Navi_GTH_komplett

DenisHopf

Ausbildungs

1

Navi 2018

Mit über 300 Ausbildungs-und Studienangeboten

in Unternehmen im Landkreis gotha


Inhaltsverzeichnis

mit über 300 Ausbildungsstellen 2017 im Landkreis Gotha

2

Infos zum Buch

6 Was kann das Ausbildungs-Navi für dich tun?

8 – 9 Wo befinden sich die Unternehmen deiner

Region – deine Übersichtskarte

Tipps zur Bewerbung

10 – 13 Was willst du überhaupt?

14 – 21 Wie könnte deine Bewerbung aussehen?

22 Checkliste zur Unterzeichnung deines

Ausbildungsvertrages

Berufe

24 – 49 Gewerblich-technische Berufe, Berufe im

Handwerk und Grüne Berufe

50 – 56 Kaufmännische Berufe und Berufe im Handel

58 – 63 Berufe im Gastgewerbe und im

Lebensmittelbereich

64 – 66 Soziale und Medizinische Berufe

68 – 75 Duales Studium

Angebote

76 – 122 Angebote für deine Ausbildung 2018


Ihre Ausbildungschancen

im landkreis gotha

3

Liebe Schülerinnen und Schüler,

in wenigen Monaten werden Sie Ihre Schulzeit hinter

sich lassen und die Abschlusszeugnisse in den Händen

halten. Ein großer, prägender Lebensabschnitt geht zu

Ende. Und jedem Ende wohnt ein neuer Anfang inne.

Deshalb ist es – trotz anstehender Prüfungsvorbereitungen

– schon jetzt angebracht, sich Gedanken zu

machen um die Zeit, die danach kommt. Ausbildung

oder Studium? Die Entscheidung, die Sie für Ihr Leben

treffen, sollte wohl bedacht sein. Denn: Eine Berufswahl

ist in der Regel eine Wahl fürs Leben.

Viele von Ihnen verbinden mit der Frage nach dem

„Was?“ auch die Frage nach dem „Wo?“. Schließlich

sind Sie hier im Landkreis Gotha aufgewachsen, haben

Freunde gefunden, die Familie lebt hier – kurz: Sie sind

hier zu Hause. Doch welche Perspektiven kann die Heimat

Ihnen bieten? Gibt es geeignete und hochwertige

Ausbildungsplätze? Welche Übernahmemöglichkeiten

bestehen?

Seien Sie versichert: Diese Chancen gibt es. Im Vergleich

zu den Generationen der Berufsanfänger, die vor zehn,

15 oder 20 Jahren vor derselben Frage standen, bieten

sich Ihnen deutlich bessere und vielfältigere Möglichkeiten.

Denn der Zahl der jetzigen Absolventen steht

eine deutlich größere Anzahl an potentiellen Ausbildungsplätzen

gegenüber. Sie profitieren davon, dass

der Landkreis Gotha traditionell eine wirtschaftlich

starke Region bildet, die zudem einen breit gefächerten

Mix an Branchen und Sparten aufweist. Und davon,

dass die heimischen Unternehmen und Institutionen

derzeit händeringend Nachwuchs suchen. Qualifizierte

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in spe werden in der

Nahrungsmittelherstellung ebenso benötigt wie in der

Automobil-Zulieferindustrie, im Handwerk wie in der

Landwirtschaft, im Dienstleistungsbereich bis hin zur

öffentlichen Verwaltung. Kurzum: Wer den Wunsch

hat, sich hier eine berufliche Zukunft aufzubauen, wird

zwischen Rennsteig und Fahner´scher Höhe mit hoher

Wahrscheinlichkeit fündig werden.

Wichtig ist, dass Sie sich vorab Ihrer Fähigkeiten und

Ihrer persönlichen Stärken bewusst werden und prüfen,

ob diese zu Ihrem Wunschberuf passen. Vielleicht haben

Ihnen während der Schulzeit schon die Schnuppertage

im Rahmen des BOLTZ- oder BOWACO-Projekts, die obligatorischen

Praktika oder Kooperationen Ihrer Schule

ein Gefühl dafür vermittelt. Und möglicherweise haben

Sie sich ebenfalls bei der großen Ausbildungsbörse, die

traditionell im September im Gothaer Berufsschulzentrum

Hugo Mairich stattfindet, über die Bandbreite der

Chancen in der Region informiert.

Eine zusätzliche Unterstützung bei der Entscheidungsfindung

soll Ihnen nun dieses Ausbildungs-Navi bieten.

Es verbindet den Überblick zu Ausbildungsberufen in der

Region mit Adressen hiesiger Ausbildungsbetriebe, stellt

Beratungsstellen vor, präsentiert die Berufs- und Fachschulen

mit ihren unterschiedlichen Profilen. Darüber

hinaus finden Sie wertvolle Hinweise zur richtigen Bewerbung,

Tipps zur Selbsteinschätzung und vieles mehr.

Nutzen Sie dieses Ausbildungs-Navi zur Orientierung

auf dem Weg in Ihre berufliche Zukunft in Ihrer Heimat,

dem Landkreis Gotha.

Konrad Gießmann

Landrat


4

Gut zu wissen, wie die Praxis aussieht!“


Liebe Schülerinnen und Schüler,

noch nie war die Auswahl an Berufen so vielfältig –

noch nie waren die Chancen für Auszubildende so groß.

Der Übergang von der Schule in die Arbeitswelt bleibt

jedoch eine der weitreichendsten Entscheidungen der

Jugendlichen. Von einem Tag auf den anderen wird sich

alles verändern. Die Bewerbung und anschließende Ausbildung

sind das Ergebnis einer intensiven Vorbereitung

und Suche nach dem richtigen Beruf.

Bei knapp 330 Ausbildungsberufen stellen sich viele Fragen:

Welcher Beruf entspricht den eigenen Stärken,

wird er auch nach einigen Jahren noch Freude bereiten,

kann dies der Anfang in ein erfolgreiches berufliches

Leben sein?

Deshalb ist es ganz besonders wichtig, sich frühzeitig

mit der Berufswelt auseinanderzusetzen und weitere

entscheidende Fragen im Vorfeld zu klären: Was erwartet

mich in einem Unternehmen? Wie läuft die Ausbildung

genau ab?

Gemeinsam mit regional engagierten Unternehmen gewährt

die Industrie- und Handelskammer Erfurt in dem

vorliegenden Ausbildungs-Navi zahlreiche Einblicke in

die Praxis. Die vorgestellten Betriebe sind ein Spiegelbild

der Ausbildungsmöglichkeiten im Landkreis Gotha.

Für Schüler und ihre Eltern eröffnet dies eine neuartige

und interessante Betrachtungsweise. Zusätzlich

geben wir wertvolle Tipps für den anstehenden Bewerbungs-

und Auswahlprozess.

Sollten dennoch Fragen offen bleiben, stehen die

IHK-Bildungsexperten bereit und beraten Sie gern.

Prof. Gerald Grusser

Hauptgeschäftsführer der IHK Erfurt


5

Beste berufliche Perspektiven durch

eine gute Ausbildung in der region!

Liebe Schülerinnen und Schüler,

das Ende Ihrer Schulzeit naht – aber das Lernen hat kein

Ende. Auch eine Schule werden Sie wieder besuchen. Das

ist keine Drohung – sondern der Weg zu Ihrem Beruf.

Beruf heißt auch, sich berufen fühlen, aber zu was? Dafür

ist es wichtig, Ihre Fähigkeiten und Stärken, Interessen

und Neigungen richtig einzuschätzen, damit Sie diese

für Ihren Beruf einsetzen können. Dafür gab und gibt

es während der Schulzeit zahlreiche Möglichkeiten, im

Rahmen von Praktika, diese zu ermitteln. Ich empfehle

auch gern freiwillige Schülerpraktika z. B. während der

Ferienzeit. Haben Sie schon einmal bei einem Betrieb

danach gefragt? Wir helfen Ihnen gern dabei.

Zurück zum Beruf – Ihre Heimat ist traditionell eine

wirtschaftlich starke Region, was auch im Zuge der

Berufswahl ein großer Pluspunkt ist. Hier im Landkreis

Gotha gibt es zahlreiche und vielfältige Möglichkeiten,

einen Beruf zu erlernen. Eine Übernahme nach der

erfolgreichen Berufsausbildung ist nach meinem Dafürhalten

sicher.

Verwenden Sie dieses Nachschlagewerk zur Entscheidungsfindung,

finden Sie Firmen, die Ihren Berufswunsch

in ihrem Ausbildungsangebot haben. Nutzen Sie unbedingt

auch die Erfahrung und Kompetenz des Firmenausbildungsverbundes

Gotha e. V.; wir unterstützen

Sie gern, schnell und sicher bei der Suche nach Ihrem

Ausbildungsplatz in unserer Region.

Einen Beruf zu erlernen ist ein Meilenstein im Leben,

diesen dann zur Berufung zu machen ein Prozess. Legen

Sie dafür den Grundstein – und entscheiden Sie sich für

eine berufliche Ausbildung.

Dafür wünsche ich Ihnen Glück und Erfolg!

Sven Hertzschuch

Vorstandsvorsitzender FAV Gotha e. V.

Dass eine Entscheidung bei nahezu 330 Ausbildungsberufen

nicht einfach ist, liegt bei dieser Zahl auf der Hand

– ist aber nicht unmöglich. Sie sind als Azubis in unseren

Unternehmen willkommen und haben beste Chancen

auf eine gute Ausbildung und anschließende Karriere.

Dafür erhalten Sie den Ausbildungs-Navi – gemacht

für Sie.


Was kann das

Ausbildungs-Navi

Für dich tun?

6

Du planst deine berufliche Zukunft und bist etwa

ein Jahr vor dem Abschluss der Haupt- bzw. Realschule

oder des Gymnasiums, dann ist dieses

Buch genau richtig für dich! Die Entscheidung für

deine Ausbildung und für deinen Beruf ist eine

der wichtigsten im Leben. Eine Berufsausbildung

ist abwechslungsreich, interessant und voller

neuer Erfahrungen! Sie ist deine Eintrittskarte

zu Unabhängigkeit, eigenem Einkommen und

das Sprungbrett in deine Karriere.

Gewerblich-technische

Berufe, Berufe im

Handwerk und

Kaufmännische Berufe

und Berufe im

Handel

Berufe im Gastgewerbe

und im

Lebensmittelbereich

Soziale und

Medizinische Berufe

Duales Studium

Grüne Berufe

Innerhalb der Branche findest du die Ausbildungsberufe alphabetisch sortiert. Du erhältst einen Überblick über

die Tätigkeiten, die Anforderungen und Zugangsvoraussetzungen sowie die Aufstiegsmöglichkeiten, die mit dem

jeweiligen Beruf in Zusammenhang stehen


7

#Du

alles

Kannst

Erreichen!


Mühlhausen

landkreis

gotha

8

Eisenach

Sonneborn

Wutha-Farnroda

Sättelstädt

Mechterstädt

Waltershausen

Leina

Seebach

Tambach-

Dietharz


Walschleben

Erfurt

9

Gotha

Tüttleben

Emleben

Schwabhausen

Ohrdruf

Georgenthal


Was willst du überhaupt?

Die Entscheidung für deinen Ausbildungsberuf ist echt nicht leicht, aber es lohnt sich, einmal genau zu überlegen.

Mach dir doch mal Gedanken, wo deine Stärken liegen, welche Interessen du hast und bei welchen Tätigkeiten

du dich wohl fühlst. Das Arbeitsblatt kann dir deine Entscheidung erleichtern. Fang doch gleich an!

10

Meine Vorstellungen an meine

zukünftige Ausbildung:

1.

An welchem Ort möchtest du arbeiten? (im Freien, Büro, Werkstatt, Verkaufsraum oder Labor)

2.

Zu welchen Zeiten möchtest du arbeiten? (in Schichten, am Wochenende, am Abend oder in der Nacht,

zu flexiblen Zeiten, immer zu selben Zeit, usw.)

3.

4.

5.

Wie könntest du deinen Ausbildungsort erreichen? Würdest du auch für die Ausbildung umziehen?

Welches sind deine Lieblingsfächer in der Schule?

Kannst du etwas besonders gut, z.B. Sprache, Computerkenntnisse, soziale Erfahrungen?

6.

Möchtest du mit Anderen im Team zusammenarbeiten oder arbeitest du lieber allein?


Wenn du diese Fragen für dich beantwortet

hast, bitte doch auch einmal deine Eltern

oder Freunde dich in diesen Punkten einzuschätzen.

Vielleicht entdeckst du ganz neue

Seiten an dir, die du in deine Berufswünsche

mit einbeziehen kannst.

11

7.

Möchtest du gern möglichst viel mit anderen Menschen kommunizieren und im Kundenkontakt

sein oder ziehst du lieber einen Beruf mit wenig Kontakt zu Kunden vor?

8.

Kannst du gut mit Stress umgehen und mehrere Dinge gleichzeitig und trotzdem sorgfältig erledigen?

9.

Bist du kreativ und hast räumliches Vorstellungsvermögen oder reizen dich eher konkrete und genau

festgelegte Arbeitsabläufe?

10.

Bist du interessiert an Technik und handwerklich geschickt oder überlässt du das „Rumschrauben“

lieber jemand Anderem?

11.

Übernimmst du gern Verantwortung und kümmerst dich gern eigenverantwortlich um andere Menschen?

12.

Möchtest du nach der Ausbildung noch weiter lernen und suchst nach einem Beruf mit guter

Aufstiegsperspektive?


12

#Perfekt

Vorbereitet

Welche Anforderungen erwarten Dich?

Sei bei der Wahl deines Ausbildungsberufes auch kritisch mit dir selbst. Setze dich auch mit den Anforderungen

auseinander, die der Ausbildungsberuf und das Unternehmen an dich stellt. Wenn du beispielsweise eine Ausbildung

in der Gastronomie beginnen willst, musst du dich neben allen Vorzügen dieses interessanten Berufsbildes auch

mit Feiertags- und Wochenendarbeit auseinandersetzen. Frage dich, ob du arbeiten kannst, wenn deine Freunde

zum Beispiel auf einer Silvesterparty sind. Auch solltest du deine Noten im Auge behalten und versuchen, dich

in den letzten Schuljahren noch einmal zu verbessern. Schätze deine Möglichkeiten realistisch ein und versuche

frühzeitig, dich auf die Anforderungen deines Wunschberufes einzustellen, um mit Praktika und entsprechenden

schulischen Leistungen optimal vorbereitet zu sein.


Was Unternehmen von dir erwarten:

Wichtige fachliche

Kompetenzen

Wichtige persönliche

Kompetenzen

Wichtige soziale

Kompetenzen

» Grundlegende

Beherrschung der

deutschen Sprache in

Wort und Schrift

» Beherrschung einfacher

Rechentechniken

» Grundlegende

naturwissenschaftliche

Kenntnisse

» Zuverlässigkeit

» Lern- und

Leistungsbereitschaft

» Ausdauer

» Durchhaltevermögen

» Belastbarkeit

» Sorgfalt

» Kooperationsbereitschaft

» Teamfähigkeit

» Höflichkeit

» Freundlichkeit

» Konfliktfähigkeit

» Toleranz

13

» Grundkenntnisse

wirtschaftlicher Zusammenhänge

» Gewissenhaftigkeit

» Konzentrationsfähigkeit

» Grundkenntnisse Englisch

» Verantwortungsbereitschaft

» Grundkenntnisse im

IT-Bereich

» Kenntnisse und

Verständnis über die

Grundlagen unserer Kultur

» Selbständigkeit

» Fähigkeit zu Kritik und

Selbstkritik

» Kreativität und Flexibilität

Wichtige Voraussetzungen für:

Büroberufe

Industrielle Metallund

Elektroberufe

Hotelberufe/Berufe

in der Gastronomie

» Gute Leistungen in

Deutsch und Mathe,

oft auch in Fremdsprachen

» Genauigkeit und

Konzentrationsfähigkeit

» Freundlichkeit, besonders

im Umgang mit Kunden

» Gute Leistungen in

Mathe und Naturwissenschaften

» Technisches

Verständnis

» Handwerkliches Geschick

» Teamfähigkeit

» Kontaktfreudigkeit

und kommunikative

Fähigkeiten

» Flexibilität

» Bereitschaft zur Schichtund

Wochenendarbeit

» Freundlichkeit

» Sicheres Auftreten und

gepflegtes Äußeres

Quellenangabe (1)


#Bewerbe

DICH

Jetzt

14

Wie könnte deine Bewerbung aussehen?

Du hast dich für einen Ausbildungsplatz entschieden und musst nun die Firma davon überzeugen, dass du die/

der Beste für diese Stelle bist. Die Grundlage dafür ist eine schriftliche Bewerbung, in der du argumentierst,

warum man ausgerechnet dich berücksichtigen sollte. Zu einer Bewerbung gehört ein persönliches Bewerbungsschreiben,

ein Lebenslauf (mit aktuellem Lichtbild), Kopien der letzten Zeugnisse und wenn vorhanden,

Praktikumszeugnisse oder andere Nachweise, etwa über Sprach- bzw. Computerkenntnisse.

1. Das Deckblatt

Das Deckblatt ist ein möglicher, aber kein zwingender Bestandteil deiner Bewerbungsmappe. Es gibt eine erste

Auskunft über deinen Ausbildungswunsch, deine Adressdaten und soll das Unternehmen auf Dich als Bewerber

aufmerksam machen. Du kannst auch dein Bewerberfoto auf das Deckblatt kleben.


BEWERBUNG

als:

Auszubildende zur

Industriemechanikerin

15

Anlagen:

Anschreiben

Lebenslauf (mit Foto)

Zeugniskopien

Praktikumsbeurteilungen

Zertifikate

Nicht vergessen!

Diese Unterlagen gehören

mindestens in deine

Bewerbungsmappe.

Aufgepasst!

Achte immer auf

fehlerfreie, korrekte und

saubere Unterlagen!

Jasmin Müller

Hauptstraße 1

99867 Gotha

Telefon: (0 36 21) 20 00 11

Mobil: (01 60) 200 300 400

jasminmueller@gmx.com


16




Moderne Kunststoff-Technik

Gebrüder Eschbach GmbH

Herrenhöfer Landstraße 2

99885 Ohrdruf





Jasmin Müller

Hauptstraße 1

99867 Gotha

(0160) 200 300 400

15. September 2017



Bewerbung um einen Ausbildungsplatz zur Industriemechanikerin für das

Ausbildungsjahr 2018



Sehr geehrte Damen und Herren,


mit großem Interesse habe ich Ihre Annonce im Ausbildungs-Navi 2018 gelesen und

bewerbe mich um einen Ausbildungsplatz zur Industriemechanikerin.


Zurzeit besuche ich die 10. Klasse der Staatlichen Regelschule Andreas Reyher in

Gotha und werde im Sommer meinen Realschulabschluss mit voraussichtlich gutem

Erfolg absolvieren. Ich habe gute Leistungen in Mathematik und experimentiere gern

mit technischen Bauteilen in Physik. Während meines Praktikums in Ihrem Haus habe

ich einen Einblick in die Ausbildung der Industriemechanikerin bekommen. Besonders

interessierte mich das Einrüsten und Warten der Maschinen.


Ich habe mich für Ihr Unternehmen entschieden, weil mir das Praktikum großen Spaß

gemacht hat und Sie zusätzlich gute Übernahmechancen nach der Ausbildung bieten.

In meiner Freizeit engagiere ich mich im Volleyballverein Gotha e. V., wo ich meine

Teamfähigkeit unter Beweis stelle.


Über eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch freue ich mich sehr.


Mit freundlichen Grüßen



Jasmin Müller


Anlagen

Abstand beachten!

Links 2,5 cm und rechts 2 cm

Abstand lassen.

Häufiger Fehler!

Vergiss nicht deine persönliche

Unterschrift im Anschreiben.


2. Das Anschreiben

Mit dem Bewerbungsanschreiben solltest du Aufmerksamkeit und Interesse wecken und den Leser neugierig auf

deine Person machen. Hier stellst du alle wichtigen Argumente auf einen Blick dar und stellst deine persönlichen

Interessen und Stärken entsprechend dem Anforderungsprofil dar. Darum sollte es mindestens enthalten, warum

du dich bei dem Unternehmen bewirbst und wie du auf die Stelle aufmerksam geworden bist. Auch solltest du darstellen,

weshalb diese Stelle interessant ist. In diesem Zusammenhang sollten die Qualifikationen mit eingebracht

werden. Zum Schluss kannst du noch angeben, wann du mit der Ausbildung beginnen möchtest. Die Grußzeile

und die Unterschrift schließen das Anschreiben ab. Das Anschreiben sollte nicht länger als eine DIN-A4-Seite sein.

Achte auf die äußere Form!

Schrift: Arial oder Calibri (Größe 11-12); Zeilenabstand 1- 1,5; Textausrichtung: Linksbündig.

Schreibe mit deinen eigenen Worten und vermeide Fremdwörter, die du auch im täglichen

Gebrauch nicht benutzt. Bewerbungsmappe oder Standard-Klemmhefter verwenden!

17

Nicht vergessen!

Begründe, warum du diesen Ausbildungsberuf erlernen willst. Das zeigt dem

Unternehmen, dass du dich bereits mit dem Berufsbild auseinandergesetzt hast.

#Erster

Eindruck


#Zeige,

WAS DU

Kannst

18

3. Der Lebenslauf

Den Lebenslauf solltest du lückenlos und gut strukturiert (am besten in

tabellarischer Form) erstellen. Er gibt Aufschluss über deine bisherige

Schulbildung und absolvierte Praktika.

Beginne mit den persönlichen Daten, Vor- und Nachname, Geburtsdatum

und Geburtsort sowie der Nationalität. Danach folgt die Ausbildung, wobei

die Abschlüsse umgekehrt chronologisch (bei Schülern auch chronologisch

möglich) geordnet werden. Abschließend sind die Praktika und eventuelle

Sprachkenntnisse aufzuführen.

Wenn du ein Foto beifügst, sollte es in der oberen rechten Ecke aufgeklebt

werden (nicht mit einer Büroklammer befestigt). Ort, Datum sowie die

persönliche Unterschrift gehören an das Ende des Lebenslaufes.

4. Die Zeugnisse

Deine schulischen Leistungen sind für das Unternehmen interessant. Du

solltest an eine Bewerbung deine letzten beiden Schulzeugnisse anhängen,

damit das Unternehmen auch erkennen kann, ob du dich in deinen Leistungen

verbessert hast, wie es mit unentschuldigten Fehlzeiten und deinem

Verhalten aussieht.

5. Die Praktikumsbeurteilung

Um genauere Informationen über deinen Traumberuf zu erhalten bietet

sich auch ein Betriebspraktikum oder Ferienarbeit an. Hast du schon

ein Praktikum absolviert oder Ferienarbeit gemacht,dann lass dir eine

Bescheinigung ausstellen.

Wichtig!

Achte darauf, dass

alle Angaben in

deinem Lebenslauf

lückenlos sind.

Hinweis!

Gib deine absolvierten

Praktika im

Lebenslauf an und

hefte deine Bescheinigungen

in die

Bewerbungsmappe.

Häufiger Fehler!

Auch Datum und persönliche

Unterschrift

gehören unter den

Lebenslauf.


LEBENSLAUF

PERSÖNLICHE DATEN

Name:

Jasmin Müller

19

Geburtsdatum: 12. 11. 2001

Geburtsort:

Berufswunsch:

Gotha

Industriemechanikerin

SCHULBILDUNG

Grundschule: 08/2008 – 07/2012

(Staatl. Grundschule, Gotha-Siebleben)

Realschule: seit 08/2012

(Staatl. Regelschule Andreas Reyher, Gotha)

Voraussichtlicher

Schulabschluss:

Lieblingsfächer:

Sommer 2018, Realschulabschluss

Mathematik und Sport

Absolviertes Praktikum: 12. 9. – 23. 9. 2016

(MKT Moderne Kunststoff-Technik Gebr. Eschbach GmbH,

Ohrdruf)

Hobbies:

Snowboard fahren

Volleyball spielen im Volleyballverein Gotha e. V.

Jasmin Müller

Gotha, 15. September 2017


Deine Bewerbungen

behalte den überblick!

Ich habe mich beworben bei:

Bewerbung

abgeschickt am:

Bestätigung

des Eingangs

erhalten am:

20


Vorstellungsgespräch

am:

Nach dem Stand

der Bewerbung

telefonisch

erkundigt am:

Absage am:

Einstellung am:

21

Wenn du alle versendeten

Bewerbungen und nachfolgenden Gespräche oder

Briefwechsel in die oben stehende Tabelle einträgst, weißt

du immer, welche Bewerbungen noch offen sind, wo du

gegebenenfalls anrufen solltest oder du eine

Absage erhalten hast.


Herzlichen Glückwunsch!

Du bist zur Unterzeichnung deines Ausbildungsvertrages

eingeladen worden!

22

Was ist nun zu besorgen und zu beachten?

Eine ärztliche Bescheinigung nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz

(§ 32 Abs. 1) für deinen Ausbildungsbetrieb

Was ist die ärztliche Bescheinigung?

Ein Attest, in dem der Arzt bescheinigt, dass du für den

Ausbildungsberuf aus medizinischer Sicht geeignet bist

bzw. welche Einschränkungen bestehen. Die Untersuchung

kann von einem Arzt deiner Wahl oder dem

Hausarzt durchgeführt werden.

Wer benötigt diese ärztliche Bescheinigung?

Auszubildende, die zum Ausbildungsbeginn noch keine

18 Jahre alt sind, müssen die Bescheinigung ihrem

Ausbildungsunternehmen zwingend vorlegen, um als

Auszubildende/r aufgenommen zu werden!

Was ist zum Termin beim Arzt mitzubringen?

Untersuchungsschein und Fragebogen

Wann sollte/muss die Abgabe beim zukünftigen

Arbeitgeber erfolgen?

Wenn bereits vorhanden, kann eine Kopie den Bewerbungsunterlagen

beigelegt werden. Die Untersuchung

darf am ersten Arbeitstag nicht länger als 14 Monate her

sein. Sie ist gesetzlich vorgeschrieben und die Kosten

werden vom Land bzw. der Gemeinde übernommen.

Eine Nachuntersuchung innerhalb von 12 Monaten nach

Beginn der Ausbildung ist für minderjährige Auszubildende

ebenfalls verpflichtend.

JArbSchG § 32 (1) Ein Jugendlicher, der in das Berufsleben

eintritt, darf nur beschäftigt werden, wenn er innerhalb

der letzten vierzehn Monate von einem Arzt untersucht

worden ist (Erstuntersuchung) und dem Arbeitgeber eine

von diesem Arzt ausgestellte Bescheinigung vorlegt.

Wo bekommst du diese Unterlagen?

Bei deinem zuständigen Einwohnermeldeamt

Weitere Dokumente:

Mitgliedsbescheinigung einer Krankenkasse deiner Wahl

Sozialversicherungsausweis – wird dir automatisch von der Deutschen Rentenversicherung zugesandt

Eigene Bankverbindung bei einer Bank deiner Wahl – zur Zahlung der Ausbildungsvergütung

Steuerliche Identifikationsnummer – wurde dir vom Bundesamt für Steuern schriftlich mitgeteilt


#Yeah,

ICH BIN

Azubi

23


24

Unternehmen Im landkreis gotha Seite

AHG GmbH Volkswagen Partner, Gotha 79

Ambrock GmbH, Gotha 81

August Storck KG, Ohrdruf 82

Bauer Bauunternehmen GmbH, Walschleben 83

Bickhardt-Bau Thüringen GmbH, Schwabhausen 83

Brandt Zwieback GmbH & Co. KG, Ohrdruf 84

Bystronic Maschinenbau GmbH, Gotha 85

C+P Stahlmöbel GmbH & Co. KG, Gotha 86

Carlisle Construction Materials GmbH, Waltershausen 87

Continental AG Division ContiTech, Waltershausen 88

DECKEL MAHO Seebach GmbH, Seebach 89

DURABLE Hunke & Jochheim GmbH & Co. KG, Gotha 90

EDAG Werkzeug + Karosserie GmbH, Eisenach 91

EJOT GmbH & Co. KG Werk Tambach, Tambach-Dietharz 92

Elektro-Anlagen-Bau GmbH, Waltershausen 90

Feintool System Parts Ohrdruf GmbH, Ohrdruf 94

FERMAT Maschinenbau GmbH & Co. KG, Ohrdruf 95

Galvanotechnik Jens Holzapfel GmbH, Georgenthal 96

Gebr. Eberhardt GmbH & Co. KG Werkzeugtechnologie, Ohrdruf 97

GEIGER Automotive GmbH, Tambach-Dietharz 98

Geis Eurocargo GmbH, Ohrdruf 95

Hermes Fulfilment GmbH, Ohrdruf 99

Herzog-Bau GmbH, Tüttleben 100

HIWESO GmbH, Gotha 100

item Industrietechnik GmbH, Mühlhausen 101

IWB Industrietechnik GmbH, Gotha 102

JTJ Sonneborn Industrie GmbH – Die VELUX Fensterproduktion, Sonneborn 103

Kälte- und Klimatechnik Maik Werner, Leinatal OT Leina 104

KMD Natursteine GmbH & Co. KG, Gotha 102

MKT Moderne Kunststoff-Technik Gebr. Eschbach GmbH, Ohrdruf 106

Modell Technik Rapid Prototyping GmbH, Waltershausen 107

Oettinger Brauerei Gotha GmbH, Gotha 109

Phoenix Mecano Digital Elektronik GmbH, Wutha-Farnroda 110

REWE Markt GmbH, Gotha und Erfurt 112

Senger-Kraft GmbH & Co. KG, Schwabhausen 113

STE Universal Transport GmbH, Emleben 111


Ausbildungsberufe

Gewerblich-technische Berufe, Berufe im

Handwerk und Grüne Berufe

Unternehmen Im landkreis gotha

Seite

Strassing GmbH, Erfurt 115

Sur-Tech Surface Technology GmbH, Waltershausen OT Schwarzhausen 115

TAM – Thüringer Agrartechnik & Maschinenbau GmbH, Mechterstädt 116

Technische Bildungsstätte Gotha GmbH, Gotha 78

Techno Blech GmbH, Sättelstädt 116

Thüringische Weidmüller GmbH, Wutha-Farnroda 118

VHS-Bildungswerk GmbH – Zweigniederlassung Thüringen, Gotha 78

Werkzeugbau Ruhla GmbH, Seebach 120

Zahntechnik Zentrum Eisenach GmbH & Co. KG, Eisenach 121

ZF Friedrichshafen AG, Gotha 122

25


Anlagenmechaniker/in

Baugeräteführer/in

26

Tätigkeit:

Anlagenmechaniker/innen obliegt in erster Linie das

Herstellen industrieller Anlagen aus Rohren und Blechen.

Dabei kann es sich sowohl um Produktionsanlagen für

die chemische Industrie als auch um Dampferzeuger

für Kraftwerke handeln. Sie stellen Anlagen her, die

beispielsweise im Behälter und Apparatebau, in der

Prozessindustrie oder der Versorgungstechnik zum

Einsatz kommen. Anhand technischer Zeichnungen und

Arbeitsanweisungen bereiten sie ihre Arbeiten vor. Zuerst

fertigen sie Einzelteile entweder von Hand oder mithilfe

von CNC -Maschinen, ehe sie die Einzelkomponenten zu

Baugruppen zusammenfügen. Diese montieren sie dann

zu Maschinen, Apparaten und Geräten. Nach der Montage

prüfen sie, ob die Erzeugnisse einwandfrei funktionieren.

Sie übergeben die Anlagen an die Kunden, weisen sie in

die Bedienung ein und nehmen die Anlagen in Betrieb.

Den Beruf des Anlagenmechanikers gibt es in folgenden

Fachrichtungen: Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik,

Anlagenbau, Apparate- und Behälterbau, Instandhaltungstechnik,

Rohrsystemtechnik, Schweißtechnik.

Anforderungen:

Die Auszubildenden in diesem Beruf sollten grundlegende

technische Fähigkeiten und gute Kenntnisse in Mathematik

und Physik mitbringen. Anlagenmechaniker/innen

sollten gern handwerklich tätig sein und auch körperlichen

Einsatz nicht scheuen. Genauigkeit beim Arbeiten

und eine rasche Auffassungsgabe sind notwendig, um die

Werkstücke präzise herzustellen. Aber auch körperliche

Belastbarkeit gehört zu den Voraussetzungen.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Nach entsprechender Berufspraxis bieten sich eine

Reihe betrieblicher Aufstiegsmöglichkeiten. Anlagenmechaniker

können zum Beispiel als Teamführer Spezialkenntnisse

vermitteln. Weiterführende Kurse oder

Lehrgänge in den Bereichen Elektrotechnik/Elektronik,

Ausbildung der Ausbilder, Schweißtechniken, Fertigungs-,

Produktionstechnik, NC-/CNC-/DNC-Maschinentechnik,

Arbeitsvorbereitung und EDV-Anwendungen besuchen.

Eine Weiterbildung zum Industriemeister oder Techniker

ist ebenfalls möglich.

Tätigkeit:

Baugeräteführer/innen bedienen Baugeräte und

Maschinen im Hoch- , Straßen- und Tiefbau. Sie transportieren

z. B. Kräne, Planierraupen, Walzen, Bagger

oder Betonmischgeräte vor Beginn der Bauarbeiten zur

Baustelle und sorgen für die Betriebsbereitschaft. Außerdem

sichern sie die Baustelle. Sie führen und bedienen

Baumaschinen, beispielsweise führen sie Erdbewegungsarbeiten

mit Baggern durch, transportieren Bauteile

mit Kränen oder bedienen Geräte für den Straßenbau.

Zudem warten und pflegen sie die Baugeräte, erledigen

kleinere Reparaturen und rüsten die Baumaschinen bei

Bedarf um, z. B. wechseln sie mobile Zusatzgeräte aus.

Baugeräteführer/innen arbeiten hauptsächlich in Betrieben

und Unternehmen des Hoch- und Tiefbaus sowie

in Betrieben und Unternehmen des Straßen und Spezialtiefbaus.

Sie sind meistens auf wechselnden Baustellen

im Freien tätig, ggf. auch im Ausland. Baugeräte und

-fahrzeuge warten sie meist in Werkstätten.

Anforderungen:

Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein sind bei der Arbeit

auf Baustellen von besonderer Bedeutung. Wartungsund

Schmierdienste an Baugeräten sind beispielsweise

genauestens auszuführen. Beim Führen von Baggern ist

z. B. auf Gas -, Wasser- oder Stromleitungen zu achten,

um Beschädigungen und Unfälle zu vermeiden. Kenntnisse

in Werken und Technik sind für die Bedienung und

Wartung von Baugeräten erforderlich. Mathematik ist

wichtig, etwa um auf Baustellen Längen zu vermessen

oder Flächenaufteilungen zu berechnen.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Baugeräteführer/innen können nach entsprechender

Berufspraxis und Weiterbildung eine Reihe betrieblicher

Aufstiegsmöglichkeiten nutzen. Sie können z. B.

als Vorarbeiter/in, Werkpolier/in, Geprüfte/r Polier/in

oder Baumaschinenmeister/in ausgebildet und eingesetzt

werden.


Berufskraftfahrer/in

Beton- und Stahlbetonbauer/in

Tätigkeit:

Berufskraftfahrer/innen transportieren Güter in Lastkraftwagen

oder befördern Personen in Bussen im Reise- und

Personennahverkehr, dabei achten sie auf Sicherheit

sowie wirtschaftliche und umweltschonende Aspekte.

Sie wenden nationale und internationale Rechtsvorschriften

und Sozialvorschriften des Straßenverkehrs

an. Sie bereiten die Fahrzeuge für den Transport von

Gütern oder die Beförderung von Personen vor, nehmen

das Transportgut oder Gepäck an, sichern die Ladung

und prüfen die mitzuführenden Papiere. Außerdem beseitigen

sie Störungen an Fahrzeugen, wissen, wie sie

sich bei Unfällen und Zwischenfällen verhalten müssen.

Anforderungen:

Die Bewerber/innen sollen wissen, dass sie einen Beruf

mit viel Verantwortung übernehmen, sich für technische

Zusammenhänge interessieren, bereit sein, auch nachts

oder am Wochenende zu arbeiten sowie kontaktfreudig

sein und kundenorientiert arbeiten. Aufgrund der Führerscheinregelungen

kann eine Ausbildung erst mit dem

16. (Lastkraftwagen) bzw. 18. Lebensjahr (Omnibusse)

begonnen werden.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Eine Spezialisierung in Richtung Gefahrgutverladung,

Tiertransporte oder Sicherheitstechnik ist möglich.

Unter bestimmten Voraussetzungen, z. B. mehrjähriger

Berufserfahrung, sind verschiedene Fort- und Weiterbildungen

möglich, u. a.: Kraftverkehrsmeister/in.

Tätigkeit:

Beton- und Stahlbetonbauer/innen arbeiten auf unterschiedlichen

Baustellen, um neue Gebäude zu bauen

und bestehende Gebäude instand zu setzen bzw. zu

modernisieren. Sie stellen Gebäude aus Steinen, Beton

und Beton mit Stahleinlagen her, richten die Baustellen

ein und legen die Arbeitsschritte fest, setzen Baumaschinen

und Bauwerkzeug ein. Sie bauen Gerüste auf

und ab und vermessen Bauwerke und Bauteile, stellen

Schalungen für Fundamente, Stützen und Balken sowie

für Wände, Decken und Treppen her, prüfen die Qualität

des frischen Betons, fördern den Beton in die Schalungen

und bearbeiten die hart gewordene Betonoberfläche mit

Hilfe von Maschinen. Beton- und Stahlbetonbauer/innen

bauen Dämmstoffe für den Wärme-, Kälte-, Schall- und

Brandschutz ein, dichten die Bauwerke gegen Feuchtigkeit

ab und beachten die Sicherheit, den Gesundheitsschutz

und den Umweltschutz auf der Baustelle.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sind zusammen mit ihrem Bautrupp

auf wechselnden Baustellen tätig. Meist arbeiten sie

unter freiem Himmel. An Regen, Kälte und sommerliche

Hitze müssen sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen

wie an die Zugluft in den Rohbauten. Auf Baustellen

sind vielfältige Arbeiten zu erledigen, bei denen nicht

nur Muskelkraft gefragt, sondern auch Konzentration

erforderlich ist. Um Unfälle zu vermeiden, tragen die

Auszubildenden Schutzhelm und Sicherheitsschuhe.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Eine berufliche Ausbildung zum/zur Baufacharbeiter/

in ist der erste Schritt ins Berufsleben. Danach geht es

weiter, beispielsweise als Polier/in, Bauleiter/in oder

auch Diplom-Ingenieur/in. Ziel kann natürlich auch die

berufliche Selbstständigkeit sein.

27

Quellen:

Alle Beschreibungen der Ausbildungsberufe auf den

folgenden Seiten wurden teilweise aus den Angaben des

Bundesmininsteriums für Wirtschaft und Technologie –Ausbildungsberufe,

dem Bundesinstitut für Berufsbildung –

Ausbildungsberufe und BERUFENET – ein Angebot der Bundesagentur

für Arbeit, entnommen. (2)


Brauer/in / Mälzer/in

Elektroniker/in

28

Tätigkeit:

Die deutschen Brauereien bieten insgesamt mehr als 6.000

verschiedene Biere und Marken mit unterschiedlichsten

Geschmacksrichtungen an. Mit Hilfe von handwerklichem

Können und modernster Technologie leisten Brauer und

Mälzer/innen einen Beitrag dazu, dass diese vielen Biere

auf den Markt kommen können. Dazu steuern und überwachen

sie den gesamten Brauprozess: vom Einkauf der

Rohstoffe bis zur Abfüllung des Bieres. Die Beurteilung

von Gerste, Weizen oder Hopfen gehört ebenso dazu

wie die Bereitung von Malz, der Einsatz von Hilfsstoffen

oder die Bedienung und Wartung von Brau- und Abfüllanlagen.

Dabei bedienen sie sich moderner Technik. Sie

steuern und überwachen die Herstellungsprozesse und

brauen mit unterschiedlichen Mischungen und Verfahren

verschiedene Sorten Bier, wie Pils, Export, Bockbier

oder Hefeweizen.

Anforderungen:

Zukünftige Brauer und Mälzer/innen benötigen technisches

Verständnis und Interesse am Umgang mit den

komplexen Maschinen, die im Brauprozess eingesetzt

werden. Sorgfältig und verantwortungsbewusst halten

Brauer/innen und Mälzer/innen die lebensmittelrechtlichen

und Hygienerichtlinien ein. Für das Verkosten von

Bier ist ein guter Geruchs- und Geschmackssinn wichtig.

Da der Brauprozess nicht unterbrochen werden darf,

arbeiten sie z. T. im Schichtbetrieb.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Brauer und Mälzer/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Getränkeherstellung

bis hin zu Lebensmittelrecht, als auch den

beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur

Brauer- und Mälzermeister/in sichern. Absolventen/

innen mit Hochschulzugangsberechtigung haben die

Möglichkeit, z. B. einen Abschluss im Studienfach Brauerei-,

Getränketechnologie zu erwerben.

Tätigkeit:

Elektroniker/innen übernehmen je nach Fachrichtung

vielfältige Aufgaben rund um die Elektrik. Sie planen

elektrische Anlagen nach den Wünschen ihrer Kunden,

installieren sie und nehmen sie in Betrieb. Elektrische

Systeme werden von ihnen gewartet und jede Störung

so schnell wie möglich beseitigt.

Elektroniker/innen für Energie- und

Gebäudetechnik:

» installieren und betreiben Gebäude- und Infrastruktursysteme

nach rechtlichen Bestimmungen, Betreibervorgaben

und Nutzerwünschen

» konzipieren Anlagen- und Nutzungsveränderungen

von technischen Systemen und stimmen Änderungen

mit den Nutzern ab

» überwachen technische Gebäudesysteme mit Hilfe

von Automatisierungs- und Leitsystemen

» erkennen Störungen und optimieren den Betrieb der

technischen Gebäudesysteme

» führen systematische Fehlersuchen durch und setzen

Systeme instand

Elektroniker/innen für Maschinen- und

Betriebstechnik:

» richten Produktionsanlagen ein

» stellen unterschiedliche Wicklungen (Anordnung von

elektrischen Leitern) her und isolieren Wicklungen

in elektrischen Maschinen

» demontieren oder montieren elektrische Maschinen,

prüfen und reparieren sie

» installieren, programmieren Steuer-, Regel- und Überwachungsgeräte

der Antriebs- und Versorgungstechnik

und halten sie Instand

» bestücken Leiterplatten (Platten, auf denen kleinste

elektronische Bauelemente montiert werden)

» halten explosionsgeschützte Schaltgeräte und elektrische

Geräte Instand

Elektroniker/innen für Betriebstechnik

» übernehmen elektrische Anlagen

» ändern Anlagen und erweitern sie

» richten Baustellen ein und räumen sie ab

» organisieren die Anlagenerrichtungen, überwachen

die Arbeit von Dienstleistern und anderen Handwerkern

» montieren und installieren Leitungsführungssysteme,

Informationsleitungen und Energieleitungen einschließlich

allgemeiner Versorgungsleitungen


Eletroniker/innen der Fachrichtung Informations-

und Telekommunikationstechnik:

» konzipieren Datenübertragungssysteme, analysieren

Gefahrenpotenziale und konzipieren sicherheitstechnische

Anlagen wie Brand- und Einbruchmelder,

Videoüberwachung, elektronische Zutrittskontrollen

» installieren Kommunikations- und Sicherheitssysteme

und nehmen sie in Betrieb

» installieren und programmieren Gebäudeleit- und

Fernwirkeinrichtungen

» prüfen Sicherheits-, Informations- und Telekom

munikationssysteme und halten sie Instand

Elektroniker/innen für Gebäude- und

Infrastruktursysteme:

» installieren und betreiben Gebäude- und Infrastruktursysteme

nach rechtlichen Bestimmungen, Betreibervorgaben

und Nutzerwünschen

» analysieren Anforderungen und Nutzen und erfassen

Gefährdungspotentiale

» konzipieren Anlagen- und Nutzungsveränderungen

von technischen Systemen und stimmen Änderungen

mit den Nutzern ab und beraten sie

» kalkulieren Kosten und nehmen Leistungen Dritter ab

» führen Umbauten durch oder veranlassen sie

» konfigurieren die Leiteinrichtungen von technischen

Systemen, prüfen die Funktion der Systeme sowie von

Sicherheitseinrichtungen

» überwachen technische Gebäudesysteme mit Hilfe

von Automatisierungs- und Leitsystemen

» erkennen Störungen und optimieren den Betrieb der

technische Gebäudesysteme

Elektroniker/in für Informations- und

Systemtechnik:

» entwickeln industrielle informationstechnische Systeme

(Automatisierungssysteme, Signal- und Sicherheitssysteme,

Informations- und Kommunikationssysteme,

funktechnische Systeme) und setzen sie um

» montieren Hardwarekomponenten, elektronische

Bauteile und Geräte, installieren sie und passen sie an

» installieren/konfiguieren Betriebssysteme und Netzwerke

» erstellen Bedienoberflächen und Benutzerdialoge

» erstellen Softwarekomponenten und passen sie an,

programmieren Schnittstellen, Programme in bestehende

Systeme einbinden, auftretende Kompatibilitätsprobleme

lösen

» erfassen Messwerte und werten sie aus, führen

Testläufe an Systemen und Systemkomponenten durch,

prüfen elektrische Schutzmaßnahmen

» analysieren Störfälle, passen die Software an oder

tauschen defekte Komponenten und Baugruppen aus

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten technisch interessiert sein,

räumliches Vorstellungsvermögen haben, um Geräte

und Anlagen nach Konstruktionszeichnungen und Schaltplänen

herzustellen und zu montieren, gute Noten in

Mathe, Physik und Englisch mitbringen, gut sehen und

hören, um z. B. mit verschiedenfarbigen Leitungen und

akustischen Hörsignalen zu arbeiten, sowie gerne im

Team arbeiten.

Anforderungen:

3,5 Jahre

Anforderungen:

Elektroniker/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Elektrotechnik-Elektronik,

Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik, als auch

den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/

zur Industriemeister/in Fachrichtung Elektrotechnik oder

Techniker/in Fachrichtung Elektro- oder Medizintechnik,

Techniker/in Betriebswissenschaft ablegen. Absolventen/

innen mit Hochschulzugangsberechtigung haben die

Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Informations- und

Kommunikationstechnik zu erwerben.

29


Fachinformatiker/in

Fachkraft für Lagerlogistik

30

Tätigkeit:

Fachinformatiker/innen können bis ins kleinste Bit auf

die High-Tech-Bedürfnisse ihrer Kunden eingehen und

werden in einer der beiden Fachrichtungen Systemintegration

oder Anwendungsentwicklung ausgebildet. In

der Fachrichtung „Systemintegration“ entwerfen und

installieren sie Netzwerke und erweitern Festnetze. Sie

bieten den Benutzern Service und Information, helfen

ihnen bei Anwendungsproblemen, erklären neue Systeme,

beantworten alle Fragen zur EDV. In der zweiten Fachrichtung

„Anwendungsentwicklung“ entwickeln sie

passgenaue Softwarelösungen für Kunden, installieren

diese Systeme und führen die Betriebsmitarbeiter/innen

in der Nutzung ein.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten mathematisch und logisch denken

können, sich für technische Zusammenhänge interessieren,

eine gute Allgemeinbildung haben, planen und

organisieren können, kontaktfreudig sein, Ideen verständlich

präsentieren können, anderen gerne als Ansprechpartner

zur Verfügung stehen sowie eigenverantwortlich

arbeiten können.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fachinformatiker/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. spezielle

Programmiersprachen oder Datenbankentwicklung, als

auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Softwareentwickler/in sichern. Absolventen/

innen mit Hochschulzugangsberechtigung haben die

Möglichkeit einen Abschluss im Fach Informatik zu

erwerben.

Tätigkeit:

Fachkräfte für Lagerlogistik wissen genau, was z. B. bei

der Lagerung leicht verderblicher Waren zu beachten ist

und wie sie zerbrechliche Waren oder Gefahrgüter, wie

z. B. explosive Stoffe, für den Transport vorbereiten. Sie

nehmen die Ware entgegen, kontrollieren sie und bringen

die Container und Paletten z. B. mit dem Gabelstapler an

den richtigen Platz. Dabei verlieren sie nie die Übersicht,

ganz egal wie voll das Lager ist. Für ausgehende Waren

planen sie Touren, erstellen Begleitpapiere, bearbeiten

Versandpapiere, ermitteln Verpackungskosten und stellen

Ladeeinheiten zusammen. Sie haben eine vielfältige

Tätigkeit und Einsatzbereiche, körperliche Bewegung

sowie eigenverantwortliches Arbeiten.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten flexibel sein und gerne organisieren

sowie zupacken können. An die Arbeit unter Zeitdruck

müssen sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen wie

an das sorgsame Lagern von Gefahrstoffen. Auch zupacken

müssen sie, wenn sie z. B. Güter auf Lkws verladen.

In Lagerhallen sind vielfältige Arbeiten zu erledigen, die

sowohl Muskelkraft als auch Konzentration erfordern. Nur

so können Arbeitsaufträge zufriedenstellend ausgeführt

und – beispielsweise bei der Arbeit auf Leitern – Unfälle

vermieden werden.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Es gibt jede Menge Lehrgänge, Seminare oder Kurse,

um sich zu spezialisieren, z. B. Disponent/in, Lager- und

Transportplanung, Versandlogistik. Unter bestimmten

Voraussetzungen, z. B. mehrjähriger Berufserfahrung,

sind verschiedene Fort- und Weiterbildungen möglich,

u. a. Meister/in für Lagerlogistik, Betriebswirt/in der

Fachrichtung Absatzwirtschaft oder Logistik.


Fachkraft für Lebensmitteltechnik

Tätigkeit:

Fachkräfte für Lebensmitteltechnik produzieren Nahrungsmittelerzeugnisse

wie Fertiggerichte, Konserven

oder Backwaren nach festgelegten Rezepturen und

Prozessabläufen. Sie stellen mithilfe von Maschinen

und Anlagen die verschiedensten Lebensmittel her. Sie

kennen die Abläufe vom Eingang der Rohwaren bis hin

zum fertig verpackten Produkt. Zunächst nehmen sie

Rohstoffe, Halbfertig- und Fertigprodukte entgegen

und prüfen sie. Dann leiten sie diese weiter ans Lager

oder an die Verarbeitung. Sie sorgen dafür, dass die für

die jeweilige Produktion nötigen Zutaten bereitgestellt

werden, bereiten sie vor und richten die Maschinen und

Anlagen ein. Außerdem kontrollieren sie regelmäßig die

Qualität ihrer Produkte.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten Leistungs- und Einsatzbereitschaft,

Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Ehrlichkeit, selbstständige

Arbeitsweise, Kritikfähigkeit sowie angemessene

Umgangsformen mitbringen. Zusätzlich ist bei

der Arbeit mit Lebensmitteln größte Sorgfalt und das

Einhalten lebensmittelrechtlicher Vorschriften wichtig.

Dazu benötigen die Auszubildenden ein entsprechendes

Verantwortungsbewusstsein und gemäß § 42 und 43 des

Gesetzes zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten

beim Menschen eine Belehrung und

eine Bescheinigung des Gesundheitsamtes.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fachkräfte für Lebensmitteltechnik können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. in

Bereichen wie der Eingangskontrolle, der Bedienung

der Anlagen oder der Qualitätssicherung, als auch den

beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur

Industriemeister/in der Fachrichtung Lebensmitteloder

zum/zur Techniker/in der Fachrichtung Lebensmitteltechnik

mit dem Schwerpunkt Verarbeitungstechnik

sichern. Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im

Fach Lebensmitteltechnologie zu erwerben.

Fachkraft für Metalltechnik

Tätigkeit:

Fachkräfte für Metalltechnik stellen Bauteile, Baugruppen

oder Konstruktionen aus Metall her. Sie bearbeiten

Metallteile mit unterschiedlichen Verfahren und montieren

sie. Sie sind in der Herstellung, Instandhaltung

und Überwachung von technischen Systemen eingesetzt.

Fachkräfte für Metalltechnik beherrschen verschiedenste

Füge- und Montagetechniken. Sie richten Produktionsanlagen

ein, rüsten sie um und nehmen sie in Betrieb.

Sie sichern die Qualität ihrer Produkte und halten die

Fertigungsanlagen in Schuss und immer einsatzbereit. Die

Ausbildung erfolgt in einer der folgenden Fachrichtungen:

Konstruktionstechnik, Montagetechnik, Umform- und

Drahttechnik oder Zerspanungstechnik.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten Interesse an Technik zeigen,

genau und sorgfältig arbeiten, gerne im Team arbeiten

und ein gutes Hör- und Sehvermögen mitbringen. In den

Werkstätten und Werkhallen herrscht Maschinenlärm,

daran müssen sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen

wie an den Kontakt mit Staub und Metallspänen sowie

Schmiermitteln. Auf den Baustellen arbeiten sie auch im

Freien und sind wechselnden Witterungsbedingungen

ausgesetzt. Das Tragen von Arbeitsschutzkleidung ist

unerlässlich zur Vermeidung von Unfällen.

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Naheliegend ist es, die Ausbildung um ein Jahr fortzusetzen

und je nach Fachrichtung folgende Prüfungen

abzulegen: In der Fachrichtung Montagetechnik als Fertigungsmechaniker/in

oder Industriemechaniker/in; in der

Fachrichtung Konstruktionstechnik als Anlagenmechaniker/in,

Konstruktionsmechaniker/in oder Metallbauer/in

Fachrichtung Konstruktionstechnik; in der Fachrichtung

Umform- und Drahttechnik als Stanz- und Umformmechaniker/in

und in der Fachrichtung Zerspanungstechnik als

Zerspanungsmechaniker/in oder Feinwerkmechaniker/in

mit dem Schwerpunkt Zerspanungstechnik. Fachkräfte

für Metalltechnik können den beruflichen Aufstieg durch

Weiterbildungen zum/zur Industriemeister/in der Fachrichtung

Metall planen.

31


Fachlagerist/in

Fahrzeuglackierer/in

32

Tätigkeit:

Fachlageristen/innen sind Organisationstalente. Sie

wissen genau, wo was steht. Auch in Hochregallagern,

die groß wie Fußballfelder sind, behalten Fachlageristen/

innen den Überblick. Ihr Arbeitsplatz sind die Lagerhallen

insbesondere von Handelsbetrieben. Dort nehmen sie

Waren, die mit dem LKW angeliefert werden, entgegen.

Sie prüfen anhand der Begleitpapiere Art, Menge und

Qualität der Lieferung, sortieren, registrieren und lagern

sie. Ausgehende Waren werden von ihnen verpackt und

zu versandfertigen Ladeeinheiten zusammengestellt.

Sie fertigen die Begleitpapiere und kennzeichnen und

beschriften die Sendungen. Dabei wenden sie betriebliche

Informations- und Kommunikationssysteme sowie

arbeitsplatzbezogene Software an.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten flexibel sein und gerne organisieren

sowie zupacken können. An die Arbeit unter Zeitdruck

müssen sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen wie

an das sorgsame Lagern von Gefahrstoffen. Auch zupacken

müssen sie, wenn sie z. B. Güter auf Lkws verladen.

In Lagerhallen sind vielfältige Arbeiten zu erledigen, die

sowohl Muskelkraft als auch Konzentration erfordern. Nur

so können Arbeitsaufträge zufriedenstellend ausgeführt

und – beispielsweise bei der Arbeit auf Leitern – Unfälle

vermieden werden.

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Die Ausbildung als Fachlagerist/in kann ggf. durch die

darauf aufbauende Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik

um ein Jahr ergänzt werden. Es gibt jede Menge

Lehrgänge, Seminare oder Kurse, um sich zu spezialisieren,

z. B. Lagerung gefährlicher Stoffe, Material- und

Lagerwirtschaft, Speditionslogistik. Unter bestimmten

Voraussetzungen, z. B. mehrjähriger Berufserfahrung,

sind verschiedene Fort- und Weiterbildungen möglich,

u. a. zum/zur Fachkaufmann/frau für Vorratswirtschaft

und Meister/in Lagerwirtschaft.

Tätigkeit:

Fahrzeuglackierer/innen arbeiten nicht nur an Fahrzeugen.

Sie stellen Oberflächenbeschichtungen und Applikationen

auch an Aufbauten und anderen Gegenständen sowie an

Einzel- und Serienteilen her. Das Spektrum ihres Berufs ist

weit: Die große Anzahl der verschiedenen Lackmaterialien

muss erkannt werden, unterschiedliche Lackiertechniken

sind anzuwenden einschließlich der Nutzung moderner

Mess- und Farbmischgeräte sowie der Lackpflege zum

Werterhalt von Fahrzeugen. Aber auch die Kontrolle

der Umweltverträglichkeit, die Durchführung von Karosseriearbeiten,

das Beraten und die Kommunikation

mit Kunden sowie der Umgang mit der EDV und dem

Internet zur Reparatur-Informationsrecherche gehören

zu ihrem Aufgabenbereich.

Anforderungen:

An die Ausdünstungen der Lacke, die die Atemwege reizen

können, müssen sich die Auszubildenden gewöhnen.

Beim Lackieren von Fahrzeugen sind vielfältige Arbeiten

zu erledigen, bei denen nicht nur handwerkliches

Geschick und Sinn für Farbnuancen gefragt, sondern

auch Sorgfalt und Konzentration gefordert sind. Nur

so können Farben korrekt angemischt, Arbeitsaufträge

zufrieden stellend ausgeführt und – z. B. beim Abschleifen

beschädigter Stellen – Ausrutscher und Missgeschicke

vermieden werden. Um sich vor schädlichen Dämpfen

und Lackspritzern zu schützen, tragen die Auszubildenden

einen Schutzanzug und eine Atemmaske.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fahrzeuglackierer/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Grafik- und

Schriftgestaltung, als auch den beruflichen Aufstieg durch

Weiterbildungen zum/zur Maler- und Lackierermeister/in

oder Techniker/in der Fachrichtung Farb- und Lacktechnik

sichern. Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im

Fach Chemieingenieurwesen zu erwerben.


Fertigungsmechaniker/in

Flachglasmechaniker/in

Tätigkeit:

Fertigungsmechaniker und Fertigungsmechanikerinnen

sind Allroundkräfte in der industriellen Produktion. Sie

montieren Bauteile und Baugruppen zu fertigen Produkten

und achten darauf, dass die einzelnen Bestandteile

auch funktionieren. Dabei sorgen sie dafür, dass

immer ausreichend Material und Ersatzteile vorhanden

sind, damit kein Leerlauf in der Produktion entsteht.

Ihr Arbeitsplatz ist in Produktionshallen und an Fertigungsstraßen

der Industrie. Fertigungsmechaniker/

innen arbeiten anhand von schriftlichen Vorlagen, wie

z. B. Montage- und Wartungsplänen, verlegen, befestigen

und schließen elektrische Leitungen an und stellen die

Funktionen an Baugruppen oder am fertigen Produkt

ein und überprüfen sie. Des Weiteren stellen sie die von

ihnen benutzten Maschinen und Werkzeuge ein, pflegen

und warten sie.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten Interesse an Technik haben,

handwerkliches Geschick besitzen, gerne im Team

arbeiten, flexibel sein und sorgfältig und verantwortungsbewusst

arbeiten. An Maschinenlärm müssen sich

die Auszubildenden ebenso gewöhnen wie an Lötrauch,

Dämpfe von Klebstoffen und Metallstaub. Vor allem wenn

sie automatisierte Anlagen überwachen, ist es nötig,

auch über einen längeren Zeitraum aufmerksam und

konzentriert zu bleiben. Um Verletzungen vorzubeugen,

tragen die Auszubildenden Schutzkleidung. Da in vielen

Betrieben Schichtarbeit üblich ist, ist man auch in der

Ausbildung zum Teil in Wechselschicht tätig, soweit das

Jugendarbeitsschutzgesetz es erlaubt.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fertigungsmechaniker/innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Metallbearbeitung,

Schweißtechnik oder Qualitätssicherung, als auch

den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur

Industriemeister/in der Fachrichtung Metall oder zum/zur

Techniker/in der Fachrichtung Maschinentechnik mit dem

Schwerpunkt Fertigungstechnik sichern. Absolventen/

innen mit Hochschulzugangsberechtigung haben die

Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Produktionstechnik

oder Maschinenbau zu erwerben.

Tätigkeit:

Ob die Schaufensterscheibe, das Sicherheitsglas am

Bankschalter, die Tischplatte aus Glas oder der Spiegel

im Badezimmer: Flachglas gibt es überall und für jeden

Zweck. Als Flachglasmechaniker/innen fertigen Glasplatten

beziehungsweise Glasscheiben für ganz unterschiedliche

Gegenstände an. Das können zum Beispiel Türen

und Fenster sein, genauso aber auch Vitrinen, Autos,

Wintergärten und Spiegel. Und für jedes einzelne Glas

gibt es ein ganz eigenes Verfahren. Flachglasmechaniker/

innen lernen in der Ausbildung, wie man Glasscheiben auf

die erforderliche Größe zuschneidet, ohne sich dabei zu

verletzen. Zu ihren Arbeiten gehören auch das Schleifen

der Ränder und das Veredeln der Oberflächen. Je nach

Produkt gibt es hier ganz verschiedene Verfahren, wie

zum Beispiel das Sandstrahlen, Ätzen oder auch Gravieren.

Anforderungen:

Bewerber/innen benötigen für diesen Beruf viel Fingerspitzengefühl

und technisches Verständnis. Sie sollte

gerne mit Maschinen und Anlagen umgehen, Durchblick

haben und zuverlässig sein. Durch Sandstrahlen oder

Polieren entsteht feiner Glasstaub. Säuren, Laugen

und ätzende Flüssigkeiten können Haut und Atemwege

belasten. Die Flachglasmechaniker/innen tragen daher

entsprechende Schutzkleidung, z. B. Schutzhandschuhe,

Handgelenks- und Armschützer sowie Schürzen aus Leder

oder Gummi. In Unternehmen der glasherstellenden

Industrie ist Schichtarbeit üblich.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Flachglasmechaniker/innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Glasverarbeitung

oder Klebetechniken., als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur Industriemeister/in

der Fachrichtung Glas sichern. Absolventen/

innen mit Hochschulzugangsberechtigung haben die

Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Keramik-, Glastechnik

zu erwerben.

33


34

Fliesen-, Platten- und

Mosaikleger/in

Tätigkeit:

Fliesen-, Platten- und Mosaikleger/innen verkleiden

Wände, Bodenflächen und Fassaden mit Bodenfliesen

und Wandfliesen aus Natur- oder Kunststein, aus Glas,

Keramik oder Mosaiken. Im Arbeitsalltag erledigen

Fliesenleger dabei zunächst vorbereitende Aufgaben.

Nach der Kundenberatung über die Wahl des Materials,

skizzieren sie den sogenannten Verlegeplan, welcher die

genaue Anordnung und die Randabschlüsse der Fliesen,

Platten oder Mosaike festlegt. Fliesen-, Platten- und

Mosaikleger/innen bringen Dämmstoffe für Wärme-,

Schall- und Brandschutz an und tragen darüber das

Mörtelbett auf. Mithilfe eines Spezialklebers beginnen

sie nach dem Austrocknen des Mörtels damit die Fliesen,

Platten oder Mosaike nach dem Verlegeplan zu verlegen

und zu verfugen. Sind alle Aufgaben abgeschlossen,

wird noch einmal alles überprüft und anschließend die

Leistung berechnet.

Anforderungen:

Sinn für Dekoration und ein sicheres Gefühl für Farben

und Formen müssen Fliesen-, Platten- und Mosaikleger/

innen mitbringen. Sie müssen exakt arbeiten und konzentriert

zu Werke gehen, gerade wenn kleine Mosaike

oder Muster anfertigt werden ist Hand- und Fingerspitzengeschick

gefragt. Manchmal müssen auch ganz schön

schwere Deckenplatten an der Zimmerdecke befestigt

werden. Für solche anstrengenden Überkopfarbeiten

sollten Fliesenleger körperlich fit und belastbar sein. Die

häufig hockende Arbeitshaltung erfordert eine gesunde

Wirbelsäule. Und anfällig für Erkältungskrankheiten

sollte man auch nicht sein, denn auf den wechselnden

Baustellen ist es selten gut geheizt.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fliesen-, Platten- und Mosaikleger/innen können sich

sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Natur- und Kunststeinverarbeitung, als auch den

beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur

Fliesen-, Platten- und Mosaiklegermeister/in ablegen.

Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, z. B. einen Abschluss im Studienfach

Bauingenieurwesen zu erwerben.

Holzmechaniker/in

Tätigkeit:

Überall dort, wo Möbel, Parkett, Leisten oder andere

Dinge aus Holz in großer Anzahl hergestellt werden,

sind Holzmechaniker/innen am Werk. Mit Hilfe von zum

Teil elektronisch gesteuerten Maschinen sägen, fräsen

oder hobeln sie die Holzteile und sonstige Werkstoffe

zurecht und bauen die Einzelteile zu fertigen Elementen

z. B. Küchenteilen zusammen. Auch steuern und überwachen

sie den Produktionsprozess an Maschinen und

Anlagen. Sie arbeiten in unterschiedlichen Industrieunternehmen,

also nicht nur bei Möbelherstellern, sondern

beispielsweise auch bei Herstellern von Bauzubehör,

wie z. B. Treppen oder Fensterrahmen oder auch in der

Paletten- und Rahmenindustrie. Dabei kennen sie sich

nicht nur mit Holz, sondern auch mit Metallen und

Kunststoff bestens aus. Die Ausbildung erfolgt in einer

der zwei Fachrichtungen: Bauelemente, Holzpackmittel

und Rahmen oder Möbelbau und Innenausbau

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten handwerklich geschickt sein,

technisches Interesse haben, genau arbeiten können

und Interesse am Umgang mit Holz haben. Die Auszubildenden

sind in Fertigungshallen, im Holzlager und

auf wechselnden Baustellen tätig. An Regen, Kälte und

sommerliche Hitze müssen sich die Auszubildenden

ebenso gewöhnen wie an den Holzstaub, der beim Sägen

oder Hobeln in der Luft liegt und die Atemwege reizen

kann. Wenn sie automatische Holzbearbeitungsanlagen

überwachen, müssen sie schon in der Ausbildung

Ausdauer beweisen und lange Zeit aufmerksam bleiben,

auch wenn es sich nur um Routineaufgaben handelt.

Um z. B. Schnittverletzungen durch schnelllaufende

Maschinen oder durch Holzsplitter vorzubeugen, tragen

die Auszubildenden Schutzkleidung.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Holzmechaniker/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Holzbearbeitung, Holzschutz

oder Qualitätssicherung, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur Industriemeister/

in im Bereich Holz sichern. Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen

Abschluss im Fach Holztechnik zu erwerben.


Informationselektroniker/in

Industriemechaniker/in

Tätigkeit:

Informationselektroniker/innen installieren Hardware

(Geräte) und Hardware-Netzwerke. Außerdem helfen sie

dabei, diese Systeme und die dazu gehörige Software

in Betrieb zu nehmen. Hard- und Software werden an

die besonderen Wünsche der Kunden angepasst. montieren

Geräte, vernetzen sie untereinander, sichern die

Stromversorgung. Informationselektroniker/innen weisen

die Benutzer ein, erklären ihnen den Umgang mit

neuen Programmen oder Rechnern, sichern die Qualität,

betreuen Projekte, kennen betriebswirtschaftliche und

arbeitsorganisatorische Zusammenhänge und arbeiten

serviceorientiert beim Kunden. Die Ausbildung wird im

Handwerk in den folgenden Schwerpunkten angeboten:

Bürosystemtechnik oder Geräte- und Systemtechnik.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten sich für betriebliche Zusammenhänge

und Arbeitsabläufe interessieren, mathematisches

und technisches Verständnis mitbringen, über

ein gutes sprachliches Ausdrucksvermögen verfügen

und Spaß am Tüfteln, Planen und Organisieren haben.

An ständig wechselnde Arbeitsorte müssen sich die Auszubildenden

gewöhnen. Im Umgang mit spannungsführenden

Teilen beachten sie die Sicherheitsbestimmungen

besonders sorgfältig, um Unfälle zu vermeiden.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Informationselektroniker/innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Montage,

Fertigung oder Kundendienst, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur Informationstechnikermeister/in

oder Techniker/in der Fachrichtung

Elektrotechnik mit dem Schwerpunkt Information/

Kommunikation sichern. Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen

Abschluss im Fach Informations- und Kommunikationstechnik

zu erwerben.

Tätigkeit:

Industriemechaniker/innen sind in der Herstellung,

Instandhaltung und Überwachung von technischen

Systemen eingesetzt. Sie richten Produktionsanlagen ein,

rüsten sie um und nehmen sie in Betrieb. Sie übergeben

technische Systeme und Produkte und weisen Benutzer

in die Anlagen ein. Angebotene Fachrichtungen sind:

Automatisierungstechnik, Instandhaltung, Maschinenund

Anlagenbau, Produktionstechnik und Feingerätebau.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten an Technik interessiert sein, genau

und sorgfältig arbeiten, gerne im Team arbeiten sowie

gutes Hör- und Sehvermögen haben. An Maschinenlärm

müssen sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen wie

an den Staub, der beim Fräsen, Bohren oder Schleifen

in der Luft liegt und die Atemwege reizen kann. Auch

mit Schmier- und Kühlmitteln kommen sie in Kontakt.

Schwindelfrei sollten sie sein, denn große Maschinenanlagen

sind oft nur über Leitern und Gerüste erreichbar.

Beim Einrichten oder Umrüsten von Produktionsanlagen

sind vielfältige Arbeiten zu erledigen, bei denen nicht nur

technisches Geschick gefragt ist, sondern auch Sorgfalt

und Konzentration gefordert sind. Oft arbeiten sie schon

in der Ausbildung im Schichtdienst, soweit das Jugendarbeitsschutzgesetz

es erlaubt.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Industriemechaniker/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Schweißtechnik

oder CNC-Technik, als auch den beruflichen Aufstieg durch

Weiterbildungen als Industriemeister/in der Fachrichtung

Metall oder Techniker/in der Fachrichtung Maschinentechnik

mit dem Schwerpunkt Betriebstechnik sichern.

Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Maschinenbau

oder Produktionstechnik zu erwerben.

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36

Kanalbauer/in

Tätigkeit:

Unter der Erde verlegen Kanalbauer/innen Rohre aus

Beton, Steinzeug, Kunststoff und Metall. Sie bauen

Abwassersysteme und -leitungen vom kleinen Hausanschluss

bis hin zu großen Abwassersammlern. Dazu

vermessen sie zunächst die Arbeitsstrecke und sichern

die Baustelle. Dann heben sie Schächte und Gräben aus,

legen diese trocken und sichern sie z. B. mit Kanaldielen

oder Spundwandprofilen ab. Sie verlegen die Rohre

und überprüfen deren Dichtheit, um sicherzustellen,

dass keine Abwässer ins Grundwasser sickern. Auch

Hausanschlüsse stellen sie her. Außerdem halten sie

Abwassereinrichtungen instand und sanieren alte Rohre.

Anforderungen:

Sie sind auf wechselnden Baustellen tätig und deshalb

viel unterwegs. Wenn die Betriebe, für die sie tätig sind,

Aufträge auch bundesweit oder im Ausland annehmen,

übernachten Kanalbauer/innen ggf. auch auswärts,

teilweise in Wohncontainern in der Nähe der Baustelle.

Teamgeist ist daher besonders wichtig: Damit die Arbeit

auf der Baustelle zügig vorangehen kann, müssen Kanalbauer/innen

gut mit Kollegen, Vorgesetzten und ggf.

Hilfskräften und Auszubildenden zusammenarbeiten

können. Auch wenn verschiedene Maschinen und Geräte

die Arbeit auf den Baustellen erleichtern, müssen

Kanalbauer/innen kräftig zupacken und beispielsweise

Baumaterialien tragen, Kanalschächte mauern und Motorhämmer

sowie andere Spezialmaschinen bedienen.

Zudem sind laufende Maschinen laut und erzeugen

starke Vibrationen und Erschütterungen.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Unter bestimmten Voraussetzungen, beispielsweise

mehrjähriger Berufserfahrung, sind verschiedene Fortund

Weiterbildungen möglich: Geprüfte/r Polier/in,

Schachtmeister/in, Werkpolier/in, Techniker/in, Ausbilder/

in. Durch den Besuch einer Fachschule können auch weiterführende

Berufe erlernt werden: Industriebetriebswirt/

in Bautechnik, Techniker/in für Betriebswissenschaft.

Nach dem Besuch einer Fachoberschule ist das Studium

an einer Fachhochschule (FH) möglich: Fachrichtung

Diplom-Ingenieur/in Bauingenieurwesen. Ziel kann

natürlich auch die berufliche Selbstständigkeit sein.

Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in

Tätigkeit:

Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/innen sind

Spezialisten für Unfallreparaturen und für Fahrzeuge

nach Maß: Behindertenfahrzeuge mit Hebebühnen,

gepanzerte Geldtransporter, rollende Imbissbuden oder

Wohnmobile. Sie prüfen Fahrzeugrahmen, Karosserien

und Aufbauten, halten sie instand und montieren z. B.

Rahmenteile durch Schrauben oder Schweißen. Sie

schließen mechanische, pneumatische und hydraulische

sowie elektrische und elektronische Systeme und Anlagen

an, stellen sie ein, prüfen sie und stellen Fehler und

Störungen sowie Schäden am Fahrzeug fest. Karosserieund

Fahrzeugbaumechaniker werden in einer der drei

Fachrichtungen ausgebildet: Karosserieinstandhaltungstechnik,

Karosseriebautechnik und Fahrzeugbautechnik.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten handwerklich geschickt sein,

technisches Interesse haben sowie zuverlässig und genau

arbeiten. An den Lärm beim Einsatz mancher Maschinen,

z. B. von Trennschleifern, müssen sich die Auszubildenden

ebenso gewöhnen wie an die Zugluft in den Werkhallen,

den Umgang mit Schmierstoffen und Öl sowie an die

Dämpfe von Lacken und Reinigungsmitteln, die in der Luft

liegen und die Atemwege reizen können. Um Verletzungen

beim Schweißen vorzubeugen, tragen sie Schutzkleidung.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/innen können

sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Kraftfahrzeugbau oder CNC-Technik, als auch den

beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen als Industriemeister/in

der Fachrichtung Metall oder Techniker/in der

Fachrichtung Karosserie- und Fahrzeugbautechnik sichern.

Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, (je nach Ausbildungsfachrichtung)

einen Abschluss im Fach Fahrzeugtechnik zu erwerben.


Kraftfahrzeugmechatroniker/in

Konstruktionsmechaniker/in

Tätigkeit:

Im Berufsfeld des/der Kraftfahrzeugmechatronikers/in

stehen Diagnose-, Instandhaltungs-, Um-, Nachrüst- und

Ausbauarbeiten im Mittelpunkt, zusätzlich dazu kommen

noch die Codierung von Steuergeräten, das Anpassen an

verknüpfte Fahrzeugsysteme und die Kommunikation mit

den Kunden. Bei der Ausbildung zum Mechatroniker/in

gibt es vier verschiedene Schwerpunkte, von denen einer

vor Beginn der Ausbildung gewählt werden muss. Die

fünf Fachrichtungen sind: Personenkraftwagentechnik,

Nutzfahrzeugtechnik, Motorradtechnik, Karosserietechnik

und System- und Hochvolttechnik.

Anforderungen:

Wer KFZ-Mechatroniker/in werden möchte, sollte vor

allem ein hervorragendes technisch-physikalisches Verständnis

mitbringen, im Idealfall in den Bereichen Elektronik,

Hydraulik und Pneumatik, außerdem sind gute

Mathematikkenntnisse angebracht.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Kraftfahrzeugmechatroniker/innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Schweißtechnik

oder Pyrotechnik, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen als Meister/in oder Techniker/in

in den verschiedenen Ausbildungsfachrichtungen sichern.

Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, (je nach Ausbildungsfachrichtung)

einen Abschluss im Fach Fahrzeugtechnik oder Elektromobilität

zu erwerben.

Tätigkeit:

Überall dort, wo große Metallkonstruktionen wie Container,

Schiffsteile oder Aufzüge hergestellt werden, sind

Konstruktionsmechaniker/innen am richtigen Platz. Sie

fertigen und montieren Stahlbauteile, Aufzüge, Transport-

und Verladeanlagen, Schutzgitter, Verkleidungen

und Abdeckungen, Stahltreppen und Stahltüren, Behälter,

Blechrohre und Blechkanäle, Aggregate und Karosserien.

Sie schneiden, biegen und schweißen Stahl und Bleche

und sind je nach Einsatzgebiet auf bestimmte Arbeitsbereiche

spezialisiert. Es gibt folgende Einsatzgebiete:

Ausrüstungstechnik, Feinblechbau, Schiffbau, Schweißtechnik,

Stahl- und Metallbau.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten Spaß an körperlicher Arbeit

haben und fit sein, handwerklich geschickt sein sowie

räumliches Vorstellungsvermögen haben, um nach

Modellen, Zeichnungen oder Skizzen zu arbeiten. Konstruktionsmechaniker/innen

müssen sich nicht nur an

Maschinenlärm, sondern auch an den Staub gewöhnen,

der beim Brennschneiden, Bohren oder Schleifen in

der Luft liegt und die Atemwege reizen kann. Auch

mit Schmier- und Kühlmitteln kommen sie in Kontakt.

Schwindelfrei sollten sie sein, denn bei der Montage

müssen sie auch auf Gerüste steigen. Beim Herstellen

von Metallbaukonstruktionen sind vielfältige Arbeiten

zu erledigen, bei denen sowohl Körpereinsatz als auch

Konzentration gefragt sind. Um Verletzungen vorzubeugen,

tragen die Auszubildenden Schutzkleidung.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Konstruktionsmechaniker/innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Schweißtechnik

oder CNC-Technik, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen als Industriemeister/in

der Fachrichtung Metall, Techniker/in der Fachrichtung

Metallbautechnik oder Techniker/in der Fachrichtung

Maschinentechnik mit dem Schwerpunkt Konstruktion

sichern. Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, (je nach Ausbildungsfachrichtung)

einen Abschluss z. B. im Fach Konstruktionstechnik

zu erwerben.

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Land- und Baumaschinenmechatroniker/in

Tätigkeit:

Wenn bei Heuwetter die Presse nicht läuft, ist schnelle

Hilfe angesagt: Land- und Baumaschinenmechatroniker/

innen messen, installieren und reparieren nicht nur in der

Werkstatt, sondern auch auf Wiesen und Acker oder im

Stall an „schwerem Gerät“. Sie warten, prüfen, installieren

und setzen Fahrzeuge, Maschinen, Anlagen und Geräte

instand, bearbeiten und fügen Werkstücke und Bauteile

manuell und maschinell. Sie diagnostizieren Fehler und

Störungen und deren Ursachen in mechanischen, hydraulischen,

elektrischen und elektronischen Systemen,

beraten Kundinnen und Kunden, bedienen Fahrzeuge

und deren Systeme und nehmen sie in Betrieb, prüfen

Abgase und Einrichtungen zur Emissionsminderung und

stellen elektrische Stromanschlüsse her und prüfen sie.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten technisches Verständnis und

räumliches Vorstellungsvermögen haben, genau und

sorgfältig arbeiten – auch unter Zeitdruck, verantwortungsbewusst

arbeiten sowie Interesse an Mathe und

Physik haben. Zum Teil arbeiten Land- und Baumaschinenmechatroniker/innen

unter freiem Himmel. An

wechselnde Witterungseinflüsse wie Regen, Kälte und

sommerliche Hitze müssen sich die Auszubildenden

ebenso gewöhnen wie an Zugluft, die in vielen Werkhallen

herrscht. Bei der Wartung und Instandsetzung

von Land- und Baumaschinen sind neben technischem

Wissen und Geschick auch Sorgfalt und Konzentration

gefragt. Um Unfällen vorzubeugen, tragen die Auszubildenden

Schutzkleidung: Je nach Arbeit sind Handschuhe

und Sicherheitsschuhe oder auch Schürze und Schweißschutzschild

unverzichtbar.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Land- und Baumaschinenmechatroniker/innen können

sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Maschinen- und Kraftfahrzeuginstandhaltung,

Schweißtechniken oder Kunststoffbe- und -verarbeitung,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Baumaschinenmeister/in oder eine Weiterbildung

als Techniker/in der Fachrichtung Kraftfahrzeugtechnik

sichern. Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im

Fach Fahrzeugtechnik zu erwerben.

Maler/in und Lackierer/in

Tätigkeit:

Maler/innen und Lackierer/innen schwingen täglich den

Pinsel und holen das Beste aus Häusern und Fassaden

heraus. Ob Beton, Stahl, Holz oder Metall, sie wissen,

welche Farbe die jeweils richtige ist und welches Verfahren

angewendet wird. Die Ausbildung wird in 3 Fachrichtungen

angeboten: Bauten- und Korrosionsschutz,

Gestaltung und Instandhaltung sowie Kirchenmalerei und

Denkmalpflege. Maler und Lackierer der Fachrichtung

Bauten- und Korrosionsschutz schützen Fassaden und

Wände vor schädlichen Einflüssen, wie Rost, Verwitterung

und Bränden. Dazu reinigen sie die Oberflächen, bessern

sie aus und tragen spezielle Schutzmittel und Anstriche

auf. In der Fachrichtung Gestaltung und Instandhaltung

sind sie eher dekorativ tätig. Sie erneuern und verschönern

Innen- und Außenwände von Gebäuden mithilfe

verschiedener Maltechniken, Tapeten und Farben. In

der Fachrichtung Kirchenmalerei und Denkmalpflege

kümmern sie sich speziell um alte, historische Gebäude.

Sie sanieren und erhalten die alten Oberflächen und

Gegenstände, bringen aber auch neue Verzierungen

und Malereien an.

Anforderungen:

Zukünftige Maler/innen und Lackierer/innen sollten ein

gutes Farbsehvermögen haben, möglichst schwindelfrei

sein, zupacken können und gerne mit Menschen zu tun

haben. Sie sind oft auf wechselnden Baustellen tätig,

im Freien und in Gebäuden, und arbeiten auf Gerüsten

und Arbeitsbühnen mitunter in großen Höhen. Auf

den Baustellen sind sie der Witterung ausgesetzt, oft

herrscht Lärm, und Staub liegt in der Luft. Der Umgang

mit Lacken und Korrosionsschutzmitteln kann die Atemwege

belasten.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Maler/innen und Lackierer/innen können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Korrosionsschutz

oder Dämmung, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur Maler- und

Lackierermeister/in sichern. Absolventen/innen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

z. B. einen Abschluss im Studienfach Baustoffingenieurwissenschaft

zu erwerben. Auch der Schritt in die

Selbstständigkeit ist möglich, z. B. mit einem Maler- und

Lackiererbetrieb.


Maschinen- und Anlagenfüher/in

Maurer/in

Tätigkeit:

Sie richten Maschinen und Produktionsanlagen ein,

bedienen diese und rüsten sie um. Sie steuern und

überwachen die Maschinenbelegung und optimieren

den Materialfluss, planen Arbeitsabläufe, stimmen sich

mit vor- und nachgelagerten Bereichen ab und legen

Auftragsziele fest, wählen Prüfverfahren und Prüfmittel

aus, stellen Störungen fest und beseitigen sie, suchen

Werkstoffe aus und bearbeiten diese nach technischen

Unterlagen. Sie führen Inprozesskontrollen durch und

bedienen Steuerungs- und Regelungseinrichtungen zur

Qualitätssicherung. Die Ausbildung wird in folgenden

Schwerpunkten angeboten: Metall- und Kunststofftechnik,

Textiltechnik, Textilveredelung, Lebensmitteltechnik,

Druckweiter- und Papierverarbeitung.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten technisch interessiert sein, insbesondere

an modernen Maschinen-, Anlagen- und Steuerungssystemen

und verantwortungsbewusst arbeiten.

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Es besteht die Möglichkeit, die Ausbildung in dem entsprechenden

Branchenberuf fortzusetzen, wobei dann

ein Anspruch auf die volle Anrechnung der Maschinenund

Anlagenführerausbildung von zwei Jahren besteht.

Außerdem gibt es jede Menge Lehrgänge, Kurse oder Seminare,

um sich zu spezialisieren, z. B. Werkstofftechnik,

Technisches Zeichnen, Pneumatik. Unter bestimmten

Voraussetzungen, z. B. mehrjähriger Berufserfahrung,

sind verschiedene Fort- und Weiterbildungen möglich,

u. a. Maschinenbaumeister/in, Industriemeister/

in Fachrichtung Metall, Techniker/in der Fachrichtung

Maschinentechnik.

Tätigkeit:

Nach den Entwürfen und Plänen von Architekten/innen

stellen Maurer/innen Wände aus unterschiedlichen Materialien

her. Zunächst betonieren sie das Fundament,

mauern Außen- und Innenwände bzw. montieren Wände

aus Fertigteilen und setzen Decken sowie Dämm- und

Isolierungs-materialien ein. Teilweise verputzen sie die

Wände auch. Daneben verlegen sie Estriche und Platten

oder montieren Treppen. Bei Instandsetzungs- und

Sanierungsarbeiten stellen sie Bauschäden und deren

Ursachen fest und beheben diese. Darüber hinaus führen

sie Abbrucharbeiten durch.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sind zusammen mit ihrem Bautrupp

auf wechselnden Baustellen tätig. Tüchtig mitarbeiten

müssen sie von Anfang an: Sie tragen Baumaterialien,

heben Gräben aus und bedienen den Presslufthammer.

Meist arbeiten sie unter freiem Himmel. An Regen, Kälte

und sommerliche Hitze müssen sich die Auszubildenden

ebenso gewöhnen wie an die Zugluft in den Rohbauten.

Auf Baustellen sind vielfältige Arbeiten zu erledigen, bei

denen nicht nur Muskelkraft gefragt, sondern auch Konzentration

erforderlich ist. Nur so können Arbeitsaufträge

zufriedenstellend ausgeführt und – beispielsweise bei der

Arbeit auf Gerüsten – Unfälle vermieden werden. Um diesen

vorzubeugen, tragen die Auszubildenden Schutzkleidung..

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Eine berufliche Ausbildung zum/zur Baufacharbeiter/in

(hier Maurer/in) ist der erste Schritt ins Berufsleben. Danach

geht‘s weiter, beispielsweise als Polier/in, Bauleiter/

in oder auch Diplom Ingenieur/in. Ziel kann natürlich

auch die berufliche Selbstständigkeit sein.

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40

Mechatroniker/in

Tätigkeit:

Mechatroniker/innen sind eine Mischung aus Mechaniker/

innen und Elektroniker/innen. Sie montieren Anlagen

und Maschinen aus mechanischen und elektronischen

Teilen, nehmen sie in Betrieb und bedienen sie. Mechatroniker

spanen, trennen und formen per Hand und

mit Maschinen Metalle und Kunststoffe. Sie verbinden

verschiedene Werkstoffe durch Schrauben, Löten,

Kleben oder Schweißen und installieren elektrische

Baugruppen und Komponenten. Weiterhin bauen und

prüfen sie elektrische, pneumatische und hydraulische

Steuerungen für Anlagen und setzen Baugruppen und

Einzelteile zu Maschinen und Systemen zusammen. Sie

montieren und demontieren Maschinen, Systeme und

Anlagen und programmieren mechatronische Systeme

wie z. B. Flaschenabfüllanlagen, Produktionsstraßen zur

Herstellung von Autos. Ebenso nehmen sie mechatronische

Systeme in Betrieb, bedienen sie und installieren

und testen Hard- und Softwarekomponenten. Sie prüfen

z. B. elektrische Größen und Signale von mechatronischen

Systemen und stellen Steuer- und Regeleinrichtungen ein.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen

haben, gut rechnen können und

gerne mit technischen und elektronischen Geräten

umgehen. In vielen Fällen sind Englischkenntnisse wichtig,

um die Unterlagen lesen zu können, die sie für ihre

Arbeit benötigen. Bei der Montage und Wartung von

mechatronischen Systemen sind nicht nur technisches

Verständnis und geschickte Hände gefordert. Auch Sicherheitsbestimmungen

müssen genau beachtet werden.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Mechatroniker/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Instandhaltung, Qualitätssicherung

oder Endmontage, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen als Industriemeister/in

der Fachrichtung Elektrotechnik oder Industriemeister/

in der Fachrichtung Mechatronik oder Techniker/in der

Fachrichtung Maschinentechnik sichern. Absolventen/

innen mit Hochschulzugangsberechtigung haben die

Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Mechatronik zu

erwerben.

.

Mechatroniker/in für Kältetechnik

Tätigkeit:

Mechatroniker/innen für Kältetechnik sind Spezialisten

wenn es um Kühlen und Klimatisieren geht. Bäckereien,

Gaststätten, Fleischereien und Supermärkte, aber auch

die Industrie benötigen Klimaanlagen und Kühlräume. In

Laboren oder Büros sollen jahreszeitenunabhängig bestimmte

Temperaturen herrschen. In der Landwirtschaft

muss z. B. Milch vom Melken bis zur Verarbeitung ständig

kühl gehalten werden. Diese Anlagen bauen und montieren

Kälteanlagenbauer. Sie installieren elektrotechnische

und elektronische Anlagenteile und Anschlüsse, führen

Dämm-, Korrosionsschutz- und Brandschutzmaßnahmen

durch und programmieren Mess-, Steuerungs- und

Regelungseinrichtungen. Mechatroniker/innen für Kältetechnik

halten Anlagen, Systeme und Komponenten

der Kälte- und Klimatechnik in Schwung und reparieren

sie. Ebenso demontieren sie Anlagen, Systeme und

Komponenten der Kälte- und Klimatechnik und recyclen

Kältemittel, Kühlmittel und Kältemaschinenöle.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten fit in Mathe, Physik und

Chemie sein und technisches Verständnis haben. Da

Mechatroniker/innen für Kältetechnik viele Schutzvorkehrungen

bei der Arbeit an den elektrischen Einrichtungen

zu treffen haben und mit brennbaren Kältemitteln arbeiten,

sind Sorgfalt und Umsicht wichtige Eigenschaften,

die Bewerber/innen unbedingt mitbringen sollten.

Bei der Montage und Wartung von mechatronischen

Systemen beim Kunden sind geschickte Hände gefordert,

gute Teamartbeit und Spaß am Kontakt mit den

Kunden. Insbesondere in größeren Betrieben wird auch

im Schichtbetrieb gearbeitet, in manchen Betrieben ist

Bereitschaftsdienst üblich.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Mechatroniker/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. elektrische Mess-,

Steuerungs- und Regelungstechnik, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur Kälteanlagenbauermeister/in

sichern. Absolventen/innen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Mechatronik zu erwerben.Auch

eine berufliche Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit

einem eigenen Betrieb des Kälteanlagenbauer-Handwerks.


Medientechnologe/in Druck

Metallbauer/in

Tätigkeit:

Medientechnologen/innen führen, steuern und warten

rechnergestützte Druckmaschinen und Anlagen und

bedrucken nicht nur Papier, sondern auch z. B. Verpackungsmaterialien,

Folien oder Textilien nach unterschiedlichen

Verfahren. Sie planen Produktionsabläufe

und bereiten Druckprozesse vor, bereiten analoge und

digitale Daten für die Druckformherstellung auf und

stellen Druckformen und digitale Vorlagen her. Sie

wählen die Druckfarben aus, mischen die Farben nach

Rezept, messen und prüfen die Qualität der Druckfarben

und Druckhilfsmittel und steuern Druckprozesse. Dabei

berücksichtigen sie die Wechselwirkung von Druckfarbe,

Bedruckstoff, Druckform und Druckmaschine und

sichern die Qualität der Produkte. Sie wenden je nach

Erzeugnis (z. B. Bücher, Kalender, Broschüren, Kartonagen)

Techniken zur Weiterverarbeitung des Drucks an

(z. B. Sortieren, Binden, Heften, Falten).

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten gut sehen können, vor allem

Farbunterschiede. Sie sollten technisch und mathematisch

interessiert sein, die Rechtschreibung beherrschen und

auch im Umgang mit Computern „fit“ sein. An den Geruch

von Farben, Lösungsmitteln und anderen Chemikalien

müssen sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen wie

an den Maschinenlärm. Einen Gehörschutz zu tragen

ist deshalb unverzichtbar. Daneben ist Konzentration

erforderlich, um die Druckergebnisse zu prüfen und

notfalls in den Produktionsprozess einzugreifen und die

Maschineneinstellungen zu ändern. Mit Termindruck und

eventueller Schichtarbeit müssen die Auszubildenden

klarkommen.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Medientechnologen/innen Druck können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Rotationsoder

Foliendruck, als auch den beruflichen Aufstieg durch

Weiterbildungen als Druckermeister/in oder als Industriemeister/in

der Fachrichtung Printmedien oder Techniker/

in der Fachrichtung Druck- und Medientechnik sichern.

Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Druckund

Medientechnik zu erwerben.

Tätigkeit:

Metall ist überall: Fahrzeuge, Eisengitter und kunstvolle

Geländer, Stahlgerüste, Halterungen für Fassaden, Konstruktionen

für Bauwerke und vieles mehr werden aus

Metall oder Stahl hergestellt. Die Aufgaben der Metallbauer/innen

sind sehr unterschiedlich. Sie entwerfen,

schmieden, biegen und schweißen z. B. Gitter und Geländer

und achten auf jedes Detail. Je nach Einsatzbereich

bauen sie Anlagen und Fahrzeugteile zusammen. Dabei

achten sie auch auf elektrische Funktionen. Service steht

ganz oben, denn auch Instandhaltung und Reparatur gehören

für sie zum Alltag. Aufgrund der unterschiedlichen

Anforderungen werden Metallbauer/innen in einer der

drei Fachrichtungen ausgebildet: Konstruktionstechnik,

Metallgestaltung, Nutzfahrzeugbau.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sind in Werkstätten und Werkhallen,

aber auch an wechselnden Montageorten tätig. Zupacken

müssen sie von Anfang an: Sie tragen Metallplatten und

-stangen, messen Bleche ab oder tragen Korrosionsschutz

auf fertige Werkstücke auf. Wenn sie auf Baustellen unter

freiem Himmel arbeiten, müssen sich die Auszubildenden

an Witterungsverhältnisse wie Regen, Kälte und sommerliche

Hitze gewöhnen. Auch beim Schweißen wird es sehr

heiß und bei der Metallbearbeitung sehr laut. Deshalb ist

das Tragen von Schutzausrüstung erforderlich.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Metallbauer/innen können sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete

spezialisieren, z. B. auf Schneid- und Schweißverfahren

oder CNC-Technik als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur Metallbauermeister/in

oder zum/zur Techniker/in der Fachrichtung

Metallbautechnik sichern. Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen

Abschluss im Fach Werkstoffwissenschaft, -technik oder

Fahrzeugtechnik (je nach Fachrichtung) zu erwerben.

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Naturwerksteinmechaniker/in

Oberflächenbeschichter/in

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Tätigkeit:

Marmor, Granit und Sandstein sind wertvolle Natursteine,

die z. B. zu Platten, Fassaden, Säulen oder Grabsteinen

verarbeitet werden. Naturwerksteinmechaniker/innen

werden in 3 Fachrichtungen ausgebildet. Naturwerksteinmechaniker/innen

der Fachrichtung Maschinenbearbeitungstechnik

stellen mit Hilfe von Maschinen

Platten, Fliesen oder massive Stücke aus Naturstein her.

Dazu trennen sie Tranchen (Teilstücke) von Rohblöcken,

schneiden sie auf Maß und bearbeiten die Flächen und

Kanten. Naturwerksteinmechaniker der Fachrichtung

Schleiftechnik versehen Natursteine mit Schriften und

Ornamenten oder führen Einlegearbeiten durch. Dazu

bearbeiten sie die Natursteine überwiegend von Hand.

Um Flächen und Kanten glatt zu schleifen und zu polieren,

setzen sie aber auch Maschinen ein. In der Fachrichtung

Steinmetztechnik stellen Naturwerksteinmechaniker zum

Beispiel Grabsteine oder dekorative Steinskulpturen für

Brunnen her und bearbeiten Naturwerksteinfassaden

von Gebäuden.

Anforderungen:

Naturwerksteinmechaniker/innen benötigen sowohl

Sinn für Formen, Farben und Kreativität, als auch handwerkliches

Geschick und technisches Verständnis bei der

Bearbeiten von teils großen und schweren Natursteinen.

Die Montage- und Verlegungsarbeiten sind körperlich

anstrengend, teils werden sie unter Zwangshaltungen

verrichtet. Die millimetergenaue Steinbearbeitung erfordert

Sorgfalt, Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination.

Der Transport der oft schweren Produkte lässt

sich am besten in Teamarbeit erledigen. Um Unfälle

zu vermeiden, ist Schutzkleidung erforderlich und der

geübte Umgang mit Schneid- und Schleifmaschinen

sowie mit Hebezeugen oder Gabelstaplern.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Naturwerksteinmechaniker/innen können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Natursteinverarbeitung

oder Schriftgestaltung, als auch

den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/

zur Industriemeister/in der Fachrichtung Naturwerkstein

sichern. Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, z. B. einen Abschluss

im Studienfach Baustoffingenieurwissenschaft oder

Architektur zu erwerben.

Tätigkeit:

In dieser Ausbildung geht es um das elektrolytische Beschichten

und Veredeln von Metall- und Kunststoffoberflächen

und um das Nachbehandeln von Werkstücken durch

Polieren und Glätten. Bei der Oberflächenbeschichtung

werden Werkstücke auf Gestellen oder in Trommeln in

eine Lösung getaucht. In der Lösung ist das Metall gelöst,

das auf die Werkstückoberfläche aufgetragen werden

soll. Damit der Prozess in Gang kommt, müssen die

Werkstücke und das gelöste Metall an einen elektrischen

Stromkreis angeschlossen werden. Durch die elektrische

Spannung lagert sich das Metall an dem Werkstück ab.

Oberflächenbeschichter/innen berechnen die benötigten

Metallmengen und richten die Anlagen dafür genau ein.

Anforderungen:

Da an den Oberflächenschutz häufig hohe Anforderungen

gestellt werden, benötigen Oberflächenbeschichter/innen

eine sorgfältige, exakte und aufmerksame Arbeitsweise

sowie eine gute Beobachtungsgabe. Vorwiegend sind

sie in Werkstätten oder -hallen tätig. Hier kann es –

z. B. beim Feuerverzinken – sehr warm werden und es

herrscht hohe Luftfeuchtigkeit. Laufende Maschinen

erzeugen Lärm. Dämpfe, Gase, Staub und unangenehme

Gerüche können auftreten. Der Umgang mit teils hochgiftigen

Behandlungslösungen, Ölen und Fetten kann die

Haut und die Atemwege reizen. In Industriebetrieben

der Oberflächentechnik wird häufig im Schichtbetrieb

gearbeitet. Insbesondere in der Lohngalvanik ist zudem

Akkordarbeit üblich.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Oberflächenbeschichter/innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Korrosionsschutz

oder Verfahrenstechnik, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur Galvaniseurmeister/in

oder eine Weiterbildung als Techniker/in

der Fachrichtung Galvanotechnik sichern. Absolventen/

innen mit Hochschulzugangsberechtigung haben die

Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Werkstoffwissenschaft,

-technik zu erwerben.

.


Produktionstechnologe/in

Rohrleitungsbauer/in

Tätigkeit:

Wenn der Autohersteller eine neue Serie startet, der

Gemüsekonzern in der Lebensmittelproduktion auf

andere Verpackungen oder Gebindegrößen umstellt,

wenn neue innovative Produkte entwickelt werden,

braucht der Betrieb Spezialisten, die die Serienproduktion

realisieren. Produktionstechnologen/innen arbeiten in

den Pilotbereichen der Industrie. Sie optimieren und

koordinieren die Vorgaben von Produktentwicklern und

Konstrukteuren, von Prozessentwicklern, von Zulieferern

und Kunden und halten das Produktionsteam zusammen.

Produktionstechnologen/innen programmieren

und parametrieren Produktionsanlagen, einschließlich

Werkzeugmaschinen, Prüfeinrichtungen und Industrieroboter

oder andere Handhabungssysteme, führen

Wartungsarbeiten durch und organisieren logistische

Prozesse für Produkte, Werkzeuge, Prozessmedien und

Reststoffe. Sie simulieren Prozesse, produzieren und testen

Muster und Prototypen und ermitteln Prozess- und

Qualitätsabweichungen, und führen dazu systematische

Fehleranalysen durch.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten über sehr gutes Auffassungsvermögen

verfügen und technisch und kommunikativ gut

drauf sein. Grundsätzlich ist keine bestimmte Vorbildung

für den Lehrbeginn vorgeschrieben. Die meisten Betriebe

erwarten aber mindestens den Realschulabschluss, manche

sogar Abitur.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Es gibt jede Menge Lehrgänge, Seminare oder Kurse, um

sich zu spezialisieren, je nach Fachrichtung z. B.: Elektrotechnik,

EDV oder Arbeitsvorbereitung, Kostenrechnung.

Unter bestimmten Voraussetzungen, z. B. mehrjähriger

Berufserfahrung, sind verschiedene Fort- und Weiterbildungen

möglich, u. a.: Geprüfter Prozessmanager/

in Produktionstechnologie, Industriemeister/in oder

Techniker/in.

Tätigkeit:

Rohrleitungsbauer/innen stellen Druckrohrleitungen

aus unterschiedlichen Kunststoffen und Stahl her. Je

nachdem was transportiert wird, bestehen die Rohre aus

bestimmten Werkstoffen wie beispielsweise Gusseisen,

Stahl oder Kunststoff. Für die verschiedenen flüssigen

und gasförmigen Stoffe gibt es Rohre in allen Größen.

Daneben sind Rohrleitungsbauer/innen für den Einbau

der Rohrleitungen zuständig. Dafür müssen zunächst

Baugruben und Gräben ausgehoben werden. Auch die

Herstellung von Hausanschlüssen für Wasser-, Gas- und

andere Leitungen ist Aufgabe der Rohrleitungsbauer/innen.

Neben dem Einbau von Druckrohrleitungen halten

Rohrleitungsbauer/innen die Rohrleitungssysteme mit

Hilfe von modernen, computergestützten Maschinen

auch Instand und modernisieren sie, zum Beispiel durch

den Austausch von Armaturen und Formteilen.

Anforderungen:

Rohrleitungsbauer/innen sollten körperlich belastbar sein

und handwerkliches Geschick haben, denn sie verlegen

und montieren Druckleitungen mithilfe von Baggern

und Bodenverdichtungsgeräten. Dabei verwenden sie

Hebezeuge, Schweißgeräte und Handwerkzeug, welche

Lärm und Erschütterungen sowie Gerüche und Staub

erzeugen. Bei der Arbeit im Freien sind sie der Witterung

ausgesetzt. Rohrleitungsbauer/innen sind es gewohnt,

im Team und mit Sorgfalt zu arbeiten, um das Austreten

von chemischen Flüssigkeiten oder Gasen in den Rohren

zu vermeiden.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Rohrleitungsbauer/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Metallbau,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Polier/in im Bereich Tiefbau sichern. Absolventen/

innen mit Hochschulzugangsberechtigung haben die

Möglichkeit, z. B. einen Abschluss im Studienfach Bauingenieurwesen

zu erwerben.

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Straßenbauer/in

Süßwarentechnologe/in

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Tätigkeit:

Straßenbauer/innen stellen Untergründe und Oberflächen

von Straßen, Wegen, Plätzen und anderen Verkehrsflächen

her, halten sie Instand und reparieren sie. Sie sorgen

also für ein sicheres und dichtes Straßennetz, damit

der Güter- und Personenverkehr freie Fahrt hat. Sie

arbeiten in Tiefbauunternehmen, vor allem im Straßen-,

Rollbahnen- und Sportanlagenbau. Auch im Schachtbau

sowie im Rohrleitungs- und Kabelleitungstiefbau können

sie tätig sein. Darüber hinaus bieten kommunale

Bauämter oder Straßen- und Autobahnmeistereien Beschäftigungsmöglichkeiten.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sind zusammen mit ihrem Bautrupp

auf wechselnden Baustellen tätig. Zupacken müssen sie

von Anfang an: Sie tragen Baumaterialien, heben Gräben

aus und bedienen Straßenfertiger und Walzen. Meist

arbeiten sie unter freiem Himmel. An Regen, Kälte und

sommerliche Hitze müssen sich die Auszubildenden

ebenso gewöhnen, wie an Staub oder chemische Gase

und Dämpfe. Auf Baustellen sind vielfältige Arbeiten

zu erledigen, bei denen nicht nur Muskelkraft gefragt,

sondern auch Konzentration erforderlich ist. Nur so

können Arbeitsaufträge zufriedenstellend ausgeführt

und – Beispielsweise bei der Arbeit mit schweren Maschinen

– Unfälle vermieden werden. Schutzkleidung,

beispielsweise Schutzhelm, Sicherheitsschuhe und Gehörschutz

gegen den Maschinenlärm ist auf der Baustelle

unverzichtbar. In der Regel wird der Nachweis

der gesundheitlichen Eignung in Form eines ärztlichen

Attests gefordert.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Eine berufliche Ausbildung zum/zur Straßenbauer/in

ist der erste Schritt ins Berufsleben. Danach geht es

weiter, beispielsweise als Polier/in, Techniker/in oder

auch Diplom- Ingenieur/in. Ziel kann natürlich auch die

berufliche Selbstständigkeit sein.

Tätigkeit:

Als Süßwarentechnologe/in bist du den ganzen Tag von

Leckereien wie Zucker, Kakaobohnen, Sirup und Nüssen

umgeben. Je nachdem, für welches Einsatzgebiet du

dich entscheidest, liegt dein Schwerpunkt entweder

bei Bonbons und Zuckerwaren, bei feinen Backwaren,

bei Knabberartikel, bei Schokoladewaren und Konfekt,

oder bei Speiseeis. Süßwarentechnologen/innen arbeiten

an speziellen Maschinen und Produktionsanlagen, um

zum Beispiel Füllungen für Kekse herzustellen, Teige zu

kneten, Schokolade mit Nüssen zu vermischen, Pralinen

und Bonbons zu formen, Konfekt zu gestalten oder Speiseeis

zu produzieren und zu verpacken. Dabei achten

sie darauf, dass die Maschinen einwandfrei laufen, die

Qualität der Ware stimmt und Verpackungen, Lagerung

und Transport der Produkte ordnungsgemäß erfolgen.

Die Spezialisten für Süßes sind Experten für Produktionsprozesse

und Hygiene.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten technisches Interesse haben,

eigenverantwortlich und zuverlässig arbeiten, viel Sinn

für Hygiene und Sauberkeit haben sowie gerne im Team

arbeiten. An das oft gleichförmige, aber hoch konzentrierte

Bedienen von Steuerpulten müssen sich die angehenden

Fachkräfte dabei ebenso gewöhnen wie an den

Umgang mit Reinigungs- und Desinfektionsmitteln oder

die Temperaturschwankungen zwischen klimatisierten

Lagerräumen und Produktionshallen. Sicherheits- und

Hygienevorschriften beachten sie bereits während der

Ausbildung verantwortungsbewusst und genau. Um

Verunreinigungen der Lebensmittel zu verhindern, tragen

sie Arbeitskleidung, z. B. Handschuhe und Haarnetz.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Süßwarentechnologen/innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. in Bereichen

wie der Bedienung und Überwachung der Anlagen oder

der Qualitäts kontrolle, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen zum/zur Industriemeister/in der

Fachrichtung Süßwaren sichern. Absolventen/innen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Lebensmitteltechnologie zu

erwerben.


Technische/r Modellbauer/in

Technische/r Produktdesigner/in

Tätigkeit:

Bevor ein Auto, ein Metallteil oder ein sonstiger Gebrauchsgegenstand

in einem Produktionsprozess hergestellt

werden kann, ist es erforderlich, dass diese

Produkte vorab als Modelle meist in einem kleineren

Maßstab gefertigt werden müssen. Diese Modelle müssen

zunächst geplant und entwickelt werden. Die Planung

erfolgt zwischenzeitlich nicht mehr am Zeichenbrett

sondern mit modernster EDV-Technik unter anderem

in dreidimensionaler Form. Entsprechend der Planung

werden die Modelle teilweise aus unterschiedlichen

Materialien (in der Regel in einem kleineren Maßstab)

hergestellt. Nach den Modellen werden dann die entsprechenden

Produkte entwickelt und in Serie gefertigt.

Technische Modellbauer/innen sind für die Planung

und Herstellung von Modellen für Serienprodukte in

den Bereichen „Gießerei“, „Karosserie und Produktion“

sowie „Anschauungsmodelle“ zuständig. In diesen drei

Fachrichtungen werden sie auch ausgebildet.

Anforderungen:

Bei der Umsetzung der Vorgaben in dreidimensionale Modelle

benötigen technische Modellbauer/innen räumliches

Vorstellungsvermögen. Geschickt und exakt montieren

sie Kleinteile. Der Umgang mit handgeführten Maschinen

erfordert handwerkliche Fähigkeiten und technisches

Verständnis. Präzises und sorgfältiges Arbeiten ist wichtig,

denn die Modelle müssen maßgenau sein. Die Auszubildenden

sollten außerdem Interesse an vertieftem

Umgang mit EDV besitzen, teamorientiert arbeiten und

gute Grundkenntnisse in Englisch mitbringen.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Technische Modellbauer/innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. in CAD,

CNC-Technik oder Metallbearbeitung, als auch den

beruflichen Aufstieg durch eine Weiterbildung zum/zur

Modellbauermeister/in absolvieren. Absolventen/innen

mit Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Produkt-, Industriedesign

oder Produktentwicklung zu erwerben.

Tätigkeit:

Technische Produktionsdesigner/innen lernen, wie man

technische Unterlagen erstellt, geometrische Grundkonstruktionen

von Bauteilen ausführt und dabei die

verschiedenen Ansichten, Schnitte und Bemaßungen

darstellt, was beim Entwurf von 3-D-Datensätzen für

Einzelteile und für Baugruppen zu beachten ist, wie man

Längen, Winkel, Flächen, Volumen und Massen berechnet

und die mechanischen Funktionen wie Geschwindigkeit

und Beschleunigung, Kräfte, Drehmoment und Reibung

in die Konstruktion einbringt. Ihre Arbeitsplätze sind

modernste EDV-technische Anlagen z. B. CAD-Anlagen.

Technische Produktionsdesigner/innen werden in der

Fachrichtung Produktgestaltung und -konstruktion

sowie Maschinen- und Anlagenkonstruktion ausgebildet.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten mathematisch und logisch

denken können, sich für technische Zusammenhänge

interessieren, eine gute Allgemeinbildung haben, planen

und organisieren können, kontaktfreudig sein, Ideen

verständlich präsentieren können, anderen gerne als

Ansprechpartner/in zur Verfügung zu stehen sowie

eigenverantwortlich arbeiten können.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Technische Produktdesigner/innen können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Technisches

Zeichnen oder CAD-Anwendungen, als auch

den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/

zur Staatlich geprüften Techniker/in der Fachrichtung

Maschinentechnik sichern. Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen

Abschluss im Fach Produkt- und Industriedesign zu

erwerben.

45


Tiefbaufacharbeiter/in

Tischler/in

46

Tätigkeit:

Tiefbaufacharbeiter/innen führen je nach Ausbildungsschwerpunkt

Straßen-, Rohrleitungs-, Kanal-, Gleis-,

Brunnen- oder Spezialtiefbauarbeiten aus. Sie arbeiten

sowohl im Neubau als auch in der Sanierung und Instandsetzung

auf unterschiedlichen Baustellen. Sie führen

Erdarbeiten durch, stellen Baugruben, Gräben sowie

Verkehrswege und Verkehrsflächen her und bauen Verund

Entsorgungssysteme ein. Sie führen diese Arbeiten

auf der Grundlage von technischen Unterlagen und von

Arbeitsaufträgen allein und in Kooperation mit anderen

selbständig durch. Sie planen und koordinieren ihre

Arbeit, richten Baustellen ein, legen die Arbeitsschritte

fest und ergreifen Maßnahmen zur Sicherheit und zum

Gesundheitsschutz bei der Arbeit sowie zum Umweltschutz

auf der Baustelle. Sie prüfen ihre Arbeiten auf

fehlerfreie Ausführung, dokumentieren sie und räumen

ihren Arbeitsplatz.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sind zusammen mit ihrem Bautrupp

auf wechselnden Baustellen tätig. Zupacken müssen sie

von Anfang an. Meist arbeiten sie unter freiem Himmel.

An Regen, Kälte und sommerliche Hitze müssen sich die

Auszubildenden ebenso gewöhnen wie an Staub oder chemische

Dämpfe und Gase. Auf Baustellen sind vielfältige

Arbeiten zu erledigen, bei denen nicht nur Muskelkraft

gefragt, sondern auch Konzentration erforderlich ist.

Arbeitsschutzkleidung ist unerlässlich.

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Nach erfolgreicher Abschlussprüfung können Tiefbaufacharbeiter/innen

unter bestimmten Voraussetzungen

ihre Ausbildung um ein Jahr fortsetzen und die Prüfung

zum/zur Straßenbauer/in, zum/zur Gleisbauer/in, zum/

zur Rohrleitungsbauer/in oder zum/zur Spezialtiefbauer/

in ablegen. Wer beruflich vorankommen will und eine

leitende Position anstrebt, kann eine Aufstiegsweiterbildung

ins Auge fassen. Dies kann eine Weiterbildung

als Meister/in sein..

Tätigkeit:

Wo gehobelt wird, da fallen Späne. Das weiß keiner

besser als ein/e Tischler/in, denn er/sie stellt aus Holz

allerlei Möbel, Fenster, Türen, Treppen, Messe- und

Ladeneinrichtungen her und führt Innenausbauten

durch. Zunächst geht es für den/die Tischler/in darum,

sich mit dem Kunden zu treffen und die Idee für ein

Produkt abzusprechen. Ob eine Holztreppe oder eine

neue Wohnzimmertür: Fast alles, was im Haus aus Holz

ist, fällt in ihr Gebiet. Damit eine Schrankwand später

genau in den Raum passt, nehmen sie sorgfältig Maß,

bevor sie eine Skizze erstellen. Welches Holz verwendet

werden soll oder wie die Oberflächen beschaffen sein

müssen, bestimmen sie vorab. Ob Massivholz, Sperrholz

oder Spanplatten – sie kennen sich mit ihren Rohstoffen

aus und wissen, welches Material für welches Produkt

am besten geeignet ist. Nach den Wünschen der Kunden

erstellen sie mithilfe von Computer-Systemen und

branchenspezifischer Software Entwürfe und fertigen

Modelle an.

Anforderungen:

Wenn du eine Ausbildung als Tischler/in beginnen möchtest,

solltest du kreativ und sorgfältig sein und außerdem

gut mit Handwerkzeug umgehen können. Außerdem

sollte es dir Freude machen mit dem Werkstoff Holz umzugehen.

Weil häufig im Stehen gearbeitet wird und das

gelegentliche Heben und Tragen von Lasten unvermeidbar

ist, solltest du körperlich fit sein. Für das Anlegen von

Zeichnungen und Fertigen von Werkstücken benötigst

Du räumliches Vorstellungsvermögen, Formgefühl und

zeichnerische Fähigkeiten.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Tischlerinnen können sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete

spezialisieren, z. B. Innen-, Fenster-, oder

Treppenbau, als auch den beruflichen Aufstieg durch

Weiterbildungen, z. B. zum/zur Tischlermeister/in oder

Restaurator/in sichern. Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen

Abschluss z. B. im Fach Bachelor of Engineering

Holztechnik zu erwerben. Der Schritt in die berufliche

Selbstständigkeit ist ebenfalls möglich.


Verfahrensmechaniker/in für

Beschichtungstechnik

Tätigkeit:

Der Lack an Autos, Mopeds oder Fahrrädern muss ganz

schön was aushalten: Hitze, Kälte, Hagel, Steinschlag

usw. Damit er hält und das darunter liegende Material

schützt, wählen Verfahrensmechaniker für Beschichtungstechnik

die unterschiedlichsten Farbtöne, Glanzund

Härtegrade der Lacke aus. Sie legen fest, wie die

Oberflächen vorbehandelt werden, wählen das richtige

Beschichtungsmaterial aus und lackieren per Hand

oder in einer Anlage. Sie überwachen und prüfen die

Ausführung, beachten den Umweltschutz, fertigen

Gestelle oder Vorrichtungen, um größere Objekte, z. B.

Brückenelemente zu lackieren, dokumentieren ihre

Arbeit und beheben Lackschäden.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten handwerklich geschickt sein, „mit

Köpfchen“ arbeiten, gute Noten in Physik und Chemie

haben, unempfindlich gegen Werkstattlärm und chemische

Gerüche sein. Nicht geeignet ist die Ausbildung bei

Allergieanfälligkeit, bei Erkrankungen der Atemwege, bei

Schwierigkeiten, Farben zu unterscheiden. An Maschinenlärm

müssen sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen

wie an den Geruch von Lacken und Lösungsmitteln. Um

Verletzungen vorzubeugen, tragen die Auszubildenden

Schutzkleidung: Schutzkittel, -handschuhe, Sicherheitsschuhe,

Gehörschutz gegen den Maschinenlärm und

Atemschutz sind in der Werkstatt unverzichtbar.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Verfahrensmechaniker/innen für Beschichtungstechnik

können sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Beschichtung mit bestimmten Verfahren,

etwa Tauch-, Spritz- oder Pulverlackierung, als auch den

beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur

Industriemeister/in in der Fachrichtung Lack oder zum/

zur Techniker/in der Fachrichtung Farb- und Lacktechnik

sichern. Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im

Fach Verfahrenstechnik oder Chemieingenieurwesen

zu erwerben.

Verfahrensmechaniker/in für

Kunststoff- und Kautschuktechnik

Tätigkeit:

Die Verfahrensmechaniker/innen stellen mit Hilfe von

Spezialmaschinen verschiedenen Produkte, z. B. Folien,

Platten, Kunststofffenster, Faserverbundwerkstoffe oder

Gehäuse her. Sie kennen und bearbeiten die verschiedenen

Kunststoffe, Kautschuke und Hilfsstoffe, setzen

verschiedene Energieträger (z. B. Erdgas, Erdöl) je nach

Bedarf ein, ordnen die Formmassen oder Halbzeuge

(noch nicht fertig gestellte Erzeugnisse) verschiedenen

Verfahren zu und bereiten die Verfahren vor, be- und

verarbeiten polymere Werkstoffe (bestehen aus Makromolekülen)

nach verschiedenen Verfahren. Sie bauen

Pneumatik- und Hydraulikschaltungen auf und prüfen

sie sowie messen, steuern und regeln mit Hilfe spezieller

Instrumente und Einrichtungen. Die Ausbildung

erfolgt in einer der folgenden Fachrichtungen: Bauteile,

Compound- und Masterbatchherstellung, Faserverbundtechnologie,

Formteile, Halbzeuge, Kunststofffenster

und Mehrschichtkautschukteile.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten Spaß an Mathe, Physik und Chemie

haben, gerne im Team arbeiten, Interesse an Technik

haben, sorgfältig und verantwortungsbewusst arbeiten.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Verfahrensmechaniker/innen für Kunststoff- und Kautschuktechnik

können sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete

spezialisieren, z. B. Qualitätskontrolle, als

auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/r Industriemeister/in der Fachrichtung Kunststoff

und Kautschuk oder Techniker/in der Fachrichtung

Kunststoff- und Kautschuktechnik sichern. Absolventen/

innen mit Hochschulzugangsberechtigung haben die

Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Kunststofftechnik

oder Verfahrenstechnik zu erwerben.

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Werkstoffprüfer/in

Werkzeugmechaniker/in

48

Tätigkeit:

Damit die Qualität stimmt und Unfälle vermieden werden,

untersuchen Werkstoffprüfer/innen zum Beispiel Metalle

oder Kunststoffe auf Härte, Zugfestigkeit, Hitze- und

Kältebeständigkeit usw. Dabei wenden sie verschiedene

Prüfverfahren an und dehnen, drücken oder biegen

mit Hilfe von speziellen Apparaten die verschiedenen

Werkstoffe. Mit Hilfe von Mikroskopen, Röntgenstrahlen

oder Ultraschall schauen sie sich z. B. Metalle auch von

innen an, um mögliche Fehler festzustellen. Sie wissen

genau, wie sich die verschiedenen Werkstoffe je nach

Belastung verhalten müssen und leisten einen wichtigen

Beitrag zu Sicherheit und Umweltschutz. Lehrbetrieb

und Auszubildende/r entscheiden gemeinsam, in welcher

Fachrichtung die Spezialisierung erfolgt: Metalltechnik,

Kunststofftechnik, Wärmebehandlungstechnik und

Systemtechnik.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten gute Noten in Physik und Chemie

haben, interessiert sein am Umgang mit Technik, handwerklich

geschickt sein sowie sorgfältig und verantwortungsbewusst

arbeiten. Beim Prüfen von Werkstoffen

sind vielfältige Arbeiten zu erledigen, bei denen ein

erhebliches Maß an Aufmerksamkeit, Sorgfalt und Konzentration

gefordert ist. Nur so können z. B. Materialfehler

genau bestimmt oder neue Werkstoffe erprobt und dabei

Unfälle – z. B. bei der Erhitzung von Materialproben im

Ofen – vermieden werden. Um Verletzungen vorzubeugen,

tragen die Auszubildenden Schutzkleidung.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Werkstoffprüfer/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Qualitätssicherung oder

Forschung und Entwicklung, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum Techniker/in der

Fachrichtung Werkstofftechnik sichern. Absolventen/

innen mit Hochschulzugangsberechtigung haben die

Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Werkstoffwissenschaft

oder Materialwissenschaft zu erwerben.

Tätigkeit:

Maßarbeit und Sorgfalt ist das Geschäft der Werkzeugmechaniker/innen.

Sie planen und steuern mittels

technischer Unterlagen Arbeitsabläufe, fertigen mechanische

Bauteile mit Werkzeugen und Maschinen an,

programmieren Werkzeugmaschinen und montieren

Bauteile zu Werkzeugen, Instrumenten oder Formen.

Werkzeugmechaniker/innen prüfen die Funktion von

Werkzeugen und Instrumenten und setzen diese instand,

stellen Formflächen mit Feinbearbeitungsverfahren her

und kontrollieren und beurteilen Arbeitsergebnisse

und stellen die Qualität ihrer Arbeit sicher. Während

ihrer Berufsausbildung erwerben die Auszubildenden

im Ausbildungsbetrieb Fertigkeiten und Kenntnisse

in mindestens einem der folgenden Einsatzgebiete:

Formentechnik, Instrumententechnik, Stanztechnik,

Vorrichtungstechnik.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten Spaß am Umgang mit komplizierter

Technik haben, handwerklich geschickt sein und

genau arbeiten sowie räumliches Vorstellungsvermögen

haben. An den Metallstaub, der z. B. beim Schleifen oder

Fräsen entsteht und die Atemwege reizen kann, müssen

sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen wie daran,

oft den ganzen Tag an der Werkbank zu stehen. Nur

durch präzises und konzentriertes Arbeiten können

Arbeitsaufträge exakt nach Vorgabe ausgeführt und –

z. B. beim Arbeiten mit scharfkantigen Metallteilen oder

beim Schweißen, wo man sich leicht verbrennen oder

die Augen verletzen kann – Unfälle vermieden werden.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Werkzeugmechaniker/innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Fertigung

oder Instandsetzung, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen zum/zur Industriemeister/in der

Fachrichtung Metall oder Techniker/in der Fachrichtung

Maschinentechnik im Bereich Betriebsmittel und

Werkzeugbau sichern. Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen

Abschluss im Fach Konstruktionstechnik zu erwerben.


Zahntechniker/in

Zerspanungsmechaniker/in

Tätigkeit:

Zahntechniker/innen stellen vorwiegend in Handarbeit

festsitzenden Zahnersatz wie Zahnkronen, Brücken,

Implantate und Inlays oder herausnehmbaren Zahnersatz

Teil- und Vollprothesen her. Für eine Brücke

beispielsweise fertigen Zahntechniker/innen anhand

von Gebissabdrücken und -schablonen, die Zahnärzte

und -ärztinnen vom Patientengebiss genommen haben,

ein Gebiss aus Hartgips an. Davon gewinnen sie

ein Wachsmodell für die Brücke. Für den Zahnersatz

verwenden sie unterschiedliche Materialien: Sie verarbeiten

Prothesenkunststoffe oder verblenden Teile des

Zahnersatzes mit zahnfarbenen Keramikmassen. Sie

verarbeiten auch Metalle wie Titan und Feingold. Neben

Zahnersatz erstellen sie kieferorthopädische Geräte zur

Zahnregulierung (Spangen) und reinigen bzw. reparieren

künstliche Gebisse oder Prothesen.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten handwerklich geschickt sein,

viel Fingerspitzengefühl haben, ein gutes räumliches

Vorstellungsvermögen und Farbsehvermögen besitzen

und sich gut konzentrieren können. An die Arbeit bei

künstlicher Dauerbeleuchtung müssen sich die Auszubildenden

ebenso gewöhnen wie an den Geruch von

Kunststoffen und Farben. Zudem tragen die Auszubildenden

Schutzkleidung: Schutzkittel und -handschuhe

sind im Labor unverzichtbar.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Zahntechniker/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Keramik-, Kunststoff-,

Modellguss- und Brückentechnik oder Implantatologie,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Zahntechnikermeister/in sichern. Absolventen/

innen mit Hochschulzugangsberechtigung haben die

Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Zahnmedizin zu

erwerben.

Tätigkeit:

Zerspanungsmechaniker/innen planen und organisieren

Zerspanungsprozesse, richten spannende Fertigungssysteme

ein, erstellen Programme für numerisch gesteuerte

Fertigungssysteme, fertigen Bauteile und organisieren

Arbeitsabläufe unter Beachtung terminlicher und

wirtschaftlicher Vorgaben. Sie warten und inspizieren

Fertigungssysteme und dokumentieren die Ergebnisse,

überprüfen ihre Arbeit und stellen die Qualität ihrer

Produkte sicher und dokumentieren Arbeits- und Prüfergebnisse.

Während ihrer Berufsausbildung erwerben die

Auszubildenden im Ausbildungsbetrieb Fähigkeiten und

Kenntnisse in mindestens einem der folgenden Einsatzgebiete:

Drehautomatensysteme, Drehmaschinensysteme,

Fräsmaschinensysteme, Schleifmaschinensysteme.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten sich für technische Zusammenhänge

interessieren, sehr genau und sorgfältig arbeiten,

über räumliches Vor-stellungsvermögen verfügen sowie

gute Noten in Mathe haben. An Maschinenlärm müssen

sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen wie an

den Staub, der beim Drehen, Fräsen oder Schleifen in

der Luft liegt und die Atemwege reizen kann. Auch mit

Schmier- und Kühlmitteln kommen sie in Kontakt. Nur

durch präzises und konzentriertes Arbeiten können

Arbeitsaufträge genau nach Vorgabe ausgeführt und

Unfälle durch scharfe und heiße Metallspäne oder scharfkantige

Metallteile vermieden werden. Zudem tragen die

Auszubildenden Schutzkleidung. Oft arbeiten sie schon

während der Ausbildung im Schichtdienst, soweit das

Jugendarbeitsschutzgesetz es erlaubt.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Zerspanungsmechaniker/innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Betriebsmittel-

und Werkzeugbau oder Instandhaltung und Wartung,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/r Techniker/in der Fachrichtung Maschinentechnik

mit dem Schwerpunkt Zerspanungstechnik anstreben.

Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Produktionstechnik

zu erwerben

49


50

Unternehmen Im landkreis gotha Seite

AHG GmbH Volkswagen Partner, Gotha 79

ALDI GmbH & CO. KG, Gotha und Erfurt 80

Bauer Bauunternehmen GmbH, Walschleben 83

Bickhardt-Bau Thüringen GmbH, Schwabhausen 83

Brandt Zwieback GmbH & Co. KG, Ohrdruf 84

Bystronic Maschinenbau GmbH, Gotha 85

C+P Stahlmöbel GmbH & Co. KG, Gotha 86

DECKEL MAHO Seebach GmbH, Seebach 89

Geis Eurocargo GmbH, Ohrdruf 95

Herzog-Bau GmbH, Tüttleben 100

HIWESO GmbH, Gotha 100

item Industrietechnik GmbH, Mühlhausen 101

JTJ Sonneborn Industrie GmbH – Die VELUX Fensterproduktion, Sonneborn 103

KMD Natursteine GmbH & Co. KG, Gotha 102

Michael Marquardt GmbH & Co. KG, Emleben 105

MKT Moderne Kunststoff-Technik Gebr. Eschbach GmbH, Ohrdruf 106

Modell Technik Rapid Prototyping GmbH, Waltershausen 107

Raiffeisenbank Gotha eG, Gotha 111

REWE Markt GmbH, Gotha und Erfurt 112

Senger-Kraft GmbH & Co. KG, Schwabhausen 113

Strassing GmbH, Erfurt 115

TAM – Thüringer Agrartechnik & Maschinenbau GmbH, Mechterstädt 116

tegut – gute Lebensmittel, Gotha und Erfurt 117


Ausbildungsberufe

kaufmännische Berufe und Berufe im Handel

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Automobilkaufmann/frau

Bankkaufmann/frau

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Tätigkeit:

Automobilkaufleute übernehmen hauptsächlich organisatorische

und kaufmännische Aufgaben in Kfz-Betrieben

und bei Automobilherstellern. Sie bearbeiten Rechnungen

und Aufträge, bereiten Unterlagen für den Verkauf vor,

erstellen Abschlüsse sowie Kosten-Leistungs-Rechnungen

und wirken bei Marketingmaßnahmen mit. Weiterhin

beraten sie Kunden und disponieren sowie verkaufen Kfz-

Teile und -Zubehör. Überwiegend sind Automobilkaufleute

in Autohäusern, bei Auto- und Motorradimporteuren und

bei Automobilherstellern tätig. Darüber hinaus arbeiten

sie auch bei Auto- oder bei Lkw-Verleihern.

Anforderungen:

Ein guter Automobilkaufmann bzw. eine gute Automobilkauffrau

überzeugt durch ein freundliches, sicheres und

vertrauenswürdiges Auftreten. Außerdem sollten Automobilkaufleute

kommunikationsstark und kontaktfreudig

sein, um potentielle Käufer von verschiedenen Modellen

zu überzeugen. Da Fahrzeuge vielfach im Ausland produziert

werden, sind für die Einkaufsgespräche und Verhandlungen

Kenntnisse in mindestens einer Fremsprache

erforderlich. Außerdem kennen sie die entsprechenden

Zollbestimmungen und überprüfen Einfuhrpapiere auf

ihre Vollständigkeit. Ferner ist es wichtig, über ein gutes

technisches Verständnis zu verfügen und bei der Anwendung

von mathematischen Formeln sicher zu sein, damit

sie sich bei Finanzierungsverträgen nicht zu Ungunsten

des Kunden verrechnen.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Automobilkaufleute können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Einkauf oder Kalkulation,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Betriebswirt/in im Kraftfahrzeuggewerbe sichern.

Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Automobilwirtschaft

zu erwerben.

Tätigkeit:

Bankkaufleute wickeln z. B. den täglichen Zahlungsverkehr

ab und kennen die verschiedenen Möglichkeiten

der Geldanlage. Wer ein Haus kaufen oder bauen will,

erfährt vom/von der Bankkaufmann/frau, wie er sein

Vorhaben am besten finanzieren kann. Dabei kennen

sie die verschiedenen Kreditarten für Privatkunden und

Unternehmen. Auch mit ausländischen Währungen und

Kursen sind die Geldprofis vertraut. Sie sind das „Aushängeschild“

einer Bank und bemühen sich daher, ihre

Kunden zufriedenzustellen, indem sie ihnen mit Rat und

Tat zur Seite stehen.

Anforderungen:

Bankkaufleute sollten kommunikatives und kaufmännisches

Geschick sowie gute Umgangsformen beherrschen.

Sie müssen sich an häufig wechselnde Aufgaben

und den regen Publikumsverkehr ebenso gewöhnen wie

an die Arbeit unter Zeitdruck. In Kreditinstituten sind

vielfältige Arbeiten zu erledigen, bei denen ein hohes

Maß an Konzentration und eine eigenverantwortliche

Arbeitsweise erforderlich sind. Nur so können Arbeitsaufträge

zufriedenstellend ausgeführt werden. Da sie

bei ihrer späteren, in erster Linie beratenden und informierenden

Tätigkeit über ein profundes Fachwissen

verfügen müssen, sollten sich die Auszubildenden, auch

in ihrer Freizeit, regelmäßig weiterbilden.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Nach dem erfolgreichen Besuch von Kursen, Lehrgängen

und Seminaren können sie die Karriereleiter nach oben

klettern, z. B. als: Gruppenleiter/in, Abteilungsleiter/

in, Zweigstellen- und Filialleiter/in. Sie können auch

einen beruflichen Aufstieg durch eine Aufstiegsweiterbildung

als Bankfachwirt/in anstreben. Absolventen/

innen mit Hochschulzugangsberechtigung haben die

Möglichkeit, einen Abschluss im Studienfach Bank, Finanzdienstleistungen

zu erwerben. Auch der Schritt in

die Selbstständigkeit ist möglich, z. B. als unabhängige/r

Finanzdienstleistungsberater/in oder Börsenmakler/in.


Fachverkäufer/in Lebensmittelhandwerk

Tätigkeit:

Aus welcher Tierhaltung kommt das Fleisch? Was ist

in der Wurst? Ist der Kuchen für Diabetiker geeignet?

Welches Brot hat die meisten Kohlenhydrate? Beim Kauf

von Lebensmitteln möchten Kunden fachlich informiert

werden. Fachverkäufer/innen im Lebensmittelhandwerk

sind das „Aushängeschild“ jeder Fleischerei, Bäckerei

oder Konditorei. Sie informieren und bedienen ihre

Kunden freundlich, kompetent und zuvorkommend.

Neben der Qualität der Ware, entscheiden Sauberkeit,

Höflichkeit und Kompetenz der Verkäuferin maßgeblich

darüber, ob der Kunde wiederkommt. Fachverkäufer/

innen im Lebensmittelhandwerk werden in einem der

drei Schwerpunkte ausgebildet: Bäckerei, Konditorei

oder Fleischerei.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten Spaß am Umgang mit Menschen

haben und im Umgang mit ihren Kunden gewandt,

höflich und zuvorkommend sein. Stets beachten sie die

Hygienevorschriften für den Umgang mit Lebensmitteln

und kennen deren Zusammensetzung, um Kunden

beraten zu können. Vorwiegend stehen sie hinter dem

Verkaufstresen und arbeiten dort meist mit mehreren

Kollegen bzw. Kolleginnen auf beengtem Raum. Arbeit

an Samstagen ist üblich.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fachverkäufer/innen im Lebensmittelhandwerk können

sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Handel oder Verkaufsförderung, als auch den

beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur

Verkaufsleiter/in im Nahrungsmittelhandwerk oder als

Handelsfachwirt/in sichern. Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen

Abschluss im Fach Handelsbetriebswirtschaft zu erwerben.

Industriekaufmann/frau

Tätigkeit:

Industriekaufleute befassen sich in Unternehmen aller

Branchen mit kaufmännisch-betriebswirtschaftlichen

Aufgabenbereichen wie Materialwirtschaft, Vertrieb

und Marketing, Personal- sowie Finanz- und Rechnungswesen.

Industriekaufleute stellen fest, was bestellt

werden muss und wickeln den gesamten Einkauf ab.

Natürlich sind sie auch für den Verkauf der hergestellten

Produkte zuständig. Sie verhandeln mit Kunden und

Lieferanten und helfen bei Werbemaßnahmen mit. Sie

ermitteln und planen den Personalbedarf und -einsatz,

kalkulieren Preise, erstellen Angebote und bearbeiten

Kundenbestellungen und übernehmen Aufgaben im

Rechnungswesen, wie z. B. Buchführung, Zahlungsbelege

prüfen oder Mahnungen schreiben.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten Spaß am Rechnen haben, gut

organisieren können, genau und konzentriert arbeiten,

gern im Team zusammen arbeiten sowie freundlich und

selbstbewusst auftreten.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Industriekaufleute können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Einkauf, Materialwirtschaft

oder Vertrieb, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen zum/zur Fachkaufmann/frau für

Einkauf und Logistik oder Fachkaufmann/frau für Vertrieb

sichern. Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach

Industriebetriebswirtschaft zu erwerben.

53

Quellen:

Alle Beschreibungen der Ausbildungsberufe auf den

folgenden Seiten wurden teilweise aus den Angaben des

Bundesmininsteriums für Wirtschaft und Technologie –Ausbildungsberufe,

dem Bundesinstitut für Berufsbildung –

Ausbildungsberufe und BERUFENET – ein Angebot der Bundesagentur

für Arbeit, entnommen. (2)


54

Kaufmann/frau für Büromanagement

Tätigkeit:

Kaufleute für Büromanagement sind richtige Allround-Profis.

Selbst in der größten Hektik behalten sie einen kühlen

Kopf und wissen genau: Organisation ist alles! Sie

bearbeiten Aufträge, prüfen Rechnungen, überwachen

Personalunterlagen und bearbeiten Aufgaben des betrieblichen

Rechnungswesens mit modernen Techniken

der Bürokommunikation und Textverarbeitung am PC.

Das neue Berufsprofil ist gekennzeichnet durch Büro- und

Geschäftsprozesse, die kaufmännische und bürowirtschaftliche

Pflichtqualifikationen abdecken. Die große

Aufgabenvielfalt in einzelnen Unternehmen und Behörden

bilden zehn unterschiedliche Wahlqualifikationen von

jeweils fünf Monaten ab. Die Auszubildenden wählen

gemeinsam mit dem Ausbildungsbetrieb zwei davon

passgenau aus. Eine nicht gewählte Wahlqualifikation

kann als Zusatzqualifikation vermittelt werden.

Anforderungen:

Die Auszubildenden in diesem Beruf sollten die deutsche

Rechtschreibung beherrschen, freundlich und kommunikativ

sein, genau und konzentriert arbeiten können,

flexibel auf die vielfältigen Büroaufgaben reagieren und

gern im Team sowie mit Kunden arbeiten.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Kaufleute für Büromanagement können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Einkauf,

Personalwesen, Marketing, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur Fachkaufmann/

frau für Büro- und Projektorganisation oder beispielsweise

Bürofachwirt/in sichern. Absolventen/innen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Betriebswirtschaftslehre oder

Business Administration zu erwerben.

Kaufmann/frau im Einzelhandel

Tätigkeit:

Kaufleute im Einzelhandel sind die „Visitenkarte“ des

Unternehmens. Sie planen Einkäufe und wickeln sie ab,

nehmen Waren an und organisieren die sachgerechte

Lagerung. Kaufleute im Einzelhandel beraten ihre Kundinnen

und Kunden, stellen sich auf deren Wünsche

ein und nehmen z. B. Reklamationen (Beschwerden)

entgegen und bearbeiten sie, kennen die gesetzlichen

Bestimmungen z. B. aus dem Kaufvertragsrecht, Gesetz

gegen den unlauteren Wettbewerb, Ladenschlussgesetz

u.s.w., kalkulieren Verkaufspreise, kassieren, stellen Quittungen

und Rechnungen aus, erstellen Kassenberichte

und wirken bei Werbemaßnahmen mit und gestalten

z. B. Verkaufsräume, platzieren die Waren, organisieren

Sonderaktionen.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten gern mit Menschen zu tun haben,

freundlich und hilfsbereit sein, gut rechnen können und

kaufmännisch interessiert sein. Ebenso sollten sich Auszubildende

auf den ständig wechselnden Publikumsverkehr

mit unterschiedlichen Anforderungen einstellen. Die

Ausbildung erfolgt zum einen in Form einer allgemeinen

beruflichen Fachbildung und zum anderen in der vom

Lehrbetrieb angebotenen Spezialisierung.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Es gibt jede Menge Lehrgänge, Seminare oder Kurse, um

sich zu spezialisieren, z. B.: Akquisition (Kundenwerbung)

und Verkauf, Kundenservice, Werbung und Verkaufsförderung,

Mitarbeiterführung. Es sind verschiedene Fort- und

Weiterbildungen möglich, u. a.: Handelsfachwirt/in oder

bei Vorliegen einer Hochschulzugangsberechtigung ein

Studium im Fach Handelsbetriebswirtschaft.


Kaufmann/frau im Großund

Außenhandel

Tätigkeit:

Kaufleute im Groß- und Außenhandel kaufen Waren in

verschiedenen Branchen und verkaufen sie an Handel,

Handwerk und Industrie weiter. Sie sorgen für eine

kostengünstige Lagerhaltung und den reibungslosen

Warenfluss zwischen Herstellern, Weiterverarbeitern

und Endverteilern. Auszubildende können gemeinsam

mit ihrem Lehrbetrieb zwischen zwei Fachrichtungen

wählen: Großhandel oder Außenhandel. Kaufleute im

Großhandel kaufen die Waren in großer Menge bei den

verschiedenen Herstellern, lagern sie in Hallen und verkaufen

sie an Einzelhandelsgeschäfte und produzierende

Unternehmen. Kaufleute im Außenhandel sind Spezialisten

für internationale Märkte und planen, steuern

und kontrollieren logistische Geschäftsprozesse unter

Einhaltung der einschlägigen internationalen Zoll- und

Transportbestimmungen.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten gern mit Menschen zutun haben,

selbstbewusst und freundlich auftreten, verantwortungsbewusst

sein, gut organisieren können, gut rechnen

können. Vor allem Kaufleute im Außenhandel sollten

sprachbegabt sein und gute Fremdsprachenkenntnisse

haben, flexibel und auch gern im Ausland unterwegs sein.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Kaufleute im Groß- und Außenhandel können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spe-zialisieren, z. B. Lagerund

Materialwirtschaft oder Finanz- und Rechnungswesen,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Handelsfachwirt/in sichern. Absolventen/innen

mit Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Handelsbetriebswirtschaft oder

Internationale Wirtschaft zu erwerben.

Kaufmann/frau für Speditionund

Logistikdienstleistung

Tätigkeit:

Kaufleute für Spedition- und Logistikdienstleistungen

planen und organisieren den Güterversand, den Umschlag

und die Lagerung und weitere logistische Leistungen

unter Beachtung einschlägiger Rechtsvorschriften und

der Belange des Umweltschutzes, steuern und überwachen

das Zusammenwirken der an Logistikketten

beteiligten Personen und Einrichtungen, berücksichtigen

Zoll- und außenwirtschaftliche Bestimmungen sowie

Informations- und Kommunikationstechnologien. Sie

korrespondieren und kommunizieren mit ausländischen

Geschäftspartnern und Kunden in englischer Sprache und

bearbeiten englischsprachige Dokumente und wirken

bei der Ermittlung von Kosten und Erträgen sowie der

kaufmännischen Steuerung mit.

Anforderungen:

Die Bewerber/innen sollten freundlich und aufgeschlossen

sein, genau und sorgfältig arbeiten, flexibel sein sowie

gerne im Team arbeiten, selbstbewusst und freundlich

auftreten, gut organisieren und gut rechnen können sowie

Interesse an Wirtschaftsfragen und Wirtschaftskunde

haben. Das Beherrschen der englischen Sprache wird in

vielen Unternehmen vorausgesetzt.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung können

sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. im Straßen-, Schienen-, Schiffs- und Luftverkehr sowie

in der Sachbearbeitung oder Fahrzeugdisposition, als auch

den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur

Fachwirt/in für Güterverkehr und Logistik oder beispielsweise

Verkehrsbetriebswirt/in sichern. Absolventen/innen

mit Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Logistik zu erwerben.

55


56

Mediengestalter/in Digital

und Print

Tätigkeit:

Mediengestalter/innen für Digital und Print beraten ihre

Auftraggeber (Verlage, Werbeagenturen, Produktionsunternehmen)

über die kostengünstige, zielgruppen- und

mediengerechte Aufbereitung der vorliegenden Daten

und planen und steuern den gesamten digitalen Produktionsprozess.

In der Ausbildung können Sie zwischen

drei Fachrichtungen wählen: Beratung und Planung

(Sie betreuen und beraten Kunden, erstellen Angebote

für Medienprodukte, planen Projekte, bearbeiten Aufträge

und präsentieren die Ergebnisse), Konzeption und

Visualisierung (Sie analysieren Zielgruppen, erstellen

Medienkonzeptionen, präsentieren den Kunden Entwürfe

und arbeiten diese für die mediengerechte Weiterverarbeitung

aus) oder Gestaltung und Technik (Sie gestalten

Medienprodukte und planen Produktionsabläufe). Sie

kombinieren Medienelemente, bereiten Daten für den

digitalen Einsatz auf und stellen sie für den jeweiligen

Verwendungszweck zusammen).

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten aufgeschlossen für technische

Neuerungen sein, gutes sprachliches Ausdrucksvermögen

haben, eigenverantwortlich arbeiten, gern im Team

arbeiten sowie auch unter Zeitdruck nicht die Nerven

verlieren. Nicht geeignet ist die Ausbildung bei sprachlicher

oder grammatischer Unsicherheit, Farbblindheit

sowie gravierender Sehschwäche.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Mediengestalter/innen Digital und Print können sich

sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Druckvorstufe, Desktop-Publishing oder Grafik- und

Schriftgestaltung, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen zum/zur Industriemeister/in

der Fachrichtung Printmedien, Techniker/in im Bereich

Druck- und Medientechnik oder Medienfachwirt/in

anstreben. Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss

im Fach Druck- und Medientechnik oder Mediendesign,

-kunst zu erwerben.

Verkäufer/in

Tätigkeit:

Geschäfte mit freundlichem Service und guter Beratung

sind bei den Kunden gefragt. Hier spielen Verkäufer/

innen die Hauptrolle, denn es hängt vor allem von ihnen

ab, dass sich die Kundinnen und Kunden wohl fühlen

und wieder kommen. Deshalb informieren und beraten

Verkäufer/innen Kunden und bieten Serviceleistungen

an. Sie nehmen Ware an, zeichnen sie aus und präsentieren

sie ansprechend. Zudem prüfen sie den Bestand,

führen Qualitätskontrollen durch, bestellen Ware nach

und nehmen Reklamationen entgegen. Verkäufer/innen

führen ebenso Inventuren durch und müssen wissen

mit welchen Methoden man kaufmännische Vorgänge

erfasst und Kalkulationen erstellt. Verkäufer/innen verkaufen

je nach Betrieb Bekleidung, Heimwerkerbedarf

oder Unterhaltungselektronik.

Anforderungen:

Zukünftige Verkäufer/innen sollten kontaktfreudig und

freundlich sein, sich sprachlich gut ausdrücken können,

Einfühlungsvermögen für ihre Kunden haben und gut

rechnen können. Verkäufer/innen sind viel auf den Beinen,

an der Kasse arbeiten sie im Sitzen. Ggf. sind schwere

Waren zu heben oder zu transportieren. Die Arbeit an

Samstagen ist üblich, in Bahnhofs- oder Flughafenfilialen

auch an Sonn- und Feiertagen.

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Nach erfolgreicher Abschlussprüfung können Verkäufer/

innen unter bestimmten Voraussetzungen ihre Ausbildung

um ein Jahr fortsetzen und die Prüfung als Kaufmann/

frau im Einzelhandel ablegen. Sie können sich auch einen

beruflichen Aufstieg durch eine Aufstiegsweiterbildung

als Handelsfachwirt/in sichern. Absolventen/innen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Studienfach Handelsbetriebswirtschaft

zu erwerben. Auch der Schritt in die Selbstständigkeit

ist möglich, z. B. als Teilhaber/in oder Inhaber/

in eines Einzelhandels- oder Fachhandelsbetriebs oder

durch eine Tätigkeit als freie/r Handelsvertreter/in oder

Handelsmakler/in.


#girl

power

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58

Unternehmen Im landkreis gotha

Seite

August Storck KG, Ohrdruf 82

Brandt Zwieback GmbH & Co. KG, Ohrdruf 84

MORADA Hotel Gothaer Hof, Gotha 108

Oettinger Brauerei Gotha GmbH, Gotha 109

REWE Markt GmbH, Erfurt und Gotha 112


Ausbildungsberufe

Berufe im gastgewerbe und im Lebensmittelbereich

59


60

Brauer/in / Mälzer/in

Tätigkeit:

Die deutschen Brauereien bieten insgesamt mehr als 6.000

verschiedene Biere und Marken mit unterschiedlichsten

Geschmacksrichtungen an. Mit Hilfe von handwerklichem

Können und modernster Technologie leisten Brauer und

Mälzer/innen einen Beitrag dazu, dass diese vielen Biere

auf den Markt kommen können. Dazu steuern und überwachen

sie den gesamten Brauprozess: vom Einkauf der

Rohstoffe bis zur Abfüllung des Bieres. Die Beurteilung

von Gerste, Weizen oder Hopfen gehört ebenso dazu

wie die Bereitung von Malz, der Einsatz von Hilfsstoffen

oder die Bedienung und Wartung von Brau- und Abfüllanlagen.

Dabei bedienen sie sich moderner Technik. Sie

steuern und überwachen die Herstellungsprozesse und

brauen mit unterschiedlichen Mischungen und Verfahren

verschiedene Sorten Bier, wie Pils, Export, Bockbier

oder Hefeweizen.

Anforderungen:

Zukünftige Brauer und Mälzer/innen benötigen technisches

Verständnis und Interesse am Umgang mit den

komplexen Maschinen, die im Brauprozess eingesetzt

werden. Sorgfältig und verantwortungsbewusst halten

Brauer/innen und Mälzer/innen die lebensmittelrechtlichen

und Hygienerichtlinien ein. Für das Verkosten von

Bier ist ein guter Geruchs- und Geschmackssinn wichtig.

Da der Brauprozess nicht unterbrochen werden darf,

arbeiten sie z. T. im Schichtbetrieb.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Brauer und Mälzer/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Getränkeherstellung

bis hin zu Lebensmittelrecht, als auch den

beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur

Brauer- und Mälzermeister/in sichern. Absolventen/

innen mit Hochschulzugangsberechtigung haben die

Möglichkeit, z. B. einen Abschluss im Studienfach Brauerei-,

Getränketechnologie zu erwerben.

Fachkraft für Lebensmitteltechnik

Tätigkeit:

Fachkräfte für Lebensmitteltechnik produzieren Nahrungsmittelerzeugnisse

wie Fertiggerichte, Konserven

oder Backwaren nach festgelegten Rezepturen und

Prozessabläufen. Sie stellen mithilfe von Maschinen

und Anlagen die verschiedensten Lebensmittel her. Sie

kennen die Abläufe vom Eingang der Rohwaren bis hin

zum fertig verpackten Produkt. Zunächst nehmen sie

Rohstoffe, Halbfertig- und Fertigprodukte entgegen

und prüfen sie. Dann leiten sie diese weiter ans Lager

oder an die Verarbeitung. Sie sorgen dafür, dass die für

die jeweilige Produktion nötigen Zutaten bereitgestellt

werden, bereiten sie vor und richten die Maschinen und

Anlagen ein. Außerdem kontrollieren sie regelmäßig die

Qualität ihrer Produkte.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten Leistungs- und Einsatzbereitschaft,

Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Ehrlichkeit, selbstständige

Arbeitsweise, Kritikfähigkeit sowie angemessene Umgangsformen

mitbringen. Zusätzlich ist bei der Arbeit mit

Lebensmitteln größte Sorgfalt und das Einhalten lebensmittelrechtlicher

Vorschriften wichtig. Dazu benötigen

die Auszubildenden ein entsprechendes Verantwortungsbewusstsein

und gemäß § 42 und 43 des Gesetzes zur

Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten

beim Menschen eine Belehrung und eine Bescheinigung

des Gesundheitsamtes.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fachkräfte für Lebensmitteltechnik können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. in Bereichen

wie der Eingangskontrolle, der Bedienung der Anlagen oder

der Qualitätssicherung, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen zum/zur Industriemeister/in der

Fachrichtung Lebensmitteloder zum/zur Techniker/in der

Fachrichtung Lebensmitteltechnik mit dem Schwerpunkt

Verarbeitungstechnik sichern. Absolventen/innen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Lebensmitteltechnologie zu

erwerben.


Fachkraft im Gastgewerbe

Tätigkeit:

Fachkräfte im Gastgewerbe sind Allround-Kräfte, die

in der Küche und am Buffet, in der Gästebedienung, im

Lager und im Büro eingesetzt werden. Sie informieren

und bedienen Gäste, kümmern sich um den Ausschank,

nehmen Warenlieferungen in Empfang und prüfen sie.

Des Weiteren helfen sie bei der Zubereitung von Speisen,

richten den Restaurantbereich her, helfen bei Planung

und Durchführung von Feiern und Veranstaltungen und

führen Karteien und Dateien im Bürobereich.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten gute Manieren und sicheres

Auftreten haben, Sinn für Hygiene und Sauberkeit mitbringen

sowie Spaß am Umgang mit Menschen haben.

Die Bereitschaft zur Schicht- und Wochenendarbeit wird

vorausgesetzt. Nicht geeignet ist die Ausbildung bei

Hausstaub- oder Putzmittelallergien.

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Durch ein weiteres Ausbildungsjahr kannst du die Ausbildung

zum/zur Restaurantfachmann/frau, Hotelfachmann/frau,Hotelkaufmann/frau

oder Fachmann/frau für

Systemgastronomie beenden.

Fachverkäufer/in Lebensmittelhandwerk

Tätigkeit:

Aus welcher Tierhaltung kommt das Fleisch? Was ist

in der Wurst? Ist der Kuchen für Diabetiker geeignet?

Welches Brot hat die meisten Kohlenhydrate? Beim Kauf

von Lebensmitteln möchten Kunden fachlich informiert

werden. Fachverkäufer/innen im Lebensmittelhandwerk

sind das „Aushängeschild“ jeder Fleischerei, Bäckerei

oder Konditorei. Sie informieren und bedienen ihre

Kunden freundlich, kompetent und zuvorkommend.

Neben der Qualität der Ware, entscheiden Sauberkeit,

Höflichkeit und Kompetenz der Verkäuferin maßgeblich

darüber, ob der Kunde wiederkommt. Fachverkäufer/

innen im Lebensmittelhandwerk werden in einem der

drei Schwerpunkte ausgebildet: Bäckerei, Konditorei

oder Fleischerei.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten Spaß am Umgang mit Menschen

haben und im Umgang mit ihren Kunden gewandt,

höflich und zuvorkommend sein. Stets beachten sie die

Hygienevorschriften für den Umgang mit Lebensmitteln

und kennen deren Zusammensetzung, um Kunden

beraten zu können. Vorwiegend stehen sie hinter dem

Verkaufstresen und arbeiten dort meist mit mehreren

Kollegen bzw. Kolleginnen auf beengtem Raum. Arbeit

an Samstagen ist üblich.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fachverkäufer/innen im Lebensmittelhandwerk können

sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Handel oder Verkaufsförderung, als auch den

beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur

Verkaufsleiter/in im Nahrungsmittelhandwerk oder als

Handelsfachwirt/in sichern. Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen

Abschluss im Fach Handelsbetriebswirtschaft zu erwerben.

61

Quellen:

Alle Beschreibungen der Ausbildungsberufe auf den

folgenden Seiten wurden teilweise aus den Angaben des

Bundesmininsteriums für Wirtschaft und Technologie –Ausbildungsberufe,

dem Bundesinstitut für Berufsbildung –

Ausbildungsberufe und BERUFENET – ein Angebot der Bundesagentur

für Arbeit, entnommen. (2)


Fleischer/in

Hotelfachmann/frau

62

Tätigkeit:

Fleischer/innen beurteilen die Fleischqualität, zerlegen

das Fleisch und bereiten es verkaufsgerecht vor oder

verarbeiten es zu Fleisch- und Wurstwaren weiter. Beispielsweise

zerkleinern, kochen, brühen oder räuchern

Fleischer/innen das Fleisch und geben je nach Rezept weitere

Zutaten, Würzmittel und Konservierungsstoffe hinzu.

Neben Wurst stellen sie z. B. auch Feinkosterzeugnisse,

Fertiggerichte, Salate oder Konserven her und verpacken

die Produkte sachgerecht. Bei all ihren Tätigkeiten setzen

Fleischer/innen die gesetzlichen Vorgaben, wie das

Lebensmittelrecht und die Hygienevorschriften, genau

um, auch wenn sie die in der Fleischerei verwendeten

Maschinen und Geräte reinigen.

Anforderungen:

Für die Ausbildung zum Fleischer bzw. zur Fleischerin

sollten sie folgende Neigungen mitbringen: Vorliebe für

Umgang mit Nahrungsmitteln, Lebensmitteln, Getränken

(z. B. Fleischerzeugnisse herstellen, Feinkost und Imbisse

zubereiten und verkaufen), Neigung zu handwerklicher

Tätigkeit (Fleisch- und Wurstwaren herstellen), Neigung

zu Tätigkeit mit körperlichem Einsatz (z. B. große

Fleischstücke zerlegen), Neigung zum Umgang mit technischen

Geräten, Maschinen und Anlagen (z. B. Kutter,

Fleischwolf, Wurstfüller, Schneidemaschinen), Interesse

an Ernährungs- und Gesundheitsfragen. Gemäß § 42

und 43 des Gesetzes zur Verhütung und Bekämpfung

von Infektionskrankheiten beim Menschen sind beim

Umgang mit Lebensmitteln eine Belehrung und eine

Bescheinigung des Gesundheitsamtes erforderlich.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Wer beruflich vorankommen will und eine leitende Position

anstrebt, kann eine Aufstiegsweiterbildung ins Auge

fassen. Dies kann eine Weiterbildung als Meister/in oder

Techniker/in sein. Darüber hinaus haben Personen mit

einer Hochschulzugangsberechtigung die Möglichkeit,

ein Studium in Betracht zu ziehen. Auch der Schritt in

die Selbstständigkeit ist möglich.

Tätigkeit:

Hotelfachleute stehen den Gästen in den verschiedenen

Hotelbereichen zur Verfügung und sorgen für

einen reibungslosen Geschäftsablauf: beim Empfang,

im Service, im Sekretariat, Buchhaltung oder Werbung.

Hotelfachleute betreuen Gäste vor, während und nach

ihrem Aufenthalt in Hotels: Sie kümmern sich um Reservierungen,

um die Bedie-nung und Betreuung ihrer Gäste

im Haus. Sie planen und organisieren die wesentlichen

Arbeitsabläufe im Hotel im unmittelbaren Zusammenhang

mit den Gästen.

Anforderungen:

Die Bewerber/innen sollten die deutsche Sprache beherrschen,

gute Kenntnisse in mindestens einer Fremdsprache

haben, gute Manieren und sicheres Auftreten

haben, kaufmännisches Interesse mitbringen, Interesse

an Service und Dienstleistung haben sowie gerne mit

Menschen umgehen. Die Bereitschaft zur Schicht- und

Wochenendarbeit wird vorausgesetzt.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Folgende Weiterbildungen sind möglich: Spezialisierung

z. B. auf Betriebswirtschaft und Rechnungswesen im

Hotel- und Gaststättenwesen, Marketing oder Werbung,

Betriebsführung und Organisation. Wer beruflich aufsteigen

möchte, kann dies im Rahmen einer Weiterbildung als

Hotelmeister/in oder als staatlich geprüfte/r Gastronom/

in. Auszubildende mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, im Fach Hotel- und Tourismusmanagement

zu studieren.


Süßwarentechnologe/in

Koch/Köchin

Tätigkeit:

Als Süßwarentechnologe/in bist du den ganzen Tag von

Leckereien wie Zucker, Kakaobohnen, Sirup und Nüssen

umgeben. Je nachdem, für welches Einsatzgebiet du

dich entscheidest, liegt dein Schwerpunkt entweder

bei Bonbons und Zuckerwaren, bei feinen Backwaren,

bei Knabberartikel, bei Schokoladewaren und Konfekt,

oder bei Speiseeis. Süßwarentechnologen/innen arbeiten

an speziellen Maschinen und Produktionsanlagen, um

zum Beispiel Füllungen für Kekse herzustellen, Teige zu

kneten, Schokolade mit Nüssen zu vermischen, Pralinen

und Bonbons zu formen, Konfekt zu gestalten oder Speiseeis

zu produzieren und zu verpacken. Dabei achten

sie darauf, dass die Maschinen einwandfrei laufen, die

Qualität der Ware stimmt und Verpackungen, Lagerung

und Transport der Produkte ordnungsgemäß erfolgen.

Die Spezialisten für Süßes sind Experten für Produktionsprozesse

und Hygiene.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten technisches Interesse haben,

eigenverantwortlich und zuverlässig arbeiten, viel Sinn

für Hygiene und Sauberkeit haben sowie gerne im Team

arbeiten. An das oft gleichförmige, aber hoch konzentrierte

Bedienen von Steuerpulten müssen sich die angehenden

Fachkräfte dabei ebenso gewöhnen wie an den

Umgang mit Reinigungs- und Desinfektionsmitteln oder

die Temperaturschwankungen zwischen klimatisierten

Lagerräumen und Produktionshallen. Sicherheits- und

Hygienevorschriften beachten sie bereits während der

Ausbildung verantwortungsbewusst und genau. Um

Verunreinigungen der Lebensmittel zu verhindern, tragen

sie Arbeitskleidung, z. B. Handschuhe und Haarnetz.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Süßwarentechnologen/innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. in Bereichen

wie der Bedienung und Überwachung der Anlagen oder

der Qualitäts kontrolle, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen zum/zur Industriemeister/in der

Fachrichtung Süßwaren sichern. Absolventen/innen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Lebensmitteltechnologie zu

erwerben.

Tätigkeit:

Köche und Köchinnen arbeiten im Küchen- und Servicebereich

von Hotels, Restaurants und Gaststätten. Sie kennen

die Vorschriften für Lebensmittelhygiene, kennen die

Preise und Lieferbedingungen für Lebensmittel, erarbeiten

Speisepläne und Menüfolgen, planen und organisieren

den Einkauf von Lebensmitteln, kontrollieren Qualität,

Menge und Preis der Waren, lagern Vorräte fachgerecht

in Kühlräumen und Gefriergeräten und kontrollieren die

Lagerbestände. Sie bereiten vielfältige Speisen zu und

berücksichtigen dabei ernährungsphysiologische Aspekte.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten einen guten Geruchs- und Geschmackssinn

haben, Wert auf Sauberkeit und Hygiene

legen, Spaß haben an der Zubereitung von Nahrungsmitteln,

gerne gestalten, garnieren und verzieren. Nicht

geeignet ist die Ausbildung bei Allergien, wie zum Beispiel

Mehlstauballergie. Die Bereitschaft zur Schicht- und

Wochenendarbeit wird vorausgesetzt.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Nach ihrer Ausbildung können sie im Gastgewerbe schnell

verantwortungsvolle Positionen erreichen, zum Beispiel

als Abteilungskoch/köchin oder Soßenkoch/köchin. Folgende

Weiterbildungen sind möglich: Spezialisierung z. B.

auf Diätwesen, Süßspeisen oder Ernährungslehre. Wer

beruflich aufsteigen möchte, kann dies im Rahmen einer

Weiterbildung als Küchenmeister/in. Auszubildende mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

in den Fächern Ernährungswissenschaften oder Lebensmitteltechnologie

zu studieren.

63


64

Unternehmen Im landkreis gotha

Seite

Städtische Heime Gotha gGmbH, Gotha 114

VHS-Bildungswerk GmbH – Zweigniederlassung Thüringen, Gotha 78

Volkssolidarität Thüringen gGmbH, Erfurt und Gotha 119


Ausbildungsberufe

soziale und medizinische Berufe

65


Altenpflegehelfer/in

Altenpfleger/in

66

Tätigkeit:

Altenpflegehelfer/in ist eine landesrechtlich geregelte

schulische Ausbildung an Berufsfachschulen und

Berufskollegs in Kooperation mit einem praktischen

Ausbildungsteil in Altenpflegeeinrichtungen. Altenpflegehelfer/innen

unterstützen Altenpfleger/innen bei allen

Tätigkeiten rund um die Betreuung und Pflege älterer

Menschen. Sie übernehmen pflegerische Aufgaben wie

die Hilfe bei der Körperpflege und beim Essen. Außerdem

unterstützen sie ältere Menschen bei der Bewältigung

ihres Alltags. Altenpflegehelfer/innen arbeiten meist in

geriatrischen und gerontopsychiatrischen Abteilungen

von Krankenhäusern und in Pflege- und Rehabilitationseinrichtungen.

Anforderungen:

Zulassungsvoraussetzung ist ein Vertrag über die praktische

Ausbildung mit einer Einrichtung der Altenpflege(hilfe).

Vor Beginn der Ausbildung muss ein ärztliches

Zeugnis (nicht älter als 3 Monate) über die gesundheitliche

Eignung vorgelegt werden, in vielen Bundesländern auch

ein amtliches Führungszeugnis. Altenpflegehelfer/innen

sollten gerne mit Menschen arbeiten, praktisch veranlagt

sein und Interesse an pflegerischen Themen haben.

Sie müssen mit unregelmäßigen Arbeitszeiten auch am

Abend oder am Wochenende rechnen.

Ausbildungsdauer:

Die Ausbildung dauert in der Regel 1 Jahr.

Aufstiegsmöglichkeiten:

Altenpflegehelfer/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Ambulante Altenhilfe,

Kurzzeitpflege, Gerontopsychiatrische Pflege sowie Pflege

von alten Menschen mit Behinderung, als auch den

beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur

Altenpfleger/in oder aufbauend beispielsweise Fachwirt/

in in der Alten- und Krankenpflege sichern. Absolventen/

innen mit Hochschulzugangsberechtigung haben die

Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Gerontologie zu

erwerben.

Tätigkeit:

Altenpfleger/in ist eine bundesweit einheitlich geregelte

Ausbildung, deren schulischer Teil an Berufsfachschulen

für Altenpflege und deren praktischer Teil in Altenpflegeeinrichtungen

durchgeführt wird. Altenpfleger/innen

betreuen und pflegen hilfsbedürftige ältere Menschen.

Sie unterstützen diese bei der Alltagsbewältigung, beraten

sie, motivieren sie zu sinnvoller Beschäftigung

und Freizeitgestaltung und nehmen pflegerischmedizinische

Aufgaben wahr. Altenpfleger/innen arbeiten

hauptsächlich in geriatrischen und gerontopsychiatrischen

Abteilungen von Krankenhäusern, in Pflege- und

Rehabilitationskliniken, bei Kurzzeitpflegeeinrichtungen

mit pflegerischer Betreuung oder bei Tages- und Hauskrankenpflegediensten.

Anforderungen:

Zulassungsvorraussetzung ist ein Vertrag über die praktische

Ausbildung mit einer Einrrichtung der Altenpflege.

Vor Beginn der Ausbildung ist die gesundheitliche Eignung

zur Ausübung des Berufs in Form eines ärztlichen Attests

nachzuweisen, das nicht älter als drei Monate sein darf.

Abhängig von landesrechtlichen Bestimmungen oder

den Aufnahmeregelungen der Bildungseinrichtungen, ist

auch ein amtliches Führungszeugnis vorzulegen (nicht

älter als drei Monate).

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Altenpfleger/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Pflege älterer Menschen

mit Behinderung, Pflege von Stomapatienten, Wundversorgung

bei Diabetes-Patienten oder Ambulanter Dienst,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Stationsleiter/in in der Kranken-, Alten- und Kinderkrankenpflege

oder als Pflegedienstleiter/in sichern.

Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Gerontologie

zu erwerben.

Quellen:

Alle Beschreibungen der Ausbildungsberufe auf den

folgenden Seiten wurden teilweise aus den Angaben des

Bundesmininsteriums für Wirtschaft und Technologie –Ausbildungsberufe,

dem Bundesinstitut für Berufsbildung –

Ausbildungsberufe und BERUFENET – ein Angebot der Bundesagentur

für Arbeit, entnommen. (2)


#Ent decke

dich

Neu

67


68

Unternehmen Im landkreis gotha Seite

Bauer Bauunternehmen GmbH, Walschleben 83

Bickhardt-Bau Thüringen GmbH, Schwabhausen 83

Continental AG Division ContiTech, Waltershausen 88

EDAG Werkzeug + Karosserie GmbH, Eisenach 91

Michael Marquardt GmbH & Co. KG, Emleben 105

Modell Technik Rapid Prototyping GmbH, Waltershausen 107

REWE Markt GmbH, Erfurt und Gotha 112

Strassing GmbH, Erfurt 115

TAM – Thüringer Agrartechnik & Maschinenbau GmbH, Mechterstädt 116

Thüringische Weidmüller GmbH, Wutha-Farnroda 118


Studiengänge

duales studium

69


70

Bachelor of Arts

Mittelständische Industrie

(DHGE Eisenach) (3)

Studieninhalte:

Das dreijährige Bachelorstudium Mittelständische Industrie

vermittelt ökonomisches und juristisches Fachwissen

sowie wissenschaftliche Grundlagen und Methoden der

berufsorientierten Praxis mittelständischer Investitionsund

Konsumgüterunternehmen. Absolventen/innen dieser

Studienrichtung verfügen über eine Methoden-, Sozialund

Fachkompetenz, mit der sie in der Lage sind, sofort

in die Praxis einzusteigen. Sie können als Entscheider in

Unternehmen konsequent betriebswirtschaftlich denken

und handeln sowie interdisziplinäre Problemstellungen

zusammen mit Spezialisten anderer Fachgebiete lösen.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die Allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert wird

deshalb eine gute theoretische Vorbildung in Mathematik,

Deutsch, Fremdsprachen sowie eine schnelle Auffassungsgabe

und hohe Motivation für die Anforderungen aus der

Praxis nach Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein,

Durchhaltevermögen.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

Bachelor of Arts

Betriebswirtschaft

FR Warenwirtschaft und Handel (4)

Studieninhalte:

Das duale Bachelorstudium Betriebswirtschaft FR Warenwirtschaft

und Handel vermittelt die Grundlagen der

Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Recht,

Statistik, Personalmanagement, Handelsmarketing,

Handelsmanagement sowie Technik der Finanzbuchführung.

Gleichzeitig durchlaufen die Studenten im

Rahmen der betrieblichen Ausbildung alle relevanten

Bereiche des Unternehmens. Einen Schwerpunkt bildet

dabei der Einsatz in verschiedenen Märkten sowie z. T.

im Vertriebsaußendienst. Während der praktischen

Phasen lernen die Studenten folgende Bereiche kennen:

Grundlagen des Einzelhandels, Warendisposition, Warenkontrolle,

Warenpflege und Lagerung, Verkaufs- und

Beratungstätigkeiten, Mitarbeiterführung, Allgemeine

Marktorganisation, Verwaltungsabteilungen (z. B. Category

Management, Logistik, Revision, Personalwesen,

Marktorganisation, Controlling, Rechnungswesen etc.).

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die Allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

wird deshalb neben der Hochschulreife mit gutem Notendurchschnitt

ein sicheres und freundliches Auftreten,

Durchsetzungsvermögen, Organisationstalent, Einsatzbereitschaft,

Teamfähigkeit, Flexibilität und Belastbarkeit.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen


Bachelor of Arts

Betriebswirtschaft

FR Warenwirtschaft und Logistik (5)

Studieninhalte:

Das duale Bachelorstudium Betriebswirtschaft FR Warenwirtschaft

und Logisik vermittelt die Grundlagen

der Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre,

Recht, Statistik, Handelslogistik, Personalmanagement,

Güterwirtschaft, Logistik, Technik der Finanzbuchführung

Gleichzeitig durchlaufen die Studenten im

Rahmen der betrieblichen Ausbildung alle relevanten

Bereiche des Unternehmens. Einen Schwerpunkt bildet

dabei der Einsatz in mehreren Lagern, im Fuhrpark und

in der Logistikverwaltung. Während der praktischen

Phasen lernen die Studenten folgende Bereiche kennen:

Grundlagen des Einzelhandels/Logistik,Warendisposition,

Warenkontrolle, Warenpflege und Lagerung, Warenversand,

Fuhrparkmanagement, Mitarbeiterführung,

Verwaltungsabteilungen (z. B. Category Management,

Rechnungswesen, Reklamation, Personalorganisation,

Marktorganisation, Logistik-Controlling etc.), Einsatz

in einem Supermarkt.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die Allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

wird deshalb neben der Hochschulreife mit gutem Notendurchschnitt

ein sicheres und freundliches Auftreten,

Durchsetzungsvermögen, Organisationstalent, Einsatzbereitschaft,

Teamfähigkeit, Flexibilität und Belastbarkeit.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

Bachelor of Engineering

Bauingenieurwesen

(THM Bad Hersfeld) (6)

Studieninhalte:

Für die komplexen Aufgaben in der Bauwirtschaft z.B.

in den Arbeitsbereichen Hoch- und Tiefbau, Gebäudebau,

Brückenbau sowie Infrastrukturprojekte, werden

in den Bauunternehmen hohe Anforderungen an die

Mitarbeiter gestellt. Die Rekrutierung und Ausbildung

des Führungskräftenachwuchses ist ein zentraler Erfolgsfaktor

– prägt doch der Nachwuchs die Zukunftsfähigkeit

von Unternehmen entscheidend mit. Der

Studiengang Bauingenieurwesen bietet die notwendigen

Grundlagen. Die frühe Verbindung von Studium und

praktischer Ausbildung, von Theorie und Praxis, ist der

ideale Weg, sich auf den Arbeitsmarkt im Bauwesen mit

seinen wechselnden Arbeitsbedingungen einzustellen.Im

Rahmen von Bauprojekten für öffentliche oder private

Auftraggeber planen Ingenieure und Ingenieurinnen für

Baumanagement den Ablauf aller Baumaßnahmen und

überwachen diese. Sie stimmen die Anforderungen des

Bauherrn mit den technischen Möglichkeiten aus Sicht

von Fachplanern und Architekten ab. Dabei prüfen sie

statische Berechnungen und bauphysikalische Eigenschaften

ebenso wie die Einhaltung von Vorschriften aus

dem Bau- und Umweltschutzrecht. Zur Bauausführung

erstellen sie Netzpläne für die verschiedenen Projektphasen

und organisieren den Einsatz der Fachkräfte

sowie die Einrichtung der Baustelle samt aller benötigten

Materialien und Baumaschinen.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die Allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

werden deshalb Engagement und Zielstrebigkeit.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

71


72

Bachelor of Engineering

Informations- & Kommunikationstechnologien

(DHGE Gera) (7)

Studieninhalte:

Im Studiengang Informations- und Kommunikationstechnologien

werden zunächst klassische Themen der

Informatik, wie Softwareentwicklung, Datenbanken,

Rechnerarchitekturen und Betriebssysteme sowie Grundlagen

der Informatik vermittelt. In einer vertiefenden

Schwerpunktausbildung stehen Themen der technischen

Informatik, wie Mikroprozessortechnik und hardwarenahe

Programmierung und Themen der Kommunikationstechnik

und Datenübertragung im Vordergrund. Das

Spektrum der Ausbildungsthemen wird durch Inhalte

aus den Gebieten der Ingenieurmathematik, der Elektrotechnik

und Elektronik, der Digitaltechnik und des

Projektmanagements abgerundet. Die Studierenden

werden befähigt, konzeptionell zu denken, technische

Problemstellungen zu analysieren, Lösungskonzepte

zu entwickeln sowie damit verbundene wirtschaftliche

Zusammenhänge zu erkennen. Die Absolventen/

innen des Studiengangs können als Softwareentwickler

oder Systemadministratoren, als Projektleiter oder im

Bereich der Entwicklung von Schnittstellen zwischen

verschiedensten komplexen IT-Systemen eingesetzt

werden. Als praxisorientierte Ingenieure sind sie in der

Lage, als Fach- und Führungskräfte im Unternehmen

Verantwortung zu übernehmen.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die Allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

wird deshalb eine gute theoretische Vorbildung in Mathematik,

Physik, Deutsch, Fremdsprachen sowie eine

schnelle Auffassungsgabe und hohe Motivation für die

Anforderungen aus der Praxis nach Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein,

Durchhaltevermögen.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

Bachelor of Engineering

Konstruktion

(DHGE Eisenach) (8)

Studieninhalte:

In dem dualen Bachelorstudium Konstruktion werden

sowohl umfassende technische Grundlagen von Mathematik,

Statik, Maschinenelementen bis zur Konstruktionssystematik

als auch Kenntnisse in computergestützten

Konstruktions-, Berechnungs- und Simulationsverfahren

(CAE-Techniken, FEM) vermittelt. Betriebswirtschaftliche

Fächer vermitteln den Studierenden dazu ein

fundiertes Verständnis für die Strukturen und Abläufe

im Gesamtunternehmen sowie ein gutes Bewusstsein

für Kosten und Markt. In den Praxisphasen machen sie

sich mit Produkten und Fertigungstechniken des Unternehmens

des Praxispartners vertraut und arbeiten an

konkreten Entwicklungs- und Konstruktionsaufgaben

mit. Eine Sprachausbildung in Englisch sowie Lehrinhalte

zur Informatik und zu Organisations- und Managementtechniken

ergänzen das Studium. Die Absolventen/innen

der Studienrichtung sind als Konstrukteure mit hoher

praxisorientierter Methoden- und Sozialkompetenz sofort

als Fach- und Führungskräfte einsetzbar.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die Allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und ein Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

wird deshalb eine gute theoretische Vorbildung in Mathematik,

Physik, Chemie, Fremdsprachen sowie eine

schnelle Auffassungsgabe und hohe Motivation für die

Anforderungen aus der Praxis nach Zuverlässigkeit,

Verantwortungsbewusstsein und Durchhaltevermögen.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen


Bachelor of Engineering

Kunststofftechnik

(DHGE Eisenach) (9)

Studieninhalte:

Die Herstellung von Kunststoff- und Kautschukteilen

sowie der Formenbau stehen im Fokus des dualen Bachelorstudiums

Kunststofftechnik. Es vermittelt sowohl

umfassende mathematisch-naturwissenschaftliche

Grundlagen, Werkstoffkunde und Fertigungstechnik als

auch Grundlagen der rechnergestützten Konstruktion

(CAE). Spezialkenntnisse eignen sich die Studierenden zu

Kunststoffen und Kautschuken, deren Be- und Verarbeitung

sowie zu Werkzeugen und Fertigungseinrichtungen

dafür an. In den Praxisphasen arbeiten die Studierenden

an konkreten Entwicklungs- und Rationalisierungsaufgaben

im Unternehmen des Praxispartners mit. Eine

Ausbildung in betriebswirtschaftlichen Fächern, eine

Sprachausbildung in Englisch sowie Lehrinhalte zur

Informatik und zu Organisations- und Managementtechniken

ergänzen das Studium. Die Absolventen/innen der

Studienrichtung sind mit ihrer hohen praxisorientierten

Methoden- und Sozialkompetenz auf die aktuellen Bedürfnisse

der Kunststoff und Kautschuk verarbeitenden

Industrie vorbereitet und sofort als Fach- und Führungskräfte

einsetzbar.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die Allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und ein Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss und

vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies bedeutet

ein besonders intensives Studium. Gefordert wird deshalb

eine gute theoretische Vorbildung in Mathematik, Physik,

Chemie, Fremdsprachen sowie eine schnelle Auffassungsgabe

und hohe Motivation für die Anforderungen aus der

Praxis nach Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein,

Durchhaltevermögen.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

Bachelor of Engineering

Produktionstechnik

(DHGE Eisenach) (10)

Studieninhalte:

Die Produktionstechnik gehört zu den klassischen

Fachrichtungen der ingenieurtechnischen Ausbildung

im Bereich Metall- und Elektrotechnik sowie anderen

Branchen der Fertigungsindustrie. Ziel des Studiums

ist die Planung und Steuerung technologischer und

wirtschaftlicher Fertigungsprozesse. Das duale Bachelorstudium

Produktionstechnik umfasst sowohl mathematisch-naturwissenschaftliche

Grundlagen, Werkstoffkunde,

Fertigungstechnik, Arbeitsvorbereitung bis zu

Produktionsplanung und -steuerung, als auch Methoden

des rechnergestützten Engineerings (CAE). Betriebswirtschaftliche

Fächer sorgen für ein fundiertes Verständnis

für die Strukturen und Abläufe im Gesamtunternehmen

sowie ein gutes Kosten- und Marktbewusstsein. In den

Praxisphasen arbeiten die Studierenden an konkreten

Entwicklungs- und Rationalisierungsaufgaben im Unternehmen

des Praxispartners mit. Eine Sprachausbildung

in Englisch, fachliche Inhalte der Informatik und der

Organisations- und Managementtechniken ergänzen

das Studium.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die Allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und ein Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss und

vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies bedeutet

ein besonders intensives Studium. Gefordert wird deshalb

eine gute theoretische Vorbildung in Mathematik, Physik,

Chemie, Fremdsprachen sowie eine schnelle Auffassungsgabe

und hohe Motivation für die Anforderungen aus der

Praxis nach Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein,

Durchhaltevermögen.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

73


74

Bachelor of Engineering

Technisches Management

(DHGE Eisenach) (11)

Studieninhalte:

Technisches Management übernimmt die Mittlerrolle

zwischen den technischen und den betriebswirtschaftlichen

Bereichen eines Unternehmens. Das duale Bachelorstudium

Technisches Management orientiert sich an

diesen Anforderungen und vermittelt fundiertes mathematisch-naturwissenschaftliches

Wissen, Grundlagen

konstruktiver Maschinenelemente und der Fertigungstechnik

wie auch Kenntnisse in der rechnergestützten

Konstruktion (CAE). In den Praxisphasen werden die

Studierenden mit konkreten Fertigungsverfahren und

Projektsteuerungen im Unternehmen des Praxispartners

vertraut gemacht. Betriebswirtschaftliche Fächer,

Organisations- und Managementtechniken, Informatik

und Fremdsprachen vertiefen und ergänzen das Studium.

Die Absolventen/innen der Studienrichtung sind mit ihrer

hohen Methoden- und Sozialkompetenz als Fach- und

Führungskräftenachwuchs sofort in der Praxis einsetzbar.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die Allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und ein Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

wird deshalb eine gute theoretische Vorbildung in Mathematik,

Physik, Chemie, Fremdsprachen sowie eine

schnelle Auffassungsgabe und hohe Motivation für die

Anforderungen aus der Praxis nach Zuverlässigkeit,

Verantwortungsbewusstsein, Durchhaltevermögen.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

Bachelor of Science

Wirtschaftsingenieur Technischer Vertrieb

(DHGE Eisenach) (12)

Studieninhalte:

Mit der wachsenden Komplexität von Produkten und

Technologien steigt auch der Bedarf nach entsprechend

qualifizierten Vertriebskräften. Der Studiengang verbindet

hierzu das klassische Ingenieurstudium mit dem Studium

der Betriebswirtschaftslehre. Ziel ist die Vermittlung

der technischen, wirtschaftlichen, rechtlichen und sozialen

Kompetenzen, die für die erfolgreiche Tätigkeit

eines Vertriebsingenieurs als Bindeglied zwischen den

gewerblichen Kunden im In- und Ausland und dem eigenen

Unternehmen benötigt werden. Das Einsatzgebiet

reicht über alle technologieorientierten Branchen mit

erklärungsbedürftigen Produkten und Dienstleistungen.

Absolventen/innen des Studiengangs verfügen u.a. über

fundierte Kenntnisse in Maschinenbau, Elektrotechnik

und Informatik, Produktionswirtschaft, Marketing,

Vertriebs-, Kunden- und Servicemanagement sowie

Qualitäts- und Projektmanagement. Hinzu kommen

Kernkompetenzen in allg. BWL, Rechnungswesen, Wirtschaftsrecht

und Kommunikation.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die Allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und ein Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

wird deshalb eine gute theoretische Vorbildung in Mathematik,

Physik, Chemie, Fremdsprachen sowie eine

schnelle Auffassungsgabe und hohe Motivation für die

Anforderungen aus der Praxis nach Zuverlässigkeit,

Verantwortungsbewusstsein, Durchhaltevermögen.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen


REWE Abiturientenprogramm (13)

Tätigkeit:

REWE bietet ein spezielles mehrstufiges Programm für

Abiturienten an, das dessen Teilnehmer unter bestimmten

Voraussetzungen befähigt, sich innerhalb von 3 Jahren

zum/r Marktmanager/in oder langfristig zum/r selbstständigen

REWE Kaufmann/frau zu qualifizieren. Neben den

Inhalten des/r Kaufmanns/frau im Einzelhandel erwerben

die Auszubildenden im Rahmen der Weiterbildung zum/r

Handelsfachwirt/in zusätzlich Kenntnisse zur Kontrolle

und Steuerung der betriebswirtschaftlichen Leistungsfähigkeit

des Marktes. Sie lernen Verkaufsstatistiken und

Erfolgskontrollen auszuwerten ebenso wie das Erstellen

von Abrechnungen. Die Steuerung des Warenflusses sowie

der Warenlagerung und -kontrolle, Beratung und Verkauf

im Markt, Projekte zur Kundenbindung und Qualitätssicherung

sowie die Bedarfsermittlung und Beschaffung

von Waren gehören gleichermaßen in den Lehrplan. So

lernen die Auszubildenden die abwechslungsreichen

und interessanten Aufgaben im gesamten Bereich des

Einzelhandels kennen. Zusätzlich nehmen sie an internen

Fachseminaren zu Inhalten des Ausbildungsberufes teil,

erhalten Unterstützung und Entwicklung im Team und

werden in die Mitarbeiterführung eingewiesen.

75

Anforderungen:

Eigenverantwortlich erfolgreich sein, Menschen führen

und zugleich im Team arbeiten, Budgets verwalten,

sich aktiv in Projekte einbringen, analytisches Denken

und kaufmännischen Weitblick zeigen: das alles sind

Herausforderungen, die zuküntige Handelskaufleute

interessieren sollten. Voraussetzungen sind außerdem

gute Noten und das (Fach-)Abitur sowie Engagement

und Eigeninitiative, Organisationstalent, Flexibilität

und Belastbarkeit.

Ausbildungsdauer:

Erster Abschluss nach 18 Monaten (Kaufmann/frau im

Einzelhandel) und ein zweiter nach 22 Monaten (Handelsfachwirt/in)

Aufstiegsmöglicheiten:

Nach dem erfolgreichen Absolvieren der ersten beiden

Teile des Abiturientenprogramms, d. h. der Ausbildung

zum/r Kaufmann/frau im Einzelhandel und der Weiterbildung

zum/r Handelsfachwirt/in, bestehen die besten

Voraussetzungen, in einem REWE-Markt als Marktmanager/in

einzusteigen und/oder im weiteren Verlauf der

Karriere bei der REWE selbstständiger Partnerkaufmann/

frau zu werden.


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Wir bilden am Standort Ohrdruf in folgenden

Berufen aus und freuen uns auf eure Bewerbung.

Auszubildende m/w

- Fachkraft für Lebensmitteltechnik

- Mechatroniker

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- Fachkraft für Lagerlogistik

- Maschinen- und Anlagenbediener

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Wir bleiben unserem Gründungsgedanken treu: Zwieback für jedermann in

gleichbleibender Qualität zu einem erschwinglichen Preis. Mit Brandt wurde

Zwieback zum Volksnahrungsmittel, das sich durch seinen einzigartigen

röstfrischen Geschmack und seine leichte Bekömmlichkeit auszeichnet. Es sind

diese Qualität und das Kinderlächeln, die Brandt Zwieback zum Sinnbild für

Wärme, Familie und Geborgenheit machen.

Das Familienunternehmen

Brandt zählt heute zu den

führenden Unternehmen der

Lebensmittel-industrie. Seit

mehr als 100 Jahren ist die

populäre Marke Brandt ein

Garant für hervorragende

Qualität. Die Brandt Gruppe

mit Hauptsitz in Hagen

produziert heute Zwieback,

Schokolade und Knäckebrot

an vier deutschen Standorten.

Über 900 Mitarbeiter

tragen täglich gemeinsam

zum Erfolg unseres Unternehmens

bei.

BRANDT

Zwieback GmbH + Co.KG

Herrenhöfer Landstraße 4

99885 Ohrdruf

Ihre Ansprechpartnerin:

Jana Weber

Tel. 0 36 24 / 3088-0

j.weber@brandt-gmbh.de

www.brandt-zwieback.de


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SNOWBOARDER

MIT 800 TONNEN

PRESSKRAFT ZUTUN?

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WIR SIND BYSTRONIC!

Bystronic ist ein international tätiger und

weltweit führender Anbieter von Maschinensystemen

für die Blechbearbeitung

(Schneiden und Biegen) und den dazugehörenden

Dienstleistungen.

Der Hauptsitz des Unternehmens liegt in

Niederönz in der Schweiz. Zwei weitere

Entwicklungs- und Produktionsstandorte

befinden sich in Gotha (Deutschland)

und in Tianjin (China). In 26 Ländern auf

drei Kontinenten ist Bystronic zudem mit

eigenen Verkaufs- und Servicegesellschaften

aktiv.

Elektroniker/in für

Betriebstechnik

Konstruktionsmechaniker/in

Zerspanungsmechaniker/in

Mechatroniker/in

Verfahrensmechaniker/in

für Beschichtungstechnik

Industriekauffrau/-mann

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Bystronic Maschinenbau GmbH | Mühlhäuser Straße 3 | 99867 Gotha | www.bystronic.de

Ansprechpartner: Sabine Gustke | Personalleiterin | Tel.: (0 36 21) 38 33 12 | E-Mail: career.bending@bystronic.com


86

Im Einrichten mit Stahl kennen wir uns aus wie kein anderer. Deshalb suchen

wir stets die fähigsten Köpfe, die mit uns gemeinsam die C+P Philosophie

„Möbel für Menschen“ mit Leben füllen.

Schon mehr als 750 Menschen tun das – und schreiben unsere Erfolgsgeschichte

an verschiedenen Standorten in aller Welt.

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Beschichtungstechnik (m/w)

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Werde Teil unseres Teams!

Wir bieten eine qualifizierte Ausbildung

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Sende Deine Bewerbung per E-Mail an:

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D-99867 Gotha

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und Waltershausen/Thüringen technisch hochwertige Gummi- und Kautschukprodukte, die

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CARLISLE Companies Inc. und der CARLISLE® CM Europe Gruppe, ist die CARLISLE®

Construction Materials GmbH insbesondere auf den europäischen Markt spezialisiert.

AM STANDORT WALTERSHAUSEN BILDEN WIR IN ZWEI SPANNENDEN BERUFEN AUS:

MECHATRONIKER/IN

IN DER ANLAGEN-

INSTANDHALTUNG

VERFAHRENSMECHANIKER/IN

FÜR KUNSTSTOFF- UND

KAUTSCHUKTECHNIK

FACHRICHTUNG MEHRSCHICHT-

KAUTSCHUKTEILE (M/W)

87

Als Mechatroniker/in bist Du dafür verantwortlich, dass die

Maschinen immer reibungslos funktionieren und die Produktion

nicht ins Stocken gerät. Dazu überprüfst Du alle Maschinen

regelmäßig und bist für die Fehlersuche und -behebung

zuständig. Somit bist Du ein sehr wichtiger Bestandteil des

gesamten Teams im Werk und Ansprechpartner Nummer 1,

wenn es Probleme an den Anlagen gibt.

Während der Ausbildung zum/r Mechatroniker/in lernst Du

u.a. den Umgang mit Messgeräten, das Lesen von Schaltplänen

und Konstruktionszeichnungen und das Installieren und

Programmieren passender Software. Aber natürlich gehört

auch dazu, dass Du weißt, wie man neue Anlagen zusammenschraubt

und welche Werkzeuge und Geräte Du dazu

benötigst. Als Mechatroniker/in können Dir in Deinem

Arbeitsalltag Aufgaben aus den Bereichen Mechanik,

Elektronik und Informationstechnik begegnen.

Als Verfahrensmechaniker/in stehst Du an erster Stelle, wenn

es um die Fertigstellung unseres Produktes geht. Du bedienst

nämlich unsere Anlagen! Dazu wählst Du die passenden

Materialien, Rohstoffe und Hilfsstoffe für die Produktion aus,

stellst nach Vorgabe die richtigen Mengen zusammen und

vermischst diese mechanisch. Anschließend wählst Du das

das richtige Herstellungsverfahren aus und überwachst den

Produktionsprozess.

Um diesen wichtigen Posten ausüben zu können, lernst Du

während der Ausbildung den richtigen Umgang mit Messtechnik

und wie Du die Produktionsgeschwindigkeit richtig

steuerst. Du erhältst einen Überblick über die Auswahl der

richtigen Roh- und Betriebsstoffe, das Abwiegen der richtigen

Mengen und wie die Qualität der Ergebnisse nach jedem

Arbeitsschritt kontrolliert und gegebenenfalls korrigiert

werden kann.

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DECKEL MAHO SEEBACH GMBH

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99846 Seebach

Personalabteilung

karriere.seebach@dmgmori.com


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AUSBILDUNG IN

GOTHA

Eine qualifizierte Ausbildung in spannenden Jobs mit

besten Chancen auf eine sichere berufliche Zukunft.

Hier gibt’s weitere Infos: ausbildung.durable.de

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‣ Wir suchen Dich!

Sie haben Interesse an einer Ausbildung im Bereich

Elektrotechnik? Dann sind Sie bei uns genau richtig!

Wir bilden seit über 20 Jahren junge Männer und

Frauen im Bereich „Energie- und Gebäudetechnik“

sowie „Automatisierungstechnik“ aus. Unsere langjährige

Erfahrung geben wir gern im Rahmen der

Ausbildung an Sie weiter und bereiten Sie so bestmöglich

auf die Arbeitswelt vor.

Elektroniker/-in

für Energie- und Gebäudetechnik

Elektroniker/-in

für Automatisierungstechnik

Was erwartet Sie bei uns?

‣ Abwechslungsreiche Aufgabengebiete

‣ Erfahrene und motivierte Betreuer

‣ Ein respektvoller und freundlicher Umgang

‣ Bestmögliche Unterstützung sowohl in

Theorie- als auch in Praxisbereichen

‣ Überdurchschnittlicher Verdienst

‣ Weiterbildungen bis hin zum Meister oder

einem dualen Studium möglich

Was erwarten wir von Ihnen?

‣ Motiviertes und lernwilliges Verhalten

‣ Sorgfältiges und selbstständiges Arbeiten

‣ Freundlichkeit & Teamfähigkeit

Kontakt

Elektro-Anlagen-Bau GmbH

Hörselgauer Straße 1a | 99880 Waltershausen

Telefon: (0 36 22) 40 33-0

info@eab-waltershausen.de | www.eab-waltershausen.de


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ENTWICKLE DEINE ZUKUNFT!

In fast jedem Automobil steckt ein bisschen EDAG. Wir sind der Experte in der Gesamtfahrzeugentwicklung

und Optimierung von Produktionsanlagen für die Automobilindustrie – weltweit. Wir bieten dir in Eisenach ein

umfangreiches Ausbildungs- und Studienangebot. Informiere dich jetzt auf unserem Bewerberportal unter:

www.edag.de/karriere

Ausbildung

• Werkzeugmechaniker/in · FR Stanztechnik

• Konstruktionsmechaniker/in · FR Feinblech

• Zerspanungsmechaniker/in · FR Frästechnik

• Technische/r Produktdesigner/in

FR Maschinen- und Anlagenkonstruktion

Duales Studium

• Bachelor of Engineering (m/w)

· Engineering Technisches Management

· Engineering Konstruktion

• Bachelor of Science (m/w)

· Wirtschaftsingenieur/in – Technischer Vertrieb

Deine Ansprechpartnerin: EDAG Werkzeug + Karosserie GmbH · Ausbildung · Frau Melanie Heinzerling

Tel. +49 661 6000-215 · Bitte bewirb dich über unser Bewerber-Portal unter www.edag.de/karriere

GANZ GLEICH, WAS DU BEI UNS TUST: AM ENDE BEWEGT DEINE ARBEIT MENSCHEN!


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Ausbildung

bei EJOT

Raus aus der Schule – Rein in die Berufsausbildung

Bei EJOT bist Du richtig. Starte durch in eine sichere Zukunft mit einem starken Partner an

Deiner Seite.

Unsere Ausbildungsberufe in Tambach-Dietharz

• Fertigungsmechaniker/-in

• Industriemechaniker/-in

• Verfahrensmechaniker/-in Fachrichtung Kunststoff- und Kautschuktechnik

• Mechatroniker/-in

• Werkzeugmechaniker/-in

Wir freuen uns

auf Deine Bewerbung und darauf, Dich fachlich fundiert ausbilden zu können.

Mehr Informationen zu unseren Ausbildungsberufen findest Du auf www.ejot.de.

EJOT GmbH & Co. KG

Im Grund 4 · 99897 Tambach - Dietharz

bewerbung@ejot.de · www.ejot.de


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Ausbildung bei Feintool Ohrdruf:

Jetzt bewerben!

Werkzeugmechaniker/in

Leidenschaft fürs technische Detail

Zerspanungsmechaniker/in

Begeisterung für perfektes Handwerk

Mechatroniker/in

Verantwortung für reibungslose Produktion

Fachkraft für Lagerlogistik

Das Organisations- und Koordinationstalent

Wählen Sie unter vier Berufen in einem Hightech-Unternehmen,

das Qualität, Präzision und Zuverlässigkeit mit Herzblut lebt.

Unsere Ausbildungen vermitteln Fachwissen auf neuestem Stand und wichtige

soziale Kompetenzen. Als Auszubildende/r stehen Sie von Anfang an in der

Praxis und werden von Ausbildern bei allen betrieblichen und schulischen Fragen

unterstützt. Dafür erwarten wir Lernbereitschaft, Einsatzwillen und Qualitätsbewusstsein.

Feintool ist ein führendes Technologieunternehmen, das weltweit Präzisionskomponenten

für den Automobilbau mit Verfahren des Feinschneidens und

Umformens herstellt.

Weitere Informationen unter www.feintool.com/karriere.

Kontakt: christina.pidan@feintool.com, Tel. +49 3624 335 205

Jetzt bewerben für eine Ausbildung.

Ausbildungsberufe:

Werkzeugmechaniker/in

Zerspanungsmechaniker/in

Mechatroniker/in

Fachkraft für Lagerlogistik


FERMAT Maschinenbau

GmbH & Co. KG

Wir sind ein im Jahr 1991 gegründetes Unternehmen und

haben uns auf das CNC-Drehen und Fräsen von diversen

Materialien spezialisiert.

Wir bieten einen

Ausbildungsplatz mit Zukunft zum

Zerspanungsmechaniker (m/w)

Ausbildungsbeginn: 01.09.2018

Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre

Ein guter Realschul- oder vergleichbarer Abschluss ist

erwünscht.

Wir erwarten von Ihnen:

• Motiviertes und lernwilliges Verhalten

• Technische Begabung und handwerkliches Geschick

• Eigeninitiative, Flexibilität und Pünktlichkeit

• Freundlichkeit und Teamfähigkeit

Bei erfolgreichem Abschluss sehr gute Übernahmechance.

Wir freuen uns auf Ihre vollständige Bewerbung.

Bitte senden Sie diese an Herrn Weise:

FERMAT Maschinenbau GmbH & Co. KG

Ringstr. 15

99885 Ohrdruf

oder

per Mail: weise@fermat-maschinenbau.de

www.fermat-maschinenbau.de - Tel. (03624)312389

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AUSBILDUNG. MADE BY GEIS.

Logistik - die Branche mit Zukunft. Nutze

deine Chance und werde Teil unseres Teams.

Mit mehr als 6.200 Mitarbeitern an 140 eigenen

Netzwerk- und Logistikstandorten in aller Welt,

setzt die Geis Gruppe als Fullservice-Dienstleister

logistische Maßstäbe.

Unsere Ausbildungsberufe (m/w):

• Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung

• Fachkraft für Lagerlogistik

• Fachlagerist

• Berufskraftfahrer

Weitere Informationen findest du auf unserer Website.

JETZT ONLINE BEWERBEN.

ausbildung.geis-group.com

Geis Eurocargo

GmbH

Westfalenstraße 7

99885 Ohrdruf

Ansprechpartner:

Frau Katrin Scheikel

+49 (0) 3624 - 3717 18

katrin.scheikel@geis-group.de

Wir freuen uns auf deine Bewerbung!

Noch Fragen? Frau Scheikel hilft dir gern weiter.


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WERKZEUGTECHNOLOGIE / TOOL TECHNOLOGY

WERKZEUGTECHNOLOGIE / TOOL TECHNOLOGY

WERKZEUGTECHNOLOGIE / TOOL TECHNOLOGY

WERKZEUGTECHNOLOGIE / TOOL TECHNOLOGY

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Zerspanungsmechaniker Ein Beruf, bei dem gute Mathematik-Kenntnisse, räumliches (m/w)

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Fachrichtung Schleifmaschinensysteme

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gefragt erwünscht. sind.

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www.eberhard.de · Tel. 03624 / 3751-10

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ohrdruf@eberhard.de


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Unser Talent: Dinge

in Bewegung bringen.

Als einer der führenden Spezialisten im Bereich Handels- und Lagerlogistik sorgen wir bei Hermes Fulfilment dafür,

dass die Wachstumsbranche E-Commerce immer schön in Bewegung bleibt. An unserem Standort Ohrdruf suchen

wir stets engagierte Auszubildende, die gemeinsam mit uns die Marktplätze von morgen gestalten.

Bewege gemeinsam mit uns Großes – zum Beispiel mit einer Ausbildung als:

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· Informationselektroniker (m/w)

· Fachkraft (m/w) für Lagerlogistik

· Fachlagerist (m/w)

Standort:

Ohrdruf

Ausbildungsbeginn: 01.08.2018

Neugierig auf uns? Weitere Infos und die Möglichkeit,

dich direkt zu bewerben, findest du auf unserer Website.

Hermes Fulfilment GmbH

Martin Schein

Hamburger Str. 1, 99885 Ohrdruf

hf-oh-bewerbung@hermes-ws.com

Lebe dein Talent.

www.hermesworld.com/ausbildung-hf


100

An alle, die was auf dem

Werkzeug-Kasten

haben...

Die HIWESO GmbH ist anerkannter IHK-Ausbildungsbetrieb

für Groß- und Außenhandelskaufleute (Schwerpunkt Großhandel)

und Fachkräfte für Lagerlogistik.

Passgenaue Lösungen

für Ihr Handwerk

Zum 01.08.2018 suchen wir eine/n

Auszubildende/n zum/zur

Kaufmann/-frau - Groß- und Außenhandel

Sie sollten folgende Anforderungen erfüllen:

1. mindestens Mittlere Reife,

2. Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Motivation

und Zuverlässigkeit sind uns besonders wichtig

Ebenfalls zum 01.08.2018 suchen wir eine/n

Auszubildende/n zum/zur

Fachkraft für Lagerlogistik

Sie sollten folgende Anforderungen erfüllen:

1. mindestens qualifizierter Hauptschulabschluss,

2. körperliche Belastbarkeit, Sicherheitsbewusstsein,

logisches Denkvermögen, Teamfähigkeit,

gute Auffassungsgabe

Informationen zur Ausbildungsstelle:

• Ausbildungsvergütung: branchenüblich

• Berufsschule: Gotha

• mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar

Bei Interesse freuen wir

uns über die Zusendung

Ihrer vollständigen

Bewerbungsunterlagen an:

HIWESO GmbH

z.Hd. Herrn Mario Hoffmann

Langenscheidtstr. 3

99867 Gotha I www.hiweso.de


item. Ihre Ideen sind es wert. ®

101

Wir suchen Dein Talent für unser Team!

In einem international tätigen Unternehmen wie item stehen Dir alle Möglichkeiten offen, den für Dich

perfekten Beruf zu erlernen. Wenn Du Deine Ausbildung mit Energie und Tatkraft in die Hand nimmst, schaffst

Du Dir eine hervorragende Grundlage für Dein zukünftiges Berufsleben.

Wir suchen an unserem Standort in 99974 Mühlhausen:

• Auszubildende zum/zur Industriekaufmann/frau

• Auszubildende zur Fachkraft für Metalltechnik

• Auszubildende zur Fachkraft für Lagerlogistik

Unser Angebot:

Wenn Du Dich für einen dieser Berufe entscheidest, findet Deine Ausbildung in einem aufeinander abgestimmten

dualen System statt: Neben der Ausbildung im Betrieb erlernst Du den theoretischen Teil

ergänzend in der Berufsschule.

Was Dich dabei erwartet? Wir bieten Dir eine breitgefächerte Ausbildung mit interessanten und abwechslungsreichen

Aufgaben.

Deine Voraussetzungen:

Du hast einen mit „gut“ abgeschlossenen Schulabschluss. Mindestens befriedigende Noten in den Fächern

Mathematik und Deutsch setzen wir voraus.

Einsatzbereitschaft und Belastbarkeit, Flexibilität und Spaß an der Arbeit im Team gehören ebenfalls zu

Deinen Stärken. Du bist aufgeschlossen und besitzt ein hohes Maß an Eigeninitiative.

Ist es das, wonach Du gesucht hast?

Dann gehe jetzt den direkten Weg und bewerbe Dich online mit Lebenslauf, Kopien der letzten beiden Schulzeugnisse

und Praktikabescheinigungen in unserem Bewerberportal unter www.item24-karriere.de.

item Industrietechnik GmbH | Personalabteilung

Friedenstraße 107-109 | 42699 Solingen

Telefon 0212 6580300 | Telefax 0212 6580310

personal@item24.com | item24.de


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Wir bilden aus


• Zerspanungsmechaniker (m/w)



• Industriemechaniker (m/w)

Fachrichtung Maschinen- und Anlagenbau



Ausbildungsbeginn

August 2018


Voraussetzungen

Realschulabschluss

Interesse an technischen

Herstellungsprozessen

Förderbänder

Robotik

Automatisierung

Sondermaschinen

CNC-Frästeile

IWB Industrietechnik GmbH

Langenscheidtstr. 7

99867 Gotha


https://iwb.gmbh

Telefon: +49 3621 / 31 99 77 - 0

Fax: +49 3621 / 31 99 77 - 7

E-Mail: personal@iwb.gmbh


iwb.io/karriere

WIR SUCHEN DICH

für die Ausbildungsberufe

• Naturwerksteinmechaniker (m/w)

• Fachkraft für Lagerlogistik (m/w)

• Kaufmann/-frau im Groß- & Außenhandel

• Fliesen-, Platten- & Mosaikleger (m/w)

Du suchst eine Ausbildung in einem zukunftsorientierten,

international tätigen Unternehmen in Deiner Heimatregion?

KMD ist eines der führenden, deutschen Unternehmen im

Bereich Innenausbau mit Naturwerkstein. Wir planen, fertigen

und montieren einzigartige Inneneinrichtungen und komplette

Innenausbauten aus Marmor, Granit und anderen edlen Steinen

für luxuriöse Hotels, Megayachten und Villen.

Bei uns erhältst Du eine vielseitige und interessante Ausbildung

mit Zukunft und beruflichen Aufstiegschancen. Denn nach

erfolgreich bestandener Prüfung bieten wir Dir eine langfristige

Jobperspektive in unserem Unternehmen. Mehr als Schulnoten

zählen Dein persönlicher Einsatz, Zuverlässigkeit und Begeisterungsfähigkeit.

Wenn wir Dein Interesse geweckt haben und Du unsere Leidenschaft

für Stein teilen möchtest, dann sende Deine Bewerbung

an die unten aufgeführte Adresse oder per E-Mail an

jobs@kmd-natursteine.de. Wir freuen uns auf Dich!

KMD Natursteine GmbH & Co. KG | KMD Projekt GmbH

Südstraße 15, 99867 Gotha

Fon +49 (0) 3621 7376-40

Fax +49 (0) 3621 7376-41


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Dein Ausblick

in die Zukunft

Ausbildungsmöglichkeiten m/w

Industriekaufleute

Mechatroniker, Industriemechaniker

Flachglasmechaniker

Maschinen- und Anlagenführer

Fachkraft für Lagerlogistik, Fachlagerist

Praktikum

möglich

„Schnupper

mal rein“

Du suchst Herausforderung, Abwechslung, Flexibilität und Teamarbeit?

Dann bewirb Dich!

Und weiterhin bieten wir!

Attraktive Ausbildungsvergütung /

Urlaubs- und Weihnachtsgeld

Vermögenswirksame Leistungen

My Sodexo Karte und Gutscheine

(Shopping und Verpflegung)

Übernahme der Kosten für Schulbücher

und Arbeitsmaterialien

Übernahmegarantie bei guten Leistungen

30 Tage Urlaub

Gesundheitsprämie

38,75 Std./Woche inklusive bezahlte Pause

Ausbildung mit Qualität und

qualifizierten Ausbildern

Zusatzqualifikationen durch Lehrgänge

Komplette Bereitstellung der Arbeitskleidung

und noch vieles mehr …

Interesse? Informiere dich

jederzeit über deinen Ausblick

in die Zukunft oder sende uns

deine Bewerbung zu:

JTJ Sonneborn Industrie GmbH

Die VELUX Fensterproduktion

Frau Sabrina Schmidt

Am Arzbach 13, 99869 Sonneborn

Tel. 036254/74-125

Fax 036254/74-182

E-Mail: sabrina.schmidt@velux.com

Mehr über deinen Ausblick in

die Zukunft findest du unter:

www.velux.de/ueber-velux/

jtj-sonneborn#Ausbildung


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Wir suchen Dich als

Auszubildende/n Mechatroniker/in

für Kälte-Klimatechnik!

Anforderungen:

- Realschulabschluss

- Interesse an Technik

- Interesse an neuen Technologien

- Handwerkliches Geschick

- Leistungsbereitschaft

- Zuverlässig und Teamfähigkeit

Du kannst von uns erwarten:

- Kollegiales Betriebsklima

- Vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten

und Erwerb des Hygiene- und Kältescheins

- Förderung aller Sonderlehrgänge

Nach erfolgreichem Abschluss und den entsprechenden

Leistungen steht einer Übernahme in ein Arbeitsverhältnis

nichts im Wege.

Wir haben dein Interesse geweckt?

Dann bewirb dich schriftlich oder per Mail unter:

Fa. Maik Werner

Kälte-Klimatechnik

Hauptstraße 45 c

99894 Leinatal / OT Leina

03622-400 500

Ansprechpartner: Yvonne Triebel

www.mw-klima.de

info@mw-klima.de


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Küchenbegeisterter Nachwuchs gesucht!

Starten Sie ins Berufsleben mit Deutschlands Nr. 1 für Küchen mit Granit. Dank Direktvertrieb

aus dem konzerneigenen Granitwerk in unsere über 30 Werksstudios deutschlandweit, bieten

wir Küchen mit höchster Granitqualität zu konkurrenzlosen Dauerwerkspreisen.

Ihre Ausbildungsmöglichkeiten bei uns im Jahr 2018:

• Ausbildung zum/r Kaufmann/frau im Einzelhandel

• Ausbildung zum/r Kaufmann/frau für Büromanagement

• Duales Studium Betriebswirtschaft zum Bachelor of Arts

Ihre Bewerbung schicken Sie bitte per E-Mail an:

eileen.fahlbusch@marquardt-kuechen.de

Gerne beantwortet Frau Fahlbusch auch im Vorfeld Ihre Fragen am Telefon:

+49 (0) 3621 776-216

Mehr Infos auf: www.marquardt-kuechen.de/jobs

Michael Marquardt GmbH & Co. KG, Österfeldstraße 2-4, 99869 Emleben

Deutschlands Nr. 1 für Küchen mit Granit


106

Wir, die MKT Gebrüder Eschbach GmbH sind ein leistungsstarkes,

mittelständisches Unternehmen der Kunststoff- und

Möbelzulieferindustrie. In unserem Marktsegment gehören

wir zu den führenden Herstellern von thermoplastischen

Kantenbändern in Europa. MKT ist seit der Gründung im

Jahre 1991 fest in Thüringen verankert und beschäftigt heute

ca. 260 Mitarbeiter. Wir bieten sichere Arbeitsplätze, herausfordernde,

verantwortungsvolle und vielseitige Aufgaben

in einem Unternehmen mit flachen Hierarchien und kurzen

Entscheidungswegen.

AUSBILDUNGSPLÄTZE

➜ Verfahrensmechaniker/ Kunstoff- und

Kautschuktechnik (m/w)

➜ Medientechnologe Druck (m/w)

➜ Mediengestalter (m/w)

➜ Fachkraft für Lagerlogistik (m/w)

➜ Produktionstechnologe (m/w)

➜ Industriemechaniker (m/w)

➜ Industriekaufmann (m/w)

Neben einer attraktiven Ausbildungsvergütung sowie einer

garantierten Übernahmechance erhält jeder Azubi von uns

ein Tablet-PC um während der Ausbildung immer und überall

lernen zu können.

Aussagekräftige Bewerbungsunterlagen an:

Moderne Kunststoff-Technik

Gebrüder Eschbach GmbH

Herrenhöfer Landstraße 2 | 99885 Ohrdruf

Telefon: (0 36 24) 36 92-3 | Telefax: 31 37 08

E-Mail: personalwesen@mkt-gmbh.com


SEIT 1990

INNOVATION VOM PROTOTYP BIS ZUR SERIE

Die ModellTechnik Rapid Prototyping GmbH ist eines

der führenden Unternehmen

im Bereich der Produktentwicklung – mit Begeisterung für Qualität.

107

Wir beschäftigen uns täglich mit den verschiedensten

Verfahren des Rapid Prototyping und

sind bestrebt, unseren Kunden in kürzester

Zeit qualitativ hochwertige Konzeptmodelle,

Funktionsmuster und komplette Baugruppen

zu liefern.

Der Kundenkreis reicht von der Automobilindustrie,

der Elektroindustrie, der Medizintechnik, der

Konsumgüterindustrie bis hin zur Luft- und Raumfahrt.

Als dynamisches Dienstleistungsunternehmen

bieten wir Ihnen eine abwechslungsreiche und

spannende Ausbildung in einem innovativen Umfeld.

UNSERE AUSBILDUNGSBERUFE:

Technische/r Produktdesigner/in

(Fachrichtung Maschinen- & Anlagenkonstruktion)

Technische/r Modellbauer/in - Gießerei

(Fachrichtung Gießerei)

Werkzeugmechaniker/in

(Fachrichtung Formentechnik/ Vorrichtungstechnik)

Zerspanungsmechaniker/in

(Fachrichtung Frästechnik CNC)

Verfahrensmechaniker/in für

Kunststoff- und Kautschuktechnik

(Fachrichtung Formteile)

Kaufmann/frau für

Büromanagement

Industriekaufmann/frau

BA-Studium Engineering

Schwerpunkt Konstruktion & Produktionstechnik

Wirtschaftsingenieur/in

Technischer Vertrieb

Schülerpraktikum in den o.g.

Technischen Berufen

PROTOTYPENBAU

LEHRENBAU

FORMENBAU

QUALITÄTSMANAGEMENT

AGEMENT

KLEINSERIENFERTIGUNG

ERIENF

ENFERT

ERTIGU

IGUNG

ModellTechnik Rapid Prototyping GmbH

Ziegeleistraße 3b • 99880 Waltershausen

E-Mail: info@modelltechnik.de

www.modelltechnik.de

www.modelltechnik.de


MORADA HOTELS & RESORTS

WIR SUCHEN DICH!

Um optimale Leistungen während der Ausbildung

zu er zielen, erwarten wir von Be wer bern:

Köchin/Koch

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• Freundlichkeit, Ehrlichkeit und

Zuverlässigkeit

• Freude am Umgang mit unseren Gästen

• einen mittleren Schulabschluss

• idealerweise erste

EDV-Erfahrungen

Besuchen Sie unsere Hompage www.morada.de.

Wenn Sie sich angesprochen fühlen und gern bei

uns lernen wollen, so richten Sie möglichst bald Ihre

schriftliche Bewerbung (Lichtbild, Lebenslauf, letztes

Zeugnis) bitte an:

MORADA HOTEL GOTHAER HOF – Direktion

Weimarer Str. 18 • 99867 Gotha • Telefon: 0 36 21/2 24-102 • Fax: 0 36 21/2 24-745

E-Mail: direktion.gotha@morada.de • www.morada.de

Hotelfachfrau/

Hotelfachmann

Fachkraft im

Gastgewerbe


OETTINGER BRAUEREI GMBH IN GOTHA

Deutsches Bier ist weltweit

ein fester Begriff: für

Tradition, für Qualität und für

eine Vielfalt, die es sonst

nirgendwo gibt. Die über

1.300 deutschen Brauereien

produzieren pro Jahr rund

100 Millionen Hektoliter Bier.

Die Oettinger Brauerei GmbH

ist eine der erfolgreichsten

Brauereien in Deutschland.

Im Jahr 2016 betrug der

Ausstoß der gesamten

Gruppe rund 8,2 Millionen

Hektoliter. Die Brautradition

reicht – wie im Logo der

Marke Original Oettinger

vermerkt – bis in das Jahr

1731 zurück. Seither hat sich

das Unternehmen vom reinen

Bier-Brauer zu einem

dynamischen Getränke-

Allrounder entwickelt – dieser

Prozess wurde in den

zurückliegenden Jahren konsequent,

kontinuierlich und

erfolgreich vorangetrieben.

109

Werde auch Du ein „Oetti“ und bewirb Dich

für einen unserer Ausbildungsberufe

am Standort Gotha

o Brauer / Mälzer (m/w)

o Fachkraft für Lebensmitteltechnik (m/w)

o Berufskraftfahrer (m/w)

o Elektroniker für Betriebstechnik (m/w)

o Industriemechaniker (m/w)

Oettinger Brauerei GmbH Brauhausstraße 8 86732 Oettingen

bewerbung@oettinger-bier.de www.oettinger-bier.de

Wir freuen uns darauf, Dich kennenzulernen!

„Made in Germany“ ist gerade bei Bier ein originäres Qualitätsmerkmal. Deshalb sind Oettinger-

Produkte auch auf der ganzen Welt gefragt. Wir beliefern über 80 Länder mit Bieren und

Biermischgetränken aus unseren Brauereien. Tendenz steigend. Hierzu benötigen wir kreative und

engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die uns auf diesem Weg begleiten. Unsere Azubis von

heute sind unsere Fachkräfte von morgen, deshalb geben wir uns besonders viel Mühe, unseren

Nachwuchs bestens auszubilden!


110


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Ausbildung zum Berufskraftfahrer/-in- Beruf mit Zukunft

Berufskraftfahrer/innen sind mehr als Fahrer! Sie sichern Güter für den Transport, führen kleinere Reparaturen am LKW

durch, nutzen moderne Informations- und Kommunikationsmittel und gehen mit Menschen um.

Als deutscher Marktführer für Großraum- und Schwertransporte befördern wir Güter im XXL Format durch ganz Europa.

Von Betonfertigteilen, über komplexe Windkraftanlagen, militärischen Gütern und Mähdreschern, Silotransporten sowie

kompletten Straßenbahnen transportieren wir alles.

Ein Besuch auf unserer Internetseite www.universal-tranport.com lohnt sich.

Voraussetzungen für eine Ausbildung sind:

Haupt-oder Realschulabschluss

Flexibilität und gute Kommunikation

Wir bieten:

Eine Abwechslungsreiche und spannende Ausbildung

Zusätzliche Lehrgänge zur Qualifizierung im Bereich Schwertransport

Garantierte Übernahme bei guter Leistung

Prämien bei guten Leistungen

Übernahme der Kosten Fahrerlaubnis Klasse C/CE und

für Schulbücher und Schulmaterial

Dauer: 3 Jahre

Berufsschule: Blockunterricht in Mühlhausen

Bewerbungsunterlagen senden sie an:

STE Universal Transport GmbH

Frau Weidner (Tel: 03621-739321)

Am Köpfchen 14

99869 Emleben

oder per Mail: jacqueline.weidner@universal-transport.com


Für Druckfehler keine Haftung

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Ernährung wird im Leben vieler Menschen immer wichtiger. Und jemand, der sich damit auskennt, wird

deshalb immer gefragter. Der Lebensmittelhandel gehört damit zu den krisensichersten Branchen.

Und bei REWE gehe ich sogar extra auf Nummer sicher: Denn bei guten Leistungen ist meine Übernahme

nach der Ausbildung garantiert.

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113

Senger-Kraft GmbH & Co. KG, Autorisierter Mercedes-Benz Verkauf und Service: Heinrich-Hertz-Straße 1, 06667 Weißenfels | Über dem

Rosenthal 1, 06618 Naumburg | Holzdorfer Allee 2, 99428 Weimar | Erfurter Straße 111, 99510 Apolda | Am Unterwege 26, 99610 Sömmerda

Autorisierter Mercedes-Benz Service: Demminer Straße 6, 99091 Erfurt | Schomburgkstraße 4, 04179 Leipzig | Poststraße 27,

04158 Leipzig-Radefeld | Senger-Kraft Automobile GmbH, Autorisierter Mercedes-Benz Verkauf und Service: Gottlieb-Daimler-Straße 5,

99869 Schwabhausen | Carl-Benz-Straße 1 - 5, 36433 Bad Salzungen | Auer Weg 11, 98574 Schmalkalden


114


Ein Unternehmen der MHI Gruppe

Bereit für ein Unternehmen,

in dem Erfolg TEAMWORK ist?

Wir bieten Ausbildungsplätze für:

• Straßenbauer/-in

• Tiefbaufacharbeiter/-in

• Baugeräteführer/-in

• Industriemechaniker/-in

• Landmechatroniker/-in

• Industriekaufmann/-frau

• Kaufmann/-frau für

und Baumaschinen-

Büromanagement

115

Wir bieten Studienplätze für:

• BA-Student Bauingenieurwesen

Strassing GmbH Ansprechpartner:

Windmühlenweg 15 Frau Bendel E-Mail: info@strassing.de

99090 Erfurt Telefon: 036208 /7630 Internet: www.strassing.de

Für unsere Infrastruktur.


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Thüringer Agrartechnik & Maschinenbau GmbH

Die TAM:

Wir sind ein Unternehmen mit 5 Standorten in Thüringen

(Dingelstädt, Lengefeld, Ebeleben, Mechterstädt, Siegritz).

Unsere Tätigkeitsfelder sind Agrartechnik, Maschinenbau,

Stahlbau, Tor- und Zaunsysteme.

Bild: handwerk.de

Insgesamt arbeiten 180 Mitarbeiter, darunter 15 Lehrlinge

bei uns.

116

Ausbildungsberufe bei der TAM:

• Konstrukteur-/in (duales Studium)

• Landmaschinenmechatroniker-/in

• Metallbauer-/in (Konstruktionstechnik)

• Industriekaufmann/-frau

Weitere Informationen erhältst du auf www.tamonline.de oder direkt bei uns!

Betriebsteil Mechterstädt

Lauchaer Straße 13a

99880 Mechterstädt

Tel.: 03 6 22/91 97 0

info@tamonline.de

www.tamonline.de

facebook.com/TAMGmbH


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bieten wir Dir zahlreiche Möglichkeiten, Dich individuell weiterzuentwickeln.

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• Verfahrensmechaniker (m/w)

– Fachrichtung Kunststoff- und

Kautschuktechnik

• Werkzeugmechaniker (m/w)

• Industriemechaniker (m/w)

• Elektroniker (m/w)

für Automatisierungstechnik

• Mechatroniker (m/w)

• Studium an der DHGE Eisenach

(Studiengang Technik) (m/w)

Thüringische Weidmüller GmbH

Sandra Raßbach

Tel. 03 69 21/94-2 91 78

sandra.rassbach@weidmueller.com

Hast Du Interesse? Dann bewirb

Dich auf unsere Internetseite:

www.weidmueller-jobs.de

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in Mühlhausen, Erfurt, Gotha, Rudolstadt.

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Huttenstraße 2-3 | 99084 Erfurt

Tel.: 0361-65 477-0 | Fax: 0361-65 477-17

E-Mail: thueringen@volkssolidaritaet.de

www.vsef.de


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erstellen Formen für Autoinnenteile,

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Wir bieten Ihnen sehr gute Perspektiven

nach der Ausbildung.

Sie brauchen handwerkliches Geschick,

technisches Verständnis, Teamfähigkeit

und mindestens einen guten

Schulabschluß. Senden Sie uns Ihre Bewerbungsunterlagen

zu. Gerne können

Sie bei Eignung auch ein Schnupperpraktikum

bei uns absolvieren.

So erreichen Sie uns:

E-Mail:

info@werkzeugbau-ruhla.de

Internet:

www.werkzeugbau-ruhla.de

Telefon:

036929 778-14

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eröffnen sich dabei viele Perspektiven - bis hin

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Zahnmedizin- oder Werkstoffkundestudium.

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auch per E-Mail an info@zahntechnikzentrumeisenach.de

Tel. (0 36 91) 703 00-0

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Deine Notizen


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126

Deine Notizen


Literaturverzeichnis

(1) http://www.ihk-praktikumsportal.

de/linkableblob/da_praktikumsportal/

Downloads/2377352/.4./data/Was_erwartet_

die_Wirtschaft_von_Schulabgaengern-data.pdf,

Stand: 27. 2. 2014

(2) Alle Beschreibungen der Ausbildungsberufe,

wurden teilweise entnommen aus

den Angaben:

Bundesministerium für Wirtschaft und

Technologie – Ausbildungsberufe:

http://bmwi.de/BMWi/Navigation/Ausbildungund-Beruf/ausbildungsberufe.html

Stand: 07. 04. 2017

BERUFENET ein Angebot der Agentur für Arbeit:

http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/

Stand: 07. 04. 2017

Bundesinstitut für Berufsbildung –

Ausbildungsberufe:

http://www.bibb.de/de/26171.htm

Stand: 07. 04. 2017

(5) B. A. Betriebswirtschaft FR Warenwirtschaft und Logistik

https://karriere.rewe.de/studium/duales-studium/

studium-bachelor-logistik.html, Stand: 19. 04. 2017

(6) B. Eng. Bauingenieurwesen

https://www.studiumplus.de/wps/splus/home/

studiumplus/ba_bauingenieurwesen, Stand: 08. 03. 2017

(7) B. Eng. Informations- & Kommunikationstechnologien

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Technik/

Informations_und_Kommunikationstechnologien.html,

Stand: 07. 03. 2017

(8) B. Eng. Konstruktion

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Technik/

Konstruktion.html, Stand: 07. 03. 2017

(9) B. Eng. Kunststofftechnik

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Technik/

Kunststofftechnik.html, Stand: 07. 03. 2017

(10) B. Eng. Produktionstechnik

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Technik/

Produktionstechnik.html, Stand: 07. 03. 2017

127

(3) B. A. Mittelständische Industrie

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Wirtschaft/

Mittelstaendische_Industrie.html, Stand. 07. 03. 2017

(11) B. Eng. Technisches Management

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Technik/

Technisches_Management.html, Stand: 07. 03. 2017

(4) B. A. Betriebswirtschaft FR Warenwirtschaft und Handel

https://karriere.rewe.de/studium/duales-studium/

studium-bachelor-warenwirtschaft-handel.html

Stand: 19. 04. 2017

(12) B. Eng. Wirtschaftsingenieur Technischer Vertrieb

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Technik/

Wirtschaftsingenieurwesen_Technischer_Vertrieb.html,

Stand: 07. 03. 2017

(13) REWE Abiturientenprogramm

https://karriere.rewe.de/ausbildung/rewe-markt/

abiturientenprogramm.html, Stand: 19. 04. 2017


Impressum

Herausgeber

Bewerber Service UG (haftungsbeschränkt)

Schulstraße 4

36433 Bad Salzungen

Fotos

Titelbild: Robert Wolf, Bad Salzungen

Fotos Innenteil: Robert Wolf, Bad Salzungen;

www.istockphoto.de

128

Auftraggeber

Industrie- und Handelskammer Erfurt

Arnstädter Straße 34, 99096 Erfurt

www.erfurt.ihk.de

Firmenausbildungsverbund Gotha e. V.

Friemarer Straße 38, 99867 Gotha

www.fav-gotha.de

Redaktion

Bernhard Schuchert

Mandy Stub

Michael Kunde

Antje Merzweil

Druck

Hoehl-Druck Medien + Service GmbH

Gutenbergstraße 1

36251 Bad Hersfeld

www.hoehl-druck.de

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Alle Rechte bleiben beim Herausgeber. Die

Verwendung, auch von Teilen der Publikation, ist nur

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elektronischen Systemen.

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Langensalzaer Straße 7, 99817 Eisenach

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