der-Bergische-Unternehmer_0817
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<strong>der</strong> BERGISCHE www.bvg-menzel.de<br />
UNTERNEHMER<br />
DAS WIRTSCHAFTSMAGAZIN FÜR DAS BERGISCHE LAND<br />
08<br />
2017<br />
Anlageimmobilien<br />
Um Kapital sicher und gewinnbringend<br />
anzulegen, sind Mietobjekte, Ferien-,<br />
Pflege- und Mikroimmobilien nach<br />
wie vor eine Option.<br />
20 Wirtschaft<br />
Startup: Grün<strong>der</strong>schmiede<br />
und Knösterkiste<br />
30 Unternehmen<br />
Malerwerkstätten Epe:<br />
Kompetenz in Farbe<br />
36 Im Fokus<br />
Catering: Lieferung vom<br />
Feinsten
Auf die Plätze.<br />
Fertig. Loslassen.<br />
Premium Economy Class:<br />
für alle, die mehr wollen<br />
Es sind die kleinen Dinge, die das Leben schöner<br />
machen. Die neue Premium Economy Class ist voll<br />
davon. Geräumige Sitze und ein großer Fußraum für<br />
bis zu 50 % mehr Platz. Dazu doppeltes Freigepäck<br />
und <strong>der</strong> Welcome Drink an Bord. So können Sie sich<br />
einfach zurücklehnen und vor allem eins genießen:<br />
mehr Entspannung.
EDITORIAL<br />
Liebe Leserinnen, liebe Leser!<br />
Das Zinstief hat uns nach wie vor fest im Griff. Auch wenn es Signale gibt, dass sich<br />
in naher Zukunft eine Wende ankündigen könnte, wird es womöglich noch Jahre dauern,<br />
bis davon am Markt etwas zu spüren ist. Bleibt also die Frage für Kapitalanleger:<br />
Was tun mit dem Geld? Investitionen in Sachwerte bleiben nach wie vor eine Option<br />
mit guten Renditechancen, wie wir in unserem Titelthema beleuchten. Gerade <strong>der</strong><br />
bergische Immobilienmarkt bietet Möglichkeiten zur sicheren und soliden Kapitalanlage.<br />
Hier zu schnelle und unüberlegte Entscheidungen zu treffen, kann sich allerdings<br />
genauso als Falle herausstellen. Besser ist, auf eine gute Beratung zu setzen und die<br />
Meinung <strong>der</strong> Fachleute beim Entschluss zum Immobilienkauf zu berücksichtigen, zumal<br />
die Möglichkeiten, sein Kapital sicher und gewinnbringend anzulegen, weit gefächert<br />
sind. Vom Mietobjekt über die Pflege- bis hin zur Ferienimmobilie bieten sich<br />
hier verschiedene Alternativen an.<br />
Als weiteres Schwerpunktthema haben wir diesmal die „Lieferung vom Feinsten“<br />
ausgewählt. Gastronomie beschränkt sich heute bei weitem nicht auf den Besuch in<br />
Café o<strong>der</strong> Restaurant. Das klassische Geschäftsessen wird durch vielfältige Formen<br />
<strong>der</strong> Bewirtung ergänzt. Dabei bieten Profis Privat- und Geschäftskunden das „Rundum-Sorglos“-Paket.<br />
So lässt sich aus <strong>der</strong> Jubiläumsfeier, <strong>der</strong> Tagung o<strong>der</strong> dem Eröffnungsfest<br />
ein Event kreieren, das bei Gastgebern und Gästen noch lange in Erinnerung<br />
bleiben wird. Das Catering-Geschäft legt ohne Frage zu und auch in <strong>der</strong> hiesigen Region<br />
haben sich zahlreiche Betriebe auf diesen Zweig <strong>der</strong> Gastronomie spezialisiert. Erfolgreich<br />
bergisch sind daneben viele kompetente Köpfe – aus Industrie, Handwerk und<br />
Dienstleistung. Davon berichten unsere Unternehmensporträts, bei denen diesmal<br />
mächtig Farbe und Kreativität im Spiel ist.<br />
Sicher möchte man im Urlaub etwas erleben, neue Ziele, Menschen und Sehenswürdigkeiten<br />
entdecken. Die Ferienzeit soll aber ganz entscheidend auch <strong>der</strong> Erholung dienen.<br />
So stellen wir Ihnen in <strong>der</strong> aktuellen Ausgabe unseres Magazins „<strong>der</strong> <strong>Bergische</strong> <strong>Unternehmer</strong>“<br />
die Ferienregion Tegernsee vor. Hier gibt es genügend Gelegenheit, um<br />
aktiv zu sein, aber auch mal so richtig zu entspannen.<br />
Egal, wo Sie <strong>der</strong> Urlaub hinführt:<br />
Genießen Sie die Auszeit vom Alltag!<br />
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<strong>der</strong> <strong>Bergische</strong> <strong>Unternehmer</strong> 08|17 1
INHALT<br />
10 Titel<br />
Immobilien:<br />
Werte sichern, Rendite ausbauen<br />
20<br />
Grün<strong>der</strong>schmiede<br />
und Knösterkiste<br />
36<br />
Kommentar von Dr. Ralf<br />
Neise: Unternehmen<br />
und <strong>Unternehmer</strong> brauchen<br />
Mut und Ideen<br />
2 www.bvg-menzel.de
48<br />
Reisetipp: Erholung und Aktivität<br />
rund um den Tegernsee<br />
Namen & Nachrichten<br />
4 Neues Laborgebäude für Bayer<br />
4 Innovationsmotor <strong>Bergische</strong>s Land<br />
5 China-Tourismus<br />
5 Ladendiebstähle nehmen zu<br />
6 Wuppertal feiert Modellhaus<br />
6 Neu bei <strong>der</strong> Agentur für Arbeit<br />
7 Berufswahlsiegel<br />
8 Euro als Souvenir<br />
8 Reiches Arbeitsleben<br />
9 3D-Netzwerk wächst weiter<br />
Titel<br />
10 Immobilien: Langfristig anlegen im<br />
Zinstief<br />
18 Interview: Wer sich auskennt, ist<br />
klar im Vorteil<br />
Erfolgreich bergisch Startup<br />
20 Grün<strong>der</strong>schmiede in Remscheid<br />
Aus <strong>der</strong> Praxis<br />
22 Recht / Finanzen / Steuern<br />
Erfolgreich Bergisch Porträt<br />
26 Epe Malerwerkstätten: Kompetenz mit<br />
drei Buchstaben<br />
30 Kreativität im Raum<br />
34 Online-City Wuppertal<br />
Aus <strong>der</strong> Region<br />
28 Kommentar: Bildung von Unternehmen<br />
braucht Mut und Ideen<br />
Im Fokus<br />
36 Catering: Lieferung vom Feinsten<br />
Erfolgreich Bergisch<br />
42 Unter uns: Ein guter Caterer muss<br />
Profi sein<br />
<strong>Bergische</strong>s Land geht aus<br />
46 Erpelschlot trifft kleine Schweiz:<br />
Restaurant Kleine Schweiz in Velbert<br />
Für Sie entdeckt<br />
48 Still ruht <strong>der</strong> See<br />
Handelsregister<br />
52 Handelsregister<br />
Vorschau<br />
56 Vorschau / Impressum<br />
<strong>der</strong> <strong>Bergische</strong> <strong>Unternehmer</strong> 08|17 3
NAMEN & NACHRICHTEN<br />
Bayer in Wuppertal errichtet ein<br />
neues Laborgebäude<br />
Innovationsmotor<br />
<strong>Bergische</strong>s Land<br />
Foto: Bayer AG<br />
Großinvestition im Forschungs- und Entwicklungszentrum<br />
(FEZ) am Aprather Weg: Dort plant Bayer ein siebenstöckiges<br />
Laborgebäude mit einer Gesamtlänge von über 130<br />
Meter. Hier sollen ab Ende 2019 die präklinische Pharmakologie<br />
als Initiator neuer Therapien im FEZ mit Schwerpunkt<br />
<strong>der</strong> Herz-Kreislauf-Forschung räumlich zusammengeführt<br />
und die Effizienz durch Synergieeffekte erhöht<br />
werden. Mit dem Neubau können zukünftige Anfor<strong>der</strong>ungen<br />
zuverlässig erfüllt, die Qualität <strong>der</strong> Forschung erhöht<br />
und ein Beitrag zur Sicherung des Forschungsstandorts erzielt<br />
werden, teilt <strong>der</strong> Konzern mit. In <strong>der</strong> mo<strong>der</strong>nisierten<br />
Arbeitsumgebung werden rund 350 Beschäftigte tätig sein.<br />
Das Gebäude erfüllt mo<strong>der</strong>nste Anfor<strong>der</strong>ungen <strong>der</strong> Bautechnik<br />
gemäß <strong>der</strong> Energieeinsparverordnung wie auch des<br />
Arbeitssicherheitsaspekts.<br />
Die Investition erfolgt im 50. Jahr des FEZ-Bestehens. Im<br />
Laufe dieses halben Jahrhun<strong>der</strong>ts wurden auf dem Gelände<br />
medizinische Maßstäbe in <strong>der</strong> Pharma-Forschung gesetzt.<br />
Hier sollen die Wissenschaftler optimale Bedingungen für<br />
die HighTech-Forschung finden. Mit <strong>der</strong> räumlichen Nähe<br />
zum Werk an <strong>der</strong> Wupper und den damit verbundenen kurzen<br />
Dienstwegen bildet es zusammen mit dem Produktions-<br />
und Entwicklungsstandort einen funktionierenden<br />
Verbund. „Innovationen bilden den Grundstein für unseren<br />
zukünftigen Erfolg. Ideen müssen entwickelt, Entwicklungen<br />
vorangebracht und letztendlich als geprüfter fertiger<br />
Wirkstoff für Medikamente hergestellt werden. Diese Entwicklungs-<br />
und Produktionskette in nächster Nähe im Zusammenspiel<br />
mit unseren Experten auf allen Gebieten ist<br />
ein Baustein für den Erfolg aus Wuppertal“, erläutert<br />
Standortleiter Dr. Klaus Jelich.<br />
Spatenstich für das<br />
neue Laborgebäude,<br />
Forschungs- und Entwicklungszentrum<br />
Wuppertal-Aprath:<br />
Wuppertals Baudezernent<br />
Frank Meyer, Prof.<br />
Dr.Hanno Wild, (Forschungsverantwortlicher<br />
Aprath), Wuppertals<br />
Bürgermeisterin<br />
Maria Schürmann, Dr.<br />
Klaus Jelich, Standortleiter<br />
Bayer Wuppertal,<br />
Dr. Karl Ziegelbauer<br />
und Dr. Jörg Möller<br />
(v.l.) gaben den Start<br />
für das Projekt frei.<br />
Mit seinem gerade veröffentlichten IW-<br />
Innovationsatlas 2017 bewertet das Institut<br />
<strong>der</strong> deutschen Wirtschaft Köln anhand<br />
von fünf Indikatoren die<br />
Innovationskraft in 85 deutschen Wirtschaftsräumen.<br />
Als Indikatoren werden<br />
dabei die regionalen Forschungs- und<br />
Entwicklungsaufwendungen <strong>der</strong> Wirtschaft,<br />
die Zahl <strong>der</strong> beschäftigten Akademiker<br />
mit MINT-Qualifikationen, die<br />
Zahl <strong>der</strong> technologieorientierten Unternehmensgründungen,<br />
die Breitbandinternetversorgung<br />
sowie die Zahl <strong>der</strong> Patentanmeldungen<br />
erfasst.<br />
Das <strong>Bergische</strong> Städtedreieck – gemeinsam<br />
ein Wirtschaftsraum mit dem Oberbergischen<br />
Kreis – überzeugt mit einem<br />
starken sechsten Platz in <strong>der</strong> Gesamtplatzierung<br />
und <strong>der</strong> Einstufung als eine von<br />
insgesamt nur 14 sogenannten „Dominierenden<br />
Innovationsregionen“, teilt die<br />
<strong>Bergische</strong> Struktur- und Wirtschaftsför<strong>der</strong>ungsgesellschaft<br />
(BSW) mit.<br />
„Dass vor uns nur noch die technologiestarke<br />
Achse München-Stuttgart-Neckarregion<br />
liegt, macht uns schon stolz“, erklärt<br />
Tim Kurzbach, Oberbürgermeister<br />
<strong>der</strong> Stadt Solingen und Aufsichtsratsvorsitzen<strong>der</strong><br />
<strong>der</strong> BSW. „Mit dem IW-Innovationsatlas<br />
wird ein empirisch schlüssiges<br />
Bild unserer regionalen Innovationskraft<br />
nachgezeichnet“, sagt BSW-Geschäftsführer<br />
Stephan A. Vogelskamp. So zähle<br />
man zu den wenigen Wirtschaftsregionen,<br />
die die EU-Vorgaben hinsichtlich<br />
<strong>der</strong> Forschungs- und Entwicklungs-Aktivitäten<br />
vorbildlich erfüllten. Gemäß dem<br />
im Jahr 2000 vereinbarten Lissabon-Ziel<br />
<strong>der</strong> EU sollen mindestens zwei Prozent<br />
<strong>der</strong> Wirtschaftsleistung wie<strong>der</strong> in unternehmerische<br />
Forschung und Entwicklung<br />
investiert werden.<br />
www.bergisches-dreieck.de<br />
4 www.bvg-menzel.de
Mehr China-Tourismus für Wuppertal:<br />
Positive Effekte auch für den Handel<br />
Umsatzverluste durch<br />
Ladendiebstähle<br />
Foto: wirtschaftsför<strong>der</strong>ung Wuppertal<br />
Seit Gründung des China Competence Centers (C³) vor fünf Jahren konnte<br />
die Zahl <strong>der</strong> chinesischen Übernachtungsgäste in Wuppertal mit aktuell 4.782<br />
Übernachtungen massiv gesteigert werden, teilt die Wirtschaftsför<strong>der</strong>ung<br />
Wuppertal mit. Hintergrund sei zum einen <strong>der</strong> „Red Tourism“, also <strong>der</strong> politisch<br />
motivierte Besuch <strong>der</strong> Geburtsstadt von Friedrich Engels. Das Engelshaus<br />
ist <strong>der</strong> Ankerpunkt, die kulturelle Bedeutung Friedrich Engels` ist in<br />
China enorm. Auch ist das Interesse chinesischer Unternehmen, in Wuppertal<br />
zu investieren, deutlich gestiegen. Allein durch das China Competence<br />
Center werden über 40 Firmen aus China begleitet, die in Summe 250<br />
Menschen beschäftigen. Laut Angaben des Informationssystems Tourismus<br />
IT.NRW ist man auch im Bereich Tourismus auf <strong>der</strong> Erfolgsspur. Insgesamt<br />
profitiere die gesamte touristische Infrastruktur von dem Zuwachs und die<br />
hohe Kaufkraft <strong>der</strong> Besucher erziele positive Effekte für den Einzelhandel.<br />
Obwohl <strong>der</strong> Einzelhandel in NRW rund<br />
300 Millionen in Prävention und Sicherheit<br />
investiert, bedeuten Ladendiebstähle<br />
massive Umsatzverluste für<br />
die Branche. Die aktuelle EHI-Studie<br />
zu Inventurdifferenzen bestätigt, was<br />
regional vielerorts gemeldet wird: Ladendiebstähle<br />
belasten den NRW-Einzelhandel,<br />
beklagt <strong>der</strong> Handelsverband<br />
NRW. Rund eine Milliarde Euro beträgt<br />
die Summe <strong>der</strong> Inventurdifferenzen<br />
landesweit, wovon gut die Hälfte<br />
auf das Konto unehrlicher Kunden<br />
geht. Im Wert von 620 Millionen Euro<br />
haben Langfinger und Diebesbanden in<br />
Geschäften NRWs gestohlen. Für den<br />
Restbetrag verantwortlich sind Mitarbeiter,<br />
Lieferanten, Servicekräfte und<br />
organisatorische Mängel. Der Anstieg<br />
schwerer Ladendiebstähle macht dem<br />
Einzelhandel weitere Sorgen. „Die Entwicklung<br />
macht klar deutlich, dass die<br />
Zusammenarbeit mit Sicherheitskräften<br />
und Polizei weiter intensiviert werden<br />
muss“, sagt Dr. Peter Achten, Hauptgeschäftsführer<br />
des Handelsverbandes<br />
NRW. Gestohlen werden bevorzugt<br />
kleine und teure Waren: Parfum und<br />
Kosmetik, Rasierklingen, Tabakwaren,<br />
Spirituosen, Smartphones und Kleingeräte<br />
sowie teure Accessoires und hochwertige<br />
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<strong>der</strong> <strong>Bergische</strong> <strong>Unternehmer</strong> 08|17 5
NAMEN & NACHRICHTEN<br />
Wuppertal feiert Modellhaus:<br />
Das Objekt bietet Impulse zur Nachahmung<br />
Neu bei <strong>der</strong><br />
Agentur für Arbeit<br />
Foto: .Wuppertaler Quartiersentwicklungs GmbH<br />
Wuppertals Oberbürgermeister Mucke (2.v.r.), <strong>der</strong> Aufsichtsratsvorsitzende<br />
<strong>der</strong> Gemeinnützigen Wohnungsgesellschaft (GWG),<br />
Stadtdirektor Dr. Johannes Slawig (2.v.l.) eröffneten jetzt gemeinsam<br />
mit den Geschäftsführern <strong>der</strong> GWG, Oliver Zier (l.)<br />
und Sven Macdonald, das fertige Modellhaus an <strong>der</strong> Sedanstraße<br />
85 in Wuppertal. Das denkmalgeschützte Haus aus dem Jahr<br />
1925/26 erstrahlt dank <strong>der</strong> GWG nach sechsmonatiger Bauzeit in<br />
neuem Glanz. In Kooperation mit dem Büro für Quartierentwicklung<br />
(WQG) wurde <strong>der</strong> Mo<strong>der</strong>nisierungsprozess <strong>der</strong> Öffentlichkeit<br />
zugänglich gemacht, um Hauseigentümern Impulse zur<br />
Nachahmung zu bieten. Das Wohnhaus verfügt nun über acht<br />
Wohneinheiten – die unteren Wohnungen sind hinsichtlich des<br />
demographischen Wandels barrierearm erschlossen. In den oberen<br />
Etagen finden sich zwei familienfreundliche Maisonette-<br />
Wohnungen. Große Fenster sorgen für einen lichtdurchfluteten<br />
offenen Wohnraum. Durch die Anbringung von Balkonen wurde<br />
eine weitere Aufwertung erzielt. Bewohner genießen einen weiten<br />
Ausblick über den großflächigen Gemeinschaftsgarten und<br />
das Tal. Anfang August wurde das Wohngebäude für die Mieter<br />
bezugsfertig.<br />
Weg mit dem roten<br />
Band: Wuppertals<br />
Oberbürgermeister<br />
Mucke (2.v.r.) freute<br />
sich gemeinsam mit<br />
den Vertretern <strong>der</strong><br />
GWG Wuppertal<br />
über den erfolgreichen<br />
Abschluss des<br />
Projekts.<br />
Katja Heck ist neue Geschäftsführerin<br />
für den operativen Bereich in <strong>der</strong> Agentur<br />
für Arbeit Solingen-Wuppertal, zu<br />
<strong>der</strong>en Bezirk die Städte Remscheid, Solingen<br />
und Wuppertal gehören. Damit<br />
ist sie seit Anfang Juli Nachfolgerin von<br />
Franz Heuel, <strong>der</strong> als Geschäftsführer<br />
zum Jobcenter Mettmann gewechselt ist.<br />
Sie ist in ihrer neuen Funktion für die<br />
Gestaltung und Umsetzung kundennaher<br />
Arbeitsprozesse wie die Vermittlung in<br />
Arbeit, Beratung von Arbeitgebern und<br />
die Berufsberatung zuständig. Zugleich<br />
ist Katja Heck Stellvertreterin von Martin<br />
Klebe, dem Vorsitzenden <strong>der</strong> Geschäftsführung<br />
<strong>der</strong> Arbeitsagentur<br />
Solingen-Wuppertal. Die 50-jährige Diplom-Ökonomin<br />
hat seit ihrem Start bei<br />
<strong>der</strong> Bundesagentur für Arbeit 1993 unterschiedliche<br />
Führungsfunktionen in<br />
den verschiedensten Regionen in NRW<br />
ausgeübt. Nun kehrt sie nach acht Jahren<br />
an ihre Wirkungsstätte im <strong>Bergische</strong>n<br />
Städtedreieck zurück.<br />
Katja Heck ergänzt das Führungsteam<br />
<strong>der</strong> Arbeitsagentur<br />
Solingen-Wuppertal.<br />
Foto: Arbeitsagentur Solingen-Wuppertal<br />
6 www.bvg-menzel.de
Berufswahl-Siegel: Schule mit<br />
vorbildlicher Berufsorientierung<br />
Foto: VBU<br />
Das Zertifizierungsverfahren zur Vergabe<br />
des Berufswahl-SIEGELS – Schule<br />
mit vorbildlicher Berufsorientierung<br />
2016/2017 konnte mit <strong>der</strong> Verleihung<br />
<strong>der</strong> SIEGEL-Urkunden an insgesamt 15<br />
Schulen erfolgreich abgeschlossen werden.<br />
Dabei erhielten das Städtische<br />
Gymnasium Wüfrath, die Carl-Fuhlrott-<br />
Realschule Mettmann, das Berufskolleg<br />
Nie<strong>der</strong>berg in Velbert und die Martin-<br />
Luther-King-Schule Velbert erstmalig<br />
das Berufswahl-Siegel. Weitere elf<br />
Schulen, die das Siegel bereits erhalten<br />
hatten, unterzogen sich nun turnusmäßig<br />
einer erneuten Überprüfung.<br />
Alle 15 Schulen zeichnen sich durch<br />
eine intensive Einbindung <strong>der</strong> Berufsorientierung<br />
in den Schulalltag und in die<br />
Schulkultur aus. Die Ausschreibung<br />
erfolgte unter <strong>der</strong> Fe<strong>der</strong>führung <strong>der</strong><br />
Vereinigung <strong>Bergische</strong>r <strong>Unternehmer</strong>verbände<br />
e.V.<br />
24 Stunden Notdienst, auch an allen Wochenenden<br />
0211 322 77 70<br />
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<strong>der</strong> <strong>Bergische</strong> <strong>Unternehmer</strong> 08|17 7
NAMEN & NACHRICHTEN<br />
Euro-Souvenirscheine sind <strong>der</strong> Renner:<br />
Die vierte Auflage geht an den Start<br />
Großer Dank für ein<br />
reiches Arbeitsleben<br />
Foto: Schloss Burg<br />
Die Euro-Souvenirscheine auf Schloss Burg sind ein Verkaufsschlager.<br />
Das Interesse reißt auch nach drei Auflagen<br />
nicht ab. So hat <strong>der</strong> Schlossbauverein die vierte Auflage in<br />
Umlauf gegeben. Überdies wird an einer Son<strong>der</strong>edition<br />
zum 130-jährigen Jubiläum des Schlossbauvereins gearbeitet,<br />
die zunächst exklusiv für die Mitglie<strong>der</strong> des Vereins<br />
angeboten werden soll. Die vierte Auflage widmet sich<br />
nun zunächst aber den Wandgemälden im Rittersaal und<br />
soll <strong>der</strong> Auftakt für eine Serie an Scheinen mit den bedeutendsten<br />
Wandmalereien im Rittersaal werden. Der vierte<br />
Schein trägt den Titel „Schlacht von Worringen“ und zeigt<br />
einen Ausschnitt <strong>der</strong> wohl größten Schlacht im Mittelalter,<br />
natürlich wie<strong>der</strong> mit Schloss Burg im Hintergrund. Wie<br />
immer sind die Scheine limitiert auf 10.000 Stück. Mit allen<br />
gängigen Sicherheitsmerkmalen ausgestattet, sind die<br />
Scheine von echten Scheinen kaum zu unterscheiden:<br />
Wasserzeichen, Kupferstreifen, Hologramm und individuelle<br />
Seriennummer zum Beispiel, und so werden sie auch<br />
von <strong>der</strong> Europäischen Zentralbank genehmigt. Wer also<br />
einen 0-Euroschein von Schloss Burg sein Eigen nennen<br />
möchte, <strong>der</strong> kann vor Ort momentan noch die dritte Auflage<br />
mit dem Motiv eines Ritters vor dem Hintergrund von<br />
Schloss Burg (siehe Foto) erwerben o<strong>der</strong> über die Homepage<br />
von Schloss Burg bestellen. Ein Bestellformular für<br />
die vierte Auflage soll es über die Internetseite von<br />
Schloss Burg geben.<br />
www.schlossburg.de<br />
Beliebtes Sammlerobjekt:<br />
Der Euro-Souvenirschein<br />
mit Motiven von Schloss<br />
Burg<br />
Klaus-Peter Malethan geht nach 42 Jahren<br />
Arbeit im Service als eine seltene Spezies<br />
in den Ruhestand. Selten, weil er seine gesamte<br />
Arbeitszeit über in einem Betrieb<br />
tätig war: im Tagungs- und Wellness-Hotel<br />
Land Gut Höhne in Mettmann. Als<br />
Auszeichnung für den geleisteten Beitrag<br />
zum Erfolg des Betriebes ehrte ihn die Familie<br />
Reucher als Arbeitgeber mit vielen<br />
Dankes-Worten, mit einer Urkunde und<br />
Geschenken. Zwischen 1975 und heute,<br />
vom Lehrling zum Restaurantfachmann,<br />
vom Junggesellen zum Opa, liegt ein reiches<br />
Arbeitsleben. Seine heutige Ehefrau<br />
lernte er ebenfalls auf Land Gut Höhne<br />
kennen und lieben. Seit 1984 ist er mit<br />
Sonja Malethan verheiratet, das Ehepaar<br />
hat zwei erwachsene Töchter und sind nun<br />
auch stolze Großeltern. Der bekennende<br />
Dortmun<strong>der</strong> Fußballfan freut sich nun auf<br />
Reisen mit seiner Frau, auf mehr Zeit für<br />
seine Hobbys und darauf, mit seinem Enkel<br />
Fußball zu spielen.<br />
Foto: Landgut Höhne<br />
Foto: Foto:<br />
Klaus-Peter Malethan<br />
8 www.bvg-menzel.de
Foto: Wirtschaftsför<strong>der</strong>ung Solingen<br />
„3D-Netzwerk“ wächst:<br />
Formlabs ist das 400. Mitglied<br />
400. Mitglied des Solinger 3D-Netzwerks ist die<br />
Formlabs GmbH mit Sitz in Berlin – ein führen<strong>der</strong> Entwickler<br />
und Hersteller von 3D-Druckern, 3D-Druckmaterialien<br />
und 3D-Drucksoftware. Das 3D-Netzwerk,<br />
eine Initiative <strong>der</strong> Wirtschaftsför<strong>der</strong>ung Solingen, freut<br />
sich somit über ein weiteres prominentes Mitglied. Mit<br />
<strong>der</strong> Formlabs GmbH (Berlin), die als europäische<br />
Hauptnie<strong>der</strong>lassung des US-Amerikanischen 3D-<br />
Druckerkonzerns Formlabs Inc. (Boston, Massachusetts)<br />
dient, konnte ein weiterer Big Player <strong>der</strong> Branche<br />
vom Netzwerk überzeugt werden. Formlabs habe sich<br />
innerhalb von sechs Jahren zu einem Marktführer und<br />
Taktgeber im Bereich <strong>der</strong> 3D-Druck-Innovation und<br />
-Technologien entwickelt, erklärt Frank Balkenhol, Geschäftsführer<br />
<strong>der</strong> Wirtschaftsför<strong>der</strong>ung Solingen. Zum<br />
Netzwerk gehören inzwischen zahlreiche Firmen – von<br />
klein- und mittelständischen Unternehmen bis hin zum<br />
Großkonzern aus ganz Deutschland – zunehmend auch<br />
aus dem europäischen Ausland. Universitäten, Forschungsinstitute<br />
und Start-Ups runden das Spektrum<br />
<strong>der</strong> Mitglie<strong>der</strong> ab.<br />
Foto: ............<br />
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<strong>der</strong> <strong>Bergische</strong> <strong>Unternehmer</strong> 08|17 9
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Werte erhalten,<br />
Renditen ausbauen<br />
Die seit Jahren andauernde Niedrigzinsphase verlangt Kreativität,<br />
will man sein Vermögen sichern, es vor <strong>der</strong> Inflation schützen und<br />
Renditen erzielen. Immobilien spielen dabei aktuell eine große Rolle<br />
– sowohl zur Absicherung fürs Alter als auch als Anlage. Genau hinschauen<br />
und Experten einschalten, heißt aber die Devise, will man<br />
kein Geld verlieren.<br />
<strong>der</strong> <strong>Bergische</strong> <strong>Unternehmer</strong> 08|17 11
TITEL ANLAGEIMMOBILIEN<br />
Zwar gibt es zarte Signale, dass sich am<br />
Zinsmarkt etwas tut – bis diese Entwicklung<br />
aber bei den Anlegern spürbar<br />
ist, wird es nach Expertenmeinung<br />
noch eine Weile dauern. Also wird sich<br />
noch geraume Zeit die Frage stellen, wie Erspartes<br />
und Kapital sicher und gewinnbringend anzulegen<br />
ist. Immobilien und Sachwerte können dabei<br />
als Gewinner aus dem Zinstief hervorgehen<br />
und Anlegern Inflationsschutz und Wertstabilität<br />
ermöglichen. Der Immobilienmarkt empfiehlt<br />
sich also trotz gestiegener Preise nach wie vor.<br />
Der hiesige Immobilienmarkt ist sehr transparent, was<br />
nicht zuletzt mit <strong>der</strong> Digitalisierung zusammenhängt. Im<br />
<strong>Bergische</strong>n halten die Anleger Ausschau nach einer<br />
realistischen Rendite.<br />
Vorausgesetzt man packt die Dinge überlegt und<br />
gut beraten an. Und an<strong>der</strong>s als etwa in den Rheinmetropolen<br />
bietet das <strong>Bergische</strong> Land Möglichkeiten,<br />
zu realistischen Preisen zu investieren und<br />
damit gute Renditen zu erwirtschaften.<br />
Auch wenn die Preise in den letzten Jahren angezogen<br />
haben, sei man von Mondpreisen noch weit<br />
entfernt, so die Einschätzung <strong>der</strong> Immobilienexperten<br />
vor Ort. Natürlich ist die Niedrigzinsphase<br />
für Häuslebauer und -käufer verlockend, egal, ob<br />
es sich dabei um Eigenbedarf o<strong>der</strong> eine Kapitalanlage<br />
handelt. Dadurch ist die Nachfrage auch in<br />
unseren Breiten stark angestiegen, das Angebot<br />
ist dementsprechend reduziert. Dr. Thorsten Meis<br />
ist Geschäftsführer <strong>der</strong> Solinger Kubikom Immobilien<br />
GmbH, nach einer jüngsten Erhebung seit<br />
2016 <strong>der</strong> größte Makler vor Ort. Kernkompetenz<br />
des Unternehmen ist das klassische Makeln. „Wir<br />
bewerten, verkaufen und vermieten Immobilien“,<br />
erklärt Meis. Dazu stehen den Kunden 13 gut ausgebildete<br />
Fachleute zur Seite. In Solingen, Wuppertal<br />
und Remscheid sieht <strong>der</strong> promovierte Dip-<br />
Dr. Thorsten Meis -<br />
hier im Gespräch<br />
mit BU-Chefredakteurin<br />
Stefanie Bona<br />
- ist ein Kenner des<br />
hiesigen Immobilienmarktes.<br />
12 www.bvg-menzel.de
In den Großstädten<br />
suchen Anleger aus<br />
dem Ausland häufig<br />
vor allem eine<br />
sichere Geldanlage.<br />
Die Renditemöglichkeiten<br />
sind<br />
dabei zweitrangig.<br />
lom-Kaufmann keine Immobilienblase - „also<br />
kann auch keine platzen, wenn die Zinsen wie<strong>der</strong><br />
steigen.“ An<strong>der</strong>s als in <strong>der</strong> Rheinschiene, wo es<br />
auch durch ausländische Investoren gewissermaßen<br />
eine irrationale Nachfrage gebe, ginge es im<br />
hiesigen Raum beim Immobilienkauf in <strong>der</strong> Regel<br />
um die herkömmliche Anlage. „In den Großstädten<br />
suchen zahlreiche Nachfrager aus dem Ausland<br />
eine sichere Geldanlage. Um dieses Ziel zu<br />
erreichen, sind sie bereit, hohe und auch überhöhte<br />
Preise zu zahlen. Die Rendite spielt für sie gar<br />
nicht die entscheidende Rolle“, weiß Thorsten<br />
Meis. Im <strong>Bergische</strong>n hielten die Anleger, dabei<br />
häufig <strong>Unternehmer</strong>, hingegen Ausschau nach seriösen<br />
Angebot mit einer realistischen Rendite.<br />
„Der Markt bei uns ist sehr transparent, was nicht<br />
zuletzt mit <strong>der</strong> Digitalisierung zusammenhängt.“<br />
Wer als Makler seriös arbeite, stelle natürlich die<br />
„Schokoladenseiten“ eines Objektes heraus, verschweige<br />
aber auch die Pferdefüße nicht. Wesentlich<br />
ist für den Kubikom-Geschäftsführer zudem,<br />
Verkäufer und Käufer gleichermaßen gut zu beraten.<br />
„Die Empfehlung ist wichtiger, als jedes einzelne<br />
Geschäft.“ Auch wenn <strong>der</strong> Markt einen<br />
Nachfrageüberhang habe und gute Angebote sehr<br />
viel seltener an die Makler herangetragen würden,<br />
als noch vor einigen Jahren, gebe es gute Möglichkeiten,<br />
eine Immobilie mit guten Renditechancen<br />
zu erwerben.<br />
Richtig kalkulieren und sinnvoll<br />
auswählen<br />
Wer sein Geld investieren möchte, setzt häufig auf<br />
den Kauf einer Mietimmobilie. Doch nicht jede<br />
Anlageimmobilie ist automatisch lukrativ und<br />
wirft zuverlässig hohe Mieteinnahmen ab. Für<br />
eine gute Rendite sind viele Faktoren entscheidend,<br />
dazu zählen natürlich das Alter und <strong>der</strong><br />
bauliche Zustand, erfolgte Mo<strong>der</strong>nisierungsmaßnahmen<br />
und die Standortfaktoren. Wer hier nicht<br />
genau hinschaut o<strong>der</strong> mit falschen Erwartungen<br />
an den Kauf herangeht, läuft Gefahr, dass sich<br />
statt Einnahmen ein Groschengrab auftut. Bei-<br />
Mo<strong>der</strong>ne und altengerechte Eigentumswohnungen in Radevormwald<br />
<strong>der</strong> <strong>Bergische</strong> <strong>Unternehmer</strong> 08|17 13
TITEL ANLAGEIMMOBILIEN<br />
Frank Müller ist<br />
ein Experte rund<br />
um Anlageimmobilien<br />
für in- und<br />
ausländische<br />
Kunden.<br />
spiele für gescheiterte Investitionen, die den Anleger<br />
in ernste Schwierigkeiten getrieben haben,<br />
gibt es zuhauf. Eine Entscheidung am „grünen<br />
Tisch“ also ohne Besichtigung zu treffen, ist auf<br />
jeden Fall ein Risiko – es sei denn, man hat einen<br />
Fachmann o<strong>der</strong> eine Fachfrau mit guter Expertise<br />
an <strong>der</strong> Seite, die das Vertrauen des Investors genießen.<br />
Frank Müller ist ein Experte rund um das Thema<br />
Anlageimmobilien für in- und ausländische Kunden.<br />
Sein Credo: „Wer genau hinschaut, sich über<br />
die persönlichen Ziele im Klaren ist und Entscheidungen<br />
mit <strong>der</strong> gebotenen Sorgfalt und nach<br />
gründlicher Beratung trifft, kann gute Renditen<br />
erzielen“, erklärt <strong>der</strong> Wuppertaler. Seit 1992 ist<br />
die Firma Frank Müller Immobilien erfolgreich<br />
am Markt etabliert. Nach dem Start im wohnwirtschaftlichen<br />
Maklergeschäft hat sich das Unternehmen<br />
kontinuierlich zu einem umfassenden<br />
Qualitätsdienstleister in <strong>der</strong> Immobilienwirtschaft<br />
entwickelt. Der Schwerpunkt <strong>der</strong> Tätigkeit liegt<br />
im bergischen Raum. Wenn eine Immobilie – sei<br />
es ein Wohn- o<strong>der</strong> Geschäftshaus o<strong>der</strong> auch ein<br />
Gewerbeobjekt – gut gepflegt und in einem ordentlichen<br />
Zustand ist und dazu noch die Lage<br />
stimmt, sind Anlageimmobilien im nationalen<br />
und internationalen Vergleich im <strong>Bergische</strong>n<br />
Land sehr günstig, ist er überzeugt. In Wuppertal<br />
zum Beispiel seien je nach Qualität und Standort<br />
durchaus Renditen zwischen fünf und zehn Prozent<br />
zu erwirtschaften. Schwierig wird es hingegen<br />
bei Objekten, die wegen <strong>der</strong> Lage o<strong>der</strong> Bauweise<br />
nur wenige Nutzungen zulassen. Etwaige<br />
Nutzungsän<strong>der</strong>ungen für neue Mieter erfor<strong>der</strong>n<br />
eine behördliche Genehmigung, die meist nicht<br />
ohne Auflagen erteilt wird. Dies können beispielsweise<br />
Brandschutzauflagen o<strong>der</strong> Stellplatznachweisverpflichtungen<br />
sein.<br />
Hier rät <strong>der</strong> Spezialist zur Vorsicht. „Der Kapitalanleger<br />
möchte ungern in die Rolle des Projektent-<br />
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wicklers schlüpfen. Das ist nicht sein Ansinnen<br />
und in <strong>der</strong> Regel auch nicht seine Kompetenz“, sagt<br />
Frank Müller. Wie überall im Kapitalanlagebereich<br />
rät er dazu, Produkte bzw. Kaufangebote zu verstehen,<br />
gründliche Überlegungen anzustellen und<br />
sich mit Fachleuten zu beraten. „Der Anleger muss<br />
sich selbst überprüfen: Was möchte er mit seiner<br />
Anlage erreichen? Das ist zunächst seine Aufgabenstellung“.<br />
Je höher das Risiko, desto größer<br />
wird auch zunächst die Rendite sein. Ist also ein<br />
Objekt wegen des baulichen o<strong>der</strong> sonstigen Zustandes<br />
kritisch, ist <strong>der</strong> Kaufpreis zunächst niedriger,<br />
proportional steigen jedoch etwaige Investitionserfor<strong>der</strong>nisse<br />
und das Risiko eines Mietausfalls.<br />
„Wähle ich hingegen die Sorglos-Variante und entscheide<br />
mich für ein gutes Objekt, steigt <strong>der</strong> Kaufpreis<br />
natürlich. Dafür kann ich aber auch mit einer<br />
bestimmten Rendite sicher rechnen“, so seine Erfahrung.<br />
Sinnvoll sei, beim „beim eigenen Anlageportfolio<br />
eine gesunde Mischung anzustreben. Wer<br />
also ansonsten in sichere Anlagen investiert hat<br />
kann eher eine etwas risikobehaftete Immobilienanlage<br />
wagen, als jemand <strong>der</strong> schon Risiken in an<strong>der</strong>en<br />
Kapitalanlagen eingekauft hat.“<br />
Nicht am falschen ende sparen<br />
„Bei einer Anlageimmobilie sind die Gestaltungsspielräume<br />
für den Investor sicherlich größer als<br />
zum Beispiel am Aktienmarkt“, betont Frank Müller.<br />
Warnen kann er allerdings nur davor, die Verwaltung<br />
und Bewirtschaftung eines Objektes in ei-<br />
Wer die Verwaltung<br />
und Bewirtschaftung<br />
seiner<br />
Immobilie selbst<br />
übernehmen möchte,<br />
sollte sich gut<br />
auskennen.<br />
gener Hand zu lassen, wenn keine Erfahrung mit<br />
Immobilien vorhanden ist. „Aus meiner Erfahrung<br />
kann ich sagen, dass Immobilienkapitalanleger<br />
meistens scheitern, wenn sie niemanden einschalten,<br />
<strong>der</strong> ihr Gebäude aktiv und professionell verwaltet<br />
und bewirtschaftet. Beispiele dafür gibt es auch bei<br />
uns zahlreich.“ Wenn die falschen Mieter ausgesucht<br />
werden, nicht für notwendige Instandhaltungen<br />
und Sanierungen gesorgt wird o<strong>der</strong> etwa Mietverträge<br />
nachlässig gestaltet werden laufe man<br />
Gefahr, Kapital in hohem Ausmaß zu verlieren.<br />
„Damit spart man am falschen Ende. Letztendlich<br />
hat man die falsche Entscheidung getroffen, wenn<br />
man diese Dinge ohne Sachkenntnis anpackt“,<br />
spricht sich Frank Müller für die Unterstützung<br />
durch eine professionelle Immobilienverwaltung aus.<br />
Gute Chancen auch für junge Anleger<br />
Neben dem Wohnungs- und Gewerbeimmobilienmarkt<br />
stehen Investoren weitere Möglichkeiten<br />
zur Kapitalanlage zur Verfügung. Denkmalimmobilien<br />
beispielsweise, sind aufgrund von interessanten<br />
Abschreibungsmöglichkeiten und <strong>der</strong><br />
Aussicht auf einen hohen Wie<strong>der</strong>verkaufswert<br />
eine Option. Denn: Die Abschreibung für unter<br />
Denkmalschutz stehende Objekte ist im Vergleich<br />
deutlich höher als die Neubau- o<strong>der</strong> die normale<br />
Altbau-AfA (Absetzung für Abnutzung). Das bedeutet,<br />
Eigentümer entsprechen<strong>der</strong> Immobilien sichern<br />
sich interessante Steuervorteile, können<br />
doch die Sanierungskosten abgesetzt werden.<br />
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<strong>der</strong> <strong>Bergische</strong> <strong>Unternehmer</strong> 08|17 15
TITEL ANLAGEIMMOBILIEN<br />
Ferienwohnungen<br />
können eine gute<br />
Anlageform sein<br />
- erst Recht,<br />
wenn man eigenen<br />
Nutzen und<br />
Vermietung verbindet.<br />
Von dieser Regelung profitieren übrigens an<strong>der</strong>s<br />
als bei Neubauten und nicht geschützten Altbauten<br />
auch Selbstnutzer. Bei einer Vermietung können<br />
die Mo<strong>der</strong>nisierungskosten insgesamt zwölf<br />
Jahre geltend gemacht werden. Gerade Investoren<br />
mit hohem Einkommen profitieren, weil die hohen<br />
Abschreibungssätze für Sanierung denkmalgeschützter<br />
Bauten das zu versteuernde Einkommen<br />
erheblich verringert.<br />
Weitere Renditechancen bietet <strong>der</strong> demografische<br />
Wandel. Pflegeimmobilien rücken dabei immer<br />
mehr in den Fokus. Eine hohe Belegungsrate <strong>der</strong><br />
Objekte ist meistens zu erwarten, <strong>der</strong> Bedarf nach<br />
Pflegeplätzen steigt. Eventuelle Mietausfälle einzelner<br />
Bewohner decken die Sozialkassen möglicherweise<br />
ab, was einen regelmäßigen Mietzins in<br />
Aussicht stellt. Wichtig erscheint dabei, dass <strong>der</strong>lei<br />
Häuser durch einen professionellen Betreiber<br />
solide geführt werden. Hierauf sollten Anleger indes<br />
ein genaues Auge haben, denn auch schwarze<br />
Schafe sind in <strong>der</strong> Branche in einem wachsenden<br />
Markt unterwegs. Wird eine Seniorenresidenz<br />
nicht gut geführt, kann die Nachfrage und damit<br />
die Wirtschaftlichkeit leiden. Zudem muss man<br />
das Umfeld <strong>der</strong> Pflegeeinrichtung, in die man investieren<br />
will, einschätzen können. Tun sich hier<br />
in naher Zukunft mehrere Neubauprojekte auf,<br />
kann das Einfluss auf die Auslastung nehmen,<br />
was den Träger in die Bredouille bringen könnte.<br />
Muss ein neuer Betreiber gesucht werden, kostet<br />
das Zeit und damit auch Geld.<br />
Alternative: ferienimmobilie<br />
Auch Ferienhäuser o<strong>der</strong> -appartements sind in<br />
letzter Zeit zunehmend als Anlageform ins Gespräch<br />
gebracht worden. Beson<strong>der</strong>s hoch ist die<br />
Nachfrage deutscher Investoren <strong>der</strong>zeit in den benachbarten<br />
Nie<strong>der</strong>landen. Immobilienexperte<br />
Thorsten Meis ist bei diesem Thema indes zurückhaltend:<br />
„Rein um Geld anzulegen, halte ich<br />
den Kauf einer Ferienimmobilie nicht für angemessen.“<br />
Habe man aber selbst eine Affinität zum<br />
jeweiligen Land und könne den privaten Nutzen<br />
mit einer zeitweiligen Vermietung verknüpfen, sei<br />
auch diese Möglichkeit interessant. Gleichwohl<br />
stehe man im Ausland immer vor <strong>der</strong> Herausfor<strong>der</strong>ung,<br />
den Markt nicht gut zu kennen, die Preise<br />
nicht richtig einschätzen zu können. Und: „In attraktiven<br />
Lagen kostet eine Ferienimmobilie viel<br />
Geld. Da muss man gut abschätzen, ob sich dies<br />
als Anlageform lohnt“, sagt Meis. Einbezogen in<br />
16 www.bvg-menzel.de
Der Kapitalanleger möchte ungern in die Rolle des<br />
Projektentwicklers schlüpfen. Das ist nicht sein Ansinnen<br />
und in <strong>der</strong> Regel auch nicht seine Kompetenz.<br />
die anfallenden Kosten sollten aber auf jeden Fall<br />
die Unterhaltung des Objektes und auch die Verwaltung<br />
werden. Eine weitere Option sind die so<br />
genannten Mikroimmobilien, die bei einer wachsenden<br />
Anzahl von Studenten- und Single-Haushalten<br />
verstärkt nachgefragt werden. Und die Investition<br />
in eine kleine Wohnung mit einem o<strong>der</strong><br />
zwei Zimmern kann auch für junge Anleger o<strong>der</strong><br />
Menschen mit normalem Einkommen bereits<br />
machbar und lohnenswert sein. Angesichts <strong>der</strong><br />
wachsenden Zahl von Studierenden erscheinen<br />
Leerstände vor allem in den Ballungsgebieten und<br />
den klassischen Studentenstädten nicht zu erwarten.<br />
Allerdings muss man bei einer solchen Anlageform<br />
natürlich im Vergleich mit häufigem Mieterwechsel<br />
rechnen, was bei häufigen Aus- und<br />
Einzügen gemeinhin auch mit einer höheren Nutzungsintensität<br />
einhergeht. Das bedeutet, man<br />
muss sich häufiger um die Neuvermietung kümmern<br />
o<strong>der</strong> man lässt kümmern. Reparaturen o<strong>der</strong><br />
Renovierungen sind ebenso häufiger zu erwarten,<br />
als wenn man eine Wohnung über viele Jahre an<br />
ein und denselben Nutzer vermietet. Gleichwohl<br />
eröffnen steigende Mieten in den Metropolen dem<br />
Anleger gute Renditechancen, zumal Appartements<br />
und kleine Wohnungen nicht nur von Studenten,<br />
son<strong>der</strong>n auch von älteren Menschen,<br />
Pendlern und zunehmend auch für Flüchtlingsunterkünfte<br />
nachgefragt werden.<br />
Text: Stefanie Bona<br />
fotos: DB, BVG<br />
Ferienimmobilien:<br />
Vorsicht bei <strong>der</strong> Spekukationsfrist<br />
Steuerzahler, die eine selbst genutzte Ferienwohnung<br />
o<strong>der</strong> ein Ferienhaus verkaufen,<br />
sollten an die Spekulationsfrist denken, rät<br />
<strong>der</strong> Bund <strong>der</strong> Steuerzahler. Aufgrund eines<br />
aktuellen Urteils des Finanzgerichts Köln ist<br />
<strong>der</strong>zeit unklar, ob für private Ferienimmobilien<br />
die Spekulationsfrist gilt o<strong>der</strong> ob <strong>der</strong><br />
Gewinn aus dem Verkauf <strong>der</strong> Ferienimmobilie<br />
in jedem Fall steuerfrei bleibt. Ein Urteil<br />
des Finanzgerichts Köln vom Oktober 2016<br />
wirft jedoch die Frage auf, ob die Spekulationsfrist<br />
auch für selbst genutzte Ferienimmobilien,<br />
die im Privatvermögen gehalten<br />
werden, greift. Im konkreten Fall verkaufte<br />
<strong>der</strong> Steuerzahler vor Ablauf <strong>der</strong> Zehnjahresfrist<br />
seine Ferienimmobilie, die er zunächst<br />
an seinen Vater vermietet und zuletzt nur<br />
noch als privates Ferienhaus genutzt hatte.<br />
Die Finanzverwaltung argumentierte, dass<br />
<strong>der</strong> Kläger das Ferienhaus nicht zu eigenen<br />
Wohnzwecken genutzt habe, son<strong>der</strong>n<br />
nur zeitweilig zur Erholung. Deshalb greife<br />
die Ausnahmeregelung für privat genutzte<br />
Immobilien nicht und <strong>der</strong> Veräußerungsgewinn<br />
sei zu besteuern. Die Kölner Richter<br />
bestätigten damit die Auffassung des<br />
Finanzamts (Az.: 8 K 3825/11). Allerdings<br />
legte <strong>der</strong> Kläger gegen die Entscheidung<br />
Revision beim Bundesfinanzhof ein, <strong>der</strong> nun<br />
zu dieser Rechtsfrage das letzte Wort hat<br />
(Az.: IX R 37/16).<br />
Die erste Adresse für Ihre Immobilie.<br />
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kubikom.de<br />
<strong>der</strong> <strong>Bergische</strong> <strong>Unternehmer</strong> 08|17 17
TITEL INTERVIEW<br />
Wer sich auskennt,<br />
ist klar im Vorteil<br />
Immobilienkauf und -verkauf ist Vertrauenssache. Auf einen guten Service setzt seit knapp<br />
25 Jahren Thomas Stennmanns in Radevormwald und Remscheid. Wie er aktuell den Markt im<br />
<strong>Bergische</strong>n Land einschätzt, erzählte er im Gespräch mit „<strong>der</strong> <strong>Bergische</strong> <strong>Unternehmer</strong>“ - auch<br />
hinsichtlich <strong>der</strong> Chancen und Risiken von Anlageimmobilien.<br />
Herr Stennmanns, als Makler konzentrieren<br />
Sie sich vornehmlich auf Ihren Standort und<br />
die bergische Region. Worin besteht aus Ihrer<br />
Sicht da <strong>der</strong> Vorteil?<br />
Thomas Stennmanns: Gute Ortskenntnisse sind<br />
im Immobiliengeschäft unbedingt erfor<strong>der</strong>lich.<br />
Man muss den Markt kennen, genauso das Preisgefüge.<br />
Und es ist ebenso sehr wichtig, ein Gefühl<br />
für die Mentalität <strong>der</strong> Menschen in <strong>der</strong><br />
Region zu haben. Natürlich erhalten wir von Zeit<br />
zu Zeit auch Anfragen aus an<strong>der</strong>en Gebieten. Die<br />
geben wir aber in <strong>der</strong> Regel gerne weiter an Kollegen<br />
die sich dort besser auskennen.<br />
Seit 1993 sind Sie in Radevormwald als Immobilienvermittler<br />
selbstständig, zuvor waren Sie<br />
in Düsseldorf tätig. Dass sich <strong>der</strong> Markt seither<br />
gravierend verän<strong>der</strong>t hat, kann man sicher<br />
nicht bestreiten?<br />
Nein, es gibt entscheidende Verän<strong>der</strong>ungen und<br />
das aus verschiedenen Gründen. Zum einen liegen<br />
Sie natürlich wie in allen Lebensbereichen in<br />
<strong>der</strong> Digitalisierung. Als ich mein Geschäft im<br />
Jahr 1993 gegründet habe, waren wir überwiegend<br />
analog tätig. Die Kommunikation hat sich<br />
dramatisch verän<strong>der</strong>t. Ich war einer <strong>der</strong> ersten<br />
Makler im bergischen Raum mit eigener Internetseite.<br />
In die entsprechende Technik und das<br />
Know-how habe ich frühzeitig investiert und bin<br />
bis heute immer am Ball geblieben. Gerade haben<br />
wir noch einen umfangreichen Relaunch unserer<br />
Website durchgeführt und nutzen den Marktführer<br />
im Bereich <strong>der</strong> Maklersoftware. Denn heute<br />
informieren sich die Leute ja nicht mehr nur am<br />
PC, son<strong>der</strong>n nutzen zu 80 Prozent mobile Endgeräte.<br />
Darauf muss man sich einstellen. Es geht ja<br />
„Wir bringen Menschen<br />
zusammen<br />
und glücklich ans<br />
Ziel“, ist das Motto<br />
von Stennmanns<br />
Immobilien. Ein gutes<br />
Servicekonzept<br />
überzeugt Käufer<br />
und Verkäufer. Genauso<br />
sind gute<br />
Ortskenntnisse<br />
im Immobiliengeschäft<br />
unbedingt<br />
erfor<strong>der</strong>lich.<br />
nicht nur um die Immobilieninteressenten, son<strong>der</strong>n<br />
auch um die Anbieter.<br />
Und das Angebot an sich? Da hat sich doch<br />
sicherlich auch eine Menge getan.<br />
Ganz bestimmt. Im bergischen Raum dauert die<br />
Anbahnung eines Immobiliengeschäftes sehr viel<br />
länger als in den Großstädten. Durch den niedrigen<br />
Zins jubeln die Käufer und fragen viel häufiger<br />
nach, die Verkäufer sind sehr zurückhaltend.<br />
Denn wenn jemand sein Haus verkauft, was<br />
macht er dann vor dem Hintergrund des aktuellen<br />
Zinstiefs mit dem Erlös? Also zögern Immobilieneigentümer<br />
den Verkauf eher hinaus o<strong>der</strong> investieren<br />
in eine altersgerechte Ausstattung ihres Eigenheims,<br />
anstatt sich davon zu trennen. Das<br />
führt dazu, dass wir am Markt relativ wenig Objekte<br />
haben.<br />
Wie kann man als Makler trotzdem erfolgreich<br />
sein?<br />
Indem man ein gutes Servicekonzept hat. Dazu<br />
braucht es eine durchdachte Struktur und Prozesse.<br />
Wir bringen Menschen zusammen und glücklich<br />
ans Ziel. Das ist unser Motto und danach<br />
handeln wir.<br />
Gibt es aus Ihrer Sicht in <strong>der</strong> Region genügend<br />
Neubauprojekte?<br />
Da muss man differenzieren, es gibt viel zu wenig<br />
Neubaugebiete. Was beson<strong>der</strong>s fehlt sind<br />
Angebote im geför<strong>der</strong>ten Wohnungsbau und<br />
Neubau-Eigentumswohnungen. Denn da ist die<br />
Nachfrage sehr hoch. Die Kommunen sind hier<br />
viel zu wenig aufgeschlossen. Die För<strong>der</strong>töpfe<br />
sind da, werden aber nicht ausreichend ange-<br />
18 www.bvg-menzel.de
nommen. Die Städte scheuen sich davor, doch<br />
kann man auch in diesem Bereich sehr wertig<br />
bauen. Es gibt Bauträger, die das sehr gut machen<br />
und es gibt Bauträger, die darauf spezialisiert<br />
sind. Köln zum Beispiel, ist da sehr aktiv.<br />
Man muss aufpassen, dass eine Zurückhaltung<br />
nicht zu noch mehr Abwan<strong>der</strong>ung führt. Wer gerade<br />
junge Familien und die ältere Generation<br />
halten möchte, muss attraktiven und barrierefreien<br />
Wohnraum anbieten können. Das kann<br />
aber nur durch Bautätigkeit erreicht werden.<br />
Sie haben gerade angesprochen, dass es<br />
schwierig ist, sein Vermögen rentabel anzulegen.<br />
Wie sieht es mit Immobilien als Anlageform<br />
aus – beson<strong>der</strong>s vor dem Hintergrund<br />
<strong>der</strong> <strong>der</strong>zeit doch hohen Preise?<br />
Aus meiner Sicht sind Anlageimmobilien immer<br />
noch sehr interessant. Es gibt in diesem Bereich<br />
immer mehr Möglichkeiten zu investieren und<br />
das mit unterschiedlichem Kapitaleinsatz. Eine<br />
sichere Form für Kapitalanleger ist die Investition<br />
in Seniorenwohnungen. Da gibt es Gesellschaften,<br />
die ein ganzes Paket schnüren – von<br />
<strong>der</strong> Vermietung mit Mietgarantie bis hin zur Beauftragung<br />
eines Trägers für Pflegeangebote.<br />
Der Käufer kann damit eine Rendite erzielen,<br />
die zwischen 4,5 und 5 Prozent liegt. Das Risiko<br />
ist dabei geringer, als wenn ich in Fonds o<strong>der</strong><br />
Aktien investiere. Für sehr vermögende Menschen<br />
kann wegen <strong>der</strong> Steuervorteile ein Invest<br />
im Bereich einer denkmalgeschützten Immobilie<br />
interessant sein. Wesentlich bei Immobiliengeschäften<br />
ist aber immer eine gute, solide Beratung.<br />
Denn alle Randbedingungen müssen stimmen.<br />
Und um die Vermietung und Verwaltung<br />
1993 gründete Thomas<br />
Stennmanns seine Immobilienvermittlung<br />
in<br />
Radevormwald. Eine Dependance<br />
betreibt er in<br />
Remscheid. Tätig ist er<br />
vornehmlich vor Ort,<br />
darüber hinaus in einem<br />
Radius von rund 15<br />
Kilometern. Seine Frau<br />
betreibt selbstständig<br />
und unabhängig ein Geschäft<br />
für Immobilienverwaltung.<br />
von Wohnobjekten in eigener Hand zu halten,<br />
braucht man unter an<strong>der</strong>em gute Rechtskenntnisse.<br />
Die Verwaltung ist rechtlich kompliziert<br />
und ein riesiger Aufwand, dabei kann man<br />
schnell den Überblick verlieren.<br />
Wie schätzen Sie die Zukunft für den Immobilienmarkt<br />
ein? Wird es vielleicht zu einer Blase<br />
kommen, wenn die Zinsen wie<strong>der</strong> ansteigen?<br />
Die politische Landschaft ist entscheidend, auch<br />
für den Immobilienmarkt, denn die Zinsentwicklung<br />
und <strong>der</strong> Arbeitsmarkt haben enormen Einfluss.<br />
Signale, dass die Zeit <strong>der</strong> Niedrigzinsphase<br />
vorbei sein wird, gibt es ja bereits. Bis sich aber da<br />
spürbar etwas tut, wird es noch dauern. Aktuell<br />
sinken die Preise im Neubaubereich in den überhitzten<br />
Metropolen wie<strong>der</strong> leicht o<strong>der</strong> sie stagnieren<br />
zumindest. Dort, wo Spitzenpreise erzielt werden,<br />
könnte es eine Blase geben, wobei ich schon<br />
glaube, dass unsere hiesigen Banken bei <strong>der</strong> Kreditvergabe<br />
gut beraten. Trotzdem könnte für den<br />
Einzelnen das eine o<strong>der</strong> an<strong>der</strong>e Darlehen in zehn<br />
Jahren zu teuer werden. Gleichwohl finde ich es<br />
richtig, wenn die sehr strengen Vorgaben <strong>der</strong><br />
Wohnimmobilienkreditrichtlinie in Teilen wie<strong>der</strong><br />
etwas gelockert werden. Denn für Menschen in <strong>der</strong><br />
Lebensmitte ist es viel schwieriger geworden, einen<br />
Kredit für einen Immobilienkauf zu bekommen.<br />
Das halte ich vor dem Hintergrund <strong>der</strong> gestiegenen<br />
Lebenserwartung für falsch.<br />
Das Gespräch führte Stefanie Bona<br />
Foto: BVG<br />
weitere Infos finden Sie unter:<br />
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<strong>der</strong> <strong>Bergische</strong> <strong>Unternehmer</strong> 08|17 19
ERFOLGREICH BERGISCH STARTUP<br />
Grün<strong>der</strong>schmiede und<br />
Knösterkiste<br />
20 www.bvg-menzel.de
Seit zwei Jahren gibt es in Remscheid eine Anlaufstelle<br />
für Grün<strong>der</strong> und Gründungsinteressierte. Rund 60<br />
Beratungen hat es bisher gegeben. Fazit: Um gute Ideen<br />
umzusetzen, sind die Wege kürzer geworden.<br />
Auch Christoph Imber,<br />
Simon Haase<br />
und Gero Hübenthal<br />
(v.l.) nutzen<br />
den Kicker für die<br />
kreative Pause.<br />
Remscheid hat ein großes Potenzial an jungen<br />
Grün<strong>der</strong>n und guten Geschäftsideen.<br />
Doch eine Anlaufstelle fehlte. Kreative<br />
Köpfe mussten auf die großen Metropolen<br />
Düsseldorf und Köln ausweichen, um ihre Ideen mit<br />
<strong>der</strong> nötigen Unterstützung realisieren zu können.<br />
Christoph Imber (31), Simon Haase (30) und Gero<br />
Hübenthal (40) setzten dem vor fast zwei Jahren ein<br />
Ende.<br />
Gemeinsam mit den Remschei<strong>der</strong> Wirtschaftsjunioren<br />
und <strong>der</strong> Forschungsgemeinschaft Werkzeuge und<br />
Werkstoffe (FGW) brachten die Drei die Grün<strong>der</strong>schmiede<br />
auf den Weg. Das Netzwerk stellt den Kontakt<br />
von Partnern untereinan<strong>der</strong> her, bietet Arbeitsmöglichkeiten<br />
sowie eine Infrastruktur für Beratung<br />
und Weiterbildung, um Grün<strong>der</strong> im <strong>Bergische</strong>n zu<br />
halten und die alte Tradition des Schmiedens und<br />
Tüftelns <strong>der</strong> Region ins Mo<strong>der</strong>ne zu übertagen. Die<br />
drei Vorstandsmitglie<strong>der</strong> zehren dabei von ihren eigenen<br />
Erfahrungen – Hübenthal etwa bringt seine<br />
Kenntnisse als Wirtschaftsprüfer und Steuerberater<br />
ein. Die vier Banken in <strong>der</strong> Region sowie die <strong>Bergische</strong><br />
Struktur- und Wirtschaftsför<strong>der</strong>ungsgesellschaft<br />
(BSW) und die Wirtschaftsför<strong>der</strong>ung <strong>der</strong><br />
Stadt Remscheid unterstützen den gemeinnützigen<br />
Verein.<br />
Professionelles Coaching<br />
Rund 60 kostenlose Grün<strong>der</strong>beratungen habe es seitdem<br />
gegeben. Von <strong>der</strong> Traurednerin über veganes<br />
Proteinpulver und die Anfertigung individueller<br />
Werkzeuge bis hin zum Coaching für den perfekten<br />
Auftritt im Rampenlicht reichen die Konzepte, die<br />
bereits an den Start gegangen sind. Die Ratsuchenden<br />
sind durchschnittlich zwischen 25 und 30 Jahren<br />
alt. Aber auch ein 14-jähriger Schüler, <strong>der</strong> bereits einen<br />
Business-Plan für eine Onlineplattform erstellt<br />
hatte, o<strong>der</strong> auch ein erfahrener Patentanwalt waren<br />
dabei. „Das zeigt das Potenzial in dieser Stadt und<br />
dass auch junge Leute und Frauen gründungsinteressiert<br />
sind“, resümiert Imber. Den typischen Grün<strong>der</strong><br />
gebe es zwar nicht, merkt Haase an. Aber ein Grün<strong>der</strong><br />
sei ein Mensch, <strong>der</strong> ein Problem sehe und es anpacke.<br />
Der regelmäßige Grün<strong>der</strong>stammtisch bietet ein<br />
zwangloses Kennenlernen von Grün<strong>der</strong>n und Ansprechpartnern.<br />
In <strong>der</strong> kostenlosen Erstberatung<br />
wird geprüft, ob die Idee eine Chance hat und erste<br />
Tipps folgen. Bei <strong>der</strong> Grün<strong>der</strong>stunde in <strong>der</strong> ErlebBar<br />
- ein beliebter Treffpunkt mit Cafébetrieb in <strong>der</strong><br />
Remschei<strong>der</strong> Hindenburgstraße – werden auf<br />
Wunsch die passenden Experten zu Fragen vermittelt.<br />
Am Coworking-Arbeitsplatz in <strong>der</strong> ErlebBar<br />
können Jungunternehmer auch ohne eigenes Büro<br />
mit <strong>der</strong> Arbeit loslegen.<br />
Die „Knösterkiste“ hat all das zu bieten, was ein<br />
Start-Up braucht: freies W-Lan, Beamer, Leinwand<br />
und White Board in Verbindung mit dem Kicker als<br />
kreative Pause inklusive Caféatmosphäre direkt nebenan.<br />
Wer möchte, kann das Virtual Office <strong>der</strong><br />
Grün<strong>der</strong>schmiede zum Beispiel für seine Geschäftspost<br />
nutzen o<strong>der</strong> ein professionelles Coaching in Anspruch<br />
nehmen.<br />
Innovationspartner<br />
„Wir versuchen, in die Firmen zu gehen und Zukunftsthemen<br />
nach Remscheid zu holen“, erklärt<br />
Christoph Imber, unter an<strong>der</strong>em Inhaber <strong>der</strong> Erleb-<br />
Bar, einen weiteren Aspekt <strong>der</strong> Grün<strong>der</strong>schmiede.<br />
Dazu zählen zum Beispiel Workshops zu „Internet of<br />
Things“ o<strong>der</strong> eine 3D-Druckerparty, ergänzt Diplom-Designer<br />
Simon Haase. Mithilfe des För<strong>der</strong>programms<br />
„NRW.Innovationspartner“ will die Grün<strong>der</strong>schmiede<br />
die alt-eingesessene Industrie mit<br />
innovativen Grün<strong>der</strong>n zusammenbringen.<br />
Außerdem plant das Trio bis 2019 ein Grün<strong>der</strong>zentrum<br />
in Remscheid zu etablieren, um besser auf die<br />
Bedürfnisse von Start ups eingehen zu können.<br />
Wunschimmobilie hierfür sei die Böker Villa in Zentrum<br />
<strong>der</strong> Stadt.<br />
Text: Anna Mazzalupi<br />
Fotos: Jürgen Moll<br />
Grün<strong>der</strong>schmiede<br />
Coworking-Platz ErlebBar<br />
Hindenburgstraße 8<br />
42853 Remscheid<br />
Mail info@gruen<strong>der</strong>schmiede.org<br />
www.gruen<strong>der</strong>schmiede.org<br />
„<br />
<strong>der</strong> <strong>Bergische</strong> <strong>Unternehmer</strong> 08|17 21
AUS DER PRAXIS RECHT | STEUERN | FINANZEN<br />
Geltung <strong>der</strong> Energieeinsparverordnung<br />
für Immobilienmakler<br />
Nach <strong>der</strong> Energieeinsparverordnung (§<br />
16a EnEV) sind Vermieter, Verpächter<br />
und Leasinggeber bei Immobilienanzeigen,<br />
sofern es um Vermietung, Verpachtung<br />
o<strong>der</strong> Leasing eines Gebäudes, einer<br />
Wohnung o<strong>der</strong> einer sonstigen selbständigen<br />
Nutzungseinheit geht, dazu verpflichtet,<br />
detaillierte Angaben zum Energieverbrauch<br />
<strong>der</strong> Immobilie zu machen.<br />
Das Landgericht Augsburg hält diese<br />
Aufzählung für abschließend, sodass sich<br />
aus dieser Vorschrift eine entsprechende<br />
Verpflichtung für Immobilienmakler<br />
nicht herleiten lässt. Unterlässt ein Makler<br />
bei einer Werbeanzeige die nach <strong>der</strong><br />
Energieeinsparverordnung vorgeschriebenen<br />
Angaben, haftet er jedoch nach<br />
dem Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb<br />
(§ 5a Abs. 2 UWG) wegen Irreführung<br />
durch Vorenthalten wesentlicher<br />
Informationen. Unzureichende o<strong>der</strong> fehlende<br />
energiebezogene Informationen<br />
könnten den Verbraucher nämlich dazu<br />
veranlassen, auf die Anzeige zu reagieren<br />
und Kontakt zu dem Makler aufzunehmen,<br />
um die Immobilie zu erwerben.<br />
(Urteil des LG Augsburg vom 9. März<br />
2017, 1 HK O 3316/16, Juris online)<br />
Keine Abschreibung für<br />
Erwerb einer reinen<br />
Vertragsarztzulassung<br />
Fotos: MEV<br />
Beim Kauf einer Vertragsarztpraxis wird<br />
regelmäßig die Vertragsarztzulassung<br />
miterworben. Es ist jedoch zu unterscheiden,<br />
ob die Vertragsarztpraxis als Gesamtes<br />
– mit ihren Wirtschaftsgütern (z.<br />
B. Praxiseinrichtung), Verträgen und<br />
dem Patientenstamm – übernommen<br />
o<strong>der</strong> lediglich die Vertragsarztzulassung<br />
an sich erworben wird. Nach <strong>der</strong> bisherigen<br />
Rechtsprechung gehört <strong>der</strong> Vorteil<br />
aus <strong>der</strong> Zulassung als Vertragsarzt zum<br />
Praxiswert, <strong>der</strong> auf drei bis fünf Jahre<br />
abzuschreiben ist. Von einem eigenständigen<br />
Wirtschaftsgut „Vertragsarztzulassung“<br />
ist regelmäßig nicht auszugehen.<br />
Der Bundesfinanzhof hat seine Rechtsprechung<br />
hierzu konkretisiert. In einem<br />
<strong>der</strong> Streitfälle wurde entschieden, dass<br />
auch dann die Praxis Gegenstand <strong>der</strong><br />
Übertragung ist, wenn <strong>der</strong> Erwerber einen<br />
Zuschlag zum Verkehrswert zahlt;<br />
<strong>der</strong> Vorteil aus <strong>der</strong> Zulassung als Vertragsarzt<br />
ist dann untrennbar im Praxiswert<br />
enthalten. Das gilt auch, wenn nicht<br />
beabsichtigt wird, die Tätigkeit in den<br />
bisherigen Räumen des Praxisübergebers<br />
fortzuführen. Die Finanzverwaltung sah<br />
dies bisher an<strong>der</strong>s. Im zweiten Urteilsfall<br />
stand <strong>der</strong> Erwerb <strong>der</strong> Kassenzulassung<br />
im Vor<strong>der</strong>grund. Der Bundesfinanzhof<br />
bestätigte die Auffassung <strong>der</strong> Finanzverwaltung,<br />
dass die Vertragsarztzulassung<br />
ein selbständiges Wirtschaftsgut bildet,<br />
das keiner Abnutzung unterliegt und somit<br />
nicht abgeschrieben werden kann.<br />
Quelle: Rinke Treuhand<br />
private Nutzung eines<br />
Firmenwagens<br />
Die private Nutzung eines Firmenwagens<br />
stellt einen geldwerten Vorteil dar, <strong>der</strong><br />
für den nutzenden Arbeitnehmer steuerund<br />
sozialversicherungspflichtig ist. Der<br />
Wert wird regelmäßig nach <strong>der</strong> 1%-Methode<br />
ermittelt. Zuzahlungen min<strong>der</strong>ten<br />
den geldwerten Vorteil bislang nur dann,<br />
wenn es sich um pauschale Zahlungen<br />
(zum Beispiel ein fester monatlicher Betrag<br />
o<strong>der</strong> eine Pauschale pro privat gefahrenen<br />
Kilometer) handelte. Der Bundesfinanzhof<br />
hat aktuell zugunsten <strong>der</strong><br />
Steuerzahler entschieden, dass alle vom<br />
Arbeitnehmer selbst getragenen Kosten<br />
den geldwerten Vorteil bis auf maximal 0<br />
Euro min<strong>der</strong>n. Arbeitnehmer können die<br />
Min<strong>der</strong>ung des geldwerten Vorteils auch<br />
für noch än<strong>der</strong>bare offene Vorjahre im<br />
Rahmen ihrer Einkommensteuerveranlagung<br />
beantragen. Quelle: Treuemerkur<br />
Kündigung eines<br />
Geschäftsführers wegen<br />
illoyalen Verhaltens<br />
Ruft ein Geschäftsführer nach Differenzen<br />
mit <strong>der</strong> Leitung seines Arbeitgebers<br />
(in diesem Fall einem Dachverband) die<br />
Vereinsmitglie<strong>der</strong> auf intrigante Weise<br />
dazu auf, die Einberufung einer außerordentlichen<br />
Mitglie<strong>der</strong>versammlung mit<br />
dem Ziel die Abwahl <strong>der</strong> Vereinsspitze<br />
zu for<strong>der</strong>n, rechtfertigt dieses illoyale<br />
Verhalten eine fristlose Kündigung. (Urteil<br />
des BAG vom 1. Juni 2017, 6 AZR<br />
720/15, Pressemitteilung des BAG)<br />
22 www.bvg-menzel.de
Deutsche Bank<br />
Anzeig<br />
eige<br />
Deutsche Bank Portfolioberatung:<br />
Ihr direkter Zugang zu unserer globalen Investmentkompetenz<br />
Anleger, die ihr Depot selbst steuern<br />
möchten, dabei aber auf die Begleitung<br />
durch erfahrene Investmentexperten<br />
Wert legen, können im Rahmen <strong>der</strong><br />
Portfolioberatung <strong>der</strong> Deutschen Bank<br />
auf ein kompetentes Beratungsteam<br />
zurückgreifen.<br />
„Ein gutes Portfolio ist mehr als eine<br />
lange Liste von Wertpapieren. Es ist<br />
eine ausbalancierte Einheit, die dem<br />
Investor gleichermaßen Chancen und<br />
Absicherung unter einer Vielzahl von<br />
möglichen zukünftigen Entwicklungen<br />
bietet.” So umschreibt <strong>der</strong> Nobelpreisträger<br />
<strong>der</strong> Wirtschaftswissenschaften Harry<br />
M. Markowitz die Anfor<strong>der</strong>ungen, die<br />
ein gut ausbalanciertes Wertpapierdepot<br />
erfüllen sollte – und das gilt insbeson<strong>der</strong>e<br />
in Zeiten schnelllebiger Märkte.<br />
Die größten Herausfor<strong>der</strong>ungen für den<br />
Anleger sind dabei: Sie müssen eine Flut<br />
an Informationen bewältigen und Markttrends<br />
erkennen, um ihr Depot zum<br />
richtigen Zeitpunkt an sich verän<strong>der</strong>nde<br />
Rahmenbedingungen anzupassen.<br />
Globales Know-how nutzen<br />
tigen Investmententscheidungen selbst –<br />
er hat also die volle Kontrolle über den<br />
Kauf und Verkauf von Wertpapieren.<br />
<br />
petenz erfahrener Investmentexperten”,<br />
so Stephan.<br />
Aus <strong>der</strong> Kapitalmarkteinschätzung des<br />
Chef-Anlagestrategen werden auf Basis<br />
unterschiedlicher Ertrags- und Risiko-<br />
pots<br />
entwickelt. Dabei steht ein aktiver<br />
und auf Einzeltitel fokussierter Ansatz<br />
im Vor<strong>der</strong>grund, <strong>der</strong> insbeson<strong>der</strong>e auf<br />
<br />
den zugeschnitten ist. Än<strong>der</strong>t sich die<br />
<br />
rungsdepots angepasst: Während in turbulenten<br />
Börsenphasen eine eher defensive<br />
Ausrichtung im Fokus steht, werden<br />
beispielsweise in Phasen einer anziehenden<br />
Wirtschaftsdynamik stärker<br />
konjunktursensitive Titel berücksichtigt.<br />
<br />
Ein volatiler Markt beispielsweise bietet<br />
nicht nur Chancen zum Direkteinstieg<br />
in Aktien. „Renditemöglichkeiten<br />
<br />
<br />
Auch diesbezüglich die richtige Depotstrukturierung<br />
zu wählen, kann maßgeblich<br />
zur Renditeentwicklung des<br />
Portfolios beitragen.<br />
Informativ und transparent<br />
Im Rahmen <strong>der</strong> Portfolioberatung erhält<br />
<strong>der</strong> Kunde auf Wunsch regelmäßig auf<br />
seine Anlagepräferenzen zugeschnittene<br />
Analysen und Berichte zu Märkten<br />
und Branchentrends. Darüber hinaus<br />
bekommt er regelmäßig umfangreiche<br />
Aufstellungen über die Entwicklung und<br />
Zusammensetzung seiner Vermögenswerte<br />
zugesandt. Trotz aller Beratung:<br />
Die eigentliche Anlageentscheidung verbleibt<br />
letztlich beim Anleger. Damit kann<br />
er das Chance-Risiko-Verhältnis seiner<br />
Geldanlage gemäß seinen persönlichen<br />
<br />
Vergütung hat <strong>der</strong> Anleger die Wahl<br />
zwischen zwei Varianten. „Die Portfolioberatung<br />
<strong>der</strong> Deutschen Bank bietet<br />
eine kompetente Beratung für komplexe<br />
Anlagethemen.”<br />
Selbst für erfahrene Anleger ist das<br />
Meistern dieser Herausfor<strong>der</strong>ungen<br />
zeitintensiv und keine leichte Aufgabe.<br />
Mehr zur Portfolioberatung <strong>der</strong><br />
„Anlegern, die ihr Depot selbst steuern,<br />
Deutschen Bank erklärt Ihnen<br />
bietet die Deutsche Bank deshalb mit<br />
gerne Ihr zuständiger Leiter<br />
ihrer Portfolioberatung die Möglichkeit,<br />
Portfolioberatung Region West:<br />
sich hierfür einen kompetenten Partner<br />
zur Seite zu stellen”, sagt Dr. Ulrich<br />
Stephan, Chef-Anlagestratege Privatund<br />
Firmenkunden <strong>der</strong> Deutschen Bank. Das Depot gestalten<br />
Im Mittelpunkt <strong>der</strong> Portfolioberatung<br />
steht ein eingespieltes „Tandem” aus Die Portfolioberatung erfolgt in den<br />
dem persönlichen Berater und dem Anlageklassen Liquidität, Aktien, Ren-<br />
Spezialberater Portfolioberatung. Letzterer<br />
<br />
sichert dem Anleger Zugang zum <br />
globalen Know-how <strong>der</strong> Deutschen Bank, Kunden gibt <strong>der</strong> Berater diesem konkrete<br />
Roberto Malandrino<br />
das durch den Chef-Anlagestrategen<br />
Empfehlungen zur Gewichtung von <br />
Dr. Ulrich Stephan zur aktuellen Marktmeinung<br />
Anlageklassen in seinem Portfolio sowie roberto.malandrino@db.com<br />
für Privat- und Firmenkunden zu Einzeltiteln. Diese basieren auf dem<br />
zusammengeführt wird. Bei dieser Be- <br />
<strong>der</strong><br />
<br />
<strong>Bergische</strong> <strong>Unternehmer</strong> 08|17<br />
<br />
23
AUS DER PRAXIS RECHT | STEUERN | FINANZEN<br />
Der willige Neffe<br />
War die Eigenbedarfskündigung nur<br />
vorgeschoben, um später verkaufen zu<br />
können? Der Gesetzgeber bringt Verständnis<br />
dafür auf, dass ein Wohnungso<strong>der</strong><br />
Hauseigentümer eine Immobilie in<br />
bestimmten Situationen plötzlich selbst<br />
nutzen o<strong>der</strong> seine nahen Verwandten<br />
dort unterbringen will. Deswegen gibt<br />
es das Instrument <strong>der</strong> Eigenbedarfskündigung.<br />
Stellt sich allerdings später heraus,<br />
dass diese Kündigung nur vorgeschoben<br />
war, kann es für den Verkäufer<br />
teuer werden. Die höchste deutsche Revisionsinstanz<br />
hegte nach Information<br />
des Infodienstes Recht und Steuern <strong>der</strong><br />
LBS bei <strong>der</strong> Einquartierung eines Neffen<br />
genau diesen Verdacht. Der Fall:<br />
Der Eigentümer eines Hauses einigte<br />
sich mit seinen Mietern auf einen Räumungsvergleich.<br />
Die Begründung: Er<br />
wolle einen Neffen in dieser Immobilie<br />
unterbringen. Nicht einmal ein Jahr später<br />
wurde das Haus allerdings verkauft.<br />
Der alte Mieter vertrat im Zivilprozess<br />
die Meinung, dieser Verwandte habe gar<br />
nicht wirklich dort wohnen wollen. Er<br />
sei nur eine Art „Platzhalter“ gewesen,<br />
um das Objekt problemlos veräußern zu<br />
können. Das Urteil: „Wenn ein Vermieter<br />
seit längerem Verkaufsabsichten<br />
hegt“, so <strong>der</strong> Bundesgerichtshof im Leitsatz<br />
des Urteils, und kurzfristig einen<br />
Verwandten einquartiere, dann liege <strong>der</strong><br />
Verdacht eines vorgeschobenen Eigenbedarfs<br />
nahe. In diesem Falle könne es<br />
dem Eigentümer hauptsächlich darum<br />
gegangen sein, den Neffen später „ohne<br />
Schwierigkeiten zum Auszug bewegen<br />
zu können“. (Bundesgerichtshof, Aktenzeichen<br />
VIII ZR 214/15)Quelle: LBS Infodienst<br />
Recht und Steuern<br />
Steuerbefreiung für<br />
Sanierungserträge<br />
Der Bundesfinanzhof hatte die bisherige<br />
Praxis zur regelmäßigen Steuerbefreiung<br />
von Gewinnen aus dem Erlass von betrieblichen<br />
Schulden zum Zweck <strong>der</strong> Sanierung<br />
eines Unternehmens als rechtswidrig<br />
beurteilt. Daraufhin hat <strong>der</strong><br />
Gesetzgeber eine neue Regelung zur Besteuerung<br />
von Sanierungsgewinnen getroffen.<br />
Gewinne aus einem Schuldenerlass<br />
können danach (wie bisher) von <strong>der</strong><br />
Einkommen-, Körperschaft- und Gewerbesteuer<br />
befreit werden, wenn u. a. die<br />
Sanierungsbedürftigkeit des Unternehmens<br />
und die Sanierungseignung des betrieblichen<br />
Schuldenerlasses nachgewiesen<br />
werden. Zusätzlich wird<br />
vorgeschrieben, dass im Sanierungs- und<br />
im Folgejahr bestehende steuerliche<br />
Wahlrechte (z. B. Teilwertabschreibungen)<br />
gewinnmin<strong>der</strong>nd ausgeübt sowie<br />
(sämtliche) bestehenden Verlustverrechnungspotenziale,<br />
Verlustvorträge etc.<br />
„verbraucht“ werden. Die neue Vorschrift<br />
gilt grundsätzlich erstmals in den Fällen,<br />
in denen betriebliche Schulden ganz o<strong>der</strong><br />
teilweise nach dem 8. Februar 2017 erlas-<br />
Vereinigung <strong>Bergische</strong>r <strong>Unternehmer</strong>verbände e.V. - VBU®<br />
Unsere Verbandsgruppe umfasst rd. 650 Mitgliedsunternehmen mit<br />
ca. 70.000 Beschäftigten unterschiedlicher Branchen. Wir informieren,<br />
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insbeson<strong>der</strong>e in Angelegenheiten des Sozial-, Arbeits- und Tarifrechts.<br />
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Wettinerstraße 11 · 42287 Wuppertal · Telefon: 0202 / 2580-0 · Telefax: 0202 / 2580-258<br />
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24 www.bvg-menzel.de
sen wurden, es sei denn, dem Betroffenen<br />
sind bereits entsprechende Billigkeitsmaßnahmen<br />
(Steuererlass,<br />
Stundung) gewährt worden.<br />
Quelle: Rinke Treuhand<br />
Auskunfts- und Vorlageverlangen<br />
in <strong>der</strong> Betriebsprüfung<br />
sind keine anfechtbaren Verwaltungsakte<br />
Im Rahmen einer steuerlichen Außenprüfung<br />
legte die Klägerin auf Auffor<strong>der</strong>ung<br />
<strong>der</strong> Betriebsprüfung eine Verrechnungspreisdokumentation<br />
für die Jahre 2008<br />
bis 2012 vor. Diese bezog sich u.a. auf<br />
Produkte, die von <strong>der</strong> nie<strong>der</strong>ländischen<br />
Muttergesellschaft eingekauft wurden,<br />
welche diese Produkte ihrerseits von <strong>der</strong><br />
im asiatischen Raum ansässigen Schwestergesellschaft<br />
<strong>der</strong> Klägerin bezogen hatte.<br />
Die Betriebsprüfung ging auf <strong>der</strong><br />
Grundlage <strong>der</strong> vorgelegten Dokumentation<br />
davon aus, dass hinsichtlich dieser ursprünglich<br />
aus Asien stammenden Produkte<br />
die sog. Gewinnaufteilungsmethode<br />
angewandt worden sei und for<strong>der</strong>te diverse<br />
Unterlagen, insbeson<strong>der</strong>e die Bilanz<br />
<strong>der</strong> asiatischen Schwestergesellschaft, an.<br />
Hiergegen und gegen weitere Prüferanfragen<br />
wandte sich die Klägerin nach erfolglosem<br />
Einspruchsverfahren mit <strong>der</strong><br />
Klage. Das Finanzgericht Düsseldorf hat<br />
die Klage als unzulässig abgewiesen. Es<br />
fehle an einer anfechtbaren Regelung<br />
(Verwaltungsakt). Da bereits mit <strong>der</strong> Prüfungsanordnung<br />
die Anordnung einer allgemeinen<br />
Duldungspflicht verbunden sei,<br />
handele es sich bei Prüfungsanfragen, sofern<br />
sie den prüfungsbefangenen Zeitraum<br />
betreffen, im Regelfall um von <strong>der</strong><br />
Prüfungsanordnung gedeckte, nicht<br />
selbständig anfechtbare Vorbereitungshandlungen.<br />
An<strong>der</strong>s sei <strong>der</strong> Fall nur<br />
dann zu beurteilen, wenn das Prüferverlangen<br />
isoliert neben <strong>der</strong> eigentlichen<br />
Außenprüfung stehe. Dies sei insbeson<strong>der</strong>e<br />
dann <strong>der</strong> Fall, wenn <strong>der</strong> Steuerpflichtige<br />
die Auffor<strong>der</strong>ung des Prüfers<br />
als Maßnahme zur Schaffung einer<br />
Rechtsgrundlage für die Einleitung eines<br />
Erzwingungsverfahrens verstehen<br />
müsse. Dies vermochte <strong>der</strong> Senat im<br />
Streitfall jedoch nicht zu erkennen, zumal<br />
die Betriebsprüfung angekündigt<br />
hatte, bei Nichtvorlage <strong>der</strong> Unterlagen<br />
die Außenprüfung abzuschließen. Die<br />
Ankündigung durch den Beklagten, aus<br />
<strong>der</strong> Nichtvorlage etwaige steuerliche<br />
Schlussfolgerungen zu ziehen, spreche<br />
gerade nicht für die Einleitung eines Erzwingungsverfahrens<br />
zur Erlangung <strong>der</strong><br />
Unterlagen. Insofern gelte nichts an<strong>der</strong>es<br />
als beim Verlangen <strong>der</strong> Finanzbehörden,<br />
Gläubiger und Zahlungsempfänger zu benennen.<br />
Auch diese Benennungsverlangen<br />
stellten - obwohl <strong>der</strong> Steuerpflichtige<br />
bei Nichtbefolgung mit steuerlichen<br />
Konsequenzen rechnen müsse - keine<br />
selbständig anfechtbaren Verwaltungsakte<br />
dar. Quelle: Finanzgericht Düsseldorf:<br />
Die Entscheidung im Volltext: 6 K<br />
1128/15 AO<br />
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<strong>der</strong> <strong>Bergische</strong> <strong>Unternehmer</strong> 08|17 25
ERFOLGREICH BERGISCH PORTRÄT<br />
Kompetenz mit<br />
drei Buchstaben<br />
E wie effizient, P wie professionell. E wie erfolgreich. Das ist EPE. Die Malerwerkstätten<br />
aus Remscheid mit einer Nie<strong>der</strong>lassung in Köln halten für ihre<br />
Kunden eine Palette mit vielfältigen Leistungen bereit, die mehr bieten als bunte<br />
Farben an <strong>der</strong> Wand.<br />
26 www.bvg-menzel.de
Werkstatt, Büros, Farbenladen,<br />
Workshops<br />
und Events: Constanze<br />
und Sebastian Epe sind<br />
auf etlichen Geschäftsfel<strong>der</strong>n<br />
unterwegs. „Wir<br />
schätzen den persönlichen,<br />
vertrauensvollen<br />
Kontakt zu unseren Kunden<br />
sehr und möchten<br />
diesen daher über unsere<br />
handwerkliche Arbeit<br />
hinaus immer mal wie<strong>der</strong><br />
etwas Interessantes<br />
anbieten“, erklärt das<br />
<strong>Unternehmer</strong>paar.<br />
Und das ist einiges: Am<br />
26./27. August präsentiert<br />
das EPE-Team in<br />
<strong>der</strong> historischen Staudengärtnerei<br />
von Anja<br />
Maubach in Wuppertal<br />
englische Farben und<br />
Tapeten. Am 28. September<br />
ist die Farbenherstellerin<br />
Anna von<br />
Mangold im Ladengeschäft<br />
„Sechsührchen“<br />
zu Gast. Außerdem lohnt<br />
es sich, den 28. November<br />
vorzumerken. Dann<br />
verwandelt sich die<br />
Werkstatt in Remscheid<br />
in ein Lichtermeer mit<br />
Kunstobjekten, Glühweinduft<br />
und allem, was<br />
den Advent noch schöner<br />
macht.<br />
Ein Topf Farbe und ein Pinsel reichen heute<br />
nicht mehr aus, um den zahlreichen anspruchsvollen<br />
Aufgaben im mo<strong>der</strong>nen<br />
Malerhandwerk gerecht zu werden. „Wir<br />
begegnen bei unserer Arbeit täglich neuen Herausfor<strong>der</strong>ungen,<br />
denen wir uns stellen müssen.<br />
Dabei geht es konkret darum, anstehende Probleme<br />
nachhaltig zu lösen. Sei es nun die Schimmelbildung<br />
hinter dem Wohnzimmerschrank, <strong>der</strong> Algenbewuchs<br />
auf <strong>der</strong> Fassade o<strong>der</strong> <strong>der</strong> Lärm in<br />
einem Großraumbüro, <strong>der</strong> unbedingt reduziert<br />
werden soll. Wir sind dafür da, dies alles und noch<br />
vieles mehr zuverlässig in den Griff zu bekommen“,<br />
erklärt Sebastian Epe, <strong>der</strong> gemeinsam mit<br />
seiner Frau Constanze den Familienbetrieb in <strong>der</strong><br />
vierten Generation leitet.<br />
Wissen, was am besten ist<br />
Dass <strong>der</strong> Profi aus Remscheid nicht zu viel verspricht,<br />
wird im persönlichen Gespräch schnell<br />
klar. Sebastian Epe, <strong>der</strong> in verschiedenen Fachausschüssen<br />
und Gütegemeinschaften aktives<br />
Mitglied ist, besitzt ein umfangreiches Werkstoff-<br />
Know-how und weiß genau, welche innovativen<br />
Techniken am besten zur Werterhaltung eingesetzt<br />
werden. Beispielsweise, um Betonflächen<br />
sachgemäß zu sanieren, um Gebäude energetisch<br />
sinnvoll zu dämmen o<strong>der</strong> um die jeweils geeigneten<br />
feuerhemmenden Anstriche aufzubringen.<br />
„Bei allem, was wir tun, spielt natürlich das Thema<br />
Umweltschutz eine wichtige Rolle. Dabei<br />
kommt es manches Mal zu kuriosen Situationen.<br />
Etwa dann, wenn ein Möbel, das frei von Schadstoffen<br />
hergestellt wurde, nun wegen des fehlenden<br />
Formaldehyds nicht mehr gegen Schimmelpilzsporen<br />
wirkt. Jetzt sind wir gefragt, auf die<br />
Folgen einer an sich guten ökologischen Lösung<br />
wie<strong>der</strong>um mit einer ebenso umweltgerechten Anwendung<br />
zu antworten“, berichtet Sebastian Epe<br />
aus seiner alltäglichen Praxis.<br />
Erfahrungen bringen weiter<br />
Als Richard Epe 1898 mit seinem damals noch<br />
kleinen Malerbetrieb an den Start ging, legte er<br />
den Grundstein für ein Handwerksunternehmen,<br />
das es bis heute versteht, Tradition und Innovation<br />
optimal zu verbinden. Auch UrUrenkel Clemens<br />
Epe, <strong>der</strong> 2016 als Jahresbester seine Gesellenprüfung<br />
bestand und zurzeit an <strong>der</strong> Akademie für<br />
Farbe in Stuttgart weiterstudiert, wird diese erfolgreiche<br />
Firmenstrategie fortsetzen.<br />
„Über 118 Jahre Erfahrung versetzen uns in die<br />
Lage, unsere privaten Auftraggeber wie auch unsere<br />
Geschäftskunden zwischen Rhein, Ruhr und<br />
Wupper stets zielführend zu beraten“, sagt Constanze<br />
Epe. „In <strong>der</strong> Region gibt es zum Beispiel einen<br />
großen Bestand alter, teils denkmalgeschützter<br />
Bausubstanz. Häuser aus <strong>der</strong> Grün<strong>der</strong>zeit,<br />
prachtvolle Jugendstilvillen o<strong>der</strong> auch historische<br />
Fabrikgebäude aus dem 19. Jahrhun<strong>der</strong>t. Vieles,<br />
was heute nostalgisch daherkommt, kennen wir<br />
noch gut aus <strong>der</strong> eigenen Familiengeschichte. Und<br />
können auch jetzt noch damit umgehen. Feine<br />
Maltechniken aus vergangener Zeit, die Kunst des<br />
Vergoldens, die aufwendige Instandsetzung von<br />
Schmuckfassaden o<strong>der</strong> die Wie<strong>der</strong>herstellung von<br />
Innenräumen mit originalgetreuen Tapeten, die an<br />
damals erinnern: So können wir dazu beitragen,<br />
dass Schönes und Wertvolles über den Tag hinaus<br />
erhalten bleibt.“<br />
Voll im Trend <strong>der</strong> Zeit<br />
Natürlich können Epes und ihre 40 Mitarbeiter<br />
auch Lifestyle. Purismus im Loft, edle Oberflächen<br />
auf dem Boden, außergewöhnliche Wandoptiken<br />
in Beton, Metall o<strong>der</strong> Kalk, klassisches Ambiente<br />
o<strong>der</strong> trendige Coolness - das Spektrum <strong>der</strong><br />
Möglichkeiten ist nahezu grenzenlos.<br />
„Ohne unsere qualifizierte, hoch motivierte<br />
Mannschaft könnten wir diese vielen unterschiedlichen<br />
Leistungen gar nicht realisieren“,<br />
stellt Sebastian Epe klar. „Deshalb sind wir sehr<br />
stolz, mit solchen Profis zusammenzuarbeiten.<br />
Übrigens kommt das auch unseren Kunden zugute.<br />
Denn wir stellen von Fall zu Fall genau das<br />
Team aus Spezialisten zusammen, das sich perfekt<br />
mit <strong>der</strong> Lösung <strong>der</strong> aktuellen Aufgabe auskennt.“<br />
Text: Brigitte Waldens<br />
Foto: Günter Lintl<br />
EPE GmbH & Co. KG<br />
Hindenburgstraße 60<br />
42853 Remscheid<br />
Fon 02191 591078-0<br />
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<strong>der</strong> <strong>Bergische</strong> <strong>Unternehmer</strong> 08|17 27
AUS DER REGION DER KOMMENTAR<br />
Der <strong>Bergische</strong> <strong>Unternehmer</strong>:<br />
Die Bildung von <strong>Unternehmer</strong>n<br />
braucht Mut und eine Idee<br />
CDU und FDP haben beschlossen, innovative<br />
Startups gezielt zu för<strong>der</strong>n. 1.000 Grün<strong>der</strong> sollen<br />
mit einem Stipendium unterstützt werden. Wurden<br />
im bisherigen EXIST-Programm nur Grün<strong>der</strong> aus<br />
Hochschulen geför<strong>der</strong>t, sollen künftig auch solche<br />
außerhalb von diesen einbezogen werden. „Hohe Anfor<strong>der</strong>ungen“<br />
sollen an die Vergabe des Grün<strong>der</strong>-Stipendium<br />
NRW gestellt werden, die durch „erfahrene<br />
und dezentral agierende Institutionen“ ermöglicht<br />
werden soll.<br />
<strong>Unternehmer</strong> zu sein bedeutet, für das eigene Angebot<br />
seine Existenz am Markt aufs Spiel zu setzen<br />
und nicht nur die unternehmerische Freiheit, son<strong>der</strong>n<br />
auch die mit ihr verbundene Verantwortung zu übernehmen.<br />
Die für das <strong>Unternehmer</strong>-Sein notwendige<br />
Bildung des freien Willens und des Verantwortungsbewusstseins<br />
finden im deutschen Bildungssystem<br />
nicht statt. Das Bildungssystem lehrt fachliches Wissen,<br />
seine betriebswirtschaftliche Sparte Managementwissen.<br />
Es fehlt eine Unterstützung bei <strong>der</strong> Bildung<br />
des unternehmerischen Bewusstseins.<br />
Die Eckpunkte des Koalitionsvertrages reproduzieren<br />
diese Misere. Stipendien bringen Stipendiaten hervor,<br />
die lernen, finanziert zu werden, aber keine <strong>Unternehmer</strong>.<br />
„Hohe Anfor<strong>der</strong>ungen“ sind genau wie<br />
Anfor<strong>der</strong>ungen, die eine zu besetzende Stelle beschreiben,<br />
im Vorhinein zu definieren – eine Unmöglichkeit<br />
für die Auswahl von <strong>Unternehmer</strong>n, die in<br />
ein Land gehen, das nicht einmal sie selbst im Vorhinein<br />
kennen. Und was bedeutet die Erfahrung <strong>der</strong><br />
„erfahrenen“ Institutionen, die keine <strong>Unternehmer</strong><br />
son<strong>der</strong>n politische Akteure sind? Für die Bildung von<br />
<strong>Unternehmer</strong>n braucht es mehr als eine Finanzierung,<br />
nämlich Mut und eine tragfähige Idee – genau<br />
wie für die Gründung eines Start-ups.<br />
Dr. Ralf Neise ist Direktor des IUU Institut<br />
für <strong>Unternehmer</strong>- und Unternehmensentwicklung<br />
in Wuppertal<br />
Fotos: BVG<br />
28 www.bvg-menzel.de
STARTKLAR FÜR SIE:<br />
JAGUAR TAGESZULASSUNGEN<br />
ZU ATTRAKTIVEN KONDITIONEN.<br />
Jaguar XF 20d R-Sport Automatik<br />
Jaguar XF 20d R-Sport Automatik<br />
Jaguar XF 30d Prestige Automatik<br />
Erstzulassung<br />
04/2017; 10Km; 179PS<br />
Erstzulassung<br />
04/2017; 10Km; 179PS<br />
Erstzulassung<br />
04/2017; 10Km; 300PS<br />
Listenpreis € 54.783,00<br />
ANGEBOTSPREIS € 38.311,00<br />
SONDERAUSSTATTUNG (IM PREIS ENTHALTEN)<br />
Silbermetallic „Ingot“ | Einparkhilfe vorne,<br />
hinten, Kamera | Panorama Dach | Le<strong>der</strong> |<br />
Sportfahrwerk | Xenon | Navi | Keyless<br />
Entry | Sitzheizung vorne & hinten | 19 Zoll<br />
Leichtmetallfelgen | Warnsystem Toter<br />
Winkel | Fahrzeugnummer E_028698<br />
Listenpreis € 54.783,00<br />
ANGEBOTSPREIS € 38.311,00<br />
SONDERAUSSTATTUNG (IM PREIS ENTHALTEN)<br />
Silbermetallic „Ingot“ | Einparkhilfe vorne,<br />
hinten, Kamera | Panorama Dach | Le<strong>der</strong>-<br />
Sportsitze | Sportfahrwerk | Xenon | Navi |<br />
Keyless Entry | Sitzheizung vorne | 19 Zoll<br />
Leichtmetallfelgen | Warnsystem Toter<br />
Winkel | Fahrzeugnummer E_028695<br />
Listenpreis € 64.004,00<br />
ANGEBOTSPREIS € 47.218,00<br />
SONDERAUSSTATTUNG (IM PREIS ENTHALTEN)<br />
Silber metallic | Einparkhilfe vorne, hinten,<br />
Kamera | Le<strong>der</strong> beige | Xenon | Navi |<br />
Sitzheizung vorne & hinten | 19 Zoll Leichtmetallfelgen<br />
| Warnsystem Toter Winkel |<br />
Spurhalteassistent | Meridian Premium Audio<br />
System | Fahrzeugnummer E_028701<br />
Jaguar XF 20d R-Sport AWD Automatik<br />
Jaguar XF 20d R-Sport AWD Automatik<br />
Jaguar XE 20d R-Sport AWD Automatik<br />
Erstzulassung<br />
04/2017; 10Km; 179PS<br />
Erstzulassung<br />
04/2017; 10Km; 179PS<br />
Erstzulassung<br />
04/2017; 10Km; 179PS<br />
Listenpreis € 60.096,00<br />
ANGEBOTSPREIS € 44.025,00<br />
SONDERAUSSTATTUNG (IM PREIS ENTHALTEN)<br />
Ultimate Black (Schwarz) | Head-Up-Display |<br />
Verkehrszeichenerkennung mit adaptivem<br />
Geschwindigkeitsbegrenzer | Meridian<br />
Premium Audio System | Einparkhilfe<br />
vorne, hinten, Kamera | Le<strong>der</strong>-Sportsitze |<br />
Adaptive Dynamics | Xenon | Navi | Keyless<br />
Entry | Sitzheizung vorne & hinten | 19 Zoll<br />
Leichtmetallfelgen | Warnsystem Toter<br />
Winkel | Aktiver Spurhalteassistenz |<br />
Fahrzeugnummer E_028690<br />
Listenpreis € 60.096,00<br />
ANGEBOTSPREIS € 44.025,00<br />
SONDERAUSSTATTUNG (IM PREIS ENTHALTEN)<br />
Ultimate Black (Schwarz) | Head-Up-Display |<br />
Verkehrszeichenerkennung mit adaptivem<br />
Geschwindigkeitsbegrenzer | Meridian<br />
Premium Audio System | Einparkhilfe<br />
vorne, hinten, Kamera | Le<strong>der</strong>-Sport sitze |<br />
Adaptive Dynamics | Xenon | Navi | Keyless<br />
Entry | Sitzheizung vorne & hinten | 19 Zoll<br />
Leichtmetallfelgen | Warnsystem Toter<br />
Winkel | Aktiver Spurhalteassistenz |<br />
Fahrzeugnummer E_028693<br />
Listenpreis € 56.288,00<br />
ANGEBOTSPREIS € 38.550,00<br />
SONDERAUSSTATTUNG (IM PREIS ENTHALTEN)<br />
Schwarz Metallic | Einparkhilfe vorne,<br />
hinten, Kamera | Meridian Premium Audio<br />
System | Panorama Dach | Le<strong>der</strong>-Sportsitze<br />
| Head-up-Display | Sportfahrwerk |<br />
Xenon | Navi | Keyless Entry | Sitzheizung<br />
vorne & hinten | 19 Zoll Leichtmetallfelgen |<br />
Verkehrszeichen erkennung mit adaptivem<br />
Geschwindigkeitsbegrenzer | Fahrzeugnummer<br />
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AUTOHAUS EYLERT GMBH · FLEET- & BUSINESSCENTER WUPPERTAL<br />
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THE ART OF PERFORMANCE<br />
Kraftstoffverbräuche* in l/100 km : Jaguar XF 20d R-Sport Automatik: 4,3 (innerorts); 5,2 (außerorts); 3,8 (komb.); CO 2<br />
-Emissionen in g/km: 114; CO 2<br />
-Effizienzklasse: A+; Jaguar XF 20d R-Sport<br />
AWD Automatik: 4,9 (innerorts); 5,7 (außerorts); 4,5 (komb.); CO 2<br />
-Emissionen in g/km: 129; CO 2<br />
-Effizienzklasse: A; Jaguar XF 30d Prestige Automatik: 5,5 (innerorts); 6,6 (außerorts); 4,8 (komb.);<br />
CO <strong>der</strong> 2<br />
-Emissionen <strong>Bergische</strong> in g/km: <strong>Unternehmer</strong> 144; CO 2<br />
-Effizienzklasse: 08|17 A; Jaguar XE 20d R-Sport AWD Automatik: 4,7 (innerorts); 5,5 (außerorts); 4,2 (komb.); CO 2<br />
-Emissionen in g/km: 123; CO 2<br />
-Effizienzklasse: 29 A.<br />
*Kraftstoffverbräuche und Emissionswerte wurden nach dem Messverfahren RL80/1268/EWG ermittelt. Für Gewerbekunden. Alle Preise zzgl. gesetz licher MwSt. Nur solange <strong>der</strong> Vorrat reicht.<br />
Abbildungen zeigen Son<strong>der</strong>ausstattung. Fahrzeugbestand Stand 28.07.2017
ERFOLGREICH BERGISCH PORTRÄT<br />
Kreativität im Raum<br />
Leben, wohnen, arbeiten. Je<strong>der</strong> Mensch braucht ein Umfeld, in dem er sich wohlfühlt und gut aufgehoben<br />
ist. Dabei spielen viele Faktoren eine Rolle. Denn bei <strong>der</strong> Gestaltung eines Ambientes, das<br />
den individuellen Bedürfnissen entgegenkommt, muss einiges berücksichtigt werden. Eine Aufgabe,<br />
die Ulrike Albermann-Hütt mit Sachverstand und Kreativität überaus professionell erledigt.<br />
30
Der Kunde hat den<br />
Vorschlag akzeptiert,<br />
händigt den Schlüssel<br />
aus und fährt in<br />
Urlaub, bis die Arbeiten<br />
erledigt sind.<br />
„Das geht – und<br />
zwar sehr gut“, sagt<br />
Ulrike Albermann-<br />
Hütt. „Ich habe nicht<br />
nur enge Kontakte zu<br />
einem umfangreichen<br />
Netzwerk von Gewerken,<br />
son<strong>der</strong>n übernehme<br />
auch die Aufsicht<br />
über die<br />
Baustelle. Somit<br />
kann <strong>der</strong> Kunde sicher<br />
sein, dass alles<br />
zuverlässig ausgeführt<br />
und zum vereinbarten<br />
Termin fertig<br />
wird.<br />
Selbstverständlich in<br />
dem Kostenrahmen,<br />
den wir vorher festgelegt<br />
haben. Wir<br />
befinden uns<br />
schließlich nicht in<br />
Berlin …“<br />
„<br />
Häufig sind es nur Kleinigkeiten, die das<br />
Wohlbefinden beeinträchtigen. Beispielsweise<br />
die falsche Beleuchtung im Home<br />
Office, zu viel Farbe an den Wänden, ein<br />
Vorhangstoff, <strong>der</strong> nicht zum übrigen Interieur passt.<br />
Doch man sollte die Wirkung dieser Petitessen nicht<br />
unterschätzen“, weiß die graduierte Innenarchitektin<br />
aus Erfahrung. Seit 1976 ist die Wuppertalerin<br />
mit ihrer Firma Casa Linea erfolgreich im Geschäft<br />
und wird bundesweit als kompetente, stilsichere<br />
Fachfrau hoch geschätzt<br />
Den Schwerpunkt setzt Ulrike Albermann-Hütt bei<br />
<strong>der</strong> Planung und Umsetzung von Raumkonzepten<br />
und Einrichtungsszenarien – sowohl in Privathäusern<br />
als auch in Gewerbeobjekten wie Büros, Hotels,<br />
Kliniken und Praxen. Darüber hinaus bietet sie ihren<br />
Kunden eine Auswahl an hochwertigen Markenkollektionen<br />
mit exklusivem Interieur-Design zum<br />
Kauf an. Dazu gehören Accessoires, Möbel, Bezugund<br />
Dekorationsstoffe, Leuchten und Teppiche;<br />
schöne Dinge mit Anspruch, die in namhaften Manufakturen<br />
internationaler Provenienz gefertigt werden.<br />
Da Casa Linea über eine eigene Polsterwerkstatt<br />
sowie ein kreatives Nähatelier verfügt, ist<br />
Ulrike Albermann-Hütt je<strong>der</strong>zeit in <strong>der</strong> Lage, auch<br />
Son<strong>der</strong>wünsche ihrer Klientel zu erfüllen.<br />
Wissen, was <strong>der</strong> Kunde will<br />
„Je<strong>der</strong> Auftrag bedeutet eine neue Herausfor<strong>der</strong>ung,<br />
<strong>der</strong> ich mich mit vollem Engagement stelle“, erklärt<br />
die Expertin. „Eines bleibt allerdings immer gleich:<br />
Der Mensch, sein Anliegen und seine Vorstellungen<br />
stehen im Mittelpunkt meiner Arbeit. Das bedeutet:<br />
Ich lege Wert darauf, meine Auftraggeber persönlich<br />
kennenzulernen, um sie gezielt beraten zu können.<br />
Nur so ist es möglich zu erfahren, was <strong>der</strong> Betreffende<br />
will und was nicht.“<br />
In <strong>der</strong> Praxis ergeben sich dann manches Mal äußerst<br />
unterschiedliche Situationen, wie Ulrike Albermann-Hütt<br />
oft erlebt: „Zum Beispiel kann es<br />
sein, dass ein Kunde beschließt, das gesamte vorhandene<br />
Ambiente zu verän<strong>der</strong>n und mir sagt:<br />
„dann machen Sie mal!“ Dagegen möchte ein an<strong>der</strong>er<br />
Kunde von Anfang an in die Planung einbezogen<br />
werden. In diesem Fall begleite ich ihn bei <strong>der</strong> Auswahl<br />
<strong>der</strong> Möbel, suche mit ihm gemeinsam die geeigneten<br />
Stoffe aus und halte ihn in je<strong>der</strong> Phase auf<br />
dem Laufenden. Selbstverständlich entscheide ich<br />
letztendlich nichts alleine, son<strong>der</strong>n lege dem Auftraggeber<br />
meine Einrichtungsvorschläge zur Begutachtung<br />
vor. Mit Hilfe einer detaillierten Zeichnung<br />
o<strong>der</strong> einer 3D-Animation bekommt er einen realistischen<br />
Eindruck davon, wie <strong>der</strong> Raum nach <strong>der</strong> Fertigstellung<br />
aussieht.“<br />
Für beson<strong>der</strong>e Aufgaben gut gerüstet<br />
In etlichen Anwendungen geht es aber nicht allein<br />
um eine gefällige Optik. Beispielsweise müssen<br />
Brandschutzauflagen berücksichtigt, Probleme mit<br />
<strong>der</strong> Akustik gelöst o<strong>der</strong> störendes Sonnenlicht<br />
ferngehalten werden. Hier greift die Casa-Linea-<br />
Chefin auf mo<strong>der</strong>ne Materialien zurück, die von<br />
den Herstellern mit speziellen Eigenschaften ausgerüstet<br />
wurden. So sorgen etwa Metalloxide in<br />
Gardinen und Vorhängen für eine komplette Reflektion<br />
<strong>der</strong> Sonneneinstrahlung o<strong>der</strong> beson<strong>der</strong>e<br />
Schallschutzwände für eine deutliche Dämmung<br />
von Lärm. Informationen über aktuelle Innovationen<br />
holt sich die Wuppertalerin auf Messen und<br />
Ausstellungen o<strong>der</strong> direkt vor Ort beim Produzenten.<br />
bereit für eine perfekte Präsentation<br />
Im Show-Room <strong>der</strong> Casa Linea können sich Interessenten<br />
ein Bild davon machen, wie vielfältig die<br />
Möglichkeiten einer maßgeschnei<strong>der</strong>ten Innenarchitektur<br />
heute sind. Aber: „Wenn ein Kunde nicht<br />
zu mir kommen kann, komme ich natürlich zu<br />
ihm. Mein Auto fungiert sozusagen als mobiles<br />
Büro, in dem ich alles unterbringe, was für ein ausführliches<br />
Beratungsgespräch wichtig ist. Angefangen<br />
von zahlreichen Stoff- und Farbmustern bis<br />
zu aussagekräftigen Fotobeispielen bereits realisierter<br />
Einrichtungslösungen“, berichtet Ulrike Albermann-Hütt.<br />
Text: Brigitte Waldens<br />
Fotos: Günter Lintl<br />
Casa Linea<br />
Innenarchitektur & Interieur<br />
Hacklandweg 26<br />
42117 Wuppertal<br />
Fon 0202 2443989<br />
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Net www.casa-linea.de<br />
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Trecknase 6 – 8, 42897 Remscheid, Tel. 0 21 91 / 96 40-0<br />
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von Son<strong>der</strong>kunden für ausgewählte Modelle. Bonität vorausgesetzt. Preis zzgl. MwSt, Überführung und Zulassung.<br />
Willy Schei<strong>der</strong> GmbH & Co. KG<br />
Trecknase 6 – 8, 42897 Remscheid, Tel. 0 21 91 / 96 40-0<br />
Gerstau 18, 42857 Remscheid, Tel. 0 21 91 / 88 46-0<br />
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ERFOLGREICH BERGISCH ONLINE CITY WUPPERTAL<br />
Atalanda. Das neue Internet-Portal<br />
<strong>der</strong> Online City Wuppertal trägt einen<br />
Namen, <strong>der</strong> an die Amazone Atalante<br />
erinnert. Aus gutem Grund.<br />
Denn <strong>der</strong> Bezug zur schnellsten Läuferin<br />
im antiken Griechenland ist gewollt<br />
und nachvollziehbar. Wer<br />
nämlich die komfortable Möglichkeit<br />
nutzt, über die Atalanda-Website<br />
Produkte von lokalen Händlern auszuwählen<br />
und zu bestellen, bekommt<br />
seine Ware bei Bedarf.<br />
Zunächst ein kurzer Blick zurück. Als 2013<br />
das ehrgeizige Pilotprojekt „Online City<br />
Wuppertal“ an den Start ging, kamen Bedenken<br />
auf, ob die angestrebte Kombination<br />
aus stationärem Geschäft und digitalem Handel<br />
tatsächlich funktionieren würde. Inzwischen sind<br />
die skeptischen Stimmen verstummt. Denn <strong>der</strong> Erfolg<br />
gibt den Initiatoren recht. Mittlerweile haben<br />
sich 60 Wuppertaler Einzelhändler <strong>der</strong> Aktion angeschlossen<br />
und präsentieren zurzeit über 800.000<br />
Produkte unterschiedlichster Art auf <strong>der</strong> aktuellen<br />
Plattform. Ein Auftritt, <strong>der</strong> bei den potentiellen<br />
Kunden ausgezeichnet ankommt und den beteiligten<br />
Geschäften erfreuliche Umsatzgewinne beschert.<br />
Vor allem aber ist man dem Ziel, verstärkt<br />
neue Käufer in die Läden zu holen, ein beachtliches<br />
Stück näher gekommen. Die Erfahrung zeigt,<br />
dass <strong>der</strong> Blick ins Internet oftmals als Auslöser<br />
fungiert, sich einmal vor Ort im Geschäft umzuschauen<br />
und nach noch mehr interessanten Angeboten<br />
zu suchen.<br />
Im letzten Herbst ist die bisherige finanzielle Unterstützung<br />
aus Bundesmitteln ausgelaufen. Dank<br />
des Engagements verschiedener lokaler Institutionen<br />
konnten jedoch weitere För<strong>der</strong>gel<strong>der</strong> in Höhe<br />
von 350.000 Euro – begrenzt auf die nächsten<br />
zwei Jahre – bereitgestellt werden. Damit stehen<br />
die Ampeln auf Grün, um die zweite Projektphase<br />
motiviert und zielgerichtet anzugehen. Und damit<br />
kommt das neue Online-Portal Atalanda ins Spiel.<br />
Eine schnelle<br />
Griechin stand Pate<br />
34 www.bvg-menzel.de
Peter Bothmann, Vorsitzen<strong>der</strong><br />
<strong>der</strong> Händlervereinigung<br />
talMARKT<br />
Online City Wuppertal,<br />
sieht zuversichtlich in<br />
die Zukunft: „Die erste<br />
Phase des Projekts ist<br />
erfolgreich abgeschlossen,<br />
jetzt beginnen<br />
wir mit <strong>der</strong> Umsetzung<br />
einer<br />
großangelegten Marketing-Kampagne.<br />
Damit<br />
verfolgen wir<br />
durchaus ein hoch gestecktes<br />
Ziel. Wir wollen<br />
möglichst viele<br />
Händler aus <strong>der</strong> Stadt<br />
vom Nutzen überzeugen<br />
und motivieren,<br />
bei Online City Wuppertal<br />
einzusteigen.“<br />
„Es ist ein Glücksfall, dass Atalanda bei unserem<br />
Projekt mitmacht und dem ansässigen Handel einen<br />
lokalen Marktplatz zur Verfügung stellt – einschließlich<br />
<strong>der</strong> logistischen Möglichkeiten <strong>der</strong><br />
Same Day Delivery“, lobt Peter Bothmann, Vorsitzen<strong>der</strong><br />
des neu gegründeten Vereins tal-<br />
MARKT Online City Wuppertal. Das Unternehmen<br />
Atalanda wurde 2012 gegründet mit <strong>der</strong><br />
Zielsetzung, die Vorteile des stationären Handels<br />
mit den Vorzügen des Online-Shoppings zu verbinden.<br />
Nach dem erfolgreichen Start in Wuppertal<br />
ist Atalanda deutschlandweit präsent, aber<br />
auch in Österreich und <strong>der</strong> Schweiz unterwegs.<br />
gewinnbringende aussichten<br />
Das Konzept: Kunden können über das Atalanda-<br />
Portal problemlos Artikel online bestellen, nicht<br />
nur aus den Sortimenten <strong>der</strong> örtlichen Geschäfte.<br />
Viele teilnehmende Händler aus ganz Deutschland<br />
stellen inzwischen in diesem Online-Schaufenster<br />
ihre Angebote mit einer großen Auswahl<br />
von Produkten vor. Die Lieferung in Wuppertal<br />
erfolgt für alle bei den Händlern bevorrateten<br />
Produkte noch am selben Tag über DHL innerhalb<br />
von zwei wählbaren Zeitfenstern: Nachmittags<br />
ins Büro o<strong>der</strong> abends nach Hause. Alternativ besteht<br />
die Möglichkeit, das jeweilige Produkt persönlich<br />
im Geschäft abzuholen – bereits 30 Minuten<br />
nach <strong>der</strong> Bestellung. Sollen die gewählten<br />
Artikel landesweit verschickt werden, steht ebenfalls<br />
DHL als Logistikpartner zur Verfügung. Der<br />
Online-Marktplatz bietet den Wuppertaler Händlern<br />
jedoch mehr als einen erweiterten Internet-Shop für<br />
alle. Mit seinem Auftritt hat je<strong>der</strong> Teilnehmer die<br />
Gelegenheit, sich zu profilieren und auf beson<strong>der</strong>e<br />
Aktionen, Rabatte o<strong>der</strong> Angebote aufmerksam zu<br />
machen. Über 64 Prozent <strong>der</strong> deutschen Konsumenten<br />
recherchieren online und kaufen offline.<br />
Im B2B-Geschäft liegt <strong>der</strong> Satz noch höher. Rund<br />
72 Prozent aller Geschäftskunden informieren<br />
sich über das gewünschte Produkt erst einmal im<br />
Internet, um dann im persönlichen Kontakt mit<br />
dem Verkäufer vor Ort Fragen zu klären, sich beraten<br />
zu lassen und eine Kaufentscheidung zu<br />
treffen. Beson<strong>der</strong>s bei größeren Anschaffungen<br />
schätzen es die Käufer, das gewählte Produkt<br />
selbst in Augenschein zu nehmen, zu prüfen und<br />
auszuprobieren. Dies bedeutet für den stationären<br />
Einzelhandel eine Riesenchance, verlorene Kunden<br />
zurückzugewinnen und den Umsatzschwund<br />
zu stoppen. „Das Projekt Online City Wuppertal<br />
kommt diesem typischen Verbraucherverhalten<br />
entgegen, indem es beide Kanäle auf ideale Weise<br />
kombiniert“, stellt Peter Bothmann zufrieden fest.<br />
Nach <strong>der</strong> Sommerpause beginnt eine umfangreiche<br />
Marketing-Initiative, um Online City Wuppertal<br />
und das schnelle Atalanda-Portal in <strong>der</strong> Öffentlichkeit<br />
weiter bekannt zu machen.<br />
Text: Brigitte Waldens<br />
Foto: Günter Lintl<br />
Dipl-Ing. Peter Bothmann<br />
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Im Vogelsang 91<br />
45527 Hattingen<br />
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Catering: Lieferung<br />
vom Feinsten<br />
Über 13.000 Catering-Unternehmen gibt es<br />
inzwischen bundesweit. Mit je<strong>der</strong> Menge<br />
Potenzial, um weiterzuwachsen. Angebot<br />
und Kreativität <strong>der</strong> Profis wird von vielen<br />
Seiten gefragt und geschätzt.<br />
36 www.bvg-menzel.de
Perfekter TIsch - von<br />
Profis gedeckt: Catering<br />
ist heute viel<br />
mehr als Gulaschkanone<br />
und Schnittchen.<br />
<strong>der</strong> <strong>Bergische</strong> <strong>Unternehmer</strong> 08|17 37
IM FOKUS CATERING<br />
Auch bei <strong>der</strong> Auswahl<br />
<strong>der</strong> Location<br />
stehen professionelle<br />
Caterer hilfreich<br />
zur Seite.<br />
Die steigende Nachfrage macht den<br />
beliebten Service zu einem <strong>der</strong> erfolgreichsten<br />
Segmente im hiesigen<br />
Gastro-Markt. Mit rund 157.000 Beschäftigten<br />
erwirtschaftete die deutsche<br />
Catering-Branche 2016 einen Umsatz von 8,3<br />
Milliarden Euro; <strong>der</strong> Bereich Betriebsrestaurants<br />
hält mit 54 Prozent den größten Anteil in <strong>der</strong> Catering-Wirtschaft.<br />
Auch die Prognosen für die Zukunft<br />
setzen auf Dynamik. So wird laut <strong>der</strong> Statista-Markforschung<br />
allein für die Sparte<br />
Event-Catering bis 2020 ein Umsatz in Höhe von<br />
1,69 Milliarden Euro erwartet.<br />
Grün<strong>der</strong>zeit mit Appetit<br />
auf die Zukunft<br />
Der unaufhaltsame Aufstieg des Catering begann<br />
Mitte <strong>der</strong> fünfziger Jahre in Wiesbaden, damals einer<br />
<strong>der</strong> größten Standorte <strong>der</strong> US Air-Force mit<br />
etwa 20.000 zivilen Angestellten. Menschen, die<br />
mittags verpflegt werden wollten. In dieser Situation<br />
ergriff Catering-Pionier Harry Eiring die Chance<br />
<strong>der</strong> Stunde und gründete ein Unternehmen für<br />
Gemeinschaftsverpflegung, das in den folgenden<br />
Jahrzehnten mit etlichen Großküchen expandierte<br />
und täglich bis zu 100.000 Essen in <strong>der</strong> Spitze an<br />
seine zahlreichen Abnehmer auslieferte.<br />
Ungefähr zur gleichen Zeit lernte <strong>der</strong> Unterneh-<br />
mer Karl Düsterberg im Laufe einer Amerika-<br />
Reise das Catering-Geschäft kennen und beschloss,<br />
die neuartige Service-Idee mit nach<br />
Hause zu bringen. Unter dem Namen apetito begann<br />
daraufhin eine bemerkenswerte Erfolgsgeschichte.<br />
Ein Meilenstein unter vielen ist beispielsweise<br />
das System „Essen auf Rä<strong>der</strong>n“, das<br />
apetito als erstes Unternehmen in Deutschland<br />
im Bereich Seniorenverpflegung auf den Weg<br />
brachte.<br />
Mit neuen Ideen weiter voran<br />
Während in den 1970ern vor allem amerikanische<br />
Firmen den Liefer-Service in Anspruch nahmen,<br />
entdeckten in den darauf folgenden zehn Jahren<br />
auch deutsche Großunternehmen wie Banken und<br />
Versicherungen die Annehmlichkeiten mo<strong>der</strong>ner<br />
Betreiberkonzepte. Nach <strong>der</strong> Jahrtausendwende<br />
erfasste den Cateringmarkt eine Gründungswelle<br />
von Servicegesellschaften – eine Entwicklung,<br />
die sicherlich durch ein neues Gesundheitsstrukturgesetz<br />
in Verbindung mit einem ebenfalls neuen<br />
Vergütungssystem forciert wurde. Parallel<br />
dazu stieg <strong>der</strong> Preisdruck im Wettbewerb und die<br />
Konzentration in <strong>der</strong> Branche nahm zu. Allerdings<br />
sorgten auch innovative Geschäftsideen wie<br />
die Einrichtung von Cafébars für eine deutliche<br />
Belebung <strong>der</strong> Nachfrage.<br />
38 www.bvg-menzel.de
Auf vielen Geschäftsfel<strong>der</strong>n präsent<br />
Zu den wichtigsten Geschäftsbereichen<br />
gehören<br />
• Business<br />
Die Verpflegung von Mitarbeitern in Industrie,<br />
Gewerbe, Handel und Dienstleistung.<br />
• Care<br />
Die Verköstigung von Menschen in Krankenhäusern,<br />
Seniorenheimen und an<strong>der</strong>en Einrichtungen<br />
im Sozial und Gesundheitswesen.<br />
• Education<br />
Die Ausgabe von Mittagessen für Kin<strong>der</strong>,<br />
Schüler und Studenten in Kitas, Schulen<br />
und Mensen.<br />
• Event<br />
Die Bewirtung bei Veranstaltungen von <strong>der</strong><br />
Betriebsfeier über Konzerte bis zu Großereignissen<br />
im Sport.<br />
• Verkehr<br />
Die Versorgung von Passagieren in Flugzeugen,<br />
auf Schiffen o<strong>der</strong> in Bahnen mit<br />
Speisen und Getränken.<br />
ternationale Gerichte spezialisiert. Beispielsweise<br />
zählen zurzeit mexikanische Tortillas und Wraps<br />
in allen möglichen Variationen zu den angesagten<br />
Catering-Hits. An<strong>der</strong>e Anbieter konzentrieren<br />
sich auf Erzeugnisse aus <strong>der</strong> regionalen Küche.<br />
Aber auch vegetarische und vegane Angebote machen<br />
Appetit auf mehr.<br />
Häppchenweise von Stand zu Stand<br />
Darüber hinaus sind Foodtrucks bestens geeignet,<br />
um Besucher von Straßenfesten, Messen, Festivals<br />
und an<strong>der</strong>en Veranstaltungen kulinarisch zu<br />
versorgen. Mittlerweile finden quer durchs Land<br />
zahlreiche Events statt, bei denen sich alles um<br />
Foodtrucks und Streetfood dreht. So auch kürzlich<br />
beim Streetfood Festival auf dem Campus <strong>der</strong><br />
<strong>Bergische</strong>n Universität in Wuppertal. 15 Essensstände<br />
präsentierten das Beste, das die internationale<br />
Küche zu bieten hat. Afrikanisch, französisch,<br />
israelisch, amerikanisch und asiatisch - hier<br />
konnten die Studenten kosten, wie die Welt<br />
schmeckt. Ein Trend, <strong>der</strong> auch von Unternehmen<br />
aufgegriffen wird. Statt bei einer Betriebsfeier in<br />
<strong>der</strong> hauseigenen Kantine o<strong>der</strong> einem angemieteten<br />
Lokal zu tafeln, schlen<strong>der</strong>n die Gäste draußen<br />
wie auf einem Marktplatz von Stand zu Stand,<br />
probieren mal hier, mal da und genießen die beson<strong>der</strong>e<br />
Atmosphäre.<br />
Eisgekühlt und<br />
eine Augenweide.<br />
Die Renaissance <strong>der</strong> Imbisswagen<br />
Seit einiger Zeit kommt erneut Bewegung in den<br />
Markt: Die Foodtrucks fahren vor. Vor allem in<br />
<strong>der</strong> Berufswelt sind sie hoch willkommen. Eine<br />
Umfrage des Marktforschungsunternehmens GfK<br />
aus Nürnberg hat herausgefunden, warum das so<br />
ist. Demnach verzehren die meisten Arbeitnehmer<br />
in Deutschland mittags das, was sie von zu Hause<br />
mitgebracht haben. 29 Prozent <strong>der</strong> Befragten gaben<br />
jedoch an, sich mit Sandwiches, Snacks und<br />
an<strong>der</strong>en Kleinigkeiten aus Geschäften in <strong>der</strong><br />
Nachbarschaft zu versorgen. Und genau hier setzt<br />
<strong>der</strong> Businessplan <strong>der</strong> mobilen Anbieter an.<br />
Ob zum Frühstück, zur Mittagspause o<strong>der</strong> zum<br />
Feierabend: Pünktlich sind sie vor Ort, wo sie von<br />
ihren berufstätigen Kunden bereits erwartet werden.<br />
Da die angebotenen Speisen in Qualität, Frische<br />
und Vielfalt überzeugen und schnell serviert<br />
werden, entwickelt sich <strong>der</strong> Foodtruck vor dem<br />
Betrieb häufig zu einem stark frequentierten<br />
Treffpunkt für die Belegschaft. Meeting & Eating<br />
– auch eine gute Gelegenheit, das Wir-Gefühl zu<br />
stärken. Zahlreiche Foodtrucker haben sich auf in-<br />
<strong>der</strong> <strong>Bergische</strong> <strong>Unternehmer</strong> 08|17 39
IM FOKUS CATERING<br />
Essen, was gesund ist<br />
Vor allem Contract-Caterer, die mit ihren Auftraggebern<br />
vertraglich eine langfristige Dienstleistung<br />
vereinbart haben, stehen täglich vor immensen<br />
Herausfor<strong>der</strong>ungen. Speisen müssen in<br />
großen Mengen schnell und gleichzeitig zubereitet<br />
und pünktlich zum vereinbarten Zeitpunkt<br />
ausgeliefert werden. Hinzu kommt die Verpflichtung,<br />
ein abwechslungsreiches, vollwertiges Angebot<br />
auszuarbeiten, das genau auf die Bedürfnisse<br />
<strong>der</strong> jeweiligen Zielgruppe zugeschnitten ist.<br />
Um diesem Anspruch gerecht zu werden, müssen<br />
Catering-Unternehmen über ein umfangreiches<br />
Know-how rund um das Thema gesunde Ernährung<br />
verfügen.<br />
Was das bedeutet, wird vor allem bei <strong>der</strong> Verpflegung<br />
in Krankenhäusern deutlich. Aufgrund ihrer<br />
individuellen Erkrankung benötigen manche Patienten<br />
unterschiedliche Speisen – <strong>der</strong> eine muss<br />
eine strenge Diät halten, <strong>der</strong> an<strong>der</strong>e ist empfindlich<br />
gegen Allergene im Essen, während Schwerverletzte<br />
o<strong>der</strong> Frischoperierte unter Umständen<br />
nur flüssige Nahrung zu sich nehmen können. In<br />
dieser Situation ist die ganze Kompetenz eines<br />
Caterers gefragt, damit er diese verantwortungsvolle<br />
Aufgabe meistern kann.<br />
Kampfansage gegen Übergewicht<br />
Eine beson<strong>der</strong>e Verantwortung ergibt sich auch<br />
bei <strong>der</strong> Verpflegung von Kin<strong>der</strong>n und Jugendlichen.<br />
Denn nicht nur die Zahl <strong>der</strong> übergewichtigen<br />
Erwachsenen nimmt bedrohlich zu. Immer<br />
mehr junge Menschen bringen ebenfalls zu viel<br />
Pfunde auf die Waage, weil sie sich falsch ernähren<br />
und zu wenig bewegen. Dies belegt eine aktuelle<br />
Studie. Demnach hat sich seit 1980 die Rate<br />
<strong>der</strong> Adipositas in mehr als 70 Län<strong>der</strong>n verdoppelt.<br />
Im Jahr 2015 waren insgesamt 107,7 Millionen<br />
Kin<strong>der</strong> und 603,7 Millionen Erwachsene mit einem<br />
Body-Mass-Index über 30 akut übergewichtig,<br />
berichtet das New England Journal of Medicine.<br />
Der Grund für die starke Zunahme von<br />
Übergewicht ist hinlänglich bekannt: Die Kombination<br />
aus kalorienreichem Fastfood und fehlenden<br />
sportlichen Aktivitäten macht dick und begünstigt<br />
zudem Folgeerkrankungen wie Diabetes,<br />
Bluthochdruck und Fettleibigkeit. Caterer, die<br />
Kin<strong>der</strong>tagesstätten und Schulen mit Essen versorgen,<br />
sind in <strong>der</strong> Lage, hier gezielt anzusetzen. Mit<br />
ausgewogener vitaminreicher Kost, die auf die<br />
kindliche Entwicklung abgestimmt ist und das Ernährungsverhalten<br />
positiv beeinflusst. Unter an<strong>der</strong>em<br />
empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für<br />
Ernährung DGE fünf Portionen Obst und Gemüse<br />
Das Auge isst mit:<br />
Auch die Confiserie<br />
beherrschen mo<strong>der</strong>ne<br />
Catering-Unternehmen<br />
perfekt.<br />
Immer mehr Gäste<br />
haben den Wunsch,<br />
sich ihr Menü<br />
selbst zusammenzustellen.<br />
Das Catering<br />
kommt diesem<br />
Trend entgegen<br />
Etwa mit interaktiven<br />
Buffets, Coffee-<br />
Bars o<strong>der</strong> Extra-<br />
Ständen, die von<br />
<strong>der</strong> zünftigen Brotzeit<br />
bis zum exklusiven<br />
Dessert eine<br />
Vielzahl außergewöhnlicher<br />
Genießer-Ideen<br />
offerieren.<br />
am Tag. In diesen Zusammenhang passt die Aussage,<br />
mit <strong>der</strong> das Bundesministerium für Gesundheit<br />
vor einiger Zeit die Bedeutung <strong>der</strong> Ernährung<br />
beschrieben hat: „Die wesentliche Funktion von<br />
Ernährung ist die Bereitstellung von Energie und<br />
lebensnotwendigen Körperbausteinen. Sie hat<br />
großen Einfluss auf den Stoffwechsel und das Immunsystem.<br />
Unser Ernährungsverhalten beeinflusst<br />
damit maßgeblich unsere Gesundheit sowie<br />
die Vorbeugung und den Verlauf von Erkrankungen.“<br />
Täglich im Einsatz für die Umwelt<br />
Mo<strong>der</strong>nes Catering hat eine Menge mit Nachhaltigkeit<br />
zu tun. Dies beginnt schon bei <strong>der</strong> Beschaffung<br />
<strong>der</strong> benötigten Lebensmittel. Um den<br />
CO2-Ausstoß zu senken und die Energiebilanz zu<br />
verbessern, achten die Betriebe verstärkt auf kürzere<br />
Wege. Mit ein Grund, weshalb regionale Lieferanten<br />
gegenüber Anbietern aus dem Ausland<br />
bevorzugt werden. Dazu entscheiden sich viele<br />
Caterer, die eigene Fahrzeugflotte auf umweltfreundliche<br />
Antriebsarten umzustellen. Ebenso<br />
nimmt <strong>der</strong> Einsatz von wie<strong>der</strong> verwertbaren Materialien,<br />
Mehrweg-Systemen und recycelbaren<br />
Verpackungen spürbar zu.<br />
Sorgen bereitet das wachsende Abfallaufkommen.<br />
Über elf Millionen Tonnen Lebensmittel<br />
landen allein in Deutschland jährlich auf dem<br />
40 www.bvg-menzel.de
Die wesentliche Funktion von Ernährung ist die Bereitstellung<br />
von Energie und lebensnotwendigen<br />
Körperbausteinen. Sie hat großen Einfluss auf den<br />
Stoffwechsel und das Immunsystem.<br />
Müll – Tendenz steigend. Erfreulicherweise hat<br />
die Catering-Branche das Problem erkannt und<br />
arbeitet aktiv an einer befriedigenden Lösung<br />
mit dem Ziel, den Lebensmittel-Müll drastisch<br />
zu reduzieren. Küchenabfälle, die sich dagegen<br />
nicht vermeiden lassen, werden über ein intelligentes<br />
Abfallmanagement wie<strong>der</strong> zurück in den<br />
Stoffkreislauf geführt. Beispielsweise durch die<br />
energetische Verwertung in Biogasanlagen.<br />
Damit setzt sich die Mehrzahl deutscher Catering-Firmen<br />
offensiv dafür ein, die bundesweite<br />
Aktion „Zu gut für die Tonne“ engagiert zu unterstützen.<br />
Tierschutz praktisch umgesetzt<br />
Gesunde Ernährung<br />
ist gerade im Kitaund<br />
Seniorenbereich<br />
sowie bei Schulen<br />
und Mensen ein Qualitätsmerkmal.<br />
Zum Verständnis von Nachhaltigkeit zählt letztendlich<br />
auch die tiergerechte Haltung sowie ein<br />
biologisch unbedenklicher Pflanzenanbau. For<strong>der</strong>ungen,<br />
die zunehmend aus <strong>der</strong> Gesellschaft kommen<br />
und <strong>der</strong>en Erfüllung vielfach Bedingung für<br />
Auftragsvergabe o<strong>der</strong> Kaufentscheidung sind. Seriöse<br />
Catering-Unternehmen nehmen dieses neue<br />
Denken ernst und handeln entsprechend.<br />
So verwenden beispielsweise die zehn umsatzstärksten<br />
Contract-Caterer Deutschlands keine<br />
Eier o<strong>der</strong> Eiprodukte aus Käfighaltung mehr. Damit<br />
beteiligen sich alle wichtigen Unternehmen<br />
<strong>der</strong> Branche mit einem Gesamtjahresumsatz von<br />
über 2,5 Milliarden Euro in 2016 an dieser richtungsweisenden<br />
Tierschutz-Kampagne. Die Eier,<br />
die jetzt zur Zubereitung von Speisen eingesetzt<br />
werden, stammen ausschließlich aus Boden-, Freiland-<br />
und Biohaltung. Hier können Hennen im<br />
Unterschied zur beengten Käfighaltung ihre<br />
grundlegenden Bedürfnisse ausleben.<br />
Hip, angesagt und sehr lecker<br />
Wie in <strong>der</strong> Mode unterliegt auch das Catering<br />
wechselnden Trends. Dies zeigt sich beson<strong>der</strong>s im<br />
Eventbereich, in dem Jahr für Jahr neue Ideen aufgetischt<br />
werden. So auch 2017.<br />
Krabben-Cocktail, Spanferkel, Käse-Igel und<br />
Cup-Cakes sind passé. Heute kommen Super-<br />
Foods auf den Teller. Denn gesunde Snacks liegen<br />
voll im aktuellen Fitness-Trend. Ganz nach dem<br />
Geschmack <strong>der</strong> anspruchsvollen business people,<br />
die Kopf und Körper etwas Gutes gönnen wollen.<br />
Mit positiver Wirkung: Dank vitalisieren<strong>der</strong> Chia-<br />
Samen, Macha-Pulver, Goji-Beeren & Co. lassen<br />
sich anstrengende Marathon-Meetings wesentlich<br />
besser überstehen.<br />
Während die einen auf ihrer nächsten Veranstaltung<br />
stylische Häppchen servieren möchten, ziehen<br />
an<strong>der</strong>e Lieblingsgerichte aus <strong>der</strong> regionalen<br />
Küche vor. Dies bedeutet jedoch nicht, dass nur<br />
Altbekanntes aus Topf und Pfanne angeboten wird.<br />
„Back to the roots“ steht nicht für Langeweile, son<strong>der</strong>n<br />
durchaus für kulinarische Überraschungen.<br />
Appetitlich geschichtete Zutaten zum Auslöffeln<br />
im Gläschen; mundgerechte Appetizer auf Gabel<br />
o<strong>der</strong> Spießchen; Burger mit orientalischer Note<br />
o<strong>der</strong> die heißgeliebten Spaghetti in raffinierten<br />
Varianten treffen den Geschmack <strong>der</strong> Zeit.<br />
Wer gern gut isst, will natürlich auch etwas Beson<strong>der</strong>s<br />
dazu trinken. Das trendige Catering hat<br />
hier eine hippe Vielfalt zu bieten. Grüne<br />
Smoothies, Bio-Limonaden und Craft-Biere gehören<br />
unbedingt dazu, aber auch Spirituosen aus lokalen<br />
Brennereien erfreuen sich zunehmen<strong>der</strong> Beliebtheit.<br />
Text: Brigitte Waldens<br />
Fotos: Shutterstock<br />
<strong>der</strong> <strong>Bergische</strong> <strong>Unternehmer</strong> 08|17 41
IM FOKUS UNTER UNS<br />
„Ein guter Caterer<br />
muss ein Profi sein.“<br />
Im deutschen Catering-Markt tummeln sich weit über 13.000 Anbieter. Darunter bekannte Namen,<br />
aber auch No-Names, Startups und etablierte Firmen, Spezialisten sowie Serviceleister mit Komplettprogramm.<br />
Wie soll ein Kunde in dieser Vielfalt den richtig Guten finden? Tobias Riemann,<br />
seit 2001 in Remscheid und Umland als Event-Caterer unterwegs, kann helfen.<br />
Herr Riemann, woran erkennt man einen guten<br />
Caterer?<br />
Daran, dass er ein erfahrener Profi ist, <strong>der</strong> seine<br />
Arbeit mit Kompetenz, Engagement und dem unbedingten<br />
Willen zur Perfektion erledigt.<br />
Das müssen Sie bitte näher erklären.<br />
Catering bedeutet eine Herausfor<strong>der</strong>ung, die sich<br />
nicht mal eben ‚mit links’ schultern lässt. Deshalb<br />
werden Fachleute gebraucht, um das harte<br />
Geschäft optimal zu meistern. Mit dem nötigen<br />
Equipment, dem handwerklichen Know-how rund<br />
um das Thema Gastronomie und Kochen inklusive<br />
ausgezeichneter Zutaten und frischer Produkte.<br />
Dazu gehören ebenfalls eine große Portion Organisationstalent<br />
und absolute Zuverlässigkeit.<br />
Natürlich kommt es darüber hinaus auch auf Sauberkeit<br />
und Hygiene, ein ordentliches Outfit und<br />
ein freundliches Benehmen an, wenn <strong>der</strong> Auftraggeber<br />
zu seinem Lieferanten ein vertrauensvolles<br />
Verhältnis aufbauen soll. Und das sollte er<br />
unbedingt, denn Vertrauen ist meiner Meinung<br />
nach das Fundament einer nachhaltigen Geschäftsbeziehung.<br />
Mit Ihrer Doppelausbildung zum Hotelfachmann<br />
und Koch, die mit dem Abschluss eines<br />
Hotelmeisters und staatlich geprüften Gastronomen<br />
noch getoppt wurde, erfüllen Sie die<br />
Kriterien eines professionellen Caterers vorzüglich.<br />
Wie lautet nun Ihr Erfolgsrezept, um<br />
sich im Wettbewerb zu profilieren?<br />
Zufriedene Kunden sind für mich die beste Gewähr,<br />
weiterhin in <strong>der</strong> Region als Catering-Unternehmen<br />
geschätzt und gefragt zu sein. Sowohl<br />
bei Firmenkunden, öffentlichen Auftraggebern<br />
und Privatleuten. Eine aussagekräftige Referenzliste<br />
ist im Übrigen sehr hilfreich. Nicht nur, um<br />
Zwischen Tomate<br />
Mozarella und<br />
<strong>Bergische</strong>r Kartoffelsuppe<br />
liegen<br />
Welten des feinen<br />
Geschmacks. Tobias<br />
Riemann kennt<br />
sich aus und versteht<br />
es, seine anspruchsvollen<br />
Kunden<br />
immer wie<strong>der</strong><br />
aufs Neue mit raffinierten<br />
Rezepten zu<br />
begeistern. „Wir<br />
kochen alles, was<br />
wir können. Und<br />
zwar mit Leidenschaft“,<br />
erklärt <strong>der</strong><br />
Profi. Es muss jedoch<br />
keineswegs in<br />
jedem Fall exotisch<br />
sein.<br />
auf die eigenen Leistungen hinzuweisen. Son<strong>der</strong>n<br />
auch, um potentiellen Auftraggebern eine Hilfestellung<br />
bei ihrer Entscheidung geben.<br />
Der Begriff Event erstreckt sich auf einen weiten<br />
Bereich. Haben Sie sich mit Ihren acht<br />
Mitarbeitern auf bestimmte Veranstaltungen<br />
spezialisiert?<br />
Ganz gleich, ob kleine Familienfeier o<strong>der</strong> Großereignis<br />
mit mehreren tausend Gästen: Wir bieten<br />
Full-Service und kümmern uns ums Kulinarische.<br />
Beispielsweise haben sich unsere verschiedenen<br />
Buffets zu einer Art Markenzeichen entwickelt;<br />
auch die beliebten Grillveranstaltungen werden<br />
oft und gerne gebucht. Selbstverständlich berücksichtigen<br />
wir bei <strong>der</strong> Zusammenstellung <strong>der</strong> Speisen<br />
die Wünsche unserer Kunden – etwa nach vegetarischen<br />
o<strong>der</strong> veganen Varianten.<br />
Haben sich die Essgewohnheiten <strong>der</strong> Deutschen<br />
im Laufe <strong>der</strong> Jahre geän<strong>der</strong>t?<br />
Deutlich. Unter an<strong>der</strong>em sind biologischer Anbau,<br />
artgerechte Tierhaltung, Produkte aus <strong>der</strong> Region<br />
häufige Themen, auf die wir angesprochen werden.<br />
Prominent im Fokus steht aber <strong>der</strong> Punkt Allergie,<br />
<strong>der</strong> viele Menschen offensichtlich stark beschäftigt.<br />
Wir haben darauf reagiert und bei<br />
unseren Gerichten alle Inhaltsstoffe, die möglicherweise<br />
eine allergische Reaktion auslösen<br />
könnten, gekennzeichnet.<br />
Und wie kann ein Auftraggeber sicher sein,<br />
dass die bestellten Sachen auch schmecken?<br />
Er sollte sich etwas Zeit nehmen und in Riemanns<br />
Küche, unserem Bistro in Remscheid, das eine<br />
o<strong>der</strong> an<strong>der</strong>e probieren. Natürlich kochen wir nicht<br />
nur bei uns im Hause, son<strong>der</strong>n an je<strong>der</strong> geeigneten<br />
Location, die <strong>der</strong> Kunde vorschlägt.<br />
42 www.bvg-menzel.de
gen für Unsicherheit. Hat das gewachsene<br />
Risiko irgendeinen Einfluss auf Ihr Geschäft?<br />
Obwohl wir uns in unserer Freiheit nicht beschneiden<br />
lassen dürfen, ist es richtig, den Sicherheitsaspekt<br />
im Auge zu behalten. Auf das Event-<br />
Catering bezogen, heißt das: Ab 5.000<br />
teilnehmenden Personen muss ein umfangreiches<br />
Sicherheitskonzept erstellt werden – ohne dieses<br />
Papier keine Genehmigung. Übrigens können wir<br />
bei Bedarf auch entsprechendes Security-Personal<br />
beibringen. Hier zahlt es sich aus, dass wir<br />
über ein Netzwerk mit allen möglichen Kontakten<br />
verfügen.<br />
Das Gespräch führte Brigitte Waldens<br />
Foto: Günter Lintl<br />
Riemann Catering- & Eventservice<br />
Kölner Straße 89<br />
42897 Remscheid<br />
Fon 0202 640058<br />
Fax 02191 4614433<br />
Mail info@riemann-catering.de<br />
Net www.riemann-catering.de<br />
Erstaunliches in Zahlen und Fakten<br />
Gut kochen ist eine Sache, eine Veranstaltung<br />
komplett organisieren eine ganz an<strong>der</strong>e.<br />
Wohl wahr. Bei <strong>der</strong> Planung und Betreuung eines<br />
Events gibt es viel zu tun. Wir erledigen den Aufund<br />
Abbau, engagieren DJs und Bands, stellen<br />
Sanitäreinrichtungen bereit, installieren die mobile<br />
Küche mit allem Zubehör, Getränketheken und<br />
Zapfanlagen, beschaffen das Mobiliar und lassen<br />
die Licht- und Tontechnik installieren.<br />
Riemann Catering serviert<br />
ebenso gern Leckeres<br />
aus bewährter<br />
deutscher Küche:<br />
„Zum Beispiel bekommt<br />
man gerade<br />
jetzt überall Matjes in<br />
den extravagantesten<br />
Zusammenstellungen.<br />
Aber so wie früher<br />
bei Muttern wird <strong>der</strong><br />
Fisch fast nirgendwo<br />
zubereitet. Bei uns<br />
aber schon“, sagt Tobias<br />
Riemann.<br />
In einer Studie veröffentlicht <strong>der</strong> Bundesverband<br />
DEHOGA interessante Details aus seiner<br />
Fachabteilung Catering. Die angeschlossenen<br />
Mitgliedsfirmen<br />
• versorgen täglich 1,2 Millionen Gäste – mehr<br />
Menschen als die Stadt Köln Einwohner hat.<br />
• verbrauchen jährlich rund 30 Millionen Eier –<br />
übereinan<strong>der</strong> gestapelt ergibt das eine Strecke<br />
von mehr als 1.700 Kilometern.<br />
• verwenden rund 5.000 Tonnen Nudeln – als<br />
Spaghetti-Packungen aneinan<strong>der</strong>gereiht<br />
kommt man auf eine Länge von 14.000 ICE-<br />
Waggons.<br />
• bekochen ihre Kunden im Jahr mit etwa<br />
29.000 Tonnen Gemüse – das entspricht in<br />
etwa dem Gewicht von 2.400 LKW <strong>der</strong> Zwölf-<br />
Tonner-Klasse.<br />
Lei<strong>der</strong> scheint die Zeit des unbeschwerten Feierns<br />
draußen vorläufig vorbei zu sein. Randale,<br />
Belästigungen und drohende Gewalt sor<strong>der</strong><br />
<strong>Bergische</strong> <strong>Unternehmer</strong> 08|17 43
ERFOLGREICH BERGISCH RUBRIK<br />
Weiterbildungsinitiative <strong>Bergische</strong>s Land<br />
Weiterbilden -<br />
Weiterkommen!<br />
Von <strong>der</strong> Hilfskraft zur<br />
Fachkraft<br />
Die "Weiterbildungsinitiave <strong>Bergische</strong>s Land" <strong>der</strong> Agenturen für Arbeit<br />
Bergisch Gladbach, Mettmann und Solingen-Wuppertal macht's möglich.<br />
i<br />
Kontakt für Interessierte:<br />
Weiterbildung.<strong>Bergische</strong>sLand@arbeitsagentur.de<br />
Informationen über das Programm finden Sie auch unter:<br />
www.arbeitsagentur.de<br />
=> Unternehmen =>Personalentwicklung => Weiterbildung von Beschäftigten<br />
44 www.bvg-menzel.de
Sie suchen dringend qualifizierte Fachkräfte? Oft verbergen sich Perspektiven in Ihrer eigenen<br />
Mitarbeiterschaft - jemand, <strong>der</strong>/die über eine Qualifizierung einen Berufsabschluss erwerben<br />
kann, schon viele Kenntnisse besitzt aus dem Bereich, in dem sie/er bereits als Hilfskraft tätig<br />
ist – in dem Sie als Arbeitgeber nun dringend eine qualifiziert Fachkraft benötigen...<br />
Gerade im Hinblick auf die sich verän<strong>der</strong>nde Arbeitswelt und die demografische Entwicklung ist<br />
es unerlässlich, alternative Wege <strong>der</strong> Mitarbeitersuche, -bindung und –qualifizierung zu gehen.<br />
Betriebe mit bis zu 249 Mitarbeiter/innen erhalten von <strong>der</strong> Agentur für Arbeit Zuschüsse, um<br />
angelernte Kräfte zu Fachkräften weiter zu entwickeln. Bei Betrieben mit bis zu neun Arbeitnehmer/innen<br />
übernimmt die Agentur für Arbeit auf Antrag sogar die kompletten Kosten.<br />
Sprechen Sie gerne Ihren persönlichen Ansprechpartner im Arbeitgeber-Service an o<strong>der</strong> nutzen<br />
Sie die kostenlose Service-Nummer 0800 4 5555 20!<br />
Wir beraten Sie gerne zu den verschiedenen Möglichkeiten und finden mit Ihnen individuelle<br />
Lösungen.<br />
Gemeinsame E-Mail-Adresse:<br />
Weiterbildung.<strong>Bergische</strong>sLand@arbeitsagentur.de<br />
Bergisch Gladbach:<br />
Tatjana Arenz, Tel: 02261 304-220<br />
Mettmann:<br />
Stefan Konzak, Tel: 02103 9595-15<br />
Jürgen Vater, Tel: 02051 910-215<br />
Solingen-Wuppertal:<br />
Annette Speer, Tel: 0202 2828-171<br />
Martina Wildförster, Tel: 02191 4606-553<br />
Agentur für Arbeit<br />
Solingen – Wuppertal<br />
<strong>der</strong> <strong>Bergische</strong> <strong>Unternehmer</strong> 08|17 45
BERGISCHES LAND GEHT AUS<br />
Erpelschlot trifft<br />
Kleine Schweiz<br />
Restaurant „Kleine Schweiz“<br />
Wimmersberger Straße125<br />
42553 Velbert<br />
Telefon 02053 6225<br />
Telefax 02053 83687<br />
E-Mail iinfo@kleine-schweiz.de<br />
Net www.kleine-schweiz.de<br />
Warum in die Ferne schweifen, die Kleine Schweiz liegt doch so nah.<br />
Nämlich in Velbert-Tönisheide am Wimmersberg. Dort befindet sich<br />
das beliebte Ausflugsrestaurant, das seine Gäste mitten im Grünen<br />
in einer malerischen Fachwerk-Idylle empfängt, am Ende einer Sackgasse<br />
mit Serpentine.<br />
46 www.bvg-menzel.de
Seit über 100 Jahren<br />
in Familienbesitz, hat<br />
die Kleine Schweiz<br />
nichts von ihrer Anziehungskraft<br />
als<br />
Ausflugsziel verloren.<br />
Unter <strong>der</strong> Regie von<br />
Frank Wiehoff und<br />
Junior Jonas wird das<br />
auch so bleiben.<br />
Viele Besucher fragen sich, aus welchem<br />
Grund die Traditionsgaststätte „Kleine<br />
Schweiz“ genannt wird. Frank Wiehoff,<br />
<strong>der</strong> das Lokal nunmehr in vierter Generation<br />
zusammen mit seiner Ehefrau Dörte leitet,<br />
weiß die Antwort: „Als mein Urgroßvater Eberhard<br />
1910 den ehemaligen Kotten Am Buschkamp<br />
übernahm, gab es hier so gut wie keine Bebauung.<br />
Dafür viel Wald, einsame Täler, die kurvenreiche<br />
Straße und zahlreiche Wan<strong>der</strong>wege. Kurzum: Alles<br />
sah damals aus wie in <strong>der</strong> großen Schweiz.<br />
Wahrscheinlich stammt <strong>der</strong> Name daher.“<br />
Auf dem Weg zur perfekten Gastlichkeit<br />
Der neue Besitzer machte sich unverzüglich an die<br />
Sanierung des 1736 errichteten Gebäudes, setzte<br />
auf die Grundmauern aus Bruchstein ein Fachwerkgeschoss<br />
und legte die weitläufigen Außenanlagen<br />
an. So entstand mit <strong>der</strong> Zeit aus dem heruntergekommenen<br />
Bauernhaus eine schmucke<br />
Gastwirtschaft mit Biergarten, <strong>der</strong> jetzt im Sommer<br />
oft bis zum letzten Platz gefüllt ist. Hier finden<br />
auch die begehrten Grillkurse statt - gut besuchte<br />
Events, bei denen Jung und Alt aus <strong>der</strong><br />
Region unter professioneller Anleitung die Kunst<br />
des bergischen Barbecue lernen können.<br />
Auch innen kann sich die „Kleine Schweiz“ sehen<br />
lassen. Das gemütlich-rustikale Ambiente bietet<br />
reichlich Raum für über zweihun<strong>der</strong>t Gäste. Die<br />
Plätze verteilen sich auf den Gastraum und verschiedene<br />
Gesellschaftsräume, die in <strong>der</strong> Größe<br />
variabel sind. Ideal für private Feiern, kleine und<br />
große Gesellschaften o<strong>der</strong> Betriebsfeste.<br />
Bergisch lecker und ganz<br />
schön raffiniert<br />
Um die Küche kümmert sich Frank Wiehoffs Sohn<br />
Jonas. Und zwar mit Kreativität und hohem Qualitätsanspruch,<br />
wie ein Blick in die Speisekarte<br />
In den letzten Jahren<br />
haben die<br />
Gastronomen eine<br />
Menge in die Lokalität<br />
investiert. Der<br />
große Gastraum<br />
wurde umgebaut,<br />
neues Mobiliar angeschafft,<br />
eine exklusive<br />
Außenküche<br />
installiert, eine mo<strong>der</strong>ne<br />
Pellets-Heizanlage<br />
in Betrieb<br />
genommen, die Gartenanlage<br />
erweitert,<br />
das Restaurant umgestaltet<br />
und <strong>der</strong><br />
Parkplatz befestigt.<br />
zeigt. Der gelernte Koch versteht es ausgezeichnet,<br />
gemeinsam mit seinem Team einen kulinarischen<br />
Bogen zwischen bodenständigen Gerichten<br />
und raffinierten Köstlichkeiten zu schlagen. Kartoffelsuppe<br />
begegnet in Honig gratiniertem Ziegenkäse,<br />
Rheinischer Sauerbraten wetteifert mit<br />
rosa gebratener Entenbrust. Und <strong>Bergische</strong>r Pfefferpotthast<br />
mit Bällerkes begeistert Feinschmecker<br />
genauso wie das gefüllte Lachsfilet mit Ofentomate.<br />
Ergänzt wird das gastronomische Programm<br />
mit saisonalen Spezialiten wie Spargel im Frühling,<br />
Wild im Herbst und dem knusprigen Gänsebraten<br />
zur Advents- und Weihnachtszeit. Eine Getränkekarte<br />
mit deutschen, italienischen und spanischen<br />
Weinen gehört ebenfalls zum Angebot.<br />
Aber bitte mit Sahne<br />
Nicht nur zur Mittagszeit und zum Abendessen<br />
machen Geschäftsleute aus <strong>der</strong> Umgebung, Familien<br />
mit ihren Kin<strong>der</strong>n und viele Ausflügler aus<br />
nah und fern Station in <strong>der</strong> Kleinen Schweiz. „Am<br />
Nachmittag trifft man sich gern zu Kaffee und<br />
Kuchen, den wir selbstverständlich selber backen“,<br />
berichtet Frank Wiehoff. „Wer es üppig<br />
mag, entscheidet sich am besten für das „Koffedrenken<br />
met allem dröm und dran“. So heißt die<br />
<strong>Bergische</strong> Kaffeetafel, die wir ab zehn Personen<br />
exklusiv zubereiten. Mit frischen Waffeln, Milchreis<br />
mit Zucker und Zimt, Schwarzbrot und Quark.<br />
Im Mittelpunkt des schön gedeckten Tisches<br />
prangt natürlich die Dröppelmina, die original altbergische<br />
Kaffeekanne aus Zinn.“<br />
Zum Entzücken <strong>der</strong> kleinen Gäste kam außerdem ein<br />
Wildgehege hinzu; ganz abgesehen von den hauseigenen<br />
Ziegen, die gestreichelt und gefüttert werden dürfen.<br />
Es lohnt sich also, das <strong>Bergische</strong> Land einmal von<br />
seiner schweizerischen Seite kennenzulernen.<br />
Text: Brigitte Waldens<br />
Fotos: Günter Lintl<br />
<strong>der</strong> <strong>Bergische</strong> <strong>Unternehmer</strong> 08|17 47
FÜR SIE ENTDECKT TEGERNSEE<br />
Ein traumhafter<br />
Ausblick zu je<strong>der</strong><br />
Tages- und Jahreszeit.<br />
Der Tegernsee<br />
ist eingebettet<br />
in ein<br />
fantastisches Alpenpanorama<br />
und bietet somit<br />
gleichermaßen<br />
für Wan<strong>der</strong>er<br />
und Wassersportfreunde<br />
perfekte Bedingungen.<br />
48 www.bvg-menzel.de
Still ruht <strong>der</strong> See<br />
Wer Ruhe, Entspannung, sportliche Aktivität, gutes Essen,<br />
Wasser und Berge sucht, ist in <strong>der</strong> Ferienregion Tegernsee<br />
zu je<strong>der</strong> Jahreszeit gut aufgehoben. Eine Woche Tegernsee<br />
und die Erholung ist da. Davon zehrt man lange und auch<br />
von den schönen Erinnerungen an einen naturnahen Urlaub.<br />
<strong>der</strong> <strong>Bergische</strong> <strong>Unternehmer</strong> 08|17 49
FÜR SIE ENTDECKT TEGERNSEE<br />
Selbstverständlich<br />
geht es rund um den<br />
See auch volkstümlich<br />
zu. Ein Besuch eines<br />
<strong>der</strong> zahlreichen regionalen<br />
Feste lohnt sich<br />
auf jeden Fall, um bajuwarisches<br />
Brauchtum<br />
kennenzulernen.<br />
Auch für den Familienurlaub<br />
bietet sich die<br />
Region an. Dazu locken<br />
zum Beispiel großzügige<br />
Freiluftbä<strong>der</strong>.<br />
Egal, von welcher Ecke man auf den Tegernsee<br />
zufährt: Der Blick ist atemberaubend<br />
schön und einzigartig. Eingebettet<br />
in die bayerischen Alpen ruht <strong>der</strong> See, an<br />
dessen Rän<strong>der</strong>n quirliges Leben und Erholung<br />
sich nicht im Wege stehen. Die gepflegten Orte<br />
entlang des Tegernsees versprühen vor dem Hintergrund<br />
des einzigartigen Alpenpanoramas pittoresken<br />
bajuwarischen Charme und strahlen eine<br />
gediegene Gemütlichkeit aus. Egal ob Rottach<br />
Egern, Bad Wiessee, Gmund, Kreuth o<strong>der</strong> <strong>der</strong> Ort<br />
Tegernsee – Hotellerie und Gastronomie lassen<br />
keine Wünsche offen. Wer lieber unabhängig und<br />
flexibel in einer Ferienwohnung residiert, wird<br />
hier genauso fündig wie die Liebhaber des Komforts<br />
eines <strong>der</strong> zahlreichen Hotels.<br />
Zahlreiche Strandbä<strong>der</strong> rund um dem Badesee<br />
stellen eine gute Alternative zum Schwimmbad<br />
dar. Trotz Segel- und Surfverkehrs kann am Tegernsee<br />
pro-blemlos und in Ruhe gebadet bzw. geschwommen<br />
werden. Mit nur rund 50 Kilometer<br />
Entfernung liegt München nicht weit, ein Abstecher<br />
in die beliebte Metropole mit ihren zahlreichen<br />
Sehenswürdigkeiten lohnt sich immer. Egal<br />
ob Kurzurlaub, Wochenendtrip, Erholungsreise<br />
o<strong>der</strong> Kuraufenthalt – am und rund um den Tegernsee<br />
findet man beste Bedingungen für verschiedene<br />
Bedürfnisse. Alle an den See angrenzenden<br />
Orte verfügen über Strandbä<strong>der</strong> und direkte Uferzugänge,<br />
die zu Tauchgängen, für Surf- o<strong>der</strong> Segeltouren<br />
genutzt werden können. Die Wasserqualität<br />
des Tegernsees gilt als hervorragend und<br />
sorgt damit für unbeschwertes Badevergnügen<br />
und überdies für eine große Vielfalt in <strong>der</strong> Tierund<br />
Pflanzenwelt im und am Wasser. Mit zahlreichen<br />
Wan<strong>der</strong>wegen ist für bewegungsfreudige<br />
Besucher für beste Infrastruktur gesorgt.<br />
Traumhafte Aussichten<br />
Und was man in den Bergen gemeinhin gar nicht so<br />
vermuten würde: Rund um den See lässt sich prima<br />
mit dem Rad die Gegend erkunden. Entwe<strong>der</strong> man<br />
bringt den eigenen Drahtesel mit o<strong>der</strong> man leiht<br />
sich ein Rad, Mountain- o<strong>der</strong> E-Bike bei einem <strong>der</strong><br />
ansässigen Verleihgeschäfte. Seit 2012 gibt es den<br />
neu eröffneten Tegernseer Seerundweg. Mit einer<br />
Länge von rund 20 Kilometern zählt er zu den<br />
schönsten Seeradrundwegen Bayerns. An zahlreichen<br />
Stellen bietet die Strecke traumhafte Aussichten<br />
und viele Gelegenheiten, um gemütlich einzukehren.<br />
Der Startpunkt ist frei wählbar und kann<br />
von verschiedenen Parkplätzen und Einstiegspunkten<br />
in allen Ortschaften begonnen werden. Rund<br />
um den Tegernsee orientiert sich <strong>der</strong> Radler an den<br />
Tourenrad-Wegweisern <strong>der</strong> Region.<br />
50 www.bvg-menzel.de
Bei einem Urlaub am Tegernsee darf eine Schiffso<strong>der</strong><br />
Bootstour natürlich nicht fehlen. Von einem<br />
Ort zum an<strong>der</strong>en gelangt man auf einem <strong>der</strong><br />
Schiffe <strong>der</strong> Bayerische Seenschifffahrt GmbH,<br />
auch Erlebnis- o<strong>der</strong> Ausflugsfahrten sind eine<br />
Option. Wer selbst die Ru<strong>der</strong> in die Hand nehmen<br />
o<strong>der</strong> die Segel hissen möchte, wählt vielleicht eine<br />
Fahrt mit Elektro-, Tret-, Ru<strong>der</strong>-, Segel- o<strong>der</strong> Badeboot.<br />
Weiterhin gibt es perfekte Bedingungen<br />
für begeisterte Golfer: Mit anspruchsvollen<br />
18-Loch-Golfplätzen, einem Sechs-Loch-Kurzplatz<br />
für Anfänger sowie einer weitflächigen Driving<br />
Range sind die Bedingungen im Voralpenland<br />
ideal. Acht weitere Plätze sind im Umkreis<br />
von einer halben Autostunde zu erreichen. Für<br />
Wintersportfreunde bietet sich das nahe gelegene<br />
Skigebiet Spitzingsee-Tegernsee an. Keine Frage<br />
also: Der Tegernsee ist eine ideale Ferienregion<br />
für aktive genauso wie für erholungssuchende<br />
Menschen. Für Barrierefreiheit wurde in den letzten<br />
Jahren eine Menge getan. Nicht versäumen<br />
sollte man einen Ausflug zum Benediktinerkloster<br />
Tegernsee, wo sich in den ehemaligen Klostergebäuden<br />
neben einem Restaurant auch das bekannte<br />
Bräustüberl <strong>der</strong> direkt am See liegenden<br />
Tegernseer Brauerei und das Gymnasium Tegernsee<br />
befinden<br />
Text: Stefanie Bona<br />
Fotos: Ferienregion Tegernsee<br />
Tegernseer Tal Tourismus GmbH<br />
Hauptstraße 2<br />
83684 Tegernsee<br />
Fon 08022 92738-0<br />
Fax 08022 92738-22<br />
Mail: info@tegernsee.com<br />
Net www.tegernsee.com<br />
Der Tegernsee ist<br />
auch wegen seiner<br />
zahlreichen und abwechslungsreichen<br />
Wassersportmöglichkeiten<br />
sehr beliebt.<br />
Neben dem Segeltörn<br />
für Fortgeschrittene<br />
und Anfänger<br />
kann man auch gemütlich<br />
im Elektroboot<br />
über den See<br />
schippern.<br />
Anreise: mit dem TGV nach Paris<br />
Train de l’Impressionnisme bis Le Havre<br />
(www.letraindelimpressionnisme.fr verkehrt<br />
an den Wochenenden vom 15.April<br />
-1.Oktober 2017)<br />
Weitere Verbindungen mit dem Zug<br />
nach Le Havre und dem Bus <strong>der</strong> Linie 24<br />
nach Etretat, mit Linie 20 nach Honfleur.<br />
Spektakulär: Schifffahrt entlang <strong>der</strong> Felsenklippen:<br />
www.lamerpourtous.fr<br />
www.normandie-impressionniste.eu<br />
<strong>der</strong> <strong>Bergische</strong> <strong>Unternehmer</strong> 08|17 51
HANDELSREGISTER<br />
Neueintragungen<br />
18.07.2017 HRA 24538: Pätzig KG,<br />
Wuppertal, Dorpweg 12, 42115<br />
Wuppertal. (die Vermietung und<br />
Verpachtung von Gegenständen,<br />
beweglichen und unbeweglichen<br />
Wirtschaftsgütern sowie Räumen<br />
zur privaten und gewerblichen<br />
Nutzung.). Kommanditgesellschaft.<br />
Geschäftsanschrift: Dorpweg 12,<br />
42115 Wuppertal. Je<strong>der</strong> persönlich<br />
haftende Gesellschafter vertritt einzeln.<br />
Persönlich haften<strong>der</strong> Gesellschafter:<br />
Pätzig, Corina, Wuppertal,<br />
*26.05.1975, mit <strong>der</strong> Befugnis im<br />
Namen <strong>der</strong> Gesellschaft mit sich im<br />
eigenen Namen o<strong>der</strong> als Vertreter<br />
eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />
18.07.2017 HRB 28270: Auto Center<br />
Freund UG (haftungsbeschränkt),<br />
Remscheid, Klausener Straße 155,<br />
42899 Remscheid. Gesellschaft<br />
mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag<br />
vom 01.07.2017. Geschäftsanschrift:<br />
Klausener Straße<br />
155, 42899 Remscheid. Gegenstand:<br />
Das Betreiben einer Reparaturwerkstatt<br />
mit Fahrzeughandel. Stammkapital:<br />
1.000,00 EUR. Allgemeine<br />
Vertretungsregelung: Ist nur ein<br />
Geschäftsführer bestellt, so vertritt<br />
er die Gesellschaft allein. Sind<br />
mehrere Geschäftsführer bestellt,<br />
so wird die Gesellschaft durch zwei<br />
Geschäftsführer o<strong>der</strong> durch einen<br />
Geschäftsführer gemeinsam mit<br />
einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:<br />
Freund, Britta, Remscheid,<br />
*23.07.1970; Freund, Sven,<br />
Remscheid, *22.09.1971, jeweils<br />
einzelvertretungsberechtigt mit <strong>der</strong><br />
Befugnis im Namen <strong>der</strong> Gesellschaft<br />
mit sich im eigenen Namen o<strong>der</strong> als<br />
Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />
abzuschließen.<br />
20.07.2017 HRA 24540: JOCA International<br />
GmbH & Co. KG, Haan, Boschstr.<br />
6, 42781 Haan. (das Halten und<br />
Verwalten von Beteiligungen im eigenen<br />
Namen und auf eigene Rechnung<br />
im In- und Ausland sowie alle<br />
damit im Zusammenhang stehenden<br />
Rechtsgeschäfte und Tätigkeiten.).<br />
Kommanditgesellschaft. Geschäftsanschrift:<br />
Boschstr. 6, 42781 Haan.<br />
Je<strong>der</strong> persönlich haftende Gesellschafter<br />
vertritt einzeln. Je<strong>der</strong> persönlich<br />
haftende Gesellschafter ist<br />
befugt, im Namen <strong>der</strong> Gesellschaft<br />
mit sich im eigenen Namen o<strong>der</strong><br />
als Vertreter eines Dritten Rechts-<br />
18.07.2017 HRB 28269: Traphöner<br />
Beteiligungs-GmbH, Remscheid,<br />
Obertalstraße 13-17, 42859 Remscheid.<br />
Gesellschaft mit beschränkter<br />
Haftung. Gesellschaftsvertrag<br />
vom 23.05.2017. Geschäftsanschrift:<br />
Obertalstraße 13-17, 42859 Remscheid.<br />
Gegenstand: Der Erwerb und<br />
die Verwaltung von Beteiligungen<br />
sowie die Übernahme <strong>der</strong> persönlichen<br />
Haftung und <strong>der</strong> Geschäftsführung<br />
bei Handelsgesellschaften,<br />
insbeson<strong>der</strong>e die Beteiligung als<br />
persönlich haftende geschäftsführende<br />
Gesellschafterin an <strong>der</strong> Traphöner<br />
GmbH & Co. KG. Stammkapital:<br />
25.000,00 EUR. Allgemeine<br />
Vertretungsregelung: Ist nur ein<br />
Digital-, Gestaltung+Druck Offset-, Großformat-, für alle mo<strong>der</strong>nen Sieb- und Druckverfahren<br />
Etikettendruck Geschäftsführer bestellt, so vertritt<br />
er die Gesellschaft allein. Sind<br />
Seit über 20 Jahren Partner für<br />
Handel+ Handwerk+ Industrie<br />
mehrere Geschäftsführer bestellt,<br />
Obere Sehlhofstraße 22 • 42289 Wuppertal • Telefon 0202.44 30 44 so wird die Gesellschaft durch<br />
www.wupperdruck.de • info@wupperdruck.de<br />
zwei Geschäftsführer o<strong>der</strong> durch<br />
einen Geschäftsführer gemeinsam<br />
mit einem Prokuristen vertreten.<br />
Für Rechtsgeschäfte zwischen <strong>der</strong><br />
Gesellschaft und Gesellschaften,<br />
www.hotel-hoelterhoff.de an denen die Gesellschaft als persönlich<br />
haftende Gesellschafterin<br />
beteiligt ist, sind die Geschäftsführer<br />
von den Beschränkungen des §<br />
181 BGB befreit. Geschäftsführer:<br />
Traphöner, Arnd Paul-Walter, Remscheid,<br />
*17.09.1965, einzelvertre-<br />
125 JAHRE-HEIZOEL-VORST<br />
tungsberechtigt mit <strong>der</strong> Befugnis<br />
Hoelterhoff_hotel_2013.indd 1 12.08.13 14:05<br />
Deutscher Ring 69 · 42327 Wuppertal · Telefon 744035 im Namen <strong>der</strong> Gesellschaft mit sich<br />
im eigenen Namen o<strong>der</strong> als Vertreter<br />
eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />
abzuschließen.<br />
wein, sekt,<br />
tee, spirituosen,<br />
bier, wasser &<br />
kohlensäure<br />
Unbenannt-2 1 10.12.12 14:47<br />
bayreuther str. 50 c<br />
42115 wuppertal<br />
tel.: (0202) 30 50 85<br />
weinquelle-hornig.de<br />
18.07.2017 HRB 28272: TCS - Tipp-<br />
Club-Service GmbH, Erkrath, Niermannsweg<br />
11, 40699 Erkrath.<br />
Gesellschaft mit beschränkter<br />
Haftung. Gesellschaftsvertrag vom<br />
12.02.2001, mehrfach geän<strong>der</strong>t.<br />
Die Gesellschafterversammlung<br />
vom 31.05.2017 hat die Än<strong>der</strong>ung<br />
des Gesellschaftsvertrages in §<br />
1 Abs. 2 (Firma und Sitz) und mit<br />
ihr die Sitzverlegung von Trier<br />
(bisher Amtsgericht Wittlich HRB<br />
43790) nach Erkrath beschlossen.<br />
Geschäftsanschrift: Niermannsweg<br />
11, 40699 Erkrath. Gegenstand:<br />
Organisation und Betreuung von<br />
Tippgemeinschaften auf dem Gebiet<br />
des Systemlottospiels und die<br />
damit verbundenen Nebenleistungen.<br />
Stammkapital: 25.000,00 EUR.<br />
Allgemeine Vertretungsregelung:<br />
Ist nur ein Liquidator bestellt, so<br />
vertritt er die Gesellschaft allein.<br />
Sind mehrere Liquidatoren bestellt,<br />
so wird die Gesellschaft durch zwei<br />
Liquidatoren gemeinsam vertreten.<br />
Nunmehr bestellt als Liquidator:<br />
Pokolm, Horst, Berneck / Schweiz,<br />
*23.05.1957, einzelvertretungsberechtigt<br />
mit <strong>der</strong> Befugnis im Namen<br />
<strong>der</strong> Gesellschaft mit sich im<br />
eigenen Namen o<strong>der</strong> als Vertreter<br />
eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />
Die Gesellschaft ist<br />
aufgelöst.<br />
18.07.2017 HRB 28268: Noble Estate<br />
GmbH, Erkrath, Niermannsweg<br />
11 - 15, 40699 Erkrath. Gesellschaft<br />
mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag<br />
vom 05.07.2017. Geschäftsanschrift:<br />
Niermannsweg<br />
11 - 15, 40699 Erkrath. Gegenstand:<br />
Die Verwaltung von Immobilien<br />
jedwe<strong>der</strong> Art, insbeson<strong>der</strong>e von<br />
gewerblich und privat genutzten Immobilien<br />
sowie die Verwaltung von<br />
Wohnungseigentümergemeinschaften.<br />
Stammkapital: 25.000,00 EUR.<br />
Allgemeine Vertretungsregelung:<br />
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,<br />
so vertritt er die Gesellschaft allein.<br />
Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,<br />
so wird die Gesellschaft durch<br />
zwei Geschäftsführer o<strong>der</strong> durch<br />
einen Geschäftsführer gemeinsam<br />
mit einem Prokuristen vertreten.<br />
Geschäftsführer: Babamiri, Said,<br />
Dortmund, *16.09.1977, einzelvertretungsberechtigt<br />
mit <strong>der</strong> Befugnis<br />
im Namen <strong>der</strong> Gesellschaft mit sich<br />
im eigenen Namen o<strong>der</strong> als Vertreter<br />
eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />
abzuschließen.<br />
19.07.2017 HRA 24539: Melchior<br />
Verwaltungs UG & Co. KG, Remscheid,<br />
Elberfel<strong>der</strong> Straße 12, 42853<br />
Remscheid. Kommanditgesellschaft.<br />
Nach Än<strong>der</strong>ung des Firmennamens<br />
nunmehr: Geschäftsanschrift: Elberfel<strong>der</strong><br />
Straße 12, 42853 Remscheid.<br />
Je<strong>der</strong> persönlich haftende<br />
Gesellschafter vertritt einzeln. Persönlich<br />
haften<strong>der</strong> Gesellschafter:<br />
Melchior Grundbesitz UG (haftungsbeschränkt),<br />
Remscheid (Amtsgericht<br />
Wuppertal HRB 27774). Der<br />
Sitz ist von Schwelm (bisher Amtsgericht<br />
Hagen, HRA 4872) nach Remscheid<br />
verlegt.<br />
52 www.bvg-menzel.de
Für die Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit<br />
<strong>der</strong> Anlage kann vom Verlag keine Gewähr<br />
übernommen werden.<br />
geschäfte vorzunehmen. Persönlich<br />
haften<strong>der</strong> Gesellschafter: JOCA Verwaltungs<br />
GmbH, Haan (Amtsgericht<br />
Wuppertal HRB 28266), mit <strong>der</strong> Befugnis<br />
-auch für jeden Geschäftsführer-,<br />
im Namen <strong>der</strong> Gesellschaft mit<br />
sich im eigenen Namen o<strong>der</strong> als Vertreter<br />
eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />
abzuschließen.<br />
20.07.2017 HRB 28273: Dental-Labor<br />
Niessen & Künne GmbH, Erkrath, Am<br />
Maiblümchen 3C, 40699 Erkrath. Gesellschaft<br />
mit beschränkter Haftung.<br />
Gesellschaftsvertrag vom 09.12.1988,<br />
mehrfach geän<strong>der</strong>t. Die Gesellschafterversammlung<br />
vom 26.05.2017 hat<br />
die Än<strong>der</strong>ung des Gesellschaftsvertrages<br />
in § 1 Absatz (2) (Sitz) und mit<br />
ihr die Sitzverlegung von Düsseldorf<br />
(bisher Amtsgericht Düsseldorf HRB<br />
23804) nach Erkrath beschlossen.<br />
Geschäftsanschrift: Am Maiblümchen<br />
3C, 40699 Erkrath. Gegenstand:<br />
Die Führung und <strong>der</strong> Betrieb eines<br />
Dental-Labors, insbeson<strong>der</strong>e die<br />
Fortführung des bisher von <strong>der</strong> F.<br />
Niessen und H. Künne Gesellschaft<br />
bürgerlichen Rechts geführten Unternehmens.<br />
Stammkapital: 25.000,00<br />
EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:<br />
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,<br />
so vertritt er die Gesellschaft<br />
allein. Sind mehrere Geschäftsführer<br />
bestellt, so wird die Gesellschaft<br />
durch zwei Geschäftsführer o<strong>der</strong><br />
durch einen Geschäftsführer gemeinsam<br />
mit einem Prokuristen vertreten.<br />
Geschäftsführer: Niessen, Franz,<br />
Zahntechnikermeister, Erkrath, einzelvertretungsberechtigt<br />
mit <strong>der</strong> Befugnis<br />
im Namen <strong>der</strong> Gesellschaft mit<br />
sich im eigenen Namen o<strong>der</strong> als Vertreter<br />
eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />
abzuschließen.<br />
25.07.2017 HRA 24541: JBMedia<br />
e. K., Remscheid, Dreherstraße 24,<br />
42899 Remscheid. (Die Entwicklung<br />
und <strong>der</strong> Vertrieb von Hard- und Software.).<br />
Einzelkaufmann. Geschäftsanschrift:<br />
Dreherstraße 24, 42899<br />
Remscheid. Inhaber: Bühner, Jochen,<br />
Wuppertal, *20.05.1972.<br />
24.07.2017 HRB 28276: Kuhn &<br />
Wulfhorst Entertainment UG (haftungsbeschränkt),<br />
Wuppertal,<br />
Friedrich-Engels-Allee 185, 42285<br />
Wuppertal. Gesellschaft mit beschränkter<br />
Haftung. Gesellschaftsvertrag<br />
vom 31.05.2017. Geschäftsanschrift:<br />
Friedrich-Engels-Allee<br />
185, 42285 Wuppertal. Gegenstand:<br />
Die Veranstaltungstechnik, die<br />
Eventplanung sowie die Durchführung<br />
von Veranstaltungen und<br />
Events. Stammkapital: 500,00 EUR.<br />
Allgemeine Vertretungsregelung:<br />
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,<br />
so vertritt er die Gesellschaft allein.<br />
Sind mehrere Geschäftsführer<br />
bestellt, so wird die Gesellschaft<br />
durch die Geschäftsführer gemeinsam<br />
vertreten. Geschäftsführer:<br />
Wulfhorst, Philipp, Wuppertal,<br />
*10.05.1999, mit <strong>der</strong> Befugnis im<br />
Namen <strong>der</strong> Gesellschaft mit sich im<br />
eigenen Namen o<strong>der</strong> als Vertreter<br />
eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />
25.07.2017 HRA 24542: Immoloewe<br />
e.K., Mettmann, Lönsweg 16,<br />
40822 Mettmann. (Gegenstand des<br />
Handelsgeschäfts ist die Tätigkeit<br />
als Immobilienmakler gemäß § 34c<br />
GewO.). Einzelkaufmann. Geschäftsanschrift:<br />
Lönsweg 16, 40822 Mettmann.<br />
Inhaber: Jülich, Andreas,<br />
Mettmann, *22.07.1990.<br />
25.07.2017 HRB 28280: PIAD Verwaltungsgesellschaft<br />
PG-SG GmbH,<br />
Solingen, Lehner Straße 19-23,<br />
42655 Solingen. Gesellschaft mit beschränkter<br />
Haftung. Gesellschaftsvertrag<br />
vom 08.06.2017. Geschäftsanschrift:<br />
Lehner Straße 19-23,<br />
42655 Solingen. Gegenstand: Die<br />
Übernahme <strong>der</strong> Geschäftsführung<br />
und Vertretung von Gesellschaften,<br />
insbeson<strong>der</strong>e die Beteiligung als<br />
persönlich haften<strong>der</strong> Gesellschafter<br />
an <strong>der</strong> Gesellschaft unter Firma PIAD<br />
Produktionsgesellschaft Solingen<br />
mbH & Co. KG mit dem Sitz in Solingen.<br />
Stammkapital: 25.000,00 EUR.<br />
Allgemeine Vertretungsregelung: Ist<br />
nur ein Geschäftsführer bestellt, so<br />
vertritt er die Gesellschaft allein.<br />
Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,<br />
so wird die Gesellschaft durch<br />
zwei Geschäftsführer o<strong>der</strong> durch einen<br />
Geschäftsführer gemeinsam mit<br />
einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:<br />
Dr. Adey, Joachim, Solingen,<br />
*17.05.1944; Dr. Strösser, Josef,<br />
Langenfeld, *04.12.1942, jeweils<br />
einzelvertretungsberechtigt mit <strong>der</strong><br />
Befugnis im Namen <strong>der</strong> Gesellschaft<br />
mit sich im eigenen Namen o<strong>der</strong> als<br />
Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />
abzuschließen.<br />
25.07.2017 HRB 28279: Marienhof-<br />
Vermögensverwaltungs-GmbH,<br />
Wuppertal, Buschenburg 65,<br />
42389 Wuppertal. Gesellschaft<br />
mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag<br />
vom 13.12.1995 mit<br />
Än<strong>der</strong>ung vom 30.12.2005. Die<br />
Gesellschafterversammlung vom<br />
18.04.2017 hat die Än<strong>der</strong>ung des<br />
Gesellschaftsvertrages in § 1 Abs. 2<br />
(Sitz) und mit ihr die Sitzverlegung<br />
von Büsum (bisher Amtsgericht Pinneberg<br />
HRB 1080 ME) nach Wuppertal<br />
beschlossen. Geschäftsanschrift:<br />
Buschenburg 65, 42389 Wuppertal.<br />
Gegenstand: Der Erwerb und die<br />
Verwaltung von Beteiligungen sowie<br />
die Übernahme <strong>der</strong> persönlichen<br />
Haftung und <strong>der</strong> Geschäftsführung<br />
bei Handelsgesellschaften, insbeson<strong>der</strong>e<br />
die Beteiligung als persönlich<br />
haftende geschäftsführende<br />
Gesellschafterin an <strong>der</strong> Marienhof-<br />
Vermögensverwaltung-GmbH & Co.<br />
Kommanditgesellschaft, die die Vermögensverwaltung<br />
einschließlich<br />
Verkauf und Erwerb von Grundbesitz<br />
zum Gegenstand hat. Stammkapital:<br />
25.564,59 EUR. Allgemeine<br />
Vertretungsregelung: Ist nur ein<br />
Geschäftsführer bestellt, so vertritt<br />
er die Gesellschaft allein. Sind mehrere<br />
Geschäftsführer bestellt, so<br />
wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer<br />
o<strong>der</strong> durch einen Geschäftsführer<br />
gemeinsam mit einem<br />
Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:<br />
Bäther, Ursula, Wuppertal,<br />
*21.09.1957, einzelvertretungsberechtigt<br />
mit <strong>der</strong> Befugnis im Namen<br />
<strong>der</strong> Gesellschaft mit sich im eigenen<br />
Namen o<strong>der</strong> als Vertreter eines Dritten<br />
Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />
26.07.2017 HRB 28281: Hausverwaltung<br />
M. Borge Sanchez GmbH,<br />
Wuppertal, Kruppstr. 78, 42113 Wuppertal.<br />
Gesellschaft mit beschränkter<br />
Haftung. Gesellschaftsvertrag<br />
vom 25.11.2016 mit Än<strong>der</strong>ung<br />
vom 13.04.2017. Geschäftsanschrift:<br />
Kruppstr. 78, 42113 Wuppertal.<br />
Gegenstand: Kaufmännische und<br />
technische Verwaltung, Vermietung,<br />
Verpachtung sowie die Vermittlung<br />
von gewerblichen und privaten<br />
Immobilien, Verwaltung nach dem<br />
Seit über 110 Jahren<br />
sind wir für Ihren Schutz<br />
bestens gerüstet!<br />
Wach- und Schließgesellschaft<br />
Hauptverwaltung<br />
Wuppertal<br />
Deutscher Ring 88<br />
42327 Wuppertal<br />
Tel. (02 02) 2 74 57-0<br />
Fax (02 02) 2 74 57-47<br />
www.wachundschliessgesellschaft.de<br />
Nie<strong>der</strong>lassung<br />
Remscheid<br />
Lenneper Str. 47 -49<br />
42855 Remscheid<br />
Tel. (0 21 91) 93 12 91<br />
Fax (0 21 91) 3 10 59<br />
<strong>der</strong> <strong>Bergische</strong> <strong>Unternehmer</strong> 08|17 53
HANDELSREGISTER<br />
Wohnungseigentumsgesetz von<br />
Son<strong>der</strong>eigentum und Mietpools,<br />
Verwaltung von Versorgungsleitungen,<br />
Verwaltung von Bruchteils-<br />
Eigentümergemeinschaften, Durchführung<br />
von Institutsverwaltungen,<br />
Grundstücksentwicklung und -umstrukturierung<br />
sowie damit in Verbindung<br />
stehende Renovierung und<br />
Sanierung aufgrund <strong>der</strong> neuen Konzepte,<br />
Verwaltung von Friedhofsanlagen<br />
und Gartensiedlungen sowie<br />
Erwerb und Verwaltung eigener Immobilien.<br />
Stammkapital: 25.000,00<br />
EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:<br />
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,<br />
so vertritt er die Gesellschaft<br />
allein. Sind mehrere Geschäftsführer<br />
bestellt, so wird die Gesellschaft<br />
durch zwei Geschäftsführer o<strong>der</strong><br />
durch einen Geschäftsführer gemeinsam<br />
mit einem Prokuristen vertreten.<br />
Geschäftsführer: Borge Sanchez,<br />
Maria del Aguila, Wuppertal,<br />
*13.10.1960; Borge Sanchez, Moritz<br />
Dietmar, Wuppertal, *29.02.1996,<br />
jeweils einzelvertretungsberechtigt<br />
mit <strong>der</strong> Befugnis im Namen <strong>der</strong> Gesellschaft<br />
mit sich im eigenen Namen<br />
o<strong>der</strong> als Vertreter eines Dritten<br />
Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />
26.07.2017 HRB 28282: Rheinkultur<br />
Medien und Verlags GmbH, Solingen,<br />
Bismarckstraße 42, 42659 Solingen.<br />
Gesellschaft mit beschränkter<br />
Haftung. Gesellschaftsvertrag vom<br />
25.05.2009, mehrfach geän<strong>der</strong>t. Die<br />
Gesellschafterversammlung vom<br />
06.07.2017 hat die Än<strong>der</strong>ung des<br />
Gesellschaftsvertrages in § 1 Ziff. 1.2<br />
(Sitz) und mit ihr die Sitzverlegung<br />
von Düsseldorf (bisher Amtsgericht<br />
Düsseldorf HRB 61463) nach Solingen<br />
beschlossen. Geschäftsanschrift:<br />
Bismarckstraße 42, 42659<br />
Solingen. Gegenstand: Die Vermarktung<br />
von Werbemedien jeglicher Art.<br />
Stammkapital: 25.500,00 EUR. Allgemeine<br />
Vertretungsregelung: Ist nur<br />
ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt<br />
er die Gesellschaft allein. Sind<br />
mehrere Geschäftsführer bestellt, so<br />
wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer<br />
o<strong>der</strong> durch einen Geschäftsführer<br />
gemeinsam mit einem<br />
Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:<br />
Weber, Klaus Peter, Solingen,<br />
*15.05.1958, einzelvertretungsberechtigt<br />
mit <strong>der</strong> Befugnis im Namen <strong>der</strong><br />
Gesellschaft mit sich im eigenen Namen<br />
o<strong>der</strong> als Vertreter eines Dritten<br />
Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />
27.07.2017 HRA 24543: Traphöner<br />
GmbH & Co. KG, Remscheid, Obertalstraße<br />
13-17, 42859 Remscheid. (Metallverarbeitung,<br />
insbeson<strong>der</strong>e die<br />
Bearbeitung von Drehteilen sowie<br />
die Verpachtung ihres Betriebes als<br />
Ganzes o<strong>der</strong> einzelner Wirtschaftsgüter<br />
ihrer Betriebes). Kommanditgesellschaft.<br />
Geschäftsanschrift:<br />
Obertalstraße 13-17, 42859 Remscheid.<br />
Je<strong>der</strong> persönlich haftende<br />
Gesellschafter vertritt einzeln. Je<strong>der</strong><br />
persönlich haftende Gesellschafter<br />
-ist dies eine Gesellschaft mit beschränkter<br />
Haftung auch <strong>der</strong>en Geschäftsführer-<br />
ist befugt, im Namen<br />
<strong>der</strong> Gesellschaft mit sich im eigenen<br />
Namen o<strong>der</strong> als Vertreter eines Dritten<br />
Rechtsgeschäfte vorzunehmen.<br />
Persönlich haften<strong>der</strong> Gesellschafter:<br />
Traphöner Beteiligungs-GmbH,<br />
Remscheid (Amtsgericht Wuppertal<br />
HRB 28269).<br />
28.07.2017 HRB 28286: Lebens-<br />
WERT Immobilien & Finanzberatung<br />
GmbH, Mettmann, Mühlenstraße<br />
1-3, 40822 Mettmann. Gesellschaft<br />
mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag<br />
vom 22.05.2017.<br />
Geschäftsanschrift: Mühlenstraße<br />
1-3, 40822 Mettmann. Gegenstand:<br />
Die Beratung & Vermittlung von<br />
Immobilien sowie die Beratung von<br />
Finanzprodukten (im Schwerpunkt<br />
Baufinanzierung & Versicherungen).<br />
Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine<br />
Vertretungsregelung: Ist<br />
nur ein Geschäftsführer bestellt, so<br />
vertritt er die Gesellschaft allein.<br />
Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,<br />
so wird die Gesellschaft durch<br />
zwei Geschäftsführer o<strong>der</strong> durch<br />
einen Geschäftsführer gemeinsam<br />
mit einem Prokuristen vertreten.<br />
Geschäftsführer: Pätzold, Björn,<br />
Mettmann, *05.10.1979, einzelvertretungsberechtigt<br />
mit <strong>der</strong> Befugnis<br />
im Namen <strong>der</strong> Gesellschaft mit sich<br />
im eigenen Namen o<strong>der</strong> als Vertreter<br />
eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />
abzuschließen.<br />
28.07.2017 HRB 28285: Aerogen<br />
GmbH, Erkrath, Am Kleff 90, 40699<br />
Erkrath. Gesellschaft mit beschränkter<br />
Haftung. Gesellschaftsvertrag<br />
vom 30.03.2017. Geschäftsanschrift:<br />
Am Kleff 90, 40699 Erkrath.<br />
Gegenstand: Der Vertrieb von<br />
Gesundheitsprodukten. Stammkapital:<br />
25.000,00 EUR. Allgemeine<br />
Vertretungsregelung: Ist nur ein<br />
Geschäftsführer bestellt, so vertritt<br />
er die Gesellschaft allein. Sind<br />
mehrere Geschäftsführer bestellt,<br />
so wird die Gesellschaft durch zwei<br />
Geschäftsführer o<strong>der</strong> durch einen<br />
Geschäftsführer gemeinsam mit<br />
einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:<br />
Power, John, Moycullen,<br />
Co. Galway / Irland, *27.08.1959,<br />
einzelvertretungsberechtigt mit <strong>der</strong><br />
Befugnis im Namen <strong>der</strong> Gesellschaft<br />
mit sich im eigenen Namen o<strong>der</strong> als<br />
Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />
abzuschließen.<br />
28.07.2017 HRB 28290: HoKa Handels<br />
UG (haftungsbeschränkt), Solingen,<br />
Eintrachtstraße 21, 42655<br />
Solingen. Gesellschaft mit beschränkter<br />
Haftung. Gesellschaftsvertrag<br />
vom 19.06.2017. Geschäftsanschrift:<br />
Eintrachtstraße 21, 42655<br />
Solingen. Gegenstand: Der Import<br />
und Export sowie Vertrieb von und<br />
Handel mit Waren aller Art, auch<br />
per Internet, sofern sie keiner beson<strong>der</strong>en<br />
Genehmigungspflicht unterliegen,<br />
einschließlich Lager- und<br />
Son<strong>der</strong>verkaufsveranstaltungen.<br />
Stammkapital: 300,00 EUR. Allgemeine<br />
Vertretungsregelung: Ist nur<br />
ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt<br />
er die Gesellschaft allein. Sind<br />
mehrere Geschäftsführer bestellt,<br />
so wird die Gesellschaft durch die<br />
Geschäftsführer gemeinsam vertreten.<br />
Geschäftsführer: Kaya, Idiris,<br />
Solingen, *20.02.1970, mit <strong>der</strong> Befugnis<br />
im Namen <strong>der</strong> Gesellschaft<br />
mit sich im eigenen Namen o<strong>der</strong> als<br />
Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />
abzuschließen.<br />
31.07.2017 HRB 28296: LAGU BAU-<br />
LEISTUNGEN GmbH, Solingen, Höhschei<strong>der</strong><br />
Straße 27, 42699 Solingen.<br />
Gesellschaft mit beschränkter<br />
Haftung. Gesellschaftsvertrag vom<br />
11.07.2017. Geschäftsanschrift: Höhschei<strong>der</strong><br />
Straße 27, 42699 Solingen.<br />
Gegenstand: Die Sanierung und Renovierung<br />
von Gebäuden/Bauwerken<br />
sowie Baustellenreinigung und<br />
<strong>der</strong> Handel mit Gütern aller Art, soweit<br />
sie keiner Genehmigung bedürfen.<br />
Stammkapital: 25.000,00 EUR.<br />
Allgemeine Vertretungsregelung:<br />
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,<br />
so vertritt er die Gesellschaft allein.<br />
Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,<br />
so wird die Gesellschaft durch<br />
zwei Geschäftsführer o<strong>der</strong> durch ei-<br />
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Das Justizministerium des Landes NRW veröffentlicht<br />
unter <strong>der</strong> Internet-Adresse www.insolvenzenbekanntmachungen.de<br />
zeitnah aktuelle Insolvenzverfahren.<br />
nen Geschäftsführer gemeinsam mit<br />
einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:<br />
Lagu, Mihai, Solingen,<br />
*24.03.1968, einzelvertretungsberechtigt<br />
mit <strong>der</strong> Befugnis im Namen<br />
<strong>der</strong> Gesellschaft mit sich im eigenen<br />
Namen o<strong>der</strong> als Vertreter eines Dritten<br />
Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />
31.07.2017 HRB 28298: ILBAY Entertainment<br />
GmbH, Solingen, Höhschei<strong>der</strong><br />
Straße 78, 42699 Solingen.<br />
Gesellschaft mit beschränkter<br />
Haftung. Gesellschaftsvertrag vom<br />
02.12.2009 mit Än<strong>der</strong>ung vom<br />
20.07.2011. Die Gesellschafterversammlung<br />
vom 11.07.2017 hat die<br />
Än<strong>der</strong>ung des Gesellschaftsvertrages<br />
in § 1 Satz 1 (Firma und Sitz)<br />
und mit ihr die Sitzverlegung von<br />
Köln (bisher Amtsgericht Köln HRB<br />
67956) nach Solingen beschlossen.<br />
Geschäftsanschrift: Höhschei<strong>der</strong><br />
Straße 78, 42699 Solingen. Gegenstand:<br />
Der Betrieb, die Aufstellung,<br />
<strong>der</strong> An- und Verkauf sowie<br />
<strong>der</strong> Im- und Export von Spiel- und<br />
münzbetätigten Automaten. Ferner<br />
<strong>der</strong> Betrieb von Cafes, Bistros und<br />
Spielhallen und die Beteiligung an<br />
an<strong>der</strong>en Unternehmen. Stammkapital:<br />
25.000,00 EUR. Allgemeine<br />
Vertretungsregelung: Ist nur ein<br />
Geschäftsführer bestellt, so vertritt<br />
er die Gesellschaft allein. Sind<br />
mehrere Geschäftsführer bestellt,<br />
so wird die Gesellschaft durch zwei<br />
Geschäftsführer o<strong>der</strong> durch einen<br />
Geschäftsführer gemeinsam mit<br />
einem Prokuristen vertreten. Nicht<br />
mehr Geschäftsführer: Ilbay, Derya,<br />
Bergisch Gladbach, *05.10.1981.<br />
Bestellt als Geschäftsführer: Ilbay,<br />
Özgür, Solingen, *25.06.1979, einzelvertretungsberechtigt<br />
mit <strong>der</strong><br />
Befugnis im Namen <strong>der</strong> Gesellschaft<br />
mit sich im eigenen Namen o<strong>der</strong> als<br />
Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />
abzuschließen.<br />
02.08.2017 VR 30868: ISG Poststraße<br />
/ Alte Freiheit e.V., Wuppertal<br />
(Friedrich-Ebert-Straße 139, 42117<br />
Wuppertal). eingetragener Verein. Die<br />
Satzung ist errichtet am 10.07.2017.<br />
03.08.2017 HRA 24548: Hof Vorberg<br />
GmbH & Co. KG, Velbert, Nordratherstraße<br />
281, 42553 Velbert. (Die<br />
landwirtschaftliche Produktion,<br />
Verarbeitung und Vermarktung<br />
landwirtschaftlicher Produkte, die<br />
Kultur und Bildung auf dem Lande<br />
sowie alle Maßnahmen zu treffen,<br />
die geeignet sind, dem Gesellschaftszweck<br />
zu dienen o<strong>der</strong> ihn zu<br />
för<strong>der</strong>n.). Kommanditgesellschaft.<br />
Geschäftsanschrift: Nordratherstraße<br />
281, 42553 Velbert. Je<strong>der</strong><br />
persönlich haftende Gesellschafter<br />
vertritt einzeln. Persönlich haften<strong>der</strong><br />
Gesellschafter: Kollektiv Vorberg<br />
GmbH, Velbert (Amtsgericht<br />
Wuppertal HRB 28300), mit <strong>der</strong> Befugnis<br />
im Namen <strong>der</strong> Gesellschaft<br />
mit sich im eigenen Namen o<strong>der</strong> als<br />
Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />
abzuschließen.<br />
04.08.2017 HRA 24551: ABRUS<br />
GmbH & Co. KG, Wuppertal, Hansastr.<br />
17, 42109 Wuppertal. (Zweck<br />
<strong>der</strong> Gesellschaft sind <strong>der</strong> Immobilienhandel<br />
und Baudienstleistungen.).<br />
Kommanditgesellschaft. Geschäftsanschrift:<br />
Hansastr. 17, 42109 Wuppertal.<br />
Jede persönlich haftende<br />
Gesellschafterin vertritt die Gesellschaft<br />
jeweils einzeln. Jede persönlich<br />
haftende Gesellschafterin selbst<br />
und ihre organschaftlichen Vertreter<br />
sind für die Geschäfte <strong>der</strong> Komplementärin<br />
mit <strong>der</strong> Gesellschaft von<br />
den Beschränkungen des § 181 BGB<br />
befreit. Persönlich haften<strong>der</strong> Gesellschafter:<br />
ABRUS Verwaltungs GmbH,<br />
Wuppertal (Amtsgericht Wuppertal<br />
HRB 28302).<br />
04.08.2017 HRB 28306: MdK Transport<br />
GmbH, Solingen, Burgstraße 31,<br />
42655 Solingen. Gesellschaft mit beschränkter<br />
Haftung. Gesellschaftsvertrag<br />
vom 04.07.2017. Geschäftsanschrift:<br />
Burgstraße 31, 42655<br />
Solingen. Gegenstand: Transportdienstleistungen<br />
von Gütern aller<br />
Art. Stammkapital: 25.000,00 EUR.<br />
Allgemeine Vertretungsregelung:<br />
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,<br />
so vertritt er die Gesellschaft allein.<br />
Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,<br />
so wird die Gesellschaft durch<br />
zwei Geschäftsführer o<strong>der</strong> durch<br />
einen Geschäftsführer gemeinsam<br />
mit einem Prokuristen vertreten.<br />
Geschäftsführer: Yörük, Erdal, Solingen,<br />
*10.01.1971, einzelvertretungsberechtigt<br />
mit <strong>der</strong> Befugnis im<br />
Namen <strong>der</strong> Gesellschaft mit sich im<br />
eigenen Namen o<strong>der</strong> als Vertreter<br />
eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />
04.08.2017 HRB 28305: mk Verwaltungs<br />
GmbH, Haan, Düsseltalstraße<br />
51, 42781 Haan. Gesellschaft<br />
mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag<br />
vom 16.11.2004 Die<br />
Gesellschafterversammlung vom<br />
08.05.2017 hat die Än<strong>der</strong>ung des<br />
Gesellschaftsvertrages in § 1 (Firma)<br />
und § 2 (Sitz) und mit ihr die<br />
Sitzverlegung von Düsseldorf (bisher<br />
Amtsgericht Düsseldorf HRB<br />
51281) nach Haan beschlossen. Geschäftsanschrift:<br />
Düsseltalstraße<br />
51, 42781 Haan. Gegenstand: Die<br />
Beratung, Verwaltung und Beteiligung<br />
an Gesellschaften aller Art.<br />
Stammkapital: 25.200,00 EUR. Allgemeine<br />
Vertretungsregelung: Ist<br />
nur ein Geschäftsführer bestellt,<br />
so vertritt er die Gesellschaft allein.<br />
Sind mehrere Geschäftsführer<br />
bestellt, so wird die Gesellschaft<br />
durch zwei Geschäftsführer o<strong>der</strong><br />
durch einen Geschäftsführer gemeinsam<br />
mit einem Prokuristen<br />
vertreten. Nicht mehr Geschäftsführer:<br />
Lurz, Johann-Heinrich, Düsseldorf,<br />
*16.04.1957. Bestellt als<br />
Geschäftsführer: Thiery, Manuela,<br />
Korschenbroich, *12.09.1969, einzelvertretungsberechtigt<br />
mit <strong>der</strong><br />
Befugnis im Namen <strong>der</strong> Gesellschaft<br />
mit sich im eigenen Namen<br />
o<strong>der</strong> als Vertreter eines Dritten<br />
Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />
Prokura erloschen: Aurelio, Marion,<br />
Haan, *01.05.1963; Schupp, Bettina,<br />
Solingen, *04.03.1965.<br />
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eingetragener Verein. Die Satzung<br />
ist errichtet am 03.01.2015 und geän<strong>der</strong>t<br />
in § 1 (Name und Sitz), § 6<br />
(Mitglie<strong>der</strong>versammlung) und § 7<br />
(Der Vorstand) am 19.06.2017.<br />
05.08.2017 HRB 28309: Wupper<br />
Won<strong>der</strong> GmbH, Wuppertal, Friedrich-Ebert-Straße<br />
141, 42117 Wuppertal.<br />
Gesellschaft mit beschränkter<br />
Haftung. Gesellschaftsvertrag<br />
vom 21.06.2016. Geschäftsanschrift:<br />
Friedrich-Ebert-Straße 141, 42117<br />
Wuppertal. Gegenstand: Der Export<br />
von deutschem Wein, Bier und<br />
Getränken nach China. Stammkapital:<br />
50.000,00 EUR. Allgemeine<br />
Vertretungsregelung: Ist nur ein<br />
Geschäftsführer bestellt, so vertritt<br />
er die Gesellschaft allein. Sind<br />
mehrere Geschäftsführer bestellt,<br />
so wird die Gesellschaft durch zwei<br />
Geschäftsführer o<strong>der</strong> durch einen<br />
Geschäftsführer gemeinsam mit<br />
einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:<br />
Wang, Wenjing, Bejing<br />
/ China, *25.04.1983, einzelvertretungsberechtigt<br />
mit <strong>der</strong> Befugnis<br />
im Namen <strong>der</strong> Gesellschaft mit sich<br />
im eigenen Namen o<strong>der</strong> als Vertreter<br />
eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />
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