JS BACH(1685-1750)

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JS BACH(1685-1750)

Tod und Auferstehung

J. S. Bach (1685 - 1750)

Auszüge aus der

Johannes-Passion

Osteroratorium

• Lydia Zborschil, Sopran

• Sonia Maria Höfl er, Alt

• Min Woo Lim, Tenor

• Dominik Hosefelder, Bass

• Akademie-Chor Stuttgart

• Akademie-Orchester Stuttgart

• Leitung: Monica Meira Vasques


VORWORT

Das diesjährige Osterkonzert, das sich nicht nur mit der Auferstehung sondern im ersten Teil

auch mit der Passion Jesu beschäftigt, führt uns hinein in das großartigste heilsgeschichtliche

Ereignis der Menschheit überhaupt. Gottes Sohn nimmt nicht nur teil an unserem Leben,

sondern wird selber zum „Sündenbock“ dieser Welt, der am Kreuz die Sünden aller Menschen

trägt.

J. S. Bach schien sich sehr intensiv mit dem Thema der Passion Jesu auseinandergesetzt

zu haben. Von ihm kennen wir drei, wahrscheinlich sogar vier (nach den 4 Evangelien)

große Passionswerke, die alle ausdrucksstark und vielseitig das Leiden, Sterben und

die Auferstehung Jesu beschreiben. Dabei bedient sich Bach nicht nur der vorliegenden

Bibeltexte, sondern verwendet vor allem in den Chorälen Texte, die dazu einladen mitzusingen

und dadurch nicht nur von dem Leiden Jesu Kenntnis zu nehmen, sondern es ganz nah mit

dem eigenem Leben zu verbinden. „O große Lieb, o Lieb ohn’ alle Maße, die dich gebracht

auf diese Marterstraße! Ich lebte mit der Welt in Lust und Freuden, Und du musst leiden!“

Bach folgt damit einer über die Kirchengeschichte gewachsene Tradition, in der die Passion

in sehr vielseitigen Formen so dargestellt wurde, als wäre es nicht nur eine geschichtliche

Erzählung, sondern ein zeitnahes und aktuelles Geschehen. Plötzlich fängt der Zuhörer an,

sich mit den Jüngern, Soldaten, oder Juden - die schreien: „Kreuzige Ihn“, zu identifi zieren.

Wir schieben nicht mehr die Schuld an Jesu Kreuzigung auf die damals ihn verurteilenden

Juden, sondern werden selbst zu Tätern. Das trifft auch den Kern, den Bach hier so schön

herausarbeitete: auch wir sind mitschuldig an dem Tod Jesu, denn er ist auch ganz persönlich

für unsere eigene Schuld ans Kreuz gegangen und gestorben. Wenn wir erkennen, was

das für unser Leben bedeutet, werden wir uns nicht mehr voller Entsetzen von dem Kreuz

abwenden, sondern es wird uns zur Hoffnung und zur Heilung. „Durch dein Gefängnis,

Gottes Sohn, ist uns die Freiheit kommen; dein Kerker ist der Gnadenthron, die Freistatt aller

Frommen. Denn gingst du nicht die Knechtschaft ein, müsst unsre Knechtschaft ewig sein.“

Je stärker wir die Passion Jesu auf uns wirken lassen, je mehr werden wir auch die Freude

an seiner Auferstehung miterleben können.

Das Osteroratorium „Kommt, eilet und laufet!“ ermutigt uns, genau wie die Jünger damals

nicht nur das leere Grab zu betrachten, sondern dem auferstandenen Jesus persönlich

zu begegnen. J. S. Bach gelingt es wunderbar, die Geschichte um die Auferstehung Jesu

musikalisch zu umschreiben. Wir werden mit hineingekommen in die anfängliche Unsicherheit

aber auch gewaltige Freude derer, die ihm als Auferstandenen begegnen.

Viel Freude beim Hören dieser wunderbaren Musik.

Friedemann Meussling

(Leiter der Christlichen Musik- und Kunstakademie Stuttgart)


J. S. BACH (1685-1750)

PROGRAMM

Johannes-Passion, BWV 245

(Auszüge)

1. Chor Herr, unser Herrscher

7. Choral O große Lieb

31. Arioso (Bass) Betrachte, meine Seele

40. Choral Durch dein Gefängnis, Gottes Sohn

57. Evangelist, Jesus Und von der Stund an nahm sie der Jünger

58. Arie (Alt) Es ist vollbracht

59. Evangelist Und neiget das Haupt

63. Arie (Sopran) Zerfl ieße, mein Herze

67. Chor Ruht wohl, ihr heiligen Gebeine

68. Choral Ach Herr, lass deine lieb Engelein

——— Pause ———

J. S. BACH (1685-1750)

Osteroratorium, BWV 249

1. Sinfonia

2. Adagio

3. Duett (Tenor, Bass) Kommt, eilet und laufet

4. Rezitativ (Sopran, Alt, Tenor, Bass) O kalter Männer Sinn

5. Arie (Sopran) Seele deine Spezereien

6. Rezitativ (Alt, Tenor, Bass) Hier ist die Gruft

7. Arie (Tenor) Sanfte soll mein Todeskummer

8. Rezitativ (Sopran, Alt) Indessen seufzen wir

9. Arie (Alt) Saget, saget mir geschwinde

10. Rezitativ (Bass) Wir sind erfreut

11. Chor Preis und Dank bleibe, Herr, Dein Lobgesang


Johannes-Passion

(Auszüge)

1. CHOR

Herr, unser Herrscher, dessen Ruhm

In allen Landen herrlich ist!

Zeig uns durch deine Passion,

Dass du, der wahre Gottessohn,

Zu aller Zeit,

Auch in der größten Niedrigkeit,

Verherrlicht worden bist!

7. CHORAL

O große Lieb, o Lieb ohn’ alle Maße,

Die dich gebracht auf diese Marterstraße!

Ich lebte mit der Welt in Lust und Freuden,

Und du musst leiden!

31. ARIOSO (Bass)

Betrachte, meine Seel, mit ängstlichem Vergnügen,

Mit bittrer Lust und halb beklemmtem Herzen,

Dein höchstes Gut in Jesu Schmerzen,

Wie dir aus Dornen, so ihn stechen,

Die Himmelsschlüsselblumen blühen;

Du kannst viel süße Frucht von seiner Wermut brechen,

Drum sieh ohn’ Unterlass auf ihn.

40. CHORAL

Durch dein Gefängnis, Gottes Sohn,

Ist uns die Freiheit kommen;

Dein Kerker ist der Gnadenthron,

Die Freistatt aller Frommen;

Denn gingst du nicht die Knechtschaft ein,

Müsst unsre Knechtschaft ewig sein.


57. REZITATIV

EVANGELIST

Darnach, als Jesus wusste, dass schon alles vollbracht war, dass die

Schrift erfüllet würde, spricht er:

JESUS

Mich dürstet!

EVANGELIST

Da stund ein Gefäße voll Essigs. Sie fülleten aber einen Schwamm

mit Essig und legten ihn um einen Isopen und hielten es ihm dar

zum Munde. Da nun Jesus den Essig genommen hatte, sprach

er:

JESUS

Es ist vollbracht!

58. ARIE (Alt)

Es ist vollbracht!

O Trost vor die gekränkten Seelen!

Die Trauernacht

Lässt nun die letzte Stunde zählen.

Der Held aus Juda siegt mit Macht

und schließt den Kampf.

Es ist vollbracht!

59. REZITATIV

EVANGELIST

Und neiget’ das Haupt und verschied.

63. ARIE (Sopran)

Zerfl ieße, mein Herze, in Fluten der Zähren

Dem Höchsten zu Ehren.

Erzähle der Welt und dem Himmel die Not:

Dein Jesus ist tot!


67. CHOR

Ruht wohl, ihr heiligen Gebeine,

Die ich nun weiter nicht beweine,

Ruht wohl, und bringt auch mich zur Ruh!

Das Grab, so euch bestimmet ist,

Und ferner keine Not umschließt,

Macht mir den Himmel auf

Und schließt die Hölle zu.

68. CHORAL

Ach Herr, lass dein lieb Engelein

Am letzten End die Seele mein

In Abrahams Schoß tragen,

Den Leib in sein’m Schlafkämmerlein

Gar sanft, ohn ein’ge Qual und Pein,

Ruhn bis am Jüngsten Tage!

Alsdenn vom Tod erwecke mich,

Dass meine Augen sehen dich

In aller Freud, o Gottes Sohn,

Mein Heiland und Genadenthron!

Herr Jesu Christ, erhöre mich,

Ich will dich preisen ewiglich!


1. SINFONIA

2. ADAGIO

3. DUETT (Tenor, Bass) UND CHOR

Kommt, eilet und laufet, ihr fl üchtigen Füße,

Erreichet die Höhle, die Jesum bedeckt!

Lachen und Scherzen

Begleitet die Herzen,

Denn unser Heil ist auferweckt.

4. REZITATIV (Sopran, Alt, Tenor, Bass)

ALT

O kalter Männer Sinn!

Wo ist die Liebe hin,

Die ihr dem Heiland schuldig seid?

SOPRAN

Ein schwaches Weib muss euch beschämen!

TENOR

Ach, ein betrübtes Grämen

BASS

Und banges Herzeleid

TENOR, BASS

Hat mit gesalznen Tränen

Und wehmutsvollem Sehnen

Ihm eine Salbung zugedacht,

Osteroratorium

SOPRAN, ALT

Die ihr, wie wir, umsonst gemacht.


5. ARIE (Sopran)

Seele, deine Spezereien

Sollen nicht mehr Myrrhen sein.

Denn allein

Mit dem Lorbeerkranze prangen,

Stillt dein ängstliches Verlangen.

6. REZITATIV (Alt, Tenor, Bass)

TENOR

Hier ist die Gruft,

BASS

Und hier der Stein,

Der solche zugedeckt.

Wo aber wird mein Heiland sein?

Alt

Er ist vom Tode auferweckt!

Wir trafen einen Engel an,

Der hat uns solches kundgetan.

TENOR

Hier seh ich mit Vergnügen

Das Schweißtuch abgewickelt liegen.

7. Arie (Tenor)

Sanfte soll mein Todeskummer,

Nur ein Schlummer,

Jesu, durch dein Schweißtuch sein.

Ja, das wird mich dort erfrischen

Und die Zähren meiner Pein

Von den Wangen tröstlich wischen.

8. REZITATIV (Sopran, Alt)

Indessen seufzen wir

Mit brennender Begier:

Ach, könnt es doch nur bald geschehen,

Den Heiland selbst zu sehen!


9. ARIE (Alt)

Saget, saget mir geschwinde,

Saget, wo ich Jesum fi nde,

Welchen meine Seele liebt!

Komm doch, komm, umfasse mich;

Denn mein Herz ist ohne dich

Ganz verwaiset und betrübt.

10. REZITATIV (Bass)

Wir sind erfreut,

Dass unser Jesus wieder lebt,

Und unser Herz,

So erst in Traurigkeit zerfl ossen und geschwebt

Vergisst den Schmerz

Und sinnt auf Freudenlieder;

Denn unser Heiland lebet wieder.

11. CHOR

Preis und Dank

Bleibe, Herr, dein Lobgesang.

Höll und Teufel sind bezwungen,

Ihre Pforten sind zerstört.

Jauchzet, ihr erlösten Zungen,

Dass man es im Himmel hört.

Eröffnet, ihr Himmel, die prächtigen Bogen,

Der Löwe von Juda kommt siegend gezogen!


Chor

MITWIRKENDE

Sopran Simone Diao, Gertrud Funk, Martina Haberkorn,

Konstanze Hauser, Karin Hollo, Gabriele Muggler,

Irene Schmersal, Maria Stilz, Renate Uebe

Alt Gudrun Dietz, Elli Dück, Beate Ehmann,

Dorothee Fruth, Andrea Gärtner, Renate Lenz,

Magdalene Seiler, Alexandra Sonntag-Utecht,

Rebekka Szymanowski

Tenor Hartmut Gärtner, Türk-Peter Hilpert, Dietmar Kern,

Ulrich Wahl, Alfred Zeller

Bass Horst Ehmann, Egon Fischer, Robert Krumm,

Christian Radelhof, Helmut Sauter,

Bertram Szymanowski, Bernd Teichmann

Orchester

Violine I Adelheid Abt, Damaris Gleich,

Adelheid Hasenknopf, Timna Kern, Uta Runkel

Violine II Hiltrud Maurer, Peter Lehmann, Simone Martin,

Susanne Müller

Viola Hartmut Maurer

Violoncello Kayami Satomi, Christel Berner

Kontrabass Harro Bertz

Flöte Matthias Lyding, Christiane Sutter

Oboe Sieglinde Ackermann, Ting-Chiao Yu

Fagott Rita Wagner

Trompete Martin Seiler, Oliver Maier-Spohn, Carsten Remmert

Pauke Michaela Vasques

Cembalo Lutz Lampert

Orgel Jürgen Kallenberger


Solisten

Lydia Zborschil, Sopran I

Die aus dem hessischen Dillenburg stammende Sopranistin Lydia Zborschil

begann ihre Gesangsausbildung bereits im Alter von 16 Jahren bei Anton

Slezak. Es folgte ein Gesangstudium an der Staatlichen Hochschule für Musik

in Stuttgart (bei Sandor Konya und Regina Marheineke).

Entscheidende gesangstechnische Impulse erhielt sie danach bei Carmen

Mammoser, Stuttgart. Nach einem Engagement am Stadttheater Heidelberg

arbeitet sie nun freischaffend als Sängerin, Gesangspädagogin und freie

Mitarbeiterin des Vokalensembles des SWR.

Sie wirkte bei zahlreichen Rundfunk- und CD-Produktionen mit und ist als

Solistin im In- und Ausland tätig.

Sonia Maria Höfl er, Alt

wurde in Belo Horizonte, Brasilien geboren. Sie studierte Gesang an der

Staatlichen Universität von Rio de Janeiro und gewann nationale und

internationale Wettbewerbe.

1990 bekam sie ein Stipendium des Akademischen Austauschdienstes „DAAD“

und führte ihr künstlerisches Aufbaustudium an der Staatlichen Hochschule

für Musik in Karlsruhe bei Aldo Baldin und Reginaldo Pinheiro fort. Es folgten

ein Opernstudium und verschiedene Kurse und Meisterkurse u.a. bei Prof.

Elsa Cavelti, Elisabeth Schwarzkopf, Ingrid Bjoner, Christine Müller und dem

Komponisten Boris Yoffe.

1992 gewann sie den 2. Preis des Wettbewerbs des Freundeskreises der

Hochschule und 1993 den Preis des Bürgermeisters der Stadt Karlsruhe.

Sie wirkte bei zahlreichen Aufführungen im Bereich Oper und Kirchenmusik in

Brasilien und Europa mit.

Min Woo Lim, Tenor

wurde 1973 in Seoul in Südkorea geboren. Nach seiner Schulausbildung

begann er das Studium der evangelischen Theologie, welches er 1997

beendete. Ein weiteres Studium folgte mit Hauptfach Gesang an der Nationalen

Kunstuniversität (Abschluss 2004), das er gegenwärtig seit dem Wintersemester

2004/05 mit einem Aufbaustudium an der Staatlichen Hochschule für Musik bei

Prof. Reginaldo Pinheiro fortführt.

Sein Repertoir ist sehr vielseitig, u.a. sang er in diesem Jahr von W. A. Mozart:

Requiem und Krönungsmesse. Die Messe in c-moll sang er erst vor kurzem

in Montbellard (Frankreich) mit dem Choeur „Heinrich Schütz“ de Besancon

unter der Leitung von Jean Mislin. Gegenwärtig ist er auch Gastmitglied am

Theater Freiburg mit der Oper „Das schlaue Füchslein“ von Leoš Janáček in

der Spielzeit 2005/06.


Dominik Hosefelder, Bass

wurde 1981 in Heidelberg geboren. Erste Opernerfahrungen machte er ab 1998

an der Jungen Oper Stuttgart, an der Kammeroper Konstanz, im Rahmen einer

Produktion der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen, mit der Partie

des Papageno, bei den Schwetzinger und Ludwigsburger Festspielen.

Er war Stipendiat der Kunststiftung Baden-Württemberg und des Richard-

Wagner-Verbandes sowie Förderpreisträger des Anneliese-Rothenberger-

Wettbewerbs und des Kulturfonds Baden.

2005 wurde er in die Studienstiftung des Deutschen Volkes aufgenommen.

Dominik Hosefelder studiert derzeit am Institut für Musiktheater an der

Staatlichen Hochschule für Musik Karlsruhe bei Prof. Roland Hermann.

Er wirkte bereits an folgenden Opernproduktionen mit:

Rossini, La Cenerentola (Dandini), Paisiello/Henze, Il Re Teodoro in Venezia

(Titelpartie), Mozart, Cosi fan tutte (Guglielmo).

Am Badischen Staatstheater Karlsruhe debütierte er 2005 mit der Partie des

Morales (Bizet, Carmen).

Sein Konzertrepertoire umfasst Werke vom Barock bis zu zeitgenössischen

Kompositionen (z.B. von C. Orff, L. Ligeti, L. Berio, W. Rihm). Konzerte führten

ihn in die Stuttgarter Liederhalle, in die Berliner Philharmonie, zum Festival auf

die Insel Mainau und nach Vilnius/Litauen.

Ab der Saison 2006/07 wurde er von Brigitte Fassbaender an das Tiroler

Landestheater Innsbruck engagiert.

Monica Meira Vasques, Dirigentin

wurde in São Paulo (Brasilien) geboren. Nachdem sie in ihrer Heimatstadt

Musikerziehung und Kirchenmusik studiert hatte, absolvierte sie bei Prof.

Thomas Ungar das künstlerische Aufbaustudium als Kapellmeisterin an der

Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Außerdem

belegte sie mehrere Meisterkurse bei Prof. Helmuth Rilling in Stuttgart, in

Eugene, USA und in Caracas, Venezuela und war im Jahr 1996 seine Assistentin

an der Bachakademie in Buenos Aires, Argentinien (Bachs Kantaten) sowie

im November 2004 in Caracas, Venezuela (Mendelssohns “Elias“). Sie war

Leiterin der Bachgesellschaft in São Paulo und Assistentin von Roberto

Minczuk beim Sinfonieorchester der Stadt Ribeirão Preto, Brasilien. Nahezu

4 Jahre leitete Monica Vasques die „Filderharmonie“, das Sinfonieorchester

der Stadt Ostfi ldern. Und im September 2001 gründete sie im Rahmen der

Christlichen Musik- und Kunstakademie Stuttgart den Akademie-Chor und das

Akademie-Orchester, mit denen sie im März 2004 eine Konzertreise nach Israel

durchführte. Im April 2004 leitete sie diese Ensembles bei der europäischen

Erstaufführung vom „Stabat Mater“ des brasilianischen Komponisten Amaral

Vieira. (www.vasques.de)


Bilderausstellung

Währende des Konzertes am 15.04.2006 werden die Malerinnen Okuli

Bernhard und Magarete Glaser zum Konzertthema passende Werke in einer

Bilderausstellung präsentieren.

Okuli Bernhard

studierte an der Freien Kunstschule Stuttgart bei bei Gerd Neisser angewandte

Grafi k und bei Klaus Karsten freie Malerei. Anschließend studierte sie an der

Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart bei den Professoren

Moritz Baumgartl, Paul-Uwe Dreyer und Christoph Brudi freie Malerei und war

in der Fachklasse für Grafi k und Illustration.

Okuli Bernhard hat zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland.

Seit 1990 arbeitet sie künstlerisch mit der Pianistin Christine Krasser unter

dem Moto „Musik in Bildern und Bilder in Musik“ - Klavierkonzerte mit

Gemäldeausstellungen - zusammen.

Seit 2003 ist sie Dozentin an der Christlichen Musik- und Kunstakademie

Stuttgart in den Fachbereichen Naturzeichnen, Farbenlehre und

Landschaftsmalerei.

Margarete Glaser

träumte schon immer vom Umgang mit Pinsel, Farbe und Leinwand. 1981

nahm sie die Verwirklichung ihres Traumes in Angriff. Von 1989 - 1999 war

sie Schülerin bei der Malerin Helga Gangolf-Lortz in Stuttgart-Feuerbach,

Experimentelles Malen. Neben dem Aquarellieren, bedient sie sich gerne auch

der Mischtechnik mit Kreide, Acrylfarben, arbeitet mit Linoldruck und lässt ihre

Kreativität in der Seidenmalerei sichtbar werden.

Mit ihren Werken möchte sie ihren Glauben an Christus ausdrücken und auf

diese Weise ihren Mitmenschen nahe bringen. Oktober 2003 war sie bei der

Internationalen Künstlerausstellung in Bad-Tölz „Mensch sein, was ist das?“

dabei. Margarete Glaser lebt und arbeitet in Tamm.

Eventmanagement/Organisation

Andrea Haberbosch

Das Team „Klassik“ (im Gospel Forum):

Marta Bozi, Katharina Glaser,

Kristin Linberg, Charlotte Volle

und weitere Helfer.

Herzlichen Dank auch an die Mitarbeiter von Garderobe, Begrüßung,

Ordnerdienst, Technik und allen anderen Bereichen.


Susanne Müller

Geigenbaumeisterin

Friedenstraße 24

D-71229 Leonberg

Tel.: 0049 (0)7152 907426

Fax.: 0049 (0)7152 907428

www.mueller-geigenbau.de

contact@mueller-geigenbau.de

Die Familientradition geht weiter!

Auf den Kenntnissen und Erfahrungen meines Vaters Helmut Müller aufbauend

habe ich mich auf die Herstellung von neuen Meisterinstrumenten spezialisiert.

Aus bestem, altem und gut abgelagertem Tonholz baue ich für Sie Geigen,

Bratschen und Celli nach klassischen Vorbildern mit Voll-Lackierung oder auf alt

imitiert, ganz nach Ihrem Wunsch.

Jedes Instrument wird in feinster Handarbeit angefertigt und der selbst hergestellte

Lack von Hand aufgetragen. Ihr Instrument wird individuell klanglich und

spieltechnisch nach Ihren Vorstellungen optimal eingestellt.

Bei Interesse und Fragen bin ich Ihnen gerne behilflich. Zu einem Besuch, bei

dem ich Ihnen gerne die Werkstatt zeige, lade ich Sie ein.

Ihre Susanne Müller

Hier wäre auch Platz

für Ihre Werbung.

Sprechen Sie uns einfach an!


Gerne machen wir Sie auf die DVD „Klassik Highlights“ aufmerksam.

Diese DVD ist eine Live - Aufnahme von dem Konzert am 29.07.2005 im Rahmen

des Levitencamps, welches der Akademie-Chor und das Akademie-Orchester unter

Mitwirkung vom brasilianischen Frauenchor „Collegium Cantorum“ gestaltet haben.

Diese DVD ist heute abend hier erhältlich.


Für 2006 planen wir:

Kantatenzyklus

„Bach unter Freunden“

Das Bach-Ensemble der Christlichen Musik- und Kunstakademie Stuttgart

unter der Leitung von Monica Meira Vasques plant die Durchführung eines

Kantatenzyklus in Stuttgart mit folgenden Werken:

07.05.2006 BWV 12 „Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen“

Lydia Zborschil, Sopran

Jennifer Permenter, Alt

Alexander Illi, Tenor

Aislan Weinmann, Bass

26.11.2006 BWV 106 „Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit“

(Actus Tragicus)

Aufführungsort: jeweils Heilandskirche, Stuttgart-Ost 19.00 Uhr

- Eintritt frei -

Elias-Projekt 2006

F. Mendelssohn-Bartholdy „Elias“, op. 70

31.08.–10.09.2006 Konzerttournee Israel

29.10.–05.11.2006 Konzerttournee Deutschland

31.10.2006 Stuttgart Liederhalle, Hegelsaal

Weihnachten 2006

16.12.2006 16.00 Uhr Weihnachtskonzert für Kinder

19.00 Uhr Weihnachtskonzert

• G. F. Händel | Messias Teil I

• J. S. Bach | Weihnachstoratorium Teil I

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