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Wörterbuch der Westmünsterländischen Mundart - Kreis Borken

Wörterbuch der Westmünsterländischen Mundart - Kreis Borken

Wörterbuch der Westmünsterländischen Mundart - Kreis

Wörterbuch der Westmünsterländischen Mundart Hinweise zur Anwendung Zur Suche eines bestimmten Ausdrucks: Klicken Sie auf das „Fernglas“: Rechts erscheint das „Suchfeld“. Geben Sie das gesuchte Wort, z.B. Tischdecke, ein. Das Programm listet alle Ergebnisse (hier mit dem Wort „Tischdecke“) auf. Durch „Anklicken“ in der Ergebnisliste haben Sie nun die Möglichkeit, sich die einzelnen Textstellen im Wörterbuch anzeigen zu lassen. Der Suchbegriff „Leertaste*Leertaste“ führt Sie von Sprichwort zu Sprichwort. Im Sprichwort wird ein konkreter Sachverhalt des Alltags zum allgemein gültigen Sinn des Daseins verdichtet. Sprichwörter bedürfen im Unterschied zur sprichwörtlichen Redewendung nicht einer Erklärung. Der wörtliche Sinn enthält bereits eine vollständige und gültige Aussage, nicht erst der übertragene Sinn. Aber durch die Übertragbarkeit erhält das Sprichwort seine dichterische Qualität. – Bei der folgenden Auswahl wurde diese Definition großzügig gehandhabt und es wurden auch Vergleiche, bildhaft formulierte Erfahrungssätze und Ermahnungen aufgenommen. Die als Hilfe oder Beispiel angefügten Übersetzungen sollten den Blick für die vielfältige Übertragbarkeit der Ausrücke nicht verstellen. Der Suchbegriff „**“ führt Sie zu den Redewendungen, die mit „Bääter...“ beginnen. Die Pfeile in den Artikeln verweisen auf weitere Stichwörter. 3. Abkürzungen abw. abwertend mod. modern Adj. Adjektiv n. neutrum Adv. Adverb NL Niederlande Anm. Anmerkung nl. niederländisch Bauersch. Bauerschaft od. oder Bed. Bedeutung ON Ortsname bes. besonders Pers. Person best. bestimmt(e/s) Pl. Plural etw. etwas PN Personenname f. feminin scherzh. scherzhaft FamN Familienname Sg. Singular FlußN Flußname sth. stimmhaft Ggs. Gegensatz stl. stimmlos hd. hochdeutsch u. und iron. ironisch weibl. weiblich jd. jemand(em/en) Wendg. Wendung

  • Seite 2 und 3: Kinderspr. Kindersprache Zs. Zusamm
  • Seite 4 und 5: Aal(en)kaore f. längliches Jauchef
  • Seite 6 und 7: äärsverkatt, -verkährt, assverka
  • Seite 8 und 9: Zs.: Ob- acht, ach acht. → Acht A
  • Seite 10 und 11: Ächtergeschirr, -geschier; Achterg
  • Seite 12 und 13: End (Ächter-end) van’t Farken. a
  • Seite 14 und 15: von Geld, → schäiden). Dat flüg
  • Seite 16 und 17: afdeelen abteilen. dat Farkenschott
  • Seite 18 und 19: afgaddern, -garrern 1. absuchen, na
  • Seite 20 und 21: Brennofens abschlagen, damit die ve
  • Seite 22 und 23: Aflegger m. 1. Torfspaten; Vorschä
  • Seite 24 und 25: afpicken, -bicken abhauen, abhacken
  • Seite 26 und 27: afschliepen abschleifen. De Dickte
  • Seite 28 und 29: afspenstig in der Wendg. afspenstig
  • Seite 30 und 31: dat Tüüg aftrecken (Bettzeug abzi
  • Seite 32 und 33: ähresglieken ihresgleichen ähret-
  • Seite 34 und 35: Äiersüüper m. Huhn, das Eier aus
  • Seite 36 und 37: Allemanns- → Allermanns- allemaol
  • Seite 38 und 39: Mundart). Alstättsken Klinker (Ste
  • Seite 40 und 41: Fietse an jaagen (fleegen) (kam eil
  • Seite 42 und 43: Andeel m. Teil, Anteil. Se häbbt a
  • Seite 44 und 45: andoonlik (Wes, Ot, Vr, St, Hei, Ra
  • Seite 46 und 47: kriggs Angang (aufgeregt durch Ersc
  • Seite 48 und 49: Kalw kann ik bääter anhollen as v
  • Seite 50 und 51: ankörnen ankörnen (mit einem Dorn
  • Seite 52 und 53:

    Greepe, Koppel-fangen, Tange. 2. (e

  • Seite 54 und 55:

    schlött an! De Kaore moch anschlao

  • Seite 56 und 57:

    Huus anstocken (Brandstiftung). Wan

  • Seite 58 und 59:

    Kompanie is aneträän. Den ollen D

  • Seite 60 und 61:

    Zs.: Modde-, Piep-, Quapp- Aol ON

  • Seite 62 und 63:

    (Tonwülste formen beim Hanteln, in

  • Seite 64 und 65:

    Aosvoggel m. 1. Aasvogel, Kolkrabe.

  • Seite 66 und 67:

    Bäcker brengen as nao den Apteeker

  • Seite 68 und 69:

    argerlik ärgerlich argern. ärgern

  • Seite 70 und 71:

    verregnet). Asbeckse Pruumenbuurn.

  • Seite 72 und 73:

    August m. August (Monat) Auktsioon,

  • Seite 74 und 75:

    Bääkenkant(e) f. Bachufer Bääk(

  • Seite 76 und 77:

    Bääsenwien m. Beerenwein (aus Joh

  • Seite 78 und 79:

    Bäckerkaore f. Bäckerwagen. → B

  • Seite 80 und 81:

    äiderläi beiderlei bäidersieds b

  • Seite 82 und 83:

    Ball(e)böisken, Bomböisken, Borb

  • Seite 84 und 85:

    ange vöör as de Düüwel vöör

  • Seite 86 und 87:

    Barchent, Parchem m. Barchent, Baum

  • Seite 88 und 89:

    Zs.: Äier-, Arften-, Bohnen-, Boom

  • Seite 90 und 91:

    Bedach(t) m. Bedacht, Vernunft, Üb

  • Seite 92 und 93:

    Beddestohl m. Stuhl im Schlafzimmer

  • Seite 94 und 95:

    Ik was ganz beduuselt, as ik uut’

  • Seite 96 und 97:

    Beesenputz m. Verputz mit Binsen.

  • Seite 98 und 99:

    Behang m. lange Haare an den Beinen

  • Seite 100 und 101:

    Belang m. Bedeutung, Wichtigkeit, i

  • Seite 102 und 103:

    epuch(t)en loben, übermäßig herv

  • Seite 104 und 105:

    Beschlaobuck → Beschlaggbuck besc

  • Seite 106 und 107:

    Zs.: Bambus-, Braom-, Dääl-, Dund

  • Seite 108 und 109:

    Kleidung). Se häff ne besünnere A

  • Seite 110 und 111:

    i. bij (Rae, Rh, Bo) bei, an, zu. D

  • Seite 112 und 113:

    Bielenbladd n. „Blatt“, Metallt

  • Seite 114 und 115:

    Bijenrööte, -rüüte f. Bienenwab

  • Seite 116 und 117:

    Bindeglass n. Einweckglas zum Zubin

  • Seite 118 und 119:

    ineenestuuken zusammenstauchen, ma

  • Seite 120 und 121:

    isehn, sik sich ansehen. Dao stönn

  • Seite 122 und 123:

    Blaagentüüg n. lästige, unruhige

  • Seite 124 und 125:

    Blaosebalgträäder m. Blasebalgtre

  • Seite 126 und 127:

    lecken 1. bläcken (Ra, Hei, Rae, R

  • Seite 128 und 129:

    Blickbüsse f. Blechdose Blickdack

  • Seite 130 und 131:

    Blitz-ableiter m. Blitzableiter. Ne

  • Seite 132 und 133:

    Bloodkanne f. Kanne zum Rühren u.

  • Seite 134 und 135:

    Blöötlings-aske, -asse f. Asche,

  • Seite 136 und 137:

    dat Langwaag inlöpp. Böggel van d

  • Seite 138 und 139:

    Bölkehals m. Schreihals Bölkekoh

  • Seite 140 und 141:

    omm-an obenan Bomm-arm m. Oberarm.

  • Seite 142 und 143:

    Bookholler m. Buchhalter Book-kaorn

  • Seite 144 und 145:

    Boomlööper m. Baumläufer (Specht

  • Seite 146 und 147:

    orgen borgen, verleihen. Borgen bre

  • Seite 148 und 149:

    Zs.: Gääl-, Ganse-, Hohner-, Rood

  • Seite 150 und 151:

    Botterramskorw m. Butterbrotkorb, F

  • Seite 152 und 153:

    Böwwersied(e), -siete f. Oberseite

  • Seite 154 und 155:

    addelig 1. unordentlich, durcheinan

  • Seite 156 und 157:

    Braodetuffels (Bo); Brao(d)kartuffe

  • Seite 158 und 159:

    eedschlaon breitschlagen; überrede

  • Seite 160 und 161:

    schmieten, henschmieten) (Arbeit, A

  • Seite 162 und 163:

    Broodkoste, -köste f. Brotkruste.

  • Seite 164 und 165:

    Brüller(t) m. 1. brüllendes Rind

  • Seite 166 und 167:

    Bruudschoh f. Brautschuh Bruudschwa

  • Seite 168 und 169:

    ubbeln (Wes, St, We, Rh, Bo) Blasen

  • Seite 170 und 171:

    Bullen, Bulle m. (Bullens; Bülleke

  • Seite 172 und 173:

    Bummbamm m.n. (Wes, Vr, St, Ge, Rae

  • Seite 174 und 175:

    Gatt vöör’n Busk (teggen’n Bu

  • Seite 176 und 177:

    uttkold, -koll sehr kalt butts, but

  • Seite 178 und 179:

    eutelartiger Gegenstand, z.B. Hoden

  • Seite 180 und 181:

    Buurn-arwe n. Hof, Erbe, Hoferbscha

  • Seite 182 und 183:

    Buurnwönner m. (Wes, Ot, Vr, St, G

  • Seite 184 und 185:

    nao buuten doon (nach draußen brin

  • Seite 186 und 187:

    Buxen-schöörn n. 1. in der Wendg.

  • Seite 188 und 189:

    daalegaon hinabgehen daalehen niede

  • Seite 190 und 191:

    daarden- auch: däärden-, dadden-,

  • Seite 192 und 193:

    Maon-, Markt-, Muddergotts-, Naamen

  • Seite 194 und 195:

    Dampköttel m. (Wes, Ot, Vr, Ge, We

  • Seite 196 und 197:

    Danzschoole f. Tanzschule. Se häbb

  • Seite 198 und 199:

    daor-up darauf. Et göng daor-up an

  • Seite 200 und 201:

    Deckelkorw m. Korb mit Klappdeckel

  • Seite 202 und 203:

    Deew m. (Deewe) Dieb. Teggen Deewe

  • Seite 204 und 205:

    devan davon. Wat geht’t devan! (E

  • Seite 206 und 207:

    Diem m. (Vr, Sü, Bor, Rae, Bo) der

  • Seite 208 und 209:

    Dissdääke, -decke f. Tischdecke (

  • Seite 210 und 211:

    döggend gut, tugendhaft, ehrsam, f

  • Seite 212 und 213:

    Kranken, scherzh.). Dat Kind is doo

  • Seite 214 und 215:

    doodfoorn, -fuurn todfüttern; übe

  • Seite 216 und 217:

    dööken 2 mit einem Tuch versehen,

  • Seite 218 und 219:

    döör-aomen, -äömen, -oimen durc

  • Seite 220 und 221:

    döörgaddern, -garrern auflesen, b

  • Seite 222 und 223:

    geistig verwirrt. Ik bün ganz dö

  • Seite 224 und 225:

    döörspielen, sik sich hindurchzw

  • Seite 226 und 227:

    Döppert; Düppert (St). Deppert (R

  • Seite 228 und 229:

    Doudroppen m. Tautropfen Douen →

  • Seite 230 und 231:

    kriegen (wird nie fertig, kann nich

  • Seite 232 und 233:

    schlecht dran. He moch ‘n Stell d

  • Seite 234 und 235:

    Dreckskäärl, -kerl m. schmutzige

  • Seite 236 und 237:

    Dreeveerdelbux(e) f. Dreiviertelhos

  • Seite 238 und 239:

    Drietkaore f. 1. schlecht gebaute o

  • Seite 240 und 241:

    Drillploog m., -plöögsken Gerät

  • Seite 242 und 243:

    Drööge(l)dook m.n. Trockentuch, S

  • Seite 244 und 245:

    Zs.: Achter-, Af-, In-, Öwwer-, Uu

  • Seite 246 und 247:

    du. dou (Rh, Bo) du. De bünt per D

  • Seite 248 und 249:

    dritt, bes. zu den Ackerbürgern);

  • Seite 250 und 251:

    Dunder; Dunner (Ra, Hei, Rae, Rh, B

  • Seite 252 und 253:

    düss-sied(s), diss-sied(s) diessei

  • Seite 254 und 255:

    Zs.: Aiter-, Mäi- düüster dunkel

  • Seite 256 und 257:

    Düüwelstojääger m. „Mädchen

  • Seite 258 und 259:

    eegenkäntig, -kenntig eigensinnig.

  • Seite 260 und 261:

    eeklig; aak(e)lig (Vr). ecklig (Ge)

  • Seite 262 und 263:

    Streit). Dat is alle eens (egal,

  • Seite 264 und 265:

    Eestlock n. (Wes, Ge, Sü, Bo) Zugl

  • Seite 266 und 267:

    elektris(k) elektrisch. elektrisken

  • Seite 268 und 269:

    Wendungen wie up’t Ende, up’n E

  • Seite 270 und 271:

    Zs.: Appelboom-, Peerenboom-, Roose

  • Seite 272 und 273:

    Lohnunternehmen (Im Herbst wurden K

  • Seite 274 und 275:

    Es-Haaken, -Haoke(en) m. Haken in S

  • Seite 276 und 277:

    Faadem, Faam m. (Fää(de)me; Fää

  • Seite 278 und 279:

    Faasel n. Scheide von Säugetieren

  • Seite 280 und 281:

    scharf). fäile Sünne (stechende,

  • Seite 282 und 283:

    fantaseern phantasieren. Se fantase

  • Seite 284 und 285:

    Farkspott m. 1. Topf für Schweinef

  • Seite 286 und 287:

    fast(e)föhrn, -führn, sik sich fe

  • Seite 288 und 289:

    fast(e)wosseln, sik sich verhaspeln

  • Seite 290 und 291:

    Feernpicker m. Federpicker (Hühner

  • Seite 292 und 293:

    Bütte) döör’t Fell. He moch wa

  • Seite 294 und 295:

    m lang, 20 cm dick; Faustregel für

  • Seite 296 und 297:

    Ficken (Pl.) Finger (abw.). Bliew d

  • Seite 298 und 299:

    fienkäörnig, -kürnig feinkörnig

  • Seite 300 und 301:

    Fieze(bohnen)staaken m. Bohnenstang

  • Seite 302 und 303:

    Finger-knickern Murmelspiel: 3-4 Kn

  • Seite 304 und 305:

    fisseln (sth.s) fein regnen, niesel

  • Seite 306 und 307:

    Flackerföör, -füür n. flackernd

  • Seite 308 und 309:

    Flassgaorn n. Leinenfaden (aus Flac

  • Seite 310 und 311:

    Fleegerpacktou n. (Vr) Drachenschnu

  • Seite 312 und 313:

    Flickschuuster m. Schuhflicker, Sch

  • Seite 314 und 315:

    flöit’t, frett de Katte bitieden

  • Seite 316 und 317:

    flou 1. flau, fade; gewürzlos, ges

  • Seite 318 und 319:

    föhlen 1. fühlen; befühlen, beta

  • Seite 320 und 321:

    Zs.: Aapen-, Bi-, Driew-, Duuwen-,

  • Seite 322 und 323:

    Foornapp m., -näppken Futternapf (

  • Seite 324 und 325:

    Footgatt n. Fußloch, Einstieg des

  • Seite 326 und 327:

    Foss(en)statt m. 1. Fuchsschwanz (b

  • Seite 328 und 329:

    frääterig gefräßig. → fräät

  • Seite 330 und 331:

    Fraogestatt m. neugierige Person.

  • Seite 332 und 333:

    Frijdaggsweer, -wäär n. Freitagsw

  • Seite 334 und 335:

    froh 1 (frohger, fröhr; fröhst) f

  • Seite 336 und 337:

    selten alleene. Ne schööne Frou k

  • Seite 338 und 339:

    Fruust, Fruus f. (Fruuste; Früüst

  • Seite 340 und 341:

    wat dr’ öwwer was, wodde in’t

  • Seite 342 und 343:

    Zs.: Wiewer- Futt 2 f. Fehler, Fehl

  • Seite 344 und 345:

    Zs.: Links-, Rechts- Fuusthaamer m.

  • Seite 346 und 347:

    Gääte, Gäät; Gaate (Sü) f. bes

  • Seite 348 und 349:

    gampeln (Wes, St, Ge, Bor, Rae) her

  • Seite 350 und 351:

    Gaobel f. (Gaobeln; Gäöbelken) Ga

  • Seite 352 und 353:

    Bi de Gardienenprussioon wodde mäh

  • Seite 354 und 355:

    Gatt n. (Gaate(n), Gääter; Gättk

  • Seite 356 und 357:

    gawwe gau gäwweln (Vr) quaken; sc

  • Seite 358 und 359:

    Gebund n. Gebinde, Element des Fach

  • Seite 360 und 361:

    Geduudel(t)e n. (Vr) schlechte, una

  • Seite 362 und 363:

    Gefallen is´n annern wäärd (Eine

  • Seite 364 und 365:

    Geküür(t)e, Geköierte n. Gerede.

  • Seite 366 und 367:

    Gelte 1, Gelt f. (Gelten) 1. innere

  • Seite 368 und 369:

    genoog, noog, genugg genug. faake g

  • Seite 370 und 371:

    Geriewschüüre f. (St, Sü, Bor) W

  • Seite 372 und 373:

    Gesichte, Gesich(t) n. 1. Sehvermö

  • Seite 374 und 375:

    Zs.: un- getrüülik treu, getreuli

  • Seite 376 und 377:

    gewönnt, gewennt; gewonnt (Ra, We,

  • Seite 378 und 379:

    Giftkopp m. jähzornige, aufbrausen

  • Seite 380 und 381:

    Glass (frisch od. eingeweckt). 2. F

  • Seite 382 und 383:

    Glind n. (Wes, Ge) (Glinde) 1. Gel

  • Seite 384 und 385:

    Godiene, Godienen- → Gardiene, Ga

  • Seite 386 und 387:

    Göören-äide, -ääg(e)de f. Egge

  • Seite 388 und 389:

    was Gott-weet-wu verläägen un wus

  • Seite 390 und 391:

    Graof m. (Graofen) Graf. Se wonnden

  • Seite 392 und 393:

    grienen weinen, heulen. He grinnt T

  • Seite 394 und 395:

    häff growwe Knocken (Bütte) (schw

  • Seite 396 und 397:

    grootbecken großmäulig reden, ang

  • Seite 398 und 399:

    grössgröön grasgrün. ne grössg

  • Seite 400 und 401:

    Totenglocken läuten; auch von Vieh

  • Seite 402 und 403:

    grüwwelik greulich, entsetzlich, a

  • Seite 404 und 405:

    Gummipiet m. Gummiknüppel Gummipis

  • Seite 406 und 407:

    Haagelschuur n. Hagelschauer; Hagel

  • Seite 408 und 409:

    Haamerschlagg, Hammerschlagg m. 1.

  • Seite 410 und 411:

    zwischen den Knien des sitzenden De

  • Seite 412 und 413:

    Haawermähl n. Hafermehl Haawermiet

  • Seite 414 und 415:

    Zs.: Gaorden-, Heed-, Mäi-, Mest-,

  • Seite 416 und 417:

    Hahnenfeere, -fäär(e) f. bunte Sc

  • Seite 418 und 419:

    Hajasses Oje! (Ausruf der Überrasc

  • Seite 420 und 421:

    Zs.: anstands-, ehrn-, fräädens-,

  • Seite 422 und 423:

    Hamster m. (Hamsters) 1. Hamster. 2

  • Seite 424 und 425:

    Handgriepe f. (St, Sü) Handgriff,

  • Seite 426 und 427:

    Handwieser m. Wegweiser, Schild (au

  • Seite 428 und 429:

    haola-haola Ausruf zur Beschwichtig

  • Seite 430 und 431:

    Haornte, Haorntke, Honte (Wes, Ot,

  • Seite 432 und 433:

    * Ik sall di äs wiesen, wu de Hark

  • Seite 434 und 435:

    harümgaon herumgehen; umhergehen.

  • Seite 436 und 437:

    harümwältern, sik sich wälzen. D

  • Seite 438 und 439:

    harupbrengen, -breggen hinaufbringe

  • Seite 440 und 441:

    haruutspöölen herausspülen haruu

  • Seite 442 und 443:

    Hasten, Hassen m. (Hastens; Hassken

  • Seite 444 und 445:

    Hatt-odder f. Herzader hätts(k) (O

  • Seite 446 und 447:

    Heedsäiße f., -säißken Sense zu

  • Seite 448 und 449:

    eilig). ne heeten Schlagg (Blitzsch

  • Seite 450 und 451:

    hellgääl, -geel hellgelb hellgrö

  • Seite 452 und 453:

    Hemmelriek n. Himmelreich Hemmelsch

  • Seite 454 und 455:

    henkriegen zustande bringen, hinbek

  • Seite 456 und 457:

    heranmaaken, sik sich heranmachen.

  • Seite 458 und 459:

    hielken (Vr, St, Sü, Bor) eine Hei

  • Seite 460 und 461:

    Himbäär(e), -bääse, Himbäären

  • Seite 462 und 463:

    looß een leew Kind; dat is dat, wa

  • Seite 464 und 465:

    Hohnerloop m. Auslauf für Hühner.

  • Seite 466 und 467:

    Hölkeknüppe f. (Ot, Vr, St, Sü,

  • Seite 468 und 469:

    Zs.: Af-, Hemmels-, Huus-, Köcken-

  • Seite 470 und 471:

    Holtföör, -füür n. Holzfeuer; H

  • Seite 472 und 473:

    Hönneke, Hönneken- → Haornte, H

  • Seite 474 und 475:

    old wodden (sehr alt). → freesen,

  • Seite 476 und 477:

    Zs.: Ächter-, Braan-nettel-, Brand

  • Seite 478 und 479:

    Hoppepeerd n. Pferdchen (Kinderspr.

  • Seite 480 und 481:

    Houe f., Hou m. Hieb, Schlag. ne gu

  • Seite 482 und 483:

    Hücksken-fangen Fangenspiel, bei d

  • Seite 484 und 485:

    Hündeken-an-de-Kette, -Kedde Kinde

  • Seite 486 und 487:

    huraa hura! (Ausruf der Freude) hus

  • Seite 488 und 489:

    Knusper-, Kodden-, Köhl-, Kolonist

  • Seite 490 und 491:

    Huusrech(t) n. Hausrecht Huusroodst

  • Seite 492 und 493:

    Iemshuus, -hüüwe, -kappe → Ieme

  • Seite 494 und 495:

    Ringe (→ Ringpott). * He häff ne

  • Seite 496 und 497:

    Immerwährende Hilfe f. Madonnenbil

  • Seite 498 und 499:

    indouen auftauen indräägen 1. hin

  • Seite 500 und 501:

    Neujahrsmorgen: den Besuchern Schna

  • Seite 502 und 503:

    inkrassen einkratzen, einritzen. Da

  • Seite 504 und 505:

    inröhrn, -rührn einrühren. Mähl

  • Seite 506 und 507:

    inspringen einspringen (z.B. helfen

  • Seite 508 und 509:

    inwällen, -wallen mit einem Wall u

  • Seite 510 und 511:

    jaffken 1. bellen, kläffen 2. schi

  • Seite 512 und 513:

    Zs.: Hamm(e)- Janneewer m. (Janneew

  • Seite 514 und 515:

    Jauche f. Jauche (mod.). → Aale J

  • Seite 516 und 517:

    jubeleern jubilieren, sich freuen.

  • Seite 518 und 519:

    Jungsnaame(n) m. männl. Vorname.

  • Seite 520 und 521:

    Froulöö-, Fummel-, Garw-, Gast-,

  • Seite 522 und 523:

    Kaartegeld n. Geld od. Spielgeld be

  • Seite 524 und 525:

    Kabbes-stämper m. Stampfer für Sa

  • Seite 526 und 527:

    Kaflatzen m. großes Stück (z.B. F

  • Seite 528 und 529:

    Kalle f. (Sü, Ra, Bor, Hei, Rae, R

  • Seite 530 und 531:

    Kanickelpääper m. (Rh) Gericht be

  • Seite 532 und 533:

    kant-en-klaor ganz fertig, sauber a

  • Seite 534 und 535:

    Kaornroof m. (Vr, St, Sü, Ge, Rae)

  • Seite 536 und 537:

    kaputtfreesen auffrieren, durch Fro

  • Seite 538 und 539:

    Karkenbook n. Kirchenbuch (Tauf-, T

  • Seite 540 und 541:

    Karmisdagg m. Kirmestag. Den twidde

  • Seite 542 und 543:

    Kassenkarmis, -kermis f. (Wes, St,

  • Seite 544 und 545:

    lecken. Mi löpp de Katte met’n M

  • Seite 546 und 547:

    Kattuun 1 m. Baumwolle, Baumwollgew

  • Seite 548 und 549:

    (Der Freier wußte nicht, daß man

  • Seite 550 und 551:

    Kette; Kedde (St, Ge, Hei). Kettene

  • Seite 552 und 553:

    Kiekfösken- auch: Kiekfosken-, Kic

  • Seite 554 und 555:

    (kindisch, altersverwirrt, → Kind

  • Seite 556 und 557:

    Kindsbeene (Pl.) „Kindesbeine”,

  • Seite 558 und 559:

    Kittmess, -er n. Kittmesser, Glaser

  • Seite 560 und 561:

    klafestern (Wes, Ot, Vr) schwatzen,

  • Seite 562 und 563:

    Zs.: Klammen Klammerbüül m. Wäsc

  • Seite 564 und 565:

    Klapp-äi n. (Hei) klatschsüchtige

  • Seite 566 und 567:

    Kleed n. (Kleeder; Kleedken) 1. Kle

  • Seite 568 und 569:

    Klinkenputzer m. Vertreter; Hausier

  • Seite 570 und 571:

    Kloosterlääwen, -ben n. Klosterle

  • Seite 572 und 573:

    Kloue, Klaue f. (Klaonen, Klouen; K

  • Seite 574 und 575:

    hineinpaßten; trugen z.B. Arbeiter

  • Seite 576 und 577:

    Klüünmess, -er n. zwei- od. dreit

  • Seite 578 und 579:

    Knabbelstuute(n) m. Weißbrot aus g

  • Seite 580 und 581:

    knapphändig, -hännig schnell, ges

  • Seite 582 und 583:

    vull Kneppe (Streiche, Dummheiten).

  • Seite 584 und 585:

    Knies m. in der Wendg. Knies häbbe

  • Seite 586 und 587:

    Knooigatt n. wer mit der Arbeit nic

  • Seite 588 und 589:

    Knuffelkaamer f. 1. Raum beim Zolla

  • Seite 590 und 591:

    Köcken, Köcke; Köckene (Bo) f. (

  • Seite 592 und 593:

    Koddenpott m. Kochkessel für Schwe

  • Seite 594 und 595:

    Koffiesetter m. Kaffeetöpfchen (f

  • Seite 596 und 597:

    Kohkäätel, -kettel m. großer Kes

  • Seite 598 und 599:

    Koldliem m. Kaltleim (Tischlerleim)

  • Seite 600 und 601:

    Kollhammel m. (Sü, Ge, Ra) Taugeni

  • Seite 602 und 603:

    Kommjoonkleed n., -kleedken Kommuni

  • Seite 604 und 605:

    Kontuur → Kontoor Köö m. (Bor,

  • Seite 606 und 607:

    kopeern kopieren, z.B. den zweiten

  • Seite 608 und 609:

    Kopper n. Kupfer. → Roodblick. Zs

  • Seite 610 und 611:

    Koräi m. (Vr, Bor) Wirbel, Unsinn.

  • Seite 612 und 613:

    Koste; Köste (Ot, Vr). Korste (Rh,

  • Seite 614 und 615:

    Flachsabfall beim Spinnen sammeln u

  • Seite 616 und 617:

    Kottwaage(n) m. Verbindung zwischen

  • Seite 618 und 619:

    Kraft f. (Kräfte) Kraft. Nemm äs

  • Seite 620 und 621:

    Krante, Kurante f. (Ot, Vr, St, Sü

  • Seite 622 und 623:

    krassbosseln, -bösseln zusammenraf

  • Seite 624 und 625:

    kribbelig aufgeregt, nervös; gerei

  • Seite 626 und 627:

    Zs.: Afsett-, Hexen-, Hunde- Kringe

  • Seite 628 und 629:

    Kroosteenken (St, Sü, Bor, Rae) Ab

  • Seite 630 und 631:

    He stinkt as ‘n Krüüdken. Wat

  • Seite 632 und 633:

    in’t Krüüs schlichten (über Kr

  • Seite 634 und 635:

    Kuckhüüwe f. (Sü, Rae) kastenart

  • Seite 636 und 637:

    Kumpaane, Kumpaan m. Kamerad, Genos

  • Seite 638 und 639:

    Kurn, Kurn-, kürnen, kürnig → K

  • Seite 640 und 641:

    küürn (Wes, Ot, Vr, St, Sü, Ge,

  • Seite 642 und 643:

    Laagerkeller m. Lagerkeller laagern

  • Seite 644 und 645:

    starwen, te, ümsüss, uut, verbö

  • Seite 646 und 647:

    lackmaiern übers Ohr hauen, „ans

  • Seite 648 und 649:

    Lampenputzer m. 1. Lampenputzer. 2.

  • Seite 650 und 651:

    Langhaol, Läng(e)haol n. Verlänge

  • Seite 652 und 653:

    laowen → louen Laowam → Laobam

  • Seite 654 und 655:

    will ääten, de dröff Laurenzius

  • Seite 656 und 657:

    Leckerigkäit f. 1. Leckerei, z.B.

  • Seite 658 und 659:

    eich halten).→ Bäärnken-van-Gao

  • Seite 660 und 661:

    Leggebönne m. 1. Fach, Dachbodenra

  • Seite 662 und 663:

    halw Lieden, owwer bowwen gaar (Sch

  • Seite 664 und 665:

    Lichtküssen → Lichteküssen Lich

  • Seite 666 und 667:

    liekerääken abrechnen, eine Rechn

  • Seite 668 und 669:

    Liew m.n. (Liewe; Liewken) Leib, K

  • Seite 670 und 671:

    Linnenläppken Leinenläppchen (z.B

  • Seite 672 und 673:

    Ratten-, Rungen-, Runkel-, Salt-, S

  • Seite 674 und 675:

    aufzustehn). Dräi dien löie Gatt!

  • Seite 676 und 677:

    Been). Se löpp dr’all lange met

  • Seite 678 und 679:

    Looseschien m. Musterungs-, Einberu

  • Seite 680 und 681:

    losse Bux(e) f. Frauenunterhose, im

  • Seite 682 und 683:

    loss-sitten locker sitzen. He häff

  • Seite 684 und 685:

    lüllen 1. Speichel laufen lassen,

  • Seite 686 und 687:

    lutters(k) lutherisch, evangelisch.

  • Seite 688 und 689:

    Ohr hauen”). Wi willt em äs ää

  • Seite 690 und 691:

    Määnebier, -beer n. (Vr) Erntebie

  • Seite 692 und 693:

    Mackes (Pl.) (Rh, Bo) Schläge, Pr

  • Seite 694 und 695:

    Mahlwegg → Mahlsandwegg Mählworm

  • Seite 696 und 697:

    großen Zeh laufen”. De mäihackt

  • Seite 698 und 699:

    Mamsell f. (Mamsellen; Mamsellken)

  • Seite 700 und 701:

    mannsdull mannstoll mannsgroot mann

  • Seite 702 und 703:

    (lääwt) achter de Maone (zurückg

  • Seite 704 und 705:

    Marjoo, Marjoosepp, Marjoop Maria u

  • Seite 706 und 707:

    Maschienenklumpe(n), -klump m. masc

  • Seite 708 und 709:

    meddaagens → meddaggs Meddagg. Mi

  • Seite 710 und 711:

    meeterwiese meterweise mehr, mehr-

  • Seite 712 und 713:

    Melkmann m. Milchfuhrmann. → Melk

  • Seite 714 und 715:

    Menskenflees, -fleesk n. „Mensche

  • Seite 716 und 717:

    nich teggen an stinken (Gegen Reich

  • Seite 718 und 719:

    den Ossen ook Melk, alle sewwen Jao

  • Seite 720 und 721:

    Mette f. (Metten; Mettken) 1. weibl

  • Seite 722 und 723:

    Abstand zur Ernte nehmen die Mehlvo

  • Seite 724 und 725:

    Mieter(t) m. 1. schwache, kümmerli

  • Seite 726 und 727:

    missdeelen falsch teilen, schlecht

  • Seite 728 und 729:

    Moddeschuuwkaore f. Schubkarre für

  • Seite 730 und 731:

    Möllenfluch(t) f. Windmühlenflüg

  • Seite 732 und 733:

    Mooder, Moor f. (Mööders; Mööde

  • Seite 734 und 735:

    Moores (Pl.) Anstand, Moral, in der

  • Seite 736 und 737:

    Zs.: öwwer- Morgen-ääten, -etten

  • Seite 738 und 739:

    Mouke 1; Mauke (Rh, Bo) f. 1.Pferde

  • Seite 740 und 741:

    unehrlich). Wi wann´wa´ehrlike M

  • Seite 742 und 743:

    Musselbüül m. (sth.s) wer mit der

  • Seite 744 und 745:

    Muul-ieser, -n n. Maulsperre für P

  • Seite 746 und 747:

    Muusejagg(d) f. Jagd auf Mäuse Muu

  • Seite 748 und 749:

    Näägelkiste f. Nagelkiste Nääge

  • Seite 750 und 751:

    Nachtschäppken Nachtschränkchen.

  • Seite 752 und 753:

    Näimaschien(e) f. Nähmaschine. Zs

  • Seite 754 und 755:

    Naoberschup, -schop f. Nachbarschaf

  • Seite 756 und 757:

    Naofier f. Nachfeier. → Naobeer n

  • Seite 758 und 759:

    naoküürn, -köiern nachsagen, nac

  • Seite 760 und 761:

    naoschlaon nachschlagen, hinterhers

  • Seite 762 und 763:

    nappken, nappern, nappersken (Wes,

  • Seite 764 und 765:

    neggentehn, -tien neunzehn neggenti

  • Seite 766 und 767:

    Newwelkappe f. mit Goldpailletten b

  • Seite 768 und 769:

    Nij-jaor n. Neujahr. Is Nij-jaor he

  • Seite 770 und 771:

    (keine Bedeutung). De häff nix (Er

  • Seite 772 und 773:

    Nööger m. Gästebitter, wer zu Be

  • Seite 774 und 775:

    Er tut fromm). * Kotte Nössen bün

  • Seite 776 und 777:

    nüchtern, nöchtern nüchtern; nic

  • Seite 778 und 779:

    Nüst) (flügge, heiratsfähig; ung

  • Seite 780 und 781:

    Öhme, Öhm; Ohm (Bor). Ohme (Rh, B

  • Seite 782 und 783:

    Oldkreemer, -kräämer m. 1. Lumpen

  • Seite 784 und 785:

    an, macht müde; gegen Reiche u. M

  • Seite 786 und 787:

    Oogenblickswark, -werk n. sehr kurz

  • Seite 788 und 789:

    Oowerschläöger → Ooberschlääg

  • Seite 790 und 791:

    Ossentratt m. Bärenklau (Doldenbl

  • Seite 792 und 793:

    Öwwerbliewßel n. Überbleibsel, R

  • Seite 794 und 795:

    Öwwerigkäit f. Obrigkeit. Dat is

  • Seite 796 und 797:

    für das erste Kalben nicht verpass

  • Seite 798 und 799:

    Öwwertoog m. (St) überhängender

  • Seite 800 und 801:

    Päärlmutt, Perlmutt n. Perlmutter

  • Seite 802 und 803:

    Packvolkwaage(n) m. (Wes, Vr, St, S

  • Seite 804 und 805:

    Pannassnatt n. Brühe der Kochwürs

  • Seite 806 und 807:

    Pannenstell, -en m. 1. Griff der Br

  • Seite 808 und 809:

    Stadt veranstalteten das Osterfeuer

  • Seite 810 und 811:

    Doodenkiste. päppelne Beene met el

  • Seite 812 und 813:

    passen 2 aufgeben (beim Kartenspiel

  • Seite 814 und 815:

    Pattagraafen → Paragraafen Patte

  • Seite 816 und 817:

    Peerdebohne; Peerdsbohne (Bo) f. Ac

  • Seite 818 und 819:

    Peerdesied(e), -siete f. „Pferdes

  • Seite 820 und 821:

    Zs.: Foss-, Leegen-, Pelzer m. Kür

  • Seite 822 und 823:

    Pick n.; Peckel (Ot, Vr, Hei) Pech,

  • Seite 824 und 825:

    pielrech(t), pieler-rech(t) aufrech

  • Seite 826 und 827:

    piepsen „piepsen”, z.B. rufen b

  • Seite 828 und 829:

    Piloo n. Pilot, atlasbindiges Baumw

  • Seite 830 und 831:

    Pinneken-frääten (Ge) Jungenspiel

  • Seite 832 und 833:

    Pitanzi → inbetangsie Pitter m. v

  • Seite 834 und 835:

    Sägg em dat pladuus vöör’n Kop

  • Seite 836 und 837:

    Zs.: Klewwe-, Pick-, Treck(e)- Plä

  • Seite 838 und 839:

    Plempe 2 f. (Plempen) (Ot, Ge, Bor,

  • Seite 840 und 841:

    elegtes Butterbrot). → fisken, fl

  • Seite 842 und 843:

    Zs.: Fett-, Ollie- pluffen, plüffk

  • Seite 844 und 845:

    Poddegrafij f. Photographie. → Fo

  • Seite 846 und 847:

    nich gerne de Pooten natt. den Poot

  • Seite 848 und 849:

    andere Saiten aufziehen”, strenge

  • Seite 850 und 851:

    Pötter dood (Erst der Sohn genieß

  • Seite 852 und 853:

    Pottsverdoorie → Podoorie Pott-ti

  • Seite 854 und 855:

    Zs.: Schmeer- praot parat, bereit,

  • Seite 856 und 857:

    Zs.: Buusken-, Holt-, Honnig-, Olli

  • Seite 858 und 859:

    Proffkaste(n) m. Füllkasten in der

  • Seite 860 und 861:

    vom Nichtstun, → töömig, trecke

  • Seite 862 und 863:

    Prüümel m. (Prüümels; Prüümel

  • Seite 864 und 865:

    Puddingsaft m. Saftkonzentrat aus B

  • Seite 866 und 867:

    Fische aufscheuchen, um sie zu fang

  • Seite 868 und 869:

    pund(s)wiese pfundweise. → uutpun

  • Seite 870 und 871:

    Pütt(en)schwengel m. Hebebaum des

  • Seite 872 und 873:

    um ein Kind einzuschläfern, es auf

  • Seite 874 und 875:

    quackelig (St, Sü, Ge, Rae, Bo) 1.

  • Seite 876 und 877:

    Quast, Quass m. (Quäste; Quästken

  • Seite 878 und 879:

    et (nach dem Bezahlen). → futt, H

  • Seite 880 und 881:

    äägnerig regnerisch. → räängs

  • Seite 882 und 883:

    Räbbel m. 1. Flachsbreche. → Bra

  • Seite 884 und 885:

    Zs.: Fisk-, Koh- räiern sich über

  • Seite 886 und 887:

    Äußerstes. Et was bes an’t Rän

  • Seite 888 und 889:

    appeldrööge sehr trocken. Dat Hol

  • Seite 890 und 891:

    Rattentüüg n. Ratten (alle zusamm

  • Seite 892 und 893:

    eenen Buur in’n Sack stoppt, dann

  • Seite 894 und 895:

    Reemenschnieder, Reemen-afschnieder

  • Seite 896 und 897:

    staon. He praot sik ne Remtempel te

  • Seite 898 und 899:

    mager). wat an de Ribben kriegen (v

  • Seite 900 und 901:

    setzen, → schicken). Riegt uh, s

  • Seite 902 und 903:

    Riesmelk f. Milchreis, Milchsuppe m

  • Seite 904 und 905:

    Zs.: Aol(s)-, Aor-, Appel-, Drääg

  • Seite 906 und 907:

    Rock un Schooßtallje (zweiteiliges

  • Seite 908 und 909:

    Röhrs leggen un Grääwens schmiet

  • Seite 910 und 911:

    ooden Klaower m. roter Klee (gröbe

  • Seite 912 und 913:

    Rookspeck m. Räucherspeck Rooktaba

  • Seite 914 und 915:

    oowen rauben, räubern rööwen Rü

  • Seite 916 und 917:

    otterig, rötterig 1. verfault, fau

  • Seite 918 und 919:

    Ruck m. 1. Zug, Stoß. 2. eine Weil

  • Seite 920 und 921:

    auf den Wagen gerollt). de Müüre

  • Seite 922 und 923:

    undlik rundlich rundloopen (im Krei

  • Seite 924 und 925:

    ürsken; röörn (Ra) Federn verlie

  • Seite 926 und 927:

    uun → ruuen Ruunentand m. (Vr, S

  • Seite 928 und 929:

    Löggen-, Löi-, Planken-, Rügge-,

  • Seite 930 und 931:

    sabbern sabbeln, Speichel fließen

  • Seite 932 und 933:

    klappt). He lött sik wat säggen (

  • Seite 934 und 935:

    Statt ströien (leggen) (zu Kindern

  • Seite 936 und 937:

    Sandhaase(n) m. „Sandhase”, Ang

  • Seite 938 und 939:

    saodplöögen Acker zur Saat pflüg

  • Seite 940 und 941:

    (Abschiedsgruß nach einem Besuch,

  • Seite 942 und 943:

    (tiefes Dekollete, → Saodspint).

  • Seite 944 und 945:

    Schäffkert m. Kläffer, kleiner Hu

  • Seite 946 und 947:

    Schamp-paol m. Stütze für Eck-Wei

  • Seite 948 und 949:

    Schaopscheere f. 1. Schere für die

  • Seite 950 und 951:

    Schattemaol n. Nachbarfest der Unve

  • Seite 952 und 953:

    Füllschicht zu vermauern, → ansc

  • Seite 954 und 955:

    Schelm m. (Schelme) Schelm. In Wess

  • Seite 956 und 957:

    schicker betrunken. → scheese Sch

  • Seite 958 und 959:

    Schiewen-scheeten Spiel beim Kinder

  • Seite 960 und 961:

    schirrn, schiern das Geschirr anleg

  • Seite 962 und 963:

    Schlachter (Rh, Bo). Schlächter (V

  • Seite 964 und 965:

    nicht überein). → basten, gewwen

  • Seite 966 und 967:

    Schlaoge f. (Schlaogen) 1. Schicht

  • Seite 968 und 969:

    Schlaotmuule f. Großmaul, Angeber;

  • Seite 970 und 971:

    dünn). → Rundholt, Schledden 2,

  • Seite 972 und 973:

    Zs.: krüüs-, loss-, stump- Schlic

  • Seite 974 und 975:

    schlieten; schleeten (St, Sü, Ra)

  • Seite 976 und 977:

    Arbeit gut genug). → Hosse, Kodde

  • Seite 978 und 979:

    Bodenluke aufgebahrt). → Balkensc

  • Seite 980 und 981:

    schluuken, schlucken (schluckt, sch

  • Seite 982 und 983:

    Schmackes (Pl.) 1. Schläge, Prüge

  • Seite 984 und 985:

    Schmeer-emmer m. Eimer mit Schmiere

  • Seite 986 und 987:

    Zs.: daale-, dood-, fast(e)-, frack

  • Seite 988 und 989:

    Schmucks m. (Schmückse; Schmücksk

  • Seite 990 und 991:

    Schnäbbeltante f. schwatzhafte Fra

  • Seite 992 und 993:

    Schneebessem m. Schneebesen (zum Sc

  • Seite 994 und 995:

    ücken, Elle, fäärdig, freesen, G

  • Seite 996 und 997:

    schnoopen naschen; Süßigkeiten es

  • Seite 998 und 999:

    auf, das Spiel beginnt immer neu, s

  • Seite 1000 und 1001:

    Schohschapp m. Schuhschrank Schohsc

  • Seite 1002 und 1003:

    schoolmäistern, -mestern schulmeis

  • Seite 1004 und 1005:

    Schoppendöör(e) f. Schuppen-, Sch

  • Seite 1006 und 1007:

    Schott-uutfangen Kinderspiel: Eine

  • Seite 1008 und 1009:

    Schraotnücke f. (Vr, St, Sü, Ge,

  • Seite 1010 und 1011:

    schröddeln 1. aushusten, ständig

  • Seite 1012 und 1013:

    schubberig 1. frostig; naßkalt, re

  • Seite 1014 und 1015:

    schüldig, schullig, schuldig, sch

  • Seite 1016 und 1017:

    Schüppen-Könning m. Pik König. H

  • Seite 1018 und 1019:

    Wind die Richtung wechselt). Wenn d

  • Seite 1020 und 1021:

    Schuuwebandel m. (Rh, Bo) Jungenspi

  • Seite 1022 und 1023:

    schwäcklik schwächlich Schwäckli

  • Seite 1024 und 1025:

    (schwarzsehen, Schlimmes befürchte

  • Seite 1026 und 1027:

    Schweetsock m. Wollstrumpf, der bei

  • Seite 1028 und 1029:

    Schwienekaste(n) m. Transportbehäl

  • Seite 1030 und 1031:

    de Schwöppe öwwer’n Balge. dö

  • Seite 1032 und 1033:

    Zs.: Ächter-, Anker-, Brems-, Buuk

  • Seite 1034 und 1035:

    sellig, säälig, seelig 1. selig.

  • Seite 1036 und 1037:

    Sewwenschläöper m. Siebenschläfe

  • Seite 1038 und 1039:

    Siedschmaak m. Beigeschmack. → Bi

  • Seite 1040 und 1041:

    Sinne an (Doo’t nao’t Sinne an)

  • Seite 1042 und 1043:

    soggen 1. im Dreck spielen (von Kin

  • Seite 1044 und 1045:

    Sölw(s)kant(e), Selwkant(e) f. Sel

  • Seite 1046 und 1047:

    sööt(e) süß. en sööt Schnäps

  • Seite 1048 und 1049:

    Spaiskaste(n) m. Kasten zum Mischen

  • Seite 1050 und 1051:

    der Latte gelegt, dann hochgeschleu

  • Seite 1052 und 1053:

    in die figürliche Darstellungen ge

  • Seite 1054 und 1055:

    Spijdook m.n. Tuch zum Abwischen vo

  • Seite 1056 und 1057:

    Spinnsteenken (St, Sü, Ge, Bor, Ra

  • Seite 1058 und 1059:

    Spläötken n. mageres, schwächlic

  • Seite 1060 und 1061:

    Spölldööse, -doose f., -dööske

  • Seite 1062 und 1063:

    Spoorbüsse f. Sparbüchse, Spartop

  • Seite 1064 und 1065:

    spraddeln, spradden, spraddeken 1.

  • Seite 1066 und 1067:

    knusprig). Koffie mutt spröö wenn

  • Seite 1068 und 1069:

    Ssapperloot, Zapperloot Zapperlot!

  • Seite 1070 und 1071:

    Ssiepel f. (Ssiepeln; Ssiepelken) Z

  • Seite 1072 und 1073:

    Ssipente → Ssapente Ssipp m. in d

  • Seite 1074 und 1075:

    Ssuckerknüppelken (Wes, Vr, Sü, G

  • Seite 1076 und 1077:

    genau drauf an, → fien, genau). U

  • Seite 1078 und 1079:

    (Tonflöte). Stadtlohnske Nachtigal

  • Seite 1080 und 1081:

    verrichten kann). → Hoffkaplaon.

  • Seite 1082 und 1083:

    Staol m. 1. Stahl. Düsse Schrübbe

  • Seite 1084 und 1085:

    Starwekaamer f. Sterbezimmer Starwe

  • Seite 1086 und 1087:

    Steefkind n. Stiefkind. Ik kann doc

  • Seite 1088 und 1089:

    Steen-ollieslampe f. Petroleumlampe

  • Seite 1090 und 1091:

    stemmen 1. stemmen, ausstemmen, mit

  • Seite 1092 und 1093:

    Stift, mit Kette am Kastenwagen, zu

  • Seite 1094 und 1095:

    Stiew-wöske f. gestärkte weiße W

  • Seite 1096 und 1097:

    stinkevull stockbetrunken stinkig

  • Seite 1098 und 1099:

    Zs.: Fuusel-, Steen- stöckerig, st

  • Seite 1100 und 1101:

    Stollen m. (Stollen) 1. Nagel als G

  • Seite 1102 und 1103:

    Stootkante f. Stoßkante. → Stoot

  • Seite 1104 und 1105:

    stötten. störten (Rh, Bo) stürze

  • Seite 1106 und 1107:

    straolen 1. einen dünnen Strahl Fl

  • Seite 1108 und 1109:

    Zs.: Bou-, Pick-, Saiden-, Säißen

  • Seite 1110 und 1111:

    Zs.: An-, Bladd-, Land-, Viggeliene

  • Seite 1112 und 1113:

    Strohdack n. mit Roggenstroh od. Ri

  • Seite 1114 und 1115:

    Stropphosse(n) f. Kniestrumpf; Knic

  • Seite 1116 und 1117:

    Strunzlappen m. Ziertaschentuch in

  • Seite 1118 und 1119:

    Studentenschoole f. Rektoratsschule

  • Seite 1120 und 1121:

    gebunden, die Garben wurden einzeln

  • Seite 1122 und 1123:

    Stuuwebülten m. angewehte Sanddün

  • Seite 1124 und 1125:

    (Spörriekoh) (Spott auf den ärmli

  • Seite 1126 und 1127:

    sunndaggsnaomeddaggs sonntagsnachmi

  • Seite 1128 und 1129:

    Sünte-Matten- auch: Sünte-Martin-

  • Seite 1130 und 1131:

    süüdlik südlich Süüdlohn → S

  • Seite 1132 und 1133:

    Suurkasse f. Sauerkirsche, Schatten

  • Seite 1134 und 1135:

    soll´m in’n Tabak jaagen („dor

  • Seite 1136 und 1137:

    tamper stark gewürzt, scharf. De S

  • Seite 1138 und 1139:

    Täödelwiew n. schwatzhafte Frau T

  • Seite 1140 und 1141:

    Geschäft in der Verwandtschaft mac

  • Seite 1142 und 1143:

    teeknen, teeken zeichnen, kennzeich

  • Seite 1144 und 1145:

    Teggengewich(t) n. Gegengewicht (z.

  • Seite 1146 und 1147:

    Teks m. (Teksen) Eigensinn, Laune;

  • Seite 1148 und 1149:

    terechtefottkern, -föttkern zusamm

  • Seite 1150 und 1151:

    tesaamenklammern zusammenklammern t

  • Seite 1152 und 1153:

    Tewwe. Tebbe (Bo) f. (Tewwen) 1. H

  • Seite 1154 und 1155:

    Zs.: Karken- Tiedverdriew m. Zeitve

  • Seite 1156 und 1157:

    tippen 1. leicht berühren. De kön

  • Seite 1158 und 1159:

    to-eers(t) → te-eerst Tofall m. Z

  • Seite 1160 und 1161:

    tokriegen zubekommen. Ik häbb noch

  • Seite 1162 und 1163:

    töönen 2 1. tönen, klingen. 2. (

  • Seite 1164 und 1165:

    Torfklaower m. Schöllkraut. → Bu

  • Seite 1166 und 1167:

    tostääken, -stecken 1. zustechen.

  • Seite 1168 und 1169:

    Tracht f. Ertrag. Wittklaower gaff

  • Seite 1170 und 1171:

    trappeln trippeln; geräuschvoll la

  • Seite 1172 und 1173:

    treckig. tröckig (Ra, Hei, Rae, Rh

  • Seite 1174 und 1175:

    tröi → trüü Tröie; Trüie (Ge

  • Seite 1176 und 1177:

    kommen. De Koh bullt trügge. 2. Fo

  • Seite 1178 und 1179:

    Zs.: Beschüüten-, Drööge-, Knab

  • Seite 1180 und 1181:

    Tuffelbou m. Kartoffelernte Tuffelb

  • Seite 1182 und 1183:

    Zs.: Aalen-, Af-fall, Bedde-, Beer-

  • Seite 1184 und 1185:

    tüssen (Vr) beruhigen, besänftige

  • Seite 1186 und 1187:

    Tuut(e)mann m. Nachtwächter. Tuute

  • Seite 1188 und 1189:

    (zu zweit). De Vöggel maakt met si

  • Seite 1190 und 1191:

    Twieback-kloos m., -klöösken Klo

  • Seite 1192 und 1193:

    wie Dat geht de üm (Das wird besch

  • Seite 1194 und 1195:

    ümhäörn, -haorn das Fell wechsel

  • Seite 1196 und 1197:

    ümschichtig umschichtig; abwechsel

  • Seite 1198 und 1199:

    ümwältern herumwälzen Ümwegg m.

  • Seite 1200 und 1201:

    underbraoken flach unterpflügen (n

  • Seite 1202 und 1203:

    underlaoten unterlassen underlappen

  • Seite 1204 und 1205:

    underwääg(en)s, -wegg(en)s unterw

  • Seite 1206 und 1207:

    egaal. 2. uneinig. In dat Stück va

  • Seite 1208 und 1209:

    unröstig unruhig; rührig, eifrig

  • Seite 1210 und 1211:

    Üörne ‘Ähre’ → Aore Uort

  • Seite 1212 und 1213:

    upbrao(de)n aufbraten upbrengen, -b

  • Seite 1214 und 1215:

    abgeernteten Feld). Daor häff he s

  • Seite 1216 und 1217:

    Upkaamerstrappe f. Treppe zum Raum

  • Seite 1218 und 1219:

    uplöchten aufleuchten Uploop m. Me

  • Seite 1220 und 1221:

    up-piets(k)en aufhetzen up-plaggen

  • Seite 1222 und 1223:

    werfen. Plaggen upschlaon. Mest ups

  • Seite 1224 und 1225:

    Upstääken suurer as dat Packen (B

  • Seite 1226 und 1227:

    uptackern, -täckern ausästen, die

  • Seite 1228 und 1229:

    Uulenkopp m. (Ge) profiliertes Kopf

  • Seite 1230 und 1231:

    uutbraanen, -brannen ausbrennen. de

  • Seite 1232 und 1233:

    uutfleesken, -fleeßen Fleisch von

  • Seite 1234 und 1235:

    uuthangen aushängen, heraushängen

  • Seite 1236 und 1237:

    uutkräömen ein Kind zur Welt brin

  • Seite 1238 und 1239:

    uutmodden entschlammen. Bi’t Klü

  • Seite 1240 und 1241:

    uutpäölen ausmessen, auswinkeln,

  • Seite 1242 und 1243:

    Uutsää(n)gnung f. erster Kirchgan

  • Seite 1244 und 1245:

    uutschweern Geschwüre od. Eiterpic

  • Seite 1246 und 1247:

    Uutstüür f. (bes. Leinen, Wäsche

  • Seite 1248 und 1249:

    uutwinnen gewinnen (z.B. einen Vors

  • Seite 1250 und 1251:

    Vääne-ssegge f. (Ot, Vr, St, Ra,

  • Seite 1252 und 1253:

    Veddermann m. 1. Vetter. 2. Mann, M

  • Seite 1254 und 1255:

    Vehstall m. Viehstall Vehstegge f.

  • Seite 1256 und 1257:

    Verbinder, -binner m. Querstange im

  • Seite 1258 und 1259:

    verdeenen verdienen. De verdennt

  • Seite 1260 und 1261:

    verdundert, -dunnert verwirrt, durc

  • Seite 1262 und 1263:

    vergaon 1. vergehen, verderben; zug

  • Seite 1264 und 1265:

    verjäörn verjähren. Dat is verj

  • Seite 1266 und 1267:

    verknubbelt zerknittert; uneben; ve

  • Seite 1268 und 1269:

    nao de Olle. Dat Kind is verlängli

  • Seite 1270 und 1271:

    Wetter). 2. verblichen, vergilbt; u

  • Seite 1272 und 1273:

    verplanten verpflanzen, umpflanzen.

  • Seite 1274 und 1275:

    verschatten (Ra, Bor, Hei) Hochzeit

  • Seite 1276 und 1277:

    verschröien versengen, ansengen, v

  • Seite 1278 und 1279:

    klug). De häff ‘n Verstand met

  • Seite 1280 und 1281:

    vertäödeln, -taodeln nutzlos vert

  • Seite 1282 und 1283:

    Met de Tasken-uhr is he ganz verwen

  • Seite 1284 und 1285:

    visieten, vesieten, versieten Besuc

  • Seite 1286 und 1287:

    vöör 1. vor. Vöör’t Huus ston

  • Seite 1288 und 1289:

    vöördessen → vöördüssen Vö

  • Seite 1290 und 1291:

    Vöörkaamer f. 1. vorderes Zimmer,

  • Seite 1292 und 1293:

    der Wendg. Ik graleer di met’t V

  • Seite 1294 und 1295:

    Vöörspann m.n. 1. Vorspann (Teil

  • Seite 1296 und 1297:

    (Spott aus Ahaus). In Vreden bünt

  • Seite 1298 und 1299:

    Rengsten-, Ricken-, Rungen-, Säide

  • Seite 1300 und 1301:

    Waakeltack n. Wacholderzweig, -ast

  • Seite 1302 und 1303:

    Räägen-, Roggen-, Rood-, Ruuke-,

  • Seite 1304 und 1305:

    Waatermoss n. Wassermoos (z.B. am B

  • Seite 1306 und 1307:

    wääwen weben. Groote Buurn deen n

  • Seite 1308 und 1309:

    Zs.: Kopp-, Stuuk-, Stüüw- Wäide

  • Seite 1310 und 1311:

    Wallfahrt, -faort f. Wallfahrt. ne

  • Seite 1312 und 1313:

    wann 1. wann, zu welcher Zeit. Wann

  • Seite 1314 und 1315:

    de boll kinn Waord uut kriegen (Es

  • Seite 1316 und 1317:

    Wärk → Wääk Wark- auch: Werk-

  • Seite 1318 und 1319:

    Zs.: sudde-, wegg- Waskenapp m. Was

  • Seite 1320 und 1321:

    Weddefrou, Widdefrou, Wittfrou f. W

  • Seite 1322 und 1323:

    kinn Weer! (Das Wetter spielt keine

  • Seite 1324 und 1325:

    Weerte, Wäärte (Vr, Ra, Bor, Hei)

  • Seite 1326 und 1327:

    knapp, Spott auf die Faulheit der S

  • Seite 1328 und 1329:

    weggleggen. 3. von Hühnern: (Eier)

  • Seite 1330 und 1331:

    Weggstott m. (Wes, Ot, St, Sü, Hei

  • Seite 1332 und 1333:

    Wellsand m. feiner Sand; Treibsand,

  • Seite 1334 und 1335:

    wennen ‘gewöhnen’ → wönnen

  • Seite 1336 und 1337:

    wetten 1 wetzen, schärfen. Wetten

  • Seite 1338 und 1339:

    wiedersäggen weitersagen wiedersp

  • Seite 1340 und 1341:

    der Wendg. He is ganz van de Wiese

  • Seite 1342 und 1343:

    Wijwaaterskäätel, -kettel m. Weih

  • Seite 1344 und 1345:

    willen bestimmen. Ik häbb glückli

  • Seite 1346 und 1347:

    Windmölleken Figur beim Volkstanz,

  • Seite 1348 und 1349:

    Wintergaste f. Wintergerste winterg

  • Seite 1350 und 1351:

    großen Eifers nichts aus). → wed

  • Seite 1352 und 1353:

    wittwäiten aus (reinem) Weizenmehl

  • Seite 1354 und 1355:

    Wonnhuus n. Wohnhaus Wonnkaamer f.

  • Seite 1356 und 1357:

    Wöskepaol m. Pfahl zum Befestigen

  • Seite 1358 und 1359:

    Wostepinnen-öhmken (St, Ge, We, Bo

  • Seite 1360 und 1361:

    Zs.: Boom-, Holt-, Kamm-, Kaschmier

  • Seite 1362 und 1363:

    zadderig sehnig, faserig (von Fleis

  • Seite 1364:

    Zwicktange f. Zwickzange, Faltenzan

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