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AUSBILDUNGSPLÄTZE - FERTIG - LOS |Rems-Murr-Kreis 2018/19

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AUSBILDUNGSPLATZ<br />

AUSGABE <strong>2018</strong>/<strong>19</strong><br />

REMS-MURR-<br />

KREIS<br />

5. AUFLAGE


EDITORIAL<br />

LIEBE SCHÜLERINNEN,<br />

LIEBE SCHÜLER,<br />

eure Schulzeit neigt sich langsam dem Ende zu und ihr<br />

steht vor einer großen und wichtigen Entscheidung; wie<br />

soll meine berufliche Zukunft aussehen? Doch damit nicht<br />

genug, es liegen noch weitere Hürden vor euch, die überwunden<br />

werden müssen. Da ist die Wahl des Berufes, in<br />

welchem Unternehmen dieser erlernt werden kann, wie<br />

eine attraktive Bewerbung geschrieben wird, wie Vorstellungsgespräche<br />

geführt und eventuelle Einstellungstests<br />

bewältigt werden.<br />

Wir vom Ausbildungsplätze-fertig-los Team lassen euch dabei nicht allein. Wir zeigen<br />

euch mit unserem Handbuch „Ausbildungsplätze-fertig-los“, welche Ausbildungsberufe<br />

und Weiterbildungsmöglichkeiten direkt in eurer Nähe angeboten werden. Es<br />

sind Unternehmen vertreten, die dringend Nachwuchskräfte benötigen und bereits<br />

auf eure Bewerbung warten. Im hinteren Teil dieses Handbuches geben wir Tipps für<br />

eure schriftliche Bewerbung mit allen wichtigen Dokumenten und Schreiben.<br />

Weitere Ausbildungsbetriebe sowie Ausbildungsberufe außerhalb eurer Region<br />

findet ihr im Internet unter www.ausbildung123.de.<br />

Das Team von Ausbildungsplätze-fertig-los wünscht euch viel Erfolg beim Bewerben<br />

und alles Gute für die Zukunft.<br />

3<br />

EDITORIAL<br />

Ausbildungsplätze, Fertig, Los!<br />

WOLFGANG STÖCKLING<br />

Geschäftsführer


KVW Kartographischer Verlag &<br />

Werbeagentur oHG<br />

Internatstraße 1<br />

49832 Freren<br />

Tel.: +49 (0) 59 02 / 940 625<br />

Fax: +49 (0) 59 02 / 940 627<br />

werbung@kvw-agentur.de<br />

www.kvw-agentur.de<br />

IDEE Wolfgang Stöckling (KVW-Agentur oHG)<br />

UMSETZUNG UND GESTALTUNG Verena Michels<br />

Gedruckt auf chlorfrei gebleichtem Papier.<br />

Der Gesamtumfang dieser Broschüre ist urheberrechtlich<br />

geschützt. Der Verlag ist um die Herausgabe qualitativ<br />

hochwertiger Erzeugnisse stets bemüht, kann<br />

jedoch für etwaige Fehler in seinen Erzeugnissen keine<br />

Haftung übernehmen.<br />

Quellenangabe Berufsbeschreibungen:<br />

Bundesagentur für Arbeit,<br />

www.berufenet.arbeitsagentur.de | Stand: 08-2017<br />

Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ):<br />

http://www.pro-fsj.de | Stand:02-2015<br />

Bildnachweise Fotolia:<br />

arturaliev, ifh85, pongsuwan, nikolam, orfeev, Kzenon, drubig-photo, Bernd Geller, Picture-Factory,<br />

michaeljung, Monika Wisniewska, WavebreakmediaMicro, johoo, highwaystarz, stokkete, Photographee.<br />

eu, Eisenhans, Eléonore H, ehrenberg-bilder, Michaela Rofeld, contrastwerkstatt, loraks, Robert<br />

Kneschke, VadimGuzhva, Dan Race, Gerhard Seybert, Minerva Studio, Dron, Visionsi, Kadmy, jackfrog,<br />

flashpics, 417pp, Christian Schwier, Halfpoint, Dinga, manaemedia, Sergey Nivens, Spectral-Design,<br />

itsmejust


WEGWEISER<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

Altenpflegehelfer/in ................................................................................................................................9<br />

Altenpfleger/in.......................................................................................................................................10<br />

Anlagenmechaniker/in ........................................................................................................................ 11<br />

Bankkaufmann/-frau ............................................................................................................................. 12<br />

Berufskraftfahrer/in ............................................................................................................................... 13<br />

Elektroniker/in - Betriebstechnik........................................................................................................ 14<br />

Elektroniker/in - Geräte und Systeme ................................................................................................ 15<br />

Elektroniker/in - Informations- u. Telekommunikationstechnik ................................................... 16<br />

Erzieher/in............................................................................................................................................... 17<br />

Erzieher/in - Jugend- und Heimerziehung ........................................................................................ 18<br />

Fachinformatiker/in -Anwendungsentwicklung.............................................................................. <strong>19</strong><br />

Fachinformatiker/in -Systemintegration ...........................................................................................20<br />

Fachkraft - Lagerlogistik ...................................................................................................................... 21<br />

Fachkraft für Fruchtsafttechnik ...........................................................................................................22<br />

Fachkraft für Metalltechnik - Zerspanungstechnik .........................................................................23<br />

Fachlagerist/in.......................................................................................................................................24<br />

Fachverkäufer/-in Lebensmittel handwerk (Fleischerei)................................................................25<br />

Fahrzeuglackierer/in .............................................................................................................................26<br />

Finanzassistent/in................................................................................................................................. 27<br />

Handelsfachwirt/in................................................................................................................................28<br />

Heilerziehungspflegehelfer/in ............................................................................................................29<br />

Heilerziehungspfleger/in .................................................................................................................... 30<br />

Industriekaufmann/-frau ...................................................................................................................... 31<br />

Industriemechaniker/in ........................................................................................................................32<br />

Karosserie- und Fahrzeugbaume chaniker/in - Kaross.instandh. ................................................33<br />

Kaufmann/-frau - Büromanagement ..................................................................................................34<br />

Kaufmann/-frau - Einzelhandel ...........................................................................................................35<br />

Kraftfahrzeugmechatroniker/in - Personenkraftwagentechnik ....................................................36<br />

Maler/in und Lackierer/in Gestaltung und Instandhaltung ........................................................... 37<br />

Maschinen- und Anlagen führer/in .....................................................................................................38<br />

Mechatroniker/in...................................................................................................................................39<br />

Medientechnologe/-technologin Druck ......................................................................................... 40<br />

Metallbauer/in - Konstruktionstechnik ............................................................................................. 41<br />

Fleischer/in .............................................................................................................................................42<br />

Oberflächenbeschichter/in .................................................................................................................43<br />

Raumausstatter/in.................................................................................................................................44


WEGWEISER<br />

Sozialpädagogische/r Assistent/in / Kinderpfleger/in ..................................................................45<br />

Stuckateur/in..........................................................................................................................................46<br />

Verfahrensmechaniker/in - Beschichtungstechnik ........................................................................ 47<br />

Verfahrensmech.-Kunststoff-/Kautschukt.-Formteile ....................................................................48<br />

Verkäufer/in............................................................................................................................................49<br />

Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r .............................................................................................50<br />

Zerspanungsmechaniker/in ................................................................................................................ 51<br />

Duales Studium ...................................................................................................................................... 52<br />

BundesfreiwilligenDienst ....................................................................................................................53<br />

Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) ...........................................................................................................54<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE<br />

Kaufland Warenhandel GmbH & Co. KG ........................................................................................... 57<br />

Etiket Schiller GmbH .............................................................................................................................58<br />

Friz Metallbau AG ..................................................................................................................................58<br />

IB Berufliche Schulen Waiblingen e.V. ...............................................................................................59<br />

Rybak + Hofmann rhv-Technik GmbH Co. KG .................................................................................59<br />

Burger Schloz Automobile GmbH & Co. KG .....................................................................................60<br />

Volksbank Stuttgart eG ......................................................................................................................... 61<br />

Volksbank Welzheim eG ...................................................................................................................... 61<br />

Winterbacher Bank eG ......................................................................................................................... 61<br />

Raiffeisenbank Urbach eG ................................................................................................................... 61<br />

Raiffeisenbank Vordersteinenberg eG .............................................................................................. 61<br />

Volksbank am Württemberg eG .......................................................................................................... 61<br />

Volksbank Backnang eG ...................................................................................................................... 61<br />

Robert Bosch Power Tools GmbH ...................................................................................................... 62<br />

U. Leibbrand GmbH............................................................................................................................... 62<br />

<strong>Murr</strong>elektronik GmbH ...........................................................................................................................63<br />

Roche PVT GmbH ..................................................................................................................................64<br />

Stadtwerke Fellbach GmbH .................................................................................................................65<br />

Eugen Fahrion GmbH & Co. KG ..........................................................................................................66<br />

Paulinenpflege Winnenden E.V. ..........................................................................................................66<br />

ALDI-Süd GmbH & Co. KG .................................................................................................................... 67<br />

Ernteband Fruchtsaft GmbH ...............................................................................................................68<br />

Freeglass GmBh & Co. KG ....................................................................................................................68<br />

Diakonie Stetten e.V. ..............................................................................................................................69<br />

Private Kaufmännische Schule Donner + Kern gGmbH ................................................................70


WEGWEISER<br />

stoba Präzisionstechnik GmbH & Co. KG .........................................................................................70<br />

ITT Cannon GmbH ..................................................................................................................................71<br />

telent GmbH ........................................................................................................................................... 72<br />

Andreas Stihl AG & Co. KG ................................................................................................................... 73<br />

<strong>Kreis</strong>sparkasse Waiblingen ................................................................................................................. 74<br />

Karg EDV-Dienstleistungen GmbH .................................................................................................... 74<br />

Geiger GmbH & Co. KG......................................................................................................................... 74<br />

Metzgerei Max Häfele ........................................................................................................................... 75<br />

Autohaus Blatt........................................................................................................................................ 75<br />

Gemeinschaftspraxis für Zahnheilkunde Dr.N. Ruffer, ZA.W. Riek MSC, Dr. S. Senzenberger,<br />

ZA M. Mildenberger .............................................................................................................................. 75<br />

Sozial- und Diakoniestation Weinstadt e.V. ...................................................................................... 75<br />

WEITERFÜHRENDE SCHULEN<br />

IB Berufliche Schulen Waiblingen e.V. ...............................................................................................59<br />

Private Kaufmännische Schule Donner + Kern gGmbH ................................................................70<br />

BEWERBUNGSTIPPS<br />

Bewerbungsunterlagen ....................................................................................................................... 79<br />

Bewerbungsfristen ................................................................................................................................79<br />

Deckblatt ................................................................................................................................................. 81<br />

Anschreiben ...........................................................................................................................................83<br />

Lebenslauf ..............................................................................................................................................85<br />

3. Seite.....................................................................................................................................................86<br />

Bewerbungsmappe .............................................................................................................................. 87<br />

AUSBILDUNGSPLATZ<br />

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DEINE BERUFSWAHL<br />

Auf den nächsten Seiten findest du Ausbildungsberufe<br />

aus deiner Region. Die passenden<br />

Ausbildungsunternehmen dazu findest<br />

du über die Seitenzahlen am unteren Rand der<br />

jeweiligen Berufsbeschreibung.<br />

Über den QR-Code erhälst du weitere Informationen<br />

zu den einzelnen Berufen. Außerdem<br />

findest du darüber auf www.ausbildung123.de<br />

weitere Ausbildungsplätze deutschlandweit.


ALTENPFLEGEHELFER/IN<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

Altenpflegehelfer/innen arbeiten bei<br />

der Betreuung, Versorgung und Pflege<br />

gebrechlicher bzw. kranker oder auch<br />

gesunder älterer Menschen mit. Sie helfen<br />

bei der Körperpflege und beim Essen oder<br />

verabreichen nach ärztlicher Anordnung<br />

Medikamente. Auch bei der Bewältigung<br />

von Alltagssituationen leisten sie Hilfe: Sie<br />

begleiten ältere Menschen z.B. bei Arztbesuchen<br />

oder Behördengängen. Gemeinsam<br />

mit anderen Pflegefachkräften wie Altenpflegern<br />

und ‐pflegerinnen organisieren sie<br />

Programme zur Freizeitgestaltung für Senioren,<br />

z.B. Spielenachmittage oder sportliche<br />

Aktivitäten.<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Altenpflegehelfer/innen finden Beschäftigung<br />

• in Altenwohn- und ‐pflegeheimen<br />

• in geriatrischen und gerontopsychiatrischen<br />

Abteilungen von Krankenhäusern<br />

• in Pflege- und Rehabilitationskliniken<br />

• in Hospizen<br />

• bei ambulanten Altenpflege- und Altenbetreuungsdiensten<br />

• in Privathaushalten<br />

Arbeitsorte:<br />

Altenpflegehelfer/innen arbeiten in erster<br />

Linie<br />

• in Patientenzimmern, Behandlungsräumen,<br />

Sanitärräumen<br />

• in Gruppen- und Aufenthaltsräumen<br />

• in Privatwohnungen<br />

9<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

Ausbildungsdauer: 1-3 Jahre (Vollzeit/Teilzeit)<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 69


ALTENPFLEGER/IN<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

10<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

Altenpfleger/innen pflegen, betreuen und<br />

beraten hilfsbedürftige ältere Menschen.<br />

Dabei unterstützen sie diese bei Verrichtungen<br />

des täglichen Lebens, etwa bei der Körperpflege,<br />

beim Essen oder beim Anziehen.<br />

Sie sprechen mit ihnen über persönliche<br />

Angelegenheiten, motivieren sie zu aktiver<br />

Freizeitgestaltung und begleiten sie bei<br />

Behördengängen oder Arztbesuchen. Vor<br />

allem bei der ambulanten Pflege arbeiten<br />

Altenpfleger/innen auch mit Angehörigen<br />

zusammen und unterweisen diese in<br />

Pflegetechniken. In der Behandlungspflege<br />

und Rehabilitation nehmen sie auch therapeutische<br />

und medizinisch pflegerische<br />

Aufgaben wahr, z.B. wechseln sie Verbände,<br />

führen Spülungen durch und verabreichen<br />

Medikamente nach ärztlicher Verordnung.<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Altenpfleger/innen finden Beschäftigung<br />

• in Altenwohn und ‐pflegeheimen<br />

• bei ambulanten Altenpflege und Altenbetreuungsdiensten<br />

• in geriatrischen und gerontopsychiatrischen<br />

Abteilungen von Krankenhäusern<br />

• in Hospizen<br />

• in Pflege und Rehabilitationskliniken<br />

Arbeitsorte:<br />

Altenpfleger/innen arbeiten in erster Linie<br />

• in Patientenzimmern, Behandlungsräumen<br />

oder Sanitärräumen<br />

• in Gruppen und Aufenthaltsräumen<br />

• in Besprechungs und Büroräumen<br />

• in den Patientenwohnungen (bei ambulanter<br />

Pflege)<br />

Ausbildungsdauer: 3 Jahre<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 69, 75


ANLAGENMECHANIKER/IN<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

Anlagenmechaniker/innen stellen Anlagen<br />

her, die beispielsweise im Behälter- und<br />

Apparatebau, in der Prozessindustrie<br />

oder der Versorgungstechnik zum Einsatz<br />

kommen. Anhand technischer Zeichnungen<br />

und Arbeitsanweisungen bereiten sie ihre<br />

Arbeiten vor. Zuerst fertigen sie Einzelteile<br />

entweder von Hand oder mithilfe von<br />

CNC-Maschinen, ehe sie die Einzelkomponenten<br />

zu Baugruppen zusammenfügen.<br />

Diese montieren sie dann zu Maschinen,<br />

Apparaten und Geräten. Nach der Montage<br />

prüfen sie, ob die Erzeugnisse einwandfrei<br />

funktionieren. Sie übergeben die Anlagen<br />

an die Kunden, weisen sie in die Bedienung<br />

ein und nehmen die Anlagen in Betrieb. Darüber<br />

hinaus halten sie die Anlagen instand,<br />

erweitern deren Funktionalität oder bauen<br />

sie ggf. um.<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Anlagenmechaniker/innen finden Beschäftigung<br />

in erster Linie<br />

• in Unternehmen der Metallindustrie<br />

• in Unternehmen des Anlagenbaus, des<br />

Apparate- und Behälterbaus<br />

• in Unternehmen für Erdöl- und Erdgasförderung<br />

• bei Gas-, Wasser-, Elektrizitätswerken<br />

und Verkehrsbetrieben<br />

Arbeitsorte:<br />

Anlagenmechaniker/innen arbeiten in erster<br />

Linie<br />

• in Fertigungshallen<br />

• auf Montagebaustellen<br />

Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch<br />

• im Freien<br />

11<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 65


BANKKAUFMANN/-FRAU<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

12<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

Bankkaufleute unterstützen Kunden in<br />

Geldangelegenheiten. Sie informieren z.B.<br />

über Kapitalanlagen, Kontoführung und<br />

wickeln den in oder ausländischen Zahlungsverkehr<br />

für Kunden ab. Sie beraten zu<br />

Privat und Firmenkrediten, Bausparverträgen,<br />

Lebensversicherungen oder anderen<br />

Verträgen, bahnen Vertragsabschlüsse an<br />

und bearbeiten diese. Im internen Bereich<br />

eines Kreditinstitutes planen und steuern<br />

sie Arbeitsabläufe. Darüber hinaus führen<br />

sie Kontrollen im Rechnungswesen durch<br />

und überwachen die Einhaltung gesetzlicher<br />

Vorschriften und innerbetrieblicher<br />

Richtlinien.<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Bankkaufleute finden Beschäftigung<br />

• in Kreditinstituten wie Banken und Direktbanken,<br />

Girozentralen, Sparkassen und<br />

Bausparkassen<br />

• an Börsen oder im Wertpapierhandel<br />

Arbeitsorte:<br />

Bankkaufleute arbeiten in erster Linie<br />

• in Büroräumen<br />

• am Kundenschalter<br />

Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch<br />

• beim Privat oder Firmenkunden vor Ort<br />

Ausbildungsdauer: 3 Jahre<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 61, 74


BERUFSKRAFTFAHRER/IN<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

Berufskraftfahrer/innen sind im Personenverkehr<br />

beispielsweise als Busfahrer/innen<br />

im Linienverkehr oder im Reiseverkehr tätig.<br />

Im Güterverkehr sind sie hauptsächlich<br />

mit dem Lkw unterwegs. Sie verbringen<br />

viel Zeit hinter dem Steuer und kennen die<br />

Straßenverkehrsregeln im In und Ausland.<br />

Vor Fahrtantritt führen sie eine Übernahme<br />

und Abfahrtskontrolle am Fahrzeug<br />

durch. Dabei überprüfen sie z.B. die Räder,<br />

den Motor und die Funktionsfähigkeit der<br />

Bremsanlagen. Anschließend nehmen sie<br />

das Transportgut oder das Gepäck der<br />

Fahrgäste an. Sie sorgen dafür, dass das<br />

Gewicht der Ladung gleichmäßig verteilt ist,<br />

und kontrollieren die mitzuführenden Papiere<br />

und die je nach Fracht evtl. erforderliche<br />

Beschilderung des Fahrzeugs.<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Berufskraftfahrer/innen finden Beschäftigung<br />

in erster Linie<br />

• in Transportunternehmen des Güterverkehrs,<br />

z.B. Speditionen<br />

• in Transportunternehmen des Personenverkehrs,<br />

z.B. kommunale Verkehrsbetriebe<br />

oder Bus Reiseunternehmen<br />

Arbeitsorte:<br />

Berufskraftfahrer/innen arbeiten in erster<br />

Linie<br />

• am Steuer eines Fahrzeugs<br />

Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch<br />

• im Freien<br />

• in Lagerhäusern<br />

• in Fahrzeughallen<br />

• in Werkstätten<br />

13<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

Ausbildungsdauer: 3 Jahre<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 74


ELEKTRONIKER/IN -<br />

BETRIEBSTECHNIK<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

14<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

Elektroniker/innen für Betriebstechnik installieren<br />

elektrische Bauteile und Anlagen<br />

in den Bereichen elektrische Energieversorgung,<br />

industrielle Betriebsanlagen oder<br />

moderne Gebäudesystem- und Automatisierungstechnik.<br />

Sie warten sie regelmäßig,<br />

erweitern bzw. modernisieren sie und<br />

reparieren sie im Falle einer Störung. Auch<br />

installieren sie Leitungsführungssysteme,<br />

Energie- und Informationsleitungen sowie<br />

die elektrische Ausrüstung von Maschinen<br />

mit den dazugehörigen Automatisierungssystemen.<br />

Die Elektroniker/innen<br />

programmieren, konfigurieren und prüfen<br />

Systeme und Sicherheitseinrichtungen. Sie<br />

organisieren die Montage von Anlagen und<br />

überwachen die Arbeit von Dienstleistern<br />

und anderen Gewerken. Bei der Übergabe<br />

der Anlagen weisen Elektroniker/innen für<br />

Betriebstechnik die zukünftigen Anwender<br />

in die Bedienung ein.<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Elektroniker/innen für Betriebstechnik<br />

finden Beschäftigung überall dort, wo Produktions-<br />

und Betriebsanlagen eingesetzt<br />

und instand gehalten werden.<br />

Arbeitsorte:<br />

Elektroniker/innen für Betriebstechnik<br />

arbeiten in erster Linie<br />

• in Werkstätten<br />

• in Werkhallen<br />

Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch<br />

• im Freien<br />

Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 73


ELEKTRONIKER/IN - GERÄTE UND<br />

SYSTEME<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

Elektroniker/innen für Geräte und Systeme<br />

steuern und überwachen Abläufe in der<br />

Herstellung und Instandhaltung von informations-<br />

oder kommunikationstechnischen<br />

sowie medizinischen Geräten. Sie erstellen<br />

Fertigungsunterlagen, richten Fertigungsund<br />

Prüfmaschinen ein und wirken bei der<br />

Qualitätssicherung mit. Darüber hinaus<br />

kümmern sie sich um die Beschaffung von<br />

Bauteilen sowie Betriebsmitteln und unterstützen<br />

Techniker/innen oder Ingenieure<br />

bzw. Ingenieurinnen bei der Umsetzung von<br />

Aufträgen. Sie installieren und konfigurieren<br />

Programme oder Betriebssysteme, prüfen<br />

Komponenten, erarbeiten Gerätedokumentationen<br />

oder erstellen Layouts. Auch die Instandsetzung<br />

fällt in ihren Aufgabenbereich.<br />

Im Kundendienst und bei der Reparatur von<br />

Geräten grenzen Elektroniker und Elektronikerinnen<br />

für Geräte und Systeme die<br />

Fehlerquellen ein und ...<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Elektroniker/innen für Geräte und Systeme<br />

finden Beschäftigung in mittleren und<br />

größeren Industriebetrieben, die elektronische<br />

Systeme, Geräte oder Komponenten<br />

herstellen, montieren und warten.<br />

Arbeitsorte:<br />

Elektroniker/innen für Geräte und Systeme<br />

arbeiten in erster Linie<br />

• in Produktionshallen<br />

• in Werkstätten<br />

• in Labors<br />

Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch<br />

• vor Ort beim Kunden<br />

Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre<br />

15<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 63, 64


ELEKTRONIKER/IN - INFORMATIONS-<br />

U. TELEKOMMUNIKATIONSTECHNIK<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

16<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

Elektroniker/innen der Fachrichtung Informations-<br />

und Telekommunikationstechnik<br />

projektieren und installieren Telefonanlagen,<br />

Alarmanlagen, Überwachungssysteme<br />

und andere Systeme der Kommunikationsund<br />

Sicherheitstechnik. Sie konfigurieren<br />

elektronische Baugruppen oder Rechner,<br />

die für die Automatisierung und Fernsteuerung<br />

von gebäudetechnischen Anlagen genutzt<br />

werden (z.B. Zutrittskontrollanlagen).<br />

Darüber hinaus installieren sie Netzwerke<br />

und Softwarekomponenten, passen die<br />

Software an und führen Programmtests<br />

durch. Um einen sicheren Systembetrieb zu<br />

gewährleisten, prüfen sie die elektrischen<br />

Schutzmaßnahmen und Sicherheitseinrichtungen.<br />

Sie analysieren Störungen in den<br />

Systemen, führen technische Inspektionen<br />

durch oder warten die Anlagen. Um Kunden<br />

zu beraten, analysieren sie deren Anforderungen,<br />

entwerfen Lösungen...<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Elektroniker/innen der Fachrichtung Informations-<br />

und Telekommunikationstechnik<br />

finden Beschäftigung in erster Linie<br />

• in Betrieben des Elektrotechnikerhandwerks<br />

• bei Netzbetreibern<br />

• bei Herstellern von Büromaschinen und<br />

EDV-Anlagen, die Installationsarbeiten<br />

anbieten<br />

Arbeitsorte:<br />

Elektroniker/innen der Fachrichtung Informations-<br />

und Telekommunikationstechnik<br />

arbeiten in Werkstätten und Werkhallen.<br />

Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 72


ERZIEHER/IN<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

Erzieher/innen beobachten das Verhalten<br />

und Befinden von Kindern, Jugendlichen<br />

und jungen Erwachsenen, betreuen und<br />

fördern sie, analysieren die Ergebnisse nach<br />

pädagogischen Grundsätzen und beurteilen<br />

z.B. Entwicklungsstand, Motivation<br />

oder Sozialverhalten. Auf dieser Grundlage<br />

erstellen sie langfristige Erziehungspläne<br />

und bereiten Aktivitäten sowie pädagogische<br />

Maßnahmen vor, die z.B. das Sozialverhalten<br />

oder die individuelle Entwicklung<br />

unterstützen. Sie fördern die körperliche<br />

und geistige Entwicklung der Kinder und<br />

Jugendlichen, indem sie diese zu kreativer<br />

Betätigung sowie zu freiem oder gelenktem<br />

Spielen anregen. Weiterhin dokumentieren<br />

sie die Maßnahmen und deren Ergebnisse,<br />

führen Gespräche, unterstützen und beraten<br />

bei schulischen Aufgaben und privaten<br />

Problemen. Darüber hinaus bereiten sie<br />

Speisen zu, behandeln leichte ...<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Erzieher/innen finden Beschäftigung<br />

• in Kindergärten, Kinderkrippen und<br />

Horten<br />

• in Kinder-, Jugendwohn- und Erziehungsheimen<br />

• in Familienberatungs- und Suchtberatungsstellen<br />

• in Tagesstätten oder Wohnheimen für<br />

Menschen mit Behinderung<br />

• in Erholungs- und Ferienheimen<br />

Arbeitsorte:<br />

Erzieher/innen arbeiten in erster Linie<br />

• in Spiel-, Ess-, Schlaf- und Aufenthaltsräumen<br />

• in Klassenzimmern und Gymnastikräumen<br />

Ausbildungsdauer: 2-6 Jahre (Vollzeit/Teilzeit)<br />

17<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 66, 69


ERZIEHER/IN - JUGEND- UND<br />

HEIMERZIEHUNG<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

18<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

Erzieher/innen für Jugend- und Heimerziehung<br />

sind für die umfassende Versorgung<br />

und pädagogische Förderung von Kindern<br />

und Jugendlichen z.B. in Kinder- und<br />

Jugendheimen verantwortlich. Da sie für die<br />

Kinder und Jugendlichen wichtige Bezugspersonen<br />

darstellen und soweit wie möglich<br />

die Elternrolle übernehmen, achten sie auf<br />

die schulische oder berufliche Entwicklung<br />

sowie persönliche Entfaltung der Kinder<br />

und Jugendlichen. Außerdem sorgen sie für<br />

Körperpflege, Essen und Bekleidung, regen<br />

zu Freizeitbeschäftigungen an und organisieren<br />

Ferienaufenthalte. Als Grundlage für<br />

ihre erzieherische oder förderpädagogische<br />

Arbeit beobachten und analysieren sie das<br />

Verhalten der Kinder und Jugendlichen genau.<br />

Sie arbeiten Erziehungs- und Hilfepläne<br />

aus, führen Einzel- und Gruppengespräche,<br />

unter anderem zur Konfliktbewältigung,<br />

und ...<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Erzieher/innen für Jugend- und Heimerziehung<br />

finden Beschäftigung<br />

• in Kinder-, Jugendwohn- und Erziehungsheimen<br />

• in Jugend- und Familienberatungsstellen<br />

• in Tagesstätten für Menschen mit Behinderung<br />

• in Internaten, Sonder- und Gesamtschulen<br />

Arbeitsorte:<br />

Erzieher/innen für Jugend- und Heimerziehung<br />

arbeiten in erster Linie<br />

• in Spiel-, Ess-, Schlaf- und Aufenthaltsräumen<br />

• in Klassenzimmern und Gymnastikräumen<br />

Ausbildungsdauer: 2-5 Jahre (Vollzeit/Teilzeit)<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 66


FACHINFORMATIKER/IN<br />

-ANWENDUNGSENTWICKLUNG<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

Fachinformatiker/innen der Fachrichtung<br />

Anwendungsentwicklung entwickeln und<br />

programmieren Software nach Kundenwünschen.<br />

Sie testen bestehende Anwendungen,<br />

passen diese an und entwickeln anwendungsgerechte<br />

Bedienoberflächen. Für<br />

ihre Arbeit nutzen sie Programmiersprachen<br />

und Werkzeuge wie z.B. Entwicklertools.<br />

Außerdem setzen sie die Methoden des<br />

Software Engineerings ein. Darüber hinaus<br />

beheben sie Fehler mithilfe von Experten<br />

und Diagnosesystemen und beraten<br />

bzw. schulen die Anwender.<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Fachinformatiker/innen der Fachrichtung<br />

Anwendungsentwicklung finden Beschäftigung<br />

in Unternehmen nahezu aller Wirtschaftsbereiche<br />

sowie in der öffentlichen<br />

Verwaltung.<br />

Arbeitsorte:<br />

Fachinformatiker/innen der Fachrichtung<br />

Anwendungsentwicklung arbeiten in erster<br />

Linie<br />

• in Büroräumen<br />

• im Außendienst bei Kunden vor Ort<br />

<strong>19</strong><br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch<br />

• in Besprechungsräumen<br />

• in Schulungs und Unterrichtsräumen<br />

Ausbildungsdauer: 3 Jahre<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 64, 74,


FACHINFORMATIKER/IN<br />

-SYSTEMINTEGRATION<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

20<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

Fachinformatiker/innen der Fachrichtung<br />

Systemintegration planen und konfigurieren<br />

IT Systeme. Als Dienstleister im eigenen<br />

Haus oder beim Kunden richten sie diese<br />

Systeme entsprechend den Kundenanforderungen<br />

ein und betreiben bzw. verwalten<br />

sie. Dazu gehört auch, dass sie bei auftretenden<br />

Störungen die Fehler systematisch<br />

und unter Einsatz von Experten und Diagnosesystemen<br />

eingrenzen und beheben. Sie<br />

beraten interne und externe Anwender bei<br />

Auswahl und Einsatz der Geräte und lösen<br />

Anwendungs und Systemprobleme. Daneben<br />

erstellen sie Systemdokumentationen<br />

und führen Schulungen für die Benutzer<br />

durch.<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Fachinformatiker/innen der Fachrichtung<br />

Systemintegration finden Beschäftigung in<br />

Unternehmen nahezu aller Wirtschaftsbereiche<br />

sowie in der öffentlichen Verwaltung.<br />

Arbeitsorte:<br />

Fachinformatiker/innen der Fachrichtung<br />

Systemintegration arbeiten in erster Linie<br />

• in Büroräumen<br />

• im Außendienst bei Kunden vor Ort<br />

Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch<br />

• in Besprechungsräumen<br />

• in Schulungs und Unterrichtsräumen<br />

Ausbildungsdauer: 3 Jahre<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 64, 72, 74


FACHKRAFT - LAGERLOGISTIK<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

Fachkräfte für Lagerlogistik nehmen Waren<br />

aller Art an und prüfen anhand der Begleitpapiere<br />

deren Menge und Beschaffenheit.<br />

Sie organisieren die Entladung der Güter,<br />

sortieren diese und lagern sie sachgerecht<br />

an vorher bereits eingeplanten Plätzen.<br />

Dabei achten sie darauf, dass die Waren<br />

unter optimalen Bedingungen gelagert<br />

werden, und regulieren z.B. Temperatur und<br />

Luftfeuchtigkeit. Im Warenausgang planen<br />

sie Auslieferungstouren und ermitteln die<br />

günstigste Versandart. Sie stellen Lieferungen<br />

zusammen, verpacken die Ware und<br />

erstellen Begleitpapiere wie Lieferscheine<br />

oder Zollerklä rungen. Außerdem beladen<br />

sie Lkws, Container oder Eisenbahnwaggons,<br />

bedienen Gabelstapler und sichern<br />

die Fracht gegen Verrutschen oder Auslaufen.<br />

Darüber hinaus optimieren Fachkräfte<br />

für Lagerlogistik den innerbetrieblichen<br />

Informations und Materialfluss ...<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Fachkräfte für Lagerlogistik finden Beschäftigung<br />

in Unternehmen nahezu aller<br />

Wirtschaftsbereiche.<br />

Arbeitsorte:<br />

Fachkräfte für Lagerlogistik arbeiten in<br />

erster Linie<br />

• in Lager oder Fabrikhallen<br />

• in Kühlhäusern<br />

Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch<br />

• auf Lagerplätzen im Freien<br />

• im Büro<br />

Ausbildungsdauer: 3 Jahre<br />

21<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 68, 73


FACHKRAFT FÜR<br />

FRUCHTSAFTTECHNIK<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

22<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

Fachkräfte für Fruchtsafttechnik stellen<br />

Obst- und Gemüsesäfte sowie Fruchtweine<br />

her. Als Ausgangsstoffe verwenden sie frisches<br />

Obst und Gemüse sowie Fruchtsaftkonzentrate<br />

und Wasser. Sie überwachen<br />

die Rohstoffauswahl und alle Verarbeitungsprozesse.<br />

Mithilfe von Maschinen reinigen<br />

sie Früchte oder Gemüse, pressen den<br />

Saft heraus oder passieren die verwertbaren<br />

Rohstoffteile, wie etwa Fruchtfleisch.<br />

Schließlich mischen sie weitere Zutaten wie<br />

Aromastoffe, Zucker und Wasser zu. Bei der<br />

Herstellung von Fruchtweinen und Fruchtschaumweinen<br />

überwachen sie die Gärung<br />

der Fruchtmaische. Sie pasteurisieren die<br />

Getränke in der Regel, um diese haltbar zu<br />

machen. Schließlich füllen sie den fertigen<br />

Saft in Flaschen, Dosen oder Kartons ab.<br />

Während der gesamten Produktion beachten<br />

sie sorgfältig Hygienevorschriften. Da<br />

die Herstellungsvorgänge ...<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Fachkräfte für Fruchtsafttechnik finden<br />

Beschäftigung<br />

• in Betrieben der Fruchtsaftindustrie<br />

• in Betrieben der Obstweinherstellung<br />

Arbeitsorte:<br />

Fachkräfte für Fruchtsafttechnik arbeiten in<br />

erster Linie<br />

• in Werk- und Produktionshallen<br />

• in Lager- und Kühlräumen<br />

Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch<br />

• im Freien in der Rohstoffannahme<br />

Ausbildungsdauer: 3 Jahre<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 68


FACHKRAFT FÜR METALLTECHNIK -<br />

ZERSPANUNGSTECHNIK<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

Fachkräfte für Metalltechnik der Fachrichtung<br />

Zerspanungstechnik stellen in<br />

Serien- oder Einzelfertigung Bauteile bzw.<br />

funktionsfähige Baugruppen her, z.B. für<br />

den Maschinen- oder Fahrzeugbau. Dabei<br />

setzen sie konventionelle oder computergesteuerte<br />

Fräs-, Schleif- oder Drehmaschinen<br />

ein. Die geeigneten Werkzeugmaschinen<br />

und Werkzeuge wählen sie<br />

anhand detaillierter Arbeitsanweisungen<br />

aus. Beispielsweise bringen sie mithilfe<br />

von Fräsmaschinen Werkstücke auf die gewünschte<br />

Länge und Stärke, arbeiten Profile<br />

und Aussparungen ein und stellen durch<br />

Ausfräsen Bohrungen her. Mit Schleifmaschinen<br />

bearbeiten sie z.B. die Oberflächen<br />

von Fahrzeug- oder Maschinenbauteilen,<br />

die sie aus der Gießerei erhalten. Vor dem<br />

jeweiligen Arbeitsgang legen sie die Fertigungsparameter<br />

fest, stellen die Maschinen<br />

ein, spannen Metall-Rohlinge...<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Fachkräfte für Metalltechnik der Fachrichtung<br />

Zerspanungstechnik finden Beschäftigung<br />

• in Betrieben der Metall bearbeitenden<br />

Industrie, z.B. Drehereien<br />

• in Betrieben der Metall verarbeitenden<br />

Industrie, z.B. im Maschinen-, Geräteoder<br />

Fahrzeugbau<br />

• in Metallbaubetrieben<br />

Arbeitsorte:<br />

Fachkräfte für Metalltechnik der Fachrichtung<br />

Zerspanungstechnik arbeiten in<br />

erster Linie in Werkstätten, Fertigungs- und<br />

Maschinenhallen.<br />

Ausbildungsdauer: 2 Jahre<br />

23<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 66


FACHLAGERIST/IN<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

24<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

Fachlageristen und ‐lageristinnen nehmen<br />

Güter an und prüfen anhand der Begleitpapiere<br />

die Art, Menge und Beschaffenheit der<br />

Lieferungen. Sie erfassen die Güter via EDV,<br />

packen sie aus, prüfen ihren Zustand, sortieren<br />

und lagern sie sachgerecht oder leiten<br />

sie dem Bestimmungsort im Betrieb zu. Dabei<br />

achten sie darauf, dass die Waren unter<br />

optimalen Bedingungen gelagert werden. In<br />

regelmäßigen Abständen kontrollieren sie<br />

den Lagerbestand und führen Inventuren<br />

durch. Für den Versand verpacken sie Güter,<br />

füllen Begleitpapiere aus, stellen Liefereinheiten<br />

zusammen und beladen Lkws.<br />

Sie kennzeichnen, beschriften und sichern<br />

Sendungen. Dabei beachten sie einschlägige<br />

Vorschriften, wie z.B. die Gefahrgutverordnung<br />

und Zollbestimmungen. Die Güter<br />

transportieren sie mithilfe von Transportgeräten<br />

und Fördermitteln, wie beispielsweise<br />

Gabelstapler oder Sortieranlagen.<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Fachlageristen und Fachlageristinnen finden<br />

Beschäftigung in Unternehmen nahezu<br />

aller Wirtschaftsbereiche.<br />

Arbeitsorte:<br />

Fachlageristen und Fachlageristinnen arbeiten<br />

in erster Linie<br />

• im Lager<br />

• in Kühlhäusern<br />

• in Fabrikhallen<br />

Ausbildungsdauer: 2 Jahre<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 63


FACHVERKÄUFER/-IN LEBENSMITTEL-<br />

HANDWERK (FLEISCHEREI)<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

Fachverkäufer/innen im Lebensmittelhandwerk<br />

mit dem Schwerpunkt Fleischerei<br />

übernehmen den Verkauf von Fleisch und<br />

Wurstwaren, zum Teil auch kleiner Gerichte.<br />

Sie beraten und informieren die Kunden<br />

über Inhaltsstoffe und Verwendungsmöglichkeiten<br />

der Produkte. Zudem präsentieren<br />

und verpacken sie Fleischereierzeugnisse,<br />

dekorieren Auslagen und sorgen für<br />

Ordnung und Sauberkeit im Verkaufsraum.<br />

Darüber hinaus bereiten sie Fleischprodukte<br />

und Snacks vor und stellen Feinkostsalate<br />

her.<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Fachverkäufer/innen im Lebensmittelhandwerk<br />

mit dem Schwerpunkt Fleischerei<br />

finden Beschäftigung<br />

• in Fleischereien<br />

• in Einzelhandelsgeschäften<br />

Arbeitsorte:<br />

Fachverkäufer/innen im Lebensmittelhandwerk<br />

mit dem Schwerpunkt Fleischerei<br />

arbeiten in erster Linie<br />

• in Verkaufsräumen<br />

• in Lager und Kühlräumen<br />

25<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch in<br />

Küchen oder in Büroräumen.<br />

Ausbildungsdauer: 3 Jahre<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 75


FAHRZEUGLACKIERER/IN<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

26<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

Fahrzeuglackierer/innen beschichten Fahrzeuge<br />

und Aufbauten aller Art mit Lacken<br />

und gestalten sie ggf. mit Beschriftungen<br />

oder Motiven. Sie beurteilen Karosserieund<br />

Lackschäden und bereiten Untergründe<br />

z.B. durch Schleifen und Grundieren für<br />

die Lackierung vor. Mit Spritzgeräten und<br />

‐pistolen tragen sie die einzelnen Lackschichten<br />

auf. Für spezielle Schriftzüge oder<br />

Ornamente verwenden sie Schablonen<br />

oder Folien. Sie versiegeln Hohlräume und<br />

konservieren Oberflächen mit Pflegemitteln<br />

wie Hochglanzpolituren und Hartwachsen.<br />

Sie demontieren und montieren Bauteile,<br />

messen und prü- fen die Funktion elektrischer,<br />

elektronischer, pneumatischer und<br />

hydraulischer Bauteile bzw. Systeme und<br />

setzen Fahrzeugverglasungen ein. Teilweise<br />

arbeiten sie auch an vollautomatisierten,<br />

computergesteuerten Lackierstraßen, die<br />

sie einrichten, bedienen, ...<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Fahrzeuglackierer/innen finden Beschäftigung<br />

in erster Linie<br />

• in Fachwerkstätten für Fahrzeuglackierung<br />

• in Unternehmen des Fahrzeugbaus<br />

• in Werkslackierereien des Maschinenund<br />

Anlagenbaus<br />

Arbeitsorte:<br />

Fahrzeuglackierer/innen arbeiten in erster<br />

Linie<br />

• in Werkstätten bzw. Werkhallen<br />

• in Lackier- und Trockenkabinen<br />

• in Lagerräumen<br />

Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch in<br />

Büroräumen.<br />

Ausbildungsdauer: 3 Jahre<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 60


FINANZASSISTENT/IN<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

Finanzassistenten und ‐assistentinnen<br />

informieren Kunden über sogenannte<br />

Allfinanzangebote. Dabei handelt es sich<br />

um eine Kombination aus verschiedenen<br />

Anlage , Finanzierungs , Vorsorge und<br />

Versicherungsprodukten von Kreditinstituten,<br />

Versicherungs oder Finanzdienstleistungsunternehmen.<br />

Finanzassistenten und<br />

‐assistentinnen beraten ihre Kunden z.B.<br />

über Hypotheken und Bauspardarlehen,<br />

Zwischenfinanzierungen. die Beleihung von<br />

Lebensversicherungen oder über Bausparverträge.<br />

Ebenso weisen sie ihre Mandanten<br />

auf die geltenden Vorschriften und<br />

Fördermöglichkeiten hin und errechnen Finanzierungsbeispiele.<br />

In Marketingabteilungen<br />

oder den Bereichen Auslandsgeschäft,<br />

Rechnungswesen und Revision sowie in<br />

Kredit und Wertpapierabteilungen übernehmen<br />

Finanzassistenten und ‐assistentinnen<br />

qualifizierte Sachbearbeitungs-...<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Finanzassistenten und ‐assistentinnen<br />

finden Beschäftigung<br />

• bei Versicherungsgesellschaften oder<br />

‐maklern<br />

• in Kreditinstituten wie Banken, Sparkassen<br />

und Bausparkassen<br />

Arbeitsorte:<br />

Finanzassistenten und ‐assistentinnen<br />

arbeiten in erster Linie<br />

• im Büro<br />

• in Besprechungsräumen<br />

Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch<br />

• im Außendienst beim Kunden<br />

Ausbildungsdauer: 2 bzw. 2,5 Jahre<br />

27<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 61, 74


HANDELSFACHWIRT/IN<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

28<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

Handelsfachwirte und Handelsfachwirtinnen<br />

planen, koordinieren, steuern und<br />

kontrollieren handelsspezifische Geschäftsprozesse,<br />

vor allem in den betrieblichen<br />

Funktionsbereichen Ein und Verkauf, Marketing<br />

und Vertrieb, Logistik oder Personal.<br />

Sie erledigen Aufgaben im Rechnungswesen<br />

und bereiten Entscheidungen für die<br />

Geschäftsleitung vor. In ihren jeweiligen<br />

Verantwortungsbereichen führen sie Mitarbeiter/innen,<br />

fördern deren berufliche Entwicklung<br />

und Weiterbildung, organisieren<br />

die Berufsausbildung und führen sie durch.<br />

In der Beschaffung und Logistik führen sie<br />

beispielsweise Einkaufsverhandlungen mit<br />

Lieferanten und sorgen dafür, dass Waren<br />

sachgerecht und wirtschaftlich transportiert<br />

und gelagert werden. Im Marketing<br />

entwickeln sie Werbe und Marketingmaßnahmen,<br />

setzen sie um und kontrollieren, ob<br />

angestrebte Ziele, etwa eine ...<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Handelsfachwirte und Handelsfachwirtinnen<br />

finden Beschäftigung<br />

• in Einzel , Groß und Außenhandelsunternehmen<br />

• in Handel treibenden Unternehmen aller<br />

Wirtschaftsbereiche<br />

Arbeitsorte:<br />

Handelsfachwirte und Handelsfachwirtinnen<br />

arbeiten in erster Linie<br />

• in Büro und Besprechungsräumen<br />

• im Außendienst, z.B. beim Kunden<br />

Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch<br />

• in Verkaufsräumen<br />

• in Lagerräumen<br />

Ausbildungsdauer: I.d.R. 3 Jahre<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 57, 67


HEILERZIEHUNGSPFLEGEHELFER/IN<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

Heilerziehungspflegehelfer/innen unterstützen<br />

Heilerziehungspfleger/innen bei<br />

der Pflege, Erziehung, Förderung und<br />

Anleitung von Menschen aller Altersgruppen<br />

mit geistiger, körperlicher, seelischer<br />

oder mehrfacher Behinderung. Sie helfen<br />

kranken und bettlägerigen Menschen bei<br />

der Grundpflege und unterstützen Kinder,<br />

Jugendliche und Erwachsene mit Behinderung<br />

bei Körperpflege, Nahrungsaufnahme<br />

sowie hauswirtschaftlichen Arbeiten. Die<br />

betreuten Personen begleiten sie beispielsweise<br />

zur Schule, zur Arbeitsstätte, zum Arzt,<br />

beim Einkaufen oder bei Behördengängen.<br />

Außerdem organisieren sie Freizeitaktivitäten<br />

und führen diese durch. Sie regen<br />

Menschen mit Behinderung zu kreativ-musischen<br />

und künstlerischen Tätigkeiten an.<br />

Die Bedürfnisse, Fähigkeiten und Interessen<br />

der Betreuten schätzen sie individuell ein<br />

und wirken beim Erarbeiten ...<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Heilerziehungspflegehelfer/innen finden<br />

Beschäftigung<br />

• in Tagesstätten, Wohn- und Pflegeheimen<br />

für Menschen mit Behinderung<br />

• in Vorsorge- und Rehabilitationskliniken<br />

• in Kindergärten<br />

• in ambulanten sozialen Diensten<br />

Arbeitsorte:<br />

Heilerziehungspflegehelfer/innen arbeiten<br />

in erster Linie<br />

• in Aufenthalts-, Wohn-, Schlaf- und Küchenräumen<br />

• in Werkstätten<br />

• in Sporträumen, z.B. Turn- und Schwimmhallen<br />

Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch<br />

• im Freien<br />

Ausbildungsdauer: 1-3 Jahre (Vollzeit/Teilzeit)<br />

29<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 69


HEILERZIEHUNGSPFLEGER/IN<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

30<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

Heilerziehungspfleger/innen begleiten und<br />

unterstützen Menschen mit Behinderung,<br />

um deren Eigenständigkeit zu stärken und<br />

sie zu einer möglichst selbstständigen<br />

Lebensführung im Alltag zu befähigen.<br />

Dabei berücksichtigen sie Art und Grad der<br />

jeweiligen Behinderung. Sie motivieren die<br />

zu Betreuenden zu sinnvollen Freizeitbeschäftigungen,<br />

wie z.B. zum Malen, Musizieren<br />

oder Schwimmen. Ebenso fördern sie<br />

das soziale Verhalten sowie die persönliche<br />

Entwicklung der ihnen anvertrauten Personen<br />

und stehen diesen bei ihrer schulischen<br />

oder beruflichen Eingliederung zur Seite.<br />

Darüber hinaus helfen Heilerziehungspfleger/innen<br />

bettlägerigen oder kranken<br />

Menschen bei der Körperpflege, bei der<br />

Nahrungsaufnahme sowie beim An- und<br />

Auskleiden (Grundpflege). Auch für die Versorgung<br />

der Patienten mit Medikamenten<br />

sind sie verantwortlich...<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Heilerziehungspfleger/innen finden Beschäftigung<br />

• in Tagesstätten, Wohn- und Pflegeheimen<br />

für Menschen mit Behinderung<br />

• in Vorsorge- und Rehabilitationskliniken<br />

• an Förderschulen<br />

• in Kindergärten<br />

Arbeitsorte:<br />

Heilerziehungspfleger/innen arbeiten in<br />

erster Linie<br />

• in Aufenthalts-, Wohn- und Schlafräumen<br />

• in Turnhallen und Werkstätten<br />

Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch<br />

• im Freien<br />

• in Büros und Besprechungsräumen<br />

Ausbildungsdauer: 2-5 Jahre (Vollzeit/Teilzeit)<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 66, 69


INDUSTRIEKAUFMANN/-FRAU<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

Industriekaufleute steuern betriebswirtschaftliche<br />

Abläufe in Unternehmen. In der<br />

Materialwirtschaft vergleichen sie Angebote,<br />

verhandeln mit Lieferanten und betreuen<br />

die Warenannahme und ‐lagerung. In der<br />

Produktionswirtschaft planen, steuern<br />

und überwachen sie die Herstellung von<br />

Waren oder Dienstleistungen und erstellen<br />

Auftragsbegleitpapiere. Kalkulationen<br />

und Preislisten zu erarbeiten und mit den<br />

Kunden Verkaufsverhandlungen zu führen,<br />

gehört im Verkauf zu ihrem Zuständigkeitsbereich.<br />

Außerdem erarbeiten sie Marketingstrategien.<br />

Sind sie in den Bereichen<br />

Rechnungswesen bzw. Finanzwirtschaft<br />

tätig, bearbeiten, buchen und kontrollieren<br />

Industriekaufleute die im Geschäftsverkehr<br />

anfallenden Vorgänge. Im Personalwesen<br />

ermitteln sie den Bedarf an Mitarbeitern,<br />

wirken bei der Personalbeschaffung bzw.<br />

‐auswahl mit und planen ,,,<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Industriekaufleute finden Beschäftigung in<br />

Unternehmen nahezu aller Wirtschaftsbereiche.<br />

Arbeitsorte:<br />

Industriekaufleute arbeiten in erster Linie<br />

• in Büroräumen bzw. Großraumbüros<br />

Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch<br />

• in Besprechungsräumen<br />

• im Lager<br />

• in Produktionshallen<br />

Ausbildungsdauer: 3 Jahre<br />

31<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 58, 63, 64, 66, 71, 73


INDUSTRIEMECHANIKER/IN<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

32<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

Industriemechaniker/innen sorgen dafür,<br />

dass Maschinen und Fertigungsanlagen<br />

betriebsbereit sind. Sie stellen Geräteteile,<br />

Maschinenbauteile und ‐gruppen her und<br />

montieren diese zu Maschinen und technischen<br />

Systemen. Anschließend richten sie<br />

diese ein, nehmen sie in Betrieb und prüfen<br />

ihre Funktionen. Zu ihren Aufgaben gehören<br />

zudem die Wartung und die Instandhaltung<br />

der Anlagen. Sie ermitteln Störungsursachen,<br />

bestellen passende Ersatzteile oder<br />

fertigen diese selbst an und führen Reparaturen<br />

aus. Nach Abschluss von Montage<br />

und Prüfarbeiten weisen sie Kollegen oder<br />

Kunden in die Bedienung und Handhabung<br />

ein.<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Industriemechaniker/innen finden Beschäftigung<br />

in Unternehmen nahezu aller<br />

industriellen Wirtschaftsbereiche.<br />

Arbeitsorte:<br />

Industriemechaniker/innen arbeiten in<br />

erster Linie<br />

• in Werk bzw. Fabrikhallen<br />

• in Werkstätten<br />

Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch<br />

• bei Kunden vor Ort<br />

Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 62, 70, 71


KAROSSERIE- UND FAHRZEUGBAUME-<br />

CHANIKER/IN - KAROSS.INSTANDH.<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

Karosserie und Fahrzeugbaumechaniker/<br />

innen der Fachrichtung Karosserieinstandhaltungstechnik<br />

beurteilen Schäden an<br />

Fahrzeugen, stellen Fehler, Störungen und<br />

Mängel fest und dokumentieren deren Ursachen.<br />

Auch führen sie die erforderlichen<br />

Instandhaltungsarbeiten durch. Sie beraten<br />

ihre Kunden über notwendige Reparaturen,<br />

Konservierungsmaßnahmen oder Pflege<br />

von Karosserien. Außerdem rüsten sie<br />

Fahrzeuge mit Zubehör und Zusatzeinrichtungen<br />

aus, montieren spezielle Aufbauten,<br />

Klimaanlagen oder Kühleinrichtungen.<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Karosserie und Fahrzeugbaumechaniker/<br />

in der Fachrichtung Karosserieinstandhaltungstechnik<br />

finden<br />

Beschäftigung<br />

• in Kfz Reparatur und Karosseriebauerwerkstätten<br />

• in Fuhrparkunternehmen und Speditionen<br />

mit Werkstattbereich<br />

• bei Fahrzeug und Nutzfahrzeugherstellern<br />

• bei Fahrzeugausstattern oder ‐umrüstern<br />

Arbeitsorte:<br />

Karosserie und Fahrzeugbaumechaniker/<br />

innen der Fachrichtung Karosserieinstandhaltungstechnik<br />

arbeiten<br />

• in Werkhallen<br />

• in Werkstätten<br />

33<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 60


KAUFMANN/-FRAU -<br />

BÜROMANAGEMENT<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

34<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

Kaufleute für Büromanagement führen organisatorische<br />

und kaufmännisch verwaltende<br />

Tätigkeiten aus. Sie erledigen z.B. den<br />

Schriftverkehr, entwerfen Präsentationen,<br />

beschaffen Büromaterial, planen und<br />

überwachen Termine, bereiten Sitzungen<br />

vor und organisieren Dienstreisen. Auch<br />

unterstützen sie die Personaleinsatzplanung<br />

und kaufen externe Dienstleistungen<br />

ein. Zudem betreuen sie Kunden, wirken<br />

an der Auftragsabwicklung mit, schreiben<br />

Rechnungen und überwachen Zahlungseingänge.<br />

Im öffentlichen Dienst unterstützen<br />

sie Bürger/innen z.B. bei der Antragstellung,<br />

klären Anliegen und Zuständigkeiten und<br />

wirken an der Aufstellung des Haushalts<br />

oder Wirtschaftsplanes mit.<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Kaufleute für Büromanagement finden<br />

Beschäftigung in Unternehmen nahezu aller<br />

Wirtschaftsbereiche, in der öffentlichen<br />

Verwaltung sowie bei Verbänden, Organisationen<br />

und Interessenvertretungen.<br />

Arbeitsorte:<br />

Kaufleute für Büromanagement arbeiten in<br />

erster Linie in Büro und Besprechungsräumen.<br />

Ausbildungsdauer: 3 Jahre<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 60, 65, 69


KAUFMANN/-FRAU - EINZELHANDEL<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

Kaufleute im Einzelhandel verkaufen Konsumgüter<br />

wie Bekleidung, Spielwaren, Nahrungsmittel,<br />

Unterhaltungselektronik oder<br />

Einrichtungsgegenstände an Endkunden.<br />

Sie führen Beratungsgespräche mit Kunden,<br />

verkaufen Waren und bearbeiten Reklamationen.<br />

Außerdem planen sie den Einkauf,<br />

bestellen Waren und nehmen Lieferungen<br />

entgegen. Anschließend prüfen sie die<br />

Qualität der gelieferten Ware und sorgen für<br />

eine fachgerechte Lagerung. Sie zeichnen<br />

die Ware aus und helfen beim Auffüllen der<br />

Verkaufsregale und ‐theken sowie bei der<br />

Gestaltung der Verkaufsräume. Auch bei<br />

der Planung und Umsetzung von werbe und<br />

verkaufsfördernden Maßnahmen wirken<br />

Kaufleute im Einzelhandel mit. Dazu beobachten<br />

sie den Markt und planen die Sortimentsgestaltung.<br />

Im Onlinehandel betreuen<br />

sie Onlineshops, pflegen Produktkataloge<br />

und setzen Onlinemarketing ein.<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Kaufleute im Einzelhandel finden Beschäftigung<br />

• in Einzelhandelsunternehmen, z.B. in Modehäusern,<br />

Baumärkten, Supermärkten,<br />

Kaufhäusern, Lebensmittelfachgeschäften,<br />

Tankstellen oder im Versandhandel<br />

Arbeitsorte:<br />

Kaufleute im Einzelhandel arbeiten<br />

• in Verkaufsräumen<br />

• in Lager und Kühlräumen<br />

Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch<br />

• im Freien, z.B. an Verkaufsständen und<br />

auf Freiflächen<br />

• in Büroräumen<br />

Ausbildungsdauer: 3 Jahre<br />

35<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 57, 67


KRAFTFAHRZEUGMECHATRONIKER/<br />

IN - PERSONENKRAFTWAGENTECHNIK<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

36<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

Kraftfahrzeugmechatroniker/innen mit dem<br />

Schwerpunkt Personenkraftwagentechnik<br />

halten mechanische, elektronische, hydraulische<br />

und pneumatische Systeme bzw.<br />

Anlagen von Autos instand. Mithilfe elektronischer<br />

bzw. computergestützter Mess<br />

und Diagnosegeräte testen und analysieren<br />

sie z.B. Antriebsaggregate, Dämpfungs ,<br />

Niveauregelungs und Fahrerassistenzsysteme.<br />

Sie schmieren Teile, tauschen defekte<br />

Bauteile aus, reparieren Antriebskomponenten<br />

oder wechseln Schmierstoffe, Brems<br />

bzw. Hydraulikflüssigkeiten. Zudem kontrollieren<br />

sie, ob die straßenverkehrsrechtlichen<br />

Vorschriften eingehalten werden, führen<br />

Probefahrten und Abgasmessungen durch.<br />

Auf Wunsch bauen sie Zusatzeinrichtungen<br />

wie Navigationsgeräte oder Freisprechanlagen<br />

ein. Kraftfahrzeugmechatroniker/innen<br />

können zudem im Bereich Elektromobilität<br />

tätig werden.<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Kraftfahrzeugmechatroniker/innen mit dem<br />

Schwerpunkt Personenkraftwagentechnik<br />

finden Beschäftigung<br />

• in Reparaturwerkstätten<br />

• bei Herstellern von Kraftwagen<br />

Arbeitsorte:<br />

Kraftfahrzeugmechatroniker/innen mit dem<br />

Schwerpunkt Personenkraftwagentechnik<br />

arbeiten in erster Linie in Werkstätten und<br />

Fertigungshallen.<br />

Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 60, 75


MALER/IN UND LACKIERER/IN<br />

GESTALTUNG UND INSTANDHALTUNG<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

Maler/innen und Lackierer/innen der<br />

Fachrichtung Gestaltung und Instandhaltung<br />

gestalten und behandeln Innenwände,<br />

Decken, Böden und Fassaden von Gebäuden<br />

sowie die Oberflächen von Objekten<br />

aus verschiedenen Materialien. Sie sind im<br />

Neubau, bei der Sanierung und Modernisierung<br />

tä tig. Bevor sie Flächen beschichten,<br />

bereiten sie die Untergründe vor und<br />

bessern Putzschäden an Wänden und<br />

Decken aus. Innenräume gestalten sie mit<br />

unterschiedlichen Maltechniken, aber auch<br />

mit Tapeten und Dekorputzen. Durch den<br />

Einbau von Dämmstoffen oder das Aufbringen<br />

von Wärmedämm Verbundsystemen<br />

leisten sie einen wesentlichen Beitrag zur<br />

Energieeinsparung. Holz und Holzwerkstoffe,<br />

z.B. Fenster, Türen und Zäune, schützen<br />

sie mit geeigneten Lasuren, Farben oder<br />

Lacken.<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Maler/innen und Lackierer/innen der Fachrichtung<br />

Gestaltung und Instandhaltung<br />

finden Beschäftigung z.B.<br />

• in Betrieben des Maler und Lackierer-<br />

Handwerks<br />

• im Stuckateurgewerbe<br />

• bei Hochbaufirmen<br />

Arbeitsorte:<br />

Maler/innen und Lackierer/innen der Fachrichtung<br />

Gestaltung und Instandhaltung<br />

arbeiten in erster Linie<br />

• auf Baustellen in Gebäuden<br />

• an Fassaden im Freien<br />

Ausbildungsdauer: 3 Jahre<br />

37<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 62


MASCHINEN- UND ANLAGEN-<br />

FÜHRER/IN<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

38<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

Maschinen- und Anlagenführer/innen<br />

bereiten Arbeitsabläufe vor, überprüfen<br />

Maschinenfunktionen an Prüfständen und<br />

nehmen Maschinen in Betrieb. Das können<br />

beispielsweise Werkzeug-, Textil-, Druckmaschinen<br />

oder Anlagen für die Nahrungsund<br />

Genussmittelherstellung sein. Sie<br />

überwachen den Produktionsprozess und<br />

steuern bzw. überwachen den Materialfluss.<br />

Zudem inspizieren oder warten sie Maschinen<br />

in regelmäßigen Abständen, um deren<br />

Betriebsbereitschaft sicherzustellen. Sie<br />

füllen beispielsweise Öle oder Kühl- und<br />

Schmierstoffe nach. Verschleißteile wie<br />

Dichtungen, Filter oder Schläuche tauschen<br />

sie aus.<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Maschinen- und Anlagenführer/innen finden<br />

Beschäftigung in Produktionsbetrieben<br />

nahezu aller Branchen.<br />

Arbeitsorte:<br />

Maschinen- und Anlagenführer/innen arbeiten<br />

in erster Linie<br />

• in Werkstätten<br />

• in Montage- und Fertigungshallen<br />

Ausbildungsdauer: 2 Jahre<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 70


MECHATRONIKER/IN<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

Mechatroniker/innen bauen aus mechanischen,<br />

elektrischen und elektronischen<br />

Bestandteilen komplexe mechatronische<br />

Systeme, z.B. Roboter für die industrielle<br />

Produktion. Sie stellen die einzelnen<br />

Komponenten her und montieren sie zu<br />

Systemen und Anlagen. Die fertigen Anlagen<br />

nehmen sie in Betrieb, programmieren<br />

sie oder installieren zugehörige Software.<br />

Dabei richten sie sich nach Schaltplänen<br />

und Konstruktionszeichnungen und prüfen<br />

die Anlagen sorgfältig, bevor sie diese an<br />

ihre Kunden übergeben. Außerdem halten<br />

sie mechatronische Systeme instand und<br />

reparieren sie.<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Mechatroniker/innen finden Beschäftigung<br />

• im Maschinen und Anlagenbau<br />

• in der Automatisierungstechnik<br />

• in Betrieben des Fahrzeug , Luft oder<br />

Raumfahrzeugbaus<br />

• in der Informations und Kommunikations<br />

oder der Medizintechnik<br />

Arbeitsorte:<br />

Mechatroniker/innen arbeiten in erster Linie<br />

• in Werkstätten und Werkhallen<br />

• beim Kunden vor Ort<br />

Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre<br />

39<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 64, 68, 73


MEDIENTECHNOLOGE/-TECHNOLOGIN<br />

DRUCK<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

40<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

Medientechnologen und ‐technologinnen<br />

Druck stellen mit verschiedenen Maschinen<br />

und Verfahren Druckerzeugnisse her, beispielsweise<br />

Werbedrucksachen, Zeitungen,<br />

Magazine, Bücher, Verpackungen oder<br />

Tapeten. Sie analysieren die Druckaufträge<br />

auf technische Machbarkeit und prüfen, ob<br />

die Druckdaten vollständig und verwendbar<br />

sind. Weiter planen sie den Arbeitsablauf,<br />

überprüfen Druckformen, die sie zum Teil<br />

auch selbst herstellen, oder bereiten Daten<br />

für digitale Druckverfahren vor. Wenn die<br />

Druckmaschinen eingerichtet und Farbe<br />

und Bedruckstoff aufeinander abgestimmt<br />

sind, erstellen die Medientechnologen und<br />

‐technologinnen Probedrucke, die den<br />

Kunden zur Freigabe vorgelegt werden.<br />

Während des weitgehend automatisierten<br />

Druckvorganges überwachen sie die<br />

Genauigkeit des Drucks und die Farbdosierung,<br />

um eine gleichbleibend...<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Medientechnologen und ‐technologinnen<br />

Druck finden Beschäftigung in erster Linie<br />

in Druckereien.<br />

Arbeitsorte:<br />

Medientechnologen und ‐technologinnen<br />

Druck arbeiten in erster Linie in Produktionshallen.<br />

Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch in<br />

Lagerräumen.<br />

Ausbildungsdauer: 3 Jahre<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 58


METALLBAUER/IN -<br />

KONSTRUKTIONSTECHNIK<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

Metallbauer/innen der Fachrichtung Konstruktionstechnik<br />

fertigen und montieren<br />

Überdachungen, Fassadenelemente, Tore,<br />

Fensterrahmen oder Schutzgitter aus Stahl<br />

oder anderen Metallen. Häufig stellen sie<br />

Einzelstücke speziell nach Kundenwunsch<br />

her. Sie richten sich nach technischen<br />

Zeichnungen, wenn sie von Hand oder<br />

maschinell Leichtmetalle oder Stahl be<br />

und verarbeiten. Sie reißen Metallplatten,<br />

‐rohre oder ‐profile an, schneiden sie zu<br />

und formen sie. Dann schweißen, nieten<br />

oder schrauben sie die einzelnen Bauteile<br />

zusammen. Bei der Montage vor Ort bauen<br />

sie auch Schließ und Sicherheitsanlagen ein<br />

und installieren z.B. mechanische, hydraulische<br />

und elektrische Antriebe für Tor oder<br />

Sonnenschutzanlagen. Außerdem warten<br />

sie ihre Produkte und halten sie instand.<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Metallbauer/innen der Fachrichtung Konstruktionstechnik<br />

finden Beschäftigung<br />

• in Handwerksbetrieben des Metallbaus<br />

• in Betrieben, die sich auf die Verarbeitung<br />

von Metall im Aus oder Hochbau<br />

spezialisiert haben (z.B. Dachdeckerbetriebe<br />

oder Fassadenbauunternehmen)<br />

Arbeitsorte:<br />

Metallbauer/innen der Fachrichtung Konstruktionstechnik<br />

arbeiten in erster Linie<br />

• in Werkstätten<br />

• in Werkhallen<br />

• auf Baustellen<br />

Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch<br />

• im Freien<br />

• bei Montageeinsätzen bundesweit oder<br />

im Ausland<br />

41<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 58


FLEISCHER/IN<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

42<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

Fleischer/innen beurteilen die Fleischqualität,<br />

zerlegen das Fleisch in Teile, bereiten<br />

es zum Verkauf vor oder verarbeiten es zu<br />

Fleisch- und Wurstwaren weiter. Beispielsweise<br />

kochen, zerkleinern oder räuchern<br />

sie das Fleisch und geben je nach Rezept<br />

Würzmittel und Konservierungsstoffe dazu.<br />

Neben Wurst stellen sie auch Feinkosterzeugnisse,<br />

Fertiggerichte und Konserven<br />

her und verpacken die Fleischprodukte. Für<br />

den Verkauf bereiten Fleischer/innen zum<br />

Beispiel Braten, Schnitzel oder Hackfleisch<br />

vor und richten Wurst, Feinkost und Salate<br />

in der Verkaufstheke her. Sie beraten die<br />

Kunden und verkaufen die Waren. Für den<br />

Imbissbetrieb bzw. Partyservice bereiten sie<br />

kalte und warme Speisen zu. Abhängig vom<br />

Arbeitsschwerpunkt schlachten sie auch<br />

Tiere und bereiten die Schlachttierkörper für<br />

die weitere Verarbeitung vor.<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Fleischer/innen finden Beschäftigung in<br />

erster Linie<br />

• in Betrieben des Fleischerhandwerks<br />

und in der Fleisch- und Wurstwarenindustrie<br />

• in Einzelhandelsgeschäften und in<br />

Fleischgroßmärkten<br />

• in Schlacht- und Fleischzerlegebetrieben<br />

Arbeitsorte:<br />

Fleischer/innen arbeiten in erster Linie in<br />

Wurstküchen, Räucherräumen, Ausbeinund<br />

Zerlegeräumen sowie in Kühl- und<br />

Lagerräumen.<br />

Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch in<br />

Verkaufsräumen und in mobilen Verkaufswagen.<br />

Ausbildungsdauer: 3 Jahre<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 75


OBERFLÄCHENBESCHICHTER/IN<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

Oberflächenbeschichter/innen beschichten<br />

und veredeln mithilfe von Oberflächentechniken<br />

wie Galvanotechnik, Feuerverzinken,<br />

Anodisieren (Eloxieren) und anderen chemischen,<br />

elektrochemischen, elektrischen<br />

und physikalischen Verfahren Metall und<br />

Kunststoffoberflächen. Hierfür bereiten sie<br />

die zu überziehenden Werkstücke und die<br />

Beschichtungslösungen vor. Dann bringen<br />

sie die Beschichtungen z.B. in galvanischen<br />

Bädern oder in Vakuumbeschichtungsanlagen<br />

auf. Schließlich kontrollieren sie die<br />

Werkstücke und behandeln sie ggf. nach.<br />

Die verwendeten Wannen und Behälter werden<br />

gereinigt und Chemikalien sowie elektrolytische<br />

Lösungen fachgerecht entsorgt.<br />

Außerdem warten Oberflächenbeschichter/<br />

innen die Anlagen und halten sie instand.<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Oberflächenbeschichter/innen finden<br />

Beschäftigung<br />

• in Betrieben, die Werkstückoberflächen<br />

mit metallischen Überzügen versehen<br />

(z.B. Galvanisierwerkstätten oder Feuerverzinkereien)<br />

• in Betrieben, die Werkstücke eloxieren<br />

• in Betrieben, die Werkstücke entlacken<br />

Arbeitsorte:<br />

Oberflächenbeschichter/innen arbeiten in<br />

erster Linie in Werkstätten oder größeren<br />

Werkhallen.<br />

Ausbildungsdauer: 3 Jahre<br />

43<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 71


RAUMAUSSTATTER/IN<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

44<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

Raumausstatter/innen gestalten Wohn- und<br />

Geschäftsräume und beraten hinsichtlich<br />

der Gestaltung und Materialwahl. Sie planen<br />

die Raumausstattung nach den Wünschen<br />

des Kunden und bereiten diese vor. Sie ermitteln<br />

Kosten und besorgen nach Auftragsabschluss<br />

die benötigten Materialien, mit<br />

denen sie die Räumlichkeiten gestalten. Sie<br />

bereiten die Untergründe vor, verlegen Bodenbeläge,<br />

kleiden Wände und Decken mit<br />

Stoffen und Tapeten aus, montieren Sichtund<br />

Sonnenschutzanlagen und dekorieren<br />

die Räume. Darüber hinaus beziehen sie<br />

Polstermöbel neu und führen erforderliche<br />

Reparaturen durch.<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Raumausstatter/innen finden Beschäftigung<br />

• in Fachbetrieben des Raumausstatterhandwerks<br />

• in handwerklichen Polsterwerkstätten<br />

• in Raumausstattungsateliers<br />

Arbeitsorte:<br />

Raumausstatter/innen arbeiten in erster<br />

Linie<br />

• in Verkaufsräumen<br />

• in Werkstätten<br />

• in Wohn- und Geschäftsräumen von<br />

Kunden<br />

Ausbildungsdauer: 3 Jahre<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 62


SOZIALPÄDAGOGISCHE/R<br />

ASSISTENT/IN / KINDERPFLEGER/IN<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

Sozialpädagogische Assistenten und<br />

Assistentinnen bzw. Kinderpfleger/innen<br />

kümmern sich zusammen mit sozialpädagogischen<br />

Fachkräften oder Kinderkrankenpflegekräften<br />

vor allem um Säuglinge<br />

und Kleinkinder. Auch die Eltern beziehen<br />

sie mit in ihre Tätigkeit ein. Sie sorgen für<br />

pädagogisch interessantes und altersgemäßes<br />

Spielmaterial und leiten die Kinder beim<br />

Spielen an. Je nach Altersgruppe basteln,<br />

musizieren und turnen sie mit den Kindern.<br />

Sie helfen bei der Körperpflege und wirken<br />

bei der Versorgung kranker Kinder mit.<br />

Außerdem erledigen sie Hausarbeit, soweit<br />

diese mit der Kinderbetreuung in Zusammenhang<br />

steht, also z.B. Essenszubereitung<br />

und Wäschepflege. Teilweise unterstützen<br />

sie auch die pädagogische Arbeit mit<br />

Jugendlichen.<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Sozialpädagogische Assistenten und Assistentinnen<br />

bzw. Kinderpfleger/innen finden<br />

Beschäftigung<br />

• in Kinderkrippen, Kindergärten und<br />

Kinderhorten<br />

• in Kinderheimen oder Wohnheimen für<br />

Menschen mit Behinderung<br />

• an Ganztagesschulen<br />

• in Privathaushalten (mit Kleinkindern)<br />

• in Erholungs- und Ferienheimen<br />

• in Kinderkrankenhäusern und ‐kliniken<br />

Arbeitsorte:<br />

Sozialpädagogische Assistenten und Assistentinnen<br />

bzw. Kinderpfleger/innen arbeiten<br />

in erster Linie<br />

• in Aufenthalts- und Wohnräumen<br />

• in Ess- und Schlafräumen<br />

45<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

Ausbildungsdauer: 2-3 Jahre (Vollzeit/Teilzeit)<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 59


STUCKATEUR/IN<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

46<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

Stuckateure und Stuckateurinnen geben<br />

Häusern und Räumen ihr individuelles<br />

Aussehen, sei es im Innenausbau oder bei<br />

der Arbeit an der Fassade. Sie verputzen<br />

Rohbauten, bauen leichte Trennwände aus<br />

Metallprofilen und Gipskartonplatten ein,<br />

montieren Fertigteildecken und ‐wände<br />

oder Fassadenverkleidungen. Dabei<br />

bringen sie auch Dämmmaterialien zum<br />

Schallschutz oder zur Wärmedämmung<br />

an. Fassaden und teilweise auch Innenwände<br />

oder Decken schmücken sie mit<br />

Stuckarbeiten wie Gesimsen, Rosetten oder<br />

Säulenkapitellen. Sie arbeiten nicht nur an<br />

Neubauten mit, sondern renovieren und<br />

restaurieren auch Altbauten und können in<br />

der Denkmalpflege tätig sein.<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Stuckateure/Stuckateurinnen finden Beschäftigung<br />

in erster Linie<br />

• in Betrieben des Stuckateurhandwerks<br />

• in industriellen Ausbaubetrieben<br />

• im Fassaden und Trockenbau<br />

Arbeitsorte:<br />

Stuckateure/Stuckateurinnen arbeiten in<br />

erster Linie auf Baustellen im Freien und in<br />

Gebäuden.<br />

Ausbildungsdauer: 3 Jahre<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 62


VERFAHRENSMECHANIKER/IN -<br />

BESCHICHTUNGSTECHNIK<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

Verfahrensmechaniker/innen für Beschichtungstechnik<br />

tragen Farben, Lacke und<br />

andere Beschichtungsstoffe auf Holz ,<br />

Metall und Kunststoffflächen auf. Dies kann<br />

maschinell oder manuell mit verschiedenen<br />

Verfahren der Oberflächenbeschichtungstechnik<br />

geschehen.<br />

Hierfür bedienen, überwachen und pflegen<br />

sie entsprechende Einrichtungen und Anlagen.<br />

Sie planen die Arbeitsabläufe, koordinieren<br />

sie mit den vor und nachgelagerten<br />

Fertigungsprozessen und bereiten Werkstücke<br />

für die Beschichtung vor. Außerdem<br />

führen sie Qualitätskontrollen durch.<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Verfahrensmechaniker/innen für Beschichtungstechnik<br />

finden Beschäftigung<br />

• in Industriebetrieben des Maschinen und<br />

Anlagenbaus oder des Fahrzeugbaus<br />

• in der Möbelherstellung<br />

• in der Elektroindustrie<br />

• in der Kunststoff verarbeitenden Industrie<br />

• in Industriebetrieben der Oberflächenveredlung<br />

Arbeitsorte:<br />

Verfahrensmechaniker/innen für Beschichtungstechnik<br />

arbeiten in erster Linie<br />

• in Werkhallen und Werkstätten (Spritzkabinen,<br />

Lackierstraßen, Farbmischstationen,<br />

Tauch oder Trockenanlagen)<br />

47<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

Ausbildungsdauer: 3 Jahre<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 68


VERFAHRENSMECH.-KUNSTSTOFF-/<br />

KAUTSCHUKT.-FORMTEILE<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

48<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

Verfahrensmechaniker/innen für Kunststoffund<br />

Kautschuktechnik der Fachrichtung<br />

Formteile planen die Fertigung von Formteilen<br />

anhand von Auftragsdaten oder speziellen<br />

Kundenanforderungen. Hierzu wählen<br />

sie geeignete Verarbeitungsverfahren wie<br />

Spritzgießen, Blasformen, Schäumen und<br />

Thermoformen sowie Werk-, Zuschlagsund<br />

Hilfsstoffe aus. Sie bestimmen Verarbeitungsparameter<br />

wie Temperatur, Zeit und<br />

Druck, richten die Produktionsmaschinen<br />

und ‐anlagen entsprechend ein und überwachen<br />

den gesamten Produktionsablauf.<br />

In der Be- oder Nachbearbeitung der Formteile<br />

wenden sie spanlose oder spanende<br />

Verfahren an, tempern und konditionieren<br />

Formteile und behandeln Oberflächen nach.<br />

Außerdem verpacken, transportieren und<br />

lagern sie Formteile fachgerecht.<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Verfahrensmechaniker/innen für Kunststoffund<br />

Kautschuktechnik der Fachrichtung<br />

Formteile finden Beschäftigung<br />

• in Betrieben der Kunststoff und Kautschuk<br />

verarbeitenden Industrie<br />

• in der chemischen Industrie<br />

Arbeitsorte:<br />

Verfahrensmechaniker/innen für Kunststoffund<br />

Kautschuktechnik der Fachrichtung<br />

Formteile arbeiten in erster Linie<br />

• in Werk- und Produktionshallen<br />

Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch<br />

• in Messlabors<br />

• in Lagerräumen<br />

Ausbildungsdauer: 3 Jahre<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 68, 71


VERKÄUFER/IN<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

Verkäufer/innen haben je nach Betrieb oder<br />

Abteilung z.B. mit Bekleidung, Nahrungsmitteln<br />

oder Unterhaltungselektronik zu tun.<br />

Sie nehmen Warenlieferungen an, sortieren<br />

Waren, räumen sie in Regale ein und<br />

zeichnen Preise aus. Regelmäßig führen<br />

sie Qualitätskontrollen durch, prüfen den<br />

Lagerbestand und bestellen Waren nach.<br />

Ihre Hauptaufgabe besteht in Verkaufs und<br />

Beratungsgesprächen mit Kunden.<br />

Beim Kassieren prüfen Verkäufer/innen die<br />

Echtheit der Geldscheine, achten auf die<br />

richtige Ausgabe des Wechselgeldes oder<br />

wickeln Zahlungen bargeldlos mit Kredit<br />

oder Geldkarten ab. Darüber hinaus wirken<br />

sie bei der Planung und Umsetzung von<br />

werbe und verkaufsfördernden Maßnahmen<br />

mit.<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Verkäufer/innen finden Beschäftigung<br />

• in Einzelhandelsunternehmen, z.B. in Modehäusern,<br />

Kaufhäusern, Supermärkten,<br />

Lebensmittelfachgeschäften, Baumärkten,<br />

Tankstellen oder im Versandhandel<br />

Arbeitsorte:<br />

Verkäufer/innen arbeiten in erster Linie<br />

• in Verkaufsräumen<br />

• in Lager und Kühlräumen<br />

Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch<br />

• im Freien, z.B. an Verkaufsständen und<br />

auf Freiflächen<br />

• in Büroräumen<br />

Ausbildungsdauer: 2 Jahre<br />

49<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 57, 67


ZAHNMEDIZINISCHE/R<br />

FACHANGESTELLTE/R<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

50<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

Zahnmedizinische Fachangestellte<br />

organisieren den Praxisbetrieb, indem sie<br />

Behandlungstermine und interne Abläufe<br />

planen und die Nutzbarkeit von Räumen,<br />

Geräten und Instrumenten sicherstellen.<br />

Sie assistieren bei Untersuchungen und<br />

Behandlungen und übernehmen je nach<br />

Qualifikation erweiterte Aufgaben in Bereichen<br />

wie Prophylaxe, prothetische und<br />

kieferorthopädische Assistenz. Auf Anweisung<br />

des Zahnarztes oder der Zahnärztin<br />

bereiten sie Füllungen oder Abdruckmassen<br />

für Gebissabdrücke vor und fertigen<br />

Röntgenaufnahmen an. Sie dokumentieren<br />

Behandlungsabläufe und erfassen erbrachte<br />

Leistungen für die Abrechnung. Zahnmedizinische<br />

Fachangestellte betreuen Patienten<br />

vor, während und nach der Behandlung,<br />

erklären vorbeugende Maßnahmen und<br />

leiten zur Mundhygiene an. Sie erledigen<br />

den Schriftverkehr mit ...<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Zahnmedizinische Fachangestellte finden<br />

Beschäftigung in erster Linie<br />

• in Zahnarztpraxen<br />

• in kieferorthopädischen, oral und kieferchirurgischen<br />

Praxen<br />

• in Zahnkliniken<br />

• in Hochschulinstituten für Zahn , Mund<br />

und Kieferheilkunde<br />

Arbeitsorte:<br />

Zahnmedizinische Fachangestellte arbeiten<br />

in erster Linie<br />

• in Behandlungsräumen<br />

• in Röntgenräumen<br />

• an der Anmeldung<br />

Ausbildungsdauer: 3 Jahre<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 75


ZERSPANUNGSMECHANIKER/IN<br />

WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />

WO ARBEITET MAN?<br />

Zerspanungsmechaniker/innen stellen<br />

metallene Präzisionsbauteile für technische<br />

Produkte aller Art her. Dies können<br />

etwa Radnaben, Zahnräder, Motoren- und<br />

Turbinenteile sein. Sie richten Dreh-, Fräsund<br />

Schleifmaschinen ein und modifizieren<br />

hierfür CNC-Maschinenprogramme. Dann<br />

spannen sie Metallteile und Werkzeuge in<br />

Maschinen ein, richten sie aus und setzen<br />

den Arbeitsprozess in Gang. Sie prüfen, ob<br />

die Maße und die Oberflächenqualität der<br />

Werkstücke den Vorgaben entsprechen. Bei<br />

einer Störung suchen sie mithilfe von Prüfverfahren<br />

bzw. ‐mitteln nach dem Grund und<br />

beseitigen das Problem. Darüber hinaus<br />

übernehmen sie Wartungs- oder Inspektionsaufgaben<br />

an den Maschinen.<br />

Beschäftigungsbetriebe:<br />

Zerspanungsmechaniker/innen finden<br />

Beschäftigung<br />

• im Maschinenbau<br />

• im Stahl- oder Leichtmetallbau<br />

• im Fahrzeugbau<br />

• in Gießereien<br />

Arbeitsorte:<br />

Zerspanungsmechaniker/innen arbeiten in<br />

erster Linie<br />

• in Werkhallen<br />

• in Werkstätten<br />

Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre<br />

51<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />

SEITE 59, 66, 70


DUALES STUDIUM<br />

52<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

Ein Duales Studium verbindet das Hochschulstudium<br />

mit einer Berufsausbildung in<br />

einem Unternehmen. Hier kooperieren die<br />

Unternehmen bei der Ausbildung nicht mit<br />

privaten Akademien und Bildungsträgern,<br />

sondern mit staatlichen und privaten Hochschulen<br />

und Universitäten. Die Bewerber/<br />

innen müssen deshalb ebenfalls – je nach<br />

Hochschule – die Fachhochschulreife,<br />

die fachgebundene oder die allgemeine<br />

Hochschulreife besitzen, um sich beim<br />

Unternehmen für solch eine Ausbildungsstelle<br />

bewerben zu können. Haben sie mit<br />

ihrer Bewerbung Erfolg, werden sie an der<br />

kooperierenden Hochschule immatrikuliert.<br />

Theoriesemester an der Hochschule<br />

wechseln sich mit Praxisphasen im Betrieb<br />

ab. Die Studierenden haben keine langen<br />

vorlesungsfreien Zeiten wie ihre regulären<br />

Kommilitonen, sondern einen Urlaubsanspruch<br />

wie Auszubildende. Ihren Urlaub<br />

dürfen sie gewöhnlich aber nur während der<br />

Praxisphasen nehmen.<br />

Zu diesen dualen Studien gehört auch das<br />

Berufsakademie-Studium. Angeboten wird<br />

es vorwiegend für betriebswirtschaftliche, ingenieurwissenschaftliche<br />

und sozialwissenschaftliche<br />

Studiengänge. Die Abschlüsse<br />

sind als „an einer Berufsakademie erworben“<br />

gekennzeichnet.<br />

Ein Sonderfall ist das Land Baden-Württemberg:<br />

Die Berufsakademien wurden hier zu<br />

sogenannten Dualen Hochschulen mit Hochschulstatus,<br />

die den Bachelor-Abschluss<br />

und seit kurzem auch den Master-Abschluss<br />

verleihen, umgebaut.<br />

Aber auch an den Berufsakademien in den<br />

anderen Bundesländern wird mittlerweile<br />

das Duale Studium mit dem Bachelor abgeschlossen<br />

und so einem Fachhochschulabschluss<br />

gleichgestellt.<br />

An den Fachhochschulen und Universitäten<br />

gibt es eigene Veranstaltungen und Prüfungen<br />

für die dual Studierenden, teilweise<br />

sitzen sie aber auch neben ihren nicht<br />

dual studierenden Kommilitonen/innen im<br />

Hörsaal. Am Ende des Studiums erwerben<br />

sie den Bachelor-Abschluss der jeweiligen<br />

Hochschule. Die Länge des Studiums kann<br />

jedoch variieren, weil in manche Modelle<br />

eine Berufsausbildung mit Kammerprüfung<br />

integriert ist.<br />

AUSBILDUNGSBETRIEBE FÜR EIN DUALES STUDIUM<br />

SEITE 57, 61, 63, 64, 66, 67, 71, 72, 74


BUNDESFREIWILLIGENDIENST<br />

Der Bundesfreiwilligendienst ist ein Angebot<br />

an Frauen und Männer jeden Alters, sich<br />

außerhalb von Beruf und Schule für das<br />

Allgemeinwohl zu engagieren – im sozialen,<br />

ökologischen und kulturellen Bereich oder<br />

im Bereich des Sports, der Integration sowie<br />

im Zivil- und Katastrophenschutz. Freiwilliges<br />

Engagement lohnt sich: Als Freiwillige<br />

oder Freiwilliger sammeln Sie wertvolle Lebenserfahrung.<br />

Als Einsatzstelle profitieren<br />

Sie von engagierter Unterstützung, die Ihrer<br />

Arbeit zusätzliche Inspiration verleiht.<br />

ZIELE<br />

Der Bundesfreiwilligendienst ist ein engagementpolitisches<br />

Projekt: Er soll eine<br />

neue Kultur der Freiwilligkeit in Deutschland<br />

schaffen und möglichst vielen Menschen ein<br />

Engagement für die Allgemeinheit möglich<br />

machen.<br />

Die Aussetzung des Wehrdienstes und<br />

damit auch des Zivildienstes zum 1. Juli 2011<br />

war eine große gesellschaftliche Herausforderung.<br />

Der Bundesfreiwilligendienst<br />

sollte helfen, die Folgen der Aussetzung<br />

des Zivildienstes zumindest teilweise zu<br />

kompensieren. Alle nach dem Zivildienstgesetz<br />

anerkannten Dienststellen und -plätze<br />

wurden daher automatisch als Einsatzstellen<br />

und Plätze des Bundesfreiwilligendienstes<br />

anerkannt.<br />

VORAUSSETZUNGEN<br />

Im Bundesfreiwilligendienst kann sich jeder<br />

engagieren, der die Vollzeitschulpflicht<br />

erfüllt hat: Menschen jeden Alters nach<br />

Erfüllung der Vollzeitschulpflicht (je nach<br />

Bundesland mit 16, manchmal auch schon<br />

mit 15 Jahren), Männer und Frauen. Jüngere<br />

Freiwillige erwerben und vertiefen ihre persönlichen<br />

und sozialen Kompetenzen, ältere<br />

Freiwillige bringen ihre eigene Lebens- und<br />

Berufserfahrung ein. Eine Altersgrenze nach<br />

oben gibt es nicht.<br />

DAUER UND EINSATZSTELLEN<br />

In der Regel dauert der Bundesfreiwilligendienst<br />

zwölf Monate, mindestens jedoch<br />

sechs und höchstens 18 Monate. In Ausnahmefällen<br />

kann er bis zu 24 Monate geleistet<br />

werden.<br />

WEITERE INFORMATIONEN<br />

www.bundesfreiwilligendienst.de<br />

53<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

BETRIEBE FÜR BUNDESFREIWILLIGENDIENST<br />

SEITE 66


FREIWILLIGES SOZIALES JAHR (FSJ)<br />

54<br />

BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) bietet<br />

jungen Menschen zwischen 16 und 27 Jahren<br />

die Chance, etwas für sich und andere Menschen<br />

zu tun.<br />

DAS FSJ BIETET<br />

• eine Chance seine Persönlichkeit und<br />

Kompetenzen weiterzuentwickeln,<br />

• die Begegnung mit Menschen und das<br />

Erfahren von Gemeinschaft,<br />

• die Möglichkeit, unsere Gesellschaft<br />

mitzugestalten,<br />

• berufliche Orientierung und das Kennenlernen<br />

von Berufsfeldern im sozialen,<br />

sportlichen, politischen und kulturellen<br />

Bereich,<br />

• eine Chance, die persönliche Eignung für<br />

einen solchen Beruf zu prüfen.<br />

Das FSJ dauert in der Regel 12 Monate und<br />

beginnt zumeist am 1. August oder am 1.<br />

September eines Jahres. Die Mindestdauer<br />

beträgt 6 Monate, die Höchstdauer beträgt<br />

18 Monate.<br />

Das FSJ wird ganztägig als überwiegend<br />

praktische Hilfstätigkeit in gemeinwohlorientierten<br />

Einrichtungen, insbesondere<br />

in Einrichtungen der Wohlfahrtspflege, in<br />

Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe,<br />

einschließlich der Einrichtungen für außerschulische<br />

Jugendbildung und Einrichtungen<br />

für Jugendarbeit oder in Einrichtungen<br />

der Gesundheitspflege und kulturelle<br />

Einrichtungen (Einsatzstellen) geleistet.<br />

WÄHREND DES FSJ ERHALTEN DIE<br />

FREIWILLIGEN<br />

• Taschengeld,<br />

• ggf. Unterkunft und Verpflegung oder<br />

Sachleistungen,<br />

• eine beitragsfreie Versicherung in der<br />

gesetzlichen Kranken-, Renten-, Unfall-,<br />

Arbeitslosen- und Pflegeversicherung.<br />

Außerdem besteht für die Eltern Anspruch<br />

auf Kindergeld.<br />

Die Mitglieder des Bundesarbeitskreis FSJ<br />

bzw. ihre Untergliederungen bieten zur Zeit<br />

über 40.000 Plätze im FSJ an.<br />

WEITERE INFORMATIONEN AUF<br />

www.pro-fsj.de<br />

BETRIEBE FÜR EIN FREIWILLIGES SOZIALES JAHR<br />

SEITE 66


UNS FINDEST DU AUCH<br />

IM INTERNET<br />

www.ausbildung123.de<br />

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und finde deutschlandweit<br />

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REGIONALE UNTERNEHMEN<br />

Deine Wahl ist getroffen. Du weißt nun, wo<br />

die Reise hingehen soll und was du werden<br />

möchtest?<br />

Die nächsten Seiten zeigen dir Unternehmen<br />

aus deiner Region, die diesen Beruf ausbilden.<br />

Die Unternehmen, die hier vertreten sind,<br />

warten auf eine interessierte Auszubildende<br />

oder einen interessierten Auszubildenden für<br />

die angegebenen Berufe.


57<br />

Lieber gute Übernahmechancen<br />

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Handelsunternehmens, das auf Leistung, Dynamik und Fairness<br />

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Tätigkeitsfeldern.<br />

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erlernen, mit dem Dir später alle Türen offen stehen?<br />

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bunte Welt der Etiketten ein:<br />

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Fachrichtung Etikettendruck (m / w)<br />

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Wir freuen uns auf Dich!<br />

Ansprechpartner Ausbildungsleitung: Frau Julia Müller<br />

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73655 Plüderhausen<br />

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071 81 / 80 76 0<br />

info@etiket-schiller.de<br />

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60<br />

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Welches Berufsbild<br />

steckt in Dir?<br />

Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt.<br />

Wir bilden aus:<br />

• Bankkauffrau/-mann<br />

• Finanzassistent/-in<br />

• Bachelor of Arts (B.A.)<br />

Fachrichtung BWL-Bank<br />

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Wir machen den Weg frei.<br />

Du willst etwas bewegen, selbständig arbeiten und einen<br />

sicheren und zukunftsorientierten Beruf lernen?<br />

Dann bewirb Dich jetzt!<br />

Volksbank am Württemberg eG<br />

Berliner Platz 1, 70734 Fellbach<br />

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www.voba-aw.de<br />

Volksbank Backnang eG<br />

Schillerstr. 18, 71522 Backnang<br />

conny.major@volksbank-backnang.de<br />

www.volksbank-backnang.de<br />

Volksbank Stuttgart eG<br />

Börsenstraße 3, 70174 Stuttgart<br />

bewerbung-azubi@volksbank-stuttgart.de<br />

www.volksbank-stuttgart.de<br />

Raiffeisenbank Urbach eG<br />

Mühlstraße 101, 73660 Urbach<br />

www.raiffeisenbank-urbach.de<br />

Raiffeisenbank Vordersteinenberg eG<br />

Salzfeldstraße 5, 73553 Alfdorf<br />

www.raiffeisenbank-vordersteinenberg.de<br />

Volksbank Welzheim eG<br />

Gottlob-Bauknecht-Platz 5, 73642 Welzheim<br />

bewerbung@volksbank-welzheim.de<br />

www.volksbank-welzheim.de<br />

Winterbacher Bank eG<br />

Marktplatz 5, 73650 Winterbach<br />

www.winterbacher-bank.de<br />

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VR-FUTURE<br />

www.mein-vrfuture.de<br />

Finde uns auf Facebook!<br />

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62<br />

<strong>AUSBILDUNGSPLÄTZE</strong>


63<br />

<strong>AUSBILDUNGSPLÄTZE</strong>


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<strong>AUSBILDUNGSPLÄTZE</strong>


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<strong>AUSBILDUNGSPLÄTZE</strong>


Bei uns stehen Dir alle Wege offen –<br />

von Anfang an.<br />

66<br />

FAHRION ist ein innovatives, erfolgreiches,<br />

mittelständisches Unternehmen mit internationaler<br />

Ausrichtung. Wir produzieren<br />

Spannzangen und Spannzangenfutter auf<br />

höchstem Qualitätsniveau.<br />

Warum wir ausbilden.<br />

Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, unser<br />

Know-how, unsere Erfahrung und unsere<br />

Werte an junge, motivierte Menschen<br />

weiterzugeben, die unsere Fach- und Führungskräfte<br />

von morgen werden sollen.<br />

Dabei suchen wir nicht nur diejenigen<br />

mit den besten Noten, sondern „die Richtigen“<br />

– nämlich Menschen, die zu uns<br />

passen.<br />

Eugen Fahrion GmbH & Co. KG<br />

Forststraße 54<br />

73667 Kaisersbach<br />

info@fahrion.de<br />

www.fahrion.de<br />

Und es läuft rund.<br />

Ausbildung mit Zukunft<br />

Zerspanungsmechaniker/-in<br />

Drehsysteme / Frässysteme / Schleifsysteme<br />

Fachkraft für Metalltechnik<br />

Zerspanungstechnik<br />

Industriekauffrau/-mann<br />

<strong>AUSBILDUNGSPLÄTZE</strong>


67<br />

<strong>AUSBILDUNGSPLÄTZE</strong>


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<strong>AUSBILDUNGSPLÄTZE</strong>


69<br />

<strong>AUSBILDUNGSPLÄTZE</strong>


70<br />

<strong>AUSBILDUNGSPLÄTZE</strong>


AzuBis uND<br />

DH-stuDeNteN <strong>2018</strong><br />

Wir sind ein internationales, marktführendes Unternehmen, das hochwertige komplexe Steckverbinder<br />

für die Industrieelektronik, Automobilindustrie, Luft- und Raumfahrt, Medizintechnik, Verkehrsleittechnik,<br />

Telekommunikation sowie den Schiffs- und Flugzeugbau herstellt.<br />

Rund 350 Menschen mit Initiative arbeiten bereits bei ITT Cannon in Weinstadt. Lernen Sie uns und<br />

unsere Produkte kennen – Sie werden staunen über die Vielfalt im Bereich der Steck ver bindungstechnik.<br />

71<br />

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Industriemechaniker/-in<br />

Oberflächenbeschichter/-in<br />

Verfahrensmechaniker/-in für Kunststoffund<br />

Kautschuktechnik<br />

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Zusatzqualifikation "Internationales<br />

Wirtschaftsmanagement mit Fremdsprachen"<br />

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Bachelorstudiengänge in<br />

Kooperation mit der DHBW in<br />

stuttgart:<br />

Wirtschaftsingenieurwesen, Fachrichtung<br />

Maschinenbau<br />

Mechatronik, Fachrichtung Allgemeine<br />

Mechatronik<br />

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Ergreifen Sie die Initiative!<br />

Wir freuen uns auf Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen, die Sie bitte – vorzugsweise per E-Mail –<br />

an die unten stehende Adresse senden.<br />

Mehr Infos finden Sie unter: www.jobs-cannon.de<br />

ITT Cannon GmbH · Cannonstraße 1 · 71384 Weinstadt<br />

Frau Pfeiffer · Tel. +49 (0) 7151 699-247 · bewerbungen@itt.com


Zukunft sichern: Wir bilden aus!<br />

72<br />

DU bist auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz?<br />

Dann bewirb dich jetzt!<br />

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Fachinformatiker (m/w)<br />

Fachrichtung Systemintegration<br />

Backnang<br />

Duales Studium (m/w)<br />

Fachrichtung Informatik<br />

Backnang<br />

Fachinformatiker (m/w)<br />

Fachrichtung Systemintegration<br />

Teltow<br />

Elektroniker (m/w)<br />

Informations- und<br />

Telekommunikationstechnik<br />

Teltow<br />

www.telent.de/ausbildung<br />

Ansprechpartner Backnang:<br />

Dana Ersinger | Telefon: 07<strong>19</strong>1 900 3103<br />

Ansprechpartner Teltow:<br />

Stefan Bräsemann | Telefon: 03328 45 90 200<br />

Nicole Oertwig | Telefon: 03328 45 90 112<br />

E-Mail an: Ausbildung@telent.de


73<br />

<strong>AUSBILDUNGSPLÄTZE</strong>


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Berufskraftfahrer/-in (Nahverkehr)<br />

SCHRIFTLICHE BEWERBUNG AN:<br />

Geiger GmbH & Co. KG • Personalabteilung<br />

Schulze-Delitzsch-Straße 7 • 73434 Aalen / Württ.<br />

Tel. 07361-599-172 • E-Mail: frocchi@igepagroup.com


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Potentielle Auszubildende erhalten die aktuelle Ausgabe rechtzeitig in den<br />

Abschlussklassen aller allgemeinbildenden Schulen.<br />

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„Ausbildungsplätze, fertig, los“ erscheint auf <strong>Kreis</strong>ebene in Ihrem Einzugsgebiet.<br />

Verschiedene Verteilungsstellen<br />

Zusätzlich werden die Handbücher in Banken und Rathäusern sowie an weitere<br />

Behörden verteilt.<br />

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Weitere Informationen finden Sie auf<br />

unternehmen.ausbildung123.de<br />

oder rufen Sie uns an unter<br />

05902 / 940 625


MEINE NOTIZEN<br />

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BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />

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<strong>FERTIG</strong> - <strong>LOS</strong><br />

BEWERBUNGSTIPPS<br />

Wie du auf dich aufmerksam machst und wie<br />

du deine Bewerbungsmappe richtig zusammen<br />

stellst, erfährst du auf den nächsten<br />

Seiten.<br />

Hier wird Schritt für Schritt alles rund um deine<br />

Bewerbung erklärt. Musterschreiben und wichtige<br />

Tipps helfen dir bei deiner Bewerbung zu<br />

deinem Wunschausbildungsplatz.


BEWERBUNGSUNTERLAGEN<br />

Nachdem du herausgefunden hast, in welchem Bereich du eine Ausbildung beginnen<br />

möchtest und welche Unternehmen für dich interessant sind, geht es an das Schreiben<br />

deiner Bewerbung.<br />

In der Regel werden schriftliche Bewerbungen erwartet. Du solltest dich jedoch vorher beim<br />

jeweiligen Unternehmen informieren, ob dieses eine Online-Bewerbung erwartet und ein<br />

Bewerbungsformular anbietet, über welches du deine Bewerbungsunterlagen elektronisch<br />

übermitteln kannst.<br />

Egal ob du letztlich deine Bewerbungsunterlagen per Post, E-Mail oder Bewerbungsformular<br />

einreichst, wichtig ist, dass deine Unterlagen ordentlich und vollständig sind. Der erste<br />

Eindruck zählt und der beginnt nicht etwa beim Bewerbungsgespräch, sondern mit deinen<br />

Bewerbungsunterlagen.<br />

DAS SOLLTE DRIN SEIN<br />

• Bewerbungsanschreiben<br />

• Tabellarischer Lebenslauf<br />

• Kopie des letzten Schulzeugnisses<br />

• Bescheinigungen von Praktika oder Kursen (Kopien)<br />

BEWERBUNGSFRISTEN<br />

Um Zeitdruck zu vermeiden und die Chancen auf deinen Traumjob mit der nötigen<br />

Ruhe und Gelassenheit nutzen zu können, beachte unbedingt die Bewerbungsfristen<br />

der jeweiligen Berufsbranche. Sie können teilweise über ein Jahr betragen.<br />

79<br />

BEWERBUNGSTIPPS<br />

Monate vor Ausbildungsbeginn<br />

Banken, Versicherungen 15 - 18<br />

Großbetriebe, Behörden,<br />

12<br />

Verwaltungen<br />

Handwerk, Kleinbetriebe 6 - 12


BEWERBUNG<br />

um eine Ausbildungsstelle als<br />

Industriekauffrau<br />

MARIA MUSTERMANN<br />

Musterstr. 01<br />

12345 Musterstadt<br />

Telefon 01234 56789<br />

E-Mail m.mustermann@gmx.de<br />

Anlagen<br />

- Anschreiben<br />

- Lebenslauf<br />

-Zeugnisse


DECKBLATT<br />

Das Deckblatt ist die erste Kurzinformation über dich. Zwar ist das Deckblatt keine Pflicht,<br />

trotzdem kann es von Vorteil sein. Du hast damit gleich zu Beginn die Möglichkeit, mit<br />

einem netten Foto und den wesentlichen Informationen auf dich neugierig zu machen.<br />

Auch wenn du ein ziemlich durchgeknallter Vogel bist, sollte das Deckblatt trotzdem<br />

schlicht und ordentlich gestaltet sein. Es bietet sich an, die gleiche Schrift wie in deinem<br />

Anschreiben und nicht zu viele Farben zu verwenden. Das Deckblatt wird nach deinem<br />

Anschreiben und vor deinem Lebenslauf einsortiert.<br />

DAS SOLLTE DRIN STEHEN<br />

ÜBERSCHRIFT<br />

z.B. „Bewerbung“<br />

AUSBILDUNGSBERUF<br />

z.B. „Bewerbung um eine Ausbildungsstelle als ...“<br />

81<br />

BEWERBUNGSFOTO<br />

Achte darauf, dass du auf dem Bewerbungsfoto ordentliche, saubere Kleidung<br />

trägst. Der Hintergrund des Fotos sollte möglichst schlicht sein. Wähle eher ein<br />

dezenteres Make-up und lächle freundlich in die Kamera.<br />

KONTAKTDATEN<br />

• Vollständiger Name<br />

• Wohnanschrift<br />

• Kontaktmöglichkeiten wie Telefonnummer und E-Mail-Adresse<br />

BEWERBUNGSTIPPS<br />

INHALTSVERZEICHNIS<br />

• Lebenslauf<br />

• Verweis auf die Anlagen (Zeugnisse, Praktika usw.)


Max Mustermann<br />

Musterstr. 01<br />

12345 Musterstadt<br />

Max Mustermann, Musterstr. 01, 12345 Musterstadt<br />

Beispielfirma GmbH<br />

Herr/Frau Ansprechpartner<br />

Beispielstraße 1<br />

PLZ Beispielstadt<br />

Telefon 01234 56789<br />

E-Mail m.mustermann@gmx.de<br />

Bewerbung um einen Ausbildungsplatz zum Elektroniker für Betriebstechnik<br />

Sehr geehrte(r) Herr/Frau Ansprechpartner,<br />

Musterstadt, 15. 10.2017<br />

in dem Ausbildungshandbuch „Ausbildungsplätze, Fertig, Los“ habe ich interessiert Ihre<br />

Stellenanzeige gelesen. Auf Ihrer Internetseite habe ich mich anschließend über Ihren<br />

Betrieb und Ihr Ausbildungskonzept informiert. Dies hat mich überzeugt, mich bei Ihnen zu<br />

bewerben.<br />

Ich besuche zurzeit die Hauptschule X in Musterstadt, die ich im Juli nächsten Jahres mit der<br />

Mittleren Reife abschließen werde.<br />

Während eines vierwöchigen Betriebspraktikums im Juni 2014 bei der Firma XY habe ich<br />

einen ersten Einblick in die Arbeit von Elektronikern für Betriebstechnik gewonnen. Zu<br />

meinem Aufgabenbereich gehörte die Wartung von Anlagen, die Konfigurierung von Systemen<br />

sowie die Organisation der Montage. Nach diesem Praktikum stand mein Entschluss<br />

für eine Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik fest, so dass ich mich im Berufsinformationszentrum<br />

ausführlicher über diesen Beruf informiert habe.<br />

Gern möchte ich Sie in einem Vorstellungsgespräch persönlich von meinen Stärken<br />

überzeugen. Über eine Einladung von Ihnen freue ich mich daher ganz besonders.<br />

Mit freundlichen Grüßen<br />

Max Mustermann


ANSCHREIBEN<br />

Aus deinem Anschreiben sollte hervorgehen, warum du der/die Richtige für den Ausbildungsplatz<br />

bist. Du hast genau eine Seite zur Verfügung, auf der du erklärst, was du willst,<br />

was du kannst und wer du bist. Folgende Fragen sollten innerhalb deines Anschreibens<br />

beantwortet werden.<br />

WARUM HAST DU DICH FÜR DIESE AUSBILDUNG ENTSCHIEDEN?<br />

Informiere dich im Vorfeld über den Ausbildungsberuf. Infos erhälst du in diesem Handbuch,<br />

auf www.ausbildung123.de oder auf berufenet.arbeitsagentur.de.<br />

Dort findest du Ausbildungsberufe und die entsprechenden Beschreibungen.<br />

• Was wird an Fähigkeiten und Kenntnissen vorausgesetzt?<br />

• Warum hast du dich für diese Ausbildung entschieden?<br />

• Was findest du an diesem Beruf so interessant?<br />

WARUM BEWIRBST DU DICH FÜR DIESES UNTERNEHMEN?<br />

Informiere dich über das Unternehmen, bei dem du dich bewerben möchtest. Infos erhälst<br />

du auf der Unternehmens-Internetseite, bei Bekannten oder vielleicht kennst du ja sogar<br />

Mitarbeiter aus dem Unternehmen.<br />

Du solltest mindestens folgende Fragen über das Unternehmen beantworten können:<br />

• Was wird in dem Unternehmen hergestellt? Wie viele Mitarbeiter gibt es in dem Unternehmen?<br />

Seit wann gibt es das Unternehmen?<br />

• Warum möchtest du dich gerade bei diesem Unternehmen bewerben?<br />

WARUM BIST DU FÜR DIESE AUSBILDUNG DER/DIE RICHTIGE?<br />

Welche deiner Fähigkeiten und Kenntnisse lassen sich mit diesem Ausbildungsplatz<br />

verbinden? (z.B. Lieblingsfächer, Hobbys, Interessen, Betriebspraktika, Ferienjob, Ehrenamt,<br />

Schulnoten) Rücke deine Stärken in den Vordergrund. Suche für all deine Fähigkeiten und<br />

Kenntnisse Beispiele, die diese belegen. Erwähne z.B. ruhig deine Leistungen im Fußballverein,<br />

der im letzten Jahr mit dir aufgestiegen ist. Oder dass du aufgrund deines Kochkurses<br />

in deiner Freizeit für deine Eltern kochst.<br />

83<br />

BEWERBUNGSTIPPS<br />

TIPPS ZUM ERSTELLEN DES ANSCHREIBENS<br />

• Erstelle vorab einen Entwurf deines Anschreibens und sammle die Inhalte in<br />

Form von Stichpunkten.<br />

• Fasse dich kurz: Das Anschreiben darf nur eine DIN-A4-Seite lang sein.<br />

• Formuliere selbstbewusst: „Ich kann ...“, „Ich will ...“<br />

• Vermeide Fehler:<br />

Rechtschreib- und Tippfehler machen immer einen schlechten Eindruck.


LEBENSLAUF<br />

PERSÖNLICHE DATEN<br />

Name<br />

Max Mustermann<br />

Anschrift Musterstr. 01<br />

12345 Musterstadt<br />

Telefon 01234 56789<br />

E-Mail<br />

m.mustermann@gmx.de<br />

Geburtsdatum 01.01.2001<br />

Geburtsort Musterstadt<br />

BILDUNGSWEG<br />

07/<strong>2018</strong><br />

voraussichtlich: Realschulabschluss mit<br />

gutem Erfolg<br />

09/2012 – 07/<strong>2018</strong><br />

Willy-Brandt-Schule in Musterstadt<br />

Lieblingsfächer: Englisch, Deutsch, Kunst<br />

KENNTNISSE UND FÄHIGKEITEN<br />

Sprachkenntnisse<br />

Englisch<br />

gute Kenntnisse<br />

Computerkenntnisse<br />

MS-Office<br />

gute Kenntnisse in<br />

Word, Excel, Outlook<br />

Internet<br />

gute Kenntnisse<br />

09/2008 – 08/2012<br />

Grundschule „Amsdorfstraße“ in Musterstadt<br />

Sonstiges<br />

seit 01/2017 Führerschein der Klasse AM<br />

PRAXISERFAHRUNG<br />

03/2017 – 12/2017<br />

Beschäftigung als Aushilfe bei der Firma XY<br />

(Hersteller für Freizeit- und Sportartikel)<br />

Aufgaben: Warenverräumung von Freizeitartikeln<br />

Hobbys/ Interessen<br />

Reiten, Nachhilfeunterricht für Englisch und<br />

Deutsch in den Klassen 6 und 7<br />

10/2016<br />

Praktikantin im Einzelhandel bei der Aldi<br />

Warenhandel GmbH & Co. KG in Musterstadt<br />

Aufgaben: Einsatz am Kassensystem, Beratung<br />

von Kunden zu Produkten und Preisen,<br />

Warenverräumung und -verprobung


LEBENSLAUF<br />

Im Lebenslauf machst du klare Angaben zu deinem Leben und zeigst, was du deinem zukünftigen<br />

Ausbildungsbetrieb bieten kannst.<br />

DARAUF MUSST DU ACHTEN<br />

ÜBERSICHTLICH<br />

Gestalte den Lebenslauf in Form einer Tabelle.<br />

KURZ UND KNACKIG<br />

Halte dich an die Fakten und verwende Stichpunkte.<br />

FOKUS<br />

Stelle die Erfahrungen und Interessen in den Vordergrund, die zeigen, warum du für<br />

den Ausbildungsplatz geeignet bist.<br />

ANGABEN ZU DEINER PERSON<br />

Persönliche Daten: Name, Anschrift, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Geburtsdatum<br />

Hinweis: Die Angabe einer E-Mail-Adresse wird auch bei Bewerbungen, die per Post verschickt<br />

werden, immer üblicher. Bei Online-Bewerbungen muss sie rein. Angaben zu deinem<br />

Geburtsort, deiner Familie und deiner Staatsangehörigkeit sind freiwillig. Deine Religionszugehörigkeit<br />

musst du nur erwähnen, wenn es von der Firma ausdrücklich gewünscht wird.<br />

Berufserfahrung: Praktika, Ehrenämter<br />

Schulbildung: Schulabschluss, besuchte Schulen<br />

85<br />

BEWERBUNGSTIPPS<br />

Kenntnisse und Fähigkeiten: Genaue Angabe der Computer- und Sprachkenntnisse (z.B.<br />

Grundkenntnisse in Word), persönliche Stärken und Fähigkeiten<br />

Hobbys/Interessen<br />

Ort, Datum und Unterschrift: In deinem Lebenslauf muss das gleiche Datum stehen wie in<br />

deinem Anschreiben. Beide Dokumente müssen von dir unterschrieben werden.<br />

Bewerbungsfoto: Wenn du kein Deckblatt verwenden möchtest, klebst du dein Foto rechts<br />

oben auf den Lebenslauf. Ein Foto ist zwar keine Pflicht, kann aber von Vorteil sein, wenn du<br />

dich von deiner besten Seite zeigst.


3. SEITE<br />

Die „3. Seite“ soll dich als Bewerber/in noch einmal hervorheben und deine Persönlichkeit<br />

herausstellen. Alles Wichtige sollte allerdings schon in deinem Anschreiben und deinem<br />

Lebenslauf stehen. Die „3. Seite“ dient also nur als Ergänzung und Schlusswort.<br />

DAS SOLLTE DRIN SEIN<br />

• Fasse die wichtigsten Aussagen aus deinem Anschreiben und deinem Lebenslauf<br />

zusammen.<br />

• Hebe deine persönlichen Stärken und Eigenschaften hervor!<br />

• Wecke das Interesse an dir als Person und zeige, dass du sympathisch bist!<br />

• Bringe deine Motivation und deine Eignung für den Ausbildungsplatz auf den<br />

Punkt!<br />

• Formuliere kurz und knackig.<br />

• Unterschreibe dein Motivationsschreiben.<br />

86<br />

BEISPIELE FÜR INHALTE DEINER 3. SEITE<br />

BEWERBUNGSTIPPS<br />

• Der Besuch Ihres Info-Standes auf der Ausbildungsmesse und das sehr informative<br />

Gespräch mit Herrn Travolta hat mich überzeugt, dass ich meine Ausbildung gerne bei<br />

Ihnen absolvieren möchte.<br />

• Ich kenne die Anforderungen und Tätigkeiten des Berufes durch meine absolvierten<br />

Praktika.<br />

• Ich verfüge über gutes Organisationstalent und kann gut im Team arbeiten. Das zeigen<br />

meine ehrenamtliche Tätigkeiten im Vereinsvorstand.<br />

ACHTUNG<br />

Natürlich musst du die „3. Seite“ im Anschreiben unter „Anlagen“ aufführen - nimm dazu am<br />

besten deine gewählte Überschrift z.B. „Meine Motivation“ oder „Was Sie noch über mich<br />

wissen sollten“. Die „3. Seite“ kommt in der Reihenfolge deiner Unterlagen hinter deinen<br />

Lebenslauf.


BEWERBUNGSMAPPE<br />

DAS GEHÖRT IN DIE BEWERBUNGSMAPPE<br />

• Das Abschlusszeugnis oder das aktuelle Zwischenzeugnis der Schule<br />

• Bescheinigungen über dein Betriebspraktikum<br />

• Bescheinigungen über besuchte Kurse, die nicht im Zeugnis vermerkt sind<br />

• Bescheinigungen über besuchte Kurse in deiner Freizeit, Hobbys, Ehrenämter<br />

oder über einen Nebenjob<br />

Wichtig: Immer Kopien verschicken - nie Originale!<br />

DIE RICHTIGE REIHENFOLGE<br />

Das Anschreiben liegt lose auf der Mappe. Alle anderen Unterlagen werden in dieser Reihenfolge<br />

in die Mappe sortiert:<br />

Deckblatt mit Foto (falls du ein Foto verwenden möchtest)<br />

Lebenslauf (mit Foto, falls du kein Deckblatt mit Foto verwenden möchtest)<br />

Die „3. Seite“ (falls du eine verwendest)<br />

Anlagen<br />

• Zeugniskopie(n)<br />

• Praktikumsbescheinigung(en)<br />

• Bescheinigungen über Kurse und/oder Nebenjob(s)<br />

• Sonstige Anlagen<br />

DARAUF SOLLTEST DU VORM ABSENDEN ACHTEN<br />

87<br />

BEWERBUNGSTIPPS<br />

• Die Bewerbung gehört in einen DIN-A4-Umschlag, am besten mit einem<br />

Papprücken, damit die Mappe nicht geknickt ankommt.<br />

• Anschrift und Absender schreibst du entweder mit sorgfältiger Handschrift<br />

direkt auf den Umschlag oder du druckst ein Adressetikett. Die Adresse im<br />

Anschreiben und auf dem Umschlag muss identisch sein!<br />

• Achte auf eine ausreichende Frankierung des Umschlages.


REMS-MURR-KREIS<br />

Spiegelberg<br />

Großerlach<br />

Aspach<br />

Oppenweiler<br />

Sulzbach<br />

an der <strong>Murr</strong><br />

<strong>Murr</strong>hardt<br />

Kirchberg<br />

an der <strong>Murr</strong><br />

Burgstetten<br />

Leutenbach<br />

Backnang<br />

Auenwald<br />

Weissach<br />

im Tal<br />

Allmersbach<br />

im Tal<br />

Althütte<br />

Kaisersbach<br />

Schwaikheim<br />

Winnenden<br />

Rudersberg<br />

Welzheim<br />

Alfdorf<br />

Korb<br />

Berglen<br />

Fellbach<br />

Waiblingen<br />

Remshalden<br />

Urbach<br />

Weinstadt<br />

Kernen<br />

im Remstal<br />

Plüderhausen<br />

Winterbach<br />

Schorndorf<br />

Ein Projekt von<br />

Mit Unterstützung von<br />

Bundesagentur für Arbeit<br />

Agentur für Arbeit Waiblingen

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