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MAGAZIN

Das Immobilien-Magazin für Stuttgart und die Region

HEFT 07 - JULI/AUGUST 2017 - 2,90

IMMOBILIEN

IMMOBILIENPOLITIK 2017

Die Wahlprogramme

der Parteien

Foto: Ulf Büschleb

PLANEN & BAUEN

FÖRDERUNG DER

BAUKULTUR

Eine neue Initiative der

Landesregierung

FINANZIERUNG

GUT UND GÜNSTIG

FINANZIEREN

Ein Leitfaden für

Bauherren und Käufer

VERSICHERUNG & RECHT

AIRBNB, WIMDU & CO.

Wann greift das Zweckentfremdungsverbot?

WOHNEN & LEBEN

SOMMERZEIT - BADEZEIT

Der Pool für den

eigenen Garten

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am 24. September 2017 wird die Wahl zum

19. Deutschen Bundestag stattfinden. Wie die Wahl

ausgehen wird, ist aus heutiger Sicht naturgemäß

offen. Eines lässt sich aber heute schon konstatieren,

nämlich die Tatsache, dass der Wohnungsmangel

in deutschen Ballungsräumen und die horrenden

Mietpreisentwicklungen der letzten Jahre

zu zentralen Wahlkampfthemen werden. Denn

trotz forcierter Neubauaktivitäten und der zwischenzeitlich

umgesetzten Mietpreisbremse ist das

Angebot an bezahlbarem Wohnraum in Deutschlands

Metropolen nach wie vor viel zu gering.

Nach der Wahl soll es Geld regnen, versprechen

alle etablierten Parteien in ihren Wahlprogrammen.

Dafür wollen sie reichlich Geld in die

Hand nehmen und angehende Bauherren und

Immobilienkäufer über unterschiedliche Maßnahmen

nachhaltig entlasten.

Die Unionsparteien planen ein sogenanntes

„Baukindergeld“ für Familien, außerdem könnte

die einmalige Zahlung der Grunderwerbssteuer

entfallen, wenn die Eltern zum ersten Mal ein

Haus oder eine Wohnung kaufen. Die SPD

möchte mit einem Familienbaugeld in Höhe von

bis zu 20 000 Euro Familien entlasten, unabhängig

davon, ob ein Haus neu gebaut wird oder eine

gebrauchte Immobilie erworben wird. Die FDP

fordert einen Grunderwerbsteuer-Freibetrag von

500 000 Euro bei selbstgenutztem Wohnraum,

wogegen DIE LINKE und Bündnis 90/Die Grünen

eine Senkung der Grunderwerbsteuer auf

ein bundesweit einheitliches Niveau ablehnen.

Ein überparteilicher Konsens besteht allein in

der Notwendigkeit der Reform der Grundsteuer,

bei der es vorwiegend um die Neubewertung der

Bemessungsgrundlage geht.

Welche Maßnahmen die Parteien noch planen,

erfahren Sie in unserem Artikel „Immobilienpolitik

2017 – Die Wahlprogramme der Parteien“.

Wie es dann wirklich kommt, wissen wir nach

der Wahl, entscheidend ist aber, dass weitere Erleichterungen

bei der Bildung von Wohneigentum

rasch umgesetzt werden. Denn „die Stabilität

des Immobiliensektors ist von zentraler Bedeutung“,

wie es unser Bundesfinanzminister,

Wolfgang Schäuble, ausdrückt.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Spaß

beim Lesen unserer aktuellen smartLiving-Ausgabe

sowie eine schöne Sommerzeit,

Ihre

Iris Gross

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Foto: Mustermann

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MAGAZIN

52 Die Immobilie richtig finanzieren

102 Sommerzeit ist Badezeit - der Pool im eigenen Garten

INHALT

IMMOBILIEN

➤ Immobilienpolitik 2017

Die Wahlprogramme der Parteien 05

➤ Wer bietet mehr?

Das absurde Bieterverfahren

beim Immobilienverkauf 16

➤ Neues vom Markt

Weiter steigende Preise -

ein neuer Immobilienmarktbericht 22

➤ Unternehmergespräch mit Bernd Bannasch

Bannasch Immobilien 28

➤ Immobilie gekauft, und nun?

Gastbeitrag von Wolfgang Raichle,

RW RealWerte GmbH66

VERSICHERUNG & RECHT

➤ Die Selbstauskunft

Was Mieter nicht verraten müssen 68

➤ Airbnb, Wimdu & Co.

Wann greift das Zweckentfremdungsverbot? 70

➤ Unangreifbarer Mietvertrag

Darauf sollten Vermieter achten 72

➤ Die neuesten Urteile im

Immobilien- und Mietrecht 74

PLANEN & BAUEN

➤ Förderung der Baukultur

Eine neue Initiative der Landesregierung32

➤ “Luxusgut Wohnen“

Das neue Buch von Prof. Dr. Michael Voigtländer36

➤ Moderner Wohnen

Das Leben als Cosmonaut44

FINANZIERUNG

➤ Gut finanziert ist halb gewonnen

Ein Leitfaden für Bauherren und Käufer52

➤ Aktuelle Baugeldkonditionen

der FMH-Finanzberatung59

➤ Unternehmergespräch mit Heike Frühwirth

Südwestbank AG60

➤ Sparpotential bei der Grunderwerbsteuer

Bewegliche Extras reduzieren den Kaufpreis62

SANIERUNG & ENERGIE

➤ Politischer Streit um die

Energiesparverordnung

Die neuen Energiestandards im Haus 76

➤ Sanieren step by step

Der Sanierungsleitfaden Baden-Württemberg 80

WOHNEN & LEBEN

➤ Clever Möbel kaufen

Hohe Qualität bei guten Preisen 89

➤ Sommerzeit ist Badezeit

Der Pool im eigenen Garten 102

➤ Aktuelle Veranstaltungen & Termine 112

➤ Auslagestellen 113

➤ Vorschau / Impressum 114

“DIE STABILITÄT DES

IMMOBILIENSEKTORS

IST VON ZENTRALER

BEDEUTUNG“

Der diesjährige hochkarätig besetzte Tag der Immobilienwirtschaft

stand ganz im Zeichen des Wahlkampfes der

Parteien, bei dem das Thema Bauen und Wohnen wieder auf

der politischen Agenda steht.


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Foto: Norbert Weidemann

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Prominente Gastrednerin in diesem Jahr:

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU)

➤ Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich für einen

neuen Anlauf bei der steuerlichen Förderung zur energetischen

Gebäudesanierung ausgesprochen. Das sei „eine Sache, die sich

sicher rechnet“, sagte sie auf dem Tag der Immobilienwirtschaft

Mitte Juni im Theatersaal des Berliner Admiralspalastes. Von

den Umweltverbänden bis zu den Handwerkern stünden alle

dahinter. Zuvor hatte bereits Bundesbauministerin Barbara

Hendricks (SPD) auf dem größten Treffen der Branche dafür

plädiert, eine steuerliche Sonderabschreibung für den Mietwohnungsneubau

in Gebieten mit angespanntem Wohnungsmarkt

erneut prüfen zu wollen. Bundesfinanzminister Wolfgang

Schäuble (CDU), ebenfalls Gast der Veranstaltung, erklärte,

die Bundesregierung habe dem Thema auch in dieser Legislaturperiode

offen gegenüber gestanden - doch es sei „immer

am Widerstand im Bundesrat gescheitert“.

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Verkehrsanbindung zur Innenstadt,

zum Flughafen, zur B27 und zur

Autobahn A8 ist Möhringen als

Wohnort sehr gefragt.

Im Gebäude Sigmaringer Straße

werden insgesamt acht Wohnungen

unterschiedlicher Größe entstehen.

Hiervon sind insgesamt vier Wohnungen

barrierefrei.

Im Gebäude Kolbäckerstraße werden

insgesamt drei Wohnungen entstehen.

Alle Wohnungen sind über das geräumige

Treppenhaus als auch über den

Aufzug erreichbar. Die Erdgeschosswohnungen

verfügen zusätzlich über

einen schönen Garten. Die oberen

Etagenwohnungen verfügen über

einen geräumigen Balkon.

„Die deutsche Immobilienwirtschaft ist ausreichend

reguliert, das Motto müsse heißen: bauen, bauen, bauen.“

Andreas Mattner, Präsident des Zentralen Immobilien Ausschusses

(ZIA), begrüßte die Ankündigungen. „Die Schaffung

von Anreizen zur energetischen Gebäudesanierung ist ein

wichtiges Investitionssignal für die Immobilienwirtschaft“,

sagte er. Bestandsimmobilien hätten das größte


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8

Fotos: Norbert Weidemann, Ulf Büschleb

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Immobilien

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Bundesbauministerin Barbara Hendricks (SPD) möchte eine steuerliche

Sonderabschreibung für den Mietwohnungsneubau in Gebieten

mit angespanntem Wohnungsmarkt erneut prüfen lassen

➤ Potenzial zur Einsparung klimaschädlicher CO 2 -Emissionen.

Er forderte erneut einen Stopp des Regulierungswahns:

„Die deutsche Immobilienwirtschaft ist ausreichend reguliert“,

betonte er. Das Motto müsse heißen: bauen, bauen, bauen. Das

Mietrecht, so Mattner, sollte nicht weiter verschärft werden.

Wolfgang Schäuble sieht derzeit keine Anzeichen für

eine Überhitzung am deutschen Immobilienmarkt

Wolfgang Schäuble betonte derweil, dass ein stabiler Immobilienmarkt

von zentraler Bedeutung sei, auch für den gesellschaftlichen

Zusammenhalt. Trotz erheblicher Preissteigerungen sieht

er derzeit allerdings keine Anzeichen für eine Überhitzung am

deutschen Immobilienmarkt. Seit 2010 seien die Preise für

Wohneigentum um durchschnittlich 30 Prozent gestiegen, eine

kreditfinanzierte Immobilienblase sei aber nicht in Sicht. Nicht

jede Preisübertreibung am Wohnungsmarkt gefährde die gesamte

Finanzstabilität. Das sei nur der Fall, wenn steigende Immobilienpreise,

eine übermäßige Kreditvergabe und nachlassende

Standards bei der Kreditvergabe zusammenkämen.

Gleichzeitig erinnerte Schäuble daran, dass bis zum Jahr 2020

jährlich 350 000 neue Wohnungen gebaut werden müssten.

2016 waren es knapp 278 000. Neben den gestiegenen Grundstückspreisen

kritisierte der Finanzminister dabei auch die

Höhe der Grunderwerbsteuer, die sich je nach Bundesland zwischen

3,5 und 6,5 Prozent bewegt. Im Durchschnitt liege die

Grunderwerbsteuer in Deutschland bei 5,3 Prozent, so Schäuble:

„Ich brauche Ihnen nicht vorrechnen, dass das ein enormes

zusätzliches Hindernis beim Eigentumserwerb ist.“

“Bauen und Wohnen“ ist ein zentrales Wahlkampfthema

Man merkt: Wenige Wochen vor der Bundestagswahl am

24. September spielt das Thema Bauen und Wohnen, das

längst wieder auf der politischen Agenda der Parteien

steht, eine immer wichtigere Rolle im Wahlkampf. Um die

verschiedenen Programme unter diesem Gesichtspunkt auf

den Prüfstand zu stellen, hat das Kölner Institut der deutschen

Wirtschaft (IW) jüngst die Positionen der Parteien CDU, FDP,

SPD, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke zu immobilienwirtschaftlich

relevanten Themen auf Grundlage der Wahlprogramme

und schriftlicher Befragungen gegenübergestellt und

aus ökonomischer Perspektive geprüft und bewertet. „In sämtlichen

Wahlprogrammen fällt leider auf, dass Wohnimmobilien

zulasten von Wirtschaftsimmobilien im Fokus stehen“, betont

ZIA-Präsident Mattner. Vor dem Hintergrund einer ganzheitlichen

Stadtentwicklung sei das ein schwerwiegender Fehler.

„Unsere Städte sollen nicht nur Platz zum Wohnen, sondern

auch zum Arbeiten und Versorgen bieten. Dazu ist es wichtig,

dass der Gesetzgeber auf alle Nutzungsarten der Immobilienwirtschaft

achtet. Leider sind viele Ideen der Parteien aber nur

auf das Wohnungssegment ausgerichtet“, so Mattner. ➤

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Immobilienmarktbereicht für den Altkreis Leonberg und die angrenzenden Städte im Kreis Ludwigsburg.

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Foto: Norbert Weidemann

Fotos: Ulf Büschleb

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➤ So sei jeder dritte erwerbstätige Deutsche auch Büronutzer,

jeder Bewohner von Städten und Gemeinden versorge sich

über Handelsflächen oder per City-Logistik. „Die wirtschaftliche

Stärke unserer Städte beruht auf der gesamten Immobilienwirtschaft.

Die Wertschöpfung wird in Flächen zum Arbeiten

und Versorgen vorangetrieben.“

Auflagen zum Klimaschutz vs. Investitionstätigkeit?

Beim Themenfeld Klimapolitik leisten aus Sicht des IW

Köln verschärfte Bauanforderungen nur einen geringen

Beitrag zur Energieeffizienz, belasten aber die dringend

benötigten Investitionen in den Bestand und in die Bautätigkeit.

„Wir brauchen einen Kurswechsel in der Energiepolitik,

um die Modernisierungsrate zu steigern“, betont

Michael Voigtländer, Leiter des Kompetenzfelds Finanzmärkte

und Immobilienmärkte beim IW Köln. Im Vergleich

der parteipolitischen Positionen fällt auf, dass einzig

die FDP der Aussage zustimmt, dass die aktuellen baulichen

Auflagen zum Klimaschutz ausreichend sind und eine

weitere Verschärfung nicht sinnvoll ist. Gleichzeitig befürworten

nahezu alle Parteien eine Förderung der energetischen

Gebäudesanierung, wenngleich Die Linke diese jedoch

in Abhängigkeit zu einer regenerativen technischen

Gebäudeausstattung stellt.

Zu den Gastrednern gehörte auch Christian

Lindner, der Bundesvorsitzende der FDP

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Immobilien sind unsere Leidenschaft

Wir hauchen alten Immobilien neues Leben ein und schaffen modernen und bezahlbaren Wohnraum.

Ebenso erschaffen wir hochwertige Neubauhäuser in moderner Architektur sowie großzügige Grundrisse.

„Eine nochmalige Verschärfung der EnEV kann sich der

Standort Deutschland nicht leisten“, so Mattner. „Dabei gehe

es nicht nur um Wohngebäude, sondern natürlich auch um

Wirtschaftsimmobilien.“ Die letzte Verschärfung habe bereits

zu einer erheblichen Steigerung der Herstellungskosten

geführt. Angesichts noch immer angespannter Immobilienmärkte

in Großstädten und Ballungsregionen sei dies eine

fatale Entwicklung, betont der Immobilienexperte. Hier

müsse die Politik reagieren. „Nur unter dem Wirtschaftlichkeitsgebot

und der Technologieoffenheit kann die Immobilienwirtschaft

ihren Beitrag zu den ambitionierten Klimazielen

von Paris erreichen“, so Mattner.


Riedstraße 22 | Steinheim an der Murr | 6 moderne Doppelhaushälften

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Fotos: Norbert Weidemann, Ulf Büschleb

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Immobilien

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➤ Auch eine Verschärfung der Bedingungen für die Wohnimmobilienkreditvergabe

in Deutschland, um die Gefahr einer

Preisblase gering zu halten, ist aus Sicht des IW Köln nicht

sinnvoll. „Hier bedarf es keiner neuen Instrumente“, so

Voigtländer. „Wir sehen aktuell keine Veränderungen im

Kreditverhalten und mit Basel III sowie der Wohnimmobilienkreditrichtlinie

sind bereits weitgehende Regulierungen

mit dem Ziel umgesetzt worden, die Sicherheit zu erhöhen.

Jetzt geht es aber auch darum, weiteres Wachstum zu ermöglichen.“

Diese Einschätzung teilen vor allem die FDP und

die CDU, während Die Linke sogar fordert, neben den

Wohnimmobilienkrediten auch Gewerbeimmobilienkredite

stärker zu regulieren. „Diese Forderung zeigt deutlich, dass

in der Politik an manchen Stellen das Augenmaß fehlt“, sagt

Ulrich Höller, Vizepräsident des ZIA.

Die FDP möchte die Mietpreisbremse abschaffen

Gleiches gilt für die Mietpreisbremse, welche Die Linke und

Bündnis 90/Die Grünen verschärfen wollen. Während die

SPD insbesondere bei der größeren Transparenz der Vormiete

und bei der Auskunftspflicht für Vermieter Optimierungspotenzial

sieht, lehnt die CDU eine Verschärfung klar

ab. Die FDP dagegen möchte die Mietpreisbremse ganz abschaffen.

Nach Ansicht des IW Köln lässt diese die Investitionsanreize

für Neubau und Modernisierungen im Bestand

sinken. Zudem wird der Anreiz zur Selbstnutzung erhöht. In

beiden Fällen sinkt das Angebot an den dringend notwendigen

Mietwohnungen. „Auch bei der Mietpreisbremse gilt

der Grundsatz: Bauen ist besser als Regulieren“, so Mattner.

„Hier wurde ein Bürokratiemonster für die Vermieter geschaffen,

das die Neubautätigkeit in keiner Weise anregt.

Aber nur wenn der Wohnungsbau dauerhaft stimuliert wird,

lässt sich bezahlbarer Wohnraum realisieren.“

Erhöhung der linearen Abschreibung umstritten

Aus Sicht des ZIA ist die Erhöhung der linearen Abschreibung

ein solches geeignetes Instrument, die erforderlichen Investitionen

in die Entwicklung und Vermietung von Wohn- und

Wirtschaftsimmobilien in Deutschland anzukurbeln. Sie würde

sich motivierend für alle Immobilieninvestoren auswirken,

ob privat oder professionell. Während die CDU und die FDP

hier zustimmen, lehnen etwa Bündnis 90/Die Grünen eine

pauschale Erhöhung ab. Das IW Köln hält in seinem Gutachten

eine Erhöhung des linearen Abschreibungssatzes von

jährlich zwei auf vier Prozent durchaus auch für sinnvoll,

empfiehlt dieses Instrument jedoch nicht für die aktuelle

Niedrigzins- sondern für eine Abschwungphase.

Auch beim Thema Eigenheimförderung sieht das IW Köln

insbesondere in der Senkung der Grunderwerbsteuer ➤

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Fotos: Ulf Büschleb

Fotos: Ulf Büschleb

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Immobilien

Ähnlich sieht es die FDP, die die derzeit bestehende Grundsteuer

an die wirtschaftlichen Realitäten anpassen möchte

und die Bemessungsgrundlage ausnahmslos auf die Größe

der Grundstücke und Bodenrichtwerte auslegen will. Während

CDU und FDP eine Baulandsteuer ablehnen, stehen

SPD, Die Linke sowie Bündnis 90/Die Grünen diesem Aspekt

neutral gegenüber.

© Autor: slm

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Wissenswertes

INFOBOX

➤ einen geeigneten Hebel, um die Eigentumsquote zu erhöhen

und dadurch die Immobilienmärkte zu entlasten. Während

CDU und FDP bei der Grunderwerbsteuer einen Freibetrag

in Höhe von 100 000 Euro beziehungsweise 500 000

Euro fordern, sieht die SPD vor allem im Bereich der Maklergebühren

Optimierungspotenzial. Sie will dafür sorgen,

dass das Prinzip bei den Maklergebühren „Wer bestellt, der

bezahlt“ auch beim Verkauf eines Grundstücks oder einer

Immobilie gilt. Eine Senkung der Grunderwerbsteuer auf

ein bundesweit einheitliches Niveau lehnen Die Linke und

Bündnis 90/Die Grünen ab. „Mit der anhaltenden Grunderwerbsteuer-Rallye

nach oben und der künstlichen Erhöhung

der ohnehin sehr hohen Erwerbsnebenkosten schaffen wir

kein stabiles Investitionsklima und erschweren die Bildung

von Wohneigentum“, so Mattner. „Die Wahlkampfideen der

Parteien zur Förderung von Wohneigentum laufen ins Leere,

wenn wir zulassen, dass die Kaufnebenkosten weiter steigen.

Eigenheimzulagen und Familienförderungen setzen

nicht am eigentlichen Problem an, sondern behandeln lediglich

Symptome. Eine Senkung der Grunderwerbsteuer wäre

tatsächlich die beste Eigenheimförderung“, sagt Mattner.

Parteiübergreifender Konsens im Hinblick

auf die Reform der Grundsteuer

Im Bereich der Grundsteuer sind sich nahezu alle Parteien

über die Notwendigkeit einer Reform einig. Laut Gutachten

des IW Köln ist diese in ihrer aktuellen Form veraltet, verfassungswidrig

und ungerecht. Bei der Diskussion um eine

Reform geht es vor allem auch um die Bemessungsgrundlage.

So hat sich eine Bundesratsinitiative von 14 Ländern für

eine bundesweite Neubewertung aller Grundstücke eingesetzt.

„Diese Initiative ist zurecht in dieser Legislaturperiode

gescheitert“, so Höller. „Wir dürfen nicht zulassen, dass ein

bürokratisches Monster entsteht und das Steueraufkommen

durch die zu erwartende Kostenexplosion erhöht wird.“

Anlässlich der Bundestagswahl am 24. September 2017

haben der ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss und die

Immobilien Zeitung (IZ) den „Immomat“ entwickelt. Der

Immomat enthält sämtliche Forderungen der wahlkämpfenden

Parteien, die laut aktuellen Prognosen in den Bundestag

einziehen werden. Im Vorfeld haben der ZIA und

die IZ der CDU/CSU, SPD, FDP, der Linken, den Grünen

und der AfD insgesamt 32 Fragen zu den Themenfeldern

Stadtentwicklungs-, Wohnungs- und Bau-, Steuer-, Finanz-,

Umwelt- sowie Wirtschaftspolitik und Digitalisierung

geschickt. Nutzer des Immomat können ihre Einschätzung

und Antworten auf die jeweiligen Fragen mit

den Forderungen der Parteien vergleichen.

Der Stichtag für die Inhalte war der 28. Juni 2017. Der

Immomat gibt an, welche Parteien den Ansichten der

Nutzer in immobilienwirtschaftlich relevanten Themenfeldern

am ehesten entsprechen. Zudem haben mehrere

Parteien die Möglichkeit genutzt, ihre Entscheidungen

zu kommentieren. Nutzer können diese Angaben dann

in der Detailauswertung einsehen und vergleichen.

„Die Immobilienwirtschaft steht im Fokus des Wahlkampfs,

das zeigen auch die Wahlforderungen der Parteien.

Zum ersten Mal wurden diese nun nutzerfreundlich

ausgewertet. Einige Antworten sind erstaunlich,

andere überraschen den Leser dann doch eher weniger“,

erklärt Thomas Porten, Chefredakteur der IZ.

„Durch den Immomat erhöhen wir die Transparenz im

Wahlkampf aus Sicht der Immobilienwirtschaft erheblich.

Durch die Entscheidungsfragen wird ersichtlich,

in welchen Themenfeldern die Parteien eine klare

Agenda und wo sie Nachholbedarf haben“, erklärt

Klaus-Peter Hesse, Geschäftsführer des ZIA.

Der Immomat ist ab sofort verfügbar unter:

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IMMOBILIENVERKAUF

Immer häufiger werden Immobilien gegen Höchstgebot verkauft.

Doch nicht in allen Fällen führt ein so genanntes Bieterverfahren

zum gewünschten Erfolg.


➤ Wer auf den einschlägigen Internetportalen auf der Suche

nach einem passenden Haus oder einer Wohnung die Inserate

durchstöbert, der stolpert immer öfter über einen Satz, der

dort anstelle des Kaufpreises steht: „Bitte beachten Sie: Das

Objekt wird im privaten Bieterverfahren angeboten.“ Zum

Ersten, zum Zweiten, zum Dritten! Verkauft wird nur gegen

Höchstgebot. In Mode gekommen sind die so genannten Bieterverfahren

dabei insbesondere in den großen Metropolen

und Ballungsräumen wie der Region Stuttgart, wo die Not auf

dem Immobilienmarkt besonders groß ist und sich die Preisspirale

rasant nach oben dreht.

Verbraucherzentralen und manche Makler stehen

dem Bieterverfahren eher skeptisch gegenüber

Die Spielregeln ähneln dabei denen einer Auktion, ein privates

Bieterverfahren ist aber dennoch nicht mit einer öffentlichen

Versteigerung vergleichbar. Denn einerseits besteht für den Eigentümer

keinerlei Verpflichtung, das Höchstgebot tatsächlich

auch anzunehmen. Und es erfolgt auch kein Zuschlag am Ende

eines Bieterverfahrens, wie das bei einer Auktion üblich ist.

Wie beim Hauskauf auf normalem Weg auch, ist erst der notariell

beurkundete Kaufvertrag zum Gebotspreis bindend. Bis

dahin kann der Verkäufer selbst bei einer mündlichen Zusage

jederzeit noch abspringen oder ein anderes Gebot annehmen.

Angeboten und durchgeführt werden können solche Bieterverfahren

derweil ausschließlich von Maklern, nicht aber von

Unter dem Deckmantel des Bieterverfahrens wird zunehmend

mit unseriösen Methoden und Phantasiepreisen agiert

Privatverkäufern. In der Branche gilt diese Methode vielfach

als Alternative zur herkömmlichen Vermittlung, insbesondere

auch bei Immobilien, die schnell verkauft werden müssen

oder für die der maximal erzielbare Preis gefunden werden

soll. Die Verbraucherzentralen im Land und auch manche

Makler und Immobilienunternehmen stehen dieser „Gewinnmaximierungsstrategie“

allerdings eher skeptisch gegenüber,

zumal unter dem Deckmantel des Bieterverfahrens zunehmend

mit unseriösen Methoden und Phantasiepreisen agiert

wird. So kommt es etwa nicht selten vor, dass Interessenten

nach der Wohnungsbesichtigung unvermittelt ein ganz anderer

Preis als zu Beginn genannt wird, weil angeblich ein Bieterverfahren

laufe und ein entsprechendes Angebot vorliege.

Der zunächst angegebene Preis, so die vielfache Begründung,

sei nur der Startpreis gewesen.


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Immobilien

Nur selten wird im Rahmen von Bieterverfahren

ein aus Käufersicht fairer Marktpreis erzielt

➤ Experten wie Stephan Kippes, Professor für Immobilienmarketing

an der Nürtinger Hochschule für Wirtschaft und

Umwelt und gleichzeitig Sprecher des Immobilienverbandes

IVD Süd, halten solche Aktionen für mehr als fragwürdig und

wenig seriös. Aus seiner Sicht handelt es sich in solchen Fällen

keinesfalls um ein Bieterverfahren im klassischen Sinn, das

von vorneherein auch als solches gekennzeichnet sein muss.

Vielmehr komme es aufgrund der äußerst angespannten Situation

auf den Immobilienmärkten regelmäßig dazu, dass sehr

viele Interessenten eine Immobilie kaufen wollen und der Eigentümer

merkt, dass er aufgrund dieser Nachfrage mit dem

Preis höher gehen kann als ursprünglich gedacht.

Bei Top-Immobilien ist die Anwendung des

Bieterverfahrens schon lange üblich

Bei Investitionsobjekten in Millionenhöhe oder seltenen

Grundstücken ist das Verfahren derweil schon lange üblich,

bei öffentlichen Ausschreibungen sowieso. Versteigert wurden

seither aber allenfalls Top-Immobilien in 1A-Lage, etwa

die Jugendstilvilla auf dem Stuttgarter Killesberg, von der niemand

wirklich zu schätzen vermochte, was sie einem Liebhaber

wohl wert ist. Für solche schwer einschätzbaren oder

schwer verkäuflichen „Juwelen unter den Wohnimmobilien“

bündelte man üblicherweise die Kaufinteressenten mittels

Versteigerungen, wie beispielsweise auch im Kunstbereich

nur die einzigartigen Objekte auf Auktionen landen. Inzwischen

aber scheint in Metropolen jedes Einzimmerapartment

Baujahr 1960 ein Juwel zu sein.

Manche Vermittler und Online-Makler ermuntern Wohnungsverkäufer

dabei geradezu, so die Erfahrung der Verbraucherschützer,

ihre Immobilien per Gebot an den Mann

zu bringen. Wenn die Eigentümer oder auch die Vermittler

den örtlichen Markt nicht gut kennen, weil sie aus einer anderen

Stadt kommen, bietet sich solch ein Verfahren tatsächlich

auch an. Gleiches gilt im Falle einer Erbengemeinschaft, die

eine Wohnung schnell zu Geld machen will. Sinnvoll kann ein

solches Verfahren zudem auch bei extrem sanierungsbedürftigen

Objekten sein, bei denen etliche Interessenten nach der

Besichtigung wieder abspringen oder den angebotenen Festpreis

drücken wollen. In solchen Sonderfällen, so raten die

Experten, sollte derweil tunlichst vermieden werden, die

Preiserwartung zu nennen. Der Interessent sollte sich bei diesen

Immobilien vielmehr vollkommen ohne Beeinflussung

eine Meinung zum Wert des Objekts bilden können.

Zwischenzeitlich sind allerdings nicht wenige Immobilienvermittler

der Meinung, dass ein Bieterverfahren generell die

beste Art sei, um in kürzester Zeit ohne langwierige ➤

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Foto: bernardbodo - fotolia.com


Das bestätigen auch unsere Kunden:

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MAGAZIN

➤ Verhandlungen den maximal möglichen Preis für eine Immobilie

zu erzielen. Denn es garantiere, dass ein Objekt nicht

unter Wert verkauft werde und folge dabei dem Gesetz von Angebot

und Nachfrage. Armin Bauer sieht das zwischenzeitlich

allerdings anders. Der Familienvater und selbstständige Unternehmer

aus Stuttgart kennt die Preise in seiner Heimatstadt und

hat bereits mehrfach mitgeboten, um an ein etwas größeres Haus

für sich und seine Familie zu kommen. Zufrieden wären sie dabei

schon mit einem ganz normalen Reihenhaus aus der 80er

Jahren, sagt er. Einmal lag er beim Bieten bereits deutlich über

seinem Budget, was ihm im Nachhinein schwer zu denken gibt,

wie er sagt. Doch auch in diesem Fall bekam er wie sonst auch

am Ende zu hören: Es gebe einen Interessenten, der weit mehr

zahlt als die ortsüblichen Preise. Meist hatten diese Bieter angeblich

bereits Kontoauszüge geschickt und klar gemacht, dass es

ihm auf ein paar Euro mehr oder weniger nicht ankommt.

Bieterverfahren sind dort sinnvoll, wo über gängige Verfahren

kein realistischer Marktpreis ermittelt werden kann

Kaufpreise werden zum Teil bewusst niedrig angesetzt, um möglichst

viele Käufer anzulocken und um eine Konkurrenzsituation zu schaffen

Experten wie Stephan Kippes kennen solche Geschichten zur

Genüge. Wie etliche andere Fachleute aus der Branche hält

auch er Bieterverfahren nur dort für sinnvoll und vertretbar,

wo über gängige Bewertungsverfahren kein realistischer

Marktwert ermittelt werden kann. Denn vielfach werden

Kaufinteressenten von Bieterverfahren auch regelrecht verunsichert,

weil etwa ein konkreter Angebotspreis fehlt, auf

dessen Basis sie finanziell planen können. Gleichzeitig dreht

sich die Preisspirale umso schneller, je normaler all das wird.

Nur dass es dabei nicht mehr mit reinen Liebhaberobjekten

gehandelt wird, sondern mit ganz normalem Wohnraum, den

sich auch künftig noch Millionen Metropolenbewohner leisten

können wollen. Selbst Makler, die das Bieterverfahren

verteidigen, räumen ein, dass solche Auktionen den Aufwärtstrend

beschleunigen, weil die Verkaufspreise weit über

dem bisherigen Marktwert liegen. Noch dazu führen die gestiegenen

Kaufpreise zu höheren Mieten.

Laut einer Forschungsstudie lösen Niederlagen

in Auktionen weitaus stärkere Emotionen aus als

etwa eine Pechsträhne im Lotto

Doch warum werden bei Auktionen meist höhere Preise bezahlt

als auf dem Markt üblich? Verhaltensökonomen haben

herausgefunden, dass bei Versteigerungen andere Regeln gelten

als rein rationale und Menschen wesentlich mehr bezahlen,

wenn sie Gewinne wittern oder Verluste fürchten. Niederlagen

in Auktionen lösen laut einer Forschungsstudie zudem

weitaus stärkere Emotionen aus als etwa eine Pechsträhne

im Lotto. Dementsprechend versuchen Auktionsteilnehmer,

diese negativen Gefühle und den vermeintlichen Ansehensverlust

zu verhindern – indem sie möglichst viel bieten.

Gleichzeitig zeigen Laborexperimente, dass manche Menschen

bei Auktionsverfahren dazu neigen, aggressiver zu bieten,

so Marion Ott, Professorin für Spieltheorie und Verhaltensökonomik

an der RWTH Aachen. Und das trifft offenbar

auch für Immobilienbieter zu. Je mehr Mitbieter es dabei gibt,

desto stärker falle dieser Effekt aus. Wenn die Gebote einmalig

verdeckt abgegeben werden, wie das bei den Gebotszetteln

nach einer Besichtigung üblich ist, dann sei „vielen Bietern

eine hohe Zuschlagswahrscheinlichkeit wichtiger als ein geringerer

Preis. Sie bieten relativ aggressiv.“

Genau diesen Effekt nutzt so mancher Makler gezielt und geschickt

aus, warnen die Verbraucherschützer. Sie setzen die

Preise in den Anzeigen bewusst tief an, um möglichst viele

Käufer anzulocken und eine Konkurrenzsituation zu schaffen.

Eine Wohnung, die gut für 400 000 Euro angeboten werden

könnte, wird beispielsweise nur auf 350 000 Euro angesetzt.

Die absehbare Folge ist, dass zahlreiche Interessenten zur Besichtigung

erscheinen. Werden an Ort und Stelle dann die Gebotszettel

verteilt, wird so mancher verleitet, mehr zu bieten,

als das Objekt wert ist und er sich leisten kann. Noch gravierender

können die Folgen sein, wenn das Verfahren über

mehrere Bieterrunden geht und die Preise über Tage offen

einsehbar sind. Häufig bessern Interessenten dann ihr Angebot

noch einmal nach. Das Fatale dabei ist: Alles, was über

dem Preis liegt, der laut Wertermittlung gerechtfertigt wäre,

muss der Käufer später als Eigenkapital aufbringen. Die Bank

finanziert das in der Regel nämlich nicht. Aus diesem Grund

sind bei solchen Verfahren auch diejenigen im Vorteil, die

keine Finanzierung brauchen und das Geld auf dem Konto

haben. Der Normalkäufer kommt dagegen nur selten zum

Zug oder übernimmt sich dabei. Im Zweifelsfall raten die Verbraucherschützer

daher: Finger weg von Bieterverfahren.

© Autor: Markus Heffner

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Immobilien / Neues vom Markt

smartLiving.

MAGAZIN

WEITER STEIGENDE PREISE

NEUER IMMOBILIENMARKTBERICHT

VON ELLWANGER & GEIGER

Die Immobilienpreise in Stuttgart sind auch im Vorjahr wieder

stark angestiegen, im Schnitt um 15 %, so Volker Gerstenmaier,

persönlich haftender Gesellschafter von Ellwanger & Geiger

Wer in Stuttgart wohnen will, sieht sich weiter mit steigenden

Preisen konfrontiert. Viele Käufer richten ihren

Blick daher auf die angrenzenden Kommunen der Landeshauptstadt,

berichtet Ellwanger & Geiger im aktuellen Immobilienmarktbericht,

der Ende Juni 2017 vorgestellt wurde.

Hohe Nachfrage, steigende Preise: Für Haushalte mit mittlerem

oder niedrigem Einkommen fehlen in Stuttgart häufig

Immobilienangebote: Inzwischen liegen die Quadratmeterpreise

für Eigentumswohnungen im Neubau in Toplagen zwischen

7.200 Euro und 15.000 Euro.

„Vor dem Hintergrund, dass 52 % der Stuttgarter Bürger in

einem Ein-Personenhaushalt und weitere 26 % in einem

Zwei-Personenhalt wohnen, benötigt man zunehmend kleinere

Wohnungen“, so Volker Gerstenmaier, persönlich haftender

Gesellschafter von Ellwanger & Geiger. „Der Trend geht

auch zu kleineren Wohnungen, allerdings mit einer Top-Ausstattung“,

meint Gerstenmaier.

Für Einfamilienhäuser in den gefragten Höhen- und Aussichtslagen

müssen Käufer in der Spitze mit bis zu 3,6 Millionen Euro

rechnen. „In diesem Segment sind die Vermarktungszeiten

deutlich länger geworden“, erklärte der Gesellschafter.

Weil passende Immobilien Mangelware sind, werden jedoch

auch diejenigen, die über höhere Budgets verfügen, vielfach in

der Landeshauptstadt nicht fündig. „Einer der Gründe hierfür

ist, dass neben Wohnungen häufig auch Häuser mangels Anlagealternativen

nicht veräußert, sondern vermietet werden“, sagt

Kerstin Schmid, Geschäftsführerin bei Ellwanger & Geiger Private

Immobilien. „Aufgrund der derzeitigen Rahmenbedingungen

sehen wir einen weiteren, wenn auch langsameren Anstieg

der Kaufpreise am Stuttgarter Immobilienmarkt.“

Immobilienkäufer zieht es ins Stuttgarter Umland

Als Folge des fehlenden Angebots in Stuttgart weichen viele

Käufer auf das Umland aus, allerdings nicht wie in den 80er

und 90er Jahren ins Eigenheim weit außerhalb im Grünen,

sondern in die Nachbarkreise, die ihnen Nähe zur Großstadt

und vor allem kurze Anfahrtswege zur Arbeit bieten. Aufgrund

dieser verstärkten Nachfrage müssen Wohnungssuchende

dort mit deutlich gestiegenen Preisen rechnen, insbesondere

entlang der S-Bahn-Linien. Wie der Immobilienmarktbericht

zeigt, werden in der Region Stuttgart aktuell in

Kirchheim u. T., Esslingen Halbhöhe, Leinfelden-Echterdingen

sowie in Ludwigsburg, Sindelfingen/Böblingen und Leonberg

die höchsten Preise für Einfamilienhäuser aufgerufen.

Studentenappartements rücken in

den Fokus von Kapitalanlegern

Weil die Preise für Mehrfamilienhäuser in den vergangenen

Jahren deutlich zugelegt haben, rücken bei Investoren auch

Alternativen wie studentisches Wohnen in den Fokus.

Wohneinheiten etwa in privaten Studentenwohnheimen sind

günstiger, kleiner und speziell auf eine Menschengruppe zugeschnitten,

die stark von Stuttgart angezogen wird. „Wir sehen

für Studenten, aber auch darüber hinaus im Bereich kleine

oder kleinste Wohneinheiten, eine große Nachfrage, insbesondere

auch von gut ausgebildeten Berufseinsteigern und

hochqualifizierten Fachkräften, die teils als Wochenendpendler

zuziehen“, sagt Schmid.

(Quelle: Ellwanger & Geiger, slm)

NÜTZLICHE LINKS:

Der aktuelle Immobilienmarktbericht 2017/18 kann bei

Ellwanger & Geiger Privatbankiers (Tel. 0711 / 2148 -

345) kostenlos angefordert oder unter folgendem Link

heruntergeladen werden:

www.ellwanger-geiger.de/immobilienmarktbericht

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Holzhybrid-Mehrfamilienhaus mit 14 Neubau-Mietwohnungen

auf einer Wohnfläche von ca. 920 Quadratmetern. In der

Mörikestraße ist die Erstellung von 4 Mehrfamilienhäusern

mit insgesamt 33 Neubau-Mietwohnungen mit 2 336 Quadratmetern

geplant. Das Angebot an Neubau-Mietwohnungen

reicht von der großzügigen 2-Zimmer-Wohnung über attraktive,

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werden. Balkone/Terrassen, Tiefgarage sowie ansprechend gestaltete

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Wohnkomfort. Die Wohnungen in der Bahnhofstraße 2

sind voraussichtlich im Herbst 2018 und die Wohnungen in der

Mörikestraße Ende 2018 bezugsfertig. Die Gesamtinvestition der

LBG beträgt für beide Projekte 9,5 Millionen Euro.

Die Landes-Bau-Genossenschaft Württemberg eG mit Sitz in

Stuttgart ist ein im Mietwohnungsbau tätiges Dienstleistungsunternehmen

in Baden-Württemberg. Mit einem Besitz von

rund 5 500 Wohnungen sowie 15 gewerblichen Einheiten in

Baden-Württemberg, bietet die LBG ihren Mitgliedern

Wohnsicherheit zu angemessenen Mieten, Wohnrecht auf Lebenszeit

sowie satzungsgemäße Gewinnbeteiligung. Das breite

Servicespektrum umfasst ein hohes Instandhaltungs- und

Modernisierungsvolumen, Betreuung und Beratung,

ASB-Wohnservice, Hausmeisterservice, LBG-Mietertreff,

Mehrgenerationenhaus, Senioren-WG, LBG-Gäste- und Ferienwohnungen

sowie vielfältige Mieterveranstaltungen. Die

Genossenschaft besteht seit 1921.

(Quelle: Landes-Bau-Genossenschaft Württemberg eG, slm)

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Immobilien / Neues vom Markt

smartLiving.

MAGAZIN

HAUS- UND GRUNDBESITZERVEREIN

BEMÄNGELT GERINGE ZAHL AN NEUBAUWOHNUNGEN

HÖHERE MIETPREISE

FÜR SOZIALWOHNUNGEN

IN STUTTGART MÖGLICH

Umwelt und Technik, der die bisherige Grenze von 7,50 Euro

auf 9 Euro pro Quadratmeter angehoben hat. Für Wohnungen,

die die Stadt als Mietwohnungen für mittlere Einkommensbezieher

bezuschusst, um einen Wegzug ins Umland zu

verhindern, wurden die bisherigen Obergrenzen von bisher

8,50 bis 9 Euro auf 9 bis 10,50 Euro erhöht.

Die von der Stadtverwaltung jüngst genannte Zahl von

2 125 neuen Wohnungen wird von der Hausbesitzerorganisation

bemängelt, denn nach deren Auffassung sind zumindest

751 Wohnheimplätze (ganz überwiegend provisorisch und

auf Zeit errichtete Interimsbauten für die Flüchtlingsunterbringung)

sowie 219 abgerissene Wohnungen aus der genannten

Gesamtzahl herauszurechnen. Damit bleiben effektiv eben nur

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1 155 an zusätzlichen Wohnungen übrig, viel zu wenig, um den

tatsächlichen Bedarf zu decken, so Haus & Grund. „OB Kuhn

bleibt damit weit hinter dem selbst gesteckten Ziel von netto

1 800 Wohnungen massiv zurück“, kritisiert Vereinsvorsitzender

Dr. Klaus Lang das Stadtoberhaupt. Die Bilanz wäre noch

schlechter, wenn, wie im Vorjahr sogar 367 weggefallen wären.

Nachdem allein im letzten Jahr die Zahl der Einwohner um

knapp 10 000 gestiegen und weiteres Bevölkerungswachstum

zu erwarten steht, wird sich Situation am Wohnungsmarkt

weiter verschärfen, warnt die Hausbesitzerorganisation

mit ihren 21 000 Mitgliedern. Dass nicht mehr gebaut

werde, liege aber nicht an der Unwilligkeit oder Unfähigkeit

der Bauwirtschaft oder privater Inverstoren, schließlich

ist die Landeshauptstadt ein lukrativer Immobilienmarkt.

Es fehle einzig und allein an ausgewiesenen Bauflächen.

Die Stadt, allen voran OB und sein grüner Baubürgermeister,

wie auch die schwarz-grüne Mehrheit im Gemeinderat,

würden sich aber dieser Erkenntnis verweigern,

meint Haus & Grund. „Es ist uns vollkommen unverständlich,

wieso die Verwaltung trotz dieser dramatischen Entwicklung,

am Vorrang der Innenentwicklung festhalten.

Spätestens ab jetzt muss jedem klar sein, dass der OB und

die ihn in dieser Frage stützende Fraktion und seine

öko-linke Gemeinderatsmehrheit, die alleinige Verantwortung

für die angespannte Wohnungssituation tragen,“ stellt

Vereinsgeschäftsführer Ulrich Wecker klar.

Seit längerem haben renommierte Institute, zahlreiche Wirtschaftsverbände

und Organisationen, darunter neben Haus &

Grund auch der Mieterverein sowie weite Teile der Kommunalpolitik,

die gesetzte Zahl von 1 800 zusätzlichen Wohnungen

pro Jahr als vollkommen unzureichend erkannt.

(Quelle: Haus & Grund Stuttgart, slm)

Investoren und Vermieter dürfen für Sozialmietwohnungen,

die im Rahmen des Stuttgarter Innenentwicklungsmodells

entstehen, künftig bis zu neun Euro Miete pro Quadratmeter

Wohnfläche verlangen. Mit dem Stuttgarter Innenentwicklungsmodell

(SIM) werden Bauherren verpflichtet, einen bestimmten

Anteil des Bauvolumens für Wohnungen und geförderten

Wohnraum zu reservieren. Denn in Stuttgart fehlen insbesondere

Wohnungen für untere und mittlere Einkommensgruppen.

Die künftig höhere Miete für diese Art von Wohnungen basiert

auf einem Beschluss des Gemeinderatsausschusses für

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Festzuhalten ist, dass der Beschluss durchaus umstritten ist.

Der Vorsitzende des Mietervereins Stuttgart, Rolf Gaßmann,

bezeichnet beispielsweise den Beschluss, bei neu erstellten

Sozialmietwohnungen Mietpreise von bis zu 9,00 Euro zuzulassen,

als „von wenig Verantwortung gegenüber Kleinverdienern

geprägt“. In der Regel kommen noch 2,00 Euro kalte Betriebskosten

hinzu, so dass eine Dreizimmerwohnung bereits

800,00 Euro (kalt) kostet. „Welcher Sozialmieter kann sich

eine solch teure Wohnung noch leisten?“, sorgt sich der Mieterverein.

Es gebe in keiner Stadt Deutschlands ein Neubauprogramm,

was zu ähnlich überteuerten Wohnungspreisen

für Sozialmieter führe. Der Mieterverein fordert den Stuttgarter

Gemeinderat auf, in seiner Vollversammlung den unsozialen

Beschluss zu korrigieren und es bei den bisherigen

Höchstmieten von 7,50 Euro pro Quadratmeter zu belassen.

Dafür müsse die Stadt eben mehr Geld in die Hand nehmen,

wie es im Übrigen andere Städte längst tun.

(Quelle: Mieterverein Stuttgart, slm)

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Immobilien / Neues vom Markt

MONITORINGBERICHT ZU

KLIMAFOLGEN & ANPASSUNG –

DACHBEGRÜNUNGEN ALS

MASSNAHME FÜR STÄDTE

Das Umweltministerium Baden-Württemberg hat jüngst

den ersten „Monitoringbericht zu Klimafolgen und Anpassung“

in Baden-Württemberg vorgelegt. „Bereits heute sehen

und spüren wir in Baden-Württemberg die Auswirkungen

des Klimawandels, so etwa die Zunahme extremer Wetterereignisse

wie beispielsweise Starkregen. Aber wir schauen

dem nicht einfach zu“, sagte Ministerpräsident Winfried

Kretschmann im Rahmen der Vorstellung des Berichts in

Stuttgart. Mit dem „Monitoringbericht zu Klimafolgen und

Anpassung“ habe das Umweltministerium dem Kabinett heute

eine Bestandsaufnahme zu den Folgen des Klimawandels

im Land vorgelegt. Im Bericht werden darüber hinaus Maßnahmen

aufgeführt und bewertet, mit denen das Land dem

Klimawandel begegnen möchte.

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Ministerpräsident Winfried Kretschmann bezeichnete die Ergebnisse

als ein erwartetes Alarmsignal: „Wir können nachweisen,

dass die Zahl warmer und heißer Tage zugenommen hat,

dass heimische Baumsorten wie die Fichte durch höhere Temperaturen

bedroht sind und die Gefahren durch Baumschädlinge

zunehmen. Das sind eindeutige Hinweise auf den Klimawandel,

die jeder Baden-Württemberger und jede Baden-Württembergerin,

jedes Tier und jede Pflanze täglich zu spüren bekommt.“

Umweltminister Franz Untersteller: Wir dürfen weder

beim Klimaschutz noch bei unseren Anstrengungen, die

Folgen des Klimawandels abzumildern, nachlassen

In neun Bereichen untersucht der Monitoringbericht die Klimafolgen:

Wald und Forstwirtschaft, Landwirtschaft, Boden,

Naturschutz und Biodiversität, Wasserhaushalt, Tourismus,

Gesundheit, Stadt- und Raumplanung sowie Wirtschaft und

Energiewirtschaft. In den meisten Bereichen lassen sich bereits

Veränderungen belegen, die auf den Klimawandel zurückgeführt

werden können. „Besonders die Landwirtschaft, die

Wald- und Forstwirtschaft sowie die Bereiche Wasser und Biodiversität

sind bereits stark betroffen“, betonte Baden-Württembergs

Umweltminister Franz Untersteller. „Die Beispiele im

Monitoringbericht zeigen eine Entwicklung, die sich in den

nächsten Jahren und Jahrzehnten fortsetzen wird. Wenn wir

dieser Entwicklung tatenlos zusehen, wird Baden-Württemberg

in der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts ein anderes

Land sein, in dem die Lebensqualität spürbar nachgelassen hat.

Wir müssen dem etwas entgegensetzen und dürfen weder beim

Klimaschutz nachlassen noch bei unseren Anstrengungen, die

unvermeidbaren Folgen des Klimawandels abzumildern.“

In Städten können Dachbegrünungen eine Lösung sein, denn

diese würden sich positiv auf das sogenannte Mikroklima

auswirken, sagte Franz Untersteller bei der Vorstellung des

Berichts. Dadurch könnten sie ein Mittel sein, um gegen Sommerhitze

in Großstädten vorzugehen.

In der grün-schwarzen Landesregierung ist das Thema umstritten.

In der Landesbauordnung ist die Maßnahme geregelt,

es gibt jedoch Stimmen aus der CDU, die Auflage für Dachbegrünungen

bei Neubauten, bei denen keine Grünflächen vorhanden

sind, wieder rauszunehmen. Untersteller verteidigt

seinen Vorschlag: Dachbegrünung in den Städten sei ein Beitrag

zum Gesundheitsschutz und damit "kein grüner Tinnef ".

Vielmehr sei sie eine "hocheffektive Anpassungsmaßnahme

an die Folgen des Klimawandels".

(Quelle: Umweltministerium Baden-Württemberg, SWR aktuell, slm)

NÜTZLICHE LINKS:

www.um.baden-wuerttemberg.de

Der Monitoringbericht kann auf der Webseite des Umweltministeriums

von Baden-Württemberg kostenlos

heruntergeladen werden.

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Immobilien / Unternehmergespräch

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„Wer den Anspruch hat einer der Besten

zu sein, der muss auch dazu bereit

sein, sein Bestes zu geben.“

Bernd Bannasch, Inhaber

Bannasch Immobilien

Immobilien sind seit einigen Jahren begehrter denn je. In der

Region Stuttgart steht einem vergleichsweise geringen Angebot

an Objekten eine große Nachfrage entgegen. Es verwundert

nicht, dass Marktexperten von einer bereits existierenden Überhitzung

des Marktes sprechen, da oftmals die Kaufpreise für Eigentumswohnungen

auf das 30-fache einer Jahresmiete angestiegen

sind. Manche sprechen bereits von einer Immobilienblase.

Die Redaktion des smartLiving-Magazins sprach mit Herrn

Bernd Bannasch, Inhaber der Fa. Bannasch Immobilien, über

das aktuelle Marktgeschehen und die Erwartungen für die Zukunft.

Die Fa. Bannasch Immobilien ist seit über 28 Jahren am

Markt tätig und beschäftigt an den Standorten in Leonberg,

Stuttgart-Weilimdorf und Weil der Stadt insgesamt 17 Mitarbeiter.

Das renommierte Maklerunternehmen bedient im wohnwirtschaftlichen

Bereich gleichermaßen Verkäufer und Käufer.

smartLiving: Im September dieses Jahres veröffentlichen

Sie - in Zusammenarbeit mit dem iib-institut Dr. Hettenbach

– erstmalig einen Immobilien-Marktbericht für Stuttgart

und die Region. Wie ist denn hinsichtlich der Preisentwicklung

im Bereich der wohnwirtschaftlichen Kaufimmobilien

Ihre Erwartung und sehen Sie mittelfristig die Gefahr

einer Immobilienblase?

Bernd Bannasch: Wir sehen einen etwas langsamere Entwicklung

kommen. Die Käufer kaufen nicht mehr alles zu jedem

Preis und die Verkaufszeiten werden ein wenig länger.

Außerdem kommen seit einigen Wochen mehr Objekte auf

den Markt. Insofern ist mit einer mittelfristigen Abschwächung

des überhitzten Marktes zu rechnen.

smartLiving: Es ist evident, dass sich beim Immobilienverkauf

zunehmend das Bieterverfahren durchsetzt, bei

welchem sich die Verkäufer und oftmals auch Makler einen

höheren Verkaufspreis erhoffen als beim herkömmlichen

Verfahren, bei welchem von vornherein ein Verkaufspreis

genannt wird. Was halten Sie vom Bieterverfahren

und wenden Sie dieses an?

Bernd Bannasch: Wir spielen immer mit offenen Karten.

Die Immobilie wird so dargestellt und beschrieben, wie sie

sich tatsächlich präsentiert - von der Fotografie bis zum Exposé-Text.

Von Spielchen wie „Kaufpreis auf Anfrage“ oder

einem Bieterverfahren ohne Kaufpreisnennung sehen wir

daher konsequent ab. Der erste und wichtigste Schritt für

den erfolgreichen Verkauf einer Immobilie ist die exakte

Wertermittlung. In einem persönlichen Termin nehmen wir

uns Zeit für die individuelle Analyse der Immobilie und der

anschließenden Wertermittlung. Aus voller Überzeugung

bieten wir diesen Service absolut kostenfrei an! Meine langjährige

Erfahrung zeigt mir immer wieder: unser Weg macht

sich bezahlt. Denn obwohl wir den Kaufpreis kommunizieren,

können wir in der Regel immer mindestens zum Angebotspreis

verkaufen - und das mit einer Vermittlungsquote

von 95 % in den ersten drei Monaten. Es gibt sicherlich

Märkte und einzelne Fälle in denen das Bieterverfahren erfolgsversprechend

sein kann, aus meiner Sicht überwiegen

die Risiken aber eindeutig: Es treten Schnäppchenjäger und

„Touristen“ auf den Plan, die Gebote sind nicht bindend und

viele Käufer sind mit dem Wettbewerbsdruck heillos überfordert.

Ich scheue mich nicht vor Veränderungen wie z.B.

der Digitalisierung, aber es gibt auch in unserer Branche

Methoden, die sich aus gutem Grund bewährt haben.

smartLiving: Der Mangel an geeigneten Objekten stellt für

den Berufsstand der Immobilienmakler eine teilweise existentielle

Gefahr dar. Wie gelingt es Ihnen im harten Leistungswettbewerb

immer wieder an adäquate Objekt zu

kommen, vor allem seit Neuem an drei Standorten?

Bernd Bannasch: Als Immobilienmakler arbeiten wir einerseits

natürlich mit harten Zahlen und Fakten. Anderseits lebt

unsere Arbeit ganz besonders von den zwischenmenschlichen

Momenten. Der Verkauf einer Immobilie ist eine sehr emotionale

Sache, denn abseits von Zahlen und Fakten ist sie das

Zuhause unserer Kunden. Ich lege daher in meinem Unternehmen

besonders großen Wert auf Vertrauen, Zuverlässigkeit

und Ehrlichkeit. Zufriedene Kunden sind das höchste

Ziel unserer Arbeit. Es gibt für uns keine schönere Auszeichnung

als die Weiterempfehlung durch zufriedene Kunden.

Umso wichtiger ist es, durch vollumfänglich exzellenten Service

zu begeistern. Das schaffen wir jeden Tag aufs Neue, weil

mein ganzes Team und ich mit vollem Einsatz für die Wünsche

unserer Kunden arbeiten.

Um zukunftsfähig zu sein und vor allem auch zu bleiben, ist

es unerlässlich immer wieder bestehende Prozesse zu überprüfen

und neue Medien und Werkzeuge in unsere Arbeit zu

integrieren. Bereits seit drei Jahren bieten wir unseren Kunden

eine eigene App für ihr Smartphone an. Unsere Website

funktioniert selbstverständlich auf allen Geräten vom Smartphone

über Tablets bis hin zum Desktop-PC einwandfrei, zudem

nutzen wir seit Jahren in der Vermarktung der Immobilien

diverse soziale Medien wie Facebook.

Aus der Erfahrung der letzten Jahre lässt sich feststellen, dass

ganz besonders bezahlbares Wohnen für junge Familien, für

uns und unsere Kunden eine große Rolle spielt. Es geht hier

primär um Reihenhäuser, Doppelhaushälften oder auch Wohnungen

mit 4-5 Zimmern, die zu realistischen Preisen angeboten

werden. Der Schlüssel für den erfolgreichen Verkauf ist

hier immer die richtige Wertermittlung und selbstverständlich

auch die passende Vermarktung der Immobilie. Gerade

bei Immobilien für junge Familien, reicht es längst nicht mehr

aus eine Zeitungs-Annonce zu schalten. Die digitalen Medien

spielen hier eine große Rolle - wir müssen die Menschen in

ihren bevorzugten Medien erreichen und auch in der Vermarktung

der Immobilien immer am Puls der Zeit bleiben.

In Zeiten eines schnellen Marktes zählt neben jahrelanger

Marktkenntnis und solider Kunden-Betreuung vor allem

auch die Bereitschaft mit den Entwicklungen unserer schnelllebigen

Zeit zu gehen. Für mich ist diese Kombination die

Grundlage dafür nicht nur heute ein starker Immobilienmakler

zu sein, sondern auch zukunftsfähig zu bleiben.

smartLiving: Sie bieten Ihren Kunden die „Bannasch Immobilien

Leistungsgarantie“. Was verstehen Sie darunter und welche

Vorteile bringt Ihr Versprechen für Verkäufer und Käufer?

Bernd Bannasch: Der Verkauf einer Immobilie ist eine hoch

emotionale Angelegenheit bei der sich sowohl der Eigentümer

als auch der Käufer zu 100 % auf uns verlassen können müssen.

Es ist uns ein Anliegen, bereits vor der Auftragserteilung unseren

Kunden alle einzelnen Leistungen aufzuzeigen, die wir im

Rahmen des Verkaufs umsetzen. Doch das reicht mir noch

nicht aus - die Erfüllung dieser Leistungen garantiere ich mit

meiner persönlichen Unterschrift. Sollten wir die versprochenen

Leistungen nicht erbringen, kann der Vertrag durch unseren

Auftraggeber jederzeit gekündigt werden. Das bedeutet,

unsere Kunden gehen keinerlei Risiko durch die Entscheidung

für Bannasch Immobilien ein. Selbstverständlich profitieren

von unserer Leistungsgarantie auch die Käufer: Wir versprechen

u.A. die Durchführung von professionellen Besichtigungen,

die Kaufvertragsbesprechung mit Käufer und Verkäufer

sowie die Begleitung zur notariellen Beurkundung. Die Leistungsgarantie

ist eine Manifestation unserer Unternehmens-Grundpfeiler:

Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit und Respekt.

smartLiving: Am Standort in Leonberg sind Sie mit Ihrem

Team seit über 28 Jahren am Markt. In jüngster Zeit stehen

die Zeichen in Ihrem Unternehmen auf Expansion, denn

nach der Eröffnung Ihres zweiten Büros in Stuttgart-Weilimdorf

im Jahr 2015 haben Sie in diesem Frühjahr in Weil der

Stadt bereits den dritten Standort bezogen. Was sind Ihre

zukünftigen Pläne im Rahmen Ihrer Expansionsstrategie?

Bernd Bannasch: Das Wort Expanionsstrategie wird den

Gründen für die Eröffnungen unserer Filialen in Weilimdorf

und Weil der Stadt nicht ganz gerecht. Wir begreifen uns als

regionalen Immobilienmakler. Dazu gehört ganz besonders

die persönliche Nähe und Erreichbarkeit vor Ort. Das Ziel

unserer Filialen ist es, den Menschen in der Region noch näher

zu sein. Die Mikro-Märkte in unserem Einzugsgebiet

(etwa 20 km um Leonberg) unterscheiden sich, wie bereits

eingangs erwähnt, in ihrer Struktur erheblich voneinander.

Wie könnten wir hier noch besser die jeweiligen Gegebenheiten

verstehen, als mit einem Büro vor Ort? Stuttgart-Weilimdorf,

Leonberg und Weil der Stadt unterscheiden sich in vielen

Dingen - doch sie haben eines gemeinsam: Wer in einer

dieser Städte oder in der direkten Umgebung wohnt kann sich

auf unser regionales Know-how verlassen.

smartLiving: Wagen wir heute mal einen Blick in die Zukunft.

Wie sieht Ihres Erachtens der Immobilienmarkt in

10 Jahren in der Region Stuttgart aus? Weiterhin völlig

überhitzt, oder hat sich die Lage durch veränderte volkswirtschaftliche

Rahmenbedingungen entspannt?

Bernd Bannasch: Nochmal: Es wird so wie jetzt nicht bleiben. In

den nächsten Monaten wird etwas Ruhe einkehren. Dieser Zustand

einer möglichen Stagnation kann durchaus einige Jahre

anhalten. Dann wird sich der Markt rapide wandeln. Diese

Wechsel der Zyklen von Käufermarkt durch Verkäufermakt und

andersherum haben wir schon mehrere Male durchlebt. Nehmen

Sie die Mitte der 90er, damals waren die Preise fast so hoch

wie heute. Dann folgte eine Phase der Entspannung 2007 bis

2010 war ein leichter Preisrückgang zu beobachten. Ende 2008

Bankenkrise, 2009 Wirtschaftskrise: Hier wechselte der Markt

vom Käufermarkt zum Verkäufermarkt binnen weniger Monate!

smartLiving: Herr Bannasch, falls Sie sich nicht um Immobilien,

Ihre Kunden und Ihre Mitarbeiter kümmern, mit

was beschäftigen Sie sich in Ihrer freien Zeit?

Bernd Bannasch: Ich lese unheimlich gerne oder fahre entspannte

Touren mit meinem Motorrad und natürlich verbringe

ich möglichst viel Zeit mit meinen Töchtern und Last but

not Least: mit meiner Ehefrau!

smartLiving: Herr Bannasch, wir danken Ihnen recht

herzlich für das Gespräch!

30

Foto: Bannasch Immobilien

31


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Gepflegtes Reiheneckhaus mit

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75417 Mühlacker

Baujahr 1999

Wohnfläche ca. 202 m²

Grundstück ca. 302 m²

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Energiepass in Vorbereitung

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Preis: € 598.000,- (Objekt-Nr.: 1841)

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Tel.: 0711 / 252 998 0, Mail: info@bannasch.de

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Einfamilienhaus mit herrlichem

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Energieverbrauchskennwert 274,6 kWh/

(m²a), Öl-Zentralheizung

Preis: € 648.000,- (Objekt-Nr.: 1808)

Bannasch Immobilien, Solitudestraße 240, 70499 Stuttgart-Weilimdorf

Tel.: 0711 / 252 998 0, Mail: info@bannasch.de

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1-2 Familienhaus in

Kraichtal-Menzingen

76703 Kraichtal, Baujahr 1972

Wfl. ca. 191 m², Grdst. ca. 1067 m²

Doppelgarage, Carport

Wellnessbereich mit Sauna

Bedarfsausweis, 167,9 kWh, Klasse F,

Öl, Technik 1999

Preis: € 349.000,- zzgl. 4,76% Prov.

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Tel.: 0711 / 66 83 10, Mail: michael.ziegler@di-deutscheimmobilien.de

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2-Familienhaus mit ELW

in Herbrechtingen

89542 Herbrechtingen

Baujahr 1982

Wohnfläche ca. 220 m²

Grundstück ca. 831 m²

Doppelgarage

Energiepass in Vorbereitung

Preis: € 340.000,- zzgl. 3,57% Prov.

Deutsche Immobilien Württemberg, Friedrichstraße 37, 70174 Stuttgart

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Planen & Bauen

FÖRDERUNG DER BAUKULTUR

EINE NEUE INITIATIVE DER LANDESREGIERUNG

ÖKO?

„ICH WILL EIN HAUS,

DAS GARANTIERT GESUND IST,

ABER NICHT SO AUSSIEHT.“

Viele Bürger, Vereine, Verbände und Institutionen engagieren

sich für die Baukultur im Land. Das Netzwerk

Baukultur Baden-Württemberg will allen ein gemeinsames

Forum bieten, um Erfahrungen auszutauschen und Initiativen

zu entwickeln. Fragt man Menschen, wie sie am liebsten

leben und wohnen würden, liegt heutzutage die „Stadt der

kurzen Wege“ als Antwort ganz vorne. Die wichtigen und

notwendigen Dinge des Alltags sollen schnell und unkompliziert

zu erledigen sein, weshalb Geschäfte aller Art, Handwerksbetriebe,

Lokale, Ärzte, Schulen und Kindergärten sowie

andere Einrichtungen gut erreichbar sein sollen. Eine

solche Nutzungsmischung in einem Quartier ermöglichst es insbesondere

auch älteren Menschen, sich möglichst lange selbst zu

versorgen, was in Zeiten demografischen Wandels eine immer

wichtigere Rolle spielt in den Städten und Kommunen.

Die Entwicklung solcher gemischten Quartiere, die gerade

dann besonders beliebt sind, wenn sich Neubauten gut einfügen

und öffentliche Plätze einladend gestaltet sind, gehört daher

längst zu den zentralen Planungsaufgaben der Kommunen.

Um sie bei dieser Gemeinschaftsaufgabe zu unterstützen,

an der auch die Bürger aktiv mitwirken sollen, hat das Land

Baden-Württemberg eine zentrale Plattform für Baukultur ins

Leben gerufen und fördert auf diesem Weg seit


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Foto: kokliang1981 - fotolia.com


Planen & Bauen

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MAGAZIN

➤ vergangenem Jahr unter anderem so genannte Gestaltungsbeiräte.

Aktuell erhalten zehn Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg

eine solche Förderung des Landes, darunter

neben Filderstadt, Kirchheim unter Teck, Reutlingen, Schorndorf

und Ulm auch die Landeshauptstadt Stuttgart. Um diesen Ansatz

weiter auszubauen und voranzutreiben, wird das zuständige Ministerium

für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau zudem auch

in diesem und im nächsten Jahr Städte und Gemeinden beim

Aufbau von Gestaltungsbeiräten finanziell unterstützen.

Diese sollen nach der Vorstellung des Wirtschaftsministeriums

als eine Art unabhängig beratendes Sachverständigengremium

„zukunftsweisende funktionale und ästhetische

Antworten auf die planerischen und baulichen Anforderungen

der Kommunen finden“. Darüber hinaus soll mit der Arbeit

der Gestaltungsbeiräte ein lokaler Dialogprozess über

Baukultur initiiert werden, der über die neuen Impulse einen

Mehrwert für die Kommune, ihre Entscheidungsträger und

die Bürgerschaft bringt. Um das zu erreichen, so ein Sprecher

des Ministeriums, sei eine transparente und offene Arbeitsweise

des Gestaltungsbeirats wichtig.

Die Förderung wird dabei über eine Anteilsfinanzierung mit

maximal 20 000 Euro pro Kommune für eine Laufzeit von

zwei Jahren gewährt. „Die Attraktivität von Bauten, Stadtund

Freiräumen ist ein wichtiger Faktor für Lebensqualität




Der neu formierte Gestaltungsbeirat soll zusammen

mit lokalen Entscheidungsträgern und Bürgerinnen

und Bürgern das Stadtbild entwickeln

und für die Wettbewerbsfähigkeit von Kommunen. Mit dem

Gestaltungsbeirat haben wir ein Forum geschaffen, in dem

sich externe Expertinnen und Experten mit lokalen Entscheidungsträgern

sowie Bürgerinnen und Bürgern austauschen

können, um gemeinsam das Stadtbild zu entwickeln“, so Wirtschaftsministerin

Nicole Hoffmeister-Kraut: „Damit leisten

sie einen wichtigen Beitrag zum Erhalt und zur Entwicklung

der lokalen Stadtbilder in Baden-Württemberg.“

Gestaltungsbeirat genießt eine hohe Akzeptanz

Mit der aktuellen Förderung unterstützt das Land Kommunen,

die zum ersten Mal einen solchen Gestaltungsbeirat einsetzen

wollen. Bereits die Auslobung der Landesförderung im

Jahr 2015 wurde von den Städten und Gemeinden in Baden-Württemberg

gut angenommen. Die Mitglieder des Gestaltungsbeirats

setzen sich in der Regel aus unterschiedlichen

planerischen Disziplinen und anderen relevanten Tätigkeitsfeldern

zusammen, darunter etwa Architekten und Städteplaner,

aber auch interessierte Bürger und Bauherren. Auch

Kommunalpolitiker der verschiedenen Fraktionen, Mitglieder

lokaler Gruppen oder Verbände sowie kommunale Bedienstete

können als Sachverständige an den Sitzungen der

Gestaltungsbeiräte teilnehmen.

kulturelle Erbe des Ortes zu erhalten und einen Neubau so zu

planen, dass er sich in das Stadtbild einfügt.

Die Empfehlungen der Gestaltungsbeiräte spielen bei der Entscheidungsfindung

zwischenzeitlich vielfach eine wichtige Rolle,

und das in immer mehr Gemeinden und Städten. In der

Landeshauptstadt Stuttgart beispielsweise hat der aus insgesamt

acht Architekten, Stadt- und Landschaftsplanern bestehende

Gestaltungsbeirat Anfang dieses Jahres seine Arbeit aufgenommen

und dabei mit der kritischen Beurteilung verschiedener

Bauvorhaben gleich ein Zeichen gesetzt, darunter ein

Wohnungsbauprojekt der städtischen Tochter SWSG. Gleichzeitig

hat das Gremium kreative Alternativvorschläge unterbreitet,

wie die Vorhaben aus ihrer Sicht besser umgesetzt werden

könnten. Baubürgermeister Peter Pätzold (Grüne), der sich

für die Einrichtung des geförderten Fachgremiums mit Mitgliedern

aus Deutschland und Österreich eingesetzt hatte, zeigte

sich nach dem ersten Treffen jedenfalls zufrieden mit dem Ergebnis.

Die Anregungen des Beirats seien eine große Hilfe für

Investoren und Architekten, aber auch für die Verwaltung und

den Gemeinderat, so Pätzold, der selber Architekt ist.

Gerade weil heute so viel gebaut wird wie selten zuvor, so die

gängige Expertenmeinung, ist das Thema Baukultur, das viele

Lebensbereiche berührt, besonders wichtig. Immer mehr

Städte im Land und auch in der Region Stuttgart richten daher

solche Gremien ein, die zwischenzeitlich von allen Beteiligten

als Instrument der Qualitätssicherung gesehen werden

und auch dazu beitragen sollen, das Ringen um städtebauliche

Qualität nachvollziehbar und transparent zu machen. Denn das

starke Wachstum in den Metropolen und Ballungsräumen

führt immer wieder auch zu Akzeptanzproblemen in der Bevölkerung.

Auch in diesem Punkt kann ein Gestaltungsbeirat

wertvolle Arbeit leisten, wie zwischenzeitlich auch Bauherren

finden. Denn während die zusätzliche Schleife anfangs oft noch

als Schikane empfunden wurde, sehen viele Immobilienunternehmen

längst einen Gewinn darin. Zwar kosten die Projektpräsentationen

und Diskussionen in einem Gestaltungsbeirat

zunächst Zeit, zumal dann, wenn sich dadurch noch Änderungen

ergeben. Doch ein Projekt, das letztlich ohne Wenn und

Aber vom Gestaltungsbeirat durchgewunken wird, geht hinterher

umso schneller durch die Verwaltung.

© Autor: slm

NÜTZLICHER LINK:

www.baukultur-bw.de










Die Beratungsfelder sind weit gefasst und reichen von privaten

oder öffentlichen Bauvorhaben über städtebauliche Maßnahmen

bis hin zu Gestaltungssatzungen. Nicht zuletzt soll zudem

auch die Öffentlichkeitsarbeit gefördert werden, „damit sich

die Bürger gut informiert für die baukulturelle Qualität vor Ort

engagieren können“, wie das Wirtschaftsministerium betont.

Bei der praktischen Arbeit wird dabei beispielsweise über Bauvorhaben

debattiert, die aus städtebaulicher Sicht oder auch

lokalgeschichtlich bedeutend sind. Bevor ein solches Projekt

angegangenen werden kann, durchläuft es zahlreiche Planungsund

Ausführungsphasen, von der Grundlagenermittlung bis

zur Bauabnahme. Bei der Planung kommt es mit Blick auf das

Umfeld eines Neubaus insbesondere darauf an, einerseits eine

zukunftsweisende funktionale und ästhetische Gestaltung zu

finden. Gleichzeitig geht es aber auch immer darum, das bau-

Massivhäuser zum Anschauen. Und zum Anfassen.

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Foto: goodluz - fotolia.com

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rasant gestiegen. Es gibt immer weniger bezahlbare

Miet- oder Eigentumswohnungen. Michael Voigtländer,

Ökonom und Wohnungsmarktexperte des Instituts der deutschen

Wirtschaft (IW) Köln, hat die Ursachen der Misere zusammengefasst

und schlägt unter anderem Änderungen im

Baurecht, in den Verwaltungen sowie in der Stadtplanung vor.

Das smartLiving-Magazin veröffentlicht auszugsweise fünf

Thesen aus seinem neuen Buch „Luxusgut Wohnen”:

Mit der Einführung einer Bodenwertsteuer würden Spekulaten dazu

bewegt werden, ein Grundstück schnell der Bebauung zuzuführen

1. WIR BRAUCHEN EINE BODENWERTSTEUER

Ein Grundproblem des Wohnungsmangels und der geringen

Verfügbarkeit von Bauland besteht darin, dass sich das Warten

lohnt. Wer heute über Bauland in den Großstädten verfügt,

kann mit Preissteigerungen von 10 bis über 15 Prozent pro Jahr

rechnen. Für diese Wertsteigerungen muss man nichts tun, und

sie sind sehr sicher, schließlich ist die Nachfrage hoch, und es

ist kaum absehbar, dass die Bautätigkeit schnell steigt. Eine solche

sichere Rendite ist kaum mit alternativen Anlagen zu erzielen,

weshalb die Baulandzurückhaltung sehr attraktiv ist. ➤

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Planen & Bauen

smartLiving.

MAGAZIN

➤ Eine Bodenwertsteuer setzt ausschließlich am Wert des Grund

und Bodens an. Diese Bemessungsgrundlage kann leicht auf Basis

der Bodenrichtwerte, die flächendeckend von den Gutachterausschüssen

auf Grundlage von Transaktionen ermittelt werden,

bestimmt werden. Bodenrichtwerte können straßengenau ermittelt

werden und sind auch von den Bürgern einsehbar.

Die Bodenwertsteuer stellt einen Gegenwert

für die staatlich erbrachten Leistungen dar

Eine Steuer auf den Bodenwert unabhängig von den Aufbauten

bedeutet, dass leere Grundstücke ebenso besteuert werden

wie ein Grundstück mit einem Hochhaus daneben. Damit

werden große Anreize gesetzt, ein Grundstück schnell

der Bebauung zuzuführen.

Auch Steuern müssen sich rechtfertigen lassen und ein Ansatz

zur Erklärung einer Steuer ist der Äquivalenzgedanke, das

heißt die Steuerzahlung stellt einen Gegenwert für die staatliche

Leistung dar. Der Bodenwert wird maßgeblich durch

kommunale Leistungen geprägt. Gute Verkehrsanbindungen,

gute Schulen und insgesamt eine gute Infrastruktur locken

Unternehmen und Menschen an, woraufhin die Preise für

Grund und Boden steigen. … Setzt die Steuer nun am Boden

an, partizipiert die Stadt unmittelbar an ihren Leistungen.

Leider geht die Diskussion der Landesfinanzminister derzeit in

Eine Bodenwertsteuer setzt ausschließlich am Wert des Grund und Bodens

an, der über die Bodenrichtwerte der Gutachterausschüsse ermittelt wird

eine andere Richtung. Präferiert wird ein Modell, das an der

Grundstücksfläche und am Sachwert des Gebäudes ansetzt.

2. STÄDTE MÜSSEN AUCH NACH OBEN WACHSEN

Es gibt inzwischen vielfältige Ideen, wie so etwas umgesetzt

werden könnte. In Köln könnten mehrere Wolkenkratzer mit

Wohnungen am Rhein entstehen, jeweils an den Enden der

Stadt. Dort würde es keine Verschattungsprobleme geben und

eine Anbindung an die Stadt wäre dennoch gewährleistet. Auch

in vielen anderen Städten wären solche Lösungen denkbar.

Werden solche Komplexe an der richtigen Stelle errichtet, können

viele Wohnungen entstehen, die unterschiedliche Gruppen

bedienen. Moderne Wohnhochhäuser bieten Luxusappartements

in den oberen Etagen und günstigere Wohnungen unten.

So wäre auch eine soziale Mischung gewährleistet.

Es wäre jedoch auch schon viel gewonnen, wenn bei anderen

Mehrfamilienhäusern zusätzliche Etagen geplant werden. In den

seltensten Fällen wird bis an die Hochhausgrenze von 22 Metern

gebaut. Vielfach haben Mehrfamilienhäuser nur drei bis fünf

Etagen. Gelingt es, die Etagenzahl um durchschnittlich zwei

zu erhöhen, könnten im Neubau bei Mehrfamilienhäusern

rund 40 Prozent mehr Wohnungen entstehen.

Das Problem sind aber oft die Genehmigungen. Sowohl die

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Foto: Grecaud Paul - fotolia.com

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Planen & Bauen

smartLiving.

MAGAZIN

➤ Aufstockungen ist schwierig und langwierig. Dies liegt am

fehlenden Personal in den Ämtern, aber auch an den hohen

Standards, die etwa an den Brandschutz gelegt werden.

Letztlich geht es um die Abwägung zwischen neuem Wohnraum

und der Sicherheit. Natürlich ist Sicherheit ein hohes

Gut, aber angesichts der Seltenheit eines Brandes und andererseits

des akuten Bedarfes an Wohnraum sollten die Baugenehmigungen

nicht nur anhand von Sicherheitserwägungen

fallen. Damit ist nicht gemeint, etwa ungeeignete Dämmmaterialien

wie in Großbritannien zu zulassen, sondern vielmehr

geht es um die Frage, ob auch dann ein Dachausbau erlaubt

wird, wenn nicht die optimalen Sicherheitsvorkehrungen

eingehalten werden können.

3. DIE GROSSSTÄDTE BRAUCHEN

NEUE STADTVIERTEL

Nachverdichtungen und höhere Bebauungen alleine werden

nicht ausreichen, um den Wohnungsmangel zu überwinden.

Benötigt werden daher eher neue Stadtviertel oder

aber Entlastungsstädte.

entstünde eine eigene Kleinstadt, die ihrerseits auch Infrastruktur

braucht. Schließlich bräuchte es neue Schulen,

Kindergärten, Straßen, Energieleitungen, Abwassersysteme

und vieles mehr.

Zwar erzielt eine Gemeinde über die Ansiedlung neuer Bürger

auch Einnahmen, aber in vielen Fällen sind die Kosten

höher als die Erträge. Hinzu kommt der mögliche Widerstand

der Bürger, die eine solch gravierende Veränderung

ihrer Gemeinde fürchten. Grund genug also für viele Bürgermeister,

solche Ideen weit wegzuschieben.

Das deutsche Problem der Verhinderungsdemokratie

Dass es auch anders gehen kann, zeigen unsere niederländischen

Nachbarn. Dort plant man unter anderem eine

Entlastungsstadt auf dem alten Flughafengelände Valkenburg,

etwa in der Mitte zwischen Amsterdam und Rotterdam.

Dort sollen ab 2018 rund 5 000 Wohnungen entstehen,

zusätzlich auch Gewerbegebiete und Freizeit- und

Einkaufsmöglichkeiten.

STUCKARBEITEN

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Zur Beseitigung des Wohnraummangels werden auch

neue Stadtviertel und Entlastungsstädte benötigt

Für die Umlandgemeinden sind die eigene Ausweisung von

Bauland und die Anregung von Bauvorhaben im großen

Stil hingegen unattraktiv. Würde man rund 10 000 Wohnungen

zwischen Münchner Flughafen und Stadt bauen,

Stadtplanung ist in Deutschland in den Händen der Kommunen,

zentrale Planungen sind eher die Ausnahme. Die

überregionale Planung sollte also verstärkt, zumindest aber

sollten die Verhandlungen zwischen Umlandgemeinden von

Vertretern der Bundesländer moderiert werden. Darüber hinaus

bedarf es einer vernünftigen Aufteilung der Kosten.

BRANDSCHUTZ

WÄRMEDÄMMUNG

Harmonie im

Grünen

4. DIE VERWALTUNG MUSS SCHNELLER WERDEN

Nach einer Studie des Instituts für Wirtschaftspolitik an der

Universität Köln beträgt die durchschnittliche Bearbeitungszeit

für einen Bauantrag in Nordrhein-Westfalen 184 Tage. 80 Prozent

der Fälle dauern länger als zwölf Wochen, 20 Prozent der

Fälle länger als neun Monate.

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Ein wesentlicher Grund für die immer längeren Genehmigungsverfahren

ist die personelle Ausstattung der Bauämter.

Ein anderes Problem werden viele bestätigen können,

die mit dem Bauamt zu tun haben. Die Mitarbeiter sind

zwar meist freundlich und hilfsbereit, die grundsätzliche

Haltung gegenüber Neubauprojekten ist jedoch eher ablehnend.

Mit großer Akribie werden Fehler gesucht und Probleme

identifiziert, die so manchen Bauherren abschrecken

und zermürben. Die Fehlervermeidung ist das oberste

Ziel der meisten Ämter, Schnelligkeit und Serviceorientierung

müssen dahinter zurückstehen.

In der kommunalen Verwaltung ist ein Umdenken

erforderlich - das Bauen sollte aktiv unterstützt werden

Um diese Haltung zu ändern, bedarf es größerer Anreize.

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Foto: Christian Schwier - fotolia.com

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Planen & Bauen

smartLiving.

MAGAZIN

➤ ebenso wie Mitarbeiter, die Praxiserfahrung haben. Vor

allem aber braucht die kommunale Verwaltung ein deutliches

Signal der Bürgermeister, dass der Bau unterstützt werden

muss. Wohnungsbau muss wieder Chefsache sein.

Baugenehmigungen sollten zeitlich befristet werden

Viele Akteure im Baumarkt betrachten Baugenehmigungen –

leider – zudem als Geldanlage. Sie versuchen, die Baugenehmigung

mit dem dazugehörigen Bauland mit großem Gewinn

an Projektentwickler zu verkaufen. Die Spekulation mit Baugenehmigungen

könnte recht einfach reduziert werden: Die

Dauer der Baugenehmigung müsste stärker befristet werden,

zum Beispiel auf zwei oder sogar ein Jahr. Wird innerhalb des

Jahres nicht mit dem Bau begonnen, verfällt die Baugenehmigung

und muss neu beantragt werden.

5. ÜBERPRÜFUNG VON STANDARDS IM BAU

Der Wohnungsbau gehört zu den am strengsten regulierten

Produkten überhaupt. Über die Landesbauordnungen wird

sehr genau festgelegt, wie gebaut werden muss und welche

Anforderungen erfüllt werden müssen, über die Energiesparverordnung

(EnEV) werden sehr genau die energetischen Anforderungen

definiert, zum Beispiel im Hinblick auf die Dämmung.

Aus der Umweltökonomie ist bekannt, dass Verbote

und Aussagen zwar effektive Instrumente darstellen, sie aber

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eben innovative Lösungen behindern und mit deutlich höheren

Kosten verbunden sind.

Dass es auch anders gehen kann, wurde gerade durch die starke

Flüchtlingszuwanderung deutlich. Auf einmal wurden im großen

Umfang Wohnungen gebraucht, und man musste schnell

handeln. Auf vielen Kongressen und Tagungen wurden Konzepte

für einfache Wohnungen und Unterkünfte dargestellt. Dabei

wurden etwa Wohnungen auf Leichtbetonbasis vorgeschlagen,

die darüber hinaus flexibel aufgeteilt werden könnten und so sowohl

mehreren Singles als auch einer Familie dienen können.

Darum verliert Wärmeisolierung plötzlich an Bedeutung

Statt den Wohnungsbau bis in die Details zu regulieren, sollten

eher Ziele vorgegeben werden. Gerade bei den Energiestandards

bietet sich dies an. Statt Vorgaben über die Dämmung

oder die Heiztechnik zu machen, sollte besser ein Ziel

für den Energieverbrauch und den Kohlendioxidausstoß vorgegeben

werden. Wie diese Ziele erreicht werden, sollte dann

den Unternehmen überlassen werden. Dies würde einen Innovationswettbewerb

in Gang setzen, der auch zu einer Kostenreduktion

beitragen würde.

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mit Kunden zeigen, dass der Fokus auf Tradition und Werte

im richtigen Verhältnis zu Modernisierung und Fortschritt steht.

„Werte, die Bestand haben“ pflegen wir mit Weitblick, Verantwortungsbewusstsein

und Respekt.

Insgesamt sollten die Standards im Bau gründlich durchleuchtet

werden. In den Niederlanden wurden das Baugesetzbuch

grundlegend neu geschrieben und alle Verordnungen

und Gesetze auf den Prüfstand gestellt. Viele Regelungen

konnten gänzlich gestrichen, andere vereinfacht werden. Im

Ergebnis sanken die Baukosten erheblich. Solch eine grundlegende

Reform ist auch für Deutschland wünschenswert, zumal

die Lage hier noch komplizierter ist als bei unseren Nachbarn.

Schließlich hat in Deutschland jedes Bundesland noch

seine eigene Landesbauordnung.

© Autor: Prof. Dr. Michael Voigtländer

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Planen & Bauen

smartLiving.

MAGAZIN

MODERNER WOHNEN

DAS LEBEN ALS

COSMONAUT

Mitten im Herzen der Landeshauptstadt Stuttgart wird

mit dem Cosmo-Wohnhaus ein Gebäude der Generation

Smarthome realisiert, das seinesgleichen sucht. ➤

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Visualisierung: Loup GmbH

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Planen & Bauen

smartLiving.

MAGAZIN

➤ Die Zukunft ist weiß lackiert und steckt voller Überraschungen.

„Low Stress – High Tech“ steht auf einer der futuristischen

Boxen, die an diesem Abend die viel bestaunten

Hauptdarsteller sind, nachdem sie vor großem Publikum feierlich

enthüllt wurden. Mit ihrem innovativen Innenleben

stehen sie für eine neue Art des Wohnens und eine zukunftsweisende

Idee, die derzeit im Herzen der Landeshauptstadt

unter dem Markentitel „Cosmo“ Realität wird. „Wir wollen

mit diesem Projekt ein Zeichen setzen und glauben, dass die

Zukunft genau so aussehen wird“, betont Dirk Löhle.

Alle technischen Features lassen sich über

eine eigens programmierte App bedienen,

die ständig weiterentwickelt wird

Der Geschäftsführer der ORSUS GmbH hat an diesem Tag

zahlreiche Interessierte in den Bulthaup-Showroom am Rotebühlplatz

geladen, um erstmals öffentlich vorzuführen, wie er

sagt, welch innovative Technologie in den weißen Zukunftsboxen

steckt und wie sich das Leben im Cosmo-Wohnhaus

anfühlen wird – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Denn

wer hinein will, in die Wohnwelt von morgen, braucht nur

den Finger aufzulegen, was viele der Gäste ausprobieren an

diesem Vorführtag. Die einhellige Meinung hinterher: Moderner

geht es kaum. Schlüssel jeder Art gehören im Cosmo

der Vergangenheit an, die Zukunft heißt Keyless Entry und

wird über ein Touch-Display gesteuert. „Das ist einerseits

komfortabel und erhöht anderseits auch die Sicherheit, weil

über das hauseigene Netzwerk für verschiedene Benutzergruppen

unterschiedliche Zugangscodes vergeben werden

können“, erklärt Dirk Löhle.

Komfortabel ist zudem auch die gesamte restliche Haustechnik

im Cosmo umgesetzt, die über eine App gesteuert werden

kann - von den Jalousien über die Heizung bis zur Sprechanlage.

Das besondere dabei sei, so Löhle, dass dafür eine einzige

App ausreiche, die zusammen mit Partnern eigens für die

Anforderungen von Cosmo implementiert und weiterentwickelt

worden sei. Der Vorteil sei, dass man nicht zwischen verschiedenen

Anwendungen wechseln müsse. Zudem werde die

App ständig weiter entwickelt, wobei natürlich auch Kundenwünsche

berücksichtigt werden können. Eine weitere Besonderheit

ist, dass das gesamte Wohngebäude flächendeckend mit

einem eigenen WLAN-Netz versorgt wird, was den künftigen

Cosmonauten ein umständliches Anmeldeprozedere bei diesem

oder jenem Anbieter erspart. „Das alles sind Mehrwerte,

bei denen man Zeit für sich gewinnt“, betont Dirk Löhle.

Dazu zählt auch ein ganz besonderer Service, den die Planer

im Just-in-time-Zeitalter anbieten werden: Eine eigene Pack-

station in einer separaten Empfangshalle, die von den Postund

Paketboten beliefert wird und in der die Bewohner

gleichzeitig auch eigene Päckchen verschicken können – ganz

ohne Parkplatzsuche, Schlange stehen und eingeschränkten

Öffnungszeiten. Auch in diesem Fall ist über die Zugangscodes

gesteuert, wer die Schließfächer bedienen und überhaupt

in die hauseigene „Warenumschlagsstation“ darf. Auf

diese Art und Weise könne man die öffentliche Bereiche, also

den public space, ganz einfach von den ganz privaten Bereichen

trennen, zu dem nur Zutritt hat, wer zum „inner circle“

gehört, so Löhle. Willkommen in der Zukunft.

„Das Konzept spricht viele Menschen

an, die sich Gedanken darüber machen,

wie man in Zukunft wohnt“

Insgesamt 39 Wohnungen mit einer Fläche zwischen 50 und

160 Quadratmeter sind vorgesehen in dem zehnstöckigen

Wohnhaus, das in seiner Citylage zwischen neuem Europaviertel,

Mittlerem Schlossgarten und Pragfriedhof von urbanem

Charakter geprägt ist und dennoch im Grünen liegt. Das

Fundament liegt bereits, demnächst beginnen die Rohbauarbeiten,

die bis Ende des Jahres dauern. Im Oktober nächsten

Jahres sollen dann bereits die ersten Cosmonauten einziehen.

Vermarktet wird das bundesweit wohl einzigartige Wohnhaus

vom Stuttgarter Immobilienunternehmen Prime Estate Partners,

das sich unter anderem auf die Mitentwicklung und den

Verkauf von besonderen Neubauimmobilien spezialisiert und

auf diese Weise seit 2005 schon über 50 000 Quadratmeter

Wohn- und Gewerbeflächen erfolgreich vermittelt hat. Das

Interesse an Cosmo ist rießengroß, sagt Geschäftsführer Niels

Goyke. Bereits nach sechs Monaten Verkaufszeit sind nahezu

60 % des Objekts verkauft. Die bisherigen Käufer seien neuen

Technologien gegenüber sehr aufgeschlossen, würden ansonsten

aber aus allen Bereichen kommen, betont er: „Das

Konzept spricht viele Menschen an, die sich Gedanken darüber

machen, wie man in Zukunft wohnt.“

Genau darüber hatte vor einiger Zeit auch Dirk Löhle intensiv

nachgedacht, wenngleich ein smartes Wohngebäude der Marke

Cosmo damals noch in weiter Ferne lag, wie er sagt. Eigentlich

sei ursprünglich lediglich geplant gewesen, ein ganz

normales Wohnhaus in der Mönchstraße zu bauen, erzählt er.

Die einzige Vorgabe seinerseits sei gewesen, dass er keine

Fritzbox oder andere WLAN-Kästen mehr im Haus haben

wollte. Bei zahlreichen Teambesprechungen und Diskussionen

sei aus diesem Impuls heraus dann immer mehr die Idee

entwickelt worden, ein hochmodernes Smarthome zu realisieren,

das sich insbesondere an den Wünschen der Kunden

orientiert. „Unser Ansatz von Beginn an war, anders als in ➤

Insgesamt 39 Wohnungen entstehen in dem zehnstöckigen

Hochhaus mit seiner zentralen Citylage

Von den oberen Etagen aus genießt man einen

schönen Blick auf den Stuttgarter Talkessel

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Visualisierung: Loup GmbH

Visualisierung: Loup GmbH

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Planen & Bauen

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MAGAZIN

Dirk Löhle, Geschäftsführer der ORSUS GmbH

und Impulsgeber für das Wohnprojekt Cosmo

➤ der Branche üblich von innen nach außen zu schauen und

uns vom Servicegedanken leiten zu lassen.“

„Mit Cosmo wird etwas Einzigartiges

geschaffen, ein Prototyp modernen

und effektiven Wohnens“

Ein eher ungewöhnliches Ansatz, der vor allem damit zu tun

hat, dass die Planer und Bauträger vor allem im Einzelhandel

Zuhause sind: Mitgeschäftsführer der ORSUS GmbH, dem

Bauträger von Cosmo, ist unter anderem Willem G. van Agtmael,

dessen Name untrennbar mit dem Stuttgarter Unternehmen

Breuninger verbunden ist. Die ORSUS GmbH ist

dabei das family office der erfolgreichen Unternehmerfamilie,

in der vor allem kundenorientiert gedacht wird, so Geschäftsführer

Löhle, der zur Familie gehört und sozusagen der Impulsgeber

für das innovative Wohnprojekt Cosmo ist. „Bei der

Entwicklung haben wir uns bei jedem Schritt gefragt, was der

Kunde will“, erzählt er.

Diskutiert worden sind im Laufe des Prozesses zahlreiche Ideen

und Anwendungen, unter anderem auch jene App, die es

möglich macht, während der Heimfahrt im Auto über das

Smartphone bereits das Badewasser einlaufen zu lassen.

„Heutzutage ist vieles möglich, so etwas halten wir aber letztlich

nur für eine nette Spielerei“, sagt Löhle: „Das ist nicht das,

was wir mit Cosmo wollen.“ Um damit nicht nur am Puls der

Zeit zu fühlen, sondern auch weit in die Zukunft zu denken,

haben die Planer für ihr Projekt den bekannten Zukunftsforscher

Christopher Peterka verpflichtet, der ihnen seither mit

seinem Wissen und seinen Ideen als Berater zur Seite steht.

„Die Digitalisierung im Wohnbereich geht mit großen Schritten

voran, wir erleben gerade einen epochalen Zeitenwandel“,

sagt Peterka, der sich selber als Futurist bezeichnet und als

solcher viele neue Impulse in das Projekt eingebracht hat.

„Mit Cosmo wird etwas Einzigartiges geschaffen, ein Prototyp

modernen und effektiven Wohnens“, sagt er.

“Entstanden sind digitale Räume, die ein Leben

ermöglichen, das ein wenig dem Aufenthalt in

sozialen Netzwerken gleicht“

Aus knapp 40 innovativen Features für den Wohnbereich, die

im Zuge des Entwicklungsprozesses intensiv diskutiert und

ausprobiert worden sind, haben die Planer sich letztlich für

vier zentrale Anwendungen entschieden, die nun das technologische

Fundament sind, auf dem Cosmo steht. „Wir waren

uns schnell einig, dass wir das Haus nicht technisch überfrachten

dürfen“, betont Löhle. Daher habe man sich für jene

Innovationen entschieden, die nun das Markenzeichen von

Cosmo sind, und diese dafür bis ins letzte Detail entwickelt.

Herausgekommen sind dabei digitale Räume, die ein Leben

ermöglichen, das ein wenig dem Aufenthalt in sozialen Netzwerken

gleicht. Cosmo biete viele optionale Schnittstellen für

seine Bewohner, jeder könne dabei selber entscheiden, wie

offen und transparent er sei, so Löhle, der dabei schon weiter

in die Zukunft denkt. „In drei, fünf, zehn Jahren wird es viele

weitere Innovationen geben und das Smartphone vielleicht

schon zum alten Eisen gehören“, sagt er. Auch deshalb sind im

Cosmo die digitalen Grundfunktionen so als technische Basis

entwickelt worden, dass sie je nach Bedarf um beliebige Features

erweitert werden können, wie Löhle erklärt: „Auf diese

Art und Weise kann sich jeder einrichten, wie er es gerne hätte.

Wir sind dabei der Dienstleister, der es möglich macht.“

Zum weiten Feld der Entwicklungsmöglichkeiten gehört derweil

auch das Umfeld des Quartiers, das sich immer mehr zu

einem der begehrtesten und angesagten Viertel der Stadt mausert.

Mit dem benachbarten Europaviertel, zu dem unter anderem

das Einkaufszentrum Milaneo, der neue Wohnturm Cloud

No. 7 und die Stadtbibliothek als urbaner Treffpunkt gehören,

ist bereits mehr als ein Anfang gemacht. Zu den weiteren Quartiersentwicklungen

in direkter Nachbarschaft gehört neben

kleineren Projekten insbesondere auch das neue Rosensteinviertel

hinter dem Hauptbahnhof, das auf den heutigen Gleisflächen

entstehen und den Schlossgarten ein ganzes Stück näher

rücken wird. Parks, Grünanlagen und urbane Plätze direkt

vor der Türe, dahinter innovative Technologie als täglicher Begleiter,

der das Wohnen in den eigenen vier Wänden komfortabel

und effizient gleichermaßen macht. Genauso soll es sich in

naher Zukunft anfühlen: Das Leben als Cosmonaut.

© Autor: Markus Heffner

INTERVIEW MIT

CHRISTOPHER PETERKA

Christopher Patrick Peterka,

Futurist und Unternehmer

„Smart Home“ ist in aller Munde. Das vernetzte, „intelligente“

Haus sorgt für mehr Sicherheit, spart wertvolle Zeit und

senkt Energiekosten. Doch was ist „Smart Home“ eigentlich

genau? Wie funktioniert die Vernetzung heute schon, wo ist

der Einsatz sinnvoll und wie kann „Smart Home“ praktisch

umgesetzt werden? Und vor allem, was erwartet uns noch in

der nahen Zukunft?

Die smartLiving-Redaktion sprach mit Christoper Patrick Peterka,

der das Cosmo-Projekt von der Initialphase an begleitet

hat. Peterka ist Futurist, Unternehmer und Investor mit 22

Jahren Praxiserfahrung. Im Jahr 2000 gründete er bereits ein

Unternehmen für natürlichsprachige Schnittstellen in der

Mensch-Maschine-Kommunikation. Mit den Think Tanks

gannaca und THE HUS.institute berät er Organisationen

weltweit zu ihrer Innovationskultur und Zukunftsstrategie.

Sein besonderes Interesse gilt dabei den neuen Regeln in Wirtschaft

und Gesellschaft im Zeitalter der Digitalen Moderne. Als

Vortragsredner und Interviewpartner inspiriert, überrascht

und provoziert Peterka. Er schafft Kontext, vermittelt Relevanz

und stiftet freundlich zum Nachdenken an. Dabei geht er an die

Grenzen von Vorstell- und Machbarkeit ohne den Alltag aus

den Augen zu verlieren. Denn nicht zuletzt als Cyborg und Vater

von zwei Kindern liegt ihm an schneller Veränderung und

konkreter Tatkraft, um die Welt im Zeitalter künstlicher Intelligenz

menschenwürdig zu erhalten.

smartLiving: Herr Peterka, Sie sind ein international tätiger

Futurist, Unternehmer und Investor. Mit den Think Tanks

gannaca, Ihrer eigenen Firma, und THE HUS.institute beraten

Sie weltweit renommierte Unternehmen zu ihrer Innovationskraft

und Zukunftsstrategie, vorwiegend in den Bereichen

der digitalen Transformation. Wie kam es im konkreten

Fall zu einer Zusammenarbeit zwischen der Orsus

GmbH, der Bauherrin des Cosmo-Projekts, und Ihnen?

Christopher Peterka: Dirk Löhle, Geschäftsführender Gesellschafter

der Bauherrin, ist ein Visionär und vorausschauender

Unternehmer. Daher entschied er schon in der Frühphase der

Projektfindung, dass sich das gesamte Planungsteam mit den

neuen gesellschaftlichen wie wirtschaftlichen Gegebenheiten

der Digitalen Moderne befassen sollte, in der wir nach meiner

Auffassung seit dem Jahr 2002 gemeinsam leben.

Wir haben uns dann in einem von mir moderierten Workshopverfahren

sowohl mit kurz- als auch mittelfristigen Entwicklungsszenarien

verschiedener Gegenwartstrends aus soziopsychologischer,

technohistorischer sowie netnographischer Perspektive

befasst, um daraus konkrete Schlüsse für die aktuelle

Projektentwicklung zu ziehen. Ziel war dabei immer ein Produkt

zu schaffen, in das die Zukunft quasi schon eingebaut ist.

smartLiving: Das Cosmo-Projekt nennt sich „Update

Living“. Was verstehen Sie darunter und welche technologischen

Innovationen und Features dürfen die zukünftigen

Eigentümer bei Einzug erwarten?

Christopher Peterka: Unter dem Motto verbirgt sich zunächst

einmal ein ausgesprochen kluger Plattform-Ansatz.

Dabei dient die Haustechnik in Verbindung mit Architektur

und Schnittstellendesign primär nur dazu, den individuell

unterschiedlichen Bedürfnissen der Nutzer eine wirklich einfache,

belastbare und unaufdringliche Möglichkeit zu bieten,

schlaue Anwendungen zu nutzen und mit Hilfe eigener Technologieausstattungselemente

auszubauen. Im Cosmo entscheidet

der Nutzer, ob, wie und wann er die ihm zur Verfügung

stehenden Möglichkeiten der digital gestützten Steuerungs-

und Informationsangebote gebrauchen möchte. Dabei

kann er sich an jedem Punkt im Gebäude auf stabiles, jederzeit

schnellstes Internet verlassen; er braucht sich nie Gedanken

über komplizierte Tarifdetails machen. Internet fließt

schlicht wie Wasser und Strom. Darüber hinaus beschützt

Cosmo die Zeitguthaben seiner Nutzer, in dem es die immer

häufiger auftretenden logistischen Ausfälle im An- und Abtransport

von Paketen durch eine vernetzte Verwahrstation

50

Foto: ORSUS GmbH

Foto: THE HUS.institute Est.

51


Planen & Bauen

smartLiving.

MAGAZIN

im Erdgeschoss abfängt. Nutzer finden ihre Bestellungen vor

Ort und senden sie auch jederzeit von dort zurück – ungebunden

von Öffnungszeiten und dem Wohlwollen ihrer

Nachbarn. Der Eintritt in das Haus und die Wohnungen erfolgt

endlich ohne weiterhin mittelalterliches Altmetall in der

Tasche mitführen zu müssen, das erfahrungsgemäß gerne

auch mal verloren geht. An seine Stelle tritt Biometrie: der

Fingerabdruck öffnet die Tür schlüssellos und sicher. Das

wichtigste Feature jedoch scheint mir die eigentliche Anwendungsoberfläche,

die jeder Nutzer auf seinem bereits vorhandenen

Smartphone installiert. Sie dient als Steuerungszentrale

für zahlreiche Elemente vom Licht über die Verschattung bis

hin zur Dosenschaltung – und geht jedes Update der großen

Hersteller wie Apple, Samsung oder Huawei mit. Denn Cosmo

denkt aus der Sicht seiner Nutzer – nicht aus der Sicht der

Hersteller oder des Entwicklers.

Das ist ein Fundamentalunterschied zu den zahlreichen Projekten

im Markt, die vor allem eines sind: Selbstzweck und – Entschuldigung

– blödsinnige „Showcases“ für die zumeist rein proprietäre

Technologie vieler „Dinosaurier“-Hersteller. Viele derer

haben bis heute nicht verstanden, was der Paradigmen-Wandel

weg von der Gutenberg-Galaxie hin zur Digitalen Moderne zum

Beispiel für das Thema struktureller Systemkontrolle bedeutet:

Verlust. Dieses durch unser rein auf die Ökonomie zu schmalspurig

gewordene Denken kann allerdings etwas ganz Wundervolles

bedeuten: aus dem bisherigen – nahezu gefürchteten – Anwender

kann neu ein „Prosument“ werden. Also Einer, der nicht

nur etwas nutzt, sondern sogar etwas herstellt; nämlich Anwendungen,

an die kein Hersteller der Welt je gedacht hätte. Im Bereich

der intelligenten Lichtsteuerung finden Sie so etwas zum

Beispiel im Hue-System. Dort entwickeln Anwender etwa eine

Verknüpfung nach der Regel: „Schießt der VfB ein Tor, leuchten

alle Birnen für zwei Sekunden rot auf “. Die nüchternere Alternative

lautet etwa: „Wenn mein Kalender nahe legt, dass ich eine

stressige Woche hatte, schalte ein gedimmtes Lichtprogramm,

wenn ich nach Hause komme – ohne dass ich aktiv werden

muss“. Da kommt so schnell kein Hersteller alleine drauf.

smartLiving: Das von Ihnen implementierte Cosmo-interne

Netzwerk ist modular aufgebaut, d.h. es lässt sich in Zukunft

problemlos um weitere sinnvolle Features erweitern.

Welche könnten das sein?

Christopher Peterka: Wir denken da sehr offen: Nutzer können

natürlich recht konventionell gedacht ihre Heimkinos

und damit verbundenen Soundinstallationen einbringen und

steuern oder etwa Sprachsteuerungsassistenten in ihren Wohnungen

aufstellen, mit denen sie dann bestimmte Funktionen

bedienen. Sie könnten allerdings auch während ihres Karibikurlaubs

ihren temporären Übernachtungsgästen schlüssellosen

Zutritt erlauben, via Bewegungs-sensitiver Kameratechnik in

ihren Innenräumen ihren Haustieren bei den allseits beliebten

Ausfahrten auf den Saugrobotern über die Katzenschulter

schauen oder eine Elektrobetankung an ihrem Stellplatz in der

Cosmo-Tiefgarage mittels Blockchain basierter SolarCoins

über ihre PV-Anlage auf dem Dach in Pfullingen finanzieren.

smartLiving: Gibt es ähnliche Projekte heute schon in

Deutschland oder Europa?

Christopher Peterka: Ja, es gibt andere Projekte, die sich als

„smart“ bezeichnen. Nein, es gibt kein derart preiswertes Projekt

in Europa, von dem ich Kenntnis habe.

smartLiving: Blicken wir einmal in die Gegenwart und vor

allem in die Zukunft. Gibt es im Moment oder zukünftig den

oder mehrere Megatrends im Rahmen der Digitalisierung

im wohnwirtschaftlichen Bereich? Falls ja, welche sind das?

Christopher Peterka: Fangen wir mal ganz langweilig, weil

scheinbar bekannt an: es entsteht in diesen Jahren das „Internet

of Everything“. Hin und wieder spreche ich auch von der

„Weltmaschine“. Denn genau die bauen wir mit jedem zusätzlichen

Chip, der irgendwo in einer Straßenlaterne, einem Geschirrspüler

oder einem Parkplatzsensor verbaut wird. Das

Internet zieht sozusagen aus dem Computer – wo wir es als

Phänomen kennen-, schätzen- und fürchten gelernt haben –

aus, und in die Welt ein. Die Schätzungen unterschiedlicher

Forschungsgruppen erwarten circa 50 Milliarden vernetzte

Geräte weltweit bereits bis zum Jahr 2020. Und so abstrakt

diese Zahl ist, so konkret wird diese Entwicklung an der Immobilie,

da aus „Glas-Stein und Beton“ zunehmend „Silizium-Kunststoff

und Metall“ wird, da durch die unzähligen

Technologie-Elemente, die via Entwickler und Nutzer sukzessive

Einzug halten, neue alltagspraktische Mehrwerte entstehen:

so kann beispielsweise auf weniger Raum mittels robotisch

gestützter Möbel etwa mehr Varianz von Raumprogramm

realisiert, Fläche zur Fremdvermietung mit drastisch

geringerem Personalaufwand ferngesteuert oder ein Wartungssystem

nahezu gänzlich automatisiert werden.

Dann sollten wir an Maschinelles Lernen denken. Die unter

dem Stichwort „Big Data“ viel diskutierten Informationsbestände,

die etwa in der Nutzung einer Wohnimmobilie entstehen,

werden nun konsequent ohne analytische Mitwirkung

menschlicher Experten von Softwareprogrammen, die als

selbstlernende Systeme konfiguriert sind, gesichtet und geprüft.

Sie stellen alle mathematisch nur vorstellbaren Verknüpfungen

zwischen allen vorliegenden Datenpunkten her

und prüfen mögliche Korrelationen in einer Geschwindigkeit

und Tiefe, die traditionell wissenschaftlich schon heute nicht

mehr rekonstruierbar sind. So verlieren wir zwar einerseits

erneut an konventionell verstandener Kontrolle, gewinnen allerdings

an Erkenntnis. Die ist vor allem in der Identifikation

von bislang ungekannten Korrelationen zu erwarten, wenn

„Mein persönliches Traumhaus

ist vollständig vernetzt und

wird von einer autonomen, von

mir legitimierten Künstlichen

Intelligenz gesteuert“

erstmalig Datenbestände miteinander kombiniert werden,

die bislang nur nebeneinander her oder schlicht gar nicht

existierten. Dabei dürfen wir an alles Mögliche von eher

konventionellen Beständen in Bereichen wie Verkehr, Soziodemographie

oder Wetterlage bis hin zu eher ungewöhnlichen

Informationen wie Amazon Prime-Abonnements,

Car-Sharing Nutzung oder Cryptowährungstransaktionen

denken. In Folge dürfen sich Vermarkter etwa auf sehr viel

zielgenauere Verteiler freuen, Quartiersentwickler können

passgenaue Mieter für die tatsächlichen Bedarfe filtern oder

Elektrotankstellen exakt an denjenigen Positionen betrieben

werden, wo sie auch wirklich erforderlich sind.

Künstliche Intelligenz und ihre Vorstufen in Form komplexer

und Gewerke übergreifender Regelwerke oder sich selbst

erfüllende Verträge, so genannte „Smart Contracts“, stellen

dann eine weitere Trendlinie dar, von der wir wohl noch Einiges

in den kommenden zehn Jahren erwarten dürfen.

Hierin steckt sowohl das Potential für die massive Automatisierung

vieler bestehender Funktionen, etwa in der Abrechnung

und Überwachung von Immobilien, aber auch

gleichzeitig für das plötzliche Aufkommen von Bedarfen für

völlig neue Qualifikationen etwa im Facility Management,

das neu eben auch den Umgang mit voluminösen Datenströmen

und einer drastisch höheren Schnittstellenproblematik

mit unzähligen neuen Logistikpartnern im Alltag – vom Paketlogistiker

über den virtuellen medizinischen Dienst bis

zum Cloud Hoster - handhaben können muss.

smartLiving: Wer sind auf Anbieterseite die technologischen

Treiber von digitalen Innovationen im wohnwirtschaftlichen

Bereich? Sind das die bekannten Großunternehmen

wie Google/Alphabet, Apple, Amazon, Samsung

etc., oder auch Spezialanbieter?

Christopher Peterka: Die „Big Five“, als die sich Alphabet,

Amazon, Apple, Facebook und Microsoft bezeichnen lassen

müssen sowie ihre chinesische Ergänzung in Form der Firma

Tencent geben in Verbindung mit einer Handvoll von global

tätigen Risikokapitalunternehmen, wie zum Beispiel Andreesen

Horowitz, Sequoia Capital oder Benchmark meiner bescheidenen

Meinung nach schon den Ton an. Das Stichwort

hier lautet „Netzwerk-Effekt“. Der Netzwerkeffekt gehört in

der Volkswirtschaftslehre zu den externen Effekten. Er beschreibt,

wie sich der Nutzen – und ich ergänze frei: auch die

Regeln der Nutzung - aus einem Produkt für einen Konsumenten

ändert, wenn sich die Anzahl anderer Konsumenten

desselben Produktes bzw. komplementärer Produkte ändert.

Die Anzahl der in den großen „Ökosystemen“ der Big Five

versammelten Nutzer ist zwischenzeitlich so groß, dass wir

nicht ohne Grund sinnbildlich davon sprechen, dass etwa

Facebook „das größte Land der Welt“ sei. Im Juni 2017

durchbrach das Unternehmen die zwei Milliarden Grenze

aktiver, monatlicher Nutzer. Das ist eine gewaltige Marktmacht,

die selbst mit Milliardenstrafen etwa im Falle von

Verstößen gegen das Wettbewerbsrecht, kaum noch zu kontrollieren

sein dürfte. Spezialanbietern gebe ich nur dann

noch Chancen, wenn sie extrem schnell und mit konsequentem

Fokus auf die Nutzererfahrung in klar abgegrenzte Nischen

vorstoßen und dabei agil bleiben.

smartLiving: Eine Abschlussfrage: Über welche technischen

Features verfügt Ihr persönliches Traumhaus in 10 Jahren?

Wie wollen Sie leben? Und was wird realistisch sein?

Christopher Peterka: Mein persönliches Traumhaus ist zunächst

einmal Energie positiv – inklusive seiner Errichtungsaufwände.

Es besteht darüber hinaus zu 100 % aus Rohstoffen,

die der Kreislaufwirtschaft entnommen sind und dahin auch

wieder zurückgeführt werden können. Sodann ist es vollständig

vernetzt und wird von einer autonomen, von mir legitimierten

Künstlichen Intelligenz gesteuert. Sie verantwortet

die Wartung, den Betrieb, die Vermögensverwaltung und die

Konfiguration der Immobilie gemäß meiner wirtschaftlichen

Möglichkeiten und vor allem meiner gelebten Alltagspraxis.

Dazu habe ich ihr Zugriff auf meine Kalenderorganisation,

meine gesamte elektronische Kommunikation und mein Asset

Management gewährt.

Ich möchte weder mit Einkaufslogistik, Hygienesicherung,

Einbruchsschutz Organisations- oder Stimmungsabhängiger

Konfiguration noch irgendetwas aktiv zu tun haben

müssen – es sei denn mich überkommt spontane Lust darauf

mich aktiv einzuschalten. Dazu sind dem Haus verschiedene

Robotiksysteme unterstellt: etwa die Transportdrone, die

kurz im Supermarkt den Getränkenachschub besorgt, der

elektronische Wachhund im Garten, der den ungebetenen

Gast unmissverständlich warnt und gegebenenfalls den Polizeibehörden

nebst Live-Bild und Befragungsprotokoll meldet,

aber auch eine Vielzahl von Passivsystemen, die über

intelligente Sensorik und aufwändige Datenanalyse-Systeme

Arzttermine für mich besorgen, wenn mein Urin Auffälligkeiten

aufweist oder die Atemanalyse meines Fahrzeugs einen

Besuch beim Psychologen empfiehlt.

smartLiving: Herr Peterka, wir danken Ihnen recht herzlich

für das Gespräch!

52 53


Finanzierung

smartLiving.

MAGAZIN

GUT FINANZIERT IST

HALB GEWONNEN

Wer ein Immobiliendarlehen aufnehmen will, sollte dabei

verschiedene Tipps beachten und trotz niedriger

Zinsen nichts überstürzen.


54

Foto: suthisak - fotolia.com

55


Finanzierung

smartLiving.

MAGAZIN

Eine solide Immobilienfinanzierung ist die Basis für die

unbeschwerte Freude an den eigenen vier Wänden

raten daher dringend dazu, die Möglichkeiten lieber einmal

mehr durchzurechnen und im Zweifelsfall von Beginn an einen

Finanzierungsfachmann zu Rate zu ziehen. Ausgangspunkt

für eine solide Berechnung des maximalen Kaufpreises

sollte dabei jener Betrag sein, der monatlich zur Verfügung

steht, um die zukünftige Darlehensrate ohne Not zu bedienen.

Wer vor einem Immobilienkauf zur Miete wohnt, kann diese

Rechnung mit der aktuellen Kaltmiete beginnen und den Betrag

auf der Habenseite notieren, da dieser nach dem Umzug

in die neue Immobilie entfällt. Laufende Posten wie Heizungs-

und Stromkosten müssen dagegen weiterhin bezahlt

werden, gleiches gilt für die Müllabfuhr und die Grundsteuer.

Gleichzeitig kommen mit dem Kauf einer Immobilie weitere

Posten hinzu, allen voran die Instandhaltungskosten, für die

unbedingt Rücklagen gebildet werden müssen, wenn das

Haus beispielsweise einen neuen Anstrich braucht oder die

Heizung erneuert werden muss. Als Faustformel können statt

der bisherigen Mietnebenkosten beim neuen Eigenheim dafür

insgesamt Kosten von 3,50 Euro pro Monat und Quadratmeter

angesetzt werden. Auf Basis dieser Werte lässt sich im

zweiten Schritt der Rechnung dann ermitteln, wie hoch der

Darlehensbetrag sein kann, der sich mit der kalkulierten Monatsrate

finanzieren lässt. Die Höhe der Summe hängt dabei vor

allem auch davon ab, über welchen Zeitraum ein Darlehen zurückgezahlt

werden soll, also wie lange die Gesamtlaufzeit des

Kredits ist. Wer im Alter mietfrei wohnen will, muss das Haus

oder die Wohnung spätestens bis zur Rente abbezahlt haben.

Die großen Kreditvermittler und Bankhäuser haben in aller

Regel einen Online-Darlehensrechner im Angebot, mit dem

sich leicht ermitteln lässt, wie hoch die Kreditsumme für eine

vorgegebene Monatsrate und einen festen Zins angesetzt werden

kann. Bei einer möglichen Rate von 820 Euro im Monat

und einer Laufzeit von 30 Jahren kommt bei einem Zinssatz

von 2,5 Prozent pro Jahr beispielsweise eine maximale Kreditsumme

von 215 000 Euro unter dem Strich heraus. Zu diesem

Betrag kann dann noch das vorhandene Eigenkapital addiert

werden, das in die Finanzierung eingebracht werden

soll. In Summe ergibt sich dann das Gesamtkapital, das für

den Kauf einer Immobilie einschließlich sämtlicher Nebenkosten

zur Verfügung steht.

Eigenkapital sollte mindestens die Nebenkosten abdecken

Zum vorhandenen Eigenkapital können neben den Guthaben

auf den Konten grundsätzlich auch Lebensversicherungen,

Bausparverträge und Depots gerechnet werden. Allerdings

hängt es von der finanziellen Gesamtsituation und dem Produkt

selbst ab, ob es im Einzelfall sinnvoll ist, es für die geplante

Finanzierung einzusetzen. Die Empfehlung der Experten

lautet dabei: Der Eigenkapitalanteil sollte mindestens so ➤

Interhyp-Beratung:

Für eine runde Baufinanzierung.

➤ Schnell noch ein Haus oder eine Wohnung kaufen, bevor die

Preise am Immobilienmarkt noch weiter anziehen? Diese Frage

treibt derzeit auch in der Region Stuttgart viele Menschen um,

die sich schon lange mit dem Gedanken tragen, sich ein schmuckes

Eigenheim anzuschaffen. Glaubt man den Prognosen der

Experten ist es tatsächlich wahrscheinlich, dass die Immobilienpreise

in der Zukunft trotz der aktuellen Höchstwerte weiter

ansteigen werden, was insbesondere für Objekte in guter Lage

gilt. Dennoch sollte man beim Kauf nichts nichts überstürzen,

raten die Verbraucherschützer. Zumal dann nicht, wenn man

günstig zur Miete wohnt und gelassen abwarten kann, wie sich

der Markt tatsächlich entwickeln wird. Erst in drei oder auch

fünf Jahren zu kaufen, so die Empfehlung, könne aus derzeitiger

Sicht durchaus die bessere Strategie sein.

Über die Online-Darlehensrechner der großen

Kreditvermittler und Bankhäuser kann schnell und einfach

die Kreditsumme ermittelt werden, die man sich leisten kann

»ÄRGERN SIE SICH NOCH ÜBER 0% ZINS?

DIE ZEIT IST REIF FÜR

REGELMÄSSIGE ERTRÄGE.«

4,5%

2010

4,0%

2011

4,5%

2012

5,2%

2013

4,5%

2014

4,6%

2015

5,3%

2016

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Niederlassung Stuttgart

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0711 25256-100

Worüber sich zukünftige Eigenheimbesitzer derweil in jedem

Fall im Klaren sein sollten, ist allen voran eines: Wie viel darf

die Immobilie überhaupt kosten, sprich: Was kann ich mir

leisten? Immer mehr Menschen neigen in dieser Einschätzung

dazu, die Möglichkeiten zu hoch anzusetzen und sich

damit zu übernehmen, wodurch der Traum von den eigenen

vier Wänden schnell zum Albtraum werden kann. Experten

TILMANN SPECK, Dipl.-Volkswirt, Geschäftsführer

PLAN F FINANZDIENSTLEISTUNGEN GMBH

Albstraße 14 · D -70597 Stuttgart · Telefon: 0711-72 20 77- 0

Fax: 0711-72 20 77-20 · www.planf.de

56

Foto: Robert Kneschke - fotolia.com

57

IHP-AZC-007 Juli Smart Living Magazine.indd 1 28.06.17 10:41


Finanzierung

➤ hoch sein, dass die Nebenkosten davon bezahlt werden

können. Andernfalls könnte es ohnehin schwierig werden,

überhaupt einen Darlehensgeber zu finden. Je nach Höhe von

Grunderwerbsteuer und Maklerprovision liegen die Nebenkosten

beim Kauf einer Immobilie zwischen fünf und fast 15

Prozent, was sich schnell zu einer größeren Summe addiert.

Um nun die tatsächliche Kreditsumme zu ermitteln, die finanziert

werden soll, werden im dritten Schritt die Nebenkosten

vom ermittelten Gesamtkapital (maximale Kreditsumme

plus Eigenkapital) abgezogen. Damit stehen die beiden wichtigsten

Zahlen für einen Immobilienkauf auf dem Papier: Erstens

der Kaufpreis, der bei der Suche nach Haus oder Wohnung

nicht überschritten werden sollte. Und zweitens die

Kreditsumme, für die nun eine möglichst günstige Finanzierung

gefunden werden muss.

Ein verbindliches Finanzierungsangebot wird immer

erst dann unterbreitet, wenn die Unterlagen zum Objekt

und der persönlichen finanziellen Situation vorliegen

Wer geschickt verhandelt, kann über die gesamte

Dauer des Annuitätendarlehens viel Geld sparen

Erste Station bei der Suche nach dem besten Kredit ist für viele

die Hausbank mit den bekannten Beratern, womit es aber

nicht getan sein sollte, wie Verbraucherschützer raten. Wesentlich

zielführender ist es stattdessen, gleichzeitig auch andere

Geldinstitute und auch die großen Baukreditvermittler

anzufragen, um möglichst viele Vergleichsangebote einzuholen.

Der Vorteil dabei liegt darin, das Kreditvermittler wie Dr.

Klein, Interhyp, Hypothekendiscount oder Enderlein zeitgleich

die verfügbaren Konditionen von mehreren hundert

Banken, Sparkassen und Versicherungen ermitteln und vergleichen

können. Auf diesem Weg lässt sich das Angebot der

Hausbank dann vergleichen, was auch eine gute Ausgangsposition

für ein zweites Gespräch und mögliche Verhandlungen

über die angebotenen Konditionen sein kann. Gerade regional

tätige Banken können ihre Angebote oftmals nachbessern

und günstigere Konditionen einräumen als ursprünglich genannt.

Zudem raten die Experten auch dazu, bei Unklarheiten

immer nachzufragen und sich beispielsweise erläutern zu lassen,

warum der Berater ein bestimmtes Finanzierungskonzept

vorschlägt. Dies gilt insbesondere dann, wenn der Vorschlag

von dem üblichen Annuitätendarlehen mit festen monatlichen

Raten abweicht. Wichtig zu wissen: Ein verbindliches

Finanzierungsangebot wird immer erst dann unterbreitet,

wenn die Unterlagen zum Objekt und der persönlichen

finanziellen Situation vorliegen.

Aktuell liegen die Bauzinsen bei einer Bindungsfrist von fünf bis

15 Jahren etwa zwischen 1,4 und 2,8 Prozent. Die Zinsen für eine

Laufzeit von 15 Jahren fallen dabei deutlich höher als bei Verträgen

aus, die nur für zehn Jahre abgeschlossen werden. Der Vergleich

verschiedener Angebote lohnt sich dabei in jedem Fall:

Denn bereits ein Darlehenszins, der um 0,1 Prozentpunkte niedriger

liegt, kann unter dem Strich mehrere Tausend Euro Ersparnis

bringen. Bei einem nominalen Zinssatz von 2 Prozent anstelle

von 2,1 Prozent pro Jahr beträgt die Zinsersparnis bei einem

Darlehen von 200 000 Euro und einer Laufzeit von 30 Jahren

immerhin mehr als 3 500 Euro. Um tatsächlich in den Genuss

eines solchen Zinsvorteils zu kommen, empfehlen die Experten,

alle kontaktierten Anbieter mit den Angeboten der Konkurrenz

zu konfrontieren. Gleichzeitig wird dazu geraten, sich im Falle

eines Vermittlers schon im Vorfeld über die Höhe der Provision

zu unterhalten. Denn das ist längst kein Tabuthema mehr: Bereits

seit dem Jahr 2010 müssen Kreditvermittler ihre Vermittlungsprovisionen

offen legen. Als grober Richtwert gilt dabei, ➤

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in Baden-Württemberg und Saarland

Kategorie: Effektivzinsen 10 und 15 Jahre fest

Im Test: 67 Institute / Zeitraum Jan. bis Dez. 2016

Finanzierung

smartLiving.

MAGAZIN

➤ dass die Provision nicht mehr als ein Prozent der Darlehenssumme

betragen sollte. Bei Darlehenssummen, die bei 400 000

Euro und mehr liegen, sollte die Provision sogar darunter liegen.

Wie lange das Darlehen läuft, sollte derweil nicht nur von

der aktuellen Situation abhängig gemacht sondern gut

überlegt werden. Grundsätzlich gilt die einfache Regel: Ist

das Zinsniveau hoch, sollte die Zinsbindung möglichst

kurz sein. Sind die Zinsen dagegen niedrig, ist eine entsprechend

lange Zinsbindung von Vorteil. Wichtig dabei

ist aber insbesondere auch, sich schon zu diesem Zeitpunkt

Gedanken über die Anschlussfinanzierung zu machen,

auch wenn diese noch in ferner Zukunft liegt. Denn die

erste Anschlussfinanzierung ist in der Regel mit Abstand

die wichtigste. Da die Restschuld in diesem Fall üblicherweise

noch relativ hoch ist, wirken sich das Darlehenskonzept

und die ausgehandelten Konditionen sehr stark auf

diese zweite Finanzierungsphase aus. Ein paar tausend

Euro kommen dabei schnell zusammen. Eine lange Zinsbindung

von 15 oder sogar 20 Jahren ist im Moment zwar

etwas teurer, sie sichert andererseits aber das derzeit niedrige

Zinsniveau bis zur Anschlussfinanzierung.

© Autor: Markus Heffner

Wissenswertes

KREDITVERGABE

Was von den Banken positiv bewertet wird

• Beamtenstatus

• Angestelltenverhältnis

• eigene Nutzung der Immobilie

• hoher fester Gehaltsanteil

• Immobilien in guten Lagen

• Neubauobjekte beziehungsweise

Immobilien in gutem Zustand

• hoher Schufa-Score

Was von den Banken negativ bewertet wird

• Probezeit bei Angestellten

• Selbstständigkeit

• hohe variable Gehaltsanteile

• Objekte, die vermietet werden

(nicht bei allen Banken relevant)

• Immobilien in weniger guten Lagen

oder in schlechtem Zustand

• niedriger Schufa-Score und negative Einträge

BAUGELDVERGLEICH DER

FMH-FINANZBERATUNG

KAUFPREIS 250.000 EURO; DARLEHEN 175.000 EURO (70 % FINANZIERUNG); TILGUNG 2,5 %

Effektivzinsen in % für 5 JAHRE 10 Jahre 15 Jahre 20 Jahre

DTW-Immobilienfinanzierung 0,92 1,19 1,50 1,80

Enderlein 0,92 1,19 1,50 1,80

PLANETHYP 0,92 1,19 1,50 1,80

Dr. Klein 0,92 1,32 1,70 1,85

Interhyp 0,92 1,32 1,70 1,85

Allianz Lebensversicherung 1,00 1,05 1,36 1,66

Santander Bank 1,07 1,22 1,83 -

Degussa Bank 0,92 1,32 1,83 2,14

ING-DiBa 1,37 1,58 2,14 -

BBBank eG 1,43 1,45 2,32 -

Sparda-Bank BW 1,01 1,15 1,63 -

PSD Bank RheinNeckarSaar 1,09 1,43 1,94 2,10

BW-Bank 1,22 1,43 2,00 2,50

Commerzbank 1,26 1,58 2,11 2,39

Deutsche Bank 1,25 1,64 2,25 2,65

Mittelwert von 95 Banken 1,20 1,50 1,98 2,16

Der Effektivzins beinhaltet Kosten der Grundschuldeintragung; unveränderter Zinssatz nach Zinsbindung.

Die Tabelle ist unterteilt in Angebote von Vermittlern, bundesweite und regionale Angebote.

Zinsvergleiche zum Thema Baufinanzierung haben eine lange

Tradition bei der FMH-Finanzberatung: Bereits seit

1986 werden hier Daten erhoben, gespeichert und aufbereitet.

Aktuell befinden sich 64 Anbieter mit 257 Angebotsvarianten

in der Datenbank. Wer den Zinsvergleich auf der FMH-Seite

(www.fmh.de/hypo) nutzt, kann zudem sicher sein, dass alle

Stand: 12.07.2017

Quelle: FMH-Finanzberatung

wichtigen Zinsaufschläge oder Rabatte in der Zinsnennung berücksichtigt

werden, z. B. unterschiedliche Beleihungsaufschläge,

Rabatte für schnellere Tilgung oder größere Darlehensbeträge,

Sondertilgungsoptionen und Tilgungsveränderungen.

Auch regionale Angebote sind berücksichtigt.

© FMH-Finanzberatung

Meine Entscheidung: Für die Zukunft bauen.

Die Bau-

Finanzierungs-

Bank aus Ihrer

Region.

Banken setzen bei der Bonitätsbeurteilung eines Kunden verschiedene

Kriterien an, die zu unterschiedlichen monatlichen Belastungen führen können

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61


Finanzierung / Unternehmergespräch

smartLiving.

MAGAZIN

„Jede Immobilie hat ihre Besonderheiten

– genau wie das dazu passende

Finanzierungskonzept.“

Heike Frühwirth – Immobilienexpertin und Filialleiterin

Vermögens- und Gewerbekunden bei der Südwestbank AG

Die Nachfrage nach Immobilien ist weiter ungebrochen, gerade

in Ballungsräumen. Und obgleich die Preise seit einigen

Jahren nur eine Richtung kennen, nämlich steil nach oben,

steigt der Wunsch der Deutschen nach einer eigenen Immobilie

stetig an. Der Grund hierfür liegt darin, dass viele im Erwerb

einer Immobilie eine Investition in die Zukunft sehen, unabhängig

davon, ob das Haus oder die Wohnung selbst genutzt

werden, oder die Immobilie als Kapitalanlage und zur Altersvorsorge

dienen soll. Doch auf dem Weg zum Immobilieneigentum

gilt es, mögliche Fallstricke zu vermeiden, denn das

Investment in diesen Sachwert stellt für die meisten Menschen

die wichtigste und größte finanzielle Investition in ihrem Leben

dar. Die Rahmenbedingungen für die Finanzierung einer Immobilie

sind gut, denn die Zinsen für längerfristige Hypotheken

befinden sich weiterhin auf ungewöhnlich niedrigem Niveau,

wovon gerade die Selbstnutzer von Wohneigentum profitieren.

Damit sich der Kauf einer Immobilie später auch

auszahlt, dürfen bei der Finanzierung keine Fehler gemacht

werden, denn diese können sich nachhaltig auswirken, teils

mit fatalen Folgen. Die Redaktion des smartLiving-Magazins

sprach mit Immobilienexpertin Heike Frühwirth von der

Südwestbank AG in Stuttgart über die aktuellen Entwicklungen

und die Aspekte, die heute bei einer Immobilienfinanzierung

unbedingt zu beachten sind.

smartLiving: Eine Eingangsfrage – im Vergleich zu anderen

europäischen Ländern weist Deutschland mit 43 Prozent

eine vergleichsweise niedrige Wohneigentumsquote

aus. Wird sich daran in den kommenden Jahren vor dem

Hintergrund der historisch niedrigen Zinsen und der damit

verbundenen günstigen Finanzierungskonditionen

nachhaltig etwas ändern?

Heike Frühwirth: Der deutsche Immobilien- und Wohnungsmarkt

ist seit jeher ein Mietermarkt. Die Wohnungseigentümerquoten

sind von Bundesland zu Bundesland sehr

unterschiedlich. So verzeichnet das Saarland mit über 60 Prozent

die höchste Eigentümerquote, während Schlusslicht Berlin

bei rund 15 Prozent liegt.

Die Wohneigentumsquoten in den Regionen mit der höchsten

wirtschaftlichen und demografischen Dynamik in den

Bundesländern Bayern, Baden-Württemberg und Hessen sowie

in Großstädten wie Hamburg sind trotz der niedrigen

Zinsen sogar gesunken. Grund dafür ist, dass es für Menschen

mit unterdurchschnittlichem Einkommen durch die hohen

Immobilienpreise nahezu unmöglich ist, Eigentum zu erwerben.

Selbst für Durchschnittsverdiener wird es immer schwieriger,

eine vernünftige Finanzierungsbasis darzustellen. Daran

wird sich in den kommenden Jahren nicht viel ändern.

smartLiving: In überhitzten Märkten – wie z. B. in der Landeshauptstadt

Stuttgart – steigen vor dem Hintergrund der

ständig veränderten gesetzlichen Rahmenbedingungen

(Stichwort „Wohnimmobilienkreditrichtlinie“) die Anforderungen

an die Immobilienbewertung. Wie gehen Ihre

Experten im Rahmen der Erstellung eines Wertgutachtens

vor und wie stellen Sie sicher, dass Sie für Verkäufer und

Käufer den tatsächlichen Marktwert und damit „fairen“

Kaufpreis der Liegenschaft ermitteln?

Heike Frühwirth: Der Kaufpreis ist das Ergebnis der Verhandlungen

zwischen Käufer und Verkäufer. Hier fließen verschiedene

Faktoren wie die Lage des Grundstücks oder die

Art und die Ausstattung des Objekts ein. Natürlich spielen

auch Angebot und Nachfrage eine elementare Rolle.

Nach dem neusten BGH-Urteil vom Oktober 2016 ist die finanzierende

Bank nicht dazu verpflichtet, über einen zu hoch angesetzten

Kaufpreis aufzuklären. Sie braucht auch keine eigenen

Nachforschungen anstellen, da es Sache des Käufers ist, sich über

die Kaufparameter zu informieren und die Werthaltigkeit des

Kaufgutes zu prüfen bzw. prüfen zu lassen. Der Bankmitarbeiter

ist erst dann zur Aufklärung verpflichtet, wenn er Kenntnis von

einer sittenwidrigen Überteuerung hat oder sich diese aus den

Umständen klar ergeben würde. Dennoch weisen unsere Immobilienexperten

in den Beratungsgesprächen natürlich auf offensichtlich

überhöhte Immobilienpreise hin.

Unabhängig davon hält sich die Bank bei der Kreditwürdigkeitsprüfung

an einen zuverlässigen Standard bei der Immobilienbewertung.

Der dabei ermittelte Beleihungswert wird

unter Berücksichtigung der zukünftigen Verkäuflichkeit einer

Immobilie, der langfristigen, nachhaltigen Merkmale des Objektes,

der normalen regionalen Marktgegebenheiten sowie

der derzeitigen und möglichen anderweitigen Nutzungen

festgesetzt. Spekulative Komponenten, wie beispielsweise

künftige Wertsteigerungen, dürfen hier nicht berücksichtigt

werden. Schließlich weist auch das Europäische Standardisierte

Merkblatt (ESIS) den Darlehensnehmer in den gesetzlich

vorgeschriebenen vorvertraglichen Informationen auf

den von der Bank ermittelten Beleihungswert hin.

smartLiving: Auch in juristischer Sicht ist eine Immobilienfinanzierung

ein nicht ganz einfaches Konstrukt. Erfolgt

die Beratung Ihrer Kunden allein durch Ihre Immobilienexperten

oder arbeiten Sie auch mit externen Spezialisten

zusammen? Und auf welche Punkte sollten Privatkunden

besonders achten?

Heike Frühwirth: Jede Finanzierung hat ihre Besonderheiten.

Deshalb entscheiden unsere Experten von Fall zu Fall, ob

es sinnvoll oder notwendig ist, weitere Spezialisten einzubinden,

um den individuellen Ansprüchen der Kunden gerecht

zu werden. Besonders deutlich wird dies im Bereich der Finanzierungsrisiken,

die mit der Aufnahme eines Kredites einhergehen.

Wir zeigen den Kunden die jeweiligen Risiken auf

und bewerten diese. Risiken, die vom Kreditnehmer künftig

nicht tragbar sind, sollten abgesichert werden. Um das persönliche

und das Sachrisiko beurteilen zu können, binden wir

in diese Gespräche Versicherungsspezialisten mit ein.

Immobilienkäufer sind gut damit beraten, zunächst einmal

ihr Budget zu kennen. Im ersten Beratungsgespräch für eine

Immobilienfinanzierung ermitteln wir gemeinsam den finanziellen

Rahmen, in dem das Wunschobjekt liegen sollte. Anhand

aller relevanten Unterlagen kann sich der Kunde mit

sämtlichen Details des Finanzierungskonzepts vertraut machen.

Das Gefühl, bei der finanzierenden Bank gut aufgehoben

zu sein, ist meist ausschlaggebend – schließlich verbindet

der spätere Darlehensvertrag beide Parteien über einen langen

Zeitraum miteinander. Angesichts des aktuellen Immobilienmarkts

macht es zudem Sinn, vorab eine vollständige Bonitätsprüfung

bei der Hausbank durchführen zu lassen, um

im Bedarfsfall eine schnelle zuverlässige Finanzierungszusage

für das Wunschobjekt zu erhalten.

smartLiving: Wie sieht Ihre Einschätzung für die mittelfristige

Zinsentwicklung aus? Rechnen Sie mit einem moderaten

oder signifikanten Anstieg der Zinsen, oder denken

Sie, dass sich mittelfristig an dieser Niedrigzinsphase

nicht viel ändern wird?

Heike Frühwirth: Die Niedrigzinsphase hält sich weltweit

hartnäckiger, als von Analysten ursprünglich angenommen.

EZB-Präsident Draghi äußerte im letzten Monat die Option

auf die Abkehr von der jetzigen Geldpolitik. Es ist somit

wahrscheinlich, dass die EZB im kommenden Jahr vorsichtig

ihre Anleihekäufe zurückfährt. Ob Europa damit eine dauerhafte

Konjunktur- und Zinswende gelingt, hängt jedoch nicht

nur davon, sondern auch von der Entwicklung der Konjunktur

in China oder den USA sowie weiteren Faktoren ab. Ich

persönlich rechne mit weiterhin niedrigen Darlehenszinssätzen

und mittelfristig moderat steigenden Zinsen.

smartLiving: Frau Frühwirth, wir danken Ihnen recht

herzlich für das Gespräch!

Wissenswertes

SÜDWESTBANK

Die Südwestbank ist eine mittelständische Privatbank

mit dem Geschäftsgebiet Baden-Württemberg. Vor 95

Jahren in Stuttgart gegründet, betreuen heute rund 650

Mitarbeiter an 28 Standorten etwa 100 000 Privat- und

Unternehmenskunden. Die Südwestbank hat eine Bilanzsumme

von 7,4 Milliarden Euro und ist Mitglied im

Bundesverband deutscher Banken.

Die starke regionale Verwurzelung und ihre langjährige

Erfahrung machen die Bank zu einem zuverlässigen

Partner. Dabei setzt sie auf langfristige, vertrauensvolle

Beziehungen zu ihren Kunden – Privatpersonen und

mittelständischen Unternehmen. Oftmals begleitet sie

diese über mehrere Generationen hinweg. Das Institut

stellt eine individuelle und bedarfsgerechte Produktauswahl

sowie eine hohe Beratungsqualität in den Mittelpunkt.

Zur klassischen Finanzberatung der Südwestbank

gehört auch ihre Kompetenz in allen Belangen

rund um Immobilien und Baufinanzierung.

62

Foto: Südwestbank

63


Finanzierung

smartLiving.

MAGAZIN

WIE BEI DER GRUND-

ERWERBSTEUER

GESPART WERDEN

KANN

Wer ein Haus oder eine Wohnung kauft, muss viele

Rechnungen bezahlen. Doch es gibt Möglichkeiten,

die ungeliebten Nebenkosten zu reduzieren.


➤ Ein Häuschen irgendwo im Grünen, eine schicke Galeriewohnung

im Stadtzentrum, ein Appartement in einer urbanen

Wohnanlage oder eine andere Art von Eigenheim: Davon

träumen viele Menschen, früher genauso wie heute. Doch anders

als noch vor wenigen Jahren ist ein solches Projekt heutzutage

für viele in weite Ferne gerückt, seit die Preise auf dem

Immobilienmarkt regelrecht explodiert sind. Ein großer Posten

beim Hauskauf, über den im Sog des Bundestagswahlkampfs

zunehmend auch in der Politik diskutiert wird, ist die

ungeliebte Grunderwerbsteuer, ohne deren Zahlung das Eigentum

nicht übertragen wird. Sie beträgt, je nach Höhe des

Kaufpreises, meist viele tausend zusätzliche Euro, die von den

meist mühsam zusammengesparten Rücklagen bezahlt werden

müssen, weil der Darlehenskredit von der Bank dafür

nicht genutzt werden darf.

Alle zulässigen Möglichkeiten ausschöpfen,

um bei der Grunderwerbsteuer zu sparen

Während früher bundesweit ein einheitlicher Satz von 3,5

Prozent galt, können die Bundesländer seit Herbst 2006 selber

über die Höhe ihrer Grunderwerbsteuer entscheiden – was

regelmäßig zu einer Anhebung der Sätze führt. Die Spitzenreiter

liegen zwischenzeitlich bereits bei 6,5 Prozent, darunter

etwas das größte Bundesland Nordrhein-Westfalen, Schleswig

Holstein, Brandenburg und seit Anfang des Jahres auch

Thüringen. Auch in Baden-Württemberg war eine Erhöhung

von 5,0 auf 6,5 Prozent im Gespräch, die grün-schwarze Landesregierung

hat aber zumindest für dieses Jahr darauf verzichtet.

Mittelfristig dürfte aber damit zu rechnen sein, dass

die Stellschrauben weiter hochgedreht werden, weshalb etwa

die Experten vom Verband Privater Bauherren (VPB) dazu

raten, alle zulässigen Möglichkeiten auszuschöpfen, um bei

der Grunderwerbsteuer zu sparen.

Standardeinbaumöbel wie Küche, Sauna,

Kamin sowie bewegliches Zubehör werden

von der Grunderwerbsteuer nicht erfasst

Allen voran gehört dazu die gängige Praxis, vor dem Kauf einer

gebrauchten Immobilie zu prüfen, ob sich der Kaufpreis

über den Abzug miterworbenen Inventars reduzieren lässt.

Bemessungsgrundlage für die Steuerhöhe ist nämlich der notarielle

Kaufpreis. Der Wert des Grundstücks selbst fließt dabei

ebenso ein wie die Immobilie, die darauf steht. Inventar

wie Einbauküchen, Einbaumöbel, ein Gartenhaus, eine eingebaute

Sauna und selbst das Öl im Tank kann dagegen aus dem

Kaufpreis herausgerechnet werden. Für diese beweglichen

Extras muss dann keine Grunderwerbsteuer bezahlt werden.

Solche Details sollten immer im Kaufvertrag aufgelistet werden,

so ein Verbandssprecher. „Die angesetzten Preise müssen

dabei aber nachvollziehbar sein, sonst erkennt sie das Finanzamt

nicht an“, betont er. Der Verband, der als älteste Verbraucherschutzorganisation

die Interessen privater Bauherren ➤

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Foto: magdal3na - fotolia.com

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65


Finanzierung

smartLiving.

MAGAZIN

Dazu gibt es auch Fälle, in denen keine Grunderwerbsteuer

erhoben wird. Das ist beispielsweise bei einem Verkauf unter

Verwandten ersten Grades der Fall. Dazu zählen Verkäufe

zwischen Eheleuten, Eltern und Kindern sowie auch

zwischen Großeltern und Enkeln. Ein Verkauf unter Geschwistern

ist dagegen nicht mehr steuerfrei. Ausgenommen

von der Grunderwerbsteuer sind zudem auch Menschen,

die eine Immobilie erben oder geschenkt bekommen.

Allerdings fällt in diesen Fällen in der Regel stattdessen

eine Erbschafts- oder Schenkungssteuer an, deren Satz

in den meisten Fällen bei 20 Prozent liegt. Bis zu einer gewissen

Höhe hat der Gesetzgeber Freibeträge festgelegt, die

vom Verwandtschaftsgrad abhängig sind und nicht versteuert

werden müssen.

➤ gegenüber Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Industrie

vertritt, rät daher dazu, die Details im Vorfeld mit dem Steuerberater

zu klären und sich nicht wegen vermeintlicher Steuerersparnis

verleiten zu lassen, Preise zu hoch anzusetzen. In

jedem Fall sollten sich die Käufer die Rechnungen für die gesondert

veranschlagten Einbauten aushändigen lassen.

Übernommene Instandhaltungsrücklagen

unterliegen auch nicht der Grunderwerbsteuer

Fällig wird die Grunderwerbsteuer immer dann, wenn ein

Grundstück von einem Eigentümer auf einen anderen übertragen

wird. Wer also ein unbebautes Grundstück oder eine

Immobilie kauft, kommt nicht umhin, die Steuer zu zahlen.

Für den Vollzug ist es auch vollkommen unerheblich, ob der

Erwerb durch einen notariellen Kaufvertrag, einen so genannten

Grundstücksaustauschvertrag oder ein Bieterverfahren

bei einer Zwangsversteigerung zustande kommt. Gleiches

gilt für Bruchteils- oder Miteigentum und Erbbaurechte, die

auch der Steuerpflicht unterliegen. Und auch für Eigentumswohnungen,

die sich noch im Bau befinden, muss der Käufer

Grunderwerbsteuer zahlen. Für die Bewertung entscheidend

ist dabei der zukünftige Zustand des Objekts.

Wer eine gebrauchte Eigentumswohnung kauft, übernimmt in

der Regel mit dem Kaufpreis auch den Anteil der so genannten

Instandhaltungsrücklagen, die monatlich von der Eigentümergemeinschaft

angespart und auch bei einem Verkauf einbehalten

werden. Da dieser Posten nicht der Grunderwerbsteuer

unterliegt, können Wohnungskäufer sparen, wenn der Betrag

im Kaufvertrag gesondert ausgewiesen wird. Allerdings empfehlen

Experten auch in diesem Fall, den Sachverhalt zuvor mit

dem Steuerberater und auch der finanzierenden Bank abzuklären,

damit es nicht zu Problemen mit der Beleihungsgrenze

Im Jahr 2016 betrugen die Einnahmen aus der Grunderwerbsteuer in

Deutschland brutto rund 12,41 Milliarden Euro (Quelle: statista.com)

und den Finanzierungskosten kommt. Derzeit wird diese Praxis

von den Finanzämtern noch anerkannt, ob dies allerdings

auch in Zukunft der Fall sein wird, ist eine offene Frage.

Beim Neubau sollten der Grundstücks- und

der Hauskauf voneinander getrennt werden

Doch nicht nur beim Kauf gebrauchter Immobilien kann

Grunderwerbsteuer gespart werden, gerade auch bei Neubauten

ergibt sich einiges an Sparpotential. Wer sein Haus selber

baut, kann etwa Steuern einsparen, indem er Grundstück und

Haus einzeln kauft, also voneinander getrennt. Unter bestimmten

Umständen muss dann nur für das Grundstück

Steuer bezahlt werden. Dazu ist es allerdings notwendig, zwei

inhaltlich und auch zeitlich getrennte Verträge abzuschließen.

Voraussetzung dabei ist, dass der Grundstücksmakler und der

Bauunternehmer nicht zur gleichen Unternehmensgruppe

gehören. Gleichzeitig sollte mit dem Hausbau frühestens nach

einem halben Jahr nach dem Grundstückserwerb begonnen

werden. Ansonsten geht das Finanzamt laut Steuerexperten

von einem zusammenhängenden Vertragswerk aus und erhebt

Grunderwerbsteuer für den gesamten Kaufpreis.

Es existieren einige Ausnahmeregelungen,

bei denen keine Grunderwerbsteuer anfällt

Wer die erworbene Immobilie zur gewerblichen Zwecken nutzt,

egal ob als Unternehmer oder als Freiberufler, kann die Grunderwerbsteuer

als Betriebsausgabe geltend machen. Voraussetzung

für eine solche Gebäude-Abschreibung ist allerdings, dass steuerpflichtige

Einkünfte erzielt werden. Wird die Immobilie hingegen

vermietet, kann die Grunderwerbsteuer über die Einkommenssteuererklärung

zusammen mit dem Kaufpreis über die Nutzungsdauer

in der Rubrik Werbungskosten abgesetzt werden.

Was viele nicht wissen: Einen solchen Freibetrag gibt es zudem

auch bei der Grunderwerbsteuer, allerdings kommt er in

der Praxis so gut wie nie zum Tragen. Die staatlich festgesetzte

Grenze für den Wert einer Immobilie oder eines Grundstücks

liegt bei 2 500 Euro, bis zu diesem Preis erhebt das Finanzamt

keine Grunderwerbsteuer. Da Immobilien in dieser

Preisklasse eher selten sind, nutzt diese Freigrenze eher wenig.

Wer es richtig anstellt, hat aber dennoch einige Möglichkeiten,

ein paar Euro zu sparen und sich so den Traum von

den eigenen vier Wänden zu erfüllen.

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Finanzierung

smartLiving.

MAGAZIN

IMMOBILIE GEKAUFT, UND NUN?

SECHS TIPPS, WIE SIE MIT IHRER

KAPITALANLAGE GLÜCKLICH WERDEN

Gastbeitrag von Wolfgang Raichle

Wolfgang Raichle, Geschäftsführer der RW

RealWerte GmbH mit Sitz in Böblingen

Immobilien als Kapitalanlagen liegen im Trend. Zu Recht,

denn es herrschen historisch tiefe Darlehenszinsen für Immobiliendarlehen.

Tausende Investoren sind diesem Trend in

den letzten fünf Jahren gefolgt und wurden Immobilienbesitzer.

Da Grund und Boden seit jeher ein begrenztes Gut sind,

ist das auf jeden Fall eine sinnvolle Investition.

Was kommt nach dem Immobilienkauf?

Doch was nun? Eigentum verpflichtet, wie es so schön

heißt. Und viele Immobilienkäufer wissen nicht, was nach

dem Kauf alles auf sie zukommen kann. Manch einer ist

genervt von Mietern, die eine Frage haben, von der Hausverwaltung

oder der bevorstehenden Eigentümerversammlung.

Der Steuerberater braucht eine Jahresaufstellung der

Einnahmen und Ausgaben. Ach, und ein Mieterwechsel

steht auch bevor. Die gute Nachricht: Sie müssen nicht alle

Aufgaben alleine bewältigen. Und vieles kann man schon

im Vorfeld eindämmen.

MEINE TIPPS FÜR FRISCHGEBACKENE IMMOBI-

LIEN-BESITZER:

1. DENKEN SIE POSITIV, HANDELN SIE LANGFRISTIG

Sicherlich gibt es Investoren, die mit ihrer Immobilie einen

kurzfristigen Gewinn erzielen wollen. Doch die Mehrheit der

Käufer sieht den Immobilienerwerb als langfristige Investition.

Das lässt sich nicht nur statistisch belegen, es entspricht

auch den Erfahrungswerten mit meinen

Kunden, die in den letzten 30 Jahren Immobilien

über mich oder bei mir gekauft haben.

Mit diesem langfristigen Engagement übernehmen

Sie Verantwortung. Das bedeutet,

Sie erwägen energieeffiziente Neuerungen

am Gebäude, investieren in Ihre Kapitalanlage und renovieren

auch in regelmäßigen Abständen. Dabei behalten Sie die

Kosten der Arbeiten im Blick, denn diese sollten über die

Miete amortisiert werden. Langfristig gesehen erhöhen Sie

durch solche zielgerichteten und sinnvollen Ausgaben den

Wert Ihrer Immobilie für die Zukunft!

2. MIETER SIND MENSCHEN.

UND IHRE EINNAHMEQUELLE.

Viele Vermieter sehen ihre Mieter als notwendiges Übel. Das

belastet ein zwischenmenschliches Verhältnis natürlich

enorm. Und es ist auch kurzsichtig gedacht, denn bedenken

Sie eins: Jede monatliche Mieteinnahme dient Ihrer persönlichen

Vermögensvermehrung! Mit den Einnahmen können

Sie bis zu 90 Prozent der monatlich laufenden Aufwendungen

decken (siehe auch Tabelle „Berechnungen“). Manchmal

sogar etwas mehr und im Laufe der Zeit können die Ausgaben

sogar komplett gedeckt werden.

Bei Zinsen in Höhe von 150 Euro und einer monatlichen Tilgung

in Höhe von 250 Euro entschulden Sie das Darlehen -

bei einem gleichbleibenden Wert der Immobilie wären Sie

somit jeden Monat um 250 Euro reicher. Und das dauerhaft.

Dieses Geld erhalten Sie von niemand anderem als Ihrem

Mieter. Er zahlt Ihnen die Wohnung nahezu komplett ab.

Grund genug, ein gutes Verhältnis zu ihm aufzubauen.

Mein Tipp: Behandeln Sie Ihren Mieter mit Respekt und Wertschätzung.

Sie befinden sich gemeinsam in einer Win-Win-Situation:

Er freut sich, in einer schönen Wohnung zu wohnen

und Sie schätzen die regelmäßigen Mieteinnahmen. Wenn er

sich also meldet, weil es ein Problem gibt, kümmern Sie sich

möglichst bald darum und geben Sie ihm das Gefühl, dass es

Ihnen wichtig ist, eine Lösung für sein Anliegen zu finden.

3. KÜMMERN SIE SICH UM IHREN BESITZ

Statten Sie Ihrem Mieter von Zeit zu Zeit einen Besuch ab. Dabei

können Sie Ihn zum Beispiel für den guten Zustand der Wohnung

loben oder auch auf nötige Renovierungen hinweisen. Außerdem

können Sie sich bei dieser Gelegenheit vor Ort über die

Rahmenbedingungen für Mietpreisanpassungen informieren.

Die jährliche Eigentümerversammlung eignet sich auch hervorragend,

um damit einen Besuch der Immobilie zu verbinden.

Lesen Sie die Einladung dazu am besten sorgfältig. Hausverwaltungen

treffen manchmal Entscheidungen, die für andere

nicht sofort nachvollziehbar sind. Suchen Sie das Gespräch

und lassen Sie sich alles genau erklären. Falls Sie die

Eigentümerversammlung nicht persönlich besuchen können

und Sie Ihrem Verwalter vertrauen, können Sie ihm eine Vollmacht

erteilen. So kann er in Ihrem Namen abstimmen.

4. MIETAUSFÄLLE? BEWAHREN SIE

RUHE UND BLEIBEN SIE KONSEQUENT.

Die vereinbarte Miete ist nicht wie vereinbart auf Ihrem Konto

eingegangen? Dann handeln Sie umgehend. Rufen oder schreiben

Sie den Mieter an. Erklären Sie freundlich, aber unmissverständlich,

dass das so nicht geht. Denn Sie benötigen den Mietzins

und die Nebenkostenvorauszahlung (= Warmmiete), um

Ihre Aufwendungen zu decken. Im schlimmsten Fall hilft nur die

Kündigung - natürlich gemäß den gesetzlichen Bestimmungen.

Bitte warten Sie keinesfalls ab und lassen Sie Ihren Mieter nicht

weiter in Rückstand geraten. Die Erfahrung zeigt, dass in 98 Prozent

dieser Fälle das Geld unwiederbringlich verloren ist.

Natürlich kann jeder Mensch in einen finanziellen Engpass

geraten. Damit Sie Ihrem Mieter hier entgegenkommen

können, sollte er in solchen Fällen aktiv auf Sie zukommen

und das Gespräch suchen.

5. ERWÄGEN SIE EINE „VERMIETERFLATRATE“

Manch einem Investor ist der Aufwand, der bei einem Immobilienkauf

anfällt, zu groß. Man ist eingespannt im Beruf, hat Familie,

möchte Hobbies pflegen oder auch einfach mit dem Verwaltungsaufwand

und Papierkram nichts zu tun haben. Zum Glück

können Sie diese Aufgaben auch abgeben. Es gibt Anbieter so

genannter „Vermieterflats“ - auch viele unserer Kunden nutzen

unser Angebot und wir kümmern uns um alle Belange mit dem

Mieter und übernehmen auf Wunsch auch Neuvermietungen.

Ausgangsbasis: Wohnung mit 50 qm |

Kaufpreis: 100.000 EUR | Bruttorendite 5%

I EINNAHMEN EUR mtl.

II

III

IV

V

Miete 416

AUSGABEN

Zinsen 1,8 %, 10 Jahre fest 150

Nicht umlagefähige Nebenkosten

1€ / m 2 pro Monat

TILUNG

Tilgung 3 % 250

OPTIONAL

Vermieterservice-Flatrate 20

AUFWAND

= monatlicher Aufwand 54

50

6. SUCHEN SIE SICH ZUVERLÄSSIGE

STEUER- UND FINANZBERATER

Ein guter Steuerberater berät Sie umfassend darüber, wie Sie

steuerliche Vergünstigungen für Ihre Immobilienanlage maximal

nutzen können. Ein erfahrener Finanzexperte kann ebenfalls

eine große Hilfe sein - auch für die laufende Betreuung Ihrer

Investition. Wichtig ist es, auch die Nachvermietung und Nachfinanzierung

im Auge zu behalten.

Immobilien als Kapitalanlage lohnen sich!

Wer langfristig denkt und handelt, wird mit seiner Immobilie

viel Freude haben. Von zwei oder drei abbezahlten Wohnungen

können Sie monatlich 1.500 bis 3.000 Euro Mieteinnahmen

erhalten - ein so genanntes passives Einkommen. Ihre

Immobilie kann für Sie und Ihre Familie ein finanziell unabhängiges

Leben bedeuten.

© Autor: Wolfgang Raichle

Wissenswertes

ÜBER DEN AUTOR WOLFGANG RAICHLE

Wolfgang Raichle studierte von 1990 bis 1992 in der wärmsten

Stadt Deutschlands, in Freiburg am Breisgau. Dort

machte er seinen Abschluss als Immobilienwirt Dip. VWA.

Seit inzwischen 25 Jahren ist er in der Immobilienbranche

in verschiedenen Unternehmen und Positionen tätig.

Er war Gesellschafter, Mitgesellschafter und ist Geschäftsführer

und sammelte reichlich Erfahrung im

Ankauf, der Entwicklung und dem Verkauf von Immobilien.

Darüber hinaus gilt sein persönliches Interesse

dem Gebiet der Investmentfonds. Diese langjährige

und fundierte Erfahrung macht ihn zu einem gefragten

Experten im Immobilienbereich.

Gemeinsam mit seinem Team ist er über Baden-Württemberg

hinaus für seine kompetente, freundliche und lösungsorientierte

Herangehensweise bekannt. Er persönlich beschäftigt

sich besonders gerne mit Bestandsobjekten und

Neubauten. Sein Know-how und seine Erfahrung stellt er

über diverse Medienkanäle kostenfrei zur Verfügung.

www.realwerteschaffen.de

www.youtube.com/realwerte

www.facebook.com/realwerte

www.vermieterserviceflat.de

Wolfgang Raichle ist glücklich verheiratet und Vater

von zwei Söhnen, die nach dem Studium in sein Unternehmen

mit einsteigen möchten.

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Foto: STUDIOLINE PHOTOGRAPHY

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Versicherung & Recht

smartLiving.

MAGAZIN

DIE SELBSTAUSKUNFT

WAS MIETER NICHT VERRATEN MÜSSEN

Makler und Vermieter wollen am liebsten ganz genau

wissen, wen sie sich in die Wohnung oder ins Haus holen.

Doch längst nicht alle Fragen sind zulässig.

Die meisten Wohnungssuchenden sind angesichts des knappen

Angebots in den großen Metropolen und Ballungsräumen

meist schon froh, überhaupt zu einem Besichtigungstermin

eingeladen zu werden. Die Konkurrenz an potentiellen Mietern

ist groß, die Gelegenheiten, eine passende Bleibe in der richtigen

Lage zum richtigen Preis zu finden, werden immer seltener.

Entsprechend groß ist die Bereitschaft vieler Menschen, bereitwillig

persönliche Informationen preiszugeben – vom aktuellen

Monatsgehalt über die zwischenzeitlich obligatorische Schufa-Auskunft

bis hin zu speziellen Vorlieben oder gar mehr. Die

meisten beantworten jede Frage so gut es geht, um es sich mit

dem Makler oder Vermieter nicht zu verscherzen und weiter

im Rennen um die begehrte Wohnung zu bleiben.

Bei unzulässigen Fragen darf nach aktueller

Rechtsprechung auch ungestraft gelogen werden

Die Vermieter und Makler wissen das derweil ganz genau und

nutzen die Situation immer häufiger für sich aus, wie Verbraucherschützer

und Mietervereine zunehmend beklagen. Zwar

Wahrheitsgemässe Angaben sind nur bei Fragen Pflicht, die im Zusammenhang

mit dem Mietverhältnis stehen und dazu dienen, die Zuverlässigkeit zu belegen

hat ein Vermieter durchaus das Recht, sich über die finanziellen

Verhältnisse der potenziellen Mieter zu informieren. Doch allzu

viele Details, so der Rat der Experten, sollte man zunächst

nicht verraten - schon gar nicht beim ersten Besichtigungstermin,

wenn der Mietvertrag noch gar nicht auf dem Tisch liegt.

Grundsätzlich gilt dabei, dass Mietinteressenten nur jene Daten

angeben müssen, die für den Abschluss und die Erfüllung des

Mietvertrags unmittelbar erforderlich sind. Dazu zählen allen

voran die Einkommensverhältnisse sowie die Zahl der Menschen,

die in die Wohnung als Mieter einziehen wollen.

Persönliche Vorlieben wie beispielsweise der Musikgeschmack,

die Art der Freizeitgestaltung oder gar sexuelle Neigungen

gehen den Vermieter dagegen nichts an. Auch über

eventuelle Kinderwünsche, Mitgliedschaften in Parteien, Verbänden,

Initiativen oder Mietervereinen, religiöse Interessen,

die Lebensweise oder eventuelle Vorstrafen müssen Interessenten

keine Auskunft geben. Pauschale Fragen nach der

Staatsangehörigkeit und der Religion sind ebenfalls nicht zulässig.

Werden solche Fragen dennoch gestellt, darf nach aktueller

Rechtsprechung im Notfall auch ungestraft gelogen

werden. Denn ein Vermieter hat keinen Anspruch auf eine

wahrheitsgemäße Antwort, ob etwa ein Kinderwunsch besteht,

der Sinn nach Punk-Musik steht, welche Weltanschauung

jemand hat, welche Lebensweise er bevorzugt oder auch

ob er Raucher ist. Bei solchen Fragen müssen sich die Interessenten

nicht an die Wahrheit halten, ohne dabei eine Konsequenz

in Form einer Kündigung fürchten zu müssen. Wahrheitstreue

ist vielmehr nur bei Fragen Pflicht, die im Zusammenhang

mit dem Mietverhältnis relevant sind und etwa

dazu dienen, die Zuverlässigkeit zu belegen.

Vielfach sollen Interessenten zwischenzeitlich schon standardmäßig

so genannte Selbstauskunftsformulare ausfüllen,

wer die Angaben verweigert, fliegt raus. Auch dabei weisen

die Verbraucherschützer und auch die Datenschutzbeauftragten

der Länder regelmäßig darauf hin, dass ein solches Formular

erst dann ausgefüllt werden muss, wenn Wohnungssuchende

nach einer Besichtigung oder auch mehreren Terminen

vor Ort ein ernsthaftes Interesse bekunden. Nach der

Beschäftigungsdauer, die vielfach von Interesse ist, darf aber

auch dann nicht gefragt werden. Erlaubt sind lediglich Fragen

zum Beruf und Arbeitsplatz, die zur Beurteilung der Bonität

beitragen. Auch die Frage nach dem Familienstand ist grundsätzlich

unzulässig, wenn der Vermieter den Vertrag nur mit

einem Mieter abschließt. Laut Mieterbund dürfen nahe Angehörige

wie Ehegatten, Lebenspartner oder Kinder nämlich

auch ohne Erlaubnis einziehen.

Bei der Mieterselbstauskunft besteht das Recht

der informationellen Selbstbestimmung

Eine Verpflichtung gibt es indessen nicht, eine Selbstauskunft

auszufüllen. Allerdings wird sich ein Vermieter wohl

meist für den Interessenten entscheiden, dessen Bonität er

besser abschätzen kann. Lügt ein Mietinteressent nachweislich

bei Fragen, die er wahrheitsgemäß beantworten muss,

darf der Vermieter laut Rechtsprechung daraus Konsequenzen

ziehen. Im Einzelfall kann das bis zu einer fristlosen

Kündigung des Mietvertrags führen, wenn der Mieter beispielsweise

seine finanzielle Situation in der Selbstauskunft

besser darstellt als sie ist. Das gilt sogar dann, wenn die Miete

immer pünktlich gezahlt wird, wie das Landgericht München

geurteilt hat. Die Begründung: Hätte der Vermieter

über die wahren Verhältnisse Bescheid gewusst, wäre kein

Mietvertrag zustande gekommen. Deshalb sei es ihm nicht

zuzumuten, dass erst ein finanzieller Schaden eintreten

muss, bevor er kündigen könne.

Doch auch bei der Mieterselbstauskunft besteht grundsätzlich

das Recht der informationellen Selbstbestimmung, wie das

Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe schon vor geraumer

Zeit festgestellt hat. In dem verhandelten Fall hatte ein entmündigter

Mann verheimlicht, dass er wegen einer Geistesschwäche

nur beschränkt geschäftsfähig war. Dies alleine reiche

aber nicht aus, so das Urteil der Verfassungsrichter, um

dem Mieter zu kündigen.

Strittig ist hingegen das Thema Haustiere. Zwar muss ein potentieller

Mieter Fragen zu einer möglichen Haustierhaltung

wahrheitsgemäß beantworten, wenn es dabei um Hunde oder

Katzen geht. Denn bei großen Tieren, die unter Umständen

die Nachbarn stören können, wird dem Vermieter ein berechtigtes

Interesse eingeräumt, davon rechtzeitig zu erfahren. Ob

diese Regelung allerdings auch für Kleintiere gilt, darüber

streiten die Experten. Denn die so genannte Kleintierhaltung

ist auch ohne das Einverständnis des Vermieters zulässig,

Haustiere wie Meerschweinchen oder Zwerghasen dürfen

grundsätzlich nicht verboten werden. Doch so oder so: In der

Praxis stellt sich vielfach das Problem, dass der Umgang mit

unzulässigen Fragen nicht gerade einfach ist, wie auch die

Verbraucherschützer immer wieder erfahren. Denn wer auf

seine Rechte pocht, hat gegenüber auskunftsfreudigeren Mitbewerbern

häufig das Nachsehen.

© Autor: Markus Heffner

Wissenswertes

DAS DÜRFEN VERMIETER NICHT FRAGEN

In der Selbstauskunft sind grundsätzlich nur Fragen zulässig,

die das Mietverhältnis tangieren könnten. Dazu

gehört beispielsweise der Name des Arbeitgebers, die

Höhe des monatlichen Einkommens, ob eine gewerbliche

Nutzung geplant ist und ob der Mieter in Räumungsklagen

oder Insolvenzverfahren involviert ist.

Unzulässig sind dagegen Fragen, die nicht im Zusammenhang

mit dem Mietverhältnis stehen.

Dazu zählen:

• Fragen nach den politischen Vorlieben oder

nach einer Parteienzugehörigkeit

• Fragen nach den weltanschaulichen oder

religiösen Ansichten des Bewerbers

• Fragen nach der ethnischen Zugehörigkeit

des Mietinteressenten

• Fragen nach der sexuellen Orientierung, zu

Hobbys oder dem Musikgeschmack

• Fragen nach dem Gesundheitszustand

• Fragen nach der Lebensweise

Unzulässig ist insbesondere die Frage, ob der Interessent

später als Mieter häufig Besuch in der Wohnung

empfangen möchte.

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Foto: DDRockstar - fotolia.com

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Versicherung & Recht

smartLiving.

MAGAZIN

AIRBNB, WIMDU & CO:

DAS GESCHÄFT MIT DEM WOHNRAUM

Immer mehr Kommunen führen so genannte Zweckentfremdungsverbote

ein, um die gewerbliche Vermietung privater

Wohnungen zu unterbinden

Ein Bett für eine Nacht, eine Couch, ein Zimmer oder gleich

eine ganze Wohnung für mehrere Wochen: Einschlägige Internetportale

wie Airbnb, Wimdu oder 9flats haben den Markt

für die Vermietung privater Wohnungen an Touristen, Studenten

und andere Reisende gehörig angekurbelt. Meist

wohnt es sich in den privaten Unterkünften wesentlich billiger

als in Hotels, Pensionen oder Hostels. Und es gibt auch

dort Übernachtungsmöglichkeiten, wo weit und breit kein

Hotel steht. Viele Nutzer von Airbnb, Wimdu und Co schätzen

zudem, dass sie nicht in einem rein touristischen Viertel

mit entsprechenden Angeboten untergebracht sind, sondern

mitten unter Stadtbewohnern leben können.

Alleine Airbnb, 2008 im kalifornischen Silicon Valley als

Community-Marktplatz für Buchung und Vermietung von

Unterkünften gegründet, bietet zwischenzeitlich in 191 Ländern

mehr als drei Millionen private Übernachtungsmöglichkeiten

an. Und die Nachfrage boomt, wie die Statistik zeigt:

Knapp 150 Millionen Menschen haben seit der Gründung der

Internetplattform bereits einen Schlafplatz auf diesem Weg

gefunden. In Asien und den USA hat sich diese Art der Quartierssuche

längst etabliert, aber auch in Deutschland werden

die Angebote immer mehr angenommen. Laut einer Studie,

die im vergangenen Jahr vom Hotel- und Projektentwickler

Die Onlineportale für das Teilen von Wohnraum erfreuen sich weltweit

einer steigenden Beliebtheit, nicht nur bei jungen Menschen

GBI veröffentlicht wurde, werden bundesweit etwa 14,5 Millionen

Übernachtungen pro Jahr über Airbnb oder ähnliche

Portale gebucht. Tendenz steigend.

Die ursprüngliche Idee, die hinter dem Angebot steckt, ist das

Teilen von Wohnraum mit Gleichgesinnten. Die Portale richten

sich in ihrer Ansprache überwiegend an junge, mobile Stadtmenschen,

die wenig Ansprüche stellen und nicht viel mehr

brauchen als einen Zettel mit dem WLAN-Passwort. Die Nutzer

werden alle mit „Du“ angesprochen, es gibt keine Vermieter

sondern nur Gastgeber und das ganze Angebot firmiert unter

der Bezeichnung Homesharing. Carsharing lässt grüßen. Anstelle

seines Autos teilt man dabei sein Zuhause mit anderen

und folgt damit dem allgemeinen Trend der Sharing Economy.

Das stetig steigende Geschäft der Portale führt

zu einer Verknappung von Wohnraum

So zumindest ist die Sicht der Onlineportale, für die das Angebot

freilich viel mehr ist als das Teilen von Ressourcen: Ein

Geschäftsmodell nämlich, mit dem die Anbieter satte Gewinne

einfahren wollen. Gut verdienen wollen derweil in zunehmendem

Maße auch die Gastgeber, also die Vermieter privaten

Wohnraums, denen es häufig weniger um die Ökonomie

des Teilens geht als um die Wirtschaftlichkeit des Geschäfts.

Entsprechend umfangreich und vielseitig ist in den großen

Metropolen und Ballungsräumen wie der Region Stuttgart

zwischenzeitlich die Angebotspalette, die von einem Zimmer

für 20 Euro bis zum Apartment für 10 Personen reicht und

dabei immer mehr der etablierten Übernachtungswirtschaft

Konkurrenz macht. Gleichzeitig tummeln sich auf dem Markt

auch zunehmend kommerzielle Anbieter, die Wohnungen

nur mit dem Ziel anmieten, um sie über die einschlägigen Internetportale

anzubieten.

Ein Trend, auf den immer mehr Kommunen reagieren – und

zwar mit Verboten. Denn besonders in den Großstädten wird

der florierende Onlinehandel für die Verknappung des Wohnraums

zumindest mitverantwortlich gemacht. Der Vorwurf

vieler Stadtverwaltungen in Deutschland und auch in ganz

Europa lautet: Immer mehr Wohnungen werden nur angemietet,

um sie online zu vermieten. Wer wirklich darin wohnen

möchte, hat hingegen das Nachsehen. Berlin und zahlreiche

andere Städte haben daher zwischenzeitlich gegengesteuert

und sogenannte Zweckentfremdungsverbote erlassen. Wer

in der Hauptstadt seine komplette Wohnung auf Webportalen

zur kurzfristigen Miete anbietet, dem droht seit Mai 2016 ein

Bußgeld von bis zu 100 000 Euro. Und auch in Hamburg,

München, Freiburg, Köln und anderen Städten dürfen Wohnungen

nicht mehr einfach an Touristen vermietet werden.

In der Landeshauptstadt Stuttgart gilt seit

Anfang 2016 das Zweckentfremdungsverbot

Das Gesetz verbietet dabei die gewerbliche Vermietung von

Wohnraum an Touristen, wenn diese nicht ausdrücklich genehmigt

worden ist. Eine Zweckentfremdung liegt demnach

vor, „wenn Wohnraum zum Zwecke der wiederholten nach Tagen

oder Wochen bemessenen Vermietung als Ferienwohnung

oder einer Fremdbeherbergung, insbesondere einer gewerblichen

Zimmervermietung oder der Einrichtung von Schlafstellen

verwendet wird.“ Nach wie vor möglich ist es hingegen, die

Hälfte einer Wohnung zu vermieten, in der man selber lebt.

Das bedeutet beispielsweise, dass ein Mieter einen Raum seiner

Zwei-Zimmer-Wohnung an Touristen vermieten darf. In einer

Vier-Zimmer-Wohnung dürfen zwei Räume vermietet werden.

Zudem ist es weiterhin möglich, die Wohnung während eines

Urlaubs für längere Zeit zu vermieten. Allerdings nur dann,

wenn dies zum ortsüblichen Mietpreis geschieht und der Untermieter

in der Zeit hier seinen Lebensmittelpunkt hat.

Auch die Landeshauptstadt Stuttgart hat Anfang 2016 nach

einigen Diskussionen ein Zweckentfremdungsverbot eingeführt,

das von zwei Mitarbeiterinnen des Baurechtsamts kontrolliert

wird. Allerdings geht es der Stadt dabei insbesondere

auch darum, Leerstand zu beseitigen und dringend benötigten

Wohnraum zu schaffen. Unter anderem hat die Stadtverwaltung

dazu eine Mailadresse eingerichtet, über die Bürger

Objekte melden können. Gleichzeitig durchforsten die Mitarbeiterinnen

die bekannten Onlineportale nach entsprechenden

Angeboten, um Ferienwohnungen zu finden. Werden sie fündig,

nehmen sie laut Stadtsprecher Sven Matis zunächst Kontakt

zum Besitzer auf und versuchen, beratend auf ihn einzuwirken.

Sollte das erfolglos bleiben und die Immobilie vom

Zeitpunkt der Erstbesichtigung an ein halbes Jahr leer stehen,

könne ein Bußgeld von bis zu 50 000 Euro verhängt werden.

Der Haus- und Grundbesitzerverein Stuttgart

ist ein Gegner des Zweckentfremdungsverbots

In diesem Jahr hat die Stadtverwaltung bisher sieben Bußgeldverfahren

gegen Eigentümer eingeleitet, weil sie gegen

das Verbot der Zweckentfremdung von Wohnraum verstoßen

haben. Ihnen droht nun wegen Nichtvermietung oder unerlaubter

gewerblicher Nutzung ein saftiges Bußgeld. Insgesamt

geht die Stadtverwaltung von rund 3 000 Wohnungen in

Stuttgart aus, die seit mehr als sechs Monaten leer stehen. Die

Suche nach weiterem Leerstand soll daher vorangetrieben

werden, wobei es aber auch ordentlichen Gegenwind gibt. Die

neue städtische Satzung war Ende 2015 gegen den politischen

Willen des bürgerlich-konservativen Lagers mit der CDU an

der Spitze vom Gemeinderat nur mit einer knappen Mehrheit

beschlossen worden. Zu den Kritikern und entschiedenen

Gegnern des Zweckentfremdungsverbots zählt zudem der

Haus- und Grundbesitzerverein, dessen 20 000 Mitgliedern

knapp 70 000 Wohnungen in Stuttgart gehören. Der Geschäftsführer

Ulrich Wecker wehrt sich dabei gegen den unterstellten

Vorwurf, dass Eigentümer haufenweise bewusst

Wohnungen leer stehen lassen. Das komme höchstens im

Einzelfall vor. Schließlich sei ein Eigentümer auch unternehmerisch

tätig und an Einnahmen interessiert.

Demgegenüber stehen die Zahlen, die jüngst im Gemeinderat

präsentiert worden sind. Demnach sind zwischenzeitlich 707

Verfahren eingeleitet worden, seit die Mitarbeiterinnen des

Baurechtsamts im Herbst 2006 ihre Kontroll- und Beratungsaufgaben

wahrnehmen. 436 dieser Verfahren wurden bereits

abgeschlossen. In der Zukunft dürfte die Zahl der Bußgeldverfahren

noch weiter ansteigen. Denn die Behördenleitung

will sich künftig nicht mehr vorwiegend auf die Anfragen verunsicherter

Eigentümer und Leerstandsmeldungen aufmerksamer

Bürger über die Mailbox „Zweckentfremdung“ verlassen,

sondern verstärkt auch auf eine noch intensivere Eigenrecherche

setzen. Bisher konnten nicht nur 15 Wohnungen

wieder ihrem eigentlichen Zweck zugeführt werden, sondern

insgesamt knapp 40 000 Quadratmeter Wohnraum gewonnen

werden, der im Gegenzug für eine genehmigte Zweckentfremdung

von den Vermietern geschaffen werden muss. Das

entspricht einem Zuwachs von rund 500 Wohnungen. Angesichts

dieser Zahlen zeigt sich Baubürgermeister Peter Pätzold

(Grüne) zufrieden mit den bisher gemachten Erfahrungen,

wie er jüngst erklärt hat. Die vom Gemeinderat formulierten

Erwartungen an die neue Satzung würden erfüllt werden.

© Autor: Markus Heffner

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Versicherung & Recht

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MAGAZIN

UNANGREIFBARER MIETVERTRAG:

DARAUF SOLLTEN VERMIETER ACHTEN

wenn dies explizit im Mietvertrag steht. Allerdings ist die Verpflichtung

zum Streichen und Tapezieren nur dann zulässig,

wenn die Wohnung beim Bezug auch im renovierten Zustand

übergeben wurde (BGH, Urteil v. 18.03.15, Az. VIII ZR 185/14).

Bis vor kurzem war außerdem die Kostenquotenklausel beliebt,

wonach der Mieter bei kurzer Mietdauer fiktive Renovierungskosten

auf Grundlage eines Kostenvoranschlages zeitanteilig zu

tragen hatte. Dies ist nicht mehr erlaubt, weshalb der Vermieter

bei seinen Verträgen darauf achten sollte, dass diese Klausel gestrichen

wird (BGH, Urteil v. 18.03.15, Az. VIII ZR 21/13).

Kleinreparaturklausel: Für Vermieter ist es ratsam, eine entsprechende

Klausel in den Mietvertrag aufzunehmen. So haftet

der Mieter in Grenzen für kleinere – auch unverschuldete –

Schäden an Teilen der Wohnung, die seinem häufigen Zugriff

ausgesetzt sind. Hierzu zählen zum Beispiel kaputte Lichtschalter

oder Duschköpfe. Die Gerichte begrenzen dabei den

Betrag auf maximal 75 bis 110 Euro (AG Würzburg, Urteil v.

17.05.10, Az. 13 C 670/10). Pro Jahr dürfen die Kosten für

die Kleinreparaturen in der Summe außerdem die Höhe von

sieben bis zehn Prozent der jährlichen Nettokaltmiete nicht

übersteigen. Als Vermieter ist man auf der sicheren Seite,

wenn man die Klausel für die Kostenübernahme auf 100 Euro

(zuzüglich Mehrwertsteuer) im Einzelfall und auf acht Prozent

als Jahresobergrenze festsetzt.

Schönheitsreparaturen können vom Vermieters nur

verlangt werden, wenn dies explizit vertraglich geregelt

ist und die Wohnung renoviert übergeben wurde

Einer der häufigsten Gründe für Streitigkeiten zwischen

Mieter und Vermieter: Rechte und Pflichten beider Parteien

sind im Mietvertrag nicht exakt geregelt. Die folgenden

Tipps ermöglichen einen sicheren Mietvertrag.

Mietvertrag sollte juristisch geprüft werden

Streitigkeiten zwischen Mietern und Vermietern landen nicht

selten vor dem Richter. Ein häufiger Grund: Der Mietvertrag regelt

die Rechte und Pflichten des Mieters nicht exakt. So kann es

mitunter vorkommen, dass der Streit um die Reparatur eines

Wasserhahns vor Gericht landet. Um sich als Vermieter davor zu

schützen, sollte man bei der Erstellung des Vertrages ganz genau

aufpassen. Die Immobilienexperten der plusForta GmbH (vermietsicher.de)

haben fünf wichtige Punkte analysiert.

Fehlende oder unklar formulierte Klauseln führen häufig

zu Streitigkeiten zwischen Vermietern und Mietern

Betriebskosten: Für einen Mietvertrag ist eine Vereinbarung

über die Zahlung der Betriebskosten absolut notwendig. Findet

sich keine entsprechende Klausel im Vertrag, so würde

dies bedeuten, dass die Kosten bereits in der Grundmiete enthalten

sind. Laut Gesetz ist der Vermieter dazu verpflichtet,

die Betriebskosten zu zahlen, wenn er diese nicht durch eine

entsprechende Verpflichtung auf die Mieter überträgt (§ 535

Abs. 1 S. 3 BGB). Übernimmt der Vermieter selbst Aufgaben

wie zum Beispiel die Gartenpflege, so kann er außerdem seinen

Arbeitsaufwand einschließlich der Kosten für Sachmittel

auf Grundlage der sonst üblicherweise angefallenen Kosten

berechnen (BGH, Urteil v. 14.11.12, Az. VIII ZR 41/12).

Schönheitsreparaturen: Auch die Übernahme von Schönheitsreparaturen

kann vom Vermieter nur verlangt werden,

Unterschriften und Anlagen: Vermieter müssen darauf achten,

dass alle Mietparteien den Vertrag unterschreiben, die in

diesem aufgeführt sind, damit diese alle wirksam als Schuldner

gelten. Auch die Anlagen – auf die man im Vertrag explizit

hinweisen sollte – müssen unterschrieben werden. Nur so

wahrt man bei langfristigen Mietverträgen rechtssicher die

Schriftform. Zu den Anlagen zählen üblicherweise die Hausordnung,

Reinigungsdienste, Stellplatznutzung, Plan der

Wohnung und ein Plan zur Gartennutzung.

Fälligkeit der Miete: Dass die Höhe der Miete einer der wesentlichen

Bestandteile des Mietvertrages ist, ist selbstverständlich.

Allerdings ist es auch wichtig, die Fälligkeit zu vereinbaren.

Wenn man dies nicht macht, tritt automatisch die

gesetzliche Regelung in Kraft, nach der der Mieter bis zum

Ablauf des dritten Werktags eines jeden Monats im Voraus die

Miete zu entrichten hat (§ 556b BGB).

Robert Litwak, Geschäftsführer der plusForta GmbH (vermietsicher.de),

erklärt: „Vermieter, die beim Aufsetzen des

Mietvertrages nicht genau aufpassen, riskieren, mögliche Forderungen

an den Mieter nicht durchsetzen zu können. Sollten

sie ohne rechtliche Grundlage dennoch darauf drängen, laufen

sie selbst Gefahr, verklagt zu werden. Aus diesem Grund

sollte man den Mustervertrag bestenfalls regelmäßig von einem

versierten Fachanwalt prüfen lassen.“

© Autoren: vermietsicher.de, slm

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Versicherung & Recht

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MAGAZIN

DIE NEUESTEN URTEILE IM

IMMOBILIEN- UND MIETRECHT

gentümer bzw. die Verwaltung auf das Fehlen der Klappe hinzuweisen

und auf eine Reparatur zu drängen. Nachdem sie das über

ein Jahr lang nicht getan habe, falle die Unzustellbarkeit von

Schreiben in ihren eigenen Verantwortungsbereich.

UNWIRKSAMKEIT EINER

BETRIEBSKOSTENABRECHNUNG

Mieter sollten bei der Prüfung der jährlichen Betriebskostenabrechnung

sehr aufmerksam sein, denn wenn die

einzelnen Kostenpositionen falsch aufgeführt sind, ist die Abrechnung

in Gänze unwirksam, wie ein aktuelles BGH-Urteil

zeigt. Formelle Gründe für eine Unwirksamkeit liegen vor,

wenn unterschiedliche Kostenpositionen wie Straßenreinigung

und Grundsteuer in einer Position zusammengefasst werden.

Dass eine falsche Kostenaufstellung die Abrechnung zur

Makulatur werden lässt, zeigt das Urteil des Bundesgerichtshofs

(BGH), über das der Deutsche Mieterbund (DMB) mit

Sitz in Berlin berichtet.

Die Karlsruher Richter betonten, die Nachvollziehbarkeit

der Abrechnung sei nur gewährleistet, wenn der Vermieter

eine Auflistung vornimmt. Diese müsse den einzelnen Ziffern

und Positionen des Kostenkatalogs der Betriebskostenverordnung

entsprechen.

Bei der Kostenposition der Sach- und Pflichtversicherungen

sei eine weitere Aufschlüsselung nicht erforderlich. Unzulässig

sei es aber, völlig unterschiedliche Kostenpositionen wie

Straßenreinigung und Schornsteinreinigung oder Kosten der

Wasserversorgung und der Beleuchtung zusammenzufassen.

Nach Auffassung des Deutschen Mieterbundes lässt der BGH

eine Ausnahme zu. So hatte er vor Jahren schon entschieden,

dass sachlich eng zusammenhängende Kostenpositionen wie

Frischwasser und Schmutzwasser zusammengefasst werden

dürfen. Vorausgesetzt, die Berechnung der Abwasserkosten

wird an den Verbrauch des Frischwassers geknüpft.

Grundsätzlich sei es nach BGH-Auffassung notwendig,

dass der Mieter die ihm angelasteten Kosten bereits

aus der Abrechnung klar ersehen und überprüfen

kann. Die Einsichtnahme in dafür vorhandene

Belege sollte nur zur Kontrolle und Beseitigung

von Zweifeln erforderlich sein.

(Bundesgerichtshof, Aktenzeichen VIII ZR 285/15,

Quelle: Deutscher Mieterbund, dpa, slm)

Bei der Altersangabe einer Immobilie sollte man nicht schummeln,

ansonsten droht die Rückabwicklung des Kaufvertrages

FALSCHE ANGABE DES ALTERS DER IMMOBILIE

KANN ZU RÜCKABWICKLUNG DES KAUFVERTRA-

GES FÜHREN

Bei Menschen kann es extrem unhöflich sein, nach dem

Alter zu fragen. Wenn der Betreffende es nicht verraten

will, dann ist das seine Angelegenheit. Bei Häusern und

Wohnungen gilt das nicht – zumindest dann nicht, wenn sie

veräußert werden. In dieser Situation muss der Verkäufer

dem Käufer das genaue Alter nennen. Tut er das nicht, droht

die Rückabwicklung des Vertrages. Im konkreten Fall lagen

zwischen der Angabe im Notarvertrag und dem wahren Alter

des Hauses zwei Jahre. Es war schon 1995 erstmals bezogen

worden und nicht erst 1997, wie es in dem Vertrag hieß.

Nach Ansicht der zuständigen Richter stellte diese falsche

Angabe des Verkäufers eine Pflichtverletzung dar und beeinträchtigte

die Kaufsache erheblich. Der Vertrag musste

rückabgewickelt werden.

(Oberlandesgericht Hamm, Aktenzeichen 22 U 82/16, Quelle: Infodienst

Recht und Steuern der LBS)

DEFEKTER BRIEFKASTEN - MIETER WOLLTE SCHREI-

BEN DES EIGENTÜMERS NICHT ERHALTEN HABEN

Die Frage der ordnungsgemäßen Zustellung von Schreiben,

etwa mit der Absicht einer Mieterhöhung, wird immer

wieder vor Gericht diskutiert. So machen etwa die Adressaten

gerne geltend, den Brief gar nicht erhalten zu haben.

Allerdings kann man sich nicht ganz so einfach herausreden.

Der Fall: Eine Mieterin klagte gegen eine Mieterhöhung. Zwar

hatte der Hauswart das Schreiben in den Briefkasten eingelegt.

Allerdings argumentierte die Frau damit, dass schon seit längerer

Zeit die dazugehörige Klappe fehle und jedermann an die

Post gelangen könne. Sie habe das Schreiben nicht erhalten und

somit sei es auch nicht fristgemäß bei ihr eingetroffen.

Das Urteil: Auch ein Mieter, dem die Immobilie bekanntermaßen

nicht gehört, muss dafür sorgen, dass der Briefkasten ordnungsgemäß

zu verschließen ist. Das stellte das Amtsgericht Wedding fest.

So wäre die Frau im konkreten Fall verpflichtet gewesen, die Ei-

(Amtsgericht Berlin-Wedding, Aktenzeichen 18 C 380/15, Quelle: Infodienst

Recht und Steuern der LBS)

TÜRE AUF, TÜRE ZU? EIGENTÜMER UND

MIETER STRITTEN UM ANGEMESSENE

SCHIMMELBEKÄMPFUNG

Der Eigentümer einer Wohnung darf von seinen Mietern

erwarten, dass sie alles Zumutbare unternehmen, um

das Entstehen von Schimmel in der Immobilie zu verhindern.

Dazu zählt zum Beispiel das regelmäßige Lüften. Nicht zumutbar

ist es hingegen, wenn ein Mieter in der Nacht seine

Schlafzimmertüre geöffnet lassen soll, um einen dauerhaften

Luftdurchzug zu ermöglichen.

Der Fall: In einer Mietwohnung hatte sich Schimmel gebildet,

dessen Beseitigung in aller Regel aufwändig und teuer ist. Eigentümer

und Mieter stritten sich darum, wer denn für den

Schaden verantwortlich sei. Der Eigentümer verwies darauf,

er habe ein Merkblatt zum richtigen Heizen und Lüften verteilt.

Der Mieter führte an, er habe sich korrekt verhalten, die

Raumtemperatur bei 20 bis 22 Grad Celsius gehalten und

mehrfach am Tag stoßgelüftet. Ein Gutachter stellte fest, dass

die nachts geschlossene Schafzimmertüre verantwortlich für

das Entstehen der Feuchtigkeit gewesen sei. Nun musste die

Justiz entscheiden, ob man vom Mieter hätte verlangen dürfen,

dass er bei offener Türe schläft.

Das Urteil: Die Richter des Landgerichts Bochum verneinten

das. Es sei kein übliches, von einem durchschnittlichen Mieter

zu erwartendes Verhalten, aus Lüftungsgründen nachts die

Schlafzimmertüre nicht zu schließen. Deswegen müsse der

Eigentümer für die Beseitigung des Schimmels aufkommen

und könne die Kosten nicht an den Mieter weiterreichen.

(Landgericht Bochum, Aktenzeichen I-11 S 33/16, Quelle: Infodienst

Recht und Steuern der LBS)

Einem Mieter ist es nicht zuzumuten, aus Lüftungsgründen nachts die

Schlafzimmertüre offen zu halten, wie das LG Bochum festgestellt hat

Nur bei einer großen Betriebsstörung lässt

sich eine Gebührenermäßigung durchsetzen

VERSPÄTETE MÜLLABFUHR -

GRUNDBESITZER KONNTE GEBÜHREN-

ERMÄSSIGUNG NICHT DURCHSETZEN

Wer als Bürger Gebühren für kommunale Dienstleistungen

bezahlt, der hat auch einen Anspruch darauf, dass

diese Leistungen im vereinbarten Umfang erbracht werden. Allerdings

sollte man nicht gleich bei kurzfristigen, geringfügigen

Aussetzern der Dienstleistung mit einer Ermäßigung rechnen.

Der Fall: Ein Grundstückseigentümer zahlte jährlich 164

Euro für die Entsorgung von Altpapier, Restmüll und Bioabfällen.

Eine Privatfirma war damit beauftragt, die Tonnen

zu leeren. Doch im Winter kam es mehrfach zu Verzögerungen.

Der Bürger forderte daraufhin eine Kürzung der

Gebühren, denn für eine nicht erbrachte Dienstleistung

müsse man schließlich nicht bezahlen. Das Argument, irgendwann

sei der Abfall dann ja doch abgeholt worden,

wollte er nicht gelten lassen.

Das Urteil: Es kam nicht zur erwünschten Ermäßigung der

Gebühren um 12,60 Euro. Die zuständigen Verwaltungsrichter

betrachteten die Klage als unbegründet. Der Abfallgebührensatzung

zu Folge müsse eine Betriebsstörung großen Umfangs

vorliegen, um tatsächlich Rückzahlungen geltend machen

zu können. Hiervon könne man angesichts weniger Ausfälle

der Müllabfuhr nicht sprechen.

(Verwaltungsgericht Neustadt, Aktenzeichen 4 K 1119/13.NW, Quelle:

Infodienst Recht und Steuern der LBS)

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Sanierung & Energie

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MAGAZIN

DEBATTE UM

ENERGIESTANDARDS

IM HAUS

Die politischen Parteien und Experten sind sich uneins

darüber, in welche Richtung die Energieeinsparverordnung

korrigiert werden soll.


➤ Seit sie im Jahr 2002 bundesweit eingeführt worden ist, gibt

die so genannte Energieeinsparverordnung unter anderem vor,

welche bautechnischen Standards eingehalten werden müssen,

um den Energiebedarf eines Gebäudes zu begrenzen. Nach

zahlreichen Anpassungen und Änderungen in den vergangenen

Jahren steht nun eigentlich längst die nächste Novelle an,

über deren Inhalte allerdings noch heftig diskutiert wird. Welche

Folgen sie für Planer, Bauherren, Architekten und Sanierer

haben wird, ist derzeit daher noch einigermaßen unklar.

Ab 2021 sollen alle neu gebauten Wohnhäuser

ein „Nahezu-Null-Energie-Haus“ sein

Tatsache ist, dass die Energieeinsparverordnung grundsätzlich

ein wichtiges Instrument der deutschen Energie- und Klimaschutzpolitik

darstellt. Die EnEV, wie die Verordnung kurz genannt

wird, soll dazu beitragen, dass die energiepolitischen

Ziele der Bundesregierung erreicht werden, wozu allen voran

ein nahezu klimaneutraler Gebäudebestand bis zum Jahr 2050

zählt. Bis dahin ist es allerdings noch ein weiter Weg. Denn bisher

wurden wesentliche Anforderungen wie beispielsweise der

geplante Niedrigstenergiegebäude-Standard trotz entsprechender

Vorgaben seitens der Europäischen Union noch nicht eingeführt.

So sieht etwa die aktuelle EU-Gebäuderichtlinie vor,

dass bereits ab dem Jahr 2019 sämtliche Neubauten im öffentlichen

Bereich ein „Nahezu-Null-Energie-Haus“ sein müssen –

ein etwas sperriger Begriff, den Vertreter des Europaparlaments

und der EU-Staaten schon vor einigen Jahren erfunden haben,

um die europaweiten Energiesparziele für Gebäude in Worte zu

fassen. Für alle Wohnhäuser, die neu gebaut werden, soll die

Vorgabe spätestens ab 2021 gelten.

Doch die Novellierung stockt seit geraumer Zeit. Bereits im

vergangenen Jahr hatte Bundesbauministerin Barbara

Hendricks (SPD) herbe Kritik von einigen Bauministern der

Länder einstecken müssen, nachdem sie die Eckpunkte ihrer

Neufassung der EnEV vorgestellt hatte. Viele von ihnen hatten

gefordert, dass die Verordnung vollkommen neu strukturiert

werden muss, um das Bauen angesichts des großen Mangels an

Wohnraum wieder billiger zu machen. Außerdem hatten sich

die Minister nachhaltig darüber beklagt, anders als vereinbart

nicht an der Neukonzeption beteiligt worden zu sein.

Zuständiger Minister in Baden-Württemberg ist Franz Untersteller

(Bündnis 90/Die Grünen), der erst jüngst zusammen mit

dem stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Oliver Krischer

im Handelsblatt in einem Gastbeitrag eine Umorientierung auf

CO² als Leitgröße thematisiert hat. In der benachbarten

Schweiz wird eine solche CO²-Abgabe bereits seit einiger Zeit

praktiziert, sie wird auf Brennstoffe erhoben und bringt dem

Bund Einnahmen von etwa einer Milliarde Franken im Jahr.

Nationale Umweltverbände und Einrichtungen wie etwa die

Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz (Deneff)

halten derweil wenig davon, dieses Modell auf hiesige Verhältnisse

zu übertragen. Eine ausschließliche CO²-Anforderung an

Gebäude, wie sie auch hierzulande von einigen


Die Erhebung einer CO 2 -Abgabe, wie das die

Schweiz praktiziert, ist in Deutschland umstritten

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Sanierung & Energie

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durch einen Abbau der Standards vor allem Mieter und Kommunen

durch unnötig hohe Energiekosten über sehr lange

Zeit zusätzlich belastet werden, so Noll. Ein solcher Schritt

würde das Wohnen mittelfristig sehr viel teurer machen.

Das Wirtschaftlichkeitsgebot stellt sicher, dass die Energieeinsparungen

in jedem Fall höher ausfallen als etwaige Mehrkosten beim Bau

➤ Interessenverbänden gefordert wird, würde nicht zu Einsparungen

führen, sondern zu einer Umstellung auf Stromheizungen,

so der Verband. Das wiederum führe zu unnötig hohem

Wärmebedarf und verschiebe die Probleme lediglich.

Während die einen also über die Methoden streiten, wird anderswo

auch noch die Zugrichtung in Frage gestellt. Denn

mitten hinein in die Debatte, an welchen Stellen die Energieeinsparordnung

in naher Zukunft weiter verschärft werden

soll, drängen die Regierungsparteien in Nordrhein-Westfalen

offenbar darauf, besagte Verordnung wieder deutlich abzuschwächen.

Laut einem Bericht haben sich CDU und FDP im

Zuge ihrer erfolgreich geführten Koalitionsverhandlungen

jedenfalls darauf verständigt, über Erlasse auf Landesebene

und eine Bundesratsinitiative einen Teil der Auflagen wieder

zurückzunehmen, um den Wohnungsbau voranzutreiben.

Bauherren würden in den strengen Auflagen ein Hemmnis

für Investitionen insbesondere im unteren und mittleren Preissegment

sehen, heißt es unter anderem. Der Bundesgeschäftsführer

der Deutschen Umwelthilfe sieht darin ein Einknicken

der neuen Landesregierung, die dem Druck der Baulobby

nachgegeben und damit die Effizienzstandards für den Neubau

entkräftet habe, so Sascha Müller-Kraenner. Abgeschwächte

Standards würden weder zu zusätzlichem Wohnraum noch zu

sinkenden Mieten führen. „Bei den gesamten Baukosten spielen

Effizienzstandards eine untergeordnete Rolle“, betont er.

Es ist ergebnisoffen, in welche Richtung die

energetischen Anforderungen nun tatsächlich

geändert werden, aber die Zeit drängt

Christian Noll von der Deneff weißt zudem darauf hin, dass

das in der Vorschrift verankerte Wirtschaftlichkeitsgebot sicherstelle,

dass die Energieeinsparungen in jedem Fall höher

ausfallen als etwaige Mehrkosten beim Bau. Deshalb würden

In welche Richtung die energetischen Anforderungen nun tatsächlich

geändert werden, ist nach wie vor unklar – doch die

Zeit drängt. Die letzte Anhebung der Anforderungen der Energieeinsparverordnung

ist Anfang 2016 in Kraft getreten. Um

geltendes EU-Recht umzusetzen, hätte die Bundesregierung

eigentlich bereits bis zum Jahresende 2016 festlegen müssen,

welche energetischen Anforderungen künftig für Neubauten

gelten sollen. Der dazu vorgelegte Entwurf eines Gebäudeenergiegesetzes

(GEG) hatte ursprünglich vorgesehen, zunächst

ausschließlich für neue öffentliche Gebäude die Anforderungen

ab dem Jahr 2019 entsprechend des Wirtschaftlichkeitsgebots

leicht nach oben anzupassen, damit der Staat seiner Vorbildfunktion

gegenüber den Bürgern nachkommt. Für alle restlichen

Neubauten, also insbesondere Wohnhäuser privater

Bauherren, sollte bis zur nächsten Legislaturperiode alles wie

gehabt bleiben und der neue Niedrigstenergiestandard erst

Ende 2018 festgelegt werden. Doch der Entwurf scheiterte diesen

März im Koalitionsausschuss und soll nun in der nächsten

Legislaturperiode neu verhandelt werden.

Die Umweltexperten sehen in dem Scheitern einen erheblichen

Rückschlag für die Energiewende im Gebäudesektor, wie etwa

Andreas Kuhlmann betont, Vorsitzender der Geschäftsführung

der Deutschen Energie-Agentur und Sprecher der Allianz für

Gebäude-Energie-Effizienz. „Wir bedauern sehr, dass der Koalitionsausschuss

sich nicht auf einen Kompromiss zum neuen

Gebäudeenergiegesetz verständigen konnte und dieses Vorhaben

damit für diese Legislaturperiode gescheitert ist“, so Kuhlmann.

„Ohne das GEG wird Deutschland nun zunächst keinen

Niedrigstenergie-Standard für öffentliche Gebäude festlegen.

Damit verstoßen wir gegen die EU-Gebäuderichtlinie.“

Das Gebäudeenergiegesetz ist unter anderem konzipiert worden,

um das Energieeinspargesetz, die Energieeinsparverordnung

und das Erneuerbare-Energie-Wärme-Gesetz in einer

neu strukturierten Verordnung zusammenzuführen. Erklärtes

Ziel ist es, die verschiedenen wichtigen Regelwerke aufeinander

abzustimmen und die Umsetzung zu vereinfachen, um

Bauherren mehr Planungssicherheit beim energiesparenden

Bauen zu ermöglichen. „Das hätte vielen Ingenieuren, Architekten,

Handwerkern und anderen Beteiligten geholfen“, so

Andreas Kuhlmann. Nach der steuerlichen Förderung für die

energetische Gebäudesanierung sei damit ein zweites wichtiges

Vorhaben für die Energiewende im Gebäudesektor im politischen

Prozess gescheitert. „Das zeigt, dass die Politik die

Schlüsselfunktion des Gebäudesektors für die Energiewende

offenbar immer noch nicht ausreichend versteht.“

© Autor: Markus Heffner

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NER, WENN ES UM RENOVIERUNGEN GEHT.

Sie sind auf der Suche nach einem renommierten und leistungsstarken

Fenster- und Türenunternehmen in der Region

Stuttgart? Dann sind Sie bei der Fa. EMO in Stuttgart-Wangen

genau richtig. Denn im Großraum Stuttgart kennt fast

jeder Haus- und Wohnungseigentümer die Firma EMO. Warum?

Weil wir seit 44 Jahren am Markt tätig sind. In dieser Zeit

haben wir viele Wettbewerber erlebt, auch einige Nachahmer,

die es heute zum Teil nicht mehr gibt. Unsere Motivation dagegen

ist ungebrochen, da wir im Fenster-, Türen- und Rollladenbereich

in der Region Stuttgart nach wie vor die Nummer

eins sein wollen.

Ferner wollen wir unsere vor Jahren getroffene Aussage „als

Kunde gekommen, als Freund gegangen“ auch weiterhin

aufrechterhalten, denn es gibt keine Firma in der Region, die

derart viele Zuschriften zufriedener Kunden bekommt.

Über 1 700 Zuschriften haben wir schon von Kunden erhalten,

denen es ein Bedürfnis ist uns mitzuteilen, wie toll und

gut alles geklappt hat.

Allein in den letzten drei Tagen haben uns folgende Zuschriften

erreicht: Von Herrn Peter 0. aus Stuttgart: „Bin langjähriger

EMO-Kunde, bisher sehr gute und rasche Arbeit von

Herrn lnsacco.“ Ferner von Frau Sofia G. aus Stuttgart: „EMO

wurde mir von meiner Enkelin weiterempfohlen und ich

musste feststellen, dass auch schon in der Produktschau eine

gute Beratung vorhanden war, ebenfalls ein guter Preis. Ich

kann am Schluss sagen: alles Bestens.“ Eine besondere Bemerkung

hat diese Kundin gemacht „Ich bin begeistert!!! Auf

meine Frage, wie viele Handwerker ich nachher benötige, sagte

Herr Rein: Nur einen Elektriker. Ich konnte es nicht glauben,

aber ich wurde eines Besseren belehrt. Danke.“

Und worauf basiert die Kundenzufriedenheit neben der fairen

Beratung und der soliden Handwerksarbeit? Auf unseren innovativen

Produkten! Zur Prävention von Einbrüchen empfehlen

wir den RC2-Standard, welcher auch von der Polizei

empfohlen wird. So werden auch Fenster und Türen mit Sicherheitsschließblechen

ausgerüstet. Haustüren rüsten wir

mit einem selbstverriegelndem Schließmechanismus aus.

Durch einfaches Zuziehen der Tür wird das Schloss über einen

Magnetismus automatisch richtig verriegelt, ohne dass

der Bewohner die Haustüre per Schlüssel abschließen muss.

Keine Chance für den Einbrecher, denn das Schloss wird automatisch

verriegelt, selbst dann wenn der Hausbesitzer zu

Hause ist. Für den Bewohner reichen ein einfacher Druck auf

die innere Türklinke und er kann wieder hinausgehen. Ein

riesen Vorteil bei einem Brand oder ähnlichem. Nicht zuletzt

unsere Weltneuheit, die wir mitentwickelt haben: Eine

beschichtete Haustür, die nicht verkratzt werden kann und

von der sich Farbverschmierungen entfernen lassen.

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Sanierung & Energie

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MAGAZIN

SANIEREN STEP BY

STEP – DER SANIE-

RUNGSLEITFADEN

BADEN-WÜRTTEM-

BERG

Der „Sanierungsleitfaden Baden Württemberg – Erfolgreich

Sanieren in 10 Schritten“ führt durch die unterschiedlichen

Projektphasen einer Sanierung, von der ersten

Diagnose, über eine fachliche Planung bis hin zur gelungenen

Umsetzung.


➤ Experten der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg

GmbH (KEA) haben in Kooperation mit dem Landesprogramm

„Zukunft Altbau“ den Leitfaden erstellt, um Hauseigentümer

im Sanierungsprozess zu unterstützten. Ausführlich

werden in 10 Kapiteln die einzelnen Phasen beschrieben und

jeweils wichtige Hinweise bezüglich der rechtlichen, finanziellen

und strukturellen Lage gegeben. Eine abschließende

Check-Liste nach jedem Kapitel fasst die wichtigsten To Do’s

zusammen und bietet auf einer Seite einen guten Überblick für

die notwendigen Handlungsschritte. Außerdem werden staatliche

Förderungsmittel direkt mit den jeweiligen Voraussetzungen

und Maßnahmen vorgestellt. Was sich zusammengefasst

hinter den einzelnen Schritten verbirgt und was es besonders

zu beachten gilt, erfahren Sie auf den nächsten Seiten.

STEP 1: DEFINITION ENERGETISCHE

GEBÄUDEMODERNISIERUNG

Hinter dem Begriff „Energetische Sanierung“ verbirgt sich

definitionsgemäß die Aufwertung eines Gebäudes, um den

Energieverbrauch und in erster Linie die Betriebsausgaben

für ein Gebäude zu reduzieren. Dies umfasst meistens eine

gut gedämmte und dichte Gebäudehülle, um die Heimwärme

im Haushalt zu regulieren und den Einbau einer energieeffizienten,

modernen und individuell einstellbaren Heizung. Vorausschauendes

Handeln ist das A und O bei der energetischen

Sanierung: welche Heiztechnik rentiert sich bei welchem Nutzerverhalten,

wie bringt man die Dämmung auf den neuesten

Stand oder wie sparsam soll das Endresultat später sein?

Baden-Württemberg fördert die energetische Sanierung

Das Ganze bleibt – auch bei kleinen Sanierungsmaßnahmen –

eine kostspielige Angelegenheit, weshalb es sich durchaus lohnt,

die Förderprogramme von Bund und Länder unter die Lupe zu

nehmen. Das Land Baden-Württemberg fördert beispielsweise

mit dem Landeswohnraumförderprogramm die energetische Sanierung,

den barrierereduzierten Umbau und die künftige Nutzung

Erneuerbarer Energien von bestehenden Gebäuden.

STEP 2: PROFESSIONELLE

ENERGIEBERATUNG ALS GRUNDSTEIN

In der Planungsphase der Sanierung sollte man stets das Gesamtkonzept

im Auge behalten: Einzelmaßnahmen können

oftmals den Weg zur optimalen Lösung verbauen und später

nur mehr Kosten als Nutzen verursachen. Hat man sich die

Baustelle in Form der Außenwanddämmung oder des Fensteraustauschs

erst einmal ins Haus geholt, sollte man vorher überlegen,

an welchen Schrauben man parallel dazu noch drehen

kann. Qualifizierte und unabhängige Gebäudeenergieberater

helfen an dieser Stelle, ein auf das Gebäude individuell zugeschnittenes

Gesamtkonzept zu erarbeiten und können bei der

Entscheidung, ob die Sanierungsmaßnahmen Schritt für Schritt

oder in einem Zug umgesetzt werden, beraten.

Eine Energieberatung gibt also nicht nur Aufschluss über den

aktuellen Stand des energetischen Zustands des Gebäudes,

sondern legt direkt den Plan für die notwendigen Sanierungsschritte

in einer sinnvollen Reihenfolge und Kombination an.

Zum Beispiel lassen sich Instandhaltungsmaßnahmen, wie

ein neuer Anstrich der Fassade, ideal mit einer energetischen

Sanierung kombinieren.

Wissenswertes

WO FINDE ICH EINEN

PASSENDEN ENERGIEBERATER?

• Architektenkammer Baden-Württemberg

• Baden-Württembergischer Handwerkstag (BWHT)

• Deutsches Energieberater-Netzwerk (DEN)

• Gebäudeenergieberater, Ingenieure, Handwerker

Baden-Württemberg (GIH)

• Ingenieurkammer Baden-Württemberg

• Regionale Energieagenturen (Karte und Links unter

www.zukunftaltbau.de)

• Expertenliste der Deutschen Energie-Agentur (dena)

STEP 3: PROFIS AM WERK

Im Anschluss an eine qualifizierte Gebäudeenergieberatung

geht es um die konkrete Planung und Umsetzung der Maßnahmen.

Auch hier empfiehlt es sich, je nach persönlichem

Vorwissen und Know-how, Experten an Bord zu holen. Architekten,

Fachingenieure und Handwerker koordinieren,

planen und setzten schließlich das Vorhaben in die Tat um.

Allerdings sollte man auch bei der Planung mit den Profis darauf

achten, dass die entsprechenden Behörden im Vorfeld

angefragt und gegebenenfalls notwendige Genehmigungen

eingeholt werden. Auch Feuerschutz und die technische Gebäudeausrüstung

– hierzu zählen seitens der Experten unter

anderem Tragwerksplaner, Bauphysiker,

Vermesser und Fachingenieure – stehen

auf der To-do-Liste, die man vor

Beginn der Sanierungsmaßnahmen

mit den zuständigen Fachleuten

abarbeiten sollte. Auch aus finanzieller

Sicht lohnt es sich, mit

den Experten zusammen zu arbeiten:

Das KfW-Programm

431 „Energieeffizient Sanieren

– Baubegleitung“ bietet

hohe Zuschüsse für

professionelle

Baubegleitung.


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Foto: industrieblick - fotolia.com


Sanierung & Energie

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Folgende Kosten gilt es im Normalfall zu berücksichtigen:

• Energieberatung

• Architekten- und Fachingenieure

• Dämmung und Gebäudetechnik

• Instandsetzungen baulicher Mängel

• Eventuell altersgerechter Umbau

• An-, Um- und Ausbau

• Gebühren bei den Behörden

Wissenswertes

WELCHE BEHÖRDEN MÜSSEN

KONTAKTIERT WERDEN?

• Die unteren Baurechtsbehörden, um öffentlich-rechtliche

Belange zu klären

• Die Denkmalschutzbehörde, wenn

das Gebäude unter Denkmalschutz steht

• Das Grundbuchamt, wenn möglicherweise

fremde Leitungen über das Grundstück laufen

• Die untere Wasserschutzbehörde, wenn eine

Erdwärmesonden- oder eine Grundwasserwärmepumpe

geplant ist

• Das Gartenbauamt, wenn größere Bäume gefällt

werden sollen

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Die Sanierung eines Gebäudes ist ein komplexes Vorhaben - der Sanierungsleitfaden

Baden-Württemberg zeigt die richtigen Schritte auf

➤ STEP 4 : GANZHEITLICHES UND

NACHHALTIGES SANIERUNGSKONZEPT

Bevor die Bagger ins Haus rollen, sollten noch einige zukunftsträchtige

Fragen geklärt werden: Welche Problemstellen

müssen auf jeden Fall behoben werden? Steht in naher

Zukunft eine Wohnraumerweiterung an? Soll die Wohnung

altersgerecht umgebaut werden? Sanierungen bedeuten einen

großen Aufwand, deswegen lohnt es sich an dieser Stelle

bereits einen etwas weitläufigeren Blick in die Zukunft zu

werfen. Außerdem lassen sich so Zeit, Geld und Nerven effektiv

sparen. Weitere Felder, die hier abgearbeitet werden

können, sind Brand- und Schallschutz, Belichtung oder die

Überprüfung und Behebung von Feuchtigkeit, Schimmelbefall

oder Schadstoffen.

STEP 5: DIE FINANZIERUNG

Auch wenn die finanziellen Mittel erst an fünfter Stelle aufgelistet

sind, bestimmt das vorhandene Budget die Schritte 1 bis

10 ganzheitlich, getreu dem Motto: „Ohne Moos nix los!“ Der

finanzielle Rahmen gibt den Takt und das Ausmaß der Sanierung

an. Wohingegen am Anfang der Planung eher grobe Annahmen

und Schätzungen getroffen werden, steht nach dem

detaillierten Konzeptentwurf die Anfertigung eines Finanzplans

an. Bei Fördermitteln gilt es zu beachten, die technischen

Mindestanforderungen frühzeitig zu recherchieren, als

auch die Bedingungen zur Antragstellung und späteren Nachweisführung

zu beachten. Allgemein sollten die Zuschüsse

vor Baubeginn beantragt werden; rückwirkend oder währenddessen

lassen sie sich oft nicht mehr bewilligen.

Außerdem sollte stets ein Puffer für unvorhergesehene Kosten

eingeplant werden. Dieser variiert je nach Größe und Komplexität

der Sanierungsmaßnahmen.

STEP 6: DER GESETZGEBER HAT AUCH EIN

WÖRTCHEN MITZUREDEN

Neben den organisatorischen Aspekten müssen bei der Planung

insbesondere auch das Baurecht, Normen und Versicherungen

bedacht werden. Die gute Nachricht: da dank Step 3 die Profis

am Werk sind, kümmern sich Handwerker und Planer darum,

dass die Anforderungen des öffentlichen Baurechts und die technischen

Baubestimmungen eingehalten werden. Das Abschließen

eines Bauvertrags und die Informationsweitergabe an Nachbarn

und Mieter wird auf der eigenen To do-Liste ergänzt.

Wissenswertes

DIE GESETZLICHEN ANFORDERUNGEN

• Baugenehmigung für einen Anbau oder bei größeren

Veränderungen der Gebäudehülle

• Energetische Mindestanforderungen der EnEV bei

energetischen Maßnahmen wie Dämmung und

Heizungsaustausch

• Energieausweis nach EnEV

• Beim Austausch der Heizung ist das EWärmeG zu

erfüllen

• Anforderungen der 1.BImSchV an die Abgaswerte

und den Schornstein und Einhalten des EWärmeG

beim Austausch der Heizung

• Werkverträge nach BGB oder VOB/B

• Nachbarn und Mieter sind entsprechend zu informieren

Bundesweit gilt das Baugesetzbuch und

die Baunutzungsverordnung. Baupolizeiliche

Anforderungen hingegen fallen in

den Verantwortungsbereich der Länder.

An dieser Stelle müssen auch die entsprechenden

Versicherungen abgeschlossen

werden. Teilweise können diese

auch Voraussetzung für bestimmte

Fördermittel sein.


Die einfache Art der

energetischen Sanierung.

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Gebäude, deren Fassade nicht verändert werden

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Wissenswertes

DIESE VERSICHERUNGEN SOLLTEN

ABGESCHLOSSEN WERDEN

• Bauherrenhaftpflichtversicherung zur Absicherung

von Personen- und Sachschäden während der Bauzeit

• Bauleistungsversicherung zum Schutz vor Schäden

durch Hochwasser, Sturm oder Vandalismus

• Bauhelferversicherung als Unfallversicherung für

Freunde und Bekannte

➤ STEP 7: WER HÄMMERT WANN?

Nach der langen Planungsphase geht es langsam aber sicher

an die ganz konkrete Zeitplanung und Aufgabenverteilung.

Je nach Know-how und Zeit sollte man sich über-

legen, welche Leistungen in Eigenregie übernommen werden

können. Hier sollte man jedoch bedenken, dass Sanierungsarbeiten

viel Zeit in Anspruch nehmen und die eigenen

Arbeiten genau im Plan mit denen der professionellen

Handwerker sein sollten. Auch wenn man mit Eigenleistung

Geld sparen kann, lohnt es sich hier die Vor- und

Nachteile genauestens abzuwiegen. Zudem kann man an

dieser Stelle entscheiden, ob die Arbeiten in einem Schritt

oder in mehreren kürzeren Bauphasen ausgeführt werden

sollen. Dies hängt von mehreren Faktoren wie zum Beispiel

dem Budget, der Verfügbarkeit der notwenigen Fachkräfte

sowie den Einschätzungen der Experten ab.

STEP 8: ALLES SCHWARZ AUF WEISS

Langsam, aber sicher nähert man sich dem ersten symbolischen

Spatenstich - um ein gutes Preis-Leistungsverhältnis

zu erzielen lohnt es sich, mehrere Angebote einzuholen und

zu vergleichen. Eine ausführliche Leistungsbeschreibung

hilft im Vorfeld den Unternehmen so detailliert wie möglich

darzulegen, welche Schritte getan werden müssen. So stehen

die Chancen gut, dass die oft kostspieligen Überraschungen

ausbleiben. In der Leistungsbeschreibung werden alle Entscheidungen

bezüglich Material, Ausführung und Qualität

mengenmäßig erfasst und in einzelnen Positionen beschrieben.

Die Firmen erhalten wichtige Angaben zur Baustelle,

ob Wasser, Strom und Lagerflächen vorhanden sind, ein Gerüst

bereitsteht und zu welchem Zeitpunkt die Arbeiten

durchgeführt werden sollen.

Im Bauvertrag werden alle relevanten Bestandteile festgehalten

Sind die Würfel dann final gefallen, gilt es einen Bauvertrag aufzusetzen.

In diesem werden die Vertragsbestandteile, meist Angebot,

Leistungsbeschreibung und Ausführungsplanung, festgehalten.

Außerdem werden die Bezahlungsmodalitäten sowie

zeitliche Einhaltungsfristen und Gewährleistungen aufgeführt.

Bei schwierigen Gewerken sollte man sich auf Profis

verlassen und die Eigenleistung zurückstellen

STEP 9: VON DER BAULEITUNG

BIS ZUR ABNAHME

Die rechtlichen Grundlagen haben die Verpflichtung eines

Bauleiters verankert. Des Weiteren schadet es nicht, auch

selbst nach dem Rechten zu sehen und die Bauarbeiten intensiv

zu begleiten, damit eventuelle Änderungen schnell eingebaut

und die Einhaltung der Leistungen garantiert werden

können. Sind alle Sanierungsmaßnahmen abgehandelt folgt

die Abnahme, die als „Dreh- und Angelpunkt“ des Bauvorganges

bezeichnet wird. Hier werden die erbrachten Leistungen

abgenommen und die Fertigstellung im Rahmen der vertraglichen

Vereinbarungen bestätigt. Eventuelle Mängel, die

hier festgestellt werden, müssen von der beauftragten Firma

noch ausgebessert werden. Zudem sind die Rechnungen rechnerisch

und fachtechnisch zu prüfen und innerhalb der vertraglich

vereinbarten Frist zu bezahlen.

STEP 10: DAS NUTZERVERHALTEN

ENTSPRECHEND ANPASSEN

Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten darf man zwar den

Hammer beiseite legen, allerdings gilt es trotzdem noch einige

Handlungsschritte zu tätigen. Formulare und Nachweise

müssen überprüft und bei den entsprechenden Stellen vorgelegt

werden. Zudem sind das passende Nutzerverhalten sowie

die Wartung und Pflege wichtige Voraussetzungen, um die

Vorteile auch möglichst lange voll ausnutzen zu können. Bei

energetischen Maßnahmen muss zum Beispiel auch der Energieausweis

angepasst werden. Danach gilt es nur noch bei

korrekter Lüftung und richtigem Heizverhalten den neuen

Komfort der Sanierungsmaßnahmen zu genießen - und

Schritt für Schritt die nächsten Vorhaben zu planen.

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Der Bauleiter überwacht jeden einzelnen Schritt und

achtet auf die fachgerechte Durchführung der Gewerke

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Fast drei Viertel der Möbelkäufer tappen in die Rabatt-Falle - das

Buch „Clever Möbel kaufen“ gibt Tipps, wie sich dies vermeiden lässt

➤ Vorweg kann gesagt werden, dass Qualität definitiv ihren Preis

hat - man muss nur wissen, wann man diese wirklich bezahlen

sollte und wann es eine bessere Option im Preis-Leistungs-Verhältnis

gibt. Wie geht man den Möbelkauf richtig an? Dieser Frage

wollen wir auf den kommenden Seiten nachgehen.

Das Besondere beim Möbelkauf ist, dass man sich im Gegensatz

zu elektronischen Geräten nicht an ausführlichen Testberichten,

Studien oder Rankings orientieren kann. Möbelhäuser

locken oft mit Sonderaktionen und kräftigen Rabatten - aber

woher weiß man, welche Richtete wirklich stimmen und ob

man tatsächlich ein Schnäppchen macht? In dem Buch „Clever

Möbel kaufen“ geben die Autoren Heinz und Olaf Günther an,

dass 72,6 Prozent in die Rabatt-Falle tappen und den Sonderangeboten

auf den Leim gehen. Und dabei sparen die Wenigsten.

Im Gegenteil, oft bezahlen die Kunden mehr, als die Möbelstücke

eigentlich wert sind. Fast ein Viertel der befragten Teilnehmer

hat später Qualitätsmängel an den angeblich hochwertigen

Möbeln festgestellt. Der Tipp von den Profis: wenn es keine offiziellen

Testergebnisse gibt, muss man diesen eben selber durchführen.

Tatsächlich gibt es ein paar einfache, aber aussagekräftige

Tipps und Tests, wie man die Qualität bestimmter Möbelkategorien

testen kann. Welche das sind, woran man gute Qualität erkennt

und welche Punkte es beim direkten Kauf sonst noch zu

beachten gibt haben wir hier zusammengetragen.

Eine sorgfältige Vorbereitung und ausführliches

Informieren zahlen sich aus: Maße, Materialien und die

richtige Mischung grenzen im Vorfeld die Auswahl ein

Bevor man loszieht und das neue Sofa fürs Wohnzimmer im

Schnellverfahren kauft, sollte man bei Ground Zero anfangen - ➤

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IM PROGRAMM.

Der erste Schritt beim Möbelkauf ist das

richtige Aufmaß in den eigenen vier Wänden

➤ den Raummaßen zu Hause. Gerade Sofas wirken in Möbelhäusern

oft kleiner, als sie eigentlich sind. Außerdem müssen

eventuelle Türen und Schubladen, die noch aufgehen sollen,

mit in die Vermessung einberechnet werden. Idealerweise bewaffnet

man sich mit dem Grundriss des Raumes - so ist man

auf der sicheren Seite und kann direkt überprüfen, welches

Modell perfekt in den Raum passt.

Ein stimmiges Gesamtbild steht über allem

Dazu zählt nicht nur die richtige Größe, sondern auch ein stimmiges

Gesamtbild. Wer es ganz genau vor Ort ausprobieren

möchte, kann ausgedruckte Fotos mitnehmen. Außerdem

empfiehlt es sich beim Anschaffen größere Möbelstücke generell,

Farbmuster anzufragen und diese mit nach Hause zu nehmen,

um sich einhundertprozentig sicher zu sein, dass man mit

der Farbkombination die nächsten Jahre verbringen möchte.

Zu einer langen Möbel-Beziehung gehört auch eine liebevolle

Pflege und regelmäßige Reinigung. Häufig sind entsprechende

Pflegeanleitungen bei den Möbeln inklusive. Allgemein sollte

man bei der Materialwahl je nach Gebrauchsart auf pflegeleichte

Stoffe setzen. Bereits nach kurzer Zeit machen sich Gebrauchsspuren

bemerkbar, wohingegen eine Reinigung bei einer

Ledergarnitur kein Problem ist - mit wenig Aufwand sieht

die Garnitur wieder aus wie neu. Bei Polstergarnituren sind

abnehmbare Bezüge, die auch mal in die Waschmaschine ➤

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Bei der Materialauswahl sollte man auf pflegeleichte

Stoffe setzen, die eine Langlebigkeit sicherstellen

➤ gesteckt werden können, besonders praktisch und vor allem

für Allergiker die erste Wahl. Sind dabei die Reißverschlüsse so

angebracht, dass sie nicht direkt ins Auge fallen, bekommt man

ein gut aussehendes und einfach zu reinigendes Möbelstück.

Achten Sie beim Aufstellen darauf, einen Platz zu wählen, der

nicht direkt mit Sonnenlicht beschienen wird. Die Kraft der Sonne

wird durch das Fensterglas noch verstärkt. Die Folge sind Bezüge,

die schnell und eventuell ungleichmäßig ausbleichen.

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Auch wenn es nahezu kaum stichhaltige Qualitätshinweise

bei Möbeln gibt, so können doch kleine Indizien darauf

verweisen, ob die Materialien gut verarbeitet worden sind.

Bei der Möbel-Inspektion darf auch direkt getestet werden.

Auch wenn man kein Profi ist, kann man beim genauen

Hinschauen einiges selbst überprüfen. Türen und Schubladen

sollten sich leicht, sicher und leise öffnen lassen;

Ecken, Scharniere oder Nähte sollten ordentlich verarbeitet

sein. Je näher und präziser die Stiche der Nähte beispielsweise

verlaufen, desto besser ist die Qualität. Verfolgen

Sie dabei den Verlauf der Naht aus einer möglichst

langen Sichtstrecke. Fragen Sie den Verkäufer auch, aus

welchem Material das Gestell des Sofas besteht. Im besten

Fall ist es aus Massivholz, Holz-Werkstoffe sind ebenfalls

eine gute Alternative. Von Gestellen aus Styropor oder gar

Karton sollte man auf jeden Fall Abstand nehmen. Bei der

Verarbeitung sollte man außerdem darauf achten, dass die

Hölzer sicher miteinander verdübelt, verschraubt oder verzapft

sind und Stellen, die im Alltag besonders


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Wohnen & Leben

➤ beansprucht werden, eine abgerundete Form erhalten -

das verhindert ein Durchscheuern des Gestells.

Was die Bezüge angeht, so lassen sich im Allgemeinen zwischen

Textilbezügen, Leder und Kunstleder unterscheiden. Speziell

im Textilbereich hat man die Wahl zwischen Flachgewebe,

Velours oder Mikrofaser - besonders ersteres ist für aufgeriebene

Nähte und lose Fäden durch Hunde oder Katzen bekannt, die

anderen beiden Varianten hingegen eignen sich besser für den

alltäglichen Gebrauch. Auch beim Leder gibt es zentrale Unterschiede,

die zur Entscheidungsorientierung dienen können: Anilinleder

und Semi-Anilinleder sind hochwertig und daher auch

entsprechend kostspielig, allerdings auch in ihrer Verarbeitung

von guter Qualität. Pigmentierte Leder hingegen sind stärker

mit Farbe und Prägung abgedeckt, eignen sich jedoch durch

ihre etwas härtere Struktur gut, wenn es Kinder oder Haustiere

im Haushalt gibt. Bei Nubuk, einer angeschliffenen Form von

Leder, wird die Oberfläche im Bereich des Sitzens oft glatt gescheuert

und glänzt dadurch. Generell sind die teuersten Bezüge

nicht unbedingt die pflegeleichtesten; investiert man also in

hochwertige Oberflächen, sollte man gerade bei Lederbezügen

eine Imprägnierung nicht außen vor lassen. Falls die Informationen

nicht direkt an der Ware angebracht sind, sollten die

Fachkräfte vor Ort in der Lage sein, die genaue Zusammensetzung

der Bezüge aufzulisten, damit man sich von der Qualität

überzeugen kann und sich die eventuellen sichtbaren Abnutzungsspuren

vermeiden lassen.

Möbelkauf mit allen Sinnen - wie Gerüche, Geräusche

und der Blick aufs Detail bei der Auswahl helfen können

Neben den Materialien lassen sich Bezüge auf vier weitere

Merkmale überprüfen: zum einen wäre da die Lichtechtheit,

die angibt, wie sehr ein Stoff von der Sonne ausgeblichen

werden kann. Vor allem naturbelassenes Leder und

weitere natürliche Bezugsmaterialien weisen schon nach ➤

Sitzbezüge lassen sich anhand einiger Kriterien

recht gut beurteilen, auch von Laien

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Wohnen & Leben

➤ kurzer Zeit farbliche Veränderungen auf. Als Richtwert

gilt ein Faktor von 8 als besonders gut. Des Weiteren lässt

sich die Scheuerbeständigkeit, also der Verschleiß des Bezuges,

in sogenannten Scheuertouren messen, denn die

Widerstandsfähigkeit eines textilen Stoffes gegen Abrieb

ist für seine Lebensdauer hauptausschlaggebend. Dabei

werden die Polstermöbel einem Martindale-Testverfahren

unterzogen, bei welchem die tägliche Nutzung über einen

langen Zeitraum simuliert wird und schlussendlich die

Scheuer-Touren ermittelt werden. Scheuer-Touren über

10 000 aufwärts sind für eine Couch mit legerer Polsterung

noch im Rahmen; aktuell beläuft sich der beste Wert auf

100 000. Außerdem gilt: Je straffer die Polsterung, desto höher

die Scheuerbelastung. Vorwiegend Flachgewebe neigen

zur Bildung von kleinen Knötchen an der Oberseite des

Stoffes, dem Pilling. Dabei lösen sich feine Faserteile von der

Oberfläche ab und verbinden sich miteinander. Der Wert 5

gibt eine geringe Knötchen-Bildung des Textil-Gewebes an,

der Wert 1 hingegen eine starke.

Als viertes Kriterium bleibt das Abfärben des Bezuges auf

andere Textilien, wobei dunklere Farben hier anfälliger

sind als helle. Die meisten der Materialien sind allerdings

heutzutage relativ farbecht. Falls doch einmal die Oberfläche

auf Kleidungsstücke abgefärbt hat, lassen sich Verfärbungen

an der Bekleidung in der Regel durch Abreiben mit

destilliertem Wasser und Neutralseife entfernen. Für gewöhnlich

sind diese Kriterien auf der Rückseite von Bezugs-Mustern

aufgelistet.

Auch die gesunden Menschensinne können bei der Möbelwahl

hilfreich sein: Gerüche sagen viel über die Qualität der Möbel

aus: stechende Gerüche deuten oft auf Container-Ware hin,

welche Rückstände von Giften enthalten können, da Container

beim Transport chemisch behandelt werden. Des Weiteren

sollte man beim Probesitzen auf Geräusche achten: bei schlechter

Verarbeitung hört man jede Bewegung auf dem Sofa, gut

gebaute Möbelstücke hingehen sind nahezu geräuschlos. Bei

Schränken kann das Innenleben auch viel Aufschluss über

Langlebigkeit und Qualität verraten: Schubladen sollten aus

Sicherheitsgründen nicht länger als 100 cm sein und eine

Traglast von knapp 30 kg aushalten.

Ein anerkanntes Gütezeichen in Deutschland ist das „Goldene

M“. Das RAL-Siegel gibt Aufschluss darüber, dass das Objekt der

Begierde nicht nur gut aussieht, sondern auch viele Jahre ein

treuer Begleiter wird. Das „Goldene M“ ist das einzige in

Deutschland offiziell anerkannte Gütezeichen für Möbel und der

strengste Nachweis für die Sicherheit und Gesundheitsverträglichkeit

von Möbeln in Europa. Ein weiteres von Stiftung Warentest

empfohlenes Umweltzeichen ist der „Blaue Engel“, welches

besonders umweltfreundlich hergestellte Möbel auszeichnet. ➤

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Wohnen & Leben

smartLiving.

MAGAZIN

Der Möbelkauf über das Internet bietet Vor- und Nachteile.

Ein Qualitätscheck vor Ort ist jedoch nicht möglich.

➤ Vom Ausmaß über die Qualitäts- und Materialprüfung vor

Ort bis hin zum finalen Möbelkauf sind einige Handlungsschritte

zu beachten, um gängige Fehler zu vermeiden. Mit

den folgenden sieben Tipps sind Sie optimal für den nächsten

Möbelkauf vorbereitet.

1. RABATTE

Häufig werden Rabatte vorher auf den Preis aufgeschlagen

oder von speziellen Listen mit überhöhten

Preisen übernommen. Extrem hohe Rabatte sollten

also mit Skepsis behandelt werden, denn dabei muss

es sich nicht zwangsläufig um ein gutes und seriöses

Angebot handeln.

2. PREISVERGLEICH

Immer Ruhe bewahren - auch bei sehr günstigen Angeboten

sollte man sich mindestens ein weiteres Vergleichsangebot

aus einem anderen Möbelhaus einholen.

3. INTERNET

Fluch und Segen, auch beim Möbelkauf. Während

man bei Produkten im Internet keinen direkten Qualitätscheck

machen kann und sich auch nicht verschiedene

Farbkombinationen per Foto ausprobieren lassen,

bieten Onlinehändler Markenmöbel im Internet

häufig günstiger an als im Laden.

4. ZERTIFIZIERTE SHOPS

Um den Fluch zu brechen sollte man beim Kauf im

Internet auf seriöse und sichere Seiten setzen. Das Gütesiegel

„Trusted Shop“ zeichnet die Webseiten aus, auf

denen man vertrauensvoll nach einem neuen Sofa

oder Kleiderschrank suchen kann.

5. KAUFVERTRAG

Möbel sind unabhängig von ihrer Qualität oder Marke

meistens eine kostspielige Angelegenheit. Hier gilt es

vor allem zu beachten, dass es beim Möbelkauf in einem

Möbelhaus kein 14-tägiges Rücktrittsrecht gibt.

Daher sollte man auch das Kleingedruckte bei den Allgemeinen

Geschäftsbedingungen lesen. Bei einer Stornierung

fallen im Normalfall ungefähr 25 Prozent der

ursprünglichen Kaufsumme als Schadensersatz an.

6. ANZAHLUNG

Hier kommt es auf die individuellen Voraussetzungen

und Vertragsbedingungen an. Anzahlungen sollten

am besten nur in seltenen Fällen getätigt werden.

Wenn möglich, vereinbart man die Zahlung des Kaufpreises

erst nach vollständiger Lieferung und mängelfreier

Montage.

7. REKLAMATION

Falls bei der Lieferung doch etwas nicht stimmt, reklamiert

man sofort und in schriftlicher Form. Macken

oder beschädigte Möbel sind bei der Lieferung nicht

ungewöhnlich, daher stets direkt auf eventuelle Schäden

oder Mängel hinweisen.

© Autorin: Jessica Schmucker

Mangelhafte Möbellieferungen sollte man

sofort und in schriftlicher Form anzeigen

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Wohnen & Leben

smartLiving.

MAGAZIN

SOMMERZEIT IST BA-

DEZEIT - DER POOL

IM EIGENEN GARTEN

Der Sommer zeigt sich langsam aber sicher von seiner

besten Seite und am Wochenende genießt man ein leckeres

Eis am liebsten unmittelbar an einem Gewässer, das

zusätzliche Abkühlung verschafft.


104

Foto: apfelweile - fotolia.com

105


Wohnen & Leben

➤ Doch der nächste Badesee erfordert oft eine längere Anreise

und auf die Idee, ins nächstgelegene Freibad zu gehen,

kommen meistens noch einige andere Menschen. Wem der

heimische Gartenschlauch dann nicht reicht, sollte sich mit

der Möglichkeit, ein eigenes Schwimmbad in den Garten zu

holen, intensiv auseinandersetzen. Alternativ zum fest installierten

Pool gibt es auch zahlreiche Quick-up-Pools, die eine

günstige und zeitbegrenzte Lösung bieten. Die meist runden,

aufblasbaren Bassins gibt es in jedem Baumarkt für häufig weniger

als 100 Euro. Die hochwertigere Alternative sind Stahlwandbecken.

Auf den folgenden Seiten stellen wir die verschiedenen

Arten und Ausführungen vor, des Weiteren erklären

wir, was es beim Poolbau zu beachten gibt.

Planung, Budget und Installation -

der richtige und schnelle Weg

zum eigenen Pool im Garten

Die sommerliche Erfrischung in Terrassennähe bietet insbesondere

auch für Kinder in den heißen Monaten eine ideale

Sport- und Spielstätte. Man hat die spielenden Kinder stets im

Blick, kann zeitgleich aber beispielsweise die Gartenarbeit

verrichten oder im Schatten ein gutes Buch lesen. Je nach

Größe des Schwimmbeckens können das klassische Schwimmen

sowie zahlreiche Trendsportarten im Wasser von

Stand-up-Paddeling bis zu Aqua-Yoga praktiziert werden. Im

Allgemeinen zählt Schwimmen zu einer der gesündesten

Sportarten: es schont die Gelenke, kräftigt die Muskeln und

stabilisiert langfristig das Herz-Kreislauf-System.

Die Kosten für eine Wasseranlage zuhause hängen von der

Größe, dem Material und der grundsätzlichen Entscheidung

zwischen langfristigem Schwimmbad oder kurzfristiger Lösung

ab. Kleinere, aufblasbare Fertigbecken oder Aufstell-Varianten

zum Selbst-Aufbauen sind bereits ab ca. 1 000 Euro

erhältlich. Bei langlebigen und fest installierten Edelstahlbecken

sollte man mindestens 30 000 Euro einkalkulieren, wobei

nach oben fast keine Grenzen gesetzt sind. Die vergleichsweise

hohen Kosten bei der fest installierten Variante basieren

auf Aufwendungen für die Anschaffung der Anlage, die Installation

der benötigen Pumpen und Geräte sowie für die

Wartung und Reinigung durch Fachkräfte. Bei den örtlichen

Bauämtern kann man sich über die eventuell anstehenden

Baugenehmigungen informieren.


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Wohnen & Leben

MIT FOLGENDEN TIPPS LÄSST SICH DER POOL

SINNVOLL PLANEN UND BETREIBEN:

1. EXPERTEN ENGAGIEREN

Unabhängig von der exakten Wahl des Pools empfiehlt

es sich, bei dieser Investition einen Experten zu Rate

zu ziehen, da insbesondere bei Technik und Isolierung

Fachkenntnisse gefragt sind. Viele Schwimmbadanbieter

offerieren neben der Beratung, Planung und

Durchführung auch regelmäßige Wartungen und weitere

Services.

2. BUDGET VORHER FESTLEGEN UND

LANGFRISTIGE KOSTEN BERÜCKSICHTIGEN

Der Umfang des Budgets bestimmt die Größe, das Material,

die Art und den allgemeinen Aufwand. Bevor

man keinen konkreten Überblick über das zur Verfügung

stehende Budget hat, sollte man das Thema

Schwimmbad im eigenen Garten nicht in Angriff nehmen.

Erfahrungsgemäß fällt bei derartig großen Projekten

ein bestimmter Betrag für unvorhergesehene

Kosten an, der von vorne herein bedacht werden sollte.

Swimming-Pools werden nachhaltig und möglichst

langlebig angelegt - daher sollte man sich auch vor

dem Bau über die wiederkehrend anfallenden Kosten

bewusst sein. Nur ein gut gepflegter und jährlich gewarteter

Pool bringt den vollen Spaß und optimalen

Nutzen über die gesamte Laufzeit.

3. POSITIONIERUNG: WO IST DER

IDEALE PLATZ FÜR DEN POOL?

Der größte Kostenfaktor bei einem eigenen Pool sind

die Heizkosten. Der ideale Platz für einen Swimmingpool

ist daher eine sonnige Ecke, um die Sonne ausnutzen

zu können. Unabhängig davon sollte der Pool

nicht direkt unter Bäumen angelegt werden - auf der

einen Seite verursachen sie Schatten, auf der anderen

verschmutzen die Blätter oder Nadeln das Wasser und

die Filter. Auch windige Stellen eignen sich nicht als

Idealplatz: ähnlich wie bei der Nähe zum Baum kühlt

das Wasser dadurch schnell ab und Blätter werden

verstärkt auch von entfernten Pflanzen hereingeweht.

Abhilfe bringen immergrüne Decken oder kleine

Mauern um den Swimmingpool herum.

4. FESTLEGUNG DER GRÖSSE

Hinsichtlich der Größe empfiehlt der Bundesverband

Schwimmbad und Wellness, den Pool nicht tiefer als

1,50 Meter zu bauen - mit dieser Größe ist entspanntes

Schwimmen, aber auch gemütliches Stehen garantiert.

Die Standardgröße bei Pools beläuft sich auf 8 x 4 Meter,

während die Tiefe zwischen 1,35 Metern und 1,60

Metern variiert - bei diesen Maßen können zwei Personen

bequem nebeneinander schwimmen. Wer in

Zubehör investieren möchte kann zum Beispiel auch

Schwallduschen, Bodenstrudel oder Gegenstromanlagen

einbauen.

5. ABDECKUNGEN ZUR LANGLEBIGKEIT

DES SCHWIMMBECKENS

Hochwertige Abdeckungen garantieren eine lange Lebenszeit

des Swimmingpools. Zum einen schützen

großflächige Abdeckungen in jeder Jahreszeit vor

Schmutz und Unfällen, zum anderen verhindern sie

nachts das Auskühlen des Pools durch die Speicherung

der Wärme. Auch wenn es vor und nach dem

Badespaß immer etwas Zeit in Anspruch nimmt, den

Pool vorschriftsgemäß abzudecken, lohnt sich diese

Zeitinvestition allemal. Inzwischen sind auch spezielle

Solar-Planen erhältlich, die Sonnenenergie zum Erhitzen

des Beckens nutzen können.

6. SICHERHEIT GEHT VOR

Obgleich das Schwimmbecken im Garten viel Freude

bereitet, stellt es zugleich auch eine Gefahrenquelle dar.

Pool-Besitzer unterliegen daher einer Verkehrssicherungspflicht:

man ist dazu verpflichtet entsprechende

Vorkehrungen zu treffen, damit niemand zu Schaden

kommt. Dies betrifft neben der Abdeckung während

der Nicht-Nutzung auch die Ansaugöffnungen von Düsen:

Diese sollten eine Fließgeschwindigkeit von 0,3

Metern pro Sekunde nicht überschreiten. Außerdem

dürfen die angebrachten Gitter vor den Ansaugöffnungen

keine Löcher größer als 8 Millimeter aufweisen.

7. EIN- UND AUSSTIEGE SINNVOLL EINBAUEN

Das sinnvolle Anbringen von einigen Treppenstufen

oder einer Leiter komplettieren das Badevergnügen.

Rutschfeste Treppenstufen und Handläufe garantieren

ein sicheres Ein- und Aussteigen.

8. WASSER WILL GEPFLEGT WERDEN

Auch Wasser möchte gepflegt werden. Dabei sind zwei

verschiedene, sich ergänzende Varianten zu beachten:

die physikalische Reinigung bezieht sich auf die Filtration

und Umwälzung des Wassers, die mechanische

Reinigung wird durch Absaugen des Beckenbodens

und gezieltes Säubern mit Bürsten durchgeführt. Außerdem

sollten Filter regelmäßig gereinigt werden sowie

pH-Wert und Chlorgehalt in gewissen Zeitabständen

überprüft werden.

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Wohnen & Leben

Je nach Ausführung und Ausstattung muss ein Pool gar nicht

teuer sein, der Spaß beim Plantschen ist dafür umso größer

➤ Ist der erste symbolische Spatenstich getätigt, empfiehlt es sich

für die weiteren Ausgrabungen einen Minibagger beim Werkzeugverleih

eines Baumarktes zu beschafffen. Nachdem das Loch

für das Becken gegraben ist, muss der Boden begradigt und eine

Betonplatte gegossen werden. Zusätzlich benötigt man bei Einbaupools

ein so genanntes Bodenschutzvlies, welches das Becken

gegen Beschädigungen schützt. Abhängig vom Hersteller werden

zusätzliche Stützwände an den Seiten aus Stahl benötigt.

Das Badevergnügen schnell und günstig

in den heimischen Garten holen - einfache

Lösungen für Jedermann

Wer den Bagger lieber ruhen lassen möchte, aber trotzdem

nicht auf die Erfrischung im Sommer hinter dem Haus verzichten

möchte, kann sich mit einer der folgenden Versionen

den Badespaß für kleines Geld in den Garten holen.

Der Klassiker - das Kinderplantschbecken

Seit Jahrzehnten lässt das kleine Plantschbecken Kinderherzen

höher schlagen. Sie eignen sich ideal für Spiel und Spaß

im Wasser. Im fortgeschrittenen Alter werden Plantschbecken

auch als Erfrischungsbad für strapazierte Füße und Beine genutzt.

Mit einer Investition für rund 20 Euro ist dies die preiswerteste

Pool-Alternative - allerdings natürlich in Größe und

Schwimmtauglichkeit auch die ungeeignetste. Verbrauchermagazine

empfehlen zudem die Hartschalenprodukte, da herkömmliche

Plantschbecken häufig mit Schadstoffen wie dem

Phthalatweichmacher belastet sein können.

Schon ein Aufstellpool für knapp 100 Euro

sorgt für eine ausreichende Abkühlung

Plantschbecken für Erwachsene- der Aufstellpool

Die ausgewachsene Version des Plantschbeckens bildet der ➤

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Wohnen & Leben

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➤ Aufstellpool - ähnlich wie das Plantschbecken kann dieser

an einer beliebigen, ebenerdigen Stelle im Garten platziert

werden, bietet aber mit einer durchschnittlichen Tiefe von

1,20 bis 1,35 Metern die ausgereifte Variante an Wasserspaß.

Für knapp 100 Euro sind Aufstellpools erhältlich - je nach

Ausstattung und Größe können auch luxuriösere Modelle

zum Beispiel mit Holzverkleidung erstanden werden; diese

benötigen allerdings auch mehr Know-how beim Aufstellen.

Im Allgemeinen werden die Aufstellpools als Fertigbausatz

verkauft und machen das Aufbauen zum Kinderspiel. Es sollte

darauf geachtet werden, dass der Pool auf einer geraden Rasenfläche

aufgestellt oder eventuell eine entsprechende stabilere

Fläche als Untergrund genutzt wird. Hier kann entweder

Beton oder ein Terrassenaufbau mit Mineralgemisch und Spilt

verwendet werden, auf welchen Gartenplatten verlegt werden

können, um einen passenden Poolplatz zu kreieren.

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Ein schnell auf- und abbaubarer Quick-up-Pool

ist eine kostengünstige Alternative zu einem

fest installierten Schwimmbad

Der Saison-Pool - der Quick-up-Pool

Während das Plantschbecken hauptsächlich für die kleinen

Badegäste und der Aufstellpool die Vorstufe zum klassischen

Schwimmbecken ist, kann der Quick-Up Pool als saisonale

Alternative genutzt werden. Die Kosten hierfür rangieren

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Quick-up-Pools gibt es in unterschiedlichen Größen und

Ausführungen - für jeden Garten findet sich eine Lösung

zwischen 50 und 500 Euro. Ähnlich wie bei allen Modellen im

Poolbereich variieren die Preise bezüglich Ausstattung, Material

und Größe - und sind in jedem Baumarkt erhältlich. Der

Clou an den Schwimmbecken aus Folie besteht in dem luftgefüllten

Ring am oberen Beckenabschluss. Dabei macht er sich

ein physikalisches Prinzip zu Nutze: den Auftrieb. Wenn das

Becken nun mit Wasser gefüllt wird, schwimmt der Ring auf

der Wasseroberfläche und zieht somit den Pool automatisch

Stück für Stück nach oben. Durch ihr schnelles Auf- und Abbauen

eignen sich die Modelle besonders für spontane Abkühlungen

im heißen Sommer.

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Hier trifft sich die regionale Immobilienwirtschaft:

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17. - 20.08.2017 Home & Garden

Ludwigsburg www.homeandgardenevent.de, Tel. 0451 89 90 60

Verkaufsausstellung für exklusiven Lebensgenuss,

Wohn- und Gartenkultur

05.09.2017 Finanzierungssprechtag

Stuttgart www.hwk-stuttgart.de, Tel. 0711 16 57 0

Information über zinsgünstige Darlehen und Bürgschaften

20.09.2017 Haus & Grund Stuttgart

Stuttgart www.hausundgrund-stuttgart.de, Tel. 0711 21 04 80

Sicherheit rund ums Haus - Die Polizei informiert

23. - 24.09.2017 Ludwigsburger Kreiszeitung

Ludwigsburg www.lkz.de, Tel. 07141 13 04 14

Rund ums Haus 2017

27.09.2017 Haus & Grund Stuttgart

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27.09.2017 Kienle & Klamt

Wohnwerk Esslingen www.kienle-klamt.de, Tel.: 0176 211 42 634

Erben und Vererben von Immobilienvermögen

04. - 06.10.2017 expo real

München www.exporeal.net, Tel. 089 94 91 16 08

Internationale Fachmesse für Immobilien und Investitionen

11.10.2017 Haus & Grund Stuttgart

Stuttgart www.hausundgrund-stuttgart.de, Tel. 0711 21 04 80

Wohnung richtig vermieten

14. - 15.10.2017 Zeitungsverlag GmbH & Co. Waiblingen KG

Waiblingen www.zvw.de/messen, Tel. 07151 56 63 91

IMMO messe 2017

14. - 15.10.2017 Ludwigsburger Kreiszeitung

Ludwigsburg www.lkz.de, Tel. 07141 13 04 14

IMMO MESSE

17.10.2017 Immobilienverband Deutschland IVD Süd

Stuttgart www.ivd-sued.net, Tel. 0711 81 47 380

Seminar, Update Gewerbliches Mietrecht

18.10.2017 Übertragung von Immobilien im Wege der

Stuttgart www.hausundgrund-stuttgart.de, Tel. 0711 21 04 80

vorweggenommenen Erbfolge

20. - 22.10.2017 17. Bau- und Wohnmesse Sinsheim

Sinsheim www.baumesse.com, Tel. 07221 9 76 42 48

Bauen - Wohnen - Renovieren - Modernisieren 2017

04. - 05.11.2017 Immobilienmesse Esslingen

Esslingen www.immobilienmessen.de, Tel. 07138 97 19 20

Messe für Kaufen, Bauen und Finanzieren

04. - 05.11.2017 Baumesse Esslingen

Esslingen www.immobilienmessen.de, Tel. 07138 97 19 20

Bauen, Renovieren, Modernisieren

07.11.2017 Gewerbeimmobilien-Kongress Stuttgart www.ivd-sued.net, Tel. 0711 81 47 380

08.11.2017 Haus & Grund Stuttgart

Stuttgart www.hausundgrund-stuttgart.de, Tel. 0711 21 04 80

Steuern rund um die Immobilie

15.11.2017 Haus & Grund Stuttgart

Stuttgart www.hausundgrund-stuttgart.de, Tel. 0711 21 04 80

Modernisieren als Mehrwert

18. - 26.11.2017 14. Internationale Küchenmesse Stuttgart www.kuechen-messe.de, Tel.: 0711 18 56 00

22.11.2017 Kongress für die Immobilienwirtschaft

Leinf.-Echterdingen www.immobilienkongress-stuttgart.messe.ag, Tel. 0831 20 69 950

Metropolregion Stuttgart

24.11.2017 Rechtskongress für Makler, Bauträger und Immobilienverwalter München www.ivd-sued.net, Tel. 0711 81 47 380

29.11 - 03.12.2017 Heim + Handwerk

München www.heim-handwerk.de, Tel.: 089 189 149 0

Wohnen, Einrichten, Bauen

05.12.2017 Finanzierungssprechtag

Stuttgart www.hwk-stuttgart.de, Tel. 0711 16 57 0

Information über zinsgünstige Darlehen und Bürgschaften

16. - 18.03.2018 Bauen, Wohnen, Modernisieren Göppingen www.baumesse-gp.de, Tel.: 07161 / 504 38 33

INFO

Wenn Sie auch auf Ihre Veranstaltung im smartLiving-Magazin hinweisen wollen, dann informieren Sie uns bitte hierüber unter redaktion@smartliving-magazin.de

DAS SMARTLIVING VERTRIEBSKONZEPT

Das smartLiving-Magazin wird über verschiedene

Vertriebswege distribuiert. Neben dem Bezug über

das Abonnement ist es im Einzelverkauf im Verbreitungsgebiet

sowie im Lesezirkel (vorwiegend Ärzte

und Friseure) erhältlich. Ein weiterer Teil der Auflage

wird auch alternierend an kaufkraftstarke Haushalte

im Verbreitungsgebiet verteilt. Ein weiterer

Vertriebsweg ist die freie Auslage an stark frequentierten

Orten. Nachfolgend ein Auszug der Auslagestellen,

an welchen Sie das smartLiving-Magazin regelmäßig

erhalten. Wenn auch Sie Ihren Kunden

oder Gästen unser smartLiving-Magazin überreichen

wollen, dann setzen Sie sich bitte mit uns unter

Tel.: 0711 / 79 488 609 oder unter verlag@smartliving-magazin.de

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gerne pünktlich und dauerhaft ab der kommenden

Ausgabe mit bis zu 25 Exemplaren, und das kostenlos.

Die Magazine werden jeweils zum Erscheinungstermin

frei Haus bei Ihnen angeliefert. Darüber

hinaus werden Sie auf dieser Seite und auf www.

smartliving-magazin.de als weitere Auslagestelle genannt.

STUTTGART

Golfclub Neckartal e.V.

Aldinger Straße 975, 70806 Kornwestheim

adVenture Perkins GmbH, Perkins Park Stresemannstraße 39, 70191 Stuttgart

Häusler Raumausstattung

Leintalstraße 14a, 74321 Bietigheim.-Bissingen

Architektenkammer Baden-Württemberg Danneckerstraße 54, 70182 Stuttgart

Hotel & Restaurant Goldener Pflug

Dorfstraße 2 - 6, 71636 Ludwigsburg

ASB BW e.V. Region Stuttgart

Mauserstraße 20, 70469 Stuttgart

Komfort Hotel Ludwigsburg

Schillerstraße 19, 71638 Ludwigsburg

Bankhaus Bauer Privatbank

Lautenschlagerstraße 2, 70173 Stuttgart mtm immobilien GmbH

Schorndorfer Straße 42/2, 71638 Ludwigsburg

Bauer Sanitär GmbH

Ulmer Straße 319, 70327 Stuttgart

Negele Küchenprofi

Alleenstraße 2, 71679 Asperg

BBT Aktiengesellschaft

Breitlingstraße 35, 70184 Stuttgart

NH Hotel Ludwigsburg

Pflugfelder Straße 36, 71636 Ludwigsburg

Bella Vista Sky Restaurant

Im Asemwald 54, 70599 Stuttgart

Pflugfelder Immobilien Treuhand GmbH Solitudestraße 49, 71638 Ludwigsburg

Best Finance Immobilien GmbH

Am Kochenhof 12, 70192 Stuttgart

RE/MAX in Remseck

Neckarkanalstraße 73, 71686 Remseck

BoConcept Stuttgart

Calwer Straße 19, 70173 Stuttgart

Rossknecht am Rathausplatz

Rathausplatz 21, 71634 Ludwigsburg

Bowling Arena Stuttgart OHG

Am Sportpark 9, 70469 Stuttgart

Stadt Ludwigsburg

Wilhelmstraße 11, 71638 Ludwigsburg

BPD Immobilienentwicklung GmbH

Silcherstraße 1, 70176 Stuttgart

Strohgäu Hotel

Stuttgarter Straße 60, 70825 Korntal-Münch.

Bürk Fenster, Türen, Sonnenschutz

Bauernwaldstraße 1, 70195 Stuttgart-Botnang Uhl Schöner Leben

Schwieberdinger Straße 74, 71636 Ludwigsburg

Business Club Stuttgart Schloss Solitude Solitude 2 (Schloss Solitude), 70197 Stuttgart Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH Hohenzollernstraße 12 - 14, 71638 Ludwigsburg

comfort Polstermöbelfabrik GmbH & Co. KG Motorstraße 26, 70499 Stuttgart

Wüstenrot Immobilien GmbH

Wüstenrotstraße 1, 71638 Ludwigsburg

Commerzbank AG

Königstraße 11 - 15, 70173 Stuttgart

LANDKREIS REMS-MURR

Commerzbank AG

Rotebühlstraße 44, 70178 Stuttgart

Central Hotel

Max-Eyth-Straße 7, 71364 Winnenden

Commerzbank AG

Olgastraße 32, 70182 Stuttgart

Chairholder GmbH & Co. KG

Weilerstraße 14, 73614 Schorndorf

Commerzbank AG

Haussmannstraße 181, 70188 Stuttgart

Das Wintergarten-Zentrum

Waiblinger Straße 124, 70324 Fellbach

Commerzbank AG

König-Karl-Straße 62, 70372 Stuttgart

Ellwanger & Geiger Private Immobilien GmbH Lange Straße 49, 71332 Waiblingen

Commerzbank AG

Unterländer Straße 34, 70435 Stuttgart

Fermo-Massivhaus AG

Gottlieb-Daimler-Straße 68, 71711 Murr

Commerzbank AG

Stuttgarter Straße 82, 70469 Stuttgart

Finest System hören.sehen.erleben.GmbH Untere Hauptstraße 88, 73630 Remshalden

Commerzbank AG

Löwen-Markt 9, 70499 Stuttgart

Global Finanz

Seegartenstraße 5, 71364 Winnenden

Commerzbank AG

Hauptstraße 8, 70563 Stuttgart

Hotel am Engelberg

Ostlandstraße 2 - 4, 73650 Winterbach

Commerzbank AG

Filderbahnstraße 43, 70567 Stuttgart

Park-Restaurant

Schillerstraße 30, 70734 Fellbach

Commerzbank AG

Epplestraße 10, 70597 Stuttgart

RE/MAX

Mayenner Straße 7, 71332 Waiblingen

Commerzbank AG

Kirchheimer Straße 55a, 70619 Stuttgart RE/MAX

Strümpfelbacher Straße 64, 71385 Weinstadt

da Maurizio - ristorante vinobar

Calwer Straße 62, 70173 Stuttgart

Restaurant Mang

Bahnhofstraße 19, 71332 Waiblingen

Das Schauwerk - Lieblingsstücke

Am Kochenhof 1, 70192 Stuttgart

Restaurant Brunnenstuben

Quellenstraße 14, 71334 Waiblingen-Beinstein

Designhotel Restaurant Der Zauberlehrling Rosenstraße 38, 70182 Stuttgart

Ristorante Divino

Neue Rommelshauser Str. 15, 71332 Waiblingen

Deutsche Immobilien Württemberg

Friedrichstraße 37, 70174 Stuttgart

sas Bauträger GmbH

Galgenberg 21, 71334 Waiblingen

Die Weinstube Schellenturm

Weberstraße 72, 70182 Stuttgart

SCHLOTT Feuerschutz Arbeitsschutz GbR Allmersbacher Straße 50, 71546 Aspach

Dr. Frentz & Kollegen, Zahnärzte

Königstraße 2, 70173 Stuttgart

Tennisclub Winnenden

Albertviller Straße 38, 71364 Winnenden

Dr. Klein & Co. AG

Eberhardstraße 1, 70173 Stuttgart

TobiDU - Dein IndoorSpielplatz

Stuttgarter Straße 106, 70736 Fellbach

Kommunalverband für Jugend und Soziales Lindenspürstraße 39, 70176 Stuttgart

Traub Immobilien + Baumanagement Brunnhölzleweg 16, 71364 Winnenden

E + H Meyer GmbH

Kleine Königstraße 1, 70182 Stuttgart

Unternehmensgruppe WohnWert

Alter Postplatz 2, 71332 Waiblingen

Ellwanger & Geiger Private Immobilien GmbH Börsenplatz 1, 70174 Stuttgart

Volksbank Stuttgart Immobilien GmbH Bahnhofstraße 2, 71332 Waiblingen

EMO Fenster- und Türenbau GmbH

Heiligenwiesen 8, 70327 Stuttgart

LANDKREIS ESSLINGEN

Energie Beratungszentrum Stuttgart e.V. Gutenbergstraße 76, 70176 Stuttgart

Brändle Immobilien

Enzenhardtweg 19, 72622 Nürtingen

Feinstwerk by la maison

Mittlere Straße 3, 70597 Stuttgart

Egon Müller GmbH

Weinbergweg 16, 72654 Neckartenzlingen

Fennobed Stuttgart GmbH

Rosensteinstraße 9, 70191 Stuttgart

Ellwanger & Geiger Private Immobilen GmbH Pliensaustraße 7, 73728 Esslingen

Garant Immobilien AG

Wilhelmstraße 5, 70182 Stuttgart

Golfanlage KWW GmbH + Co

Schulerberg 1, 73230 Kirchheim u.Teck

gut Immobilien GmbH

Große Falterstraße 101, 70597 Stuttgart Hoffmann Immobilienpräsentationen Gaiernweg 17, 73669 Lichtenwald

Heslacher Waldheim

Dachswaldweg 180, 70569 Stuttgart

Hotel am Schillerpark

Neckarstraße 60 - 62, 73728 Esslingen

Hildebrandt Immobilien GmbH

Julius-Hölder-Straße 48, 70597 Stuttgart Ilzhöfers Event Kochschule

Am Hafenmarkt 12, 73728 Esslingen

Immobilienvermittlung BW GmbH

Fritz-Elsas-Straße 31, 70174 Stuttgart

immprove

Einwaldweg 36, 70794 Filderstadt

Interhyp AG

Rosensteinstraße 9, 70191 Stuttgart

Kampfsportakademie Esslingen

Ecke Kandlerstr. / Martinstr., 73728 Esslingen

IVD Süd e.V.

Calwer Straße 11, 70173 Stuttgart

Kampfsportakademie Kirchheim

Alleenstraße 18, 73230 Kirchheim u. Teck

Kampfsportakademie Vaihingen

Vaihinger Markt 31, 70563 Stuttgart

Kampfsportakademie Nürtingen

Europastraße 15, 72622 Nürtingen

Karl Körner GmbH

Ossietzkystraße 4, 70174 Stuttgart

Lazi Akademie

Schlößlesweg 48, 73732 Esslingen

Kienle & Klamt Immobilien GmbH

Seelbergstraße 14, 70372 Stuttgart

Meistermax GmbH & Co. KG

Metzinger Straße 47, 72622 Nürtingen

Küchenstudio Wagner

Silberburgstraße 171, 70178 Stuttgart

OBI-Markt

Nikolaus-Otto-Str. 20, 70771 Leifelden-Echterd.

Lechler Immobilien-Management

Hainbuchenweg 45/1, 70597 Stuttgart

Ottenbruch, Bäderausstellung und Sanitär Schurwaldstraße 19, 73765 Neuhausen/Filder

ligne roset

Paulinenstraße 41, 70178 Stuttgart

RE/MAX Deutschland Südwest

Max-Lang-Str. 24, 70771 Leinfelden-Echterd.

Massivum Möbelhaus

Rotenwaldstraße 154, 70197 Stuttgart

RE/MAX in Esslingen

Heugasse 1, 73728 Esslingen

Mayer + Soehne OHG

Dietbachstraße 36, 70327 Stuttgart

RE/MAX in Filderstadt

Jacob-Brodbeck-Straße 6, 70794 Filderstadt

Miele Center Hausgerätewelt GmbH

Schmidener Straße 231, 70374 Stuttgart RE/MAX in Kirchheim

Alleenstraße 46 - 48, 73230 Kirchheim u. Teck

Milano Design + Leuchten GmbH

Königstraße 41, 70173 Stuttgart

RE/MAX in Nürtingen

Frickenhäuser Straße 10, 72622 Nürtingen

modernbau Stuttgart

Hasenbergsteige 24, 70197 Stuttgart

repabad GmbH

Bosslerstraße 13 - 15, 73240 Wendlingen

OBI-Markt

Am Stellwerk 4, 70197 Stuttgart

Restaurant Adler (Gemeindehalle Jesingen) Im Oberhof 42, 73230 Kirchheim u. Teck

OBI-Markt

Hedelfinger Straße 54, 70327 Stuttgart

Restaurant Goldener Ochse

Schlachthausstraße 13, 73728 Esslingen

OBI-Markt

Schwieberdinger Straße 224, 70435 Stuttgart Ristorante Adesso

Hauptstr. 57, 70771 Leinfelden-Echterdingen

OBI-Markt

Stuttgarter Straße 17, 70469 Stuttgart

Tobien e.K.

Tübinger Straße 33, 70771 Leinfelden-Echterd.

Pink Immobilien

Hohewartstraße 22, 70469 Stuttgart

Verband Garten- und Landschaftsbau Filderstr. 109/111, 70771 Leinfelden-Echterd.

PLAN F Finanzdienstleistungen GmbH Albstraße 14, 70597 Stuttgart

Wegmann Einrichtungsstudio

Zeppelinstraße 17, 73760 Ostfildern-Kemnat

Prime Estate Partners

Richard-Wagner-Straße 12, 70184 Stuttgart Wohnbau Metzger GmbH + Co. KG

Heilbronner Straße 13, 73728 Esslingen

PSD Bank RheinNeckarSaar eG

Deckerstraße 37 - 39, 70372 Stuttgart

Wohnwerk Esslingen GmbH

Kanalstraße 55, 73728 Esslingen

Ramsaier Raumdesign

Königstraße 26 (Königsbau), 70173 Stuttgart xilobis Deutschland GmbH

Heilbronner Str. 1, 70771 Leinfelden-Echterd.

Restaurant El Greco

Leuschnerstraße 17, 70174 Stuttgart

LANDKREIS GÖPPINGEN

Restaurant Fellini

Fritz-Elsas-Straße 31, 70174 Stuttgart

Indian Palace Restaurant

Kirchstraße 28, 73033 Göppingen

Sanitär Wahl GmbH

Unter dem Birkenkopf 16, 70197 Stuttgart Landgasthaus Ochsen

Kirchstraße 4, 73108 Gammelshausen

Schmucker Immobilien

Sonnenbergstraße 55, 70184 Stuttgart

RE/MAX in Eislingen

Stuttgarter Straße 27, 73054 Eislingen

SenerTec Center Stuttgart GmbH

Gutenbergstraße 76, 70176 Stuttgart

RE/MAX in Göppingen

Stuttgarter Straße 82/1, 73033 Göppingen

Siedler GmbH

Eichwiesenring 10, 70567 Stuttgart

LANDKREIS REUTLINGEN

Singer Wohnbau GmbH

Kirchheimer Straße 41, 70619 Stuttgart

comfort Polstermöbelfabrik GmbH & Co. KG Max-Plank-Straße 11, 72555 Metzingen

smow S GmbH

Sophienstraße 17, 70178 Stuttgart

LANDKREIS TÜBINGEN

Speisemeisterei

Schloss Hohenheim, 70599 Stuttgart

Hotel Krone

Uhlandstraße 1, 72072 Tübingen

Steffen Böck Immobilien

Wernhaldenstraße 87, 70184 Stuttgart

Hotel La Casa GmbH

Hechinger Straße 59, 72072 Tübingen

Stuttgarter Haus- und Grundbesitzerverein Gerokstraße 3, 70188 Stuttgart

RE/MAX in Tübingen

Lange Gasse 40, 72070 Tübingen

Südwestbank AG

Rotebühlstraße 125, 70178 Stuttgart

Ristorante Basilikum

Kreuzstraße 24, 72074 Tübingen

taktics. GmbH

Ötztaler Straße 41, 70327 Stuttgart

LANDKREIS BÖBLINGEN

team 7 Stuttgart

Friedrichstraße 16, 70174 Stuttgart

Bannasch Immobilien

Seestraße 2, 71229 Leonberg

Tolias Immobilien

Rungestraße 4, 70435 Stuttgart

BoConcept Sindelfingen

Hanns-Martin-Schl.-Str. 4, 71063 Sindelfingen

Uhl Schöner Leben Siematic Flagship Store Kronenstraße 20, 70173 Stuttgart

Ellwanger & Geiger Priv. Immobilien GmbH Planiestraße 15, 71063 Sindelfingen

vitra by store

Charlottenstraße 29 - 31, 70182 Stuttgart Fischer`s Lagerhaus

Mahdentalstraße 84, 71065 Sindelfingen

Volksbank am Württemberg eG

Arlbergstraße 21, 70327 Stuttgart

Golfclub Schönbuch e.V.

Schaichhof, 71088 Holzgerlingen

Volksbank Stuttgart Immobilien GmbH König-Karl-Straße 43, 70372 Stuttgart

Hotel Rieth

Tübinger Straße 157, 71032 Böblingen

von Poll Immobilien Stuttgart

Mörikestraße 15, 70178 Stuttgart

OBI-Markt

Mahdentalstraße 78, 71065 Sindelfingen

Zapf-Umzüge / Veitinger Transporte GmbH Schelmenwasenstraße 45, 70567 Stuttgart OBI-Markt

Römerstraße 7 - 9, 71229 Leonberg

LANDKREIS LUDWIGSBURG

RE/MAX in Leonberg

Poststraße 30, 71229 Leonberg

art aqua GmbH & Co. KG

Prinz-Eugen-Straße 11, 74321 Bietigheim-B. Renz Möbel GmbH

Hohenzollernstr. 2, 71088 Holzgerlingen

Blankenburg Hotel

Gerlinger Straße 27, 71254 Ditzingen

RW-RealWerte GmbH

Jahnstraße 1, 71032 Böblingen

bonjour Tagungshotel Stuttgart-Gerlingen Weilimdorfer Straße 70, 70839 Gerlingen Sanitär Wahl GmbH

Wolf-Hirth-Straße 3, 71034 Böblingen

comfort Polstermöbelfabrik GmbH & Co. KG Metzgerwiesen 10, 71686 Remseck-Hochdorf V8 Hotel

Graf-Zeppelin-Platz 1, 71034 Böblingen

Dan Natura

Geislinger Straße 55, 74321 Bietigheim.-Bissing. Wolfgang Henne Immobilien

Hildrizhauserstraße 2, 71155 Altdorf

114

Foto: davis - fotolia.com

115


Vorschau

smartLiving-Vorschau

Die nächste Ausgabe des smartLiving-Magazins

erscheint am 26. September 2017

➤ Kreditvermittler als Alternative zur Bank

Die Vor- und Nachteile für Verbraucher

Folgende Schwerpunktthemen sind geplant:

IMMOBILIEN

➤ Die Immobilienbranche im

tiefgreifenden Wandel

Die neuen „PropTechs“ verändern den Markt

➤ Tipps für Wohnungssuchende

So lassen sich Vermieter und Makler überzeugen

PLANEN & BAUEN

➤ Ausblick auf den 5. Bauwirtschaftstag

2017 in Berlin

Chancen und Perspektiven für die Bauwirtschaft

➤ Gesund bauen und wohnen

Nachhaltig für die Zukunft planen

FINANZIERUNG

➤ Immobilienfonds auf dem Prüfstand

Lohnt sich die Anlage noch?

VERSICHERUNG & RECHT

➤ Wenn der Insolvenzverwalter kommt

Risiken und Gefahren bei großen Bauprojekten

➤ Fragen zum Grundstücks- und

Immobilienrecht

Wie finde ich den richtigen Fachanwalt?

SANIERUNG & ENERGIE

➤ Kosten sparen mit Erdwärme

Wann lohnt sich eine Wärmepumpe?

➤ Herbstzeit ist Heizungszeit

So wird die Heizung winterfest gemacht

WOHNEN & LEBEN

➤ Smarter und bunter – die neuesten

Küchentrends 2018

Die Küche als Lebensmittelpunkt

➤ Im Glashaus sitzen

Wintergärten liegen im Trend

Impressum

Fassaden mit Durchblick!

smartLiving.

MAGAZIN

Das smartLiving-Magazin ist eine Publikation

der media-team 7 GmbH

Verlag:

media-team 7 GmbH

Vogelherdweg 12

70771 Leinfelden-Echterdingen

Telefon: 0711 / 79 488 609

Fax: 0711 / 252 543 86

Mail: verlag@smartliving-magazin.de

Internet: www.smartliving-magazin.de

Geschäftsführer: Armin Gross

Amtsgericht Stuttgart HRB 729046

USt.-IdNr.: DE 263 808 103

Herausgeber: Iris Gross (v.i.S.d.P.)

Redaktion: Markus Heffner, Jessica Schmucker,

Iris Gross, Gastautoren

Art Direction: taktics. GmbH, 70327 Stuttgart

Druck: Druckhaus Frank GmbH, 86650 Wemding

Anzeigenverkauf:

S, TÜ: media-team 7 GmbH

Telefon: 0172 / 7 10 97 24

LB, Rems-Murr, BB: Ricarda Roloff, Marketing & Vertrieb

Telefon: 0711 / 6205770

GP, ES, RT: Bachmann Medien Service GmbH

Telefon: 0 711 / 24 89 22 60

Ausgabe-Nr.: 07/2017

Die Inhalte unseres Magazines sind urheberrechtlich

geschützt. Alle Rechte auf Konzept und Gestaltung:

media-team 7 GmbH

Erscheinungsweise: 10 x jährlich

Bildernachweis: siehe Einzelseite

Pfosten-Riegel-Fassade

•Große Glasflächen mit hohem Lichteinfall

•Geschossübergreifende Ausführungen

•Filigrane Konstruktion

•Einsatz von Fenster- und Türelementen

www.kneer-suedfenster.de

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Foto: psdesign1 - fotolia.com

KNEER GmbH Fenster und Türen

Horst-Kneer-Str. 1 · 72589 Westerheim

Tel. 0 73 33/83-0 · info@kneer.de


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