Motocross Enduro Ausgabe 09/2017

mce71

Technik und Rennaction Auch in dieser Ausgabe möchten wir euch in puncto Modellpflege 2018 auf dem Laufenden halten. Marko Barthel reiste nach Bitche/Frankreich, um dort bei der Präsentation der neuen Suzuki RM-Z 450 dabei zu sein. Natürlich nutzte er dort sogleich die Gelegenheit, ein paar Runden auf dem „generalüberholten“ Bike zu drehen. Mehr dazu ab Seite 18. Alexander Stephan testete für euch die SWM RS 300 R und betitelte seinen Bericht spontan mit „The Revenant“ (der Rückkehrer), weil ihn das Bike stark an Husqvarnas 2010er TE 310 erinnert. Lest ab Seite 26, ob ihr zu dem gleichen Schluss gelangt...

TEST: RACEBIKE BLAKE GUTZEIT YAMAHA 250 ENDURO

PORTRÄT

Geburtstag: 8. Februar 1995

Geburtsort: Oslo Beach/Südafrika

Beruf: Profifahrer

Erfolge und Ziele

Blake fing im zarten Alter von drei Jahren mit dem

Offroadmotorradsport an und war von Beginn an

infiziert. Sein erstes nationales Endurorennen bestritt

er mit 16 Jahren und er wurde gleich „Junior

125 Offroad National Champ“. Später fand er Gefallen

an den Hardenduro-Veranstaltungen und wurde

2013 Vierter bei der „Roof of Africa“. Seine Erfolgsliste

wächst stetig weiter und so wurde er 2016 Junioren-SuperEnduro-Weltermeister.

Diesen Erfolg

konnte er in diesem Jahr wiederholen und ist somit

amtierender Junioren-SuperEnduro-Champ.

2013 4. Platz „Roof of Africa“

2014 16. Platz „Erzberg Hare Scramble“

2014 7. Platz „Sea to Sky“,

8. Platz „Red Bull Romaniacs“

36

MCE

September '17

2015 8. Platz „Red Bull Romaniacs“

2016 4. Platz SuperEnduro-Junioren-WM

2016 5. Platz „Roof of Africa“

2017 4. Platz „Südafrika National Enduro

Blake hat sich auch ehrgeizige Ziele gesetzt, so

möchte er in der kommenden SuperEnduro-Saison

in der „Prestige Class“ ebenfalls einen Podiumsplatz

erreichen. Außerdem sind weitere Hardenduroveranstaltungen

geplant und auch dort ist die

Zielsetzung klar – Podium!

Sponsoren

„Ohne Sponsoren und Unterstützer wären die vielen

Veranstaltungen und die Trainings in Deutschland

nicht möglich“, so Blake. Einen großen Dank

an Holger Dettmann, den Blake in Südafrika kennengelernt

hat und der ihm die Möglichkeit und

den Kontakt, in Deutschland zu fahren, ermöglichte.

Seine Hauptsponsoren sind Bidvest Blu Cru Yamaha

und der Neubert Racing Shop aus Frohburg/

Deutschland.

Schnelles Tempo und eine gute Leistungscharakteristik

bietet die Replica von Blake

Wie fährt sich die Yamaha WR 250 von Blake?

Natürlich wollten wir auch mit der Replica-Version

über die Strecke düsen und das haben wir auch ausgiebig

gemacht. Die WR 250 von Yamaha ist bekannt

für eine sanfte Leistungsentfaltung und damit bestens

für den Enduroeinsatz gerüstet. Der Motor

kommt drehmomentstark von unten heraus und

kann im niedrigen Drehzahlbereich gefahren werden.

Keine brachiale Leistungsentfaltung, sondern

über das gesamte Drehzahlband hinweg eine sehr

gute Gleichmäßigkeit. Das Fahrwerk ist von Double

EE optimiert und bestens für den Enduroeinsatz angepasst.

Speziell über diverse Hindernisse baut es

eine enorme Traktion auf. Bei der Auspuffanlage

setzt Blake auf unterschiedliche Varianten und je

nach Rennen kommt eine Pro-Circuit Anlage oder

die Original-/Standardversion zum Einsatz. Die

Bremsscheiben und Beläge von TRW in Zusammenhang

mit der ZAP-Bremsarmatur bieten eine gleichmäßige

und zuverlässige Bremsleistung.

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