Tassilo, Ausgabe September/Oktober 2017 - Das Magazin rund um Weilheim und die Seen

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Boom beim Alpenverein: Vorteile einer Mitgliedschaft - Das Bauernhofmuseum in Reinthal: als Porsche noch Traktoren baute - Max Kriesmair auf der Roten Couch: ein Leben für die Blasmusik - Deutschlands erste Binnensee-Segelschule - Der Tunnel kommt! Verkehrsentlastung für Starnberg - Elfie Lang und die Ziegen vom Hahnenbühel - Lebendiges Brauchtum: der Betteltanz von Raisting - Sonderteil zur Oberland-Ausstellung 2017 - die mobile Käserei von Christoph Einhellig - Tesla auf der Orla - Hochwasserfrühwarnsystem der Stadtwerke Weilheim - Flugtag in Paterzell - Geigen und Celli für die besten Musiker der Welt aus Peißenberg - Ausbildung bei der Polizei: zwischen Schulbank und Schießstand - Nachwuchs im Bäcker- und Metzgerhandwerk: Umdenken gefordert u.v.m.

Ausgabe 14

September / Oktober 2017

®

Das Magazin rund um Weilheim und die Seen

Eine Produktion von

Titelbild: Mauritius Images, P. Widmann

Erdfunkstelle Raisting mit Ammersee

mit Veranstaltungskalender für zwei Monate

Mit Sonderteil zur

21. Oberland-

Ausstellung

29. September bis 3. Oktober

Geißen & Böcke

Ziegen am Hahnenbühel

Auf der Roten Couch

Max Kriesmair spielt und erzählt


Sonntag


In die Tiefe geblickt

Nur Neujahr ist 2017 auf einen

Sonntag gefallen. Seither

meint es der Kalender

gut mit „unseren“ Lesern,

beschert ihnen dank 500

Jahren Reformation sogar

einen zusätzlichen freien

Tag. Wie sehr die meist

religiösen

Hintergründe

der insgesamt 15 Feiertage

in den Köpfen der Menschen

präsent sind, lassen wir

mal dahingestellt. Angenommen

werden Feiertage e jedenfalls seit jeher mit

größtem Wohlwollen llen

– ungeachtet der zugehörigen

Konfession. sion

on. Das erkannte bereits Friedrich Hebbel,

ein Deutscher Dichter von Anfang bis Mitte des 19.

Jahrhunderts, der einst sagte: „Niemand ist so sehr

Atheist, dass er nicht die christlichen Feiertage mitfeiern

hülfe.“ Heute haben Glaubensgemeinschaften

durchaus damit zu kämpfen, ausreichend Anklang in

der Gesellschaft zu finden. Die evangelische Kirchengemeinde

Weilheim versucht ihr Glück mit Kunst, erinnert

an Luthers berühmten Thesenschlag in Form

einer welterprobten Lichterschau. Leuchtstrahlen,

die bereits historisch wertvolle Gebäude in Venedig,

Bangkok und Rio de Janeiro in ein seelenerfüllendes

Farbenmeer verwandelten, werden am 31. Oktober

auf die Innenwände der Weilheimer Apostelkirche

projiziert. Bis zu diesem Schauspiel bleibt Ihnen, liebe

Leser, jede Menge Zeit, auch die anderen Geschichten

in unserer neuen, facettenreichen Ausgabe zu lesen.

Eine ganze Reihe davon, angefangen bei Hochwasserschutz,

aufgehört bei E-Auto-Revoluzzer Tesla, haben

wir in einen Sonderteil zur Oberland-Ausstellung in

Weilheim gepackt. Aber auch das Drumherum steht

für eine breite Interessensvielfalt. Ob Tunnelbau

Starnberg, der nun definitiv umgesetzt wird, ob medizinisch

bedeutsame Ziegenmilch von Powerfrau Elfie

Lang oder edle, handgemachte Geigen und Celli der

Ex-New Yorker Peter und Wendela Moes – wir waren

wieder fleißig unterwegs, um das Besondere in „unserer“

Region ausfindig zu machen. Schon vor dieser

Erkundungstour war uns Max Kriesmair bekannt, den

wir für wenige Stunden aus der Welt der Blasmusik

entführten, um über selbige mit ihm zu sprechen. Dabei

gewährte der „Max“ auch tiefe Einblicke in sein

Privatleben, das von Blechblasinstrument und Lederhose,

zumindest an wenigen Tagen im Jahr, meilenweit

entfernt ist.

Einen Blick in die Tiefe erlaubt auch unser Titel-Motiv,

die Radom-Station in Raisting. Ausgewählt haben wir

dieses alienartige Landschaftsbild insbesondere deshalb,

um auf eine nicht ganz so bekannte Tradition in

diesem beschaulichen Dorf aufmerksam zu machen.

Zu erhöhter Aufmerksamkeit raten wir an dieser Stelle

den jüngeren Lesern, allen voran denen, die mit der

Schule fertig werden und auf der Suche nach einem

Ausbildungs- oder Studiumsplatz sind. Ob Handwerk,

Büro oder Behörde, wir haben mit Ausbildungsleiterin,

Einstellungsberater sowie Nachwuchs-Metzger

und Nachwuchs-Bäckerin darüber gesprochen, worauf

es in den jeweiligen Branchen für angehende

Lehrlinge ankommt. Glück spielt bei der richtigen

Berufswahl speziell bei jungen, unerfahrenen Menschen

immer eine gewichtige Rolle. Gleiches gilt auch

für die Teilnahme bei Gewinnspielen, von denen wir

diesmal auffallend viele versteckt haben. Druckfrische

Heimatbücher, Segeln zum Saisonausklang oder ein

atemberaubender Rundflug mit dem Segelflieger?

Nicht nur der feiertaglastige Kalender hat es offensichtlich

gut gemeint mit „unseren“ Lesern.

Ihr Johannes Schelle

> > > AUS DEM INHALT

Seite 4

Der Alpenverein boomt:

Peißenberger verraten

Vorteile einer Mitgliedschaft

Seite 6

Bauernhofmuseum in

Reinthal: Als Porsche

noch Traktoren baute

Seite 9

Blasmusik-Patron

Max Kriesmair auf

der Roten Couch

Seite 14

Deutschlands erste

Binnensee-Segelschule

am Ammersee

Seite 16

Der Tunnel kommt!

Verkehrsentlastung

für Starnberg

Seite 18

Powerfrau Elfie Lang

und ihre Ziegen vom

Hahnenbühel

Seite 30

Raistinger Brauchtum:

Bettlbuam bitten

Singles zum Tanz

Ab Seite 33

Großer Tassilo-Sonderteil zur

21. Oberland-Ausstellung in

Weilheim, unter anderem mit:

Hochwasserfrühwarnsystem

der Weilheimer Stadtwerke

Schweißtreibendste Arbeit:

Christoph Einhellig und

seine mobile Käserei

Tesla präsentiert E-Autos auf

der Oberland-Ausstellung

Seite 54

Segeln macht süchtig:

Interview zum Flugtag

in Paterzell

Seite 58

Moes & Moes: Geigen

und Celli für die besten

Interpreten der Welt

Seite 64

Nachwuchskräfte im

Bäcker- und Metzgerhandwerk

fordern Umdenken

Seite 66

Zwischen Schulbank und

Schießstand: Ausbildung

bei der Polizei

















september / oktober 2017 | 3


Vorzüge einer Mitgliedschaft

Der Alpenverein boomt

Peißenberg I Während Fußballer,

Skifahrer und Trachtler mit Nachwuchsproblemen

zu kämpfen haben,

steigen die Mitgliederzahlen

der Alpenvereine (AV) seit Jahren

konstant an. Rund drei Prozent

Neumitglieder begrüßt die Sektion

Peißenberg alljährlich und

ist mit aktuell 4 120 Mitgliedern

zweitstärkster Verein im Tassiloland.

Lediglich der TSV Weilheim

hat mit 100 Mitgliedern mehr die

Nase knapp voraus. „Man kommt

allein aus technischen Gründen

automatisch in einen Ruhepol –

nur ich und der Berg. Außerdem

ist die Bewegung an der frischen

Luft in freier Natur sehr gesund,

das Gemeinschaftsverhalten wird

gestärkt und es ist eine Art zurück

zum Ursprung“, sagt Peißenbergs

AV-Vorsitzender Manfred Beier

auf die Frage, warum der Bergsport

seit einigen Jahren einen

derartigen Boom erfährt. Dass

im Zuge dieses Trends auch viele

Menschen Wege gehen und befahren,

die aufgrund fehlender

Erfahrung und mangelndem Naturbewusstsein

an bestimmten

Bergen nichts zu suchen haben, ist

die Kehrseite der Berg-Bewegung.

Auch Luxus wie warme Duschen

oder WLan auf Hütten habe es

laut Beier vor einigen

Jahren noch

nicht gegeben, wodurch die so

wertvolle Ursprünglichkeit des

klassischen Bergsteigens auch

ein Stück weit verloren geht. Fakt

ist aber auch: Mit dem Boom des

Bergsports sind die konstanten

Mitglieder-Zuwächse der Alpenvereine

eng verbunden – auf dem

Land wie in der Großstadt.

Das wohl gewichtigste Argument

in Sachen AV-Beitritt ist ein weltweit

geltender Versicherungsschutz

im Falle einer Bergung.

Wer sich als AV-Mitglied beim

Klettern, Mountainbiken oder

Skifahren schwer verletzt und mit

dem Rettungshubschrauber ins

Krankenhaus gebracht werden

muss, bleibt demnach nicht auf

den damit verbundenen Kosten

sitzen, die mindestens im vierstelligen

Bereich liegen. Manfred

Beier kann nur für den deutschen

Alpenraum sprechen, wo die Hubschrauber-Bergung

– je nach Einsatzdauer

– mehrere tausend Euro

kostet. Allein dafür lohnt sich der

Jahresbeitrag, der in Peißenberg

momentan bei 56 Euro liegt, von

Sektion zu Sektion jedoch ganz

unterschiedlich sein kann.

München zum Beispiel verlangt

mit 89 Euro wesentlich mehr. Der

Grund ist schnell erklärt: Jede AV-

Sektion wird wie ein eigener Verein

geführt, legt demnach auch die

Beitragshöhe eigenständig fest.

Lawinenkunde, Spitzkehren

& Kletterwände

Gemessen wird der Mitgliedsbeitrag

an der Größe und dem Angebotsspektrum

des Vereins. Fortgeschrittene

wie Anfänger haben

über den Peißenberger AV zahlreiche

Möglichkeiten, sich langsam

heranzutasten an die Vielschichtigkeit

des Bergsports.

Es gibt Ausbildungen, geführte

Touren, vom Verein organisierte

Veranstaltungen und wichtige Informationen,

die allen voran auf

der Internetseite sowie im Jahresheft

zu finden sind. Derzeit schwer

im Trend: Skitouren, Schneewanderungen,

Mountainbiken und

Klettern. Für erstgenannte Sportart

empfiehlt Manfred Beier den

4 | tassilo


iologisch wirksam durch Auszüge der

Ölessenzen von Zitrone, Lavendel und Eukalyptus

zweitägigen, kostenlosen Lawinenkurs,

der in Theorie und Praxis

bestens vorbereitet auf einen

möglichen Ernstfall. Außerdem

sollten Skitouren-Anfänger sich

zunächst einfach geführten Touren

anschließen. Zum Beispiel die

aufs Füssener Jöchle im Tannheimer

Tal, wo im Gelände aufgestiegen,

aber auf der Piste abgefahren

wird – eine ideale Kombination für

Einsteiger. Für sicheres Mountainbiken

lohnen sich Fahrtechnikkurse,

die gesteigert werden bis

hin zum Spitzkehren-Fahren, womit

schmale, engkurvige Trails in

schwierigem Gelände sturzfrei gemeistert

werden können. Der ideale

Ort zum erlernen des Kletterns

ist die Kletterhalle in Peißenberg,

in deren Gebäude sich auch Vereinsstüberl,

Vereinssaal, Jugendraum

sowie Ausrüstungslager des

AV Peißenberg befinden.

Neben der Versicherung sowie

günstig geführten Touren,

Übungskursen und Trainingsmöglichkeiten

gibt es noch viele weitere

Vorzüge für AV-Mitglieder. Zum

Beispiel kostenlosen oder vergünstigten

Zugriff auf Karten und

Führer, erhältlich auch als Handy-

App, die von allen Seiten nur Lob

bekommt. Außerdem landet sechs

Mal jährlich das Bergsteiger-Magazin

„Panorama“ in den Briefkästen

der Mitglieder.

Selbstversorgerhütte

und Bike-Shuttle

Übernachtungen auf den insgesamt

2 000 DAV-Hütten sind wesentlich

günstiger, oftmals bis zu

50 Prozent. Es gibt bezahlbare

Bergsteigeressen und -getränke,

zum Beispiel Linseneintopf und

Skiwasser (Leitungswasser mit

Himbeersirup). Zudem wird die

Jugend ebenso explizit gefördert

wie die Ausbildung kompetenter

Fachübungsleiter.

Besonders beliebt aus Sicht der

Peißenberger AV-Mitglieder ist die

vereinseigene Hörnle-Hütte bei

Bad Kohlgrub. Sie versteckt sich

etwas südlich des mittleren Hörnles,

ist eine reine Selbstversorgerhütte

und bei 2 000 Anfragen im

Jahr restlos ausgebucht. „Deshalb

vermieten wir unsere Hütte auch

nur an Mitglieder“, sagt Manfred

Beier, der darauf hinweist, dass

die Anfragen bereits im Herbst

des Vorjahres eingehen müssen,

„ansonsten wird es schwierig mit

einem freien Platz, auch unter der

Woche“. Neben der Selbstversorgerhütte

wartet der AV Peißenberg

mit einem weiteren hauseigenen

Schmankerl auf – Vereinsbus und

Anhänger für Bike-Transporte.

Heißt: Wenn sich Mountainbike-

Guide Michael Heppenheimer mit

einer siebenköpfigen Gruppe auf

den Weg über die Alpen macht,

werden er und seine Mitstreiter

von einem Freiwilligen am Zielort,

zum Beispiel Riva am Gardasee,

wieder abgeholt. „Das ist natürlich

eine geniale Sache“, sagt Manfred

Beier, der als Alternative die

Rückfahrt per Zug erwähnt, die

nicht nur teurer und langwieriger,

sondern häufig auch nervenaufreibend

ist. Vor allem, weil die

Italiener gerne mal Moutainbiker

am Bahnsteig stehen lassen – trotz

freier Plätze im geräumigen Radlwaggon.

Die Vorteile einer AV-Mitgliedschaft

sprechen also für sich, sowohl

aufgrund der allgemeinen

als auch sektionsinternen Vorzüge.

Generell empfiehlt der Deutsche

Alpenverein, stets der am

Wohnort naheliegendsten Sektion

beizutreten, um das vielfältige Angebot

auch regelmäßig nutzen zu

können. Die einfachste Methode

AV-Mitglied zu werden: Auf die jeweilige

Internetseite gehen, zum

Beispiel www.alpenverein-peissenberg.de.,

den Online-Antrag

als PDF ausfüllen, unterschreiben

und in den Briefkasten der zuständigen

Geschäftsstelle werfen.

Wenige Tage später wird die

DAV-Mitgliedskarte direkt an den

Antragsteller per Post zugesandt

– Versicherungsnummer für den

Fall einer Bergung inklusive. js

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september / oktober 2017 | 5


Einzigartiges Bauernhofmuseum in Reinthal

Als Porsche noch

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Reinthal | Die komplette technische

Entwicklung der Landwirtschaft,

verpackt in einem alten, 280 Quadratmeter

großen Kuhstall: So

könnte man das einzigartige Bauernhofmuseum

von Familie Panholzer

in Reinthal bei Obersöchering

beschreiben. Schier unzählig

viele Antiquitäten in allen Größen

und aus verschiedensten Epochen

sind dort ausgestellt. „Und es

könnten noch viel mehr sein“, sagt

Inhaber Anton Panholzer, 54, der

immer wieder alte Schätze angeboten

bekommt, aus Platzgründen

jedoch meistens ablehnt. „Es sei

denn, es ist etwas ganz Außergewöhnliches

dabei.“ Zum Beispiel

ein knallroter Porsche „Standard“

mit 25 PS. Bis Ende der 70er Jahre

produzierte der heutige Luxus-

Schlitten-Hersteller auch Schlepper

für die Landwirtschaft, ehe Renault

diesen Geschäftszweig übernahm.

Der „Standard“ von Panholzer ist

heute rund 14000 Euro wert. „Es

gibt aber auch limitierte Traktoren

von Porsche, die mittlerweile

30000 bis 40 000 Euro wert sind.“

Panholzer schwärmt regelrecht und

verrät, dass neben seinem „Standard“

und der noch kleineren 15 PS

starken „Junior“-Version bald das

größte Porsche-Traktoren-Modell

aus dieser Zeit die facettenreiche

Sammlung seines Bauernhof-Museums

ergänzen wird.

Mähen und Pflügen

von Hand

Auch wenn der rote Porsche Panholzers

absoluter Liebling ist, die

noch interessanteren Geschichten

verbergen die ältesten Ausstellungsstücke.

Zum Beispiel die

aus der Zeit des Ersten Weltkrieges,

als das Mähen, Pflügen und

Karrenziehen noch mittels purer

Muskelkraft vonstatten ging. Zwischen

den Weltkriegen wurden

Handwerkszeug und Gefährte, zum

Beispiel ein Güllefass aus Holz,

in größeren Dimensionen hergestellt

und die ersten Nutztiere wie

Ochsen oder Pferde vorgespannt.

Im Zuge der militärischen Rüstung

für den Zweiten Weltkrieg

kamen schließlich die ersten motorbetriebenen

Maschinen auf den

landwirtschaftlichen Markt, unter

anderem Traktoren. Einerseits war

die zunehmende Technisierung

eine Erleichterung für die körperlich

schwere Arbeit der Bauern,

andererseits wurde ihnen immer

mehr abverlangt. „Vorher waren

die Bauern einfache Leute, reine

Selbstversorger“, sagt Panholzer.

6 | tassilo

01: Die Köhler bauen den

Meiler auf...

Familie Panholzer,

fesch versammelt

um das Herzstück

des Museums, ein

Porsche „Standard“.


Museumsführer Anton Panholzer neben alten Abfüllanlagen.

l

Unter Adolf Hitler wurde es jedoch

zur Pflicht, prozentual auch fürs

Militär anzubauen und zu ernten.

Zum Beispiel Tabak, der mit einer

speziellen Schere (liegt im Museum

auf dem Fensterbrett) geschnitten

wurde. Auch das Auseinanderfieseln

von Leinen zur Herstellung

von Hemden war damals die Pflicht

der Landwirte und deren Helfer.

Die Soldaten zogen mit dieser Kleidung

in den Krieg.

Führungen für

Schulklassen

Bis heute hat sich in Sachen technischer

Entwicklung derart viel getan,

dass der alte Kuhstall mit noch niedriger

Decke nicht ansatzweise Platz

für topmoderne Traktoren oder Ladewagen

hätte. Dennoch ist es Anton

Panholzer ein großes Anliegen,

Geschichte und Moderne der Landwirtschaft

zu einen. Speziell den

jüngsten Museumsbesuchern, es

kommen regelmäßig Schulklassen

und Kindergartengruppen vorbei,

zeigt er nach 30- bis 45-minütigen

Führungen durch den alten Stall

auch den neuen Laufstall hinter

dem nostalgischen Bauernhaus. 50

bis 60 Milchkühe, „je nachdem wie

viel Futter ich den Sommer über

hereinbringe“, werden dort gehalten.

Das Highlight für die Kinder

sind die kleinen weißen Boxen, in

denen die frischgeborenen Kälber

ihre ersten Stehversuche üben –

und sich durch vorsichtiges Herantasten

auch ganz brav streicheln

lassen. „Das ist natürlich auch ein

Grund, warum so viele Familien bei

uns vorbeischauen.“

Selbstgemachte Kuchen

schwer beliebt

Mit ein Hauptgrund für Besuche auf

dem Hof sind neben den Schätzen

im Museum die Backkünste seiner

Tochter Martina, die das 2008 gegründete

Museumscafé betreibt.

An sonnigen Sams-, Sonn- und

Feiertagen verwöhnt sie mit allen

möglichen Torten und Kuchen

zahlreiche Gäste, die es sich in der

Hofeinfahrt zwischen riesiger Linde

und dem Bauernhof-Museum

gemütlich machen. Die Backstube,

in der Martina Panholzer jeweils

freitags und samstags von halb

vier Uhr in der Früh dutzende Stück

Kuchen für je einen Nachmittag in

den Kühlschrank zaubert, befindet

sich ebenfalls im alten Bauernhaus.

Sobald die Gäste kommen, packt

schließlich die ganze Familie mit

an. Getränke, Kuchen und Kasse,

die Anton Panholzer höchstpersönlich

übernimmt, jeder hat seinen

Aufgabenbereich. Es sei denn,

einer der Radlfahrer ist an einer

Museumsführung interessiert – „zu

uns kommen fast ausschließlich

Radlfahrer, weil wir eine sehr ruhige,

etwas abgelegene und nahezu

verkehrsfreie Lage haben“. Dann

unterbricht Panholzer sehr gerne

das Kassieren und erzählt unter

anderem von seinem guten Spezl

Hermann Wimmer. Der ehemalige

Landmaschinenmechaniker bei

Porsche, von dem übrigens auch

der angekündigte große Traktor

kommt, hatte Panholzer damals zur

Gründung des Museums überredet.

2001 dann die Umsetzung, die bis

heute keiner der Beteiligten bereut.

„Natürlich steckt neben der Landwirtschaft

sehr viel zusätzliche Arbeit

dahinter, aber solange wir alle

Spaß daran haben und an einem

Strang ziehen, funktioniert’s.“ Außerdem

sei das Geschäft mit dem

Café ein „nettes Zubrot“ – und die

alten Werkzeuge und Maschinen

ein unbezahlbar wertvolles Zeugnis

aus einer fast vergessenen Zeit. js

Von der Seife

bis zum Fuchsschwanz:

In

Panholzers

Bauernhofmusem

ist alles zu finden,

was Land- und

Hauswirtschaft

ausgemacht hat.

september / oktober 2017 | 7

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Auf der Roten Couch

Vaterfigur hiesiger

Blasmusikanten

Kindheitserinnerungen

werden wach: Am Gögerl,

südöstlich von Weilheim,

wo wir die Rote Couch zum

Foto-Shooting platziert haben,

tobte sich Max Kriesmair

schon als kleiner Junge aus.

Foto: Johann Jilka

september / oktober 2017 | 9


Weilheim | Seit seiner Gründung

ist der Bezirksmusikverband Oberland

fest in Max-Kriesmair-Händen.

Die ersten 40 Jahre leitete der

Senior dessen Geschicke, seit 25

Jahren der Junior. Wir haben den

aktuellen Vater hiesiger Blasmusikanten

auf die Rote Couch gebeten.

Im großen Interview spricht

der 59-Jährige über eine ganze

Hand voll verschiedenster Berufe,

seine schwerste Zeit, Querulanten

und Rivalitäten zwischen Trommlern

und Musikern. Außerdem

erklärt er den Sinn der Leistungsabzeichen,

Finanzierungsmodelle

sündhaft teurer Instrumente, die

Folgen verschlafener Nachwuchsarbeit

und ein neues Aufhör-Phänomen,

das ihm durchaus Sorgen

bereitet.

Herr Kriesmair, wie viele Urkunden

und Ehrennadeln haben Sie im

Laufe ihrer 25-jährigen Bezirksleiter-Zeit

schon überreicht?

Puhh … Das kann ich wirklich nicht

sagen. Es gibt Ehrungen für langjährige

Mitgliedschaften, für besondere

Verdienste, für Dirigenten,

es gibt Fördermedaillen, Urkunden

für Vereine, die bei Musikfesten,

Wertungsspielen und Wettbewerben

teilnehmen, und es gibt die

Leistungsabzeichen. Um die 7 500

habe ich im Laufe der Jahre bestimmt

schon vorgenommen.

Ehrungen sind nur ein Bruchteil Ihres

Engagements für hiesige Blaskapellen.

Wie sehr passt zu Ihnen

der Slogan „ein Leben für die Blasmusik“?

Das trifft es ganz gut. Zwar habe

ich als Achtjähriger mit Akkordeon

angefangen und bin dabei auch

geblieben. Aber ganz so meins

war es dann doch nie. Nur zwei

Jahre später habe ich auch mit

Blechblasinstrumenten angefangen.

Erst Tenorhorn, dann Posaune,

ehe ich auf Tuba umgestiegen

bin. Bedingt durch meinen Vater,

der damals schon Bezirksleiter

vom Oberland war, hat mich neben

dem Musikspielen auch immer

schon das Drumherum interessiert.

Man kann also sagen, dass

ich von klein auf hineingewachsen

bin in die Welt der Blasmusik –

und bis heute die Freude daran

nicht verloren gegangen ist.

Ein noch junger Erwachsener waren

Sie, als Sie nach 16 Jahren

Bezirksjugendleiter das erste Mal

zum Bezirksleiter gewählt wurden.

Wie lief und läuft das Wahl-Procedere

ab?

Gewählt wird der Bezirksleiter alle

drei Jahre von den Vertretern der

einzelnen Vereine, also Musikern,

Dirigent und Vereinsvorsitzenden.

Als Kandidat sucht man in der

Regel jemanden, der bereits in

der Vorstandschaft ist, die Strukturen

des Verbandes kennt, der

Organisationstalent hat. 1992 war

es so, dass mein Vater nach 40

Jahren aufhören wollte. Die Vorstandschaft

unseres Bezirks bestand

damals aus nur vier Leuten.

Ich habe mich dann als Kandidat

aufstellen lassen, aber nur unter

der Bedingung, die Vorstandschaft

deutlich zu vergrößern. Aus vorherigen

Erfahrungen habe ich nämlich

gewusst, dass bei drei, vier

Leuten fast alles an mir hängen

bleibt. So habe ich mir ein Jahr

vor der Wahl Gedanken gemacht,

wen man ins Boot nehmen könnte.

Bei der damaligen Bezirkswahl

sind wir dann sozusagen als Team

mit zwölf motivierten Leuten angetreten.

Ehrlicherweise hatten

wir auch keine Gegenkandidaten.

Unabhängig davon kann ich aber

sagen: Der Entschluss, die Vorstandschaft

zu verdreifachen, war

bis auf wenige Ausnahmen eine

super Sache.

Wenige Ausnahmen?

Zwischendrin hat es mal eine Krise

gegeben, in der ich ernsthaft

überlegt habe, als Bezirksleiter

aufzuhören. Das war so während

meiner dritten, vierten Amtszeit.

In der damaligen Vorstandschaft

waren Leute, die quer geschossen

haben, auf die man sich

nicht verlassen konnte. Das hat

zu schlechter Stimmung geführt.

Und ich habe mir ernsthaft die

Frage gestellt: Muss ich mir das

antun? Letztlich haben wir uns

zusammengehockt und zur kommenden

Wahl ein neues Team zusammengestellt.

Das wurde dann

auch gewählt, und es ging wieder

bergauf.

Wahlkampf und Ehrenpreis-Vergaben.

Was gehört noch zum Aufgabenbereich

des Bezirksleiters „unserer“

Blaskapellen?

Ich bin erster Ansprechpartner

für unsere Vereine. Zum Beispiel,

wenn es um die Leistungsabzeichen

geht, auf die man sich mit

Kursen vorbereitet. Ansonsten

ist es viel Büroarbeit: Erstellung

und Genehmigung der Terminplanung

für Fortbildungen, Lehrgänge

und Tagungen. Die Vereine

in rechtlichen und musikalischen

Fragen betreuen. Den Bezirksverband

Oberland nach innen und

außen gegenüber der Regierung

von Oberbayern, den Landkreisen

Weilheim-Schongau und

Starnberg, aber auch kulturellen

Einrichtungen, Kommunen, Kirchen

und anderen Verbänden repräsentieren.

Die Vereine bei der

Vorbereitung und Durchführung

von Veranstaltungen wie Musikfesten

unterstützen, unseren

Bezirk im Musikverband Oberund

Niederbayern vertreten,

Neumitglieder aktivieren und

fördern. Die alljährlichen

Bezirksmusikfeste, an denen

mehr als 60 Kapellen

teilnehmen, organisieren.

Und natürlich die

Bezirksversammlungen

und Vorstandssitzungen

leiten.

Intensiv, aber alles

ehrenamtlich. Was

macht Max Kriesmair

hauptberuflich?

Seit einigen Jahren bin ich Mitarbeiter

der Geschäftsstelle des Bayerischen

Musikrates. Und ich arbeite

in der Geschäftsstelle des Musikbundes

für Ober- und Niederbayern.

Das sind quasi zwei Stellen,

die einen Vollzeit-Job ausmachen.

Was genau machen Sie für Musikrat

und -bund?

Generell muss ich sagen, dass

das eine ganz tolle Geschichte

für mich ist, um meinen Horizont

zu erweitern. Hier habe ich nicht

nur mit Blasmusik, sondern auch

anderen Musikrichtungen zu tun.

Zum Beispiel über den Dirigierkurs

für Laienmusik oder die Betreuung

von Auswahlorchestern

bei Auslandsfahrten nach Mailand

oder China. Grob betrachtet kann

man sagen, dass ich hauptberuflich

– ähnlich wie als Bezirksleiter

auch – alles mache, was mit Organisation,

Kommunikation und

Vernetzung zu tun hat.

Sie sprechen von einer „ganz tollen

Geschichte“. Die Jahre zuvor waren

nicht immer so erfreulich für Sie.

Möchten Sie darüber sprechen?

Ja. Dazu muss ich aber etwas

weiter ausholen... Als Jugendlicher

habe ich nach der Mittleren

Reife eine Lehre zum Versicherungskaufmann

gemacht,

bin danach beim Musikkorps

Garmisch-Partenkirchen als Militärmusiker

gelandet. Dort wäre

ich nach dem Grundwehrdienst

gerne geblieben, es war aber

keine Stelle frei. So bin ich zurück

ins Versicherungsgeschäft,

habe während dieser Zeit meine

Dirigenten-Ausbildung in Drossingen

gemacht. Danach habe ich als

Möbelverkäufer in Weilheim gearbeitet,

nebenbei den Handelsfachwirt

absolviert. Schließlich konnte

mein Vater aus gesundheitlichen

Gründen seine Schreinerei nicht

mehr alleine machen. Also habe

ich 1985 auch noch eine Schrei-

10 | tassilo


nerlehre angefangen und zehn

Jahre später den Meister draufgesetzt.

Nur ein Jahr nach der

Übergabe, das war 1997, ist mein

Vater gestorben. Fortan hatte ich

den Betrieb alleine an der Backe

und musste mich auch noch um

zahlreiche Immobilien kümmern.

Damals dachte ich mir noch, das

bekommst du schon hin. Etliche

Jahre habe ich es auch geschafft,

aber nach meinem 50. Geburtstag

habe ich massive Rückenprobleme

bekommen und erstmals überlegt,

die Schreinerei aufzugeben.

Da von meinen drei Kindern keiner

in die Schreinerei drängte,

schließlich mein bester Mitarbeiter

relativ überraschend gekündigt

hat und meine Rückenprobleme

nicht besser geworden sind, habe

ich mit der Schreinerei aufgehört.

Letztlich ist alles im Guten und in

geregelten Bahnen auseinandergegangen.

Nur habe ich damals,

von der Immobilien-Verwaltung

abgesehen, überhaupt nicht gewusst,

was ich machen möchte

und sollte. Ich wusste nur eins:

keine schwere körperliche Arbeit

mehr. Dann hat sich das beim Musikbund

für Ober- und Niederbayern

und dem Bayerischen Musikrat

ergeben.

Bereuen Sie, den Schritt der Betriebsaufgabe

nicht schon früher

gemacht zu haben?

Wenn ich jetzt zurückdenke, hätte

ich den Schnitt schon im Jahre

1997 machen sollen, als mein Vater

verstorben ist. Aber damals konnte

ich es nicht. Damals war ich emotional

zu sehr am Familienbetrieb

gehangen.

Zurück zur Konstante in Ihrem Leben,

dem Ehrenamt als Bezirksleiter:

Für wie viele Musiker und

Vereine sind sie aktuell zuständig?

Derzeit sind es 3 158 aktive Musiker

aus 84 Kapellen in 61 Vereinen. Das

Gebiet besteht eigentlich aus den

kompletten Landkreisen Starnberg

und Weilheim-Schongau, wobei

einige Orte aus Weilheim-Schongau

an der Grenze zum Allgäu,

zum Beispiel Altenstadt, Ingenried

und Prem, die schon immer beim

Allgäu-Schwäbischen Musikbund,

kurz ASM, dabei sind.

Halten Sie diese Regelung für sinnvoll?

Im Rahmen der Gebietsreform

1972 wurden uns um die 14 Kapellen

genommen, was sehr schade

ist, da viele von ihnen heute noch

keinen echten Bezug zu ihrem

neuen Bezirk haben, stattdessen

nach wie vor zu unserem Bezirk

enge Freundschaften und regen

Austausch pflegen. Ähnlich wäre

es auch mit den Kapellen im westlichen

Landkreis, die historisch

betrachtet schon immer im ASM

dabei waren. Deshalb finde ich

es gar nicht so tragisch, zumal

die Kapellen ja trotzdem regelmäßig

bei unseren Festivitäten teilnehmen.

Von der Grenz-Regelung abgesehen:

Welche Bedeutung hat Blasmusik

in unserer Region generell?

Blasmusik ist bei uns kulturell

nicht wegzudenken. Fast jede

Gemeinde hat eine eigene Kapelle,

darunter sind auch welche,

die nicht im Verband organisiert

sind. Zum Beispiel Forst, Bernried,

Pöcking und Seeshaupt. Die

sind offensichtlich noch nicht so

weit, was oft mit Gründen aus

längst vergangener Zeit zusammenhängt.

Zum Beispiel?

Dass sich welche bei Wertungsspielen

ungerecht behandelt gefühlt

haben. Wobei es vereinzelt

auch Vorstandsmitglieder gibt, die

nach wie vor der Meinung sind,

dass es eine Mitgliedschaft im Verband

nicht braucht, man sich das

Geld sparen könne.

Geld?

Unter 18-Jährige sind beitragsfrei,

alle anderen bezahlen einen Pro-

Kopf-Beitrag, der von der Größe

des Vereins abhängt.

Wenn Sie auf Ihre Anfangszeit als

Bezirksleiter zurückblicken. Wie hat

sich der Verband seither verändert?

Früher war die Hauptaufgabe des

Bezirks, Dirigentenausbildungen

zu machen, die Kapellen musikalisch

voranzubringen und Strukturen

für die Vereine zu schaffen.

Man hat aus dem Bereich Sport

gesehen, wenn man engagiert

ist, kann man nachhaltig etwas

Großes erreichen. Das hat uns

der Sport bis heute voraus. Er

bekommt vom Staat viel mehr

Förderung als wir Musiker. Wären

wir von Anfang an, ich Rede von

Beginn der Nachkriegszeit, mit der

gleichen Intensität wie der Sport

dabei gewesen, hätte die Musik

heute einen ganz anderen Stellenwert

in unserer Gesellschaft.

Dennoch haben wir in den letzten

Jahren viel geschafft. Auch Dinge,

die vom Staat unterstützt werden.

Die wären?

Diverse Fortbildungen, zum Beispiel

die für die Leistungsabzeichen

in Gold, Silber oder Bronze.

Worin unterscheiden Sich die drei

Abzeichen?

Bronze ist das erste Abzeichen,

bei dem es darum geht, sein Level

zu dokumentieren. Mit Silber

kann ich in den Qualifikationskurs

zu Gold einsteigen. Außerdem

ist Gold eine der Grundvoraussetzungen,

um eine Dirigentenausbildung

zu absolvieren. Und

Gold dient auch als eine gewisse

Vorbereitung für Menschen, die

beruflich etwas mit Musik machen

möchten. Grundsätzlich gilt es für

alle Abzeichen eine praktische und

theoretische Prüfung abzulegen.

Auch bei Bronze und Silber plus.

Diese beiden Zwischenstufen haben

wir 2016 eingeführt.

Einige Kapellen setzten das Leistungsabzeichen

von ihren Nach-

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Ihnen wahrscheinlich eher das Grün aus als Ihrem neuen

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september / oktober 2017 | 11


wuchsmusikern voraus, um von der

Jugend- in die Erwachsenenkapelle

zu stoßen.

Früher war das recht individuell,

eigentlich nur für die guten Musiker.

Mittlerweile aber haben viele

Kapellen erkannt, dass man dadurch

gewissen Anreiz schafft, das

musikalische Niveau zu steigern.

Anreiz einerseits, Druck andererseits.

Werden dadurch nicht auch

junge Musiker vergrault?

Das kann ich als Bezirksleiter so

nicht sehen. Wir bieten als Bezirk

und als MON die Möglichkeit, einen

gewissen Leistungsstand abzuprüfen.

Was der Verein damit

anfängt, muss er letztlich selbst

entscheiden. Kleine Kapellen, die

um jeden Musiker bemüht sind,

nehmen natürlich auch mal einen

jungen Musiker ohne Abzeichen in

die Erwachsenenkapelle. Andererseits,

Beispiel Schongau, gibt es

Kapellen, die zumindest bei bestimmten

Instrumenten, oft so großen

Andrang haben, um über Leistungsprüfungen

auszusortieren.

Viele Vereine beklagen Nachwuchssorgen.

Wie sieht’s bei den

hiesigen Musikkapellen aus?

Es gibt solche und solche Vereine.

Dort, wo Nachwuchsarbeit kontinuierlich

über Jahre und Jahrzehnte

betrieben worden ist, gibt

es in der Regel keine Probleme.

Diese Vereine fangen teilweise

schon mit einem Spielkreis für

Kinder im Kindergartenalter an,

ganz klassisch mit Blockflöte. Auf

lange Sicht aber werden aufgrund

des demografischen Wandels immer

weniger Kinder zur Verfügung

stehen. Ein noch wichtigeres Kriterium

wird künftig sein, ältere

Musiker zu halten. Die Tendenz

geht dahin, dass die Leute immer

früher aufhören. Viele möchten im

Alter unabhängig sein, mal mit

dem Wohnmobil mehrere Wochen

durch die Gegend tingeln, sich ein

Motorrad kaufen, und nicht jede

Woche auf Terminen präsent sein.

Ziemlich ernüchternd aus Sicht

der Vereinsverantwortlichen ist,

wenn Jugendliche nach fünf bis

zehn Jahren Unterricht aufhören,

weil der Druck aus Schule, Studium

oder Beruf dazukommt. Musik

ist halt ein sehr zeitintensives

Hobby. Wenn ich nicht regelmäßig

übe und am Ball bleibe, habe ich

langfristig keine Chance. Letztlich

gehen Schule und Beruf aber vor.

Dass habe ich bei meinen eigenen

Kindern genau so erlebt.

Wie oft sollte denn ein Blasmusikant

üben, um auf grundsolidem

Niveau spielen zu können?

Eigentlich täglich, dafür nicht so

lange am Stück. Jeden Tag 20 Minuten

bringen mehr als jeden dritten

Tag eine Stunde.

Wo kann das Musik-Spielen erlernt

werden? Wie sieht es in Sachen

Lehrer aus?

Primär gibt es die Musikschulen

in Penzberg, Weilheim, Starnberg

und Schongau, die auch alle vier

Mitglied in unserem Bezirk sind.

Zusätzlich gibt es Fördervereine

und viel in Eigenregie. Wir haben

nicht für jeden Verein professionelle

Musiklehrer, aber sehr viele,

die Musik studieren und Aufgaben

suchen. Viele Kapellen haben Musiklehrer

engagiert, die nebenberuflich

unterrichten.

Nicht jeder Anfänger kann sich auch

gleich ein eigenes Instrument leisten.

Gibt es Ausleihmöglichkeiten?

Fast alle Vereine haben heutzutage

Leihinstrumente. Es gibt inzwischen

auch die Möglichkeit, Instrumente

bei Händlern auszuleihen.

Eine hochwertige Tuba beispielsweise

kostet stolze 8 000 Euro. Gibt

es auch günstigere Instrumente?

Auf dem asiatischen Markt gibt es

mittlerweile Trompeten für 300 bis

500 Euro, mit denen ich durchaus

vernünftig lernen kann. Es gibt aber

auch finanzielle Unterstützung vom

Staat. Wir beim MON unterstützen

einen Instrumentenkauf ab 500

Euro bis maximal 5 000 Euro mit

fünf bis 15 Prozent Zuschuss.

Aufgeblüht: Max Kriesmair (rechts) in reger Unterhaltung mit „tassilo“-

Redakteur Johannes Schelle – es geht um Blasmusik.

Dass Sie Akkordeon, Tenorhorn,

Posaune und Tuba spielen, ist bereits

bekannt. Von Ihrer Dirigenten-

Laufbahn derweil noch gar nichts.

Das ist richtig. 1980 habe ich die

Pollinger Jugendkapelle übernommen.

Eine tolle Zeit. Wir haben

uns vom Jugendorchester zu einer

Blaskapelle mit 35 bis 40 Musikern

entwickelt, die alles abgedeckt

hat. Sogar Wertungsspiele in der

Oberstufe haben wir absolviert.

1991 habe ich in Polling wieder

aufgehört, weil ich mehr Termine

als das Jahr Tage gehabt habe, es

zeitlich einfach nicht mehr möglich

war. Außerdem war ich zu

der Zeit frisch verheiratet und bin

zum ersten Mal Vater geworden.

Seit zehn Jahren dirigiere ich die

Jugendstadtkapelle Weilheim.

Als Musiker und Familienmensch

haben Sie viel erlebt. Mit Sicherheit

auch den ein oder anderen

Streit zwischen Musikkapellen und

Trommlerzügen. Was sagen Sie zur

altbekannten, mal mehr, mal weniger

spaßigen Rivalität?

Jeder sollte froh um einen Trommlerzug

sein, der die Musikkapelle

beim Festzug unterstützt, in dem

er die Pausen zwischen den Märschen

überbrückt. Auch optisch

ist es schön, wenn ich als Verein

einen Trommlerzug habe, der

vorneweg marschiert. Das wirkt

imposanter. Allein deshalb sollte

es keine Rivalitäten zwischen

Musikern und Trommlern geben,

was ehrlicherweise nicht immer

so funktioniert.

Warum?

Das Problem kommt von früher

und hat was mit der Ausbildung

zu tun. Heute versucht ein Tambour-Major

seinen Zug dahin zu

12 | tassilo


ingen, dass er nach Noten präzise

und dynamisch spielt. Früher

war es den Trommlern wichtig,

auswendig drauf los zu schlagen –

Hauptsache laut, Hauptsache „Mia

san Mia“. Dass es bloß mit Lautstärke

und Krawall nicht schön ist

für den Festzug und die Zuschauer,

haben die Trommlerzüge längst erkannt.

Das sieht man auch daran,

dass immer mehr Trommlerzüge

erfolgreich an der Marschwertung

teilnehmen. Die Krawallmacher

sind also Geschichte – und ein reines

Vorurteil von früher.

Defi nitiv kein Vorurteil ist die Tatsache,

dass Sie neben ihrer hauptund

ehrenamtlichen Tätigkeit so

gut wie keine Freizeit haben. Wo

verbringen Sie die wenigen freien,

privaten Stunden?

Wenn ich Zeit habe, setze ich mich

wahnsinnig gerne mal für ein paar

Stunden in den Garten hinaus und

tue einfach mal nix. Außerdem

gehe ich gerne im Dietlhofer See

schwimmen. Und ich versuche

mindestens zwei Mal die Woche

ins Sportstudio zu gehen, meistens

in Verbindung mit Sauna. Da ich

viele Wochenend-Termine habe,

nehme ich auch mal ein, zwei Tage

unter der Woche frei, fahre mit

meiner Frau in die Therme nach

Bad Wörishofen, ins Kino oder in

die Berge. Ein Tag Therme ist für

mich wie eine Woche Urlaub in

Italien. Da nehme ich auch kein

Handy mit – Entspannung pur.

Außerdem bin ich seit Jahrzehnten

leidenschaftlicher FC-Bayern-Anhänger,

besuche mit meiner älteren

Tochter fast jedes Heimspiel in

der Münchner Allianz-Arena.

Wie wichtig sind Ihnen die gemeinsamen

Unternehmungen mit Ihrer

Frau?

Ganz wichtig. Überhaupt ist das

Verhältnis zu meiner Familie sehr

gut. Obwohl meine drei Kinder inzwischen

alle auf eigenen Beinen

stehen, fragen sie mich immer

noch um Rat. Das macht mich

schon stolz. Und ohne die tatkräftige

Unterstützung meiner Frau

könnte ich dieses zeitintensive Ehrenamt

sowieso nicht ausüben.

Nix tun, schwimmen, Sportstudio,

thermieren – und auch mal was

Anderes als Blasmusik hören?

In Bezug auf Musik gibt es fast

nichts, was ich nicht mag. Ich liebe

ACDC, war auf drei Stones-Konzerten

und die Beatles sind genial.

Pink Floyd, Robbie Williams, Eros

Ramazotti – auch im Pop-Bereich

gefällt mir vieles sehr gut.

Aber nicht alles?

Volkstümliche Musik ist eine Richtung,

die ihre Berechtigung hat.

Ich bin aber keiner, der zu Hansi

Hinterseer oder Florian Silbereisen

geht. Was ich dagegen richtig

gut finde, ist originale Volksmusik,

allen voran Tanzlmusik, die es in

unzählig verschiedenen Besetzungen

gibt. Zither, Harfe, Gitarre,

Zupfbass – so eine liebenswerte,

leicht verständliche Musik geht

nah ans Herz. Wobei ich auch sehr

gerne in der Oper oder auf Big

Band-Konzerten bin.

Trotzdem ist Ihnen die Blasmusik

am liebsten. Was braucht der Bezirk,

um künftig noch besser aufgestellt

zu sein?

Ob er sich besser aufstellen muss,

möchte ich gar nicht sagen. Zur

Zeit haben wir ein tolles Team,

mit dem man viel bewegen kann.

Beispiel Bezirksjugendorchester,

für das sich vier Mädels, eine aus

Schwabsoien, drei aus Schongau,

unglaublich engagieren. Mein

Wunsch wäre, dass unser Bezirk

Oberland das Niveau halten kann

und auch weiterhin ein kompetenter

Ansprechpartner für die Vereine

bleibt. Und darüber hinaus

natürlich Neues entwickelt. Denn

ohne Neuerungen entwickelt man

sich automatisch zurück.

Haben Sie bereits Ideen?

Aktuell keine. Aber wir haben

eben das Bezirksjugendorchester.

Und genau solche Dinge meine

ich. Dinge, die sich über mehrere

Jahre etablieren und festigen.

Apropos mehrere Jahre. Wie lange

möchte Max Kriesmair das Amt des

Bezirksleiters Oberland noch inne

halten?

So fünf Jahre würde ich gerne

noch machen. Aber bis dahin nach

und nach etwas kürzer treten und

adäquaten Ersatz suchen. Bereits

bei der nächsten Wahl 2018 werde

ich nochmals versuchen, die

Vorstandschaft zu verjüngen. Wir

sind aktuell 14 Leute, von denen

zwei Drittel ähnlich alt sind. Es

macht keinen Sinn, wenn auf einen

Schlag zehn Leute aufhören.

Wie stehen die Chancen?

Gut. Wir haben noch nie so viel Zulauf

in den Dirigenten-Ausbildungen

gehabt wie aktuell. Am allerliebsten

wären mir natürlich ganz

viele Dirigenten der Sorte Bernd

Schuster, Susi Zwick und Marcus

Graf, die aktuell unser Bezirksjugendorchester

leiten. Die sind ein

echter Glücksfall für unseren Verband.

Das sind Leute, die es nicht

nur wegen des Geldes machen,

sondern aus Überzeugung und

mit viel Herzblut. Ein Dirigent, der

nur zu den Proben und Auftritten

kommt und sich nicht wirklich mit

dem Verein identifiziert, ist zu wenig.

Dazu gehört vor allem auch

das menschliche Miteinander außerhalb

der Auftritte und Proben,

das mir persönlich schon immer

am meisten gegeben hat. js

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september / oktober 2017 | 13


In Dießen am Ammersee

Deutschlands erste

Binnensee-Segelschule

Das Ammersee-Flaggschiff Albatros

Dießen | „Wir arbeiten 380 Tage im

Jahr.“ Stefan Marx, immer gut für

Seemannsgarn, schmunzelt und

sagt: „Rechne doch mal. Wir sind

von neun bis 20 Uhr da. Jeden Tag.

Ohne Mittagspause. Das ergibt

dann eben so viele Arbeitstage.“

Dem allseits bekannten Seebären

vom Ammersee-Westufer wird tatsächlich

nie langweilig. Der Käptn

von 35 Schiffen an zwei L-förmigen

Steganlagen und Chef der ersten

und somit ältesten Binnensee Segelschule

in Deutschland bringt

Seglern das seemännische Handwerk

vom Einsteiger bis zur Prüfungsreife

bei. Außerdem kann

der Führerschein für Sportboote

(Binnen und Küste) erworben

werden. Die künftigen Seefahrer

kommen aus ganz Deutschland

und dem Ausland, weil der Stefan

Marx samt seiner Crew bekannt ist

als großartiger Lehrer und weil der

drittgrößte oberbayerische See, der

Ammersee, bei jedem Wetter einfach

der schönste und momentan

auch der beliebteste ist.

Kommandos vom

seeseitigen Holzbalkon

Wenn über dem Klosterberg Andechs

die Sonne aufgeht, taucht

sie die „Kolonie“ der Fischerhütten

am Dießener Westufer in ihr

warmes Licht. Die größte Anlage,

die „Ammersee-Segelschule Stefan

Marx“, schmiegt sich mit ihren

Steganlagen, dem großen Bootshaus

mit Schule, Büro und Infrastruktur

in die sanfte Biegung des

Ammersee-Westufers. In Nachbarschaft

zum wesentlich jüngeren

Feuerwehrbootshaus scheinen die

historischen Anlagen wie mit dem

Ammersee verwachsen. Den Gast

begrüßen sie mit ihrem vertrauten

Geruch aus Seewasser, alten knarzenden

Hölzern – und der Vergangenheit.

Immerhin feiert Deutschlands älteste

Binnensee Segelschule im

nächsten Jahr ihren 90. Geburtstag.

1928 hat sie Heinrich Seidl gebaut

und bis ins hohe Alter mit strengem

Regiment vom überdachten

Holzbalkon der Seeseite aus gelenkt,

geleitet, geführt. Generationen

von Seglern hat er ausgebildet

und – wenn es ihm zu bunt wurde

– nach der weißen Flüstertüte

gegriffen und weithin hörbar die

Kommandos über den Ammersee

erschallen lassen.

2001 ist Stefan Marx von Utting

runtergekommen und hat die Institution

übernommen, deren Tradition

er mit Leidenschaft in die

neue Zeit führt. Inzwischen hat der

66-jährige, von Wind und Wetter

gebräunte Seebär seinen Sohn Niki

mit im Boot. „Das ist mir wichtig“,

sagt er. Immerhin denke er über

die Zukunft nach.

Mit dem Stand-up Paddle

ins Froschgartl

Man kann es sich gar nicht vorstellen,

dass Stefan Marx auch mal Urlaub

macht. „Aber“, verrät er, „ich

war im vergangenen Jahr in der

Karibik. Des war echt stark.“ Und

zuvor sei er mal auf dem Bodensee

gesegelt – „auch cool.“ Ansonsten

verbringe er jeden Tag die meiste

Zeit zwischen den Booten und ist

in seiner Hafenanlage unterwegs –

die ist übrigens so gebaut, dass bei

nahezu allen Wetterlagen das An-

14 | tassilo


Ein Seebär wie aus dem Bilderbuch:

Stefan Marx und seine Ammersee-Segelschule sind eins.

landen gut gelingt. Im Durchschnitt

registriere sein Schrittzähler 15 Kilometer

am Tag. „Das reicht so mit

der Bewegung“, sagt er grinsend,

erzählt aber im nächsten Moment,

dass er jetzt auch zu den Stand-up

Paddlern gehört. „Abends paddle

ich gelegentlich ins Frosch-Gartl

nach Aidenried rüber.“

Um nochmal auf die 380 Arbeitstage

zu kommen: In der Ammersee

Segelschule hat sich architektonisch

und vom Programm

her nicht viel verändert nach dem

Besitzerwechsel: Von Mai bis Oktober

wird Segeln gelernt. Die

Motorbootschule ist von Februar

bis Dezember aktiv. 2016 waren die

letzten Prüfungen für den Führerscheinerwerb

bis zwei Wochen vor

Weihnachten, berichtet er.

Wie die Fische

im See

Theorie-Kurse bietet Stefan Marx

von Oktober bis April an. Die finden

entweder im Stammsitz der

Familie in Utting statt, oder im

Radius von zirka 70 Kilometern

im Raum Augsburg, München,

bis ins bayerische Oberland.

Die Pflege der Schiffe darf nicht

übersehen werden. Segelte die

Ammersee-Segelschule jahrzehntelang

in Holz, ist in den letzten

Jahren nach und nach auf neue

Werkstoffe umgerüstet worden.

Da dümpeln sie nun am Steg, die

weiß-blauen Schiffe und alle haben

sie – nein, keine Vogelnamen

mehr. Jetzt heißen sie wie die Fische

im See: Elritze, Huchen, Sterlet,

Saibling, Äsche, Stichling, Zander,

Schleie und viele mehr.

Die Ammersee-Segelschule ist ein

arbeitsintensives Unternehmen.

Aber sie bietet neben der Ausbildung

zu den Sportbootführerscheinen

und dem Segelbootverleih

auch besondere seglerische

Gruppen-Erlebnisse an, als da

sind Segelkurse für Schulklassen

und Gruppen, was laut Marx sehr

stark zunimmt und sich großer Beliebtheit

erfreut. Das gilt auch für

Tages-Charter des Gaffelkutters

Nachtigall und natürlich auch für

> > > INFORMATION

das Ammersee-Flaggschiff, den Albatros.

Das königliche Vergnügen

für Tages-Charter mit Skipper oder

für alle, die einfach einmal auf dem

schönsten Schiff am See mitsegeln

möchten.

Warum Kaiserliches Vergnügen?

Zar Nikolaus II. lies die Segelyacht

Skidbladnir – heute Albatros – 1905

in der Werft von Max Oertz in Hamburg

bauen. Als Geschenk für den

Württembergischen König Wilhelm

II. Bis 1918 segelte sie unter königlicher

Flagge auf dem Bodensee.

Nach dem Sturz der Monarchie

wechselte sie mehrmals die Besitzer

und wurde vom Einmast-Gaffelkutter

zur Zweimast-Yawl umgebaut.

1936 erwarb Heinrich Seidl

aus Dießen das Schiff und machte

es zum Flaggschiff seiner Ammersee-Segelschule.

Ein Erlebnis, das

Segler verzaubert und – wenn sie

stolz über den See gleitet – alle

Blicke auf sich zieht.

bb

Wer mehr wissen möchte, informiert sich bei Stefan Marx,

Ammersee- Segelschule, Seestraße 28 in Dießen, Tel. 08807 / 8415,

www.ammersee-segelschule.de

september / oktober 2017 | 15


Baubeginn im Frühjahr 2018

Der Tunnel kommt !

Starnberg | Rund 45 000 Autos fahren

täglich auf der B2 durch Starnberg.

Erste Pläne, die Stadt am

Starnberger See von dieser ständigen

Stau-, Lärm- und Abgasbelastung

zu befreien, reichen bis ins

Jahr 1988 zurück. Schon damals

hielt das zuständige Staatliche

Bauamt mit Sitz in Weilheim eine

Untertunnelung für die beste Lösung.

Und schon damals galt eine

Umfahrung, für die noch immer

die – wenn auch deutlich weniger

gewordenen – Tunnelgegner plädieren,

als unrealistisch. Zum einen,

weil durch den Umgehungsbau

massiv in die naturgeschützte

Landschaft eingegriffen werden

müsste, dieses Projekt allein aus

juristischer Sicht nicht umsetzbar

wäre. Zum anderen, weil eine

Umfahrung nicht gewährleistet,

dass die Autofahrer tatsächlich

den rund zehn bis zwölf Kilometer

langen Weg um Starnberg

herum in Kauf nehmen, am Ende

des Tages womöglich trotz Umgehungsstraße

die B2 mitten durch

die Stadt nutzen, die gewünschte

Verkehrswirksamkeit also gar nicht

erreicht wird. Nach jahrzehntelangem

Hick-Hack – diverse Wahlkämpfe

der Stadt Starnberg wurden

mit Pro oder Kontra Tunnel

entschieden – steht nun endgültig

fest: Der Tunnel kommt! Und zwar

bald. „Erste Vorarbeiten beginnen

noch dieses Jahr. Offizieller Baubeginn

für den Entlastungstunnel

wird 2018 sein“, sagt Christian

Probst, Abteilungsleiter im Staatlichen

Bauamt Weilheim für den

Landkreis Starnberg.

200 Millionen Euro

Kosten

Mit ersten Vorarbeiten meint

Probst die Verlegung des Löschwasserbecken

des Starnberger

Nordöstlich der Stadt beginnt die Untertunnelung

auf Höhe des Starnberger McDonalds.

16 | tassilo


Finanzamts, das im Zuge des Tunnel-Baus

für die dann notwendige

Belüftungsanlage weichen muss.

Der eigentliche Spatenstich für das

rund 200 Millionen Euro schwere

Projekt erfolgt im kommenden

Frühjahr. Läuft alles nach Plan, soll

der Tunnelbau 2026 abgeschlossen

sein, also insgesamt über

acht Jahre gehen – und dann für

eine Verkehrsentlastung von bis

zu 65 Prozent sorgen. Zwar wird

im Tunnel jeweils nur einspurig

gefahren, allerdings fallen im Vergleich

zur jetzigen B2 jede Menge

Ampeln und Kreuzungen weg.

Sechs Ampeln spare man sich laut

Uwe Fritsch, seit Anfang Juli neuer

Leiter des Staatlichen Bauamts in

Weilheim, der das Projekt „Entlastungstunnel

Starnberg“ sogar als

„Geschenk für die Stadt“ bezeichnet.

Geschenk? Da es sich bei der

B2 um eine Bundesstraße handelt,

ist auch der Bund zu 100 Prozent

verantwortlich für das Projekt.

Maschine mit

monströsem Bohrer

Bevor sich die Maschine einer Spezialfirma,

die mittels Ausschreibungsverfahren

noch gesucht wird,

in den Untergrund Starnbergs

bohrt, beginnen die Arbeiten mit

der Zufahrtsstrecke zum Tunnel auf

der nordöstlichen Seite der Stadt,

wo die B2 auf die Autobahn Richtung

München (oder Garmisch-

Partenkirchen) führt. Es ist zugleich

die Seite mit der größten Auswirkung

auf die Bevölkerung. Ein dort

stehendes Doppelhaus muss im

Jahr 2019 dem Projekt weichen,

was deren Bewohner und Besitzer,

die dort in dritter Generationen

leben, verständlicherweise extrem

schwer fällt. „Das war für uns

auch nicht leicht, die Nachricht zu

überbringen“, sagt Rainer Pittrich,

der seit 30 Jahren im Staatlichen

Bauamt Weilheim als Planer tätig

ist, sich seither auch mit der Untertunnelung

Starnbergs „unter

anderem“ beschäftigt. Auf der vor

ihm liegenden Zeichnung, die aus

dem Jahre 1988 stammt, ist der

mögliche Tunnel in gleicher Form

eingezeichnet, wie er nun 30 Jahre

später gebaut wird. Er erstreckt

sich über zwei Kilometer (mit Zulaufstecken

sind es 3,12 Kilometer),

ist S-gekrümmt, enthält alle 300

Meter einen Notausgang (Vorschrift:

alle 500 Meter), zwei Pannenbuchten

je Fahrtrichtung, eine

Neigung von bis zu 4,5 Prozent und

befindet sich an der tiefsten Stelle

rund 40 Meter unter dem Starnberger

Schlossberg. Mehr als 80

Bodenproben in bis zu 70 Metern

Tiefe wurden bereits genommen,

um den eiszeitgeprägten Untergrund

– mehrere, aufeinandergeschobene

Schichten – bis ins Detail

zu erforschen.






































































































Kurz vor dem Tengelmann-Markt (hinter den Bäumen links) beginnt der

geplante Tunnel südwestlich der Stadt Starnberg.

Die wohl größte Schwierigkeit

beim Bau des Tunnels wird der

Kampf gegen das Grundwasser

sein, wenngleich ein erheblicher

Teil des Tunnelbaus sogar unter

dem Grundwasserspiegel erfolgt.

Deshalb arbeitet die dann zuständige

Firma mittels sogenanntem

Hydroschildverfahren. Heißt:

Während das Innere der Maschine,

an deren Kopf sich ein Bohrer

mit zehn Metern Durchmesser

befindet, sich durchs Erdreich

arbeitet, hält die äußere Schicht

der Maschine, ein Spezialgehäuse,

dem möglichen Grundwasserdruck

stand, sodass es zu keinen

unterirdischen Überschwemmungen

kommen kann.

Teil des

Luftreinhalteplans







































































































































Laut Christian Probst werde die

gewaltige Tunnel-Bohrmaschine

rund neun Monate am Stück und

rund um die Uhr im Einsatz sein.

Vibrationen, die aufmerksame Anlieger

wahrnehmen könnten, sind

nicht auszuschließen. Auch kleinere

Ränder von Grundstücken werden

im Zuge des Tunnelbaus den

Besitzern abgekauft oder während

der Bauphase gegen eine finanzielle

Entschädigung in Anspruch

genommen. Langfristig betrachtet

ist der Tunnelbau jedoch als große

Bereicherung für den Ort zu sehen

und darüber hinaus ein entscheidender

Faktor im Zuge des

Luftreinhalteplans: Die Abgase,

die vom Verkehr im Tunnel produziert

werden, gelangen über die

Belüftungsanlage und einen Kamin

(auf Schlossberg) gebündelt

und in 80 Metern über dem Boden

sowie stark sauerstoffverdünnt in

die Luft. Somit atmen die Bürger

wesentlich weniger Abgase ein,

als es aktuell bei rund 45 000 Autos

tagtäglich auf der B2 inmitten

Starnbergs der Fall ist.

js










































september / oktober 2017 | 17


Milchprodukte aus der Ziegen-Zucht von Elfie Lang

Energiereich, frisch

und laktosefrei

Weilheim / Hahnenbühel | Leberkranke

Bürger, von den Ärzten

bereits abgeschrieben, kaufen

wöchentlich 20 Liter und reden

von der „besten Medizin“. Auch

junge Familien aus Augsburg machen

sich auf den Weg, um ihren

allergieanfälligen Kindern laktosefreie

Milch zu besorgen. Aber auch

Radfahrer, Wochenmarkt-Liebhaber

und die Andechser Molkerei

Scheitz sind ganz narrisch auf die

Produkte von Elfi Lang. Als die heute

57-Jährige im Jahre 1990 mit einer

Hand voll Ziegen hobbymäßig

angefangen hat, konnte sie vom

heutigen Ausmaß ihrer gefragten

Landwirtschaft allenfalls träumen.

„Damals waren wir sogar das Gespött

der Menschen“, erinnert sich

Ehemann Anton Lang. Als „Bauern

mit Eisenbahner-Kühen (Ziegen,

Anm. d. Redaktion), die Gleise von

Wildwuchs befreien“, wurden er

und Elfie beleidigt. Doch die Leute

bemerkten schnell, dass mit

Ziegenmilch Geld zu verdienen

ist. Prompt verstummten die Kritiker

und der Bestand der Bunten

Deutschen Edelziegen wurde im

idyllisch gelegenen Hause Lang mit

den Jahren immer größer.

Täglich zehn Stunden

harte Arbeit

Heute ackert Elfie Lang für misten,

melken und füttern sowie Käserei

und Eigenvermarktung mindestens

zehn Stunden am Tag, sieben Tage

die Woche. In Bekannten- und

Kundenkreisen ist sie „die Powerfrau

vom Hahnenbühel“. Freitags

beneiden sie die Weilheimer Wochenmarkt-Besucherinnen

um ihre

glatte, gesunde Haut. Wie sie das

nur mache, wo sie doch schon 57

ist und Jahrzehnte lang körperlich

schwer gearbeitet hat. Elfies Antwort

ist meistens die gleiche: „Ich

trinke die Milch meiner Ziegen.“

Der andere Grund für ihr unermüdliches

Engagement: Sie liebt

ihren vielseitigen Beruf, möchte

„meine Tiere und den Umgang mit

Menschen keine Sekunde missen“.

Ehemann Anton muss sie sogar regelmäßig

einbremsen. Auch in Sachen

Neu- und Ausbau. Elfie Lang

könnte aufgrund stetig steigender

Nachfrage schon längst vergrößern.

Pläne hat es schon gegeben,

doch dann erkrankte Anton. Außerdem

sind Töchter und Schwiegersöhne

beruflich und kinderbedingt

anderweitig eingespannt – es fehlt

also an Personal für eine noch größere

Ziegen-Zucht. Elfies Traum

vom neuen Stall, einer neuen Kä-

Mit Leckerlis im roten Kübel

folgen die Bunten Deutschen Edelziegen

ihrer Chefin Elfie Lang auf Schritt und Tritt.

18 | tassilo


Direkt zum Reinbeißen: Der selbstgemachte Weich- und Hartkäse von

Elfie Lang, zum Teil gespickt mit wertvollen Kräutern.

serei und einem beschaulichen

Hofladen mit gemütlicher Terrasse

für vorbeiradelnde Gäste lebt trotzdem

nach wie vor.

„Die verwöhnten

Damen“

Aktuell hält Elfie Lang 85 Ziegen,

darunter zwei Böcke für die hauseigene

Nachzucht. Aufgeteilt ist

die Schar geburtenzyklusbedingt

in vier Gruppen. Hintergrund: Die

Geißen können ziemlich temperamentvoll,

bockig und umtriebig

sein. Verletzungen an Brustkorb

und Euter hat es laut Anton Lang

schon unzählige Male gegeben.

Ziegen sind Herdentiere mit Hierarchien.

Wer von den jüngeren Geißlein

sich gegen die starke Leitkuh

aufmuckt, muss mit einem „blauen

Auge“ rechnen. Auch Anton und

Elfie Lang sowie ihre beiden Töchter

haben schon des Öfteren einen

Horn-Schlag abbekommen. „Passiert

halt auch mal“, sagt Elfie, die

ansonsten schwer zufrieden ist mit

dem Benehmen ihrer braunroten

Vierbeiner, die in bestimmten Situationen

sogar sehr eitel sein können.

Eitel? „Sobald ein Tropfen Regen

vom Himmel fällt, wollen die

verwöhnten Damen sofort in den

Stall“, sagt Anton Lang. Matsch,

Nässe und Kälte kämen ohnehin

nicht Frage. Außerdem pflegen

sie ihr Fell derart intensiv, dass sie

stets einen frisch gestriegelten und

herausgeputzten, schier festzugmäßigen

Eindruck machen beim

geschlossenen Marsch hinaus auf

die saftigen Wiesen.

Das gilt auch beim Aufmarsch in

den Melkstand, der Platz für zwölf

Ziegen bereitstellt. Zwei Mal am

Tag, morgens und abends jeweils

um fünf Uhr, zapft Elfie Lang die

prallgefüllten Euter ihrer Geißen

an. Durchschnittlich produziert

eine Lang-Ziege 850 Liter Milch

im Jahr. Die Hälfte davon wird

von Elfie Lang zu verschiedensten,

gourmethaften Käsesorten

verarbeitet. Die andere Hälfte

wird abgenommen von

der Molkerei Scheitz in

Andechs, die gut bezahlt.

Zwischen 80 und 110 Cent

pro Liter bekommt Familie

Lang für ihre frische, energiereiche

und laktosefreie

Bio-Ziegen-Milch – fast drei

Mal so viel wie hiesige Bauern für

Kuhmilch.

Gute Gene für die

Nachzucht

Neben optimal abgestimmtem

Futter sind auch Klauenpflege und

allen voran die Gene des Bockes

von entscheidender Bedeutung

für Milchqualität und -leistung.

Rund ein Drittel des Ziegenbestandes

wird von Familie Lang

jährlich von extern dazugekauften

Böcken gedeckt. Obwohl die

eigentliche Brunftzeit der Ziegen

im Herbst stattfindet, zögert Familie

Lang die Paarungszeit bis in

den Januar oder Februar hinaus.

Das funktioniert bei uns super

und hat den Vorteil, dass wir auch

den Winter über eine gute Milchleistung

haben“, sagt Anton Lang.

Schwache Geißen liefern ein Jahr

lang Milch, gute sogar über zwei

Jahre. Letztere werden aufgrund

der guten Gene für die Nachzucht

gebraucht, die hoffentlich gesund

und munter aufwachsen kann. Vor

sieben Jahren nämlich breitete sich

auf dem Lang-Areal ein Keim aus.

Alle Ziegen haben sich infiziert,

Äußerst fotogen präsentierten sich

die neugierigen Geißen beim Besuch

von „tassilo“-Redakteur Johannes Schelle

auf der idyllisch gelegenen Weide.

sodass Familie Lang die komplette

Herde sanieren musste. „Damals

waren wir noch nicht so erfahren

und haben zu wenig darauf geachtet,

ob die Böcke, die wir dazugekauft

haben, auch gesund sind.“

Sieben Jahre später ist von diesem

traurigen Totalschaden nichts mehr

zu sehen. Geißen und Böcke sind

pumperlgesundund dank regelmäßiger

Tierarztuntersuchungen,

aufmerksamer Schutzhunde sowie

Herdenhalterin Elfie Lang bestens

geschützt und versorgt.

js

september / oktober 2017 | 19


Pianist und Organist der Extraklasse

Jürgen Geiger

spielt Rachmaninow

Weilheim | In Weilheim ist er als

Organist der Stadtpfarrkirche bekannt.

Jürgen Geiger ist aber auch

ein erstklassiger Pianist, der in den

Konzertsälen ganz Europas unterwegs

ist, demnächst auch in der

Elbphilharmonie Hamburg auftritt.

Die Stadt Weilheim hat die künstlerische

Leistung ihres Bürgers Ende

2016 mit dem Kulturpreis honoriert

und deshalb möchte sich der

41-Jährige mit einem besonderen

Symphoniekonzert präsentieren.

Am Samstag, 23. September, spielt

er in der Stadthalle das Klavierkonzert

Nr. 3 von Rachmaninow, das

als das schwierigste Klavierwerk

überhaupt gilt. Schon bei der Uraufführung

dieses Klavierkonzertes

fragte ein Kritiker: „Wer hat Angst

vor Rachmaninow?“. Der Komponist

hat das Werk 1909 seinem

Pianistenfreund Josef Hofmann

gewidmet, doch dieser hat es nie

gespielt, weil es ihm zu schwierig

war. Es stellt höchste technische

Ansprüche, beinhaltet zugleich im

Klavierpart die meisten Noten pro

Sekunde und ist deshalb das meist

gefürchtete Werk unter Pianisten.

Doch Jürgen Geiger beschäftigt sich

schon seit seinem Studium mit

dem Komponisten Sergej Rachmaninow

und hat viele seiner Werke

im Konzertrepertoire.

Aufgewachsen

in Apfeldorf

„Die Verleihung des Kulturpreises

war für mich Bestärkung, etwas

Besonderes in Weilheim zu präsentieren“,

verrät Geiger seine Intention,

dieses Gipfelwerk des russischen

Komponisten anzupacken.

Ein weiterer bedeutender Vertreter

dieser russischen Klavierschule

war Pianist Vladimir Horowitz,

dessen hypervirtuosen Stücke

Jürgen Geiger auch in einer CD-

Aufnahme „Horowitz goes organ“

interpretiert.

Am großen Steinway-Flügel wird er

seine Finger über die Klaviatur wirbeln lassen.

20 | tassilo


Das Orchester Prag unter dem Dirigat

von Johannes Skudlik (rechts) wird das

Symphoniekonzert mitgestalten.

Dabei stammt der talentierte Musiker

aus ganz beschaulichen Verhältnissen.

Aufgewachsen in einer

musikalischen Familie in Apfeldorf

am Lech begann er im Alter von

acht Jahren mit dem Akkordeonspielen

und entdeckte wenig später

das Klavier für sich.

Hochschulabschluss

mit fünf Diplomen

Ein musikalisches Schlüsselerlebnis

war für den Burschen damals

die Begegnung mit dem Landsberger

Kantor Johannes Skudlik,

der ihn fortan unterrichtete

und bis zum Studium begleitete.

Die Münchner Musikhochschule

schloss Jürgen Geiger gleich mit

fünf Diplomen ab, darunter die

Konzertfächer Klavier, Orgel und

Orgelimprovisation sowie das A-

Examen als Kirchenmusiker. Mit

diesem vielseitigen musikalischen

Wissen wirkt er in der Pfarreiengemeinschaft

Weilheim nun als

Organist, leitet vier Chöre und hat

im Jahr 2011 auch den „Weilheimer

Orgelsommer“ ins Leben gerufen.

„Wir fühlen uns in Weilheim sehr

wohl“, verrät der 41-Jährige zu seinem

an sich beschaulichen Leben

in der Stadt mit Ehefrau Rita und

seinen drei Söhnen. Auch die Nähe

zu seinem Heimatort Apfeldorf und

die schöne Landschaft des Pfaffenwinkels

möchte er nicht missen.

In den Konzertsälen

Europas unterwegs

Gleichwohl ist er europaweit unterwegs

auf Konzertreisen zu den

Philharmonien in Köln, München

oder Danzig sowie zu Orgelkonzerten

in den Kathedralen von

Moskau, Lausanne oder Bordeaux.

Schon im November wird er wieder

mit Rachmaninow-Werken

in Moskau konzertieren und im

nächsten Jahr tritt er in der Hamburger

Elbphilharmonie auf.

Mit dem Symphoniekonzert am

Samstag, 23. September, holt er

seine internationalen musikalischen

Kontakte nach Weilheim.

Rund 65 Musiker des Orchesters

„Symphony Prag“ werden auf der

Bühne Platz nehmen. Darauf freut

sich Jürgen Geiger besonders,

> > > INFORMATION

„denn dieses Orchester hat eine

außergewöhnliche Qualität, es

kann die lyrischen Töne der russischen

Werke hervorragend umsetzen“.

Unter dem Dirigat seines

früheren Lehrers und heutigen

Freundes Johannes Skudlik erklingen

Konzertstücke aus der alten

und neuen Welt. Zur Vorbereitung

werden Jürgen Geiger und Johannes

Skudlik zwei intensive Probentage

mit dem Orchester in Prag

verbringen. Zunächst spielt das Orchester

die Ouvertüre Wilhelm Tell

von Gioachino Rossini. Dann folgt

das Klavierkonzert Nr. 3 in d-Moll

von Rachmaninow, das Jürgen Geiger

auf einem großen Steinway-

Flügel intonieren wird. Nach der

Pause erklingt die Sinfonie Nr. 9

in e-Moll „Aus der neuen Welt“

von Antonin Dvorak. Für Freunde

klassischer Musik wird dieser Konzertabend

zu einem Höhepunkt im

Weilheimer Kulturleben.

rg

Das Symphoniekonzert, im Rahmen dessen Jürgen Geiger Rachmaninow

spielt, findet am Samstag, 23. September, um 20 Uhr in

der Stadthalle Weilheim statt. Kartenvorverkauf beim Weilheimer

Kreisboten-Ticketservice unter Telefon 0881 / 68611 oder 0881 / 68612

oder im Landsberger Reisebüro Vivell unter Telefon 08191 / 91740.

Die Abendkasse öffnet um 19 Uhr.

september / oktober 2017 | 21


ALLERLEI IM TASSILOLAND

Von Volksmusik und

Verlosungen

Zwischen Jazz und Rock: Max Frankl und das Ensemble CARGO

Die Fliegenfischerschule Oberbayern

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Starnberg | 34 Jahre jung und schon jetzt stolzer

Gewinner des „Echo Jazz“. Der Weilheimer Gitarrist

Max Frankl ist auf bestem Wege, sich in die oberste

Liga europäischer Jazz-Gitarristen zu spielen. Am

Donnerstag, 19. Oktober, um 20 Uhr kommt der

Weilheimer mit seinem neuen Ensemble CARGO

in die Schlossberghalle Starnberg. Gemeinsam mit

den Schweizer Künstlern Reto Suhner (Altsaxofon

und Altklarinette) sowie Lionel Friedli (Schlagzeug)

lädt der Preisträger

ein in

einen musikalischen

Grenzbereich

zwischen

Jazz und

Rock, garniert

mit einer Prise

Bossa und

psychedelisch wirkenden Sounds. Wer Lust hat auf

solch hochklassig verzerrte Gitarrenklänge, Hall-

Effekte und bandmaschinenartige Verzögerungen,

der sollte sich den Konzertabend des welterprobten

Trios nicht entgehen lassen. Tickets gibt es Online

auf www.all-that-jazz-starnberg.de.

> > > KONZERT-TICKETS ZU GEWINNEN

Für das Jazz-Konzert mit Max Frankl in Starnberg

verlost „tassilo“ 3x2 Karten. Schicken Sie eine Postkarte

mit dem Stichwort „Max Frankl“ an „tassilo“,

Birkland 40 in 86971 Peiting. Oder eine E-Mail an

info@tassilo.de. Die Gewinner werden per Losverfahren

gezogen, bekommen die Tickets per Post

zugesandt. Absenderadresse also nicht vergessen.

Einsendeschluss ist der 15. September.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Viel Erfolg!

js

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Öffnungszeiten:

Mi/Fr 16-19 Uhr & Sa 9-12 Uhr

Und nach Vereinbarung

Opening Hour:

Mi/Fr 4-7 p.m. & Sa 9-12 a.m.

And by appointment

„Heimatherz“ – Neuer Kriminalroman von Nicola Förg

Tassiloland | Vier Jahre ließ Bestsellerautorin Nicola

Förg auf ihren neuen Kriminalroman warten. Nun

geht sie mit Kommissar Gerhard Weinzierl, einem

waschechten Allgäuer, wieder auf Verbrecherjagd.

„Heimatherz“ erzählt von einer renommierten Gestalterin

von Malbüchern für Erwachsene, tot aufgefunden

auf einer Kiesbank der Litzauer Schleife.

Malbücher für Erwachsene? Für Kommissar Weinzierl

„völliger Schmarrn“. Ermittelt wird trotzdem.

Im Zuge dessen taucht er gemeinsam mit Kripo-

Kollegin Evi Straßgütl, eine Fränkin, tief ein in die

Geschichte des Lechs und Forggensees. Inhaltlich

wie sprachlich lässt Nicola Förg kaum einen Wunsch

offen, unterhält den „Zuagroasten“ mittels gestochen

scharfem Hochdeutsch ebenso sehr wie den

„Einheimischen“, der immer wieder mit Zitaten des

Allgäuer Dialekts verköstigt wird. Erhältlich

ist das 203 Seiten starke Buch

für 12,95 Euro beim emons-Verlag

(www.emons-verlag.de).

> > > BÜCHER-VERLOSUNG

Außerdem können Sie, liebe Leser,

eines von drei Exemplaren gewinnen. Schicken

Sie uns eine Postkarte mit dem Stichwort „Heimatherz“

an „tassilo“, Birkland 40, 86971 Peiting. Oder

eine E-Mail an info@tassilo.de.de. Einsendeschluss:

15. September. Die Gewinner bekommen den Kriminalroman

per Post zugesandt, Absenderadresse

nicht vergessen! Das Los entscheidet, t, der

Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Viel Glück!

js

22 | tassilo


Szenenapplaus unter freiem Himmel – unsere Gewinnerinnen

Tassiloland | „Die Steingadener, die können ja richtig

gut Theater spielen.“ Ob junge Studentin, Mutter

dreier Kinder, Polizist oder Rentnerpärchen: Dieser

lobende Satz fiel immer wieder auf die Frage, wie

Ihnen das Theaterstück „Die Anstifter“ gefallen hat?

Allein das Ambiente im örtlichen Klosterhof mit

großer Bühne und steiler Tribüne sorgte bei den

gut besuchten Vorstellungen für große Augen unter

den Besuchern. Herrliche Chorgesänge, Pferdegespann

und Esel, aber allen voran das Auftreten der

Schauspieler mit Hauptdarsteller Anton Nöß wurde

mit kräftigem Applaus honoriert. Fleißig geklatscht

haben am Abend der Premiere auch Irmgard Krämer

aus Peißenberg und Sabine Mengis aus Pöcking.

Beide Damen hatten im Zuge unserer letzten

Auslosung das größte Glück und je zwei

Karten für den Auftakt des Steingadener ener

Freilichttheaters gewonnen.

js

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„Sir Shackleton“ segelt dem Herbst entgegen

Riederau | Das Segelschiff „Sir

Shackleton“ glitt bis 2011 über die

rauen Wellen der Nord- und Ostsee.

Dann wurde das neun Tonnen

schwere Schiff mit Zwei-Mast-

Ketsch aus Mahagoni und Eiche

von Familie Gattinger gekauft und

nach Riederau an den Ammersee transportiert.

Seither dient es dort als zuverlässiges Segelschiff

für Seminare und Events über Wasser, bei denen bis

zu zehn Personen teilnehmen dürfen. Als gleichermaßen

abenteuerlich, romantisch und beruhigend

gelten insbesondere die verschiedenen Mitsegel-

Fahrten auf dem Ammersee, die Familie Gattinger

Jung und Alt während der Segelsaison von Anfang

Mai bis Ende Oktober an verschiedenen Tagen zu

verschiedenen Uhrzeiten anbietet. Die Segel-Saison

2017 neigt sich also dem Ende zu.

> > > SEGEL-GUTSCHEIN ZU GEWINNEN

„tassilo“ verlost im Rahmen des Segel-Saisonabschlusses

1 x 2 Gutscheine für ein Mitsegeln auf

der „Sir Shackleton“ nach Ihrer Wahl. Schicken Sie

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Shackleton“ an „tassilo“, Birkland 40 in 86971 Peiting.

Oder eine E-Mail an info@tassilo.de. Das Los

entscheidet, der Rechtsweg ist ausgeschlossen! Die

Gewinnbenachrichtigung erfolgt per Post – Absenderadresse

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www.segelevent-ammersee.de. Oder direkt

bei Familie Gattinger unter Telefon efon

08807 / 946950. js

„Da Summa is uma“ in der Stadthalle

Weilheim | Das Herbstsingen „Da Summa is uma“ des

Heimat- und Trachtenvereins Weilheim findet heuer am

Samstag, 14. Oktober, um 19.30 Uhr in der Stadthalle Weilheim

statt. Vor 26 Jahren wurde die traditionsreiche Veranstaltung

von Rosemarie Schmid ins Leben gerufen. Heuer

allerdings findet der Abend erstmals unter neuer Leitung

statt. Vergangenen März übergab Rosemarie Schmid das

Organisations-Zepter an Friedl Entenmann, der als Teil der „Gögerl-

Geiger“ selbst für die musikalische Gestaltung des Abends sorgen

wird – und obendrein ein buntes Programm zusammengestellt hat.

Neben der aus Funk und Fernsehen bekannten Geigenmusik aus

Weilheim treten folgende Musik- und Gesangsgruppen auf: Tegernseer

Tanzlmusi, Johanni Gsang, Eschenloher Sänger, Habern Zwoagsang

und Gruberich. Durch das Programm führt der bekannte

BR-Heimat-Moderator Stefan Semoff. Karten im

Vorverkauf gibt es beim Kreisboten in Weilheim.

js

september / oktober 2017 | 23


Wirbelsäulenchirurgie auch im Krankenhaus Weilheim

Neue Möglichkeiten der

Kooperation im ZMC

Sonderveröffentlichung der

Weilheim | Erkrankungen des

menschlichen Bewegungsapparates

sind weit verbreitet. Veränderte

Lebensgewohnheiten und die

Alterung der Gesellschaft bringen

bekannte Krankheiten hervor. Rückenschmerzen

sind beispielsweise

die Krankheitsursache Nummer

eins für Arbeitsunfähigkeit. Verschleißerscheinungen

an Hüfte

und Knie sind ebenso eine häufige

Erscheinung bei Menschen

höheren Alters. Vorbei sind mittlerweile

aber die Zeiten, in denen

Patienten Angst vor einer Operation

sowie daraus resultierender,

wochenlanger Bettruhe haben

mussten. Moderne Verfahren und

Techniken wie minimal-invasive

Eingriffe sowie eine effiziente

Rehabilitation sorgen heutzutage

für eine schnelle Wiederherstellung

der Patienten. Darauf legen

auch die Ärzte und Mitarbeiter der

Krankenhaus GmbH Weilheim-

Schongau größten Wert. Deren

oberstes Ziel ist eine schnellstmögliche

Schmerzfreiheit der Patienten.

Dabei gilt: Konservative

Therapie vor Operation.

Leistungsangebot

erweitert

Das neue Zentrum für Muskuloskeletale

Chirurgie am Weilheimer

Krankenhaus, kurz ZMC, ist eine

Dr. Thomas Löffler leitet das ZMC

im Krankenhaus Weilheim.

konsequente Weiterentwicklung

der Klinik für Unfallchirurgie und

Orthopädie. Seit 2015 Dr. Thomas

Löffler die Leitung dieser Abteilung

als Chefarzt übernommen

hatte, wurde das Leistungsspektrum

(siehe Infokasten) sukzessive

ausgebaut, die Behandlungszahlen

wurden verdreifacht. Nun erweitert

die Klinik für Wirbelsäulenchirurgie

im Krankenhaus Schongau mit

Chefarzt Dr. Florian Soldner das

Leistungsangebot nach Weilheim

und schließt sich dort mit der Klinik

für Unfallchirurgie und Orthopädie

zum Zentrum für Muskuloskeletale

Chirurgie zusammen, das ebenfalls

von Dr. Thomas Löffler geleitet

wird. Zukünftig werden im Zuge

dessen auch in Weilheim alle möglichen

Krankheiten behandelt, die

Rückenschmerz verursachen. Zu

den schon bisher versorgten traumatologischen

Verletzungen des

Rückens werden nun auch degenerative

Rückenprobleme behandelt.

Das ZMC bündelt die Kompetenz

der Spezialisten aus verschiedenen

Fachrichtungen. Interdisziplinäre

Kooperation wird somit noch

schneller und effektiver. Neben den

Chefärzten und den Oberärzten

Marcel Ziegler und Klaus Lederer

ist Oberarzt Dr. Florian Faber neu

ins Team gekommen. Als Facharzt

für Neurochirurgie sowie Facharzt

für Unfallchirurgie und Orthopädie

ist er die gewünschte Verstärkung

für die ganze Bandbreite des Angebots

im ZMC.

Gewebeschonende

Operationen

Der Schwerpunkt im ZMC ist breitgefächert,

liegt auf der Unfallchirurgie

und Orthopädie sowie auf

Wirbelsäulenerkrankungen. Somit

werden im Zentrum für Muskuloskeletale

Chirurgie in Weilheim

nahezu alle Erkrankungen des

Bewegungsapparates behandelt.

Darüberhinaus arbeiten die Spezialisten

des ZMC auch mit den

Dr. Florian Soldner, Chefarzt der

Klinik für Wirbelsäulenchirurgie.


anderen Abteilungen im Krankenhaus

Weilheim, zum Beispiel der

Allgemein- und Viszeralchirurgie,

Gefäßchirurgie, Anästhesie und

Intensivmedizin, der Kardiologie

oder Radiologischen Diagnostik

ebenfalls sehr eng (interdisziplinär)

zusammen.

Dank der Spezialisten mit höchster

Expertise sowie modernster medizinischer

Technik sind die Patienten

also bestens aufgehoben im

ZMC. Erfordert eine Erkrankung

des Bewegungsapparates einen

chirurgischen Eingriff, wird so

weit wie möglich minimal-invasiv,

also äußerst gewebeschonend,

operiert. Bei den Wirbelsäulenoperationen

kommt fast immer

das Operationsmikroskop zum

Einsatz. Nach einem solchen Eingriff

begleiten Physiotherapeuten

den Genesungsprozess vom ersten

Tag. Eine effiziente Rehabilitation

schließt sich an die Behandlung

im Weilheimer Krankenhaus an.

Das Ärzte-Team des ZMC im Krankenhaus Weilheim: (v. l.) Dr. Florian Soldner, Dr. Thomas Löffler, Marcel

Ziegler, Klaus Lederer und Dr. Florian Faber.

Besuchen Sie die

Krankenhaus GmbH auf der

Oberland-Ausstellung (Halle G)

Leistungsspektrum

Unfallchirurgie und Orthopädie

Versorgung aller Frakturen mit

modernsten Implantaten

Gesamtes Spektrum der Hüftendoprothetik,

vorwiegend mit

minimal-invasiver Technik

Alle Techniken von Hüftprothesenwechsel

Knieendoprothetik inkl. komplexer

Wechselendoprothetik

Arthroskopische Operationen des

Knie-, Schulter- und Sprunggelenks

Differenzierte Beckenchirurgie,

z.B. SI-Verschraubung bei instabilen

Beckenfrakturen

Differenzierte Alterstraumatologie

Rotatorenmanschettenrefixation

Schulterendoprothetik

Ellbogengelenksersatz nach Trümmerfraktur

oder Rheuma

Leistungsspektrum Wirbelsäulenchirurgie

Degenerative Erkrankungen

Operative Versorgung der gesamten Wirbelsäule unter Einsatz des

Mikroskops bei nahezu allen Operationen

Minimal-invasive Operationen bei Bandscheibenvorfällen und

Spinalkanaleinengungen im Bereich der gesamten Wirbelsäule

Implantationen von Bandscheibenprothesen an der Halswirbelsäule

Stabilisierungs- und Entlastungsoperationen von entzündlichen oder

chronischen Erkrankungen

Verletzungen der Wirbelsäule

Operative Versorgung durch

Fixateur interne wenn

möglich minimal-invasiv

Wirbelkörperersatz

Densverschraubung

C1/C2-Verschraubung

Kyphoplastie

Hybridverfahren

Tumore

Tumore an der Wirbelsäule und den Nervenwurzeln

(Metastasen, Wirbelkörpertumore)

> > >KONTAKT

ZMC Zentrum für Muskuloskeletale Chirurgie

im Krankenhaus Weilheim

Tel. 0881 / 188 - 593

Fax 0881 / 188 - 679

E-Mail: zmc-info@kh-gmbh-ws.de

september / oktober 2017 | 25


Interview mit Chefarzt Dr. med. Jochen Dresel

Drei Neuigkeiten in

hundert Tagen

Sonderveröffentlichung der

Schongau | Dr. Jochen Dresel hat

in kürzester Zeit das Krankenhaus

Schongau ein weiteres Stück

nach vorne gebracht. Im Interview

spricht der Chefarzt der Klinik für

Innere Medizin über drei neu eingeführte

Behandlungsverfahren,

darunter zwei Möglichkeiten der

Reflux-Bekämpfung sowie weitere

Pläne, die unter seiner Leitung

in wenigen Wochen und Monaten

umgesetzt werden sollen.

Herr Dr. Jochen Dresel, vor wenigen

Monaten wurden Sie als neuer

Chefarzt der Inneren Medizin im

Krankenhaus Schongau vorgestellt.

Gut 100 Tage später warten Sie mit

drei neuen Behandlungsverfahren

auf. Eine davon ist die „Endoskopische

Vollwandresektion im Dickdarm“,

kurz FTRD. Was ist darunter

zu verstehen?

Die endoskopische Vollwandresektion

im Dickdarm und künftig

auch im Magen ist ein neues

Verfahren, das erst von einigen

großen Kliniken in Deutschland,

hauptsächlich den Universitätskliniken,

angeboten wird. Ein Grund

dafür ist das strenge Zertifizierungsverfahren,

das durchlaufen

werden muss, um diese Therapie

anbieten zu können.

Welches Zertifi zierungsverfahren

meinen Sie?

Für die FTRD braucht man ein spezielles

Instrument von einer Firma

aus Stuttgart, die nur an die Krankenhäuser

verkauft, die bestimmte

Auflagen erfüllen. In diesem Falle

ist es so, dass ich die Voraussetzungen

schon vor meinem Antritt

in Schongau erfüllt habe, die Zertifizierung

sozusagen mitgebracht

habe.

Was ist das Besondere an der „endoskopischen

Vollwandresektion“?

Sie kann bei bestimmten Polypen

im Dickdarm angewendet werden,

die bereits enge Vorläufer von bösartigen

Tumoren darstellen. Aber

auch bei Tumoren selbst, so lange

die sich noch im Anfangsstadium

befinden und sich lediglich auf der

innersten Schleimhautschicht im

Darm ausgebreitet haben.

Wie werden diese Polypen oder

„kleineren“ Tumore mittels FTRD

entfernt?

Normalerweise ist bei Polypen-

Abtragungen im Darm üblich,

dass der Polyp ausschließlich

mitsamt seiner „Unterlage“ auf

der Schleimhaut entfernt wird.

In diesem Falle wird aber ein

komplettes Stück der Darmwand

herausgetrennt. Somit ist sichergestellt,

dass der Polyp auch vollständig

entfernt ist, selbst wenn

er bereits in tiefere Wandschichten

des insgesamt zwei bis drei

Millimeter dünnen Darms vorgedrungen

ist. Zudem kann der

Pathologe die Vollständigkeit der

Entfernung besser kontrollieren,

da die Schnittränder ausreichend

weit entfernt sind vom eigentlichen

Polypen.

Führt das Abtragen tieferer Wandschichten

nicht zu anderweitigen

Problemen im Darm?

Überhaupt nicht. Die Schicht, die

herausgetrennt wird, baut sich in

fünf bis sechs Wochen wieder auf

und hat auf den Patienten keine

negativen Auswirkungen. Er hat

keine Schmerzen und kann wie

gewohnt seine Mahlzeiten und

Getränke genießen.

Polypen verursachen keine Schmerzen,

sind demnach ausschließlich

durch eine vorsorgliche Darmspiegelung

zu entdecken. Deutlich auffallender

sind die Symptome einer

Refluxerkrankung.

Das stimmt. Sodbrennen ist eine

in Deutschland sehr häufig vorkommende

Krankheit, an der rund

zehn Prozent der Bevölkerung

leidet. Die Symptome ähneln oft

denen bei einem Herzinfarkt – ein

Druckgefühl hinter dem Brustbein

und im oberen Mittelbauch.

Können Sie die Ursache einer Refluxerkrankung

beschreiben?

Sie besteht häufig darin, dass

der Mageneingang zu weit ist

und so Magensäure in die Speiseröhre

gelangt. Unabhängig davon

gibt es zwei Möglichkeiten,

den Reflux zu behandeln. Entweder

durch regelmäßiges Einnehmen

von Tabletten, die den

Säurehaushalt im Magen regulieren.

Oder durch eine Operation,

über die der Mageneingang verengt

wird.

Nun kommt das zweite neue Verfahren

ins Spiel, dass Sie in der

Inneren Medizin seit kurzem anwenden.


Klingt kompliziert.

Das Zenker Divertikel ist eine

Wandschwäche mit nachfolgender

Aussackung des Gewebes im

Eingangsbereich der Speiseröhre,

die je nach Stadium Schluckstörungen,

starken Mundgeruch und

Hochwürgen von unverdautem Essen

hervorrufen kann. Durch Verschlucken

können Nahrungsreste

auch in die Luftröhre gelangen,

was zu einer Lungenentzündung

führen kann.

Besuchen Sie die

Krankenhaus GmbH auf der

Oberland-Ausstellung (Halle G)

Dr. Jochen Dresel, Chef der Inneren Medizin, möchte seine Abteilung weiter nach vorne bringen.

Genau. Um die für den refluxerkrankten

Patienten richtige Therapie

zu finden, bieten wir zwei

neue Verfahren an. Einmal die

sogenannte Manometrie, mit der

wir den Druck in der Speiseröhre

messen. Und einmal die LangzeitpH-Metrie,

bei der wir über 24

Stunden den Säuregehalt in der

Speiseröhre messen. Meist werden

die Untersuchungen, die ambulant

erfolgen können, mit der

standardmäßigen Magenspiegelung

kombiniert.

Können Sie die Druck- und Säuremessung

etwas genauer beschreiben?

Diese Bilder zeigen die Entfernung eines Zenker-Divertikels (links) in der Speiseröhre.

Bei der Druckmessung wird dem

wachen Patienten ein weicher,

dünner Schlauch über die Nase in

die Speiseröhre eingelegt. Dann

soll er mindestens zehn Schluckversuche

mit rund fünf Milliliter

Wasser durchführen. Dabei kann

die Funktion der Speiseröhrenmuskulatur

und der beiden

Schließmuskel am oberen und unteren

Ende des Magens bestimmt

werden. Die Säuremessung erlaubt

es, Dauer, Schwere und Art

des Rückflusses der Magensäure

in die Speiseröhre zu bestimmen.

Letztlich können wir mit diesen

Messungen ganz genau beurteilen,

ob eine lebenslange Einnahme

von Tabletten oder eben eine

Operation die sinnvollere Behandlung

für den refluxerkrankten Patienten

ist.

Neben FTRD, Säure- und Druckmessung

gibt es eine weitere neue

Behandlungsmethode im Schongauer

Krankenhaus?

Die endoskopische Spaltung eines

Zenker-Divertikels.

Sie und ihr innermedizinisches

Team beherrschen neuerdings

eine Methode, mit der das Zenker-

Divertikel ohne großen Aufwand

und ohne Vollnarkose behandelt

werden kann.

Die Methode mit der niedrigsten

Komplikationsrate und dem für

den Patienten kleinsten Aufwand

ist die endoskopische Spaltung

des Divertikels im Rahmen einer

Gastroskopie. Hierbei wird ein

spezieller Schnabel-Tubus bis zum

Divertikel vorgeschoben, dann

über das Gastroskop ein elektrisches

Hochfrequenz-Nadelmesser

eingeführt, mit dem letztlich der

Steg des Divertikels durchtrennt

wird. Die Komplikationsrate bei

diesem Verfahren ist in Studien

am niedrigsten im Gegensatz zu

offenen chirurgischen Eingriffen

sowie der HNO-ärztlichen Spaltung

mit einem starren Endoskop

die beiden anderen Behandlungsmethoden.

Drei effektivere und patientenschonendere

Behandlungsmethoden in

so kurzer Zeit: Was für Neuerungen

stehen bei Ihnen als nächstes auf

dem Programm?

Wir wollen uns als Abteilung und

als Krankenhaus natürlich modern

und gut organisieren, um für den

Patienten und unsere zuweisenden

Ärzte qualitativ hohe Arbeit zu

leisten. Dann gibt es noch weitere,

schonende Verfahren in

der Gastroenterologie, die

ich die kommenden Wochen

und Monate einführen

möchte. Wobei das jetzt noch

zu früh wäre, genaueres zu

sagen, da wir diese Methoden

bis jetzt noch nicht an

Patienten anwenden. js

> > >KONTAKT

Klinik Schongau

Innere Medizin

Telefon: 08861 / 215 - 456

Telefax: 08861 / 215 - 138

E-Mail: in-sek-sg@kh-gmbh-ws.de

september / oktober 2017 | 27


Zu Besuch bei „Daller Tracht“ in Oderding

Trachtenmode – so verschieden

wie die Gesellschaft

Oderding I Vom klassischen

Dirndlgwand in rot und blau über

eine saubere Lederhose bis hin

zum Schicki-Micki-Wiesndirndl

reicht das Angebot bei Daller-

Tracht. „Unsere hauseigenen Kollektionen

sind eher traditionell“,

berichtet Geschäftsführer Benedikt

Daller, schließlich ist man mit

dem Firmensitz in Oderding auch

im bodenständigen Oberland verwurzelt.

Wir haben einen Blick in

das seit rund 40 Jahren florierende

Unternehmen der Trachtenmode

geworfen.

Ausgerechnet auf dem Oktoberfest

haben sich Rolf und Petra Daller

in den 1970er Jahren kennen gelernt.

Das ist kein Marketing-Gag“,

meint dazu der Junior, der heute

die Geschäfte führt. Rolf Daller betrieb

zu der Zeit schon ein Stoffgeschäft

zusammen mit seiner Mutter

Maria in München-Solln. Neben

Stoffen aller Art wurden dort auch

Nähkurse angeboten und eigene

Produkte in Form von Blusen oder

Röcken hergestellt. Die aus Weilheim

stammende Petra Daller erkannte

damals schon den Bedarf

an bodenständiger Bekleidung und

deshalb eröffneten sie gemeinsam

in der Oberen Stadt vor rund 30

Jahren ein Geschäft mit Schwerpunkt

Tracht.

gesellschaftliche Entwicklung in

den vergangenen 20 Jahren zugute,

konnte sich entgegen der Globalisierung

auf Regionales zurückbesinnen.

In Bayern ist man stolz

auf seine Traditionen und das wird

auch vermehrt gelebt. „Besonders

bei den Jungen ist dieser Trend

sehr deutlich zu erkennen“, weiß

Benedikt Daller. „Früher war es

manchem peinlich, eine Lederhose

zu tragen. Heute sind sie stolz darauf“,

ergänzt der 30-Jährige. Traditionelles

Gewand möchte die

Jugend nicht nur zum Oktoberfest

tragen, sondern auch während

des Jahres zu besonderen Anlässen.

Daller-Tracht konnte diesen bayerischen

Trend für sich

nutzen und hat mittlerweile

sechs Geschäfte

in Oderding, München, Weilheim,

Waakirchen, Landsberg und Kaufbeuren.

Die größte Filiale ist mit 1 200

Quadratmeter Verkaufsfläche in

München. Das neueste Geschäft

ist der großzügige Lagerverkauf in

Oderding, wohin im Frühjahr 2017

auch der Firmensitz von Peißenberg

verlegt wurde. Firmeninhaber

ist immer noch

Rolf Daller, der

sich jedoch aus

dem operativen

Geschäft weitgehend

zurückgezogen

hat. Die

Geschäftsführung

hat

Benedikt Daller inne, der trotz den

an sich traditionellen Verkaufsprodukten

auch immer ein Gespür für

aktuelle Trends haben muss.

Präsenz der Filialen

nicht zu ersetzen

Selbstverständlich gehört heute ein

Online-Shop mit Versandhandel

zum Unternehmen, der zwar immer

mehr Beachtung findet, aber

trotzdem die Präsenz der Filialen

nicht ersetzen kann. „Der Einkauf

einer Tracht ist keine alltägliche Sache,

das macht man nicht so gerne

online“, bemerkt der Geschäftsführer.

Deshalb legt er mit seinen rund

100 Mitarbeitern größten Wert auf

Jugend ist stolz auf

boarisches Gwand

Neben dem Laden war auch eine

Näherei integriert, wo individuelle

Dirndl hergestellt wurden. Natürlich

kam dem Unternehmen die

Geschäftsführer Benedikt Daller

28 | tassilo


Die Daller-Beraterinnen präsentieren

zwei Modelle aus der eigenen Kollektion.

eine fundierte Beratung der Kunden

in den Geschäften. Die wichtigste

te Strategie von

Daller ist es,

Trachten für

Jedermann erm zu bieten,

für den großen wie

kleinen Geldbeutel,

el

für Jung

und Alt, für dick

und dünn.

Eigene Kollektionen

le

bleiben ben traditionell

Jedes Jahr

werden eigene Kollektionen

auf

den

Markt gebracht, die

sich

zwar an der

aktuellen Trachtenmode

e orientieren, iere

aber den-

noch

eher traditionell ione

bleiben. Das

Design wird vor Ort

entwickelt, die

Herstellung der eigenen Kollektio-

nen erfolgt in Deutschland sowie

innerhalb nerh

der Europäischen Uni-

on. Für die modischen und meist

auch

kurzlebigeren er

en

Dirndlkleider

möchten die Kundinnen in der Re-

gel nicht so viel Geld ausgeben, die

werden en bei

Daller-Tracht ler-

von namhaften

Herstellern elle

lern

zugekauft. Lederhosen,

Strickwaren oder Schuhe

erfordern ein spezielles Handwerk,

deshalb wird hier ebenfalls mit

bekannten Herstellern zusammengearbeitet.

So kann sich der Kunde

von Kopf bis Fuß ausstatten. Auch

zum Kundenpotential hat Daller

seine Strategie: im großen Münchner

Laden gibt es entsprechend der

multi-kulturellen Bevölkerung alle

Stilrichtungen, das Weilheimer Geschäft

ist mehr traditionell ausgerichtet

und die Kaufbeurer kaufen

lieber modische Dirndl.

Auf die Frage nach den aktuellen

Trends für die Wiesn 2017 weiß

Benedikt Daller natürlich, wo die

Richtung hingeht: Bei den Damen

wird es traditioneller, die Farben

ruhiger und die Röcke länger

(mindestens kniebedeckt). Die kurze

Lederhose ist bei den Männern

unschlagbar, sie wird ohne Hosenträger

angezogen, dafür mit weißem

Hemd und einer Samtweste in

gedeckten Farben kombiniert. rg

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Kaufobjekte:

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Mietobjekte:

2 Doppelhaushälften

Jetzt Beratungstermin vereinbaren.

Bei den Dirndln stehen eigene Kollektionen und auch Gewänder von

namhaften Herstellern zur Auswahl.

Bei den Dirndln

stehen eigene

Kollektionen wie auch

Modelle namhafter

Hersteller zur Auswahl.

september / oktober 2017 | 29


Raistinger Tradition seit 200 Jahren

Beim Betteltanz,

da wird verkuppelt

Raisting | Die Spannung steigt

im Raistinger Gasthaus zur Post,

wenn sich die Burschen am

Kirchweihmontag zum Betteltanz

versammeln und zwischen jedem

Junggesellen ein Stuhl frei

gehalten wird. Dann kommen die

Madln in Begleitung der Blaskapelle

anmarschiert und werden

einzeln in den Saal hereingeführt.

„Man schaut immer, dass zwei

verkuppelt werden, die sich nicht

kennen“, sagt Simon Kölbl, Vorstand

des Burschenvereins, der

den Raistinger Betteltanz organisiert.

Jedes Jahr machen zwischen

250 und 300 ledige Madln

und Burschen bei diesem bayerischen

Brauchtum mit und haben

ihren Spaß. Gut sechs Wochen

vorher treffen sich die Raistinger

Burschen im Gasthaus zur Post,

um zwei Ruatenbuam zu wählen.

„Den beiden stehen intensive

Wochen bevor“, weiß Benedikt

Andrä, der im Burschenverein die

Kasse führt und auch schon selber

als Ruatenbua fungierte. Sie sind

von Fest zu Fest oder von Haus

zu Haus in der weiten Umgebung

unterwegs, um die Teilnehmer für

dieses bayerische Brauchtum zusammen

zu „betteln“. Zwischen 16

und 30 Jahren und natürlich ledig

sollten die Burschen und Madln

sein. „Manche sind auch schon

dreimal dreißig gewesen“, witzelt

Benedikt, der so zu verstehen gibt,

dass die Regeln nicht immer ganz

so ernst umgesetzt werden.

Der Betteltanz ist in Raisting schon

seit rund 200 Jahren verwurzelt.

Heiratsmarkt

wie anno dazumal

Die Ruatenbaum holen mit den

Oberhauser Musikanten die Mädchenschar

ab.

Früher gab es auch in einigen

Nachbardörfern Betteltänze, durch

den seit 1905 existierenden Burschenverein

hat dieses Brauchtum

in Raisting sogar die beiden

Weltkriege überlebt. Noch bis in

die 1950er Jahre war der „Heiratsmarkt“

nur dorfintern, doch

das wurde irgendwie fad und so

öffnete man die Tradition auch für

Auswärtige. Erst seit den 1970er

Jahren hat es sich durchgesetzt,

dass alle Teilnehmer in Tracht erscheinen

und auch die Oberhauser

Musikanten sorgen schon seit

30 Jahren für die richtige Musik

dazu. Im Laufe der Jahre steigerten

sich die Teilnehmer bis zur

Rekordzahl von 164 Paaren am

Betteltanz 2004. Seither wird darauf

geachtet, dass es nicht mehr

als 150 Paare werden.

Beim „Zambetteln“ der Teilnehmer

notieren sich die Ruatenbuam eigentlich

nur Name, Alter, vielleicht

Ein Festzug mit lauter Madln

bewegt sich in Richtung Gasthaus zur Post.

30 | tassilo


die Körpergröße oder irgendwelche

Besonderheiten. Meist erst am

Kirchweihwochenende setzen sich

die beiden im Geheimen hin und

haben die schwierige Aufgabe,

je nach Anmeldungen 120 bis 150

Paare zusammenzustellen. „Es sollt

halt keiner und keine übrig bleiben“,

weiß Simon Kölbl aus Erfahrung.

Außerdem sollten die Paare

auch zusammenpassen, irgendwie.

Die Ruatenbuam selber haben sich

schon im Vorfeld ihr Ruatenmadl

auserkoren, das bis zum Kirchweihmontag

geheim bleibt. „Da

gibt es im Dorf immer ein G'red,

wer des wieder sein wird“, sagt

Benedikt Andrä, der auch von großem

Betteltanz-Interesse aus der

Raistinger Bevölkerung erzählt.

Die Symbole der Ruatenbuam sind

eine festlich geschmückte Rute und

ein großer Krug, der immer mit

Wein gefüllt ist. Die Rute dürfen sie

sich den ganzen Tag nicht stehlen

lassen, denn das kostet Auslöse

meist in Form einer Runde Schnaps

und kann ganz schön teuer werden.

Madln treffen sich

separat

Die Madln versammeln sich um

13 Uhr im Gasthaus Drexl und

wenn die Ruatenbuam zusammen

mit der Oberhauser Musik

eintreffen, herrscht dort schon

gute Stimmung. Angeführt von

den Ruatenmadln wird dann zur

Post marschiert, wo die Herren

warten. Jetzt kommt der heikelste

Abschnitt des Tages. Jedes Mädchen

wird von den Ruatenbuam

einzeln hereingeführt und ihrem

Partner für den Tag vorgestellt.

Denn die Regularien sagen, dass

am Nachmittag bis einschließlich

Abendessen das Madl die gemeinsame

Zeche übernimmt und dann

am Abend der Bursch bezahlt.

Wenn man einen recht trinkfesten

Partner erwischt, kann das auch

mal schief gehen. Dafür haben

die Madln den ganzen Nachmittag

Anhand ihrer Listen ordnen die Ruatenbuam jedem Bursch im Saal eine

Partnerin zu.

Damenwahl und können neben

ihrem eigenen Partner auch andere

Burschen auffordern. Eröffnet

wird der Tanz durch die Ruatenpaare,

die sich meist sogar mit

Tanzstunden darauf vorbereiten,

und auch jede Tanzrunde aufziehen.

Heißt: Wenn die Ruatenpaare

auf der Tanzfläche sind, muss die

Musik spielen – getanzt wird letztlich

den ganzen Tag.

Mords Gaudi für die

Verkuppelten

Für viele Teilnehmer endet der

Betteltanz in der Kellerbar und zu

später Stunde laden die Ruatenpaare

noch zu einer Brotzeit ins

Burschenheim ein. Die Ausführung

dieser Raistinger Tradition,

Die Tanzfläche ist beim Betteltanz immer gut gefüllt.

getreu der alten Überlieferung, ist

eine der wichtigsten Aufgaben des

Burschenvereins. Im Jahreskreislauf

wird aber auch zu Fischerstechen,

Weinfest oder Maibaumaufstellen

eingeladen.

In der Festschrift zum 100-Jährigen

des Burschenvereins im Jahr

2005 sind namentlich nur zwei

Ehepaare genannt, die sich beim

Betteltanz kennengelernt haben.

Auch in der jüngeren Zeit können

sich Simon Kölbl und Benedikt

Andrä eigentlich nur an ein Paar

erinnern, bei dem es auf dem Betteltanz

so richtig gefunkt hat. Die

Verkupplungsaktion ist damals

wie heute weniger der Startschuss

einer glücklichen Ehe, sondern

einfach nur eine riesengroße Gaudi

für junge Leute.

rg

september / oktober 2017 | 31


500 Jahre Reformation

Weilheimer Kirche im Licht

Weilheim | „Wir möchten die Kirche

in einem ganz neuen Licht erscheinen

lassen“, erläutert Dekan Axel

Piper. 500 Jahre Reformation werden

deshalb in der evangelischen

Gemeinde Weilheim mit einer

Lichtinstallation des Künstlers Philipp

Geist gefeiert. Vom 5. bis 31.

Oktober kann man in der Apostelkirche

sowie an den letzten beiden

Tagen auch an den Außenfassaden

ein Lichtkunst-Projekt bestaunen,

das mit persönlichen Botschaften

zu einem ganz individuellen Weilheimer

Projekt wird. Im Mittelalter

driftete die katholische Kirche immer

weiter von ihren eigentlichen

Aufgaben ab. Ablasshandel oder

die Käuflichkeit von kirchlichen

Ämtern machten den Klerus korrupt

und so gab es immer mehr

Erneuerungsbewegungen. Der

Überlieferung nach schlug Martin

Luther seine 95 Thesen genau

am 31. Oktober 1517 an die Tür der

Schlosskirche zu Wittenberg. Dieser

Thesenanschlag gilt als offizieller

Das „Projekt 500“ hat Lichtkünstler

Philipp Geist bereits in einer Kirche

in Venedig installiert.

32 | tassilo

Beginn der Reformation und erst

mit dem Abschluss des Westfälischen

Friedens im Jahr 1648, der

den Dreißigjährigen Krieg beendete,

ist die über 130-jährige Reformationszeit

vorbei.

Bangkok, Rio

und Venedig

„Martin Luther hat die Bibel in

eine Sprache übersetzt, die andere

verstehen konnten“, stellt die Pfarrerin

Ulrike Fries-Wagner fest. Und

auch in der heutigen Zeit finden

viele Menschen keinen Zugang

mehr zur Kirche. Deshalb passen

für das Projektteam die Lichtinstallationen

so besonders gut zum

Reformationsjubiläum. Kirche in

einem neuen Licht darstellen, sich

davon inspirieren lassen und den

Erneuerungsgedanken hinaus in

den Alltag tragen – das sollen die

Besucher mitnehmen. Der Künstler

Philipp Geist ist in Weilheim

aufgewachsen und durch den großen

Erfolg des Lichtkunst-Festivals

im Oktober 2016 auch in der Stadt

bekannt. Er fasziniert weltweit mit

seinen Lichtinstallationen, von der

Christus-Statue in Rio de Janeiro

über den Königspalast in Bangkok

bis zum Kölner Dom.

Anlässlich des Reformationsjubiläums

setzte er ein Projekt an –

und in der evangelischen Kirche in

Venedig um. Dieses „Projekt 500“

bringt Philipp Geist mit Anpassungen

nach Weilheim. Im Inneren

der Apostelkirche werden Schnüre

von einem zentralen Punkt aus

in alle Richtungen gespannt. An

diesen Seilen sollen möglichst

viele, nach Origami-Technik gefaltete

Schwäne hängen. Hier ist die

ganze Kirchengemeinde, ja die gesamte

Bevölkerung gefordert. Jeder

Schwan soll eine individuelle

Botschaft enthalten, die durch das

Licht und den eigenen Schattenwurf

in andere Sphären getragen

wird. „Unser Ziel sind 500 Botschaften“,

sagt Projektleiter und

Kirchenpfleger Martin Herzog, der

sich damit die Einbeziehung der

Gläubigen (siehe Infokasten) in

das Projekt wünscht.

Die Schwan-Aktion ist jedoch nur

ein kleiner Baustein in dem gesamten

Projekt, das ehrenamtlich

gestemmt wird. Die Apostelkirche

wird mit sechs bis acht Projektoren

ausgestattet, die Seitenfenster

werden verdunkelt. Zur Außenbeleuchtung

kann das leerstehende

Möbelhaus gegenüber genutzt

werden, wo weitere große Projektoren

aufgestellt werden. An den

Haupttagen, 30. und 31. Oktober,

werden erstmals die Münchner

Straße und die Schützenstraße in

Weilheim gesperrt, damit man

ungestört die Lichtinstallationen

auf sich wirken lassen kann. Unterstützung

erhält das Projektteam

auch vom Weilheimer Lichtkunstverein,

der das Festival im vergangenen

Jahr organisierte und mit

einem Stand vor Ort sein wird.

Startschuss

am 5. Oktober

Los geht es am Donnerstag, 5. Oktober,

mit einer Vernissage um 20

Uhr im Gemeindehaus, wo der

Künstler Philipp Geist seine Gedanken

zu dem „Projekt 500“ erläutern

wird. In den darauf folgenden Wochen

sind die Lichtinstallationen

immer Dienstag, Donnerstag, Freitag

und Sonntag von 19 bis 21 Uhr

zugänglich. Zur Abwechslung wird

an mehreren Abenden auch Live-

Musik von der Gruppe „Laetare“,

der Sängerin Nelly Felenda, dem

Hang-Spieler Jonas Hermann oder

Walter Erdt an der Orgel gespielt

und gesungen. Zum Abschluss

wird am Montag, 30. Oktober, von

19 bis 23 Uhr sowie am Dienstag,

31. Oktober, von 18 bis 22.30 Uhr

die Westfassade der Kirche in Lichtkunst

erstrahlen. Mit Gulasch- und

Gemüsesuppe sollen die Besucher

> > > ZUM THEMA

Der renommierte

Lichtkünstler Philipp Geist

zum Verweilen eingeladen, durch

persönliche Gespräche ein nachhaltiges

Erlebnis werden.

Ein solch großes Projekt bringt

natürlich einige Kosten mit sich.

Projektleiter Martin Herzog kalkuliert

mit bis zu 25 000 Euro. Förderungen

von der Stadt Weilheim,

der Landeskirche „Lutherdekade“

oder der eigenen Kirchengemeinde

decken erst die Hälfte des Budgets

und so sind die Akteure auf viele

private Spenden angewiesen.

Natürlich möchte man das ganze

Projekt mit einem großen Plus

abschließen, das dann den Sozial-

Fonds „Weilheimer Menschen in

Not“ sowie „Startchancen“ zugute

kommen soll. Auch in anderer Hinsicht

soll das Fest einen positiven

Nachklang finden: die Schwäne mit

den Botschaften werden hinterher

im Gemeindehaus gut lesbar

aufgehängt und Dekan Axel Piper

wünscht sich viele neue Begegnungen

für die gut 6000 Mitglieder

der evangelischen Gemeinde

Weilheim.

rg

Die Lichtinstallation in der evangelischen Apostelkirche Weilheim

soll mit persönlichen Botschaften ausgestaltet werden. Dazu wurden

einige Anregungen als Fragen formuliert:

Was ist mir in meinem Leben besonders wichtig? Was braucht die

Welt? Was gibt mir Halt und Kraft in meinem Leben? Was bedeutet

Jesus Christus für mich? Wie sieht meine Wunschkirche aus?

Für was steht Luther für mich?

Jeder kann mitmachen. Bitte die Botschaft bis spätestens Freitag,

22. September, an apostelkirche.weilheim@elkb.de senden oder im

Weilheimer Pfarramt (Am Öferl 8) abgeben.


21. Oberland-Ausstellung in der Kreisstadt

300 Aussteller aus 28 Branchen

auf dem Weilheimer Volksfestplatz

Weilheim | Vom 29. September bis

3. Oktober steht Weilheim Kopf.

Der Grund: Die 21. Oberland-Ausstellung,

kurz ORLA, die alle zwei

Jahre auf dem Volksfestgelände an

der Wessobrunner Straße stattfindet.

Rund 300 Aussteller aus 28

Branchen werden sich in diesen

fünf Tagen jeweils von 10 bis 18

Uhr den Besuchern präsentieren.

Federführend organisiert wird

die Großveranstaltung wie schon

2015 von Josef Albert Schmid, 45,

Messeorganisator „seit ich sechs

Jahre alt bin“. Schon als kleiner

Bub wurde er von seinem Vater

mitgenommen in die Welt der

sechs bis sieben Messen, die der

Familienbetrieb jährlich in Bayern

und Baden-Württemberg auf die

Beine stellt. „Die ORLA zählt zu

den größeren“, sagt Josef Albert

Schmid, der 2017 mit rund 30 000

Besuchern rechnet (2015 waren es

34 000 Besucher und 320 Aussteller)

und ihnen ein ähnlich buntes

Programm wie vor zwei Jahren

garantiert.

Dahinter steckt extrem viel Telefon-

und E-Mail-Arbeit. Bereits

vor einem Jahr hat Josef Albert

Schmid gemeinsam mit einem

fünf- bis siebenköpfigen Team

begonnen, alle möglichen Firmen

und Aussteller zu kontaktieren, sie

zu fragen, ob sie sich einen Stand

bei der Oberland-Ausstellung 2017

vorstellen könnten.

Schwerpunkt

„Bauen & Wohnen“

Kontakte knüpfte Josef Albert

Schmid auf ganz unterschiedliche

Art und Weise. „Wir Blättern

Gewerberegister durch, lesen lokale

Zeitungen, durchstöbern das

Internet und soziale Netzwerke.“

Neben zahlreichen hiesigen Betrieben,

Vereinen und Behörden

ORLA-Chef Josef Albert Schmid

werden sich auch auswärtige Aussteller

zeigen. „Mit Produkten, die

hier in der Region niemand hat“,

sagt Josef Albert Schmid, der auf

gar keinen Fall Konkurrenz zu hier

ansässigen Firmen schaffen möchte,

gleichzeitig aber großen Wert

darauf legt, dass der Besucher „so

viel Auswahl wie möglich hat“.

Bislang ist ihm die Angebots-Vielfalt

auf der ORLA geglückt. „Die

Resonanzen 2015 waren durchwegs

positiv“, sagt er. Auch aus

geschäftlicher Sicht für die Aussteller?

„Die meisten schweigen

darüber, aber die Tatsache, dass

einige, die 2015 schon dabei waren,

auch heuer wieder kommen,

zeigt, dass es sich gelohnt hat.“

Heißt: Der Kern der Aussteller war

bereits vor zwei Jahren am Start.

Rund ein Drittel wird im Vergleich

zur damaligen Ausstellung jedoch

neu sein. Ein absoluter Kracher

dürfte der Stand des US-amerikanischen

E-Auto-Primus TESLA

werden, der mit einem seiner luxuriösen,

PS-starken Wagen vor

Ort sein wird. Neu ist auch das Regional-Zelt

„Heimat erleben“, wo

unter anderem ein eigens für die

ORLA gemachter Käse (siehe Folgeseiten)

präsentiert und verkauft

wird. Den Schwerpunkt bei der

ORLA-Organisation legte Josef Albert

Schmid jedoch auf das Thema

„Bauen & Wohnen“, das in den

Köpfen der Menschen eine immer

größere Bedeutung habe – und

kaum an einem Ort so umfangreich

zur Schau gestellt werden

kann wie auf der Oberlandausstellung,

wo Maurer, Zimmerer,

Gärtner und Architekten in einer

Halle zu finden sind, der Kunde

beim Rundgang somit alle für den

Hausbau relevanten Betriebe und

Büros direkt um sich hat.

Weilheimer Wiesn

und Blaulichttag

Insgesamt wartet die ORLA 2017

mit einem Festzelt, zwei kleineren

und acht großen Ausstellungshallen

mit einer Gesamtfläche von

rund 7000 Quadratmetern auf,

die größtenteils einem jeweiligen

Schwerpunkt-Thema zugeordnet

Impressionen der Oberland-Ausstellung 2015

tassilo-spezial


sind. Neben der ohnehin auf dem

Gelände stehenden Stadthalle

Weilheim wurden die anderen,

durchwegs beheizten Hallen, vom

Organisatoren-Team nach Weilheim

transportiert und aufgebaut.

Darüber hinaus ist auch im

Außenbereich des Messegeländes

jede Menge geboten. Unter anderem

zeigt der Hundesportverein

Weilheim die Sparte „Agility“,

die Kreisverkehrswacht bietet

kostenlosen Fahrrad-Check für jedermann

an und TESLA baut aller

Voraussicht nach einen E-Parcours

auf (siehe Folgeseiten).

Allerlei kulinarische

Köstlichkeiten

Da 30000 Besucher bekanntlich

Durst und Hunger mitbringen,

hat sich Josef Albert Schmid auch

kulinarisch jede Menge einfallen

lassen. Über alle fünf Tage bieten

Food-Trucks unterschiedlichste

Köstlichkeiten an. Am Freitag und

Samstag (29./ 30. September) findet

dieWeilheimer Wiesn“, ganz

klassisch mit Maß Bier und Hendl-

Haxn im Festzelt statt, wo auch an

den anderen Tagen für

beste bayerische Küche

gesorgt wird. Es wird

auch einen Fischstand,

original Südtiroler Speck,

Softeis und vieles mehr

geben.

Besonders interessant

dürfte auch der Blaulichttag

am Sonntag, 1.

Oktober, werden. THW,

Feuerwehr und andere

Rettungskräfte werden

dann ihre Fahr- und

Werkzeuge mit verschiedenen

Aktionen recht einsatznah

Jung und Alt demonstrieren.

„Da ist Aktion

geboten“, verspricht Josef

Albert Schmid, der nicht nur

für die Weilheim-Schongauer

Rettungskräfte lobende

Worte findet. „Die Weilheimer

sind ausgesprochen nett

und hilfsbereit, ein aktives

Volk, das Lust hat Neues anzupacken,

gleichzeitig aber

tief verwurzelt ist mit Traditionen.

Das ist eine gute Kombination,

an der ich als Messe-Organisator

großen Spaß habe.“ js

> > > NÄHERE ORLA-INFORMATIONEN

Wer sich detailierter über Programm und Rahmenbedingungen

der Oberland-Ausstellung 2017 informieren möchte, kann sich im

Organisationsbüro der Firma Schmid unter Telefon 09074 / 922070

oder per E-Mail info@jws.de melden. Außerdem gewährt die Internetseite

www.orla-weilheim.de tieferen Einblick in das fünftägige

Messe-Geschehen.

von 29.9. bis 3.10. auf der Oberland-Ausstellung in Weilheim.

oberland-ausstellung 2017


Vorzeigemodell der Stadtwerke Weilheim

Hochwasserfrühwarnsystem

für Einsatzkräfte und Bürger

Weilheim | Von Ende Mai bis Anfang

Juni 2016 hatten die Ortschaften

Peißenberg, Polling und Huglfing

mit massivem Hochwasser zu

kämpfen. Problematisch war die

Situation gerade deshalb, weil die

Wassermassen so unerwartet wie

plötzlich in ungeheuren Mengen

auf die Dörfer niederprasselten

und in kürzester Zeit zahlreiche

Keller fluteten. Allein in Peißenberg,

wo mehr als 150 Keller vollgelaufen

sind, wird der Gesamtschaden

auf rund 3,5 Millionen

Euro geschätzt. Selbst erfahrene

Rettungskräfte haben solch ein

Hochwasserphänomen bis dato

nicht erlebt. Betroffene Bürger

waren machtlos, überfordert, geschockt.

Das Aberwitzige an dieser

Hochwasserkatastrophe: Nur wenige

Kilometer weiter waren die

Pegel ähnlicher Bäche zwar auch

deutlich angestiegen, ein massives

Hochwasserproblem jedoch weit

entfernt. Während beispielsweise

Polling, Luftlinie drei Kilometer

von Weilheim entfernt, Land unter

vermeldete, bekam die Kreisstadt

wenig bis gar nichts von den Wassermassen

ab. „Das war wirklich

erstaunlich“, sagt Peter Müller,

Chef der Stadtwerke Weilheim. So

erstaunlich, dass er und seine Mitarbeiter

nicht lange fackelten, sich

zu rüsten für solch plötzliche Starkregenereignisse.

„Die werden

aufgrund der Klimaerwärmung in

Zukunft immer häufiger und immer

stärker auf uns zukommen“,

ist sich André Behre, Mitarbeiter

der Stadtwerke, sicher. Die Lösung:

Ein rund 50 000 Euro teures

Hochwasserfrühwarnsystem, das

die Stadtwerke Weilheim im Juni

2017 in Betrieb genommen haben.

„Und das seither reibungslos

funktioniert, auch wenn, Gott sei

Dank, der Härtefall bislang ausgeblieben

ist“, sagt André Behre.

Vier Bäche, sechs

Messstationen

Durch Weilheim fließen mit

Waitzackerbach, Angerbach, Simmetsbach

und Stadtbach vier im

Grunde sehr sanfte Gewässer.

Doch ähnlich wie 2016 in Peißenberg,

Polling und Huglfing können

auch diese in kürzester Zeit

zur reißenden Gefahr für Haus

und Hof werden. Das nagelneue

Hochwasserfrühwarnsystem ermöglicht

nun, dass sowohl Mitarbeiter

der Stadtwerke als auch

Einsatzkräfte von Feuerwehr, THW

und Polizei sowie alle Weilheimer

Bürger rund um die Uhr über die

aktuellen Pegelstände der oben

genannten Bäche informiert werden.

Technisch sieht das System

folgendermaßen aus: Sowohl im

Ort als auch außerhalb Weilheims

wurden insgesamt sechs Pegelmessstäbe

direkt in die vier Bäche

installiert. Dabei handelt es sich

Eine Pegelmess-Station wurde in

der Oberen Stadt installiert.

um ein elektronisches Messgerät

mit Drucksensor, zum Schutz vor

Schwemmgut ummantelt von einem

Edelstahlrohr. Das Messgerät

selbst ist über ein Stromkabel mit

einem Stromkasten verbunden,

der direkt neben dem Bachbett

der jeweiligen Messstation aufgebaut

ist. Steigt nun der Wasserspiegel

im Bachbett an, wird

auch der hydrostatische Druck

auf das Messgerät größer. Das

Gerät wandelt den zunehmenden

Druck in einen elektrischen Wert

um, der wiederum direkt mittels

Funkübertragung an die Leitwarte

tassilo-spezial


der Stadtwerke transportiert und

letztlich auf deren Internetseite

veröffentlicht wird.

Minütliche

Messungen

Zu finden sind die gelisteten Daten

rechts unten auf der Startseite

der Weilheimer Stadtwerke (www.

stawm.de) unter „Aktuelle Pegelstände“.

Angegeben ist stets der

aktuelle Pegelstand, der bei gefahrloser

Wasserhöhe alle 15 Minuten

aktualisiert wird, bei stark

zunehmendem Pegel sogar minütlich.

Eine Ampel in gewohnten

Farben dient als Warnsignal. Grün:

Alles in Ordnung. Gelb: Stark steigender

Pegel. Rot: Bach läuft

über. Je nach Messstation liegt die

Überlaufstufe, gemessen von der

Bachbettsohle, zwischen 0,8 Meter

(Angerbach in Marnbach) und 2,5

Meter (Hochwasserrückhaltebecken

am Waitzackerbach in Weilheim-West).

Besonders wertvoll

sind die Messstationen „Angermaierstraße“,

„Frühlingsstraße“

und „Obere Stadt“, wo Simmetsbach,

Stadtbach und Waitzackerbach

direkt an Wohn- und Geschäftshäusern

vorbeiführen.

Sollte es künftig zu ähnlich plötzlichen

Starregenereignissen wie

Mitten im Weilheimer Wohngebiet: André Behre zeigt die Station am

und im Waitzackerbach in der Frühlingsstraße.

Mitte 2016 kommen, sind Stadtwerke

und Einsatzkräfte, aber

auch die Bürger bestens über die

drohenden Wassermassen informiert

und zwar rechtzeitig. Das

erhoffen sich künftig auch die

Pollinger und Peißenberger, die

auf das Hochwasser Mitte 2016

ebenfalls mit Pegelmessgeräten

reagiert haben, allerdings in etwas

abgeschwächter Form als die

Stadtwerke Weilheim.

In Peißenbergs Unterbaustraße

wurde an der Brücke über dem

Stadelbach ein Lasermessgerät

installiert. In diesem Falle bekommen

Mitarbeiter von Bauhof,

Ordnungsamt sowie Einsatzkräfte

der Feuerwehr ein Alarmsignal

per SMS aufs Handy. „Dadurch

erhoffen wir uns den notwendigen

Vorsprung, der uns letztes

Jahr, insbesondere beim ersten

Hochwasser, gefehlt hat“, sagt

Peißenbergs Bauhofleiter Gerold

Grimm. Drei Messstationen dieser

Art wurden auch im Pollinger

Tiefenbach installiert. Eine im

Oderdinger Wörthersbach. Neben

den Pegelmessgeräten wird in den

jeweiligen Gemeinde- und Stadträten

weiterhin fleißig darüber

diskutiert, welche Maßnahmen

lang- und kurzfristig notwendig

sind, um auch vor etwaigen Jahrhunderthochwassern

bestmöglich

geschützt zu sein. Weilheim zum

Beispiel soll auch im Osten bei

Marnbach und vor Deutenhausen

ein Hochwasserrückhaltebecken

bekommen. Polling verschaffte

sich durch Ausbaggern des Tiefenbachs

bereits etwas mehr Wasserspeicherkapazitäten.

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oberland-ausstellung 2017


Ein Team zum Anfassen

Hier entsteht

Ihr „tassilo“-Regionalmagazin

Birkland | Abgesehen von den tagtäglichen

Rasern, die abseits der

B17 viel zu schnell zwischen Altlandkreis

und Lechrain pendeln,

ist es recht ruhig im beschaulichen

Birkland. Das Bekannteste

aus dem 600-Seelen-Dorf dürfte

das sehr rege Vereinsleben, unter

anderem mit dem sehr erfolgreichen

Tischtennisclub und der

bekannten Musikkapelle sein. Es

gibt allerdings noch eine weitere

Besonderheit in dem zu Peiting

gehörenden Ortsteil: die Werbeagentur

Ostenrieder Design &

Marketing, die nicht nur bekannt

ist für scharfe Logos, pfiffige Plakate

und hochwertige Werbemittel

aller Art. Hier entstehen auch

„tassilo“ und „altlandkreis“, jedes

in seiner Region (Schongauer

Land bzw. Murnau-Weilheim-

Starnberg) das Regionalmagazin

Nr. 1. Herausgeber Peter Ostenrieder,

der die Magazine liebevoll

als „meine Babys“ bezeichnet,

hatte schon vor mehr als zehn

Jahren die zündende Idee eines

echten Regionalmagazins. Angefangen

hat alles mit der ersten

„altlandkreis“-Ausgabe im September

2010, die damals wie heute

auch ausschließlich im Schongauer

Altlandkreis erscheint – und

sich in kürzester Zeit zu einer festen

Größe mit erfreulich hoher

Akzeptanz und äußerst positiver

Resonanz etablieren konnte. Im

Zuge des „altlandkreis“-Erfolges

entwickelte sich schließlich das

zweite Regionalmagazin aus dem

Hause Ostenrieder: Der „tassilo“.

Auch er erscheint alle zwei

Monate und ist vollgepackt mit

interessanten Hintergrundgeschichten.

Nur eben mit Themen

aus dem benachbarten Gebiet

des „altlandkreis“, das sich von

Peißenberg bis Starnberg sowie

von Penzberg bis Dießen am Ammersee

erstreckt. Wir sagen dazu:

Um Weilheim und die Seen oder

noch einfacher „Tassiloland“. Es

war Herzog Tassilo III., der durch

die Gründung des Klosters Polling

mitverantwortlich war für die Entwicklung

dieses Gebiets.

Von der Idee zur

gedruckten Geschichte

Die Hintergrundgeschichten, die

(zur Finanzierung notwendigen)

Anzeigen und die vielgelobte

Gestaltung erstellt ein kleines,

aber schlagkräftiges Team, das

stets mit offenen Augen und Ohren

die Heimat durchleuchtet,

um an neue, spannende Themen

zu kommen. Oberstes Ziel ist,

die Leser mit bislang verborgenen

Geschichten zu unterhalten.

Das „tassilo“-Team – stehend v. li.: Peter Ostenrieder, Wolfgang Stuhler,

Kurt Zarbock, Irene Berchtold (Buchhaltung) und Irmgard Gruber.

Sitzend v. li.: Johannes Schelle, Jeannine Echtler und Tim Schmid.

(Nicht im Bild: Christian Lechner)

ORLA 2015: Die Landräte Anton

Speer und Andrea Jochner-Weiß

mit Weilheims Bürgermeister

Markus Loth zu Besuch bei Peter

Ostenrieder am „tassilo“-Stand.

Chefredakteur Johannes Schelle

sowie Anzeigen-Berater Wolfgang

Stuhler legen dafür die meisten

Kilometer zurück. Beide bestehen

auf persönlichen Kontakt mit Protagonisten

und Anzeigenkunden,

pendeln beinahe täglich zwischen

Birkland und Starnberg, oder in

die andere Richtung zwischen

Birkland und Auerberg. Während

die beiden auf Achse sind, zieht

Magazin-Manager Tim Schmid

die Fäden im Hintergrundund

unterstützt neben freien Journalisten

auch mit schreiberischem

Können die Redaktion. Sind Texte,

Fotos, Anzeigen und Veranstaltungskalender

druckreif abgespeichert

– perfekt aufbereitet von

Irmgard Gruber, Jeannine Echtler

und Christian Lechner, kommt

Kurt Zarbock ins Spiel – der Layouter.

Er formt mit geschultem

Auge und handwerklichem Geschick

alles zu einem leserfreundlichen

Gesamtbild und gibt

letztlich das Signal für die finale

Aufgabe: das mehrfache Gegenlesen,

an dem sich alle beteiligen.

Erst wenn alle Texte, Termine und

Anzeigen auf Inhalt, Rechtschrift,

Satzbau und Optik mit Argusaugen

geprüft wurden und letzte

Fehler korrigiert sind, werden die

Magazine zum Druck freigegeben

und nach Altötting geschickt – das

kann auch spätnachts sein, damit

die Frühschicht zu drucken beginnen

kann. Direkt im Anschluss

findet schon die Themensitzung

für die nächste Ausgabe statt; das

bedeutet, man muss mit enormer

Voraussicht arbeiten. Ende August

wird bereits ans Christkind gedacht,

um die Weihnachtsausgabe

(November/Dezember) zu planen,

die Ende Oktober erscheint.

„Taschilo“

im Regio-Zelt

Wer sich für Arbeit und Mitarbeiter

des „tassilo“ und „altlandkreis“

näher interessiert, kann das

Team gerne im Regionalzelt „Heimat

erleben“ auf der Oberland-

Ausstellung in Weilheim im „café

tassilo“ besuchen und sich über

„tassilo“ und „altlandkreis“ persönlich

informieren. Den beliebten

Wandkalender mit Motiven

aus der Region gibt’s obendrein

zum Mitnehmen, und der Stoffbeutel

„taschilo“ kann ein praktischer

Begleiter beim künftigen

Semmelkauf sein.

js

38 | tassilo


Wildsteiger Bauunternehmen feiert auf der ORLA

50 Jahre „Herz und Verstand“

auf der Baustelle

Wildsteig | Heute ist die Johann

Buchner GmbH aus Wildsteig in

erster Linie für die spektakulären

„Holz100-Häuser“ bekannt, die im

Rohbau komplett ohne Leim und

Chemie auskommen. Sämtliche

Bauteile werden durch ein patentiertes

Verfahren aus quellenden

Holznägeln verbunden. Mit diesem

Bauverfahren erreichen die

Holzhäuser von Buchner einen

Dämmwert mit Rekordniveau.

Ganz nebenbei verfügen die

Häuser über ein nahezu perfektes

Raumklima und wirken auch

Elektrosmog (99%) und Hochfrequenzstrahlung

(Mobilfunk)

positiv entgegen. Erst kürzlich

aber gab es einen ganz anderen

Grund, dass zahlreiche Geschäftspartner

sowie alle Mitarbeiter

des Bauunternehmens mit Sitz in

Wildsteig zusammengekommen

waren: genau 50 Jahre ist es her,

dass Zimmerermeister Johann

Buchner im beschaulichen Morgenbach

seinen Betrieb gründete.

Nach einer weiteren Ausbildung

zum Maurermeister konnte der

Betrieb schnell in ein Bauunternehmen

gewandelt werden, das

sowohl Holz- als auch Ziegel- und

Betonbau beherrschte. Dies alles,

so betonte Bürgermeister Josef

Taffertshofer auf der Jubiläumsfeier,

sei umso höher zu bewerten,

weil damals in Wildsteig ein

Bauverbot ausgesprochen wurde.

Wie gut das Klima innerhalb des

Unternehmens von Anfang an

war, zeigt, dass bei der Ehrung

von Mitarbeitern ein Kollege aus

der Gründungszeit des Unternehmens,

nämlich nach 49 Jahren,

in den Ruhestand verabschiedet

werden konnte. Und auch heute

täuscht der Eindruck nicht, dass

die Mitarbeiter voll und ganz hinter

dem Unternehmen stehen.

Holzhaus-Bau

in Moskau

Bereits 1975 stieg Thomas Klein,

heute zusammen mit seinem

Sohn Stefan Geschäftsführer des

Unternehmens, in die Firma ein.

Nach dem überraschenden Tod

von Johann Buchner im Jahr 2002

gelang es Thomas Klein, das Unternehmen

sehr zukunftsorientiert

weiter auszubauen, und Dank eines

Bauinteressenten, der schon

damals unbedingt ein „Thoma-

Haus“ bauen wollte, bahnte sich

schnell der Kontakt zu Erwin

Thoma, dem Holzhaus-Papst aus

Österreich an. Seit nunmehr 14

Jahren ist aus dieser ersten Verbindung

eine erfolgreiche Partnerschaft

geworden, aus der etwa

100 Holzhäuser in näherer, aber

auch weiterer Umgebung entstanden

sind, eines davon sogar

in Moskau, wovon die Handwerker

noch immer gerne erzählen.

Heute ist der Thoma-Holzhausbau

ein Zweig des Wildsteiger Bauunternehmens,

der aber immer

noch durch den Betonbau (z.B.

für Keller) und auch den Massiv-

Ziegelbau ergänzt wird. Nicht

zu vergessen ist der klassische

Zimmereibetrieb, der nicht selten

bei Sanierungen zum Einsatz

kommt. Wer sich für diese große

Bandbreite des Unternehmens interessiert,

kann auf der Oberland-

Ausstellung auch auf das Jubiläum

mit den Inhabern anstoßen.

In Halle D zeigen Thomas und

Stefan Klein detailliert, was es mit

Holz100, aber auch mit Buchner-

Bau auf sich hat.

op

Innungsmeister Michael Andrä

überreichte den Jubilaren eine Ehrenurkunde

der Zimmerer-Innung

Oberland.

Thomas und Stefan Klein (ganz rechts) mit den für langjährige Mitarbeit

i

geehrten Kollegen. Darunter auch Sepp Mayr, der nach 49 Jahren direkt

in den Ruhestand verabschiedet wurde.











lip-Flop und Hausschuhe nach Ma










inlagen nach Ma


„Agility“ beim Hundesportverein Weilheim

Wieselflink & pfeilschnell

für ein Leckerli

Lichtenau | Ausstrahlung, Körperhaltung,

Trainingsfleiß und

ein geeigneter Vierbeiner: Viele

Dinge müssen zusammenspielen,

um in der Hundesportart „Agility“

Spaß und Erfolg zu haben. Vor

elf Jahren wurde die mit höchste

Schule für den „besten Freund

des Menschen“ im Hundesportverein

(HSV) Weilheim eingeführt.

Genau genommen von Familie

Dünzl aus Peißenberg, die diesen

außergewöhnlichen und aus England

stammenden Sport zuvor in

Starnberg ausgeübt hatte, inzwischen

aber froh ist, nur noch bis

Lichtenau (zwischen Weilheim und

Wessobrunn) fahren zu müssen.

Dort nämlich befindet sich das

gemütliche Vereinsheim des Weilheimer

HSV, von dessen Terrasse

aus man guten Blick auf die große,

idyllisch gelegene Trainings- und

Wettkampfwiese hat. Drei Mal die

Woche trifft man dort auch Markus

Dünzl an. Der 29-Jährige ist

ausgebildeter Agility-Trainer, bittet

die im Schnitt sehr jungen Mitglieder

gemeinsam mit ihren Vierbeinern

zum regelmäßigen Training.

Harmonie zwischen

Hund und Herrchen

Das Wort Agility stammt aus dem

Englischen und steht für Wendigkeit,

Flinkheit, Agilität – und

es steht eben für diese Hundesportart,

bei der Hunde einen aus

mehreren Hindernissen bestehenden

Parcours so fehlerfrei und

schnell wie möglich überwinden

müssen. Die wohl größte Schwierigkeit

hierbei: Das harmonische

Zusammenspiel zwischen Hund

und Herrchen, das oft über viele

Jahre hinweg Schritt für Schritt

wachsen muss. Schließlich darf

der Hundehalter seinem Vierbeiner

ausschließlich mittels Körpersprache

und Hörzeichen den

richtigen Weg durch den Parcours

zeigen. Das Anfassen der einzelnen

Hindernisse, was das Führen

der Hunde deutlich vereinfachen

würde, ist nicht erlaubt. Umso

wertvoller sind Leckerlis, „die von

Hund zu Hund total unterschiedlich

sein können“, sagt Markus

Dünzl, der von Obst und Gemüse

über Wiener Würstchen bis hin zu

Käse oder klassischem Trockenfutter

schon alles gesehen hat.

Einen Happen Belohnung bekommen

die Schnüffler immer dann,

wenn sie die Aufgabe richtig gelöst

haben. Im Training ist das oft

ein sehr mühsames Herantasten,

das speziell vom Hundehalter viel

Geduld abverlangt. Und umfassendes

Wissen, was die Agility-

Regeln anbelangt.

Strenges Regelwerk

Im mehr als 20 Seiten dicken Regelbuch

ist bis ins kleinste Detail

festgelegt, welche und wie viele

tassilo-spezial

Auf Bestzeit-Kurs?

Im Vollsprint rast

dieser Hund durch

einen schlauchartigen

Tunnel.


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DIE PERFEKTE BETREUUNG:

Ihr regionaler Energieversorger.

Sprünge und Wippen sind ein beliebtes Agility-Element.

Geräte bei welcher Hundegröße

in welchem Abstand zueinander

stehen dürfen. Darin steht auch

geschrieben, dass nur ausgewachsene

Hunde im Alter von

mindestens zwölf oder dreizehn

Monaten, die bereits ein gewisses

Maß an Gehorsam erfüllen, diese

Sportart betreiben dürfen. „Sonst

macht es auch keinen Sinn, weil

der Hund ständig macht, was er

will“, sagt Markus Dünzl, der von

hobbymäßigen Wettkämpfen auf

Vereinsebene erzählt, aber auch

von professionellen Cups und

Ligen, von nationalen und internationalen

Meisterschaften, von

der Weltmeisterschaft. Lizenzierte

Wettkampfrichter bauen bei professionellen

Bewerben die Parcours

eigenhändig auf, ehe sie

Hund und Herrchen mit Argusaugen

verfolgen, ob sie die Hindernisse

richtig bewältigen. Eine weitere

Herausforderung beim Agility:

Der Parcours darf vor Beginn des

Wettkampfes nur fünf Minuten

lang besichtigt und einstudiert

werden. Wie Skirennfahrer gehen

die Teilnehmer vor dem eigentlichen

Start nochmals in Gedanken

die Strecke durch. Ständige Richtungsänderungen,

Sprünge, die

> > > HUNDESPORT AUF DER ORLA

mal von vorne, mal

von hinten angelaufen

werden müssen – das Merken

des Parcours verlangt eine mentale

Meisterleistung.

Mit viel Mut

über die Wand

Das Rennen selbst verspricht auch

dem neutralen Zuschauer jede

Menge Spannung und Spektakel.

Wippen, Stege, hausdachförmige

Wände, die dem Hund viel Mut abverlangen,

weil er nicht sieht, was

sich dahinter verbirgt, verschiedene

Tunnel, einfache und doppelte

Sprünge, Weitsprünge, Reifen zum

Durchspringen – die Liste der Hindernisse,

die für den Wettkampf

vom Richter nicht nur aufgebaut,

sondern auch ausgewählt werden,

ist noch viel länger. Der Hundesportverein

Weilheim hat extra

eine eigene Garage hinter dem

Vereinsheim stehen, in der die sehr

teuren, wetterfesten und größtenteils

gummierten Geräte über

Nacht sicher verstaut sind. Auffallend

bei Wippe, Steg und Wand

sind die unterschiedlichen Farben.

Markus Dünzl spricht hierbei von

„Kontaktzonen-Geräten“, die der

Agility-Trainer Markus Dünzl wird mit einigen Vereinskameraden

und Hunden auf der ORLA 2017 vertreten sein, unter anderem einen

Hindernisparcours für Hunde aufbauen. So können die Messe-Besucher

hautnah miterleben, wie gleichermaßen anspruchsvoll und

lustig Agility ist.

Hund durch gleichmäßiges Laufen,

also ständigem Bodenkontakt,

überwinden muss – und ja

nicht überspringen darf, sonst

gibt es Strafpunkte. Beim der mit

schwierigsten Disziplin, dem Slalom,

dessen aufeinanderfolgende

Stangen einen Abstand von

60 Zentimetern haben müssen,

gibt es keine unterschiedlichen

Farbmarkierungen. Dafür muss

der Hund von der richtigen Seite

einlaufen – die mit nervenaufreibendste

Übung im Training, die

sehr viele Wiederholungen und

demnach auch Leckerlis erfordert.

„Willig und schnell“

Mitmachen darf beim Agility übrigens

jede Hunderasse, wenngleich

nicht jede dafür geeignet

ist. Markus Dünzl schwärmt zum

Bespiel von Border Collies, „die

sehr willig und schnell sind, abgehen

wie eine Rennsemmel“. Er

selbst arbeitet „normalerweise“

mit einem Australian Shepherd,

die ebenfalls sehr willensstark

und dafür bekannt sind, bis zur

Erschöpfung zu kämpfen“. Da

sein Rüde inzwischen zwölf Jahre

alt ist, hat er ihn bereits 2016

altersbedingt aus dem Sport zurückgezogen,

„auch wenn er noch

immer voll motiviert wäre“, sagt

Dünzl, der sich nun einen Australian

Shepherd Mini, „wieselflink

und nicht weniger ehrgeizig“, für

seine große Leidenschaft Agilitiy

zulegen wird.

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Ihr Lageplan zur Oberl

Insgesamt

300 Aussteller!

Halle E

Halle B

Halle A

Halle E

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nd-Ausstellung 2017

Halle R

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oberland-ausstellung 2017


Die mobile Käserei von Christoph Einhellig

Schweißtreibende

Handarbeit auf Rädern

Sauber

g’spart!

Wielenbach | Christoph Einhellig

rinnt der Schweiß von der Stirn.

Seit rund drei Stunden werkelt er

schon in seinem Käserei-Mobil,

das an diesem Samstagvormittag

auf dem Milchviehbetrieb von Familie

Tafertshofer in Wielenbach

steht. „35 Grad Raumtemperatur

und 100 Prozent Luftfeuchtigkeit

sind hier ganz normal“, sagt der

39-Jährige, der sich vor rund vier

Jahren selbstständig gemacht hat,

seither mit einem Lkw, in dessen

Aufbau eine Käserei eingebaut

ist, von Bauernhof zu Bauernhof

tourt, dort die frisch gemolkene

Milch direkt vom Tank abzapft und

daraus Hart-, Schnitt- oder Weichkäse

herstellt. Wellness mit Sauna

braucht der Oberegelfinger aufgrund

der subtropischen Verhältnisse

in seiner „Werkstätte auf vier

Rädern“ sicher nicht. Dafür jede

Menge Muskelkraft, Fachwissen

in Sachen Käseherstellung, Kreativität,

Experimentierfreudigkeit

und viel Trinkwasser, um eine Dehydrierung

zu vermeiden. „Wenn

man nicht regelmäßig trinkt, wird

einem ganz schnell schwarz vor

Augen“, sagt er und grinst.

Als Christoph Einhellig angefangen

hat mit der mobilen Käserei,

war er zunächst alleine, arbeitete

sechs bis sieben Tage die Woche,

um der großen und stetig wachsenden

Nachfrage im Umkreis von

maximal 100 Kilometern gerecht

zu werden. „Das war extrem anstrengend“,

sagt er. Inzwischen

Erdgas und Ökostrom

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Christoph Einhellig bei der Arbeit: Hier produziert

er den Käse für die Oberland-Ausstellung.

tassilo-spezial


teilt er sich die Arbeit mit einem

Angestellten, gleichzeitig unterstützt

ihn seine Ehefrau tatkräftig,

die unter anderem das große

Käse-Lager bei Christoph Einhellig

zuhause stets im Blick hat.

Vom Melken

bis zum Reifelager

Bis die Leckerbissen dort im Lager

ankommen, gilt es mehrere Arbeitsschritte

zu durchlaufen.

Unabhängig von der Käsesorte,

sammelt Christoph Einhellig zunächst

die rund fünf Grad Celsius

kühle Milch in einen der beiden

bis zu 800 Liter fassenden Kessel,

die in seinem weißen Lkw ohne

werbliche Aufschrift eingebaut

sind. Nun wird die Milch auf 32

Grad erwärmt, ehe Milchsäurebakterien

und Lab (Enzym, das

Eiweißmoleküle spaltet) dazugegeben

werden, wodurch die

Milch eine gewisse Festigkeit

erreicht. Als nächstes schneidet

er die Gallerte mit der Käseharfe

(Schneidwerkzeug), um die Molke

vom Feststoff zu trennen. Nach

weiterer Erhitzung auf rund 40

Grad und einstündigem, kräftigen

Rühren wird der „halbfertige“

Käse in Formen abgefühlt, worin

der die ganze Nacht über im 35

Grad warmen Lkw bleibt. Erst am

nächsten Morgen bringt Christoph

Einhellig seine noch längst nicht

zu Ende gebrachten Werke für

zwei Tage in ein Salzbad, danach

für bis zu drei Monate – je nach

Sorte – ins Lager, wo der Käse

reifen kann und den gewünschten

Geschmack bekommt. Über

Details der Rezepturen seiner

Käser Christoph Einhellig mit Käseglück-Inhaberin

Andrea Tafertshofer, die den ORLA-Käse verkauft.

Auftraggeber schweigt Christoph

Einhellig aus Konkurrenzgründen.

Rezeptgeheimins zu

Teilen gelüftet

Weil er an diesem Samstagvormittag

unter anderem einen Extra-

Käse für die Oberland-Ausstellung

Caritas-Seniorenzentrum Peißenberg










Wir informieren und

beraten Sie gerne!

Caritas-Seniorenzentrum

Peißenberg






in Weilheim (29. September bis

3. Oktober) produziert, was eine

nicht alltägliche Besonderheit für

ihn ist, verrät er dann doch eine

Kleinigkeit. „Das wird ein leckerer

Schnittkäse, den ich mit einer

speziellen Kräutermischung

schmiere, deren Hauptzutat aus

Eichenrinde besteht.“ Klingt

verführerisch, dieser „Herzhafte

Oberlandler“ mit Naturrinde,

dessen Idee aus den Köpfen von

Christoph Einhellig und Andrea

Tafertshofer stammt. Seit gut

einem Jahr lässt sie unter dem

Namen „Käseglück“ als zweites

Standbein rund elf verschiede-

ede-ene

Käsesorten aus ihrer eigenen

Milch herstellen und verkauft diese

über ausgewählte Verkaufsstel-

st

ellen

sowie direkt am Hof. „Der ausschlaggebende

Grund, dass wir

neben der reinen Milch nun n auch

Käse verkaufen, ist schlichtweg

die Tatsache, dem Verbraucher

die Landwirtschaft wieder

näher bringen zu wollen“,

sagt Tafertshofer, die durch

den Verkauf am eigenen Hof mit

derzeit 70 Milchkühen in direkten

Kontakt mit landwirtschaftsfremden

Leuten kommt, ihnen die

Entstehung und Hintergründe von

Milchprodukten aus erster Hand

erklären kann. Letzteres haben

Andrea Tafertshofer und Christoph

Einhellig auch auf der Oberland-

Ausstellung vor, wo sie im heuer

erstmals aufgebauten Regio-Zelt

„Heimat erleben“ den Besuchern

alle Informationen rund um die

(mobile) Käserei näher bringen

möchten und dafür satte 160 Kilogramm

ORLA-Käse produzierten.

Eine

schweißtreibende eibe

Arbeit.

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Ökumenische Sozialstation Oberland gGmbH




oberland-ausstellung 2017


Aussteller reist 899 Kilometer nach Weilheim

Von der Ostsee auf die ORLA

Weilheim | Unter den rund 300

Ausstellern, die sich heuer auf der

Oberland-Ausstellung in Weilheim

präsentieren werden, tummeln

sich auch jede Menge Auswärtige.

Einige nehmen mehrere 100 Kilometer

Anreise auf sich, um den

Besuchern ihre Produkte vorzustellen.

Den mit Abstand weitesten

Weg legt Heinz Gilka zurück, der

gemeinsam mit seinem Team aus

Timmendorfer Strand, Schleswig-

Holstein, einem Ort direkt am Ostsee-Strand,

anreisen wird. Der Geschäftsmann

ist seit vielen Jahren

fester Bestandteil der Oberland-

Ausstellung in Weilheim. „Ob sich

die 899 Kilometer weite Anreise für

uns lohnt, kann man immer mer erst

hinterher he

r sagen“, meint Gilka, der

auch

heuer er auf

seine Stammkun-

den in Weilheim eim und Umgebung

setzt. Gilka verkauft seltene medizinische

und

kosmetische sche

Produkte

für Mensch und Tier mit ganz

besonderen Inhaltsstoffen. Beliebt

sei unter anderem seine Spezialsalbe

für Pferde, die auch bei

größeren, schmerzhafteren Problemen

wie zum Beispiel Rheuma

gut wirke. Sie enthält unter anderem

Weyrauch, Wacholder, Rosmarin

und Avocado. „Ein patentiertes

Produkt, das nur wir verkaufen

dürfen.“ Das gilt laut Gilka auch

für den Rest seiner Ware, wie etwa

die Murmeltiersalbe, geeignet für

Menschen mit Krampfadern oder

geschwollenen Füßen, oder das

Mittel Petisan, das abgestorbene

Hautzellen, zum Beispiel Hornhaut,

auflöst.

Softeis mit

98 Aromen

Damit sich das leckere Softeis von

Harry Steeb nicht auflöst, sorgt die

strombetriebene ri

eben

ene

Kühlanlage in

seinem em tourenerprobten rpro

robt

Eiswagen.

Zum dritten ten Mal wird der Eisma-

cher

aus

Friedrichroda, rich

roda

da, ein Ort bei

Erfurt rt im Bundesland Thüringen,

die 428 Kilometer weite Reise zur

Oberland-Ausstellung st

ellu

lu

ng antreten –

und die Besucher er mit

außergewöhnlichen

Aromen verwöhnen.

„Wir

verwenden en für

unser zartcremiges

es Eis

einen en

hochwertigen

Sirup, der

aus

biologisch angebautem

Vollrohrzucker lroh

ohrz

rzuc

gepresst

esst

st

wird

und

98 verschiedene Aromen

beinhaltet“, et

erklärt rt

der

Eismacher

die Besonderheit erhe

seines Produktes,

das er

auch auf anderen Messen

en

in ganz Deutschland anbietet, vor

allem le

aber

zuhause in Friedrichroda,

„wo wir unsere eigene Eisdiele

iele

haben“. Zusätzlich zum

Bio-Soft-oft-

Eis „mit

leichtem karamellartigen

Geschmack“ kreieren ren er

und sein

Team verschiedene Fruchtsoßen,

bevorzugt aus Erdbeere und Kiwi.

Ob der Besucher dieses gourmethafte

Eis auch schleckt? „Das hängt

bei uns natürlich immer sehr stark

vom Wetter ab“, sagt Harry Steeb,

der inständig auf fünf Tage Sonnenschein

hofft.

Das Geheimnis des

Südtrioler Specks

Südtiroler Speck dagegen schmeckt

auch bei Sauwetter. Sein guter Ruf

entstammt der besonderen Rezeptur.

Während die Metzger nördlich

der Alpen den Schinken durch Räuchern

haltbar machen und die im

südlichen Italien durch klassisches

Trocknen an der Luft, kombinieren

die Südtiroler beide Verfahren zur

Herstellung ihres Specks. Heißt:

Die Keulen, auch Schlegel genannt,

werden in Südtirol erst kalt angeräuchert,

anschließend mindestens

22 Wochen gereift. Nach diesem

Muster produziert auch Aussteller

Hubert Gamper seinen Speck, der

ihn im Rahmen der Oberland-Ausstellung

mit weiteren Spezialitäten

aus seinem Heimatort Plaus (bei

Meran), unter anderem Kaminwurzen

und Schüttelbrot, präsentieren

wird – und dafür immerhin 243 Kilometer

Anfahrt t in Kauf nimmt.

Ausländische

sche

Aussteller

er

Neben Hubert Gamper aus Südtirol

werden en

in Jürgen Gessler sl

er aus

Prag

(Hauptstadt adt Tschechiens,

hien

ens,

439 Autokilometer

ter

Heinz Gilka kommt

mit seinen Produkten

von der Ostsee.

von Weilheim entfernt) sowie die

Firma Leeb Balkone & Zäune

aus dem österreichischen Gnesau

(Kärnten, 343 Autokilometer

von Weilheim entfernt) insgesamt

drei ausländische Aussteller einen

ORLA-Stand besetzen. Gessler vertreibt

alle möglichen Produkte, die

für Brillenträger und Handynutzer

interessant sind. Zum Beispiel Reiniger,

Reinigungstücher, Überziehsonnenbrillen

len oder

Schutzhüllen

len

für Smartphones. Wesentlich en

bekannter

dürfte die

Firma Leeb Balkone

& Zäune sein, die

zu den europaweit

führenden Unternehmen

nehm

en

in Sachen Balkon- und Zaunbau

gehört und im Laufe ihrer Firmengeschichte

für über 100000 Kunden

umgerechnet mehr als 15 000

Kilometer Balkone und Zäune errichtet

hat. Die restlichen Aussteller

stammen allesamt aus Deutschland,

größtenteils aus den hiesigen

Landkreisen Weilheim-Schongau,

Garmisch-Partenkirchen, Starnberg,

München und Umgebung.

Aber auch die aus Schwaben und

Baden-Württemberg temb

erg sowie vereinzelt

aus

Rheinland-Pfalz, nd-P

lz, Nieder-

er

sachsen, sen,

Nordrhein-Westfalen estf

en und

Frankfurt am Main nehmen en ebenfalls

einige 100

Kilometer er Anreise

auf

sich. js

46 | tassilo-spezial

silo

spe

al


ORLA-Chef Josef Albert Schmid und

„tassilo“-Herausgeber Peter Ostenrieder

beim Burger-Verkosten

IHR PARTNER SEIT

— 1979—

Aktion im Regionalzelt „Heimat erleben“

Burger-Wettbewerb und

Promi-Auftritt

Heizen mit Wärmepumpe:

Weilheim | Ex-Kreisbäuerin Sylvia

Schlögel hat sich für die Oberland-

Ausstellung etwas ganz spezielles

einfallen lassen, möchte den „besten

Burger der Oberland-Ausstellung“

zubereiten. Allerdings nicht

nach ihrem oder einem bereits

bekannten Rezept. Das Rezept

des ORLA-Burgers wird erst gesucht

und zwar von Ihnen. Bis

Mittwoch, 20. September, können

alle „tassilo“-Leser sowie deren

Freunde und Bekannte ihr ganz

persönliches Burgerrezept bei Sylvia

Schlögel einreichen. Einfach

eine E-Mail mit den gewünschten

Zutaten an hallo@diehauswirtschafterei.de

senden. Unter allen

Einsendungen erfolgt eine Vorauswahl

für das große Finale, das

am Freitag, 29. September, um 16

Uhr im Regionalzelt „Heimat erleben“

stattfinden wird. Die Finalisten

werden rechtzeitig über Ihr

Glück informiert. Wessen Burger

bzw. Rezeptur letztlich den ORLA-

Sieg einheimst, entscheidet eine

neutrale Jury, die Wert auf Originalität,

Regionalität und Optik

des Burgers legt. Die Gewinner

dürfen sich dank „Urlaub auf dem

Bauernhof“-Gutschein, diversen

Schmankerlkörben sowie einem

Kochbuch auf durchaus ansprechende

Preise freuen. Ein weiteres

Highlight im Regionalzelt wird der

Auftritt von Dahoam-is-Dahoam-

Schauspielerin Katrin Lux, den

Dahoam-is-Dahoam-

Schauspielerin Katrin Lux

Serien-Fans bekannter als Köchin

Fanny. Sie greift am Samstag, 30.

September, ab 14 Uhr ebenfalls

zum Kochlöffel, bereitet ein Gericht

aus ihrem Kochbuch Mild & Wild

zu – und nimmt sich anschließend

Zeit für Autogramme.

js

oberland-ausstellung 2017

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Weilheim | Ein Autofahrer fährt

mit 100 km/h auf der Landstraße.

Bereits aus der Ferne erkennt er

einen am Straßenrand stehenden

Lkw, behält seine Geschwindigkeit

aber bei. Plötzlich fallen aus der

Ladefläche des Schleppers mehrere

Schachteln direkt auf die Fahrspur.

Um einen Zusammenstoß mit der

heruntergefallenen Ware zu verhindern,

hilft nur noch eines: Vollbremsung,

und zwar innerhalb von

maximal 0,8 Sekunden! Ansonsten

wird der Anhalteweg zu lange –

und es kracht. Diese Szene kommt

im Alltag hoffentlich nicht allzu oft

vor. Unrealistisch ist sie allerdings

nicht. Ebenso wenig die 23 anderen

Filmbeispiele, die die Kreisverkehrswacht

Weilheim-Schongau

auf dem Display ihres Fahrsimulators

abspielen kann. „Mit dieser Simulation

kann man Verkehrssituationen

sehr realitätsnah testen und

anhand von Messungen herausfinden,

wie gut jemand Gefahren im

Straßenverkehr erkennt und wie

gut er darauf reagiert“, sagt Georg

Off, Vorsitzender des vor mehr als

50 Jahren gegründeten Vereins,

dessen Aufgabenspektrum primär

bei der Aufklärung und Betreuung

von Verkehrsteilnehmern aller Altersgruppen

liegt, schwerpunktmäßig

jedoch bei Fahranfängern

und Senioren. „Weil von denen

bekanntlich die meiste Gefahr ausgeht“,

sagt Off, der als ehemaliger

Polizist sehr genau weiß, wovon er

spricht.

Simulatoren für Auto- oder Radfahrer

sind ein bewährtes und

beliebtes Mittel der Kreisverkehrswacht

Weilheim-Schongau, um

Verkehrsteilnehmer immer und

immer wieder auf Nachlässigkeiten

hinzuweisen, die meist zu Unfällen

mit oft fatalen Folgen führen.

Sieben Unfalltote

im Jahr 2016

Das größte Manko bayerischer Autofahrer

ist seit jeher zu schnelles

Fahren. Wie aus der Unfallstatistik

des Polizeipräsidiums Oberbayern

Süd hervorgeht, haben sich 2016

im Landkreis Weilheim-Schongau

3 824 Verkehrsunfälle mit 867 Verletzten

und sieben Toten ereignet.

Hauptursache für die tödlichen

Unfälle: Überhöhte bzw. nicht angepasste

Geschwindigkeit. Georg

tassilo-spezial

Engagiertes Team: Die aktiven Mitglieder der

Kreisverkehrswacht Weilheim-Schongau, die

auch diesmal auf der ORLA vertreten sind.


Off erinnert sich ungern zurück an

eine Zeit, in der diese Unfallbilanz

noch viel trauriger ausgefallen ist.

„Als der Verein gegründet wurde,

hat es rund drei Mal so viele

Unfalltote gegeben“, berichtet er.

Diese stattlichen Zahlen seien auch

der Hauptgrund für die Gründung

deutschlandweiter Verkehrswachten

gewesen, um das Verkehrs-

Volk – zusätzlich zur Polizeiarbeit

– noch stärker zu sensibilisieren

und schulen.

„Könner durch

Erfahrung“

Prominenter Gast: Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt prüft

seine Verkehrstauglichkeit im Fahrsimulator der Kreisverkehrswacht.

Nicht immer finden die aktiven

Mitglieder der Kreisverkehrswacht

Weilheim-Schongau jedoch so

großen Anklang wie auf der alle

zwei Jahre stattfindenden Oberland-Ausstellung

in Weilheim, wo

bei rund 30 000 Besuchern in fünf

Tagen dann doch reger Betrieb

herrscht an den Fahrsimulatoren

sowie der Fahrradwerkstatt,

„wo jeder Besucher sein Radl auf

Verkehrstauglichkeit kostenlos

durchchecken lassen darf“, sagt

Guido Grosam, Geschäftsführer

der Kreisverkehrswacht, der wie

Georg Off insbesondere auf „Könner

durch Erfahrung“ (siehe www.

verkehrswacht-weilheim-schongau.de)

hinweisen möchte, das

bis zu 15 Mal im Jahr angeboten

wird. Diese Aktion für Fahranfänger

ähnelt einem Fahrsicherheitstraining.

Es besteht aus einem

einstündigen theoretischen Teil,

bei dem auch Videos zum Thema

Gefahrenlehre gezeigt werden. Anschließend

dürfen die Teilnehmer

mit ihrem eigenen Pkw die Praxis

üben. Zum Beispiel beim Bremsen

auf nasser Folie, die laut Georg Off

ähnlich glatt ist wie eine Eisfläche

im Winter. „Obwohl wir über das

Landratsamt 1 600 Einladungen im

kompletten Landkreis verteilen,

nehmen meistens nur um die zehn

Prozent teil“, ärgert sich Georg Off,

zumal die Resonanzen der rund

160 Teilnehmer mit Aussagen „geiler

Vormittag“ nicht nur durchweg

positiv ausfallen, sondern auch

nachhaltig sinnvoll für die Sicherheit

im Straßenverkehr sind. „Es

gibt wissenschaftliche Studien, die

belegen, dass Fahranfänger, die

den Kurs bei uns mitgemacht haben,

durchschnittlich weniger Unfälle

bauen“, sagt Georg Off.

Gemeinschaftsprojekt

mit Schülern

Aktuell zählt die Kreisverkehrswacht

Weilheim-Schongau 140

Mitglieder, wovon sich rund 15 aktiv

bei diversen Aktionen beteiligen,

von denen es weit mehr als „Könner

durch Erfahrung“ und die ORLA

gibt. Hinter den großen Hinweistafeln

mit oft herzergreifenden wie

traurigen Motiven, die an sämtlichen

Straßenrändern in der Region

platziert sind und auf Raserei aufmerksam

machen, steckt beispielsweise

die Kreisverkehrswacht.

Auch beim von der Stadt Weilheim

initiierten Projekt „Geh weiter,

steig ab!“ war die Kreisverkehrswacht

involviert. Schülerlotsen aus

den 9. und 10. Klassen haben im

Zuge dessen, gemeinsam mit Polizisten

und Mitgliedern der Kreisverkehrswacht,

durch die Fußgängerzone

hetzende Menschen auf

„kleinere“ Verkehrssünden hingewiesen.

Unter anderem wurden

fahrende Radfahrer ermahnt, die

ihren Drahtesel in der Fußgängerzone

schieben müssen – eine von

vielen Verkehrsregeln, die auch

ohne das Nutzen von Simulatoren

jedem Bürger klar sein sollte. js


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Weilheim | Selbstfahrende Autos,

die per App auf dem Smartphone

zur Abholung herbeigerufen werden?

Die zehn mal sicherer sind

als ein menschlicher Fahrer? Die

dem „Fahrer“ auf dem Weg zum

Ziel schlafen, lesen, essen oder

trinken ermöglichen? Diese Informationen

aus dem Masterplan des

US-amerikanischen Unternehmens

Tesla mag dem ein oder anderen

„Normalsterblichen“ Angst und

Schrecken einjagen. Doch die dafür

notwendige Technik, von der der

E-Auto-Revoluzzer vollends überzeugt

ist, existiert bereits. Ob und

wann selbstfahrende, strombetriebene

Pkw tatsächlich das Bild der

Straßen prägen, hängt letztlich

von einer rechtmäßigen Erlaubnis

weltweiter Behörden ab. Wer sich

allerdings mit dem Unternehmen

Tesla etwas intensiver auseinandersetzt

und dessen Firmenphilosophie

inhaliert, der findet schnell

Gefallen an diesen Zukunftsplänen,

die letztlich nur einer einzigen

und im Grunde unausweichlichen

Sache dienen: den Übergang zu

nachhaltiger Energie beschleunigen.

Dafür produziert Tesla nicht

nur Elektroautos, sondern auch erneuerbare

Stromspeichersysteme.

Vom Luxus-Schlitten zum

bezahlbaren Kleinwagen

Interessant ist auch die Strategie

des Unternehmens, das erst im

Jahre 2003 gegründet wurde und

sich entgegen vieler anderer Start-

Ups in der Automobilbranche, die

reihenweise gescheitert sind, etablieren

konnte. Zunächst setzte

das Unternehmen bewusst auf den

Bau einer Kleinserie eines hochpreisigen

Sportwagens namens

„Roadstar“, der bei rund 100 000

Euro nur für wenige Menschen mit

ganz großem Geldbeutel bezahlbar

war und ist. Langfristig, von Beginn

an das Ziel, möchte Tesla jedoch

Großserien-Autos zu erschwinglichen

Preisen produzieren. Heißt:

Mit den Einnahmen durch den Verkauf

des „Luxus-Schlittens“ werden

etwas günstigere und komfortablere

Autos in etwas größerer Serie

produziert. Der Plan ging bis jetzt

voll auf. Auf den sündhaft teuren,

aber auch genialen „Roadstar“

folgten die Modelle S und X. Mit

den Einnahmen, die durch den Verkauf

dieser Wagen erzielt wurden,

entwickelte Tesla das Model 3 –

ein Kleinwagen, der in großen

Elektrobetriebener Flitzer: Das Model S von Tesla

tassilo-spezial


Das Model X wird

ebenfalls auf der ORLA

präsentiert.

Mengen hergestellt wird und

preislich ab 35 000 Dollar (rund

29 700 Euro) nun auch für die

breite Masse erschwinglich ist.

Schnellladenetz

„Supercharger“

Erstmals vorgestellt wurde der

E-Auto-Kleinwagen mit Platz für

fünf Erwachsene im März 2016. Die

serienmäßige Produktion startete

Mitte 2017. Wer diesen Wagen jetzt

vorbestellt, bekommt ihn voraussichtlich

frühestens ab Mitte 2018.

Einen hautnahen Eindruck der bereits

zahlreich verkauften Modelle

S und X – kürzlich zum sichersten

SUV aller Zeit ausgezeichnet – ermöglicht

Tesla auch den Besuchern

der Oberland-Ausstellung in Weilheim,

wo das US-Unternehmen

einen eigenen Stand besetzt – und

mit beeindruckenden Zahlen auch

Schickes Cockpit:

So sieht ein Tesla aus Sicht

eines Mitfahrers aus.

Eindruck schinden wird. Das Topmodell

der S-Serie beispielsweise

beschleunigt in nur 2,4 Sekunden

von 0 auf 100 km/h. Auch die

Reichweite der Modelle S und X ist

bei mehr als 500 Kilometern beachtlich

für ein E-Auto. Abgesehen

davon stellt Tesla ein Ladenetz zur

Verfügung, mit dem Strecken vom

Nordkap bis nach Sizilien möglich

sind. Allein in Europa sind mehr

als 300 Schnelllade-Stationen namens

„Supercharger“ (270 Kilometer

Reichweite in 30 Minuten Ladezeit)

aufgebaut. Darüber hinaus

kooperiert Tesla mit zahlreichen

Supermärkten, Restaurants und

Hotels, an denen dieselbe Ladestation

installiert ist, die Tesla-Fahrer

auch bei sich zuhause benötigen.

Der eingangs erwähnte Autopilot,

der stets weiterentwickelt wird, ist

schon jetzt in allen Tesla-Modellen

verbaut, standardmäßig jedoch

ausgeschaltet.

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> > > IMPRESSUM

„tassilo“ ist ein Medium von

Herausgeber: Peter Ostenrieder (V.i.S.d.P.)

Redaktion: Johannes Schelle, Peter Ostenrieder

„tassilo“-Sonderveröffentlichung

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Stand bei Drucklegung im August 2017.

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(zusätzlich mehrere tausend Exemplare

als Sonderveröffentlichung

zur Oberlandausstellung)

Anzeigenverkauf: Wolfgang Stuhler

Satz, Layout & Anzeigengestaltung:

Peter Ostenrieder, Kurt Zarbock, Irmgard Gruber,

Christian Lechner, Jeannine Echtler

Fotos: Johannes Schelle, Screenshot Homepage

Stadtwerke Weilheim, ORLA 2015, Peter Ostenrieder,

Hundesportverein Weilheim und Umgebung e.V.,

Hans Gilka, Harry Steeb, Sylvia Schlögel, Guido

Lux, Kreisverkehrswacht Weilheim-Schongau e.V.,

Timothy Artman/Tesla

Druck: Gebr. Geiselberger GmbH,

Martin-Moser-Straße 23

84503 Altötting

oberland-ausstellung 2017


34. Rosstag in Burggen

Treffen der

Fuhrleute

Burggen | Ein Fest für alle Fuhrleute

ist der Rosstag in Burggen.

Am Sonntag, 10. September, werden

mehr als 100 Gespanne aus

dem gesamten südbayerischen

Raum in Burggen erwartet. Sie

werden Festwagen ziehen, die das

ländliche Leben um 1900 zeigen.

Natürlich profitieren von diesem

Ereignis auch die mehr als 10 000

Zuschauer, die einen Festzug miterleben

dürfen, der bayernweit

seinesgleichen sucht.

Heute könnte man den Burggener

Rosstag sogar als fahrendes

Museum aus der Zeit um die Jahrhundertwende

bezeichnen. In fast

jedem örtlichen Bauern-Anwesen

wird ein Wagen aufbewahrt und

zum Rosstag hin mit einem bestimmten

Motiv bestückt und beschmückt.

„Zahlreiche Requisiten

haben wir auch in einer Halle gelagert“,

berichtet Organisator Thomas

Kirchhofer über ein mittlerweile

sehr umfangreiches Rosstag-Depot.

Der Aufwand wurde

jedoch immer größer, sodass für

die Organisatoren nach 2008 das

Maß voll war, das Ereignis für sieben

Jahre ruhte. „Der Rosstag ist

für Burggen etwas Unverwechselbares.

Es fehlt was im Dorf, wenn

er länger nicht stattfindet“, erkannte

Thomas Kirchhofer in den

Jahren der Durststrecke und ergriff

2015 die Initiative zur Wiederbelebung.

Nicht auf 2015

ausruhen

Mittlerweile wurde auch das Organisationsteam

auf solide Beine

gestellt. Im Reit- und Fahrverein

wurde eine eigene Abteilung

„Rosstag und Brauchtum“ mit

einer engagierten Vorstandschaft

gegründet. „Wir versuchen, von

Rosstag zu Rosstag verschiedene

Sachen zu verbessern“, sagt Stefan

Erhart, der sich nicht auf den Lorbeeren

von 2015 ausruhen möchte,

sondern stets um eine Weiterentwicklung

bemüht ist. So konnte

erst kürzlich ein großer, fahrbarer

Kartoffeldämpfer angeschafft und

funktionstüchtig restauriert werden.

Schwerpunkt im Festzug sind

die verschiedenen Gerätschaften

und Arbeitsweisen der Landwirtschaft,

aber auch dörflicher Handwerksbetriebe,

Szenen aus dem

Leben im Jahreskreislauf oder die

Arbeit im Holz. Natürlich dürfen

der damalige Herrscher König Ludwig

II. und seine Verwandte Kaiserin

Sissi nicht fehlen, aber auch

das Militär oder die Feuerwehr mit

originalen Uniformen aus den Zeiten

des Königreiches sind dabei.

Besonders stolz sind die Burggener

auf den großen Rottwagen,

begleitet von einem Fußvolk, der

die beschwerliche Reise über die

Alpen aufzeigt. Und immer wieder

bestechen in diesem Festzug die

sauber herausgeputzten Pferde,

die manchen Wagen sogar vier-,

sechs-, oder achtspännig ziehen.

Los geht es heuer schon am Samstag,

2. September, mit einem Stimmungs-

und Unterhaltungsabend

der Abteilung Eislauf. Traditionell

geht es weiter am Samstag, 9.

September, wo der Trachtenverein

„König Ludwig II.“ zum Heimatabend

einlädt. Der Rosstag am

Sonntag, 10. September, beginnt

mit einem Gottesdienst um 10 Uhr

in der Pfarrkirche. Am Ortsrand

Richtung Bernbeuren nehmen

über 200 Pferde unterschiedlichster

Rassen Aufstellung und ziehen

dann um 13.30 Uhr mit den vielfältig

geschmückten Festwagen

durch das Dorf. Den Besuchern

wird empfohlen, rechtzeitig anzureisen,

da nur außerhalb der

Ortschaft geparkt werden kann.

Sämtliche Ortsvereine sind mit

eingebunden und kümmern sich

an verschiedenen Bewirtungsstationen

um die Verpflegung der

zahlreichen Gäste.

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september / oktober 2017 | 53


Interview zum Flugtag in Paterzell

„Segelfliegen

macht süchtig“

Paterzell I Martin Pape ist seit über

30 Jahren Mitglied, seit drei Jahren

Präsident des Luftsportvereins

Weilheim-Peißenberg. Im Interview

beschreibt der Oderdinger

die Faszination des Fliegens und

listet auf, welch spektakuläres Programm

auf die Besucher im Rahmen

des bevorstehenden Flugwochenendes

(16. und 17. September)

wartet.

Herr Pape, für alle, die noch nie

mit einem Segelflieger abgehoben

sind: wie fühlt sich das an?

Das ist definitiv Freiheit. Allein die

Ruhe beim Segelfliegen ist einzigartig.

Aber auch der Ansporn,

durch eigene Kraft und mithilfe der

Thermik in der Luft zu bleiben, um

ab einer gewissen Höhe die Landschaft

in vollen Zügen genießen zu

können, ist wirklich genial – und

dann auch Entspannung pur. Wobei

wir im Verein auch richtige

Leistungsflieger haben, die ordentlich

auf Strecke fliegen, bis zu 1 000

Kilometer zurücklegen. Kurzum:

Segelfliegen macht süchtig. Wichtig

ist nur, dass man Respekt hat vor

der Materie Fliegen. Angst braucht

davor jedenfalls niemand haben.

Ob sich von dieser „Sucht“ auch die

Besucher am 16. und 17. September

anstecken lassen?

Diesmal teilen wir unseren Flugtag

auf zwei Tage auf. Am Samstag ist

reiner Rundflugtag, da dürfen die

Gäste mit uns mitfliegen. Und am

Sonntag veranstalten wir den eigentlichen

Flugtag, der gespickt ist

mit umfangreichem Programm.

Zum Beispiel?

Eine Air-Show, also Kunstflüge mit

Motor- und Segelflugzeugen. Dann

wird es eine Modellflugvorführung

geben. Es kommen Fallschirmspringer.

Und wir haben jede Menge

andere Sachen zu bieten. Unter

anderem leckere, bayerische Küche.

Michael Daisenberger, Inhaber

des Gasthofs Eibenwald, kocht für

uns und die Besucher auf.

Was kostet den Gästen ein Rundflug

an diesem Samstag?

Die Stunde Motorflug kostet pro

Sitzplatz 100 Euro. Beim Segelflug

mit Windenstart zahlt der Besucher

Martin Pape, Präsident des Luftsportvereins

Weilheim-Peißenberg, fliegt

am liebsten mit diesem Motorsegler.

zehn Euro für die ersten zehn Minuten,

für jede weitere Minute 50

Cent. Flüge mit dem Motorsegler

kosten auch 100 Euro pro Stunde,

wobei wir hier die Möglichkeit haben,

bis zu drei Personen zum Pauschalpreis

von insgesamt 250 Euro

pro Stunde mitzunehmen. Außerdem

gibt es noch die Möglichkeit,

sich für 80 Euro im Segelflugzeug

mit dem Flugzeugschlepp auf 1 000

Meter Höhe ziehen zu lassen, was

auch mit einem rund einstündigen

Flug verbunden ist.

Wie stark wetterabhängig ist dieses

ereignisreiche Wochenende?

Schon stark wetterabhängig. Sowohl

für die Rundflüge als auch die

Flugshow. Ich sag’s mal so: Wenn

es nicht regnet, ist das schon mal

die halbe Miete für uns. Wenn die

Sonne scheint, wäre es perfekt.

181 Mitglieder gehören aktuell dem

Luftsportverein Weilheim-Peißenberg

an. Wie viele Flieger besitzt

der Verein?

Eine Schleppmaschine mit 180 PS.

Zwei Motorsegler. Ein Ultraleicht-

54 | tassilo


Flugzeug. Drei Doppelsitzer-Segelflugzeuge

und sechs Einsitzer. Die

Doppelsitzer werden vor allem für

Schulungen, Einführungsflüge zum

Erlebnis Segelfliegen und Streckenflugeinweisungen

eingesetzt.

Aus welchem Material bestehen die

Flieger?

Die neueren Flieger sind aus Kohlefaser,

also Carbon. Ansonsten aus

glasfaserverstärktem Kunststoff,

Holz, oder einer Mischbauweise.

Ist der Pilotenschein die Grundvoraussetzung

für eine Vereinsmitgliedschaft?

Man sollte schon den Ehrgeiz haben,

früher oder später selbst zu

fliegen. Unser oberstes Ziel ist

auch, den jungen Leuten das Fliegen

nahe zu bringen. Von den 181

Mitgliedern, von denen rund 160

männlich sind, sind momentan

rund 80 aktiv. Trotzdem haben auch

die Nichtaktiven, meist ältere Mitglieder,

alle schon mal den Flugschein

absolviert.

Wie oft heben Sie persönlich ab?

Zu wenig. Man versucht so alle drei,

vier Wochen in der Luft zu sein.

Dass Segelfliegen süchtig macht,

dass es ein pures Gefühl von Freiheit

ist, haben Sie bereits erwähnt.

Gibt es auch Gefahren, die ein eher

ungutes Gefühl auslösen?

Die größte ist, andere Flieger zu

übersehen und sich selbst zu überschätzen.

Deshalb muss man als

Pilot immer die Augen offen haben

und wachsam sein. Wenn mir

jemand entgegenkommt, greift die

Regel: nach rechts ausweichen.

Außerdem haben wir uns an die

Vorflugsregel zu halten, die besagt:

Ballon vor Segel- oder Drachenflieger

vor motorbetriebenen Flugzeugen.

Wobei die Regel ohnehin klar

sein sollte, da der Ballon ja nicht

wirklich rechtzeitig ausweichen

kann. Darüber hinaus müssen wir

unter anderem Sperrgebiete beachten.

Über Altenstadt zum Beispiel

darf ich wegen der dortigen

Luftlandeschule der Bundeswehr

nicht fliegen. Über Spatzenhausen

nicht, weil dort Drohnen getestet

werden. Ansonsten sind die größten

Herausforderungen ganz klar

Start und Landung, die ein hohes

Maß an Konzentration erfordern.

Neben dem Fliegen gibt es viele

andere Arbeiten, die der Verein das

ganze Jahr über zu bewerkstelligen

hat. Was sind die Aufgaben?

Aus Sicht des Vorstandes gibt es

jede Menge zu organisieren. Wir

haben eine eigene Werkstätte

zum Reparieren der Flieger. Das

wird alles ehrenamtlich von handwerklich

begabten Mitgliedern

gemacht. Wir haben einen großen

Fuhrpark mit Winde-Rückhol-

Fahrzeug, Bulldogs sowie sämtlichen

Anhängern für die Segelflugzeuge.

Auch darum muss sich

jemand kümmern. Dann haben

wir einen sehr fleißigen Platzwart,

der fast täglich die grasbewachsenden

Flächen pflegt. Wir

müssen uns um Benzin für die

Flugzeuge kümmern. Es braucht

Startleiter- und helfer, Flugleiter,

Fluglehrer, Schlepppiloten, die

eine eigene Ausbildung dafür absolvieren

müssen. Und, und, und...

Die Liste ist wirklich lang. Letztlich

werden alle Mitglieder gebraucht.

Apropos: Wie lang ist die Liste der

Mitgliedsanträge?

Wie jeder Verein wünschen auch

wir uns Nachwuchs. Auch deshalb

bieten wir unser Flugwochenende

an, damit die jungen Menschen

einen tiefen Einblick in unseren

Verein, in den Flugsport bekommen.

Generell haben wir pro Jahr

zwischen fünf und zehn Neuaufnahmen

zu verzeichnen. Wobei

man ganz klar sagen muss, dass

wir, rein was den Flugbetrieb betrifft,

irgendwann an unsere Grenzen

stoßen. An witterungsbedingt

guten Tagen ist bei uns richtig viel

los. Da sind meistens alle Flieger

in der Luft – wie beim Rundflugtag

Mitte September.

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> > > RUNDFLUG ZU GEWINNEN

Im Rahmen des Flugwochenendes in Paterzell verlost

„tassilo“ einen Einführungsflug im Motorsegler

im Wert von 100 Euro. Schicken Sie uns bis 8. September

eine Postkarte mit dem Stichwort „Flugtag“

an „tassilo“, Birkland 40 in 86971 Peiting. Oder eine

E-Mail an info@tassilo.de. Der Gewinner bekommt

den Gutschein per Post zugesandt, Absenderadresse

daher nicht vergessen.

Das Los entscheidet, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Der sogenannte Einführungsflug findet im Laufe

des Rundflugtages am Samstag, 16. September,

zwischen 13 und 17 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung

statt. Am Sonntag, 17. September, dürfen

sich die Besucher von 10 bis 17 Uhr auf einen

Flugtag mit spektakulärer Flugshow freuen. Nähere

Infos auf www.paterzell.de.

september / oktober 2017 | 55


Zu Ehren eines großen Komponisten

Die 20. Brahmstage in Tutzing

Tutzing I Johannes Brahms, 1833 in

Hamburg geboren, war Komponist,

Pianist und Dirigent. Als kleiner

Bub verbrachte er viel Zeit bei seinem

Großvater in Heide, ein heute

noch beschauliches Dorf in Schleswig-Holstein,

unweit der Nordsee.

Schon damals zeichnete sich ab,

dass Johannes Brahms außergewöhnlich

gut ist im Bespielen des

Klaviers. Das sprach sich herum.

Im zarten Alter von zehn Jahren

wurde er von einem damals bekannten

Hamburger Komponisten

als Schüler für Klavier und Komposition

angenommen. Schon mit 14

Violinist Max Grosch

verzückte er erstmals Kenner der

Klassik-Szene mit Phantasien über

einen beliebten Walzer. Wer ist dieser

grandiose Künstler hinter solch

virtuosem Klangspiel, fragten sich

die Zuhörer? Brahms war bekannt

dafür, seine Jugendkompositionen

unter Pseudonym zu veröffentlichen.

Heute sind alle seine Werke

auch als Brahms-Werke bekannt.

Auch die, die er während seines

Aufenthalts in Tutzing geschrieben

hatte.

Es war am 14. Mai 1873, nur sieben

Tage nach seinem 40. Geburtstag,

als sich der inzwischen überaus

berühmte und in Wien lebende

Johannes Brahms für rund vier

Monate in Tutzing einquartierte.

25 Gulden bezahlte er für Zimmer

und Kabinett bei Gastwirt Konrad

Amtmann. Sechs weitere kostete

ihn das Ausleihen des dortigen

Klaviers. Inspiriert von der herrlichen

Lage am Starnberger See – er

schwärmte regelrecht vom Seeblick

mit Zugspitze im Hintergrund

komponierte Brahms gleich sechs

neue Werke. Und er schrieb eine

Art Liebeserklärung an den in Garmisch-Partenkirchen

geborenen

Dirigenten Hermann Levi: „Tutzing

ist weit schöner, als wir uns neulich

vorstellen konnten. Eben hatten

wir ein prachtvolles Gewitter;

der See war fast schwarz, an den

Ufern herrlich grün, für gewöhnlich

ist er blau, doch schöner, tiefblauer

als der Himmel, dazu die Kette

schneebedeckter Berge – man sieht

sich nicht satt.” Diese malerischen

Sätze, handgeschrieben mit Feder

und Tinte auf ein Stück gerolltes

Blatt Papier, gelten als Beweis für

den Brahms-Besuch in Tutzing, worauf

die Gemeinde bis heute mächtig

stolz ist – und jährlich mit den

„Tutzinger Brahms-Tagen“ daran

erinnert.

Heuer jährt sich das Klassik-Festival

zu Ehren Brahms zum 20. Mal. Da

Jubiläen bekanntlich in besonderer

Form gefeiert werden, haben sich

die Veranstalter auch Besonderes

einfallen lassen. „Die Jahre zuvor

wurden im Rahmen der Tutzinger

Brahms-Tage auch andere klassische

Werke gespielt, heuer dreht

sich alles ausschließlich um Werke

von Johannes Brahms“, sagt Konstantin

Fritz, Pressebeauftragter des

Festivals. Erstmals gespielt werden

beim Festival die sechs Werke,

die Brahms in Tutzing komponierte.

Unter anderem vollendete

er damals die Streichquartette

c-Moll und a-Moll

op.51. Außerdem die Lieder

und Gesänge op.59., die ursprünglich

im Musikpavillion der Tutzinger

Familie Vogl erstmals erklangen.

Die bekannteste Komposition,

die er im Jahre 1873 niederschrieb,

sind wohl die Haydn-Variationen

op.56, die am Sonntag, 15. Oktober,

um 18 Uhr im Schloss Tutzing vom

„Duo D’Accord“ gespielt werden.

Requiem mit

Weltstar

Insgesamt werden die 20. Tutzinger

Brahmstage mit fünf Konzerten

(www.tutzinger-brahmstage.

de) sowie einer Film-Matinee gefeiert.

Auf den Auftakt mit „Duo

D’Accord“ folgt am Mittwoch, 18.

Oktober, um 20 Uhr ein Kammerkonzert

im Schloss Tutzing mit

dem Mendelring Streicherquartett.

Der darauffolgende Sonntag,

22. Oktober, steht im Zeichen eines

Liederabends mit Baritonist

Christoph Pohl und Pianist Tobias

Krampen. Die beiden treten ebenfalls

ab 18 Uhr im Schloss Tutzing

auf. „Brahms meets Jazz“ lautet die

Veranstaltung am Freitag, 27. Oktober,

ab 19 Uhr in der Aula des Tutzinger

Gymnasiums. Dort spielen

das Jazzquartett um Violinist Max

Grosch sowie das Diogenes Quartett.

Als Highlight bezeichnet Konstantin

Fritz die Abschlussveranstaltung

„Brahms-Requiem“ (op.45)

mit Weltstar Franz Hawlata. Der

Bassbaritonist wird wie Sopranistin

Felicitas Fuchs am Sonntag, 29.

Oktober, um 18 Uhr in der Kirche

St. Joseph sein Können als Solist

auf die Bühne zaubern. Drumherum

singen die Chöre „St. Joseph“

aus Tutzing, „St. Pius“ aus Pöcking

sowie „Ars musica“ aus Ottobrunn.

Außerdem spielt an diesem Abend

das Orchester „Akademische Kammer-Philharmonie“.

js

> > > KONZERTKARTEN ZU GEWINNEN

Ihr Regionalmagazin „tassilo“ verlost 2 x 2 Tickets für den Konzertabend

„Brahms meets Jazz“ am Freitag, 27. Oktober, ab 19 Uhr in

der Aula des Tutzinger Welfen-Gymnasiums. Schicken Sie uns eine

Postkarte mit dem Stichwort „Tutzinger Brahmstage“ an „tassilo“,

Birkland 40, 86971 Peiting. Oder eine E-Mail an info@tassilo.de. Die

Gewinner werden ausgelost, bekommen die Konzertkarten per Post

zugesandt – Absender-Adresse daher nicht vergessen. Der Rechtsweg

ist ausgeschlossen. Viel Erfolg!

56 | tassilo


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Standort Augsburg-Haunstetten

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt folgende Mitarbeiter/innen für unseren

Leiter/in Abkanten

Schichtleiter/in Laserbearbeitung

Laserschneider/in

Mitarbeiter/in Technischer Vertrieb

Abkanter/in

Schweißer/in

Konstrukteur/in

Standort Augsburg-Haunstetten

Leiter/in Pulverbeschichtung

Mitarbeiter/in Pulverbeschichtung

Fachkraft für Lager und Logistik

Abkanter/in

Schweißer/in

für wechselnde Tätigkeit an beiden Standorten

Elektroniker/in für Betriebstechnik für wechselnde Tätigkeit an beiden Standorten

für wechselnde Tätigkeit an beiden Standorten

für wechselnde Tätigkeit an beiden Standorten

Eirenschmalz Maschinenbaumechanik und Metallbau GmbH

z. Hd. Personalwesen, Altenstadter Str. 4, 86987 Schwabsoien

Tel.: 08868/1800-25

bewerbung@eirenschmalz.de


Zu Besuch bei Peter und Wendela Moes

Geigen für die erfolgreichsten

Musiker der Welt

Peißenberg | Am nördlichen Ortsrand

von Peißenberg kreiert ein

trautes Ehepaar Instrumente, die

von den berühmtesten Interpreten

der Welt gespielt und geliebt

werden. Peter und Wendela Moes,

seit 45 Jahren glücklich verheiratet

und seit mehr als 40 Jahren

Teil der bekanntesten und gefragtesten

Geigen- und Cellobauer

dieser Erde. Dass sich die beiden

nach Hollywood, Manhattan, Boston

und Los Angeles ausgerechnet

in Peißenberg niedergelassen

haben, war nicht unbedingt der

Plan. „Wir haben auch in Italien

etwas angeschaut“, sagt Peter

Moes, der letztlich dann doch nach

Deutschland, sein Heimatland, zurückkehren

wollte. Den Weg in die

Weilheim-Schongauer Gemeinde

haben er und seine Frau dank eines

alten Freundes gefunden – ein

Spezialist für Altbau-Sanierungen,

der Wendela und Peter Moes ein

altes Bauernhaus so herrichtete,

wie es in seinem Ursprung im

Jahre 1501 – von der Feuerstelle

mal abgesehen – ausgesehen hatte.

Seither bauen die Handwerker

ihre edlen Instrumente in der

oberbayerischen Provinz, nicht im

Zentrum New Yorks.

Eigentlich müsste man über Peter

und Wendela Moes ein Buch verfassen,

um all die aufregenden

Erfahrungen und Ereignisse der

beiden zusammenzupacken. Kennengelernt

haben sich der geborene

Seeshaupter und die geborene

Amerikanerin aus Boston (Massachusetts,

USA) auf der Instrumentenbau-Schule

in Mittenwald. Damals

hatten die wenigsten Schüler

Interesse daran, die Instrumente,

die sie künftig herstellen, auch

selbst zu bespielen. „Das habe

ich nie verstanden“, sagt Wendela

Moes, die einzig in ihrem Peter

jemanden gefunden hatte, der

außerhalb der Schulzeit mit ihr

musizieren wollte. Dass sich die

beiden Hals über Kopf verlieben,

noch während der Mittenwalder

Zeit heiraten und in der Folge nicht

nur privat, sondern auch beruflich

den Rest ihres Lebens in trauter

Zweisamkeit bestreiten, gilt wohl

als seltener Beweis ewiger Liebe.

Noch heute ist es so, dass Peter und

Wendela Moes, inzwischen 71 und

68, jede Geige, jedes Cello, von Anfang

bis Ende gemeinsam und im

gleichen Zimmer herstellen. Und

zwar ohne sich gegenseitig auf die

Nerven zu gehen! Und noch immer

ist es so, dass ihre Kunden hauptsächlich

aus Amerika stammen.

Jung und erfolgreich: Peter und

Wendela Moes in New York.

Wobei das Paar vereinzelt auch

für Kunden aus aller Herren Länder

baut – Japan, Taiwan, Mexiko,

Finnland oder Frankreich. Kundenkontakt

halten die beiden aufgrund

extremer Entfernungen unter anderem

über Facebook, auf deren

Account sie jeden einzelnen Schritt

des Geigen-Baus mittels Bildern

dokumentieren. „Weil unsere Kunden

großen Spaß daran haben

zu sehen, wie ihre Instrumente

wachsen“, sagt Wendela Moes, die

58 | tassilo

Kunden aus USA,

Japan und Taiwan

Teamwork seit

mehr als 40

Jahren: Peter

und Wendela

Moes in ihrer

Peißenberger

Werkstätte.


dank gottgesegnetem Musikgehör

für die Stimmung der Geigen und

Celli zuständig ist, während sich

Peter Moes verstärkt um die langwierigen

Hobel- und Stecharbeiten

am edlen Holz kümmert.

200 Arbeitsstunden

pro Instrument

Yo-Yo Ma und Hilary Hahn, mit die

berühmtesten und preisgekröntesten

Streicher der Welt, sind nur

zwei Stars der Szene, die unter

anderem mit Cello und Geige von

Peter und Wendela Moes Konzerte

spielen und bestsellerverdächtige

CDs aufgenommen haben. Weil

„Moes & Moes“, so der offizielle

Firmenname, tatsächlich jedes

Instrument komplett von Hand fertigen,

ist jedes Werk ein absolutes

Unikat. Laut Wendela Moes müsse

das auch so sein. Allein des Materials

wegen könne man nicht strikt

nach einem bestimmten, immer

wiederkehrenden Rezept vorgehen.

Sie spricht von unterschiedlicher

Dichte und Struktur des aus

Südtirol oder Bosnien bezogenen

Holzes, das sich unterschiedlich

bearbeiten und biegen lässt, demnach

auch unterschiedlich klingt.

Doch bis zum Klang ist es ein langer

Weg: Rund 200 Arbeitsstunden

pro Instrument, aufgeteilt in

derart viele Arbeitsschritte, dass

sich das Ehepaar schwer tut, eine

konkrete Zahl zu nennen. Grob

betrachtet bringen sie in zwölf

Schritten rund 70 Teile in Einklang,

bis Geige oder Cello spielbereit

sind. Zunächst wird gezeichnet

und konstruiert. Anschließend ein

Formbrett hergestellt, um das die

nur ein Millimeter dünnen Seitenwände

angeschmiegt werden.

Fixiert werden diese mittels Leim

an stabileren Holzklötzen. Parallel

wird der Zargenkranz gefertigt,

der Mittelbogen angeleimt, ehe es

an die gewölbten Teile, Boden und

Decke, geht. Die werden aus zunächst

dickeren Holzpatten durch

sogenanntes Stechen (eine Art

Meißeln) immer dünner gemacht

und abschließend glattgehobelt.

Zwischendrin wird die Schnecke,

der Kopf der Geige, produziert, es

werden Einlagen zur Zierde eingearbeitet,

F-Löcher für den Klang

aus der Decke herausgeschnitten,

das komplette Instrument

lackiert und – wenn alle anderen

Feinheiten vollbracht sind – das

Instrument mit Saiten bespannt

und gestimmt. „Unsere Instrumente

zeichnet aus, dass sie sehr

breitbandig und ausdrucksstark

gespielt werden können“, sagt

Wendela Moes. Das funktioniere

nur mit größter Erfahrung, ausgesprochenem

handwerklichen

Geschick und eben perfektem Musikgehör.

„Sogar das Lackieren ist

ganz entscheidend für den Klang“,

sagt Wendela Moes, die auch immer

wieder mal Besuch von renommierten

Geigern aus bekannten

Philharmonien wie München,

Berlin oder der Schweiz bekommt,

Auch musikalisch beherrschen die beiden ihre Instrumente.

um deren oft Jahrhunderte alten

Instrumente klanglich wieder in

Form zu bringen.

„Nichts wisst ihr,

weniger als nichts“

Alte, edle Geigen und Cellos wieder

auf Vordermann bringen war

viele Jahre das Kerngeschäft von

Peter und Wendela Moes, die nach

ihrer Ausbildung in Mittenwald bei

einem der besten Geigen-Restauratoren

überhaupt anfangen

durften – Hans Weisser, der seine

Werkstätte mitten in Hollywood

hatte. Seine ersten Worte an das

damals junge Ehepaar: „Glaubt

nicht, weil ihr in Mittenwald wart,

dass ihr irgendwas wisst. Nichts

wisst ihr, weniger als nichts. Ihr

müsst viel vergessen.“ Trotzdem

PERFEKT SITZEN

Liegewiese, Schlafsofa oder lässige Recamiere

erkannte ihr Lehrmeister vom ersten

Tag das herausragende Talent

der beiden, die sich rasch zu den

Stärksten ihres Faches entwickelten

und in der Folge ein eigenes

Geschäft mitten in New York aufmachten.

Der Rummel dort war

groß, zum Restaurieren und Geigenbau

kam ein Instrumentenvertrieb

hinzu. „Irgendwann war

uns das alles zu viel, wir haben

kaum noch Zeit gefunden, unserer

eigentlichen Leidenschaft,

Geigen bauen und restaurieren,

nachzukommen“, sagt Wendela

Moes, die gemeinsam mit ihrem

Ehemann die grenzenlose Stille in

ihrem Peißenberger Bauernhaus

umso mehr zu schätzen weiß. Und

auch die kommenden Jahre die

mit wertvollsten Geigen und Celli

dieser Welt herstellen möchten.

„Denn der Beruf des Geigenbauers

ist eine Berufung ohne Altersbegrenzung“,

sind sich die beiden

einig.

Js

einrichtung

schuster

Angelika Weber

Augsburgerstr.1

Ecke Pöltnerstraße

82362 Weilheim

Tel: 08 81 / 23 52

Fax: 08 81 / 61777

info@einrichtung-schuster.de

www.einrichtung-schuster.de

AUSSTELLUNG · BERATUNG · PLANUNG · INNENARCHITEKTUR

september / oktober 2017 | 59


ALLERLEI II IM TASSILOLAND

In Volksfeststimmung zum Geo-Wandern

Wissenschaftliches Wanderbuch – drei Exemplare zu gewinnen

Tassiloland | Die Geografen Kathrin Schön und Reinhold Lehmann

haben ein facettenreiches Wanderbuch namens „Geo-

Wandern Münchner Umland“ verfasst. 40 verschiedene Touren

rund um München werden darin sehr ausführlich und

mit impressiven Bildern vorgestellt. Besonders spannend

sind die geowissenschaftlichen Einblicke, die beide Autoren

auch in die Landschaft des Tassilo-Gebietes gewähren. Geheimnisse

um die Entstehung von Seen, Drumlinlandschaften,

Moore und Fließgewässer werden gelüftet. Inmitten

des Geo-Wander-Gebiets liegt auch der westliche Landkreis

Weilheim-Schongau, der es mit den Schnalz-Höhlen bei

Peiting sogar auf das Titelbild geschafft hat. Erhältlich ist das

277 Seiten starke Buch mit 177 Fotos, 40 Höhenprofilen, vier

Grafiken, einer geologischen Karte sowie 43 Tourenkärtchen

Schongau | Ehe sich der Sommer dem Ende zuneigt, wird

in den Kleinstädten Penzberg und Schongau nochmals groß

gefeiert – in beiden Orten findet nämlich ein Volksfest statt.

Das 157. in Schongau beginnt am Donnerstag, 7. September,

um 18 Uhr mit traditionellem Festzug vom Marienplatz

in der Altstadt hinunter zum Festgelände (nahe Plantsch)

mit 1 200-Mann-Zelt. Sämtliche Bands, Wettbewerbe, ein

Flohmarkt, Bürgermeister-Frage-Stunde für Kinder sowie

ein spektakuläres Musikfeuerwerk füllen die insgesamt fünf

ereignisreichen Tage (bis Montagabend, 11. September) mit

und GPS-Daten zum Download beim Bergver-rlag

Rother (www.rother.de; ISBN 978-3-7633- -

3156-7) für erschwingliche 16,90 Euro.

Penzberg und Schongau laden zum Volksfest

> > > BÜCHER-VERLOSUNG

Außerdem verlost „tassilo“ drei Exemplare des

neuen Wanderbuches, in dem auch einige „richtige“ Bergtouren

in den Alpen beschrieben sind. Schicken Sie uns bis

Freitag, 15. September, eine Postkarte mit dem Stichwort

„GeoWandern“ an „tassilo“, Birkland 40 in 86971 Peiting.

Oder eine E-Mail an info@tassilo.de. Die Gewinner werden

per Post benachrichtig, Absenderadresse daher

nicht vergessen. Das Los entscheidet, der Rechtsjweg

ist ausgeschlossen. Viel Erfolg.

viel Leben. Ähnlich prall gefüllt ist das Rahmenprogramm

des Penzberger Volksfestes mit Vergnügungspark für die

ganze Familie, das am Freitag, 25. August, beginnt und insgesamt

über zehn Tage, bis Sonntag, 3. September, geht.

Nähere Informationen zu Fahrgeschäften, Bandauftritten

und kulinarischem Angebot finden Sie, liebe Leser, im Internet

auf den Seiten www.schongauer-volksfest.de olksfest.de und

www.fahrenschon-festzelte.de oder auf Facebook

unter „Volksfest Penzberg“ sowie „157. Volksfest

Schongau“.

js

Straßenmusizieren zum 70-Jährigen

Raisting | Volksmusikanten und Sänger aus dem

Pfaffenwinkel sowie Umgebung verwandeln den

Raistinger Dorfkern am Sonntag, 10. September, in

ein Mekka für Tradition und Brauchtum. Der Heimat-

und Trachtenverein Raisting-Sölb e.V. feiert an

diesem Tag sein 70-jähriges Bestehen auf eine ganz

besondere Weise: mit einem Straßenmusizieren. Ab

12 Uhr singen und spielen verschiedene Volksmusikgruppen

unter freiem Himmel, positioniert an

verschiedenen Stationen auf und neben den Straßen

Raistings. Im Rahmen dessen findet zwischen

16 und 18 Uhr auch ein Offenes Singen unter der Leitung

von Ernst Schusser, Volksmusikarchivar des Bezirks

Oberbayern, im örtlichen Trachtenheim statt.

Dank Steckerlfisch, Kaffee und Kuchen sowie vielen

weiteren Köstlichkeiten ist für das leibliche Wohl interessierter

Besucher bestens gesorgt. Die Idee des

Straßenmusizierens schnappte der Raistinger Jugendgesang

als Teilnehmer beim Alpenländischen

Volksmusikwettbewerb in Innsbruck auf. Die Veranstaltung

findet übrigens bei jedem Wetter statt.

Festzeichen sind für

erschwingliche drei

Euro zu erwerben,

Kinder und Jugendliche

unter 16 Jahren

sind

frei.

js

> > > IMPRESSUM

„tassilo“

„tassilo“ ist ein Medium von

Birkland 40, 86971 Peiting

Telefon: 08869 / 91 22-26

Fax: 08869 / 91 22-27

Mail: info@tassilo.de

Stand bei Drucklegung im August 2017.

Änderungen und Fehler vorbehalten.

Auflage: 64000 Exemplare

Die aktuellen Anzeigenpreise, Mediadaten sowie Erscheinungstermine und

weitere technische Angaben finden Sie auf unserer Webseite www.tassilo.de

Erscheinungsweise: zweimonatig, kostenlose Verteilung an alle Haushalte rund

um Weilheim und die Seen — Zahlreiche Auslegestellen im Verteilgebiet.

Herausgeber: Peter Ostenrieder

Redaktion: Johannes Schelle, Peter Ostenrieder (V.i.S.d.P.)

Mitarbeiter dieser Ausgabe: Rosi Geiger, Beate Bentele

Anzeigenverkauf: Wolfgang Stuhler

Satz, Layout & Anzeigengestaltung: Peter Ostenrieder, Kurt Zarbock,

Irmgard Gruber, Christian Lechner, Jeannine Echtler

Druck: Gebr. Geiselberger GmbH, M.-Moser-Straße 23, 84503 Altötting

Verteilservice: KBV Vertriebs GmbH, Am Weidenbach 8, 82362 Weilheim

Geplanter Erscheinungstermin der nächsten Ausgabe November/Dezember 2017:

Freitag, 27. Oktober 2017 (Anzeigenschluss: 9. Oktober 2017)

Für eingesandte Manuskripte wird keine Haftung sowie keine Erscheinungsgewähr

übernommen.

Fotos: Mauritius Images/P. Widmann, Johann Jilka, Peter Ostenrieder, Johannes

Schelle, Wolfgang Stuhler, Rosi Geiger, Beate Bentele, Ammersee Segelschule,

Staatliches Bauamt Weilheim, Jürgen Geiger, Renate von Bülow, Daller Tracht,

Simon Kölbl, Benedikt Andrä, Eva Andrä, Sebastian Hein, Philipp Geist, Astrid

Horbach, Luftsportverein Weilheim-Peißenberg e.V., Tutzinger Brahmstage,

Moes & Moes, K&L Ruppert, Simon Staltmayr, Agnes Staltmayr, Präsidium der

Bayerischen Bereitschaftspoizei, Max Kriesmair, Roche, Cargo, Brigitte Gattinger,

Franziska Zankl, Heimat- und Trachtenverein Raisting, Fotolia

60 | tassilo


MusiConnect 2017 in Schongau

Größte Musikmesse

in Südbayern

Schongau / Altenstadt I Genau 30

Jahre ist es her, als Musiker Klaus

Kirstein in der Schongauer Münzstraße

sein Musikgeschäft eröffnete

beziehungsweise übernommen

hatte. Keinesfalls war

damals abzuschätzen, dass sich

aus dem Startup-Ladengeschäft

einmal der drittgrößte Musikhändler

Deutschlands entwickeln

sollte. Daher wundert es nicht,

dass nun auch die neu erschaffene

Musikmesse „MusiConnect“ alle

interessierten Musikerinnen und

Musiker aus dem südbayerischen

und österreichischen Raum nach

Schongau ruft, wo zugleich das

Firmenjubiläum des Musikhauses

gefeiert wird. „Zunächst hatten wir

eigentlich ein Event in einem etwas

bescheideneren Rahmen geplant“,

so Klaus Kirstein. „Aber es

gibt ja das schöne Zitat „Der Kopf

ist rund, damit das Denken die

Richtung wechseln kann“. Als wir

uns nämlich bei einigen Kunden

und Lieferanten ein erstes Meinungsbild

zur Teilnahme einholen

wollten, sind wir mit positivem

Feedback dermaßen bombardiert

worden, dass wir uns kurzerhand

dazu entschlossen haben, die ursprüngliche

Planung noch einmal

umzukrempeln und in großem

Rahmen aufzustocken.“ Nun wurde

daraus ein „dreitägiges Musikerevent,

das sich gewaschen hat“.

Neben reiner Produktpräsentation

durch führende Hersteller gibt es

Workshops für Musiker, ein großen

Flohmarkt für Musiker und jede

Menge Live-Musik mit Top-Acts

wie der Partyband „Muckasäck“

am Freitag, der Berliner Band „Do

I Smell Cupcakes“, die mit ihren

Songs am Samstagabend die Zuhörer

jetzt auch im süddeutschen

Raum begeistern wird, oder am

Sonntag einem Frühschoppen mit

der Spitzen-Blaskapelle „Gloria“.

Insgesamt wird sich die MusiConnect

auf zwei Haupt-Locations ausdehnen:

Am Zentrallager der Firma

Kirstein in Altenstadt befindet sich

das große Eventzelt, in dem sich

die Ausstellerstände, das Catering

und natürlich die Hauptbühne befinden.

Davor wird der Besucher

auf dem Freigelände mit verschiedenen

Aktionen, unter anderem

dem Roland Truck, unterhalten und

im Zentrallager selbst gibt es einen

Schnäppchenmarkt. Im Stammhaus

in Schongau, das vom Zentrallager

mit Shuttlebussen erreicht

werden kann (und umgekehrt),

warten ein Jubiläumsverkauf und

für interessierte Musiker spannende

Workshops mit Profis. Musiker,

die selbst Gebrauchtes auf dem

großen Flohmarkt am 30. September

zwischen 10 und 14 Uhr verkaufen

möchten, können sich hierzu

schon im Vorfeld auf der Website

www.kirstein.de/messe anmelden.

Auf jeden Fall dürfte die MusiConnect

ein Highlight des Jahres werden.

Die zentrale Lage Schongaus

zwischen Allgäu und Tölzer Land,

zwischen Augsburg und Österreich,

und nicht zuletzt das geballte Programm

und Angebot des mittlerweile

drittgrößten Musikhändlers

in Deutschland sind Garanten für

ein sprühendes Wochenende voller

Musik – und zwar für jeden Geschmack.

op

Textilmarkt

Benediktbeuern

Kunst und Handwerk aus 140 Werkstätten

im Maierhof des Klosters Benediktbeuern

16./17. 9. 2017

www.textilmarkt-benediktbeuern.de

september / oktober 2017 | 61


We love cosmetics.

Ausbildung bei K&L Ruppert

Filialleiter auf Probe

Die Weckerle GmbH ist ein weltweit erfolgreich agierendes

und expandierendes Familienunternehmen mit Sitz in

Weilheim und Standorten in Peißenberg, Eislingen, der

Schweiz, Frankreich, Brasilien, China, Russland und

den USA. Mit den Geschäftsbereichen Machines und

Cosmetics ist das Unternehmen führend in der Herstellung

innovativer und hochspezialisierter Abfüllanlagen

für die Kosmetik-, Pharma- und Lebensmittelindustrie.

Wir suchen zum 1. September 2018 engagierte

und motivierte

Auszubildende (m/w)

Mechatroniker/in

(Voraussetzung: mind. Mittlere Reife)

Zerspanungsmechaniker/in

(Voraussetzung: mind. Qualifizierender Hauptschulabschluss)

Industriekaufmann/-frau

(Voraussetzung: mind. Mittlere Reife)

Technische/r Produktdesigner/in

(Voraussetzung: mind. Mittlere Reife)

Weilheim | Mit 1 400 Mitarbeitern

und einer Million Stammkunden

in mittlerweile 50 Filialen hat sich

K&L Ruppert zu einem kleinen

Mode-Imperium entwickelt. Ein

wichtiger Bestandteil des familiengeführten

Unternehmens ist traditionell

die hauseigene Ausbildung.

100 Azubis sind derzeit angestellt,

davon 18 in der Zentrale in Weilheim.

Besonders auffallend bei

K&L Ruppert ist das breite Spektrum

in Sachen Ausbildung: Neun

verschiedene Berufe, darunter

drei duale Studiengänge, bietet

das Unternehmen jungen, motivierten

Schulabgängern derzeit

an. Neben den „Klassikern“ wie

Fachkraft für Lagerlogistik, Einzelhandelskaufleute

oder Kaufleute

für Büromanagement wird auch

ein Gestalter für visuelles Marketing

gesucht – ein neuer Ausbildungsberuf,

der ab September

2018 erstmals bei K&L angeboten

wird. „Neben der Warenpräsentation

sowie der Schaufenster- und

Verkaufsflächengestaltung lernt

man in dieser Ausbildung auch,

wie Licht, Formen und Farben

sowie andere Elemente effektvoll

genutzt und eingesetzt werden“,

sagt K&L-Ausbildungsleiterin Judith

Schnitzler über diesen äußerst

abwechslungsreichen Beruf, der

auch Arbeit mit Layout- und Grafikprogrammen,

die Erstellung von

Konzeptentwürfen sowie das Kalkulieren

von Kosten beinhaltet. Die

Praxis dieser insgesamt dreijährigen

Ausbildung wird hauptsächlich

in der K&L-Zentrale in Weilheim

sowie in den umliegenden

Filialen gelehrt. Das Vermitteln der

Theorie erfolgt an einer Berufsschule

in München.

„Sein Können unter

Beweis stellen“

Die Integration neuer Ausbildungsberufe

ist eine Stärke des

1962 gegründeten Mode-Unternehmens,

das bereits etablierte

Projekt „Traineefiliale“ eine weitere.

„Wenn sich unsere Storemanager

in den wohlverdienten Sommerurlaub

verabschieden, kommt

unser Nachwuchs zum Zug“, verrät

Judith Schnitzler. Heißt: In Abwesenheit

etablierter Filialleiter

übernehmen K&L-Studenten die

volle Verantwortung und küm-

Wir bieten Ihnen:

• Eine zeitgemäße Ausbildung mit modernen Fertigungsund

Informationstechnologien

• Gute Entwicklungsmöglichkeiten in einem dynamischen

und wachsenden Unternehmen

• Gute Übernahmechancen nach erfolgreicher Ausbildung

• Die Möglichkeit zur Absolvierung eines Trainee-Programms

an einem ausländischen Standort nach der Ausbildung

Haben wir Sie neugierig gemacht?

Dann bewerben Sie sich bitte bis

spätestens 31. August 2017 über unser

Jobportal unter www.weckerle.com

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Herrn Dominik Schütz

Personalleiter

Tel. +49 881 92 93 1126

62 | tassilo


mern sich um alles, was im Rahmen

des „Storemanagers“ tagtäglich

für Aufgaben anfallen. Zum

Beispiel das Schreiben von Personaleinsatzplänen,

die Prüfung

auf Verfügbarkeit von Artikeln, die

Koordination der Warenpräsentation,

das Umsetzen von Verkaufsaktionen

oder die Beratung von

Kunden. „Die Trainees sollen so

in ihrem letzten Ausbildungsjahr

ihr theoretisches Wissen auch in

der Praxis anwenden“, so Judith

Schnitzler über diese auch sehr

verantwortungsvolle Aufgabe, die

Eigenverantwortlichkeit, Selbstständigkeit

und Stärkung des

Selbstvertrauens zum Ziel haben

soll – und im Normalfall ein Gewinn

für Student und Unternehmen

ist. „Der Trainee bekommt

bei diesem Projekt eine einmalige

Chance, sein Können unter Beweis

zu stellen. Gleichzeitig sorgen

wir damit für kompetenten

Nachwuchs“, der übrigens nicht

komplett ins kalte Wasser geworfen

wird. Neben dem eigentlichen

Studium werden die „Filialleiter

auf Probe“ über spezielle Workshops

explizit auf „Traineefiliale“

vorbereitet. Außerdem können die

dualen Studenten bei Problemen

und Fragen auch während des

Projekts auf einen kompetenten

Ansprechpartner in der jeweiligen

K&L-Filiale zurückgreifen.

Stylingtipps auf

Instagram

Generell hat sich das Arbeiten

bei K&L im Zuge der Digitalisierung

stark verändert. Ist die vom

Kunden gewünschte T-Shirt-,

Pullover- oder Jeansgröße im

Verkaufsregal vergriffen, bestellt

die Einzelhandelskauffrau nicht

per Telefonanruf, sondern über

ein Tablet das passende Stück im

K&L-Onlineshop nach. Auch in

die von K&L angelegten Social-

Media-Seiten sind die Mitarbeiter

eingeweiht – die Unternehmensstrategie

„Omnichannel“ setzt

sicheren Umgang mit neuen Medien

voraus, auch von den Azubis.

Stylingtipps auf Instagram,

Rabatt-Aktionen auf Facebook

oder „Shootings“ neuer Kollektionen,

die im Rahmen eines Videos

auf YouTube veröffentlicht werden,

sind nur drei Beispiele. Und auch

die Kaufleute für Büromanagement

müssen sich umstellen, lernen

neuerdings weitestgehend

ohne Papier auszukommen. „Das

geht natürlich nicht durchgängig

in allen Abteilungen, aber ein

Großteil wird in den Fachabteilungen

inzwischen ausschließlich

digital bearbeitet“, sagt Judith

Schnitzler. Auch Azubis, die in

der Finanzbuchhaltung eingesetzt

werden, lernen beispielsweise das

Archivieren von Dokumenten ausnahmslos

digital. „Und das Bearbeiten

von Rechnungen anhand

eines Workflows am PC“, sagt

Judith Schnitzler über den Wandel

der Zeit, den das familiengeführte

Mode-Unternehmen dank eigens

ausgebildetem Personal bestens

hinbekommt.

js

WIR BRINGEN

PERFEKTE TRIEBWERKE

ZUM LAUFEN

Namhafte Triebwerkshersteller vertrauen seit über 45 Jahren auf die hochwertigen Bauteile

der Aerotech Peissenberg. Wir sind eine innovative, international anerkannte Unternehmensgruppe

mit Standorten in Deutschland und Tschechien. Spezialisiert sind wir auf die Herstellung

komplexer Bauteile für Flugzeugtriebwerke. Die außergewöhnliche Kompetenz und der Einsatz

unserer rund 520 6 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bilden das Rückgrat unseres Unternehmens

und die Basis unseres Erfolges.

Zum 1. September 2018 bieten wir Ausbildungsplätze für den Beruf

Zerspanungsmechaniker (m/w)

Wir bieten Jungen und Mädchen mit Interesse an einer sehr guten Ausbildung bei einem

kunftsträchtigen

Branche. Sprechen Sie unsere Ausbilder über den Ablauf der Ausbildung

an und lernen Sie unsere Firma kennen. Weitere Informationen erhalten Sie online auf

www.aerotech.de in unserem Bewerbungsportal (Kennziffer 1455) 1373).



september / oktober 2017 | 63


Nachwuchs-Bäckerin und -Metzger fordern Umdenken

„Mehr Gehalt würde

nichts verändern“

Wir sind ein mittelständisches Unternehmen in der Büro- und

Schulbedarfsbranche mit Sitz im Weilheimer Gewerbegebiet Trifthof

und bieten ab 01. September 2018 einen Ausbildungsplatz zur

Fachkraft für Lagerlogistik

Ihre Aufgaben: Sie nehmen Lieferungen an, kontrollieren und

lagern sie sachgerecht ein. Sie stellen Lieferungen zusammen,

verladen und versenden Ware. Außerdem wirken sie bei der Durchführung

und Optimierung aller logistischen Prozesse mit.

Fachliche Anforderungen: Voraussetzung ist ein qualifizierender

Hauptschulabschluss oder mittlerer Bildungsabschluss.

Persönliche Fähigkeiten: Sorgfältiges Arbeiten, Leistungs- und

Einsatzbereitschaft, Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Ehrlichkeit,

selbstständige Arbeitsweise, Teamfähig, sowie angemessene

Umgangsformen. EDV-Kenntnisse für den sicheren Umgang mit

PCs, Scannern usw.

Bei Interesse sende Deine aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen

bitte per E-Mail oder per Post an:

Ausbildung@snv.de

Schneider Novus Vertriebs GmbH

Holzhofring 20 · 82362 Weilheim · www.snv.de

Tankenrain | Von wegen, das

Handwerk stirbt aus: Mit größter

Leidenschaft üben die Geschwister

Simon (19 Jahre) und Agnes

(22 Jahre) Staltmayr ihre Berufe

als Metzger und Bäckerin aus. Im

Interview sprechen die Tankenrainer

nicht nur über „unchristliche“

Arbeitszeiten, Tiere schlachten

und Brezn drehen. Sie fordern

auch ein Umdenken in den Köpfen

der Menschen, damit ihre

berufliche Außenseiterrolle bald

Geschichte ist.

Agnes und Simon Staltmayr, warum

habt Ihr euch für Berufe entschieden,

die sonst keiner mehr

machen möchte?

Agnes: Ich habe zuhause schon

gerne Kuchen gebacken. Auf den

Beruf bin ich letztlich über zwei

Praktika gekommen.

Simon: Wie aus einer lebendigen

Sau eine Weißwurst wird, hat

mich immer schon interessiert.

Außerdem haben wir Geißen daheim,

die wir regelmäßig zum

Schlachten bringen. Da wollte ich

schon als Fünfjähriger unbedingt

dabei sein.

Was reizt Euch an diesen Berufen?

Simon: Der Beruf des Metzgers ist

sehr vielseitig. Man sieht am Ende

des Tages, was man geschafft hat.

Und man kann seine Erzeugnisse

auch gleich essen. Zudem lernt

man viel über Ernährung. Besser

geht’s nicht.

Agnes: Dass ich weiß, was für Zutaten

im Brot sind, finde ich unglaublich

wertvoll.

Wie sieht Euer Arbeitsalltag aus?

Agnes: Ich fange frühestens um

1 Uhr, spätestens um 3 Uhr an.

Meistens beginnt mein Arbeitstag

mit Teig machen oder bereits fertigen

Teig abmengen. Ansonsten

mache ich im Grunde alles, was

ein Bäcker so zu tun hat. Feierabend

ist in der Regel nach acht,

neun Stunden.

Simon: Mein Tag beginnt immer

um fünf Uhr, jedoch stets mit einer

anderen Tätigkeit. Montags wird

geschlachtet, dienstags Presssack

und Blutwurst hergestellt.

Mittwochs ist großer Zerlege-Tag

von Schweine- und Rindfleisch.

Außerdem werden die Wurst-

Chargen abgewogen, damit wir

wissen, wie viel Wurst und welche

Sorten wir am Donnerstag machen

können – von Wiener über

Aufschnitt bis Weißwürst. Letztere

machen wir auch am Freitag.

Unsere kesselfrischen Weißwürst

sind bei den umliegenden Firmen

beliebt zur Brotzeit. Bevor es ins

Wochenende geht, ist großes Putzen

angesagt. Jede Maschine, jede

Wand, jeder Boden wird mit Desinfektionsmittel

gereinigt.

Kommt Ihr mit den „unchristlichen“

Arbeitszeiten klar?

Agnes: Eigentlich ganz gut. Man

stellt einfach seinen Tagesrhythmus

komplett um, steht um halb

zwölf in der Nacht auf und geht

nachmittags um fünf ins Bett.

Dadurch, dass ich inzwischen am

Wochenende komplett frei habe,

kann ich mit meinen Arbeitszeiten

wirklich gut leben.

Simon: Da ich seit jeher bekennender

Frühaufsteher bin und

gleichzeitig um neun Uhr Abends

ins Bett gehe, komme ich ohne

Probleme aus den Federn, habe

mit fünf Uhr also überhaupt kein

Problem.

Welche Tätigkeit macht Euch besonders

Spaß?

Simon: Als Wurstliebhaber das

Herstellen von Wurst. Und auf

jeden Fall das Schlachten, wo es

wirklich auf handwerkliches Geschick

ankommt, damit das Tier

nicht leidet und schmerzfrei stirbt.

Außerdem muss ich als Schlachter

absolute Ruhe ausstrahlen, damit

die Tiere nicht nervös werden. Sobald

sie merken, dass etwas nicht

stimmt, schütten sie Stresshormone

aus, was zu wässrigem und damit

schlechtem Fleisch führt.

64 | tassilo


Agnes: Das Backen von Selenbrot,

dass aufgrund der Zutaten sehr

gesund ist.

Gibt es auch Aufgaben, die Euch

weniger taugen?

Agnes: Den ganzen Tag Brezn drehen

ist schon extrem. Obwohl man

hinterher dafür besonders gut

schlafen kann.

Simon: (grinst) Putzen. Das ist

zwar eine der wichtigsten Arbeiten

für uns Metzger, aber halt einfach

nicht schön.

Berufsschule habt Ihr beide in

München gehabt, die Praxis in den

jetzigen Betrieben gelernt. Was

waren die Schwerpunktthemen Eurer

Ausbildung?

Simon: Als Metzger gibt es die

Wahlqualifikationen Schlachten

oder Kochen. Ich habe mich fürs

Schlachten entschieden, weil ich

Die Geschwister Staltmayr bei ihrer

nicht alltäglichen Arbeit: Während

Simon feinsäuberlich das

Fleisch auslöst, dreht Agnes eine

Breze nach der anderen. Bei beiden

muss jeder Handgriff sitzen.

der Meinung bin, dass das zum

Metzgerberuf einfach dazugehört.

Ansonsten aber ist die Ausbildung

breitgefächert, von Wursten über

Schneidtechniken bis hin zu Ernährungswissenschaften

ist alles

dabei.

Agnes: Ganz wichtig war bei uns

das Kennenlernen der rund zehn

verschiedenen Mehltypen. Wir

haben auch den Bereich der Konditorei

angeschnitten und gelernt,

wie man Snacks belegt. Das Wichtigste

während der Bäckerausbildung

ist natürlich die Herstellung

des perfekten Teiges, also wie

Mehl und Wasser zueinander im

Verhältnis stehen. Das ist je nach

Brot-, Semmel- und Breznsorte

ganz unterschiedlich.

Inzwischen seid ihr beide Gesellen.

Habt Ihr weitere berufliche Ziele?

Simon: Irgendwann möchte ich

schon den Meister machen, um

eventuell mal eine Metzgerei zu

übernehmen.

Agnes: Ich möchte eventuell noch

die Ausbildung zum Konditor

dranhängen. Da lernt man wahnsinnig

viel dazu, was zum Beispiel

das Verzieren betrifft. Und

vielleicht setze ich auch noch den

Meister obendrauf.

Klingt nach klaren Zielen. Wie ist

aktuell Euer „Standing“ in der akademikergeprägten

Gesellschaft?

Simon: Teils teils. Die Einen sagen,

bist du nicht noch blöder, so einen

Knochenjob wie Metzger zu lernen.

Die Anderen sagen, Respekt,

dass es solche Leute noch gibt, die

so etwas machen wollen. Wobei

In meinem Freundeskreis eh die

meisten einen bodenständigen,

handwerklichen Beruf ausüben.

Entsprechend gut kommen wir

miteinander aus.

Agnes: Die meisten reagieren erstmal

perplex und wundern sich,

dass ich als Frau den männerdominanten

Bäckerberuf ausübe. In

der Regel kommt mein Beruf bei

den Leuten aber gut an. Brot ist

schließlich Grundnahrungsmittel

und für jeden wichtig.

Ihr habt kürzlich bzw. im Juli die

Ausbildung abgeschlossen. Haben

Eure Arbeitgeber – Bäckerei

Schwarzmaier in Weilheim und

Metzgerei zur Post in Peißenberg -

momentan Probleme, neue Lehrlinge

zu bekommen?

Agnes: Wir haben aktuell zwei

Lehrlinge, einen Bäcker, einen

Konditor. Das passt. Wobei der Bewerbungsandrang

definitiv größer

sein könnte. Das zeigt allein die

Tatsache, dass wir nach München

in die Berufsschule mussten, obwohl

wir eigentlich zur Innung

Weilheim-Schongau und Garmisch-Partenkirchen

gehören. Ein

Bäcker aus Mittenwald brauchte

nach München zwei Stunden. Das

ist schon extrem. Aber wir waren

einfach zu wenig Lehrlinge.

Simon: Ein Metzgerlehrling, ohne

Schwerpunkt Schlachtung, hat mit

mir ausgelernt. Heuer bekommen

wir wieder einen neuen Azubi.

Wobei er der erste sein wird, seit

ich im Betrieb bin. Generell ist der

Ansturm extrem gering. Jeder, der

Metzger werden will, kommt auch

unter.

Was müsste verändert werden, damit

die Berufe Bäcker und Metzger

wieder attraktiver werden?

Agnes: Das Problem ist, dass die

Leute die Arbeit des Bäckers nicht

wertschätzen. Wo anders verhungern

die Menschen, in Deutschland

wird die übrig gebliebene Ware

vom Vortag weggeworfen. Da

müsste ein Umdenken, vor allem

bei den jungen Leuten, stattfinden.

Simon: Mit mehr Gehalt verändert

man glaube ich nichts. Der Metzger

hat ein sehr schlechtes Image.

Dagegen sollte man ankämpfen

und den Leuten bewusst machen,

das Fleisch und Wurst nicht aus

dem Supermarkt kommt, sondern

von den Leuten, die die Ware mit

viel Herzblut, Können und Fachwissen

herstellen.

js

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september / oktober 2017 | 65


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Murnau | Andreas Burghart ist Einstellungsberater

bei der Polizei,

sitzt gemeinsam mit Kollegin Ilona

Stoffels auf der Inspektion in Murnau.

Beide sind dafür zuständig,

junge, an einer Polizeiausbildung

interessierte Menschen aus den

Landkreisen Weilheim-Schongau,

Garmisch-Partenkirchen und Bad

Tölz-Wolfratshausen bestmöglich

über das vielfältige Berufsbild des

Polizisten zu informieren – und

beide sind in diesen Wochen,

Monaten und Jahren besonders

gefragt. Der Personalmangel der

Polizei, der zwar in Bayern nicht

ganz so gravierend ist wie in anderen

Bundesländern, ist hinlänglich

bekannt. „Für 2018 verfolgen wir

bayernweit das Ziel, auf rund 1200

Abgänge 1600 Neuzugänge zu gewinnen“,

sagt Andreas Burghart.

Was jedoch nicht heißt, dass für

den Job als Polizist beinahe jeder

in Frage kommt. Schon vor dem

eigentlichen Einstellungstest in

Theorie und Sport gilt es bestimmte

Voraussetzungen mitzubringen:

n:

Bewerber müssen seit neuestem em

zwischen 17 und 30 Jahre alt sein,

mindestens 1,65 Meter groß, in jedem

Falle die Mittlere Reife (auch

M-Zug) oder einen Qualifizierten

Hauptschulabschluss mit abgeschlossener

Berufsausbildung un

mitbringen, die Deutsche Staats-

ats

angehörigkeit besitzen, sportlich fit

und gesund sein, keine sichtbaren

und anstößigen Tattoos im Gesicht

und an Unterarmen tragen, aus

geordneten wirtschaftlichen Verhältnissen

kommen sowie charak-

ak

terlich geeignet sein. Ausnahmen

n

66 | tassilo

bestätigen jedoch die Regel. Auch

unter 1,65 große Bewerber haben

gute Chancen auf eine Einstellung,

sofern sie eine Handkraftmessung

und den allgemeinen Sporttest

vorab mit der Endnote 2,5 oder

besser bestehen. Bei Brillen- und

Linsenträgern wird ebenso vorab

überprüft, ob die erforderlichen

Sehleistungen unterschritten werden.

Ausländer, die mindesten seit

fünf Jahren in Deutschland leben

und arbeiten, dürfen sich ebenso

berechtigte Hoffnungen auf eine

Ausbildungsstelle bei der Bayerischen

Polizei machen.

Sporttest „auf jeden Fall“

machbar

Selbst Bewerber, die im Jugendalter

einmal mit dem Gesetz in Konflikt

geraten sind, werden nicht automatisch

abgelehnt. „In solchen

Fällen wird aber genau geprüft,

was vorgefallen ist“, sagt Andreas

Burghart. „Ein No-Go sind jedoch

Drogendelikte“, e“

betont der

Einstellungsberater,

er, der diesbezüglich ic

vor

allem lem in Schulklassen sen immer mer wie-

der befragt wird.

Sprichwörtlich rtli

k.o.

dürften die

zugelassenen

enen

e

Bewerber erbe

nach dem

Sporteignungstest sein, zumindest

beim Versuch, die Note eins zu

erreichen. Grundsätzlich sei der

Sporttest laut Andreas Burghart

nämlich „auf jeden Fall“ machbar,

zumal die Gesamtmindest-Note

4,5 schon ausreichen würde. Zu

absolvieren gilt es den klassischen

Cooper-Test, bei dem Männer 2900

Meter, Frauen 2400 Meter über je

zwölf Minuten für die Note eins

laufen müssen. Beim Bankhüpfen

über insgesamt 30 Sekunden müssen

Männer 54, Frauen 48 Sprünge

für die Bestnote erreichen, beim

Bankdrücken gilt es 60 bzw. 45

Prozent des Körpergewichts insgesamt

19 Mal zu stemmen. Am Intensivsten

ist wohl der Pendellauf:

acht Mal muss eine Strecke von

zehn Metern gelaufen, sowie beim

jeweiligen Richtungswechsel über

ein Hindernis gesprungen und verschiedenfarbige

Seile ausgetauscht

werden. „Damit wollen wir herausfinden,

ob die Bewerber auch unter

körperlicher Höchstbelastung noch

klar handeln können. nen.

n. Das

ist

zum

Beispiel el

bei

einer er

Verbrecherjagd

eche

rjag

Ilona Stoffels und

Andreas Burghart

sind Einstellungsberater

der Bayerischen

Polizei.


ganz entscheidend“, sagt Andreas

Burkhardt. Der Schwimmtest – 100

Meter in 2:45 Minuten – wird nicht

benotet, muss lediglich bestanden

werden.

Doch Sport allein ist im Polizistenberuf

nur die halbe Miete, auch

der Geist muss in verschiedensten

Situationen gut funktionieren. Deshalb

gilt es im Rahmen des Einstellungstests

auch einen schriftlichen

Sprach- und Grundfähigkeitstest

erfolgreich abzulegen. Sowohl für

den schriftlichen als auch sportlichen

Test empfiehlt Andreas

Burghart den Bewerbern, sich gut

vorzubereiten. Wie? „Am besten,

man erkundigt sich direkt bei uns.“

Ansonsten hilft natürlich regelmäßiges

Sporteln, das ein Polizist ohnehin

als Hobby lieben und schätzten

sollte. Für den schriftlichen Test

gibt es dagegen jede Menge gute

Bücher, CDs und Apps in Buchhandlungen

und Onlineverlagen,

die vollgepackt sind mit ehemaligen

Prüfungen als Musterbeispiele.

Klassische Ausbildung

oder Studium?

Wer Sport-, Sprach- und Grundfähigkeitstest

bestanden hat, darf

sich in einem Gruppengespräch

beweisen. „Hierbei finden wir heraus,

ob die Bewerber kooperativ,

selbstbewusst und trotzdem stets

höflich sein können.“ Ist auch diese

Prüfung, bei der mehrere Bewerber

im Kreis sitzen und von zwei Prüfern

bewertet werden, erfolgreich

gemeistert, folgt abschließend ein

klassisches Bewerbungsgespräch.

Vom Einstellungsverfahren abgesehen,

gibt es bei der Bayerischen

Polizei zwei verschiedene

Möglichkeiten der Ausbildung.

Die standardmäßige namens 2.

Qualifikationsebene, früher Mittlerer

Dienst. Und die als bislang

gehobener Dienst bekannte, inzwischen

3. Qualifikationsebene

(3. QE) genannt, für die man sich

ausschließlich mit Abitur, Fachabitur

oder einer bereits erworbenen

Hochschulreife bewerben kann. In

diesem Falle zählen zum Einstellungsverfahren

die Noten in Mathe,

Deutsch und einer Fremdsprache

nach Wahl dreifach dazu. Die

„normale“ Polizeiausbildung geht

über 2,5 Jahre, beinhaltet unter

anderem Rechtswesen, Schießen,

Selbstverteidigung, Fahrsicherheit,

Sport und Pädagogik. Absolviert

wird sie für Bewerber aus dem Tassiloland

in den Ausbildungszentren

Königsbrunn, Dachau oder Eichstätt,

aus Platzgründen auch mal in

Nürnberg, Nabburg, Sulzbach-Rosenberg

oder Würzburg. „Es ist uns

durchaus bewusst, dass uns eine

Ausbildungsstätte im südöstlichen

Oberbayern sehr gut tun würde,

aber das ist schwer zu realisieren“,

bekräftigt Andreas Burghart ein

seit Jahren vieldiskutiertes Thema

– sowohl in Polizei- als auch Politikerkreisen.

Andererseits hat eine

Ausbildung weg von Zuhause insbesondere

bei jungen Leuten den

positiven Nebeneffekt, Eigenständigkeit

zu erlernen.

Das Studium in der dritten Qualifikationsebene

erfolgt über

drei Jahre, beinhaltet neben den

grundlegenden Dingen (wie bei

2. QE) sehr intensiv die Themen

Rechtswissenschaften, Führungslehre

und Einsatzplanung. In Sachen

Gehalt unterscheidet sich die

Ausbildungszeit zur Studienzeit nur

unwesentlich. Ein Polizei-Azubi

verdient bereits im ersten Lehrjahr

mehr als 1 000 Euro netto, im

zweiten und letzten Jahr 1 780 Euro.

Das muss ein Student gegenüber

dem 17-Jährigen erstmal reinverdienen“,

so Andreas Burghart über

die wahrlich spitzenmäßige Vergütung.

Infostand auf der ORLA

Ausgelernt steigert sich das Gehalt

zunächst nicht ganz so extrem, liegt

bei rund 2100 Euro Netto, kann

sich in der zweiten QE jedoch bis

auf 3600 Euro netto steigern – und

zwar unerheblich der Fachrichtung.

„Der Großteil geht nach der Ausbildung

zur Schutzpolizei mit Schichtdienst“,

sagt Andreas Burghart.

Theoretisch könne man aber auch

zum Unterstützungssonderkommando,

zur Einsatzhunderschaft,

aber auch zu den Tauchern oder

sich zu Medizinern (Rettungsassistenten),

Wasserschutzpolizisten

und eventuell zu Polizeiausbildern

weiterqualifizieren. Ein immer

wichtiger werdendes Thema ist

sicherlich der Schutz vor Internetkriminalität.

„Neben den vielen

Pensionisten ist das der zweite

Grund, warum wir in Zukunft mehr

Bewerber als Abgänger brauchen“,

sagt Andreas Burkhardt, der mit

Kollegin Ilona Stoffels auch auf

der Oberlandausstellung (ORLA) in

Weilheim sowie der Zukunftsmesse

in Garmisch-Partenkirchen mit

einem Infostand zum Thema „Ausbildung

bei der Polizei“ vertreten

sein wird.

js

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september / oktober 2017 | 67


Jubiläumskonzert im Schongauer Jakob-Pfeiffer-Haus

65 Nachwuchsmusiker aus zwölf Orten

Schongau I Der Blasmusikverband

Bezirk Oberland feiert heuer

65-jähriges Bestehen – und das in

einer ganz speziellen Form. Unter

dem Motto „Jahr der Jugend“ laden

65 Jungmusiker, darunter 30

Mädchen und 35 Buben aus zwölf

verschiedenen Orten, zu einem nie

dagewesen Konzert ins Schongauer

Jakob-Pfeiffer-Haus. Das Gros

der teilnehmenden Trompeter,

Flötistinnen und Klarinettistinnen

stammt aus der Gastgeberstadt

Schongau sowie den Orten

Schwabsoien und Bernbeuren. Ergänzt

wird das Team mit Talenten

aus Weilheim, Polling, Huglfing,

Eberfing, Peiting, Apfeldorf, Burggen,

Lechbruck und Schwabbruck.

Allein die Angehörigen und Freunde

der Protagonisten versprechen

eine stolze Zuschauerzahl, sodass

der Bezirk statt ursprünglich einem

Konzertabend nun auch einen Konzertnachmittag

mit je 300 Sitzplätzen

fest eingeplant hat.

Hilfsbereitschaft

für die Jüngsten

Bis Mitte Mai konnten sich die

Nachwuchsmusikanten für die Teilnahme

am Bezirksjugendorchester

bewerben. Grundvoraussetzung

hierfür: Das Leistungsabzeichen in

Bronze, das ein gewisses Können

an Instrument und Notenblatt garantiert.

„Zudem achten wir darauf,

dass pro Register mindestens

ein erfahrenerer Musiker dabei

ist“, sagt Julia Just, 22, Germanistikstudentin

aus Schongau, die das

Konzert gemeinsam mit Katharina

Fastner, Johanna Braun und Patricia

Graf auf die Beine stellt. Dementsprechend

groß ist auch die Altersspanne.

Der jüngste Teilnehmer

ist gerade mal elf Jahre jung und

bekommt vom ältesten Teilnehmer,

immerhin 25, wertvolle Tipps

bei den insgesamt fünf Proben, die

hauptsächlich im Schongauer Köhlerstadel

stattfinden. Einstudiert

werden dort mehr als zehn Stücke

aus verschiedensten Musikrichtungen.

Das Genre reicht von Traditionellem

wie „Blasmusik im Herzen“

von Alexander Pfluger über

Modernes, zum Beispiel „Gershwin

Classics“ von Michael Sweeney und

„Best of Beatles“ von John Moss, bis

hin zu Klassischem a la „La Belle

Helene“ von Jim Mahaffey.

Eine besondere Herausforderung

kommt auch auf die sich abwechselnden

Dirigenten Bernd Schuster

(Bezirksdirigent aus Polling), Marcus

Graf (Dirigent der Schongauer

Stadtkapelle) und Susi Zwick (Bezirksjugendleiterin)

zu, die diesen

bunt zusammengewürfelten

„Haufen“ Nachwuchsmusiker in

kürzester Zeit auf ein musikalisch

einheitliches Level bringen möchten.

„Viele der Teilnehmer kennen

die Dirigenten noch nicht und müssen

sich auf deren Dirigierstil erst

mal einstellen. Sie lernen dabei

zwar viel, aber es ist auch mit viel

Arbeit für jeden Einzelnen verbunden“,

sagt Julia Just, die als eine

der älteren Teilnehmerinnen speziell

auf die Jüngsten achten möchte.

„Die sind erfahrungsgemäß recht

schüchtern und trauen sich während

der Proben oft nichts fragen.“

Gerade während der Vorbereitung

gilt es die Jüngsten aktiv in Diskussionen

über Noten-, Takt- und

Betonungspassagen einzubinden,

während sich bereits ältere, erfahrenere

Teilnehmer in der Regel

von Haus aus zu Wort melden, um

best- und schnellstmöglich das

gewünschte musikalische Level zu

erreichen.

Freier Eintritt

für alle

Das vielversprechende Konzert,

bei dem auch seltene Instrumente

wie Oboe, Baritonsaxophon und

Bassposaune zum Tragen kommen,

dauert mit Stücken, Moderation

und Zwischenprogramm rund

eineinhalb Stunden. Eingeladen

sind Jung und Alt aus Nah und

Fern. Konzertabend eins beginnt

am Samstag, 21. Oktober, um 19

Uhr. Konzert zwei folgt sogleich am

Sonntag, 22. Oktober, um 15 Uhr.

Der Eintritt ist für beide Veranstaltungen

frei. Spenden zugunsten

des Musikernachwuchses sind von

Seiten des Veranstalters erwünscht

und werden von den Besuchern sicher

auch gern gegeben.

js

september / oktober 2017 | 69


Aus der Geschäftswelt

JAHRE

Einladung

zum

KINOHERBST

mit dem Spielfilm

BLAUBEERBLAU

Sonntag, 17. September 2017 – 10.30 Uhr

Murnau, Griessbräu-Kino

Sonntag, 24. September 2017 – 10.30 Uhr

Schongau, Das Lagerhauskino

Sonntag, 1. Oktober 2017 – 10.30 Uhr

Penzberg, Kino

Sonntag, 8. Oktober 2017 – 10.30 Uhr

Tutzing, Kurtheater

Sonntag, 15. Oktober 2017 – 10.30 Uhr

Weilheim, STARlight Kino

Samstag, 21. Oktober 2017 – 10.30 Uhr

Herrsching, Kino Breitwand

Anschließend Gespräche bei Getränken und Brezen

Der Eintritt ist frei.

www.hospiz-pfaffenwinkel.de

Fünf Großbauprojekte für 600 Millionen Euro

160 NEUE ARBEITSPLÄTZE BEI ROCHE IN PENZBERG

Penzberg | Die Firma Roche in Penzberg hat in den

vergangenen drei Jahren fünf Großbauprojekte für

insgesamt rund 600 Millionen Euro umgesetzt. Das

habe es laut Unternehmenssprecherin Dr. Ursula Redeker

in der 45-jährigen Geschichte des „Powerhauses

für Anti-Körper“ so noch nicht gegeben. Neben

dem Ausbau der Pharma-Produktion (330 Millionen

Euro) entstand ein neuer Labor-Büro-Komplex mit

Bayerns größtem biotechnologischem Ausbildungszentrum

(119 Millionen Euro), ein neues Diagnostik-

Produktionsgebäude (55 Millionen Euro), ein Neubau

der Energiezentrale inklusive Erweiterung der

Medienanlagen (65 Millionen Euro) sowie die Erweiterung

der Abwasserreinigungsanlage (26 Millionen

Euro), die in etwa zehn Mal so groß ist wie die der

Stadt Penzberg.

Welch große Zukunfts-Bedeutung die monströsen

Projekte haben, zeigte die Einweihungsfeier Anfang

Juli, zu der mit Bundesverkehrsminister Alexander

Dobrindt, der Parlamentarische Staatssekretär beim

Bundesminister für Finanzen Jens Spahn sowie

Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner hochrangige

Politiker eingeladen waren. Alle drei fanden in

ihren Reden ausschließlich lobende Worte für das

gigantische Unternehmen, das im Zuge der Neubauten

160 neue Arbeitsplätze am Standort Penzberg

geschaffen hat.

js

Reparatur- und Reifenspezialist seit über 50 Jahren

„PREMIO REIFEN + AUTOSERVICE“ MIT NEUEM GESCHÄFTSFÜHRER

Die Zukunft in Händen: Symbolische Einweihung der

neuen Gebäude im Rahmen des Festakts am 5. Juli

2017 in Penzberg. Von links: Alexander Dobrindt, Dr.

Ursula Redeker, Dr. Christoph Franz, Ilse Aigner, Prof.

Hagen Pfundner und Jens Spahn.

Weilheim | Als Institution der Weilheimer KFZ-Branche

könnte man den Betrieb „Premio Reifen + Autoservice“

in der Münchner Straße 60 (nahe Tölzer

Kreisel) bezeichnen. Der Fachbetrieb ist seit über

50 Jahren kompetenter Ansprechpartner in Sachen

Auto-Service – und zwar für alle Fabrikate. Das Leistungsspektrum

reicht vom Überprüfen der Abgasanlage,

Bremsen und Stoßdämpfer über das Wechseln

des Zahnriemens bis hin zur TüV-Abnahme. Darüber

hinaus kennt sich die Firma bestens aus mit individuellem

Fahrzeug-Tuning. Wer also seinen Wagen tiefer

legen möchte, ist bei „Premio Reifen + Autoservice“

(Tel. 0881 / 2658) an der richtigen Adresse. Zumal

der Betrieb – wie der Name bereits verrät – auch auf

Reifen spezialisiert ist. Anspruchsvolles Tuning mit

Breitreifen und schicken Alufelgen sind ebenso Teil

des Angebots wie Spezialreifen für Baumaschinen,

Traktoren und Motorräder. Selbstverständlich deckt

die Reifen-Palette auch standardmäßige Sommer-,

Winter- und Ganzjahresreifen für Pkw ab. Neben

dem fachlichen Know-How bezüglich Reparatur, Reifen

und Tuning ist die Firma auch personell bestens

aufgestellt. Seit 1. Juli 2017 sogar mit einem neuen

Geschäftsführer. Andreas Mauer, Kfz-Techniker-Meister,

heißt der junge Mann bei „premio“, der Inhaber

Theo Wenng handwerklich und verwaltungstechnisch

tatkräftig unterstützen wird.

js

70 | tassilo


DAS TASSILO-HEIMATRÄTSEL

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1 1

Der höchste Punkt

Tassiloland | Zugegeben, liebe Leser,

das Heimaträtsel in dieser Ausgabe

ist ziemlich verzwickt. Wir suchen

nämlich den höchsten Punkt

im Tassiloland (rechts hellgrün unterlegt).

Und der ist wahrlich nicht

leicht zu finden.

Weder ein bekannter Ort noch eine

Sehenswürdigkeit oder ein besonders

beliebter Wanderweg prägt

diese Stelle – was allerdings nicht

heißt, dass dort keine Sportler

vorbeikommen. Unser „tassilo“-

Redakteur bespielsweise passierte

den Punkt schon des Öfteren –

allerdings ohne zu wissen, dass

dies tatsächlich der höchste Punkt

„unseres“ Gebietes ist. Inzwischen

kennt er sogar die exakte Seehöhe,

die wir von Ihnen ebenso als Lösung

verlangen wie die korrekten Koordinaten

aus unserer Karte – grob

zumindest, denn ein paar Höhenmeter

hin oder her sind aufgrund

der Schwierigkeit natürlich im Rahmen

unserer Toleranz. Ob nördlich,

östlich, südlich oder westlich der

Kreisstadt Weilheim? Dass müssen

Sie, liebe Leser, selbst herausfinden.

Schicken Sie uns bis 15. September

die Koordinaten (z. B. „F4“),

eine ungefähre Höhenmeterzahl

und ggf. eine kurze Beschreibung,

wo sich der höchste Punkt im Tassiloland

befindet. Und zwar per Post

mit dem Stichwort „Heimaträtsel“

an „tassilo“, Birkland 40 in 86971

Peiting, oder E-Mail an info@tassilo.de.

Bitte geben Sie Ihre vollständige

Adresse an, da der Gewinn per

Post zugesandt wird. Zu gewinnen

gibt es auch diesmal fünf Badewelt-

Familienkarten für das „Plantsch –

Badespaß und Saunaland“ – ein

ideales Ausflugsziel in Zeiten des

hereinbrechenden Herbstes. Wir

wünschen viel Erfolg!

js

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1 2 3 4 5 6

> > > DES LETZTEN RÄTSELS LÖSUNG

Dass sie über die wenigen Spitzdächer des Dorfes wacht, haben wir

über die Kirche Mariä Himmelfahrt geschrieben. Als Lösungswort

verlangt war aber nicht ihr Name, sondern der des dazugehörigen

Dorfes. Jenhausen! Der Weiler mit rund 150 Einwohnern wurde als

Teil der eigenständigen Gemeinde Magnetsried-Jenhausen im Jahre

1978 nach Seeshaupt eingemeindet. Wer mit dem Auto von Weilheim

über Marnbach und Magnetsried nach Seeshaupt fährt, erkennt

beim kurzen Blick nach links sofort das herrlich gelegene Gotteshaus,

das sich auf einer Anhöhe oberhalb des Ortes befindet – und

einigen „tassilo“-Lesern nun einen feuchtfröhlichen Aufenthalt im

Schongauer „Plantsch“ bescherte. Losglück hatten diesmal: Ingrid

Kusch aus Weilheim, Konrad Schumacher aus Wielenbach, Maria

Schwaighofer aus Jenhausen, Werner Möst aus Wessobrunn und

Willi Mayerl aus Iffeldorf.

september / oktober 2017 | 71

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Inanspruchnahme des Umweltbonus ist durch die auf der Webseite des

Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle unter http://www.bafa.de

abrufbare Förderrichtlinie geregelt. Es besteht kein Rechtsanspruch auf

Gewährung des Umweltbonus. Der Umweltbonus endet mit Erschöpfung der

bereitgestellten Fördermittel, spätestens am 30. Juni 2019.

2 Wert gemäß NEFZ (Neuer Europäischer Fahrzyklus). Die individuelle Fahrweise,

Geschwindigkeit, Außentemperatur, Topographie und Nutzung elektrischer

Verbraucher haben Einfluss auf die tatsächliche Reichweite.

3 CO 2 -Emissionen, die durch die Produktion und Bereitstellung des Kraftstoffes

bzw. anderer Energieträger entstehen, wurden bei der Ermittlung der CO 2 -

Emissionen nicht berücksichtigt.


POLIER SEPP

SEPTEMBER/

M. HASEITL


Veranstaltungskalender

1. September bis 31. Oktober 2017

WEILHEIM

FR 01.09.

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

DIESSEN

10.00 bis 18.00 Uhr

5. Schatzberg-Jodeln mit Jodellehrerin

Heidi Clementi am Westufer

des Ammersees. Anmeldung unter

08807 / 949100 oder 0152 / 08839987

PENZBERG

14.00 Uhr

Volksfest am Festplatz Berghalde.

www.fahrenschon-festzelte.de, S. 60

WIELENBACH

20.00 Uhr

Konzert der Troglauer Buam mit

After-Show-Party im Festzelt

Haunshofen. Einlass ab 19.30 Uhr.

Eintritt: 16 € / 14 €. VVK Kreisbote,

VR-Bank und unter 0173 / 1857703

ANDECHS

20.00 Uhr

Ammerseeserenade mit Janoska-

Ensemble & Friends „Blue-Note“

im Florianstadl. Tickets und Infos

unter www.ammerseerenade.de

SÖCKING

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Carolinenhaus

PEITING

19.00 Uhr

Politischer Abend des CSU Ortsverbands

Peiting mit Alexander

Dobrindt und Andreas Scheuer

im Gasthof Keppeler. Musikalische

Unterhaltung durch die Birkländer

Musikanten

WEILHEIM

SA 02.09.

13.00 bis 19.00 Uhr

Tag der offenen Tür im Tabalugahaus

am Gut Dietlhofen.

DIESSEN

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhofsplatz

10.00 bis 18.00 Uhr

5. Schatzberg-Jodeln mit Jodellehrerin

Heidi Clementi, siehe 1.9.

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Rathaus

PENZBERG

11.00 Uhr

Volksfest am Festplatz Berghalde

HABACH

14.00 Uhr

Bogen-Schnuppertraining für Familien

am Bogenplatz Dürnhausen

POLLING

9.00 bis 12.00 Uhr

Bauernmarkt auf dem Kirchplatz

TUTZING

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt vor dem Rathaus

RIEDERAU

10.00 bis 17.00 Uhr

Südsee-Segeln in der südl. Region

des Ammersees. Siehe Seite 23

BURGGEN

20.00 Uhr

Stimmungsabend mit „Blech und

Schwefel“ in der Reithalle. Seite 53

PENZBERG

SO 03.09.

11.00 Uhr

Volksfest am Festplatz Berghalde.

www.fahrenschon-festzelte.de

Siehe Seite 60

MURNAU

13.00 bis 17.00 Uhr

Konzert mit „Aufgspuit“ im

Murnauer Moos. Eintritt 6 € / 5 €.

VVK bei der Tourist-Info

13.30 bis 14.30 Uhr

Besichtigung der historischen

Denkmallok E 6904 am Lokdenkmal

am Bahnhof. Eintritt: 5 €.

Anmeldung unter 08841 / 61410

HAUNSHOFEN

10.00 Uhr

Burschenfest mit den „Heldensteiner

HeuBodnBlosn“ im Festzelt

RIEDERAU

10.00 bis 17.00 Uhr

Ammersee-Rund „Erleben Sie den

drittgrößten See in Bayern“. Siehe

S. 23, www.segelevent-ammersee.de

PENZBERG

MO 04.09.

11.00 Uhr

Sommerfestival mit den „Gamskamplern“,

„Woas Mas“ und

„Heischneida“ am Festplatz Berghalde.

www.fahrenschon-festzelte.de

WEILHEIM

DI 05.09.

8.30 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

16.00 bis 16.45 Uhr

Puppentheater „Pumuckl zieht das

große Los“ in der Stadtbücherei.

Eintritt: 4 €. Für Kinder ab 4 Jahren

BERNRIED

8.30 bis 14.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhof

MURNAU

MI 06.09.

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt in der Fußgängerz.

13.30 bis 14.30 Uhr

Besichtigung der historischen

Denkmallok E 6904 am Lokdenkmal

am Bahnhof. Eintritt: 5 €.

Anmeldung unter 08841 / 61410

20.00 bis 21.00 Uhr

Abschlusskonzert des Jugend- und

Blasorchesters im Kultur- und

Tagungszentrum. Eintritt frei

TUTZING

20.15 Uhr

Tutzing im Film „Auf der Reperbahn

nachts um halb 1“ im

KurTheater. Eintritt: 8 €

WEILHEIM

DO 07.09.

19.00 Uhr

Italienische Woche am Kirchplatz.

www.italienische-woche.info

PEISSENBERG

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Glückauf-Platz

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Rathaus

PENZBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Stadtplatz

SCHONGAU

19.00 Uhr

175. Volksfest am Festplatz.

www.schongauer-volksfest.de

Siehe Seite 60

WEILHEIM

FR 08.09.

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

11.00 Uhr

Italienische Woche am Kirchplatz.

www.italienische-woche.info

POLLING

16.00 Uhr

Oldtimer-Treffen „45. Polling-

Fahrt“ bei HK Engineering. Weitere

Infos unter www.polling.de

SÖCKING

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Carolinenhaus

> > > BLUTSPENDETERMINE DES ROTEN KREUZES

Di, 26. Sept. 17.00 bis 20.30 Uhr Dießen, Mehrzweckhalle

Mi, 27. Sept. 17.00 bis 20.00 Uhr Huglfing, Zweifach-Sporthalle

Mo, 02. Okt. 16.00 bis 20.00 Uhr Peißenberg, J.-Zerhoch-Mittelsch.

Mo, 09. Okt. 16.00 bis 20.00 Uhr Starnberg, Schlossberghalle

Mo, 16. Okt. 16.00 bis 20.00 Uhr Murnau, Kultur- und Tagungsz.

september / oktober 2017 | 73


SCHONGAU

12.00 Uhr

175. Volksfest am Festplatz. Siehe

S. 60, www.schongauer-volksfest.de

WEILHEIM

SA 09.09.

7.00 bis 16.00 Uhr

Herbstflohmarkt am Festplatz.

Weitere Infos unter 08861 / 9920

11.00 Uhr

Italienische Woche am Kirchplatz.

11.00 bis 13.00 Uhr

English Book Swap — englischer

Lesestoff zum eintauschen,

diskutieren und empfehlen im

Mehrgenerationenhaus. Bis zu drei

englische Bücher mitbringen

14.00 bis 17.00 Uhr

Ausstellung „Chiffren und Chimären“

im Stadtmuseum. Bis 22.10.

DIESSEN

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhofsplatz

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Rathaus

9.00 bis 13.00 Uhr

Gwandmarkt „Trachtengwand aus

zwoater Hand“ im Trachtenheim

16.00 bis 20.00 Uhr

Blutspenden in der Schlossbergh.

MURNAU

15.00 bis 23.00 Uhr

Kunstwirte-Fest im Kulturpark.

www.kunstwirte.de

RAISTING

20.00 Uhr

Weinfest im Beckadisistadl

EBERFING

20.00 Uhr

Festtage „15 Jahre Trommlerzug“

mit den Jochberg Musikanten in

der Bauhofhalle

SPATZENHAUSEN

20.00 Uhr

Stadlfete im Hofheim

POLLING

16.00 Uhr

Oldtimer-Treffen „45. Polling-

Fahrt“, Ausfahrt mit Aufgaben bei

HK Engineering. www.polling.de

TUTZING

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt vor dem Rathaus

SCHONGAU

12.00 Uhr

175. Volksfest am Festplatz. Siehe

S. 60, www.schongauer-volksfest.de

RIEDERAU

10.00 bis 17.00 Uhr

Südsee-Segeln in der südl. Region

des Ammersees. Siehe Seite 23 und

www.segelevent-ammersee.de

BURGGEN

20.00 Uhr

Heimatabend des Trachtenvereins

mit Plattlergruppe u.v.m.

WEILHEIM

SO 10.09.

7.30 bis 11.30 Uhr

Kleintiermarkt in der kleinen

Hochlandhalle

11.00 Uhr

11. Italienische Woche am Kirchplatz.

www.italienische-woche.info

DIESSEN

11.30 Uhr

Orgelmatinée mit Paolo Oreni im

Marienmünster. www.diessenermuensterkonzerte.de

PENZBERG

14.00 bis 17.00 Uhr

Fahrradwanderung der Feld- und

Wegkreuze mit Herr Hans Edlfurtner.

Treffpunkt vor der Pfarrkirche

Christkönig. Eintritt frei

MURNAU

13.30 bis 17.00 Uhr

Tag des offenen Denkmals der Lok

E 69 04 „Johanna“ am Lokdenkmal

am Bahnhof. Eintritt frei

BERNRIED

19.00 Uhr

Klavierabend mit Nora Schmidt

und Leonhart Muckenthaler im

Barocksaal des Klosters. Weitere

Infos unter www.bernried.de

MARNBACH

13.00 bis 18.00 Uhr

Führung durch den Schau- und

Lehrgarten mit Kaffee und Kuchen

im Wieshof.

RAISTING

12.00 bis 18.00 Uhr

Straßenmusizieren für Tradition

und Brauchtum „Musikanten

spuit’s auf“ an sechs Plätzen im

Ort. Siehe Seite 60

EBERFING

8.30 Uhr

Festtage „15 Jahre Trommlerzug“

Kirchenzug und musikalische

Unterhaltung mit den Hopfaranka

in der Bauhofhalle

OBERHAUSEN

9.30 bis 13.00 Uhr

Oldtimer-Treffen „45. Polling-Fahrt“

— Frühschoppen und Verabschiedung

bei Fam. Dittrich, Berg 15

ANDECHS

10.00 bis 16.00 Uhr

Tag des offenen Denkmals im

Kloster

PÖCKING

16.30 bis 18.00 Uhr

„Rudel-Singen“ mit Gaby, Traudl

und Ruth im Literaturgarten.

Anmeldung unter 08157 / 6336

SCHONGAU

10.30 Uhr

175. Volksfest am Festplatz. Siehe

S. 60, www.schongauer-volksfest.de

BURGGEN

10.00 Uhr

Festgottesdienst zum Rosstag in

der Pfarrkirche, anschl. Frühschoppen

in der Reithalle. Siehe Seite 53

13.30 Uhr

Großer Festzug zum 34. Rosstag

durch den Ort. Siehe Seite 53

IFFELDORF

MO 11.09.

14.00 Uhr

Vortrag „Patientenverfügung —

Vorsorgevollmacht“ im Pfarrzent.

SCHONGAU

12.00 Uhr

175. Volksfest am Festplatz. Siehe

S. 60, www.schongauer-volksfest.de

WEILHEIM

DI 12.09.

8.30 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

DIESSEN

19.00 Uhr

Schachabend im Denkerhaus.

Keine Anmeldung erforderlich.

Bitte ein Schachspiel mitbringen

BERNRIED

8.30 bis 14.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhof

WEILHEIM

MI 13.09.

19.00 Uhr

Vortrag „Die Hospizidee in der

Mitte der Gesellschaft leben“ mit

Prof. Andreas Heller im Pfarrsaal

STARNBERG

10.00 Uhr

Vortrag „Richtig schenken und

vererben“ von Wolfram Batzner in

der Schlossberghalle. Eintritt frei

PENZBERG

17.00 bis 21.00 Uhr

Seniorentanz — Tanz für junggebliebene

in der Stadthalle. Eintritt

3,60 €. Infos unter 08856 / 2408

MURNAU

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt in der Fußgängerz.

13.30 bis 14.30 Uhr

Besichtigung der historischen

Denkmallok E 6904 am Lokdenkmal

am Bahnhof. Eintritt: 5 €.

Anmeldung unter 08841 / 61410

19.30 bis 21.30 Uhr

Vortrag „Nachdeme schon vile Jahr

nit geringe Zwistigkeiten entstanden“,

Forstgeschichte(n) rund um

Murnau im Kultur- und Tagungzent.

FELDAFING

19.30 Uhr

Reisevortrag „Die Lofoten“ in der

Pfarrkirche Heilig Kreuz

PEISSENBERG

DO 14.09.

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Glückauf-Platz

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Rathaus

/

74 | tassilo


PENZBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Stadtplatz

SEESHAUPT

20.00 Uhr

Musikkabarett „Bässdoff“ mit

Martin Schmitt in der Seeresidenz

WEILHEIM

FR 15.09.

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

17.00 Uhr

Straßen!Zauber!Festival in der

Innenstadt. Eintritt frei.

www.zaubererfuenfseenland.de

19.00 bis 21.00 Uhr

Herbst- und Winterbasar in der

Stadthalle. Weitere Infos unter

www.muetterzentrum-weilheim.de

PENZBERG

12.30 bis 15.30 Uhr

Besuchertag bei Roche Diagnostics.

Eintritt frei. Anmeldung und

Infos unter www.roche.de/about/

standorte/besucherwesen

MURNAU

19.00 Uhr

Konzert von Judy Bailey & Band

in der Aula des Staffelsee-Gymnasiums.

Eintritt: 10 €. Infos unter

08841 / 1267

SÖCKING

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Carolinenhaus

BERNBEUREN

15.00 bis 21.00 Uhr

1. Auerberg Klassik — Anreise und

technische Abnahme der gemeldeten

Fahrzeuge. Programm und Infos

unter www.auerberg-klassik.de

WEILHEIM

SA 16.09.

9.00 bis 12.00 Uhr

Herbst- und Winterbasar in der

Stadthalle. Weitere Infos unter

www.muetterzentrum-weilheim.de

10.00 Uhr

Straßen!Zauber!Festival in der

Innenstadt. Eintritt frei.

www.zaubererfuenfseenland.de

20.15 Uhr

Vorpremiere Kabarett „Der Teufel

trägt Parka!“ bei den Kunstbändigern.

Eintritt 12 €. VVK unter

0881 / 9257986. Weitere Infos unter

www.kunstbaendiger.de

PEISSENBERG

18.00 Uhr

7. Vorwiesen in der Tiefstollenhalle.

Infos unter 08803 / 690147

DIESSEN

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhofsplatz

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Rathaus

MURNAU

15.00 Uhr

Hallenfest mit Live-Musik, Grillen

u.v.m. in der Westtorhalle. Eintritt

ab 20 Uhr: 12 € / 8 €. Weitere Infos

unter www.westtor.de

19.00 bis 21.30 Uhr

Konzert mit Tenören4you im Kultur-

und Tagungszentrum. Eintritt:

21 € / 19,50 €. VVK Kultur- und

Tagungszentrum, Buchhandlung

Gattner oder 01805 / 565465

20.00 bis 22.00 Uhr

Konzert mit Barry Guy & Maya

Homburger im Schloßmuseum.

Eintritt: 22 € / 16 €. Einlass: 19 Uhr.

www.murnauer-jazzkonzerte.de

BERNRIED

10.00 bis 18.00 Uhr

Künstlermesse des Forums

für zeitgenössische Kunst und

Handwerk im Schloss Höhenried.

Eintritt: 4 € / Kinder frei

13.00 bis 15.00 Uhr

Kinder-Kleidermarkt in der Torbogenhalle

im Klosterhof. Weitere

Infos zur Verkaufsware unter kinderkleidermarktbernried@gmx.de

PÄHL

10.00 Uhr

Pferdeflohmarkt am Sportgelände

13.00 Uhr

Spanferkel-Regatta in Aidenried

RAISTING

19.00 Uhr

Wiesn-Opening mit den Blech-

Schlawinern im Beckadisi-Stadl

ANTDORF

20.30 Uhr

Schlagerparty im Höck-Stadl

OBERHAUSEN

14.30 bis 20.00 Uhr

Schnuppertag der Feuerwehr mit

Dämmerschoppen

PATERZELL

10.00 bis 17.00 Uhr

Rundflugtag beim Luftsportverein.

Keine Anmeldung erforderlich.

Eintritt frei. Siehe Seite 54

TUTZING

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt vor dem Rathaus

BENEDIKTBEUERN

10.00 bis 18.00 Uhr

Textilmarkt — Kunst und Handwerk

aus 140 Werkstätten im barocken

Maierhof des Klosters.

www.textilmarkt-benediktbeuern.de

BERNBEUREN

8.00 Uhr

1. Auerberg Klassik — Trainingsläufe

und Veranstaltungen des Fahrerlagers.

www.auerberg-klassik.de

RIEDERAU

10.00 bis 17.00 Uhr

Südsee-Segeln in der südl. Region

des Ammersees. Siehe Seite 23 und

www.segelevent-ammersee.de

WEILHEIM

SO 17.09.

19.00Uhr

Erlebnis-Dia-Abend „Die Wüste

prägt den Menschen...“ im Malteser

Hilfsdienst e.V. Eintritt: 9 € / 6 €.

Anmeldung unter 0163 / 4707443

oder 0179 / 2974656

19.30 bis 21.00 Uhr

Kammerkonzert mit Werken von

Froberger, Bach und Schenck in

der evangelischen Apostelkirche.

Eintritt: 12 € / 8 €

PEISSENBERG

19.30 Uhr

Politischer Abend des CSU Kreisverbandes

mit Alexander Dobrindt

und Joachim Herrmann im Gasthof

„Zur Post“

DIESSEN

11.00 bis 17.00 Uhr

Marktsonntag bis an die Seeanlagen.

Infos unter 08807 / 1497

MURNAU

10.30 Uhr

Kinoherbst Matinee „Blaubeerblau“

mit anschl. Gespräch bei Getränken

und Brezen im Griesbräu-

Kino. Eintritt frei

PATERZELL

10.00 Uhr

Flugvorführungen mit Motorkunstflug,

Fallschirmspringen, Segelkunstflug

u.v.m. beim Luftsportverein.

Eintritt: 5 €. Kinder bis 14 Jahre

frei, Siehe Seite 54

POLLING

7.30 Uhr

12. Hapfelmeier Lauf im Dorf. Für

extreme Läufer, Jogger, Walker oder

Anfänger. Weitere Infos unter www.

hapfelmeier.de/Events/page

BENEDIKTBEUERN

10.00 bis 18.00 Uhr

Textilmarkt — Kunst und Handwerk

aus 140 Werkstätten im barocken

Maierhof des Klosters.

www.textilmarkt-benediktbeuern.de.

OHLSTADT

11.00 Uhr

Große Gestütsschau am Hauptund

Landgestüt Schwaiganger.

www.schwaiganger.bayern.de

BERNBEUREN

9.00 Uhr

1. Auerberg Klassik — Wertungsläufe

und Veranstaltungen des

Fahrerlagers. Weitere Infos unter

www.auerberg-klassik.de.

WEILHEIM

MO 18.09.

16.00 bis 18.00 Uhr

Demenzwochen „Welt-Alzheimertag“

in der Stadtbücherei. Bis 29.9.

www.buecherei.weilheim.de

TUTZING

19.00 Uhr

Vortrag „Fischerei am Starnberger

See“ am Beispiel der Geschichte

der Familie Gröber im Rathaus.

WEILHEIM

DI 19.09.

8.30 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

september / oktober 2017 | 75


BERNRIED

8.30 bis 14.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhof

MURNAU

MI 20.09.

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt in der Fußgängerz.

13.30 bis 14.30 Uhr

Besichtigung der historischen Lok

am Bahnhof. Anm.: 08841 / 61410

WEILHEIM

DO 21.09.

18.30 Uhr

Film- und Gespräch zum Weltalzheimertag

im Mehrgenerationenhaus.

Anm. unter 0881 / 9095900

PEISSENBERG

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Glückauf-Platz

DIESSEN

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Rathaus

PENZBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Stadtplatz

WEILHEIM

FR 22.09.

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

9.00 bis 21.00 Uhr

Lifeliner — ein umgebauter US-

Truck bietet Kindern und Jugendlichen

einen Ort zum Chillen am

Kirchplatz. www.jfc-lifeliner.de

MURNAU

20.30 Uhr

Lesung „Bayern schiefer gelegt“

mit Heribert Riesenhuber in der

Westtorhalle. Einlass: 20 Uhr.

Eintritt: 8 € / 5 €

RAISTING

17.00 Uhr

Kinderkino im AWO-Haus

OBERSÖCHERING

20.00 Uhr

Kloans Weinfest im Schützenheim

PÖCKING

19.30 bis 21.00 Uhr

Geschichtenerzählung „Von

Glücksvögeln und Pechvögeln“ mit

Martina Sattler im Literaturgarten

SÖCKING

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Carolinenhaus

WEILHEIM

SA 23.09.

9.00 bis 21.00 Uhr

Lifeliner — ein umgebauter US-

Truck mit Café und Dachterrasse

bietet Kindern und Jugendlichen

einen Ort zum Chillen am Kirchplatz.

www.jfc-lifeliner.de

20.00 Uhr

Symphonie-Konzert „Rach 3“ mit

Jürgen Geiger in der Stadthalle.

VVK: KB-Ticketservice in der Sparkasse

und 0881 / 68611. Siehe S. 20

PEISSENBERG

9.00 bis 11.30 Uhr

Kleidersammlung „Aktion Hoffnung“

am Moosleiten-Parkplatz

DIESSEN

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhofsplatz

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Rathaus

MURNAU

20.30 Uhr

Konzert mit „Stray Colors“ und

„Die Zeitzeugen“ in der Westtorhalle.

Einlass: 20 Uhr. Eintritt:

9 € / 7 €. Infos unter www.westtor.de

BERNRIED

14.00 bis 23.00 Uhr

Liebesfest mit Kunst, Musik und

Interaktion im Sommerkeller.

Eintritt frei

IFFELDORF

14.00 Uhr

Schaulaufen auf der Rollschuhbahn

POLLING

14.00 bis 16.30 Uhr

Flohmarkt für Kinderwaren in der

Tiefenbachhalle

www.boeglmueller.com

• 18-Löcher-Golfanlage „Auf der Gsteig“

• Öffentlicher 3-Löcher-Kurzplatz

• 150 qm Golf-Indooranlage mit Golfsimulator

(Full Swing) und Indoor-Putting-Grün

• 18 Golf-Carts

Gsteig 1 · 86983 Lechbruck am See · Tel. +49(0 )88 62-98 77-50 · golf@aufdergsteig.de · www.aufdergsteig.de

76 | tassilo

Golf-Indoor-Anlage

Golfen mit besten Aussichten ...

/


15.00 Uhr

Kinderkino „Kannst du pfeiffen

Johanna?“ im Feuerwehrhaus

SÖCKING

9.00 bis 13.00 Uhr

Kinderflohmarkt im Kinderhaus.

Infos unter www.kind-natur.de

TUTZING

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt vor dem Rathaus

SO 24.09.

8.00 Uhr bis 18.00 Uhr

WEILHEIM

10.00 bis 13.30 Uhr

Elektromobilitäts-Rallye „eRUDA“

in der Innenstadt. www.eRUDA.de

DIESSEN

19.00 Uhr

Konzert der „Lippentriller“ mit

Waldhorn und Alphorn im Traidtcasten.

Eintritt: 15 €

MURNAU

8.00 bis 18.00 Uhr

Internationales Minigolfturnier

an der Freizeitanlage Minigolf am

See. Eintritt frei

10.00 Uhr

Michaelimarkt mit verkaufsoffenem

Sonntag in der Fußgängerz.

POLLING

16.00 Uhr

Orgelkonzert mit Prof. Klemens

Schorr in der Stiftskirche

SCHONGAU

10.30 Uhr

Kinoherbst Matinee „Blaubeerblau“

mit anschl. Gespräch bei

Getränken und Brezen im Lagerhauskino.

Eintritt frei

WEILHEIM

MO 25.09.

19.00 bis 21.30 Uhr

Vortrag „Vorsorgevollmacht“ im

Mehrgenerationenhaus. Eintritt

frei. Anmeldung bis 20.9. unter

0881 / 9095900

WEILHEIM

DI 26.09.

8.30 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

19.30 Uhr

Vortrag „Ehegattenunterhalt

bei Trennung und nach Scheidung“

mit Caroline Kistler in der

Waldwirtschaft am Gögerl. Siehe

Anzeige links

DIESSEN

17.00 bis 20.30 Uhr

Blutspende in der Mehrzweckhalle

MURNAU

18.00 bis 20.30 Uhr

Exkursion „Hirschbrunft“ im

Murnauer Moos. Treffpunkt am

Wanderparkplatz. Weitere Infos

unter 08821 / 73464

BERNRIED

8.30 bis 14.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhof

OBERHAUSEN

14.00 Uhr

Kasperltheater von Dr. Döblinger

„Kasperl und die Stinkprinzessin“

beim Stroblwirt. Für Kinder bis 9

Jahre. Eintritt: 7 €. Weitere Infos und

VVK unter www.stroblwirt.de

16.00 Uhr

Kasperltheater von Dr. Döblinger

„Kasperl und der Zwackilutschku“

beim Stroblwirt. Für Kinder ab 10

Jahren. Eintritt: 7 €. Weitere Infos

und VVK unter www.stroblwirt.de

PENZBERG

MI 27.09.

20.00 Uhr

Finde zu dir, tanze! Traditionelle

Tänze im Pfarrzentrum Christkönig/Barbarasaal.

Eintritt frei

MURNAU

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt in der Fußgängerz.

HUGLFING

17.00 bis 20.00 Uhr

Blutspende in der Sporthalle

PEISSENBERG

DO 28.09.

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Glückauf-Platz

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Rathaus

PENZBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Stadtplatz

19.00 bis 20.15 Uhr

Konzert mit dem Duo „KlangZeit“

am Klinikum. Eintritt frei

PÖCKING

19.30 bis 21.00 Uhr

Vortrag „Die bayerischen Kommerzienräte“

in der Bücherei im Alten

Pfarrhaus

WEILHEIM

FR 29.09.

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

10.00 bis 18.00 Uhr

Oberland-Ausstellung auf dem

Festplatz und in der Stadthalle.

www.orla-weilheim.de, Ab Seite 33

19.30 Uhr

Tapas-Abend mit spanischem

Wein im Weinladen Instinsky.

Kosten: 28 €. Anm. unter 0881 / 2176

und www.weinladen-instinsky.de

PEISSENBERG

18.00 Uhr

Gartenzwerge Lagerfeuer mit

Märchenerzählungen im Pfarrgarten

St. Johann

PENZBERG

18.00 bis 20.00 Uhr

Theater „Alice im Wunderland“ an

der Probebühne. Eintritt: 10 €. VVK

ab 15.9. im Café Freudenberg

MURNAU

20.30 Uhr

Jam Session in der Westtorhalle.

Eintritt frei. Einlass ab 20 Uhr

BERNRIED

14.30 Uhr

Gartentage im Kloster im Bildungshaus

St. Martin

PÄHL

15.00 Uhr

Kinder- und Jugenddisco im Pfarrund

Gemeindezentrum

HUGLFING

14.00 Uhr

Kinderkino „Kannst du pfeiffen

Johanna?“ im Schmitterhof.

SÖCKING

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Carolinenhaus

ALTENSTADT

20.00 Uhr

Eröffnungsparty der Messe „Musi-

Connect“ vom Musikhaus Kirstein

mit „Muckasäck“ im Festzelt. Infos

unter www.kirstein.de/Messe und

auf Seite 61

WEILHEIM

SA 30.09.

9.30 bis 13.30 Uhr

Vortrag „Existenz 2017die Gründermesse

in der IHK. Eintritt frei.

Keine Anmeldung erforderlich

10.00 bis 18.00 Uhr

Oberland-Ausstellung auf dem

Festplatz und in der Stadthalle

20.00 Uhr

Kabarett von Karsten Kaie „Ne

Million ist so schnell weg“ im

Stadttheater. VVK 0881 / 686 -11 /-12

PEISSENBERG

18.00 Uhr

Konzert mit dem Chor „Suono

Cantabile“ und dem Akkordeon

Ensemble in der Tiefstollenhalle.

Weitere Infos unter 08803 / 4136

20.00 Uhr

Konzert mit Bernhard Eder „Mobile

Ethnic Minority“ im Jugendzentrum.

Eintritt: 6 €

DIESSEN

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhofsplatz

10.00 bis 14.00 Uhr

Bayerisches Frühstück „wia auf

der Oidn Wiesn“ am Traidtcasten.

Anm. bis 15.09. unter 08807 / 6428

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Rathaus

PENZBERG

18.00 bis 20.00 Uhr

Theater „Alice im Wunderland“ an

der Probebühne. Eintritt: 10 €. VVK

ab 15.9. im Café Freudenberg

MURNAU

20.00 bis 22.00 Uhr

Konzert mit Gruberich aus der Reihe

„Von Uns“ im Schloßmuseum.

Eintritt: 16 € / 10 € (ermäßigt)

september / oktober 2017 | 77


20.30 Uhr

Kabarett mit Musik von Jo Strauss

in der Westtorhalle. Eintritt:

16 € / 11 €. Einlass ab 20 Uhr

BERNRIED

14.30 Uhr

Gartentage im Kloster im Bildungshaus

St. Martin

PÄHL

10.00 bis 14.00 Uhr

Herbst-Flohmarkt für Kinder im

Pfarr- und Gemeindezentrum

14.00 bis 17.00 Uhr

Vogelkundliche Exkursion „Euro-

Birdwatch 2017“. Infos und Anm.

bis 28.09.17 unter 08152 / 4250.

SEESHAUPT

19.00 Uhr

Herbst-Hoagart im Trachtenheim

IFFELDORF

9.00 Uhr

Kinderbasar im Pfarrzentrum

FELDAFING

9.30 bis 11.00 Uhr

Euro Birdwatch 2017 an der Roseninsel

am Lenné-Park. Eintritt frei

TUTZING

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt vor dem Rathaus

ALTENSTADT / SCHONGAU

10.00 Uhr

Messe „MusiConnect“ im Musikhaus

Kirstein und auf der Festwiese.

Weitere Infos unter www.

kirstein.de/Messe und auf Seite 61

WEILHEIM

SO 01.10.

10.00 bis 18.00 Uhr

Oberland-Ausstellung auf dem

Festplatz und in der Stadthalle

PEISSENBERG

15.00 bis 15.30 Uhr

Kinderkonzert „Sternschnuppe“

in der Tiefstollenhalle. Eintritt:

12 € / 11 € / 10 €. VVK 6.9. / 19.9 von

15 bis 17 Uhr im Kindergarten St.

Barbara

PENZBERG

17.00 bis 19.00 Uhr

Theater „Alice im Wunderland“ an

der Probebühne. Eintritt: 10 €. VVK

ab 15.9. im Café Freudenberg

10.30 Uhr

Kinoherbst Matinee „Blaubeerblau“

mit anschl. Gespräch bei

Getränken und Brezen im Kino.

Eintritt frei

MURNAU

10.30 Uhr

Kinoherbst Matinee „Blaubeerblau“

mit anschl. Gespräch bei Getränken

und Brezen im Griesbräu-

Kino. Eintritt frei

BERNRIED

14.30 Uhr

Gartentage im Kloster im Bildungshaus

St. Martin

WESSOBRUNN

11.00 Uhr

Kunsthandwerkermarkt im Kloster.

Für das leiblliche Wohl ist gesorgt

TUTZING

19.30 bis 22.00 Uhr

1. Schloss-Konzert mit dem „Guaneri

Trio“ aus Prag im Musiksaal

des Schlosses. VVK Buchhandlung

Held. www.musikfreunde-tutzing.info

ALTENSTADT / SCHONGAU

10.00 Uhr

Messe „MusiConnect“ im Musikhaus

Kirstein und auf der Festwiese.

Weitere Infos unter www.

kirstein.de/Messe und auf Seite 61

WEILHEIM

MO 02.10.

10.00 bis 18.00 Uhr

Oberland-Ausstellung auf dem

Festplatz und in der Stadthalle

PEISSENBERG

16.00 bis 20.00 Uhr

Blutspende in der Josef-Zerhoch-

Mittelschule

PENZBERG

14.00 Uhr

Seniorengruppe „Lieber gemeinsam

als einsam“ — wir feiern Erntedank

im Pfarrsaal Steigenberg.

Eintritt frei, Gäste willkommen

PÄHL

20.00 Uhr

Südtiroler Abend im Pfarr- und

Gemeindezentrum

OBERSÖCHERING

20.00 Uhr

Kloans Oktoberfest im Guggemoos

Stadl

DI 03.10.

Tag der deutschen Einheit

WEILHEIM

8.30 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

10.00 bis 18.00 Uhr

Oberland-Ausstellung auf dem

Festplatz und in der Stadthalle

MURNAU

11.30 bis 15.00 Uhr

Frühschoppen mit Jugend- und

Blasorchester im Platzl am See an

der Seepromenade. Eintritt frei.

Infos unter www.platzl-am-see.de

BERNRIED

8.30 bis 14.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhof

ANDECHS

10.00 Uhr

Kinder- und Familientag im

Kloster

TUTZING

11.00 bis 18.00 Uhr

Tag der offenen Tür „70, 60, 20,

10“ in der evangelischen Akademie.

www.ev-akademie-tutzing.de

RIEDERAU

10.00 bis 17.00 Uhr

Ammersee-Rund „Erleben Sie den

drittgrößten See in Bayern“ Siehe

S. 23, www.segelevent-ammersee.de

MURNAU

MI 04.10.

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt in der Fußgängerz.

PÄHL

14.30 Uhr

Kaffeekranzl im Kerschlach Café

WEILHEIM

DO 05.10.

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Glückauf-Platz

19.00 bis 21.00 Uhr

Vernissage „Lichtkunst-Projekt

500“ an der evang. Apostelkirche.

Bis 31.10. Siehe Seite 32

PEISSENBERG

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Glückauf-Platz

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Rathaus

PENZBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Stadtplatz

WEILHEIM

FR 06.10.

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

PENZBERG

18.00 bis 20.00 Uhr

Theater „Alice im Wunderland“ an

der Probebühne. Eintritt: 10 €. VVK

ab 15.9. im Café Freudenberg

20.00 Uhr

Konzert von KlezMotion, in der

evang. Martin Luther Kirche, Karten:

20 € / 16 € / 7 €. bei der Buchhandlung

Rolles und beim Gelben Blatt.

www.musikfreunde-penzberg.de.

MURNAU

20.30 Uhr

Theater „Der Kronzeuge“ in der

Westtorhalle. Eintritt: 15 € / 8 €

IFFELDORF

20.00 Uhr

Konzert der Couplet-AG in der

Mehrzweckhalle. VVK unter

08856 / 3695

SÖCKING

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Carolinenhaus

WEILHEIM

SA 07.10.

8.00 bis 14.00 Uhr

Hallenflohmarkt in der kleinen

Hochlandhalle. Anmeldung und

Infos unter 0881 / 4179225

19.30 Uhr

Oratorienkonzert von Felix

Mendelssohn-Bartholdy „Elias“ in

der Stadthalle. Eintritt: 18 € / 12 €

PEISSENBERG

9.00 bis 12.00 Uhr

Kinderwarenbasar Herbst/Winter

in der Tiefstollenhalle

/

78 | tassilo


MUSIKANTEN

21. Oberland

Ausstellung

29.9. bis 3.10.

Weilheim i.OB

täglich 10 bis 18 Uhr . www.orla-weilheim.de

21. Oberland

Ausstellung

29.9. bis 3.10.

Weilheim i.OB

Wglich täglich 10 bis 18 Uhr

. www.orla-weilheim.de

w.orla-w

Halle

H

21. Oberland

Ausstellung

29.9. bis 3.10.

Weilheim i.OB

täglich 10 bis 18 Uhr . www.orla-weilheim.de

21. Oberland

Ausstellung

29.9. bis 3.10.

Weilheim i.OB

Wglich täglich 10 bis 18 Uhr

. www.orla-weilheim.de

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Halle

E

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2.

FR

Eintritt frei

ab 19 Uhr

...mit den

30

SA

30.9.

Eintritt frei ab 19 Uhr

...mit den

1925

Musikanten

starke

Bäuerinnen

braucht das Oberland!

21. Oberland

Ausstellung

lung

2 bi 3

Weilheim

i.OB

29.9. bis

3.10.

täglich 10 bis 18 Uhr . www.orla-weilheim.de

Frei

gelände

Bauen

& Wohnen

Energie!

21. Oberland

A

Ausstellung

O

lung

29.9. bis 3.10.

Weilheim i.OB

täglich 10 bis 18 Uhr . www.orla-weilheim.de

Halle

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auf dem Gelände der Oberland-Ausstellung – mit Weilheimer Festbier vom

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Oberland-Ausstellung. Die Ermäßigung gilt für eine

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wird eine Ermäßigung gewährt! Einfach die Postleitzahl

Ihres Wohnortes eintragen, Gutschein ausschneiden,

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september / oktober 2017 | 79


DIESSEN

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhofsplatz

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Rathaus

PENZBERG

18.00 bis 20.00 Uhr

Theater „Alice im Wunderland“ an

der Probebühne. Eintritt: 10 €. VVK

ab 15.9. im Café Freudenberg

MURNAU

20.00 bis 22.00 Uhr

Konzert mit dem Trio Continental

aus der Reihe „Von Uns“ im

Schloßmuseum

21.00 Uhr

Kopfhörer-Party „Silent Space VIII“

in der Westtorhalle. Einlass ab

20.30 Uhr. Eintritt: 9 € / 7 €

OBERHAUSEN

10.00 Uhr

Herbstfest mit Outdoor-Basar des

Naturkindergarten im evang. Gemeindezentrum.

www.natuerlichoberhausen.de

FORST

21.00 Uhr

Ballermann-Party im Festzelt

POLLING

9.00 bis 12.00 Uhr

Bauernmarkt auf dem Kirchplatz

TUTZING

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt vor dem Rathaus

RIEDERAU

10.00 bis 17.00 Uhr

Südsee-Segeln in der südl. Region

des Ammersees. Siehe Seite 23 und

www.segelevent-ammersee.de

WEILHEIM

SO 08.10.

8.00 bis 11.30 Uhr

Kleintiermarkt in der kleinen

Hochlandhalle.

9.00 bis 17.30 Uhr

Gallimarkt in der Oberen Stadt

11.00 bis 17.00 Uhr

Bauernmarkt am Marienplatz

STARNBERG

11.00 bis 18.00 Uhr

Starnberg bewegt mit Kinderprogramm,

verkaufsoffenem Sonntag,

Bühnenprogramm u.v.m. in der

Innenstadt. Eintritt frei

PENZBERG

17.00 bis 19.00 Uhr

Theater „Alice im Wunderland“ an

der Probebühne. Eintritt: 10 €. VVK

ab 15.9. im Café Freudenberg

MURNAU

12.00 Uhr

Oldtimer Ralley am Grießbräu.

Eintritt frei. www.griesbraeu.de

WESSOBRUNN

14.00 Uhr

Flohmarkt im Paradieshof. Weitere

Infos unter 08809 / 2249879 oder

www.paradies-hof.de

TUTZING

10.30 Uhr

Kinoherbst Matinee „Blaubeerblau“

mit anschl. Gespräch bei Getränken

und Brezen im Kurtheater.

Eintritt frei

RIEDERAU

10.00 bis 17.00 Uhr

Ammersee-Rund „Erleben Sie den

drittgrößten See in Bayern “ auf

dem Ammersee. Siehe Seite 23 und

www.segelevent-ammersee.de

STARNBERG

MO 09.10.

16.00 bis 20.00 Uhr

Blutspende in der Schlossbergh.

HUGLFING

15.00 bis 17,00 Uhr

Handarbeitstreff im Café Hey

Schaffner am Bahnhof. Weitere

Infos unter 08802 / 8588

WEILHEIM

DI 10.10.

8.30 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

DIESSEN

19.00 Uhr

Schachabend im Denkerhaus. Kostenlos

und ohne Anmeldung. Bitte

ein Schachspiel mitbringen

PENZBERG

19.00 Uhr

Vortrag „Ist Hospiz- und Palliativversorgung

für alle Menschen da?“

in der Pfarrei Christkönig

20.00 bis 22.00 Uhr

Vortrag „Zurück in den Beruf nach

der Familienzeit“in der Stadtbücherei.

Eintritt frei. Weitere Infos

unter www.neuorientierung0812.de

BERNRIED

8.30 bis 14.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhof

HABACH

14.30 Uhr

Spätlese im Eichbichl-Stüberl

PÖCKING

19.30 Uhr

Konzert mit Quadro Nuevo „Flying

Carpet“ in der LA VILLA. Einlass

ab 19 Uhr. Eintritt: 32 €. VVK unter

08151 / 77060

WEILHEIM

MI 11.10.

16.00 bis 17.00 Uhr

Tischtheater „Elefanten im Haus“ in

der Stadtbücherei. Für Kinder ab 4

PENZBERG

17.00 bis 21.00 Uhr

Seniorentanz — Tanz für junggebliebene

Senioren in der Stadthalle.

Eintritt 3,60 €. Weitere Infos

unter 08856 / 2408

MURNAU

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt in der Fußgängerz.

PEISSENBERG

DO 12.10.

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Glückauf-Platz

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Rathaus

PENZBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Stadtplatz

OBERHAUSEN

18.00 bis 21.00 Uhr

Kinderkleiderbasar im Stroblwirt

www.frauenbund-oberhausen.de

TUTZING

19.00 Uhr

Diavortrag mit Manfred Grimm an

der Tenne im Rathaus. Eintritt frei.

Weitere Infos unter www.tutzing.de

WEILHEIM

FR 13.10.

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

19.30 Uhr

Ital. Weinprobe mit Vier-Gänge-

Menü im Weinladen Instinsky.

Preis: 59 €. Anm. unter 0881 / 2176

und www.weinladen-instinsky.de

PEISSENBERG

20.00 bis 23.00 Uhr

Konzert von FeiScho „Aussegrasn“

in der Tiefstollenhalle. Eintritt:

19,50 € / 18 €

MURNAU

20.30 Uhr

Jazz-Konzert mit Johannes Enders

und Kollegen in der Westtorhalle.

Eintritt: 15 € / 10 €

RAISTING

18.00 Uhr

Kinder-Kleider-Flohmarkt im

Pfarrheim

OBERHAUSEN

8.00 bis 10.30 Uhr

Kinderkleiderbasar des

Frauenbundes im Gasthaus

„Stroblwirt“. Weitere Infos unter

www.frauenbund-oberhausen.de

ETTING

20.00 Uhr

Weinfest an der alten Schule

SÖCKING

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Carolinenhaus

WEILHEIM

SA 14.10.

19.00 Uhr

Vortrag „Wenn der Magen brennt“

im Casino des Krankenhauses.

Weitere Infos unter www.gesundheitsversorger2020.de/gv/events

19.30 Uhr

27. Herbstsingen „Da Summa is

uma“ mit BR-Heimat-Moderator

/

80 | tassilo


Stefan Semoff in der Stadthalle.

VVK Kreisbote unter 0881 / 68611.

Weitere Infos siehe Seite 23

20.00 Uhr

Festspiele „Kasimir und Karoline“

im Stadttheater. VVK im Veranstaltungsbüro

und Kreisboten. Weitere

Infos unter www.weilheim.de

PEISSENBERG

10.00 Uhr

Pflanzenflohmarkt der Gartenzwerge

am Rathausplatz

DIESSEN

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhofsplatz

20.00 Uhr

6. Musiknacht, Infos unter www.

musiknacht-diessen.de.

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Rathaus

RAISTING

9.00 bis 13.00 Uhr

Bücher-Flohmarkt in der Bücherei

IFFELDORF

19.00 Uhr

Meisterkonzert mit Dorothee

Mields im Gemeindezentrum.

www.iffeldorfer-meisterkonzerte.de

POLLING

19.30 Uhr

Konzert des Vocalensembles in der

Stiftskirche

ANDECHS

19.00 bis 22.00 Uhr

Lesung der Kulturreihe „Andechser

Miniaturen — Herbst“. Treffpunkt

an der Maibaumwiese. Eintritt: 5 €

TUTZING

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt vor dem Rathaus

13.30 Uhr

Exkursion zum Gräberfeld und

den Wölbäckern. Treffpunkt am

Maibaum Traubing. Weitere Infos

unter 08158 / 903590

WEILHEIM

SO 15.10.

18.00 Uhr

Festspiele „Kasimir und Karoline“

im Stadttheater. VVK im Veranstaltungsbüro

und Kreisboten.

10.30 Uhr

Kinoherbst Matinee „Blaubeerblau“

mit anschl. Gespräch bei

Getränken und Brezen im Starlight

Kino. Eintritt frei

DIESSEN

17.00 Uhr

Herbstkonzert „Paulus“ von Felix

Mendelssohn-Bartholdy unter der

Leitung Stephan Ronkov im Marienmünster.

Eintritt: 32 € / 28 €

PENZBERG

10.00 bis 17.00 Uhr

Kirchweihmarkt mit verkaufsoffenem

Sonntag am Stadtplatz

RAISTING

9.00 Uhr

Gottesdienst „Kirchweih“ in der

Pfarrei St. Remigius. Im Anschluss

Kirchta mit Kirchtahutschn im

Beckadisistadl und Heimatmuseum

SPATZENHAUSEN

10.30 Uhr

Kirchweih-Frühschoppen mit der

Musikkapelle Habach im Haus des

Gastes

POLLING

11.00 Uhr

Matinee „ménage à trois“ vom

Podium Musicale e.V. im Bibliotheksaal.

www.podium-musicale.de

FELDAFING

11.00 bis 14.00 Uhr

Euro Birdwatch 2017 an der Roseninsel

am Lenné-Park. Eintritt frei

TUTZING

11.00 bis 14.00 Uhr

Musikfestival „20. Tutzinger

Brahmstage“ im Schloss Weitere

Infos unter www.tutzinger-brahmstage.de.

Bis 29.10. Siehe Seite 56

PEISSENBERG

MO 16.10.

9.00 bis 17.00 Uhr

Kirchweihmarkt in der Ludwigstr.

MURNAU

16.00 bis 20.00 Uhr

Blutspende im Kultur- und

Tagungszentrum

WEILHEIM

DI 17.10.

8.30 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

BERNRIED

8.30 Uhr

Geführte Wanderung des SVB.

Treffpunkt am Bahnhofs-Parkplatz

8.30 bis 14.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhof

PENZBERG

MI 18.10.

19.30 bis 21.30 Uhr

Lesung mit Martin Arz „Die wilde

Reise des unfreien Hans S. und

seine...“ in der Stadtbücherei.

Eintritt: 5 €

MURNAU

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt in der Fußgängerz.

PÖCKING

20.00 bis 21.30 Uhr

Philosophischer Gesprächskreis im

Literaturcafé

WEILHEIM

DO 19.10.

19.00 Uhr

Vortrag „Charmanter Darm —

Pflege und Therapie“ mit Prof. Dr.

Reinhold Lang im Casino des Krankenhauses.

Siehe www.gesundheitsversorger2020.de/gv/events

PEISSENBERG

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Glückauf-Platz

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Rathaus

20.00 Uhr

Konzert „All that Jazz“ mit Max

Frankl's Cargo in der Schlossberghalle.

Eintritt: 23 € / 19 € / 10 €. VVK

im Kulturamt,Tourist-Info und unter

www.all-that-jazz-starnberg.de.

Siehe Seite 22

PENZBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Stadtplatz

WEILHEIM

FR 20.10.

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

20.00 Uhr

Konzert „Herbert Pixner Projekt“

in der Stadthalle. VVK bei Kini

Concerts und Kreisboten

PENZBERG

12.30 bis 15.30 Uhr

Besuchertag bei Roche Diagnostics.

Eintritt frei. Anm. unter www.roche.

de/about/standorte/besucherwesen

MURNAU

20.00 bis 22.30 Uhr

Kabarett mit Sigi Zimmerschied

„Der siebte Tag — Ein Erschöpfungsbericht“

im Kultur- und

Tagungszentrum. Eintritt: 22 €. VVK

Buchhandlung Gattner, DER-Reisebüro,

Kultur- und Tagungszentrum

20.30 Uhr

Konzert mit Bernd Begemann in

der Westtorhalle. Einlass ab 20 Uhr.

Eintritt: 14 € / 10 €

PÄHL

20.00 Uhr

Preisschafkopfen in der Stockhütte

RAISTING

17.00 Uhr

Kinderkino im AWO-Haus

SEESHAUPT

14.00 bis 17.00 Uhr

Tag der offenen Tür im Kindernest

IFFELDORF

20.00 Uhr

Rotary-Herbstball mit den „Munich

Swing Sets“ in der Mehrzweckhalle.

Einlass ab 19 Uhr

SÖCKING

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Carolinenhaus

TUTZING

17.00 Uhr

14. Tutzinger Kulturnacht an den

Akademien, Schulen, Kultureinrichtungen,

Rathaus, Kirchen

und Gemeindehäuser. Eintritt frei.

Weitere Infos unter 08158 / 250222

und www.tutzing.de

19.00 Uhr

Vortrag zur Ortsgeschichte „Albrecht

Haushofer auf der Flucht in

Bayern“ im Ortsmuseum. Eintritt

frei. Infos unter www.vhs-starnberger-see.de

und www.tutzing.de

september / oktober 2017 | 81


WEILHEIM

SA 21.10.

10.00 bis 16.00 Uhr

33. Terrierspezialzuchtschau in

der großen Hochlandhalle. Weitere

Infos unter 0160 / 2500515

15.00 bis 18.00 Uhr

Wanderung „Die Kraft der Ammer

erleben“ an der Ammerbrücke

Unterhausen. Für Kinder und Jugendliche

ab 10 Jahren. Anmeldung

bis 20.10.17 unter 01577 / 1915939

19.00 Uhr

Akkordeonorchester „Armonico“

der Musikschule im Stadttheater

19.00 bis 21.00 Uhr

Vortrag „Hüftendoprothetik“ im

Klinikum. Infos unter www.gesundheitsversorger2020.de/gv/events

20.00 Uhr

Volkstanz „Boarisch tanzt und

gspuit“ in der Stadthalle

PEISSENBERG

9.00 bis 18.00 Uhr

Modellbahntage in der Tiefstollenhalle.

Eintritt: 5 €

20.00 Uhr

Hoagart — Hans-Albrecht-Gedächtnissingen

im Pfarrheim St. Barbara

DIESSEN

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhofsplatz

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Rathaus

9.30 bis 12.00 Uhr

Frühstückstreffen für Frauen mit

Vortrag „Die Kunst des Verzeihens“

in der Schlossberghalle. Eintritt: 15 €

MURNAU

15.00 Uhr

Familienkonzert mit Sternschnuppe

in der Westtorhalle. Einlass

ab 14.30 Uhr. Eintritt: 8 €. VVK

Buchhandlung Gattner und kath.

Kreisbildungswerk

RAISTING

15.00 Uhr

Pflanzenmarkt am Bauhof

SEESHAUPT

14.30 Uhr

Pflanzentauschmarkt im Schützenheim

Magnetsried

ANTDORF

20.00 Uhr

Musikanten-Hoagart im Trachtenheim.

Infos unter 0176 / 21673206

IFFELDORF

20.00 Uhr

Rotary-Herbstball in der Mehrzweckhalle.

Einlass ab 19 Uhr

POLLING

15.00 Uhr

Kinderkino „Der kleine Rabe Socke

II“ im Feuerwehrhaus

TUTZING

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt vor dem Rathaus

20.00 bis 22.30 Uhr

Jubiläumstour „15 Jahre Weiherer“

im Dorfstadl Buttlerhof. Einlass: 18

Uhr. Eintritt: 15 € / 18 €. VVK: Buttlerhof

Traubing, Tourist-Info Starnberg,

Friseur Spöttl, TSV Gaststätte Feldaf.

SCHONGAU

19.00 Uhr

Jubiläumskonzert „Jahr der Jugend“

mit 65 Nachwuchsmusikern

aus zwölf verschiedenen Orten im

Jakob-Pfeiffer-Haus. Eintritt frei,

Spenden erwünscht. Siehe Seite 69

HERRSCHING

10.30 Uhr

Kinoherbst Matinee „Blaubeerblau“

mit anschl. Gespräch bei

Getränken und Brezen imKino

Breitwand. Eintritt frei

WEILHEIM

SO 22.10.

18.00 Uhr

Kabarett „Schluss mit frustig!“ von

Chris Boettcher im Stadttheater.

VVK unter 0881 / 686 -11 /-12

19.30 Uhr

Kantatenkonzert zur Reformation

mit Werken von Bach und Mendelssohn

in der evang. Apostelkirche.

Eintritt: 12 € / 8 €

PEISSENBERG

10.00 bis 17.00 Uhr

Modellbahntage in der Tiefstollenhalle.

Eintritt: 5 €

PÄHL

9.30 Uhr

Leonhardifahrt durch den Ort

IFFELDORF

17.00 Uhr

Konzert zum Telemann-Jahr in der

Mehrzweckhalle. Infos unter www.

klangkunst-im-pfaffenwinkel.de

SCHONGAU

15.00 Uhr

Jubiläumskonzert „Jahr der Jugend“

mit 65 Nachwuchsmusikern

aus zwölf verschiedenen Orten im

Jakob-Pfeiffer-Haus. Eintritt frei,

Spenden erwünscht. Siehe Seite 69

WEILHEIM

DI 24.10.

8.30 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

18.30 bis 20.30 Uhr

Film- und Filmgespräch zu Martin

Luther im Mehrgenerationenhaus.

Eintritt frei. Anmeldung bis 19.10.

unter 0881 / 9095900

PEISSENBERG

19.00 bis 21.00 Uhr

Vorlesung von Nicola Förg „Heimatherz“

in der Tiefstollenhalle.

Eintritt: 13 € / 12 €. Siehe Seite 22

BERNRIED

8.30 bis 14.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhof

WEILHEIM

MI 25.10.

19.00 bis 21.00 Uhr

Vortrag „Minimalinvasive Hüftendoprothetik“

mit Dr. Thomas Löffler

im Casino des Krankenhauses.

www.gesundheitsversorger2020.de

PENZBERG

20.00 Uhr

Finde zu dir, tanze! Traditionelle

Tänze im Pfarrzentrum Christkönig/Barbarasaal.

Eintritt frei

MURNAU

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt in der Fußgängerz.

ANDECHS

20.30 Uhr

Kabarett mit Günter Grünwald

„Deppenmagnet“ im Florianstadl.

Einlass ab 18.30 Uhr. Tickets: Siehe

Anzeige Seite 76

PEISSENBERG

DO 26.10.

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Glückauf-Platz

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Rathaus

PENZBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Stadtplatz

14.00 Uhr

Kolping Aktiv Senioren „Heiteres

und Besinnliches“ im Pfarrzentrum

Christkönig/Barbarasaal.

Eintritt frei, Gäste willkommen

MURNAU

20.00 bis 22.00 Uhr

Jazz-Konzert mit Helmut Jasbar im

Schloßmuseum. Eintritt: 22 € / 14 €.

www.murnauer-jazzkonzerte.de

ANDECHS

20.00 Uhr

Konzert mit Dreiviertelblut „Finsterlieder“

im Florianstadl. Einlass

ab 18.30 Uhr. Tickets: Siehe Anzeige

Seite 76

PÖCKING

19.30 Uhr

Vortrag „Neugier ist mein Kompass“

mit Carmen Rohrbach in der

Bücherei im alten Pfarrhaus

LECHBRUCK

18.30 Uhr

Vortrag „Gsteiger Finanzgipfel“ im

Hotel auf der Gsteig. Kosten: 20 €.

Anm. unter 08862 / 932100

WEILHEIM

FR 27.10.

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DER NEUE TASSILO

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

19.30 Uhr

Krimilesung mit Ellen Stone und

sizilianischem Drei-Gänge-Menü

im Weinladen Instinsky. Kosten:

39 €. Anm. unter 0881 / 2176 und

www.weinladen-instinsky.de

20.00 Uhr

Festspiele „Kasimir und Karoline“

im Stadttheater. VVK im Veranstaltungsbüro

und Kreisboten. Weitere

Infos unter www.weilheim.de

/

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PEISSENBERG

20.00 bis 23.00 Uhr

Konzert „The Stimulators“ in der

Tiefstollenhalle. Eintritt: 18 € / 16 €

PÄHL

20.00 Uhr

Watt-Turnier am Sportgelände

SÖCKING

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Carolinenhaus

WEILHEIM

SA 28.10.

20.00 Uhr

Festspiele „Kasimir und Karoline“

im Stadttheater. VVK im Veranstaltungsbüro

und Kreisboten. Weitere

Infos unter www.weilheim.de

DIESSEN

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhofsplatz

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Rathaus

20.00 Uhr

Kabarett von Karsten Kaie „Ne

Million ist so schnell weg“ in der

Schlossberghalle. Karten und Infos

unter 0881 / 686 -11 /-12

MURNAU

10.30 bis 12.00 Uhr

Malen mit Blättern im Schloßmuseum.

Für Kinder von 5 bis 9

Jahren. Eintritt: 6 €. Anmeldung

unter 08841 / 476 -207 oder -201

TUTZING

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt vor dem Rathaus

19.00 Uhr

Konzert Pop-Oratorium „Luther“

von Michael Kunze und Dieter Falk

im Kloster. Eintritt: 26 € / 21 € / 16 €.

Weitere Infos und VVK im Ev. Pfarramt

und unter 08158 / 8388

20.00 bis 22.30 Uhr

Konzert „Die Cuba Boarischen“

im Dorfstadl Buttlerhof. Einlass:

18 Uhr. Eintritt: 28 € / 25 €. VVK

Dorfstadl Buttlerhof, Tourist-Info

Starnberg, Friseursaloon Spöttl

Feldafing, Coffee-Shop und unter

08157 / 926861

WEILHEIM

SO 29.10.

18.00 Uhr

Festspiele „Kasimir und Karoline“

im Stadttheater. VVK im Veranstaltungsbüro

und Kreisboten. Weitere

Infos unter www.weilheim.de

PEISSENBERG

9.30 Uhr

Leonhardifahrt an der Maria Aich

Kirche

19.00 Uhr

Leonharditanz im Gasthof „Zur

Post“

WEILHEIM

DI 31.10.

Reformationstag

8.30 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

> > > SO ERREICHEN SIE UNS

Anschrift

„tassilo“

Birkland 40

86971 Peiting

Tel.: 08869 / 91 22-26

Fax: 08869 / 91 22-20

www.tassilo.de

PEISSENBERG

10.15 Uhr

Text und Musik zum Reformationsjubiläum

in der evang. Friedenskirche

PENZBERG

10.00 Uhr

Festgottesdienst „500 Jahre

Reformation“ in der ev. Martin-

Luther-Kirche

MURNAU

11.00 bis 22.00 Uhr

Ökumenischer Kirchentag „Suchet

der Stadt Bestes“ mit Kabarett, Poetry

Slam und Konzert im Kulturund

Tagungszentrum. Weitere Infos

unter www.ktm-murnau.de

BERNRIED

8.30 bis 14.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhof

POLLING

19.30 Uhr

Konzert mit Denis Kozhukhin im

Bibliotheksaal

TUTZING

18.00 Uhr

Konzert Pop-Oratorium „Luther“

von Michael Kunze und Dieter Falk

in der ev. Christuskirche. Eintritt:

26 € / 21 € / 16 €. VVK im Ev. Pfarramt

und unter 08158 / 8388

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