Den „Odenthaler“ - GL VERLAGS GmbH

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Den „Odenthaler“ - GL VERLAGS GmbH

03

Mai / Juni 2012 · 10. Jahrgang · ISSN-2190-8680 · 4,50 E · www.glverlag.de

WIRTSCHAFTSMAGAZIN für den Rheinisch-Bergischen Kreis & Leverkusen

CURRENTA: Über 10.000 Bewerbungen pro Jahr

So belIebT IST AuSbIlduNG

BERGISCH GLADBACH

Inhaber-Wechsel - Die

renommierten Bergischen

Bautage finden künftig unter

völlig neuer Regie statt

BURSCHEID

Gewerbepark Linde/Irle -

Das Projekt entwickelt sich

und hat nur noch wenig

Gewerbefläche zu vergeben

KÜRTEN

Waldsauna Splash - Das Unternehmen

besteht jetzt drei

Jahre unter neuer Leitung

und entwickelt sich prächtig

LEICHLINGEN

Bürgerfest - Zusammen mit

dem Handwerkermarkt

macht die Stadt Anfang Juli

ein Angebot für die Region

RÖSRATH

Wahner Heide - Der Turmhof

präsentiert sich mit Greifvogelambulanz

und einem

Turm als neuem Wahrzeichen

ODENTHAL

Altenberger Kultursommer -

Am 19. Mai beginnt im Dom

die beliebte Konzert-Reihe

für Klassik und Jazz

OVERATH

Gewerbegebiet Klef - An der

A 4 investiert die Maschinenbau-Firma

ASS vier Millionen

Euro in einen Neubau

WERMELSKIRCHEN

Freibad - Wie ein Förderverein

um Erneuerung und

Erhalt der bedeutenden

Freizeitanlage kämpft

LEVERKUSEN

Innovationspark - Unternehmen

für Sonnenschutz-

Systeme hat jetzt den

Betrieb aufgenommen

+++ Infos +++ Seite 30 +++


GL&Lev kontakt • Nr. 3 / 2012

INHALT

PROFIL

SERIE - Die Erfolgreichen im Bergischen Land 4

Currenta - eine eindrucksvolle Ausbildungsstätte

DAS GESPRäCH - Bernd Martmann - 6

wenn’s um Gewerbegebiete geht

REGIO

Der Bonner Immobilienmarkt 8

Jetzt auch Flüge nach Moskau 10

Das Siegtal wird wieder autofrei 11

Kreiskämmerer aus eigenem Haus 12

LOKAL

BERGISCH GLADBACH - INDUS 14

mit Spitzenergebnissen

NEUES AUS DEM TECHNOLOGIEZENTRUM 16

Hilfestellung für Pharma und Diagnostik

RöSRATH - Besucherportal Turmhof eröffnet 18

OVERATH - ASS Maschinenbau 19

investiert in Neubau

ODENTHAL - Ehrenamtspreis an Burgmer 20

KüRTEN - Splash-Bad hat ein neues Becken 20

BURSCHEID - Gewerbepark entwickelt sich 22

LEICHLINGEN - Bürgerfest und 23

Handwerkermarkt

WERMELSKIRCHEN - Förderverein 24

kämpft um Freibad

LEVERKUSEN - Neubeginn im Innovationspark 26

Bereicherung für den Chempark 27

Sparkasse meldet gute Ergebnisse 28

WFL - FH-Campus bietet Unternehmen 30

Kooperationsmöglichkeiten an

NACHBARSCHAFT - Holz-Gigant in Lindlar 34

SERVICE

TOURISMUS - ägypten will’s wieder wissen 38

GOLF - Späte Turniere für Berufstätige 42

HANDEL - Probleme der Apotheken 44

LANDWIRTSCHAFT - Der Raps blüht 45

ZEITARBEIT - Neue Chancen durch START 46

WIRTSCHAFTSGESPRäCHE - In der Küche 47

AUTO - Citroen jetzt 85 Jahre in Köln 49

GASTRONOMIE - Hotellerie optimistisch 50

GESUNDHEIT - Wenn der Atem stockt 52

StEuERN RECht FINANzEN

u. a. – Facebook ab 53

– Personalmanagement

– Controlling

– Nebenkosten

Vorsicht bei Werbung mit der Fußball-EM 2012

EDITORIAL

Herzklabaster ...

Relativ unbeachtet hat

sich der Weltkongress für

Kardiologie im April mit

dem Krankheitsbild „Vorhofflimmern“

beschäftigt

und einen bislang einzigartigen

weltweiten Aufruf zum sofortigen

Handeln gestartet. Weil Vorhofflimmern

eine Vorstufe zum Schlaganfall sein kann.

Vorhofflimmern, so sagen die Experten, steigert

das Schlaganfallrisiko um sagenhafte

500 Prozent ! Dabei handelt es sich um eine

Herausgeber und Verlag:

GL Verlags GmbH

Hermann-Löns-Str. 81 • 51469 Bergisch Gladbach

Telefon: 0 22 02 - 28 28 - 0

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Mitglied im VZVNRW (Verband der Zeitschriftenverlage

in Nordrhein-Westfalen e.V.)

Geschäftsführung: Frank Kuckelberg, Sabine Kuckelberg

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INHALT • IMPRESSUM • EDITORIAL

Eishockey, Fußball und Olympia - drei internationale Großereignisse dominieren zur Zeit die Schlagzeilen

und wirken sich möglicherweise auch kommerziell aus. Die Eishockey-WM läuft noch bis 20.

Mai, die Fußball-Europameisterschaft beginnt am 8. Juni und endet am 1. Juli in Kiew. Und am 27. Juli

beginnen in London die Olympischen Spiele. Deutschland-Fahnen sind wieder heiß begehrt; und jede

Menge Schnickschnack obendrein. Public Viewing gibt es nur an ganz vereinzelten Orten (z.B. Troisdorf).

Wer mit der Fußball-EM werben will, sollte sich bei der IHK juristischen Beistand holen. Denn

viele Artikel und Begriffe sind markenrechtlich geschützt. Es drohen Abmahnungen.

Herzrhythmusstörung, spürbar durch zu

unregelmäßigen, oft zu schnellen oder zu

langsamen Herzschlag. Dadurch kann es zu

Gerinselbildung kommen. Gerinsel wandern

ins Hirn und es kommt zum Schlag! Ein Leben

kann zerstört werden. Ich selbst habe

mein „Herzklabaster“ schon hinter mir und

weiß, wovon ich rede. Deshalb unterstütze

ich die Forderung der Patienten-Charta: Vorhofflimmern

ist ein Thema! Sprechen Sie mal

Ihren Arzt drauf an. Auf dass es Ihnen gut

gehen möge.

Redaktionsleitung:

Eberhard Gravenstein (verantwortlich)

E-Mail: wirtschaftsmagazin@glverlag.de

Layout:

Christoph Dettmar Mediengestaltung

Druck:

Graphische Betriebe Henke GmbH, Brühl

GL&Lev kontakt – 6x jährlich

im Rheinisch-Bergischen Kreis und Leverkusen

Druckauflage: 16.500 Exemplare

® by GL Verlags GmbH. Für unaufgefordert zugesandte

Fotos, Manuskripte, Zeichnungen und Datenträger übernimmt

der Verlag keine Haftung. Unverlangt eingereichte

Fotos, Manuskripte, Zeichnungen und Datenträger werden

nur zurückgesandt, wenn vom Einsender Rückporto beigefügt

wurde. Anzeigenpreisliste 2012.

Gerichtsstand Bergisch Gladbach HRB 47336.

Nächste Ausgabe: Juli / August 2012

Anzeigenschluß: 22. Juni 2012

GL&Lev kontakt 03/12

3

IMPRESSUM


4

PROFIL DIE ERFOLGREIChEN

CuRReNTA – Wo junge Leute in 25

Berufen ausgebildet werden können

GL&Lev kontakt 03/12

Was das Besondere an der

Aus- und Weiterbildung bei

CURRENTA ist, das erfuhr der

neue Präsident des Bundesinstituts

für Berufsbildung (BIBB),

Prof. Dr. Friedrich Hubert Esser,

bei einem Informationsbesuch

im CHEMPARK Leverkusen.

Dr. Bernd Baasner, Leiter der

CURRENTA Bildung (im Bild

rechts) erläuterte die Ausbildungssituation.

der Chempark-betreiber

CuRReNTA betreut mit

seinen über 5.000 Mitarbeitern

in leverkusen nicht

nur die im Park ansässigen

rund 70 Partner-Firmen.

CuRReNTA ist auch eindrucksvolleAusbildungsstätte

für junge leute.

25 berufe bieten sich an.

10.000 bewerbungen gehen

jährlich ein. In diesen

Tagen ist gerade wieder

Anmeldeschluss.

Jungen Menschen mit einer qualitativ

hochwertigen Ausbildung ein solides

berufliches Fundament sowie tragfähige

Zukunftsperspektiven zu bieten und dem

Fachkräftemangel frühzeitig entgegenzuwirken

– das sind die Hauptziele der Ausbildungsaktivitäten

von CURRENTA Bildung.

Als führender Dienstleister bildet sie

junge Menschen für CURRENTA und im

Auftrag von Bayer, LANXESS sowie für am

Standort ansässige Partnerfirmen aus. „Dazu

bieten wir für naturwissenschaftliche, tech-

nische und kaufmännische Berufe mit qualifizierten

Ausbildern, modernstem Ausbildungsequipment,

neuesten Lehrmethoden

und einem eigenen zertifizierten Berufskolleg

beste Bedingungen“, sagt Dr. Bernd

Baasner, Leiter Bildung bei CURRENTA.

Mit Erfolg: Die Industrie- und Handelskammer

(IHK) Köln zeichnete jüngst ins-

gesamt 19 junge Menschen aus, die von

CURRENTA in verschiedenen Berufen

ausgebildet worden sind. Die Nachwuchskräfte

schlossen ihre Prüfung allesamt mit

„sehr gut“ ab. Was kein Einzelfall ist. Von

CURRENTA Ausgebildete gehören regelmäßig

mit zu den besten Azubis im Kammerbezirk

und auf Landesebene. In Leverkusen

sagt man: „Qualifizierter Nachwuchs bildet

die Grundlage für wettbewerbsfähige Unternehmen

auch im CHEMPARK“.

Das Angebot umfasst 25 Ausbildungsberufe

sowie sieben kombinierte Ausbildungs-

und Studienprogramme. Weit über

10.000 Bewerbungen gehen Jahr für Jahr

ein, mehr als 6.000 kommen aus dem näheren

Umfeld.

CURRENTA verfügt als einer der wenigen

Ausbilder über ein eigenes Berufskolleg für

die theoretische Ausbildung in Naturwissenschaft

und Technik. „Das ermöglicht es

uns, die Ausbildungsinhalte gemeinsam mit

unseren Betrieben zielgerichtet abzustimmen.

Auf diese Weise verzahnen wir Theorie

und Praxis optimal“, erklärte Baasner die

Vorteile. Die Ausbilder vermitteln nicht nur

das notwendige Fachwissen. „Die individuelle

Betreuung auch in menschlicher und


Auch die Werkbank darf bei der Ausbildung natürlich nicht fehlen.

PROFIL

pädagogischer Hinsicht ist uns wichtig. Der zugeteilte Ausbilder

bleibt über die gesamte Lehrzeit der direkte Ansprechpartner“,

so Baasner.

Höchstes Niveau hat auch das Equipment in Lehrwerkstätten,

Labors und Technika. Neueste Errungenschaft ist ein Reinraum

im Technikum. Hier lernen Chemikanten und Pharmakanten die

besonderen Anforderungen bei der Herstellung und Verpackung

von pharmazeutischen Zwischen- und Endprodukten kennen.

Die Bewerbersuche für das neue im September beginnende

Ausbildungsjahr befindet sich gerade in der finalen Phase: Rund

die Hälfte der ca. 300 Ausbildungsplätze war vor wenigen Wochen

noch zu vergeben. Gute Bewerbungschancen haben Schüler

vor allem im naturwissenschaftlichen und kaufmännischen

Bereich – d. h., es wurden insbesondere Chemikanten und Gerber,

aber auch Patentanwaltsfachangestellte und Wirtschaftsinformatiker

gesucht. Bewerbungen waren noch bis zu diesem

Monat (Mai) möglich.

Und schon sorgt sich der Chempark-Betreiber um weiteren

Nachwuchs. Schülerinnen und Schüler aus dem Umfeld der

CHEMPARK-Standorte können ab sofort im neuen CURRENTA-

Schülerlabor erleben, dass Chemie mehr ist als die Lehre der Elemente

des Periodensystems. In spannenden Versuchen finden

sie heraus, welche Vorgänge in einem größeren Maßstab in den

Produktionsbetrieben des CHEMPARK stattfinden.

„Nachhaltige Chemie ist für uns ein zentrales Thema“, betont

Dr. Ernst Grigat, Leiter des CHEMPARK Leverkusen. „In unserem

neuen Schülerlabor erfahren das alle Teilnehmer anhand der insgesamt

39 Versuche. Besonders das Thema Kreislaufwirtschaft

greifen wir mit praktischen Beispielen aus unserem Entsorgungs-

und Recyclingzentrum Bürrig auf“, so Grigat weiter. Die Schüler

lernen wie Stoffgemische getrennt, chemische Bindungen geknüpft

oder Salzlösungen mit Strom zerlegt werden können.

Darüber hinaus erfahren sie welche Rohstoffe und Energieträger

im CHEMPARK benötigt werden, um die verschiedenen Chemikalien

herzustellen.

„Die Schulversuche wurden so ausgewählt, dass sie die Lernziele

der Schulen für die Klassen 5 bis 12 unterstützen“, sagt

Dr. Ulrich Bornewasser, Projektbetreuer des CURRENTA-Schülerlabors

und bei CURRENTA-Umwelt zuständig für den Umweltdialog.

Ein Besuch im Schülerlabor ist in drei Unterrichts- und

zwei Experimental-Blöcke eingeteilt und dauert in der Regel vier

bis fünf Stunden. Schulklassen können sich für einen Besuch des

Schülerlabors unter www.chempark.de anmelden. EG

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GL&Lev kontakt 03/12

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6

PROFIL

Erst seit einem Jahr aktiv:

Der Stadtentwicklungsbetrieb

bringt die Kreisstadt auf Trab

Die leicht schmuddelige Tiefgarage unter dem „Löwen“ soll

endlich attraktiver werden

GL&Lev kontakt 03/12

Von EBERHARD GRAVENSTEIN

er hätte es auch einfacher

haben können; als Fachbereichsleiter

8 im Rathaus von

bergisch Gladbach. doch seit

fast eineinhalb Jahren ist er

zusätzlich Chef einer Anstalt

des öffentlichen Rechts (AöR)

und macht Überstunden. Sitzt

auch sonntags schon mal drei

Stunden im büro: bernd Martmann,

Vorstand des im Januar

2011 gegründeten Stadtentwicklungsbetriebes

bergisch

Gladbach (Seb).

DAS GESPRäCh

Der Kopfbahnhof von Bergisch Gladbach ist gerade am Kopf höchst unattraktiv.

Das soll sich ändern. Auch der Grünstreifen neben den Güterbahngleisen soll

demnächst baulich erschlossen werden. Eine stattliche Aufgabe für den neuen

Stadtentwicklungsbetrieb (SEB).

Sie wollen Ankömmlingen in der Kreisstadt im wahrsten

Sinne die Tore öffnen: Bürgermeister Lutz Urbach und

Bernd Martmann (links).

Viel Arbeit also. Doch wer den studierten

Wirtschaftsgeografen näher

kennt, weiß um sein Engagement

und den Willen, etwas zu bewegen. Deshalb

darf man ihm glauben, wenn er sagt:

„Der Job ist anstrengend, aber schön...!“

Dabei sorgt er sich mit seinen sechs Mitarbeitern

um Entwicklungsmaßnahmen, die

einem schlaflose Nächte bereiten könnten.

Da geht es um die Findung und Entwicklung

von Gewerbegebieten, was manche

Anlieger zu heftigen Protesten treibt. Zum

Beispiel in Refrath (Lustheide)

Da geht es um den Sackbahnhof der

Kreisstadt, der „vor Kopf“ ein erbarmungswürdiges

Aussehen präsentiert und dringend

einer Besserung bedarf.

Und da geht es – ganz aktuell – um die

Tiefgarage unter dem Bergischen Löwen,

die seit dem 1. Mai von der Stadt an den

Stadtentwicklungsbetrieb (SEB) verpachtet

worden ist und zwingend modernisiert werden

muss. Alles Projekte, die von der Stadt

(im Nothaushalt) selber nicht zu handhaben

wären. Deshalb war dieser Stadtentwicklungsbetrieb

gegründet worden.

Dabei ist die Zielsetzung klar definiert:

Erschließung und Vermarktung neuer Gewerbeflächen,

Wohnbaugrundstücken und

wichtiger Schlüsselgrundstücke in der Stadt.

Unterstützung für Unternehmer, Einzelhändler

und Investoren sowie die Unterstützung

bei der Standortsuche und Ansiedlung in

Bergisch Gladbach. Beschäftigung mit Energien

aller Art, insbesondere von alternativen

und regenerativen Energiequellen.

Auf einen Nenner gebracht: Wirtschaftsförderung

im weitesten Sinne plus Tourismusförderung.

Ein Grundkapital von neun


Millionen Euro steht dem Betrieb dafür zur

Verfügung. Bernd Martmann sagt: „Wir

sollen damit nicht mit Gewalt weiteres

Geld verdienen, aber wirtschaftlich arbeiten,

also mindes-tens eine schwarze Null

schreiben, vor allem aber viel Nachhaltiges

für die Stadt schaffen.“ Das bedeutet auch

die Beschaffung von Arbeitsplätzen. Zum

Beispiel in Obereschbach nahe Moitzfeld

direkt an der A 4, wo Martmann das Ziel

hoch gesteckt hat. 500 neue Arbeitsplätze

schweben ihm da vor. Er hofft, dass

Baugenehmigungen vielleicht schon im

Herbst dieses Jahres möglich sind. Interessenten

sind bereits vorhanden, aus der

Stadt, aus dem Kreis und darüber hinaus.

Immerhin stehen dort 50.000 Quadratmeter

zur Verfügung. Weniger für große Hallen

als für qualitativ hochwerte Betriebe

mit großer Arbeitsplatzdichte. Ein Arbeitsplatz

pro 100 qm sind die Richtschnur.

Ein weiteres Großprojekt ist gerade gestartet

worden. Die „Umrüstung“ des ehemaligen

Klärwerkes der Stadt Bensberg

nahe der Stadtgrenze von Köln zu Wohnbauzwecken.

Da müssen jedoch erstmal

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DAS GESPRäCh

Baustelle Obereschbach an der A 4 zwischen Moitzfeld und Untereschbach –

hier entsteht auf 50.000 qm ein völlig neues Gewerbegebiet.

Bodenmaterialien umgelagert, bzw. – soweit

belastet – abgefahren werden. Die

eigentlichen Erschließungsmaßnahmen sollen

im August beginnen.

Stark publikumswirksame Maßnahmen

beschäftigen Stadt und Stadtentwicklungsbetrieb

aber auch außerdem. Das Regionaleprojekt

Buchmühle rund um die Volkshochschule

in der City zum Beispiel. Wir

berichteten bereits ausführlich.

Ganz neu hinzugekommen ist die SEB-

Aufgabe, die alte Tiefgarage unter dem Bergischen

Löwen wirtschaftlich zu betreiben.

Martmann will den dunklen Bau aufhellen,

die Eingänge und vor allem Beschilderung

Datum

Köln/Bonn

Ruhrgebiet

PROFIL

verbessern; ein ganz neues Parkleitsystem ist

im Spiel. Das Bezahlsystem wird auf Schranke

und Kassenhäuschen umgestellt und –

eine Preissenkung soll es geben! Statt 1,50

Euro nur noch 1,20 Euro pro Stunde. Und

mit dem Einzelhandel soll über Vergütungsmaßnahmen

gesprochen werden. Von einer

höheren Auslastung der Tiefgarage sollen

insbesondere die Händler der oberen Hauptstraße

profitieren.

Der SEB hat viel vor. Und deshalb weiß

Martmann die Hilfe der städtischen Kollegen

zu schätzen ohne die die Lösung und

Bewältigung dieser vielfältigen Aufgaben

nicht machbar wäre

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GL&Lev kontakt 03/12

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8

REGIO

Bonner Immobilienmarkt machte

fast eine Milliarde Euro Umsatz

der umsatz auf dem bonner Immobilienmarkt

ist mit 967 Millionen

euro um 27 Prozent höher als

im Vorjahr. die Grundstückspreise

stiegen in einigen Segmenten um

sieben Prozent.

Das ist der stärkste Anstieg seit vielen

Jahren. Zu lesen im Grundstücksmarktbericht,

der ebenso wie die

Bodenrichtwertkarte jetzt vorliegt. Insgesamt

wechselten 3.578 Objekte ihre Besitzer;

121 Kauffälle mehr als 2010.

Die Preise für baureife Grundstücke für

Wohnbebauung (Ein- und Zweifamilienhäuser)

und für baureife Grundstücke für Wohnungs-

und Teileigentum stiegen jeweils

um 7% im Vergleich zum Vorjahr. Preise für

GL&Lev kontakt 03/12

die bezirksregierung Köln

hat für das Stadtgebiet

Köln einen neuen luftreinhalteplan

aufgestellt.

er ist am 1. April in Kraft

getreten. ein wichtiges

Instrument zur Verbesserung

der Kölner luft

ist dabei neben anderen

Maßnahmen die bereits

seit 2008 bestehende

umweltzone.

Umweltzone

Köln-City

Die neue Umweltzone wird räumlich

ausgedehnt und bis zum 1. Juni

2012 vollständig ausgeschildert. Ab

diesem Zeitpunkt dürfen nur noch Fahrzeuge

mit einer Plakette in die erweiterte

Umweltzone fahren. In dem neuen Luftreinhalteplan

sind auch Ausnahmen für das Einfahrverbot

geregelt. Regierungspräsidentin

Gisela Walsken sagte: „Das ist ein guter Tag

für die Kölner, da mit der Umsetzung des

umfangreichen Maßnahmenbündels die

Luft in Köln sauberer wird. Damit ist zu-

baureife Grundstücke für Wohnbebauung

(Mehrfamilienhäuser) stiegen um 5% und

baureife Grundstücke für Gewerbebebauung

um drei Prozent. Ebenfalls analysiert

wurde die Entwicklung des Bonner Immobilienmarktes

2011.

Bei den Eigentumswohnungen lagen die

Durchschnittspreise der neuen Wohnungen

(bis drei Jahre alt) mit durchschnittlich 2.941

Euro pro qm rund 6% über Vorjahresniveau.

Bei den 10 bis 25 Jahre alten Wohnungen

lag die Preissteigerung bei rund neun Prozent.

Bei den 26 bis 40 Jahre alten Wohnungen

stiegen die Preise nur minimal. Die

höchsten Kaufpreise für Wohnungseigentum

wurden dabei mit rund 5.000 Euro pro

Quadratmeter im Bonner Zentrum erzielt.

Family Fitness Club

feiert 30. Geburtstag

Mit einer großenFestveranstaltung

im Bergischen

Löwen

in Bergisch Gladbach

feiert der Family Fitness Club am 16.

Juni sein 30jähriges Bestehen. Als „Gladbacher

Sport- und Leistungszentrum“ hatten

ihn die Brüder Ferdinand und Johannes Linzenich

1982 gegründet. Später kam Bruder

Marc noch hinzu. Und was einst als „Mucki-Bude“

und Kampfsportmekka bekannt

war, ist heute ein familienfreundlicher Club

in einem sehr gepflegtem Ambiente. Der

„5-Sterne-Fitness-Club“ hat Niederlassungen

u.a. auch in Kürten, Burscheid,

Siegburg und Leverkusen-Opladen und ist

mit dem TÜV-Gütesiegel ausgezeichnet.

gleich auch ein fairer Kompromiss zwischen

allen Beteiligten gefunden worden, der sowohl

die Belange der Gewerbetreibenden

und Industrie, aber auch die Belange der

betroffenen Bürger berücksichtigt.“

Folgender Zeitplan wurde festgesetzt:

1.4.2012 Ausdehnung der Kölner

Umweltzone

1.1.2013 Ausschluss der Fahrzeuge mit

roter Plakette

1.7.2014 Ausschluss der Fahrzeuge mit

gelber Plakette

Ludwig ist neuer

Bürgermeister in Lindlar

Zum neuen Bürgermeister

von Lindlar und damit

Nachfolger des zum

Landrat gewählten Dr.

Hermann-Josef Tebroke

(CDU) ist der 45jährige

Dr. Gerhard Ludwig (CDU)

gewählt worden. Er setzte sich mit 56,7 %

gegen den SPD-Konkurrenten Lutz Freiberg

(42 %) durch. Das eigentlich Überraschende

war die schwache Wahlbeteiligung (48 %).

der landeswettbewerb „Unser Dorf hat

Zukunft“ startet in die nächste Runde. 50

Ortschaften aus ganz NRW sind jetzt beteiligt.

Die Bewertungskommission prüft ab

20. Juni. Zwei Dörfer aus dem Rheinland

kommen in das Bundes-Finale.


„Nicht vergessen, wo wir herkommen.“

das Thema „equal pay – equal treatment“

beschäftigt die Zeitarbeitsbranche

in deutschland mehr denn

je. die Politik macht druck auf die

Zeitarbeitsfirmen. Wir sprechen mit

Matthias butz, Geschäftsführer des

bergischen Personalservices in bergisch

Gladbach.

Herr Butz, wie ist der Verhandlungsstand

zwischen den Tarifpartnern?

Momentan stecken wir fest. Einer der

Hauptstreitpunkte ist die Dauer der Einarbeitungsphase,

nach der die Löhne

angeglichen werden sollen. Die Gewerkschaftsseite

fordert unrealistisch kurze

Zeiträume.

Schnelle Bezahlung nach „equal pay“

soll aber den Arbeitnehmern zugutekommen.

Wäre das nicht unterstützenswert?

Ja, wäre es. Tut sie aber nicht. Wir dürfen

nicht vergessen, wo wir herkommen.

Im Jahr 2005 hatten wir in Deutschland

offiziell mehr als fünf Millionen

Arbeitslose, in Wirklichkeit

waren es über sieben

Millionen. Heute arbeiten in

der Zeitarbeit eine Million

sozialversicherungspflichtig

Beschäftigte. Wenn sie diesen

Jobmotor durch weitere Eingriffe

stilllegen, gehen kurzfristig

mehrere hunderttausend

Arbeitsplätze verloren.

Gewerkschaften müssen aber die Interessen

ihrer Mitglieder vertreten.

Da sind weitergehende Forderungen

durchaus angebracht.

Genau das ist einer der Punkte: unsere

Mitarbeiter sind nicht deren Mitglieder.

Die Gewerkschaften versuchen hier in

erster Linie, auf Kosten unserer Branche

ihr Hoheitsgebiet zu erweitern. Wussten

Sie, dass die IG Metall kürzlich von den

Beiträgen ihrer Mitglieder für über 20

Millionen Euro eine bundesweite Kampagne

gegen Zeitarbeit finanziert hat?

Ihr Vorschlag, Herr Butz?

Deregulierung! Die Mindestlöhne waren

schon ein guter und wichtiger Schritt –

und damit reicht es auch. Ab November

2012 verdient eine unqualifizierte Hilfskraft

bei uns 8,19 Euro. Fragen Sie mal

Frisörinnen, Floristinnen und Zimmermädchen

nach den Stundenlöhnen. Ich

glaube, einige würde feuchte Augen bekommen.

Weiter Front gegen Zeitarbeit

zu machen, ist sinnlos. Wir haben etliche

andere Baustellen in der deutschen Arbeitswelt.

GL&Lev kontakt 03/12

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10

REGIO

Neu ab Köln/bonn: Dreimal wöchentlich nach Moskau

die russische Fluggesellschaft ural

Airlines verbindet neuerdings Köln/

bonn mit Moskau domodedovo.

Montags, mittwochs und freitags starten die

Maschinen jeweils um 12.30 Uhr zu ihrem

Die Regionale hat

ihr Ziel erreicht

Nach knapp sieben Jahren Regionale 2010

zog Rainer Deppe, der Vorsitzende des Regionalrates

Köln, jetzt eine überwiegend

positive Bilanz: „Unsere Region hat in hohem

Maße von der Regionale profitiert.

Kommunen, Verbände, Unternehmer und

zahlreiche ehrenamtlich Engagierte haben

für die Region Köln/Bonn vor allem nachhaltige

Projekte umgesetzt“. Mehr als 50

Projekte zu den Themen Bildung, Mobilität

und Natur wurden entwickelt, einige davon

über Kommunal- und Kreisgrenzen hinweg

vernetzt. Von Seiten der Landesregierung

flossen 200 Mio. EUR in die Regionale-Projekte.

Im übrigen hätte man gelernt, „dass

Erfolge nur gemeinsam und miteinander

erreicht werden“.

Wieder mehr Gewerbeanmeldungen in der Region Bonn

Positive Nachrichten für den Bezirk der

Industrie- und Handelskammer (IHK)

Bonn/Rhein-Sieg: Der Saldo aus den

Gewerbeanmeldungen und -abmeldungen

ist in 2011 im Vergleich zum Vorjahr leicht

angestiegen.

Netto kamen im Bezirk IHK Bonn/Rhein-

Sieg 843 Gewerbe hinzu, das ist ein leichtes

Plus von 6,2 Prozent gegenüber 2010

(+ 794).

GL&Lev kontakt 03/12

traditionelle „Begrüßungsdusche“ einer neuer Airline, hier die Schweizer SkyWork. Sie fliegt nach Bern.

Flug in die russische Hauptstadt. Ab dem 1.

Juni sogar viermal wöchentlich. Ural Airlines

betreibt in Moskau eins seiner beiden Drehkreuze

und bringt Passagiere von dort zu 6

weiteren interessanten Städten Russlands:

Im wesentlichen zufrieden mit der Entwicklung und den

Ergebnissen der Regional 2010: Ihr Macher, der Geschäftsführer

Dr. Reimar Molitor und Regionalratsvorsitzender

Rainer Deppe.

„Auch in Zeiten der globalen Krise hat

sich der Unternehmensbestand in der Region

Bonn/Rhein-Sieg positiv entwickelt“,

sagte IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Hubertus

Hille. Während in der Bundesstadt

Bonn netto 585 Gewerbe hinzukamen,

lag der Saldo im Rhein-Sieg-Kreis bei 258.

Die höchsten Zuwächse verzeichneten im

Rhein-Sieg-Kreis Hennef (105), Troisdorf

(88) und Bornheim (55).

Ekaterinburg, Irkutsk, Krasnodar, Novokusnetzk,

Novosibirsk und Tscheljabinsk. Die

Airline gehört zu den größten Fluggesellschaften

in Russland. Sie fliegt zu 120 Zielen

und besitzt eine moderne Airbusflotte.

Anmeldungen für die

Mittelstandsmesse sind

noch möglich

Am 11. und 12. September findet die

Mittelstandsmesse für das Bergische

Land (WiN) in Wuppertal statt. Die Rheinisch-Bergische

Wirtschaftsförderungs

GmbH (RBW) ist selbst Aussteller und

Kooperationspartner. Noch bis zum 31.

Mai können sich Aussteller zur Messe

anmelden. Die bereits zweite Ausgabe

dieser Messe wird in der Historischen

Stadthalle Wuppertal stattfinden und

soll mittelständischen Unternehmen

eine Plattform für den Dialog und das

Marketing bieten. Der Messeveranstalter

bietet kostengünstige, komplette

Ausstellerpakete insbesondere für Unternehmen,

die sonst wenig Erfahrung

mit Messen haben

Negativ war der Saldo insbesondere in

Lohmar (-70), Eitorf (-25), Sankt Augustin

und Swisttal (je -21) sowie Windeck (-20).

Die Zahl der Gewerbeanmeldungen

nahm in Bonn/Rhein-Sieg leicht um 1,4

Prozent von 9.223 auf 9.353 zu. Im Rhein-

Sieg-Kreis war ein leichtes Plus von 5.900

auf 6.063 fest zu stellen, während in Bonn

die Anmeldungen von 3.323 auf 3.290

leicht rückläufig waren.


Ausflugsziel Burg Blankenberg

An der Sieg hat auch die Burgsaison wieder begonnen.

Lohnendes Ziel für Wochenend-Ausflügler (auch Rad-

Touristen). Bis Ende September kann die Burg (Bild rechts),

die auf der vorderen Spitze eines Felssporns über der Sieg

ruht und den historischen Kern der gesamten Anlage „Stadt

Blankenberg“ bildet, wieder kostenfrei besichtigt werden.

Open Air

Freitag, 1. Juni 2012

Einlass mit Sektempfang:

19.00 Uhr

Showbeginn: 19.30 Uhr

Pro Person: 69,- Euro

Am 1. Juli heißt es wieder:

Siegtal Pur – Autofreies Siegtal

Auf ungetrübten Fahrspaß dürfen

sich unmotorisierte Verkehrsteilnehmer

beim jährlich stattfindenden

„Siegtal pur – Autofreies Siegtal“

freuen. Am 1. Juli ist das möglich

Am ersten Sonntag im Juli wird das

Siegtal auf rund 120 Kilometern

für den gesamten Autoverkehr gesperrt.

Dann ist zwischen 9.00 und 18.00

Uhr jede Menge Platz zum Radeln, Skaten

und Wandern. Jahr für Jahr wurde die autofreie

Strecke länger. Was auf einem Teilstück

begann, führt heute die Fahrradwanderer

von Siegburg – über Hennef, Eitorf,

Windeck, Au, Wissen – Kirchen in Rheinland-Pfalz

über Siegen bis an die Quelle der

Sieg in Netphen.

Auf der Strecke wartet auf die Teilnehmer

eine Attraktion nach der anderen. In

vielen Gemeinden finden beispielsweise

verkaufsoffene Sonntage statt, häufig flan-

Reizvoll für Radfahrer: Der neue

Radweg entlang der Sieg. Hier in

Eitorf-Kelters, Bestandteil des

Siegtalradweges über 120 km.

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REGIO

kiert von Musik- und Kulturveranstaltungen

oder Straßenfesten. Auch für das leibliche

Wohl wird bestens gesorgt. Kleine Stärkungen

für zwischendurch oder kulinarische

Spezialitäten – für jeden Geschmack

wird während des autofreien Tages etwas

geboten. In Siegburg ist außerdem internationaler

Töpfermarkt.

Und wer nach der Tour noch Kräfte übrig

hat, kann bei einer „After-Bike-Party“

gemeinsam mit anderen Siegtal-Tourern bis

in die späte Nacht abfeiern. Nur das Auto

muss draußen bleiben ... Ausflügler müssen

das berücksichtigen. Städte und Gemeinde

unterstützen die Veranstaltung

GL&Lev kontakt 03/12

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12

REGIO

dr. Andreas Künne (Bild), Anwalt der

Kanzlei Winter Jansen

Lamsfuß in Bergisch

Gladbach, hat nach

zweijähriger Ausbildungszeit

die Prüfung

zum Fachanwalt in

Erbrecht abgelegt. Zu

seinen Tätigkeiten gehören u.a. Vorsorgeregelungen

und Testamentserstellung. Der gebürtige

Düsseldorfer vervollständigt das breite

Angebot der Kanzlei, die nun für fast jeden

Rechtsbereich einen Spezialisten und Büros

auch in Köln, Overath, Rösrath und Berlin hat.

Rainer Jückstock (Bild, 52) ist seit

dem 1. April neuer

Chief Executive Officer

(CEO) an der Spitze

des Automobilzulieferers

Federal-Mogul

in Burscheid. Er folgt

dem Spanier Alkapont,

der vorzeitig in den Ruhestand geht. Jückstock

war schon einmal Vertriebsleiter in Burscheid,

ehe er als Geschäftsführer zum Werk

in Friedberg wechselte. 2002 wurde er in die

Konzernzentrale nach Southfield/USA nahe

Detroit berufen.

Reinhold buchhorn (Bild, 68), Oberbürgermeister

von

Leverkusen, zeigte einmal

mehr sein Fußball-

Engagement. Er lud

mit Unterstützung von

Bayer 04 Leverkusen

150 Inhaber von Ehrenamtskarten

zum Bundesligaspiel in die BayArena

ein. Eine andere Idee – Super-Picknick

mit 4.000 Gästen auf dem „heiligen Rasen“

des Stadions, fiel leider den schlechten Wetter-Prognosen

zum Opfer.

Willibert Krüger (Bild, 72), Unternehmer

in Bergisch

Gladbach, hat nicht

nur jüngst einen kaufmännischen

Hit gelandet.

Er kooperiert

neuerdings mit der

weltweit agierenden

Kaffeehauskette Starbucks. Krüger zeigte sich

in seiner Heimatstadt auch als Mäzen. Er stiftete

– wie auch die VR Bank – 3.500 Euro,

um damit den Sprudelbrunnen auf dem Konrad-Adenauer-Platz

für ein Jahr lang wieder

in Betrieb zu setzen.

GL&Lev kontakt 03/12

NAMeN

Endlich - der

Panorama-Radweg

ist eröffnet

Jetzt ist er also auch ganz offiziell

in betrieb: der Panorama-Radweg

balkantrasse, 21 km lang zwischen

burscheid, Wermelskirchen, bergisch

born und lennep. ein Stück von

leverkusen kommt in den nächsten

Jahren noch hinzu.

Und die Kommunen feierten sich

selbst. Mit Volksfesten an der Strecke

und dem

„politischen Höhepunkt“

in Burscheid.

Hier trafen sich Landrat

und Bürgermeis-

ter von Burscheid,

Wermelskirchen und

Remscheid, um das

rote Band zu durch-

trennen und den Radweg freizugeben. Und

ein paar Hundert Radler machten sich auf

den Weg. Damit erlebte ein fast 2-Millionen-

Projekt ein Finale, von dem sich die Kommunen

(auch durch Fördermittel

des Landes)

eine Belebung des

regionalen Tourismus

versprechen. Das

Fest war im übrigen

Bestandteil der „15.

Burscheider Umweltwoche“.

Neuer Kreiskämmerer aus dem eigenen Haus

Landrat Dr. Hermann-Josef Tebroke hat die Kreisverwaltung neu organisiert.

Er setzt auf schlanke Strukturen. So gibt es nur noch vier

thematisch geordnete Dezernate statt bisher fünf. Die Wirtschaft- und

Tourismusförderung, die Arbeitsmarktpolitik sowie die Kreis- und Regionalentwicklung

sind künftig beim Landrat angesiedelt. Die Funktion

des Kämmerers wird mit der Position des Kämmereileiters verbunden.

Und da fiel auch die Entscheidung. Neuer Kämmerer ist Klaus Eckl

(52, Bild) aus Bergisch Gladbach. Der Familienvater ist seit seiner Ausbildung zum Diplom-

Verwaltungswirt im Jahre 1976 beim Kreis beschäftigt. Seit 2005 ist er Kämmereileiter.


Public Relation

KREISSPARKASSE KöLN

drei Fragen an Serkan Özgül

Mittelständische Betriebe wie

auch Freiberufler werden bei

der Kreissparkasse Köln durch

die Fachspezialisten der regionalen

FirmenkundenCenter betreut.

Diese bieten vor Ort eine

umfassende Beratung rund um

Themen wie Investitionsdarlehen,

Betriebsmittelkredite, Leasing,

öffentliche Fördermittel,

Eigenkapitalfinanzierung oder

betriebliche Versicherungen.

Für Bergisch Gladbach, Kürten, Overath

und Rösrath übernimmt diese

Aufgabe das FirmenkundenCenter

Rhein-Berg. Im Rahmen einer Serie

stellen wir die Ansprechpartner vor

– in dieser Ausgabe Serkan özgül,

zuständig für die Betreuung der Firmenkunden

in Bensberg und Refrath.

Was zeichnet die Firmenlandschaft

in ihrem Geschäftsbereich aus?

Serkan Özgül: Eine Besonderheit

ist sicherlich der TechnologiePark in

Moitzfeld, der aufgrund seiner guten

Lage in unmittelbarer Nähe zur Autobahn

A4 ein etablierter Unternehmensstandort

in der Region ist. 1995

auf dem früheren Siemensgelände

gegründet, sind im TechnologiePark

heute rund 150 Unternehmen aus

den unterschiedlichsten Branchen mit

insgesamt rund 2.300 Mitarbeitern

ansässig.

Welche lokalen Themen beschäftigen

derzeit die Firmen in Bensberg

und Refrath

Serkan Özgül: Das geplante neue

Gewerbegebiet Lustheide wird in

Refrath nach wie vor ausgiebig diskutiert.

In Bensberg steht weiterhin die

Belebung der Innenstadt im Fokus.

Hier sorgen die Pläne für einen Abriss

mit anschließender Neugestaltung

des derzeit leerstehenden Einkaufs-

zentrums für große Zuversicht unter

den Einzelhändlern.

Wo findet bei der Kreissparkasse

Köln die Beratung im Firmenkundengeschäft

statt?

Serkan Özgül: Beratungsgespräche

können auf Wunsch des Kunden sowohl

in unserem FirmenkundenCenter

in Bergisch Gladbach als auch in

den örtlichen Geschäftsstellen in und

um Bensberg stattfinden. Gerne besuchen

wir unsere Firmenkunden jedoch

auch im eigenen Unternehmen.

Viele Aspekte beispielsweise zu komplexeren

Finanzierungsgegenständen

lassen sich oft am bequemsten direkt

vor Ort besprechen.

Nächste Ausgabe: Christian Miczka,

Firmenkundenbetreuer für die Region

Rösrath

LOKALES

SeRKAN ÖZGÜl (38, Bild)

ist Sparkassenbetriebswirt

und Firmenkundenbetreuer

für die Region Bensberg/Refrath.

FirmenkundenCenter Rhein-Berg

Hauptstraße 208-210

51465 Bergisch Gladbach

Tel. 02202 9370-31

www.ksk-koeln.de

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Vom TÜV* bis eco überzeugt unser Top-Service nicht nur namhafte

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GL&Lev kontakt 03/12

13

* Kundenumfrage bei Privatkunden, TÜV Rheinland und TÜV Saarland.


14

LOKALES

BERGISCH GLADBACH Leverkusen

Was bei M-Real Zanders an

der Gohrsmühle vorübergehend

zu eskalieren drohte,

hat sich beruhigt und scheint

in vernünftige Bahnen gelenkt.

Auch wenn die ersten Kündigungen

verschickt wurden.

Unternehmen, Betriebsrat, Stadt

und Land hatten sich vor Wochen

auf Restrukturierungsmaßnahmen

verständigt und den Abbau von Arbeitsplätzen

gebremst. Nicht 400

Arbeitsplätze, sondern 260 Stellen

werden bis Jahresende „frei“. Andere

GL&Lev kontakt 03/12

LuTZ uRBACH, Bürgermeister

Rathaus Stadtmitte

Konrad-Adenauer-Platz 1, 51465 Bergisch Gladbach

Tel. 02202 - 14-0

Leichlingen

Burscheid

Wermelskirchen

WIRTSCHAFTSFÖRDERuNG

Stadtentwicklungsbetrieb: Bernd Martmann, Rathaus Bensberg,

Tel. 02202-141271 b.martmann@stadt-gl.de - Martin Westermann,

Tel. 02202-141424 m.westermann@stadt-gl.de

Odenthal

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

M-real: Was ein runder

Tisch bewirken kann

Rösrath

Arbeitsplätze sind bis 2014 gesichert.

M-real wird die Marke Chromolux in

Bergisch Gladbach weiterentwickeln.

Zusätzlich wird das Ausrüstungs- und

Logistikzentrum für Faltschachtelkartons

am Standort angesiedelt. Und:

Der geplante Business-Park auf dem

Firmengelände geht voran. Wie das

Unternehmen mitteilte, habe man bereits

erfolgreich erste Kontakte zu Investoren

geknüpft. Das Ergebnis kam

an einem „runden Tisch“ zustande,

zu dem Bürgermeister Lutz Urbach

mehrfach eingeladen hatte.

INDUS wieder mit Spitzenergebnissen

Die mittelständische Beteiligungsgesellschaft

INDUS Holding AG

(Bergisch Gladbach) hat 2011 bei

Umsatz und Ergebnis die Spitzenwerte

von 2010 nochmals übertroffen.

Der Vorstandvorsitzende Helmut

Ruwisch und sein designierter Nachfolger

Jürgen Abromeit freuten sich

bei der Bilanzpressekonferenz: „Wir

haben neue Rekordmarken erreichen

können.“ Verglichen mit dem Jahr

2010 stieg der Umsatz um 14 % auf

1.104,7 Mio. Euro und das Ergebnis

vor Zinsen und Steuern (EBIT) um

10 % auf 111,6 Mio. Euro. Der Jahresüberschuss

erreichte mit 55,6 Mio.

Bosbach stiftete 10.000 E

Wolfgang Bosbach (MdB) hat die

10.000 Euro, die er jüngst bei einem

Promi-Quiz in der ARD gewonnen

hatte, der Aktion „Hits fürs Hospiz“

gestiftet. Bosbach hatte mit Jauch

und Thomas Gottschalk gegen ein

„Tagesschau“-Team gesiegt.

Euro eine Steigerung um 19 %. Der

operative Cashflow legte 2011 um

nahezu 50 Mio. Euro zu und stieg von

81,9 Mio. Euro auf 130,2 Mio. Euro

in 2011. Für 2012 gab der Vorstand

einen vorsichtigen Ausblick: „Im aktuellen

Umfeld erscheint unsere Zielmarke

von 10 % EBIT anspruchsvoll.“

Willibald Vossen

verlässt die Belkaw

Bei der Belkaw gibt es eine neue

Geschäftsführung. Der bisherige Geschäftsführer

Willibald Vossen (Bild)

scheidet nach viereinhalb Jahren am

31. Mai aus und geht in den Ruhestand.

Er war seit Januar 2008 an der

Spitze des Unternehmens.

Ab 1. Juni wird nun das Zweierteam

Klaus Henninger (47) und

Dr. Klaus Kaiser (53) den regionalen

Energieversorger im Bergischen Land

führen. Sie sind (wie Vossen) in Personalunion

bei der Rhein-Energie in

leitender Position tätig.

Das Alte Pastorat ist

wieder geöffnet

In der Fußgängerzone ist eine alte

Traditions-Gaststätte nach intensivem

Um- und Ausbau soeben wieder

eröffnet worden: Das „Alte Pastorat“

(Bild links).

„Das Haus ist eine Top-Adresse in

Bergisch Gladbach. Und ich möchte,

dass es wieder so wird,“ sagte der

neue Inhaber Emilio Lattarulo. Mit

Kompagnon Stephan Thoratier hat

er das ziemlich abgewirtschaftete

Gebäude mit großer Außenterrasse

zur Fußgängerzone hin wieder auf

neuesten Stand gebracht. Italienische

Küche, Kaffee und Eis sind ein Markenzeichen

des vielversprechenden

Unternehmens.

VR Bank hilft dem EvK

Die VR Bank unterstützt finanziell den

Förderverein des Ev. Krankenhauses

in dessen Vortragsreihe „Medizindialog“.

Nächstes Thema am 31. Mai:

Enddarmerkrankungen.


LOKALES

Rolf Becker (rechts) will nicht mehr. Er übergab seine Erfolgsmesse an Patrick Esser und

Jörg Fetha (links) von der Messebau-Firma Blickfang.

Neuer Chef für die Bautage

Da staunte der Laie und der Fachmann wunderte sich: Die seit Jahren höchst

erfolgreichen „Bergischen Bautage“ werden ab sofort nicht mehr von Rolf

Becker organisiert. Der Mann, der die überregional beachtete Wohn-, Bau-

und Finanzmesse 17 Jahre lang mit großem, sicher auch finanziellem Erfolg

organisiert hatte, übergab die Veranstaltung an die Messebau-Firma Blickfang,

Geschäftsführer Patrick Esser. über eine „Ablösesumme“ schwieg man

sich zwar aus, doch werden beide Seiten ihren Schnitt gemacht haben. Esser,

der nebenbei auch Präsident des Fußballvereins SV Bergisch Gladbach 09

ist, will am Konzept erstmal nichts ändern, die Messe aber vielleicht auch auf

andere Standorte ausdehnen. Rolf Becker wiederum („Ich musste einfach

mal was anderes machen...“) will jetzt das Kultur-und Stadtfest organisieren.

135 Jahre Familienbetrieb Bläsius

Das gibt’s auch nicht alle Tage – ein Familienbetrieb, der 135 Jahre besteht

und floriert wie eh und je. Bei Bernhard Bläsius ist das so. Er führt die

Bedachungs GmbH, ein Fachunternehmen für Dachdecker-, Bauklempner-,

Fassaden- und Abdichtungsarbeiten aller Art, in 4. Generation. Urgroßvater

Josef hatte 1877 das erste Dachdecker-Unternehmen in Bergisch Gladbach.

In diesen Tagen startet ein neues Groß-Projekt: Komplette Dachsanierung

an 13 Mehrfamilien- und 11 Einfamilien-Wohnhäusern.

DEUTA investierte 1,5 Millionen Euro

Die international renommierten Deuta-Werke Bergisch Gladbach haben vor

Tagen eine neue Fertigungsanlage in Betrieb genommen, dafür 1,5 Millionen

Euro investiert und das eigene Ansehen damit noch weiter erhöht.

Das seit 1960 in Bergisch Gladbach ansässige Unternehmen stellt hinter unauffälligen

Mauern Außergewöhnliches her. Deuta produziert vorwiegend

Messgeräte für den Führerstand von Lokomotiven. An ihnen erkennt der

Lokführer Geschwindigkeit, Zug- und Bremskraft seiner Maschine. Deuta-

Produkte finden sich in vielen ICE-Zügen wieder. Zur Inbetriebnahme gaben

sich auch Bürgermeister und Landrat die Ehre.

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LOKALES tEChNOLOGIEzENtRum

Brückenschlag

von Labor zu Klinik

InHeCon (Integrated Healthcare Consulting) ist ein Beratungsunternehmen

mit Sitz im Rheinisch-Bergischen TechnologieZentrum

(RBTZ) in Bergisch Gladbach: Inhaber und Chef ist Prof. Dr.

Jochen G. W. Theis, der die Firma im Jahr 2008 in der Nähe von

Basel (Schweiz) gründete und ihren Sitz vor einem Jahr nach

Deutschland verlegte.

In die alte Heimat gleichsam, denn

Prof. Dr. Theis ist als geborener

Kölner in Bergisch Gladbach aufgewachsen.

Auf das RBTZ eher zufällig

gestoßen, weiß der Rheinländer die

gute Anbindung sowie den geleisteten

Service und Support im RBTZ

zu schätzen.

InHeCon berät und unterstützt

Unternehmen aus dem Pharma-,

Diagnostik- und Healthcare-Bereich

ebenso wie Venture-Capitalists oder

auch junge BioTech-Firmen. Basis für

die breite Consultingpalette bildet

der berufliche Werdegang von Prof.

Dr. Jochen Theis. Der ausgebildete

Facharzt für klinische Pharmakologie

arbeitete zunächst als Mediziner in

verschiedenen Krankenhäusern im

In- und Ausland, bevor er leitende

Positionen in den pharmazeutischen

Konzernen Boehringer Ingelheim,

GlaxoSmithKline und F. Hoffmann-La

Roche übernahm und etliche Projekte

erfolgreich umsetzte. Daneben hält

Dr. Jochen Theis als Honorar-Professor

Vorlesungen in Pharmazeutischer

Medizin an der University of Surrey, in

Guildford, UK. Das in Summe ergibt

GL&Lev kontakt 03/12

umfassendes Know-how und jede

Menge Erfahrung sowohl in der Unternehmensstrategie,

in Projektarbeit

und Organisation als auch in den

Fachthemen bei personalisierter und

translationaler Medizin. Bei translationaler

Medizin geht es in vereinfachter

Form darum, Wissen um biologische

Prozesse an der Schnittstelle

zwischen präklinischer Forschung und

klinischer Entwicklung erfolgreich in

innovative Therapien beim Menschen

umzusetzen.

Prof. Dr. Jochen Theis forciert den

Transfer von im Labor gewonnenen

Erkenntnissen in die Praxis, seien es

diagnostische Tests oder neue Medikamente

und Therapien. Nicht zuletzt deshalb

ist Prof. Dr. Jochen Theis gefragter

Ansprechpartner und Berater großer

Pharma- und BioTech-Unternehmen.

Das gilt sowohl für strategische Beratung

als auch für die Unterstützung

von Projektteams bei der innovativen

Entwicklung von Arzneimitteln und Diagnostika,

oder aber bei der Planung

und Durchführung klinischer Studien

mit innovativen Methodologien und/

oder neuen Technologien.

Kontakt

InHeCon Jochen Theis

Prof. Dr. Jochen Theis, MD FFPM,

Pharmaceutical Physician &

Principal Consultant

Rheinisch-Bergisches

TechnologieZentrum (Haus 08)

Tel.: +49 (0)2204 5 04 95 11

E-Mail: jt@inhecon.com

„Was Mitarbeiter zu Höchstleistungen antreibt“

Info-Abend für Führungskräfte

Für den kostenfreien Vortrag im

Rheinisch-Bergischen TechnologieZentrum

konnte das RBTZ-Team

um Geschäftsführer Martin Westermann

einen veritablen Referenten

gewinnen: Alexander Reyss, Personalberater,

Coach und Buchautor,

zeigt auf, wie die bewährten Prinzipien

aus dem Leistungssport zur

Kraftquelle für Führungskräfte und

Mitarbeiter werden. „Jeder Mensch

hat seinen eigenen Weg zur Leistungsentfaltung.

Was den einen motiviert,

mag den anderen bremsen.“

Alexander Reyss gilt als Spezialist

für die Anwendung des so genannten

Reiss Profiles. Das Reiss Profile bietet

eine objektive Entscheidungsgrundlage

für die gezielte Personalauswahl,

effiziente Mitarbeiterführung und

wirkungsvolle, individuelle Kommunikation.

Ein Weg zu motivierten Mitarbeitern,

weniger Krankenstand und

weniger Fällen von Burn Out.

Info-Abend für Führungskräfte

„Was Mitarbeiter zu Höchstleistungen

antreibt“

24. Mai 2012 | 18:00 Uhr

Pressepavillon TechnologiePark

Bergisch Gladbach

Eintritt frei | Anmeldung:

Tel. 02204 842470

info@tz-bg.de

TechnologiePark

Bergisch Gladbach

Friedrich-Ebert-Straße

51429 Bergisch Gladbach

Tel: 02204 842470

E-Mail: info@tz-bg.de

www.tz-bg.de


Public Relation

Ruhe – so viel man will

ServiceResidenz

Schloss Bensberg

Hier hat man wirklich die

Wahl: In der ServiceResidenz

Schloss Bensberg kann man

Mieter sein oder Eigentümer

einer Wohnung.

Man kann den Lebensabend

genießen oder als jüngerer

Mieter den umfangreichen Service

nutzen, der einem alle Alltagssorgen

abnimmt. Man kann sich den Kühlschrank

auf Termin füllen lassen oder

den im Haus untergebrachten Pflegedienst

bestellen. Wie man will.

Und man kann noch viel mehr.

Ein morgendliches Bad in der

Schwimmanlage mit Wellness-Oase

nehmen, sich eine Ruhestunde gönnen

im Clubraum mit Bibliothek und

Kamin. Oder eine der regelmäßigen

Kulturveranstaltungen besuchen, die

für ihren künstlerischen Anspruch

in der ganzen Region bekannt sind.

Die exquisite Küche des Restaurants

„Schlossberg“ kann man genießen

oder die eigene, hochmoderne Einbauküche

nutzen. Die idyllische Terrasse

des Parkcafés und die stilvolle

Weinstube „Bacchus“ laden zum netten

Plausch mit den Nachbarn oder

Gästen ein. Die Großstadt Köln ist

nah, der Naturpark Bergisches Land

ebenso. Und für einen kurzen Abstecher

in die Innenstadt von Bensberg

braucht es gerade mal fünf Minuten

Serviceangebote direkt vor ort

zu Fuß. Wenn man mal einen Arzt

braucht oder zum Friseur will: Im eigenen

ärztehaus haben Allgemeinmediziner

und Fachärzte vom Zahnarzt

bis zum Psychologen ihre Praxen.

Friseursalon, Kosmetik-Studio und

Physiotherapie – alles ist in der Anlage

vorhanden. Durch die Wandelgänge

gelangt man sogar trockenen

Fußes aus jedem Haus dorthin.

„Man kann hier wirklich frei

wählen, was für einen gut ist“, sagt

Marita Feldt. Sie leitet die ServiceResidenz

Schloss Bensberg gemeinsam

mit ihrer Kollegin Melanie Carl. „Wir

haben jüngere Mieter, die viel auf

Reisen sind und daher unsere Service-

angebote nutzen und wir haben ältere

Bewohner, die hier den ambulanten

Pflegedienst in Anspruch nehmen

können und ihre wohlverdiente

Ruhe im Alter ohne Sorgen erleben

dürfen“, umschreibt Melanie Carl die

umfangreiche Bandbreite des individuellen

Wohnens in der großzügig

angelegten Parkanlage.

Die naturnah konzipierte Wohnpark-Anlage

ist zu allen Jahreszeiten

ein Traum. Die Licht durchfluteten

Wohnungen in den 23 Wohnhäusern

bestechen durch moderne, klare,

architektonische Schönheit. Wohnungen

gibt es wahlweise von 36

bis 120 Quadratmetern Wohnfläche

mit durchdachten Raumkonzepten,

mit Loggia, Dachterrasse oder Balkon.

Erbaut wurden die Häuser in der

Parkanlage von Schloss Bensberg. Ein

grandioses, barockes Meisterwerk,

das der Düsseldorfer Kurfürst hier vor

300 Jahren mit Blick auf den Kölner

Dom bauen ließ. Heute ist es ein Luxushotel

mit weltweit bekannter Sterneküche.

Ansprechpartner für alle Wünsche

sind die freundlichen Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter an der

Rezeption. Diese erreicht man persönlich

oder über Telefon 24 Stunden

am Tag, sieben Tage die Woche.

„Man braucht sich wirklich um nichts

mehr zu kümmern“, verspricht Melanie

Carl und fügt hinzu: „Wenn man

will. Unsere Bewohner haben wirklich

die Wahl.“

Rezeption mit 24-Stunden-Service, Sicherheitsdienst, Sicherheitssysteme

Gastronomie: Weinstube „Bacchus“, Restaurant „Schlossberg“, Parkcafé

Exklusive Wellness-Oase: Schwimmbad, Whirlpool, Saunen

Umfangreiches Kunst- und Kulturangebot: Konzerte, Lesungen, Themen-Ausflüge

Medizinische Versorgung: Allgemein-Mediziner, Kardiologen, Internisten, Zahnärzte,

Chirurgen, Psychologe, ambulanter Pflegedienst im Haus, Physiotherapie Physanum

Wäscheservice (Abholung, Lieferung) Kostenfreier Shuttle-Service

Einkaufsdienst Friseursalon

Kosmetikerin Hauswirtschaftsdienst

Haustechnikerdienst Gäste-Suiten

LOKALES

ServiceResidenz Schloss Bensberg

Im Schlosspark 10

51429 Bergisch Gladbach

Tel: 0 22 04 / 830-0

www.schlossbensberg.de

GL&Lev kontakt 03/12

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LOKALES

RÖSRATH

Endlich – die

Ruinen verschwinden

und EDEKA wird

Lidl-Nachbar

Endlich kommt Bewegung in

das Ruinengrundstück gegenüber

dem Bahnhof neben Lidl.

Aggressive Bagger leisteten

Vorarbeit für eine Niederlassung

von Edeka.

Vier Jahre lang hatte man verhandelt.

Jetzt stellte Edeka Handelsgesellschaft

Rhein Ruhr die aktuellen

Pläne vor. Rund 6,5 Millionen Euro

sollen in eine insgesamt 2.200 qm

große Nutzfläche mit Edeka-Markt

und 100 Stellplätzen investiert werden.

Die reine Verkaufsfläche wird

mit 1.600 qm größer als ursprünglich

angedacht. Betreiber als selbständiger

Kaufmann wird Andre Pickert,

der noch einen Edeka-Laden an der

Hauptstrasse in Hoffnungsthal führt.

Er wird sein Personal erheblich aufstocken

müssen. Von bis zu 40 Mitarbeitern

ist die Rede. Bis 22 Uhr soll

das Geschäft geöffnet haben.

Bei der Stadt ist man hoch erfreut,

dass der Schandfleck endlich verschwindet

und hofft. Vielleicht kann

Edeka schon im November öffnen. Ins

Bild oben ist Edeka montiert.

GL&Lev kontakt 03/12

Leichlingen

Leverkusen

MARCuS MOMBAuER, Bürgermeister

Rathaus, Hauptstraße 229

51503 Rösrath-Hoffnungsthal

Tel. 0 22 05 - 802-0, E-Mail: infostadt@roesrath.de

WIRTSCHAFTSFÖRDERuNG

Berthold Kalsbach, Technischer Beigeordneter

Tel. 02205 - 802-105

E-Mail: berthold.kalsbach@roesrath.de

Burscheid

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Rösrath

Der Turmhof hat ein

neues Wahrzeichen

Mit Landrat Dr. Tebroke, Ex-

Regierungspräsident Hans-

Peter Lindlar, Bürgermeister

Mombauer und viel lokaler

Prominenz ist jetzt der Turmhof

feierlich eröffnet worden.

Das Besucherportal Turmhof öffnete

damit nach 15-monatiger

Bauzeit als zweites von insgesamt

vier Besucherportalen im Naturraum

Wahner Heide/Königsforst seine Pforten.

Das Projekt an der Straße Kammerbroich

wurde im Rahmen der Regionale

2010 umgesetzt und schafft

für Besucher der Wahner Heide einen

faszinierenden Anlaufpunkt, um sich

Vorerst kein neuer Kämmerer in Rösrath

Die Besetzung einer Kämmerei-Stelle scheint allgemein problematisch zu sein.

Jetzt steckt auch Rösrath in der Klemme. Statt zum 1. Dezember 2012 wird

ein Nachfolger für den scheidenden Karl-Heinz Batzer (Ruhestand) erst zum

1. August 2013 anfangen können. Landrat Tebroke verhängte eine achtmonatige

Wiederbesetzungssperre. Rösrath ist im Nothaushalt. Und: der künftige

Kämmerer wird nur Beigeordneter, wenn die Stelle des im September 2013

ausscheidenden Beigeordneten Kahlsbach unbesetzt bleibt.

über das einzigartige FFH- und Naturschutzgebiet

Wahner Heide zu

informieren. Insgesamt sind sieben

Kommunen an dem Projekt beteiligt.

Unter dem Dach des Turmhofs,

der für etwa 1,3 Mio. Euro umgebaut

wurde, hat auch die Biologische Station

Rhein-Berg eine Heimat. Zudem ist

dort die Dauerausstellung „Dynamik“

zu sehen, die sich mit den natürlichen

Einflüssen auf Natur und Landschaft

beschäftigt. Auch eine Greifvogelambulanz

wurde eingerichtet. Die

Anlage, betrieben vom Heidezentrum

Turmhof e.V., beherbergt auch Cafeteria

und Hofladen.

Bergbauweg als

erster „Streifzug“

eingeweiht

Als erster von insgesamt 24 „Streifzügen“

im „Bergischen Wanderland“ ist

jetzt der „Bergbauweg“ in Rösrath eröffnet

worden. Der 12 Kilometer lange

Rundweg macht an 10 Stationen mit

Infotafeln die Geschichte und Bedeutung

des Erzbergbaus für die Region

erlebbar. Insbesondere der Franziskaschacht,

der Förderturm am Lüderich

sowie alte Bergmannshäuser sind

Sehenswürdigkeiten am Weg, die das

Thema anschaulich präsentieren. Infos

auch online unter www.bergischeswanderland.de.

Das Bergische Wanderland

umfasst eine Region von Essen

über den Kreis Mettmann und das

Bergische Städtedreieck, RheinBerg

und Oberberg sowie den Rhein-Sieg-

Kreis bis nach Königswinter.

zwei Neue bei VR Bank

Personalwechsel bei der VR Bank:

Dirk Berends (32) ist neuer Kopf in

der Filiale in Forsbach. Ferdinand Jakubassa

geht dort nach 42 Jahren

bei der VR Bank zum 31. Mai in den

Ruhestand. Neuer Filialleiter in Hoffnungsthal

ist Benjamin Fischer (26).


OVERATH

ANDREAS HEIDER, Bürgermeister

Rathaus, Hauptstraße 25, 51491 Overath

Tel. 0 22 06 - 602-0

E-Mail: post@overath.de

WIRTSCHAFTSFÖRDERuNG

Bernd Sassenhof, Erster Beigeordneter

Tel. 02206 - 602-114

E-Mail: b.sassenhof@overath.de

Leverkusen

Die Firma ASS baut

auf dem „Filetstück“

an der Autobahn

Werbegemeinschaft

macht weiter mit

der alten Führung

Auf der Jahreshauptversammlung

der „Werbegemeinschaft

Einkaufen in

Overath“ ist die Vorsitzende Dorothee

Kellershohn (Bild) in ihrem

Amt bestätigt worden. Vertreter

sind Davin Roth, Alexander Bücken,

Rolf Gladbach und Andreas

Koschmann. Manfred Horn

ist Kassierer. Die Gemeinschaft

schreibt schwarze Zahlen und

zeigt sich weiter optimistisch.

Leichlingen

Burscheid

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Im Gewerbegebiet Klef

entsteht mit dem neuen

Fertigungs- und Bürogebäude

der Firma ASS Maschinenbau

GmbH ein Premium-Betrieb auf

einem hochwertigen Terrain.

Auf rund 14.000 qm siedelt sich

die bisher in Untereschbach ansässige

Firma auf dem neuen Gewerbegebiet

am Rande der Autobahn

und der B 55 an, für weitere 5.500 qm

besteht eine Option. Vier Millionen

Euro sind für das 120 Meter lange

und 38 Meter breite Gebäude geplant.

Die ASS Maschinenbau GmbH

ist Spezialist bei der Fertigung hochwertiger

Greiferkomponenten, innovativer

Roboterhände und komplexer

Rösrath

Automationsanlagen. „Der aktuelle

Firmenstandort in Untereschbach

wird den technischen und räumlichen

Erfordernissen nicht mehr gerecht“,

so Reinhold Ziewers, ASS-Geschäftsführer.

„Das neue Gebäude bietet die

Möglichkeit, Strukturen und betriebliche

Abläufe optimal anzupassen.“

Auch die Arbeitsbedingungen für die

Mitarbeiter in Produktion, Entwicklung

und Verwaltung werden sich im

neuen Gebäude deutlich verbessern.

Der symbolische erste Spatenstich

hat vor kurzem stattgefunden. Bürgermeister

Andreas Heider wünschte

der Firma „viel Erfolg bei ihrem zukunftsweisenden

Investment!“

LOKALES

Dieses moderne Büro- und Fertigungsgebäude

der Firma Ass, das jetzt im Gewerbegebiet

Klef an der A 4 (Bild links) entsteht,

bietet ausreichend Fläche für Forschung,

Entwicklung, Konstruktion und Produktion.

Es soll bis Ende 2012 fertig sein.

Beliebte Sauna

bleibt geöffnet

Die finanziell umstrittene Sauna des Hallenbades

Badino wird vorerst nicht ge-

schlossen. Das Bad benötigt einen jähr-

lichen Zuschuss von rd. 800.000 Euro,

nur 250.000 aber erlaubt die Kommunalaufsicht.

Die Sauna-Schließung

sollte eine erste Sparmaßnahme sein.

Nach Bürgerprotesten wurde eine Ent-

scheidung auf den Sommer verschoben.

Chef-Wechsel bei

der Pinter Gmbh

Personalwechsel in der Chef-Etage bei

der Gebr. Pinter GmbH in Overath-Vilkerath.

Der bisherige geschäftsführende

Gesellschafter Bernd Pinter scheidet

mit Erreichen des 65. Lebensjahres

aus. Er übergab den Betrieb Ende April

in einer kleinen Feierstunde an seinen

Sohn Marc Oliver (Bild links). Die Gebr.

Pinter GmbH ist seit über 100 Jahren

Expertin in Sachen Beschilderung. In

drei Werken in NRW, Rheinland Pfalz

und Brandenburg werden ca. 65 Mitarbeiter

beschäftigt.

VR Bank hilft bei der Aufforstung

Was die meisten zur Zeit nicht vermissen (Regen), würde ihnen gut tun, den

2.000 jungen Buchen, die gerade im neuen „Mitgliederwald“ der VR Bank

eG Bergisch Gladbach in Overath-Federath gepflanzt worden sind. Bürgermeister

Andreas Heider, Revierförster und Vertreter der Forstbetriebsgemeinschaft

gemeinsam mit dem Vorstand der VR Bank eG Bergisch Gladbach –

Franz Hardy und Lothar Uedelhoven – sowie Landrat und Bürgermeister von

Rösrath und Bergisch Gladbach setzten die letzten Bäumchen in die Erde.

Auf einer rund zwei Jahre lang brach liegenden Fläche kann jetzt dank der

Initiative der VR Bank wieder aufgeforstet werden. Im „Internationalen Jahr

der Genossenschaften“ pflanzt die VR Bank für jedes neue Mitglied einen

Buchensetzling in der Region.

GL&Lev kontakt 03/12

19


20

LOKALES

ODENTHAL

KÜRTEN

GL&Lev kontakt 03/12

WOLFGANG ROESKE, Bürgermeister

Rathaus

Altenberger-Dom-Str. 31, 51519 Odenthal

Tel. 02202 - 710-0

WIRTSCHAFTSFÖRDERuNG

David Bosbach

Tel. 02202-710-104

E-Mail: d.bosbach@odenthal.de

uLRICH MICHAEL IWANOW, Bürgermeister

Rathaus, Karlheinz-Stockhausen-Platz 1

51515 Kürten, Tel. 0 22 68 - 939 -0

E-Mail: gemeinde@kuerten.de

WIRTSCHAFTSFÖRDERuNG

Anita Waier-Breidenbach, Rathaus

Tel. 0 22 68 - 939 -129

E-Mail: a.waier-breidenbach@kuerten.de

Leichlingen

Burscheid

Freuten sich mit Preisträger Michel Burgmer – Bürgermeister Roeske, MdB Bosbach,

Bankvorstand Berens und Schlossherr zu Sayn-Wittgenstein.

Leverkusen

Leichlingen

Burscheid

Bauhöfe trafen sich in Kürten-Neuensaal

Leverkusen

Odenthal

Odenthal

Wermelskirchen

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Rösrath

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit der Bauhöfe im Rheinisch Bergischen

Kreis fand erstmalig ein gemeinsames Seminar unter der Leitung der Unfallkasse NRW

im Bauhof der Gemeinde Kürten statt. Für Bauhofsleiter und Vorarbeiter der benachbarten

Kommunen ging es dabei um Fragen der „Ladungssicherheit auf Fahrzeugen

des Straßenbetriebsdienstes“. Neben der Vermittlung wesentlicher Grundkenntnisse zur

Ladungssicherheit standen auch praktische übungen auf dem Tagesprogramm. Wegen

des erfolgreichen Verlaufs soll es derlei Gemeinsamkeiten demnächst öfter geben.

Rösrath

Den „Odenthaler“, weil

er Asylbewerbern hilft

Seit 27 Jahren unterstützt und

motiviert Michael Burgmer

Asylanten in Odenthal. Dafür

wurde er jetzt auf Schloss

Strauweiler mit dem Ehrenamtspreis

„Der Odenthaler“

2012 ausgezeichnet.

Burgmer erhielt die Anerkennung,

die mit bronzener Medaille, Urkunde

und 1.000 Euro versehen ist,

von den Ideengebern Dietmar Tönnies

(Rewe-Markt) und Johannes Berens

(Raiffeisenbank Kürten-Odenthal).

Und es gratulierten Schlossherr Prinz

Hubertus zu Sayn-Wittgenstein, Bürgermeister

Wolfgang Roeske und

MdB Wolfgang Bosbach.

Der Arbeitskreis Asyl arbeitet

mit der Caritas und den beiden Kirchengemeinden

in Altenberg und

Odenthal zusammen. Burgmer sieht

seine Aufgabe darin, Ansprechpart-

Franz Kremers

Die Bergische Waldsauna

Splash hat ihre Attraktivität

weiter gesteigert. Die Anlage

hat seit kurzem ein neues

Außenbecken.

Franz Kremers, der das Bad vor drei

Jahren erst übernahm, steigerte

damit sein Angebot und erfüllte seinen

Stammgästen einen besonderen

Wunsch. Im Splash gibt es jetzt eine

finnische Blocksauna, eine Bergkristallsauna,

eine Fässchensauna und

eine duftende Kräutersauna. Zum Ab-

ner „auf Augenhöhe“, Zuhörer und

Helfer für alle Formalitäten zu sein.

Mit der Auszeichnung soll außergewöhnliches,

soziales Engagement in

der Gemeinde angemessen gewürdigt

werden. Eine Jury hatte Burgmer

unter 20 Anwärtern ausgewählt.

Neu in Odenthal:

Eine Ehrenamtsbörse

In der Gemeinde Odenthal gibt es

künftig eine Ehrenamtsbörse, die

durch eine Gruppe ehrenamtlich

tätiger Personen betrieben wird.

Bei ihrer Arbeit wird die Börse

(z.Z. sieben Personen) von der

Gemeindeverwaltung aktiv unterstützt.

In einem Fragebogen bieten

Bürger ihre Hilfe an. Gleichzeitig

können soziale Einrichtungen

dort ihren Hilfebedarf anmelden.

Das Splash ist um ein neues

Außenbecken erweitert worden

kühlen gab es bisher ein Tauchbecken.

Jetzt kommt das neue Außenbecken

hinzu, was sich Kremers drei Monate

Bauzeit und runde 250.000 Euro kosten

ließ. Das Becken ist 50 qm groß,

1,30 m tief und durch seine 28 Grad

Celsius ganzjährig nutzbar. Und es ist

angenehm in die Saunaanlage integriert.

Es ist von einer Liegewiese umgeben

sowie durch eine blickdichte

Zypressenhecke geschützt. Was im

Splash ein Highlight ist: Freitags darf

bis 1 Uhr nachts geschwitzt werden.


Bestandteil des Altenberger Kultursommers: Die Kirche St. Pankratius

Ab 19. Mai wieder viel

Musik im „Kultursommer“

Zum achten Male steigt in diesem Jahr der weit über die Region bekannte

„Altenberger Kultursommer“, der ehrenamtlich durch den Förderverein Kultursommer

Odenthal-Altenberg e.V. organisiert und durchgeführt wird. Das

Festival beginnt am 19. Mai mit einem Festkonzert im Altenberger Dom. Im

Rahmen des deutsch-französischen Partnertreffens stehen dabei zwischen

250 und 300 Musiker und Sänger auf der Bühne. Es folgen im Juni ein Serenadenkonzert

auf Schloss Strauweiler, ein Kirchenkonzert in St. Pankratius,

später Konzerte auf Maria in der Aue und auf Gut Amtsmannscherf. Am 2.

September gibt’s eine Jazz-Matinee auf dem Schloss.

GOLF TROPHY

2012

Die KRAMSKI GOLF TROPHY zählt zu den Highlights der

Golf-Saison: 20 Turniere auf den schönsten Golfanlagen

und als Krönung das große Finale im Hotel „König Ludwig“

in Oberstaufen-Steibis.

TURNIERE IN DER REGION:

15.07.2012

Golfclub am Lüderich

Weitere Informationen, alle Termine und die

Turnierausschreibung unter: www.kl-golfevents.de

PRÄSENTIERT VON

28.07.2012

Golfclub Kürten

Hier geht’s um

die Bergische

Grillmeisterschaft

In Odenthal finden am 1. Juli die 5.

Bergischen Grillmeisterschaften zusammen

mit dem Bauernmarkt vor

dem REWE Supermarkt statt. Ab 11

Uhr haben die Brutzelkünstler drei

Stunden Zeit, um ein Dreigang-Menü

auf dem Grill zu zaubern. Zehn Teams

haben sich schon angemeldet: Von

den Bechener Gourmeseln über die

Rheinländer Rauch Ritter bis zu SaarBeCrew,

den Siegern im letzten Jahr.

Neben der originellsten Bratwurstkreation

als Vorspeise wird ein Schweinefiletgericht

rund um das Thema

„Deftig und Wild“ bewertet.

LOKALES

Die „SaarBeCrew“ – sie gewann die 2011.

Oldtimer-Meeting

Parallel zum Grill-Fest gibt es ein

Treffen mit Traumwagen der letzten

70 Jahre von den Oldtimer Freunden

Bergisch Gladbach, dem Pattscheider

Veteranen Clubs und den Voiswinkeler

Treckerfreunden statt.

Und jetzt kommt die Bewertungskommission

Oberodenthal rüstet sich für den NRW-Landeswettbewerb „Unser Dorf hat

Zukunft“. Die Sieger auf Kreisebene erwarten am 20. Juni die Bewertungskommission,

die darüber entscheidet, ob das Dorf eine Medaille erhält und/oder

sogar als Sieger in den Bundeswettbewerb eintreten darf.

GL&Lev kontakt 03/12

21


22

LOKALES

BURSCHEID

Es ist nicht übermäßig groß,

40.000 Quadratmeter, aber

optimal gelegen und sinnvoll

aufgeteilt: Das Gewerbegebiet

Linde/Irle an der B 51 links in

Richtung Wermelskirchen.

Der Internethändler für Golfartikel

aller Art war vor fünf Jahren der

erste, der wohl begriffen hatte, welch

Juwel sich da anbot, nur ein Kilometer

bis zur Autobahnauffahrt. Auf rund

500 qm entstand der online-Shop

Golf und Günstig.

Weitere Interessenten zogen

nach; etwa eine Produktion für Metalldichtungen,

Blechbearbeitung und

Profiltechnik, Klimatechnik, Kunststoff-Technik

und Bodenbeläge. Aktueller

Blickfang ist das „Motorland

Saffer“, ein Händler für Rasenmäher

vom Feinsten. Der renommierte Familienbetrieb

war aus der Burscheider

City ins Grüne gezogen, weil er

GL&Lev kontakt 03/12

STEFAN CAPLAN, Bürgermeister

Rathaus, Höhestraße 7-9, 51399 Burscheid

Tel. 0 21 74 - 670-0

E-Mail: buergermeister@burscheid.de

WIRTSCHAFTSFÖRDERuNG

Dr. Siegfried Kempf

Tel. 0 21 74 - 670-102

E-Mail: s.kempf@burscheid.de

Leichlingen

Burscheid

Leverkusen

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Klein, aber fein - in Linde

entwickelt sich ein

attraktiver Gewerbepark

Rösrath

Platz brauchte. Das Unternehmen

besteht gerade 25 Jahre und erfreut

sich größter Nachfrage. Auf unserem

Bild rechts zeigt Chefin Elke Saffer das

modernste Stück: Einen Rasenmäher-

Roboter, der auch zick-zack jede Rasenfläche

selbständig „rasiert“. Schon

denkt das Unternehmen über Erweiterungen

nach.

Bei Golf und Günstig ist man bereits

aktiv. Eine neue 750 qm große

Halle ist in der Vollendung. Und

Ausbau-Pläne gibt es auch in direkter

Nachbarschaft; z.B. bei der Werbetechnik-Firma

Janmedia. Eigentlich ist

nur noch ein einziges Stück Bauland

verfügbar, etwa 4.000 qm groß.

Dann will die Stadt dafür sorgen,

dass sich der Gewerbepark durch

plakative Beschilderung auch rein äußerlich

attraktiv darstellt. Im Rathaus

jedenfalls ist man einigermaßen stolz

auf die Entwicklung.

Burscheid beantragt

Geld vom Land

Mehr als 30 Städte und Gemeinden

haben beim Land NRW

Antrag auf Gelder aus dem Stärkungspakt

Stadtfinanzen gestellt.

Darunter neben Leverkusen, Overath

und Rösrath auch Burscheid.

Es droht sonst spätestens 2016

eine überschuldung. Jetzt aber

könnte Burscheid nach vorsichtiger

Kalkulation jährlich 500.000

Euro vom Land bekommen. Im

Gegenzug muss die Stadt sparen

und den Haushalt bis 2020

sanieren. Grundsteuererhöhung

nicht ausgeschlossen.

Ihm gebührt besonderer Dank

Halb Burscheid war auf den Beinen, als der Panoramaradweg

durch Landrat und Bürgermeister eröffnet

wurde. Im wirklichen Mittelpunkt aber stand

Alt-Bürgermeister Hans-Dieter Kahrl (Bild). Er hatte

vor vier Jahren als erster die Chance erkannt und

Fördermittel für den Wegeausbau in Düsseldorf

beantragt. Ihm dankten denn auch alle Offiziellen.

Außengastronomie ab

sofort gebührenfrei

Eine beispiellose Maßnahme hat der

Bürgermeister veranlasst, um die Innenstadt

speziell auch in den Sommermonaten

zu beleben. Die Stadt

genehmigt ab sofort kostenfreie

Außengastronomie. Ein Antrag auf

Sondernutzung muss zwar gestellt

werden, weil auch die örtlichen Gegebenheiten

zu prüfen sind. Aber das

Aufstellen von Tischen und Stühlen im

Freien ist ab sofort gebührenfrei.

Wieder Brunnenfest

im Ortsteil Hilgen

Auch in diesem Jahr wird es wieder

das beliebte Brunnenfest im Ortsteil

Hilgen geben. Das jetzt 5. Volksfest

dieser Art findet mit verkaufsoffenem

Sonntag am 23. und 24 Juni (eben

am Brunnen) statt.

Umweltwoche ein Erfolg

Mit dem erwartet großen Erfolg ist

in der Innenstadt die 15. Burscheider

Umweltwoche zu Ende gegangen.

Ehrengast beim Finale war Johannes

Remmel, Umweltminister und Schirmherr

der überregional beachteten Veranstaltung.


Mobilitätskonzept mit Erdgas:

Sauber, wirtschaftlich, nachhaltig

Erdgas und Bio-Erdgas sind

die Champions unter den

alternativen Kraftstoffen.

Denn in Sachen Technik und

umweltschutz sind sie

schon heute auf dem Stand

von morgen.

Für die Zukunft hat der Kraftstoff

Erdgas bzw. Bio-Erdgas noch viel

Potenzial. Eine Studie der „dena“

spricht von möglichen 1,4 Millionen

Erdgasfahrzeugen, die bis 2020 auf

Deutschlands Straßen unterwegs sein

könnten.

Und auch die Betankung ist gesichert:

Der natürliche Rohstoff reicht

nach Expertenschätzungen noch viele

Jahrzehnte – und es werden immer

wieder neue Rohstoffvorkommen

entdeckt. Außerdem steht bereits der

regenerative Zwilling bereit, um die

fossilen Ressourcen zu schonen. Bio-

Erdgas wird aus natürlichen Abfällen

und aus Energiepflanzen gewonnen

und ist damit unerschöpflich.

Der Erdgasantrieb eignet sich

besonders im gewerblichen wie im

privaten Bereich für alle Fahrzeuge,

die einen festgelegten Aktionsradius

haben und abends zum Stützpunkt

zurückkehren, zum Beispiel Taxen,

Fahrschulfahrzeuge, Auslieferungs-

und Kundendienstfahrzeuge, Dienstwagen,

Kleintransporter und andere

Nutzfahrzeuge. Selbstverständlich ist

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dann Lüderich.

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Erdgas auch für den private

PKW-Halter eine umweltschonende

und sparsame

Alternative. Dieses

zahlt sich besonders für

berufliche Pendler aus.

Denn Erdgas ist an der

Zapfsäule gegenüber Superbenzin

um rund 50 % und gegenüber Diesel

um rund 40 % günstiger. Die CO 2 -

Reduzierung gegenüber dem Einsatz

von Superbenzin beträgt rund 25 %.

Beim Einsatz von 100 % Bio-Erdgas

können die CO 2 -Emissionen um bis zu

97 % reduziert werden.

Zudem wird der Ausstoß von

Stickoxiden im Vergleich zum Diesel

um 95 % gesenkt. Um die Verbreitung

von Erdgasfahrzeugen zu unterstützen

hat die Stadtwerke Burscheid

GmbH bereits im Jahr 2004 an der

Golfclub AM LÜDERICH

LOKALES

ARAL Tankstelle Höhestraße in Burscheid

2 Erdgaszapfsäulen eingerichtet,

an denen inzwischen jährlich rund

1,6 Mio. kWh Erdgas getankt werden.

Mit dem Förderprogramm für

Erdgasfahrzeuge, dass im Gasversorgungsgebiet

der Stadtwerke Burscheid

GmbH sowie der Erdgasversorgung

Oberleichlingen GmbH zum

Einsatz kommt, wurden inzwischen

annähernd 100 Erdgasfahrzeuge gefördert.

Die Förderung beträgt z.Zt.

700,00 Euro je Fahrzeug. Maßgeblich

sind die im Internet veröffentlichten

Förderbedingungen.

Darüber hinaus fahren alle Fahrzeuge

der Stadtwerke Burscheid

GmbH mit Erdgas, und ein Teil der

Fahrzeugflotte des städtischen Baubetriebshofs

besteht ebenfalls bereits

aus Erdgasfahrzeugen.

Energieberater der Stadtwerke

Burscheid GmbH: Peter Herrman

Tel. 0 21 74 / 78 78 - 55

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GL&Lev kontakt 03/12

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LOKALES

WERMELSKIRCHEN

GL&Lev kontakt 03/12

ERIC WEIK, Bürgermeister

Rathaus, Telegrafenstraße 29-33

42929 Wermelskirchen, Tel. 0 21 96 - 710-0

E-Mail: post@stadt.wermelskirchen.de

WIRTSCHAFTSFÖRDERuNG

Florian Lesske

E-Mail: f.lesske@wermelskirchen.de

Leichlingen

Burscheid

Leverkusen

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Ein Förderverein kämpft

engagiert ums Freibad

Wo andernorts noch um die

Existenz, bzw. Schließung von

Freibädern nur diskutiert wird,

scheint sich in Wermelskirchen

(Dabringhausen) eine Lösung

abzuzeichnen. Man handelt.

Das Freibad soll am 15. Juni wieder

geöffnet werden. Das strebt der

Förderverein an, der aber noch viel

Arbeit vor sich hat. Zwar hatte sich

erst jüngst ein vielversprechender

Investor überraschend wieder zurück

gezogen, doch wirft man die

Flinte nicht ins Korn und will nun bis

30. September einen Trägerverein

gegründet haben, was die Stadt als

Rösrath

Basis gefordert hatte. Immerhin gilt

es, das jährliche Defizit von 200.000

Euro auszugleichen. 100.000 Euro

müssten allein noch dieses Jahr in die

marode Technik gesteckt werden.

Fast 65.000 Euro liegen z.Z. von

340 Spendern vor. Und der Rest?

Aber man weiß auch beim Förderverein:

„Die schlechteste Lösung wäre,

dieses Jahr geschlossen zu bleiben.

Einmal dicht,- immer dicht ...“ Die

Stadt will das Bad erhalten. Man

spricht von professionellen Konzepten.

Ein Trägerverein gäbe jetzt zusätzlich

mehr Handlungsfreiheit. Doch

die Zeit drängt.

In die Industriebrache Rhombus an der Umgehungsstraße (Dellmannstraße) scheint

Bewegung zu kommen. Einem Zeitungsbericht zufolge steht ein Vertragsabschluss mit

einem Investor vor dem Abschluss. Danach soll der Einzelhandel der Innenstadt durch die

Planungen nicht gefährdet sein.

„maria In der Aue“

- attraktiver halt für

den Wanderbus

Der Wanderbus rollt wieder - wir

berichteten - und Wilfried Rodenbach,

der Geschäftsführer des

Seminar-, Tagungs- und Freizeithauses

„Maria in der Aue“ freut

sich. Die kleine Buslinie hilft, sein

Ausflugs- und übernachtungsziel

bekannter und erreichbarer zu

machen.

Das Interesse am Bus ist beachtlich.

Einer Umfrage zufolge kommen

die Gäste aus Köln, Leverkusen

und Wermelskirchen. 52 %

der Gäste nutzen das gastronomische

Angebot am Rande. Und

„Maria in der Aue“ verzeichnet

mehr Besucher.

Stadt-Fahnen gefragt

Die Idee muss man nur haben.

Der Wermelskirchener Matthias Pahl

kam drauf: Er holte sich die Genehmigung,

ließ produzieren und verkaufte

auf Anhieb 300 Stadtfahnen.

Die gab’s wohl bisher nicht. 250 Stück

hat er schon wieder nachbestellt.

Wermelskirchen

freut sich auf

das große FESt

Vom 17. bis 20. Mai ist in Wermelskirchen

das traditionelle große FEST

angesagt. Da dreht sich im Handwerkerzelt

auf dem Loches Platz alles

um Spitzenleistungen der Wermelskirchener

Betriebe, die nicht nur informieren,

sondern vor Ort ihr handwerkliches

Können auch bei der Erstellung

unterschiedlicher Gewerke demonstrieren

wollen. Neuerscheinungen des

Genfer Automobilsalons und günstige

Gebrauchtwagen präsentieren die

Wermelskirchener Autohäuser auf der

unteren Eich. Zu sehen gibt es Autos

von der Luxusklasse bis zum Kleinwagen,

also Fahrzeuge, die im Zeichen

der effizienten Nutzung knapper

werdender Ressourcen die Besucher

zwischen PS-Stärken und Vernunft

entscheiden lassen. Und In der für Autos

gesperrten Innenstadt treffen sich

an diesem Tag die Wermelskirchener

Familien, Sportvereine, Händler und -

wie man hofft - viele auswärtige Besucher,

vielleicht auch auf dem Antik

Flohmarkt bei der Schnäppchen-Suche.

Immerhin genießt das FEST einen

überregional guten Ruf.

Stadtrat billigte

den haushalt 2012

Nach ausführlicher Debatte hat der

Stadtrat jüngst den Haushalt 2012 beschlossen

und mit deutlicher Mehrheit

auch das Haushaltssicherungskonzept

akzeptiert. Dies gilt bis 2022 und

soll die Stadtkasse allmählich wieder

sanieren. Redner dankten dem Kämmerer

für gute Arbeit und machten

klar: „Sparen tut weh, muss aber sein“.

Andererseits wolle man die „Kirche im

Dorf lassen“ und nicht zu einer „1-Euro-Stadt

Wermelskirchen“ werden.


LEICHLINGEN

IhK-Gremien tagten

erstmals gemeinsam

Erstmalig begrüßte

kürzlich in Leichlingen

der Vorsitzende

Rainer Hüttenbräuker

(Bild) die

IHK-Wirtschaftsgremien von Leichlingen,

Burscheid und Odenthal zu einer

gemeinsamen Arbeitssitzung. Es ging

u.a. um Kostensenkungs-Möglichkeiten

für Produktion und Logistik.

Was Geschäftsführer Dr. Reiner Spatke

(Johnson Controls) dazu nutzte, um

auf die unbedingte Notwendigkeit

einer intakten Lieferkette hinzuweisen.

Leichlingen

Leverkusen

ERNST MüLLER, Bürgermeister

Rathaus, Am Büscherhof 1, 42799 Leichlingen

Tel. 0 21 75 - 992-0

E-Mail: info@leichlingen.de

WIRTSCHAFTSFÖRDERuNG uND SEL

Christian Scheffs, Am Schulbusch 16

Tel. 0 21 75 - 992-265

E-Mail: info@leichlingen.de

Burscheid

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Rösrath

In Leichlingen der Hit der „geraden Jahre“

Im Juli: Bürgerfest und

Handwerkermarkt

Immer in den geraden Jahren ist

in Leichlingen Bürgerfest- und

Handwerkermarkt, was die

Stadt gemeinsam mit Handwerkern,

Vereinen, Gruppen,

Künstlern, Schulen, Gauklern

und Artisten in den Parkanlagen

auf die Beine stellt. Am 3. Juli ist

es wieder soweit.

LOKALES

In den letzten Jahren

machten 150 Stände

den Reiz der Großveranstaltung

aus, die

Tausende Besucher und

Gäste nach Leichlingen

lockte. Der Erfolg des

Handwerkermarktes

im alten Stadtpark hat

wohl auch seine Ursache

darin, dass Handwerker

- angefangen von Schustern, Schmieden

und Hutmachern bis hin zu Glasbläsern,

Schleifern und Webern sich

gern über die Schulter schauen lassen

und nach alter Tradition ihr Können

unter Beweis stellen. Denn Kitsch und

Kommerz sind hier nicht gefragt, sondern

Leistung. Und kulinarische Köstlichkeiten

gibt es natürlich auch.

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Aufgrund der unterschiedlichen Preisauszeichnungen (mit Liter und mit kg) ist es erforderlich, dass durch eine Umrechnung

die Vergleichbarkeit der Preise hergestellt wird. Mein Kraftwerk!

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Stand 30.04.2012, 6.00 Uhr

Aktueller Kraftstoffpreis für Erdgas,

ARAL Tankstelle Höhestraße, Burscheid (L-Gas)

Stand 30.04.2012, 6.00 Uhr

Umrechnungsfaktor L-Gas

Umgerechneter Erdgaspreis = Vergleichspreis

Ersparnis bei Einsatz von Erdgas als Kraftstoff

Gehen Weihnachten

die Lichter aus?

Was schon andernorts ein Problem

ist, scheint jetzt auch in Leichlingen

akut zu werden: Die Weihnachtsbeleuchtung

ist in Gefahr. Das wurde

auf der Jahreshauptversammlung des

Wirtschaftsförderungsvereins (WIV)

bekannt. Birgitt Färber, die Vorsitzende,

sagte: „Wir müssen unbedingt

Erträge erwirtschaften.“ Der Verein

hatte zuletzt schon über 2.000 Euro

beigesteuert. Dennoch war man mit

dem Jahr 2011 soweit zufrieden. Diverse

Events waren von dem Verein

erfolgreich begleitet worden.

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LOKALES

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Leverkusen

GL&Lev kontakt 03/12

Leichlingen

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Dr. Frank Obermaier, Dönhoffstraße 39

51373 Leverkusen, Tel. 0214 - 8331-10

E-Mail: obermaier@wfl-leverkusen.de

Burscheid

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Currenta sponsort „seine“

400 Marathonläufer

Mehr als 400 CURRENTA-

Mitarbeiter der CHEMPARK-

Standorte Leverkusen, Dormagen

und Krefeld-Uerdingen haben sich für

den 12. EVL-Lauf angemeldet, der als

Rösrath

Halbmarathon am 3. Juni in Leverkusen

ausgetragen wird. Von Adidas

wurden dafür extra die Füße der

CURRENTA-Läufer vermessen (Bild

links) und der geeignetste Laufschuh

ermittelt. CURRENTA fördert die Teilnahme

am Straßenlauf bereits im

zweiten Jahr. Neben den Laufschuhen

übernimmt das Unternehmen

auch die Kosten für die Startgebühr

und spendiert jedem Teilnehmer ein

neues Funktions-Shirt.

Aus Bergisch Gladbach

neu im Innovationspark

Der Hersteller von Sonnenschutz-Systemen

Peddy Shield

hat jetzt im Innovationspark

Leverkusen auch ganz offiziell

den Betrieb aufgenommen.

Peddy Shield ist im vergangenen

Jahr von Bergisch Gladbach nach

Leverkusen gezogen. Wachstum und

Reorganisation verlangten nach mehr

Raum. Im Leverkusener Innovationspark

fand Firmengründer und Geschäftsführer

Dr. Müller-Peddinghaus

Bayer AG zahlt eine höhere Dividende

Für den Bayer-Konzern war 2011

strategisch und operativ ein gutes

Jahr. „Wir waren geschäftlich sehr

erfolgreich und haben unsere Konzernziele

erreicht“, sagte Vorstandsvorsitzender

Dr. Marijn Dekkers jetzt

auf der Hauptversammlung in Köln.

Der Berliner

Platz ist jetzt

eine Baustelle

Mitte April haben die lange geplanten

Umbauarbeiten am Berliner

Platz begonnen. Betroffen ist

auch der Abschnitt der Düsseldorfer

Straße zwischen dem Berliner

Platz und der Wupperbrücke.

Der Kreisverkehr soll verbessert

werden. Dazu gehören u.a. eine

Neugliederung der Gehwege und

der Fahrbahn, neue Radwege

und Grünstreifen und neue Pkw-

Parkflächen. Außerdem gibt es

eine neue Beleuchtungsanlage

und 29 neue Bäume.

Die Arbeiten werden überwiegend

unter Aufrechterhaltung

des Straßenverkehrs durchgeführt

und dauern bis April 2013.

Es kommt zu Teilsperrungen.

Die Aktionäre sollen an diesem Erfolg

mit einer Anhebung der Dividende

auf 1,65 (Vorjahr: 1,50) Euro je Aktie

beteiligt werden. Das entspricht einer

Ausschüttungssumme von 1,4 Milliarden

Euro. Den Start ins Geschäftsjahr

2012 bezeichnete Dekkers als er-

Der Firmenchef erläutert seinem Eröffnungsgast

OB Buchhorn das neue Lager.

den Platz und die Unterstützung vor

Ort, die er für sein mittlerweile in fast

ganz Europa erfolgreich arbeitendes

Unternehmen brauchte. „Wir haben

uns hier neu aufgestellt. Die Arbeitsbedingungen

und Abläufe im Versand

wurden mit großem technischem Aufwand

erheblich verbessert. Büro, Versand

und Lager befinden sich nun unter

einem Dach. Am jetzigen Standort

können wir in den nächsten Jahren weiter

wachsen“, so Müller-Peddinghaus.

Das Unternehmen entwickelt, produziert

und vertreibt Sonnenschutz-,

Sicht- und Windschutzsysteme.

Bayer-Elf trägt bei

heimspielen Rot

Die Bundesliagelf von Bayer 04 trägt

künftig ein rotes Heimtrikot („mit

schwarzen Highlights“). Beim letzten

Heimspiel gegen Hannover wurde

es bereits vorgestellt Mannschaftskapitän

Simon Rolfes (Bild) ganz der

Werbeträger: „Das Trikot vermittelt

ein echt cooles Gefühl“. Im Handel für

79,90 Euro zu haben.

freulich. So stieg der Umsatz in den

ersten drei Monaten wpb. um gut 5

Prozent auf 10,1 Milliarden Euro. Das

EBIT erhöhte sich deutlich um fast 43

Prozent auf 1,6 Milliarden Euro. Das

Konzernergebnis stieg um rund 54

Prozent auf 1,1 Milliarden Euro.


Geschäftsführer

Axel Ebbecke (mitte)

stellt sich mit seinem

Betriebsleiter Stefan

Hagedorn als neuer

Chempark-Partner

vor. Dr. Grigat (links)

freut es.

Ob starke Hitze in der Wüste

oder Schnee und Eis – eine

Pipeline (wie hier am Ammersee,

Bild) muss dicht sein.

Aber wer ent- und vor allem

umwickelt so etwas?

Mit der Ebbecke Spraytech GmbH hat

sich im CHEMPARK Leverkusen kürzlich

ein neues unternehmen niedergelassen,

das den Veredelungsschritt der Sprühtrocknung

jedem interessierten unternehmen

als Dienstleistung anbietet.

Ein Unternehmensbesuch von

Oberbürgermeister, Sparkassenchef

und Wirtschaftsförderer warf

jüngst ein Schlaglicht auf das Leverkusener

Unternehmen, das im Bewusstsein

der Bürger vielleicht nicht

immer präsent ist, in der Welt aber

LEVERKuSEN

Ebbecke Spraytech -

Eine Neuansiedlung im

Chempark Leverkusen

Zu diesem Zweck hatte die Ebbecke

Verfahrenstechnik aus

Bruchköbel bei Hanau von Dystar in

Leverkusen die Anlage mit vier Sprühtrocknern

und fünf Nassmahlmühlen

im Südteil von Gebäude D2 erworben.

Das bisherige elfköpfige Dystar-

Betriebsteam wurde übernommen.

Denn der mittelständische Investor

will hier in Leverkusen auf Grundlage

der vorhandenen Technik und erfahrenen

Mitarbeiter ein in Deutschland

führendes Zentrum für Sprühtrocknung

aufbauen.

über die Niederlassung im

CHEMPARK Leverkusen plant die Ebbecke-Verfahrenstechnik

zudem ihre

Dienstleistungen und Anlagen rund

um die Schüttgutbehandlung anzubieten.

Dafür sind die zurzeit nicht

genutzten Räumlichkeiten im Nordteil

von Gebäude D2 vorgesehen. Dort

werden in naher Zukunft zum Beispiel

beim Transport verklumpte Rohstoffe

so aufbereitet, dass sie wieder rie-

Dichte Pipelines made in Leverkusen

einen vorzüglichen Ruf genießt: Die

Denso GmbH, die in Rheinberg 100

Mitarbeiter beschäftigt und just ihr

90jähriges Bestehen feiert.

Auf dem 45.000 qm großen

Werksgelände wird stetig an innovativen

Lösungen gearbeitet. „Was

LOKALES

selfähig sind und verarbeitet werden

können.

„Dank des Know-hows der Firma

Ebbecke im Schüttgut-Management

kann diese Dienstleistung bald nahezu

komplett im CHEMPARK angeboten

werden“, sagte dazu Chempark-

Leiter Dr. Grigat. Und Geschäftsführer

Axel Ebbecke: „Wir sehen hier großes

Potenzial für Wachstum und Bedarf“.

Die Sprühtrocknung wird im

CHEMPARK zum Beispiel zur pulverförmigen

Herstellung von Tensiden

und Emulgatoren eingesetzt, die in

Textilhilfsmitteln, Waschmitteln oder

Kosmetika Einsatz finden. Mit der

schonenden Technologie der Sprühtrocknung

lassen sich aber auch

Farbpigmente, Pharmaprodukte, Lebensmittel

wie Milchpulver, Kaffee

und Getränkepulver oder sensible Erzeugnisse

wie Vitamine, Proteine und

Aromen herstellen. Danach sind sie

besser weiter zu verarbeiten sowie

leichter zu transportieren.

hier im kleinen Rheindorf passiert,

wird für Pipelines, Straßen, Flug- und

Schienenverkehr in der ganzen Welt

genutzt“, erläuterten die Geschäftsführer

Thomas Kaiser und Max Wedekind

ihren beeindruckten Gästen.

Die DENSO-GmbH ist Produzent

und Vertreiber von Produkten für den

Korrosionsschutz sowie für den Straßenbau

und Gleisbau. Den weltweit

ersten Korrosionsschutz von Pipelines

hat Denso im Jahr1927 erfunden.

Die DENSO-Firmengruppe umfasst

heute eine Reihe von Firmen

und Beteiligungen in Deutschland

sowie im europäischen Ausland.

Am Stammsitz in Leverkusen sind

Entwicklung, Produktion, Qualitätssicherung,

Vertrieb und Versand konzentriert.

GL&Lev kontakt 03/12

27


28

LOKALES LEVERKuSEN

Das Jahr 2011

war nicht übel –

da strahlten

Sparkassen-Chef

Manfred Herpolsheimer

(mitte) und

seine Vorstandskollegen

Jürgen

Grawe (rechts) und

Stefan Grunwald,

der erst kürzlich

bis Ende 2017 zum

Vorstandsmitglied

bestellt worden ist.

OB Buchhorn

dankte Caravan-

Händler

„Soziales Engagement“ und „zukunftsorientierte

Energie“ sind ein besonderes

Anliegen der Leverkusener

Camping Caravan Meier GmbH, die

jüngst mit Oberbürgermeister Reinhard

Buchhorn und WfL-Geschäftsführer

Dr. Frank Obermaier prominenten

Besuch erlebte (Bild rechts).

Das Unternehmen, das auch

mit der EVL eng zusammenarbeitet,

hatte im Rahmen seines Frühlingsfestes

eine große Typisierungsaktion

für die Deutsche Knochenmarkspender

Datei in einem extra hierzu

umgerüsteten Campingmobil organisiert.

Die Laborkosten von 2500,-

Euro übernahm Geschäftsführer Gerd

Meier.

GL&Lev kontakt 03/12

Was genau machen eigentlich die

Unternehmen im CHEMPARK?

Welche Produkte stellen sie her?

Und wer arbeitet dort?

Antworten darauf gibt seit April ein

neues Medium des CHEMPARK,

Die Sparkasse Leverkusen –

auch in schweren Zeiten ein

Erfolgsunternehmen

Die Sparkasse Leverkusen hat

sich 2011 in einem schwierigen

Finanzmarktumfeld einmal mehr

behauptet. Entsprechend positiv

fiel die Bilanz aus. Manfred Herpolsheimer,Vorstandsvorsitzender

der Sparkasse, verkündete

denn auch in allen wesentlichen

Geschäftsfeldern deutliche

Wachstumszahlen

Er sagte vor der Presse: „Unsere

Kunden vertrauen uns und

schätzen unser traditionelles und

zuverlässiges Geschäftsmodell. Das

Ergebnis spiegelt sich in unserer guten

Geschäftsentwicklung für das

Jahr 2011 wieder. Für 2012 bin ich

weiterhin optimistisch, wenn es auch

erneut ein anspruchsvolles Jahr werden

wird.“

Herpolsheimer: „Wir erwarten in

diesem Jahr eine Steigerung im operativen

Ergebnis um mindestens eine

Million Euro.“ Dank 3,1 Millionen Euro

(+ 22%) Darlehen an Existenzgründer

hat die Sparkasse dazu beigetragen,

viele Arbeitsplätze zu sichern und immerhin

60 neue zu schaffen.

Das Kundenkreditgeschäft ließ

sich um 119 Millionen Euro (+5,4 %)

auf jetzt 2,3 Milliarden Euro steigern.

Die Bilanzsumme stieg um 39 Mio.

Euro (1,3%) auf über 3 Milliarden Euro.

Für die WestLB wurde die „reguläre“

Anspar-Rücklage in Höhe von

1,5 Millionen Euro geleistet. Und

mehr als 450 Vereine und Institutionen

in den Bereichen Sport, Kultur,

Umwelt und Soziales wurden mit 1,4

Millionen Euro unterstützt. Unter dem

Strich weist die Sparkasse für 2011

ein Jahresergebnis in Höhe von 2,6

Millionen Euro aus. Die Personal- und

Sachkosten sollen gesenkt werden.

PS: Mit 3,2 Millionen Euro Gewerbesteuer

gehört die Sparkasse zu

einem der größten Steuerzahler in der

Stadt.

„ChEmPuNKt“ - neu für die Nachbarschaft

das speziell für die Nachbarschaft geschaffen

wurde: „CHEMPUNKT“. Im

Internet (www.chempunkt.de) und

in einer regelmäßig erscheinenden

Printversion finden Nachbarn dort

Themen aus dem Chemiepark, die

sie im Alltag berühren. Sie werden

erkennen: Die Zahnpasta oder der

Personalausweis kommen ebenso

wenig ohne chemische Bestandteile

aus wie unser Auto oder der

Computer.

Lanxess zahlte

908.000 Euro Prämien

Mehr als 3.000 Verbesserungsvorschläge

zur Kostenminderung, aber

auch für Sicherheit und Umweltschutz

machten die Lanxess-Mitarbeiter im

vergangenen Jahr. Dadurch sparte

das Unternehmen 2,2 Mio. Euro ein.

Den ideenreichen Mitarbeitern wurden

908.000 Euro als Prämien ausgezahlt.

Höchste Einzelprämie betrug

36.000 Euro.


Früher AVEA – heute RELOGA:

Containerservice mit Erfahrung

www.reloga.de

Die RELOGA GmbH bietet maßgeschneiderte

Lösungen rund um das Thema Containerdienst.

Ob Bauschutt, Erdaushub und Grünschnitt oder

Wertstoffe wie Verpackungen, Glas, Papier

oder Holz: Die RELOGA hat auf jeden Fall den

passenden Container.

Übrigens: Die RELOGA geht direkt aus der AVEA

hervor. Sie können sich auch zukünftig in Entsorgungsangelegenheiten

zu 100 Prozent auf Ihren

kommunalen Entsorgungspartner verlassen.

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30

LOKALES WIRtSChAFtSFöRDERuNG LEVERKuSEN

Wissenschaft trifft Wirtschaft

FH-Campus bietet Kooperationsmöglichkeiten für Unternehmen an

Neben einer Vielzahl an Unternehmen

aus der Chemie und dem

Bereich der innovativen Werkstoffe,

sind zahlreiche branchennahe Zulieferer

und Dienstleister dieser Firmen in

Leverkusen angesiedelt. Darüber hinaus

sind vier der insgesamt zehn in

der Region existierenden MINT-Schulen,

also Schulen mit mathematischnaturwissenschaftlichemSchwerpunkt,

in Leverkusen beheimatet. Mit

der Fakultät für Angewandte Naturwissenschaften

der Fachhochschule

Köln kommt ein weiterer innovativer

Baustein in die Stadt. In den nächsten

Jahren sollen insgesamt mehr als 500

Plätze in den Studiengängen Technische

und Pharmazeutische Chemie

auf dem Gelände der neuen Bahnstadt

Opladen entstehen. Das Besondere

am Campus Leverkusen: Hier

wird bedarfsgerecht für Unternehmen

ausgebildet und geforscht. Bereits

heute werden rund 300 Studierende

in dem von der Fakultät angemieteten

Labor- und Technikbereich von

GL&Lev kontakt 03/12

Gebäude E39 direkt im CHEMPARK

Leverkusen ausgebildet. Diese wollen

als Praktikanten in ihrem Unternehmen

wertvolle Unterstützung leisten,

Fragen in Projektarbeiten nachgehen

und nach ihrem Bachelorabschluss als

Nachwuchskräfte in der Region tätig

werden. Insbesondere die Nachfrage

nach dem Bachelorstudiengang Phar-

mazeutische Chemie übertrifft alle Erwartungen:

bislang wurden doppelt

so viele Studierende aufgenommen

wie ursprünglich geplant.

Um die Möglichkeiten der neuen

Fakultät in Lehre und Forschung an

konkreten Projekten vorzustellen,

haben die Fachhochschule Köln, der

Region Köln Bonn e.V. und die Wirtschaftsförderung

Leverkusen kürzlich

das „Unternehmenscamp F 11“ im

BayKomm in Leverkusen organisiert.

Unter anderem wurden Kooperationsmöglichkeiten

zwischen der

Fotonachweis: Paul-Georg meister/pixelio.de

regionalen Industrie bzw. anderen

Institutionen außerhalb des Hochschulbereiches

und der Fakultät für

Angewandte Naturwissenschaften in

den Bereichen Material Science, Process

Development, Pharmaceutical

Development und Talent Recruiting

vorgestellt. Die Idee: Kooperationen

bei Praxisprojekten, Themen für Ba-

chelor-Arbeiten oder Möglichkeiten

für den Absolventen-Einsatz zu forcieren.

„Veranstaltungen wie das

Unternehmenscamp sollen Wissensangebot

und -nachfrage zusammenführen“,

sagt Dr. Frank Obermaier,

Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung

Leverkusen. „Aber auch das

Kennenlernen von Unternehmen,

Lehrenden und Studierenden der jungen

Fakultät 11 soll dazu beitragen,

die Grundlage für künftige Projekt-

und Ausbildungskooperationen zu

bilden.“

An dieser Stelle möchten wir

Ihnen regelmäßig unsere

„Flächen des Monats“ vorstellen.

Wir helfen Ihnen auf der Suche nach

dem richtigen Objekt in Leverkusen

gerne weiter!

Weitere Flächen und Immobilien

finden Sie online im Einzelhandelsflächen-

oder Gewerbe-flächenkataster

auf unserer Homepage:

www.wfl-leverkusen.de

Verkehrsgünstig gelegenes

Gewerbegrundstück an der

Fuchskuhl. Das 3.000 m2 große

Grundstück (Abmessung: etwa

35 x 85 m) befindet sich im

städtischen Eigentum. Einzelhandel

ist ausgeschlossen. Der

Bebauungsplan wird voraussichtlich

Ende 2012 rechtskräftig. Die

Grundflächenzahl wird bei 0,8

liegen. Preis auf Anfrage. Ihr WfL-

Ansprechpartner: Achim Willke,

Tel. 0214/ 83 31-40;

willke@wfl-leverkusen.de

776 m2 Bürofläche (teilbar) auf

zwei Etagen in einem frisch

sanierten Bürogebäude in der

Rat-Deycks-Straße in Opladen.

Repräsentative, helle Büroflächen

mit Empfangsbereich, die

auf die Bedürfnisse des Mieters

angepasst werden können und

fertig ausgebaut übergeben

werden. Ihr WfL-Ansprechpartner:

Achim Willke, Tel. 0214/ 83 31-40;

willke@wfl-leverkusen.de

Kleines, aber feines Ladenlokal in

den Luminaden, 45 m2 Verkaufsfläche

zzgl. 20 m2 Lagerflächen.

Besonders geeignet für kleinteilige,

individuelle Einzelhandelsund

Dienstleistungskonzepte.

Das Objekt verfügt über eine

große, ca. 4,50 m lange Schaufensterfront.

Ihr WfL-Ansprechpartner:

Rainer Bertelsmeier,

Tel. 0214 / 8331-30;

berteslmeier@wfl-leverkusen.de


mit freundlicher unterstützung der

Werden Sie Aussteller auf der b2d!

Die größte deutsche regionale Mittelstandsmesse „Business To Dialog“

(b2d) startet wieder durch

Sie findet in diesem Jahr am Mittwoch,

den 29. und Donnerstag,

den 30. August statt. Leverkusener

Unternehmen können an der Messe

teilnehmen und den Mittelstand der

Region repräsentieren. Im Rahmen

eines Informationstermins möchten

wir Sie gemeinsam mit der Messeorganisation

über alles Wissenswerte

dieses Messeformats unterrichten.

Wer Interesse hat, als Aussteller an

der Mittelstandsmesse teilzunehmen,

ist am 13. Juni 2012, von 17 bis 18

Uhr im Hause der WfL, Dönhoffstraße

39, 51373 Leverkusen, herzlich willkommen.

Durch unsere Kooperation mit der

Messeorganisation der Kölner b2d-

Messe erhalten Sie 10 Prozent Nachlass

auf die Anmietung der Standfläche

und eine kostenlose Anzeige im

Besucherprospekt (online und Printversion)

im Wert von 99 Euro. Veran-

staltungsort ist erneut die LANXESS

Arena.

Die Veranstalter erwarten rund

130 Aussteller und 1.400 Fachbesucher

aus der rheinischen Wirtschaft.

WIRtSChAFtSFöRDERuNG LEVERKuSEN

Sie möchten sich für den Infotermin

bei der WfL anmelden? Ansprechpartnerin

ist Melanie Schmitz,

0214/8331-55 oder per Mail:

schmitz@wfl-leverkusen.de

Innovationsgutschein: die eintrittskarte

für technologischen Fortschritt

Für kleine und mittlere Unternehmen

bietet das Land Nordrhein-

Westfalen Innovationsgutscheine an.

Sie dienen als Eintrittskarte zu den

Forschungslaboren der besten europäischen

Hochschulen und Instituten.

Der Innovationsgutschein des Landes

ermöglicht die vergünstigte Nutzung

von Know-how und Infrastruktur

zur Entwicklung neuer Produkte,

Verfahren und Dienstleistungen. Der

Gutschein soll helfen, finanzielle Ressourcen

für die Ideenentwicklung und

Realisierung in Ihrem Unternehmen

freizusetzen und damit das Innovationspotenzial

besser zu nutzen. Von

der Idee bis zum marktfähigen Endprodukt!

Die Kosten für externen Bera-

tungs-, Forschungs- und Entwicklungs-Leistungen

werden zu 50 Prozent

erstattet. Kleine Unternehmen

erhalten eine Erstattung von 80 Prozent.

Jeder Gutschein hat einen Gegenwert

von 5.000 bis 10.000 Euro.

Für ein größeres Forschungsvorhaben

können die Gutscheine von mehreren

Unternehmen auch zusammen eingereicht

werden.

Das Programm wendet sich an

Unternehmen aller Branchen, die

Technologien für Ihre Innovationen

nutzen wollen. Der Sitz des Unternehmens

muss in Nordrhein-Westfalen

liegen. Antragsberechtigt sind kleine

und mittlere Unternehmen mit weniger

als 250 Mitarbeitern und weniger

als 50 Mio. Euro Umsatz oder weni-

ger als 43 Mio. Euro Bilanzsumme.

Für den Innovationsgutschein werden

alle Hochschulen und Forschungseinrichtungen

in der Europäischen

Union akzeptiert, sofern sie staatlich

finanziert oder – bei privater Finanzierung

– staatlich anerkannt sind.

IMPRESSuM

Herausgeber:

WfL Wirtschaftsförderung

Leverkusen GmbH

Dönhoffstraße 39

D-51373 Leverkusen

Tel. 0214 / 83 31-0

Fax 0214 / 83 31-11

www.WfL-Leverkusen.de

Nächster Mittelstandsdialog

Am 19. Juni findet ab 18.30 Uhr

im neuen VIP-Bereich VIINI in

der BayArena der nächste WfL-

Mittelstandsdialog statt. Diesmal

dreht sich alles ums Thema CSR

Corporate Social Responsability

– soziale Verantwortung in

mittelständischen Unternehmen

als Weg der Mitarbeiterbindung.

Infos und Anmeldung bei Melanie

Schmitz, Telefon: 0214 /

8331-55, Email: schmitz@wflleverkusen.de

Tag der offenen Tür

Die SRH Fachschule für Physiotherapie

veranstaltet am 12.

Mai in der Zeit von 11 bis 15 Uhr

einen Tag der offenen Tür. Die

Fachschule, die im kommenden

Jahr ihr 20-jähriges Bestehen in

Leverkusen feiert, hat für den

Tag ein Mitmach-Programm auf

die Beine gestellt. Unter anderem

können sich Interessierte

einen Vortrag über Stress anhören

und anschließend Entspannungsübungen

und Thai Chi

ausprobieren. Außerdem gibt es

Informationen zu Ausbildung,

Studium und Zukunftsperspektiven.

Adresse: SRH Fachschule für

Physiotherapie, An Sankt Remigius

26, 51379 Leverkusen.

Redaktion: M. Schmitz, B. Schulz

Tel. 0214 / 83 31-55 /-25

schmitz@wfl-leverkusen.de

schulz@wfl-leverkusen.de

LOKALES

In Zweifelsfällen findet eine Einzelbetrachtung

und -zulassung durch die

bewilligende Stelle statt.

Gerne vermitteln wir Ihnen den

Kontakt zu möglichen Kooperationspartnern.

Ihre Ansprechpartnerin bei

der WfL für die Fördermittelinformation

und für Kontakte zu Hochschulen

und Forschungsinstituten ist: Yasemin

Schmitz, Telefon: 0214 / 8331-20,

Email: yschmitz@wfl-leverkusen.de

GL&Lev kontakt 03/12

31


32

LOKALES LEVERKuSEN

Nicht nur in der Dritten Welt ist sauberes

Trinkwasser ein wertvolles Gut. LANXESS

schuf jetzt in Bitterfeld (rechts) weitere

Voraussetzungen für die Verbesserungen

der Trinkwasser-Versorgung.

lANxeSS – durch neue Filter

sauberes Wasser für die Welt

Wasser ist die Quelle

allen Lebens. und es wird

immer kostbarer, denn

Verbrauch und Weltbevölkerung

steigen stetig.

Erst im Juli vergangenen

Jahres hat die Vollversammlung

der Vereinten

Nationen den Anspruch

auf sauberes Wasser

als Menschenrecht

anerkannt. Schon heute

haben laut Aussage der

Vereinten Nationen fast

900 Millionen Menschen

keinen Zugang zu sauberem

Trinkwasser

GL&Lev kontakt 03/12

Jährlich sterben etwa zwei Millionen

Menschen an der Folge von

verschmutztem Wasser, die meisten

davon sind Kinder. Und die Situation

wird sich weiter verschärfen: Zunehmende

Weltbevölkerung, Umweltverschmutzung,

Klimawandel und

versiegende Brunnen werden das

„Blaue Gold“ in den kommenden

Jahrzehnten so wertvoll wie Erdöl

machen.

Die LANXESS AG trägt mit ihren

Produkten dazu bei, das Problem zu

lösen und sorgt zudem mit hochmodernen

Anlagen sowie optimierten

Prozessen für eine effizientere Nutzung

des wertvollen Rohstoffs. Für

die Aufbereitung von Trinkwasser

sind Produkte von LANXESS weltweit

im Einsatz. Vor allem Ionenaustauscherharze

und Arsenabsorber spielen

eine wichtige Rolle. Sie entfernen

(Schad-) Stoffe aus Wasser und anderen

Flüssigkeiten.

An seinem Standort Bitterfeld

(Sachsen-Anhalt) hat das Leverkusener

Unternehmen erst im September

2011 ein hochmodernes, neues

Chemiewerk für Membran- Filtrationstechnologie

zur Wasseraufbereitung

eingeweiht und Voraussetzungen

für rund 200 neue Arbeitsplätze geschaffen.

Bei einem Investitionsvolumen

von rund 30 Millionen Euro.

Auf einer Gesamtfläche von 4.000

Quadratmetern sind Produktionsanlagen,

Labore, Logistikflächen und Büros

entstanden. In diesen Tagen ist

die Anlage in Betrieb gegangen.

Mit dem Einstieg in den globalen

Markt für Membranfiltration möchte

LANXESS sein Produktportfolio für die

Wasseraufbereitung erweitern. Die

Produktlinie der Membranfilterelemente

soll unter dem Markennamen

Lewabrane vertrieben werden. Der

Vorstandsvorsitzende der LANXESS

AG, Axel C. Heitmann, ist sich sicher:

„Mit den leistungsstarken Ionenaustauschern

tragen wir dazu bei, die

globalen Wasserprobleme zu reduzieren“.

LANXESS wird in Bitterfeld

Membranelemente für die Wasseraufbereitung

produzieren. In diesen werden

unerwünschte Stoffe wie Salze,

Pestizide, Herbizide, Viren, Bakterien

aber auch Kleinstpartikel aus Wasser

gefiltert. Zu den Hauptanwendungen

von Umkehrosmose-Membranen gehören

die Aufbereitung von Kesselspeisewasser

für Kraftwerke sowie

die Gewinnung von Reinstwasser

in der Mikroelektronik-Branche. Die

neuen Produkte, senken den Salz-

und Partikelgehalt des Wassers und

werden oft mit Ionenaustauschern

kombiniert, wodurch ein hocheffizientes

und sehr leistungsfähiges

Entsalzungssystem entsteht. Lewabrane

soll außerdem zur Aufbereitung

von Trinkwasser aus so genanntem

Brack- aber auch aus Meerwasser

verwendet werden.

Gerade die Verunreinigung mit Arsen

nämlich zählt zu den gefährlichsten

Belastungen des Trinkwassers.

Man schmeckt es nicht, man riecht es

nicht, aber der toxische Stoff reichert

sich im Körper an.

In Ländern wie Bangladesch z.B.

sind nach Schätzungen der WHO

über 35 Millionen Menschen der Gefahr

chronischen Arsenvergiftungen

ausgesetzt.

Mit mobilen Filtersystemen für den

Hausgebrauch, hat LANXESS bereits

vor Ort getestet, wie das Problem beseitigt

und das Arsen aus dem Wasser

gefiltert werden kann. EB


Der weltweite Klimawandel

zeigt die dringende Notwendigkeit

einer tiefgreifenden

Energiewende zur Vermeidung

weiterer CO2 Emissionen durch

die Substitution fossiler Energieträger

durch erneuerbare

Energien.

Auch in Leverkusen und Umgebung

suchen Bürgerinnen und

Bürger, aber auch Unternehmen und

Institutionen verstärkt nach Möglichkeiten,

diese „Energiewende“ durch

aktive Beteiligung in der Region voranzutreiben.

Auf der Basis vieler Gespräche mit

Bürgerinnen und Bürgern, besonders

auch mit Mitgliedern ihrer jeweiligen

Genossenschaft, haben die Volksbank

Rhein-Wupper eG und der

Gemeinnützige Bauverein Opladen

eG die Initiative zur Gründung einer

Bürger-Energiegenossenschaft in Leverkusen

übernommen. Der Name

„Neue Energie Leverkusen eG“ soll

dabei primär für den Wandel hin zu

einer umweltfreundlichen und klimaschonenden

Energieerzeugung

stehen, weiterhin aber auch ein Signal

für die dringend benötigte Aufbruchsstimmung

in unserer Region in

und um Leverkusen setzen.

Zunächst ist die Investition in

und der Betrieb von Photovoltaikanlagen

auf geeigneten Dachflächen

der Gründungsgesellschafter Gemeinnütziger

Bauverein Opladen eG

und/oder Volksbank Rhein-Wupper

eG bzw. auf geeigneten Freiflächen

vorgesehen; die Genossenschaft ist

aber auch für alle anderen denkbaren

Optionen für die Investition in regenerative

Energien offen, die sich wirtschaftlich

rechnen lassen.

LEVERKuSEN

Neue Energie Leverkusen eG

Es werden Beteiligungen von

Bürgerinnen und Bürgern sowie von

Unternehmen und Institutionen aus

Leverkusen und Umgebung durch

Zeichnung eines oder mehrerer Geschäftsanteile

von je 250,- EUR angestrebt,

maximal kann sich jedes

Mitglied mit Zustimmung des Vorstandes

der Genossenschaft mit 100

Anteilen, also mit max. je 25.000,-

EUR, beteiligen. Da die Summe der

Geschäftsguthaben das von der

Genossenschaft langfristig benötigte

Eigenkapital darstellt, beträgt die Frist

für die (mögliche) Kündigung von Geschäftsanteilen

zum Schluss eines Geschäftsjahres

zwei Jahre.

Die auf der Basis von Ausschreibungsergebnissen

für die möglichen

Erstinvestitionen in Form von Photovoltaikanlagen

ermittelte Wirtschaftlichkeitsberechnung

ergibt eine positive

Renditeprognose und ermöglicht

voraussichtlich ab dem Jahr 2014 die

Ausschüttung einer angemessenen

Dividende auf die Geschäftsguthaben.

Gründungsmitglieder der Neue

Energie Leverkusen eG sind neben

der Volksbank Rhein-Wupper eG

und der Gemeinnütziger Bauverein

Opladen eG u.a. deren Vorstandsmitglieder

Bernd Fass und Hans-Jörg

Schaefer, Dr. Hans-Martin Kochanek

(Leiter NaturGut Ophoven), Walter

A. Engels (ehem. Geschäftsführer der

Stadtwerke Leichlingen GmbH) und

Klaus Striewski (Notar in Leverkusen).

Die Gründungsversammlung am

13. April 2012 im Hause der Volksbank

Rhein-Wupper wählte Bernd

Fass (Vorsitzender), Walter A. Engels

und Hans-Jörg Schaefer zu Aufsichtsratsmitgliedern

der Genossenschaft,

den Vorstand bilden Michael Peters,

Fachingenieur aus Leverkusen und

Jens Bonow, Prokurist der Volksbank.

Die Neue Energie Leverkusen setzt auf

regionale Kooperation mit allen relevanten

Institutionen und Personen der

Region und ist den genossenschaftlichen

Prinzipien mit einer demokratischen

Struktur und einer regionalen,

dezentralen Ausrichtung verpflichtet.

Am Donnerstag, 24. Mai 2012,

Beginn 19.00 Uhr findet im Veranstaltungsraum

der Volksbank Rhein-

Wupper eG eine Bürgerversammlung

der Neue Energie Leverkusen statt, in

Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt.

Volksbank

Rhein-Wupper eG

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der Genossenschaft werden

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33


34

LOKALES AuS DER NAChBARSChAFt

Sechs Fußballfelder passen in die größte Lagerhalle der Region - bei holz-Richter in Lindlar

Auf 42.500 m 2 endlich Platz zum Lagern

Am 12. Mai wurde sie offiziell

eröffnet: Die größte Lagerhalle

der Region von Holz-Richter im

Gewerbegebiet Klause in Lindlar.

Das deutschlandweit tätige

unternehmen für Holz- und Designfußböden,

Ausbauprodukte,

Schnitt- und Bauholz, Türen sowie

Holz rund um den Garten

investiert mit der Expansion in

seine Zukunft.

Holz für alle Bereiche in und rund ums

Haus ist das Kerngeschäft von Holz-

Richter. Doch bislang hatte das Unternehmen

mit 250 Mitarbeitern und einem

Fuhrpark von 27 Transportfahrzeugen ein

Problem, erklärt Geschäftsführer Dr. Markus

Richter: „Wir haben eine stürmische

Entwicklung gehabt: Kaum haben wir ein

neues Gebäude gebaut, war es schon

wieder zu klein.“ Weitere Gebäude wurden

angemietet, doch die aufwändigen

Transporte zwischen den Gebäuden

wurden auf Dauer zu kompliziert. Im Mai

2011 wagte Richter den Spatenstich zu

einem Großprojekt: Auf einem sieben

Hektar großen Areal entstand innerhalb

GL&Lev kontakt 03/12

eines Jahres eine Lagerhalle mit 42.500

Quadratmetern Grundfläche, höchsten

Anforderungen an den Brandschutz, einer

neuen Lagerlogistik, um die deutschlandweit

durchgeführten Aufträge, rund

500 sind es am Tag, überwiegend an

Kunden im Handwerk, Industrie und

Handel zu liefern. Dafür erhielt der Hallenkomplex

eine vollständig überdachte

über 200 Meter lange LKW-Zufahrt, auf

der gleich mehrere Sattelzüge neben-

und hintereinander bequem Platz finden.

Auf dem Dach arbeitet ein 1,2 Megawatt

starkes Photovoltaikkraftwerk, im Boden

eine mit Holzabfällen und Zuschnittresten

befeuerte Fußbodenheizung,

welche die Hallen temperiert. Mit der

neuen Halle schafft Holz-Richter auch

Potenziale zur Expansion. In Sachen Holz

ist man bereits größter Onlinehändler in

Deutschland. Das Erfolgsrezept ist kein

Geheimnis, sagt Dr. Markus Richter: „Wir

setzen auf wenige Spezialitäten, dafür

aber auf große Auswahl und höchste

Qualität. Man sagt gerne «Baumärkte

haben von allem nichts». Wir haben dafür

von „nichts“ wirklich alles.“

Dr. Markus Richter, Geschäftsführer

bei Holz-Richter, zeigt am Modell die

riesigen Dimensionen der neuen elf

Meter hohen Halle. Die links im Modell

stehenden LKW sind zur Halle übrigens

Maßstabsgetreu.

Endlich genügend Platz biete die neue Lagerhalle. Im Boden schlummert eine

Fußbodenheizung, auf dem Dach liefert ein Solarkraftwerk Sonnenstrom.

Über 200 meter lang, elf meter hoch und nur aus der Ferne komplett zu erahnen ist die neue Lagerhalle in Lindlar.


„ Meine Zukunft liegt nahe.

Und das ist gut so.“

NACHBARSCHAFFT PERSPEKTIVE.

Im CHEMPARK sind jährlich über 2.000 Fachkräfte in der Ausbildung.

Die Unternehmen im CHEMPARK gehören gemeinsam zu den größten Arbeitgebern in Nordrhein-Westfalen. Und

wer viele Menschen beschäftigt, braucht starke Nachwuchskräfte. Deshalb sind diese Unternehmen in der Region

wichtige Ausbilder. Damit ist der CHEMPARK sicher ein Nachbar mit Perspektive – nicht zuletzt auch dank seiner

hohen Sicherheitsstandards und seiner ausgeprägten Wirtschaftskraft.

Currenta GmbH & Co. OHG

CHEMPARK

51368 Leverkusen

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Gesundheitspark

Klinikum Leverkusen

Leverkusen

Der Das Mensch Klinikum im Leverkusen Mittelpunkt – Mittelpunkt unseres Handelns im Gesundheitspark

| Klinikum Enge Zusammenarbeit

Leverkusen

mit Mittelpunkt unseren Partnern im

Gesundheitspark

im Gesundheitspark

Seit Jahren geht das Klinikum gemeinsam mit 30 leistungsstarken

Partnern konsequent neue Wege im Gesundheitspark. Im Mittelpunkt

der Gesundheits versorgung stehen Integration, Ganzheitlichkeit

und Netzwerke. Dies alles geschieht im Interesse der Menschen

in Leverkusen und Umgebung. Ihnen will sich das Klinikum mit voller

Zuneigung und Kompetenz von der Prävention – über die gesamte

Krankheitsphase – bis zur Rehabilitation anvertrauen. • • •

| Abteilungen und Institute

• Klinik für Allgemein-, Visceral- und Thoraxchirurgie | Prof. Dr. Karl-Heinz Vestweber

• Klinik für Gefäßchirurgie | Dr. Werner Päffgen

• Klinik für Orthopädie, Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie

| Prof. Dr. Leonard Bastian

• Klinik für Urologie | Priv.-Doz. Dr. Jürgen Zumbé

• Klinik für Anästhesie und Operative Intensivmedizin | Prof. Dr. Gerd Molter

• Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe | Priv.-Doz. Dr. A. Kubilay Ertan

• Medizinische Klinik 1 (Kardiologie / Internistische Intensivtherapie)

| Prof. Dr. Peter Schwimmbeck

• Medizinische Klinik 2 (Gastroenterologie / Hepatologie / Diabetologie)

| Prof. Dr. Henning Adamek

• Medizinische Klinik 3 (Hämatologie / Onkologie / Palliativmedizin / Spezielle Schmerztherapie)

| Prof. Dr. Norbert Niederle

• Medizinische Klinik 4 (Allgemeine Innere Medizin / Infektiologie / PnPPPeuPPPPneumologie / Osteologie)

| Prof. Dr. Stefan Reuter

• Klinik für Neurologie | Priv.-Doz. Dr. Hans-Ludwig Lagrèze

• Klinik für Kinder und Jugendliche | Prof. Dr. Peter Groneck

• Zentralambulanz | Dr. Roland Geppert

• Institut für Klinische und Onkologische Pharmazie | Dr. Peter Kröschel

| Zentren und Schwerpunkte

• Beckenbodenzentrum Leverkusen

• Brustzentrum Leverkusen (zertifiziert und anerkannt durch das Land NRW)

• Darmzentrum Leverkusen-Rhein-Wupper

• daVinci | Kliniken und Institute

• Klinik für Allgemein-, Visceral- und Thoraxchirurgie | Prof. Dr. Karl-Heinz Vestweber

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-Operationssystem (minimal-invasive OP‘s in Urologie und Gynäkologie)

• Mutter-Kind-Zentrum (Perinatalzentrum Level I)

(Kreißsaal / Kinderintensivstation / Mutter-Kind-Station)

• Onkologische Tagesklinik

• Onkologisches Zentrum (zertifiziert nach DGHO und DIN EN ISO 9001)

• Pränatalmedizin

• Prostatazentrum (zertifiziert nach DIN EN ISO 9001)

• Stroke-Unit (Versorgung von Schlaganfallpatienten)

• Westdeutsches Gelenkzentrum

• Westdeutsches Osteoporose-Zentrum (WOZ)

• Westdeutsches Zentrum für Kindertraumatologie

• Zentrum für Ambulantes Operieren

• Zentrum für Metabolische Adipositias-Chirurgie

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(Kreißsaal / Kinderintensivstation / Mutter-Kind-Station)

• Onkologische Tagesklinik

• Onkologisches Zentrum (zertifiziert nach DGHO und DIN EN ISO 9001)

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• Pränatalmedizin

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• Stroke-Unit (Versorgung von Schlaganfallpatienten)

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• Westdeutsches Zentrum für Kindertraumatologie

• Zentrum für Ambulantes Operieren

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� Y Geschäftsführer: Hans-Peter Zimmermann

� Y Ärztlicher Akademisches Direktor: Lehr krankenhaus Priv.-Doz. Dr. der Jürgen Universität Zumbézu

Köln

� Akademisches Lehr krankenhaus der Universität zu Köln

Klinikum Leverkusen gGmbH • Am Gesundheitspark 11 • 51375 Leverkusen • Telefon 0214 13-0 • www.klinikum-lev.de


| Chest Pain Unit für Patienten mit akuten

| Brustschmerzen

Neue Klinik für Kinder und Jugendliche

auf höchstem Qualitätslevel

Neue Abteilung mit 6 Behandlungsplätzen ist am 2. Mai in Betrieb genommen worden

Herz- und Gefäßerkrankungen sind in Deutschland immer noch die

Todesursache Letzter Schritt Nummer zum 1. Mutter-Kind-Zentrum Gleichwohl wurden große noch Erfolge in diesem in der Jahr

Behandlung des akuten Myokardinfarktes erzielt. Während 1990

noch mehr als 90.000 Menschen am akuten Herzinfarkt verstorben

sind, Mit der waren Inbetriebnahme es im Jahr der 2010 Kinderklinik weniger als findet 60.000. die größte Dies Baumaß- ist vor

allem nahme auf in eine der sehr Geschichte zügige und des effektive Klinikums Therapie Leverkusen der noch Patienten in diesem mit

einem Jahr ihren akuten krönenden Infarktgeschehen Abschluss. zurückzuführen. Bereits vor wenigen Maßgeblich Wochen zur sind

Verringerung

vier Komfortstationen,

der Sterblichkeit

die sich

hat

ebenfalls

dabei die

in dem

frühestmögliche

neuen Bettenanbau

Wiedereröffnung

mit insgesamt

der

fünf

verschlossenen

Etagen befinden,

Herzkranzarterien

in Betrieb gegangen.

mittels

Mit

Ballon-

dem

katheter und Implantation von Gefäßstützen (Stents) beigetragen.

Umzug der Kinderklinik im Dezember wird die Baumaßnahme abge-

| schlossen. Neue Von den 23 Klinik Millionen Euro hat für das Klinikum Kinder allein 8 Milli o- und Jugendliche

Wichtig für eine frühzeitige und effektive Therapie sind eine Benen

Euro in die neue Kinderklinik investiert.

handlung in dafür eingerichteten und spezialisierten Abteilungen.

Pflegebereichsleiterin Steffi Meißner, Klinikdirektor Prof. Dr. Peter Schwimmbeck, Stationsleiterin

Analog auf zur Einrichtung höchstem von so genannten „Stroke Qualitätslevel

Units“ zur Be- Sonia Semma und Oberarzt Dr. Andreas Fahrig verfügen über hochwertige Diagnostikgeräte.

handlung

So ist

von

das

Schlaganfall-Patienten

Klinikum mit der Neuausrichtung

wurden deshalb

konsequent

in den letzten

neue

fünf Wege Letzter Jahren gegangen Schritt auch zunehmend und zum hat Mutter-Kind-Zentrum medizinisches „Chest Pain Know-how, Unit“ noch als spezialisierte

Funktionalität

in diesem Jahrund

Pflegepersonal kann die Betreuung der Patienten im Klinikum

Stationen und zeitgemäße zur Behandlung räumliche von Ausstattung Patienten den mit Wünschen Brustschmerzen der Mütter ein- weiter optimiert werden. Durch die bereits bestehende Rufbereitgerichtet.

und Familien auf höchstem Qualitätslevel angepasst. Im Neubau wird schaft der kardiologischen Oberärzte ist eine notfallmäßige Durch-

nun Mit alles der bunter, Inbetriebnahme schöner, der großzügiger Kinderklinik und findet kindgerechter die größte Baumaß- gestaltet. führung von Herzkatheteruntersuchungen, soweit diese notwendig

Die nahme Vor leitliniengerechte allem in der die Geschichte Eltern und müssen des effektive Klinikums nicht Arbeit mehr Leverkusen auf dieser der Einheiten Klappliege noch in wird diesem vorlieb in werden, innerhalb von 90 Minuten auch in den Nachtstunden oder

der Jahr nehmen, Regel ihren durch wenn krönenden eine sie Zertifizierung bei Abschluss. ihrem Kind Bereits durch übernachten die vor Deutsche wenigen müssen, Wochen Gesellschaft sondern sind aber an Wochenenden sichergestellt.

für vier Elternbetten Kardiologie Komfortstationen, sind gewährleistet. künftig die fester sich Bis ebenfalls Bestandteil jetzt (Stand in in dem den April neuen Zweibett-Zimmern.

2012) Bettenanbau wurden Y Wünsche der Mütter und Familien besonders berücksichtigt.

bereits mit Kinder insgesamt 180 brauchen Einrichtungen fünf ihre Etagen Eltern in befinden, zum Deutschland, Trösten in Betrieb und vor deshalb gegangen. allem an ist diese Universi- Mit Nähe dem Modernste Diagnostik und Therapie für Patienten mit

tätskliniken Umzug und Unterbringung, der Kinderklinik und Krankenhäusern so im Klinikdirektor Dezember der wird Professor Maximalversorgung die Baumaßnahme Peter Groneck, zertifiabge- von Brustschmerz

ziert.schlossen. elementarer Von Bedeutung. den 23 Millionen Euro hat das Klinikum allein 8 Milli onen

Euro in die neue Kinderklinik investiert.

Einrichtung Mit diesem einer baulichen Chest Pain Schritt Unit verwirklicht mit 6 Behandlungsplätzen

das Klinikum sein ge-

Mit dem sanierten Kreißsaal und der Kinderintensivstation hat das

Die Klinikum Einrichtung bereits der vor Chest Jahren Pain die Unit Strukturen auf der für kardiologischen ein Perinatalzentrum Bettenstation

und damit ist für auf die dem Versorgung neuesten Früh- technischen und Neugeborener Stand. Hierzu geschaffen. gehört

plantes So ist Mutter-Kind-Zentrum. das Klinikum mit der Neuausrichtung Nach dem Umzug konsequent im Dezember neue in

Nach

Wege den längerer Bettenanbau, gegangen

Planungsphase

und in hat unmittelbarer medizinisches

und Durchführung Nähe Know-how, der Frauenklinik, entsprechender

Funktionalität können

Baumaßnahmen

und Ärzte zeitgemäße und Schwestern hat

räumliche

das beider Klinikum

Ausstattung Kliniken am 02.05.2012 noch den enger Wünschen Hand eine Chest

der in Hand Mütter

Pain zu-

Unit

und sammenarbeiten.

und damit eine

Familien auf höchstem Zudem

spezielle

entfallen

Station

Qualitätslevel weite

mit

angepasst. Wege

6 Behandlungsplätzen

für das Im Neubau Personal wird und

eröffnet.

nun für die alles Mütter.

Behandelt werden hier Patienten mit einem akuten Ko-

bunter, schöner, großzügiger und kindgerechter gestaltet.

ronarsyndrom, d.h. Schmerzen im Bereich der Brust, die häufig

Vor allem die Eltern müssen nicht mehr auf der Klappliege vorlieb

eine Vorstufe eines akuten Herzinfarktes darstellen. Jedoch leiden

diese

nehmen,

Patienten

wenn

zum

sie bei

Teil

ihrem

auch

Kind

an anderen

übernachten

Erkrankungen

müssen,

wie

sondern

z.B.

Lungenarterienembolien

Elternbetten sind künftig fester

(Ansammlung

Bestandteil

von

in den

Blutgerinnseln

Zweibett-Zimmern.

im Bereich

Kinder der brauchen Lunge), ihre Aortenaneurysmen Eltern zum Trösten bzw. und -dissekationen deshalb ist diese (Einriss Nähe

oder und Unterbringung, Aufweitung der so Hauptschlagadern) Klinikdirektor Professor oder Peter aber auch Groneck, starken von

Entgleisungen elementarer Bedeutung. des Bluthochdruckes. Aufgrund der Unterbringung

der Chest Pain Unit innerhalb der kardiologischen Station, ist ein

z.B. Mit eine der Verlagerung EKG-Dauerüberwachung der Kinderklinik an und allen dem 6 Umzug Bettenstellplätzen

der Kinder am-

sowie bulanz eine und kontinuierliche der Kinderstation Messung wird nun der der Sauerstoffsättigung letzte Schritt auf dem und Weg

des zum Blutdruckes. Mutter-Kind-Zentrum Die Chest Pain vollzogen. Unit verfügt 70 stationäre darüber Betten hinaus stehen über für

ein

die

modernes

Versorgung

Echokardiographie-Gerät,

von Kindern und Jugendlichen

das

zur

sowohl

Verfügung.

für Stress-

• • •

echokardiographien (Ultraschall mit Belastung) als auch transösophageale

Echokardiographien (Ultraschalluntersuchung über

die Speiseröhre) geeignet ist. Neueste Geräte zur Dokumentation

des Kontakt Ruhe-EKG’s und zur Durchführung von Belastungs-EKG’s ver-

Y Wünsche der Mütter und Familien besonders berücksichtigt.

vollständigen die Einrichtung. Neben den Bettenstellplätzen und

Klinikum Leverkusen gGmbH

Funktionsräumen stehen für Angehörige ein Aufenthaltsraum bzw.

Wartezimmer

Klinik für Kinder

zur Verfügung.

und Jugendliche

Mit Am dem Gesundheitspark sanierten Kreißsaal 11 und der Kinderintensivstation hat das

Über Klinikum 51375 400.000 bereits Leverkusen Euro vor hat Jahren das Klinikum die Strukturen Leverkusen für ein in Perinatalzentrum

die neue Chest

sofortiger Mit diesem Zugang baulichen zur internistischen Schritt verwirklicht Intensivstation das Klinikum und nötigen- sein gefallsplantes

zu den Mutter-Kind-Zentrum. Herzkatheterlaboren Nach jederzeit dem gewährleistet.

Umzug im Dezember in

den Bettenanbau, in unmittelbarer Nähe der Frauenklinik, können

Pain und Unit damit investiert. für die Versorgung Allein 210.000 Früh- Euro und sind Neugeborener in neue Geräte geschaffen. für Diagnostik

Mit Telefon der Verlagerung und 0214 Therapie 13-2404 der sowie Kinderklinik (Kinderambulanz)

in die Einrichtung und dem Umzug der Station der Kinder geflosamsen.bulanz Telefax Mit und der 0214 der neuen Kinderstation 13-2403 Station kann wird nunmehr nun der letzte der Schritt Bevölkerung auf dem in Weg der

Durch Ärzte und standardisierte Schwestern beider Behandlungsabläufe Kliniken noch enger und Betreuung Hand in Hand durch zu- Region zum E-Mail Mutter-Kind-Zentrum Leverkusen paediatrie@klinikum-lev.de

eine noch vollzogen. schnellere 70 und stationäre effizientere Betten Diagnostik stehen für

ein sammenarbeiten. spezialisiertes Team Zudem aus entfallen kardiologisch weite Wege weitergebildeten für das Personal Ärzten und

für die Mütter.

angeboten die Versorgung werden, von wenn Kindern ein und Verdacht Jugendlichen auf Herzinfarkt zur Verfügung. besteht. • • •

Kontakt


38

SERVICE tOuRISmuS

Ägypten will auf Bier und Bikini

im Tourismus nicht verzichten

GL&Lev kontakt 03/12

Sind bier und bikini in

Zukunft in Ägypten tabu?

und lassen sich badeziele

am Roten Meer vielleicht

leichter vermarkten, wenn

dem urlauber bei der buchung

gar nicht bewusst

ist, dass sein Traumstrand

in Ägypten liegt?

Dies waren einige Fragen, zu denen

sich der ägyptische Tourismusminister

Mounior Fakhry Abdel Nour

und Vertreter der Egypt Tourism Authority

(ETA) in Berlin äußerten. „Ägypten ein Jahr

nach der Revolution: Wie geht es politisch,

wirtschaftlich und touristisch weiter?“ war

das Thema einer hochkarätig besetzten

Diskussionsrunde. Das nordafrikanische

Land, das machte Minister Mounir Fakhry

AbdeNour deutlich, befindet sich in der

Phase eines politischen Systemwandels.

„Touristen, die jetzt zu uns kommen, unterstützen

uns ökonomisch - und damit auch

unsere Ziele wie Demokratie, Freiheit und

Respekt vor den Menschenrechten“. Der

Minister führte an, dass es aus seiner Sicht

derzeit drei Hauptgründe gäbe, Ägypten

zu besuchen. Zum ersten sei es ein phantastisches

Reiseland, zum anderen würde

der Prozess Richtung Freiheit und Demokratie

ökonomisch unterstützt, zum dritten

– so der Minister sehr deutlich – hätte ein

wirtschaftlicher Verfall Ägyptens für Westeuropa

dramatische Konsequenzen. Die

ökonomische Bedeutung des Tourismus für

Ägypten kann kaum überschätzt werden,

auch das machte das Statement von Dr.

Ibrahim A. Hegazy deutlich. Der Professor

an der amerikanischen Universität in Kairo

und Vertreter der ETA führte an, dass der

Anteil des Tourismus am ägyptischen Bruttosozialprodukt

im Jahr 2010 bei 11,3 Prozent

gelegen habe. Das Land habe durch

den Tourismus rund 12,5 Milliarden US

Dollar an Devisen eingenommen. Bis zum

Jahr 2017, so der Plan der ETA, solle sich

dies verdoppeln. Bereits heute sei einer von

sechs Arbeitsplätzen in Ägypten direkt vom

Tourismus abhängig, indirekt seien so gut

wie alle Ägypter mit dem Tourismus verbunden.

Aus diesem Grund, so prognostizierte

Hegazy, könnten die neuen politisch

Verantwortlichen in einem demokratischen

System auch keine Entscheidungen treffen,

die dem Tourismus schaden. Ägypten, so

versicherte Hegazy, werde die Gewohnheiten

und Bräuche der Touristen weiterhin

respektieren – dazu gehöre auch die Freiheit,

Bier zu trinken und Bikinis zu tragen.

Spanien profitiert vom Arabischen Frühling

eigentlich müssten sich die spanischen

Touristikmacher freuen –

etwa, weil die besucherzahlen im

vergangenen Jahr im einstelligen

bereich nach oben gingen.

Aus Deutschland, dem zweitwichtigsten

Markt der Spanier, reisten

neun Millionen Urlauber an – im

Vergleich zu 2010 immerhin ein Plus von 2,5

Prozent. „Wir profitieren vom Arabischen

Frühling und der Griechenland-Krise“, ließ

der erst seit kurzem im Amt befindliche

Touristikminister José ManSoria auf der ITB

Berlin durchblicken. Zudem bekommt das

Land von seinen Gästen durchweg gute

Da strahlt der Minister.

„Sein“ ägypten soll wieder

Umsatz machen.

Noten ausgestellt. 86,5 Prozent der Besucher

aus der Bundesrepublik, so Soria, würden

ihren Aufenthalt in Spanien auf einer

Skala von eins bis zehn mit acht bis zehn

Punkten bewerten. Und fast alle würden

wiederkommen.

Doch zum Feiern ist den Spaniern derzeit

wahrlich nicht zu Mute. Denn vor der eigenen

Haustür stapeln sich die Probleme. Die

Wirtschaftskrise hat das Land voll erwischt.

Die Arbeitslosenquote liegt bei insgesamt

21,5 Prozent; bei den Jugendlichen sind sogar

45 Prozent ohne Job. Die schwierigen

Rahmenbedingungen schlagen auch auf

den Tourismus durch, der einer der wichtigsten

Wirtschaftszweige ist. So hat die neue

spanische Regierung den Tourismusetat für

2012 um mehr als 25 Prozent gekürzt. Es

steht offenbar fest: Statt 607 Millionen Euro

wird der Staat in diesem Jahr nur noch 450

Millionen Euro in die Entwicklung der touristischen

Infrastruktur investieren. „Sonne

und Strand sind unser wichtigstes Produkt.

Doch auf die Dauer ist das allein zu wenig.“


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Bad honnef feiert 150 Jahre Stadtrechte mit großem Programm

Das „Rheinische Nizza“ feiert

oben: Die Kapelle in Rhöndorf.

Vom Rhein in Höhe Bad Honnef

aus hat man den schönsten

Blick auf den Drachenfels.

Unten: Der höchste Punkt der

Stadt, die Löwenburg

Als Kurstadt ist bad Honnef über das Rheinland hinaus bekannt

geworden. Im Juni feiert das „Rheinische Nizza“ 150

Jahre Stadtrechte. Gerade jetzt ist ein besuch in der Heimatstadt

Konrad Adenauers und der für den Wein bekannten

Perle am Rhein einen besuch wert.

Geburtstag feiert die Stadt vom 15. bis 17. Juni. Dann locken Veranstaltungen

für jeden Geschmack und jedes Alter in die südlichste

Stadt am Rhein des Landes Nordrhein-Westfalen.

Mit dem großen Bürgerspektakel und Festakt im Kurhaus beginnt am

15. Juni die große Feier. Am 16. Juni folgt das Bürgerfest auf dem Marktplatz

und im Reitersdorfer Park mit Livemusik, internationalem Markt und

großem Festumzug in historischen Kostümen durch die Stadt. Mit einem

Theaterstück nähert man sich der schwierigen Geschichte der Stadtwerdung

vor 150 Jahren – denn eigentlich lässt sich die Geschichte „Honnefs“

bereits über 1150 Jahre sicher zurückverfolgen. Für hartgesottene

Wasserfreunde bietet die DLRG am Samstag zudem ein Rheinschwimmen

an. Am 17. Juni heißt es dann „Spiel ohne Grenzen“ im Freibad

auf der Rheininsel Grafenwerth. Einen unterhaltsamen wie spannenden

Überblick über vergangene Tage von Bergbau, Kurbetrieb an den Mineralwasserbrunnen

und etwas Rheinromantik bietet die Festschrift „150

Jahre Stadtrechte“ des Heimat- und Geschichtsvereins Löwenburg e.V.

GL&Lev kontakt 03/12

39


40

SERVICE GOLF

Auf dem Lüderich wurde die Idee soeben vorgestellt

Endlich eine

Alternative für

Berufstätige:

Der After Work

Golf Cup von

Mercedes-Benz

Mercedes-benz erweitert sein engagement

im Golfsport und geht dabei

neue Wege. Neben den etablierten

Turnierserien Mercedes-Trophy und

den Mercedes-benz Clubturnieren

erobert die Marke nun ein weiteres

zukunftsträchtiges Feld im Golfsport:

After Work Turniere für eine jüngere

und berufstätige Zielgruppe.

Beim Mercedes-Benz After Work Golf

Cup handelt es sich um eine seit 2006

etablierte Serie eines renommierten

Veranstalters. Die Serie findet ausschließlich

über 9-Loch statt, nur wochentags und jeweils

in den Abendstunden ab 17.00 Uhr.

Damit ist die Serie besonders für berufstätige

Golfer geeignet. In den Jahren seit der

GL&Lev kontakt 03/12

ersten Austragung hat sich der After Work

Golf Cup so eine ständig wachsende Anhängerschaft

gesichert.

„Das Thema 9-Lochturniere passt perfekt

zu unserer sportlich aktiven Zielgruppe und

zu unserer Marke“, sagt Friederike Balck,

Marketingleiterin Mercedes-Benz Vertrieb

Deutschland. „Für viele Interessierte ist ihr

Zeitmangel eine große Hürde was das Golfen

betrifft. Gerade für jüngere Menschen

stehen Beruf und Familie an vorderster

Stelle. Mit dem Mercedes-Benz After Work

Golf Cup schaffen wir genau für diese Gol-

Sie stellten die Turnier-Reihe jetzt auch am

Lüderich vor (v.l.): Marcel Siem, Mercedes-

Benz Markenbotschafter, Axel Wellmann,

Leiter Verkaufsmanagement Mercedes-

Benz, Caroline Masson, Markenbotschaf-

terin Mercedes-Benz, Klaus Finger, Vorstandsmitglied

der Internationalen Golf AG

fer eine tolle Möglichkeit, ihren

Sport dennoch auszuüben, Turniere

zu spielen und Freude auf

dem Platz zu haben. Und wir

präsentieren unsere Produkte so

in einem äußerst emotionalen

und sehr dynamischen Umfeld.“

„Als wir im Jahr 2006 mit 23

Partneranlagen gestartet sind,

hat kaum jemand an die Idee

von 9-Lochturnieren als ernsthafte

Alternative zu normalen

18-Lochrunden geglaubt. Als

der Deutsche Golfverband vorgabewirksame

Turniere im Jahr 2006 erstmalig

erlaubt hat, sind wir mit unserer Serie

direkt und sehr kurzfristig an den Start

gegangen“ beschreibt Klaus Finger, Vorstandsmitglied

des Turnierausrichters die

Anfangstage. „Seither verzeichnen wir von

Jahr zu Jahr mehr Partneranlagen. 93 waren

es im Jahr 2011. Was durch die Partnerschaft

mit Mercedes-Benz dann passiert ist, kann

man getrost als Boom bezeichnen. Wir

konnten alleine durch die Ankündigung der

Partnerschaft die Gesamtanzahl der Partneranlagen

auf über 170 steigern, so dass

wir im Jahr 2012 annähernd 2.000 Turniere

austragen werden“.

Und Friederike Black sagt: „Es handelt

sich nicht nur um ein reines Titelsponsoring,

sondern um eine wirkliche strategische

Partnerschaft. Wir wollen gemeinsam dem

Thema 9-Lochgolfen eine starke Stimme

geben und diesen einzigartigen Sport weiter

fördern“.

After Work Golf ist modern, unkonventionell

und liegt im Trend; die Turniere finden

wochentags in den Monaten April bis

September statt. Jetzt fand (am 19. April)

endlich auch auf der Anlage am Lüderich

das erste After Work-9-Loch-Turnier der

Mercedes-Benz-Reihe statt. EB

Informationen und Anmeldung unter

www.awgc.de


Jetzt anmelden für die

8. Kölner Golfwoche

Dieses Jahr steht die Kölner Golfwoche

presented by SteinGruppe ganz im Zeichen

der Zahl 8. Im achten Jahr, 8 Tage, 8 Plätze,

8 Turniere. Die rund 1.050 Startplätze, die

während der Turnierwoche zur Verfügung

stehen, sind immer relativ schnell ausgebucht.

Interessierte können sich ab dem

11. Mai auf der Homepage www.koelnergolfwoche.de

anmelden. Spielberechtigt

ist jeder Spieler mit Stammvorgabe von 36.

Die Teilnahmegebühr beträgt 85,- Euro pro

Turniertag incl. Greenfee, Rundenverpflegung,

Abendessen und Preise.

die Turnier-Termine

28. Juli – Golf-Club Schloss Miel

29. Juli – Golf BurgKonradsheim

30. Juli – Golfclub Bad Neuenahr

31. Juli – Golfanlage Clostermanns Hof

01. August – Golfclub RheinSieg

02. August – Golfanlage Römerhof

03. August – Countryclub Velderhof

04. August – Golfclub Am Alten Fliess

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Hotline: 01803–333 888*

Fax: 01803–333 889*

GOLF

SERVICE

Freddy Richter, Erfinder und Cheforganisator

der Kölner Woche, rechnet wieder

mit „ausverkauftem“ turnier.

Mit Kramski „perfektes Putting“ lernen

Wer im vergangenen Jahr kein Glück hatte, weil die Kurse schnell ausgebucht waren, kann

es in diesen Wochen noch einmal versuchen: Die Kramski Putt Akademie hält auf der Anlage

am Lüderich (Overath-Steinenbrück) wieder Seminare für „Perfektes Putting Level 1“ ab.

Daran können allerdings immer nur sechs Personen teilnehmen. Nächste Termine sind: 22.

Mai, 14. Juni und 17. Juli. Anmeldung direkt bei Kramski Putter: Tel: 07231 4245 430 und

info@kramski-putter.com. Das nächste 18-Loch-Turnier um die Kramski-Trophy findet am 15.

Juli am Lüderich statt. Kramski wirbt übrigens für sein Engagement im Bergischen mit der Beschreibung:

„Sie finden hier auf den ersten neun Loch Deutschlands leichteste Bahnen (Slope

110) und auf den zweiten neun Loch Deutschlands schwerste Bahnen (Slope 147) vor“.

Öffnungszeiten Megastore:

Mo.–Fr.: 09.00–18.00 Uhr

Sa.: 10.00–16.00 Uhr

*9ct./Min. aus dem dt. Festnetz, ggf. abweichende Mobilfunkpreise

www.golfundguenstig.de

GL&Lev kontakt 03/12

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SERVICE

Professionelle Analyse der Deutschen Post verringert Streuverluste

Fokussiert Werben

unternehmen setzen gerne auf

direkte Kundenansprache, um neue

Interessenten zu gewinnen und

bestehende Kunden zu halten. Mailingkampagnen

oder die Verteilung

von Haushaltdirektwerbemitteln wie

Prospekte oder Kataloge sind beliebte

dialogmarketingmaßnahmen.

Vielfach wird diese Form von Werbung

jedoch eher flächendeckend als

gezielt verbreitet.

Das Ergebnis: Potenzielle Kunden

werden nicht erreicht; es kommt zu

teuren Streuverlusten. Wie Werbetreibende

dies vermeiden können, wissen

die Experten im Direkt Marketing Center

Köln. Vertriebsleiter Frank Hinckelmann gibt

hilfreiche Tipps, um treffsicher zu werben:

Mit zunehmendem Wettbewerb kommen

Unternehmen nicht mehr darum herum,

mit ihren Angeboten auf potenzielle Kunden

zuzugehen. Wie unterstützt das Direkt

Marketing Center Köln dabei?

Frank Hinckelmann: Wir sind der richtige

Ansprechpartner für alle Unternehmen, die

mit Kundenwerbung aktiv sind oder es

werden möchten. Als erfahrene Experten

kümmern wir uns um alle Belange rund

ums Dialogmarketing – von der Auswahl

konkreter Zielgruppen über die Planung

bis hin zur Umsetzung und Auswertung

direkter Marketingmaßnahmen.

Was wäre der erste, sinnvolle Schritt für

ein kleines Unternehmen, das bislang

kaum Werbung gemacht hat?

Frank Hinckelmann: Ich würde gar nicht

unterscheiden zwischen werbeerfahrenem

oder -unerfahrenem Unternehmen. Tagtäglich

landet Werbepost bei Adressaten, die mit

dem Angebot gar nichts anfangen können.

Potenzielle Neukunden werden hingegen gar

nicht erfasst. In diesem Fall spricht man von

hohen Streuverlusten. Das erzeugt beträchtliche

Kosten, ohne dass ein Nutzen entsteht.

Davon hört kein Unternehmer gerne. Um

sicher zu sein, dass Werbung dort ankommt,

wo sie entsprechende Beachtung findet,

raten wir im Vorfeld grundsätzlich zu einer

gründlichen Analyse der aktuellen Situation.

GL&Lev kontakt 03/12

Frank Hinckelmann, Vertriebsleiter

Direkt Marketing Center Köln,

www.direktmarketingcenter.de/koeln

Welche Ergebnisse bringt diese Analyse?

Frank Hinckelmann: Für den Erfolg aller

Marketingaktivitäten eines Unternehmens

ist es essenziell, eine detaillierte Bestimmung

der individuellen Zielgruppen vorzunehmen.

Die Deutsche Post hat hoch professionelle

Softwarelösungen entwickelt, mit

denen sich der bereits bestehende Kundenstamm

eines Werbenden von unterschiedlichen

Ansätzen ausgehend exakt analysieren

lässt. Dabei spielen Merkmale wie

Alter, Wohnort und Einkommen der Adressaten

eine Rolle. In einer zweiten Phase

werden die so gewonnenen Erkenntnisse

effektiv genutzt: Jetzt lassen sich potenzielle

Neukunden identifizieren und lokalisieren.

Wir überprüfen die Haushalte im Zielgebiet

nach individuell definierten Kriterien.

Darüber wird dann also erkennbar, wo

Werbemaßnahmen Erfolg versprechen

und wo hingegen Streuverluste drohen?

Frank Hinckelmann: Bei der erwähnten

Analyse vergleicht man das Gebiet, aus

dem der aktive Kundenstamm des Unternehmens

stammt, mit dem Gebiet, in dem

die Werbung aktuell landet. Dann wird bestimmt,

welche geographischen Gebiete als

Absatzmarkt für das Unternehmen relevant

sind. Wird ein Mailing beispielsweise immer

in einem bestimmten Postleitzahlengebiet

verteilt, in dem das Unternehmen jedoch

eher in der Randzone angesiedelt ist, ist der

Streuverlust in weiter entfernt liegenden

Regionen gegebenenfalls zu hoch. Das sich

in unmittelbarer Nachbarschaft befindliche

Gebiet wird aus Kostengründen dagegen

eventuell gar nicht beworben. Entscheidet

sich ein Unternehmen für diese soge-

nannte Geographische Marktrelevanz-

Analyse, kann das Verteilgebiet durch die

fachkundige Auswertung künftig effizient

eingegrenzt werden.

Und um was geht es bei den anderen

Analyseansätzen?

Frank Hinckelmann: Mit der Lebensphasen-Analyse

ermitteln wir, in welcher

Altersstufe Kunden sich für welche Produkte

oder Dienstleistungen interessieren.

Jemand, der gerade eine Familie gegründet

hat, zeigt andere Bedürfnisse als junge

Firmengründer, Singles, sogenannte Etablierte

oder Menschen im Seniorenalter.

Eine interessante Möglichkeit der Neukundengewinnung

bietet außerdem die

Nachbarschafts-Analyse. Dabei unterstellen

wir, dass Menschen, die direkt beieinander

wohnen, oftmals ähnliche Interessen haben.

Hat man ein klares Bild der Marktsitua-

tion und Kenntnisse über relevante soziodemographische

Aspekte, so lässt sich die

Werbeeffektivität gezielt erhöhen.

Allein mit der Adressauswahl ist es jedoch

nicht getan. Wie geht es weiter?

Frank Hinckelmann: Analyse und Auswertung

von Stammkundendaten sollte

man nicht zu gering achten: Nur ein Unternehmen,

das genau weiß, wo es steht,

kann treffsicher und langfristig die richtigen

Marketingmaßnahmen planen und umsetzen.

Statt eventuell zu viele Werbesendungen

an die falschen Adressaten zu

verteilen, lohnt sich die Investition in eine

professionelle Analyse. Im Anschluss an die

Zielgruppenbestimmung unterstützen wir

dann bei konkreten Dialogmarketingaktivitäten.

Unser Beratungsansatz beinhaltet,

den Kunden ganzheitlich zu betreuen. Wir

bieten nicht ein einzelnes, losgelöstes Produkt,

sondern liefern den Unternehmen

eine Lösung für ihr gesamtes werbliches

Tun in den nächsten Jahren!


SÄBU Modulbau ging mit Spezialkamera auf Spurensuche

Hochwertig, flexibel, schnell

und energiesparend gebaut

Mit hochwertigen Modulbauten

nach Maß, flexiblen lösungen und

ansprechender Architektur hat sich

das unternehmen SÄbu aus Morsbach

seinen guten Ruf erarbeitet.

Nun nahmen die Modulbauspezialisten

ihre Werke mit einer Spezialkamera

einmal ganz genau unter

die lupe.

Modulbau, das galt lange Jahre

als Synonym für langweile Architektur.

Daher würde kaum

jemand, der ein erstes Mal vor dem neuen

Schulgebäude der Edith-Stein-Schule

steht, vermuten, dass sich hinter dem

modernen Blickfang ein echter Hightec-

Modulbau mit hocheffizienten Baustoffen

und innovativer Gebäudetechnik verbirgt.

Das Unternehmen SÄBU aus Morsbach

hat den Erweiterungsbau der Schule

konzipiert und gebaut. Denn in Punkto

Schnelligkeit, Kosten- und Terminsicherheit

ist Modulbau unschlagbar, wissen

die Experten von SÄBU aus langjähriger

Erfahrung: Gebäude für Kommunen, für

Schulen und Kindergärten, Verwaltungsgebäude

für namhafte Unternehmen wie

auch für medizinische Einrichtungen bauen

die Morsbacher Experten in einzelnen

Modulen ganz individuell nach Anforderungen

und Bedürfnissen ihrer Kunden.

Weil dies industriell und passgenau im

Werk, vor Wetterkapriolen und Witterung

BAUEN MIT

SYSTEM

geschützt, geschieht und die Module nur

noch an Ort und Stelle zusammengebaut

werden müssen, ist diese Bauweise immer

gefragter. Architektonische Highlights

lassen sich dabei ebenso verwirklichen

wie hohe Anforderungen an Brandschutz,

Schallschutz und Gebäudetechnik.

energetisch bestens verarbeitet

Besonders die energetische Effizienz, gute

Isolation, geringe Heiz- und Betriebskosten

sind derzeit immer gefragter. Grund

genug also für die Modulbauprofis, um ihren

neuen Erweiterungsbau für die Edith-

Stein-Schule einmal ganz genau unter die

Lupe zu nehmen: Mit einer Spezialkamera

für Thermographie, die Wärmestrahlung

erfasst und am Computer die erfassten

Oberflächentemperaturen errechnet und

als farbliches Bild ausgibt, wurde das Gebäude

von innen und außen auf Herz und

Nieren geprüft. Das Ergebnis der 45 Messungen

an markanten Stellen des Gebäudes

spricht für sich: An keiner Oberfläche,

an keiner Dichtung, an keinem Fensterrahmen

und keinem Übergang konnten

Undichtigkeiten oder Schwachstellen in

der Dämmung festgestellt werden. Im Gegenteil:

Durch die Verwendung moderner,

hochisolierender Baustoffe konnte das

Unternehmen nachweisen:

SÄBU Modulbauten stehen konventionellen

Gebäuden in nichts nach.

individuellflexibel

wirtschaftlichdauerhaft SÄBU

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GL&Lev kontakt 03/12

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SERVICE hANDEL

GL&Lev kontakt 03/12

die bundesvereinigung

deutscher Apothekerverbände

(AbdA) hat

bilanz gezogen – und

auf die für deutschlands

Apotheken deutliche

Verschlechterung

der wirtschaftlichen

Situation hingewiesen.

Die Überlegungen von EU-Umweltkommissar

Janesz Potocnik zu

Pfand oder Steuern auf Plastiktüten

gehen für Deutschland in eine völlig

falsche Richtung. Das sagt der Handelsverband

Deutschland (HDE) und sieht keinen

Anlass für eine derartige Regelung.

Deutsche Verbraucher sind Weltmeister

im umweltbewussten Plastiktüten-

Verbrauch“, so HDE-Geschäftsführer Kai

Falk. Im Vergleich zu anderen Ländern geben

die deutschen Handelsunternehmen

deutlich weniger Tüten ab. So verwendet

„Jede Woche schließen in

Deutschland acht Apotheken“,

sagt der Verbandspräsident

Wir betreiben Apotheke 2012 zu

den Kosten von heute und den

Einnahmen von vor acht Jahren“,

so ABDA-Präsident Heinz-Günter in Berlin.

„Die Honorierung ist seit 2004 unverändert

– gleichzeitig haben wir durch das Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz

(AMNOG)

zusätzliche Belastungen – etwa den erhöhten

Zwangsabschlag“, so Wolf.

In Deutschland ist die Honorierung der

Apotheker in der Arzneimittelpreisverordnung

geregelt; sie besteht aus einem Fixum

(8,10 Euro) und einen Festzuschlag (3

Prozent) pro abgegebener Packung. Diese

Regelung ist seit 2004 unverändert. Davon

abzuziehen ist ein Abschlag zugunsten der

Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV),

der durch das AMNOG auf 2,05 Euro erhöht

worden ist.

Die Zahl der Apotheken in Deutschland

hat den niedrigsten Stand seit 15 Jahren erreicht

– es sind heute noch 21.238. „Jede

Woche schließen in Deutschland acht Apotheken

- und nur vier machen neu auf“, so

der ABDA-Präsident. In Sachen Apothekendichte

liegt Deutschland in Europa im

Mittelfeld; Frankreich, Italien und Spanien

haben zum Beispiel eine höhere Apothe-

– laut Falk – jeder Verbraucher hierzulande

im Schnitt pro Jahr ca. 65 Plastiktüten,

US-Amerikaner dagegen das Fünffache.

Die Zahl in Deutschland sei auch deshalb

vergleichsweise niedrig, weil insbesondere

Lebensmittelhändler Plastiktaschen schon

heute nur gegen Entgelt abgeben, wobei

der Preis meistens zwischen 10 und 30

Cent variiert.

Durch diesen „Tütengroschen“ konnte

der Verbrauch in Deutschland auch ohne

gesetzliche Vorschriften deutlich gesenkt

werden, heißt es. Darüber hinaus seien Plas-

kendichte je Einwohner. Überhaupt würden

die Systemkosten der öffentlichen Apotheke

überschätzt, so Wolf. Sie machen nur einen

Anteil von 2,3 Prozent der Gesamtausgaben

der GKV aus.

Fritz Becker, Mitglied im Vorstand der

ABDA und Vorsitzender des Deutschen

Apothekerverbandes (DAV) wies auf die

Entkoppelung der Ertragssituation der Apotheker

von der allgemeinen wirtschaftlichen

Entwicklung hin: „Die Einnahmen der GKV

sind zwischen 2001 und 2011 um 35 Prozent

gestiegen – die gleichen Zuwächse

sehen wir bei den Kosten für die Krankenhausbehandlung

und den Honoraren der

Ärzte. Das Apothekerhonorar hingegen

weist im gleichen Zeitraum ein Plus von mageren

2,4 Prozent auf.“ Hinzu kommen die

Eingriffe des Gesetzgebers: „Der durch das

AMNOG erhöhte Zwangsabschlag summiert

sich auf 1.228 Milliarden Euro: Damit

haben die Apotheker die im AMNOG ursprünglich

verabredeten Sparziele übererfüllt

und müssen gleichzeitig mehr Leistung

bringen“, so Becker. Zudem seien der Not-

und Nachtdienst, die Herstellung von Rezepturen

und die Abgabe von Betäubungsmitteln

nicht leistungsgerecht bezahlt.

Plastiktüten: Besteuerung oder Pfand unnötig!

tiktüten in Deutschland von der Verpackungsordnung

und dem Dualen System

erfasst, so dass sie eingesammelt werden

und nicht in der Landschaft landen.

Überhaupt wären Plastiktüten deutlich

weniger umweltbelastend als oft verbreitet.

Etwa drei Viertel der Konsumenten

benutzten Einkaufstüten mehrfach. Die

Plastiktüte sei deshalb kein Wegwerfprodukt.

Die in Deutschland verwendeten

Einkaufstüten bestehen zu einem großen

Teil aus Recyclingplastik, das vollständig

wiederverwertet werden kann.


LANDWIRtSChAFt

Die strahlende Rapsblüte

erfreut im Mai Ausflügler

und später den Einzelhandel

Annähernd 1,5 Mio.

Hektar Raps blühen

in diesen Tagen bundesweit.

Wie keine

andere Pflanze prägt

die leuchtend gelbe

Ölfrucht die landschaft

im Frühjahr. und genau

so hat das Speiseöl, das

die Rapssaat nach der

ernte liefert, unseren

Speisezettel in den letzten

Jahren geprägt.

Wenn in Deutschland in diesen Tagen

die Rapsblüte ihren Höhepunkt

erreicht, haben die Rapspflanzen

bereits schwierige Etappen ihres

„Pflanzenlebens“ überstanden. Denn schon

im Herbst 2011 haben die Rapsbauern die

Saatkörner zum Teil unter schwierigen Witterungsbedingungen

in die Erde gebracht

und damit die Grundlage für das alljährliche

Blütenschauspiel im Frühjahr geschaffen

In vielen Regionen lockt die Rapsblüte

im Mai Ausflügler und Urlauber aufs Land.

Zahlreiche Kultur- und Freizeitangebote wie

die beliebten Rapsblütenfeste wirken als attraktive

Anziehungspunkte.

Aktuell blicken die Bauern nicht ohne

Sorge auf ihre Felder. Die kurzen, aber

starken Fröste von Ende Januar und Anfang

Februar haben den Rapspflanzen vereinzelt

zugesetzt, so dass einige Landwirte

gezwungen sind, die Rapspflanzen umzubrechen,

also umzupflügen und eine neue

Frucht einzusäen Insgesamt haben die

Rapspflanzen in Deutschland die Frostperiode

aber gut überstanden

In den letzten 20 Jahren hat sich Raps

SERVICE

zur Ölpflanze Nr. 1 in Deutschland entwickelt.

Die Gründe liegen auf der Hand: Raps

überzeugt als wertvolles Speiseöl, zeigt

auch im technischen Einsatz und als Futtermittel

unschlagbare Vorteile und hervorragenden

Eigenschaften. Das ist der Verdienst

der deutschen Rapszüchter, die bereits vor

über 50 Jahren damit begonnen haben, die

Zusammensetzung der Rapssaat zu optimieren.

Mittlerweile ist das beim Pressen

der Rapskörner anfallende, so genannte

Rapsextraktionsschrot für die Tierfütterung

unverzichtbar und ersetzt als Proteinquelle

in großem Umfang Importe von Soja aus

Übersee.

Auch das Rapsöl hat eine erfolgreiche

Entwicklung aufzuweisen und ist seit zwei

Jahren das beliebteste Speiseöl in deutschen

Küchen. Insgesamt 65,6 Millionen

Liter Rapsöl fanden 2011 den Weg in den

Einkaufswagen der privaten Haushalte.

Im Handel ist das Pflanzenöl in zwei Varianten

erhältlich: Rapsöl und kaltgepresstes

Rapsöl. Sie sind in jeder Küche ein unschlagbares

Team. Rapsöl ist hellgelb und

wegen seines neutralen Geschmacks ein

echter Alleskönner. Kaltgepresstes Rapsöl

überzeugt mit seinem nussigen Geschmack

vor allem in der kalten Küche.

Hilfestellung beim Einkauf leistet seit

kurzem das neue Gütesiegel „Jährlich DLGprämiiert“

der Deutschen Landwirtschafts-

Gesellschaft e. V. (DLG),. mit dem nur ausgewählte

Qualitätsprodukte ausgezeichnet

werden. Zum Beispiel Raps.

GL&Lev kontakt 03/12

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SERVICE zEItARBEIt

Sorgen sich um

Arbeitsuchende:

Gabriele Wolff und

Detlef Lorenscheidt,

Verantwortliche der

START Zeitarbeit

NRW GmbH,

in Leverkusen und

Bergisch Gladbach

GL&Lev kontakt 03/12

Wie sich durch die START

GmbH die Chancen für

Zeitarbeiter erhöhen

Kaum eine branche steht so stark

im Fokus der Öffentlichkeit wie

die Zeitarbeit. Job-Chance oder

Ausbeute? Wir stellten zuletzt den

„bergischen Personalservice“ vor.

diesmal sprachen wir mit „START“

in leverkusen. das büro vermittelt

bis leichlingen, burscheid und

Wermelskirchen

Durchhaltevermögen und Fleiß haben

sich gelohnt: Drei Mitarbeiter

der Leverkusener Niederlassung

der START Zeitarbeit NRW GmbH haben

mit partnerschaftlicher und praktischer Unterstützung

der Geberit Mapress GmbH in

Langenfeld ihre Weiterbildung zum Maschinen-

und Anlagenführer absolvieren können

und ihre Facharbeiterbriefe erhalten.

Die drei hatten zwar im Laufe ihres Lebens

Erfahrungen in der Metallverarbeitung gesammelt,

unterstützten die START-Kundenbetriebe

aber überwiegend als Helfer. Nun

arbeiten sie bei der Geberit Mapress GmbH

– ein START-Kundenunternehmen – als Maschinenbediener

und können dank ihrer neu

erworbenen Qualifikationen sogar Maschinen

umrüsten. Die theoretische Ausbildung

hat START verantwortet, den praktischen

Teil hat Geberit Mapress übernommen.

START ist eine landesweit agierende

GmbH mit einem überzeugenden Konzept,

das seit Gründung 1995 in jetzt 27 NRW-

Niederlassungen verfolgt wird. Gesellschafter

sind u.a. das Land NRW, der DGB, Arbeitgeberverbände

und die Evangelischen

Kirche; ein Novum. Die Gesellschaft betreibt

Arbeitnehmerüberlassung mit der Zielsetzung,

Arbeitslose und besondere Zielgruppen

mit Vermittlungshemmnissen in den

Arbeitsmarkt einzugliedern und langfristig

in eine dauerhafte Beschäftigung zu bringen.

Zeitarbeit mit sozialer Komponente!

Die Qualifizierung von Zeitarbeitnehmern

nimmt im Konzept der integrationsorientierten

Arbeitnehmerüberlassung

eine ergänzende Funktion ein. Die Zusammenarbeit

mit der Bundesagentur für Arbeit

ist eng und erfolgreich. In seiner Geschichte

hat START mehr als 34.000 Menschen in

Arbeit gebracht. So ist Zeitarbeit nicht nur

Buhmann auf dem Arbeitsmarkt, sondern

vor allem auch eine Chance.

Detlef Lorenscheidt ist Bereichsleiter für

die Büros Bergisch Gladbach, Leverkusen

und Wuppertal. Er weiß, dass sein Unternehmen

auch Umsatz machen und sich

selbst finanzieren muss. Und das funktioniert

gut. Doch er sagt auch: „Wir müssen

nicht mit Gewalt Gewinne machen.“ Aber

doch genug, um den Mitarbeitern Sicherheit

und realistische Tariflöhne vermitteln

zu können. Zum Beispiel 9,10 Euro als Minimum

für ungelernte Kräfte. Lorenscheidt

weiter: „Erfreulich zu beobachten ist das zunehmende

Interesse der Unternehmen an

Arbeitskräften über 50“. Und mit verständlicher

Zufriedenheit: „Unser Image ist gut.“

Dazu muss man auch wissen: START

vermittelt eine Übernahme – sprich: Festanstellung

im Unternehmen – kostenlos.

Übernahmen können zu jeder Zeit stattfinden

und sind nicht etwa abhängig von einer

„Ablösesumme“ an START. Und wichtig: Die

Gesellschaft arbeitet eng mit verschiedenen

Bildungsträgern zusammen, um Arbeitsuchende

weiter zu qualifizieren und für den

Markt wieder interessant zu machen.

Gabriele Wolff, die START-Niederlassungsleiterin

in Leverkusen mit fünf internen

und 95 externen Mitarbeitern, sagt: „Mir ist

es wichtig, unsere Mitarbeiter möglichst gut

zu fördern und zu qualifizieren, um ihre berufliche

Zukunft abzusichern und ihre Vermittlungschancen

auf dem Arbeitsmarkt zu

verbessern.“ Zeitarbeit mit sozialer Komponente

eben. Womit sich START deutlich von

anderen Mitbewerbern abhebt. EG


WIRtSChAFtSGESPRäChE

Um den Kochtopf „gewandert“

Wirtschaftsgespräche mit

Michael Ortner und dem

GL Verlag, unterstützt

vom Autohaus Stein, immer wieder

anders. Diesmal hatte die Kreissparkasse

Köln zu Tisch gebeten und fast

70 Unternehmer und Freiberufler aus

dem Gesundheitswesen kamen, um

unterhaltsam rund um Kochtöpfe zu

wandern. In der Kupfersiefermühle

(Rösrath) und im Einrichtungs- und

Küchenhaus Patt (Bensberg) banden

sie sich eine Schürze übers Business-

Outfit, um den Tipps erfahrener Köche

folgend eigenhändig Nudeln

und Spargelgerichte zu produzieren.

Udo Güldenberg (Gronauer Wirtshaus,

Bergisch Gladbach) sagte, wo

es lang ging und die Gäste hatten ein

Mordsvergnügen am zwanglosen

Meeting. Dazu kredenzte Experte

Klaus Rüsing vortreffliche Weine und

Christian Jelinat begeisterte mit seinen

Zauberkünsten.

Weitere Infos und Bilder unter:

www.wirtschafts-gespraeche.de

SERVICE

GL&Lev kontakt 03/12

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SERVICE AutO

GL&Lev kontakt 03/12

Eine

Augenweide

beim Citroën-

Händler:

Der neue DS5,

in einer „Normalfassung“

und als

Hybrid-Fahrzeug.

CITRoeN – 85 Jahre in Köln

Der Traction

Avant – ein

Highlight der

französischen

Automobilgeschichte


volkstümlich auch

aus vielen Filmen

bekannt als

„Gangsterauto“.

Citroën baute den

Klassiker1934.

Und jetzt kommt

auch noch Peugeot

nach Köln

Noch im Januar erhitzten sich in Köln

die Gemüter: Citroën drohte, Köln zu

verlassen. Der Mutterkonzern dachte

an einen völlig neuen Standort, möglich

schien Neu-Isenburg bei Frankfurt.

240 Arbeitsplätze schienen in Gefahr.

Jetzt haben sich die Franzosen anders

entschieden. Citroën bleibt und erhält

zusätzliche „Rückendeckung“ durch die

Deutschland-Zentrale von Peugeot. Die

hat bisher ihren Sitz in Saarbrücken Güdingen,

soll aber nun vielleicht noch in

2012 ihren Betrieb in Köln aufnehmen.

Das moderne PSA Diagnose Centers,

das mit Werkstätten in ganz Europa

vernetzt ist, bleibt allerdings mit rund

60 Mitarbeitern im Saarland bestehen.

Und auch die Peugeot Saartal GmbH,

bleibt mit rund 110 Mitarbeitern unverändert

in Saarbrücken.

Köln wird immer attraktiver als

Automobil-Metropole. Jetzt kommt

auch noch Peugeot an den Rhein.

und Citroën feiert sein 85jähriges

bestehen in Köln.

Vor 85 Jahren wurde am 15. Februar

1927 die Citroën Automobil AG im

Kölner Handelsregister eingetragen

und startete am selben Tag die Serienproduktion

von Fahrzeugen in Köln. Seither ist

der französische Automobilbauer – mit einer

kurzen Unterbrechung während der Zeit

des Zweiten Weltkrieges – in Köln höchst

erfolgreich ansässig. In dieser Zeit entstan-

den so legendäre Fahrzeuge wie die „Ente“

(2CV) und die „Göttin“ (DS), nachzusehen in

einer Sonderausstellung, die bei Citroën in

Köln-Poll stattfindet. Da steht auch ein Citroën

Front, ein Unikat aus dem Jahre 1934,

das in Köln gebaut wurde.

Ganz aktuell - und wieder leicht eingeschwenkt

in die DS-Linie – präsentiert sich

dort auch der „letzte Schrei“, der Citroën

DS5 mit der Diesel-Full-Hybrid-Technologie

Hybrid4. Der Full-Hybrid-Antriebsstrang verbindet

die Fahrleistungen des HDi-Dieselmotors

mit der Effizienz des Elektroantriebs

und hat als Ergebnis ein Hybridfahrzeug

mit Allradantrieb und 147 kW (200 PS), das

hohen Fahrspaß bei zugleich deutlich reduziertem

CO 2 -Ausstoß bietet.

Der Hybrid4 Airdream verbraucht laut

Werksangabe nur ganze 3,8 Liter bei einem

CO 2 -Ausstoß von 99 g/km und ist in der

Basisversion Chic ab 37.540 Euro erhältlich.

Etwas preiswerter ist der Citroën DS5 in

seiner „Normalversion“ Der steht ab sofort

zum Einstiegspreis von 29.350 Euro beim

Händler und zeigt, was Citroën seit jeher

auszeichnet: Ein besonderes Design, technische

Innovation und ein außergewöhnliches

Fahrvergnügen.

Der DS5 – mit Notruf und Rückfahrkamera

Das Einstiegsmodell Citroën DS5 e-HDi 110 Airdream Chic bietet bereits eine umfangreiche

Komfort- und Sicherheitsausstattung. Die vollautomatische Klimaanlage, das Audiosystem

mit CD-Player und MP3-Funktion und Leichtmetallfelgen sind ebenso an Bord wie ein Notruf-

und Assistance-System, und das LED-Tagfahrlicht. Noch umfangreicher ist die Version

SoChic (ab 32.050 Euro) mit u. a. schlüssellosem Zugangs- und Startsystem, Cockpit-Dach

und Bluetooth-Freisprecheinrichtung. Die Variante SportChic (ab 37.680 Euro) hat u. a. eine

Rückfahrkamera. Der Citroën DS5 wird mit zwei Benzinmotoren (THP 155 mit 115 kW und

THP 200 mit 147 kW) sowie zwei Dieselaggregaten (HDi 165 mit 120 kW und e-HDi 110

Airdream mit 82 kW) angeboten.


AutO

Der Kangoo ist ein echter 7-Sitzer

Renault ergänzt die Kangoo Familie

um den neuen Grand Kangoo, der

bis zu sieben Personen großzügige

Platzverhältnisse bietet.

Die geteilt umlegbare Sitzbank in

der zweiten Reihe, zwei komfortable

Einzelsitze in der dritten Reihe

sowie die umklappbare Lehne des Beifahrersitzes

ermöglichen zahllose Kombinationen.

Der Preis für das neue Modell beträgt

20.190 Euro.

Den komfortablen Zustieg zur dritten

Sitzreihe ermöglichen auf beiden Seiten

die 636 Millimeter weit öffnenden Schie-

IMMER IN IHRER NÄHE.

betüren. Die im Verhältnis 1/3:2/3 geteilte

Sitzbank in der zweiten Reihe lässt sich mit

einem Handgriff umklappen. Dank eines

speziellen Gelenkmechanismus schwenkt

die Sitzfläche von selbst herunter, so dass

die Rückenlehne danach auf einer Ebene

mit dem Laderaumboden liegt. Ein Trennnetz

schützt die Passagiere vor losen Gepäckstücken.

Als Motorisierung steht der kraftvolle

Common-Rail-Turbodiesel dCi 110 mit 80

kW/110 PS zur Verfügung. Der Dieselmotor

ermöglicht 170 km/h Höchstgeschwindigkeit

bei nur 5,5 l Verbrauch.

FREUDE HAT EIN

NEUES GESICHT.

Mit seiner Stärke und Souveränität ist der neue BMW �er das Synonym

für Fahrfreude. Und so steht er für alles, was einen typischen BMW

ausmacht: elegante Sportlichkeit, pure Ästhetik und zukunftsweisende

Technologien. Sportlichkeit steht nicht zufällig an erster Stelle. Sie ist

auch das herausragende Charaktermerkmal der sechsten Generation

der BMW �er Limousine und findet sich in jedem Detail wieder: ein

athletisches Design mit einem neuen, eigenständigen Gesicht. Eine

weitere faszinierende Neuheit: Die BMW Lines Modern, Sport und

Luxury – drei charakterstarke Designwelten für Exterieur und Interieur.

FREUDE IST DIE NEUE BMW 3er LIMOUSINE.

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kombiniert: 7,9 - 4,1 l/100 km, CO2-Emission kombiniert: 186 - 109 g/km

SERVICE

Der neue Ford Ranger...

... hat dieser Tage seine Deutschland-Premiere.

Das neue Modell steht mit Heckantrieb,

Einzelkabine und in XL-Ausstattung brutto

bereits ab 24.978,10 Euro zur Verfügung;

die vergleichbare Allradversion ab brutto

26.882,10 Euro. Die hochmoderne Baureihe

vereint ein besonderes Maß an Robustheit

und Leistungsfähigkeit mit intelligenten

Funktionen, einer beispielhaften Sicherheit

und vorbildlichen Standards in puncto

Qualität und Komfort. Zur Auswahl stehen

dabei Heck- und Allradantrieb, sowie zwei

brandneue Duratorq TDCi-Turbodiesel mit

2,2 oder 3,2 Liter Hubraum.

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Kaltenbach

Gruppe Freude am Fahren


50

SERVICE GAStRONOmIE

Das Hotel-Gewerbe blickt

mit Optimismus ins Jahr

die deutsche Hotellerie profitiert

vom anhaltend positiven Trend der

Städte- und Wellnessreisen, vom

Tagestourismus und dem Geschäftsreiseverkehr

aus aller Welt. das

Wachstum soll auch 2012 anhalten

Wie der Hotelverband (1.400

Mitglieder und 170.000 Hotelzimmer)

jetzt in Berlin bei der

Vorstellung seines Branchenreports „Hotelmarkt

Deutschland 2012“ mitteilte, könne

man vom anhaltenden Aufwärtstrend profitieren

und auf stabilem Wachstumskurs

bleiben.

Die Chancen für 2012 stünden gut. Voraussetzung

seien allerdings vernünftige

Rahmenbedingungen insbesondere in der

Steuerpolitik, sagte der Vorsitzende Fritz G.

Dreesen (Bonn).

Und weiter: „Die vielerorts aus Reflex

eingeführten Bettensteuern gefährden

GL&Lev kontakt 03/12

Auch den großen Stadthotels

(auf den Bildern in Leverkusen,

Köln und Bonn) scheint es besser

zu gehen. Die Auslastung

beträgt jetzt laut Statistik im

Schnitt 65,1 %.

diese positive Entwicklung aber nachhaltig.“

Große Sorge bereite den Hoteliers

die wachsende Abhängigkeit von Online-

Buchungsportalen und die damit verbundenen

Wettbewerbsbeschränkungen.

Laut Statistischem Bundesamt stieg die

Anzahl der Übernachtungen in der Hotellerie

im Jahr 2011 immerhin um 5,5 % auf

240,8 Millionen. Der Anteil ausländischer

Touristen und Geschäftsreisender erreichte

mit 63,7 Millionen Übernachtungen eine

neue Rekordmarke (+ 5,7 Prozent).

Das Gewerbe erzielte 2011 einen Nettoumsatz

von 18,6 Milliarden Euro und

setzte nominal 3,9 % (real 2,7 %) mehr um

als im Vorjahr.

In den nächsten drei Jahren drängen

bundesweit durch 500 Neu- und Umbauten

(vor allem im 3- bis 4-Sterne-Bereich)

weitere 66.000 Hotelzimmer auf den

deutschen Hotelmarkt.

5 FRAGEN AN DEN WEIN-ExPERTEN

Klaus Rüsing

Thema heute

Industrie-

weine

Frage: Herr Rüsing es gibt immer wieder

Berichte über Weine, die im Labor hergestellt

wurden. Kennen Sie diese Weine?

Klaus Rüsing: Naja, es gibt die Möglichkeit

Weine komplett in einem Labor herzustellen.

Das ist aufwendig, aber machbar. Solche

Weine kommen aber nicht auf den Markt.

Anders sieht es bei der modernen Kellertechnik

aus.

Frage: Was ist denn möglich bzw. üblich?

Klaus Rüsing: Möglich ist alles! Alle Parameter

des Weines können nach Belieben verändert

werden. Alkoholgehalt, Farbe, Bukett

und Holzgeschmack werden bei den Massenweinen

vorher festgelegt.

Frage: Wie geht das denn?

Klaus Rüsing: Der Eindruck von einem hochwertigen

Barriquewein, der in 225 l großen

Holzfässern reift wird vorgetäuscht. Vor Jahren

wurden noch Holzpellets in den Wein gehängt,

heute nimmt man Flüssigtannin.

Frage: Und man merkt keinen Unterschied?

Klaus Rüsing: Selbst ausgewiesene Kenner

haben Ihre Probleme dies zu merken. Der Geschmack

ist fast identisch. Nur die Farbe ist

bei den echten Barriqueweinen etwas heller.

Frage: Massenweine werden für die breite

Masse hergestellt. Was wollen die meisten

trinken?

Klaus Rüsing: Die meisten wollen einen

fruchtigen und trockenen Wein, die Kelletechnik

macht es möglich. Aber wenn eine

Flasche Wein unter 5 Euro kostet sollte man

aufpassen. Auch ein Barolo oder Amarone

unter 20 Euro ist mir nicht geheuer.

WEIN-TIPP-KOMPAKT

Achtung vor unrealistischen Sonderangeboten

z.B. Eiswein für 10 Euro usw.

Erzeugerabfüllungen oder Gutsweinabfüllung

(steht auf dem Etikett) bevorzugen.

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Erlesene Premiere für neue Komfortzone

Der zusätzliche VIP-Bereich „VIINI“ in der Osttribüne empfiehlt sich ab sofort für Bundesliga-Termine

oder als anspruchsvolle Wein-Location für Events

Chianti Classico oder Vino Nobile

di Montepulciano? Pfälzer Grauburgunder

oder sizilianischer

Catarratto? Unter insgesamt zwölf herausragenden

Rot- sowie Weißweinen

überwiegend italienischer Herkunft

konnten die rund 160 geladenen Gäste

wählen, die Ende März die erlesenen

Premieren-Momente in den neuen VIP-

Räumlichkeiten „VIINI“ in der purpurfarben

leuchtenden BayArena-Osttribüne

erlebten. „Wenn ich mich hier umschaue

und an die besondere Atmosphäre, die

stilvolle Einrichtung oder die variable Beleuchtung

denke, kann ich nur sagen:

Dieses Trendkonzept ist in der Bundesliga

bislang wohl einmalig und wird

seinen Weg gehen“, freute sich Bayer

04-Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser

bei der Begrüßung. Auch Mit-Gastgeber

Sascha Witt, Geschäftsführer der

Bayer Gastronomie, äußerte klare Vorstellungen:

„Wir wollen das Thema Wein

Mit Riesling

und Kießling

Jetzt VIP-Tickets für die neue Wein- und

Event-Location in der BayArena buchen!

www.viini-bayarena.de

erlebbar machen, deshalb stehen regelmäßige

Verköstigungen im Mittelpunkt.

Außerdem lässt sich von hier eine wunderbare

Brücke zu unseren edlen Tropfen

im Bayer-Weinkeller schlagen.“

Bei der künftigen Zielgruppe für das

VIINI, dessen Bezeichnung auf das finnische

Wort für Wein zurückgeht, verfolgen

die Verantwortlichen eine klare

Doppelstrategie: Zum einen steht Business-Kunden

nun an Bundesliga-Spieltagen

ein zusätzlicher Hospitality-Bereich

für gehobene Ansprüche zur Verfügung,

für den die Kollegen der Bayer 04 Marketing

GmbH ab sofort Einzelbuchungen

vornehmen sowie Jahreskarten für die

Saison 2012/2013 anbieten. Darüber hinaus

ist eine rasche Etablierung als ganzjährig

zugängliche Event-Location für

maximal 170 Personen und private sowie

berufliche Anlässe erwünscht. „Wir öffnen

bewusst nicht als À-la-carte-Restau-

rant, sondern wollen hochkarätigen Veranstaltungen

einen würdigen Rahmen

bieten“, betont Witt, dessen Vorgänger

Axel Fischer sich ebenfalls vom Wohlfühl-

Ambiente unter Beteiligung der Firma

PLANOBJEKT als Innenarchitekten beeindruckt

zeigte.

Mediterranes Fingerfood und dezente

Hintergrund-Musik untermalten die

kurzweiligen Stunden, die zur intensiven

Kontaktpflege und spannenden Kommunikation

genutzt wurden. Auch die Außenterrasse

mit Lounge-Charakter lockte

zum Verweilen, beispielsweise Sportdirektor

Rudi Völler im langen Gespräch

mit Klaus Beck aus dem Gesellschafterausschuss

des Fußball-Bundesligisten.

An ihrem neuen Arbeitsplatz schaute

sich auch Christin Fischer ausführlich um

– als fachkundige Sommelière und charmante

Entertainerin betreut sie künftig

die geplanten Weinseminare.


52

SERVICE GESuNDhEIt

GL&Lev kontakt 03/12

SCHLAFAPNoE

Wenn nachts immer wieder der Atem stockt

Herzinfarkt, Schlaganfall

oder Schlafapnoe sind

nicht nur Männersache

Jedes Jahr erleiden 250.000 Menschen in Deutschland erstmalig

einen Schlaganfall. Mehr als 80 % dieser Schlaganfälle

liegen Gefäßverschlüsse zugrunde, deren Risikofaktoren man

vorbeugen kann. Deswegen wurde von Bayer HealthCare

Deutschland die bundesweite Aufklärungskampagne

„Rote Karte dem Schlaganfall“ ins Leben gerufen. Kooperationspartner

sind die Deutsche Sporthochschule Köln und

die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe. Als Schirmherr

konnte Michael Ballack gewonnen werden.

Mediziner warnen immer deutlicher

vor Schlafapnoe. diese zumeist

nächtliche erscheinung ist ein

wesentlicher Risikofaktor für den

Schlaganfall.

Schlafmediziner plädieren dafür, dem

nächtlichen Atemstillstand endlich einen

ähnlichen Stellenwert wie dem

Bluthochdruck oder dem Vorhofflimmern

einzuräumen. Und sie warnen: Schlafapnoe

gefährdet die Rehabilitation nach Schlaganfall.

Mindestens ein bis zwei Prozent der

Bevölkerung ist vorsichtigen Schätzungen

zufolge von einer Schlafapnoe betroffen.

Die nächtlichen Atemstillstände bewirken

zunächst Müdigkeit und Konzentrationsverlust.

Mittelfristig führen sie zu Bluthochdruck,

weil das Herz mehr pumpen

muss, um die Organe ausreichend mit

Sauerstoff zu versorgen. Hochdruck ist der

Hauptrisikofaktor für einen Schlaganfall. Internationale

Studien wiesen ein zwei- bis

dreifach erhöhtes Schlaganfall-Risiko bei

Apnoe-Patienten aus. Neuere Studien aus

Schweden und den USA lassen darauf

schließen, dass auch die Schlafapnoe selbst

das Risiko für einen Schlaganfall erhöht.

Und dass nicht nur die besonders schweren

Apnoen, sondern bereits leichte bis mittlere

Syndrome den Schlaganfall fördern. Wird

die Schlafapnoe von Patienten und Ärzten

immer noch unterschätzt? „Vieles deutet

darauf hin“, meint Prof. Dr. Jean Haan, Regionalbeauftragter

der Stiftung Deutsche

Schlaganfall-Hilfe in Mönchengladbach.

Und wenn der Schlaganfall Frauen trifft ...

ein Schlaganfall trifft Frauen oftmals

härter als Männer. Aufklärung ist für

sie deshalb besonders wichtig - und

erfolgversprechend.

Frauen werden nach einem Schlaganfall

häufiger zum Pflegefall, wie eine

amerikanische Studie belegte. Das hat

auch biologische Gründe: Sie werden älter.

Mit dem Alter steigt das Schlaganfall-Risiko

und der Körper erholt sich schlechter von

dem Schlag. In Deutschland sind Frauen im

Durchschnitt 75 Jahre alt, wenn sie einen

Schlaganfall erleiden, Männer etwa 68 Jahre.

Wie schnell ein Patient nach einem

Schlaganfall behandelt wird, ist meist ausschlaggebend

für die langfristigen Folgen.

Ärzte beobachten nun, dass Frauen später

in die Klinik kommen als Männer. Eine mögliche

Erklärung ist, dass sie sich eher scheuen,

den Notruf zu tätigen oder niemandem

„zur Last fallen“ möchten. Eine andere, dass

sie den Schlaganfall anders als Männer emp-

finden. Typische Anzeichen eines Schlaganfalls

sind plötzlich eintretende Sehstörungen,

Sprach- oder Sprachverständnisstörungen,

Lähmungen auf einer Körperseite und

Taubheitsgefühle, Schwindel mit Gangunsicherheit

und äußerst heftiger, plötzlich auftretender

Kopfschmerz. Wissenschaftlich

belegt sind die Unterschiede bisher nicht.

Und dennoch: Gerade für Frauen kann deshalb

die Aufklärung über die Symptome des

Schlaganfalls besonders lebenswichtig sein.


Im Blickpunkt

RECht: Wie ist es mit der haftung bei

Facebook-Veröffentlichungen? � S. 54

StEuERN: Wie werden Anschaffungs-

nebenkosten abzugsfähig? � S. 56

PERSONAL: Sind befristete tätigkeiten gut, fragwürdig oder gar teufelswerk? � Seite 58


GL&Lev kontakt

CONtROLLING: So können Sie Ihren

Break-Even-Point berechnen � S. 60

FINANZEN

Sparkasse

gab Kredite

für über drei

Milliarden euro

� Seite 57

GL&Lev special kontakt 03/09 03/12

53

© shutterstock


54

Im Blickpunkt Recht

GL&Lev kontakt 03/12

Die schwierige Frage der Haftung für Rechtsverletzungen

auf der eigenen Social Media-Präsenz

„Richtig posten“

Von SÖReN RIebeNSTAHl

die facebook-Community wächst

und teilt sich mit. Für Herbst

wird eine weltweite Nutzerzahl

von einer Milliarde (exkl. Instagram)

erwartet, in deutschland

sind es bereits 23,25 Millionen

(bei nur ca. 4-5% sog. „Fake-

Konten“!). und die facebook-

Community muss sich mitteilen.

dies geschieht in der Regel durch

Statusmeldungen auf der eigenen

Seite oder auf Seiten von

„Freunden“.

Gespickt wird die Statusmeldung

durch Ortsangaben, durch die Mitteilung,

mit wem man gerade unterwegs

ist, oder durch Links, Videos und

Bilder.

Doch diese Statusmeldungen, das Herzstück

eines jeden facebook-Profils, werfen

rechtliche Fragen auf. Dass Sie selbst nicht

ohne weiteres Bilder von Fremden ohne

deren Genehmigung verwenden dürfen,

dürfte sich spätestens seit den ebay-Abmahnungen

herum gesprochen haben. Wie

aber ist es wenn einer Ihrer „Freunde“ auf

Ihrer Seite rechtswidrige Inhalte „postet“,

also veröffentlicht? Haften Sie dann für dessen

Rechtsverletzung? Wo bestehen noch

Haftungsgründe für Inhalte?

In der ARD-Sendung „Ratgeber: Internet“

vom 31.03.2012 wurde mitgeteilt, dass der

Kontoinhaber (Nutzer) für Beleidigungen,

üble Nachreden, Verleumdungen und Urheberrechtsverletzungen

als Störer haftet,

auch wenn ihm die Rechtsverletzung nicht

bekannt ist. Diese Sichtweise hat jüngst offenbar

die erste urheberrechtliche Abmahnung

provoziert: Ein facebook-Nutzer wurde

wegen eines Fotos abgemahnt, welches

ein Dritter auf dessen Seite gepostet hatte.

Der Rechteinhaber sah sich durch die öffentliche

und ungenehmigte Verbreitung

des Fotos in seinem Urheberrecht verletzt.

Jeder Inhaber eines facebook-Kontos be-

Sören Riebenstahl

Fachanwalt für Arbeitsrecht

Sozius der Kanzlei Winter,

Jansen, Lamsfuß

treibt eine Microsite und ist damit im Verhältnis

zu seinen Freunden und Dritten

„Diensteanbieter“ im Sinne des Telemediengesetzes.

Er haftet damit gemäß § 7 Abs.

1 TMG für eigene Inhalte, nicht aber ohne

weiteres für fremde Inhalte (§§ 7 Abs. 2,

10 TMG). In Haftung genommen werden

für fremde Inhalte auf seiner Seite kann

der Nutzer erst dann wieder, wenn er von

der ungenehmigten Verbreitung fremder

Inhalte weiß, Dritte anweist, die fremden

Inhalte zu veröffentlichen, die fremden Inhalte

ebenfalls veröffentlicht oder sie trotz

Kenntnis nicht löscht. Es gibt nach der hierzu

ergangenen Rechtsprechung zumindest

dann Prüfungs- und Überwachungspflichten,

wenn sich solche Fehltritte wiederholen

(was also die Kenntnis und deren

Rechtswidrigkeit voraussetzt) oder hierzu

eingeladen wird.

Als „Störer“, also als Betreiber einer Gefahrenquelle,

haftet der Nutzer nur dann,

wenn er einen ursächlichen Beitrag zur

Rechtsverletzung geliefert hat und zumutbare

Prüfpflichten verletzt hat. In einer die

Firma L’Oreal und ebay betreffenden Entscheidung

des Europäischen Gerichtshofs

(EuGH) vom 17.07.2011 hat das Gericht eine

Haftung angenommen, wenn der Diensteanbieter

„sich Tatsachen oder Umständen

bewusst war, die einen sorgfältigen

Wirtschaftsteilnehmer auf die Rechtswidrigkeit

hätte schließen lassen müssen und er

diese nicht unverzüglich entfernt oder den

Zugang sperrt“. Der BGH hat am 17.08.2011,

der EuGH am 16.02. und das Landgericht

Hamburg kürzlich am 20.04.2012 zur Frage

der Störerhaftung und Prüfpflichten Stellung

genommen mit dem Ergebnis, dass

generelle Prüfpflichten, erst Recht für einen

privaten Facebook-Nutzer, nicht bestehen.

Für fremde Inhalte haftet der facebook-

Nutzer also nur, wenn er

sich die fremden Inhalte zu eigen macht.

Das Drücken des beliebten „I like“-Buttons

zählt dabei im privaten Bereich nicht ohne

Weiteres als Zueigenmachen, die Teilung

eines Links in Kenntnis der Rechtswidrigkeit

in Verbindung mit einem Kommentar

wie zum Beispiel „sehr interessant“

hingegen eventuell schon; ebenso eine

bewusste Bekräftigung/Bestätigung einer

Beleidigung gegenüber Dritten.

in Kenntnis der Rechtswidrigkeit den

Kommentar nicht löscht. Kenntnis bedeutet

in diesem Fall zum Beispiel, wenn er

selbst kommentiert oder der Beleidigte im

Kommentar um Entfernung bittet.

zu Rechtsverstößen einlädt. Zum Beispiel,

wenn er sich selber negativ über Dritte

und Unternehmen äußert und zu weiteren

Postings dieser Art auffordert. In diesem

Fall müsste dann permanent überwacht

werden!

einen „Freund“ nicht ausschließt, der permanent

Rechtsverstöße begeht.

Praxistipp:

Sollten Sie also Kenntnis einer Rechtsverletzung

auf Ihrer facebook-Seite erlangen und

unverzüglich löschen, kann Ihnen nichts

passieren. Solange noch keine Rechtsverletzung

stattgefunden hat, bestehen auch

keine generellen Prüfpflichten. Bei Fragen

zu weiteren Haftungsrisiken für Inhalte und

Dritte (Arbeitnehmer, Kunden, Agenturen)

wenden Sie sich gerne an den Verfasser

dieses Beitrags.


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56

Im Blickpunkt

Steuern

Anschaffungsnebenkosten

sind auch bei unentgeltlichem

erwerb abzugsfähig

GL&Lev kontakt 03/12

Von LOTHAR HEISTER

leistet der Arbeitgeber ohne

Rücksicht auf die Höhe der tatsächlich

erbrachten Sonntagsarbeit,

Feiertagsarbeit oder Nachtarbeit

pauschale Zuschläge an den Arbeitnehmer,

sind diese Zuschläge

begünstigt.

V

oraussetzung ist jedoch, dass diese

Zuschläge übereinstimmend

als Abschlagzahlungen oder Vorschüsse

auf eine spätere Einzelabrechnung

zum jährlichen Abschluss des Lohnkontos

geleistet werden. Hierauf kann im Einzelfall

nur verzichtet werden, wenn die Arbeitsleistungen

fast ausschließlich zur Nachtzeit zu

erbringen sind und die pauschal geleisteten

Zuschläge so bemessen sind, dass sie unter

Einbezug von Urlaub und Fehlzeiten aufs Jahr

bezogen die Voraussetzungen der Steuerfreiheit

erfüllen. Dies hat der Bundesfinanzhof

in einer aktuellen Erklärung klargestellt.

Die Steuerbefreiung setzt für die neben

dem Grundlohn gewährten Zuschläge

für tatsächlich geleistete Sonntags-,

Feiertags- oder Nachtarbeit grundsätzlich

Einzelaufstellungen der tatsächlich erbrachten

Arbeitsstunden voraus. Dadurch soll

gewährleistet werden, dass nicht steuerfrei

bleibt, was allgemeine Gegenleistungen

für Arbeit darstellt. Am Nachweis fehlt es

jedoch, wenn tatsächlich geleistete Arbeit

während begünstigter Zeiten der Höhe

nach nur über eine Steuerfreistellung nach

Prozentsätzen des Grundlohns ersichtlich ist.

Praxishinweis: Die einzelnen Zuschläge

sind jeweils vor Erstellung der Lohnsteuerbescheinigungen

zu errechnen, somit regelmäßig

zum Jahresende und beim früheren

Ausscheiden aus dem Dienstverhältnis.

Stimmt die Summe der Pauschalzahlungen

mit den für den in Betracht kommenden

Zeitraum ermittelten steuerfreien Zuschlägen

nicht überein und wurden weniger

zuschlagpflichtige Stunden geleistet, ist die

Differenz steuerpflichtiger Arbeitslohn.

Lothar heister

Wirtschaftsprüfer und

Steuerberater in der

D+H Dedy+Heister

Steuerberatungs GmbH

im D+H Beraterhaus

Anschaffungsnebenkosten auch bei

unentgeltlichem erwerb abzugsfähig

Erwerbsnebenkosten sind bei einem unentgeltlichen

Anschaffungsvorgang zwar nicht

sofort in vollem Umfang, wohl aber verteilt

über mehrere Jahre im Wege der Abschreibung

steuerlich abzugsfähig. Nach einem

Urteil des Finanzgerichts Münster handelt

es sich bei den Aufwendungen dem Grunde

nach um Werbungskosten, wenn sie zur

Erzielung von Einkünften getätigt werden.

Das gebietet der Grundsatz der Gleichmäßigkeit

der Besteuerung. Ein Abzugsverbot

verstößt gegen das objektive Nettoprinzip.

Im zugrunde liegenden Fall entstanden

einem Beteiligten an einer Erbengemeinschaft

aus der Auseinandersetzung Aufwendungen

für zuvor bereits vermietete

Wohnungen. Diese waren erforderlich,

um ihm das Alleineigentum an den Mietobjekten

und damit volle anstatt anteilige

Mieteinnahmen zu verschaffen. Die Aufwendungen

stellen keine nicht abzugsfähigen

Ausgaben des Erbfalls dar, weil sie

ohne Auseinandersetzung nicht angefallen

wären. Insoweit sind sie – auch wenn die

Grundstücke unentgeltlich erworben wurden

– im Wege der AfA steuerlich zum

Abzug als Werbungskosten zugelassen.

Es handelt sich weder um sofort abzugsfähige

Werbungskosten noch um nicht

abzugsfähige Kosten. Nach der von der

Finanzverwaltung übernommenen langjährigen

Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs

sind Anschaffungskosten bei einem

teilentgeltlichen im Gegensatz zu einem

unentgeltlichen Erwerb in vollem Umfang

dem entgeltlichen Teil zuzuordnen, da ein

Wirtschaftsgut von fremder in eigene Verfügungsmacht

überführt wird.

Das Finanzgericht konnte mangels Auswirkungen

die Frage offenlassen, ob es sich

um selbstständig zu berücksichtigende Anschaffungskosten

handelt oder ob sie wie

nachträgliche Herstellungskosten in die vorhandene

Bemessungsgrundlage fließen.

Tilgung einer bürgschaftsverpflichtung

bei geringer Gesellschaftsbeteiligung

Ausgaben zur Tilgung einer Bürgschaftsverpflichtung

durch den Arbeitnehmer einer

Gesellschaft führen auch dann zu nachträglichen

Werbungskosten bei den Einkünften

aus nichtselbstständiger Arbeit, wenn

eine Gesellschafterstellung vereinbart ist. In

einem solchen Fall kann nach dem Urteil des

Bundesfinanzhof die Tilgung geltend gemacht

werden, wenn bereits die Übernahme

der Bürgschaftsverpflichtung beruflich

veranlasst war. Ist der Arbeitnehmer auch

Beteiligter, kann die Bürgschaftsübernahme

auch durch seine Gesellschafterstellung veranlasst

sein. Dann sind die Aufwendungen

bei der Einkunftsart zu berücksichtigen,

zu der sie nach Art und Weise die engere

Beziehung haben. Maßgebend sind insoweit

die Gesamtumstände des Einzelfalls.

Die Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs

geht davon aus, dass die Übernahme

einer Bürgschaft oder anderer Sicherheiten

durch einen Gesellschafter-Geschäftsführer

mit wesentlicher Beteiligung regelmäßig

weniger durch die berufliche Tätigkeit, sondern

eher durch die Gesellschafterstellung

veranlasst ist, soweit ein steuermindernder

Abzug der Aufwendungen möglich ist.

Nach diesen Rechtsgrundsätzen erfüllen

bei einer geringeren Beteiligung die

Kosten zur Tilgung der Verpflichtung aus

der Bürgschaft die Voraussetzungen des

Einkommensteuergesetzes zu den Werbungskosten.

Die Übernahme steht dann

im Zusammenhang mit dem Beruf und

der Arbeitnehmerstellung. Eine geplante

Gesellschafterstellung verdrängt diesen beruflichen

Zusammenhang nicht, wenn der

Angestellte nicht Gesellschafter geworden

ist und dadurch eine Berücksichtigung als

Auflösungsverlust ausscheidet. Der steuermindernde

Abzug der im steuerbaren Bereich

anfallenden Aufwendungen ist aber

nach dem objektiven Nettoprinzip zwingend

erforderlich.


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sehe ich für die Kreissparkasse Köln

gute Chancen, den Wachstumskurs

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die Kreissparkasse Köln hat

sich 2011 in einem turbulenten

umfeld erfolgreich behauptet.

Alexander Wüerst, Vorstandsvorsitzender

der Kreissparkasse Köln, zog

deshalb kürzlich eine positive bilanz

seines unternehmens und sagte:

„die Geschäftsergebnisse sind gut.

Wir konnten in allen Geschäftsfeldern

wachsen. eine bestätigung

unseres Geschäftsmodells.

Wir betreiben das traditionelle

bankgeschäft – dies wurde von

den Kunden honoriert. Auch 2012

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weiter fortzusetzen“.

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Nachhaltige Förderungen für die Menschen vor Ort –

Stiftungen der Kreissparkasse Köln

10405 Berlin

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Telefax 0 221/40 31 20

Finanzen

Kreissparkasse Köln gab Kredite

für über 3 Milliarden euro

������������ Im Blickpunkt

D

as Wachstum der Kreissparkasse

Köln war getragen von einer

starken Kreditnachfrage. So erzielte

das Kreditneugeschäft mit 3 Mrd. Euro

wieder einen Spitzenwert. Ein Großteil der

zugesagten Kredite in Höhe über 1,7 Mrd.

Euro entfiel dabei auf Unternehmen und

Selbstständige. Es gelang der Kreissparkasse

Köln, ihr Kreditvolumen über alle Kundengruppen

um 132 Mio. Euro auf 19,1

Mrd. Euro weiter auszubauen.

Die Geldvermögensbildung (die Summe

aus bilanzwirksamen und bilanzneutralen

Geldanlagen) entwickelte sich mit einem

Gesamtwert von 360 Mio. Euro ebenfalls

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positiv – trotz des verstärkten Wettbewerbs

um Kundengelder. Insbesondere die Privat-

Recht schaffend beraten.

Winter Jansen Lamsfuß Rechtsanwälte

Unsere Qualitätssicherung:

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Alexander Wüerst, der

Vorstandsvorsitzende der

Kreissparkasse Köln, war

nicht unzufrieden mit der

Bilanz: „Durch unsere stabile

Ertragssituation und die

erfreulichen Zuwachsraten

im Kundengeschäft konnten

wir 2011 rund 7 Mio.

Euro für weit über 3.000

Maßnahmen und Projekte

zur Verfügung stellen, die

den Menschen vor Ort unmittelbar

zugutekommen“,

sagte er.

kunden legten nochmals um gut 100 Mio.

Euro gegenüber dem Vorjahr zu. In Summe

wuchs das Einlagenvolumen auf 17,5 (17,2)

Mrd. Euro. Die Bilanzsumme stieg auf nunmehr

24,8 (24,5) Mrd. Euro.

Positiv stellte sich auch die Entwicklung

der Girokonten dar. So stieg der Bestand

für Privat- und Geschäftskunden um netto

5.000 Konten.

Abzüglich der leicht gestiegenen Personal-

und Sachkosten wurde ein Betriebsergebnis

von 223,7 (233,8) Mio. Euro erreicht.

Aufgrund des um 17% verbesserten Bewertungsergebnisses

im Vergleich zum Vorjahr

konnte das Ergebnis vor Steuern der Kreissparkasse

Köln um 37,9 % auf 74,2 (53,8)

Mio. Euro gesteigert werden.

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58

Im Blickpunkt Personal

GL&Lev kontakt 03/12

Management auf Zeit – mehr als nur eine Rettungsmaßnahme

Interimsmanagement

Von HelMuT RuCKRIeGel

Wenn man den Schlagzeilen in

Zeitungen folgt, wird man

gelegentlich schon unsicher:

Sind befristete Tätigkeiten gut,

fragwürdig oder gar Teufelswerk?

Entscheidend ist das Ziel der Tätigkeit:

Steht die (Mehr-) Produktion von Gütern,

einer Dienstleistung, die Erarbeitung

von Konzepten oder gar die Durchführung

hochwertiger Fach- und Führungsaufgaben

im Vordergrund? Das Interimsmanagement

umfasst genau solche Inhalte und wird

nachstehend einmal beispielhaft von anderen

temporären Arbeitsformen abgegrenzt:

1

2

3

4

Art

Arbeitnehmerüberlassung

Freie Mitarbeit

Unternehmens-

beratung

Interims-

management

Was macht ein Interimsmanager genau?

Ein Interimsmanager übernimmt häufig

eine umfassende Funktion im Unternehmen.

Das kann zum Beispiel die temporäre

Leitung eines Entwicklungsbereichs sein

oder auch die Wahrnehmung der Personalleitungsfunktion.

Ein Interimsmanager

stellt dabei insbesondere sicher, dass Problemanalyse,

Aufgabenerledigung und der

Know-how-Transfer zur Ergebnissicherung

aus einer Hand erfolgen!

Wann setzt man Interimsmanager ein?

Immer dann, wenn eine Vakanz nicht zeitnah

passend besetzt werden kann und

drängende Themen erledigt werden müs-

helmut Ruckriegel

Personalmanager

PersonalCoachingKöln

Vertrag

Vertrag zwischen Unternehmen

und Zeitarbeitsfirmen über Arbeitnehmerüberlassung

Vertrag zwischen Unternehmen und

freiberuflich Tätigen über Dienstleistungen

Vertrag zwischen Unternehmen und

Beratungsfirmen über z.B. die Erarbeitung

von Strategiekonzepten

Vertrag zwischen Unternehmen und

selbstständigen Interimsmanagern

über z.B. die Durchführung von

Organisations-, Steuerungs- oder

Leitungsaufgaben

Anm.: Auf rechtliche Grundlagen kann hier aufgrund der Komplexität nicht eingegangen werden.

sen. Aber auch, wenn keine internen Kapazitäten

für die Durchführung spezifischer

Aufgaben vorhanden sind, kann ein Interimsmanager

durch sein Know-how schnell

zum Unternehmenserfolg beitragen.

Zeitaspekt

temporär

temporär,

teils unbefristet

temporär

temporär

Wo werden Interimsmanager eingesetzt?

Interimsmanager werden in unterschiedlichen

Fachdisziplinen in Kleinbetrieben, im

Mittelstand und in Konzernen tätig.

Wie lange dauert ein Interimsmanagement?

Der Einsatz eines Interimsmanagers kann

sich über wenige Wochen bis hin zu vielen

Monaten erstrecken. Ein Einsatz muss

im Übrigen nicht an fünf Tagen pro Woche

erfolgen. Häufig reicht auch eine geringere

Einsatzzeit aus.

Dieser Aspekt ist insbesondere für Klein-

und mittelständische Unternehmen (KMU)

interessant, da dort zum Beispiel die Personalarbeit

meist im Sekretariat der Geschäfts-

führung miterledigt wird. Der Steuerberater

hilft gelegentlich auch mit, und fallweise

wird der Hausanwalt zu Rate gezogen.

Ein Beispiel: Man weiß schon, dass man

‚eigentlich‘ im Bereich der Nachwuchssicherung

‚etwas tun müsste‘, hat sich deshalb

vielleicht auch schon bei der IHK erkundigt,

müsste jetzt nur noch loslegen – hat aber

keine Zeit. Der Manager auf Zeit hätte jetzt

die Aufgabe, Maßnahmen zur Nachwuchssicherung

aufzuzeigen, diese nach Freigabe

praktisch umzusetzen – und seine Erfahrungen

in die Firma zu tragen, damit diese

den Prozess in Zukunft alleine fortführen

kann.

Was muss ein Interimsmanager mitbringen?

Interimsmanager müssen über ein breites

fachliches Wissen und fundierte Umsetzungskompetenz

verfügen und sich insbesondere

sehr schnell in die Arbeitsweisen

Integrationsgrad

Der Arbeitnehmer hat einen unbefristeten oder

temporären Vertrag mit der Zeitarbeitsfirma.

Er ist im Entleihbetrieb teilintegriert und hat Weisungen

bzgl. der Tätigkeit zu befolgen.

Der Freiberufler ist nicht integriert.

Der Berater ist nicht integriert.

Der Interimsmanager ist selbstständig tätig und

nicht integriert. Je nach Auftrag kann er aber unternehmerische

Tätigkeiten übernehmen und weisungsbefugt

sein (z.B. Führungsaufgaben), ohne,

dass deshalb eine Integration vorliegt

von Kundenunternehmen einfinden können.

Denn - anders als eine fest eingestellte

Führungskraft hat ein Interimsmanager keine

Einarbeitungszeit. Er muss sofort zeigen,

dass er Lösungen produziert und sein Einsatz

den Unternehmenserfolg steigert.

Fazit: Das Interimsmanagement bzw. Management

auf Zeit ist eine eigenständige

Arbeitsform. Sie versorgt Unternehmen

schnell mit Know-how und Problemlösungen

und trägt somit dazu bei, schneller

zu sein als der Wettbewerb.

Wenn im Text die männliche Form gewählt ist, so geschieht

dies allein aus sprachlichen Gründen. Es sind immer Frauen

und Männer gleichermaßen gemeint.


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60

Im Blickpunkt

Controlling

GL&Lev kontakt 03/12

Berechnen Sie Ihren Break-even

Kosten unter Kontrolle?

Von beRNd boSbACH

die erfahrung zeigt, dass viele

unternehmer und Geschäfts-

führer dazu neigen, ihre aktuelle

Situation besser einzuschätzen,

als sie eigentlich ist. denn nicht

allen ist klar: Auch wenn man

beispielsweise in den ersten

Monaten des Jahres Überschüsse

verbucht, heißt das noch lange

nicht, dass am ende des Jahres

Gewinne eingefahren werden.

ein nicht zu unterschätzender

Faktor: zu hohe Fixkosten.

Kosten: Fix oder variabel?

Zu wenig Umsatz ist in aller Regel

der eine – zu hohe Fixkosten der

andere Hauptgrund für nicht erzielte Gewinne.

Eine exakte Analyse der einzelnen

Kosten nach Kostenarten macht deshalb

Sinn. Denn nur so ist es exakt möglich, den

so genannten Break-even-Punkt (oder auch

Gewinnschwelle) zu ermitteln, den Punkt,

an dem Ihr Unternehmen die Gewinnzone

erreicht. Aus diesem Grund ist eine Aufteilung

aller Kosten in fixe oder variable

Kosten nötig. Sehr gut geeignet hierfür ist

zum Beispiel Ihre Betriebswirtschaftliche

Auswertung (BWA).

die bWA hilft

Nach der Systematik Ihrer BWA können

Sie zu den variablen Kosten zählen: Materialkosten,

Hilfs- und Betriebsstoffe sowie

Energiekosten, die der Produktion zuzurechnen

sind. Fixe Kosten sind zum Beispiel

Raumkosten, Abschreibungen und Zinsen,

Kosten für Verwaltung und Büro, Versicherungen

und Fahrzeuge. Personalkosten

nehmen eine Sonderstellung ein (u. a. wg.

unterschiedlichen Kündigungsfristen) und

werden daher, der Einfachheit halber, teils

zu den Fixkosten (Verwaltung) und teils zu

den variablen Kosten (Produktion) gerechnet.

Mehr proportionale Kosten

Unser Betrachtungszeitraum beträgt ein

Jahr. Die variablen Kosten (auch proportionale

Kosten genannt) sind, abhängig von

Situation und Auftragslage, jeden Monat

Bernd Bosbach

Diplom-Betriebswirt,

Bilanzbuchhalter und

Geschäftsführer der

Beratungsgesellschaft

MOVE 2 profit

GmbH & Co. KG

unterschiedlich hoch. Aber auch die Fixkosten

können von Monat zu Monat variieren.

Beispiel: Versicherungsbeiträge fallen fast

immer im ersten Monat des Jahres an,

Weihnachtsgeld für das Personal wird am

Ende des Jahres ausgezahlt. Der Unterschied

bei den Kostenarten ist aber: Die

Fixkosten entstehen immer – unabhängig

von Absatz und Umsatz. Die variablen Kosten

fallen nur dann hoch oder höher aus,

wenn auch die Auftragslage und damit die

Produktion und somit der Umsatz steigt.

Verständlich, dass ein Unternehmen lieber

proportionale Kosten hat als umsatzunabhängige

(fixe) Kosten.

Weniger fixe Kosten

Der zu erzielende Gewinn eines Unternehmens

errechnet sich aus den Einnahmen

(Umsatz) minus der Kosten. Ein Unternehmen

erreicht erst in dem Moment die

Gewinnschwelle, wenn der Umsatz höher

ist als der komplette Fixkostenblock des

gesamten Jahres plus die bis dato angefallenen

variablen Kosten. Das ist der so

genannte Break-even-Punkt. In aller Regel

wird er im letzten Quartal des Jahres erreicht.

Je besser der Umsatz oder je niedriger

die Fixkosten, umso eher wird also ein

Unternehmen diesen Punkt erreichen. Nehmen

wir den Umsatz als (markt-) gegeben

an, sind die Fixkosten das entscheidende

Rad, an dem die Unternehmer drehen können.

Tipps aus der Praxis

Folgende Vorgehensweise hat sich in der

Vergangenheit bewährt: Nach Zuordnung

in die jeweiligen Kostenarten werden die

Fixkosten gesondert betrachtet:

Die Vorgabe: Gibt es Möglichkeiten, diese

zu reduzieren? Dass es sich dabei nicht immer

nur auf Personalkosten reduziert zeigen

diese Beispiele:

Eine nur ungenügend genutzte Produktionshalle

wurde als Fixkostenfaktor eliminiert.

Umsetzung: Die intakten Maschinen

wurden in einer anderen Halle aufgestellt,

das „Lagermaterial“ entsorgt. Diese Maßnahmen

allein hätte schon eine Menge Energiekosten

gespart, zusätzlich konnte das

Unternehmen diese Halle aber noch weiter

vermieten – also Einnahmen generieren.

Perfekt.

Ein weiteres Beispiel: Ein Unternehmen hatte

einen Fuhrpark von rund 20 Fahrzeugen,

die den Mitarbeitern für Kundenbesuche

etc. bei Bedarf zur Verfügung standen.

Nach eingehender Betrachtung wurde der

Kfz-Pool um acht Fahrzeuge gekürzt, ein

Vertrag mit einem ortsansässigen Vermieter

ausgehandelt, der immer dann Fahrzeuge

zur Verfügung stellt, wenn sie benötigt

werden. Ergebnis: Reduktion der Fixkosten

um über 42.500 Euro pro Jahr.

Fazit:

Es lohnt, sich mit dem Thema Kosten und

insbesondere Fixkosten etwas intensiver

auseinander zu setzen. Als möglicher Start

in den Umgang mit diesem Thema wäre

z. B. eine Rückschau auf das vergangene

Jahr sinnvoll: Fügen Sie doch einmal alle

relevanten Zahlen wie beschrieben zusammen

und errechnen, wann Sie im vergangenen

Jahr Ihren Break-even-Punkt erreicht

haben. Vielleicht erkennen Sie ja auch

Möglichkeiten, Ihre Fixkosten zu reduzieren.

Ihrem Gewinn würde es gut tun.


Finanzen

die Kreditbanken steigern ihr Neugeschäft

die auf Kredite

spezialisierten banken

haben im Jahr 2011 Finanzierungen

im Wert

von 100,6 Milliarden

euro vergeben. damit

haben sie das Vorjahr

um 13,3 Prozent übertroffen

und erstmalig

einen dreistelligen

Milliardenbetrag an

Krediten herausgelegt.

zuhören

konzentriertes branchen-know-how

Unsere Beratungsphilosophie: Wir haben ein offenes Ohr. Für Sie.

Für Ihre Bedürfnisse. Und für die Ziele Ihres Unternehmens.

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Das erklärte jetzt Gerd Schumeckers

(unser Bild), Vorstandsvorsitzender

des Bankenfachverbandes, vor der

Presse und erläuterte: „Trotz Krise haben

Unternehmen und Verbraucher im vergangenen

Jahr verstärkt Kredite genutzt, um

ihre Investitionen zu bezahlen, vom Lkw bis

zum Tablet-PC.“

Das Wachstum ihres Neugeschäfts zeigt

sich bei den Kreditbanken in beiden Geschäftsbereichen

gleichermaßen, in der

Finanzierung von Konsum- sowie von Investitionsgütern.

Wichtigster Treiber waren

dabei private Barkredite, die um 29,4 Prozent

zugelegt haben und frei verwendet

werden können.

Dabei zeichnet sich ein neuer Trend ab:

„Immer häufiger nutzen Verbraucher Kredite

zur Verschönerung ihrer Wohnung“,

sagte Schumeckers. Insgesamt hatten die

Bundesbürger 2011 rund 228,7 Milliarden

Euro zu Konsumzwecken ausgeliehen.

Die Verbraucher fragen verstärkt nach

Finanzierungsmöglichkeiten, vor allem im

Handel, wo Konsumgüter zum Kauf stehen.

Wichtigster Vertriebskanal für Konsum- und

Investitionskredite ist daher der Point of

Sale (POS).

Rund zwei Drittel ihrer Darlehen vergeben

die Kreditbanken im Auto- sowie im

Möbel- und Elektrohandel. Dort haben sie

im vergangenen Jahr insgesamt 6,3 Prozent

mehr Warenkredite an Verbraucher herausgelegt

und ihre POS-Finanzierungen mit

Unternehmen um 14,8 Prozent ausgebaut.

In 2011 finanzierten sie rund 1,8 Millionen

Kraftfahrzeuge per Kredit.

„Ohne Kredite könnte der Handel einen

Großteil seiner Waren nicht absetzen“, sagte

Schumeckers und verwies auf eine Untersuchung

des Instituts für Handelsforschung,

die der Verband gerade vorstellte. Der Studie

zufolge generiert der Autohandel die

Hälfte seines Umsatzes ausschließlich über

finanzierte Fahrzeuge. „Kredite sind notwendig,

um die Konjunktur in Schwung zu

halten“, so der Verbandschef. Seine Prognose

für 2012: Eine konstante Nachfrage von

Verbraucherkrediten.

Der Bankenfachverband vertritt 59 Mitglieder.

Jeder zweite Ratenkredit stammt

von den Kreditbanken.

»Solange man selbst redet, erfährt man nichts.«

(Marie von Ebner-Eschenbach)

Claudia Rottländer · Gesellschafterin

GL&Lev kontakt 03/12

61

Im Blickpunkt


Steuern

Im Blickpunkt

62

Finanzen

Um formale Fehler zu vermeiden: Fristende am 31. Mai beachten!

Vorsteuerabzug in Gefahr

Von SuSANNE KOMMESSIEN-SEIBERT

Investieren Sie in eine neue

Immobilie oder haben Sie sich 2011

einen neuen Geschäftswagen zugelegt?

dann sollten Sie die Frist zum

31.05.2012 beachten, um nicht den

Vorsteuerabzug wegen formaler

Fehler zu verlieren.

Der Bundesfinanzhof hat nämlich

entschieden, dass der Vorsteuerabzug

bei sog. gemischt genutzten

Wirtschaftsgütern zu streichen ist, wenn

diese Entscheidung nicht bis zum 31.05. des

Folgejahres nach außen erkennbar dokumentiert

wird. Für Anschaffungen des Jahres

2011 läuft daher die Frist am 31.05.2012 ab.

Welche Wirtschaftgüter sind betroffen?

Betroffen davon sind alle Wirtschaftsgüter,

die privat und geschäftlich genutzt werden.

Das sind vor allem

Geschäftswagen

Smartphones und Handys

Tablet-PC

Immobilien

Praxistipp: Insbesondere, wenn die Anschaffungskosten

dafür sehr hoch waren,

sollten Sie unbedingt die Frist einhalten!

Achtung! Frist läuft bereits während

der bauphase einer Immobilie!

Bei Immobilien muss diese Frist auch während

der Bauphase beachtet werden. D.h.

ist geplant, eine derzeit im Bau befindliche

Immobilie später geschäftlich und privat

zu nutzen, muss der Vorsteuerabzug für

die Baukosten bereits in dem Kalenderjahr

geltend gemacht werden, in dem die Baukosten

entstehen. Soll also beispielsweise

bei einem zweigeschossigen Gebäude das

Erdgeschoss betrieblichen Zwecken, der

erste Stock eigenen Wohnzwecken dienen,

ist die Entscheidung der Zuordnung zum

Unternehmensvermögen nach Beginn des

Baus bis zum 31.05. des Folgejahres gegenüber

dem Finanzamt zu dokumentieren.

GL&Lev kontakt 03/12

Susanne

Kommessien-Seibert

Dipl.-Kauffrau/

Steuerberaterin

Gesellschafterin

der Steuerkanzlei

Kommessien-Seibert

und Grosser

Betroffen sind also alle, die spätestens 2011

angefangen haben zu bauen.

Formen der bekanntgabe

(dokumentation):

Die Frist des 31.05.2012 kann vor allem

durch Anmeldung des Vorsteuerabzugs für

den betreffenden Gegenstand in der

Umsatzsteuervoranmeldung oder

Umsatzsteuerjahreserklärung

eingehalten werden.

Hinweis: Zulässig sind auch andere Formen

der Dokumentation, die allerdings in

der Praxis nicht sehr häufig vorkommen,

etwa die Zusammenstellung aller gemischt

genutzten Gegenstände in einer dem Finanzamt

zur Verfügung gestellten Liste.

Ob dafür allerdings auch die Frist bis zum

31.05. gilt, hat der Bundesfinanzhof nicht

ausdrücklich entschieden. Überschritten

werden sollte sie aber keinesfalls.

Anmeldung in umsatzsteuer-

voranmeldung

Zunächst die gute Nachricht! Haben Sie

bereits im Laufe des Jahres 2011 für die

betroffenen Gegenstände den Vorsteuerabzug

im Rahmen der Umsatzsteuervoranmeldungen

geltend gemacht, brauchen Sie

nichts weiter zu veranlassen. Denn durch

die Inanspruchnahme des Vorsteuerabzugs

haben Sie ausreichend dokumentiert, dass

sie den Gegenstand dem geschäftlichen

Bereich zuordnen. Allerdings muss die betreffende,

ggf. geänderte Anmeldung bis

zum 31.5.2012 dem Finanzamt zugehen.

Achtung! Eine Anfang Juni des Folgejahres

abgegebene geänderte Umsatzsteuervoranmeldung

wurde vom Bundesfinanzhof

als verspätet eingestuft. Im

Entscheidungsfall gingen dadurch dem

Betroffenen mehrere zehntausend Euro

Vorsteuer verloren! Das sollte Ihnen nicht

passieren.

Anmeldung in der umsatzsteuerjahreserklärung

Wurde der Vorsteuerabzug nicht in einer

Umsatzsteuervoranmeldung geltend gemacht,

reicht es aus, ihn der Umsatzsteuerjahreserklärung

zu erklären. Voraussetzung

ist, dass die Jahreserklärung dem Finanzamt

bis zum 31.05.2012 zugeht. Und zwar auch

dann, wenn das Finanzamt für die Abgabe

der Steuererklärung eine Fristverlängerung,

beispielsweise wegen Einschaltung eines

Steuerberaters, bis zum 31.12.201, bewilligt

hat. Darauf hat der Bundesfinanzhof ausdrücklich

in seiner Entscheidung hingewiesen.

Praxishinweis: Wenn Sie unsicher sind,

ob Sie von den hier beschriebenen Regelungen

betroffen sind, sollten Sie sich sofort

an Ihren Steuerberater wenden, damit noch

rechtzeitig reagiert werden kann.

Ankündigung: Tag des Handwerks

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„Endlich Tipps … vom Branchenkenner“

laden wir im September 2012 zum

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