Motocross Enduro Ausgabe 09/2017

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Technik und Rennaction Auch in dieser Ausgabe möchten wir euch in puncto Modellpflege 2018 auf dem Laufenden halten. Marko Barthel reiste nach Bitche/Frankreich, um dort bei der Präsentation der neuen Suzuki RM-Z 450 dabei zu sein. Natürlich nutzte er dort sogleich die Gelegenheit, ein paar Runden auf dem „generalüberholten“ Bike zu drehen. Mehr dazu ab Seite 18. Alexander Stephan testete für euch die SWM RS 300 R und betitelte seinen Bericht spontan mit „The Revenant“ (der Rückkehrer), weil ihn das Bike stark an Husqvarnas 2010er TE 310 erinnert. Lest ab Seite 26, ob ihr zu dem gleichen Schluss gelangt...

SEPTEMBER

2017


ADVENTURE

IS OUT

THERE

NO SHORTCUTS

You know that it’s more than an adrenaline fix – it’s

freedom. It’s about being unhindered and uninhibited.

It’s about feeding your need for speed. So go ahead –

gear up and get out there.

SCOTT-SPORTS.COM

© SCOTT SPORTS SA 2017 | Photo: Juan Pablo Acevedo


EDITORIAL

Technik und Rennaction

Auch in dieser Ausgabe möchten wir euch in puncto Modellpflege 2018 auf dem

Laufenden halten. Marko Barthel reiste nach Bitche/Frankreich, um dort bei der

Präsentation der neuen Suzuki RM-Z 450 dabei zu sein. Natürlich nutzte er dort

sogleich die Gelegenheit, ein paar Runden auf dem „generalüberholten“ Bike

zu drehen. Mehr dazu ab Seite 18.

Alexander Stephan testete für euch die SWM RS 300 R und betitelte seinen Bericht

spontan mit „The Revenant“ (der Rückkehrer), weil ihn das Bike stark an

Husqvarnas 2010er TE 310 erinnert. Lest ab Seite 26, ob ihr zu dem gleichen

Schluss gelangt.

Marko Barthel begleitete keinen Geringeren als den aktuellen SuperEnduro-Junioren-Champ

Blake Gutzeit beim Training und nahm dabei dessen Racebike, eine

2017er Yamaha WR 250, unter die Lupe. Bericht ab Seite 34.

Ab Seite 44 setzen wir unsere in lockerer Folge erscheinende Serie Tipps + Tricks

fort, die sich dieses Mal mit Konditionstraining beschäftigt.

Ab Seite 46 geht’s mit Racing pur weiter. Antonio Cairoli (MXGP) und Pauls Jonass

(MX2) sicherten sich beim GP von Tschechien in Loket ihren jeweils sechsten

Gesamtsieg. Überschattet wurde die Veranstaltung vom tragischen Unfall

des 13-jährigen Moldawiers Igor Curharciuc, der im ersten Lauf der 85er-EM

schwer stürzte und verstarb. Beim GP von Belgien in Lommel setzte die KTM-Armada

ihre Erfolgsserie fort. Sowohl in der MXGP- als auch in der MX2-Klasse

nahmen die Orangefarbenen alle Podestplätze ein. In Frauenfeld sorgten die

einheimischen Fahrer Jeremy Seewer und Arnaud Tonus für dramatische Spannung.

Bericht ab Seite 50. Jubeln konnte Henry Jacobi beim Jubiläums-ADAC-MX-

Masters beim MCE Tensfeld. Zum ersten Mal stand er bei einem MX Masters auf

dem obersten Treppchen. Bericht ab Seite 54.

Die Enduro-WM in Portugal wurde von den Briten, die sich auf der Strecke in Castelo

Branco so richtig wohlfühlten, dominiert. Nathan Watson, Steve Holcombe

und Jamie McCanney zeigten der Konkurrenz, was sie draufhaben. Mehr dazu ab

Seite 66.

Nach fast fünf Monaten Pause starteten in Burg die Enduro-DM-Piloten im Rahmen

der Enduro-EM zu ihrem 4. und 5. Lauf. Andreas Beier konnte sich dort seinen

ersten Gesamtsieg im Championat seit fünf Jahren sichern. Bericht ab Seite 70.

Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen.

• Foto: Test SWM RS 300 R/Alexander und Moira

Auf dem Titel: Blake Gutzeit • Foto: Denis Günther

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September '17


Schnappschuss

... auch Blake Gutzeit trainiert schon mal in Sachsen ...

• Foto: Denis Günther


INHALT

September 2017

MODELLE 2018

18 Präsentation Suzuki RM-Z 450

TEST

26 SWM RS 300 R

34 Yamaha 250 Enduro

Racebike Blake Gutzeit

TIPPS + TRICKS

44 Koordinationstraining

MOTOCROSS

46 WM Loket/CZ

48 WM Lommel/B

50 WM Frauenfeld/CH

54 ADAC MX Masters Tensfeld

58 DMV BRC 2-Takt Cup

60 Verbände

62 Kolumne Eddy Frech

72 P.O.W. Kiedrowski Racing Team

CROSS-COUNTRY

64 Goldbach + Mühlhausen

ENDURO

66 WM Castelo Branco/P

70 DM Burg

SUPERMOTO

74 Inter-DM Schaafheim

RUBRIKEN

3 Editorial

4 Schnappschuss

8 Facts

14 Produkte

42 Poster: Brian Hsu

76 Notizen/Termine

80 Standings

82 Vorschau Oktober 2017/ Impressum

Die digitale Ausgabe eurer MOTOCROSS ENDURO

könnt ihr als Abonnent uneingeschränkt nutzen,

wenn ihr eure Abonummer und das dazugehörige

Passwort vom Adressaufkleber nutzt

(www.mce-online.de)

Im MOTOCROSS-ENDURO-Webkiosk könnt ihr

ausgewählte Tests online nachlesen

(www.webkiosk.mce-online.de)

Youngster-Cupfahrer Karol Kruszynski

Foto: ADAC MX Masters


ADAC MX MASTERS

TENSFELD

SEITE 54

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FACTS

450-ccm-Sieger: Marvin Musquin, Dean Wilson (re.) und Eli Tomac (li.)

• Foto: MX Sports Pro Racing/Jeff Kardas

450-ccm-Sieger Marvin Musquin • Foto: KTM

AMA Nationals Millville:

Musquin und Savatgy zum zweiten

Marvin Musquin und Joey Savatgy konnten sich beim Spring Creek National die

Siege in ihren Klassen sichern. Musquin gelang es außerdem zum ersten Mal in

seiner US-Nationals-Karriere, beide Läufe zu gewinnen.

Der Holeshot in Lauf 1 ging ebenfalls an Musquin vor Matt Bisceglia, der in Millville

seinen ersten Saisonstart hatte, und Dean Wilson. Nach Runde 1 lag Musquin

weiterhin in Front vor Wilson und Justin Barcia. Während Musquin sich weiter

absetzte, entbrannte ein spannender Fight um die restlichen Podestplätze.

In Runde 4 überholte der als Neunter gestartete Eli Tomac Barcia. Zwei Runden

später wechselten Wilson und Tomac mehrfach die Plätze, bis Tomac Rang

2 übernahm. Musquin gewann letztlich mit einem Vorsprung von 17,4 Sekunden

vor Tomac und Wilson.

Henry Miller zeigte beim Start zu Lauf 2 die beste Reaktion und sicherte sich zum

ersten Mal in seiner Karriere den Holeshot, gefolgt von Justin Bogle, Tomac und

Wilson. Doch die Freude währte nicht lange, bereits in der ersten Kurve stürzte

er und Bogle übernahm die Führung. Tomac machte einen Fehler, ging ebenfalls

zu Boden und musste das Rennen im Mittelfeld wieder aufnehmen. Nach der

ersten Runde führte Bogle vor Musquin und Baggett. In Runde 2 fand Musquin

einen Weg an Bogle vorbei. Baggett brauchte etwas länger, um auf Platz 2 zu gelangen.

Wilson wollte ebenfalls unbedingt wieder aufs Podest und überholte

Bogle in Runde 3. Der Zieleinlauf lautete somit Musquin vor Baggett und Wilson.

Ebenso spannend ging es in der 250er Klasse zu, in der sich letztlich Joey Savatgy

zum zweiten Mal in dieser Saison den Gesamtsieg sichern konnte. Zweiter

wurde KTM-Rider Alex Martin vor Zach Osborne (Husqvarna).

Ergebnisse - AMA Nationals - 8. Lauf - Millville/MN - 22.7. - 450 ccm: 1. Marvin Musquin, KTM (1/1); 2. Dean

Wilson, Husqvarna (3/3); 3. Eli Tomac, Kawasaki (2/5); 4. Blake Baggett, KTM (6/2); 5. Cooper Webb, Yamaha

(4/9); 6. Justin Barcia, Suzuki (5/8); 7. Martin Davalos, Husqvarna (11/4); 8. Cole Seely, Honda (8/6);

9. Christian Craig, Honda (7/7); 10. Fredrik Noren, Honda (13/10).

250 ccm: 1. Joey Savatgy, Kawasaki (1/2); 2. Alex Martin, KTM (2/4); 3. Zach Osborne, Husqvarna (8/1);

4. Jeremy Martin, Honda (4/5); 5. Adam Cianciarulo, Kawasaki (6/6); 6. RJ Hampshire, Honda (5/7); 7. Aaron

Plessinger, Yamaha (3/12); 8. Dylan Ferrandis, Yamaha (7/8); 9. Shane McElrath, KTM (16/3); 10. Colt Nichols,

Yamaha (9/13).

Der zweitplatzierte Dean Wilson • Foto: Simon Cudby

AMA Nationals Washougal:

Musquin und Savatgy zum dritten

Marvin Musquin demonstrierte auch in Washougal seine Dominanz mit zwei

1. Plätzen. Joey Savatgy landete nach dramatischen Fights in der 250er Klasse

ebenfalls erneut auf dem obersten Treppchenplatz.

Musquin machte da weiter, wo er eine Woche zuvor in Millville aufgehört hatte.

Er sicherte sich den Holeshot vor Martin Davalos, Justin Bogle und Eli Tomac. Bogle

unterlief ein Fehler, der ihn mehrere Positionen kostete. Tomac übernahm

Platz 3, um sich sofort an Davalos’ Fersen zu heften, den er in Runde 2 bezwingen

konnte. Der Kampf um Rang 1 konnte beginnen. In Runde 4 konnte Tomac

Musquin kurzzeitig die Führung abnehmen, wurde aber von diesem wieder auf

Platz 2 verbannt. Davalos gab seine 3. Position an Cole Seely ab. Musquin gewann

mit 10,6 Sekunden Vorsprung vor Tomac, Seely, Davalos und Dean Wilson.

Den Holeshot zu Lauf 2 sicherte sich Davalos vor Bogle und Blake Baggett. Musquin

folgte auf Rang 4 vor Tomac. In Runde 3 übernahm Musquin die Führung

von Davalos und gab sie bis Rennende nicht mehr ab. Davalos musste sich bis

Rennende auch Tomac beugen, der letztlich Zweiter wurde und seine Meisterschaftsführung

auf Baggett, der die Plätze 7 und 4 belegte, weiter ausbauen

konnte.

Die 250er Klasse dominierte in Moto 1 Aaron Plessinger, der sich damit seinen

zweiten Laufsieg der Saison sicherte, vor Adam Cianciarulo und Zach Osborne.

Rennen 2 und damit den Gesamtsieg holte sich Joey Savatgy. Plessinger musste

seine Hoffnungen auf den Gesamtsieg begraben, als er stürzte und auf Rang

12 zurückfiel. Er beendete das Rennen als Neunter.

Ergebnisse - AMA Nationals - 9. Lauf - Washougal/WA - 29.7. - 450 ccm: 1. Marvin Musquin, KTM (1/1); 2. Eli

Tomac, Kawasaki (2/2); 3. Martin Davalos, Husqvarna (4/3); 4. Cole Seely, Honda (3/5); 5. Blake Baggett,

KTM (7/4); 6. Dean Wilson, Husqvarna (5/6); 7. Weston Peick, Suzuki (6/8); 8. Christian Craig, Honda (9/9);

9. Justin Bogle, Suzuki (8/10); 10. Dakota Alix, KTM (12/12).

250 ccm: 1. Joey Savatgy, Kawasaki (7/1); 2. Zach Osborne, Husqvarna (4/3); 3. Dylan Ferrandis, Yamaha

(3/4); 4. Adam Cianciarulo, Kawasaki (2/5); 5. RJ Hampshire, Honda (6/2); 6. Aaron Plessinger, Yamaha

(1/9); 7. Jeremy Martin, Honda (9/6); 8. Colt Nichols, Yamaha (10/7); 9. Shane McElrath, KTM (11/8); 10. Mitchell

Harrison, Yamaha (5/15).

250-ccm-Sieger Joey Savatgy • Foto: MX Sports Pro Racing/Jeff Kardas

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AMA Nationals Unadilla:

Musquin siegt, Tomac führt

Auch in den Staaten hatte Petrus kein Einsehen mit den Crossern der US-Meisterschaft.

Aufgrund starken Regens und Sturmböen wurden die zweiten Läufe

der 450er- und 250er Klasse auf 20 Minuten plus eine Runde verkürzt.

Marvin Musquin kam auch mit diesen Bedingungen bestens zurecht, gewann

beide Läufe und holte sich damit den Gesamtsieg. „Mein Ziel ist es, jede Woche

möglichst viele Punkte zu schreiben und Vizemeister zu werden“, erklärte Musquin

seine Strategie nach dem Rennen. Und sie scheint aufzugehen, schließlich

liegt er nur noch 4 Punkte hinter dem derzeitigen Klassementzweiten Blake Baggett,

der in Unadilla Fünfter wurde. Eli Tomac führt trotz eines 9. Gesamtrangs

das Klassement weiterhin mit einem komfortablen Vorsprung an.

Die 250er-Klasse gewann zum zweiten Mal in dieser Saison Jeremy Martin vor

Joey Savatgy und Zach Osborne. „Trotz des miesen Wetters fühlte ich mich auf

der Strecke wohl und ging positiv eingestellt ins Rennen. Das hat wohl den Ausschlag

gegeben“, freute sich Martin über seinen Sieg.

Ergebnisse - AMA Nationals - 10. Lauf - Unadilla/NY - 12.8. - 450 ccm: 1. Marvin Musquin, KTM (1/1); 2. Martin

Davalos, Husqvarna (8/2); 3. Cole Seely, Honda (3/6); 4. Cooper Webb, Yamaha (7/3); 5. Blake Baggett,

KTM (2/11); 6. Dean Wilson, Husqvarna (9/4); 7. Justin Bogle, Suzuki (4/10); 8. Christian Craig, Honda (5/9);

9. Eli Tomac, Kawasaki (10/5); 10. Benny Bloss, KTM (15/8).

Stand (nach 10 von 12 Veranstaltungen): 1. Tomac, 400 Punkte; 2. Baggett, 373; 3. Musquin, 369; 4. Wilson,

299; 5. Seely, 263; 6. Davalos, 243; 7. Bogle, 241; 8. Jason Anderson, Husqvarna, 216; 9. Weston

Peick, Suzuki, 213; 10. Webb, 211.

250 ccm: 1. Jeremy Martin, Honda (2/1); 2. Joey Savatgy, Kawasaki (1/4); 3. Zach Osborne, Husqvarna (3/5);

4. Dylan Ferrandis, Yamaha (6/3); 5. Justin Cooper, Yamaha (12/2); 6. Adam Cianciarulo, Kawasaki (5/8);

7. Aaron Plessinger, Yamaha (4/10); 8. RJ Hampshire, Honda (8/6); 9. Chase Sexton, Honda (7/12); 10. Kyle

Cunningham, Suzuki (13/7).

Stand (nach 10 von 12 Veranstaltungen): 1. Osborne, 413 Punkte; 2. J.Martin, 350; 3. Savatgy, 324; 4. Ferrandis,

299; 5. Alex Martin, KTM, 296; 6. Plessinger, 285; 7. Cianciarulo, 283; 8. Colt Nichols, Yamaha,

235; 9. Mitchell Harrison, Yamaha, 229; 10. Shane McElrath, KTM, 210.

Trey Canard hört auf

Nach zehn Jahren Profisport beendete

Trey Canard vorzeitig seinen

Vertrag mit Red Bull KTM. Der

26-Jährige holte 2008, nur ein Jahr

nach seinem Wechsel ins Profilager,

den 250-ccm-SX-Ostküstentitel

und 2010 die AMA-MX-Meisterschaft.

Zahlreiche Verletzungen

bremsten ihn aber immer wieder

aus. Kaum war er von einer Verletzung

genesen, folgte die nächste.

2017, nach seinem Wechsel zu KTM,

sollte alles besser werden, aber erneut

zwangen ihn Verletzungen

mehrfach zu pausieren. „Jetzt ist

Schluss. Meine Leidenschaft fürs

Rennfahren ist immer noch groß.

Aber ich musste leider einsehen,

dass es nicht mehr geht“, äußerte

sich Canard zu seinem Entschluss.

• Foto: KTM/Simon Cudby

Helmut Schadenberg verstorben

Mit Helmut Schadenberg verstarb am

31. Juli eine der letzten großen ostdeutschen

Motocross-Legenden nach

langer, schwerer Krankheit im Alter

von nur 71 Jahren. Der mehrfache

DDR-Meister der späten 1970er Jahre

startete seine internationale Karriere

bereits 1970, bis die ostdeutsche Regierung

Unternehmungen solcher Art

verbot. Zusammen mit Paul Friedrichs,

Heinz Hoppe und Reinhard

Fischer belegte Helmut 1968 den

2. Platz beim MXON in Kishinev/

UdSSR. Nach seinem Karriereende

1980 blieb Helmut Schadenberg bis

zu seinem Tode dem MX-Sport verbunden.

Seiner Familie wünschen wir

viel Kraft in dieser schweren Zeit.

R.I.P. Helmut • Foto: Sickert

WWW.ZUPIN.DE / INFO@ZUPIN.DE

PHONE +49 8669 848 110


FACTS

US-MX-GP in Jacksonville/Florida

Der am 3. September terminierte US-MX-GP findet nicht wie geplant im Gatorback

Cycle Park, sondern im WW-Motocross-Park in Jacksonville (Florida) statt.

Davide von Zitzewitz

Deutscher Meister MX2

Coldenhoff weiterhin Werksfahrer

Glenn Coldenhoff hat seinen Vertrag

mit KTM verlängert und startet auch

2018 als Teamkollege von Antonio

Cairoli und Jeffrey Herlings. „Wir wissen,

dass wir mit Glenn einen smarten

und lernbegierigen Fahrer in unseren

Reihen haben, der sein ganzes

Potenzial noch entfalten wird und

deshalb wollten wir ihn weiter an uns

binden“, sagte KTM-Motorsport-Direktor

Pit Beirer nach der Vertragsverlängerung.

Der 26-jährige Holländer

ist ebenfalls über die weitere Zusammenarbeit

mit KTM glücklich: „Hier

passt einfach alles. Ich werde mit dem

besten Material versorgt und arbeite

mit einem tollen Team unter besten

Bedingungen.“

Tragischer Unfall in Loket/CZ

Igor Curharciuc tödlich verunglückt

Beim ersten Lauf zur 85-ccm-EM am

22. Juli in Loket verunglückte der

13-jährige Moldawier Igor Curharciuc

tödlich. Trotz des sofortigen Einsatzes

des anwesenden medizinischen

Teams, des Ärzteteams und eines sofort

georderten Rettungshubschraubers

verstarb Igor noch an der Unfallstelle.

Der für Sonntag geplante

zweite Lauf wurde aus Respekt vor

Igor und dessen Familie abgesagt.

FIM Europe, FIM, Youthstream, der

ACCR und der Motoclub Loket sprechen

den Hinterbliebenen ihr Beileid

aus. Auch das Team von Motocross

Enduro entbietet der Familie, Freunden

und Bekannten sein Beileid.

• Foto: Youthstream

Davide von Zitzewitz

reiste mit nur

einem Punkt Vorsprung

auf seinen

Widersacher Lukas

Platt zum Finallauf

in Gerstetten und

sicherte sich letztlich

mit 2 Zählern

Vorsprung den

Meistertitel. Für Furore

sorgten in

Gerstetten aber

nicht die Titelaspiranten,

sondern die

Brüder Tom und Tim

Koch, die in beiden

Läufen die Plätze

1 und 2 belegen

konnten.

Junioren-MX2-DM - 4. Lauf - Gerstetten - 6.8.2017 - Gesamtergebnis: 1. Tom Koch, KTM; 2. Tim Koch, Suzuki;

3. Elias Stapel, KTM; 4. Lukas Platt, KTM; 5. Davide von Zitzewitz, KTM; 6. Leon Ast, Yamaha; 7. Florian

Badstuber, Yamaha; 8. Jascha Berg, Husqvarna; 9. Gianluca Ecca, KTM; 10. Pit Rickert, KTM.

Endstand s. Seite 80.

1. Davide von Zitzewitz

2. Lukas Platt (li.)

3. Nico Koch (re..)

Junioren-Weltmeister 85 ccm:

Eddie Jay Wade

Junioren-Weltmeister 125 ccm:

Gianluca Facchetti

Van Erp, Wade und Facchetti

sind Juniorenweltmeister

Bei der Junioren-WM im estländischen Lange Motokeskus dominierten ein Niederländer,

ein Brite und ein Italiener das Geschehen. Den 65-ccm-Weltcup sicherte

sich der Niederländer Ivano van Erp, der in beiden Läufen unangefochten

siegte. Eddie Wade (Großbritannien) dominierte in der 85-ccm-Klasse mit zwei

Laufsiegen das Geschehen. 125er-Juniorenweltmeister wurde der Italiener Gianluca

Facchetti, der ebenfalls beide Rennen gewinnen konnte. Bester Deutscher

wurde Constantin Piller auf Rang 8 in der 85er-Klasse.

Die Teamwertung gewann Dänemark vor den Niederlanden und Italien. Deutschland

belegte Rang 10. • Foto: Pascal Haudiquert/Husqvarna Ergebnis/Stand s. Seite 80.

Gennadij Moiseev verstorben

Der dreifache 250-ccm-MX-Weltmeister Gennadij Moiseev verstarb am 23. Juli

nach langer Krankheit im Alter von 69 Jahren. Mit seinem Ehrgeiz, Fleiß und vor

allem Talent inspirierte er zahlreiche sowjetische Athleten. 1974 gewann er seinen

ersten Titel sowie den ersten Titel für KTM, 1977 und 1978 folgten zwei weitere.

Seine WM-Karriere beendete Moiseev 1985, er blieb dem Sport aber weiterhin

als Trainer verbunden. 2000 wurde er Präsident der russischen Motorsportföderation

MFR. R.I.P. Gennadij. • Foto: FIM Europe

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Gut anziehen und dabei Gutes tun

Die neue Stefan Everts Kollektion von Suzuki

Mit der neuen Stefan-Everts-Bekleidungs-Kollektion

erinnert Suzuki an die zehn WM-Titel und 101

Grand-Prix-Siege des Belgiers. Zusätzlich unterstützt

man beim Kauf der S72-Artikel ein soziales

Projekt für Jugendliche in Hessen.

Stefan Everts ist eine lebende Legende des Motocrosssports.

Der Belgier ist mit zehn WM-Titeln und

101 Grand-Prix-Siegen der erfolgreichste Motocross-Pilot

aller Zeiten. Auch heute – elf Jahre nach

seinem letzten Titel im Jahr 2006 – ist der Belgier

nach wie vor fest in der Motocrossfamilie verankert

und kümmert sich als Teammanager um die Geschicke

des Suzuki World MXGP Teams.

Um an die beeindruckenden Erfolge des zehnfachen

Weltmeisters zu erinnern, hat Suzuki zusammen

mit Everts eine Bekleidungs-Kollektion entworfen,

die in zahlreichen Details und Applikationen an die

großartigen Erfolge des 44-Jährigen erinnert. Angelehnt

an die Farben und Designs der RM-Motocross-

Maschinen aus den 1990er-Jahren überzeugt die

Kollektion mit einem klassisch cleanen Look.

Bemerkenswert ist, dass Everts und die Suzuki

Deutschland GmbH – genauso wie jeder Käufer –

mit der Everts-Kollektion ein ganz besonderes Jugend-Projekt

in Hessen unterstützen. Der Jugendhof

Pohl-Göns e.V. ist ein Jugendheim für schwer erziehbare

Jugendliche im Alter von 12 bis 21 Jahren.

In dieser sozialen Einrichtung gibt es schon seit vielen

Jahren auch ein Motocross-Projekt, mit dem

sehr gute Erfahrungen in der Therapie der Jugendlichen

gemacht wurden.

Sebastian Rovner hat seit dreieinhalb Jahren die

Leitung des Projektes und freut sich über die tolle

Unterstützung. Unter Rovners Anleitung können die

Jugendlichen beim MX-Training Aggressionen abbauen,

ihren sportlichen Ehrgeiz steigern und positive

Erfahrungen für ihr weiteres Leben sammeln.

Zudem sind sie selbst für die Bikes verantwortlich

und schulen bei der Pflege und Wartung der Motorräder

nicht nur handwerkliche Fähigkeiten.

Rovner hatte beim Besuch des Motocross-Grand-

Prix in Teutschenthal die Gelegenheit, Stefan Everts

und die Verantwortlichen bei Suzuki Deutschland

persönlich kennenzulernen. „Ich möchte mich im

Namen des Jugendhofs Pohl-Göns ganz herzlich für

die Unterstützung bedanken!“, so Rovner. „Das Motocross-Projekt

ist eine tolle Ergänzung zum Konzept

des Jugendhofs Pohl-Göns, das von den Jugendlichen

sehr gut angenommen wird. Allerdings

ist es auch recht kostenintensiv und wir freuen uns

deshalb wirklich sehr über die finanzielle Unterstützung

durch den Verkauf der Stefan-Everts-Bekleidungs-Kollektion.“

Die Suzuki-Bekleidungs-

Kollektion ist bei allen Suzuki-

Vertragspartnern und ausgewählten

Händler-Onlineshops

erhältlich. Weitere Informationen

zur Suzuki-Bekleidungs-

Kollektion und zur Stefan-

Everts-Bekleidungs-Kollektion

gibt’s unter folgendem Link:

http://shop-motorrad.suzuki.

de/c/fashion-more_racingcollection-2017


FACTS

Joan Barreda gewinnt Baja Aragon

Joan Barreda gewann zum vierten Mal die Baja Aragon. Der Spanier war eine

Klasse für sich. Auch auf der letzten 154 Kilometer langen Etappe fuhr er die

schnellste Zeit und gewann mehr als verdient. Zweiter wurde Barredas Landsmann

Joan Pedrero und Dritter Teamkollege Michael Metge. • Foto: Honda

Baja Aragon - 21.-23.7.2017 - Ergebnis: 1. Joan Barreda, E, Honda; 2. Joan Pedrero, E, Sherco; 3. Michael

Metge, F, Honda; 4. David Adria, E, Yamaha; 5. Cristian Espana, AND, KTM; 6. Marc Sola, E, Yamaha;

7. Hector Acensio, E, KTM; 8. Alessandro Ruoso, I, KTM; 9. Arnaldo Martins, P, Suzuki; 10. Daniel Oliveras,

E, KTM.

Graham Jarvis siegt zum 6. Mal

bei den Red Bull Romaniacs

Die ersten, die das Finale der 2017er Red Bull Romaniacs vor Tausenden von

Zuschauern eröffneten, waren die Fahrer der Bronze-Klasse. An der klassischen

Auffahrt vor den Toren Hermannstadts galt es noch einmal, die letzten

Reserven zu mobilisieren, um sich dann zum legendären „Red Bull Romaniacs

Finisher“ erklären zu können. Von den Bronze-Fahrern wie durch eine Vorgruppe

auf einem Rockkonzert angeheizt, waren die Zuschauer in angemessener

Stimmung, als mit Manuel Lettenbichler der erste Fahrer der Gold-Klasse in die

Auffahrt nagelte. Mit der gleichen Kaltschnäuzigkeit, mit der er die vorherigen

Tage den Topfahrern um die Ohren fuhr, knallte er die Auffahrt im ersten Versuch

und sicherte sich nebenbei den Tagessieg und damit Platz 4 in der Gesamtwertung.

Paul Bolton, der mit dem „Mini Letti“ die letzten beiden Tage eine

Fahrgemeinschaft eingegangen war, freute sich darüber fast so sehr wie

über seinen eigenen Erfolg. Zum zehnten Mal bei der Red Bull Romaniacs dabei,

hatte Bolton das Podium mehrfach knapp verfehlt und war heute überglücklich,

dass er mit seinem 2. Platz in der Tageswertung auch endlich auf

dem Podium in der Gesamtwertung war: Platz 3!

Der absolute Höhepunkt der 14. Ausgabe der Red Bull Romaniacs war jedoch

die Leistung, die Graham Jarvis ablieferte. Zum neunten Mal dabei, gewann Jarvis

das Rennen zum sechsten Mal – mit drei Tagessiegen in den schweren Etappen

und einem relaxten Ausklang am Finaltag (Fünfter in der Tageswertung).

Jarvis war den Tag ruhig angegangen, wissend, dass er eine halbe Stunde Vorsprung

vor dem Gesamtzweiten Mario Roman hatte und nur ein Fehler ihm

noch einen Strich durch die Rechnung machen könnte. • Foto: Husqvarna

Gesamtergebnis Red Bull Romaniacs - 25.-29.7.2017: 1. Graham Jarvis, GB, Husqvarna; 2. Mario Roman,

E, Sherco; 3. Paul Bolton, GB, KTM; 4. Manuel Lettenbichler, D, KTM; 5. Travis Teasdale, ZA, KTM; 6. Billy

Bolt, GB, Husqvarna; 7. Brett Swanepoel, ZA, Husqvarna; 8. Lars Enöckl, A, KTM; 9. Philipp Scholz, D,

KTM; 10. David Cyprian, CZ, KTM.

Ferner: 13. Kevin Gallas, D, Husqvarna; 16. Philipp Bertl, A, Beta.

Unter die Topfünf beim Comeback –

Eddi Hübner bei der Enduro-EM

in Paikuse/Estonia

Für Eddi Hübner war es das erste Rennen in der Enduro-Europameisterschaft

nach seiner Verletzung. Dabei auf Anhieb unter die Topfünf zu fahren, war eine

grandiose Leistung!

Die Strecke in Estonia war vielseitig: Tiefer Sand, Wurzeln und Schlamm warteten

in der 60 Kilometer langen Runde, die dreimal täglich absolviert werden

musste auf die Fahrer. Eddie war nach dem ersten Tag bereits auf dem 5. Platz

und konnte diesen auch am zweiten Tag verteidigen.

„Ich habe schon noch ein bisschen Arbeit vor mir. Rennen zu fahren ist aber eine

super Chance zu lernen und wieder zurückzufinden! Wo meine Schwächen

sind, was ich noch verbessern kann, weiß ich ganz genau. Mit dem Ergebnis

bin ich vorerst sehr zufrieden, nach meiner Verletzung bin ich einfach dankbar,

wieder auf dem Bike sitzen zu können und Rennen zu fahren. Dass ich nicht

wieder ganz hinten in der Ergebnisliste anfangen muss, um mich nach vorne zu

arbeiten, ist eine große Erleichterung. Topfünf ist eine super Basis, aber ich

kann noch mehr! ;-)“, kommentiert Eddi Hübner. • Foto: KLIM

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PRODUKTE

ZUPIN

FLY Racing MX Racewear 2018

Die FLY Racing Racewear für 2018 ist ab sofort bei Zupin bestellbar. Der weltweite

Go Live, der Überflieger-MX-Wear aus den USA startete bereits am 29. Juli.

Ganz vorne mit dabei die neue Evolution 2.0 Serie mit Jersey, Hose und Handschuhen

in drei Farbkombinationen (Navy-Gelb-Weiß, Rot-Grau-Weiß, Grau-

Orange-Schwarz).

Hier wurde auf nichts verzichtet: Top-Materialien und beste ergonomische Passform

sowie zahllose Details für Belüftung, Bewegungsfreiheit und Tragekomfort.

Natürlich auch passend für alle gängigen Knie-Braces. Kompromisslos FLY

Racing.

FLY trägt auch 2018 der wachsenden Beliebtheit der superleichten Lite Hydrogen

für die heißen Tage und maximale Freiheit in „Athletic Fit Passform“ Rechnung

und schickt diese in fünf Farbkombinationen in die neue Saison. Darunter

die absoluten Farbknaller Hi-Vis-Schwarz und Pink-Schwarz.

Das breiteste Spektrum bietet die Kinetik Serie, sie ist der FLY-Klassiker im Programm

und gehört zu den beliebtesten Fahrerkombis. Neben der Rockstar Edition

kommt die Kinetik in fünf Farben, darunter auch eine Grau-Hi-Vis-Variante.

Die Woman-Serie mit speziell auf die weibliche Anatomie abgestimmter Passform

ist in den Farben Blau-Schwarz und Pink-Hi-Vis erhältlich. Als krönenden

Abschluss der Serie bieten die Kinetik-KID-ERA-Kombis auch für die Kleinsten

beste MX-Bedingungen.

Bezugsquelle:

www.zupin.de

Abgerundet wird die neue Kollektion von der Einsteigerserie F16. Einfach das

Richtige für jeden Fahrer. Diese tolle Kombi wurde auch in diesem Jahr wieder

besser ausgestattet und das zu einem konkurrenzlosen Preis! In vier Farbvarianten

gibt es die F16, dazu noch zwei Varianten für Kids.

Ebenso neu im Einsteigerprogramm: der FLY Elite Guild. Dieser Helm wurde von

Grund auf neu entwickelt, um den Spitzenplatz bei Einstiegshelmen zu übernehmen,

und das ist vollauf gelungen! Eine langlebige und leichte Polymerschale,

ein speziell gestaltetes Gummi-Formteil für den Nasenbereich und POV-Kamera-Vorbereitung

kennzeichnen den neuen FLY Elite Guild. Drei Schalen und

vier EPS-Größen stehen für eine präzise Passform. Dieser neue Top-Einsteiger

ist in insgesamt sechs Farben und der Rockstar Edition zu haben.

Und ja, FLY kann 2018 noch mehr. Zwei Brillenmodelle, die FLY-Zone-Composite-

Brille und die FLY-Zone-Turret-Brille, mit komfortablem Rahmen und großem

Sichtfeld, Einzellagenschaumstoff für eine hervorragende Abdichtung zwischen

Gesicht und Brille sowie einer hochwertigen Polycarbonat-Scheibe mit Anti-

Kratz-(ATS) und Anti-Beschlag-Beschichtung (ATF) ergänzen das FLY-Programm

in diesem Jahr.

Über 160 Teile umfasst das Sortiment des MX-Spezialisten mittlerweile. Jetzt

umschauen unter www.zupin.de/flyracing-2018.html

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SCOTT

Softcon 2

JACKET PROTECTOR

UVP 279,- Euro

Die Scott-Softcon-2-Protektor-Jacke bietet das Neueste aus Leistung und Technologie.

Sie verfügt über hochmoderne Sicherheitstechnologie und speziell

entwickelte ergonomische und flexible D3O® Pads und Platten. Sie ist Neck-

Brace kompatibel, ihr Obermaterial besteht aus Stretch-Mesh-Gewebe und enthält

feuchtigkeitsabweisende 3D-Einsätze an der Innenseite. So bietet sie unerreichten

Komfort.

Zusammensetzung: D3O®-Platten an Brust und Rücken, D3O®-Platten an Ellbogen

und Schulter, aus 3D- und dehnbarem Mesh.

Größen: S bis 2XL

Eigenschaften: Speziell von Scott entwickelte ergonomische und flexible

D3O®-Pads und -Platten • Perfekte Neck-Brace-Kompatibilität • Herausnehmbare

Ellbogen- und Schulterpolster • Anatomische, stoßdämpfende Bizepspolsterung

• Feuchtigkeitsableitende innenliegende Einsätze aus 3D-Mesh • Rumpf

aus elastischem Mesh • Armpump-frei.

KNEE GUARD

UVP 129,- Euro

Der Scott Softcon 2 Knee Guard ist eine neue Entwicklung, die den hohen Sicherheitsstandards

in der Mobilität entspricht. Er verfügt über speziell entwickelte,

ergonomische und flexible D3O®-Polster, Seitenpolster und erweiterte Unterstützung

für Schienbeinschoner. Dieser Knieschoner bietet zudem praktisch

und ergonomisch positionierte Riemen und ein abriebfestes Front-Panel.

Zusammensetzung: D3O® und EVA-Schutzpolster

Größen: S bis L

Eigenschaften: Speziell von Scott entwickelte ergonomische und flexible

D3O®-Pads • Präzise platzierte seitliche Polsterung • Erweiterte Unterstützung

für Schienbeinschoner • Abriebfester vorderer Einsatz mit Verstärkungsaufdruck

• Perforierte Neoprenkonstruktion mit elastischem Mesh-Einsatz hinten •

Ergonomisch positionierte Gurte.

Bezugsquelle:

www.scott-sports.com

KLIM

Latitude-Kombi

Die KLIM Latitude-Kombi begeistert Motorradfahrer weltweit und ist bekannt für

ihre große Vielseitigkeit und ihren hohen Komfort. Sie ist das ideale Produkt für

den Einstieg in die Welt von KLIM Technical Riding Gear!

Das unverrückbare GORE-TEX®-Versprechen „GUARANTEED TO KEEP YOU

DRY®“, das 2-Lagen-GORE-TEX®-Performance-Laminat im Kernbereich und

GORE-TEX® 840D CORDURA® an den exponierten und stark beanspruchten Bereichen

von Jacke und Hose: Die Kombination hochwertiger Materialien bietet

alles, was das Motorradfahrerherz begehrt!

Ein effektives Belüftungssystem darf dazu nicht fehlen: vier wasserdichte, regulierbare

Belüftungsöffnungen vorne und eine große Entlüftungsöffnung am Rücken

der Jacke sorgen stets für eine optimale Temperaturregelung. Die Hose verfügt

über je zwei Be- und Entlüftungsöffnungen vorne und hinten am Oberschenkel.

Für aktiven Schutz sorgen inkludierte D3O®-Protektoren an Schulter, Ellbogen,

Hüfte und Knie sowie ein großflächiger Rückenprotektor. Hochreflektierendes

3M Scotchlite bringt extrem gute Sichtbarkeit, vor allem bei schlechten Sichtverhältnissen

und in der Nacht.

Das Ziel der Latitude ist es, 365 Tage im Jahr ein verlässlicher Partner zu sein. Bei

hohen Temperaturen sorgt das Belüftungssystem für effektive Kühlung. Bei Regen

und Nässe bietet das GORE-TEX®-Versprechen „GUARANTEED TO KEEP YOU

DRY®“ höchstmöglichen Komfort. Bei extremen Temperaturen empfiehlt sich

das KLIM Layering System, das individuelle Lösungen erlaubt.

Die Latitude-Jacke gibt es in Blau/Schwarz, Grau/Schwarz und Schwarz/Hi-Vis,

die Hose in Grau/Schwarz und Schwarz.

UVP: Latitude-Jacke 599,-/Latitude-Hose 559,- Euro. Übergrößen und Überlängen

gibt es jeweils mit 20,- Euro Aufpreis.

Bezugsquelle:

www.klim.com

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September '17


PRODUKTE

KLIM

Offroad 2018

As tough as it has to be, as comfortable

as it needs to be! KLIM Offroad

2018

Life happens outdoors – Echte Off-

Road-Abenteuer sind voller unerwarteter

Herausforderungen, vieles ist

planbar, der Reiz liegt dennoch im

Unvorhergesehenen. Um optimal vorbereitet

zu sein, bedarf es echter Endurobekleidung!

Dafür steht KLIM

seit Anbeginn und die kommende

KLIM-Offroad-Kollektion 2018 mehr

denn je zuvor!

Richtige Endurobekleidung muss

funktionieren und dem Fahrer das

bieten, was er in unwegsamem Gelände

braucht: hohe Widerstandsfähigkeit

in Kombination mit großer Bewegungsfreiheit

und bester Belüftung.

Abseits geschützter Rundkurse zählt

nur, was auch wirklich funktioniert:

It’s tough riding not a look a’like contest!

Um Endurofahrern immer das optimale

Equipment mitzugeben, bietet

KLIM drei Kollektionen:

Dakar: Sie ist das Kernstück der KLIM-

Offroad-Kollektion: Unerreicht hoher

Qualitätsstandard, extrem funktionell

und unglaubliche Haltbarkeit.

Cordura-Stoffe, Stretchmaterial und

hervorragende Fertigungsqualität

machen sie widerstandsfähig, aber

dennoch flexibel. Die Belüftung lässt

sich regulieren – die Dakar ist der

ideale Partner für jede Endurotour

und endlose Single Trails.

Bei besonders heißen Tagen gibt es

eine Ableitung der Dakar – die Mojave.

Durch den Einsatz von Netzpanelen

wird eine komplette Belüftung garantiert.

Für die wettbewerbsorientierten Fahrer

gibt es die brandneue XC-Lite: Fokussiert

auf das Wesentliche – leicht,

gut durchlüftet und robust dort, wo es

notwendig ist. Gemacht für den extremen

Renneinsatz unter den härtesten

Bedingungen!

Offroadbekleidung von Endurofahrern

für Endurofahrer: KLIM Technical

Riding Gear!

Bezugsquelle:

www.klim.com

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MCE

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der neue

MICHELIN

ENDURO

SCOTT

Enduro Jersey und Pant

JERSEY

UVP 60,- Euro

Das Scott-Enduro-Trikot kombiniert Strapazierfähigkeit

mit Atmungsaktivität und wurde für

vielseitiges und herausforderndes Enduro-Terrain

entwickelt. Dank hohem Kragen, gepolsterten

Ellbogen, strapazierfähiger Brust- und

Ärmel- und seitlichem Einsatz aus Mesh-Gewebe

für optimale Belüftung ist es ein vollwertiges

Enduro-Trikot.

Zusammensetzung: 97 % Polyester, 3 % Polyurethan

Größen: S bis XXL

Eigenschaften: Hoher Kragen • Strategische

Belüftungskanäle • Gepolsterte Ellbogen •

Langlebiges Obermaterial.

PANT

UVP 180,- Euro

Die Scott-Enduro-Hose bietet alles, was du

brauchst und von einer Enduro-Hose erwartest.

Strapazierfähiges Obermaterial, fest eingesetzte,

verstärkte Knie für zusätzlichen Schutz,

doppelte Belüftungsbahnen und vieles mehr.

Wenn du Funktion und Design suchst, ist dies

dein Must-have.

Zusammensetzung: 91 % Polyester, 1 % Polyurethan,

6 % Polyamid, 1 % Elasthan, 1 %

Kevlar

Größen: 28 bis 38

Eigenschaften: Vorgefertigte Passform • Obermaterial

aus 900D für verbesserte Haltbarkeit •

Direct Inject TPR-Knieschutz • Belüftungssystem

mit Klettverschluss am Oberschenkel • Tasche

am Oberschenkel rechts • Doppeltes

Klettverschlusssystem zur Taillenweitenregulierung.

Bezugsquelle:

www.scott-sports.com

Michelin Reifenwerke AG & Co. KGaA, Michelinstraße 4, 76185 Karlsruhe, Deutschland, Stand 07/2017

für top -

platzierungen ,

egal auf

welchem boden

motorrad.michelin.de


MODELLE 2018: PRÄSENTATION SUZUKI RM-Z 450

„Run, turn and stop“

Präsentation | Suzuki RM-Z 450| 2018

Ende Juli ging es für uns in den Elsass, genauer gesagt nach Bitche in

Frankreich. Dort fand die 2018er Präsentation der neuen Suzuki

RM-Z 450 statt. Im Vorfeld gab es die Information, dass die RM-Z 450

in nahezu allen Bereichen verbessert und getreu nach dem Motto

„Run, turn and stop“ bereit für Siege auf der MX-Strecke sei. Apropos

Siege, Suzuki hat im Laufe der Jahre zahlreiche Meisterschaften gewonnen,

und zwar einen World MX1-, fünf AMA-Motocross- und zwei

AMA-Supercross-Titel. Wie immer wollten wir es natürlich genau wissen

und haben uns das neue Modell näher angesehen und durften

sogar einige Runden zusammen mit Multichamp Stefan Everts auf

der Strecke „Circuit de Motocross - Martins Thal“ drehen.

Testfahrer: Marko Barthel; Fotos: Suzuki, Steve Bauerschmidt

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MODELLE 2018: PRÄSENTATION SUZUKI RM-Z 450

DIE RUN-TURN-AND-STOP-PHILOSOPHIE

RUN

Mit zahlreichen Änderungen und Weiterentwicklungen, wie zum Beispiel einem

größeren Lufteinlass, einem überarbeiteten Kolben, einer Kraftstoffpumpe mit

höherem Druck oder einer Verbesserung der Einspritzung, wurde dem 450-ccm-

DOHC-Viertakt-Motor nicht nur mehr Leistung spendiert, sondern gleichzeitig

auch das Drehmoment über den gesamten Drehzahlbereich verbessert. Eine

Überarbeitung des Traction Managements und der Suzuki Holeshot Assist Control

(S-HAC) erleichtert dem Fahrer die Startphase und das Beschleunigen bei

schwierigen Bodenverhältnissen.

TURN

Ein komplett neuer Rahmen inklusive Schwinge mit verkürztem Radstand verbessert

in Zusammenarbeit mit dem neuen Fahrwerk und dem nun etwas weniger

gebogenen Renthal-Fatbar-Lenker das Handling der RM-Z 450. Zum ersten

Mal in einem Serien-Motocross-Motorrad kommt ein Showa-Balance-Free-Rear-

Cushion(BFRC)-Stoßdämpfer zum Einsatz. Das Vorderrad wird von einer verstärkten

Upsidedown-Gabel mit Stahlfedern geführt. Ein schmales Bodywork

mit komplett neuen Plastikteilen erlaubt dem Fahrer hohe Bewegungsfreiheit

auf der RM-Z 450.

STOP

Die Vorderradbremse mit vergrößerter Bremsscheibe verbessert die Bremsperformance

und Standfestigkeit auch bei widrigsten äußeren Bedingungen. Der

hintere Bremszylinder wurde neu gestaltet und verhindert mit einer kompakteren

Formgebung die Ansammlung von Schmutz und ein Hängenbleiben des Fahrers

mit dem Stiefel.

In der Kurve eine Wucht, die RM-Z 450 überzeugt durch Stabilität

ANGETESTET – WIE FÄHRT SICH DIE RM-Z 450?

Suzuki vertraut immer noch auf den Kickstarter und bietet dem Kunden keinen

elektrischen Anlasser, wie es bei einigen anderen MX-Bikes schon längst zum

Standard gehört. Der Kaltstart ist nach ein, zwei Kicks erledigt und nach kurzem

Warmlaufen ging es auf die Piste. Leider hatte das Wetter in der Nacht zuvor

nicht wirklich mitgespielt und auch zum Testzeitpunkt regnete es kräftig. Dennoch

wollten wir einen Eindruck gewinnen und drehten unsere Runden auf dem

aufgeweichten „Circuit de Motocross“. Trotz der schnell eingefahrenen tiefen

Spuren und der vielen Wellen liegt die RM-Z satt in der Spur. Das Fahrwerk macht

insgesamt einen guten bis sehr guten Eindruck. Die Telegabel haben wir ein wenig

in der Einbauhöhe nachjustiert und dem neuen Stoßdämpfer ein wenig mehr

Druckstufe gegeben. Damit ist die Balance ein wenig besser und bei höherem

Tempo fühlt sich das Fahrwerk ruhiger und stabiler an. Bei einem schnellen

Spurwechsel fehlt es dagegen ein wenig an Agilität und der Fahrer muss mit erhöhtem

Aufwand und Fahrgefühl die Suzuki dahin bringen, wo er hin will.

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Der Motor bietet viel Leistung,

schon fast zu viel in der Standardversion.

Auch die Leistungsentfaltung

könnte homogener und

gleichmäßiger sein. So wird der

Fahrer schnell müde und eine

ständige Kontrolle über das optimale

Traktionsverhalten ist mit

der Kupplung nötig. Es ist möglich,

über einen anderen Mapping-

Stecker die Leistung nach eigenen

Vorlieben anzupassen, aber dazu

ist ein kurzer Boxenstopp notwendig.

Ein Mappingschalter wäre dagegen

unkomplizierter und benutzerfreundlicher.

Mit der sanfteren

Mapping-Stufe ist das Fahren angenehmer

und nicht so brachial –

für diese Bedingungen auf jeden

Fall angebracht. Hier auf dem

schlammigen Parcours mit den

vielen Auf- und Abfahrten sowie

engen Kehren ist uns im unteren

Drehzahlbereich der Motor öfters

ausgeblubbt. Das ist ziemlich nervend

– zumal ein Neustart nur mit

dem Kickstarter und im Leerlauf

möglich ist. Die optimierten Bremsen

mit der größeren vorderen

Bremsscheibe arbeiten tadellos

und verzögern auch bei widrigen

Bedingungen optimal. Insgesamt

ist der erste Eindruck der neuen

Suzuki RM-Z 450 gut, aber dennoch

wollen wir das Motorrad bei

besseren Streckenbedingungen

und auf unserer Heimteststrecke

noch mal ausgiebig auf Herz und

Nieren prüfen.

Sprünge meistert die RM-Z gut, nur die Anpassung des Stoßdämpfers und der Telegabel haben wir während der Testfahrten

durch den Showa-Experten optimieren lassen – für eine bessere Balance und Stabilität

Jeremy Hunter Bas Zach

OFFICIAL PARTNER

SO LAUTEN DIE GEWINNZAHLEN!

iXS Motorcycle Fashion ist der Bekleidungsausrüster der Fahrer

des Suzuki MX2 Teams; Jeremy Seewer, Hunter Lawrence,

Bas Vaessen und Zach Pichon.


MODELLE 2018: PRÄSENTATION SUZUKI RM-Z 450

Auch im tiefsten Sand zieht die 450 kräftig davon

Das Gesamtdesign rückt näher an die Factory-Bikes heran,

wobei der Fokus klar auf Gelb mit blauen Akzenten setzt

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IM DETAIL

Der Luftfilterkasten ist 30 % größer als beim vorherigen

Modell

Der Motor bietet Mehrleistung gegenüber dem Vorgänger

– mehr Drehmoment und mehr Spitzenleistung

Der Injector/Throttle Body ist nun von Mikuni und sorgt

für eine direktere Gasannahme

Ein neuer Zylinderkopf kommt zum Einsatz

Für über 17 % mehr Druck sorgt die neue Benzinpumpe

Die geänderte Nockenwelle sorgt ebenfalls für eine Mehrleistung

und verbesserte Gasannahme


MODELLE 2018: PRÄSENTATION SUZUKI RM-Z 450

Der Kolben wurde im unteren Bereich geändert

Neuer Fatbar-Lenker von Renthal

Auch der Endschalldämpfer erhielt ein Update, um dem

FIM-Geräuschlimit gerecht zu werden

Der Holeshot-Assistent wird über diesen Schalter

aktiviert. Es gibt einen A-Mode (0,7 Sek. gedrückt halten)

und einen B-Mode (1,8 Sek. gedrückt halten). Nach nochmaligem

Drücken und nach 3 Minuten ist der Assistent

automatisch deaktiviert

Insgesamt ist das neue Modell schmaler geworden

Zurück zur „normalen“ Telegabel.

Die „Showa coil spring forks“ ähneln den im Jahr 2014

verwendeten Telegabeln und sind nahezu identisch

zum Showa A-Kit aus dem Jahr 2017

Ein neuer um 700 g leichterer Rahmen kommt zum Einsatz

Als Reifen kommen die Bridgestone „Battlecross X30“

zum Einsatz

Auch die Schwinge ist neu und um 100 g leichter

Eine komplette Neuentwicklung ist der „Showa Balance

Free Rear Cushion“, kurz BFRC-Stoßdämpfer

Die Sitzbank wurde in Form und härte optimiert

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Weg vom Aluminium-Tank – hin zum

leichteren Kunststofftank mit 6,3 Liter

Fassungsvermögen

Eine neue leichtere Kettenführung

wird nun verwendet

Der hintere Bremszylinder wurde in der

Form optimiert

Die vordere Bremsscheibe wurde von

250 auf 270 mm Durchmesser geändert

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TEST: SWM RS 300 R

The Revenant

The revenant – der Rückkehrer. So, oder zumindest so ähnlich, kann man diese SWM titulieren.

Erinnert sie doch auffallend stark an Husqvarnas legendäre TE 310 – aus dem Jahrgang 2010 …

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TEST: SWM RS 300 R

Ziemlich cremig – die Abstimmung der Gabel sorgt für angenehme Ab

sorption, ist aber kein Widerstandswunder bei gröberen Aufschlägen

SWM RS 300 R in Aktion: Eine Enduro für (fast) jeden Typ und jeden Tag

Im Stand: Meos Ex

Wie schon ihre größere Schwester RS 500 R oder die

von uns getestete RS 650 R (MCE 7/2016) basiert die

„kleine“ RS 300 R auf der letzten Generation jener

originären Husqvarna „Fatto in Italia“ – und, um genauer

zu sein, auf der legendären TE 310 von 2010.

Also genau dem Motorrad, mit dem Antoine „Alligator“

Meo ein Jahr später Enduroweltmeister der

E2-Klasse werden sollte. Nicht der schlechteste

Stammbaum, würde ich mal sagen, und damals

auch nicht gerade die schlechteste Wahl in ihrer

Hubraumklasse. Nur zu gut erinnere ich mich noch

an ein Gespräch mit Juha Salminen anlässlich der

Präsentation der 2010er Husqvarna-Modelle in Italien,

als er mir verriet, dass seiner Meinung nach die

310er bei weitem das beste Modell in der Modellrange

sei. Eine Bemerkung, der ich nur zustimmen

konnte …! In aller Logik kann man also vermuten,

dass all jene, die schon von der 310er aus jenen Zeiten

angetan waren, nun auch diese SWM RS 300 R

von heute lieben werden. Dabei hat sich mit dem

Namenswechsel doch so einiges getan, bis auf die

Tatsache, dass die SWMs von denselben Montagebändern

im ehemaligen Husqvarna-Werk in Biandronno

rollen wie ihre seligen Urahnen. So wichen

die ehemaligen Marzocchi-Federungskomponenten

zeitgenössischen Pendants von Kayaba und die

leichte, aber laute Auspuffanlage einer schwereren,

aber wesentlich leiseren Doppelschalldämpferanlage.

Einige, aber dennoch überraschend wenige,

Anbauteile sind dem chinesischen Investor (Shineray

Gruppe) geschuldet: So stammen Motorgehäuse,

Rahmenheck (mit erstaunlich sauberen

Schweißnähten, die man „den Chinesen“ gar nicht

zugetraut hätte …) und die Hydrokupplung (eine

verblüffend Magura-ähnliche Kopie …) direkt aus

der „People’s Republic of China“. Zudem entsprechen

die Abgaswerte nun der Euro-4-Norm und mit

Details wie einer Zwei-Personen-Zulassung (nebst

anmontierbaren Soziusrasten) wird schnell klar,

weshalb SWM diese 300er nun nicht mehr nur als

reinrassiges Geländesportmotorrad, sondern vielmehr

als vielseitige, auch alltagstaugliche Enduro

propagiert. Wem die eingetragenen 11 kW jedoch zu

Linearität über alles – statt spritzigem Punch bietet dieses Triebwerk

einen exemplarisch gleichmäßigen Output, der für optimale Traktion

sorgt und niemanden überfordern wird

„alltagstauglich“ sind und wer sich ausschließlich

abseits des öffentlichen Straßenverkehrs bewegen

will, der kann seine RS 300 recht flott entdrosseln

(Anleitung hierzu liegt der Bedienungsanleitung

bei). Dies haben wir übrigens an unserem Testbike

vollzogen, ließen aber ob des angenehm reduzierten

Geräuschpegels die dB-Killer in den Schalldämpfern.

Folglich beziehen sich unsere Performance-Bewertungen

ausschließlich auf die entsprechend

entdrosselte Variante.

In Aktion: Wanderslust statt Renndurst

Einmal im Sattel, freut den Eigner einer RS 300

gleich mal die Tatsache, dass das sprichwörtliche

Rad der Enduro-Technologie in den vergangenen

sieben Jahren nicht gerade neu erfunden wurde und

man sich deshalb auf solch einem nahezu Enduro-

Youngtimer nicht gleich völlig deplatziert wähnt.

Kurzum, diese SWM kontert mit einer soliden Mischung

aus früheren Qualitäten (quirliger Motor,

ausgewogene Federungskomponenten und einem

äußerst stabilen und präzisen Fahrverhalten) und

Erfordernissen von heute (zusätzliche Ausgleichs-

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Gutes von gestern – glücklicherweise übernahm SWM den

legendär simplen und leicht zu bedienenden Sitzbankverschluss

Zu kurz gedacht – die Kühlerverkleidung deckt leider die empfindliche

Seite des Kühlers nicht komplett ab

Halbe Sache – die Protektoren schützen den Motorblock

zwar einigermaßen adäquat, lassen aber die Rahmenunterzüge

quasi im Regen stehen

Das kann man so lassen – Cockpit mit allen wichtigen

Basisfunktionen und Kontrolllämpchen

Made in Japan – not by Deep Purple, but by Mikuni

Retro im Look, aber nicht in der Leistung – trotz Bremsscheibe

im altehrwürdigen Design, zeigt die Vorderradbremse

eine Bremskraft auf der Höhe der Zeit

Bleib cool – der serienmäßige Kühlerventilator sorgt für Erfrischung,

wenn’s mal (zu) heiß hergeht

welle zur Minimierung von Vibrationen, doppelter

Schalldämpfer zur Reduzierung der Lautstärke,

Kayaba-Federungskomponenten, gute und wertige

Serienausstattung). Das Gesamtpaket entspricht,

was allgemeine Performance betrifft, zwar nicht

dem derzeitigen „State of the Art“ in Sachen Racing,

weiß aber dennoch in anderen Facetten unseres

Lieblingssports zu überzeugen. Und hiermit

meine ich in erster Linie ihre Fähigkeiten, in Sachen

sportiver und/oder relaxter Endurowanderung. Einmal

entdrosselt, macht das 297,6-ccm-Triebwerk

das Beste aus seinen 39 Pferdestärken, die sich

exemplarisch linear und drehfreudig bis über die

10.000-UpM-Marke entfalten. Es ist dieser völlig geradlinige

Leistungsoutput, der zahlreichen aktuellen

und vergleichbaren Enduros fehlt, der diese RS

300 nicht nur zur coolen Wandergefährtin macht,

sondern sich auch (warum nicht!) bestens für

schnelle Rundenzeiten auf jungfräulichen Gras-

Sonderprüfungen eignet. Unabhängig von Gasschieberstellung

und Umdrehungszahl ist die Traktion

phänomenal gut. Im Gegenzug ist ihr kleinvo-

Der diskrete Charme der Enduristen – das attraktive Schalldämpfer-Duett

drückt zwar schwer auf die Waage, ist aber

eine wahre akustische Erleichterung während längerer

Endurotouren

Vorsicht bissig – die sehr kräftig zupackende Hinterradbremse

mit schwimmend gelagerter Scheibe will wortwörtlich

mit „Zehenspitzengefühl“ bedient werden

lumiges Triebwerk allerdings kein Wunder an Durchzugskraft

oder Spritzigkeit. Plötzlich auftauchende

Hindernisse, wie z. B. Baumstämme, können somit

nur bedingt per kurzem Gasschub „geklärt“ werden.

Vielmehr erfordern solche Fahrsituationen ein

perfektes „Timing“ mit geeigneter Drehzahl (nicht

zu niedrig!), dosiertem Kupplungseinsatz und Zug

am Lenker. Das fahrtechnische Klein-Klein oder so

was wie Unterholz-Supercross sind also nicht gerade

ihr bevorzugtes Einsatzgebiet …! Zumal ihr nun

Euro-4-homologiertes Triebwerk mit seiner mager

abgestimmten EFI bei niedrigsten Drehzahlen eine

merkliche Neigung zum plötzlichen Ausploppen

aufweist. Mit intensivem Kupplungseinsatz kann

die genannte Tendenz zwar eliminiert werden, doch

auf Dauer bleibt man den kniffligen Lowspeed-Passagen

dann doch lieber fern. Aber egal wie, hat man

einmal den untersten Drehzahlbereich hinter sich

gelassen, so weiß die RS 300 mit ihrer geschmeidigen

Leistungsentfaltung auf Dauer und über die

Länge des Tages zu gefallen. Solche Langzeitfreuden

unterstützt unsere SWM übrigens auch mit einem

äußerst moderaten Verbrauch (im Schnitt 3,92

l anlässlich einer Endurotour im französischen Elsass)

und durch die angenehme Diskretion ihrer

beiden Schalldämpfer. Wem das alles nun zu brav

und bescheiden daherkommt, wer nicht nur Wanderslust,

sondern auch Racedurst stillen möchte,

für den bietet der engagierte SWM-Dealer ein überzeugend

klingendes Zubehörteil an: Mit dem Austausch

der serienmäßigen Doppelauspuffanlage

gegen eine Single-Anlage von Arrow (nebst angepasstem

„Race-Setting“ – aber ohne Straßenzulassung!)

soll sich die Leistungsentfaltung drastisch

druckvoller und knackiger offenbaren. Aber nicht

nur das, denn die Arrow-Anlage sorgt in gleichem

Zuge für eine satte Gewichtsreduktion um 5 kg.

Letzteres ist umso willkommener, da diese SWM um

einige Kilos schwerer daherkommt (mit dementsprechenden

Handlings-Einschränkungen …) als ihre

Vorgängerin TE 310. Gleichstand herrscht jedoch

wieder in Sachen Fahrstabilität bzw. deren Präzision.

Selbst beim harten Pushen weicht die RS 300

kein bisschen vom eingeschlagenen Pfad ab und

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TEST: SWM RS 300 R

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SWM RS 300 R im Stand: Rückkehrer mit neuer Identität

absolviert sämtliche Kurvenvariationen mit präziser

Lässigkeit. Eine Tatsache, die häufig das relativ

hohe Gewicht vergessen lässt, da die RS 300 nur

wenig korrektiven Input des Piloten einfordert.

Dass dies so ist, liegt mit Sicherheit nicht nur an der

entsprechend förderlichen Fahrwerksgeometrie,

sondern natürlich auch an den neuen Federungskomponenten

von Kayaba. Diese mögen zwar nicht

gerade über eine endgültige MX-taugliche Durchschlagsresistenz

verfügen, kontern aber mit feinen

Absorptionsfähigkeiten, einer stimmigen Vorne/

Hinten-Balance sowie einer wohldosierten Endprogression

im Druckstufenbereich. Alles in allem ein

Chassis, das sich bestens für genussvolle Enduro-

touren eignet, aber in gleichem Zuge keinesfalls gelegentliche

regionale Endurowettbewerbe ausschließt.

Die in unserem belgischen Nachbarland

so populären „Enduro Balladen“ dürften meiner

Meinung nach so ziemlich das ideale Spielfeld für

diese SWM darstellen. Ex- Motocross-Piloten, Pokaljäger

oder sonstige „Extremenduristen“ sollten

sich jedoch lieber woanders umsehen …! Um die

schon beachtliche Einsatzbandbreite der RS 300

noch ein Stück weit zu erhöhen, wünschte ich mir jedoch

eine kleine Überarbeitung der Getriebeübersetzung.

Mit einem kürzer übersetzten ersten Gang

und einem länger übersetzten sechsten Gang wäre

zum einen weniger Kupplungs-Interaktion bei

Schrittgeschwindigkeit nötig, zum anderen könnten

auch mal längere Straßenetappen mit schonenderem

Drehzahlniveau gefahren werden. In diesem

Zusammenhang fällt die akzeptabel leichtgängige

und gut dosierbare Kupplung auf, wenn auch das

Getriebe in der Einfahrphase etwas nachdrücklicher

„bedient“ werden muss. Dem hingegen erfordern

die Bremskomponenten keinen besonderen Nachdruck,

denn sie warten schon bei geringem Druck

mit beachtlicher Bremskraft auf. Bleibt abschließend

noch ein Hinweis auf die bewährte und solide

(Ex-Husqvarna)Basistechnologie dieser SWM, die

hier weder ausgereizt noch irgendwie mit der „heißen

Nadel gestrickt“ wurde. So hatte ich ohne jegliche

technische Probleme die 2016er und 2017er

SWM RS 300 R rund 600 Kilometer im Einsatz und

mein ältester Sohn fährt das größere Schwestermodel

RS 500 R nun seit exakt 5447 Kilometern im Alltags-

bzw. Hobbyenduro-Einsatz – mit lediglich einem

defekten Kupplungsgeber über die gesamte

Distanz. Das spricht für sich … oder?!

Fazit: Das Beste kommt zum Schluss – Episode II

Um es ganz klar zu benennen: Es fällt mehr als

leicht, diese SWM mit ihrem schlanken Verkaufspreis

von 6090,- Euro zu empfehlen, wenn man

sieht, dass aktuelle Viertakt-Enduros schon ganz

schön hart an der 10.000-Euro-Schallmauer kratzen.

Und umso mehr, wenn man die gute Serienausstattung

und die Garantie von zwei Jahren in Betracht

zieht. Wer also eine Enduro „nur so“ wegen

den vielfältigen Freuden an unserem Hobby sucht

und nicht des puren Racings wegen, wer eine Enduro

auf bewährter Basis sucht und nicht den „letzten

Schrei“ potenziell fragiler Hochtechnologie, für den

lässt sich die SWM RS 300 R nicht leicht umgehen,

nein, vielmehr ist sie für jene bestens zu empfehlen!

• Text: Alexander „Ich war nie weg, kann also nicht zurückkehren“

Stephan; Actionpiloten: Sébastien und Alexander;

Fotos: Alexander und Moira


TEST: SWM RS 300 R

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TECHNISCHE DATEN

MOTOR

Bauart

Einzylinder-Viertaktmotor

Bohrung x Hub 83 x 55 mm

Hubraum

297,6 ccm

Verdichtung 12,9:1

Gemischaufbereitung Einspritzung Mikuni Ø 42

elektronisches GET-

Motormanagement

Starter

Elektrostarter

Kühlung

Wasserkühlung

Ventile

4 D.O.H.C.

Zündkerze

NGK CR8EB

Homologation EURO 4

Kraftstoffverbrauch 4,493 l / 100 km

CO2-Ausstoß

104,52 g/km

Leistung

12 kW mit 7000 U/min

Drehmoment

16 Nm mit 7000 U/min

KRAFTÜBERTRAGUNG/

GETRIEBE

Kupplung

Getriebe

Primärübersetzung 24/88 3,666

Sekundärübersetzung 13/50 3,846

FAHRWERK/BREMSEN

Radaufhängung

Vorderrad

Radaufhängung

Hinterrad

Federweg vorn

Federweg hinten

Räder

Kayaba USD-Gabel mit

einstellbarer Zug- und

Druckstufe Ø 48 mm

Kayaba-Federbein,

Federvorspannung sowie

Zug- und Druckstufe (low

und high) einstellbar

295 mm

hydraulische Nasskupplung

klauengeschaltetes

6-Ganggetriebe

296 mm

Aluminium-

Speichenräder

Rad/Reifen vorn 1,60“ x 21“, 90/90-21“

Michelin

Rad/Reifen hinten 2,15“ x 18“, 140/80-18“

Michelin

Bremse vorn

Bremse hinten

hydraulisch betätigte

Scheibenbremse

Ø 260 mm, Brembo

hydraulisch betätigte

schwimmende

Scheibenbremse

Ø 240 mm, Brembo

MAßE UND GEWICHTE

Radstand

1485 mm

Länge ges.

2255 mm

Breite ges.

820 mm

Höhe ges.

1280 mm

Sitzhöhe (ohne Fahrer) 955 mm

Bodenfreiheit

(ohne Fahrer)

300 mm

Trockengewicht 126 kg

Tankinhalt

7,5 l

Preis

6090,- Euro


TEST: RACEBIKE BLAKE GUTZEIT YAMAHA 250 ENDURO

RACEBIKE

ZUM DRITTEN

Yamaha 250 Enduro | Blake Gutzeit

Bei unseren Trainingsfahrten hatten wir das Vergnügen, ein paar

Runden mit Blake Gutzeit, dem aktuellen SuperEnduro-Junioren-

WM-Champ, zu drehen. Blake kommt aus einer Motorsport-begeisterten

Familie und lebt in Südafrika. Aktuell trainiert er in Deutschland

und fährt erfolgreich einige Rennen in der Extremenduro-Serie.

Sein Motorrad ist eine 2017er Yamaha WR 250 mit diversen Zubehörteilen.

Wir durften Blake einen Tag lang begleiten und haben die

Details vom Motorrad unter die Lupe genommen.

• Text: Marko Barthel; Fotos: Denis Günther

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MCE

September '17


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MCE

September '17


TEST: RACEBIKE BLAKE GUTZEIT YAMAHA 250 ENDURO

PORTRÄT

Geburtstag: 8. Februar 1995

Geburtsort: Oslo Beach/Südafrika

Beruf: Profifahrer

Erfolge und Ziele

Blake fing im zarten Alter von drei Jahren mit dem

Offroadmotorradsport an und war von Beginn an

infiziert. Sein erstes nationales Endurorennen bestritt

er mit 16 Jahren und er wurde gleich „Junior

125 Offroad National Champ“. Später fand er Gefallen

an den Hardenduro-Veranstaltungen und wurde

2013 Vierter bei der „Roof of Africa“. Seine Erfolgsliste

wächst stetig weiter und so wurde er 2016 Junioren-SuperEnduro-Weltermeister.

Diesen Erfolg

konnte er in diesem Jahr wiederholen und ist somit

amtierender Junioren-SuperEnduro-Champ.

2013 4. Platz „Roof of Africa“

2014 16. Platz „Erzberg Hare Scramble“

2014 7. Platz „Sea to Sky“,

8. Platz „Red Bull Romaniacs“

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MCE

September '17

2015 8. Platz „Red Bull Romaniacs“

2016 4. Platz SuperEnduro-Junioren-WM

2016 5. Platz „Roof of Africa“

2017 4. Platz „Südafrika National Enduro

Blake hat sich auch ehrgeizige Ziele gesetzt, so

möchte er in der kommenden SuperEnduro-Saison

in der „Prestige Class“ ebenfalls einen Podiumsplatz

erreichen. Außerdem sind weitere Hardenduroveranstaltungen

geplant und auch dort ist die

Zielsetzung klar – Podium!

Sponsoren

„Ohne Sponsoren und Unterstützer wären die vielen

Veranstaltungen und die Trainings in Deutschland

nicht möglich“, so Blake. Einen großen Dank

an Holger Dettmann, den Blake in Südafrika kennengelernt

hat und der ihm die Möglichkeit und

den Kontakt, in Deutschland zu fahren, ermöglichte.

Seine Hauptsponsoren sind Bidvest Blu Cru Yamaha

und der Neubert Racing Shop aus Frohburg/

Deutschland.

Schnelles Tempo und eine gute Leistungscharakteristik

bietet die Replica von Blake

Wie fährt sich die Yamaha WR 250 von Blake?

Natürlich wollten wir auch mit der Replica-Version

über die Strecke düsen und das haben wir auch ausgiebig

gemacht. Die WR 250 von Yamaha ist bekannt

für eine sanfte Leistungsentfaltung und damit bestens

für den Enduroeinsatz gerüstet. Der Motor

kommt drehmomentstark von unten heraus und

kann im niedrigen Drehzahlbereich gefahren werden.

Keine brachiale Leistungsentfaltung, sondern

über das gesamte Drehzahlband hinweg eine sehr

gute Gleichmäßigkeit. Das Fahrwerk ist von Double

EE optimiert und bestens für den Enduroeinsatz angepasst.

Speziell über diverse Hindernisse baut es

eine enorme Traktion auf. Bei der Auspuffanlage

setzt Blake auf unterschiedliche Varianten und je

nach Rennen kommt eine Pro-Circuit Anlage oder

die Original-/Standardversion zum Einsatz. Die

Bremsscheiben und Beläge von TRW in Zusammenhang

mit der ZAP-Bremsarmatur bieten eine gleichmäßige

und zuverlässige Bremsleistung.


SPEZIELL FÜR DEN HARTEN OFFROAD-EINSATZ ENTWICKELT!

S-TECH

HIGH QUALITY

ÖLFILTER

S-TECH

DUAL STAGE

LUFTFILTER

S-TECH

HIGH QUALITY

LAGERKITS

Im Allgemeinen ist die Yamaha WR 250 Replica ein gutmütiges Endurobike, das ein breites

Einsatzgebiet besitzt. Das Tolle daran ist, dieses Motorrad kann man mit sämtlichen Zubehörteilen

unter dem Namen „Yamaha WR 250 2017 Blake Gutzeit Replica“ beim Neubert

Racing Shop für 8990,- Euro kaufen

HÄNDLERVERZEICHNIS UNTER:

WWW.S-TECH-RACING.DE

TEL.: 06351 - 398 77 02


TEST: RACEBIKE BLAKE GUTZEIT YAMAHA 250 ENDURO

DETAILS

Als Reifen kommen Bridgestone-Enduroreifen ED 663 vorn

und ED 668 hinten zum Einsatz

Der blaue Schwingenschutz ist von Polisport

Stoßdämpfer und Telegabel sind von Double EE optimiert

Das komplette Teamdekor von Dice Graffix inklusive

Plastikkit von Racetech und Seitenständer von Trailtech

Bremsscheiben inklusive Beläge von TRW

Faba-Kompletträder mit schwarzem Felgenring

und blau eloxierter Radnabe von und hinten

Eine passende LED-Lampenmaske von Polisport

und blaue FLX-Handschützer von Racetech

ZAP-Lenker in Schwarz mit passendem Lenkerpolster

Die ZAP-E-PEG-Fußrasten in Blau bieten mehr Grip

Das Kettenkit (13/50) ist von Esjot mit Regina-O-Ring-Kette

und der Kettenschutz in Blau ist von Polisport

Der Pro-Circuit-Auspuffkrümmer „Platinum 2“ kommt

speziell beim SuperEnduro zum Einsatz

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MCE

September '17

Der Kühler wird besser geschützt mit dem Moose-Racing-

Aluminium-Kühlerschutz und das blaue Kühlerschutzgitter

ist von Polisport

ZAP-Schalthebel in Blau/Schwarz


Ein Kunststoff-Motorschutz von Moose-Racing

Für den Enduroeinsatz notwendig, ein Tacho von Trailtech

Der Pro-Circut-Endschalldämpfer kommt ebenfalls im Superenduro zum Einsatz

Kennzeichenträger mit LED-Rücklicht von Racetech

Eine weitere Optimierung ist eine Stahlflex-Bremsleitung

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September '17


TEST: RACEBIKE BLAKE GUTZEIT YAMAHA 250 ENDURO

BLAKE IN ACTION

Blake weiß das Bike zu beherrschen, auch im hohen Tempo geht es zügig durch die Kurve

Egal wo, die WR 250 meistert jede Passage

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MCE

September '17


Selbst vor einem Trialhindernis macht Blake nicht Halt

Man sieht, dass er sichtlich Spaß am Fahren hat. Zwischen jeder Trainingseinheit

ist genug Zeit für Späße ;-)

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MCE

September '17


Brian Hsu vom Husqvarna

Maurer Gép Racing Team

im Sand von Tensfeld

• Foto: ADAC MX Masters


TIPPS + TRICKS

Trainingsgrundlagen Teil 5

Koordinationstraining

Das

Unter der Koordination versteht man das Zusammenwirken von Nervensystem

und Muskulatur zu mehr oder weniger feinabgestimmten willkürlichen Bewegungen.

Im Enduro- und Motocrosssport ist z. B. die Körperschwerpunktlage

auf dem Motorrad und das differenzierte Zusammenspiel von Hand- und Fußarmaturen

von besonderer Wichtigkeit. Eine koordinative Fähigkeit sollte pro

Woche einmal trainiert werden.

Wie trainiert man die Koordination?

Eine koordinative Übung ist verbunden mit einem sehr hohen Anspruch an das

Nerven- und Muskelsystem, daher sollte der Körper ausgeruht sein. Wichtig

ist, dass die Koordination vor der Schnelligkeit, vor der Kraft und vor der Ausdauer

trainiert werden soll. Also am besten gleich nach der Erwärmung mit einer

Trainingseinheit für die Verbesserung der koordinativen Fähigkeit beginnen.

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MCE

September '17

Balancieren auf einem Baumstamm

Es gibt diverse Möglichkeiten, um

die Koordination zu trainieren. Eine

Art ist das Balancieren auf einem

Baumstamm. Dabei ist der Blick

nach vorne gerichtet und mit den

Armen kann die Balance zusätzlich

ausgeglichen werden. Als Trainingseinheit

sollte auf einer Länge

von fünf bis zehn Metern drei- bis

fünfmal entlang balanciert werden.

Alternativ kann auch eine Slackline,

ein schmales Brett oder ein Seil genutzt

werden.

Hinterradfahren mit dem Fahrrad

Neben dem Fahren auf dem Motorrad

nutzen die meisten von euch sicherlich

auch das Mountainbike für

eine Ausdauereinheit. Mit dem

Fahrrad kann man aber auch die Koordination

trainieren. Dazu auf einen

Weg oder auf einer Wiese, die

leicht bergauf geht, das Vorderrad

um mindestens 45 Grad anheben

und mit der Hinterradbremse ein

Nach-hinten-Kippen verhindern.

Nun kann mit dem Oberkörper die

Hinterradfahren kann als

Koordinationstraining genutzt werden.

Balance gehalten werden, um länger auf dem Hinterrad zu fahren. Wer eine

Distanz von 25 Metern und mehr auf den Hinterrad bewältigt, besitzt eine gute

koordinative Fähigkeit – besser sind 50 Meter und mehr. Alternativ kann auch

ein Einrad genutzt werden.

Hinterradfahren mit dem Motorrad

Ähnlich wie auch beim Hinterradfahren mit dem Fahrrad ist das Hinterradfahren

mit dem Motorrad. Auch hier nutzt man einen Weg oder Wiese, wo es leicht

bergauf geht. Mit dem ersten Gang und dem Zusammenspiel zwischen Kupplung

und Gas hebt man das Vorderrad um mindestens 45° an. Dabei sitzt man

im hinteren Drittel der Sitzbank, am besten mit ausgestreckten Armen, um

mehr Gewicht aufs Hinterrad zu bringen. Wenn das Vorderrad einmal oben ist,

bleibt man in dieser Ausgangsposition und hält es mit dem Kupplungsschleifpunkt

und gegebenenfalls zusätzlich mit der Fußbremse auf Höhe. Möglichst

langsam und kontrolliert sollte das Motorrad auf dem Hinterrad gefahren werden.

Distanzen von mindestens 50 Metern sollten auf dem Hinterrad absolviert

werden.


Langsam im 1. Gang im Sitzen fahren, dabei die linke

Hand vom Lenker nehmen und hinter dem Rücken oder auf

dem linken Oberschenkel positionieren

Absteigen, Mitlaufen und wieder Aufsteigen

Eine sehr gute Übung für die Koordination ist das

Absteigen, Mitlaufen und wieder Aufsteigen während

der Fahrt mit dem Motorrad. Dazu auf einer

geraden Fläche im 1. Gang langsam in Schritttempo

im Stehen fahren. Bevor man vom Motorrad absteigt,

zieht man die Kupplung an den Schleifpunkt

heran, um das Motorrad besser kontrollieren zu

können. Nun steigt man während der Fahrt ab und

läuft ein paar Schritte mit leicht gezogener Kupplung

neben dem Motorrad her. Anschließend wieder

aufsteigen und das Ganze im Schritttempo.

Diese Übung zirka sechsmal wiederholen und auch

die Seiten wechseln, damit links und auch rechts

abgestiegen und wieder aufgestiegen wird.

• Text: Marko Barthel; Fotos: Marco Burkert

Langsam im 1. Gang im Stehen fahren, dabei die linke

Hand vom Lenker nehmen und hinter dem Rücken oder auf

dem linken Oberschenkel positionieren

Weitere Übungsmöglichkeiten

Langsam im 1. Gang im

Stehen fahren, dabei

beide Beine auf eine Seite

bringen. Der eine Fuß

bleibt auf der Fußraste

und der andere Fuß wird

einfach dahinter gehalten.

Seitenwechsel nach

zirka 100 Metern

Langsam im 1. Gang fahren,

dabei stehend mit

beiden Füßen auf der

Sitzbank. Anfangs kann

auch in der Hockposition

mit beiden Füßen auf der

Sitzbank gefahren werden

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MCE

September '17


MOTOCROSS-WM: LOKET/CZ

Cairoli und Jonass

rocken Loket

Antonio Cairoli und Pauls Jonass sicherten sich beim Grand Prix von Tschechien ihren jeweils sechsten Gesamtsieg der Saison

und damit die Führung in der MXGP- und MX2-Klasse.

MXGP

Clément Desalle gewann den Start zum ersten

Lauf, gefolgt von Tim Gajser, der sogleich die Poleposition

vom Belgier übernahm. Auf Rang 3 folgte

Gautier Paulin vor Antonio Cairoli und Arnaud Tonus.

Bis Runde 17 sollte sich an dieser Reihenfolge

nichts ändern. Doch dann fand Cairoli eine Spur

vorbei an Paulin und lag damit auf Position 3. Währenddessen

arbeitete sich Jeffrey Herlings, der

nach dem Start auf Rang 9 lag, kontinuierlich nach

vorne. In der letzten Runde setzte Cairoli alles daran,

Desalle zu überholen, während Herlings das

gleiche bei Tonus versuchte. Cairoli scheiterte,

Herlings Angriffe dagegen waren von Erfolg gekrönt.

Gajser sicherte sich seinen ersten Laufsieg

seit Trentino und war überglücklich: „Ich bin total

happy, das war mal wieder ein positives Erlebnis,

nach vielen enttäuschenden Wochen. Auf dem Podest

zu stehen, ist einfach das Größte.“

Nachdem Gajser im ersten Lauf nach dem Start auf

Rang 2 lag, sicherte er sich in Rennen 2 den Holeshot.

Fünf Runden lang führte er das Feld an, bis

Cairoli ihn von innen kommend überholte. Nur eine

Runde später zog auch Desalle an Gajser vorbei.

Während Cairoli und Desalle unangefochten ihr

Rennen fuhren, erlebte Gajser eine weitere Überraschung

in Form eines kurzen, aber effektiven Überholmanövers

von Herlings. Somit beendete er das

Rennen an 4. Stelle und wurde Gesamtdritter. Paulin

wurde Fünfter. Cairoli sicherte sich somit den

83. Gesamtsieg seiner Karriere, den er wie folgt

kommentierte: „Ich widme diesen Sieg dem gestern

hier tödlich verunglückten Igor Cuharciuc. In

Gedanken sind wir alle bei seiner Familie und fühlen

mit ihr.“ (Mehr dazu unter „Facts“ ab Seite 8)

Der zweitplatzierte Desalle freute sich über den für

ihn positiven Verlauf des Rennens und sagte: „Ich

konnte heute eine starke Leistung abrufen, konzentrierte

mich nur auf mich und genoss das Rennen

einfach.“

Mit den Plätzen 10 und 13 und damit Gesamtrang

11 verlief das Wochenende für Max Nagl mehr als

enttäuschend.

MX2

Pauls Jonass wollte Vergeltung für letztes Jahr, als

ein Crash in Loket für ihn das Saisonende bedeutete.

Nach dem Start lag er hinter Jorge Prado, Thomas

Covington und Brian Bogers auf Rang 4. Covington

machte in Runde 2 kurzen Prozess mit Prado

und übernahm die Führung. Unangefochten

fuhr er dem Sieg entgegen. In der Zwischenzeit

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MCE

September '17


So sahen seine Gegner Toni Cairoli

Pauls Jonass (41) legt den Grundstein für seinen Sieg

mit einem guten Start; daneben Jorge Prado Garcia

(61), dahinter (v.l.) Brent von Doninck (172), Roan

van de Moosdijk (39), Henry Jacobi (29), Hunter Lawrence

(96), Julien Lieber (33) und Jeremy Seewer (91)

überholte Jonass Bogers, der letztlich als Siebter

im Ziel ankam, und Prado. Bei dieser Reihenfolge

sollte es bis Rennende bleiben. Vierter wurde Thomas

Kjer Olsen vor Suzuki-Titel-Hoffnung Jeremy

Seewer.

In Lauf 2 sicherte sich Conrad Mewse den Holeshot

und beendete das Rennen, warum auch immer, auf

Platz 12. Sein Husqvarna-Teamkollege Covington

konnte nicht an die Leistung in Lauf 1 anknüpfen,

startete schlecht und wurde Zehnter. Covington

machte das Beste aus der Situation und sagte:

„Gestern bei der Qualifikation und heute morgen

beim ersten Rennen fühlte ich mich super. Nie hätte

ich gedacht, dass ich auf dem Podium landen

könnte. Auch mit dem 10. Rang in Lauf 2 bin ich zufrieden.“

Prado übernahm in Runde 1 die Führung

von Mewse und wurde erneut von Jonass überholt.

Siege sind auch immer eine Teamleistung ...

Dicht an Prados Hinterrad hing Jeremy Seewer, er

versuchte mehrere Male zu überholen, doch Prado

konterte. Zwischenzeitlich setzte Benoit Paturel

Seewer ordentlich unter Druck. Seewer machte einen

Fehler und stürzte, ebenso wie Paturel. Calvin

Vlaanderen und Brian Bogers erbten die Plätze.

Schnell saßen Seewer und Paturel wieder auf den

Bikes und überholten zuerst Vlaanderen und Bogers

und zu guter Letzt auch Prado. „Es war frustrierend,

dass ich Jorge (Prado, die Red.) einfach

nicht überholen konnte. Er weiß sich einfach zu

wehren. Ich freue mich auf Lommel, die Strecke ist

nach meinem Geschmack“, sagte Seewer nach

dem Rennen. Julien Lieber war mit seiner Leistung

in Loket nicht unbedingt zufrieden. Er belegte die

Plätze 18 und 5. Im Gegensatz zu Pauls Jonass, der

sich mit den Rängen 2 und 1 den Gesamtsieg holte.

• Fotos: KTM/Ray Archer

Motocross-WM - 13. Lauf - Loket/CZ - 23.7.2017

Gesamtergebnisse:

MXGP: 1. Antonio Cairoli, I, KTM; 2. Clément Desalle, B, Kawasaki;

3. Tim Gajser, SLO, Honda; 4. Jeffrey Herlings, NL, KTM; 5. Gautier

Paulin, F, Husqvarna; 6. Romain Febvre, F, Yamaha; 7. Jeremy van Horebeek,

B, Yamaha; 8. Arnaud Tonus, CH, Yamaha; 9. Glenn Coldenhoff,

NL, KTM; 10. Evgeny Bobryshev, RUS, Honda.

Ferner: 11. Maximilian Nagl, D, Husqvarna.

MX2: 1. Pauls Jonass, LV, KTM; 2. Jeremy Seewer, CH, Suzuki; 3. Thomas

Covington, USA, Husqvarna; 4. Benoit Paturel, F, Yamaha; 5. Jorge

Prado Garcia, E, KTM; 6. Brian Bogers, NL, KTM; 7. Hunter Lawrence,

AUS, Suzuki; 8. Thomas Kjer Olsen, DK, Husqvarna; 9. Marshal

Weltin, USA, Kawasaki; 10. Conrad Mewse, GB, Husqvarna.

Ferner: 14. Brian Hsu, D, Husqvarna.

WMX: 1. Courtney Duncan, NZ, Yamaha; 2. Amandine Verstappen, B,

KTM; 3. Nancy van de Ven, NL, Yamaha; 4. Kiara Fontanesi, I, Yamaha;

5. Livia Lancelot, F, Kawasaki; 6. Nicky van Wordragen, NL, Yamaha;

7. Shana van der Vlist, NL, KTM; 8. Emelie Dahl, S, Yamaha; 9. Larissa

Papenmeier, D, Suzuki; 10. Madison Brown, AUS, Yamaha.

Ferner: 13. Virginie Germond, CH, Yamaha; 16. Anne Borchers, D, Suzuki;

21. Alicia Reitze, D, Yamaha.

EMX 65: 1. Mads Fredsoe Sorensen, DK, KTM; 2. Damian Knuiman,

NL, Husqvarna; 3. Ivano van Erp, NL, KTM; 4. Julius Mikula, CZ, KTM;

5. Maksymilian Chwalik, PL, KTM; 6. Antonio Gallego Ramos, E, KTM;

7. Noel Zanocz, H, Husqvarna; 8. Ferruccio Zanchi, I, Husqvarna;

9. Aleh Makhnou, B-RUS, KTM; 10. Sacha Coenen, B, KTM.

Ferner: 22. Lyonel Reichl, CH, KTM.

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MCE

September '17


MOTOCROSS-WM: LOMMEL/B

MXGP-Gesamtsieger Jeffrey Herlings

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MCE

September '17


KTM hat die

Sandspezialisten

Auf der anspruchsvollen Strecke in Lommel waren die Sandspezialisten

am Zuge und „zufälligerweise“ scheinen sie alle bei KTM unter

Vertrag zu stehen. Sowohl das MXGP- als auch das MX2-Treppchen

leuchtete in Orange. Jeffrey Herlings setzte sich in der MXGP-Klasse

vor Antonio Cairoli und Glenn Coldenhoff, Jorge Prado Garcia in der

MX2 vor Pauls Jonass und Julien Lieber durch.

MXGP

Jeffrey Herlings war mit dem festen Vorsatz, in Lommel zu siegen, angereist. Im

ersten Lauf befand er sich nach dem Start im Sandwich zwischen seinen Teamkollegen

Glenn Coldenhoff und Antonio Cairoli auf Rang 2. Erst in Runde 6 hatte

Herlings mit seinen Angriffsmanövern Erfolg und überholte Coldenhoff.

Während Herlings einen sicheren Vorsprung herausfuhr, brauchte Cairoli weitere

fünf Runden, um Coldenhoff Rang 2 abzunehmen. Doch die Freude währte

nicht lange, Cairoli unterlief ein Fehler und Coldenhoff war wieder vor ihm. Cairoli

machte seinen Fehler schnell wieder wett und beendete das Rennen 27 Sekunden

hinter Herlings auf Rang 2. Coldenhoff wurde Dritter vor Jeremy van Horebeek

und Max Nagl.

In Rennen 2 gewann Cairoli den Holeshot vor Herlings, der sich aber nicht lange

bitten ließ und erneut die Führung übernahm. Während um Platz 1 und 2 ein

heißer Kampf entbrannte, lag Clément Desalle auf Rang 3. Aufgrund eines Fahrfehlers

fiel er hinter Arminas Jasikonis und Max Anstie zurück. Als Jasikonis

stürzte, übernahm Anstie dessen 3. Rang und Desalle war Vierter vor Coldenhoff.

Voll motiviert von seinem Treppchenplatz in Lauf 1, gelang es Coldenhoff,

Desalle zu überholen und sich damit Gesamtrang 3 zu sichern. Um die Führung

spielten sich mittlerweile Kämpf ab, von denen Fans nur träumen können. Cairoli

hatte zwischenzeitlich wieder die Führung für eine halbe Runde inne. Herlings

ließ sich das nicht gefallen und beide lagen gleichauf. Keiner der beiden

gab nach. Erst nach mehreren Runden gelang es Herlings, in Führung zu gehen

und vor Cairoli ins Ziel zu fahren.

„Ich hatte ein wirklich gutes Wochenende und bin überglücklich. Ich konnte

beide Läufe gewinnen und vor allem mein Start in Rennen 2 war super. So

muss es sein“, freute sich Herlings nach dem Rennen. Auch Toni Cairoli war zufrieden:

„Jeffrey ist einer der schnellsten Fahrer der Welt und wir haben uns

nichts geschenkt. Viel Spaß hat es vor allem im ersten Lauf gemacht, als auch

noch Glenn mitgemischt hat.“

Max Nagl wurde im zweiten Lauf Neunter, war aber mit seinem 6. Gesamtplatz

in Lommel zufrieden: „Im zweiten Lauf hatte ich Probleme beim Start und lag

an 18. Stelle. Das Rennen dann noch auf Platz 9 zu beenden, fand ich nicht

schlecht.“

MX2

Auch in der MX2-Klasse waren die KTM-Fahrer das Maß der Dinge. Zwar gewann

in Rennen 1 Suzuki-Rider Jeremy Seewer den Holeshot, wurde aber bald

von Jorge Prado Garcia auf Rang 2 verwiesen. Pauls Jonass lag nach dem Start

noch auf Platz 5, doch bereits Ende Runde 1 hatte er Julien Lieber und Ben Watson

überholt. Vier Runden später übernahm er Platz 2 von Seewer und startete

den Angriff auf seinen Teamkollegen Prado Garcia, der erfolgreich verlief. Somit

lautete der Zieleinlauf in Rennen 1: Jonass vor Prado Garcia, Benoit Paturel

und Lieber.

Den Holeshot in Rennen 2 gewann Thomas Covington vor Seewer. Jonass war in

einen Crash verwickelt und lag nach der Eröffnungsrunde an 32. Stelle. Zwischenzeitlich

führte Prado Garcia das Feld an. Covington und Lieber kämpften

um Rang 2. Letztlich setzte sich Lieber durch und Covington fiel aus. Auch Seewer

hatte einen Aussetzer zu beklagen und nahm das Rennen an 9. Position

wieder auf. Jonass hatte währenddessen in zwei Runden schon zwölf Plätze

gutgemacht – bis Ende des Rennens sollten es 27 werden. Am Ende gewann

Prado Garcia vor Lieber, Thomas Kjer Olsen, Seewer und Jonass.

„Ich musste diesen Crash im zweiten Rennen wieder gutmachen. Vom 32. auf

den 5. Platz vorzufahren, ist, meiner Meinung nach, top. Es heißt ja: Man gewinnt

die Meisterschaft an schlechten Tagen und das war heute einer dieser

schlechten Tage“, äußerte sich Jonass nach dem Rennen zufrieden.

Prado war natürlich total happy über seinen GP-Sieg: „Unglaublich, es ist einfach

unglaublich, einen GP zu gewinnen. Ich habe alles gegeben.“

• Fotos: Ray Archer

Motocross-WM - 14. Lauf - Lommel/B - 5./6.8.2017

Gesamtergebnisse:

MXGP: 1. Jeffrey Herlings, NL, KTM; 2. Antonio Cairoli, I, KTM; 3. Glenn Coldenhoff, NL, KTM; 4. Clément Desalle,

B, Kawasaki; 5. Gautier Paulin, F, Husqvarna; 6. Maximilian Nagl, D, Husqvarna; 7. Max Anstie, GB,

Husqvarna; 8. Romain Febvre, F, Yamaha; 9. Jeremy van Horebeek, B, Yamaha; 10. Arnaud Tonus, CH, Yamaha.

MX2: 1. Jorge Prado Garcia, E, KTM; 2. Pauls Jonass, LV, KTM; 3. Julien Lieber, B, KTM; 4. Jeremy Seewer, CH,

Suzuki; 5. Thomas Kjer Olsen, DK, Husqvarna; 6. Benoit Paturel, F, Yamaha; 7. Conrad Mewse, GB, Husqvarna;

8. Ben Watson, GB, KTM; 9. Calvin Vlaanderen, NL, KTM; 10. Brian Bogers, NL, KTM.

Ferner: 15. Henry Jacobi, D, Husqvarna; 19. Brian Hsu, D, Husqvarna.

EMX 125: 1. Mikkel Harup, DK, Husqvarna; 2. Brian Strubhart Moreau, F, KTM; 3. Gianluca Facchetti, I,

Husqvarna; 4. Kevin Horgmo, N, KTM; 5. Jeremy Sydow, D, KTM; 6. Tim Edberg, S, Yamaha; 7. Sergi Notario,

E, KTM; 8. Filip Olsson, S, Husqvarna; 9. Emil Weckman, FIN, KTM; 10. Emilio Scuteri, I, KTM.

Ferner: 15. René Hofer, A, KTM.

EMX 300: 1. Mike Kras, NL, KTM; 2. Brad Anderson, GB, KTM; 3. Rick Satink, NL, KTM; 4. Kenny Vandueren,

B, KTM; 5. Andero Lusbo, EST, Yamaha; 6. James Dunn, GB, KTM; 7. Joshua van der Linden, NL, Yamaha;

8. Erik Willems, B, Husqvarna; 9. Michael Hool, NL, KTM; 10. Jacky Tausch, NL, Yamaha.

EMX 150: 1. Anton Nordström Graaf, S; 2. Luis Outeiro, P; 3. Kjeld Stuurman, NL; 4. Rasmus Moen, S; 5. Andrea

Adamo, I; 6. Nikolay Malinov, BG; 7. Lynn Valk, NL; 8. Ryan Mawhinney, GB; 9. Senne Hermans, B;

10. Boaz Bijtjes, NL, alle Honda.

WE

KÜHLFLÜSSIGKEITEN

BREMSFLÜSSIGKEIT

MECHANIK,

REINIGUNG

& WARTUNG

LIKE

HELM- UND

LEDERPFLEGE,

HANDREINIGUNG

Pauls Jonass –

Sieger im ersten

MX2-Lauf

BIKES

PFLEGE DER

VERKLEIDUNG

WARTUNG &

PFLEGE

KETTENPFLEGE

MOTORENÖLE

GABELÖLE

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MCE

September '17


MOTOCROSS-WM: FRAUENFELD/CH

Spektakel mit Drama

vor 30.000 Fans

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MCE

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Localhero Arnaud Tonus (4),

hier im Zweikampf mit Max Anstie (99),

holte sich in der MXGP-Klasse im Auftaktlauf

den Sieg und brachte die Fans in Stimmung

Die Schweizer Kunstflugstaffel „Patrouille Suisse“ donnerte am Samstag über das Renngelände, am Sonntag

sorgten die einheimischen Top-Cracks für das in dieser Form doch unerwartete Feuerwerk. Jeremy Seewer

und Arnaud Tonus triumphierten die ersten Läufe am frühen Nachmittag und brachten die Stimmung

des Schweizer Publikums sofort auf den Siedepunkt. Langjährige Beobachter der Schweizer Motocrossszene

rieben sich die Augen und sprachen spontan vom größten sportlichen Erfolg der letzten 50 Jahre.

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MCE

September '17


MOTOCROSS-WM: FRAUENFELD/CH

Lokalmatador Jeremy Seewer sorgte

für Spannung und Dramatik

Jeremy Seewer startete das Schweizer Furioso in

der MX2-Konkurrenz. Als Fünfter kam er gut aus der

ersten Kurve, beim ersten Zielsprung zeigte sich der

Suzuki-Pilot bereits hinter Schnellstarter Jorge Prado

und WM-Leader Pauls Jonass. Noch vor Rennhälfte

schnappte sich Seewer die beiden KTM-Fahrer

und schien dann einem ungefährdeten Sieg entgegenzufahren.

Hinter seinem Rücken arbeitete sich

der Franzose Benoit Paturel fleißig vorwärts und forderte

Seewer auf der letzten Runde bis zum Zielsprung.

Dann war die Reihe an Arnaud Tonus, in diesem Jahr

noch MXGP-Debütant. Der Westschweizer hatte

sich perfekt auf das Rennen eingestellt und sorgte

mit einem spektakulären Start-Ziel-Sieg für die große

Sensation in Frauenfeld. Eiskalt zog er auf der

Naturstrecke seine Linie, blieb bis zum Schluss fehlerlos

und verwies Max Anstie und den achtfachen

Weltmeister Antonio Cairoli auf die Ehrenplätze.

Nach einem Podestplatz in der Lombardei war dies

der bislang größte Erfolg des Yamaha-Piloten.

Dem Schweizer Höhenflug sollten sportliche Dramen

folgen. Seewer donnerte am Ende der Startgeraden

ins Hinterrad des erneut führenden Prado,

ein Sturz war unvermeidlich. Seewer hätte von seinen

Konkurrenten überfahren werden können. Er

blieb unversehrt, verlor aber mehr als 20 Sekunden

und sah sich am Schluss des 33-köpfigen Feldes.

Was der 23-jährige Zürcher nun zeigte, versetzte

das einheimische Publikum erneut in Trance. „Das

Publikum hat mich angepeitscht“, verriet Seewer,

der Kopf und Kragen riskierte und sich vom letzten

noch bis auf den 5. Rang vorarbeitete. „Im Moment

bin ich schwer enttäuscht“, bilanzierte er trotz des

2. Ranges im Tagesklassement hinter Paturel. Er

hatte es verpasst, den Rückstand auf WM-Leader Jonass

bei seinem Heimrennen aus eigener Kraft

deutlich zu verkürzen.

Tonus sollte es noch schlimmer erwischen. Schon in

der ersten Rennphase kam er nach einem Sprung zu

Fall und wurde beim Versuch, seine Rennmaschine

wieder aufzustellen, von einem Konkurrenten „erwischt“.

Mit schmerzverzerrtem Gesicht verließ Tonus

das Renngelände und musste sein Heimrennen

mit Verdacht auf Schlüsselbeinbruch aufgeben. Die

„großen Tenöre“ hatten nun freie Fahrt. Jeffrey Herlings

kam nach seinem totalen Triumph der Vorwoche

in Belgien erneut zum GP-Sieg. „Bei mir ist der

Start entscheidend“, erklärte der Holländer, „wenn

ich vorne wegkomme, dann kann man mich kaum

schlagen.“ Dies gelang ihm beim Sieg von Tonus

nicht und er wurde Laufsechster, im zweiten Rennen

bestätigte er seine persönliche Theorie.

Der Oberbayer Max Nagl beklagt schon länger Startschwierigkeiten.

Die diesjährige Schwäche, die er

eine Woche zuvor in Lommel mit einem Holeshot Lügen

gestraft hatte, kostete ihn in Frauenfeld erneut

eine Platzierung im vorderen Bereich. Mit den Rängen

12 und 8 trat Nagl die Heimreise an, der letztjährige

WM-Dritte hat größeres Potenzial. „Max wäre

eigentlich in der Lage, um den WM-Titel zu

fahren“, findet sein Teammanager Antti Pyrhönen.

2018 hat man für den 30-jährigen Nagl nach drei gemeinsamen

Jahren im Team von „Rockstar Energy

Husqvarna Factory Racing“ keinen Platz mehr. „Der

Vertrag mit Max läuft aus, wir reduzieren unser

Team auf zwei Fahrer“, bestätigte Pyrhönen. Und

diese beiden Plätze nehmen Gautier Paulin und

Max Anstie in Anspruch, die laufende Zweijahresverträge

vorweisen können und aktuell in Frauenfeld

mit den Rängen 2 und 5 deutlich besser klassiert

waren. „Max wird 2018 sicher in einem anderen

MXGP-Team Unterschlupf finden“, macht Pyrhönen

seinem scheidenden Schützling Mut. Er soll mit

Wilvo Yamaha im Gespräch sein und könnte dort

Teamkollege von Tonus werden.

30.000 Zuschauer verwandelten den WM-Parcours

„Schweizer Zucker“ erneut in einen Hexenkessel.

Aus Sicht des Veranstalters war diese ansehnliche

Kulisse aber zu klein. „Wir hätten 35.000 Fans gebraucht,

um ‚break even‘ zu erreichen“, ordnete

CEO Willy Läderach ein, der mit den zehn Aktionären

der MXGP Suisse AG schon im Vorjahr einen Verlust

von beinahe 500.000 Franken korrigieren musste.

Da sich der große Teil der Piste auf Kultur- und Weideland

befindet, muss die große Mehrheit der

18 Sprünge nun erneut zurückgebaut werden – das

ist ein (zu) fetter Posten in der Abrechnung.

Das nächstjährige Rendezvous steht bereits. Frauenfeld

konnte sein Weekend mit Schweden tauschen

und geht somit einer erneuten Kollision mit

dem MotoGP in Österreich aus dem Weg. „Wir hoffen

natürlich, dass viele Schweizer Fans von Tom

Lüthi nun auch zu uns kommen möchten“, blickt Läderach

auf den 18./19. August voraus. Seewer, Tonus

und die MXGP-Organisatoren zeigten große Leidenschaft,

der Lohn konnte 2017 nur teilweise eingefahren

werden. Es braucht scheinbar zumindest

ein Jahr mehr, um die neue Motocross-Begeisterung

in der Schweiz auch in eine sportlich und finanziell

ausgeglichene Rechnung umzuwandeln.

• Text: Martin Zinser; Fotos: Robert Sdvoc

52

MCE

September '17


Sebastian Vettel (re.)

im Gespräch mit

Willy Läderach (li.)

und Antti Pyrhönen (Mi.)

Einmarsch mit den traditionellen Kuhglocken

Alle Zeichen auf Schweiz

Photo:© Juan Pablo Acevedo

Spektakuläre Flug-Show

Max Nagl (12), hier mit Glenn Coldenhoff (259), Jeffrey Herlings (84), Clément Desalle (25),

Kevin Strijbos (22), schloss Frauenfeld mit den Rängen 12 und 8 ab

Motocross-WM - 15. Lauf - Frauenfeld/CH

12./13.8.2017

Gesamtergebnisse:

MXGP: 1. Jeffrey Herlings, NL, KTM; 2. Gautier

Paulin, F, Husqvarna; 3. Antonio Cairoli, I, KTM;

4. Romain Febvre, F, Yamaha; 5. Max Anstie, GB,

Husqvarna; 6. Tim Gajser, SLO, Honda; 7. Jeremy

van Horebeek, B, Yamaha; 8. Evgeny Bobryshev,

RUS, Honda; 9. Arnaud Tonus, CH, Yamaha;

10. Maximilian Nagl, D, Husqvarna.

Ferner: 24. Andy Baumgartner, CH, KTM.

MX2: 1. Benoit Paturel, F, Yamaha; 2. Jeremy

Seewer, CH, Suzuki; 3. Pauls Jonass, LV, KTM;

4. Thomas Covington, USA, Husqvarna; 5. Jorge

Prado Garcia, E, KTM; 6. Thomas Kjer Olsen, DK,

Husqvarna; 7. Ben Watson, GB, KTM; 8. Darian

Sanayei, USA, Kawasaki; 9. Calvin Vlaanderen,

NL, KTM; 10. Michele Cervellin, I, Honda.

Ferner: 18. Henry Jacobi, D, Husqvarna; 19. Brian

Hsu, D, Husqvarna.

EMX 125: 1. Brian Strubhart Moreau, F, KTM;

2. Gianluca Facchetti, I, Husqvarna; 3. Mattia

Guadagnini, I, TM; 4. Jeremy Sydow, D, KTM;

5. Rene Hofer, A, KTM; 6. Thibault Benistant, F,

Yamaha; 7. Maxime Charlier, F, Husqvarna;

8. Alessandro Manucci, I, Husqvarna; 9. Mikkel

Harup, DK, Husqvarna; 10. Kevin Horgmo, N,

KTM.

EMX 250: 1. Tristan Charboneau, USA, Kawasaki;

2. Morgan Lesiardo, I, Kawasaki; 3. Mathys

Boisrame, F, Honda; 4. Marshal Weltin, USA,

Kawasaki; 5. Jed Beaton, AUS, Honda; 6. Adrien

Malaval, F, Husqvarna; 7. Ruben Fernandez, E,

Kawasaki; 8. Pierre Goupillon, F, KTM; 9. Todd

Kellett, GB, Husqvarna; 10. Jere Haavisto, FIN,

KTM.

Ferner: 15. Tom Koch, D, KTM; 16. Mike Stender,

D, Suzuki.

EMX 300: 1. James Dunn, GB, KTM; 2. Brad Anderson,

GB, KTM; 3. Kenny Vandueren, B, KTM;

4. Manuel Iacopi, I, Yamaha; 5. Erik Willems, B,

Husqvarna; 6. Thomas Marini, RSM, Husqvarna;

7. Andero Lusbo, EST, Yamaha; 8. Alessio

Della Mora, I, Husqvarna; 9. Mike Kras, NL,

KTM; 10. Andrea Gorini, RSM, KTM.

Ferner: Yohan Cortijo, CH, Yamaha.

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MOTOCROSS: ADAC MX MASTERS TENSFELD

100

Henry Jacobi

Jubiläumssieger

• Lukas Platt Überraschungs-Tagessieger im MX Youngster Cup

• Durchmischtes Wochenende für Lokalmatadoren Kaschny und Stender

54

MCE

September '17


Sieger Henry Jacobi (Husqvarna/STC Racing)

55

MCE

September '17


MOTOCROSS: ADAC MX MASTERS TENSFELD

Start beim ADAC MX Masters mit Angus Heidecke (156),

Dennis Ullrich (149), Jeremy Delince (926) und Henry Jacobi (29)

Das Jubiläumswochenende des ADAC MX Masters

beim MCE Tensfeld e.V. in Schleswig-Holstein wurde

zum persönlichen Highlight-Event von WM-Pilot

Henry Jacobi. Nach seinem Sieg im Qualifikationstraining

am Samstag zeigte sich der Thüringer besonders

motiviert und erkämpfe sich vor rund 7500

Zuschauern mit einem 2. Platz in Rennen 1 und einem

3. Rang in Lauf 2 den Tagessieg. „Ich war im

freien Training, in der Quali, im Warm-up und in der

Gesamtwertung Erster, mehr geht nicht. Ich bin

sehr glücklich, denn heute stehe ich zum ersten Mal

ganz oben auf dem Podium in der Masters-Klasse.

Anscheinend liegt mir Sandboden doch mehr, als

ich dachte, nachdem ich auch bei den ADAC-MX-

Masters-Veranstaltungen in Fürstlich Drehna und

Mölln sowie bei den Sandrennen bei der WM bisher

gut punkten konnte“, resümierte der 20-Jährige. Als

Gesamtzweiter ließ sich Spitzenreiter Dennis Ullrich

feiern, als Tagesdritter wurde der Schwede Jonathan

Bengtsson geehrt. Ulle ist damit nach wie

vor Tabellenführer vor dem Zweitplatzierten Jens

Getteman, der beim fünften ADAC-MX-Masters-

Stopp Gesamtsiebter wurde. Henry Jacobi befindet

sich nach dem Event in Tensfeld nun auf Position 3.

Lokalmatador Mike Stender hatte im zweiten Lauf

Pech und wurde in einen Unfall mit seinem Konkurrenten

Brian Hsu verwickelt. Dabei verletzte sich

der Eutiner und musste den Lauf vorzeitig beenden.

„Ich hatte in beiden Rennen gute Starts und habe

vorn mitmischen können. Im ersten Rennen wurde

ich Siebter, daher war das sehr realistisch für mich,

hier in Tensfeld die Topten in der Tageswertung zu

erreichen. Nun bin ich Vierzehnter geworden, was

mich schon etwas enttäuscht“, gab der Ostholsteiner

an. Und auch der Norddeutsche Michel Kaschny

hatte gemischte Gefühle nach dem Rennwochenende

in seiner Heimat. „Im ersten Lauf war ich mit meiner

Leistung eigentlich ganz zufrieden, im zweiten

Rennen lief es eher suboptimal für mich. Ich musste

zweimal in die Helferbox, um meine Brille zu tauschen,

dann hab ich mir noch auf die Zunge gebissen

und meine Hinterradbremse ist ausgefallen.

Schon sehr schade, aber ich bin dennoch froh, dabei

gewesen zu sein“, meinte der Pinneberger, der

auf Platz 32 landete.

ADAC MX Youngster Cup

Den schönsten Gänsehaut-Moment gab es beim

100. ADAC-MX-Masters-Event in Tensfeld beim

ADAC MX Youngster Cup. Der Mönchengladbacher

Lukas Platt, der im ersten Lauf bereits durch einen

guten Start und einen soliden 9. Platz für Aufmerksamkeit

gesorgt hatte, fuhr im zweiten Lauf wie von

einem anderen Stern und sicherte sich damit am Ende

nicht nur den Lauf-, sondern auch den Tagessieg.

Ein Ergebnis, das den gelernten Tischler aus Mönchengladbach

sehr emotional werden ließ. „Das ist

mein erstes Podium bei dieser Rennserie, ich kann

das gerade noch gar nicht richtig fassen. Ich bin

zwar schon eher ein Sandspezialist und fahrerisch

gesehen ein halber Niederländer, allerdings hätte

ich so einen Auftritt nie erwartet. Ich war direkt

Zweiter nach dem Start und dachte mir, dass das

meine große Chance ist. Also habe ich Gas gegeben

und gerade in den letzten drei Runden nur noch darauf

geachtet, nicht runterzufallen. Ich freue mich

so!“, kommentierte der 21-Jährige, der zuletzt 2012

als Gewinner des ADAC-Bundesendlaufs gepunktet

hatte. Besonders motivierend: Sein Team hatte

Platt versprochen, ihm ein neues Motorrad zu spendieren,

sollte ihm der Tagessieg in Tensfeld gelingen.

Als Gesamtzweiter beim Event in Tensfeld bekam

der Meisterschaftsführende Tom Koch einen

Pokal überreicht, Gesamtdritter wurde der Pole Gabriel

Chetnicki.

ADAC MX Junior Cup

Im ADAC MX Junior Cup bekamen die Zuschauer von

dem Australier Jett Lawrence eine Motocrossvorstellung

der Extraklasse geboten. Der in Lommel

wohnende Jugendliche fuhr seinen Konkurrenten

im wahrsten Sinne des Wortes davon und kam in

beiden Läufen mit jeweils 16 und fünf Sekunden

Vorsprung ins Ziel. „Mein Vater hat mir damals

schon gesagt, dass ein guter Start die halbe Miete

für ein gutes Rennen ausmacht. Das mache ich mir

demnach immer direkt als Erstes zur Aufgabe, wenn

es losgeht. Und danach heißt es nur noch: Kopf runter,

Po hoch und los geht’s! Das Resultat dieses Wochenendes

sind die Lorbeeren meines sehr harten

Trainings in den vergangenen Tagen. Ich habe viel

an mir gearbeitet, war ständig auf Sandstrecken unterwegs

und bin auch konditionell gut drauf. Für

mich war das ein perfektes Wochenende und ich

werde alles daran setzen, bei den nächsten beiden

Masters-Events ähnlich zu punkten“, meinte der

Australier vom Team Suzuki World MX2. Allerdings

sollte der 13-Jährige die Leistung des Spitzenreiters

Max Palsson (14) und des Zweitplatzierten Magnus

Smith (13) nicht unterschätzen, denn auch die beiden

Skandinavier zeigten an diesem Rennwochenende

in Schleswig-Holstein eine starke Performance

und machten als Tageszweiter und Gesamtdritter

von sich reden. Somit behielt Palsson die

Meisterschaftsführung und steht in der Tabelle vor

Smith und Lawrence.

• Text: ADAC MX Masters; Fotos: ADAC Motorsport

ADAC MX Masters - 5. Lauf - Tensfeld - 15./16.7.2017

Ergebnisse:

MX Masters: 1. Henry Jacobi, Husqvarna (2./3.); 2. Dennis Ullrich,

KTM (5./2.); 3. Jonathan Bengtsson, S, KTM (4./5.); 4. Brian Hsu,

Husqvarna (1./14.); 5. Filip Neugebauer, CZ, Kawasaki (8./4.);

6. Christian Brockel, KTM (3./10.); 7. Jens Getteman, B, Kawasaki

(16./1.); 8. Angus Heidecke, KTM (6./9.); 9. Cyril Genot, B, KTM

(10./6.); 10. Jeremy Delince, B, Honda (11./8.).

MX Youngster Cup: 1. Lukas Platt, KTM (9./1.); 2. Tom Koch, KTM

(2./9.); 3. Gabriel Chetnicki, PL, KTM (8./3.); 4. Szymon Staszkiewicz,

PL, KTM (15./2.); 5. Richard Sikyna, SK, KTM (11./6.); 6. Nico

Koch, KTM (7./10.); 7. Glen Meier, DK, KTM (6./11.); 8. Nichlas Bjerregaard,

DK, Yamaha (1./-); 9. Tomas Kohut, SK, KTM (12./7.); 10. Zachary

Pichon, F, Suzuki (5./14.).

MX Junior Cup: 1. Jett Lawrence, AUS, Suzuki (1./1.); 2. Max Palsson,

S, KTM (2./2.); 3. Magnus Smith, DK, KTM (3./5.); 4. Constantin Piller,

KTM (5./4.); 5. Rasmus Pedersen, DK, KTM (4./6.); 6. Nikita Kucherov,

RUS, Kawasaki (7./9.); 7. Martin Venhoda, CZ, KTM (10./7.);

8. Radek Vetrovsky, CZ, KTM (9./8.); 9. Camden McLellan, ZA, KTM

(8./10.); 10. Adam Zsolt Kovacs, H, Yamaha (36./3.).

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MCE

September '17


Termine 2017

08./09.04. Fürstlich Drehna www.msc-fuerstlich-drehna.de

29./30.04. Jauer www.mc-jauer.de

13./14.05. Mölln www.adachansa.de

17./18.06. Bielstein* www.mxmasters-bielstein.de

15./16.07. Tensfeld www.adac.de/sh

26./27.08. Gaildorf www.msc-gaildorf.de

23./24.09. Holzgerlingen www.kfv-kalteneck.de

Weitere Informationen unter: www.adac.de/mx-masters

*ohne ADAC MX Junior Cup

Laudert GmbH + Co. KG, Bildnachweis: Kawasaki, Suzuki

Unsere Partner:


VERBÄNDE

DMV BRC 2-TAKT CUP

8. Lauf - Reutlingen

Großer

Zuspruch

Sieger Steffen Leopold

• Foto: Christoph Trummert/mxArt

Mitte Juli lud der 1. RMC Reutlingen zum sechsten

der neun Rennen in der Saison des DMV BRC MX

2-Takt Cups ein. Nach 2014 und 2016 war die abwechslungsreiche

Bahn bereits zum dritten Mal

Austragungsort des Cups und überzeugte auch ein

weiteres Mal mit einer perfekten Organisation. Belohnt

wurde man mit 46 Startern, sodass in der

Qualifikation bereits aussortiert werden musste,

immerhin waren wie üblich nur 40 Startplätze sowie

zwei Ersatzfahrer vorgesehen. Wie schon in Aichwald

waren im Feld einige Locals aus schwäbischen

Gefilden zu finden, darunter auch etliche Reutlinger.

Allen voran Steffen Leopold, der neben der

Bridgestone-Best-Qualified-Prämie am Morgen

auch die Siegertrophäen am Nachmittag abräumte.

Der Yamaha-Pilot reiste als absoluter Localhero mit

einem geliehenen Motorrad an und stellte sein Können

vor heimischem Publikum unter Beweis. Patrick

Zipf blieb im ersten Lauf die Ehre des Germerica

Deals Holeshots, bevor „Leo“ die Führung übernahm

und sie bis ins Ziel nicht wieder hergab. Zwar

sah Zipf die Zielflagge letztlich als Zweiter, nur

knapp hinter ihm gab es aber einige Positionswechsel

zwischen Dirk Felix Sigmund, André de Veer, Manuel

Riexinger, Pierre Mark und Kevin Keim. All diese

Fahrer kamen nach der Fahrzeit von 20 Minuten

plus zwei Runden innerhalb von nur fünf Sekunden

ins Ziel und boten allen Anwesenden bestes Racing.

Bereits hier stach Kevin Keim heraus, der als einer

der absoluten Localheros alles aus seiner 125er herausholte,

um am Hinterrad der „Großen“ 250er bleiben

zu können.

Im zweiten Lauf sah der Rennverlauf etwas anders

aus, hier hatte Leopold zunächst einiges an Arbeit

zu leisten. Nach nur mäßigem Start und einem weiteren

Holeshot von Zipf fand sich Leopold zunächst

nur am Rande der Topfünf wieder, während der amtierende

Meister Zipf das Feld mit freier Fahrt anführte

und sich etwas Luft verschaffen konnte. Zunächst

folgte Kevin Mikus, der aktuell als GasGas-

Entwicklungsfahrer auftritt, auf Rang 2 vor Dirk Felix

Sigmund, Manuel Riexinger und André de Veer.

Nach und nach mogelte sich Leopold gekonnt

durchs Feld, bis er in Runde 5 auch Mikus eingeholt

hatte und fortan über mehr als zwei Runden die Lücke

zu Zipf schließen musste. Zur Rennmitte gelang

Ihm letztlich auch der Überholvorgang gegenüber

Patrick Zipf, um sich anschließend sowohl den

Renn- als auch den Tagessieg auf seiner Heimstrecke

zu sichern. Zipf sah die Zielflagge mit sechs Sekunden

Abstand, mit weiteren 5,5 Sekunden Rückstand

preschte der großgewachsene Kevin Keim mit

der „Hufo“ auf Platz 3 über den Zielstrich und kletterte

bei der Laufsiegerehrung aufs Podium. Ihm

folgten de Veer und Sigmund auf den Plätzen 4 und

5. Die Tageswertung gewann Steffen Leopold vor

Patrick Zipf und André de Veer. Dirk Felix Sigmund

und Kevin Keim wurden Vierter und Fünfter, bekamen

aber entsprechend der Laufergebnisse die

Punkte des Zweit- und Drittplatzierten, da sowohl

Leopold als auch de Veer nicht in der Meisterschaft

eingeschrieben sind. Auch Altmeister Manuel Riexinger

ging mit einer satten Punkteausbeute nach

Hause und könnte seinem Markenkollegen Sigmund

in der Gesamtwertung noch gefährlich werden.

Angeführt wird die Gesamtwertung von Patrick

Zipf, der den Titel zum zweiten Mal in Folge so gut

wie in der Tasche hat. Nach dem schweren Sturz von

Marco Hummel in Aichwald ist davon auszugehen,

dass dieser nicht weiter ins Geschehen eingreifen

wird, womit Zipf von allen anderen schon jetzt uneinholbar

wäre. Die beiden letzten Rennen der Saison

finden im September im Rahmen der Seitenwagenweltmeisterschaft

in Rudersberg sowie auf der

Traditionsstrecke „Im Tannengrund“ im thüringischen

Apolda statt. • Robin Hannes

DMV BRC MX 2-Takt Cup - 8. Lauf - Reutlingen - 15./16.7.2017

Ergebnis:

1. Steffen Leopold, Yamaha; 2. Patrick Zipf, KTM; 3. André de Veer,

Honda; 4. Dirk Felix Sigmund, Yamaha; 5. Kevin Keim, KTM; 6. Manuel

Riexinger, Yamaha; 7. Wolff De Witt, KTM; 8. Kevin Mikus, Honda;

9. Robin Schaeben, Husqvarna; 10. Pierre Mark, KTM.

Stand (nach 8 von 9 Veranstaltungen): 1. Zipf, 316 Punkte; 2. Marco

Hummel, Yamaha, 285; 3. Sigmund, 214; 4. Riexinger, 208; 5. Tobias

Piening, KTM, 178; 6. Martin Kotzan, Husqvarna, 165; 7. Gerrit

Knipprath, KTM, 156; 8. Dominic Meuser, Honda, 125; 9. Thomas

Haas, Yamaha, 102; 10. Tom Pölderl, KTM, 81.

Der zweitplatzierte und Führende im Cup Patrick Zipf

• Foto: Lichtarten Fotografie/Tanja Will

www.lichtARTen.com

58

MCE

September '17


MCE digital

MCE digital free Version


VERBÄNDE

DAMCV

3. Lauf - Hof

Spannende Rennen im Sandbahn-Oval

Ein guter Start ist enorm wichtig auf der engen Strecke in

Hof im Westerwald, auf der der MCC Windeck-Hurst sein

DAMCV-Rennwochenende ausrichtete. Die Strecke hatten

der Vorstand um den 1. und 2. Vorsitzenden Joachim Keller

sowie Christian Wieczorek und Geschäftsführer Björn Peters

mit ihrem eifrigen Team perfekt vorbereitet. Trotz der

enormen Hitze mit einiger Staubentwicklung war die Bahn

in Topzustand und sehr gut fahrbar. Die Zuschauer sahen

spannende Rennen in allen Klassen.

Bei den 85ern holte sich Fabian Trossen den ersten Holeshot.

Dahinter Carl Ostermann und Marvin Müller. Zwischen

den beiden ging es um Rang 2 sehr eng zu. Müller

rutschte in der sehr schnellen langen Linkskurve hinter

dem Sandbahn-Oval weg, auch Ostermann strauchelte. So

konnte Aaron Steinbusch auf Platz 2 vorfahren, kam sogar

noch an Fabian Trossen heran. Ganz kurz vor Ende fing Carl

Ostermann ihn ab, sodass Trossen vor Ostermann, Steinbusch

und Müller ins Ziel fuhr. In Lauf 2 waren dann die

gleichen vier Akteure vorne, nur in anderer Reihenfolge:

Ostermann vor Trossen, Müller und Steinbusch, so dann

auch die Reihenfolge auf dem Treppchen, Fünfter wurde

Maximilian Schubert.

Eine ganz klare Sache für Luc Perdieus waren die Läufe in

der Veteranenklasse. Bei den erfahrenen „älteren Herren“

lieferten sich aber hinter „Lucky Luke“ Thomas Frorath und

Stephan Scholz sehr spannende Duelle. In Lauf 1 siegte

Perdieus vor Frorath und Scholz, dahinter der Bruder des

60

MCE

September '17

MOTOCROSS

Weilerswist

MCC Weilerswist, A61 Weilerswist

16./17. September

www.MCC-Weilerswist.de

nc-thelenwo6@netcologne.de

MOTOCROSS

Kleinhau

A4 - Abzw. Düren B 399

23./24. September

www.msc-kleinhau.de

Siegers, Pete Perdieus. In Lauf 2 schob sich Peter Vonester

auf Rang 2, dahinter Scholz, Frorath und Pete Perdieus. Altmeister

Luc Perdieus konnte übrigens am Sonntag auch

ganz souverän ganz oben aufs Treppchen in der Klasse National

MX1 fahren, dahinter Patrick Stöcker und Sebastian

Bauten, der beim Start alles gab, dann aber von den beiden

Führenden abgefangen werden konnte.

An Tag 2 in Hof fuhren die Damen ihre IMBA-Europameisterschaftsläufe,

deshalb hatten sich einige der Amazonen

„zum Training“ am Samstag in andere Klassen gemischt.

Bei den MX1-Junioren waren beide Läufe damit eine klare

Sache für die vierfache Damenweltmeisterin Steffi Laier,

dahinter Johanna Göhlich und dann mit Torsten Hanusek

der erste „richtige“ Junior, gefolgt von Julia Blatter, Sanne

Vouncks, Mario Peters und Daniel Arnhold. Auch in Lauf

2 landete Hanusek als stärkster Junior hinter drei Damen,

gefolgt von Maren Ruiters, Julia Blatter, Mario Peters und

Lokalmatador Christian Nick.

Heiß her ging es im wahrsten Sinne des Wortes auch in der

Inter-Klasse. Und auf der engen Strecke in Hof zeigte es

sich wieder, dass es kein Nachteil ist, mit einem „kleineren“

Motor aus der MX2-Klasse zu starten. In der DAM-

Masters-Klasse fahren MX1- und MX2-Fahrer gemeinsam,

werden aber getrennt gewertet. In Lauf 2 ging Mike Adrian

Braun in Führung, musste dann aber wegen eines enormen

Problems am Fahrwerk rausfahren. Dante Nijs konnte sich

Lauf 1 vor Sebastian Potraz, Niklas Raths, Lokalmatador

Samstag

Sonntag

50 ccm Mini Benelux + DAM, 65 ccm

Benelux + DAM, 85 ccm Benelux +

DAM,MX2 Jugend Benelux + DAM

Damen, Senioren, Veteranen,

Junioren MX1

Junioren MX2, National MX1

National MX2,

Twin-Shock + Youngtimer

DAM Master MX2 / MX1 Pokal

DAM Seitenwagen

Samstag 50 ccm Mini, 50/65 ccm, 85 ccm,

MX1 Junioren, Damen Pokal,

Twin-Shock + Youngtimer,

MX2 Jugend, Senioren, Veteranen

Sonntag MX2 Junioren, MX2 National,

MX1 National,

DAM Master MX2 Pokal / MX1

IMBA-Europameisterschaft MX2

IMBA-EM Seitenwagen

Die IMBA-Ladies

Pascal Keller und Tom

Pölderl sichern. Pölderl

gewann sodann den

zweiten Lauf souverän,

gefolgt von Nijs, Potraz,

Keller und Raths. In der

MX2-Klasse standen

Dante Nijs, Sebastian

Potraz und Pascal Keller

auf dem Podest, in der

MX1-Klasse sicherte

sich Tom Pölderl den Gesamtsieg

vor Kevin Wessels

und Mike Adrian

Braun.

Erstmals auf der engen

Strecke in Hof waren

auch die Gespanne am

Start. Hier ging der Tagessieg

an Tim Prümmer

und Tobias Lange ganz

knapp vor Christian

Hentrich, der diesmal

mit Andi Heucken am

Start war (Stefan Effertz

war krank), und Daniel

Gölden mit Robin Ohl.

• Text u. Foto: Guido Barth

DAMCV-Meisterschaft - 3. Lauf - Hof - 8./9.7.2017

Gesamtergebnisse (Tageswertungen) - Samstag,

8.7.:

Junioren MX1: 1. Torsten Hanusek; 2. Mario Peters;

3. Christian Nick; 4. David Hanusek; 5. Jens Blang.

Junioren Open: 1. Torsten Hanusek; 2. Mario Peters;

3. Daniel Arnhold; 4. Christian Nick; 5. David

Hanusek.

Damen Pokal: 1. Stephanie Laier; 2. Johanna Göhlich;

3. Sanne Vounckx; 4. Julia Blatter; 5. Maren

Ruiters.

85 ccm: 1. Carl Ostermann; 2. Fabian Trossen;

3. Marvin Müller; 4. Aaron Steinbusch; 5. Maximilian

Schubert.

50/65 ccm: 1. Johannes Moll; 2. Sascha Köster;

3. Henry Dsaak; 4. Jaden Lee Wendeler; 5. Timo Rose.

50 ccm Mini: 1. Oliver Jüngling; 2. Jamiro Peters;

3. Tanel Eryaman; 4. Darius Kleinermann; 5. Finn

Brake.

Twinshock: 1. Uwe Jordine; 2. Tim Simons; 3. Werner

Fassbender; 4. Wilhelm Lutz; 5. Oliver Willms.

Youngtimer: 1. Philipp Platte; 2. Mario Follon;

3. Gerhard Arnhold; 4. Oliver Geisler; 5. Thomas

Beuer.

Jugend MX2: 1. Dante Nijs; 2. Wesley Vanham;

3. Pascal Keller; 4. Nico Wester; 5. Kevin Herwix.

Senioren: 1. Marco Arnhold; 2. Uwe Jordine; 3. Sebastian

Bauten; 4. Mario Follon; 5. Berthold Bongard.

Veteranen: 1. Luc Perdieus; 2. Stephan Scholz;

3. Thomas Frorath; 4. Peter Vonester; 5. Pete Perdieus.

Gesamtergebnisse (Tageswertungen) - Sonntag,

9.7.:

Junioren MX2: 1. Luca Nijs; 2. Björn Niessen; 3. David

Nippa; 4. Yannik Hellen; 5. Jannik Eiserfey.

National MX2: 1. Wesley van Ham; 2. Silas Weidenfeller;

3. Dennis Schlösser; 4. Jonathan Frorath;

5. Robin Knuf.

National MX1: 1. Luc Perdieus; 2. Patrick Stöcker;

3. Mario Steiner; 4. Sebastian Bauten; 5. Berthold

Bongard.

Master: 1. Dante Nijs; 2. Sebastian Potraz; 3. Tom

Pölderl; 4. Niklas Raths; 5. Pascal Keller.

Master/Inter MX2: 1. Dante Nijs; 2. Sebastian Potraz;

3. Pascal Keller; 4. Niklas Raths; 5. Paul Diederich.

Master/Inter MX1: 1. Tom Pölderl; 2. Kevin Wessels;

3. Mike Adrian Braun; 4. Dustin Fleck; 5. Julian

Horsch.

DAM Seitenwagen: 1. Tim Prümmer/Tobias Lange;

2. Christian Hentrich/Andreas Heucken; 3. Daniel

Gölden/Robin Ohl; 4. Markus Reipen/Oliver Raslin;

5. Holger Heier/Andreas Heiss.

IMBA Ladies: 1. Stephanie Laier, D; 2. Brenda Wagemans,

B; 3. Cynthia Swets, NL; 4. Fiona Hoppe,

D; 5. Bethany Farmer, GB.


SÜDWESTCUP Walldorf

Heiße Phase

Mit Walldorf geht der Südwestcup in die heiße Phase. Nach der Absage von Moseltal

verbleiben nach Walldorf nur noch zwei Rennen, um die Meister zu ermitteln.

Heiß war es auch am gesamten Wochenende mit Temperaturen über 30 Grad.

Dank der gut funktionierenden Bewässerungsanlage und dem sandigen Untergrund

war Staub aber kein Thema. Am Samstag starteten die Kinder- und Jugendklassen,

die MX2 und die Senioren, am Sonntag die Cup und Prestige.

50 ccm: Lag Paul Müller im Zeittraining noch zwei Sekunden vor Jeremias Ramus,

so sah es in den Rennen anders aus. Im ersten Lauf erwischte Ramus den besseren

Start, Müller direkt dahinter. Auf der Startgeraden schien Müller etwas

schneller, im Infield stellte Ramus den Abstand wieder her. Müller war zwar immer

dran, hatte aber keine Chance auf einen Angriff. Weit abgeschlagen konnte Gastfahrer

Leo Diss in der vorletzten Runde noch Aleksandr Griaznov auf Rang 4 verdrängen.

Im zweiten Rennen schien es für Müller besser zu laufen, er holte sich

den Holeshot und lag zwei Runden in Führung. Bei einer Überrundung crashte er

und fiel auf 4 zurück. Am Ende reichte es zwar zu Platz 2, Ramus war aber weg.

Rang 3 ging jetzt an Griaznov, ganz knapp vor Diss. Mit dem Tagessieg rückte Ramus

in der Tabelle nun wieder bis auf 2 Punkte an Müller ran.

65 ccm: Das Trainingsergebnis lautete Lennox Dessloch vor Marlon Dietrich, Leon

Müller und Max-Werner Breuer. Im ersten Lauf rasselten Müller und Breuer gleich

in der Startkurve aneinander, Müller war jedoch wieder flott auf dem Bike und

nach Ablauf der ersten Runde schon wieder auf 3 vorgefahren. Breuer benötigte

deutlich länger und kam als Letzter aus Runde 1. Derweil hatten sich Dessloch und

Dietrich an der Spitze schon abgesetzt. Dessloch setzte sich leicht ab, gegen Mitte

kam Dietrich aber wieder ran und ging in der letzten Runde an Dessloch vorbei.

Müller blieb mit klarem Abstand auf 3, für Breuer reichte es nur noch zu Platz 9.

Auch Lauf 2 war nach gleichem Muster gestrickt: Dessloch immer knapp vor Dietrich,

Müller mit Abstand auf 3. Wieder konnte Dietrich bei einem Überrundungsvorgang

in der vorletzten Runde clever zuschlagen und sich somit beide Laufsiege

holen. Breuer beendete den Lauf diesmal entsprechend seiner Trainingsplatzierung

auf 4.

85 ccm: Marlon Schmidt, Lukas Hofstetter und Fabian Kling, dieses Jahr nicht in

den SWC eingeschrieben und auf seiner Heimstrecke, lagen im Zeittraining innerhalb

fünf Zehntel und versprachen Spannung bei den Läufen. Jamie Heinen belegte

mit drei Sekunden Rückstand den 4. Platz. Dies spiegelte sich auch in den Läufen

wider. Kling, in Lauf 1 mit bestem Start vor Schmidt und Hofstetter, nutzte den

Heimvorteil und konnte sich sogar ein klein wenig von diesen beiden absetzen.

Heinen war nicht so gut weggekommen und belegte Rang 5, war aber schon überrundet.

Lediglich Luca Schmidthäusler auf 4 mit fast einer Runde Abstand blieb

dies erspart. Hofstetter war zwar immer nah dran an Schmidt, hoffte aber vergeblich

auf einen kleinen Fehler oder Ausrutscher. Im zweiten Durchgang das gleiche

Bild, die Karten jedoch neu gemischt. Diesmal setzte sich Hofstetter von Kling und

Schmidt ab, und Schmidt wartete vergeblich auf eine kleine Unachtsamkeit von

Kling. Heinen mit fast einer Runde Rückstand auf 4 vor dem überrundeten Jason

Alles. Der Tagessieg ging mit 1/2 an Kling vor Hofstetter (3/1) und Schmidt (2/3).

Prestige: Natürlich ging die schnellste Trainingsrunde an Mike Luxembourger,

aber Localhero Damon Goldschmidt lag auf 2 gar nicht so weit abgeschlagen vor

Tom Oster und einem weiteren Walldorfer, Nils Hagen. Beim Start zu Lauf 1 kam

Ludwig Säger wie häufig am besten weg, gefolgt von Hagen, Goldschmidt und Luxembourger.

Nach Runde 1 war Hagen an Säger vorbei, nach Runde 4 hatte Luxembourger

sowohl Säger als auch Goldschmidt einkassiert und machte sich auf die

Nils Hagen und Mike Luxembourger

im Zweikampf

Verfolgung von Hagen. Zur Mitte des Laufes war er an Hagen dran und auch bald

vorbei, musste das Spielchen nach einem Crash aber wieder von vorn beginnen.

Am Ende lag er dann doch deutlich vorne, und Hagen, mit nachlassender Kondition,

musste in der letzten Runde auch noch Oster vorbeiziehen lassen. Säger hielt

Platz 4, Goldschmidt fiel nach einem Sturz noch enttäuscht auf 8 zurück. Im zweiten

Lauf war Luxembourger schlecht gestartet, aus der relativ kurzen Startrunde

kamen Hagen, Oster, Andreas Rolinger und Goldschmidt als Führende. Hagen und

Oster setzten sich ab. Luxembourger fuhr am Limit, lag nach Runde 5 auf 3, kam in

Runde 7 an beide ran und überholte beide innerhalb einer halben Runde. Er

pushte weiterhin und der irgendwann unvermeidliche Fehler kam im Infield in einer

spurrilligen Spitzkehre, in der er einfach umkippte. Bis die Maschine wieder

lief, war er wieder auf 3. Beim darauffolgenden Angriff auf Hagen, Oster war zwischenzeitlich

an ihm vorbei, crashte Luxembourger erneut, hatte noch einen weiteren

Steher und brachte am Schluss den 3. Platz vor Goldschmidt nach Hause.

MX2: David Cherkasov fuhr erwartungsgemäß die schnellste Runde im Training,

lag aber nur sechs Zehntel vor dem Walldorfer Lucca Zimmermann. Tim Scholtes

war verletzungsbedingt nicht am Start, ebenso Marco Stumpf. Zimmermann gelang

der Holeshot, aber es gab einen Massencrash in der Startkurve, an dem das

restliche Feld wegen der kurzen Walldorfer Startrunde nach etwa 15 Sekunden

wieder vorbeikam. In einer etwas unübersichtlichen Gelb-Situation gab Cherkasov

auf Höhe der Crashpiloten etwas früher Gas als Zimmermann, zog an ihm vorbei

und holte sich mit klarem Vorsprung den Laufsieg. Dies blieb aber nicht so: Die

Sportkommissare sahen hier eine Missachtung der Flaggensignale und setzten

Cherkasov drei Plätze zurück. Laufsieger damit Zimmermann vor Lukas Kunz und

Gast Pascal Jungmann, der an dem Massencrash beteiligt war und eine famose

Aufholjagd zeigte. Im zweiten Lauf dann der erwartete Start-Ziel-Sieg für Cherkasov

mit klarem Abstand vor Zimmermann und Jungmann, Platz 4 für Kunz.

Cup: Trotz der begrenzten Streckenkapazität in Walldorf war kein Hoffnungslauf

erforderlich, die Klasse war aber bis auf den letzten Platz besetzt. Das Zeittraining

dominierten die üblichen Verdächtigen mit Martin Werz, Jessy Luxembourger und

Alexander Breininger. Diese drei hatten auch den besten Start, jedoch in der Reihenfolge

Breininger, Werz, Luxembourger. Werz machte Druck und schob sich in

Runde 4 an Breininger vorbei. Das war auch die letzte Chance für ihn, da in der darauffolgenden

Runde das Rennen wegen Arzteinsatz auf der Strecke abgebrochen

wurde. Luxembourger belegte Rang 3. Der relativ kurze Lauf wurde nicht wiederholt,

jedoch nur halbe Punktzahl vergeben. Breininger holte sich auch in Lauf

2 den Holeshot, diesmal aber folgten der Sandhausener Timo Lang und dann Luxembourger,

Werz auf 5. Wie zu erwarten, pushte Werz erneut, war auch schon am

führenden Breininger dran, stürzte und fiel auf 4 zurück. Auch Lang hatte sich zwischenzeitlich

verabschiedet und Luxembourger war auf 1 vorgerückt. Er sollte diesen

Lauf aber auch nicht gewinnen, auch er crashte und verlor einige Plätze. Am

Ende reichte es dann doch für Werz und der Zieleinlauf war wie im Lauf zuvor Werz,

Breininger, Luxembourger.

Senioren: Der Tabellenerste Christian Lehner zeigte die schnellste Trainingsrunde.

Zweiter wurde Alex Karg, der aber in der Prestige eingeschrieben ist und daher

keine SWC-Punkte erhielt. Da die Senioren am Samstag dran waren, hatte er so

Zeit, sich am Sonntag seinen Teamfahrern in der Prestige und im Cup zu widmen.

Gast Thomas Weinehl kam als Erster

aus der Startrunde zu Lauf 1, gefolgt

von Karg, Thomas Gros und Lehner.

Lehner marschierte nach vorn und

war ab Runde 5 vorne zu finden. Er

konnte sich etwas von Karg, der an

Weinehl vorbeigezogen war, absetzen,

am Ende kam Karg aber wieder

dicht auf. In der letzten Kurve vor dem

Ziel wurde Lehner von einem Überrundeten

aufgehalten, Karg schlüpfte

durch und holte sich so hauchdünn

den Laufsieg. Für einen kurzen Moment

brannten bei Lehner alle Sicherungen

durch, er warf seine Brille wutentbrannt

ins Gebüsch und wollte den

Überrundeten zur Rede stellen. Er beruhigte

sich zwar schnell wieder und

entschuldigte sich auch bei dem Betroffenen,

da aber die ganze Aktion

direkt vor den Augen der Sportkommissare

ablief, wurde er wegen unsportlichem

Verhalten fünf Plätze

nach hinten versetzt. Im zweiten Lauf

war er etwas cleverer, sparte Kräfte

und ließ Karg und Gast Uwe Filsinger

davonziehen, da diese ja ohnehin

keine Punkte in der SWC-Senioren-

Wertung erhielten.

• Text: Andreas Wack; Foto: Stefan Abel

Walldorf - 8./9.7.2017

Gesamtergebnisse:

50 ccm: 1. Jeremias Ramus; 2. Paul Müller; 3. Aleksandr Griaznov;

4. Leo Diss-Fenard; 5. Marc Castor.

65 ccm: 1. Marlon Dietrich; 2. Lennox Dessloch; 3. Leon Müller;

4. Frederik Metz; 5. Max-Werner Breuer.

85 ccm: 1. Fabian Kling; 2. Lukas Hofstetter; 3. Marlon Schmidt;

4. Jamie Heinen; 5. Luca Schidthäusler.

Prestige: 1. Tom Oster; 2. Mike Luxembourger; 3. Nils Hagen;

4. Björn Frank; 5. Ludwig Säger.

MX2: 1. Lucca Zimmermann; 2. David Cherkasov; 3. Pascal

Jungmann; 4. Lukas Kunz; 4. Yann Spaniol.

Cup: 1. Martin Werz; 2. Alexander Breininger; 3. Jessy Luxembourger;

4. Damien Portha; 5. Patrick Geiger.

Senioren: 1. Alexander Karg; 2. Uwe Filsinger; 3. Armin Schoffit;

4. Christian Lehner; 5. Matthias Lang.

Stand (nach 6 von 8 Veranstaltungen) - 50 ccm: 1. Müller,

235 Punkte; 2. Ramus, 233; 3. Griaznov, 200; 4. Lars Dönig,

146; 5. Castor, 98.

65 ccm: 1. Dietrich, 216 Punkte; 2. Müller, 204; 3. Dessloch,

184; 4. Breuer, 173; 5. Louis Kirchen, 156.

85 ccm: 1. Hofstetter, 279 Punkte; 2. Schmidt, 241; 3. Heinen,

224; 4. Jason Alles, 180; 5. Luca Höltenschmidt, 171.

Prestige: 1. Oster, 242 Punkte; 2. Luxembourger, 214; 3. Lutz

Beste, 162; 4. Andreas Rolinger, 138; 5. Eric Tabouraing, 133.

MX2: 1. Zimmermann, 207 Punkte; 2. Cherkasov, 192; 3. Kunz,

164; 4. Marco Stumpf, 137; 5. Tim Scholtes, 136.

Cup: 1. Werz, 245,5 Punkte; 2. Breininger, 163; 3. Luxembourger,

162; 4. Niklas Pleyer, 158; 5. Vitor Manuel Dos Santos Alves,

157,5.

Senioren: 1. Lehner, 245 Punkte; 2. Thomas Gros, 200; 3. Michael

Trojahn, 198; 4. Christian Lehmann, 161; 5. Manfred Heider,

159.

61

MCE

September '17


KOLUMNE: EDDY FRECH

Training, Training, Training ...

Die Sommerferien habe ich für intensives Training

genutzt. Oft war ich in Hainichen. Das ist eine sehr

gute Strecke. Sie hat einen tollen Streckenverlauf

mit vielen anspruchsvollen Sprüngen. Mit der 85er

springe ich jetzt alle Sprünge, das fiel mir mit der

65er noch nicht so leicht. Außerdem ist Hainichen

von uns aus ideal zu erreichen und so kann ich optimal

trainieren und die Zeit nutzen.

Ende Juli waren wir eine Woche zum mxhoch3-Regen-,

ich meine natürlich Sommercamp, auf Rügen.

Durch den permanenten Regen am Dienstag war

die Strecke nicht befahrbar. Wir saßen in unserem

Wohnwagen und haben gehofft, dass es endlich

aufhört zu regnen. Nachmittags ging’s zur Aufmunterung

für alle Fahrer mit Stefan Ludwig und Jan

Uhlig ins Kino. Zwar hatte ich den Film „Ich, einfach

unverbesserlich 3“ schon gesehen, fand ihn aber

auch beim zweiten Mal total witzig.

62

MCE

September '17

Am Mittwoch früh regnete es noch leicht, der Regen

ließ jedoch im Laufe des Tages nach. Dafür waren

vormittags Workshops, einmal zum richtigen Reagieren

in verschiedenen Situationen und außerdem

die Vorstellung von Matthias Rülke (Diagnostik,

Therapie, Coaching). Das war so interessant,

dass Papa meinte, ich soll mich von Matthias

durchchecken lassen. Das war zwar eine ziemlich

schmerzhafte Angelegenheit, hat mir jedoch total

geholfen. Ich habe dann den restlichen Tag noch

ausgesetzt und war am Donnerstag wieder voll einsatzfähig

beim Training dabei. Ich merkte, dass mir

das Fahren viel leichter fiel.

Nach dem katastrophalen Zustand der Strecke nach

dem vielen Regen war diese inzwischen abgezogen

und einigermaßen abgetrocknet bzw. trocken gefahren,

sodass fast ideale Bedingungen herrschten.

Am meisten Spaß hat mir das Wheelie-Training gemacht.

Nach ein paarmal üben, konnte ich die Husky

schon einige Meter auf dem Hinterrad bewegen.

Alles in allem war es eine lehrreiche Woche mit vielen

alten und neuen Freunden.

Ich hoffe, ich kann nächstes Jahr wieder dabei sein

und wünsche mir besseres Wetter!

Im August sind mehrere Rennen und Trainings, sodass

ich jedes Wochenende unterwegs bin. Die

Schule beginnt ja auch wieder, sodass ein straffer

Plan vor mir liegt.

Aber wie heißt es so schön: von nichts kommt

nichts.

In diesem Sinne, bis zum nächsten Mal,

euer Eddy


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MAXXIS CROSS-COUNTRY MEISTERSCHAFT: GOLDBACH + MÜHLHAUSEN

Riding in the rain

Staaaaaaaart ...

... der Pros

Rekordstarterfeld und traumhafte

Streckenbedingungen in Goldbach

Der vierte Lauf der Maxxis Cross Country Meisterschaft (GCC) ist Geschichte. Top Bedingungen, starke Rennen mit vielen Zweikämpfen sowie ordentlich

Betrieb in der Festhalle. „Es ist alles super gelaufen und das Wetter hat diesmal fast durchgehend mitgespielt, danke an alle Teilnehmer

und Zuschauer“, so der neue Vorsitzende des MSC Goldbach, Heiko Spatz.

Lediglich Samstagnachmittag gab es in den letzten

Runden des Laufes der XC Woman und der XC Beginner

einen Wolkenbruch, der die Strecke binnen weniger

Minuten stark veränderte. „Die Strecke hatte

nun eher Ähnlichkeit mit dem Schwimmerbecken

des nahe gelegenen Waldfreibads“, so Serienmanager

Christian Hens. Eine Strecke, die kurzzeitig

unter Wasser stand, dazu noch ein kräftiges Gewitter

waren Grund genug, das nachfolgende Rennen

eine halbe Stunde später zu starten. Da die Sonne

direkt wieder zur Stelle war, konnte auch der letzte

Rennlauf des Tages ohne große Probleme durchgeführt

werden.

Bei den Quad Pros erwischte Richart Schmidt den

besten Start und holte sich den Holeshot. Stefan

Schreiber, der in dieser Saison das erste Mal am

Start war, ließ sich nicht lange bitten und sicherte

sich schon nach kurzer Fahrzeit den Platz an der

Sonne. Vorbei an Schmidt, bestimmte er das Rennen

von der Spitze weg. Schreiber, der in fast jeder

Runde der schnellste Fahrer auf der Strecke war,

baute seinen Vorsprung aus und holte sich am Ende

mit über zwei Minuten Vorsprung den Sieg vor

Schmidt. Martin Bach komplettierte mit seinem

3. Platz das Podium.

Beim Rennen der Pros reiste Chris Gundermann als

Gesamtführender nach Goldbach. Der Thüringer

gab sich bislang keine Blöße und holte blitzsaubere

drei Siege in drei Rennen. Den Holeshot sicherte

sich zunächst einmal ein direkter Konkurrent. Kor-

nel Nemeth, amtierender GCC Champ, schnappte

sich die Extra-Prämie und bog als Erster auf die

Strecke ein. Bereits nach der ersten Kurve kam der

Angriff von Gundermann, der dann auch die erste

Runde als Führender beendete. Dahinter zunächst

Kevin Zdon und der frischvermählte Christian

Weiss. Zdon schied in Runde 2 früh aus, Weiss fiel

im Laufe des Rennens etwas zurück. Altmeister Nemeth

und Jungspund Tim Apolle legten nun ein paar

Briketts nach und schoben sich hinter Gundermann,

der seinen Vorsprung auf den Rest des Feldes

nach und nach ausbaute. Dahinter dann die Weiss-

Brothers Christian und Daniel. Gundermann spulte

seine Runden ab wie ein Uhrwerk und ließ der Konkurrenz

keine Chance. Nemeth baute nach und nach

ab und konnte dem Angriff von Tim Apolle nichts

mehr entgegensetzen. Der zog schließ am GCC-Multichamp

vorbei und sicherte sich Platz 2 im Ziel.

Gundermann holte sich den vierten Sieg der Saison

und schielte bereits mit einem Auge auf den letzten

Lauf des Wochenendes, das Rennen der XC Supersprint.

Hier waren mit über 30 Startern so viele Teilnehmer

wie noch nie am Start. Neben dem Kanadier Kade

Walker, Sieger in Venusberg, waren auch die deutschen

Cracks um Michael Kartenberg, erstmalig

Moritz Schittenhelm und natürlich dem Dauerbrenner

Chris Gundermann am Start.

Die Strecke in Goldbach, stark verkürzt und einst

WM-Strecke, war in perfektem Zustand und ver-

sprach einen „heißen Tanz.“ Der Holeshot ging an

Michael Kartenberg. Dahinter dann Kade Walker

und Oliver Wolfgang sowie Chris Gundermann und

Moritz Schittenhelm. Der Fight war eröffnet. Vorne

behauptete sich Kartenberg, der in einen Dauerzweikampf

mit Walker ging. Gundermann musste

nach zehn Runden Schittenhelm und Wolfgang ziehen

lassen. Vorne ging die Post ab, Kartenberg und

Walker wechselten mehrfach den Platz an der Spitze

und fuhren beide ein starkes Renen. Hier setzte

sich dann kurz vor Schluss der Kanadier durch und

holte sich mit sieben Sekunden Vorsprung den

zweiten Sieg in seinem zweiten Rennen bei der GCC.

Moritz Schittenhelm behauptete Platz 3 und stand

bei seinem Debüt direkt auf dem Podium.

GCC - 4. Lauf - Goldbach - 22./23.7.2017

Ergebnisse:

XC Pro:

1. Chris Gundermann, D, Yamaha 2:00:47,669

2. Tim Apolle, D, Husqvarna 2:01:33,796

3. Kornel Nemeth, H, KTM 2:03:22,780

alle 24 Runden

XC Supersprint:

1. Kade Walker, CDN, KTM 44:35,310

2. Michael Kartenberg, D, KTM 44:42,990

3. Moritz Schittenhelm, D, KTM 45:15,435

alle 13 Runden

XC Quad Pro:

1. Stefan Schreiber, D, KTM 1:31:12,067

2. Richard Schmidt, D, Can-Am 1:34:49,676

3. Martin Bach, D, KTM 1:36:20,936

alle 17 Runden

64

MCE

September '17


Action am Quad-Start

Champ GundAIRmann

Gundermann vorzeitig Meister –

Walker holt das Triple in Mühlhausen

Der fünfte Lauf der Maxxis Cross Country Meisterschaft (GCC) ist in den Büchern. Nach drei Jahren Pause war die GCC-Meute wieder zu Gast beim

MC Mühlhausen. „Alle Fahrer waren begeistert von der Strecke des MCM, dazu noch optimales Wetter und erstmalig eine Party am Samstagabend“,

so Serienmanager Christian Hens. „Sportlerherz, was willst du mehr.“ Besonderer Dank gilt dem gesamten Team unter der Leitung von

Harald Scheidig und Stefan Hahn. Auch Scheidig war sichtlich zufrieden: „Es hat alles gepasst, besonders froh bin ich, dass es keine schweren

Verletzungen gab, wir hatten ein schönes Wochenende mit tollem Sport.“

In der Quad-Pro-Klasse war alles am Start, was

Rang und Namen hat. Die GCC-Dauerbrenner Kevin

Ristenbieter, Richart Schmidt, Marius Kernchen,

Ralf Thalhofer und Co. sowie Topfahrer Stefan

Schreiber, der erneut als Gastfahrer genannt hatte.

Schreiber gab von Beginn an den Ton an und beendete

die erste Runde als Führender. Thalhofer und

Schmidt sowie Kernchen und Miro Cappuccio komplettierten

die Top-Five.

Kevin Ristenbieter, der normalerweise weiter vorne

zu finden ist, beendete Runde 1 auf Platz 6. Sowohl

Ristenbieter als auch Schmidt zogen nun das Tempo

an und verbesserten sich auf Platz 3 bzw. 2. Schreiber

zog vorne alleine seine Kreise, baute seinen

Vorsprung aus und hatte nichts mit dem Zweikampf

hinter sich zu tun. Schmidt musste Ristenbieter zwischenzeitlich

ziehen lassen, holte sich den 2. Platz

aber kurz vor Ende zurück. Schreiber gewann somit

vor Schmidt und Ristenbieter.

In der Klasse XC Pro sollte erneut Chris Gundermann

der Favorit auf den Sieg sein. Der 24-jährige Thüringer

könnte mit einem Sieg dank der Abwesenheit

von Tim Apolle vorzeitig Meister werden. Mit dem

amtierenden Enduroweltmeister in der Youth-Klasse,

Andrea Verona aus Italien, war allerdings ein

weiterer erstzunehmender Konkurrent in Mühlhausen

am Start. Verona hatte schon am Vortag in der

Klasse XC Junior gezeigt, was er drauf hat, und seinen

ersten Sieg des Wochenendes eingetütet.

Gundermann und Verona erfüllten die Erwartungen

und gingen vom Start weg ins direkte Duell, überquerten

in den ersten Runden Rad an Rad die Zeitschleife

und boten den zahlreichen Zuschauern eine

tolle Show. Kornel Nemeth und Maxi Hahn, die

auf den folgenden Plätzen zu finden waren, konnten

das Tempo der beiden nicht ganz mitgehen und verloren

Runde für Runde an Zeit. Nach den ersten Boxenstopps

drehte der amtierende Champ Kornel Nemeth

auf und fuhr wie aus dem Nichts die schnellsten

Runden auf der Strecke. Gundermann, der sich

zwischenzeitlich von Verona abgesetzt hatte, war

kaum in Gefahr. Nemeth legte sich den Italiener zurecht

und zog letztlich in Runde 19 am kleiner motorisierten

Weltmeister vorbei. Nemeth war zurück im

Rennen! Das dachten zumindest alle Zuschauer und

Experten an der Strecke. Bereits in der nächsten

Runde gab es für ihn allerdings technische Probleme

und der Wahldeutsche hatte kaum noch Motorleistung.

Das war das Aus für Nemeth und die Bahn

war frei für Verona, der sich den 2. Platz zurückschnappte.

Maxi Hahn, der ein tolles Rennen fuhr,

holte sich somit den 3. Rang und schaffte sein erstes

Podium in der Pro-Klasse. Gundermann holte

den nächsten Sieg und schnappte sich schon vorzeitig

den Meistertitel bei den Pros. Glückwunsch

nach Thüringen an den neuen Deutschen Cross

Country Meister!

Die Teamkollegen Kade Walker aus Kanada und Michael

Kartenberg aus Deutschland gingen als Favoriten

ins Rennen der XC Supersprint. Kartenberg,

der die schnellste Zeit im Training fuhr, ging als Führender

in der Meisterschaftswertung ins Rennen.

Walker hingegen hatte die letzten beiden Rennen in

der Saison gewonnen und ist auf dem Vormarsch in

dieser Wertung. Los ging es! Kartenberg gewann

den Start vor Walker und Mike Hartmann. Direkt von

Beginn an gab es auch in diesem Rennen einen

Zweikampf an der Spitze. Dahinter dann die Mitstreiter

Hartmann, Oliver Wolfgang, Roland Diepold

und Eric Schwella sowie die Pleyer-Brüder, Tim und

Dominik, die allesamt Druck auf das Führungsduo

machten. Pro-Sieger Chris Gundermann lag nach

den ersten Runden auf dem 9. Platz und hatte anscheinend

zu viel Kraft im Duell mit Andrea Verona

gelassen. Walker und Kartenberg wechselten einige

Male den Platz an der Sonne und blieben immer in

Reichweite. Dahinter reihte sich zunächst Diepold

auf dem 3. Platz ein, der dann später mit technischem

Defekt rausfahren musste. Wolfgang nutzte

die Chance, schnappte sich den 3. Platz und gab

diesen bis zum Schluss auch nicht mehr her. Kartenberg

bekam kurz vor Ende des Rennens Magenprobleme

und musste Walker schließlich ziehen

lassen. Der Kanadier holte sich mit seinem dritten

Sieg in Folge das Triple in der Supersprintklasse

und klettert weiter in der Meisterschaftswertung.

Spektakulärer Abschluss eines tollen Rennwochenendes

in Mühlhausen.

GCC - 5. Lauf - Mühlhausen - 5./6.8.2017

Ergebnisse:

XC Pro:

1. Chris Gundermann, D, Yamaha 2:01:14,567

2. Andrea Verona, I, TM 2:01:53,308

3. Maxi Hahn, D, Husqvarna 2:06:20,995

alle 22 Runden

XC Supersprint:

1. Kade Walker, CDN, KTM 43:23,745

2. Michael Kartenberg, D, KTM 43:43,808

3. Oliver Wolfgang, D, KTM 43:48:147

alle 23 Runden

XC Quad Pro:

1. Stefan Schreiber, D, KTM 1:30:34,689

2. Richard Schmidt, D, Can-Am 1:34:34,727

3. Kevin Ristenbieter, D, KTM 1:35:05,851

alle 16 Runden

Hier findet ihr die kompletten Ergebnisse: https://www.xcc-racing.

com/htdocs/teilnehmer-gcc/ergebnisse/ergebnisse-gcc-2017

65

MCE

September '17


ENDURO-WM: CASTELO BRANCO/P

Britische

Dominanz

Vor allem die britischen Fahrer schienen sich beim Enduro-WM-Lauf in Portugal wohlzufühlen,

sicherten sich doch Nathan Watson, Steve Holcombe (EnduroGP) und gleich an beiden

Tagen Jamie McCanney (E2) die Tagessiege. Wie befreit fuhr der amtierende EnduroGP-Weltmeister

Matthew Phillips nach seiner Rücktrittsankündigung auf die Plätze 2 und 3.

66

MCE

September '17


Steve Holcombe

67

MCE

September '17


ENDURO-WM: CASTELO BRANCO/P

Zwei Siege in der E2: Jamie McCanney

Zwei Minuten lagen am Ende zwischen dem Erstund

Zweitplatzierten in der 125-ccm-Youth-Klasse.

Hier setzte sich der Italiener Andrea Verona vor dem

Franzosen Leo Le Quere durch. Dritter wurde der

Spanier Gerard Gomez.

Tag 2

Der Brite Steve Holcombe stellte mit einem Tagessieg

am zweiten Fahrtag klar, dass er den Platz an

der Sonne nicht hergeben wird. Die blitzsaubere

Fahrweise des Beta-Piloten zahlte sich aus. Scheinbar

mühelos gelang Holcombe der Tagessieg vor

Christophe Charlier und Matthew Phillips. Obwohl

Charlier mächtig Druck auf seinen Kontrahenten

ausübte und nur etwas mehr als 3 Sekunden Rückstand

auf Holcombe hatte, blieb dieser den gesamten

Tag cool und demonstrierte seine Stärke.

Samstag-Sieger Nathan Watson hätte wohl ebenfalls

gern ein Wörtchen um den Tagessieg mitgeredet.

Doch dem KTM-Werksfahrer unterlief im Laufe

des Tages ein kapitaler Fahrfehler, bei dem der

Schalthebel seines Bikes Feindkontakt mit dem einheimischen

Geläuf vermelden musste. Watson war

gezwungen, den Hebel inmitten der Prüfung zu

wechseln. Das kostete natürlich Zeit und somit war

relativ schnell klar, dass er einen weiteren Tagessieg

abschreiben konnte. Der Vorfall zog letztendlich

noch eine Untersuchung der Jury nach sich, da

die Fahrer normalerweise kaum oder keine Ersatzteile

auf der Sonderprüfung bei sich haben. Fraglich

daher, wo Watson das benötigte Teil hergezaubert

hat – ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

In der Enduro2 war erneut Jamie McCanney das Maß

der Dinge. Der Brite setzte seine hervorragende

Leistung vom Vortag am Sonntag fort. WM-Leader

Josep Garcia kam einfach nicht an die Zeiten von

McCanney heran und musste sich mit Rang 2 zufriedengeben.

Weltmeister Eero Remes konnte sich im

Gegensatz zum Samstag verbessern und auf Rang 3

fahren. Pascal Rauchenecker und Manuel Monni

komplettierten die Topfünf.

Nach enormen Anlaufschwierigkeiten am ersten Tag

gewann Brad Freeman die Juniorenklasse vor Albin

Elowson. Dritter wurde Davide Soreca.

Große Freude bei Andrea Verona, der sich in der

Youth-Kategorie mit einem 2. Platz hinter Leo Le

Quere vorzeitig den Titel sichern konnte. Dritter

wurde der Chilene Ruy Barbosa.

• Text: enduro.de; Fotos: Enduro ABC

Tag 1

Nathan Watson zeigte in Portugal eine super Performance

und gewann mit einem Vorsprung von 1 Minute,

23 Sekunden vor Matthew Phillips. Jamie

McCanney ließ in der E2 seinen schärfsten Kontrahenten

Josep Garcia hinter sich.

Nur wenige Fahrer überstanden den Tag fehlerfrei.

Nate Watson schienen die trockenen und demzufolge

extrem staubigen Bedingungen nicht viel auszumachen.

Nur in zwei von neun Sonderprüfungen

musste er sich geschlagen geben, dominierte aber

sowohl den Motocross- als auch den Endurotest.

„Es lief einfach alles super“, freute sich Nathan

nach dem Rennen. „Ich sah die Tests und wusste, es

würde gut für mich laufen. Nach der ersten Runde

hatte ich schon einen akzeptablen Vorsprung auf

Loїc Larrieu herausgefahren, den ich im Verlauf der

Prüfung ausbauen konnte. Mein größter Gegner war

der Staub.“ In guter Form präsentierte sich Matthew

Phillips. An Watsons Zeiten kam aber auch er nicht

heran. Letztlich konnte er aber den WM-Führenden

Steve Holcombe bezwingen und Tageszweiter werden.

Auf Rang 4 landete Larrieu vor Christophe

Charlier, der ja aufgrund einer in Ungarn zugezogenen

Handverletzung beim GP in Griechenland pausieren

musste.

Jamie McCanney zeigte seinen Konkurrenten in der

E2-Klasse, wie man siegt. Außer einer Sonderprüfung

konnte er alle Tests gewinnen. Die staubigen

Bedingungen schienen ihn nicht großartig zu stören.

„Normalerweise sind wir Briten solche Bedingungen

nicht gewöhnt. Ich versuchte, fehlerfrei

meine Runden zu drehen. Der Staub behinderte

mich wenig. Lediglich einmal übersah ich im Crosstest

eine Kurve und kam von der Strecke ab. Das

kostete mich einige Sekunden“, erzählte der Sieger

nach dem Rennen. Der zweitplatzierte Josep Garcia

stürzte gleich in der ersten Runde zweimal und

konnte McCanney nicht mehr gefährlich werden.

Dritter wurde Davide Guarneri vor dem Finnen Eero

Remes und dem Österreicher Pascal Rauchenecker.

Die Juniorenklasse gewann erstmals Albin Elowson,

dem Mikael Persson das Leben schwermachte. Am

Ende des Tages trennten die beiden Kontrahenten

nur sieben Sekunden.

Enduro-WM - 6. Lauf - Castelo Branco/P - 21.-23.7.2017

Ergebnisse:

EnduroGP - 1. Tag: 1. Nathan Watson, GB, KTM; 2. Matthew Phillips,

AUS, Sherco; 3. Steve Holcombe, GB, Beta; 4. Loїc Larrieu, F, Yamaha;

5. Christophe Charlier, F, Husqvarna; 6. Jaume Betriu, E, KTM; 7. Mathias

Bellino, F, Husqvarna; 8. Diogo Ventura, P, Honda; 9. Giacomo

Redondi, I, Honda; 10. Christophe Nambotin, F, KTM.

2. Tag: 1. Holcombe; 2. Charlier; 3. Phillips; 4. Larrieu; 5. Betriu;

6. Cristobal Guerrero Ruiz, E, Yamaha; 7. Bellino; 8. Redondi; 9. Deny

Philippaerts, I, Beta; 10. Watson.

E2 - 1. Tag: 1. Jamie McCanney, GB, Yamaha; 2. Josep Garcia, E, KTM;

3. David Guarneri, I, Honda; 4. Eero Remes, FIN, TM; 5. Pascal Rauchenecker,

A, Husqvarna; 6. Manuel Monni, I, TM; 7. Daniel McCanney,

GB, Husqvarna; 8. Henric Stigell, FIN, Husqvarna; 9. Rudy Moroni,

I, KTM; 10. Thomas Oldrati, I, Husqvarna.

2. Tag: 1. J.McCanney; 2. Garcia; 3. Remes; 4. Rauchenecker; 5. Monni;

6. Oldrati; 7. D.McCanney; 8. Stigell; 9. Moroni; 10. Jonathan Barragan,

E, GasGas.

EJ - 1. Tag: 1. Albin Elowson, S, Husqvarna; 2. Mikael Persson, S, Yamaha;

3. Davide Soreca, I, Honda; 4. Bradley Freeman, GB, Beta;

5. Anthony Geslin, F, Beta; 6. Kirian Mirabet, E, Sherco; 7. Matteo Bresolin,

I, Beta; 8. Matteo Pavoni, I, KTM; 9. Emanuele Facchetti, I, TM;

10. Enric Francisco Montlleo, E, KTM.

2. Tag: 1. Freeman; 2. Elowson; 3. Soreca; 4. Mirabet; 5. Geslin;

6. Facchetti; 7. Jean-Baptiste Nicolot, F, Yamaha; 8. Pavoni; 9. Hugo

Blanjoue, F, Yamaha; 10. Antoine Magain, B, Yamaha.

EY - 1. Tag: 1. Andrea Verona, I, TM; 2. Leo Le Quere, F, TM; 3. Gerard

Gomez, E, KTM; 4. Matthew Vanoevelen, B, Yamaha; 5. Emil Jonsson,

S, Yamaha; 6. Alonso Trigo Fernandez, E, Husqvarna; 7. Hugo Svärd

Laaksonen, FIN, Husqvarna; 8. Tomas Clemente, P, KTM; 9. Ruy Barbosa,

RCH, Husqvarna.

2. Tag: 1. Le Quere; 2. Verona; 3. Barbosa; 4. Jonsson; 5. Svärd Laaksonen;

6. Van-oevelen; 7. Trigo Fernandez; 8. Clemente.

68

MCE

September '17


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Foto: R. Schedl

Gezeigte Fahrszenen bitte nicht nachahmen, immer Schutzkleidung tragen und die anwendbaren Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung beachten!

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Vormischen, deutlich reduzierter Verbrauch, weniger Emissionen und

automatische Anpassung an Höhenlage und Temperatur.


ENDURO-DM + EM: BURG

Andreas Beier

im Höhenflug

Insgesamt waren mehr als 200 Fahrer und Fahrerinnen nach

Burg gekommen und kämpften an zwei Tagen um wertvolle

Punkte in den Meisterschaften.

Andreas Beier

70

MCE

September '17


Wetterbedingungen am Sonntag mit strahlendem

Sonnenschein erheblich angenehmer. Der Italiener

Matteo Pavoni konnte seinen Vorsprung verteidigen

und sicherte sich damit den Sieg in der Overall-EM-Wertung.

Zweiter wurde Maurizio Micheluz

vor Joakim Grelsson und Pontus Skoog. Der bis Burg

führende Balletti holte wieder etwas Rückstand auf

und landete schließlich auf dem 5. Platz.

• Fotos: Denis Günther

EM-Sieger Matteo Pavoni

DM - Championat: Den ersten Gesamtsieg seit fünf

Jahren konnte sich Andreas Beier in Burg sichern.

Der Wechsel zu KTM scheint dem Sachsen sichtlich

gutgetan zu haben. Platz 2 ging an Dennis Schröter,

der einige Anlaufschwierigkeiten hatte, die er

aber im Verlauf des Rennens ins Gegenteil umwandeln

konnte, vor Davide von Zitzewitz. Für den

zweiten Tag hatte Schröter eigentlich die Ablösung

Beiers geplant, aber daraus wurde nichts. Ein Sturz

machte seine Pläne zunichte. Trotzdem konnte er

sich auf Rang 2 hinter Beier und vor Marco Neubert

platzieren.

E1: Beiers Höhenflug bekam vor allem seine Konkurrenz

in der E1 zu spüren. Er fuhr wie vom anderen

Stern. Hinter ihm spielten sich spannende Duelle

zwischen Jan Allers, der letztlich Zweiter wurde,

Edward Hübner (Rang 3) und Tim Apolle (4.) ab.

Allers sicherte sich übrigens zum ersten Mal einen

Podestrang in der E1. Hübner war mit seinem

Treppchenplatz bei seinem DEM-Comeback mehr

als zufrieden. Der zweite Tag verlief weniger erfolgreich.

Ein Motorschaden setzte ihn außer Gefecht.

Spachmüller, der am ersten Tag wegen eines abgebrochenen

Bremsfußhebels nur Zehnter wurde,

zeigte an Tag 2 seine wahre Klasse und wurde vor

Apolle und Allers Zweiter.

E2: Davide von Zitzewitz dominierte am ersten Tag

das Geschehen und reiste am Abend ab. Grund war

der MX2-DM-Lauf in Gerstetten. Davide plante,

dort Meister zu werden, was ihm letztlich auch gelang.

Der aufgrund seiner Daumenverletzung gehandicapte

Marco Neubert belegte Rang 2 vor Tilman

Krause. An Tag 2 konnte Neubert sein Glück

kaum fassen, landete er doch tatsächlich auf dem

obersten Treppchen vor Krause und „Podest-

Newcomer“ Paul Roßbach.

E3: Gewohntes Bild in der E3: Dennis Schröter führte

sowohl an Tag 1 als auch 2 das Feld an. Jan Schäfer

und Christian Weiß duellierten sich um Rang 2.

An beiden Tagen saß Weiß am längeren Hebel und

Schäfer hatte das Nachsehen.

Junioren-Pokal: Lokalmatador Tristan Hanak (17)

konnte als Dritter einen Pokal mit nach Hause nehmen.

Robert Riedel und Claas Wischhof belegten

die Plätze 1 und 2. Am Sonntag lief es weniger gut

für Hanak, der verletzungsbedingt nicht antreten

konnte. Das Podest besetzten Nico Domres, Wischhof

und Jan Taube.

EM: In der Europameisterschaft waren 146 Fahrer

am Start. Sie nutzten die Veranstaltung, um sich

beim dritten von insgesamt vier Europameisterschaftsläufen

eine gute Ausgangsposition für das

Finale in der Slowakei zu sichern. Der bislang Führende

der Gesamtwertung Oscar Balletti hatte am

ersten Tag Pech und wurde nur Zwölfter. Die Poleposition

übernahm sein Landsmann Matteo Pavoni.

Nach den extrem anspruchsvollen Bedingungen

mit teilweise starkem Regen am Vortag waren die

Enduro-DM - 4. + 5. Lauf - Burg - 5./6.8.2017:

Ergebnisse:

Championat - 1. Tag: 1. Andreas Beier, KTM; 2. Dennis Schröter,

Husqvarna; 3. Davide von Zitzewitz, KTM; 4. Robert Riedel, KTM;

5. Marco Neubert, KTM; 6. Christian Weiß, KTM; 7. Jan Schäfer, Sherco;

8. Jan Allers, KTM; 9. Edward Hübner, KTM; 10. Tim Apolle,

Husqvarna.

2. Tag: 1. Beier; 2. Schröter; 3. Neubert; 4. Weiß; 5. Schäfer; 6. Yanik

Spachmüller, KTM; 7. Tilman Krause, KTM; 8. Apolle; 9. Allers;

10. Rossbach.

E1 - 1. Tag: 1. Andreas Beier, KTM; 2. Jan Allers, KTM; 3. Edward Hübner,

KTM; 4. Tim Apolle, Husqvarna; 5. Maria Franke, KTM; 6. Yannik

Mosch, KTM; 7. Maik Schubert, KTM; 8. Marc Neumann, Husqvarna;

9. Eddie Findling, Sherco; 10. Yanik Spachmüller, KTM.

2. Tag: 1. Beier; 2. Spachmüller; 3. Apolle; 4. Allers; 5. Franke; 6. Arne

Domeier, KTM; 7. Mosch; 8. Schubert; 9. Neumann; 10. Patrick Strelow,

Honda.

E2 - 1. Tag: 1. Davide von Zitzewitz, KTM; 2. Marco Neubert, KTM; 3. Tilman

Krause, KTM; 4. Nick Emmrich, Husqvarna; 5. Paul Rossbach,

KTM; 6. Jörg Haustein, Husqvarna; 7. Bruno Wächtler, KTM; 8. Kenny

Lötzsch, KTM; 9. Daniel Hänel, KTM; 10. Leonhard von Schell,

Husqvarna.

2. Tag: 1. Neubert; 2. Krause; 3. Rossbach; 4. Emmrich; 5. Haustein;

6. Wächtler; 7. Lötzsch; 8. Martin Kradorf, KTM; 9. Hänel; 10. Andreas

Hassenpflug, Husqvarna.

E3 - 1. Tag: 1. Dennis Schröter, Husqvarna; 2. Christian Weiß, KTM;

3. Jan Schäfer, Sherco; 4. Kai-Arne Petruck, Husqvarna; 5. Dominique

Tijhuis Trutmans, Beta; 6. André Decker, KTM; 7. Robin Graube, Gas-

Gas.

2. Tag: 1. Schröter; 2. Weiß; 3. Schäfer; 4. Tijhuis Trutmans; 5. Gerrit

Helbig, KTM; 6. Decker; 7. Graube.

Junioren - 1. Tag: 1. Robert Riedel, KTM; 2. Claas Wischhof, KTM;

3. Tristan Hanak, KTM; 4. Nico Domres, Beta; 5. Jan Taube, Husqvarna;

6. Tom Kölbach, Beta; 7. Daniel Maximilian Müller, Beta; 8. Peter

Anger, Yamaha; 9. Max Müller, Husqvarna.

2. Tag: 1. Domres; 2. Wischhof; 3. Taube; 4. Nick Seeger, Husqvarna;

5. Riedel; 6. Anger; 7. D.M.Müller; 8. Kölbach.

EM - Overall - 1. Tag: 1. Matteo Pavoni (J E1), I, KTM; 2. David Abgrall

(J E23), F, Sherco; 3. Max Vial (J E23), F, Husqvarna; 4. Maurizio Micheluz

(S E3), I, Husqvarna; 5. Joakim Grelsson (J U20), S, KTM; 6. Dennis

Schröter (S E3), D, Husqvarna; 7. Pontus Skoog (J E1), S, KTM; 8. Jean-

Baptiste Nicolot (J E23), F, Yamaha; 9. Andreas Linusson (S E1), S,

KTM; 10. Jamie Lewis (S E2), GB, Yamaha.

Ferner: 14. Davide von Zitzewitz, D, KTM; 20. Robert Riedel (J E23), D,

KTM; 21. Marco Neubert, D, KTM; 29. Jan Schäfer (S E3), D, Sherco;

37. Jan Allers (J U20), D, KTM; 38. Edward Hübner (S E1), D, KTM;

39. Tim Apolle (S E1), D, Husqvarna; 56. Paul Rossbach (S E2), D, KTM;

64. Florian Görner (J U20), D, KTM; 89. Karl Weigelt (J U20), D,

Husqvarna; 95. Yanik Spachmüller (J E1), D, KTM; 96. Mario Grimm (V),

D, KTM; 108. Leonhard Pohlenz (J U20), D, KTM.

EM - Overall - 2. Tag: 1. Pavoni; 2. Micheluz; 3. Grelsson; 4. Skoog;

5. Oscar Balletti (S E3), I, Husqvarna; 6. Vial; 7. Abgrall; 8. Isaac Devoulx

(J E23), F, Husqvarna; 9. Linusson; 10. Lewis.

Ferner: 16. Schröter; 19. Neubert; 29. Schäfer; 32. Spachmüller;

37. Apolle; 41. Allers; 43. Rossbach; 54. Arne Domeier (V), D, KTM;

66. Florian Görner (J U20), D, KTM; 70. Gerrit Helbig (S E3), D, KTM;

85. Riedel; 96. Pohlenz.

Stand (nach 6 von 9 Veranstaltungen): 1. Pavoni, 84 Punkte; 2. Balletti,

75; 3. Micheluz, 70; 4. Lewis, 48; 5. Grelsson, 47; 6. Abgrall, 43;

7. Theophile Espinasse, F, Sherco, 31; 8. Rannar Uusna, EST, KTM, 25;

9. Vial, 25; 10. Schröter, 25.

Ferner: 21. Neubert, 16; 34. Davide von Zitzewitz, D, KTM, 2.

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P.O.W. KIEDROWSKI RACING TEAM

Vorstellung der neuen Honda CRF 250

R 2018 beim MX-GP in Lommel

Die neue Honda CRF 250 R

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2018 IS COMING ...

Am ersten August-Wochenende ging es für Teamchef

Sven Kiedrowski zum MX-GP nach Lommel/

Belgien. Hier fand die Präsentation der komplett

neuen Honda CRF 250 R 2018 statt.

„Ein komplett neues Bike: DOHC-Motor mit E-Starter

• getrennte Auspuffanlage für den unteren und oberen

Drehzahlbereich • deutlich mehr Leistung und

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Luftgabel mehr!“

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solange Vorrat reicht ...

Ein Highlight der Saison 2017 ist wie jedes Jahr das

Team-Sommercamp. Alle Kiedrowski-Racing-Fahrer

dürfen sich auf zwei Tage Spaß und Action am

16./17. September in Plate bei Schwerin freuen,

denn dort wurden wieder der komplette MX-Park

und das Enduro-Gelände gemietet! Weitere Infos

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72

MCE

September '17

Damit auch du in Zukunft den richtigen Support

hast, solltest du die Vorteile nutzen, die man als

Teamfahrer bei der Firma Kiedrowski Racing hat –

wie z. B. Rennservice, Sportfahrerunterstützung

oder die verschiedenen Teamtrainings-Events.

Nicht nur die Race-Performance, auch der Bike-Support

des Teams kann sich sehen lassen – so gibt es

bei der Firma Kiedrowski Racing reichlich Sportfahrerprogramme

verschiedener Hersteller – und das

nicht nur für Teamfahrer – einfach nachfragen!

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Die Firma Kiedrowski Racing Motorcycletrading ist

mit mehr als 1000 Quadratmetern der größte Offroad-Shop

in Norddeutschland und bereits seit einigen

Jahren offizieller Honda- und Suzuki-MX-Stützpunkt

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seit mehr als zehn Jahren auch Beta- und Gas-

Gas-Händler. Seit 2015 ist mit dem offiziellen Yamaha-MX-Stützpunkt

für Norddeutschland eine weitere

starke Marke hinzugekommen.

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Mit dem Onlineshop www.husky24.de hat die Firma

Kiedrowski Racing eine Plattform geschaffen, auf der

alle Husqvarna-Piloten ihre Originalersatzteile bequem

raussuchen und Powerparts sowie Bekleidung

bestellen können. Perfekt für die Kunden ist die Zahlung

per PayPal und der kostenlose Versand innerhalb

Deutschlands ab einem Warenwert von 99,- Euro.

Ein besonderer Dank geht schon mal an die Sponsoren

des Teams: Helge Schwark von der Firma HGT

Greifer • Christian Keszler von Keszler Top Brands •

BUY MX • Michelin • Castrol Power1 • P.O.W. Pro-Offroad-Wash

(www.pro-offroad-wash.com) • ZAP-Technix

• Silentsport • Ron und Dave vom Foliencenter

Langenhagen und TRY-IT Stickers, die es mit ihrer Unterstützung

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SUPERMOTO-DM: SCHAAFHEIM

Start zu Rennen 2 der S1-Klasse: Markus Class (111) vor Andre Plogmann (1), Petr Vorlicek (202),

Simon Vilhelmsen (64), Markus Volz (3), Till Goldenstein (189), Max Banholzer (46),

Steffen Hiemer (83), Toni Krettek (51) und Hampus Gustafson (146)

Markus Class weiter fehlerfrei

Markus Class war der große Gewinner bei der internationalen deutschen Supermoto-Meisterschaft auf dem Odenwaldring in Schaafheim. Der

Wormser Husqvarna-Pilot dominierte beide Rennläufe souverän. Dabei verwies er den noch amtierenden Meister André Plogmann (Suzuki) jeweils

auf Platz 2. Petr Vorlicek und Simon Vilhelmsen komplettierten jeweils die Laufpodien.

Am späten Nachmittag des Samstags gingen die

Top-Piloten der S1 ins Zeittraining. Bei optimalen

Bedingungen bot sich ein ähnliches Bild wie schon

bei den letzten Runden zur Inter-DM. Markus Class

setzte mit über einer Sekunde Vorsprung deutlich

die Bestzeit. Dahinter reihten sich die nächsten

acht Piloten innerhalb einer weiteren Sekunde auf.

Petr Vorlicek (CZ/Suzuki), sein Teamkollege André

Plogmann und Simon Vilhelmsen (DK/Husqvarna)

komplettierten Reihe 1. Andy Buschberger (A/Husqvarna),

Jan Deitenbach (Suzuki), Bernhard Hitzenberger

(A) und Peter Banholzer (beide Yamaha) bildeten

Reihe 2. Der Startplatz von Buschberger

blieb allerdings aufgrund von gesundheitlichen

Problemen am Sonntag leer. Markus Volz (Husqvarna)

musste vom ungewohnten letzten Startplatz

antreten, da er im Zeittraining aufgrund technischer

Probleme keine schnelle Runde schaffte.

Markus Class brauste vom Start direkt an die Spitze

und kontrollierte das Rennen nach Belieben.

Plogmann setzte sich gegen seinen schlecht gestarteten

Teamkollegen Vorlicek durch und konnte

diesen 2. Platz auch locker ins Ziel bringen. Denn

Vorlicek haderte nicht nur mit dem Start, sondern

auch mit einigen weiteren Problemchen während

des Rennens und kam nie wirklich in Schlagdistanz

zu seinem Teamkollegen. Immerhin konnte er Platz

74

MCE

September '17

3 vor dem Dänen Vilhelmsen ins Ziel retten. Unterhaltsamer

war der Kampf um Platz 5, den zunächst

Rookie Bernhard Hitzenberger innehatte. Dahinter

tauchte anfangs Steffen Albrecht (Husqvarna) auf,

der beim Start von Platz 9 vom freien fünften Startplatz

profitieren konnte. Doch Albrecht wurde

schon in Runde 2 von Deitenbach verdrängt, der

bei Halbzeit dann auch an Hitzenberger vorbeigehen

konnte. Zum Ende bekam Hitzenberger elektronische

Probleme an seinem Bike und Albrecht

und Volz konnten den Österreicher ebenfalls noch

überholen. Komplettiert wurden die Topten von Peter

Banholzer und Toni Krettek (Husqvarna).

Nach einem minimalen Gewitterregen ging der

letzte Lauf etwas verzögert, aber bei wieder komplett

trockener Strecke über die Bühne. Class ließ

auch diesmal keine Frage nach dem Sieger aufkommen

und lag einsam vom Start bis ins Ziel in Führung.

Dahinter setzte sich diesmal Vorlicek gegen

Plogmann durch. Vorlicek lag ungefährdet auf Platz

2, bis er wenige Runden vor dem Ende stürzte und

auf Platz 8 durchgereicht wurde. So erbte Plogmann

den 2. Rang und hatte dabei doppelt Glück.

Denn sein Hinterreifen verlor zum Ende Luft, aus

der Auslaufrunde kehrte er mit einem Plattfuß zurück!

Simon Vilhelmsen setzte sich in einem engen

Duell in der Startrunde gegen Jan Deitenbach

durch, dahinter tauchte überraschend Toni Krettek

von Startplatz 10 auf. So blieb es dann auch bis ins

Ziel und ein glücklicher Däne durfte erstmals aufs

S1-Podium klettern. Aber auch Deitenbach und

Krettek waren mit den starken Rängen 4 und 5 absolut

zufrieden. Dahinter folgte im Ziel Volz, der

sich viele Runden mit Steffen Albrecht ein Duell lieferte,

bis Albrecht im Offroadteil kurz zu Boden

ging. Vorlicek als Achter vor Max Banholzer und

dem ebenfalls gestürzten Hitzenberger komplettierten

die Topten.

Die Siege in der Rookies-Wertung für die Aufsteiger

teilten sich wie schon bei den Rennen zuvor Bernhard

Hitzenberger und Max Banholzer.

In der nationalen Meisterschaft S2 sorgte Lokalmatador

Kevin Wüst (Großostheim) im ersten Lauf für

Begeisterung bei den zahlreichen Besuchern, als

er hinter Meisterschaftsspitzenreiter Ruurd van

Roozendaal (NL) auf Platz 2 fuhr. Als starke Dritte

durfte die junge Österreicherin Kim Adlhart mit

aufs Podium! Im zweiten Rennen gewann Chris Robert

vor Andi Roller und Christian Pacher. Van Roozendaal

und Wüst hatten keine Chance, da sie vor

dem Start in die letzte Reihe versetzt wurden. Der

Holländer war zu spät im Vorstart, Wüst hatte nach

der Aufwärmrunde noch einmal die Box angesteuert.

• Fotos: Aui-Photography


Andre Plogmann

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SuperMoto IDM - 4. Lauf - Schaafheim - 29./30.7.2017

Ergebnisse:

S1 - gesamt: 1. Markus Class, Husqvarna; 2. Andre

Plogmann, Suzuki; 3. Simon Vilhelmsen, DK, Husqvarna;

4. Jan Dominik Deitenbach, Suzuki; 5. Petr Vorlicek,

CZ, Suzuki; 6. Markus Volz, Husqvarna; 7. Steffen Albrecht,

Husqvarna; 8. Toni Krettek, Husqvarna; 9. Bernhard

Hitzenberger, A, Yamaha; 10. Max Banholzer, Yamaha.

S2 - gesamt: 1. Christopher Robert, Husqvarna;

2. Ruurd van Roozendaal, NL, Honda; 3. Andreas Roller,

Husqvarna; 4. Christian Pacher, KTM; 5. Kim Adlhart,

KTM; 6. Kevin Wüst, Husqvarna; 7. Holger Salmen,

KTM; 8. Tobias Hiemer, Yamaha; 9. Dominic Lehner,

TM; 10. Marcel Kutsche, Husqvarna.

S3 - gesamt: 1. Kevin Szalai, F, Husqvarna; 2. Kevin Labenski,

KTM; 3. Tibor Zieres, Husqvarna; 4. Kevin Meyer,

Husqvarna; 5. Robert Günnel, Husqvarna; 6. Alex

Breuker, Suzuki; 7. Tim Szalai, F, Husqvarna; 8. Robert

Botjes, NL, KTM; 9. Kevin Chadrysiak, KTM; 10. Marc

Friedt, Suzuki.

S4 Süd - gesamt: 1. Ralf Eisenschmidt, KTM; 2. Maximilian

Dupont, Husqvarna; 3. Kevin Zink, TM; 4. Tobias

Wirtherle, Suzuki; 5. Wolfgang Deml, Husqvarna; 6. Johann

Peters, KTM; 7. Nils Koch, KTM; 8. Manuel Simon,

Husqvarna; 9. Robin Schwarz, TM; 10. Klaus Hämmelmann,

Husqvarna.

Junioren/Rookies - 1. Lauf: 1. Tobias Caprani, DK, Honda;

2. Denis Fligr, CZ, Honda; 3. Pierre Pichler, KTM;

4. Pirmin Nagel Hofer, Husqvarna; 5. Kevin Zambrano

Toro, Suzuki; 6. Nick Stals, KTM; 7. Kevin Kökenyesi,

KTM; 8. Lasse Welsch, Husqvarna.

2. Lauf: 1. Caprani; 2. Fligr; 3. Pichler; 4. Zambrano Toro;

5. Nagel Hofer; 6. Stals; 7. Kökenyesi; 8. Welsch.

S5 - Finale: 1. Toni Rosenkranz, Kawasaki; 2. Dominik

Mai, KTM; 3. Yannic Closen, KTM; 4. Steven Lenzke,

Husqvarna; 5. Philipp Laupus, Husqvarna; 6. Guido

Emmelmann, KTM; 7. Marcel Schubert, Suzuki; 8. Markus

Pätzug, KTM; 9. Yven Schneider, KTM; 10. Nico

Linkohr, Suzuki.

Ü40 - gesamt: 1. Eike Moes, TM; 2. Christof Bartsch,

TM; 3. Ingo Ruh, Husqvarna; 4. Lutz Hölig, TM; 5. Ernst

Welf, Kawasaki; 6. Martin Hensellek, Husqvarna; 7. Phil

Gee, GB, TM; 8. Steffen Jung, Suzuki; 9. Carsten Kögel,

Honda; 10. Frank Hauser, Husaberg.

Markus Class vor Andre Plogmann

75

MCE

September '17


NOTIZEN

Opening

KTM Development Center Rosenheim

Neuer Standort in Deutschland –

Eröffnung des KTM-

Entwicklungszentrums in Rosenheim

Am 5. Juli 2017 fand die offizielle Eröffnungsfeier des neuen KTM-Entwicklungszentrums

in Rosenheim statt. Der Fokus dieses Standorts liegt in der Elektronikentwicklung

im Motorradbereich – von der Idee zur Vorentwicklung, Aufbau von

Prototypen, neuen Prozesseinführungen, bis hin zu innovativen Konzepten.

Systeme zur digitalen Vernetzung von Fahrer und Motorrad und in weiterer Folge

untereinander vernetzter Fahrzeuge zur nachhaltigen Unfallreduktion („Connected

Motorcycle“) werden dort entwickelt.

„Als Premiumhersteller im Motorradbereich legen wir einen besonderen

Schwerpunkt auf den Bereich Forschung und Entwicklung. Durch neue Produkte

und die konsequente Umsetzung technischer Innovationen können wir den hohen

Erwartungen unserer Kunden gerecht werden und nachhaltig neue Märkte

erschließen“, so Philipp Habsburg, Leiter der KTM-Forschungs- und Entwicklungsabteilung.

„Im Jahr 2016 hat die KTM AG rund 110 Millionen Euro in die Modellentwicklung

sowie in die Infrastruktur der Standorte Mattighofen und Munderfing

investiert und damit den österreichischen Standort weiter gestärkt und

ausgebaut. Mit der Eröffnung des KTM-Entwicklungszentrums in Rosenheim

setzen wir dies in Deutschland fort.“

Das neue KTM-Entwicklungszentrum erstreckt sich auf einer Fläche von

438 Quadratmetern und bietet Platz für bis zu 30 Mitarbeiter. Es ist Teil der KTM-

Forschungs- und Entwicklungsabteilung in Mattighofen und berichtet auch an

diese. „Die Idee, einen neuen Standort zu eröffnen, kam uns vor zirka zwei Jahren“,

so Standortleiter Klaus Krumpholz. „Jetzt sind wir bereits mit sieben Mitarbeitern

eingezogen und ich freue mich auf die spannende Aufgabe, den

Standort Rosenheim aufzubauen.“

Durchschnittlich 487 Mitarbeiter sind in der Forschungs- und Entwicklungsabteilung

in Mattighofen beschäftigt und die Zahl wächst stetig. Bei den Mitarbeitern

des Standorts Rosenheim handelt es sich um ein komplett neues Team, das

zusätzlich rekrutiert wurde. Ein

wichtiges Auswahlkriterium für Rosenheim

war unter anderem das Bestehen

einer lokalen Hochschule

und die dadurch entstandene Verfügbarkeit

kompetenter Entwicklungsingenieure

in der Region. Das

KTM-Entwicklungszentrum Rosenheim

hat somit beste Voraussetzungen,

um weitere Fachkräfte zu finden

und weiterzuwachsen.

Klaus Krumpholz und Philipp Habsburg

KTM Development Center Rosenheim

76

MCE

September '17


Rückrufaktion der Husqvarna-

Offroad-Modelle 2018

Überprüfung von Fahrzeugen des Modelljahrs 2018 mit Magura-Bremsanlagen

von autorisierten Husqvarna-Motorcycles-Händlern.

Husqvarna Motorcycles ruft die 2018er Modellreihen FE, TE, FX, TX, FC und TC

zur Inspektion der Magura-Bremsanlagen zurück.

Durch Abweichungen im Fertigungsprozess des Zulieferers kann es zum Fehlen

von Bremsbelag-Zwischenplatte und Sicherungsstift obengenannter Modelle

kommen. Die Inspektion der Vorder- und Hinterradbremse muss daher vom

Fachpersonal autorisierter Händler durchgeführt werden.

Betroffene Kunden werden persönlich benachrichtigt und gebeten, einen Inspektionstermin

bei ihrem Husqvarna-Motorcycles-Händler zu vereinbaren.

Kunden können darüber hinaus im Service-Bereich der Husqvarna-Motorcycles-Homepage

herausfinden, ob ihr Modell vom Rückruf betroffen ist.

Informationen zu autorisierten Händlern sind des Weiteren im Bereich „Dealer

Search“ zu finden.

Die USA und Kanada sind von diesem Rückruf nicht betroffen.

TERMINE AUGUST/SEPTEMBER

26./27.8. ADAC MX Masters Gaildorf

www.msc-gaildorf.de; www.adac.de/mx-masters

9./10.9. DMV BRC MX 2-Takt Cup Rudersberg

2tlc.wordpress.com

9./10.9. DMSB-Clubsport Motocross Südwestcup Hennweiler

Timo Dönig, Tel. 06544 991832

t.doenig@freenet.de, www.mschennweiler.de

Infos: Andreas Wack, E-Mail: andreaswack@handshake.de

Tel. 06843 1476, Internet: www.andreaswack.handshake.de

9./10.9. GCC Cross Country Meisterschaft Schefflenz

www.xcc-racing.com

16./17.9. DAMCV-Motocross Weilerswist

Samstag: 50 ccm Mini Benelux + DAM, 65 ccm Benelux + DAM,

85 ccm Benelux + DAM,MX2 Jugend Benelux + DAM,

Damen, Senioren, Veteranen, Junioren MX1

Sonntag: Junioren MX2, National MX1, National MX2,

Twin-Shock + Youngtimer, DAM Master MX2 / MX1 Pokal,

DAM Seitenwagen

E-Mail: nc-thelenwo6@netcologne.de; www.mcc-weilerswist.de

16./17.9. DMSB-Clubsport Motocross Südwestcup Warndt

Manuel Krämer, Tel. 0162 4638997

Manuel@mccwarndt.de, www.mcc-warndt.de

Infos: Andreas Wack, E-Mail: andreaswack@handshake.de

Tel. 06843 1476, Internet: www.andreaswack.handshake.de

23./24.9. ADAC MX Masters Holzgerlingen

www.kfv-kalteneck.de; www.adac.de/mx-masters

23./24.9. DAMCV-Motocross Kleinhau

Samstag 50 ccm Mini, 50/65 ccm, 85 ccm, MX1 Junioren,

Damen Pokal, Twin-Shock + Youngtimer, MX2 Jugend,

Senioren, Veteranen

Sonntag: MX2 Junioren, MX2 National, MX1 National,

DAM Master MX2 Pokal / MX1, IMBA-Europameisterschaft MX2

IMBA-Europameisterschaft Seitenwagen

www.msc-kleinhau.de

23./24.9. DMV BRC MX 2-Takt Cup Apolda

2tlc.wordpress.com

30.9./1.10. GCC Cross Country Meisterschaft Bühlertann

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77

MCE

September '17


NOTIZEN

Da Tochter Jessica gerade die Schulausbildung in England abgeschlossen hat,

kam sie auf die Idee, ihren Vater zu begleiten. „Ich bin ein sehr positiver

Mensch und sehe das Glas immer halb voll, anstatt halb leer“, versichert die

18-Jährige und erklärt damit kurz und bündig, warum weder der fehlende Führerschein

noch die mangelnde Fahrpraxis abschreckten.

„Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg!“, bekräftigen Vater und Tochter gemeinsam

und so wurden mit vereinter Familienpower innerhalb von acht Wochen unzählige

Fahrstunden auf einem Übungsgelände absolviert, die nötige Fahrlizenz

erworben und nebenher die äußerst umfangreiche Organisation für die Reise

gestemmt.

„Dass ich schon zweimal für jeweils einige Jahre für meinen Arbeitgeber Bosch

in China gearbeitet habe und die Sprache recht gut beherrsche, hat natürlich

viel geholfen“, versicherte Frank Eichel. „Dennoch war es eine sportliche Herausforderung,

alles rechtzeitig auf den Weg zu bekommen.“

Die enge Verbindung zu Bosch, Eichel ist dort als Vice President im Qualitätsmanagement

tätig, brachte schließlich auch den Berührungspunkt zu Suzuki.

Denn die neue V-Strom 1000 hat ein schräglagentaugliches ABS-System von

Bosch verbaut. Nach vielen Anrufen und einigen Meetings war das Set-up für

die Reise geregelt: Eine Suzuki V-Strom 1000 XT für den Papa, eine Suzuki

Auszeit mit Tochter

Bensheim - Shanghai: Mit der Suzuki V-Strom auf Tour

Jessica und Frank Eichel unternehmen eine ganz besondere Motorradtour. Die

18-Jährige begleitet ihren Vater auf dem Weg zu seinem neuen Arbeitsplatz in

China. Vater und Tochter starteten am 8. August auf zwei Suzuki V-Strom zur

20.000 Kilometer langen Reise von Bensheim nach Shanghai.

„Ich halte es für eminent wichtig, dass man vor Antritt einer neuen Aufgabe

den Kopf richtig frei bekommt“, erklärt Diplom-Ingenieur Frank Eichel seine

Motivation zu einer sehr ungewöhnlichen Reise. „Wie könnte das besser gelingen,

als den Weg zu meiner neuen Arbeitsstelle mit dem Motorrad zurückzulegen?

Nach zehn Wochen und 20.000 Kilometern im Sattel sind alle Systeme

mindestens einmal heruntergefahren, wieder neu gestartet und man kann mit

voller Power in das neue berufliche Projekt starten!“

V-Strom 650 für die Tochter. Bekleidung und Zubehör stellt Touratech, Kommunikationstechnik

wird von Sena beigesteuert.

„Als ich zum ersten Mal von der Geschichte gehört habe, war ich sofort begeistert“,

versicherte Gerald Steinmann, Manager Marketing and Public Relations

Motorcycle and ATV bei der Suzuki Deutschland GmbH. „Die Idee klang verrückt

und in der kurzen Vorbereitungszeit kaum zu schaffen. Aber der Optimismus

der beiden hat uns alle angesteckt und so können wir jetzt alle hier zusammen

in Bensheim stehen und Vater und Tochter eine tolle und vor allem unfallfreie

und problemlose Reise wünschen!“

„Wir sind allen Beteiligten wahnsinnig dankbar für die tatkräftige Hilfe und die

tolle Unterstützung, ohne die wir jetzt wohl nicht hier stünden!“, bekräftigen

Vater und Tochter kurz vor dem Aufbruch in ein ganz spezielles Abenteuer. „Als

kleines Dankeschön werden wir uns regelmäßig von unterwegs melden und

hoffen, damit auch die Daheimgebliebenen ein wenig mit auf unsere Reise

nehmen zu können. Vielen Dank und bis bald!“

78

MCE

September '17


Wir suchen Verstärkung

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• Mit den Marken KTM und Husqvarna

haben wir zwei starke Marken im Programm

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79

MCE

September '17


STANDINGS

MOTOCROSS

WM

(Stand nach 15 von 19 Veranstaltungen

inkl. Frauenfeld/CH - 13.8.)

MXGP:

1. Antonio Cairoli, I, KTM 605

2. Jeffrey Herlings, NL, KTM 508

3. Gautier Paulin, F, Husqvarna 486

4. Clément Desalle, B, Kawasaki 483

5. Tim Gajser, SLO, Honda 406

6. Romain Febvre, F, Yamaha 401

7. Max Nagl, D, Husqvarna 358

8. Jeremy van Horebeek, B, Yamaha 348

9. Arnaud Tonus, CH, Yamaha 328

10. Evgeny Bobryshev, RUS, Honda 320

Ferner:

21. Valentin Guillod, CH, Honda 61

43. Dennis Ullrich, D, KTM 3

46. Lukas Neurauter, A, KTM 3

50. Andy Baumgartner, CH, KTM 1

MX2:

1. Pauls Jonass, LV, KTM 629

2. Jeremy Seewer, CH, Suzuki 580

3. Benoit Paturel, F, Yamaha 476

4. Thomas Kjer Olsen, DK, Husqvarna 467

5. Julien Lieber, B, KTM 428

6. Thomas Covington, USA, Husqvarna 387

7. Jorge Prado Garcia, E, KTM 351

8. Brian Bogers, NL, KTM 308

9. Hunter Lawrence, AUS, Suzuki 260

10. Brent van Doninck, B, Yamaha 259

Ferner:

21. Brian Hsu, D, Husqvarna 89

22. Henry Jacobi, D, Husqvarna 87

(Stand nach 4 von 6 Veranstaltungen

inkl. Loket/CZ - 23.7.)

WMX:

1. Courtney Duncan, NZ, Yamaha 155

2. Kiara Fontanesi, I, Yamaha 152

3. Livia Lancelot, F, Kawasaki 148

4. Nancy van de Ven, NL, Yamaha 143

5. Larissa Papenmeier, D, Suzuki 122

6. Amandine Verstappen, B, KTM 121

7. Nicky van Wordragen, NL, Yamaha 119

8. Shana van der Vlist, NL, KTM 89

9. Francesca Nocera, I, Suzuki 77

10. Virginie Germond, CH, Suzuki 70

Ferner:

12. Stephanie Laier, D, KTM 51

16. Anne Borchers, D, Suzuki 42

26. Kim Irmgartz, D, Suzuki 12

34. Alicia Reitze, D, Yamaha 2

(Stand nach 10 von 14 Veranstaltungen

inkl. Stelpe/LV - 13.8.)

Seitenwagen:

1. Bax/Musset, NL/F, WSP 452

2. Giraud/Mucenieks, F/LV, WHT-AMS 429

3. Willemsen/Bax, NL, WSP 387

4. Brown/Millard, GB, WSP 312

5. Cermak/Cermak, CZ, WSP-Mega 305

(Endstand nach 1 Veranstaltung

in Lange Motokeskus/EST - 30.7.)

Junioren MX World Cup - 65 ccm:

1. Ivano van Erp, NL, KTM 50

2. Mads Fredsoe Sorensen, DK, KTM 44

3. Kayden Minear, AUS, KTM 38

4. Maksymilian Chwalik, PL, KTM 38

5. Saku Mansikkamaki, FIN, Honda 32

6. Jet Alsop, AUS, Suzuki 27

7. Wal Beaney, GB, KTM 24

8. Kirils Maslovs, LV, Husqvarna 23

9. Aleh Makhnou, B-RUS, KTM 20

10. Kasimir Hindersson, FIN, KTM 19

85 ccm:

1. Eddie Wade, GB, Husqvarna 50

2. Noel Nilsson, S, Husqvarna 44

3. Kay Karssemakers, NL, Husqvarna 38

4. Florian Miot, F, Yamaha 31

5. Max Palsson, S, KTM 31

6. Magnus Smith, DK, KTM 30

7. Kay de Wolf, NL, KTM 30

8. Constantin Piller, D, KTM 29

9. Adam Zsolt Kovacs, H, Yamaha 24

10. Andrea Roncoli, I, Honda 20

Ferner:

16. Kevin Brumann, CH, Yamaha 11

20. Max Thunecke, D, KTM 2

21. Nico Greutmann, D, Husqvarna 2

125 ccm:

1. Gianluca Facchetti, I, Husqvarna 50

2. Mikkel Haarup, DK, Husqvarna 42

3. Kevin Horgmo, N, KTM 40

4. Brian Strubhart Moreau, F, KTM 38

5. René Hofer, A, KTM 28

6. Matteo Puccinelli, I, KTM 25

7. Tim Edberg, S, Yamaha 24

8. Emilio Scuteri, I, KTM 24

9. Rick Elzinga, NL, Yamaha 19

10. Raivo Dankers, NL, KTM 19

Ferner:

18. Jeremy Sydow, D, KTM 10

Nationenwertung:

1. Dänemark 10

2. Niederlande 13

3. Italien 22

4. Australien 26

5. Großbritannien 27

6. Frankreich 30

7. Finnland 40

8. Lettland 53

9. Tschechien 58

10. Deutschland 63

Ferner:

19. Schweiz 53

21. Österreich 5

EM

(Endstand nach 6 Veranstaltungen

inkl. Kiskunlachaza/H - 8./9.7.)

65 ccm Südost:

1. Matija Sterpin, KRO, KTM 207

2. Noel Zanocz, H, Husqvarna 150

3. Zoltan Ordog, RO, Husqvarna 145

4. Viktor Borislavov, BG, KTM 139

5. Luka Kunic, KRO, Kawasaki 139

6. Mihail Golovicichin, MD, KTM 102

7. Ioan Chiujdea, RO, KTM 101

8. Marius Popovici, RO, KTM 100

9. Beres Szabolcs, H, KTM 99

10. Miroslav Dimitrov, BG, KTM 81

(Endstand nach 6 Veranstaltungen

inkl. Kiskunlachaza/H - 8./9.7.)

85 ccm Südost:

1. Nicolai Timus, MD, Husqvarna 178

2. Laszlo Tecsi, H, KTM 168

3. Patrik Ujcic, KRO, Kawasaki 159

4. Antonis Sagmalis, GR, KTM 158

5. Igor Cuharciuc, MD, KTM 152

6. Adam Zsolt Kovacs, H, Yamaha 150

7. Nikolay Malinov, BG, KTM 141

8. Victor Neychev, BG, KTM 140

9. Aida Cojanu, RO, Yamaha 139

10. Norbert Kovacs, H, KTM 121

(Endstand nach 4 Veranstaltungen

inkl. Orehova Vas/SLO - 10./11.6.)

65 ccm Südwest:

1. Antonio Gallego, E, KTM 167

2. Ferruccio Zanchi, I, Husqvarna 147

3. Alejandro Perez, E, Husqvarna 133

4. Francisco Garcia, E, Husqvarna 115

5. Alessandro Gaspari, I, KTM 110

6. Patrick Busatto, I, KTM 94

7. Mathis Valin, F, Husqvarna 92

8. Jaka Peklaj, SLO, KTM 91

9. Lyonel Reichl, CH, KTM 91

10. David Benitez, E, KTM 86

Ferner:

12. Maximilian Ernecker, A, Husqvarna 53

(Endstand nach 1 Veranstaltung

in Loket/CZ - 22./23.7.)

65 ccm:

1. Mads Fredsoe Sorensen, DK, KTM 45

2. Damian Knuiman, NL, Husqvarna 42

3. Ivano van Erp, NL, KTM 36

4. Julius Mikula, CZ, KTM 35

5. Maksymilian Chwalik, PL, KTM 34

6. Antonio Gallego Ramos, E, KTM 31

7. Noel Zanocz, H, Husqvarna 24

8. Ferruccio Zanchi, I, Husqvarna 21

9. Aleh Makhnou, B-RUS, KTM 19

10. Sacha Coenen, B, KTM 16

Ferner:

22. Lyonel Reichl, CH, KTM 5

(Endstand nach 4 Veranstaltungen

inkl. Orehova Vas/SLO - 10./11.6.)

85 ccm Südwest:

1. David Braceras, E, Husqvarna 138

2. Eddie Jay Wade, GB, Husqvarna 129

3. Pietro Razzini, I, Husqvarna 107

4. Raul Sanchez, E, KTM 106

5. Florian Miot, F, Yamaha 106

6. Gerard Congost, E, Kawasaki 95

7. Luca Diserens, CH, Kawasaki 90

8. Matteo Luigi Russi, I, KTM 85

9. Quentin Marc Pruignieres, F, KTM 79

10. Andrea Rossi, I, Husqvarna 75

Ferner:

11. Kevin Brumann, CH, Yamaha 74

20. Florian Dieminger, A, KTM 36

24. Joel Elsener, CH, Yamaha 25

33. Remo Schudel, CH, KTM 4

(Endstand nach 5 Veranstaltungen

inkl. Schwedt/D - 17./18.6.)

65 ccm Nordwest:

1. Ivano van Erp, NL, KTM 238

2. Mads Fredsö Sörensen, DK, KTM 170

3. Nicolai Skovbjerg, DK, KTM 167

4. Damien Knuiman, NL, Husqvarna 145

5. Sacha Coenen, B, KTM 144

6. Giovanni Pruijmboom, NL, KTM 130

7. Kasimir Hindersson, FIN, KTM 124

8. Julius Mikula, CZ, KTM 123

9. Mirco Ten Kate, NL, KTM 103

10. Matej Skorepa, CZ, KTM 95

Ferner:

20. Robin Sternberg, D, KTM 37

40. Emely Köhler, D, Husqvarna 1

(Endstand nach 5 Veranstaltungen

inkl. Schwedt/D - 17./18.6.)

85 ccm Nordwest:

1. Kay De Wolf, NL, KTM 218

2. Jett Lawrence, AUS, Suzuki 161

3. Magnus Smith, DK, Suzuki 156

4. Liam Hanström, S, Husqvarna 147

5. Noel Nilsson, S, Husqvarna 145

6. Kay Karssemarkers, NL, Husqvarna 134

7. Max Palsson, S, KTM 131

8. Scott Smulders, NL, KTM 125

9. Dave Kooiker, NL, Husqvarna 121

10. Rasmus Pedersen, DK, KTM 101

Ferner:

12. Nico Greutmann, D, Husqvarna 76

13. Nikita Kucherov, D, Kawasaki 73

15. Constantin Piller, D, KTM 59

17. Simon Langenfelder, D, Husqvarna 54

20. Cato Nickel, D, KTM 26

23. Max Thunecke, D, KTM 19

24. Noah Ludwig, D, KTM 19

35. Lukas Fiedler, D, KTM 4

(Endstand nach 4 Veranstaltungen

inkl. Stelpe/LV - 8./9.7.)

65 ccm Nordost:

1. Maksymilian Chwalik, PL, KTM 165

2. Janis Kubulins, LV, KTM 131

3. Kirils Maslovs, LV, KTM 131

4. Aleh Makhnou, B-RUS, KTM 117

5. Ilya Khabirov, RUS, KTM 117

6. Joosep Parn, EST, KTM 108

7. Serafim Sukhotin, RUS, KTM 90

8. Richard Paat, EST, KTM 87

9. Kristers Janbergs, LV, KTM 86

10. Semen Rybakov, RUS, KTM 76

(Endstand nach 4 Veranstaltungen

inkl. Stelpe/LV - 8./9.7.)

85 ccm Nordost:

1. Daniel Valovich, B-RUS, KTM 139

2. Alexey Orlov, RUS, Husqvarna 136

3. Edvards Bidzans, LV, Yamaha 136

4. Mairis Pumpurs, LV, Husqvarna 113

5. Nikita Petrov, RUS, KTM 110

6. Romeo Karu, EST, KTM 109

7. Semen Nerush, UKR, KTM 93

8. Egor Frolov, RUS, KTM 91

9. Anton Dyadichkin, RUS, KTM 78

10. Daniil Kesov, RUS, KTM 69

(Endstand nach 4 Veranstaltungen

inkl. Stelpe/LV - 8./9.7.)

Women:

1. Sara Andersen, DK, Yamaha 187

2. Emelie Dahl, S, Yamaha 169

3. Sandra Karlsson, S, Kawasaki 136

4. Mathea Selebo, N, Yamaha 118

5. Joanna Miller, PL, KTM 118

6. Liubov Leonteva, RUS, Yamaha 102

7. Natalie Kane, IRL, Honda 95

8. Shana van der Vlist, NL, KTM 84

9. Amanda Bergkvist, S, KTM 82

10. Catja Rasmussen, DK, Suzuki 72

Ferner:

14. Elena Kapsamer, A, KTM 53

22. Annne Borchers, D, Suzuki 17

27. Julia Schrenk, A, Yamaha 8

31. Linda-Lindsay Kramell, D, Kawasaki 3

(Stand nach 7 von 8 Veranstaltungen

inkl. Frauenfeld/CH - 12./13.8.)

125 ccm:

1. Brian Strubhart Moreau, F, Kawasaki 295

2. Gianluca Facchetti, I, Husqvarna 276

3. Mikkel Haarup, DK, Husqvarna 260

4. Kevin Horgmo, N, KTM 230

5. Rene Hofer, A, KTM 166

6. Sergi Notario, E, KTM 151

7. Jeremy Sydow, D, KTM 122

8. Tim Edberg, S, Yamaha 109

9. Alessandro Manucci, I, Husqvarna 105

10. Emilio Scuteri, I, KTM 105

Ferner:

29. Marcel Stauffer, A, KTM 27

44. Florian Lion, D, KTM 1

(Stand nach 3 von 5 Veranstaltungen

inkl. Lommel/B - 5./6.8.)

150 ccm:

1. Anton Nordström Graaf, S, Honda 132

2. Luis Outeiro, P, Honda 130

3. Andrea Adamo, I, Honda 126

4. Kjeld Stuurman, NL, Honda 98

5. Lynn Valk, NL, Honda 92

6. Rasmus Moen, S, Honda 88

7. Nikolay Malinov, BG, Honda 75

8. Toa Kishi, J, Honda 63

9. Ryan Mawhinney, GB, Honda 63

10. Senne Hermans, B, Honda 53

Ferner:

15. Peter König, D, Honda 30

(Stand nach 8 von 9 Veranstaltungen

inkl. Frauenfeld/CH - 12./13.8.)

250 ccm:

1. Morgan Lesiardo, I, Kawasaki 268

2. Simone Furlotti, I, Yamaha 242

3. Alberto Forato, I, Honda 192

4. Ruben Fernandez, E, Kawasaki 192

5. Marshal Weltin, USA, Kawasaki 175

6. Jago Geerts, B, KTM 171

7. Ken Bengtson, S, Yamaha 170

8. Tristan Charboneau, USA, Kawasaki 159

9. Mathys Boisrame, F, Honda 157

10. Miro Sihvonen, FIN, KTM 126

Ferner:

16. Mike Stender, D, Suzuki 99

24. Michael Sandner, A, KTM 40

25. Tom Koch, D, KTM 39

(Endstand nach 5 Veranstaltungen

inkl. Frauenfeld/CH - 12./13.8.)

300:

1. Brad Anderson, GB, KTM 236

2. Mike Kras, NL, KTM 192

3. Kenny Vandueren, B, KTM 174

4. Erik Willems, B, Husqvarna 152

5. James Dunn, GB, Yamaha 142

6. Andero Lusbo, EST, Yamaha 134

7. John Cuppen, NL, KTM 100

8. Manuel Iacopi, I, Yamaha 99

9. Thomas Marini, RSM, Husqvarna 80

10. Valtteri Malin, FIN, KTM 76

Ferner:

16. Christopher Valente, CH, KTM 42

(Endstand nach 8 Veranstaltungen

inkl. Kiskunlachaza/H - 8./9.7.)

Open:

1. Volodymyr Tarasov, UKR, KTM 298

2. Dmytro Asmanov, UKR, Yamaha 262

2. Petr Bartos, CZ, KTM 164

4. Jonas Nedved, CZ, KTM 151

5. Roman Morozov, UKR, Yamaha 116

6. Petr Michalec, CZ, Honda 93

7. Oleh Kruk, UKR, Yamaha 90

8. Ian Oskar Katanec, SLO, Yamaha 87

9. Matej Jaros, KRO, Kawasaki 72

10. Jan Pancar, SLO, Yamaha 65

Ferner:

37. Roland Edelbacher, A, KTM 27

45. Thomas Windisch, A, KTM 20

DM

(Stand nach 5 von 7 Veranstaltungen

inkl. Tensfeld - 15./16.7.)

ADAC MX Masters:

1. Dennis Ullrich, D, KTM 216

2. Jens Getteman, B, Kawasaki 165

3. Henry Jacobi, D, Husqvarna 144

4. Christian Brockel, D, KTM 132

5. Brian Hsu, D, Husqvarna 131

6. Angus Heidecke, D, KTM 103

7. Hunter Lawrence, AUS, Suzuki 102

8. Jaromir Romancik, CZ, KTM 95

9. Filip Neugebauer, CZ, Kawasaki 91

10. Mike Stender, D, Suzuki 81

ADAC MX Youngster Cup:

1. Tom Koch, D, KTM 185

2. Richard Sikyna, SK, KTM 149

3. Thomas Sileika, LV, KTM 146

4. Martin Krc, CZ, KTM 113

5. Adrien Malaval, F, Husqvarna 104

6. Michael Sandner, A, KTM 103

7. Glen Meier, DK, KTM 100

8. Zachary Pichon, F, Suzuki 97

9. Lukas Platt, KTM 94

10. Szymon Staszkiewicz, PL, KTM 91

(Stand nach 4 von 6 Veranstaltungen

inkl. Tensfeld - 15./16.7.)

ADAC MX Junior Cup:

1. Max Palsson, S, KTM 167

2. Magnus Smith, DK, KTM 154

3. Jett Lawrence, AUS, Suzuki 141

4. Rasmus Pedersen, DK, KTM 121

5. Constantin Piller, D, KTM 116

6. Nikita Kucherov, RUS, Kawasaki 110

7. Martin Venhoda, CZ, KTM 86

8. Simon Längenfelder, D, Husqvarna 85

9. Kristof Jakob, H, KTM 82

10. Adam Zsolt Kovacs, H, Yamaha 79

(Stand nach 5 von 7 Veranstaltungen

inkl. Wolgast - 23.7.)

MX Open:

1. Christian Brockel, KTM 209

2. Angus Heidecke, KTM 209

3. Filip Neugebauer, CZ, Kawasaki 188

4. Jens Getteman, B, Kawasaki 177

5. Stefan Ekerold, Suzuki 143

6. Tim Koch, Suzuki 136

7. Boris Maillard, F, Suzuki 127

8. Dominique Thury, KTM 121

9. Luca Nijenhuis, NL, Kawasaki 89

10. Philipp Eggers, KTM 78

(Endstand nach 4 Veranstaltungen

inkl. Gerstetten - 6.8.)

Junioren MX2:

1. Davide von Zitzewitz, KTM 169

2. Lukas Platt, KTM 167

3. Nico Koch, KTM 147

4. Pit Rickert, KTM 135

5. Leon Ast, KTM 121

6. Jascha Berg, Husqvarna 107

7. Vincent Peter, KTM 77

8. Tom Koch, KTM 50

9. Tim Koch, Suzuki 44

10. Jakob Scheulen, KTM 43

(Endstand nach 8 Veranstaltungen

inkl. Gerstetten - 6.8.)

Seitenwagen:

1. Clohse/Haller, B/D, WSP 296

2. Faustmann/Frech, D, VMC 262

3. Santermans/L.Daiders, B/LV, WSP 224

4. Senz/Maas, D/NL, VMC 200

5. Battaglia/Furrer, CH, VMC 199

6. Blank/Klooz, D, VMC 185

7. Richter/Kälin, D/CH, WSP 168

8. Weiss/Schneider, A, VMC 167

9. Steegmans/Sabbe, B, WSP-Husqvarna 154

10. Engelbrecht/Nicke, WHT 152

Stand (nach 4 von 6 Veranstaltungen

inkl. Pflückuff - 28.5.)

Quad:

1. Stefan Schreiber, GasGas 180

2. Joe Maessen, NL, Yamaha 146

3. Kay Huzink, NL, WSP 137

4. Oliver Vandendijk, B, Honda 122

5. Zdenek Polacek, CZ, WSP 104

6. André Hoßfeld, Yamaha 98

7. Joris Kersten, NL, Yamaha 96

8. Sandy Schulze, Honda 91

9. Sina Willmann, Yamaha 72

10. Christoph Wisbar, KTM 67

80

MCE

September '17


POKAL

Endstand (nach 5 Veranstaltungen

inkl. Bad Salzungen - 2.7.)

Open:

1. Stefan Badstuber, Yamaha 89,5

2. Frank Dechet, Suzuki 85,0

3. Jonas Wolf, Honda 69,5

4. Florian Badstuber, Yamaha 62,5

5. Christian Hoßfeld, Honda 55,5

6. Fabian Strobel, Suzuki 51,5

7. Eric Valtingojer, Yamaha 37,5

8. Jan Osswald, Honda 36,0

9. Sebastian Thum, Yamaha 27,5

10. Jonas Böttcher, Yamaha 26,5

(Endstand nach 8 Veranstaltungen

inkl. Gerstetten - 6.8.)

Seitenwagen:

1. Pietzer/Nikolaus, VMC 272

2. Knübben/Ilten, WSP 246

3. Kerbs/Ramner, WSP 177

4. Hannuschke/U.Friedrisszyk, VMC 166

5. Koch/Schödl, WHT 124

6. Wieg/Minkewitz 77

7. Müller/M.Friedrisszyk, VMC-Husky 63

8. Walter/Gerloff, KTM 44

9. Riekert/Riekert, VMC 42

10. Blaschke/Koza, BSU 37

Stand (nach 5 von 8 Veranstaltungen

inkl. Reutlingen - 16.7.)

dmsj Deutsche Jugend „Kids“ MX-Meisterschaft

65 ccm:

1. Leon Rudolph, KTM 118,0

2. Niklas Ohm, KTM 95,5

3. Paul Neunzling, KTM 93,5

4. Luca Röhner, KTM 85,0

5. Aaron Kowatsch, Husqvarna 82,0

6. Robin Sternberg, KTM 78,0

7. Emil Kresse, KTM 50,5

8. Joel Franz, Husqvarna 49,0

9. Emely Köhler, Husqvarna 47,0

10. Lexi Pachmann, KTM 39,0

Stand (nach 4 von 7 Veranstaltungen

inkl. Wilnsdorf - 9.7.)

dmsj Deutsche Jugend „Kids“ MX-Meisterschaft

85 ccm:

1. Simon Längenfelder, Husqvarna 89,5

2. Nico Greutmann, Husqvarna 72,0

3. Nikita Kucherov, Kawasaki 71,5

4. Noah Ludwig, KTM 69,0

5. Paul Bloy, Suzuki 67,5

6. Max Thunecke, KTM 59,5

7. Peter König, KTM 55,5

8. Tom Schröder, KTM 51,0

9. Lukas Fiedler, KTM 47,5

10. Falko Seifert, Husqvarna 39,0

Stand (nach 2 von 4 Veranstaltungen

inkl. Ueckermünde - 9.7.)

dmsj Deutsche Jugend „Kids“ MX-Meisterschaft

125 ccm:

1. Ben Kobbelt, KTM 43,5

2. Maximilian Spies, Husqvarna 42,5

3. Lion Florian, KTM 42,0

4. Laurenz Falke, Husqvarna 33,5

5. Marnique Appelt, KTM 31,0

6. Justin Trache, Yamaha 27,0

7. Erik Lange, KTM 25,0

8. Max Bülow, KTM 22,5

9. Niklas Schneider, KTM 22,5

10. Leon Rehberg, KTM 22,0

ENDURO

WM

(Stand nach 6 von 8 Veranstaltungen

inkl. Castelo Branco/P - 21.-23.7.)

EnduroGP:

1. Steve Holcombe, GB, Beta 259

2. Loïc Larrieu, F, Yamaha 222

3. Matthew Phillips, AUS, Sherco 202

4. Nathan Watson, GB, KTM 200

5. Christophe Nambotin, F, KTM 180

6. Giacomo Redondi, I, Honda 154

7. Cristobal Guerrero Ruiz, E, Yamaha 145

8. Jaume Betriu, E, KTM 139

9. Alex Salvini, I, Beta 120

10. Christophe Charlier, F, Husqvarna 115

Ferner:

22. Marco Neubert, D, KTM 17

E2:

1. Josep Garcia, E, KTM 267

2. Jamie McCanney, GB, Yamaha 261

3. Eero Remes, FIN, TM 237

4. Pascal Rauchenecker, A, Husqvarna 204

5. Daniel McCanney, Husqvarna, GB 166

6. Henric Stigell, FIN, Husqvarna 154

7. Davide Guarneri, I, Honda 153

8. Thomas Oldrati, I, Husqvarna 145

9. Daniel Sanders, AUS, KTM 142

10. Jonathan Barragan, E, GasGas 137

Ferner:

23. Las Enöckl, A, KTM 10

27. Edward Hübner, D, KTM 6

Junioren:

1. Davide Soreca, I, Honda 244

2. Bradley Freeman, GB, Beta 230

3. Mikael Persson, S, Yamaha 208

4. Kirian Mirabet, E, Sherco 170

5. Matteo Cavallo, I, Beta 139

6. Albin Elowson, S, Husqvarna 137

7. Enric Francisco Montlleo, E, KTM 123

8. Tosha Schareina Marzal, E, Husqvarna 97

9. Antti Hänninen, FIN, Husqvarna 88

10. Emanuele Facchetti, I, TM 81

Ferner:

33. Tim Apolle, D, Husqvarna 17

Youth Cup:

1. Andrea Verona, I, Husqvarna 277

2. Leo le Quere, F, TM 212

3. Hugo Svärd, FIN, Husqvarna 192

4. Ruy Barbosa, RCH, Husqvarna 192

5. Alonso Trigo Fernandez, E, Husqvarna 140

6. Pau Tomas Font, E, Husqvarna 96

7. Gerard Gomez Villora, E, KTM 85

8. Alex Iscla Grandvallet, AND, KTM 71

9. Emil Jonsson, S, Yamaha 56

10. Marcus Adielsson, S, Husqvarna 55

Ferner:

19. Yanik Spachmüller, D, KTM 25

(Stand nach 2 von 3 Veranstaltungen

inkl. Paradfurdo/H - 24./25.6.)

Women:

1. Laia Sanz, E, KTM 97

2. Maria Franke, D, KTM 91

3. Jane Daniels, GB, Husqvarna 80

4. Jessica Gardiner, AUS, Sherco 69

5. Mireia Badia Camprubi, E, Husqvarna 48

6. Sanna Kärkkäinen, FIN, KTM 34

7. Juliette Berrez, F, Yamaha 30

8. Valérie Roche, F, Beta 28

Inter-DM

(Stand nach 5 von 9 Veranstaltungen

inkl. Burg - 5./6.8.)

Championat:

1. Dennis Schröter, Husqvarna 454

2. Marco Neubert, KTM 405

3. Andreas Beier, Husqvarna 403

4. Jan Schäfer, Sherco 361

5. Davide von Zitzewitz, KTM 360

6. Christian Weiß, KTM 346

7. Paul Roßbach, KTM 327

8. Tilman Krause, KTM 323

9. Tim Apolle, Husqvarna 319

10. Nick Emmrich, Husqvarna 299

Enduro1:

1. Andreas Beier, Husqvarna 125

2. Tim Apolle, Husqvarna 102

3. Yanik Spachmüller, KTM 95

4. Jan Allers, KTM 81

5. Maria Franke, KTM 79

6. Maik Schubert, KTM 65

7. Eddie Findling, Sherco 64

8. Jonas Kreke, KTM 53

9. Patrick Strelow, Honda 51

10. Marc Neumann, Husqvarna 51

Enduro2:

1. Marco Neubert, KTM 113

2. Davide von Zitzewitz, KTM 100

3. Tilman Krause, KTM 98

4. Paul Roßbach, KTM 92

5. Nick Emmrich, Husqvarna 86

6. Kenny Lötzsch, KTM 71

7. Bruno Wächtler, KTM 70

8. Jörg Haustein, Kawasaki 68

9. Daniel Hänel, KTM 62

10. Martin Kradorf, KTM 50

Enduro3:

1. Dennis Schröter, Husqvarna 125

2. Christian Weiß, KTM 98

3. Jan Schäfer, Sherco 98

4. Björn Feldt, KTM 66

5. André Decker, KTM 66

6. Kai-Arne Petruck, Husqvarna 62

7. Gerrit Helbig, KTM 59

8. Nico Rambow, KTM 50

9. Robin Graube, GasGas 37

10. André Engelmann, Husqvarna 36

Junioren:

1. Robert Riedel, KTM 116

2. Claas Wischhof, KTM 90

3. Nico Domres, Beta 89

4. Tristan Hanak, KTM 80

5. Jan Taube, Husqvarna 72

6. Lukas Streichsbier, Husqvarna 64

7. Nick Seeger, Husqvarna 60

8. Tom Kölbach, Beta 60

9. Daniel Maximilian Müller, Beta 55

10. Peter Anger, Yamaha 53

SUPERMOTO

WM

(Endstand nach 2 Veranstaltungen

inkl. Kolumbien - 6.8.)

S1:

1. Thomas Chareyre, F, TM 147

2. Markus Class, D, Husqvarna 122

3. Marc-Reiner Schmidt, D, SWM 121

4. Simon Vihelmsen, DK, Husqvarna 85

5. David Gimenez, E, Suzuki 80

6. Lionel Deridder, B, KTM 75

7. David Burbano, COL, Suzuki 74

8. Lukas Höllbacher, A, Husqvarna 58

9. Diego Monticelli, I, TM 56

10. Eero Madisson, FIN, TM 53

Ferner:

18. Raoul Tschupp, CH, TM 28

EM

(Stand nach 3 von 4 Veranstaltungen

inkl. Busca/I - 2.7.)

ES2:

1. Thomas Chareyre, F, TM 130

2. Marc-Reiner Schmidt, D, SWM 128

3. Diego Monticelli, I, TM 125

4. Milan Sitniansky, CZ, Honda 97

5. Edgardo Borella, I, SWM 86

6. Lorenzo Promutico, I, Honda 82

7. David Gimenez, E, Suzuki 74

8. Raul Tschupp, CH, TM 65

9. Joan Llados, E, TM 64

10. Luca Ciaglia, I, Honda 56

(Stand nach 1 von 4 Veranstaltungen

inkl. Pleven/BG - 29./30.4.)

ES3:

1. Hakan Halmi, BG, KTM 50

2. Alex Dimitrov, BG, KTM 44

3. Dimitar Petrov, BG, KTM 40

4. Yanislav Stoynov, BG, KTM 36

5. Slavomir Ivanov, BG, KTM 32

6. Gloriya Dyaksova, BG, KTM 30

7. Halil Haktan Karpuz, TR, KTM 28

(Stand nach 1 von 4 Veranstaltungen

inkl. Pleven/BG - 29./30.4.)

SM Junior:

1. Kristian Ivanov, BG, KTM 50

2. Viktor Neychev, BG, KTM 44

3. Denis Fligr, CZ, Honda 38

4. Ares Stefan Bengic, TR, KTM 35

5. Hristian Georgiev, BG, KTM 34

6. Daria Ganescu, RO, Husqvarna 29

7. Omer Utku Karpuz, TR, KTM 29

8. Patric Pascota, RO, KTM 27

(Stand nach 3 Veranstaltungen

inkl. Busca/I - 2.7.)

ES4:

1. Kevin Vandi, I, Honda 123

2. Kevin Caloroso, I, TM 115

3. Jorge Climent, E, Husqvarna 113

4. Antony Ford Dunn, GB, KTM 113

5. David Clementi, I, SWM 82

6. Santiago Mangas, E, Suzuki 76

7. Matteo Traversa, I, Yamaha 69

8. Lorenzo Papalini, I, Honda 62

9. Pablo Lopez, E, Suzuki 50

10. Sergio Munoz, E, Husqvarna 40

DM

(Stand nach 4 von 7 Veranstaltungen

inkl. Schaafheim - 29./30.7.)

S1:

1. Markus Class, Husqvarna 193

2. André Plogmann, Suzuki 169

3. Petr Vorlicek, CZ, Suzuki 142

4. Markus Volz, Husqvarna 131

5. Simon Vilhelmsen, DK, Husqvarna 127

6. Steffen Albrecht, Husqvarna 123

7. Jan Dominik Deitenbach, Suzuki 123

8. Andreas Buschberger, A, Husqvarna 96

9. Bernhard Hitzenberger, A, Yamaha 88

10. Toni Krettek, D, Husqvarna 86

(Stand nach 4 von 6 Veranstaltungen

inkl. Schaafheim - 29./30.7.)

S2:

1. Ruurd van Roozendaal, NL, Honda 185

2. Christian Pacher, KTM 158

3. Tobias Hiemer, Yamaha 124

4. Kevin Wüst, Husqvarna 121

5. Christopher Robert, Husqvarna 119

6. Andreas Roller, Husqvarna 119

7. Dominic Lehner, A, TM 101

8. Marcel Kutsche, Husqvarna 96

9. Holger Salmen, KTM 87

10. Denis Chadrysiak, KTM 85

(Stand nach 4 von 6 Veranstaltungen

inkl. Schaafheim - 29./30.7.)

S3:

1. Kevin Labenski, KTM 157

2. Kevin Szalai, F, Husqvarna 148

3. Kevin Meyer, Husqvarna 120

4. Tibor Zieres, Husqvarna 119

5. Robert Botjes, NL, KTM 114

6. Felix Rottmann-Flügge, Honda 102

7. Lukas Kögel, Honda 102

8. Kevin Chadrysiak, KTM 84

9. Robert Günnel, Husqvarna 82

10. André Möhlmann, Suzuki 73

81

MCE

September '17


VORSCHAU

MOTOCROSS

ENDURO 10/2017

TESTS

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VERGLEICHSTEST 2-Takt Einspritzung KTM 250 EXC TPI vs. Husqvarna TE 250 i

TIPPS & TRICKS Dehnen

MOTOCROSS WM Uddevalla/S + Jacksonville/USA + Assen/NL

ADAC MX Masters Gaildorf

DAMCV Weilerswist + Ohlenberg Südwestcup Ettringen

CROSS-COUNTRY GCC Schefflenz

ENDURO Mannschafts-WM/ISDE - International Six Days of Enduro

KOLUMNE Eddy Frech

MOTOCROSS ENDURO 10/2017 - OKTOBER- ERSCHEINT AM 21.09. AN EUREM KIOSK

IMPRESSUM

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Gezeigte Fahrszenen bitte nicht nachahmen, Schutzkleidung tragen und die geltenden Bestimmungen

der Straßenverkehrsordnung beachten! Die abgebildeten Fahrzeuge können in einzelnen Details vom

Serienmodell abweichen und zeigen teilweise Sonderausstattung gegen Mehrpreis.

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