Scheunentor17-3HP

EvangelischeKircheWixhausen

Das Scheunentor

Gemeindebrief der

Evangelischen Kirchengemeinde

Darmstadt-Wixhausen

Heft 3/2017

August / September / Oktober

Reformationsjubiläum 2017:

Martin Luther - Ehemann und Familienvater

Luther und die Cranach-Schule

Ausstellung im Dorfmuseum:

Martin Luther - Ein Mönch verändert

die Welt

Berichte vom Kirchentag


Inhalt

Grüße vom Pfarrhof ........................................................... 3

Gottesdienste für Wixhäuser Familien.................................... 4

Martin Luther, Ehemann und Familienvater............................ 5

Luther und die Cranach-Schule............................................. 8

Gemeindepraktikantin Ursula Wagner.................................... 10

Freiheitleben-Glaubenteilen-Zukunftgestalten.Reformation2017ökumenisch 11

„Martin Luther - Ein Mönch verändert die Welt“ - 2. Wixhäuser Luthertag. 12

Orgelkonzert „Luther & Co.“ - 2. Wixhäuser Luthertag............. 14

Hilfe für evangelische Minderheiten in aller Welt...................... 15

Oikocredit: Soziale Geldanlage............................................. 16

Kurznachrichten aus dem Kirchenvorstand............................. 17

Gottesdiensttermine ........................................................... 18

Besondere Gottesdienste .................................................... 20

Frauenfrühstück: Frauen in Pfarrhäusern............................... 21

EGplus - Neues Begleitheft zum Gesangbuch.......................... 21

Evang.Kinderhaus unterm Regenbogen: Klimahelden auf Tour . 22

Anzeigen........................................................................... 24

Die Konfi-Teamer auf dem Kirchentag ................................... 25

Kirchentag 2017: Keine Mauer mehr, aber Zäune?.................. 26

Evangelische Theatergruppe: Märchen und Komödie 2017....... 28

Konzert in der Kirche: „Voice meets Piano“............................. 29

Aktuelles aus dem Kindergottesdienst ................................... 30

Mini-Kinderkirche-Nachrichten ............................................. 31

Anzeigen........................................................................... 32

Menschen in der Gemeinde: Die Vorleserinnen........................ 34

Wichtige Anschriften........................................................... 35

Kerb in Wixhausen.............................................................. 36

2

Impressum:

Redaktion:

Layout + Gestaltung:

Vertrieb + Logistik:

Adressierung:

Druck:

Titelfoto:

Herausgegeben im Auftrag des Kirchenvorstandes

der Evangelischen Kirchengemeinde Wixhausen

Römergasse 17 ∙ 64291 Darmstadt ∙ Tel. 06150 - 77 31

Dr. Doris Croome, Jürgen Jourdan (verantwortlich), Ingo Stegmüller, Ruth Thieme, Ulla Thumann

Jürgen Jourdan

Kirchenvorstand

Martina Engels (Gemeindesekretärin)

Gemeindebriefdruckerei, Groß Oesingen

Ausschnitt aus dem Titelfoto der Ausstellung und des Buches „Martin Luther - Ein

Mönch verändetr die Welt“ mit freundlicher Erlaubnis der Autoren Johannes Saurer

und Ulrike Albers sowie des Evangelischen Medienhauses, Stuttgart.

Leserbriefe, Themenvorschläge und Beiträge bitte an: gemeinde@kirche-wixhausen.de

„Das Scheunentor“ erscheint vierteljährlich und wird an die Gemeindemitglieder verteilt.


Grüße vom Pfarrhof

Liebe Gemeinde!

In diesem Jahr kommt wohl keiner

so ganz an Luther vorbei. Allerorts

finden Vorträge, Konzerte und andere

Veranstaltungen rund um das Thema

Reformation statt. Und in den Medien ist

der Wittenberger Theologieprofessor präsent

wie noch nie. Es „luthert“ zurzeit

überall ganz ordentlich. Dass das so ist,

freut auch die Hersteller von kirchlichen

Geschenkartikeln sowie den Buchhandel,

denn da wird 2017 richtig Geld verdient

und ordentlich was umgesetzt.

Und was es nicht alles zu kaufen

gibt: der Markt ist übersät mit Büchern

über den Reformator und seinen Errungenschaften,

mit diversen Comics für Groß

und Klein, mit Ausmalbüchern und illustrierten

sowie historischen Romanen.

Neben dem Playmobil-Luther, der Lutherkeks-Ausstechform

und dem Luther-Badeentchen

gibt es Luther-Bier, Luther-Bonbons,

Luther-Kerzen und Luther-

Kühlschrankmagneten. Die Lutherrose wird

nicht nur als Anstecker fürs Revers oder

aufgedruckt auf Tassen und T-Shirts angeboten,

sondern auch als kleiner Chip für

den Einkaufswagen. Und als ob das alles

noch nicht genug wäre, kann man bei einigen

Anbietern sogar Socken mit der Aufschrift

„Hier stehe ich!“ käuflich erwerben.

Die Luther-Mania und der Rummel

um den einstigen Augustinermönch sind

groß. Dabei geht mitunter vergessen,

dass Luther zwar ein aufrichtiger, jedoch

hin und wieder auch ein fehlbarer Zeuge

des Evangeliums war. Und allein war er

auch nicht. Immerhin setzten sich

damals viele

Männer und

Frauen für

die Sache

der Reformation

ein. Am

tragischsten

ist es jedoch,

wenn im

„Lutherjahr“

das aus dem

Blick gerät,

um was es

doch eigentlich

gehen

sollte: nämlich um das Evangelium von

Jesus Christus. Immerhin haben die

Reformatoren ja die reine und unverfälschte

Botschaft von einem erlösten

und vor Gott gerechtfertigten Leben

wieder freigelegt. Und diese gute Nachricht

gilt es zu feiern – nicht nur in diesem

Jahr.

Es grüßt Sie: Ihr Pfarrer

3


Gottesdienste für Wixhäuser Familien

Taufen

„Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der

Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.“ (1. Thimotheus, 7)

18.Juni Leni Debus

Mick Förster Die vollständigen Namen der

Alphons Erik Täuflinge Haettner sindOllier

aus Datenschutzgründen

Haettner nurOllier

in der Druckversion

Oscar Elias

lesbar!

09. Juli Lilly Bihler

Oscar Maximilian Weiss

15. Juli Lukas Tiberius Jung

Trauungen

„Wir wollen aufeinander Acht geben und uns gegenseitig zur

Liebe und zu guten Taten anspornen.“ (Hebräer 10, 24)

03. Juni Kai Habermehl und Christina Beate Habermehl, geb. Beisel

Die vollständigen Namen der

17. Juni

Hochzeitspaare sind aus Datenschutzgründen

nur in der Druck-

Marcus Buß und Julia Buß, geb. Kaddatz

version lesbar!

Bestattungen

„In deine Hände befehle ich meinen Geist; du hast mich erlöst,

Herr, du treuer Gott.“ (Psalm 31, 6)

06. Mai Marco Neujahr

Die vollständigen Namen der

34 Jahre

Verstorbenen sind aus Datenschutzgründen

08. Mai Lotte Stork, geb. nur in Steldt der Druck-

Gisela Elsbeth

91 Jahre

version lesbar!

22. Mai Hermine Volkmer, geb. Lautenschläger 88 Jahre

4


drängte oder ob Luther diese „entlau-

Inhalt n

Martin Luther, der Ehemann und

Familienvater


Es ist nicht gut, dass der

Mensch allein sei. Ich will

ihm eine Gehilfin machen,

die um ihn sei“.

Mit diesem wohlbekannten Text

aus Genesis 2,18 begründete Luther die

reformatorische Aufwertung der Ehe

gegenüber dem Priestertum, das laut

mittelalterlicher Zwei-Stufen-Ethik eine

höhere Heiligkeit besaß als das Eheleben.

Folgerichtig wurde der Kleriker-Zölibat

aus dem 11. Jahrhundert von den

Reformatoren abgeschafft und die Ehe

nicht mehr als Sakrament verstanden.

Im Katholizismus ist sie das jedoch bis

heute geblieben. Obwohl zahlreiche

Mönche und Priester zu Zeiten Luthers

geradezu demonstrativ mit einer Eheschließung

diese evangelische Auffassung

der Ehe besiegelten, zögerte er

selbst noch recht lange. Dabei hatte er

schon zahlreiche Texte verfasst, die sein

Eheverständnis ausdrückten wie „Ein

Sermon vom ehelichen Stand“ (1519)

und „Vom ehelichen Leben“ (1522).

Luther heiratet Katharina von Bora

Am 15. Juni (manche Quellen nennen

den 13. Juni) 1525 heiratete der

ehemalige Mönch Luther dann aber

doch und ausgerechnet eine ehemalige

Nonne. Das war ziemlich skandalös und

wurde von der Gegenseite in zahlreichen

Schmähschriften gar als Hurerei

gegeißelt. Auch hagelte es Kritik aus

Luthers eigenem Umfeld, insbesondere

von seinem Freund und getreuen

Mitstreiter Philipp Melanchthon.

Zusammen mit acht Mitschwestern

war Katharina im April 1523 mit

Luthers Hilfe aus dem Kloster Marienthron

in Nimbchen bei Grimma

in

Sachsen

geschmuggelt

worden, angeblich

in Heringsfässern.

Als zwar verarmte,

jedoch

stan-

desbewuss-

te

Adelige

hatte sie zunächst

vergeblich

ein Auge

auf

Freund

Nikolaus

Luthers

Amsdorff

von

Katharina v. Bora

(Lucas Cranach d.Ä., 1526)

geworfen. Ob Katharina nun die treibende

Kraft für diesen Ehebund war,

ob sein Vater Hans Luder ihn mit seinem

Wunsch nach Enkeln dazu

5


h

fene“ Nonne aus Mitleid ehelichte, sei

dahingestellt, eine Liebesheirat war es

jedoch nicht. Doch Luther bezeichnete

sich später selbst als glücklich verheiratet

und nannte die „starke Frau an

seiner Seite“ und ebenbürtige Gefährtin

respektvoll „mein Herr Käthe“.

Luthers Kinder

Martin und Katharina bekamen insgesamt

sechs Kinder: Johannes, Elisabeth,

Magdalena, Martin, Paul und

Margarete. Der erste Sohn, Johannes

oder Hans, wurde am 7. Juni 1526

geboren und nach seinem Taufpaten

Johannes Bugenhagen, dem Stadtpfarrer

von Wittenberg, benannt, der Martin

und Katharina im Juni 1525 auch

getraut hatte. Hans galt Luthers besondere

Aufmerksamkeit, und auf seinen

zahlreichen Reisen blieb er sogar brieflich

mit ihm verbunden. Entgegen

Luthers ausdrücklichem Wunsch wurde

Hans jedoch kein Theologe sondern

Jurist, also genau umgekehrt wie Hans

Luder dies von seinem Sohn Martin

erwartet hatte. Die älteste Tochter Elisabeth

starb bereits im ersten Lebensjahr,

und die zweitälteste, Magdalena,

geboren im Mai 1529, nach schwerer

Krankheit im Alter von nur 13 Jahren in

den Armen des untröstlichen Vaters.

folgten

Es

zwei

weitere Söhne,

im

Martin

Jahre

1531, der

jedoch

am

Leben scheiterte,

dem

Alkohol verfiel

und mit

nur 34 Jahren

starb. Paul Luther, geboren 1533,

wurde ein angesehener Mediziner und

Leibarzt mehrerer Fürsten. Benannt

nach Luthers Mutter kam als letztes

Kind die Tochter Margarete im Jahr

1534 zur Welt. Nach dem Tod ihrer

Mutter wuchs sie bei ihrem Vormund

Melanchthon auf und heiratete später

Georg von Kunheim, mit dem sie eine

weit verzweigte Familie gründete. Margarete

verstarb aber schon mit nur 36

Jahren.

Magdalena Luther

(Lucas Cranach d.Ä., 1540)

Entgegen der damaligen Einstellung

vieler Väter nahm Luther an den

sechs Schwangerschaften seiner Frau in nur

acht Jahren regen Anteil und litt mit den

heranwachsenden Kindern als liebevoller

Vater an deren Nöten und Gebrechen. Der

frühe Tod zweier Kinder war für Luther und

Katharina ein schlimmes und traumatisches

6


„Luther im Kreise seiner Familie“

(Gustav A. Spangenberg, 1866)

Erlebnis. Zu den eigenen kamen 1529 noch

sechs Kinder von Luthers früh verstorbener

Schwester hinzu.

Familienleben bei Luthers

Bei dieser großen Kinderzahl wurde

es im Hause Luther nie langweilig, doch

die Mutter führte ein strenges Regiment.

Man legte großen Wert auf eine

religiöse Erziehung. Memorieren des

Katechismus, Lesen des Tagesevangeliums

und natürlich Gebete waren selbstverständlich.

Legendär ist das gemeinsame

Musizieren der Familie, wobei der

musikalisch hochbegabte Vater meistens

die Laute spielte und alle mitsangen,

oft auch mehrstimmig.

Eine weitere Besonderheit, die

Luther auch im Familienkreis pflegte,

waren seine berühmten Tischreden.

Darin behandelte er nicht nur theologische,

sondern auch weltliche Themen

und gab persönliche Gedanken,

Erinnerungen und Anekdoten preis. In

fremder Umgebung gestattete er mitunter

sogar Einblicke in sein eigenes

Familienleben.

Luthers Familienleben wurde

später als Urzelle und Prototyp des

protestantischen Pfarrhauses bezeichnet,

obwohl Luther selbst kein Pfarramt

bekleidete und schon gar nicht in

einem Pfarrhaus wohnte. Sein Domizil

war das ehemalige Wittenberger

Augustinerkloster, das sein Landesherr

Friedrich der Weise der Familie

zur Verfügung gestellt hatte. Ungeachtet

dessen kann das Familienleben

im Hause Luther zweifelsohne als vorbildlich

bezeichnet werden und wurde

über Jahrhunderte in vielen Familien

jedweder Konfession so oder ähnlich

gepflegt.

Dr. Werner Becker

Quellen:

Armin Kohnle, „Martin Luther, Reformator, Ketzer,

Ehemann“, Ev. Verlagsanstalt Leipzig, 2015.

Leben nach LutheRr, eine Kulturgeschichte des

evangelischen Pfarrhauses, Deutsches Historisches

Museum, 2013.

Bilder: https://de.wikipedia.org/wiki/

7


K

Luther und die Cranach-Schule

Luther und die Bilder

Luthers Haltung zur bildenden Kunst

nachfolgend stets „Bild“) wurde durch den

Streit mit Karlstadt und den Bilderstürmern

in Wittenberg 1522 herausgefordert. Nicht

die Beurteilung eines Bildes bzw. seine Herstellung

ist für ihn bedeutsam, sondern sein

Gebrauch. Als Missbrauch verurteilte er,

wenn Gegenstände der bildenden Kunst angebetet

werden. Allzu schöne Bilder verführen

dazu, das Bild anstelle Gottes anzubeten;

Bilder zu stiften rührt daran, Gott durch

Werke gnädig zu stimmen. Luther wendet

sich aber nicht gegen die Bilder selbst. Die

Aufgabe, vor allem der Predigt, ist es, den

rechten Bildgebrauch zu lehren. Konsequent

gesteht Luther den Künstlern für religiöse

Themen freie Gestaltung zu. Denn ein Bild

kann zur Auslegung anregen und es kann

zeigen, was sonst schwer zu sagen ist.

Lucas Cranach, seine Werkstatt und

sein Sohn

Lucas Cranach d.Ä. wurde als Lucas

Maler um 1475 in Kronach (Oberfranken),

geboren; er starb 1553 in Weimar. Ausgebildet

als Maler wurde er zuerst vom Vater,

seine Wanderschaft als junger Mann führte

ihn auch zum Kaiserhof nach Wien. Dort

begann er seine Bilder mit „Lucas Cranach“

(d.i.: Lucas aus Kronach) zu signieren.

1505 wurde er von Kurfürst Friedrich

III. von Sachsen als

Hofmaler nach Wittenberg

berufen.

Wittenberg war ein

Geistes- und Kunstzentrum

– man

denke an die 1502

gegründete Universität.

Dort war Cranach

bald ein einflussreicher

begüterter

und

Bürger.

Er besaß u.a. eine

Apotheke und eine

Druckerei und war

auch Ratsherr und

Bürgermeister. Cranachs Werkstatt war ein

Anziehungspunkt für nicht wenige Maler –

dort wurden mehrere tausend Bilder

angefertigt, nur ein Teil ist erhalten. Die

große Produktivität wurde durch Bildvorlagen

und feste Arbeitsabläufe erreicht.

Erstellt wurden Gemälde religiösen Inhalts,

Porträts von Fürsten, hochstehenden

Persönlichkeiten, Reformatoren und später

auch Bilder mythologischen Inhalts.

Martin Luther, Bild aus der

Werkstatt Lucas Cranach d.Ä.

Hessisches Landesmuseum, DA

Eine Übersicht aller Werke gibt http://

lucascranach.org. Die Werkstatt wurde

zudem zur Ausgestaltung von Schlössern

herangezogen, zum Schmuck von Turnieren

und Jagden u.a.m. Autorisiert wurden

die Arbeiten durch das vom Kurfürsten ver-

8


liehene Wappen Cranachs. Er verkörpert

die Tugenden des aufstrebenden Bürgerstandes:

Ehre, Reichtum und Individualität.

Seine (und der Werkstatt) Bilder werden

von Kunsthistorikern widersprüchlich eingeschätzt

– als schöpferischer Stilismus, aber

auch als „Bühnenbilder“. Die Cranachsche

Kunst überwindet die Trennung der Bereiche

Kirche,

Fürstentum, Kommune,

private

Macht; sie verwendet

eine katholische

wie auch

eine

evangelische

Bildsprache.

Das

ergibt auch Konflikte:

Im Bild

„Christus und die

Ehebrecherin“

ist

Cranach-Altar (1547). Stadtkirche St. Marien.

Bildrechte: WittenbergKultur

zu sehen, dass Christus die Hand der Ehebrecherin

hält. Jeder Christ kann ja nach

evangelischer Überzeugung persönlich Gott

um Verzeihung bitten. Es bestehen nun mehrere

Fassungen dieses Bildes; in einer wurden,

als das Bild in den Besitz eines katholischen

Fürsten kam, die Hände übermalt.

Cranach, Luther und die Reformation

Zwischen Cranach und Luther bestand

eine enge Familienfreundschaft: es gab

Patenschaften und die Eheleute Cranach

waren Trauzeugen bei Luthers Hochzeit.

Cranach war auch in der Verbreitung der

Lehre aktiv: Luthers Bibelübersetzung

erschien 1522 mit Illustrationen Cranachs.

Im Kampf zwischen Papstkirche und Reformation

erstellte Cranach zusammen mit

Luther und Melanchthon Serien von satirischen

Texten und Holzschnitten mit zum

Teil derben Karikaturen.

Im „Passional

Christi und

Antichristi“:

Papst

Der

erscheint als

Feind Christi, etwa

als geldgierig beim

Ablasshandel.

Reformatoren,

insbesondere

porträtierten

Cranach

und die Werkstatt

Luther

mehrfach, auch dessen Eltern und Ehefrau.

Gemälde, Flugblätter und Drucke sorgten

dafür, dass die Erneuerer und ihr Denken

weithin bekannt wurden. Der ältere Sohn,

Hans, war früh verstorben. Der zweite Sohn,

Lucas Cranach d.J. (1515 - 1586) war ebenfalls

Maler und arbeitete in der Werkstatt mit,

deren Geschäftsbeziehungen er 1537 übernahm.

Seine malerischen Werke sind figurenreich,

farbenreicher und lockerer komponiert

als die seine Vaters. Er gilt wie sein Vater als

wichtiger Maler der Reformation.

9


ich Übungsleiterin für Fitness im Verein, weil Sport meine zweite Leidenschaft ist.

K

Die Bedeutung der Cranach-Werkstatt

für die Reformation wird u.a. am Wittenberger

Altar deutlich. Grundlage ist die enge

Zusammenarbeit mit Theologen. Der Altar

steht für die Neu- und Rückbesinnung auf

die Kirche nach der Heiligen Schrift. Im linken

Flügel ist Philipp Melanchthon als Täufer

zu sehen; der Pate zur Linken ist vermutlich

Lucas Cranach d.Ä. Unter den Teilnehmern

ist eine Frau in Rückenansicht. Sie ist Stellvertreterin

des Betrachters: Der ist eingeladen,

ebenfalls teilzunehmen. Im Mittelteil ist

das Abendmahl. Um einen runden Tisch sitzen

mit Christus verschiedene Personen,

darunter Luther als Junker Jörg. Der Tisch ist

geöffnet – so wird auch hier der Betrachter

eingeladen. Im rechten Flügel nimmt der

Reformator Johannes Bugenhagen die

Beichte ab – zu sehen sind ein bußfertiger

und ein unbußfertiger Mann. In der Predella

predigt rechts Luther auf der Kanzel. Auf der

anderen Seite sieht man die zum Gottesdienst

versammelte Gemeinde, darunter

Katharina von Bora mit Sohn Hänschen im

Arm und Lucas Cranach (Vollbart). Im Zentrum

ist eine Kreuzigung Christi – sie ist eine

Vorstellung von Prediger und Gemeinde.

Dr. Thomas Schwinger

Quellen: Poppe, Sonja (2014). Bibel und Bild.

Leipzig: Evangelische Verlagsanstalt.

Weimer, Christoph (1999). Luther, Cranach und

die Bilder. Gesetz und Evangelium – Schlüssel

zum reformatorischen Bildgebrauch. Stuttgart:

Calwer Verlag

Hallo, liebe Wixhäuser Gemeinde!

Im Rahmen meines Theologiestudiums absolviere ich ein Gemeindepraktikum.

Pfarrer Stegmüller hat sich freundlicherweise bereit

erklärt, mich sechs Wochen im Zeitraum vom 1.09.-15.10. 2017 an

seiner Tätigkeit teilhaben zu lassen. Das finde ich sehr nett.

Zu meiner Person: Mein Name ist Ursula Wagner, ich wohne in

Kelsterbach, bin verheiratet und habe 2 Kinder.

Ergänzend zum Studium engagiere ich mich in der Gemeindearbeit.

Meine Schwerpunkte darin waren bisher Bibelarbeit mit

Jugendlichen und Erwachsenen, sowie Seelsorge und das Gebet für Kranke. Hobbymäßig bin

Ich freue mich sehr auf die kommende Zeit , und dass ich Sie als Gemeinde kennen lernen darf.

Herzliche Grüße

10

Ihre Ursula Wagner


Freiheit leben - Glauben teilen - Zukunft gestalten.

Reformation 2017 ökumenisch

Am 31. Oktober 2017 ehrt die Bundesrepublik

Deutschland mit einem

offiziellen Feiertag die Reformation

von Gesellschaft, Staat und Kirche, die Martin

Luther 1517 ausgelöst hat. Religions- und

Gewissensfreiheit, Verantwortung des Einzelnen,

Bildung für alle, unmittelbare Spiritualität,

vieles wollte der Mönch, Theologieprofessor

und Bibelübersetzer aus Wittenberg.

Nur eines nicht: Eine eigene Kirche gründen.

Dass es trotzdem so kam und dennoch

Papst Franziskus den deutschen Reformator

würdigt, sind Gründe genug, den Reformationstag

ökumenisch mit Christinnen und

Christen unterschiedlicher Konfessionen zu

feiern: als einen Tag der Erinnerung, der

Vergewisserung und der Erneuerung.

Die zentrale Veranstaltung für

Darmstadt findet am Nachmittag und

Abend des 31. Oktober 2017 im Darmstadtium

statt. Ein festlich und abwechslungsreich

gestaltetes Programm erwartet

die Besucherinnen und Besucher des

Darmstadtiums an diesem Abend von 18

bis 21 Uhr. Mit großem ökumenischen Chor

und Orchester präsentiert sich die Kirchenmusik

der Region. Als besondere Gäste

geben der renommierte Schweizer Theologe

Fulbert Steffensky und die engagierte

Autorin Christina Brudereck Impulse.

Die A-cappella-Gruppe MAYBEBOP

wird dem Saal kräftig einheizen, und dass

auch der Humor nicht zu kurz kommt,

dafür wird das Babenhäuser Pfarrerkabarett

sorgen. Der Eintritt ist frei, allerdings

werden, aufgrund der beschränkten Besucherkapazität,

kostenlose Einlasskarten

ausgegeben. Diese gibt es ab dem 15.

August. Nähere Informationen gibt es dann

bei den Veranstaltern.

Programme für Kinder und Jugendliche

Geschichten gegen die Angst

Am gleichen Tag findet ebenfalls im

Darmstadtium von 15 bis 16.30 Uhr ein Programm

für Kinder und Familien statt. Wer

Kinder fragt, was am 31. Oktober gefeiert

wird, bekommt die Antwort: Halloween. Was

aber haben herumgruselnde Kinder in Geistermasken

mit Martin Luther und dem

Geburtstag der evangelischen Kirche zu tun?

Schein-Heilig?

Danach läuft von 17 bis 21 Uhr das

Jugendprogramm zur Reformation im Darmstadtium.

Es geht der Frage nach, ob tolle

Typen - z.B. Musiker und Sportler - nur cool

sind, oder ob sie Vorbilder oder gar Heilige

sind?

Der Eintritt ist bei allen Veranstaltungen

frei, Speisen und Getränke sind kostenpflichtig.

Detaillierte Informationen sind im

Internet zu finden unter:

www.ekhn.de/veranstaltungen/detail/

events/reformation-2017-oekumenisch.html

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Veranstaltungen

Das Jahr

12


Inhalt

13


14


Hilfe für evangelische Minderheiten in aller Welt

Kollekte am Reformationstag 2017 für das Gustav-Adolf-Werk

Am 31. Oktober sammeln alle

Gemeinden der Evangelischen

Kirche in Hessen und

Nassau (EKHN) im Rahmen ihrer

Gottesdienste für das Gustav-Adolf-

Werk Hessen-Nassau (GAW). Das

GAW ist das Diasporawerk der

Evangelischen Kirche in Deutschland.

Es trägt seit

1832 dazu bei,

dass evangelische

Minderheiten

im

katholischen,

orthodoxen, islamischen oder atheistischen

Umfeld ihren Glauben leben

und weitergeben können. Seine Partnerkirchen

in Europa, Lateinamerika

und Nordasien unterstützt das GAW

beim Gemeindeaufbau, bei der

Renovierung, beim Kauf und beim

Neubau von Kirchen und Gemeinderäumen,

bei sozialdiakonischen und

missionarischen Aufgaben sowie bei

der Aus- und Weiterbildung von

kirchlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Aktuelles Projekt in Usbekistan

Die evangelische Kirchengemeinde

in Taschkent bedeutet für die

Nachfahren der unter Stalin deportierten

deutschstämmigen

Lutheraner

ein elementares

Stück Heimat.

Sie braucht

die Hilfe und Partnerschaft

der hessen-nassauischen

Partner, da ihre

eigenen Ressourcen

bei weitem

nicht für die

anstehenden Aufgaben

ausreichen.

Das Enga-

Kirche in Taschkent

Foto: GAW

gement der Gemeindeglieder ist

enorm und die Freude über die

Unterstützung ist groß. Für das Jahr

2017 stehen der weitere Aufbau der

Gemeinde in Taschkent und die

Sanierung der ehrwürdigen Benoit-

Kirche an. Sie ist das einzige historische

lutherische Kirchengebäude in

Zentralasien. Das Kirchendach muss

erneuert werden, denn es ist

undicht, Stahlträger sind verrostet

und Dachbalken verrotten langsam.

Für dieses Projekt bittet das GAW

Hessen-Nassau um Unterstützung.

Weitere Informationen unter:

www.gaw-ekhn.de

15


Kirchenvorstand

Soziale Geldanlage

Soziale Geldanlage bei Oikocredit,

was heißt das?

Weltweit haben über 53.000 Privatpersonen,

Kirchengemeinden und kirchliche

Organisationen Geld bei Oikocredit investiert.

Schon mit einer Einlage von 200

Euro kann man in einem Oikocredit-Förderkreis

Mitglied werden. Die Anlegerinnen

und Anleger erhalten eine jährliche

Dividende von in der Regel ein bis zwei

Prozent. Im Zentrum steht aber nicht die

finanzielle Rendite, sondern der soziale

Ertrag, der sich kaum in Zahlen ausdrücken

lässt.

Oikocredit - In Menschen investieren

„Was passiert eigentlich mit meinem Geld,

während es auf der Bank liegt?“ In Zeiten

der internationalen Wirtschafts- und

Finanzkrise stellen sich immer mehr Menschen

diese Frage und suchen nach Alternativen

zu herkömmlichen Geldanlagen.

Dass es diese bereits seit geraumer Zeit

gibt, zeigt Oikocredit.

Oikocredit - Hilfe zur Selbsthilfe

Oikocredit ist eine der ältesten Organisationen

für ethisches Investment. Christliche

Werte prägen die Genossenschaft seit ihrer

Gründung durch den Ökumenischen Rat

der Kirchen vor über 40 Jahren. Seither

vergibt Oikocredit Darlehen dort, wo wirklich

Bedarf besteht: in der Realwirtschaft

von Entwicklungs- und Schwellenländern.

Vor allem in der Landwirtschaft wird dringend

Kapital für Investitionen benötigt –

für Saatgut, Bewässerungsanlagen, Traktoren

oder auch Lagerhallen. Dies schafft

Einkommen und sichert die Ernährung.

Mehr Informationen über Oikocredit und

die Möglichkeiten der Geldanlage erhalten

Sie bei der Geschäftsstelle des Oikocredit

Förderkreis Hessen-Pfalz e.V. in Frankfurt

am Main:

Oikocredit

Förderkreis Hessen-Pfalz e.V.

Berger Straße 211, 60385 Frankfurt

Tel.: 069 74 22 18 01

Mail: hessen-pfalz@oikocredit.de

Internet:

www.hessen-pfalz.oikocredit.de

www.oikocredit.de

Tanja Fäth / Oikocredit

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Kirchenvorstand

Kurznachrichten

Peter Zängerle in den Kirchenvorstand berufen

Der Kirchenvorstand hat in seiner Sitzung vom 27.4. Peter Zängerle zum 1. Mai 2017 in

den Kirchenvorstand berufen. Der Kirchenvorstand, der 24 Monate nach Beginn einer

Amtsperiode bei Berufung neuer Mitglieder nicht mehr an die sich aus der Wahl ergebende

Nachrückerliste gebunden ist, hat sich für Peter Zängerle entschieden, weil ein

KV-Mitglied für den Finanzausschuss gesucht wurde. Er ersetzt in dieser Funktion Madeleine

Keller, die Ende 2016 aus gesundheitlichen Gründen ihr Amt niedergelegt hatte.

Beauftragter für Kindeswohlgefährdung

Marcus Buss ist vom Kirchenvorstand zum Beauftragten für Kindeswohlgefährdung

benannt worden. Er ist damit im Ehrenamtsbereich der Evangelischen Kirche Wixhausen

Ansprechpartner für alle Fragen und Hinweise rund um das Thema Kindeswohl.

Pfarrer Ingo Stegmüller zum Pfarrstelleninhaber gewählt

In der Kirchenvorstandssitzung vom 6. Juli 2017 wurde Pfarrer Ingo Stegmüller

im Beisein von Dekanin Ulrike Schmidt-Hesse vom Kirchenvorstand einstimmig

zum Inhaber der Pfarrstelle in Wixhausen gewählt. Ingo Stegmüller hat

die Wahl angenommen und bleibt der Gemeinde somit erhalten.

Die neue Homepage ist online

Nach dem Beschluss des Kirchenvorstandes vom 1. 6. 2017 wurde am 17. Juni die neu gestaltete

Homepage der Evangelischen Kirche Wixhausen freigeschaltet. Zusätzlich zur Kirchenhomepage

„kirche-wixhausen.de“ sind jetzt auch die beiden Kinderhäuser („ev-kinderhaus-pfarrhof.de“

bzw. „ev-kinderhaus-regenbogen.de“) und das Dorfmuseum (dorfmuseum-wixhausen.de) über eigene

Adressen erreichbar.Alle neuen Seiten lassen sich auch auf Smartphones und Tablets anpassen.

Diebstahl und Vandalismus in und an der Kirche

In der Woche vor Pfingsten wurde aus dem offenen Kirchenraum die Osterkerze gestohlen.

Die Gründe für diesen dreisten Diebstahl, sind nicht erklärlich. Genauso unerklärlich

ist, warum Anfang Juli jemand nachts die Kirchentür mit Farbe beschmiert hat. Wir

haben in beiden Fällen Anzeige erstattet. Die Chancen, dass die Kerze gefunden, der

Dieb gefasst und der Farbschmierer ermittelt werden, sind jedoch leider gering.

Gemeindeversammlung im Oktober

Die nächste Gemeindeversammlung findet am Sonntag, 8. Oktober 2017 im Anschluss

an den Gottesdienst statt. Alle Gemeindemitglieder sind herzlich eingeladen,

dem Kirchenvorstand Fragen zum Gemeindeleben und zur Entwicklung zu stellen.

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Gottesdiensttermine

Juli

30.07. Sonntag Gottesdienst mit Taufen

10 Uhr Pfarrer Stegmüller

August

06.08. Sonntag Gottesdienst

10 Uhr Prädikantin Grünewaldt

13.08. Sonntag Gottesdienst

10 Uhr Prädikantin Lautner

15.08. Dienstag Ökumenischer Gottesdienst

9.30 Uhr zur Einschulung

Pfarrer Stauder und Pfarrer Stegmüller

20.08. Sonntag Gottesdienst mit Abendmahl

10 Uhr Pfarrer Stegmüller

27.08. Kerb-Sonntag Festgottesdienst zur Kirchweih

10 Uhr Pfarrer Stegmüller

anschließend Kerb auf dem Pfarrhof

September

03.09. Sonntag Gottesdienst mit Taufen

10 Uhr Pfarrer Stegmüller

anschließend Kirchcafé

10.09. Sonntag Gottesdienst mit Abendmahl

10 Uhr Pfarrer Stegmüller

17.09. Sonntag Gottesdienst zum Diakoniesonntag

10 Uhr Frau Ploner, Theatergruppe der Aumühle & Pfarrer Stegmüller

Kindergottesdienst und Mini-Kinderkirche

Kindergottesdienst: Die Termine werden in der APO veröffentlicht.

Beginn um 10 Uhr gemeinsam mit den Großen in der Kirche. Danach gehen

die Kinder mit ihrer eigenen Altar-Kerze ins Gemeindehaus „Scheune“.

Mini-Kinderkirche (für Kinder von 2 bis 6 Jahren): Die Termine werden in

der APO veröffentlicht.Beginn um 10 Uhr im Gemeindehaus „Scheune“.

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Gottesdiensttermine

Fortsetzung September

24.09. Sonntag Gottesdienst

10 Uhr Prädikantin Dittmar

Oktober

01.10. Erntedank-Sonntag Erntedank-Gottesdienst mit Abendmahl

10 Uhr Pfarrer Stegmüller

anschließend Kirchcafé und Kelterfest

08.10. Sonntag Gottesdienst

10 Uhr Pfarrer Stegmüller

anschließend Gemeindeversammlung!

15.10. Sonntag Gottesdienst mit Taufmöglichkeit

10 Uhr Pfarrer Stegmüller

22.10. Sonntag Gottesdienst

10 Uhr Prädikantin Lautner

29.10. Sonntag Gottesdienst zum Reformationsjubiläum

10 Uhr Pfarrer Stegmüller

31.10. Dienstag Fest-Gottesdienst 500 Jahre Reformation, in der

10 Uhr Reformationstag Auferstehungskirche, Messeler Str., DA-Arheilgen

November

05.11. Sonntag Gottesdienst

10 Uhr Prädikantin Grünewaldt

anschließend Kirchcafé

Telefonseelsorge: Bei der Telefonseelsorge gibt es die Möglichkeit zum vertraulichen

Gespräch - 24 Stunden täglich, auch an Sonn- und Feiertagen.

Telefon (0800) 1110111 oder (0800) 1110222.

Anonym und kostenfrei über Festnetz und Mobilfunk

Haben Sie einen runden Geburtstag oder ein Ehejubiläum? Oder würden Sie sich grundsätzlich

darüber freuen, wenn Pfarrer Stegmüller mal bei Ihnen vorbeikommt? Dann melden

Sie sich einfach telefonisch unter der Nummer: 06150-7731 oder per email: pfarrer@kirchewixhausen.de.

Neben Besuchen und seelsorgerlichen Gesprächen besteht auch die Möglichkeit,

Hausabendmahl miteinander zu feiern. Termine werden individuell vereinbart.

19


Besondere Gottesdienste

Einschulungsgottesdienst

Der ökumenische Gottesdienst für die Erstklässler

der Georg-August-Zinn-Schule ist am Dienstag, den

15. August, um 9.30 Uhr. Pfarrer Stauder und Pfarrer

Stegmüller gestalten die Feierstunde gemeinsam

und segnen die Kinder für ihren Start in die

Schulzeit.

Gottesdienst zur Kerb

Am 27. August findet um 10 Uhr der Festgottesdienst

zur Wixhäuser Kirchweih statt. Im Anschluss

feiern wir dann mit einem abwechslungsreichen

Programm für Groß und Klein die „Kerb auf dem

Pfarrhof“. Für das leibliche Wohl ist natürlich bestens

gesorgt.

Erntedank

Den Abendmahlsgottesdienst zum Erntedankfest feiern wir

am 1. Oktober um 10 Uhr. Der Altar wird von den Wixhäuser

Landfrauen festlich geschmückt und die Erntekrone in der

Kirche aufgehängt. Wie im Vorjahr wird der Gottesdienst

musikalisch vom Frauenchor WiDaNoVo mitgestaltet.

Anschließend finden das Kirchcafé in der Scheune und das

bei Jung und Alt beliebte Kelterfest im Museumshof statt.

Gottesdienste zum Reformationsjubiläum

Am Sonntag, den 29. Oktober, wird im 10-Uhr-Gottesdienst

das Konfi-Stück „Jonathan und Bruder

Martin“ aufgeführt, ein szenisches Spiel zur Reformationsgeschichte.

Der Gottesdienst am 31. Oktober

(in diesem Jahr gesetzlicher Feiertag) findet um

10 Uhr in der Arheilger Auferstehungskirche statt.

Fotos auf dieser Seite: S.Hofschläger/pixelio.de, Ingo Stegmüller/Jürgen Jourdan, Ev. Kirche Wixhausen, Theresa Marx

20


Frauen in Pfarrhäusern

Frauenfrühstück

Pfarrerin Dr. Katrin Hildenbrand referiert im Frauenfrühstück am 23. September

Efeuberankte

Idylle?

Zuflucht für Notleidende?

Kaderschmiede?

Ort vorbildlichen christlichen und

familiären Lebens? Oder eine veraltete

Lebensform aus Zeiten, in denen die ganze

Familie noch dem Beruf des Vaters untergeordnet

wurde? Das evangelische Pfarrhaus

polarisiert, es fordert heraus, es berührt, es

macht nostalgisch, es regt an - oder auf.

Im Frauenfrühstück am Samstag,

23. September , 9 bis 11.30

Uhr, geht Pfarrerin Dr. Katrin Hildenbrand

gemeinsam mit den Teilnehmerinnen

und Teilnehmern auf eine Reise in die

Geschichte dieser protestantischen

Institution.

Dabei gibt es Spannendes

zu entdecken, denn

Frauen haben zu allen

Zeiten ihren Teil zum

Pfarrhausleben beigetragen.

Das Frauenfrühstück

findet im

Evangelischen

Gemeindehaus

„Scheune“ in der

Römergasse 17 statt.

Pfarrerin Dr. Katrin

Hildenbrand

Es lädt ein: Das Frühstücksteam der

Evangelischen Kirchengemeinde Wixhausen.

Dr. Doris Plach

Foto: Dr. Hildenbrand

EGplus

Neues Begleitheft zum Gesangbuch

Im September 2017 führt die Evangelische

Kirche in Hessen und Nassau ein

mit „EGplus“ Beiheft zum

Evangelischen Gesangbuch ein.

Nach zwei Jahrzehnten Nutzung des

Gesangbuches ist dessen Liedauswahl aus

heutiger Sicht unvollständig. Es fehlen beispielsweise

Lieder zu den Kasualien Taufe,

Trauung bzw. Segnung und Trauerfeier.

Bedarf zeigt sich auch bei Liedern zur Einschulung

oder bei neuen Liedern zu den Kirchenjahreszeiten,

vor allem zu Passion und

Ostern.

Das Beiheft soll nun das

Angebot mit Liedern ergänzen,

die sich nach 1995 verbreitet

haben und nur vereinzelt

erhältlich sind. Dabei ist die

Liedauswahl stilistisch vielfältig

und bildet die unterschiedlichen

Frömmigkeitstraditionen

in unseren Kirchen mit ihren liturgischen und

musikalischen Ausprägungen ab

Das Heft wird damit eine Wegmarke zur

Förderung des gemeinsamen Singens in

unserer volkskirchlichen Situation sein.

21


Evangelisches Kinderhaus unterm Regenbogen

Klimahelden auf Tour

Nachhaltigkeit lernen - mit Kindern die Zukunft gestalten.

erfahren

die Kinder, dass es

keine

Unendlichkeit

der Erde gibt und wie

verletzbar sie ist.

Ein

In

unterschiedlichen

Projekten,

zum Beispiel

„Sauberhaftes Hessen“

und im Kinderhausalltag

umweltbewusstes

und nachhaltiges

Denken wird

unter anderem dadurch

gefördert, dass

Papier sparsam verwendet

wird und auf

den Teller nur so viel Speisen kommen,

wie man essen kann.

Es soll

nichts weggeworfen werden! Auch

dass das Material

im Kinderhaus

nicht

unerschöpflich

ist und der

Wasserhahn zugedreht

wird,

Aufräumaktion in

Wixhausen: Die

Kinder haben ein

schrottreifes Fahrrad

gefunden.

Plastikmüll und Scherben gehören nicht in

den Wald.

wenn man kein Wasser mehr benötigt,

wird tagtäglich gelernt und

geübt. Kinder für diese Alltagsdinge

zu

sensibilisieren

Du bist zeitlebens für das verantwortlich

, was du dir vertraut

gemacht hast!

Antoine de Saint-Exupéry

und sie ihre Selbstwirksamkeit

erleben lassen, fördert

ihr sozial verantwortliches Handeln.

22


Evangelisches Kinderhaus unterm Regenbogen

Der Klimawandel und die Ressourcenknappheit

unserer Erde sind

Im Kinderhaus wächst ein Kürbis, wir freuen

uns auf die Ernte.

Beim Besuch auf den Streuobstwiesen

erfahren Kinder, welche Dinge nicht in den

Wald gehören. Auf die Frage, was passiert,

wenn man eine Glasflasche im Wald liegen

lässt, waren die Kinder

schon Profis und antworteten:

“Das Glas

wirkt wie eine Lupe und

kann einen Waldbrand

entfachen.“ Bei Waldspaziergängen

und

Spielen in der Natur

erfahren die Kinder viel

über Verhaltensregeln

im Wald und welchen

Nutzen die großen undkleinen

Tiere haben.

Die Baumrinde lebt.

In der Sortieranlage: Mehrwegflaschen sind

umweltverträglicher als Einweggebinde.

nur zwei Themen, die immer wichtiger

werden und mit denen die Kinder

sich beschäftigen sollen.

Wir alle haben eine ökologische

Verantwortung und als Erwachsene

Vorbildfunktion: Wann haben Sie

zum Beispiel zuletzt das Auto mal

stehen lassen und sind zu Fuß

gegangen oder mit dem Fahrrad

gefahren?

Katrin Fuchs

Fotos auf beiden Seiten: G. Trietsch-Poth

und A. Klingelhöffer

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Kirchentag

Die Konfi-Teamer auf dem Kirchentag

Als bekannt wurde, dass der 36. Deutsche

Evangelische Kirchentag in Berlin

sein soll, wussten wir sofort: Da müssen

wir hin! Und so kam es dann auch, dass

fünf Teamer am 24. Mai in den Reisebus in

Richtung Berlin stiegen: gut gelaunt und

gespannt, was uns in den nächsten Tagen

erwarten wird. Zur Einstimmung haben wir im

Bus schon einige Lieder aus dem Liederbuch

gesungen und wir schmiedeten erste Pläne

für das Wochenende. Doch natürlich kam es

anders als geplant. Berlin war ein einziger

Stau und wir kamen viel zu spät an, sodass

wir den Eröffnungsgottesdienst verpasst

haben. Unsere Laune hat das aber nicht vermiest

und wir haben den Abend trotzdem

genießen können. Es ist immer toll, wie sich

eine Stadt zum Kirchentag verändert. Überall

leuchtete es orange, die Farbe des diesjährigen

Kirchentages und alle Menschen waren

sehr freundlich. Zum Abendsegen waren wir

am Gendarmenmarkt und wir alle waren verzaubert

vom Lichtermeer.

Gute Stimmung unter den Wixhäuser Konfi-Teamern

Abendsegen am Gendarmenmarkt

Angela Merkel und Barak Obama live

Am zweiten Tag machten wir uns ganz

früh auf zum Brandenburger Tor, denn wir

wollten zum Gespräch mit Angela Merkel und

Barack Obama. Wir mussten zwar eine Weile

anstehen, aber hatten dann doch so gute

Plätze, dass wir das Geschehen auf der

Bühne mit eigenen Augen verfolgen konnten.

Das war wirklich das Highlight unseres

Wochenendes!

Danach haben wir einen ruhigen

Nachmittag eingelegt, haben uns die Stadt

angeschaut und uns treiben lassen. Der Vormittag

war doch ziemlich anstrengend. Der

Abend bei den Wise Guys am Brandenburger

Tor war der perfekte Tagesabschluss!

Der Freitag war unser Messetag. Den

ganzen Tag haben wir dort verbracht, morgens

bei einer Bibelarbeit, danach auf dem Markt der

Möglichkeiten. Das war ein sehr anstrengender

Tag mit vielen Vorträgen, aber wir konnten viel

für unsere Arbeit zu Hause mitnehmen.

25


Kirchentag

Immer dabei: Der Playmobil-Luther

CSU = Christlich Satirische Unterhaltung!

Am Samstag ging es schon wieder nach

Hause, aber vorher haben uns die Vorträge

auf der Messe noch mal angelockt. Ein

Highlight war hier der CSU-Vortrag von

Pfarrer Maybach aus Rimbach. CSU steht

für „Christlich Satirische Unterhaltung“ und

unterhaltsam war der Vortag auf jeden Fall.

Wir konnten viel darüber lachen, wie der

Alltag eines Pfarrers dargestellt wurde.

Die Rückfahrt in Richtung Heimat

gab uns dann die Ruhe, das Wochenende

Revue passieren zu lassen und Kräfte zu tanken.

Wir hatten sehr viel Spaß in Berlin,

haben viel gesehen und die Zeit genossen.

Zwischendrin, wenn wir warten mussten

oder wir eine Pause eingelegt haben, spielten

wir ganz oft Karten. Außerdem hatten wir

den kleinen Playmobil Luther dabei, der mit

uns den Kirchentag erkunden durfte.

Text und Fotos: Theresa Marx

Kirchentag 2017:

Keine Mauer mehr, aber Zäune?

1989

habe ich schon einmal

die Stadt Berlin

anlässlich eines Kirchentages

besucht. Doch diesmal war

einiges anders. Damals machte ich mir

bei der Planung der Reise Gedanken

um den Transit, denn Westberlin war

eine kleine Insel innerhalb des Territoriums

der DDR und nur über den Transitweg

durch die DDR zu erreichen;

nervige und langandauernde Grenzkontrollen

eingeschlossen. Jetzt kam

eher die Frage auf, wie gefährdet ist

solch eine große Veranstaltung durch

etwaige Anschläge von Terroristen.

Dieser Aspekt war während des

gesamten Kirchentages deutlich sichtbar.

1989 strömten die Besucher

unbekümmert mit Sack und Pack in

die Veranstaltungen, die unter dem

Motto „Unsere Zeit in Gottes Händen“

veranstaltet wurden. Dieses Jahr

wurde man, bevor man in die großen

Veranstaltungen kam, überprüft wie

am Gate eines Flughafens. Dadurch

kam es manchmal zu langen Schlan-

26


Kirchentag

Keine Mauern mehr, aber viele Zäune für

die Sicherheit!

Foto: Ursel Czichy

gen, in denen die Besucher ausharren

mussten, bevor sie hinter die Absperrungen

eingelassen werden konnten.

Die Mauer in Berlin war gefallen, aber

andere Zäune mussten nun in dieser

Stadt errichtet werden. Zäune, die die

Menschen vor dem Terror schützen

sollten. Für mich erstaunlich war, wie

gelassen die Kirchentagsbesucher

diese Hindernisse in Kauf nahmen.

Genauso, wie sie

auch einen mehrere

Kilometer langen Fußmarsch zu der

Festwiese in Wittenberg auf sich nahmen,

um am Abschlussgottesdienst

teilnehmen zu können.

War man jedoch nach allen

Kontrollen in den abgesicherten

Bereich gelangt, so konnte ich feststellen,

dass ich dort die gleiche positive

Stimmung fand wie 1989. Auch

wenn es manchmal, wie zum Beispiel

vor dem Brandenburger Tor beim Auftritt

des ehemaligen US-Präsidenten

Obama, beängstigend eng und sehr

heiß werden konnte: Die Menschen

reagierten entspannt.

In den Bibelarbeiten und in den

Gottesdiensten saßen (oder standen)

die unterschiedlichsten Menschen

nebeneinander. Es war für mich schön

zu erleben, dass dort Jung und Alt,

katholisch, freikirchlich, protestantisch,

jüdisch oder was auch immer

gemeinsam diese Zeit friedlich verleben

und sich untereinander austauschen

konnten. Hier gab es keine

Zäune, keine Mauern.

Für mich ist ein Satz aus der

Rede der Kirchentagspräsidentin

Christina Aus der Au an die rund

120.000 (nicht nur jungen) Menschen

des Schlussgottesdienstes auf der

Elbwiese zu meinem Motto dieses

Kirchentages geworden:

„Wir suchen die Auseinandersetzung

mit Worten, nicht mit

Waffen und von Angesicht zu

Angesicht, nicht anonym im Netz.“

Ursel Czichy

27


Evangelische Theatergruppe

Märchen und Komödie 2017

Der Teufel mit den drei goldenen Haaren und ein Heiratsantrag

Bild: Antonia Lamgemdorf

Im Lutherjahr bringt die Evangelische

Theatergruppe den „Teufel mit den

drei goldenen Haaren“ der Gebrüder

Grimm im Gemeindehaus der Evangelischen

Kirche in Wixhausen auf die Bühne.

Auch Luther beschäftigte sich in

seiner Zeit mit dem Teufel. So war er

der Legende nach, bei der Übersetzung

der Bibel ins Deutsche, vom Teufel

gestört worden und beherzt soll er ein

Tintenfass nach ihm geworfen haben.

In unserem diesjährigen Theaterstück

ist es ein Junge namens

Glückskind, der sich ebenso mutig dem

Teufel stellt.

Dem grausamen und geldgierigen

König des Landes lässt die Prophezeiung,

ein Bettelknabe

werde seine

Tochter heiraten,

keine

Ruhe mehr.

Vor Wut in

seine Krone

beißend, will

er die Hochzeit

eines

„Dahergelaufenen“

mit

seiner Tochter

verhindern.

Alle Aufführungstermine im Überblick

Komödie „Der Heiratsantrag“

Sonntag. 27. August um 15 Uhr im Rahmen

der Kerb auf dem Pfarrhof

Samstag, 2. und Sonntag, 3. Sept. um 19.30 h

im Rahmen eines „Russischen Abends“

Termine für das Märchen:

Samstag , 4. und Sonntag, 5.11. um 14.30h,

Samstag, 11. und Sonntag,12.11. um 14.30h,

Samstag, 18. und Sonntag, 19.11. um 14.30h,

Freitag, 24.11. um 20h und

Samstag, 25.11. um 14.30h

Doch der Junge entwaffnet durch

sein Urvertrauen und seine Offenheit

nicht nur die Räuber, die ihn eigentlich

töten wollen. lm Schloss angelangt,

gewinnt er das Herz der Prinzessin und

wird mit ihr vermählt, ehe der König

zurückkehrt. Die Liebe zu ihr gibt ihm

schließlich die Kraft und den nötigen

Mut, den weiteren teuflischen Prüfungen

des Königs standzuhalten. Seine besondere

Ausstrahlung hilft ihm, das Vertrauen

seiner vermeintlichen Feinde zu

gewinnen. Sie schöpfen durch ihn wieder

Hoffnung und sie werden nicht enttäuscht.

Glückskind überwindet alle Hindernisse,

bringt dem König die drei goldenen

Haare des Teufels, befreit die Men-

28


Evangelische Theatergruppe

schen von bösen Flüchen und führt den König überdies

noch seiner gerechten Strafe zu.

Tschechow zur Kerb

Vorher, am Kerbsonntag, präsentieren drei junge Leute

aus der Evangelischen Theatergruppe die kleine, kuriose

Komödie von Anton Tschechow „Der Heiratsantrag“.

Eingebunden in einen „Russischen Abend“ mit Musik

und landestypischen Leckereien wird sie am 2. und 3. September

wiederholt aufgeführt.

Ute Deusser

Anton Tschechow

Bildquelle: Wikipedia.org

VOICE MEETS PIANO

Wunderschöne Songs von Norah Jones, Joss Stone und Adele

m Sonntag, den 8. Oktober um 17:00 Uhr geben

Anna Offen (voice & piano) und Jochen Günther (git &

voc.) ein Konzert in der Evangelischen Kirche in Wixhausen.

AIhre Lieder gehen unter die Haut: Mit ihrer samtig weichen

und doch vollen Stimme singt Anna Offen auf bezaubernde Weise

Songs von Adele, Norah Jones oder Joss Stone. Gemeinsam mit

Jochen Günther an der Gitarre beeindruckt die junge Sängerin

und Pianistin bei ihren Konzerten durch enorme Ausdruckskraft.

Von sanft und gefühlvoll bis hin zu kraftvoll und dynamisch entlockt

sie ihren Songs Nuancen, die man manchmal im Original

vergeblich sucht. Die Besucher dürfen einen abwechslungsreichen

Konzertabend erwarten, in dessen Mittelpunkt die herausragende

Stimme von Anna Offen steht. Der Eintritt zum Konzert ist

frei; die Veranstalter Anna Offen und Jochen Günther bitten um

eine Spende am Ausgang. In der Pause erwartet die Gäste ein

Glas Sekt/Orangensaft/Wein und Kleinigkeiten zum Essen.

29


Kindergottesdienst

Aktuelles aus dem „KiGo“

Mit einem fröhlichen Tauffest im

Kirchgarten hat sich der Kindergottesdienst

in die Sommerpause verabschiedet.

In den beiden Kindergottesdiensten

vor dem Tauffest

wurden eifrig Texte und Lieder

geübt. Premiere bildete ein Probengottesdienst

gemeinsam mit den

Kleinen – und es hat sich wirklich

gelohnt. Ein ganz dickes Dankeschön

für Euer Engagement!!!

Nach den Herbstferien steht der

Luther-Bibeltag auf dem Programm. Hierfür

werden wir rechtzeitig Plakate aufhängen

und Einladungen verteilen. Anmelden könnt

ihr euch dann über das Evangelische Gemeindebüro.

Dieses Jahr findet der Bibeltag

im alten Schulgebäude in der Ostendstraße

statt. Wir freuen uns, wenn ihr dabei seid –

und haben schon einiges dafür vorbereitet.

Zur Kirchweih ein Kerb-KiGo

Tauffest 2017

Foto: Nick Neuthe

Nach den Sommerferien geht es an Kerb

mit einem „Kerb-Kindergottesdienst“ wieder

los. Alle weiteren Termine erfahrt ihr aus der

Presse, durch Aushänge und, für die „Stammkundschaft“,

durch persönliche Einladungen.

Die nächsten Kindergottesdienste:

27. August (Kerb-KiGo), zusammen mit

den Kindern der Mini-Kinderkirche

Die weiteren Termine für den Kindergottesdienst

und die Minikinderkirche werden in

der Presse und auf Plakaten veröffentlicht.

Neues aus der Ökumene:

Im Herbst findet wieder unser mittlerweile

schon traditioneller „Gang in die Nacht“

statt. Diesesmal laufen wir wieder von Arheilgen

nach Wixhausen. Abschluss wird dann

im Kirchgarten sein, mit Imbiß und Gesang

am Lagerfeuer. Infos dazu geben wir rechtzeitig

über die Presse und Plakate/Handzettel

raus. Anmelden könnt ihr euch dann entweder

über das Evangelische Gemeindebüro

oder über das Gemeindebüro der katholischen

Heilig-Geist-Gemeinde in Arheilgen.

Wir freuen uns, mit euch weiterhin

bunte Kindergottesdienste und Ausflüge zu

erleben.

Euer KiGo-Team

Birgit Dengler

30


Kindergottesdienst

Mini-Kinderkirche-Nachrichten

Wie lebt es sich als Schaf?

Was für Aufgaben hat ein

Hirte und warum fühlt sich

das Schaf bei „seinem“ Hirten so wohl?

Mit einer Geschichte über Hirten und

Schafe bereiteten die Jüngsten der Kirchengemeinde

sich auf das Tauffest

vor. Eifrig wurde auch der Inhalt der

Taufschatzkiste „überprüft“ und verteilt,

wer was hochhalten darf. Am

Ende konnte jeder etwas zeigen und

damit den Täuflingen etwas mitgeben.

Nach den Herbstferien bekommt

ihr einen eigenen „Mini-Luther-Bibeltag“.

Hierfür sind wir schon mitten

in den Vorbereitungen.

Der Raum

wird schön

hergerichtet

Derzeit sind wir dabei,

unseren „kleinen“ Raum für die Mini-

Kinderkirche herzurichten. Die ersten

Regale sind schon da, und jetzt werden

die Materialien noch eingeräumt. Hier

können wir auch die gemalten oder

gebastelten Bilder von euch aufhängen.

Foto: Gemeindebrief.de

Mini-Kinderkirche zur Kerb

An Kerbsonntag geht es mit einem

gemeinsamen Gottesdienst für die

„Minis“ und die „KiGos“ weiter. Alle

weiteren Termine geben wir rechtzeitig

über die Presse, Aushänge in den KiTas

und über Einladungen bekannt.

Unsere Mini-Kinderkirche beginnt

immer um 10.00 Uhr im Gemeindehaus

„Scheune“ im Obergeschoss. Zu Beginn

singen wir gemeinsam – gerne auch mal

mit Bewegung. Danach wird eine

Geschichte erzählt. Anschließend basteln,

malen oder spielen wir etwas zur

Geschichte und schließen den Gottesdienst

gegen 11.00 Uhr mit einem Gebet

und einem Abschlußlied.

Geeignet ist die Mini-Kinderkirche für

alle Kinder zwischen 2 und 6 Jahren –

jeweils in Begleitung eines Elternteils.

Birgit Dengler

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32

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Mitglied der Elektroinnung

Darmstadt

Bernd Lauer

Freystraße 4

64291 Darmstadt-Wixhausen

E-Mail:bernd@elektrolauer.de

Telefon: 06150/81427

Fax: 06150/990757

www.elektrolauer.de

33


Menschen in der Gemeinde

Die Vorleserinnen

Die drei Vorleserinnen

in den Kinderhäusern:

Bärbel Bangert, Gisela

Geisel und Gisela Keute

(v.l.n.r.)

Vor dem

Lesen

kommt

das Vorlesen!

Bei Kindern im

Kindergartenalter

fördert das

Vorlesen

Fantasie

die

und

Vorstellungskraft

mehr als jedes

Fernsehprogramm

oder

Computerspiel.

Zudem

Fantasy-

erweitert

es den Wortschatz und trainiert das

Gefühl für die Sprache. In den beiden

Kinderhäusern engagieren sich dafür

seit zwei Jahren drei ehrenamtliche

„Vorleserinnen“: Gisela Geisel im Kinderhaus

auf dem Pfarrhof sowie Bärbel

Bangert und Gisela Keute im Kinderhaus

unterm Regenbogen. Bärbel Bangert

und Gisela Keute kamen über die „Aktiven

Senioren“ zu diesem „Job“, während

Gisela Geisel auch aus ihrem Schulalltag

heraus schon immer gerne gelesen hat.

Bis zu acht Kinder kommen in die

Vorleserunden, um einmal in der Woche

gespannt zuzuhören und der Fantasie

freien Lauf zu lassen.

Im Kinderhaus unterm Regenbogen

wechseln sich Bärbel Bangert und Gisela

Keute wöchentlich ab, während Gisela Geisel

im Kinderhaus auf dem Pfarrhof jede Woche

eine Vorauswahl an Büchern trifft, aus der die

Kinder dann „ihre“ Geschichten auswählen.

„Es kommt aber auch vor, dass Kita-Kinder

ein Buch von zuhause mitbringen, aus dem

dann vorgelesen wird“, schildert Gisela Geisel,

wie sie auf die vielfältigen Wünsche eingeht.

Natürlich wird nicht nur vorgelesen:

Wenn in den Texten unbekannte Begriffe

auftauchen, werden diese umschrieben und

erklärt, sodass alle den Geschichten folgen

können. „Da Kinder aller im Haus vertretenen

Nationalitäten teilnehmen, ist das

manchmal nicht ganz einfach“, erläutert

Bärbel Bangert. Nach etwa einer Stunde

gespannten Zuhörens nimmt dann allerdings

die Aufmerksamkeit merklich ab.

Dann ist es Zeit, dass die Kinder wieder

zum Spielen gehen. „In der folgenden

Woche gibt‘s ja dann wieder neue spannende

Geschichten“, freut sich Gisela Keute.

Dass das Vorlesen Freude macht,

liegt aber auch an dem Dank und den

positiven Rückmeldungen von den Kindern

und auch von den Eltern und Erzieherinnen

bzw. Erziehern. Das geschah

einmal sogar auf einer Autobahn-Raststätte

an der holländischen Grenze!

Jürgen Jourdan

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Wichtige Anschriften

Evangelische Kirchengemeinde Wixhausen

www.kirche-wixhausen.de

Römergasse 17

64291 Darmstadt

) 06150 - 77 31

Fax 06150 - 99 08 02

Öffnungszeiten Gemeindebüro:

Montag, Dienstag, Donnerstag und

Freitag von 9 bis 12 Uhr

Mittwoch geschlossen

gemeinde@kirche-wixhausen.de

Vorsitzender des Kirchenvorstandes

Matthias Kalbfuss

kv-vorsitz@kirche-wixhausen.de

Pfarrer

Ingo Stegmüller

) 06150 - 77 31

pfarrer@kirche-wixhausen.de

Gemeindesekretärin

Martina Engels

) 06150 - 77 31

gemeinde@kirche-wixhausen.de

Evangelisches Kinderhaus

unterm Regenbogen

Leiterin: Katrin Fuchs

Bert-Brecht-Straße 8

64291 Darmstadt

) 06150 - 70 88 oder

Fax 06150 - 54 27 95

Hort: ) 06150 - 54 26 69

kinderhaus-regenbogen@kirchewixhausen.de

Evangelisches Kinderhaus

auf dem Pfarrhof

Leiterin: Ursula Koch

Untergasse 1

64291 Darmstadt

) 06150 - 8 36 30 oder

Fax 06150 - 13 56 35

info@kinderhaus-wx.de

Unsere Bankverbindung für Spenden ist IBAN: DE06 5089 0000 0037 0280 02

die Volksbank Darmstadt - Südhessen

BIC: GENODEF1VBD

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