AllesAzubi
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Ausgabe Sommer 2017<br />
ALLES<br />
ZUBI<br />
Das Magazin für Auszubildende und die, die es werden wollen<br />
Mit jeder Menge<br />
Infos für Deine<br />
Ausbildung<br />
www.alles-azubi.de<br />
„MILLJUUHNEN“<br />
Stellenanzeigen<br />
Mit freundlicher Unterstützung:
ALLES<br />
ZUBI<br />
Eine Kooperation von<br />
Das Magazin für Auszubildende und die, die es werden wollen<br />
Inhalt:<br />
04 Deine Chance auf Zukun<br />
06 Mach erst mal was Sinnvolles<br />
08 Nicht ohne meine Eltern<br />
10 Willkommen im Handwerk<br />
12 Der Jakobsweg des Handwerks<br />
14 Wenn der Beruf wie angegossen passt<br />
16 Den rich gen Beruf finden<br />
18 Bewerben - Aber rich g! Das Anschreiben<br />
20 Checkliste Bewerbungsschreiben<br />
22 Das perfekte Bewerbungsbild<br />
24 Was gehört in den Lebenslauf?<br />
24 Auch im Gespräch überzeugen<br />
26 Berichtshe , Arbeitszeiten, Schule und Co.<br />
26 Wenn es mal schwierig wird<br />
30 Feierabend mit Goethe<br />
36 Werde „Azudent“<br />
38 Die Brücke in die Berufsausbildung<br />
42 Für ein Jahr in die USA<br />
46 IHK Ausbildungsbotscha er<br />
48 Reise am Rande der Gesellscha<br />
52 Auslandsaufenthalt während der Ausbildung<br />
56 Gute Gründe für ein Prak kum<br />
62 Besserer Zugang zu Pflegeberufen<br />
66 Ausbildung 2.0<br />
70 Was muss und darf ich als Azubi?<br />
74 Gut abgesichert!<br />
78 Ab ins BiZ<br />
82 Alles Azubi zu Besuch<br />
84 TOP TEN der Ausbildungsberufe<br />
90 Ansprechpartner Ausbildung<br />
Natürlich findet ihr uns auch online:<br />
www.alles-azubi.de<br />
Impressum<br />
ALLES AZUBI<br />
ist eine Kooperation von<br />
OBACHT! Verlagsgesellschaft mbH<br />
Südallee 41a | 54290 Trier<br />
Auflage:<br />
10.000 Exemplare<br />
&<br />
Antonia Britten | BRIMEDIA Werbeagentur<br />
In den Brühlmorgen 21 | 54456 Tawern<br />
Verbreitungsgebiet:<br />
Schulen mit Abschlussklassen<br />
Stadt Trier sowie Landkreise Trier-Saarburg /<br />
Bernkastel-Wittlich / Bitburg-Prüm / Vulkaneifel<br />
sowie Hochschule, Universität Trier und Umwelt-Campus Birkenfeld<br />
Verlag:<br />
Obacht! Verlagsgesellschaft mbH<br />
Südallee 41a, 54290 Trier<br />
Telefon: 0651 9120 55 66<br />
Mail: kontakt@obacht-verlag.de<br />
Anzeigenleitung:<br />
Antonia Britten | BRIMEDIA Werbeagentur<br />
In den Brühlmorgen 21, 54456 Tawern<br />
Telefon: 06501-6049311<br />
Mobil: 0176-80670428<br />
Mail: werbung@alles-azubi.de<br />
Verantwortlich Redaktion:<br />
Sabrina Lambers<br />
Paulinstraße 125<br />
54292 Trier<br />
Email: sabrina.lambers@gmx.net<br />
Cartoons:<br />
Johannes Kolz, Trier
Deine Chance<br />
auf Zukunft!<br />
Die bestmöglichen Zukun schancen haben. Das<br />
ist Wunsch der meisten Berufseinsteiger und<br />
auch deren Eltern.<br />
Wie der Weg dorthin allerdings aussieht, ist<br />
immer unterschiedlich. Ob Berufsausbildung oder<br />
doch weiter zur Schule gehen, welcher Beruf<br />
passt zu mir und wo finde ich die passende<br />
Lehrstelle? Das sind Fragen mit denen Petra<br />
Kollmann von der Handwerkskammer Trier<br />
alltäglich zu tun hat. Die gelernte Diplom-<br />
Psychologin berät Jugendliche und deren Eltern<br />
individuell und kostenlos. Sie betreut das vom<br />
Bundeswirtscha sministerium und dem ESF<br />
geförderte Projekt „Passgenaue Besetzung“, bei<br />
dem sie vor allem auch ihre guten Kontakte zu<br />
Betrieben, den Berufsberatern der<br />
Arbeitsagentur, allgemein bildenden und<br />
Berufsbildenden Schulen sowie den diversen, in<br />
diesem Umfeld tä gen, Einrichtungen nutzt.<br />
Vom Jugendlichen ohne Schulabschluss bis zum<br />
Studienabbrecher, der sich neu orien eren und<br />
„endlich etwas Rich ges“ lernen möchte – Petra<br />
Kollmann hat schon viele Karrieren zum Start<br />
verholfen: „Ich schaue mir zunächst immer sehr<br />
konkret an, wo die Jugendlichen zurzeit stehen,<br />
welcher Beruf zu ihnen passen könnte und<br />
welche aktuellen Ausbildungsangebote es dazu in<br />
der Region gibt.“ Gelegentlich muss dabei auch<br />
erst die mitunter sehr unterschiedlichen<br />
Vorstellungen von Eltern und Kindern<br />
zusammengeführt werden, wenn es um die<br />
berufliche Zukun des Nachwuchses geht.<br />
„Bislang aber hat noch niemand mein Büro ohne<br />
eine konkrete Perspek ve verlassen“.<br />
Besonders fruchtbar ist ihre Arbeit derzeit durch<br />
das große und breite Lehrstellenangebot, das<br />
gerade die Handwerksbetriebe der Region<br />
anbieten. Auch für dieses Jahr hat Petra Kollmann<br />
Autor: HWK Trier<br />
mehrere Hundert freie Lehrstellen<br />
zusammengetragen, die sie regelmäßig<br />
aktualisiert und auch auf der Internetseite der<br />
Handwerkskammer Trier veröffentlicht.<br />
Qualifizierte Fachkrä e werden derzeit in allen<br />
Handwerksbranchen dringend gesucht. Noch<br />
besser stehen die Chancen mit einer<br />
anschließenden Meisterprüfung, die auch<br />
finanziell gefördert wird. Aber auch wer nach<br />
einer guten Gesellenprüfung studieren möchte,<br />
wird diesen Weg kün ig ohne weitere<br />
Wartezeiten oder zusätzliche Prüfungen<br />
absolvieren können.<br />
Den Vermi lungsservice der HWK wissen<br />
inzwischen auch Unternehmen sehr zu schätzen.<br />
Eine Empfehlung der Kammerberaterin für ein<br />
Prak kum ist o der Türöffner für eine Lehrstelle.<br />
Nicht selten hält Petra Kollmann auch noch<br />
während der Ausbildung und teilweise sogar<br />
darüber hinaus den Kontakt, bis die berufliche<br />
Zukun endgül g in „trockenen Tüchern“ ist.<br />
Von der Erfahrung und guten Vernetzung und der<br />
individuellen Betreuung profi eren dann letztlich<br />
beide Seiten: die Jugendlichen erhalten eine<br />
nachhal ge Berufsperspek ve und die<br />
Unternehmen gewinnen die derzeit so dringend<br />
benö gten Fachkrä e.<br />
Infos:<br />
Petra Kollmann,<br />
pkollmann@hwk-trier.de<br />
Telefon: 0651/207-232<br />
Aktuelle freie Lehrstellen<br />
im Handwerk:<br />
www.hwk-trier.de<br />
04
Die Ausbildungsplatzvermittlerin der IHK Trier<br />
hilft Euch bei der Suche nach einer Ausbildungsstelle<br />
Brauchst du konkrete Unterstützung bei der<br />
Suche nach einem geeigneten Ausbildungsplatz,<br />
dann hil Dir Petra Scholz,<br />
Ausbildungsplatzvermi lerin der IHK Trier, zum<br />
Beispiel in folgenden Bereichen:<br />
Tipps und Informa on bei der Berufswahl<br />
Hilfe beim Erstellen von Bewerbungsunterlagen<br />
Finden von freien Lehrstellen<br />
Zusammenführen von Auszubildenden und<br />
Betrieben<br />
Das Programm „Passgenaue Besetzung“ wird<br />
durch das Bundesministerium für Wirtscha und<br />
Energie und den Europäischen Sozialfonds<br />
gefördert.<br />
Infos:<br />
Petra Scholz<br />
Telefon: 06 51/ 97 77-3 61<br />
E-Mail: scholz@trier.ihk.de<br />
Ausbildungsplätze<br />
findest Du hier:<br />
www.ihk-lehrstellenboerse.de<br />
Foto: IHK Trier<br />
FREIE AUSBILDUNGSPLÄTZE 2017 & 2018<br />
als Elektroniker/in Energie- und Gebäudetechnik<br />
Wir möchten<br />
von Deinem Engagement und Deiner<br />
Zuverlässigkeit profitieren<br />
und dafür bieten wir Dir<br />
eine anspruchsvolle und qualifizierte Ausbildung<br />
in einem modernen Unternehmen.<br />
Gerne kannst Du auch bei einem Praktikum testen, ob Dir<br />
unser Unternehmen und der Beruf gefallen.<br />
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Bitburger Hochspannungsanlagen GmbH & Co. KG<br />
Daimlerstr. 22, 54634 Bitburg<br />
Tel.: 06561-9626-0 info@ bha-bitburg.de<br />
www .bha-bitburg.de
as Sinnvolles –<br />
Mach erst mal was Sinnvolles –<br />
Studieren kannst du später noch<br />
dieren kannst du<br />
Mit diesen und ähnlichen Slogans wirbt das<br />
Handwerk im Rahmen seiner Imagekampagne<br />
schon seit einigen Jahren. Grund dafür war und<br />
ist: Die Zahl der Studienanfänger liegt inzwischen<br />
über der der neu abgeschlossenen Lehrverträge.<br />
Ergebnis jahrzehntelangen Bildungswerbung für<br />
höhere Abiturienten- und Akademikerquoten.<br />
HWK-Geschä sführer Günther Behr erkennt<br />
inzwischen allerdings erste Anzeichen für ein<br />
Umdenken auch bei Jugendlichen und Eltern. Es<br />
scheine sich doch herumzusprechen, so der<br />
Bildungsexperte, dass die Formel „Erst mal Abitur<br />
– dann irgendwas studieren – dann kommt der<br />
toll bezahlte Akademikerjob“ so nicht mehr<br />
funk oniere“. S chworte wie: steigende<br />
Studienabbrecher-Zahlen,<br />
„Akademisierungswahn“, „Genera on Prak kum“<br />
oder „Bachelorisierung der Sachbearbeitung“<br />
sind inzwischen gang und gäbe.<br />
Autor: HWK Trier, Sabrina Lambers<br />
seit einigen Jahren verzeichnet das regionale<br />
Handwerk eine ste g steigende Nachfrage nach<br />
seinen hochwer gen Produkten und<br />
Dienstleistungen, und die Zukun sperspek ven<br />
sind ebenfalls glänzend. Insbesondere vor dem<br />
Hintergrund der demographischen Entwicklung<br />
bieten sich damit jungen Menschen mit<br />
unterschiedlichsten Begabungen beste<br />
Beschä igungs- und Aufs egschancen.“<br />
Vor allem in den technischen und<br />
kaufmännischen Berufen empfiehlt Günther Behr<br />
den „klassischen“ Weg einer einschlägigen<br />
dualen Ausbildung vor dem Studium. Dieses<br />
„Rendezvous mit der Realität“ zeige jungen<br />
Menschen, wo sie tatsächlich stünden und<br />
eröffne dennoch alle Karriereop onen – in<br />
Richtung eines fachbezogenen Studiums oder<br />
eben auch den tradi onellen Aufs eg z. B. über<br />
die Meisterprüfung im Handwerk.<br />
Vor allem die stark steigende Nachfrage nach<br />
dualen Studienangeboten, bei denen trotz hoher<br />
zeitlicher Belastung für die Teilnehmer eine duale<br />
Berufsausbildung mit einem Studium verknüp<br />
wird, zeigt, dieses Umdenken.<br />
„Sicherheit mit Perspek ve“ sei hier das<br />
Schlagwort. Das jedoch in der klassischen Version<br />
noch mehr Sinn macht. „Wer heute eine<br />
handwerkliche Ausbildung erfolgreich abschließt,<br />
braucht sich in der Regel um seine berufliche<br />
Zukun keine Sorgen zu machen - und mit dem<br />
Meisterbrief in der Tasche hat man fast schon<br />
eine Karrieregaran e“ bestä gt auch HWK-<br />
Hauptgeschä sführer Axel Be endorf: “Schon<br />
„Aber auch in der Bildungspoli k müssen wir<br />
endlich radikal umsteuern“, fordert Günther Behr.<br />
Dies bewiesen die wachsenden öffentlichen<br />
Diskussionen über Qualität und Aussagekra von<br />
Berufsabschlüssen, insbesondere von<br />
Hochschulreifezeugnissen“. „Abitur für alle“ und<br />
„Studium für jeden“ fördere aber letztlich nur<br />
falsche, unerfüllbare Erwartungen und sei so<br />
letztlich für viele jungen Menschen das Gegenteil<br />
von „Chancengerech gkeit“.<br />
Umso wich ger ist es nach Ansicht der<br />
Wirtscha , die berufliche Bildung mit ihren<br />
Perspek ven im Sinne der vielversprochenen<br />
„Gleichwer gkeit“ stärker zu fördern.<br />
06
Dazu gehöre die noch bessere Aussta ung der<br />
dualen Erstausbildung, aber insbesondere die<br />
Förderung der Aufs egsqualifizierung zum<br />
Meister. Hier hat die Poli k reagiert und sowohl<br />
das sogenannte „Meister-BAföG“ verbessert, als<br />
auch auf Landesebene einen zusätzlichen<br />
„Meisterbonus“ angekündigt. Ein direkter<br />
Hochschulzugang für Meister und demnächst<br />
auch für alle besonders qualifizierten Gesellen<br />
ohne formale Hochschulreife könnte als<br />
zusätzliche Op on kün ig die A rak vität einer<br />
Lehre ebenfalls erhöhen.<br />
Mi lerweile sind im Kammerbezirk Trier gerade<br />
die zahlreichen Studienabbrecher zu einer Art<br />
„Hoffnungsträger“ im Handwerk geworden, die<br />
nach Ausbildung und Meisterprüfung als gefragte<br />
Führungskrä e oder Selbstständige in eine neue<br />
Karriere durchgestartet sind.<br />
„Aber diese Aufs egschancen“, so Günther Behr,<br />
„gibt es auch ohne solche zeitraubenden<br />
Umwege direkt nach einem ordentlichen<br />
Schulabschluss!“
Nicht ohne meine<br />
eltern!<br />
Ob die Kinder es wollen oder nicht, die<br />
Eltern spielen auch nach der Schule noch<br />
eine wich ge Rolle. Sie bringen nicht nur<br />
ihre eigenen Erfahrungen mit und prägen<br />
Einstellungen und Erwartungen zum Thema<br />
Beruf und Berufsleben. – Sie sind auch<br />
Vorbild und können somit bei der<br />
Berufswahl ak v mitwirken.<br />
Was sie ihren Kindern<br />
mit auf den Weg<br />
geben, fußt<br />
maßgeblich auf<br />
eigenen<br />
Erfahrungen und<br />
dem eigenen<br />
Kenntnisstand. Da<br />
raten Vater oder<br />
Mu er<br />
möglicherweise<br />
vom Beruf ab, der<br />
sie selbst en äuscht<br />
hat. Oder aber sie<br />
raten dazu, in die<br />
eigenen Fußstapfen<br />
zu treten und gar<br />
Träume zu<br />
verwirklichen, die ihnen<br />
selbst versagt geblieben<br />
sind.<br />
Viele Eltern meinen es<br />
sehr gut und versuchen,<br />
ihren Töchtern und Söhnen<br />
Autorin: Sabrina Lambers, Agentur für Arbeit<br />
bestmögliche Perspek ven zu eröffnen,<br />
indem sie ihnen jede Ini a ve und Hürde<br />
abnehmen. Damit nehmen sie ihnen jedoch<br />
die Chance, selbst herauszufinden, was sie<br />
wollen und was zu ihnen passt. Andere<br />
Eltern möchten genau das vermeiden und<br />
halten sich bewusst aus der Berufswahl<br />
heraus. Damit gehen sie allerdings das Risiko<br />
ein, dass zu große Wahlmöglichkeit ihre<br />
Kinder überfordert.<br />
Eltern sollten unbedingt ihre Verantwortung<br />
als unterstützende Begleiter wahrnehmen,<br />
findet Heribert Wilhelmi, Chef der Agentur<br />
für Arbeit Trier: „Sie können eine posi ve<br />
Rolle spielen, wenn sie ihren Kindern Raum<br />
zur eigenen Entwicklung lassen und die<br />
Berufsfrage mit Offenheit angehen". Diese<br />
Offenheit setze allerdings Wissen um den<br />
Stand vorhandener Möglichkeiten voraus.<br />
„Eltern haben o ein veraltetes Bild vom<br />
Ausbildungsmarkt“, sagt Heribert Wilhelmi,<br />
„sie kennen die aktuellen Entwicklungen in<br />
den Berufen nicht“.<br />
Genau da setzt das Angebot der<br />
Berufsberatung an. Bei Elternabenden in<br />
Schulen oder in persönlichen Gesprächen<br />
beraten sie nicht nur Jugendliche vor der<br />
Berufswahl sondern auch deren Eltern.<br />
Gemeinsam finden sie heraus, welcher Beruf<br />
zu den jungen Leuten passt, wie heutzutage<br />
ein Bewerbungsverfahren abläu oder für<br />
wen ein Studium in Frage kommt.<br />
08
WILLKOMMEN IM HANDWERK<br />
Kreishandwerkerscha en & Innungen - Deine Begleiter<br />
Was kommt nach der Schule?<br />
Die Berufswahl ist eine wich ge Entscheidung -<br />
dennoch entscheidet der erste Schri noch nicht<br />
über das ganze Leben. Nach einer langen<br />
Schulzeit ist ein Gang in die Praxis eine<br />
willkommene Abwechslung und bietet einen<br />
perfekten Start mit hervorragenden beruflichen<br />
Perspek ven.<br />
Wusstest Du, dass . . .<br />
die duale Ausbildung, also die parallel in Betrieb<br />
und Schule sta indende Ausbildung, ein<br />
deutsches Erfolgsmodell ist und mi lerweile<br />
Furore rund um den Erdball macht. Vor allem im<br />
europäischen Raum wird mit Unterstützung des<br />
Bundesins tuts für Berufsbildung (BIBB) in Bonn,<br />
das deutsche Berufsbildungssystem eingeführt.<br />
Nutze das deutsche Erfolgsmodell für Deine<br />
berufliche Zukun<br />
Starte auch Du mit einer dualen Ausbildung oder<br />
einem dualen Studium in die Berufswelt. Jeder<br />
hat etwas, das ihn antreibt. Mach deine<br />
Leidenscha zum Beruf und werde Meister in<br />
Deinem Fach. Klick mal rein in die Welt der 130<br />
Handwerksberufe. Bes mmt ist für Dich auch<br />
etwas dabei. www.myhandwerk.info/Lehrstellen-<br />
Radar.<br />
Autor: Kreishandwerkerscha MEHR<br />
Innung - Dein Begleiter<br />
während der Ausbildung<br />
Innungen sind die Interessensvertretungen der<br />
Handwerker einer Branche. Innungen sind<br />
zuständig für die Regelung und Überwachung der<br />
dualen Ausbildung, die Abnahme von Zwischenund<br />
Gesellenprüfungen - auch für Nicht-<br />
Innungsmitglieder - und sind immer in Kontakt<br />
mit dem dualen Partner Berufsschule. Innungen<br />
unterhalten auch Schlichtungsstellen, falls es zu<br />
Strei gkeiten in der Ausbildung kommt.<br />
Wenn es mal Probleme gibt . . .<br />
Wenn es im Betrieb Probleme gibt, ist die<br />
Fachinnung für Dich als Auszubildende/r da. Der<br />
Lehrlingswart steht dir als persönlicher<br />
Ansprechpartner zur Verfügung. Innungen<br />
überwachen die Einhaltung der<br />
Ausbildungsordnung und bieten Weiterbildungen<br />
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10
Moderne Zeiten<br />
darf ich?<br />
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en lehr ...<br />
Du hast Spaß an einer Ausbildung mit modernster Technik?<br />
Na dann bewirb dich!<br />
Für die Ausbildungsjahre 2017 und 2018 suchen wir Auszubildende zum/zur:<br />
Gerüstbauer/in<br />
mit guten Mathema kkenntnissen
Der Jakobsweg<br />
des Handwerks<br />
Autorin/Foto: Sabrina Lambers<br />
Es glich fast einem Wink des Schicksals als Geselle<br />
Fabian am Sonntag am Bauhof der<br />
Handwerkskammer Trier bei der Messe „Chance<br />
Handwerk“ vorbeikam. Auf dem Weg von Trier<br />
entlang am Moselradweg Richtung Neumagen-<br />
Dhron fiel er in seiner typischen Klu sofort auf<br />
und wurde prompt von der Handwerkskammer<br />
Trier eingeladen. Natürlich wurde er reichlich mit<br />
Essen und Trinken versorgt.<br />
Seit anderthalb Jahren befindet sich der 26<br />
jährige nun schon auf der Wanderscha . Ein<br />
Brauch der immer seltener zu werden scheint<br />
und doch für ihn eine wich ge Sta on im Leben<br />
ist. Nach der Lehre als Schreiner machte er das<br />
Fachabitur und begann zu studieren. Das erfüllte<br />
ihn aber nicht: „Irgendwie musste ich mein Ziel<br />
im Leben wiederfinden und die Walz ist eine gute<br />
Gelegenheit dazu“. Denn ursprünglich war die<br />
Walz die Vorrausetzung, die junge Gesellen<br />
erfüllen mussten um die Meisterprüfung<br />
abzulegen. Sie sollte auf der Reise nicht nur<br />
Arbeitserfahrung sammeln, sondern auch<br />
Lebenserfahrung.<br />
Osteuropa, da dort noch tradi oneller gearbeitet<br />
wird als im Rest Europas: „Fast schon<br />
mi elalterlich, aber gerade das finde ich<br />
interessant“, erklärt er.<br />
Am Besten an der Reise ist aber die flüch gen<br />
Bekanntscha en, die man rich g zu schätzen<br />
lernt, wenn man auf Wanderscha ist: „Ob es<br />
eine Einladung zum Essen ist, ein ne es und<br />
interessantes Gespräch. Man lernt so viele<br />
Menschen mit unterschiedlichen Ansichten<br />
kennen und hat dadurch die Chance sich selbst zu<br />
finden“. Und auch an Übernachtungsmöglichkeiten<br />
hat es noch nie gemangelt. O<br />
kommt er am Abend in einer Kneipe mit Leuten<br />
ins Gespräch: „Und eine Couch hat fast immer<br />
jemand frei. Die Tage an denen ich unter freiem<br />
Himmel schlafen musste, kann ich an meinen<br />
beiden Händen abzählen“.<br />
Schon früh wusste er, dass ein Bürojob für ihn<br />
nicht in Frage kommt und die Vorstellung einfach<br />
mit dem Nö gsten loszuziehen war immer ein<br />
Traum. Dass er bei der typischen Wanderscha<br />
einen Bannkreis von 50 Kilometern um seinen<br />
Heimartort Vallendar bei Koblenz hat, war für ihn<br />
kein Problem: „Ich habe dieses Stück gegen den<br />
Rest der Welt getauscht. Und wenn man Freunde<br />
und Familie treffen will, kann man das ja auch<br />
außerhalb des Bannkreises.“ Da ein Geselle,<br />
wenn er auf die Walz geht, ledig, kinderlos, nicht<br />
vorbestra und schuldenfrei sein muss, war der<br />
Start für Fabian nicht schwierig. Er ist seit beginn<br />
seiner Reise im November 2015 schon weit<br />
gekommen. Die Schweiz, Italien, Portugal,<br />
Spanien und Frankreich hat er neben den<br />
meisten Teilen Deutschlands schon bereist und<br />
dabei viel Posi ves erfahren. Lange war er mit<br />
einem Kameraden unterwegs und erst seit ein<br />
paar Wochen reist er alleine. Sein nächstes Ziel ist<br />
12
Die Anstellungen während der Walz hat er meist<br />
durch Mundpropaganda gefunden - von anderen<br />
Gesellen, die unterwegs sind, oder<br />
Einheimischen. Länger als drei Monate darf ein<br />
Geselle auf Walz aber nie an einem Ort bleiben.<br />
Der schönste Job bisher war die Arbeit an einem<br />
Segelschiff: „Der Lohn für jeden Tag Arbeit war<br />
ein „Segeltag“ den man einlösen kann wenn das<br />
Schiff fer g ist“, erzählt Fabian. Bisher hat ihn<br />
noch nichts über die Grenzen Europas hinaus<br />
gezogen aber so eine Schiffsreise wäre eine gute<br />
Möglichkeit auch andere Kon nente zu bereisen.<br />
ich auch auf<br />
walz schon<br />
länger bin<br />
Noch mindestens anderthalb Jahre muss er<br />
unterwegs sein, denn die klassische Walz dauert<br />
genau drei Jahre und einen Tag. Bei ihm werden<br />
es aber eher dreieinhalb Jahre. Auf was er sich<br />
am meisten freut, wenn er wieder nach Hause<br />
kommt, ist es, Leute zu sich einzuladen, damit er<br />
etwas davon zurückgeben kann, was ihm auf<br />
seiner langen Reise so alles gegeben wurde.<br />
Autorin/Fotos: Sabrina Lambers<br />
MAJU!<br />
WATT FÜR<br />
RINGE!<br />
AHJO,<br />
ICH SCHAFFEN<br />
JA JETZT BEI<br />
AUDI!<br />
HAST wohl GUUD<br />
GEFEIERT??<br />
Ausbildung zum/zur<br />
Kfz-Mechatroniker m/w<br />
Automobilkauffrau- mann<br />
Eure schri liche Bewerbung<br />
sendet ihr bi e an:
Wenn der Beruf wie<br />
angegossen passt<br />
Ivana Keller ist mit Mode groß geworden und mit<br />
den Jahren wuchs Ihre Liebe dazu ste g. Schon<br />
als Kind half sie in der elterlichen Herrenbou que<br />
aus und machte nach dem Abitur 2008 ein<br />
Prak kum in einer Maßschneiderei. Danach war<br />
eins klar: Sie wird Maßschneiderin.<br />
Bei der Wahl des Ausbildungsbetriebs war ihr vor<br />
allem wich g, dass es ein renommierter<br />
Meisterbetrieb ist. Denn ein guter Meister kann<br />
viele Verarbeitungsmethoden, Tricks und vor<br />
allem Erfahrung weitergeben. Im Modeatelier<br />
„Espèrance“ in der Trierer Paulinstraße fand sie<br />
mit Inhaberin und Maßschneider-Meisterin<br />
Helena Gubajdulin<br />
alles was sie wollte.<br />
Die beiden Frauen<br />
verband sofort der<br />
Ehrgeiz, das Faible für<br />
Farben und Stoffe und<br />
das perfek onis sche<br />
Arbeiten. Doch auch<br />
ein Hang zum Ausgefallenen war stets dabei.<br />
2010 nahmen beide am Bundeskongress teil, bei<br />
dem Helena Gubajdulin gleich eine Goldmedaille<br />
holte.<br />
Auch Ivana Keller machte beim We bewerb der<br />
Lehrlinge auf Bundesebene eine gute Figur. Sie<br />
nahmen ein zweites Mal teil und Ivana gewann in<br />
der Kategorie „3. Lehrjahr der Gesellen“ Silber.<br />
Dieses Engagement, welches auch nach<br />
Dienstende kein Ende fand, beeindruckte ihre<br />
Ausbilderin so, dass sie Ivana als Auszubildende<br />
des Monats vorschlug. Das wurde Sie auch, denn<br />
schon in der Lehre lebte sie für den Beruf der<br />
Maßschneiderin. So war es nicht verwunderlich,<br />
dass die junge Frau 2012 Kammersiegerin und<br />
3. Landessiegerinn im Leistungswe bewerb<br />
der besten Gesellenprüflinge wurde. Dies führte<br />
2013 auch zur Aufnahme in die S ung<br />
Begabtenförderung des Bundesbildungsministeriums.<br />
Nach der Gesellenprüfung arbeitete die<br />
gebür ge Traben-Trarbacherin in einem Kölner<br />
Couture-Atelier und erweiterte schließlich durch<br />
eine Ausbildung zur Schni technikerin in<br />
Düsseldorf ihr Leistungsspektrum. Durch die<br />
Förderung des Bundesbildungsministeriums<br />
konnte sie anschließend einen Vollzeit-<br />
Meisterkurs absolvieren, den sie 2015 als<br />
Jahresbeste an der Handwerkskammer<br />
Düsseldorf abschloss.<br />
Anders als viele junge Menschen war für Ivana<br />
Keller der Schri in die Selbständigkeit dann gar<br />
keine Frage mehr: „Man muss zwar viel Zeit und<br />
Arbeit inves eren, aber es lohnt sich. Und durch<br />
die zinsgüns gen Existenzgründerdarlehen<br />
bekommt man Hilfe dabei seinen Traum zu<br />
verwirklichen.“ In<br />
ihrem Heimatort<br />
Traben-Trarbach<br />
eröffnete sie so ihr<br />
Atelier „Ivana<br />
Montana Couture“<br />
in dem Sie, mit<br />
Vorliebe<br />
Brautmode auf Maß schneidert, aber auch für<br />
andere Maßanfer gungen, ganz nach Wunsch<br />
der Kunden bereitsteht.<br />
Autorin: Sabrina Lambers, Fotos: Privat<br />
14
Geht auch...<br />
Is´halt doof!<br />
bissi mieh<br />
links!<br />
Ausbildung | Umschulung :<br />
Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker (m/w)<br />
Was wir euch anbieten:<br />
Was zur Ausbildung gehört:<br />
Wir freuen uns auf eure Bewerbung:
Ausbildung<br />
leicht gemacht<br />
1.<br />
Den richtigen Beruf finden<br />
Nach der Schule direkt ins Berufsleben durchstarten. Das ist gar nicht so einfach. Zum Glück bieten die<br />
Agentur für Arbeit, die Handwerkskammer Trier und die IHK Trier viele Hilfestellungen an. Ob auf den<br />
Websiten, als App oder persönliche Ansprechpartner. Wir verraten euch wo ihr was findet.<br />
Die rich ge Berufswahl zu treffen ist<br />
keinesfalls einfach und nichts ersetzt die<br />
persönliche Beratung bei der Suche nach<br />
einem Ausbildungs- oder Studienplatz. Aber<br />
immer mehr Online-Angebote bieten eine<br />
erste Orien erung.<br />
Einen ersten Anhaltspunkt, welche<br />
Berufsbilder es gibt, finden Schüler online<br />
auf BERUFENET und planet-beruf.de. Die<br />
Internetseiten stellen die über 350<br />
angebotenen Ausbildungsgänge vor. Mit der<br />
passenden App können im Portal BERUFE.TV<br />
Filme über die verschiedenen Ausbildungen<br />
angeschaut und einen praxisnahen Blick auf<br />
die Berufe geworfen werden. Ist dann erst<br />
einmal die Wahl auf einen bes mmten Beruf<br />
gefallen, liefert die Jobbörse-App eine gute<br />
Möglichkeit, um in der bundesweit größten<br />
Online-Stellenbörse nach dem passenden<br />
Ausbildungsplatz zu suchen.<br />
Einen Überblick über alle Online-Angebote<br />
der Agentur für Arbeit findet ihr auf<br />
www.arbeitsagentur.de.<br />
Autor: Agentur für Arbeit<br />
16
...piep!...<br />
...piep!!...<br />
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DEIN BRUDER?<br />
SO FRÜH?<br />
ÜBERMOTIVIERT?<br />
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VOLL SCHNELL.<br />
Kennste, ne?<br />
Neben unseren unfassbar schnellen Mitarbeitern an der Kasse<br />
haben wir noch mehr für dich zu bieten!
Ausbildung<br />
leicht gemacht<br />
2.<br />
Bewerben - Aber richtig!<br />
Das Anschreiben<br />
Unternehmen erhalten eine Vielzahl von<br />
Bewerbungen. Gerade deshalb ist es wich g,<br />
dass ihr mit eurer Bewerbung einen<br />
posi ven ersten Eindruck hinterlasst. Denn<br />
dieser Eindruck entscheidet darüber, ob<br />
man mehr von euch erfahren möchte und<br />
ihr zu einem Vorstellungsgespräch<br />
eingeladen werdet. Es lohnt sich also, hier<br />
Sorgfalt und Zeit zu inves eren.<br />
Grundsätzlich sollten für das<br />
Bewerbungsanschreiben eigene Worte<br />
gefunden werden und das Schreiben sowohl<br />
auf den Ausbildungsberuf als auch auf das<br />
Ausbildungsunternehmen abges mmt sein.<br />
Insgesamt sollte es nicht länger als eine<br />
Seite sein.<br />
Was an wich gen Informa onen in ein gutes<br />
Bewerbungsanschreiben gehört, an was<br />
unbedingt gedacht werden muss und was<br />
man vermeiden sollte, hat euch die IHK Trier<br />
auf der nächsten Seite in einer Checkliste<br />
zusammengestellt.<br />
huhu!<br />
Autorin: Sabrina Lambers, IHK Trier<br />
18
...und danach<br />
sind sie wie<br />
ausgetauscht...<br />
perfekt!<br />
3 Jahre | Ausbildung zur/zum<br />
Hotelfachfrau/-mann<br />
Ab Sommer 2017 | WERDE TEIL UNSERES TEAMS!<br />
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und bieten Dir u.a. eine 5-Tage-Woche & geregelte Arbeitszeiten,<br />
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Weitere Informa onen zum Ausbildungsplatz sowie über uns findest Du unter:<br />
ayurveda-parkschloesschen.de<br />
Wir freuen uns auf Deine Bewerbung an:<br />
bewerbung@ parkschloesschen.de Ansprechpartnerin: Carina Preuß<br />
Ayurveda Parkschlösschen<br />
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56841 Traben-Trarbach<br />
Tel. 06541 705-0<br />
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PARKSCHLÖSSCHEN
Ausbildung<br />
leicht gemacht<br />
3.<br />
Checkliste Bewerbungsschreiben<br />
Checkliste: IHK Trier<br />
20
Ausbildung<br />
leicht gemacht<br />
4.<br />
Das perfekte Bewerbungsbild<br />
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte und für<br />
den ersten Eindruck gibt es keine zweite<br />
Chance. Soweit jedenfalls die gängigen<br />
Aussagen. Lasst euch bei davon aber nicht<br />
verunsichern.<br />
Sich bei der Bewerbung mit einem<br />
op malen Bewerbungsfoto ins rechte Licht<br />
zu rücken, ist keine Hexerei. Vorausgesetzt,<br />
ihr beachtet ein paar Grundregeln und<br />
überlegt euch vorher genau, welche<br />
Wirkung ihr erzielen wollt. Wich g ist dabei<br />
vor allem, dass euer Foto zur angestrebten<br />
Ausbildungsstelle passt.<br />
Ein konserva ves Bewerbungsporträt eignet<br />
sich somit weniger für einen Krea vberuf<br />
und umgekehrt. Ein „angehender<br />
Bankkaufmann“ wird sich anders für sein<br />
Bewerbungsfoto kleiden als ein „kün iger<br />
Tischler“. Kostümierung oder theatralische<br />
Inszenierung sind aber trotzdem tabu.<br />
Die beste Wahl ist immer, einen Fotograf<br />
auszusuchen und dort ein Bewerbungsbild<br />
machen zu lassen. Aus seiner Erfahrung<br />
heraus, weiß er, was bei einem guten<br />
Bewerbungsbild gefragt ist und wie ihr euch<br />
am Besten präsen eren könnt.<br />
Außerdem habt ihr so keine Probleme mit<br />
der Qualität des Bildes und bekommt es<br />
meist direkt in der passenden Größe<br />
ausgedruckt.<br />
Auf der Bewerbung sollte das Foto dann mit<br />
einem Klebes befes gt werden.<br />
Entweder, wenn vorgesehen auf dem<br />
Deckbla oder auf den Lebenslauf. Dort<br />
sollte es entweder oben rechts oder links<br />
sitzen. Das kommt auf die Richtung, in die<br />
die Nase zeigt an. Faustregel ist hier: Immer<br />
in die Seite schauen, nie heraus.<br />
Autor: IHK Trier, Sabrina Lambers<br />
Ein gutes Bewerbungsfoto sollte folgende<br />
Punkte erfüllen:<br />
Gute Fotoqualität<br />
Rich ge Größe: hochkant, 6x4cm oder 9x6cm<br />
Natürliche Farbigkeit und gute Ausleuchtung<br />
Körper und Blickkontakt zum Betrachter<br />
gerichtet<br />
Passende, saubere und faltenfreie Kleidung<br />
Offenes Lächeln<br />
Ruhiger Hintergrund<br />
22
- Die optimale Vorbereitung für kaufmännische Berufe -<br />
Informationen und Terminvereinbarung unter:<br />
Balduinstr. 8 - 54290 Trier - Tel. 0651 73485<br />
www. privatschule-eberhard.de
Ausbildung<br />
leicht gemacht<br />
5.<br />
Was gehört in den Lebenslauf?<br />
Der Lebenslauf bietet eine der<br />
wenigen Möglichkeiten der<br />
posi ven Selbstdarstellung. In<br />
tabellarischer Form erwarten<br />
die Unternehmen die<br />
wich gsten Informa onen über<br />
dich und deine schulische Entwicklung.<br />
Er ist aufgeteilt in<br />
Persönliche Daten:<br />
Name, Alter, Geburtsort, Anschri ,<br />
Telefonnummer und E-Mail-Anschri<br />
Schulische Lau<br />
ahn<br />
Weitere Kenntnisse und Qualifika onen:<br />
Prak ka, ehrenamtliche Tä gkeiten,<br />
Auslandsaufenthalte und<br />
besondere Kurse oder Ak vitäten<br />
sollten nicht fehlen, sofern sie<br />
für die Ausbildungsstelle<br />
wich g sind.<br />
Autor: Sabrina Lambers<br />
Ausbildung<br />
leicht gemacht<br />
6.<br />
Auch im Gespräch überzeugen<br />
Gescha ! Du gehörst zu dem engsten<br />
Bewerberkreis und hast eine Einladung zum<br />
Vorstellungsgespräch erhalten. Damit du<br />
auch dort glänzen kannst, solltest du ein<br />
paar Dinge beherzigen. Auch hier solltest du,<br />
wie bei deinen Bewerbungsunterlagen einen<br />
guten Eindruck machen. Saubere Kleidung,<br />
ein gepflegter Eindruck und vor allem<br />
Pünktlichkeit sind unerlässlich.<br />
Dein Handy schaltest du während des<br />
Gesprächs am besten aus – So kann kein<br />
nerviges Klingeln das Gespräch unterbrechen.<br />
Während des Gesprächs gilt dann vor allem:<br />
Sei du selbst. Denn mit Ehrlichkeit hast du<br />
die Besten Chancen einen guten Eindruck zu<br />
machen, der auch glaubwürdig ist.<br />
Natürlich solltest du dich etwas vorbereiten.<br />
Informiere dich über das Unternehmen, bei<br />
dem du dich bewirbst und schaue ob es<br />
aktuelle Entwicklungen gibt, die wich g sein<br />
können.<br />
Hab auch keine Angst Fragen zu stellen,<br />
denn so zeigst du ehrliches Interesse. Denn<br />
ein Bewerbungsgespräch ist auch für dich<br />
die Chance zu erfahren wie genau die<br />
Inhalte deiner Ausbildung im Betrieb<br />
aussehen und was von dir erwartet wird.<br />
Scheue auch nicht zu fragen ob du dir<br />
deinen zukün igen Arbeitsplatz anschauen<br />
kannst. Letztendlich musst nicht nur du den<br />
Betrieb überzeugen, sondern auch du musst<br />
ein gutes Gefühl haben um dort Deine<br />
Ausbildung zu beginnen.<br />
Autor: Sabrina Lambers, IHK Trier<br />
24
Ausbildung<br />
leicht gemacht<br />
7.<br />
Berichtsheft, Arbeitszeiten, Schule und Co.<br />
Teil der Ausbildung ist natürlich die<br />
Berufsschule, die auch Grundlage für die<br />
Zwischen- und Abschlussprüfung ist. Wird<br />
die Schulzeit dann als Arbeitszeit<br />
angerechnet? Und was ist ein Berichtshe<br />
und wie führe ich es? All diese Fragen<br />
beantwortet die Handwerkskammer Trier<br />
auf Ihrer Internetseite. Auch die IHK hat<br />
viele Informa onen auf ihrer Website und<br />
bietet sogar einen Vordruck fürs Berichtshe<br />
zum Download. Auch wie das Ausbildungs-<br />
vergütung in eurem neuen Berufsfeld<br />
aussieht und welche Chancen ihr später in<br />
diesem Bereich habt, könnt ihr dort<br />
erfahren.<br />
Tipp: Wer gerne genauere Informa onen<br />
will, kann sich auch persönlich an die<br />
jeweiligen Ansprechpartner wenden. Eine<br />
Übersicht findet ihr in<br />
unserem He auf<br />
Seite 88.<br />
Autor: Sabrina Lambers<br />
Ausbildung<br />
leicht gemacht<br />
8.<br />
Wenn es mal schwierig wird<br />
Wenn der Lehrvertrag unter Dach und Fach<br />
ist und der erste Tag als Azubi in grei are<br />
Nähe rückt, ist das ein Grund zum feiern. O<br />
weicht dieser Vorfreude jedoch die<br />
Ernüchterung, wenn die Ausbildung<br />
anspruchsvoller ist als erwartet oder sich die<br />
guten Noten in der Berufsschule einfach<br />
nicht einstellen wollen. „Der Schri von der<br />
Schule in die betriebliche Ausbildung ist<br />
groß und für die meisten Jugendlichen mit<br />
vielen Veränderungen verbunden“, erklärt<br />
Berufsberater Frank Stange. „Sie finden sich<br />
nun in der Arbeitswelt der Erwachsenen<br />
wieder, haben mit erfahrenen Kollegen zu<br />
tun und müssen sich an neue<br />
Unterrichtsfächer in der Berufsschule<br />
gewöhnen. Das klappt nicht immer<br />
reibungslos.“<br />
Niemand sollte jedoch bei Problemen<br />
während der Ausbildung – egal ob sie direkt<br />
zu Beginn der Lehre au reten oder erst zu<br />
einem späteren Zeitpunkt – sofort das<br />
Handtuch werfen. Auf dem Weg zum<br />
erfolgreichen Berufsabschluss unterstützen<br />
die ausbildungsbegleitenden Hilfen (abH)<br />
der Agentur für Arbeit. Ein spezieller<br />
Unterricht zusätzlich zur Berufsschule hil<br />
dabei, Sprach- und Bildungsdefizite<br />
abzubauen und theore sche oder<br />
prak sche Inhalte besser zu erlernen. Durch<br />
eine sozialpädagogische Begleitung können<br />
auch Schwierigkeiten im Betrieb oder im<br />
sozialen Umfeld bewäl gt werden. Die<br />
ausbildungsbegleitenden Hilfen sind für<br />
Auszubildende und deren Lehrbetriebe<br />
kostenlos.<br />
Weitere Informa onen erhaltet ihr bei der<br />
Berufsberatung unter<br />
0800 4 5555 00 oder<br />
www.arbeitsagentur.de/trier.<br />
Autor: Agentur für Arbeit<br />
26
Die Josef Lubig GmbH bearbeitet Metall nach Kundenwunsch mittels spanabhebender<br />
Fertigungsverfahren. Die Komplettbearbeitung von Dreh- und Frästeilen in Klein- und Großserien,<br />
Oberflächen- und Wärmebehandlung und die Montage komplexer Baugruppen bieten wir unseren<br />
Kunden. Neben einem modernen Maschinenpark setzen wir hierzu leistungsfähige CAD-, ERP- und<br />
CAQ-Software sowie zeitgemäße Reinigungstechnik ein. Auch bei der Entwicklung und Verbesserung<br />
von Produkten stehen wir unseren Geschäftspartnern zur Seite. Derzeit beschäftigen wir rd. 110<br />
Mitarbeiter am Standort Deuselbach.<br />
Für unser Werk in Deuselbach suchen wir zum 01.08.2017 sowie zum 01.08.2018<br />
Auszubildende (m/w)<br />
zum Zerspanungsmechaniker für Drehautomatensysteme<br />
Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre<br />
sowie<br />
zur Fachkraft für Metalltechnik – Fachrichtung Zerspanungstechnik<br />
Ausbildungsdauer: 2 Jahre<br />
Voraussetzungen für die Ausbildung sind:<br />
· Haupt- oder Realschulabschluss<br />
· gute Noten in Mathematik, Physik und Deutsch<br />
· Spaß am Umgang mit Metall, handwerkliches Geschick, technisches Verständnis und<br />
räumliches Vorstellungsvermögen<br />
Interesse?<br />
Dann sende Deine vollständige Bewerbung mit Kopien Deiner letzten Zeugnisse – gerne per E-Mail<br />
(PDF-Format) an die unten stehende Adresse:<br />
JOSEF LUBIG GMBH, Personalabteilung<br />
Neulandstraße 1, 54411 Deuselbach<br />
personal @lubig.de<br />
Homepage: http://www.lubig.de
Wir suchen zukunftsorientierte, engagierte<br />
Auszubildende<br />
zum Elektroniker Energie- & Gebäudetechnik,<br />
Ausbildungsbeginn: 01.08.2017<br />
Alarmanlagen Brandmeldeanlagen<br />
Videoüberwachung Zutrittskontrolle<br />
Am Flugplatz 1 54294 Trier<br />
Tel.: (06 51) 998 02 80 Fax: (06 51) 998 02 82<br />
Besuchen Sie uns auf Facebook!<br />
www.marbach-gmbh.de jmarbach@marbach-gmbh.de<br />
28
Feierabend mit Goethe<br />
AzubiKult Theaterbesuche zum vergüns gten Preis<br />
Autoren: IHK Trier, Sabrina Lambers<br />
Wer viel arbeitet, verdient auch Freizeit.<br />
Einen Ausgleich zur Werkbank oder dem<br />
Schreib sch bietet dabei zum Beispiel ein<br />
Theaterbesuch. Die IHK und HWK<br />
ermöglichen den Auszubildenden ihrer<br />
Mitgliedsbetriebe mit der Ak on AzubiKult<br />
Theaterbesuche zum vergüns gten Preis.<br />
Seit etwa einem Jahr läu die Ak on, die es<br />
Azubis erlaubt, dienstags, mi wochs und<br />
donnerstags für nur einen Euro ins Theater<br />
zu gehen.<br />
Um von den Raba en zu profi eren, müssen<br />
die Auszubildenden lediglich an der<br />
Theaterkasse nachweisen, dass sie in einem<br />
IHK- oder HWK-Betrieb eine Ausbildung<br />
absolvieren. Dazu finden sie auf den<br />
Internetseiten der HWK und IHK Trier<br />
Vordrucke, die sie sich ausdrucken und in<br />
ihrem Betrieb unterzeichnen lassen können.<br />
Mit der Vorstellung des neuen Spielplans für<br />
die Spielzeit 2017/2018 wird die Ak on<br />
sogar noch erweitert. Auch am Wochenende<br />
soll ein güns ger Besuch der<br />
Theatervorstellungen möglich sein. Für dann<br />
fünf Euro Eintri können Azubis Kultur ganz<br />
nah genießen.<br />
Empfehlenswert ist auf jeden Fall schon<br />
einmal das Stück „Patricks Trick", das am 6.<br />
Januar 2018 im Studio des Theaters<br />
Premiere feiern wird. In dem Schauspiel<br />
geht es um den Jungen Patrick, der gerne<br />
einen Bruder hä e. Als der Nachwuchs dann<br />
auf dem Weg ist, erfährt er, dass sein Bruder<br />
wegen einer Behinderung womöglich nie<br />
sprechen können wird. Das Stück ist ein<br />
rasantes Rollenwechselspiel über Sprache<br />
und Iden tät und darüber, dass es völlig<br />
normal ist, anders zu sein.<br />
30
Anzeige<br />
MULO! FRECKT!<br />
KAPUTT!<br />
im aamer!<br />
jao unn?<br />
Das Euro Repair Center<br />
Das Euro Repair Center in Föhren ist mit seinen<br />
rund 100 Mitarbeitern europaweite Anlaufstelle<br />
für Reparaturen von Philips Geräten, Saeco<br />
Kaffeevollautomaten und Gibson Innova ons<br />
Produkten.<br />
Was als kleiner Betrieb 1988 begann hat sich zu<br />
einer der zwei einzigen Zentral-Werkstä en für<br />
Philips Geräte in Deutschland entwickelt und<br />
bearbeitet mi lerweile auch Anfragen aus<br />
Frankreich und Benelux. Seit 2013 befindet sich<br />
der Firmenstandort im Industriepark Region Trier,<br />
kurz IRT.<br />
Jedes Jahr wächst die Angestelltenzahl, denn das<br />
Euro Repair Center bietet gleich mehrere<br />
Ausbildungsberufe an, die jährlich besetzt<br />
werden.<br />
Leon Schneider ist seit August 2016<br />
Auszubildender zum Informa onselektroniker.<br />
Schon immer hat er sich für Technisches<br />
interessiert, ha e aber bis dahin nur Erfahrung<br />
im So ware Bereich gemacht und freute sich<br />
eine Ausbildungsstelle zu finden wo er das<br />
einbringen kann und trotzdem viel Neues lernt.<br />
Bereits im ersten Lehrjahr darf er einige Au räge<br />
selbst abwickeln: „Von der Fehlerfindung über<br />
die Reparatur und das eventuelle Bestellen von<br />
Ersatzteilen bis zum Ausfüllen des<br />
Problemberichts dur e ich schon alles<br />
selbstständig durchführen“. Die Ausbildung zum<br />
Informa onselektroniker dauert dreieinhalb<br />
Jahre und setzt ein gutes technisches<br />
Verständnis voraus. Leons Stärken lagen schon<br />
immer bei Mathe und Physik, was für diesen<br />
Berufswunsch bestens passte.<br />
Bei einem Probe-Tag hat der 17jährige schon<br />
einen Blick in den Betrieb geworfen, was<br />
Geschä sführerin Anke Boden sehr wich g ist:<br />
„Die zukün igen Azubis sollen zumindest einmal<br />
einen komple en Einblick in unseren Betrieb<br />
bekommen und sehen, ob es auch wirklich<br />
passt“. Daher bietet das ERC in Föhren auch<br />
Prak ka an, bei denen Schüler einmal in den<br />
betrieblichen Alltag schnuppern können.<br />
32
Alexander Weber<br />
Wie auch Leon,<br />
gefällt Alexander<br />
Weber, der sich im<br />
dri en Lehrjahr<br />
befindet, das gute<br />
Klima am besten.<br />
Das „Du“ wird hier<br />
direkt angeboten<br />
und von allen Mitarbeitern angenommen.<br />
Alexander macht eine Ausbildung als Kaufmann<br />
für Büromanagement und hat seine schri liche<br />
Abschlussprüfung bereits hinter sich. „Ich werde<br />
auch nach<br />
meiner<br />
Ausbildung<br />
übernommen.“,<br />
erzählt der<br />
20jährige aus<br />
Schweich. Er<br />
hat während<br />
Leon Schneider<br />
seiner Zeit als Azubi alle Abteilungen durchlaufen -<br />
von der Warenannahme über die<br />
Au ragserfassung bis hin zum Rechnungen<br />
schreiben. Die Abwechslung findet er super und<br />
auch Anke Boden ist immer glücklich, wenn<br />
jemand flexibel einsetzbar ist.<br />
Alexander hat nach seinem Realschulabschluss die<br />
Kaufmännische Privatschule in Trier besucht und<br />
dort in einem Jahr viele nützliche Dinge wie das<br />
Tippen mit zehn Fingern gelernt, die er bei seiner<br />
täglichen Arbeit gut anwenden kann.<br />
Neben der technischen und kaufmännischen<br />
Lau ahn bietet das Euro Repair Center auch die<br />
Ausbildung zum Fachlageristen an, welche zwei<br />
Jahre dauert. Das Team um Anke und Thomas<br />
Boden freut sich über jeden Zuwachs und so<br />
wurde bisher auch jeder Azubi übernommen, der<br />
weiter im Betrieb arbeiten wollte.<br />
Zum Ausbildungsbeginn am 01.08.2018 suchen wir Auszubildende (m/w) als<br />
Fachlagerist/-in<br />
Voraussetzung: guter Hauptschulabschluss<br />
Informa onselektroniker/-in<br />
(Fachrichtung: Geräte- und Systemtechnik)<br />
Kauffrau/-mann für Bürokommunika on<br />
Voraussetzung: guter Realschulabschluss<br />
Bewerbung bi e schri lich oder per Mail an<br />
Job@Euro-Repair-Center.de<br />
Euro-Repair-Center<br />
Europa-Allee 77, 54343 Föhren<br />
Tel.: 06502/997390<br />
job@Euro-Repair-Center.de
mein beruf im grünen!<br />
Auszubildende zum Gärtner<br />
Fachrichtung Baumschule (m/w)<br />
Ausbildungsbeginn<br />
August 2018<br />
WIR FREUEN UNS AUF DEINE BEWERBUNG<br />
34
Werde „Azudent“<br />
Autor: Hochschule Trier, Sabrina Lambers<br />
Grafik: Hochschule Trier<br />
„AzuWas“? Denken sich nun wohl die Meisten.<br />
Dabei ist damit nur die Kombina on aus „Azubi“<br />
und „Student“ gemeint. Ein Modell, das immer<br />
beliebter wird und auch in Trier an der<br />
Hochschule möglich ist. Das duale Studium ist vor<br />
allem im Bereich Wirtscha , Therapiewissenscha<br />
en und Technik sehr beliebt, aber auch<br />
andere Branchen haben die Vorteile inzwischen<br />
erkannt.<br />
Der Unterschied zur klassischen Ausbildung oder<br />
Studium ist schnell erklärt. Denn es handelt sich<br />
um eine Kombina on aus Beidem. Neben dem<br />
Studium an einer Hochschule wird parallel eine<br />
Berufsausbildung in einem kooperierenden<br />
Unternehmen absolviert.<br />
Dieser Weg der Ausbildung bietet für beide<br />
Parteien Vorteile. Denn der Azudent geht dazu<br />
mit einem Unternehmen einen<br />
Ausbildungsvertrag ein, in dem er/sie sich<br />
verpflichtet, während der vorlesungsfreien Zeit in<br />
dem Unternehmen eine Ausbildung zu<br />
durchlaufen. Im Gegenzug erhält der Student<br />
(meist) eine Vergütung über die gesamte<br />
Ausbildungsdauer und am Ende der Ausbildung,<br />
bei bestandenen Prüfungen, einen qualifizierten<br />
Berufsabschluss sowie am Ende des Studiums<br />
einen Bachelor Abschluss. Dies ermöglicht es<br />
neben finanzieller Unabhängigkeit,<br />
Praxiserfahrung zu sammeln und bereits Kontakte<br />
und Netzwerke im Unternehmen zu bilden.<br />
Die Unternehmen bekommen durch dieses<br />
Studienmodell bereits während des Studiums<br />
einen Studierenden, der sich im Unternehmen<br />
einarbeitet und dadurch bei unternehmensspezifischen<br />
Tä gkeiten einsetzbar ist. Darüber<br />
hinaus gibt es dem Unternehmen die<br />
Möglichkeit, geeignete Studierende an sich zu<br />
binden. Durch die kon nuierliche Nähe zum<br />
Unternehmen während des gesamten Studiums<br />
en ällt bei Übernahme des Absolventen eine<br />
langwierige und kostspielige Einarbeitungsphase.<br />
Und auch die Hochschule profi ert von dem<br />
Modell. Sie erhält durch den ste gen Kontakt zu<br />
Unternehmen Feedback zur Praxisrelevanz ihrer<br />
Studieninhalte und sichert somit die hohe<br />
Qualität der Lehre. Die Kammern sind für die<br />
Anerkennung der Ausbildung zuständig und<br />
sichern somit die Qualität der Berufsausbildung.<br />
Duale Studiengänge an der Hochschule Trier;<br />
Standort Trier:<br />
Bauingenieurswesen<br />
Betriebswirtscha<br />
Elektrotechnik<br />
Ergotherapie<br />
Logopädie<br />
Maschinenbau<br />
Physiotherapie<br />
Technische Gebäudeausrüstung und<br />
Versorgungstechnik<br />
Wirtscha sinforma k<br />
Wirtscha singenieurwesen<br />
36
Für unsere TGA-Projekte in den Bereichen Heizungs-, Klima- und Lüftungstechnik<br />
suchen wir selbstständig arbeitende Monteure zur Verstärkung unseres motivierten Teams.<br />
1 Kundendiensttechniker (m/w)<br />
2 Anlagenmechaniker SHK (m/w)<br />
mit abgeschlossener Ausbildung und Freude am Beruf.<br />
2 Auszubildende als Anlagenmechaniker SHK (m/w)<br />
Sie sind freundlich, selbstsicher und besitzen ein gepflegtes Erscheinungsbild.<br />
An Kompetenz, Einsatzwillen und Flexibilität mangelt es Ihnen nicht.<br />
Sie sind motiviert und möchten in einem bekannten Familienunternehmen an<br />
innovativen Projekten mitarbeiten.<br />
Wir freuen uns darauf, Sie kennen zu lernen.<br />
Wir suchen PROFIS!<br />
Dockweilerstr. 12 I 54550 Daun<br />
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Die Brücke in die Berufsausbildung<br />
Eine Einstiegsqualifizierung hilft Bewerbern wie Unternehmen<br />
Julian Keßeler besuchte zwar das Gymnasium,<br />
aber im Laufe seiner Schulzeit wurde dem jungen<br />
Mann zunehmend klarer: „Ich möchte kein<br />
ausschließlich theore sches Studium, sondern<br />
eine Ausbildung, in der ich Theorie und Praxis<br />
miteinander verbinden kann. Und: Es sollte etwas<br />
mit IT zu tun haben. Also wechselte er nach dem<br />
zehnten Schuljahr zur Höheren Berufsfachschule<br />
(HBF) in Wi lich und belegte dort den<br />
Schwerpunkt IT.<br />
Nachdem er die HBF mit dem theore schen Teil<br />
der Fachhochschulreife erfolgreich abgeschlossen<br />
ha e, hieß es erst einmal Bewerbungen<br />
schreiben. Eine seiner rund 40 Bewerbungen<br />
gelangte schließlich in die Hände von Rudolf<br />
Schmitz, Geschä sführer der Firma sds<br />
Computer-Vertriebs GmbH in Daun.<br />
„Ich fand den jungen Mann sehr interessant,<br />
allerdings stellte ich auch fest, dass er im letzten<br />
Halbjahr seiner Schulzeit notenmäßig stark<br />
abgefallen war“, sagt Schmitz. Zwar habe Julian<br />
Keßeler im Gespräch sehr ihm überzeugend<br />
darlegen können, weshalb es zu diesem<br />
„Mo va onsknick“ gekommen war, dennoch sei<br />
er sich nicht sicher gewesen, ob eine Ausbildung<br />
mit ihm funk onieren könne. „Meine<br />
Unsicherheit lag aber auch darin begründet, dass<br />
wir bis dahin noch nie ausgebildet ha en und wir<br />
auf keinerlei Ausbildungserfahrungen<br />
zurückgreifen konnten“, räumt der Unternehmer<br />
ein.<br />
EQ als Chance<br />
Dann erfuhr Schmitz von der Möglichkeit, eine<br />
Eins egsqualifizierung – kurz EQ – im Vorfeld<br />
einer Ausbildung durchzuführen. Die Idee, einem<br />
Bewerber ein qualifizierendes Prak kum von<br />
mindestens sechs Monaten anzubieten, um erst<br />
einmal herauszufinden, ob er auch die rich ge<br />
Vorstellung von einer Ausbildung zum<br />
Fachinforma ker ha e, klang für ihn<br />
überzeugend.<br />
Für Julian Keßeler war es die Chance zu zeigen,<br />
was in ihm steckte - und dass sein<br />
„Mo va onsknick“ nur ein „Durchhänger“ war,<br />
wie viele Jugendliche ihn in diesem Alter haben.<br />
Nach einem halben Jahr EQ war Schmitz restlos<br />
von Julian Keßeler überzeugt und bot ihm eine<br />
Ausbildung in seinem Betrieb an.<br />
Vom „EQler“ zum Master<br />
Nach seiner Abschlussprüfung im Juli 2009 erhielt<br />
Julian Keßeler ein Schreiben von der IHK Trier, in<br />
dem er erfuhr, dass er aufgrund seiner guten<br />
Prüfungsleistungen ein<br />
Weiterbildungss pendium beantragen könne.<br />
„Ich war sofort Feuer und Flamme, musste dann<br />
aber erkennen, dass es im IT-Bereich nicht viele<br />
Weiterbildungsangebote gab.“ Diese Erkenntnis<br />
führte dazu, dass er zum ersten Mal über ein<br />
Studium nachdachte. Trotzdem arbeitete er noch<br />
zwei Jahre weiter im Unternehmen, dann aber<br />
fiel die Entscheidung: 2011 schrieb er sich für ein<br />
Studium der Wirtscha sinforma k an der<br />
Hochschule Trier ein; seinem Unternehmen blieb<br />
Julian Keßeler dennoch treu: Während der<br />
gesamten Studienzeit arbeitete er dort auf<br />
Teilzeitbasis weiter. Schließlich erwarb er Anfang<br />
2015 den Abschluss des Bachelors. Darauf folgte<br />
das Masterstudium; seit März dieses Jahres<br />
schreibt er seine Masterarbeit auf der Basis eines<br />
betrieblichen Projektes – natürlich bei der sds<br />
Computer-Vertriebs GmbH. Nach Abschluss<br />
seines Masterstudiums steigt er dann wieder als<br />
Vollzeitkra im Unternehmen ein.<br />
EQ überzeugt!<br />
Auch Rudolf Schmitz blickt auf seine damalige<br />
Entscheidung, Julian Keßeler, eine EQ angeboten<br />
zu haben, hochzufrieden zurück. „Die<br />
Eins egsqualifizierung ist wirklich ein gutes<br />
Instrument, um Kandidaten, die – wie Julian<br />
Keßeler - ihren Weg noch finden müssen, eine<br />
Chance zu geben. Schwächeren Schulabgängern<br />
kann sie eine Brücke in die Ausbildung bauen.<br />
Unserem Unternehmen hat sie einen Spitzen-<br />
Mitarbeiter gebracht.“<br />
Alexandra Lossjew<br />
38
EQ – Kurz und Knapp erklärt<br />
EQ steht für Eins egsqualifizierung und ist<br />
ein Langzeitprak kum für Jugendliche unter<br />
25 Jahren (Flüchtlinge unter 35 Jahren), die<br />
noch nicht in vollem Umfang ausbildungsreif<br />
sind. EQ wird finanziell vom Bund gefördert.<br />
Förderberech gt sind alle privaten<br />
Arbeitgeber.<br />
Vorteile für Ihren Betrieb<br />
Sie können Ihre Nachwuchskrä e näher<br />
kennen lernen und sehen mehr von den<br />
prak schen Begabungen als Schulzeugnisse<br />
aussagen.<br />
Sie können die Jugendlichen an eine<br />
Ausbildung heranführen. Ein Übergang in<br />
Ausbildung oder Beschä igung ist dabei<br />
jederzeit möglich.<br />
Inhaltliche Gestaltung der EQ<br />
Die EQ orien ert sich an den<br />
Ausbildungsinhalten anerkannter<br />
Ausbildungsberufe, kann in Absprache mit<br />
der IHK aber auch individuell ausgestaltet<br />
werden.<br />
Vertragsverhältnis<br />
Die EQ ist ein sozialversicherungspflich ges<br />
Beschä igungsverhältnis. Mit dem<br />
geförderten Jugendlichen wird ein<br />
(Qualifizierungs-)Vertrag mit dem klaren Ziel<br />
Ausbildung abgeschlossen. Es besteht keine<br />
Pflicht zur Übernahme in Ausbildung.<br />
Vergütung, Sozialversicherung und<br />
Förderung<br />
Für die EQ-Vergütung ersta et die Agentur<br />
für Arbeit dem privaten Arbeitgeber bis zu<br />
231 Euro monatlich, sowie zusätzlich 116<br />
Euro als pauschalierten Anteil am<br />
Gesamtsozialversicherungsbeitrag.<br />
Berufsschule im Rahmen der EQ<br />
Berufsschulpflicht besteht bei<br />
Minderjährigen. Bei Volljährigkeit kann der<br />
Betrieb entscheiden, ob der Prak kant zur<br />
Berufsschule geht oder nicht.<br />
Zeugnis und Zer fikat der IHK<br />
Die Teilnehmer erhalten ein betriebliches<br />
Zeugnis. Zusätzlich stellt die IHK ein<br />
Zer fikat auf Basis des betrieblichen<br />
Zeugnisses über die erfolgreiche Teilnahme<br />
an der EQ aus.<br />
Autor: IHK Trier<br />
Kontakt:<br />
IHK Trier, Thomas Mersch,<br />
Telefon: (06 51) 97 77-3 60<br />
Telefax: (06 51) 97 77-3 05<br />
E-Mail: mersch@trier.ihk.de
Wir haben eine Ausbildungsstelle als<br />
ANLAGEN-MECHANIKER/IN<br />
für Heizung-, Sanitär- und Klimatechnik<br />
zu besetzen und freuen uns auf<br />
deine Bewerbung.<br />
40
Parlamentarisches Patenscha sprogramm (PPP) des Deutschen Bundestages<br />
Autor: IHK Trier<br />
Als Junior-Botscha er für Deutschland den<br />
American Way of Life erleben und Freunde fürs<br />
Leben gewinnen – das Parlamentarische<br />
Patenscha sprogramm (PPP) lässt diesen Wunsch<br />
für junge Menschen Wirklichkeit werden. Als<br />
S pendia n oder S pendiat des Deutschen<br />
Bundestages besuchen sie ein Jahr lang eine<br />
amerikanische High School (Schülerinnen und<br />
Schüler) oder ein Community College und<br />
absolvieren ein Prak kum in einem<br />
amerikanischen Betrieb (junge Berufstä ge).<br />
Während des gesamten Aufenthaltes in den USA<br />
leben die Jungbotscha er in Gas amilien.<br />
Gleichzei g verbringen amerikanische<br />
S pendia nnen und S pendiaten ihr<br />
Auslandsjahr in Deutschland, leben ebenfalls in<br />
Gas amilien und besuchen Schulen oder leisten<br />
ein Prak kum in einem deutschen Betrieb.<br />
S pendium<br />
Das S pendium umfasst die Reisekosten und die<br />
Programmkosten für das Auslandsjahr. Auch die<br />
Kosten für eine Krankenversicherung und eine<br />
Unfall- und Ha pflichtversicherung übernimmt<br />
der Deutsche Bundestag.<br />
Parlamentarische Begleitung<br />
Das Besondere am PPP ist, dass<br />
Bundestagsabgeordnete eine Patenscha für die<br />
S pendiaten übernehmen und sich während des<br />
Aufenthaltes mit ihnen austauschen.<br />
Voraussetzungen für Berufstä ge und<br />
Auszubildende<br />
Erster Wohnsitz in der Bundesrepublik<br />
Deutschland<br />
Geboren nach dem 31. Juli 1993<br />
Abgeschlossene Berufsausbildung am S chtag<br />
31. Juli 2018<br />
Teilnahmeberech gt sind auch arbeitslose<br />
Jugendliche mit abgeschlossener<br />
Berufsausbildung<br />
Interesse für die Gesellscha , Kultur und das<br />
poli sche Leben in Deutschland und den USA.<br />
Bewerbung<br />
Bewerbungen können bis einschließlich 15.<br />
September 2017 online unter<br />
www.bundestag.de/ppp eingereicht werden.<br />
Kontakt:<br />
Alexandra Lossjew<br />
Telefon: (06 51) 97 77-3 60<br />
E-Mail: lossjew@trier.ihk.de.<br />
42
44
IHK Trier schickt<br />
Ausbildungsbotschafter<br />
in Schulen<br />
Autor: IHK Trier<br />
Foto: IHK Trier<br />
Die Idee dieses IHK-Projekts ist es, dass<br />
Auszubildende des zweiten oder dri en<br />
Ausbildungsjahres in Schulen gehen, um<br />
Schülern von ihren Erfahrungen zu berichten,<br />
die sie selbst am Übergang von der Schule in<br />
die Ausbildung einst gemacht haben. Das soll<br />
den kün igen Schulabgängern helfen, sich für<br />
einen Beruf zu entscheiden.<br />
Zu den konkreten Aufgaben eines<br />
Ausbildungsbotscha ers gehört, dass sie<br />
Unterrichtseinheiten, Workshops,<br />
Präsenta onen, Eistellungstests etc.<br />
eigenverantwortlich erarbeiten und anschließend<br />
selbstständig durchführen. So vermi eln sie<br />
Schülern authen sch, wie diese die<br />
Herausforderungen meistern können, die mit der<br />
Suche nach der rich gen Ausbildungsstelle<br />
verbunden sind. Die Azubis machen den Schülern<br />
Mut und zeigen ihnen, wie sie sich über<br />
Ausbildungsmöglichkeiten informieren können,<br />
welche Berufe überhaupt zu ihren Stärken passen<br />
und wie sie für einen Arbeitgeber zum<br />
geeigneten Bewerber werden. Gegenüber ihren<br />
Ausbildern haben die jungen<br />
Ausbildungsbotscha er dabei einen klaren<br />
Vorteil: Vor nicht allzu langer Zeit haben sie selbst<br />
die gleichen Fragen und Ängste gehabt wie die<br />
kün igen Schulabgänger, die sie nun unterrichten<br />
– und können sich dadurch umso einfühlsamer<br />
mit deren Fragestellungen befassen.<br />
Wenn auch Ihr Unternehmen sich an dem Projekt<br />
beteiligen will, dann setzen Sie sich einfach mit<br />
uns in Verbindung.<br />
Kontakt:<br />
Heike Düpre<br />
Telefon: (06 51) 97 77-3 04<br />
E-Mail: düpre@trier.ihk.de<br />
Aufgabe der IHK Trier ist es dabei, Betriebe zu<br />
gewinnen, die Ausbildungsbotscha er in Schulen<br />
entsenden wollen, Unternehmen und Schulen<br />
miteinander in Kontakt zu bringen und die<br />
Auszubildenden auf ihre neue Tä gkeit<br />
vorzubereiten. Inzwischen hat die IHK Trier mehr<br />
als 80 Auszubildende aus 16 Unternehmen der<br />
Region zu Ausbildungsbotscha ern geschult.<br />
Ausbildungsbotschafter<br />
TIPP:<br />
Mehr zum Thema<br />
„Ausbildungsbotscha er“<br />
finden Sie<br />
auch in der April-Ausgabe<br />
unserer IHK-Zeitschri<br />
„Blickpunkt Wirtscha “.<br />
46
Reise am<br />
Rande der<br />
Gesellscha<br />
Nach der Ausbildung arbeiten oder reisen. Das ist<br />
wohl der Wunsch der meisten jungen Menschen<br />
nach Ende der Lehrzeit. Anders ist da Alexander<br />
Frideres. Nach seiner Ausbildung zum Schreiner,<br />
die er im Frühjahr abgeschlossen hat, will er eben<br />
nicht Geld verdienen oder eine Reise zum reinen<br />
Vergnügen antreten, sondern sich vorrangig<br />
sozialen Randgruppen widmen. Ausschlaggebend<br />
waren für ihn deren ersichtliche<br />
Lebensperspek ve, die jedoch in der heu gen<br />
Gesellscha nur bedingt wahrgenommen wird.<br />
Während dieser Zeit möchte er die Mo va on<br />
dieser Menschen, ihren Blick in die eigene<br />
Zukun und die Schicksalsschläge die zu diesen<br />
Umständen geführt haben, erfahren.<br />
Gesellscha<br />
Rande der<br />
Reise am<br />
Somit fasste er den Entschluss nach seinen<br />
Prüfungen einen Rucksack zu packen und von<br />
seinem Heimatort Nusbaum in Richtung Irland zu<br />
reisen. Das Einzige was er dafür im Vorfeld<br />
angescha hat, waren Zelt, Werkzeug und die<br />
Auslandskrankenversicherung. Das Zelt einfach<br />
als Op on, immer im Trockenen schlafen zu<br />
können. „Übernachtungen „unter der Brücke“<br />
schließe ich dennoch nicht aus, da ich unter den<br />
Fotos: Schreiner-Innung Westeifel<br />
48
Menschen leben werde, denen ich helfen will“,<br />
erklärt der 21-jährige.<br />
Mo vieren ist das S chwort bei seiner Reise. Um<br />
aber die rich gen Worte und einen Angriffspunkt<br />
dafür zu finden, ist es notwendig, dass man sich<br />
in derselben Ausgangssitua on befindet und<br />
sieht welchem Gefahren sie derzeit ausgeliefert<br />
sind.<br />
Auch Essen und alles andere was man zum<br />
täglichen Leben braucht, will er sich genau auf<br />
deren Weise besorgen. Die viele Zeit, die seine<br />
Reise mit sich bringt, nutzt er dann auch dazu<br />
seine handwerklichen Fer gkeiten zu verbessern.<br />
Daher kommt in den Rucksack auch eine<br />
Drahtsäge und Schnitzwerkzeug.<br />
Eine Ausbildung zum Schreiner zu machen war<br />
schon immer sein Traum. Besonders für Details<br />
und Hochwer ges hat er ein Auge, was auch sein<br />
Werkstück für die Abschlussarbeit zeigte. Wenn<br />
er dann auf seiner Reise schnitzt und ein<br />
besonders gutes Stück entsteht, will er das auch<br />
verkaufen, um das Nö gste zu finanzieren: „Geld<br />
verdienen will ich auf der Reise vorrangig nicht.<br />
Wenn ich auf inspirierende Handwerkskunst<br />
treffe, werde ich um der Erfahrung Willen dort<br />
verbleiben, jedoch bevorzuge ich dafür<br />
ausschließlich Verpflegung und vielleicht eine<br />
Unterkun .“<br />
Ein Jahr hat er sich als Rahmen für seine Reise<br />
gesteckt. Wenn es aber länger dauert, ist das<br />
auch kein Problem. Eine genaue Route oder einen<br />
Zeitplan gibt es nicht. Wie es kommt, kommt es<br />
halt und wenn es ihm irgendwo besonders gut<br />
gefällt, kann er sich auch vorstellen dort zu<br />
verweilen.<br />
Die Idee, auf Reisen zu gehen um Erfahrung zu<br />
sammeln und seine Fer gkeiten zu verbessern,<br />
kannte und kennt man im Handwerk als „Walz“.<br />
Die klassische Form, bei der die Reisenden keinen<br />
Kontakt zu Freunden und Familien haben und<br />
Unterkun und Essen erarbeiten müssen, gibt es<br />
aber immer seltener. Alexander Frideres geht es<br />
aber vorranging um die soziale Komponente bei<br />
seiner Reise.<br />
Autorin: Sabrina Lambers<br />
IRGENDWO hin
Mach mehr aus<br />
Deiner Ausbildung<br />
Auslandsaufenthalt<br />
während der Ausbildung<br />
Autor: IHK Trier<br />
Was für Studenten gilt, gilt auf für Jugendliche,<br />
die eine sogenannte duale Ausbildung (2/3 im<br />
Betrieb, 1/3 in der Berufsschule) durchlaufen: Sie<br />
haben die Möglichkeit, einen Teil ihrer<br />
Ausbildung im Ausland zu absolvieren. Laut<br />
Berufsbildungsgesetz sind Auslandsaufenthalte<br />
bis zu einer Dauer von maximal einem Viertel der<br />
Ausbildungszeit möglich. Bei einer dreijährigen<br />
Ausbildung kann der Auslandsaufenthalt also bis<br />
zu neun Monate dauern. Für viele Aufenthalte im<br />
Ausland gibt es auch eine sogenannte Erasmus+-<br />
Förderung. Sie kann zwischen zwei Wochen und<br />
zwölf Monaten dauern.<br />
Im Ausland arbeitest Du in der Regel die meiste<br />
Zeit in Deinem Prak kumsbetrieb. Die<br />
Arbeitsabläufe, -materialien oder -zeiten können<br />
je nach Land variieren – z.B. wird in<br />
südeuropäischen Ländern o eine längere<br />
Mi agspause eingelegt als in Deutschland und<br />
dafür abends länger gearbeitet, während die<br />
Skandinavier eher früher Feierabend machen.<br />
Lass Dich darauf ein und sei offen für Neues –<br />
diese kulturellen Unterschiede machen Deinen<br />
Auslandsaufenthalt erst rich g spannend!<br />
Manche Auszubildende besuchen im Ausland erst<br />
noch einen Sprachkurs. Einige Kammern oder<br />
Berufsschulen schicken mehrere Azubis als<br />
Gruppe ins Ausland.<br />
Die IHK Trier beispielsweise organisiert jedes Jahr<br />
zusammen mit der IHK Koblenz und dem<br />
European College of Business and Management<br />
(ECBM) einen dreiwöchigen Weiterbildungskurs<br />
zur Kauffrau/-mann interna onal in London. Die<br />
nächsten Termine sind vom 9. bis 29. Juli 2017<br />
und vom 1. bis 21. Oktober 2017. Auf dem<br />
Stundenplan des Kurses stehen neben<br />
Unterrichtsmodulen zu verschiedenen<br />
Themenblöcken auch Projektarbeiten und<br />
Exkursionen.<br />
Die Inhalte der Unterrichtsmodule<br />
sind unter anderem<br />
Wirtscha , Poli k und Recht in Großbritannien<br />
Marke ng und Werbung im<br />
Un ted Kingdom (UK)<br />
Globalisierung<br />
Schri liche und mündliche Kommunika on<br />
am Arbeitsplatz<br />
Interkulturelle (Wirtscha s-)Kommunika on<br />
Ziel des Kurses ist es, einen Einblick in die<br />
bri sche Geschä swelt zu bekommen und im<br />
späteren Berufsleben sicher und kompetent<br />
gegenüber interna onalen Geschä skunden<br />
au reten zu können. Der praxisnahe Unterricht<br />
wird von mu ersprachlichen Lehrkrä en<br />
ausschließlich in englischer Sprache gehalten.<br />
Wie ein solches Prak kum abläu und wie das<br />
Arbeiten im Ausland ist berichtet Ma as Kodra,<br />
Auszubildender bei der IT-Haus GmbH in Föhren.<br />
Er war Teilnehmer des Kurses „London Calling“<br />
2016:<br />
London<br />
„Schon bei meiner Ankun in London fiel mir auf:<br />
Die Londoner kleiden sich anders. Verglichen mit<br />
Berlin ist ihr S l viel "smarter" - eben<br />
businessorien erter. Neben diesem meist<br />
professionellen Kleidungss l traf ich dort aber<br />
auch auf ganz außergewöhnliche und ein<br />
bisschen verrückte Kleidungss le, was London<br />
umso aufregender für mich machte. Dann war da<br />
noch die typisch bri sche Freundlichkeit. Ich weiß<br />
nicht mehr, wie o ich "excuse me" hörte – zum<br />
Beispiel, wenn jemand auf der Rolltreppe an mir<br />
52
vorbei wollte. Was jedoch alles toppte, war die<br />
Art und Weise, wie die verschiedensten Kulturen<br />
in London zusammenleben. Ob Inder, Türken,<br />
Albaner, Asiaten, Afrikaner, Amerikaner, Araber<br />
und Deutsche, alles ist dabei. Und: für diese<br />
Menschen scheint dieses mul kulturelle<br />
Zusammenleben das Normalste der Welt zu sein,<br />
so als hä en sie nie anderes gelebt. Das zu<br />
sehen, war unglaublich beeindruckend – auch<br />
(aber nicht nur), weil man dadurch in London<br />
eine bunte Vielfalt an interna onalen<br />
kulinarischen Spezialitäten vorfindet. Zuletzt will<br />
ich noch sagen: Auch zwei Monate würden nicht<br />
reichen, um alle A rak onen der Stadt zu sehen.<br />
Also: In London wird es niemals langweilig.<br />
Last but not least wurde ich am Ende des Kurses<br />
mit dem Prädikat „Best performance“<br />
ausgezeichnet, was mir einen weiteren<br />
Mo va onsschub gab. Zu sehen, dass man auch<br />
in einem fremden Land, in einer fremden Sprache<br />
„mithalten“ kann, das war schon eine tolle<br />
Erfahrung.<br />
Ich finde es einfach grandios, dass es die<br />
Möglichkeit eines Aufenthaltes im Ausland nicht<br />
nur für Studenten, sondern jetzt auch für<br />
Auszubildende gibt.“<br />
Ma as Kodra<br />
Der Kurs:<br />
„Die Lehrer waren hochmo viert und engagiert,<br />
immer hilfsbereit und unglaublich begeisternd.<br />
Davon musste man angesteckt werden. Zudem<br />
haben wir zu Beginn des Kurses einen klar<br />
festgelegten Stundenplan erhalten. Auch ha en<br />
wir immer ausreichend Zeit für unsere Projekte<br />
wie beispielsweise die Abschlussarbeit, die wir<br />
innerhalb der drei Wochen in London anfer gen<br />
mussten.<br />
Nach den Unterrichtsstunden konnten wir uns<br />
immer noch einmal mit unseren Lehrern<br />
zusammensetzen, um eventuelle Unklarheiten zu<br />
besprechen. Zudem ha en wir die Möglichkeit,<br />
auch außerhalb des Unterrichts einen<br />
Computerraum im College zu nutzen, um an<br />
unseren Abschlussprojekten zu arbeiten. Der<br />
Unterricht war verständlich und mit Humor<br />
gewürzt, so dass jeder mitkommen konnte und<br />
Spaß dabei ha e.<br />
Für mich persönlich war der Kurs sehr<br />
hilfreich und trug in erheblichem Maße<br />
zu meiner beruflichen Weiterentwicklung<br />
bei der IT -Haus GmbH in Föhren bei.<br />
Das IT-Haus ist ein weltweit agierendes<br />
Systemhaus, das interna onal<br />
aufgestellte Unternehmen mit<br />
IT-Equipment beliefert. Da gehört<br />
Englisch und interkulturelle<br />
Kompetenz einfach zum Repertoire<br />
eines jeden Mitarbeiters.
Nimm deine Zukunft in die Hand<br />
und starte deine IDEALE Ausbildung!<br />
Nach dem Motto „Wer Zukunft will, bildet aus!“ liegt uns die Förderung junger Menschen ganz besonders am Herzen. Während der<br />
Ausbildung vermitteln wir dir nicht nur Qualifikationen nach dem aktuellen Stand des jeweiligen Berufsbildes, sondern fördern auch<br />
deine Selbstständigkeit im Denken und Handeln, stärken dein Verantwortungsbewusstsein, entdecken deine Talente und fördern diese.<br />
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Realschulabschluss<br />
Gute Feinmotorik<br />
Handwerkliches Geschick<br />
Freundliches Auftreten<br />
Spaß an filigranem Arbeiten mit<br />
verschiedenen Materialien<br />
Wir freuen uns auf Ihre schriftliche Bewerbung.<br />
54
!<br />
Autor: IHK Trier<br />
Gute Gründe<br />
für ein Prak kum<br />
In der Schule sollen Prak ka der<br />
Berufsorien erung dienen. Das heißt, Dir wird die<br />
Chance gegeben, den Arbeitsmarkt<br />
kennenzulernen und in Berufe und Unternehmen<br />
hinein zu schnuppern, damit es Dir später<br />
leichter fällt, Dich für einen Beruf zu entscheiden.<br />
In einem kurzen Prak kum wirst Du keinen<br />
allumfassenden Einblick in einen Beruf gewinnen<br />
können. Doch wenn Du Augen und Ohren offen<br />
hältst und die gewonnenen Eindrücke und<br />
Informa onen sor erst und auswertest, wirst Du<br />
schnell herausfinden, ob ein Beruf zu Dir passt<br />
oder nicht. Am besten wird Dir das gelingen,<br />
wenn Du die Zeit sinnvoll nutzt, Deine Hilfe im<br />
Unternehmen immer wieder anbietest und<br />
Dinge, die Du siehst und erlebst, hinterfragst.<br />
Gelingt es dir, Dich in Deinem Prak kum posi v<br />
zu präsen eren und Deinem Prak kumsbetreuer<br />
zu zeigen, wie sehr Du Dich interessierst, wird er<br />
bei der Wahl des Azubis für Dich eintreten. Im<br />
Idealfall bi et er Dich sogar direkt darum, Dich<br />
um eine Ausbildungsstelle zu bewerben.<br />
Der frühe Vogel…<br />
Der Zeitraum für das Schulprak kum wird sehr<br />
früh bekannt gegeben. Aus gutem Grund, denn<br />
die Lehrer wissen natürlich, dass alle<br />
Schulprak ka etwa im gleichen Zeitraum<br />
sta inden und sich die Schüler um die begehrten<br />
Plätze „schlagen“ müssen. Hat ein Ort mehrere<br />
Schulen, verschär sich der Konkurrenzkampf<br />
noch um einiges. Hier kommt der frühe Vogel<br />
zum Zug. Im Idealfall bist Du das. Wenn Du<br />
unverzüglich losziehst und Dir Deinen<br />
Prak kumsplatz klar machst, dann hast Du einen<br />
Platz, den Du auch wirklich haben willst. Schiebst<br />
Du die Prak kumssuche, wie 75 % Deiner<br />
Mitschüler dies zu tun pflegen, bis zum letzten<br />
Tag vor Dir her, wirst Du nehmen müssen, was<br />
übrig bleibt.<br />
TIPP:<br />
Damit Du eine Vorstellung<br />
davon bekommst, in welchem Beruf<br />
Du Dein Prak kum absolvieren willst,<br />
kannst Du im Berufe Universum<br />
(h p://portal.berufe-universum.de)<br />
einen Test durchlaufen.<br />
Dieser Test ist wie ein Computerspiel aufgebaut<br />
und sehr unterhaltsam. Sobald Du alle Sta onen<br />
durchlaufen hast, wird Dir eine Liste mit Berufen<br />
angezeigt. Klickst Du auf diese Berufe, kriegst Du<br />
Infos zu Ausbildung, Anforderungen und<br />
Tä gkeiten.<br />
56
Wir sind ein tolles Team<br />
und brauchen Verstärkung!!<br />
DU<br />
- bist mo viert?<br />
- hast Interesse am Beruf der Zahnarzthelferin?<br />
- hast eine posi ve Ausstrahlung?<br />
- hast Spaß am Umgang mit Menschen?<br />
- bist ein Teamplayer?<br />
Dann bewirb Dich bei uns für eine Ausbildung zur<br />
Zahnmedizinischen Fachangestellten!<br />
Sende Deine Bewerbung bi e nur per Mail an: team@vitas-clinic.de<br />
Wir freuen uns dich kennenzulernen!<br />
Vitas Clinic Ästhe k & Zahnheilkunde GmbH & Co KG<br />
Fleischstraße 52 I 54290 Trier
Anzeige<br />
Menschen ein Zuhause bieten<br />
In der Altenpflege eine Lebensaufgabe finden<br />
Es gehört zum Leben so wie alles andere – das<br />
Älterwerden. Wenn dann der Punkt erreicht ist,<br />
an dem Pflege in Anspruch genommen werden<br />
muss, kommen sie ins Spiel: die Altenpfleger.<br />
Ob in einer sta onären Einrichtung oder in der<br />
Tagespflege, sie sorgen dafür, dass auch der letzte<br />
Abschni des Lebens zu einem guten Ende findet.<br />
Chris ne Lautwein ist Praxisanleiterin im<br />
„Eifelhaus“ in Bitburg und kann sich keinen<br />
schöneren Beruf vorstellen. Denn anders als o<br />
angenommen, geht es in der Altenpflege vor<br />
allem um die Beziehung zu den Bewohnern: „Hier<br />
ist kein Tag wie der andere. Auch wenn es<br />
alltägliche und auch wich ge Aufgaben gibt, liegt<br />
der Schwerpunkt unserer Arbeit doch darin, dass<br />
wir für unsere Bewohner eine Bezugsperson sind.<br />
Und genau das, ist das tolle am Beruf.“<br />
Mit viel Einfühlungsvermögen, guter<br />
Beobachtungsgabe und dem fundierten Wissen,<br />
das in der Ausbildung und vielfäl gen<br />
Weiterbildungsmöglichkeiten vermi elt wird,<br />
bestreiten sie den Alltag mit den Bewohnern.<br />
Anders als im Krankenhaus, sind das auch<br />
keinesfalls Pa enten: „Alt sein, heißt nicht krank<br />
sein“, erklärt Pflegedienstleiterin Madeleine<br />
Müller. Denn die Versorgung kranker Senioren,<br />
das Helfen bei der Körperpflege oder Ähnliches<br />
steht eher am Rande des Alltags der Altenpfleger.<br />
Für ältere Menschen in festen Einrichtungen<br />
ersetzen die Mitarbeiter das Zuhause. Das ist<br />
auch mit vielen Glücksmomenten verbunden.<br />
58
„Ob es ein klarer Moment bei einem<br />
Demenzpa enten, ein liebes Wort oder nur ein<br />
Lächeln ist – es ist immer wieder aufs Neue<br />
spannend“, beschreibt Chris ne Lautwein den<br />
täglichen Kontakt. In der Altenpflege liegt der<br />
Fokus besonders auf der Beobachtung der<br />
Senioren und ihres Gesundheitszustandes.<br />
In den Einrichtungen des Schwesternverbandes<br />
im Pflegeverbund Eifel werden jährlich<br />
Altenpfleger/innen ausgebildet, die direkt eng ins<br />
Team integriert werden. Wer sich eine berufliche<br />
Zukun in der Altenpflege vorstellen kann, ist<br />
gerne eingeladen einen Schnuppertag oder ein<br />
Prak kum zu machen. Auch die Möglichkeit zum<br />
Freiwilligen Sozialen Jahr oder Bundesfreiwilligendienst<br />
besteht.<br />
schwester?<br />
Da der Beruf des Altenpflegers mit einem Examen<br />
abschließt, findet der theore sche Unterricht mit<br />
zusätzlichen prak schen Einheiten in einer<br />
Berufsfachschule sta . Er wird ergänzt durch die<br />
Praxisphasen in einer Pflegeeinrichtung.<br />
Angehende Auszubildende müssen sich<br />
deswegen sowohl in der Berufsfachschule als<br />
auch einer Einrichtung oder einem ambulanten<br />
Pflegedienst bewerben. Ab 2018 ist der<br />
theore sche Ausbildungsteil auch in einer Schule<br />
des Schwesternverbandes möglich.<br />
Autorin: Sabrina Lambers<br />
Fotos: Schwesternverband e.V.<br />
Nein,<br />
Altenpfleger!<br />
nicht alle<br />
Superhelden tragen<br />
einen Umhang...<br />
Wir suchen Auszubildende: Altenpflegefachkra<br />
Altenpflegehilfskra<br />
für unsere Standorte:<br />
Bitburg, Schönecken, Manderscheid, Be ngen, Irrel, Dahlem (NRW), Kordel (ab 2018)<br />
Voraussetzungen:<br />
Hilfskra : mind. Hauptschulabschluss, Dauer: 1 Jahr,<br />
nach der Prüfung zur Hilfskra besteht die Möglichkeit, ins zweite Jahr der Fachkra -Ausbildung einzusteigen.<br />
Fachkra : Mi lere Reife (Realschulabschluss oder andere allg. 10-jährige Schulbildung), Dauer: 3 Jahre.<br />
Bewerberadresse ist:<br />
Schwesternverband gGmbH<br />
Pflegeverbund Eifel<br />
Eifelstraße 15<br />
54634 Bitburg<br />
Ansprechpartnerin: Regionalleiterin Nicole Grundhöfer-Kukfisz, Tel.: 06561 9170
60
Besserer Zugang zu<br />
Pflegeberufen<br />
Die Ausbildung in der Pflege soll teilweise<br />
vereinheitlicht werden.<br />
Das heißt, dass Auszubildende in Pflegeberufen<br />
sich demnächst nicht mehr am Anfang ihrer<br />
Ausbildung entscheiden müssen, ob sie in die<br />
Krankenpflege, Kinderkrankenpflege oder<br />
Altenpflege gehen. Das Kabine hat am 13.<br />
Januar 2016 das Pflegeberufsreformgesetz<br />
verabschiedet. Der Bundestag hat sich am 18.<br />
März in erster Lesung mit dem Gesetzesvorhaben<br />
beschä igt. Seitdem wird das Vorhaben sehr<br />
intensiv in verschiedenen Gremien disku ert<br />
Diese zukün ige Form der Ausbildung soll dann<br />
teilweise unter dem Begriff „generalis sche<br />
Pflegeausbildung“ durchgeführt werden.<br />
Die Ausbildung zur Alten- oder<br />
Kinderkrankenpflege sollen dadurch aber nicht<br />
abgescha , sondern erhalten bleiben. Zwei Jahre<br />
sollen für alle gemeinsamen Lerninhalte zur<br />
Pflege vermi elt werden. Danach, im dri en<br />
Ausbildungsjahr, können die Azubis die<br />
generalis sche Ausbildung fortsetzen oder<br />
zwischen Kinderkranken- oder Altenpflege<br />
wählen. Einen Einzelabschluss in der<br />
Krankenpflege wird es kün ig nicht mehr geben.<br />
Dieser wird dann zum generalis schen Abschluss<br />
umgebaut.<br />
Das ermöglicht Auszubildenden der Alten- oder<br />
Kinderkrankenpflege, sich erst nach dem zweiten<br />
Ausbildungsjahr endgül g für einen der beiden<br />
Abschlüsse zu entscheiden.<br />
Wer nach dem zweiten Jahr seine Ausbildungszeit<br />
beendet, kann den Abschluss zur Pflegeassistenz<br />
erlangen. Die anschließenden<br />
Einsatzmöglichkeiten sind flexibel.<br />
Wer genau weiß, dass er in der Alten- oder<br />
Kinderkrankenpflege arbeiten will, kann<br />
weiterhin eine spezialisierte Ausbildung machen.<br />
Bis 2024 sollen Gesundheits- und<br />
Familienministerium die Anzahl der separaten<br />
Abschlüsse auswerten und dann noch einmal<br />
darüber disku eren ob die eigenständigen<br />
Berufsabschlüsse auslaufen oder weitergeführt<br />
werden.<br />
Alle Ausbildungswege sollen kün ig<br />
unterschiedslos über einen gemeinsamen<br />
Ausbildungsfonds finanziert werden.<br />
Wer die neue Ausbildung machen möchte,<br />
braucht einen Mi leren Schulabschluss oder eine<br />
zehnjährige allgemeine Schulbildung. Möglich ist<br />
die Ausbildung auch für diejenigen, die einen<br />
Hauptschulabschluss haben, wenn sie über<br />
weitere Qualifika onen verfügen. Das kann<br />
beispielsweise eine erfolgreich abgeschlossene<br />
mindestens zweijähriger Ausbildung oder eine<br />
einjährige Ausbildung in der Pflegeassistenz sein.<br />
Autor: Bundesregierung, Pflegekammer Rheinland-Pfalz,<br />
Sabrina Lambers<br />
gewonn!!<br />
62
Wir suchen zum 01.08.2017<br />
KFZ - Mechatroniker m/w<br />
Schriftliche Bewerbung bitte<br />
per Mail oder per Post<br />
z.Hd. Christian Demary<br />
Wir suchen eine/n Auszubildende/n zum<br />
KFZ-Mechatroniker<br />
Schulische Voraussetzung: Mittlere Reife oder höhere Berufsfachschulreife.<br />
Wenn du Interesse an moderner PKW-, LKW- und Bus-Technik<br />
hast und gerne im Team arbeitest, dann sende uns bitte<br />
deine aussagekräftige, schriftliche Bewerbung an:<br />
Bosch CarService & DAF Service Dealer<br />
Talstraße 11 54666 Irrel<br />
Tel. 06525 / 9272-0 Fax 06525 / 9272-72<br />
www.bares-irrel.de info@ bares-irrel.de<br />
64
Ausbildung 2.0<br />
Auch in der Berufswelt sind Facebook,<br />
Whatsapp und Co nicht mehr wegzudenken.<br />
IHK, HWK und auch die Agentur für Arbeit gehen<br />
daher bei der Informa onsweitergabe an<br />
zukün ige Azubis neue Wege.<br />
Ein paar der neuen Möglichkeiten stellen wir<br />
euch hier kurz vor.<br />
Über WhatsApp durchstarten<br />
IHK-Ausbildungskampagne beschreitet neue<br />
Wege:<br />
Ab sofort versorgt die IHK-Ausbildungskampagne<br />
„durchstarter.de“ ihre Follower auch über<br />
WhatsApp regelmäßig mit den neuesten Infos<br />
rund um den Berufseins eg. Mit dem Instant-<br />
Messaging-Dienst stellen die Industrie- und<br />
Handelskammern in Rheinland-Pfalz einen<br />
Service bereit, der Schülern schnelle, direkte<br />
Kommunika on auf einem für sie wich gen Weg<br />
ermöglicht. Der Kanal bietet Jugendlichen kün ig<br />
Tipps und Tricks, Tutorials und<br />
Veranstaltungshinweise zu Berufseins eg und<br />
Karriere. Die Anmeldung für den neuen Whats-<br />
App-Kanal ist einfach: Interessierte speichern die<br />
„durchstarter.de“-Nummer (01 70) 3 70 82 96<br />
unter ihren Kontakten und senden eine<br />
WhatsApp-Nachrichtmit dem Inhalt „Start“. Es<br />
folgen eine Anmeldebestä gung und die<br />
Aufnahme in den Verteiler.<br />
Seit rund einem Jahr unterstützen die vier<br />
rheinland-pfälzischen IHKs Jugendliche mit ihrer<br />
Kampagne „durchstarter.de“ bei der<br />
Berufsorien erung. Mi lerweile teilen bei<br />
durchstarter.de 40 Azubi-Blogger aus 30<br />
Unternehmen ihre Erfahrungen mit Jugendlichen,<br />
die noch auf der Suche nach der rich gen<br />
Ausbildung oder ihrem Wunschberuf sind.<br />
Info: www.durchstarter.de<br />
Autor: IHK Trier<br />
Fit fürs Vorstellungsgespräch<br />
Stehen die ersten Bewerbungsgespräche an,<br />
schwirren euch vielleicht auch folgende<br />
Gedanken durch den Kopf: Wie bereite ich mich<br />
gezielt auf ein Vorstellungsgespräch vor? Welche<br />
Fragen werden hier typischerweise gestellt? Habe<br />
ich bei der Vorbereitung auch an alles gedacht?<br />
Mit der App der Bundesagentur für Arbeit<br />
„Bewerbung: Fit fürs Vorstellungsgespräch“ von<br />
planet-beruf.de wird alles Wissenswerte zu dem<br />
Thema Vorstellungsgespräch direkt aufs<br />
Smartphone oder Tablet gebracht. In Videos gibt<br />
es nützliche Informa onen zur Körpersprache<br />
und zum Ablauf eines Vorstellungsgesprächs.<br />
Weitere Informa onen zur App findet ihr unter<br />
www.planet-berufe.de<br />
Autor: Agentur für Arbeit, Sabrina Lambers<br />
Lehrstellenradar<br />
Die Wahl des Ausbildungsberufes ist gefallen?<br />
Dann fehlt nur noch der passende<br />
Ausbildungsbetrieb. Ein guter Start ist die<br />
Recherche im Internet. IHK, HWK und die Agentur<br />
für Arbeit bieten aber auch eigene Portale an, auf<br />
denen nach freien Lehrstellen gesucht werden<br />
kann.<br />
Die Handwerkskammer geht sogar noch einen<br />
Schri weiter. Mit der App „Lehrstellenradar 2.0“<br />
kann man gezielt nach Ausbildungsplätzen im<br />
gewünschten Bereich suchen. Und das entweder<br />
nach einer Region oder im Live-Radar. Ein<br />
persönliches Profil, das jeder anlegen kann, bietet<br />
zusätzlich den Vorteil, dass passende<br />
Ausbildungsstellen, die neu eingestellt werden,<br />
direkt als Benachrich gung angezeigt werden.<br />
Die App ist sowohl bei Google Play als auch im<br />
App-Store erhältlich.<br />
Autorin: Sabrina Lambers<br />
66
Club Trier 0651-1708107<br />
Club Schweich 06502-9309559<br />
Club Konz 06501-9471815<br />
oder unter<br />
Club49@club.mrssporty.de
Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir<br />
einen Auszubildenden zum<br />
Dachdecker m/w<br />
Deine schriftliche Bewerbung sende bitte an:<br />
Jürgen Barz Bedachungen,<br />
Zum Steinkopf 13, 54426 Malborn<br />
oder per E-Mail an<br />
J.B.Bedachungen @t-online.de<br />
Interessieren Sie sich für einen abwechslungsreichen<br />
Beruf in der freien Natur?<br />
Wollen Sie direkt im Wald und für den Wald<br />
aktiv werden?<br />
Verfügen Sie über körperliche Fitness, handwerkliche<br />
Begabung und haben Freude an Teamarbeit?<br />
Dann bewerben Sie sich bei uns um eine<br />
Ausbildung<br />
zur Forstwirtin / zum Forstwirt<br />
Ausbildungsbeginn ist der 01.08.2018.<br />
Bewerbungsschluss ist der 31.10.2017.<br />
Interessenten richten ihre Bewerbung an:<br />
Forstamt Trier , Am Rothenberg 10<br />
54293 Trier-Quint<br />
Telefon: 0651 82497-0<br />
forstamt .trier@wald-rlp.de<br />
Wir freuen uns auf deine Bewerbung z. Hd.:<br />
Katja Metrich katja @metrich.de 06581-915416<br />
Geforderter Mindest-Bildungsabschluss: Hauptschulabschluss<br />
68
Was<br />
muss und<br />
darf ich<br />
als<br />
Azubi?<br />
Wer als Azubi ins Berufsleben starten, weiß o<br />
nicht, was er für Pflichten und Rechte hat. Die<br />
sind aber gesetzlich klar festgelegt. Die Rechte<br />
fangen schon bei grundlegenden Dingen wie<br />
einem schri lichen Ausbildungsvertrag an. Sind<br />
Azubis noch nicht volljährig muss zusätzlich ein<br />
Erziehungsberech gter unterschreiben. Im<br />
Ausbildungsvertrag sollten Ziel und Inhalte deiner<br />
Ausbildung sowie Start und Dauer festgelegt sein.<br />
Auch die Probezeit und dein Urlaubsanspruch<br />
sollten klar formuliert sein. Außerdem sollte die<br />
allgemeine tägliche Arbeitszeit festgelegt sein.<br />
Die Arbeitszeit umfasst dabei auch die Zeit, die<br />
du in der Berufsschule verbringst oder die Zeit in<br />
der du dein Berichtshe schreibst.<br />
Für Minderjährige gilt zudem, dass ein Schultag<br />
mit mehr als fünf Schulstunden wie ein<br />
achtstündiger Arbeitstag gerechnet wird. Wenn<br />
nur ein Tag Berufsschule pro Woche ist, muss ein<br />
Minderjähriger also nicht zusätzlich danach im<br />
Betrieb arbeiten. Sind jedoch zwei Tage die<br />
Woche Berufsschule geplant, kann er danach an<br />
einem der Tage in den Betrieb gerufen werden.<br />
Deine Arbeit im Betrieb und deine<br />
Anstrengungen in der Berufsschule werden<br />
natürlich vergütet. Jeder Auszubildende erhält<br />
eine Ausbildungsvergütung, die spätestens zum<br />
Monatsende vom Arbeitgeber zu zahlen ist. Diese<br />
steigt zudem in jedem Lehrjahr an.<br />
Im Gegenzug gibt es aber auch einige Pflichten,<br />
denen du nach zu kommen hast. So musst du<br />
nicht nur sorgfäl g arbeiten und den<br />
Anweisungen deiner Vorgesetzten folgen. Du<br />
musst auch die Betriebsvorschri en beachten<br />
und Firmen interne Sachverhalte für dich<br />
behalten.<br />
Wenn du krank bist und nicht zur Arbeit oder<br />
Berufsschule erscheinen kannst, musst du das<br />
deinem Arbeitgeber unverzüglich melden und<br />
wenn im Arbeitsvertrag so festgelegt, musst du<br />
dir das auch ab dem ersten Tag a es eren lassen.<br />
Zudem ist es deine Pflicht an der Berufsschule<br />
teilzunehmen und dafür auch zu lernen. Denn<br />
schließlich stellt dein Arbeitgeber dich für diese<br />
Zeit frei und möchte natürlich, dass du diese<br />
sinnvoll nutzt.<br />
Autorin: Sabrina Lambers<br />
70
Auszubildende/r für 2018<br />
Wir bieten zum 01.08.2018 folgende<br />
Ausbildungsgänge an:<br />
Elektroniker (m/w) Fachrichtung Betriebstechnik<br />
Fachkraft (m/w) für Lagerlogistik<br />
Fachkraft (m/w) für Lebensmitteltechnik<br />
Fachinformatiker (m/w) Fachrichtung<br />
Systemintegration<br />
Industriekaufmann/-frau<br />
Industriemechaniker (m/w)<br />
Infos zu den einzelnen Ausbildungsberufen finden<br />
Sie im Bereich Karriere unter www.oetker.de/karriere!<br />
Wir erwarten Ihre aussagekräftige Bewerbung mit<br />
tabellarischem Lebenslauf und den letzten<br />
drei Zeugnissen:<br />
Dr. Oetker Tiefkühlprodukte KG Wittlich<br />
Personalabteilung, Frau Jutta Licht<br />
Dr.-Oetker-Straße, 54516 Wittlich<br />
Telefon: +49 (0) 6571 925-1368<br />
Email: jutta.licht@oetker.de<br />
72
dat zieht ja<br />
wie en eins!<br />
aber, hann sie vielleicht<br />
meinen hund gesehen?<br />
Facettenreiches Tätigkeitsspektrum mit Hightech<br />
Ausbildung zur<br />
Fachkraft für Rohr- / Kanal- / Industrieservice<br />
Wir freuen uns auf deine Bewerbungsunterlagen!<br />
Ruppenthal Entsorgung GmbH & Co. KG<br />
Industriestraße 19<br />
54486 Mülheim an der Mosel<br />
Für Rückfragen stehen wir gerne unter 06534 - 94780 zur Verfügung.
Bis zum Ende der Schulzeit musste man sich<br />
darüber keine Gedanken machen:<br />
Versicherungen.<br />
Die Versicherung der Eltern gilt auch für Kinder<br />
und somit war man automa sch gut abgesichert.<br />
Mit Start der Ausbildung gilt es dann aber einige<br />
Änderungen zu beachten.<br />
Aber erst einmal ist Aufatmen angesagt, denn<br />
anders als die meisten Versicherer empfehlen<br />
braucht man vom Auzubigehalt keine 20<br />
Versicherungen zu zahlen.<br />
Unbedingt nö g und existenziell sind nur drei<br />
Versicherungen:<br />
Krankenversicherung<br />
Als Azubi hast du während der Berufsausbildung<br />
automa sch eine gesetzliche<br />
Krankenversicherung. Nur die Entscheidung zu<br />
welcher Krankenversicherung du gehst, muss du<br />
selbst beantworten. Hier lohnt sich zu schauen,<br />
wie hoch die Arbeitnehmerbeiträge, also deine<br />
Beiträge, sind und welche Leistungen der<br />
Versicherer bietet.<br />
Berufsunfähigkeitsversicherung<br />
Wenn Azubis während der Ausbildung<br />
berufsunfähig werden, wird keine staatliche<br />
Rente gezahlt! Die Beiträge zur<br />
Berufsunfähigkeitsversicherung sind für junge<br />
und gesunde Menschen deutlich niedriger und<br />
spätere Krankheiten könnten dazu führen, dass<br />
du keine Police mehr abschließen kannst.<br />
Deshalb ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung<br />
sehr zu empfehlen. Hier gibt es auch Kombi-<br />
Produkte, die gleichzei g ansparen. Wenn du die<br />
Versicherungsleistung bis zum Ende deines<br />
Berufslebens nicht in Anspruch nimmst, erhältst<br />
du eine Auszahlung. Somit kannst du sicher sein,<br />
dass deine Beiträge dir in jedem Fall zu Gute<br />
kommen.<br />
74<br />
Gut<br />
abgesichert!<br />
Private Ha pflichtversicherung<br />
Als Azubi bist du meist noch über deine Eltern<br />
ha pflichtversichert, jedoch nur, wenn die Eltern<br />
eine private Ha pflichtversicherung haben. Das<br />
solltest du unbedingt checken. Und Vorsicht:<br />
Nach der Ausbildung oder bei einer zweiten<br />
Ausbildung bist du o nicht mehr über deine<br />
Eltern versichert.<br />
Bei verschiedenen Faktoren, bietet sich aber auch<br />
die ein oder andere zusätzliche Versicherung an:<br />
Auslandskrankenversicherung<br />
Wenn du während deiner Ausbildung einen<br />
Auslandsaufenthalt planst, benö gst du dafür<br />
eine Auslands-Krankenversicherung. Hierzu<br />
zählen auch Prak ka.<br />
Auch wenn du während deiner Ausbildung<br />
Urlaub im Ausland machst, solltest du dich<br />
erkundigen ob der Schutz deiner normalen<br />
Krankenversicherung das Urlaubsland abdeckt.<br />
Die meisten Versicherer bieten aber güns ge<br />
Zusatzop onen für die Dauer des<br />
Auslandsaufenthaltes an.<br />
BAUF!<br />
Kfz-Versicherung<br />
Eine Autoversicherung brauchst du als Azubi<br />
natürlich nur, wenn du ein Auto hast. Wenn du<br />
Fahranfänger bist, musst du o sehr hohe<br />
Beiträge in eine Kfz-Versicherung zahlen. Deshalb<br />
der Tipp: Versuche erst einmal, dein Auto auf<br />
deine Eltern anzumelden.<br />
Autorin: Sabrina Lambers<br />
BAUF!<br />
ja unn?
Zum Ausbildungsbeginn 2018 suchen wir folgende Auszubildende:<br />
1 Kfz-Mechatroniker/in<br />
1 Kaufmann/-frau Groß-und Außenhandel<br />
1 Kauffrau für Büromanagement<br />
Wir freuen uns auf Ihre schri liche Bewerbung und stehen für Fragen gerne zur Verfügung.<br />
Zu Beginn des nächsten Ausbildungsjahres, den 01. August 2018, suchen wir für unsere Kanzlei eine/n<br />
Auszubildende/n zur/zum Steuerfachangestellten (m/w)<br />
In Ihrer Ausbildung zum Steuerfachangestellten (m/w) erwerben Sie Kenntnisse in den Fachgebieten<br />
Steuer- und Rechnungswesen, Lohnbuchhaltung, Jahresabschlusserstellung und Betriebswirtschaft.<br />
Ihre Voraussetzungen:<br />
Gute Kenntnisse der deutschen Sprache in Wort und Schrift<br />
Gewissenhaftes, sorgfältiges Arbeiten<br />
Sicherer Umgang mit Zahlen, analytisches Denken<br />
Wir bieten:<br />
Abwechslungsreiche und vielseitige Tätigkeit in kollegialem Umfeld<br />
Übernahme nach Ausbildung möglich<br />
Regelmäßige Fort- und Weiterbildung<br />
Über uns:<br />
In der Großregion Trier-Luxemburg zählt unsere Kanzlei Dr. Widdau & Partner heute zu den renommiertesten<br />
Beratungsgesellschaften in den Bereichen Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung.<br />
Als zukunftsorientierte Kanzlei arbeiten wir mit allen Vorzügen der EDV-Technologie<br />
(DATEV Plattform, digitales Belegwesen etc.) und arbeiten stets daran, auf dem neuesten Stand zu sein.<br />
Vertrauenswürdigkeit, Verlässlichkeit und Kompetenz sind für uns wichtigste Fundamente in der<br />
Zusammenarbeit mit unserer Mandantschaft und unseren Mitarbeitern/innen.<br />
Bewerbung per E-Mail an: U.Nathem@drwiddau.de oder postalisch an:<br />
Dr. Widdau & Partner PartG mbB, Postfach 4050 in 54230 Trier.<br />
76
Ab ins BiZ<br />
Während der Sommerferien<br />
schon informieren!<br />
Der moderne Arbeits- und Ausbildungsmarkt ist<br />
so vielfäl g wie nie zuvor. Der rasante technische<br />
Fortschri der letzten Jahrzehnte hat überaus<br />
interessante Berufe und Studiengänge<br />
hervorgebracht, die viele Menschen noch gar<br />
nicht kennen. Wer alle Chancen op mal nutzen<br />
will, der sollte wissen, wie er an alle notwendigen<br />
Informa onen kommt. Eine gute und noch dazu<br />
kostenlose Möglichkeit bietet der Besuch im BiZ,<br />
dem Berufsinforma onszentrum der Agentur für<br />
Arbeit. Das steht nicht nur Jugendlichen offen,<br />
die ihre Zukun nach der Schulzeit planen,<br />
sondern kann auch eine<br />
wich ge<br />
Anlaufstelle<br />
für „ältere<br />
Semester“<br />
sein, die<br />
zum<br />
Beispiel den<br />
Job<br />
wechseln oder sich<br />
fortbilden wollen.<br />
Und natürlich sind<br />
auch Eltern und Lehrer<br />
willkommen, die den<br />
Arbeitsmarkt besser<br />
kennen lernen und Kindern<br />
und Jugendlichen gute<br />
Ratgeber sein wollen.<br />
Die Sommerferien bieten sich für<br />
einen BiZ-Besuch besonders an,<br />
meint die Trierer BiZ-Leiterin<br />
Mar na Tiné. „Zum einen<br />
kommen in dieser Zeit keine<br />
Schulklassen zu Besuch, weshalb ein<br />
besonders ruhiges und effizientes<br />
Arbeiten an unseren Computerplätzen<br />
möglich ist. Und außerdem haben wir<br />
auch viel mehr Zeit, uns unseren<br />
Besuchern ungestört zu widmen.“<br />
Denn das BiZ ist zwar grundsätzlich so<br />
aufgebaut, dass sich jeder ganz unkompliziert<br />
selbst informieren kann. Aber wer Hilfe braucht,<br />
findet aber auch jederzeit einen<br />
Agenturmitarbeiter, der ihm beim Umgang mit<br />
den verschiedenen Medien oder bei fachlichen<br />
Fragen weiterhil .<br />
Auch wenn den meisten Schülern während der<br />
Ferien nicht unbedingt der Sinn danach steht, rät<br />
Oliver Schmitz, Leiter der Berufsberatung,<br />
besonders den Schülern, die nach den<br />
Sommerferien in die letzte Klasse kommen, ein<br />
wenig Zeit für den BiZ-Besuch einzuplanen. „Wer<br />
weiß, was er will, und seine Zukun frühzei g<br />
plant, hat im We bewerb um die a rak vsten<br />
Ausbildungsstellen oder Studienplätze einen<br />
klaren Vorteil. Gerade große Betriebe<br />
entscheiden meist schon sehr früh, wer bei ihnen<br />
im nächsten Jahr eine Chance bekommen wird.“<br />
Außerdem gestalte sich die Orien erung o viel<br />
schwieriger und aufwändiger, als viele<br />
Jugendliche denken. Hier könne das ebenfalls<br />
kostenlose Angebot der Berufsberatung<br />
weiterhelfen. „Es gibt heute so unglaublich viele<br />
Möglichkeiten, seinen beruflichen Werdegang zu<br />
gestalten, dass jeder, der einen passablen<br />
Schulabschluss gemacht hat, genau das finden<br />
kann, was zu ihm passt – wenn er die Augen<br />
aufmacht und sich rechtzei g orien ert.“<br />
Autor/Foto: Agentur für Arbeit<br />
Das BiZ der Agentur für Arbeit Trier,<br />
Dasbachstraße 9, 54292 Trier<br />
Öffnungszeiten:<br />
Montag bis Mi woch von 8 bis 17 Uhr,<br />
Donnerstag 8 bis 18 Uhr und<br />
Freitag von 8 bis 12.30 Uhr.<br />
Telefon: 0651/205 5000<br />
78
Wir suchen zum 01. August 2017 & 2018<br />
Auszubildende/n zum<br />
Rollladen- und<br />
Sonnenschutzmechatroniker<br />
Wir freuen uns auf Ihre<br />
aussagekrä igen Bewerbungen!<br />
Eberharter Markisen GmbH & Co.KG<br />
z. Hd. Herrn Klaus Eberharter<br />
Industriestraße 1 • 54439 Saarburg<br />
Tel. 06581/994460 • Fax 06581/994461<br />
info@eberharter-markisen.de<br />
80
ALLES<br />
ZUBI<br />
ZU BESUCH<br />
DER AUSBILDUNGS-INFOTAG 2017<br />
Im Bereich Tief- und Straßenbau können die Schüler<br />
ihren Weg in die Zukun selbst "pflastern".<br />
Azubis der Firma Flach heizen<br />
den interessierten Schülern rich g ein.<br />
Auch im Gesundheitsbereich<br />
gibt es viele Handwerksberufe.<br />
Im Bereich der Maler und Lackierer<br />
zeigen Azubis wie man den Pinsel rich g schwingt.<br />
82
CHANCE HANDWERK<br />
Praxisnah zeigen Azubis, was zu ihren täglichen<br />
Aufgaben gehört - Hier ein Sicherungskasten verkabeln.<br />
Bei Gerüstbau Spanier & Wiedemann<br />
kommt modernste Technik zum Einsatz.<br />
Selbst Mauern werden in Kenn vor Ort errichtet.<br />
Auch bei den Heizungs- und Klimatechnikern raucht es mal.
Die<br />
Top Ten<br />
der<br />
beliebtesten<br />
Ausbildungsberufe<br />
Autor: Agentur für Arbeit<br />
Klassiker wie der Beruf des Verkäufers oder des<br />
Bürokaufmanns stehen bei den jungen Leuten<br />
nach wie vor hoch im Kurs. Aber in welchen<br />
Ausbildungsberufen sind die Chancen auf einen<br />
Lehrvertrag in der Region Trier besonders hoch?<br />
Und wie unterscheiden sich Jungen und Mädchen<br />
in ihrer Berufswahl?<br />
Eines ist klar: Die Berufswahl ist heutzutage<br />
immer noch strakt von Rollenklischees geprägt.<br />
Jungen und Mädchen sind auf „eingetretenen<br />
Pfaden“ unterwegs. Zum Sommer 2017 suchen<br />
1.715 männliche und 1.141 weibliche Bewerber<br />
einen Ausbildungsplatz. Sie werden durch die<br />
Berufsberatung der Arbeitsagentur unterstützt.<br />
Die Konzentra on auf wenige Berufe ist seit<br />
vielen Jahren nahezu unverändert. Lediglich in<br />
der Rangfolge der Wunschberufe gibt es leichte<br />
Verschiebungen. Unter den Top Ten finden sich<br />
bei den Mädchen – die übrigens häufiger als<br />
junge Männer einen mi leren oder höheren<br />
Schulabschluss vorweisen können - zuverlässig<br />
die Verkäuferin, die medizinische Fachangestellte<br />
und die Friseurin. Gemeinsam ist allen das<br />
Interesse an kaufmännischen Tä gkeiten – und<br />
hier gibt es bekanntlich ein breites Spektrum von<br />
(Fach)Verkäufern über Industriekaufleute bis hin<br />
zu Kaufleuten im Büromanagement. Typisch für<br />
Jungs ist, dass viele eine Lehre zum Tischler, Kfz-<br />
Mechatroniker, Maler und Lackierer,<br />
Industriemechaniker oder Metallbauer machen<br />
möchten.<br />
Über 55 Prozent der Mädchen und knapp 40<br />
Prozent der Jungen fixieren sich auf die jeweiligen<br />
Top-Ten-Berufe. Die Beau ragte für<br />
Chancengleichheit am Arbeitsmarkt rät dazu,<br />
den Blick zu weiten und neue Felder zu<br />
erkunden: „Es gibt in der Region Trier<br />
etwa 240 verschiedene<br />
Ausbildungsberufe und damit viele<br />
Perspek ven für ein spannendes und<br />
erfolgreiches Erwerbsleben“, so Hanna<br />
Kunze Die meisten freien Lehrstellen<br />
verzeichnet die Arbeitsagentur für<br />
das Berufsbild der Einzelhandelsund<br />
Bürokaufleute, der<br />
Verkäufer, der Elektroniker und<br />
Industriemechaniker.<br />
84
Die aktuelle Top-Ten-Liste der beliebtesten Ausbildungsberufe für dir Region Trier:<br />
1. Verkäufer/in<br />
2. Kaufmann/frau für Büromanagement<br />
3. Kaufmann/frau im Einzelhandel<br />
4. Medizinische/r Fachangestellte/r<br />
5. KFZ-Mechatroniker/in<br />
6. Industriekaufmann/frau<br />
7. Tischler/in<br />
8. Fachlagerist/in<br />
9. Industriemechaniker/in<br />
10. Maler und Lackierer/in
Tarkett gehört zu den weltweit größten<br />
Herstellern von innovativen und<br />
nachhaltigen Bodenbelägen sowie<br />
Sportböden. Rund 11.000 Mitarbeiter, 38<br />
Produktionsstätten sowie die Präsenz in<br />
über 100 Ländern zeigen die weltweite<br />
Ausrichtung des Konzerns.<br />
HAUER<br />
Bewirb Dich bei uns für deine Ausbildung zur/zum<br />
Hotelfachmann/frau<br />
Restaurantfachfrau/man<br />
Koch/Köchin<br />
Wir freuen uns dich kennenzulernen!<br />
www.tarkett.de<br />
Hotel Restaurant Hauer<br />
Sauerstaden 20<br />
D-54669 Bollendorf<br />
E-Mail: info@ hotel-hauer.de<br />
www.hotel-hauer.de<br />
86
88<br />
INDIVIDUELLE PLANUNG,<br />
PROJEKTIERUNG, WARTUNG UND<br />
DICHTIGKEITSPRÜFUNG VON<br />
KÄLTE- UND KLIMAANLAGEN,<br />
INDUSTRIEANLAGEN,<br />
PROZESSKÜHLUNGEN,<br />
LEBENSMITTEL- UND<br />
WEINKÜHLANLAGEN,<br />
SCHANKANLAGEN,<br />
WÄRMEPUMPEN.
?? ? ?<br />
HWK Trier<br />
?<br />
?<br />
? ?<br />
Ansprechpartner zum Thema<br />
Ausbildung<br />
IHK Trier<br />
?<br />
Berufswahl-Beratung:<br />
Petra Kollmann<br />
Tel. 0651 207-232<br />
pkollmann@hwk-trier.de<br />
Lehrvertrag:<br />
Stefanie Hagen<br />
Tel. 0651 207-117<br />
shagen@hwk-trier.de<br />
Ausbildungsberatung:<br />
Karl-Heinz Schwall<br />
Tel. 0651 207-123<br />
kschwall@hwk-trier.de<br />
Überbetriebliche Ausbildung:<br />
Stefan Burg<br />
Tel. 0651 207-135<br />
sburg@hwk-trier.de<br />
Sven Kronewirth<br />
Tel. 0651 207-196<br />
skronewirth@hwk-trier.de<br />
Nachhilfe und Weiterbildung:<br />
Diana Hennen<br />
Tel. 0651 207-444<br />
dhennen@hwk-trier.de<br />
Gesellenprüfung:<br />
Margit Morguet<br />
Tel. 0651 207-126<br />
mmorguet@hwk-trier.de<br />
Begabtenförderung und<br />
Leistungswe bewerbe:<br />
Ute Krist<br />
Tel. 0651 207-120<br />
ukrist@hwk-trier.de<br />
Berufswahl-Beratung:<br />
Petra Scholz<br />
Tel. 0651 9777-361<br />
scholz@trier.ihk.de<br />
Ausbildungsberatung:<br />
Normann Burg<br />
Tel. 0651 9777-320<br />
burg@trier.ihk.de<br />
Thomas Mersch<br />
Tel. 0651 9777-340<br />
mersch@trier.ihk.de<br />
Jürgen Thomas<br />
Tel. 0651 9777-330<br />
thomas@trier.ihk.de<br />
Bewerbungsunterlagen- und Vorbereitung:<br />
Alexandra Lossjew<br />
Tel. 0651 9777-360<br />
lossjew@trier.ihk.de<br />
Zwischen- und Abschlussprüfungen:<br />
Bernarda Hensel<br />
Tel. 0651 9777-353<br />
hensel@trier.ihk.de<br />
Chris an Reuter<br />
Tel. 0651 9777-350<br />
reuter@trier.ihk.de<br />
Monika Roumen<br />
Tel. 0651 9777-352<br />
roumen@trier.ihk.de<br />
Beate Schranz<br />
Tel. 0651 9777-351<br />
schranz@trier.ihk.de<br />
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Kreishandwerkerscha en<br />
MEHR & Trier-Saarburg<br />
Bei Fragen während der Ausbildung wendet<br />
Euch an die Geschä sstellen der für Euch<br />
zuständigen Innung:<br />
Prüm: Tel. 06551 9602-0<br />
Ansprechpartnerin: Birgit Heinz<br />
Wi lich: Tel. 06571 9033-0<br />
Ansprechpartnerin: Natalja Gein<br />
Trier: Tel. 0651 146204-0<br />
Ansprechpartnerin: Marita Mertes<br />
Bundesagentur<br />
für Arbeit<br />
Berufsberatung der Agentur für Arbeit Tier<br />
Tel. 0800 4 5555 00 (kostenfrei)<br />
Trier.Berufsberatung@arbeitsagentur.de<br />
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