es gibt beispielsweise

die Möglichkeit der Leitungsanästhesie.

Wir können Arme, Beine,

den Körper bis zur Brust hin durch

Nervenblockaden regional betäuben.

Oder auch eine gezielte Regionalanästhesie

wie etwa bei der

PDA setzen. So kann zum Beispiel

an der Halsschlagader mit örtlicher

Betäubung operiert werden,

wie es in Weilheim routinemäßig

durchgeführt wird.

Waldenmaier: Das einfachste Beispiel

ist sicherlich zur Geburt. Mit

einer Geburts-PDA kann man der

werdenden Mutter den Schmerz

komplett nehmen.

Kirschner: Der Einsatz der Periduralanästhesie

gerade im Bauch

oder Magenbereich ist genial.

Wenn Sie auf die Intensivstation

gehen, sieht man genau, wer eine

PDA und wer keine bekommen

hat, da solche OPs höllisch weh

tun. Früher wurden solche Patienten

ein, zwei Tage im Koma gehalten,

das muss man heute nicht

mehr. Gilt natürlich analog auch

für andere Themen.

Gibt es Beispiele für besondere Anwendungen,

die in Schongau und

Weilheim angeboten werden, und

über das Maß einer Regelversorgung

hinausgehen?

Waldenmaier: Die internistische

Versorgung, wie etwa beim

Herzkatheter, ist im Landkreis

Weilheim-Schongau sicher vergleichbar

mit einer Großstadt-

Versorgung, weil Patienten etwa

mit Herzinfarkt rund um die Uhr

sofort versorgt werden können

– und hier sind wir auch beteiligt.

Noch dazu weiß man, dass

der interventionelle Herzkatheter

die beste Prognose für den Patienten

darstellt. Wir sind hier für

die Stabilisierung des Patienten

während des Eingriffs, aber auch

danach zuständig, weil der Patient

anschließend in der Regel auf die

Intensivstation kommt. In diesem

Bereich sind wir sicherlich auf allerhöchstem

Niveau. Wo wir uns

ein wenig spezialisiert haben, ist

die Adipositas-Chirurgie. Schwer

übergewichtige Patienten bekommen

– wenn eine psychologische

Voruntersuchung ergeben hat,

dass sie sonst nicht mehr abnehmen

können – eine magenverkleinernde

Operation. Das ist für uns

eine Herausforderung. Von der

Lagerung, aber auch wegen den

Kathetern, Kanülen und der PDA

ist es schwierig. Aber die Patienten

profitieren so gewaltig. Diese

Versorgung wie in Weilheim findet

man im Umkreis sonst selten. Wir

müssen uns in der Intensivmedizin

keinem Vergleich scheuen,

auch apparativ. Im Prinzip haben

wir das gleiche zu bieten wie ein

Schwerpunktkrankenhaus in München.

Ihre Meinung, Herr Dr. Kirschner?

Kirschner: Wir können in Weilheim

und Schongau in der Intensivmedizin

ein Niveau bieten wie

ein akademisches Lehrkrankenhaus,

was Weilheim ja auch ist. In

Schongau haben wir den Schwerpunkt

Lunge, Beatmungsmedizin –

auch Blutvergiftungen. Also die

Behandlung von Patienten in einem

septischen Schock, die wir

sehr häufig haben. Das ist Nummer

vier in der Statistik für Todesursachen,

und zudem noch ein

unterschätztes Krankheitsbild. Insbesondere

wenn der Blutdruck rapide

runter geht, ist die Sterblichkeit

bei über 50 Prozent. Die kann

man nur dadurch reduzieren, dass

man sehr schnell handelt. Hier

lassen sich Unterschiede in der

Überlebensrate im halbstündigen

Bereich nachweisen.

Sie sprechen die wohnortnahe Versorgung

an ...

Kirschner: ... diese halbe Stunde

ist man halt schnell unterwegs.

Von Schongau nach München

wäre es mindestens eine Stunde,

auch mit dem Hubschrauber. Wir

haben auch im Flächenlandkreis

Weilheim-Schongau die Verantwortung,

die Patienten zu versorgen,

bei denen das Überleben von

der Schnelligkeit der Behandlung

abhängt. Sicher der Herzinfarkt,

die Sepsis, aber auch der Schlaganfall.

Hier kann interdisziplinär

unglaublich viel gemacht werden,

vor allem in den ersten Stunden.

Da zählt jede Sekunde, ob ein Patient

hinterher halbseitig gelähmt

ist, rollstuhlpflichtig oder halt

noch laufen kann.

Derzeit stehen sowohl in Weilheim

als auch in Schongau jeweils 15

Intensiv-Betten. Was wäre der

Wunsch der Chefärzte?

Kirschner: Die Patienten werden

natürlich älter, dadurch auch

kränker und sollen immer kürzer

im Krankenhaus bleiben. Die Konzentration

lässt sich häufig nur in

Überwachungsbereichen wie der

Intensivstation stemmen. Viele,

die heutzutage im Krankenhaus

sind, sind so schwer krank, dass

sie eine Pflegeperson und auch

einen Arzt in unmittelbarer Nähe

brauchen. Daher wären mehr Intensiv-

und auch Überwachungsbetten

sicher wünschenswert,

weil wir einfach voll sind. Wenn es

sich so weiter entwickelt, müssten

die Zahlen sicher verdoppelt werden.

Wir versuchen es, da es sich

ja auch finanzieren muss. Ich kenne

aber auch Kliniken,

die bei rund 200

Betten 30 Intensivund

Überwachungsbetten

vorhalten. Es

ist also nicht völlig

unrealistisch.

Auf der Intensivstation

hat man engen Kontakt

mit Schwerstkranken.

Eine besondere

psychische Belastung.

Wie lenkt man sich ab?

Kirschner: Das ist natürlich

ein Problem,

weil wir tagtäglich mit schwerstem

Leid konfrontiert sind – auch

mit dem Sterben. Allerdings haben

wir über 30 Jahre Intensivmedizin

hinter uns, was wir emotional

sicher nicht überlebt hätten,

würden wir die Distanzierung

nicht hinbekommen. Wenn ich

die Klinik verlasse, versuche ich

wirklich, es gut sein zu lassen. Das

gelingt mir in der Zwischenzeit

meistens. Manchmal begleiten einen

aber auch Einzelfälle. Da benötigt

man Techniken. Sport zum

Beispiel oder andere Hobbys, wie

bei mir das Motorradfahren, Fahrradfahren,

auf den Berg gehen.

Waldenmaier: Ich spiele gerne

Fußball, das ist eine gute Ablenkung.

Es gibt natürlich auch andere

Leute in solchen Situationen.

Polizisten etwa, die auf der Straße

in einen Konflikt oder sogar in

eine Schießerei geraten. Die Routine

hilft. Gerade bei Kollegen in

der Ausbildung muss man schon

darauf achten. Wir machen nach

einem dramatischen Verlauf immer

eine Besprechung, damit

sich keiner Vorwürfe macht. Das

hilft vielen.

Kirschner: Das muss man auch

anbieten. Allerdings hilft das nicht

allen. Es gibt sogar welche, denen

das schadet, wenn die schlimme

Situation immer wieder durchgekaut

wird. Ich denke, auch Verdrängung

kann im individuellen

Fall ein wichtiger Prozess sein. tis

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juli / august 2017 | 27


Sechste Pfaffenwinkel Gewerbeschau im Eissportzentrum Schongau

Regionale Angebote unter einem Dach

Schongau | Egal ob Dienstleistung,

Handwerk, Gesundheit, Auto- und

Elektroindustrie oder zahlreiche

weitere Produkte. Wer sich über

regionale Angebote informieren

möchte, ist auch heuer auf der

Pfaffenwinkel Gewerbeschau, die

am Wochenende des 8. und 9. Juli

stattfindet, genau richtig. Bereits

zum sechsten Mal präsentiert sich

die Regionalmesse den zahlreichen

Besuchern. Veranstalter ist in

diesem Jahr, gemäß des jährlichen

Wechsels mit dem EC Peiting, die

Eislaufabteilung Schongau (EAS),

gemeinsam mit den Gewerbeverbänden

Peiting und Schongau

sowie der Werbegemeinschaft

„Altstadt Schongau“. Insbesondere

die Verantwortlichen der EAS

Eisstadion Schongau: Heimat der 6. Pfaffenwinkel Gewerbeschau.

mussten also einen Spagat schaffen

zwischen sportlichen Aspekten

und der Ausrichtung einer solchen

Großveranstaltung. Gerade das

Eissportzentrum biete laut den Organisatoren

als Veranstaltungsort

ideale Voraussetzung. Neben der

Gewerbeschau, letztmals 2015,

beherbergte die Halle auch schon

andere große Events wie etwa das

Bezirksmusikfest im Jahr 2013.

Weit mehr als 5 000

Besucher erwartet

„Die EA Schongau hat alles dafür

getan, um die Zahl unserer Gäste

auf ein neues Rekordhoch zu steuern“,

spricht EAS-Pressesprecher

Uwe Hofmann die immensen Anstrengungen

im Vorfeld der Messe

an und lobt zugleich die gute Zusammenarbeit

mit den weiteren

Organisatoren. Lohn dafür sollen

auch heuer wieder weit mehr als

5 000 Besucher sein. Obwohl bei

den Verantwortlichen der EAS das

Hauptaugenmerk normalerweise

auf dem Eishockeysport liegt, bewegen

sie sich dennoch nicht auf

ganz fremden Terrain. Schließlich

konnten beide Vereine, sowohl

die EA Schongau als auch der EC

Peiting, in den vergangenen Jahren

bereits einen gewissen Erfahrungsschatz

sammeln. Die Koordinierungsstelle

Pfaffenwinkel

Gewerbeschau“, bestehend aus

der gesamten EAS-Vorstandschaft,

hat in den letzten sechs Monaten

die Gesamtorganisation vorbereitet.

In der unmittelbaren Vorbereitung

sowie an den beiden

Veranstaltungstagen sind nun

auch viele weitere Mitglieder der

> > > INFORMATION

Eislaufabteilung gefragt, wohlwissend,

dass die heißeste Phase

noch bevorsteht.

Aussteller setzen auf

persönlichen Kontakt

Rund 60 Aussteller aus den unterschiedlichsten

Branchen präsentieren

am Samstag (8. Juli) von 10

bis 19 Uhr und am Sonntag (9. Juli)

von 10 bis 18 Uhr ihre Produkte

und Dienstleistungen direkt beim

Kunden. Sie nutzen so bewusst

die Plattform, den Besuchern in

einem persönlichen Gespräch einen

unmittelbaren Eindruck zu

vermitteln, was im heutigen Internetzeitalter

immer mehr in den

Alle Aussteller, ein Hallenplan sowie das detaillierte Rahmenprogramm

findet sich unter www.pfaffenwinkel-gewerbeschau.de.


Hören,

wenn der Berg ruft

Hintergrund rückt. Sportlich wird

es beim Auftritt der Schongauer

Ballettschule auf der Showbühne

im Innenbereich der Halle.

Die Vorführungen sind an beiden

Tagen um 14.30 Uhr geplant. Das

umfangreiche Cateringangebot,

welches neben Herzhaftem auch

mit einem süßen Kaffee- und Kuchenbuffet

aufwartet, lädt zudem

zum Verweilen ein. Für Parkmöglichkeiten

wird ausreichend

gesorgt sein, denn neben dem

Volksfestplatz stehen weitere öffentliche

Parkflächen rund um

das Bahnhofsareal zur Verfügung.

Parkplatzanweiser werden die

Besucher vor dem Volksfestplatz

entsprechend leiten. Gleiches gilt

für Besucher des Erlebnisbades

Plantsch, dessen Parkmöglichkeiten

bei schönem Wetter bereits

in den frühen Vormittagsstunden

ausgelastet sein dürften. Anreisende

mit der Bahn erreichen das

Gelände mittels zehnminütigem

Spaziergang. Die Organisatoren

haben sich mit der Pfaffenwinkel

Gewerbeschau neben der Stärkung

der regionalen Wirtschaftskraft

auch den Ausbau der Bedeutung

des Wirtschaftraumes zum

Ziel gesetzt. Aussteller können

somit nicht nur Imagewerbung,

Kundenpflege und Neukundenakquise,

sondern auch Werbung in

Sachen Ausbildungs- und Arbeitsplätze

betreiben. Nebenbei ist es

für die Eislaufabteilung eine ideale

Chance, sich zu präsentieren und

darüberhinaus zu zeigen, dass das

Eissportzentrum insbesondere im

Sommerhalbjahr auch für andere

Events genutzt werden kann. tis

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ALLERLEI IM ALTLANDKREIS II

Buntes Treiben, Sommerfest & Konzert

Rettenbach / Frankau | Der St. Georgshof in Rettenbach lädt

am Sonntag, 9. Juli, zu seinem großen Sommerfest ein.

Traditionell beginnt der Tag mit einem Gottesdienst um

10.15 Uhr unter freiem Himmel, den der hauseigene Chor

CHORISMA musikalisch umrahmt.

Anschließend werden am Verkaufsstand

exklusive Handarbeiten, praktische

Töpferwaren oder kreativ gestaltete

Grußkarten angeboten. Am

Nachmittag gibt es für die kleinen

Besucher verschiedene Spielstationen,

wie Sinnesmobil, Bogen- und

Torwandschießen, Clownerie und

Sommerfest am St. Georgshof

eine Kleinkunstbühne. Bei Mittagessen, Kaffee und Kuchen

sowie der pfiffigen Unterhaltung durch die „BLECHBÄT-

SCHER“ soll der Kontakt zur Bevölkerung gesucht werden.

„Wir wollen mit solchen Veranstaltung auch dazu beitragen,

dass psychisch kranke Menschen an der Gemeinschaft

teilhaben können“, verrät Einrichtungsleiter Joachim Röder.

Die Besucher können sich bei diesem Sommerfest

ganz ungezwungen mit den Beschäftigten über das Betreuungskonzept

der BRK-Einrichtung informieren. Zudem

werden für Interessierte Hausführungen durch die Wohn-,

Arbeits- und Beschäftigungsbereiche des St. Georgshof

angeboten, zu denen alle Gäste ganz

herzlich eingeladen sind.

rg

Benefizkonzert mit Hackbrett, Harfe und Bergsteigerchor

Schongau | Im März 1995 haben 16 engagierte Freiwillige

den Förderverein der Stadtpfarrkirche „Mariae Himmelfahrt“

in Schongau gegründet. Ziel der Organisation

sind Renovierungen besagter Kirche im kleineren Stile,

die von Seiten der Diözese oft wenig bis gar nicht bezuschusst

werden. Jüngst errichtet wurde beispielsweise

ein barrierefreier Eingang auf der Südseite der Pfarrkirche.

Solche Projekte kosten dem Verein Geld, das er

ausschließlich über Spenden generiert. Unter anderem

in Form von Benefizkonzerten.

Ein solches findet auch am Samstag, 8. Juli, um 19.30

Uhr in Schongaus Stadtpfarrkirche Mariae Himmelfahrt

statt. Neben dem örtlichen Bergsteiger- und Kinder-Chor

musizieren das Bläserensemble der Stadtkapelle sowie

das Böbinger Hackbrett- und Harfen-Duo Vroni & Monika.

Beginn bei freiem Eintritt ist um 19.30 Uhr. Etwaige

Spenden kommen diesmal der Restaurierung erung der im

Außenbereich angebrachten Gedenktafel des

verdienten Stadtpfarrers Leonhard Scharl zugutejs

„Buntes Treiben“ in Parks und Gärten

Altlandkreis | Das Netzwerk Gartenwinkel-Pfaffen-

ff

winkel lädt am Sonntag, 16. Juli, zu einem weiteren

Aktionstag. Unter dem Motto „Buntes Treiben“ öffnen

zehn Privat- und Schaugärten sowie Parks ihre Pforten,

um die im Hochsommer prachtvoll überquellenden

Blumenbeete der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Auch knackige Salatköpfe, bunte Zucchini und rankende

Stangenbohnen zeigen sich zu dieser Jahreszeit

in ihrer vollen Stärke. Nebenbei bieten einige der

insgesamt zehn Aussteller Kaffee, Kuchen und Erfrischungsgetränke

an. Fünf von zehn Adressen, die allesamt

im Altlandkreis und näherer Umgebung liegen:

Paradieshof, Wolfhof 7 in Wessobrunn-Forst; Bruggerhof

bei Böbing; Privatgarten Buchner, Hechrainer Str.

26 in Uffing; Leimbachs Gartenwelt, Kindergartenweg

5 in Steingaden; Klostergarten „St. Johannes“

in Steingaden. Kontaktdaten und weitere

Adressen finden Sie im Internet unter

www.gartenwinkel-pfaffenwinkel.de. js

> > > IMPRESSUM

„altlandkreis“

„altlandkreis“ ist ein Medium von

Birkland 40 in 86971 Peiting

Telefon: 08869 / 91 22-16

Fax: 08869 / 91 22-17

Mail: info@altlandkreis.de

Stand bei Drucklegung im Juni 2017.

Änderungen und Fehler vorbehalten.

Auflage: 28000 Exemplare

Für eingesandte Manuskripte wird keine Haftung sowie keine Erscheinungsgewähr übernommen.

Die aktuellen Anzeigenpreise, Mediadaten sowie Erscheinungstermine und weitere technische

Angaben finden Sie auf unserer Webseite www.altlandkreis.de.

Geplanter Erscheinungstermin der nächsten Ausgabe September/Oktober 2017:

Freitag, 25. August 2017 (Anzeigenschluss: 7. August 2017)

Herausgeber: Peter Ostenrieder

Redaktion: Johannes Schelle, Tim Schmid, Peter Ostenrieder (V.i.S.d.P.)

Mitarbeiter dieser Ausgabe: Rosi Geiger, Wennaël Würmli

Anzeigenverkauf: Wolfgang Stuhler, Tim Schmid

Satz, Layout & Anzeigengestaltung: Peter Ostenrieder, Kurt Zarbock,

Irmgard Gruber, Christian Lechner, Tim Schmid, Jonas Desche

Druck: Gebr. Geiselberger GmbH, Martin-Moser-Straße 23, 84503 Altötting

Verteilservice: KBV Vertriebs GmbH, Am Weidenbach 8, 82362 Weilheim

Erscheinungsweise: zweimonatig, kostenlose Verteilung an alle Haushalte

im Altlandkreis Schongau und einzelnen angrenzenden Gemeinden

Fotos: Peter Ostenrieder, Johann Jilka, Johannes Schelle, Tim Schmid, Rosi Geiger,

Wennaël Würmli, Bicklhof, Tourist-Info Schongau, Andi Mayr, Tobias Fuhrmann,

Luci Kirchner, Tourist-Info Peiting, Werner Böglmüller, Ochserer Haunshofen, Krankenhaus

GmbH Weilheim-Schongau, EA Schongau, Joachim Röder/St. Georgshof,

Angelika von Courten, Metzgerei Boneberger, Felix Baab, Tonstudio Superphonic,

Hartmut Fischer, SKYGATE Ballonfahrten, Gasthaus Moser, Bogenschützen

Herzosägmühle, Immobilien Ruf, Fließen Mammel, TSV Schwabbruck, Michael

Rössle, Uwe Enzmann, Gemeinde Peiting, Dr. Paul Nwandu, Gemeindearchiv

Oberammergau, Andreas Zahn, Katharina La Rosa, Nicole Pascher, Trachtenverein

„Wurzbergler“ Reichling, Jens Skowronek, Matthias Bischl, Asinella Eselfarm,

FüUstgBtl293/Bundeswehr, fotolia

30 | der altlandkreis


M. HASEITL


Akute Nachwuchssorgen im Metzgerhandwerk

„Würde sofort fünf

Lehrlinge einstellen“

Schongau | Selbst die modernste

Metzgerei im Altlandkreis findet

keine Lehrlinge mehr. „Ich würde

sofort fünf Auszubildende einstellen“,

sagt Michael Walk, Inhaber

der Firma Boneberger mit

Hauptsitz in Schongau. Doch für

die ausgeschriebenen Stellen ab

September 2017 ist bislang keine

einzige Bewerbung eingegangen.

Vorurteile, Imageschäden durch

einzelne Betriebe wie jüngst in

Fürstenfeldbruck, gewöhnungsbedürftige

Arbeitszeiten, mangelnde

Wertschätzung für hochwertige

Fleisch- und Wurstqualität in der

luxusverwöhnten Bevölkerung,

immer mehr Veganer und Vegetarier,

deren Trend weiter wachsen

wird – es gibt Gründe, warum sich

junge Leute für den Metzgerberuf

nicht interessieren. Vor allem aber

gibt es Bilder in den Köpfen vieler

Menschen, die laut Michael Walk

schlichtweg falsch sind. „Viele verbinden

unseren Beruf ausschließlich

mit dem Töten von Tieren, mit

blutiger Arbeit. Aber wie es bei

uns wirklich aussieht, wie viel Leidenschaft

und Herzblut im Metzgerhandwerk

steckt, wissen die

Wenigsten.“

Zunächst klarzustellen: Es gibt

zwei verschiedene Metzgerberufe

zu erlernen – einmal mit, einmal

ohne Schlachtung. Beide Ausbildungen

gehen über drei Jahre.

Die Lehrlinge von Michael Walk

besuchen einmal im Monat für je

eine Woche die Berufsschule in

München. Das übertarifliche Azubi-Gehalt

der Firma Boneberger

liegt aktuell bei 900 Euro (jeweils

brutto) im ersten, 1 000 Euro im

zweiten und 1 200 Euro im dritten

Lehrjahr. Die Abschlussprüfungen

beinhalten je einen praktischen

und schriftlichen Teil, wobei sich

der Prüfungsinhalt je nach Fachrichtung

unterscheidet. Die Metzger

mit Schwerpunkt Schlachtung

lernen neben dem fachgerechten

Betäuben auch das Ausnehmen,

Klassifizieren und Zerlegen von

Schwein und Rind. Die Fleischer

ohne Schwerpunkt Schlachtung

lernen ebenfalls das Ausnehmen,

Klassifizieren und Zerlegen. Hinzu

kommen in diesem Sektor Service

und Kochen – zwei Bereiche, die

Stolz präsentiert Michael Walk die fertige Ware.

32 | der altlandkreis


im Hause Boneberger ebenfalls

großgeschrieben werden.

Exakter Schnitt

für beste Ware

Michael Walk kann aus beiden

Fachrichtungen motivierte junge

Leute gebrauchen, die nicht nur

handwerklich gleichermaßen zuverlässig,

motiviert und begabt

sind, sondern auch schulisch etwas

zu bieten haben. „Weil zu

unserem Beruf auch sehr viel

Fachwissen gehört.“ Das beginne

bereits bei der Futterwahl für die

Tiere, die zuallererst ausschlaggebend

ist für die Qualität des Fleisches.

„Ein guter Metzger weiß,

was die Tiere, die er verarbeitet,

zu fressen bekommen.“ Anatomie

und Aufbau von Schwein, Rind,

Kalb und Ochse müssen ohnehin

aus dem Stegreif beherrscht werden,

um beim Zerlegen der Tiere

das scharfe Messer an der jeweils

richtigen Stelle anzusetzen. „Das

ist mit die schwierigste Aufgabe

eines Metzgers“, sagt Walk, der

auf das Heraustrennen von Edelteilen

wie Lende und Filet sowie

der anderen Teile namens Tafelspitz

und Nuss, aus denen unter

anderem Braten und Suppenfleisch

gemacht werden, ganz besonderen

Wert legt. „Je sauberer

und exakter, desto besser ist hinterher

die Ware, die direkt in den

Laden kommt.“ Die Restbestände,

die nicht ganz so edel sind wie

Filet und Lende, werden zu schier

unzählig verschiedenen Wurstsorten

weiterverarbeitet – die nächste

Großabteilung in einer Metzgerei.

Und die nächste Hauptaufgabe eines

Metzgers.

Die Firma Boneberger schlachtet,

produziert und verkauft komplett

aus eigener Hand. Geschlachtet

werden pro Woche 45 Rinder,

darunter Färsen (ausgewachsene

Rinder, die noch kein Kalb

geboren haben) und Ochsen, 25

Kälber und 280 Schweine. Und

zwar immer montags und mittwochs.

Die restlichen Tage wird

die Ware zu Fleisch, Wurst und

diversen anderen Delikatessen

verarbeitet – und schließlich auf

die 22 Läden verteilt, die von

Kaufbeuren und Marktoberdorf

über Schongau bis nach München

und Freising reichen. Insgesamt

beschäftigt Michael Walk rund

450 Mitarbeiter, darunter hauptsächlich

Verkäufer(innen). In der

Produktionsstätte in Schongau

arbeiten derzeit 60 Fachkräfte in

Büro, Schlachtung, Fleisch- und

Wurstproduktion. Dazu gehört

auch ein Putz-Team, das die einzelnen

Räumlichkeiten mit den

topmodernen Maschinen nach

höchsten Hygiene-Standards mit

Dampfstrahler und Spezialmittel

sauber hält. Unter anderem den

Schlacht-Bereich, der tiergerechter

nicht sein könnte.

Lauwarme Dusche

für Schweine

Der Stall besteht aus flexibel einstellbaren

Boxen. „So können wir

den Tieren ein gewohntes Umfeld

bieten“, sagt Walk. „Ein Schwein,

das aus einer Fünfzehn-Quadratmeter-Box

stammt, bekommt

auch im Schongauer Schlachthaus

eine Fünfzehn-Quadratmeter-Box.

Außerdem ist das Licht perfekt

gedimmt, es gibt keine rechten

Winkel, die den Tieren die Sicht

versperren würden, und darüber

hinaus erfreuen sich die Schweine

an einer lauwarmen Dusche. „Das

beruhigt die Tiere ungemein“,

sagt Walk, der von der „tierfreundlichsten

Schlachtmethode, die der

Markt zu bieten hat“ spricht. Über

einen Gang gelangen die Tiere

letztlich zur Betäubung – kurz

und schmerzlos muss sie sein. Bei

Rindern erfolgt sie über den klassischen

Bolzenschuss, bei Schweinen

über einen Stromstoß, der

je nach Größe und Gewicht des

Tieres unterschiedlich stark ausfällt.

Das ist ganz entscheidend

für das Fleisch.“ Das eigentliche

Töten spüren die Tiere aufgrund

der Betäubung nicht mehr. Dann

folgt der bereits erwähnte Prozess

– Ausnehmen, Klassifizieren,

Zerlegen.

Wer einmal einen Rundgang

durch die 15-Millionen-Euro

schwere

Produktionsstätte der

Firma Boneberger gemacht

hat, kommt aus

dem Staunen kaum heraus.

Bis ins kleinste Detail

optimal ausgestattet

und strukturiert sind die

einzelnen Abteilungen,

die auch jedes Maschinenbauer-Herz

höher

schlagen lassen. Und

eines ist nach so einem

Rundgang ebenfalls garantiert:

Man bekommt

ein realistisches Bild

des modernen Metzgerberufs,

der weitaus weniger

blutig und tierunfreundlich ist, als

die Masse der Gesellschaft denkt.

„Deshalb würde es mich freuen,

wenn sich die jungen Leute unseren

Betrieb über ein Praktikum

mal genauer anschauen“, sagt

Michael Walk, der sich wegen

der akuten Nachwuchsprobleme

bereits ernsthafte Gedanken

macht, auf ganz anderen Wegen

an junge, motivierte Mitarbeiter

zu kommen. „Über Werbung im

Ausland“, sagt er. Zum Beispiel

in Spanien und Italien, wo die

Jugendarbeitslosigkeit wesentlich

höher ist als in Deutschland.

„Wobei das mit einem enormen

Aufwand verbunden wäre.“ Walk

spricht von Wohnheim mit Betreuern

und Sprachkursen.

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Angus-Rinder auf dem Grabhof

Hornlos, gutmütig

und stark im Gebären

Peiting | „Das hat doch was“, sagt

Franz Deibler Junior, als er von der

Hof-Haus-Terrasse hinunter blickt

zur Herde und beobachtet, ob

alles in Ordnung ist. Die Angus-

Zucht ist für den hauptberuflichen

UPM-Elektriker vor vielen Jahren

zur großen Leidenschaft gereift.

50 Stück, darunter Ochsen, Kühe,

Jungrinder und ein kräftiger Stier,

hält er mittlerweile auf dem idyllisch

gelegenen Grabhof – gut

versteckt zwischen Peiting-Hausen

und Herzogsägmühle. Ab und an

kommen Radfahrer und Wanderer

über den Josef-Straub-Steg direkt

vorbei am Hof, machen Rast am

Stacheldrahtzaun und erfreuen

sich an den friedvoll vor sich hin

grasenden Tieren. „Ansonsten haben

wir es hier recht ruhig“, sagt

er. Es sei denn, sein testosterongeladener

Stier „Buale“ bekommt

mal wieder einen seiner berüchtigten

Schrei-Anfälle, vergleichbar

mit den Lauten eines brunftigen

Hirsches. Meistens brüllt er in der

Früh und am Abend, dient sozusagen

als idealer Wecker zum

Aufstehen oder als Signalgeber

zum Brotzeiten. Manchmal aber

schreit und scharrt er nur deshalb,

weil seine Arbeit mal wieder

Früchte trägt, eine seiner Damen

ein Kalb gebärt. „Bei den beiden

ist es bald so weit, das spürt der

Buale“, sagt Deibler und deutet

mit dem Finger auf zwei sichtbar

trächtige Kühe, die von der Herde

abgegrenzt in einem kleineren

Feld mit herrlich aufblühenden

Apfelbäumen stehen.

Die Geburt eines Kalbes zählt

zu den aufregendsten Arbeiten

für Franz Deibler, der den Hof

gemeinsam mit Eltern und Geschwistern

betreibt.

Markenzeichen:

kleiner Kopf

Durchschnittlich alle vier Wochen

erblickt ein rotes oder schwarzes

Angus-Baby, beide Farben sind

möglich, das Licht der Grabhof-

Welt. Meistens ohne Hilfe des

Menschen, weil Angus-Rinder

sich bei der Geburt sehr leicht tun

im Vergleich zu anderen Rassen.

Einerseits haben die Tiere einen

verhältnismäßig kleinen Kopf, der

entsprechend leichter flutscht.

Andererseits kommen die Kälber

Ein Hauch von Prärie: Franz Deibler hat seine Angus-Rinder stets im Blick.

Die Herde grast um den Grabhof zwischen Peiting und Herzogsägmühle.

34 | der altlandkreis


generell sehr klein zur Welt. Das

derzeit jüngste Kalb ist knapp vier

Wochen alt, noch recht wackelig

auf den Beinen – zumindest im

Vergleich zur danebenstehenden,

kräftigen Mutterkuh. Doch die Gier

nach frischer Muttermilch ist stärker,

als den ganzen Tag faul auf

dem niedrigen, saftig grünen Gras

herumzuliegen. Lautschmatzend

zieht der Kleine die nährstoffreiche

Milch aus der Euter-Zitze – und

wechselt hoffentlich regelmäßig

die Seite, um seiner Mutter eine

Euter-Entzündung zu ersparen.

„Auch darauf müssen wir achten“,

sagt Franz Deibler, der die Mutterkuhhaltung

als wesentlich aufwendiger

bezeichnet, als viele Leute

denken. Zwar sind die Tiere von

April bis Oktober Tag und Nacht auf

der insgesamt 18 Hektar großen,

aber unterteilten Weidefläche,

doch neben ständiger Kontrollen,

ob Zaun und Gesundheitszustand

der Tiere in Ordnung sind, bedarf

es weiterer Arbeiten wie Klauen-

Pflege, ausmelken der Kühe und

Tränkebecken sauber halten. Außerdem

wird vier Mal im Jahr gemäht,

um ausreichend Heu und

Grassilage für den Winter zu haben.

Feinfasriges

Fleisch

Die kalte Jahreszeit verbringen die

Angus-Rinder im Laufstall – vorausgesetzt,

die Tiere landen nicht

schon vor dem ersten Schnee in

der Ladentheke von Metzgerei Lutz

in Pöcking, dem Hauptabnehmer

der Grabhof-Rinder.

Das Fleisch von Angus-Rindern ist

so ziemlich das Beste, was der Rindermarkt

zu bieten hat. Allen voran

das Fleisch von Familie Deibler,

das noch feinfasriger und marmorierter

ist als manch anderes

Angus-Fleisch. Warum? „Weil wir

kein Kraftfutter dazugeben“, sagt

Franz Deibler, der die Herden-Haltung

vor einigen Jahren komplett

auf Bio umgestellt hat, bis auf

dazugekaufte Mineralschlecksteine

ausschließlich selbstgemachtes

Heu und Grassilage verfüttert.

Und über die warme Jahreszeit

bis ins kleinste Detail darauf achtet,

dass Menge und Qualität des

Grases auf der Weide optimal auf

seine Vierbeiner abgestimmt sind.

Dafür hat er sogar über längeren

Zeitraum die Grashöhen zu unterschiedlichen

Jahreszeiten gemessen

und die Ergebnisse in einer

Tabelle zusammengetragen. Hintergrund:

Ein fünf Zentimeter langer

Grashalm beinhaltet genauso

viel Energie wie ein 15 Zentimeter

langer Halm. Da kürzeres Gras

weniger Trittschäden zur Folge

hat, gleichzeitig die Rinder weniger

Auswahl haben und dadurch

auch mal Unkraut vernichten, ist

ein kurzgehaltener Rasen sowohl

für Boden als auch Tiere die optimale

Lösung. Dafür zäunt Deibler

„Buale“ und Co. immer nur so eng

ein, dass ihnen je nach Jahreszeit

weder zu viel noch zu wenig Gras

zur Verfügung steht. Im Juli und

August sollten drei bis vier Kühe

einen Hektar Weidefläche zur Verfügung

haben. Im Frühjahr etwas

weniger, im Herbst etwas mehr.

Fünf Meter

er

pro Sekunde

Ungeachtet der Jahreszeiten

eite

und Grashöhe: Deutsches

Angus, so die Rasse-

Bezeichnung von Deiblers

Tieren, existiert

ert

seit 1956. In dieser er Zeit

wurden deutsche Rinderrassen

wie Fleckvieh eh mit

dem

Aberdeen-Angus gekreuzt. Die

Besonderheiten der Tiere sind neben

guter Gebärfähigkeit und

hervorragender

Fleischqualität eine

außerordentliche

Gutmütigkeit.

tigk

t.

Und – aus Sicherheitsgründen heitsg

ründen

für

den Herden-Halter von großem

Vorteil: sie sind genetisch bedingt

hornlos. Trotzdem geht

Franz Deibler

stets mit großem Respekt ekt ins

Feld seiner Rinder, nähert sich

insbesondere Stier „Buale“ ausschließlich

mit Haselnussstecken.

sste

en

„Normalerweise passiert sier

nichts“,

sagt er. Sollte sich

der rund

1000-Kilo-Koloss allerdings lerd

mal

eingeengt oder angegriffen en fühlen

und zum Sprint ansetzen, zieht der

Mensch in jedem Falle den Kürzeren

– Angus-Rinder laufen bis zu

fünf Meter pro Sekunde (18 km/h).

Das gilt übrigens auch für

die

700

Kilo schweren Mutterkühe, die bei

drohender Gefahr ihre zuckersüßen

Kälbchen natürlich verteidigen.

Doch an diesem wechselwolkigen

Tag ist alles in bester

Ordnung, wie Deiblers Blick von

der Hof-Haus-Terrasse Haus

rass

sse verrät.

js

Hornlos und gutmütig trotz

grimmigen Blickes — das zeichnet

die rot-braunen oder schwarzen

Angus-Rinder unter anderem aus.

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Tonstudio „Superphonic“ in Altenstadt

Der professionelle

Musik-Macher

Altenstadt | Rigoros, Mary Lou,

DiePlomaten: Viele bekanntere

Bands aus der Region haben ihre

CDs an einem eher geheim gehaltenen

Ort in Altenstadt produziert,

dem Tonstudio von Sebastian Keller

namens „Superphonic“. Was

die Wenigsten wissen: Die Anlage

des 45-jährigen Schongauers ist

hochprofessionell, kann technisch

mit den besten Studios Deutschlands

mithalten. Allein der Wert

der Anlage ist so hoch, „dass wir

darüber besser nicht sprechen“,

sagt er. Vergleichbare Anlagen

gebe es laut Keller nur in Großstädten

wie München oder Köln.

Zwar seien dort die Räumlichkeiten

größer und schmucker, das

Drumherum wesentlich luxuriöser.

„Verstecken brauche ich mich mit

meinem Studio aber vor keinem“,

sagt er. Und das möchte er jetzt

publik machen, nachdem er sich

die vergangenen Jahre aus dem

Musikgeschäft bewusst zurückgezogen

hatte, sich um seine zwei

Kinder kümmerte.

Sebastian Keller ist in der Musik-

Produzenten-Szene kein Unbekannter.

Seinen größten Erfolg

landete er vor mehr als zehn Jahren

in Augsburg. Die ersten beiden

Alben der bekannten Indie-

Pop-Band Anajo, die es mit ihren

Songs mehrfach in die deutschen

Charts geschafft hatte, wurden

von ihm und seinem damaligen

Kollegen Alaska Winter in einem

der Echolot-Studios aufgenommen.

Aktuell setzt er auf talentierte

Bands aus der Region, denen

er den Sprung nach ganz oben

durchaus zutraut – und sich dafür

besonders viel Zeit nimmt. Die

Peitinger Nachwuchsband Rigoros

zum Beispiel begleitet er bei Proben

und wichtigen Auftritten, gibt

Freigeräumt für die nächste Band: Der Aufnahmeraum im Tonstudio

„Superphonic“ von Sebastian Keller in Altenstadt.

36 | der altlandkreis

den jungen Musikern Tipps und

Anregungen, wie sie ihre Songs

noch besser spielen können. Vor

allem deshalb, weil Live-Auftritte

mit Aufnahmen im Studio nicht

zu vergleichen sind. Und Rigoros

Anfang 2018 bereits die zweite CD

auf den Markt bringen möchte.

Wieder durch Aufnahmen im Altenstadter

Tonstudio.

Live cool,

im Studio grausam

„Was sich live meistens richtig cool

anhört, klingt im Studio oft grausam“,

sagt Keller, der insbesondere

mit den Schlagzeugern und

E-Bassisten durchaus mal Mitleid

hat. Die haben es deshalb so

schwer, weil sie den Rhythmus der

Songs äußerst exakt und gleichmäßig

durchzuspielen haben.

Ein etwas leiserer oder zu lauter

Schlag – und die komplette Aufnahme

war umsonst. „Da kommt

es schon mal vor, dass ich einen

nach Hause schicke, wenn es

nach vielen Stunden noch immer

nicht passt.“ Keller muss auch mal

streng sein mit seinen Musikern,

„die hier nicht zum Üben, sondern

zum Aufnehmen kommen“.

Streitereien gibt es in seinem

Studio trotzdem keine. Im Gegenteil:

„Wenn wir oft viele Wochen

am Stück miteinander arbeiten,

schweißt das richtig zusammen.“

Enge Freundschaften entstehen.

Passend dazu ist das Altenstadter

Studio eingerichtet. Neben dem

Aufnahmeraum, geprägt von

Schlagzeug, diversen Mikrofonen

und anderen Instrumenten sowie

dem Misch-Raum mit Mischpult

und großen Boxen, gibt es

auf gleicher Ebene auch Bad mit

Dusche, Küche mit Esstisch und

Aufenthaltsraum mit Schlafplatz

für mindestens vier bis fünf Leute.

„Alles für die Musiker“, sagt

Keller, der pro Aufnahmetag 230

bis 270 Euro verlangt. Und damit

extrem günstig ist. Studios mit vergleichbarer

technischer Ausstattung

verlangen pro Tag und für die

gleiche Arbeit 800 bis 1 000 Euro.

„Aber das kann ich hier auf dem


INFORMATION

Sebastian Keller nimmt Lieder aller Musikrichtungen auf.

Kontaktdaten findet man auf seiner neuen Internetseite unter

www.superphonic.de.

Land und den Bands zuliebe nicht

bringen“, sagt Keller, der künftig

auf weitere Anfragen hofft, völlig

gleich welcher Musikrichtung.

Gottgesegnetes

Musikgehör

Das gilt insbesondere für 2018,

wenn sein Plan des perfekten Tonstudios

endgültig umgesetzt wird.

Keller ist gerade dabei, sich auch

in Schongau einen noch größeren

Raum mit einem noch hochwertigeren

Mischpult einzurichten. Sein

Wunschziel: Die Aufnahmen der

Songs sollen wie bisher im Altenstadter

Studio gemacht werden.

Gemischt wird allerdings dann

ausschließlich in Schongau. Hintergrund:

Zum Mischen braucht

Keller absolute Ruhe, damit er

jeden noch so hauchdünn abweichenden

Ton erkennt. „Manche

Passagen höre ich 20 000 Mal rauf

und runter und bin danach immer

noch nicht zufrieden“, sagt er

über seine akribische Arbeit, die

ihn an manchen Tagen durchaus

in den Wahnsinn treibt. Sebastian

Keller gehört zu den wenigen

Menschen, die mit einem gottgesegneten

Musikgehör ausgestattet

sind. „Manchmal habe ich sogar

das Gefühl, dass ich mit zunehmendem

Alter immer noch besser

höre.“ Keller hört Dinge, die viele

andere nicht mehr hören. Und so

arbeitet er auch an den Songs –

bis zur absoluten Perfektion.

Die strebt er auch außerhalb seines

Tonstudios in Altenstadt an.

Keller ist flexibel, kann seine Anlage

zusammenpacken und an jeden

x-beliebigen Ort fahren. Die Songs

von Mary Lou zum Beispiel hat er

im Musikersaal des Schwabsoier

Rathauses aufgenommen. Und die

neue CD von Rigoros? „Das bleibt

geheim.“

js

Professionell: Diese Anlage unterstützt Sebastian Keller bei der Aufnahme

von Songs aller Musikrichtungen.

juli / august 2017 | 37


SAG MAL, DIESMAL MIT

Stephan Rößle aus Peiting

Peiting | Es soll ja vorkommen, dass

sich so manch junger Mensch vom

Alltagsstress im Berufsleben ein

wenig überfordert fühlt. Der Peitinger

Stephan Rößle ist da das krasse

Gegenteil. Schließlich hat der

25-Jährige im November 2013 seine

Kneipe Spix eröffnet und verwöhnt

seither seine Gäste von Donnerstag

bis Samstag mit Cocktails, Spirituosen,

Weinen, kulinarischen

Köstlichkeiten und natürlich mit

den Bieren der hauseigenen „Biermanufaktur

Sparifankal“. Praktischerweise

zeichnet sich dafür sein

Bruder Manuel nur einen Stock

darüber verantwortlich. All das

macht der passionierte Jung-Wirt,

der familiär im Prinzip gar keine

Wahl hatte als in die Gastronomie

einzusteigen, nur nebenbei. Er ist

nämlich in Vollzeit als Chemikant

in einem Pharmabetrieb angestellt.

Im Frage- und Antwortspiel

des „altlandkreis“ hat er unter

anderem dazu Auskunft gegeben,

wie man alles unter einen Hut bekommt,

was im Spix für die Zukunft

geplant ist und was es mit seinem

Bierfestival auf sich hat.

Frisch gezapft schmeckt’s am Besten!

Spix-Wirt Stephan Rößle an seinem Tresen.

Sag mal Stephan, wie kommt mt man

auf die Idee, neben seinem em „nore

zu eröfffmalen“

Job eine Kneipe

nen?

Ich wurde sozusagen in die Gastronomie

„reingeboren“, da meine

Mutter sowie meine beiden Onkel

auch in der Gastro tätig sind.

Deswegen hab ich schon früh angefangen,

mein Taschengeld im

Bergwerk aufzubessern. Mit 18

habe ich dann meine ersten Partys

selbst veranstaltet. Und daher

kam auch mein Traum, eine eigene

Bar zu betreiben, den ich mir

mit 21 erfüllen konnte.

Wie können wir uns deinen Arbeitsalltag

vorstellen?

Ich sag mal so, er ist recht vollgepackt.

Natürlich steht mein

Hauptjob bei Roche im Vordergrund.

Deswegen werden die

Tätigkeiten für die Kneipe wie

Buchhaltung, Bestellungen und

Organisation nach der Arbeit,

also in meiner Freizeit, durchgeführt.

Es geht montags mit Bestellungen

los. Falls ich es noch

schaffe zudem die Buchhaltung,

die ich sonst am Dienstag mache.

Mittwochs nehme ich mir diverse

Veranstaltungsorganisationen

und Anfragen für private Feiern

vor. Donnerstag nach der Arbeit

wird eingekauft, ehe wir dann

eh schon aufmachen. Freitag und

Samstag ist der normale Wahnsinn

angesagt, ehe ich mir Sonntag

– zumindest meistens – frei

nehme.

Bleibt bei so viel beruflichem Stress

überhaupt noch Zeit für Hobbies?

Ja klar, da räum ich mir gerne mal

ein bis zwei Stunden frei. Im Winter

spiele ich Eishockey, wobei es

am Wochenende mit den Spielen

nicht immer so gut aussieht, dass

ich da spielen kann. Im Sommer

gönne ich mir und dem Spix meist

eine Sommerpause.

Welcher Job macht denn mehr

Spaß?

Mir machen beide viel Spaß. Mein

Hauptberuf ist theoretischer, da

darf ich diverse Sachen programmieren

und ähnliches. Im Spix

ist es die praktische, körperliche





Auf dem Wurzberg können die Reichlinger immer besonders schöne


Gottesdienste feiern. Wie beim 60-Jährigen 2009 wird a


lip-Flop und Hausschuhe nach Ma





inlagen nach Ma










Arbeit und natürlich das Persönliche.

Da freue ich mich über jeden

Gast, egal ob es ein Stammgast ist

oder er das erste Mal da ist. Ideal

ist es, wenn die Gäste mit einem

zufriedenen Lächeln nach Hause

gehen.

Was ist das Besondere an deiner

Kneipe Spix?

Zum einen mein freundliches,

engagiertes Team, ohne das ich

es nicht schaffen würde, und das

auch von unseren Gästen sehr

geschätzt wird. Zum anderen versuche

ich auch in Sachen Spirituosen

bis hin zu Wein eine Top-Qualität

anzubieten. Und die Location

ist ja auch nicht von schlechten

Eltern (grinst). Das allerwichtigste

finde ich ist, dass der „Chef“ bzw.

der „Wirt“ noch selbst hinter der

Theke steht. Er muss als Erstes da

sein und als letzter zusperren. Nur

so kannst du und dein Team deiner

Kneipe Persönlichkeit und das

„besondere Etwas“ geben.

Könntest du dir vorstellen, auch mal

Gastronom in Vollzeit zu sein?

Zur jetzigen Zeit leider nein, da es

immer schwieriger wird, die jüngere

aber auch ältere Generation

in Kneipen zu locken. Das ist mir

selbst ein Rätsel.

Dein Bruder Manuel braut das Bier

für die hauseigene „Biermanufaktur

Sparifankal“, du bist Inhaber vom

Spix. Gibt es mitunter Spannungen?

Nein überhaupt nicht, jeder hat ja

das „Seine“. Klar versuchen wir,

uns gegenseitig neue Impulse,

aber auch Kritik zu geben, was

sehr wichtig ist. Wie man sieht,

kommt dabei dann auch was Gutes

raus, wie etwa das Bierfestival.

Wie oft sind bei euch Veranstaltungen?

Gibt es etablierte?

Im Spix ist meist einmal im Monat

eine Veranstaltung. Ab und zu

auch zwei. Die sind breit gefächert

und gehen los von Live-Musik bis

hin zu Techno, Irische Nacht, Spix-

Geburtstag oder Fasching.

Gibt es schon neue Events in den

Startlöchern?

Jetzt ist erstmal Sommerpause,

wobei ich im Juli jeden Samstag

im Biergarten vom Bergwerk

Cocktails machen werde. Anfang

September geht es dann wieder

los mit dem ersten Event. Was neu

sein wird: Die Samstage werde

ich für private Feiern (Geburtstag,

Hochzeiten usw.) freihalten. Anfang

Oktober steht das Bierfestival

an, Ende Oktober dann Halloween,

wo wir dieses Jahr für Freitag und

Samstag etwas planen.

Du hast das Bierfestival bereits angesprochen:

Gibt es schon konkrete

Planungen, wie das aussehen soll?

Erfreulich ist, dass der Termin bereits

steht. Es wird vom 6. bis 8.

Oktober sein. Viele Brauereien haben

bereits zugesagt. Alles andere

wird in den kommenden Wochen

bekannt gegeben. Aber ich kann

schon so viel verraten, dass für alle

Generationen etwas dabei sein

wird. Kinderprogramm, Live-Musik,

ein traditioneller Frühschoppen.

Hat dich der Beschluss, das Festival

nicht am Hauptplatz durchziehen

zu dürfen, enttäuscht?

Ich bin schon ein wenig enttäuscht,

da meiner Meinung nach

in Peiting generell zu wenig geboten

ist und sonst nur wenige solch

einen Aufwand betreiben wollen.

Das wäre mal die Möglichkeit, etwas

Neues zu machen und nicht

wie jedes Jahr das Schmankerlund

Bürgerfest und dann nichts

mehr.

Was trinkt ein Barkeeper selbst am

liebsten? Viel Zeit zum Feiern wirst

du wohl nicht haben?

Natürlich alles, was es bei mir gibt

(lacht). An erster Stelle selbstverständlich

unser hausgebrautes

Bier. Gerne aber auch mal einen

Weißwein. Zum Feiern habe ich

schon noch Zeit, dann halt im Spix.

Der Vorteil ist, dass viele Freunde

kommen und ich nie Eintritt zahlen

muss.

Inwieweit fließen bei den Ideen

fürs Spix deine eigenen Vorlieben

mit ein?

Im Grunde ausschließlich. Ich stelle

mir oft die Frage, ob ich da selber

hingehen oder mir dieses oder

jenes Getränk so bestellen würde.

Natürlich bin ich auch offen für

Ideen, weswegen ich mir die

Wünsche meiner Gäste genau anhöre.

Daher sind die Events auch

breit gefächert: Techno, 90er-Party,

Live-Musik ...

Was für Musik hörst du denn privat

am liebsten?

Privat höre ich Deep House oder

Charts. Aber eher die ruhigeren

Varianten.

Sag mal, wen würdest du als Vorbild

bezeichnen?

Eigentlich habe ich kein konkretes

Vorbild. Ich habe aber wahnsinnig

Respekt vor Leuten, die sehr viel

arbeiten und sich jeden Tag aufs

Neue motivieren können. Solche,

die auch, wenn mal harte Zeiten

anbrechen, nie den Optimismus

verlieren und wieder aufstehen.

tis

juli / august 2017 | 39


Schau-Torfstechen in Bad Bayersoien

Wir suchen dich!

Ein längst

vergessenes Handwerk

ept entwickelt und produziert Steckverbinder, die sich in elektronischen

Bauteilen für Fahrzeuge, Steuerungstechnik und Telekommunikation befinden.

Für den Ausbildungsbeginn im September 2018 bieten wir engagierten

jungen Menschen folgende Ausbildungsplätze an:

Ausbildung in Peiting

Werkzeugmechaniker (m/w)

Industriekaufleute (m/w)

Fachkraft Lagerlogistik (m/w)

Oberflächenbeschichter (m/w)

Mechatroniker (m/w)

Verfahrensmechaniker für

Kunststoff- & Kautschuktechnik

(m/w)

Ausbildung in Buching

Werkzeugmechaniker (m/w)

Mechatroniker (m/w)

Technischer

Produktdesigner (m/w)

Bad Bayersoien | Wie im Paradies

kommt man sich vor, spaziert

man den Wanderweg von Bad

Bayersoien Richtung Norden in das

Hochmoor hinein. Im Sommer gibt

es dort jeden Montag eine besondere

Vorführung, die man sonst

eigentlich nur noch im Museum

nachvollziehen kann. Birgit und

Hans Klöck zeigen das alte Handwerk

des Torfstechens und lassen

die Teilnehmer bei der harten Arbeit

auch selbst mit anpacken.

Torf war früher das Brennmaterial

der armen Leute, denn es konnte

nur in moorigen Gegenden gewonnen

werden und benötigte

viel harte Handarbeit, bis die

feuchten Erdklumpen getrocknet

waren und im Ofen verfeuert werden

konnten. Zu dem Anwesen

von Hans und Birgit Klöck in der

Bad Bayersoier Dorfstraße gehört

seit Jahrhunderten eine Wiese im

Hochmoor, an der schon Birgits

Urgroßvater Torf gestochen hat.

Irgendwann war die Familie die

einzige im Dorf, die noch einen intakten

Torfstich besaß und so kam

die Gemeinde vor etwa fünf Jahren

auf sie zu, ob sie es nicht für

die Gäste vorführen könnten. „Wir

machen es nicht nur für Touristen,

es sind auch viele interessierte

Einheimische aus der Umgebung

dabei“, erzählt Hans Klöck. Sie

möchten dieses alte Handwerk damit

erhalten und der jungen Generation

aufzeigen, welche Knochenarbeit

früher notwendig war,

um Brennmaterial zu gewinnen.

Wöchentlich von Juni

bis Mitte September

Jeden Montag von Juni bis Mitte

September führen die Eheleute eut

Klöck das Torfstechen vor. Wer da-

ran teilnehmen möchte, muss um

18 Uhr beim Treffpunkt am Stadl

sein, was in einer Gehzeit von

etwa 20 Minuten oder mit dem

Radl entsprechend kürzer vom

Parkplatz am Kurhaus aus zu erreichen

ist.

An einer Schautafel am Stadl erklärt

Birgit Klöck zunächst die Arbeitsschritte

der Torfgewinnung.

„Die Vertorfung dauert zwischen

acht- und zwölftausend Jahre“,

erklärt sie zunächst, wie dieses

besonders feuchte Erdreich entsteht.

Hans Klöck bereitet derweil

alle Arbeitsutensilien vor. Sobald

die Teilnehmer der Vorführung

dann

zur

Abbaugrube

ube

wandern,

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40 | der altlandkreis

Der Wanderweg zum Schau-Torfstich

ist vom Parkplatz beim Kurhaus

bis zum Treffpunkt deutlich ausgeschildert.


Birgit Klöck sticht zunächst die Grasnarbe ab, damit man an den Torf

darunter heran kommt.

dürfen sie auch mal selber anpacken.

Zunächst wird die Grasnarbe

abgetragen, die nicht verwendet

werden kann. Dann schneidet

Hans Klöck mit einem speziellen

Werkzeug, das seit Generationen

in der Familie weitergegeben

wird, Erdklötze heraus. Das rechteckige

Messer hat Maße von zehn

auf zehn Zentimetern und so werden

die Torfbriketts auch entsprechend

groß mit einer Länge von 30

Zentimetern. Rund 2,5 Kilogramm

wiegt so ein nasser Torfbrocken,

den Klöck ganz locker nach oben

wirft, wo ihn Frau Birgit ganz unscheinbar

auffängt. „Unsere Gäste

staunen immer, wie schwer das

wird, wenn man das zehnmal

macht“, weiß Birgit Klöck. Früher

wurden hunderte solcher Torfbrocken

an einem Tag gestochen und

damit ist die Arbeit noch längst

nicht getan. Nun werden immer

zehn Stücke zum Trocknen aufgeschichtet.

Nach einigen Wochen

wird das wieder umgekrempelt,

damit auch die unteren Teile gut

austrocknen können. Hans und

Birgit Klöck verwenden dazu die

typischen langen Stecken, um die

sie ihre Torfbriketts geschickt anordnen.

Wind und Sonne sorgen

für die Trocknung, so dass der

Klumpen im Laufe des Sommers

auf etwa ein Drittel seiner Größe

zusammenschrumpft und nur

noch 300 Gramm wiegt.

Ein langer Weg

bis in den Ofen

„Bis der Torf im Ofen landet, hatte

man ihn mindestens zehn mal in

der Hand“, verdeutlicht das Ehepaar

die Arbeitsschritte. Obwohl

die Klöcks jede Woche an ihrem

Torfstich sind, reicht der Ertrag

nicht, um daheim den Winter über

zu heizen. Eingeschürt wird mit

Holz und lediglich zum Erhalt der

Glut wird mit Torf nachgelegt. Aus

mehreren Dörfern der Umgebung

sind schon Vereine auf sie zugekommen,

die zur Gestaltung eines

Festwagens ihren Torf haben wollten.

Als Vorsitzender des Bad Bayersoier

Verkehrsvereins freut sich

Hans Klöck natürlich über solche

Anfragen und schaut dann gerne

beim Festumzug nach, wie ihr Torf

präsentiert wird. Gewinnbringend

ist diese Aktion auf keinen Fall,

Hans und Birgit Klöck machen es

aus Spaß an der Traditionspflege

und um im Kurort eine passende

Attraktion zu bieten.

Torf wird in Bad Bayersoien intensiv

für die Gesundheit in Form

von Moorbädern oder -packungen

genutzt und direkt in der Nachbarschaft

des Klöck’schen Torfstiches

abgebaut. Früher wurde er auch

für Kleidungsstücke, Kinderbetten

oder zur Wunddesinfektion verwendet.

Während die Gäste am Stechen,

Auf- und Umschichten sind, fragt

Hans Klöck manchmal, „hearst

es?“. Meist kommt zurück, „was

denn?“ und Hans Klöck meint, „ja

nix halt!“. Und freut sich darüber,

wie solch eine beschauliche Tätigkeit

in der malerischen Natur das

hektische Leben entschleunigen

kann.

rg

Erst trocknen auf der Wiese, dann aufschichten ht auf die Stecken und

später immer wieder umschichten.

Natur erleben kann man bei der Vorführung des Torfstiches von Hans

und Birgit Klöck.

Alles

> > > INFORMATIONEN

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Schau-Torfstich in Bad Bayersoien

an der Theke:Kuchen,Semmeln,Brezen,Brot,Baguette,...

Jeden Montag um 18 Uhr von Juni bis Mitte September, nur bei

Reichhaltige trockener Auswahl Witterung, àkeine la carte: Anmeldung erforderlich, Eintritt frei

Frühstücksvariationen, (freiwillige Spenden willkommen), Brotzeiten,deftige bitte festes Brettl Schuhwerk ... und

Sonnenschutz tragen, nähere Auskünfte erteilt die Tourist-Info im

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Veronika Kößel · Auernheimer Weg 1 · 82409 Wildsteig

Tel.0 88 67-9 12 57 30 · cafe@peramarta.de · www.peramarta.de

Öffnungszeiten: Mo.,Do.,Fr.13.00 - 22.00 Uhr · Sa.,So.09.00 - 22.00 Uhr


Geld vermehren mit Investmentfonds

Das gestreute Risiko

Altlandkreis | Die Niedrigzinsphase

wird voraussichtlich noch

viele Jahre andauern. „Deutschland

könnte sich zwar drei, vier

Prozent leisten, aber nicht Europa.

Hebt die Europäische Zentralbank

den Zins wieder an, könnte das

bei einigen Ländern zu Problemen

führen“, sagt Finanzanlagenfachmann

Hartmut Fischer. Seit 1982

ist der gebürtige Gummersbacher

als selbständiger und unabhängiger

Anlagenberater in der Finanzbranche

tätig. Vor sechs Jahren

hat er in der Peitinger Bahnhofstraße

sein Büro eingerichtet. Sein

Spezialgebiet: Investmentfonds.

Ein kritisches Thema, da Fonds-

Geschäfte nur mit dem nötigen

Fachwissen oder vom Fachmann

getätigt werden sollten. Andererseits

sind Fonds speziell in dieser

Niedrigzinsphase die wohl einzige

Chance, Geld spürbar zu vermehren.

Alles in

einen Topf

Für alle, die sich noch nie mit

diesem Thema auseinandergesetzt

haben: Ein Investmentfonds

entsteht, indem das Geld aller

Anleger in einem Topf gesammelt

wird. „Kleinere Fonds haben ein

Vermögen von 20 bis 30 Millionen,

große um die 30 Milliarden“,

sagt Fischer. Aufbewahrt wird die

Summe auf dem Konto einer Depotbank.

Diese Bank verwaltet

das Geld, darf damit allerdings

nicht wirtschaften. Was nun mit

der im Topf gesammelten Summe

passiert, hängt letztlich von der

Ausrichtung der jeweiligen Fondbeziehungsweise

Investmentgesellschaft

ab. Hartmut Fischer, der

über seine Vermögensplanung

namens „PREMIUS“ alle Arten

anbietet, richtet sich dabei ausschließlich

nach der Vorstellung

seines jeweiligen Kunden.

Von Piano

bis Mezzoforte

Generell sollte nur das Kapital in

Fonds investiert werden, das man

mittel- bzw. längerfristig anlegen

möchte und das nicht permanent

liquide vorhanden sein soll, wie

es Hartmut Fischer erklärt. Er

habe schon die kuriosesten Fälle

mitbekommen, unter anderem,

dass Leute bei der Bank Kredite

aufgenommen haben, um in Anlageprojekte

zu investieren. „Das

geht natürlich gar nicht“, sagt der

Experte, der seinen Kunden drei

verschiedene Investmentdepots

anbietet und sie je nach Risiko als

Piano, Mezzoforte oder Fortissimo

bezeichnet. Sein Piano-Paket besteht

aus maximal 30 Prozent Aktienfonds,

sein Mezzoforte-Paket

aus maximal 70 Prozent Aktienfonds

und sein Fortissimo-Paket

kann bis zu 100 Prozent in Aktienfonds

investieren.

Schwankungen gehören

dazu, Risikostreuung hilft

Das Geheimnis in Sachen Risikominimierung

heißt Risikostreuung.

Demnach sollte ein Fonds,

um beim Beispiel Aktienfonds

zu bleiben, aus sehr vielen Aktien

von vielen verschiedenen Unternehmen

aus allen möglichen

Branchen weltweit bestehen.

Hintergrund: Läuft ein an der

Börse notiertes Unternehmen

schlecht, kann der damit verbundene

Wertverlust durch den

Boom eines anderen Unternehmens

kompensiert werden. Damit

eng verbunden sind ständige

Schwankungen. „Es gibt Tage, da

sind alle Fonds im Minus“, sagt

Fischer, der dann seinen Kunden

klar macht, „dass Schwankungen

im Fonds-Geschäft ganz normal

sind“. Hartmut Fischer betreut

die von ihm gemanagten Investmentdepots

aktiv. Sollte sich ein

Fonds oder eine Region über einen

längeren Zeitraum negativ

entwickeln, gilt es, diese Position

zu verkaufen und durch eine neue

zu ersetzen.

„Früher hat es geheißen: Kaufen,

liegen lassen und genießen.“

Diese Zeit sei wegen der ungeheuren

Schnelllebigkeit vorbei.

Umso besser, dass der Kunde seine

Fondsentwicklung per Online-

Banking auch selbst rund um die

Uhr kontrollieren kann. Auch das

macht Hartmut Fischer in aller

Regelmäßigkeit. Er ist selbst leidenschaftlicher

Fonds-Investor

der Kategorie Mezzoforte. Seine

jüngste Anlage startete er im

Experte in Sachen Investmentfonds: Hartmut Fischer verfolgt die Kursentwicklung

weltweiter „Geldtöpfe“.

November 2016, die Stand Mitte

Mai bereits um neun Prozent

gestiegen ist. Und seiner Überzeugung

nach wird diese auch

weiterhin ansteigen, weil er bei

19 Fonds, die 3 000 Anteile von

weltweit vertretenden Unternehmen

aus allen Branchen beinhalten,

eine für ihn beruhigend hohe

Risikostreuung hat.

Maximaler

Verlust

Risikostreuung hin oder her. Im

allerschlimmsten Fall kann der

Kunde tatsächlich seinen kompletten

Einsatz verlieren – oder

sogar noch mehr? „Bei mir definitiv

nicht“, sagt Fischer, der

ausschließlich offene Investmentfonds

ohne verbindliche

Vertragslaufzeiten anbietet. Wer

also 10 000 Euro oder mehr auf

der hohen Kante hat und trotz

Niedrigzinspolitik sein Geld vermehren

möchte, sollte sich bei

einem unabhängigen Anlagenberater

wie Hartmut Fischer einen

umfangreichen Überblick über

das reizvolle Geschäft mit Investmentfonds

verschaffen.

js

42 | der altlandkreis


Ballonfahrten mit Jo Milbert

Magenfreundlich und für

Leute mit Höhenangst

Sticht sofort ins Auge:

Der bunte Ballon von Jo Milbert.

Steingaden | Ein Heiratsantrag

über den Ötztaler

Gletschern, eine Alpenüberquerung

mit Spitzengeschwindigkeiten

von 150

Stundenkilometern oder

der Blick auf den ansonsten

verborgenen Hinterhof

des Nachbarn: Ballonfahrer

Jo Milbert hat seinen Gästen

schon viele unvergessene

Momente aus luftiger Höhe beschert.

Seit mehr als 23 Jahren

betreibt der geistig wie körperlich

topfite 68-Jährige diesen außergewöhnlichen

Beruf. Und hat noch

lange nicht genug. Neben den

klassischen Kunden-Fahrten bildet

er auch angehende Ballon-Piloten

aus, nimmt deren Prüfung ab. Warum

sich der aus dem Odenwald

stammende und ehemalige Sozialarbeiter

vor 17 Jahren ausgerechnet

in Steingaden niedergelassen

hat? „Weil ich hier landschaftlich

alles habe, worauf es beim Ballonfahren

ankommt“, sagt er.

Eine atemberaubende Aus- und

Weitsicht, völlig gleich, in welche

Richtung man blickt.

3000 Meter, bis zum Passagierflugzeug-Verkehr,

beträgt normalerweise

die maximal erlaubte

Steighöhe. Die nutzt Milbert

bei seinen regelmäßigen 60-

bis 90-minütigen Fahrten

über den Altlandkreis auch

aus. „Weil der Blick von

dort oben bis hinüber zum

Alpenkamm unbezahlbar

ist“, schwärmt er. Wenngleich

ihm und seinen

Gästen auch die Mindesthöhe

von nur 150 Metern gut

gefällt, um bei gemächlichen zehn

Stundenkilometern die blühenden

Wiesen, schimmernden Seen, barocken

Kirchen und märchenhaften

Königsschlösser mal aus einer ganz

anderen Perspektive zu beobachten.

Vorausgesetzt, der Gast hat

keine Höhenangst?

Ab zehn Knoten

wird’s gefährlich

„Kaum zu glauben, aber beim

Ballonfahren gibt es diese Angst

nicht“, sagt Milbert, der von einigen

Gästen mit Höhenangst erzählt,

die nach anfänglicher Überwindung

letztlich überhaupt keine

Probleme hatten, in luftiger Höhe

aus dem Korb zu blicken, Fotos zu

schießen. Vermutlich, weil der Pilot

mit bestem Beispiel vorangeht.

Milbert leidet selbst unter Höhenangst.

„Aber nur beim Bergsteigen,

wenn ich auf einem schmalen

Grat unterwegs bin und nach unten

blicke“, sagt er. Ein interessantes

Phänomen. Und offensichtlich nicht

das einzige in Sachen Ballonfahren.

Obwohl Milbert schon mehrere

tausend Gäste durch die Lüfte

geleitete, musste dort oben noch

kein einziger auf die nicht vorhandene

Toilette. Nicht mal bei der

Alpenüberquerung, die vom Start

bis zur Landung immerhin drei bis

fünf Stunden dauert. Und, wie alle

Ballonfahrten, nur bei passenden

Bedingungen möglich sind.

Ballonfahren hängt extrem stark

vom Wetter ab. Über eine kostenpflichtige

Internetseite informiert

sich Milbert immer ganz genau.

Ähnlich wie beim Lawinenlagebericht

wird dort in verschiedenen

Farben aufgezeigt, ob ein Start

sinnvoll ist. Speziell im Frühjahr

und Sommer bildet sich tagsüber

Thermik, die in Form von Böen

in Bodennähe oft unberechenbar

sind für den Ballon. Deshalb fährt

Milbert in diesen Monaten entweder

in den ersten drei Stunden

nach Sonnenaufgang oder in den

letzten drei Stunden vor Sonnenuntergang.

Dagegen könne man im

Winter auch tagsüber fahren, „weil

44 | der altlandkreis


es zu dieser Jahreszeit meistens

keine Thermik gibt“. Eine wichtige

Regel für Sommer und Winter:

Sobald die Windgeschwindigkeit

in Bodennähe zehn Knoten (18,5

km/h) übersteigt, sind Start und

Landung definitiv zu gefährlich.

Die größte „Gefahr“ beim Ballonfahren

sei, dass man süchtig

danach werden könnte, meint Jo

Milbert augenzwinkernd, der die

Faszination des Fliegens ursprünglich

über das Segelfliegen entdeckte,

inzwischen aber viel lieber mit

dem Ballon unterwegs ist.

Aus

hauchdünnem Nylon

Genau genommen sind es zwei, die

Milbert derzeit besitzt. Der kleinere

bietet Platz für fünf Personen. Den

größeren stellt er etwas genauer

vor: 30 Meter hoch, 25 Meter breit.

850 Kilogramm Eigengewicht,

2 080 Kilogramm Maximalgewicht.

Der 3,0 auf 1,80 Meter große und

1,10 Meter hohe Korb mit seitlichen

Griffen zum Festhalten besteht aus

Weidengeflecht, das gleichermaßen

leicht, stabil und wetterfest ist.

Platz in diesem Korb herrscht für

zehn Personen und vier bis sechs

Gasflaschen (je nach Größe) mit

160 Kilogramm Gesamtgewicht.

Ganz wichtig und gesetzlich vorgeschrieben:

Verbraucht werden pro

Fahrt nur 120 der 160 Kilogramm

Gas, um nach der Landung noch

mindestens eine halbe Stunde Puffer

zu haben. Stabilisiert wird der

Korb mittels Eisengestell, dass zugleich

als Halterung für den Brenner

dient. Korb und Ballon, der

übrigens aus hauchdünnem Nylon

(weniger als ein Millimeter dick)

besteht, sind mit fünf Millimeter

dicken Stahlseilen verbunden. Ein

jährlicher externer Materialcheck

ist Pflicht.

Milbert hebt bevorzugt auf einer

windgeschützten Wiese in Maderbichl

(bei Steingaden) ab. Ob

die Reise letztlich Richtung Starnberger

See, Allgäu oder Augsburg

geht, entscheidet einzig und allein

der Wind. Denn Milbert kann sein

Luftgefährt nur in der Höhe steuern.

Durch das Aufflammen wird

die Luft im Ballon erwärmt, steigt

somit nach oben. Durch „nichts

Jo Milbert in seinem Element. Seit mehr als 23 Jahren

geleitet er seine Korb-Passagiere durch die Lüfte.

tun“ kühlt die Luft ab, der Ballon

sinkt. Damit es mit dem sanften

Starten und Landen auf einem

windgeschützten Feld auch immer

klappt, braucht es viel Erfahrung

und Fingerspitzengefühl. Milbert

bringt beides mit, zählt zu den erfahrensten

Ballon-Piloten weit und

breit – und möchte seinen Beruf

noch etliche Jahre ausüben. Denn

neben der genialen Aussicht und

der Sucht nach Freiheit schätzt er

vor allem eines: Die Freundschaften,

die zwischen ihm und seinen

Fahrgästen entstehen. „Ballonfahren

schweißt zusammen“, sagt er.

Auch ohne Heiratsantrag und Alpenüberquerung.

js


DAS HEIMATRÄTSEL IM ALTLANDKREIS

Hoheitliches Prunkstück

Altlandkreis | Er gilt als Bruder des

Hohen Peißenberg, liegt im Westen

des Altlandkreises und ist ein

beliebtes Ausflugsziel für Wanderer,

Radl- und Motorradfahrer:

der Auerberg. Kaiser Tiberius

ließ einst eine Militärstation auf

ihm errichten. Bis 1836 wurde er

sogar als politisch selbstständige

Gemeinde geführt. Heute gehört

er zu Bernbeuren. Markenzeichen

des grünen Hügels aus Wald und

Wiesen ist die katholische Kirche

St. Georg. Deren ältester Teil ist

der nordwestlich aufragende Satteldachturm,

in dem eine steile

Treppe hinauf zur beliebten Aussichtsplattform

führt – normalerweise.

Den Sommer über ist

das Gebäude für Einheimische,

Besucher und Touristen gesperrt.

Der Grund: Sanierungsarbeiten an

Dach und Fassade.

Während das Prunkstück wieder

auf Vordermann gebracht wird,

möchten wir in unserem aktuellen

Heimaträtsel wissen, auf wie

vielen Metern die Kirche St. Georg

steht. Kleiner Tipp: Sie liegt auf

dem höchsten Punkt des Auerbergs.

Schicken Sie uns bis Samstag, 15.

Juli, eine Postkarte mit der Lösung

und dem Stichwort „Heimaträtsel“

an den „altlandkreis“, Birkland

40, 86971 Peiting. Oder eine E-

Mail an info@altlandkreis.de. Der

Rechtsweg ist ausgeschlossen, das

Los entscheidet. Zu gewinnen gibt

es abermals fünf Familienkarten

für das Schongauer Erlebnisbad

Plantsch.

js

> > > DES LETZTEN RÄTSELS LÖSUNG

Allerorten sind sie zu sehen, die Maibäume in der Region. Und damit

auch die Zunftzeichen, die traditionell daran hängen. Obwohl

die Zünfte längst vergangen sind, existieren ihre Zeichen in Form

von Symbolen immer noch. Daher unserer Frage aus dem vergangenen

Heimaträtsel, welchen Beruf das Zunftzeichen auf unserer

Abbildung symbolisch darstellt: Es ist der Modist, ehemals Putzmacher,

ein staatlich anerkannter Ausbildungsberuf. Sie fertigen

Kopfbedeckungen aller Art. Bis in das 20. Jahrhundert beschränk-

ten sich Modisten auf weibliche Kundschaft, während Hutmacher

die Kopfbedeckungen für Männer herstellten. Zunftsicher zeigten

sich Elfie Beer aus Burggen, Markus Keller

aus Rottenbuch, Heidi Linder aus

Hohenfurch, Andrea Ostmann aus

Apfeldorf und Jasmin Reinsdorf

aus Schongau, die alle die korrekte

Antwort wussten und sich

so über je eine Familienkarte fürs

Plantsch freuen durften. tis


DAS „MAKING-OF“

Die Couch in der

Blumenwiese

Die MMM Gruppe ist Komplettanbieter für individuelle, maßgeschneiderte Lösungen zur

Sterilgutaufbereitung im Krankenhaus, Labor und in der Industrie. Als mittelständische

Unternehmensgruppe mit mehr als 1100 Mitarbeitern/innen an verschiedenen

Standorten in Europa, USA und Asien sind wir weltweit aktiv.

Bilderbuchwetter beim Fototermin

zum Interview auf der Roten

Couch. Während Fotograf Hans

Jilka die Linse optimal ausrichtet,

rückt „altlandkreis“-Redakteur

Johannes Schelle den Interview-

Gast Sepp Krönauer ins rechte

Licht.

Zur weiteren Verstärkung des Produktionsteams am Standort Peiting suchen wir zum

nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n

Industriemechaniker (m/w)

oder vergleichbare Facharbeiterqualifikation

Ihre Aufgaben:

• Durchführung von Verrohrungsarbeiten

• Isolierung von Berohrungen

• Löt- und Schweißarbeiten

• Montage für Grundaufbauten

• Montage von Baugruppen und Verkleidung

Ihr Profil:

Sie verfügen über eine abgeschlossene Berufsausbildung als Industriemechaniker/in oder über

eine vergleichbare abgeschlossene berufliche Qualifikation und haben Ihre Kenntnisse bereits mehrere

Jahre in der Praxis eingesetzt.

Sie haben Freude bei der Bearbeitung von Materialien. Flexibilität, Einsatzbereitschaft und Motivation

zeichnen Sie aus. Sie überzeugen durch eine hohe Genauigkeit und Sorgfalt im Umgang mit Werkzeug

und Produkt. Eine selbständige Arbeitsweise und Teamfähigkeit runden Ihr Profil ab.

Interessiert?

Dann nutzen Sie Ihre Chance in einer zukunftssicheren Branche und bewerben Sie sich mit Ihren

aussagekräftigen und vollständigen Bewerbungsunterlagen unter Angabe Ihrer Gehaltsvorstellung

sowie des frühestmöglichen Eintrittstermins.

Ihr Ansprechpartner: MMM Münchener Medizin Mechanik GmbH | Personalabteilung, Herr Hartmut Cebula

Hauptstraße 2, 92549 Stadlern / Oberpfalz | personal@mmmgroup.com

juli / august 2017 | 47


Gasthaus Moser in der Wies

Seit 110 Jahren auf

historischem Grund

Steingaden-Wies | „Wir möchten

unsere Gäste gut verköstigen

und wünschen uns, dass es so

weitergeht, wie bis jetzt“, meint

Wieswirt Stefan Moser, ein echter

bayerischer Wirt, der mit Leib und

Seele das traditionsreiche Haus in

vierter Generation betreibt. Seit

110 Jahren ist das Gasthaus Moser

in der Wies im Familienbesitz und

zugleich konnte erst kürzlich die

100-jährige Zusammenarbeit mit

der Aktien-Brauerei Kaufbeuren

gefeiert werden.

Das „Tränenwunder“, als der gegeißelte

Heiland am 14. Juni 1738

vor den Augen der Bäuerin Maria

Lory weinte, geschah genau auf

dem Anwesen, das heute die große

Gaststätte beherbergt. Selbstverständlich

wurde das Gebäude

in den fast 300 Jahren mehrmals

erneuert und einmal auch etwas

versetzt, doch der Wieswirt

betreibt immer noch eine kleine

Landwirtschaft und versorgt die

Gaststätte mit Kalb- und Rindfleisch

aus eigener Vollmilch-

Aufzucht.

Die Urgroßeltern kauften

1907 die Gastwirtschaft

Die Eheleute Pfeiffer haben das

Anwesen am 6. Mai 1907 erworben

und schon im Jahre 1912 den

gesamten Besitz an ihre Tochter

Karolina und deren Ehemann Sigismund

Moser übergeben. Nach

dem Zweiten Weltkrieg übernahm

Alfred Moser sen. mit seiner Frau

Monika den Wieswirt und im Jahr

1974 folgten Alfred Moser jun. mit

Ehefrau Angelika als Wirtsleute.

Seit zehn Jahren ist Stefan Moser

Küchenchef und betreibt mit

Umsicht die Traditionsgaststätte.

Nachdem der letzte große Umbau

1954 erfolgte, haben Stefan und

Karin Moser große Veränderungen

angepackt: Ein separater Stall für

das Jungvieh wurde gebaut und

2010 der alte landwirtschaftliche

Teil abgebrochen. Denn die Erneuerung

der Toiletten sowie der

Einbau einer Heizung waren dringend

notwendig. Zudem ergab

sich damit die Möglichkeit, einen

großen Saal für 160 Personen zu

schaffen. Damit stehen in dem

Haus nun eine Gaststube, eine

Jägerstube, zwei Nebenzimmer

sowie der große Saal für unterschiedlichste

Veranstaltungen zur

Verfügung.

Familienbetrieb in vierter Generation – die Familie Moser mit (von

links) Leonie, Stefan und Karin, Catharina und Michael.

Eine große

Sonnenterrasse

2014 erneuerte die Gemeinde

Steingaden den Vorplatz samt

Parkplätzen zur Wieskirche, dieser

Baumaßnahme schloss sich auch

der Moserwirt an. Seitdem erfreut

eine wunderbare Sonnenterrasse

mit 120 Sitzplätzen und direktem

Blick auf das Weltkulturerbe die

Gäste aus Nah und Fern. „Mit diesen

Baumaßnahmen hat unser

Haus unwahrscheinlich gewonnen“,

stellt Stefan Moser fest. Der

Saal wird mittlerweile intensiv für

Hochzeiten, Familienfeiern oder

Vereinsveranstaltungen genutzt

und auf der Terrasse tummeln sich

48 | der altlandkreis


Eine Ehrung für 100 Jahre Zusammenarbeit des Moserwirtes mit der

Aktien-Brauerei gab es beim Jubiläumsabend. Von links: Gebietsverkaufsleiter

Johann Bechteler, Ellen Huber und Alfred Moser, Karin und

Stefan Moser sowie Aktien-Prokurist Gottfried Csauth.

Wallfahrer, Kirchgänger und Gäste

aus der ganzen Welt. „Unsere

Stammgäste sind uns aber sehr

wichtig“, betont Karin Moser und

möchte damit verdeutlichen, dass

trotz der Touristenströme viel Wert

auf eine bodenständige Wirtschaft

gelegt wird. Das merkt auch der

Gast, denn beim Wieswirt geht es

dank einer eingespielten Mannschaft,

die von Stefan und Karin

Moser auch in höchsten Tönen gelobt

wird, sehr familiär zu. Zu den

Stoßzeiten am Wochenende packen

sogar die Töchter Catharina

und Leonie freiwillig mit an.

Seit 100 Jahren gibt es

Biere der Aktien-Brauerei

Die Sonnenterrasse lockt Touristen und Stammgäste gleichermaßen an.

Bei einer kleinen Jubiläumsfeier

zum 110-Jährigen des Moserwirts

waren mehrere Vertreter der Aktien-Brauerei

anwesend. Seit 1917

werden die Biere aus Kaufbeuren

ausgeschenkt. „Auf der Suche

nach Themen für meine Rede

habe ich über den Moserwirt einfach

gar nichts gefunden“, zeigte

sich Aktien-Prokurist Gottfried

Csauth überrascht. Während von

anderen Vertrags-Gaststätten oft

ordnerweise Unterlagen vorhanden

sind, ist die Zusammenarbeit

mit dem Wieswirt seit 100 Jahren

so reibungslos, dass in Kaufbeuren

nichts Nennenswertes zu

finden war. Auch der Gebietsverkaufsleiter

Johann Bechteler lobte

Familie Moser für ihre 100-jährige

Treue zu den schwäbischen Bieren

und überreichte dafür eine schöne

Urkunde.

Mit der eigenen Produktion von

Kalb- und Rindfleisch, Wildbret

von Jägern aus der Region und

der klaren Ausrichtung auf eine

gut bürgerliche, bayerische Küche

lockt der Moserwirt immer mehr

Gäste aus der Region an. Trotz

der exponierten Lage neben der

Wieskirche kann Stefan Moser behaupten,

„mehr als die Hälfte sind

Stammgäste, Vereine und Jäger“. rg

WIR BRINGEN

PERFEKTE TRIEBWERKE

ZUM LAUFEN

Namhafte Triebwerkshersteller vertrauen seit über 45 Jahren auf die hochwertigen Bauteile

der Aerotech Peissenberg. Wir sind eine innovative, international anerkannte Unternehmensgruppe

mit Standorten in Deutschland und Tschechien. Spezialisiert sind wir auf die Herstellung

komplexer Bauteile für Flugzeugtriebwerke. Die außergewöhnliche Kompetenz und der Einsatz

unserer rund 520 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bilden das Rückgrat unseres Unternehmens

und die Basis unseres Erfolges.

Zum 1. September 2018 bieten wir Ausbildungsplätze für den Beruf

Zerspanungsmechaniker (m/w)

Wir bieten Jungen und Mädchen mit Interesse an einer sehr guten Ausbildung bei einem

kunftsträchtigen

Branche. Sprechen Sie unsere Ausbilder über den Ablauf der Ausbildung

an und lernen Sie unsere Firma kennen. Weitere Informationen erhalten Sie online auf

www.aerotech.de in unserem Bewerbungsportal (Kennziffer 1373).



juli / august 2017 | 49


Schongauer Sommer zieht über 50 000 Besucher an

Von 4. bis 15. August

zurück ins Mittelalter

Schongau | „Wenn der

Markt ist und man würd‘

nicht runter gehen, da

geht einem doch was ab“,

spricht Christina Wäsle

wohl vielen Schongauern

aus der Seele. Seit 1995 ist

sie in der Spinnstube auf

dem historischen Markt

vertreten und schwärmt

noch immer von der tollen

Atmosphäre und dem

eingeschworenen Haufen

beim Schongauer Sommer.

Das merken offensichtlich

auch die Besucher,

über 50 000 Gäste strömen

mittlerweile jedes Jahr auf das

Festareal am Volksfestplatz.

„Voriges Jahr hatten wir das Theater,

heuer habe ich wieder mehr

Zeit für Gaukler, Lagerleben oder

Feuerspucker“, verspricht Hauptorganisator

Manfred Wodarczyk

beim 17. Schongauer Sommer von

Freitag, 4. August, bis Dienstag,

15. August, wieder einige Neuerungen.

32 Künstler, 60 Fieranten

Die Schongauer Spinnstube beteiligt sich seit über

20 Jahren an dem Markt.

und 13 Gastronomen haben ihr

Kommen zugesagt. Zusammen

mit Zeltkosten, Security, Bestuhlung

und so weiter kommt der

Vorsitzende des Schongauer Sommers

auf ein gesamtes Budget

von über 90 000 Euro. Mit dem

Getränkeverkauf, der Gastronomie

und dank der über 30 Sponsoren

können die Kosten getragen und

auch jedes Jahr ein paar besondere

Attraktionen geboten werden.

Wichtig ist Manfred Wodarczyk,

die alten Handwerkskünste

auf dem

historischen Markt zu

präsentieren. So konnte

er wieder den Brettchenweber

Thomas Schwabe

gewinnen, der nach einer

3 000 Jahre alten Weberkunst

Bänder herstellt.

Stoffe mit Naturkräutern

färben, Haarnetze und

Fischernetze von Hand

knüpfen oder Holzschalen

drechseln – auf dem

historischen Markt kann

zahlreichen Handwerkern über die

Schulter geschaut werden. „Kinder

kennen das Spinnrad nur vom

Märchen, wir zeigen ihnen wie

es geht“, erzählt Christina Wäsle.

Wenn’s gut geht, stellt sie zusammen

mit den Damen der Spinnstube

Frieda Mödl, Luise Hübsch,

Helene Ellenrieder und Angelika

Zimmermann am Tag einen Knäuel

Wolle her. Um einen Profit geht

es somit nicht, den Frauen ist der

Thomas Geiger & Franz Lutz

Weilheimer Str. 8 • 82398 Polling

www.moebelstube-oberland.de

Telefon: 08 81 / 9 27 88 11

über 1000m 2 Ausstellungsfläche

50 | der altlandkreis

Montag bis Freitag 10 – 18 Uhr

Samstag 10 – 13 Uhr

und nach Vereinbarung

r

r


gesellige Ratsch mit den Besuchern

und der Austausch mit den

anderen Standlern viel wichtiger.

Dazu kommen allerlei Gaukler,

vom Kristallkugel-Jongleur Ruven

Nagel über den Fakir Lubo bis

hin zum Feuerspucker Kael Narez

aus Brasilien. Auch für die kleinen

Besucher ist mit Kasperltheater,

Kinderschminken, Puppenspieler

oder Kamelreiten einiges geboten.

„Am Festplatz haben wir viel mehr

Möglichkeiten, etwas zu präsentieren“,

sieht Manfred Wodarczyk

den Wechsel vor vier Jahren von

der Stadtmitte auf die Freifläche

am Lech als richtige Entscheidung,

denn der Markt blüht seitdem

weiter auf.

Hochkarätige

mittelalterliche Spielleute

Charakteristisch für den Schongauer

Sommer sind auch die extravaganten

Musikgruppen, die

mit ihrer mittelalterlichen Musik

für eine besondere Atmosphäre

sorgen. „Furunkulus“, „Weltenkrieger“,

„The Sandsacks“ oder

„Fabula“ sind den treuen Marktbesuchern

längst bekannt. Heuer

kommt mit den „Bohemian Bards“

aus Tschechien eine neue Gruppe

Auf originellen Sitzgelegenheiten kann man sich gemütlich auf das

Markttreiben einlassen.

dazu, die gleich am ersten Wochenende

Akzente setzen wird.

Auch wenn die 13 Gastronomen mit

immer wieder neuen Schmankerln

und mittelalterlichen Speisenkreationen

die meisten Gäste zum

Verweilen locken, sollte man sich

auch für den Bummel über den

historischen Markt einmal ausgiebig

Zeit nehmen. Bei Lagerleben,

historischen Kinderspielen oder einem

Besuch bei der Wahrsagerin

kann man in die Lebensweise des

Mittelalters eintauchen. Der Vorsitzende

des Schongauer Sommers

setzt gar noch eins drauf und verrät:

„Den ein oder anderen Gaukler

gibt’s noch zur Überraschung“. rg

Abends sorgen hochkarätige Spielleute

für mittelalterliche Musik.

Auf dem Volksfestplatz ist beim Schongauer Sommer immer viel los,

über 50 000 Besucher wurden in den vergangenen Jahren gezählt.

juli / august 2017 | 51


Neuer Vogellehrpfad in Bad Bayersoien

Auf diesem Weg

haben alle einen Vogel

Partnachklamm -

die Familienklamm

Erleben Sie das einmalige

Nationale Geotop und

Naturschauspiel mit den

wilden Wasserfällen.

Tel: 08821/180-700

Fax: 08821/7300379

partnachklamm@gapa.de

www.partnachklamm.eu

Öffnungszeiten täglich:

Mai, Juni, Oktober: 8 - 18 Uhr

Juli bis September: 8 - 19 Uhr

November bis April: 9 - 18 Uhr

Kurzfristige Schließungen aus

Sicherheitsgründen sind manchmal

leider unumgänglich!

Bad Bayersoien | „Alle Vögel sind

schon da, alle Vögel, alle!“ Das

ist die erste Zeile des bekannten

Kinderlieds von Hoffmann von Fallersleben.

Aber welche Vögel sind

denn alle? Wer kennt denn alle

heimischen Vögel aus dem Stegreif?

Einige Profi-Vogelbeobachter

werden jetzt die Hand heben,

aber der Otto-Normal-Ornithologe

schaut vermutlich „wia a Schwaiberl

wenns blitzt“. Alles kein

Problem, denn der neue Vogellehrpfad

in Bad Bayersoien kann

die Frage nach den heimischen

Vogelarten ganz leicht und auch

spielerisch beantworten. Also am

besten Kinder und andere Familienmitglieder

einpacken und ab

nach Bad Bayersoien.

Auf dem fast ebenerdigen Rundweg

stehen sechs Schaukästen, die

jedem zeigen, welche Vogelarten

in der Region vorkommen und wo

sie leben. Wie zum Beispiel der

Fitis, die Mönchsgrasmücke, der

Baumpleper oder der Turmfalke –

um nur einige der 30 Vogelarten zu

nennen, die in sechs verschiedenen

Habitaten vorkommen.

Rundweg mit

Panoramablick

Diese sechs Wohnräume sind

Wasser, Wald, Moor, Siedlung,

Wiese sowie Hecke und entsprechen

jeweils einem Schaukasten.

In Handarbeit sind die Lebensräume

in den Kästen nachgebaut

und kleine Vogelmodelle aus Ton

bewohnen sie. Unter den Kästen

befindet sich eine Tafel mit zahlreichen

Informationen zu den

einzelnen Vögeln. Auf einer dieser

Tafeln kommt übrigens auch Hoffmann

von Fallerslebens Kinderlied

vor. Der Rundweg ist etwa 1,7 Kilometer

lang, bietet zusätzlich einen

tollen Panoramablick über den

Soier See und kann ohne Probleme

auch mit Kinderwagen oder Rollstuhl

bewältigt werden. Wer will,

kann sich natürlich auch auf die

Lauer legen und schauen, ob einer

der Vögel vorbei flattert. Bänke und

gemütliche Holzliegen zum Verweilen

gibt es auf dem Rundweg einige.

Aber ein wenig Geduld beim

Vögel-Beobachten ist schon nötig.

1912 – 2012

100 Jahre

Erschließung

für den

Tourismus

52 | der altlandkreis


Wasser, Wald, Moor, Siedlung, Wiese und Hecke. Jeweils ein Schaukasten auf dem Vogellehrpfad in Bad

Bayersoien entspricht einem der Wohnräume der heimischen Vogelarten.

Die Idee zu dem Lehrpfad hatte Robert

Mecklinger aus der Nähe von

Kaufbeuren. Nachdem er an einigen

Vogelstimmen-Wanderungen

des Landesbunds für Vogelschutz

teilgenommen hatte, kam er bei

einem Spaziergang am Soier See

auf die Idee. Dort am Panorama-

Rundweg, dachte er sich, wäre der

richtige Ort, um das Hören und Sehen

der Vögel zu verbinden. So haben

er und seine Frau – nachdem

die Genehmigung von der Gemeinde

da war – die Schaukästen

gestaltet. Die Vogelfiguren töpferte

er und sie hat sie bemalt. Insgesamt

haben die beiden über 120

Stunden Arbeit in das Projekt gesteckt.

Natürlich mit Leidenschaft.

Denn der Vogellehrpfad zeigt nicht

nur die heimischen Vogelarten, er

lässt ihren Gesang auch erklingen.

Vögel auch

zum Hören

Mit einem sogenannten Ting-Stift,

den man sich in der Touristinfo

oder dem Fischerstüberl leihen

kann, ertönt das Gezwitscher jedes

einzelnen Vogels quasi auf Knopfdruck.

Dazu sind an den Schaukästen

Punkte verbaut. Wenn man mit

dem „Zauberstab“ darauf tippt,

geht das Tirilieren und Pfeifen los.

Fast so als würde der Vogel wirklich

auf dem Schaukasten sitzen

und für einen singen.

So geht das

Wissen nicht verloren

18 000 Euro hat der Bau des Vogellehrpfads

gekostet. Die Hälfte

davon kam aus dem LEADER-Topf,

der lokalen Aktionsgruppe Auerbergland-Pfaffenwinkel,

zu der

Bad Bayersoien gehört. Eine Investition,

die sich gelohnt hat. Sowohl

die Gemeinde wie auch der

Landesbund für Vogelschutz freuen

sich über den Lehrpfad, da doch

immer mehr Wissen über die heimischen

Vögel verloren geht. Wirklich?

Wenn man ehrlich ist, dann

ja. Amsel, Buntspecht und Fink

sind wohl Vögel, die jeder Laie erkennt.

Aber was ist mit Misteldrossel,

Stieglitz und Heckenbraunelle?

Da wird es schon schwieriger.

Aber nicht verzweifeln: Ein Bild

und den dazu passenden Gesang

kann man sich ja am Vogellehrpfad

holen. Denn dort haben alle

einen Vogel, aber nur im positiven

Sinne. Schließlich ist es äußerst

wichtig zu wissen, was bei uns

alles kreucht und fleucht … und

eben auch fliegt. Wer nicht genug

bekommt vom Vogellehrpfad oder

sich denkt „jetzt ist aber noch viel

Tag übrig“, der kann sich zudem

einen der vielen anderen Pfade

ansehen. Wie etwa den Moorlehrpfad

oder den Barfußpfad – die

bieten ebenso viel Spaß und wertvolle

Informationen für die ganze

Familie und vielleicht auch für die

nächste Probe in der Schule. Zum

Ausklang gibt es dann noch ein

kühles Getränk im Fischerstüberl

oder einfach ein erfrischendes

Bad im Soier See. Und wer weiß,

vielleicht flattert ja in dem Moment

ein Vöglein vorbei – und voller

Stolz kann man dann gleich sagen,

was für einer es ist.

ww

juli / august 2017 | 53


Die Herzogsägmühler Bogenschützen – ein inklusiver Verein

Auf den Spuren von Robin Hood

Herzogsägmühle | „Sie würden

sich wundern“, entgegnet Gerwin

Lang der These, Bogenschießen sei

eine Randsportart. „Es ist eine Riesenszene“,

so der Spartenleiter des

Herzogsägmühler Bogensportvereins.

Und, er hat Recht. Rund anderthalb

Millionen Schützen sind

in Verbänden organisiert. Doch damit

nicht genug. „Wenn ich sehe,

wie die Struktur bei uns im Verein

ist, schätze ich zwischen fünf und

acht Millionen Bogenschützen in

Deutschland“, meint Gerwin Lang

angesichts der Tatsache, dass viele

den Sport nur hobbymäßig betreiben

und daher auch keine offiziellen

Turniere bestreiten. Mit 335

Mitgliedern gehört der Herzogsägmühler

Bogensportverein zu den

größten weit und breit. Deshalb

musste nun ein Aufnahmestopp

verhängt werden, was Spartenleiter

Gerwin Lang sichtlich Leid tut.

Der Stopp richtet sich allerdings

nur an externe Personen. Sowohl

Herzogsägmühler Mitarbeiter als

auch Bürger seien immer noch

willkommen. Ebenso dürfen sich

gehandicapte Personen jederzeit

melden. Der Herzogsägmühler Bogensportverein,

2004 gegründet,

versteht sich als „inklusiver Verein“,

Personen mit Handicap zählen

als vollwertige Mitglieder. „Für

diesen Bereich ist der Sport genial.

Anders wie etwa beim

Fußball oder Eishockey,

fallen Leute mit Handicap

überhaupt nicht

auf“, freut sich Gerwin

Lang.

Das Highlight ist

der Waldparcours

Fährt man von Schongau

kommend vorbei

am Märchenwald Richtung

Birkland, entlang

der Diessener Straße,

sieht man sie Höhe

des Herzogsägmühler

Berges etwas versteckt

auf der linken Seite:

die Schießsport-Anlage der Herzogsägmühler

Schützen. Elf Scheiben

stehen hier in unterschiedlichem

Abstand zur Abschusslinie.

Der Platz für die Anlage ist bewusst

gewählt, schließlich gibt es beim

Bogensport zahlreiche Sicherheitsvorkehrungen

zu beachten.

Eine davon, dass im Hintergrund

der Scheiben ein weitläufiges und

vor allem gut einsichtiges Areal

ist. Highlight, so Gerwin Lang, sei

aber keineswegs die Scheibenanlage,

sondern der Waldparcours

mit den 3D-Zielen. An insgesamt

25 Stationen wird von einem Abschusspflock

auf Kunststoff-Adler,

Gerwin Lang, Spartenleiter der Herzogsägmühler Bogenschützen,

an der ersten Station des Waldparcours.

Bär, Hirsch, Maus, und vieles mehr

geschossen. „3D ist einfach etwas

ganz anderes. Ausgeformt, rund,

und damit viel schwieriger zu

treffen“, schwärmt Gerwin Lang.

Überehrgeizige Tierschützer brauchen

sich indes keine Sorgen machen,

wie Lang vorausschickt: „Wir

legen großen Wert darauf, dass

unsere Schützen den Unterschied

zwischen echtem Tier und Attrappen

erkennen.“ Insbesondere bei

den rund 70 Kinder- und Jugendlichen,

die im Verein dabei sind,

sei dies der Fall. „Ein Ausflug in

den Wald ist einfach spannender,

als nur auf Scheiben zu schießen“,

weiß Gerwin Lang.

Einweisung, Schießtraining,

Ausbildung,

Intensivkurse und

eine Bewährungszeit

an den Scheiben sind

die Voraussetzungen

um überhaupt den

Waldparcours absolvieren

zu dürfen.

„Pfeil und Bogen bekommen

nur die, die

sich bewähren“, erklärt

Lang die strikten

Vorschriften, wobei

Pfeil und Bogen frei

verkäufliche Sportgeräte

und keine Waffen

sind. Wie überall

im Bogensport müssen auch

beim Waldparcours bestimmte

Sicherheitsstandards penibel eingehalten

werden. Sogenannte

„Backstopps“ etwa werden hinter

den Zielen angebracht und halten

vorbeigeschossene Pfeile auf. Um

sich sportlich zu messen, laden

die Schützen alljährlich zu einem

Freundes- und einem Vereinsturnier

ein, welche beide erst kürzlich

im Juni stattfanden. Als weiteres

Highlight veranstaltet der Verein

jedes Jahr zudem ein Turnier nur

für Handicap-Schützen mit internationaler

Beteiligung. In dieser

Form als 3D-Turnier – einzigartig.

Bei den Wettkämpfen geht es generell

nicht um die Zeit, sondern

um Genauigkeit – ein Präzisionssport

eben.

Tolles Miteinander

in schöner Natur

Das Schöne ist, dass so gut wie

immer jemand da ist, mit dem

man trainieren kann“, schwärmt

Gerwin Lang über das Miteinander

seines Vereins. Da es keine

öffentliche Anlage ist, dürfen nur

Vereinsmitglieder auf den Schießplatz

und in den Waldparcours,

bei dem die Natur an sich den

besonderen Reiz ausmacht. „Mal

regnet es, mal scheint die Sonne,

dann ist der Lichteinfall wieder

ganz anders“, so der Spartenleiter

der Bogenschützen. Eine Sache ist

Gerwin Lang besonders wichtig:

„Wir sind traditionelle Bogenschützen,

keine Systemschützen.“

Heißt: Wie einst bei den Naturvölkern

wird instinktiv und ohne

großes Zielen geschossen, was bei

einer Zugkraft von rund 40 Pfund

gar nicht so einfach ist. Sogenannte

„Compoundbögen“ sind an der

Herzogsägmühler Anlage nicht erlaubt,

die Bögen sind meist – ganz

Tradition – aus Holz oder Kompositmaterialien

geformt. Wie einst

bei Robin Hood.

tis

54 | der altlandkreis

Am Scheibenplatz der Herzogsägmühler Bogenschießanlage.


Wissenswertes aus der Geschäftswelt

MAMMEL-DISCOUNT JETZT „DIREKT GEGENÜBER VOM OBI“

Neue Adresse für Fliesen-Lagerverkauf

Schongau | Seit Sommer 2014 bietet der

Schongauer Fliesenfachbetrieb Mammel

in seinem „Mammel-Discount“ auch

günstigen Lagerverkauf von Fliesen, Zubehör

und zum Beispiel auch Vinylböden

oder Natursteinbecken an. Immer Freitagnachmittag

und Samstagvormittag kann

man sich seither die neuesten Trends direkt

im Lager anschauen und auch gleich

mitnehmen. Der Erfolg gab Thomas Mammel,

seines Zeichens nicht nur Fliesenlegermeister,

sondern auch Ingenieur für

Bauwesen und Gutachter, Recht.

Anfang Juli nun zieht der Mammel-Discount

um und eröffnet am 14. Juli den

neuen Standort in der Burggener Straße 8

in Schongau. Bis zu diesem Datum bleibt

der Discount wegen der Umzugsarbeiten

geschlossen. Bisher befand sich in dem

„neuen“ Gebäude die Firma Glaser Huber,

die seit kurzem im äußersten Schongauer

Westen angesiedelt ist.

Am Besten lässt sich der Standort wohl

beschreiben mit „direkt gegenüber vom

Obi“. Dort findet man künftig im hinteren

Gebäudebereich den Mammel-Discount

– wie gewohnt immer freitags und samstags

– und kann sicher das eine oder andere

ausgefallene Fliesenschnäppchen

machen.

op

AUSZEICHNUNG VOM NACHRICHTENMAGAZIN FOCUS

Ruf Immobilien holt das Triple

Schongau | Bereits zum dritten Mal in

Folge wurde Ruf Immobilien als eines

der besten Maklerbüros Deutschlands

ausgezeichnet. Das ist das Ergebnis einer

Studie, die das Marktforschungsinstitut

Statista für das renommierte Nachrichtenmagazin

Focus durchgeführt hat. „Das

ist eine große Ehre für uns und zeigt, dass

wir unsere Arbeit gut und richtig machen“,

sagt Inhaber Jürgen Ruf, der mit

seinem Team seit 2001 in der Schongauer

Altstadt sitzt, seither mehr als 800 Kunden

erfolgreich eine Immobilie

vermitteln

konnte. Basis der

Studie sind hauptsächlich

Empfehlungen

von Focus-Mitarbeitern

und deren

Kollegen, die für die

Statistik rund 14000

Makler der Plattform

Immobilienscout24

sowie aller Regionalverbände

des Immobilienverbandes

kontaktiert und miteinander

verglichen

haben. Für die Liste

des „Immobilienatlas

2017“ wurden ausschließlich Makler

berücksichtigt, die im Bereich Wohnimmobilien

– nicht im Sektor Gewerbeimmobilien

– tätig sind. Die 1000 Maklerbüros

mit den besten Bewertungen haben

es letztlich auf die begehrte Liste geschafft

und wurden als „Top-Immobilienmakler

2017“ ausgezeichnet. Damit bleibt Jürgen

Ruf unter den im Altlandkreis ansässigen

Maklern so etwas wie die unangefochtene

Nummer eins, „worauf ich und mein Team

richtig stolz sind“.

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Ihr Meisterbetrieb in Schongau,

wenn es um das Lackieren geht

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juli / august 2017 | 55


Schwabbruck blickt auf 50 Jahre Turn- und Sportverein

Gewieftes Geschäft

im Sinne des Vereins

Schwabbruck | Alfons Kollek,

Gründer des TSV Schwabbruck,

war ein gewiefter Geschäftsmann.

Als er für den Verein im Jahre 1970

das heutige Sportplatzgelände

pachtete, kaufte er dem damaligen

Bauunternehmer Koch das

dortige Kieswerk ab. Koch sei froh

gewesen, dass er das alte Gestell

losgeworden war, heißt es aus

Erzählungen. Womit allerdings

niemand gerechnet hatte: Kollek

zerlegte das Kieswerk in Einzelteile

und verkaufte es wieder – und

zwar zum doppelten Preis. Der außerordentliche

Gewinn floss direkt

in den Fußballplatzbau, den sich

der Verein ausschließlich dank

enormer Eigenleistung und eben

dieser erwirtschafteten Summe

von Kollek leisten konnte. Bis das

Schmuckstück stand, kickten die

ersten Schwabbrucker Fußballer

bei den Nachbarvereinen Schwabsoien

oder Ingenried. Heute, 50

Jahre nach der Gründung (1967)

des Vereins, liegt neben dem Natur-

auch ein Kunstrasen, es gibt

Tennisplätze, eine asphaltierte

Stockschützenbahn, einen neuen

Abenteuerspielplatz sowie ein

großes Vereinsheim mit integrierter

Turnhalle und couchtischgroßem

Schachbrett.

Schach, Stockschießen, Tennis,

Fußball und Ski: Das sind die fünf

Abteilungen des TSV Schwabbruck,

der aktuell 620 Mitglieder zu verzeichnen

hat. Damit gehören zwei

Drittel des knapp 1000-Seelen-

Dorfes dem TSV an. „Allein diese

Zahl sagt schon alles darüber aus,

welch große Bedeutung unser Verein

für das ganze Dorf hat“, sagt

Martin Leier, aktuell Vorsitzender

der Schwabbrucker Sportler, der

gemeinsam mit den Spartenleitern

aus wenigen Mitteln viel herausholt.

Dass wir allein aufgrund

unserer Größe nicht auf Leistungssport

ausgelegt sind, erklärt sich

von selbst“, betont er. Ihm sei in

erster Linie wichtig, den Kindern

ein weitestgehend abwechslungsreiches

Sportangebot zu bieten.

„Natürlich Fußball, aber genauso

wichtig ist, dass sie einen Purzelbaum

lernen, dass wir ihnen das

Skifahren beibringen.“

Alle vier Wochen

an einem Tisch

Um die Sorgen, Wünsche und Entwicklungen

der einzelnen Sparten

stets im Blick zu haben, lädt Leier

Fußball ist seit der

Gründung im Jahr 1967 die Abteilung mit den

meisten aktiven Mitgliedern des TSV Schwabbruck.

die insgesamt siebenköpfige Vorstandschaft

sowie die fünf Abteilungsleiter

oder deren Vertreter

– je nachdem, wer gerade Zeit

hat – alle vier Wochen an einen

runden Tisch. Eine monatliche

Sitzung mit Vertretern aus allen

Sparten? „Ja, das funktioniert“,

sagt Leier und grinst. In anderen,

größeren Vereinen wäre das undenkbar,

so häufig jede Sportart

für wichtige Gespräche zu einen.

„Aber in dieser Größenordnung

klappt’s.“ Entsprechend gut ist

auch das Vereinsgefüge des TSV

Schwabbruck, der Zusammenhalt

in den Abteilungen und zwischen

den Abteilungen, das sogar – wie

damals bei der Gründung – über

die Ortsgrenze hinausgeht.

Vor vier Jahren haben sich die Fußballer

des TSV Schwabbruck mit

den Fußballern des SV Schwab-

56 | der altlandkreis


soisen zusammengeschlossen.

Trainiert und gespielt wird mal auf

dem Platz des TSV, mal auf dem

des SV. „Auch diese Kooperation

funktioniert richtig gut“, sagt Leier,

der an dieser Stelle noch eine

Sache klarstellen möchte: „Wir

werden im Zuge der Zusammenarbeit

sehr häufig auf die Herren

reduziert. Das Hauptaugenmerk

liegt bei uns aber ganz klar auf

dem Nachwuchs.“ Ohne die Spielgemeinschaft

könnten beide Orte

keine eigene Mannschaft stemmen,

die Jungs und Mädels müssten

sich ein anderes Hobby oder

einen weiter entfernten Verein suchen,

was mit deutlichem Mehraufwand

verbunden wäre.

Traditionelle

Schach- und Skikurse

Dass Leier immer wieder über

Fußball spricht, liegt auf der Hand.

Lange Zeit waren alle TSV-Mitglieder,

egal ob aktiv oder passiv, als

Fußballer registriert. Außerdem ist

der Rasenballsport – wie in anderen

Ortschaften auch – die beliebteste

Abteilung. Auch die größten

sportlichen Erfolge erreichte der

Verein mit den Fußballern. In ewiger

Erinnerung bleibt zum Beispiel

das erfolgreich bestrittene

A-Klassen-Aufstiegsspiel gegen

Kinsau, ausgetragen vor 1300 Zuschauern

am neutralen Spielort

Schongau. Oder das Toto-Pokal-

Halbfinale gegen den damaligen

Bayernligisten 1860 Rosenheim.

> > > VERLOSUNG

Inzwischen sind die Mitglieder

den jeweiligen Sparten zugeordnet.

Seitdem zählen die Skifahrer

mit 200 Mitgliedern zum stärksten

Glied des Schwabbrucker TSV.

„Wobei die fast alle passiv sind“,

sagt Leier. Hintergrund: Nahezu

alle Schwabbrucker Kinder lernen

über den TSV das Skifahren. Entweder

beim Kleinkinder-Kurs am

benachbarten Lift in Schwabsoien

oder – für die etwas Älteren, die

das Liftfahren schon beherrschen –

in naheliegenden Skigebieten,

zum Beispiel Nesselwang. Dafür

registrieren sich die Teilnehmer

beim TSV, kommen so wesentlich

günstiger weg als bei Kursen in

renommierten Skischulen. Ähnliches

Phänomen gibt es aus der

Schach-Abteilung zu berichten,

deren alljährlicher Anfängerkurs

schon Tradition hat. Ob auch dort

die eine oder andere Anekdote aus

Gründerzeiten erzählt wird?

Über Alfons Kollek gibt es viele

legendäre Geschichten – positive

wie negative. Im Zuge des Fußballplatz-Baus

ordnete er für die

oberste Schicht zwischen den Grashalmen

scharfkantige Kieselsteine

anstatt abgerundeten Rollsplitt

an. Folglich zogen sich die Spieler

teils tiefe Schürfwunden zu, als

sie mittels Grätsche den Ball erobert

hatten. Über diese und viele

weitere Szenen aus 50 Jahren TSV

Schwabbruck wird definitiv auch

am Festwochenende vom 14. bis

16. Juli (siehe Infokasten) ausgiebig

diskutiert und philosophiert. js

Tickets für Roland Hefter zu gewinnen

Der „altlandkreis“ verlost 3 x 2 Karten für den Kabarettabend mit

Roland Hefter. Wer am Freitag, 14. Juli, um 20 Uhr (Einlass 18

Uhr) dabei sein möchte, schickte eine Postkarte an „altlandkreis“,

Birkland 40, 86971 Peiting oder E-Mail (info@altlandkreis.de) mit

dem Stichwort „Roland Hefter“. Die Gewinner werden per Losverfahren

ermittelt und bekommen die Karten zugeschickt – daher

Absender-Adresse nicht vergessen! Einsendeschluss ist der 6. Juli.

Grundstein für eine 50-jährige Ära

war der Bau eines Sportplatzes, der im Laufe der

Jahre immer größer wurde.

> > > PROGRAMM

Festwochenende zu 50 Jahre TSV

Mitte Juli feiert der TSV Schwabbruck sein 50-Jähriges im Rahmen

eines Festwochenendes auf dem örtlichen Sportplatz-Gelände, auf

dem ein großes Zelt für maximal 500 Besucher aufgebaut wird.

Freitag, 14. Juli

Kabarett mit Roland Hefter und seinem Programm „des wird

schon no“. Einlass: 18 Uhr; Beginn 20 Uhr. Karten im Vorverkauf

(13 Euro) bei Bäckerei Feustle und im Sportheim in Schwabbruck

sowie den Schongauer Nachrichten.

Anschließende After-Show-Party mit der Oldies-Band „mia scho

wieder“.

Samstag, 15. Juli

Ganz im Zeichen des Sports findet von 9 bis 13 Uhr ein großes

Kleinfeldturnier mit G-, F- und E-Jugendmannschaften statt.

Nachmittags, von 14 bis 19 Uhr, werden Erwachsenen-Turniere der

Abteilungen Eisstock, Fußball und Tennis ausgetragen.

Ab 20 Uhr Weinfest im Zelt mit der Schwabsoier Blaskapelle.

Sonntag, 16. Juli

8.45 Uhr: Aufstellung zum Kirchenzug;

9.15 Uhr: Messe am Sportplatz Schwabbruck;

10 bis 14 Uhr: Festansprachen und gemeinsames Mittagessen;

Ab 14 Uhr: Sportlicher Nachmittag mit Tanzeinlagen, Ski-Truck

vom DSV, Jugendspiele, Kinderprogramm, Kaffee und Kuchen sowie

musikalischer Umrahmung der Schwabbrucker Blaskapelle.

juli / august 2017 | 57

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Lech-Cup und Ferienfußballcamp bei der FA Peiting

Den Sommer über am Ball

Peiting | Packende Zweikämpfe,

schöne Spielzüge, sehenswerte

Treffer und vor allem faire Spiele.

Der Lech-Cup für die C-Jugendlichen

(unter 15 Jahren) ist eines

der traditionsreichsten Fußballturniere

der Region und verspricht

erneut sportliche Unterhaltung

vom Feinsten. Das Turnier wird

heuer bereits zum 35. Mal ausgetragen.

2007 übernahm Michael

Hunger von „hunger – mein Friseur

Team“ die Organisation und

das finanzielle Sponsoring von

Vater Helmut, der den Lech-Cup

1983 zur Förderung der Fußballjugend

ins Leben gerufen hatte.

Seither bildet er den traditionellen

Abschluss und Höhepunkt der zu

Ende gehenden Saison. Ausrichter

der diesjährigen Auflage wird am

9. Juli die Fußballabteilung Peiting

sein, mit zehn Turniererfolgen

gleichzeitig Rekordsieger. Gespielt

wird sowohl im Sportzentrum Birkenried

als auch am TSV-Platz an

der Münchener Straße. Um den

Lech-Cup trotz aller Tradition an

die heutige Zeit anzupassen, wird

er 2017 an nur einem Tag ausgetragen.

In den vergangenen Jahren

meldeten sich zwar immer viele

Spannende und faire Spiele dürfen die Zuschauer an den beiden Fußballplätzen

in Peiting auch heuer beim Lech-Cup erwarten.

Vereine – bis zu 24 – an, allerdings

kam es regelmäßig vor, dass

Mannschaften kurzfristig absagten,

was die Organisatoren häufig

in Koordinationsschwierigkeiten

brachte. Lange Wartezeiten oder

bedeutungslose Vorrundenspiele

waren die Folge. Daher wird der

Lech-Cup in diesem Jahr auf acht

Mannschaften reduziert – und

startet gleich mit dem Viertelfinale.

„Klasse statt Masse“, heißt es in

der offiziellen Ausschreibung. Der

vorjährige sowie der diesjährige

Ausrichter sind Fixstarter, ebenso

der Vorjahres-Sieger. Die Zusage

an die anderen Teams erfolgte

in der Reihenfolge der Überweisungseingänge

der Startgebühr,

wobei die Verlässlichkeit – gerade

im Hinblick auf die vergangenen

Jahre – durchaus mitentschied.

Das komplette Teilnehmerfeld:

TSV Altenstadt, TSV Burggen, SV

Hohenfurch, JFG Pfaffenwinkel,

VFL Denklingen, SG Steingaden/

Lechbruck, TSV Peißenberg und

die FA Peiting. Außer um die begehrte

Lech-Cup-Trophäe spielen

die jungen Fußballer auch um den

Gewinn der vielen Sachpreise. Es

wird ein Sieger an der Torwand

ermittelt, ein Fair-Play-Pokal ausgelobt

und der beste Spieler des

Turniers darf sich über eine Einladung

zum Probetraining beim

TSV 1860 München freuen. Gegen

dessen U15-Mannschaft tritt das

siegreiche Team darüberhinaus

am Mittwoch, 12. Juli, um 18 Uhr

auf heimischem Sportplatz zu einem

Freundschaftsspiel an. Anpfiff

des Lech-Cups ist am Sonntag, 9.

Juli, um 11.15 Uhr, zuvor werden

die Spiele ausgelost.

Peitinger Fußballcamp –

noch Plätze frei

Um den Grundstein zu legen,

selbst vielleicht einmal bester

Spieler beim Lech-Cup zu werden,

bietet die FA Peiting in der

Woche vom 28. August bis 1. Sep-

58 | der altlandkreis


Königliche Kristalltherme Schwangau/Füssen

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Genießen Sie eine einmalige Ther-


ben von unzähligen Edel- und Halbedelsteinen,

bestes Thermalsole-Heilwasser

und einen hervorragenden Service.

Von links: Peitings Bürgermeister Michael

Asam, Sponsor Michael Hunger sowie Uwe

Enzmann und Uli Schmid von der FA Peiting.

tember, täglich von 9.30 bis 15.30

Uhr, erstmals ein Fußballferiencamp

an. Unter der Leitung von

qualifizierten Trainern geht es in

den fünf Tagen ausschließlich um

den Spaß am Kicken, weswegen

auch nicht ganz so ambitionierte

Spieler herzlich eingeladen

sind. Der Fokus liegt auf dem Erlernen

der neuesten Tricks und

Techniken. Abgerundet wird das

Angebot durch ein persönliches

Trainingsoutfit inklusive Trikot,

Hose, Stutzen, einem Fußball und

einer Trinkflasche – alles enthalten

in der Teilnahmegebühr von

159 Euro. Ebenso wie das tägliche

Mittagessen und Sportler-

Getränke. Das FA-Fußball-Camp

ist für alle interessierten Kinder

– egal ob Mädls oder Jungs oder

von welchem Verein – der Jahrgänge

2004 bis 2009. In Ausnahmefällen

auch für jüngere 2010er

beziehungsweise ältere 2003er.

Die Einteilung erfolgt in altersgemäße

Kleingruppen und richtet

sich nach den jeweiligen fußballerischen

Fähigkeiten, wobei natürlich

auch Freundschaften unter

den Teilnehmern berücksichtigt

werden. Weitere Infos sowie das

Anmeldeformular – eine Anmeldung

ist noch bis Montag, 31. Juli,

möglich – hält die Homepage der

FA Peiting bereit: www.fa-peiting.

de/feriencamp.

tis

> > > VERLOSUNG

Fußballcamp-Platz zu gewinnen

Der „altlandkreis“ verlost exklusiv einen Teilnahmeplatz für das

Fußballcamp der FA Peiting vom 28. August bis 1. September im

Wert von 159 Euro. Wer als Jahrgang 2004 bis 2009 Lust auf fünf

Tage Fußball-Action hat, schickt eine Postkarte mit dem Stichwort

„FA-Fußballcamp“ und dem Geburtsdatum des Teilnehmers an

„altlandkreis“, Birkland 40, 86971 Peiting. Oder eine E-Mail an

info@altlandkreis.de. Einsendeschluss ist der 15. Juli. Bitte Ihre

vollständige Adresse und Telefonnummer angeben. Der Gewinner

wird spätestens zwei Tage nach Einsendeschluss kontaktiert. Alle,

die kein Glück beim Gewinnspiel haben, haben bis 31. Juli noch

die Möglichkeit, sich anzumelden – die Plätze sind begrenzt.


So - Do 9 -22 Uhr

Fr + Sa 9 -23 Uhr

Silvester 9 -18 Uhr

Neujahr 10 -22 Uhr



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juli / august 2017 | 59


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Wasserprojekt des Peitinger Pfarrvikars

Nwandus Brunnen

für Nigeria

Peiting / Hohenpeißenberg | Bei

uns ist es selbstverständlich, dass

man den Wasserhahn aufdreht

und erstklassiges Trinkwasser herausfließt.

Nicht so in Nigeria. Dort

müssen die Menschen oft kilometerweit

gehen, um an einer Quelle

oder gar einem dreckigen Fluss ihr

Wasser zu schöpfen. Im Pfarrverband

Peiting-Hohenpeißenberg

ist Vikar Dr. Paul Nwandu tätig,

der bei einem Heimatbesuch vor

einigen Jahren in Nigeria ein einschneidendes

Erlebnis hatte, sich

seither um den Bau von Brunnen

in Lude Ahiara bemüht.

Ein tragischer

Unfall im Jahr 2010

Es war während seines Heimaturlaubes

im Jahre 2010, als ein

schrecklicher Unfall passierte.

Einige Kinder waren zum Wasserschöpfen

unterwegs, da verlor

ein Autofahrer die Kontrolle über

seinen Wagen und raste direkt

hinein in die junge Gruppe. Zwei

der Kinder waren sofort tot, einige

weitere verletzt. „Wenn sie Wasser

zu Hause gehabt hätten, wäre

das nicht passiert“, sagt Dr. Paul

Nwandu. Zudem sei das Wasser

aus diesem Fluss ohnehin nicht

sauber.

Der nigerianische Priester kam

2006 nach Deutschland mit dem

Ziel einer Promotion in Theologie.

An der Ludwig-Maximilian-Universität

in München hat er seinen

Doktor gemacht – und war danach

an den Münchner Pfarreien Maria

Trost in Untermenzing und St. Michael

in Perlach im Einsatz.

Im September 2013

kam er in die Pfarreiengemeinschaft

Peiting-

Hohenpeißenberg, wo

er schnell erkannte: Hier gibt es

Menschen, die ihn beim Brunnen-

Bauen in seiner nigerianischen

Heimat unterstützen könnten.

2014 hielt er im Peitinger Pfarrsaal

einen Vortrag über die Lebensverhältnisse

in Luda Ahiara. Das

Dorf mit etwa 5000 Einwohnern

im Südosten Nigerias ist stark

landwirtschaftlich strukturiert. Lebensader

für Mensch und Tier ist

ein Fluss, der mittlerweile massiv

verunreinigt ist. Deshalb schlug

der Pfarrvikar bei seinem Vortrag

Dr. Paul Nwandu ist derzeit in der Pfarreiengemeinschaft

Peiting-Hohenpeißenberg als

Pfarrer im Einsatz. Im Heimaturlaub baut er

Brunnen.

in Peiting den Bau eines Brunnens

vor, der von der Pfarrgemeinde

begeistert aufgenommen wurde.

„Die Idee war willkommen und

mein Projekt wurde gut unterstützt“,

resümiert Dr. Nwandu.

Keine Infrastruktur,

deshalb teurer

Bei der nicht vorhandenen Infrastruktur

und der grundsätzlichen

Wasserknappheit kostet selbst in

Nigeria der Bau eines Brunnens

Das saubere Wasser an diesem Brunnen wird von der Bevölkerung natürlich

begeistert aufgenommen.

60 | der altlandkreis


5 000 bis 10 000 Euro. Doch die

bayerischen Gläubigen haben ihren

Pfarrer schon so gut finanziell

unterstützt, dass der erste Brunnen

bereits fertig gestellt ist – und

der zweite sich im Bau befindet.

Dabei ist das Projekt nach wie

vor Nwandus private Angelegenheit.

Es gibt kein Bankkonto und

keine Spendenquittungen. Wer

den Brunnenbau in Luda Ahiara

unterstützen möchte, muss seine

Spende dem Vikar persönlich

und in bar überreichen. Oder das

Geld in den Pfarrbüros Peiting

oder Hohenpeißenberg abgeben.

Die Pfarrsekretärinnen sind ebenso

begeistert von der Aktion und

sammeln das Geld treuhänderisch,

bis der Geistliche sich wieder

auf den Weg in seine Heimat

macht. „Mein Ziel ist, dass die

Leute Wasser haben. Das ist Entwicklungshilfe

und Lebensrettung

zugleich“, sagt Dr. Paul Nwandu.

Hoffnung bei

jedem Besuch

Nachdem er den ersten Brunnen

in Betrieb nehmen konnte, war

ihm die nigerianische Bevölkerung

äußerst dankbar. Sie freuen

sich, wenn er wieder nach Hause

kommt, denn dann besteht die

Hoffnung, dass bald ein weiterer

Brunnen entsteht. „Ich war sehr

berührt von diesem Unfall und

möchte mit den Brunnen etwas

schaffen, wovon jeder profitieren

kann.“ Damit der schreckliche Tod

der Kinder wenigstens nicht ganz

umsonst war — und sich in der

Form keinesfalls wiederholt. rg

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juli / august 2017 | 61


60 Jahre Laberbergbahn in Oberammergau

Nostalgisch

wird’s bleiben

Oberammergau | Es ist das Jahr

1944. Ein Blitz schlägt in die Starnberger

Hütte ein, die bis dato auf

dem Laber in Oberammergau

stand. Die Hütte brennt komplett

aus. Bis in die 1950er-Jahre bleibt

der Berg kahl. Dann beschließen

Oberammergauer Bürger und

Hoteliers, dass eine Seilbahn her

müsse, da das gut für den Tourismus

sei. „Zur Auswahl standen

damals der Zahn und der Laber“,

erklärt Laberbergbahn-Geschäftsführer

Andreas Weber. Die Entscheidung

fällt auf den Laber und

nach der Gründung der Laber Seilbahn

Genossenschaft 1953 beginnt

man auch schon zwei Jahre später

mit dem Bau der Bahn auf den

Hausberg der Oberammergauer.

Ein straffer Zeitplan liegt vor den

Arbeitern, denn im Februar 1957

muss sie fertig sein: Da sind die

alpinen Studenten-Weltmeisterschaften

am Laber geplant.

Grundlegend kein Problem. Aber

in genau diesen zwei Jahren Bauzeit

wird eine Seilbahnvorschrift

mit Normen erlassen. Und: Da

muss auch die Laberbergbahn

„reinpassen“.

Der Plan ist eine vollautomatische

Anlage am Laber: Der Gast

kommt, schmeißt Geld ein, die

Kabine erkennt, dass ein Gast da

ist, öffnet die Tür und ab geht es

auf den Berg. Die neu geschaffene

Seilbahnnorm sieht das allerdings

anders. „Man hat je einen

Kabinenbegleiter gebraucht, an

der Talstation war ein Mann nötig

sowie ein Mann an der Bergstation

plus einem Betriebsleiter“, verrät

Bergstation und Alm sind im Aufbau.

Andreas Weber. Außerdem darf die

Bahn nicht so schnell fahren, wie

es anfangs geplant ist. Man will mit

den vier Kabinen 240 Personen pro

Stunde auf den Laber befördern,

die Norm erlaubt jedoch nur eine

Fahrtgeschwindigkeit, die für 120

Personen pro Stunde ausreicht.

Das alles führt zu derart hohen

Kosten, dass die Laberbergbahn

bereits 1960 pleite geht.

Kloster Ettal

als Retter

Man gründet eine Auffanggesellschaft

– die Laberbergbahn GmbH

& Co. KG – diese Rechtsform hat

der Betrieb heute noch. Auf der

Suche nach Investoren meldet sich

das Kloster Ettal, das den touristischen

Wert der Bahn erkennt und

erhalten möchte. Im Zuge dessen

wird ein Zehn-Jahres-Plan aufgestellt,

um die neu geschaffene

Norm einzuhalten und die Bahn

kostendeckend oder sogar gewinnbringend

zu betreiben. „Und

seitdem läuft sie“, lächelt der

Betriebsleiter. Die Laberbergbahn

ist heute die letzte noch verkehrende

Großkabinen-Zweiseil-Umlaufbahn

der Welt. Nostalgie pur

möchte man sagen, denn auch

wenn die Fahrtgeschwindigkeit

seit einigen Jahren erhöht ist, ist

eine Fahrt mit der Bahn immer

noch etwas Gemütliches. Hier hat

man keine Hektik, sondern möchte

eben diese hinter sich lassen.

Die Fahrt auf den Laber oder herunter

dauert rund zehn Minuten,

62 | der altlandkreis


Die Talstation in Oberammergau – damals.

inklusive einem betriebsbedingten

Stopp auf halber Strecke. Denn

während zwei Gondeln sich in der

Mitte treffen, steigen oben und

unten Fahrgäste in die anderen

zwei Kabinen ein. Und bereits auf

der Hälfte hat man einen herrlichen

Blick über Oberammergau

und das Ammertal.

Langer Donnerstag

und Bergfest

Ob mit oder ohne Bahn, der Laber

in Oberammergau ist immer einen

Besuch wert. Oben bietet die

Sonnenterrasse der Berggaststätte

Platz für 150 Gäste und einen

Weitblick über das Ammergauer

Tal auf der einen Seite und weit

ins Blaue Land hinein auf der anderen.

Gut zu erkennen sind der

Staffel- und Riegsee. Außerdem

bietet sich eine Fernsicht über Estergebirge,

Karwendel, Wetterstein

bis zum Wilden Kaiser. Wer möchte,

kann den Laber natürlich mit

einer Wanderung erklimmen, sie

beginnt direkt bei der Bergbahn

und gehört mit Sicherheit zu den

schönsten im Ammergebirge.

Dabei

kann der Wanderer

zwischen vielen

Aufstiegsmöglichkeiten

wählen.

Über die Forststraße

und später über

den Soila-See ist

sehr zu empfehlen,

hier bietet sich ein

malerisches Naturspektakel,

das man

sonst nirgendwo

erlebt. Nach rund

zwei bis zweieinhalb

Stunden hat

man den Gipfel erreicht

und kann sich

ein kühles Getränk

oder Kaffee und

Kuchen auf dem Laber gönnen.

Die letzte Bahn fährt um kurz vor

17 Uhr ins Tal, außer im Juni, Juli

und August, da bietet die Laberbergbahn

jeden Donnerstag etwas

ganz Besonderes: den langen

Donnerstag. Hier kann man den

Sonnenuntergang auf dem Berg

genießen und bis 22 Uhr mit der

Bahn wieder talwärts fahren. „Das

kommt schon seit Jahren sehr gut

bei den Gästen an“, erklärt Andreas

Weber. In diesem Jahr gibt es

zudem jede Menge Geburtstagsaktionen,

eine davon am 8. Juli. Da

ist Bergfest: Am Labergipfel wird

gegrillt, die Ehrwalder Blaskapelle

ist da und es wird gefeiert.

24 Mal

um die Erde

Im Laufe der Jahre hat man rund

zwei Millionen Euro in den Erhalt

der Laberbergbahn gesteckt. Seit

1993 ist die Bahn computergesteuert,

dann wurden die Seile

und Stützen ausgewechselt, tragende

Teile sind erneuert worden,

nur die Kabinen, die sind noch

original. Seit Beginn hat die Laberbergbahn

rund 4,2 Millionen

Fahrgäste transportiert und jede

der vier Kabinen ist circa 24 Mal

um die Erde gefahren.

Kürzlich hat man die Fahrtgeschwindigkeit

der Bahn um 20

Prozent erhöht, da der Laber immer

beliebter wird. „Als ich 2000

hier angefangen habe, hatten

wir im Jahr etwa 46 000 Gäste,

vergangenes Jahr hatten wir zum

ersten Mal 92000 Gäste“, betont

Andreas Weber. Ein Rekord für die

Bahn. Vielleicht, so der Geschäftsführer,

besorge man sich neue Kabinen.

Nicht weil die alten kaputt

seien, etwas verbeult vielleicht.

Nostalgisch will man am Laber

aber auch in Zukunft bleiben,

denn wer dort hinauffährt, möchte

ja die Hektik des Alltags hinter

sich lassen.

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Fledermäuse in Not

Immer weniger

Spalten und Ritzen

Altlandkreis | Fledermäuse sind

faszinierende Tiere. Sie leben in

engen Spalten und Ritzen, sie

jagen bei Dämmerung und Dunkelheit

– und sie „sehen“ mit den

Ohren, in dem sie Ultraschallsignale

aussenden. „Wer schon

mal versucht hat, im Dunkeln eine

Mücke zu erwischen, der kann die

enorme Sinnesleistung von Fledermäusen

vielleicht erahnen“,

sagt Bernadette Wimmer. Die Fledermaus-Expertin

des Landratsamtes

Garmisch-Partenkirchen

hat allerdings auch schon Fledermaus-Merkmale

festgestellt,

die denen des Menschen stark

ähneln: „Wenn sie gähnen oder

sich vor dem Einschlafen einkuscheln.“

Wimmer kennt diese

Verhaltensmuster deshalb so genau,

weil sie geschwächte Tiere

in Pflege nimmt, sie dabei ganz

genau beobachtet. Grundsätzlich

ist es für Menschen jedoch äußerst

schwierig, Fledermäuse intensiver

zu betrachten. Trotzdem ist wissenschaftlich

belegt, dass nahezu

alle hiesigen Fledermausarten, 17

sind in den Landkreisen Garmisch-

Partenkirchen, Starnberg und

Weilheim-Schongau nachgewiesen,

vom Aussterben bedroht sind.

Das schrittweise Zusammenschrumpfen

der einzelnen Fledermaus-Bestände

hat vielerlei

Gründe. Ein wesentlicher reicht

zurück bis in die 1960er und 1970er

Jahre, als die Land- und Forstwirtschaft

durch massiven Einsatz von

Pestiziden und Holzschutzmitteln

Insekten aller Art vernichtete –

und damit auch die Beute von

Fledermäusen. Zwar haben sich

seit dem Verbot diverser giftiger

ige

ger

Chemikalien einige Arten wieder

erholt. Doch die Intensivierung der

Landwirtschaft dauert bis heute

an, noch immer werden Pestizide

gespritzt, Insekten vernichtet.

t.

„Früher war es ganz normal, dass

bei Autofahrten in der Nacht die

Windschutzscheibe voll Insekten

war“, sagt Wimmer. Heute erlebe

man dieses Phänomen immer

seltener.

Taubensicherung mit

Fledermausschutz?

Neben schwindender Nahrungsmittel

finden Fledermäuse auch

immer seltener geeigneten Unterschlupf.

Ein Grund: Die neue Art,

Häuser zu bauen oder zu sanieren.

Ritzen und Spalten an Gebäuden

werden für effektivere Wärmedämmung

verschlossen. Auch an

Kirchen und öffentlichen Gebäuden

werden die Öffnungen in Türme

und Dachböden zunehmend

zugemacht. Wobei es hierbei weniger

um Wärmedämmung, sondern

primär um die Vernichtung

von Brutplätzen für zum Beispiel

Tauben geht, die alles vollkoten.

„Dabei gibt es viele Möglichkeiten,

eine Taubensicherung mit

Fledermausschutz zu vereinbaren“,

bemerkt Wimmer, die sich

auch um die waldbewohnenden

Fledermausarten zunehmend Sorgen

macht. Die leben bevorzugt in

Höhlen und Spalten alter abgestorbener

Bäume. Doch von denen

gibt es immer weniger, „weil die

Bäume geerntet werden, bevor sie

Höhlen ausbilden.“ Zudem lassen

sich die als Lebensraum geeigneten

Biotopbäume als Energieholz

verwerten.

Doch vom Tierschutzgedanke mal

abgesehen. Hat die Fledermaus

Das Große Mausohr gilt als

beständigste Fledermaus-Art.

64 | der altlandkreis


überhaupt eine entscheidende

Bedeutung für unseren Lebensraum?

„Auf jeden Fall“, sagt

Markus Gerum, der seit vielen

Jahren Fledermausführungen von

Oberammergau bis Weilheim anbietet.

Eine gesunde und starke

Fledermauspopulation sei in seinen

Augen der ideale Indikator

für die Intaktheit der Natur. Und

die definitiv gesündere Insekten-

Vernichtungs-Maschine als giftige

Chemikalien. Allein deshalb gilt

es die Arten, die im Altlandkreis

zuhause sind, nachhaltig zu schützen.

Vor allem an den Plätzen, wo

aktuell noch sehr viele Fledermäuse

zuhause sind.

Insekten-Jagd über

dem Dietlhofer See

Gerum berichtet von einer Ausflugszählung

am Forsthaus in

Unternogg, bei der 400 Exemplare

der Zwerg- beziehungsweise

Bartfledermaus gezählt wurden.

Das ist eine sehr hohe, erfreuliche

Zahl“, sagt er über die kleinste

Fledermaus-Art, die nur fünf

Gramm schwer und fünf Zentimeter

groß ist und eine Spannweite

von rund 20 Zentimetern erreicht.

Dieses Leichtgewicht schwärmt

auch am Dietlhofer See in Weilheim,

Gerums Lieblings-Beobachtungs-Stelle,

noch zahlreich aus,

um über der Wasseroberfläche auf

Insektenjagd zu gehen. Am Wasser

äußerst selten bekommt man derweil

die größte Fledermaus-Art in

Weilheim-Schongau zu Gesicht.

Sie heißt Großes Mausohr, wiegt

bis zu 40 Gramm, ist maximal acht

Zentimeter groß und erreicht eine

Spannweite von rund 40 Zentimetern.

Ihr Markenzeichen, von

der Größe abgesehen: Eine sehr

kurze und breite Schnauze, kombiniert

mit langen, breiten Ohren.

Irgendwie gruselig, aber äußerst

beständig. Das Große Mausohr

gilt als einzige Fledermaus-Art in

der Region, die sich seit 1960 und

1970 im Bestand fast vollständig

Mausohr-Kolonie

erholen konnte. Bernadette Wimmer

kennt in den Landkreisen versteckt sich nicht, lässt sich also

Noch besser: Das Große Mausohr

Garmisch-Partenkirchen, Weilheim-Schongau

und Starnberg Expertin diesen Anblick am besten

hervorragend beobachten. Wie die

Orte, an denen sich rund 1600

beschreiben würde? „Einfach nur

Mütter und Jungtiere aufhalten. faszinierend.“

js

> > > INFORMATION

Fledermaus-Führungen

Bad Bayersoien: Mittwoch, 2. August, 20 bis 22 Uhr, Treffpunkt

am Eisplatz.

Rottenbuch: Mittwoch, 16. August, 20 bis 22 Uhr, Treffpunkt n. offen.

(Diese beiden Führungen sind für Kinder und Jugendliche im Alter

von 8 bis 16 Jahren und kosten pro Teilnehmer sieben Euro. Nähere

Infos sowie die Anmeldung unter Tel. 08822 / 945657 oder per

E-Mail: markus_gerum@hotmail.de.)

Weilheim: Samstag, 26. August, 19 bis 21.30 Uhr, Treffpunkt an der

südlichen Fußgängerbrücke über die Ammer.

(Führung mit Dr. Knut Neubeck, Infos unter Tel. 08821 / 73464)

juli / august 2017 | 65

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Kangatraining, eine spezielle Form des Workouts

Mit dem Baby im Beutel

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zum 6. Oberbayerischen Böllerschützenfest

in Reichling wünschen wir den Vereinen

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aus Aerobic und Zumba,

gespickt mit Übungen für den Beckenboden,

für die Gelenke und

auch Arme, Beine, Bauch: Das sogenannte

Kangatraining. Das Spezielle

an dieser Form des Workouts

ist im wahrsten Sinne des

Wortes ein kleines, besonderes

Detail: Mütter, die vor rund zehn

bis zwölf Wochen entbunden haben,

nehmen ihre Kinder einfach

zum Training mit. Die Babys liegen

beziehungsweise sitzen in einer

Tragehilfe oder einem Tragetuch

vor Mamas Rumpf, machen die

Übungen einfach mit und fungieren

so als zusätzliches Gewicht.

Angst davor, den körperlichen

Anforderungen nicht gewachsen

zu sein, braucht man laut Kangatrainerin

Katharina La Rosa nicht

haben: „Die Mamis werden mit

der Zeit immer fitter. Und da die

Kinder dann auch schwerer werden,

passt das perfekt“, erklärt

die 29-jährige Reichlingerin, die

seit Januar in Epfach und Riederau

(Dießen) sowie seit Mitte

Mai auch in Landsberg Kurse anbietet.

„Es ist eine tolle Art, nach

der Schwangerschaft wieder fit zu

werden und Kilos zu verlieren.“

Und: Das Kind ist immer dabei.

Mamas trainieren –

Babys entspannen

Das Kangatraining – übrigens

nach dem Känguru „Kanga“ aus

der Zeichentrick-Serie Winnie

Pooh benannt – ist ein Workout für

Mamas mit dem Baby sprichwörtlich

im Beutel. Während die Mütter

also an ihrer Fitness arbeiten,

entspannen sich die Kleinen und

können die Nähe zur Mutter genießen.

Gründerin und Erfindern

ist Nicole Pascher aus Wien, eine

ehemalige Tänzerin, die seit über

20 Jahren in der Fitnessbranche

tätig ist und sich auf pre- und postnatales

Training spezialisiert hat.

Als Mutter von drei Kindern weiß

sie aus eigener Erfahrung, dass

für ein effektives Training im Alltagsstress

häufig keine Zeit bleibt.

Während der Schwangerschaft

mit der jüngsten Tochter kam ihr

die Idee des Kangatrainings. Besonders

wichtig beim Workout ist,

dass alle Babys richtig getragen

werden. Deshalb arbeiten Trainerinnen

wie Katharina La Rosa

auch eng mit einer ausgebildeten

Trageberaterin zusammen. Um

diese Art des Trainings unterrichten

zu dürfen, ist eine Ausbildung

direkt bei Nicole Pascher in Wien

inklusive abschließender Prü-

fung

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Das Kanga-Training erfreut sich

immer größerer Beliebtheit – auch im Altlandkreis.

Rechts Trainerin Katharina La Rosa mit ihrer Tochter.

66 | der altlandkreis


ner Freundin zur Teilnahme am

Kangatraining überredet. Da traf

es sich gut, dass die Diät- und

medizinische Fachassistentin nach

der Schwangerschaft ohnehin ein

paar Kilo verlieren wollte. Sie fuhr

also nach Peißenberg und war

derart begeistert, dass die Idee

zur eigenen Ausbildung reifte.

Schließlich sei auch eine halbe

Stunde Fahrt für Mamas ein relativ

hoher Zeitaufwand. Dass in ihrer

Gegend noch niemand aktiv war,

bot sich an, da Kangatrainerinnen

Gebietsschutz genießen.

„Für jeden

etwas dabei“

Die Zusammenarbeit unter den

Kanga-Kolleginnen klappt nicht

nur hervorragend, sondern wird

auch aus Wien gefördert. Die

Resonanz der ersten Monate ist

durchaus positiv, allerdings: „Es

dauert ein wenig, bis es sich rumgesprochen

hat“, meint Katharina

La Rosa. In den Kursen ist sowohl

für Anfänger als auch für Fortgeschrittene

etwas dabei, so dass die

Kanga-Erfinderin Nicole Pascher aus Wien beim Trainieren.

i

Mütter die für sie passende Variante

wählen können.

Die Kurse, die allesamt am Vormittag

stattfinden, sind fortlaufend,

so dass ein Einstieg jederzeit

möglich ist. Acht Teilnahmen

kosten bei Katharina La Rosa 89

Euro, wobei die Stempelkarte für

insgesamt zehn Wochen gültig

ist. Verhinderungen durch Krankheit

von Mutter oder Kind sind


so mit eingerechnet. Sobald die

Kinder schwerer werden, nehmen

sie Mütter auch gerne auf den

Rücken, um das Gewicht besser

zu verteilen. Wie lange Kinder

zum Kurs mitgenommen werden

können, hängt natürlich von

den körperlichen Konstellationen

von Mutter und Kind ab. Wichtig

sei, und das betont Katharina

La Rosa ausdrücklich, dass die

Mamas ihre Rückbildungsgymnastik

absolviert haben, bevor sie

sich zum Kurs anmelden. Auch

ein gynäkologischer Check beim

Frauenarzt im Vorfeld sei unumgänglich.

Meist kann man rund

zehn bis zwölf Wochen nach der

Geburt mit dem Workout starten.

Die Tragehilfen können beim Kurs

ausgeliehen werden. Im Internet

(www.kangatraining.de) kann für

jedes Gebiet der entsprechende

Kurs gefunden werden, für Epfach,

Riederau und Landsberg kann

man sich direkt an Katharina La

Rosa wenden (0176 / 23433150 oder

katharina.l@kangatraining.de).

Und noch etwas Positives hat

das Kangatraining: Hier muss

die Mama nicht warten, bis ihr

Baby schläft oder hoffen, dass es

während des Workouts ruhig ist.

Ganz im Gegenteil: Die beste Zeit,

um mit dem Training zu starten,

ist, wenn das Baby unruhig ist,

vielleicht sogar müde und nicht

einschlafen kann. Im Beutel bei

Bewegung geht das bestimmt –

das zeigen nicht nur die echten

Kängurus.

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94. Lechgau-Trachtenfest in Reichling

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Reichling | Der Trachtenverein

„Wurzbergler“ Reichling wurde

1949 gegründet und hat somit nicht

unbedingt eine Veranlassung, 2017

ein großes Trachtenfest auszurichten.

Doch der junge Vorstand Markus

Förg meint, „wir haben eine

gute Mannschaft im Ausschuss,

da passt die Zeit, um ein Gaufest

anzupacken“. Mittlerweile bringt

sich die gesamte Dorfgemeinschaft

ein, um die Festtage vom 14.

bis 16. Juli zu einem besonderen

Ereignis werden zu lassen. Auch

die Zimmerstutzengesellschaft hat

sich am Wochenende zuvor mit

eingeklinkt und feiert ein großes

Böllerschützentreffen. Ergänzt mit

Kabarett, politischem Abend oder

Jugendveranstaltungen wird es

eine ganze Festwoche, zu der die

Reichlinger einladen.

Festerprobte

Gemeinde

Wie beim 60-Jährigen 2009 wird auch beim Lechgaufest für den Gottesdienst

zum Aussichtspunkt auf den Wurzberg marschiert.

Mit herrlichem Ausblick vom

Wurzberg, dem geografisch

höchsten Punkt des Landkreises

Landsberg, einem schönen

Ortsbild und einer intakten

Dorfgemeinschaft haben die

Reichlinger beste Voraussetzungen,

um große Feste auszurichten.

Und das nutzen sie auch, denn

nach dem Gauschützenfest 2014

folgt heuer das Lechgaufest und

schon in zwei Jahren werden zahlreiche

Musiker beim Bezirksmusikfest

durch die Straßen ziehen.

Die Reichlinger haben also Erfahrung

im Feste feiern und richten

nach 1964, 1985 und 1999 das

bereits vierte Lechgau-Trachtenfest

aus. Mit rund 160 Mitgliedern zählen

die „Wurzbergler“ eher zu den

kleineren Vereinen im Lechgau,

doch ihre kontinuierliche und vielseitige

Arbeit im kulturellen Jahreskreislauf

kann sich sehen lassen.

Jedes Jahr wird mit großem

Erfolg ein Theaterstück aufgeführt,

am 1. Mai wird jedes Jahr eine

Gedächtnismesse abgehalten und

entweder ein Maibaum aufgestellt

oder im Juni ein Sonnwendfeuer

entzündet. Die Volksmusik-, Platt-

Der Trachtenverein „Wurzbergler“ Reichling

ist für das große Lechgaufest gut aufgestellt.

68 | der altlandkreis


ler- und Jugendgruppen bringen

sich bei Veranstaltungen oder

Hoagarten im Dorfleben ein und

besonders die traditionsreiche

Leonhardifahrt liegt den Trachtlern

am Herzen. Maßgeblich waren

die „Wurzbergler“ 1985 daran

beteiligt, um den immer kleiner

werdenden Umritt wieder in eine

Leonhardifahrt zu verwandeln.

Seither stellt der Verein jedes Jahr

einen schönen Leonhardi-Wagen.

Festmesse

auf dem Wurzberg

Mit seiner Kultur- und Brauchtumspflege

ist der Trachtenverein

aus dem Dorfleben nicht mehr

wegzudenken und wird deshalb

auch tatkräftig unterstützt. In den

Vorbereitungen werden für alle

helfenden Frauen einheitliche

Baumwollschürzen genäht und

auch die Männer bekommen zu

ihrer Tracht neue Krawatten. Die

Jugendgruppe unter der Leitung

von Marlies Dirr, Martin Sepp

und Christian Kölbl ist besonders

stark aufgestellt, hier muss in

drei Altersgruppen geprobt werden,

um die mehr als 40 Kinder

und Jugendlichen entsprechend

zu fördern. Für den großen Heimatabend

am Samstag, 15. Juli,

hat man sich die Aufführung des

Kronentanzes mit bisher in Reichling

noch nie da gewesenen 16

Paaren vorgenommen. Dazu wird

seit Monaten in der Plattlergruppe

geprobt. Die Messe am Festsonntag

wird traditionell auf dem

Wurzberg abgehalten, was für alle

Trachtler und Gäste ein außergewöhnliches

Erlebnis werden wird.

Der Trachtenverein hat in den vergangenen

Jahren zahlreiche Feste

besucht, so dass er nun auch über

40 Vereine von Scheuring bis Füssen

erwarten darf. Beim großen

Festzug mit gut 3200 Teilnehmern

wird sich auch eine Trachtenfamilie

aus Pennsylvania mit einreihen,

die während der Festtage

in Reichling weilt. Und natürlich

hoffen die „Wurzbergler“ auch auf

viele Besucher, damit die Tradition

der Gemeinschaft und des geselligen

Miteinanders auch gelebt

werden kann.

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alle Ausgaben online unter

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Ihr 60-Jähriges feierten die „Wurzbergler“ im Jahr 2009. Auf dem Bild

marschiert die Jugend mit Jugendleiterin Marlies Dirr.

Die Drei freuen sich schon auf das

große Fest im Dorf.

juli / august 2017 | 69


6. Oberbayerisches Treffen in Reichling

Böllerschützen lassen

es ordentlich krachen

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Böllerschützen sind gesellige Leute – das sieht

man dem Herrn gleich an.

Reichling | Vor zwei Jahren

fand in Ludenhausen ein

großes Böllerschützenfest

statt. Dieses Treffen hat die

Nachbarn aus Reichling

derart beeindruckt, dass sie

nun zu ihrem 25-jährigen

Bestehen selbst ein Böllerschützentreffen

ausrichten.

Das wird ein bisserl ein

anderer Festzug, weil es ein

Böllerschützenfest ist“, verspricht

Schützenmeister Tobias

Harrer für den Sonntag,

9. Juli. Die Zuschauer dürfen

sich auf rund 1800 Festzugsteilnehmer

mit über 800

Böllern freuen, aus denen

es auch richtig krachen wird.

Die Idee, mit Schwarzpulver einen

Knall zu erzeugen, dürfte so

alt sein wie die Entdeckung des

Schwarzpulvers selbst. Im Protokollbuch

des Reichlinger Veteranenvereins

ist in einem Bericht

zum 25-jährigen Gründungsfest

1897 vermerkt, dass die Böllerschüsse

noch in den umliegenden

Gemeinden zu hören waren.

Geschossen wurde vor allem bei

Beerdigungen von Kriegsteilnehmern,

Totenehrungen, Veteranenvereins-Veranstaltungen

oder

Fronleichnam. Dies wurde mit

alten Standböllern, später mit einer

Schallkanone (welche noch

erhalten ist) und ab 1960

mit einem Sicherheits-Salutapparat

getätigt.

Fachkundiges

Schießen

Doch eigentlich entsprach

dieser Salutapparat nicht

mehr dem traditionellen

Schießen. Deshalb

entschlossen sich Stefan

Schäferle, Wolfgang Bauer

und Peter Steinwinter im

Jahr 1992 Lehrgänge zu besuchen,

um das Schießen

mit Schaftböllern fachkundig

zu erlernen. Walter

Dirr und Boris Gregor schlossen

sich 1994 an und sorgten viele Jahre

bei zahlreichen Ereignissen im

Dorf für den richtigen Salut. Für

das Gauschützenfest 2013 in Reichling

wurde die Gruppe als Sparte

der Zimmerstutzengesellschaft

Reichling weiter verstärkt und

zählt heute bis zu 17 Böllerschüt-

Wir fördern das Brauchtum

und die Tradition

in unserer Region.

Wenn‘s um Geld geht

70 | der altlandkreis

Beim Böllerschützentreffen in Ludenhausen

waren 2015 auch die Reichlinger dabei.


zen. Ihr wichtigstes Einsatzgebiet

sind nach wie vor die Ereignisse

im Dorf. Sie besuchten aber auch

zahlreiche oberbayerische sowie

bayerische Böllerschützentreffen

von Kleinkitzighofen bis Ruhpolding.

Deshalb erwarten sie nun

zahlreiche Gruppen aus nah und

fern zum Gegenbesuch, wenn

sie das 6. Oberbayerische Böllerschützentreffen

ausrichten. Böllerschützen

sind lustige und gesellige

Menschen, die nicht nur Spaß

am Schießen haben, sondern auch

eine besondere Kameradschaft

pflegen. In diese Gemeinschaft

nehmen sie ganz unkompliziert

auch alle Zuschauer mit, wenn es

am Sonntag, 9. Juli, heißt: „Feuer

frei!“

rg

> > > VERANSTALTUNGEN

Festwoche in Reichling

Donnerstag, 6. Juli 2017

20 Uhr Politischer Abend mit Heimatminister Markus Söder

(Veranstalter: CSU-Ortsverband Reichling)

Freitag, 7. Juli

21 Uhr Rock-Nacht mit den „Bloody Chicken Heads“

(Veranstalter: Landjugend Reichling)

Samstag, 8. Juli

20 Uhr Stimmungsabend mit der „Radler-Band“

6. Oberbayerisches Böllerschützentreffen

Sonntag, 9. Juli

8 Uhr Weckruf mit Böllerschießen ums Dorf

9.45 Uhr Aufstellung zum Kirchenzug

10 Uhr Feldmesse am Höhenberg. Anschl. Mittagessen

mit den Birkländer Musikanten im Zelt

14 Uhr Aufstellung zum Festzug

15 Uhr Böllerschießen, anschl. Rückmarsch ins Zelt

19 Uhr Festausklang mit der Stadtkapelle Schongau

Mittwoch, 12. Juli

20 Uhr „Schluss mit frustig“, Kabarett mit Chris Böttcher

94. Lechgau-Trachtenfest

Freitag, 14. Juli

20 Uhr Bayerischer Tanzabend mit der „Schwindlig Blos“

und der „Dreieckmusi“ sowie den Stoffener

Goaßlschnalzern

Samstag, 15. Juli

20 Uhr Großer Gauheimatabend mit den

Plattlergruppen des Lechgaues

Sonntag, 16. Juli

7 Uhr Weckruf

9 Uhr Aufstellung zum Kirchenzug

9.30 Uhr Feldmesse am Wurzberg. Anschl. Frühschoppen

im Festzelt mit der Blaskapelle Hofstetten

13 Uhr Aufstellung zum Festzug

13.30 Uhr Großer Festzug durch das Dorf. Anschl. Ehrentänze

im Festzelt und auf der Freibühne

19 Uhr Festausklang mit der Blaskapelle Schwabsoien

– Lohnhäckseln

– Ankauf von häckselfähigem

Material

– Hackschnitzelverkauf

– Brennholz

– Forstmulcher

MANFRED SCHMID

Hoheneggstraße 35a · 86978 Hohenfurch

Telefon 08861-9099473 · Mobil 0163-7691309

juli / august 2017 | 71


JULI /


Veranstaltungskalender

1. Juli bis 31. August 2017

SCHONGAU

SA 01.07.

12.00 bis 23.00 Uhr

Schmankerlfest in der Altstadt

17.00 Uhr

Führung „Mit der Henkerstochter

durch das mittelalterliche Schongau“.

Treffpunkt am Rathaus. Kosten:

10 €. Infos unter 08861 / 214181

PEITING

14.00 Uhr

Oldtimer Rallye „Pfaffenwinkel

Classic“ mit Start am Hauptplatz

14.00 bis 16.00 Uhr

Führung an der Villa Rustica.

Spenden zum Erhalt der Anlage

erwünscht

16.00 Uhr

Sommerfest der Freiwilligen

Feuerwehr mit der Knappschaftskapelle

am Feuerwehrgerätehaus

HERZOGSÄGMÜHLE

17.00 Uhr

Serenade „vocalissimo meets pianissimo“

zum Dorffest im Rainer-

Endisch-Saal. Siehe Seite 19

HOHENPEISSENBERG

19.00 Uhr

Benefizkonzert des Ensembles

„Laetare“ in der Wallfahrtskirche

Mariä Himmelfahrt

ALTENSTADT

20.00 Uhr

Bezirkslandjugendtag mit

„Muckasäck“ im Festzelt

BURGGEN

8.00 bis 17.00 Uhr

Reitturnier am Reitplatz

ROTTENBUCH

19.30 Uhr

Lesung „Ois Sokrates“ mit Christian

Jungwirth im Kunstcafé am Tor.

Karten: 10 €

APFELDORF

19.00 Uhr

63. Gauschützenfest — Sternmarsch

und anschließender

Stimmungsabend im Festzelt

SCHONGAU

SO 02.07.

9.00 Uhr

Oldtimer Rallye „Pfaffenwinkel

Classic“ mit Start am Marienplatz

12.00 bis 23.00 Uhr

Schmankerlfest in der Altstadt

HERZOGSÄGMÜHLE

10.00 bis 20.00 Uhr

Dorffest am Dorfplatz. Siehe S. 19

ALTENSTADT

9.45 Uhr

Bezirkslandjugendtag mit Gottesdienst

und Festumzug am Festzelt

SCHWABSOIEN

14.00 bis 16.00 Uhr

Hammerschmiede-Museum

geöffnet. Eintritt frei

SCHWABBRUCK

19.30 Uhr

Kulturfrühling 2017 – Konzert

„Stefan Edelmann & Band“ im

Kuhstall. Karten: 15 € / 18 € (AK).

VVK unter www.schaeferivent.de

BURGGEN

8.00 bis 17.00 Uhr

Reitturnier am Reitplatz

WIES

19.00 Uhr

Musik im Pfaffenwinkel

Konzert mit Werken von Mozart

und Haydn in der Wieskirche.

www.musikimpfaffenwinkel.de

BAD BAYERSOIEN

17.00 bis 20.00 Uhr

Museum im Bierlinghaus

geöffnet. Eintritt: 2,50 €

20.00 Uhr

Sonntagskonzert der Blaskapelle

am Kirchplatz. Eintritt frei. Bei

schlechter Witterung im Dorfstadl

LUDENHAUSEN

11.00 Uhr

Sommerfest der Freiwilligen

Feuerwehr am Feuerwehrhaus

APFELDORF

9.30 Uhr

63. Gauschützenfest — Festgottesdienst,

Schützenzug und anschl.

Festausklang mit den Birkländer

Musikanten im Festzelt

SCHONGAU

MO 03.07.

10.00 bis 12.00 Uhr

SPRECHstunde „Demenz“ für alle

Betroffenen mit Doris Kettner in

der Holzhey-Seniorenstiftung.

Weitere Infos unter 0821 / 43019262

PEITING

15.00 Uhr

Vorlesestunde für Kinder in der

Gemeindebücherei

BAD BAYERSOIEN

18.00 Uhr

Schau-Torfstechen. Siehe Seite 40

SCHONGAU

DI 04.07.

14.00 Uhr

Führung durch die malerische

Altstadt. Treffpunkt am Rathaus.

Kosten: 4 €

LECHBRUCK

16.00 Uhr

Kinderkino „Sing“ in der Lechhalle.

Eintritt: 5 €

20.00 Uhr

Alphornblasen auf dem Floß am

Bootsverleih

ROTTENBUCH

11.00 Uhr

Schaukäsen auf der Schönegger

Käse-Alm

BAD BAYERSOIEN

20.15 Uhr

Theater „Gut versichert stirbt

sich’s leichter“, ein Lustspiel in

drei Akten im Gasthof Bayersoier

Hof. Karten: 9 €. VVK in der

Touristinfo

PEITING

MI 05.07.

8.30 bis 12.00 Uhr

Geführte Radtour nach Tannenberg.

Anmeldung unter

08861 / 6535

BURGGEN

14.30 Uhr

Seniorennachmittag im Café im

Roatherhaus

ROTTENBUCH

9.30 bis 11.00 Uhr

Intensivtraining „Pigdogging – für

alle, die einen Schweinehund

unter der Eckbank sitzen haben“

im Kunstcafé am Tor. Kosten: 5 €

BÖBING

14.30 Uhr

Kinderkino „Neues von Pettersson

und Findus“ in der Grundschule

SCHWANGAU

14.00 bis 23.00 Uhr

All-you-can-eat-Grillabend mit der

Brotzeitmusi im Schlossbrauhaus

ALTENSTADT

DO 06.07.

14.30 bis 16.00 Uhr

Treff für Menschen nach Schlaganfall,

deren Angehörige und

Interessierte bei Kaffee und Kuchen

zum Erfahrungsaustausch im

MIZ, Bürgerzentrum. Infos unter

08861 / 9091583

LECHBRUCK

20.00 Uhr

Dämmerschoppen mit den

Schönegger Almmusikanten im

Musikpavillon

> > > BLUTSPENDETERMINE IM ALTLANDKREIS

Di, 11. Juli 16.00 bis 20.00 Uhr Altenstadt, Grundschule

Fr, 14. Juli 16.00 bis 20.00 Uhr Peiting, Lentner-Grundschule

Fr, 18. Aug. 16.00 bis 20.00 Uhr Schongau, BRK-Haus

Mo, 21. Aug. 16.00 bis 20.00 Uhr Schongau, BRK-Haus

juli / august 2017 | 73


ROTTENBUCH

11.00 Uhr

Schaukäsen auf der Schönegger

Käse-Alm

12.30 Uhr

Führung entlang des Pfaffenwinkler

Milchwegs. Treffpunkt am

Eingang der Schönegger Käse-Alm.

Kosten: 5 € / 2,50 € (Kinder)

REICHLING

20.00 Uhr

6. Oberbayerisches Böllerschützentreffen

– Politischer

Abend mit Heimatminister Markus

Söder im Festzelt. Siehe Seite 70/71

SCHONGAU

FR 07.07.

7.30 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

16.00 Uhr

Führung durch die malerische

Altstadt. Treffpunkt am Rathaus.

Kosten: 4 €

16.00 bis 18.00 Uhr

Krebs-Selbsthilfegruppe „Funktionsgymnastik

– wie bleibt man im

Alter länger fit?“ mit Antonia Hutterer

im Evangelischen Pfarrheim

PEITING

8.30 bis 12.00 Uhr

Bauernmarkt am Hauptplatz

SACHSENRIED

19.30 Uhr

Sonnwendfeuer am Sportplatz

BERNBEUREN

20.00 Uhr

Preisschafkopfen des Fischereivereins

am Haslacher See

LECHBRUCK

10.30 Uhr

Wanderung „Folgen Sie den

Spuren der Flößer“. Treffpunkt am

Rathaus. Anmeldung (bis Do. 16.30

Uhr) unter 08862 / 987830

BAD BAYERSOIEN

18.00 Uhr

Lichterfest mit der Musikkapelle

in der Brandstatt

REICHLING

21.00 Uhr

6. Oberbayerisches Böllerschützentreffen

– Konzert der

„Bloody Chicken Heads“ im

Festzelt. Siehe Seite 70/71

SCHONGAU

SA 08.07.

10.00 bis 19.00 Uhr

Pfaffenwinkel Gewerbeschau im

Eissportzentrum. Siehe Seite 28/29

19.30 Uhr

Benefizkonzert in der Stadtpfarrkirche

Mariä Himmelfahrt. Siehe

Seite 30

PEITING

14.00 bis 16.00 Uhr

Führung an der Villa Rustica.

Spenden zum Erhalt der Anlage

erwünscht

HOHENFURCH

19.00 Uhr

90 Jahre SV – Festabend im Zelt

am Sportplatz

SCHWABSOIEN

19.00 Uhr

Grillfest der Schützen in Schmids

Stadel

BURGGEN

19.00 Uhr

Sommernachtsfest des MCB mit

der Musikapelle im MCB-Stadl

ROTTENBUCH

18.00 Uhr

Grillfest der Ski-Rad-Lauf Abteilung

am Campingplatz

BAD BAYERSOIEN

7.00 bis 16.00 Uhr

Flohmarkt am Festplatz

REICHLING

20.00 Uhr

6. Oberbayerisches Böllerschützentreffen

– Stimmungsabend

mit der „Radler-Band“ im

Festzelt. Siehe Seite 70/71

SCHONGAU

SO 09.07.

10.00 bis 18.00 Uhr

Pfaffenwinkel Gewerbeschau im

Eissportzentrum. Siehe Seite 28/29

PEITING

11.15 Uhr

Lech-Cup der C-Jugend am Sportplatz.

Siehe Seite 58/59

HERZOGSÄGMÜHLE

9.00 bis 12.00 Uhr

Tauschtag für Briefmarken und

Münzen in der Deckerhalle

HOHENFURCH

9.45 Uhr

90 Jahre SV – Messe, Frühschoppen

und Familienolympiade am

Festzelt

RETTENBACH

10.15 Uhr

Sommerfest des St. Georgshofs

mit Gottesdienst unter freiem

Himmel und musikalischer Unterhaltung.

Siehe Seite 30

STEINGADEN

9.00 bis 12.00 Uhr

St. Ulrichsritt zum Kreuzberg.

Treffpunkt am Marktplatz

WIES

19.00 Uhr

Festlicher Sommer in der Wies –

Konzert mit Werken von Beethoven

und Schubert in der Wieskirche.

Karten: 26 bis 42 €. Tickets

unter www.wieskonzerte.de

BAD BAYERSOIEN

20.00 Uhr

Sonntagskonzert der Musikkapelle

Altenau am Kirchplatz. Eintritt

frei. Bei schlechter Witterung im

Dorfstadl

74 | der altlandkreis

/


REICHLING

9.45 Uhr

6. Oberbayerisches Böllerschützentreffen

– Kirchenzug

mit anschließender Feldmesse,

Böllerschießen und Ausklang im

Festzelt. Siehe Seite 70/71

SCHWANGAU

19.00 bis 23.00 Uhr

Romantisches Vollmondschwimmen

in der Kristalltherme

LECHBRUCK

MO 10.07.

17.00 Uhr

Führung durch Lechbruck mit

der Ratschkatl. Treffpunkt am

Rathaus. Kosten: 5 € / 3 € (Kinder).

Anmeldung (bis Mo, 12 Uhr) unter

08862 / 987830

ROTTENBUCH

9.30 bis 11.00 Uhr

Intensivtraining „Pigdogging – für

alle, die einen Schweinehund

unter der Eckbank sitzen haben“

im Kunstcafé am Tor. Kosten: 5 €

BAD BAYERSOIEN

18.00 Uhr

Schau-Torfstechen. Treffpunkt am

Stadl. Siehe Seite 40/41

SCHONGAU

DI 11.07.

14.00 Uhr

Führung durch die malerische

Altstadt. Treffpunkt am Rathaus.

Kosten: 4 €

ALTENSTADT

15.00 Uhr

Treffen der Caritas-Aktiv-Senioren

am Basilika-Parkplatz

15.30 Uhr

Kinderkino in der Bücherei

16.00 bis 20.00 Uhr

Blutspenden in der Grundschule

BERNBEUREN

14.30 Uhr

Rentnerhoagart in der Honeleshofstube

des Auerbergmuseums

LECHBRUCK

20.00 Uhr

Alphornblasen auf dem Floß am

Bootsverleih

ROTTENBUCH

11.00 Uhr

Schaukäsen auf der Schönegger

Käse-Alm

BAD BAYERSOIEN

20.15 Uhr

Theater „Der sanfte Tyran“, eine

Komödie von Ulla Kling im Gasthof

Bayersoier Hof. Karten: 9 €.

VVK in der Touristinfo

APFELDORF

19.30 Uhr

Handarbeitstreffen in der Schlossbergstube

PEITING

MI 12.07.

18.00 bis 19.30 Uhr

Jahreskonzert der Peitinger Musiklehrer

im Sparkassensaal

HERZOGSÄGMÜHLE

19.30 Uhr

Klassik-Konzert mit Werken

von Mendelssohn Bartholdy im

Rainer-Endisch-Saal

SCHWABSOIEN

14.00 Uhr

Sommerfest der Senioren im

Zollhaus

REICHLING

20.00 Uhr

6. Oberbayerisches Böllerschützentreffen

– Kabarett

„Schluss mit frustig“ von Chris Boettcher

im Festzelt. Siehe Seite 70

SCHWANGAU

14.00 bis 23.00 Uhr

All-you-can-eat-Grillabend mit

der Brotzeitmusi im Schlossbrauhaus

LECHBRUCK

DO 13.07.

9.00 Uhr

Jahrmarkt vor dem Rathaus

20.00 Uhr

Dämmerschoppen mit der „50+

Band“ im Musikpavillon

ROTTENBUCH

11.00 Uhr

Schaukäsen auf der Schönegger

Käse-Alm

12.30 Uhr

Führung entlang des Pfaffenwinkler

Milchwegs. Treffpunkt am

Eingang der Schönegger Käse-Alm.

Kosten: 5 € / 2,50 € (Kinder)

WILDSTEIG

15.30 Uhr

Kinderkino im Sportheim

SCHONGAU

FR 14.07.

7.30 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

12.00 bis 23.00 Uhr

Kunst- und Kuriositätenmarkt am

Marienplatz

16.00 Uhr

Führung durch die malerische

Altstadt. Treffpunkt am Rathaus.

Kosten: 4 €

PEITING

16.00 bis 20.00 Uhr

Blutspenden in der Lentner-

Grundschule

BIRKLAND

18.00 Uhr

Dorffest mit AH-Fußballblitzturnier

und Fete am Fußballplatz

SCHWABBRUCK

20.00 Uhr

50 Jahre TSV – Kabarett „Des wird

scho no“ von Roland Hefter im

Festzelt. Einlass ab 18 Uhr. Karten:

13 €. VVK in der Bäckerei Feustle, im

Sportheim und bei den Schongauer

Nachrichten. Siehe Seite 56/57

LECHBRUCK

10.30 Uhr

Wanderung „Folgen Sie den

Spuren der Flößer“. Treffpunkt am

Rathaus. Anmeldung (bis Do. 16.30

Uhr) unter 08862 / 987830

19.30 Uhr

Italienische Nacht im Hotel Auf

der Gsteig. Kosten: 29,50 €. Reservierung

unter 08862 / 98770

WIES

20.00 Uhr

Kirchenkonzert des Orchesters

„Concertino Augsburg“ in der

Wieskirche

WILDSTEIG

17.00 Uhr

Nachbarschaftsturnier am Sportgelände

BAD BAYERSOIEN

17.30 bis 18.30 Uhr

Historische Tunnelführung mit

landwirtschaftlichem Museum.

Treffpunkt am Lötschmüllerhof.

Kosten: 2 €. Infos unter 08845 / 204

REICHLING

20.00 Uhr

94. Lechgau-Trachtenfest –

Bayerischer Tanzabend mit der

„Schwindlig Blos“, der „Dreieckmusi“

und den „Stoffener

Goaßlschnalzern“ im Festzelt.

Siehe Seite 68/69

SCHONGAU

SA 15.07.

12.00 bis 23.00 Uhr

Kunst- und Kuriositätenmarkt am

Marienplatz

PEITING

12.00 bis 14.00 Uhr

Country-Sommerfest des Kleingartenvereins

am Vereinsgelände.

Anmeldung unter 08861 / 258635

14.00 bis 16.00 Uhr

Führung an der Villa Rustica.

Spenden erwünscht

BIRKLAND

20.00 Uhr

Dorffest mit „Rigoros“ am Fußballplatz.

Eintritt frei

ALTENSTADT

18.00 Uhr

Open Air „esconova“ im Freibad.

Karten: 10 €. Ausweichtermin: 29.7.,

www.esconova.com.

SCHWABBRUCK

9.00 bis 19.00 Uhr

50 Jahre TSV – Sportturniere der

verschiedenen Abteilungen am

Sportplatz. Ab 20 Uhr Weinfest

mit der Schwabsoier Blaskapelle.

Siehe Seite 56/57

STEINGADEN

20.30 Uhr

Freilichttheater „Die Anstifter“ im

Fohlenhof. Einlass ab 19.30 Uhr.

Karten: 24 €. Siehe www.theatersteingaden.de

und Seite 20-22

juli / august 2017 | 75


BAD BAYERSOIEN

18.00 Uhr

Serenade mit dem Lech-Wertach-

Orchester und dem Orchester

junger Talente im Parkhotel. VVK

im Parkhotel

REICHLING

20.00 Uhr

94. Lechgau-Trachtenfest – Großer

Gauheimatabend mit Plattlergruppen

des Lechgaus im Festzelt.

Siehe Seite 68/69

SCHWABSOIEN

14.00 bis 16.00 Uhr

Hammerschmiede-Museum geöffnet.

Eintritt frei

SCHWABBRUCK

8.45 Uhr

50 Jahre TSV – Kirchenumzug

und Messe am Sportplatz. Ab 14

Uhr sportlicher Nachmittag am

Sportplatz. Siehe Seite 56/57

LECHBRUCK

Aufstellung zum Festumzug mit

Messe und anschließendem

Frühschoppen und Festausklang

im Festzelt. Siehe Seite 68/69

SCHONGAU

MO 17.07.

10.00 bis 12.00 Uhr

SPRECHstunde „Demenz“ für alle

Betroffenen mit Doris Kettner in

der Holzhey-Seniorenstiftung.

Weitere Infos unter 0821 / 43019262

KINSAU

13.00 bis 21.00 Uhr

Tag der offenen Tür bei Optik

Funk im Gewerbegebiet. Siehe

Seite 14/15

SCHONGAU

SO 16.07.

12.00 bis 23.00 Uhr

Kunst- und Kuriositätenmarkt am

Marienplatz

PEITING

6.30 bis 16.30 Uhr

34. Pfaffenwinkelrundfahrt. Start

und Ziel ist die Eissporthalle.

Anmeldung unter www.pfaffenwinkelradrundfahrt.de

HOHENPEISSENBERG

13.00 Uhr

2. Aktionstag „Buntes Treiben“

des Netzwerks Gartenwinkel-Pfaffenwinkel.

Teilnehmenden Gärten

auf www.gartenwinkel-pfaffenwinkel.de

und Seite 30

STEINGADEN

13.00 Uhr

2. Aktionstag „Buntes Treiben“

des Netzwerks Gartenwinkel-Pfaffenwinkel.

Infos zu teilnehmenden

Gärten auf www.gartenwinkelpfaffenwinkel.de

und Seite 30

WIES

19.00 Uhr

Musik im Pfaffenwinkel – Konzert

mit Werken von Mendelssohn

Bartholdy und Rossini in der

Wieskirche. Weitere Infos unter

www.musikimpfaffenwinkel.de

ROTTENBUCH

9.30 bis 11.00 Uhr

Intensivtraining „Pigdogging – für

alle, die einen Schweinehund

unter der Eckbank sitzen haben“

im Kunstcafé am Tor. Kosten: 5 €

BAD BAYERSOIEN

18.00 Uhr

Schau-Torfstechen. Treffpunkt am

Stadl. Siehe Seite 40/41

SCHONGAU

DI 18.07.

14.00 Uhr

Führung durch die malerische

Altstadt. Treffpunkt am Rathaus.

Kosten: 4 €

LECHBRUCK

16.00 Uhr

Orgelmusik und Meditation in der

Wallfahrtskirche. Eintritt frei, Spenden

zugunsten der Bürgerstiftung

HERZOGSÄGMÜHLE

13.00 Uhr

Konzerteinführung „Italia – sempre

la musica“ in der Deckerhalle

BIRKLAND

10.30 Uhr

Dorffest mit Feldgottesdienst,

Mittagessen und Volleyballturnier

am Fußballplatz

BAD BAYERSOIEN

11.30 Uhr

Jazzbrunch mit der „Time Travel

Agency“ im Parkhotel. VVK im

Parkhotel

20.00 Uhr

Sonntagskonzert des Orchsters

Kurzweil am Kirchplatz. Eintritt

frei. Bei schlechter Witterung im

Dorfstadl

REICHLING

9.00 Uhr

94. Lechgau-Trachtenfest –

20.00 Uhr

Alphornblasen auf dem Floß am

Bootsverleih

ROTTENBUCH

11.00 Uhr

Schaukäsen auf der Schönegger

Käse-Alm

BAD BAYERSOIEN

20.15 Uhr

Theater „Gut versichert stirbt

sich’s leichter“, ein Lustspiel in 3

Akten im Gasthof Bayersoier Hof.

Karten: 9 €. VVK in der Touristinfo

/

76 | der altlandkreis


SCHONGAU

MI 19.07.

19.30 Uhr

Big-Band-Konzert der Musikschule

in der Aula des Gymnasiums

PEITING

18.00 Uhr

Bürgerfest am unteren Hauptplatz

SCHWANGAU

14.00 bis 23.00 Uhr

All-you-can-eat-Grillabend mit der

Brotzeitmusi im Schlossbrauhaus

PEITING

DO 20.07.

18.00 Uhr

Bürgerfest am unteren Hauptplatz

LECHBRUCK

20.00 Uhr

Dämmerschoppen mit der Musikapelle

im Musikpavillon

STEINGADEN

20.30 Uhr

Freilichttheater „Die Anstifter“ im

Fohlenhof. Einlass ab 19.30 Uhr.

Karten: 24 €. Siehe www.theatersteingaden.de

und Seite 20-22

ROTTENBUCH

11.00 Uhr

Schaukäsen auf der Schönegger

Käse-Alm

12.30 Uhr

Führung entlang des Pfaffenwinkler

Milchwegs. Treffpunkt an der

Schönegger Käse-Alm.

SCHONGAU

FR 21.07.

7.30 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

16.00 Uhr

Führung durch die malerische

Altstadt. Treffpunkt am Rathaus.

Kosten: 4 €

PEITING

18.00 Uhr

Bürgerfest am unteren Hauptplatz

LECHBRUCK

10.30 Uhr

Wanderung „Folgen Sie den

Spuren der Flößer“. Treffpunkt am

Rathaus. Anmeldung (bis Do. 16.30

Uhr) unter 08862 / 987830

STEINGADEN

20.30 Uhr

Freilichttheater „Die Anstifter“ im

Fohlenhof. Einlass ab 19.30 Uhr.

Karten: 24 €. Siehe www.theatersteingaden.de

und Seite 20-22

APFELDORF

19.00 Uhr

Lechrainpokal der Eisstockschützen

am Sportgelände

SCHONGAU

SA 22.07.

17.00 bis 23.00 Uhr

Sommerfest und Tag der offenen

Tür des Pfadfinderstamms Lech-

Scout am Köhlerstadl

PEITING

14.00 bis 16.00 Uhr

Führung an der Villa Rustica.

Spenden zum Erhalt der Anlage

erwünscht

18.00 Uhr

Bürgerfest am unteren Hauptplatz

HOHENFURCH

19.00 Uhr

Beachparty des SV am Eisplatz

STEINGADEN

10.00 bis 20.00 Uhr

Sommermarkt mit verschiedenen

Ständen und Livemusik in Brandach

am Obstgarten am Badesee.

Siehe Seite 19

20.30 Uhr

Freilichttheater „Die Anstifter“ im

Fohlenhof. Einlass ab 19.30 Uhr.

Karten: 24 €. Siehe www.theatersteingaden.de

und Seite 20-22

WIES

19.30 Uhr

Konzert der Werkgemeinschaft mit

Werken von Carl Maria von Weber

in der Wieskirche. Eintritt frei

ROTTENBUCH

18.00 Uhr

Grillfest der Schützen am Campingplatz

WILDSTEIG

20.00 Uhr

Freundschaftsfest mit der

Partnergemeinde Oulmes in der

Gemeindehalle

REICHLING

13.00 bis 20.00 Uhr

Lech-Cup der Erwachsenen am

Sportplatz

ROTT

19.00 Uhr

Seefest am Seehäusl

EPFACH

13.00 Uhr

Sportfest für Jedermann mit anschl.

Weinfest am Sportplatz

SCHONGAU

SO 23.07.

9.00 bis 14.00 Uhr

6. ARGI+ Triathlon. Treffpunkt am

Ballenhaus. Siehe www.triteam.de

PEITING

10.00 Uhr

Bürgerfest am unteren Hauptplatz

ALTENSTADT

11.00 Uhr

Orgelmatinée in der Basilika

BERNBEUREN

15.00 bis 17.00 Uhr

Golf-Schnupperkurs am Golfplatz

Stenz. Weitere Infos und Anmeldung

unter www.golfplatz-stenz.de

RETTENBACH

10.30 Uhr

Magdalenenfest am Weichberg

STEINGADEN

10.00 bis 18.00 Uhr

Sommermarkt mit verschiedenen

Ständen und Livemusik in Brandach

am Obstgarten am Badesee.

Siehe Seite 19

WIES

19.00 Uhr

Festlicher Sommer in der Wies –

Konzert mit Werken von Mozart

und Dubra in der Wieskirche.

Karten: 26 bis 42 €. Tickets unter

www.wieskonzerte.de

BAD BAYERSOIEN

20.00 Uhr

Sonntagskonzert der Blaskapelle

am Kirchplatz. Eintritt frei. Bei

schlechter Witterung im Dorfstadl

POLLING

16.00 Uhr

Musik im Pfaffenwinkel – Konzert

von „Jungen Künstlern und Alten

Meistern“ im Bibliotheksaal.

www.musikimpfaffenwinkel.de

LECHBRUCK

MO 24.07.

17.00 Uhr

Führung durch Lechbruck mit

der Ratschkatl. Treffpunkt am

Rathaus. Kosten: 5 € / 3 € (Kinder).

Anmeldung (bis Mo, 12 Uhr) unter

08862 / 987830

ROTTENBUCH

9.30 bis 11.00 Uhr

Intensivtraining „Pigdogging – für

alle, die einen Schweinehund

unter der Eckbank sitzen haben“

im Kunstcafé am Tor. Kosten: 5 €

BAD BAYERSOIEN

18.00 Uhr

Schau-Torfstechen. Siehe Seite 40

SCHONGAU

DI 25.07.

14.00 Uhr

Führung durch die malerische

Altstadt. Treffpunkt am Rathaus.

Kosten: 4 €

LECHBRUCK

20.00 Uhr

Alphornblasen auf dem Floß am

Bootsverleih

ROTTENBUCH

11.00 Uhr

Schaukäsen auf der Schönegger

Käse-Alm

WILDSTEIG

21.00 Uhr

Jakobifeuer auf Mühlegg

BAD BAYERSOIEN

20.15 Uhr

Theater „Der sanfte Tyran“, eine

Komödie von Ulla Kling im Gasthof

Bayersoier Hof. Karten: 9 €.

VVK in der Touristinfo

juli / august 2017 | 77


PEITING

MI 26.07.

19.30 Uhr

EM-Stammtisch „EM — effektiv

miteinander zu jeder Jahreszeit“

im Gasthaus Buchberger

BÖBING

14.30 Uhr

Kinderkino „Der kleine Nick

macht Ferien“ in der Grundschule

LECHBRUCK

DO 27.07.

20.00 Uhr

Dämmerschoppen mit der Musikkapelle

aus Wald im Musikpavillon

STEINGADEN

20.30 Uhr

Freilichttheater „Die Anstifter“ im

Fohlenhof. Einlass ab 19.30 Uhr.

Karten: 24 €. Siehe Seite 20-22

www.theater-steingaden.de

ROTTENBUCH

11.00 Uhr

Schaukäsen auf der Schönegger

Käse-Alm

12.30 Uhr

Führung entlang des Pfaffenwinkler

Milchwegs. Treffpunkt am

Eingang der Schönegger Käse-Alm.

Kosten: 5 € / 2,50 € (Kinder)

www.boeglmueller.com

SCHWANGAU

14.00 bis 23.00 Uhr

All-you-can-eat-Grillabend mit der

Brotzeitmusi im Schlossbrauhaus

SCHONGAU

FR 28.07.

7.30 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

16.00 Uhr

Führung durch die malerische

Altstadt. Treffpunkt am Rathaus.

Kosten: 4 €

PEITING

17.00 Uhr

Führung durch den Walderlebnispfad

mit Hans Wörnzhofer.

Treffpunkt am Schützenhaus.

Anmedlung unter 08861 / 6535

19.00 Uhr

Öffentliches Treffen der Peitinger

Heimatfreunde im Gasthof

Dragoner

19.00 bis 23.00 Uhr

Lange Badenacht im Wellenfreibad.

Nur bei trockenem Wetter

HOHENPEISSENBERG

16.00 Uhr

Grillfest der Krebs-Selbsthilfegruppe

am Fußballplatz. Geschirr

ist selbst mitzubringen

SCHWABSOIEN

20.00 Uhr

Beachparty des Sportvereins am

Festplatz. Ausweichtermin: 4.8.

LECHBRUCK

10.30 Uhr

Wanderung „Folgen Sie den

Spuren der Flößer“. Treffpunkt am

Rathaus. Anmeldung (bis Do. 16.30

Uhr) unter 08862 / 987830

14.00 Uhr

Figurentheater „Pettersson & Findus“

in der Lechhalle. Eintritt: 5 €

17.00 Uhr

Wild-Kräuter entdecken mit

Gertrud Fischer. Treffpunkt bei

Landlust im Flößerhaus

20.30 Uhr

Open-Air Kino „Willkommen bei

den Hartmanns“ am Bootshafen.

Eintritt: 7 € / 5 € (Kinder). Bei

schlechtem Wetter in der Lechhalle

STEINGADEN

20.30 Uhr

Freilichttheater „Die Anstifter“ im

Fohlenhof. Einlass ab 19.30 Uhr.

Karten: 24 €. Siehe Seite 20–22

www.theater-steingaden.de

ROTTENBUCH

10.00 bis 17.00 Uhr

Flohmarkt am Fohlenhof

20.30 Uhr

Serenade „Klassische Musik –

einmal ganz anders“ im Engelhof.

Eintritt frei

BÖBING

14.00 Uhr

Spielenachmittag für Kinder am

Lugenauer See

BAD BAYERSOIEN

8.00 Uhr

26. Fünfkampf für Mannschaften

am Festzelt. Anmeldung unter

www.esv-bad-bayersoien.de

17.30 bis 18.30 Uhr

Historische Tunnelführung mit

landwirtschaftlichem Museum.

Treffpunkt am Lötschmüllerhof.

Kosten: 2 €. Infos unter 08845 / 204

APFELDORF

19.30 Uhr

Handarbeitstreffen in der Schlossbergstube

SCHONGAU

Gsteig 1 · 86983 Lechbruck am See · Tel. 0 88 62-98 77-0 · info@aufdergsteig.de · www.aufdergsteig.de

78 | der altlandkreis

SA 29.07.

17.00 Uhr

Führung „Mit der Henkerstochter

durch das mittelalterliche Schongau“.

Treffpunkt am Rathaus. Kosten:

10 €. Infos unter 08861 / 214181

19.00 Uhr

Musik zum Tagesausklang in der

Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt

PEITING

14.00 bis 16.00 Uhr

Führung an der Villa Rustica.

Spenden zum Erhalt der Anlage

erwünscht

BERNBEUREN

10.00 Uhr

Menschenkicker-Turnier am

Sportplatz

LECHBRUCK

11.00 Uhr

Sommerfest des Snookerclubs im

Haus der Vereine

STEINGADEN

20.30 Uhr

Freilichttheater „Die Anstifter“ im

Fohlenhof. Einlass ab 19.30 Uhr.

Karten: 24 €. Siehe Seite 20-22

www.theater-steingaden.de

ROTTENBUCH

18.00 Uhr

Grillfest des Fischervereins am

Campingplatz

BAD BAYERSOIEN

8.00 Uhr

26. Fünfkampf für Mannschaften

am Festzelt. Anmeldung unter

www.esv-bad-bayersoien.de

APFELDORF

14.00 Uhr

Schmankerltag am Kirchplatz. Ab

15 Uhr Unterhaltung durch die

Trachtenkapelle. Siehe Seite 18

SCHWANGAU

18.00 Uhr

Ladysnight in der Kristalltherme

PEITING

SO 30.07.

18.00 Uhr

Sommerfest des CSU-Ortsverbandes

in der Zechenschenke

Zauberhafte Momente mit besten Aussichten ...

/


ALTENSTADT

11.00 Uhr

Orgelmatinée in der Basilika

STEINGADEN

8.00 bis 16.00 Uhr

Flohmarkt im Zimmerstadel.

Aufbau ab 7 Uhr. Keine Anmeldung

erforderlich

BAD BAYERSOIEN

ROTTENBUCH

11.00 Uhr

Schaukäsen auf der Schönegger

Käse-Alm

BAD BAYERSOIEN

20.15 Uhr

Theater „Gut versichert stirbt sich’s

leichter“, ein Lustspiel in drei

Akten im Gasthof Bayersoier Hof.

Karten: 9 €. VVK in der Touristinfo

STEINGADEN

20.30 Uhr

Freilichttheater „Die Anstifter“ im

Fohlenhof. Einlass ab 19.30 Uhr.

Karten: 24 €. Siehe Seite 20-22

www.theater-steingaden.de

ROTTENBUCH

11.00 Uhr

Schaukäsen auf der Schönegger

Käse-Alm

19.30 Uhr

Barbecue-Grillabend im Hotel

Auf der Gsteig. Kosten: 29,50 €.

Reservierung unter 08862 / 98770

STEINGADEN

20.30 Uhr

Freilichttheater „Die Anstifter“ im

Fohlenhof. Einlass ab 19.30 Uhr.

Karten: 24 €. Siehe Seite 20-22

www.theater-steingaden.de

Schwangau

20.00 Uhr

Sonntagskonzert der Blaskapelle

am Kirchplatz. Eintritt frei. Bei

schlechter Witterung im Dorfstadl

WIES

MO 31.07.

17.00 Uhr

Konzert der Werkgemeinschaft

mit Werken von Antonin Dvorák in

der Wieskirche. Eintritt frei

ROTTENBUCH

9.30 bis 11.00 Uhr

Intensivtraining „Pigdogging – für

alle, die einen Schweinehund

unter der Eckbank sitzen haben“

im Kunstcafé am Tor. Kosten: 5 €

BAD BAYERSOIEN

14.00 bis 21.00 Uhr

Streetsoccer des Kreisjugendrings

am Sportplatz. Von 14 bis 17 Uhr

für 8 bis 14-Jährige. Ab 17 Uhr für

Kinder ab 15 Jahren

18.00 Uhr

Schau-Torfstechen. Treffpunkt am

Stadl. Siehe Seite 40/41

LECHBRUCK

DI 01.08.

20.00 Uhr

Alphornblasen auf dem Floß am

Bootsverleih

PEITING

MI 02.08.

9.00 bis 18.00 Uhr

Gesundheitstag der Krankenhaus

GmbH im Wellenbad. Eintritt frei,

Siehe S. 18, www.gesundin.bayern

BURGGEN

14.30 Uhr

Seniorennachmittag im Café im

Roatherhaus

BAD BAYERSOIEN

20.00 Uhr

Fledermaus-Führung für Kinder

und Jugendliche. Siehe Seite 64/65

SCHWANGAU

14.00 bis 23.00 Uhr

All-you-can-eat-Grillabend mit der

Brotzeitmusi im Schlossbrauhaus

ALTENSTADT

DO 03.08.

14.30 bis 16.00 Uhr

Treff für Menschen nach Schlaganfall,

deren Angehörige und Interessierte

zum Erfahrungsaustausch

im MIZ, Bürgerzentrum. Infos unter

08861 / 9091583

LECHBRUCK

20.00 Uhr

Dämmerschoppen mit der Musikkapelle

im Musikpavillon

12.30 Uhr

Führung entlang des Pfaffenwinkler

Milchwegs. Treffpunkt am

Eingang der Schönegger Käse-Alm.

Kosten: 5 € / 2,50 € (Kinder)

19.00 Uhr

Konzert von „OhneBernd“ im

Kunstcafé am Tor. Eintritt frei

SCHONGAU

FR 04.08.

7.30 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

12.00 bis 00.00 Uhr

Historischer Markt am Volksfestplatz.

Siehe Seite 50/51

16.00 Uhr

Führung durch die malerische

Altstadt. Treffpunkt am Rathaus.

Kosten: 4 €

PEITING

8.30 bis 12.00 Uhr

Bauernmarkt am Hauptplatz

9.30 bis 12.30 Uhr

Familienwanderung „Zauberkräuter

aus der Ammeraue“

mit Ute Jahn. Anmeldung unter

01520 / 1946520 und ute.waldgeister@gmail.com

LECHBRUCK

10.30 Uhr

Wanderung „Folgen Sie den

Spuren der Flößer“. Treffpunkt am

Rathaus. Anmeldung (bis Do. 16.30

Uhr) unter 08862 / 987830

BAD BAYERSOIEN

17.00 Uhr

„Bad Bayersoien in Flammen“

am Soier See. Karten: 9 €. Nur

Abendkasse. Ausweichtermine: 5.8.

und 6.8.

SCHONGAU

SA 05.08.

10.30 und 14.30 Uhr

Erlebnis-Floßfahrten am Lechsee.

Siehe Seite 8

12.00 bis 00.00 Uhr

Historischer Markt am Volksfestplatz.

Siehe Seite 50/51

17.00 Uhr

Führung „Anna Gerberin — die

Bürgersfrau zwischen Huren und

Henker“. Kosten: 5 €. Anmeldung

unter 08861 / 214181

PEITING

14.00 bis 16.00 Uhr

Führung an der Villa Rustica.

Spenden erwünscht

16.00 Uhr

Fischerfest am Deutensee

LECHBRUCK

10.00 bis 22.00 Uhr

Flößermarkt am Rathaus

STEINGADEN

20.30 Uhr

Freilichttheater „Die Anstifter“ im

Fohlenhof. Einlass ab 19.30 Uhr.

juli / august 2017 | 79

Bräustüberl und Biergarten mit

Blick auf die Königsschlösser

Brauerei l Saal l Die Brandmeisterei

Kinderspielbereich l SKY-Sportsbar

SchlossGolf l Micro-Bowlingbahn

Gipsmühlweg 5

87645 Schwangau

Tel. 08362/92 64 68 - 0

www.schlossbrauhaus.de


Karten: 24 €. Siehe Seite 20-22

www.theater-steingaden.de

ROTT

19.00 Uhr

Grillfest des Trachtenvereins an

der Trachtenhütte

KINSAU

13.00 Uhr

Flohmarkt in der Herzogstraße

SCHONGAU

SO 06.08.

10.30 und 14.30 Uhr

Erlebnis-Floßfahrten am Lechsee.

Siehe Seite 8

12.00 bis 00.00 Uhr

Historischer Markt am Volksfestplatz.

Siehe Seite 50/51

17.00 Uhr

Führung „Anna Gerberin — die

Bürgersfrau zwischen Huren und

Henker“. Kosten: 5 €. Anmeldung

unter 08861 / 214181

PEITING

10.00 Uhr

Fischerfest am Deutensee

ALTENSTADT

11.00 Uhr

Orgelmatinée in der Basilika

SCHWABSOIEN

14.00 bis 16.00 Uhr

Hammerschmiede-Museum

geöffnet. Eintritt frei

LECHBRUCK

10.00 bis 18.00 Uhr

Flößermarkt am Rathaus

ROTTENBUCH

11.00 Uhr

Gartenfest des Trachtenvereins

am Fohlenhof

BAD BAYERSOIEN

17.00 bis 20.00 Uhr

Museum im Bierlinghaus

geöffnet. Eintritt: 2,50 €

SCHONGAU

MO 07.08.

10.00 bis 12.00 Uhr

SPRECHstunde „Demenz“ für alle

Betroffenen mit Doris Kettner in

der Holzhey-Seniorenstiftung.

Weitere Infos unter 0821 / 43019262

12.00 bis 00.00 Uhr

Historischer Markt am Volksfestplatz.

Siehe Seite 50/51

16.30 Uhr

Kinderführung „Mit dem Spießbürger

auf die Stadtmauer und in

den Polizeidienerturm“. Kosten:

3 €. Für Kinder von 8 bis 12 Jahren.

Anmeldung unter 08861 / 214181

PEITING

15.00 Uhr

Vorlesestunde für Kinder in der

Gemeindebücherei

LECHBRUCK

17.00 Uhr

Führung durch Lechbruck mit

der Ratschkatl. Treffpunkt am

Rathaus. Kosten: 5 € / 3 € (Kinder).

Anmeldung (bis Mo, 12 Uhr) unter

08862 / 987830

WIES

18.00 Uhr

Konzert der Werkgemeinschaft

mit Werken von Luigi Cherubini in

der Wieskirche. Eintritt frei

ROTTENBUCH

9.30 bis 11.00 Uhr

Intensivtraining „Pigdogging – für

alle, die einen Schweinehund

unter der Eckbank sitzen haben“

im Kunstcafé am Tor. Kosten: 5 €

BAD BAYERSOIEN

18.00 Uhr

Schau-Torfstechen. Treffpunkt am

Stadl. Siehe Seite 40/41

SCHWANGAU

19.00 bis 23.00 Uhr

Romantisches Vollmondschwimmen

in der Kristalltherme

SCHONGAU

DI 08.08.

12.00 bis 00.00 Uhr

Historischer Markt am Volksfestplatz.

Siehe Seite 50/51

BERNBEUREN

14.30 Uhr

Rentnerhoagart in der Honeleshofstube

des Auerbergmuseums

LECHBRUCK

20.00 Uhr

Alphornblasen auf dem Floß am

Bootsverleih

ROTTENBUCH

11.00 Uhr

Schaukäsen auf der Schönegger

Käse-Alm

APFELDORF

19.30 Uhr

Handarbeitstreffen in der Schlossbergstube

SCHONGAU

MI 09.08.

12.00 bis 00.00 Uhr

Historischer Markt am Volksfestplatz.

Siehe Seite 50/51

16.30 Uhr

Kinderführung „Entdecke Schongau

mit dem Hexenkind Hagasua“.

Kosten: 3,50 €. Für Kinder

von 5 bis 9 Jahren. Anmeldung

unter 08861 / 214181

LECHBRUCK

14.00 Uhr

Figurentheater „Räuber Hotzenplotz“

in der Lechhalle. Eintritt: 5 €

20.30 Uhr

Open-Air Kino „Bob der Streuner“

am Bootsverleih. Eintritt: 7 € / 5 €

(Kinder). Bei schlechtem Wetter in

der Lechhalle

SCHWANGAU

14.00 bis 23.00 Uhr

All-you-can-eat-Grillabend mit der

Brotzeitmusi im Schlossbrauhaus

SCHONGAU

DO 10.08.

12.00 bis 00.00 Uhr

Historischer Markt am Volksfestplatz.

Siehe Seite 50/51

LECHBRUCK

20.00 Uhr

Dämmerschoppen mit der Musikkapelle

im Musikpavillon

ROTTENBUCH

11.00 Uhr

Schaukäsen auf der Schönegger

Käse-Alm

12.30 Uhr

Führung entlang des Pfaffenwinkler

Milchwegs. Treffpunkt am

Eingang der Schönegger Käse-Alm.

Kosten: 5 € / 2,50 € (Kinder)

BAD BAYERSOIEN

20.15 Uhr

Theater „Der sanfte Tyran“, eine

Komödie von Ulla Kling im Gasthof

Bayersoier Hof. Karten: 9 €.

VVK in der Touristinfo

SCHONGAU

FR 11.08.

7.30 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

12.00 bis 00.00 Uhr

Historischer Markt am Volksfestplatz.

Siehe Seite 50/51

16.00 Uhr

Führung durch die malerische

Altstadt. Treffpunkt am Rathaus.

Kosten: 4 €

LECHBRUCK

10.30 Uhr

Wanderung „Folgen Sie den

Spuren der Flößer“. Treffpunkt am

Rathaus. Anmeldung (bis Do. 16.30

Uhr) unter 08862 / 987830

STEINGADEN

20.00 Uhr

Dämmerschoppen mit der

Musikkapelle am Klosterbrunnen.

Eintritt frei. Nur bei trockener

Witterung

BÖBING

17.00 Uhr

OpenAir am Sportgelände. Karten

unter www.boebing-openair.de

BAD BAYERSOIEN

17.30 bis 18.30 Uhr

Historische Tunnelführung mit

landwirtschaftlichem Museum.

Treffpunkt am Lötschmüllerhof.

Kosten: 2 €. Infos unter 08845 / 204

SCHONGAU

SA 12.08.

10.30 und 14.30 Uhr

Erlebnis-Floßfahrten am Lechsee.

Siehe Seite 8

12.00 bis 00.00 Uhr

Historischer Markt am Volksfestplatz.

Siehe Seite 50/51

17.00 Uhr

Führung „Thürme und Thore der

Churfürstlich Bairisch Gränz Stadt

Schongau“. Kosten: 5 €. Anmeldung

unter 08861 / 214181

/

80 | der altlandkreis


PEITING

HERZOGSÄGMÜHLE

ROTTENBUCH

14.00 bis 16.00 Uhr

Führung an der Villa Rustica.

Spenden zum Erhalt der Anlage

erwünscht

HOHENFURCH

20.00 Uhr

Poolparty der Landjugend am

Löschteich. Ausweichtermin: 19.8.

9.00 bis 12.00 Uhr

Tauschtag für Briefmarken und

Münzen in der Deckerhalle

BIRKLAND

14.00 Uhr

Waldfest der Birkländer Musikanten.

Zufahrt zur Lichtung beschildert.

Siehe Seite 19

9.30 bis 11.00 Uhr

Intensivtraining „Pigdogging – für

alle, die einen Schweinehund

unter der Eckbank sitzen haben“

im Kunstcafé am Tor. Kosten: 5 €

18.00 Uhr

Grillfest der Freiwilligen Feuerwehr

mit der Musikkapelle in der

Gemeindehalle

in Schongau und im Pfaffenwinkel

an der Romantischen Straße

LECHBRUCK

ALTENSTADT

BAD BAYERSOIEN

10.00 Uhr

Weibermarkt im Flößerhaus

ROTTENBUCH

19.30 Uhr

„Rockaround the clock“-Party

mit der „Red Stixx-Band“ im

Kunstcafé am Tor. Karten: 5 €

BÖBING

14.00 Uhr

OpenAir am Sportgelände. Karten

unter www.boebing-openair.de

KINSAU

14.00 Uhr

Dorffest der Freiwilligen Feuerwehr

mit der Blaskapelle am

Feuerwehrhaus

SCHONGAU

SO 13.08.

10.30 und 14.30 Uhr

Erlebnis-Floßfahrten am Lechsee.

Siehe Seite 8

12.00 bis 00.00 Uhr

Historischer Markt am Volksfestplatz.

Siehe Seite 50/51

11.00 Uhr

Orgelmatinée in der Basilika

BERNBEUREN

10.00 Uhr

Dorf-Flohmarkt an den Hauptstraßen

und im Ortskern

STEINGADEN

19.00 Uhr

3. Aktionstag „Düfte in der Gartendämmerung“

des Netzwerks

Gartenwinkel-Pfaffenwinkel. Infos

zu teilnehmenden Gärten auf www.

gartenwinkel-pfaffenwinkel.de

BAD BAYERSOIEN

20.00 Uhr

Sonntagskonzert des Männerchors

Böbing am Kirchplatz. Eintritt

frei. Bei schlechter Witterung

im Dorfstadl

SCHONGAU

MO 14.08.

12.00 bis 00.00 Uhr

Historischer Markt am Volksfestplatz.

Siehe Seite 50/51

18.00 Uhr

Schau-Torfstechen. Treffpunkt am

Stadl. Siehe Seite 40/41

SCHONGAU

DI 15.08.

Mariä Himmelfahrt

12.00 bis 00.00 Uhr

Historischer Markt am Volksfestplatz.

Siehe Seite 50/51

LECHBRUCK

9.00 Uhr

Flohmarkt am EVG-Parkplatz

20.00 Uhr

Alphornblasen auf dem Floß am

Bootsverleih

ROTTENBUCH

11.00 Uhr

Schaukäsen auf der Schönegger

Käse-Alm

BAD BAYERSOIEN

14.00 Uhr

Beachvolleyball-Dorfturnier am

Soier See. Anmeldung vor Ort bis

13.30 Uhr

• Stadt-Führungen:

Mai – Oktober, Freitag, 16.00 Uhr

zusätzlich im Juli und September, Dienstag, 14.00 Uhr

• Themen-Führungen:

- Mit der Henkerstochter durch das mittelalterliche Schongau

- Schongaus Stadt- und Lechgeschichten

- Neue Führungen: „Schongauer Biergeschichten“ und „Anna Gerberin“

• Führungen im Pfaffenwinkel

• Kinder-Führungen

Tourist Information Schongau . Tel. 08861 214-181 . www.schongau.de

17.00 Uhr

Führung „Thürme und Thore der

Churfürstlich Bairisch Gränz Stadt

Schongau“. Kosten: 5 €. Anmeldung

unter 08861 / 214181

LECHBRUCK

17.00 Uhr

Führung durch Lechbruck mit

der Ratschkatl. Treffpunkt am

Rathaus. Kosten: 5 € / 3 € (Kinder).

Anmeldung (bis Mo, 12 Uhr) unter

08862 / 987830

20.15 Uhr

Theater „Gut versichert stirbt

sich’s leichter“, ein Lustspiel in

drei Akten im Gasthof Bayersoier

Hof. Karten: 9 €. VVK in der

Touristinfo

juli / august 2017 | 81


PEITING

MI 16.08.

17.00 Uhr

Führung durch den Walderlebnispfad

mit Hans Wörnzhofer.

Treffpunkt am Schützenhaus am

Sonnenbichl. Anmeldung unter

08861 / 6535

STEINGADEN

17.00 Uhr

Konzert der Werkgemeinschaft

mit Werken von Dvorák und

Brahms in der Wieskirche. Eintritt

frei

ROTTENBUCH

20.00 Uhr

Fledermaus-Führung für Kinder

und Jugendliche. Siehe Seite 64

BAD BAYERSOIEN

14.00 bis 18.00 Uhr

Offene Werkstatt des Holzschnitzers

Guido Hosp, Gsteigweg 2s

14.30 bis 17.30 Uhr

Museum im Bierlinghaus geöffnet.

Eintritt: 2,50 €

20.00 Uhr

Weisenblasen am Soier See

LECHBRUCK

DO 17.08.

20.00 Uhr

Dämmerschoppen mit der

Musikkapelle aus Trauchgau im

Musikpavillon

ROTTENBUCH

11.00 Uhr

Schaukäsen auf der Schönegger

Käse-Alm

12.30 Uhr

Führung entlang des Pfaffenwinkler

Milchwegs. Treffpunkt am

Eingang der Schönegger Käse-Alm.

Kosten: 5 € / 2,50 € (Kinder)

SCHONGAU

FR 18.08.

7.30 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

16.00 Uhr

Führung durch die malerische

Altstadt. Treffpunkt am Rathaus.

Kosten: 4 €

16.00 bis 20.00 Uhr

Blutspenden im BRK-Haus

LECHBRUCK

10.30 Uhr

Wanderung „Folgen Sie den

Spuren der Flößer“. Treffpunkt am

Rathaus. Anmeldung (bis Do. 16.30

Uhr) unter 08862 / 987830

17.00 Uhr

Wild-Kräuter entdecken mit

Gertrud Fischer. Treffpunkt bei

Landlust im Flößerhaus

BAD BAYERSOIEN

20.15 Uhr

Brauchtumsabend mit dem Trachtenverein

im Gasthof Bayersoier

Hof. Einlass ab 19 Uhr. Eintritt frei

SCHONGAU

SA 19.08.

10.30 und 14.30 Uhr

Erlebnis-Floßfahrten am Lechsee.

Siehe Seite 8

PEITING

14.00 bis 16.00 Uhr

Führung an der Villa Rustica.

Spenden zum Erhalt der Anlage

erwünscht

BERNBEUREN

14.00 bis 16.00 Uhr

Golf-Schnupperkurs am Golfplatz

Stenz. Weitere Infos und Anmeldung

unter www.golfplatz-stenz.de

ROTTENBUCH

18.00 Uhr

Weinfest im Fohlenhofgarten.

Ausweichtermin: 26.8.

BAD BAYERSOIEN

7.00 bis 16.00 Uhr

Flohmarkt am Festplatz

SCHONGAU

SO 20.08.

10.30 und 14.30 Uhr

Erlebnis-Floßfahrten am Lechsee.

Siehe Seite 8

HOHENPEISSENBERG

16.00 Uhr

Orgelmusik und Meditation in

der Wallfahrtskirche. Eintritt frei,

Spenden erwünscht

SCHWABSOIEN

14.00 bis 16.00 Uhr

Hammerschmiede-Museum

geöffnet. Eintritt frei

LECHBRUCK

9.00 Uhr

Vogelkundliche Führung am Oberen

Lechsee mit Bernhard Kraus.

Treffpunkt am Rathaus. Kosten:

5 € / 2 € (Kinder 6 bis 15 Jahre)

BAD BAYERSOIEN

20.00 Uhr

Sonntagskonzert mit den Holz-

Blech-Chaoten am Kirchplatz. Eintritt

frei. Bei schlechter Witterung

im Dorfstadl

SCHONGAU

MO 21.08.

10.00 bis 12.00 Uhr

SPRECHstunde „Demenz“ für alle

Betroffenen mit Doris Kettner in

der Holzhey-Seniorenstiftung.

Weitere Infos unter 0821 / 43019262

16.00 bis 20.00 Uhr

Blutspenden im BRK-Haus

ROTTENBUCH

9.30 bis 11.00 Uhr

Intensivtraining „Pigdogging – für

alle, die einen Schweinehund

unter der Eckbank sitzen haben“

im Kunstcafé am Tor. Kosten: 5 €

BAD BAYERSOIEN

18.00 Uhr

Schau-Torfstechen. Treffpunkt am

Stadl. Siehe Seite 40/41

LECHBRUCK

DI 22.08.

20.00 Uhr

Alphornblasen auf dem Floß am

Bootsverleih

ROTTENBUCH

11.00 Uhr

Schaukäsen auf der Schönegger

Käse-Alm

BAD BAYERSOIEN

20.15 Uhr

Theater „Der sanfte Tyran“, eine

Komödie von Ulla Kling im Gasthof

Bayersoier Hof. Karten: 9 €.

VVK in der Touristinfo

SCHWANGAU

MI 23.08.

14.00 bis 23.00 Uhr

All-you-can-eat-Grillabend mit

der Brotzeitmusi im Schlossbrauhaus

LECHBRUCK

DO 24.08.

20.00 Uhr

Dämmerschoppen mit der

Musikkapelle aus Wildsteig im

Musikpavillon

STEINGADEN

17.00 Uhr

Konzert der Werkgemeinschaft

mit Werken von Francis Poulenc

in der Wieskirche. Eintritt frei

ROTTENBUCH

11.00 Uhr

Schaukäsen auf der Schönegger

Käse-Alm

12.30 Uhr

Führung entlang des Pfaffenwinkler

Milchwegs. Treffpunkt am

Eingang der Schönegger Käse-Alm.

Kosten: 5 € / 2,50 € (Kinder)

SCHONGAU

FR 25.08.

HEUTE ERSCHEINT DER

NEUE ALTLANDKREIS

7.30 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

16.00 Uhr

Führung durch die malerische

Altstadt. Treffpunkt am Rathaus.

Kosten: 4 €

PEITING

19.00 bis 23.00 Uhr

Lange Badenacht im Wellenfreibad.

Nur bei trockenem Wetter

19.00 Uhr

Öffentliches Treffen der Peitinger

Heimatfreunde im Gasthof

Dragoner

LECHBRUCK

10.30 Uhr

Wanderung „Folgen Sie den

Spuren der Flößer“. Treffpunkt am

Rathaus. Anmeldung (bis Do. 16.30

Uhr) unter 08862 / 987830

14.00 Uhr

Figurentheater „Die Olchis“ in der

Aula der Grundschule. Eintritt: 5 €

/

82 | der altlandkreis


20.30 Uhr

Open-Air Kino „Vaiana“ im Pausenhof

der Grundschule. Eintritt:

7 € / 5 € (Kinder). Bei schlechtem

Wetter in der Aula der Grundschule

STEINGADEN

20.00 Uhr

Dämmerschoppen mit der Musikkapelle

im Biergarten des Gasthof

Graf. Nur bei trockener Witterung

BAD BAYERSOIEN

17.30 bis 18.30 Uhr

Historische Tunnelführung mit

landwirtschaftlichem Museum.

Treffpunkt am Lötschmüllerhof.

Kosten: 2 €. Infos unter 08845 / 204

APFELDORF

19.30 Uhr

Handarbeitstreffen in der Schlossbergstube

SCHONGAU

SA 26.08.

10.30 und 14.30 Uhr

Erlebnis-Floßfahrten am Lechsee.

Siehe Seite 8

PEITING

14.00 bis 16.00 Uhr

Führung an der Villa Rustica.

Spenden zum Erhalt der Anlage

erwünscht

SCHONGAU

SO 27.08.

10.30 und 14.30 Uhr

Erlebnis-Floßfahrten am Lechsee.

Siehe Seite 8

14.00 bis 18.00 Uhr

Waldfest beim Trachtenheim am

Helgoland. Eintritt frei

BAD BAYERSOIEN

20.00 Uhr

Sonntagskonzert der Blaskapelle

am Kirchplatz. Eintritt frei. Bei

schlechter Witterung im Dorfstadl

ROTTENBUCH

MO 28.08.

9.30 bis 11.00 Uhr

Intensivtraining „Pigdogging – für

alle, die einen Schweinehund

unter der Eckbank sitzen haben“

im Kunstcafé am Tor. Kosten: 5 €

BAD BAYERSOIEN

18.00 Uhr

Schau-Torfstechen. Treffpunkt am

Stadl. Siehe Seite 40/41

LECHBRUCK

DI 29.08.

19.00 Uhr

Alphornblasen auf dem Floß am

Bootsverleih

> > > SO ERREICHEN SIE DEN „ALTLANDKREIS“

Anschrift

altlandkreis

Birkland 40

86971 Peiting

Tel.: 08869 / 91 22-16

Fax: 08869 / 91 22-17

www.altlandkreis.de

Email

Redaktion: redaktion@altlandkreis.de

Termine: veranstaltungen@altlandkreis.de

Anzeigen: anzeigen@altlandkreis.de

Anregungen / Kritik: info@altlandkreis.de

Das Impressum finden Sie auf Seite 30.

ROTTENBUCH

11.00 Uhr

Schaukäsen auf der Schönegger

Käse-Alm

SCHONGAU

MI 30.08.

20.30 Uhr

Abendlicher Streifzug durch die

Altstadt. Treffpunkt am Rathaus.

Kosten: 7 €. Anmeldung unter

08861 / 214181

SCHWANGAU

14.00 bis 23.00 Uhr

All-you-can-eat-Grillabend im

Schlossbrauhaus

LECHBRUCK

DO 31.08.

20.00 Uhr

Dämmerschoppen mit der Musikkapelle

aus Schwabbruck im

Musikpavillon

ROTTENBUCH

11.00 Uhr

Schaukäsen auf der Schönegger

Käse-Alm

12.30 Uhr

Führung entlang des Pfaffenwinkler

Milchwegs. Treffpunkt am

Eingang der Schönegger Käse-Alm.

Kosten: 5 € / 2,50 € (Kinder)

BAD BAYERSOIEN

17.30 bis 19.00 Uhr

Letzter Tag der Ausstellung „Alpenflüsse

— Schatzkammern der

Vielfalt“ im Flößermuseum

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juli / august 2017 | 83


84 | der altlandkreis




















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