DorfStadt 12-2017

markuskrohn

Wir sind Elbvororte. Hochwertige lokale Berichte und Reportagen aus und über Rissen, Sülldorf, Iserbrook, Blankenese, Osdorf, Groß Flottbek, Nienstedten, Othmarschen, Bahrenfeld und Schenefeld.

GARTENMÖBEL

Strandkörbe, Sonnenschirme & Grills

86 21 21

• Alle Sortimente

• Viele Marken

• Mit Lieferservice

GEFLECHT · TEAK · ALU · EDELSTAHL

Osdorfer Landstr. 253 (Nähe EEZ) · 22589 Hamburg

Tel. 040-800 10 227 · gartenmoebel-hamburg-shop.de

Zeitung für Rissen | Sülldorf | Iserbrook | Blankenese | Osdorf | Nienstedten | Groß Flottbek | Othmarschen | Bahrenfeld | Schenefeld

Ausgabe 12/17 · vom 31. August 2017 | Verlag/ Redaktion Tel.: 87 08 016-0, www.dorfstadt.de | redaktion@dorfstadt.de

Alle drei Wochen

kostenlos ins Haus

NICHT ERHALTEN? Anrufen: 87 08 01 60

B L A N K E N E S E : S.2

Keine Einigung im

Ortskern-Streit

Bundestagswahl

2 17

E L B V O R O R T E : S.3

Der große

Wahl-Check

E L B V O R O R T E : S.5

Ihre Stimme für den

Strand der Zukunft

Bitte beachten Sie unsere

Beilage in der Teilauflage

Sülldorf-Iserbrook!

Rissen: Kulturelles

Verständnis fördern

Die Kultur AG Rissen sucht

Mitstreiter für den Aufbau

kreativer Angebote im Stadtteil.

Fotokurse, Malaktionen,

gemeinsames Musizieren und

vieles mehr – dafür macht sich

die Kultur AG in Rissen stark.

Ziel: Orte der gemeinsamen

und generationsübergreifenden

Begegnung zwischen Geflüchteten

und alt eingesessenen

Rissenern zu schaffen. Die

Kultur AG will speziell über den

Aufbau unterschiedlicher kultureller

Angebote und vor

allem in Zusammenarbeit mit

Geflüchteten dazu beitragen,

kulturelles Verständnis und

nachbarschaftliches Miteinander

in Rissen zu fördern und zu

stärken. Der Bezirk Altona

begleitet und moderiert die

Ideen der Kultur AG, für die

auch finanzielle Mittel zur

Verfügung stehen. Die Treffen

finden im Büro des Stadtteilmanagements

(Grete-Nevermann-Weg

24) statt.

Kontakt über die Stadtteilmanager

Ulli Engelbrecht und

Martin Gorecki unter Telefon

5 30 58-555 (Anrufbeantworter).

www.dorfstadt.de

Emilie Jenisch und Louise Ebert, nach deren Ehemännern Straßen in Altona benannt wurden

Die Einwohner im Bezirk

Altona gelten seit jeher als

weltoffen, zugewandt und

sozial. In sofern verwundert

auf den ersten Blick

ein Beschluss Altonaer Bezirkspolitiker,

einem Wunsch

der Senatorin für Wissenschaft,

Forschung und Gleichstellung,

Katharina Fegebank, nicht

nachzukommen, um die Anzahl

von nach Frauen benannter

ELBVORORTE

B E Z I R K A L T O N A :

Streit um Ehrung

verdienter Frauen

Bewertung

Verkauf

Vermietung

040-89 80 72 70

www.habitare-immo.de

22559 Hamburg-Rissen

Straßen zu steigern. Ihre Parteifreundin

Gesche Boehlich,

Fraktionsvorsitzende der Grünen-

Bezirksfraktion, nannte den

Vorschlag der Senatorin sogar

„absolut frauenfeindlich.“ Hierüber

müsse noch, auch mit der

Senatorin, gesprochen werden.

Was ist passiert? Die Senatorin

hatte in einem Schreiben an

Bezirksamtsleiterin Dr. Liane

Melzer um Unterstützung für

einen Vorschlag geworben, um

verdiente Frauen berühmter

Hamburger Männer zu ehren,

ohne Straßen umzubenennen.

Im Bezirk Altona sollten damit

Louise Ebert, Mitbegründerin

der AWO sowie Emilie Auguste

Jenisch, Stifterin der Anscharhöhe,

geehrt werden. Der Ausschuss

für Kultur und Bildung

empfahl nach erster Beratung

dem Hauptausschuss mehrheitlich

bei Gegenstimmen der

Fraktion von CDU und FDP, den

Vorschlag der Senatorin umzusetzen.

Dabei ging es um

„offizielle Mitbenennungen von

bisher nach Männern benannter

Straßen durch weibliche Verwandte,

die ebenfalls durch

erhebliche Leistungen in der

Öffentlichkeit hervorgetreten

sind“. Konkret betrifft die Ergänzung

die kleinen Schilder, die

als Erläuterung zum Straßennamen

unter dem jeweiligen Straßenschild

angebracht werden.

Folgerichtig kritisierten Robert

Jarowoy (Linksfraktion) und

Thomas Adrian (SPD-Fraktion)

denn auch, dass die Frauen

nicht bloß Anhängsel ihrer

berühmten Männer seien. CDU-

Fraktionsvorsitzender Uwe

Szczesny meinte, es sei besser,

neue Straßen vermehrt nach

Frauen zu benennen. Dies ist

vor allem im Neubaugebiet

„Mitte Altona“ geschehen und

wurde von den Beteiligten

deutlich hervorgehoben.

Über die Benennung von Verkehrsflächen

entscheidet in der

Regel eine Senatskommission.

Die Bezirksversammlungen sollen

hierbei durch Namensvorschläge

mitwirken. Letztlich

entscheidet der Senat allein, der

Bezirk muss jedoch die Straßenschilder

(und Anhängsel)

aufstellen.

Louise Ebert stammte aus

armen Verhältnissen. Ihre Eltern

arbeiteten als Arbeiter

bzw. Waschfrau. Am 9. Mai

1894 heiratete sie in Bremen

den in Heidelberg geborenen

Sozialdemokraten Friedrich

Ebert, der später erster Reichspräsident

der Weimarer Republik

wurde. Louise Ebert war

die erste republikanische First

Lady in Deutschland und gilt

als Mitbegründerin der AWO.

Emilie August Jenisch war die

Tochter von Gottlieb und

Caroline Jenisch. Der Vater

arbeitete als Kaufmann, die

Mutter eine verwitwete Gräfin

von Westphalen-Fürstenberg.

Die Familie wohnte in einem

heute vom Übersee-Club genutzten,

großen Gebäude am

Neuen Jungfernstieg 19. Der

Sommerwohnsitz war das Weiße

Haus der Eltern an der

Elbchaussee. Später gab Emilie

Jenisch ihr Elternhaus der

Eigentümer

in der Pflicht!

Energieausweis

direkt bei uns!

040-89 80 72 70

www.habitare-immo.de

22559 Hamburg-Rissen

Anschargemeinde, die das Haus

als Gemeindehaus nutze. 1883

rief sie das nach ihr benannte

Emilienstift ins Leben. Die

Einrichtung diente als Wohnung

für „sittlich gefährdete –

aber noch nicht gefallen“ Mädchen,

die konfirmiert und noch

nicht volljährig waren. MK

Fotos: Bezirk Altona, Wikipedia.de/unbekannt, Stiftung Anscharhöhe

sauberes, vitales

trinkwasser

regenerative

energie

Wir liefern Ihre Blumen in Hamburg und Umgebung!

PetrasBlütenzauber

AnspruchsvolleFloristik

Am Rissener Bahnhof 14 • 22559 HH • Tel.: 530 52 600

Durchgehend geöffnet: Mo.–Fr. 8–18 Uhr, Sa. 8–13, So. 10–12 Uhr

TRAU DICH

DEUTSCHLAND!

Dr.Bernd.Baumann

ihr persönlicher problemlöser

»0 40/ 87 66 10«

www.kusserow-sandleben.de

Linke Gewalt

und Kriminalität:

„Das Ende

der Geduld

ist erreicht!“

Dr. Bernd Baumann

Spitzenkandidat

für Hamburg

Alternative

V.i.S.d.P. AfD-Landesverband Hamburg, Dr. Bernd Baumann, Schmiedestr. 2, 20095 Hamburg

barrierefreie

bäder

Sauberer Einsatz!

Ihr Kontakt zur DorfStadt-Zeitung:

Tel.: 87 08 01 60

redaktion@dorfstadt.de

termine@dorfstadt.de

media@dorfstadt.de

10% Rabatt

bei Vorlage dieser Anzeige

Dekoration

Hochzeitsfloristik,

Kirchenschmuck,

Tischdekoration,

Trauerfloristik,

Seidenfloristik...

für

Deutschland

Wir sind Elbvororte.


2 • DorfStadt-Zeitung 12/2017 • 31.08.2017

ALTONA AKTUELL

Neues aus dem Bezirk | Wolf Achim Wiegand

DorfStadt-Redakteur Wolf

Achim Wiegand Foto: privat

Moin, liebe Leser,

nun sind sie wieder da: die

Wahlplakate! Allüberall schauen

mehr oder weniger attraktive

Damen und Herren am Straßenrand

zu uns Bürgern her.

Flankiert von mehr oder weniger

einprägsamen Slogans. Viele

ärgern sich über die „überflüssige“

Parteienwerbung.

Doch Halt! Agitation gehört

nun mal zu einer Wahl dazu.

Sie erinnert uns daran, dass

wir wieder mitbestimmen dürfen,

wem wir politisches Vertrauen

schenken. Marken wie

Lidl, TUI oder Bitburger dürfen

rund ums Jahr werben. Parteien

ist das per Gesetz nur in einem

engen zeitlichen Rahmen erlaubt.

Was ich sagen will, ist:

man muss Politreklame nicht

schön finden, aber schauen wir

doch duldsam auf sie. Schließlich

tauchen Suding, Weinberg

oder Bartke nur alle vier bzw.

fünf Jahre so präsent in unserer

Mitte auf. Der Wahltag am 24.

September ist ein Festtag der

Demokratie und das bisschen

Plakate können wir aushalten…

was meinen SIE?

E-Mail: redaktion@dorfstadt.de

Schlingerfahrt

Blankenese – Schon in der

ersten Saison ist die harterkämpfe

neue Blankenese-Fähre

ins Schlingern gekommen. Mangels

kostendeckender Passagierzahlen

gibt‘s auf der landschaftlichen

Zuckerstrecke zu

und von den St. Pauli-Landungsbrücken

statt fünf nur

noch vier Pendelfahrten – wohl

auch eine Folge des diesjährigen

miesen Sommerwetters.

Aber die Chefin der FRS-

Reederei, Birte Dettmers, prangert

zudem Geschäftspraktiken

der Mitbewerber an, die der

Neuen nicht die Butter auf dem

Brot gönnten. Laufkundschaft

werde gezielt abgefischt, der

Liegeplatz von Konkurrenzschiffen

eingezingelt und gezielt

Gerüchte über angeblich

marode Zustände der schmucken

Fähre verbreitet. Die

Kritisierten weisen die Anschuldigungen

zurück. Ob sich

das mit viel Optimismus und in

Blankenese sehr begrüßte Projekt

trotz der Widrigkeiten

durchsetzt, bleibt abzuwarten.

Vogelfreiheit

Othmarschen – Ein kleiner

Trick war nötig, um den Patenvogel

des Bezirkes Altona

vor dem Aussterben zu retten.

Mehrere Kiebitze „weigerten“

sich nämlich, das angestammte

Gebiet am UCI Kino zu nicht

verlassen, obwohl dort ein

Neubaugebiet entstand. Die

Vögel aus der Familie der

Regenpfeifer brüteten unverdrossen

auf den Dächern weiter,

konnten dort aber den

Nachwuchs nicht ernähren.

Den holen sie sich nämlich

typischerweise in Wiesen, doch

die waren durch die Bebauung

weg. Das Bezirksamt holte sich

daraufhin frischgeschlüpfte

Küken und bebrütete Eier aus

den Nestern, päppelte die Jungen

auf und entließ sie vor nun

wieder in eine neue Freiheit in

der Wedeler Marsch. Eine Märchenrettung!

Und wenn sie

nicht gestorben sind...

Blitzrettung

Othmarschen – Sie haben

Front-Wasserwerfer und eine

spezielle Wärmebildkamera an

Bord. Doch nicht von Einsatzfahrzeugen

gegen G20-Blockierer

ist die Rede, sondern von

neuen High-Tech-Autos der

Feuerwehr am Elbtunnel. Sie

kommen zum Einsatz, sobald

ein Kfz in einer der massiv

befahrenen Röhren eine Panne

erleidet und stehenbleibt, was

in der Regel zum kilometerlangen

Stau führt. Die besonders

schmal gebauten Kombifahrzeuge

sollen in nur 30 Sekunden

vor Ort sein und defekte

Fahrzeuge auf den Haken nehmen

können. Der Front-Wasserwerfer

spuckt Wasserschaum

aus und ist zur Brandbekämpfung

gedacht. Die Wärmebildkamera

ermöglicht den Rettern

die Anfahrt auch in verrauchten

Tunnelröhren.

Kommando kehrt!

Blankenese – Auf Befehl von

Verteidigungsministerin Ursula

von der Leyen (CDU) wird die

Führungsakademie (FüAk) der

Bundeswehr derzeit „umgebaut“.

Der FüAk-Kommandeur

und Flottillenadmiral Carsten

Stawitzki soll die seit über 60

Jahren weltweit anerkannte

Militärschule inhaltlich und

strukturell neu ausrichten.

Dazu gehört nicht nur eine

Modernisierung der soldatischen

Lehre, sondern auch der

Wandel der FüAk zu einer

„Denkfabrik“ (Think Tank). So

sollen im Zeitalter der hybriden

Kriegführung und der Cyberattacken

denkbare Bedrohungsszenarien

und deren Lösung

erarbeitet werden. Um möglichst

viele Anregungen zu bekommen,

plant Stawitzki den

Ausbau von Netzwerken und

Kooperationen mit der bundeswehreigenen

Helmut-Schmidt-

Universität.

Rauchsignale

Rissen – In der gutbürgerlichen

Straße Nagelshof ist die Polizei

vergangene Woche einer kleinen

Drogenplantage auf die

Spur gekommen. In der Wohnung

eines 32-Jährigen Mannes

fanden die Beamten mehrere

Hanfpflanzen, geerntete Blüten,

einen Marihuanajoint und

Utensilien für Rauschmittelgenuß.

Den Tatverdächtigen erwartet

jetzt ein Verfahren wegen

des Verdachts des Betäubungsmittelhandels.

Er ging ins

Netz, weil Nachbarn die Polizei

auf starken Cannabisgeruch

aufmerksam gemacht hatten.

Alles neu im Elbe-Kino an

der Osdorfer Landstraße!

Das mehrfach ausgezeichnete

Stadtteilkino in Osdorf

wird umfassend saniert:

Sogar der Estrich im großen

Saal wird erneuert. Letzte

Woche besuchte DorfStadt-

Redakteur Markus Krohn die

Baustelle. Von draußen sieht

man zunächst nichts. Außer,

dass in großen Lettern über

dem Eingang „SOMMERPAU-

SE“ zu lesen ist. Doch von

Pause kann hier keine Rede

sein. „Die Handwerker arbeiten

sogar am Wochenende“, strahlt

Kinobetreiber Hans-Peter Jansen,

der hier 200.000 Euro in

die Sanierung steckt. Das lohnt

sich? „Aber sicher!“ meint

Jansen. Es gibt einen neuen

Trend, der allein in diesem Jahr

schon über acht Prozent mehr

Menschen ins Kino lockt. Das

soll sich durch ein neues

Gestühl, ein freundlich-modernes

Foyer und einen erweiterten

offenen Kassenbereich noch

verstärken. Auch der Saal wird

großzügiger gestaltet. Durch

Gänge in der Mitte der neuen

bequemen Kinosessel ist der

Weg zum Platz in Zukunft

leichter zu finden. Auch wird es

Logensessel geben, die noch

bequemer sind als die vorigen

Sessel, die 1954 hier eingebaut

wurden. Zudem stehen die Reihen

weiter auseinander, sodass

E l b v o r o r t e

Elbe-Kino wird attraktiver

Inhaber Hans-Peter Jansen investiert in Stadtteilkino – 8 Prozent mehr Besucher in 2017 | Markus Krohn

OSDORF

Es gibt immer noch keine

Entscheidung über die

Zukunft von Blankeneses

Ortskern. Der Arbeitskreis

Ortskern Blankenese hat am

Montagmorgen beschlossen,

den beiden Vertretern

der Initiative Marktplatz erneut

die Möglichkeit zu geben, sich

über die vorliegende Planung

ausführlich zu informieren. Zuvor

war noch einmal der Kompromissvorschlag

der Blankenese

Interessen Gemeinschaft

diskutiert worden, vor den

Häusern in der Propst-Paulsen-

Straße Parkplätze in Längsaufstellung

zu planen. Doch die

Initiative um Jutta von Tagen

forderte weitere Kompromisse

von den Mitgliedern des Arbeitskreises,

der eine weitere

umfassende Neufassung der

seit fünf Jahren erarbeiteten

Pläne zur Folge hätte. Seit 2011

arbeiten Vertreter Blankeneser

Vereine und Institutionen an

der Verschönerung ihres Ortskerns.

Grundlage dafür ist eine

umfassende Bürgerbeteiligung

mit Diskussionsrunden, Workshops

und Plan-Ausstellungen.

Die vorliegende Planung sieht

eine einheitliche Gestaltung

zwischen dem Vorplatz des so

genannten Martiniblocks über

den Marktplatz bis zum Kirchenvorplatz

vor, sodass Blickachsen

vom S-Bahnhof zum

Marktplatz und genauso zur

Kirche am Markt ermöglicht

werden. Die Initiative hingegen

fordert eine individuelle Gestaltung

von Marktplatz, Martiniplatz

und Kirchenvorplatz,

Hans-Peter Jansen im leeren Kinosaal des Elbe-Kinos

es mehr Beinfreiheit geben

wird. Vier Tage lang werden

251 Stühle in den Kinosaal eingebaut,

der ansonsten im Design

erhalten bleibt. Auch die

Technik, die Jansen bereits im

Sommer 2014 hatte erneuern

lassen, bleibt, wie sie ist.

Lediglich die Audioanlage muss

nach dem Einbau der neuen

Sessel neu ausgesteuert werden.

Denn auch ein guter Klang

ist für’s Kinoerlebnis wichtig.

Mit der Neueröffnung wird

auch ein neues PC-gestütztes

Kassensystem eingeführt, das

Online-Reservierungen erlaubt.

Keine Entscheidung in Blankenese

Arbeitskreis Ortskern vertagt Entscheidung über ersten Bauabschnitt erneut | Markus Krohn

BLANKENESE

So stellen sich die Planer die Zukunft für Blankeneses Ortskern vor

„Vor allem Familien, die

Kindergeburtstage im Elbe-Kino

feiern wollen, nehmen diesen

Service in Anspruch“, erläutert

Jansen. Dann ist es möglich,

bereits einen Monat im Voraus

Karten zu reservieren. Im Foyer

kann dann zusätzlich gefeiert

werden. Überhaupt: Wenn die

Handwerker ausgezogen sind,

wird man wohl auch das Foyer

nicht mehr wiedererkennen.

Jansen freut sich schon jetzt

auf das Lounge-Design, das

von dem Architekten entworfen

wurde, der auch schon das

Blankeneser Kino vor drei Jahren

umgebaut hatte.

Die Eröffnung des neuen ELBE-

Kinos wird am 14. September

um 20 Uhr mit einem Überraschungsfilm

und bei freiem

Eintritt groß gefeiert. Ansonsten

bleiben die Preise im Elbe-

Kino unverändert. Lediglich für

den Kinogenuss in den Logensesseln

wird ein Aufschlag von

50 Cent erhoben.

Elbe-Kino

Osdorfer Landstraße 198

Tel.: 800 44 45

www.elbe-kino.de

Foto: Krohn

Foto: arbos Freiraumplanung

ohne jegliche Nivellierung.

Damit stellen die Vertreter die

ursprüngliche Idee der Ortskerngestaltung

auf den Kopf.

Eigentlich sollten die Bauarbeiten

für den ersten Bauabschnitt

bereits im Mai beginnen. Dann

wäre bis zum Weihnachtsgeschäft

zumindest der Vorplatz

zum Martiniblock bereits fertig

gewesen. Doch dann traten

Kritiker auf den Plan, die die

Ortskerngestaltung in der jetzigen

Fassung nicht billigen

wollten. Über den Sommer gab

es mehrere Gespräch zwischen

Vertretern der Initiative, dem

Arbeitskreis Ortskern Blankenese,

den Planern und der

Bezirksverwaltung.

Auch am Montag hofften vor

allem die Vertreter der Geschäftsleute

in der Bahnhofstraße

noch auf ein zügiges

Fortkommen der Planung.

Doch mit der erneuten Vertagung

einer Entscheidung, mit

der alle Vertreter in dem

Stadtteilgremium leben können,

ist die Umsetzung der

Planung in die Ferne gerückt.

Zumal immer noch die Drohung

der Initiative Marktplatz

im Raum steht, ein Bürgerbegehren

zur Ortskerngestaltung

in Blankenese zu starten.

Dazu müssten die Initiatoren

des Bürgerbegehrens allerdings

Unterschriften von mindestens

3 Prozent der Bevölkerung des

Bezirks Altona sammeln. Das

sind mindestens 5.622 Unterschriften

von Menschen, die

gegen eine Aufwertung des

Ortskerns mit der vorliegenden

Planung stimmen müssten. Bei

einer Bevölkerung von knapp

11.000 wahlberechtigten Blankenesern

dürfte es schwer sein,

das Quorum allein durch Unterschriften

von Blankenesern

zu erreichen, denn die Beteiligung

bei Bürgerbeteiligungsverfahren

liegt in der Regel

unter 40 Prozent. Daher ist die

Befürchtung bei den Verfechtern

der vorliegenden Planung,

wozu neben den gewählten

Vertretern der Vereine und

Institutionen in Blankenese

auch die Vertreter der Parteien

in der Bezirksversammlung

zählen, dass schon zu Beginn

eines Bürgerbegehrens auch

Menschen außerhalb Blankeneses

über die Zukunft des Blankeneser

Ortszentrums mitentscheiden.

Die Mitglieder des

Arbeitskreises Ortskern Blankenese

haben jetzt vier Wochen

lang Zeit zu klären, wie mit der

verfahrenen Situation umgegangen

werden soll. Ende September

soll dann endgültig

über das Fortgehen abgestimmt

werden. Die Fronten sind verhärtet.

Der Ausgang ist ungewisser

denn je.


P o l i t i k

DorfStadt-Zeitung 12/2017 • 31.08.2017 • 3

Der große Wahl-Vergleich: Das sind Ihre Kandidaten (2)

Die DorfStadt-Redaktion befragte die Direktkandidaten der Parteien mit den größten Chancen mit einem Fragebogen. Hier sind die Antworten | Wolf Achim Wiegand

ELBVORORTE

Der Bundestagswahlkampf

nimmt Fahrt auf. In den

nächsten Wochen treffen

Sie nicht nur die Direktkandidaten

Ihres Wahlkreises,

sondern auch die Polit-

Prominenz der großen Parteien

auf den Straßen und bei Wahlkampfveranstaltungen

– auch

in den Elbvororten!

Wir haben die aussichtsreichsten

Kandidaten des Wahlkreises

im Sommer befragt,

damit Sie sich ein besseres Bild

machen können. In dieser und

in der Ausgabe vom 21. September

setzen wir den Fragebogen

aus der letzten Ausgabe

der DorfStadt-Zeitung fort.

Zur Wahl stehen die beiden

jetzt schon im Bundestag vertretenen

Abgeordnete Dr. Matthias

Bartke (SPD, Direktmandat)

und Marcus Weinberg

Bundestagswahl

2 17

(CDU), sowie Katja Suding

(FDP), Filiz Demirel (Grüne),

Robert Jarowoy (Linkspartei)

und Dr. Bernd Baumann (AfD).

Nicht alle Kandidaten werden

auch tatsächlich in den Bundestag

kommen, nur die Hamburger

Spitzenkandidaten, die

über die Landesliste ihrer Partei

abgesichert sind, werden den

Hamburger Westen wahrscheinlich

im nächsten Bundestag

vertreten.

Die vollständigen Fragebögen

können Sie jederzeit auf unserer

Website nachlesen:

www.dorfstadt.de!

Dr. Matthias Bartke, SPD Marcus Weinberg, CDU Filiz Demirel, Grüne Katja Suding, FDP Robert Jarowoy, Linke Dr. Bernd Baumann, AfD

Warum muss man Ihre Partei wählen?

Die Sozialdemokratie steht seit

über 150 Jahren für die Grundwerte

Gerechtigkeit, Solidarität

und Mitmenschlichkeit. Heute

ist unsere freiheitliche Lebensweise

zum ersten Mal seit dem

Zweiten Weltkrieg bedroht -

von außen und von innen.

Unsere Grundwerte sind ein

klarer Kompass und machen

uns zum überzeugendsten und

standhaftesten Verteidiger unserer

Demokratie. Dabei hat die

SPD immer das Große und

Ganze im Blick und verfällt nie

in Extreme. So wird sie unserem

Land neue Impulse geben

und die zentralen Aufgaben

lösen. Wer will, dass die Renten

langfristig stabil bleiben, dass

Familien, Alleinerziehende und

Menschen mit kleinen und

mittleren Einkommen entlastet

werden, dass Bildung von der

Kita bis zu Meister oder Master

gebührenfrei wird, der sollte

seine Stimme der SPD geben.

Niemand „muss“ die CDU wählen,

obwohl ich mich natürlich

über jede Stimme freue. Wichtig

ist mir, dass man überhaupt

sein Wahlrecht wahrnimmt.

Wer allerdings Angela Merkel

als Bundeskanzlerin schätzt

und sich Wohlstand und Sicherheit

wünscht, der sollte

sein Kreuz bei der CDU machen.

Denn wir stehen in diesen

bewegten Zeiten für das, was

gerade heute für uns und unser

Land notwendig ist: Sicherheit,

Wohlstand, Stabilität, Humanismus

und Rechtsstaatlichkeit

gleichermaßen mit einem klaren

Wertekompass für Deutschland

und Europa.

Die Grünen sind eine Partei, die

wie keine andere für eine ökologisch

und sozial nachhaltige

Entwicklung steht. Unsere Gesellschaft

muss an vielen

Stellen fairer und solidarischer

werden, um Menschen in Zeiten

des Umbruchs einen festen

Anker zu geben. Familien wie

auch Bildungseinrichtungen

müssen gestärkt werden, damit

unsere Kinder eine gute Zukunft

haben. Industrie und

Landwirtschaft brauchen Impulse

sowie einen Rahmen für

den Weg in die Nachhaltigkeit.

Dies alles geht nur mit den

Grünen.

Man muss nicht, wir sind ja ein

freies Land, aber man sollte:

Niemand traut den Menschen

so viel zu, will ihnen Chancen

eröffnen statt Regeln auferlegen,

wie die Freien Demokraten.

Muss man nicht, würde mich

aber freuen.

Weil wir allein und früh gegen

den Bruch der Maastricht-Verträge

und die Fehlleitung der

Euro-Geldpolitik aufstanden,

wie auch allein und früh gegen

den Grenzöffnungswahnsinn

der Merkel-CDU.

Warum muss man SIE als Person wählen?

Ich glaube, dass ich mit meiner

Weltoffenheit und meinem abwägenden

Urteil ein guter Botschafter

Altonas und der Elbvororte

in Berlin bin. Außerdem

bin ich bereits nach zwei

Jahren Abgeordnetentätigkeit

zum Justiziar der SPD-Fraktion

und in den Ältestenrat des

Bundestages gewählt worden.

Den dadurch gewonnenen Einfluss

nutze ich im Interesse

meines Wahlkreises.

Es „muss“ auch niemand mich

als Person wählen, obwohl ich

natürlich um jede Stimme

werbe, denn ich will unseren

Wahlkreis direkt gewinnen.

Den Beweis einer guten Leistungsbilanz

für Hamburg und

Altona habe ich in der Vergangenheit

erbracht, jetzt werbe

ich auch um Vertrauen für die

nächsten vier Jahre. Ich gestalte

eine generationengerechte

Politik, gerade auch im Sinne

der jungen Generation. Wer

echte Wahlfreiheit möchte und

sich eine moderne Familienpolitik

wünscht, die die Eigenverantwortlichkeit

der Eltern

schützt und unterstützt, sollte

mich wählen.

Ich habe viele Herausforderungen,

mit denen Zuwanderinnen

und Zuwanderer in diesem

Land konfrontiert sind, am

eigenen Leib erfahren. Ich habe

mitbekommen, was eine erfolgreiche

Integration in die deutsche

Gesellschaft bedeutet. Ich

möchte diese Erfahrung in die

Integrations-Diskussion auf der

Bundesebene einbringen. Am

liebsten in einer starken Grünen

Fraktion.

Auch hier gilt: Niemand muss

mich wählen, aber ich glaube,

ich kann ein gutes Angebot

machen: Mit Energie und

Erfahrung den Fortschritt in

unserem Land voranbringen,

überflüssige Regeln in Frage

stellen, neue Freiräume erkämpfen

– das kann ich nach meinen

Eindruck besser als viele

andere.

Eine Wahl schließt aus, dass

man irgendetwas tun muss,

noch dazu, wenn die Wahl

geheim ist.

Erst vor vier Jahren wechselte

ich in die Politik: Ich konnte

abends einfach nicht mehr bloß

auf der Couch sitzen, ‚heute

journal‘ und ‚tagesthemen‘

gucken, wegen des Wahnsinns

die Hände über dem Kopf

zusammen schlagen – und

machtlos ins Bett gehen. Ich

habe – anders als die Masse der

heutigen Berufspolitiker - viele

lange Jahre Erfahrung in der

‚wirklichen Welt‘ gesammelt, in

großen Konzernen gearbeitet

und war auch selbständig. Das

setze ich jetzt um.

Welche persönliche Botschaft haben Sie an die Wähler im Bezirk Altona?

Ich glaube, dass ich Sie in den

vergangenen vier Jahren gut

vertreten habe. In Berlin leiten

mich Ihre Interessen und unsere

Altonaer Tugenden Weltoffenheit,

Toleranz und ein klarer

Blick für das Machbare. Diese

Tugenden möchte ich auch in

den nächsten vier Jahren in die

Bundespolitik tragen. Daher

bitte ich Sie: Gehen Sie wählen,

geben Sie mir am 24. September

Ihre Stimme!

Ich bin in Altona geboren, aufgewachsen

und lebe mit meiner

Familie hier. Ich bin glücklich

in Altona und fühle mich hier,

genauso wie in Deutschland

und in Europa, wohl. Ich will

unsere Altonaer Offenheit und

Toleranz und unsere Rechtsstaatlichkeit

in Deutschland

gestärkt sehen. Stärken Sie

unsere Demokratie durch ein

starkes Altonaer Votum! Gehen

Sie wählen!

Altona ist ein weltoffener, vielfältiger

Bezirk. Ganz unterschiedliche

Lebensentwürfe

haben hier ihren Platz. Dieses

tolerante Miteinander ist ein

hohes Gut. Parteien, die Gruppen

stigmatisieren und ausgrenzen

gefährden diese Art

des Zusammenlebens. Bitte

berücksichtigen Sie das bei

Ihrer Wahlentscheidung.

Hamburg braucht eine starke

Stimme in Berlin. Deshalb kandidiere

ich für den Deutschen

Bundestag.

Zunächst: wählen gehen. Dann

aber: dranbleiben und sich weiter

engagieren.

Wenn Sie schon länger unzufrieden

sind mit den herrschenden

Altparteien: Ändern Sie

nicht ihre Meinung! Ändern Sie

die Politik! Gehen Sie unbedingt

zur Wahl.

Das derzeit drängendste Problem

im Wahlkreis Altona ist

der knappe und teure Wohnraum.

Ich will daher erreichen,

dass die Mietpreisbremse verschärft

wird und dass der Bund

sich finanziell deutlich stärker

als bisher am Altonaer Wohnungsbau

beteiligt.


4 • DorfStadt-Zeitung 12/2017 • 31.08.2017

Der

Fitness-Tipp:

Herbstfitness

Haben Sie sich im Sommer gut

erholt? Und hoffentlich ein paar

Sonnenstrahlen „getankt?“ Dann

können Sie jetzt Ihrem Körper

etwas Gutes tun, indem sie ihm

Bewegung gönnen. Das hilft

nämlich nicht nur gegen

Schwerfälligkeit, wenn es an

trüben Herbsttagen mit Regen,

Nebel und Stürmen an Motivation

mangelt, sondern stärkt auch die

Abwehrkräfte. Für Menschen,

die sich häufig gestresst fühlen,

ist regelmäßige Bewegung motivationsfördernd.

Gerade auch,

Daniela Buettner Foto: PR

weil dadurch der Kreislauf angeregt wird. Regelmäßiges und

ausreichendes Trinken unterstützt den Körper dabei, gesund

durch Herbst und Winter zu kommen.

Wer Schwierigkeiten hat, aktiv zu werden, kann sich einer

Trainingsgruppe anschließen oder einen versierten Trainer

im Fitnessstudio um Rat fragen. Der erstellt dann einen

persön-lichen Trainingsplan, der auf die ganz individuellen

Trainingsziele abgestimmt ist.. Das hilft, sein regelmäßiges

Bewegungspensum im Griff zu haben.

Wer Lust hat, die letzten Sonnenstrahlen direkt zu genießen,

sollte hin- und wieder auch mal draußen trainieren. Das

stärkt die Abwehrkräfte zusätzlich.

Immer dran denken: Vor dem Training gut aufwärmen. Das

macht die Muskeln geschmeidig und hilft, Verletzungen zu

vermeiden. Gerade, wenn es draußen kalt ist und man im

Büro oder im Auto Klimaanlagen ausgesetzt ist, kann es

leicht zu Verspannungen kommen! Dasselbe gilt zum Ende

des Trainings. Ein gutes Dehnprogramm hilft, Verletzungen

oder Verklebungen der Muskeln zu vermeiden. Ein warmer

Tee entspannt, entschlackt und macht die Atemwege frei.

Ganz wichtig: Bei Erkältung oder Grippe sollteauf Sport

verzichtet werden, denn damit schaden Sie Ihrer Gesundheit.

Mehr Tipps gibt’s im VAF-Studio in Bahrenfeld:

Bertrand-Russel-Straße 4

Tel.: 89 06 01-0

www.vafev.de

G e s u n d & f i t

ANZEIGE

Bunte Tanzshow

für Klein und Groß

Kostümprobe in der Ballettschule Schüssler-Preuss

ELBVORORTE

Alle zwei Jahre veranstaltet

das Ballettstudio Beate

Schüßler-Preuß im Westen

von Hamburg eine große

Tanzshow mit 300 Mitwirkenden

zwischen 3 und 70

Jahren. Gezeigt werden

Tänze aus Tänzerischer Früherziehung,

Kreativer Kindertanz,

Klassisches Ballett, Jazz-

Dance, Hip Hop, Contemporary-Dance

und Step-Tanz. Seit

Anfang des Jahres proben die

kleinen und großen Schüler des

Ballettstudios mit viel Eifer ihre

Choreographien und freuen

sich auf ihren großen Auftritt

im Herbst. Der Titel der Tanzshow

lautet „Die Müllers“ und

man darf gespannt sein, was

die Familie Müller den Zuschauern

tänzerisch und schauspielerisch

bieten wird. Über

600 fantasievolle Kostüme und

eine aufwendige Lichtgestaltung

sorgen für ein farbenfrohes

Tanzspektakel. Die fünf

Aufführungen finden am 4., 5.,

10., 11. und 12. November im

Forum-Theater in Schenefeld

statt. Für die Premiere am 4. 11.

gibt es nur noch Restkarten,

Tickets (16,- €/ erm. 8,- €) für

alle weiteren Vorstellungen

bekommt man nur direkt im

Ballettstudio, Mo.–Fr. 16– 20

Uhr oder telefonisch.

Ballettstudio Schüßler-Preuß

Akeleiweg 16

Tel.: 800 59 59

www.schuessler-preuss.de

Erste Hilfe für Kinder im Winter

ANZEIGE

Foto: PR

Das Bezirksamt bietet in Zusammenarbeit

mit dem Altonaer

Kinderkrankenhaus im

Rahmen der „Altonaer Gesundheitsgespräche“

am 6. September

von 19 bis 21 Uhr im Donnersaal,

2. Stock (Bleickenallee

38) einen kostenlosen Workshop

für Erste Hilfe und Unfallvermeidung

bei Kindern im

Winter an. Eine Anmeldung ist

nicht notwendig.

HipHop

Stepp-Tanz Kindertanz· ·

Aerobic Ballett · Modern PILATEX-Training

Dance · Jazz· Fit

· HipHop

60plus

Stepp-Tanz· · Aerobic

Akeleiweg

Zumba · PILATES-Training PILATEX-Training 16 22607 Hamburg

· Fit 60plus

· Telefon 040 Akeleiweg 800 59 16 59 ·22607 www.schuessler-preuss.de

Hamburg

Telefon 040 / 80059 59 59 59 · ·www.schuessler-preuss.de

ANZEIGE

Rissens feine Fitness

In Rissen gibt es einen ganz

besonders feinen Fitness-

Club mit großem Kursangebot

und einem modernen,

chipkartengesteuerten Gerätebereich.

Das VITAFIT - besonders

spezialisiert auf Rükken-

und Abnehmprogramme -

feiert 10-jähriges Jubiläum und

hat dafür jüngst den ganzen

Club richtig schick renoviert

und in ein modernes Design

getaucht. Die Fitness-Fläche

wurde spürbar vergrößert und

im VITAFIT ist ein großzügiger,

neuer Cardio-Bereich mit Laufbändern,

Cross-Trainern und

Fahrrädern entstanden.

Leser der DorfStadt-Zeitung,

die die besondere Atmosphäre

RISSEN

des Clubs einmal kennenlernen

möchten, können bis zum

15.9.17 mit einem 4-wöchigem

Probetraining starten. Das

VITAFIT finden sie zentral in

der Einkaufsstraße von Rissen

(Wedeler Landstr. 14). Am besten

vereinbaren Sie jetzt gleich

einen Kennenlerntermin unter

der Hotline 81 14 55. Das

gesamte Team freut sich auf Sie

und hält im Rahmen des 10-

jährigen Jubiläums für neue

Mitglieder ein besonderes Angebot

bereit.

Vitafit GmbH

Wedeler Landstr. 14

Tel.: 81 14 55

www.vitafit-hamburg.de

ANZEIGE

Bertrand-Russell-Straße 4 · 22761 Hamburg

Telefon 040 - 890 60 10 · www.vafev.de

1. Monat

beitragsfrei

bei Abschluss einer Mitgliedschaft

bis zum 15. September 2017!

ANZEIGE

StageUP! Endlich wieder Schule!

Endlich geht es wieder los:

Für alle, die Tanzen, Singen

und Schauspiel lieben, ist

es am 2. September endlich

wieder so weit: In der privaten

Musicalschule Stage

UP! gestalten erfahrene

Dozenten und Bühnenkünstler

das Jahresprogramm 2017/18.

Kinder von 6 bis 17 genießen

hier jeden Samstag drei Stunden

das zu tun, was sie lieben:

Choreographien lernen, die

Stimme schulen und eigene

Ideen in neuen Rollen umsetzen.

Das heißt Zeit für Kreativität,

Inspiration und Freiräume,

die in der normalen Schule fehlen.

Der Unterricht der Stage

UP! findet jeden Samstag von

10 bis 13 Uhr in der Bugenhagenschule

am Hessepark in

Blankenese (Oesterleystraße 22a)

BLANKENEESE

Viel Spaß, viel Musik in der StageUP! Musicalschule

statt. Mitmachen dürfen alle

Kinder des Hamburger Westens

– ohne Aufnahmeprüfung natürlich!

Bei Interesse an einem Probetag

einfach Anna Greie anrufen.

Die Stage UP!-Klassen werden

vor Ort von Annette Fischer

Foto: Waldeck

ANZEIGE

(Stage School Hamburg) und

einem engagierten Team betreut.

Die Musicalschule Stage UP!

bietet in Altona ein Kursprogramm

für jedes Alter zwischen

3 und 22 Jahren in der „Alten

Dosenfabrik“ (Stresemannstraße

374b, 22761 Hamburg). Für

mehr Informationen einfach

Anna Greie anrufen unter Tel.:

897 20 888 oder schreiben an

info@stage-up.de. Anmeldungen

für Probetage, Ferienkurse

und alle Kurse sind außerdem

direkt online über www.stageup.de

möglich.

Zahnarztpraxis Sülldorf

- Prophylaxe

- Kinderzahnheilkunde

- Endodontie

- Zahnersatz

Gesunde Zähne

Ihr Termin:

online

vereinbaren!

Dr. med. dent.

Dana Veger-Bach

Wittland 4 · 22589 Hamburg

www.zahnarztpraxis-sülldorf.de · Telefon: (040) 87 76 70

Ihr Kontakt

zur

Redaktion:

redaktion@

dorfstadt.de

Tel.:

87 08 01 60

FITNESS CLUB


Bestimmen Sie den Strand der Zukunft!

Bürgerentscheid läuft noch bis zum 15. September. Machen Sie mit! | Konrad Matzen

Noch bis zum 15. September

sind Bürger im Bezirk

Altona aufgerufen,

über den gemeinsamen Bürgerentscheid

„Elbstrand

retten!“ und „Elbstrandweg

für alle“ zu entscheiden. Ein

sehr emotionales Thema, das

bereits vor der Sommerpause in

der Bezirksversammlung für

erhitzte Gemüter sorgte und

auch kurz vor Ende der Sommerferien

erneut politsch befeuert

wurde.

Damit steht zumindest eines

fest: Spätestens um 18 Uhr am

15. September ist die Entscheidung

darüber gefallen, was aus

dem Elbstrand von Oevelgönne

wird. Zuvor wurde darüber jahrzehntelang

in der Altonaer Bezirkspolitik

darüber gestritten.

Und darum geht es: Zurzeit gibt

es entlang der Elbe eine Strecke,

die von Fußgängern, Radfahrern,

teilweise auch Autofahrern,

genutzt wird. Da der

Platz zwischen Elbe und angrenzenden

Wohnhäusern oder

Straßen unterschiedlich breit

ist, gibt es überall unterschiedliche

Regelungen. In Oevelgönne

ist der Strand teilweise

so schmal, dass er während der

Fluten vollständig unter Wasser

steht. Ein öffentlicher Fußweg

steht daher nur direkt vor den

so genannten „Kapitänshäusern“

zur Verfügung. Die Nutzung

durch Fahrradfahrer

wurde durch den Bezirk untersagt,

weil es zuvor zu zahlreichen

Unfällen gekommen war.

Seitdem müssen Radfahrer dort

absteigen und etwa einen Kilo-

ELBVORORTE

meter weit schieben. Um den

Radfahrern eine zügige Durchfahrt

auch an diesem Strandabschnitt

zu ermöglichen,

suchten Bezirkspolitiker nach

einer Lösung. Nachdem sich die

Suche danach Anfang des

Jahres konkretisierte, formierte

sich Widerstand in der Altonaer

Bevölkerung in Form des Bürgerbegehrens

„Elbstrand retten!“,

um die Planung eines

Weges am Strand zu verhindern.

13.000 Unterschriften

sammelte die Bürgerinitiative

gegen die Planung des Bezirks.

Das wiederum sorgte für Unverständnis

bei Bezirkspolitikern

von SPD und Grünen,

die befürchteten, Denkverbote

auferlegt zu bekommen. CDU,

FDP, Linke und AfD-Politiker

vertraten ohnehin die Meinung,

Planungen am Elbstrand von

Oevelgönne seien unsinnig.

Unterstützung bekamen SPD

und Grüne allerdings von einer

So stellt sich die Initiative „Elbstrand für alle“ die Gestaltung

am Oevelgönner Strand vor

Visualisierung: BI Elbstrand für alle

weiteren Bürgerinitiative, die

sich um Samina Mir und

Hans-Jörg Rüstemeier gründete.

Die Initiative forderte eine

umfassende Planung, um damit

die Frage der Umsetzbarkeit

und der Finanzierung zu klären.

Inzwischen hat die Initiative

konkrete eigene Ideen für

einen „Elbstrandweg für alle“

vorgelegt, die vorsehen, den

Strand durch Vorspülungen

sogar zu vergrößern und einen

maximal drei Meter breiten

Elbstrandweg am Rand des

Strandes zu bauen, der die

Nutzung des Strandes nicht nur

für Fußgänger, sondern auch

für Rollstuhlfahrer oder Familien

mit Kinderwagen erleichtern

soll. Auf dem Weg sollen

Fußgänger immer Vorrang genießen,

an weniger frequentierten

E l b v o r o r t e DorfStadt-Zeitung 12/2017 • 31.08.2017 • 5

Tagen sollen aber auch Alltagsradler

den Weg nutzen können.

Kurz nach Abstimmungsbeginn

stellten sich einige Grünen-

Bezirksabgeordnete gegen ihre

Bezirksfraktion und schlugen

sich auf die Seite der Initiative

„Elbstrand retten!“. Ihr Argument:

Der Elbstrand bei Oevelgönne

sei ein wichtiges Naherholungsgebiet

und müsse von

allen zusätzlichen Bauwerken

freigehalten werden. „Der kombinierte

„Elbstrandweg für alle“

über den Strand trägt nicht zur

Lösung der heute auf dem Weg

vor den Kapitänshäusern bestehenden

Konflikte bei, sondern

nur zu einer Verlagerung!“

sagte die Initiatorin Claudia

von Allwörden, die die alternative

Route über Elbchaussee

oder Bernadottestraße für Radfahrer

bevorzugt.

Mittlerweile spielt dieses lokale

Thema auch im Bundestagswahlkampf

eine Rolle. Keine

leichte Entscheidung für die

Bürger, die jetzt zur Entscheidung

aufgerufen sind. Einfach

nur dadurch, dass die Stimmabgabe

per Briefwahl relativ

einfach ist. Die DorfStadt-

Redaktion rät daher: Machen

Sie mit und geben Sie Ihre

Stimme ab!

Weitere Informationen enthält

das Informationsheft, das Sie

zusammen mit Ihrem Stimmzettel

erhalten haben und die

Webseiten der Initiativen:

www.elbstrand.hamburg/retten

www.elbstrandweg.hamburg

Schnelle Blitze

XFEL geht in die Betriebsphase | Konrad Matzen

Für den weltgrößten Röntgenlaser

European XFEL

beginnt am 1. September

die Betriebsphase. In den

letzten Wochen wurden die

für die Nutzung des Forschungspotenzials

der Anlage

erforderlichen Parameter für

den Röntgenstrahl erreicht und

in den Experimentierhütten genügend

Technik und Instrumente

installiert, um mit der

BAHRENFELD

Forschung beginnen zu können.

Der Röntgenlaser produziert

extrem helle und ultrakurze

Lichtblitze, die mit Hilfe spezieller

Experimentierstationen

völlig neue Einblicke in atomare

Details und in schnelle Prozesse

im Nanokosmos ermöglichen.

Voraussetzung für den Übergang

in die Betriebsphase ist,

dass die Einrichtung eine Reihe

von vorab festgelegten technischen

Bedingungen erfüllt.

Dazu zählt, dass die Pulse des

Röntgenlasers bei einer Wellen-

Dieses Instrument erlaubt die Untersuchung von ultraschnellen

Prozessen wie beispielsweise die Entstehung von Zwischenprodukten

bei chemischen Reaktionen

Foto: XFEL

länge von maximal zwei Ångström

(0,2 Nanometer) die für

Röntgenlaser typische hohe Intensität

haben und stabil bleiben.

Darüber hinaus müssen die

beiden Instrumente der zuerst

fertiggestellten Beamline (Strahlführung)

soweit ausgestattet

sein, dass wissenschaftliche Experimente

möglich sind.

Mit Wellenlängen von zunächst

zwei Ångström und ausreichender

Leuchtstärke ermöglichen

die Röntgenblitze jetzt

Aufnahmen mit atomarer Auflösung.

An zwei Experimentierstationen,

dem Instrument FXE

(Femtosecond X-ray Experiments)

für die Erforschung sehr

schneller Prozesse und dem

Instrument SPB/SFX (Single

Particles, Clusters, and Biomolecules/Serial

Femtosecond Crystallography)

für die Untersuchung

von Biomolekülen

und biologischer Strukturen,

können jetzt erste Experimente

durchgeführt werden.

Elbstrandweg für alle

#OPENELBSTRAND

UNSER ELBSTRAND.

UNSER HAMBURG.

OFFEN FÜR UNS ALLE.

ZUGÄNGLICH FÜR UNS ALLE.

ELBSTRANDWEG FÜR ALLE.



15. September: BÜRGERENTSCHEID

JA zum Strandweg in Övelgönne

www.elbstrandweg.de/konzept


6 • DorfStadt-Zeitung 12/2017 • 31.08.2017

Immer wieder sonntags:

Viehhauser kocht im Lamberts

Österreichische Küche an

der Elbe im Lambert Hamburg

in Osdorf – das ist ab

dem 17. September Realität!

Denn dann kocht der

Lehrmeister von Lamberts-Inhaber

Dirk Helmrich, Sternekoch

Josef Viehhauser, jeden

Sonntagmittag österreichische

Schmankerln im Lambert-Restaurant

an der Osdorfer Landstraße

über Jaques Weindepot.

OSDORF

Das Restaurant Lambert befindet

sich seit 1998 im 170 Jahre

alten Wackerhof an der Osdorfer

Landstraße. Im April 2016

übernahm Dirk Helmrich das

Restaurant. Zuvor sammelte er

bei nationalen Kochgrößen wie

Witzigmann, Wehmann und

Viehhauser und dann 10 Jahre

lang „um die Ecke“ in der

Liebermannstraße im eigenen

Bistro Erfahrungen.

In gemütlicher und stilvoller

Landhausatmosphäre werden

im Restaurant Lambert frische,

saisonale, bodenständige Produkte

kreativ zubereitet, die

günstig auf den Teller kommen

und persönlich serviert werden.

Wer Tafelspitz mit Rahmpinat

mag oder Kaiserschmarrn, ist

bei Viehhauser richtig, und

auch, wer die Backhendl liebt,

kommt hier auf seine Kosten.

Viehhauser kocht, was die saisonale

Küche hergibt und setzt

auf frische hochwertige Zutaten.

Den passenden Wein dazu

kredenzen Inhaber Dirk Helmrich

und seine Partnerin Claudia

Lobenberg, die eine umfangreiche

Weinkarte im Lamberts

für ihre Gäste bereit halten.

Guten Appetit!

Lamberts Restaurant

Osdorfer Landstraße 239

Tel.: 87 87 89 80

www.lambert-hamburg.de

W i r t s c h a f t

Kompetente Unterstützung

beim Verkauf Ihrer Immobilie

ANZEIGE ANZEIGE ANZEIGE ANZEIGE

Dirk Helmrich, Josef Viehhauser und Claudia Lobenberg

Foto: Krohn

ELBVORORTE

Immobilienvermittlung und -Projektierung von Habitare

Seit 2006 ist Habitare im

Hamburger Westen erfolgreich

im Verkauf und in der

Vermietung von Immobilien

tätig. Das Immobilienangebot

reicht von der

Mietwohnung in den Dorfzentren

bis zur Mietvilla im

Grünen, im Verkauf von der

Eigentumswohnung über Reihen-

und Doppelhäuser bis hin

zur exklusiven Elbblickvilla.

Dank der langjährigen Erfahrung

erstellt das Team um

Marion Krebs eine bestmögliche

Marktpreiseinschätzung

Ihrer Immobilie und unterstützt

Sie mit ihrem kompetenten

Team.

Nutzen Sie das Angebot einer

kostenfreien Markteinschätzung

Ihrer Immobilie!

Die Kernkompetenz des von der

Architektin Dipl. Ing. Marion

Krebs geführten Unternehmens

liegt neben dem Verkauf insbesondere

in der Entwicklung

Ihrer Immobilie (z.B. Bebaubarkeit

Ihres Grundstücks):

„Unsere engen Kontakte zu

anerkannten Bauträgern, Architekten

und Gutachtern

ermöglichen Ihnen eine transparente

Kosten- und stetige

Qualitätskontrolle - ob beim

Verkauf, Vermietung, Neubau

oder beim Umbau (z.B. barrierefrei).

Weitere Dienstleistungen sind:

Ausstellung von Energieausweisen

(Verbrauch oder Bedarfsausweis),

Erstellung von

Bauvorbescheiden und Baugenehmigungen,

Fach- und sachgerechte

Beratung & Betreuung

durch Frau Dipl. Ing. Krebs

Habitare Immobilien

Tel.: 89 80 72 70

www.habitare-immo.de

Foto: PR

Info: media@dorfstadt.de

oder Tel.: 87 08 01 60

AUTO

STELLENMARKT

Der Vertrieb der DorfStadt-Zeitung sucht

Rentner

für die Verteilung der

DorfStadt-Zeitung in den Elbvororten

– eigener PKW Voraussetzung –

Für die Verteilung

unserer Zeitungen an Verteilstellen in unserem

Verbreitungsgebiet suchen wir eine/n Rentner/in mit eigenem

PKW, die/der alle 3 Wochen am Erscheinungstag

unsere Zeitungen zuverlässig ausliefert.

Bewerbungen bitte

telefonisch (87 08 01 60) oder per E-Mail an

redaktion@dorfstadt.de (Markus Krohn)

Berufung oder Beruf ?

Altenpflege !!!

Wir kaufen Wohnmobile +

Wohnwagen, 03944-36160

www.wm-aw.de Fa.

Kommen Sie zu uns !

Für die stationären Pflegewohnbereiche unserer Seniorenzentren

Böttcherkamp (Lurup), Dr. Carl Kellinghusen und St. Klara (beide

Bergedorf) suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt mehrere

examinierte Pflegefachkräfte (w/m)

Gesundheits- und Pflegeassistenten (w/m)

Pflegehelfer / Pflegeassistenten (w/m)

Alltagsbegleiter - §43b SGB XI (w/m)

Was können wir Ihnen bieten?

- leistungsgerechte Vergütung

- Urlaubs- und Weihnachtsgeld (jeweils 55 %)

- 30 Tage Urlaub (auf Basis 5 Tage-Woche)

- Unterstützung bei der Wohnungssuche

- betriebliche Altersversorgung

- HVV-Proficard

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung unter:

Senioren-Zentren Geschwister Jensen GmbH

Kieler Straße 212

22525 Hamburg

Tel: 0 40 / 85 33 34 44

bewerber@geschwister-jensen.de

Seniorenzentren in Hamburg

www.geschwister-jensen.de

Wir transportieren’s!

Kleintransporte

Kurierfahrten

gewerblich +

privat

DIENSTLEISTUNG

24-STD.-SERVICE

☎0177 - 870 82 82

Wirnehmen Ihre

Familienversicherung Transportversich

Unfallversicherung Rechtsschutzversicherung unterdie

Kfz-Versicherung Hausrat-Versicherung

Lebensversicherung, Reiseversicherun

Reis

über30 Jahre

objektiv und unabhängig!

STURZENBECHER + PARTNER

VERSICHERUNGSMAKLER GMBH

Blankeneser Landstraße 9 · 22587 Hamburg · Tel.: 86 66 77 00

www.sturzenbecher-partner.de · service@sturzenbecher-partner.de

Alle, die glauben, dass

die Erde eine Scheibe

ist, werden im Internet

gut beraten.

Wir beraten

Sie besser!

FREIZEIT & REISE

REISEBÜRO

ISERBROOK

Reisebüro Iserbrook Claus Müller GmbH

Simrockstr. 197 • 22589 Hamburg

Tel.: 0 40-8 70 23 78 • Fax: 0 40-8 70 52 26

Planen, beraten, buchen:

Pauschalreisen ·Charterflüge ·Flüge

Individualreisen ·Ferienhäuser...

BESTATTUNGEN

Bestattungen Rolf Eggerstedt

86 14 03

Simrockstr. 7 und Mestorfweg 14 (NEU!)

www.rolfeggerstedt.de

GASTRONOMIE

Sülldorfer Landstraße 164 · Tel.: 8 70 10 76

ÖFFNUNGSZEITEN:

Dienstag–Samstag

ab 17.00–24.00 Uhr

Sonn- & Feiertage

ab 12.00–24.00 Uhr

Montag Ruhetag

Industriestraße 25a

22880 Wedel

+49 (0) 4103.900.30.0

info@ftv-wessel.de

www.ftv-wessel.de

HAUS & GARTEN

Osdorfer Landstr. 251 b · 22549 Hamburg · 040 - 35 71 91 01 · www.schrankstudio-schilling.de

IHR PARTNER MIT DEM

RICHTIGEN DURCHBLICK.

Kunststoff-Fensterelemente Holz-Fensterelemente

Aluminium-Kunststoff-Fenster Schallschutz-Fenster

Sicherheitsverglasung Sicherheitsbeschläge Haustüren

Haustüranlagen Renovierungsobjekte Neubau

Großprojekte Industriebauten Einfamilienhäuser

»Wir lieben, was wir tun. Dies leben wir jeden Tag.«

Wir schützen Ihre Werte!

Dachreinigung

+ Beschichtung

Flachdachsanierung

Dacharbeiten aller Art

Tel.: (0 40) 88 19 80 85 · www.dwb-premiumbau.de


T e r m i n e DorfStadt-Zeitung 12/2017 • 31.08.2017 • 7

Ausgewählte Termine der Elbvororte – weitere aktuell auf www.dorfstadt.de

• Rolladen – Rolltore

• Fenster- u. Türsicherungen

• Markisen

• Insektenschutz

Für Ihre Sicherheit

Einbruch- und Sonnenschutz

Fenster- und Türriegel

von der

Polizei

empfohlener

Errichter-

Betrieb

Schenefelder Landstr. 281

22589 Hamburg

Tel.:873032·Fax:8701080

www.kohlermann.de

Foto: Trio HON

Klaviertrio im Goßlerhaus

Das Trio HON spielt drei Klaviertrios –

drei mehrfach ausgezeichnete Studierende

der Musikhochschule Hamburg spielen

Klaviertrios von Mozart, Schostakowitsch

und Mendelssohn-Bartholdy. Letzteres

wurde bei seinem Erscheinen vor rd. 175

Jahren von Robert Schumann gefeiert als

„Meistertrio der Gegenwart“ und „gar

schöne Komposition, die nach Jahren noch

Enkel und Urenkel erfreuen wird.“

Termin: 13.09. 20 Uhr

Ort: Goßlerhaus | Eintritt: 15,– €

www.foerderverein-gosslerhaus.de

Foto: Thomas Pritschet

Genussmomente – Liederabende im Allee Theater

Die Reihe, die am 14 Sep tem -

ber beginnt, ist eine Neuerung

im Allee Theater: Musikalischliterarische

Abende, die angeknüpft

sind an Komponisten,

Dichter, Autoren, Librettisten

oder Jubiläen. Passend zu den

Opern in der neuen Saison

werden musikalische Lesungen

als Einstimmung auf die jeweiligen

Opern angeboten. Für unsere Liederabende konnte Intendanz Marius Adam mit Katharina

Schütz eine bekannte Schauspielerin als Vorleserin gewinnen.

Mit dem ersten Liederabend feiert das Allee Theater Theodor Storms 200. Geburtstag. Es werden

Lieder von J. Brahms, A. Berg, M. Reger u.a. vorgetragen. Katharina Schütz wird Gedichte von

Storm lesen. Das interessante dabei wird sein, wie verschieden Komponisten die Dichtungen

musikalisch umgesetzt haben. Eine weitere Besonderheit wird die Umsetzung eines Gedichtes

durch zwei verschiedene Komponisten sein: ein Gedicht, zwei verschiedene Interpretationen.

Selbst für Sänger und Musiker ist es sehr interessant, wie man mit Texte umgehen kann.

Den Gesanglichen Part werden Feline Knabe (Mezzosopran) und Marius Adam (Bariton) übernehmen,

am Klavier wird Ettore Prandi begleiten.

An diesem Abend wird es auch eine Uraufführung geben – Ettore Prandi, der auch Komponist

ist, hat Gedichte von Storm vertont. Einige seiner Lieder werden am 14. September ertönen.

Termin: 14.09. 19.30 Uhr | Eintritt: 15,– € bis 20,– €

Ort: Alleetheater, Max-Brauer-Allee 76 www.alleetheater.de

Foto: BV Rissen

Nagelritz – modernes Seemansgarn

Ein Abend mit Musik, Komik und Gefühlen

rund um die Seefahrt. Mit frivoler Doppeldeutigkeit,

frechem Augenzwinkern und

maltesererprobter Seemannskehle bewegt

sich Dirk Langer, alias Nagelritz, zwischen

Comedy, Kabarett und Chanson. Dass hier

kein Mann kommt, der „La Paloma“ spielt,

liegt auf der Hand. Nagelritz steht für

modernes Seemannsgarn, skurrile

Geschichten und sehnsüchtige Seemanns -

musik – weitab der bekannten Shantys.

Termin: 9.09. 20.30 Uhr | Eintritt: 20,– €

Ort: Batavia www.batavia-wedel.de

Foto: PR

Schellackträume

Lust auf Kubanisch oder Spanisch,

Foxtrott, Samba oder Swing? Im

Roederer's legen die DJ's Wuchte (Berlin)

und Sternlicht Traummuik der 20er bis 50er

mit echten Grammophonplatten auf!

Termin: 10.09. 15 Uhr Uhr

Ort: Roederer’s, Blankenese

www.roederers.de

Literatur und Musik vom Feinsten

Dieses Jahr finden die Literaturtage im

Goßlerhaus statt. Folgende Autoren werden

Kostproben ihrer Werke präsentieren:

Karin Baron, Karin Böhm, Jürgen Drese,

Michael Esser, Dr. Edgar Hasse, Christian

Kaiser, Hella Kemper, Claus-Peter

Lieckfeld, Linda Schultz, Barbara Warning,

Fabian Wehner, Ann-Christin Zilling.

Dazu die Migranten: Rosa Yassin Hassan,

Syrien, Dr. Latif Nazemi, Afghanistan,

Bojidar Patchinov, Bulgarien.

Am 9.9. wird das von einem Autorenteam

verfasste Buch „Kurskorrekturen.

Geschichte und Gegenwart des

Gymnasiums Blankenese“ präsentiert.

Wie immer führt der spanische Gitarrist

Angel Garcia in alle Lesungen ein.

Zum Tagesabschluss bietet das Hamburg

Konservatorium jeweils ein Konzert.

Termin: 9. u. 10.09. 14–17.30 Uhr,

danach folgt jeweils das Konzert

Ort: Goßlerhaus | Eintritt: frei

Eine Kulturrevolution in der Musik?

Vortrag über Luthers Einfluss auf die Kirchenmusik der Reformation.

Martin Luthers Einfluss auf das mitteleuropäische Geistesleben ist enorm: Seine

Bibelübersetzung hat unser heutiges Deutsch geprägt, evangelische Pfarrhäuser wurden zu

Keimzellen von Kultur und Bürgersinn. Selbst das Liedgut wurde von der Kulturrevolution der

Reformatoren erfasst. Erstmals wurde geistliche Musik zu deutschen Texten komponiert.

Menschen auch ohne Lateinkenntnisse sangen sie begeistert mit. Ursula Jürgens, Managerin

des Monteverdi-Chores Hamburg, und Hauptpastor em. Helge Adolphsen stellen den musikalischen

Umbruch am 5. September, 15:30 bis 18 Uhr, in den Blankeneser Gesprächen vor.

Ursula Jürgens vom Monteverdi-Chor Hamburg stellt in Blankenese Komponisten vor, die

Kantaten und Choralbearbeitungen für deutsche Texte komponierten.

In den Kirchen von Braunschweig und Lübeck gerieten geistliche Lieder mit Luther-Texten gar

zu Bekenntnisliedern: Die Bürger sangen sie in ihren Kirchen und warben so musikalisch für die

evangelische Glaubensrichtung. Bis heute gehören Kirchenlieder von Luther zu den Klassikern

evangelischer Gottesdienste.

Termin: 5.09. 15.30…18 Uhr | Ort: Evangelisches Gemeindehaus Blankenese

Eintritt: 5,– € www.blankenese.de/blankeneser.gespraeche

G E W I N N S P I E L

Sie wollen gewinnen? Dann senden Sie uns eine Karte mit »Wann wird es endlich...«

an die DorfStadt-Zeitung, Bramweg 31, 22589 Hamburg oder per E-Mail

an Gewinn@dorfstadt.de. Einsendeschluss: 08.09.2017. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Foto: G2 Baraniak

Wann wird es endlich

wieder so, wie es nie war

2x2 Karten

16. September

20 Uhr

Eine Kindheit in der Anstalt –

was im ersten Moment seltsam

klingt, ist für den 10jährigen

Josse Alltag. Sein Vater leitet

eine Kinder- und Jugendpsychiatrie

auf dem Schleswiger

Hesterberg, seine Mutter organisiert

den Alltag, und die

Brüder ärgern ihn. Klingt alles

irgendwie normal und doch

wieder nicht, denn welches

Kind reitet regelmäßig auf den

Schultern eines glockenschwingenden,

riesenhaften Insassen

der Psychiatrie über Stock und

Stein? Und empfindet genau

dies als das höchste Glück?

Schreiend komisch – und dann

wieder tief berührend: Burgschauspieler

und Ensemblemitglied

des

Schauspielhauses Hamburg

Joachim Meyer-hoff zeigt

in dieser zum Teil autobiographischen

Ge-schichte auf

äußerst unterhaltsame Weise,

wie das Idyll der heilen und liebevollen

Familie hinter der

sichtbaren Fassade bröckelt…

Altonaer Theater

Premiere: 7. September 2017

Vorstellungen: bis 22.10.2017

www.altonaer-theater.de

Foto: Menke

Sommerliche Serenade – Märchenbilder

Zum krönenden Abschluss der Sommerlichen

Serenade 2017 erklingt im Weißen

Saal des Jenisch Hauses selten zu hörende

Klavierkammermusik der Romantik und des

Impressionismus mit Mitgliedern des

Ensemble Obligat Hamburg.

Termin: 9. u. 10.09. 19 Uhr

Eintritt: 25,–/15,– €

Ort: Weißer Saal, Jenischhaus

www.jenisch-haus.de

IMPRESSUM

Die DorfStadt-Zeitung erscheint alle drei

Wochen donnerstags in den Elbvororten

bei MK Medien PR- & Eventagentur,

Bramweg 31, 22589 Hamburg.

Tel.: 87 08 016-0

Redaktion: redaktion@dorfstadt.de

Anzeigen: media@dorfstadt.de

Autoren:

Manuela Tanzen (m.tanzen@dorfstadt.de),

Wolf A. Wiegand (w.a.wiegand@dorfstadt.de)

Herausgeber/V.i.S.d.P.: Markus Krohn

Unverlangt eingesandte Manu skripte

und PR-Berichte werden nicht zurückgesandt

und nicht vergütet.

Wir behalten uns vor, die Texte und Bilder

nach Belieben zu verändern und zu veröffentlichen.

Ein Anspruch auf

Veröffentlichung besteht nicht.

Druck: WE-Druck, Oldenburg;

Vertrieb: Speed to Service A. Straka-Jacobs

© MK Medien PR- & Eventagentur

Nächste Ausgabe: 21. September 2017

Redaktionsschluss: 13. September 2017


8 • DorfStadt-Zeitung 12/2017 • 31.08.2017

I m G e s p r ä c h

Einladung für den Moment

Fotograf Thomas Kunadt setzt den Hamburger Hafen Puzzleteil für Puzzleteil neu zusammen | Markus Krohn

Foto: KJM/Kunadt

Eindrucksvoll schiebt sich

der Containerriese durch’s

Wasser. Die Schiffs maschi -

nen dröhnen aus dem In -

nern und demonstrieren

hörbar die Kraft dieses

Stahl trosses, der im morgendlichen

Nebel die Elbe heraufgleitet.

Erste Sonnen strah -

len ringeln sich dem Giganten

aus Ost entgegen. Die Gischt

glitzert silbern. Man hat das

Gefühl, die Atmosphäre könnte

jeden Augenblick in tausend

Stücke zerspringen.

Einen Moment, den man ei -

gentlich genießen sollte. Das

gilt vor allem für diejenigen,

die das Glück haben, direkt an

der Elbe zu wohnen und diesen

Ausblick vom Frühstück bis

zum letzten Gähnen vor Augen

haben. Aber nicht für Thomas

Kunadt. Zumindest dann nicht,

wenn er extra früh aufgestanden

ist, um genau diesen

Moment für die Nachwelt mit

seiner Kamera festzuhalten.

Dann ist er fokussiert auf den

Moment, in dem das Motiv

seine größtmögliche optische

Kraft entfaltet, Geschichten

erzählt und neugierig macht.

Es ist selten Zufall, dass diese

Motive entstehen. Der Autodi -

dakt hat in seinem Archiv

Informationen über 850.000

Schiffsnamen gesammelt. Zu -

sammen mit der Erfahrung, die

er in den letzten Jahrzehnten

BLANKENESE

beim Fotografieren in den

Häfen und an Flüssen dieser

Welt gesammelt hat, kann er

Wetter- und Lichtverhältnisse

besser einschätzen und macht

sich bereits vor der Ankunft

seines (Schiffs-)Motivs einen

Plan, welches Motiv er diesmal

verewigen möchte.

Dabei kommt ihm die Be -

häbigkeit der Schiffe durchaus

zugute: „Autos oder Flugzeuge

sind schnell am Betrachter vorbei

gefahren, Schiffe geben

einem mehr Zeit“, ist Kunadts

Erfahrung. Und so kann er

selbst bei größter Profes sio na -

lität auch heute immer noch

den Augenblick genießen und

die Energie der maritimen At -

mosphäre aufnehmen. „Es ist

doch schön, wenn Menschen in

Zeiten schneller Handyfotos

trotzdem noch stehen bleiben

und das Motiv nicht nur ablichten,

sondern auch wahrnehmen

können, in dem sie stehen bleiben“,

sinniert Kunadt. Stehen

bleiben und wahrnehmen sind

für ihn elementar. Um die emotional

geladenen Motive nicht

nur zufällig entstehen zu lassen,

sind Beobachtungen und

Neugier unabdingbar.

Das war für Thomas Kunadt

auch die Inspiration zur Schiffs -

fotografie. Der aus Bautzen

stammende Landmensch machte

sich 1996 auf den Weg ans

Wasser, das ihn in seinen Bann

SCHÖNE WOHNUNG!

5JAHRE

WOHNGESTALTUNG

IN DEN

ELBVORORTEN

Sülldorfer Landstraße 2

22589 Hamburg-Iserbrook

pesa-wohngestaltung.de

Tel.: (0 40) 80 16 33

zog. Beobachtungen von Was -

ser, Wellen, Wind und Wetter

sind seitdem aus seinem Leben

nicht mehr wegzudenken. Als

einer von wenigen so genannten

Ship-Spottern verdient er

mit seinen Beobachtungen seinen

Lebensunterhalt. Seine

Passion führte ihn am Anfang

durch 120 Häfen auf der

ganzen Welt. Dabei entstanden

bis heute über 310.000 Foto gra -

fien, davon viele mit maritimem

Bezug. 150.000 Portraits

von Schiffen von über 600 Ree -

dereien, 60.000 Fotos von

Schiffsdetails, Schiffsbegeg -

nun gen und besonderen Per -

spek tiven auf Schiffe sowie

40.000 Fotos aus den besuchten

Häfen. Parallel dazu verfügt

Kunadt für sein Projekt zur

Schiffsfotografie über eine

Datenbank mit Infor ma tionen

zu 850.000 Schiffs namen.

Wie schafft man es, bei dieser

Menge, den Überblick zu behalten?

„Ich ordne gerne“, sagt er

bescheiden. Doch dahinter

steckt nicht nur akribie, sondern

auch Passion.

„Mich faszinieren nicht nur die

Maschinen, sondern auch die

Geschichten, die dazu gehören“,

erklärt der 50-jährige. Die Zu -

sam menhänge des Welthandels

mit der eigenen Geschichte findet

er faszinierend. Jedes Schiff

erzählt dazu eine eigene Ge -

Verlosung

Im August erschienen gleich drei Schiffskalender mit Fotomotiven

von Thomas Kunadt im Blankeneser KJM Buchverlag. Wir verlosen

unter unseren Lesern jeweils einen dieser Schiffskalender.

Bitte senden Sie uns dazu eine E-Mail Mit Betreff „Schiffs -

kalender“ an gewinn@dorfstadt.de. Einsendeschluss ist der 8.

September 2017. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

schichte: Woher kommt es,

wohin fährt es – wie kommt

ein Schiff in Rio an, wenn es

zuvor in Hamburg losgefahren

ist? Allein die Wirkung eines

vollbeladenen Schiffes im Ver -

gleich zu einem leeren Con -

tainerfrachter sei enorm. Kann

man sich vorstellen! In seinen

10 Jahren, die er auf Schiffen

und in den Häfen in aller Welt

zugebracht hat, sog er all’ diese

Erfahrungen und Beobach tun -

gen in sich auf. „Aber das ist

ein rastloses Leben“, gibt er zu.

„Woher weiss ich, dass ich in

Hamburg nicht ein wichtiges

Motiv verpasse, weil ich gerade

in Singapur unterwegs bin?“

Diesem Stress wollte er sich

nicht mehr aussetzen. Seitdem

beobachtet er Schiffe und Wet -

ter vor allem im Hamburger

Hafen und widmet sich am

Fenster seiner Wohnung der

Dokumentation von Schiffen:

„Was pasiert mit den Motiven

in unterschiedlicher Atmos -

phäre?“ Diese Frage kann er

mit Sicherheit mit Hilfe seiner

Datenbank beantworten, in der

er seine Beobachtungen dokumentiert.

Schiffe zu fotografieren, hat

viel mit Warten zu tun. Nie -

mand kann ein Schiff wie ein

Modell positionieren, Lampen

drum herum aufstellen und

Schiffsfotograf Thomas Kunadt am Dachfenster seiner Wohnung

im Blankeneser Treppenviertel

Foto: KJM/Fromm

knipsen. Umso spannender

kann es sein, die Atmosphäre

rund um das Schiff herum zu

analysieren und im richtigen

Moment abzudrücken. „Mas -

sen gutfrachter sind relativ

nüch tern, da wird nichts be -

schönigt. Da muss man sehr

genau schauen, was passiert“.

Das Schiff setzt den i-Punkt.

Dazu komponieren sich in dem

Moment eine Fülle an Him -

mels stimmungen, Flussstim -

mungen, Licht und Schatten.

Manchmal lohnt es sich zu

warten, sogar dann, wenn alles

perfekt erscheint. „Wer weiss,

was danach noch alles passiert?“

Kunadt wartet bis zum

Schluss. Manchmal entsteht

erst viel später das perfekte

persönliche Motiv. Besonders

spannend ist es dann, wenn er

Schiffe fotografieren will, die

zum ersten Mal Hamburg an -

laufen – oder nur einmal.

Eine willkommene Abwechs -

lung zum einsamen Fotogra -

fen dasein sind seine Schiffs -

tou ren mit interessierten Ham -

burgern oder Touristen, die von

seinen Erfahrungen profitieren

möchten. Seine Touren führen

nicht nur über die üblichen

Tou ristenpfade, sondern zu den

besonderen Momenten. Wenn

zum Beispiel ein Schiff ablegt

oder man zuschauen kann, wie

es entladen wird. Allein die

Licht spiele in der Fassade der

Elbphil har mo nie, die während

der Tour erlebbar werden, sind

die Tour wert.

www.dorfstadt.de

www.hamburgparadies.de

www.kjm-buchverlag.de







Obst aus

eigener Produktion

sowie Gemüse

aus der Region

Fam. Prigge · Am Osdorfer Born 54

Unseren Senioren ein neues Zuhause zu bieten, in wunderschöner

Umgebung, betreut von einem qualifizierten Team nach den

Prinzipien der ganzheitlichen fördernden Pflege, das ist unser Ziel.

Das Seniorenzentrum Böttcherkamp liegt in ruhiger grüner Lage

Lurups und ist gut im Stadtteil integriert und vernetzt.

Rufen Sie uns gerne an, oder kommen Sie einfach persönlich vorbei

Böttcherkamp 187

22549 Hamburg

Tel: 040 84 005 - 0

www.boettcherkamp.de

Willkommen zu Hause

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Seniorenzentrum

Böttcherkamp

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine