EDMC Broschüre 2017 Digital
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ELSA DEUTSCHLAND<br />
MOOT COURT<br />
SEIT 1994<br />
XXIV. ELSA DEUTSCHLAND MOOT COURT<br />
BUNDESENTSCHEID<br />
30. JUNI <strong>2017</strong><br />
BUNDESGERICHTSHOF, KARLSRUHE<br />
- BEGLEITBROSCHÜRE -<br />
The European Law Students' Association<br />
GERMANY
IMPRESSUM<br />
Herausgegeben von ELSA-Deutschland e.V., Rohrbacher Strasse 20, 69115 Heidelberg, Ansprechpartnerin: Katinka von Rhein<br />
Fotos: Sathees Sitsabesan, Fabian Beine, Janusch Skubatz - Layout: Fabian Beine, Sathees Sitsabesan - © <strong>2017</strong>
INHALTSVERZEICHNIS<br />
GRUßWORT - BETTINA LIMPERG ..............................................................................................................................................................4<br />
GRUßWORT - KATINKA V. RHEIN & HANNAH BECK .............................................................................................................................5<br />
ÜBER ELSA ..................................................................................................................................................................................................................6<br />
DIE ELSA MOOT COURTS ...............................................................................................................................................................................7<br />
THE ROAD TO KARLSRUHE .............................................................................................................................................................................8<br />
REGIONALENTSCHEID NORD - HAMBURG ...........................................................................................................................................10<br />
REGIONALENTSCHEID SÜD - MÜNCHEN .....................................................................................................................................................11<br />
ABLAUF & AKTEURE .........................................................................................................................................................................................................12<br />
REICHWEITE DES <strong>EDMC</strong> ................................................................................................................................................................................13<br />
VORSTELLUNG - TEAM HAMBURG .........................................................................................................................................................14<br />
VORSTELLUNG - TEAM MÜNCHEN ............................................................................................................................................................15<br />
SACHVERHALT .........................................................................................................................................................................................................16<br />
RÜCKBLICK XXIII. <strong>EDMC</strong> ....................................................................................................................................................................................22<br />
DANKSAGUNGEN ...................................................................................................................................................................................................23<br />
- 3 - XXIV. ELSA Deutschland Moot Court
UBERSCHRIFT<br />
GRUß WORT - BETTINA LIMPERG<br />
Sehr geehrte Teilnehmerinnen und Teilnehmer,<br />
liebe Gäste des XXIV. ELSA Deutschland Moot Court,<br />
sehr gerne habe ich auch in diesem Jahr wieder die Schirmherrschaft<br />
über den ELSA Deutschland Moot Court übernommen und heiße<br />
Sie alle in der Residenz des Rechts Karlsruhe zum Bundesentscheid<br />
des XXIV. <strong>EDMC</strong> herzlich willkommen!<br />
„Recht und Rhetorik gehören zusammen wie die zwei Seiten einer<br />
Medaille.“ So beginnt ein Fachbuch über Juristische Rhetorik 1<br />
– und reizt damit vermutlich spontan zum Widerspruch. Dies<br />
gilt gerade in einer Zeit, die sich mit den Begriffen von wahr<br />
und falsch, von Faktum und fake news in ganz neuem Umfange<br />
auseinandersetzen muss. Soll es wirklich zutreffen, dass Recht<br />
und damit Gerechtigkeit von rhetorischen Fähigkeiten abhängen?<br />
Spontan möchte man ein überzeugtes Nein! erwidern. Und doch<br />
will es in dieser Pauschalität so recht nicht gelingen. Denn natürlich<br />
lebt die Juristerei vom Widerstreit der Argumente. Argumente aber<br />
bedürfen der Worte, jedenfalls im Gerichtssaal der Rede und damit<br />
der Rhetorik. Niemand wird ernstlich in Abrede stellen, dass man<br />
Argumente überzeugender oder weniger überzeugend darstellen<br />
kann. Wem ist es nicht schon so gegangen, dass er oder sie sich nach<br />
einer Erklärung seines Gegenüber gedacht hat: „Das Argument<br />
verstehe ich nicht“? Deshalb ist es so wichtig, dass Juristinnen und<br />
Juristen nicht nur ihr fachliches Handwerkszeug verstehen, sondern<br />
zugleich ihre Positionen zu vermitteln wissen – dem juristischen<br />
Gegner, aber auch und gerade, was oftmals viel schwieriger ist, dem<br />
juristischen Laien. Gerade in der rechtspraktischen Anwendung,<br />
im gerichtlichen Verfahren, aber auch bei Vergleichsgesprächen<br />
oder vorgerichtlichem Engagement, stehen sich Rhetorik und<br />
Recht also nicht als Antipoden gegenüber, sondern ergänzen und<br />
bedingen einander. Wer juristisch reüssieren will, braucht beides:<br />
gute Rechtskenntnisse und rhetorische Qualitäten; insofern sind<br />
Recht und Rhetorik wirklich zwei Seiten derselben Medaille.<br />
Dies erkennt mittlerweile auch die juristische Ausbildung in<br />
Deutschland an, wenn sie Rhetorik als eine Schlüsselqualifikation<br />
des rechtswissenschaftlichen Studiums definiert (§ 5a Abs. 3 S.<br />
1 DRiG). Moot Courts erscheinen dabei besonders geeignet,<br />
Rhetorik und Rechtskenntnisse zugleich zu trainieren.<br />
Vor diesem Hintergrund ist es dem Bundesgerichtshof eine<br />
besondere Freude, auch in diesem Jahr den ELSA Deuschland<br />
Moot Court Bundesentscheid auszurichten – vor drei echten<br />
Richterinnen und Richtern des Bundesgerichtshofs und zwei<br />
Vertretern der Rechtsanwaltschaft beim Bundesgerichtshof.<br />
Diesen Kolleginnen und Kollegen, die heute gemeinsam die<br />
Juroren- und Richterbank bilden, gilt mein besonderer Dank für<br />
ihr Engagement. Den Finalisten aus Hamburg und München<br />
wünsche ich viel Erfolg und gutes Gelingen.<br />
Bettina Limperg<br />
Präsidentin des Bundesgerichtshofs<br />
____________<br />
1<br />
Gast, Juristische Rhetorik, 5. Aufl. 2015, Rn. 1.<br />
- 4 - XXIV. ELSA Deutschland Moot Court
GRUßWORT - KATINKA V. RHEIN & HANNAH BECK<br />
Sehr geehrte Frau Präsidentin des Bundesgerichtshofs Limperg,<br />
sehr geehrte Juroren unter der Leitung von Herrn Offenloch,<br />
liebe Finalisten und liebe Gäste des ELSA Deutschland Moot Courts,<br />
liebe Leser dieser Broschüre,<br />
zum diesjährigen Finale des XXIV. ELSA Deutschland Moot Courts<br />
möchten wir Sie im Namen von ELSA-Deutschland e.V. ganz herzlich<br />
begrüßen und heißen Sie herzlich willkommen am Bundesgerichtshof<br />
in Karlsruhe.<br />
Rechtswissenschaft und die juristische Tätigkeit gelten gemeinhin als<br />
sachliche, trockene Materie. Dennoch ist sie vielfältiger als gedacht, wie<br />
folgendes Zitat zeigt:<br />
„Die Phantasie trainiert man am Besten durch juristische Studien, kein<br />
Dichter hat jemals die Natur so frei ausgelegt wie Juristen die Gesetze.“ 1<br />
Der ELSA Deutschland Moot Court ermöglicht es Studierenden ihr<br />
Studium um die so oft als fehlend beklagte Praxis zu ergänzen. Sie<br />
erlangen durch die Teilnahme die Gelegenheit, theoretisch Erlerntes<br />
in der Praxis zu erproben und spannende Einblicke in den möglichen<br />
Beruf des Rechtsanwalts zu erlangen. Dadurch stellen sie nicht nur<br />
ihren Mut, ihr Ideenreichtum und ihre rhetorischen Fähigkeiten unter<br />
Beweis, sondern können gleichzeitig ihre fachlichen Kenntnisse und ihr<br />
öffentliches Auftreten schulen und weiterentwickeln.<br />
Dass die Finalisten die besondere Fähigkeit mitbringen, Gesetze durch<br />
kreative Auslegung anzuwenden, haben sie im Verlauf des Wettbewerbs<br />
bereits bewiesen. In 18 Lokal- und zwei Regionalentscheiden konnten<br />
sie sich bisher gegen ihre Mitstreiter durchsetzen.<br />
Die Teams aus Hamburg und München werden jetzt im Rahmen des<br />
XXIV. ELSA Deutschland Moot Courts ein letztes Mal gegeneinander<br />
antreten und in der finalen Verhandlung ihr Können unter Beweis<br />
stellen.<br />
Es ist für alle Beteiligten eine ganz besondere Ehre, dass dieses Finale<br />
vor der Richterbank bestehend aus Vertretern der Richter- und<br />
Anwaltschaft des Bundesgerichthofs ausgetragen wird. Die Möglichkeit,<br />
in Zivilsachen vor dem BGH anwaltlich aufzutreten, ist normalerweise<br />
nur wenigen dafür speziell zugelassenen Anwälten vorbehalten.<br />
Wir freuen uns daher sehr, dass der Bundesgerichtshof für das Finale<br />
seine Türen öffnet und so Studenten auch ohne diese Zulassung die<br />
einzigartige Gelegenheit bietet, ihren Fall hier zu verhandeln.<br />
Unser besonderer Dank geht an Frau Präsidentin des Bundesgerichtshofs<br />
Bettina Limperg für Ihre Unterstützung und die einzigartige<br />
Möglichkeit, das Moot Court Finale seit nunmehr fast 25 Jahren jährlich<br />
in den ehrwürdigen Räumlichkeiten des Bundesgerichtshofs austragen<br />
zu können. Ebenso bedanken wir uns bei den Vertretern der Richterund<br />
Anwaltschaft des Bundesgerichtshofs, die heute besonderes<br />
Engagement zeigen, indem sie ehrenamtlich die Richterbank besetzen.<br />
Nun wünschen wir den Teilnehmern der beiden Teams viel Erfolg<br />
und allen Unterstützern und Zuschauern viel Spaß beim Finale des<br />
diesjährigen ELSA Deutschland Moot Courts.<br />
Ihre<br />
Katinka von Rhein (Bundesvorstand für Akademische Aktivitäten)<br />
Hannah Beck (Direktorin für den ELSA Deutschland Moot Court)<br />
____________<br />
1<br />
Jean Giraudoux<br />
- 5 - XXIV. ELSA Deutschland Moot Court
ÜBER ELSA<br />
Die European Law Students’ Association (ELSA) steht für<br />
die weltweit größte, unabhängige, politisch neutrale und als<br />
gemeinnützig anerkannte internationale Organisation von<br />
Jurastudenten, Rechtsreferendaren und jungen Juristen.<br />
ELSA-Deutschland e.V. ist Mitglied des internationalen<br />
Dachverbandes ELSA, mit Sitz in Brüssel. Es sind insgesamt<br />
43 nationale ELSA Gruppen aus ganz Europa mit ca. 50.000<br />
Mitgliedern an über 260 Universitäten und Hochschulen<br />
europaweit vertreten.<br />
ELSA-Deutschland e.V. ist eines dieser 43 Länder und selbst<br />
Dachverband von 42 Fakultätsgruppen. Die Fakultätsgruppen mit<br />
ihren insgesamt 11.500 Mitgliedern sind wiederum selbstständig<br />
an den Universitäten und Hochschulen organisiert. Jede der<br />
Fakultätsgruppen ist ein eigenständiger, eingetragener Verein<br />
mit einem eigenen lokalen Vorstand. ELSA-Deutschland e.V. ist<br />
ein gemeinnützig anerkannter Verein, der ideelle Unterstützung<br />
durch seinen Beirat sowie ideelle und finanzielle Unterstützung<br />
durch seinen Förderkreis findet.<br />
zunehmende Angleichung der Rechtssysteme und die wachsende<br />
Internationalisierung der Wirtschaft bietet ELSA die nötige<br />
Inspiration, um den Weg zu einem gemeinsamen Europa zu ebnen.<br />
Außerdem leistet ELSA mit einer Vielzahl an juristischen<br />
Wettbewerben einen großen Beitrag zu einer praxisnäheren<br />
Ausbildung, in denen besonders die Soft Skills der Teilnehmer<br />
ausgebildet werden. Egal ob die Teilnahme am größten<br />
zivilrechtlichen Moot Court im deutschsprachigen Raum – dem<br />
ELSA Deutschland Moot Court, Reisen für Law Schools oder<br />
Konferenzen ins Ausland, englischsprachige Wettbewerbe oder<br />
der Kontakt zu Studenten anderer Universitäten in Deutschland<br />
aber auch ganz Europa - ELSA macht was aus deinem Studium!<br />
Schließlich vereint ELSA junge Jurastudierende durch das<br />
akademische Zusatzangebot zum Studium, ebenso wie durch<br />
gemeinsame Erfahrungen und den Austausch zwischen jungen,<br />
gleichgesinnten Menschen anderer Nationen.<br />
ELSA bietet Juristen vom ersten Semester an bis zum Eintritt in<br />
das Berufsleben die Chance, den Blick über den nationalen und<br />
universitären Tellerrand hinaus zuwerfen, Vorurteile abzubauen<br />
und ein Gespür für internationale Zusammenhänge zu entwickeln.<br />
Junge und engagierte Jurastudenten haben es sich nicht<br />
nur zur Aufgabe gemacht, die juristische Ausbildung durch<br />
praxisorientierte Angebote zu bereichern, sondern darüber<br />
hinaus den Dialog unter jungen Europäern auf dem Gebiet<br />
der Rechtswissenschaften zu fördern. Mit Blick auf die<br />
- 6 - XXIV. ELSA Deutschland Moot Court
UBERSCHRIFT<br />
DIE ELSA MOOT COURTS<br />
Moot Courts sind aus dem anglo-amerikanischen Raum stammende<br />
juristische Wettbewerbe, die Studenten der Rechtswissenschaft die<br />
Möglichkeit geben im Zuge simulierter Gerichtsverhandlungen<br />
vor einer Richterbank, gegeneinander anzutreten, indem sie einen<br />
realitätsnahen Sachverhalt verhandeln und auf Grundlage dieses<br />
Falls miteinander juristisch argumentieren. Das englische Wort<br />
moot, welches sich vermutlich am besten mit „hypothetisch“ oder<br />
„theoretisch“ übersetzen lässt, impliziert, dass es sich hierbei eben<br />
nicht um echte Verhandlungen und echte Fälle handelt, sondern um<br />
rein fiktive Sachverhalte.<br />
Der <strong>EDMC</strong> ist ein Wettbewerb, der seit nunmehr 24 Jahren<br />
ausgetragen wird. Seit langem ist es auch Tradition, dass das Finale<br />
des Wettbewerbs in den Räumlichkeiten des Bundesgerichtshofs<br />
stattfindet und von einer Richterbank, bestehend aus Richtern<br />
am Bundesgerichtshof und Rechtsanwälten mit Zulassung zum<br />
Bundesgerichtshofs, geleitet und bewertet wird. ELSA-Deutschland<br />
e.V. nahm bereits Anfang der 1990er Jahre eine Vorreiterrolle ein<br />
und rief ein damals einzigartiges Projekt ins Leben, den ELSA<br />
Deutschland Moot Court.<br />
ELSA-Deutschland e.V. erweiterte dieses Jahr sein<br />
Veranstaltungsportfolio um einen Moot Court im öffentlichen<br />
Recht. In diesem Jahr findet zum ersten Mal der von ELSA-<br />
Deutschland e.V. organisierte ELSA Deutschland Verwaltungsrechts<br />
Moot Court (EDVMC) statt! Nach der Erstellung von Klage- und<br />
anschließend Beklagtenschriften erhalten die vier punktbesten<br />
Teams die einmalige Möglichkeit, den Fall vor den Richtern am<br />
Bundesverwaltungsgericht in Leipzig zu verhandeln.<br />
Der <strong>EDMC</strong> behandelt deutsches Zivil- und Zivilprozessrecht und<br />
der EDVMC das deutsche Verwaltungsrecht. Beide Moot Courts<br />
zeichnen sich so im Gegensatz zu vielen anderen Moot Courts<br />
dadurch aus examensrelevante Inhalte zu behandeln und sind<br />
zeitlich gut mit dem Studium vereinbar ohne ein Semester Pause<br />
einlegen zu müssen.<br />
Der internationale Dachverband unseres Vereins, ELSA<br />
International, richtet zwei der weltweit renommiertesten Moot<br />
Courts aus. Zum einen die ELSA Moot Court Competition (EMC²)<br />
in Zusammenarbeit mit der Welthandelsorganisation (WTO) in<br />
diesem Jahr zum 15. Mail statt fand. In zwei Runden diskutieren<br />
die Teilnehmer einen fiktiven Fall rund um das GATT, GATS<br />
und das TRIPS, die wichtigsten völkerrechtlichen Verträge des<br />
Welthandelsrechts. Dabei vertreten sie in einer Runde als Kläger,<br />
in der nächsten als Beklagter, die Staaten, die eine Lösung ihrer<br />
Streitigkeiten vor dem Dispute Settlement Body der WTO suchen.<br />
Der andere von ELSA International organisierte Moot Court ist die<br />
European Human Rights Moot Court Competition (EHRMCC) in<br />
Kooperation mit dem Europarat. Gegenstand dieses Wettbewerbs<br />
sind Verstöße gegen die Europäische Menschenrechtkonvention.<br />
Nach dem Einreichen eines schriftlichen Gutachtens bekommen die<br />
20 besten Teams aus ganz Europa die Möglichkeit, in der mündlichen<br />
Finalrunde vor Richtern des Europäischen Gerichtshofs für<br />
Menschenrechte in Straßburg ihr Können unter Beweis zu stellen.<br />
Beide internationalen ELSA Moot Courts finden in englischer<br />
Sprache statt.<br />
Hannah Beck<br />
- 7 - XXIV. ELSA Deutschland Moot Court
UBERSCHRIFT<br />
THE ROAD TO KARLSRUHE<br />
Das heute ausgetragene Finale setzt den Schlusspunkt für einen<br />
Wettbewerb, welcher sich über beinahe ein Jahr erstreckte.Der<br />
XXIV. <strong>EDMC</strong> begann Anfang des Wintersemser 2016/17 und<br />
findet nun seinen Abschluss zum Ende des Sommersemesters <strong>2017</strong>.<br />
Die Finalisten mussten einen weiten Weg beschreiten und sich<br />
gegen zahlreiche konkurrierende Teams durchsetzen, um hier<br />
und heute tatsächlich vor dem Bundesgerichtshof in Karlsruhe<br />
antreten zu dürfen.<br />
Der <strong>EDMC</strong> in seiner Struktur gliedert sich in drei Ebenen: Lokal –<br />
Regional – National. In jeder Runde des Wettbewerbs wartete auf<br />
die Teilnehmer ein neuer Sachverhalt. Das bedeutet, dass in jeder<br />
Runde ein neuer Schriftsatz (je nachdem eine Klageschrift oder<br />
eine Klageerwiderung) verfasst wurde und die Teilnehmer jedes<br />
Mal vor einer neuen Richterbank verhandeln durften.<br />
In diesem Jahr wurden die Teilnehmer der Lokalentscheide<br />
vor einen Fallgestellt, der aktuelle Probleme im Hinblick auf<br />
das Allgemeine Persönlichkeitsrecht aus Art. 2 Abs. 1 i.V.m.<br />
Art. 1 Abs. 1 GG und das Recht am eigenen Bild aus den §§<br />
22, 23 KUR in Verbindung mit dem Posten von Inhalten auf<br />
Facebook miteinander verband und somit auch von aktueller<br />
gesellschaftlicher Bedeutung ist. Es war daraufhin von den Klägern<br />
gefordert, einen Beseitigungsanspruch und Schmerzensgeld für<br />
die Mandantin geltend zu machen. Natürlich war es andererseits<br />
Aufgabe der Beklagten diese Ansprüche abzuwehren.<br />
Die Lokalentscheide werden im Laufe des Wintersemesters vor<br />
Ort von den Fakultätsgruppen von ELSA-Deutschland e.V.<br />
organisiert. In diesem Jahr fanden insgesamt 18 Lokalentscheide<br />
des <strong>EDMC</strong> statt.Der Wettbewerb war so in ganz Deutschland<br />
vom nördlichen Punkt der Republik in Kiel bis ganz in den Süden<br />
nach Freiburg vertreten.<br />
Wir sind sehr stolz darauf, es über 200 Studenten in ganz<br />
Deutschland durch unsere Arbeit ermöglicht zu haben,<br />
Praxiserfahrung zu sammeln und echte Gerichtsluft zu<br />
schnuppern. Diese Zahl macht den <strong>EDMC</strong> auch in diesem Jahr<br />
wieder zum größten deutschsprachigen Moot Court. An keinem<br />
anderen juristischen Wettbewerb in Deutschland nehmen so viele<br />
Studenten der Rechtswissenschaft teil, wie am ELSA Deutschland<br />
Moot Court.<br />
Der Wettbewerb zeichnet sich vor allem durch die Wiederholung<br />
und Vertiefung des universitären Prüfungsstoffes aus. Dies<br />
und die Tatsache, dass sich die Teilnahme am Wettbewerb ohne<br />
signifikante Einschnitte in Studienverlauf und Prüfungspläne<br />
integrieren und neben dem Studium bewältigen lässt, ist nur<br />
einer der Gründe, warum sich der <strong>EDMC</strong> nun schon zum 24.<br />
Mal bei Studenten und auch Professoren so großer Beliebtheit<br />
erfreut. An vielen Universitäten wird die Teilnahme sogar als<br />
Schlüsselqualifikation anerkannt. Wir sind besonders stolz somit<br />
auch einen akademischen Mehrwert zur juristischen Ausbildung<br />
beitragen zu können.<br />
Wir freuen uns sehr, dass wir es aufgrund unserer inzwischen<br />
dreijährigen Kooperation mit der Fernuni Hagen auch Bachelorund<br />
Masterstudenten im Fernstudiengang der Fernuni Hagen<br />
ermöglichen können an diesem Moot Court teilzunehmen. Ferner<br />
ist es uns aufgrund von der Zusammenarbeit mit Lehrstühlen<br />
der Universität zu Köln und der Universität Mannheim möglich,<br />
- 8 - XXIV. ELSA Deutschland Moot Court
UBERSCHRIFT<br />
die Gewinner von deren universitären Zivilrechts Moot Courts<br />
in die Regionalentscheide miteinzubinden. Alle Kooperationen<br />
verliefen sehr erfolgreich und wir hoffen diese in den kommenden<br />
Jahren fortsetzen zu können.<br />
Die Gewinner der einzelnen Lokalentscheide traten in den<br />
weiterführenden Regionalentscheiden Nord und Süd an,um<br />
dort um den Einzug in das heutige Finale zu kämpfen. Die<br />
Regionalrunde Nord fand am 26.04.<strong>2017</strong> in Hamburg statt, die<br />
Regionalrunde Süd am 28.04.<strong>2017</strong> in München.<br />
An dieser Stelle sei nochmals den organisierenden Fakultätsgruppen<br />
von ELSA-Hamburg e.V. undELSA-München e.V. gedankt, die<br />
mit ihrer lückenlosen Vorbereitung und grandiosen Planung für<br />
einen perfekten Ablauf der regionalen Ausscheidungsrunden<br />
sorgten.<br />
Der Sachverhalt des Regionalentscheides stieg tief in die<br />
Unwägbarkeiten des allgemeinen und besonderen Schuldrechts<br />
ein und handelte von einem folgenreichen Autokauf, der über<br />
ein besonderes Finanzierungsmodell abgewickelt wurde, das drei<br />
Parteien involvierte. Neben der Frage gegen welche Partei bzw. im<br />
Namen welcher Partei vorzugehen war, galt es die Besonderheiten<br />
des EU-Gewährleistungsrechts im Hinterkopf zu behalten. Auch<br />
dieser Fall wurde von allen Teilnehmern bravurös gemeistert,<br />
doch waren die heutigen Finalisten in der Lage, sich mit einer ganz<br />
besonders beeindruckenden Leistung durchzusetzen.<br />
Christopher Harten und Maximilian Matthiesen von der<br />
Universität Hamburg konnten den Regionalentscheid in<br />
Hamburg für sich entscheiden. Witzigerweise gewann auch<br />
das Team der Ludwig-Maximilians-Universität München,<br />
bestehend aus Maximilian Bühner und Alexander Bokari, den<br />
Regionalentscheid Süd in München.<br />
Der heute zu verhandelnde Finalfall fordert tiefgehendes Wissen<br />
in prozessualer Hinsicht und begibt sich auf materiell-rechtlicher<br />
Ebene ins Deliktrecht. Streitgegenständlich sind die nach einem<br />
Autounfall, in den mehrere Parteien verstrickt waren, entstandenen<br />
Kosten. Es wird spannend, welches Team die Verhandlung für sich<br />
entscheiden wird und die stichhaltigeren juristischen Argumente<br />
vorbringt und welches Team sich besser und professioneller<br />
präsentieren wird und so den Sieg im Bundesentscheid des XXIV.<br />
<strong>EDMC</strong> im Jahr 2016/17 davon tragen wird.<br />
Schon jetzt blicken wir auf ein äußerst erfolgreiches Jahr für<br />
den ELSA Deutschland Moot Court zurück. Auch in diesem<br />
Jahr ist es uns gelungen mit unserem Wettbewerb einen Beitrag<br />
zur juristischen Ausbildung in ganz Deutschland zu leisten und<br />
angehende Juristen mithilfe examensrelevanter Themen und<br />
Fallkonstellationen auf ihr späteres Berufsleben vorzubereiten.<br />
Daher möchten wir uns hiermit nochmals bei allen Unterstützern<br />
des XXIV. <strong>EDMC</strong> aus Lehre, Forschung, Anwaltschaft und<br />
Justiz bedanken, die den Wettbewerb auf lokaler, regionaler und<br />
nationaler Ebene unterstützt haben. Ohne diese externen Partner<br />
und die erfolgreiche Zusammenarbeit wäre die Durchführung des<br />
Wettbewerbes auf diesem hohen Niveau nicht möglich gewesen.<br />
Wir freuen uns nun auf ein spannendes Finale und sind gespannt,<br />
welches der Teams aus Hamburg oder München sich durchsetzen<br />
wird.<br />
Hannah Beck und Claus-Maria Sperling<br />
- 9 - XXIV. ELSA Deutschland Moot Court
REGIONALENTSCHEID NORD - HAMBURG<br />
- 10 - XXIV. ELSA Deutschland Moot Court
UBERSCHRIFT<br />
REGIONALENTSCHEID SÜD - MÜNCHEN<br />
- 11 - XXIV. ELSA Deutschland Moot Court
ABLAUF & AKTEURE<br />
Ab 13.15 Uhr<br />
14.00 Uhr<br />
14.15 Uhr<br />
15.15 Uhr<br />
16.00 Uhr<br />
16.15 Uhr<br />
16.30 Uhr<br />
Einlass<br />
Begrüßung im Saal<br />
Finalverhandlung<br />
Beratungszeit für den Senat<br />
Verkündung der Gewinner<br />
Verabschiedung<br />
Ende<br />
TEAM HAMBURG:<br />
Christopher Harten (6. Semester)<br />
Maximilian Matthiesen (6. Semester)<br />
TEAM MÜNCHEN:<br />
Alexander Khalid Bokari (4. Semester)<br />
Maximilian Bühner (4. Semester)<br />
RICHTERBANK:<br />
Vorsitz: Herr RiBGH Offenloch<br />
Beisitzer aus den Reihen des BGH: Frau<br />
RinBGH Dr. Liebert und Frau RinBGH<br />
Grüneberg<br />
Beisitzer aus der Anwaltschaft: Frau RAn<br />
BGH Schäfer und Herr RA BGH Prof. Dr.<br />
Schmitt.<br />
- 12 - XXIV. ELSA Deutschland Moot Court
UBERSCHRIFT<br />
REICHWEITE DES <strong>EDMC</strong><br />
Frankfurt am Main<br />
Bayreuth<br />
Freiburg<br />
München<br />
Regensburg<br />
Mannheim<br />
Trier<br />
Göttingen<br />
Leipzig<br />
Greifswald<br />
Berlin<br />
Hagen<br />
Hamburg<br />
Hannover<br />
Giessen<br />
Köln<br />
Osnabrück<br />
Kiel<br />
Lokalentscheide<br />
Lokal- und Regionalentscheide<br />
Bundesentscheid<br />
- 13 - XXIV. ELSA Deutschland Moot Court
VORSTELLUNG - TEAM HAMBURG<br />
Was war Eure persönliche Motivation, am ELSA<br />
Deutschland Moot Court teilzunehmen?<br />
„Unsere Motivation am <strong>EDMC</strong> teilzunehmen war es die<br />
Möglichkeit wahrzunehmen, etwas Abwechslung vom<br />
theoretischem Studienalltag zu bekommen und vor dem 1.<br />
Staatsexamen bereits praktische Erfahrungen zu sammeln. Sowie<br />
eventuell die Möglichkeit zu haben, vor dem höchsten deutschen<br />
Zivilgericht verhandeln zu können.“<br />
Was erwartet Ihr von der Verhandlung vor dem<br />
Bundesgerichtshof?<br />
„Von der Verhandlung vor dem BGH erwarten wir uns eine<br />
spannende Verhandlung, aus der jeder etwas für seinen weiteren<br />
Weg mitnehmen kann. Wir hatten bereits das Glück den<br />
Lokal- und Regionalentscheid vor einer hochkarätig besetzten<br />
Richterbank bestreiten zu dürfen, freuen uns nun jedoch sehr vor<br />
dem höchsten deutschen Zivilgericht zu plädieren.“<br />
Was war Euer schönstes Erlebnis im Rahmen des<br />
<strong>EDMC</strong>s?<br />
„Unser schönstes Erlebnis war es als Siegerteam der Nordrunde<br />
hervorgegangen zu sein und uns somit die Finalteilnahme<br />
ermöglicht zu haben.“<br />
Wie habt Ihr Euch auf das Finale vorbereitet?<br />
„Im Vorfeld erhielten wir ein Coaching unseres Teamberaters Nils<br />
Evermann, Rechtsanwalt der Kanzlei Möhrle Happ Luther. In<br />
diesem vermittelte er uns Grundlegendes und Wichtiges über das<br />
Anfertigen von Schriftsätzen und dem souveränen Auftreten vor<br />
Gericht.“<br />
Würdet Ihr anderen Jurastudenten die Teilnahme<br />
an einem Moot Court empfehlen?<br />
„Wir würden jedem Jurastudierenden die Teilnahme an einem<br />
Moot Court empfehlen. Ein Moot Court bietet eine effektive<br />
und mit Spaß verbundene Möglichkeit, zu trainieren, seinen<br />
Standpunkt überzeugend und selbstsicher zu vertreten.<br />
Gleichzeitig wird das Verständnis für praktische Probleme<br />
gefördert und letztlich ist es eine willkommene Abwechslung zum<br />
theoretischen Studienalltag.“<br />
- 14 - XXIV. ELSA Deutschland Moot Court
UBERSCHRIFT<br />
VORSTELLUNG - TEAM MÜNCHEN<br />
Was war Eure persönliche Motivation, am ELSA<br />
Deutschland Moot Court teilzunehmen?<br />
Alexander Khalid Bokari: Das Interesse meinerseits an einem Moot Court<br />
wurde durch ein Gespräch mit einem Jurastudenten geweckt, der soeben im<br />
Referendariat ist. Dieser hat mir davon berichtet, dass erst im Referendariat<br />
Themen wie der Aufbau einer Klageschrift oder einer Verhandlung<br />
aufkommen, was er sehr Schade findet. Dies habe ich als Anreiz genommen<br />
auch schon während meines Studiums in diese Materie hineinzublicken, über<br />
den Tellerrand des eigentlichen Studiums hinauszublicken. Dies war dann<br />
für mich die Motivation am größten Deutschen Moot Court für Zivilrecht<br />
teilzunehmen.<br />
Maximilian Bühner: Das Konzept von Moot Courts finde ich interessant und<br />
ansprechend. Neben der aus dem Studium bekannten Richterperspektive<br />
sah ich beim <strong>EDMC</strong> eine Möglichkeit, früh einen relativ realistischen Einblick<br />
in die Arbeitswelt eines Rechtsanwalts zu erhalten. Außerdem reizte mich die<br />
Herausforderung, mich mit Studenten aus ganz Deutschland zu messen und<br />
vor echten Richtern einen Fall diskutieren zu dürfen.<br />
Was war Euer schönstes Erlebnis im Rahmen des <strong>EDMC</strong>s?<br />
Alexander Khalid Bokari: Mein schönstes und gleichzeitig aufregendstes<br />
Erlebnis war während unserer ersten Verhandlung beim Lokalentscheid. Die<br />
Nervosität und Anspannung ist dann ab den ersten Momenten vollkommen<br />
verschwunden, was ein unfassbar schönes Gefühl war. Dies wurde eben auch<br />
durch unsere sehr netten Richter verstärkt.<br />
Max Bühner: Der Tag der Verhandlung im Rahmen des Regionalentscheids<br />
im Bayerischen Justizpalast. Während wir am Vortag die anderen Teams in sehr<br />
freundlicher Atmosphäre kennengelernt hatten, herrschte am Verhandlungstag<br />
selbst eine durchaus kompetitive Stimmung. Die Richter nahmen sich sehr viel<br />
Zeit und widmeten sich sehr freundlich und engagiert unserem Fall.<br />
Wie habt Ihr Euch auf das Finale vorbereitet?<br />
Alexander Khalid Bokari: Eine wirkliche Vorbereitung gab es nicht.<br />
Lediglich die Übliche Wiederholung der verschiedenen Bereiche des<br />
BGB. Und selbstverständlicherweise auch die übliche Portion der Serie<br />
„Suits“.<br />
Max: Wir haben Sachverhalt und Klageschrift analysiert und überprüft,<br />
wo wir in der Klageerwiderung angreifen können. Die mündlichen<br />
Verhandlungen verlaufen immer unterschiedlich, sodass man sich<br />
meiner Erfahrung nach kaum speziell darauf vorbereiten kann.<br />
Was erwartet Ihr von der Verhandlung vor dem<br />
Bundesgerichtshof?<br />
Alexander Khalid Bokari: Vor allem eine anspruchsvolle Verhandlung<br />
mit Gegnern, die ebenfalls schon durch verschiedenste Entscheide ihr<br />
Können unter Beweis gestellt haben.<br />
Max: Eine spannende Verhandlung, gute Gegner und eine<br />
eindrucksvolle Atmosphäre.<br />
Würdet Ihr anderen Jurastudierenden die Teilnahme<br />
an einem Moot Court empfehlen?<br />
Max: Ja, jedem der einen Blick über den Tellerrand des Pflichtstudiums<br />
hinaus wagen möchte.<br />
- 15 - XXIV. ELSA Deutschland Moot Court
SACHVERHALT<br />
ANWALTSSCHREIBEN NR. 1<br />
Per Post:<br />
Rechtsanwaelte<br />
Mueller & Patner mbB<br />
Kastanienalle 27, 10889 Berlin<br />
IBAN: DE02 3344 5566 7788 1234 02<br />
BIC: DEUTDSFRA012<br />
Herrn Christoph Carlson<br />
Burggartenstr. 26<br />
10585 Potsdam<br />
Sehr geehrter Herr Carlson,<br />
UBERSCHRIFT<br />
22.Januar.<strong>2017</strong><br />
hiermit zeigen wir an, dass uns Herr und Frau Maximilian und Susanne Ahrens, wohnhaft in der Blumenstrasse 7 in 10678 Berlin, mit der<br />
Wahrnehmung ihrer rechtlichen Interessen beauftragt haben. Die Bevollmächtigung wird anwaltlich versichert und kann jederzeit nachgereicht<br />
werden.<br />
Anlass unserer Beauftragung ist der bedauerliche Tod der Annelie Ahrens aufgrund schwerster Verletzungen am 21.10.2016 infolge des<br />
Verkehrsunfalls vom 30.09.2016, an dem Sie maßgeblich beteiligt waren. Die vergeblichen Rettungsversuche durch einen schnellen Transport ins<br />
Krankenhaus, eine Notoperation sowie weitere Operationen und der Krankenhausaufenthalt von mehreren Wochen hinterließen beachtliche<br />
Krankenhauskosten. Wir verlangen nun von Ihnen den Ersatz der Selbstbeteiligung der Krankenversicherung an diesen Kosten 1 . Für die<br />
Zusammensetzung des genauen Betrages verweisen wir auf die Rechnung der ARAG Versicherung, die diesem Schreiben beigefügt wurde.<br />
Daneben verlangen wir ein angemessenes Schmerzensgeld für die Leiden, die Annelie Ahrens bis zu ihrem Tod durchleben musste.<br />
Wir fordern Sie deshalb auf, die 20.000 Euro Selbstbeteiligungskosten umgehend, spätestens bis zum 15. Februar <strong>2017</strong> auf folgendes Konto zu<br />
überweisen:<br />
Empfänger: Rechtsanwälte Mueller & Partner mbB<br />
IBAN: DE02 3344 5566 7788 1234 02<br />
BIC:<br />
DEUTDEBB022<br />
Kreditinstitut: Deutsche Bank Berlin<br />
Sollte dies nicht geschehen, sehen wir uns gezwungen, Klage gegen Sie zu erheben.<br />
Weiterhin teilen wir Ihnen bereits heute mit, dass uns ebenfalls die Vollmacht zur Klageergebung durch unsere Mandanten erteilt wurde.<br />
Mit freundlichen Grüßen<br />
Müller<br />
Rechtsanwalt<br />
Anlagen:<br />
- Rechnung der ARAG Versicherung<br />
____________<br />
1<br />
Von der Rechtmäßigkeit der Krankenhauskosten ist auszugehen.<br />
- 16 - XXIV. ELSA Deutschland Moot Court
ANLAGE ZUM ANWALTSSCHREIBEN NR. 1 – RECHNUNG DER ARAG VERSICHERUNG<br />
AREG VersicherungsGmbH, Holtenstr. 11 – 13, 80911 München<br />
Eheleute Maximilian und Susanne Ahrens<br />
Blumenstraße 7<br />
10678 Berlin<br />
Rechnung über die Selbstbeteiligung der Krankenhauskosten von Annelie Ahrens<br />
UBERSCHRIFT<br />
Sehr geehrte Eheleute Maximilian und Susanne Ahrens,<br />
gem. § 7.4 der Familienversicherung fällt bei einem Verkehrsunfall, bei dem die Mitschuld der Verletzten nicht zweifelsfrei ausgeschlossen ist<br />
eine Selbstbeteiligung von 10 % an. Ihre Tochter, Frau Annelie Ahrens, war als Studentin Mitglied ihrer Familienversicherung. Darum bitten<br />
wir um Ausgleich der unten aufgeführten Forderung.<br />
Rechnungsdatum: 13.12.2016 Rechnungsnummer: 2016/Ahrens-05-001<br />
ldf. Nr. Berechnete Position Betrag<br />
1<br />
2<br />
3<br />
Helikopterrettungsflug<br />
Notoperation am Unfalltag<br />
Mehrere Folgeoperationen<br />
1.200 Euro<br />
5.000 Euro<br />
9.000 Euro<br />
4<br />
5<br />
Aufenthalt & Verpflegung<br />
Medizinische Betreuung<br />
Gesamtbertrag<br />
3.000 Euro<br />
1.800 Euro<br />
20.000 Euro<br />
Bitte überweisen Sie den Gesamtbetrag in Höhe von 20.000 Euro bis zum 29.12.2016 auf folgende Kontoverbindung:<br />
Empfänger:<br />
AREG-VersicherungsGmbH<br />
IBAN: DE45 6789 1122 0024 5678 33<br />
BIC:<br />
DEUTDEDB188<br />
Kreditinstitut:<br />
Deutsche Bank Heidelberg<br />
Mit freundlichen Grüßen<br />
Herbert Schmidt<br />
Sachbearbeiter<br />
- 17 - XXIV. ELSA Deutschland Moot Court
ANWALTSSCHREIBEN NR. 2<br />
Rechtsanwälte Müller & Patner mbB<br />
Herrn RA Müller<br />
Kastanienalle 27<br />
10889 Berlin<br />
Sehr geehrter Herr Kollege Müller,<br />
01.02.<strong>2017</strong><br />
hiermit zeigen wir Ihnen an, dass wir die rechtlichen Interessen des Herrn Christoph Carlson vertreten. Die Bevollmächtigung wird ebenfalls<br />
anwaltlich versichert. Weiterhin sind wir Zustellungsbevollmächtigt, sodass in Zukunft jedweder Schriftverkehr über uns zu führen ist.<br />
Nach Rücksprache mit unserem Mandanten möchten wir Ihnen zuallererst unser herzliches Beileid zum Tod Ihrer Tochter aussprechen. Dass<br />
dies<br />
UBERSCHRIFT<br />
ein tragischer Unglücksfall ist, dem sind wir uns alle bewusst. Allerdings lehnen wir es ab, dass unser Mandant für den Ersatz der entstanden<br />
Krankenhauskosten aufzukommen hat oder Schmerzensgeld zu zahlen hat.<br />
Richtig ist, dass Herr Christoph Carlson in den Verkehrsunfall am 22. September 2016 verwickelt war. Allerdings war unser Mandant nicht die<br />
Ursache für den Verkehrsunfall. Dieser wurde von Frau Bettina Beck, der Freundin und Fahrerin Ihrer Tochter verursacht. Frau Bettina Beck war<br />
von einem tieffliegenden Adler so ergriffen, dass sie über einen längeren Zeitraum die Augen von der Autobahn nahm und somit das Stauende<br />
zu spät bemerkte.<br />
Hinzu kommt, dass Ihre Tochter zu besagtem Zeitpunkt nicht angeschnallt war, wie sich im Nachhinein herausstellte.<br />
(Vernehmungsprotokoll der Bettina Beck in Anlage 1)<br />
Zudem möchten wir auf das polizeilich beauftragte Sachverständigengutachten verweisen. Dieses besagt zum einen, dass Ihre Tochter, wäre sie<br />
angeschnallt gewesen, aufgrund der Geschwindigkeit zum Aufprallzeitpunkt und der Wucht des Aufpralls nicht aus der Frontscheibe des Autos<br />
geflogen wäre. Somit wäre sie niemals vor dem Auto meines Mandanten gelandet, wenn sie die im Verkehr erforderliche Sorgfalt eingehalten<br />
und angeschnallt gewesen wäre. Zum anderen verweist der Gutachter darauf, dass es aufgrund der vielen Verletzungen Ihrer Tochter durch den<br />
gesamten Geschehensablauf nicht eindeutig aufgeklärt werden kann, dass das Überfahren Ihrer Tochter durch unseren Mandanten letztendlich<br />
für Ihren Tod verantwortlich war.<br />
(Anlage 2)<br />
Unser Mandant hat als Zeichen seines guten Willens 15.200 Euro auf das angegebene Konto ohne Anerkennung einer Rechtspflicht unter<br />
Vorbehalt der Rückforderung überwiesen.<br />
Jegliche Ansprüche weisen wir allerdings mangels Kausalität zurück.<br />
Mit freundlichen und kollegialen Grüßen<br />
Nils Petersen<br />
Rechtsanwalt<br />
Anlagen:<br />
- polizeiliches Vernehmungsprotokoll von Bettina Beck<br />
- Sachverständigengutachten<br />
- 18 - XXIV. ELSA Deutschland Moot Court
ANLAGE ZUM ANWALTSSCHREIBEN NR. 2 – POLIZEILICHES VERNEHMUNGPROTKOLL VON<br />
BETTINA BECK<br />
BETRIFFT: UNFALL VOM 30.09.2016 AUF DER A 92 BEI MÜNCHEN ZWISCHEN DEN ANSCHLUSSSTELLEN<br />
UNTER- UND OBERSCHLEIßHEIM<br />
POK Martin: Frau Beck, bitte erläutern Sie doch, wie es zu dem Unfall gekommen ist.<br />
Bettina Beck: Ich habe einfach das Stauende nicht gesehen.<br />
POK Martin: Aber wie kann das sein, es ist ja nicht so, dass das Stauende hinter einer Kurve war, die Strecke auf der er Unfall passierte war gerade.<br />
Bettina Beck: Sie druckst herum. Nun ja, wissen Sie, ich bin ein absoluter Tierliebhaber und auf einmal habe ich diesen Steinadler gesehen der so<br />
tief geflogen ist. Das war wahnsinn, das Tier war so anmutig, ich war total begeistert davon und habe ihn eine ganze Weile aus dem Seitenfenster<br />
UBERSCHRIFT<br />
heraus beobachtet.<br />
POK Martin: Es hat sich im Nachhinein herausgestellt, dass Frau Ahrens nicht angeschnallt gewesen ist. Wie kam es dazu? Ich meine, Sie sind<br />
immerhin gerade auf der Autobahn gefahren.<br />
Bettina Beck: Ja es stimmt, dass Annelie nicht angeschnallt war. Es war sehr warm an dem Tag und meine Klimaanlage funktionierte nicht, sie<br />
wollte sich nur schnell ihren Pullover ausziehen. Als ich das mitbekommen habe, habe ich ihr gesagt, sie solle doch warten, wir seien in nur 10<br />
Minuten zu Hause und außerdem würden wir die nächste Autobahnausfahrt nehmen. Aber sie wollte einfach nicht warten, sie meinte nur zu<br />
mir: “Ne, das passt jetzt schon. Ich mach das ganz schnell, es wird ja schon nix passieren.” Frau Beck fängt an zu schluchzen. Ich wünschte sie<br />
hätte auf mich gehört, dann wäre das alles nicht passiert.<br />
ANLAGE ZUM ANWALTSSCHREIBEN NR. 2 – SACHVERSTÄNDIGENGUTACHTEN<br />
BETRIFFT: UNFALL VOM 30.09.2016 AUF DER A 92 BEI MÜNCHEN ZWISCHEN DEN ANSCHLUSSSTELLEN<br />
UNTER- UND OBERSCHLEIßHEIM<br />
Hiermit ist festzustellen:<br />
1. Es ist nicht aufzuklären, ob die Verletzungen, die Herr Carlson der Frau Ahrens durch das Überfahren zugefügt hatte, die Kosten des<br />
Krankenhausaufenthalts erhöht haben und ob sie deshalb ohne sein schädigendes Verhalten noch zu retten gewesen wäre. Dies ergibt sich<br />
aus der Schwere der inneren Verletzungen die Frau Ahrens erlitten hat. Eine Aufteilung wodurch welche einzelne Verletzung verursacht<br />
wurde ist schlichtweg unmöglich.<br />
2. Frau Ahrens war zum Zeitpunkt des Auffahrunfalls von Frau Beck nicht angeschnallt gewesen. Dies konnte nachträglich aus den<br />
Bremsspuren und den Dellen entnommen werden. Der Aufprall war frontal Gleichmäßig stark. Die angeschnallte Frau Beck wurde nicht<br />
aus dem Auto geschleudert. Wäre Frau Ahrens angeschnallt gewesen, hätte sie nur leichte Prellungen erlitten, da sie nicht aus dem Auto<br />
geflogen wäre.<br />
- 19 - XXIV. ELSA Deutschland Moot Court
ANWALTSSCHREIBEN NR. 3<br />
Per Post<br />
Petersen & Kollegen<br />
Herrn RA Petersen<br />
Baumweg 4<br />
10119 Potsdam<br />
10.02.<strong>2017</strong><br />
Sehr geehrter Herr Kollege Petersen,<br />
Zu Ihren Ausführungen können wir Folgendes erwidern:<br />
UBERSCHRIFT<br />
Es ist richtig, dass Frau Bettina Beck aus Unachtsamkeit auf das Stauende aufgefahren ist.<br />
Wir bestreiten hingegen, dass die Tochter unserer Mandanten nicht angeschnallt war. Derartiges würde die Tochter unserer Mandanten nicht<br />
tun.<br />
Weiterhin unterschlagen Sie in Ihren Ausführungen der Beschreibung des Unfallhergangs, dass auch Ihr Mandant zu diesem Zeitpunkt nicht<br />
ordnungsgemäß gefahren ist. Er hatte gerade auf sein Handy gesehen und war davon abgelenkt, womöglich hat er sogar seiner Frau eine Nachricht<br />
per Whatsapp gesendet.<br />
(Polizeiliche Vernehmungsprotokolle der Straßenarbeiter Stefan Sabel und Thomas Tormann Anlage 1)<br />
In solchen Fällen, in denen nicht eindeutig geklärt werden kann, wer die Schuld trägt, gilt der sogenannte Anteilszweifel. Da ihr Mandant<br />
aus Unachtsamkeit die auf der Straße liegende Tochter unserer Mandanten überfuhr, ist er zumindest anteilig für ihre Verletzungen und für<br />
ihren aus diesen Verletzungen hervorgehenden Tod verantwortlich und hat für die Selbstbeteiligung der Krankenhauskosten sowie für ein<br />
Schmerzensgeld aufzukommen.<br />
Aufgrund der rechtlich unverbindlichen Überweisung Ihrerseits bleibt die Frist für den Zahlungseingang der 20.000 Euro der 15.02.<strong>2017</strong>.<br />
Sollte diese Frist verstreichen, sehen wir uns gezwungen unverzüglich Klage einzureichen.<br />
Mit freundlichen und kollegialen Grüßen<br />
Mueller<br />
Rechtsanwalt<br />
Anlage:<br />
polizeiliches Vernehmungsprotokoll von Herrn Stefan Sabel und Herrn Thomas Tormann<br />
- 20 - XXIV. ELSA Deutschland Moot Court
ANLAGE ZUM ANWALTSSCHREIBEN NR. 2 – POLIZEILICHES VERNEHMUNGPROTKOLL VON<br />
STEFAN SABEL UND THOMAS TORMANN<br />
BETRIFFT: UNFALL VOM 30.09.2016 AUF DER A 92 BEI MÜNCHEN ZWISCHEN DEN ANSCHLUSSSTELLEN<br />
UNTER- UND OBERSCHLEIßHEIM<br />
POK Martin: Meine Herren, Sie arbeiten ja direkt neben der Unfallstelle, können Sie uns etwas zum Unfallhergang sagen?<br />
Stefan Sabel: Wie Sie wissen, betreiben wir ja Mäharbeiten direkt neben der Autobahn. Um die Sicherheit aller zu gewährleisten, gibt es immer<br />
einen, der darauf achtet, dass nichts passiert und deswegen die Autos auf der Autobahn beobachtet. Und an das Auto, was das Mädchen<br />
überfahren hat, kann ich mich noch sehr gut erinnern. Ich bin nämlich stutzig geworden, weil der Fahrer nämlich so langsam gefahren ist. Ich<br />
habe mich nämlich wirklich über den Fahrer aufgeregt, der war nämlich am Handy. Können diese jungen Leute nicht mal fünf Minuten ohne<br />
ihr Hany auskommen?<br />
UBERSCHRIFT<br />
POK Martin: Haben Sie das Handy wirklich eindeutig sehen können?<br />
Thomas Tormann: Ja ich habe das Handy auf jeden Fall gesehen, weil das nämlich das neue IPhone ist, auf das ich schon seit ein paar Monaten<br />
spare! Außerdem ist mir noch aufgefallen, dass das Auto, aus dem das Mädchen herausgeschleudert wurde echt schnell in das Stauende<br />
reingefahren ist.<br />
Weiterführende Hinweise<br />
Die Zeugen Herrn Stefan Sabel und Herrn Thomas Tormann sind fünf Tage nach ihrer Vernehmung bei Mäharbeiten durch einen LKW<br />
überfahren worden und gestorben.<br />
Die Zeugin Frau Bettina Beck nahm sich kurz nach Weihnachten 2016 das Leben, weil sie nicht mit dem Tod ihrer Freundin abschließen konnte.<br />
Ansprüche aus dem StVG sind nicht zu prüfen.<br />
Sachverhalt Ersteller: Christoph Cornelius Born und Christian Osbar<br />
- 21 - XXIV. ELSA Deutschland Moot Court
RÜCKBLICK XXIII. <strong>EDMC</strong><br />
- 22 - XXIV. ELSA Deutschland Moot Court
UBERSCHRIFT<br />
DANKSAGUNGEN<br />
Wir möchten uns im Namen von ELSA-Deutschland e.V. ganz<br />
herzlich bei Frau Präsidentin des Bundesgerichtshofs Bettina<br />
Limperg für die Übernahme der Schirmherrschaft und die<br />
Zusammenarbeit bei der Ausrichtung des ELSA Deutschland<br />
Moot Court Bundesentscheides bedanken.<br />
Besonders bedanken möchten wir uns auch bei Herrn Christian<br />
Kunnes und dem Präsidialbereich des Bundesgerichtshofs für die<br />
tolle Unterstützung und Zusammenarbeit bei der Vorbereitung<br />
der Finalrunde.<br />
Auch bedanken wir uns bei unseren Richtern und Juroren<br />
Herrn Richter am Bundesgerichtshof Offenloch, der den<br />
Vorsitz der Verhandlung übernehmen wird, Frau Richterin<br />
am Bundesgerichtshof Dr. Liebert, Frau Richterin am<br />
Bundesgerichtshof Grüneberg, Frau Rechtsanwältin beim<br />
Bundesgerichtshof Schäfer und Herrn Rechtsanwalt beim<br />
Bundesgerichtshof Prof. Dr. Schmitt für Ihren Einsatz und Ihre<br />
Zeit, die Sie sich heute und bei der Vorbereitung auf den heutigen<br />
Bundesentscheid genommen haben.<br />
Wir bedanken uns bei unserem Projektpartner JuS, der den <strong>EDMC</strong><br />
auch dieses Jahr wieder durch Gewinne und Berichterstattung in<br />
seinen monatlichen Ausgaben sowohl auf Regional- als auch auf<br />
Bundesebene tatkräftig unterstützt hat, sowie dem Deutschen<br />
Anwalts Verein e.V. für die langjährige akademische Unterstützung<br />
dieses Projektes.<br />
München e.V. für die Organisation und Ausrichtung der beiden<br />
Regionalentscheide Nord und Süd.<br />
Unser besonderer Dank gilt auch allen Sachverhaltsstellern Frau<br />
Simone Jäger, für die Erstellung der Fallakte für die Lokalentscheide,<br />
Frau Gries-Redeker vom DAV, für die Erstellung des Sachverhaltes<br />
für die Regionalentscheide sowie den Herren Christian Osbar und<br />
Christoph Cornelius Born für die Erstellung der Fallakte über die<br />
in der heutigen Verhandlung entschieden wird.<br />
Vor allem möchten wir uns bei jedem Teilnehmer des XXIV.<br />
<strong>EDMC</strong> für sein Engagement und seine harte Arbeit bedanken,<br />
die in die Erstellung der Schriftsätze und die Vorbereitung auf die<br />
Verhandlung geflossen ist.<br />
Dank gebührt auch dem Bundesvorstand und dem Team von<br />
ELSA-Deutschland e.V. für die ständige Hilfsbereitschaft und<br />
starke Mitarbeit an diesem Projekt. Insbesondere sind hier Katinka<br />
von Rhein, Bundesvorstand für Akademische Aktivitäten, und<br />
Sathees Sitsabesan, Direktor für Marketing, hervorzuheben, die<br />
mich während der gesamten Vorbereitung jederzeit unterstützt<br />
haben.<br />
Hannah Beck<br />
UNSERE PARTNER<br />
Wir bedanken uns bei allen Unterstützern des XXIV. <strong>EDMC</strong><br />
auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene, die dieses Jahr zum<br />
gemeinsamen Gelingen des Wettbewerbs beigetragen haben. Im<br />
Besonderen den Lokalgruppen ELSA-Hamburg e.V. und ELSA-<br />
- 23 - XXIV. ELSA Deutschland Moot Court
The European Law Students' Association<br />
GERMANY