Aufrufe
vor 1 Jahr

Stehen Sie zu Ihrem Wort!

Mit freundlicher Genehmigung von Frau Nicole Scholmann, Redakteurin, Segeberger Zeitung. P.S.: alle News der Segeberger Zeitung jetzt auch auf Facebook: https://www.facebook.com/segebergerzeitung/

Stehen Sie zu Ihrem

KALTENKIRCHEN | HENSTEDT-ULZBURG 26 DIENSTAG, 25. JULI 2017 LESERBRIEF Stehen Sie zu Ihrem Wort Zu „Mehrheit will Bürgerentscheid kippen“ SZ vom 20. Juli Sehr geehrte Damen und Herren der Fraktionen BfB, WHU, FDP und CDU (mit Ausnahme von Frau von Bressensdorf, Anmerkung der Redaktion: Elisabeth von Bressensdorf ist als einzige CDU-Gemeindevertrerin gegen die Anstalt öffentlichen Rechts), es ist mehr als bedauerlich, dass Sie bis jetzt den wiederholten rechtlichen Überprüfungen durch die Kommunalaufsicht nicht vertrauen und das Bürgerbegehren weiter anzweifeln. Damit gefährden Sie den Bürgerentscheid zum 24. September in vollem Bewusstsein, verlängern die unhaltbaren Zustände in Henstedt-Ulzburg und lassen den Willen der Bürgerinnen und Bürger nach Demokratie nicht zu. Da Sie auf Ihrer Facebook- Seite meinen Kommentar praktisch unauffindbar gemacht haben und mir Antworten auf meine Fragen schuldig sind, stelle ich diese auf diesem Weg an Sie: Ist Ihnen entgangen, dass die überwältigende Mehrheit der 200 Verwaltungs-Mitarbeiter keinerlei Wert auf Ihre Art der Fürsorge legt? Ist Ihnen nicht bekannt, dass jeder und jede einen Anwalt findet, der die gewünschte Position begründet, soweit dafür hinreichend (mit dem Geld der Bürger, denen sie einen Entscheid verwehren wollen) bezahlt wird? Können Sie sich vorstellen, dass es Bürger „absurd“ finden, wenn die Ratsmehrheit behauptet, sich nur auf der Suche nach der Rechtssicherheit zu befinden und taktische Winkelzüge ihnen vollkommen fremd sind? Verstehen Sie den Eindruck von Bürgern, dass insbesondere ein Ratsmitglied sich für die bessere Bürgermeisterin hielte und deshalb alles Erdenkliche unternimmt, um die Verwaltungsabläufe zu stören? Haben Sie schon mal in Erwägung gezogen, dass wir Bürger den Kommunalwahltag 2018 zum Tag unseres Bürgerentscheids über das Gebaren der Ratsmehrheit machen könnten? Stellen Sie sich nicht länger gegen den erklärten Willen der Beschäftigten und das Recht auf Mitbestimmung der Bürgerinnen und Bürger Henstedt-Ulzburgs. Und stehen Sie zu Ihrem Wort und verzichten Sie darauf, den Klageweg zu beschreiten. Norbert Böker Henstedt-Ulzburg Keine Extrawurst für den Einzelkämpfer VON STEPHAN URES ...................................................... Kaltenkirchener Stadtvertretung lehnte Änderung der Geschäftsordnung mit großer Mehrheit ab Es ist ein farbenfrohes Potpourri: Im Tausendfüßler-Gemeinschaftshaus in KALTENKIRCHEN präsentieren drei Malerinnen der Kunstgruppe „nordart Kaki“ bis Mitte September zwanzig Gemälde mit maritimen, floralen und tierischen Motiven. Das selbstbewusste Motto der Kaltenkirchnerinnen Gisela Witczak, Marion Mairose-Poppe und Doris Ketelsen: „Wir malen, was wir sehen und was uns gefällt, und nicht, was andere von uns zu sehen wünschen.“ KALTENKIRCHEN. Es wird keine Sonderregelung für den Linken-Stadtvertreter Danny Blechschmidt geben. Seine Kolleginnen und Kollegen in der Kaltenkirchener Stadtvertretung lehnten es ab, ihre Geschäftsordnung dahingehend zu ändern, dass er von sich aus Themen auf die Tagesordnung städtischer Gremien setzen lassen kann. Er braucht damit weiter das Wohlwollen anderer Mandatsträger. Blechschmidt ist einziger Stadtvertreter der Linken und damit ohne Fraktion, denn die muss aus mindestens zwei Mitglieder bestehen. Fraktionen haben das Recht, Tagesordnungspunkte und damit politische Themen auf die Agenda zu setzen. Ein Fraktionsloser hingegen ist darauf angewiesen, dass der Bürgervorsteher seinem Wunsch entspricht oder er eine Fraktion (respektive mindestens zehn weitere Stadtvertreter) findet, die ihn unterstützt, damit ein Punkt zwingend auf die Tagesordnung kommt. Das wollte Blechschmidt ändern lassen. Blechschmidt braucht die Hilfe anderer für seine Anliegen In der Stadtvertretung entwickelte sich nochmals eine Diskussion über demokratische Gepflogenheiten. Blechschmidt nannte die derzeitige Regelung „schwerfällig und unverständlich“, er fühlt sich in seinen politischen Mitwirkungsmöglichkeiten beschnitten. Als einzelner Stadtvertreter könne er doch auf aktuelle Fragen schneller reagieren als Fraktionen mit ihren internen Die drei Malerinnen haben sich – nachdem sie sich über ihre Kinder kennen lernten – im Jahr 1999 zusammengefunden und treffen sich wöchentlich bei Gisela Witczak, die sich mehrere Jahre an der Kunstschule Blankenese fortbildete und in Kaltenkirchen an einer Schule künstlerische Arbeitsgemeinschaften leitet. Anfangs wurde in Öl gemalt, später ging man wegen der Die derzeitige Regelung ist schwerfällig und unverständlich. Danny Blechschmidt, einziger Stadtvertreter der Linken schnelleren Trockenzeit zur Acrylmalerei über, aber auch in Mischtechnik, Ölkreide und Aquarell wird gearbeitet. Figürliches aus Pappmaché, Ton oder Holz wird ebenfalls hergestellt. Gisela Witczak malt bevorzugt Tierisches – in der Ausstellung zeigt sie Hunde und Pinguine. Sie beeindruckt aber auch mit Abstraktem. Marion Mairose-Poppe liebt die Abstimmungsprozessen und Themen anfassen, „die andere nicht aufgreifen wollen“. Thies Rickert (Pro Kaki) entgegnete, dass die Bestimmungen der Gemeindeordnung (auf der die Regeln der Kaltenkirchener Stadtvertretung fußen) gute Gründe hätten. Dass Fraktionen mit mehreren Abgeordneten auch mehr Rechte zugestanden werden, spiegele die vom Wähler gewollten Kräfteverhältnisse wider. Karl Stanek (SPD) zeigte Verständnis dafür, dass der Linken-Politiker in dieser Frage nicht auf „Wohl und Gedeih“ von anderen Stadtvertretern abhängig sein wolle. CDU-Stadtvertreter Michael Schwegler befürchtete, dass der vermehrte Gebrauch eines solchen gelockerten Antragsrechtes die Arbeit in den städtischen Gremien behindern könne. Um die Bedeutung seiner politischen Arbeit zu unterstreichen, verwies Danny Blechschmidt auf einige seiner gelungenen Initiativen in den Sie malen nur, was ihnen gefällt maritime Malerei mit farbenprächtigen Segelschiffen, Strandmotiven und Hafengebäuden. Doris Ketelsens Blumenbilder wie das gelbe Tulpenarrangement, die Segelparade und das farbenprächtige Strandbild am Eingang mit Sandund Muschelcollagen lassen inne halten. Die nordischen Bilder in kräftigen und leuchtenden Farben hat vergangenen Jahren, etwa die Einführung von Integrationsbeauftragten oder die, wie er sagte, „zaghafte“ Berücksichtigung des sozialen Wohnungsbaus in der Stadt. Diese Argumentation ging allerdings nach hinten los. Sowohl Katharina Loedige (FDP) als auch Bürgermeister Hanno Krause (CDU) machten gerade an dieser Erfolgsbilanz fest, dass der Linken-Politiker auch bisher schon genügend politische Einflussmöglichkeiten habe. Loedige zu Blechschmidt: „Sie haben gerade sehr eindrucksvoll geschildert, warum die Änderung nicht nötig ist.“ So kam es dann auch. Es gab 20 Stimmen dagegen, die Geschäftsordnung zu modifizieren, fünf dafür, dazu eine Enthaltung. Fünf Stadtvertreter fehlten bei der Sitzung. das Künstlertrio bereits in Krankenhäusern wie der Paracelsus-Klinik und im dänischen Kollund, in Geschäften in Henstedt-Ulzburg sowie in Cafés und Restaurants wie „Zur Linde“ in Ehestorf präsentiert. 2 Öffnungszeiten im Tausendfüßler-Gemeinschaftshaus (Schützenstraße 45): montags bis freitags von 9 bis 12.30 Uhr und nachmittags am Montag und Donnerstag von 14.30 bis 17 Uhr. FOTO: FRIEDERIKE KRAMER KURZNOTIZ Ausgezeichnet regionale Kirchengeschichte aufgearbeitet Es sind sechs Stadtvertreterinnen KALTENKIRCHEN. Es wird nicht nur Stadtvertreterin Ulrike Bundschuh von der Wählergemeinschaft Pro Kaki aufgefallen sein, die die Redaktion darauf aufmerksam machte: Sie und ihre Kolleginnen sind nicht zu fünft, sondern zu sechst. Die falsche Zahl stand in einem Artikel über Workshops für Frauen in der Kommunalpolitik. Damit beträgt der Anteil des weiblichen Geschlechts in der Kaltenkirchener Stadtvertretung 19 Prozent. HENSTEDT-ULZBURG. Glücklich und stolz präsentierten sich die Gewinner des 25. Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten bei der Siegerehrung im Kieler Landtag. Über 5000 Jugendliche hatten bundesweit insgesamt 1639 Beiträge zum Thema „Gott und die Welt. Religion macht Geschichte“ eingereicht. Landtagsvizepräsidentin Kirsten Eickhoff-Weber freute sich, die Siegerurkunden an die Jugendlichen überreichen zu dürfen. Vom Alstergymnasium Henstedt-Ulzburg hatten Jana Möller, Nadine Dumke und Natalie Sophie Seering mit ihrem Beitrag „Sollte für den nationalsozialistischen Pastor Ernst Szymanowski-Biberstein eine Mahntafel in der Kirche angebracht werden?“ einen Preis erhalten. Den Förderpreis erhielten vom Alstergymnasium Fatma Saricam, Madita Ilse, Maxine Ohl und Naemi Pertschy für ihre Ausarbeitung mit dem Thema „Die Rolle der evangelischen Kirche in der Nachkriegszeit in Kaltenkirchen. Wie die Kirche mit den Auswirkungen des Nationalsozialismus umging“. Als die Schüler des Alstergymnasiums von dem Projekt erfuhren, war die Begeisterung zunächst verhalten. Doch nach ersten Recherchen und einem Ausflug in das Landesarchiv in Schleswig wurde schnell deutlich, dass Geschichte sehr wohl vor der eigenen Haustür stattgefunden hat – auch wenn sie nicht im Schulbuch steht. Wettbewerb als Chance für Geschichte Interesse zu wecken Und so teilten sich die Schüler des Geschichtsprofils in Interessengruppen auf und bearbeiteten verschiedene Themenbereiche: von Homosexualität und Kirche über den Henstedter Missionsverein bis hin zur Rolle der Kirche im Nationalsozialismus. „Meine Schüler wissen, wer Dietrich Bonhoeffer war, aber von Ernst Szymanowski-Biberstein hatten sie noch nie gehört, obwohl er aus ihrem unmittelbaren Umfeld stammte“, sagt Geschichtslehrerin Hannah Wagener. Der Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten sei eine sehr gute Chance, Interesse für die eigene Geschichte zu wecken und zu erkennen, dass Geschichte einen Einfluss auf die Gegenwart hat und aus der Vergangenheit für die Zukunft gelernt werden könne. nib Jana Möller, Natalie Seering und Nadine Dumke haben für ihre Ausarbeitung Landespreise erhalten. FOTO: PRIVAT

Ostenhell präsentiert: Poetry & Co im domicil (1. Halbjahr 2016)
Ostenhell präsentiert: Musik, Poetry & Co im domicil (2. Halbjahr 2016)
Volk Verlag München – Verlagsvorschau Herbst 2015
Volk Verlag München - Verlagsvorschau Herbst 2016
Hauptkatalog 2015
Volk Verlag München – Verlagsvorschau Frühjahr 2016 – Lust auf Bayern
Töfte Regionsmagazin 12/2017 - Happy New Year!
Töfte Regionsmagazin 02/2017 - Zweirad-Spezial
Töfte Regionsmagazin 07/2018 - Landwirtschaft
PartyLite Sommer 2015
Töfte Regionsmagazin 04/2016 - Garten
Töfte Regionsmagazin 09/2018 - Gesunder Schlaf / Auto
Töfte Regionsmagazin 10/2016 - Weihnachten
Spin Division - Ultimate Löbau
Töfte Regionsmagazin 07/2016 - Ross und Reiter
Töfte Regionsmagazin 06/2016 - Fahrschule
Töfte Regionsmagazin 10/2017 - Jubiläum
Töfte Regionsmagazin 08/2016 - Oktoberfest
Töfte Regionalmagazin 03/2018 - Hofläden-Spezial
Töfte Regionsmagazin 04/2017 - Baby-Spezial
Töfte Regionsmagazin 11/2017 - Weihnachten
Töfte Regionsmagazin 06/2018 - WM 2018
Töfte Regionsmagazin 01/2018 - Hochzeit
Es geht um Macht!
Keine Fachkraft für den Kinderschutz in Henstedt-Ulzburg
Jetzt Konsequenzen tragen - Expertenmeinung mißachtet
Verhärtete Fronten
Kita-Streit: Erneut flogen die Fetzen
Beschwerde abgelehnt: Rewe-Gegner enttäuscht
Eltern ohne Stimmrecht