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der-Bergische-Unternehmer_0817

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<strong>der</strong> BERGISCHE www.bvg-menzel.de<br />

UNTERNEHMER<br />

DAS WIRTSCHAFTSMAGAZIN FÜR DAS BERGISCHE LAND<br />

08<br />

2017<br />

Anlageimmobilien<br />

Um Kapital sicher und gewinnbringend<br />

anzulegen, sind Mietobjekte, Ferien-,<br />

Pflege- und Mikroimmobilien nach<br />

wie vor eine Option.<br />

20 Wirtschaft<br />

Startup: Grün<strong>der</strong>schmiede<br />

und Knösterkiste<br />

30 Unternehmen<br />

Malerwerkstätten Epe:<br />

Kompetenz in Farbe<br />

36 Im Fokus<br />

Catering: Lieferung vom<br />

Feinsten


Auf die Plätze.<br />

Fertig. Loslassen.<br />

Premium Economy Class:<br />

für alle, die mehr wollen<br />

Es sind die kleinen Dinge, die das Leben schöner<br />

machen. Die neue Premium Economy Class ist voll<br />

davon. Geräumige Sitze und ein großer Fußraum für<br />

bis zu 50 % mehr Platz. Dazu doppeltes Freigepäck<br />

und <strong>der</strong> Welcome Drink an Bord. So können Sie sich<br />

einfach zurücklehnen und vor allem eins genießen:<br />

mehr Entspannung.


EDITORIAL<br />

Liebe Leserinnen, liebe Leser!<br />

Das Zinstief hat uns nach wie vor fest im Griff. Auch wenn es Signale gibt, dass sich<br />

in naher Zukunft eine Wende ankündigen könnte, wird es womöglich noch Jahre dauern,<br />

bis davon am Markt etwas zu spüren ist. Bleibt also die Frage für Kapitalanleger:<br />

Was tun mit dem Geld? Investitionen in Sachwerte bleiben nach wie vor eine Option<br />

mit guten Renditechancen, wie wir in unserem Titelthema beleuchten. Gerade <strong>der</strong><br />

bergische Immobilienmarkt bietet Möglichkeiten zur sicheren und soliden Kapitalanlage.<br />

Hier zu schnelle und unüberlegte Entscheidungen zu treffen, kann sich allerdings<br />

genauso als Falle herausstellen. Besser ist, auf eine gute Beratung zu setzen und die<br />

Meinung <strong>der</strong> Fachleute beim Entschluss zum Immobilienkauf zu berücksichtigen, zumal<br />

die Möglichkeiten, sein Kapital sicher und gewinnbringend anzulegen, weit gefächert<br />

sind. Vom Mietobjekt über die Pflege- bis hin zur Ferienimmobilie bieten sich<br />

hier verschiedene Alternativen an.<br />

Als weiteres Schwerpunktthema haben wir diesmal die „Lieferung vom Feinsten“<br />

ausgewählt. Gastronomie beschränkt sich heute bei weitem nicht auf den Besuch in<br />

Café o<strong>der</strong> Restaurant. Das klassische Geschäftsessen wird durch vielfältige Formen<br />

<strong>der</strong> Bewirtung ergänzt. Dabei bieten Profis Privat- und Geschäftskunden das „Rundum-Sorglos“-Paket.<br />

So lässt sich aus <strong>der</strong> Jubiläumsfeier, <strong>der</strong> Tagung o<strong>der</strong> dem Eröffnungsfest<br />

ein Event kreieren, das bei Gastgebern und Gästen noch lange in Erinnerung<br />

bleiben wird. Das Catering-Geschäft legt ohne Frage zu und auch in <strong>der</strong> hiesigen Region<br />

haben sich zahlreiche Betriebe auf diesen Zweig <strong>der</strong> Gastronomie spezialisiert. Erfolgreich<br />

bergisch sind daneben viele kompetente Köpfe – aus Industrie, Handwerk und<br />

Dienstleistung. Davon berichten unsere Unternehmensporträts, bei denen diesmal<br />

mächtig Farbe und Kreativität im Spiel ist.<br />

Sicher möchte man im Urlaub etwas erleben, neue Ziele, Menschen und Sehenswürdigkeiten<br />

entdecken. Die Ferienzeit soll aber ganz entscheidend auch <strong>der</strong> Erholung dienen.<br />

So stellen wir Ihnen in <strong>der</strong> aktuellen Ausgabe unseres Magazins „<strong>der</strong> <strong>Bergische</strong> <strong>Unternehmer</strong>“<br />

die Ferienregion Tegernsee vor. Hier gibt es genügend Gelegenheit, um<br />

aktiv zu sein, aber auch mal so richtig zu entspannen.<br />

Egal, wo Sie <strong>der</strong> Urlaub hinführt:<br />

Genießen Sie die Auszeit vom Alltag!<br />

Ihre<br />

Katja Weinheimer<br />

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*<br />

<strong>der</strong> <strong>Bergische</strong> <strong>Unternehmer</strong> 08|17 1


INHALT<br />

10 Titel<br />

Immobilien:<br />

Werte sichern, Rendite ausbauen<br />

20<br />

Grün<strong>der</strong>schmiede<br />

und Knösterkiste<br />

36<br />

Kommentar von Dr. Ralf<br />

Neise: Unternehmen<br />

und <strong>Unternehmer</strong> brauchen<br />

Mut und Ideen<br />

2 www.bvg-menzel.de


48<br />

Reisetipp: Erholung und Aktivität<br />

rund um den Tegernsee<br />

Namen & Nachrichten<br />

4 Neues Laborgebäude für Bayer<br />

4 Innovationsmotor <strong>Bergische</strong>s Land<br />

5 China-Tourismus<br />

5 Ladendiebstähle nehmen zu<br />

6 Wuppertal feiert Modellhaus<br />

6 Neu bei <strong>der</strong> Agentur für Arbeit<br />

7 Berufswahlsiegel<br />

8 Euro als Souvenir<br />

8 Reiches Arbeitsleben<br />

9 3D-Netzwerk wächst weiter<br />

Titel<br />

10 Immobilien: Langfristig anlegen im<br />

Zinstief<br />

18 Interview: Wer sich auskennt, ist<br />

klar im Vorteil<br />

Erfolgreich bergisch Startup<br />

20 Grün<strong>der</strong>schmiede in Remscheid<br />

Aus <strong>der</strong> Praxis<br />

22 Recht / Finanzen / Steuern<br />

Erfolgreich Bergisch Porträt<br />

26 Epe Malerwerkstätten: Kompetenz mit<br />

drei Buchstaben<br />

30 Kreativität im Raum<br />

34 Online-City Wuppertal<br />

Aus <strong>der</strong> Region<br />

28 Kommentar: Bildung von Unternehmen<br />

braucht Mut und Ideen<br />

Im Fokus<br />

36 Catering: Lieferung vom Feinsten<br />

Erfolgreich Bergisch<br />

42 Unter uns: Ein guter Caterer muss<br />

Profi sein<br />

<strong>Bergische</strong>s Land geht aus<br />

46 Erpelschlot trifft kleine Schweiz:<br />

Restaurant Kleine Schweiz in Velbert<br />

Für Sie entdeckt<br />

48 Still ruht <strong>der</strong> See<br />

Handelsregister<br />

52 Handelsregister<br />

Vorschau<br />

56 Vorschau / Impressum<br />

<strong>der</strong> <strong>Bergische</strong> <strong>Unternehmer</strong> 08|17 3


NAMEN & NACHRICHTEN<br />

Bayer in Wuppertal errichtet ein<br />

neues Laborgebäude<br />

Innovationsmotor<br />

<strong>Bergische</strong>s Land<br />

Foto: Bayer AG<br />

Großinvestition im Forschungs- und Entwicklungszentrum<br />

(FEZ) am Aprather Weg: Dort plant Bayer ein siebenstöckiges<br />

Laborgebäude mit einer Gesamtlänge von über 130<br />

Meter. Hier sollen ab Ende 2019 die präklinische Pharmakologie<br />

als Initiator neuer Therapien im FEZ mit Schwerpunkt<br />

<strong>der</strong> Herz-Kreislauf-Forschung räumlich zusammengeführt<br />

und die Effizienz durch Synergieeffekte erhöht<br />

werden. Mit dem Neubau können zukünftige Anfor<strong>der</strong>ungen<br />

zuverlässig erfüllt, die Qualität <strong>der</strong> Forschung erhöht<br />

und ein Beitrag zur Sicherung des Forschungsstandorts erzielt<br />

werden, teilt <strong>der</strong> Konzern mit. In <strong>der</strong> mo<strong>der</strong>nisierten<br />

Arbeitsumgebung werden rund 350 Beschäftigte tätig sein.<br />

Das Gebäude erfüllt mo<strong>der</strong>nste Anfor<strong>der</strong>ungen <strong>der</strong> Bautechnik<br />

gemäß <strong>der</strong> Energieeinsparverordnung wie auch des<br />

Arbeitssicherheitsaspekts.<br />

Die Investition erfolgt im 50. Jahr des FEZ-Bestehens. Im<br />

Laufe dieses halben Jahrhun<strong>der</strong>ts wurden auf dem Gelände<br />

medizinische Maßstäbe in <strong>der</strong> Pharma-Forschung gesetzt.<br />

Hier sollen die Wissenschaftler optimale Bedingungen für<br />

die HighTech-Forschung finden. Mit <strong>der</strong> räumlichen Nähe<br />

zum Werk an <strong>der</strong> Wupper und den damit verbundenen kurzen<br />

Dienstwegen bildet es zusammen mit dem Produktions-<br />

und Entwicklungsstandort einen funktionierenden<br />

Verbund. „Innovationen bilden den Grundstein für unseren<br />

zukünftigen Erfolg. Ideen müssen entwickelt, Entwicklungen<br />

vorangebracht und letztendlich als geprüfter fertiger<br />

Wirkstoff für Medikamente hergestellt werden. Diese Entwicklungs-<br />

und Produktionskette in nächster Nähe im Zusammenspiel<br />

mit unseren Experten auf allen Gebieten ist<br />

ein Baustein für den Erfolg aus Wuppertal“, erläutert<br />

Standortleiter Dr. Klaus Jelich.<br />

Spatenstich für das<br />

neue Laborgebäude,<br />

Forschungs- und Entwicklungszentrum<br />

Wuppertal-Aprath:<br />

Wuppertals Baudezernent<br />

Frank Meyer, Prof.<br />

Dr.Hanno Wild, (Forschungsverantwortlicher<br />

Aprath), Wuppertals<br />

Bürgermeisterin<br />

Maria Schürmann, Dr.<br />

Klaus Jelich, Standortleiter<br />

Bayer Wuppertal,<br />

Dr. Karl Ziegelbauer<br />

und Dr. Jörg Möller<br />

(v.l.) gaben den Start<br />

für das Projekt frei.<br />

Mit seinem gerade veröffentlichten IW-<br />

Innovationsatlas 2017 bewertet das Institut<br />

<strong>der</strong> deutschen Wirtschaft Köln anhand<br />

von fünf Indikatoren die<br />

Innovationskraft in 85 deutschen Wirtschaftsräumen.<br />

Als Indikatoren werden<br />

dabei die regionalen Forschungs- und<br />

Entwicklungsaufwendungen <strong>der</strong> Wirtschaft,<br />

die Zahl <strong>der</strong> beschäftigten Akademiker<br />

mit MINT-Qualifikationen, die<br />

Zahl <strong>der</strong> technologieorientierten Unternehmensgründungen,<br />

die Breitbandinternetversorgung<br />

sowie die Zahl <strong>der</strong> Patentanmeldungen<br />

erfasst.<br />

Das <strong>Bergische</strong> Städtedreieck – gemeinsam<br />

ein Wirtschaftsraum mit dem Oberbergischen<br />

Kreis – überzeugt mit einem<br />

starken sechsten Platz in <strong>der</strong> Gesamtplatzierung<br />

und <strong>der</strong> Einstufung als eine von<br />

insgesamt nur 14 sogenannten „Dominierenden<br />

Innovationsregionen“, teilt die<br />

<strong>Bergische</strong> Struktur- und Wirtschaftsför<strong>der</strong>ungsgesellschaft<br />

(BSW) mit.<br />

„Dass vor uns nur noch die technologiestarke<br />

Achse München-Stuttgart-Neckarregion<br />

liegt, macht uns schon stolz“, erklärt<br />

Tim Kurzbach, Oberbürgermeister<br />

<strong>der</strong> Stadt Solingen und Aufsichtsratsvorsitzen<strong>der</strong><br />

<strong>der</strong> BSW. „Mit dem IW-Innovationsatlas<br />

wird ein empirisch schlüssiges<br />

Bild unserer regionalen Innovationskraft<br />

nachgezeichnet“, sagt BSW-Geschäftsführer<br />

Stephan A. Vogelskamp. So zähle<br />

man zu den wenigen Wirtschaftsregionen,<br />

die die EU-Vorgaben hinsichtlich<br />

<strong>der</strong> Forschungs- und Entwicklungs-Aktivitäten<br />

vorbildlich erfüllten. Gemäß dem<br />

im Jahr 2000 vereinbarten Lissabon-Ziel<br />

<strong>der</strong> EU sollen mindestens zwei Prozent<br />

<strong>der</strong> Wirtschaftsleistung wie<strong>der</strong> in unternehmerische<br />

Forschung und Entwicklung<br />

investiert werden.<br />

www.bergisches-dreieck.de<br />

4 www.bvg-menzel.de


Mehr China-Tourismus für Wuppertal:<br />

Positive Effekte auch für den Handel<br />

Umsatzverluste durch<br />

Ladendiebstähle<br />

Foto: wirtschaftsför<strong>der</strong>ung Wuppertal<br />

Seit Gründung des China Competence Centers (C³) vor fünf Jahren konnte<br />

die Zahl <strong>der</strong> chinesischen Übernachtungsgäste in Wuppertal mit aktuell 4.782<br />

Übernachtungen massiv gesteigert werden, teilt die Wirtschaftsför<strong>der</strong>ung<br />

Wuppertal mit. Hintergrund sei zum einen <strong>der</strong> „Red Tourism“, also <strong>der</strong> politisch<br />

motivierte Besuch <strong>der</strong> Geburtsstadt von Friedrich Engels. Das Engelshaus<br />

ist <strong>der</strong> Ankerpunkt, die kulturelle Bedeutung Friedrich Engels` ist in<br />

China enorm. Auch ist das Interesse chinesischer Unternehmen, in Wuppertal<br />

zu investieren, deutlich gestiegen. Allein durch das China Competence<br />

Center werden über 40 Firmen aus China begleitet, die in Summe 250<br />

Menschen beschäftigen. Laut Angaben des Informationssystems Tourismus<br />

IT.NRW ist man auch im Bereich Tourismus auf <strong>der</strong> Erfolgsspur. Insgesamt<br />

profitiere die gesamte touristische Infrastruktur von dem Zuwachs und die<br />

hohe Kaufkraft <strong>der</strong> Besucher erziele positive Effekte für den Einzelhandel.<br />

Obwohl <strong>der</strong> Einzelhandel in NRW rund<br />

300 Millionen in Prävention und Sicherheit<br />

investiert, bedeuten Ladendiebstähle<br />

massive Umsatzverluste für<br />

die Branche. Die aktuelle EHI-Studie<br />

zu Inventurdifferenzen bestätigt, was<br />

regional vielerorts gemeldet wird: Ladendiebstähle<br />

belasten den NRW-Einzelhandel,<br />

beklagt <strong>der</strong> Handelsverband<br />

NRW. Rund eine Milliarde Euro beträgt<br />

die Summe <strong>der</strong> Inventurdifferenzen<br />

landesweit, wovon gut die Hälfte<br />

auf das Konto unehrlicher Kunden<br />

geht. Im Wert von 620 Millionen Euro<br />

haben Langfinger und Diebesbanden in<br />

Geschäften NRWs gestohlen. Für den<br />

Restbetrag verantwortlich sind Mitarbeiter,<br />

Lieferanten, Servicekräfte und<br />

organisatorische Mängel. Der Anstieg<br />

schwerer Ladendiebstähle macht dem<br />

Einzelhandel weitere Sorgen. „Die Entwicklung<br />

macht klar deutlich, dass die<br />

Zusammenarbeit mit Sicherheitskräften<br />

und Polizei weiter intensiviert werden<br />

muss“, sagt Dr. Peter Achten, Hauptgeschäftsführer<br />

des Handelsverbandes<br />

NRW. Gestohlen werden bevorzugt<br />

kleine und teure Waren: Parfum und<br />

Kosmetik, Rasierklingen, Tabakwaren,<br />

Spirituosen, Smartphones und Kleingeräte<br />

sowie teure Accessoires und hochwertige<br />

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<strong>der</strong> <strong>Bergische</strong> <strong>Unternehmer</strong> 08|17 5


NAMEN & NACHRICHTEN<br />

Wuppertal feiert Modellhaus:<br />

Das Objekt bietet Impulse zur Nachahmung<br />

Neu bei <strong>der</strong><br />

Agentur für Arbeit<br />

Foto: .Wuppertaler Quartiersentwicklungs GmbH<br />

Wuppertals Oberbürgermeister Mucke (2.v.r.), <strong>der</strong> Aufsichtsratsvorsitzende<br />

<strong>der</strong> Gemeinnützigen Wohnungsgesellschaft (GWG),<br />

Stadtdirektor Dr. Johannes Slawig (2.v.l.) eröffneten jetzt gemeinsam<br />

mit den Geschäftsführern <strong>der</strong> GWG, Oliver Zier (l.)<br />

und Sven Macdonald, das fertige Modellhaus an <strong>der</strong> Sedanstraße<br />

85 in Wuppertal. Das denkmalgeschützte Haus aus dem Jahr<br />

1925/26 erstrahlt dank <strong>der</strong> GWG nach sechsmonatiger Bauzeit in<br />

neuem Glanz. In Kooperation mit dem Büro für Quartierentwicklung<br />

(WQG) wurde <strong>der</strong> Mo<strong>der</strong>nisierungsprozess <strong>der</strong> Öffentlichkeit<br />

zugänglich gemacht, um Hauseigentümern Impulse zur<br />

Nachahmung zu bieten. Das Wohnhaus verfügt nun über acht<br />

Wohneinheiten – die unteren Wohnungen sind hinsichtlich des<br />

demographischen Wandels barrierearm erschlossen. In den oberen<br />

Etagen finden sich zwei familienfreundliche Maisonette-<br />

Wohnungen. Große Fenster sorgen für einen lichtdurchfluteten<br />

offenen Wohnraum. Durch die Anbringung von Balkonen wurde<br />

eine weitere Aufwertung erzielt. Bewohner genießen einen weiten<br />

Ausblick über den großflächigen Gemeinschaftsgarten und<br />

das Tal. Anfang August wurde das Wohngebäude für die Mieter<br />

bezugsfertig.<br />

Weg mit dem roten<br />

Band: Wuppertals<br />

Oberbürgermeister<br />

Mucke (2.v.r.) freute<br />

sich gemeinsam mit<br />

den Vertretern <strong>der</strong><br />

GWG Wuppertal<br />

über den erfolgreichen<br />

Abschluss des<br />

Projekts.<br />

Katja Heck ist neue Geschäftsführerin<br />

für den operativen Bereich in <strong>der</strong> Agentur<br />

für Arbeit Solingen-Wuppertal, zu<br />

<strong>der</strong>en Bezirk die Städte Remscheid, Solingen<br />

und Wuppertal gehören. Damit<br />

ist sie seit Anfang Juli Nachfolgerin von<br />

Franz Heuel, <strong>der</strong> als Geschäftsführer<br />

zum Jobcenter Mettmann gewechselt ist.<br />

Sie ist in ihrer neuen Funktion für die<br />

Gestaltung und Umsetzung kundennaher<br />

Arbeitsprozesse wie die Vermittlung in<br />

Arbeit, Beratung von Arbeitgebern und<br />

die Berufsberatung zuständig. Zugleich<br />

ist Katja Heck Stellvertreterin von Martin<br />

Klebe, dem Vorsitzenden <strong>der</strong> Geschäftsführung<br />

<strong>der</strong> Arbeitsagentur<br />

Solingen-Wuppertal. Die 50-jährige Diplom-Ökonomin<br />

hat seit ihrem Start bei<br />

<strong>der</strong> Bundesagentur für Arbeit 1993 unterschiedliche<br />

Führungsfunktionen in<br />

den verschiedensten Regionen in NRW<br />

ausgeübt. Nun kehrt sie nach acht Jahren<br />

an ihre Wirkungsstätte im <strong>Bergische</strong>n<br />

Städtedreieck zurück.<br />

Katja Heck ergänzt das Führungsteam<br />

<strong>der</strong> Arbeitsagentur<br />

Solingen-Wuppertal.<br />

Foto: Arbeitsagentur Solingen-Wuppertal<br />

6 www.bvg-menzel.de


Berufswahl-Siegel: Schule mit<br />

vorbildlicher Berufsorientierung<br />

Foto: VBU<br />

Das Zertifizierungsverfahren zur Vergabe<br />

des Berufswahl-SIEGELS – Schule<br />

mit vorbildlicher Berufsorientierung<br />

2016/2017 konnte mit <strong>der</strong> Verleihung<br />

<strong>der</strong> SIEGEL-Urkunden an insgesamt 15<br />

Schulen erfolgreich abgeschlossen werden.<br />

Dabei erhielten das Städtische<br />

Gymnasium Wüfrath, die Carl-Fuhlrott-<br />

Realschule Mettmann, das Berufskolleg<br />

Nie<strong>der</strong>berg in Velbert und die Martin-<br />

Luther-King-Schule Velbert erstmalig<br />

das Berufswahl-Siegel. Weitere elf<br />

Schulen, die das Siegel bereits erhalten<br />

hatten, unterzogen sich nun turnusmäßig<br />

einer erneuten Überprüfung.<br />

Alle 15 Schulen zeichnen sich durch<br />

eine intensive Einbindung <strong>der</strong> Berufsorientierung<br />

in den Schulalltag und in die<br />

Schulkultur aus. Die Ausschreibung<br />

erfolgte unter <strong>der</strong> Fe<strong>der</strong>führung <strong>der</strong><br />

Vereinigung <strong>Bergische</strong>r <strong>Unternehmer</strong>verbände<br />

e.V.<br />

24 Stunden Notdienst, auch an allen Wochenenden<br />

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<strong>der</strong> <strong>Bergische</strong> <strong>Unternehmer</strong> 08|17 7


NAMEN & NACHRICHTEN<br />

Euro-Souvenirscheine sind <strong>der</strong> Renner:<br />

Die vierte Auflage geht an den Start<br />

Großer Dank für ein<br />

reiches Arbeitsleben<br />

Foto: Schloss Burg<br />

Die Euro-Souvenirscheine auf Schloss Burg sind ein Verkaufsschlager.<br />

Das Interesse reißt auch nach drei Auflagen<br />

nicht ab. So hat <strong>der</strong> Schlossbauverein die vierte Auflage in<br />

Umlauf gegeben. Überdies wird an einer Son<strong>der</strong>edition<br />

zum 130-jährigen Jubiläum des Schlossbauvereins gearbeitet,<br />

die zunächst exklusiv für die Mitglie<strong>der</strong> des Vereins<br />

angeboten werden soll. Die vierte Auflage widmet sich<br />

nun zunächst aber den Wandgemälden im Rittersaal und<br />

soll <strong>der</strong> Auftakt für eine Serie an Scheinen mit den bedeutendsten<br />

Wandmalereien im Rittersaal werden. Der vierte<br />

Schein trägt den Titel „Schlacht von Worringen“ und zeigt<br />

einen Ausschnitt <strong>der</strong> wohl größten Schlacht im Mittelalter,<br />

natürlich wie<strong>der</strong> mit Schloss Burg im Hintergrund. Wie<br />

immer sind die Scheine limitiert auf 10.000 Stück. Mit allen<br />

gängigen Sicherheitsmerkmalen ausgestattet, sind die<br />

Scheine von echten Scheinen kaum zu unterscheiden:<br />

Wasserzeichen, Kupferstreifen, Hologramm und individuelle<br />

Seriennummer zum Beispiel, und so werden sie auch<br />

von <strong>der</strong> Europäischen Zentralbank genehmigt. Wer also<br />

einen 0-Euroschein von Schloss Burg sein Eigen nennen<br />

möchte, <strong>der</strong> kann vor Ort momentan noch die dritte Auflage<br />

mit dem Motiv eines Ritters vor dem Hintergrund von<br />

Schloss Burg (siehe Foto) erwerben o<strong>der</strong> über die Homepage<br />

von Schloss Burg bestellen. Ein Bestellformular für<br />

die vierte Auflage soll es über die Internetseite von<br />

Schloss Burg geben.<br />

www.schlossburg.de<br />

Beliebtes Sammlerobjekt:<br />

Der Euro-Souvenirschein<br />

mit Motiven von Schloss<br />

Burg<br />

Klaus-Peter Malethan geht nach 42 Jahren<br />

Arbeit im Service als eine seltene Spezies<br />

in den Ruhestand. Selten, weil er seine gesamte<br />

Arbeitszeit über in einem Betrieb<br />

tätig war: im Tagungs- und Wellness-Hotel<br />

Land Gut Höhne in Mettmann. Als<br />

Auszeichnung für den geleisteten Beitrag<br />

zum Erfolg des Betriebes ehrte ihn die Familie<br />

Reucher als Arbeitgeber mit vielen<br />

Dankes-Worten, mit einer Urkunde und<br />

Geschenken. Zwischen 1975 und heute,<br />

vom Lehrling zum Restaurantfachmann,<br />

vom Junggesellen zum Opa, liegt ein reiches<br />

Arbeitsleben. Seine heutige Ehefrau<br />

lernte er ebenfalls auf Land Gut Höhne<br />

kennen und lieben. Seit 1984 ist er mit<br />

Sonja Malethan verheiratet, das Ehepaar<br />

hat zwei erwachsene Töchter und sind nun<br />

auch stolze Großeltern. Der bekennende<br />

Dortmun<strong>der</strong> Fußballfan freut sich nun auf<br />

Reisen mit seiner Frau, auf mehr Zeit für<br />

seine Hobbys und darauf, mit seinem Enkel<br />

Fußball zu spielen.<br />

Foto: Landgut Höhne<br />

Foto: Foto:<br />

Klaus-Peter Malethan<br />

8 www.bvg-menzel.de


Foto: Wirtschaftsför<strong>der</strong>ung Solingen<br />

„3D-Netzwerk“ wächst:<br />

Formlabs ist das 400. Mitglied<br />

400. Mitglied des Solinger 3D-Netzwerks ist die<br />

Formlabs GmbH mit Sitz in Berlin – ein führen<strong>der</strong> Entwickler<br />

und Hersteller von 3D-Druckern, 3D-Druckmaterialien<br />

und 3D-Drucksoftware. Das 3D-Netzwerk,<br />

eine Initiative <strong>der</strong> Wirtschaftsför<strong>der</strong>ung Solingen, freut<br />

sich somit über ein weiteres prominentes Mitglied. Mit<br />

<strong>der</strong> Formlabs GmbH (Berlin), die als europäische<br />

Hauptnie<strong>der</strong>lassung des US-Amerikanischen 3D-<br />

Druckerkonzerns Formlabs Inc. (Boston, Massachusetts)<br />

dient, konnte ein weiterer Big Player <strong>der</strong> Branche<br />

vom Netzwerk überzeugt werden. Formlabs habe sich<br />

innerhalb von sechs Jahren zu einem Marktführer und<br />

Taktgeber im Bereich <strong>der</strong> 3D-Druck-Innovation und<br />

-Technologien entwickelt, erklärt Frank Balkenhol, Geschäftsführer<br />

<strong>der</strong> Wirtschaftsför<strong>der</strong>ung Solingen. Zum<br />

Netzwerk gehören inzwischen zahlreiche Firmen – von<br />

klein- und mittelständischen Unternehmen bis hin zum<br />

Großkonzern aus ganz Deutschland – zunehmend auch<br />

aus dem europäischen Ausland. Universitäten, Forschungsinstitute<br />

und Start-Ups runden das Spektrum<br />

<strong>der</strong> Mitglie<strong>der</strong> ab.<br />

Foto: ............<br />

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Abbildung zeigt Wunschausstattung gegen Mehrpreis.<br />

<strong>der</strong> <strong>Bergische</strong> <strong>Unternehmer</strong> 08|17 9


TITEL ANLAGEIMMOBILIEN<br />

10 www.bvg-menzel.de


Werte erhalten,<br />

Renditen ausbauen<br />

Die seit Jahren andauernde Niedrigzinsphase verlangt Kreativität,<br />

will man sein Vermögen sichern, es vor <strong>der</strong> Inflation schützen und<br />

Renditen erzielen. Immobilien spielen dabei aktuell eine große Rolle<br />

– sowohl zur Absicherung fürs Alter als auch als Anlage. Genau hinschauen<br />

und Experten einschalten, heißt aber die Devise, will man<br />

kein Geld verlieren.<br />

<strong>der</strong> <strong>Bergische</strong> <strong>Unternehmer</strong> 08|17 11


TITEL ANLAGEIMMOBILIEN<br />

Zwar gibt es zarte Signale, dass sich am<br />

Zinsmarkt etwas tut – bis diese Entwicklung<br />

aber bei den Anlegern spürbar<br />

ist, wird es nach Expertenmeinung<br />

noch eine Weile dauern. Also wird sich<br />

noch geraume Zeit die Frage stellen, wie Erspartes<br />

und Kapital sicher und gewinnbringend anzulegen<br />

ist. Immobilien und Sachwerte können dabei<br />

als Gewinner aus dem Zinstief hervorgehen<br />

und Anlegern Inflationsschutz und Wertstabilität<br />

ermöglichen. Der Immobilienmarkt empfiehlt<br />

sich also trotz gestiegener Preise nach wie vor.<br />

Der hiesige Immobilienmarkt ist sehr transparent, was<br />

nicht zuletzt mit <strong>der</strong> Digitalisierung zusammenhängt. Im<br />

<strong>Bergische</strong>n halten die Anleger Ausschau nach einer<br />

realistischen Rendite.<br />

Vorausgesetzt man packt die Dinge überlegt und<br />

gut beraten an. Und an<strong>der</strong>s als etwa in den Rheinmetropolen<br />

bietet das <strong>Bergische</strong> Land Möglichkeiten,<br />

zu realistischen Preisen zu investieren und<br />

damit gute Renditen zu erwirtschaften.<br />

Auch wenn die Preise in den letzten Jahren angezogen<br />

haben, sei man von Mondpreisen noch weit<br />

entfernt, so die Einschätzung <strong>der</strong> Immobilienexperten<br />

vor Ort. Natürlich ist die Niedrigzinsphase<br />

für Häuslebauer und -käufer verlockend, egal, ob<br />

es sich dabei um Eigenbedarf o<strong>der</strong> eine Kapitalanlage<br />

handelt. Dadurch ist die Nachfrage auch in<br />

unseren Breiten stark angestiegen, das Angebot<br />

ist dementsprechend reduziert. Dr. Thorsten Meis<br />

ist Geschäftsführer <strong>der</strong> Solinger Kubikom Immobilien<br />

GmbH, nach einer jüngsten Erhebung seit<br />

2016 <strong>der</strong> größte Makler vor Ort. Kernkompetenz<br />

des Unternehmen ist das klassische Makeln. „Wir<br />

bewerten, verkaufen und vermieten Immobilien“,<br />

erklärt Meis. Dazu stehen den Kunden 13 gut ausgebildete<br />

Fachleute zur Seite. In Solingen, Wuppertal<br />

und Remscheid sieht <strong>der</strong> promovierte Dip-<br />

Dr. Thorsten Meis -<br />

hier im Gespräch<br />

mit BU-Chefredakteurin<br />

Stefanie Bona<br />

- ist ein Kenner des<br />

hiesigen Immobilienmarktes.<br />

12 www.bvg-menzel.de


In den Großstädten<br />

suchen Anleger aus<br />

dem Ausland häufig<br />

vor allem eine<br />

sichere Geldanlage.<br />

Die Renditemöglichkeiten<br />

sind<br />

dabei zweitrangig.<br />

lom-Kaufmann keine Immobilienblase - „also<br />

kann auch keine platzen, wenn die Zinsen wie<strong>der</strong><br />

steigen.“ An<strong>der</strong>s als in <strong>der</strong> Rheinschiene, wo es<br />

auch durch ausländische Investoren gewissermaßen<br />

eine irrationale Nachfrage gebe, ginge es im<br />

hiesigen Raum beim Immobilienkauf in <strong>der</strong> Regel<br />

um die herkömmliche Anlage. „In den Großstädten<br />

suchen zahlreiche Nachfrager aus dem Ausland<br />

eine sichere Geldanlage. Um dieses Ziel zu<br />

erreichen, sind sie bereit, hohe und auch überhöhte<br />

Preise zu zahlen. Die Rendite spielt für sie gar<br />

nicht die entscheidende Rolle“, weiß Thorsten<br />

Meis. Im <strong>Bergische</strong>n hielten die Anleger, dabei<br />

häufig <strong>Unternehmer</strong>, hingegen Ausschau nach seriösen<br />

Angebot mit einer realistischen Rendite.<br />

„Der Markt bei uns ist sehr transparent, was nicht<br />

zuletzt mit <strong>der</strong> Digitalisierung zusammenhängt.“<br />

Wer als Makler seriös arbeite, stelle natürlich die<br />

„Schokoladenseiten“ eines Objektes heraus, verschweige<br />

aber auch die Pferdefüße nicht. Wesentlich<br />

ist für den Kubikom-Geschäftsführer zudem,<br />

Verkäufer und Käufer gleichermaßen gut zu beraten.<br />

„Die Empfehlung ist wichtiger, als jedes einzelne<br />

Geschäft.“ Auch wenn <strong>der</strong> Markt einen<br />

Nachfrageüberhang habe und gute Angebote sehr<br />

viel seltener an die Makler herangetragen würden,<br />

als noch vor einigen Jahren, gebe es gute Möglichkeiten,<br />

eine Immobilie mit guten Renditechancen<br />

zu erwerben.<br />

Richtig kalkulieren und sinnvoll<br />

auswählen<br />

Wer sein Geld investieren möchte, setzt häufig auf<br />

den Kauf einer Mietimmobilie. Doch nicht jede<br />

Anlageimmobilie ist automatisch lukrativ und<br />

wirft zuverlässig hohe Mieteinnahmen ab. Für<br />

eine gute Rendite sind viele Faktoren entscheidend,<br />

dazu zählen natürlich das Alter und <strong>der</strong><br />

bauliche Zustand, erfolgte Mo<strong>der</strong>nisierungsmaßnahmen<br />

und die Standortfaktoren. Wer hier nicht<br />

genau hinschaut o<strong>der</strong> mit falschen Erwartungen<br />

an den Kauf herangeht, läuft Gefahr, dass sich<br />

statt Einnahmen ein Groschengrab auftut. Bei-<br />

Mo<strong>der</strong>ne und altengerechte Eigentumswohnungen in Radevormwald<br />

<strong>der</strong> <strong>Bergische</strong> <strong>Unternehmer</strong> 08|17 13


TITEL ANLAGEIMMOBILIEN<br />

Frank Müller ist<br />

ein Experte rund<br />

um Anlageimmobilien<br />

für in- und<br />

ausländische<br />

Kunden.<br />

spiele für gescheiterte Investitionen, die den Anleger<br />

in ernste Schwierigkeiten getrieben haben,<br />

gibt es zuhauf. Eine Entscheidung am „grünen<br />

Tisch“ also ohne Besichtigung zu treffen, ist auf<br />

jeden Fall ein Risiko – es sei denn, man hat einen<br />

Fachmann o<strong>der</strong> eine Fachfrau mit guter Expertise<br />

an <strong>der</strong> Seite, die das Vertrauen des Investors genießen.<br />

Frank Müller ist ein Experte rund um das Thema<br />

Anlageimmobilien für in- und ausländische Kunden.<br />

Sein Credo: „Wer genau hinschaut, sich über<br />

die persönlichen Ziele im Klaren ist und Entscheidungen<br />

mit <strong>der</strong> gebotenen Sorgfalt und nach<br />

gründlicher Beratung trifft, kann gute Renditen<br />

erzielen“, erklärt <strong>der</strong> Wuppertaler. Seit 1992 ist<br />

die Firma Frank Müller Immobilien erfolgreich<br />

am Markt etabliert. Nach dem Start im wohnwirtschaftlichen<br />

Maklergeschäft hat sich das Unternehmen<br />

kontinuierlich zu einem umfassenden<br />

Qualitätsdienstleister in <strong>der</strong> Immobilienwirtschaft<br />

entwickelt. Der Schwerpunkt <strong>der</strong> Tätigkeit liegt<br />

im bergischen Raum. Wenn eine Immobilie – sei<br />

es ein Wohn- o<strong>der</strong> Geschäftshaus o<strong>der</strong> auch ein<br />

Gewerbeobjekt – gut gepflegt und in einem ordentlichen<br />

Zustand ist und dazu noch die Lage<br />

stimmt, sind Anlageimmobilien im nationalen<br />

und internationalen Vergleich im <strong>Bergische</strong>n<br />

Land sehr günstig, ist er überzeugt. In Wuppertal<br />

zum Beispiel seien je nach Qualität und Standort<br />

durchaus Renditen zwischen fünf und zehn Prozent<br />

zu erwirtschaften. Schwierig wird es hingegen<br />

bei Objekten, die wegen <strong>der</strong> Lage o<strong>der</strong> Bauweise<br />

nur wenige Nutzungen zulassen. Etwaige<br />

Nutzungsän<strong>der</strong>ungen für neue Mieter erfor<strong>der</strong>n<br />

eine behördliche Genehmigung, die meist nicht<br />

ohne Auflagen erteilt wird. Dies können beispielsweise<br />

Brandschutzauflagen o<strong>der</strong> Stellplatznachweisverpflichtungen<br />

sein.<br />

Hier rät <strong>der</strong> Spezialist zur Vorsicht. „Der Kapitalanleger<br />

möchte ungern in die Rolle des Projektent-<br />

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wicklers schlüpfen. Das ist nicht sein Ansinnen<br />

und in <strong>der</strong> Regel auch nicht seine Kompetenz“, sagt<br />

Frank Müller. Wie überall im Kapitalanlagebereich<br />

rät er dazu, Produkte bzw. Kaufangebote zu verstehen,<br />

gründliche Überlegungen anzustellen und<br />

sich mit Fachleuten zu beraten. „Der Anleger muss<br />

sich selbst überprüfen: Was möchte er mit seiner<br />

Anlage erreichen? Das ist zunächst seine Aufgabenstellung“.<br />

Je höher das Risiko, desto größer<br />

wird auch zunächst die Rendite sein. Ist also ein<br />

Objekt wegen des baulichen o<strong>der</strong> sonstigen Zustandes<br />

kritisch, ist <strong>der</strong> Kaufpreis zunächst niedriger,<br />

proportional steigen jedoch etwaige Investitionserfor<strong>der</strong>nisse<br />

und das Risiko eines Mietausfalls.<br />

„Wähle ich hingegen die Sorglos-Variante und entscheide<br />

mich für ein gutes Objekt, steigt <strong>der</strong> Kaufpreis<br />

natürlich. Dafür kann ich aber auch mit einer<br />

bestimmten Rendite sicher rechnen“, so seine Erfahrung.<br />

Sinnvoll sei, beim „beim eigenen Anlageportfolio<br />

eine gesunde Mischung anzustreben. Wer<br />

also ansonsten in sichere Anlagen investiert hat<br />

kann eher eine etwas risikobehaftete Immobilienanlage<br />

wagen, als jemand <strong>der</strong> schon Risiken in an<strong>der</strong>en<br />

Kapitalanlagen eingekauft hat.“<br />

Nicht am falschen ende sparen<br />

„Bei einer Anlageimmobilie sind die Gestaltungsspielräume<br />

für den Investor sicherlich größer als<br />

zum Beispiel am Aktienmarkt“, betont Frank Müller.<br />

Warnen kann er allerdings nur davor, die Verwaltung<br />

und Bewirtschaftung eines Objektes in ei-<br />

Wer die Verwaltung<br />

und Bewirtschaftung<br />

seiner<br />

Immobilie selbst<br />

übernehmen möchte,<br />

sollte sich gut<br />

auskennen.<br />

gener Hand zu lassen, wenn keine Erfahrung mit<br />

Immobilien vorhanden ist. „Aus meiner Erfahrung<br />

kann ich sagen, dass Immobilienkapitalanleger<br />

meistens scheitern, wenn sie niemanden einschalten,<br />

<strong>der</strong> ihr Gebäude aktiv und professionell verwaltet<br />

und bewirtschaftet. Beispiele dafür gibt es auch bei<br />

uns zahlreich.“ Wenn die falschen Mieter ausgesucht<br />

werden, nicht für notwendige Instandhaltungen<br />

und Sanierungen gesorgt wird o<strong>der</strong> etwa Mietverträge<br />

nachlässig gestaltet werden laufe man<br />

Gefahr, Kapital in hohem Ausmaß zu verlieren.<br />

„Damit spart man am falschen Ende. Letztendlich<br />

hat man die falsche Entscheidung getroffen, wenn<br />

man diese Dinge ohne Sachkenntnis anpackt“,<br />

spricht sich Frank Müller für die Unterstützung<br />

durch eine professionelle Immobilienverwaltung aus.<br />

Gute Chancen auch für junge Anleger<br />

Neben dem Wohnungs- und Gewerbeimmobilienmarkt<br />

stehen Investoren weitere Möglichkeiten<br />

zur Kapitalanlage zur Verfügung. Denkmalimmobilien<br />

beispielsweise, sind aufgrund von interessanten<br />

Abschreibungsmöglichkeiten und <strong>der</strong><br />

Aussicht auf einen hohen Wie<strong>der</strong>verkaufswert<br />

eine Option. Denn: Die Abschreibung für unter<br />

Denkmalschutz stehende Objekte ist im Vergleich<br />

deutlich höher als die Neubau- o<strong>der</strong> die normale<br />

Altbau-AfA (Absetzung für Abnutzung). Das bedeutet,<br />

Eigentümer entsprechen<strong>der</strong> Immobilien sichern<br />

sich interessante Steuervorteile, können<br />

doch die Sanierungskosten abgesetzt werden.<br />

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<strong>der</strong> <strong>Bergische</strong> <strong>Unternehmer</strong> 08|17 15


TITEL ANLAGEIMMOBILIEN<br />

Ferienwohnungen<br />

können eine gute<br />

Anlageform sein<br />

- erst Recht,<br />

wenn man eigenen<br />

Nutzen und<br />

Vermietung verbindet.<br />

Von dieser Regelung profitieren übrigens an<strong>der</strong>s<br />

als bei Neubauten und nicht geschützten Altbauten<br />

auch Selbstnutzer. Bei einer Vermietung können<br />

die Mo<strong>der</strong>nisierungskosten insgesamt zwölf<br />

Jahre geltend gemacht werden. Gerade Investoren<br />

mit hohem Einkommen profitieren, weil die hohen<br />

Abschreibungssätze für Sanierung denkmalgeschützter<br />

Bauten das zu versteuernde Einkommen<br />

erheblich verringert.<br />

Weitere Renditechancen bietet <strong>der</strong> demografische<br />

Wandel. Pflegeimmobilien rücken dabei immer<br />

mehr in den Fokus. Eine hohe Belegungsrate <strong>der</strong><br />

Objekte ist meistens zu erwarten, <strong>der</strong> Bedarf nach<br />

Pflegeplätzen steigt. Eventuelle Mietausfälle einzelner<br />

Bewohner decken die Sozialkassen möglicherweise<br />

ab, was einen regelmäßigen Mietzins in<br />

Aussicht stellt. Wichtig erscheint dabei, dass <strong>der</strong>lei<br />

Häuser durch einen professionellen Betreiber<br />

solide geführt werden. Hierauf sollten Anleger indes<br />

ein genaues Auge haben, denn auch schwarze<br />

Schafe sind in <strong>der</strong> Branche in einem wachsenden<br />

Markt unterwegs. Wird eine Seniorenresidenz<br />

nicht gut geführt, kann die Nachfrage und damit<br />

die Wirtschaftlichkeit leiden. Zudem muss man<br />

das Umfeld <strong>der</strong> Pflegeeinrichtung, in die man investieren<br />

will, einschätzen können. Tun sich hier<br />

in naher Zukunft mehrere Neubauprojekte auf,<br />

kann das Einfluss auf die Auslastung nehmen,<br />

was den Träger in die Bredouille bringen könnte.<br />

Muss ein neuer Betreiber gesucht werden, kostet<br />

das Zeit und damit auch Geld.<br />

Alternative: ferienimmobilie<br />

Auch Ferienhäuser o<strong>der</strong> -appartements sind in<br />

letzter Zeit zunehmend als Anlageform ins Gespräch<br />

gebracht worden. Beson<strong>der</strong>s hoch ist die<br />

Nachfrage deutscher Investoren <strong>der</strong>zeit in den benachbarten<br />

Nie<strong>der</strong>landen. Immobilienexperte<br />

Thorsten Meis ist bei diesem Thema indes zurückhaltend:<br />

„Rein um Geld anzulegen, halte ich<br />

den Kauf einer Ferienimmobilie nicht für angemessen.“<br />

Habe man aber selbst eine Affinität zum<br />

jeweiligen Land und könne den privaten Nutzen<br />

mit einer zeitweiligen Vermietung verknüpfen, sei<br />

auch diese Möglichkeit interessant. Gleichwohl<br />

stehe man im Ausland immer vor <strong>der</strong> Herausfor<strong>der</strong>ung,<br />

den Markt nicht gut zu kennen, die Preise<br />

nicht richtig einschätzen zu können. Und: „In attraktiven<br />

Lagen kostet eine Ferienimmobilie viel<br />

Geld. Da muss man gut abschätzen, ob sich dies<br />

als Anlageform lohnt“, sagt Meis. Einbezogen in<br />

16 www.bvg-menzel.de


Der Kapitalanleger möchte ungern in die Rolle des<br />

Projektentwicklers schlüpfen. Das ist nicht sein Ansinnen<br />

und in <strong>der</strong> Regel auch nicht seine Kompetenz.<br />

die anfallenden Kosten sollten aber auf jeden Fall<br />

die Unterhaltung des Objektes und auch die Verwaltung<br />

werden. Eine weitere Option sind die so<br />

genannten Mikroimmobilien, die bei einer wachsenden<br />

Anzahl von Studenten- und Single-Haushalten<br />

verstärkt nachgefragt werden. Und die Investition<br />

in eine kleine Wohnung mit einem o<strong>der</strong><br />

zwei Zimmern kann auch für junge Anleger o<strong>der</strong><br />

Menschen mit normalem Einkommen bereits<br />

machbar und lohnenswert sein. Angesichts <strong>der</strong><br />

wachsenden Zahl von Studierenden erscheinen<br />

Leerstände vor allem in den Ballungsgebieten und<br />

den klassischen Studentenstädten nicht zu erwarten.<br />

Allerdings muss man bei einer solchen Anlageform<br />

natürlich im Vergleich mit häufigem Mieterwechsel<br />

rechnen, was bei häufigen Aus- und<br />

Einzügen gemeinhin auch mit einer höheren Nutzungsintensität<br />

einhergeht. Das bedeutet, man<br />

muss sich häufiger um die Neuvermietung kümmern<br />

o<strong>der</strong> man lässt kümmern. Reparaturen o<strong>der</strong><br />

Renovierungen sind ebenso häufiger zu erwarten,<br />

als wenn man eine Wohnung über viele Jahre an<br />

ein und denselben Nutzer vermietet. Gleichwohl<br />

eröffnen steigende Mieten in den Metropolen dem<br />

Anleger gute Renditechancen, zumal Appartements<br />

und kleine Wohnungen nicht nur von Studenten,<br />

son<strong>der</strong>n auch von älteren Menschen,<br />

Pendlern und zunehmend auch für Flüchtlingsunterkünfte<br />

nachgefragt werden.<br />

Text: Stefanie Bona<br />

fotos: DB, BVG<br />

Ferienimmobilien:<br />

Vorsicht bei <strong>der</strong> Spekukationsfrist<br />

Steuerzahler, die eine selbst genutzte Ferienwohnung<br />

o<strong>der</strong> ein Ferienhaus verkaufen,<br />

sollten an die Spekulationsfrist denken, rät<br />

<strong>der</strong> Bund <strong>der</strong> Steuerzahler. Aufgrund eines<br />

aktuellen Urteils des Finanzgerichts Köln ist<br />

<strong>der</strong>zeit unklar, ob für private Ferienimmobilien<br />

die Spekulationsfrist gilt o<strong>der</strong> ob <strong>der</strong><br />

Gewinn aus dem Verkauf <strong>der</strong> Ferienimmobilie<br />

in jedem Fall steuerfrei bleibt. Ein Urteil<br />

des Finanzgerichts Köln vom Oktober 2016<br />

wirft jedoch die Frage auf, ob die Spekulationsfrist<br />

auch für selbst genutzte Ferienimmobilien,<br />

die im Privatvermögen gehalten<br />

werden, greift. Im konkreten Fall verkaufte<br />

<strong>der</strong> Steuerzahler vor Ablauf <strong>der</strong> Zehnjahresfrist<br />

seine Ferienimmobilie, die er zunächst<br />

an seinen Vater vermietet und zuletzt nur<br />

noch als privates Ferienhaus genutzt hatte.<br />

Die Finanzverwaltung argumentierte, dass<br />

<strong>der</strong> Kläger das Ferienhaus nicht zu eigenen<br />

Wohnzwecken genutzt habe, son<strong>der</strong>n<br />

nur zeitweilig zur Erholung. Deshalb greife<br />

die Ausnahmeregelung für privat genutzte<br />

Immobilien nicht und <strong>der</strong> Veräußerungsgewinn<br />

sei zu besteuern. Die Kölner Richter<br />

bestätigten damit die Auffassung des<br />

Finanzamts (Az.: 8 K 3825/11). Allerdings<br />

legte <strong>der</strong> Kläger gegen die Entscheidung<br />

Revision beim Bundesfinanzhof ein, <strong>der</strong> nun<br />

zu dieser Rechtsfrage das letzte Wort hat<br />

(Az.: IX R 37/16).<br />

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kubikom.de<br />

<strong>der</strong> <strong>Bergische</strong> <strong>Unternehmer</strong> 08|17 17


TITEL INTERVIEW<br />

Wer sich auskennt,<br />

ist klar im Vorteil<br />

Immobilienkauf und -verkauf ist Vertrauenssache. Auf einen guten Service setzt seit knapp<br />

25 Jahren Thomas Stennmanns in Radevormwald und Remscheid. Wie er aktuell den Markt im<br />

<strong>Bergische</strong>n Land einschätzt, erzählte er im Gespräch mit „<strong>der</strong> <strong>Bergische</strong> <strong>Unternehmer</strong>“ - auch<br />

hinsichtlich <strong>der</strong> Chancen und Risiken von Anlageimmobilien.<br />

Herr Stennmanns, als Makler konzentrieren<br />

Sie sich vornehmlich auf Ihren Standort und<br />

die bergische Region. Worin besteht aus Ihrer<br />

Sicht da <strong>der</strong> Vorteil?<br />

Thomas Stennmanns: Gute Ortskenntnisse sind<br />

im Immobiliengeschäft unbedingt erfor<strong>der</strong>lich.<br />

Man muss den Markt kennen, genauso das Preisgefüge.<br />

Und es ist ebenso sehr wichtig, ein Gefühl<br />

für die Mentalität <strong>der</strong> Menschen in <strong>der</strong><br />

Region zu haben. Natürlich erhalten wir von Zeit<br />

zu Zeit auch Anfragen aus an<strong>der</strong>en Gebieten. Die<br />

geben wir aber in <strong>der</strong> Regel gerne weiter an Kollegen<br />

die sich dort besser auskennen.<br />

Seit 1993 sind Sie in Radevormwald als Immobilienvermittler<br />

selbstständig, zuvor waren Sie<br />

in Düsseldorf tätig. Dass sich <strong>der</strong> Markt seither<br />

gravierend verän<strong>der</strong>t hat, kann man sicher<br />

nicht bestreiten?<br />

Nein, es gibt entscheidende Verän<strong>der</strong>ungen und<br />

das aus verschiedenen Gründen. Zum einen liegen<br />

Sie natürlich wie in allen Lebensbereichen in<br />

<strong>der</strong> Digitalisierung. Als ich mein Geschäft im<br />

Jahr 1993 gegründet habe, waren wir überwiegend<br />

analog tätig. Die Kommunikation hat sich<br />

dramatisch verän<strong>der</strong>t. Ich war einer <strong>der</strong> ersten<br />

Makler im bergischen Raum mit eigener Internetseite.<br />

In die entsprechende Technik und das<br />

Know-how habe ich frühzeitig investiert und bin<br />

bis heute immer am Ball geblieben. Gerade haben<br />

wir noch einen umfangreichen Relaunch unserer<br />

Website durchgeführt und nutzen den Marktführer<br />

im Bereich <strong>der</strong> Maklersoftware. Denn heute<br />

informieren sich die Leute ja nicht mehr nur am<br />

PC, son<strong>der</strong>n nutzen zu 80 Prozent mobile Endgeräte.<br />

Darauf muss man sich einstellen. Es geht ja<br />

„Wir bringen Menschen<br />

zusammen<br />

und glücklich ans<br />

Ziel“, ist das Motto<br />

von Stennmanns<br />

Immobilien. Ein gutes<br />

Servicekonzept<br />

überzeugt Käufer<br />

und Verkäufer. Genauso<br />

sind gute<br />

Ortskenntnisse<br />

im Immobiliengeschäft<br />

unbedingt<br />

erfor<strong>der</strong>lich.<br />

nicht nur um die Immobilieninteressenten, son<strong>der</strong>n<br />

auch um die Anbieter.<br />

Und das Angebot an sich? Da hat sich doch<br />

sicherlich auch eine Menge getan.<br />

Ganz bestimmt. Im bergischen Raum dauert die<br />

Anbahnung eines Immobiliengeschäftes sehr viel<br />

länger als in den Großstädten. Durch den niedrigen<br />

Zins jubeln die Käufer und fragen viel häufiger<br />

nach, die Verkäufer sind sehr zurückhaltend.<br />

Denn wenn jemand sein Haus verkauft, was<br />

macht er dann vor dem Hintergrund des aktuellen<br />

Zinstiefs mit dem Erlös? Also zögern Immobilieneigentümer<br />

den Verkauf eher hinaus o<strong>der</strong> investieren<br />

in eine altersgerechte Ausstattung ihres Eigenheims,<br />

anstatt sich davon zu trennen. Das<br />

führt dazu, dass wir am Markt relativ wenig Objekte<br />

haben.<br />

Wie kann man als Makler trotzdem erfolgreich<br />

sein?<br />

Indem man ein gutes Servicekonzept hat. Dazu<br />

braucht es eine durchdachte Struktur und Prozesse.<br />

Wir bringen Menschen zusammen und glücklich<br />

ans Ziel. Das ist unser Motto und danach<br />

handeln wir.<br />

Gibt es aus Ihrer Sicht in <strong>der</strong> Region genügend<br />

Neubauprojekte?<br />

Da muss man differenzieren, es gibt viel zu wenig<br />

Neubaugebiete. Was beson<strong>der</strong>s fehlt sind<br />

Angebote im geför<strong>der</strong>ten Wohnungsbau und<br />

Neubau-Eigentumswohnungen. Denn da ist die<br />

Nachfrage sehr hoch. Die Kommunen sind hier<br />

viel zu wenig aufgeschlossen. Die För<strong>der</strong>töpfe<br />

sind da, werden aber nicht ausreichend ange-<br />

18 www.bvg-menzel.de


nommen. Die Städte scheuen sich davor, doch<br />

kann man auch in diesem Bereich sehr wertig<br />

bauen. Es gibt Bauträger, die das sehr gut machen<br />

und es gibt Bauträger, die darauf spezialisiert<br />

sind. Köln zum Beispiel, ist da sehr aktiv.<br />

Man muss aufpassen, dass eine Zurückhaltung<br />

nicht zu noch mehr Abwan<strong>der</strong>ung führt. Wer gerade<br />

junge Familien und die ältere Generation<br />

halten möchte, muss attraktiven und barrierefreien<br />

Wohnraum anbieten können. Das kann<br />

aber nur durch Bautätigkeit erreicht werden.<br />

Sie haben gerade angesprochen, dass es<br />

schwierig ist, sein Vermögen rentabel anzulegen.<br />

Wie sieht es mit Immobilien als Anlageform<br />

aus – beson<strong>der</strong>s vor dem Hintergrund<br />

<strong>der</strong> <strong>der</strong>zeit doch hohen Preise?<br />

Aus meiner Sicht sind Anlageimmobilien immer<br />

noch sehr interessant. Es gibt in diesem Bereich<br />

immer mehr Möglichkeiten zu investieren und<br />

das mit unterschiedlichem Kapitaleinsatz. Eine<br />

sichere Form für Kapitalanleger ist die Investition<br />

in Seniorenwohnungen. Da gibt es Gesellschaften,<br />

die ein ganzes Paket schnüren – von<br />

<strong>der</strong> Vermietung mit Mietgarantie bis hin zur Beauftragung<br />

eines Trägers für Pflegeangebote.<br />

Der Käufer kann damit eine Rendite erzielen,<br />

die zwischen 4,5 und 5 Prozent liegt. Das Risiko<br />

ist dabei geringer, als wenn ich in Fonds o<strong>der</strong><br />

Aktien investiere. Für sehr vermögende Menschen<br />

kann wegen <strong>der</strong> Steuervorteile ein Invest<br />

im Bereich einer denkmalgeschützten Immobilie<br />

interessant sein. Wesentlich bei Immobiliengeschäften<br />

ist aber immer eine gute, solide Beratung.<br />

Denn alle Randbedingungen müssen stimmen.<br />

Und um die Vermietung und Verwaltung<br />

1993 gründete Thomas<br />

Stennmanns seine Immobilienvermittlung<br />

in<br />

Radevormwald. Eine Dependance<br />

betreibt er in<br />

Remscheid. Tätig ist er<br />

vornehmlich vor Ort,<br />

darüber hinaus in einem<br />

Radius von rund 15<br />

Kilometern. Seine Frau<br />

betreibt selbstständig<br />

und unabhängig ein Geschäft<br />

für Immobilienverwaltung.<br />

von Wohnobjekten in eigener Hand zu halten,<br />

braucht man unter an<strong>der</strong>em gute Rechtskenntnisse.<br />

Die Verwaltung ist rechtlich kompliziert<br />

und ein riesiger Aufwand, dabei kann man<br />

schnell den Überblick verlieren.<br />

Wie schätzen Sie die Zukunft für den Immobilienmarkt<br />

ein? Wird es vielleicht zu einer Blase<br />

kommen, wenn die Zinsen wie<strong>der</strong> ansteigen?<br />

Die politische Landschaft ist entscheidend, auch<br />

für den Immobilienmarkt, denn die Zinsentwicklung<br />

und <strong>der</strong> Arbeitsmarkt haben enormen Einfluss.<br />

Signale, dass die Zeit <strong>der</strong> Niedrigzinsphase<br />

vorbei sein wird, gibt es ja bereits. Bis sich aber da<br />

spürbar etwas tut, wird es noch dauern. Aktuell<br />

sinken die Preise im Neubaubereich in den überhitzten<br />

Metropolen wie<strong>der</strong> leicht o<strong>der</strong> sie stagnieren<br />

zumindest. Dort, wo Spitzenpreise erzielt werden,<br />

könnte es eine Blase geben, wobei ich schon<br />

glaube, dass unsere hiesigen Banken bei <strong>der</strong> Kreditvergabe<br />

gut beraten. Trotzdem könnte für den<br />

Einzelnen das eine o<strong>der</strong> an<strong>der</strong>e Darlehen in zehn<br />

Jahren zu teuer werden. Gleichwohl finde ich es<br />

richtig, wenn die sehr strengen Vorgaben <strong>der</strong><br />

Wohnimmobilienkreditrichtlinie in Teilen wie<strong>der</strong><br />

etwas gelockert werden. Denn für Menschen in <strong>der</strong><br />

Lebensmitte ist es viel schwieriger geworden, einen<br />

Kredit für einen Immobilienkauf zu bekommen.<br />

Das halte ich vor dem Hintergrund <strong>der</strong> gestiegenen<br />

Lebenserwartung für falsch.<br />

Das Gespräch führte Stefanie Bona<br />

Foto: BVG<br />

weitere Infos finden Sie unter:<br />

www.stennmanns.de<br />

<strong>der</strong> <strong>Bergische</strong> <strong>Unternehmer</strong> 08|17 19


ERFOLGREICH BERGISCH STARTUP<br />

Grün<strong>der</strong>schmiede und<br />

Knösterkiste<br />

20 www.bvg-menzel.de


Seit zwei Jahren gibt es in Remscheid eine Anlaufstelle<br />

für Grün<strong>der</strong> und Gründungsinteressierte. Rund 60<br />

Beratungen hat es bisher gegeben. Fazit: Um gute Ideen<br />

umzusetzen, sind die Wege kürzer geworden.<br />

Auch Christoph Imber,<br />

Simon Haase<br />

und Gero Hübenthal<br />

(v.l.) nutzen<br />

den Kicker für die<br />

kreative Pause.<br />

Remscheid hat ein großes Potenzial an jungen<br />

Grün<strong>der</strong>n und guten Geschäftsideen.<br />

Doch eine Anlaufstelle fehlte. Kreative<br />

Köpfe mussten auf die großen Metropolen<br />

Düsseldorf und Köln ausweichen, um ihre Ideen mit<br />

<strong>der</strong> nötigen Unterstützung realisieren zu können.<br />

Christoph Imber (31), Simon Haase (30) und Gero<br />

Hübenthal (40) setzten dem vor fast zwei Jahren ein<br />

Ende.<br />

Gemeinsam mit den Remschei<strong>der</strong> Wirtschaftsjunioren<br />

und <strong>der</strong> Forschungsgemeinschaft Werkzeuge und<br />

Werkstoffe (FGW) brachten die Drei die Grün<strong>der</strong>schmiede<br />

auf den Weg. Das Netzwerk stellt den Kontakt<br />

von Partnern untereinan<strong>der</strong> her, bietet Arbeitsmöglichkeiten<br />

sowie eine Infrastruktur für Beratung<br />

und Weiterbildung, um Grün<strong>der</strong> im <strong>Bergische</strong>n zu<br />

halten und die alte Tradition des Schmiedens und<br />

Tüftelns <strong>der</strong> Region ins Mo<strong>der</strong>ne zu übertagen. Die<br />

drei Vorstandsmitglie<strong>der</strong> zehren dabei von ihren eigenen<br />

Erfahrungen – Hübenthal etwa bringt seine<br />

Kenntnisse als Wirtschaftsprüfer und Steuerberater<br />

ein. Die vier Banken in <strong>der</strong> Region sowie die <strong>Bergische</strong><br />

Struktur- und Wirtschaftsför<strong>der</strong>ungsgesellschaft<br />

(BSW) und die Wirtschaftsför<strong>der</strong>ung <strong>der</strong><br />

Stadt Remscheid unterstützen den gemeinnützigen<br />

Verein.<br />

Professionelles Coaching<br />

Rund 60 kostenlose Grün<strong>der</strong>beratungen habe es seitdem<br />

gegeben. Von <strong>der</strong> Traurednerin über veganes<br />

Proteinpulver und die Anfertigung individueller<br />

Werkzeuge bis hin zum Coaching für den perfekten<br />

Auftritt im Rampenlicht reichen die Konzepte, die<br />

bereits an den Start gegangen sind. Die Ratsuchenden<br />

sind durchschnittlich zwischen 25 und 30 Jahren<br />

alt. Aber auch ein 14-jähriger Schüler, <strong>der</strong> bereits einen<br />

Business-Plan für eine Onlineplattform erstellt<br />

hatte, o<strong>der</strong> auch ein erfahrener Patentanwalt waren<br />

dabei. „Das zeigt das Potenzial in dieser Stadt und<br />

dass auch junge Leute und Frauen gründungsinteressiert<br />

sind“, resümiert Imber. Den typischen Grün<strong>der</strong><br />

gebe es zwar nicht, merkt Haase an. Aber ein Grün<strong>der</strong><br />

sei ein Mensch, <strong>der</strong> ein Problem sehe und es anpacke.<br />

Der regelmäßige Grün<strong>der</strong>stammtisch bietet ein<br />

zwangloses Kennenlernen von Grün<strong>der</strong>n und Ansprechpartnern.<br />

In <strong>der</strong> kostenlosen Erstberatung<br />

wird geprüft, ob die Idee eine Chance hat und erste<br />

Tipps folgen. Bei <strong>der</strong> Grün<strong>der</strong>stunde in <strong>der</strong> ErlebBar<br />

- ein beliebter Treffpunkt mit Cafébetrieb in <strong>der</strong><br />

Remschei<strong>der</strong> Hindenburgstraße – werden auf<br />

Wunsch die passenden Experten zu Fragen vermittelt.<br />

Am Coworking-Arbeitsplatz in <strong>der</strong> ErlebBar<br />

können Jungunternehmer auch ohne eigenes Büro<br />

mit <strong>der</strong> Arbeit loslegen.<br />

Die „Knösterkiste“ hat all das zu bieten, was ein<br />

Start-Up braucht: freies W-Lan, Beamer, Leinwand<br />

und White Board in Verbindung mit dem Kicker als<br />

kreative Pause inklusive Caféatmosphäre direkt nebenan.<br />

Wer möchte, kann das Virtual Office <strong>der</strong><br />

Grün<strong>der</strong>schmiede zum Beispiel für seine Geschäftspost<br />

nutzen o<strong>der</strong> ein professionelles Coaching in Anspruch<br />

nehmen.<br />

Innovationspartner<br />

„Wir versuchen, in die Firmen zu gehen und Zukunftsthemen<br />

nach Remscheid zu holen“, erklärt<br />

Christoph Imber, unter an<strong>der</strong>em Inhaber <strong>der</strong> Erleb-<br />

Bar, einen weiteren Aspekt <strong>der</strong> Grün<strong>der</strong>schmiede.<br />

Dazu zählen zum Beispiel Workshops zu „Internet of<br />

Things“ o<strong>der</strong> eine 3D-Druckerparty, ergänzt Diplom-Designer<br />

Simon Haase. Mithilfe des För<strong>der</strong>programms<br />

„NRW.Innovationspartner“ will die Grün<strong>der</strong>schmiede<br />

die alt-eingesessene Industrie mit<br />

innovativen Grün<strong>der</strong>n zusammenbringen.<br />

Außerdem plant das Trio bis 2019 ein Grün<strong>der</strong>zentrum<br />

in Remscheid zu etablieren, um besser auf die<br />

Bedürfnisse von Start ups eingehen zu können.<br />

Wunschimmobilie hierfür sei die Böker Villa in Zentrum<br />

<strong>der</strong> Stadt.<br />

Text: Anna Mazzalupi<br />

Fotos: Jürgen Moll<br />

Grün<strong>der</strong>schmiede<br />

Coworking-Platz ErlebBar<br />

Hindenburgstraße 8<br />

42853 Remscheid<br />

Mail info@gruen<strong>der</strong>schmiede.org<br />

www.gruen<strong>der</strong>schmiede.org<br />

„<br />

<strong>der</strong> <strong>Bergische</strong> <strong>Unternehmer</strong> 08|17 21


AUS DER PRAXIS RECHT | STEUERN | FINANZEN<br />

Geltung <strong>der</strong> Energieeinsparverordnung<br />

für Immobilienmakler<br />

Nach <strong>der</strong> Energieeinsparverordnung (§<br />

16a EnEV) sind Vermieter, Verpächter<br />

und Leasinggeber bei Immobilienanzeigen,<br />

sofern es um Vermietung, Verpachtung<br />

o<strong>der</strong> Leasing eines Gebäudes, einer<br />

Wohnung o<strong>der</strong> einer sonstigen selbständigen<br />

Nutzungseinheit geht, dazu verpflichtet,<br />

detaillierte Angaben zum Energieverbrauch<br />

<strong>der</strong> Immobilie zu machen.<br />

Das Landgericht Augsburg hält diese<br />

Aufzählung für abschließend, sodass sich<br />

aus dieser Vorschrift eine entsprechende<br />

Verpflichtung für Immobilienmakler<br />

nicht herleiten lässt. Unterlässt ein Makler<br />

bei einer Werbeanzeige die nach <strong>der</strong><br />

Energieeinsparverordnung vorgeschriebenen<br />

Angaben, haftet er jedoch nach<br />

dem Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb<br />

(§ 5a Abs. 2 UWG) wegen Irreführung<br />

durch Vorenthalten wesentlicher<br />

Informationen. Unzureichende o<strong>der</strong> fehlende<br />

energiebezogene Informationen<br />

könnten den Verbraucher nämlich dazu<br />

veranlassen, auf die Anzeige zu reagieren<br />

und Kontakt zu dem Makler aufzunehmen,<br />

um die Immobilie zu erwerben.<br />

(Urteil des LG Augsburg vom 9. März<br />

2017, 1 HK O 3316/16, Juris online)<br />

Keine Abschreibung für<br />

Erwerb einer reinen<br />

Vertragsarztzulassung<br />

Fotos: MEV<br />

Beim Kauf einer Vertragsarztpraxis wird<br />

regelmäßig die Vertragsarztzulassung<br />

miterworben. Es ist jedoch zu unterscheiden,<br />

ob die Vertragsarztpraxis als Gesamtes<br />

– mit ihren Wirtschaftsgütern (z.<br />

B. Praxiseinrichtung), Verträgen und<br />

dem Patientenstamm – übernommen<br />

o<strong>der</strong> lediglich die Vertragsarztzulassung<br />

an sich erworben wird. Nach <strong>der</strong> bisherigen<br />

Rechtsprechung gehört <strong>der</strong> Vorteil<br />

aus <strong>der</strong> Zulassung als Vertragsarzt zum<br />

Praxiswert, <strong>der</strong> auf drei bis fünf Jahre<br />

abzuschreiben ist. Von einem eigenständigen<br />

Wirtschaftsgut „Vertragsarztzulassung“<br />

ist regelmäßig nicht auszugehen.<br />

Der Bundesfinanzhof hat seine Rechtsprechung<br />

hierzu konkretisiert. In einem<br />

<strong>der</strong> Streitfälle wurde entschieden, dass<br />

auch dann die Praxis Gegenstand <strong>der</strong><br />

Übertragung ist, wenn <strong>der</strong> Erwerber einen<br />

Zuschlag zum Verkehrswert zahlt;<br />

<strong>der</strong> Vorteil aus <strong>der</strong> Zulassung als Vertragsarzt<br />

ist dann untrennbar im Praxiswert<br />

enthalten. Das gilt auch, wenn nicht<br />

beabsichtigt wird, die Tätigkeit in den<br />

bisherigen Räumen des Praxisübergebers<br />

fortzuführen. Die Finanzverwaltung sah<br />

dies bisher an<strong>der</strong>s. Im zweiten Urteilsfall<br />

stand <strong>der</strong> Erwerb <strong>der</strong> Kassenzulassung<br />

im Vor<strong>der</strong>grund. Der Bundesfinanzhof<br />

bestätigte die Auffassung <strong>der</strong> Finanzverwaltung,<br />

dass die Vertragsarztzulassung<br />

ein selbständiges Wirtschaftsgut bildet,<br />

das keiner Abnutzung unterliegt und somit<br />

nicht abgeschrieben werden kann.<br />

Quelle: Rinke Treuhand<br />

private Nutzung eines<br />

Firmenwagens<br />

Die private Nutzung eines Firmenwagens<br />

stellt einen geldwerten Vorteil dar, <strong>der</strong><br />

für den nutzenden Arbeitnehmer steuerund<br />

sozialversicherungspflichtig ist. Der<br />

Wert wird regelmäßig nach <strong>der</strong> 1%-Methode<br />

ermittelt. Zuzahlungen min<strong>der</strong>ten<br />

den geldwerten Vorteil bislang nur dann,<br />

wenn es sich um pauschale Zahlungen<br />

(zum Beispiel ein fester monatlicher Betrag<br />

o<strong>der</strong> eine Pauschale pro privat gefahrenen<br />

Kilometer) handelte. Der Bundesfinanzhof<br />

hat aktuell zugunsten <strong>der</strong><br />

Steuerzahler entschieden, dass alle vom<br />

Arbeitnehmer selbst getragenen Kosten<br />

den geldwerten Vorteil bis auf maximal 0<br />

Euro min<strong>der</strong>n. Arbeitnehmer können die<br />

Min<strong>der</strong>ung des geldwerten Vorteils auch<br />

für noch än<strong>der</strong>bare offene Vorjahre im<br />

Rahmen ihrer Einkommensteuerveranlagung<br />

beantragen. Quelle: Treuemerkur<br />

Kündigung eines<br />

Geschäftsführers wegen<br />

illoyalen Verhaltens<br />

Ruft ein Geschäftsführer nach Differenzen<br />

mit <strong>der</strong> Leitung seines Arbeitgebers<br />

(in diesem Fall einem Dachverband) die<br />

Vereinsmitglie<strong>der</strong> auf intrigante Weise<br />

dazu auf, die Einberufung einer außerordentlichen<br />

Mitglie<strong>der</strong>versammlung mit<br />

dem Ziel die Abwahl <strong>der</strong> Vereinsspitze<br />

zu for<strong>der</strong>n, rechtfertigt dieses illoyale<br />

Verhalten eine fristlose Kündigung. (Urteil<br />

des BAG vom 1. Juni 2017, 6 AZR<br />

720/15, Pressemitteilung des BAG)<br />

22 www.bvg-menzel.de


Deutsche Bank<br />

Anzeig<br />

eige<br />

Deutsche Bank Portfolioberatung:<br />

Ihr direkter Zugang zu unserer globalen Investmentkompetenz<br />

Anleger, die ihr Depot selbst steuern<br />

möchten, dabei aber auf die Begleitung<br />

durch erfahrene Investmentexperten<br />

Wert legen, können im Rahmen <strong>der</strong><br />

Portfolioberatung <strong>der</strong> Deutschen Bank<br />

auf ein kompetentes Beratungsteam<br />

zurückgreifen.<br />

„Ein gutes Portfolio ist mehr als eine<br />

lange Liste von Wertpapieren. Es ist<br />

eine ausbalancierte Einheit, die dem<br />

Investor gleichermaßen Chancen und<br />

Absicherung unter einer Vielzahl von<br />

möglichen zukünftigen Entwicklungen<br />

bietet.” So umschreibt <strong>der</strong> Nobelpreisträger<br />

<strong>der</strong> Wirtschaftswissenschaften Harry<br />

M. Markowitz die Anfor<strong>der</strong>ungen, die<br />

ein gut ausbalanciertes Wertpapierdepot<br />

erfüllen sollte – und das gilt insbeson<strong>der</strong>e<br />

in Zeiten schnelllebiger Märkte.<br />

Die größten Herausfor<strong>der</strong>ungen für den<br />

Anleger sind dabei: Sie müssen eine Flut<br />

an Informationen bewältigen und Markttrends<br />

erkennen, um ihr Depot zum<br />

richtigen Zeitpunkt an sich verän<strong>der</strong>nde<br />

Rahmenbedingungen anzupassen.<br />

Globales Know-how nutzen<br />

tigen Investmententscheidungen selbst –<br />

er hat also die volle Kontrolle über den<br />

Kauf und Verkauf von Wertpapieren.<br />

<br />

petenz erfahrener Investmentexperten”,<br />

so Stephan.<br />

Aus <strong>der</strong> Kapitalmarkteinschätzung des<br />

Chef-Anlagestrategen werden auf Basis<br />

unterschiedlicher Ertrags- und Risiko-<br />

pots<br />

entwickelt. Dabei steht ein aktiver<br />

und auf Einzeltitel fokussierter Ansatz<br />

im Vor<strong>der</strong>grund, <strong>der</strong> insbeson<strong>der</strong>e auf<br />

<br />

den zugeschnitten ist. Än<strong>der</strong>t sich die<br />

<br />

rungsdepots angepasst: Während in turbulenten<br />

Börsenphasen eine eher defensive<br />

Ausrichtung im Fokus steht, werden<br />

beispielsweise in Phasen einer anziehenden<br />

Wirtschaftsdynamik stärker<br />

konjunktursensitive Titel berücksichtigt.<br />

<br />

Ein volatiler Markt beispielsweise bietet<br />

nicht nur Chancen zum Direkteinstieg<br />

in Aktien. „Renditemöglichkeiten<br />

<br />

<br />

Auch diesbezüglich die richtige Depotstrukturierung<br />

zu wählen, kann maßgeblich<br />

zur Renditeentwicklung des<br />

Portfolios beitragen.<br />

Informativ und transparent<br />

Im Rahmen <strong>der</strong> Portfolioberatung erhält<br />

<strong>der</strong> Kunde auf Wunsch regelmäßig auf<br />

seine Anlagepräferenzen zugeschnittene<br />

Analysen und Berichte zu Märkten<br />

und Branchentrends. Darüber hinaus<br />

bekommt er regelmäßig umfangreiche<br />

Aufstellungen über die Entwicklung und<br />

Zusammensetzung seiner Vermögenswerte<br />

zugesandt. Trotz aller Beratung:<br />

Die eigentliche Anlageentscheidung verbleibt<br />

letztlich beim Anleger. Damit kann<br />

er das Chance-Risiko-Verhältnis seiner<br />

Geldanlage gemäß seinen persönlichen<br />

<br />

Vergütung hat <strong>der</strong> Anleger die Wahl<br />

zwischen zwei Varianten. „Die Portfolioberatung<br />

<strong>der</strong> Deutschen Bank bietet<br />

eine kompetente Beratung für komplexe<br />

Anlagethemen.”<br />

Selbst für erfahrene Anleger ist das<br />

Meistern dieser Herausfor<strong>der</strong>ungen<br />

zeitintensiv und keine leichte Aufgabe.<br />

Mehr zur Portfolioberatung <strong>der</strong><br />

„Anlegern, die ihr Depot selbst steuern,<br />

Deutschen Bank erklärt Ihnen<br />

bietet die Deutsche Bank deshalb mit<br />

gerne Ihr zuständiger Leiter<br />

ihrer Portfolioberatung die Möglichkeit,<br />

Portfolioberatung Region West:<br />

sich hierfür einen kompetenten Partner<br />

zur Seite zu stellen”, sagt Dr. Ulrich<br />

Stephan, Chef-Anlagestratege Privatund<br />

Firmenkunden <strong>der</strong> Deutschen Bank. Das Depot gestalten<br />

Im Mittelpunkt <strong>der</strong> Portfolioberatung<br />

steht ein eingespieltes „Tandem” aus Die Portfolioberatung erfolgt in den<br />

dem persönlichen Berater und dem Anlageklassen Liquidität, Aktien, Ren-<br />

Spezialberater Portfolioberatung. Letzterer<br />

<br />

sichert dem Anleger Zugang zum <br />

globalen Know-how <strong>der</strong> Deutschen Bank, Kunden gibt <strong>der</strong> Berater diesem konkrete<br />

Roberto Malandrino<br />

das durch den Chef-Anlagestrategen<br />

Empfehlungen zur Gewichtung von <br />

Dr. Ulrich Stephan zur aktuellen Marktmeinung<br />

Anlageklassen in seinem Portfolio sowie roberto.malandrino@db.com<br />

für Privat- und Firmenkunden zu Einzeltiteln. Diese basieren auf dem<br />

zusammengeführt wird. Bei dieser Be- <br />

<strong>der</strong><br />

<br />

<strong>Bergische</strong> <strong>Unternehmer</strong> 08|17<br />

<br />

23


AUS DER PRAXIS RECHT | STEUERN | FINANZEN<br />

Der willige Neffe<br />

War die Eigenbedarfskündigung nur<br />

vorgeschoben, um später verkaufen zu<br />

können? Der Gesetzgeber bringt Verständnis<br />

dafür auf, dass ein Wohnungso<strong>der</strong><br />

Hauseigentümer eine Immobilie in<br />

bestimmten Situationen plötzlich selbst<br />

nutzen o<strong>der</strong> seine nahen Verwandten<br />

dort unterbringen will. Deswegen gibt<br />

es das Instrument <strong>der</strong> Eigenbedarfskündigung.<br />

Stellt sich allerdings später heraus,<br />

dass diese Kündigung nur vorgeschoben<br />

war, kann es für den Verkäufer<br />

teuer werden. Die höchste deutsche Revisionsinstanz<br />

hegte nach Information<br />

des Infodienstes Recht und Steuern <strong>der</strong><br />

LBS bei <strong>der</strong> Einquartierung eines Neffen<br />

genau diesen Verdacht. Der Fall:<br />

Der Eigentümer eines Hauses einigte<br />

sich mit seinen Mietern auf einen Räumungsvergleich.<br />

Die Begründung: Er<br />

wolle einen Neffen in dieser Immobilie<br />

unterbringen. Nicht einmal ein Jahr später<br />

wurde das Haus allerdings verkauft.<br />

Der alte Mieter vertrat im Zivilprozess<br />

die Meinung, dieser Verwandte habe gar<br />

nicht wirklich dort wohnen wollen. Er<br />

sei nur eine Art „Platzhalter“ gewesen,<br />

um das Objekt problemlos veräußern zu<br />

können. Das Urteil: „Wenn ein Vermieter<br />

seit längerem Verkaufsabsichten<br />

hegt“, so <strong>der</strong> Bundesgerichtshof im Leitsatz<br />

des Urteils, und kurzfristig einen<br />

Verwandten einquartiere, dann liege <strong>der</strong><br />

Verdacht eines vorgeschobenen Eigenbedarfs<br />

nahe. In diesem Falle könne es<br />

dem Eigentümer hauptsächlich darum<br />

gegangen sein, den Neffen später „ohne<br />

Schwierigkeiten zum Auszug bewegen<br />

zu können“. (Bundesgerichtshof, Aktenzeichen<br />

VIII ZR 214/15)Quelle: LBS Infodienst<br />

Recht und Steuern<br />

Steuerbefreiung für<br />

Sanierungserträge<br />

Der Bundesfinanzhof hatte die bisherige<br />

Praxis zur regelmäßigen Steuerbefreiung<br />

von Gewinnen aus dem Erlass von betrieblichen<br />

Schulden zum Zweck <strong>der</strong> Sanierung<br />

eines Unternehmens als rechtswidrig<br />

beurteilt. Daraufhin hat <strong>der</strong><br />

Gesetzgeber eine neue Regelung zur Besteuerung<br />

von Sanierungsgewinnen getroffen.<br />

Gewinne aus einem Schuldenerlass<br />

können danach (wie bisher) von <strong>der</strong><br />

Einkommen-, Körperschaft- und Gewerbesteuer<br />

befreit werden, wenn u. a. die<br />

Sanierungsbedürftigkeit des Unternehmens<br />

und die Sanierungseignung des betrieblichen<br />

Schuldenerlasses nachgewiesen<br />

werden. Zusätzlich wird<br />

vorgeschrieben, dass im Sanierungs- und<br />

im Folgejahr bestehende steuerliche<br />

Wahlrechte (z. B. Teilwertabschreibungen)<br />

gewinnmin<strong>der</strong>nd ausgeübt sowie<br />

(sämtliche) bestehenden Verlustverrechnungspotenziale,<br />

Verlustvorträge etc.<br />

„verbraucht“ werden. Die neue Vorschrift<br />

gilt grundsätzlich erstmals in den Fällen,<br />

in denen betriebliche Schulden ganz o<strong>der</strong><br />

teilweise nach dem 8. Februar 2017 erlas-<br />

Vereinigung <strong>Bergische</strong>r <strong>Unternehmer</strong>verbände e.V. - VBU®<br />

Unsere Verbandsgruppe umfasst rd. 650 Mitgliedsunternehmen mit<br />

ca. 70.000 Beschäftigten unterschiedlicher Branchen. Wir informieren,<br />

beraten und vertreten unsere Mitglie<strong>der</strong> in allen Fragen des Personalwesens,<br />

insbeson<strong>der</strong>e in Angelegenheiten des Sozial-, Arbeits- und Tarifrechts.<br />

Nutzen Sie diesen Service. Wir informieren Sie gerne!<br />

Wuppertal<br />

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24 www.bvg-menzel.de


sen wurden, es sei denn, dem Betroffenen<br />

sind bereits entsprechende Billigkeitsmaßnahmen<br />

(Steuererlass,<br />

Stundung) gewährt worden.<br />

Quelle: Rinke Treuhand<br />

Auskunfts- und Vorlageverlangen<br />

in <strong>der</strong> Betriebsprüfung<br />

sind keine anfechtbaren Verwaltungsakte<br />

Im Rahmen einer steuerlichen Außenprüfung<br />

legte die Klägerin auf Auffor<strong>der</strong>ung<br />

<strong>der</strong> Betriebsprüfung eine Verrechnungspreisdokumentation<br />

für die Jahre 2008<br />

bis 2012 vor. Diese bezog sich u.a. auf<br />

Produkte, die von <strong>der</strong> nie<strong>der</strong>ländischen<br />

Muttergesellschaft eingekauft wurden,<br />

welche diese Produkte ihrerseits von <strong>der</strong><br />

im asiatischen Raum ansässigen Schwestergesellschaft<br />

<strong>der</strong> Klägerin bezogen hatte.<br />

Die Betriebsprüfung ging auf <strong>der</strong><br />

Grundlage <strong>der</strong> vorgelegten Dokumentation<br />

davon aus, dass hinsichtlich dieser ursprünglich<br />

aus Asien stammenden Produkte<br />

die sog. Gewinnaufteilungsmethode<br />

angewandt worden sei und for<strong>der</strong>te diverse<br />

Unterlagen, insbeson<strong>der</strong>e die Bilanz<br />

<strong>der</strong> asiatischen Schwestergesellschaft, an.<br />

Hiergegen und gegen weitere Prüferanfragen<br />

wandte sich die Klägerin nach erfolglosem<br />

Einspruchsverfahren mit <strong>der</strong><br />

Klage. Das Finanzgericht Düsseldorf hat<br />

die Klage als unzulässig abgewiesen. Es<br />

fehle an einer anfechtbaren Regelung<br />

(Verwaltungsakt). Da bereits mit <strong>der</strong> Prüfungsanordnung<br />

die Anordnung einer allgemeinen<br />

Duldungspflicht verbunden sei,<br />

handele es sich bei Prüfungsanfragen, sofern<br />

sie den prüfungsbefangenen Zeitraum<br />

betreffen, im Regelfall um von <strong>der</strong><br />

Prüfungsanordnung gedeckte, nicht<br />

selbständig anfechtbare Vorbereitungshandlungen.<br />

An<strong>der</strong>s sei <strong>der</strong> Fall nur<br />

dann zu beurteilen, wenn das Prüferverlangen<br />

isoliert neben <strong>der</strong> eigentlichen<br />

Außenprüfung stehe. Dies sei insbeson<strong>der</strong>e<br />

dann <strong>der</strong> Fall, wenn <strong>der</strong> Steuerpflichtige<br />

die Auffor<strong>der</strong>ung des Prüfers<br />

als Maßnahme zur Schaffung einer<br />

Rechtsgrundlage für die Einleitung eines<br />

Erzwingungsverfahrens verstehen<br />

müsse. Dies vermochte <strong>der</strong> Senat im<br />

Streitfall jedoch nicht zu erkennen, zumal<br />

die Betriebsprüfung angekündigt<br />

hatte, bei Nichtvorlage <strong>der</strong> Unterlagen<br />

die Außenprüfung abzuschließen. Die<br />

Ankündigung durch den Beklagten, aus<br />

<strong>der</strong> Nichtvorlage etwaige steuerliche<br />

Schlussfolgerungen zu ziehen, spreche<br />

gerade nicht für die Einleitung eines Erzwingungsverfahrens<br />

zur Erlangung <strong>der</strong><br />

Unterlagen. Insofern gelte nichts an<strong>der</strong>es<br />

als beim Verlangen <strong>der</strong> Finanzbehörden,<br />

Gläubiger und Zahlungsempfänger zu benennen.<br />

Auch diese Benennungsverlangen<br />

stellten - obwohl <strong>der</strong> Steuerpflichtige<br />

bei Nichtbefolgung mit steuerlichen<br />

Konsequenzen rechnen müsse - keine<br />

selbständig anfechtbaren Verwaltungsakte<br />

dar. Quelle: Finanzgericht Düsseldorf:<br />

Die Entscheidung im Volltext: 6 K<br />

1128/15 AO<br />

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<strong>der</strong> <strong>Bergische</strong> <strong>Unternehmer</strong> 08|17 25


ERFOLGREICH BERGISCH PORTRÄT<br />

Kompetenz mit<br />

drei Buchstaben<br />

E wie effizient, P wie professionell. E wie erfolgreich. Das ist EPE. Die Malerwerkstätten<br />

aus Remscheid mit einer Nie<strong>der</strong>lassung in Köln halten für ihre<br />

Kunden eine Palette mit vielfältigen Leistungen bereit, die mehr bieten als bunte<br />

Farben an <strong>der</strong> Wand.<br />

26 www.bvg-menzel.de


Werkstatt, Büros, Farbenladen,<br />

Workshops<br />

und Events: Constanze<br />

und Sebastian Epe sind<br />

auf etlichen Geschäftsfel<strong>der</strong>n<br />

unterwegs. „Wir<br />

schätzen den persönlichen,<br />

vertrauensvollen<br />

Kontakt zu unseren Kunden<br />

sehr und möchten<br />

diesen daher über unsere<br />

handwerkliche Arbeit<br />

hinaus immer mal wie<strong>der</strong><br />

etwas Interessantes<br />

anbieten“, erklärt das<br />

<strong>Unternehmer</strong>paar.<br />

Und das ist einiges: Am<br />

26./27. August präsentiert<br />

das EPE-Team in<br />

<strong>der</strong> historischen Staudengärtnerei<br />

von Anja<br />

Maubach in Wuppertal<br />

englische Farben und<br />

Tapeten. Am 28. September<br />

ist die Farbenherstellerin<br />

Anna von<br />

Mangold im Ladengeschäft<br />

„Sechsührchen“<br />

zu Gast. Außerdem lohnt<br />

es sich, den 28. November<br />

vorzumerken. Dann<br />

verwandelt sich die<br />

Werkstatt in Remscheid<br />

in ein Lichtermeer mit<br />

Kunstobjekten, Glühweinduft<br />

und allem, was<br />

den Advent noch schöner<br />

macht.<br />

Ein Topf Farbe und ein Pinsel reichen heute<br />

nicht mehr aus, um den zahlreichen anspruchsvollen<br />

Aufgaben im mo<strong>der</strong>nen<br />

Malerhandwerk gerecht zu werden. „Wir<br />

begegnen bei unserer Arbeit täglich neuen Herausfor<strong>der</strong>ungen,<br />

denen wir uns stellen müssen.<br />

Dabei geht es konkret darum, anstehende Probleme<br />

nachhaltig zu lösen. Sei es nun die Schimmelbildung<br />

hinter dem Wohnzimmerschrank, <strong>der</strong> Algenbewuchs<br />

auf <strong>der</strong> Fassade o<strong>der</strong> <strong>der</strong> Lärm in<br />

einem Großraumbüro, <strong>der</strong> unbedingt reduziert<br />

werden soll. Wir sind dafür da, dies alles und noch<br />

vieles mehr zuverlässig in den Griff zu bekommen“,<br />

erklärt Sebastian Epe, <strong>der</strong> gemeinsam mit<br />

seiner Frau Constanze den Familienbetrieb in <strong>der</strong><br />

vierten Generation leitet.<br />

Wissen, was am besten ist<br />

Dass <strong>der</strong> Profi aus Remscheid nicht zu viel verspricht,<br />

wird im persönlichen Gespräch schnell<br />

klar. Sebastian Epe, <strong>der</strong> in verschiedenen Fachausschüssen<br />

und Gütegemeinschaften aktives<br />

Mitglied ist, besitzt ein umfangreiches Werkstoff-<br />

Know-how und weiß genau, welche innovativen<br />

Techniken am besten zur Werterhaltung eingesetzt<br />

werden. Beispielsweise, um Betonflächen<br />

sachgemäß zu sanieren, um Gebäude energetisch<br />

sinnvoll zu dämmen o<strong>der</strong> um die jeweils geeigneten<br />

feuerhemmenden Anstriche aufzubringen.<br />

„Bei allem, was wir tun, spielt natürlich das Thema<br />

Umweltschutz eine wichtige Rolle. Dabei<br />

kommt es manches Mal zu kuriosen Situationen.<br />

Etwa dann, wenn ein Möbel, das frei von Schadstoffen<br />

hergestellt wurde, nun wegen des fehlenden<br />

Formaldehyds nicht mehr gegen Schimmelpilzsporen<br />

wirkt. Jetzt sind wir gefragt, auf die<br />

Folgen einer an sich guten ökologischen Lösung<br />

wie<strong>der</strong>um mit einer ebenso umweltgerechten Anwendung<br />

zu antworten“, berichtet Sebastian Epe<br />

aus seiner alltäglichen Praxis.<br />

Erfahrungen bringen weiter<br />

Als Richard Epe 1898 mit seinem damals noch<br />

kleinen Malerbetrieb an den Start ging, legte er<br />

den Grundstein für ein Handwerksunternehmen,<br />

das es bis heute versteht, Tradition und Innovation<br />

optimal zu verbinden. Auch UrUrenkel Clemens<br />

Epe, <strong>der</strong> 2016 als Jahresbester seine Gesellenprüfung<br />

bestand und zurzeit an <strong>der</strong> Akademie für<br />

Farbe in Stuttgart weiterstudiert, wird diese erfolgreiche<br />

Firmenstrategie fortsetzen.<br />

„Über 118 Jahre Erfahrung versetzen uns in die<br />

Lage, unsere privaten Auftraggeber wie auch unsere<br />

Geschäftskunden zwischen Rhein, Ruhr und<br />

Wupper stets zielführend zu beraten“, sagt Constanze<br />

Epe. „In <strong>der</strong> Region gibt es zum Beispiel einen<br />

großen Bestand alter, teils denkmalgeschützter<br />

Bausubstanz. Häuser aus <strong>der</strong> Grün<strong>der</strong>zeit,<br />

prachtvolle Jugendstilvillen o<strong>der</strong> auch historische<br />

Fabrikgebäude aus dem 19. Jahrhun<strong>der</strong>t. Vieles,<br />

was heute nostalgisch daherkommt, kennen wir<br />

noch gut aus <strong>der</strong> eigenen Familiengeschichte. Und<br />

können auch jetzt noch damit umgehen. Feine<br />

Maltechniken aus vergangener Zeit, die Kunst des<br />

Vergoldens, die aufwendige Instandsetzung von<br />

Schmuckfassaden o<strong>der</strong> die Wie<strong>der</strong>herstellung von<br />

Innenräumen mit originalgetreuen Tapeten, die an<br />

damals erinnern: So können wir dazu beitragen,<br />

dass Schönes und Wertvolles über den Tag hinaus<br />

erhalten bleibt.“<br />

Voll im Trend <strong>der</strong> Zeit<br />

Natürlich können Epes und ihre 40 Mitarbeiter<br />

auch Lifestyle. Purismus im Loft, edle Oberflächen<br />

auf dem Boden, außergewöhnliche Wandoptiken<br />

in Beton, Metall o<strong>der</strong> Kalk, klassisches Ambiente<br />

o<strong>der</strong> trendige Coolness - das Spektrum <strong>der</strong><br />

Möglichkeiten ist nahezu grenzenlos.<br />

„Ohne unsere qualifizierte, hoch motivierte<br />

Mannschaft könnten wir diese vielen unterschiedlichen<br />

Leistungen gar nicht realisieren“,<br />

stellt Sebastian Epe klar. „Deshalb sind wir sehr<br />

stolz, mit solchen Profis zusammenzuarbeiten.<br />

Übrigens kommt das auch unseren Kunden zugute.<br />

Denn wir stellen von Fall zu Fall genau das<br />

Team aus Spezialisten zusammen, das sich perfekt<br />

mit <strong>der</strong> Lösung <strong>der</strong> aktuellen Aufgabe auskennt.“<br />

Text: Brigitte Waldens<br />

Foto: Günter Lintl<br />

EPE GmbH & Co. KG<br />

Hindenburgstraße 60<br />

42853 Remscheid<br />

Fon 02191 591078-0<br />

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<strong>der</strong> <strong>Bergische</strong> <strong>Unternehmer</strong> 08|17 27


AUS DER REGION DER KOMMENTAR<br />

Der <strong>Bergische</strong> <strong>Unternehmer</strong>:<br />

Die Bildung von <strong>Unternehmer</strong>n<br />

braucht Mut und eine Idee<br />

CDU und FDP haben beschlossen, innovative<br />

Startups gezielt zu för<strong>der</strong>n. 1.000 Grün<strong>der</strong> sollen<br />

mit einem Stipendium unterstützt werden. Wurden<br />

im bisherigen EXIST-Programm nur Grün<strong>der</strong> aus<br />

Hochschulen geför<strong>der</strong>t, sollen künftig auch solche<br />

außerhalb von diesen einbezogen werden. „Hohe Anfor<strong>der</strong>ungen“<br />

sollen an die Vergabe des Grün<strong>der</strong>-Stipendium<br />

NRW gestellt werden, die durch „erfahrene<br />

und dezentral agierende Institutionen“ ermöglicht<br />

werden soll.<br />

<strong>Unternehmer</strong> zu sein bedeutet, für das eigene Angebot<br />

seine Existenz am Markt aufs Spiel zu setzen<br />

und nicht nur die unternehmerische Freiheit, son<strong>der</strong>n<br />

auch die mit ihr verbundene Verantwortung zu übernehmen.<br />

Die für das <strong>Unternehmer</strong>-Sein notwendige<br />

Bildung des freien Willens und des Verantwortungsbewusstseins<br />

finden im deutschen Bildungssystem<br />

nicht statt. Das Bildungssystem lehrt fachliches Wissen,<br />

seine betriebswirtschaftliche Sparte Managementwissen.<br />

Es fehlt eine Unterstützung bei <strong>der</strong> Bildung<br />

des unternehmerischen Bewusstseins.<br />

Die Eckpunkte des Koalitionsvertrages reproduzieren<br />

diese Misere. Stipendien bringen Stipendiaten hervor,<br />

die lernen, finanziert zu werden, aber keine <strong>Unternehmer</strong>.<br />

„Hohe Anfor<strong>der</strong>ungen“ sind genau wie<br />

Anfor<strong>der</strong>ungen, die eine zu besetzende Stelle beschreiben,<br />

im Vorhinein zu definieren – eine Unmöglichkeit<br />

für die Auswahl von <strong>Unternehmer</strong>n, die in<br />

ein Land gehen, das nicht einmal sie selbst im Vorhinein<br />

kennen. Und was bedeutet die Erfahrung <strong>der</strong><br />

„erfahrenen“ Institutionen, die keine <strong>Unternehmer</strong><br />

son<strong>der</strong>n politische Akteure sind? Für die Bildung von<br />

<strong>Unternehmer</strong>n braucht es mehr als eine Finanzierung,<br />

nämlich Mut und eine tragfähige Idee – genau<br />

wie für die Gründung eines Start-ups.<br />

Dr. Ralf Neise ist Direktor des IUU Institut<br />

für <strong>Unternehmer</strong>- und Unternehmensentwicklung<br />

in Wuppertal<br />

Fotos: BVG<br />

28 www.bvg-menzel.de


STARTKLAR FÜR SIE:<br />

JAGUAR TAGESZULASSUNGEN<br />

ZU ATTRAKTIVEN KONDITIONEN.<br />

Jaguar XF 20d R-Sport Automatik<br />

Jaguar XF 20d R-Sport Automatik<br />

Jaguar XF 30d Prestige Automatik<br />

Erstzulassung<br />

04/2017; 10Km; 179PS<br />

Erstzulassung<br />

04/2017; 10Km; 179PS<br />

Erstzulassung<br />

04/2017; 10Km; 300PS<br />

Listenpreis € 54.783,00<br />

ANGEBOTSPREIS € 38.311,00<br />

SONDERAUSSTATTUNG (IM PREIS ENTHALTEN)<br />

Silbermetallic „Ingot“ | Einparkhilfe vorne,<br />

hinten, Kamera | Panorama Dach | Le<strong>der</strong> |<br />

Sportfahrwerk | Xenon | Navi | Keyless<br />

Entry | Sitzheizung vorne & hinten | 19 Zoll<br />

Leichtmetallfelgen | Warnsystem Toter<br />

Winkel | Fahrzeugnummer E_028698<br />

Listenpreis € 54.783,00<br />

ANGEBOTSPREIS € 38.311,00<br />

SONDERAUSSTATTUNG (IM PREIS ENTHALTEN)<br />

Silbermetallic „Ingot“ | Einparkhilfe vorne,<br />

hinten, Kamera | Panorama Dach | Le<strong>der</strong>-<br />

Sportsitze | Sportfahrwerk | Xenon | Navi |<br />

Keyless Entry | Sitzheizung vorne | 19 Zoll<br />

Leichtmetallfelgen | Warnsystem Toter<br />

Winkel | Fahrzeugnummer E_028695<br />

Listenpreis € 64.004,00<br />

ANGEBOTSPREIS € 47.218,00<br />

SONDERAUSSTATTUNG (IM PREIS ENTHALTEN)<br />

Silber metallic | Einparkhilfe vorne, hinten,<br />

Kamera | Le<strong>der</strong> beige | Xenon | Navi |<br />

Sitzheizung vorne & hinten | 19 Zoll Leichtmetallfelgen<br />

| Warnsystem Toter Winkel |<br />

Spurhalteassistent | Meridian Premium Audio<br />

System | Fahrzeugnummer E_028701<br />

Jaguar XF 20d R-Sport AWD Automatik<br />

Jaguar XF 20d R-Sport AWD Automatik<br />

Jaguar XE 20d R-Sport AWD Automatik<br />

Erstzulassung<br />

04/2017; 10Km; 179PS<br />

Erstzulassung<br />

04/2017; 10Km; 179PS<br />

Erstzulassung<br />

04/2017; 10Km; 179PS<br />

Listenpreis € 60.096,00<br />

ANGEBOTSPREIS € 44.025,00<br />

SONDERAUSSTATTUNG (IM PREIS ENTHALTEN)<br />

Ultimate Black (Schwarz) | Head-Up-Display |<br />

Verkehrszeichenerkennung mit adaptivem<br />

Geschwindigkeitsbegrenzer | Meridian<br />

Premium Audio System | Einparkhilfe<br />

vorne, hinten, Kamera | Le<strong>der</strong>-Sportsitze |<br />

Adaptive Dynamics | Xenon | Navi | Keyless<br />

Entry | Sitzheizung vorne & hinten | 19 Zoll<br />

Leichtmetallfelgen | Warnsystem Toter<br />

Winkel | Aktiver Spurhalteassistenz |<br />

Fahrzeugnummer E_028690<br />

Listenpreis € 60.096,00<br />

ANGEBOTSPREIS € 44.025,00<br />

SONDERAUSSTATTUNG (IM PREIS ENTHALTEN)<br />

Ultimate Black (Schwarz) | Head-Up-Display |<br />

Verkehrszeichenerkennung mit adaptivem<br />

Geschwindigkeitsbegrenzer | Meridian<br />

Premium Audio System | Einparkhilfe<br />

vorne, hinten, Kamera | Le<strong>der</strong>-Sport sitze |<br />

Adaptive Dynamics | Xenon | Navi | Keyless<br />

Entry | Sitzheizung vorne & hinten | 19 Zoll<br />

Leichtmetallfelgen | Warnsystem Toter<br />

Winkel | Aktiver Spurhalteassistenz |<br />

Fahrzeugnummer E_028693<br />

Listenpreis € 56.288,00<br />

ANGEBOTSPREIS € 38.550,00<br />

SONDERAUSSTATTUNG (IM PREIS ENTHALTEN)<br />

Schwarz Metallic | Einparkhilfe vorne,<br />

hinten, Kamera | Meridian Premium Audio<br />

System | Panorama Dach | Le<strong>der</strong>-Sportsitze<br />

| Head-up-Display | Sportfahrwerk |<br />

Xenon | Navi | Keyless Entry | Sitzheizung<br />

vorne & hinten | 19 Zoll Leichtmetallfelgen |<br />

Verkehrszeichen erkennung mit adaptivem<br />

Geschwindigkeitsbegrenzer | Fahrzeugnummer<br />

E_028697<br />

AUTOHAUS EYLERT GMBH · FLEET- & BUSINESSCENTER WUPPERTAL<br />

Uellendahler Str. 564 · 42109 Wuppertal · Tel: 0202 24333-0 · info@eylert-autowelt.de<br />

THE ART OF PERFORMANCE<br />

Kraftstoffverbräuche* in l/100 km : Jaguar XF 20d R-Sport Automatik: 4,3 (innerorts); 5,2 (außerorts); 3,8 (komb.); CO 2<br />

-Emissionen in g/km: 114; CO 2<br />

-Effizienzklasse: A+; Jaguar XF 20d R-Sport<br />

AWD Automatik: 4,9 (innerorts); 5,7 (außerorts); 4,5 (komb.); CO 2<br />

-Emissionen in g/km: 129; CO 2<br />

-Effizienzklasse: A; Jaguar XF 30d Prestige Automatik: 5,5 (innerorts); 6,6 (außerorts); 4,8 (komb.);<br />

CO <strong>der</strong> 2<br />

-Emissionen <strong>Bergische</strong> in g/km: <strong>Unternehmer</strong> 144; CO 2<br />

-Effizienzklasse: 08|17 A; Jaguar XE 20d R-Sport AWD Automatik: 4,7 (innerorts); 5,5 (außerorts); 4,2 (komb.); CO 2<br />

-Emissionen in g/km: 123; CO 2<br />

-Effizienzklasse: 29 A.<br />

*Kraftstoffverbräuche und Emissionswerte wurden nach dem Messverfahren RL80/1268/EWG ermittelt. Für Gewerbekunden. Alle Preise zzgl. gesetz licher MwSt. Nur solange <strong>der</strong> Vorrat reicht.<br />

Abbildungen zeigen Son<strong>der</strong>ausstattung. Fahrzeugbestand Stand 28.07.2017


ERFOLGREICH BERGISCH PORTRÄT<br />

Kreativität im Raum<br />

Leben, wohnen, arbeiten. Je<strong>der</strong> Mensch braucht ein Umfeld, in dem er sich wohlfühlt und gut aufgehoben<br />

ist. Dabei spielen viele Faktoren eine Rolle. Denn bei <strong>der</strong> Gestaltung eines Ambientes, das<br />

den individuellen Bedürfnissen entgegenkommt, muss einiges berücksichtigt werden. Eine Aufgabe,<br />

die Ulrike Albermann-Hütt mit Sachverstand und Kreativität überaus professionell erledigt.<br />

30


Der Kunde hat den<br />

Vorschlag akzeptiert,<br />

händigt den Schlüssel<br />

aus und fährt in<br />

Urlaub, bis die Arbeiten<br />

erledigt sind.<br />

„Das geht – und<br />

zwar sehr gut“, sagt<br />

Ulrike Albermann-<br />

Hütt. „Ich habe nicht<br />

nur enge Kontakte zu<br />

einem umfangreichen<br />

Netzwerk von Gewerken,<br />

son<strong>der</strong>n übernehme<br />

auch die Aufsicht<br />

über die<br />

Baustelle. Somit<br />

kann <strong>der</strong> Kunde sicher<br />

sein, dass alles<br />

zuverlässig ausgeführt<br />

und zum vereinbarten<br />

Termin fertig<br />

wird.<br />

Selbstverständlich in<br />

dem Kostenrahmen,<br />

den wir vorher festgelegt<br />

haben. Wir<br />

befinden uns<br />

schließlich nicht in<br />

Berlin …“<br />

„<br />

Häufig sind es nur Kleinigkeiten, die das<br />

Wohlbefinden beeinträchtigen. Beispielsweise<br />

die falsche Beleuchtung im Home<br />

Office, zu viel Farbe an den Wänden, ein<br />

Vorhangstoff, <strong>der</strong> nicht zum übrigen Interieur passt.<br />

Doch man sollte die Wirkung dieser Petitessen nicht<br />

unterschätzen“, weiß die graduierte Innenarchitektin<br />

aus Erfahrung. Seit 1976 ist die Wuppertalerin<br />

mit ihrer Firma Casa Linea erfolgreich im Geschäft<br />

und wird bundesweit als kompetente, stilsichere<br />

Fachfrau hoch geschätzt<br />

Den Schwerpunkt setzt Ulrike Albermann-Hütt bei<br />

<strong>der</strong> Planung und Umsetzung von Raumkonzepten<br />

und Einrichtungsszenarien – sowohl in Privathäusern<br />

als auch in Gewerbeobjekten wie Büros, Hotels,<br />

Kliniken und Praxen. Darüber hinaus bietet sie ihren<br />

Kunden eine Auswahl an hochwertigen Markenkollektionen<br />

mit exklusivem Interieur-Design zum<br />

Kauf an. Dazu gehören Accessoires, Möbel, Bezugund<br />

Dekorationsstoffe, Leuchten und Teppiche;<br />

schöne Dinge mit Anspruch, die in namhaften Manufakturen<br />

internationaler Provenienz gefertigt werden.<br />

Da Casa Linea über eine eigene Polsterwerkstatt<br />

sowie ein kreatives Nähatelier verfügt, ist<br />

Ulrike Albermann-Hütt je<strong>der</strong>zeit in <strong>der</strong> Lage, auch<br />

Son<strong>der</strong>wünsche ihrer Klientel zu erfüllen.<br />

Wissen, was <strong>der</strong> Kunde will<br />

„Je<strong>der</strong> Auftrag bedeutet eine neue Herausfor<strong>der</strong>ung,<br />

<strong>der</strong> ich mich mit vollem Engagement stelle“, erklärt<br />

die Expertin. „Eines bleibt allerdings immer gleich:<br />

Der Mensch, sein Anliegen und seine Vorstellungen<br />

stehen im Mittelpunkt meiner Arbeit. Das bedeutet:<br />

Ich lege Wert darauf, meine Auftraggeber persönlich<br />

kennenzulernen, um sie gezielt beraten zu können.<br />

Nur so ist es möglich zu erfahren, was <strong>der</strong> Betreffende<br />

will und was nicht.“<br />

In <strong>der</strong> Praxis ergeben sich dann manches Mal äußerst<br />

unterschiedliche Situationen, wie Ulrike Albermann-Hütt<br />

oft erlebt: „Zum Beispiel kann es<br />

sein, dass ein Kunde beschließt, das gesamte vorhandene<br />

Ambiente zu verän<strong>der</strong>n und mir sagt:<br />

„dann machen Sie mal!“ Dagegen möchte ein an<strong>der</strong>er<br />

Kunde von Anfang an in die Planung einbezogen<br />

werden. In diesem Fall begleite ich ihn bei <strong>der</strong> Auswahl<br />

<strong>der</strong> Möbel, suche mit ihm gemeinsam die geeigneten<br />

Stoffe aus und halte ihn in je<strong>der</strong> Phase auf<br />

dem Laufenden. Selbstverständlich entscheide ich<br />

letztendlich nichts alleine, son<strong>der</strong>n lege dem Auftraggeber<br />

meine Einrichtungsvorschläge zur Begutachtung<br />

vor. Mit Hilfe einer detaillierten Zeichnung<br />

o<strong>der</strong> einer 3D-Animation bekommt er einen realistischen<br />

Eindruck davon, wie <strong>der</strong> Raum nach <strong>der</strong> Fertigstellung<br />

aussieht.“<br />

Für beson<strong>der</strong>e Aufgaben gut gerüstet<br />

In etlichen Anwendungen geht es aber nicht allein<br />

um eine gefällige Optik. Beispielsweise müssen<br />

Brandschutzauflagen berücksichtigt, Probleme mit<br />

<strong>der</strong> Akustik gelöst o<strong>der</strong> störendes Sonnenlicht<br />

ferngehalten werden. Hier greift die Casa-Linea-<br />

Chefin auf mo<strong>der</strong>ne Materialien zurück, die von<br />

den Herstellern mit speziellen Eigenschaften ausgerüstet<br />

wurden. So sorgen etwa Metalloxide in<br />

Gardinen und Vorhängen für eine komplette Reflektion<br />

<strong>der</strong> Sonneneinstrahlung o<strong>der</strong> beson<strong>der</strong>e<br />

Schallschutzwände für eine deutliche Dämmung<br />

von Lärm. Informationen über aktuelle Innovationen<br />

holt sich die Wuppertalerin auf Messen und<br />

Ausstellungen o<strong>der</strong> direkt vor Ort beim Produzenten.<br />

bereit für eine perfekte Präsentation<br />

Im Show-Room <strong>der</strong> Casa Linea können sich Interessenten<br />

ein Bild davon machen, wie vielfältig die<br />

Möglichkeiten einer maßgeschnei<strong>der</strong>ten Innenarchitektur<br />

heute sind. Aber: „Wenn ein Kunde nicht<br />

zu mir kommen kann, komme ich natürlich zu<br />

ihm. Mein Auto fungiert sozusagen als mobiles<br />

Büro, in dem ich alles unterbringe, was für ein ausführliches<br />

Beratungsgespräch wichtig ist. Angefangen<br />

von zahlreichen Stoff- und Farbmustern bis<br />

zu aussagekräftigen Fotobeispielen bereits realisierter<br />

Einrichtungslösungen“, berichtet Ulrike Albermann-Hütt.<br />

Text: Brigitte Waldens<br />

Fotos: Günter Lintl<br />

Casa Linea<br />

Innenarchitektur & Interieur<br />

Hacklandweg 26<br />

42117 Wuppertal<br />

Fon 0202 2443989<br />

Mail kontakt@casa-linea.de<br />

Net www.casa-linea.de<br />

<strong>der</strong> <strong>Bergische</strong> <strong>Unternehmer</strong> 08|17 31


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Ausnahme von Son<strong>der</strong>kunden für ausgewählte Modelle. Bonität vorausgesetzt. Alle Werte zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer, Überführungsund<br />

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Trecknase 6 – 8, 42897 Remscheid, Tel. 0 21 91 / 96 40-0<br />

Gerstau 18, 42857 Remscheid, Tel. 0 21 91 / 88 46-0<br />

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von Son<strong>der</strong>kunden für ausgewählte Modelle. Bonität vorausgesetzt. Preis zzgl. MwSt, Überführung und Zulassung.<br />

Willy Schei<strong>der</strong> GmbH & Co. KG<br />

Trecknase 6 – 8, 42897 Remscheid, Tel. 0 21 91 / 96 40-0<br />

Gerstau 18, 42857 Remscheid, Tel. 0 21 91 / 88 46-0<br />

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ERFOLGREICH BERGISCH ONLINE CITY WUPPERTAL<br />

Atalanda. Das neue Internet-Portal<br />

<strong>der</strong> Online City Wuppertal trägt einen<br />

Namen, <strong>der</strong> an die Amazone Atalante<br />

erinnert. Aus gutem Grund.<br />

Denn <strong>der</strong> Bezug zur schnellsten Läuferin<br />

im antiken Griechenland ist gewollt<br />

und nachvollziehbar. Wer<br />

nämlich die komfortable Möglichkeit<br />

nutzt, über die Atalanda-Website<br />

Produkte von lokalen Händlern auszuwählen<br />

und zu bestellen, bekommt<br />

seine Ware bei Bedarf.<br />

Zunächst ein kurzer Blick zurück. Als 2013<br />

das ehrgeizige Pilotprojekt „Online City<br />

Wuppertal“ an den Start ging, kamen Bedenken<br />

auf, ob die angestrebte Kombination<br />

aus stationärem Geschäft und digitalem Handel<br />

tatsächlich funktionieren würde. Inzwischen sind<br />

die skeptischen Stimmen verstummt. Denn <strong>der</strong> Erfolg<br />

gibt den Initiatoren recht. Mittlerweile haben<br />

sich 60 Wuppertaler Einzelhändler <strong>der</strong> Aktion angeschlossen<br />

und präsentieren zurzeit über 800.000<br />

Produkte unterschiedlichster Art auf <strong>der</strong> aktuellen<br />

Plattform. Ein Auftritt, <strong>der</strong> bei den potentiellen<br />

Kunden ausgezeichnet ankommt und den beteiligten<br />

Geschäften erfreuliche Umsatzgewinne beschert.<br />

Vor allem aber ist man dem Ziel, verstärkt<br />

neue Käufer in die Läden zu holen, ein beachtliches<br />

Stück näher gekommen. Die Erfahrung zeigt,<br />

dass <strong>der</strong> Blick ins Internet oftmals als Auslöser<br />

fungiert, sich einmal vor Ort im Geschäft umzuschauen<br />

und nach noch mehr interessanten Angeboten<br />

zu suchen.<br />

Im letzten Herbst ist die bisherige finanzielle Unterstützung<br />

aus Bundesmitteln ausgelaufen. Dank<br />

des Engagements verschiedener lokaler Institutionen<br />

konnten jedoch weitere För<strong>der</strong>gel<strong>der</strong> in Höhe<br />

von 350.000 Euro – begrenzt auf die nächsten<br />

zwei Jahre – bereitgestellt werden. Damit stehen<br />

die Ampeln auf Grün, um die zweite Projektphase<br />

motiviert und zielgerichtet anzugehen. Und damit<br />

kommt das neue Online-Portal Atalanda ins Spiel.<br />

Eine schnelle<br />

Griechin stand Pate<br />

34 www.bvg-menzel.de


Peter Bothmann, Vorsitzen<strong>der</strong><br />

<strong>der</strong> Händlervereinigung<br />

talMARKT<br />

Online City Wuppertal,<br />

sieht zuversichtlich in<br />

die Zukunft: „Die erste<br />

Phase des Projekts ist<br />

erfolgreich abgeschlossen,<br />

jetzt beginnen<br />

wir mit <strong>der</strong> Umsetzung<br />

einer<br />

großangelegten Marketing-Kampagne.<br />

Damit<br />

verfolgen wir<br />

durchaus ein hoch gestecktes<br />

Ziel. Wir wollen<br />

möglichst viele<br />

Händler aus <strong>der</strong> Stadt<br />

vom Nutzen überzeugen<br />

und motivieren,<br />

bei Online City Wuppertal<br />

einzusteigen.“<br />

„Es ist ein Glücksfall, dass Atalanda bei unserem<br />

Projekt mitmacht und dem ansässigen Handel einen<br />

lokalen Marktplatz zur Verfügung stellt – einschließlich<br />

<strong>der</strong> logistischen Möglichkeiten <strong>der</strong><br />

Same Day Delivery“, lobt Peter Bothmann, Vorsitzen<strong>der</strong><br />

des neu gegründeten Vereins tal-<br />

MARKT Online City Wuppertal. Das Unternehmen<br />

Atalanda wurde 2012 gegründet mit <strong>der</strong><br />

Zielsetzung, die Vorteile des stationären Handels<br />

mit den Vorzügen des Online-Shoppings zu verbinden.<br />

Nach dem erfolgreichen Start in Wuppertal<br />

ist Atalanda deutschlandweit präsent, aber<br />

auch in Österreich und <strong>der</strong> Schweiz unterwegs.<br />

gewinnbringende aussichten<br />

Das Konzept: Kunden können über das Atalanda-<br />

Portal problemlos Artikel online bestellen, nicht<br />

nur aus den Sortimenten <strong>der</strong> örtlichen Geschäfte.<br />

Viele teilnehmende Händler aus ganz Deutschland<br />

stellen inzwischen in diesem Online-Schaufenster<br />

ihre Angebote mit einer großen Auswahl<br />

von Produkten vor. Die Lieferung in Wuppertal<br />

erfolgt für alle bei den Händlern bevorrateten<br />

Produkte noch am selben Tag über DHL innerhalb<br />

von zwei wählbaren Zeitfenstern: Nachmittags<br />

ins Büro o<strong>der</strong> abends nach Hause. Alternativ besteht<br />

die Möglichkeit, das jeweilige Produkt persönlich<br />

im Geschäft abzuholen – bereits 30 Minuten<br />

nach <strong>der</strong> Bestellung. Sollen die gewählten<br />

Artikel landesweit verschickt werden, steht ebenfalls<br />

DHL als Logistikpartner zur Verfügung. Der<br />

Online-Marktplatz bietet den Wuppertaler Händlern<br />

jedoch mehr als einen erweiterten Internet-Shop für<br />

alle. Mit seinem Auftritt hat je<strong>der</strong> Teilnehmer die<br />

Gelegenheit, sich zu profilieren und auf beson<strong>der</strong>e<br />

Aktionen, Rabatte o<strong>der</strong> Angebote aufmerksam zu<br />

machen. Über 64 Prozent <strong>der</strong> deutschen Konsumenten<br />

recherchieren online und kaufen offline.<br />

Im B2B-Geschäft liegt <strong>der</strong> Satz noch höher. Rund<br />

72 Prozent aller Geschäftskunden informieren<br />

sich über das gewünschte Produkt erst einmal im<br />

Internet, um dann im persönlichen Kontakt mit<br />

dem Verkäufer vor Ort Fragen zu klären, sich beraten<br />

zu lassen und eine Kaufentscheidung zu<br />

treffen. Beson<strong>der</strong>s bei größeren Anschaffungen<br />

schätzen es die Käufer, das gewählte Produkt<br />

selbst in Augenschein zu nehmen, zu prüfen und<br />

auszuprobieren. Dies bedeutet für den stationären<br />

Einzelhandel eine Riesenchance, verlorene Kunden<br />

zurückzugewinnen und den Umsatzschwund<br />

zu stoppen. „Das Projekt Online City Wuppertal<br />

kommt diesem typischen Verbraucherverhalten<br />

entgegen, indem es beide Kanäle auf ideale Weise<br />

kombiniert“, stellt Peter Bothmann zufrieden fest.<br />

Nach <strong>der</strong> Sommerpause beginnt eine umfangreiche<br />

Marketing-Initiative, um Online City Wuppertal<br />

und das schnelle Atalanda-Portal in <strong>der</strong> Öffentlichkeit<br />

weiter bekannt zu machen.<br />

Text: Brigitte Waldens<br />

Foto: Günter Lintl<br />

Dipl-Ing. Peter Bothmann<br />

BODA-WEINHAUS<br />

Im Vogelsang 91<br />

45527 Hattingen<br />

Mobil 0174 2025517<br />

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IM FOKUS CATERING: LIEFERUNG VOM FEINSTEN<br />

Catering: Lieferung<br />

vom Feinsten<br />

Über 13.000 Catering-Unternehmen gibt es<br />

inzwischen bundesweit. Mit je<strong>der</strong> Menge<br />

Potenzial, um weiterzuwachsen. Angebot<br />

und Kreativität <strong>der</strong> Profis wird von vielen<br />

Seiten gefragt und geschätzt.<br />

36 www.bvg-menzel.de


Perfekter TIsch - von<br />

Profis gedeckt: Catering<br />

ist heute viel<br />

mehr als Gulaschkanone<br />

und Schnittchen.<br />

<strong>der</strong> <strong>Bergische</strong> <strong>Unternehmer</strong> 08|17 37


IM FOKUS CATERING<br />

Auch bei <strong>der</strong> Auswahl<br />

<strong>der</strong> Location<br />

stehen professionelle<br />

Caterer hilfreich<br />

zur Seite.<br />

Die steigende Nachfrage macht den<br />

beliebten Service zu einem <strong>der</strong> erfolgreichsten<br />

Segmente im hiesigen<br />

Gastro-Markt. Mit rund 157.000 Beschäftigten<br />

erwirtschaftete die deutsche<br />

Catering-Branche 2016 einen Umsatz von 8,3<br />

Milliarden Euro; <strong>der</strong> Bereich Betriebsrestaurants<br />

hält mit 54 Prozent den größten Anteil in <strong>der</strong> Catering-Wirtschaft.<br />

Auch die Prognosen für die Zukunft<br />

setzen auf Dynamik. So wird laut <strong>der</strong> Statista-Markforschung<br />

allein für die Sparte<br />

Event-Catering bis 2020 ein Umsatz in Höhe von<br />

1,69 Milliarden Euro erwartet.<br />

Grün<strong>der</strong>zeit mit Appetit<br />

auf die Zukunft<br />

Der unaufhaltsame Aufstieg des Catering begann<br />

Mitte <strong>der</strong> fünfziger Jahre in Wiesbaden, damals einer<br />

<strong>der</strong> größten Standorte <strong>der</strong> US Air-Force mit<br />

etwa 20.000 zivilen Angestellten. Menschen, die<br />

mittags verpflegt werden wollten. In dieser Situation<br />

ergriff Catering-Pionier Harry Eiring die Chance<br />

<strong>der</strong> Stunde und gründete ein Unternehmen für<br />

Gemeinschaftsverpflegung, das in den folgenden<br />

Jahrzehnten mit etlichen Großküchen expandierte<br />

und täglich bis zu 100.000 Essen in <strong>der</strong> Spitze an<br />

seine zahlreichen Abnehmer auslieferte.<br />

Ungefähr zur gleichen Zeit lernte <strong>der</strong> Unterneh-<br />

mer Karl Düsterberg im Laufe einer Amerika-<br />

Reise das Catering-Geschäft kennen und beschloss,<br />

die neuartige Service-Idee mit nach<br />

Hause zu bringen. Unter dem Namen apetito begann<br />

daraufhin eine bemerkenswerte Erfolgsgeschichte.<br />

Ein Meilenstein unter vielen ist beispielsweise<br />

das System „Essen auf Rä<strong>der</strong>n“, das<br />

apetito als erstes Unternehmen in Deutschland<br />

im Bereich Seniorenverpflegung auf den Weg<br />

brachte.<br />

Mit neuen Ideen weiter voran<br />

Während in den 1970ern vor allem amerikanische<br />

Firmen den Liefer-Service in Anspruch nahmen,<br />

entdeckten in den darauf folgenden zehn Jahren<br />

auch deutsche Großunternehmen wie Banken und<br />

Versicherungen die Annehmlichkeiten mo<strong>der</strong>ner<br />

Betreiberkonzepte. Nach <strong>der</strong> Jahrtausendwende<br />

erfasste den Cateringmarkt eine Gründungswelle<br />

von Servicegesellschaften – eine Entwicklung,<br />

die sicherlich durch ein neues Gesundheitsstrukturgesetz<br />

in Verbindung mit einem ebenfalls neuen<br />

Vergütungssystem forciert wurde. Parallel<br />

dazu stieg <strong>der</strong> Preisdruck im Wettbewerb und die<br />

Konzentration in <strong>der</strong> Branche nahm zu. Allerdings<br />

sorgten auch innovative Geschäftsideen wie<br />

die Einrichtung von Cafébars für eine deutliche<br />

Belebung <strong>der</strong> Nachfrage.<br />

38 www.bvg-menzel.de


Auf vielen Geschäftsfel<strong>der</strong>n präsent<br />

Zu den wichtigsten Geschäftsbereichen<br />

gehören<br />

• Business<br />

Die Verpflegung von Mitarbeitern in Industrie,<br />

Gewerbe, Handel und Dienstleistung.<br />

• Care<br />

Die Verköstigung von Menschen in Krankenhäusern,<br />

Seniorenheimen und an<strong>der</strong>en Einrichtungen<br />

im Sozial und Gesundheitswesen.<br />

• Education<br />

Die Ausgabe von Mittagessen für Kin<strong>der</strong>,<br />

Schüler und Studenten in Kitas, Schulen<br />

und Mensen.<br />

• Event<br />

Die Bewirtung bei Veranstaltungen von <strong>der</strong><br />

Betriebsfeier über Konzerte bis zu Großereignissen<br />

im Sport.<br />

• Verkehr<br />

Die Versorgung von Passagieren in Flugzeugen,<br />

auf Schiffen o<strong>der</strong> in Bahnen mit<br />

Speisen und Getränken.<br />

ternationale Gerichte spezialisiert. Beispielsweise<br />

zählen zurzeit mexikanische Tortillas und Wraps<br />

in allen möglichen Variationen zu den angesagten<br />

Catering-Hits. An<strong>der</strong>e Anbieter konzentrieren<br />

sich auf Erzeugnisse aus <strong>der</strong> regionalen Küche.<br />

Aber auch vegetarische und vegane Angebote machen<br />

Appetit auf mehr.<br />

Häppchenweise von Stand zu Stand<br />

Darüber hinaus sind Foodtrucks bestens geeignet,<br />

um Besucher von Straßenfesten, Messen, Festivals<br />

und an<strong>der</strong>en Veranstaltungen kulinarisch zu<br />

versorgen. Mittlerweile finden quer durchs Land<br />

zahlreiche Events statt, bei denen sich alles um<br />

Foodtrucks und Streetfood dreht. So auch kürzlich<br />

beim Streetfood Festival auf dem Campus <strong>der</strong><br />

<strong>Bergische</strong>n Universität in Wuppertal. 15 Essensstände<br />

präsentierten das Beste, das die internationale<br />

Küche zu bieten hat. Afrikanisch, französisch,<br />

israelisch, amerikanisch und asiatisch - hier<br />

konnten die Studenten kosten, wie die Welt<br />

schmeckt. Ein Trend, <strong>der</strong> auch von Unternehmen<br />

aufgegriffen wird. Statt bei einer Betriebsfeier in<br />

<strong>der</strong> hauseigenen Kantine o<strong>der</strong> einem angemieteten<br />

Lokal zu tafeln, schlen<strong>der</strong>n die Gäste draußen<br />

wie auf einem Marktplatz von Stand zu Stand,<br />

probieren mal hier, mal da und genießen die beson<strong>der</strong>e<br />

Atmosphäre.<br />

Eisgekühlt und<br />

eine Augenweide.<br />

Die Renaissance <strong>der</strong> Imbisswagen<br />

Seit einiger Zeit kommt erneut Bewegung in den<br />

Markt: Die Foodtrucks fahren vor. Vor allem in<br />

<strong>der</strong> Berufswelt sind sie hoch willkommen. Eine<br />

Umfrage des Marktforschungsunternehmens GfK<br />

aus Nürnberg hat herausgefunden, warum das so<br />

ist. Demnach verzehren die meisten Arbeitnehmer<br />

in Deutschland mittags das, was sie von zu Hause<br />

mitgebracht haben. 29 Prozent <strong>der</strong> Befragten gaben<br />

jedoch an, sich mit Sandwiches, Snacks und<br />

an<strong>der</strong>en Kleinigkeiten aus Geschäften in <strong>der</strong><br />

Nachbarschaft zu versorgen. Und genau hier setzt<br />

<strong>der</strong> Businessplan <strong>der</strong> mobilen Anbieter an.<br />

Ob zum Frühstück, zur Mittagspause o<strong>der</strong> zum<br />

Feierabend: Pünktlich sind sie vor Ort, wo sie von<br />

ihren berufstätigen Kunden bereits erwartet werden.<br />

Da die angebotenen Speisen in Qualität, Frische<br />

und Vielfalt überzeugen und schnell serviert<br />

werden, entwickelt sich <strong>der</strong> Foodtruck vor dem<br />

Betrieb häufig zu einem stark frequentierten<br />

Treffpunkt für die Belegschaft. Meeting & Eating<br />

– auch eine gute Gelegenheit, das Wir-Gefühl zu<br />

stärken. Zahlreiche Foodtrucker haben sich auf in-<br />

<strong>der</strong> <strong>Bergische</strong> <strong>Unternehmer</strong> 08|17 39


IM FOKUS CATERING<br />

Essen, was gesund ist<br />

Vor allem Contract-Caterer, die mit ihren Auftraggebern<br />

vertraglich eine langfristige Dienstleistung<br />

vereinbart haben, stehen täglich vor immensen<br />

Herausfor<strong>der</strong>ungen. Speisen müssen in<br />

großen Mengen schnell und gleichzeitig zubereitet<br />

und pünktlich zum vereinbarten Zeitpunkt<br />

ausgeliefert werden. Hinzu kommt die Verpflichtung,<br />

ein abwechslungsreiches, vollwertiges Angebot<br />

auszuarbeiten, das genau auf die Bedürfnisse<br />

<strong>der</strong> jeweiligen Zielgruppe zugeschnitten ist.<br />

Um diesem Anspruch gerecht zu werden, müssen<br />

Catering-Unternehmen über ein umfangreiches<br />

Know-how rund um das Thema gesunde Ernährung<br />

verfügen.<br />

Was das bedeutet, wird vor allem bei <strong>der</strong> Verpflegung<br />

in Krankenhäusern deutlich. Aufgrund ihrer<br />

individuellen Erkrankung benötigen manche Patienten<br />

unterschiedliche Speisen – <strong>der</strong> eine muss<br />

eine strenge Diät halten, <strong>der</strong> an<strong>der</strong>e ist empfindlich<br />

gegen Allergene im Essen, während Schwerverletzte<br />

o<strong>der</strong> Frischoperierte unter Umständen<br />

nur flüssige Nahrung zu sich nehmen können. In<br />

dieser Situation ist die ganze Kompetenz eines<br />

Caterers gefragt, damit er diese verantwortungsvolle<br />

Aufgabe meistern kann.<br />

Kampfansage gegen Übergewicht<br />

Eine beson<strong>der</strong>e Verantwortung ergibt sich auch<br />

bei <strong>der</strong> Verpflegung von Kin<strong>der</strong>n und Jugendlichen.<br />

Denn nicht nur die Zahl <strong>der</strong> übergewichtigen<br />

Erwachsenen nimmt bedrohlich zu. Immer<br />

mehr junge Menschen bringen ebenfalls zu viel<br />

Pfunde auf die Waage, weil sie sich falsch ernähren<br />

und zu wenig bewegen. Dies belegt eine aktuelle<br />

Studie. Demnach hat sich seit 1980 die Rate<br />

<strong>der</strong> Adipositas in mehr als 70 Län<strong>der</strong>n verdoppelt.<br />

Im Jahr 2015 waren insgesamt 107,7 Millionen<br />

Kin<strong>der</strong> und 603,7 Millionen Erwachsene mit einem<br />

Body-Mass-Index über 30 akut übergewichtig,<br />

berichtet das New England Journal of Medicine.<br />

Der Grund für die starke Zunahme von<br />

Übergewicht ist hinlänglich bekannt: Die Kombination<br />

aus kalorienreichem Fastfood und fehlenden<br />

sportlichen Aktivitäten macht dick und begünstigt<br />

zudem Folgeerkrankungen wie Diabetes,<br />

Bluthochdruck und Fettleibigkeit. Caterer, die<br />

Kin<strong>der</strong>tagesstätten und Schulen mit Essen versorgen,<br />

sind in <strong>der</strong> Lage, hier gezielt anzusetzen. Mit<br />

ausgewogener vitaminreicher Kost, die auf die<br />

kindliche Entwicklung abgestimmt ist und das Ernährungsverhalten<br />

positiv beeinflusst. Unter an<strong>der</strong>em<br />

empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für<br />

Ernährung DGE fünf Portionen Obst und Gemüse<br />

Das Auge isst mit:<br />

Auch die Confiserie<br />

beherrschen mo<strong>der</strong>ne<br />

Catering-Unternehmen<br />

perfekt.<br />

Immer mehr Gäste<br />

haben den Wunsch,<br />

sich ihr Menü<br />

selbst zusammenzustellen.<br />

Das Catering<br />

kommt diesem<br />

Trend entgegen<br />

Etwa mit interaktiven<br />

Buffets, Coffee-<br />

Bars o<strong>der</strong> Extra-<br />

Ständen, die von<br />

<strong>der</strong> zünftigen Brotzeit<br />

bis zum exklusiven<br />

Dessert eine<br />

Vielzahl außergewöhnlicher<br />

Genießer-Ideen<br />

offerieren.<br />

am Tag. In diesen Zusammenhang passt die Aussage,<br />

mit <strong>der</strong> das Bundesministerium für Gesundheit<br />

vor einiger Zeit die Bedeutung <strong>der</strong> Ernährung<br />

beschrieben hat: „Die wesentliche Funktion von<br />

Ernährung ist die Bereitstellung von Energie und<br />

lebensnotwendigen Körperbausteinen. Sie hat<br />

großen Einfluss auf den Stoffwechsel und das Immunsystem.<br />

Unser Ernährungsverhalten beeinflusst<br />

damit maßgeblich unsere Gesundheit sowie<br />

die Vorbeugung und den Verlauf von Erkrankungen.“<br />

Täglich im Einsatz für die Umwelt<br />

Mo<strong>der</strong>nes Catering hat eine Menge mit Nachhaltigkeit<br />

zu tun. Dies beginnt schon bei <strong>der</strong> Beschaffung<br />

<strong>der</strong> benötigten Lebensmittel. Um den<br />

CO2-Ausstoß zu senken und die Energiebilanz zu<br />

verbessern, achten die Betriebe verstärkt auf kürzere<br />

Wege. Mit ein Grund, weshalb regionale Lieferanten<br />

gegenüber Anbietern aus dem Ausland<br />

bevorzugt werden. Dazu entscheiden sich viele<br />

Caterer, die eigene Fahrzeugflotte auf umweltfreundliche<br />

Antriebsarten umzustellen. Ebenso<br />

nimmt <strong>der</strong> Einsatz von wie<strong>der</strong> verwertbaren Materialien,<br />

Mehrweg-Systemen und recycelbaren<br />

Verpackungen spürbar zu.<br />

Sorgen bereitet das wachsende Abfallaufkommen.<br />

Über elf Millionen Tonnen Lebensmittel<br />

landen allein in Deutschland jährlich auf dem<br />

40 www.bvg-menzel.de


Die wesentliche Funktion von Ernährung ist die Bereitstellung<br />

von Energie und lebensnotwendigen<br />

Körperbausteinen. Sie hat großen Einfluss auf den<br />

Stoffwechsel und das Immunsystem.<br />

Müll – Tendenz steigend. Erfreulicherweise hat<br />

die Catering-Branche das Problem erkannt und<br />

arbeitet aktiv an einer befriedigenden Lösung<br />

mit dem Ziel, den Lebensmittel-Müll drastisch<br />

zu reduzieren. Küchenabfälle, die sich dagegen<br />

nicht vermeiden lassen, werden über ein intelligentes<br />

Abfallmanagement wie<strong>der</strong> zurück in den<br />

Stoffkreislauf geführt. Beispielsweise durch die<br />

energetische Verwertung in Biogasanlagen.<br />

Damit setzt sich die Mehrzahl deutscher Catering-Firmen<br />

offensiv dafür ein, die bundesweite<br />

Aktion „Zu gut für die Tonne“ engagiert zu unterstützen.<br />

Tierschutz praktisch umgesetzt<br />

Gesunde Ernährung<br />

ist gerade im Kitaund<br />

Seniorenbereich<br />

sowie bei Schulen<br />

und Mensen ein Qualitätsmerkmal.<br />

Zum Verständnis von Nachhaltigkeit zählt letztendlich<br />

auch die tiergerechte Haltung sowie ein<br />

biologisch unbedenklicher Pflanzenanbau. For<strong>der</strong>ungen,<br />

die zunehmend aus <strong>der</strong> Gesellschaft kommen<br />

und <strong>der</strong>en Erfüllung vielfach Bedingung für<br />

Auftragsvergabe o<strong>der</strong> Kaufentscheidung sind. Seriöse<br />

Catering-Unternehmen nehmen dieses neue<br />

Denken ernst und handeln entsprechend.<br />

So verwenden beispielsweise die zehn umsatzstärksten<br />

Contract-Caterer Deutschlands keine<br />

Eier o<strong>der</strong> Eiprodukte aus Käfighaltung mehr. Damit<br />

beteiligen sich alle wichtigen Unternehmen<br />

<strong>der</strong> Branche mit einem Gesamtjahresumsatz von<br />

über 2,5 Milliarden Euro in 2016 an dieser richtungsweisenden<br />

Tierschutz-Kampagne. Die Eier,<br />

die jetzt zur Zubereitung von Speisen eingesetzt<br />

werden, stammen ausschließlich aus Boden-, Freiland-<br />

und Biohaltung. Hier können Hennen im<br />

Unterschied zur beengten Käfighaltung ihre<br />

grundlegenden Bedürfnisse ausleben.<br />

Hip, angesagt und sehr lecker<br />

Wie in <strong>der</strong> Mode unterliegt auch das Catering<br />

wechselnden Trends. Dies zeigt sich beson<strong>der</strong>s im<br />

Eventbereich, in dem Jahr für Jahr neue Ideen aufgetischt<br />

werden. So auch 2017.<br />

Krabben-Cocktail, Spanferkel, Käse-Igel und<br />

Cup-Cakes sind passé. Heute kommen Super-<br />

Foods auf den Teller. Denn gesunde Snacks liegen<br />

voll im aktuellen Fitness-Trend. Ganz nach dem<br />

Geschmack <strong>der</strong> anspruchsvollen business people,<br />

die Kopf und Körper etwas Gutes gönnen wollen.<br />

Mit positiver Wirkung: Dank vitalisieren<strong>der</strong> Chia-<br />

Samen, Macha-Pulver, Goji-Beeren & Co. lassen<br />

sich anstrengende Marathon-Meetings wesentlich<br />

besser überstehen.<br />

Während die einen auf ihrer nächsten Veranstaltung<br />

stylische Häppchen servieren möchten, ziehen<br />

an<strong>der</strong>e Lieblingsgerichte aus <strong>der</strong> regionalen<br />

Küche vor. Dies bedeutet jedoch nicht, dass nur<br />

Altbekanntes aus Topf und Pfanne angeboten wird.<br />

„Back to the roots“ steht nicht für Langeweile, son<strong>der</strong>n<br />

durchaus für kulinarische Überraschungen.<br />

Appetitlich geschichtete Zutaten zum Auslöffeln<br />

im Gläschen; mundgerechte Appetizer auf Gabel<br />

o<strong>der</strong> Spießchen; Burger mit orientalischer Note<br />

o<strong>der</strong> die heißgeliebten Spaghetti in raffinierten<br />

Varianten treffen den Geschmack <strong>der</strong> Zeit.<br />

Wer gern gut isst, will natürlich auch etwas Beson<strong>der</strong>s<br />

dazu trinken. Das trendige Catering hat<br />

hier eine hippe Vielfalt zu bieten. Grüne<br />

Smoothies, Bio-Limonaden und Craft-Biere gehören<br />

unbedingt dazu, aber auch Spirituosen aus lokalen<br />

Brennereien erfreuen sich zunehmen<strong>der</strong> Beliebtheit.<br />

Text: Brigitte Waldens<br />

Fotos: Shutterstock<br />

<strong>der</strong> <strong>Bergische</strong> <strong>Unternehmer</strong> 08|17 41


IM FOKUS UNTER UNS<br />

„Ein guter Caterer<br />

muss ein Profi sein.“<br />

Im deutschen Catering-Markt tummeln sich weit über 13.000 Anbieter. Darunter bekannte Namen,<br />

aber auch No-Names, Startups und etablierte Firmen, Spezialisten sowie Serviceleister mit Komplettprogramm.<br />

Wie soll ein Kunde in dieser Vielfalt den richtig Guten finden? Tobias Riemann,<br />

seit 2001 in Remscheid und Umland als Event-Caterer unterwegs, kann helfen.<br />

Herr Riemann, woran erkennt man einen guten<br />

Caterer?<br />

Daran, dass er ein erfahrener Profi ist, <strong>der</strong> seine<br />

Arbeit mit Kompetenz, Engagement und dem unbedingten<br />

Willen zur Perfektion erledigt.<br />

Das müssen Sie bitte näher erklären.<br />

Catering bedeutet eine Herausfor<strong>der</strong>ung, die sich<br />

nicht mal eben ‚mit links’ schultern lässt. Deshalb<br />

werden Fachleute gebraucht, um das harte<br />

Geschäft optimal zu meistern. Mit dem nötigen<br />

Equipment, dem handwerklichen Know-how rund<br />

um das Thema Gastronomie und Kochen inklusive<br />

ausgezeichneter Zutaten und frischer Produkte.<br />

Dazu gehören ebenfalls eine große Portion Organisationstalent<br />

und absolute Zuverlässigkeit.<br />

Natürlich kommt es darüber hinaus auch auf Sauberkeit<br />

und Hygiene, ein ordentliches Outfit und<br />

ein freundliches Benehmen an, wenn <strong>der</strong> Auftraggeber<br />

zu seinem Lieferanten ein vertrauensvolles<br />

Verhältnis aufbauen soll. Und das sollte er<br />

unbedingt, denn Vertrauen ist meiner Meinung<br />

nach das Fundament einer nachhaltigen Geschäftsbeziehung.<br />

Mit Ihrer Doppelausbildung zum Hotelfachmann<br />

und Koch, die mit dem Abschluss eines<br />

Hotelmeisters und staatlich geprüften Gastronomen<br />

noch getoppt wurde, erfüllen Sie die<br />

Kriterien eines professionellen Caterers vorzüglich.<br />

Wie lautet nun Ihr Erfolgsrezept, um<br />

sich im Wettbewerb zu profilieren?<br />

Zufriedene Kunden sind für mich die beste Gewähr,<br />

weiterhin in <strong>der</strong> Region als Catering-Unternehmen<br />

geschätzt und gefragt zu sein. Sowohl<br />

bei Firmenkunden, öffentlichen Auftraggebern<br />

und Privatleuten. Eine aussagekräftige Referenzliste<br />

ist im Übrigen sehr hilfreich. Nicht nur, um<br />

Zwischen Tomate<br />

Mozarella und<br />

<strong>Bergische</strong>r Kartoffelsuppe<br />

liegen<br />

Welten des feinen<br />

Geschmacks. Tobias<br />

Riemann kennt<br />

sich aus und versteht<br />

es, seine anspruchsvollen<br />

Kunden<br />

immer wie<strong>der</strong><br />

aufs Neue mit raffinierten<br />

Rezepten zu<br />

begeistern. „Wir<br />

kochen alles, was<br />

wir können. Und<br />

zwar mit Leidenschaft“,<br />

erklärt <strong>der</strong><br />

Profi. Es muss jedoch<br />

keineswegs in<br />

jedem Fall exotisch<br />

sein.<br />

auf die eigenen Leistungen hinzuweisen. Son<strong>der</strong>n<br />

auch, um potentiellen Auftraggebern eine Hilfestellung<br />

bei ihrer Entscheidung geben.<br />

Der Begriff Event erstreckt sich auf einen weiten<br />

Bereich. Haben Sie sich mit Ihren acht<br />

Mitarbeitern auf bestimmte Veranstaltungen<br />

spezialisiert?<br />

Ganz gleich, ob kleine Familienfeier o<strong>der</strong> Großereignis<br />

mit mehreren tausend Gästen: Wir bieten<br />

Full-Service und kümmern uns ums Kulinarische.<br />

Beispielsweise haben sich unsere verschiedenen<br />

Buffets zu einer Art Markenzeichen entwickelt;<br />

auch die beliebten Grillveranstaltungen werden<br />

oft und gerne gebucht. Selbstverständlich berücksichtigen<br />

wir bei <strong>der</strong> Zusammenstellung <strong>der</strong> Speisen<br />

die Wünsche unserer Kunden – etwa nach vegetarischen<br />

o<strong>der</strong> veganen Varianten.<br />

Haben sich die Essgewohnheiten <strong>der</strong> Deutschen<br />

im Laufe <strong>der</strong> Jahre geän<strong>der</strong>t?<br />

Deutlich. Unter an<strong>der</strong>em sind biologischer Anbau,<br />

artgerechte Tierhaltung, Produkte aus <strong>der</strong> Region<br />

häufige Themen, auf die wir angesprochen werden.<br />

Prominent im Fokus steht aber <strong>der</strong> Punkt Allergie,<br />

<strong>der</strong> viele Menschen offensichtlich stark beschäftigt.<br />

Wir haben darauf reagiert und bei<br />

unseren Gerichten alle Inhaltsstoffe, die möglicherweise<br />

eine allergische Reaktion auslösen<br />

könnten, gekennzeichnet.<br />

Und wie kann ein Auftraggeber sicher sein,<br />

dass die bestellten Sachen auch schmecken?<br />

Er sollte sich etwas Zeit nehmen und in Riemanns<br />

Küche, unserem Bistro in Remscheid, das eine<br />

o<strong>der</strong> an<strong>der</strong>e probieren. Natürlich kochen wir nicht<br />

nur bei uns im Hause, son<strong>der</strong>n an je<strong>der</strong> geeigneten<br />

Location, die <strong>der</strong> Kunde vorschlägt.<br />

42 www.bvg-menzel.de


gen für Unsicherheit. Hat das gewachsene<br />

Risiko irgendeinen Einfluss auf Ihr Geschäft?<br />

Obwohl wir uns in unserer Freiheit nicht beschneiden<br />

lassen dürfen, ist es richtig, den Sicherheitsaspekt<br />

im Auge zu behalten. Auf das Event-<br />

Catering bezogen, heißt das: Ab 5.000<br />

teilnehmenden Personen muss ein umfangreiches<br />

Sicherheitskonzept erstellt werden – ohne dieses<br />

Papier keine Genehmigung. Übrigens können wir<br />

bei Bedarf auch entsprechendes Security-Personal<br />

beibringen. Hier zahlt es sich aus, dass wir<br />

über ein Netzwerk mit allen möglichen Kontakten<br />

verfügen.<br />

Das Gespräch führte Brigitte Waldens<br />

Foto: Günter Lintl<br />

Riemann Catering- & Eventservice<br />

Kölner Straße 89<br />

42897 Remscheid<br />

Fon 0202 640058<br />

Fax 02191 4614433<br />

Mail info@riemann-catering.de<br />

Net www.riemann-catering.de<br />

Erstaunliches in Zahlen und Fakten<br />

Gut kochen ist eine Sache, eine Veranstaltung<br />

komplett organisieren eine ganz an<strong>der</strong>e.<br />

Wohl wahr. Bei <strong>der</strong> Planung und Betreuung eines<br />

Events gibt es viel zu tun. Wir erledigen den Aufund<br />

Abbau, engagieren DJs und Bands, stellen<br />

Sanitäreinrichtungen bereit, installieren die mobile<br />

Küche mit allem Zubehör, Getränketheken und<br />

Zapfanlagen, beschaffen das Mobiliar und lassen<br />

die Licht- und Tontechnik installieren.<br />

Riemann Catering serviert<br />

ebenso gern Leckeres<br />

aus bewährter<br />

deutscher Küche:<br />

„Zum Beispiel bekommt<br />

man gerade<br />

jetzt überall Matjes in<br />

den extravagantesten<br />

Zusammenstellungen.<br />

Aber so wie früher<br />

bei Muttern wird <strong>der</strong><br />

Fisch fast nirgendwo<br />

zubereitet. Bei uns<br />

aber schon“, sagt Tobias<br />

Riemann.<br />

In einer Studie veröffentlicht <strong>der</strong> Bundesverband<br />

DEHOGA interessante Details aus seiner<br />

Fachabteilung Catering. Die angeschlossenen<br />

Mitgliedsfirmen<br />

• versorgen täglich 1,2 Millionen Gäste – mehr<br />

Menschen als die Stadt Köln Einwohner hat.<br />

• verbrauchen jährlich rund 30 Millionen Eier –<br />

übereinan<strong>der</strong> gestapelt ergibt das eine Strecke<br />

von mehr als 1.700 Kilometern.<br />

• verwenden rund 5.000 Tonnen Nudeln – als<br />

Spaghetti-Packungen aneinan<strong>der</strong>gereiht<br />

kommt man auf eine Länge von 14.000 ICE-<br />

Waggons.<br />

• bekochen ihre Kunden im Jahr mit etwa<br />

29.000 Tonnen Gemüse – das entspricht in<br />

etwa dem Gewicht von 2.400 LKW <strong>der</strong> Zwölf-<br />

Tonner-Klasse.<br />

Lei<strong>der</strong> scheint die Zeit des unbeschwerten Feierns<br />

draußen vorläufig vorbei zu sein. Randale,<br />

Belästigungen und drohende Gewalt sor<strong>der</strong><br />

<strong>Bergische</strong> <strong>Unternehmer</strong> 08|17 43


ERFOLGREICH BERGISCH RUBRIK<br />

Weiterbildungsinitiative <strong>Bergische</strong>s Land<br />

Weiterbilden -<br />

Weiterkommen!<br />

Von <strong>der</strong> Hilfskraft zur<br />

Fachkraft<br />

Die "Weiterbildungsinitiave <strong>Bergische</strong>s Land" <strong>der</strong> Agenturen für Arbeit<br />

Bergisch Gladbach, Mettmann und Solingen-Wuppertal macht's möglich.<br />

i<br />

Kontakt für Interessierte:<br />

Weiterbildung.<strong>Bergische</strong>sLand@arbeitsagentur.de<br />

Informationen über das Programm finden Sie auch unter:<br />

www.arbeitsagentur.de<br />

=> Unternehmen =>Personalentwicklung => Weiterbildung von Beschäftigten<br />

44 www.bvg-menzel.de


Sie suchen dringend qualifizierte Fachkräfte? Oft verbergen sich Perspektiven in Ihrer eigenen<br />

Mitarbeiterschaft - jemand, <strong>der</strong>/die über eine Qualifizierung einen Berufsabschluss erwerben<br />

kann, schon viele Kenntnisse besitzt aus dem Bereich, in dem sie/er bereits als Hilfskraft tätig<br />

ist – in dem Sie als Arbeitgeber nun dringend eine qualifiziert Fachkraft benötigen...<br />

Gerade im Hinblick auf die sich verän<strong>der</strong>nde Arbeitswelt und die demografische Entwicklung ist<br />

es unerlässlich, alternative Wege <strong>der</strong> Mitarbeitersuche, -bindung und –qualifizierung zu gehen.<br />

Betriebe mit bis zu 249 Mitarbeiter/innen erhalten von <strong>der</strong> Agentur für Arbeit Zuschüsse, um<br />

angelernte Kräfte zu Fachkräften weiter zu entwickeln. Bei Betrieben mit bis zu neun Arbeitnehmer/innen<br />

übernimmt die Agentur für Arbeit auf Antrag sogar die kompletten Kosten.<br />

Sprechen Sie gerne Ihren persönlichen Ansprechpartner im Arbeitgeber-Service an o<strong>der</strong> nutzen<br />

Sie die kostenlose Service-Nummer 0800 4 5555 20!<br />

Wir beraten Sie gerne zu den verschiedenen Möglichkeiten und finden mit Ihnen individuelle<br />

Lösungen.<br />

Gemeinsame E-Mail-Adresse:<br />

Weiterbildung.<strong>Bergische</strong>sLand@arbeitsagentur.de<br />

Bergisch Gladbach:<br />

Tatjana Arenz, Tel: 02261 304-220<br />

Mettmann:<br />

Stefan Konzak, Tel: 02103 9595-15<br />

Jürgen Vater, Tel: 02051 910-215<br />

Solingen-Wuppertal:<br />

Annette Speer, Tel: 0202 2828-171<br />

Martina Wildförster, Tel: 02191 4606-553<br />

Agentur für Arbeit<br />

Solingen – Wuppertal<br />

<strong>der</strong> <strong>Bergische</strong> <strong>Unternehmer</strong> 08|17 45


BERGISCHES LAND GEHT AUS<br />

Erpelschlot trifft<br />

Kleine Schweiz<br />

Restaurant „Kleine Schweiz“<br />

Wimmersberger Straße125<br />

42553 Velbert<br />

Telefon 02053 6225<br />

Telefax 02053 83687<br />

E-Mail iinfo@kleine-schweiz.de<br />

Net www.kleine-schweiz.de<br />

Warum in die Ferne schweifen, die Kleine Schweiz liegt doch so nah.<br />

Nämlich in Velbert-Tönisheide am Wimmersberg. Dort befindet sich<br />

das beliebte Ausflugsrestaurant, das seine Gäste mitten im Grünen<br />

in einer malerischen Fachwerk-Idylle empfängt, am Ende einer Sackgasse<br />

mit Serpentine.<br />

46 www.bvg-menzel.de


Seit über 100 Jahren<br />

in Familienbesitz, hat<br />

die Kleine Schweiz<br />

nichts von ihrer Anziehungskraft<br />

als<br />

Ausflugsziel verloren.<br />

Unter <strong>der</strong> Regie von<br />

Frank Wiehoff und<br />

Junior Jonas wird das<br />

auch so bleiben.<br />

Viele Besucher fragen sich, aus welchem<br />

Grund die Traditionsgaststätte „Kleine<br />

Schweiz“ genannt wird. Frank Wiehoff,<br />

<strong>der</strong> das Lokal nunmehr in vierter Generation<br />

zusammen mit seiner Ehefrau Dörte leitet,<br />

weiß die Antwort: „Als mein Urgroßvater Eberhard<br />

1910 den ehemaligen Kotten Am Buschkamp<br />

übernahm, gab es hier so gut wie keine Bebauung.<br />

Dafür viel Wald, einsame Täler, die kurvenreiche<br />

Straße und zahlreiche Wan<strong>der</strong>wege. Kurzum: Alles<br />

sah damals aus wie in <strong>der</strong> großen Schweiz.<br />

Wahrscheinlich stammt <strong>der</strong> Name daher.“<br />

Auf dem Weg zur perfekten Gastlichkeit<br />

Der neue Besitzer machte sich unverzüglich an die<br />

Sanierung des 1736 errichteten Gebäudes, setzte<br />

auf die Grundmauern aus Bruchstein ein Fachwerkgeschoss<br />

und legte die weitläufigen Außenanlagen<br />

an. So entstand mit <strong>der</strong> Zeit aus dem heruntergekommenen<br />

Bauernhaus eine schmucke<br />

Gastwirtschaft mit Biergarten, <strong>der</strong> jetzt im Sommer<br />

oft bis zum letzten Platz gefüllt ist. Hier finden<br />

auch die begehrten Grillkurse statt - gut besuchte<br />

Events, bei denen Jung und Alt aus <strong>der</strong><br />

Region unter professioneller Anleitung die Kunst<br />

des bergischen Barbecue lernen können.<br />

Auch innen kann sich die „Kleine Schweiz“ sehen<br />

lassen. Das gemütlich-rustikale Ambiente bietet<br />

reichlich Raum für über zweihun<strong>der</strong>t Gäste. Die<br />

Plätze verteilen sich auf den Gastraum und verschiedene<br />

Gesellschaftsräume, die in <strong>der</strong> Größe<br />

variabel sind. Ideal für private Feiern, kleine und<br />

große Gesellschaften o<strong>der</strong> Betriebsfeste.<br />

Bergisch lecker und ganz<br />

schön raffiniert<br />

Um die Küche kümmert sich Frank Wiehoffs Sohn<br />

Jonas. Und zwar mit Kreativität und hohem Qualitätsanspruch,<br />

wie ein Blick in die Speisekarte<br />

In den letzten Jahren<br />

haben die<br />

Gastronomen eine<br />

Menge in die Lokalität<br />

investiert. Der<br />

große Gastraum<br />

wurde umgebaut,<br />

neues Mobiliar angeschafft,<br />

eine exklusive<br />

Außenküche<br />

installiert, eine mo<strong>der</strong>ne<br />

Pellets-Heizanlage<br />

in Betrieb<br />

genommen, die Gartenanlage<br />

erweitert,<br />

das Restaurant umgestaltet<br />

und <strong>der</strong><br />

Parkplatz befestigt.<br />

zeigt. Der gelernte Koch versteht es ausgezeichnet,<br />

gemeinsam mit seinem Team einen kulinarischen<br />

Bogen zwischen bodenständigen Gerichten<br />

und raffinierten Köstlichkeiten zu schlagen. Kartoffelsuppe<br />

begegnet in Honig gratiniertem Ziegenkäse,<br />

Rheinischer Sauerbraten wetteifert mit<br />

rosa gebratener Entenbrust. Und <strong>Bergische</strong>r Pfefferpotthast<br />

mit Bällerkes begeistert Feinschmecker<br />

genauso wie das gefüllte Lachsfilet mit Ofentomate.<br />

Ergänzt wird das gastronomische Programm<br />

mit saisonalen Spezialiten wie Spargel im Frühling,<br />

Wild im Herbst und dem knusprigen Gänsebraten<br />

zur Advents- und Weihnachtszeit. Eine Getränkekarte<br />

mit deutschen, italienischen und spanischen<br />

Weinen gehört ebenfalls zum Angebot.<br />

Aber bitte mit Sahne<br />

Nicht nur zur Mittagszeit und zum Abendessen<br />

machen Geschäftsleute aus <strong>der</strong> Umgebung, Familien<br />

mit ihren Kin<strong>der</strong>n und viele Ausflügler aus<br />

nah und fern Station in <strong>der</strong> Kleinen Schweiz. „Am<br />

Nachmittag trifft man sich gern zu Kaffee und<br />

Kuchen, den wir selbstverständlich selber backen“,<br />

berichtet Frank Wiehoff. „Wer es üppig<br />

mag, entscheidet sich am besten für das „Koffedrenken<br />

met allem dröm und dran“. So heißt die<br />

<strong>Bergische</strong> Kaffeetafel, die wir ab zehn Personen<br />

exklusiv zubereiten. Mit frischen Waffeln, Milchreis<br />

mit Zucker und Zimt, Schwarzbrot und Quark.<br />

Im Mittelpunkt des schön gedeckten Tisches<br />

prangt natürlich die Dröppelmina, die original altbergische<br />

Kaffeekanne aus Zinn.“<br />

Zum Entzücken <strong>der</strong> kleinen Gäste kam außerdem ein<br />

Wildgehege hinzu; ganz abgesehen von den hauseigenen<br />

Ziegen, die gestreichelt und gefüttert werden dürfen.<br />

Es lohnt sich also, das <strong>Bergische</strong> Land einmal von<br />

seiner schweizerischen Seite kennenzulernen.<br />

Text: Brigitte Waldens<br />

Fotos: Günter Lintl<br />

<strong>der</strong> <strong>Bergische</strong> <strong>Unternehmer</strong> 08|17 47


FÜR SIE ENTDECKT TEGERNSEE<br />

Ein traumhafter<br />

Ausblick zu je<strong>der</strong><br />

Tages- und Jahreszeit.<br />

Der Tegernsee<br />

ist eingebettet<br />

in ein<br />

fantastisches Alpenpanorama<br />

und bietet somit<br />

gleichermaßen<br />

für Wan<strong>der</strong>er<br />

und Wassersportfreunde<br />

perfekte Bedingungen.<br />

48 www.bvg-menzel.de


Still ruht <strong>der</strong> See<br />

Wer Ruhe, Entspannung, sportliche Aktivität, gutes Essen,<br />

Wasser und Berge sucht, ist in <strong>der</strong> Ferienregion Tegernsee<br />

zu je<strong>der</strong> Jahreszeit gut aufgehoben. Eine Woche Tegernsee<br />

und die Erholung ist da. Davon zehrt man lange und auch<br />

von den schönen Erinnerungen an einen naturnahen Urlaub.<br />

<strong>der</strong> <strong>Bergische</strong> <strong>Unternehmer</strong> 08|17 49


FÜR SIE ENTDECKT TEGERNSEE<br />

Selbstverständlich<br />

geht es rund um den<br />

See auch volkstümlich<br />

zu. Ein Besuch eines<br />

<strong>der</strong> zahlreichen regionalen<br />

Feste lohnt sich<br />

auf jeden Fall, um bajuwarisches<br />

Brauchtum<br />

kennenzulernen.<br />

Auch für den Familienurlaub<br />

bietet sich die<br />

Region an. Dazu locken<br />

zum Beispiel großzügige<br />

Freiluftbä<strong>der</strong>.<br />

Egal, von welcher Ecke man auf den Tegernsee<br />

zufährt: Der Blick ist atemberaubend<br />

schön und einzigartig. Eingebettet<br />

in die bayerischen Alpen ruht <strong>der</strong> See, an<br />

dessen Rän<strong>der</strong>n quirliges Leben und Erholung<br />

sich nicht im Wege stehen. Die gepflegten Orte<br />

entlang des Tegernsees versprühen vor dem Hintergrund<br />

des einzigartigen Alpenpanoramas pittoresken<br />

bajuwarischen Charme und strahlen eine<br />

gediegene Gemütlichkeit aus. Egal ob Rottach<br />

Egern, Bad Wiessee, Gmund, Kreuth o<strong>der</strong> <strong>der</strong> Ort<br />

Tegernsee – Hotellerie und Gastronomie lassen<br />

keine Wünsche offen. Wer lieber unabhängig und<br />

flexibel in einer Ferienwohnung residiert, wird<br />

hier genauso fündig wie die Liebhaber des Komforts<br />

eines <strong>der</strong> zahlreichen Hotels.<br />

Zahlreiche Strandbä<strong>der</strong> rund um dem Badesee<br />

stellen eine gute Alternative zum Schwimmbad<br />

dar. Trotz Segel- und Surfverkehrs kann am Tegernsee<br />

pro-blemlos und in Ruhe gebadet bzw. geschwommen<br />

werden. Mit nur rund 50 Kilometer<br />

Entfernung liegt München nicht weit, ein Abstecher<br />

in die beliebte Metropole mit ihren zahlreichen<br />

Sehenswürdigkeiten lohnt sich immer. Egal<br />

ob Kurzurlaub, Wochenendtrip, Erholungsreise<br />

o<strong>der</strong> Kuraufenthalt – am und rund um den Tegernsee<br />

findet man beste Bedingungen für verschiedene<br />

Bedürfnisse. Alle an den See angrenzenden<br />

Orte verfügen über Strandbä<strong>der</strong> und direkte Uferzugänge,<br />

die zu Tauchgängen, für Surf- o<strong>der</strong> Segeltouren<br />

genutzt werden können. Die Wasserqualität<br />

des Tegernsees gilt als hervorragend und<br />

sorgt damit für unbeschwertes Badevergnügen<br />

und überdies für eine große Vielfalt in <strong>der</strong> Tierund<br />

Pflanzenwelt im und am Wasser. Mit zahlreichen<br />

Wan<strong>der</strong>wegen ist für bewegungsfreudige<br />

Besucher für beste Infrastruktur gesorgt.<br />

Traumhafte Aussichten<br />

Und was man in den Bergen gemeinhin gar nicht so<br />

vermuten würde: Rund um den See lässt sich prima<br />

mit dem Rad die Gegend erkunden. Entwe<strong>der</strong> man<br />

bringt den eigenen Drahtesel mit o<strong>der</strong> man leiht<br />

sich ein Rad, Mountain- o<strong>der</strong> E-Bike bei einem <strong>der</strong><br />

ansässigen Verleihgeschäfte. Seit 2012 gibt es den<br />

neu eröffneten Tegernseer Seerundweg. Mit einer<br />

Länge von rund 20 Kilometern zählt er zu den<br />

schönsten Seeradrundwegen Bayerns. An zahlreichen<br />

Stellen bietet die Strecke traumhafte Aussichten<br />

und viele Gelegenheiten, um gemütlich einzukehren.<br />

Der Startpunkt ist frei wählbar und kann<br />

von verschiedenen Parkplätzen und Einstiegspunkten<br />

in allen Ortschaften begonnen werden. Rund<br />

um den Tegernsee orientiert sich <strong>der</strong> Radler an den<br />

Tourenrad-Wegweisern <strong>der</strong> Region.<br />

50 www.bvg-menzel.de


Bei einem Urlaub am Tegernsee darf eine Schiffso<strong>der</strong><br />

Bootstour natürlich nicht fehlen. Von einem<br />

Ort zum an<strong>der</strong>en gelangt man auf einem <strong>der</strong><br />

Schiffe <strong>der</strong> Bayerische Seenschifffahrt GmbH,<br />

auch Erlebnis- o<strong>der</strong> Ausflugsfahrten sind eine<br />

Option. Wer selbst die Ru<strong>der</strong> in die Hand nehmen<br />

o<strong>der</strong> die Segel hissen möchte, wählt vielleicht eine<br />

Fahrt mit Elektro-, Tret-, Ru<strong>der</strong>-, Segel- o<strong>der</strong> Badeboot.<br />

Weiterhin gibt es perfekte Bedingungen<br />

für begeisterte Golfer: Mit anspruchsvollen<br />

18-Loch-Golfplätzen, einem Sechs-Loch-Kurzplatz<br />

für Anfänger sowie einer weitflächigen Driving<br />

Range sind die Bedingungen im Voralpenland<br />

ideal. Acht weitere Plätze sind im Umkreis<br />

von einer halben Autostunde zu erreichen. Für<br />

Wintersportfreunde bietet sich das nahe gelegene<br />

Skigebiet Spitzingsee-Tegernsee an. Keine Frage<br />

also: Der Tegernsee ist eine ideale Ferienregion<br />

für aktive genauso wie für erholungssuchende<br />

Menschen. Für Barrierefreiheit wurde in den letzten<br />

Jahren eine Menge getan. Nicht versäumen<br />

sollte man einen Ausflug zum Benediktinerkloster<br />

Tegernsee, wo sich in den ehemaligen Klostergebäuden<br />

neben einem Restaurant auch das bekannte<br />

Bräustüberl <strong>der</strong> direkt am See liegenden<br />

Tegernseer Brauerei und das Gymnasium Tegernsee<br />

befinden<br />

Text: Stefanie Bona<br />

Fotos: Ferienregion Tegernsee<br />

Tegernseer Tal Tourismus GmbH<br />

Hauptstraße 2<br />

83684 Tegernsee<br />

Fon 08022 92738-0<br />

Fax 08022 92738-22<br />

Mail: info@tegernsee.com<br />

Net www.tegernsee.com<br />

Der Tegernsee ist<br />

auch wegen seiner<br />

zahlreichen und abwechslungsreichen<br />

Wassersportmöglichkeiten<br />

sehr beliebt.<br />

Neben dem Segeltörn<br />

für Fortgeschrittene<br />

und Anfänger<br />

kann man auch gemütlich<br />

im Elektroboot<br />

über den See<br />

schippern.<br />

Anreise: mit dem TGV nach Paris<br />

Train de l’Impressionnisme bis Le Havre<br />

(www.letraindelimpressionnisme.fr verkehrt<br />

an den Wochenenden vom 15.April<br />

-1.Oktober 2017)<br />

Weitere Verbindungen mit dem Zug<br />

nach Le Havre und dem Bus <strong>der</strong> Linie 24<br />

nach Etretat, mit Linie 20 nach Honfleur.<br />

Spektakulär: Schifffahrt entlang <strong>der</strong> Felsenklippen:<br />

www.lamerpourtous.fr<br />

www.normandie-impressionniste.eu<br />

<strong>der</strong> <strong>Bergische</strong> <strong>Unternehmer</strong> 08|17 51


HANDELSREGISTER<br />

Neueintragungen<br />

18.07.2017 HRA 24538: Pätzig KG,<br />

Wuppertal, Dorpweg 12, 42115<br />

Wuppertal. (die Vermietung und<br />

Verpachtung von Gegenständen,<br />

beweglichen und unbeweglichen<br />

Wirtschaftsgütern sowie Räumen<br />

zur privaten und gewerblichen<br />

Nutzung.). Kommanditgesellschaft.<br />

Geschäftsanschrift: Dorpweg 12,<br />

42115 Wuppertal. Je<strong>der</strong> persönlich<br />

haftende Gesellschafter vertritt einzeln.<br />

Persönlich haften<strong>der</strong> Gesellschafter:<br />

Pätzig, Corina, Wuppertal,<br />

*26.05.1975, mit <strong>der</strong> Befugnis im<br />

Namen <strong>der</strong> Gesellschaft mit sich im<br />

eigenen Namen o<strong>der</strong> als Vertreter<br />

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

18.07.2017 HRB 28270: Auto Center<br />

Freund UG (haftungsbeschränkt),<br />

Remscheid, Klausener Straße 155,<br />

42899 Remscheid. Gesellschaft<br />

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag<br />

vom 01.07.2017. Geschäftsanschrift:<br />

Klausener Straße<br />

155, 42899 Remscheid. Gegenstand:<br />

Das Betreiben einer Reparaturwerkstatt<br />

mit Fahrzeughandel. Stammkapital:<br />

1.000,00 EUR. Allgemeine<br />

Vertretungsregelung: Ist nur ein<br />

Geschäftsführer bestellt, so vertritt<br />

er die Gesellschaft allein. Sind<br />

mehrere Geschäftsführer bestellt,<br />

so wird die Gesellschaft durch zwei<br />

Geschäftsführer o<strong>der</strong> durch einen<br />

Geschäftsführer gemeinsam mit<br />

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:<br />

Freund, Britta, Remscheid,<br />

*23.07.1970; Freund, Sven,<br />

Remscheid, *22.09.1971, jeweils<br />

einzelvertretungsberechtigt mit <strong>der</strong><br />

Befugnis im Namen <strong>der</strong> Gesellschaft<br />

mit sich im eigenen Namen o<strong>der</strong> als<br />

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />

abzuschließen.<br />

20.07.2017 HRA 24540: JOCA International<br />

GmbH & Co. KG, Haan, Boschstr.<br />

6, 42781 Haan. (das Halten und<br />

Verwalten von Beteiligungen im eigenen<br />

Namen und auf eigene Rechnung<br />

im In- und Ausland sowie alle<br />

damit im Zusammenhang stehenden<br />

Rechtsgeschäfte und Tätigkeiten.).<br />

Kommanditgesellschaft. Geschäftsanschrift:<br />

Boschstr. 6, 42781 Haan.<br />

Je<strong>der</strong> persönlich haftende Gesellschafter<br />

vertritt einzeln. Je<strong>der</strong> persönlich<br />

haftende Gesellschafter ist<br />

befugt, im Namen <strong>der</strong> Gesellschaft<br />

mit sich im eigenen Namen o<strong>der</strong><br />

als Vertreter eines Dritten Rechts-<br />

18.07.2017 HRB 28269: Traphöner<br />

Beteiligungs-GmbH, Remscheid,<br />

Obertalstraße 13-17, 42859 Remscheid.<br />

Gesellschaft mit beschränkter<br />

Haftung. Gesellschaftsvertrag<br />

vom 23.05.2017. Geschäftsanschrift:<br />

Obertalstraße 13-17, 42859 Remscheid.<br />

Gegenstand: Der Erwerb und<br />

die Verwaltung von Beteiligungen<br />

sowie die Übernahme <strong>der</strong> persönlichen<br />

Haftung und <strong>der</strong> Geschäftsführung<br />

bei Handelsgesellschaften,<br />

insbeson<strong>der</strong>e die Beteiligung als<br />

persönlich haftende geschäftsführende<br />

Gesellschafterin an <strong>der</strong> Traphöner<br />

GmbH & Co. KG. Stammkapital:<br />

25.000,00 EUR. Allgemeine<br />

Vertretungsregelung: Ist nur ein<br />

Digital-, Gestaltung+Druck Offset-, Großformat-, für alle mo<strong>der</strong>nen Sieb- und Druckverfahren<br />

Etikettendruck Geschäftsführer bestellt, so vertritt<br />

er die Gesellschaft allein. Sind<br />

Seit über 20 Jahren Partner für<br />

Handel+ Handwerk+ Industrie<br />

mehrere Geschäftsführer bestellt,<br />

Obere Sehlhofstraße 22 • 42289 Wuppertal • Telefon 0202.44 30 44 so wird die Gesellschaft durch<br />

www.wupperdruck.de • info@wupperdruck.de<br />

zwei Geschäftsführer o<strong>der</strong> durch<br />

einen Geschäftsführer gemeinsam<br />

mit einem Prokuristen vertreten.<br />

Für Rechtsgeschäfte zwischen <strong>der</strong><br />

Gesellschaft und Gesellschaften,<br />

www.hotel-hoelterhoff.de an denen die Gesellschaft als persönlich<br />

haftende Gesellschafterin<br />

beteiligt ist, sind die Geschäftsführer<br />

von den Beschränkungen des §<br />

181 BGB befreit. Geschäftsführer:<br />

Traphöner, Arnd Paul-Walter, Remscheid,<br />

*17.09.1965, einzelvertre-<br />

125 JAHRE-HEIZOEL-VORST<br />

tungsberechtigt mit <strong>der</strong> Befugnis<br />

Hoelterhoff_hotel_2013.indd 1 12.08.13 14:05<br />

Deutscher Ring 69 · 42327 Wuppertal · Telefon 744035 im Namen <strong>der</strong> Gesellschaft mit sich<br />

im eigenen Namen o<strong>der</strong> als Vertreter<br />

eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />

abzuschließen.<br />

wein, sekt,<br />

tee, spirituosen,<br />

bier, wasser &<br />

kohlensäure<br />

Unbenannt-2 1 10.12.12 14:47<br />

bayreuther str. 50 c<br />

42115 wuppertal<br />

tel.: (0202) 30 50 85<br />

weinquelle-hornig.de<br />

18.07.2017 HRB 28272: TCS - Tipp-<br />

Club-Service GmbH, Erkrath, Niermannsweg<br />

11, 40699 Erkrath.<br />

Gesellschaft mit beschränkter<br />

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom<br />

12.02.2001, mehrfach geän<strong>der</strong>t.<br />

Die Gesellschafterversammlung<br />

vom 31.05.2017 hat die Än<strong>der</strong>ung<br />

des Gesellschaftsvertrages in §<br />

1 Abs. 2 (Firma und Sitz) und mit<br />

ihr die Sitzverlegung von Trier<br />

(bisher Amtsgericht Wittlich HRB<br />

43790) nach Erkrath beschlossen.<br />

Geschäftsanschrift: Niermannsweg<br />

11, 40699 Erkrath. Gegenstand:<br />

Organisation und Betreuung von<br />

Tippgemeinschaften auf dem Gebiet<br />

des Systemlottospiels und die<br />

damit verbundenen Nebenleistungen.<br />

Stammkapital: 25.000,00 EUR.<br />

Allgemeine Vertretungsregelung:<br />

Ist nur ein Liquidator bestellt, so<br />

vertritt er die Gesellschaft allein.<br />

Sind mehrere Liquidatoren bestellt,<br />

so wird die Gesellschaft durch zwei<br />

Liquidatoren gemeinsam vertreten.<br />

Nunmehr bestellt als Liquidator:<br />

Pokolm, Horst, Berneck / Schweiz,<br />

*23.05.1957, einzelvertretungsberechtigt<br />

mit <strong>der</strong> Befugnis im Namen<br />

<strong>der</strong> Gesellschaft mit sich im<br />

eigenen Namen o<strong>der</strong> als Vertreter<br />

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

Die Gesellschaft ist<br />

aufgelöst.<br />

18.07.2017 HRB 28268: Noble Estate<br />

GmbH, Erkrath, Niermannsweg<br />

11 - 15, 40699 Erkrath. Gesellschaft<br />

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag<br />

vom 05.07.2017. Geschäftsanschrift:<br />

Niermannsweg<br />

11 - 15, 40699 Erkrath. Gegenstand:<br />

Die Verwaltung von Immobilien<br />

jedwe<strong>der</strong> Art, insbeson<strong>der</strong>e von<br />

gewerblich und privat genutzten Immobilien<br />

sowie die Verwaltung von<br />

Wohnungseigentümergemeinschaften.<br />

Stammkapital: 25.000,00 EUR.<br />

Allgemeine Vertretungsregelung:<br />

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,<br />

so vertritt er die Gesellschaft allein.<br />

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,<br />

so wird die Gesellschaft durch<br />

zwei Geschäftsführer o<strong>der</strong> durch<br />

einen Geschäftsführer gemeinsam<br />

mit einem Prokuristen vertreten.<br />

Geschäftsführer: Babamiri, Said,<br />

Dortmund, *16.09.1977, einzelvertretungsberechtigt<br />

mit <strong>der</strong> Befugnis<br />

im Namen <strong>der</strong> Gesellschaft mit sich<br />

im eigenen Namen o<strong>der</strong> als Vertreter<br />

eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />

abzuschließen.<br />

19.07.2017 HRA 24539: Melchior<br />

Verwaltungs UG & Co. KG, Remscheid,<br />

Elberfel<strong>der</strong> Straße 12, 42853<br />

Remscheid. Kommanditgesellschaft.<br />

Nach Än<strong>der</strong>ung des Firmennamens<br />

nunmehr: Geschäftsanschrift: Elberfel<strong>der</strong><br />

Straße 12, 42853 Remscheid.<br />

Je<strong>der</strong> persönlich haftende<br />

Gesellschafter vertritt einzeln. Persönlich<br />

haften<strong>der</strong> Gesellschafter:<br />

Melchior Grundbesitz UG (haftungsbeschränkt),<br />

Remscheid (Amtsgericht<br />

Wuppertal HRB 27774). Der<br />

Sitz ist von Schwelm (bisher Amtsgericht<br />

Hagen, HRA 4872) nach Remscheid<br />

verlegt.<br />

52 www.bvg-menzel.de


Für die Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit<br />

<strong>der</strong> Anlage kann vom Verlag keine Gewähr<br />

übernommen werden.<br />

geschäfte vorzunehmen. Persönlich<br />

haften<strong>der</strong> Gesellschafter: JOCA Verwaltungs<br />

GmbH, Haan (Amtsgericht<br />

Wuppertal HRB 28266), mit <strong>der</strong> Befugnis<br />

-auch für jeden Geschäftsführer-,<br />

im Namen <strong>der</strong> Gesellschaft mit<br />

sich im eigenen Namen o<strong>der</strong> als Vertreter<br />

eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />

abzuschließen.<br />

20.07.2017 HRB 28273: Dental-Labor<br />

Niessen & Künne GmbH, Erkrath, Am<br />

Maiblümchen 3C, 40699 Erkrath. Gesellschaft<br />

mit beschränkter Haftung.<br />

Gesellschaftsvertrag vom 09.12.1988,<br />

mehrfach geän<strong>der</strong>t. Die Gesellschafterversammlung<br />

vom 26.05.2017 hat<br />

die Än<strong>der</strong>ung des Gesellschaftsvertrages<br />

in § 1 Absatz (2) (Sitz) und mit<br />

ihr die Sitzverlegung von Düsseldorf<br />

(bisher Amtsgericht Düsseldorf HRB<br />

23804) nach Erkrath beschlossen.<br />

Geschäftsanschrift: Am Maiblümchen<br />

3C, 40699 Erkrath. Gegenstand:<br />

Die Führung und <strong>der</strong> Betrieb eines<br />

Dental-Labors, insbeson<strong>der</strong>e die<br />

Fortführung des bisher von <strong>der</strong> F.<br />

Niessen und H. Künne Gesellschaft<br />

bürgerlichen Rechts geführten Unternehmens.<br />

Stammkapital: 25.000,00<br />

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:<br />

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,<br />

so vertritt er die Gesellschaft<br />

allein. Sind mehrere Geschäftsführer<br />

bestellt, so wird die Gesellschaft<br />

durch zwei Geschäftsführer o<strong>der</strong><br />

durch einen Geschäftsführer gemeinsam<br />

mit einem Prokuristen vertreten.<br />

Geschäftsführer: Niessen, Franz,<br />

Zahntechnikermeister, Erkrath, einzelvertretungsberechtigt<br />

mit <strong>der</strong> Befugnis<br />

im Namen <strong>der</strong> Gesellschaft mit<br />

sich im eigenen Namen o<strong>der</strong> als Vertreter<br />

eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />

abzuschließen.<br />

25.07.2017 HRA 24541: JBMedia<br />

e. K., Remscheid, Dreherstraße 24,<br />

42899 Remscheid. (Die Entwicklung<br />

und <strong>der</strong> Vertrieb von Hard- und Software.).<br />

Einzelkaufmann. Geschäftsanschrift:<br />

Dreherstraße 24, 42899<br />

Remscheid. Inhaber: Bühner, Jochen,<br />

Wuppertal, *20.05.1972.<br />

24.07.2017 HRB 28276: Kuhn &<br />

Wulfhorst Entertainment UG (haftungsbeschränkt),<br />

Wuppertal,<br />

Friedrich-Engels-Allee 185, 42285<br />

Wuppertal. Gesellschaft mit beschränkter<br />

Haftung. Gesellschaftsvertrag<br />

vom 31.05.2017. Geschäftsanschrift:<br />

Friedrich-Engels-Allee<br />

185, 42285 Wuppertal. Gegenstand:<br />

Die Veranstaltungstechnik, die<br />

Eventplanung sowie die Durchführung<br />

von Veranstaltungen und<br />

Events. Stammkapital: 500,00 EUR.<br />

Allgemeine Vertretungsregelung:<br />

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,<br />

so vertritt er die Gesellschaft allein.<br />

Sind mehrere Geschäftsführer<br />

bestellt, so wird die Gesellschaft<br />

durch die Geschäftsführer gemeinsam<br />

vertreten. Geschäftsführer:<br />

Wulfhorst, Philipp, Wuppertal,<br />

*10.05.1999, mit <strong>der</strong> Befugnis im<br />

Namen <strong>der</strong> Gesellschaft mit sich im<br />

eigenen Namen o<strong>der</strong> als Vertreter<br />

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

25.07.2017 HRA 24542: Immoloewe<br />

e.K., Mettmann, Lönsweg 16,<br />

40822 Mettmann. (Gegenstand des<br />

Handelsgeschäfts ist die Tätigkeit<br />

als Immobilienmakler gemäß § 34c<br />

GewO.). Einzelkaufmann. Geschäftsanschrift:<br />

Lönsweg 16, 40822 Mettmann.<br />

Inhaber: Jülich, Andreas,<br />

Mettmann, *22.07.1990.<br />

25.07.2017 HRB 28280: PIAD Verwaltungsgesellschaft<br />

PG-SG GmbH,<br />

Solingen, Lehner Straße 19-23,<br />

42655 Solingen. Gesellschaft mit beschränkter<br />

Haftung. Gesellschaftsvertrag<br />

vom 08.06.2017. Geschäftsanschrift:<br />

Lehner Straße 19-23,<br />

42655 Solingen. Gegenstand: Die<br />

Übernahme <strong>der</strong> Geschäftsführung<br />

und Vertretung von Gesellschaften,<br />

insbeson<strong>der</strong>e die Beteiligung als<br />

persönlich haften<strong>der</strong> Gesellschafter<br />

an <strong>der</strong> Gesellschaft unter Firma PIAD<br />

Produktionsgesellschaft Solingen<br />

mbH & Co. KG mit dem Sitz in Solingen.<br />

Stammkapital: 25.000,00 EUR.<br />

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist<br />

nur ein Geschäftsführer bestellt, so<br />

vertritt er die Gesellschaft allein.<br />

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,<br />

so wird die Gesellschaft durch<br />

zwei Geschäftsführer o<strong>der</strong> durch einen<br />

Geschäftsführer gemeinsam mit<br />

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:<br />

Dr. Adey, Joachim, Solingen,<br />

*17.05.1944; Dr. Strösser, Josef,<br />

Langenfeld, *04.12.1942, jeweils<br />

einzelvertretungsberechtigt mit <strong>der</strong><br />

Befugnis im Namen <strong>der</strong> Gesellschaft<br />

mit sich im eigenen Namen o<strong>der</strong> als<br />

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />

abzuschließen.<br />

25.07.2017 HRB 28279: Marienhof-<br />

Vermögensverwaltungs-GmbH,<br />

Wuppertal, Buschenburg 65,<br />

42389 Wuppertal. Gesellschaft<br />

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag<br />

vom 13.12.1995 mit<br />

Än<strong>der</strong>ung vom 30.12.2005. Die<br />

Gesellschafterversammlung vom<br />

18.04.2017 hat die Än<strong>der</strong>ung des<br />

Gesellschaftsvertrages in § 1 Abs. 2<br />

(Sitz) und mit ihr die Sitzverlegung<br />

von Büsum (bisher Amtsgericht Pinneberg<br />

HRB 1080 ME) nach Wuppertal<br />

beschlossen. Geschäftsanschrift:<br />

Buschenburg 65, 42389 Wuppertal.<br />

Gegenstand: Der Erwerb und die<br />

Verwaltung von Beteiligungen sowie<br />

die Übernahme <strong>der</strong> persönlichen<br />

Haftung und <strong>der</strong> Geschäftsführung<br />

bei Handelsgesellschaften, insbeson<strong>der</strong>e<br />

die Beteiligung als persönlich<br />

haftende geschäftsführende<br />

Gesellschafterin an <strong>der</strong> Marienhof-<br />

Vermögensverwaltung-GmbH & Co.<br />

Kommanditgesellschaft, die die Vermögensverwaltung<br />

einschließlich<br />

Verkauf und Erwerb von Grundbesitz<br />

zum Gegenstand hat. Stammkapital:<br />

25.564,59 EUR. Allgemeine<br />

Vertretungsregelung: Ist nur ein<br />

Geschäftsführer bestellt, so vertritt<br />

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere<br />

Geschäftsführer bestellt, so<br />

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer<br />

o<strong>der</strong> durch einen Geschäftsführer<br />

gemeinsam mit einem<br />

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:<br />

Bäther, Ursula, Wuppertal,<br />

*21.09.1957, einzelvertretungsberechtigt<br />

mit <strong>der</strong> Befugnis im Namen<br />

<strong>der</strong> Gesellschaft mit sich im eigenen<br />

Namen o<strong>der</strong> als Vertreter eines Dritten<br />

Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

26.07.2017 HRB 28281: Hausverwaltung<br />

M. Borge Sanchez GmbH,<br />

Wuppertal, Kruppstr. 78, 42113 Wuppertal.<br />

Gesellschaft mit beschränkter<br />

Haftung. Gesellschaftsvertrag<br />

vom 25.11.2016 mit Än<strong>der</strong>ung<br />

vom 13.04.2017. Geschäftsanschrift:<br />

Kruppstr. 78, 42113 Wuppertal.<br />

Gegenstand: Kaufmännische und<br />

technische Verwaltung, Vermietung,<br />

Verpachtung sowie die Vermittlung<br />

von gewerblichen und privaten<br />

Immobilien, Verwaltung nach dem<br />

Seit über 110 Jahren<br />

sind wir für Ihren Schutz<br />

bestens gerüstet!<br />

Wach- und Schließgesellschaft<br />

Hauptverwaltung<br />

Wuppertal<br />

Deutscher Ring 88<br />

42327 Wuppertal<br />

Tel. (02 02) 2 74 57-0<br />

Fax (02 02) 2 74 57-47<br />

www.wachundschliessgesellschaft.de<br />

Nie<strong>der</strong>lassung<br />

Remscheid<br />

Lenneper Str. 47 -49<br />

42855 Remscheid<br />

Tel. (0 21 91) 93 12 91<br />

Fax (0 21 91) 3 10 59<br />

<strong>der</strong> <strong>Bergische</strong> <strong>Unternehmer</strong> 08|17 53


HANDELSREGISTER<br />

Wohnungseigentumsgesetz von<br />

Son<strong>der</strong>eigentum und Mietpools,<br />

Verwaltung von Versorgungsleitungen,<br />

Verwaltung von Bruchteils-<br />

Eigentümergemeinschaften, Durchführung<br />

von Institutsverwaltungen,<br />

Grundstücksentwicklung und -umstrukturierung<br />

sowie damit in Verbindung<br />

stehende Renovierung und<br />

Sanierung aufgrund <strong>der</strong> neuen Konzepte,<br />

Verwaltung von Friedhofsanlagen<br />

und Gartensiedlungen sowie<br />

Erwerb und Verwaltung eigener Immobilien.<br />

Stammkapital: 25.000,00<br />

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:<br />

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,<br />

so vertritt er die Gesellschaft<br />

allein. Sind mehrere Geschäftsführer<br />

bestellt, so wird die Gesellschaft<br />

durch zwei Geschäftsführer o<strong>der</strong><br />

durch einen Geschäftsführer gemeinsam<br />

mit einem Prokuristen vertreten.<br />

Geschäftsführer: Borge Sanchez,<br />

Maria del Aguila, Wuppertal,<br />

*13.10.1960; Borge Sanchez, Moritz<br />

Dietmar, Wuppertal, *29.02.1996,<br />

jeweils einzelvertretungsberechtigt<br />

mit <strong>der</strong> Befugnis im Namen <strong>der</strong> Gesellschaft<br />

mit sich im eigenen Namen<br />

o<strong>der</strong> als Vertreter eines Dritten<br />

Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

26.07.2017 HRB 28282: Rheinkultur<br />

Medien und Verlags GmbH, Solingen,<br />

Bismarckstraße 42, 42659 Solingen.<br />

Gesellschaft mit beschränkter<br />

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom<br />

25.05.2009, mehrfach geän<strong>der</strong>t. Die<br />

Gesellschafterversammlung vom<br />

06.07.2017 hat die Än<strong>der</strong>ung des<br />

Gesellschaftsvertrages in § 1 Ziff. 1.2<br />

(Sitz) und mit ihr die Sitzverlegung<br />

von Düsseldorf (bisher Amtsgericht<br />

Düsseldorf HRB 61463) nach Solingen<br />

beschlossen. Geschäftsanschrift:<br />

Bismarckstraße 42, 42659<br />

Solingen. Gegenstand: Die Vermarktung<br />

von Werbemedien jeglicher Art.<br />

Stammkapital: 25.500,00 EUR. Allgemeine<br />

Vertretungsregelung: Ist nur<br />

ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt<br />

er die Gesellschaft allein. Sind<br />

mehrere Geschäftsführer bestellt, so<br />

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer<br />

o<strong>der</strong> durch einen Geschäftsführer<br />

gemeinsam mit einem<br />

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:<br />

Weber, Klaus Peter, Solingen,<br />

*15.05.1958, einzelvertretungsberechtigt<br />

mit <strong>der</strong> Befugnis im Namen <strong>der</strong><br />

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen<br />

o<strong>der</strong> als Vertreter eines Dritten<br />

Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

27.07.2017 HRA 24543: Traphöner<br />

GmbH & Co. KG, Remscheid, Obertalstraße<br />

13-17, 42859 Remscheid. (Metallverarbeitung,<br />

insbeson<strong>der</strong>e die<br />

Bearbeitung von Drehteilen sowie<br />

die Verpachtung ihres Betriebes als<br />

Ganzes o<strong>der</strong> einzelner Wirtschaftsgüter<br />

ihrer Betriebes). Kommanditgesellschaft.<br />

Geschäftsanschrift:<br />

Obertalstraße 13-17, 42859 Remscheid.<br />

Je<strong>der</strong> persönlich haftende<br />

Gesellschafter vertritt einzeln. Je<strong>der</strong><br />

persönlich haftende Gesellschafter<br />

-ist dies eine Gesellschaft mit beschränkter<br />

Haftung auch <strong>der</strong>en Geschäftsführer-<br />

ist befugt, im Namen<br />

<strong>der</strong> Gesellschaft mit sich im eigenen<br />

Namen o<strong>der</strong> als Vertreter eines Dritten<br />

Rechtsgeschäfte vorzunehmen.<br />

Persönlich haften<strong>der</strong> Gesellschafter:<br />

Traphöner Beteiligungs-GmbH,<br />

Remscheid (Amtsgericht Wuppertal<br />

HRB 28269).<br />

28.07.2017 HRB 28286: Lebens-<br />

WERT Immobilien & Finanzberatung<br />

GmbH, Mettmann, Mühlenstraße<br />

1-3, 40822 Mettmann. Gesellschaft<br />

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag<br />

vom 22.05.2017.<br />

Geschäftsanschrift: Mühlenstraße<br />

1-3, 40822 Mettmann. Gegenstand:<br />

Die Beratung & Vermittlung von<br />

Immobilien sowie die Beratung von<br />

Finanzprodukten (im Schwerpunkt<br />

Baufinanzierung & Versicherungen).<br />

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine<br />

Vertretungsregelung: Ist<br />

nur ein Geschäftsführer bestellt, so<br />

vertritt er die Gesellschaft allein.<br />

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,<br />

so wird die Gesellschaft durch<br />

zwei Geschäftsführer o<strong>der</strong> durch<br />

einen Geschäftsführer gemeinsam<br />

mit einem Prokuristen vertreten.<br />

Geschäftsführer: Pätzold, Björn,<br />

Mettmann, *05.10.1979, einzelvertretungsberechtigt<br />

mit <strong>der</strong> Befugnis<br />

im Namen <strong>der</strong> Gesellschaft mit sich<br />

im eigenen Namen o<strong>der</strong> als Vertreter<br />

eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />

abzuschließen.<br />

28.07.2017 HRB 28285: Aerogen<br />

GmbH, Erkrath, Am Kleff 90, 40699<br />

Erkrath. Gesellschaft mit beschränkter<br />

Haftung. Gesellschaftsvertrag<br />

vom 30.03.2017. Geschäftsanschrift:<br />

Am Kleff 90, 40699 Erkrath.<br />

Gegenstand: Der Vertrieb von<br />

Gesundheitsprodukten. Stammkapital:<br />

25.000,00 EUR. Allgemeine<br />

Vertretungsregelung: Ist nur ein<br />

Geschäftsführer bestellt, so vertritt<br />

er die Gesellschaft allein. Sind<br />

mehrere Geschäftsführer bestellt,<br />

so wird die Gesellschaft durch zwei<br />

Geschäftsführer o<strong>der</strong> durch einen<br />

Geschäftsführer gemeinsam mit<br />

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:<br />

Power, John, Moycullen,<br />

Co. Galway / Irland, *27.08.1959,<br />

einzelvertretungsberechtigt mit <strong>der</strong><br />

Befugnis im Namen <strong>der</strong> Gesellschaft<br />

mit sich im eigenen Namen o<strong>der</strong> als<br />

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />

abzuschließen.<br />

28.07.2017 HRB 28290: HoKa Handels<br />

UG (haftungsbeschränkt), Solingen,<br />

Eintrachtstraße 21, 42655<br />

Solingen. Gesellschaft mit beschränkter<br />

Haftung. Gesellschaftsvertrag<br />

vom 19.06.2017. Geschäftsanschrift:<br />

Eintrachtstraße 21, 42655<br />

Solingen. Gegenstand: Der Import<br />

und Export sowie Vertrieb von und<br />

Handel mit Waren aller Art, auch<br />

per Internet, sofern sie keiner beson<strong>der</strong>en<br />

Genehmigungspflicht unterliegen,<br />

einschließlich Lager- und<br />

Son<strong>der</strong>verkaufsveranstaltungen.<br />

Stammkapital: 300,00 EUR. Allgemeine<br />

Vertretungsregelung: Ist nur<br />

ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt<br />

er die Gesellschaft allein. Sind<br />

mehrere Geschäftsführer bestellt,<br />

so wird die Gesellschaft durch die<br />

Geschäftsführer gemeinsam vertreten.<br />

Geschäftsführer: Kaya, Idiris,<br />

Solingen, *20.02.1970, mit <strong>der</strong> Befugnis<br />

im Namen <strong>der</strong> Gesellschaft<br />

mit sich im eigenen Namen o<strong>der</strong> als<br />

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />

abzuschließen.<br />

31.07.2017 HRB 28296: LAGU BAU-<br />

LEISTUNGEN GmbH, Solingen, Höhschei<strong>der</strong><br />

Straße 27, 42699 Solingen.<br />

Gesellschaft mit beschränkter<br />

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom<br />

11.07.2017. Geschäftsanschrift: Höhschei<strong>der</strong><br />

Straße 27, 42699 Solingen.<br />

Gegenstand: Die Sanierung und Renovierung<br />

von Gebäuden/Bauwerken<br />

sowie Baustellenreinigung und<br />

<strong>der</strong> Handel mit Gütern aller Art, soweit<br />

sie keiner Genehmigung bedürfen.<br />

Stammkapital: 25.000,00 EUR.<br />

Allgemeine Vertretungsregelung:<br />

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,<br />

so vertritt er die Gesellschaft allein.<br />

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,<br />

so wird die Gesellschaft durch<br />

zwei Geschäftsführer o<strong>der</strong> durch ei-<br />

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Das Justizministerium des Landes NRW veröffentlicht<br />

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nen Geschäftsführer gemeinsam mit<br />

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:<br />

Lagu, Mihai, Solingen,<br />

*24.03.1968, einzelvertretungsberechtigt<br />

mit <strong>der</strong> Befugnis im Namen<br />

<strong>der</strong> Gesellschaft mit sich im eigenen<br />

Namen o<strong>der</strong> als Vertreter eines Dritten<br />

Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

31.07.2017 HRB 28298: ILBAY Entertainment<br />

GmbH, Solingen, Höhschei<strong>der</strong><br />

Straße 78, 42699 Solingen.<br />

Gesellschaft mit beschränkter<br />

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom<br />

02.12.2009 mit Än<strong>der</strong>ung vom<br />

20.07.2011. Die Gesellschafterversammlung<br />

vom 11.07.2017 hat die<br />

Än<strong>der</strong>ung des Gesellschaftsvertrages<br />

in § 1 Satz 1 (Firma und Sitz)<br />

und mit ihr die Sitzverlegung von<br />

Köln (bisher Amtsgericht Köln HRB<br />

67956) nach Solingen beschlossen.<br />

Geschäftsanschrift: Höhschei<strong>der</strong><br />

Straße 78, 42699 Solingen. Gegenstand:<br />

Der Betrieb, die Aufstellung,<br />

<strong>der</strong> An- und Verkauf sowie<br />

<strong>der</strong> Im- und Export von Spiel- und<br />

münzbetätigten Automaten. Ferner<br />

<strong>der</strong> Betrieb von Cafes, Bistros und<br />

Spielhallen und die Beteiligung an<br />

an<strong>der</strong>en Unternehmen. Stammkapital:<br />

25.000,00 EUR. Allgemeine<br />

Vertretungsregelung: Ist nur ein<br />

Geschäftsführer bestellt, so vertritt<br />

er die Gesellschaft allein. Sind<br />

mehrere Geschäftsführer bestellt,<br />

so wird die Gesellschaft durch zwei<br />

Geschäftsführer o<strong>der</strong> durch einen<br />

Geschäftsführer gemeinsam mit<br />

einem Prokuristen vertreten. Nicht<br />

mehr Geschäftsführer: Ilbay, Derya,<br />

Bergisch Gladbach, *05.10.1981.<br />

Bestellt als Geschäftsführer: Ilbay,<br />

Özgür, Solingen, *25.06.1979, einzelvertretungsberechtigt<br />

mit <strong>der</strong><br />

Befugnis im Namen <strong>der</strong> Gesellschaft<br />

mit sich im eigenen Namen o<strong>der</strong> als<br />

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />

abzuschließen.<br />

02.08.2017 VR 30868: ISG Poststraße<br />

/ Alte Freiheit e.V., Wuppertal<br />

(Friedrich-Ebert-Straße 139, 42117<br />

Wuppertal). eingetragener Verein. Die<br />

Satzung ist errichtet am 10.07.2017.<br />

03.08.2017 HRA 24548: Hof Vorberg<br />

GmbH & Co. KG, Velbert, Nordratherstraße<br />

281, 42553 Velbert. (Die<br />

landwirtschaftliche Produktion,<br />

Verarbeitung und Vermarktung<br />

landwirtschaftlicher Produkte, die<br />

Kultur und Bildung auf dem Lande<br />

sowie alle Maßnahmen zu treffen,<br />

die geeignet sind, dem Gesellschaftszweck<br />

zu dienen o<strong>der</strong> ihn zu<br />

för<strong>der</strong>n.). Kommanditgesellschaft.<br />

Geschäftsanschrift: Nordratherstraße<br />

281, 42553 Velbert. Je<strong>der</strong><br />

persönlich haftende Gesellschafter<br />

vertritt einzeln. Persönlich haften<strong>der</strong><br />

Gesellschafter: Kollektiv Vorberg<br />

GmbH, Velbert (Amtsgericht<br />

Wuppertal HRB 28300), mit <strong>der</strong> Befugnis<br />

im Namen <strong>der</strong> Gesellschaft<br />

mit sich im eigenen Namen o<strong>der</strong> als<br />

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />

abzuschließen.<br />

04.08.2017 HRA 24551: ABRUS<br />

GmbH & Co. KG, Wuppertal, Hansastr.<br />

17, 42109 Wuppertal. (Zweck<br />

<strong>der</strong> Gesellschaft sind <strong>der</strong> Immobilienhandel<br />

und Baudienstleistungen.).<br />

Kommanditgesellschaft. Geschäftsanschrift:<br />

Hansastr. 17, 42109 Wuppertal.<br />

Jede persönlich haftende<br />

Gesellschafterin vertritt die Gesellschaft<br />

jeweils einzeln. Jede persönlich<br />

haftende Gesellschafterin selbst<br />

und ihre organschaftlichen Vertreter<br />

sind für die Geschäfte <strong>der</strong> Komplementärin<br />

mit <strong>der</strong> Gesellschaft von<br />

den Beschränkungen des § 181 BGB<br />

befreit. Persönlich haften<strong>der</strong> Gesellschafter:<br />

ABRUS Verwaltungs GmbH,<br />

Wuppertal (Amtsgericht Wuppertal<br />

HRB 28302).<br />

04.08.2017 HRB 28306: MdK Transport<br />

GmbH, Solingen, Burgstraße 31,<br />

42655 Solingen. Gesellschaft mit beschränkter<br />

Haftung. Gesellschaftsvertrag<br />

vom 04.07.2017. Geschäftsanschrift:<br />

Burgstraße 31, 42655<br />

Solingen. Gegenstand: Transportdienstleistungen<br />

von Gütern aller<br />

Art. Stammkapital: 25.000,00 EUR.<br />

Allgemeine Vertretungsregelung:<br />

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,<br />

so vertritt er die Gesellschaft allein.<br />

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,<br />

so wird die Gesellschaft durch<br />

zwei Geschäftsführer o<strong>der</strong> durch<br />

einen Geschäftsführer gemeinsam<br />

mit einem Prokuristen vertreten.<br />

Geschäftsführer: Yörük, Erdal, Solingen,<br />

*10.01.1971, einzelvertretungsberechtigt<br />

mit <strong>der</strong> Befugnis im<br />

Namen <strong>der</strong> Gesellschaft mit sich im<br />

eigenen Namen o<strong>der</strong> als Vertreter<br />

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

04.08.2017 HRB 28305: mk Verwaltungs<br />

GmbH, Haan, Düsseltalstraße<br />

51, 42781 Haan. Gesellschaft<br />

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag<br />

vom 16.11.2004 Die<br />

Gesellschafterversammlung vom<br />

08.05.2017 hat die Än<strong>der</strong>ung des<br />

Gesellschaftsvertrages in § 1 (Firma)<br />

und § 2 (Sitz) und mit ihr die<br />

Sitzverlegung von Düsseldorf (bisher<br />

Amtsgericht Düsseldorf HRB<br />

51281) nach Haan beschlossen. Geschäftsanschrift:<br />

Düsseltalstraße<br />

51, 42781 Haan. Gegenstand: Die<br />

Beratung, Verwaltung und Beteiligung<br />

an Gesellschaften aller Art.<br />

Stammkapital: 25.200,00 EUR. Allgemeine<br />

Vertretungsregelung: Ist<br />

nur ein Geschäftsführer bestellt,<br />

so vertritt er die Gesellschaft allein.<br />

Sind mehrere Geschäftsführer<br />

bestellt, so wird die Gesellschaft<br />

durch zwei Geschäftsführer o<strong>der</strong><br />

durch einen Geschäftsführer gemeinsam<br />

mit einem Prokuristen<br />

vertreten. Nicht mehr Geschäftsführer:<br />

Lurz, Johann-Heinrich, Düsseldorf,<br />

*16.04.1957. Bestellt als<br />

Geschäftsführer: Thiery, Manuela,<br />

Korschenbroich, *12.09.1969, einzelvertretungsberechtigt<br />

mit <strong>der</strong><br />

Befugnis im Namen <strong>der</strong> Gesellschaft<br />

mit sich im eigenen Namen<br />

o<strong>der</strong> als Vertreter eines Dritten<br />

Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

Prokura erloschen: Aurelio, Marion,<br />

Haan, *01.05.1963; Schupp, Bettina,<br />

Solingen, *04.03.1965.<br />

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eingetragener Verein. Die Satzung<br />

ist errichtet am 03.01.2015 und geän<strong>der</strong>t<br />

in § 1 (Name und Sitz), § 6<br />

(Mitglie<strong>der</strong>versammlung) und § 7<br />

(Der Vorstand) am 19.06.2017.<br />

05.08.2017 HRB 28309: Wupper<br />

Won<strong>der</strong> GmbH, Wuppertal, Friedrich-Ebert-Straße<br />

141, 42117 Wuppertal.<br />

Gesellschaft mit beschränkter<br />

Haftung. Gesellschaftsvertrag<br />

vom 21.06.2016. Geschäftsanschrift:<br />

Friedrich-Ebert-Straße 141, 42117<br />

Wuppertal. Gegenstand: Der Export<br />

von deutschem Wein, Bier und<br />

Getränken nach China. Stammkapital:<br />

50.000,00 EUR. Allgemeine<br />

Vertretungsregelung: Ist nur ein<br />

Geschäftsführer bestellt, so vertritt<br />

er die Gesellschaft allein. Sind<br />

mehrere Geschäftsführer bestellt,<br />

so wird die Gesellschaft durch zwei<br />

Geschäftsführer o<strong>der</strong> durch einen<br />

Geschäftsführer gemeinsam mit<br />

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:<br />

Wang, Wenjing, Bejing<br />

/ China, *25.04.1983, einzelvertretungsberechtigt<br />

mit <strong>der</strong> Befugnis<br />

im Namen <strong>der</strong> Gesellschaft mit sich<br />

im eigenen Namen o<strong>der</strong> als Vertreter<br />

eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />

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Druck: L.N. Schaffrath GmbH & Co. KG<br />

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Der Inhalt dieses Magazins wurde sorgfältig erarbeitet.<br />

Herausgeber, Redaktion, Autoren und Verlag<br />

übernehmen dennoch keine Haftung für Druckfehler.<br />

Für unverlangt eingesandte Manuskripte und<br />

Fotos wird keine Gewähr übernommen. Nachdruck<br />

– auch auszugsweise – nur mit Quellenangabe<br />

gestattet. Mit Namen o<strong>der</strong> Initialen gezeichnete<br />

Beiträge geben die Meinung des Verfassers, aber<br />

nicht unbedingt die des Verlags wie<strong>der</strong>. Bezugspreis<br />

im Jahresabonnement beträgt 25.00 €.<br />

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