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üppig umgegangen werden. Über den

Auspuff bzw. Geschmack wollen wir hier

nicht streiten, die Szene bietet eine Fülle

von legalen und illegalen Alternativen.

(Über Geschmack kann man nicht streiten!!

Anm. der Red.) Die Begleitfahrer

freuen sich jedoch auch beim Originalteil

über den sonoren Sound, der Fahrer

selbst hört wenig und ärgert sich über die

Rostnarben an den nach oben gerichteten

Auspuffenden. Das Ölnachfüllen und Prüfen

erfolgt über einen gut handhabbaren

Peilstab auf Sitzbankhöhe. Leider aus Plastik

mag man denken, aber dafür ver-

brennt man sich nicht die Finger. Auf

6.000 km schüttete ich insgesamt einen

Liter Öl nach, ich denke bei der gebotenen

Leistung geht das in Ordnung. Der Motor

selbst ist also sehr robust und genügsam,

XR 1200 Sportster

Dreibeinblick am Rhein.

was die Inspektionskosten alle

8.000 km auch sehr gering hält.

Um es in Zahlen auszudrücken:

Unter 200 Euro ist doch ein fairer

Preis, oder? Dazu trägt auch der

unauffällige Zahnriemen seinen

Teil bei, wirkliche eine hervorragende

Antriebslösung. Kein Geschmiere

mit dem Kettenfett, keine

Kontrolle und kein Spiel im Antriebsstrang

– tolle Lösung.

Bremsen und Fahrwerk sind natürlich

nur aus dem Blickwinkel des jeweiligen

Nutzers zu beurteilen. Nach den Testberichten

einschlägiger Motorradzeitungen

fürchtete ich das Schlimmste: Überbrem-

sen der giftigen Bremsanlage und Aufsetzen

und Aushebeln bei Rechtskurven

über die Auspuffanlage. Nun denn, kann

passieren, muss aber nicht. Einmal auf

einer abgesperrten Strecke unter den

Augen eines erfahrenen Instrukteurs die

Leistungsgrenzen erfahren und anschließend

hat man es drauf. Allerdings muss

ich zugeben, dass ich die Harley nie unter

Extembedingungen (Rennen oder Sauwetter)

bewegt habe.

Die montierten Dunlop Qualifier D 209

haben mir sehr gut gefallen und stets mit

gutem Gripp überzeugt. Trotz meiner eher

ruhigen Fahrweise war der Hinterradreifen

nach 5.000 km völlig am Ende. Die

anschließend aufgezogenen Pirelli Diablo

Strada waren da nicht ganz so gefällig,

aber deutlich günstiger und langlebiger.

Die Instrumentierung wird von einem

Drehzahlmesser mit weißem Zifferblatt

beherrscht. Und der Zeiger ist mit einer

roten Spitze versehen, ansonsten auch

weiß. Nicht logisch, aber dennoch erstaunlich

gut abzulesen. Die Geschwindigkeit

wird auf dem kleinen

an ge flanschten Tachometer angezeigt.

Dies wird mittlerweile im modischen Di-

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