Sachwert Magazin Ausgabe 57, Juli 2017

sachwertmagazin

STAATLICHE REPRESSION: So funktioniert die Enteignung der Sparer
REICH, REICHER, REICHT NOCH IMMER NICHT:
Mattias Weik und Marc Friedrich über die Krise
ZWANGSVERSTEIGERUNG: Rudolf Brauner erklärt, was Eigenheimkäufer und Kleinanleger wissen müssen.

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Ausgabe 57 • GRATIS

Staatliche

Repression

Wohin

verschwindet

mein Geld?

ZWANGSVERSTEIGERUNG

Rudolf Brauner erklärt,

was Sie darüber wissen müssen

Bilder: Depositphotos/Syda Production, RA Real Estate GmbH


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Jens Goerlich/Lufthansa


Martina Schäfer

Redakteurin bei

Sachwert Magazin

Editorial

BLM

consult

Editorial

Wo ist mein Geld?

Diese Frage stellt sich wohl ein jeder, der feststellen muss, dass er mit seinem

Gehalt trotz jährlicher Inflationsanpassung immer weniger kaufen kann.

Thomas Schwarzer, Chefredakteur bei Sachwert Magazin erklärt, wie der

Staat immer neue Möglickeiten ersinnt, an die Ersparnisse seiner Bürger zu

gelangen.

Auch Marc Friedrich und Matthias Weik erkennen diesen Geldfluss weg vom

Bürger. Sie sind davon überzeugt, dass im Schatten der Krise gewünscht ist,

die finanziellen Mittel hin zu wenigen Reichen fließen. Daneben zeigen sie

Wege auf, wie sich das Vermögen am besten sichern lässt.

Bild: Schäfer privat

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Versorgungswerke

Sachwertstrategien

Der Traum vom Eigenheim lässt sich auch günstig verwirklichen - wenn man

weiß, wie. Rudolf Brauner schult potenzielle Käufer von Zwangsversteigerungsimmobilien,

damit auf den Traum kein böses Erwachen folgt.

Claus Vogt vergleicht die Kurve des Dow Jones Industrial Average von 2000

und 2007 mit dem heutigen Kurvenverlauf und kommt zu dem Ergebnis: Die

Hausse tritt bald in die Endphase ein.

Thomas Hennings stellt vor, wie Mitarbeiter über durch Lohnkostenmanagement

gewonnene, nachhaltige Mehrwerte motiviert werden können.

Viel Spaß beim Lesen!

Herzlichst,

Ihre Martina Schäfer

Redakteurin

• Wir schaffen mehr Liquidität, das heißt

höheres „Netto vom Brutto“ für die Mitarbeiter.

• Wir erzielen eine höhere Mitarbeitermotivation,

das bedeutet eine verbesserte

Mitarbeiterbindung ans Unternehmen.

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im Unternehmen durch die eigene

Unternehmerkasse.

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Interview

Bild: Friedrich&Weik

Reich, reicher, reicht

noch immer nicht

Marc Friedrich und Matthias Weik erklären im Interview mit Julien Backhaus,

was hinter der Krise steckt.

Was wird Ihrer Meinung nach mit den

Zinsen passieren? Niedrigzinsen für

immer?

Der nächste Stop sind Negativzinsen. Verzweifelt

bekämpfen die Notenbanken die

Krise mit historisch niedrigen Zinsen – also

mit einer Flut von billigem Geld. Mit dem

Ziel, das Geldkarussell am Laufen zu halten,

pumpen Staaten und Notenbanken

weiterhin Hunderte von Milliarden in ein

völlig marodes Finanzsystem. Die Notenbanken,

die Brandstifter und Feuerwehr

in einem sind, verkennen dabei, dass es

gerade die niedrigen Zinsen gewesen sind,

die die letzte Krise mit verursacht haben.

Durch eine aus dem Ruder

gelaufene irrsinnige

Notenbankpolitik wurden

die Aktienmärkte

global enorm aufgebläht.

Abermals entstehen

durch das viele billige

Geld Blasen an den

Immobilien-, Aktien- und

Anleihenmärkten. Inzwischen sind die

Märkte dermaßen abhängig vom billigen

Geld, dass sich niemand mehr traut, ihnen

die Droge Geld zu entziehen. In nächsten

Jahren werden wir keinen deutlichen Anstieg

der Zinsen erleben. Die Bürger wurden

und werden weiterhin durch Niedrigzinsen

beziehungsweise Negativzinsen

enteignet um den Status quo zu erhalten.

Ein Wandel ist überhaupt

nicht gewollt.

Noch schlimmer:

Krisen sind gewollt

und erwünscht.

Wenn wir jetzt die Zinsen auf beispielsweise

5 Prozent erhöhen würden, dann wäre

Griechenland, Portugal, Spanien, Italien

und schlussendlich Frankreich in nicht allzu

langer Zeit bankrott und Herr Schäubles

schwarze Null wäre auch passe.

In den USA sehen wir vielleicht ein oder

zwei Zinserhöhungen, aber dann geht

es wieder runter. Die Notenbanken sind

im Dilemma, daß sie die Zinsen gar nicht

deutlich und langfristig erhöhen können.

Denn dann wird das mickrige Wirtschaftswachstum

im Keim erstickt, die Börsen auf

Talfahrt gehen und die Verschuldung weiter

aus dem Ruder laufen.

Wie schlimm wird ein

Systemcrash für die

Menschen in Europa?

Die Folgen eines unkontrollierten

Crashs wären

verheerend - monetär

und gesellschaftlich.

Die Anzeichen sind jetzt

schon deutlich zu erkennen. Europa wird

der große Verlierer sein. Aus diesem Grunde

ist es besser das System kontrolliert herunter

zu fahren anstatt es auf einen Crash

ankommen zu lassen. Hart und teuer wird

es so oder so. Unserer Ansicht nach ist es

jedoch wesentlich besser zu agieren als zu

reagieren. Die Geschichte lehrt uns aber,

dass unsere Eliten leider nicht vorab agieren

sondern erst aktiv werden, wenn das

Kind in den Brunnen gefallen ist.

Muss man es schwarz malen? Gehören

Krisen und deren Lösung nicht zum

normalen Geschichtsverlauf und bieten

Chancen?

Wir sind weder Träumer noch Schwarzmaler

sondern Realisten. Selbstverständlich

sind Krisen auch enorme Chancen

und nur durch Scheitern entwickelt sich

die Menschheit. In der Vergangenheit hat

man auch zumeist aus Krisen Lehren gezogen.

So wurde nach der großen Depression

ein Paradigmenwechsel durchgeführt

und z. B. das Trennbankensystem installiert

um zukünftige Krisen zu vermeiden.

Nur 2008 hat man so weiter gemacht wie

bisher - mit fatalen Folgen, die uns teuer

zu stehen kommen werden.

Nach wie vor wird auf globaler Ebene

versucht, Schulden mit Schulden zu bezahlen,

was weder nachhaltig ist, noch

auf Dauer funktioniert. Die Staaten sind

mittlerweile bis zu Halskrause verschuldet

und können die Finanzwelt nicht ein

weiteres Mal retten. Krise gehören selbstredend

zum Geschichtsverlauf und auch

nach dem kommenden Crash wird sich

die Welt weiter drehen. Die Folge wird lediglich

sein, dass viele weniger und einige

Wenige viel mehr besitzen werden. Krisen

bieten natürlich auch immer Chancen.


Interview

Wer sich heute richtig mit Sachwerten

aufstellt wird wesentlich weniger verlieren

als Besitzer von Papierwerten. Abgeben

werden wir jedoch alle müssen. Um

so länger wir an dem Falschen festhalten

werden und Gutes Geld schlechtem hinterherwerfen

um so größer werden die

Kollateralschäden.

Sie sagen in Ihrem neuen Buch „Kapitalfehler“,

Krisen sind gewollt. Von

wem und warum?

Das die Krisen in bestimmten Kreisen willkommen

und sogar gewollt sind ist nicht

von der Hand zu weisen. Diejenigen, die

vom System profitieren, werden alles daran

setzen, den Status Quo auf Kosten der

Menschen aufrechtzuerhalten. Nie war

es einfacher Steuergelder zu entfremden

und nach oben zu transferieren, unter

dem Deckmantel der Krisen wurden Gesetze

und Maßnahmen verabschiedet, die

unter normalen Umständen niemals durchgegangen

wären und noch niemals in der

Geschichte der Menschheit sind die Reichen

in wenigen Jahren reicher geworden

wie seit 2008 - im Schnitt um über 60 %!

Zusätzlich das Erkennen, dass alles in

Zyklen abläuft. Die letzten dreißig Jahre

waren geprägt von zyklischen Krisen. Börsencrash

1987, Asienkrise, Russlandkrise,

Staatsbankrott Argentinien, Dotcom-Blase,

Zusammenbruch des Neuen Marktes, Immobilienkrise

. . . Wie schon erwähnt nach

allen großen Krisen folgte ein Paradigmenwechsel.

Vom Liberalismus zu Keynes und

von Keynes zum Neoliberalismus. Immer?

Nein, 2008 war alles anders. Nach dem

Finanzcrash wurde Grundlegendes nicht

neu überdacht, infrage gestellt, geschweige

denn geändert. Obwohl der Neoliberalismus

total versagt hat, bleibt man dem

gescheiterten Kamikazekurs treu. Warum

ist das so? Wir konnten es nicht fassen,

bis wir das Puzzle selbst zusammengesetzt

hatten. Ein Wandel ist überhaupt nicht gewollt.

Noch schlimmer: Krisen sind gewollt

und erwünscht.

Niemals zuvor ist das Vermögen der Superreichen

schneller und stärker gewachsen,

nie konnten Staaten sich günstiger verund

auf Kosten der Bürger entschulden.

Wohlstand im „Trickle down“ Effekt auf

die unteren fließen. Seit 30 Jahren wurde

aus dem fließen ein tröpfeln und schließlich

eine Dammschicht gezogen, so daß

der Wohlstand oben verbleibt und die

Mittel- und Unterschicht immer schneller

im Hamsterrad rennen

muss. Der Vermögenstransfer

von unten, der

Mitte und oben nach

ganz oben lief noch nie

geschmierter!

Finanzkapitalismus ist

schlicht und einfach

ganz schlechter Kapitalismus,

denn er verteilt

das globale Investitionskapital,

die Mittel zur

Finanzierung aller öffentlichen Güter, sowie

die verfügbaren Einkommen auf die

denkbar schlechteste Weise. Über neun

Zehntel des Geldes auf der Welt kursieren

ausschließlich innerhalb des Finanzsektors.

Es ist in einem Maße, das selbst Marx

sich in seinen kühnsten Albträumen nicht

hätte ausmalen können, »Geld heckendes

Geld«. Ohne längere Umwege in die

Realwirtschaft von Gütern und Dienstleistungen

produziert es in der Sphäre reiner

Spekulation regelmäßig Klumpenrisiken

und Kreditblasen gigantischen Ausmaßes.

Wir müssen die Steueroasen weltweit trocken

legen, das Geldsystem radikal reformieren

und die Finanzbranche an die Kandarre

nehmen. Ansonsten ist die nächste

und finale Krise vorprogrammiert.

Das Motto lautet

weiterhin: Keine Schulden

zu machen, raus

aus Papier- und rein in

Sachwerte. Investieren

Sie lediglich in Dinge

die Sie anfassen und

verstehen.

Womit müssen Anleger vorsorgen, um

einigermaßen sauber durch die Krise

zu kommen?

Nach wie vor sind wir große Verfechter von

Sachwerten. Das Motto lautet weiterhin:

Keine Schulden zu machen, raus aus Papier-

und rein in Sachwerte. Investieren

Sie lediglich in Dinge die Sie anfassen und

verstehen. Die meisten Kunden die zu uns

in die Beratung kommen, haben Sachen

im Portfolio wo sie weder den Namen aussprechen

können, noch erklären können,

was das Produkt ist.

Und das ist suboptimal.

Nie war es essentieller

sich um sein Vermögen

aktiv zu kümmern. Ansonsten

wird mal überproportional

verlieren.

Und nie vergessen: Wer

Schulden hat, ist niemals

frei.

Diversifizieren Sie ihr

Vermögen. Eine schuldenfreie

Immobilie ist niemals verkehrt. Erwerben

Sie im Tafelgeschäft (Gold, Silber

und Diamanten). Aber auch Wald, Ackerland

und Wiesen sind als langfristiges Investment

eine gute Sache. Die wichtigsten

Investments sind jedoch Bildung, sei es die

eigene, die der Kinder oder Enkelkinder

und Gesundheit.

Immer wieder wird auch über Edelmetallverbote

während einer Währungsreform

spekuliert. Wie kann man hier

vorbeugen?

Ob und in welcher Form (Barren, Münzen)

Edelmetalle verboten werden ist reine Kaffeesatzleserei.

Wenn etwas gesetzlich verboten

ist, dann ist es verboten. Aus diesem

Grunde ist eine breite Streuung von Sachwerten

im In- und Ausland zielführend.

Noch kann man anonym legal Edelmetalle

oder Diamanten im Tafelgeschäft erwerben.

Bei unseren Nachbarn ist dies nicht

mehr der Fall. Man sollte dieses Zeitfenster

noch nutzen, den keiner weiß wann es

sich schließen wird.

Bild: WTV

Stört Sie eigentlich nur der Finanzkapitalismus

oder der Kapitalismus

allgemein?

Nur der Finanzkapitalismus. Der Kapitalismus

hat in den letzten 300 Jahren unglaublich

viel Wohlstand und Fortschritt

geschaffen wie kein anderes System. Destruktiv

ist aber der pervertierte Finanzkapitalismus

sowie unserer ungerechtes

Finanzsystem welche nur einigen wenigen

dient. Im Zuge des Neoliberalismus wurde

uns die Deregulierung so verkauft, wenn

es den Oberen gut geht, dann wird der

Die beiden Finanzexperten und Honorarberater Matthias Weik und Marc Friedrich,

hier im Gespräch mit Verleger Julien Backhaus (rechts), haben mit „Der größte Raubzug

der Geschichte“ und „Der Crash ist die Lösung“ die erfolgreichsten Wirtschaftsbücher

der letzten Jahre verfasst. Viele ihrer Prognosen sind in der Zwischenzeit eingetroffen.

Ihr 3. Buch „Kapitalfehler“ erschien am 13.05.2016 und ist ebenfalls jetzt

schon ein Bestseller.


Geldpolitik

Finanzielle Repression:

So funktioniert die

Enteignung

der Sparer!

Still und leise bedient sich

der Staat beim Bürger

Bild: Depositphotos/elvinstar

Wenn es darum geht, an unser Geld und

unser Vermögen zu kommen, war der

Staat schon immer erfinderisch. Je mehr

der Politik das Wasser bis zum Hals steht,

desto kreativer ist sie. In den vergangenen

Jahren hat sich die globale Schuldenkrise

dermaßen zugespitzt, dass die Poltik und

die Mächtigen händeringend nach einer

Lösung suchen. Die Schuldenberge erdrücken

mittlerweile viele Länder, bremsen

das Wachstum und blockieren die weitere

volkswirtschaftliche Entwicklung. Außerdem

binden sie Ressourcen und Kapazitäten.

Das gesamte Finanzsystem ist aufgebläht

und mittlerweile völlig verzerrt.

Ein beliebtes Mittel, um die ausufernden

Schulden loszuwerden, ist die so genannte

„finanzielle Repression“. Durch ein

ganzes Bündel an Maßnahmen greifen

Regierungen auf unsere Ersparnisse zu.

Sie beteiligen uns somit an den Kosten,

den Folgen und der Bewältigung der Krise.

Sie verteilen Vermögen um. Weg von

den Bürgern und hin zum Staat, zu

den Banken und zu den Großkonzernen.

Dadurch werden erst

einmal der Kollaps und der

Zusammenbruch des Systems

zeitlich nach hinten verschoben.

Die großen Verlierer dabei

sind in erster Linie die Bürger und

als Sparer. Durch staatliche Eingriffe

wird das Ersparte vernichtet.

Der Begriff „finanzielle Repression“

kann sinngemäß übersetzt werden mit

„schleichender Geldverlust“. Der Begriff

wurde in den 70er-Jahren von Ronald

McKinnon und Edward Shaw


Geldpolitik

In der kommenden Ausgabe des Sachwert

Magazins lesen Sie, wie der Staat

seine Bürger bereits jetzt an Kosten

und den Folgen der Schuldenkrise

beteiligt und welche Maßnahmen die

Politik noch in der Hinterhand hat.

Außerdem zeigen wir Ihnen, wie sie

sich davor schützen können.

Die nächste Ausgabe erscheint am

21. September 2017 bei Ihrem Zeitschriftenhändler

oder im Online-Kiosk.

geprägt. Er beschreibt eine Reihe von

Maßnahmen, mit denen der Staat über

die Zentralbanken seine Finanzierungskosten

niedrig hält und die Kosten und die

Folgen dafür den Bürgern aufhalst. Sparer

und Geldanleger werden absichtlich und

gewollt einem schleichenden Kapitalverlust

ausgesetzt, zugunsten des Staates.

Bürger werden direkt zur Finanzierung

der Schulden herangezogen und sollen

für den Entschuldungsprozess herhalten.

Auf die finanzielle Repression greifen

die Mächtigen immer dann zurück, wenn

sie keine Lösungen mehr für ihre Schuldenprobleme

haben. Es ist quasi der letzte

Ausweg um den Kollaps und eine Staatspleite

zu verhindern.

Die weltweite Schuldensituation hat dramatische

Ausmaße angenommen. Wohin

man auch schaut: Die Schuldenberge erdrücken

ganze Nationen. Sie lassen kaum

noch Spielraum für Wachstum und gefährden

zusätzlich unsere Demokratie. Ein

Ende ist nicht in Sicht. Auch in den kommenden

Jahren wird die Schuldenorgie

weitergehen. Nur durch immer

wieder frisches Geld

der Zentralbanken wird

der Kollaps verhindert.


Öko-Investment Anzeige

Fundo Laguna Blanca:

Chiles Vorzeigeanlage nachhaltiger

Wertschöpfung

Change Campo eG bietet eine interessante Anlagemöglichkeit

außerhalb des Euro-Raumes und einen luxuriösen Rückzugsort

So, wie die Erde heute be- und heruntergewirtschaftet

wird, kann sie den Bedarf

der wachsenden Menschheit in der Zukunft

nicht decken. Viele sprechen nur davon,

dass sich daran etwas ändern muss.

Zu denen, die auch etwas tun, gehört

die Change Campo eG, die Ende 2015

gegründet wurde, und sich der Verbesserung

der ökologisch nachhaltigen Wohnund

Lebensräume verschrieben hat. 26

Mitglieder hat die kleine, aber feine Genossenschaft,

die darin ihr Know-how zu

diesem Zweck bündeln wollen. Zu ihnen

Change Campo eG bündelt Know-how

für zukunftsweisende Lebensführung

zählen ein Bio-Landwirt, Betriebswirte,

Chemiker, Ernährungsspezialisten, Maschinenbauer,

Kommunikationsexperten,

Feng Shui Berater und andere Fachleute.

Besondere Themen sind: Naturschutz,

ökologisches Bauen, gesunde Ernährung,

Gesundheitsförderung ohne Pharmazie

und grüne Energie.

Gleichzeitig bietet Change Campo allen

Anlegern, die ihr Geld außerhalb der EU

und der europäischen Haftungsgemeinschaft

investieren möchten, eine interessante

Investitionsmöglichkeit. Gerade in

Zeiten von staatlichen Repressionen, einer

zunehmenden Überwachung des Staates

und heimlicher Geldentwertung suchen

immer mehr Menschen nach Möglichkeiten,

ihr Vermögen in Sicherheit zu bringen.

Das Ressort in Chile bietet zudem einen

luxuriösen Rückzugsort für den Fall,

dass sich die Krise zuspitzt.

Vorzeigeanlage in Chile

Um das Gründungsziel zu erreichen, reicht

es nicht aus, lokal zu denken, schließlich

halten sich weder die Natur, noch Umweltverschmutzung

an Staatsgrenzen.

Bilder: Weltgrund AG

„Innovationen sind heute meistens

keine kompletten Neuerfindungen mehr,

sondern die Vernetzung von bekannten Komponenten

zu einer neuen Anwendung.

So ist die Funktionssicherheit garantiert“

Bio-Landwirt Marco Bentzien,

Vorsitzender der Change Campo eG.


Anzeige Öko-Investment

Deshalb hat sich die Gesellschaft in ihrem

ersten Projekt an der WELTGRUND AG

beteiligt, die in Chile ihre erste Anlage

auf Fundo Laguna Blanca erstellt. Dort

wird ein rundum nachhaltiges Paket geschnürt,

bestehend aus einem Biomasse-Kleinkraftwerk,

das ausschließlich mit

Rest- und Totholz beschickt wird, einer

Holzbrikett- und Düngerkohleproduktion,

sowie der Produktion von OSB-Platten aus

der Bambus-Unterart Quila. So wird aus

dem wälderschadenden

„Unkraut“ Quila ein weltweit

gefragter Bauwerkstoff

gewonnen. Ebenso

finden

Holzbriketts und Düngerkohle

in den ländlichen Gebieten

guten Absatz. Strom

und Restwärme stillen die

Nachfrage der Südchilenischen

Städte nach grüner

Energie. Dort wurden inzwischen

Heizöfen in städtischen

Gebieten verboten,

um den Smog einzudämmen.

Oben: Fertige und zu bearbeitende Flächen in Fundo

Laguna Blanca.

Kleines Bild: die Quila-Pflanzen sind sehr anspruchslos

und breiten sich deshalb so rasant aus, dass sie in den

chilenischen Wäldern zum Problem werden. Geschreddert

ist die Bambusart jedoch ein optimaler Grundstoff

für OSB-Platten.

Mitte: Das Bio-Kleinkraftwerk wird ausschließlich mit

Totholz und Restholz betrieben.

Unten und linke Seite: Naturwald und Wildfläche für

Biomassegewinnung.

Planung steht, Finanzierung gesucht

Die Anlage ist komplett geplant, die Kosten

sind berechnet. Alle Prozesse der

Gesamtanlage sind Serienprodukte von

namhaften deutschen Herstellern, die sich

auch durch Preisnachlässe, Ausbildung

und finanzielle und technische Unterstützung

in diesem Projekt engagieren.

Im nächsten Schritt werden jetzt Investoren

gesucht. Das Hauptkriterium bei

der Anlageentscheidung sollte die Nachhaltigkrit

sein. Der stellvertretende Vorsitzende

von Change Campo, Martin Treibel,

meint dazu: „In diesem Falle geben

wir unseren Mitgliedern und Interessenten

die Möglichkeit, direkt in das Projekt

bei der WELTGRUND AG in der Schweiz

einzusteigen und damit eine höhere Sicherheit

durch die Gesamthaftung zu erhalten.

Im Übrigen freuen wir uns noch

auf neue Mitglieder aus den Bereichen

Finanzen, Gesundheit, Kommunikationstraining,

Psychologie, Bio-Landwirtschaft

und andere Fachleute, die eben für mehr

Nachhaltigkeit, Bioprodukte und Kreislauflandwirtschaft

eintreten.“

Weitere Informationen unter

www.change-campo.de

Kontakt: kontakt@change-campo.de


Immobilien

Zwangsversteigerungs-Wissen für

Eigenheimkäufer und Kleinanleger

Rudolf Brauner erklärt Verleger Julien Backhaus, wie sich sein Unternehmen

vom reinen Immobilienhändler immer mehr zum Dienstleister wandelt

Bilder: RA Real Estate GmbH

Herr Brauner, wir haben uns kürzlich

auf der Deutschen Immobilienmesse

2017 in Dortmund getroffen und über

Ihr Unternehmen, die RA Real Estate

Gruppe, gesprochen. Der größte Einkäufer

von Zwangsversteigerungsimmobilien

in Nordrhein-Westfalen,

wohlgemerkt in dem Bundesland

mit den meisten Zwangsversteigerungen,

waren Sie

schon zu diesem Zeitpunkt. Wie

bewerten Sie rückblickend Ihren

Messeauftritt und was hat sich

seit dem bei Ihnen getan?

Die Immobilienmesse war ein absoluter

Erfolg! Lange Zeit hatten

wir uns mit unserem Geschäft hinterm

Berg gehalten und die DIM war tatsächlich

einer der ersten Schritte in die Öffentlichkeit.

Die Resonanz war einfach

überragend, so als ob der Markt nur auf

uns gewartet hätte. Unser Unternehmen

war seit Jahresbeginn ohnehin stark auf

Expansionskurs: Nach NRW hatten wir

unsere Aktivitäten in Hessen begonnen

und eine nahezu Verdoppelung unserer

Mitarbeiteranzahl auf 35 im Jahr 2017

beschlossen, aber die Messe war noch

mal ein zusätzlicher Booster für die Entwicklung

des Unternehmens. Wir haben

viele Kooperationspartner, Investoren und

Kunden dazugewonnen. Ich denke, wir

werden unsere Ziele in diesem Jahr übertreffen.

Auf der Messe haben Sie dem Fachpublikum

Möglichkeiten aufgezeigt,

mit der RA Real Estate sowohl direkt

als auch indirekt in Immobilien aus

Zwangsversteigerungen zu investieren

und dabei überdurchschnittliche

Renditen zu erzielen. Wie schaut es

denn in Ihrem Hause mit Produkten

oder Dienstleistungen für Verbraucher

aus?

Sicherlich standen bei der DIM professionelle

Investoren im Mittelpunkt

unserer Präsentationen. Mit den Deutschen

Immobilienanleihen geben wir

jedoch bereits seit 2016 auch Sparern

und Kleinstkapitalanlegern die Gelegenheit,

von unseren erfolgreichen In-

»Die meisten Menschen verstehen,

dass sie zuerst in Bildung

investieren müssen,

bevor sie erfolgreich in

Immobilien investieren können.«

vestments zu profitieren. Die größte Breite

im Privatkundensektor erreichen wir aber

mit vielfältigen Dienstleistungen für Eigenheimkäufer

und Kleininvestoren. Obwohl

wir erst vor drei Monaten mit dieser

Dienstleistung gestartet sind, begleiten

wir jetzt schon einige zig Kunden bei ihren

Vorhaben, eine Immobilie aus einem

der aktuell laufenden Verfahren zwecks

Eigennutzung oder als Altersvorsorge zu

erwerben. Zudem haben wir in diesem

Jahr unsere Academy gelauncht.

Couches, Academies, Trainings – es

gibt schon so viele Bildungsangebote

zum Thema Immobilien-Investments

auf dem Markt …

Die Nachfrage ist aber auch da. Die meisten

Menschen verstehen, dass sie zuerst

in Bildung investieren müssen, bevor sie

erfolgreich in Immobilien investieren können.

Und ich finde jeden Trainer wertvoll,

der in seinen Trainings das weitergibt, was

er täglich selbst praktiziert und womit er

außerordentliche Erfolge erzielt. Dieser

Maßstab soll dann aber auch für uns und

unsere Zwangsversteigerungsseminare

Rudolf Brauner von

RA Real Estate GmbH

ist Unternehmer,

Investor, und ein

ausgewiesener

Experte für den

Einkauf von Immobilien

aus Zwangsversteigerungen.

gelten: in dieser ganz speziellen Disziplin

der Immobilienakquise leben wir als

gewerblicher Einkäufer von Zwangsversteigerungsimmobilien

die Erfolge selbst

täglich vor und sind unter diesen Voraussetzungen

konkurrenzlos.

Einverstanden. Aber auch wenn

sich viele Menschen tatsächlich

bilden wollen, ist die Versuchung,

einfach mal eine Zwangsversteigerung

zu besuchen und einfach

mal zu bieten, recht groß. So

schwierig kann es doch eigentlich

nicht sein, eine Immobilie zu

ersteigern, oder?

Nein, das kann sogar sehr einfach und

schnell gehen. Und genauso einfach und

schnell kann man sich dann auch sehr unglücklich

machen. Es genügt zum Beispiel

sich entweder überhaupt kein Bietlimit

zu setzen und fröhlich mitzubieten oder

aber das Bietlimit im Eifer des Gefechts

zu überbieten. Doch wie berechne ich

das Bietlimit überhaupt? Wie viel ist die

von mir begehrte Immobilie eigentlich

wert? Und wieviel ist sie vor allem mir,

je nach Investmentstrategie, wert? Wer

sich bei der Bewertung einer Zwangsversteigerungsimmobilie

blauäugig nur

am Verkehrswert aus dem mitgelieferten

Gutachten orientiert, erlebt auch

nicht selten genau dieses blaue Wunder.

Zwangsversteigerungen bieten sicherlich,

auch in Zeiten steigender Preise und vor

allem für Eigennutzer, immer noch hervorragende

Chancen, Immobilien sehr

lukrativ zu erwerben. Aber sie bergen

auch Gefahren, die von Leien nicht unterschätzt

werden sollten.

Was genau lernen also die Teilnehmer

Ihrer Zwangsversteigerungsseminare?

Es sind ja zwei Tage, vollgestopft mit

erstklassigem Knowhow. Zunächst

geht es darum, wie eine umfassende

Objekt- und Ankaufsprüfung einer

Zwangsversteigerungsimmobilie

durchgeführt wird. Bei einem Zwangsversteigerungsverfahren

handelt es sich

zwar um einen Verkauf mit Zwangs-


Immobilien

charakter, bei dem Unterlagen und Auskünfte

nicht selbstverständlich, bereitwillig

und in vollem Umfang zur Verfügung

gestellt werden. Ein Profi kennt jedoch

Wege, um dennoch Informationen von

hoher Qualität zu beschaffen. Er weiß,

wie er diese dann zu prüfen und korrekt

zu deuten hat. So wird eine echte Due Diligence

möglich, wie man sie vom Erwerb

aus dem freien Markt kennt. Im nächsten

Schritt gilt es, das Objekt nach einfachen

Wertermittlungsmethoden selbst mal zu

bewerten und eine seriöse Investmentkalkulation

aufzustellen, die auch die Banken

überzeugen kann. Daraus resultiert auch

das vorhin erwähnte Bietlimit. Habe ich

meinen Kaufpreis, den ich maximal bereit

bin zu bezahlen, können meine Kaufbemühungen

sofort beginnen. Wir sprechen

dann über alle Möglichkeiten und Vorgehensweisen,

um sich das Objekt schon vor

dem eigentlichen Zwangsversteigerungstermin

zu sichern. An dieser Stelle zahlt

sich der Wissens- und Informationsvorteil

gegenüber anderen Kaufinteressenten,

den man während der eigenen Nachforschungen

erlangt hat, besonders aus. Und

natürlich lernen die Teilnehmer auch den

Ablauf des Zwangsversteigerungstermins,

alle Tipps und Tricks und alle Bietstrategien

kennen. Hier hat man ja nicht nur mit

anderen Bietinteressenten

sondern auch

mit den Gläubigern zu

tun, mit denen man

sich messen muss.

Mein Lieblingsteil des

Seminars sind übrigens

die gesetzlichen

Rahmenbedingungen,

nach denen die Zwangsversteigerung

durchzuführen ist, und die Rechte der

Bieter. Dieses Grundwissen hilft, Verfahrensfehler

der Versteigerungsgerichte, die

die eigenen Rechte verletzten, zu erkennen

und sich zu wehren. So ist auch ein

nachträglicher Zuschlag denkbar, obwohl

zunächst ein anderer Bieter als Ersteher

den Saal verlässt.

Vielen Dank, Herr Brauner.

Ich danke Ihnen, Herr Backhaus.

»Zwangsversteigerungen bieten sicherlich

hervorragende Chancen, aber sie bergen

auch Gefahren, die von Leien nicht unterschätzt

werden sollten.«


03

Sachwert Magazin 3/2017

Nr. 03 l 2017 www.sachwert-magazin.de

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geht durch

die decke

4 192358 003904

Am 8. September 2017 erscheint die neue Ausgabe des Sachwert Magazins

bei Ihrem Zeitschriftenhändler oder im Online-Kiosk

SonSt Knallt‘S

dm-gründer

götz Werner

Bilder: Giacinto Carlu ci, ulchik74/Depositphosos

Die John Neff-

Taktik

Mit „missverstandenen“

Aktien zum Erfolg

Industriemetalle -

Grundstoff der Moderne

Unverzichtbare Basis für moderne Technik

„Successful stocks

don’t tell you when to sell.

When you feel like bragging,

it’s probably time to sell.”

J. Neff

Welchen Geldmanager würden Finanzfachleute

wählen, um ihr eigenes Geld

verwalten zu lassen? Eine gute Wahl ist

jemand, dessen Name die meisten Nichtfachleute

wahrscheinlich gar nicht kennen:

John Neff aus Berwyn, Pennsylvania.

Außerhalb der Investmentkreise ist er

wenig bekannt, da er bescheiden, farblos

und unspektakulär wirkt. Die normale

Gesellschaft hat noch nie etwas von ihm

gehört. Und doch ist er eine der bedeutendsten

Figuren in der Finanzwelt des

Landes. Er war in mehreren Umfragen

die Wahl der Geldmanager, wenn es um

die Verwaltung ihres eigenen Geldes

ging.

Mehr über John Neff und seine Erfolgsstrategie

an der Börse erfahren

Sie in der aktuellen Print-Ausgabe

Herr Kroll, welche Metalle gehören

Gruppe der Industriemetalle?

„Grundsätzlich zählen alle Metalle, die

von der Industrie benötigt und verarbeitet

werden zu den Industriemetallen. Etwas

enger ausgedrückt gehören alle Metalle,

die an der Börse gehandelt werden,

wie Kupfer, Zink, Zinn, Nickel usw., zu

den Industriemetallen. Und dann gibt es

noch die Hightech-Metalle wie Germanium,

Hafnium, Rhenium oder Gallium.

Diese werden zwar auch von der Industrie

verarbeitet, werden aber an keiner Börse

gehandelt. Weil die Produktionsmengen

einfach zu gering sind.“

Was beeinflusst die Preise bei

Industriemetallen?

Wie bei anderen Metallen auch ist es

ganz klar das Verhältnis von Angebot und

Nachfrage. Ganz interessant ist, dass sich

für viele Metalle die Nachfrageentwicklung

gut vorhersagen lässt. So dauert es

bei einer Mine beispielsweise rund acht

bis zehn Jahre bis zur ersten Inbestriebnahme.

Einen großen Einfluss auf Metallpreise

hat sicherlich auch der Ölpreis. Ein

Großteil der Produktionskosten machen

die Energiekosten aus. Im Schnitt etwa

zwei Drittel. Steigt der Ölpreis, steigen

zeitverzögert auch die Metallpreise. Kein

Unternehmen kann dauerhaft einen Preis

unterhalb der Produktionskosten oder

ohne Marge akzeptieren.“

Mehr zum Thema Industriemetalle

verrät Andreas Kroll, inanzanalyst

und Geschäftsführer der Noble

Elements GmbH, in der aktuellen

Print-Ausgabe

Bild: Depositphotos/Scharfsinn


Investment

Wohnmietrenditen generieren stabile

Erträge und reduzieren das Risiko

Börsengehandeltes Wertpapier stellt Renditen von 5% p.a. und mehr in Aussicht

Offene Immobilienfonds erleben eine Renaissance.

Mit 4,8 Milliarden Euro Mittelzuflüssen

im ersten Quartal 2017 übertrafen

sie das Gesamtergebnis in 2016. Zum

31.03.2017 waren laut deutschem Fondsverband

BVI über 155 Milliarden Euro in

dieser Anlageklasse investiert. Die Renditen

der zehn größten Publikumsfonds,

die über einen Markanteil von über 85%

verfügen, lagen in den vergangenen zwölf

Monaten zwischen zwei und drei Prozent.

Mit Ausnahme des für Neuinvestitionen

auf unbestimmte Zeit geschlossenen Wertgrund

WohnSelect D investieren nahezu

alle offenen Immobilienfonds vornehmlich

in Gewerbe- und Großobjekte, um

ihre hohen Mittelzuflüsse unterbringen zu

können. Im Februar wies das Analysehaus

Scope bereits darauf hin, dass die Liquiditätsquoten

von bis zu 30% auf die Rendite

drücken.

Institutionelle Anleger in Großbritannien

und andere Industrieländer entdecken

durch das Brexit-Referendum langsam,

was deutsche, amerikanische und niederländische

Investoren schon lange wissen,

dass Wohnimmobilien ertragsstabile und

relativ krisensichere Anlagen darstellen.

Da Wohnen ein Grundbedürfnis darstellt

wie Ernährung und Bekleidung, besteht

eine geringere Abhängigkeit von Konjunktur-

und Wirtschaftszyklen. Hauptgrund

für das hohe Interesse am Wohnimmobiliensektor

ist das knappe Angebot an

neuen Wohnungen. Hinzu kommt der

German Real Estate ETI

(WKN A13 FRL)

Seit Emission betrug der

Kurszuwachs + 24,2 %

anhaltende Trend zu Single-

Haushalten und kleiner werdenden

Familien. Auch bei

einer stagnierenden Bevölkerungszahl

entsteht dadurch

ein immer größer werdendes

Angebotsdefizit. Dazu ein

beeindruckender Vergleich:

seit 1961 hat die Anzahl der

Haushalte in Deutschland um

110 Prozent zugenommen,

im gleichen Zeitraum ist die

Einwohnerzahl hingegen nur

um zwölf Prozent gestiegen.

Im Gegensatz zu Gewerbeimmobilien

reagiert das Angebot

an Wohnimmobilien zeitlich

verzögert auf Nachfrageveränderungen,

was wiederum

die Mietrenditen erhöht und

folglich auch die Immobilienwerte steigert.

Ein interessantes Nischenprodukt stellt

das German Real Estate ETI dar, das vor

knapp drei Jahren zum Handel an der

Börse Frankfurt eingeführt wurde. De jure

handelt es sich dabei um ein Zertifikat, das

aber ähnlich wie ein Fonds ein Sondervermögen

darstellt, dessen Rückzahlung unabhängig

von der Bonität des Emittenten

erfolgt. Das Management fokussiert sich

auf marktgängige deutsche Bestands-

Wohnimmobilien bis zu einem Wert von

fünf Millionen Euro in deutschen Mittel-

und Oberzentren, die über eine gute

Infrastruktur und stabile demographische

Weitere Infos unter

www.german-real-estate-eti.de

Quelle: Monatsultimokurse an der Börse Frankfurt inkl. Ertragsausschüttungen, Stand 22.06.2017, Bild: Depositphotos/elxeneize

Deutsche Wohnimmobilien

gelten als stabile

Kapitalanlage.

Rahmenbedingungen verfügen. Sicherlich

eine gute Entscheidung, denn der Branchenverband

der Immobilienwirtschaft

ZAI erwartet eine Abwanderung aus den

teuren Großstädten in bezahlbare Lagen.

Neben dem Schwerpunkt Wohnen bietet

das German Real Estate ETI noch einen

weiteren Vorteil: Durch das Angebot an

exklusive Anlegergruppen können die Mittelzuflüsse

besser unter Kontrolle gehalten

werden. Eine wichtige Voraussetzung in

der Anlageklasse Wohnimmobilien.

Egal ob Pensionsfonds, Versicherer, Stiftung

oder Privatanleger - es besteht überall

akuter Renditebedarf. Zinsanlagen wie

z.B. Festgeld und Bundesanleihen sind

uninteressant. Aktien sind kein Zinsersatz

und unterliegen Kursschwankungen,.

Rohstoffe und Edelmetalle eignen sich zur

Diversifikation, erwirtschaften jedoch auf

lange Sicht keine nachhaltige Renditen.

Dabei ist das Angebot an alternativen, das

heißt kapitalmarktunabhängigen, Geldanlageprodukten

viel größer als man denkt.

Eine besondere Bedeutung kommt dabei

Immobilieninvestments zu, da sie einen

Sachwert darstellen und einen laufenden

Cashflow aus Mieteinnahmen erwirtschaften.

Durch eine intelligente Kombination

verschiedener Anlagen können Risiken reduziert

und zugleich die Renditeerwartung

gesteigert werden.

Es lohnt sich also eine eigene Meinung zu

bilden und die finanzielle Zukunft stärker

in die eigene Hand zu nehmen.


Gold

Endphase der

Hausse in Sicht

Die Parallelen zum Jahr

2000 sind frappierend

Vor allem in den USA gleicht das Geschehen

an den Aktienmärkten inzwischen in

vielerlei Hinsicht den Vorgängen des Jahres

2000, als die Technologieblase ihren

Höhepunkt erreichte.

Charts von 2000 und 2007 im Vergleich

Mit dem unten abgebildeten Chart des

Dow Jones Industrial Average möchte ich

Ihnen die Endphase der vergangenen beiden

Haussen ins Gedächtnis rufen.

Sie erinnern sich: 1998 kam es weltweit

zu einem heftigen Kurseinbruch an den

Aktienmärkten. Die Kurse erholten sich

jedoch sehr schnell wieder und stiegen

dann in einer steilen Aufwärtsbewegung

auf neue Höchstkurse. Diese hochspekulative

Phase setzte den Schlusspunkt hinter

die damalige Spekulationsblase. Die

Aktienkurse brachen an der NASDAQ und

im DAX um mehr als 70% ein, und der

S&P 500 halbierte sich.

Ganz ähnlich, aber nicht ganz so euphorisch

verlief die nächste Hausse, die 2003

begonnen hatte. Auf einen recht flachen

Anstieg, der von mehreren größeren Korrekturen

unterbrochen wurde, folgte

schließlich ebenfalls eine steile Aufwärts-

bewegung auf neue Höchstkurse, die sich

auch in diesem Fall als die Endphase der

Hausse erweisen sollte. Dieses Mal verloren

der S&P 500 und der DAX jeweils 56%.

Ähnliches Bild im laufenden Zyklus

Wie Sie sehen, zeigt sich heute, im laufenden

Zyklus, ein ganz ähnliches Chartbild.

Auf die große Korrektur, die Anfang

2015 begonnen hatte und rund ein Jahr

dauerte, folgte auch jetzt wieder ein steiler

und von großer Euphorie und Sorglosigkeit

der Anleger begleiteter Anstieg auf

neue Hochs.

Dow Jones Industrial Average, 1998 bis 2017

Die ersten beiden roten Ellipsen kennzeichnen die hochspekulativen Endphasen

der letzten beiden Spekulationsblasen, die dem Börsengeschehen der vergangenen

Monate wie ein Ei dem anderen gleichen.

Quelle: StockCharts.com

Bilder: Depositphotos/Prometeus, Grafiken: StockCharts.com, Vogt: privat


Gold

Goldpreis (oben) und Silberpreis (unten) pro Unze in $,

2014 bis 2017

Die blauen Pfeile verdeutlichen die ausgeprägte Divergenz

bei der jüngsten Kursentwicklung der beiden Edelmetalle.

Quelle: StockCharts.com

Ob es sich dabei auch dieses Mal wieder

um die Endphase der Hausse handelt, wie

ich glaube, wird die Zukunft zeigen. Wenn

Sie sich die drei im Chart rot eingezeichneten

Ellipsen genau ansehen, werden Sie

mir zustimmen, dass die Ähnlichkeit der

gerade besprochenen Phasen sehr augenfällig

ist. Daher kann ich Ihnen nur raten,

jetzt die richtigen Vorkehrungen zu treffen

und sich die Frage zu stellen, ob Ihre

Anlagestrategie den bestehenden Risiken

gerecht wird.

Ich kenne durchaus Anleger, die ausdrücklich

kein Problem mit der Vorstellung

haben, dass sich ihre Aktienbestände

mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit erneut

halbieren oder dritteln werden. Allerdings

war bei der überwältigenden Mehrzahl

der Anleger im Jahr 2002 und dann erneut

in 2008 das weinerliche Geschrei

über die erlittenen Kursverluste groß.

Klare Divergenz: Was ist mit Gold und

Silber los?

Diese Frage stellten mir letzte Woche einige

meiner Krisensicher Investieren-Leser.

Denn in der vergangenen Woche kam es

zu einer ausgeprägten Divergenz bei der

Kursentwicklung von Gold und Silber.

Während der Silberpreis deutlich unter

sein Dezember 2016-Tief gefallen ist,

blieb der Goldpreis nicht weniger deutlich

darüber. Diese Entwicklung sehen Sie auf

dem oben stehenden Chart. Er

zeigt Ihnen im oberen Teil den

Goldpreis pro Unze in $ und darunter

den Silberpreis. Die blauen

Pfeile kennzeichnen den unterschiedlichen

Verlauf, den die

beiden Kurse jetzt genommen

haben.

Divergenzen sind wichtige technische

Signale. Im vorliegenden

Fall halte ich die Divergenz sogar für ein

ganz entscheidendes Signal.

Prinzipiell können Divergenzen sowohl

eine bullishe als auch eine bearishe Bedeutung

für die betroffenen Märkte haben.

Um entscheiden zu können, mit welcher

Variante Sie es jeweils zu tun haben,

müssen Sie also zusätzliche Kriterien heranziehen,

die ich in einer der folgenden

Ausgaben erläutern werde.

Der Autor

Claus Vogt ist Finanzanalyst und

Autor des Börsenbriefs „Krisensicher

investieren“. Den von ihm

entwickelten Gold-Preisbänder-

Indikator nutzt er für Prognosen

für die Investition vor allem im

Gold- und Edelmetallsektor.


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Orangenplantagen

in Paraguay

Mit Agrar-Investitionen langfristig passives

Einkommen sichern

Sicheres Land im Herzen Südamerikas

Das ländlich geprägte, beschauliche

Paraguay gehört seit jeher zu den stabilsten

Ländern in Latein-Amerika. Sichere

Grundbücher, geringe Kriminalität, eine

stabile Landeswährung, politische Stabikas.

Die Anbau-Bedingungen sind in dem

subtropischen Land geradezu ideal, dazu

erfährt das zwischen den großen Nachbarn

Brasilien und Argentinien gelegene

Paraguay seit Jahren einen sehr ausgeprägten

Wirtschaftsboom. Die Orange ist

die in der gesamten Region gefragteste

Frucht. Neben Supermärkten fragen vor

allem Hotels und natürlich die zahlreichen

Hersteller von Fruchtsäften, Limonaden

oder Süßwaren ganz massiv frische Orangen

nach. Auch weltweit steigt die Nach-

Die Bielefelder Firma Agri Terra bietet ihren

Kunden die Möglichkeit, sich durch eine

Beteiligung an lukrativen Agrar-Projekten

in Süd-Amerika langfristig passives Einkommen

zu sichern – ein Angebot, das

in Zeiten von Euro-Angst, dem Gespenst

der Versorgungslücke sowie anhaltender

Niedrigzinsphase von mehr und mehr Personen

in Anspruch genommen wird.

Der Fokus des Unternehmens liegt dabei

auf einer groß angelegten Orangenplantage

in Paraguay, im Herzen Süd-Amerifrage

nach der begehrten Zitrusfrucht –

dem gegenüber steht eine durch den

Klimawandel bedingt weltweit fallende

Orangenproduktion. Beste Aussichten für

die Eigentümer einer Plantage.


Anzeige Investment

Bilder: Depositphotos, somejork, denira, OlafSpeier

lität sowie vor allem ein starkes, auf der

Agrarwirtschaft basierendes Wirtschaftswachstum

zeichnen das kleine Land aus.

Nicht zuletzt deshalb verzeichnet man

hier ausgesprochen viel Investitionstätigkeit

aus Europa. Insbesondere Deutsche,

aber verstärkt auch Österreicher, Schweizer,

Spanier und Italiener können sich

mit dem sicheren, rentablen Land sehr

gut anfreunden. Investitionen in landwirtschaftlich

dominierte Projekte sind

dabei in der Mehrzahl.

Paraguay ist inzwischen

einer der größten Exporteure

von Soja, Weizen,

Mais, Rindfleisch und

Reis. „Essen und Trinken

müssen die Leute immer“,

so sagt man hier

gerne mal – und erklärt damit die Unabhängigkeit

der paraguayischen Wirtschaft

von Börsen und Finanzmärkten.

Grundbesitz und Orangenbäume

Über die Agri Terra in Bielefeld, welche als

vollverantwortlicher Vertragspartner sowie

als Verwalter fungiert, erwerben Kunden

Landparzellen, welche im Grundbuch

auf den Namen des jeweiligen Käufers

eingetragen werden. Grundbesitz, und

insbesondere das Eigentum an wertvollem

Agrarland, war seit jeher eine verlässliche,

konservative Anlageform. Diese klassische

Form der Geldanlage verbindet Agri Terra

jedoch mit der laufenden Ertragskomponente

der Plantagenbewirtschaftung. Aus

Hohe Erträge im lukrativen, sicheren Agrarsektor,

jedoch mit gutem Umweltgewissen generieren –

die Strategie der Agri Terra geht auf.

riert eine solche Orangenplantage ihren

Eigentümern passives Einkommen. Daher

wird dieses Angebot auch verstärkt zur

Sicherung oder Aufbesserung der Rente

herangezogen.

Hohe Erträge mit bester Umweltverträglichkeit

So hoch die Ertragserwartungen bei einer

Zitrusplantage auch sein mögen, so umweltverträglich

sind diese auch gleichzeitig.

Über 65.000 Orangenbäume

hat das Team

der Agri Terra bereits in

Paraguay gepflanzt –

alleine darüber freut

sich die Umwelt bereits.

Allerdings werden zur

Unterstützung der Orangenblüte

auch verstärkt Bienen auf und

nahe der Plantage angesiedelt, eine Maßnahme,

die auch dem weltweit besorgniserregenden

Bienensterben entgegen wirkt.

Durch modernste Methoden setzt die Agri

Terra-Plantage auf natürliche Schädlingsbekämpfung,

vor allem aber auf Prävention

und Abwehr von Schädlingen. Insektizide

werden nur moderat und plangemäß so

wenig wie möglich eingesetzt. Bereits im

Jahr 2016 konnten sich viele ausländische

Besucher von der Naturverträglichkeit der

Orangenplantage in Paraguay überzeugen.

Hohe Erträge im lukrativen, sicheren

Agrarsektor, jedoch mit gutem Umweltgewissen

generieren – die Strategie der Agri

Terra geht auf.

bereits ab 15.200 US-Dollar

LANDEIGENTUM in Paraguay (Südamerika)

& OrangenRENTE

Starke Argumente für Ihr attraktives jährliches Zusatzeinkommen

• Eigentum an Landparzelle

im Grundbuch eingetragen

• voraussichtliche jährliche

Auszahlungen von bis zu 4.600 USD

pro Parzelle (ab dem 4. Jahr)

über 22 Jahre hinweg

• Prognostiziert zusätzliche

Schlusszahlung (Holzverkauf)

iHv. 4.000 USD (25. Jahr)

• Nachpflanzgarantie (bis zu 10 %)

• Vertrag nach deutschem Recht,

Deutsche Leitung,

Deutscher Ansprechpartner

• Versicherung gegen Hauptrisiken,

keine Nachschusspflicht

• Externe Zertifizierung

durch international

anerkannten Wirtschaftsprüfer

• Eigener Market Place

für Parzellenhandel

…und viele mehr! Informieren Sie sich unter www.Agri-Terra.de/Info@Agri-Terra.de /Telefon 05 21-9596 2301


Unternehmensführung

Nachhaltige Mehrwerte

für Arbeitnehmer

Betriebliches Lohnkostenmanagement bringt

Pluspunkte für Arbeitgeber und Arbeitnehmer

Das wichtigste Kapital für jedes Unternehmen

sind grundsätzlich die eigenen

Mitarbeiter.

Der Stellenwert von Mitarbeitern wird

und muss mittlerweile auch bei den

Arbeitgebern verändert, das heißt verbessert

werden, da durch den demografischen

Wandel immer weniger Nachwuchs

geboren wird und demzufolge

auch immer weniger qualifizierte Fachkräfte

„nachwachsen“. Wie schaffe ich es,

meine Mitarbeiter besser zu motivieren,

sie noch stärker ans eigene Unternehmen

zu binden? Wie schaffe ich es, sie bestenfalls

zu echten Fans des Unternehmens

zu begeistern? Als Unternehmer muss ich

nun Ideen und Mehrwerte entwickeln, die

punktgenau die Bedürfnisse und Wünsche

meiner Mitarbeiter treffen. Nur dann

schaffe ich es, wettbewerbsfähig zu bleiben

und mich noch besser für die Zukunft

aufzustellen. Das betriebliche Lohnkostenmanagement

bietet hierzu geradewegs

kongeniale Lösungen für alle Mitarbeiter,

diese noch enger ans Unternehmen zu

binden, als aber auch neue qualifizierte

Fachkräfte zu gewinnen. Wie schaut nun

das betriebliche Lohnkostenmanagement

für die Mitarbeiter konkret aus? Das Konzept

bietet aktuell die in Deutschland

einzigartige Verzahnung von Entgeltoptimierungslösungen,

die Überprüfung,

die Reparatur und die Neuinstallation

von professionellen bAV-Versorgungswerken,

sowie die exklusive Ausfinanzierung

solcher Versorgungszusagen. Diese

drei Säulen bieten nun folgende Vorteile

für jeden Mitarbeiter. Durch die Entgeltoptimierung

erhält jeder Mitarbeiter ein

erhöhtes Nettoentgelt durch den Einsatz

von sog. Entgeltbausteinen, das sind zum

Beispiel der Warengutschein oder auch

als Shoppingkarte bekannt, Handykostenzuschüsse,

Restaurants- und Essenschecks

oder auch der Einsatz von Werbeflächenanmietungen

(z. B. KFZ-Kennzeichenhalterungen

mit eigener Firmenwerbung. Die

Arbeitnehmer erhalten arbeitsrechtliche

Hennings: Hennings; Bild: Depositphotos/CandyBoxImages


Unternehmensführung

Strategische

Metalle . . .

Zusatzvereinbarungen zum bestehenden

Arbeitsvertrag, alles sollte hier durch Juristen

im Spezialbereich Arbeitsrecht begleitet

werden. Das Bruttoentgelt wird

dann mit geprüften lohnsteuersenkenden

und sozialversicherungsfreien Entgeltbausteinen

wieder aufgefüllt. Hierdurch erhält

der Arbeitnehmer ein nachhaltig spürbar

höheres Nettoentgelt. Die Minderabgaben

an die Sozialversicherungs-

träger werden

auf zwei Stellen

nach dem Komma

erläutert und

können auch privatwirtschaftlich

noch abgedeckt

beziehungsweise

geschützt werden, das entscheidet stets

der Arbeitnehmer. ist aber kein Muss. Die

durchschnittliche Nettolohnerhöhung beträgt

70 € - 120 € pro Monat pro Mitarbeit,

übrigens aufwandsneutral für den

Arbeitgeber. Das bedeutet, ein Angestellter

kann durch die erste Säule des Konzeptes

bereits eine erhöhte Lebens- und

Freizeitqualität erhalten. Er ist in der Regel

unmittelbar anders, nämlich besser,

motiviert und verbessert seine Einstellung

und seinen Einsatz beim Arbeitgeber. Er

sichert sich somit auch seinen eigenen Arbeitsplatz

für die Zukunft besser ab. Über

die Umsetzung der zweiten Säule des

Konzeptes erhält der Arbeitnehmer nun

die Möglichkeit über Entgeltumwandlung

Anteile seines Bruttogehaltes mit der die

ältesten Durchführungsform in Deutschland,

der bAV, durchzuführen. Bereits seit

über 180 Jahren existiert diese lukrative

Umsetzungsmöglichkeit, weit vor den

mittlerweile verbraucherunfreundlichen

und renditeschwachen Versicherungslösungen.

Es handelt sich dabei um die

Unternehmenskasse oder auch Unterstützungskasse

genannt. Die Ansprüche des

Arbeitnehmers sind sofort über den Pensions-Sicherungs-Verein

aG geschützt.

Arbeitgeber sind durch die Einfachheit und

Transparenz des Durchführungsweges so

motiviert, dass sie sich mit einem eigenen

Betrag zusätzlich auch für den Arbeitnehmer

engagieren. Das bedeutet für den

Arbeitnehmer, der beispielsweise 100 €

selber umwandelt, erhält nun von seinem

Chef sogar 50 % dazu. Die weiteren

Mehrwerte bestehen zudem darin, dass

die monatlichen Beiträge auch tatsächlich

zu 100 % und nicht wie bei den Versicherungsdurchführungswegen

nur mit

60 - 70 % des Beitrages investiert werden.

Die überhöhten laufenden Kosten

Das wichtigste Kapital

für jedes Unternehmen

sind grundsätzlich

die eigenen Mitarbeiter.

der Lebensversicherungsbranche führen

zu solchen schlechten Investitionsgrößen.

Im Durchschnitt erhalten die Mitarbeiter

in diesen Größenordnungen ca. 15.000 €

bis 20.000 € mehr an Kapitalabfindungen

durch den Unternehmenskassenweg bei

entsprechenden durchschnittlichen Laufzeiten

bis Rentenalter von ca. 20 - 25

Jahren im Gegensatz zu den unrentablen

Lebensversicherungslösungen.

Die Ausfinanzierung

geschieht

über ein

s t r a t e g i s c h e s

Sachwertanlageportfolio

aus

Thomas Hennings ist Experte

für Sachwertlösungen und

Makroökönomie. Er ist COO

der BLM Consult GmbH.

kurz-, mittelbis

langfristigen

Anlagehorizonten. Das bedeutet für die

Mitarbeiter, die sich in diesem unternehmenseigenen

Versorgungswerk engagieren,

dass sie dem viel diskutiertem Thema

Altersarmut entgegenwirken können.

Daher ist die Attraktivität der Unternehmenskassen

mehr denn je aktuell und

wird immer mehr nachgefragt. Wenn der

Arbeitgeber diese intelligenten Möglichkeiten

für sein Unternehmen umsetzt,

bringt er seinen Mitarbeitern zusammenfassend

folgende Vorteile: erhöhte Motivation

und Bindungsinstrument, gesteigerte

Lebens- und Freizeitqualität durch

eine monatlich erhöhte Liquidität durch

die Entgeltbausteinlösungen, eine zusätzlich

„geschenkte“ betriebliche Altersversorgung,

verbesserte Identifikation mit

dem Unternehmen, erhöhter Spaßfaktor

an der Arbeit. Zudem erhält der Mitarbeiter

durch diese Strategie auch eine wichtige

Wertschätzung durch den Arbeitgeber.

Diese Vielzahl an Vorteilen bietet nur

das betriebliche Lohnkostenmanagement

für Arbeitnehmer.

Gallium

Germanium

Hafnium

. . . sind das Öl

der Zukunft.

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Unternehmen Europas wenn es um die

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