Kreuz & Quer Ausgabe 03-2017

sgvmarketing

K6074

Raus in die Natur. Rein ins Erlebnis. 03/ 2017

KREUZ&QUER

WANDERTIPPS

WANDERWELTEN

WANDERJUGEND

TERMINE

AKTIV-MAGAZIN

SAUERLÄNDISCHER GEBIRGSVEREIN

RÄTSEL

Foto: © shutterstock.com / Durch Baranq

Kammweg

Erzgebirge Vogtland

Gebirgsfest 2018

So entstehen Wandersocken

Schulwandern

Natursteig Sieg

Naturerlebnis Wasser

am Niederrhein

Uplandsteig /

Willingen

Wandern meets Tourismus

Familienwettbewerb 2017

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Hier ist Ihre Energie.


Liebe Leserinnen, liebe Leser!

EDITORIAL

Beginnen wir doch

heute erst einmal

mit einem ganz

herzlichen Glückwunsch,

genauer

gesagt, drei Gratulationen. Erster Empfänger (wobei

die Reihenfolge natürlich völlig wertfrei ist) ist Jörg

Haase, der vor ein paar Tagen auf der Sitzung des

Deutsche Wanderverbandes für seinen unermüdlichen

wie leidenschaftlichen Einsatz für die gute Sache des

Wanderns zum Ehrenmitglied ernannt wurde. Zum

neuen Vizepräsidenten wählte die Versammlung Aloys

Steppuhn, Ex-Landrat im Märkischen Kreis, ursächlich

einst selbst von einem Deutschen Wandertag in seiner

Heimatregion „infiziert“. Und schließlich wurde Dr.

Peter Kracht in seiner Funktion als „Kulturfachwart“

bestätigt. Eine große Auszeichnung für die Herren,

aber auch der SGV darf sich wohl ein Stück weit geehrt

fühlen.

Aber nach einem Wandertag ist vor einem Wandertag.

Und so wirft auch bereits das Treffen 2019 im

Sauerland lange Schatten voraus. Insbesondere in

der professionellen Betreuung der Gäste möchte der

SGV einmal mehr Akzente setzen. Darum ist auch

bereits die Ausbildung der ersten Guides erfolgreich

angelaufen. Bei den geplanten rund 150 Touren soll

es den Gästen aus Nah und Fern an nichts fehlen.

Klare Sache, dass bis dahin noch jede Hand und

jeder Verstand herzlich willkommen sind. Informieren

Sie sich doch einfach mal, wie Sie einen kleinen oder

großen Beitrag zum gemeinsamen Erfolg zusteuern

können.

Alle Welt redet in diesen Zeiten ja von Individualisierung,

von der Kreativität des Einzelnen. Da ist es gut,

dass der SGV dennoch gesellschaftliche Eckpfeiler

wie zum Beispiel die Familie in den Fokus seines

Handelns nimmt. Genau darum geht es also auch bei

dem Familienwettbewerb 2017/18, der den Aufbau

und die kreative Ausgestaltung von Familiengruppen

in den Vordergrund stellt. Das Ganze ist eine echte

win-win-Situation, denn vier gute Konzepte werden

mit je max. 2.500 Euro prämiert, aber eben diese

erfolgreichen Angebote werden den anderen Abteilungen

quasi als Bastel-Anleitung zur Verfügung gestellt.

Stichwort „Anleitung“: Auch eine digitale Wanderkarte

ist ja so etwas wie eine Anleitung. Auch der

SGV hat sich dem unumkehrbaren Trend natürlich

nicht widersetzt und ist bereit für eine noch stärkere

Zusammenarbeit mit dem Portal „GPS-Wanderatlas“.

Mit derzeit insgesamt 791 Wanderungen auf rund

20.417 Kilometern sind wir in dem Portal vertreten und

liegen bei den Klickzahlen sogar auf dem zweiten Platz.

Beliebteste Tour ist derzeit übrigens der Rothaarsteig.

Dankbar ist die Redaktion aber natürlich auch immer

wieder über neue Tourentipps, die dann bearbeitet und

aufgenommen werden können.

Noch mal kurz zurück zum Thema „Familie“. Ich bin mir

ganz sicher, dass der Beschluss der letzten Delegiertenversammlung,

Jugendliche bis 18 Jahre beitragsfrei

zu stellen, einen Meilenstein in der Zukunftssicherung

des SGV darstellen wird. Eine kluge Entscheidung mit

Weitblick, die absolut in die Zeit passt.

Thomas Reunert

INHALT

TITELGESCHICHTE Erlebniswege Sieg 4 – 5

Auf 19 Wegen die Schätze der Region heben

Kreative Familienarbeit wird belohnt 6

– Familienwettbewerb 2017/2018

„Naturerlebnis Wasser“ am schönen Niederrhein 7

HIKE Fachforum „Wandern meets Tourismus“ 8

Anforderungen an den modernen Wanderführer

im touristischen Netzwerk

Erzgebirge-Vogtland 9

Tradition erwandern auf dem Kammweg

Willingen Upland

Uplandsteig – DAS Original 10

SGV SHOP 11

DEUTSCHER WANDERTAG 12

- SGV-Wanderakademie NRW bildet die ersten

Guides für den Deutschen Wandertag 2019 aus

- Erfolgreicher 117. Deutscher Wandertag für den SGV

SGV-Partner VELTINS 13

Die Entstehung

Schmallenberger Wanderstrümpfe 14 – 15

ÖPNV REPORT 16 – 17

- Radwandern im VRR-Gebiet

- NWL: Der Eine für Westfalen - WestfalenTarif

GESAMTVEREIN 18

Delegiertenversammlung stellt

Weichen für die Zukunft

TourNatur Gutschein 18

69. SGV-Gebirgsfest Olsberg 19

Pauschalen / Angebote

SGV-WEGEMANAGEMENT 20

- 791 SGV-Wanderwege im GPS-Wanderatlas

auf www.ich-geh-wandern.de

- Wegemarkierer gesucht

SGV-Abteilung Serkenrode 21

löste das Generationen-Problem mit Bravour

SGV PARTNER GOTHAER 22

DWJ 23

- Landesweites Pfingsttreffen

- Juleica kompakt

SGV-PARTNER Kräftespiel

Partnercamp 2017

– netzwerken und gemeinsam klettern 24

SGV WANDERAKADEMIE Veranstaltungen 25

Schulwandern 26

Tag des Wanderns 2017 26

SGV JUGENDHOF 27

- Angebot Family-Freizeit Oktober 2017

- Offizielle Einweihung des neuen Spielplatzes

ERLEBNIS SGV 29 – 32

SGV KINDERSEITE

Pip, die Entdeckermaus 33

RÄTSEL / Gewinner 34

REISEN, WANDERN, INFORMIEREN 35

Impressum 35

SGV-PARTNER

UND UNTERSTÜTZER

KREUZ&QUER 3/17

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TITELGESCHICHTE

Erlebniswege Sieg

Auf 19 Wegen

die Schätze

der Region heben

Sie sind abwechslungsreich, mal leicht zu bewältigen, mal anspruchsvoller und

führen als Rundwege durch die schönsten und außergewöhnlichsten Landschaften

der Naturregion Sieg. Sie bieten zusätzlich noch Kirchen, Klöster und

Kurioses, ganz zu schweigen von den zahlreichen Einkehrmöglichkeiten bei

Qualitätsgastgebern, die das Erlebnis angenehm abrunden.

Alle 19 Themen-Rundwege (zwischen 5 und 25 km) verbinden die kulturellen

und landschaftlichen Schätze der Region. Startpunkt ist fast immer ein

Wanderparkplatz.

Kurze Touren mit rund 6 km Länge wie Burgweg und Wildwiesenweg – oder

wie wär`s mit einem historischen Stadtspaziergang durch Eitorf – ermöglichen

entspanntes Wandern mit Zeit, Neues zu entdecken, zu verweilen oder

einzukehren. Dagegen sind anspruchsvollere Routen wie der 23 km lange

Talsperrenweg rund um die Wahnbachtalsperre mit seinen meist naturbelassenen

Pfaden durch ein einzigartiges Naturschutzgebiet auch eine sportliche

Herausforderung.

Auf allen Erlebniswegen vermitteln Info-Stationen Wissenswertes aus der

Vergangenheit und der Gegenwart der Region. Zudem können Wanderer auf

einigen Erlebnistouren Audioguides mit Hintergrundgeschichten nutzen. Den

Zugang bietet die Touren-App der Naturregion Sieg.

Touren-App der

Naturregion Sieg

– einfach kostenlos

herunterladen...

Familienwanderwege und interaktive

Erlebnispfade

Klettern, Burgen erobern, Waldtiere entdecken und auch selbst kreativ werden.

Das alles und noch viel mehr bieten kurzweilige Familienwanderungen und

interaktive Kindererlebniswege der Naturregion. Für kleine Abenteurer, Naturforscher

und Künstler, die beim Wandern mehr erleben wollen.

6 Kindererlebniswege bieten kindgerechte Action: Die Sprache der Bienen

lernen, eine Blumenwiese mit Bienenaugen sehen – auf „Melli’s Bienenlehrpfad“

lernen Kinder an interaktiven Stationen Neues über Bienen und andere

Waldtiere – inklusive Gewinnspiel. An kleine Künstler richten sich die Erlebnisstationen

des Künstlerweges: Natur-Flugzeuge oder Türme aus Steinchen

bauen, so finden Kunst und Natur zusammen. Auch einige der Erlebniswege

sind wie für Familien gemacht: So der Burgweg mit der Burg Blankenburg –

inklusive Kinderrallye. Die Burgruine Windeck auf dem Mäanderweg ist ein

echter Abenteuerspielplatz. Später sorgt der Siegwasserfall für Abwechslung.

Zwischendurch Zeit nehmen zur Einkehr – Qualitätsgastgeber sind bei den

Tourenplänen ausgewiesen.

4

KREUZ&QUER 3/17


Der Erzquellweg – der 19. Erlebnisweg Sieg

www.naturregion-sieg.de

Einladung zur Eröffnung am 22. Oktober 2017

Dieser ca. 12 km lange Rundweg vermittelt die Geschichte der Quelle und

des Bierbrauens. Reste der eisenzeitlichen Latene-Öfen und uralte Hohlwege

zeugen von der Jahrtausende alten Besiedelung der Region und Nutzung der

Quelle.

Infotafeln am Weg erzählen Interessantes und Historisches: Seit 1885 wird

aus dem Quellwasser Bier gebraut! Der Weg führt von der Brauerei durch den

reizvollen Giebelwald vorbei am Erzquellstollen zurück zum Ausgangspunkt.

Für Entdecker

Eröffnungsprogramm:

Erzquell Brauerei, Kölner Str. 1, 57555 Mudersbach

10 Uhr: Offizielle Eröffnung

10.30 Uhr und 13 Uhr: Geführte Wanderung auf dem Erzquellweg

11 Uhr und 14 Uhr: Geführte Familienwanderung auf einer kurzen Runde

10 – 18 Uhr: Buntes Programm auf dem Brauereihof

Alles über die

Erlebniswege Sieg

erfahren Sie hier:

Naturregion Sieg

Schönecker Weg 3

51570 Windeck

+49 (0) 2292 1 94 33

info@naturregion-sieg.de

www.naturregion-sieg.de

Der Natur auf der Spur

Kurzweiliges Wandervergnügen bieten

die interaktiven Kindererlebniswege in der

Naturregion Sieg. Für junge Abenteurer,

Naturforscher und Künstler, die beim

Wandern mehr erleben wollen.

Info: 02292 19433

Naturregion

Sieg

Tipps für die Wanderung:

Starten Sie mit mehreren Familien, planen Sie pro Lebensalter etwa 1,5 km Strecke ein und

denken Sie sich Überraschungen wie z.B. eine Schatzsuche aus – das sorgt für gute Laune.

KREUZ&QUER 3/17

5


SGV-FAMILIEDie besten vier Konzepte

werden mit jeweils bis zu

2.500€ prämiert.

Mitmachen lohnt sich!

Kreative Familienarbeit wird belohnt – Familienwettbewerb 2017/2018

Der Familienwettbewerb fördert Entwicklungen und

Konzepte zum Aufbau von Familiengruppen in den SGV-

Abteilungen. Für vier Familiengruppen wird jeweils eine

Förderung bis zu 2.500 EUR für Familienaktivitäten zur

Verfügung gestellt.

Bis zum 30. September 2017 können sich die Abteilungen

bei der Geschäftsstelle in Arnsberg bewerben. Die

Sieger des Wettbewerbs werden am 8. Dezember 2017 im

Präsidium ermittelt und im Rahmen der Vorsitzendenkonferenz

2018 ausgezeichnet.

Bewerbungsunterlagen auf

www.sgv.de unter Familie & Jugend.

TIPP

Der SGV und die DWJ

laden Sie ganz herzlich ein zum

großen Familienevent

am 19.08.2017

von 11.00 bis 18.00 Uhr

auf die Zeche Nachtigall in Witten.

Infos zum Programm und

zur Anfahrt finden Sie unter

www.geocaching-auf-zeche-nachtigall.de

Teilnahmebedingungen

Bewerbungsschluss: 30. September 2017

1. Vorstand und/oder Mitgliederversammlung der Abteilung sprechen sich für den Aufbau

oder die aktive Entwicklung einer Familiengruppe per Beschluss aus.

2. Die Funktion „Familienwart/in“ im erweiterten Vorstand muss besetzt sein.

3. Die Abteilung erarbeitet ein Konzept zum Aufbau oder zur aktiven Entwicklung einer Familiengruppe.

4. Die Familiengruppe bekommt von der Abteilung ein Budget und ein eigenes Konto in Verantwortung

des/der Familienwartes/in.

5. Die Aktivitäten der Familiengruppe werden dokumentiert und dem Bereich „Familien" jährlich zur

Verfügung gestellt.

6. Der/die Familienwart/in nimmt am Arbeitskreis „Familien“ teil.

7. Die Abteilung dokumentiert die Nachhaltigkeit der Familienarbeit für die nächsten zwei Jahre und

stellt sie dem Bereich „Familien" jährlich zur Verfügung (z.B. Mitgliederzuwachs, Verjüngung in der

Abteilung, Besetzung von Vorstandsposten, ehrenamtliche Tätigkeiten).

Die Sieger des SGV-

Familienwettbewerbs 2016

bei der Preisverleihung im

SGV-Jugendhof, Arnsberg.

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6 KREUZ&QUER 2/17

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„Naturerlebnis Wasser“

am schönen Niederrhein

Spaß am Wasser: Segeln,

Surfen, Seeblicke

Der Niederrhein ist vielen Menschen als Paradies

für Radfahrer und Wanderer bestens bekannt. Wir

berichteten in der Ausgabe 02-2017 ausführlich -

siehe auch www.sgv.de/Kreuz&Quer/Archiv.

In der Region gibt es aber viel mehr zu erleben:

Rund um das Thema „Wasser“ kann der Besucher

Naturerlebnisse der besonderen Art kennenlernen.

Im Freizeitzentrum Xanten gibt es Wasserspaß und

Freizeitvergnügen auf der Nord- und Südsee – so

heißen hier zwei große Gewässer, die zu den

beliebtesten Tauch-, Segel- und Surf-Revieren

im Lande gehören. Ob Bootsverleih, Segelschule,

Wasserski-Seilbahn und Bootsliegeplätze für Kajüt-

und Segelboote, hier lassen sich viele Träume

erfüllen. Baden, Wakeboard fahren und Stand Up

Paddling ergänzen den Wasser-Freizeit-Spaß.

Für diejenigen, die es ruhiger und beschaulicher

mögen, ist die Rheinaue ein lohnendes Ziel, z.B.

bei Emmerich am Rhein, Rees oder Kalkar. Per

pedes oder per Rad lockt ein gut ausgezeichnetes

Wegenetz und dabei gibt es viel über Natur und

Kultur zu erfahren.

Eine Führung mit der „Rheinaue erleben-App“

bietet spannende Hörerlebnisse und viel Wissenswertes

zu seltenen und gefährdeten Tier-

und Pflanzenarten am Rhein.

„Schöner Wohnen am

Wasser“ – auch das

geht am Niederrhein

Im Naturschutzgebiet „Dingdener Heide“ gibt

es gemütliche Seehäuser zu mieten, die direkt

an zwei idyllischen Seen liegen, komfortabel

ausgestattet sind und eine eigene Seeterrasse

haben. Durch bodentiefe Fenster genießen Sie

direkt vom Bett aus einen herrlichen Seeblick.

Sich bei sanftem Wellenschlag in den Schlaf

wiegen lassen, ist eine außergewöhnliche

Wasser-Erfahrung und in den schmucken

Hausbooten von Hausboot Niederrhein wahrlich

unvergesslich.

Der einzige Fünf-Sterne-Campingplatz am Niederrhein,

der Campingpark Kerstgenshof in Sonsbeck,

punktet ebenfalls mit Wasser: Neben vielen

anderen Vorzügen wie seiner hervorragenden

Infrastruktur, die ihm die Zertifizierung eingebracht

hat, hat der Platz einen großen Naturteich

mit angrenzender Wildkräuterwiese, ein echtes

Refugium für Libellen, Singvögel, Wildtiere und

Frösche und „Naturforscher“.

Es gibt viele gute Gründe, den Niederrhein zu

erleben: Das Naturerlebnis „Wasser“ mit seinen

vielen Facetten gehört auf jeden Fall dazu!

KONTAKT UND INFORMATIONEN

Niederrhein Tourismus GmbH

Willy-Brandt-Ring 13

41747 Viersen

Tel. +49 (0) 21 62 - 81 79 03

info@niederrhein-tourismus.de

www.niederrhein-tourismus.de/auszeit

KREUZ&QUER 3/17

7


FACHFORUM

„Wandern meets Tourismus“

WANN?

11. September 2017

WO?

COMPETENCE-CENTER

DER FIRMA OVENTROP

GMBH & CO. KG IN OLSBERG

Anforderungen an den

modernen Wanderführer

im touristischen Netzwerk

Ein Gästewanderführer ist Botschafter seiner Region und hat damit eine bedeutende

Funktion in der nachhaltigen Wander- und Tourismusbranche in Südwestfalen.

Er ist oft der erste und damit prägende Kontakt eines Besuchers mit der Wander-

und Kulturregion – eine Visitenkarte. Dazu muss er ein „Allrounder“ sein und auf

die verschiedensten Zielgruppen und ihre Bedürfnisse eingehen können.

Im Rahmen des Fachforums werden die Teilnehmer gemeinsam das Profil der

neuen Ausbildung zum Gästewanderführer beraten, sich über

Qualitätsentwicklung und -sicherung austauschen und

über die Entwicklung von Netzwerken zwischen

Tourismusstellen und Wanderführern verständigen.

Weitere Informationen und das Anmeldeformular

finden Sie unter www.sgv.de.

TEILNAHME

KOSTENFREI

Noch bis

31.08.2017

anmelden!

Onlinebefragung April–Mai 2017

Wandern ist beliebt, ein starker Wirtschaftsfaktor

und Qualität macht bekanntlich den Unterschied

Wie wird am liebsten gewandert? Was ist den Wanderern wichtig

und worauf legen sie wert? Welches Image haben Wandervereine

und wie können Angebote noch gezielter platziert werden? Diese

und viele weitere Fragen stellte sich die SGV Wanderakademie NRW

im Zuge des Förderprojektes HIKE und beauftragte die Kölner ift

Freizeit- und Tourismusberatung GmbH mit der Durchführung einer

repräsentativen Studie rund um das Thema Wandern.

Die Methode

Die Marktforscher befragten insgesamt 2.369 Personen in einer

Online-Befragung im Zeitraum April bis Mai 2017. Davon

gehörten 2.079 Personen einem Marktforschungspanel

an, welches nach Häufig-Wanderern sowie Selten- und

Nicht-Wanderern unterteilt werden konnte. Mit einer

Postkartenaktion akquirierten der SGV zudem gezielt

Wanderer aus Wanderregionen wie z.B. dem Sauerland

und dem SGV-Gebiet. Weitere 290 Teilnehmer nahmen

über den Postkartenaufruf an der Onlinebefragung teil.

Das Befragungsgebiet erstreckte sich über NRW sowie

angrenzende Postleitzahlengebiete.

Ergebnisse beim Fachforum in Olsberg

„Die bereits genutzten Angebote der Wandervereine werden von den Befragten

richtig gut bewertet – aber beim Interesse an einer Mitgliedschaft gibt es noch

Luft nach oben“, so Jan-F. Kobernuß, der die Ergebnisse beim HIKE-Fachforum

„Wandern meets Tourismus“ in Olsberg am 11. September 2017 ausführlich der

Öffentlichkeit vorstellt, flankiert mit Erkenntnissen aus der sekundären Marktforschung.

„Für uns sind die Erkenntnisse sehr wertvoll, denn wir können unser

Ausbildungsangebot noch gezielter auf die Bedürfnisse der Wanderer ausrichten.

Die Ergebnisse machen zudem deutlich, wie wichtig

die Wanderer als Zielgruppe für die Tourismusregionen

sind – vor allem ein nicht unerheblicher

Wirtschaftsfaktor in Bezug auf deren Ausgabenbereitschaft“,

ergänzt HIKE-Projektleiter Dirk

Zimmermann. Für die Wanderer mache dabei

die Qualität der vorgefundenen Infrastruktur den

Unterschied. Wanderwegen, Wanderführern,

Einkehrmöglichkeiten und der bequemen

Informationsbereitstellung komme dabei

eine ganz wichtige Funktion zu.

Befragungsgebiet Online-Panel

Stichprobe:

Panel Häufig-Wanderer n = 1.035

Panel Selten-/Nicht-Wanderer: n = 1.044

Postkarte/Non-Panel: n = 290

Gesamt: n = 2.369

8 KREUZ&QUER 3/17


TITELGESCHICHTE

Tradition erwandern

auf dem Kammweg

Erzgebirge-Vogtland

Dachs statt Dax – Einsteigen und Abschalten, das können

Sie auf dem aussichtsreichen Kammweg Erzgebirge-

Vogtland. Und unterwegs noch Tradition und Kultur, wie

Bergbau, Handwerk und Dampfbahnen, kennenlernen.

Über landschaftliche Reize und sonstige Schönheiten

sowie zwei Kammweg-Wandertipps, haben wir in Ausgabe

02/2017 berichtet (s. auch www.sgv.de/Kreuz&Quer/

Archiv).

Aber wenn der Wanderer ein wenig tiefer in die Geschichte

des Erzgebirges hineinsieht, entdeckt er schnell, dass

noch heute Relikte längst vergangener Tage weiterblühen

und deren Erhaltung und Pflege den Menschen

ein Herzensanliegen ist. Da ist auf der einen Seite die

Verbundenheit zum Erz-Bergbau, der als primäre Industrie

über Hunderte von Jahren diesen Landstrich prägte, und

zum anderen viele, eigentümliche Handwerke wie die

erzgebirgische Holzkunst oder der Musikinstrumentenbau

im Vogtland. An diese erinnern heute nicht nur Museen

und Ausstellungen.

„Glück auf!“

800 Jahre Bergbau formten die Region zu einer

unverwechselbaren Kulturlandschaft. Zeugnisse dieser

Vergangenheit sind noch heute im Erzgebirge und im

Vogtland hautnah erlebbar. Unmittelbar am Kammweg

laden Schaubergwerke unter Tage und Zeugnisse aus

der Zeit des Erzabbaus zum Staunen ein und lassen die

Bergbaubegeisterung bei Jung und Alt aufleben. So bieten

z.B. das Bergbaumuseum Altenburg, der Pferdegöbel in

Johanngeorgenstadt oder das Vogtländisch-Böhmische

Mineralienzentrum in Tannenbergsthal mit ihren teilweise

funktionsfähigen Anlagen und Schauvorführungen wertvolle

Einblicke in diese historische Arbeitswelt.

Eine besondere Attraktion: Der „Schneckenstein“, ein

einzigartiger oberirdischer, 23 m hoher Topasfelsen, der

die gelben Halbedelsteine enthält, ist einmalig auf der

Nordhalbkugel der Erde. Von hier stammen sogar die

großen Topase in der britischen Königskrone.

Mit Volldampf durch eine

der schönsten Wanderregionen

Deutschlands

Sei es die Fichtelbergbahn, die zwischen Cranzahl und

dem Kurort Oberwiesenthal in unmittelbarer Nähe zum

Kammweg verkehrt, die Pressnitztalbahn zwischen

Jöhstadt und Steinbach, der Wernesgrüner Schienen-

Express mit seinen offenen Schienenkleinwagen oder

das Sächsische Schmalspurbahnmuseum Rittergrün. Sie

machen es möglich, das Bahn-Feeling unserer Vorfahren

am eigenen Leibe zu spüren und zu erleben.

Traditionshandwerk

erleben

Das Erzgebirge ist die Heimat der erzgebirgischen

Holzkunst. Räuchermännchen, Nussknacker, Pyramiden

und Schwibbogen sind handgefertigte Botschafter dieser

Jahrhunderte alten Handwerkstradition. Als Zentren mit

vielen Schauwerkstätten und Manufakturen gelten Seiffen,

Olbernhau und Grünhainichen.

Im Oberen Vogtland, dem „Musikwinkel“ Deutschlands,

spielt dagegen seit über 350 Jahren der Musikinstrumentenbau

eine besondere Rolle. Die Region galt um 1900

als musikalischer Großlieferant. Über 100 Meisterwerkstätten

und mittelständische Unternehmen setzen heute

diese Traditionen fort und geben gerne Einblick in dieses

klingende Handwerk.

Neben jeder Menge Tradition und Handwerk steht der

Kammweg Erzgebirge-Vogtland aber vor allem für ursprüngliche

Natur, herrliche Aussichten und eine Auszeit

vom hektischen Alltag.

Im Erzgebirge und dem Vogtland paaren sich Wandern,

Kultur und Wissen in einzigartiger Weise.

Info & Buchung

Tourismusverband Erzgebirge e. V.

Adam-Ries-Str. 16

09456 Annaberg-Buchholz

Tel. 03733 188000

Fax: 03733 1880020

info@erzgebirge-tourismus.de

Tourismusverband Vogtland e.V.

Göltzschtalstr. 16

08209 Auerbach

Tel. 03744 188860

Fax: 03744 1888659

info@vogtland-tourismus.de

Im Internet erfahren Sie alles unter diesen Web-Adressen:

www.kammweg.de · www.vogtland-tourismus.de · www.erzgebirge-tourismus.de


WANDERTIPP

Uplandsteig – DAS Original

Premium Weg im Sauerland

Einen Landschaftstraum erleben auf 66 km Länge,

dass ist der Uplandsteig. Er führt einmal um die

Gemeinde Willingen herum, stellt zwar, besonders

auf den ersten 10 Kilometern, mit teilweise größeren

Steigungen und steilen Abstiegen einige Anforderungen

an den Wanderer, entschädigt aber durch eine

interessante Routenführung, herrliche Fernsichten

und ständig wechselnde Bilder und Ansichten für

alle Anstrengungen. Zwischen einer Berg- und einer

Talvariante kann der Wanderer wählen und kann so

seine Upland-Steig-Wanderung auf seine Konstitution

abstimmen.

Mit dem Kurpark in Willingen, dem Ettelsberg (838

m), dem Café Fernblick mit seiner Aussicht in das

tiefe Schwalefelder Tal, gibt es gleich auf den ersten

Kilometern exzellente Highlights. Highlights sind

auch im weiteren Verlauf ebenso ständige Begleiter

wie die vielen netten Einkehrmöglichkeiten. Sei es

der Dommel-Turm, die verschiedenen anheimelnden

kleinen Dörfer oder der kleine Badesee bei km 32,

die orchideenreichen Sumpfwiesen und nähstoffarmen

Moore und Moorwiesen bei km 50, der

Weg über den Clemensberg (838m) oder

der Blick vom höchsten NRW-Berg, dem

Langenberg (843 m) – Uplandsteig erleben

ist eben einmalig.

10. Upländer Wandertag

17. Sept. 2017

flexible Startzeiten: 9.00 - 10.30 Uhr

Ausgewählte Wanderungen (eine davon geführt)

stehen auf dem Programm. Musikalisches,

Kulinarisches und allerlei Kurzweil gibt's ab

14.30 Uhr. Das Startgeld für Erwachsene

beträgt 3,00 €.

Start/Ziel: Besucherzentrum Willingen,

Am Hagen 10,

34508 Willingen (Upland)

Schwierigkeit: mittel/schwer

Strecke: ca. 66 km

Dauer: In Etappen je nach eigenem

Empfinden – ca. 3 km/Std

Aufstieg/Abstieg: ca.1.450 m

Sehenswürdigkeiten: zahlreiche Kulturgüter am Wegesrand

Einkehr: Vielfältig an der Strecke

ÖPNV: überall unterwegs

Wanderkarten: gibt es im Besucherzentrum

KONTAKT UND INFORMATIONEN

• Gepflegtes Wanderwege-Netz mit Anbindungen an

den Uplandsteig, den Diemelsteig und weitere

bekannte Wanderrouten wie z.B. den Rothaarsteig.

• Eimelrod ist zentraler Ausgangspunkt für Wanderungen –

mit Bring- und Hol-Service.

Eimelrod

Luftkurort

Eimelrod – einzige "Goldspur" Deutschlands

Im Herzen der schwingenden Landschaft zwischen Bad Arolsen, Willingen und Winterberg

liegt der Luftkurort Eimelrod. Hier, wo sich sich dörfliches Flair mit außergewöhnlichen

Natur- und Landschaftsbildern paart, haben Menschen für Menschen ein kleines Paradies

für Urlaubsgäste in ländlicher familiärer Atmosphäre geschaffen und das im

Sommer wie im Winter.

• Einmalig in Deutschland – der neue Geo-Lehrpfad „Goldspur

Eimelrod“ (7,5 km) und die Aussicht vom Osterkopf (mit dem Fernglas

bis zu 160 km bei klarer Sicht – bis zum Brocken).

•Ständig wechselnde Urlaubsangebote wie: Picknick-, Fackel- oder

Themenwanderungen, Konzerte, Stollenbesichtigung und vieles mehr.

Fragen Sie nach den Eimelroder Entspannungs- oder Landwochen.

• Gastgeber, bei denen Herzlichkeit großgeschrieben wird und kostenlose

Zusatzleistungen nicht nur so gesagt sind. Ob Hotel, Gasthof, Pension

oder Ferienwohnung – Sie haben die freie Wahl.

KONTAKT Kur- und Touristik-Service Eimelrod e.V.

Lindenweg 4 · 34508 Eimelrod

Wanderwochen

ganzjährig

buchbar

Telefon 05632 960866

Telefax 05632 5236

www.willingen-eimelrod.de

Tourist Information Willingen

Am Hagen 10 Tel. 05632-9694353

34508 Willingen (Upland) www.willingen.de

10.

Upländer

Wandertag

17. September 2017

– Jubiläumswandertag –

14 km Wanderstrecke und

7 km Familien-Bildersuch-Wanderung

Wanderpin für jeden Teilnehmer

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14.30 Uhr - Musikalisches, Kulinarisches und allerlei Kurzweil

Nur 3,00 € Startgeld für Erwachsene / Kinder frei

Infos: Tel. (05632) 52 02 · www.usseln.de

Um 10.00 Uhr:

Geführte

Wanderung

auf der

14 km Strecke

Start & Ziel: Schützenhalle Usseln

Sportstraße 7 · 34508 Willingen

Start: von 9.00 bis 10.30 Uhr

10 KREUZ&QUER 3/17


Wir sind die mit Herz

– Gastgeber KLEIN&FEIN

Willingen Upland

„Wir schaffen Wohlfühlatmosphäre und Erlebniswelten und leben diese gemeinsam

mit unseren Gästen – persönlich und nah“, das ist die Prämisse unserer Gastgeberinitiative „Mini Inn“.

Bei unseren inhabergeführten Betrieben ist jede Menge Herzlichkeit sowie eine familiäre, persönliche

Atmosphäre zu spüren. In den stilvoll eingerichteten, wanderadäquaten und qualitätsgeprüften Unterkünften - Hotels, Gasthöfen,

Pensionen und Ferienwohnungen - können Sie Ihren Urlaub in jeder Jahreszeit genießen.

Wir laden Sie herzlich ein in das Wanderparadies von Mini Inn.

Weitwanderwege, Tagestouren (auch geführt), Rundwege denn Gastgeber sein ist eine Verantwortung die wir ernst

oder barrierefreie Wanderwege – in der romantischen nehmen und mit Hingabe erfüllen.

Mittelgebirgslandschaft rund um Willingen findet jeder

Uns ist es ein besonderes Anliegen, Ihren Urlaub mit

sein ganz persönliches Wanderparadies.

einzigartigen und kreativen Angeboten individuell und

Genießen Sie die Vielfalt unserer Mitgliedsbetriebe, ihre persönlich zu gestalten. Wir reagieren auf Ihre Wünsche

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Dieses und einiges mehr - z.B. die „Mini Inn Themenwelten“

- bieten wir Ihnen zu einem günstigen Preis,

der „Großen“

Denn wir wollen uns ganz bewusst von der Anonymität

abgrenzen.

KONTAKT UND INFOS

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Thomas Behle

Telefon: 05632 / 9886-0

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Grüterich-Hoppe beim SGV tätig. Neben den

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Strahlende Gesichter: Das sind die acht frisch zertifizierten Wanderführer

für den Deutschen Wandertag 2019 in Schmallenberg/Winterberg.

Von links: Dieter Schmidt, Günther Hauers, Burkhard Stremmel, Andreas

Freise, Peter Thorbrügge, Martina Mohnke-Brinkhoff, Thomas Rauterkus

und Uschi Rinke.

SGV-Wanderakademie NRW bildet die ersten

Guides für den Deutschen Wandertag 2019 aus

Ende Juni haben 18 Teilnehmer den Lehrgang zum Wanderführer in Niedersorpe

absolviert. Davon haben sich auch die ersten acht SGVer aus dem Sauerland

ausbilden lassen, die ehrenamtlich im Rahmen des Arbeitskreises „Wandern“ an

der Gestaltung des Wanderprogramms des Deutschen Wandertages 2019 mitarbeiten.

Der Arbeitskreis hat seine Arbeit bereits im Juni aufgenommen und arbeitet

seitdem auf Hochtouren an der Ausarbeitung verschiedener Touren. Die Teilnehmer

des Wanderführerlehrgangs, die gleichzeitig aktiv im Arbeitskreis mitarbeiten,

haben selber ihre Lieblingstouren ausgearbeitet. Nach Sammlung und Aufbereitung

aller Tourenvorschläge ist es das Ziel bis Ende des Jahres gemeinsam

ein attraktives Programm für jedermann ausgearbeitet zu haben. Insgesamt sind

während des Wandertages rund 150 Touren für alle Zielgruppen geplant. Beim

Deutschen Wandertag 2018 in Detmold wird dann das Programmheft vorgestellt.

Die nächsten 2 Jahre sollen noch mehr Wanderführer für den Wandertag ausgebildet

werden, die dann in die aktive Mitarbeit im Arbeitskreis einsteigen, denn

genug gibt es bis 2019 noch zu tun.

Alle acht SGV-Mitglieder werden während der Wanderwoche im Sommer 2019 als

lokale Guides Besucher durchs Sauerland führen und diese Führungen sollen vor

allem eins vermitteln: Gastfreundschaft und die Liebe zum Sauerland! Die lokalen

Guide führen nicht nur ihre Lieblingstouren, sondern können auch während der

Wanderwoche für individuelle Touren gebucht werden.

Mit Spaß bei der Ausbildung: Die Teilnehmer des Wanderführerlehrgangs

üben eine Gruppenpräsentation.

Günther Hauers von der Abteilung Züschen freut sich, den Besuchern

„seine“ Lieblingsstrecken zu zeigen: „Ich wandere liebend gerne und

möchte ein positives Zeichen für die Region setzen. Die Menschen dort

mithinnehmen, wo ich selbst gerne bin“. Auch Uschi Rinke von der Abteilung

Bracht-Werntrop wird vier eher ungewöhnliche Touren anbieten, wie

z.B. eine nur 3 km lange, dafür feucht-fröhliche „Schützenfestwanderung“

durch ihr Heimatdorf oder eine „spirituelle Tour“, die ihr persönlich sehr

am Herzen liegt. „Um meinen Wandergästen die Natur näher zu bringen

und ihnen gleichzeitig ein besonderes Erlebnis zu ermöglichen, sind wir

z.B. mit einem Rutengänger unterwegs“.

Das Handwerkszeug zum professionellen und qualitativ hochwertigen

Führen von Gruppen haben alle Teilnehmer im Lehrgang an die Hand

bekommen. Präsentationen vor der Gruppe, Erlebnispädagogik, Natur- und

Landschaftskunde, die Planung von Wanderungen oder Gehzeitberechnung

standen unter anderem auf dem Stundenplan des Seminars der SGV-

Wanderakademie NRW. Gut ausgebildet und vorbereitet für den Wandertag

in 2019 lassen die frischgebackenen Wanderführer ihr Wissen nun in die

Vorbereitung der Wanderungen einfließen.

Informationen über den Deutschen Wandertag 2019 erhalten Sie unter

www.sgv.de oder www.deutscher-wandertag-2019.de

Ein erfolgreicher 117. Deutscher Wandertag für den SGV

Am 27. Juli 2017 wurde der 117. Deutsche Wandertag in Eisenach und der

Wartburgregion offiziell eröffnet. Nach dem Einzug der Wimpelwandergruppe, die

in diesem Jahr einen Fußmarsch von 605 km von Sebnitz nach Eisenach zurücklegte,

begrüßte der Präsident des DWV, Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß, die rund 800

Gäste aus ganz Deutschland.

Aus SGV-Sicht war dieser Wandertag besonders erfolgreich. Bei der Mitgliederversammlung

des 117. Deutschen Wandertages wurde Aloys Steppuhn zum 2.

Vizepräsidenten des DWV gewählt, denn Jörg Haase stellte sich nicht mehr zur

12

KREUZ&QUER 3/17

Wir suchen dich!

Für den Deutschen Wandertag 2019 suchen wir Wanderführer

(Gästewanderführer), deren Herz für das Sauerland schlägt und die unseren

Gästen ihre Heimat zeigen möchten.

Wenn du also ausgebildeter Wanderführer und im Sauerland zuhause bist sowie

das Gespür für ein besonderes Erlebnis in der Natur hast, dann bewirb dich mit

deiner „Lieblingstour“ unter dem Stichwort

„Local Guide DWT 2019“ an marketing@sgv.de

Wir nehmen Kontakt zu dir auf und besprechen das weitere Vorgehen.

Bist du noch kein ausgebildeter Wanderführer?

Dann lass dich noch kostenfrei über das Projekt „HIKE“ ausbilden

und unterstütze uns in Winterberg und Schmallenberg im Jahr 2019!

Weitere Informationen zur Ausbildung erhältst du bei

Dirk Zimmermann, Leiter Wanderakademie, unter (02931) 52 48 41.

Wahl. Ihm wurde dafür eine ganz

besondere Ehre zu teil: Er wurde

aufgrund seiner Verdienste von Dr.

Hans-Ulrich Rauchfuß zum Ehrenmitglied

ernannt. Jörg Haase hatte sich

bereits seit vielen Jahren mit großem

Engagement der Mitarbeit im DWV

gewidmet. Mit dieser ehrenvollen

Überraschung hatte er nicht gerechnet. Sichtlich bewegt bedankte er sich vor allem

bei seiner Familie, die viel Verständnis für sein großes ehrenamtliches Engagement

aufbringen musste. Ebenfalls erfreulich für den SGV ist die erneute Wahl von Herrn

Dr. Peter Kracht, der wiederholt zum Kulturfachwart des Verbandes gewählt wurde.

Ein weiteres Highlight war der große Festumzug am Sonntag, den 30. Juli 2017. Es

zogen etwa 6.000 Wanderfreunde aus rund 90 Wandervereinen durch die Innenstadt

bis zum Markt. Auf ihrem Weg kamen die Wanderer an der Ehrentribüne vorbei,

auf der sie bereits von Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow, Eisenachs

Oberbürgermeisterin Katja Wolf, dem Vorstand des DWV, dem Fürsteher des Rennsteigvereins

und dem neuen Ehrenmitglied erwartet wurden. Der Ehrentribüne muss

sich ein beeindruckendes Bild geboten haben, denn der SGV bewegte so viele

Mitglieder aus vielen verschiedenen Abteilungen, dass sich bei der Schleife nicht

einmal alle SGVer begegneten.

Als Mit-Ausrichter des 119. Deutschen Wandertages in Winterberg und Schmallenberg,

reisten natürlich auch die SGV-Mitglieder des Organisationsteams nach

Eisenach, um sich Eindrücke zu verschaffen, die eventuell für die eigene Arbeit

von Bedeutung sind. Nicht zuletzt präsentierte sich der Deutsche Wandertag 2019

bereits in diesem Jahr auf der Tourismusbörse.


SGV-Partner VELTINS liegt gut im Wind

Kontinuität zahlt sich aus:

VELTINS weiter auf Wachstumskurs

Die Brauerei C. & A. VELTINS hat im ersten Halbjahr 2017 ihren Wachstumskurs

fortgesetzt. Der Ausstoß legte in den ersten sechs Monaten um 0,7% auf

1,489 Mio. hl zu. Während die Marke VELTINS mit -0,1% stabil lag, konnte

das Traditionsbier Grevensteiner mit +22,0% überdurchschnittlich stark

am Spezialitätentrend partizipieren. Auch dank der vielen VELTINS-Freunde

innerhalb des SGV liegen die Marken VELTINS und Grevensteiner gut im

Wind. „Dieser Ausstoßimpuls ist deshalb so bemerkenswert, weil wir damit

unser letztjähriges Wachstum nicht nur zementieren, sondern sogar ausbauen

konnten“, bilanzierte Michael Huber, Generalbevollmächtigter der Brauerei

C. & A. VELTINS. Erfreulich entwickelt sich auch das Exportgeschäft, in dem

die sauerländischen Brauer seit 25 Jahren aktiv sind. 110.000 hl wurden

allein im ersten Halbjahr jenseits der deutschen Grenzen vertrieben.

„Wir sehen dort noch mehr Potenzial, weil wir in stabilen Ländern den kontinuierlichen

Weg des Marktaufbaus gehen.“

Grevensteiner gilt als Zugpferd

Nach einem eher schleppenden ersten Quartal sprang für die deutschen

Brauereien – auch bedingt durch die späten Feiertage – das Frühlingsgeschäft

erst im Mai an. „Wir haben auf unser kräftiges Vorjahresplus noch

einmal aufsatteln können“, sagte Dr. Volker Kuhl, Geschäftsführer Marketing/

Vertrieb der Brauerei C. & A. VELTINS. So konnte sich die Marke

VELTINS um -0,1% solide im Markt platzieren, wobei Radler und

Radler Alkoholfrei unter der Stamm-Marke insgesamt sogar

+6,2% zulegten. „Die Marke Grevensteiner gilt bei den beliebten

Bierspezialitäten unverändert als Zugpferd“, so

Dr. Volker Kuhl. Man habe die Distribution in Handel und

Gastronomie weiter ausbauen können, was die Markenkraft

der Produkte unterstreiche. Grevensteiner Original

läuft inzwischen in 3.520 Gastronomiebetrieben aus dem Hahn und ist in

12.320 Handelsoutlets ausnahmslos in der kultigbauchigen Steinieflasche

zu haben. „Gerade im Segment der traditionsreichen Land- und Kellerbiere

sehen wir erwartungsgemäß zahlreiche Nachahmer“, so der VELTINS-

Geschäftsführer. Es gehe heute darum, dem Verbraucher eine Bierspezialität

mit eigenständigem Geschmack und glaubwürdigem Spezialitätenprofil

an die Hand zu geben. „Mit Grevensteiner können wir noch weiteres

Potenzial im wachsenden Spezialitätensegment für uns nutzbar machen“,

ist Dr. Volker Kuhl überzeugt.

Dosengeschäft mit Impulskraft

Insgesamt fanden rd. 237.000 hl Pils und Landbier den direkten Weg

vom Hahn ins Glas. Dass der nationale Dosenmarkt Deutschlands

Brauern neue Impulskraft signalisiere, liege vor allem an der gestiegenen

Gebindepräferenz der Verbraucher, die für eine wachsende Angebotsbreite

im Handel sorge. Erfreulich hat sich im ersten Halbjahr der Ausstoß von

V+ entwickelt, der mit 201.481 hl auf Vorjahresniveau liegt. Vor allem der

Sorten-Newcomer V+Grapefruit erfreut sich nach der Markteinführung im

März einer steigenden Nachfrage – die Sommerfrucht 2017 konnte auch

innerhalb der Biermixrange punkten.

Der Verlauf des ersten Halbjahres habe nach den Worten des

Generalbevollmächtigten Michael Huber bewiesen, dass sich

die Brauerei C. & A. VELTINS in ihrer verlässlichen Wachstumsperformance

deutlich vom Wettbewerbsumfeld

abgekoppelt habe. „Wir liegen gut im Wind, weil

unsere Marken in Gastronomie und Handel eine hohe

Wertschätzung genießen“, urteilt Michael Huber.

KREUZ&QUER 3/17

13


AUS DER WANDERREGION

Falke in

Schmallenberg

Die Entstehung

Schmallenberger Wanderstrümpfe

Nur die Socken

verlassen das Sauerland

Im Sauerland gibt es viele Superlative. Natürlich gehört der SGV mit seiner Geschichte und den vielen Wanderwegen dazu. Auch in

Schmallenberg gibt es einige Superlative, die mit dem Wandern zusammenhängen: Dort steht das größte Sockenlager Deutschlands.

Wie viele Strümpfe und Socken in Schmallenberg lagern, weiß keiner genau – es ändert sich auch täglich. Es sind auf jeden Fall

mehrere Millionen. Socken „Made im Sauerland“ sind weltbekannt. Wir haben einmal den Entstehungsweg von Wandersocken verfolgt.

Seit 1895 gibt es die Falke Strickerei in Schmallenberg.

Interessanterweise war es der Dachdecker

Franz Falke-Rohen, der das Unternehmen gründete.

Er war lange nicht der einzige Dachdecker in

der Gegend, der in den kalten Wintermonaten als

Saisonstricker gearbeitet hat. Daraus entstand die

Firma Falke. Heute beschäftigt das Familienunternehmen

weltweit rund 3.200 Mitarbeiter – rund

800 am Stammsitz in Schmallenberg. Die Firma

wird in vierter Generation von den geschäftsführenden

Gesellschaftern Franz-Peter und Paul Falke

geleitet. Die beiden Cousins sind Urenkel des

Gründers.

Entwicklung von Socken dauert

teilweise mehrere Jahre

Die Entstehung einer Socke beginnt heute am

Bildschirm. Am Anfang steht immer eine Idee.

Dabei ist die Wander- oder Trekking-Socke noch

ein recht junges Produkt. 1996 kam das Unternehmen

Falke als erstes mit eigenen Wanderstrümpfen

auf den Markt. Entstanden sind sie in

Kooperation mit einem Schuhhersteller und der

Sporthochschule Köln. Ausgangspunkt war die

Erkenntnis, dass ein richtiger Schuh nur Sinn

macht, wenn man die richtigen Socken trägt.

„Früher kamen die Designer nur mit handgemalten

Skizzen“, erzählt Produktentwickler Ralf

Bette. Heute gibt es aber Computer-Zeichnungen

– immer von der linken und rechten Wandersocke

getrennt. Die Entwicklung von Sport- und Wandersocken

dauert dabei teilweise Jahre. Designer,

Produktmanagement und Technik müssen sich

einigen. Dafür gibt es in Schmallenberg kurze

Wege, denn alle Abteilungen sitzen nah beieinander.

„Die Socken sind immer anspruchsvoller und

komplizierter geworden“, betont Bette. Allein für

die technische Produktentwicklung sind rund zehn

Mitarbeiter zuständig. Sie testen die Socken auf

den Strickmaschinen und sind für die technische

Umsetzung der Ideen der Designer und Produktmanager

zuständig. Regelmäßig setzen sich

alle zusammen und überlegen, wie man Socken

verbessern kann.

Die Idee des anatomisch geformten Fußbettes

– die linke und rechte Wandersocke – stammt

übrigens aus der Technik. Die Entwickler haben

ein Verfahren entwickelt, wie die Socken auf den

modernen Maschinen so gestrickt und eben

nicht nur hinterher geformt werden. Auf diese

Technik hat Falke ein Patent. „Wir sind am Anfang

ausgelacht worden für links und rechts“, erzählt

Produktmanager Michael Meier. Heute wird das

Prinzip vielfach kopiert. Allerdings häufig ohne die

Socken dann auch unterschiedlich zu stricken.

Sockenangebot immer

segmentierter

In Schmallenberg wird weiterhin kräftig produziert.

Zwar hat Falke unter anderem in Dorfchemnitz,

Portugal und Serbien weitere Werke, aber auch

im Sauerland laufen die Strickmaschinen

rund um die Uhr im Dreischicht-Betrieb.

Außerdem kommt jede Falke-Socke nach

Schmallenberg ins Hochregallager und wird

von hier an die Händler verschickt. 96 Prozent

der Kunden sind Wiederverkäufer.

Insgesamt gibt es aktuell rund 14.000 Socken-

Varianten im Falke-Sortiment – darunter 20

verschiedene Trekking- oder Wandersockenmodelle.

Je zehn für Männer und für Frauen. Zählt

man alle Farben und Muster dazu, so gibt es im

Trekking-Bereich bei Falke sogar rund 500 Varianten.

„Die Auswahl wird immer größer, weil die

Ansprüche an eine spezielle Wandersocke immer

mehr steigen“, erklärt Produktmanager Michael

Meier. So gibt es spezielle Wandersocken für

kalte und warme Temperaturen. Sie werden aus

unterschiedlichen Garnen gestrickt. Allen gleich

ist die Polsterung am Fuß, dort wo sie gebraucht

wird. So werden Blasen und Druckstellen verhindert.

Einen kleinen Überblick zu der Falke-

Einteilung gibt die Info-Box oben rechts.

Um immer auf neue Entwicklungen beim

Wandern reagieren zu können, beobachten

die Fachleute von Falke vor allem den

Schuhmarkt. Allerdings gibt es in

dem Bereich nicht so starke

Veränderungen wie im Sportschuhbereich.

Doch auch

Wandersocken werden modischer

mit bunten Farben.

Produktentwickler Ralf Bette Automatische Garnzuführung Moderne Farben sind gefragt Produktmanager Michael Meier

Traditionelle Strickmaschinen

14 KREUZ&QUER 3/17


INFO

Auch in Schmallenberg gibt es einige Superlative, die mit dem Wandern zusammenhängen: Dort steht das größte Sockenlager

Deutschlands. Wie viele Strümpfe und Socken in Schmallenberg lagern, weiß keiner genau - es ändert sich auch täglich. Es sind

TK 1* für feste Wanderschuhe/Bergschuhe

Alle Socken speziell für Männer und Frauen.

auf jeden Fall mehrere Millionen. Socken „Made im Sauerlnd“ sind weltbekannt. Wir haben einmal den Entstehungsweg von

TK 2* für Halbwanderschuhe

Wandersocken verfolgt.

Die Preise pro Paar liegen zwischen 17 und

Sie gibt es in kurz, normal und Kniestrumpf.

22 Euro.

TK 3

TK 4

TK 5

gibt es nicht mehr

für Expeditionsschuhe

(extrem kalte Temperaturen)

für Traveller-Schuhe, Freizeitschuhe

(z.B. Stadttouren)

Sie gibt es in Sneeker, kurz, normal.

*= gibt es jeweils in den Varianten normal,

cool (= kühlend) und wool (= wärmend)

Auch im Wanderbereich werden immer stärker

Socken mit Zusatzfunktionen genutzt –

z.B. Stabilizing-Socken (Kompressionssocken)

oder Grip-Socken (mit Silikonpunkten).

In Schmallenberg gibt es auch einen Falke-

Werksverkauf. Dort bekommen Kunden

20 Prozent Rabatt auf alle Produkte.

„Das vergangene Jahr war sehr

gut. Wir kamen teilweise mit der

Produktion der Trekking-Socken

nicht nach“, erzählt Produktmanager

Meier. Neue Socken werden

von festen Wandergruppen getestet.

Sie probieren die Strumpfneuheiten

vier bis acht Wochen und

geben dann ein Feedback. Nicht

immer werden die Socken nur

für die vorgesehene Anwendung

genutzt. „So ist der TK 4

– unser Expeditionsstrumpf

– auch bei vielen Frauen auf

dem Sofa sehr beliebt, weil

er schön warm ist“, erzählt

Meier schmunzelnd.

Zwischen

Tradition

und

Moderne

Wer einmal die

Produktion besucht,

wird eine

Mischung aus

alten und sehr

modernen Strickmaschinen

sehen.

Während die alten Maschinen

eigentlich nur Strom brauchen und

keine Computersteuerung haben, sind

die neuen Maschinen Hightech-Produkte,

auf denen zum Beispiel die Trekking-

Strümpfe gestrickt werden. Sie sind so

programmiert, dass jeweils ein fertiger linker

oder rechter Strumpf dabei herauskommt.

Klaus Rickert führt stolz durch die Produktion.

Er ist nach eigenen Angaben Schmallenberger

„Ureinwohner“ und hat 50 Jahre für Falke gearbeitet.

Gelernt hat er Strumpfstrickeinrichter und

war dann für „seine“ Firma im Iran, in Portugal,

Südafrika, Jugoslawien und in der Ukraine. Seit

seiner Pensionierung führt er immer wieder Gäste

durch die Produktion. Er kennt fast alle Mitarbeiter

und es fühlt sich sehr familiär an, wenn man mit

ihm durch die Hallen geht. Klaus Rickert betont:

„Es ist wie eine Familie! Die Verbindung zu Falke

bleibt bestehen. Wer einmal hier ist, bleibt auch.“

Neben den Maschinen wird noch viel per Hand

gearbeitet. Schichtführer Heinz Belke macht

gerade Qualitätstests von Wandersocken. Dabei

wird die Maßhaltigkeit getestet. Die Strümpfe

werden in einer speziell von Falke entwickelten

Maschine gedehnt und gestreckt. Danach müssen

sie natürlich wieder die alte Form erreichen und

sie dürfen sich nicht zu leicht dehnen lassen.

Denn es gibt kaum etwas Schlimmeres als Falten

in den Socken

Wandersocken wandern schon

vor der ersten Wanderung

Ist alles in Ordnung, geht die Reise der Wandersocke

durch den Betrieb weiter. Vorbei geht es

an der Färberei und der Wäscherei. Viele Garne

werden in Schmallenberg eingefärbt. Färben und

Waschen erfolgen unter hohen Umweltauflagen.

Und die Socken müssen nach ihrem bisherigen

Weg in Form gebracht werden. Dafür gibt es

spezielle Alu-Beine und Hauben-Öfen.

Überall in den Räumen sitzen Menschen an

Nähmaschinen und fügen Teile an Strümpfe. Maria

Gomes ist Portugiesin und möchte ihre Arbeit

hier nicht missen. „Wir wechseln regelmäßig die

Arbeitsplätze. Fast jeder in unserem Bereich kann

alles und so wird es nicht langweilig“, erklärt

die Wahl-Schmallenbergerin. Der Verzicht auf

aufwändige Verpackungen soll das Umweltbewusstsein

und die Nachhaltigkeit der Produktion

unterstreichen.

Immer wieder gibt es Qualitätskontrollen. Kleine

Fehler werden korrigiert, denn die Kunden erwarten

eine besondere Qualität. Produktmanager

Michael Meier verteidigt den Preis der Socken:

„Man gibt für die Wanderausrüstung so viel aus,

da sollte man nicht an hochwertigen Socken

sparen.“ Meier vergleicht die Falke-Wandersocke

mit einem guten Essen. „Ein gutes Stück Fleisch

von einem guten Koch zubereitet. Das bedeutet

bei den Wandersocken: hochwertige Materialien

auf vernünftigen Maschinen mit qualifizierten Mitarbeitern

– dann kommt ein gutes Produkt heraus

und das hat seinen Preis“, erklärt Meier.

Besichtigung für Gruppen

möglich

Produktionszahlen gibt das Schmallenberger

Familienunternehmen nicht heraus. Aber man

kann so viel sagen: Würde man alle Wanderbzw.

Trekking-Socken der vergangenen 20 Jahre

aneinander legen, so könnte man gut die Strecke

von Schmallenberg zum Nordkap mit den „R“ und

„L“-Socken belegen – und zwar nebeneinander.

Und alle Verantwortlichen versichern, dass sie

auch in Zukunft Socken „Made im Sauerland“

produzieren werden. Wer sich das einmal – zum

Beispiel mit einer SGV-Wandergruppe – ansehen

möchte, kann sich bei weniger als zehn Personen

beim Verkehrsverein Schmallenberg, Tel. (02972)

9 74 00, oder bei über zehn Personen direkt bei

Falke, Tel. (02972) 7 99 - 1 oder per mail-post@

falke.com melden. Die Besichtigung ist kostenlos.

Text und Fotos: Torsten Dreyer

Näherin Maria Gomes Former für die Socken Falke-“Urgestein” Klaus Rickert Tester Heinz Belke

Besichtigung ist möglich

KREUZ&QUER 3/17

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ÖPNV REPORT

Radwandern im VRR-Gebiet

Sonnige Spätsommertage bieten sich an, um mal wieder mit dem Rad zu

fahren. Denn im VRR-Gebiet gibt es viele schöne Radwege an Rhein, Ruhr

und Wupper oder entlang alter Eisenbahntrassen. Nicht alle liegen jedoch

direkt vor der Haustür. Oftmals müssen Radfahrer einige Kilometer Weg

zurücklegen, um zum eigentlichen Ausgangspunkt des Fahrradausflugs zu

gelangen. Wer Bus und Bahn in seine Tourplanungen einbindet, kann diese

Wege schnell und unkompliziert überbrücken und entspannt auf Tour gehen.

Fahrradbeförderung

Pro Fahrt/Rad +1

ZusatzTicket*

Ganztägig in Zügen

in gekennzeichneten Bereichen

Mobilitätseingeschränkte

Personen haben Vorrang

Der erste Tourabschnitt führt bestenfalls mit dem Rad zum nächsten Bahnhof,

denn insbesondere RE, RB und S-Bahn bieten gute Möglichkeiten, das

eigene Fahrrad mitzunehmen. Nötig sind hierfür lediglich ein Ticket für den

Reisenden und ein ZusatzTicket für das Rad. Mit der neuen VRR App ist die

Suche nach den passenden Nahverkehrsverbindungen besonders komfortabel:

Wenige Klicks genügen und Radreisende wissen, wann es mit dem Zug

losgeht und wann sie wieder nach Hause fahren können. Die Fahrplanauskunft

ist direkt mit dem Shop verknüpft: So erhalten Nutzer Informationen

über die möglichen Tickets inklusive Preise und können das für sie passende

Angebot direkt kaufen.

Nahverkehrskunden dürfen ihr Fahrrad in den Fahrzeugen ganztägig mitnehmen

und in den gekennzeichneten Bereichen abstellen. Wichtig ist, dass

Personen im Rollstuhl oder mit Kinderwagen nicht beeinträchtigt werden,

denn sie haben Vorrang. Zudem sollte das Rad einen guten Stand haben und

Kostenloser Transport

von Falt- und Klapprädern

Zeitliche Einschränkungen

in Bussen und Bahnen

www.vrr.de/de/vrr/vu/index.html

soweit möglich mit einem Gurt gesichert werden. Fahrgäste mit Faltoder

Klapprädern können ihr Vehikel im zusammengefalteten Zustand

sogar kostenlos mitnehmen.

Infos zum Ticketangebot: www.vrr.de/de/tickets

Mobil mit Bahn und Rad:

Bike + Ride-Anlagen im VRR

B+R

www.vrr.de/de/fahrten/

haltestelle/fahrrad/

bikeride/index.html

* bei mehreren Fahrten am Tag: 4er-ZusatzTicket oder FahrradTagesTicket NRW. Beim Ticket2000, YoungTicketPLUS,

BärenTicket, VRR-Semesterticket und FirmenTicket ist die Fahrradmitnahme im Geltungsbereich des Tickets enthalten.

Stand: Juli 2017

Unser Fahrtenplaner.

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ZUHAUSE VRRREISEN

Sommerzeit ist Ausflugszeit!

Wir bringen Sie zu den schönsten Freizeitzielen in der Region.

Infos unter www.verbundgeschichten.de

16 KREUZ&QUER 3/17


www.nwl-info.de

Der Eine für Westfalen

EZ_Einführung_Anzeige_184x132mm.indd 1 14.04.16 15:

Seit dem 1. August gilt ein einheitlicher Nahverkehrstarif in Westfalen-Lippe.

Der WestfalenTarif ersetzt seit dem 1. August

die fünf bisherigen Nahverkehrstarife und den

NRW-Tarif in Westfalen-Lippe, so dass jetzt für

Fahrten in der gesamten Region sowie in Übergangsbereichen

nur noch ein Ticket notwendig

ist. Zeitgleich entstand der zweitgrößte deutsche

Verbundtarif auf einer Fläche von knapp 20.000

Quadratkilometern mit 7,2 Millionen Einwohnern.

Fahrgäste profitieren

Die Neuerungen wirken sich in erster Linie

positiv auf die Kundenfreundlichkeit von Bus und

Bahn aus. Einheitliche Tickets und Tarifbestimmungen,

eine größere Anzahl an Vertriebswegen

sowie transparente Preise, die abhängig von der

Entfernung zwischen Start und Ziel sind, sorgen

für mehr Orientierung und eine größere Attraktivität

des Systems. Bei allen Veränderungen bleiben

die bewährten Angebote im regionalen Bereich,

der das jeweilige Gebiet der bisherigen Tarifräume

definiert, erhalten. Für Preisgestaltung und

Kundeninformation sind hier auch weiterhin die

regionalen Nahverkehrsgesellschaften verantwortlich.

Das Sortiment des WestfalenTarifs wird

zeitgleich durch Tickets für längere, überregionale

Reiseweiten ergänzt, die bislang vom NRW-Tarif

abgedeckt wurden. Das Preisniveau des Westfalentarifs

liegt dabei weitgehend unter den Preisen des

NRW-Tarifs.

Besonders vorteilhaft wirkt sich der neue Tarif

für alle Fahrgäste aus, die z.B. aus dem Bereich

Siegen in den Raum Ruhr-Lippe oder auch ins

östliche Ruhrgebiet fahren: Hier gilt nun einheitlich

das gesamte Sortiment des WestfalenTarifs. Auch

die VRR-Tarifgebiete Schwelm, Hagen, Witten und

Dortmund sind abgedeckt und mit den neuen

Tickets erreichbar – ideal z.B. für einen Wanderausflug

von Dortmund ins Rothaargebirge oder

auch für eine Fahrt von Paderborn ins Sauerland!

Alle Infos zu den Tickets und eine Fahrplanund

Tarifauskunft können im Internet unter

www.westfalentarif.de abgerufen werden.

Ruhrtal: Entlastungsbusse mit Fahrradtransport

Mit dem Start des neuen Verkehrsvertrages im

sog. „Sauerland-Netz“ sollten auf der Linie RE

57 (Dortmund – Winterberg) neue Triebwagen

mit großen Fahrradkapazitäten eingesetzt

werden. Bekanntlich werden diese Fahrzeuge

durch den Hersteller verspätet geliefert, so dass

aktuell ersatzweise Züge eingesetzt werden müssen,

die deutlich weniger Fahrräder mitnehmen

können als geplant.

Als Entlastungsmaßnahme zu besonders nachfragestarken

Zeiten hat der NWL mit DB Regio

den Einsatz von Entlastungsbussen mit Fahrradtransportanhängern

vereinbart. Freitags und

samstags vormittags verkehren diese zusätzlich

zu den Zügen von Dortmund nonstop bis

nach Winterberg. Die genauen Fahrpläne und

weitere Details erfahren Sie im Internet unter

www.nwl-info.de/unna.

KREUZ&QUER 3/17

17


GESAMTVEREIN

Bis 2019 viele Wanderhighlights

Delegiertenversammlung stellt Weichen für die Zukunft

Die Delegierten aus den örtlichen Abteilungen des SGV trafen sich am 10. Juni

2017 in der Stadthalle Attendorn, um über wichtige Meilensteine des Vereins zu

beraten und abzustimmen.

Fit für die Zukunft macht sich der SGV mit der mit großer Mehrheit beschlossenen

überarbeiteten Beitragsordnung. Der Verein investiert in Jugend und Familie und

möchte sich vor allem für die junge Generation öffnen. Jugendliche bis 18 Jahre

sind künftig beitragsfrei. Die Delegiertenversammlung stimmte zudem mehrheitlich

für den Umbau des SGV-Jugendhofs, dem Gästehaus des Vereins in Arnsberg. „Mit

der Modernisierung des SGV-Jugendhofs investieren wir in die Zukunft und richten

uns noch stärker an den Bedürfnissen unserer Gäste aus“, betonte SGV-Geschäftsführer

Christian Schmidt. Mit der Mehrheitsentscheidung im Gepäck geht die

Geschäftsstelle an die konkrete Umsetzung der Renovierungsarbeiten, die mit rund

300.000 Euro vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) gefördert werden

und bis zur Saison 2018 abgeschlossen sein sollen.

Eine erfreuliche Bilanz zeigt auch das Projekt „HIKE – Heimat, Innovation, Kompetenz,

Erlebnis“ der SGV-Wanderakademie NRW. Das EFRE-Projekt, welches zur

Qualifizierung von Wanderführern und Wegemarkierern dient, wird mit rund

200.000 Euro von der EU und vom Land NRW gefördert. Die im Rahmen

des Projektes geschulten Gästewanderführer kommen bei den nächsten

Großevents zum Einsatz. „Das 69. SGV-Gebirgsfest 2018 in Olsberg und

der 119. Deutsche Wandertag 2019 in Schmallenberg/Winterberg sind für

uns zwei Veranstaltungshighlights, bei denen der SGV mit einem umfangreichen

Wander- und Kulturprogramm seine Kernkompetenz unter Beweis

stellen kann“, betonte Präsident Dr. Andreas Hollstein, der neben SGV-

Vizepräsident Edgar Rüther und SGV-Schatzmeister Martin Stoltefuß bei den

turnusmäßigen Wahlen im Amt bestätigt wurde.

Mehrheitlich von der Delegiertenversammlung für zwei Jahre wiedergewählt

wurden Claudia Weber, Fachreferentin Familie sowie Manfred Küchler, Fachreferent

Heime & Hütten. Cornelia Scheveling bleibt für ein weiteres Jahr

Rechnungsprüferin, unterstützt von Jörg Walk als neuem stellvertretenden

Rechnungsprüfer.

Die Delegierten des SGV beschlossen in Attendorn wichtige Meilensteine

für die nächsten Jahre.

1.–3.9.2017

Präsidium und Geschäftsführung des SGV bedankten sich im Rahmen der

Delegiertenversammlung bei Wilfried Schmidt (Bild 4.v.l.) und Gattin Marianne

(5.v.l.) für die langjährigen Dienste im SGV sowie dem Bürgermeister der Stadt

Attendorn, Christian Pospischil (3.v.l.) und dem Landrat des Kreises Olpe, Frank

Beckehoff (6.v.l.).

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PRO-WVER

Die Termine für die

Gebietskonferenzen 2017:

• Gebiet Nord-Ost am FR, 17.11.2017 um 16:00 Uhr im SGV-

Jugendhof in Arnsberg (Hasenwinkel 4 in 59821 Arnsberg)

• Gebiet Nord-West am SA, 18.11.2017 um 10:00 Uhr im

Katholischen Vereinshaus Bochum-Gerthe

(Castroper Hellweg 415 in 44805 Bochum)

• Gebiet Süd-West am SA, 11.11.2017 um 10:00 Uhr

in der Technologiefabrik in Remscheid

(Berghauser Str. 62 in 42859 Remscheid)

• Gebiet Süd-Ost am FR, 10.11.2017 um 16:00 Uhr im

Musikbildungszentrum Südwestfalen in Bad Fredeburg

(Johannes-Hummel-Weg 1 in 57392 Schmallenberg)

Jetzt vormerken: Am Ort der jeweiligen

Veranstaltung findet vor bzw. nach der Konferenz

ein Erste-Hilfe-Kurs für Wanderer statt.

Weitere Informationen dazu folgen.

INFO


Wandern

und feiern Sie mit!

69. SGV-Gebirgsfest

30.6.-1.7.2018 | Olsberg

Geführte Wanderungen in und um Olsberg

Gesundheitswanderungen | Wimpelwanderung

Rad- und Mountainbike-Touren | Familienwanderung

Märchen-Tour | Kulinarische Wanderung

Kulturprogramm: Phillipstollen,

Bruchhauser Steine, Rosendorf

Assinghausen, Altstadt Brilon,

Kneipppark Olsberg

SGV-Wanderv

und Familienfest

Pauschalen zum SGV-Gebirgsfest 2018

Waldhotel Schinkenwirt

Leistungen: 3 Übernachtungen vom 28.06. bis 01.07.2018 inkl. Frühstücksbuffet,

jeden Abend unsere Genießerhalbpension (ein Drei-Gänge-Menü mit Wahlmöglichkeiten),

SauerlandCard, umfangreiches Wandersport- und Kulturprogramm des SGV-Gebirgsfestes 2018

Preis:

189,- E pro Person (Einzelzimmerzuschlag auf Anfrage)

buchbar: Waldhotel Schinkenwirt · Eisenberg 2 · 59939 Olsberg · Tel.: (02962) 97 90 50

www.schinkenwirt.com · info@schinkenwirt.com

Hotel – Restaurant Bigger Hof

Leistungen: 2 Übernachtungen vom 29.06. bis 01.07.2018 mit Frühstücksbuffet, 1x herzhaftes Sauerländer

3-Gänge-Menü am Freitagabend, 1x 3-Gänge-Menü am Samstagabend, bei großen Gruppen

Grillbuffet! 2x Lunchpaket, SauerlandCard, umfangreiches Wander-, Sport- und Kulturprogramm

des SGV-Gebirgsfestes 2018

Preis:

145,- E pro Person im Doppelzimmer; 165,- E pro Person im Einzelzimmer

(andere Pauschalen und Mehrbettzimmer auf Anfrage!)

buchbar: Hotel Bigger Hof · Jahnplatz 1 · 59939 Olsberg · Tel. (02962) 9 79 07 - 0

www.bigger-hof.de · info@bigger-hof.de

Gasthof Susewind

Leistungen: 2 Übernachtungen vom 29.06. bis 01.07.2018 mit Frühstück, 2x Lunchpaket, einen Eintritt ins

Aqua Olsberg (Solebad), SauerlandCard, umfangreiches Wander-, Sport- und Kulturprogramm

des SGV-Gebirgsfestes 2018

Preis:

buchbar:

90,- E pro Person im Doppelzimmer; 110,- E pro Person im Einzelzimmer

(zusätzliche Übernachtung und Mehrbettzimmer auf Anfrage)

Gasthof Susewind, Fam. Kreijfelt · Franz-Hoffmeister-Straße 18 · 59939 Olsberg-Antfeld

Tel.: (02926) 88 08 68 + (0151) 53 56 02 79

www.gasthofsusewind.de · gasthofsusewind@googlemail.com

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SGV-WEGEMANAGEMENT

791 SGV-Wanderwege im GPS-Wanderatlas

auf www.ich-geh-wandern.de

Bereits seit November 2011 veröffentlicht der SGV in erfolgreicher, kooperativer

Zusammenarbeit mit „GPS Wanderatlas Deutschland“, kurz WAD, unter dem SGV-

Logo Wanderwege aus dem gesamten SGV-Vereinsgebiet im Internet. Der GPS-

Wanderatlas ist ein kostenfreier Reiseführer von Wanderern für Wanderer. Unter www.

ich-geh-wandern.de/sgv wird jeder vom SGV digitalisiert eingestellte Wanderweg

ausführlich mit Höhenprofilangaben beschrieben. Erläuterungen auf die landschaftsüblichen

Besonderheiten werden mit Bildern hervorgehoben. Der Wegeverlauf wird

in einer interaktiven Karte dargestellt und kann sowohl als PDF-Datei als auch als

GPX-Datei für mobile Navigationsgeräte (GPS, Smartphones, iPad etc.) von jedem

Nutzer kostenfrei heruntergeladen werden.

Auf dieser Basis bieten wir derzeit insgesamt 791 Wanderungen mit einer Gesamtstreckenlänge

von über 20.000 km an und liegt damit auf Platz 2 des WAD-Rankings.

Der ständig steigende Beliebtheits- und Bekanntheitsgrad der vom SGV eingestellten

Wandervorschläge lässt sich an den bisher insgesamt 127.894 Downloads ablesen.

Wobei hieraus über 13 Mio. Besucher auf diese Internetplattform abgeleitet werden

können.

Ein Garant für die Erfolgsgeschichte ist der Wanderfreund Günter Brasse

aus Olpe, der als Koordinator und Verbindungsstelle zwischen SGV

und WAD dafür Sorge trägt, dass alle eingepflegten Wanderwege eine

verlässliche Streckendigitalisierung aufweisen. Dafür ein ganz herzliches

„Frisch auf“ als Dankeschön.

Jede SGV-Abteilung hat die Möglichkeit, auf der eigenen Homepage,

durch direkte Verlinkung auf die Internetplattform WAD/SGV auf attraktive

Wanderwege im näheren und weiteren Umfeld hinzuweisen.

Weitere ortsbezogene Wandervorschläge können dem Qualitätsanspruch gemäß „Wo

SGV draufsteht, muss auch SGV drin sein“ über das SGV-Wegemanagement auf die

WAD/SGV-Internetplattform eingestellt werden.

Wegemarkierungszeichen

in neuem Look

Als Pilotprojekt werden im Jahr 2017 erstmals an einigen

Hauptwanderwegen Markierungsfolien mit „digitalen

Zusätzen“ in Form von zwei QR-Codes bei der Nachmarkierung

angebracht. Sobald ein Wanderer diese Codes

mit dem Handy scannt, kann er direkt „Infos zum Weg“

durch die Verlinkung zum WAD erhalten. Mit dem anderen

QR-Code „Meldung zum Weg“ besteht durch direkte

Verlinkung auf wege@sgv.de die Möglichkeit,

Fehlerhinweise direkt vor Ort weiterzugeben.

Kohlbergtreffen in Altena-Dahle

Sonntag, 8. Oktober 2017

Das Kohlbergtreffen findet, wie 1927 bereits festgelegt, jährlich am

zweiten Sonntag im Oktober statt. In diesem Jahr ist dies der 8. Oktober.

Im Anschluss an das Totengedenken beginnt das gesellige

Beisammensein direkt vor der Kulisse des Ehrenmals. Der

SGV-Gesamtverein und die SGV-Abteilung Dahle richten wiederholt

als Veranstaltergemeinschaft das Fest auf dem Kohlberg aus.

Beginn 11.30 Uhr

Parkmöglichkeit: Wanderparkplatz

unterhalb des Quitmannsturms

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass der Speisen- und Getränkeverkauf

erst nach der Totenehrung im Rahmen des Wandertreffs beginnt.

20 KREUZ&QUER 3/17

SGV-Digitaldaten sind wertvoll

Im SGV-Digitalisierungskataster sind rd. 43.000 km Wanderwegestrecken

erfasst. Aber nicht nur für den SGV ist es wichtig zu wissen, wo die eigenen

Wanderwege verlaufen. Auf der Grundlage dieser Digitalisierungsdaten

werden u.a. Wanderkarten erstellt, Wegeleitsysteme unterstützt, Laufkarten für

die Wegemarkierung bereitgestellt, Zertifizierungskriterien erfasst, Daten an

GeoBasis NRW und WAD zur Verfügung gestellt. Um die Übereinstimmung

unserer Wanderwege zwischen Karte und Natur zu gewährleisten, ist es sehr

hilfreich, wenn durch Wanderer bzw. Wanderinnen festgestellte Unstimmigkeiten

im Wegeverlauf oder andere Unregelmäßigkeiten SGV-Marketing/Wegemanagement

telefonisch oder unter wege@sgv.de gemeldet werden. Ein gut

funktionierender „Änderungsdienst“ ist das „A“ und „O“ für eine einwandfreie

Wegedarstellung.

Wegemarkierer gesucht

Der SGV sucht Menschen aus dem Sauerland und Umgebung, die

helfen wollen, die Wanderwege zu markieren. Für die Markierung

in der Qualitätsregion Sauerland Wanderdörfer werden ab sofort

Wegemarkierer gesucht in:

Schmallenberg für den Ort Grafschaft

Brilon für den Ort Brilon Wald

Olsberg für den Ort Antfeld

Lennestadt für den Ort Oedingen

Bewerber sollten nach Möglichkeit ihren Wohnsitz in diesen Orten

oder in der näheren Umgebung haben.

Voraussetzungen für diese Tätigkeit sind neben ausreichender

Kondition eine gute Ortskenntnis sowie verantwortungsbewusstes,

selbständiges Arbeiten in der freien Natur und eine Mitgliedschaft

beim SGV. Kenntnisse im Kartenlesen sollten vorhanden sein.

Das Zeitfenster für diese Arbeiten liegt im Frühjahr/Sommer. Angestrebt

wird eine Zusammenarbeit über mehrere Jahre.

Für diese Tätigkeit, die ohne Terminzwang und bei freier Zeiteinteilung

bewältigt werden kann, wird eine Aufwandsentschädigung von

ca. 4 Euro pro Kilometer gezahlt. Die Wegemarkierer bekommen

Arbeitsmaterial und Wanderkarte zur Verfügung gestellt und werden

in einem eintägigen Workshop eingewiesen.

Kontakt:

SGV-Geschäftsstelle

Wegemanagement Wibke Kopper

Hasenwinkel 4 · 59821 Arnsberg

Tel: 02931/ 5248-46

E-Mail: w.kopper@sgv.de


AUS DEN ABTEILUNGEN

WANDERTIPP SERKENRODE

Abteilungsreport SGV-Serkenrode

SGV-Abteilung Serkenrode löste das

Generationen-Problem mit Bravour

Rundwanderweg S7 – Hexensteinweg

Im oberen Frettertal haben wir sieben gekennzeichnete

Wanderwege, die von der SGV-Abteilung

Serkenrode unterhalten werden. Nicht weit

entfernt befindet sich der Zuweg zum „Sauerland

Höhenflug“.

Wir empfehlen den 8,3 Kilometer langen „Hexensteinweg“

mit der Markierung S7, aus der Feder

von Alfons Henke, dem örtlichen Vorsitzenden.

714 Einwohner zählt die kleine Ortschaft Serkenrode

(Gemeinde Finnentrop) im Kreis Olpe in der Nähe

des Hochsauerlandkreis. Wie in vielen kleineren

Ortschaften im Sauerland ist das Dorfleben noch

intakt, nicht zuletzt durch die örtlichen Vereine –

wie auch den SGV.

1935 wurde die SGV-Abteilung Serkenrode gegründet.

Damals hatte sie 31 Mitglieder. 2008, als der

jetzige Vorsitzende Alfons Henke (Foto oben, 1.v.li.)

seinem langjährigen Vorgänger Günter Kunert im

Amt folgte, gab es nur noch 18 Mitglieder. „Es wäre

schön, wenn die Jugend den SGV neu entdecken

würde, denn Wandern in der Gemeinschaft kennt

kein Alter“, betonte Günter Kunert 2011.

Gegen den Trend

Alfons Henke setzte den Wunsch um: Er engagierte

sich und begeisterte im Laufe der folgenden Jahre

immer mehr Serkenroder für die Mitgliedschaft im

SGV. Im Mai 2016 konnte er das 50. Mitglied aufnehmen

– aktuell sind es fast 60. Das Besondere an

der Abteilung ist aber, dass das Durchschnittsalter

der Mitglieder nur 47,2 Jahre beträgt. Das jüngste

Mitglied ist 27, das älteste 87. Alles in allem

stemmt sich der SGV in Serkenrode klar „gegen

den Trend“.

Das liegt zum einen an der funktionierenden

Dorfgemeinschaft, bei der die Generationen keine

Berührungsängste haben, gut miteinander auskommen,

sich für den Anderen interessieren und auch

etwas zu erzählen haben. Zum anderen entdecken

viele das Wandern in der Natur nach ihrer aktiven

Zeit im Mannschaftssport – z.B. Fußball. Auch dabei

sind die ehemaligen Mannschaftssportler gerne

in geselliger Runde unterwegs.

Natürlich wird neben den Pflichten, wie z.B. der

Pflege und Instandhaltung der 30 Ruhebänke oder

der Wegezeichnungen der 31 km Wanderwege

auch übers Jahr ein Programm geboten. So gibt es

neben der monatlichen Seniorenwanderung rund

Eine Wanderrast oberhalb von Serkenrode: Auch immer wieder

einen Moment innezuhalten, Erreichtes mit Stolz zu sehen und

daran zu denken, dass immer wieder etwas getan werden muss, um

Geschaffenes zu erhalten und Neues auf den Weg zu bringen.

um Serkenrode zwei Wanderungen im Jahr auf

auswärtigen Wanderstrecken. Außerdem wird traditionell

im August zum „Holzofenbrot backen“ und im

November zum Grünkohlessen eingeladen. Und es

wäre nicht der SGV, wenn nicht jeweils gewandert

würde. Mit Rücksicht auf die vielen jüngeren und

berufstätigen Mitglieder werden diese Termine auf

die Wochenenden gelegt.

Ins Gespräch kommen

und Interesse wecken

Dass das, was da in Serkenrode passiert, etwas

Besonderes sein muss, hat auch die Redaktionen

örtlicher und regionaler Medien erreicht. Es gab

viele Berichte zu dem Thema „Gegen-den-Trend-

Phänomen“. Und die wichtige Öffentlichkeitsarbeit

wurde kräftig angeschoben. „Wir müssen mit dem,

was wir tun, ins Gespräch kommen und so Interesse

für´s eigene Mitwirken wecken“, so Pressewartin

Reni Hahn. Sie ist auch für die Internetseiten des

Vereins zuständig.

Nicht unerwähnt bleiben darf, dass sich die erfolgreiche

Vereinsarbeit auch im SGV herumgesprochen

hat: Serkenrode erhielt den offiziellen Ritterschlag

und wurde bei der Delegiertenversammlung 2016

des SGV-Gesamtvereins besonders geehrt und

war Teilnehmer des Kamingesprächs des SGV-

Präsidiums im SGV-Jugendhof. Dort wurden alle

geehrt, deren Erfolge anderen SGV-Abteilungen als

beispielhaft und anregend präsentiert und somit als

nachahmenswert empfohlen wurden. Serkenrode

erhielt die Auszeichnung „Beste Abteilung“ bei

den relativen Zugängen in 2015 – von 32 auf 44

Neumitglieder = 37 Prozent Steigerung.

Weitere Informationen zur SGV-Abteilung

Serkenrode gibt es auf der Website

www.serkenrode.de/dorfleben/sgv/sgv.htm.

Texte: Torsten Dreyer

Das Kamingespräch "Die besten SGV-Werber"

hat im November 2016 bereits zum dritten

Mal stattgefunden. Das geschäftsführende

SGV-Präsidium hat zu einem Abendessen bei

gemütlicher Kaminfeuer-Atmosphäre die Abteilungen

und Einzelpersonen eingeladen, die im

vergangenen Jahr die meisten Mitglieder geworben

haben. Dr. Andreas Hollstein und seinem

Team ist es wichtig, die guten und erfolgreichen

Entwicklungen im Verein genau zu kennen und

andere Abteilungen zu motivieren den Beispielen

zu folgen.

In den nächsten Ausgaben unseres

Mitgliedermagazins stellen wir Euch die tollen

Beispiele vor.

Der beste Start für den Hexensteinweg ist die

Wanderwegetafel in Serkenrode am Landgasthof

Schmitt-Degenhardt. Direkt hier befindet sich auch

die Bushaltestelle der Linien R81 und L531.

Für die Anreise mit dem PKW empfiehlt sich

als Parkplatz der Dorfplatz an der benachbarten

Kirche. Der Weg führt zunächst bergan zum

Hesenberg, von wo der Wanderer eine erste

wunderschöne Aussicht auf Serkenrode und das

obere Frettertal genießen kann. Durch Fichtenund

Buchenwälder geht es weiter bergauf zum

„Hexenstein“, auch „Predigtstein“ genannt.

Vize-Vorsitzender Christoph Bertels am „Hexenstein“.

Der sagenumwobene Hexen- oder Predigtenstein

war im Mittelalter Ziel von Wetter- und Bittprozessionen.

Der jeweilige Pfarrer soll auf dem

„Predigtenstein“ stehend eine Predigt gehalten

haben. Die Sagen über den Hexenstein sind im

Internet auf http://serkenrode.de/sehenswertes/

hexenstein/ nachzulesen.

Über das Heidfeld – einem Höhenzug zwischen

Serkenrode und Dormecke – führt der Weg mit

herrlichen Ausblicken auf das untere Frettertal und

über den kleinen Ort Ramscheid zum Ausgangspunkt

zurück. Das Höhenprofil umfasst Auf- und

Abstiege von jeweils 220

Meter.

Einkehrmöglichkeit zum

Abschluss der Wanderung:

Landgasthof Schmitt-Degenhardt.

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22 KREUZ&QUER 3/17


DWJ

Landesweites Pfingsttreffen der

Deutschen Wanderjugend LV NRW

Schon seit mehr als 30 Jahren richtet die Deutsche Wanderjugend LV NRW

ihr traditionelles Pfingsttreffen für Kinder und Jugendliche aus. Das Treffen

findet im jährlichen Wechsel in der Eifel, im Sauerland und in der Egge

statt und ist inzwischen zu einem festen Bestandteil der Jahresplanung

vieler Gruppen der DWJ im SGV und auch vieler weiterer Gruppen der DWJ

in NRW geworden.

„Märchen und Geschichten – Eine Entdeckungsreise durch die Zeiten“: so

das Motto des diesjährigen Treffens, zu dem knapp 300 Teilnehmer aus

ganz NRW den Weg zur Jugendherberge auf Burg Blankenheim in der Eifel

antraten. Schon beim Betreten des Burggeländes wurden die Besucher

von märchenhaften Gestalten in Empfang genommen. Mit dabei waren die

Herzkönigin, Schneeweißchen und Rosenrot, das tapfere Schneiderlein, der

Froschkönig und noch viele mehr.

Am Sonntag führte die Entdeckungsreise durch die Zeiten die Teilnehmer

durch ein vielfältiges Workshop-Programm. Neben einem BMX- und einem

Hiphop-Workshop gab es auch Angebote für angehende Prinzessinnen und

Prinzen und sogar ein kleines Ritterturnier. Die Ergebnisse dieser und aller

anderen Workshops wurden nachmittags als Teil einer zusammenhängenden

Geschichte präsentiert. Abends führte die Reise in den Märchenwald

zu einer erlebnisreichen Nachtwanderung. Hier konnten die Teilnehmer ihr

Märchenwissen unter Beweis stellen. Denn die Märchengestalten, die sie

im Wald trafen, verhielten sich so gar nicht, wie es die Märchen eigentlich

für sie vorgesehen hatten. Hier gab es so manches wieder gerade zu

rücken.

Ein buntes Spiel- und Sportangebot rundete schließlich das Pfingsttreffen

ab, ehe am Montagnachmittag alle wieder den Heimweg antraten.

Am Ende waren sich alle einig: Es war ein ereignisreiches Wochenende

voller zauberhafter Momente. Vom Märchenwald und seinen Figuren wurde

direkt auf der Heimfahrt berichtet. „Das war toll!“ – so die Rückmeldungen

einiger Eltern. Das alles wäre jedoch nicht ohne zahlreiche helfende Hände

möglich gewesen. Daher auch an dieser Stelle noch einmal einen großen

Dank an alle Beteiligten.

Juleica kompakt

Für alle, die Interesse daran haben, auf einer unserer Großveranstaltungen

– wie dem landesweiten Pfingsttreffen, das

im kommenden Jahr in Olpe stattfinden wird – als Teamer/

in mitzuwirken, bietet die DWJ LV NRW in diesem Herbst eine

Juleica-Wochenschulung an. Eingeladen sind selbstverständlich

auch alle angehenden oder bereits aktiven Gruppenleiter/innen,

die ihre theoretischen und praktischen Gruppenleiter-Kenntnisse

auffrischen bzw. erweitern wollen.

Die Teilnehmenden werden sich mit Rechts- und Organisationsfragen

beschäftigen und sich mit der eigenen Leitungsfunktion

im Hinblick auf das Anleiten von Spielen und Übungen und das

Strukturieren von Workshops auseinandersetzen. Außerdem wird

es einen Erste-Hilfe-Kurs geben, der sich mit Notfall-Situationen

befasst, die für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

z.B. während einer Kinder- und Jugendfreizeit relevant sind.

Wann? 22. bis 28. Oktober 2017

Wo?

Alter?

Kosten?

SGV-Jugendhof in Arnsberg

ab 14 Jahren

120,00 Euro

Anmeldung: bis spätestens 04.09.2017

über die Geschäftsstelle der DWJ LV NRW.

Wie kann ich Jugendliche für

Draußenaktivitäten begeistern?

Qualifizierung Jugendwanderführer/in

„Wie kann ich Jugendliche für Draußenaktivitäten begeistern!?“ Diese Frage hat sich sicherlich

jede/r Gruppenleiter/in schon einmal gestellt. Das liegt daran, dass Heranwachsende häufig

einen ganz anderen Bezug zum „Draußensein“ und vor allem zum „Draußenunterwegssein“

haben als Erwachsene.

Mit dieser Wochenendschulung wollen wir daher gemeinsam einen Blick auf die veränderten

Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen werfen und uns darauf aufbauend mit jugendlichen

Motiven und allen wichtigen Grundlagen für „Draußenaktivitäten“ bzw. für das Wandern

beschäftigen. Daneben werden auch Fragen rund um die Themen „Aufsichtspflicht", „Jugendschutzgesetz"

sowie „Wald- und Forstrecht" Teil dieses Lehrgangs sein. Abgerundet wird das

Ganze durch eine gemeinsame Wanderaktion.

Jede/r Interessierte kann teilnehmen. Der Erwerb des Zertifikates ist jedoch an bestimmte

Voraussetzungen geknüpft. Diese können gern in der Geschäftsstelle der DWJ LV NRW erfragt

werden.

Wann? 3. bis 5. November 2017

Wo?

Kosten?

Anmeldung:

SGV-Jugendhof in Arnsberg

35 Euro bzw. kostenfrei für Teilnehmer, die verbindlich zusichern, während des

Deutschen Wandertages 2019 eine Jugendwanderung anzubieten

bis spätestens 15.09.2017 über die Geschäftsstelle der DWJ LV NRW

Deutsche Wanderjugend LV NRW

Tel: 0202/762853 · Fax: 0202/762907

E-Mail: dwj@wanderjugend-nrw.de

Internet: www.wanderjugend-nrw.de · www.facebook.com/wanderjugendnrw

KREUZ&QUER 3/17

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SGV-PARTNER

Partnercamp 2017 – netzwerken

und gemeinsam klettern

Das Wandern und das Sein in der Natur zu fördern, das ist das Ziel des SGV und seiner Partner. Ein verlässliches

Netzwerk aufzubauen und weiterzuentwickeln, ist für den SGV besonders wichtig, gerade auch vor dem Hintergrund

schwindender Mitgliederzahlen. Der SGV betreut seine Partner rund um das Jahr und hat nun zum ersten

„Partnercamp“ in den SGV-Jugendhof nach Arnsberg geladen. Im Mai kamen dort die Firmen zusammen, um

sich gegenseitig kennenzulernen und Ideen zu entwickeln, wie die Lust am

Wandern geschürt und das Wandern gefördert werden kann. In einer offenen

Gesprächsrunde und beim anschließenden Klettern in der Hochseilanlage des

Jugendhofes kamen die Vertreter von Gothaer, Fifty Five, DAK und der SGV-

Geschäftsstelle in einen guten Kontakt. Der SGV-Partner Kräftespiel aus

Arnsberg führte das Team ans Klettern heran und ließ alle Freiwilligen die

Bäume und Plateaus auf dem Areal erklimmen. Ein Nachmittag mit wertvollen

Eindrücken, der beim gemeinsamen Grillen seinen Abschluss fand.

Nicht nur beim Klettern ein Team...

Die Partnerschaft des SGV mit Kräftespiel aus Arnsberg besteht schon seit vielen

Jahren. Kräftespiel, alias Matthias Vogt und Diane Hedtkamp, betreibt auf dem

Gelände des SGV am Hasenwinkel mehrere Hochseilkletterstationen. Diese wurden

erst im vergangenen Jahr modernisiert und sind für die Gäste des Jugendhofes,

seien es Schulklassen, Firmen oder andere Gruppen, ein Outdoor-Highlight.

„Spaß und Begeisterung stehen im Mittelpunkt unserer pädagogischen Arbeit.

Unser Ziel ist ein ganzheitliches Lernen mit Kopf, Herz und Hand“, beschreibt

Inhaber Matthias Vogt den Kern der Arbeit. Erlebnispädagogik, Naturbegegnung und

Teamtraining sind die drei Schwerpunkte, in denen bei Kräftespiel die Programmvielfalt

wurzelt. Neben Kletter-Abenteuern bieten Vogt und Hedtkamp und ihr Team

aus einer Vielzahl an Honorarkräften weitere spannende Trainings und Events rund

um Erlebnis und Natur. „Wir stellen Räume zur Verfügung, in denen Kinder, Jugendliche

und Erwachsene wertvolle Selbst-, Gruppen- und Naturerfahrungen gewinnen

können“, so Mitinhaberin Diane Hedtkamp.

Wir suchen flexible honorarkräfte.

- Einsätze an Partnerhäusern im Sauerland

und dem nördlichen Ruhrgebiet

- mehrtägige Schulklassenprogramme unter der Woche

- Kurzprogramme auch am Wochenende

- Vorerfahrung im Bereich Gruppenarbeit, Erlebnispädagogik,

Klettern vorteilhaft, aber nicht zwingend

Kräftespiel Team/Natur/Erlebnis Vogt & Hedtkamp GbR

Sonnenweg 24 · 59821 Arnsberg · Tel: 02931-937 355

Fax: 02931-937 133 · www.kraeftespiel.de · info@kraeftespiel.de

Leben heißt, sich zu erproben – wir bieten die Spielräume.

Na, das wäre ja was!

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24

KREUZ&QUER 3/17


VERANSTALTUNGEN MITTE AUGUST BIS

MITTE NOVEMBER 2017

Die jeweiligen Ansprechpartner/innen stehen für Leitung/Anmeldung/Info zur Verfügung

Exkursion auf dem

Neanderland-Steig, Teil 2

Geologie der Region, Flora und Fauna,

Kultur und Geschichte

18.08.2017 – 20.08.2017, Velbert

Karl Gundermann, Tel. (02762) 8958

Sorpetaler Fensterbau

Betriebsbesichtigung

23.08.2017, Sundern-Hagen

Reinhard Leismann, Tel. (02932) 24722

Die Westruper Heide mit

Halterner Stausee

Entstehung der Westruper Heide,

Wassergewinnung am Halterner Stausee

26.08.2017, Haltern am See

Norbert Rogge, Tel. (02306) 81101

Arboretum Park Härle und

angrenzendes Naturschutzgebiet

Park- und Gartenkulturen mit umfangreichen

Pflanzensammlungen, Gehölzen, Stauden und

Beeten; Wanderung im Naturschutzgebiet

26.08.2017, Bonn-Oberkassel

Karl-Heinz Hadder, Tel. (02131) 167885

oder khh0076@hotmail.de

Industriekultur an der Lippe

zwischen Hamm und Lünen

Radexkursion (60km)

03.09.2017, Hamm/Lünen

Norbert Rogge, Tel. (02306) 81101

Handwerk im Wandel – Deutsches

Klingenmuseum

Eine Zeitreise durch die Geschichte der

Schneidwarenherstellung

06.09.2017, Solingen

Karl-Heinz Hadder, Tel. (02131) 167885

oder khh0076@hotmail.de

Geschichtliches aus Bergkamen

Radexkursion (20km), Oberaden und Heil

gestern und heute

09.09.2017, Bergkamen

Wilhelm Grundmann, Tel. (02306) 82519

Denkmäler der Weimarer

Republik

Vortrag von Wilhelm Hochgräber

14.09.2017, Nicolai-Haus/Unna

Klaus Thorwarth, Tel. (02303) 15387

Auf den Spuren der Römer

zwischen Dorsten und Oberaden

Dorsten-Holsterhausen, Lippramsdorf, Haltern

am See, Olfen, Uferkastell Beckinghausen

und Oberaden

16.09.2017, Dorsten

Norbert Rogge, Tel. (02306) 81101

Zwischen Lippeauen und Hellweg

Radexkursion (75km), Kamen, Unna Kurpark,

Lenningsen Bahnhof, Hamm – Rhynern –

Maximilianpark – Schloss Oberwerries –

Schloss Heessen – Kurpark – Radbod

23.09.2017, Kreis Unna

Wolfgang Weßelbaum, Tel. (02306) 81999

Talsperren – Wasserspeicher

für die Regionen

Exkursion zur Panzertalsperre und

Wuppertalsperre

23.09.2017, Lennep

Vera Haese, Tel. (02129) 3423465

Naturschutzgebiet Beversee

und Halde Großes Holz

Aus dem Bach wurde ein See, aus dem

Großen Holz ein Berg, Datteln-Hamm-Kanal,

Marina Rünthe

01.10.2017, Bergkamen

Franz Woydich, Tel. (02306) 998154

Kunst in der Natur –

Skulpturenpark Waldfrieden

Das umfangreiche Wegenetz führt uns durch

einen wunderschönen alten Laubwald zu den

Standorten der drei Dutzend Skulpturen.

04.10.2017, Wuppertal-Hahnerberg

Vera Haese, Tel. (02129) 3423465

Historische Wege in Westfalen

Vortrag von Dr. Peter Kracht,

Hauptkulturwart des SGV

12.10.2017, Nicolai-Haus/Unna

Klaus Thorwarth, Tel. (02303) 15387

Auf dem Sesekeweg zur Quelle

in Werl-Holtum

Bergkamen Römerlager, Kamen Fünfbogenbrücke,

Haus Heeren, Bönen Förderturm,

Flierich Backhaus, Werl-Holtum

14.10.2017, Kreis Unna

Hans-Dieter Frackmann,

Tel. (02307) 80755

Splendida la vita (herrliches

Leben) auf Ischia

Wanderstudienreise nach Italien

19.10.2017 – 26.10.2017, Ischia/Italien

Reinhard Heer, Tel. (02761) 71329 oder

reinhard_heer@web.de

Brauerei Westheim

Besichtigung einer kleinen Privatbrauerei

20.10.2017, Marsberg-Westheim

Reinhard Leismann, Tel. (02932) 24722

Schiffshebewerk Henrichenburg

Datteln/Waltrop

Datteln-Hamm-Kanal, Dortmund-Ems-Kanal,

Schiffshebewerk Henrichenburg, Kanalkreuz

28.10.2017, Datteln/Waltrop

Norbert Rogge, Tel. (02306) 81101

Rund um Schloss Cappenberg

Schloss Cappenberg, Forst Cappenberg und

Ort Cappenberg

04.11.2017, Cappenberg

Norbert Rogge, Tel. (02306) 81101

Herbstliche Stimmung an der

Ostsee – eine Tour für Leib

und Seele

Studienreise an die Ostsee

04.11.2017 – 09.11.2017,

Rostock-Warnemünde

Reinhard Heer, Tel. (02761) 71329 oder

reinhard_heer@web.de

Johann von Soest, Meistersänger

und Arzt aus Unna

Vortrag von Horst Delkus, freier Autor

09.11.2017, Nicolai-Haus/Unna

Klaus Thorwarth, Tel. (02303) 15387

Informationen zu den folgenden Veranstaltungen bekommen Sie bei

der SGV-Wanderakademie NRW, Hasenwinkel 4, 59821 Arnsberg,

Tel. (02931) 52 48-48 oder -41, E-Mail: wanderakademie@sgv.de

Alle Veranstaltungen finden, sofern nicht anders angegeben, im

SGV-Jugendhof in Arnsberg statt.

Fotokurs Bildbearbeitung

Sa. 09.09.2017

Von Hexenei und Krauser Glucke

– die spannende Welt der Pilze

Pilze kennenlernen und richtig sammeln

Fr. 22.09.2017 (abends)

– Sa. 23.09.2017 (vormittags)

GPS-Navigation in der

Wanderpraxis

Sa. 21.10.2017

Welches Tier bin ich?

Mit Spaß unterwegs sein

Sa. 21.10.2017 - So. 22.10.2017

Ausbildung zum

SGV-Wanderführer Modul 1

Sa. 28.10.2017 - So. 29.10.2017

Der Deutsche Alpenverein bietet in Zusammenarbeit mit der SGV-Wanderakademie NRW

im Rahmen des Monatstreffs Arnsberg an jedem dritten Mittwoch im Monat einen länderkundlichen

Lichtbildervortrag mit umweltrelevanten und politischen Gesichtspunkten an.

Die Veranstaltung findet jeweils um 20.00 Uhr im SGV-Jugendhof in Arnsberg statt.

Nähere Informationen unter www.dav-hochsauerland.de oder telefonisch unter

(02933) 7 93 03 (Reinhard Camatta)

Bitte beachten Sie die Veranstaltungen unseres Kooperationspartners:

LWL-Museum für Naturkunde – Außenstelle Heiliges Meer –

Informationen und Anmeldungen bekommen Sie unter der Anschrift:

LWL-Museum für Naturkunde – Außenstelle Heiliges Meer –

Heiliges Meer 1 · 49509 Recke · Tel. (05453) 9 96 60 · Fax (05453) 9 96 61

E-Mail: heiliges-meer@lwl.org · www.lwl.org/naturkundemuseum

Die Kurse sind nach dem Arbeitnehmerweiterbildungsgesetz (AwbG) anerkannt-

Emskurs (Teil 2)

14.08.-16.08.2017

Heuschreckenkurs

25.08.-27.08.2017

Spinnenkurs

31.08.-03.09.2017

Einführung in die Pilzmikroskopie

08.09.-10.09.2017

Pilzkurs

30.09.-03.10.2017

Tagung der SGV-Naturschutzwarte

Herbst 2017

Sa. 04.11.2017

Ausbildung zum

Jugendwanderführer

Fr. 03.11.2017 – So. 05.11.2017

Verbandsoffener

Wanderführerlehrgang (kompakt)

Ausbildung zum zertifizierten Wanderführer und

zertifizierten Natur- und Landschaftsführer (ZNL)

Fr. 17.11.2017 – So. 26.11.2017

Auf Nummer sicher gehen –

Reiserecht

während des Wanderführerlehrganges

vom 17. – 26.11.2017 (Termin bei der

Wanderakademie erfragen!)

Säugetierkurs

05.10.-08.10.2017

Laufkäferkurs

13.10.-15.10.2017

Mooskurs

23.10.-26.10.2017

Flechtenkurs

26.10.-29.10.2017

Einführung in die

Gesteinsbestimmung

17.11.-19.11.2017

Die SGV-Wanderakademie NRW bietet in Kooperation mit der

Waldakademie im Wildwald Vosswinkel Veranstaltungen zu

verschiedenen Umweltthemen an.

Über die genauen Daten der Veranstaltungen informieren

Sie sich bitte im Wildwald Vosswinkel, Tel. (02932) 97 23-0

oder im Internet www.wildwald.de

KREUZ&QUER 3/17

25


Bio-Burger zur Stärkung auf dem Tiggeshof

Biogasanlage versorgt privat und das Netz

Voßwinkel/Ainkhausen - 40 SGVer aus den Reihen der Jungen SGV-Familie Voßwinkel

folgten der Einladung von Carola Giese zu einem Ausflug auf den Tiggeshof und den

Schickermooser Weidehof in Ainkhausen (OT Arnsberg). Bei herrlichem Wetter erlebte

der Wandernachwuchs einen interessanten und zugleich sehr lehrreichen Nachmittag

auf dem zwischen Wiesen und Wäldern liegenden und seit 1352 in Familienbesitz

befindlichen Biohof.

Zunächst ging es zu einer naheliegenden Wiese, wo Rudolf Tigges interessante Details

über die Tierhaltung von Mastfärsen und Milchkühen erklärte. Anschließend bekamen

die SGVer durch Benedikt Wittmann einen Einblick in die Bio-Geflügelzucht.

Zurück auf dem Tiggeshof gab es für alle Teilnehmer ein Quiz rund um die Landwirtschaft.

So waren unter anderem Getreidearten zu erkennen oder in einem Garten

Biogasgewinnung war interessant

Ense - Wie funktioniert eine Biogasanlage? Dieser Frage gingen 23 Wanderfreunde

der Voßwinkeler „Jungen SGV-Familie“ auf dem Gelände der Biogasanlage „Enser

Gas“ in Höingen nach. Die Anlage wird als Genossenschaft von zehn Landwirten

betrieben. Einer der Teilhaber erklärte das Prinzip der Anlage von der Gährung im

Silo bis zum Ausbringen der Reste auf den Acker. Als Biomasse für die Biogasgewinnung

werden unter anderem Gülle, Hähnchenmist und Mais verwendet. Mit dem

gewonnenen Gas und der Wärme, die bei der Gährung entstehen, wird das Industriegebiet

in Ense-Höingen beliefert. Der über den Generator erzeugte Strom wird

ins öffentliche Stromnetz eingespeist.

Mit der Restwärme werden Holz

und Holzschnitzel getrocknet, die in

Containern aufbewahrt werden.

Wieder zwei lehrreiche Veranstaltungen,

bei der umfangreiches Wissen

vermittelt werden konnten, die nicht

nur bei Kindern Interesse weckten.

Gemüsesorten herauszufinden. Danach gab's für alle eine Stärkung

mit hausgemachten leckeren Bio-Burgern. Für die großen und kleinen

Teilnehmer war es ein interessanter Einblick in die Abläufe eines

zertifizierten Bioland-Betriebes.

Eine Seefahrt die ist lustig

Arnsberg - Bei super Wetter machte sich unter Leitung von Thomas u.

Astrid Geissler die Gruppe „Junge Familie“ dieser SGV-Abteilung auf zum

Möhnesee, um auf große Seefahrt zu gehen. 35 Erwachsene und Kinder

standen zunächst vor einer großen Herausforderung. Aus Rohren, Brettern

und Seilen musste in Gruppen ein Floß gebaut werden. Nach ca. 1,5 Stunden

war es endlich so weit: Die Flöße konnten zum Gewässer transportiert

werden (Bild). Im Wasser der Möhne wurden sie auf ihre Tauglichkeit

geprüft und getestet. Thomas Geissler dokumentierte die Arbeiten fotografisch.

„Alle bestanden

den Stapellauf und alle

Floßbauer waren der

Meinung, eine Wiederholung

im nächsten

Jahr müsse unbedingt

sein,“ so Pressewartin

Elvira Eberhard.

Tag des Wanderns: SGVer mit vielen Aktionen dabei

Vielfältig waren die Aktionen für den diesjährigen Tag des Wanderns aus den Reihen des SGV.

Mit dabei waren u.a.: Arnsberg, Berlin, Castrop-Rauxel, Deuz, Dortmund-Aplerbeck, Düsseldorf, Hilchenbach, Hüsten, Lippstadt, Medebach,

Moers, Münster, Niedersorpe, Oberes Lahntal-Feudingen, Ohle, Siegtal-Mudersbach und die Wanderfreunde Bergisches Land.

Ziel am Tag des Wanderns:

Wo die Ruhr entspringt

Arnsberg - Die Arnsberger SGV-Abteilung nutzte den „Tag des Wanderns“ am 14. Mai für eine

Begegnung mit der Ruhrquelle – dem Ursprung des Flusses, der in seinem weiteren Verlauf

durchs heimische Stadtgebiet verläuft. Wanderführer Meinolf Hallmann hatte ein echtes Naturschauspiel

ausgesucht: Das Helletal im Hochsauerland. Starken Eindruck machten die schroffen

und steil aufsteigenden Felswände. Aber auch die historischen Orte wie die Seidenstraße, der

„Alte Kirchweg“ bis zur Ruhrquelle und die „Alte Königstraße“ hatten hohe Erlebniswerte. Fazit

der Gruppe war am Ende des Tages: Warum in die Ferne schweifen, denn das Gute liegt so nah.

SGV-Fachwissen für Arbeitskreis „Umbau SGV-Jugendhof“ gesucht

Wie berichtet, wird ab Winter dieses Jahres unser SGV-Jugendhof umgebaut bzw. modernisiert.

Die Geschäftsstelle, um Christian Schmidt, sowie die Leitung des Gästehauses, um Sonja Fortmann,

werden hier von einem erfahrenen Architekten begleitet. Dennoch ist es wichtig, möglich

viel Fachwissen aus dem SGV im Projekt einzubeziehen. Aus diesem Grunde suchen wir aktive

SGV-Mitglieder, die uns im Bereich Bauwesen und Architektur im Laufe der Umbau- bzw. Modernisierungsphase

(September 2017 bis April 2018) beratend zur Seite stehen. Interessierte SGV-

Mitglieder melden sich bitte bei c.schmidt@sgv.de

26 KREUZ&QUER 3/17


Angebote / Programme für Familien

2017

Erleben Sie tolle Momente, genießen Sie

gemeinsame Familienzeit – das alles in lockerer

Atmosphäre mit anderen Kindern und Eltern/Großeltern!

Der SGV-Jugendhof in Arnsberg ist Ihr Erlebnisgastgeber: gemütliche

Familienzimmer, gesunde Verpflegung, tolle aufregende Programme mit

Abenteuer, Lagerfeuer, Stockbrot, aber auch Ruhe in der Natur, Freude

am Spiel und mehr...

Ihr Erlebnis-Gastgeber

im Sauerland

DWV- und

SGV-MITGLIEDER

SPAREN

10%

TAG DER OFFENEN TÜR

TAG DER OFFENEN TÜR

15. Juli 2017 12–17 Uhr

15. Juli 2017 | 12–17 Uhr

Sommerfest

im SGV-Jugendhof

SGV-JUGENDHOF

Hasenwinkel 4

59821 Arnsberg

Telefon (02931) 52 48-25

Telefax (02931) 52 48-27

jugendhof@sgv.de

www.sgv.de

2 Erwachsene + 2 Kinder EUR 364

Die erlebnispädagogische Programmangebote werden durch unseren Partner „Kräftespiel“ durchgeführt. Diese sind für Kinder zwischen 7 und 14 Jahren geeignet. Für Kleinkinder stehen altersgerechte Alternativen

zur Verfügung. Bei entsprechender Wetterlage werden Teile des Programms in den Jugendhof verlegt. Mindestteilnehmerzahl 12 Erwachsene + Kinder.

„Family-Freizeit“

„Family-Freizeit“

Fr – So

Fr

Fr

27. –

– So

So

29.10.2017

27.

27. –

29.10.2017

29.10.2017

Für Familien, die eine aktive und abwechslungsreiche

gemeinsame Für Familien, Zeit die verbringen eine aktive möchten! und abwechslungsreiche

Für Familien, die eine aktive und abwechslungsreiche

gemeinsame Zeit verbringen möchten!

Wir gemeinsame bieten für Zeit die verbringen ganze Familie möchten! ein abwechslungsreiches

Wir bieten und für buntes die ganze Programm, Familie z.B.: ein abwechslungsreiches

Wir bieten für die ganze Familie ein abwechslungsreiches

und buntes Programm, z.B.: Arnsberger Wald

- Abenteuertour

und buntes

in

Programm,

den großen

z.B.:

- mit Abenteuertour verschiedenen in den Spielen großen Arnsberger Wald

Abenteuertour in den großen Arnsberger Wald

(z.B. mit verschiedenen Mutprobe, Waldläuferprüfung)

Spielen

mit verschiedenen Spielen

- weitere

(z.B. Mutprobe,

spannende

Waldläuferprüfung)

(z.B. Mutprobe, Waldläuferprüfung)

Natur-Beobachtungsaufgaben

-

Erlebnis

weitere spannende

und Spannung

Natur-Beobachtungsaufgaben

weitere spannende Natur-Beobachtungsaufgaben

im Balance-Slackline-Parcours

-

verschiedene

Erlebnis und Spannung

Spielaktionen

im Balance-Slackline-Parcours

Erlebnis und Spannung im Balance-Slackline-Parcours

-

intuitives

verschiedene

Bogenschießen

Spielaktionen

verschiedene Spielaktionen mit kleinem Turnier

- Crossboccia-Turnier

intuitives Bogenschießen mit kleinem Turnier

intuitives Bogenschießen mit kleinem Turnier

- ...

Crossboccia-Turnier

Crossboccia-Turnier

und einiges mehr!

... und einiges mehr!

... und einiges mehr!

DER

DA-IST-ALLES-DRIN-PREIS:

DER

DER

DA-IST-ALLES-DRIN-PREIS:

DA-IST-ALLES-DRIN-PREIS:

3 Tage Aufenthalt

2 3

Übernachtungen Tage

Tage

Aufenthalt

Aufenthalt

mit VP

gemeinsame Unterbringung in einem Zimmer,

Bettwäsche 2

Übernachtungen

Übernachtungen

inklusive mit

mit

VP

VP

gemeinsame Unterbringung in einem Zimmer,

gemeinsame

Bettwäsche inklusive

Unterbringung in einem Zimmer,

1,5 Bettwäsche Tage inklusive Programm

1,5

1,5

Tage

Tage

Programm

Programm

1 Erwachsener + 1 Kind EUR 190

1

Erwachsener

Erwachsener + 1

Kind

Kind EUR

EUR 190

1 Erwachsener + 2 Kinder EUR 270

1

Erwachsener

Erwachsener + 2

Kinder

Kinder EUR

EUR 270

2 Erwachsene + 1 Kind EUR 284

2

Erwachsene

Erwachsene + 1

Kind

Kind EUR

EUR 284

2 Erwachsene + 2 Kinder EUR 364

2

Erwachsene

Erwachsene + 2

Kinder

Kinder EUR

EUR 364

SGV-Jugendhof präsentiert sich

erlebnisreich Lernen Sie unseren und familienfreundlich

Jugendhof

kennen Lernen Sie

und unseren

genießen Jugendhof

Sie:

Offizielle kennen und Einweihung

genießen Sie:

des Livemusik neuen mit Spielplatzes

„Orange-House“

Livemusik mit „Orange-House“

Leckereien vom Grill

Der Sauerländische Gebirgsverein öffnete im SGV-Jugendhof seine Türen und

feierte Leckereien

am 15. Juli 2017 sein vom

traditionelles Grill

Sommerfest im Hasenwinkel in

Arnsberg. Kaffee Im Mittelpunkt Kuchen

stand der Erlebnisgastgeber selbst, der sich mit allerlei

Köstlichkeiten Kaffee

aus +

der eigenen Kuchen

Küche sowie einem Blick hinter die Kulissen bei

stündlichen

kalte

Hausführungen

und warme

präsentierte.

Getränke

Ganz neu kalte

ist der und

Spielplatz warme

auf dem

Getränke

Intuitives Bogenschießen,

Gelände, der nun offiziell eingeweiht

Balance-Slackline-Parcour,

Intuitives Bogenschießen,

wurde. Mit finanzieller Unterstützung der

Bürgerstiftung Kletter-Abenteuer

Balance-Slackline-Parcour,

Arnsberg (vertreten durch

Petra Schmitz-Hermann, und Kletter-Abenteuer

vieles mehr! 2.v.r.) und der

Sparkasse und Arnsberg-Sundern vieles mehr! (vertreten

durch Georg Schelle, im Bild links) konnte

der Spielplatz rundum neu gestaltet

werden.

Doch nicht nur der Spielplatz sorgte für Abwechslung, daneben hatten die Mitarbeiter

des SGV-Jugendhofes ein buntes Programm für die ganze Familie auf die

Beine gestellt, wie ein Blick in die Mediathek auf www.sgv.de verrät.

Herzlich willkommen!

Mit freundlicher Unterstützung:

Mit freundlicher Unterstützung:

Mit freundlicher Unterstützung:

Die erlebnispädagogische Programmangebote werden durch unseren Partner „Kräftespiel“ durchgeführt. Diese sind für Kinder zwischen 7 und 14 Jahren geeignet. Für Kleinkinder stehen altersgerechte Alternativen

KREUZ&QUER 3/17

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© Johannes Kassenberg

Grüne Hauptstadt Europas

Essen unterzeichnet Charta

Essen - Als erste deutsche Großstadt unterzeichnete Essen am 7. Juni die Charta

„Zukunft Stadt und Grün“. Damit verpflichtet sich die Ruhrstadt grundsätzlich,

ihr Engagement für die Neuschaffung und Erhaltung von urbanem Grün gezielt

zu verstärken. Geschaffen wurde die Charta 2014 von der Initiative „Zukunft

Stadt und Grün“ – Initiatoren und Unterzeichner sind der Bundesverband

Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL), die Stiftung Die Grüne Stadt, der

Naturschutzbund Deutschland, der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA) sowie

der Bund Deutscher Landschaftsarchitekten (bdla). Die Charta enthält zentrale

Forderungen zur Stadtentwicklung.

Essen trägt 2017 den Titel „Grüne Hauptstadt

Europas“ für ihre nachweislich hohen

Umweltstandards und ehrgeizigen Ziele für

die weitere Verbesserung des Umweltschutzes und der nachhaltigen Entwicklung.

Bisher wurde der Titel an Stockholm (2010), Hamburg (2011), Vitoria-Gasteiz

(2012), Nantes (2013) und Ljubljana (2016) verliehen.

Weitere Infos: www.die-gruene-stadt.de und http://gruene-hauptstadt.essen.de

Metropole Ruhr macht

Blicke auf die Berge möglich

Metropole Ruhr - Das, was viele reise- und wanderfreudige Zeitgenossen

kennen – von erhabenen Punkten weit ins Land schauen zu können – ist

jetzt auch im Ruhr-Revier möglich: der Aus- und Weitblick über zahlreiche

Bergehalden. Sie sind im Industriegebiet Ruhr bereits heute beliebte

Ausflugsziele für Touristen, Wanderer und sportlich Aktive.

Um noch mehr Besucher auf die Spitze zu treiben, hat der Regionalverband

Ruhr (RVR) Web-Videos von je drei bis vier Minuten drehen und zu

einem zehnminütigen Film zusammenschneiden lassen. In diesem Film

sind in großartigen Bildern die Halden Rheinpreußen im Kreis Wesel,

Haniel in Bottrop, Hoheward im Kreis Recklinghausen und Großes Holz

im Kreis Unna von oben festgehalten worden und werden nun als Highlights

beispielhaft für die gesamte Bergkette quer durch das Ruhrgebiet

vorgestellt.

Millionen Kubikmeter Gestein hat der Bergbau mit der Kohle aus dem

Erdreich geholt – sie sind der Stoff, aus dem im Ruhrgebiet eine

vielfältige Berglandschaft entstanden ist. 36 dieser Gipfel hat der RVR

zu Erholungs- und Freizeiträumen ausgebaut und mit weithin sichtbaren

Landmarken versehen. Filme und Infos: www.halden.rvr.ruhr. Natürlich ist

das Live-Erlebnis nicht zu überbieten.

Die Niedersfelder

Hochheide...

Hochheidetag

10. September 2017 in Niedersfeld

Komm rauf zu uns

www.hochheidetag.de

ERLEBNIS HEIDEBLÜTE:

Spüre den Duft der Heide und ihre

prächtigen Farben • Tagesprogramm

unter www.hochheidetag.de

www.werbstatt.info

...ist die größte der europaweit seltenen Bergheiden in Nordwestdeutschland.

Auf einer Höhe von mehr als 800 Metern liegt sie im Naturschutzund

FFH-Gebiet „Neuer Hagen“. Diese besondere Naturfläche ist beliebt

bei Sportlern, Wanderern und Naturfreunden und ist aufgrund ihrer

exponierten Lage zwischen Willingen und Winterberg-Niedersfeld Ziel

hunderttausender Menschen. Die Fläche und das Umfeld werden landund

forstwirtschaftlich kultiviert, um in dieser Form bestehen zu können.

Die Hochheide zentriert eine Vielzahl von Wander- und Radwegen sowie

Angeboten zur Entschleunigung. Ein großes Investitionsprojekt ist der

beliebte Landschaftstherapiepfad „Der Goldene Pfad“.

Der 1. Hochheidetag hält ein tolles Rahmenprogramm inmitten der

Heideblühte für die Besucher bereit. Wissensvermittlung, Spiritualität,

Gesundheitsprävention,

Natur erleben, Entschleunigung

und Regionalität

stehen an diesem Tag im

Mittelpunkt des Geschehens.

Besuchen Sie uns

auf www.hochheidetag.de

28 KREUZ&QUER 3/17


Auf den Seiten „ERLEBNIS SGV“ berichtet KREUZ&QUER

aus dem vielfältigen Vereinsleben.

Die Bilder und Texte dokumentieren das ehrenamtliche

Engagement und den Ideenreichtum der Aktiven in den

Abteilungen und Bezirken, bearbeitet von Jörg Haase.

Zuschriften für diese Rubrik bitte nur an:

Jörg Haase · Auf der Platte 19 · 59955 Winterberg

E-Mail: joerghaase@sgv.de

Entlang renaturierter Emscher zu

Wasserschloss und Phoenixsee

Hüsten - 30 Teilnehmer einer Wandergruppe dieser Arnsberger SGV-Abteilung hatten den

Strukturwandel in Dortmund zum Thema. Sie wanderten entlang der renaturierten Emscher vom

Wasserschloss Haus Rodenberg zum Phoenixsee. Von der Halde „Neuer Kaiserberg“ (Bild)

hatten sie einen sehr guten Überblick über den neu entstandenen See mit seiner ebenfalls neuen

und architektonisch interessanten Randbebauung. Dass hier noch vor 15 Jahren ein komplettes

Stahlwerk stand, wurde ungläubig bestaunt. Beim Rundgang um den See erfuhren die Wanderer

aus dem Sauerland weitere Informationen über dieses außergewöhnliche Großprojekt „Phoenixsee“,

das ein einst industriell genutztes Areal der Natur zurückgegeben hat.

Geballtes Rasten zum Energietanken

Allagen/Salzkotten - Eine langjährige Freundschaft verbindet die beiden SGV-Abteilungen Allagen

und Salzkotten. Im Mittelpunkt der Pflege dieser Verbindung sind gegenseitige Besuche, verbunden

mit Gemeinschaftswanderungen und natürlich den notwendigen Rasten (Bild), um auf geballtem

Weg Energie für den Rest der jeweiligen Wanderstrecke zu sammeln. Jetzt waren die SGVer aus

Salzkotten in Allagen. Allagens Wanderwart Werner Altenähr bot den heimischen Mitgliedern und

den Gästen zwei unterschiedlich lange Wanderstrecken an. Eine Tour von zwölf Kilometern Länge

wurde von der aus dem Möhnetal gebürtigen Gaby Gröblinghoff (sie wohnt heute in Salzkotten)

geführt – die andere führte Werner Altenähr über sechs Kilometer. Beide Wanderungen endeten

am Niederbergheimer Hof, wo Gastgeber und Gäste den Tag mit guten Gesprächen bei bester

Stimmung ausklingen ließen.

Bitte um Verständnis: Bei den erfreulich vielen, vielen interessanten

Berichten, die Jörg Haase erreichen, ist es nicht immer

möglich, dass er alle in der nächsten Ausgabe oder in voller Länge

(wie eingereicht) einstellt. Wir geben uns Mühe, die Berichte

nachzuholen. – Danke!

Naturerlebnisweg an der Heve

Arnsberg - Die Wanderführer Monika und Mathias Baule dieser SGV-Abteilung

begeisterten durch ihr fachkundiges Wissen die Mitwanderer auf dem Naturerlebnisweg

an der renaturierten Heve und der großen Schmalenau. Sie vermittelten

anschaulich die Entwicklung der Tier- und Pflanzenwelt. Wunderschöne Aussichten

auf die Schutzgebiete, die von der EU mit dem Förderprogramm „Life Natur“ unterstützt

werden, waren etwas für Naturenthusiasten: Mit Freunden die Natur erleben!

Schloss Katzenzungen und

Südtiroler Bergwelt erlebt

Castrop-Rauxel - Anstelle der heimischen Wandergegenden war jetzt eine

12-köpfige Gruppe der SGV-Abteilung Castrop-Rauxel in Südtirol unterwegs und

erlebte den alpinen Charakter der Bergwelt dieser Region. Zum Wanderprogramm

gehörte eine Bergtour vom Weißenbrunner See zur Höchster Hütte, vom Stilfser

Joch hinunter zur Furkelhütte sowie ein Besuch von Schloss Katzenzungen in

Prissian, das sich selbst als Burgendorf bezeichnet. Von der Burg Falkenberg

war Lana das nächste Ziel, wo in der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt der berühmte

Altar von Schnatterbeck besichtigt wurde. Die Mitwanderer erinnern sich gerne

an erlebnisreiche Wandertage.

Erlebnis SGV

Mit Hans Bunk drei Tage unterwegs

auf dem Bergischen Panoramasteig

Velbert – Bei gutem Wanderwetter schnürten 20 Interessierte der SGV-Abteilungen Arnsberg,

Düsseldorf, Hilden und Velbert ihre Wanderstiefel, um den Bergischen Panoramasteig mit

seinem reichen Angebot an Natur und Landschaft kennenzulernen. Er befindet sich in einer

abwechslungsreichen Mittelgebirgslandschaft. Auf dem Programm standen Anfang Juni

drei Etappen über insgesamt 44 Kilometer. Das Standquartier war im Haus Koppelberg in

Wasserfuhr. Wanderführer Hans Bunk führte während des Aufenthaltes durch den Naturpark

Bergisches Land und ließ die beeindruckende Kulturlandschaft bei vielen wunderbaren Aussichten

erleben. Ergänzt wurden diese Eindrücke bei Wanderungen an der Dhünn-Talsperre,

durch die Täler von Agger und Wupper und druch herrliche Mischwälder sowie über die für

die Region so typischen Höhenzüge mit ihren Panoramablicken. Mit Blick auf das nächste

Jahr wird die Gruppe an weiteren drei Tagen der Route des Panoramasteiges durch das

Bergische Land folgen.

„Rheinorange“ erstrahlt wieder

Die Skulptur „Rheinorange“ im Duisburger Hafengebiet erstrahlt in neuem Glanz. Das

1992 vom Kölner Künstler Lutz Fritsch geschaffene Kunstwerk wurde auf Initiative der

Duisburger Wirtschaftsjunioren unter Federführung des Lehmbruck-Museums saniert.

Der 25 Meter hohe und sieben Meter breite Stahlquader markiert die Stelle, an

der die Ruhr in den Rhein mündet. Rheinorange ist nach Angaben des Lehmbruck-

Museums eine der ersten und zugleich bedeutendsten Landmarken in Europa und Teil

der Themenroute „Panoramen und Landmarken“ der „Route der Industriekultur“.

Infos: www.lehmbruckmuseum.de

Runter vom Sofa: Otto

Bremm weiß den Weg

Erkrath-Haan - In Kooperation mit der SGV-Wanderakademie NRW führte diese rheinische

SGV-Abteilung im Juni die 5. Gesundheitswanderung durch. Der zertifizierte

Gesundheitswanderführer Otto Bremm begrüßte dazu 35 Mitglieder und stellte das

Programm für die Aktion „Runter vom Sofa – Rein in die Natur“ vor. Er erklärte,

dass Personen, die keine langen Wanderungen mehr machen können oder wollen,

behutsam, mit vielen Pausen und physiotherapeutischen Übungen durch die Natur

geführt werden, um möglichst lange fit und selbstständig zu bleiben. Es ist besonders

geeignet für Menschen, die Probleme mit dem Gewicht haben, ihren Bewegungen,

Gelenken, mit Gleichgewichtsproblemen sowie anderen gesundheitlichen Einschränkungen.

„Aufgelockert mit kleinen Gedächtnisübungen und Spielen kann man problemlos

die zehn Kilometer-Wanderung meistern“, so Bremm. Zum Abschluss der Tour

kehrte man zu einem geselligen Beisammensein in einen schattigen Biergarten ein

Törn durch den Duisburger Hafen

Möhne - Zeitnah zum „Tag des Wanderns“ besuchte der SGV-Bezirk Möhne mit 60

Wanderfreunden in Duisburg den größten Binnenhafen der Welt. Unter Leitung der

Vorsitzenden Gabi Otten stand auch das Binnenschifffahrtsmuseum auf dem Programm,

dessen Ausstellungsobjekte bei fachkundiger Führung erläutert wurden. Der

Theorie folgte die Praxis: Eine zweistündige Schifffahrt ließ den realen Hafenbetrieb

hautnah erleben. Den Schlusspunkt setzte der Besuch des historischen Museumsschiffes.

Im Innenhafen widmete man sich dem leiblichen Wohl – natürlich in einer

typischen Hafengastronomie.

KREUZ&QUER 3/17

29


Nach der Arbeit ab ins Feld,

auf den Wald und in die Wiese

Castrop-Rauxel - Die mutige, aber wohl völlig richtige Idee des „After-

Work-Wanderns“ hat an den Gestaden von Ruhr und Emscher für diese

SGV-Abteilung mit gutem Erfolg begonnen. Zur Premieren-Wanderung

kamen auf Anhieb schon gleich zwölf Wanderinteressierte, was das Foto für

die Vereinschronik dokumentiert. SGV-Neuwanderführerin Annegret Petersen

(3.v.li.) konnte neun von ihnen begrüßen, die bisher noch nie gewandert

sind, um mit ihnen ortsnah auf Tour durch die Castrop-Rauxeler Wald-

Wiesen-Felder-Landschaft zu streifen. Einige der Erstwanderer wünschten

sich bereits nach dem ersten Mal ein häufigeres Angebot. „Das werden wir

bei der Gestaltung unseres Wanderprogramms sicher berücksichtigen“, so

Vorsitzender Manfred Pietschmann, der sich über das ausgesprochen gute

Echo auf die Einladung an Jedermann freut.

LWL-Freilichtmuseum plant Wegebahn

und neuen Eingang

Hagen - Das Freilichtmuseum Hagen soll eine sogenannte „Wegebahn“ bekommen. Sie soll die Gäste

bequem vom Parkplatz bis auf das Museumsgelände bringen, müssen doch bis zum Handwerkerdorf

rund 2,5 Kilometer zurückgelegt und eine Steigung von 15 Prozent bewältigt werden. Dafür soll das

Eingangsgebäude mit Ticketverkauf, Shop und Toilettenanlagen zum Parkplatz vorverlegt werden. In

diesem Frühjahr soll über die Pläne endgültig entschieden werden. Man darf also gespannt sein.

Das aktuell von Uwe Beckmann geleitete Spezialmuseum wurde mit aufgebaut von Fritz Sonnenschein

(seinerzeit auch Vize-Vorsitzender des SGV-Gesamtvereins), der das 1973 eröffnete Museum des Landschaftsverbandes

Westfalen-Lippe (LWL) auch leitete. Seit 1983 ist es auch Standort des Deutschen

Schmiedemuseums. Das Museum ist saisonal geöffnet vom 1. April bis zum 31. Oktober. Es bietet Einblick

in den Werdegang des Handwerks und Gewerbes in der Region vom ausgehenden 18. Jahrhundert

über die frühindustrielle Produktion bis hin zur Hochindustrialisierung zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

An vielen Plätzen wird das unterstützt durch Vorführungen und sogar auch durch Produktionen.

Erlebnis SGV

Aus Duisburg gleich zweimal

Wichtiges für Wanderer:

Zielgerade wieder eröffnet

Duisburg - Die Aufwertung des Ruhrtalradwegs in Duisburg ist abgeschlossen.

Nach rund zweijähriger Bauzeit wurde die Zielgerade der touristischen Radroute

vom Sauerland ins Ruhrgebiet wieder eröffnet. Zwischen dem Duisburger

Innenhafen und der Landmarke „Rheinorange“ an der Ruhrmündung wurde der

Radweg erneuert und zum Teil verbreitert. Dazu wurden Wegweiser aufgestellt

und Sitzgelegenheiten geschaffen. Fotobanner zeigen jetzt den Verlauf des

gesamten Radwegs. Außerdem erhielt die Stahlskulptur Rheinorange eine

neue Beleuchtung und einen neuen Anstrich.

Die Projektkosten beliefen sich auf insgesamt 1,63 Millionen Euro. Finanzielle

Unterstützung gab es vom Land und vom Regionalverband Ruhr (RVR).

Der 230 Kilometer lange RuhrtalRadweg verläuft von der Ruhrquelle in Winterberg

quer durch die Metropole Ruhr bis Duisburg. Er ist ein Gemeinschaftsprojekt

der Ruhr Tourismus GmbH (RTG), des RVR und des Sauerland Tourismus.

Infos: www.ruhrtalradweg.de

Vom Cloef beste Aussicht auf

das Naturwunder Saarschleife

Medebach - Kein Wahrzeichen steht mehr für das Saarland als die Saarschleife. Vielen Saarland-

Besuchern bleibt der Blick auf die Saarschleife für immer unvergesslich. 22 Mitglieder der SGV-

Abteilung Medebach machten sich zu einem fünftägigen Wanderurlaub auf, um das für sie bisher

recht unbekannte Gebiet kennenzulernen. Die Saarschleife ist sowohl vom Wasser und Ufer aus,

aber besonders vom Aussichtspunkt „Cloef“ sehr sehenswert. Von den Quartieren aus wurden

täglich unterschiedlich lange Touren unternommen, wobei insgesamt rund 1240 Höhenmeter zu

bewältigen waren. Auf sehr gut markierten Rundwegen

wurden dabei unter anderem die Saarschleifen Tafeltour,

der Saarhölzbach Pfad, der Wolfsweg, der Rundweg um

den Losheimer See und der „Villa Borg Trail" erwandert. Ein

Höhepunkt der Tour war das Cloef Atrium, von wo man auf

dem bis zu 23 Meter hohen „Baumwipfelpfad“ eine weitere

atemberaubende Aussicht auf die Saarschleife hatte.

Ebenso wurden die Innenstädte von Merzig und Mettlach

besucht und auch der Besuch der Stadt Saarburg mit ihrer

historischen Bausubstanz, den gediegenen Fachwerk- und

Fischerhäuser der Altstadt und dem größten innerstädtischen

Wasserfall Europas (Bild) werden der Wandergruppe

in guter Erinnerung bleiben.

Rhododendron-Blüten:

Ihre Pracht faszinierte

Neheim - Ihre großartige, ja gewaltige Blütenpracht fasziniert: Die Rhododendren

im Ammerland – sie waren für 13 Radwanderer Ziel einer Fahrradwanderwoche

dieser Arnsberger SGV Neheim. Besondere Eindrücke machte neben der gewaltigen

Blütenpracht die prachtvolle Größe der Pflanzen, die auch Alpenrosen genannt

werden. Von ihrem Standquartier in Westerstede unternahmen die Neheimer

unter der Leitung von Wolfgang Kylian und Peter Becker Ausflüge in die Umgebung,

unter anderem zum Zwischenahner Meer. Dabei erlebten sie schmucke

Bauernschaften sowie idyllische Moor- und Heidelandschaften. „Unvergessliche

Eindrücke”, berichtete Wolfgang Kylian, „die Appetit auf mehr machten.“

Ehmsenweg in zweiter

Etappe geschafft

Voßwinkel - Geplant war, 2016 den 76 Kilometer langen Ehmsenweg von Arnsberg

nach Olpe in einer Etappe zu schaffen – real wurde daraus nichts: Das schon gewaltige

Wanderprojekt fand nach 43 Kilometern in Faulebutter wegen eines kräftigen

Gewitters mit Sturmböen und nassen Füssen sein vorzeitiges Ende. Die Fortsetzung

bis zum Ziel sollte dann 2017 erfolgen. Die Wanderführer Rainer Schmidt und

Andreas Schreiber organisierten die Tour für den 13. Mai – natürlich ab Faulebutter.

Die Wandergruppe im Alter zwischen 18 und 69 Jahren lernte auf der 34 km langen

Strecke bei stattlichen 1.000 Höhenmetern den seit 1907 markierten und seit 2006

zertifizierten „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ auch noch intensiv kennen

– und das bei schönsten Wanderwetter. Die Route führt über Kloster Brunnen,

Endorf, Recklinghausen und Sundern nach Arnsberg. „Wege fast ohne Asphalt und

immer wieder tolle Aussichten waren extrem reizvoll“, so das Votum. Fast am Ende

der Schlussetappe war ein Besuch des Ehmsen-Denkmals (auch „Flüsterhäuschen“

genannt) obligatorisch (Foto mit Blick auf die Arnsberger Neustadt).

30 KREUZ&QUER 3/17


Popcornmaschine sorgte für

Appetit am Wandern

Salzkotten - Anlässlich der Landesgartenschau in Bad Lippspringe fanden Aktionstage statt:

Hautnah am Sommeranfang hieß am 20. Juni das Motto „Wandern – Klettern – Extremsport“.

Der SGV Salzkotten beteiligte sich mit ansprechendem und vielfältigem Informationsstand mit

dem Thema: „Wir wandern durch Deutschland“.

Wanderwart Karl-Heinz Pottmeier fertigte hierfür eine Wanderkarte an, auf der die absolvierten

Wanderrouten der letzten Jahre abgesteckt waren, z.B. der E1 = 1.745 Kilometer und Wanderweg

Deutschen Einheit = 1.050 km. Wegewart Joseph Salmen (2. v. re.) stellte die Wegemarkung

dar, die bei Beachtung eine sichere Wanderstrecke zum geplanten Ziel garantieren.

Vorsitzender Peter Heimann (Bild) war mehr als zufrieden mit der Resonanz, die erneut aufzeigte,

dass das Wandern Volkssport Nr.1 für Jung und Alt ist und sich stetig weiterentwickelt. Auch an

jugendliche Wanderer hatte der SGV natürlich gedacht. Neben Kinderschminken und kurzweiligen

Spielen war eine Popcornmaschine die Attraktion.

Dresdens grüne Ecken

Monheim/Langenfeld - Unter Führung der gebürtigen Dresdener Ines und Eberhard

Loßner und der Assistenz von Wanderführer Heinz Rund verbrachten zwölf Wanderer

dieser rheinischen SGV-Abteilung mit Standort Coschütz acht anspruchsvolle

Wandertage nahe der sächsischen Metropole Dresden. Den Auftakt bildete die

weltbekannte Frauenkirche, es folgten Zwinger, Semperoper, das Residenzschloss

mit der Hofkirche und ein Spaziergang über die Brühl'sche Terrasse. Natur und

Landschaft standen auch auf dem Programm mit Wanderungen in der Bastei und

Dresdener Heide, in die linkselbischen Täler sowie von der Wilden Weißeritz über

die Teufelsklippen in den Rabenauer Grund und durch den Lößnitzgrund mit Ziel

Moritzburg. Mit dem Raddampfer ging's nach Pillnitz und mit der Schwebebahn

hinunter zum „Blauen Wunder“. Im benachbarten Tschechien bestiegen die SGVer

mit dem Großen Schneeberg den höchsten Berg des Elbsandsteingebirges. Höhepunkt

der Woche war sicher die Wanderung von Wehlen auf die Bastei und auf

den Hockstein.

Den Eifelsteig bezwungen

Projekt über vier Jahre

Hüsten - In einem Vier-Jahres-Projekt erwanderten ca. 30 Personen auf insgesamt

16 Einzeletappen den Eifelsteig von Aachen nach Trier und erreichten bei

bester Stimmung den historisch bedeutsamen Schlusspunkt „Porta Nigra“. 330

Kilometer schlängelt sich diese Wanderroute quer durch eine wunderschöne

abwechslungsreiche Landschaft (Bild). Von Standortquartieren in Monschau,

Blankenheim, Manderscheid und Trier wurden auf der Strecke spektakuläre

Ausblicke, herrliche Passagen durch malerische Bach- und Flusstäler und

aufregende Aufstiege erlebt. „Die außergewöhnliche naturräumliche und landschaftliche

Vielfalt macht diese Eifelwanderung zu einem herausragenden

Natur-Erlebnis.“ Dies stellten alle Beteiligten mit Wanderführer und Organisator

Georg Brüggemann am Schluss der gesamten Strecke begeistert fest.

Typische Eigenschaften des

Fränkischen Jura kennengelernt

Siedlinghausen - Die 41. Wanderwoche der Sauerländer SGV-Abteilung ließ die 15 teilnehmenden

Wanderfreunde typische Eigenschaften des Fränkischen Jura kennenlernen. Die Wanderführer

Ernst Steinrücke und Hansgerd Bosch hatten dies bei der Planung der insgesamt 80 Kilometer

Wanderrouten berücksichtigt. „Fränkischer Jura“ ist seit rund 200 Jahren der Name für diese

Mittelgebirgsregion. So haben sich Orte wie Pottenstein, Gößweinstein und auch Egloffstein zu

touristischen Zielen entwickelt. Dazu gehört auch die weitestgehend unberührte Landeschaft bei

Wichsenstein und Obertrubach. Zum Typischen gehören Felsen- und Wiesentäler, kristallklare

Bäche und einsame Wanderpfade (beides zu sehen auf unserem Bild), wie auch alte und noch

immer bewohnte Adelssitze. Den Schlusspunkt der fünf Wandertage setzte der Besuch Bambergs.

Die Stadt hat inzwischen Aufnahme in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes gefunden.

Erlebnis SGV

Barbarafest von Ruhrhöhe nach

Hordel umgezogen

Bochum - Das Barbara-Sommerfest ist umgezogen: Nach der Aufgabe des SGV-

Wanderheims auf den Ruhrhöhen an der Kemnader Brücke im Bochumer Süden

und Zusammenlegung der beiden Abteilung Hordel und Bochum fand es erstmals

im SGV-Wanderheim Hordel statt. Und das gleich mit großem Erfolg und dem

Wunsch aller Teilnehmer: Das machen wir 2018 wieder! Mit 158 Besuchern und

vielen aktiven Beteiligungen auch von Gästen am Programm startete Mitte Juli

das Barbarafest am neuen Platz im Bochumer Norden. Es wurde eine über lange

Zeit gewachsene Tradition fortgesetzt. Mitglieder der übrigen Bochumer SGV-

Abteilungen Wattenscheid, Höntrop und Bochum-Süd und sogar aus Düsseldorf

haben den „Umzug“ des Festes mit vollzogen.

Die Darbietungen der Seniorentanzgruppe (Bild) und die Mitmachtänze mit Gisela

Klockenkemper fanden viel Beifall, Auftritte des Musischen Kreises der Instrumentengruppe

begleiteten das Offene Singen, Sololiedvorträge und humorvolle

Sketche kamen hinzu. „Gut angenommen wurde auch der Start der Grillsaison

im neuen Grillpavillon, dessen Vorplatz vorsorglich mit einer neuen Plane gegen

Regen gesichert war. Schön, dass sie dann nicht gebraucht wurde, denn auch das

Wetter war uns hold und spielte mit. Sämtliche Vorräte an Grillfleisch, Wurst und

Kuchen wurden verbraucht“, zog Vorsitzender Gerd Delaveaux die Bilanz: „Es hat

einfach alles gut gepasst und

die Grundlage für Neuauflagen

in den kommenden Jahren sind

geschaffen.“

Die Rösrather Firma Hoffer Alter hat es sich nicht nehmen lassen, unterwegs die SGVer zu

einer köstlichen Stärkung mit Bergischem Obstwasser und dem berühmten „Hermännche“

einzuladen und so das Wanderlebnis abzurunden.

Im Bergischen schwebt man mit

Schwebefähre über die Wupper

Düsseldorf - Das Bergische Land war im Wanderplan des SGV in der Landeshauptstadt

angekündigt und dazu kommen dann immer viele Wanderfreunde, so auch jetzt: 21 waren

es. Der Wandertag stand unter dem Motto „Das Bergische Land pur“: Ziele und Stationen

auf dem Bergischen Weg waren die Schwebefähre über die Wupper, die Seilbahn hinauf zu

Schloss Burg, Einkehr in einem Bergischen Gasthaus sowie wandern unter der und mit dem

Zug über die Müngstener Brücke und schließlich mit der Schwebebahn die Wupper entlang

von Oberbarmen bis Vohwinkel.

„In der Stadt war es brütend heiß, auf den Wanderwegen konnte man es mit 28 Grad gut

aushalten, zumal eine leichte Brise allen ein wenig Erfrischung brachte,“ übermitteln Rosa-

Maria und Heribert Ludigs als Organisatoren und Wanderführung für die Vereinsstatistik.

KREUZ&QUER 3/17

31


Erlebnis SGV

PERSONALIEN

Klaus Stölting

Harald Kahlert

NACHRUF

Klaus Stölting, seit 1978 Mitglied

der SGV-Abteilung Iserlohn, ist im

Alter von 76 Jahren am 06.05.2017

verstorben. 2003 übernahm er von

unserem Hauptnaturschutzwart

Fritz Schröder das Amt des Abteilungsnaturschutzwartes,

gleichzeitig

wurde er zum stellv. Abteilungsvorsitzenden gewählt;

letzteres Amt hatte er von 2003 bis 2007 inne. Das Amt des

Naturschutzwartes konnte er aufgrund seiner Erkrankung in

den letzten Monaten vor seinem Tod nicht mehr wahrnehmen.

Klaus Stölting gehörte auch der Wimpelwandergruppe

2002 Iserlohn-Wunsiedel an.

Rita Eschner, Ingrid Klüber und Christel Krey

sagten JA als Nachfolger von Hans Bunk

Velbert - 20 Jahre lenkte Hans Bunk als Vorsitzender die Geschicke der Abteilung Velbert. Sehr zum Bedauern der

Mitglieder stand er bei der Mitgliederversammlung am 20. Februar in diesem Jahr nicht mehr für eine Wiederwahl zur

Verfügung. Da aus der Mitgliederschaft auch kein anderer für die Nachfolge an der Vereinsspitze bereit war, wurde also

für einen zweiten Anlauf eine außerordentliche Mitgliederversammlung für den 24. April einberufen. Ein Problem, das

sich in vielen Vereinen verbreitet und diese in die gefährliche Situation der Vereinsauflösung treibt.

Mit einigen Vorschlägen aus dem Teilnehmerkreis konnte

die drohende Gefahr abgewendet werden: Es stellten sich

schließlich die Wanderfreundinnen Rita Eschner (Mitte),

Ingrid Klüber (li.) und Christel Krey (re.) für die nächsten

vier Jahre zur Verfügung. „Der Velberter SGV hat jetzt zwar

keinen Vorsitzenden mehr, aber ein Vorstandsteam. Große

Erleichterung bei den Mitgliedern, es kann weitergehen“,

berichtete Pressewartin Ingrid Kretzschmar und konnte bekannt

geben, dass Hans Bunk der Abteilung weiterhin erhalten bleibt. Er wurde für seine langjährige intensive und

erfolgreiche Vereinsarbeit zum Ehrenvorsitzenden ernannt – und er bleibt der Wanderszene des Bergischen Landes

als Wegewart erhalten, eine höchst wichtige Tätigkeit für die touristischen Aufgaben des SGV in der Region.

Iserlohn - Wenn's um die Finanzen geht, dann ist Harald Kahlert (re.) der richtige Ansprechpartner. Das sagte sich einst auch die Deutsche

Wanderjugend (DWJ), als es um die „Stiftung DWJ" und deren Funktionsträger ging. 15 Jahre war er im Stiftungsrat tätig, neun davon

als Vorsitzender. Als er Ende 2016 aus dem Amt schied, konnte er ein deutlich vermehrtes Stiftungsvermögen vorweisen und an die

Nachfolge übergeben. Er führte als Soforthilfe Kleinanträge ein und warb bei jedem Deutschen Wandertag bei einem Bühnenauftritt für

die Stiftung, deren Ertragslage natürlich unter der Niedrigzinslage leidet. Auch beim Abschied macht er „Werbung für die gute Sache".

Kahlerts Appell: Die Stiftung ist gemeinnützig – Spenden und Zustiftungen für die Jugendarbeit im Wanderverband sind sehr erwünscht und

steuerlich absetzbar (Kontakt: info@wanderjugend.de). Zur Erinnerung an seinen Einsatz dankte ihm der DWJ-Jugendbeirat (Vorstand).

Dessen Mitglied Björn Thorwirth (li.) würdigte sein langjähriges und kreatives Schaffen und überreichte ihm als äußeres Zeichen eine

Ehrenurkunde (Bild) sowie einen Präsentkorb mit Leckereien aus deutschen Landen.

Europäische Begegnung beim SGV Hordel-Bochum

Repubblica Nomade Gäste im Wanderheim Hordel

EWV/DWV

Hordel/Bochum - In diesen Zeiten nationalistischer Abschottungsbewegungen

wie Brexit und „America first“ gibt es auch bemerkenswerte proeuropäische

Aktivitäten, und zwar von unten. Hierzu zählt eine Wanderung

der italienischen Gruppierung „Repubblica Nomade“ für die „Vereinigten

Staaten von Europa“, die in 24 Etappen mit je 20 bis 40 Kilometern von

Paris durch Belgien und Holland nach Berlin führt. Sie machte Mitte Juni

auch im Wanderheim des SGV Hordel-Bochum Station. Die 14-köpfige

Gruppe italienischer Wanderfreunde plus einem deutschen Teilnehmer setzt

sich aus allen Altersstufen und Berufen zusammen.

Wanderer zieht es seit eh und je nicht als Eroberer in fremde Länder,

sondern als Besucher und Freunde. Deshalb lag es nahe, dass sich die

15-köpfige Gruppe bei ihrer Vorbereitung an den SGV als größte regionale

Wanderorganisation in NRW wandte, liegen doch die Städte wie Duisburg,

Essen und Bochum auf ihrem Weg nach Berlin.

So trafen die Wanderer nach gut 20 Kilometern Wegstrecke im Wanderheim

Hordel ein, wo sie bereits von der SGV-Seniorentanzgruppe begrüßt

wurden. Nach einem gemeinsamen Mittagessen begleitete Hordels

SGV-Vorsitzender Gerd Delaveaux die Gästegruppe zu einer Besichtigung

des LWL-Museums „Zeche Hannover“. Dabei erfuhren sie einiges über

Rob Franssen

SGV-Land/Prag – Dem ehemaligen EWV-Beisitzer aus den Niederlanden

Rob Franssen (65) und seiner Frau Riet wurde durch

„Zijne Koninklijke Hoogheid'“ (Seine Königliche Hoheit) die

Auszeichnung „Member of the Order of Orange Nassau“ verliehen.

Diese Ehrung ist die Anerkennung ihrer ehrenamtlichen

Tätigkeiten. Und das waren unter anderem die engagierte Arbeit

speziell für Pfadfinder und für die Gründung der Partnerschaft mit der polnischen

Stadt Szczecinek. Rob, der 2013 zu Fuß von Bergen op Zoom nach

die Zechensiedlung Hordeler Heide und über die Geschichte der ehemaligen Zeche

und waren von der Fördertechnik beeindruckt, wo sie den Lauf der Fördermaschine

erlebten.

Nach einigen Stunden wohlverdienter und erholsamer Ruhe (einige unternahmen

trotzdem eine Kurzvisite in der Bochumer Innenstadt) traf sich die Gruppe zum

abendlichen Essen im Wanderheim, bei dem auch der SGV-Vorsitzende Gast war.

Eine Gitarre stand bereit und der Abend klang aus mit abwechselnd italienischen und

deutschen Liedern. Am folgenden Tag ging's nach einem Erinnerungsfoto (Bild) weiter

zum nächsten Etappenziel: Dortmund. „Wenn auch die sprachliche Verständigung

nicht ganz leicht fiel, der Völkerverständigung und der europäischen Einheit hat diese

Begegnung auf jeden

Fall genutzt“, bilanzierte

Vorsitzender Delaveaux

die nicht alltägliche

Begegnung von und mit

europäischen Wanderfreunden.

„Jetzt ist

unser Wanderheim eine

europäische Adresse.“

Dort wo einst Bergleute ihrer schweren Arbeit nachgingen, ist heute ein

historisches Kulturzentrum rund um das Thema „Bergbau“ entstanden.

Santiago de Compostela unterwegs war, konzentrierte sein ehrenamtliches

Engagement neben der niederländischen Wanderorganisation „Wandelnet“

auf die EWV: Von 2007 bis 2015 war er Mitglied des Präsidiums der europäischen

Dachorganisation der Wanderer und Vizepräsident der Wegekommission

von 2007 bis 2014 (Bild), als ihre Tätigkeit aus organisatorischen

Gründen endete. Herzlichen Glückwunsch zu der Auszeichnung von den

Wanderfreunden des geografisch direkt benachbarten EWV-Gründungspartners SGV

und aus dem wanderbaren Deutschland!

32 KREUZ&QUER 3/17


DIE KINDERSEITE

Hallo, ich bin´s

wieder – eure Pip,

die Entdeckermaus!

In der letzten Ausgabe

hatte ich mich

ja bereits vorgestellt und euch

einige spannende Spiele

gezeigt. Heute stelle ich euch

zwei neue Spiele vor.

Viel Spaß dabei!

#

48

geh mal

ein stück

barfuss

Kitzelt dich

das Gras

an deinen Füßen?

Pip

#

38

fotosafari

Kleine Monster

in Großaufnahme ...

WAS DU BRAUCHST:

Einen Fotoapparat

Ein gutes Auge – auch für kleine Wesen

Klebe dein Lieblingsbild hier ein.

WAS DU BRAUCHST:

Ein altes Handtuch, um deine Füße zu säubern,

bevor du deine Socken wieder anziehst.

Mal ein Bild von deinen Fußabdrücken.

TIPP

Mit der Makro-Einstellung auf deiner Kamera werden die Fotos besonders

schön. Lohnende Motive sind: Heuschrecken, Schnecken, Ameisen, Würmer,

Raupen, Schmetterlinge und Käfer.

Datum

Wetter

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51

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DRAUSSEN!

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Die abgebildeten Rätsel und Spiele sind Auszüge aus

dem Buch „50 Dinge, die ich auf einer Wanderung

machen kann.“ Auf rund 65 Seiten werden allerlei

Aktivitäten vorgestellt, welche Kindern die Natur näher

bringt.

61

Bibliographische Daten:

Titel: 50 Dinge, die ich auf

einer Wanderung machen kann

Autoren: Sandra Hamer; Lena Hesse

Herausgeber: Westfälischer Heimatbund

Verlag: Aschendorff

Erscheinungsjahr: 2014

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Einsendeschluss ist der 30. September 2017. Viel Glück!

(Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen). Die Gewinner werden in der nächsten Kreuz&Quer-Ausgabe veröffentlicht.

Auflösung Rätsel –

K&Q-Ausgabe 02/2017

Herzlichen Glückwunsch den Gewinnern

des Rätsels der K&Q-Ausgabe 02/2017!

Die richtigen Angaben der Seitenzahlen waren...

Bild 01:

Seite 21

Bild 02:

Seite 50

Bild 03:

Seite 05

Bild 04:

Seite 43

Je 2 Eintrittskarten für

FORT FUN Abenteuerland

– dein Freiheitpark!

haben gewonnen:

U. Kalis, Dinslaken

M. Schröder, Herne

A. Kuhlenberg, Netphen

Die Gewinner werden

benachrichtigt.

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Dass der schärfste Ableger des amerikanischen Wilden Westens im Sauerland liegt,

ist längst kein Geheimnis mehr. Jedes Jahr besuchen weit über 100.000 kleine und große Winnetou-Fans

die Karl May Festspiele in Elspe, lassen sich zunächst von dem großen Rahmenprogramm mit der großen Stuntshow „Es war einmal in Kanada

– Grandpa’s Schatz“ und der Pferdeshow „Teaching Horses“ begeistern. Weiter geht es dann zur Musikshow „Best of Country Music“. Und dann

schließlich ist es so weit: Winnetou lernt seinen späteren Blutsbruder Old Shatterhand zum ersten Mal kennen. Gemeinsam bestehen sie in dem

legendären Stück „Winnetou I“ ihren ersten Kampf gegen die brutale Santer-Bande. Spektakuläre Spannung mit jeder Menge Knalleffekten pur.

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Redaktion: Torsten Dreyer, Jörg Haase, Manfred Kipp, Dr. Peter Kracht, Anna Rösch,

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Telefon (0157) 89 68 77 27, E-Mail: m.kipp@sgv.de

Gestaltung und Druckvorstufe: IDEENpool GmbH, Thomas Gebehenne, www.ideenpool.de

Der Bezugspreis dieses Magazins ist im Mitgliedsbeitrag des SGV enthalten.

Abo-Preis für Nicht-Mitglieder:

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