Wirtschaftszeitung_Tabloid_21082017

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SONDERVERÖFFENTLICHUNG

ABFALLWIRTSCHAFT

UND FACILITYMANAGEMENT

DIE WIRTSCHAFT

Münster |Münsterland


Gewerbeabfall:

Vermeiden, trennen &recyceln

REMONDIS hilftbei der Umsetzung der neuen

Gewerbeabfallverordnung

Ressourcen schonen und die Umwelt

schützen lautet die Devise der im

April2017 verabschiedeten Novelle der

Gewerbeabfallverordnung (GewAbfV),

die bereits zum 1. August 2017 in Kraft

tritt. Der Hintergrund sind die derzeit

noch zu niedrigen Recyclingquoten

von gewerblichen Abfällen und Bauund

Abbruchabfällen, mit denen die

Klimaschutzpläne der Bundesregierung

und der EU langfristig nicht zu

erreichen sind.

War eszuvor noch gestattet, alle gewerblichen

Abfälle in einem Behälter

zu sammeln und anschließend energetisch

zu verwerten, schreibt die Getrennthaltungspflicht

nun vor, Abfälle

direkt am Entstehungsort nach den

folgenden Abfallartenzusortieren:

• Papier, Pappeund Kartonage

• Glas

• Kunststoff

• Metall

• Holz

• Textilien

• Bioabfälle

• ggf.weiteregewerbliche

und industrielle Abfälle

An allen Baustellen müssen zusätzlich

Fliesen und Keramik, Dämmmaterial,

Bitumengemische, Baustoffe

auf Gipsbasis, Beton und Ziegel getrenntgesammelt

werden.

Die Novelle der GewAbfV verlangt also

vonallen Unternehmen und Gewerbetreibenden

eine deutliche Aufrüstung

ihrer Sammelbehälter, umeine hochwertige

stofflicheWiederverwendung

zu ermöglichen. REMONDIS Niederlassungsleiter

Stefan Schäfer sagt, die

Novelle sei eine absolut legitime Maßnahme

um sich den EU-Vorgaben realistisch

zu nähern und empfiehlt auch

aus wirtschaftlicher Sicht seinen Kunden

dringend Reststoffe zusortieren.

„Wenn wir Rohstoffe schonen möchten,

dann ist die Getrennthaltung von

Abfällen alternativlos. Sortieranlagen

sind kein Weg zum Ressourcenschutz.

Sie sind für den Kunden sehr kostspielig

und können das menschliche Sortieren

nichtersetzen“,erklärter.

Anders als erwartet, können dadurch

sogar Entsorgungskosten gesenkt

werden, wie Stefan Schäfer erklärt:

„Je besser der Abfall getrennt wird,

umso besser lassen sich die Wertstoffe

recyceln. Die teuren Sortierprozesse

werden erspart und deutlich weniger

Stoffeenden als Ersatzbrennstoff in der

ebenso kostspieligen Verbrennungsanlage.“

Die heutigen Recyclinganlagen

werden immer fortschrittlicher

und können vorsortierte Abfälle sofort

in den Stoffkreislauf zurückführen. Eine

Umstellung hatalso viele Vorteile.Außerdem,

betont Schäfer, sei die neue

Gewerbeabfallverordnung ein Kraftakt

der Bundesregierung, der das Zusammenspiel

von Kreislaufwirtschaftsunternehmen

und gewerblichen Abfallerzeugern

verbessern muss, um

letztendlich gemeinsamen natürliche

Ressourcenzuschonen.

REMONDIS hilft bei der Umsetzung

der GewAbfV

Bei der vorschriftsmäßigen Umsetzung

der neuen GewAbfV unterstützt

REMONDIS die Unternehmen in allen

Anliegen und Fragen. Angefangen

bei der Analyse und Optimierung der

bestehenden Erfassungsprozesse im

Betrieb, der Bereitstellung der geeigneten

Sammelbehälter, bis hin zur Erstellung

von Abfallbilanzen inklusive

der Getrennthaltungsquote, stehen

bei REMONDIS Experten bereit. Die

Mitarbeiter verfügen zudem über ein

umfängliches Wissen zu neuen Dokumentationspflichten

der Unternehmen.

Sollteesaus räumlichen oder betriebswirtschaftlichen

Gründen einem Unternehmen

nachweislich nichtmöglich

sein, seine Abfälle getrennt zuerfassen,

kann die zuständige Behörde das

Unternehmen von der Sortierpflicht

befreien. REMONDIS unterstützt seine

Kunden gern dabei, zu prüfen, inwieweit

das Trennverhalten bereits heute

den Anforderungen an die neuen

GewAbfV genügt. Indetaillierten Fragen

zu Ausnahmeregelungen berät

REMONDIS gerne und stellt die Dokumente

zur Getrennthaltungsqouteaus,

die zur Freistellung der Sortierpflicht

nötig sind.

REMONDIS GmbH &Co. KG

Niederlassung Münster

Köstendeel 20 // 48157 Münster

T. +49 251 932080 // F: +49 251 9320850

service.west@remondis.de // remondis-west.de

Niederlassung Coesfeld

Brink 37 a//48653 Coesfeld

T. +49 2541 945550 // F: +49 2541 945556

service.west@remondis.de // remondis-west.de


ABFALLWIRTSCHAFT 3

Wachstum

auch in

Zukunft

Optimistischer Recyclingverband

Das Wachstum der Sekundärrohstoffund

Recyclingbranche hat sich im vergangenen

Jahr auf drei Prozent (2015:

zwei Prozent) erhöht, wenngleich sich

die Situationinden verschiedenen Segmenten

durchaus unterschiedlich entwickelt

hat.

■ Die Erfassungsmengen konnten 2016

gegenüber dem Vorjahr über fast alle Sekundärrohstoffströme

hinweg gesteigert werden.

Für das laufende Jahr zeichnet sich laut

Bundesverband Sekundärrohstoffeund Entsorgung

(bvse) darüber hinaus ebenfalls

wieder eine Steigerung ab. Diese Entwicklung

sei der positiven Konjunkturentwicklung

in Deutschland geschuldet und wirkt

sich auch auf die Umsätze der Unternehmen

aus. Für das laufende Jahr rechnet der bvse

daher mit einem Umsatzwachstum vonrund

vier Prozent.

Die in weiten Teilen immer noch robuste

Verfassung der Unternehmen spiegele sich

darüber hinaus in einerstabilen, wenn auch

etwas schlechteren Eigenkapitalquote von

20 Prozent (2015: 22Prozent) wider.

Sorge bereitet dem Fachverband jedoch die

sehr magere Investitionsquote, die sich mit

sechs Prozent gegenüber sieben Prozent in

2015 verschlechtert hat. „Mehr als Erhaltungsinvestitionen

sind mit diesem Wert

nicht zu stemmen“, ist sich der bvse sicher.

Die Branche habe unterm Strich im vergangenen

Jahr keine Arbeitsplätze abbauen

müssen. Für das laufende Jahr rechnet der

Recyclingverband jedoch damit, dass die

Unternehmen wieder mehr einstellen (plus

zwei Prozent).

Die Gesamtsituation stelltesich laut bvse im

vergangenen Jahr insgesamt wieder besser

dar. Sowird das abgelaufene Geschäftsjahr

mit der Note 2,5 (gegenüber 3,0 in 2015)bewertet

und auchfür das laufende Jahr zeigen

sich die Betriebe positiv gestimmt.

All diese Zahlen verdeutlichten, dass die

Branche momentan von einer freundlichen

konjunkturellen Phase profitiere. Auch das

Verpackungsgesetz könnte sich, zumindest

für die Kunststoffrecyclingbranche, positiv

auswirken, ist der Berufsverband überzeugt:

„Allerdings fehlen nach wie vor die strukturellen

Voraussetzungen, die nachhaltige

Wachstumsimpulse und damit Investitionen

freisetzen.“

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ABFALLWIRTSCHAFT &FACILITYMANAGEMENT 4

Phosphor aus Klärschlamm

Neue Verordnung stellt die Weichen für Wiedergewinnung

Aus dem Klärschlamm soll Phosphor zurückgewonnen werden. Foto: Colourbox.com

Phosphor ist der verborgene

Schatz im Klärschlamm. Trotzdem

wird er immer noch in Müllverbrennungsanlagen

vernichtet.Das

soll in Zukunft anders

werden. Nach der

neuen Klärschlammverordnung,

die der

Bundestag jetzt billigte,

müssen Klärschlämme für die

Wiedergewinnung vonPhosphor recycelt

werden.

Ziel ist es, nach und nach den StoffkreislaufPhosphor

zu schließen und

damit die Abhängigkeit Deutschlands

von Phosphorimporten abzubauen.

Das schont die endlichen

Phosphorressourcen und verringert

Schadstoffeinträge inBöden.

Phosphor wird vor allem als Düngemittel

eingesetzt. Bei der Herstellung

von mineralischen Phosphordüngern

ist Deutschland –wie auch

fast alle anderen EU- Staaten –vollständig

von Importen abhängig.

Theoretisch können diese Importe

zu 50 bis 60 Prozent durch Phosphor

aus Klärschlamm ersetzt werden.

Um diesem Ziel näher zukommen,

verpfl

ichtet die neugefasste Klärschlammverordnung

vor allem Betreiber

größerer Abwasserbehandlungsanlagen

zur Phosphorrückgewinnung

aus phosphorreichen Klärschlämmen.

Um geeignete Rückgewinnungsverfahren

zu entwickeln und zu genehmigen,

sieht die Verordnung Übergangsfristen

vor. Für Betreiber von

Abwasserbehandlungsanlagen mit

einer Ausbaugröße ab 100000 Einwohnerwerten

greift die Pfl

icht zur

Rückgewinnung vonPhosphor zwölf

Jahre nach Inkrafttreten der Verordnung;Anlagen

mit einer Ausbaugröße

ab 50 000 Einwohnerwerten

müssen die Pfl

icht zur Phosphorrückgewinnung

15 Jahre nach Inkrafttreten

der Verordnung erfüllen.

Zeitlich parallel wirddie unmittelbare

Düngung mit Klärschlämmen aus

solchen Anlagen nicht mehr zulässig

sein. Lediglich bei Anlagen mit einer

Ausbaugröße bis 50.000 Einwohnerwerten

-und damit in vorwiegend

ländlich geprägten Regionen -

wird es noch zulässig sein, Klärschlämme

unmittelbar zur Düngung

einzusetzen. Die Verordnung wird

voraussichtlich im Herbst diesesJahres

imBundesgesetzblatt verkündet

werden und in Kraft treten.

IMPRESSUM

SONDERVERÖFFENTLICHUNG

„ABFALLWIRTSCHAFT UND FACILITY-

MANAGEMENT“

Verlag:

Aschendorff Verlag GmbH &Co. KG,

KOCKMANN

www.kockmann-gmbh.de

Die Ochtruper Kockmann GmbH, ausgestattet mit dem von der Bundesregierung

initiierten Gütesiegel der Entsorgungsfachbetriebe (Zertifizierung

nach EfbV), ist kompetenter Partner der Wirtschaft und des Verbrauchers mit

Dienstleistungen und Produkten rund um die Abfallentsorgung und ­wiederverwertung

im Sinne einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft.

Fachliche Kompetenz, Zuverlässigkeit und rückverfolgbare Prozesse sind unser Anspruch

beim Sammeln, Befördern, Lagern, Behandeln, Verwerten oder Beseitigen von Abfällen.

Wir führen Transporte und Entsorgungen von Abfall oder Sonderabfall durch, übernehmen

Abbrüche und Erdbewegungen, engagieren uns bei der Verarbeitung und dem Recycling

von Kunststoffen oder betreuen Ihre Aktenvernichtung.

•Containerdienst und Entsorgung

•Brandsanierung

•Recycling

•Abbruch

•Bauschuttaufbereitung

•Kompostierung

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48155 Münster, Telefon: 0251 690-0,

Fax: 0251 690-804801

Anzeigenleitung:

Herbert Eick (Anschrift wie oben)

Verantwortliche Redakteurin:

Claudia Bakker (Anschrift wie oben)

Gestaltung/Titelseite:

Lisa Stetzkamp

Druck:

Aschendorff

Druckzentrum GmbH &Co. KG,

An der Hansalinie 1, 48163 Münster,

Telefon: 0251.690-0,

Fax: 0251.690-215

www.die-wirtschaft-muensterland.de


ABFALLWIRTSCHAFT &FACILITYMANAGEMENT 5

Sichere Vernichtung

Bei der Entsorgung von sensiblen Daten ist Einiges zu beachten

Jedes Büro kennt ihn, den Aktenschrank,

in dem sich zahlreiche

Ordner stapeln. Berge von Rechnungen

oder andere wichtigen Dokumenten,

die aus rechtlichen

oder praktischen Gründen aufb

e-

wahrt werden. Wenn diese dann

doch mal entsorgt werden, muss

Einiges beachtet werden.

In jedem Büro stapeln sich die Ordner mit Papier. Viele Rechnungen oder andere

Dokumente müssen vertraulich behandelt werden.

Foto: Colourbox.com

Denn fast jedes Unternehmen

besitzt und verarbeitet

personenbezogene

Daten von Mitarbeitern

und Kunden.

Diese fallen per Datenschutzgesetz in

den Bereich vertraulicher Informationen

und müssen entsprechend behandelt

werden. Wenn sensible Informationen

in die falschen Hände geraten,

kann das für jede Firma gravierende

Folgen haben.

Denn beim Verlust vertraulicher Daten

entstehen neben Geldbußen auch immense

Reputationsschäden. Schon vor

der Vernichtung sollten diese Daten sicher

aufb

ewahrt werden. Doch auch

während der Entsorgung gelten besondere

Sicherheitsrichtlinien. Die Unterlagen

sollten vertraulich behandelt und

zuverlässig vernichtet werden.Eine geschlossene

Sicherheitskette und der

Einsatz von qualifiziertem Personal

sind dafür vonnöten. Der Datenschutz

solltedarüber hinaus die ganze Zeit gewahrt

bleiben. Während des gesamten

Prozesses dürfen keine unbefugten

Personen Zugriff auf die Akten erhalten.

Deshalb ist es wichtig, dass ein Fachunternehmen

für die Entsorgung der

Daten beauftragt wird.

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ABFALLWIRTSCHAFT &FACILITYMANAGEMENT 6

In Vorbereitung

Neues Verpackungsgesetz sieht höhere Recycling-Quoten vor

Die Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister

mit Sitz in Osnabrück

soll ab 2019 auf der Grundlagedes Verpackungsgesetzes

(VerpackG) ihre

Arbeit aufnehmen und miteinem zentralen

Datenregister für mehr Transparenz

und Kontrolle bei der Entsorgung

und beim Recycling vonVerpackungen

sorgen.

Die Vorbereitungen zum Aufbau

eines Registers mit den

relevanten Informationen

aus den Unternehmen der

Branche haben bereits begonnen.

Ab Januar 2019 wird die Zentrale

Stelle Mengenangaben vonHerstellernund

dualen Systemen abgleichen und mit Standards

für mehr recyclinggerechtes Design

bei Verpackungen sorgen.

„Die Stiftung wirddie Vorgaben des Verpackungsgesetzes

effizient kontrollieren, so

dass wir die ehrgeizigen Recyclingquoten

erfüllen können. Die Hersteller von Verpackungen

übernehmen mit der Finanzierung

des Stiftungsaufbf aus die Verantwortung

für die qualitative Weiterentwicklung

des dualen Systems“, erklärt Franz-Olaf

Kallerhoff, Vorsitzender der Geschäftsführung

Procter &Gamble Germanyals Vertreterder

Stifter auf der Gründungsveranstaltung.

Dazu gehören die Marktanteilsberechnung

für die dualen Systeme und das

Schließen von Schlupfl

öchern durch verbesserte

Definitionen und Standards an

den Schnittstellen des bestehenden Systems.

Das erfordert keinen großen Mehraufw

and für die Unternehmen, die Stiftung

arbeitet außer bei der Registrierungauf der

Grundlage der Duplizierung bestehender

Datenerhebungen.

Um ein Höchstmaß an Datensicherheit zu

gewährleisten, wird die Stiftung unter die

Rechts- und Fachaufsicht des Umweltbundesamtes

gestellt und auch das Bundeskartellamt

wird den Umgang mit den Daten

NEUES VERPACKUNGSGESETZ

Die von Industrie und Handel finanzierten dualen Systeme

müssen zukünftig deutlich höhere Recycling-

Quoten für die bei ihnen lizenzierten und von ihnen

erfassten Verpackungen erreichen. So steigt zum Beispiel

die Recycling-Quote für Kunststoffverpackungen

von bisher 36 Prozent bis zum Jahr 2022 auf 63 Prozent.

Auch bei anderen Materialien werden die Recycling-Quoten

deutlich erhöht, bei Metallen, Glas und

Papier auf 90 Prozent. Außerdem sind bei den Lizenzentgelten

der dualen Systeme ökologische Aspekte

stärker zu berücksichtigen. Hersteller sollen somit Anreize

erhalten, bei der Gestaltung von Verpackungen

das Recycling zu berücksichtigen. Zudem werden

Mehrwegverpackungen besonders gefördert.

kritisch begleiten. Als beliehene Behörde

stellt die Zentrale Stelle Verpackungsregisterden

sicheren Rechtsrahmen für eine erfolgreiche

Weiterentwicklung des Verpackungsrecyclings

in Deutschland und Europa

dar.

Das Kreislaufw

irtschaftsprinzip setzt die

Verwertung von Abfällen europaweit vor

deren Verbrennung, um wichtige Ressourcen

zu schonen und im Materialkreislauf

optimal nutzen zu können. „Die technische

Qualität der Sortieranlagen in Deutschland

wird international nachgefragt. Unser

Knowhowist zu einem echten Exportschlagergeworden“,

so Marie-

Luise Dött (MdB), umweltpolitische

Sprecherin

der CDU/CSU-Bundestagsfraktion

und Bundesvorstand

der Mittelstands

-und Wirtschaftsvereinigung

der CDU/

CSU.

Das neue Verpackungsgesetz

warnachjahrelangemRingenumein

Wertstoffgesetz

für die Ausweitung

des Recyclings

als Kompromiss entstanden.

Es soll nun zum 1.

Januar 2019 in Kraft treten.


ABFALLWIRTSCHAFT &FACILITYMANAGEMENT 7

Abfall richtig trennen

AWM starten die „Aktion Biotonne Münster“

Stellen die Kampagne „Aktion Biotonne Münster“ vor (v.l.n.r.) Patrick Hasenkamp,

Mario Beutel, Manuela Feldkamp.

Fotos: AWM

Plastiktüte, Joghurtbecher, Schuhe,

Batterien oder Restabfall –

rund 80 Prozent der Biotonnen in

Münster enthalten regelmäßig

Störstoffe. Und die erzeugen nicht

nur massive Probleme in der Weiterverarbeitung

des Bioabfalls.

Auch die Qualität des Komposts,

der als Endprodukt des Verwertungsprozesses

entsteht, leidet.

Das muss sich dringend ändern.

Deshalb starten die AWM jetzt die

„Aktion Biotonne Münster“.

■ Ziel ist neben der Sortenreinheit des

Bioabfalls auch, die Mengen zu erhöhen.

Dazu muss sich das Abfalltrennverhalten

der Münsteraner verbessern.

Während des Verwertungsprozesses

des Bioabfalls entsteht Biogas, aus dem

die AWM in ihrem Blockheizkraftwerk

Strom und Wärme erzeugen. Ein Teil

der Bioabfallmengen landet allerdings

immer noch in der Restabfalltonne. So

werden wertvolle Ressourcen verschwendet.

Zum Start der Kampagne „Aktion Biotonne

Münster“ wird ineinem ersten

Schritt über PlakateanBushaltestellen

in Münster auf die Biomüll-Problematik

aufmerksam gemacht. „Frau aus Roxelgibtzu:

Ich habe Bioabfällenicht getrennt“

oder „1.583 Plastiktüten im

Biomüll in Hiltrup entdeckt“ ist in großen

grünen Buchstaben auf schwarzem

Hintergrund als Schlagzeile zu lesen.

Über diese Plakatserie wollen die AWM

zunächst die Aufmerksamkeit der

Münsteraner auf ein eher unpopuläres

aber wichtiges Thema lenken, mit dem

sich viele sicher nicht so gerne beschäftigen.

Da Plastiktüten den größten Anteil an

StörstoffenimBioabfallhaben, werden

aktuell außerdem alle rund 45.000 Biotonnen

in Münster auf dem Deckelmit

einem Aufk

leber („Kein Plastik, nur organische

Abfälle“) ausgestattet. Ausdrücklich

wird auch darauf hingewiesen,

dass kompostierbare Folienbeutel

(zum Beispiel aus Maisstärke) nicht in

die Biotonne geworfen werden dürfen.


ABFALLWIRTSCHAFT &FACILITYMANAGEMENT 8

Geschlossener Kreislauf

Fakten zur Entsorgung und Wiederverwertung von Dämmstoffen

Ein halbes Jahrhundert und länger können moderne Dämmstoffe genutzt werden.

Foto: djd/IVH Industrieverband Hartschaum

Was passiert nach der Nutzung mit

Dämmstoffplatten, wenn beispielsweise

eine Gebäudemodernisierung

ansteht? Welche technischen

Wege dabei möglich sind,

hängt vom verwendeten Material

ab.

■ HeutigeEPS-Dämmstoffeetwa, besser

bekannt als Styropor,sind seit Ende

2014 mit dem unbedenklichen Flammschutzmittel

Polymer-FR ausgestattet.

Von Deponierung bis Recycling

Wiederverwertung geht vor Deponierung: Auf diesen

kurzen Nenner lässt sich die fünfstufige, EUweit

gültige sogenannte Abfallhierarchie bringen.

Sie betrifft auch Bauabfälle wie etwa EPS-Dämmstoffplatten.

Egal, um welchen Müll essich handelt:

Die Endlagerung auf Deponien gilt als die

schlechteste Lösung, da in diesem Fall der Abfall

lediglich verschoben wird. Ein Recycling hingegen

macht wertvolle Ressourcen wieder nutzbar. Und

auch die thermische Verwertung etwa inMüllverbrennungsanlagen

punktet mit einer guten Bilanz.

Dabei wird die Energie, die in den Abfällen

enthalten ist, durch Verbrennung freigesetzt und

wieder genutzt, um zum Beispiel als Brennstoff

Energie zu erzeugen.

Sie lassen sich vielfältig weiter- und

wiederverwenden.

Die Wiederverwertung beginnt bei der

Herstellung: Produktionsabfälle werden

zerkleinert und dem Herstellungsprozess

wieder zugeführt. Dasselbe gilt

für nicht verschmutzte Baustellenabschnitte.

Auch für heutige Dämmplatten,

die nach ihrer erwarteten Lebensdauer

vonmindestens 50 Jahren in Zukunft

ausgetauscht werden, gibt es verschiedene

Recycling-Möglichkeiten:

„Im Bauwesen zum Beispiel kann gebrauchtes

EPS gemahlen und als

Leichtzuschlag für Mörtel, Beton und

Dämmputze eingesetzt werden“, erläutert

Stefanie Mohmeyervom Industrieverband

Hartschaum (IVH).

Eine andereMöglichkeit ist die Verwertung

durch Aufschmelzen: Die so gewonnenen

Recycling-Produktekönnen

zur Herstellung von Kunststoff-Spritzgussteilen

eingesetzt werden. Falls keine

andereVerwertungsmöglichkeit besteht,

wirddas Dämmmaterial in Müllverbrennungsanlagen

(MHKW) rückstandsfrei

verbrannt. Im Gegensatz zu

vielen anderen Dämmstoffen lässt sich

EPS durch die thermische Verwertung

zur Energiegewinnung einsetzen –der

Verwertungskreislauf schließt sich.

Die thermische Nutzung ist auch für

EPS-Abfälle mit dem bis Ende 2014 eingesetzten

Flammschutzmittel HBCD

ein bewährter und sicherer Entsorgungsweg.

Es wird inMHKW, die die

üblichen Sicherheits- und Umweltanforderungen

einhalten, energetisch

verwertet. Anfang Oktober 2016 setzte

eine Änderung der Abfall-Verzeichnisordnung

diesen Entsorgungsweg kurzzeitig

außer Kraft. Ein vonBundeskabinett

und Bundesrat beschlossenes einjähriges

Moratorium machte am 28.

Dezember 2016 diese Änderung temporär

rückgängig: Bis Ende 2017 können

HBCD-haltigeEPS-Dämmstoffeals

nichtgefährlicher Abfall in herkömmlichen

MHKW entsorgt werden.

Eine Alternative zur thermischen Verwertung

inder Zukunft ist das Crea-

Solv-Verfahren, das stofflf iche Recycling

von EPS-Dämmstoffen mit HBCD.

Ziel dabei ist die Trennung vonEPS und

HBCD, um den EPS-Ausgangsstoff

Polystyrol zu gewinnen und parallel

das HBCD in ein unbedenkliches

Flammschutzmittel umzuwandeln.

Auch EPS-Dämmstoffe mit dem

Flammschutzmittel Polymer-FR können

mit dem CreaSolv-Verfahren recycelt

werden.


ABFALLWIRTSCHAFT &FACILITYMANAGEMENT 9

Abfallmenge bleibt konstant

Bau- und Abbruchabfälle bilden laut Statistischem Bundesamt die größte Menge

Das Abfallaufkf ommen in

Deutschland betrug im

Jahr 2015 –neuere Zahlen

gibt es noch nicht –

nach vorläufigen Ergebnissen

402,2 Millionen

Tonnen. Wie das Statistische

Bundesamt weiterhin

mitteilt, blieb die Abfallmenge

mit einem Anstieg

von 0,3 Prozent

gegenüber dem Vorjahr

nahezu konstant (2014:

401,0 Millionen Tonnen).

■ Mit 52,0 Prozent (209

Millionen Tonnen) bildeten

die Bau- und Abbruchabfälle

etwa die Hälfte des Gesamtaufk

ommens, gefolgt von

den übrigen Abfällen (insbesondere

aus Produktion und

Gewerbe) mit 14,7 Prozent

(59,2 Millionen Tonnen)

und den Siedlungsabfällen

mit 12,8 Prozent (51,6 Millionen

Tonnen). Auf Sekundärabfälle,

die schon einmal

in einer Anlage behandelt

wurden, entfielen 12,7 Prozent

(51,0 Millionen Tonnen).

7,8Prozent (31,4 Millionen

Tonnen) machten Abfälle

aus der Gewinnungund

Behandlung von Bodenschätzen

aus.

317,7MillionenTonnen aller

Abfälle wurden im Jahr2015

verwertet, so das Statistische

Bundesamt weiter. Das entspricht

einer Verwertungsquote

von 79 Prozent. Die

meisten Abfälle davon

(274,6 Millionen Tonnen)

wurden recycelt. Nurein geringer

Anteil des Abfalls

wurde auf Deponien entsorgt

–die Ablagerungsquote

betrug 17,8 Prozent. Am

geringsten ist diese Rate bei

den Siedlungsabfällen mit

0,2 Prozent.

HEIKO BICK Aktenvernichtung –

Akten- und Datenträgervernichtung

Seit 1984 ist die HEIKO BICK Aktenvernichtung GmbH &Co. KG Ihr

kompetenter Ansprechpartner für die fachgerechte Akten- und Datenträgervernichtung

aus Osnabrück.

Wir sind ein zertifizierter Entsorgungs- und Fachbetrieb, der die Anforderungen

des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) und der DIN 66399

erfüllt. Speziell geschulte und gem. §5des BDSG vereidigte Mitarbeiter

gewährleisten eine sichere und datenschutzgerechte Entsorgung Ihrer

hochsensiblen Daten.

Ob lose, geheftet oder komplette Ordner –jenach Menge und Art des

zu vernichtenden Materials, stellen wir Ihnen abschließbare Sammelbehälter,

inverschiedenen Größen, zur Verfügung. Unser vereidigtes Fachpersonal

holt die Behälter mit den gesammelten Akten und Datenträger

in speziellen und geschlossenen Fahrzeugen bei Ihnen ab und transportieren

diese sicher zur Betriebsstätte der HEIKO BICK Aktenvernichtung.

Die Vernichtung erfolgt in der von Ihnen beauftragten Schutzklasse und

Sicherheitsstufe. Auf unserer Homepage www.aktenvernichtung-bick.de

können Sie sich über die Sicherheitsstufen und Schutzkassen informieren.

Gerne stehen wir Ihnen auch telefonisch zur Verfügung.

Ihr Team von HEIKO BICK Aktenvernichtung

HEIKO BICK Aktenvernichtung GmbH &Co. KG

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ABFALLWIRTSCHAFT &FACILITYMANAGEMENT 10

Nutzen in vielerlei Hinsicht

Neue Studie: Deutschland kann vom Prinzip der „Circular Economy“ profitieren

Mit der Kreislaufwirtschaft kann Deutschland laut einer Studie erheblich profitieren.

Foto: Colourbox.com

In Deutschland könnten bis 2030

durch das Wirtschaftsmodell der

„Circular Economy“ die Ausgaben

für Mobilität, Wohnenund Lebensmittel

um 25 Prozent sinken.

Durch das Prinzip der Kreislaufwirtschaft,

in der Rohstoffe möglichst

abfall- und emissionsfrei so

lange wie möglich wieder genutzt

und durch Sharing-Konzepte geteilt

werden, könntedie Wirtschaft

im Land zudem jährlich 0,3 Prozentpunkte

schneller wachsen.

■ Dies sind die zentralen Ergebnisse

einer Studie mit dem Titel „Growth

Within: Acircular economyvision fora

competitive Europe“ für Deutschland.

Erstellt wurde sie vonder Ellen MacArthur

Foundation,dem McKinsey Center

forBusiness and Environment und dem

Stiftungsfonds für Umweltökonomie

und Nachhaltigkeit.

Große Aktualität hat das Thema Kreislaufw

irtschaft durch den Aktionsplan

„Circular Economy“ der EU-Kommission

erhalten. Das Ziel: Europa zum

Vorreiter einer wettbewerbsfähigen

und ressourceneffizienten Ökonomie

zu machen. „Von der Einführung einer

Kreislaufw

irtschaft würden in Deutschland

vor allem die privaten Haushalte

profitieren“, sagteMartin Stuchtey,Co-

Autorder Studie und Leiter des McKinsey

Center for Business and Environment.

Das durchschnittlich verfügbare

Haushaltseinkommen könnte bis 2030

um biszu3000 Eurojährlich zusätzlich

ansteigen. Die Kosten beispielsweise

für Verkehrsstaus und für Wohnraum

könnten um ein Fünftel verringert

werden. Auch der CO2-Ausstoß

könnte gemessen am aktuellen Niveau

um rund die Hälfte sinken. Zudem ließe

sich auch der Rohstoffvf erbrauch

durch Auto- und Gebäudebau, Kunstdünger,

Pestizide, landwirtschaftliche

Wassernutzung und fossile Brennstoffe

bis 2030 im Vergleich zu heute umbis

zu einem Drittel senken.

Die Studie zeigt: Aufgrund seiner hohen

Ressourcenabhängigkeit und der

innovativen und stark mit Dienstleistungen

verschränkten Industrie ist

Deutschland gut aufgestellt, um überproportional

von einer Kreislaufw

irtschaft

zu profitieren. Staatssekretär

Matthias Machnig (Bundesministerium

für Wirtschaft und Energie) betonte

inseiner Rede: „Eine umfassend

gelebte Kreislaufw

irtschaft dient nicht

nur dem Erhalt von Ressourcen und

Rohstoffen und dem Schutz der Umwelt,

sondern birgt großes Potenzial

für Wertschöpfung, Wachstum und Beschäftigung

in Deutschland. Die Idee

einer ‚Circular Economy‘ nimmt daher

den gesamten Produktlebenszyklus in

den Fokus. Ziel ist ein sparsamer und

umweltfreundlicher Umgang mit Ressourcen

auf allen Wertschöpfungsstufen.

Die Europäische Kommission hat

dazu ein umfangreiches Kreislaufw

irtschaftspaket

mit Aktionsplan und fl

ankierendenLegislativv

orschlägen vorgelegt.

Das Bundeswirtschaftsministerium

wird diesen Aktionsplan konstruktiv

begleiten.“

acatech-Präsidiumsmitglied Hermann

Requardt bekräftigte in seinem Beitrag:

„Die nachhaltige Nutzung von

Ressourcen und Rohstoffen durch das

Schließen von Stoffkf reisläufen, die

Entwicklung kreislauffähiger Werkstoffe

der Zukunft sowie neue Verfahren

des Recycling werden immer stärker

ausschlaggebend für die globale

Wettbewerbsfähigkeit unserer Industrien

sein.“ Requardt kündigte an, dass

die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften

diese Entwicklung bei

der Beratung von Politik und Gesellschaft

in aufgreifen werde.


ABFALLMANAGEMENT IM UNTERNEHMEN –

FRAGMENTIERTE ENTSORGUNGSLANDSCHAFTEN ALS HERAUSFORDERUNG

Unterlagen, Verpackungen, Restmüll, Leuchtmittel, Tonerkartuschen,

Speisereste und Elektroschrott –ineinem modernen Unternehmen fallen

täglich zahlreiche Abfallfraktionen an, die zuverlässig und rechtskonform

entsorgt werden müssen.

Das bedeutet für Sie:

•eine hochkomplexe Entsorgungslandschaft

•zahlreiche Akteure und Ansprechpartner

•aufwändige und kostenintensive Abrechnung

•personalintensives Dienstleistungs- und Entsorgungs-Controlling

•Zusätzlicher Aufwand bei mehreren Standorten

// KONSOLIDIERTE OFFICE-ENTSORGUNG MIT

RHENUS DATA OFFICE GMBH

Als Teil der Rhenus-Gruppe bietet Ihnen Rhenus Data Office GmbH

individuell auf Ihr Unternehmen, Ihre Standorte und Ihre Anforderungen

abgestimmte Entsorgungslösungen an.

Ein konsolidiertes und integriertes Office-Entsorgungsmodell

bietet Ihnen zahlreiche Vorteile:

•Rhenus als zentraler Ansprechpartner für Fragen zuPlanung,

Abwicklung und Rechnungslegung

•Zentrale Steuerung aller beteiligten Entsorgungsdienstleister

durch Rhenus

•Periodisches, gebündeltes Reporting

•Kosteneinsparungen

// TYPISCHE ABFALLFRAKTIONEN

IM ENTSORGUNGSMODELL

•Gem. Siedlungsabfälle /Abfall zur Verwertung

•Papier /Pappe /Kartonnagen

•Datenschutzmaterial (Akten, Datenträger etc.)

•Elektroaltgeräte, Leuchtmittel und Druckerzubehör

•Speisereste und Fettabscheider-Abfälle

•Sperrmüll

•und vieles mehr!

Sie haben Interesse aneiner

integrierten Entsorgungslösung?

Sprechen Sie uns an!

Mit mehr als zwanzig Standorten in Europa

sind wir auch in Ihrer Nähe.

Unsere Niederlassung imMünsterland:

Rhenus Data Office GmbH

Industriestraße 5

48301 Nottuln

Tel. +49 (0)2509 89-0

Info.data-office@de.rhenus.com

Rhenus Data Office GmbH · info.data-office@de.rhenus.com · www.aktenvernichtung.de


Abfallwirtschaftsbetriebe Münster

bieten passgenaue Entsorgungskonzepte

für Unternehmen

Die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (AWM) sind erster Ansprechpartner

in allen Fragen rund um die Abfallverwertung,

-entsorgung und Stadtsauberkeit –sowohl für die rund 305.000

Einwohner der Domstadt als auch die Gewerbetreibenden.

Die AWM sind Entsorgungsfachbetrieb und zertifiziert für ihr

Qualitäts- und Umweltmanagement sowie ihren Arbeitsschutz.

–Anzeige –

„Das Thema Entsorgung ist

heute komplexer denn je“, weiß

AWM-Vertriebsleiter Stephan

Lübbering. Unter ökologischen

und ökonomischen Aspekten

entwickelt er gemeinsam mit

seinem fünfköpfigen Team passgenaue

Entsorgungskonzepte für

die Gewerbekunden der AWM.

I

NOVELLE

DER GEWERBE-

ABFALLVERORDNUNG

Seit dem 1. August 2017 gilt die

geänderte Gewerbeabfallverordnung.

Ziel isteinenoch hochwertigere

und umfangreichere

Wiederverwertung vonWertstoffen.

Abfallbesitzer und -erzeuger

müssen Sammlung und Verbleib

der Abfälle jetzt lückenlos dokumentieren.

Zusätzlich zu Papier/Pappe/Karton,

Glas und Kunststoffen müssen

Gewerbebetriebe deshalb

jetzt auch Holz und Textilien getrennt

erfassen.

Für Erzeuger von Bauabfällen

erweitert sich die Trennpflicht

dahingehend, dass neben Glas,

Kunststoffen, Metall, Beton, Ziegel,

Fliesen und Keramik auch

Holz, Dämmmaterialien, Bitumgemische

und Baustoffe getrennt

erfasst werden müssen.

DasAWM-Vertriebsteam entwickelt für Gewerbekunden passgenaue

Entsorgungskonzepte –Beispiel unten: MÜNSTER ARKADEN

3FRAGEN AN STEPHAN LÜBBERING

Stephan Lübbering

Herr Lübbering, abgesehen

von der

gesetzlichen Verpflichtung,

wieso

lohnt sich Abfalltrennung

für Unternehmen?

STEPHAN LÜBBERING: Je weniger

Abfall anfällt und je besser die

Trennung ist, desto günstiger für

das Unternehmen und gleichzeitig

positiv für die Umwelt. Jesauberer

getrennt ist, desto besser lassen

sich Wertstoffe wie z.B. Papier oder

Bioabfall verwerten. Viele Unternehmen

fragen uns dahingehend

gezielt nach Optimierungslösungen

für ihre Entsorgungskonzepte. Umweltschutz

ist eine gesamtgesellschaftliche

Aufgabe.

Welche Vorteile haben Unternehmen

aus Münster neben der individuellen

Beratung noch, wenn sie

mit den AWM zusammenarbeiten?

STEPHAN LÜBBERING: ZumBeispiel

die direkte Nähe. Wir bieten Entsorgungssysteme

mit zyklischen

Leerungen oder flexible Abruf-

Systeme mit kurzen Vorlaufzeiten.

Auf Wunsch beraten wir auch vor

Ort, was Unternehmen mit Sitz in

anderen Städten oft nicht möglich

ist. Das merken wir insbesondere,

wenn sich Betriebe hinsichtlich der

Rechtslage und Neuerungen an uns

wenden.

Warum sind die AWM

gut für Münster?

Weil wir andere Wirtschaftszweige

in Münster stärken. Wir beziehen

Güter und Dienstleistungen vorOrt.

Da das Geld in der Region bleibt,

sorgen wir für weitere Wertschöpfungseffekte.

Ein Gutachtenhat ergeben,

dass von jedem Euro, den

wir ausgeben, 51 Cent in der Region

bleiben. Ein privaterAnbieterkäme

hier nur auf 21 Cent. Wir schaffen

und sichern Arbeitsplätze vor Ort.

Durch die Investitionen, Steuern

und Einkommen der Mitarbeitenden

entstehen weitere Beschäftigungseffekte.

Letztendlich zieht

jeder der 400 AWM-Arbeitsplätze

einen weiteren in Münster nach

sich.

Gewerbekunden können sich bei Rückfragen an den AWM-Vertrieb

wenden, Tel. 02 51 -605252, E-Mail: vertrieb@awm.stadt-muenster.de

TAG DER OFFENEN TÜR:

AWM stellen Abfallwirtschaftskonzeptvor

Wie werden die Abfälle inMünsterverwertet?

Wie arbeiten die Abfallbehandlungsanlagen?

Am 24. September 2017 laden die AWM alle Interessierten

zum TAG DER OFFENEN TÜR

ins Entsorgungszentrum

Coerde, Zum Heidehof 81,

ein.

Von 11bis 17 Uhr gibt es

nicht nur die Möglichkeit

zu einem Blick hinter die

Kulissen, sondern auch

zahlreiche weitere Angebote

für Groß und Klein.

Mehr Infos zum

TAG DER OFFENEN TÜR

gibt esunter

www.awm.muenster.de

Gemeinsam für

das große Ziel

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