DER BIEBRICHER, Nr. 307, Juni 2017

biebricher

Stadtteilmagazin für Wiesbaden-Biebrich

Nr. 307 / Juni 2017 / kostenlos

Die

100-jährige

Veronika Dyckerhoff

bei der Siegerehrung

von Felix Haßmann

„MasterPeace Wiesbaden“

überrascht Passanten

FRANK HENNIG

Erfolgreiches Biebricher

Höfefest gefeiert


Thomas Barth

Leiter

ESWE Energie CENTER

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statt nur verkaufen.

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2 DER BIEBRICHER / SEPTEMBER 2008


Liebe Leserinnen und Leser,

auch wenn wir beim BIEB-

RICHER noch Anhänger des

klassisch auf Papier gedruckten

Lokaljournalismus sind, so

verschließen wir uns nicht den

Möglichkeiten, die das Internet

bietet.

So gibt es schon seit längerer

Zeit jede neue BIEBRICHER-Ausgabe

auch im Internet. Unter

www.yumpu.com/

kiosk/biebricher

gibt es jeweils die aktuelle Ausgabe

Ihres Stadtteilmagazins

und Sie haben auch die Möglichkeit,

in früheren Ausgaben

(sogar aus früheren Jahren) zu

stöbern. Sie können online im

Internet darin blättern, Sie interessierende

Artikel zum Lesen

vergrößern oder auch ganze

Hefte im PDF-Format herunterladen,

sie speichern und auf

diesem Weg digital archivieren.

Insbesondere für fortgezogene

Biebricherinnen und Biebricher

haben diese Online-Versionen

des BIEBRICHERs eine besondere

Bedeutung, stellen sie doch

eine Verbindung zur früheren

Heimat her und lassen sie die

Fortgezogenen auf diesem

Wege auch aus der Ferne noch

ein wenig am Geschehen in

Biebrich teilhaben. Wie wir aus

diversen Rückmeldungen wissen,

haben wir – obwohl wir ein

vergleichsweise kleines Medium

sind – mittlerweile eine Leserschaft,

die um den gesamten

Globus verteilt ist.

Übrigens: In der Online-Version

des BIEBRICHERs haben Sie

ebenso die Möglichkeit, mittels

der Schaltfläche „teilen“

auch andere Interessierte – beispielsweise

via E-Mail oder soziale

Netzwerke wie Facebook

oder Twitter – auf die jeweiligen

Ausgaben aufmerksam zu

machen. Wollen Sie zudem auf

einen speziellen Beitrag in einer

BIEBRICHER-Ausgabe hinweisen,

so drücken Sie ebenfalls die

Schaltfläche „teilen“, kopieren

den dabei erzeugten Link beispielsweise

in eine E-Mail und fügen

ohne Leerzeichen am Ende

des Links einen Schrägstrich mit

der gewünschten Seitenzahl an –

FRANK HENNIG

zum Beispiel „…/15“. Probieren

Sie es einfach mal aus.

Egal, ob sie uns digital oder doch

lieber weiterhin in der gedruckten

Version lesen – wir wünschen

Ihnen gute Information

und Unterhaltung.

Herzliche Grüße

Ihr

Frank Hennig

81. Internationales

Pfingstturnier

Wiesbaden:

Die 100-jährige

Ehrenpräsidentin

des Wiesbadener

Reit- und

Fahr-Clubs Veronika

Dyckerhoff

(Mitte rechts)

ehrte zusammen

mit Tochter und

WRFC-Präsidentin

Kristina

Dyckerhoff

(Mitte links)

Springreiter Felix

Haßmann, den

Sieger des Preises

der Familie

Dyckerhoff.

IMPRESSUM

Herausgeber:

gerich : druckerei und verlag seit 1882 e.K.

Inhaber: Gustav Gerich

Wilhelm-Tropp-Straße 15

65203 Wiesbaden

Telefon: 06 11 / 6 90 72 76

Fax: 06 11 / 6 90 72 62

info@gerichdruck.de

Verantwortlicher Redakteur

im Sinne des Presserechts:

Chefredakteur Frank Hennig (fhg)

Breslauer Straße 14b · 65203 Wiesbaden

Telefon: 06 11 / 69 24 20, Fax: 69 24 11

der-biebricher@gmx.de

Redaktionelle Mitarbeit:

Susanne Stauß (sst)

Anja Baumgart-Pietsch (art)

Robin Eisenmann (rei)

Verantwortlich für den Anzeigenteil:

Carolin Ruckes

Telefon: 06 11 / 6 90 72 76 · Fax: 6 90 72 62

anzeigen@gerichdruck.de

Herstellung:

gerich : druckerei und verlag seit 1882 e.K.

Druck:

Druckerei Zeidler

Satz und Layout: Carolin Ruckes

Der Biebricher erscheint monatlich

und wird in Biebricher Geschäften,

Gaststätten, Cafés, Banken und Behörden,

etc. kostenlos zum Mitnehmen ausgelegt.

Die vom Verlag gestalteten bzw. erstellten

Anzeigen sind urheberrechtlich geschützt

und dürfen nur mit ausdrücklicher

Genehmigung des o.g. weiterverwendet

werden. Nachdrucke, auch auszugsweise,

nur mit schriftlicher Genehmigung von

gerich : druckerei und verlag seit 1882 e.K.

Redaktionsschluss d. Ausgabe 10.6.2017

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DER BIEBRICHER / JUNI 2017 3


Idyllische Hinterhöfe, tolle Musik und leckeres Essen

Eigentlich wollten sie ja auf die

Freudenberger Kerb. Dann sind

sie auf dem Biebricher Höfefest

hängengeblieben: Die elf „Gaudifreunde

lila-gelb“ aus dem

saarländischen Bliesen. „Das

ist ein tolles Fest“, sagt Peter

Krämer, einer der Gaudifreunde.

„Wir waren noch nie in

Wiesbaden. Jedes Jahr

suchen wir uns irgendwo

ein Fest aus und

fahren hin. Hier ist es

aber echt klasse.“ Im

Hof des Sanitätshauses

Ortho-Nova spielt gerade

die Band „Strinz unlimited“ und

setzt mit Tuba und Akkordeon

ganz ungewöhnliche Akzente

auf altbekannte Rock-Klassiker.

Die Stimmung ist schon am

Nachmittag grandios und die

Gaudifreunde schwenken fröhlich

ihre mitgebrachte große

Fahne.

Biebricher

Höfefest

2017

Das 14. Höfefest findet unter

neuer Regie statt und bekommt

dafür auch noch ein

Superwetter geschenkt: Laue

Sommerabende, so wie man

sich das wünscht. Vor allen 23

teilnehmenden Höfen steht

eine orangefarbene Fahne und

lockt ins Innere, meist tun

rockige Klänge und leckere

Grilldüfte das

aber noch viel wirkungsvoller.

Überall

haben sich die Hofbesitzer

viel Mühe

gegeben, um kleine

Bühnen und Essensstände

aufzubauen. Und es ist auch

überall voll. Die Feuerwehr lässt

das Wasser sprudeln und einige

Kinder nutzen die Erfrischung

gerne. Clemens Würkner, einst

Ideengeber für das Biebricher

Fest, steht ganz entspannt in

seinem eigenen Hof und hört

der ESWE-Band „Townworker“

Die ESWE-Band „Townworker“ im Hof des Biebricher Kulturclubs

bei Höfefest-Gründer Clemens Würkner.



ANJA BAUMGART-PEITSCH

Der Chor der Opernsängerin Alma de Lon, „Cantanti d’Alma“,

im Hof der Gemeinde St. Marien, die sich erstmals am Höfefest

beteiligte.

zu, während aus dem Ofen ein

Flammkuchen nach dem anderen

geholt wird. Wie es sich anfühlt,

nicht mehr der Hauptverantwortliche

zu sein? „Klasse“,

sagt Würkner. „Viel Spaß, kein

Stress.“ Die neuen Organisatoren

Markus Kohlstock, Michael

Reiser und Frank Döcke haben

gute Arbeit geleistet. Die Unterstützer,

Kulturamt, Ortsbeirat

und BIG sowie diverse Partner

aus der lokalen Wirtschaft haben

es ermöglicht, dass auch

2017 das Höfefest wieder eine

runde Sache wurde.



Hauptdarsteller war in den

meisten Höfen die Musik. Es

gibt, so wurde deutlich, tolle

Coverbands in der Region. Zum

Beispiel die beiden „Pullies“, die

bei Familie Klöter, den ehemaligen

„Schützenhof“-Besitzern

am Schlosspark in einer Garage

spielen. Dazu gibt’s Spießbraten

oder Tortellini. Die beiden Musiker

können wirklich fast den

echten Sting-Sound kredenzen.

„Police“ und ihr ehemaliger

Leadsänger sind überhaupt bei

vielen Bands beliebt, bei unserem

Rundgang hören wir sie drei

Mal auf verschiedenen Bühnen.

Einen leckeren indisch-vegetarischen

Teller mit dem würzigen

„Chapati“-Brot haben die Nonnen

aus der Gemeinde St. Marien

zubereitet. Im Garten hinter

der katholischen Kirche gibt es

auch hier Musik auf der Bühne,

unter anderem mit dem kleinen

Chor der Opernsängerin Alma

de Lon, „Cantanti d’Alma“, die

den Auftritt dazu nutzt, um

potenzielle neue Mitsänger zu

werben. Dafür darf das Publikum

schon mal bei „We are

the World“ mitsingen, während

Alma de Lon sagt, das Friedenslied

von Michael Jackson sei

in dieser Zeit nicht zufällig gewählt.

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4 DER BIEBRICHER / JUNI 2017


ANJA BAUMGART-PEITSCH

Die Band „Zambo Unlimited“ im Hof der Praxis für Ergotherapie

Miriam Leibe, Stettiner Straße 25.

NEUERÖFFNUNG

am 30. Juni 2017 ab 13 Uhr

in der Straße der Republik 8

65203 Wiesbaden

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&

Eliana’s Abendmode

Heart“, während die Linedancer-Gruppe

„Tumbleweeds“

aus dem Westerwald im Gleichschritt

zur Musik tanzt. Ganz

Biebrich ist voller Musik – bis

hoch in die Gibb, die Biebricher

Allee und die Hammermühle

und bis runter zum Rhein, zur

Oranier-Gedächtniskirche und

zum Nachbarschaftshaus. Man

trifft ausnahmslos gut gelaunte

Leute. Auch das Kneipenleben

ist noch ein bisschen bunter als

üblich, an manchen Laternen-

Feiern Sie mit uns!

Außerdem erwartet Sie neben

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und Abendmode

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während der beiden Eröffnungstage.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

ANJA BAUMGART-PEITSCH

Willkommene Abkühlung am Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr.

Sehr idyllisch ist es im Hof der

zum ersten Mal teilnehmenden

Ergotherapeutin Miriam Leibe

in der Stettiner Straße. Die Band

„Zambo Unlimited“ spielt den

Blues mit Bläsern absolut stilsicher.

Für Essen und Trinken

sorgt hier die Biebricher Weinstubb.

Im Abendwind wiegen

sich bunte Fähnchengirlanden

und Luftballons. Beim „Hotel

Meuser“ in der unmittelbaren

Nachbarschaft gibt es Stände

mit Schmuck, Seife und schönen

kleinen Textilien. Ein Stück

weiter bei der Werkgemeinschaft

Rehabilitation steht wieder

eine Coverband vom Feinsten

auf der Bühne: „Jacob“

heißt die Combo, die gerade

mit „Hit the Road, Jack“ das Publikum

zum Mitsingen und Tanzen

animiert. Bei „Ortho Nova“

ist mittlerweile Country-Time

angesagt: Die „Country Sweethearts”

singen „Achy Breaky

pfählen findet man noch Extra-

Angebote auf improvisierten

Zetteln bekanntgegeben, zum

Beispiel „Frische Putenspieße

vom Grill in der Mainstraße

2“. Das Biebricher Höfefest ist

eine wirklich wunderbare Sache,

zeugt von Zusammenhalt,

Vielfalt und bürgerschaftlichem

Engagement – und macht natürlich

in allererster Linie Spaß.

(art)

DER BIEBRICHER / JUNI 2017 5


Reitsportliche Höchstleistungen und jede Menge

Unterhaltung

Wenn sich die Weltelite der Reiter

im Biebricher Schlosspark

zum Kräftemessen trifft, ist dies

keineswegs nur ein Ereignis für

Pferdesportliebhaber. Dank des

abwechslungsreichen Programms

und der Vielfältigkeit der

angebotenen Prüfungen

von Springen, Dressur,

Vielseitigkeit und

Voltigieren sowie der

großen Eröffnungsgala,

der Wiesbadener

Pferdenacht, war auch in

diesem Jahr beim 81. Internationalen

Pfingstturnier für Jeden

wieder etwas dabei. Die vielen

Einkaufsmöglichkeiten rings um

die Sportstätten, die Vielfalt der

gastronomischen Angebote und

jede Menge Spaß für die „Kleinsten“

im Kinderland ermöglichten

einen rundum gelungenen

Besuch für die gesamte Familie.

Einziger Wermutstropfen: Das

am Samstag sehr schnell auf

und durchziehende Unwetter

in der Mittagszeit, das zwar nur

eine eineinhalbstündige Turnierunterbrechung

zur Folge hatte,

letztlich aber doch so manch einen

Besucher im Anschluss vom

Turnierbesuch am Samstag abgehalten

haben wird. Dennoch

konnte sich der veranstaltende

Wiesbadener Reit- und Fahr-Club

(WRFC) mit seiner Präsidentin

Kristina Dyckerhoff in der Turniernachbetrachtung

wieder

über gut 60.000 Besucherinnen

und Besucher beim Pfingstturnier

freuen. „Die Pfingsttage sind

81. Internationales

Pfingstturnier

super gelaufen“, so die WRFC-

Präsidentin. „Wir hatten tolle

Ritte in Parcours und Viereck

und besonders haben mich die

Voltigierer beeindruckt, die am

Samstagabend bei Regen ganz

toll und standhaft geturnt

haben. Der Familientag

am Sonntag war wunderschön.

Ich kann nur

sagen: Das war eine

superschöne Veranstaltung.“

Der unbestrittene sportliche

Höhepunkt der vier Turniertage:

Der deutsche Springreiter

Holger Wulschner gewann mit

der neunjährigen Hannoveraner

Stute Catch Me T in der letzten

Prüfung am Finaltag den Preis der

Landeshauptstadt Wiesbaden

und damit die dritte Etappe der

DKB-Riders Tour.

Die Dressur vor der eindrucksvollen

Kulisse des Biebricher Schlosses

war wie immer eine Klasse

für sich und auch hier legten die

Sportler im Frack die Sättel nur

auf ihre besten Vierbeiner. Traditioneller

Höhepunkt am Pfingstmontag:

Der Grand Prix Special,

der von Sönke Rothenberger auf

Favourit gewonnen wurde. Die

beim Pfingstturnier-Publikum besonders

beliebte Grand Prix Kür

am Sonntagabend im nächtlichen

Schlosspark unter Flutlicht gewann

einmal mehr Isabell Werth,

allerdings erstmals auf ihrem

15-jährigen Don Johnson FRH.

Zwei Starts und zwei Siege in der Dressur: Sönke Rothenberger mit

Favorit.

Überraschungssiegerin beim

Geländeritt durch den Biebricher

Schlosspark wurde die US-

Amerikanerin Sarah Cohen. Mit

ihrem 15-jährigen Treason siegte

die 43-Jährige in der Drei-Ster-

te. Die Turnier-Mitgründerin und

WRFC-Ehrenpräsidentin Veronika

Dyckerhoff, die zwei Wochen

später ihren 100. Geburtstag feierte,

ließ es sich nicht nehmen,

den Sieger persönlich zu ehren.

Pierre Fleury verzauberte das Publikum bei der Wiesbadener Pferdenacht

mit seinen Highlandponys.

SPORTFOTOS-LAFRENTZ.DE

SPORTFOTOS-LAFRENTZ.DE

Holger Wulschner gewann zum ersten Mal den Großen Preis von

Wiesbaden.

SPORTFOTOS-LAFRENTZ.DE

ne-Vielseitigkeits-Prüfung, der

erstmals auch Station der Vielseitigkeitsserie

Event Rider Masters

war. Sarah Cohen war das erste

Mal in Wiesbaden am Start und

genoss den Kurs durch den Park

ebenso wie das Wiesbadener Publikum.

„Das Publikum hat uns

mit Applaus und Anfeuern durch

den Geländekurs getragen. Das

war ein tolles Gefühl.“

Die persönlichste und wohl emotionalste

Siegerehrung beim

Pfingstturnier 2017 war sicherlich

die von Springreiter Felix Haßmann,

der auf SL Brazonado im

Preis der Familie Dyckerhoff sieg-

Besonders positiv dürfte WRFC-

Präsidentin Kristina Dyckerhoff

der diesjährige Schlossempfang

am Rande des Pfingstturniers in

Erinnerung bleiben. Einerseits

stieß Wiesbadens Oberbürgermeister

Sven Gerich an diesem

Abend eine Diskussion über eine

Erhöhung der städtischen Zuschüsse

für das Turnier an, wobei

er sich selbst klar positionierte:

„Ich wäre dafür.“ Zum anderen

war unter den Gästen erstmals

auch der Präsident der Deutschen

Reiterlichen Vereinigung,

Breido Graf zu Rantzau. Er kritisierte,

dass weltweit viele Reitsportturniere

zu reinen Geld-Um-

6 DER BIEBRICHER / JUNI 2017


FRANK HENNIG

FRANK HENNIG

Ehrung beim Schlossempfang: WRFC-Präsidentin Kristina Dyckerhoff

(links) und ihr Vize Dr. Dr. Hanns-Dietrich Rahn (rechts) ehren

Lutz Brauer und Astrid Eigner.

Alljährlich beim Publikum besonders beliebt: der Geländeritt der

Vielseitigkeitsreiter durch den Biebricher Schlosspark.

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satzmaschinen und

degradiert würden.

Anders in Wiesbaden

beim WRFC:

„Solche Traditionsturniere

wie hier,

das sind genau die

Turniere, die wir

brauchen“, lobte

der deutsche Reiterpräsident.

Beeindruckt

zeigte er

sich vor allem von

der Tatsache, dass

das Pfingstturnier

FRANK HENNIG

Reiterpräsident Breido Graf zu Rantzau:

„Solche Traditionsturniere wie hier, das sind

genau die Turniere, die wir brauchen.“

in Wiesbaden das

letzte Turnier von

Weltrang ist, dass

im Wesentlichen von ehrenamtlichen

Kräften auf die Beine gestellt

wird. Sogleich konnte er der

beim Schlossempfang bereits zur

Tradition gewordenen Ehrung

von zwei ehrenamtlichen Turnierhelfern

beiwohnen: Der WRFC

ehrte in diesem Jahr Astrid Eigner

und Lutz Brauer für ihre

langjährigen Mitwirkungen bei

der Turniervorbereitung, -durchführung

und -nachbereitung.

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DER BIEBRICHER / JUNI 2017 7


ROBIN EISENMANN

50 Jahre Alfred-Delp-Haus:

Ein Stück pfarrliche Heimat

für jede Generation

Seit 50 Jahren bietet das Alfred-

Delp-Haus verschiedenen Gruppen

in Biebrich einen Raum zur

Entfaltung. Mitten in der Gibb

gelegen ist es heute zu einer

festen Institution für seine Besucher

geworden. Ein Grund zum

Feiern, das sah auch die Gemeinde

so und lud Anwohner und

Gläubige am 28. Mai nach dem

Gottesdienst in der benachbarten

Herz-Jesu-Kirche in den Saal des

Gemeindehauses ein.

Nach einem musikalischen Beitrag

des Gemeindeorchesters

begrüßte Judith Winkelmann,

Vorsitzende des Ortsausschusses,

die Gäste und berichtete über die

weitreichende Geschichte des

Hauses. Denn wer sich die Bilder,

die den gesamten Mittag auf

eine Leinwand projiziert wurden,

genauer ansah, erkannte schnell,

dass die Zeit viele Veränderungen

am Gebäude und in den Räumlichkeiten

mit sich brachte.

Bereits im Mai 1962, als der damalige

Pfarrer Theo Schönberger

sein Amt in der Herz-Jesu-Kirche

antrat, war ihm die Errichtung

eines angemessenen Hauses für

seine Gemeinde eine Herzensangelegenheit.

Das „Sälchen“, das

bis zu diesem Zeitpunkt den Mittelpunkt

der Gemeinde bildete,

bezeichnete der Pfarrer damals

liebevoll als „muffigen und modrigen

Ort“, der eine Sanierung

mehr als nötig hatte. Erste Überlegungen

mit eigenen Mitteln

einfache Renovierungsarbeiten

durchzuführen, konnten mithilfe

der ehrenamtlichen Arbeit von

Freunden und Nachbarn schnell

verwirklicht werden. Doch für einen

Neubau sollte noch weitaus

größerer Beistand benötigt werden,

den die Gemeinde glücklicherweise

im damaligen Stadtverordneten

Wilhelm Klee und

der Bistumsleitung in Limburg

fand. Auf diese Weise konnte

das Vorhaben mit einer schnellen

Kinder aus der Kita Herz-Jesu im Alfred-Delp-Haus.

Das Alfred-Delp-Haus an der Tannhäuser Straße existiert seit

einem halben Jahrhundert.

Baugenehmigung und damals

rund 720.000 Mark realisiert

werden.

Nach dem Richtfest startete man

die Suche nach einem passenden

Namen für das neue Gemeindezentrum.

Schnell fiel dabei der

Name von Pater Alfred Delp, einem

Geistlichen, der sich in der

Zeit des Nationalsozialismus dem

„Kreisauer Kreis“ anschloss. Dessen

Ziel war eine Neuordnung

Deutschlands nach dem Ende des

NS-Regimes. Delp wurd 1945 als

Mitglied einer Widerstandsgruppe

enttarnt, verhaftet und zum Tode

verurteilt. Seine Gedanken und

Schriften überlebten aber den

Krieg und so fiel die Entscheidung

nach einem Gottesdienst auf die

Bezeichnung „Alfred-Delp-Haus“.

Am 9. April 1967 war es dann soweit:

Das Gemeindehaus wurde

nach der kirchlichen Weihe an die

froh gestimmte Gemeinde übergeben.

Erst jetzt sollte sich zeigen

wie sehr das Haus von seinen Mitmenschen

angenommen wurde.

Durch Verschönerungsarbeiten im

und um das Gebäude entwickelte

sich ein würdiges „Zuhause“

für die vielen Gruppen der unterschiedlichsten

Generationen. Den

Wunsch von Pfarrer Schönberger,

dass das Alfred-Delp-Haus „ein

Stück pfarrliche Heimat für jede

Generation ist und bleibt“ konnte

so auch nach seinem Ableben erfüllt

werden. Um auch weiter den

Bedürfnissen der Gemeinde und

dem Miteinander der Besucher

gerecht zu werden, realisierte

man 2004 nochmals einen Umbau

des Hauses.

Das gesellige Beisammensein anlässlich

des 50. Geburtstages bereicherten

die jüngsten Gemeindemitglieder

der katholischen

Kindertagesstätte Herz-Jesu mit

einem originellen Auftritt. Mit

Gesang und Tanz wurde dabei

auch das ältere Publikum zum

Mitmachen animiert. Schließlich

waren sich alle Feiernden im Alfred-Delp-Haus

einig: Mit 50 Jahren

ist auch ein Gebäude erst in

seiner Jugend angelangt.

(rei)

ROBIN EISENMANN

8 DER BIEBRICHER / JUNI 2017


Ortsbeirat Biebrich gibt

„schwarzen Peter“ bei der

Straßenreinigungssatzung

weiter

Viele Besucherinnen und Besucher

der Juni-Sitzung des Biebricher

Ortsbeirates vermuteten

ursprünglich, dass das Thema

„Änderung der Straßenreinigungssatzung“

den meisten

Raum einnehmen würde. Doch

mit einer Erklärung des Ortsvorstehers

Kuno Hahn wurde

der Punkt schnell behandelt:

„Der Ortsbeirat Biebrich nimmt

die städtische Sitzungsvorlage

zur ‚Änderung der Straßenreinigungssatzung‘

zur Kenntnis

und verweist auf die Stellungnahmen

und Beschlussvorschläge

nebst Änderungsvorschlägen

der Fraktionen SPD, FDP,

CDU, LINKE und GRÜNE. Statt

die Änderungsvorschläge der

Fraktionen weitschweifig zu

diskutieren und damit jeden

Zeitrahmen zu sprengen, werden

die Stellungnahmen der

Fraktionen an die Entsorgungsbetriebe

weitergegeben, mit

der Bitte, diese bei der Erörterung

und bei der endgültigen

Fassung der Straßenreinigungssatzung

zu berücksichtigen. Ich

halte das für eine salomonische

Lösung. Und wir sind den

‚schwarzen Peter‘ los.“

Wer nun aber glaubte, dass

die weiteren Themen der Sitzung

ähnlich schnell behandelt

würden, sah sich getäuscht.

Beinahe eineinhalb Stunden

wurden die Themen „Pakt für

den Nachmittag“ und die Fortschreibung

des Landschaftsplans

behandelt. In beiden Fällen

handelte es sich lediglich

um die Vermittlung von Hintergrundinformationen

– Beschlüsse

wurden keine gefasst.

Die Aktualisierung des Landschaftsplans

bringe für Biebrich

keine wesentlichen Änderungen,

einzig die Freizeit- und Erholungsnutzung

der Rettbergsau

solle nun – sehr zur Freude

des Ortsbeirats – neben ihrer

Bedeutung als Naturschutzgebiet

ebenfalls festgeschrieben

werden, berichteten Vertreter

des Umweltamtes. Beim „Pakt

für den Nachmittag“ handelt es

sich um eine erweiterte Grundschulkinderbetreuung.

Die Ludwig-Beck-Schule

auf dem Gräselberg

wurde als vierte Schule

in Wiesbaden in das hessenweite

Modellprojekt aufgenommen.

Mitglieder des Ortsbeirats

befürchteten, dass dieses

neue Angebot das benachbarte

Stadtteilzentrum in seiner Existenz

und insbesondere dessen

personelle Ausstattung gefährden

könnte, was Christa Enders,

Leiterin des Amts für Soziale Arbeit,

allerdings verneinte.

In weiteren Beschlüssen forderte

der Ortsbeirat Biebrich

in seiner insgesamt über dreistündigen

Sitzung die Errichtung

je eines Briefkastens und

eines Geldautomatens in den

Biebricher Ortsteilen Gibb und

Gräselberg, weiterhin sollen

die mittlerweile verblassten

Fahrbahnmarkierungen in der

Äppelallee sowie die Fahrbahndecke

in der Tannhäuser Straße

erneuert werden.

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DER BIEBRICHER / JUNI 2017 9


– Die Gesundheitsseiten –

Jeder Dritte wäscht sich vorm Essen nicht die Hände

Bei der Handhygiene scheint

es hierzulande Nachhilfebedarf

zu geben – zumindest teilweise.

Das zeigt eine repräsentative

forsa-Umfrage unter 1.000

Bundesbürgern im Auftrag der

Kaufmännischen Krankenkasse

(KKH). Demnach wäscht sich

jeder dritte Befragte nicht vor

jeder Mahlzeit die Hände. Auch

nach dem Nach-Hause-Kommen

verzichten 33 Prozent auf

den Gang zum Waschbecken.

Immerhin: Nach dem Toilettengang

wäscht sich nahezu jeder

die Hände. Jeder Fünfte tut dies

außerdem tagsüber mindestens

einmal pro Stunde.

„Es ist erwiesen, dass regelmäßiges

und gründliches Händewaschen

das Risiko senkt, an Erkältungen,

Grippe und anderen

Infektionen zu erkranken“, sagt

Heike Fritz vom Serviceteam der

KKH in Wiesbaden.

Weitere Ergebnisse der Umfrage:

Vor bestimmten Gegenständen

im öffentlichen Raum ekeln

sich besonders viele Menschen:

Aus hygienischen Gründen ist

87 Prozent der Befragten die

Berührung mit öffentlichen Toiletten

besonders unangenehm,

knapp jeder Zweite fasst Haltegriffe

in Bussen und Bahnen sowie

Handläufe von Rolltreppen

und Treppengeländer ungern

an. Auf der Ekel-Skala folgen

Griffe von Einkaufswagen mit

37 Prozent vor Tastaturen an

Geldautomaten mit 28 Prozent.

Auffällig: Frauen ekeln sich

durchgängig häufiger als Männer.

Daher wundert es auch

Ein Schulkind wäscht sich die Hände.

nicht, dass jede vierte Frau

grundsätzlich Desinfektionstücher

dabei hat, während nur

sieben Prozent aller Männer ein

derartiges Utensil mit sich führen.

(red)

KHK

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Giftnotruf 06131-19240

Zahnärztlicher Notdienst

0180 -5607011

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Die beiden Lokalchefs Michael Corzani (2.v.r.), Gaststätte Felseneck

an der Waldstraße, und Jürgen Assner (2.v.l.), Weinstube

Schott in Mainz-Kastel, hatten anlässlich des diesjährigen

Biebricher Höfefestes eine Spendenaktion zugunsten der

Kriminalitätsopferhilfeorganisation „Weißer Ring“ durchgeführt.

Weißer Ring-Außenstellenleiter Rudi Glas (Mitte) sowie

seine Mitarbeiterinnen Nadine Veith (links) und Edith Riescher

freuten sich am Ende über 358 Euro zur Unterstützung ihrer

wichtigen Arbeit.

(red)

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DER BIEBRICHER / JUNI 2017 11


Gute Pflege braucht Vertrauen: 20 Jahre Pflegedienst Greulich

Seit mittlerweile 20 Jahren gibt

es in Wiesbaden den Pflegedienst

Greulich, der seit 2007

in der Biebricher Galatea-Anlage

beheimatet ist. Sowohl die

Anforderungen wie auch der

Bedarf an häuslichen Pflegeleistungen

sind in diesen zwei

Jahrzehnten stetig gewachsen.

„Allein die Vorstellung,

die vertraute Atmosphäre der

eigenen vier Wände aufgeben

zu müssen, löst bei vielen

Menschen verständlicherweise

Unbehagen

aus. Deshalb

wollen viele den

Anspruch auf ein

selbstbestimmtes

Leben auch bei Krankheit

und Pflegebedürftigkeit

nicht aufgeben“, berichtet

Xenia Greulich, die den

Pflegedienst zusammen mit

Ihrem Ehemann Stephan führt.

31 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

kümmern sich derzeit

im Greulich-Team um rund 150

Kunden. „Unser Ziel ist es, den

maximalen Wohlfühlzustand

unserer Kunden in ihrer vertrauten

Umgebung – in ihrem

Zuhause – zu erreichen“, betont

Xenia Greulich. Für sie und

12 DER BIEBRICHER / JUNI 2017

Examinierte

Kräfte

gesucht

alle ihre Teammitglieder gilt

ein Leitgedanke bei der Arbeit:

„Wir pflegen unsere Kunden

so, wie wir selber gerne gepflegt

werden möchten!“ Stetige

Fortbildung von Leitung und

Personal ist beim Pflegedienst

Greulich nicht nur erwünscht,

sondern Voraussetzung bei der

Mitarbeit. Das Team besteht

aus examinierten Fachkräften,

qualifizierten Praxisanleitern,

Wundexperten, Pflegeassistenten,

Hauswirtschafts-

und Betreuungskräften.

„Was wir im Falle

einer Beauftragung

tun können, erklären

wir gerne in einem

persönlichen Gespräch. Die

Bedürfnisse unserer Kunden

und ihrer Angehörigen werden

dabei in enger Zusammenarbeit

mit den behandelnden Ärzten

erörtert und in einen individuellen

Pflegeplan umgesetzt“, so

Greulich. Sehr wichtig sind dabei

ebenso die Bedürfnisse der

Kunden, die oft über den rein

medizinischen Aspekt hinausgehen.

Denn die Auswahl von

Hilfsmitteln, die Klärung von

Ein Teil des insgesamt 31-köpfigen Teams beim Pflegedienst Greulich.

Versicherungsfragen, hauswirtschaftliche

Versorgung, Betreuungs-

und Entlastungsleistungen

und viele weitere Aspekte

runden das Wohlbefinden eines

FRANK HENNIG

Menschen ab und gehören bei

einer fundierten Betreuung einfach

dazu. Im Rahmen seiner

20-jährigen Tätigkeit hat der

Pflegedienst Greulich ein großes

Netzwerk mit Haus- und

Fachärzten, Beratungsstellen,

Betreuern, Angehörigen, Reha-

Zentren und anderen Kooperationspartnern

aufgebaut, was

seinen Kunden zu gute kommt.

Um seine Dienstleitungen und

seinen Service weiter ausbauen

Die „Fahrrad-Tour“ mit Oliver Beilmann, Dennis Speer und Nadja

Veith (v.l.).

zu können, sucht der Pflegedienst

Greulich ständig weitere

examinierte Fachkräfte. Da gute

Kräfte aber gar nicht so einfach

zu finden sind, geht das Unternehmen

auch neue, innovative

Wege: So erhalten unter anderem

auch Pflegekräfte ohne

Führerschein oder „Wiedereinsteigerinnen“

bei den Greulichs

eine Anstellungschance. Oliver

Beilmann hat beispielsweise

beim Pflegedienst Greulich seine

Ausbildung zum Krankenpflegehelfer

absolviert. Nach

erfolgreichem Ausbildungsabschluss

wollte man ihn jedoch

unbedingt weiterbeschäftigen

und so wurde bei Greulichs

kurzerhand ein Fahrrad angeschafft

und eine spezielle „Fahrradtour“

zusammengestellt.

Heute betreut er 28 Kundinnen

und Kunden mit dem Fahrrad.

„Meine Tour ist nicht nur ökonomisch,

ich bin auch schneller

als mit dem Auto unterwegs,

da bei mir die ständige Parkplatzsuche

entfällt“, berichtet

Beilmann stolz. Der radfahrende

Pfleger dürfte in Wiesbaden

wohl einmalig sein und auch im

Umfeld der Kunden ist er mittlerweile

bestens bekannt. „Für

uns war es vor allem wichtig,

einen qualifizierten Mitarbeiter

zu behalten, was mit der Schaf-

FRANK HENNIG


FRANK HENNIG

Die „Mütter-Tour“ mit Andrea Winkler, Sandra Schlinkert und

Tamara Brühl (v.l.).

Alles für den

perfekten Urlaub.

fung der Fahrradtour möglich

war“, betont Xenia Greulich.

Weitere qualifizierte Pflegekräfte

konnten bei den Greulichs

angestellt und gehalten

werden, indem man eine sogenannte

„Müttertour“ schuf. Vor

allem Wiedereinsteigerinnen in

das Berufsleben und Alleinerziehende

können sich dabei

aufgrund eines späteren Dienstbeginns

zuerst um ihren Nachwuchs

kümmern, sind dann

überwiegend bei Kunden in der

Wundversorgung tätig und anschließend

wieder frühzeitig zu

Hause, um sich dort wieder um

den Nachwuchs zu kümmern.

Zur Zeit sind Sandra Schlinkert,

Andrea Winkler und Tamara

Brühl in der „Müttertour“ tätig.

„Bei dem sonst aufgrund der

Frühpflegen notwendigen, üblichen

Dienstbeginn um 6 Uhr

hätte ich kaum eine Chance

gehabt, nach der Babypause in

meinen Beruf zurückzukehren“,

berichtet Tamara Brühl. Familie

und Job „unter einen Hut bringen“

– beim Pflegedienst Greulich

ist das auf beispielhafte

Weise möglich.

(fhg)

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DER BIEBRICHER / JUNI 2017 13


Werkstätten für behinderte Menschen weiten

Kunstangebot aus

Mit einer fröhlichen Feier, bei der die Gäste

selbst künstlerisch tätig werden konnten,

präsentierten die Werkstätten für behinderte

Menschen (wfb) des Vereins für Behindertenhilfe

Wiesbaden und Rheingau-

Taunus-Kreis am 1. Juni ihr Kunstatelier

in der Pfälzer Straße der Öffentlichkeit.

Mitarbeiter des Ateliers zeigten zudem die

Kunstwerke von den insgesamt 21 Künstlern,

die zum festen Arbeitskreis des Ateliers

zählen.

SUSANNE STAUß

SUSANNE STAUß

Gleich geht es los im neuen wfb-Kunstatelier: wfb-Mitarbeiterin Lilo

(links) freut sich auf die Anweisungen von Volker Woll.

Machen begeistert mit: wfb-Geschäftsführer Simeon Ries und Doris Manthei, Geschäftsführerin

der Gemeinnützigen Gesellschaft für Integrationsfachdienste Wiesbaden-Rheingau-Taunus.

Das Angebot, sich im Bereich Kunst zu engagieren,

wird seit Neuestem auf alle rund

700 Beschäftigten der wfb ausgeweitet.

Sie können auf Wunsch in Kleingruppen

von vier bis sieben Personen jeweils zwei

Stunden unter Anleitung der Gruppenleiter

Volker Woll und Jutta Paragnik im Atelier arbeiten.

Das Motto dabei lautet „Wir können

Kunst“ und wird von wfb-Geschäftsführer

Dr. Simeon Ries unterstützt. Denn Malen

und Gestalten macht nicht nur Spaß, sondern

sensibilisiert und fördert gleichzeitig

auch die Feinmotorik.

Im wfb-Atelier

wird mit

verschiedenen

Techniken

und

Materialien

g e a r b e i tet.

Woll selbst ist

begeisterter

Hobby-Aquar

e l l m a l e r ,

seine Kollegin

malt am

liebsten auf

Acryl und hat

als gelernte

Dekorateurin

Erfahrung mit

p l a s t i s c h e r

Gestaltung. Bereits seit 2012 organisiert

das Kunstatelier regelmäßige Ausstellungen

mit verschiedenen Themen. Im Jahre 2004

startete es als Kunstgruppe im Rahmen des

sozialorientierten Arbeitsbereiches. Das Angebot

des Kunstateliers umfasst nicht nur

Gemälde und Skulpturen, sondern auch

dekorative Notizbücher. Diese verkaufen

die Mitarbeiter auf Oster- und Weihnachtsmärkten.

Zudem erhalten die Künstler im

Mai 2018 die Gelegenheit, ihre Werke im

Wiesbadener Rathaus auszustellen.

Der Verein für Behindertenhilfe ermöglicht

seit seiner Gründung 1973 Menschen mit

Behinderung, sich zu entwickeln, einen Beruf

zu erlernen und auszuüben. In fünf verschiedenen

Betriebsstätten arbeiten rund

140 Fachmitarbeiter und gut 700 Mitarbeiter

mit Behinderung.

(sst)

14 DER BIEBRICHER / JUNI 2017


Ein Wochenende voll Ausdruck

und Eleganz

Heiße Rhythmen auf dem Parkett,

dazu farbenfrohe Kleider

die durch die Drehungen im Takt

den ganzen Saal einnehmen: Mit

dieser Mixtur hatte der Tanz-Club

Blau-Orange Wiesbaden am letzten

Maiwochenende wieder zu

seinem Sommerturnier eingeladen.

Dafür legte sich der knapp

500 Mitglieder starke Verein

schwer ins Zeug und präparierte

den eigenen Tanzsaal und das

Parkett an der Erich-Ollenhauer-

Straße für die Bedingungen eines

spannenden Wettkampfs. Dass

Tänzer nicht nur als gute Gastgeber,

sie konnten auch wichtige

Erfolge und Podestplätze erringen.

Besonders erfreulich für den

Verein war der Sieg von Matthias

Diehl und Nicole Rennhack, die

durch ihren ersten Platz im Standard

der Altersklasse „Senioren

II“ den Aufstieg in die höchste

Klasse, die Sonderklasse, erreicht

haben. Dabei setzten sie sich in

mehreren Ausscheidungsrunden

auf dem Parkett gegen zwölf

weitere Paare durch. Optimal

vorbereitet und gut ausgestattet

ROBIN EISENMANN

Platz zwei und drei für die Paare aus Wiesbaden im Lateinamerikanischen

Tanz: Tim Gering und Alexandra Yena (Paar rechts)

sowie Vitaly Hetz und Katarina Zajarnyj (Paar links). Der Sieg ging

an Daniel Alberg und Angelika Streich aus Wetzlar.

viel von den Tanzpaaren an den

zwei Tagen abverlangt wurde, lag

dann nicht nur an den rekordverdächtigen

Temperaturen vor der

Tür, die die 30 Grad-Marke übertrafen.

Auch die abwechslungsreichen

Figuren der Tänze, von

akrobatisch bis außergewöhnlich,

brachten die Tanzpaare aus Nah

und Fern ziemlich ins Schwitzen.

Ein beeindruckender Anblick

für die Wertungsrichter und das

angereiste Publikum. Um dabei

den Überblick zu behalten führte

Klaus Wolfgang Meyer, Vorsitzender

des Tanz-Clubs, als Turnierleiter

durch das Programm und gab

auch dem ungeschulten Auge

einen Einblick in die Welt des Turniertanzes.

Bereits am ersten Turniertag präsentierten

sich die Wiesbadener

mit fantastischen Outfits zeigten

sich auch die kleinsten Tänzer aus

Wiesbaden. Mit dem Heimvorteil

im Rücken eroberten Nick Konstantin

Braun und Elisabeth Retzlav

von Blau-Orange den ersten

Sommerturnier beim Tanz-Club

Blau-Orange Wiesbaden.

Platz vor ihren Vereinskollegen

Stansilav Elberg und Wlada Rosbach.

Ebenfalls von besonderer Qualität

geprägt war der Wettkampf am

zweiten Turniertag. Dabei stach

besonders der Lateinamerikanische

Tanz der Hauptgruppe zwischen

18 und 35 Jahren hervor.

Im Samba, Cha-Cha-Cha, Rumba,

Paso Doble und Jive standen sich

die Paare auf höchstem Niveau

gegenüber und versuchten den

perfekten Einklang zwischen Taktgefühl,

Ausdruck und Schwierigkeit

aufs Parkett zu zaubern. Auch

hier errangen die Wiesbadener

Paare Plätze auf dem Podium. Tim

Gering und Alexandra Yena sowie

Vitaly Hetz und Katarina Zajarnyj

ertanzten sich Platz zwei und drei.

Sie mussten sich lediglich einem

Tanzpaar aus Wetzlar geschlagen

geben. Der Applaus des heimischen

Publikums war Ihnen nach

Ihren Auftritten dennoch sicher.

Dass Tanz auf sportlichem Niveau

auch noch im hohen Alter möglich

ist, bewiesen zum Schluss

noch die Tänzer der „Senioren

IV“ Klasse, in der die Herren mindestens

66 Jahre, die Damen mindestens

56 Jahr alt sind. Mit dem

Tanzpaar um Samuele und Brunhild

Di Lucente konnte der Verein

auch hier mit einem dritten Platz

stolz auf seine Vereinsarbeit sein

und einen zufriedenen Blick auf

das heimische Turnier werfen. (rei)

DER BIEBRICHER / JUNI 2017 15

ROBIN EISENMANN


NASPA

Naspa Stiftung verdoppelt ihre Ausschüttung

Naspa-Vorstandsvorsitzenden Günter Högner (links) bei der symbolischen

Scheckübergabe an Oberbürgermeister Sven Gerich.

Eine Million Euro in 2017: Von

der Naspa-Stiftung „Initiative

und Leistung“ ist dieses Jahr

deutlich mehr als sonst zu erwarten.

Grund ist das erfreuliche

Geschäftsergebnis der

Nassauischen Sparkasse (Naspa)

im vergangenen Jahr. Davon

soll nach den Worten des

Naspa-Vorstandsvorsitzenden

Günter Högner auch das ehrenamtliche

Engagement in der

Region profitieren. „Wir hatten

2016 ein wirklich gutes Ergebnis.

Deswegen können wir es

uns leisten, die Mittel unserer

Stiftung in diesem Jahr auf eine

Million Euro zu verdoppeln.

Denn wir wollen, dass auch die

Menschen etwas davon haben,

die sich für das Gemeinwohl

einsetzen“, sagte Högner

bei der symbolischen

Scheckübergabe

an Oberbürgermeister

Sven Gerich, als Naspa-Verwaltungsratsvorsitzenden

und

Vor sit zenden

des Stiftungs-

Kuratoriums.

„ U n s e r e

Vereine und

Institutionen

ermöglichen eine

funktionierende Gesellschaft.

Das fördern

wir nach Kräften. Wir

freuen uns nun auf

viele Förderanträge an

unsere Stiftung“, so

Högner.

Eine

Million Euro

für die

Region

Weitere Informationen über

die Stiftung „Initiative und

Leistung“ und Förderantrag

im Internet unter www.naspa.de/stiftung.

„Das ist eine gute Nachricht

für die Menschen im Naspa-

Geschäftsgebiet. Jetzt liegt es

an ihnen: Egal ob neue Sportgeräte

benötigt, Instrumente

angeschafft, das Vereinshaus

renoviert oder ein Fest gestemmt

werden muss – die

Naspa-Stiftung unterstützt

Menschen mit

guten Ideen und Tatkraft.“

Ein lebendiges

Gemeinwesen brauche

Menschen, die sich

engagieren. Deshalb sei

es richtig, wenn Unternehmen

den Einsatz fürs Gemeinwohl

finanziell unterstützen. „Der

Naspa sage ich dafür ein herzliches

Dankeschön“, so Gerich.

(red)

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Jakob Schaffer (Mitte), ehemaliger Leiter der Straßenbauverwaltung

Klagenfurt, hat sich mit außergewöhnlichem

Engagement um die seit 28 Jahren bestehende Freundschaft

zwischen dem Männergesangverein Fidelio Biebrich und

dem Männerchor Straßenbau aus Wiesbadens Partnerstadt

Klagenfurt verdient gemacht. So war es für den Fidelio-Vorsitzenden

Werner Streck (rechts) und seine Frau Uschi (links)

eine Selbstverständlichkeit, den Jubilar anlässlich seines 85.

Geburtstages am 24. April in Klagenfurt zu besuchen. Mit

im Gepäck hatten sie unter anderem Geburtstagsgrüße des

Wiesbadener Oberbürgermeisters Sven Gerich.

(red/fhg)

16 DER BIEBRICHER / JUNI 2017


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Ehrung beim Siedlerfest (v.l.): Verena Dettbarn (2. Vorsitzende

der Siedlergemeinschaft Rosenfeld und Selbsthilfe), Martina

Wader (Vorsitzende des Regionalverbands Mitte-Süd vom Verband

Wohneigentum), Jubilarin Inge Stichter und Birgit Großer

(Vorsitzende der Siedlergemeinschaft).

Siedler wollen Gemeinschaftsgefühl

weiter stärken

„Wir können auf unsere Arbeit

ganz schön stolz sein“,

mit diesen Worten blickte die

Vorsitzende der Siedlergemeinschaft

Birgit Großer nicht

nur auf das aus eigenen Händen

geschaffene Vereinshaus.

„Viel wichtiger sind doch die

Menschen, die hinter diesem

ganzen Verein stehen und seit

Generationen die Gemeinschaft

der Wohnsiedlungen

Rosenfeld und Selbsthilfe

am Leben halten“,

erklärte sie im Rahmen

des diesjährigen

Siedlerfestes am

Pfingstsonntag. Und

dank eines abwechslungsreichen

Programms war das

Vereinsheim durch die Anwohner

gut besucht.

Siedlerfest

Mit einer Ecke zum Kinderschminken,

einer Hüpfburg

und einer Torwand war einiges

für die kleinsten Siedler

geboten, für die Erwachsenen

stand neben der selbstgebauten

Cocktail-Bar auch

die Terrasse als umgebaute

Tanzfläche zur Verfügung.

In diesem Jahr sogar überdacht,

nachdem der Verein

aus eigener Kraft eine stabile

Holzkonstruktion an das Vereinsheim

anbaute. „Ohne die

ehrenamtliche Mithilfe von

allen wäre das hier gar nicht

möglich. Umso wichtiger ist

es, dass wir neben den älteren

Mitgliedern auch wieder die

junge Generation ansprechen

und das Gemeinschaftsgefühl

weiter stärken“, so Großer.

Das Fest nahm die Siedlergemeinschaft

auch zum Anlass,

langjährige Mitglieder

für ihren Einsatz im

Verein auszuzeichnen.

So wurde Inge

Stichter für 40 Jahre

in der Gemeinschaft

geehrt. Das Ehepaar Karin

und Werner Schaumburg war

zum Zeitpunkt der Ehrung

noch im Urlaub, ihre Ehrung

für jeweils 25 Jahre Mitgliedschaft

wird nachgeholt.

Musikalisch sorgte Live-Performer

und Entertainer Edward

„Eddy“ Joseph danach

mit seinen Songs aus den letzten

50 Jahren für die richtige

Stimmung. Zu den Liedern

und Gitarrensounds von Elvis

Presley hielt es die Gäste dann

auch nicht mehr lange auf den

Bänken.

(rei)

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DER BIEBRICHER / JUNI 2017 17


SHARIF MOHSINI

„MasterPeace Wiesbaden“ möchte Geflüchtete und

Einheimische in Kontakt bringen

„MasterPeace“ ist ein Wortspiel.

Die englische Aussprache kann

auch „Meisterstück“ bedeuten,

es geht hier auch sozusagen um

ein besonderes Meisterstück,

eines, das die gesamte Menschheit

dringend braucht: Frieden.

„MasterPeace“ ist eine noch junge,

aber weltumspannende Organisation,

gegründet 2011 von

einem Niederländer und einem

Ägypter. Sie sind der Ansicht: Die

Welt habe sieben Milliarden Bewohner,

das könnten auch sieben

Milliarden kreative – statt destruktive

– Kräfte sein. „Brot statt

Bomben, Musik statt Kampf, Dialog

statt Verurteilung, Kreativität

statt Zerstörung“ – das sind die

vier Slogans, mit denen „Master-

Peace“ zur Beteiligung aufrufen

will. Ziel ist die Gründung lokaler

Clubs, die mit kreativen Aktionen

ganz an der Basis für Verständigung

und Frieden agieren sollen.

Die in Biebrich lebende Pädagogin

Kristine Tauch hat nun den

zweiten deutschen Club ins Leben

gerufen. Gemeinsam mit

dem seit zwei Jahren in Deutschland

lebenden Albaner Bledion

Vladi und zwei anderen Wiesbadenern

gibt es jetzt also „MasterPeace

Wiesbaden“. Es ist kein

eingetragener Verein, jeder kann

sich einbringen und mitmachen.

Besonders geht es Kristine Tauch

darum, Geflüchtete und Einheimische

in Kontakt zu bringen.

Und das, getreu der Zielrichtung

von „MasterPeace“, mit kreativen

Aktionen. Eine davon konnte

man bereits beim Biebricher

Höfefest bewundern: Die Mitglieder

verteilten Papierherzen

und Rosen – letztere gesponsert

vom Biebricher Blumenladen

„Berts Blumen“ – mit positiven

Slogans wie „Schön, dass du da

bist“, „Happy“ oder „Du bist

wunderbar“ an Passanten und

Besucher. „Viele konnten das gar

nicht glauben“, berichtet Vladi.

„Sie dachten, wir wollen Geld

oder wir haben irgendwas Komisches

im Sinn.“ Dass man einfach

Menschen eine Freude machen

wollte, kam den meisten sehr ungewohnt

vor. „Gefreut haben sie

sich dann aber doch“, so Kristine

Tauch.

Positive Energien freisetzen will

man auch künftig mit „Master-

Peace“. Die aus Bielefeld stammende

Kristine Tauch lebt erst

seit kurzem in Wiesbaden und

suchte gleich Anschluss an Projekte,

bei denen sie helfen kann.

So kümmerte sie sich zunächst

im Antoniusheim um „UMA‘s“,

unbegleitete minderjährige Ausländer.

Bei einer Wanderung mit

geflüchteten Menschen lernte

sie Vladi kennen. Von „Master-

Peace“ wusste sie schon länger

und hegte die Idee, einen eigenen

Club zu gründen. Nun wurde

es in die Tat umgesetzt, die „Integra-Lernwerkstatt“,

die Tauch

als selbstständige Pädagogin betreibt,

ist das Zentrum der Aktion.

Ansonsten ist alles ganz niederschwellig,

man freut sich über

Mitmacher – gerade auch Einheimische,

die sich für kreative

Arbeit mit Geflüchteten interessieren.

Monatlich findet bei Kristine

Tauch ein Treffen unter dem

Titel „Texte und Tee“ statt, bei

dem einfache Texte gelesen und

diskutiert werden, der nächste

Termin ist der 30. Juni (mit Anmeldung).

„Ziel ist aber auch,

später gemeinsam kreatives

Schreiben zu betreiben“, berichtet

Tauch, die sich unter anderem

auch mit Drehbuchschreiben auskennt

und Filmprojekte anstoßen

möchte. Sie ist gerade dabei,

sich in Wiesbaden zu vernetzen,

andere, die kulturell und sozial

arbeiten, kennenzulernen. „Biebrich

scheint mir dabei ein ideales

Pflaster“, sagt sie. Im September,

am Internationalen Friedenstag,

Paula Horn überrascht

Passanten am Biebricher

Rheinufer.

soll – genau wie bei den anderen

internationalen MasterPeace-

Clubs – eine Wand kreativ gestaltet

werden. Eine Wand, die Menschen

nicht voneinander trennt,

sondern durch das gemeinsame

Gestalten verbindet, internationaler

Name des Projekts ist

„Walls of connection”. „Diese

Wand in Wiesbaden suchen wir

noch“, sagt Kristine Tauch – wer

also weiß, wo etwas Farbe schön

wäre, sollte sich bei ihr melden.

Ein weiteres Ziel ist die Gründung

einer Wohngemeinschaft junger

Flüchtlinge. Denn wenn die

minderjährigen Geflüchteten aus

dem Jugendwohnen herausfallen,

wenn sie 18 werden, müssen

sie in die großen Gemeinschaftsunterkünfte

– privat Wohnungen

zu finden, ist fast unmöglich.

„Wir würden gerne eine WG für

etwa sechs junge Leute gründen

und sie dann auch dauerhaft betreuen

und zu kreativen Projekten

anregen, die sie gemeinsam

gestalten“, sagt Kristine Tauch.

Das ist bis jetzt noch „Zukunftsmusik“,

aber „MasterPeace Wiesbaden“

hat auf jeden Fall noch

einiges vor.

(art)

SHARIF MOHSINI

„Gruppenbild mit Herzen“, Aktive von „MasterPeace Wiesbaden” (v.l.): Deborah Levi, Paula Horn, Kristine

Tauch, Arif Nadari, Hakim Arezo, Derya Porta, Bledion Vladi, Ardita Arifaj und Oumaima Al Ghrich.

MasterPeace Wiesbaden

Telefon: (0178) 4579336

E-Mail: info@integra-lernwerkstatt.de

oder „MasterPeace

Wiesbaden” bei Facebook

18 DER BIEBRICHER / JUNI 2017


Jeder kann hier etwas ganz

besonders gut

Der schöne Schulhof der Fluxusschule

blieb beim diesjährigen

Schulfest aufgrund des Regenwetters

leer. Aber, so die stellvertretende

Schulleiterin Barbara

Becker, man habe gleich „doppelt

geplant”: Alle Angebote,

die beim Schulfest, das

dieses Jahr unter dem

Motto „Spiele und Bewegung”

stand, auf

dem Programm standen,

konnten problemlos

ins Innere der Schule

verlegt werden. Und so sah

man Schüler beim Dosenwerfen

und Kegeln, beim Kickern und

Eierlauf – alles in Klassenräumen

untergebracht und liebevoll von

Lehrkräften betreut. In der Cafeteria

kredenzten Mitglieder des

Förderkreises der Schule, der das

Fest auch ausrichtete, selbst gebackene

Kuchen. Schüler mixten

alkoholfreie Fruchtcocktails mit

stilechtem Zuckerrand. Auch eine

gut bestückte herzhafte Theke

gab es.

Zum Thema Bewegung passte

auch das turbulente „Minions

Camp”, in der sich die Besucher

mit gelben T-Shirts ausrüsten

konnten. Die Kinder hatten einen

tollen Parcours zur Verfügung,

bei dem nach Herzenslust gehüpft,

geklettert und geschwungen

werden konnte. Flohmarkt,

Film, gemeinsames Trommeln:

Eigentlich war überall was los.

Im Mehrzweckraum zeigten die

unterschiedlichen Musikgruppen

der Schule, was sie konnten: Es

gab eine Hip-Hop-Show, die

Schulband „Flotte Flüxe” und die

Schulfest

der Fluxusschule

Trommelgruppe. Eine Profi-Band,

die „Freizeitkämpfer” heizte später

auch noch ein.

Wer aber mehr wollte, als sich

nur zu amüsieren und gutes Essen

zu genießen, konnte auch mit

Mitgliedern des Förderkreises

ins Gespräch kommen und

über die Situation der

Schüler einiges erfahren.

Der stellvertretende Vorsitzende

Mehmet Aykan

berichtete, dass die Schule

mit ihren rund 74 Schülern

sich über eine gute Ausstattung

freuen könne. „Der Erlös des Festes

kommt hauptsächlich dem

Unterhalt unseres roten Schulbusses,

der ‚Tomate‘ zugute.” Er

lobte das „Super-Kollegium” der

Schule, das hervorragende Arbeit

leiste. Und Mehmet Aykan, selbst

Vater eines Schülers der Fluxusschule,

weiß aber auch, dass viele

nach der Schule mehr möchten,

als in der benachbarten Werkstatt

zu arbeiten. „Ich würde

mich freuen, wenn mehr Betriebe

unseren Schülern wenigstens

Praktika anbieten würden”, sagte

Aykan, der in seiner eigenen Firma

öfter Praktikanten der Schule

aufnimmt. ˇ „Es geht einfach um

Teilhabe in der Gesellschaft, an

der Arbeitswelt.” Er könne die

Firmen nur dazu ermutigen und

hoffe, dass viele Schüler diese

Chance geboten bekommen.

Ganz wie die Schule es in ihrer

Schulhymne, dem „Fluxus-Lied”

formuliert hat: „Jeder kann hier

etwas ganz besonders gut. Und

wenn es mal nicht klappt, dann

machen wir ihm Mut!” (art)

„MUSS ICH FÜR MEIN

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ANJA BAUMGART-PIETSCH

Die Trommelgruppe der Fluxusschule.

DER BIEBRICHER / JUNI 2017 19


Mit „Höhenrausch“ und den „Filsbachern“

Am 30. Juni ist es wieder soweit,

dann startet auf den Gibber

Bleichwiesen die diesjährige

Gibber Kerb, das größte Volksfest

in der Region. Vier Tage

lang, bis zum 3. Juli, werden

den Besucherinnen und Besuchern

ein buntes und abwechslungsreiches

Programm im Festzelt

und viele Attraktionen

auf dem Festplatz geboten.

Darunter sind

auch mehrere Großfahrgeschäfte,

wie

erstmals der „Höhenrausch“,

eine 45 Meter

hohe XXL-Schaukel, sowie

eine Wildwasserbahn, eine Kinderachterbahn

und ein ganz

neuer Autoskooter. Ein Riesenrad

wird es in diesem Jahr nicht

geben. „Wir freuen uns schon

wieder sehr auf unsere Kerb“,

erklärte Hans-Jürgen Hubert,

der Vorsitzende der Gibber Kerbegesellschaft

(GKG) bei einer

informatorischen Sitzung mit

den beteiligten Institutionen

und der Presse.

ARCHIV FRANK HENNIG

350 Bewerbungen von Schaustellern

sind laut GKG-Platzmeister

Karl Lehr für die diesjährige

Gibber Kerb wieder

eingegangen, aus denen 104

Zulassungen ausgewählt wurden.

Nach mehrjähriger Pause

werden die Gibber zudem

Gibber Kerb

mit buntem

Programm

wieder ihr eigenes Festzelt

aufbauen, dass dann von Erik

Lanser als Festwirt bewirtschaftet

wird. Lanser war im letzten

Jahr auch Festwirt des Wiesbadener

Oktoberfestes. An allen

Kerbetagen gibt es im Festzelt

bis Mitternacht bei freiem Eintritt

ein Musik- und Showprogramm,

der Festplatz selbst

schließt jeweils um 1

Uhr.

Über ausgewählte Programmhöhepunkte

informierte

Frank Burneleit

vom GKG-Vorstand:

Freitag, 30. Juni: Nach dem

Bieranstich durch Ortsvorsteher

Kuno Hahn um 20 Uhr folgt die

Ehrung verdienter GKG-Mitglieder.

Danach sorgen „Reset, die

Vollxrocker“ mit „Alpenrock“

für Stimmung im Kerbezelt.

Samstag, 1. Juli: Der Samstag

startet mit dem 46. Wiesbadener

Seniorenfest von 11

bis 16 Uhr. Der Eintritt kostet

acht Euro Eintritt inklusive des

Mittagessens. Karten gibt es

im Vorverkauf beim Amt für soziale

Arbeit und an der Tageskasse.

Ab 19 Uhr bringen „Die

Filsbacher“ gute Laune und

Stimmung ins Gibber Festzelt.

Die Band um ihren Frontmann

Höhepunkt der diesjährigen Gibber Kerb im Festzelt dürfte der

Auftritt der „Filsbacher“ am Samstagabend sein.

Stefan Persch beschreibt sich

selbst als „die rockigste Versuchung,

seit es Schlager gibt“.

Bei Coverversionen von Songs

moderner Volksmusik und

deutschen Schlagern wird es

das Publikum bestimmt wieder

schnell von den Bänken reißen.

Sonntag, 2. Juli: Am Kerbesonntag

wird ab 10 Uhr den

Biebricher Seniorenheimen

Toni-Sender-Haus, Katharinenstift

und Herz-Jesu-Heim mit

dem Blasorchester Hochheim

ein musikalischer Kerbe-Gruß

überbracht. Um 14 Uhr startet

dann der bunte Festumzug auf

den Straßen Biebrichs. Im Anschluss,

gegen 15.30 Uhr, folgt

ein musikalischer Nachmittag

im Festzelt mit den am Umzug

beteiligten Festkapellen. Ab 18

Uhr unterhält auf der Festzelt-

Bühne das „Lindenfelser Trio“

mit Partyschlagern und Stimmungshits.

Montag, 3. Juli: Am Montagmorgen

beginnt um 10 Uhr im

Festzelt der traditionelle Frühschoppen

mit Ochs am Spieß.

Im Showprogramm wirken

unter anderem mit: die Travestiekünstlerin

Olga Orange,

der Sänger und Parodist Julius

Müller, das Party-Duo Caro und

Mike sowie Schlagersänger Patrick

Himmel. Am Montagnachmittag

von 15 bis 19 Uhr ist

auf dem Festplatz Familientag

mit ermäßigten Preisen in allen

Fahrgeschäften. Ab 19 Uhr

sorgt das „Alpenduo“ nochmals

für Unterhaltung im Festzelt,

bevor gegen 22.45 Uhr ein

großes Höhen-Feuerwerk die

diesjährige Gibber Kerb beendet.

DIE FILSBACHER

Vom 30. Juni bis zum 3. Juli verwandeln sich die Gibber Bleichwiesen wieder in einen attraktiven Kerbeplatz,

der vor allem in den Abendstunden eine besondere Stimmung ausstrahlt.

Für die Sicherheit auf dem Festplatz

während der gesamten

Gibber Kerb sorgen – wie in

den vorhergehenden Jahren –

die Beamtinnen und Beamten

des 5. Polizeirevieres sowie die

ehrenamtlichen Kräfte der Freiwilligen

Feuerwehr und des

Deutschen Roten Kreuzes aus

Biebrich.

(fhg)

20 DER BIEBRICHER / JUNI 2017


„Schlemmen und Schießen“

im Media Markt

Unter dem Motto „Schlemmen

und Schießen“ hatte Geschäftsführer

Mike Mattern vom Media

Markt an der Biebricher Äppelallee

am 29. Mai zur Eröffnung

des neuen Miele-Shops geladen.

Auf einer rund 40 Quadratmeter

großen Shop-Fläche, auf der ausschließlich

Miele-Geräte präsentiert

werden, werden die Kunden

neuerdings von speziell dafür geschulten

Media Markt Mitarbeitern

beraten.

Kulinarisch begleitete Michael

Kammermeier, Küchenchef des

Restaurants „Ente“ im Wiesbadener

Nobelhotel Nassauer Hof,

den Abend. Für Unterhaltung

sorgte zudem Moderator Rolf

Töpperwien, der nach der Live-

Koch-Show zum Torwand-Schießen

zugunsten der Aktion „Ihnen

leuchtet ein Licht“ animierte.

Dessen Erlös rundeten Sophie

Rhee aus der Europa-Zentrale von

LG Signature gemeinsam mit Volker

de Boer von IFM Immobilien

auf 1.500 Euro auf.

LG Signature stellte an diesem

Abend, zu dem neben Vertretern

aus Wirtschaft, Politik und Medien

auch Mitglieder des Media

Markt Clubs geladen waren, sein

neues, besonders dünnes TV-Gerät

„Wallpaper“ vor.

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Rolf Töpperwien, Sophie Rhee, Michael Kammermeier und Mike

Mattern beim Event „Schlemmen und Schießen“ im Media Markt

an der Äppelallee.

Mit dem VVB nach Limburg

und zur Kelterei Heil

Am 13. September startet um tigung des Marine-Museums

8 Uhr an der Galatea-Anlage der Marinekameradschaft

der traditionelle Tagesausflug

diesjährigen des Verschönerungs-

Sommerfest der Laubuseschbach Kleingärtnergemein-

zur Kelterei

Limburg geht es weiter nach

Beim

schaft und Verkehrsvereins Rosenfeld am 16. Biebrich Juli ehrte Heil der neu mit gewählte einer Besichtigung 1.

Vorsitzende (VVB). Die Zdravko Fahrt in Gal einem (rechts) seinen der neuen Vorgänger Kelterei. Erwin In der alten

Vorsitzenden Kelterei gibt 25 es Jahre abschlie-

Schulte komfortablen (Mitte), Reisebus der das Amt führt des 1.

innehatte, die Domstadt indem er ihn Limburg. zum Ehrenvorsitzenden ßend eine Apfelweinprobe

ernannte.

Auch Nach Dieter einer Wiegand Führung (links) durch wurde mit für Spundekäs seine langjährige und Brezel.

Tätigkeit den mittelalterlichen als stellvertretender Kern Vorsitzender Anmeldungen geehrt bitte und durch

erhielt

Limburgs

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an die Ehrungen genossen die Kleingärtner, Freunde und

Limburg“ das Lahntal vom „Ausflug 2017“ auf das VVB-

Familienangehörige die leckeren Grillspezialitäten und so

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DER BIEBRICHER / JUNI 2017 21


Naspa fördert ehrenamtliches Engagement

ihrer Mitarbeiter mit 25.000 Euro

In diesem Jahr bereits zum siebten

Mal in Folge fördert die Nassauische

Sparkasse (Naspa) das

ehrenamtliche Engagement ihrer

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

mit insgesamt 25.000 Euro.

Im Rahmen der Aktion „50 x

500“ konnten sich Naspa-Mitarbeiterinnen

und –Mitarbeiter,

die ehrenamtlich mindestens vier

Stunden im Monat für Ihren Verein

aktiv engagiert sind, für ihre

Vereine bewerben. Mit den 500

Euro können die jeweiligen Vereine

konkrete Projekte realisieren.

175.000 Euro hat die Naspa in

den vergangenen Jahren bereits

in diese Mitarbeiter-Aktion investiert.

In Biebrich profitierten von der

jüngsten Aktion die Sportgemeinschaft

Biebrich 1904 und

der Carnevalverein Narrenlust

Waldstraße. Naspa-Mitarbeiter

Volker Retzel ist Vorsitzender

der Sportgemeinschaft Biebrich

1904. Gemeinsam mit dem 1.

Kassierer Dieter Bonin nahm Retzel

das Geld in Empfang. Mit den

500 Euro sollen Schwimmwesten

für Kinder und Jugendliche angeschafft

werden. Naspa-Mitarbeiter

Jörg Görlich ist Mitglied im

Carnevalverein Narrenlust Waldstraße.

Zusammen mit dem Vorsitzenden

der Narrenlust, Erhard

Stahl, nahm Görlich das Geld in

Empfang. Damit sollen Gardekostüme

und Schuhe für den tänzerischen

Nachwuchs der Narrenlust,

Naspa-Mitarbeiter Volker Retzel (links) nahm zusammen mit

seinem Vereinskollegen Dieter Bonin (2.v.l.) von der Sportgemeinschaft

Biebrich 1904 den Geldbetrag in Empfang. Und Naspa-

Mitarbeiter Jörg Görlich (rechts) nahm mit dem Vereinskollegen

Erhard Stahl (2.v.r.) vom Carnevalverein Narrenlust Waldstraße

den Geldbetrag in Empfang.

die „Rasselbande“, angeschafft

werden.

Im Rahmen der Feierlichkeiten

sagte Günter Högner, Vorstandsvorsitzender

der Naspa: „Wer

sich im Ehrenamt engagiert,

übernimmt Verantwortung. Für

sich und für andere, im eigenen

Umfeld, für die Menschen in der

Region. Genau das passt hervorragend

zur Naspa: Denn Sparkassen

sind für die Menschen da –

nicht umgekehrt. Unser öffentlicher

Auftrag besagt: Gemeinwohlorientierung

geht vor Gewinnmaximierung.“

Ehrenamtlich

engagierte Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter seien Botschafter

der Naspa. „Sie, die vielen ‚Ehrenamtlichen‘

unserer Sparkasse,

sind der beste Beweis: Die Naspa

ist Teil der Region und verbunden

mit den Menschen, die hier

leben.“

In diesem Jahr haben sich insgesamt

über 100 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter bei der Aktion

„50 x 500“ beworben. Im nächsten

Jahr wird die Aktion zum achten

Mal stattfinden. (red/fhg)

NASPA

Mädchen des TTC Rot-Weiß Biebrich qualifizieren sich

für Weltmeisterschaft

Die Mädchen des Tischtennis-

Clubs (TTC) Rot-Weiß Biebrich

haben einen Riesenerfolg gefeiert.

Vergangene Woche

wurden sie mit der Wiesbadener

Dilthey-Schule Deutscher

Schulmeister der Altersklasse

Mädchen II (Jahrgänge 2000

bis 2003) und qualifizierten

sich damit für die Schulweltmeisterschaft,

die nächstes

Jahr im April auf der Mittelmeerinsel

Malta ausgetragen

wird. Beim Bundesfinale

von Jugend trainiert für

Olympia waren die Dilthey-

Schülerinnen ungeschlagen

durch die Vorrunde

marschiert. Im Finale gab

es dann einen deutlichen

5:1-Sieg gegen den bayerischen

Vertreter aus Ursberg.

Angeführt wurde die

Mannschaft von Franziska

Bohn, die für Biebrich bereits

in der Damen-Hessenliga

aufgeschlagen hat. Von den

acht Schülerinnen spielen sieben

beim TTC Rot-Weiß Biebrich.

(red)

TTC ROT-WEIß BIEBRICH

22 DER BIEBRICHER / JUNI 2017


Waldstraßenfest – diesmal

in der Buchenstraße

Der Höhepunkt und Abschluss

der diesjährigen Kulturtage im

Norden Biebrichs an der Waldstraße

wird wieder das zweitägige

Waldstraßenfest am 1.

und 2. Juli sein. Das traditionell

auf dem Hof der Diesterwegschule

veranstaltete Fest

muss aufgrund der Schulbaumaßnahmen

in diesem Jahr

allerdings auf die benachbarte

Buchenstraße ausweichen.

Das soll der Stimmung jedoch

keinen Abbruch tun, denn es

ist wieder ein attraktives Programm

unter der Federführung

der Kulturinitiative Waldstraße

/ des Carnevalvereins

Narrenlust Waldstraße auf die

Beine gestellt worden.

Am Samstag (1. Juli) gehört

die Bühne beim „Waldsträßer

Nachmittag“ ab 15 Uhr der

Narrenlust und dem Turnverein

Waldstraße, die dort in

erster Linie ihre Jugendarbeit

präsentieren. Für die Kinder

gibt es während des Nachmittags

zudem vielfältige Spielangebote,

organisiert vom

„Biberbau“. Mit dem Show-

Orchester Rheingau Mitte

wird das Programm auf der

Bühne am Nachmittag fortgesetzt.

Am Vorabend treten

die Ochsenbachraben auf, gefolgt

von der Gruppe „Drums

Alive“ des Turnvereins Waldstraße.

Ab 20 Uhr wird die

Band „Sinfonie“ – ein Stück

musikalisches Wiesbaden – in

neuer, erweiterter Besetzung

mit Rock-Pop-Klassikern aus

35 Jahren für eine sicherlich

heiße Sommernacht an der

Waldstraße sorgen.

Am Sonntag (2. Juli) kommen

schließlich wieder die Freunde

der Countrymusik voll auf

Ihre Kosten: Von 11 bis 15 Uhr

tritt beim „Waldsträßer Country-Frühschoppen“

die Band

„Louisiana on Tour“ auf und

wird sicherlich wieder viele

Line-Dancer an die Waldstraße

locken.

An beiden Tagen gibt es

ein großes Angebot an Gegrilltem,

Getränken (Weine,

Cocktails, Sekt, Biere) und

am Samstagnachmittag Kaffee

sowie selbst gebackenen

Kuchen und Torten – alles zu

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Höhepunkt beim diesjährigen Waldstraßenfest: Der Auftritt

der Band „Sinfonie“ am Samstagabend (1. Juli).

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DER BIEBRICHER / JUNI 2017 23


VOXXCLUB

Wiesbadener Oktoberfest auch in diesem Jahr wieder in der Gibb

Oktoberfeste haben sich in den vergangenen

Jahren – landauf und landab – zu angesagten

und generationsübergreifenden

Partylocations entwickelt. Wer hätte sich

vor zehn Jahren noch vorgestellt, dass sich

heutzutage auch außerhalb Bayerns wieder

junge Frauen einen regelrechten Wettkampf

um das beste Dirndl liefern und junge

Männer sich in Lederhosen zwängen.

Zwei Partner mit viel Erfahrung hatten sich

im vergangenen Jahr zusammengeschlossen,

um auch in der hessischen Landeshauptstadt

ein Oktoberfest fest zu

Die Band „Voxxclub“ wird am 13. Oktober beim diesjährigen Wiesbadener

Oktoberfest in der Gibb auftreten.

verankern: der erfahrene Festwirt

Erik Lanser und der Marketingexperte

Frank Ackermann aus Lahnstein.

Zusammen mit der Gibber Kerbegesellschaft,

die erneut ihr Gelände zur

Verfügung stellt, soll nach der erfolgreichen

Premiere

im letzten

Jahr nun richtig

durchgestartet

werden.

Vom 28.

S e p t e m b e r

bis zum 15.

Oktober wird

das zweite

Wiesbadener

Oktoberfest

auf dem Gibber

Kerbegelände

in

einem bis zu

2.500 Menschen

fassenden

Festzelt

Haupt-Act:

Voxxclub

mit oktoberfest-typischen Speisen und Getränken

stattfinden. Im Wesentlichen soll

das Festzelt in diesem Jahr nur an den

Wochenenden „bespielt“ werden

– innerhalb der Woche bleibt geschlossen.

Direkt am Festzelt werden

wieder rund 500 kostenfreie

Parkplätze zur Verfügung stehen.

Das Musikprogramm wird es wieder in

sich haben: Höhepunkt wird sicherlich der

Auftritt der angesagten Boy-Band „Voxxclub“

mit ihrer „neuen Volksmusik“ am

13. Oktober sein. Aber auch eine Mallorca-

Party (30. September) und eine Aprés-Ski-

Party (6. Oktober) stehen wieder auf dem

Programm.

Bei den Preisen will man auch in diesem

Jahr wieder unter den Preisen des Original-

Oktoberfestes in München bleiben. Und

auch die beliebten „Boxen“ für gesellige

Runden mit „all inclusive“ werden wieder

angeboten. Der Kartenvorverkauf über das

Internet (www.wiesbaden-oktoberfest.de)

und bei der Wiesbadener Tourist-Info am

Marktplatz haben bereits begonnen.

Unterwegs im Licht – Malerin und Songpoetin Nanette

Scriba gastiert im „Blauen Salon“

(fhg)

Sie bewegt sich in zwei unterschiedlichen

Welten, die sie für

sich privat in Einklang zu bringen

versteht und die sie künstlerisch

eindrucksvoll darzustellen

weiß. Die Malerin und Songpoetin

Nanette Scriba präsentierte

beide Talente auf ihre leise wie

bestimmte Art jetzt im „Blauen

Salon“ in „Achims Rat-Haus“ in

der Diltheystraße.

Seit 2006 verbringt Nanette Scriba

einen Großteil des Jahres auf

den Kapverdischen Inseln, die

– als selbstständiger Staat Cabo

Verde – im Atlantik rund 600 Kilometer

vor der senegalesischen

Küste liegen. Hier findet sie Motive

für ihre Malkunst, die oft einheimische

Menschen zeigt und

von einer ungeheuren Lichtintensität

durchdrungen ist. Zeit,

sich der Abbildung des Lebens in

Wiesbaden und dem Rheingau zu

widmen, hat die gebürtige Mainzerin

in den Monaten, in denen

sie in Frauenstein wohnt.

Die Auswahl ihrer Werke, die

sie bei der Vernissage im „Blauen

Salon“ am 9. Juni persönlich

zeigte, war überschrieben mit

„Unterwegs im Licht der doppelten

Heimat“. Der Wiesbadener

Professor Franz Kluge, Experte

für Kommunikationsdesign und

Malerei, führte das Publikum in

Scribas Kunst ein und bescheinigte

ihren Bildern „etwas positiv

Bühnenhaftes“.

Malerei (Acryl auf Leinwand,

Aquarell auf Bütten) ist ein Genre

der Künstlerin Nanette Scriba.

Das andere ist geprägt von

Chansons, die – nicht selten mit

einem Augenzwinkern – tief in

die Seele der Menschen hineinschauen.

Ihr Song „Vernissage“,

von Scriba zur Gitarre vorgetragen,

passte denn auch brillant

zum Abend im „Blauen Salon“.

Dass das Stück das oberflächliche

Geplapper unwissender

Wichtigtuer bei einer Ausstellungseröffnung

karikiert, kam

Ausdrucksstark und von großer Lichtintensität sind Nanette Scribas

Bilder – hier die Künstlerin mit einem Motiv von den Kapverden

im „Blauen Salon“.

beim künstlerisch geschulten Publikum

gut an.

Achim Exner, Wiesbadener Ex-

OB und Spiritus Rector des „Blauen

Salons“, zeigte sich in seiner

kurzen Begrüßungsrede angetan,

einen so hochkarätigen Gast für

seinen Kulturclub gewonnen zu

haben. Schließlich gehört Nanette

Scriba bereits seit den 1980er

Jahren zur ersten Garde der deutschen

Chansonniers. Ihre Bilder

gestalteten die insgesamt 43.

Ausstellung seit Eröffnung des

„Blauen Salons“.

(lsc)

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24 DER BIEBRICHER / JUNI 2017


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„Ab sofort ist die Wiesbadener

Stadtpolizei unter der 314444

rund um die Uhr für die Bürgerinnen

und Bürger erreichbar“,

erklärt Ordnungsdezernent Dr.

Oliver Franz. Dies gelte an 365

Tagen im Jahr.

Die Umstellung ist Folge des

neuen Dezernats- und Ämterzuschnitts,

der seit einigen

Wochen gilt. „Die Stadtpolizei

ist ausschließlich für die Aufrechterhaltung

der öffentlichen

Sicherheit und Ordnung zuständig.

Aufgaben im Bereich der

Verkehrsüberwachung liegen

nun in der Zuständigkeit des

Straßenverkehrsamts“, so Franz

weiter.

Diese Aufgabenverteilung spiegelt

sich in den unterschiedlichen

Telefonnummern wider:

Bei aggressiven Personen im öffentlichen

Raum oder anderen

Störungen der Sicherheit und

Ordnung ist die 314444 die

richtige Nummer. Bei Beschwerden

über Behinderungen im

Straßenverkehr, beispielsweise

durch falschparkende Autos,

bleibt es für die Bürgerinnen

und Bürger bei der 313333.

„Auf der Internetseite der Stadt

wurden die Nummern bereits

aktualisiert. Weiteres Informationsmaterial

zu den Aufgaben

des Ordnungsamts ist in Arbeit.

Ich bin daher optimistisch, dass

die Bürgerinnen und Bürger sich

schnell an die neue Nummer

und die neuen Zuständigkeiten

gewöhnen“, so der Ordnungsdezernent

abschließend. (red)

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Wieder einmal setzte sich kürzlich ein „Bus voller Narren“ mit Mitgliedern

und Freunden des Carnevalvereins Narrenlust Waldstraße in

Bewegung. Dieses Jahr wurde im Rahmen der traditionellen Tagesfahrt

Idar-Oberstein besucht. Dabei wurde auch eine alte Edelsteinschleiferei

(Foto) besichtigt.

(red)

DER BIEBRICHER / JUNI 2017 25


STAATSKANZLEI/SABRINA FEIGE

Gruppenbild im Schlosspark Biebrich (v.l.): Ursula und Volker Bouffier zusammen Frank-Walter Steinmeier und Elke Büdenbender.

Antrittsbesuch führt Bundespräsident

Frank-Walter Steinmeier

auch nach Biebrich

Nah am Menschen: So war der

Antrittsbesuch des neuen Bundespräsidenten

Frank-Walter

Steinmeier in Hessen betitelt. Am

12. und 13. Juni bereiste er gemeinsam

mit seiner Ehefrau Elke

Büdenbender sechs hessische

Städte und kam dabei mit vielen

engagierten Menschen ins Gespräch,

die sich für das Miteinander

in der Gesellschaft einsetzen.

Am Abend seines ersten Besuchstages

führte ihn das Programm

auch nach Biebrich: Im Schloss

Biebrich richtete die Landesregierung

ein Staatsbankett zu Ehren

des Bundespräsidenten aus, zu

dem 160 prominente Bürger Hessens

und Freunde des Bundeslandes

eingeladen waren.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier beim Eintrag in das Goldene

Buch der Landeshauptstadt Wiesbaden, dahinter (v.l.) Elke

Büdenbender, Ministerpräsident Volker Bouffier, Oberbürgermeister

Sven Gerich und Stadtverordnetenvorsteherin Christa Gabriel.

Bevor Steinmeier nach Wiesbaden

und Biebrich kam, besuchte

er unter anderem Bad Homburg

und die Justus-Liebig-Universität

in Gießen, an der er und auch

Ministerpräsident Volker Bouffier

einst Rechtswissenschaften

studiert, später promoviert und

als wissenschaftliche Mitarbeiter

gearbeitet haben.

In Wiesbaden traf der Bundespräsident

in der Staatskanzlei

mit den Spitzen der Hessischen

Verfassungsorgane zu einem

kurzen Gespräch zusammen. Im

Anschluss wurde er von Oberbürgermeister

Sven Gerich und

Stadtverordnetenvorsteherin

Christa Gabriel im Rathaus begrüßt.

Nachdem sich das Staatsoberhaupt

in das Goldene Buch

der Landeshauptstadt eingetragen

hatte, standen Begegnungen

mit vor allem ehrenamtlich engagierten

Menschen aus Wiesbaden

auf dem Programm.

Nach einer Übernachtung in

Wiesbaden folgten weitere Besuchsstationen

in Bensheim,

Darmstadt und beim Hessentag

in Rüsselsheim.

(fhg)

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26 DER BIEBRICHER / JUNI 2017


Netzwerken, um Bekannten-,

Freundesheader1_4c

und Nachbarschaftskreis

weiter auszubauen

Mehrere Hundert agile „Best

Ager“ stürmten im Mai das Biebricher

Nachbarschaftshaus. Sie

spielten draußen Boule, tranken

drinnen Kaffee und genossen

ein leckeres Buffet. Und: In Arbeitsgruppen

wurden im

Rahmen der Workshop-

Methode „World Café“

neue Ideen erarbeitet,

in einem separaten Raum

stellten sich verschiedene

Gruppen vor. Mit diesem interaktiven

und informativen Tag

feierte das „Netzwerk 55 Plus“

aus Wiesbaden seinen zehnten

Geburtstag.

Helmut Ullrich und Peter Chudoba

etwa vertraten die Netzwerk-

Gruppe Finanzen: „Wir treffen

Netzwerk

55 Plus

der seine sozialen Kontakte erweitern

möchte“, sagt Peter Kahlenberg,

ehemaliger Mitarbeiter

des Amts für Soziale Arbeit und

Redaktionsmitglied der monatlich

erscheinenden Netzwerkzeitung.

„Das Netzwerk ist

eine Interessensgemeinschaft,

für die kein Verein

gegründet werden

muss. Jeder kann eine

Gruppe gründen, wenn

ihr Inhalt die Idee der sozialen

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Donnerstag in der Adlerstraße

und informieren uns gegenseitig

über Geldanlagen“, so Ullrich.

Diese Gruppe sei auch sehr

interessant für in Finanzdingen

unsichere Hinterbliebene, deren

Partner sich bisher mit den Anlagen

beschäftigt hätte. Mit besonders

hübsch dekorierten Ständen

stachen unter anderem auch die

Schreibgruppe oder die Handarbeitsgruppe

ins Auge. Heute zählt

das „Netzwerk 55 Plus“ rund

670 Netzwerker und über 50

Gruppen: von Ahnenforschung

bis Wohnen, von Computer über

englische Konversation, Philosophie

oder verschiedene Spiele bis

zu unterschiedlichen Sport- beziehungsweise

Bewegungsarten.

„Bei uns kann jeder mitmachen,

Hintergrund des Netzwerkgedankens

ist, dass das soziale Netz

im Alter immer kleiner wird und

man rechtzeitig dafür Sorge tragen

sollte, seinen Bekannten-,

Freundes- und Nachbarschaftskreis

weiter auszubauen. Das

Netzwerk lebt vom Geben und

Nehmen seiner Teilnehmer. Die

Veranstaltungsorte der Netzwerk-Gruppen

sind über ganz

Wiesbaden verteilt, in Biebrich

finden sie im Nachbarschaftshaus

statt. Die Teilnahme an den

Veranstaltungen ist kostenlos.

Vertreter des Nachbarschaftshauses,

des LAB (Leben Aktiv Bereichern),

des Freiwilligenzentrums

und des Amts für Soziale Arbeit

begleiten das Netzwerk beratend

und fördern es. Mehr Infos zum

Netzwerk unter: www.netzwerk-

55plus.de oder bei Ute Reidies

vom Amt für Soziale Arbeit, E-

Mail: Ute_Reidies@wiesbaden.

de, Telefon (0611) 314657.

(sst)

Am 3. Juni trat das auch in Biebrich bestens bekannte Gardeund

Showballett „Die Tanzbärchen“ der Jocus Garde Mainz-

Kastel erstmals in Frankfurt am Main bei der Hessischen

Landesmeisterschaft des Musik- und Show Verbandes Hessen

um den Hessischen Tanzsportpokal an. In der Klasse Gardetanz

Gruppen-Polka-Marsch ertanzten sie sich die Wertung „Gold“

und den Vize-Hessenmeistertitel. Des Weiteren ist es den „Tanzbärchen“

gelungen, sich für die Teilnahme an der Deutschen

Meisterschaft der „German Dance Trophy 2018“ zu qualifizieren.

(red)

DER BIEBRICHER / JUNI 2017 27


FRANK HENNIG

Mosbacher Dämmerschoppen im

„Schützenhof“

Zu ihrem schon traditionellen

Mosbacher Dämmerschoppen

hatte die Gibber Kerbegesellschaft

(GKG) am 19. Mai erstmals

in den unter neuer Bewirtung

stehenden „Schützenhof“

eingeladen. In Vorbereitung auf

die 108-jährige Gibber Kerb

vom 30. Juni bis zum 3. Juli

waren zahlreiche Vertreter aus

Wirtschaft, Politik, Vereinen

und Medien sowie Gönner und

Sponsoren der Einladung gefolgt.

„Auch wenn der Aufwand von

Jahr zu Jahr komplexer wird –

die Vorbereitungen für die

diesjährige Gibber Kerb laufen

auf Hochtouren und wir sind

im Zeitplan“, erklärte der Vorsitzende

der Gibber Kerbegesellschaft

(GKG), Hans-Jürgen

Hubert. Dazu dankte er allen

GKG-Aktiven für ihren Einsatz

und insbesondere den Sponsoren

für ihr Engagement. Ohne

diese wesentlichen Beiträge

ließe sich eine Veranstaltung

dieser Größe in Vorbereitung,

Durchführung und Nachbereitung

von einem Verein nicht

bewältigen. „Auf eine erfolgreiche

und friedliche Gibber Kerb

2017“, wünschte sich Hubert

und erhob sein Glas.

Nachdem der Historiker Dr. Rolf

Faber einmal mehr Anekdoten

über Herzog Adolph – dessen

Geburtstag sich am 24. Juli zum

200. Male jährt – zu Gehör gebracht

hatte und sich anschließend

alle Anwesenden mit Speisen

aus der Schützenhof-Küche

gestärkt hatten, gab es noch

kabarettistische Unterhaltung.

Der Limburger Stimmenimitator

Bernd Schmitt unterhielt die

Gäste mit Auszügen aus seinem

Programm.

(fhg)

Kerbe-Chef

Hans-Jürgen

Hubert

(links)

zusammen

mit dem

Historiker

Dr. Rolf

Faber beim

Mosbacher

Dämmerschoppen.

www.mundfein.de

Ihr Lieferservice

in Wiesbaden!

Tel.: 0611 - 949 129 10

Straße der Republik 34 · 65203 Wiesbaden - Biebrich

Ferienkurse

beim Turnverein

Waldstraße

Auch in diesen Sommerferien

bietet der Turnverein Waldstraße

(TVW) wieder zwei Yoga-Kurse

an. Unter dem Motto

„Yoga Summer Special“ gibt

es zum einen ein sechswöchiges

Kursangebot, das jeweils

montags von 18.30 bis 19.30

Uhr stattfindet (Start am 3.

Juli). Die Kursgebühr für Nichtmitglieder

beträgt 42 Euro;

TVW-Mitglieder zahlen zum

regulären Beitrag 15 Euro. Außerdem

gibt es ein fünfwöchiges

Kursangebot, das jeweils

mittwochs von 18.15 bis 19.15

Uhr stattfindet (Start am 12.

Juli). Die Kursgebühr dafür

beträgt für Nichtmitglieder 38

Euro; TVW-Mitglieder zahlen

zum regulären Beitrag 12,50

Euro. Trainingsort ist in beiden

Fällen die TVW-Turnhalle, Buchenstraße

2.

Außerdem gibt es einen

Kinsporth-Ferienkurs in der

freien Natur. Diese Trainingsmethode

basiert auf

fundierten medizinischen,

wissenschaftlichen und psychologischen

Erkenntnissen.

Sie besteht aus koordinativen

Übungen zur Entwicklung

und Förderung des eigenen

Talents, der Steigerung der

sportlichen Leistung, der Verknüpfung

von mentalen und

körperlichen Fähigkeiten, Förderung

der Teamfähigkeit und

Stressbewältigung. Der sechswöchige

Kurs findet mittwochs

von 18 bis 19 Uhr (Start

am 5. Juli). Trainingsort ist der

Schlosspark Biebrich, Treffpunkt:

Eingang Am Parkfeld/

Rheingaustraße. Die Kursgebühr

dafür beträgt für Nichtmitglieder

40 Euro; TVW-Mitglieder

zahlen zum regulären

Beitrag 12 Euro.

Anmeldungen und weitere

Informationen zu allen Angeboten

bei der TVW-Geschäftsstelle,

Telefon (0611)

8804218 oder E-Mail: info@

tv-waldstrasse.de.

(red)

28 DER BIEBRICHER / JUNI 2017


Wiesbadener Integrationspreis

2017 geht nach Biebrich

Das Projekt „Jugend Biebrich

kocht“ erhält den Integrationspreis

der Landeshauptstadt

Wiesbaden. Von den sieben eingegangenen

Bewerbungen und

Vorschlägen hat sich die Jury

Mitte Juni für dieses Projekt entschieden,

das von einer Gemeinschaftsinitiative

verschiedener

Projektpartner unter der Leitung

des Stadtteilbüros BauHof seit

2013 erfolgreich durchgeführt

wird.

Im Rahmen eines trägerübergreifenden

Netzwerks mit aktiver

Mitwirkung von Schülerinnen

und Schülern der Wilhelm-Heinrich-von-Riehl-Schule,

Auszubildenden

und mit ehrenamtlicher

Beteiligung Deutscher und

Nichtdeutscher wird das interkulturelle

Miteinander im Stadtteil

gestärkt.

Fünf bis acht Jugendliche im Alter

von 13 bis 17 Jahren haben

in bis zu zwölf Kochteams die

Gelegenheit, gemeinsam mit

einer Betreuungsperson aus einer

Biebricher Einrichtung ein

Drei-Gänge-Menü zu planen,

zu kochen und ihren Gästen

aus den anderen Teams zu servieren.

Über das gemeinsame

Kochen und Essen werden die

sozialen Kompetenzen der teilnehmenden

Jugendlichen gefördert

und das Netzwerk der

Jugendlichen aus den verschiedenen

Biebricher Einrichtungen

gestärkt. Daneben stellen sich

die im Projekt beteiligten Handwerksbetriebe

mit ihrem Profil

vor und geben den Jugendlichen

die Möglichkeit, einen potenziellen

Ausbildungsplatz mit seinen

Anforderungen niederschwellig

kennenzulernen. Das Projekt

wird durch eine Förderung des

Wiesbadener Vereins „Wine saves

life“ und aus Eigenmitteln des

Caritasverbandes Wiesbaden-

Rheingau-Taunus finanziert.

Die zwölfköpfige Jury aus Vertretern

des Magistrats, der Stadtverordnetenversammlung,

des Ausländerbeirates

sowie der Kirchen

und anderer Religionsgemeinschaften

unter dem Vorsitz von

Integrationsdezernent Axel Imholz

war auch in diesem Jahr von

den eingereichten Projekten beeindruckt.

„Alle Vorschläge und

Bewerbungen haben gezeigt, mit

welch hohem Engagement und

Kreativität Integrationsarbeit in

Wiesbaden geleistet wird“, betont

Axel Imholz.

ARCHIV RAINER UNHOLZ

Waldstraße 74

65187 Wiesbaden

Tel. 0611-844 678

Fax 0611-844 673

info@bestattung-klamberg.de

Wer kümmert sich um die Grabpflege

wenn ich nicht mehr da bin?

Wir beraten sie gerne zu dieser nicht unwichtigen Frage.

Welche Grabarten gibt es, welche Pflege benötigen diese,

wer kann dies tun und was kostet die Pflege.

Machen sie gerne einen Termin mit uns.

Bei dem ausgewählten Preisträger

ist nach Ansicht der Jury

besonders hervorzuheben, dass

es in Biebrich gelungen ist, seit

2013 stetig Biebricher Jugendliche

mit und ohne Migrationshintergrund

aktiv in das Projekt miteinzubinden.

Daneben hat sich

seit Projektbeginn ein Netzwerk

etabliert, in dem verschiedene

Schulen, Freie Träger und lokale

Firmen als Akteure mitwirken.

Durch das Projekt „Jugend Biebrich

kocht“ wird somit wertvolle

Arbeit für Integration, Bildung

und Beteiligung und gegen

Fremdenfeindlichkeit, Vorurteile

und gesellschaftliche Barrieren

geleistet. Nach Meinung der Jurymitglieder

wäre es wünschenswert,

wenn es gelänge, dieses

Projekt aus Biebrich heraus auch

in anderen Wiesbadener Stadtteilen

zu initiieren.

Die feierliche Preisverleihung

durch Oberbürgermeister Sven

Gerich wird am 14. November

um 19 Uhr im Festsaal des Rathauses

erfolgen.

(red)

Mitglieder des Projekts

„Jugend Biebrich kocht“

bei der Arbeit in der Küche des

BauHofs Biebrich.

DER BIEBRICHER / JUNI 2017 29


Neues Klettergerüst auf dem Hof der Riehlschule

RIEHLSCHULE

Das neue Klettergerüst auf dem Hof der Riehlschule.

„Unser Schulhof macht Schule“ –

das ist das Motto der Riehlschule,

wenn sie in den letzten Jahren

ihren Schulhof für die Schülerinnen

und Schüler attraktiver

gestaltet hat. Bisher entstand

schon ein

F e l s e n m e e r

zum Klettern,

S i t z b ä n k e

wurden aufgestellt,

Beete

angelegt und

eine große

Tischtennisplatte

angeschafft.

Doch

zum Toben

gab es bislang

noch nicht

ausreichend

Möglichkeit.

Aber gerade

die brauchen

die Schüler an

einem Schultag,

der bis in den Nachmittag

geht.

Nun konnte – mit Hilfe der Stiftung

„Ein Herz für Kinder“, die

fast 17.500 Euro spendeten,

und mit 1.500 Euro, die bei

einem Spendenlauf der Schule

erwirtschaftet wurden – ein

neues Klettergerüst, inklusive

Fallschutz, aufgestellt werden.

Natürlich ist damit die Schulhoferneuerung

der Riehlschule

noch nicht abgeschlossen, es

fehlen noch weitere Spiel- und

Sitzmöglichkeiten für die Schülerinnen

und Schüler. Deswegen

freut sich die gesamte

Schulgemeinschaft auch über

weitere Spenden.

(red)

Terminübersicht

23. Juni 2017

17 Uhr, Kulturtage Waldstraße:

Ökumenische Andacht auf dem

Ulrich-Weinerth-Platz an der

Waldstraße

23. Juni 2017

18 – 21 Uhr, Bürgerbeteiligung:

„Stadtteilwerkstatt“ zum Stadtentwicklungskonzept

„Wiesbaden

2030+“, Bürgersaal, Galatea-Anlage

24. Juni 2017

13 – 17 Uhr, Sommerfest der Lebenshilfe

Wiesbaden (inklusiver/

ökumenischer Gottesdienst um

12 Uhr), Albert-Schweitzer Allee

46-48

24. Juni 2017

13 – 18 Uhr, „Bibos Kinderfestival“

auf dem Abenteuerspielplatz

Biberbau, Sauerwiesweg

24. Juni 2017

14 Uhr, Spielfest beim Wiesbadener

Kanu-Verein (WKV), ab

17 Uhr WKV-Sommerfest, Uferstraße

2 (neben den Rheinwiesen)

30 DER BIEBRICHER / JUNI 2017

24. Juni 2017

15 Uhr, Open-Air-Kulturfest im

Wendehammer des Paracelsuswegs

(Parkfeld), Motto: „West-

Coast USA“

25. Juni 2017

11 Uhr, Kulturtage Waldstraße:

Frühschoppen auf dem Ulrich-

Weinerth-Platz an der Waldstraße

25. Juni 2017

11 – 17 Uhr, Tag der offenen Tür

im Tierheim Wiesbaden, Spelzmühlweg

1 (Mainzer Straße

stadtauswärts)

27. Juni 2017

18 Uhr, Eröffnung der Sonderausstellung

„200 Jahre Adolph

Herzog zu Nassau – Großherzog

von Luxemburg“, Museum Biebrich,

Rudolf-Dyckerhoff-Straße 4

30. Juni – 3. Juli 2017

Gibber Kerb

1. – 2. Juli 2017

Waldstraßenfest

4. Juli 2017

16 – 17 Uhr, Sprechstunde des

Ortsvorstehers im Biebricher

Rathaus, Rathausstraße 63, 1.

OG, Zimmer 23

12. Juli 2017

15 Uhr, Führung des Verschönerungs-

und Verkehrsvereins

Biebrich durch das Schloss Biebrich,

Treffpunkt Rotunde, Parkseite

15. Juli 2017

7 – 14 Uhr, Flohmarkt an der

Schlossparkmauer, Straße Am

Parkfeld

18. Juli 2017

14.30 Uhr, musikalischer Nachmittag

mit Friedel Anschau, Saal

des Toni-Sender-Hauses, Rudolf-

Dyckerhoff-Straße 30

21. – 24. Juli 2017

Ausstellungsschiff MS Wissenschaft

unter dem Motto „Meere

und Ozeane“ am Biebricher

Rheinufer (Öffnungszeiten:

www.ms-wissenschaft.de)

Alle Angaben ohne Gewähr!

Dies ist nur eine Veranstaltungsauswahl – weitere Termine sind

den Artikeln in dieser BIEBRICHER-Ausgabe zu entnehmen.

Ist Ihr Veranstaltungstermin hier nicht aufgeführt? Haben Sie uns

den Termin vielleicht gar nicht mitgeteilt? Veranstaltungshinweise

senden Sie bitte, ebenso wie Pressemitteilungen, direkt an die Redaktionsadresse:

Redaktion DER BIEBRICHER

Breslauer Straße 14 b · 65203 Wiesbaden

Telefon: (0611) 69 24 20 · Telefax: (0611) 69 24 11

E-Mail: der-biebricher@gmx.de

DER

BIEBRICHER – Termine 2017

Redaktionsschluss Anzeigenschluss Erscheinungstag

Juli 08. 07. 2017 10. 07. 2017 21. 07. 2017

August 12. 08. 2017 14. 08. 2017 25. 08. 2017

September 08. 09. 2017 11. 09. 2017 22. 09. 2017

Oktober 14. 10. 2017 16. 10. 2017 27. 10. 2017

November 11. 11. 2017 16. 11. 2017 24. 11. 2017

Dezember 09. 12. 2017 08. 12. 2017 18. 12. 2017

Änderungen aus aktuellem Anlass vorbehalten!


Eine moderne Fußballsportanlage für den VfR Wiesbaden

Am 19. Mai fiel der Startschuss

für den umfangreichen Umbau

der Sportanlage des Vereins für

Rasenspiele (VfR) Wiesbaden

1926 an der Steinberger Straße,

beginnend mit dem ersten Teilbereich

des neuen Außenzauns,

der das Gelände zieren und sichern

wird. Hinzu kommen

größere Schönheitsreparaturen

am und im Vereinshaus.

Der Höhepunkt

des Umbaus wird die Entfernung

des Ascheplatzes

im August dieses Jahres

sein, der einem Kunstrasen

mit Kork-Granulat

weichen wird. Damit entsteht

eine der modernsten

Kunstrasenanlagen der

Umgebung, dessen umweltfreundliches

Granulat

brand- und bakterienhemmend

wirkt.

„Unsere Spielerinnen und

Spieler erhalten durch den

Kunstrasen endlich die

VFR/PETER KAUN

zusätzliche Bewegungsfreiheit,

die sie in ihrer körperlichen und

sportlichen Entwicklung weiter

fördert“, so Kai Heuchert, Jugendleiter

der Fußballabteilung

des VfR Wiesbaden. Des Weiteren

soll eine neue, effizientere

Flutlichtanlage installiert werden.

Die Bambinis des VfR Wiesbaden (6 bis 7 Jahre) im sportlichen Wettstreit - dieses

Foto auf dem staubigen Ascheplatz wird bald der Vergangenheit angehören.

Der Umbau wurde ermöglicht,

als im März die Stadtverwaltung

Wiesbaden einen Zuschuss von

315.000 Euro gewährte und

das Land Hessen mit einer Zusage

von 135.000 Euro nachzog.

Heuchert dazu: „Wir sind sehr

dankbar für die Förderungen

durch Stadt und Land, weswegen

wir endlich mit der Ausschreibung

beginnen konnten.“

Als privater Verein muss der VfR

noch einen Eigenteil von rund

150.000 Euro leisten. Glücklicherweise

seien bereits zahlreiche

Spenden eingegangen,

beispielsweise durch Rasenpatenschaften.

Der zukünftige

Kunstrasenplatz soll auch

dem Mitgliederrückgang

entgegenwirken und

wieder mehr Kinder und

Jugendliche anlocken.

Insbesondere in den Geburtsjahrgängen

2001 bis

2006 werden noch Spielerinnen

und Spieler gesucht,

die möglicherweise

sogar bis in die Zeit der

Aktiven dem Verein treu

bleiben.

Mehr Informationen zum

VfR Wiesbaden gibt es im

Internet unter fussball.vfrwiesbaden.de.

(red)

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druckerei

und verlag

seit 1882 e.K.

DER BIEBRICHER / MAI 2017 31


32 DER BIEBRICHER / MÄRZ 2017

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