Herbstheft 2017

eulen15fisch

EVANGELISCH in BIEBRICH

Das Gemeinde-Magazin

September - November2017

Ev. Hoffnungsgemeinde


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Das Gemeinde-Magazin

Inhalt

Inhalt, Betri Anru eantworter, Sprechzeiten für Pfarramtliches

Das geistliche Wort

Reforma onsjubiläum in der Hoffnungsgemeinde

12 Thesen für unsere Zeit - Zwei schaffen es unter die „Top Ten“

Zur Reforma on in Mosbach-Biebrich (Veranstaltungshinweis)

Die Reforma on in Südhessen - zwischen Luther und Kloster Eberbach

Der Evangelische Kirchentag in Berlin

Bi e unterstützen Sie die Restaurierung der Walcker-Orgel

in der Hauptkirche

Erste gemeinsame Konfirmandenfreizeit in Langenseifen

Gospelkonzerte in der Lukasgemeinde

Go esdienstkalender

Termine - Treffpunkte - Kreise

Kirchenmusik

Monatssprüche

Evangelische Jugendkirche Wiesbaden

Menschen der Reforma on - Katharina von Bora

Neues aus dem Regenbogenland

Kirche mit Kindern im Albert-Schweitzer-Gemeindezentrum

Kinderseite

Trauer und Freude

Adressen, Impressum

Betri Anru eantworter (AB) – und dazu eine Bi e

Wenn Sie, liebe Leserin, lieber Leser, ein Ihnen wich ges

Anliegen auf den AB z.B. im Pfarramt in der Rheingoldstr., an

der Marktkirche oder im Gemeindebüro in der Elise-Kirchner-

Str. gesprochen haben und auf einen Rückruf warten, ihn aber

nicht erhalten – dann versuchen Sie es bi e noch einmal (und

vergessen Sie bi e nicht, Ihre Telefonnummer für einen

Rückruf mitzuteilen).

Warum? Es kommt leider immer mal vor, dass uns eine

Nachricht nicht erreicht.

Sprechzeiten für Pfarramtliches

Bis auf weiteres bieten Pfarrerin C. Strunk und Pfarrer

M. Fromme eine Sprechzeit an: mi wochs von 11.00 –

12.000 Uhr.

Pfarrbezirk 1. Pfrin. Claudia Strunk im Gemeindebüro,

Elise-Kirchner-Str. 15 und

Pfarrbezirk 2. Pfr. Mar n Fromme, Albert-Schweitzer-

Gemeindezentrum, Albert-Schweitzer-Allee 44

Es empfiehlt sich, einen Gesprächstermin vorab

telefonisch über das Gemeindebüro zu vereinbaren, da

es sein kann, dass wegen Urlaub, einer Beerdigung

oder einer Konferenz eine Sprechstunde auch einmal

ausfallen kann. Telefonnummer des Gemeindebüros:

0611-603959


Das geistliche Wort

Wir sind (doch nicht) von gestern!

EVANGELISCH in BIEBRICH

3

N o c h m a l

Reforma on?

– N o c h m a l

Reforma on!

Es ist ja bald

g e s c h a ,

dann findet

das Reformaonsjubiläum

s e i n e n

H ö h e p u n k t

und Abschluss mit dem 31. Oktober

2017. Und dann mag es auch genug

sein. Hier aber einmal die Frage:

Wozu eigentlich Gedenken? Ist das

mehr als historische Pflichtübung,

mehr als die Gelegenheit der evangelischen

Kirchen, ihr Profil zu schärfen?

Welcher Sinn liegt im Erinnern?

Niemand ist gerne „von gestern“. Das

h i e ß e j a , m a n s e i e i n w e n i g

beschränkt, hinter dem Wald zuhause,

ahnungslos. Das will wohl niemand

sein. Besser scheint es, von

heute zu sein, auf dem neuesten

Stand sozusagen.

Die Formulierung kommt übrigens

aus der Bibel*. Hä en Sie das

gedacht? Im Buch Hiob macht ein

Freund dem Hiob Vorhaltungen, weil

der sich beklagt, er müsse unschuldig

l e i d e n : „ F r a g e d i e f r ü h e r e n

Geschlechter und merke auf das, was

ihre Väter erforscht haben, denn wir

sind von gestern und wissen nichts!“

„Von gestern“ heißt hier allerdings

nicht Abwendung von der Vergangenheit,

sondern im Gegenteil eine noch

viel efere Beschä igung mit ihr.

„Von gestern“ reicht nicht; die Zeit,

die ein einzelner Mensch überblickt,

ist zu gering. Was vorgestern war und

davor, als die Mü er und Väter jung

waren und weiter davor, als ihre

Vorfahren lebten – das zu hören,

davon zu lernen ist wich g, ja

lebenswich g.

Nur wenn wir erfahren, dass es

einmal ganz anders war, kriegen wir

im Kopf Raum für die Phantasie, es

könne einmal anders werden, als es

ist. Aus den Lebensumständen,

Fragen und auch den Antworten

derer, die vor uns waren, gewinnen

wir den kri schen Blick für unsere

Gegenwart und dann auch Ideen und

Ansätze für die Zukun .

Nichts ist älter als die Zeitung von

gestern – aber ein Buch, ein „Sermon“

oder eine Streitschri von vor 500

Jahren haben uns womöglich eine

Menge zu sagen: Es geht Mar n

Luther um Go , immer wieder um

Go . Das mag für viele unserer

Zeitgenossen recht anachronis sch

wirken. Aber spätestens, wenn Luther

dann zu den Konsequenzen seiner

Beschä igung mit Go kommt,

nämlich zu Fragen der persönlichen

Freiheit und der Verantwortung vor

dem eigenen Gewissen wird es

eigentümlich modern. Ich bin frei,

alles zu tun, was mir in den Sinn

kommt, lerne ich bei ihm. Allerdings

ist diese gewal ge Freiheit ganz und

gar gebunden, ja gefangen von der

Liebe dessen, der mir diese Freiheit

schenkt. Mit Go – im Kontakt mit

seiner Liebe – kann ich alles. Ohne ihn

nichts.

Jedes Jubiläumsgedenken bringt die

Gefahr der Verklärung des Geehrten

mit sich. Und außerdem loben sich die

Lobenden geschickt auch immer mit.

Das gibt es auch im derzei gen

Reforma onsgedenken. Aber vor

allem gibt es die Gelegenheit, einmal

wieder efer zu bohren und zu graben

nach den Brunnen der Vergangenheit.

„Wir sind von gestern und wissen

nichts.“ Aber wir haben die Zeugnisse

der Mü er und Väter im Glauben.

Und wir haben „das Wort“ der Bibel.

Und wer das Wort hat, so Luther, „der

hat Genüge, Speise, Freude, Frieden,

Licht, Kunst, Gerech gkeit, Wahrheit,

Weisheit, Freiheit und alles Gute

überschwänglich“.

Ihnen und Ihren Familien – im Namen

aller Mitarbeitenden der Hoffnungskirchengemeinde

– eine gute Zeit und

herzliche Grüße!

Mar n Fromme

Gefunden bei Jürgen Ebach:

„Schri stücke“


4 Reformationsjubiläum in der Hoffnungsgemeinde

1791 und 2017 im Dialog

Reforma onsjubiläum in der Hoffnungsgemeinde: Psalmworte

aus dem Alten und Zitate aus dem Neuen Testament,

Liedverse wie auch wegweisenden Sätzen von Dietrich Bonhoeffer

und Nelson Mandela – das war die Bandbreite an

Zitaten, Sprüchen und Sätzen, die bei der Mitmachak on im

Frühjahr im Pfarramt eingereicht wurden (siehe dazu den

letzten Gemeindebrief).

Der Biebricher Künstler Eberhard Münch ließ sich dadurch

inspirieren und gestaltete daraus einen mehrere Meter langen

Fries, der einen Teil der Spruchfelder in der Hauptkirche

abdeckte. Die 1791 mit Sprüchen aus der Bibel gestalteten

Kasse en standen damit in einem faszinierenden Spannungsfeld

zu den von Gemeindemitgliedern heute ausgewählten

Sprüchen. Es wurde deutlich: Die Hauptkirche ist eine protestan

sche Kirche, in der das Wort im Mi elpunkt steht –

natürlich künstlerisch neu interpre ert mit vielen Farben,

Formen und bildlichen Darstellungen. Aber zugleich: Mit dem

von der Kanzel über den Altarraum verlaufende und den Fries

unterbrechenden roten Band machte Eberhard Münch deutlich,

dass durch den Heiligen Geist Veränderung und Erneuerung

immer wieder möglich sind.

Die im 18. Jahrhundert zusammengestellten biblischen Sätze

zeigen auf der einen Seite ganz klassische und vertraute Texte

– wie den Psalm 23 –, dann aber auch Bibelstellen, die die

damalige absolu s sche Zeit zu legi mieren scheinen (diese

Texte würde heute keiner mehr auswählen).

Auf drei Pinnwänden wurden in der Kirche dann alle eingereichten

Sprüche zusammengestellt und in einer kleinen Broschüre

gab es eine komple e Übersicht über die „alten“ und

„neuen“ Sprüche.

Die produk ve Spannung zwischen „Alt“ und „Neu“ löste bei

den Besucherinnen und Besuchern der Kirche immer wieder

lebha e Diskussionen aus.

Ernst-Georg Gäde


„Zwölf Thesen für unsere Zeit“ –

Zwei schaffen es unter die „Top Ten“

R e f o r m a o n s j u b i l ä u m i n d e r

Hoffnungsgemeinde: Seniorenkreis

formuliert „Zwölf Thesen für unsere

Zeit“. Das Evangelische Dekanat

Bergstraße ha e im Februar in der

Evangelischen Sonntagszeitung

eingeladen, unter dem Mo o „Hier

stehen wir – wir können auch anders

–Neue Thesen für unsere Zeit“ zu

formulieren und einzureichen. Der

Seniorenkreis nahm diesen Impuls auf

und auf einem seiner Treffen wurden

eifrig Ideen dazu gesammelt. Von

Claudia Strunk und Ernst-Georg Gäde

wurden diese dann ausformuliert und

ans Evangelische Dekanat Bergstraße

geschickt.

Nach vielen Monaten kam dann die

Überraschung. Wie das Dekanat

mi eilte, wurden insgesamt 109

Thesen eingereicht, unter denen von

einer Jury die „Top Ten“ ausgewählt

wurden.

Jury-Mitglieder waren unter anderem

Pröps n Karin Held, der Bergsträßer

Landrat Chris an Engelhardt, der

katholische Dekan Chris an Stamm,

die Generalsekretärin des Interna o-

nalen Rats der Christen und Juden,

Pfarrerin Ane e Adelmann, dazu

Vertreter der Diakonie, der Jugend

und der regionalen Presse.

Und siehe da: Zwei der zwölf Thesen

des Seniorenkreises scha en es

unter die „Top Ten“ (als Belohnung gab

es für den Seniorenkreis dann einige

Flaschen Bergsträßer Wein). Auf

einem Dekanatsgo esdienst an

Pfingsten wurden dann die ausgewählten

Thesen der Öffentlichkeit

präsen ert. Mi lerweile gab es dazu

auch noch eine Malwerksta , in der

die zehn Thesen gewissermaßen „ins

Bild“ gesetzt wurden und dann als

Wanderausstellung zu sehen sein

werden.

Und das sind die beiden Thesen, die es

unter die „Top Ten“ gescha haben:

„Wir beklagen und wünschen uns: Die

Trennung der evangelischen und der

katholischen Kirche beklagen wir und

wünschen uns mehr Mut zum ökumenischen

Zusammenwachsen: Uns ist

die Einheit der Christen ein wich ges

Anliegen.“

„Wir beklagen und fordern: Unsere

Welt ist vielfach bedroht – poli sch,

ökologisch, ideologisch. Die beiden

großen christlichen Kirchen in

Deutschland haben ein gemeinsames

Wächteramt, das sie selbstbewusst

und streitbereit ausfüllen müssen. Wir

fordern diese auf, mu g alle Formen

von Menschenverachtung und

Diskriminierung anzuprangern und

sich so zum Anwalt der Menschenwürde

für alle Menschen zu machen.“

Alle zwölf Thesen finden Sie auf der

Homepage der Gemeinde.

Ernst-Georg Gäde

Zur Reforma on

in Mosbach-Biebrich

Die Reforma on kam aufgrund von

Turbulenzen recht spät im Doppeldorf

an. Erst am 1. November 1559 kam mit

Pfarrer Johannes Lorsbacher der erste

evangelische Pfarrer an die Hauptkirche.

Die Turbulenzen setzten sich

noch lange Zeit fort. Darüber spricht

am Donnerstag, den 26. Oktober um

19:30 Uhr Heima orscher Peter-

Michael Glöckler in der evangelischen

Hauptkirche Biebrich (Am Schloßpark

96/Ecke Didierstraße). Während des

einstündigen Programms wird er

musikalisch von den „Vindamern“ mit

Klängen aus dem Mi elalter unterstützt.

Anschließend lädt die Gemeinde

zu Umtrunk und Gesprächen ein.

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Die Reforma on in Südhessen – zwischen Luther und Kloster Eberbach

Dr. Rolf Faber

Reforma onsjubiläum in der

Hoffnungsgemeinde:

Zu einem informa ven und zugleich

kurzweiligen Vortrag über die Einführung

der Reforma on in Südnassau

ha e die Hoffnungsgemeinde in

Zusammenarbeit mit Günter Noerpel,

dem Vorsitzenden der Arbeitsgemeinscha

Biebricher Vereine und

Verbände, Dr. Rolf Faber am 7. Juni in

die Hauptkirche eingeladen.

Hier einige Auszüge aus seinem

Vortrag (sie sind der von ihm verfassten

Chronik „Moskebach – Biebrich-

Mosbach 991 – 1991“; Wiesbaden-

Biebrich 1991 entnommen):

„Am 31. Oktober 1517 schlug der Augus

nermönch Mar n Luther seine

95 Thesen über den Ablass an die Türe

der Schlosskirche zu Wi enberg an.

Ein Ereignis, das sich über Nacht in

einen Umsturz verwandelte, wie ihn

die Welt noch nicht gesehen ha e.

Auch unsere südnassauische Heimat

ist von der reformatorischen Tat Luthers

erschü ert worden. Doch bedur

e es erst eines langen Weges von

einem Vierteljahrhundert, ehe die

neue Lehre Fuß gefasst ha e. In Mosbach

sollte sogar erst 1560 der erste

evangelische Pfarrer sein Amt

antreten.

Dies lag einmal in der Person des damaligen

Landesherren, des Grafen

Philipp von Nassau-Idstein (1490 -

1558), der ein sehr toleranter Mann

war und es ablehnte, seine Untertanen

zu einem Glaubenswechsel zu

zwingen. Das lag aber natürlich auch

an der kirchenrechtlichen Zugehörigkeit

der Mosbacher Pfarrgemeinde

zum Kloster Eberbach im Rheingau.

Als Patronatsherr setzte der Abt von

Eberbach den jeweiligen Pfarrer von

Mosbach ein und bes mmte auch damit

die religiöse Ausrichtung der

Pfarrangehörigen. Und wer es wagte,

die Reforma on zu predigen, der

wurde vom Abt abberufen. Dies soll

bereits schon einmal 1553 durch Pfarrer

Diederich geschehen sein, was

aber von Eberbach streng untersagt

wurde. So konnte nur von außen ein

Anstoß zu einem Konfessionswechsel

kommen.

Nach dem Tode seines Vaters gebot

Graf Philipp, der den Beinamen ‚der

Jungherr' ha e, dem Mosbacher Pfarrer

Niklas Bayer, die katholischen Zeremonien

einzustellen und sich an das

1555 zu Augsburg vereinbarte Glaubensbekenntnis

zu halten. Doch Eberbach

war damit nicht einverstanden.

In der nun folgenden Auseinandersetzung

drohte der Graf damit, den

Zehnten von Mosbach einzubehalten.

Da gab das Kloster nach, da es auf die

erheblichen Einnahmen aus Mosbach

dringend angewiesen war. So musste

der Abt Pfarrer Niklas abberufen und

1560 mit Johannes Lorsbacher aus

Oestrich im Rheingau den ersten

evangelischen Pfarrer in Mosbach

anstellen.“

Ernst-Georg Gäde

Eine Ergänzung zur Person: Philipp I

von Nassau-Idstein

Philipp trat 1511 seine Regentscha

an. Anders als sein Vater, der sich ak v

an der Reichspoli k beteiligte,

konzentrierte sich Philipp auf sein

eigenes Territorium. Nur selten nahm

er an Reichstagen teil, wie etwa 1530

in Augsburg. Gegenüber der Reformaon

(er selbst blieb katholisch) nahm

er zunächst eine eher passive Haltung

ein. Deshalb beteiligte er sich auch

nicht am Schmalkaldischen Bund,

dem Verteidigungsbündnis protestan

scher Fürsten, und nahm auch


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nicht am Schmalkaldischen Krieg

1546/47 teil, durch den Kaiser Karl V.

versuchte, den Protestan smus in

Deutschland zurückzudrängen. Zu

Beginn der 1540er Jahre begann er

eine stärker reforma onsfreundliche

Poli k zu betreiben. In einer

Verordnung von 1542 wurden

reformatorisch gesinnte Geistliche

berufen. Zum 1. Januar 1543 wurde

mit seiner Zus mmung der aus

Schwaben stammende Johann

Denthener zum ersten evangelischen

Pfarrer in Wiesbaden bestellt (siehe

Nassau-Info.de).

Nach dem Wiesbadener Stadtbrand

von 1547 und nachdem 1552 sein

Herrscha sgebiet durch die Soldaten

des Markgrafen Albrecht verwüstet

worden war, kümmerte er sich in den

Folgejahren um den Wiederau au

Wiesbadens. (Nach: Wikipedia)

Ernst-Georg Gäde

Hauptkirche und Mosburg um 1880


8 Der Evangelische Kirchentag in Berlin

Rollstuhl fahren, die

F r i e d e n s f a h n e o d e r

Luthers Gelehrtenbare

tragen. Mit dem Segen

und dem tradi onellen

Lichtermeer endet der

Eröffnungstag.

Zwischen „Hoffnungskörpern“ und

„Rollatoren des hinkenden Glaubens“

– Impressionen vom Kirchentag

in Berlin

Lange Schlangen an den Zugängen

zum Brandenburger Tor, Tausende

wollen zum „Eröffnungsgo esdienst

in ökumenischer Weite“, dann ertönt

das Posaunensignal, der Kirchentag

beginnt. „Du siehst mich“ - die Losung

bes mmt die Gebete, den Tanz und

auch die Predigt von Bischof Shop aus

Tansania. Damit es nicht nur bei

Worten bleibt, drehen alle ihr

Programm zu einer Rolle, als Fernrohr

suchen sie damit nach Go und den

Nächsten.

Beim Abend der Begegnung präsenert

sich die EKBO (Ev. Kirche Berlin-

Brandenburg-Schlesische Oberlausitz)

mit ihrem vielfäl gen kirchlichen

und kulturellen Leben in einer stark

säkularen Umwelt. Und es ist

erstaunlich, was die kleinen Gemeinden

alles auf die Beine stellen und wie

breit gefächert auch ihr diakonisches

Engagement ist. Wir drei Frauen, die

gemeinsam zum Kirchentag gefahren

sind, lassen uns treiben, beteiligen

uns an Umfragen und Spielen und

sammeln Karten mit „Emojis“, den

runden, orangefarbenen Gesichtern,

die lachen, weinen, zornig blicken,

In den nächsten drei Tagen

trifft man überall auf

M e n s c h e n m i t d e m

orangefarbenen Kirchent

a g s s c h a l , s e l b s t i m

Berliner Straßenbild sind

sie nicht zu übersehen.

Unser Tag beginnt jeweils

mit einer Bibelarbeit. Um

die Begegnung zwischen

Elisabeth und Maria geht

es in der Auslegung von

M a r g o t K ä ß m a n n :

Elisabeth legt ein Christusbekenntnis

ab und in Marias selbstbewusster

Rede werden die Verhältnisse auf den

Kopf gestellt. Mar n Luther sagt

dazu: „Maria sagt Revolu onäres und

Go segnet sie, er tut eine große Tat

an ihr.“ Das, so Margot Käßmann, gilt

auch für uns heute. Marias Lied zeigt,

dass Liebe nicht die Widerständigkeit

gegenüber Ungerech gkeit ausschließt.

Kirchentage sind immer randvoll

gefüllt mit Begegnungen, Erfahrungen

und Erlebnissen. Ein besonderes

Merkmal der Kirchentage ist auch die

Offenheit im Umgang miteinander.

Menschen aus ganz unterschiedli-


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chen Kulturen und Religionen

begegnen einander und kommen in

einen Dialog – dies ist immer wieder

etwas ganz Ermu gendes.

Vorträge, Podiumsdiskussionen,

geistliche Angebote, Konzerte,

Lesungen, der „Markt der Möglichkeiten“

bereichern das eigene

Nachdenken, zeigen neue Perspek -

ven auf, machen Mut für Veränderungen.

So ging es in mehreren von uns

besuchten Veranstaltungen um

Fragen der Friedensgestaltung, die

Verantwortung von Chris nnen und

Christen, die Handlungsmöglichkeiten

der verfassten Kirchen und Mut

machende Beispiele. Ein Beispiel: das

Engelprojekt in Nigeria. Dort haben

christliche und muslimische Geistliche

nach den Massakern der Boko-

Haram-Sekte Jugendliche ermu gt,

füreinander Engel zu sein, sich für das

Wohlergehen eines anderen verantwortlich

zu fühlen, nicht wissend,

welcher Religion er angehört. Das hat

mir gezeigt: Versöhnung ist möglich.

Es braucht dazu Menschen, die im

Vertrauen auf das Gute im Menschen

mit Phantasie und einer Por on

Risikobereitscha Versöhnungsarbeit

wagen. In der Veranstaltung

„Fürchtet euch nicht – Ich habe Angst.

Biblische Visionen von Liebe und

Gerech gkeit“ wurde eindringlich

deutlich: Angst ist kein kollek ves

Schicksal. Mit jedem Menschen, der

sich Hass und Gewalt entgegenstellt,

wächst in der Gesellscha ein

„Hoffnungskörper“ gegen die Angst.

Chris nnen und Christen sind

Menschen, die nicht glauben, dass

Gewalt ein Lebensgesetz ist. Mit

diesem Glauben können sie dazu

b e i t r a g e n , d a s s d e r

„Hoffnungskörper“ wächst.

Tief beeindruckt hat uns die Veranstaltung

„Ein Feierabend mit Fulbert

Steffensky und Michael Wollny –

Verleih uns Frieden gnädiglich“. Auf

Gedanken zum Frieden, die der

Theologe Fulbert Steffensky in seiner

unnachahmlichen Art in eindrücklichen

Worten vortrug, antwortete

Michael Wollny mit Improvisa onen

auf dem Flügel, die das Gesagte

musikalisch aufnahmen, es spiegelten

und interpre erten.

„Lebenswandel – Glaubenswandel –

Wie wir werden, was wir sind“ war

der Titel einer Veranstaltung im

Zentrum Älterwerden. Drei Frauen

und drei Männer sprachen über ihre

Lebenserfahrungen, was sie jeweils

geprägt hat, was ihnen in ihrem

Leben Kra gegeben hat. Alle ha en

infolge der poli schen Verhältnisse

und aufgrund der eigenen Geschichte

Schweres erlebt. Nikolaus Schneider,der

ehemalige Ratsvorsitzende

der EKD, sprach über die Krebserkrankung

seiner Frau, den Krebstod seiner

Tochter, eigene Erkrankungen.

Getragen habe ihn in diesen Zeiten

ein widerständiges und nachhal ges

G o v e r t ra u e n . Wä h r e n d d e r

Erkrankung der Tochter waren es die

Angsterfahrungen Jesu, die ihm Trost

spendeten.

Für Fulbert Steffensky sind die

Psalmen „der Rollator seines hinkenden

Glaubens“. Als Aufgabe der

älteren Genera on gegenüber den

Jüngeren sieht er die Verpflichtung,

den Jüngeren von der Güte des

Lebens zu erzählen. Dazu erzählt er

von dem albanischen Dorf, in dem

jeder Fremde und Gefährdete Schutz

genoss. Während der deutschen

Besatzung im 2. Weltkrieg haben in

diesem Dorf alle jüdischen Mitbürger

überlebt. Seine Vision für die eigene

Zukun ist eine Öko-Demo der Alten

aus Verantwortung gegenüber den

Jungen.

Für Uta Dehmel, eine jetzt erblindete

Ärz n aus der ehemaligen DDR, war

der Tag der Wende eine prägende

Erfahrung. Dieser Tag kam für sie

„explosionsar g“, wie sie es ausdrückte.

Als Mitglied der Bürgerbewegung

hat sie gemeinsam mit

anderen und in Anwesenheit eines

Staatsanwalts die Stasi-Zentrale

übernommen. Ihr, die zuvor von der

Stasi überwacht wurde, und ihren

Mitstreitern händigten die verängsgten

Stasi-Angehörigen widerstandslos

ihre Waffen aus.

Gisela Keßler


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Bi e unterstützen Sie die Restaurierung der Walcker-Orgel in der Hauptkirche!

Liebe Musikfreunde, der Förderverein für Kirchen- und

Orgelmusik freut sich über Ihr Interesse.

Mit den folgenden Informa onen möchten wir Sie für die

Unterstützung unserer Arbeit gewinnen.

Die Kirchen- und Orgelmusik vermi elt uns immer wieder

bewegende Momente, sei es im Gemeindegesang, der

Liturgie oder bei Konzerten. Die Musik ist dabei ein lebendiger

und ergreifender Spiegel unseres Lebens und unseres

Glaubens. All dies zu fördern ist unser zentrales Anliegen.

Zunächst aber steht die Restaurierung der Walcker-Orgel in

der Hauptkirche im Vordergrund.

Die Walcker-Orgel ist eine „na onal bedeutsame

Orgel“

Die Walcker-Orgel aus dem Jahr 1907 ist insgesamt in einem

beklagenswerten Zustand, viele Teile sind abgenutzt,

verschlissen und defekt. Nur das Können

unserer OrganistInnen hat diese Mängel

bisher überdeckt und ausgeglichen. Nähere

Informa onen über die Geschichte der

Orgel finden Sie auf der Homepage der

H o ff n u n g s g e m e i n d e ( w w w .

h p : / / h o ff n u n g s g e m e i n d e -

wiesbaden.ekhn.de).

Da die Walcker-Orgel „eine na onal

bedeutsame Orgel“ ist, wurde sie in das

„Denkmalschutz-Sonderprogramm 2017

zur Sanierung und Modernisierung na onal

bedeutsamer Orgeln“ der Staatsministerin

für Kultur und Medien in Berlin aufgenomm

e n . A u s B u n d e s m i e l n w i rd e i n

namha er Betrag zur Restaurierung zur

Verfügung gestellt.

Die Voraussetzung dafür ist allerdings: Die

Orgel muss in den Zustand von 1907

versetzt werden. Die Finanzmi el der Gemeinde allein

reichen für die Restaurierung aber bei weitem nicht aus.

Deshalb: Unterstützen SIE uns…

Der Förderverein unterstützt die Gemeinde bei diesem

aufwändigen Vorhaben und ist dabei auch auf SIE angewiesen.

Jede noch so kleine Spende bringt uns dem Ziel näher,

wieder eine wunderschöne und voll funk onsfähige Orgel

in der Hauptkirche zu haben, der ältesten Kirche Biebrichs.

Als Mitglied des Vereins unterstützen Sie kon nuierlich die

kirchenmusikalische Arbeit mit Ihrem jährlichen Mitgliedsbeitrag

(er beträgt € 50,00/Jahr).

Als Förderer, als Förderin können Sie die Ziele des Vereins

auch mit einmaligen Spenden unterstützen. Eine Zuwendungsbescheinigung

erhalten Sie gerne von uns.

Sie werden in jedem Fall über die Entwicklung des Spendenau

ommens unterrichtet.

Unsere Bankverbindung:

Förderverein für Kirchen-u. Orgelmusik

Wbn-Biebrich e.V.

IBAN: DE30 5109 0000 0030 55998 08

BIC: WIBADE5W


Erste gemeinsame Konfirmandenfreizeit in Langenseifen

„Die Taufe“ – das war das Thema der ersten Konfifreizeit der neuen Konfigruppe, die

vom 19. bis 21. Juni in Langenseifen bei Bad Schwalbach sta and. Die Hoffnungsgemeinde

gestaltet zusammen mit der Marktkirche und der Johannesgemeinde ein

neues gemeindeübergreifendes Modell des Konfirmandenunterrichts. An die Stelle

des wöchentlichen Dienstagstermins gibt es einmal im Monat einen Konfi-Samstag.

Der Vorteil ist, dass viel intensiver miteinander gearbeitet werden kann. Und dass es

mehr Spaß macht.

Die Konfifreizeit im Juni war auf jeden Fall ein gelungener Au akt, um sich

gegensei g kennenzulernen. Mit viel Energie und Krea vität haben die Konfis „ihre“

Taufsteine gestaltet. Dafür mussten Sie krä ig „zulangen“, um die Ytong-Steine so zu

formen, dass sie ihren Vorstellungen auch entsprachen.

Zweimal Gospel 11

in der Lukasgemeinde

17. September 2017: 22. L.A.

Gospel Music Workshop

Am Sonntag, 17.9.17, findet um

18.30 Uhr das Abschlusskonzert

des 22. L.A. Gospel Music

Workshops in der Lukaskirche

(Klagenfurter Ring 61) sta .

Der Eintri spreis beträgt € 9,00

(ermäßigt € 7,00). Karten an der

Abendkasse.

24. November 2017: „Gospical“

und „Hugo Bossa“im Konzert

Am Freitag, 24.11.201, findet um

19:00 Uhr ein Konzert des

Gospical-Chors unter der Leitung

v o n B r i a We r n e r i n d e r

Lukaskirche sta : Popsongs und

Jazzstandards. Daneben tri das

Musikduo „Hugo Bass“ mit

M a r ku s M ü l l e r u n d B r i a

Werner auf, das vornehmlich

Bossa Nova spielen wird.

Der Eintri ist frei. Freuen

würden sich der Chor und das

Duo allerdings über Spenden am

Ausgang, um entstandene

Unkosten zu decken.

Lukaskirche

Klagenfurter Ring 61.


12 Gottesdienstkalender

ASG = Albert-Schweitzer-Gemeindezentrum

September

Sonntag 03.09. 10.00 Uhr

Go esdienst mit Abendmahl Pfr. M. Fromme,

in der Hauptkirche

Sonntag 10.09. 10.00 Uhr

Go esdienst im ASG-Zentrum

Eine-Welt-Waren-Verkauf

Sonntag 17.09. 17.00 Uhr

Go esdienst Pfrn. C. Ve er Jung, in der Hauptkirche

Sonntag 24.09. 10.00 Uhr

Go esdienst Jubiläumskonfirma on, Pfrn. C. Strunk u.

Pfr. M. Roggenkämper, in der Hauptkirche

10.00 Uhr Pfr. M. Fromme, im ASG-Zentrum

November

Sonntag 05.11. 10.00 Uhr

Go esdienst mit Abendmahl Pfrn. C. Strunk,

in der Hauptkirche

Sonntag 12.11. 10.00 Uhr

Go esdienst im ASG-Zentrum

Eine-Welt-Waren-Verkauf

Sonntag 19.11. 10.00 Uhr

Go esdienst Pfr. M. Fromme, in der Hauptkirche

Sonntag 26.11. 10.00 Uhr

Go esdienst Pfrn. C. Strunk, in der Hauptkirche

10.00 Uhr, Go esdienst Pfr. M. Fromme, im ASG-Zentrum

Oktober

Sonntag 01.10. 10.00 Uhr

Go esdienst Pfr. M. Fromme, Erntedank-Go esdienst in

der Hauptkirche mit Abendmahl

Sonntag 08.10. 10.00 Uhr

Go esdienst Pfrn. C. Strunk, mit Abendmahl,

im ASG-Zentrum

Eine-Welt-Waren-Verkauf

Sonntag 15.10. 10.00 Uhr,

Go esdienst Pfrn. C. Strunk, in der Hauptkirche

Sonntag 22.10. 10.00 Uhr

Go esdienst Pfrn. C. Strunk, in der Hauptkirche

10.00 Uhr, Präd. M. Koch, im ASG-Zentrum

Sonntag 29.10. 10.00 Uhr Kantaten Go esdienst

Pfr. M. Fromme, in der Hauptkirche

EVIM Tagesstä e-Go esdienste

mit Menschen mit Demenz, Rheingaustr. 114;

Tel. 0611-6098894

Go esdienste mit Heiligem Abendmahl am letzten

Sonntag im Monat 12.00 Uhr

24. September Pfr. Loyal

EVIM Katharinens -Go esdienste,

jeweils um 11.00 Uhr, Rathausstr. 62-64

Sonntag 10.09.

Sonntag 08.10.

Sonntag 12.11.

Kindergo esdienste finden Sie auf Seite 20


Termine - Treffpunkte - Kreise

ASGZ = Albert-Schweitzer-Gemeindezentrum

Montags

an jedem Montag

„Betreuungsgruppe für Menschen mit Demenz“ von 14.00 – 18.00 Uhr im ASGZ

an jedem 2. Montag

„Tanzen im Sitzen macht Freude“ von 17.00 – 18.00 Uhr im ASGZ

an jedem 1. und 3. Montag

„Erlebnistanz“ um 15.00 Uhr im ASGZ

Skatgruppe um 19.30 Uhr im ASGZ

Dienstags

an jedem Dienstag

Spiele-Nachmi ag für Senioren und

Seniorinnen von 15.00 – 17.00 Uhr im ASGZ

Chorprobe von 19.30 – 21.00 im ASGZ

Mi wochs

an jedem Mi woch

Kindergruppe (6 – 10 Jahre) von 15.00 – 16.00 Uhr im ASGZ

KIJU-Gruppe (10 – 13 Jahre) von 16.30 – 17.30 Uhr im ASGZ

an jedem 1. Mi woch im Monat

Ökumenischer Bibelkreis von 19.00 – 20.30 Uhr im ASGZ

Seniorenspielkreis

Wenn Sie gerne Karten spielen oder gerne Würfeln, laden wir

Sie herzlich ins Albert-Schweitzer-Gemeinde-Zentrum ein.

Dort treffen sich jeden Dienstag von 15.00 bis 16.00 Uhr

(außer in den Ferien) Senioren, um in ne er Runde bei Tee

und Gebäck einen geselligen Nachmi ag zu verbringen.

Wenn Sie Interesse zum Mitspielen haben, rufen Sie uns an

(Telefon 607557) oder kommen Sie einfach vorbei. Wir freuen

uns auf Sie.

Ihr Spieleteam

Donnerstags

an jedem Donnerstag

Café „Come together“ offene Begegnung mit Flüchtlingen von 16.00 – 18.00 Uhr im ASGZ

Donnerstag 26.10., 19.30 Uhr Vortrag Reforma on in Biebrich“ Peter-Michael Glöckler, Hauptkirche

(Siehe Seite 5)

13

Freitags

Samstags

Seniorennachmi age am 29.09., 27.10., 24.11.,um 15.00 Uhr im Anbau an der Hauptkirche

Konfi-Samstag im ASGZ, am 16.09., 28.10.,25.11.,10.00 – 16.00 Uhr

Samstag 23.09. 19.00 Uhr, „Viel Gesang da lautet wohl“ – Musik aus der Zeit Mar n Luthers,

Leitung Klaus-Uwe Ludwig, Hauptkirche (siehe Seite 14 - 15)

Sonntag 24.09. 10.00 Uhr, Jubliäums-Konfirma on unter Mitwirkung des Kirchenchors, Hauptkirche

12.11. 17.00 Uhr, Sopran und Orgel: „Dein Wille, Herr, geschehe“- Musik in der Hauptkirche


14

Das Gemeinde-Magazin

Kirchenmusik

MUSIK AUS DER ZEIT MARTIN

LUTHERS.

Konzert am Samstag, 23. September,

19.00 Uhr in der Hauptkirche.

Wer kennt sie schon -

diese Instrumente:

Gamben vom Bass bis zum Diskant,

Gemshörner, Krummhörner, Renaissance-Blockflöten,

Renaissance-

Po s a u n e n u n d e i n

wenig Schlagwerk.

D i e s e r h e u t zuta ge

weitgehend unbekannte

Klang macht stets die

Faszina on der Musik

der Renaissance aus.

D a s m u s i k a l i s c h e

Leben im 16. Jahrhund

e r t e r f u h r d u rc h

Luthers Wirken eine unglaubliche

Erweiterung. Der Reformator sorgte

nicht nur mit neuen Liedern für die

Verbreitung des Evangeliums, er

unterstützte auch die Komponisten

seiner Zeit und spannte sie für seine

Lehre ein.

Der Johann-Walter-Kreis Wiesbaden,

der 1980 von Klaus Uwe Ludwig

gegründet wurde und bis 2008 regelmäßig

in Go esdiensten und Konzerten

zu hören war, tri sich nach vielen

Jahren wieder und bereitet für Samstag,

23. September 19.00 Uhr, in der

Hauptkirche ein einmaliges Konzert im

Rahmen des Lutherjahres vor.

Der Johann-Walter-Kreis hat sich der

Pflege der geistlichen und weltlichen

Musik aus der Zeit der Renaissance und

damit der Zeit der Reforma on

verschrieben.

Mit Johann Walter, dem Kantor,

Musiker und Freund Luthers, Josquin

des Pres, Andreas Raselius, Jacobus

Gallus, Hans Leo Hassler, Giovanni

Gastoldi, Valen n Haussmann oder

Ludwig Senfl ist die Crème de la Crème

der Komponisten der damaligen Zeit

versammelt. Sie bilden den Schwerpunkt

des Konzert-Programms.

Im ersten Teil erklingen geistliche

Werke - teilweise Liedbearbeitungen

(zB „Ein feste Burg ist unser Go “),

Mote en und Madrigale. Der zweite

Teil ist der weltlichen Musik gewidmet,

die ungemeine fröhliche und heitere

Züge zeigt.

Die Leitung des Konzerts obliegt

Charlo e Adelsberger.

BERÜHMTE BACH-KANTATE IM

GOTTESDIENST

Sonntag, 29. Oktober, 10.00 Uhr in der

Hauptkirche

Mit gerade mal 22 Jahren schrieb Bach

eine seiner berühmtesten Kantaten:

»Go es Zeit ist die allerbeste Zeit«

(auch „Actus tragicus“ genannt).

Vermutlich ist sie um 1707 entstanden

und damit weit vor

Bachs Leipziger Zeit,

i n d e r e r g a n z e

Kantaten-Jahrgänge

schrieb.

Ungewöhnlich ist

auch, dass der Text

nicht von einem

seiner Libre sten

stammt, sondern

w e i t g e h e n d a u s

Bibelworten und geistlichen Liedern

zusammengesetzt ist.

Ungewöhnlich ist ebenso die instrumentale

Besetzung: kein groß-barockes

Orchester, denn Bach fordert „nur“

zwei Blockflöten, zwei Gamben und

den üblichen Basso con nuo oder

Generalbass, der sich aus Violoncello,

Kontrabass und Orgel zusammensetzt.

Das ergibt eine seltene Klangkombinaon,

die den kammermusikalischen,

äußerst feinen Charakter der Kantate

unterstreicht. Nichtsdestoweniger gab

Bach dem Chor eine große, dankbare


Monatssprüche

15

Aufgabe, denn ihm obliegt der größte Teil der Kantate.

Die Aufführung findet im Rahmen des Go esdienstes

am Sonntag, 29. Oktober, um 10.00 Uhr in der Hauptkirche

Biebrich sta . Solis n ist Elisabeth Bert (Alt). Der

Projektchor und das Instrumental-Ensemble stehen

unter der Leitung von Klaus Uwe Ludwig.

DEIN WILLE, HERR, GESCHEHE

Konzert am Sonntag, 12. November, 17.00 Uhr in der

Hauptkirche

Unter dem Titel »Dein Wille, Herr, geschehe« erklingen

am Sonntag, 12. November 2017, um 17 Uhr in der

Hauptkirche Werke der Roman k und Spätroman k

für Sopran und Orgel. Auf dem Programm stehen

Komposi onen von Richard Wagner, Max Reger,

Johannes Brahms, Johann Nepomuk David (»Go esminnelieder

der Mechthild von Magdeburg«), Sigfrid

Karg-Elert und das eindrückliche »Mys sche Triptychon«

des Österreichers Ernst Ti el nach Texten von

Heinrich von Laufenberg, Rainer Maria Rilke und aus

»Des Knaben Wunderhorn«.

Die Mitwirkenden sind Dagmar Thimme

(Sopran) und Klaus Uwe Ludwig

(Orgel).

Diese musikalische Veranstaltung

ist ein Benefizkonzert zu

Gunsten der Renovierung der

Hauptkirchen-Orgel.


16 EVANGELISCHE JUGENDKIRCHE WIESBADEN

Eco-City Mitmach-

Ausstellung erfolgreich

Jugendkirche als Besuchermagnet beim Höfefest

Vom 12. bis 23. Mai 2017 führte das

Team der Jugendkirche zum dri en

Mal zusammen mit der Schulsozialarbeit

Wiesbaden die Mitmachund

Erlebnisausstellung Eco City

durch. Über 500 Jugendliche erlebten

und erprobten an verschiedenen

Sta onen in der Jugendkirche

ihr eigenes Konsumverhalten in

Bezug auf Energie und Ressourcenverbrauch.

Wo kommt meine Kleidung

her? Was wird wie recycelt,

wie viel Strom kann ich durch Fahrradfahren

erzeugen? Das waren

nur einige Fragen, auf die EcoCity

Antwort geben konnte und so den

Jugendlichen Impulse für einen

schonenden Umgang mit Ressourcen

der Erde geben.

Bi e unterstützen Sie die Arbeit der Jugendkirche

Eine Fördermitgliedscha ist bereits ab einem

Mindestbeitrag von 30,-€ im Jahr möglich.

Infos:

h p://www.evangelische-jugendkirche.de/unterstuetzen/

Am Freitag des Höfefests lockten tolle Live-Musik, Liegestühle zum Relaxen

und kühle Getränke zahlreiche Besucher auf den Hof der Jugendkirche. Der

Förderkreis der Jugendkirche schenkte leckeren Sekt aus und Chorage, der

Chor der Oranierkirche, bot frisch zubereitete Cocktails an der Cocktailbar.

Ein Konzept, das voll aufging. Bei herrlichem Sonnenschein strömten hunderte

Menschen auf den Hof, um gemeinsam einen tollen Abend zu genießen.

Um 19:00 Uhr eröffnete der Wiesbadener Singer- und Songwriter CHRIS &

TAYLOR unsere Live-Bühne. Wie bereits vor zwei Jahren begeisterte der charmante

Sänger das Publikum. In diesem Jahr mit Songs in deutscher Sprache.

Im Anschluss, gegen 20.30 Uhr, überzeugte die Wiesbadener Band STADTGE-

FLÜSTER mit einem bunten Mix aus Oldies, Charthits und Evergreens. Neben

groovigen und souligen Stücken, mit denen die Sängerin Kris n das Publikum

begeisterte, sorgte auch das eine oder andere ruhigere Lied für echte Gänsehautmomente.


in der Oranier-Gedächtnis-Kirche

17

Kinogenuss nach Sonnenuntergang

Zum ersten Mal fand während der Sommerferien auf dem Hof der

Jugendkirche ein Open-Air-Kino sta . Sobald die Sonne untergegangen

war, zeigte das Team der Jugendkirche an vier aufeinander folgenden

Freitagabenden Kinofilme auf einer 20 Quadratmeter großen Leinwand.

Für die Gäste standen gemütliche Liegestühle bereit und Getränke

waren kaltgestellt. Das Besondere an dem Open-Air-Kino war jedoch,

dass der Ton des Films über Funkkop örer gesendet wurde, die den

Besuchern am Eingang des Kinos kostenlos zur Verfügung gestellt wurden.

So konnten die Gäste die Lautstärke des Filmes individuell bes m-

men und die Anwohner – sofern sie die Filme nicht mitgucken wollten –

in Ruhe schlafen.

Flucht wurde erlebbar

Vom 21. – 31. August 2017 fand in der Jugendkirche die Ausstellung DER

WEG sta . Besucher konnten exemplarisch erleben, was es heißt, aus

der Heimat fliehen zu müssen. In Kleingruppen machten sie sich durch

verschiedene Erlebnisräume auf den Weg: Sie bauten provisorische

Unterkün e, kamen mit Schleusern in Kontakt, erlebten das Gedränge

in einem Boot und mussten eine Grenze überwinden. Dann bekamen sie

die Chance auf Asyl – oder wurden abgewiesen. Eine Ausstellung, die

unter die Haut ging und neue Blickwinkel eröffnete.

Abend der Vielfalt

am Freitag, 8. September 2017

Den Anfang des Abends der Vielfalt in der

Jugendkirche gestaltet eine aramäische Band

aus Wiesbaden, die ihre Gäste mit ihren

Songs, teils in arabischer Sprache, zum Tanzen

bringen wird. Anschließend wird die Singerund

Songwriterin LOUISA WENDEROTH mit

ihrer warmen und gefühlvollen S mme ganz

unterschiedliche Songs auf ihre Weise interpre

eren und die Anwesenden damit zu einer

Gedankenreise einladen. Angereichert wird

der Abend durch Textbeiträge von Jugendlichen,

die im Rahmen der Ausstellung „Der

Weg“ entstanden sind und in denen die jungen

Leute ihre Gedanken und Gefühle über

die Situa on von Menschen auf der Flucht

zum Ausdruck gebracht haben.

KonGo – Konfi-Go esdienst,

Freitag, 3. November 2017

Am ersten Freitagabend im November findet

um 19.00 Uhr der KonGo, ein Konfirmandengo

esdienst sta . Alle Konfirmandengruppen

des Dekanates Wiesbaden sind eingeladen,

einen ganz besonderen Go esdienst mitzufeiern.

Der KonGo unterscheidet sich deutlich

von Sonntagsgo esdiensten: Die Jugendkirche

ist schön illuminiert, sta Orgel gibt es

eine Band und die Predigt wird interak v und

krea v. Herzliche Einladung mitzufeiern -

auch an alle, die keine Konfis (mehr) sind!

Infos zu den Veranstaltungen der Jugendkirche:

www.evangelische-jugendkirche.de


18

Menschen der Reforma on:

Katharina von Bora

Am 13. Juni 1525 heiratet Mar n

Luther die en lohene Nonne Katharina

von Bora. Seine Gegner überziehen ihn

mit Spo , seine Freunde reagieren

verschnup . Beide begründen die

Tradi on des evangelischen Pfarrhauses.

Katharina von Bora wird am 29. Januar

1499 als Tochter eines verarmten sächsischen

Adligen in der Nähe von Leipzig

geboren. Nach dem Besuch der Klosterschule

in Brehna lebt sie seit 1509 im

Zisterzienserinnenkloster Marienthron

in Nimbschen. Ermu gt durch Schri en

von Mar n Luther, der sich kri sch mit

dem Klosterleben auseinandersetzt,

flieht sie mit elf weiteren Nonnen in der

Nacht zum Ostersonntag 1523. In

Wi enberg werden sie bei angesehenen

Bürgerfamilien untergebracht und

sollen verheiratet werden. Bei Katharina

von Bora allerdings gestaltet sich die

Suche nach einem passenden Ehemann

schwierig. Da entscheidet sich

der eiserne Junggeselle Luther, dem die

couragierte Katharina Avancen

gemacht hat, zur Eheschließung. Das

Paar richtet sich im Schwarzen Kloster

ein. Der neue Kurfürst Johann der

Beständige (1468-1532) hat Luther das

e h e m a l i g e A u g u s n e r k l o s t e r

geschenkt.

Die „Lutherin“ bringt das Wohnhaus

und den Garten auf Vordermann und

en altet alle Eigenscha en einer

Gutsherrin, die ein mi elständisches

Unternehmen managt. Er nennt sie

nicht nur „mein Liebchen“ oder „mein

Morgenstern“, sondern auch respektvoll

„mein Herr Käthe“. Sein Haushalt

wird zu einer christlichen Herberge

ungezählter Freunde und Studenten,

a b e r a u c h v o n A r m e n u n d

Hilfsbedür igen. Sechs Kinder werden

dem Ehepaar geboren. Nach Luthers

Tod 1546 erleidet Katharina nach zwanzigjähriger

Ehe manche Zurücksetzung

und Undank. 1552 flieht sie aus Wi enberg

vor der Pest und hat dabei einen

Unfall mit der Kutsche. An dessen Folgen

s rbt sie am 20. Dezember. Ihr

Grabstein steht in der Stadtkirche zu

Torgau.

Reinhard Ellsel

Foto: Lotz


Neues aus dem REGENBOGENLAND 19

«Ak onen in den Sommerferien»

In der zweiten Sommerferienwoche

ha en wir unsere Wanderwoche

geplant. Die Kinder wurden in vier

altersgetrennte Wandergruppen

aufgeteilt. Je nach Wandergruppe,

wurden entsprechende Ziele gewählt.

Die Schulkinder ha en die am

weitesten en ernten Wanderziele.

Neben Fasanerie und Marktbesuch in

Biebrich, sowie anschließendem

Kirschkernweitspucken am Rheinufer,

waren wir noch im Nerotal. Dort

ha en die Kinder viel zu tun: Es

wurden Stöcke und Äste geschleppt,

um eine Brücke über den kleinen Bach

am Spielplatz zu bauen. Die Kinder

waren bei ihrem Tun sehr ausgeglichen

und wirkten glücklich. Alle

Kinder taten sich zusammen, um die

Aufgaben erledigen zu können. An

diesem Beispiel haben wir gemerkt,

wie sehr Kinder die Natur brauchen.

Deshalb kamen wir auf die Idee, in der

letzten Ferienwoche im Kindergarten

Stockbrot zu backen.

Dafür machten sich die wenigen

Schulkinder in der Woche darauf auf

den Weg, um im Wald vom Dambachtal

Stöcke zu sammeln. Dieses Unterfangen

war gar nicht so einfach, wie es

zunächst den Anschein ha e. Wir

ha en den Kindern gezeigt, wie lang

die Stöcke mindestens sein sollten,

und wie dick. Mit Feuereifer wurde

nun gesammelt. Die Kinder fragten

immer wieder nach, ob der grade

gesammelte Stock auch die rich ge

Länge bzw. die rich ge Dicke hä e. O

mussten sie aber leider hören, dass

dieser entweder zu kurz oder zu dünn

bzw. zu lang oder zu dick war.

Nach einer halben Stunde Sammelleidenscha

war es endlich gescha .

Jetzt hieß es nur noch, diese auch gut

in die Kita zu bekommen. Wir packten

sie in eine mitgebrachte Tasche und

trugen sie zum Bus und von dort dann

in den Kindergarten. Dies stellte sich

als sehr umständlich und nicht so

leicht händelbar heraus.

Am nächsten Tag wurde im Kindergarten

die Rinde der Stöcke, teils durch

Schwerstarbeit, am oberen Ende

en ernt. Dabei dur en dann andere

Kinder helfen. Schließlich sollte es ja

ein Gemeinscha sprojekt unseres

Regenbogenlandes werden.

Am letzten Kindergartentag vor der

Schließung war es dann soweit. In

einer Feuerschale ha en wir ein

kleines Lagefeuer entzündet, um

Stockbrot backen zu können. Am

Feuer war es zwar sehr heiß, trotzdem

hat es sehr viel Freude gemacht, das

selbstgebackene Stockbrot zu essen.

Karin Riemann

Die gesammelten Stöcke

Vorbereitung zum Stockbrot backen


20 Kirche mit Kindern im Albert-Schweitzer-Gemeindezentrum

Was noch so im

Albert-Schweitzer-Gemeindezentrum sta

indet:

Kindergo esdienste

Sonntag, 24. September 2017

Sonntag, 29. Oktober 2017

Sonntag, 26. November 2017

immer um 10:00 Uhr

Hallo liebe Familien!

Viermal im Jahr treffen sich Familien mit kleineren Kindern (0-6

Jahren) zu einem gemeinsamen Kleinkindgo esdienst im

Albert-Schweitzer-Gemeindezentrum. Gemeinsam hören wir

Geschichten, beten, singen, basteln und spielen, wie z. B. auch

am 10. Juni zum Thema „Abraham - Go begleitet uns“.

Kleinkindgo esdienst

Samstag, 2. September 2017, um 10:00 Uhr

mit anschließendem Frühstück

Krippenspiel 2017

Mitspieler für Krippenspiel in

unserem Familiengo esdienst

an Heilig Abend gesucht!

1. Treffen:

Mi woch, 4. Oktober 2017,

um 16:15 Uhr

Plätzchen backen

in der Kinder- und KIJU-Gruppe

Diesen besonderen Go esdienst mit Taufe hat Frau Pfarrerin

Strunk mit uns gemeinsam gefeiert.

Im Anschluss gab es auch dieses Mal ein gemeinsames

Frühstück. Vielleicht haben Sie/ habt ihr Lust beim nächsten

Mal dabei zu sein?

Wir freuen uns!

Birgit Löhr und Team

Mi woch, 22. November 2017,

ab 15:00 Uhr

Für die Besucher der Teestube

des Diakonischen Werks!


21

Aus der evangelischen

Kinderzeitschri Benjamin

Kinder, Kinder, am 20. September

feiern wir Kindertag!

Schauen wir mal, wie Kinder in Deutschland leben:

Mehr von Benjamin...

der evangelischen Zeitschri für Kinder von 5 bis 10 Jahren www.hallo-benjamin.de

Der schnelle Weg zu einem Benjamin-Jahresabonement ( 12 Ausgaben für 34,80, incl. Versand).

Hotline: 0711/60100-30 0der E-Mail: abo@hallo-benjamin.de

Rätsellösung: 32 Äpfel geerntet, 8 liegen rum


22

Freude

und

Taufen

Chris ano Barham 14.05.2017

Emma Lendering 11.06.2017

Zoe Schröder 11.06.2017

Neo Schröder 11.06.2017

Nathan Kunz 24.06.2017

Jonna Weinand 02.07.2017

Skyla Seelgen 02.07.2017

Fjodor Genzel 16.07.2017

Jolien Bürger 16.07.2017

Trauungen

Melanie Gerhard geb. Hollstein u. Sascha Gerhard 20.05.2017

Sabrina Mernberger geb. Heist u. Marc Mernberger 10.06.2017

Svenja Franssen geb. Kördel und Jens Franssen 15.07.2017

Trauer

Konfirma onen

Joel Maxime Brunnet 21.05.2017

Lucy Kolodzeike 21.05.2017

Ana Kareen Richter 21.05.2017

Lena Sand 21.05.2017

Henrie Haase 21.05.2017

Jana Blumens el 21.05.2017

Maxime Antonia Bodis 21.05.2017

Lukas Collet 21.05.2017

Lennart Schlo er 21.05.2017

Tobias Lambrich 21.05.2017

Vito Fischer 21.05.2017

Beerdigungen

Maria Albach

Hannelore Kuhfeld

Irma Voskovchshuk

Erika Kandler

Edith Dauer

Annemarie Zimmermann

85 Jahre

82 Jahre

81 Jahre

91 Jahre

81 Jahre

89 Jahre


Kontakte

Adressen

Kindertagesstä e

Impressum

23

Ev. Hoffnungsgemeinde Wiesbaden-Biebrich,

Zentrales Gemeindebüro

Elise-Kirchner-Str. 15 (westlicher Eingang)

65203 Wiesbaden

Gemeindesekretärinnen: Kathrin Waschke, Ulrike Scherer

Tel.: 0611 603959, Fax: 0611 9600951

Öffnungszeiten: Mo. - Fr. 9.00 – 11.30 Uhr

E-Mail: ev.hoffnungsgemeinde.wiesbaden-biebrich@ekhn-net.de

Internet: www.hoffnungsgemeinde-wiesbaden.ekhn.de

Küster: Günter Becker Tel.: 0611-6010951

Hausmeister: Wilfried Krems

Pfarrbezirk I: Pfarrerin Claudia Strunk, Tel.: 0611 65818

E-Mail: claudia_strunk@gmx.net

Pfarrbezirk II: Pfarrer Mar n Fromme,Tel.: 0611-467365

E-Mail: mar n-fromme@web.de

Albert-Schweitzer-Gemeindezentrum

Albert-Schweitzer-Allee 44, 65203 Wiesbaden

Büro Gerhild Röder: Tel.: 0611 603832

Hausmeister: Yacoub Malki

Büro dienstags von 9.30 - 12.30 Uhr

E-Mail: as-gemeindezentrum@t-online.de

Ev. Kindertagesstä e Regenbogenland

Elise-Kirchner-Straße 15 (östlicher Eingang)

65203 Wiesbaden

Leitung: Heike Theis

Tel.: 0611 62342

E-Mail: ev.kita-regenbogenland.wiesbaden@ekhn-net.de

Kinder-Go esdienste und Kinderstunden im

Albert-Schweitzer-Gemeindezentrum

Mitarbeiterin im gemeindepädagogischen Dienst:

Frau Moheit-von Krosigk

Spendenkonto Wiesbadener Volksbank, BLZ: 510 900 00

IBAN: DE84 5109 0000 0036 0080 08

BIC: WIBADE5W

Impressum

Herausgeber: Evangelische Hoffnungsgemeinde

65203 Wiesbaden

Redak on: Claudia Strunk, Ulrike Scherer,

Dr. Ernst-Georg Gäde, Peter-Michael Glöckler,

Anschri der Redak on: (ViSdP) O o Wenninger,

Malmedyer Str. 2, 65203 Wiesbaden

( 0611 694190, E-Mail: o owenninger@online.de

Layout: O o Wenninger

Druck: LEO-DRUCK GmbH, 78333 Stockach,

Robert-Koch-Str. 6, ( 07771 93960

Erscheinungsweise: vierteljährlich

Redak onsschluss: Für die nächste Ausgabe ist am

31. Oktober 2017

Spendenkonto: Wiesbadener Volksbank,

IBAN: DE56 5109 0000 0030 0175 01;

BIC: WIBADE5W

Verwendungszweck: Gemeindebrief

Rechte der Bilder u. Grafiken wenn nicht anders angegeben,

bei der Kirchengemeinde.

Diese Broschüre ist auf Bilderdruckpapier mit FSC-Siegel gedruckt

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