Kompack 03 17

kompack

KOMPACK 03 17

03/17

27 Jahre KOMPACK

161. Ausgabe

w w w . k o m p a c k . i n f o

k 03 14.indd 2 22.06.15 15:33

P. b. b. G. Z. 02Z032071 M, Werbeagentur Harald Eckert, Landstraßer Hauptstraße 141/3a/5, 1030 Wien


PRODUKTPIRATERIE

Umreifen

Umreifen - Standardmasch.

HEISSLEIMLÖSUNGEN FÜR

PET - Band Handumreifungsgerät

DIE für schwere VERPACKUNGSINDUSTRIE

Anwendungen

- Modell IT27

Stretchen

Schrumpfen - Großpakete

Schrumpfen - Kleinpakete

Haubenstretchen

Horizontalwickeln

Service

Klebetechnik

Schnurmaschinen

Verbrauchsmaterial

Gebrauchtmaschinen

Dienstleistungen

Auftragsköpfe Schmelzgeräte Pumpen

Mit der Übernahme der Vertretung der Firma Dynatec in Österreich

bietet die Ing. Josef Riegler Verpackungstechnik GmbH & Co KG

nun ein Komplettangebot im Bereich der Heißleimanwendungen.

Das neue Itatools Akku-Handumreifungsgerät wurde extra für

Das schwere Produktportfolio Anwendungen im entwickelt Heißleimsegment – es hat ist folgende denkbar Features: vielfältig:

• die Geräte Geeignet werden für überall PET Bänder da eingesetzt, bis 32mm wo Bandbreite! Verpackungskomponenten

Spannkraft verschlossen bis 8000N oder beschichtet werden müssen.


• Manueller, semiautomatischer und vollautomatischer Betriebsmodus

Den Durch Anwendungsmöglichkeiten diese Features kann das Tool sind auch kaum als Grenzen Alternative gesetzt, zu zudem

werden Stahlbandanwendungen sie laufend im Zusammenspiel eingesetzt werden. mit Kunden weiterentwickelt.

Für 19 - 32 mm PET-Band

josef.riegler@riegler-verpackungstechnik.com

josef.riegler@verpackungstechnik.com

www.riegler-verpackungstechnik.com

4 • 2016

55


An&fürsich 4

Meine Meinung

ARA festigt Position ... 6

... als Marktführer

Weltneuheit für ... 8

Wachstumsstrategie

45 Jahre 12

Rondo feiert

Das Geschenk der Götter 14

Salz

touch2move 16

Antriebskonzept

VSL investiert 17

Neue Fräse

Ein bewegtes Frühjahr 46

Marzek Etiketten und Packaging

Multivac 47

Wechsel in der Geschäftsführung

Ulikett 48

Tournaround geschafft

50 Jahre 49

Nordson

ProPak 4.0 50

Digital in die Zukunft

Carini gewinnt 51

FINAT

WorldStar Awards 54

Verleihung

Pack Right Centre 57

... in Österreich

drinktec 58

Innovationen direkt aufs Smartphone

FELDBACH

Düsseldorf

Impressum Cover

Redaktions- und Anzeigenbüro Wien: Landstraßer Hauptstraße 141/3a/5, A -1030 Wien •

Telefon: 01/712 20 36 FAX: 01/712 20 70 • e-mail: kompack@chello.at • homepage: www.kompack.info •

Objekt- und Redaktionsleitung: Harald Eckert • Redaktionelle Mitarbeiter dieser Ausgabe: Petra Schwarz,

Bernd Neumann • Medieninhaber und Herausgeber: Werbeagentur Harald Eckert, Landstraßer Hauptstraße

146/7a/2, A-1030 Wien • Belichtung und Druck: Druckwerk Stockerau 2000 Stockerau/Bösmüller •

Einzelpreis: EURO 4,36 Jahresabo Inland: EURO 22,--,Ausland: EURO 30,52- DVR#0578398

KOMPACK ist Mitglied des österreichischen Presserates.

Für unverlangt eingesandte Manuskripte, Broschüren, Grafiken und Ablichtungen

übernimmt der Verlag keine Haftung. Mit der Zusendung verzichtet der Absender

im Falle der vollständigen und teilweisen Veröffentlichung auf jedwedes Honorar

oder sonstiges Veröffentlichungsentgeld.

INHALT

10 950.000 verfügbare Produkte

18 interpack

Otterthal

52 Neu bei HTW

Mosburger GmbH

Wien: Ketzergasse 112

A-1234 Wien

Tel.: +43 (1) 86 306 0

officewien@mosburger.at

Strasswalchen:

Salzburger Straße 56

A-5204 Strasswalchen

Tel.:+43 (6215)85 71-0

officestrawa@mosburger.at

www.mosburger.at


AN&FÜRSICH ...

Wechsel im Verwaltungsrat der ...

UTZ Gruppe

Die Georg Utz Holding AG, Muttergesellschaft

des internationl bedeutenden Produzenten von

Kunststoff-Lager- und Transportbehältern,

rechnet auch für dieses Jahr mit einem Umsatzwachstum

von 6 Prozent. Dr. Reto Müller (65)

löst Jean-Marc Dubois als Verwaltungsratspräsident

ab. Dr. Michael Reinhard (61) folgt auf den

altershalber zurücktretenden Enrico Tissi. Die

operative Leitung (CEO) nimmt unverändert

Axel Ritzberger (52) wahr, welcher diese

Funktion seit 2008 ausübt.

... ist das Bestellen im

Internet wenn man erst

einmal die Tücken der

einen oder anderen

Internetseite überwunden hat schnell und bequem.

Dank Preisvergleich im Netz kann man (glaubt man zumindest

meistens) auch günstig einkaufen. Auch wenn man mittlerweile

immer mehr aufpassen muss, wann man bestellt – so gab es gerade

eine Radiomeldung nach der Sportschuhe am Wochenende

im Netz um bis zu 63% teurer sind als am Montag.

Photo: Studio Florian

Darauf kann sich der Käufer einstellen.

Auch die Zustellung wird dank möglicher Onlineverfolgung

der Pakete immer übersichtlicher.

Meistens landen die Pakete auch prompt und sicher ... meistens.

Leider sind die Käufer aber nicht immer bei der Lieferung

anzutreffen und dann kann es interessant werden. Benachrichtigung

– „Ihr Paket liegt beim Comicladen in der ...“

Reto Müller ist promovierter

Oekonom der Universität

St. Gallen und war über 30

Jahre bei der Helbling Gruppe, davon

viele Jahre als Partner, als Verwaltungsratspräsident

und als CEO

tätig.

Reto Müller und Axel Ritzberger

Industrieerfahrung

Reto Müller verfügt in den Zielmärkten

der Utz Gruppe (Asien/

USA/Europa) über ausgeprägte

Industrieerfahrung und ein starkes

Netzwerk. Reto Müller ist aktuell

Partner der BLR Gruppe und übt

weitere bedeutende VR- und Beiratsmandate

aus, unter anderem bei

Forbo, der RIRI Gruppe (als VRP)

sowie in den Firmen der Neumatt

Holding und der Dibona-Gruppe. Er

war/ist in verschiedenen Gremien

tätig: Regionaler Wirtschaftsbeirat

der Schweizerischen Nationalbank,

Vorstandsmitglied SWISSMEM,

Mitglied der Kommission für Bildung

und Forschung der Economiesuisse

sowie weiteren Gremien. Er

ist seit Mai 2016 Verwaltungsratsmitglied

der Utz Gruppe

«fit for the future»

Er folgt auf Jean-Marc Dubois,

welcher nach 37 Jahren bei der Utz

Gruppe, davon 10 Jahre als Verwaltungsratspräsident

und vorher

als CEO, aus der Führung der Utz

Gruppe ausscheidet. Jean-Marc Dubois

hat die Entwicklung des Unter-

4 03/17

nehmens entscheidend gestaltet und

die Utz Gruppe zu nachhaltigem

Erfolg geführt. Er hat massgeblich

mitgewirkt, die Unternehmensgruppe

unabhängig, schuldenfrei

und «fit for the future» aufzustellen.

Der Verwaltungsrat der Utz Gruppe

wird künftig vom unabhängigen Dr.

Reto Müller geleitet. Die 3. Generation

der Ankeraktionäre bildet im

VR jedoch die Stimmenmehrheit.

Der ebenfalls unabhängige Dr. Michael

Reinhard verstärkt das Gremium

mit spezifischer Fachkompetenz

und internationaler Erfahrung.

Das 70-jährige unabhängige Familienunternehmen

plant langfristig.

Im Verwaltungsrat und der operativen

Führung werden Nachfolgelösung

sorgfältig vorbereitet. Stabilität

und Kontinuität sind wichtige

Erfolgsfaktoren des Traditionsunternehmens.

Gold

Neues gibt es auch aus dem Produktbereich

- Im dritten Jahr in

Folge hat der Behälterhersteller Utz

aus Schüttorf den pro-K award gewonnen.

Besondere Auszeichnung

dieses Mal: Das mobile Transportsystem

Dollyfix von Utz erhielt von

der Jury den Gold-Preis.

Mehr unter: www.utzgroup.com

Noch ist nichts passiert – auch wenn der Comicladen

eindeutig weiter entfernt ist als die nächste Post, aber

so ist das eben in der heutigen Zeit.

Dann betritt man den Comicladen – ehrlich: soviel lustiges

Krimskrams was ich hier sehe habe ich schon lange nicht gesehen.

Dank Batman und anderen Figuren fühlt man sich in die

Kindheit zurückversetzt – richtig nett. Aber deswegen

bin ich eigentlich gar nicht da – wollte mir nur schnell

ein Paket, das meine Frau bestellt hat, abholen.

Nach einiger Suche ist dann auch ein netter Mann gefunden, der

mir helfen möchte – „Großes oder kleines Paket?“ lautet seine

Frage – „Keine Ahnung“, lautet meine ehrliche Antwort. Damit

wird es nun etwas kompliziert. Die Logistik im Comicladen

passt leider nur allzu gut zum Krimskrams im Laden. Hier wird

ganz einfach nach kleinen und großen Paketen sortiert – und

irgendwie lässt mich das Gefühl nicht los, dass einige der Ausstellungsstücke

ganz einfach übriggebliebene Pakete waren.

Nichtdestotrotz bekomme ich mein Paket nach rund 15 Minuten

– ohne Ausweis, da ich den wie üblich im Auto vergessen

habe, aber ich schaue laut Verkäufer „eh ehrlich aus“.

Geschafft und wieder retour zum Büro – da klebt leider wieder eine

Nachricht – nein, nicht im Comicladen – beim Nachbarn kann

ich mein Paket finden. Doof nur – es steht leider nicht dabei, bei

welchem Nachbarn – also klappere ich die Gassenlokale neben

meinem Büro ab – trotzdem nach 15 Minuten noch nicht fündig

geworden. Leider hatte der neue Nachbar, ein Nagelstudio, das

gerade eingerichtet wird, zu diesem Zeitpunkt geschlossen. Drei

Tage später – ich hatte die Hoffnung auf das Paket längst aufgegeben

– schaute mein neuer Nachbar bei mir vorbei: „Meine Kollegin

hat vor ein paar Tagen ein Paket für sie übernommen ...“

Wie gesagt eigentlich ist das Bestellen im Internet

schnell und bequem ...

Einen schönen Sommer wünscht Ihnen

Ihr Harald Eckert


Diese Generation setzt neue Maßstäbe!

GERÄTETYPEN / BAND DIMENSIONEN

STB 71 für leichte Anwendung / 9–13 mm

STB 73 für universelle Anwendung / 13–16 mm

STB 75 für schwere Anwendung / 16–19 mm

So leicht war umreifen noch nie: Das neue Akku Umreifungsgerät für Kunststoffbänder

Innovativ, Intuitiv, Intelligent, mit diesen Begriffen wird der neueste Technologiesprung von STB Handgeräten für den flexiblen manuellen Umreifungsbereich

auf den Punkt gebracht. Die neueste Entwicklung von Strapex, einem Mitglied der SIGNODE PACKAGING TECHNOLOGY in Dietikon,

umfasst eine völlig neue Generation von akkubetriebenen Handumreifungsgeräten. Das moderne interaktive Touchdisplay ist intuitiv bedienbar. Die

Digitalanzeigen sind klar zugeordnet und zusätzlich erhält der Bediener die Informationen über eingestellten Betriebsmodus, Schweisszeiten,

Bandspannung,

Echtzeitspannung am Produkt

Das Farbdisplay und Akkustiksignal informiert den User auch darüber ob die Schweissung fertig ist oder ob ein Bedienfehler vorliegt. Das Basiskonzept

der neuen STB Gerätegeneration überzeugt durch die Einfachheit und Transparenz. Es wird klar unterschieden zwischen Arbeitsbereich im vorderen

Teil und den Steuerungs- und Bedienkomponenten. Zu den Top 5 Kundenbedürfnissen zählen:

l Standfestigkeit - das Gerät soll auch im harten Alltagseinsatz jederzeit funktionieren

l Ergonomie - bis aufs Detail ausbalanciert und ergonomischer Handgriff- und Arbeitsbereich für einfaches Handling

l Zuverlässigkeit - Prozessüberwachung damit jeder Umreifungsvorgang mit gleich hoher Qualität angebracht wird

l Bedienerfreundlichkeit - intuitives Bedienkonzept ideal für wechselndes Bedienpersonal

l Wartungsfreundlich - rasches und einfaches Reinigen und Austauschmöglichkeit von Verschleissteilen senkt die Gesamtkosten

Das neue STB Gerätekonzept wurde seit längerer Zeit in den verschiedensten Märkten und Industrien weltweit erfolgreich getestet. Bereits im Vorfeld

der Markteinführung wurde die Technologie von unabhängigen Prüfinstituten unter die Lupe genommen. Nebst dem obligatorischen CE Zeichen

wurden auch die Tests von TÜV und das GS erfolgreich durchgeführt. Das neue akkubetriebene Reibschweissgerät erfüllt alle aktuellen

technischen Vorgaben und Normen. Damit ist es dem Marktführer Signode Industrial Group GmbH einmal mehr gelungen, mit einem Spitzenprodukt

den Vorsprung zu Marktbegleitern auszubauen und ein tolles Produkt in den hart umkämpften Umreifungsmarkt einzuführen.

Mehr unter: www.strapex-stb.com


UMWELT

ARA festigt Position als Marktführer

Die Marktöffnung der getrennten Verpackungssammlung im Haushaltsbereich

hat ihre erste Bewährungsprobe erfolgreich bestanden: Das hohe Niveau der

getrennten Sammlung und Verwertung von Verpackungen blieb konstant. Die

Wirtschaft nimmt ihre Produzentenverantwortung wahr, die Entpflichtungsmengen

sind im Wettbewerb nicht gesunken und der Trittbrettfahreranteil

konnte niedrig gehalten werden. Die Altstoff Recycling Austria AG (ARA) hat

als Marktführer mit einem Marktanteil von rund 80 % einen entscheidenden

Beitrag zu diesem Erfolg geleistet.

Die österreichischen Haushalte

sammelten 2016

mehr als 1,06 Mio. Tonnen

Verpackungen und Altpapier. Die

ARA konnte damit den Erfolg der

getrennten Sammlung von Verpackungen

fortsetzen (2015: ebenfalls

1,06 Mio. t). Gleichzeitig erreichte

die öffentliche Akzeptanz der getrennten

Verpackungssammlung

mit 96 % einen neuen Höchststand.

„Auch wenn wir bei Haushaltsverpackungen

heute nur ein Anbieter

unter mehreren sind, fühlen wir uns

als Technologie- und Marktführer

weiterhin dafür verantwortlich,

dass die getrennte Verpackungssammlung

in Österreich erfolgreich

bleibt“, erklärt ARA Vorstand Christoph

Scharff. „Breite Akzeptanz

der getrennten Sammlung in der

Bevölkerung und hohe Reinheit der

gesammelten Altstoffe tragen wesentlich

dazu bei, Verpackungsrecycling

erfolgreich und kostengünstig

zu gestalten“.

Marktmengen und

Trittbrettfahrerquote stabil

Die Mengenmeldungen der Sammel-

und Verwertungssysteme an

das Register des Umweltministeriums

bestätigen, dass die Gesamtentpflichtungsmenge

mit rund 1

Mio. Tonnen Verpackungen im

Wettbewerb stabil geblieben ist.

Die Trittbrettfahrerquote - der Anteil

an Verpackungen im Markt, für

die die gesetzliche Produzentenverantwortung

nicht übernommen

wurde - lag 2014 bei rund 10 %

und ist seit der Marktöffnung nicht

gestiegen. Die Zahl der Trittbrettfahrer

für das Jahr 2016 liegt zwar

noch nicht vor, nach Schätzungen

ist sie auf dem Niveau der beiden

letzten Jahre und in Teilbereichen

sogar gesunken. „Die niedrige

Trittbrettfahrerquote ist für uns ein

Indiz, dass das österreichische Modell

der Marktöffnung offenkundig

das Trittbrettfahrerrisiko und damit

die Gefahr von Wettbewerbsverzerrungen

innerhalb der Wirtschaft minimiert.

Damit ist die Finanzierung

der getrennten Verpackungssammlung

weiterhin sichergestellt“, erklärt

ARA Vorstand Werner Knausz.

Großer Wurf

„Die konstante Entpflichtungsmenge

untermauert einmal mehr, dass

dem Umweltministerium mit der

Novelle des Abfallwirtschaftsgesetzes

und der neuen Verpackungsverordnung

ein beachtlicher Wurf

gelungen ist.“ ARA Aufsichtsratsvorsitzender

Alfred Berger nimmt

in diesem Zusammenhang die Verpackungskoordinierungsstelle

des

Bundes in die Pflicht: „Damit die

Spielregeln auch in Zukunft eingehalten

werden, ist die Verpackungskoordinierungsstelle

als starker und

neutraler Schiedsrichter gefragt.

Sie muss ihre Rolle als Kontrollorgan

wahrnehmen, um Wettbewerbsverzerrungen

zu verhindern

und dafür sorgen, dass sich alle

betroffenen Unternehmen an die

Verpackungsverordnung halten und

sich nicht einzelne aus ihrer Verantwortung

stehlen. Letztlich sind

diese Kontrollen ganz im Sinne der

Wirtschaft.“

Fairness und Compliance

Mittlerweile gibt es neben ARA und

Austria Glas Recycling fünf weitere

Sammelsysteme. „Unser Marktanteil

von rund 80 % zeigt, dass wir

der Wirtschaft ein überzeugendes

Angebot bieten. Mit unserem ständig

wachsenden Leistungsportfolio

sind wir gut aufgestellt und punkten

bei unseren Kunden über unser

Kerngeschäft hinaus mit neuen

Services in Entsorgung, Ressourcenmanagement

und betrieblichem

Umweltschutz“, so Werner Knausz.

Christoph Scharff ergänzt: „Transparenz,

Fairness und Compliance

werden von der Wirtschaft immer

stärker eingefordert und sind auch

für uns nicht Schlagworte, sondern

Teil unseres Selbstverständnisses.

Dementsprechend unterstützen wir

auch unsere Kunden bei rechtssicherem

Verhalten.“ In sogenannten

Prozess-Checks überprüfen Experten

der ARA zum Beispiel die

Prozesse der Verpackungseinstufungen

und Mengenermittlungen

der Kunden. In Audit-Coachings

werden Unternehmen bei internen

und externen Prüfungen begleitet.

Diese Unterstützung gibt ihnen Sicherheit

für eine rechtskonforme

Verpackungsentpflichtung.

Kompensation von Mehrkosten

Die ARA hat intensiv mitgeholfen,

den Wettbewerb im Markt der

Haushaltsverpackungen möglich

zu machen. „Als Eigentümervertreter

war es für mich immer wichtig,

dass rasch auf das neue System umgestellt

wird, um den Trittbrettfahreranteil

in Zaum zu halten. Auch

wenn damit zusätzliche Kosten

und Ärger – als Preis für den Wettbewerb

sozusagen – verbunden

waren, diese Investition hat sich

jedenfalls gelohnt“, erklärt Alfred

ARA LIZENZTARIFE

Im Vergleich zu 1995 ersparen sich Unternehmen 56 %.

ERFOLGREICHE SAMMLUNG

Rund 1.064.000 Tonnen Verpackungen und Altpapier haben die österreichischen Haushalte

im Jahr 2016 gesammelt.

300

250

200

310 € / t

- 56 %

136 € / t

€ / t

150

646.000 t

100

Graphiken/Photos: ARA

50

1995 2000 2005 2010 2017

Auftraggeber, Quelle: ARA

DIE TREIBENDE KRAFT IM RECYCLING.

6 03/17

224.000 t

Glas

Auftraggeber, Quelle: ARA, Austria Glas Recycling

DIE TREIBENDE KRAFT IM RECYCLING.

30.000 t

165.000 t

Papier Metall Leichtverpackungen


ARA Vorstand Werner

Knausz, ARA Aufsichtsratsvorsitzender

Alfred

Berger, ARA Vorstand

Christoph Scharff

Berger. „Die größte wirtschaftliche

Herausforderung war und ist

mit Sicherheit die Umsetzung der

neuen Abgeltungsverordnung mit

höheren Erfassungsquoten und der

Ausweitung der Produzentenverantwortung

auf Verpackungen im

Restmüll. Hier konnten wir in Verhandlungen

mit den Kommunen ein

akzeptables Ergebnis für die nächsten

Jahre finden“, so Christoph

Scharff über den zusätzlichen Kostenfaktor,

der die Sammelsysteme

seit 2016 belastet.

Neue Produkte

„Um den Umsatzrückgang durch

den Rückgang des Marktanteils

und die Zusatzkosten durch die

neuen rechtlichen Rahmenbedingungen

und höhere Erfassungsziele

wett zu machen, entwickeln wir

laufend neue Produkte und Dienstleistungen.

Unser Ziel ist es, den

Umsatzrückgang bis Ende 2018

auszugleichen. Drei Viertel des

Weges haben wir bereits erfolgreich

geschafft“, erklärt Werner Knausz.

DIGIDO

Im Mai 2017 gründete die ARA

Servicegruppe die DIGIDO GmbH,

die eine digitale Transportdatenplattform

betreibt und damit der immer

weiter fortschreitenden Vernetzung

der Wirtschaft Rechnung trägt.

Mit November 2016 übernahm die

ARA die LogMan Logistik- Ma-

nagement GmbH. Der Logistikexperte

verstärkt als langjähriger ARA

Partner nunmehr „inhouse“ die

ARA Servicegruppe. Damit können

Transport- und Logistikleistungen

noch effizienter abgewickelt werden

und gleichzeitig als weitere

Dienstleistungen angeboten werden.

EU-Recyclingquoten

Mit dem neuen EU-Kreislaufwirtschaftspaket

wartet bereits die

nächste Herausforderung auf das

Verpackungsrecycling, wie Christoph

Scharff erklärt: „Geht es nach

dem EU-Parlament, sollen ab dem

Jahr 2030 70 % der Siedlungsabfälle

verwertet werden, für Verpackungen

schlagen die Abgeordneten ein Ziel

von 80 % vor, für einzelne Packstoffe

sogar 90 %.

Hochgesteckte Ziele

Die hochgesteckten Ziele für

Kunststoff- und Aluminiumverpackungen

sind in Österreich – wie

in der gesamten EU – mit den heutigen

Möglichkeiten nicht erreichbar.

Aus diesem Grund setzen wir

bereits jetzt auf einen großen Forschungsschwerpunkt,

um Produktgestaltung,

Sammlung, Sortierung

und Verwertung in diesem Bereich

voranzutreiben, denn die Zeit zur

Umsetzung der neuen Vorgaben ist

kürzer als man denkt.“

Mehr unter: www.ara.at

MARKTANTEIL IM HAUSHALTSSYSTEM

Anteil ARA und Austria Glas Recycling 2016

87,5 %

80,4 %

84,2 %

75,2 %

Glas

Auftraggeber: ARA; Quelle: BMLFUW

Papier

Metall

Leichtverpackungen

DIE TREIBENDE KRAFT IM RECYCLING.


METALL

Weltneuheit für Wachstumsstrategie


Mit einer neuen 6-Farben-Druckmaschine macht der österreichische Verpackungshersteller

Pirlo derzeit weltweit auf sich aufmerksam. Mit der Neuanschaffung

einer MetalStar 3 des Herstellers KBA, die mit bisher einzigartigen,

innovativen Features ausgestattet ist (KBA zeigte diese neue Anlage

auch stolz möglichen weiteren weltweiten Interessenten), unterstreicht der

Tiroler Traditionsbetrieb seine innovative Technologieführerschaft am Markt.

Mitte Mai wurde die Maschine am Pirlo-Standort in Kufstein in Beisein von

Partnern, Wegbegleitern und Politik feierlich in Betrieb genommen.

Innovation führt zum Erfolg“ –

davon ist man bei Pirlo schon

seit der Firmengründung vor

über 109 Jahren überzeugt. Mit der

neuen Druckmaschine bleibt man

diesem Motto treu und wird dem

Anspruch als Innovationsführer gerecht.

Geschäftsführer Rainer Carqueville

erklärt: „Wir wollen unsere

Kunden gemäß unserem Motto – if

anyone CAN, we CAN – begeistern.

Die neue 6-Farben- Druckmaschine

ist ein wesentlicher Bestandteil unserer

Wachstumsstrategie.“

Starker Standort Kufstein

Die Innovation ist auch ein deutliches

Bekenntnis zum Standort

Kufstein, wo die Firma seit ihrer

Gründung tief verwurzelt ist und

ihren Stammsitz hat. Etwa 300 der

insgesamt rund 400 Mitarbeiter der

Pirlo-Gruppe werden hier beschäftigt.Für

das Unternehmen stellt die

Neuanschaffung die größte Einzelinvestition

der Firmengeschichte

dar. Zusätzlich zur neuen Druckmaschine

wurde eine neue Druckhalle

mit modernster Ausstattung

errichtet und eine hochmoderne,

leistungsstarke CTP-Anlage (Computergesteuerte

Druckplattenbelichtungsanlage)

erworben. Das

Gesamtinvestitionsvolumen beläuft

GF Rainer Carqueville, Dr. Christoph Swarovski

(Präsident IV Tirol), Landesrätin Patrizia Zoller-

Frischauf, Bürgermeister Martin Krumschnabel und

GF Wolfgang Schauer nahmen die Maschine offiziell in Betrieb.

sich hierbei auf rund 7 Millionen

Euro. Erwähnenswert war auch

die rasche Abwicklung seitens der

Politik – zwischen Bauantrag und

Spatenstich lagen gerade einmal

drei Monate.

Weltneuheit in Kufstein

Die neue Druckmaschine, die

mit einer Leistung von 8.000 Tafeln

pro Stunde und sechs Druckwerken

zu den leistungsstärksten

Offset-Druckmaschinen im Bereich

Blechdruck gehört, ermöglicht eine

erhebliche Produktionssteigerung.

Die MetalStar 3 hat neben den

von den Vorgängerversionen bereits

bekannten Features wie einem

vollautomatischen Druckplattenwechsler,

der Möglichkeit sowohl

Gummituch und Gegenzylinder

als auch die Walzen synchron zu

waschen, der kameragesteuerten

Registriereinstellung sowie einem

automatischen Farbmess- und Regelsystem

noch einige interessante

Neuerungen zu bieten. So ermöglicht

DriveTronic SIS (Sensor Infeed

System) die Ausrichtung der

Tafeln automatisch sensorisch.

Über eine elektrisch gesteuerte Seitenausrichtung

wird so eine präzise,

kontaktlose Tafelpositionierung bei

maximaler Geschwindigkeit gewährleistet.

Das größte Highlight

der neuen Maschine ist der semiautomatische

Gummituchwechsler

(Rapid Blanket Changer). Neue

Möglichkeiten zur Qualitätskontrolle

tragen dazu bei, den bewährt

hohen Qualitätsstandard bei Metallverpackungen

der Firma Pirlo noch

weiter zu verbessern. Um die neue

Maschine und ihre vielseitigen

Funktionen zu nützen, sind vor

allem die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen

gefragt, die sich mit voller

Motivation dieser Aufgabe stellen

und derzeit intensiv im Umgang

mit der Maschine geschult werden.

„Modernste Technologie trifft auf

ausgezeichnete Facharbeiter. Wir

sind stolz darauf, dass unsere Mitarbeiter

die Herausforderung mit

Begeisterung annehmen“, betont

Geschäftsführer Rainer Carqueville

der auch zu einem anschaulichen

Vergleich griff: „Mit der Maschine

können wir eine Leistung von 8.000

Tafeln/h fahren – um sich vorstellen

zu können wieviel wir produzieren

können: Bei voller Auslastung sind

das rund 30.000 LKW Züge Dosen.“

Produktionssteigerung

Die neuen Features ermöglichen

eine erhebliche Produktionssteigerung

im Arbeitsalltag.

Die Rüstzeiten können um bis zu

50% reduziert werden und die Gesamtleistung

der Maschine mit 6

Druckwerken stellt einen erheblichen

Fortschritt zu den bisherigen

Druckmaschinen dar. „Vor allem

aber resultieren aus den innovativen

Features neue, umfassende

Rainer Carqueville: „Wir wollen unsere Kunden gemäß

unserem Motto – if anyone CAN, we CAN – begeistern.

Die neue 6-Farben-Druckmaschine ist ein wesentlicher

Bestandteil unserer Wachstumsstrategie.“

8 03/17

GF Wolfgang Schauer bedankte sich bei allen

Mitarbeitern, besonders den Druckern, die mit voller

Motivation neue Technologien annehmen und

umsetzen.


METALL

links: MetalStar 3, oben: Team vor der Maschine

Methoden zur Qualitätskontrolle,

die dazu beitragen werden, den bewährten

hohen Qualitätsstandard

von Metallverpackungen (übrigens

zu 100% vollwertig wiederverwertbar)

der Firma Pirlo noch weiter zu

verbessern,“ erklärt Druckereileiter

Stephan Winkler.

Investition in die Zukunft

Doch nicht nur die Druckmaschine,

auch die Druckhalle ist neu. In

Rekordzeit wurde seit Baubeginn

im Oktober eine hochmoderne Produktionshalle

errichtet. Eine tages-

lichtgesteuerte LED-Beleuchtung

für eine konstante Raumbeleuchtung

und eine individuell steuerbare

4-Zonen Klimaanlage sorgen

für angenehme Arbeitsbedingungen.

Bei der Umsetzung wurde auf

die Zusammenarbeit mit Partnern

aus der Umgebung gesetzt um die

Wertschöpfung in der Region zu

halten. Insgesamt waren über 15

regionale Unternehmen am Bau

beteiligt. Geweiht wurde die MetalStar

3 gleich von 3 Priestern die

bei ihrer Weihung sogar die Erotik

der Verpackung in den Vordergrund

stellten. Generell gab es für Pirlo

dieses Frühjahr Grund zum Feiern.

WorldStar Award

Neben der Maschineninbetriebnahme

wurde Pirlo nur eine Woche

vor der Eröffnung mit seinem Siegerprodukt

vom Green Packaging

Star Award, der Kreidetube (hergestellt

aus einem neuen, nachhaltigen

Material, das größtenteils aus Kalk

besteht), im Rahmen der interpack

für einen WorldStar Award ausgezeichnet.

Somit hatte nicht nur die

Metallsparte, sondern auch die Tubensparte

der Pirlo Gruppe berechtigten

Grund zum Feiern. Mehr über

Geistliches Trio

das innovative Unternehmen Sie unter:

www.pirlo.com

MaxiLog ® ; die neue Big Box

Glattwandig, leichtgewichtig und stark

Glattwandig

Leicht zu reinigen / zu entleeren

Leichtgewichtig

mehr frische und gefrorene Produkte auf jedem LKW

Stark

4500 kg Stapellast

Großes Innenvolumen

Schnelle Trocknung

Leichtes und schnelles Handling

Abflussvorrichtungen

Starker Boden

Vielseitige

Produktserie

Varianten mit 4 Füßen, 2 Kufen und 3 Kufen

sind in geschlossener und perforierter Version

verfügbar, um allen industriellen Anforderungen von

der Lebensmittelverarbeitung bis zur Pharmaindustrie

und Landwirtschaft gerecht zu werden.

Individualisierung & Verfolgung

03/17

9


INNERBETRIEBLICHE LOGISTIK

950.000 ständig verfügbare Produkte

Niceshops entwickelt und betreibt Onlineshops in verschiedenen Produktsegmenten

und das in mehreren europäischen Märkten. Mittlerweile besuchen

knapp eine Million Menschen Monat für Monat die Shops. Niceshops generiert

bereits über 80.000 Bestellungen monatlich und verkauft alle 4 Sekunden

- 24h Stunden am Tag - 7 Tage die Woche - 365 Tage im Jahr ein Produkt.

24h Zustellung in Österreich,

Deutschland, Italien, Slowenien

und gegen Aufpreis in

ganz Europa, der Zugriff auf mittlerweile

12 europäische Sprachen

und unser eigenes Lager mit mehr

als 950.000 ständig verfügbaren

Produkten machen uns zu einem

starken Player im E-Commerce,“

erklärt Geschäftsführer Roland

Fink. Der gesamte Logistikablauf

wird von Feldbach in der Steiermark

abgewickelt - hier verlassen

mittlerweile mehr als 960.000 Pakete

im Jahr das Lager. Die Onlineshops

werden regelmäßig erweitert.

So wurden Anfang des Jahres 14

neue Onlineshops in insgesamt 7

Ländern gestartet. Bereits seit Dezember

ist der Kotany Onlineshop

tätig. „Unsere jahrelange Erfahrung

hat auch Kotany überzeugt – über

uns werden alle erhältlichen Kotany-Produkte

gehandelt,“ erklärt Roland

Fink.


Nachhaltigkeit

Schon bei der Planung des neuen

Logistikzentrums stand die Nachhaltigkeit

im Mittelpunkt. Die

wichtigsten Nachhaltigkeitsfaktoren

beim Bau des Logistikzentrums

waren: Holz - der natürlich

nachwachsende Rohstoff spielte

beim Bau eine wichtige Rolle. Insgesamt

wurden im ganzen Zentrum

680 Kubikmeter Holz verbaut. Auf

eine ordentliche Dämmung wurde

genauso Rücksicht genommen

wie auf intelligente Wärme und

Kühlung. Weniger als einen Kilometer

vom neuen Logistikzentrum

Ing. Mag. Christian Wild, Christian Wagner/Allclick und Roland Fink

entfernt befindet sich eine Biogasanlage,

die auch eine Biomassefeuerungsanlage

hat. Statt also eine

eigene Gasfeuerungsanlage einzubauen,

entschied man sich, das

neue Logistikzentrum mit Hilfe der

Biogasanlage sowie der Biomassefeuerungsanlage

zu beheizen. Auch

beim Kauf der Geräte - Kühlgeräte

werden nach höchster Energieeffizienz

ausgewählt - und bei der Beschaffung

von Computer-Hardware

achtet die Firma weniger nur auf

Leistung als vielmehr auf Sparsamkeit

beim Energieverbrauch.

Logistik

„Paketfüllung - Auch beim Versand

unserer Pakete achten wir auf

Nachhaltigkeit. Aus diesem Grund

haben wir das Füllmaterial unserer

Pakete dort, wo es möglich

ist, auf kompostierbares Material

umgestellt. 95 % unserer Pakete

haben nun als Füllung biologisch

abbaubare Biochips,“ erklärt der

Geschäftsführer. Womit wir auch

bei der Logistik gelandet sind. Wie

in allen Bereichen setzt das Unternehmen

auf langjährige, gute Zusammenarbeit.

So wurden im Lager

praktisch vom Start Weg Produkte

der Firma Allclick, dem Spezialisten

für Lager- und Betriebsausstattung,

eingesetzt. Mittlerweile

befinden sich über 4.600m2 Minileg

Fachbodenregal-Böden im

Einsatz sowie 473 PP Speedclick

Palettenregale. Ing. Mag. Christian

Wild, Geschäftsführer von Allclick:

„Das Allclick Speedclick ist unser

beliebtestes Palettenregalsystem

und das nicht ohne Grund. Es ist

sicher, vielseitig und dank seines

umfangreichen Zubehörprogramms

praktisch für alle Lagergüter, selbst

nicht-palettierte, einsetzbar. Es

eignet sich für Großraumlager, Lagersilos,

Zwischenlager, Verbrauchermärkte,

Großfachlager und

Palettenregalanlagen. Dabei ist es

sowohl für die Bedienung mit konventionellen

Staplern als auch für

Schmalgangstapler oder Regalförderzeuge

ausgelegt. Sowohl unsere

Speedclick Lösungen (EN15512)

als auch unsere robusten und flexiblen

Minileg Fachbodenregale

entsprechen höchsten Sicherheitsstandards.“

Auch im Freigelände

kommen Produkte der Firma Allclick

zum Einsatz: verzinkte Palettenregale

mit Dach und Wandverkleidung

mit 84 Palettenplätzen.

Mensch

„Neben harten Fakten beim Thema

Nachhaltigkeit sind uns auch

die weichen Faktoren, also der

Mensch, wichtig,“ erklärt Roland

Fink. Beim Gang durch das Lager

fällt auf: hier steht der Mensch im

Vordergrund. Wer hier ein vollautomatisches

Lager erwartet – weit

gefehlt. „Wir sehen den Menschen

im Mittelpunkt – ich sage immer:

Menschen können viel mehr als

die beste Technik – daher ist unser

Lager so aufgebaut, dass die

Produkte in den Allclick Regalen

nach Produktgruppen geordnet sind.

Die Mitarbeiter gehen mit ihren

Transport-Systemwagen, die ebenfalls

von Allclick stammen, durch

die Regale und geben die bestellten

Produkte in die Versandschachteln

– ganz ohne Barcode oder Pick

by Voice Systemen. Lediglich ein

Tablet dient den Mitarbeitern als

10 03/17


INNERBETRIEBLICHE LOGISTIK

durchgeführt werden.

KOMPACK: Dies wird also

ein zentrales Thema auf

der interpack sein – gibt es

weitere Schwerpunkte?

Marcel Kiessling: Ja, ein

Schwerpunkt wird in Zukunft

auch auf den Bereich Kosmetik

gelegt – unsere guten

Erfahrungen im Pharmabereich

haben uns dazu bewegt, auch

im Kosmetikbereich Teams zu

bilden, die nur ein Thema im

Kopf haben. Es gibt in diesem

Bereich zwar schon viele Installationen,

Bilder aber oben: wir möchten Lagerimpressonen - Mitte: Packtische

hier noch kompetenter werden. unten: Freigelände

Hilfe,“ KOMPACK: erklärt der Das Geschäftsführer.

auf der Spezialist noch große Chancen

Erst FachPack bei den gezeigte Packtischen Flowmodul (Allrounder

von wieder Firma ein Thema Allclick) sein? wird eines der nächsten Ziele (Start in

im Lebensmittelbereich Beim Hallenrundgang –- rechts: so ist Marcel Kiessling und Bärbel Beyhl

wird

dann zur Kontrolle gescannt. Bei Graz) Erfolgschancen? Kunden frischestes Brot zuzustellen.

Aber nicht nur hier sieht er nicht mehr weiterwis-

wo andere Maschinenbau-

der Marcel großen Kiessling: Menge an Ja unterschiedlichen

unseren Produkten sieben Grundmodulen

Bestellungen Marcel man Chancen Kiessling: – Waschmaschinen,

Besondere sen, kommt Schubert zum

– mit

ist und die dem äußerst auf der geringe FachPack Fehlrate ein Chancen durch die sehe automatisch ich für uns Waschmittel

nachbestellt – werden wir sind oder hier aktive

in Einsatz“. Stimmt das?

Beweis, gezeigten dass Flowmodul dieses Konzept als funktioniert.

achter Systemkomponente Natürlich geht dies ist nur Kühlschränke zwar schon erfolgreich, sind sicher aber erst ein Marcel Kiessling: Nein, wir

Nordamerika

mit das motivierten Verpacken Mitarbeitern von Produkten – was Anfang. aktuelle „Leider Projekte sind zeigen Onlinebestellungen

dass hier bis für jetzt uns oft noch zu ein holprig chen und nahezu fast alles,

uns, haben Lösungen für alle Bran-

wie auch Keksen, durch Bezahlung Riegeln und über dem

Kollektivvertrag anderen Artikeln und in Sozialleistungebeutel

wie nahtlos gratis Mittagstisch innerhalb erreicht der wird erklärt zunehmend zum Abschluss interessanter Roland Fink. wie schwierig oder leicht die

Schlauch-

– großer hier kommen Markt ist. eben Südostasien wir ins Spiel,“ was es zu verpacken gilt. Egal

wird. bewährten Irgendwie TLM-Anlagen wirken hier bei der für uns. Aufgrund der stark Anwendung ist – wichtig ist,

Werksbesichtigung möglich. Bilderkennung, auch alle Pick- Mitarbeiter

und-Place-Roboter motiviert zufrieden. und Flow-

in eingesetzte China wird Betriebsausstattung

die Automatidenanwendungen

die richtigen

gestiegenen Mehr über die Lohnkosten Firma und die z.B. dass die Anlagen für die Kunmodul

verschmelzen dabei zu sierung sehen Sie auch unter: hier immer wichtiger.

www.niceshops.com In Europa sind und wir gut dule speziell auf unsere Kun-

sind. Wir können unsere Mo-

einem Zukunft System. Hinsichtlich

Platzbedarf, In Zukunft sieht Qualitätskontrolle

und Flexibilität erreicht gibt es interessante Projekte darauf, dass der Kunde auch

der Online-Shop ausgelastet www.allclick.at. – auch in England den abstimmen und achten sehr

dieses System neue Bestmarken.

Allclick Auf der Austria interpack GmbH, zeigt vormals Dexion KHS im Austria Getränkebereich GmbH, zählt seit lässt – nicht zu viel und nicht zu we-

Allclick Austria und GmbH die Zusammenarbeit mit die richtige Lösung bekommt

Schubert 1957 eine zu den Pickerlinie ersten Ansprechpartnern mit sich bei gut Lagereinrichtung an – einige interessante

beinhaltet Projekte unter konnten anderem wir Neuentwicklungen außerdem

und nig. Schubert zielt bei seinen

fünf F4-Robotern, Betriebsausstattung. die Kekse Das Sortiment

in das Produktzuführsystem

Palettenregale, Fachbodenregale, bereits Lagerbühnen gemeinsam und Meisterkabinen.

Flowmoduls Darüber legen. hinaus bietet Allclick ein breites Programm an die kompakter, flexibler und

umsetzen. auf integrierte Gesamtsysteme,

eines

Lagerhilfsmitteln, Inneneinrichtung und KOMPACK: Schallschutz. Man Mit hört der Zentrale immer

und wieder Niederlassungen „Schubert in baut Graz, liche Anlagen. Unterschied-

effizienter sind als herkömm-

KOMPACK: im niederösterreichischen Kurz zum all-Pfaffstättegemeinen Salzburg Markt und Linz – wo betreut sehen das Unternehmen Verpackungsmaschinen erfolgreich Kunden für lichste Verpackungsprozesse

Sie zurzeit in ganz die Österreich. größten Von der persönlichen Spezialanwendungen Beratung über – die also werden in einer einzigen

Planung bis hin zur Montage erfolgt bei Allclick alles aus einer Hand.

TLM-Maschine abgebildet,

sodass Schnittstellen zwischen

den Prozessschritten vereinfacht

werden oder wegfallen.

Für TLM-Maschinen gibt es

vollständig integrierte Thermoform-,

Siegel-, Stanz- und

Abfüllaggregate für die Primärverpackung

von Produkten,

z. B. für Shampooflaschen

oder Kaffeekapseln. Möglich

wird dies unter anderem

durch den von Schubert entwickelten

Transportroboter

Transmodul, mit dem sich

die Schnittstelle zwischen

Primär- und Sekundärverpackung

überbrücken lässt.

KOMPACK: Danke

für das Gespräch!

Mehr auch während

der interpack: Halle 14 / A06

oder unter:

www.gerhard-schubert.de

03/17

02/17

11

35


WELLPAPPE

Jubiläum: Rondo (ver)packt alles

In der Rekordzeit von nur 15 Monaten entstand in St. Ruprecht eine neue,

klimatisierte Produktionshalle für die 130 Meter lange Hightech-Wellpappeanlage.

Der Materialeinsatz war mit 53.000 m3 Erdaushub, 1.000 Tonnen

Eisen und 9.000 m3 Beton beeindruckend. Über 70 Monteure und 30 Rondo

Mitarbeiter beteiligten sich am Umbau. Zum 45-Jahre-Jubiläum des Werkes

kamen unter anderem Agrar-Landesrat Johann Seitinger, Bürgermeister

Herbert Pregartner sowie zahlreiche Kunden und Geschäftspartner.

Gemeinsam mit Rondo Ganahl

AG-Vorstand Dr. Dieter

Gruber und Rondo Ganahl

St. Ruprecht-Geschäftsführer

Karl Pucher wurde die neue Wellpappeanlage

feierlich eröffnet und

von Pfarrer Johann Wallner gesegnet.

Im Anschluss daran lernten die

Gäste den Weg der Wellpappe-Produktion

vom Papier bis zur fertigen

Verpackung kennen.

Superheld

„Wellpappe ist der Superheld unter

den Verpackungen: Leicht und

trotzdem stabil, flexibel und überall

einsetzbar. Als attraktiver Weinkarton,

stapelbarer Obsttragekorb,

der frische Früchte transportiert,

oder buntes Hochglanz-Display

im Supermarkt. Wellpappe-Verpackungen

von Rondo sind Maßanzüge

aus Papier und Luft: umweltfreundlich,

funktionell und zu fast

100 Prozent wiederverwertbar“,

sagt Karl Pucher, Geschäftsführer

von Rondo Ganahl St. Ruprecht.

LR Seitinger, GF Pucher, Vorstand Gruber, Lehrling

Anna- Maria Friedl, Pfarrer Wallner, Bgm. Pregartner

1797

Die Wurzeln des Familienunternehmens

Rondo Ganahl gehen

zurück auf das Jahr 1797 in Frastanz,

Vorarlberg. 1911 erfolgte

mit der Gründung der Vorarlberger

Papierfabrik der Einstieg in das Papiergeschäft.

1954 wurde das erste

Wellpappewerk in Frastanz eröffnet.

1971 fiel die Entscheidung für die

Errichtung des Wellpappewerkes in

St. Ruprecht. Bereits damals wurden

vom Werk in St. Ruprecht aus

die industriell starken Bundesländer

von Salzburg bis Wien mit Verpackungen

aus Wellpappe beliefert.

In weiterer Folge exportierte Rondo

sogar Wellpappe-Verpackungen in

die damaligen „Ostblockstaaten“

Ungarn, Rumänien und Bulgarien.

„Heute zählt Rondo mit Werken

in Österreich, Ungarn, Rumänien,

Türkei und Deutschland zu den

Top-Playern seiner Branche“, so

Rondo Ganahl AG-Vorstandsvorsitzender

Dr. Dieter Gruber.

Hightech im Maschinenpark

In den darauffolgenden Jahrzehnten

wurde in das Werk in St.

Vorstand

Michael Frey,

Vorstand

Dieter Gruber,

GF Pucher,

LR Seitinger

Photos:

JOfotografie und KOMPACK

Ruprecht laufend investiert. „Besonders

stolz sind wir hier auf unsere

Hightech-Wellpappeanlage,

eine der modernsten in Europa“,

freut sich Karl Pucher. „Die Anlage

kann in einer Stunde bis zu 30.000

m² Wellpappe-Tafeln produzieren“.

Der nächste Schritt der Automatisierung

steht bereits: Der neue

Palettier-Roboter MuK stapelt auf

Knopfdruck bis zu 2,5 Meter breite

Wellpappebündel in Rekordzeit.

„Das ist eine große Erleichterung

für unsere Mitarbeiter“, so Pucher.

„Das war bisher schwere körperliche

Arbeit, jetzt macht das die

Maschine und der Mitarbeiter überwacht.“

Meilenstein

„Die Eröffnung der neuen Rondo

Produktionshalle ist sowohl für

Rondo als auch für St. Ruprecht ein

wichtiger Meilenstein, der deutlich

zeigt, wie sich Tradition und Innovation

vereinen lassen. Zudem

verstärkt die neue High-Tech Halle

die international führende Position

des Unternehmens als erfahrener

Partner der Lebensmittel- und

Verpackungsbranche“, so Agrar-

Landesrat Johann Seitinger bei der

Eröffnung.

Mehr als eine Verpackung

Neben Hightech im Maschinenpark

spielen Kreativität und Innovation

bei Rondo eine große Rolle.

29 (internationale) Auszeichnungen

sind ein schöner Beweis für die

Kreativität der Mitarbeiter. „Das

hohe Qualitätslevel, das Produkte

von Rondo aus der Masse heraushebt,

ist vor allem unseren gut

ausgebildeten und motivierten Mitarbeitern

zu verdanken“, so Karl

Pucher.

Mehr unter:

www.rondo-ganahl.com

12 03/17

GESCHICHTE

1911: Gründung Papierfabrik in Frastanz

1954: Inbetriebnahme des ersten Wellpappewerkes

in Frastanz

1971: Inbetriebnahme des Wellpappewerkes

St. Ruprecht

1995: Inbetriebnahme des Wellpappewerkes

Budapest

1999: Inbetriebnahme des Wellpappewerkes Apahida-Cluj

2005: Gründung der ROK Verpackung GmbH

2009: Inbetriebnahme des Wellpappewerkes

Târgoviste

2013: Übernahme des Wellpappewerkes

MKB Istanbul

2017: Übernahme von Walz Verpackungen


ETIKETTENDRUCKER

SQUIX-Drucker

Die Anforderungen am Markt sind gewachsen, Industrie 4.0 ist in aller Munde.

„Im Fokus der Entwicklungen der SQUIX-Drucker standen die einfache, intuitive

Bedienung, Zuverlässigkeit und Schnelligkeit beim Drucken sowie präziser

Eindruck. Die cab Konstrukteure, Elektroniker und Softwareentwickler

haben sich dieser Herausforderungen angenommen und transferieren sie in

Funktion und Leistung der Geräte“, erklärt Martin Fasser von FALU

(www.falu.at) einer der Distributoren von cab.

In SQUIX-Druckern ist der gegenwärtig

schnellste Prozessor

am Markt verbaut,der gleichermaßen

in der Automobilindustrie

verwendet wird.

S-wie „Superior“

Die Taktfrequenz ist dreimal höher

als noch bei der A+ Druckerserie.

Als Arbeitsspeicher stehen

256 Megabyte,als interner IFFS-

Datenspeicher 50 Megabyte zur

Verfügung.

Q-wie „Quick“

SQUIX-Drucker erlauben bei

Druckbreiten bis 108,4 Millimetern

Druckgeschwindigkeiten bis zu 300

Millimeter pro Sekunde. Entsprechend

wurde die Leistung des Netzgeräts

angepasst. Damit wird diese

Reihe sowohl den gegenwärtigen als

auch zukünftigen Anforderungen in

allen Industriebranchen gerecht.

U-wie „Useful“

SQUIX-Drucker verfügen über

ein 4,3“-LCD-Farbdisplay mit

resistivem Touchscreen.Die Bedienoberfläche

ist dem Smartphone

mit direktem Zugriff auf einzelne

Menüpunkte angepasst. Video-

Tutorials unterstützen den Anwender

bei der Bedienung des Geräts.

WLAN ist standardmäßig integriert.

Bei den SQUIX verbinden sich

RFID-Funktionen mit erwiesener

Langlebigkeit. Der Einbau der

Schreib-/Lesemodule in UHF und

HF ist möglich.

Anwenderfreundlich

Der Wechsel des Druckkopfes

wurde noch anwenderfreundlicher

gestaltet. 200, 300 und 600 dpi sind

an jedem Gerät austauschbar. Eine

Geräteanpassung ist nicht mehr erforderlich.

Für ein präzises Schriftbild

ist die Justage des Druckkopfes

währenddes Testbetriebs möglich.

Service

Im Servicefall können das Datum

der Inbetriebnahme,die Kilometerleistung

und die Maximaltemperatur

am Druckkopf direkt ausgelesen

werden. Zur Vermeidung von Bedienfehlern

wird die Drehrichtung

bei den Transferbändern überwacht,

ebenso die Andruckwalze im Spendebetrieb.

Stabiles Gehäuse

Das stabile Chassisgehäuse, Datenschnittstellen

sowie Firmware

wurden von der A+ Serie übernommen.

Die Peripherieschnittstelle

macht es möglich, den SQUIX mit

der kompletten A+ Peripherie wie

Schneidemesser, Applikatoren und

externe Aufwickler zu bestücken.

SQUIX werden mit linksbündigem

oder zentriertem Papierlauf angeboten,

beide als Basisversion mit

Abreißkante oder als Spendegerät.

I-wie „Intelligent“

„Unser Verständnis von der vierten

industriellen Revolution”, sagt cab

Geschäftsführer Alexander Bardutzky,

„ist die intelligente Vernetzung

und Interaktion von Maschinenbau

und Elektrotechnik mit den

aktuellen Informations- und Kommunikationstechnologien.

Prozesse

müssen optimal und sicher abgebildet

werden. Die interne Intelligenz

unserer Geräte gewinnt dabei

eine immer größere Bedeutung.“

SQUIX-Drucker sind mit einer I/O-

Schnittstelle mit acht Ein- und

Ausgängen ausgestattet, nach Bedarf

für jede Anwendung programmierbar.

Schnittstellen

SQUIX liefern die Schnittstellen,um

bidirektional mit übergeordneten

Netzwerken, der Produktionsplanung,

Datenbanken, externen

Steuerungen oder anderen Administrationstools

Informationen auszutauschen.

X-wie „Xtraordinary“

Etikettendruck, automatisierte

Etikettierung – eine der Stärken

von uns ist die Vielfalt in der

Anwendung. Man bietet für jede

Kennzeichnungsanforderungdie

passende Lösung an.

Recyclebar

Bei aller technischen Funktionalität

berücksichtigt die Geräteentwicklung

bei cab immer auch

die Schonung der natürlichen Umwelt:

Der Faltdeckel des SQUIX

aus schlagfestem Kunststoff und

kommt ganz ohne Metallteile aus.

So ist der Drucker optimal recycelbar.

Mehr über die Etikettendrucker

SQUIX von cab, erfahren

Sie auch auf der Homepage

von cab:

www.cab.de

03/17

13


LOGITIK UND LADEGUTSICHERUNG

Das Geschenk der Götter

Seit Jahrtausenden nimmt das Salz einen festen Platz im Leben des Menschen

ein. Salz galt als heilig, als Geschenk der Götter; mit Salz wurden Eide besiegelt

und Opfer bekräftigt. Salz war auch ein wichtiges Wirtschaftsgut. Eine

der glanzvollsten Frühkulturen Europas, die Hallstattzeit entwickelte sich rund

ums Salz - Salzstraßen führten über die Alpen, nach Süden in Richtung Italien,

nach Osten auf die Balkanhalbinsel, nach Norden bis an die Ostsee. Wo es Salz

gab, da blühten Handel und Verkehr, nahm die Flussschiffahrt zu; Städte wurden

reich und mächtig, große Vermögen entstanden. Im Mittelalter war Salz

das wichtigste Handelsgut überhaupt. In Österreich ist die Salinen Austria AG

Teil der Geschichte in diesem Bereich.

Die Salinen Austria AG versteht

sich als Produzent

und Anbieter von Siedesalz

für die unterschiedlichsten Anwendungen.

Oberste Priorität hat

die Orientierung am Kundennutzen

damit die kundenspezifischen

Anforderungen unter Berücksichtigung

der wirtschaftlichen und

technischen Bedingungen maximal

erfüllt werden können. „Es ist

uns besonders wichtig, dass wir

Produkte und Dienstleistungen mit

nachhaltig hoher Qualität bereitstellen.“

erklärt Christoph Gruber/

Vorstand Produktion und Technik-

CTO Salinen Austria AG.

Christoph Gruber und Stefan Matschiner

Pamminger Verpackungstchnik

Ges.m.b.H. unterstützt. Bevor die

fertigen Säcke auf Paletten geschlichtet

werden, werden Leerpaletten

durch die Logistikanlage

zugeführt und bereitgestellt. Die

beladenen Paletten kommen dann

zum vollautomatischen Pamminger

Raptor 2650 DBS. Diese vollautomatische

Stretchanlage gilt

auch als schnellster Vollautomat.

Das Zusammenspiel von Folienwicklung,

Deckblattfunktion und

Klemm-Trenn-Vorrichtung ist perfekt

gelöst. Die eigens entwickelte

Investition

Im Jänner 2017 wurde bei der

Salinen Austria AG eine neue Absackanlage

mit einem Investitionsvolumen

von 4,9 Mio. Euro in

Betrieb genommen. Die Anlage,

die zur Verpackung von Kaliumsulfat,

Gewerbe- und Auftausalz

in 10kg-, 25kg- und 50kg-Säcken

dient, hat eine Kapazität von 1.200

t/Tag. Das Unternehmen erwartet

sich durch diese Investition eine

signifikante Verbesserung der Lieferbarkeit

dieser Produkte. Bereits

im Dezember 2016 wurde eine Erweiterung

der Produktionsanlage

für Tablettensalze in Betrieb genommen.

Bei einem Investitionsvolumen

von 8 Mio. Euro beträgt

die gesamte Produktionskapazität

nunmehr annähernd 200.000 t

Salztabletten. Die Salinen Austria

AG übernehmen damit die Qualitätsführerschaft

bei Salztabletten

in Europa und können der steigenden

Nachfrage in diesem Segment

erfolgreich begegnen.

Verpackung und Logistik

Im Bereich der Logistik sowie

der Ladegutsicherung wurde

die Salinen Austria AG dabei

tatkräftig von der Linzer Firma

Steuerung liefert die Intelligenz

dazu. Der Raptor mit zwei Folienschlitten

rafft die letzten 130mm

der 500mm breiten Folie so, dass

eine Folienschnur entsteht – damit

die Folie zwar fix mit der Palette

verbunden ist, aber die Taschen

der Paletten nicht mit Folien abgedeckt

werden – damit es beim

Handling mit den Staplern zu keiner

Folienbeschädigung kommen

kann. Die auch optisch optimal

verschweißten fertigen Paletten

werden dann mittels Pamminger

Fördertechnik ins Hochregallager

gebracht. Zurzeit sind zwei Anlagen

von Pamminger in Betrieb –

eine im Bereich der Salztabletten

und eine im Bereich Kaliumsulfat.

Beide Anlagen werden Richtung

Hochregallager zusammengeführt.

Die variable Geschwindigkeit des

Raptors, der wasserdicht wickelt,

wird hier bis zu 70% ausgenutzt.

„Wichtig war für die Salinen Austria

AG, dass mit unserer Lösung

die Kapazität erhöht werden konnte,“

erklärt Stefan Matschiner/

Pamminger.

Oberösterreichoffensive

Diese Lösung von Pamminger

gehört zu einer Reihe von Anwendungen

die in letzter Zeit in Oberösterreich

umgesetzt wurden. So

wurde bei Feurstein in Traun Förder-

und Verpackungstechnik von

Papierrollen umgesetzt, bei der

Gmundner Molkerei werden Käselaibe

vollautomatisch transportiert

und bei der MIBA AG werden unterschiedlichste

Lagerschalen (wenige

Gramm bis 30kg) mittels Horizontalwickler

verpackt und auf

Kartontrays aufgelegt. Zu weiteren

zufriedenen oberösterreichischen

Kunden zählen die Kremsmünster

Greiner Bio-One, die Smurfit

Kappa Interwell in Ansfelden, die

Berglandmilch-Gruppe oder auch

Banner Batterien in Leonding.

National und international

In Österreich wurde in den letzten

Jahren BP Wr. Neustadt, Pfeiffer

Holz Imst und Kundl, Viking

Umgesetzte Verpackungs- und Logistiklösung von Pamminger

14 03/17


| EJ12-01G |

Plug & Work:

Busklemmen für

die Leiterkarte.

Die EtherCAT-I/O-Lösung

für Serienanwendungen.

Sauberer Folienschnitt

(Stihl) Kufstein, Pinzgaumilch,

Agrana Gmünd und Leobersdorf

umgesetzt. Mittels Integratoren

wurden ebenso in den letzten 3

Jahren Groß-Anlagen in Australien

(Franklin Druck mit Gämmerler

Deutschland), Nordamerika

(Greenbay Packaging mit Hörmann

Logistik München und Transcontinental

Printing in Toronto

und Montreal mit Gämmerler) installiert.

Weiters wurde der europäische

Markt vielfach direkt bedient.

Hier sind Anlagen bei Dunapack

Kroatien, Rumänien und Ungarn,

sowie eine Vielzahl an Projekten

in Deutschland zu nennen (BSH,

Coburger Kartonagen, Cramer

Mühle, Daimler, VW u.v.m.)

Mehr über die Pamminger-

Lösungen sehen Sie unter

www.pamminger.at

und über die Salinen Austria AG

unter

www.salinen.at

EtherCAT-

Koppler

Safety-Steckmodule

Digital-/Analog-

Steckmodule

Optionale

Relais

Maschinenspezifische

Anschlussebene

Leerpalettenrückbringung

www.beckhoff.at/EtherCAT-

Steckmodule

Für den Großserien-Maschinenbau mit mittleren und hohen

Stückzahlen bietet Beckhoff jetzt eine besonders effi ziente

Verdrahtungslösung: die EtherCAT-Steckmodule der EJ-Serie.

Sie basieren elek tronisch auf dem bewährten EtherCAT-I/O-

System und lassen sich durch ihre Bauform direkt auf eine

anwendungsspezifi sche Leiterkarte aufstecken. Das spart nicht

nur Zeit, sondern vor allem Kosten: Die aufwändige manuelle

Einzelverdrahtung wird durch das Anstecken vorkonfektionierter

Kabelbäume substituiert, Stückkosten werden gesenkt und

das Risiko einer Fehlverdrahtung wird durch kodierte Bauteile

auf ein Minimum reduziert.

Raptor

Hochregallager in

Holzbauweise


INNERBETRIEBLICHE LOGISTIK

Die Zukunft ist schon da

Schwere Lasten sind meist nur mit großer Kraftanstrengung per Hubwagen zu

verfahren und zu manövrieren. Zudem lassen sie sich nur mühevoll um Kurven

und durch Türen und Durchgänge lenken. Mit dem patentierten, zukunftsweisenden

touch2move Antriebskonzept des Kasseler Unternehmens Expresso

schließt sich die Logistik-Lücke zwischen dem Heben und Tragen von Gütern

per Hand und dem Bewegen mit Gabelstaplern.

Allein durch das Berühren

der Sensorgriffe „folgt“

der Wagen den ganz natürlichen

Bewegungsabläufen des Benutzers

und passt sich automatisch

seiner Gehgeschwindigkeit an.

Komfortabel und sicher

Das ist eine komfortable und sichere

Logistiklösung, die es auch

Personen unterschiedlichster körperlicher

Konstitution ermöglicht

– ohne besondere Schulungen und

Fahrerlaubnis – große Lasten ohne

Kraftaufwand ergonomisch und sicher

zu verfahren.

Für ein Plus an

Ergonomie und Mobilität

Dies fördert die Gesundheit und

Motivation der Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter und erfüllt schon

heute die immer strenger werdenden

Auflagen für die Bereiche

Arbeitssicherheit, Arbeitsschutz

und Ergonomie. Das EXPRESSO

touch2move Antriebskonzept lässt

sich mit nahezu allen Vierradwagen

und anderen Transportwagen kombinieren.

Hervorragende Fahreigenschaften

Schwieriges Rangieren und enge

Kurven meistert touch2move spielend.

Dabei richtet sich die stufenlose

Geschwindigkeitsregelung

nach der individuellen Vorgabe des

Bedieners.

Doppelte Sicherheit

Auch das Befahren von Rampen

meistern Transportwagen mit dem

touch2move Antrieb mit Bravour.

Zwei unabhängig wirkende Bremssysteme

bieten doppelte Sicherheit.

In- und Outdoor

Durch unterschiedliche Radkonfigurationen

sind die Wagen für

den Indoor- bzw. Outdoor-Einsatz

geeignet. Die mit dem touch2move

Antriebssystem ausgestatteten

Wagen verbessern logistische Abläufe,

fördern die Optimierung der

Betriebsablaufplanung und erhöhen

Mit dem touch2move Antriebssystem von Expresso

wird das Transportieren schwerer Güter nicht nur

effektiver, sondern auch viel sicherer.

Neuer Mitarbeiter

Damit die Kunden von

EXPRESSO das neue

touch2move System

besser kennenlernen

können, wurde in

Österreich eine neuer

Verkaufsleiter für

diesen Bereich

eingestellt. Cetin Aslan

ergänzt seit April

das EXPRESSO Team

in Österreich.

so maßgeblich die Produktivität.

EXPRESSOs Antriebstechnik wird

bereits erfolgreich in der Automobilindustrie,

deren Zulieferbetrieben,

in Pharmaunternehmen, Krankenhäusern,

Verwaltungen und diversen

Industriebereichen eingesetzt.

Technik passt

sich dem Menschen an

Mit touch2move passt EXPRESSO

die Technik dem Menschen an und

nicht umgekehrt!

Mehr unter:

www.expresso.at

FSR-Technik

Realisierbar ist dies durch den

Einsatz der innovativen FSR-Technik

(Force-Sensing Resistor) in

den wartungsfreien Sensorgriffen

und den digital geregelten Radnabenmotoren.

Gespeist werden die

Antriebe durch zwei wartungsfreie

Batterien in Vlies-Technologie mit

jeweils 12 V.

Überall aufladen

Ein besonderer Vorteil ist, dass

diese beim Ladevorgang nicht gasen

und somit das Transportgerät

in beliebiger Umgebung beim Aufladen

geparkt werden kann. Transportwagen

mit touch2move Antrieb

gelten entsprechend der UVV als

Mitgänger-Flurförderzeuge und tragen

das CEZeichen.

16 03/17

Das touch2move

Antriebskonzept

im Einsatz


TRANSPORTVERPACKUNGEN

VSL investiert weiter

VSL, der Verpackungsspezialist in Ein- und Mehrwegverpackungssystemen,

fertigt in seinen mittlerweile zwei Werken in Biedermannsdorf und Traiskirchen

Verpackungs-, Koffer- und Behältersysteme auf Wunsch. Aufgrund der

guten Auftragslage wurde im März 2016 ein weiteres Produktionswerk in

Traiskirchen in Betrieb genommen, welches jetzt bereits wieder erweitert wird

(auf 3.500m 2 ).

Das Unternehmen beschäftigt

an seinen Standorten

mittlerweile 55 Mitarbeiter.

VSL entwickelt und produziert

Verpackungen, Formteile, Frästeile,

Stanzteile, Sonderanfertigungen sowie

projektbezogene Artikel in vielen

möglichen Varianten, in allen

erdenklichen Formen, Farben und

Größen.

Umgesetzte, gefräste Produkte (rechts: als Einsatz im Trolley)

Grenzenlose Möglichkeiten

Mittlerweile ist das Unternehmen

VSL weit über die Grenzen

unseres Landes hin bekannt. Ob

Produktpräsentation oder mobiler

Geräteeinsatz – kein Weg führt an

dieser leistungsfähigen Firma vorbei.

Koffer werden international

zugekauft und die dazugehörige

Inneneinrichtung im Werk Biedermannsdorf

integriert. Dabei wird

bei der Auswahl der Lieferanten

besonderes Augenmerk auf Qualität

gesetzt. „Koffer ist nicht gleich

Koffer, diese Erkenntnisse haben

wir aus den zahlreichen positiven

Rückmeldungen unserer Kunden

gewonnen“, erklärt Geschäftsführer

Michael Lorenz. Mit der hauseigenen

Flightcaseproduktion sowie

der Erweiterung der Produktpalette

mit speziellen Lösungen von Hohlkammerplatten,

Gittermatten, Netzschläuchen

und Kunststoffbehältern

ergänzt VSL ihre Produktpalette in

den größeren Dimensionen ideal.

Innovationen

am laufenden Band

Damit die Kunden auch in Zukunft

zufrieden sind, investiert die

Firma regelmäßig in die neuesten

Technologien. Das Unternehmen

VSL arbeitet mit modernsten Maschinen

in verschiedenen Technologien,

wie Stanztechniken oder

computergestützten Fräsen. Aktuell

wurde in eine neue Fräse investiert.

„Die neue Maschine ist für komplexe

Aufträge und dient zur Kom-

plettabdeckung unseres Angebotsspektrums“,

erklärt Michael Lorenz.

Ebenfalls neu ist eine Laminiermaschine

mit der Schaumstoffe bis

500mm kaschiert werden können.

Gelebte Qualität

Mit CAD-Verarbeitung ist es dem

Unternehmen möglich, die hohen

Qualitätsansprüche der Kunden

umzusetzen und diese auf höchstem

Niveau zu halten. Laufende

interne Audits ermöglichen signifikante

Qualitätssteigerungen. Dieser

Anspruch ist auch Teil der Firmenphilosophie.

Neue Fertigungstechnologien

ermöglichen ein optimales

Preis-Leistungs-Verhältnis und

einen weiteren Mehrwert für den

Kunden.

Mehr unter: www.vsl.at

Neue Laminiermaschine

03/17

17


Internationalität auf Rekordniveau

Dem enormen Interesse der Aussteller im Vorfeld der interpack 2017, das der

Weltleitmesse der Verpackungsbranche und der verwandten Prozessindustrie

eine Rekordbeteiligung von 2.865 Unternehmen beschert hatte, folgten Messetage

mit exzellenter Stimmung und weiteren Bestmarken: 74 Prozent der

170.500 Besucher kamen aus dem Ausland nach Düsseldorf – darunter drei

Viertel Entscheider.

Die hohe Quote der deutschen

und internationalen

Top-Fachleute aus

insgesamt 168 Ländern sorgte für

sehr zufriedene Gesichter bei den

Ausstellern, die sich über vielversprechende

Geschäftsanbahnungen

und sogar konkrete Abschlüsse

freuen konnten, nicht selten im siebenstelligen

Bereich. Umgekehrt

profitierten die Besucher von einer

international unerreichten Vielzahl

an ausgestellten Innovationen und

einem einzigartigen Marktüberblick.

Das honorierten sie entsprechend

auch in der Bewertung der

Messe: Beinahe 98 Prozent gaben

in der offiziellen Befragung an, zufrieden

oder sehr zufrieden mit dem

Besuch der interpack 2017 zu sein.

Das Angebotsinteresse galt dabei

allen Bereichen der interpack, wobei

das Thema Packmittelproduktion

im Vergleich zur Vorveranstaltung

einen deutlichen Aufmerksamkeitssprung

machte.

Pflichtveranstaltung

„Die interpack ist eine absolute

Pflichtveranstaltung für die Unternehmen

der Branche und ein einzigartiger

Impulsgeber. Sie ist alle

drei Jahre nicht nur eine einzigartige

Leistungsschau, sondern auch

der Ort, wo Anbieter und Kunden

aus aller Welt zusammenkommen,

um sich auszutauschen und Geschäfte

zu machen“, unterstreicht

auch Friedbert Klefenz, Präsident

der interpack 2017.

Foto: Messe Düsseldorf / ctillmann

Die Sonderschau innovationparc widmete sich dem Thema SAVE FOOD

Flaggschiff

„Die interpack hat ihren Anspruch,

alle drei Jahre die weltweit bedeutendste

Veranstaltung und Innovationsplattform

für die Branche zu

sein, wieder eindrucksvoll unterstrichen.

Durch das Konzept der

neu geschaffenen globalen ‚interpack

alliance‘ ist auch die interpack

als deren Flaggschiff in den Wachstumsmärkten

im Ausland präsenter

geworden und zieht dadurch noch

mehr Top-Fachleute nach Düsseldorf“,

erklärt Hans Werner Reinhard,

Geschäftsführer der Messe

Düsseldorf.

Digitalisierung,

Industrie 4.0 und Nachhaltigkeit

Top-Trend an vielen Ständen war

das Thema der weiteren Digitalisierung

des Produktionsprozesses

auf dem Weg zu Industrie 4.0-Anwendungen.

Eine in diesem Sinne

vernetzte Produktion ermöglicht es

beispielsweise, personalisierte Verpackungen

wirtschaftlich zu produzieren

oder Rückverfolgbarkeit zu

garantieren. Außerdem spielten modulares

Design von Verpackungsmaschinen

und Prozesslinien und

optimierte digitale Bedienkonzepte

eine große Rolle, um die Komplexität

in der Produktion zu reduzieren

und größtmögliche Flexibilität

für Losgrößenänderungen oder

SAVE FOOD auf der interpack:

Zu sehen waren auch die österreichischen Sieger des WorldStarAwards

Mosburger GmbH/Produkt - Die Rexerei und Packit GmbH für FoodMailer

(beide Sieger des Green Packaging Star Awards - womit diese

Produkte auch beim World Star antreten durften)

Produktvarianten zu erreichen. Um

Komplexität bereits im Produktionsprozess

von Maschinen und

Anlagen sowie in der Schulung und

dem Betrieb beherrschbarer zu machen,

setzten einige Unternehmen

auf Virtual Reality-Anwendungen,

die eine Maschine oder Anlage

ganzheitlich erlebbar machen (so

konnte ich selbst - ohne Vorkenntnisse

- bei einer Anlage einen Formatwechsel

vornehmen - gerade

auch für Schulungen ideal, wie

mir am Stand erklärt wurde). Das

Thema Nachhaltigkeit bleibt auch

zur interpack 2017 omnipräsent.

Die Unternehmen zeigten verbesserte

Ressourceneffizienz, sowohl

bei dem verwendeten Material mit

immer dünneren Wandstärken als

auch im Produktionsprozess. Zudem

gewinnen alternative Packstoffe

an Boden.

Sonderthemen

Zum Thema Industrie 4.0 gab es

nicht nur von Ausstellern Innovatives

zu sehen. Auch die in Kooperation

mit dem Verband Deutscher

Maschinen- und Anlagenbau e.V.

(VDMA) ausgerichtete gleichnamige

interpack-Sonderschau zeigte

neueste Ideen und Ansätze und

wurde von den Besuchern exzellent

angenommen. Publikumsmagnet

war dort unter anderem der Demonstrator

„smart4i“, der personalisierte

Power-Banks produzierte

und verpackte. Dabei war nicht

nur der gesamte Workflow digital,

von der Online-Bestellung bis zur

Rückverfolgbarkeit, sondern die

Maschine selbst mit Hilfe eines

virtuellen Zwillings in Rekordzeit

gebaut und vorher in Kooperation

mehrerer Universitäten vernetzt geplant

worden.

SAVE FOOD

Kongress und innovationparc

Sechs Jahre nach der Gründung

von SAVE FOOD ist die Initiative

zu einer breiten Allianz aus

mehr als 850 internationalen Mitgliedern

aus Industrie, Verbänden,

Nichtregierungsorganisationen und

Forschungsreinrichtungen angewachsen.

Meilenstein der Initiative

ist der SAVE FOOD Kongress zur

interpack, der in seiner dritten Ausgabe

am 04. Mai von den Teilnehmern

für seine breite thematische

Ausrichtung sehr gelobt wurde. Er

18 03/17


Foto: Messe Düsseldorf / ctillmann

Auch das neue Konzept der components wurde gut angenommen

folgte einem multidimensionalen

Ansatz, um das Thema Nahrungsmittelverluste

und -verschwendung

umfassend zu beleuchten. So nahmen

mit Vytenis Andriukaitis, EU-

Kommissar für Gesundheit und

Lebensmittelsicherheit, und Gargi

Kaul, Joint Secretary & Financial

Adviser im indischen Ministerium

für die nahrungsmittelverarbeitende

Industrie, hochrangige Abgesandte

aus Politik genauso als Redner teil

wie Wissenschaftler, engagierte

NGO-Aktivisten und Vertreter der

Industrie.

Indien

Die Perspektive wechselte im

Laufe des Kongresses und nahm

globale Sichtweisen wie auch nationale

Details und Gegebenheiten

in den Fokus – dieses Mal mit dem

Schwerpunkt Indien. Die Welternährungsorganisation

der Vereinten

Nationen (FAO) stellte Ergebnisse

der durch die Initiative finanzierten

Indien-Studie vor, die mit dem Ziel

durchgeführt worden war, Mechanismen

von Verlusten bei wichtigen

Grundnahrungsmitteln zu erkennen

und Ansatzpunkte für Lösungen zu

finden.

Memorandum of Understanding

Im Rahmen des Kongresses unterzeichneten

die SAVE FOOD-

Partner Messe Düsseldorf und FAO

zudem ein Memorandum of Understanding,

um die Zusammenarbeit

für die kommenden vier Jahre zu

fixieren. „Es ist ein absolutes Markenzeichen

der interpack, auf aufmerksamkeitsstarke

Sonderthemen

zu setzen. Wir freuen uns daher

sehr, dass wir uns auch zukünftig

mit unserem Partner, der FAO, und

in Zusammenarbeit mit der Industrie

und weiteren Unterstützern

gegen Nahrungsmittelverluste und

-verschwendung engagieren können.

Wir setzen uns so für eine gute

Sache ein und kommunizieren das

Potenzial der Verpackungsbranche

und der verwandten Prozessindustrie

in Bezug auf dieses Thema

gleichermaßen“, erläutert Werner

Matthias Dornscheidt, Vorsitzender

der Geschäftsführung der Messe

Düsseldorf.

Sonderschau SAVE FOOD

Im Rahmen der interpack 2017

widmete sich die Sonderschau innovationparc

ebenfalls dem Thema

SAVE FOOD und zeigte ganz praktische

Lösungsansätze zur Eindämmung

von Nahrungsmittelverlusten

und -verschwendung. Darunter

auch die Finalisten und Gewinner

der WorldStar Awards der World

Packaging Organisation (WPO).

Prämiert wurden beispielsweise

Kunststoffbeutel für Obst, die

durch eingebaute Reifegas-Absober

die Haltbarkeit enorm verlängern

können.

components: neues

Konzept sehr gut angenommen

Das für 2017 überarbeitete Konzept

der „components – special

trade fair by interpack“ wurde von

den Besuchern sehr gut angenommen.

Diese seien zudem sehr hochkarätig

gewesen, so das Feedback

der überaus zufriedenen Aussteller.

„Die zweite components nach der

verhalten verlaufenen Premiere vor

drei Jahren nun an zentraler Lage

im Messegelände zu positionieren

und parallel zur gesamten interpack

laufen zu lassen, war goldrichtig.

An der Bedeutung des Themas bestand

ohnehin nie Zweifel, schließlich

spielt die Zulieferindustrie mit

Komponenten und Software für

Verpackungs- und Prozesstechnologie

eine wichtige Rolle bei der Digitalisierung

von Produktionsprozessen

bis hin zu Industrie 4.0-Ansätzen.

Wir werden die components

daher zukünftig auch auf Messen

der interpack alliance im Ausland

etablieren“, kommentiert Bernd

Jablonowski, Global Portfolio Director

Processing & Packaging bei

der Messe Düsseldorf.

2020

Die kommende interpack findet in

drei Jahren im Mai 2020 auf dem

Düsseldorfer Messegelände statt,

dann mit komplett neuem Eingang

Süd und neuer Halle 1. Der genaue

Termin wird zu einem späteren

Zeitpunkt bekannt gegeben.

Mehr unter: www.interpack.de

Auch das Design kam bei der interpack nicht zu kurz - wie

diese bewegliche Skulptur (MMP „DNA-Installation“)

aus Verpackungen (Design: Gerlinde Gruber, Christine Strempel-Judt)

am Mayr-Melnhof Packaging Stand beweist.

03/17

19


INTERPACK

Innovative. Reliable. Sustainable. Global.

Der Messeauftritt von Schütz war geprägt von vier wesentlichen Attributen:

„Innovative. Reliable. Sustainable. Global.“ Dieses Leitmotiv für unternehmerisches

Handeln bildet gleichzeitig das Fundament für den steten Fortschritt

der Gruppe und ihrer Produkte. Über einhundert Ingenieure und

Spezialisten unterschiedlichster Fachbereiche arbeiten kontinuierlich an der

Entwicklung neuer, innovativer Transportverpackungen sowie der Optimierung

der im Markt etablierten Modelle. Den Kunden garantiert das Unternehmen

höchste Qualität und absolute Zuverlässigkeit. Basis sind die selbst

entwickelten, komplett inhouse gefertigten Maschinen und Produktionsanlagen.

Das Produkt- und Service-

Angebot von Schütz orientiert

sich konstant an

der nachhaltigen Firmenphilosophie:

In der gesamten Wertschöpfungskette

werden natürliche Ressourcen

geschont und die Effizienz

energiebezogener Leistungen stetig

gesteigert. Einen wesentlichen

Beitrag zur Nachhaltigkeit leistet

die Rekonditionierung: Jeder wiederaufbereitete

IBC spart in der

Fertigung im Vergleich zu einem

neuen circa 100 Kilogramm CO2-

Emissionen!

Verpackungssysteme

Die nachhaltigen Verpackungssysteme

des Global Players bieten optimale

Lösungen für nahezu jedes

Füllprodukt und die spezifischen

Anforderungen unterschiedlichster

Branchen. Mit den passenden Produkten

sorgt Schütz für einen optimalen

Fluss in der Supply Chain.

Die Besucher der interpack konten

sich anhand zahlreicher Exponate

von den ökonomischen und ökologischen

Vorteilen der Produkte und

Services überzeugen. Auf dem futuristisch

anmutenden Messestand

mit seiner offenen Gestaltung

tauchten die Gäste auf mehr als

500 Quadratmetern ein in die Welt

von Schütz Packaging Systems.

Viele High Tech- und Multimedia-

Elemente sowie ein überdimensionaler

LED-Screen auf Wand und

Boden setzten die ausgestellten

Modelle perfekt in Szene.

Der neue SX-D

Eines der Highlights von Schütz

auf der Messe: der neue Ecobulk

SX-D. Der Innenbehälter

dieses IBCs mit einem Volumen

von 1.000 Litern hat neben dem

klassischen Gitterkorb eine komplette

Stahlummantelung. Fest

verschweißt mit der Bodenwanne,

bildet diese doppelwandige Konstruktion

einen sicheren zusätzlichen

Auslaufschutz – auch in

der Extremsituation eines Brandes.

Underwriters Laboratories Inc. testete

die Feuerfestigkeit des Containers

gemäß der Feuerschutzrichtlinie

NFPA 30 mit positivem

Ergebnis. Der SX-D kann daher

mit leicht entzündlichen Flüssigkeiten

befüllt sowie in Ex-Zonen 1

und 2 eingesetzt werden. Ebenfalls

interessant für das Fachpublikum:

Im SX-D können beispielsweise

auch Gefahrgüter oder andere sensible

Füllgüter wie zum Beispiel

Toluoldiisocyanat (TDI) abgefüllt

werden. Um bei einem möglichen

Unfall die Menge auslaufender

Flüssigkeiten gering zu halten,

werden bislang für solche Füllprodukte

meist kleinere Gebinde verwendet.

Der SX-D verhindert im

Falle einer Leckage der Innenblase

mit seinem zusätzlichen Stahlmantel

den Austritt des Gefahrguts.

Foodcert + Aseptic

und Cleancert + Dualprotect

Auf der letzten interpack hatte

Schütz erstmals Modelle der neuen

Foodcert- und Cleancert-Linie

für besonders anspruchsvolle

Füllprodukte vorgestellt. Mit dem

Ecobulk Foodcert + Aseptic sowie

Cleancert + Dualprotect setzt das

Unternehmen bezüglich Sicherheit

und Sauberkeit nun noch höhere

Maßstäbe. Denn: Als Top-Innovation

werden diese IBCs von Schütz

mit einem Liner-System inklusive

UN-Zulassung ausgestattet. Bei

der Produktion des Ecobulk Foodcert

+ Aseptic wird der integrierte

Liner samt Armatur durch Gamma-Bestrahlung

sterilisiert – für

besonders sensible Anwendungen

unter aseptischen Bedingungen.

Der Liner besteht bei beiden Containern

aus hochwertiger LDPE-

Folie, die sich im Innenbehälter

während des Befüllvorgangs automatisch

entfaltet und ausrichtet.

Diese zusätzliche Komponente

vereint zahlreiche Vorteile: Der

integrierte Liner minimiert den

möglichen Sauerstoffkontakt bei

der Abfüllung sowie in der Verpackung

selbst. Er verhindert so,

dass sich das Füllprodukt durch

Luftkontakt verändert. Kontaminationsrisiken

werden ausgeschlossen,

ebenso wie der Kontakt des

Füllprodukts mit Kondensat, das

sich unter Umständen im Innenbehälter

bilden kann. Die Haltbarkeit

des abgefüllten Mediums wird so

verlängert. Umgeben von der auslaufsicheren

IBC-Blase werden Leckagen

effektiv vermieden.

Gesicherte Armaturen

Ein befüllter ECOBULK wird

grundsätzlich mit geschlossenem

und gesichertem Auslaufhahn

transportiert und gelagert. Um

die Armatur zu öffnen, muss der

Kunde zunächst die Schraubkappe

entfernen. Diese löst die rote PE-

Scheibe, unter der sich die Siegelfolie

als verdeckter Originalitätsschutz

verbirgt. Für die Sicherung

des Auslaufhahns gab es bislang

zwei Varianten: eine Sicherheitsschraube

aus Stahl oder einen Safety

Clip aus Kunststoff. In der

alltäglichen Anwendung waren

beide im Handling oft unpraktisch,

denn zum Lösen der Schraube ist

ein zusätzliches Werkzeug nötig.

Außerdem kann eine Schraube

schnell verloren gehen. Dies gilt

auch für ein ähnlich kleines Zubehörteil

wie den Safety Clip. Hier

besteht zudem die Gefahr, dass der

Clip beim Öffnen der Armatur herunterfällt

und eine spätere Sicherung

daher unmöglich ist. Genau

deshalb entwickelte Schütz eine

neue Armaturensicherung. Sie besteht

aus einem gelben Riegel, der

in den Griff der Armatur eingebaut

ist und sich zwischen Gehäuse-

Dom und Griff stemmt. Als neuer

Standard wird diese Sicherung

sukzessive zukünftig die bisherige

Schraube und den Clip ersetzen.

Die neue Armaturensicherung

überzeugt durch einfache, intuitive

Handhabung. Der Riegel kann

leicht mit dem Daumen nach oben

geschoben werden – Werkzeuge

werden nicht mehr benötigt, herabfallende

Teile beim Öffnen vermieden.

Der Griff des Auslaufhahns

ist nun entsichert und kann zum

Öffnen der Armatur benutzt werden.

Nach der Produktentnahme

wird der Griff in seine Ausgangsposition

gedreht. Der Auslauf ist

geschlossen. Der Riegel kann wieder

heruntergedrückt werden, er

rastet ein, die Armatur ist erneut

gesichert.

Versiegelte Sicherheit

Zusätzlichen Schutz bietet auf

Wunsch der Originalitätsaufkleber

von SCHÜTZ. Dieser Sticker wird

im Schütz Werk auf die geschlossene

Sicherung geklebt. Wird der

Riegel dann vom Anwender vor

20 03/17


oben: Automatic Look

rechts: gesicherte Armaturen

der ersten Produktentnahme nach

oben geschoben und die Armatursomit

entsichert, bricht dieses Siegel.

Dadurch ist auf den ersten

Blick erkennbar, dass die Armatur

bereits geöffnet wurde. Dank

des Originalitätsstrips kann niemand

unbemerkt auf das Füllprodukt

zugreifen. Ein unentdecktes

Kontaminationsrisiko wird effektiv

verhindert, die Qualität bleibt

erhalten.

Automatic Lock

Auch im Bereich Kunststofffässer

präsentiert Schütz Neuerungen,

darunter beispielsweise

den Automatic Lock, das Spundverschlussystem

mit Originalitätssiegel.

Messebesucher konnten

am Stand die Funktionalität dieses

effektiven Systems – bestehend

aus einem Stopfen und einer Siegelkappe

– an einer eigens dafür

aufgebauten automatischen Montagevorrichtung

für Siegelkappen

ausprobieren. Sie konnten schnell

erkennen: Das Öffnen des Stopfens

ist nicht möglich, ohne dabei

die Siegelkappe zu zerstören, da

der innere Siegelring fest mit der

Kappe verbunden ist. Somit bleibt

das Füllgut stets vor unbemerkter

Entnahme oder Kontamination geschützt.

Mehr über die innovativen

Lösungen sehen Sie unter:

www.schuetz.net

03/17

21


INTERPACK

Starker Service für ...

Goldhase, Weihnachtsmann & Co.

Als weltweit führender Hersteller von Premiumschokolade setzt Lindt &

Sprüngli in Aachen auf leistungsstarke Etikettiertechnik. Es ist das weltweit einzige

Werk für „Schokoladen-Hohlkörper“ den Unternehmens. Deshalb ist hier

höchste Anlagenverfügbarkeit gefordert. Maßgeschneiderter HERMA Service

mit definierten Wartungsintervallen trägt dazu bei, dass Goldhasen und Weihnachtsmänner

überall rechtzeitig vor Ort sind.

Ausschließlich in Aachen

laufen sie vom Band, die

berühmten Goldhasen,

Weihnachtsmänner und anderen

Schokoladenhohlkörper von Lindt

– millionenfach, sowohl für den

deutschen Markt als auch für den

Export in alle Welt. Die Produktion

läuft dafür oftmals praktisch

rund um die Uhr, für die eingesetzte

Produktionstechnik ist das per

se schon eine gewaltige Herausforderung.

Doch bei Lindt kommt

noch eine andere Komponente

hinzu: „Es darf so gut wie nie vorkommen,

dass ein Produkt nicht

lieferbar ist“, sagt Dirck Ley, Leiter

der Abteilung Betriebstechnik

bei Lindt & Sprüngli in Aachen.

Extreme Automatisierung

Deshalb setzt Lindt & Sprüngli

in Aachen nicht nur auf extreme

Automatisierung, zum Teil mit

speziellen Robotern, sondern unter

anderem auch auf 75 Hochleistungsetikettierer

vom Typ HERMA

400 samt maßgeschneidertem Servicekonzept,

das äußerst schnelle

Reaktionszeiten und definierte

Wartungsintervalle beinhaltet. Dazu

gehört eine komplette Revision

der Etikettierer durch den HERMA

Service in der kurzen Saisonpause,

wenn die Produktion der Osterhasen

abgeschlossen ist und bevor

die Produktion der Weihnachtsmänner

anläuft. Denn die vorbeugende

Instandhaltung hat für Ley

und seine Mitarbeiter in der Betriebstechnik

eine überragende Bedeutung.

„Aber HERMA weiß seit

30 Jahren, wie wir ticken und dass

die Lieferfähigkeit absolute Priorität

hat. Etikettierer sowie Servicequalität

und -verfügbarkeit sind für

uns optimal darauf abgestimmt“,

sagt Ley.

Praktisch nur

HERMA Etikettierer

Im Lindt Werk in Aachen sind

praktisch ausschließlich Hochleistungsetikettierer

vom Typ HERMA

400 im Einsatz, in manchen Linien

arbeiten bis zu drei von ihnen:

für das Preis-, das Verschluss- und

mitunter für ein zusätzliches Werbeetikett,

den „Störer“. Keine

leichte Aufgabe: „Bei uns muss jedes

einzelne Etikett perfekt sitzen“,

betont Ley. Präzision und Leistungsstärke

sind jedoch nur zwei

Gründe, die für den HERMA 400

sprechen. Ein anderer wichtiger

Grund: die Servicefreundlichkeit

ist quasi bereits eingebaut. Die Bedienung

ist einfach; die Steuerung

ist komplett im Etikettierer eingebaut,

ein separater, meist sperriger

Schaltschrank ist nicht mehr nötig.

Seine äußerst kompakte Bauweise

erleichtert erheblich die Integration

in bestehende Linien, erst recht

bei beschränkten Platzverhältnissen.

Vor allem aber auch seine Serienfertigung

in hoher Stückzahl trägt

viel zu seiner Zuverlässigkeit bei.

Der HERMA 400 wird mit der immer

gleichen Grundform mehrere

Tausend Mal gebaut – pro Jahr. Bereits

über 20.000 Etikettierer dieses

Typs hat HERMA inzwischen

ausgeliefert – wahrscheinlich ein

Weltrekord im Qualitätssegment.

Die einzelnen Aggregate des Etikettierers

wie Ab- und Aufwickler,

Ablösesysteme und Etikettensensoren

werden wiederum ebenfalls

in großen Stückzahlen gefertigt.

Das Resultat: „Die Etikettierer

selbst fallen trotz der großen Beanspruchung

so gut wie nie aus“,

bestätigt der Leiter der Lindt-Betriebstechnik

aus der jahrelangen

Praxis. Weiterer Vorteil der Serienfertigung:

Auch nach Jahren lassen

sich noch zuverlässig Ersatzteile

beschaffen. „Die Ersatz- und Verschleißteilversorgung

ist optimal“,

sagt Ley.

Starker Wissensund

Knowhow-Transfer

Nur drei bis vier Wochen pro

Jahr, in der Regel rund um Ostern,

stehen im Aachener Werk die Roboter,

Bänder und Etikettierer still.

In diesem Zeitraum müssen sämtliche

Maschinen gewartet und Verschleißteile

ausgetauscht werden.

Bis zu sechs HERMA Techniker

sind dann gleichzeitig vor Ort. Bereits

einige Wochen zuvor haben

zwei HERMA Techniker während

des laufenden Betriebs alle Etikettierer

unter die Lupe genommen,

um sich ein Bild vom Zustand der

Geräte zu machen und notwendige

Verschleiß- und Ersatzteile zu bestellen

wie Klemmrollen, Transportwalzen,

Andrückrollen und

Ablösebleche, sofern diese nicht

ohnehin bei Lindt & Sprüngli auf

Lager liegen.

Service

„Uns ist es wichtig, dass der

Service nicht an einer bestimmten

Person hängt, die ausgerechnet

dann, wenn man sie benötigt,

nicht verfügbar ist“, erklärt Ley.

Bei HERMA sei der Wissens- und

Knowhow-Transfer jedoch sehr

gut organisiert. Bei Wartungs- und

Servicetätigkeiten arbeiten die

HERMA Techniker dann eng mit

den Betriebstechnikern von Lindt

zusammen. „Die Mitarbeiter von

HERMA kennen unsere internen

Ausdrücke und Abkürzungen. Wir

verstehen uns – das sorgt für einen

reibungslosen Ablauf“, betont

Dirck Ley. Allerdings legt er Wert

darauf, dass Lindt-Mitarbeiter an

den Linien kleinere Vorfälle selbst

beheben können.

Auf dem Weg

zur Instandhaltung 4.0

Ley ist deshalb sehr angetan davon,

dass HERMA inzwischen

bei der Informationsbereitstellung

neue Wege geht, und zwar mit

dem eigens darauf ausgerichteten

22 03/17

Etikettierer für Goldhase, Weihnachtsmann

& Co.: Leistungsstarke

HERMA Technik mit maßgeschneidertem

Service und definierten

Wartungsintervallen trägt

im Lindt Werk in Aachen zu einer

extrem hohen Lieferfähigkeit bei.


3D

Ersatzteile selbst fertigen

Online-Portal aktuellen Prozesses www.herma-service.

nicht alle Daten Vision Ersatzteile selbst drucken – das ist einer der am

com. relevant „Damit sind, haben so können unsere dennoch Kunden

sämtliche das gesamte Daten für eines sie Flurförder-

relevante weiter: „Unser Wunsch wäre es,

Dirck Leys meisten Vision genannten geht schon Anwendungsfälle für den

3D-Druck. Allerdings findet man erstaunlich

Wissen zeug-Einsatzes mit wenigen erfasst werden. Mausklicks Werden

neue einem Bausteine Tablet oder implementiert Laptop aus über das wenige Web, wann Fälle, sie in War-

denen dieser Anwendungs-

die Etikettierer meldeten von sich

auf

zur oder Verfügung, wird die Optimierung und zwar weiterer direkt tungsbedarf fall haben tatsächlich und könnten in die Realität umgesetzt wird.

am Prozesse jeweiligen angestrebt, Etikettierer“, sind diese sagt Daten

vielleicht Serviceleiter hilfreich. Mark „Wir müs-

Bul-

betreffende nenverleih Ersatzteil aus nachbe-

Haimhausen bei München. Das

im Idealfall Einer gleich dieser über SAP raren das Fälle ist SCHMID Hebebüh-

HERMA

ling. sen dem Die zeitraubende Kunden vermitteln, Suche nach dass stellen. Das Unternehmen wäre dann nicht nutzt nur einen X400 von German

entsprechenden er die Datenhoheit Informationen behält und dass in Industrie 4.0, sondern vor allem

RepRap, um Ersatzteile für seine Hebebühnen

verschiedenen seine Daten sicher physischen sind und Ordnern anonym auch Instandhaltung 4.0.“ Diese

und bleiben“, Handbüchern erläutert Christian oder in elektronischen

Angst, Verzeichnissen die Kontrolle kann über damit die „Bereits in diesem harten Jahr stellen Anforderungen wir des Mietgeschäfts

Fischer. Zukunft ist zu gar drucken, nicht mehr aber fern. auch, um die Hebebühnen an

„Aus

weitgehend eigenen Daten entfallen. zu verlieren, Verschiedene

sich Such- viele Kunden Filterfunktionen noch, solche Hochleistungsetikettierer vor“,

scheu-

den Nachfolger anzupassen. des HERMA 400

sowie Tools in Drop-down-Menüs vollem Umfang einzusetzen. machen sagt Der Martin im Kühl, Jahr Leiter 1984 des gegründete

Spezialist für Etikettier-

professio-

Einsatz kommen, ist das Anpassen

HER- 3D-gedruckte Abdeckungen zum

Deshalb dem bieten Anwender wir Lösungen leicht, die an, die gewünschten

die individuellen Informationen Privacy-Bedürf-

umgemaschinennelle

„Nicht Zugangstechnik nur in Hinblick ver-

der Geräte an das Mietgeschäft, wie

MA Geschäftsbereichs

hend nisse der zu Nutzer finden. berücksichtigen.“

Videos, welche auf mietet Flexibilität hochwertige und und Bedienbarkeit, einfach zu Schmid ausführt: „Die Bedienpulte

bestimmte Abläufe und Fragestellungen

Gelebte Schritt Industrie für Schritt 4.0 erklären, vität Kunden wird der es einen SCHMID Quantensprung Hebebühten

Zugriff auf Funktionen, die der

sondern bedienende auch Hubarbeitsbühnen. in Sachen Konnekti-

Die sind oft unnötig kompliziert und bie-

runden So wird das aus Angebot den visionären ab. HERMA Ansätzen,

die damit in den einen letzten konkreten Jahren oft Bei-

dis-

geht.“ Der Leiter der Betriebstech-

geben, nenverleih der genau Minikranverleih diese Richtung GmbH normale Kunde nie benötigt. Drückt

liefert

Kritischer Blick auf

finden sich im Raum München, er trotzdem auf einen dieser Knöpfe,

trag kutiert zum wurden, Thema gelebte Industrie Industrie 4.0 und 4.0 nik von Lindt & Sprüngli ist schon

eine Packung mit

Augsburg, Landsberg und im gesamten

Allgäu. Der Gerätepark umfasst Kunde muss bei uns anrufen und

fällt das Fahrzeug oft aus und der

– die leicht Entwicklung anwendbar, zur Smart hoch effizient Factory gespannt.

kleinen Goldhasen:

im und Verpackungs- gleichzeitig hoch und flexibel Kennzeichnungsbereich.

mit einem großen Mehrwert für die www.herma-etikettierer.at

sowie Mehr unter:

Die Etiketten müssen

immer präzise

sämtliche Arten von Arbeitsbühnen um Hilfe fragen. Das machte früher

von Anhängerbühnen über kompakte

3,5-Tonner-LKW-Bühnen, aus. Zudem ist der Kunde unzufrie-

teils 10 Prozent der täglichen Anrufe

und perfekt sitzen.

Nutzer. STILL bietet maßgefertigte

innerbetriebliche Logistiklösungen In LKW-Großgeräte, manchen Linien Scheren-, Teleskop-

hier und für Prali-

Gelenkteleskopbühnen

und realisiert das intelligente Zusammenspiel

von Gabelstaplern und nen bis – arbeiten hin zu Spezialmaschinen bis zu

wie

– wie

Lagertechnik, Software, Dienstleistungen

und Service.

Etikettier: beitsbühnen für mit extrem schmaler

drei vielseitigen, HERMA 400 wendigen Raupenar-

das Transportbreite Preis-, das oder Scherenteleskopbühnen

und mit besonders hoher

Firmengründer

Verschluss-

Was Firmengründer Hans Still mitunter Tragkraft für bis ein 1.000 Kilogramm. Seit

1920 mit viel Kreativität, Unternehmergeist

und Qualität auf den Weg etikett, krane den zur „Störer“. Mitte an. Neben Standard-

zusätzliches kurzem bietet Werbe-

SCHMID auch Mini-

brachte, entwickelte sich schnell lösungen entwickelt das Unternehmen

individuelle Lösungen.

zu einer weltweit bekannten und

starken Marke. Heute sind allein

über 8.000 qualifizierte Mitarbeiter

aus Forschung und Entwicklung,

Produktion, Vertrieb und Service

daran beteiligt, die Anforderungen

der Kunden überall auf der Welt zu

erfüllen.

Hocheffiziente Produkte

Der Schlüssel für den Unternehmenserfolg

sind hocheffiziente Produkte,

die von branchenspezifischen

Komplettangeboten für große und

kleine Betriebe bis hin zu computergestützten

Logistik-Programmen für

effektives Lager- und Materialflussmanagement

reichen.

Insgesamt rund

Besuchen 75 HERMA Sie STILL

Etikettierer auch im Internet sind unter

www.still.at bei Lindt

oder in bei Aachen Facebook

unter im Einsatz. www.facebook.com/still.

Mietgeschäft

Das Mietgeschäft ist eines der

härtesten Einsatzszenarien für jede

Maschine, der Verschleiß ist hoch

und Fehlbedienungen bleiben nicht

aus, da die Kunden die jeweiligen

Geräte nicht immer detailliert kennen.

Mario Schmid, Ingenieur in

der Instandsetzung, erläutert: „Unsere

Hebebühnen sind täglich im

harten Arbeitseinsatz, dabei werden

oft Plastikabdeckungen durch unvorsichtige

Bedienung oder herunterfallende

Gegenstände beschädigt.

Da diese Hebebühnen von relativ

kleinen Anbietern stammen und in

kleinen Stückzahlen produziert werden,

sind die Ersatz-Abdeckungen

oft unverhältnismäßig teuer und die

Lieferfristen lang. Mit dem 3D-Drucker

fertigen wir die Abdeckungen

günstiger und nach Bedarf.“ Ein

zweiter wichtiger Bereich, in dem

Hunderttausende

Goldhasen und

andere „Schokoladen-Hohlkörper“

laufen bei Lindt in

Aachen täglich vom

Band. Gerade die

„Spotbelastung“ zu

Ostern ist eine große

Herausforderung für

die Betriebstechnik.

den, weil er nicht weiterarbeiten

kann, bis das Problem gelöst ist. Bei

einem bestimmten Maschinentyp im

Fuhrpark bezogen sich 90 Prozent

der Hotline-Anrufe auf solche Fehlbedienungen.

SCHMID Hebebühnen löst dieses

Problem, indem spezielle Abdeckungen

angefertigt werden, die

die unnötigen Funktionen sperren

und nur die wichtigen Anzeigen und

Bedienelemente freilassen. Bisher

wurden diese Abdeckungen relativ

aufwändig von Hand aus Blech hergestellt.

Mehr unter:

www.germanreprap.com

03/17 06/16

23 29


INTERPACK

Tintenstrahldrucker bekommt Beine

Zu wenig Platz für das Kennzeichnungssystem, der Schlauch des Drucksystems

zu kurz, das Produkt zu groß und schwer – es gibt viele Gründe, warum Produkte

manchmal nicht direkt an der Linie automatisiert gekennzeichnet werden

können. Doch deswegen kann auf keinen Fall auf die notwendige Kennzeichnung

verzichtet werden. Die Lösung in solchen Fällen ist ein Handdrucker, bei

dessen Entwicklung die Heimwerkergeräte Pate standen.

Wer ein Regal anbringen

will, braucht Werkzeug.

Und zwar am besten

dort vor Ort, wo das Regal später

hängen soll. Also schnell die Werkzeugkasten

und den Koffer mit der

Akku-Bohrschrauber geholt und los

geht’s. Denn die heutigen Heimwerkergeräte

sind einfach zu transportieren,

ergonomisch, leicht zu bedienen

und überall einsatzbereit.

„Warum also nicht einen Tintenstrahldrucker

für die Produkt- und

Verpackungskennzeichnung entwickeln,

der sich an diesen Maßstäben

orientiert?“, dachten sich die

Produktentwickler von Bluhm. Das

Ergebnis: Der Handdrucker X1JET

HP Handhold, der genauso flexibel

einsetzbar ist wie die Heimwerkergeräte.

Untergebracht in einem robusten

Transportkoffer ist er jederzeit

bereit, kurzfristig standortunabhängige

Druckaufträge auszuführen.

Ortsunabhängig kennzeichnen

Der Handdrucker verfügt über

einen leistungsstarken Akku und

ermöglicht kabelloses Kennzeichnen.

Im Handumdrehen lassen

sich damit Kartons, Zementsäcke,

Transportkisten und viele andere

Produkte direkt vor Ort bedrucken.

Hochauflösende, bis zu 12,5 mm

hohe Drucke sind dank Hewlett

Packard Kartuschentechnik möglich.

Die Druckdaten erstellt der

Bediener einfach mit Hilfe der mitgelieferten

Layoutsoftware iDesign

am PC und überträgt sie via USB-

Stick auf den Handhold.

Wechselnde

Produkte variabel bedrucken

Bei Produktwechsel erfolgt das

Umstellen auf andere Drucktexte

einfach per Knopfdruck. Verschiedene

Tinten stehen für die unterschiedlichen

Produkt- und Verpackungsmaterialien

– glatt und

saugfähig – zur Verfügung. Einen

schnellen Umstieg auf eine andere

Tinte ermöglicht die intelligente

SmartCard Kartuschenüberwachung.

Das Drucksystem erkennt

die Kartusche und den Tintentyp

und stellt alle Parameter automatisch

entsprechend ein. Um unerwartete

Ausfälle zu vermeiden, erkennt

und speichert es zudem den

Tintenfüllstand. Ist die Kennzeichnung

erfolgreich abgeschlossen,

kommt der Drucker wieder in den

Koffer – bis zum nächsten Kennzeichnungsauftrag.

Natürliches Labelling

Der Handdrucker war während

der interpack eines der Higlights

am Bluhm-Stand. Ein weiterer

Schwerpunkt war natürliches Labelling.

Normalerweise sind Bio-

Lebensmittel in der Obst- und

Gemüseabteilung im Supermarkt

genau wie Produkte aus normalem

Anbau in Plastik oder in einer Styropor-Schale

mit Folie abgepackt

und gekennzeichnet. Doch gerade

Konsumenten, die sich ökologisch

ernähren, denken auch umweltbewusst

und wollen Müll vermeiden.

Bio-Produkte in einer Plastik-Verpackung

sind somit eigentlich ein

Widerspruch in sich. Die Supermarktkette

REWE hat darauf reagiert

und geht nun ganz neue Wege:

Das Unternehmen verzichtet auf

die Verpackung. Informationen wie

Text und Logos bringt ein Beschriftungslaser

direkt auf die Frucht

oder das Gemüse auf. In einem

Pilotprojekt, das bereits seit März

läuft, werden zunächst Avocados

und Süßkartoffeln gelasert. Das sogenannte

„Natural Labeling“ bietet

viele Vorteile gegenüber anderen

Verfahren wie dem Bedrucken oder

Etikettieren von Verpackungen.

Kompack hat einen Laser-Experten

zu diesem Thema befragt. Peter

Scheidgen, Produktmanager Laser

von Bluhm Systeme, beantwortet

die wichtigsten Fragen:

Peter Scheidgen

Ist die Laserkennzeichnung

unbedenklich?

P. Scheidgen: Ja. Die EU hat 2013

das Verfahren für unbedenklich erklärt.*

Denn das Produkt wird bei

dem Laservorgang nur erhitzt, ähnlich

wie zum Beispiel in einer Pfanne.

Der Laserstrahl ist gebündeltes

Licht, welches thermisch auf das

Material einwirkt.

Lässt sich jedes Gemüse

und Obst mit Laser beschriften?

P. Scheidgen: Grundsätzlich ja.

Jedoch lassen sich manche Produkte

deutlicher beschriften als

andere. Generell erzielt man den

Kontrast entweder durch Abtragen

einer Schicht oder durch Verbrennung.

Manche Produkte bieten hier

einen höheren Kontrast als andere.

Welchen Vorteil hat die natürliche

Kennzeichnung?

P. Scheidgen: Durch das direkte

Beschriften der Produkte mit Laser

kann auf die Verpackung und Etiketten

verzichtet werden. Das spart

eine Menge CO2 ein. Außerdem

werden keine Fremdstoffe wie Etikettenkleber

oder Tinte eingesetzt.

Ein weiterer Vorteil: Die Kennzeichnung

ist beständig. Etiketten

auf der Frucht oder dem Gemüse

können sich leicht ablösen.

Handelt es sich dabei um

eine neue Technologie?

P. Scheidgen: Nein. Bluhm Systeme

setzt Laser bereits seit 16 Jahren

in den verschiedensten Bereichen

ein. Insbesondere dort, wo schnell,

präzise und haltbar Informationen

aufgebracht werden müssen, ist

Laser unschlagbar. Auch ist die

Lasertechnologie langfristig kostengünstiger,

da hier weder Tinte,

Etiketten oder Farbbänder benötigt

werden.

Wie kann ich die Laser-Technik

bei mir integrieren?

P. Scheidgen: Bluhm hat in dem

Bereich bereits jahrelange Erfahrung.

Da jeder Kunde andere Bedürfnisse

und Interessen hat, gehen

wir individuell darauf ein. Neben

Komplettlösungen inklusive Fördertechnik

bieten wir auch Handarbeitsplätze

und Einzelsysteme an.

Gemeinsam mit den Maschinenbauern

des Vertrauens erfolgt dann

die Umsetzung.

Wie am besten mit dem Projekt

anfangen?

P. Scheidgen: Es gibt unterschiedliche

Laserarten und Wattstärken.

Da jedes Material anders reagiert,

ist es notwendig im Vorfeld das

Produkt zu bemustern. Diese Testbemusterungen

führen wir selbstverständlich

kostenlos durch. Gerne

beraten unserer Systemberater auch

ausführlich vor Ort bei den Firmen

und führen dort den Laser vor.

Mehr unter:

www.bluhmsysteme.at

24 03/17

*EU Richtlinie COMMISSION REGULATION (EU) No 510/2013, 3. Juni 2013


INTERPACK

Innovatives Kartonbecherkonzept

Mit „Lidloc“ präsentierte Metsä Board, ein führender europäischer

Frischfaserkartonhersteller, ein bahnbrechendes neues Kartonbecherkonzept. Das

patentierte Lidloc-Konzept erweitert den herkömmlichen Becheraufbau um ein

Faltelement, das in einen integrierten Deckel einrastet. Dieses innovative Design

macht einen separaten Kunststoffdeckel überflüssig und schafft ganz neue

Möglichkeiten der Produktion, Nutzung und des Recyclings von Bechern für die

Streetfood- und To-Go-Anwendung.

chanismus. Der integrierte Deckel

ist auslaufsicher und eröffnet neue

Branding-Möglichkeiten, da er in

einem Stück mit dem übrigen Teil

des Bechers bedruckt werden kann.

Der Deckel ist mit einem integrierten

Mechanismus zum „Nippen“

heißer Getränke ausgestattet, der

auch ideal zum Trinken von Kaltgetränken

mit einem Strohhalm

geeignet ist.” Lidloc verdeutlicht

beispielhaft, wie Metsä Board seine

Kunden durch nachhaltige und

innovative Verpackungslösungen

bei der Präsentation ihrer Marke

unterstützt. Alle Kartonqualitäten

von Metsä Board werden aus

Frischfasern – einem nachwachsenden

Rohstoff – hergestellt. Ihre

besonderen Vorteile bestehen in der

Rückverfolgbarkeit ihrer Herkunft

und ihrer reinen, weißen Optik, die

besonders bei Foodservice-Anwendungen

gewünscht ist.

Mehr unter:

www.metsaboard.com

Cyril Drouet, Design & Innovation

Director von

Metsä Board, der bei diesem

interessanten Projekt eng mit

seinen Konzeptentwicklern zusammenarbeitete,

präsentierte das Lidloc-Konzept

auch im Rahmen der

interpack.

Vorteile

Die Vorteile der innovativen Konstruktion

erklärt er wie folgt: „Wir

haben den Becher so konzipiert,

dass er aus einem Stück besteht und

keinen separaten Kunststoffdeckel

benötigt. Er lässt sich mühelos in

die richtige Form falten und besitzt

einen sicheren Verschlussme-

03/17

25


INTERPACK

Mondi voll im Trend

Das internationale Verpackungs- und Papierunternehmen Mondi antwortete

auf aktuelle Branchentrends mit innovativen Lösungen – und stellte diese auf

der interpack vor. Konsumenten sind heutzutage wählerisch und anspruchsvoll.

Sie bevorzugen Verpackungen, die praktisch sind und Kaufentscheidungen

erleichtern. Eine vom Marktforschungsunternehmen Mintel durchgeführte

Studie über Verpackungstrends für 2017 zeigt: Endverbraucher greifen

aktuell zu Verpackungen, die mit unkonventioneller Optik und ansprechender

Haptik oder mit innovativen Merkmalen überzeugen.

Diese Anforderungen müssen

Konsumgüterhersteller erfüllen.

Deshalb erwarten sie

von der Verpackungsindustrie Lösungen

und Materialien, die im Gebrauch

einfach sind und zugleich die

Markenbekanntheit steigern. Verpackungen

sollen die klare Differenzierung

zum Angebot des Mitbewerbs

stärken und beim Endverbraucher

Vertrauen aufbauen. „Unsere Kunden

wünschen sich Verpackungen,

die ihr Produkt perfekt schützen und

auch einen Mehrwert schaffen“, erläutert

Albert Klinkhammer, Group

Marketing Director.

Jeden Tag

Unter dem Motto „Entdecken Sie,

wie Millionen Menschen mit Mondi

Produkten in Berührung kommen.

Jeden Tag.“ präsentiert das Unternehmen

seine Lösungen für den

Schutz und Erhalt der wirklich wichtigen

Dinge des täglichen Lebens.

Zugleich verleihen Mondi Produkte

einer Marke mehr Strahlkraft. Albert

Klinkhammer erklärt: „Täglich kommen

Millionen Menschen mit Verpackungen

von Mondi in Berührung,

ohne sich dessen bewusst zu sein.

Die interpack ist für uns die ideale

Plattform, um unsere Verpackungslösungen

und unsere Antworten auf

aktuelle Trends einem internationalen

Publikum näherzubringen.“

Fünf Branchentrends

Mondi hat für die interpack fünf

Branchentrends identifiziert. Auf

dem Stand konnten sich die Besucher

davon überzeugen, wie Mondi

diese Trends mit innovativen Verpackungslösungen

umsetzt.

1. Convenience: Wenig Zeit im Alltag,

mehr Single-Haushalte und eine

längere Lebenserwartung – alle diese

Faktoren machen praktische Verpackungslösungen

immer wichtiger.

Konsumenten stellen ganz spezielle

Ansprüche an Verpackungen: Sie

müssen einfach und problemlos im

Gebrauch sein und sich wiederverschließen

lassen, um den restlichen

Inhalt frisch zu halten. Sie sollten

sich auch leicht entsorgen lassen und

für Mahlzeiten ‚to go‘ eignen. Diese

Bedürfnisse unterstreicht auch die

Mintel-Studie zu den Verpackungstrends

2017.

Easy-Open

Die Mondi Easy-Open-Initiative

entwickelte eine Reihe von Innovationen,

die den Anforderungen von

Konsumenten aller Altersgruppen

entsprechen. Zu den Produktlösungen

zählen CornerPack, StripePack,

FlexiBox Flat Bottom mit

unterschiedlichsten Merkmalen,

ZipperPouch und abziehbare Folien.

In Zusammenarbeit mit dem renommierten

Teeproduzenten Twinings

entwickelte Mondi den innovativen

ZipperPouch. Er besticht mit einer

ganz speziellen Struktur, mit neuartiger

Optik und Haptik, lässt sich

ganz einfach öffnen und wiederverschließen

– und ist ein Eyecatcher.

Wasserlösliche Folie

Mondi’s wasserlösliche Folie erleichtert

das tägliche Leben. Die

Folie löst sich in Wasser auf und ist

biologisch abbaubar. Das macht sie

zum idealen Material für Portionsverpackungen,

wie sie in Haushalten

etwa für Waschmittel in Form von

Pulvern, Tabs und Granulaten zum

Einsatz kommen. Die wasserlösliche

Mondi Folie schützt nicht nur das

Produkt und den Endverbraucher, sie

ist auch umweltverträglicher als vergleichbare

Produkte.

2. Verpackungen mit natürlicher

Optik und Haptik: Die klare Differenzierung

der Produkte im Regal

ist einer der wichtigsten Einflussfaktoren

für die Kaufentscheidung. Der

zunehmende Trend zu Verpackungen

mit natürlicher Optik und Haptik unterstützt

die Markenpositionierung.

Darüber hinaus sind hochwertige

Nahrungsmittelverpackungen ein

Indikator für die Topqualität von

Produkten. Sie stellen eine positive

Assoziation zum Produkt her.

Papierhaptik

Mondi’s Lösungen mit Papierhaptik

sorgen für eine hervorragende

Markendifferenzierung im Regal,

denn sie vereinen eine natürliche

Optik und Haptik mit optimalem

Frischeschutz. Ein Beispiel ist der

ArtPack: Ein matter Speziallack

wird auf eine flexible Folie aufgetragen.

Dadurch sieht die Verpackung

nicht nur aus wie ein echter Papierbeutel,

sondern fühlt sich auch so

an. Der ArtPack erhielt 2016 einen

Deutschen Verpackungspreis. Ausgezeichnet

wurde der Beutel für Kartoffelchips

der Marke Krosse Kerle.

PaperPack

Ein weiteres Beispiel ist der Paper-

Pack, eine Kombination aus Papier

und einer flexiblen Folie. PaperPack

ist als Rollenware erhältlich oder als

vorkonfektionierter Beutel mit maßgeschneidertem

Fenster zur Präsentation

des Verpackungsinhalts. Nahrungsmittelhersteller

möchten die Natürlichkeit

und Frische ihrer Produkte

in den Vordergrund stellen, ohne auf

Barriere-Eigenschaften verzichten zu

müssen. Die von ihnen gewählte Verpackung

entscheidet über den ersten

Eindruck beim Konsumenten.

3. Verpackungen, die Vertrauen

schaffen: Endverbraucher möchten

das verpackte Produkt sehen,

insbesondere wenn es sich um ein

Lebensmittel handelt. Dies geht

ebenfalls aus der Mintel-Studie zu

den Verpackungstrends 2017 hervor.

Die Sichtbarkeit des Produkts beeinflusst

das Kaufverhalten und erhöht

das Vertrauen in die Marke.

26 03/17


SKOG

Mondi bietet verschiedene Fensterlösungen

für eine breite Palette von

Verpackungen an. SKOG wird aus

FSC®-zertifiziertem Sackkraftpapier

hergestellt und mit einer Extrusionsbeschichtung

versehen. Diese

einzigartige und umweltfreundliche

Lösung entstand in Zusammenarbeit

mit dem Verpackungsveredler Silbo

der aus der Rollenware die finale

Verpackung fertigt. Das Laminat hält

Nahrungsmittel frisch und ermöglicht

eine Thermoversiegelung der

Verpackung. Durch das transparente

Sichtfenster sehen Kunden dennoch

das verpackte Produkt.

Markenidentität

4. Verpackungen, die zur Bildung

der Markenidentität beitragen:

In einem immer kompetitiveren

Markt wünschen sich Kunden Verpackungen,

die den Wiedererkennungswert

ihrer Marke fördern, den

Absatz steigern und damit ihren

Marktanteil erhöhen.

Standbodenbeutel

Standbodenbeutel werden aufgrund

des lebendigen Farbdrucks,

des geradlinigen Designs und ihrer

praktischen Handhabung immer

populärer. Eine Studie des internationalen

Beratungsunternehmens

SCHÖNWALD CONSULTING im

Jahr 2014 prognostiziert eine Steigerung

des weltweiten Umsatzes

mit Standbodenbeuteln von 6,6 Milliarden

US-Dollar im Jahr 2013 auf

10,5 Milliarden US-Dollar im Jahr

2018. Grund dafür ist die steigende

Nachfrage. Mondi produziert Laminate

und vorkonfektionierte (sterilisierbare

und nicht sterilisierbare)

Beutel an seinen Standorten in Europa,

Asien und Amerika. Als optionale

Extras bietet Mondi Ausgießer,

Wiederverschlusssysteme, Heißbefüllbarkeit,

Aufreißfunktionen und

maßgeschneiderte Beutelformen.

Sackkraftpapier

Mit dem Sackkraftpapier Advantage

Kraft White Print profitieren

Kunden von den modernsten Branding-Möglichkeiten.

Das Papier

vereint die hervorragende Bedruckbarkeit

von kalandrierten maschinenglatten

Sorten mit den Festigkeitseigenschaften

von klassischen

Sackkraftpapieren. Es eignet sich

hervorragend für offene Säcke: Diese

machen Markenprodukte wie etwa

Tierfutter zum Blickfang.

White-Top Kraftliner

Die White-Top-Kraftliner von

Mondi eignen sich hervorragend für

strapazierfähige, regalfertige Verpackungslösungen,

die durch eine

helle und attraktive Optik auffallen,

und so für noch bessere Branding-

Möglichkeiten sorgen. Mit ihrer

glatten, strahlend weißen Oberfläche

unterstreichen die Kraftliner Pro-

Vantage Komiwhite und ProVantage

Baywhite von Mondi das Image und

die Botschaft einer Marke und heben

das Produkt vom Mitbewerb ab. Der

österreichische Süßwarenhersteller

Manner setzt ProVantage Baywhite

gezielt für seine Premiumprodukte

der Marke Casali ein.

5. Attraktive Wellpappenlösungen

für die Kühlkette: Die Industrien für

Nahrungsmittel, Medizin und Blumen

haben eines gemeinsam: Sie

transportieren Produkte, die in bis

zu fünf verschiedenen Temperaturzonen

kühl gehalten werden müssen.

Gleichzeitig sollen ihre Verpackungslösungen

nachhaltig und platzsparend

sein. Mondi demonstriert auf

der interpack mit einer Reihe von

Beispielen, wie gut sich Wellpappe

in der Kühlkette bewährt. Zudem

lenkt Wellpappe den Blick und somit

die Aufmerksamkeit auf das Produkt

im Regal. Die neueste Innovation in

diesem Bereich ist bereits zum Patent

angemeldet. Hohe Festigkeit ist hier

mit maximaler Materialeffizienz vereint.

Save Food

Mondi beteiligt sich auch an SAVE

FOOD, einer globalen Initiative zur

Bekämpfung der Verschwendung

von Nahrungsmitteln. Auf dem „innovationparc

SAVE FOOD“-Forum

der diesjährigen interpack themati-

sierte Mondi die Frage, wie die Barriere-Eigenschaften

der Verpackungen

die Verschwendung von Nahrungsmitteln

auf ein Mindestmaß reduzieren

können. Martin Messner, Leiter

des Mondi Labors für Lebensmittelsicherheit

hat seine Erfahrungen mit

den Besuchern dieser Veranstaltung

geteilt. Martin Messner erklärt: „Wir

sind davon überzeugt, dass nachhaltige

und innovative Verpackungen

die Verschwendung reduzieren können

und somit ein Teil der Lösung

Peter J. Oswald

zur Unterstützung der SAVE-FOOD-

Initiative sind. Unsere innovativen

Verpackungs- und Barrierelösungen

leisten einen wichtigen Beitrag zur

Bekämpfung von Nahrungsmittelverlusten.“

Einige dieser Lösungen

– wie etwa wiederverschließbare

Kunststoffbeutel mit verschiedensten

Merkmalen und Standbodenbeutel

für Einzelportionen – stellte Mondi

auf der interpack vor.

Mehr unter:

www.mondigroup.com

Mit 11. Mai 2017 wurde Peter J. Oswald als CEO Leiter

der gesamten Mondi Gruppe. Er erklärte, dass er

die Verpackungsindustrie als Teil der Lösung für einige

der Herausforderungen sieht, denen sich die Welt heute

gegenübersieht, wie z.B. Nahrungsmittelabfälle und

wechselnde Demografie. „Wir können helfen, Nahrungsmittelabfälle

zu reduzieren, indem wir kleinere Portionsgrößen

und Barrierelösungen schaffen, die die Lebensdauer der Lebensmittel

verlängern; Wir können bequemere Verpackungslösungen anbieten, um

den Bedürfnissen unserer alternden Bevölkerung und der wachsenden

Zahl einzelner Haushalte besser gerecht zu werden. Und wir bemühen

uns, die Materialien, die in der Verpackung verwendet werden, zu reduzieren

und die CO2-Emissionen durch leichtere Lösungen zu reduzieren „

Als Beispiel hierfür zeigte er ein neues Mondi-Produkt: Power

(8) Box, eine innovative Acht-Eck-Box mit Dual-Material-Konstruktion,

die bis zu 20 kg Ware mit weniger Verpackungsmaterial

verpacken kann. Er erwähnte auch SKOG für Lebensmittel, eine

biologisch abbaubare Tasche aus FSC®-zertifiziertem Kraftpapier

und doppelseitig beschichtet mit Mondi‘s Sustainex® Barriere, um

Lebensmittelprodukte frisch zu halten und einen Thermosiegelschutz

zu ermöglichen. Und ProVantage Baywhite, Mondi‘s hochwertiges

White-Top-Kraftliner für die regalfähige Verpackung, die

hervorragende Druck- und Branding-Möglichkeiten bietet.

Starke Marken - starke Partner:

BVM, PACKMAT, ETT, KNECHT, PACTUR, HALOILA, PKG, KÖRA PACKMAT

Verkauf und Sevice:

03/17

27


INTERPACK

Robatech zeigt Innovationen

Der Robatech Messestand auf der interpack 2017 war ein vielbesuchter

Anziehungspunkt. Das Standdesign signalisierte schon von weitem: Bei

Robatech ist Qualität zu Hause und immer herzlich willkommen. Robatech

blickt zufrieden zurück.

Gross war die Zahl der Besucher,

die sich über die

zahlreichen Innovationen,

neuen Produkte und Service-Angebote

informierten. Unter dem

Motto “Kleben in Perfektion“ präsentierte

Robatech modernste Technologien

und Services für einen

optimierten Klebeprozess in unterschiedlichsten

Anwendungen der

Verpackungsindustrie. Gegliedert

in die fünf Schlüsselthemen: Sicherheit,

lokaler Service, Innovation,

Industrie 4.0 und Green Efficiency

präsentierte sich der Stand in

bestem Licht.

Themeninseln

Jedes der Themen wurde mit einer

Themeninsel oder mithilfe von

Demo-Geräten gezeigt. Moderne,

nachhaltige Spitzentechnologie,

massgeschneidert und umweltfreundlich,

das ist Ziel der Forschungs-

und Entwicklungsarbeit

bei Robatech. Die hohe Wertschöpfung

und Leistungsstärke der Produkte,

ebenso wie deren sparsamer

Energie- und Klebstoffverbrauch

werden von den Kunden sehr geschätzt.

Der Messestand bildete daher

vom ersten bis zum letzten Messetag

den zentralen Anlaufpunkt für

alle Interessenten. Beeindruckend

überzeugte auf Anhieb auch die

Veranstaltung am fünften Messetag,

zu der Robatech exklusiv einlud.

Mit einem grossen VIP Event

empfing das Unternehmen die Aussteller,

die Robatech Geräte auf der

Messe auf ihrem Stand zeigten. Das

Event war ein sichtbares Zeichen

für die zunehmend wachsende Anzahl

der Kunden, die der Marke

Robatech vertrauen: Sie setzen auf

«Innovative Qualität, made in Switzerland»

und sind stolz Robatech

Geräte zu präsentieren. Deutlich

spürbar war das Ziel, alle Potenziale

konsequent für die Produktneuentwicklung

auszuschöpfen. Das

bemerkenswerte Standkonzept und

spezielle Flair sowie eine betont

offene, ansprechende Präsentation

boten einen perfekten Rahmen

für den gemeinsamen Dialog. Zu

einem Messehighlight avancierte

zweifellos die Integration der Klebstoffsysteme

in die Maschinen –

nicht nur physisch, sondern auch

technisch anhand einer Schnittstelle.

Diese Technologie ermöglicht

eine zentrale Verwaltung über die

Steuerung der Maschine – sogar per

Fernzugriff mit einem Smartphone

oder Tablet. Zudem werden auch

alle erforderlichen Informationen

in Echtzeit an die Steuerung übermittelt.

Die Klebstoffsysteme sind

daher für das „Industrie 4.0“-Konzept

vorgerüstet und ermöglichen

eine prompte Reaktion sowie eine

vorausschauende und vorbeugende

Instandhaltung. Der gezielte Fokus

auf das Thema Industrie 4.0 bereits

jetzt in der Gegenwart, ist für Robatech

keine Zukunftsmusik sondern

im hier und jetzt erlebbar.

Während der Messe berichtete Robatech

aktiv über seine Präsenz und

die gezeigten Highlights. Mit fünf

eigens auf der Messe produzierten

Videos, zeigte man regelmässig das

aktuelle Geschehen auf dem Stand.

Die Beiträge sind in den Social Media-Kanälen

und auf der Website zu

sehen.

Mehr unter:

www.robatech.at

Das neue Flaggschiff ...

... der Beutelverpackung. Erstmalig zur diesjährigen interpack zeigte Automated

Packaging Systems (APS) sein neues Flaggschiff: die Verpackungsmaschine

Autobag® 500 ist ein hochentwickeltes System zum Befüllen und

Verschließen von Verpackungsbeuteln, das mit absoluter Zuverlässigkeit und

Flexibilität einen hohen Durchsatz sichert. Das System verpackt bis zu 100

Beutel pro Minute und ermöglicht durch höchste Verfügbarkeit eine Senkung

der Betriebskosten.

Es können Beutelformate

von 50 bis 300 mm Breite

und 60 bis 600 mm Länge

verpackt werden. Das System ist

fahrbar und lässt sich in der Höhe

individuell an den Bediener anpassen.

Höchste Ansprüche bei der

Entwicklung dieses System führten

zu einer innovativen und allseits sicheren

Maschinenkonstruktion. Für

die Bestückung per Hand werden

keine Lichtschranken oder aufwändigen

Sicherheitsvorrichtungen benötigt.

Der vollständig neue Sicherheitsansatz

erlaubt den ungehinderten

Zugriff auf den geöffneten

Beutel und seine schnellere und

ergonomischere Befüllung.

Einfache Konstruktion

Die einfache Konstruktion des

28 03/17

Systems enthält nur wenige bewegliche

Teile. Daraus resultieren

seine geringen Wartungskosten

und die hohe Verfügbarkeit. Durch

mit Servomotoren angetriebene

Bahnsteuerungen und die Möglichkeit,

komplette Jobs abzuspeichern,

wird die Anzahl der Beutel in der

Warteschlange reduziert, Ausschuss

vermieden und Umrüstzeiten werden

gesenkt. Die ergonomische Flexibilität

des Systems Autobag 500

erfüllt jede Anforderung an einen

Ladebereich. Die Möglichkeit, das

System für die Bedienung durch

Rechts- und Linkshänder zu konfigurieren,

die Taktumschaltung, die

Beutel- und Bandbeladung gewährleisten

seine nahtlose Integration

in jede Umgebung. Das System ist

netzwerkfähig. Damit können komplette

Packstationen zentral überwacht

und Produktionsdaten weitergeleitet

und ausgewertet werden.

Bei Verwendung der original

vorgeöffneten Autobag Beutelauf-Rolle

präsentiert die Autobag

500 eine völlig neue Generation

hochqualitativer, zuverlässiger und

flexibler Beutel-Verpackung. Ein

umfassendes Engineering- und

Service-Netzwerk unterstützt diesen

hohen Qualitätsstandard. Die

Kombination des netzwerkfähigen

Systems mit Druckern, Zählern,

Waagen und Förderbändern ermöglicht

halb- und vollautomatische

Verpackungsabläufe.

Mehr unter: www.autobag.de


INTERPACK

XTS im „Hygienic Design“

Das eXtended Transport System von Beckhoff eröffnet als Edelstahl-Ausführung

XTS Hygienic ein breites Spektrum an neuen Anwendungen, insbesondere

im Primärbereich der Lebensmittel- und Pharmaindustrie sowie allgemein

bei der Herstellung beziehungsweise Abfüllung von Flüssigkeiten.

Mit der hohen Schutzart

IP 69K, sehr guter chemischer

Beständigkeit

und ohne verdeckte Ecken, Kanten

oder Hinterschnitte bietet die Variante

im „Hygienic Design“ hier

ein besonders großes Innovationspotenzial:

Die Vorteile der Standardausführung

als hochflexible

Motion-Lösung werden mit einer

einfachen Reinigung vereint und

ermöglichen so Prozessoptimierungen

und eine maximale Anlagenverfügbarkeit

auch bei hohen

Hygieneanforderungen.

Softwarefunktionalität

ersetzt Mechanik

Das XTS ersetzt Mechanik durch

Softwarefunktionalität und ergibt

so ein hohes Maß an Konstruktionsfreiheit

bei der Realisierung völlig

neuer Maschinenkonzepte. Mit

der Hygienic-Design-Ausführung

profitieren davon nun auch Anwendungen

mit erschwerten Umgebungsbedingungen,

beispielweise

beim Produkthandling in der Lebensmittel-,

Pharma- und Kosmetikindustrie

oder bei der Herstellung

von Farben und Lacken.

Vorteile für Maschinenbauer

und Endanwender

Durch den deutlich reduzierten

Mechanikaufwand lassen sich die

Maschinen kompakter, leichter und

mit weniger Verdrahtungsaufwand

aufbauen. Weiterhin sind die Anlagen

gegenüber konventionellen Lösungen

weitaus flexibler, die Prozessabläufe

schneller und die Wartungsaufwände

geringer. Der Maschinenbauer

kann somit kleinere,

leistungsfähigere und effizientere

Anlagen anbieten und der Endanwender

profitiert dementsprechend

von Platzersparnis, höherem Produktausstoß

und schnelleren Produktwechseln.

Hygiene-Design-Umfeld

Im Hygienic-Design-Umfeld zeigen

sich diese Vorteile besonders

deutlich, da hier die Reinigungsfreundlichkeit

stark im Vordergrund

steht. Durch das im Vergleich zu

komplexeren Mechaniken viel einfacher

zu reinigende XTS Hygienic

beschleunigen sich sowohl die routinemäßigen

Reinigungsarbeiten

als auch diejenigen für die – von

XTS ohnehin optimal unterstützten

– Produktwechsel. Ein weiterer

Aspekt kommt hinzu: Mechanische

Lösungen konnten in vielen Bereichen

aufgrund der hohen Reinigungsanforderungen

bislang überhaupt

nicht umgesetzt werden – erst

mit dem XTS Hygienic erschließen

sich hier Automatisierungspotenziale.

Entwickelt in enger

Zusammenarbeit mit der EHEDG

Das XTS Hygienic wurde in enger

Zusammenarbeit mit der European

Hygienic Engineering & Design

Group (EHEDG) entwickelt. Somit

sind alle Voraussetzungen für

die Anlagenzertifizierung nach

EL Class I AUX gegeben. Zu den

wichtigsten Eigenschaften dieser

Edelstahlvariante zählt die hohe

Schutzart IP 69K, die einen höchstmöglichen

Schutz gegen das Eindringen

von Staub und Wasser garantiert.

Hinzu kommt die sehr gute

chemische Beständigkeit, sodass

die Oberflächen Tensiden, sauren

und alkalischen Reinigungsmitteln,

verschiedenen Alkoholen und Desinfektionsmitteln

und auch Wasserstoffperoxid

standhalten.

Edelstahl

Die mechanischen Komponenten

von XTS sind aus Edelstahl V4A

gefertigt. Die Dichtungen und

Abdeckungen bestehen aus sehr

widerstandsfähigen Kunststoffen.

Weiterhin sind alle Fugen zwischen

den einzelnen Komponenten durch

eine hochwertige, dauerelastische

Dichtung gegen das Eindringen von

Schmutz und Flüssigkeit geschützt.

Ebene, glatte Oberfläche

Im eingebauten Zustand bilden die

XTS-Komponenten zusammen mit

der Maschine eine ebene und glatte

Oberfläche, die in allen Bereichen

gut zugänglich und somit einfach

zu reinigen ist. Für die Mover treffen

die genannten Eigenschaften

ebenfalls zu: So weisen die Rollen

einen so großen Abstand zum Mover-

Grundkörper auf, sodass sich

zur Reinigung der Zwischenraum

z. B. auch mit dem Finger erreichen

lässt. Die Rollen der Mover sind so

gegen die Achse abgedichtet, dass

das Eindringen von Schmutz und

das Austreten von Lagerfett zuverlässig

verhindert werden.

Mehr unter:

www.beckhoff.de/XTS

03/17

29


INTERPACK

BrAu BEVIALE

inanter Vision der Schlussakt intelligenten Maschine

Schnell und energiesparend

recycling

Dr. Christoph Beumer

sich die BrauBeviale Gebo Cermex, nach Teil der Sidel Group, ist ein Unternehmen für Verpackungsanlagen-Engineering

ist 2018 wie-

und stellte neue Systeme und innovative Verpackungs-

gte Pause und

chbesucher, davon anlagen über bei der interpack vor. Am Messestand konnten die Kunden aus der

f der in diesem Getränke- Jahr wichirtschaft.

Unter den 1.118

und FHPC-Branche (Lebensmittel, Haushalts- und Körperpflegeprodukte)

el Finanz- und Schon Weltwirtschaftskrise während

das

der

Portfolio

FachPack

des

präsentierte

Unternehmens

die

auf

Firma

der

Austropressen

Basis seines Programms

die neue

e- übernimmt „easyline“. Beumer 2009

Agility 4.0

Die den Serie dänischen

und Mittel-

Messe war die

kennenlernen.

APVeasyline

Schwerpunkt

umfasst robuste,

der diesjährigen

vertikale Ballenpressen

d eltmarktführer

in Sortiertechnik-Spezialist

„intelligente

niedriger Bauweise

Maschine“,

zur Verdichtung

die mit einer

von

umfassenden

Karton und

Verpackungslösung

Folie. Die Verwendung

n, kette: Crisplant, hochwertige später andere Rohstoffe, Unternehmen

Marketing-Ideen. Indien, den USA und Die Bel-

am

Messestand

modernster

des

Technologie,

Unternehmens

sowie

vertreten

patentierter

war.

Eigenlösungen ermöglichen

einen

pfiffige e-

n f den gien. Messeständen Hunderttausende und Koffer hohen

im an Pressdruck und einen schnellen Presszyklus trotz geringer

Marc Aury, Generaldirektor

von 2,2kW und Gebo in aller reduziert. Cermex, Welt Das Die Ergebnis Interpack 2017 sind schwere wird Schau-

und wurde kompakte verglichen Ballen mit Einlaufschne-

bei

CareSelect

bung zwischen Flasche und System

reichischen n. Flughäfen Antriebsleistung.

Gewinner.

Frankfurt, London, Diese wurde bei der Serie APVeasyline von über 4kW auf

t Peking, Singapur max.

er gehen täglich minimalem erklärt: über Gepäckanlagen

„Mit Energieverbrauch.

unserem platz der Weltpremiere von Care- cken drastisch (mind. um den Faktor

a- von Programm Beumer. Agility Tausende 4.0 Pakete sind wir laufen

Global jeden Player Tag und über der verständliche Transportbänder

Initiative für Be-

die für Der laren das Weg beste und zum vielseitigen German- Komplettanbieter Style Einlauf- Pils-

und Nachfrage der Kunden nach Flexibi-

ein Silber Select, und 2 x einem Gold nach patentierten Wien holt: modu-

20) reduziert. Als Antwort auf die

e Einfache

des Entwicklung Intralogistikspezialisten dienung der Fabrik per Knopfdruck der Zukunft, in Paketzentren

und oder wir freuen mit von Hilfe Hermes, uns, den von Besuchern GeoPost, Textdis-

also Mörtel das zwei Gebo oder der Cermex Gips wettbewerbsinten-

auch für traditionelle Säcke ab-

bei der Produktion verschiedener Loner

Um Gruppiersystem und für Schüttgüter German-Style für wie Formflaschen, Helles, Zement, lität und reduzierten Stillstandszeiten

n.

e- play Deutsche mit möglich. einem Post/DHL, umfassenden Von Austropressen UPS Roboter-/ oder sivsten füllen Kartonpacker Kategorien. und damit und Auch komplette Robotersysteme Vorstand Verpackungslinien

entwickelt Ortner hat. für ist Unter die über Baustoffindu-

den Verwendung außertische

Umstellungen in weniger als

se bietet CareSelect vollautoma-

n entwickelte FedEx. Coboter-Kartonverpackungssystem

Mit Funktionen der indischen sorgen Enexco für Matthias

e zusätzlichen Technologies, moderner Komfort vernetzter Hersteller und Geräte Sicherheit, von Mahlanlagen

Eindruck Öffnungs- und unserer Packmaschinen Vision und Schließme-

der „intelli-

für das Anbieter Rockwell Lieblingbier mit Automation dem der Beumer Wiener und fillpac mit und einem im lungen. Die Anpassung der Mover

einen gewöhnlichen strie der anbieten Technologie Sieg zu können, erfreut: iTRAK® bringt „Dass der von einer Minute ohne manuelle Einstel-

n- darunter

e chanismen die genten Zementindustrie, Maschine“ der Fülltüren zu vermitteln.“ hat oder Beumer die patentierte

seine „intelligente Präsenz Sicherheitsbremse. in Maschine“ wichtigen ist Märk-

so viel nun lage pro vergoldet auf Minute den Markt. wurde, je nach Diese zeigt Verpackungs-

können nicht falls vollautomatisch. Im Gegensatz

Ei-Wienerinnen, Jahr Arbeitstakt 2013 eine von ‚Ottakringer innovative bis zu 400 Helles’, Abfüllan-

Produkten und Produktführungen erfolgt eben-

el

tin

12 Portfolio ausgestattet – 52 Tonnen systematisch mit der neuesten ausgeweitet, Bewe-habenhende CareSelect sondern, Verpackungslinien problemlos dass die hohe traditionelle integrie-

Qua-

der schwere Teile bewegt werden

ten mehr gestärkt als eine und Maschine. gleichzeitig Vernetzt sein und nur, Anwender größe, dass unsere -form flexibel Fans und in Geschmack -gewicht bereits beste-

stellt zur vorherigen Einlaufschnecke, bei

n Die ohne gungs-, große die Roboter- angestammten Auswahl und Cobotertechnik

unterschiedlichen

es zu sowie „scharf“ verlassen. Modellen mit automatischer Und bietet die eine Integration Einstellung passende auch ma teme die 2015 in weltweit Bezug präsentiert auf schärfste den sich Schutz Beumer Wett-der

die Umstellungen weder Werkzeug

Segmente lität ren „Endlosschnecken“-Gruppiersys-

unserer und anpassen. vielfältigen Auf Biersorten der Ache-

mussten, benötigt CareSelect für

ging n

ei Lösung der und doch Zuführung für sehr jeden verschiedenen erweist Einsatzort. sie sich Kulturen?

eine umfassende, Diese werden sieht zukunftweisende

der von Geschäfts-

12 – 52 Dies branche Formflaschen ist eine erstmals Auszeichnung, werden als Komplettan-

der die Verpa-

Platz für die Krane und andere Vor-

Die als bewerbsjury schließlich Flaschenintegrität beeindrucken auch für die den konnte. Chemie- Schatten. noch Teile, sodass außerdem der

n Ballenpressen

s Tonnen führer Lösung. als Pressdruck Marc Chance, Aury voneinander produziert. fährt fort: Die „Hier zu sich bieter ckungsmaschine das für gesamte die Abfüll-, Ottakringer-Team,

präzise Palettier- und und schonend

jeden in der Tag richtigen mit Die viel Ausrichtung Experrichtungen

eingespart wird.

n. Ballen lernen. geht es erreichen „Wir nicht wollen mehr bei um ein jedem einen Arbeitsumfelpacker,

schaffen, der einfach Die dem Produkte Ballenpressen

jeder die in Indi-

Kar-tise, Entwicklung und Engagement Teilung ist zugeführt, und eine großer innovative wobei Lei-

jede FlexiLoad-Coboterversion

Modell Karton-welches Verpackungstechnik: Brauerei beim heurigen Beer Star

neueste

g Palettengröße.

lt Sterne der vidualität tons Serie für füllt. Gastronomen. APVeasyline des Es anderen handelt sich respektiert“, werden Die um Siegerehrunckerfertig

betont integrierten Dr. fand geliefert Beumer. am 360°-Ansatz, 9. Und November und weil sind der die ohne im lo-

die Welt, lage). instabile dem Der Formflaschen Bierbrauen, Beumer sealpac nachgeht, werden reagiert von C47 (Halle 13) vertreten. Die zuver-

einen stedenschaft

Form-Fill-Seal-Anlage

Flasche dem um 90° schönsten gedreht Beruf wird. (FFS-An-

der Selbst Auch FlexiLoad ist am Stand

zt

n Rahmen Montage kalen neuesten Mitarbeiter der sofort BrauBeviale Technologien betriebsbereit. in den statt. Gruppengesellschaften

und alle Funktionen europäische die gleiche erfüllt.“ Brauerei Sprache Die „in-

r Schüttgewicht, schonend einfache Verladung gehandhabt. Fließverhalten Damit und sich zinbeschickung r einfache eignet einbringung sich für jedes

verwendet Die verdient sehr unabhängigen flexibel hat.“ bei Movern unterschiedlichem einzeln und lässige Roboterlösung für die Maga-

n erfolgreichste

er beim wie Mehr telligente European die unter: Kunden Verpackungsmaschine“ Beer sprechen, Star 2016 fühlen ist am Mehr r Kornverteilung.

die einfache Produkte unter: Montage nicht berühren, gibt es Kartonpacksystem r einfache inbetriebnahme

unabhängig von

h- die diese www.austropressen.com

Gebo Ottakringer sich Cermex-Stand verstanden. Brauerei, bestand Das die schafft aus 2 x vier www.brau-beviale.de

r Mehr keine einfache unter: Pufferung Bedienung des Produktstroms Typ r und einfacher Arbeitstakt. Ballenauswurf Sie eliminiert

ä- eine innovativen hohe Kundenbindung.

Hauptmodulen. www.beumergroup.com

am Einlauf, und die Dauer der Rei-

das zeitaufwendige manuelle Beladen

der Kartonmagazine und damit

eine potenzielle Ursache von Muskel-Skelett-Erkrankungen

(MSE) der

r.-

Bediener. Am diesjährigen Messestand

wird zum ersten Mal die neu-

el

r-

este Version vorgestellt, die komplett

ß-

auf ein Schutzgitter verzichten kann,

t-

da sie den weltweit stärksten kollaborativen

Roboter integriert, einen

h

n,

Fanuc CR35 mit einer Nutzlast von

st

35 kg. Dieses System ist ein weiterer

te

Beweis der führenden Rolle, die

n

Gebo Cermex für die Implementierung

von Cobotern in Verpackungs-

h-

n-

anwendungen hat. Das System hilft,

s

untergeordnete vorher manuelle Aufgaben

vollautomatisch zu erledigen

le

s-

und ermöglicht vollständig interaktive

Mensch-Maschine-Beziehungen.

lt

r-

Diese neue Version, die auch ein

a-

universelles Greifwerkzeug und PCp-

Software umfasst, liefert eine kompakte

Lösung, die nicht mehr Platz

n

d-

benötigt als bei manueller Ausführung

der Aufgabe.

h

a- 30 03/17

n-

n

Photo: NuernbergMesse / Frank Boxler

www.mvg.co.at

Wrap-Around-

Verpackungstechnologie WB46

WB46 bietet hervorragende Leistungen

im Hinblick auf Flexibilität,

Hygiene und Ergonomie und hat

bereits eine große installierte Basis

weltweit. Dies vor allem dank der

neuen Automationsplattform, der

Antriebsriemen aus thermoplastischem

Polyurethan und der Schnelltrennsysteme

für Formatwechsel.

Gebo Cermex wird jetzt exklusiv

für die Interpack einen neuen „fliegenden“

Produktladeroboter einführen,

der auf ein Vorgruppierungssystem

verzichten kann und damit den

Platzbedarf der Maschine verringert.

Diese neueste WB46-Version verwendet

das brandneue Bedienpanel

des Unternehmens mit intuitiver Navigation

im Tablet-Stil und reichhaltigen

Medientools für vorbeugende

Wartungsverfahren. Am Messestand

konnten die Besucher dank virtueller

Realität, die einen neuen Ansatz der

Bedienerschulung zeigt, auch praktische

Erfahrungen mit einem Formatwechsel

machen.

Anschlussmöglichkeiten

Das unternehmenseigene System

ESM (Equipment Smart Monitoring),

das an die Maschine angeschlossen

wird, um Leistungsdaten in ein

schlüssiges Dashboard zu übertragen,

dort zu lesen und zu organisieren,

ist auch als Teil der intelligenten

Verpackungslösung lieferbar. ESM

hilft Kunden, die Gesamteffizienz

der einzelnen Maschinen ihrer Verpackungsanlagen

(OEE) zu maximieren:

Auf der Basis eines kontinuierlichen

Datenstroms, der über ein

an die Maschine angeschlossenes

Messgerät gesammelt wird, erfasst

und analysiert ESM Daten, um eine

Reihe von Schlüsselindikatoren zu

generieren. Anhand dieser Indikatoren

können die Techniker bei Gebo

Cermex kundenspezifische Empfehlungen

geben, um die Effizienz der

installierten Basis aufrechtzuerhalten

oder zu verbessern.

Mehr unter: www.gebocermex.com


INTERPACK

Revolutionäre Druckerserie

Gleich drei starke Modellreihen mit neun leistungsfähigen, hochmodernen

Industriedruckern bringt TSC Auto ID auf einen Schlag auf den Markt. Alle

Thermotransferdrucker der Standard-, Advanced- und Premium-Version zeichnen

sich durch hohe Druckgeschwindigkeiten von bis zu 356 mm pro Sekunde,

ihre exzellente Druckqualität und ein übersichtliches, bedienerfreundliches

LCD-Panel im neuen GUI-Design aus.

Die drei Druckerserien umfassen

jeweils ein 203, ein

300 und ein 600 dpi Modell

und bieten so für jede Druckanforderung

die passende Auflösung.

Dabei erkennt die TSC-Firmware

automatisch die Druckkopfauflösung

und schaltet entsprechend um.

Wie vom Hersteller gewohnt, gewährleistet

die TSC-eigene Drucktechnologie

„Thermal Smart Control“

qualitativ hochwertige, sauber

gedruckte Barcodes und damit die

gute Lesbarkeit der Druckdaten

über die gesamte Prozesskette.

Dank des modernen 536 mHz Prozessors

und einer Druckgeschwindigkeit

von bis zu 356 mm pro Sekunde

sind die 203 dpi Drucker von

TSC die derzeit leistungsfähigsten

Modelle im Markt. Ihre Drucklänge

beträgt insgesamt rund 25.400 mm.

BEIN Ins 235x330.qxp_Layout 1 09.04.17 12:40 Seite 1

Schnittstellen

Auch bei den Schnittstellen bleiben

keine Wünsche offen. Standardmäßig

wurden die Modelle mit

zahlreichen seriellen und parallelen

Schnittstellen wie RS-232, USB

2.0, USB-Host und internem Ethernet

ausgestattet. Sie lassen sich ab

Werk oder Händler jedoch auch mit

GPIO und Centronics, Bluetooth

und einem Slot-in 802.11 a/b/g/n

WiFi-Modul aufrüsten. Als Standardversion

gelten die MH-Modelle

MH240, M340 und MH640. Sie

bieten ein farbiges 3.5“ LCD Panel

mit sechs Bedientasten, modernste

verschiebbare Sensorik und hohe

Speicherkapazitäten von 128 MB

Flash und 128 MB DRAM.

Advanced- und Premium-Serie

Für höhere Druckanforderungen

wurden die Advanced- und die

Premium-Serie entwickelt. Sowohl

der MH240T, der MH340T und

der MH640T als auch die Modelle

MH240P, MH340P und MH640P

punkten mit einem 4.3“ Farb-

Touch-LC-Display und 6-Tasten-

Menü sowie leicht verständlichen

Icons sowie enormen Speicherkapazitäten

von 512 MB Flash und

256 MB DRAM. Die MHP-Reihe

verfügt zudem über eine interne

Materialhalterung für Etikettenrollen

bis zu 8“ Außendurchmesser

– und reduziert dadurch zeitintensivere

Materialwechsel auf ein Minimum.

ENERGYSTAR®

Die innovativen, ENERGY-

STAR® 2.0 zertifizierten Drucker

der MH-Serie basieren auf einer

völlig neuen Elektronik-Plattform

und sind dabei vielseitig einsetzbar.

Mit ihrem widerstandsfähigen

Aluminium-Spritzgussgehäuse

und dem robusten Druckwerk bewältigen

sie auch in rauen Umgebungen

problemlos industrielle

Druckaufträge aller Art inklusive

der Konformitätskennzeichnung

und der Auftragsabwicklung. Ohne

Weiteres lassen sie sich zudem

in Distribution, Lager und Versand

sowie dank ihrer ausgezeichneten

Druckqualität und –auflösung auch

zur Schmuck- und Elektronikkennzeichnung

einsetzen. Ihr Druckwerk

unterstützt Folien von 600

Metern Länge.

Mehr unter: www.tscprinters.com

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KENNZEICHNUNGS

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SCALES REMARK &

IDENTIFICATION SYSTEM

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03/17

31


INTERPACK

Der Zukunft voraus

Mit vier neuen Aufträgen und zahlreichen neuen Projekten blickt die Gerhard

Schubert GmbH auf eine erfolgreiche interpack 2017 zurück. Die wichtigste

Branchenmesse hat damit ihre Bedeutung für das Unternehmen erneut bestätigt.

Bereits auf der Pressekonferenz

am ersten Messetag

gab Gerald Schubert, Gesellschafter

der Gerhard Schubert

GmbH, die Unterzeichnung eines

Auftrags im zweistelligen Millionenbereich

bekannt. Die Zusage

erhielt der Marktführer für digitale

Verpackungsmaschinen am Vorabend

des ersten Messetages und

bescherte dem Unternehmen damit

schon zum Start der interpack einen

erfolgreichen Auftakt.

Positive Bilanz

Insgesamt zieht Schubert eine

positive Bilanz: „Wir waren mit

dem Besucheraufkommen auf unserem

Stand sehr zufrieden. Viele

internationale Kunden, mit denen

uns intensive und langjährige Partnerschaften

verbinden, kamen uns

auf unserem Messestand besuchen.

Wir haben außerdem viele positive

Gespräche mit bestehenden

oder neuen Kontakten für konkrete

Projektanfragen geführt. Insgesamt

können wir drei Aufträge und

zahlreiche konkrete Anfragen verbuchen“,

resümiert Marcel Kiessling,

Geschäftsführer für Vertrieb,

32 03/17

Das neue Flowmodul macht das Verpacken von Produkten

wie Keksen, Riegeln und anderen Artikel in Schlauchbeutel

nahtlos innerhalb seiner bewährten Toploading-Verpackungsmaschinen

möglich. Im Bild: Gerald Schubert.

Service und Marketing von Schubert.

„Zur Messe haben wir unsere

digitale Plattform GRIPS.world

präsentiert, die bei den Besuchern

auf große Resonanz stieß. Großes

Interesse zeigten die Kunden auch

an unserem neuen integrierten

Schlauchbeutelaggregat Flowmodul

sowie dem Schubert-eigenen

3D-Scanner“, so Kiessling.

GRIPS.world

Mit GRIPS.

world präsentierte

Schubert auf der

interpack seine

neue digitale

Lösung, die die

Ein Praxisbeispiel

am Messestand

von Schubert gab

dem Besucher

einen ersten

Einblick in das

Potenzial, das

GRIPS.world zu

bieten hat. Ein

Sensor, der an

einem F4-Roboter

angebracht ist,

überwacht den

Zustand sämtlicher

Verschleißteile

am Roboter

und übermittelt

diese Daten zur

Auswertung an

GRIPS.world.

interne Kommunikation und den

Austausch mit den Kunden auf ein

neues Leistungsniveau heben wird.

Die webbasierte Plattform vereint

unter einer einzigen Bedienoberfläche

langfristig alle wichtigen

Funktionen für die Überwachung

und Dokumentation der Maschinendaten.

Mit GRIPS.world entsteht

eine webbasierte Plattform,

die die interne Kommunikation

und den Austausch mit den Kunden

auf ein neues Leistungsniveau

heben wird. Maßgebliches Ziel von

GRIPS.world ist es, die Produktion

weiter zu optimieren und die Gesamtmaschineneffizienz

über die

gesamte Nutzungsdauer auf hohem

Niveau zu halten. Dies geschieht,

indem sich aus den von der Maschine

übermittelten Zustands- und

Leistungsdaten, kurzfristig beispielsweise

Maßnahmen zur vorbeugenden

Wartung ableiten lassen.

Auf die Plattform können künftig

Marcel Kiessling, neuer

Geschäftsführer für

Vertrieb, Service und

Marketing, präsentierte

das umfassende

Serviceportfolio sowie

neue Serviceleistungen

von Schubert, die

das Unternehmen

weiter ausbauen wird.

alle Mitarbeiter der Schubert-Gruppe

ebenso wie Kunden, Lieferanten

und die TLM-Maschinen zugreifen.

Zugang erhält man über jeden Web-

Browser – über PCs ebenso wie

über Tablets und Smartphones.

Datenbox

Erstes Etappenziel auf dem Weg

zu GRIPS.world ist die Datenbox.

In Zukunft ergänzt dieses von

Schubert System Elektronik entwickelte

Interface standardmäßig jede

TLM-Verpackungsmaschine von

Schubert. Als Gateway ruft es die

relevanten Informationen zu Wartung,

Steuerung und Maschinenleistung

ab und sendet sie zur Auswertung

an GRIPS.world.

4 TLM-Verpackungsmaschinen

Die Flexibilität seiner Hochleistungstechnologie

demonstrierte

das Unternehmen anhand von vier

TLM-Verpackungsmaschinen, die

Süßwaren und Kosmetikprodukte

verpacken. Neben einer TLM-Verpackungsmaschine

mit integriertem

3D-Scanner und dem Flowmodul

– dem neuen Schlauchbeutelaggregat

von Schubert – konnten die

Besucher unter anderem ein neues

TLM-Kartonaufrichtesystem in Augenschein

nehmen, das hinsichtlich

Leistung und Formatumstellung einen

neuen Benchmark definiert.

Schubert Cosmetics

Eine Premiere feierte die Schubert-Gruppe

mit der Vorstellung des

neuen Kompetenzteams Schubert-

Cosmetics. Unter dem Dach von

SPS (Schubert Packaging Systems),

den Experten für Anlagenbau und

Engineering-Consulting, bündelt

die Unternehmensgruppe nun ihre

Expertise für Kosmetikhersteller.

Mehr unter:

www.gerhard-schubert.de


INTERPACK

360° maßgeschneidert

Der Systemanbieter für Thermoformung ILLIG präsentierte auf der interpack

erstmals sein neues Geschäftsfeld der Verpackungsentwicklung „Pactivity“.

Pactivity ist eine Kombination aus den englischen Wörtern Packaging und

Activity (zu Deutsch: Aktive Verpackungsentwicklung). Der Maschinenbauer

zeigt seine Kompetenzen in diesem Bereich anhand der neuesten Verpackungssysteme.

Am Messestand demonstrieren dies die Heilbronner Experten mit den

vielfältigen Möglichkeiten des In-Mold Labeling im Thermoformen (IML-T) in

Kombination mit dem sauberen und hygienischen Abfüllen und Verpacken von

Lebensmitteln. Von der ersten Produktidee bis zur Umsetzung des passenden

Werkzeugs und Produktionssystems sind zahlreiche Anforderungen zu erfüllen.

Seit vielen Jahrzehnten beschäftigt

sich ILLIG mit der

Verpackungsentwicklung

und unterstützt damit Kunden bei

der erfolgreichen Markteinführung

von Packmitteln. Jedes Projekt

steht im Grunde für sich, ob

geheim oder nicht, denn Verpackung

ist nicht gleich Verpackung.

Es beginnt mit der ersten Idee des

Kunden und endet mit einem hervorragenden

Verpackungsprodukt,

das allen Anforderungen entspricht.

Dazwischen liegen zahlreiche Entwicklungsschritte

und es müssen

viele Antworten auf technische

Fragen gefunden werden. Die

ILLIG-Verpackungsexperten entwickeln

Varianten für die Lüftung

(Lochstanzungen oder Abstandverschlussnoppen

bei Deckelschalen)

FSL 48

und den Verschluss (Klappdeckel,

loser Deckel oder ohne). Produkt,

Packstoff, Volumen und Machbarkeit

müssen analysiert, Designmöglichkeiten,

die Werkzeuggestaltung

sowie das Linienkonzept eruiert

werden. Denn im Bereich des Thermoformens

stehen verschiedene

Verfahren zur Verfügung, um Verpackungen

herzustellen. Welches

Thermoformverfahren zum Einsatz

kommt, entscheiden in erster Linie

die Eigenschaften, welche eine Verpackung

aufweisen soll. Dabei spielen

die Gestalt, das Material und

der erforderliche Durchsatz entscheidende

Rollen. Sind die ersten

Punkte in der Verpackungsentwicklung

erfolgreich erarbeitet, folgt eine

ausführliche Testphase, die mit

der Musterherstellung beginnt und

nach verschiedenen notwendigen

Produktprüfungen schließlich bei

der Freigabe des Kunden endet. Danach

kann mit der Umsetzung des

Produktionssystems begonnen werden.

ILLIG hat das entsprechende

Know-how im Werkzeug- und Maschinenbau

und kennt die Anforderungen

der Märkte – weltweit.

Thermogeformte flüssigkeitsdichte

Schale mit Deckel

Ein aktuelles Beispiel ist die Entwicklung

einer thermogeformten

dicht verschließbaren „Take-Away-

Schale“ für den asiatischen Markt.

Dort werden heiße Suppen und Essen

in Restaurants und an mobilen

Verkaufsständen abgefüllt und von

Kunden mitgenommen. Eine solche

kostengünstige und sichere Transport-Lösung

für diesen Zweck gab

es bislang nicht. Die flüssigkeitsdichte

Schale mit Deckel entsteht

aus transparentem PP auf einem

Druckluftformautomaten des Typs

IC-RDK 80 mit einem 12-fach-

Schalen-Werkzeug.

FSL 48

ILLIG präsentierte auf der interpack

auch seine auf die Anforderungen

der Lebensmittel- und der Molkereiindustrie

ausgelegten Thermoformlinien

neuester Entwicklungsstufe.

Im Mittelpunkt stand die

Form-, Füll- und Schließmaschine

FSL 48 mit mehrspurigem Füller

und integrierter IML(In-Mold

Labeling)-Station. Weiterhin zeigte

der Heilbronner Maschinenbauer

die neueste IML-T-Produktionslinie

IC-RDM 70K mit der kompakten

IML-Einheit RDML 70b zur

flexiblen Dekoration von nahezu

allen Becherformen. ILLIG bietet

derzeit als einziger Maschinenbauer

das IML-T mit allen dafür notwendigen,

optimal aufeinander abgestimmten

Technologiemodulen

komplett aus einer Hand.

Mehr unter: www.illig.de

IML-T-Cup

03/17

33


INTERPACK

Innovative Lager- und Transportbehälter für Lebensmittel:

Lebensmittel reisen

In der Lebensmittelindustrie müssen große Warenmengen zu wettbewerbsfähigen

Preisen versandt werden. Dies erfordert eine reibungslose Prozesskette

von der Ernte über Lagerung, Weiterverarbeitung bis zur Anlieferung im Handel.

In vielen Bereichen haben sich branchentypische Lager- und Transportgebinde

etabliert, die von Land zu Land differieren können und nicht immer das

Optimum darstellen.

Bei Schoeller Allibert, dem

weltgrößten Hersteller von

Kunststoffmehrwegbehältern,

kennt man die globalen und

nationalen Unterschiede. Die langjährige

Erfahrung – der Standort in

Österreich besteht beispielsweise

seit über 40 Jahren – und die weltweite

Präsenz sind die Grundlagen

für die ständige Entwicklung neuer,

innovativer Produkte oder die Optimierung

bestehender Lösungen.

Letztere ist nicht immer gleich offensichtlich.

So machen es neue

Produktionstechnologien möglich,

dass Behälter beispielsweise bei

gleichbleibender Qualität leichter

werden oder RFID-Tags integriert

werden können. Nur der Vergleich

macht daher sicher. Folgend einige

Beispiele von Lager- und Transportgebinden,

die sich in der Lebensmittelindustrie

etabliert haben,

die jedoch immer noch laufend optimiert

werden:

Starre Großladungsträger

Kommen bei der Obsternte Holzkisten

zum Einsatz, zeigen sich

schnell die Nachteile: Die leeren

Behälter sind um bis zu 25 Prozent

schwerer, wenn sie feucht sind. Dies

macht das Wiegen der enthaltenen

Ware umständlich und zeitraubend.

Darüber hinaus können

Obst und Gemüse durch Feuchtigkeit

vorzeitig faulen. Großladungsträger

aus Kunststoff hingegen sind

robust, bruchsicher und stets gleich

in Abmessung und Gewicht – unabhängig

von Umgebungseinflüssen.

Ihre Lebensdauer liegt bei über

zehn Jahren. Das geringe Eigengewicht,

das große Innenvolumen

sowie die statische Ladekapazität

von bis zu 4,5 Tonnen sind weitere

Vorteile. Landwirte handhaben ihre

Waren damit einfacher, sparen Lagerraum

und erfüllen die strengen

Hygienevorschriften der Lebensmittelindustrie.

H1 Palette von Schoeller Allibert

ist GS1 Germany zertifiziert

Intermediate Bulk

Container, IBC [COMBO]

Das Konzept basiert auf einem

faltbaren Großladungsträger mit

einem flexiblen, aseptischen Inliner

(„Plastiksack“). Letzterer befindet

sich im Behälter und kann

mit Flüssigkeit befüllt werden. Das

flüssige Gut ist so bestens aufgehoben

– sicher, hygienisch und kostengünstig.

Ein aufwendiger Reinigungsprozess

ist überflüssig. Der

Behälter lässt sich vielfach stapeln

und im entleerten Zustand intelligent

zusammenfalten. So werden

bei jedem Transport und jeder Lagerung

spürbar Kosten eingespart.

Typische Anwendungsbeispiele für

die COMBO-Box sind die Lagerung

und der Transport von Frucht-

saftkonzentrat, Tomatenmark oder

Flüssigei.

Mehrwegpaletten

aus Kunststoff

Mehrwegpaletten aus Kunststoff

sind widerstandsfähiger, hygienischer,

langlebiger und daher

auch umweltfreundlicher, als die

herkömmlichen Paletten aus Holz.

Schädlingsbefall, Verletzungsgefahr

durch Späne oder Absplitterungen

und das Vollsaugen mit

Wasser kommen bei Kunststoffpaletten

nicht zum Tragen. Mit ihrer

glatten Oberfläche und den abgerundeten

Ecken sind Paletten aus

Kunststoff einfach zu reinigen und

sauber zu halten.

H1

Die Hygienepalette H1 von

Schoeller Allibert zeichnet sich

besonders durch ihre durchdachte

Bauweise und die hohen Reinheitsstandards

aus. Damit eignet

sie sich für den Einsatz in der Lebensmittelbranche

sowie für andere

Anwendungen, bei denen ein hoher

Wert auf Hygiene gelegt wird. Sie

entspricht der EU-Norm DIN plus,

ist durch GS1 Germany zertifiziert

und mit dem GS-Siegel gekennzeichnet,

welches die Qualität und

Sicherheit der Palette bestätigt.

Drehstapelbehälter

Drehstapelbehälter sind starre,

nicht falt- oder klappbare Behälter,

die sich durch die Drehung um 180°

ineinander nesten oder aufeinander

stapeln lassen. Dieser handliche

und robuste Behältertypus eignet

sich für eine Vielzahl von Anwendungen

wie beispielsweise die

Weinernte oder die Verarbeitung

Beim BICOLOR 180° erkennt

man auf einen Blick, wie der

Behälter gedreht werden muss

Die MAXILOG hat mehr Innenvolumen

und weniger Gewicht als

vergleichbare Großladungsträger.

Die Obsternte,

ein klassischer Anwendungsfall der MAXILOG.


INTERPACK

von Fleisch. Die Behälter haben

konstante Tara-Werte und ermöglichen

so die schnelle und korrekte

Erfassung der Ladung. Im Leerzustand

sparen sie bis zu 70 Prozent

an Lagerraum. Besonders hygienisch

und stabil sind Behälterversionen

mit gasgeblasenem und damit

geschlossenem Umlaufrand, wie

sie beispielsweise bei einem großen

Fleischverarbeiter in Österreich im

Einsatz sind. Eine zweifarbige Ausführung

erleichtert die Positionsermittlung.

Faltbare Kleinladungsträger

Faltbare Kleinladungsträger sparen

im Leerzustand bis zu 80 Prozent

Platz im Vergleich zu starren

Behältern und reduzieren somit die

Kosten beim Rücktransport. Die

kontinuierliche Luftzufuhr über

die perforierten Seitenwände und

das abgerundete Design der Ecken

und Kanten machen den Behälter

optimal für den Transport von Obst

und Gemüse. Diese „Klappsteigen“

sind daher die wirtschaftlichste Lösung

für Logistiker, Obstgroßhändler

oder –versender.

Starre Eurobehälter

Wenn man umgangssprachlich

von einer „Plastikkiste“ spricht, so

meint man zumeist den klassischen

Eurobehälter, häufig mit den Grundmaßen

400x300 und 600x400 mm.

Im Lebensmittelbereich kennt man

ihn als Brotbehälter, Fleischkasten

oder Gemüsekiste, aber auch in

Form von Joghurtsteigen oder Käsereifungsbehältern.

Letzterer Anwendungsfall

ist länderspezifisch

und so unterscheidet sich zum Beispiel

die Lösung in Spanien (Manchego-Käse)

merklich von der in

England (Cheddar-Käste).

In Österreich produziert Schoeller

Allibert seit über 40 Jahren Eurobehälter

für namhafte Kunden aus der

Lebensmittelindustrie und hat damit

so manchen Branchenstandard

gesetzt.

Mehr unter:

www.schoellerallibert.com

Die beiden Klassiker

schlechthin: Die Bäckerkiste

und die Gemüsekiste.

Produkt- und Verpackungskennzeichnung

Mit der richtigen Logistik-

Kennzeichnung schneller ans Ziel

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INTERPACK

Verpackungstechnik ...

... auf der Überholspur


Die Nahrungs- und Genussmittelindustrie ebenso wie die Kosmetikindustrie

und andere fordern eine immer höhere Bandbreite an Verpackungsvarianten.

Verpackungslinien mit herkömmlicher Servotechnik werden diese Anforderungen

in Kürze nicht mehr kosteneffizient umsetzen können. Intelligente

Transportsysteme mit sich unabhängig voneinander bewegenden Shuttles

werden jedoch deutlich mehr Flexibilität in der Produktion ermöglichen,

während die Anlageneffizienz erhöht wird.

Jeder Hersteller von Verbrauchsgütern

stellt zahlreiche

unterschiedliche Produkte

her und setzt dafür verschiedene

Verpackungen, Gebinde und Transportverpackungen

ein“, erklärt

Maurizio Tarozzi, Global Technology

Manager Packaging bei B&R.

Daher müssen Maschinen- und Anlagenbauer

flexible Produkt- und

Verpackungswechsel ermöglichen.

„Bis zu einem gewissen Grad schaffen

das die meisten modernen Maschinen“,

sagt Tarozzi. Allerdings

macht jede zusätzliche Option eine

Maschine komplexer, während die

Effizienz sinkt und letztlich die Gesamtbetriebskosten

steigen.

Erst kam die Servotechnik …

„Es ist nicht das erste Mal, dass

wir einen großen Schritt hin zu flexibleren

Verpackungsmaschinen

erleben“, sagt Tarozzi. Vor einiger

Zeit sind die Maschinenbauer von

mechanischen Kurvenscheiben auf

Servotechnik umgestiegen. Die

Nachfrage nach Flexibilität und

höherer Gesamtanlageneffektivität

(OEE) steigt immer weiter. „Nun ist

es an der Zeit, den nächsten Evolutionsschritt

zu machen.“

Herkömmlich

Es gibt zwei Arten eine herkömmliche

Verpackungslinie zu konstruieren.

Zum einen können sie mit

einem festen Takt arbeiten. Dabei

bleibt das Produkt an jeder Station

– also zum Beispiel beim Abfüllen,

Kleben und Verpacken – ste-

hen. Der Nachteil dieser Methode

ist, dass die langsamste Station die

Taktzeit vorgibt. Die andere Möglichkeit

ist ein kontinuierlicher Prozess,

bei dem sich Produkt und Bearbeitungsstation

synchron bewegen,

wie in einem Abfüllkarussel.

Intelligente Transportsysteme

Bei herkömmlicher Servotechnik

kann nur eines dieser beiden Prinzipien

eingesetzt werden. Es ist

nicht möglich, die Vorteile beider

Ansätze gleichzeitig zu nutzen. „An

dieser Stelle kommen intelligente

Transportsysteme ins Spiel, die auf

Langstator-Linearmotoren basieren“,

sagt Tarozzi. Diese Systeme

bestehen aus einem Motor-Stator

in Form eines ovalen Tracks und

einer beliebigen Anzahl an Shuttles.

In der modernsten Ausprägung dieser

Technologie werden die Shuttles

magnetisch am Track gehalten

und elektromagnetisch angetrieben.

„Der große Vorteil ist, dass sich alle

Shuttles unabhängig voneinander

bewegen lassen“, sagt Tarozzi. Der

große Vorteil dieser Art von Transportsystemen:

Die Shuttles können

sich mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten

bewegen, anhalten

und rückwärtsfahren.

Entkoppelung

Geschwindigkeit und Beschleunigung

passen sich dem jeweiligen

Produktionsschritt an. „Diese Entkopplung

von Produkt, Prozess

und Mechanik eröffnet völlig neue

Möglichkeiten in der Flexibilität

und Produktivität“, sagt Tarozzi.

„Die Shuttle-Bewegung lässt sich

als Achse eines CNC-Verbundes

oder einer Roboter-Applikation

nutzen.“, sagt Tarozzi. Obwohl sich

also die Produktionsgeschwindigkeit

mit intelligenten Transportsystemen

merklich erhöht, muss der

eigentliche Verpackungsprozess

nicht verändert werden. Die Transportsysteme

optimieren lediglich

den Transport zwischen den einzelnen

Schritten des Prozesses. „Entscheidend

ist, dass mit intelligenten

Transportsystemen asynchrone

Prozesse synchronisiert werden“,

sagt Tarozzi. „Zahlreiche Produktionsschritte

mit unterschiedlichen

Bearbeitungszeiten ergeben einen

kontinuierlichen Prozess.“

Schnelles Umrüsten

„Eine hohe Produktionsgeschwindigkeit

ist ein wichtiger Faktor,

aber für eine hochflexible Produktion

mit hoher Gesamteffektivität

müssen auch die Umrüstzeiten minimiert

werden“, erklärt Tarozzi.

Intelligente Transportsysteme ermöglichen

schnelles Umrüsten auf

zweierlei Art: Einerseits entfällt ein

Großteil der manuellen Umrüstarbeit,

da die notwendigen Anpassungen

automatisch von der Software

vorgenommen werden. Andererseits

lassen sich die Shuttles sehr

leicht zum Track hinzufügen oder

von diesem entfernen.

Hohe Verlässlichkeit

Intelligente Transportsysteme

Maurizio Tarozzi

können zudem den Aufbau einer

Maschine oder Anlage wesentlich

vereinfachen. Indem sie motorbetriebene

Förderketten und -bänder

sowie Getriebe ersetzen, treten

einfache und effektive Software-

Profile an die Stelle mechanischer

Lösungen. Die Wartungskosten

werden minimiert.

Transparente Kosten

„Manche Maschinen- und Anlagenbauer

schrecken davor zurück,

neue Technologien einzusetzen, da

die Implementierungskosten häufig

schwer vorauszusagen sind“, sagt

Tarozzi. Beim intelligenten Transportsystem

von B&R ist das anders.

Es gibt ein umfangreiches Simulationstool,

das auch synchronisierte

Roboter einbezieht.

Simulations-Tool

Dieses Werkzeug simuliert, wie

der Track aussehen muss, um den

bestehenden Verpackungsprozess

mit einem intelligenten Transportsystem

umzusetzen. Maschinenbediener

können exakt berechnen,

wie lang der Track sein muss und

wie viele Shuttles nötig sind. Das

Simulations-Tool kann auch für

eine virtuelle Inbetriebnahme genutzt

werden. „Das macht es sehr

einfach, die Anlageneffizienz mit

intelligenten Transportsystemen zu

verbessern“, sagt Tarozzi.

Mehr unter:

www.br-automation.com

oben: Die Shuttle-Bewegung kann als Achse eines CNC-

36Verbundes 03/17 oder einer Roboter-Applikation genutzt werden.

oben: Das Simulationstool für den SuperTrak bezieht

synchronisierte Roboter mit ein.

links: Jedes einzelne Shuttle kann individuell bewegt

werden, anhalten und sogar rückwärtsfahren.


INTERPACK

Ishida launcht Mehrkopfwaagen

Vorhang auf für die Mehrkopfwaagen Serie CCW-RVE. Der Weltmarktführer

Ishida präsentiert eine neue Baureihe von Mehrkopfwaagen für Anwendungen

im mittleren Leistungsbereich. Die Waagen kombinieren die bewährte mechanische

Konstruktion der Vorgänger-Serie CCW-RS mit der Elektronik der

Hochleistungs-Serie CCW-RV.

Die Mehrkopfwaagen Serie

CCW-RVE ist eine überzeugende

Verpackungslösung

für frei fließende und leicht

haftende Lebensmittel in kleinen

und großen Zielgewichten. Mit über

70 Modellen wird die neue Baureihe

unterschiedlichsten Anforderungen

gerecht. Erhältlich sind Waagen

mit 10 bis 20 Köpfen, Schalengrößen

von 3 bis 7 Litern und vielen

produktspezifischen Anpassungen.

Bei der Verarbeitung von Monoprodukten

kann eine Leistung von

bis zu 180 Wiegungen pro Minute

erreicht werden mit höchster Genauigkeit.

Möglich sind auch Mix-

Anwendungen mit bis zu vier Komponenten.

Fertig für die Smart Factory

Die neuen Mehrkopfwaagen

CCW-RVE sind werksseitig vorbereitet

für den Einsatz in der Smart

Factory. Über die Online Software

Sentinel lassen sie sich direkt mit

dem Ishida Service verbinden.

links: Mehrkopfwaagen, rechts: AirScan im Einsatz

Dort werden die Produktionsdaten

in Echtzeit erfasst und ausgewertet.

Tägliche Berichte informieren

über Trendwerte, Losangaben und

Statistiken. Störungen oder Leistungsabfälle

werden frühzeitig erkannt

und es gibt schnelle Hilfe per

Ferneingriff.

gerüstet werden. Verknüpft mit der

Online Software Sentinel melden

die Sensoren eindringende Feuchtigkeit

oder extreme Temperaturen

bevor ein Schaden entsteht.

AirScan

auf der interpack zeigte Ishida

auch AirScan. Undichte Schutzgas-

Verpackungen sollten die Produktion

nicht verlassen. Ishida hat für

die zuverlässige Leckdetektion ein

revolutionäres Inline-System ent-

Wasserfest

Die wasserfesten Modelle der

Mehrkopfwaagen Serie CCW-RVE

können optional mit Sensoren auswickelt.

AirScan prüft mit Hochgeschwindigkeit

einzelne Schalen und

Beutel und findet selbst kleinste

Löcher. Mit großer Zuverlässigkeit

meldet AirScan undichte Stellen

ab 0,25 mm Durchmesser und das

bei atemberaubenden Geschwindigkeiten

von bis zu 180 Verpackungen

pro Minute. Das Qualitätskontrollsystem

ist prädestiniert

für beispielsweise frisches Fleisch,

Fertiggerichte oder Salate. Binnen

weniger Minuten kann die Maschine

in bestehende Verpackungslinien

integriert werden ohne Modifikationen

der Förderanlagen.

Lasertechnologie

Ishida AirScan erfasst mit Einsatz

von Lasertechnologie von allen

Seiten die Infrarot-Schwingungen

austretenden Kohlendioxids (CO2),

welches in den meisten Schutzgasatmosphären

enthalten ist. Jede

einzelne Verpackung wird in Millisekunden

überprüft auf Spuren von

entweichendem CO2. Anwender

erhalten nicht nur Sicherheit, sondern

reduzieren zugleich die Materialkosten,

weil es sich um ein völlig

zerstörungsfreies Prüfverfahren

handelt.

Mehr unter: www.ishida.de

02/17

37


INTERPACK


Neuer InnoDry Block

Die KHS-Gruppe stellte zur interpack in Düsseldorf ebenso kompakte wie

flexible Lösungen vor. Der neu entwickelte KHS InnoDry Block ermöglicht

mit seinem integrierten Puffersystem den aufstaufreien und schonenden

Gebindetransport ohne die sonst erforderlichen seitlichen Führungen. So

kann bei Formatwechseln komplett auf Einstellarbeiten verzichtet werden.

Zusätzlich zeigt der Dortmunder Systemanbieter seine Neuerungen im

Bereich der Sekundärverpackung. Für diese stellte der KHS-Service auf der

Messe spezielle Umbauten sowie ein neues Servicekonzept für Verpackungsmaschinen

vor.

Lassen sich zwei oder mehr

Einzelmaschinen zu einer

kompakten Blocklösung

zusammenfügen, bringt dies Anwendern

zahlreiche Vorteile“, erklärt

Karl-Heinz Klumpe, Product

Manager Packaging bei KHS in

Kleve. Genau das ist den Experten

von KHS nun für die Produktionsschritte

der Sekundär- und

Tertiärverpackung gelungen. Der

KHS InnoDry Block verbindet Verpackungs-

mit Palettiermaschine

und verfügt über einen in den Packer

integrierten Tragegriffspender.

Möglich machen diesen Aufbau

besonders flexible Pufferflächen

und der Einsatz eines hochdynamischen

Manipulationssystems zur

Lagenbilderstellung, das in dem

verblockten Maschinenkonzept

erstmals eingesetzt wird. Für die

kompakte Blocklösung sprechen

kürzere Transportstrecken und der

somit erheblich reduzierte Instandhaltungsaufwand.

Zudem reduzieren

sich die Formatumstellzeiten,

da keine seitlichen Führungen auf

der Transportstrecke mehr benötigt

werden.

Guter Service entlastet Kunden

Wichtig ist es Norbert Pastoors,

Executive Vice President Operations,

zu betonen, dass es bei

KHS für jeden Bedarf die richtige

Anlage gibt. „Unter dem Leitgedanken

‘smart multipacks’ gehen

wir flexibel auf jede Anforderung

ein. Allem voran steht dabei der

Convenience-Gedanke. Alle unsere

Verpackungen zeichnen sich durch

komfortables Handling aus und

sind leicht zu öffnen.“ Zudem realisiert

KHS nachträgliche Umbauten

an älteren Packern und Palettierern,

sodass sie auch die Produktion von

zum Beispiel FullyEnclosed Film-

Packs ermöglichen und Material für

Trays einsparen helfen.

Service

Da ein zuverlässiger und umfangreicher

Service den Kunden

zu Recht ebenso wichtig ist wie

die Anlage selbst, bietet KHS für

ausgewählte Bereiche sogenannte

Consumables aus eigener Hand

und versorgt Kunden mit den exakt

auf ihre Bedürfnisse abgestimmten

Verbrauchsgütern. Dazu zählen

beispielsweise Schmierstoffe oder

auch Klebstoffe im Etikettier- und

Verpackungsbereich. Neu im Service

ist die Gasbrennerwartung. Sie

ermöglicht ein effizientes und langlebiges

Betreiben der KHS-Verpackungsmaschinen.

Die Durchführung

der Wartung wird durch standardisierte

Wartungspläne sowie

zertifiziertes und speziell geschultes

Personal unterstützt, was den

kundenseitigen Planungsaufwand

reduziert.

Besondere Verpackungsvielfalt

für höchste Ansprüche

Zukunftsweisende Verpackungslösungen

zeigt auch die NMP Systems

GmbH am KHS-Stand, die

sich sowohl für Direct Print Powered

by KHS als auch für das

Nature MultiPack verantwortlich

zeichnet. Eine weitere leistungsfähige

Lösung bietet KHS ebenso

durch die Partnerschaft mit dem

Verpackungshersteller Gerhard

Schubert. Gemeinsam haben die

Unternehmen einen kompakten,

multifunktionalen Verpackungsblock

entwickelt und erfolgreich

im Markt etabliert. Kennzeichnend

für die neue Lösung ist vor allem

die hohe Flexibilität bei Kartonverpackungen.

In der Blocklösung

bringen KHS und Schubert ihre

langjährige Kernkompetenz mit

bewährter Maschinentechnologie

in einer innovativen Lösung zusammen.

Sie kombiniert ein Aufrichtmodul

und ein Verschließmodul

von Schubert mit dem KHS-Packer

und kann sogar zusätzlich durch die

KHS-Innopack-Lösungen für Folieneinschlagen

und -schrumpfen

erweitert werden. Anwender mit

höchsten Ansprüchen an eine moderne

Verpackungsanlage sparen

dadurch Platz und gewinnen zugleich

an Flexibilität.

Folienrollenwechsel

ohne Maschinenstopp

Dank eines neu entwickelten Folienspeichers

aus der Advanced

Baureihe ermöglicht KHS bei seinen

Verpackungsanlagen den automatischen

Wechsel von einer Rolle

zur nächsten. Ein Maschinenstopp

beziehungsweise eine Reduzierung

der Produktionsgeschwindigkeit

ist damit nicht mehr notwendig.

Inspiriert ist das System von automatischen

Rollenwechslern etwa in

der Druckindustrie.

Mehr unter:

www.khs.com

38 03/17

links: Transport - rechts: gemeinsam mit der Firma Gerhard Schubert umgesetzter Verpackungsblock


INTERPACK

Innovationen WAAGENfür AUS- die Zukunft &

KENNZEICHNUNGS

Innovationskraft - dieses Wort hat in diesem Jahr eine ganz besondere Bedeutung

für das österreichische Privatunternehmen Joma Kunststofftechnik. In diesem

Jahr, in dem Joma sein 70-jähriges Bestehen feiert, bedeutet Innovationskraft

für Joma zusätzliche

SYSTEM

Motivation.

Mit strategisch klugen Investitionen

konnte sich über Vertrieb und Marketing und

schon vor sieben Jahren die Leitung

das Unternehmen international

stark SCALES in Position REMARK bringen. & ternehmen zurück. „Es ist bemer-

kehrt nun in das erfolgreiche Un-

Die rasant IDENTIFICATION wachsende Exporttä-SYSTEtigkeit

kenswert, was sich in den wenigen

machte es notwendig, neue Jahren getan hat.“ Christian Scheck

Produktions- und Montageanlagen will den enormen Schwung nutzen

zu errichten. Die technologische und für Joma den begonnenen Weg

Infrastruktur hat heute einen beeindruckenden

konsequent fortsetzen. „Die erste

Entwicklungsstand Stufe wurde schon letztes Jahr mit

erreicht. Und schon ist die nächste der Erweiterung unseres Sortiments

Ausbaustufe in Planung, 2017 wird um unsere umweltfreundliche Submit

dem Zubau eines neuen Hochregallagers

Brand Joma Nature® gezündet. Wir

begonnen. Auch für müssen uns nun auch den Heraus-

Martin Riegler ist 2017 ein Jahr der forderungen der digitalen Welt und

Trendwende. Er verließ nach fast der Globalisierung stellen. Meine

7 Jahren das Wir Unternehmen. suchen laufend Sein Aufgabe Vertriebspartner

wird es nun sein, für Joma

Nachfolger Christian We are Scheck: always „Es looking neue for technologische sales partners Möglichkeiten

ist enorm, welcher Innovationsfreude

ich hier begegne“, und er weiß

wovon er spricht – er hatte auch

ebenso auszuloten wie die Internationalisierung

voranzutreiben. Vor

diesen Herausforderungen kann

sich heute kein Unternehmen drücken.“

Innovationskraft

Der Blick bei Joma liegt in der

Zukunft auf der digitalen Transformation.

„Exklusiv für die Interpack

haben wir eine interaktive Überraschung

vorbereitet, mit der sich

unser Produktsortiment neu erleben

lässt. Man darf gespannt sein“, kündigte

Christian

Scheck vor der

Messe an. Mit

dem interaktivem

Tool, mit

dem man seine

Mühle selbst mit

einigen Klicks

zusammenbauen

kann, konnten

www.bein.at

viele Interessenten angezogen werden.

Joma zeigte auch die - KOM-

PACK Lesern bereits bekannte

- Produkt-Linie Joma Nature®. Mit

Joma Nature® bietet Joma erstmals

das gesamte Sortiment seines

Klassikers Securibox® und ein

ausgewähltes Sortiment der Joma-

Gewürzmühle aus rein pflanzlichen,

nachwachsenden Bio-Kunststoffen

an. Die Produkte sind weitgehend

CO2-neutral und je nach Ausführung

kompostierbar und komplett

recyclierbar.

Mehr unter: www.joma.at

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03/17

39


IFAT

INTERPACK

NEWS

ProSweets:

IFAT: starkes Rahmenprogramm

Tetra

Wellpappe

Die Pak perfekte

Sommerspiele

Studie: Welle Getränkeverpackungsformen

2016

‚Man kann alles erreichen, wenn man will’

Mehr als 3.000 Aussteller aus über 50 Ländern, rund 135.000 erwartete

Nachdem Besucher, 230.000 schon Quadratmeter in den letzten Ausstellungsfläche Jahren die – Steirerpack das IFAT GmbH um seinen bei diversen

die diesjährige

sind die Preisen Kennzahlen

ProSweets:

punkten der IFAT konnte, 2016, die gab von 30. es Mai in diesem bis 3. Juni Jahr auf eine Förderschwerpunkt

während „Nach-

der interpack

besondere Auszeichnung.

zum siebenten Im in Bereich München Mal fand „Food“ stattfindet. St. Wolfgang erhielt Aber die das am Weltleitmesse Wolfgangsee Unternehmen dem Bereits Messegelände

für der Wasser-, Lehrlingswettbewerb den Abwasser-, World Star. Abfall- der Seit und österreichischen Jahrzehnten Rohstoffwirtschaft Wellpappe-Unternehmen

mehr aus als statt. nationalen nur Dieses große Zahlen: Jahr Bewerben unter Ein dem hochkarätiges Motto (Wellpappe „Wellpappe Rahmenpro-

Austria Sommer-

Award, sermanagement“ Green Packaging Star

wird bietet dieser noch Preis, haltiges bei dem nur Was-Gewinner

viel

gramm spiele“

Award) mit und Fachvorträgen, mit vielen Neuheiten:

teilnehmen Länder- dürfen, und 14 Teams, Themenspecials, drei Wettkämpfe

von der WPO Podiumsdiskussionen

Wasser und und einem Ausstellerpräsentationen.

Power-Vortrag von Erich Artner, dem Marathonsentieren.

Die In-

zu

vergeben. (NaWaM) zu präläufer

und Ironman, dem als Jugendlicher beide Beine amputiert ternational Water


Es ist schon eine besondere

Die Länderspecials werden mussten. bieten auf des BMUB stehen neben „Sponge Association (IWA)

Ehre, nach den letzten nationalen

gibt es Auszeichnungen

nur im Kopf!“ ern an der Seepromenade von St.

der IFAT einen sehr guten City - Überflutungs- und Trockenheitsvorsorge

– die wassersensible Special dem Thema

widmet sich in ihrem

„H

ürden

Überblick über verschiedenste

nun auch Und: „Man den kann internationalen alles erreichen,

ergattert wenn zu man haben“, will“. sagte Mit Teilnehmer/in Action, Fun, Ge-

Wolfgang bewies jeder und jede

Märkte und die jeweiligen Stadt“, die Themen „EU-Special „Water & Clean Tech:

„Stern“

Herausforderungen. Was bewegt EU-Kreislaufwirtschaftspaket“,

das „Wertstoff-

technologies putting

The innovations and

diesen erfreut Sätzen Geschäftsführer beginnt Erich Franz Artner, Grafendorfeschicklichkeit

und Ausdauer. Als

hier die Branche?

während der Preisverleihung

der Triathlon- und Marathonläufer,

dem als Jugendlicher aufgrund vor allem die Bewerbe Standup

besonders schwierig erwiesen sich

Welche politischen

in Düsseldorf,

Voraussetzungen

wo er mit

gesetz“, „Exportinitiative Umwelttechnologie“

und „Phosphor-

at the forefront of the

water and wastewater

seinem

haben

Team

sich

den Preis

gegebenenfalls

entgegengenommen

einer Bluterkrankung beide Unterschenkel

amputiert werden mussten, und das Klettern über die vier Meter

Paddeling bei hohem Wellengang

Arbeit des Verpackungstechnikers

geändert und

hat.

was gilt es nun recycling aus Klärschlamm – Cleantech agenda“.

näher zu bringen“, betont die Lehrlingsbeauftragte

Sandra Schwarz.

zu

seinen

tun? In

Power-Vortrag

Kooperation

vor

mit

rund

dem

160

Wo

breite

stehen

Boulderwand.

wir und wie

Oft

geht

entschied

es Das Forenprogramm wird erneut Ressourcenkonferenz

Staatsministerium

Gästen, Milchfass darunter

für

knapp

Umwelt

70

und

Lehrlinge

Gewinnen der österreichischen konnte

weiter“

nur ein

auf

kleiner

dem Programm.

Ausrutscher

Der

über

durch Sonderveranstaltungen und Premiere

Bei den

feiert

berufspraktischen

zudem die Europäische

Tagen

Verbraucherschutz (StMUV)

die Firma

organisiert

Wellpappeindustriererpack

die diesen Messe Preis München mit einer die klei-und den Wolfgangsee.

Stei-

Verband

Erfolg oder

Deutscher

spektakulären

Maschinen-

Fall in

Vorträge in der Halle B0 ergänzt.

und durch

Ressourcenkonferenz,

die Zusammenarbeit

die

mit

Anlagenbau

Wie auch

(VDMA)

bei den

Bereits zum zweiten Mal organisiert

Hexenkas die Deutsche Vereinigung und Projekttagen der Deutschen die Möglichkeit, Gesellschaft mit

in Schulen Kooperation haben die mit Jugendlichen dem StMUV an

Länderspecials nen Verpackungseinheit, Kanada, Südafrika, die an ein beschäftigt

großen Sommerspielen

sich in Preisgekrönter galt

seinen

auch

China altes Der und Mutmacher Milch-/Rahmgefäß Lateinamerika Nord erinnert. – Vorträgen

bei den Wellpappe

unter anderem

Sommerspielen

mit für

Interwell

Wasserwirtschaft,

aus Haid bei

Abwasser

Ansfelden

für dem reichischen

Abfallwirtschaft Material Wellpappefirmen.“ (DGAW) zu arbeiteneindruckt

31. So Mai wurden zeigte bis 1. heuer sich Juni auch ein im Messe-

Kon-

Ange-

Be-

Mexiko. Auf Der Grund Sportler Das Bundesministerium

der Erich halbrunden Artner lief Form den „Abfall- kombinationen) der olympische und Recyclingtechnik

verarbeitet Gedanke werden. „Dabei und (OÖ), Displays Abfall „Cormoran“ (DWA) die von Initiative DS Smith vom

für Wien wurde Umwelt, Marathon die Naturschutz, Verpackung in 3:16 Bau in Stunden F-Welle

– erobert So sein kann ist den alles“. die Firma Weltmarkt“ Pro optimal Lehrlingsteam auf und die „Think Packaging Auch Green im Austria Displaybereich – Think aus Future“. St. konnte Margarethen

die (NÖ) Firma stehen und mittlerweile „DSS hier Beiträge Summers-

positi-

wird. Away europäischen Im entworfen. Mittelpunkt Wellpappeverbandes steht hier

Im ferenzraum lika stand Christ, und ein B11 Generalsekretärin entsprechendes durchgeführt Give- des

Reaktorsicherheit umgesetzt. nur 90 Minuten Um mehr das (BMUB) geheimnisvolle

als der Sieger beleuchtet

Erscheinungsbild und begeisterte den kroatischen zuletzt der Markt die „Hexenkas-

Zuschau-

und Sackgasse“. Bedürfnisse einer Staffel Das eingehen an. Thema Es gab und Preise „Waste alles vor für rund onieren. plash“ um die von Das Themen DS Zusammenspiel Smith Forschung, Packaging ver-

insbesondere FEFCO, die das extra Thema aus Brüssel Ressour-

zum

–„Altholzverwertung jeweiligen traten jeweils Kundenwünsche drei in der Jugendliche deutschen und in Mittelpunkt sich

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Personalentwicklung.

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100 Mitarbeiter Team.

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einen

iranischen Beinprothesen schierung und die indischen optische aus Carbon’. Markt. Gestaltung Nach Mit rund 100 Mitarbeitern (wobei Lounge, (Stmk.). ternehmens. die Jobwall Auch die und erweiterten eine mit innovationen und Simultanübersetzung Hubert Donhauser mit unseren (Dunapack in Kunden deutscher

Mosburger), um auch und englischer heuer unterstützt wieder Sprache einen von an-

An-

der

Darüber diesen entsprechend hinaus motivierenden widmet unterstützt. sich wie Dadurch GWP emotionalen

entfiel vietnamesischen auch Eindrücken die Entscheidung Markt begannen sowie die da-

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Jury helfen und & Siegerehrung Plenumsdiskussionen

hier bei der idealen Umgeboten.

begehrten gelika Christ Awards und Sponsorvertreter

zu gewinnen“,

Wassermanagement

das Wellenbrecher, Unternehmen SmurFitWell auch stets auf der Speakers‘ Klebemöglichkeiten Corner mit im Fachvor-

Unterneh-

dem

gemeinsam Wellpappe rüber, was mit und Sommerspiele dem wo Arab gedruckt Countries

Wettkämpfen hungsweise Water Utilities dem zu Wasser. Kunden Association Für vermit-

Span-

den so kreative verschiedensten Namen Branchen wie „Mondia-

und ald Schober und Wellpappe-Spre-

Habenberger.

Kappa Paper) die Preisgelder, Ur-

mit bezie-

den dung die Die und Steirerpack Lehrlingsteams Forschung GmbH (BMBF) hatten Kunden nutzt heuer aus geben. setzung. Antenne-Salzburg Moderator Ger-

Mehr Dietmar so Geschäftsführer unter: Bogensberger www.ifat.de Mag. Wolfgang (Smurfit

(ACWUA) telt nung, werden Fun dem und soll. Thema Action „Wasserlösungen

Aber für alles nachhaltige der Reihe Entwicklung nach.

Grünburg nal und international (OÖ), „Tripple tätige X“ Unter-

und unterhaltsam Wie bereits kurz durch erwähnt den Wettbe-

wird samtwert Mehr unter. von www.steirerpack.at

2.000 Euro. Das Fo-

war gesorgt. Regionen. ner“ und „Mondi-Elite“ Das renommierte, von Mondi natiocher

Lehrlinge Hubert Marte führten höchst kunden und Anerkennungen im Ge-

in der WPA MENA-Region: Erfahrungen „Tripple nehmen, Y“ mit von Sitz Dunapack in Möderbrugg Mosburger

eine (Wien), stabile „Molympia“ Größe am von Verpa-

Duna-

groß Christoph geschrieben. Suchy (Lindt So konnte & Sprüng-

sich Sponsoren der Veranstaltung, den

werb. hier auch Als Schiedsrichter die Lehrlingsausbildung fungierten rum Wellpappe Austria dankte den

und Lehren.“ Triathlon Durch die zu Die Erneuerung Wasser Organisation der des Wellpappeanlagen

14 Lehrlingsteams Südamerika (KOMPACK der - From österrei-

berichckungsmarkpack

Mosburger – speziell aus Strasswalchen im Lebens-

Denise li) und Alfred Miesbacher Bartosch beim vom Wellpap-

Forum Firmen Hamburger Containerboard,

ist

Länderspecials

Mining chischen tete) to können Urban Wellpappe-Firmen Mining die verschiedensten

übernimmt – so (Sbg.), mittelbereich. „Die Wellenbrecher” Daher ist es umso und Wellpappe pe Austria Austria. Award Hubert den Jungdesignerpreis

Sprecher des sichern. Forums: „Es ist „Das uns war ein Recycling Austria sowie Billerud-

Marte, Smurfit Kappa Paper, ARA Altstoff

die Wellenkombinationen viele Messe wie München noch nie Kooperation – traten (von in Feinwelle

Disziplinen dem über Bundesministerium Standup stabile Paddling, Doppelwellen- für Hin-

Anerkennung aus St. Ruprecht erhalten (Stmk.), zu haben. „Rondol-

großes heuer ein Anliegen, ganz besonders Jugend erfolg-

die Korsnäs und Feldmuehle.

den „RMS wertvoller Titanic“ auch der international Rondo Ganahl diese

mit

Wirtschaft dernisschwimmen und Energie und (BMWi). Bouldern im phins 1.0“ und „Rondolphins 2.0“ reicher Event: Großartige Stimmung,

ein unvergesslicher Vortrag www.wellpappe.at

Mehr Informationen auf

sportlichen Wettbewerb gegen die der Rondo Ganahl aus Frastanz

Themenspecials

Zeit an. Angefeuert von ihren mitgereisten

ein fester Fans Bestandteil und den Zuschau- wie “Nettingsdorf“ der Smurfit Kappa und 14 Lehrlingsteams der öster-

des Forum Wellpappe Austria.

(Vbg.), „SmurFitWell-Riders“ und von Ausnahmesportler Erich Artner oder auf der Facebookseite

Ebenso

die Länderspecials sind die Vorträge

und Diskussionen rund um

aktuelle gesellschaftspolitische Fragen.

Der Bundesverband der Deutschen

Entsorgungs-, Wasser- und

Rohstoffwirtschaft (BDE) organisiert

in diesem Jahr unter anderem

Specials zu den Themen „Brand in

der Recyclinganlage: Risiken und

Schäden minimieren“, „Recycling

von Anfang an: Gewerbeabfälle in

der Praxis“ oder „Die Bedeutung

der thermischen Behandlung in

Deutschland – Müllverbrennung

zwischen Ökologie und Ökonomie“.

Bei den Themenspecials

Bei der Preisverleihung

Zusammenarbeit mit Schülern

40 03/17

32 402 • 22016

• 2016

Tetra Pak Studie: Getränkeverpackungsformen


Nachhaltige Da rollt der Aufbereitung

Bär!

IFAT

GETRÄNKEWIRTSCHAFT

INTERPACK NEWSK

„60

saft, Eistee und

Years

Milchmischgetränke/

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Bereich GETRÄNKEWIRTSCHAFT

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Sojagetränke Berndorf deshalb eine Bestecke möglichst mit schonende neuem Zerkleinerung, Go-Trolley 2-Box auf Service um einer die 5-stufigen Rohstoffe

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erschließen der Wiederverwendung Parndorf: in Mittelwert „Top Produktion Service zuführen 1,55), hat zu und für kön-

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in nierten Zustimmungswerte, der Vergangenheit Speziallager schneidet und schon gefrästen erfolg-

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die „Eignet Wellenlagerung

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Anforderungen in Produktion und Intralogistik. Im Jubiläumsjahr gut

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69,1% Fruchtsaftgetränke, 42,6% 1,85) und 73,9% beim Eistee (MW signifikanten Unterschiede.

Die Aussagen „Eignet sich gut

Eistee,

sowie

bedruckte

33,3% Milchmischgetränke

Batterien

Go-Trolleys

Moderne verkaufsunterstützend

Männer 82,5%) und Sojagetränke weitgehend

anderen erklärt

1,97).

Jürgen

Ein Getränketypen Vergleich

Graf, Vertriebsleiter

mit sind der letztjährigen

Erdwich

die gang und der 84,0% Schrott (MW zuverlässig 1,65) glauben, erfasst

zum

Zentralschmiersystem 3,83)

Dose

Mitnehmen“ und

individuell

(65,5%, „Umweltfreundlich“

zu

für

bestücken.

MW

Wellenlager

und eingebaut.

und intakt 11,7% hält,

Produktion

Sojagetränke. sodass keine

eingesetzt.

Ab einem dert Lösungen, Mindestumsatz

for-

Ein Ver-begleich hinsichtlich Stoffe austreten

von körsistenzroboter

erkennen

Erhebung Zerkleinerungssysteme

Menschen

zeigt, dass die Glasflasche wird.

Roboter

Die

Palettier-

Beschaffenheit

und Depalettierkompetenz

des Elektronikmülls

Jeder

2,30)

Besucher konnte

„Leicht Die zu Messerwellen

– begleitet

(Frauen 15,0%, Männer 8,4%) kaufen.

Eistee wird eher von Männern

des Produkts durch die Glasfla-

wenigsten Zustimmung liegen voran, erhalten. sodass

Veränderungen nicht signifikant. dass der natürliche Geschmack (14,1%, MW 3,79) mit öffnen“ Abstand am

umweltschädlichen Geschlecht

und greifen

Kaufbereitschaft GmbH.

„Hand

„Deshalb

in Hand“

von Milchmischgetränken

1350 mit im Getränkekarton dem

läuft

– ohne

der 88,8% (MW 1,48) spielt

von Kartons,

sind dabei zumindest kaum

Eimern

eine

von

(60,0%, sind

einem

MW schnell

Mitarbeiter

2,41) zugänglich,

des TRAPO-

200,- Euro

können.

perlich steht es dem anstrengende Endkunden

und Alter zeigt, dass mehr Frauen RM

ein Verletzungsrisiko darzustellen.

Zweiwellen- signifikant

zugenommen hat, besonders bei allen durch aus verschleißfestem Recycling verwertbar Spezialstahl sind Umwelt wenig zu Zeit schonen“ in Anspruch (13,6%, MW nimmt und

eher Rolle,

und KLT-Behältern

gekauft (Frauen 36,8%, Männer

der Ansicht, da dass das

in

Glasflaschen Reißersystem

Perfektion. Teams

während eine „Gibt Überprüfung

– über einen

mir das Gefühl der

Touch-Paneel

Plastik-/PET-Flasche

sche bewahrt wird. Dahinter folgen Der Vergleich mit den Maschine die bisherigen nur

frei, oder seine Tätigkeiten, gekaufte Ware die aufgrund im praktischen

Das Fördergut wurde von einer Industriepalette

den Befehl zum Bestücken der Dose

geben.

48,4%) In diesem als und Männer umso Zusammenhang Milch eher, (Frauen je jünger stellt 87,7%, Rotor-Reißersystem

Die Plastik-/PET-Flasche hat nach die Aussagen „Leicht zu öffnen“ Erhebungen zeigt, dass die Zustimmung

zu fast

sich

die Erdwich Respondenten Männer

wiederholender, Go-Trolleys oder

auf der 82,5%) IFAT sind, erstmals und

monotoner weiterhin

während Sojagetränke

Live-Performance

auch Ansicht langsam anderen der und Getränketypen Befragten sichert dadurch ihre sind Stärken viele die und auf 84,0% unterschiedliche (MW

entnommen

1,65) Materialien glauben,

und auf

3,83) lange und Stillstandszeiten „Umweltfreundlich“

Mit dieser praktischen

vermieden

Abläufe in klassischen

Milch ein neues (Frauen zu Fehlern

in der Verfahren Gruppe 15,0%, Tragetaschen Männer führen,

der zur 40-69jährigetung

von am fen. LCD häufigsten Eistee Die TRAPO

Aufberei-

8,4%) mitzunehmen.

optimieren.

kau-

Die

vor Rohstoffe, Veränderungen Live-Performance

allem in während nicht Handhabung eine signifikant. der TRA-

(83,7%,

Kontamination

Schwächen mit eventuell im Bereich schädlichen der des aufgegeben.

und dass Fördertechnik

MW 1,74)

einstellen natürliche mit 24V-Stellplätzen

und „Eine qualitativ

hochwertige Verpackung“ werden“, MW 3,79) erklärt mit –

lässt. Zudem Geschmack verfügt der (14,1%, Demonstration

allen

Abstand und

Aussagen

einem

Graf. Dazu am ausgefallenen

zwischen

2012

trägt

Bildschirmen wird eher AG

gekauft von hat

bis Männern im PO AG wurde vom Fachpublikum

wird. zu ihre Grobzerkleinerer (80,7%, Produkts MW durch Die Eimer

1,73). über die Am einen Glasflasche

durch

wurden

unteren integrierten

Ende

wenigsten auch bei, Zustimmung Give-away

und 2013


dass die erhalten. demonstrierte

gesunken ist,

Spezialmesser

Rahmen

Jene einer Personen, Größe gekauft der Vision

von (Frauen 4.0

55 die Zoll die

36,8%, die sichere

vor, jeweilige das Männer mit

es Umweltschonung. Substanzen Plastik-/PET-Flasche

Spannung erwartet, eilt ihr

in der aktuellen Welle setzt sich dieser

Trend gesteckt mit AG

aus Kondensatoren Die Aussagen und bewahrt eine Sperre

der Frequenzumformer, Aussagen-Liste

wird. Dahinter einem folgen Rollenförderer

Aussagen gestoppt, „Leicht fixiert zu öffnen“ und dann Erhebungen in Germany“ zeigt, dass und die beantwortet Zustim-

als

sind sodass die

Der die

einzeln Vergleich TRAPO

aber

den Kompetenz

nicht und bisherigen „Made

fort, bequem d.h. es austauschbar

sind. Zum Regenerie-

Zusammenarbeit Late gibt

48,4%) Night Shopping und umso von Mensch eher, je und jünger doch Die der Plastik-/PET-Flasche Ruf voraus, Kompetenz hat nach die

Getränkeart erlaubt

Gerade

die Geräte gefahrlos zu zerlegen

Batterien verhindert wird. Zugleich eine variable Drehzahlregelung

Roboter die perfektioniert. Respondenten beim zumindest Late Night Dabei sind,

fallweise

während Shopping

agieren

„Leicht

und Ansicht komplexe

zu

der

öffnen“

Befragten Technologien

(80,0%,

ihre Stärken

MW

mit (83,7%,

Items

erneut

„Eignet

MW palettiert. 1,74)

sich

und Ein

gut

„Eine Umsetzer

zum

qualitativ

Mitnehmen“

schleust hochwertige

mung Spezialist

keine

zu fast

signifikanten

allen für Fördertechnik, Aussagen

Unterschiede

zwischetersystem

Robo-

kaufen, und

Roboter, Milch werden wurden die

in

enthaltenen mit deren gefragt, Gruppe Freude Aktionsraum wie Rohstoffe

der gefüllte wahrscheinlich

zurückzugewinnen.

40-69jäh-1,91)rigen sie am spezielle häufigsten diese oft kilometerweit unabhängig Sicherheits-

gekauft wird. nehmen“ besonders

arbeitet

einem vor allem „Eignet Augenzwinkern

er durch der sich diese

Handhabung gut zu

Betriebsart zum transportieren.

ihre Schwächen Diesmal (78,6%, geräusch-

und Mit-

möglich ist.

Kartons (32,7%, und MW Verpackung“ Kisten 3,02) aus, und ren im 2012 Vergleich der

und

Messer

und 2013 zu Automatisierung gesunken 2013. ist darüber

ist,

hinaus

die 7

Einkaufstaschen bislang agieren MW im und Bereich 1,91) staubarm.“

beim und Thema

Umweltschonung. Mensch-Roboter-Kollaboration

der (80,7%, „Platzsparende zentriert MW sie und 1,73). Verpackung“ stellt Am diese unteren in Folge

in der logistischen:

keine Mehr aktuellen auch Demontage Welle unter: mehr setzt über

notwendig, sich die-Firmser

Trend Aufschweißen

das

vom zonen herumgeschleppt. Preis Jene beschränkt Personen, in einem war, Das die Getränkekar-

auf trübt die mobilen jeweilige nicht „Praktische Dabei erreicht Handhabung“ der RM Die 1350 Aussagen (74,0%, dennoch

Ende (35,9%, Einfache

erneut der MW Aussagen-Liste zum

Wartung 2,79) Palettieren zu finden. sind bereit. die erfahren www.tetrapak.at

aber Sie nicht auch fort, der

bei d.h. der

Schneidhaken

es gibt Firma Ing.

Werkzeugwagen, nur Zweiwellen-Rotor-Reißersystem

das Getränkeart Einkaufserlebnis zumindest die bedarfsorientiert

reduziert

sondern fallweise zwei „Leicht eine

Roboter zu hohe öffnen“ mit

Durchsatzleistung,

den (80,0%, Besuchern MW Items Da der „Eignet zu zerkleinernde sich gut zum Mitnehmen“

oft

Schrott keine Felix

erfolgt signifikanten Sulger

in der Maschine.

(Vertretung Unterschiede in Österreich

„In modernen

an

kaufen,

manuelle auch wurden die

Elektronikgeräten

Arbeitsplätze

gefragt, mögliche wie Ein-

angedockt

werden können. Diese As-

Sicherheitszone demonstrierten ein Ein zweiter, kleinerer, auf einer www.trapo.de

wahr-dscheinlich unterschiedlichste, sie diese unabhängig teils tromechanischen

nehmen“ (78,6%, MW Hochmoment-

1,91) und „Platzsparende unter Umständen Verpackung“ beschädigen Mehr Halle auch unter:

auf

1,91), jede

dem

Reißerwelle „Eignet

TRAPO-Stand.

sich mit gut einem zum

In einer

elek-

Mit-

Frühstücksbox

sperrig (32,7%, ist und MW die 3,02) Maschinen und im Vergleich Mehr


während zu

www.sulger.at)

2013. der IFAT

oder

– 7

unter:

werden B2 Stand 320 oder vorab

unter: sehr rare vom Werkstoffe Preis in einem verbaut, Getränkekar-

wie getriebe „Praktische ausgestattet Handhabung“ ist und (74,0%, durch (35,9%, könnte, MW haben 2,79) die zu finden. erfahrenen Re- www.tetrapak.at www.erdwich.com

03/17

6 • 2013 15

41

2• 2016 2• 2016

2• 2016 31 31

31


INTERPACK

Ein neues Kapitel beginnt

Die Papierfabrik Raubling, die bereits seit über 100 Jahren besteht, wurde im

Jänner 2016 durch die Heinzel Group übernommen. Mit starboard wurde ein

neuer Stern am Verpackungsmarkt ins Leben gerufen. starboard zeigte sich

heuer erstmals auf der Interpack und stellte sein Produktportfolio vor. Die

Marke starboard steht für hochqualitative und umweltfreundlich hergestellte

Wellpappenrohpapiere mit sehr hoher Festigkeit, optimalen Laufeigenschaften

und schöner Optik für stabile Verpackungslösungen.

Ebenso konnten sich Besucher

über die aktuelle Investition

in Österreich informieren.

Hier werden heuer 100

Millionen EUR in den Umbau der

PM10 in Laakirchen investiert. Die

PM10 wird eine der modernsten

Wellpappenrohpapiermaschinen

Europas sein.

Umstellung

Im Rahmen des Investitionsprojektes

wird die Papiermaschine

PM10, auf der derzeit hochweißes

Magazinpapier produziert wird, auf

die Produktion von Wellpapperohpapier

umgestellt.

450.000 Tonnen

Zukünftig produziert die PM10

leichtgewichtige Wellpappenrohpapiere

auf Basis von Recyclingpapier

mit einer Arbeitsbreite von

7,50 Meter und einer Geschwindigkeit

von 1.600 m/min.. Die Jahreskapazität

liegt bei 450.000 Tonnen.

Ab Herbst 2017 werden Testlinerund

Wellenstoff-Produkte zwischen

70 und 140 g/m² auf der PM10 produziert.

Leichtgewichtig

Die Technologie ist speziell auf

die Produktion von leichtgewichtigen

Wellpappenrohpapieren ausgelegt.

Die Produkte, die zukünftig

in Laakirchen produziert werden,

sind eine ideale Ergänzung zum

bestehenden Produktportfolio, das

derzeit schon in Raubling unter der

Marke starboard produziert wird.

PM11

Die zweite Papiermaschine

PM11im Werk Laakirchen, die

Magazinpapier produziert, wird erweitert,

um den Output zu steigern.

Neben dem Um- beziehungsweise

Ausbau der beiden Papiermaschinen

bringt das umfangreiche Investitionsprojekt

auch weitere Veränderungen

am Werksgelände mit

sich, da der technologische und der

logistische Ablauf des Werkes in

mehreren Bereichen angepasst werden

müssen.

Umbaumaßnahmen

Zu den Umbaumaßnahmen an der

PM10 gehören eine neue Stoffaufbereitung,

eine neue Filmpresse,

Messeauftritt

ein neuer Stoffauflauf, eine neue

Nachtrockenpartie, eine neue Siebpartie

sowie eine neue Aufrollung.

„Der Verpackungsmarkt boomt. Wir

wollen in diesem Zukunftsmarkt

als starker Player aufzeigen. Ob

mit unserem Produktionsstandort

Raubling oder Laakirchen - heinzelpaper

versteht sich als Kompetenzzentrum

für hochqualitative

Wellpappenrohpapiere und punktet

durch besonders flexiblen und verlässlichen

Kundenservice“, erklärte

Thomas Krawinkler, Vertriebs- und

Marketingleiter der Laakirchen Papier

AG und weiters: „Wir sprechen

mit unserer neuen Produktmarke

starboard Wellpappenhersteller von

leichten sowie von Schwerlastverpackungen

an. Als Weltleitmesse

bot uns die interpack die ideale

Plattform, um einerseits Kontakte

zu knüpfen und andererseits bestehende

Kontakte zu pflegen. Mit den

zahlreichen positiven Gesprächen

während der Messe sind wir sehr

zufrieden und das zeigte uns, dass

die Entscheidung für den Auftritt

auf der interpack goldrichtig war.“

Mehr unter: www.starboard.at

42 3/17

Umbau ist im vollen Gange


INTERPACK

Supervac GK 1600B

Zu den intelligenten Verpackungslösungen von Supervac (Vertrieb in Österreich

durch die Firma Gramiller) gehört die Supervac GK 1600B. Diese ist

geeignet zum Verpacken von besonders langen Produkten wie Wurst, Schinken

oder Käse in einer Länge bis zu 1600 mm. Industrielle Unternehmen,

welche Stangenware vor dem Slicen einlagern möchten, können ihre Produkte

somit einfach und sicher verpacken.

Die GK 1600B ist wahlweise

einsetzbar als Version

für 1 Produkt pro Zyklus

(Kaliber max. 150 mm bei runden

Produkten bzw. max. 180 mm Breite

und 150 mm Höhe bei eckigen

Produkten) oder 2 Produkte pro

Zyklus (Kaliber max. 100 mm bei

runden Produkten).

Beladung

Die Beladung erfolgt manuell

oder vollautomatisch im Verbund

mit einer Flowpackmaschine. Beim

Beladen der Maschine wird der

Schweißbalken automatisch versenkt,

um das Produkt einfach vom

Einlauf- auf das Kammerband zu

bewegen.

Standard

Die Doppel-Biaktiv-Hochdruck-

schweißung sowie die federgespannten

Heizbänder sind Teil der

Standardausstattung und garantieren

sichere und zuverlässige

Schweißnähte trotz Falten, Fett und

Feuchtigkeit im Nahtbereich.

Ein bequemes

Öffnen aller

Abdeckhauben

ermöglicht einfache

Reinigung.

Die robuste

Konstruktion

aus rostfreiem

Edelstahl.

Die Doppel-Biaktiv-

Hochdruckschweißung

ist Standard

Bedienung

Einfache Bedienung durch Fingerdruck

direkt am Bildschirm: Es

erfolgt eine elektronische Überwachung

des Arbeitsablaufes und Darstellung

in übersichtlichen Bildschirmmenüs.

Mehr unter: www.supervac.at

oder www.gramiller.at

Servokart C 300

Buhmann (in Österreich durch die Firma Gramiller vertreten)

zeigte SERVOKART C300. Der SerSERVOKART C300 im

Edelstahldesign richtet Ihre flachen Kartonzuschnitte (Bodentrays)

auf. Dies macht er mit höchster Qualität, Präzision und

Flexibilität.

ETIKETTENDRUCK VOM FEINSTEN!

PREISWERT • SCHNELL • FLEXIBEL

Er ist somit der ideale Partner

für die Verpackung Ihrer

wertvollen Produkte.

Flexibilität

Der C300 zeichnet sich durch

hohe Flexibilität in der Formatwahl,

kompakte Bauweise und

hohe Zuverlässigkeit aus.

Aktive Faltung

Der C300 steht für das Aufrichten

durch aktive Faltung von flachen

Kartonzuschnitten - mit Produktgruppierung,

-beladung und

Deckelfaltung.

Mehr unter:

www.buhmann.com oder unter

www.gramiller.at

Leistungen: Kapazität bis zu 35 Kartons / Min.

verwendbare Verpackungsmaterialien:

Voll- und Wellpappe

höchste Präzision in der Faltung des Kartons

SERVOKART C300 mit aktiver Faltung des Zuschnittes:

qservogesteuerter Kartontransport mit einer aktiven

Faltung garantiert:

Genauigkeit – Schnelligkeit – Formatflexibilität

qstufenlos verstellbar innerhalb des Formatbereichs

qhöchste Flexibilität und kurze Wechselzeiten

qkompakte, platzsparende Bauweise

qKartonverklebung durch Heißleim

qTouch Panel mit Visualisierung zur einfachen Bedienung

druckwerkkrems.at


INTERPACK

Neue Anwendungsgebiete für ...

... das flexible Weber Shuttle System

Flexibilität, Effizienz und Hygiene spielen eine zentrale Rolle in allen lebensmittelverarbeitenden

Prozessen. Hersteller von Lebensmitteln müssen auf

aktuelle Trends und Marktentwicklungen schnell und flexibel reagieren können.

Mit dem Weber Shuttle System (WSS) bedient Weber Maschinenbau (in

Österreich durch die Firma Gramiller vertreten) als Partner der lebensmittelverarbeitenden

Industrie diese Anforderungen und setzt neue Maßstäbe in

der Lebensmittelproduktion. Das auf der IFFA 2016 (KOMPACK berichtete)

vorgestellte WSS hat sich bereits erfolgreich im Markt etabliert – und bietet

zahlreiche Möglichkeiten der Weiterentwicklung.

Auf der Interpack 2017 präsentierte

Weber das bandlose

Transportsystem in einer

Anwendung zur Produktion von

Sandwiches und Fertiggerichten. In

einer Kombination aus Demonstration

am realen Objekt und virtueller

Animationen stellen die Entwickler

die Vielfalt der möglichen Einsatzmöglichkeiten

des WSS vor.

Flexible Alternative

Das WSS bietet eine flexible Alternative

zum Portionstransport

über Bandsysteme: Portionen

– sowohl geschnittene Produkte

als auch Fertiggerichte und Sandwiches

– befördert das Weber Shuttle

System einzeln, präzise und

schonend zu einer oder mehreren

Abgabestellen. Bei Bedarf kann

während des Durchlaufs durch die

Förderstrecke jederzeit auf einzelne

Portionen zugegriffen werden.

Puffer

Die Portionsträger des WSS fahren

Stationen auf einer Transportbahn

an. Vor jeder Station ist

das System in der Lage zu puffern

und beispielsweise Beladepausen

oder andere Unterbrechungen zu

überbrücken. Mit dem WSS ist die

Verbindung kontinuierlicher und

diskontinuierlicher Arbeitsschritte

problemlos möglich, wie am Beispiel

einer Sandwich-Produktion

deutlich wird: Beim Passieren der

Butter-Station fahren die Shuttles

mit geringer Geschwindigkeit,

während die Geschwindigkeit beim

Durchfahren der Wurst-Einlegestation

erhöht wird. Um das Sandwich

mit gewürfelten Produkten aus

einem Dosierer zu bestücken, kommen

die Shuttles unter dem Dosierer

kurz zum Stillstand. Dies bietet

Möglichkeiten in der Prozessgestaltung,

welche bisher mit dem

Einsatz von Bandsystemen nicht

denkbar waren.

Manuelle oder

automatische Entladung

Die Portionsträger werden je nach

Anlagenkonzeption manuell oder

automatisch entladen. Idealerweise

übergibt ein Weber Pick Roboter

die Portion an die Verpackungsmaschine,

wie beispielsweise eine

Tiefziehverpackungsmaschine, einen

Traysealer oder eine Schlauchbeutelverpackungsmaschine.

Individuelle Anpassung

Ein großer Vorteil des Weber

Shuttle Systems ist die Möglichkeit

der individuellen Anpassung

an räumliche Gegebenheiten, so

dass die Produktion in der Regel

auf kleinerem Footprint erfolgen

kann. Das System muss nicht zwingend

in Linie aufgestellt werden

und die Transportstrecke kann unter

optimaler Ausnutzung des zur Verfügung

stehenden Raumes frei gestaltet

werden. 90°-Bögen können

dabei ebenso realisiert werden wie

die Verbindung mehrerer Systeme

mittels Weichen.

Jederzeit erweiterbar

Das System setzt sowohl Einstiegslösungen

in der Verarbeitung eines

einzelnen Produktes als auch Zusammenführungen

von unterschiedlichen

Produkten über komplexe

Verarbeitungslinien um – als Standalone

Anwendung oder im Verbund.

Durch zusätzliche Transportbahnen

ist das WSS jederzeit nachträglich

erweiterbar; so können beispielsweise

mehrere Slicer mehrere Verpackungsmaschinen

bedienen.

Hygienestandards

Wie alle Produkte der Weber

Gruppe erfüllt auch das WSS

höchste Hygienestandards. Die

vollautomatisierte Technik punktet

auch mit berührungslosen Prozessen

sowie weniger Portionsübergaben

innerhalb des gesamten Weber

Shuttle Systems. Alle Systemkomponenten

sind gut erreichbar und

somit leicht zu reinigen. Optional

kann eine UVC-Entkeimung platzsparend

in das System integriert

werden.

Produktsicherheit

Die automatisierte und kontinuierliche

Entkeimung aller Portionsträger

während des laufenden

Betriebes trägt entscheidend zur

Produktsicherheit bei. Das System

eignet sich für eine in der Lebensmittelindustrie

übliche Nassreinigung.

Mehr unter: www.weberweb.com

oder unter: www.gramiller.at

44 03/17


Skalierbare Verpackungssysteme ...

... für Kekse und Cracker

FACHPACK

jubiläum

INTERPACK

Eine Branchenlösungen erfolgreiche Fam be

Bosch Packaging Technology präsentiert auf der interpack 2017 skalierbare

Verpackungssysteme für Slug- und Stapelverpackungen, die Herstellern eine

hohe Anpassungsfähigkeit an sich verändernde Marktanforderungen ermöglichen.

„Die Branche verzeichnet eine starke Nachfrage nach WERIT sowohl Kunststoffwerke hochkant-stehenden

als auch gestapelten Keksen und Crackern in Die

Sigpack zeigte VPF auf der diesjährigen Fa

neue Schlauchbeutelverpackungen.

Angesichts dieses Trends hat Bosch Lösungen lionen verschiedener entwickelt, Euro erneut auf

BEUMER

Verpackungs-

Group

sowie

mit Sitz

Transportlösungen.

in Beckum blickt

Diese

mit ein

sin

Branchen in ein einer erfolgreiches sehr zugeschnitten kompakten Jahr Form“, und

2014 so stießen

zurüc

mit denen sowohl kleine als auch große Hersteller dauerhafte –

sich

beispielsweise Wettbewerbsvorteile

realisieren und langfristig sichern können“, erklärt Andreas innovativ Schild-

Bosch Packaging Technology.

BEUMER auf

in

seine

der Daniel Lebensmittelindustrie.

unternehmerischen Bossel, Produktmanager Kernkomp

Hierzu bei z

umfangreiche

ist und

Programm

seine Internationalisierung

der WERIT-Kunststoffpalette

strategisch

knecht, Produktmanager für horizontale Verpackungssysteme treibt.

GS1 bei Germany

Einen Bosch erheblichen

zertifizierte

Anteil

Frei skalierbare Hygienepalette

daran haben

EURO

die gemein

H1.

Packaging Technology.

milienunternehmens.

kompakte Lösungen zum

Denn

vertikale Lagern

auf deren

Flachbeutelmaschine

bzw.

Basis

Stapeln

gelingt

wie

es

das

de

Das modulare Design bildet

rund

gramm

4.100

und

Mitarbeiter

die Euronorm-Stapelkästen-Serie Sachets

mit unterschiedlichen

liegen bei allen Altersgruppen

die, die im durch Trend: Ob Unternehmens-Zu

Kaffee, Zu-

Mentalität

gefragt.

die Grundlage für skalierbare

Lösungen und bietet Die geworden Hygienepalette sind. EURO Die Beumer cker, und Körperpflegeartikel optimiert. Group So feiert wurde heuer oder aktuell Nah-

ihr 80 ma jä

integrieren – besonders

Freiraum für eine flexible Liniengestaltung:

Hersteller können so

H1 fungiert seit 1997 als rungsergänzungsmittel beispielsweise eine Abziehlasche – nahezu mö

Es der ist der Standardladungsträger

für Der die 33-jährige Lebensmittelindustrie. Unterneh-

9. Dezember 1935.

alles an Anfänge der wird Alu-Platine heute kleine, angebracht, günstige die rau D

einfach ihre Produktionskapazitäten

und das Der Handling einfach

Unternehmer vereinfacht zu portionierende

beginnt und Verletzungen

Null. Doch

bei bei B

ausbauen oder den Automatisierungsgrad

erhöhen – angefangen

mit ginnt besten mit vier Reinigungseigenschaf-

Mitarbeitern seinen

Sie besteht mer Bernhard aus HDPE-Kunststoff Beumer be-

Sachets abgefüllt. durch der Messer junge

Mit

Oberingenieur

kennt

der sowie neuen Verunreinigungen

tain der

Sigpack VPF

sich aus vorbeugt. (Vertical

und weiß

Platform

von den das sein

mit handbeschickten Einstiegslö-

ersten und Arbeitstag. bietet durch Bisher ihr hat effektives er bei

Flat

Bedürfnissen

Pouch) bringt

der

Bosch

Kunden.

die

Dazu

erste WE den

sungen bis hin zu vollständig automatisierten

Verpackungssystemen. spielsweise saisonale oder limitierte Einsatz. nung, der Fördertechnik flächendeckend Das neue Hochleistungssy-

einfach geändert werden, um beireits

Mehrwegsystem einem

bei

Essener

vielen Kunden

Unternehmen (GS1-Kennzeich-

weltweit im

in

frei

bringt Lösungen skalierbare

er schon für mit

Sachet

der

Maschine

Gründung gen fen

gearbeitet. tauschfähig) Sein

auf

seiner Farben den

Firma

Markt. und Lacke die

Frank

ersten

Bühler,

Aufträge

Produktmanager

mie sein

Bosch stellt seine neueste Lösung Verkaufsaktionen durchzuführen. stem

wichtigstes eine geht hohe in Wirtschaftlichkeit. punkto

Gründungskapital

Flexibilität und Die ist aus Für der den Baustoff- sicheren für den

und Transport Bereich

Zementindustrie

Food von bei

für die Herstellung von Stapelverpackungen

(Pile Packs) vor. Sie unter-

außerdem, prozessbedingte Schwan-

weiter: von vor 18 allem

Die neue Technologie ermöglicht es Geschwindigkeit Palette neben ist Mut mit und einem noch

Entschlossenheit

Eigengewicht

einen Schritt bei schweren, Bosch

und auch

Packaging hoch aus dem viskosen Bergbau

Technology Füllstoffen

Ein entscheidender

mit. te Sp m

Es kg ist extrem der

das erste

Erfahrungsschatz

leicht, System, besitzt das mit erklärt: „2016 wie Farben konnten und Schritt

wir Lacken mit

für

dem

den mit nac Zu

stützt eine schonende Produkthandhabung

sowie eine einfache An-

auszugleichen, ohne dass die Ma-

funktionierenden

kungen der Produktdicke einfach auf 1.250 aus

zwei

seinen kg Traglast voneinander

bisherigen eine hohe Tätigkeiten:

unabhängig Tragfähigkeit,

ist robust hatte und Bahnen

Prototypen Lösemittelanteilen Erfolg der

der

Beumer

Sigpack zeigte Fördertechnik

VPF WERIT bereits für sch

Angefangen er lange als

sowohl

Reparaturschlosser,

ist Stapel- sie war bei als Temperaturen dann

haltbar. den auf ist seine der Deutschen Messe Entwicklung außerdem Verpackungspreis

der Tragrolle den zertifizierten

mit Labyrinthdichtung.

der Sei

passung des Automationsgrades an schine hierfür angehalten werden Einzel-, Zudem auch

im Bergbau

Slugpackungen

von gewinnen. Wir POLYex freuen IBC uns,

Diese mit auf einer Innovation

lässt von 2017

der öffn Pet

aktuelle und zukünftige Anforderungen.

Das System umfasst Vibra-

horizontalen Schlauchbeutelmadernste

muss. Bevor die Stapel der neuen -40 beschäftigt bis +70 produzieren Grad und Celsius arbeitete

kann. formstabil. einige

Mo-

interpack Dichte sich bis den zu der

Herstellern 2,4 Firmengründer g/qcm. aus Für Die wir

Zeit im

Technologien

Ruhrgebiet.

in

Anschließend

Verbindung der Kunden patentieren

Nahrungsmittel- und Füllstoffen integriert

und dieser Pharmaindustrihen

weitere Dichte Produkte.

sie ho-

in die ren

tionsrinnen, eine innovative Magazinzuführung,

eine neue horizontale können Gruppierungen von 1 bis 4 nisierten

schine Pack 403 zugeführt werden, mit

absolvierte NUTRiline robuster

er

Technik

sein Ingenieurstudium.

Neben Mit der Prozessen Hygienepalette Idee, auf

sowie harmo-

die bietet einzigartigen

Aus dies dieser ein Vorzüge

Maß rolle

hohes Trag-

von Beu

ermöglichen

eigenen EURO unternehmerischen

stieß hohe auch Gesamtanlageneffektivi-

die Beinen NUTRiline zu stehen, auf vorführen präsentierte bestehende

der an leitet

Maschine Sicherheit. auch

nun Im das

erstmals Zuge noch dessen heute

live flus ant

Schlauchbeutelmaschine und einen Stapel pro Packung gebildet werden. eine H1 zu

Firmenzeichen WERIT können.“ eine Die Neuheit: Sigpack

ab: Der die trei

neuen integrierten Topload-Kartonierertechnik

der Schlauchbeutelmaschine Two-in-One Branche. schon länger. Diese Biskuit

Dank der optimierten Heißsiegeltät.

hohe beschäftigt

„Mit Resonanz der

sich

Weiterentwicklung

Bernhard seitens der Beumer Food- des VPF den Kreis

bietet für stellt Ex-geschützte die

das

höchste

Rohr der

Leistung

Tragrolle Bereiche pro dad die

Als eigenet er

Verpackungssystems

Transport seiner Heimatstadt

hört, sich dass für den in

Quadratmeter 1+2 im Querschnitt zertifizierten Standfläche,

dar, und der nach Pfeil

denn

steht dem sie lum vor

werden die Kekse zuverlässig gesiegelt

und vor Feuchtigkeit geschützt, Markterfolg ähnlichen leer stehende hochsensitiven an.

knüpfen von Lebensmitteln wir

Beckum

an unseren

eine und vereint Cenelec für die

modulare

Tragrollenachse report Flexibilität (CLC/TR und

mit 50404: deren

hoher

2003) Laufrichtung.

Aus Ke

SPL

Fabrik

Unser System

zu erwerben Füllgütern.

ist,

steht Produktionsgeschwindigkeit elektrostatisch Die Firma sicheren wächst, 800 bei

Du

Die neue Magazinzuführung Smart sodass die Produkte frisch bleiben von der

greift Diese Produktverteilung

er Lebensmittel-IBCs zu. Der Grundstein

bis werden

kontinuierlich weiterentwickelt eine geringere Höhe bereits im etwa Standard-

100 Beu D

zur geringen Liter bis zum POLYex. Gesamtbetriebskosten.

Ausbruch Er des zweiten ein

Pile Loader (SPL), sorgt für eine und die Haltbarkeit erhöht wird. fertigen

seiner Geschäftsaktivitäten

Schachtel für maximale

ist die Weltkriegs

Mehr unter:

sind

INTERNATIONAL

logistik eröffnet durch Pl

schonende Produkthandhabung von Von hier gelangen die Packungen Effizienz

klassische

und

Fördertechnik.

Produktivität und das

Mitarbeiter

www.boschpackaging.com

beschäftigt.

ist der

der Produktvereinzelung bis hin zur zum neuen integrierten Topload-

Ber

Still erwirbt ...

ein

BOBST:

Gruppierung

LR-Intralogistik

der Stapel.

Zweiter

Durch die Kartonierer (Kliklok

Beta-Standort

ITC), der die

sich Gu

konstante Produktführung sowie Funktionen von drei Maschinen in

und we

den kontinuierlichen Produktfluss sich vereint: Aufrichten, Beladen

und zuv

wird Produktbruch minimiert und und Verschließen. Die kompakte

sch

gleichzeitig Der zweite eine höhere Beta-Test-Standort Produktionsgeschwindigkeischine

Mit für dem Wellpappe ermöglicht. Erwerb Die ist der das LR Stellfläche Werk Intralogistik der und Schumacher reduziertem GmbH, Packa-

Bedi-

Bauweise einer BOBST resultiert Digitaldruckma-

in einer geringen

Magazinzuführung ging Spezialist Ebersdorf kann für Schwankungen

läuft in der Materialtransport bereits Produktzufuhr und die Produktion vom mit Geschwindigkeit Routenzugelementen,

soll Ende des und simmers Qualität. auf-

Der

(Deutschland). staplerlosen enaufwand, Die innerbetrieblichen

Installation bei gleichzeitig der Anlage hoher

Ofen zum Verpackungssystem ausgleichen,

indem sie dem Magazin eisamt

niedrigen Herstellkosten. Da-

Hersteller profitiert damit von insgegenommen

zum 30. werden. Oktober Der 2015, Standort baut Ebersdorf die STILL in Mitteldeutschland

Anzahl ihre ist das führende an zentrale Produkten Marktposition Drehkreuz pro rüber der hinaus Schumacher im ermöglicht Bereich Packaging der Lean Kliklok

GmbH

ne variable

Bahn automatisch GmbH, Logistik die und dreizehn weiter dynamisch Standorte aus. ITC in eine Deutschland, hohe Formatflexibilität Polen und und

entnimmt. den Niederlanden Dieser automatische betreibt. erlaubt eine Vielfalt an Schachteldesigns.

Bahnausgleich (Lane Balancing)

Bstellt jörn die Schumacher, Herstellung kompletter Geschäftsführer

der sicher, Schumacher da fehlende Packaging Kekse die Biskuitindustrie

Art der Märkte, für die sie an-

Packungen

zur Verfügung stand, bestimmte

aus einer GmbH, anderen erklärt: Bahn „Wir entnommen sind begeistert

bieten Auf der konnten. interpack Unsere 2017 stellt neue Bosch Lö-

können. von den Möglichkeiten, Des Weiteren kön-

die werden

eine sung zweibahnige ändert dies grundlegend, Version des Two-

weil

nen uns Hersteller diese BOBST die gewünschte Druckmaschine Stapelhöhe

in-One eine Druckmaschine Biskuit Verpackungssystems allein jetzt

bietet, um unabhängig in neue von Märkte der Anzahl zu ex-

vor. einen Das enormen einbahnige Bereich System an feierte Märk-

gt haben“, erklärt Philip Cullimore, Produktionsstart als auch gleiche

der pandieren.Wir Magazine wählen. investieren Somit laufend können

auf ten eröffnet. der interpack Hohe 2014 Auftragsgrößen Premiere Vizepräsident von Kodak und Prä-

oder bessere Druckqualität. Sie

in modernste Verpackungskonfigurationen

Hochleistungsmaschi-

(KOMPACK an Verpackungen berichtete) mit und variablen ist besident

der Enterprise Inkjet Systems wollen den Dialog mit den Verbrau-

nen an allen unseren Produktionsstandorten.

Das ist ein Grund, wes-

kleine Auflagen maßgeschneiderte „Kodak Stream Inkjet-Technologie die Kosten unter Kontrolle halten.

Daten sind ebenso möglich wie Division.

chern intensivieren und 03/17 gleichzeitig 45

halb wir in der Lage waren in den Verpackungen und Displays. Aber passt perfekt in die Produktvision Unsere Digitallösung bietet unseren


ETIKETTEN


Ein bewegtes Frühjahr

Ende 2016 wurde bei Marzek Etiketten+Packaging die erste Nachbearbeitungs-

und Veredelungslinie mit integrierter digitaler Präzisions-Laserstanze

für die Produktion von Qualitätsetiketten in Österreich erfolgreich in Betrieb

genommen. (KOMPACK berichtete) Beim Laserday im Mai konnten sich

Besucher über die vielfältigen technischen Möglichkeiten des innovativen

Lasern bei Live-Vorfühungen überzeugen.

Etiketten in Auflage eins

und ohne Vorbereitung

von Werkzeugen zu versionieren,

sie individuell zu stanzen,

zu lochen und mit Sicherheitsmarkierungen

auszustatten – und das

in einem Produktionsschritt – das

alles leistet der neue digitale Präzisionslaser.

Jedes Etikett kann eine

andere Form, Lochung, Nummerierung,

Sicherheitsmerkmal, Codierung

oder Beschriftung haben. Dies

bringt einen erheblichen Zeitgewinn

in der Produktion: ganz ohne

Vorlaufzeit für die Herstellung von

Werkzeugen. Diese völlig neuen

Möglichkeiten bei Marzek bieten

in Kombination mit hochwertigem

Digital-Offset Druck einen neuen

kreativen Freiraum für innovatives

Etikettendesign: Mit ausgestanzten

variablen Texten, Monogrammen

oder Logos können so z.B. auffällige

Spezial-Effekte und Eye-Catcher

als effizientes Marketingtool

eingesetzt werden.“ erklärt Dr. Michael

Wareka

Most

Ohne Laser aber mit Digital-

Offsetdruck hat die Firma heuer

im Frühjahr auch den Obstbauern

in der Buckligen Welt geholfen.

Erstmalig haben sich 10 Obstbauern

der Buckligen Welt unter der

Marke „Bucklige Welt Apfelmost“

oben: Dr. Michael Wareka

und KR Helga Marzek beim

Rundgang durch die

M-FlexiLog Kft

rechts: vor dem neuen Gebäude

(kurz „BWA“)zusammengeschlossen

und bieten ihren Apfelmost in

3 Sorten an. Dank Marzek Digital-

Offsetdruck hat jeder der Obstbauern

„sein“ individuelles Rückenetikett.

Marzek Etiketten+Packaging

ist somit nicht nur für industrielle

sondern auch gewerbliche Kunden

Ansprechpartner für anspruchsvolle

Lösungen.

Life-Ball-Weinedition

Auch heuer spendete Marzek

Etiketten+Packaging die Etiketten

für die Life Ball Weinedition. Bereits

seit 2011 unterstützt die Firma

bereits diese Veranstaltung mit

ihren Etiketten. Zum zweiten Mal

entstanden diese heuer in einem

Designwettbewerb, der gemeinsam

mit Studierenden der New Design

University St. Pölten durchgeführt

wurde. Die herausragenden Ergebnisse

des Wettbewerbs mit dem

Motto „Change the Conversation“

wurden am 6.6. in der Vinothek

Schwarzberg einem illustren Publikum

präsentiert und der Wein der

Partnerwinzer verkostet. Ein Teil

des Verkaufserlöses kommt dem

Verein AIDS Life zu Gute.

Ungarn

Auch aus Ungarn kann die Firma

Positives vermelden – die M-Flexi-

Log Kft wo letztes Jahr feierlich der

Grundstein für ein neues Werk der

Marzek Gruppe für Flexible Verpackung,

in Békéscsaba/Ungarn gelegt

wurde, wurde heuer bereits fertiggestellt.

Noch mehr News

über die Firma

MarzekEtiketten+Packaging

sehen Sie unter:

www.marzek.at

links: Life-Ball-Weinedition, Mitte: mit Laser bearbeitete Etiketten, rechts: digitale Lösung für Most

46 03/17


INTERNATIONAL

X-line von MULTIVAC

Mit der X-line definiert MULTIVAC das Tiefziehverpacken neu. Der Allgäuer

Maschinenhersteller zeigte erstmals auf der interpack 2017 ein Highlight,

das durch eine ganze Reihe innovativer und einzigartiger Technologien neue

Maßstäbe im Markt setzt. Aufgrund einer lückenlosen Digitalisierung, umfassender

Sensorik und der Vernetzung mit der MULTIVAC Cloud schafft die

X-line eine neue Dimension hinsichtlich Packungssicherheit, Qualität, Leistung

sowie Zukunftssicherheit.

So ermöglicht der MULTI-

VAC Pack Pilot ein optimales

Einrichten der Maschine

mit Steuerungsunterstützung.

Durch die Auswahl von Packungs-,

Packstoff- und Produktmerkmalen

sowie durch Werkzeugdaten parametriert

sich die Maschine beim

Anlegen neuer Rezepte von selbst

am optimalen Betriebspunkt. Dadurch

ist die Maschine auch ohne

spezielles Anwenderwissen nutzbar.

Der Pack Pilot hat Zugriff auf ein

umfassendes Expertenwissen, das

von Prozessdaten von über 1.000

neuen Verpackungslösungen pro

Jahr profitiert. Ohne Anlaufverluste

erzeugt die X-line dabei Packungen

mit maximaler Packungssicherheit,

gleichbleibender Qualität

und höchster Leistung. Dies

führt zu deutlichen Einsparungen in

Hinblick auf Produkte, Packstoffe

und Produktionszeit.

Sensorik

Die X-line verfügt über einen bislang

unerreichten Grad an Sensorik,

wodurch die Multi Sensor Control

alle relevanten Teilprozesse erfasst.

Die Sensorik ermittelt in geschlossenen

Regelkreisen permanent unterschiedlichste

Prozesswerte, zum

Beispiel für Formen, Evakuieren

und Siegeln. Auch Werkzeuge für

Formen und Siegeln sind über elektronische

Sensor Module in die

Sensorregelung integriert. Alle Prozessschritte

werden optimal kombiniert,

produkt- und systembedingte

Abweichungen soweit als möglich

automatisch ausgeglichen und auch

relevante Fehleinstellungen durch

Bediener selbständig erkannt und

angezeigt. Durch die Multi Sensor

Control arbeitet die X-line permanent

am optimalen Betriebspunkt.

Intuitiv benutzbare

Multi-Touch Benutzeroberfläche

Die intuitiv benutzbare Multi-

Touch Benutzeroberfläche HMI 3

ist hochauflösend und entspricht

der Bedienlogik heutiger mobiler

Devices. Sie ermöglicht noch einfachere

und sicherere Bedienprozesse

und lässt sich individuell auf den jeweiligen

Bediener einstellen. Dies

schließt unterschiedliche Zugriffsrechte

und Bediensprachen ein. Die

Benutzeranmeldung erfolgt kontaktlos

über RFID Chipkarten. Alle

relevanten Maschinenparameter

werden auf einer Bildschirmseite

dargestellt.

Neue Werkzeuggeneration

Eine neue Werkzeuggeneration,

die X-tools, garantiert die geringsten

Betriebskosten im Markt. Die

X-tools verfügen über umfassende

Neuerungen in Design, Sensorik

und Aktorik. Sie ermöglichen kürzere

Evakuierzeiten und tragen dadurch

zu einer höheren Taktleistung

bei. Optional sind die X-tools mit

einer schmaleren Randstreifenbreite

auslegbar. Dadurch wird der

Folienabfall um bis zu 30 Prozent

reduziert. Alle Werkzeugelemente

sind codiert und werden von der

Tiefziehverpackungsmaschine

identifiziert. Bei korrekter Installation

eines Werkzeugs parametriert

sich die Maschine automatisch

und ermöglicht eine optimale Prozesssteuerung.

Insbesondere bei

Maschinen mit häufigem Formatwechsel

erhöht sich dadurch die

Bediensicherheit.

Mehr unter: www.multivac.at

Harald Suchanka tritt in

Geschäftsleitung von TVI ein

Zum 1. Juni ist Harald Suchanka (42) als Vertreter des Mehrheitseigentümers

in die Geschäftsführung der TVI Entwicklung und Produktion GmbH

mit Sitz in Irschen-berg eingestiegen. Gemeinsam mit Thomas Völkl, geschäftsführender

Gesellschafter, und Boris Bachmeier, Geschäftsführer,

wird er sich auf die Weiterentwicklung des Unternehmens fokussieren. Nach

erfolgreicher Übergabe des Geschäftsbetriebs der TVI an MULTIVAC hat

sich Michel Anton als geschäftsführender Gesellschafter entschieden, sich

aus dem Geschäft der TVI zurückzuziehen und damit auch seine Gesellschaftsanteile

vollständig an MULTIVAC zu veräußern.

Als Nachfolger konnte Harald Suchanka gewonnen werden. Er ist seit

2005 für MULTIVAC tätig, u.a. als Geschäftsführer der Tochtergesellschaft

in Österreich, Ungarn, Slowakei und Tschechien, sowie als Vice President

Sales & Operations für Südamerika und später als Vice President Sales &

Operations für Afrika, Naher und Mittlerer Osten, Asien sowie Ozeanien.

Daneben hat er mit viel Erfolg das Partnergeschäft von MULTIVAC betreut.

„Herr Suchanka bringt damit alle Voraussetzungen mit, um die Nachfolge

von Herrn Anton anzutreten und das Geschäft von TVI erfolgreich

weiterzuentwickeln“, ergänzt Hans-Joachim Boekstegers, geschäftsführender

Direktor und Group CEO bei MULTIVAC.

03/17

47


ETIKETTEN

Ulikett im Aufschwung

„2016 war bei Ulikett das Jahr des Turnarounds – den wir erfolgreich

abgeschlossen haben“, erklärt der seit Oktober 2015 tätige Geschäftsführer

Manfred Girschik, MBA. Er führt dies zurück auf die organisatorischen und

prozesstechnischen Umstellungen der Ulikett, die Teil der internationalen CTI

Holding mit weltweiten Produktionsstätten im Bereich des Etiketten- und Verpackungsdrucks

ist. Dieses Netzwerk ermöglicht die optimale Betreuung kleiner,

regionaler Unternehmen sowie mittelständiger Familienbetriebe als auch

internationaler Großkunden. Die CTI Holding ist zu 100% im Familienbesitz.

Nach 30 Jahren musste die

Firma an die aktuellen

Marktbedürfnisse angepasst

werden, erklärt der Geschäftsführer.

Neben dem konventionellen

Etikettengeschäft hat sich die flexible

Verpackung und als dritte Säule

die beinahe unendlichen Möglichkeiten

im Digitaldruck, dies sowohl

im Etikettenbereich als auch im

flexiblen Verpackungsbereich, definiert.

Manfred Girschik, MBA bei der Qualitätskontrolle

Nachhaltigkeit

Auch das Thema Nachhaltigkeit

bei Ulikett ist nicht nur ein Schlagwort.

Das beweisen auch diverse

Zertifizierungen (FSC, ISO 14001).

Für die Teilnahme am Umwelt-

Service Programm ÖkoBusiness

Wien wurde das Unternehmen von

Umweltstadträtin Ulli Sima ausgezeichnet

(KOMPACK berichtete).

„Nachhaltig wirtschaften - das

machen wir nicht nur aus unserem

Verantwortungsbewusstsein heraus

– es kann zu einem klaren Wettbewerbsvorteil

werden. Plus: Man

muss bei diesem Thema am Ball

bleiben. Das fördert Innovationen,

so bleibt man als Unternehmen in

Bewegung“, begründet Ulikett-

Geschäftsführer Manfred Girschik

das Engagement seines Unternehmens.

In den letzten Wochen wurde

auch im Sinne der Umwelt in eine

erweiterte Mülltrennung investiert

(Neue Absaugung, Müllpresse und

Abfallsammelsystem). Ebenso ist

es Ziel der Firma, in Richtung Lösungsmittelneutralität

zu gehen und

verstärkt Maßnahmen zur Senkung

des Energieverbrauches umzusetzen.

Erste Erfolge konnten dazu bereits

eingefahren werden. Zur Erreichung

der Ziele wurde auch ein eigener

interner Umweltleitfaden zur

Mitarbeitersensibilisierung erstellt.

Zufriedene Kunden

Die Firma wird von den Kunden

als innovativ, kreativ und sehr

qualitativ gesehen. Dies erreicht

Ulikett indem immer nach neue Lösungen

gesucht wird. Windowflex

ist ein Ergebnis daraus. Damit können

Kunden, besonders im Süßwarenbereich,

im eigenen Haus ihre

Produkte verpacken, ohne fertige

Beutel zukaufen zu müssen. Die bedruckten

Papier- oder Kunststoffverpackungen

ermöglichen es dem

Endverbraucher durch ein integriertes

Fenster das Produkt zu sehen.

Das Neue daran ist die Zulieferung

des Beutels auf Rolle. „Trotz einer

notwendigen Investition des Herstellers

in eine Verpackungsmaschine,

rechnet sich diese in kürzester

Zeit“, erklärt Geschäftsführer Girschik.

Damit hilft Ulikett seinen

Kunden eine höhere Wertschöpfung

zu erreichen.

SMART Label

„Gleichzeitig versuchen wir mit allen

vorhandenen Möglichkeiten die

Etiketten intelligenter zu machen“,

erläutert Manfred P. Girschik beim

Firmenrundgang. Dank verschiedenster

Codes können Informationen

für Endkunden auf den Verpackungen

gespeichert werden wie

dies bis vor kurzer Zeit praktisch

nicht möglich war. Die Kunden

erhalten so Zusatzinformationen,

werden zu Spielen verlinkt oder

nehmen an Gewinnspielen teil –

das Marketing erhält durch das Einlesen

des Codes durch den Konsumenten

wiederum wichtige Daten

über ihre Kunden (dank Technologie

und Software der Schwesterfirma

BM Tricon).

Endlosnummerierung

Zu den Technologien, die heute

gefordert und von Ulikett umgesetzt

werden können, gehört auch

das fortlaufende Nummerieren oder

digitale Beschriften von Etiketten.

Bei Weinetiketten können zum Beispiel

für einen Winzer Standardetiketten

gedruckt werden. Mittels

individualisiertem Eindruck können

dann die diversen Weinsorten

nachträglich eingetragen werden.

Während herkömmliche InkJet Lösungen

oft nicht wirklich mit dem

klassischen Druck mithalten konnten,

ist dies bei den neuen digitalen

Lösungen kein Problem mehr – womit

die Kunden rundum hochwertige

Etiketten erhalten. Prinzipiell

ist der Digitaldruck ein Steckenpferd

von Manfred Girschik, MBA.

„Die heutigen Möglichkeiten sind

so vielfältig“, erklärt er an Hand

einer Mosaiklösung. Egal wie hoch

die Auflage ist - jedes Etikett wird

dabei z.B. mit einem Standardtext

versehen aber ebenso jedes mit

einem anderen Hintergrund – somit

gibt es nur Unikate, industriell gefertigt

Investitionen

Im heurigen Jahr wird - wie

bereits angesprochen - in ergebniseffizientere

Pressen investiert

sowie in Endfertigungsmaschinen

(sowohl in digitale als auch in

Impressionen aus der Firma

48 03/17


JUBILÄUM

konventionelle Hochveredelung)

deren Installation Mitte des Jahres

abgeschlossen wird. Hochveredelte

Etiketten kommen im Spirituosenbereich

genauso zum Einsatz wie in

der Kosmetik, in der Weinbranche

u.v.m. Auch die Kunststoffheißfolienprägung

gehört damit zu den Veredelungsangeboten

der Firma.

Mitarbeiter

Das wichtigste Kapital der Ulikett

sind laut dem Geschäftsführer nach

wie vor die Mitarbeiter. Deswegen

wird auch in diese investiert. Dazu

gehören höchstmögliche variable

Arbeitszeiten, ein leistungsorientiertes

Bonussystem ebenso wie

eine eigene Ulikett Akademie. Wobei

diese das Programm auf die jeweiligen

Mitarbeiter abstimmt. Ob

mit speziellen Deutschkursen (11

Nationen arbeiten bei Ulikett), Excelschulungen,

oder spezifischen

Schulungen bei Lieferanten wie

Henkel, geht die Ausbildung bis zur

persönlichen Kompetenzverstärkung.

Benefits

Neben der erwähnten Gleitzeit

gibt es für die Mitarbeiter auch

zwei Mal die Woche einen frischen

Obstkorb, gemeinsame Ausflüge

(z.B. Ski fahren) sowie das bereits

letztes Jahr erfolgreich ungesetzte

Familienfest. Bei diesem wird am

Freitag nach der Vormittagsschicht

die Arbeit beendet. Die Familien

aller Mitarbeiter sind nicht nur zu

einer Party eingeladen. Der Geschäftsführer

zeigt den Familienmitgliedern

persönlich die jeweiligen

Arbeitsplätze von Mama und

Papa, … Zur positiven Mitarbeiterbindung

gehört ebenso die jährliche

Gesunden-Vorsorgeuntersuchung

und Impfaktion vor Ort.

Mehr über die mitarbeiter- und

kundenorientierte Firma, die gerade

auch in die Umwelt investiert,

erfahren Sie unter:

www.ulikett.at

50 Jahre Nordson

Nahezu pünktlich zur Interpack 2017 feierte die

Nordson Deutschland GmbH ihr 50-jähriges

Firmenjubiläum. Mit nur sechs Mitarbeitern am

20. April 1967 in Düsseldorf als - nach einer

kurz zuvor in Brüssel installierten Niederlassung

- zweite europäische Dependance des

US-amerikanischen Klebe- und Beschichtungstechnik-Spezialisten

gegründet, blickt das 1978

ins benachbarte Erkrath umgezogene Unternehmen

mit Stolz auf ein bis heute kontinuierliches

und in mehrfacher Hinsicht bemerkenswertes

Wachstum zurück.

Allein in den letzten fünf

Jahren hat sich die Beschäftigtenzahl

durch eine

gute Geschäftsentwicklung und

sinnvolle Akquisitionen mehr als

verdoppelt. Aktuell beträgt sie in

Deutschland insgesamt rund 1.000

Mitarbeiter, davon ca. 200 am Erkrather

Standort. Dort ist nicht nur

die deutsche, sondern auch die europäische

Zentralverwaltung beheimatet,

die zudem vertrieblich die

gesamte EMEA-Region betreut.

Starke Position

Dies verdeutlicht die durchaus

starke Position innerhalb des mit

Hauptsitz in Westlake/Ohio ansässigen

Konzerns, der mit einem

aktuellen Umsatz von mehr als

1,8 Mrd. US-Dollar und einer Belegschaftsstärke

von über 7.000 zu

den weltweit führenden Anbietern

seiner Branche zählt. Hinsichtlich

des Gesamtumsatzes liegt die Europa-Repräsentanz

derzeit in etwa

gleichauf mit der USA-Mutterfirma.

Drei Hauptgeschäftsbereiche

Das Nordson-Produktionsprogramm

gliedert sich in die drei

Hauptgeschäftsbereiche Industrial

Coating, Adhesive Dispensing

und Advanced Technology Systems.

Der erstgenannte bildet den

Ursprung des Unternehmens und

umfasst alles, was mit Nass- und

Pulverlackieren bzw. -beschichten

zu tun hat. Einhergehend mit den

fortschrittlichen Entwicklungen

der Polymer-Industrie Anfang der

1960er-Jahre konnten diese Technologie

dann mit einem so großen Erfolg

auf Verklebungsanwendungen

übertragen werden, dass der Sektor

Klebstoff-Auftragssysteme mittlerweile

sowohl umsatz- als auch personalmäßig

der größte ist.

Lüneburg

1989 wurde das Werk in Lüneburg

zugekauft, das sich zu einem

bedeutenden Fertigungs- und Engineering-Standort

mit Schwerpunkt

auf konstruktive Verklebungen entwickelt

hat. Das betrifft beispielsweise

Anwendungen in der Automobil-

und Zulieferindustrie, Hygieneartikel,

Möbelfertigung oder

auch in der grafischen Industrie.

Mitte der 1990er-Jahre kam dann

der Geschäftsbereich Advanced

Technology Systems hinzu. Er bietet

Lösungen für unterschiedlichste

Verklebungs- und Beschichtungsaufgaben

innerhalb expansiver

Branchen wie der Elektronik- bzw.

Computerindustrie, bei Telekommunikationsherstellern

oder etwa in

der Medizintechnik.

Verpackungsanwendungen

In spezieller Betrachtung der

Klebstoff-Auftragssysteme spielen

Verpackungsanwendungen eine dominante

Rolle, sowohl bei der Herstellung

von Primär- als auch von

Um- und Transportverpackungen

im End of Line-Bereich bis hin zur

Hotmelt-Sprühverklebung zur Ladungssicherung

auf Paletten. Dazu

ist eine Vielzahl verschiedener

Schmelzgeräte und Applikatoren

sowie peripheres Equipment im

Angebot. Technische Highlights der

jüngeren Vergangenheit sind zum

Beispiel die pneumatischen Auftragsköpfe

der MiniBlue II-Serie

mit einem patentierten Dichtungskonzept.

Sie sind wahlweise mit

einem Kugelsitzmodul oder als

gleichfalls patentierte SureBead-

Ausführung mit selbstreinigendem

Nadelsitzmodul erhältlich. Erfolgreich

im Markt eingeführt wurde

auch die auf einfache Weise montierbare,

deutlich Klebstoff sparende

Auftragsmuster-Steuerung

EcoBead. Besonders erwähnenswert

sind ebenfalls die 2014 erstmals

vorgestellten tanklosen

Hotmelt-Auftragssysteme Pro-

Blue Liberty, die durch ihre bedarfsgerechte

Aufschmelzung in

erheblichem Maß zur Senkung der

Gesamtbetriebskosten beitragen.

Neben dem sparsamen Umgang mit

Energie und Material verhindert die

neue Technik ungewollte Maschinenstillstände.

Zudem erhöhen die

geschlossenen Systeme die Arbeitssicherheit

wesentlich.

Neuheiten zur interpack

Auf der diesjährigen interpack

wurde u.a. das Klebstoffdurchfluss-

Kontrollsystem ATS vorgestellt,

das sowohl in die ProBlue Liberty-

Geräte integriert sein kann oder als

Nachrüst-Kit für bereits in der Verpackungsindustrie

installierte Auftragssysteme

zur Verfügung steht.

Es versetzt Maschinenbetreiber zu

überschaubaren Investitionskosten

in die Lage, industrietauglich volumetrisch

zu überprüfen, welche

Klebstoffmenge von der Anlage an

das Produkt abgegeben wurde.

EcoBead Inspect

Eine Weiterentwicklung ist der

EcoBead Inspect mit zusätzlichen

Kontrollfunktionen bezüglich der

Klebstoffposition auf dem zu verklebenden

Substrat. Auch unter

dem Gesichtspunkt Industrie 4.0

interessant sind die neuen Software-Starterkits

zur einfachen und

schnellen Integration der Hotmelt-

Auftragssysteme in die übergeordnete

Steuerung der Muttermaschine.

Mehr unter:

www.nordson.at

Gregory P. Merk (Mitte),

Nordson Senior Vice President

Adhesive Dispensing Systems,

flankiert von Ulrich Bender

(rechts), Geschäftsführer der

Nordson Deutschland GmbH,

und Prokurist Georg Gillessen

(Foto: Kimberly Wittlieb)

03/17 49


PAPIER UND KARTON

PROPAK 4.0 - Digital in die Zukunft

Der digitale Wandel ist in vollem Gange. Er durchdringt alle Bereiche und

alle Branchen. Von der smarten Produktion über die direkte Vernetzung mit

Kunden und Lieferanten bis hin zu digitalen Geschäftsmodellen und neuen

Anforderungen an Mensch und Arbeitsmarkt. Was digitalisiert werden kann,

wird digitalisiert. Das gilt auch für die Herstellung scheinbar so analoger Produkte

wie jener aus Papier und Karton. „Wir müssen die Digitalisierung als

Riesenchance sehen“, sagt KR Mag. Georg-Dieter Fischer, Obmann PROPAK

und CEO Smurfit Kappa Group Corrugated Central Europe.

Produkte aus Papier und Karton

sind vielfältig und jeder

von uns kommt täglich mit

ihnen in Berührung, ohne darüber

nachzudenken, wie und wo diese

produziert werden. Rund 100 Unternehmen

der PROPAK entwickeln

attraktive Verpackungen für

Konsumgüter, veredeln Produkte

durch Bedrucken und Beschichten

und kombinieren diese mit anderen

Werkstoffen wie Aluminium,

Kunststoff und Metall. Ob Hygieneartikel,

Tragtasche, Medikamentenschachtel,

Getränkekarton,

Broschüre, Spielkarte, Etikett oder

Zigarettenpapier – allen gemeinsam

ist die Notwendigkeit modernster

Produktionsverfahren und -abläufe

und hier eröffnet die Digitalisierung

für die PROPAK-Unternehmen,

deren Mitarbeiter/innen und

den Standort Österreich eine Fülle

neuer Möglichkeiten.

Digitalisierung

eröffnet neue Chancen

Wichtig ist dabei, die Stärken

der Branche zu erkennen und zu

fördern. „Der globale Wettbewerb

wird über die Produktionskosten¬

geführt, daher müssen wir verstärkt

mit Know-how und Innovationen

punkten, um die individuellen Kundenwünsche

immer schneller erfüllen

zu können“, betont Fischer im

Rahmen eines Pressegesprächs vor

Journalisten in Wien.

Photo: ©L.Sched

Dr. Andreas Blaschke, Mag. Martin Widermann, KR Mag. Georg

Dieter Fischer, Marko Schuster, Wolfgang Ornig und Martin Kroiss

Qualifizierung:

Skills for the future

Gerade die Digitalisierung und die

demographische Entwicklung (Alterung,

Migration) führen zu neuen

Anforderungen an Berufe und

Tätigkeiten in der Branche: Komplexere

Aufgaben, der Umgang mit

neuen Technologien an der Schnittstelle

Mensch und Maschine sowie

Team- und Projektarbeit bestimmen

die Arbeitsabläufe in den Unternehmen.

Aus- und Weiterbildung sowie

Re-Qualifizierungen auf allen Ebenen

werden zukünftig eine (noch)

größere Bedeutung erfahren. „Die

Wirtschaft profitiert von einem exzellent

ausgebildeten Facharbeiternachwuchs,“

sagt Obmann Georg

Dieter Fischer. Insgesamt beschäftigten

die PROPAK-Unternehmen

2016 rund 9.100 Mitarbeiter und

bildeten 245 Lehrlinge in 25 verschiedenen

Berufen aus. Auf dem

‚PROPAK-KarriereBlog’ berichten

die Firmen laufend über neue

Jobs und präsentieren ihre Assets

als attraktive Arbeitgeber (propak.

at). PROPAK ist weiters Mit-Initiator

des Bachelor-Studienlehrgangs

‚Verpackungstechnologie’ an der

FH Campus Wien.

PROPAK im Jahr 2016:

Licht und Schatten

„Allgemein zeigte die Wirtschaft

im Jahr 2016 eine eher moderate

Entwicklung“, berichtet PROPAK-

Obmann Mag. Fischer. Während

sich die Dynamik in den USA

leicht beschleunigte, blieb das

Wachstum in Europa unverändert

auf niedrigem Niveau. Auch in den

EU-Mitgliedstaaten Zentral- und

Osteuropas dauerte die volatile

Wirtschaftsentwicklung an. „Auf

dem Heimmarkt Österreich erlebte

unsere Branche im Jahr 2016 bei

Umsatz und Ergebnis Licht und

Schatten – ein Spiegelbild zum Jahr

davor“, so Fischer. Die Verkaufszahlen

an PROPAK Erzeugnissen

weisen einen leichten Rückgang

um -1,8 Prozent aus – bei einem

wertmäßigen Rückgang von -1,7

Prozent auf 2,17 Mrd. Euro. Der

Export ist hingegen leicht angestiegen.

2016 wurden 712.000 Tonnen

(+1,1 Prozent) an Produkten aus

Papier und Karton im Wert von

1,58 Mrd. EUR (+1,7 Prozent) exportiert.

Die Exportquote der Branche

stieg wertmäßig auf 73 Prozent.

„Somit ist der Export weiterhin eine

große Stütze für unseren Industriesektor“,

so Fischer.

PROPAK 2017:

Es geht wieder bergauf

Der hohe Preis- und Kostendruck

wird sich weiter fortsetzen. „Für

das laufende Jahr 2017 erwarten wir

keine grundlegende Änderung in

der Charakteristik der europäischen

Märkte. Im Gegensatz zum Vorjahr

sollte jedoch ein leichtes Wachstum

von ca. 1 Prozent mengenmäßig erreichbar

sein“, sagt Fischer. „Die

Märkte werden jedoch weiterhin

von Kurzfristigkeit, Unberechenbarkeit

und starken Wettbewerbsbedingungen

gekennzeichnet sein“.

Eine zusätzliche Herausforderung

stellt gegenwärtig die Entwicklung

der Rohmaterialkosten dar.

Quer über die Branche – ob Verpackungshersteller

oder spezialisierte

Zweige der PROPAK wie beispielsweise

die Hülsenindustrie – sind

die Unternehmen mit massiven

Steigerungen der Papier-/Kartonpreise

konfrontiert, die den starken

Margendruck weiter verschärfen.

„Die Absicherung der heimischen

Standorte hat für uns oberste Priorität

und muss im gemeinsamen

Interesse von Arbeitgebern und Arbeitnehmern

sein“, so Fischer. „Für

eine Branche wie PROPAK mit individueller

Auftragsfertigung und

sehr volatilem Geschäftsverlauf ist

ein modernes Arbeitszeitrecht mit

Flexibilisierungsmöglichkeiten, die

den heterogenen Anforderungen

der Unternehmen gerecht werden,

unabdingbar und mehr als nur dringend

notwendig.“

PROPAK TRENDTAG 2017

Schon vormerken: Der PROPAK

Trendtag der ganz im Zeichen der

Digitalisierung stehen wird, findet

am 7. November 2017 von 12.30 bis

17.00 Uhr in der Wolke 19 im Ares

Tower in Wien statt. Prominenter

Keynote-Speaker ist Dr. Wilfried

Sihn, Professor an der TU Wien und

Fraunhofer-Österreich Chef.

Das Programm

und weitere

Informationen finden Sie unter:

www.propak.at

50 03/17


Dreifacher Erfolg für CARINI

Nicht weniger als drei Einreichungen des führenden österreichischen Etikettenherstellers

CARINI wurden am 7. Juni 2017 auf dem FINAT Jahreskongress

in Berlin ausgezeichnet. Mit dem jährlich veranstalteten Wettbewerb

würdigt und prämiert der internationale Verband der Selbstklebeetiketten-

Industrie herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Endanwendungen

und des Marketings sowie in der Druck- und Verarbeitungsqualität.

Ein besonders feiner Tropfen

verdient ein ebensolches

„Aushängeschild“:

Für das deutsche Weingut Kress

aus Hagnau am Bodensee produzierte

CARINI ein Etikett, dass

den edlen Charakter der Goldbach

Müller-Thurgau Beerenauslese

eindrucksvoll unterstreicht – und

das von FINAT in der Kategorie

„Digitale Verarbeitung“ als Sieger

ausgezeichnet wurde. Die größte

Herausforderung bestand in der ex-

akten Farbanpassung an die bereits

zuvor vom Weingut verwendeten

Etiketten. Ebenfalls anspruchsvoll

gestaltete sich das passgenaue

Aufbringen der silbermatten Heißfolienprägung

in einem separaten

Durchgang. Und damit das Etikett

seine volle optische Wirkung entfalten

kann, mussten bei der Prägung

im Zentrum auch die dortigen

kleinen Lücken besonders sauber

herausgearbeitet werden.

sir DRY GIN von Marcado

Die Schweizer Destillerie Marcado

wurde für ihre Edelbrände bereits

mehrfach ausgezeichnet – und

nun hat auch das Etikett für den

sir DRY GIN einen FINAT Anerkennungspreis

in der Kategorie

„Alkoholische Getränke“ erhalten.

Herausstechendes Merkmal ist die

beeindruckende farbliche Leuchtkraft

der Etiketten-Rückseite. Um

hier einen vollflächigen Druck ausführen

zu können, wurde zunächst

eine transparente Folie bedruckt

und anschließend mit einem Naturpapier

überkaschiert. Geglättet

wurde die Struktur des Naturpapiers

mithilfe einer Blindprägung.

Im Hinblick auf maximale Wirkung

des Etiketts am Point of Sale erfolgte

eine plastische Ausformung

des Motivs und die Veredelung der

Schweizer Flagge durch einen 3D-

Siebdrucklack.

Edles Etikett für

ginsane von HAROMEX

Eine wertvolle Anerkennung für

CARINI und die deutsche Marke

HAROMEX: Das Etikett für den

ginsane DRY GIN konnte einen

FINAT Anerkennungspreis in der

Kategorie „Digitale Verarbeitung“

erbeuten. Gedruckt wurde es auf

Silberfolie per Digitaldruck in 4c

und Weiß, veredelt mit Rückseitendruck

auf Leim, anschließend

laminiert mit Softtouch und partiell

lackiert mit Glanzlack. Das

Besondere hierbei: Der partielle

Glanzlack neutralisiert den Softtouch-Effekt.

Motivation

„Wir freuen uns sehr über die Auszeichnungen

und Anerkennungen.

Sie motivieren unser Team, den

von uns eingeschlagenen Weg konsequent

weiterzugehen. Das heißt

konkret: Wir werden unseren Kunden

auch in Zukunft stets die bestmögliche

optische und haptische

Qualität liefern“, so CARINI Geschäftsführer

Edgar Sohm. „Denn

die prämierten Produkte haben uns

einmal mehr gezeigt: Insbesondere

bei hochklassigen Lebens- und Genussmitteln

wird immer mehr Wert

darauf gelegt, dass Etiketten nicht

nur sachliche Informationen vermitteln,

sondern auch die Exklusivität

des Inhalts widerspiegeln.“

Mehr unter: www.carini.at

03/17

51


INTERNATIONAL

PALOMAT® - neue Hebehilfe bei HTW

In jedem Produktionsbetrieb wird täglich mit Lasten gearbeitet. Speziell das

manuelle Heben leichter Lasten birgt dabei Risiko. Neben möglichen Schäden

an der Gesundheit sinkt auch die Produktivität. Das muss nicht sein, erkärt

Werner Winter, Geschäftsführer der HTW – Handhabungstechnik Winter

GmbH. Speziell in der Plattierung gibt es Einsatzmöglichkeiten für flexible

Handhabungstechnik. Mit dem PALOMAT® hat HTW jetzt ein System im

Programm, das den Umgang mit der Palette selbst automatisiert.

Automatisierung ist eines

der Schlüsselwörter für

Effizienzsteigerung. Das

PALOMAT® -Palettenmagazin

automatisiert das Palettenhandling,

erhöht die Effizienz beim Stapeln

und Entstapeln der Paletten und

entlastet die Mitarbeiter von manuellem

Heben von Paletten. „Der

PALOMAT® kann ein natürlicher

Teil des Arbeitsablaufs werden,

zum Beispiel in der Produktion, im

Lager, der Logistik – überall im

Geschäftsbetrieb, wo leere Paletten

auf Bodenhöhe gestapelt und entstapelt

werden“, so Werner Winter

über die Einsatzmöglichkeiten.

Handling

Das PALOMAT® -Palettenmagazin

ist schnell betriebsbereit. „Die

meisten Modelle, speziell die kleineren,

müssen nur an eine 220 V

Standardsteckdose angeschlossen

werden“, erklärt Werner Winter.

„Schon kann zu einer effizienteren

und benutzerfreundlicheren Palettenhandhabung

gewechselt werden.“

Die größeren Modelle des Palettenmagazins

arbeiten mit Druckluft

und benötigen den Strom lediglich

zur Steuerung der Anlage. Der

PALOMAT® ist CE-zertifiziert,

dies garantiert, dass die Maschine

in Übereinstimmung mit strengsten

Anforderungen an Sicherheit, Gesundheit

und Umweltverträglichkeit

hergestellt wird.

Stapeln und Entstapeln

Der PALOMAT® stapelt und

entstapelt die leeren Paletten nacheinander.

Alle Paletten werden auf

Bodenhöhe gehandhabt. Er hebt

oder senkt den ganzen Palettenstapel

automatisch, damit eine neue

Palette auf Bodenhöhe beispielsweise

mit einem Handhubwagen

ganz leicht entnommen oder eingefügt

werden kann. Zur Bedienung

der Maschine wird ein Touch Panel

verwendet. Auch ein vollständiger

Palettenstapel kann in den PALO-

MAT® eingefügt oder herausgenommen

werden – ohne Verwendung

eines Staplers.

Vorzüge

Für den Logistikprofi liegen die

Vorteile dieses Systems auf der

Hand: „Man sollte sich die Arbeit

mit Paletten leichtmachen. Es ist

nicht notwendig, dass Paletten

oder ganze Palettenstapel im Weg

herumstehen, oder dass man einen

Gabelstapler braucht, nur um eine

Palette hin- und herzuschieben oder

aufzustapeln. Dafür gibt es jetzt die

PALOMAT® - Palettenmagazine.

Sie managen und stapeln die Paletten

sozusagen von selbst. So werden

Kosten sowie Platz gespart und

zusätzlich wird die Effizienz der innerbetrieblichen

Logistik enorm gesteigert.“

Ein zusätzlicher wichtiger

Aspekt ist die Arbeitssicherheit

und die Gesundheit der Mitarbeiter.

Denn wenn Paletten nicht mehr von

Hand bewegt werden, schont das

die Gesundheit und im Besonderen

den Rücken. Die Palettenmagazine

sind auch für Förderanlagen oder

bei automatisierten Fertigungslinien

einsetzbar. Sie können in alle

Arten von Förderlinien integriert

werden, mit automatisierter Steuerung,

die auch in eine Anlagensteuerung

eingebunden werden kann.

„Das ist Rationalisierung pur und

somit eine Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit“,

so Werner Winter.

Das passende

Modell für jeden Betrieb

Der PALOMAT® ist eine modulare

Lösung, die an die jeweiligen

kundenspezifischen Anforderungen

angepasst werden kann. Auch die

Palettengrößen spielen keine Rolle,

die PALOMAT® -Magazine können

alle 4-Wege- Paletten aus Holz,

Kunststoff und Metall unabhängig

von der Länge, Breite oder Höhe

handhaben.

Mehr unter: www.h-t-w.at

52 03/17


Verpackung verkauft

Entwicklung | Produktion | Logistik

www.boesmueller.at


WORLD STAR AWARDS

Verpackungslösungen Internationalität auf Rekordniveau

von Ishida

Verwiegung, Über 400 Verpackung Personen nahmen und Qualitätskontrolle an dem WorldStar maßgeschneidert

Dinner für teil unterschiedlichste welches während Anwendungen: der interpack Auf stattfand. der vertreten. Der bedeutendste Auch sektorspezifische welt-

Awards acht Produktkomponenten, Presentations & Gala alles ist

„großen weite Bühne“ Verpackungswettbewerb interpack zeigt Ishida der vollautomatische

Welt, organisiert Mehrkopfwaagen von der WPO zum (World Beispiel

Packaging Organization - www.worldpackaging.org) zur zeichnete Verarbeitung Sieger stark aus haftender

Verpackungsanlagen und modernste Technologien. Mehrere

Nationen neu entwickelte aus. Neben Systeme Japan haben (der ihre größte „Uraufführung“. Sieger der Nacht mit insgesamt 20

35

Fleischprodukte oder von geschnittenen

Früchten können besichtigt

Die Trophäen Lebensmittelindustrie und Deutschland darf gespannt mit 18 sein. Preisen gehörte Österreich werden. Für noch mit bessere 11 Gewinnern

zu den am stärksten vertretenen Ländern seitens haben der die Gewinner. Ishida Ingenieure neue

Hygiene

Für den interpack-Auftritt sortiert

Ishida den die klassischen Verpackungs-

Ka-

Als Weltmarktführer bei den

Mehr Leistung

Features erdacht.

Neben

systeme tegorien in vier wurden Kategorien: heuer Mehrkopfwaagen demonstriert Mehr Sicherheit

Verwiegung, erstmals Qualitätskontrolle,

auch Preise im Ishida Maschinenmodelle für ganz Mit Röntgenprüftechnik erhält die

Snacks Bereich und SAVE Frischprodukte. FOOD verliehen. Jeder unterschiedliche Anforderungen. Lebensmittelindustrie einen hochwirksamen

Schutz vor Fremdkör-

Auch Bereich hier wird konnten ergänzt mit die ausgeklügeltecher

punkten Softwarelösungen (KOMPACK zur freut Pro-

Zielgewichte oder Hochleistungspern

und Ishida zeigt auf der inter-

Österrei-

Ob kompakte Waage für sehr kleine

duktionsoptimierung natürlich, dass beide Gewinner im Sinne von des modell mit 32 Wiegeköpfen für pack die komplette neue Range von

Industrie Green Packaging 4.0. Star Awards in die Mischverarbeitung von bis zu Röntgenprüfsystemen. Die Palette

diesem Bereich auch beim World

reicht vom Einstiegsmodell für

Star gewinnen konnten).

Jetzt auch für Beutel:

homogene Produkte über leistungsstarke

Systeme für variierende

Leckdetektion

WPOs Nachhaltigkeitsin

MAP-Verpackungen

& Lebensmittelsicherheitsvizepräsident

mit Ishida AirScan.

Anforderungen bis hin zu Geräten

für die besonders anspruchsvollen

Johannes Bergmair aus Österreich:

Detektionsaufgaben. Der Markenintegrität

dient ebenso das Inline-

„Save Food ist ein Thema rund um

die gesamte Supply Chain, weshalb

15 WPO-Mitglieder aus verschiedenen

Teilen der Welt - Argentinien,

Australien, Österreich , Brasilien, Kreidetube

China, Kroatien, Tschechien, Finnland,

Pirlo Tubes GmbH

Deutschland, Indien, Südafri-

www.pirlo.com

ka, Spanien, Niederlande, Großbritannien,

APO (Afrikanische unten - Ofen Fleischkäse/rechts - Constantia Sustainer

Verpackungsorganisation) und APF Constantia Flexibles International GmbH

(Asian Packaging Federation) Verpackungslösungen

www.cflex.com/de

und Konzepte

zur Vermeidung von Nahrungsmittelabfällen

am WPO-Stand im innovationparc

präsentierten.“

System AirScan zum Aufspüren

undichter MAP-Verpackungen

– dieses System bietet Ishida zur

Kontrolle von Schalen und neuerdings

auch von Beutelverpackungen.

Safe Food - Rexerei/

Mosburger GmbH

Mehr www.mosburger.at

Möglichkeiten

Dank jahrzehntelanger Zusammenarbeit

mit den führenden

Snacks-Produzenten der Welt,

kennt Ishida die speziellen Herausforderungen

dieser Branche.

Die besondere Kompetenz bei

der Verpackung diverser Snacks

beruht auch auf der gelungenen

Integration von Mehrkopfwaagen

und Schlauchbeutelmaschinen

zu kompletten Verarbeitungslinien

inklusive Qualitätskontrolle

und Endverpackung.

Hersteller können bei Ishida

neue Maschinenlösungen in Augenschein

nehmen.

Die Gewinner aller Der Kategorien FlexGrader automatisiert

die unter Verpackung

des WorldStar 2017 können

www.worldstar.org und der stückiger WPO Frischprodukte.

Webseite www.worldpackaging.org

eingesehen werden.

KOMPACK gratuliert an dieser

Stelle nochmals allen Gewinnern

und zeigt hier die österreichischen

Sieger!

Buchverpackung

Smurfit Kappa Interwell GmbH & Co KG

www.smurfitkappa.com

54 03/17

56 2 • 2017

Bei Hochleistungsund

Mischanwendungen

erzielt die

Mehrkopfwaage

CCW-RV 232

überragende

Ergebnisse.

Hexenkasverpackung

Steirerpack GmbH

www.steirerpack.at

Snacks kommen effizient in die Tüte mit komplett integrierten

Verpackungssystemen.


WORLD STAR AWARDS

Mehr Effizienz

Frische Produkte sind seit jeher

eine Domäne von Ishida und die

große Expertise wird auf der interpack

erneut unter Beweis gestellt.

Zu sehen gibt es beispielsweise

eine Hochleistungslinie für die

Schalenverpackung von frischem

FOODMAILER

packit! Verpackungen GmbH

www.packit.at

Salat. Die Anlage integriert unter große und geformte Fleisch- oder

anderem eine Mehrkopfwaage Geflügelstücke mit variierenden

CCW-RV mit neu entwickeltem Stückgewichten in Schalen mit

Karussel-Befüllsystem und einen festen Zielgewichten abfüllen,

Traysealer QX-775 Flex.

dazu noch die Produkte ansprechend

drapieren? Möglich ist die-

Werkstückträgersystem/

RobotGrader

Fries se anspruchsvolle Aufgabe mit

Vollautomatisch unterschiedlich Kunststoftechnik dem Verpackungssystem GmbH

Robotwww.fries-kt.com

ICEBOX/

Mondi

www.mondigroup.com

Weinverpackung/

Mosburger GmbH

www.mosburger.at

Grader. Ein weiteres Beispiel für

gelungene Automatisierung ist

der FlexGrader für die Sortierung

unterschiedlich großer Produkte

nach Stückzahl oder Gewicht. Die

Anlage kann kleine Fleischstücke

genauso verarbeiten wie ganze

Hähnchen.

IshidaGmbH

Die Ishida GmbH in Schwäbisch

Hall ist die für Deutschland und

Österreich zuständige Niederlassung

von Ishida Europe (Birmingham,

England). Das Unternehmen

konzipiert, produziert und installiert

innovative Verpackungstechnologien

für den Lebensmittelund

den Non-Food-Bereich. Angeboten

werden effiziente Maschinen

für das Verwiegen, das Abfüllen

und Verpacken sowie die Qualitätskontrolle.

Kunden erhalten

auch komplette Linienlösungen

und Service aus einer Hand.

Ishida hat für jede Anforderung das passende Röntgenprüfsystem.

ISLE of HARRIS GIN/Stölzle Glasgruppe www.stoelzle.com

Fotos: Ishida

Mehr während der Messe -

Halle 15, A25 & A26 oder

unter: www.ishida.de

www.ishidaeurope.com

02/17 03/17

2 • 2017

55

57


INNERBETRIEBLICHE LOGISTIK

Staplerflotte schluckt ...

jetzt 30 Prozent weniger

Der österreichische Getränkekonzern Ottakringer betreibt mit der Trinkservice

GmbH ein eigenes Tochterunternehmen für das Fuhrparkmanagement. Im niederösterreichischen

Bad Vöslau, dem Stammsitz der ebenfalls zum Konzern

gehörenden Vöslauer Mineralwasser AG, hat die Fuhrparkleitung unter Bernd

Jimmy Breymann eine Flotte von rund 80 elektrischen Flurförderzeugen mit

neuer Batterieladetechnik von Fronius ausgestattet. Die Selectiva-Ladegeräte

senken mit dem sparsamen Ri-Ladeprozess den Energieverbrauch um bis zu

30 Prozent und verlängern die Lebensdauer der Antriebsbatterien. Eine genaue

Analyse der Ladedaten und die Umstellung auf einen Batteriepool ermöglichten

weitere Einsparungen.

Um die bekannten flüssigen

Köstlichkeiten der Firma

zuverlässig, schnell und

unversehrt in den Handel zu bringen,

betreibt Ottakringer mit der

Trinkservice GmbH ein eigenes

Tochterunternehmen, das auf Lager-

und Transportdienstleistungen

spezialisiert ist. Trinkservice ist

nicht nur für die Distribution, sondern

auch für die innerbetriebliche

Logistik der fertigen Waren verantwortlich

– und das an allen Standorten

des Konzerns. Besonders große

Mengen fallen dabei am Stammsitz

der Vöslauer Mineralwasser AG im

niederösterreichischen Bad Vöslau

an: Mehr als 2,2 Millionen Hektoliter

Wasser hat das Unternehmen im

Jahr 2015 verkauft. Abgefüllt werden

diese in unterschiedliche Flaschengrößen

von 0,33 bis 1,5 Liter.

Stromverbrauch der Intralogistik

kontinuierlich verringern

Energieeffizienz ist für den gesamten

Ottakringer-Konzern ein

wichtiges Thema – auch bei Vöslauer:

Bereits 2013 hat sich das

Unternehmen für die Einführung

eines Energiemanagementsystems

nach ISO 50001 entschieden, wie

es mittlerweile auch durch das neue

österreichische Energieeffizienzgesetz

vorgeschrieben ist. Den Stromverbrauch

und den CO2-Ausstoß

kontinuierlich zu verringern, ist

das erklärte Ziel. In Bad Vöslau betreibt

Vöslauer einen Fuhrpark von

rund 80 elektrisch angetriebenen

Flurförderzeugen – vom Hochhubwagen

bis zum Schwerlaststapler

mit acht Tonnen Traglast. Die meisten

davon stammen aus dem Hause

Still, dem langjährigen bevorzugten

Flurförderzeug-Lieferanten des

Unternehmens. Gearbeitet wird im

Drei-Schicht-Betrieb rund um die

Uhr. Um eine hohe Verfügbarkeit

der Flotte sicherzustellen, verfügen

alle größeren Geräte über Wechselbatterien,

die an einer zentralen

Ladestation aufgeladen werden. Per

Hallenkran entnehmen die Fahrer

die schweren 80-Volt-Batterien aus

dem Fahrzeug, bugsieren sie vorsichtig

auf die Abstellfläche und

tauschen sie gegen eine vollgeladene

aus der Station aus. Dieser

Vorgang dauert nur wenige Minuten,

danach ist der Stapler wieder

einsatzbereit.

Früher

„Früher hatten wir hier unterschiedliche

Ladegeräte von verschiedenen

Herstellern – teils mit

50-Hertz-Trafotechnik, teils mit

Hochfrequenz-Technologie“, erzählt

Breymann. Diese Lösung

hatte jedoch einige Nachteile: „Die

Bedienung der Geräte war unterschiedlich,

genau wie die Ladezeiten.

Das führte dazu, dass

Batterien oftmals zu viel oder zu

wenig geladen wurden.“ Dies hatte

negative Auswirkungen auf die

Leistung und Verfügbarkeit der

Flurförderzeug-Flotte. Vor allem

aber war der hohe Stromverbrauch

der Geräte den Verantwortlichen

bei Trinkservice ein Dorn im Auge.

„Bei herkömmlichen Ladetechnologien

kommt es oft zu einer Überladung

der Batterie und damit zu

einem erheblichen Energieverlust“,

berichtet Breymann. „Das ließ sich

mit unseren Bemühungen um mehr

Energieeffizienz natürlich nicht

vereinbaren.“

Mehr Energieeffizienz

durch neuen Ladeprozess

Breymann entschloss sich deshalb

dazu, die Flotte in Bad Vöslau mit

neuer, zeitgemäßer Ladetechnik auszustatten.

Über eine Ausschreibung

stieß man auf die Selectiva-Ladegeräte

des österreichischen Herstellers

Fronius: Diese verfügen mit dem

Ri-Ladeprozess über ein neuartiges

Verfahren, das sich dem Alter, der

Temperatur und dem Ladezustand

jeder Batterie individuell anpasst.

„Damit erfolgt jeder Ladevorgang

nach einer einzigartigen und idealen

Kennlinie“, erläutert Alexander

Thier, Area Sales Manager bei

Fronius. „Das hat zwei wesentliche

Vorteile: Zum einen minimiert dieser

Prozess den Energieverlust beim

Laden und senkt damit den Stromverbrauch.

Zum anderen verlängert

die besonders schonende Ladung

die Lebensdauer der Batterien.“ Der

Einsatz der Fronius-Technologie hat

sich für Vöslauer bereits bezahlt gemacht:

Der Stromverbrauch für das

Laden der Antriebsbatterien ist im

Vergleich mit den bisher verwendeten

Geräten um bis zu 30 Prozent gesunken.

Auch die CO2-Emissionen

sind durch die sparsamere Ladung

deutlich geringer – „ein wichtiger

Schritt für die kontinuierliche Verbesserung

unserer Energieeffizienz“,

betont Breymann. Die Brauchbarkeitsdauer

der teuren Batterien wird

durch den schonenden Ladevorgang

entscheidend verlängert. Die

Anschaffungskosten für die Geräte

haben sich somit in kürzester Zeit

amortisiert.

Mehr unter: www.fronius.com

56 03/17

Der Fuhrpark im niederösterreichischen Bad Vöslau umfasst

rund 80 elektrisch angetriebene Flurförderzeuge – vom Hochhubwagen

bis zum Schwerlaststapler mit acht Tonnen Traglast.

Von rechts: Bernd Jimmy Breymann, Fuhrparkleiter bei Trinkservice,

Roland Schier, verantwortlich für die Instandhaltung bei Vöslauer,

und Alexander Thier, Area Sales Manager bei Fronius.


NEWS AUS ÖSTERREICH

PackRight Centre in Österreich

Mitte Mai wurde in Margarethen am Moos das PackRight Centre eröffnet.

„Im PachRight Centre analysieren wir gemeinsam mit unseren Kunden deren

Produkte im gesamten Supply Cyrcle. Dabei kommen unser Know-how und

modernste Technologiern zum Einsatz. Das Ergebnis sind maßgeschneiderte

Verpackungslösungen, die Ihnen dabei helfen ihren Umsatz zu steigern, Ihre

Kosten zu senken und Risiken zu minimieren.“ erklärt Geschäftsführer Mag.

Dieter Glawischnig

Im PackRight Centre können

auch Situationen im Handel

nachgestellt werden um zu

sehen wie ein Produkt dort wirkt.

Mag. Dieter Glawischnigg erklärt

weiter: „Unsere kompetenten und

erfahrenen Designer und Ingenieure

nutzen unseren vierstufigen Entwicklungsprozess

und modernste

Technologien und Werkzeuge, um

maßgeschneiderte Verpackungslösungen

zu liefern.

Effektivität

Diese perfekt abgestimmten Lösungen

sind darauf ausgelegt, Effektivität

im Lieferkreislauf sicherzustellen

und optimale Möglichkeiten

zu bieten, den Umsatz zu steigern,

Kosten zu senken und Risiken zu

minimieren. Hunderte von Designern,

die in ganz Europa für uns

arbeiten, teilen beste Praktiken und

Innovationen durch Nutzung einer

Offizielle Eröffnung

einzigartigen unternehmensweiten

Software-Plattform. So stellen wir

sicher, dass Kunden Zugriff auf die

Mag. Dieter Glawischnig bei

der Eröffnungsansprache

neuesten Überlegungen und Erkenntnisse

haben. Natürlich reagieren

wir nicht nur auf die aktuellen

Herausforderungen unserer Kunden.

Wir stellen ihnen proaktiv auch neue

Innovationen vor, damit sie diese frischen

Ideen ebenfalls in ihre Überlegungen

einbeziehen können.“

Mehr unter: www.dssmith.com

Xfair

Nachdem die Gemeinde Wien nun – zumindest bis 2018 – grünes Licht für

die weitere Nutzung der Marx-Halle als Veranstaltungslocation gegeben

hat, steht es also fest: Die nächste Xfair wird vom Dienstag, 10. April, bis

Donnerstag, 12. April, wieder im 3. Wiener Gemeindebezirk stattfinden. „Wir

haben viele Gespräche mit unseren Ausstellern geführt – ein Großteil von

ihnen möchte auch im kommenden Jahr auf einer Xfair mit ihren Produkten

präsent sein können“ kommentiert Rudolf Messer diese Entscheidung.

Nachdem im Digitaldruckbereich

die Technologie-

Zyklen immer schneller

werden, wird es auch im April 2018

wohl jede Menge Neuheiten geben“,

erkärt er. Schwerpunkt der 2018er

Veranstaltung wird natürlich wieder

der Digitaldruckbereich sein – angefangen

vom Produktionsdruck bis

zu Großformat-Anwendungen, etwa

für den Textildruck- bis zu Werbetechnik-Produkten.

Ergänzt um den

Bereich End- und Weiterverarbeitung

mit Veredelung- und Laseranwendungen.

Und die meisten der

heurigen Aussteller aus diesem Bereich

haben bereits wieder ihre Teilnahme

zugesagt.

Printers Lounge

Ebenfalls wieder Teil der Xfair soll

auch 2018 wieder eine eigene Printers

Lounge sein, in der sich Druckdienstleister

und besonders Spezial-

Anbieter präsentieren können. Auch

für die Knowhow-Vermittlung wird

es wieder ein Rahmenprogramm

geben. Diesmal aber mehr in Form

von geschlossenen Workshops und

Fachseminaren.

packX - Die Verpackungsstraße

Ein ganz besonderes Highlight

der Xfair 2018 – und das wohl

auch für die klassischen Maschinen-

und Systemzulieferer - wird

im kommenden Jahr aber der gesamte

Verpackungsbereich sein.

Unter dem Arbeitstitel packX

wird erstmals seit Jahren wieder

parallel zur Xfair ein eigenes Verpackungsevent

veranstaltet - eine

Verpackungsstraße entsteht: Die

ersten Firmen haben bereits ihr

Interesse an der Veranstaltung

kundgetan.

Interessenten melden sich gerne

bei kompack@gmx.at

Mehr unter: www.xfair.at

03/17

57


MESSE

Innovationen direkt aufs Smartphone

Die drinktec 2017, Weltleitmesse für die Getränke- und Liquid-Food- Industrie,

bietet in Zusammenarbeit mit dem VDMA, Fachverband Nahrungsmittelmaschinen

und Verpackungsmaschinen, zwei neue digitale Services

an, die in dieser Form einzigartig sind: Lösungsverzeichnis & Innovation

Guide. Beide Online-Tools helfen bei der schnellen und gezielten Suche nach

Lösungen und Neuheiten und sind speziell auf die Anforderungen der Branche

abgestimmt. Aussteller und Besucher der drinktec haben dadurch einen

deutlichen Mehrwert.

Viele Messebesucher kennen

das: Sie haben ein Problem

und sind auf der Suche

nach der passenden Lösung. Ihnen

bleibt oft nur das mühsame Abklappern

zahlreicher Stände und Aussteller.

Klassische Produktverzeichnisse

führen nicht zum Ziel, wenn

der Besucher nicht weiß, welches

Produkt überhaupt in Frage kommt.

Und für komplexe Anforderungen

bzw. Problemstellungen helfen

ohnehin nur Systemlösungen und

nicht einzelnen Produkte weiter.

Innovationen

Ähnlich verhält es sich mit dem

Thema Innovationen: Jeder Messebesucher

ist auf der Suche danach,

in der Praxis sind sie im Messedschungel

dann aber doch schwer

zu identifizieren. Zumindest nicht

diejenigen, die maßgeschneidert

den Anwendungsbedarf treffen auf

den Punkt weiter helfen könnten.

Ankündigungen von Ausstellern,

häufig in blumigem Marketing-

Deutsch vorgetragen, lassen viele

(potentielle) Kunden eher verzweifeln.

Neues Service

Auf Basis dieser Überlegungen

sowie Befragungen und Interviews

mit Experten und Kunden (Aussteller

und Besucher) hat die drinktec

die neuen Services entwickelt: digital,

mobil und sofort verfügbar.

Lösungsverzeichnis und Innovation

Guide, die beide miteinander verknüpft

sind, werden die Vernetzung

von Ausstellern und Besuchern

weiter verbessern.

Lösungsverzeichnis

Gemeinsam mit dem VDMA

Fachverband Nahrungsmittelmaschinen

und Verpackungsmaschinen

hat die drinktec rund 50 Lösungskriterien

definiert, unter denen

die Aussteller wählen können.

Beispiele sind:

q flexibler, leichter Produktwechsel

Hopfen und Malz ... aber leider lassen sich nicht alle Lösungen und

innovationen riechen - dafür gibt es neue digitale Lösungen

q die produktschonende

Verarbeitung & Abfüllung

(z.B. Vitaminerhalt)

q effizienter, nachhaltiger

Wassereinsatz

q Einsparung von

Verpackungsmaterial

q Inhaltsstoffe „Free from“

(allergenfrei, glutenfrei,

lactosefrei, GMO frei, milchfrei)

Die Aussteller wählen diejenigen

Kategorien aus, zu denen sie Lösungen

im Angebot haben. Sie werden

dann als Anbieter unter der jeweiligen

Kategorie aufgeführt, und

zwar sowohl im Online-Katalog

(Ausstellerverzeichnis) als auch im

neuen „Matchmaking“-Tool. Wer

schnell die für ihn relevanten Aussteller

finden will, kann das komplette

Ausstellungsangebot nach

Lösungen selektieren.

Innovation Guide

Der Innovation Guide ist Teil der

drinktec App. Aussteller geben dort

an, welche Innovationen sie im Angebot

haben und auf der drinktec

ausstellen. Für den Besucher werden

die Innovationen eines Ausstellers

erst beim Betreten der entsprechenden

Halle sichtbar. So wird

verhindert, dass die Innovationen

der Aussteller bereits vor der Messe

bekannt werden.

Stimmen aus der

Branche über die neuen Services:

Volker Kronseder, Aufsichtsratsvorsitzender,

Krones AG: „Die

drinktec ist die Weltleitmesse der

Getränkeindustrie. Sie bietet Lösungen

für alle Fragen der Getränketechnik

und zeigt darüber hinaus

innovative Entwicklungen. Es ist

wichtig, dies den Besuchern zur

Kenntnis zu bringen, damit sie nicht

lange herumsuchen müssen. Das

Lösungsverzeichnis und der Innovation

Guide in der App sind moderne,

zeitgemäße und zudem innovative

Instrumente, die den Messebesuch

erleichtern und die Besucher zielgenau

zu den gesuchten Lösungen und

Innovationen führen. Dies gilt ganz

besonders auch im Hinblick auf

kleinere Messestände.“

Stephan Barth, Geschäftsführer,

Barth-Haas Group: „Wir freuen uns,

dass die drinktec 2017 wieder neue

Rekorde aufstellen wird. Umso

wichtiger ist daher die Orientierung

für die Besucherinnen und Besucher

auf der Messe. Gut, dass die

Messe München 2017 jetzt zwei

weitere Instrumente entwickelt hat,

um einen noch gezielteren Messe-

Besuch zu ermöglichen. Wer wissen

will, welche Innovationen in

der Halle angeboten werden, in der

man sich gerade befindet, dem hilft

der Innovation Guide direkt weiter.

Er zeigt dann auch gleich einen

Weg durch die Halle mit allen Innovationen

– ohne große Umwege.

Für die Besuchsplanung hilft auch

das Lösungsverzeichnis weiter.

Dort geht es eben nicht nur um die

Suche nach Stichworten, sondern

nach Lösungen, die die Aussteller

anbieten. Die BARTH-HAAS

GROUP wird jedenfalls beide Tools

nutzen, damit uns noch mehr Besucherinnen

und Besucher finden.“

Prof. Dr.-Ing Matthias Niemeyer,

Vorsitzender der Geschäftsführung,

KHS GmbH: „Als Global

Player und Systemanbieter für die

Getränke-, Food- und Non-Food-

Industrie freut es uns, dass der Innovation

Guide Besucher jetzt gezielt

auf Messeneuheiten hinweist.

Mit Hilfe dieser Plattform werden

die wegweisenden Innovationen

unserer Branche auch dieses Jahr

wieder von sich reden machen.

Auf einer Weltleitmesse wie der

drinktec suchen Kunden nicht nur

nach einzelnen Maschinen, sondern

nach ganzheitlichen Lösungen. Insofern

ist das Lösungsverzeichnis

eine perfekte Orientierungshilfe für

den Messebesucher. Auch einem

Unternehmen, das sich wie KHS

als Systemanbieter versteht, kommt

die neue Plattform deshalb sehr entgegen.“

Mehr unter: www.drinktec.de

Die drinktec findet seit 1951 in

München statt, seit 1985 im Vierjahresrhythmus.

Sie ist die wichtigste

Veranstaltung der Branche. Hersteller

aus aller Welt, darunter weltweit operierende

Konzerne ebenso wie mittelständische

Unternehmen, treffen auf

Produzenten und Händler jeder Größe

für Getränke und Liquid Food.

58 03/17


INTERPACK

60 03/17

60 5 • 2015


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