Satzung_2013

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HEIMAT- UND GESCHICHTSVEREIN

BÜTTELBORN E. V.

Satzung

[vom 11. März.1993, i.d.F. der Beschlussfassung der 20. ordentlichen

Mitgliederversammlung vom 21.03.2013]

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

1. Der Verein führt den Namen „Heimat- und Geschichtsverein Büttelborn“ und soll in das

Vereinsregister eingetragen werden; nach der Eintragung führt er den Zusatz „e.V.“.

2. Der Verein hat seinen Sitz in Büttelborn

3. Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck des Vereins

1. Zweck des Vereins ist die Förderung des Heimatgedankens, der Heimatkunde, der

Geschichtsforschung und der Geschichtspflege im Ortsteil Büttelborn.

2. Der Satzungsweck wird verwirklicht insbesondere durch folgende Maßnahmen:

Erforschung der Heimat- und Ortsgeschichte, der Sicherstellung geschichtlicher und

prähistorischer Funde, der Denkmalpflege, der Einrichtung und Pflege geschichtlicher

Sammlungen von volkstümlichem und historischem Wert, der Durchführung von Exkursionen

und Ausstellungen, der Herausgabe und Verbreitung von heimatkundlichen Schriften, der

Veranstaltung von Vortrags- und Heimatabenden, der Schaffung, Erhaltung und Verbesserung

heimatgeschichtlicher Einrichtungen, der Pflege und dem Aufbau eines gemeindlichen

Heimatmuseums sowie der Mundarterforschung und –pflege.

3. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des

Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

4. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die

Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine

sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die

dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen

begünstigt werden.

5. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen

des Vereins an die Gemeinde Büttelborn, die es unmittelbar und ausschließlich für

gemeinnützige Zwecke, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.

6. Alle Inhaber von Vereinsämtern sind ehrenamtlich tätig.

7. Jeder Beschluss über die Änderung der Satzung ist vor dessen Anmeldung beim

Registergericht dem zuständigen Finanzamt vorzulegen.

§ 3 Erwerb der Mitgliedschaft

Mitglied des Vereins kann jede natürliche und juristische Person sowie Personenvereinigung, auch

soweit sie selbst nicht rechtsfähig ist, werden. Über den schriftlichen Antrag entscheidet der Vorstand.

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§ 4 Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet

a) mit dem Tode des Mitglieds;

b) durch freiwilligen Austritt;

c) durch Streichung von der Mitgliederliste.

Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem Mitglied des

Vorstandes. Er ist nur zum Schluss eines Kalenderjahres unter Einhaltung einer Kündigungsfrist

von drei Monaten zulässig.

Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes von der Mitgliederliste gestrichen werden,

wenn es trotz zweimaliger Mahnung mit der Zahlung des Beitrages im Rückstand ist. Die

Streichung darf erst beschlossen werden, nach dem seit der Absendung des zweiten

Mahnschreibens drei Monate verstrichen und die Beitragsschulden nicht beglichen sind. Die

Streichung ist dem Mitglied mitzuteilen.

§ 5 Mitgliedsbeiträge

Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe des Jahresbeitrags und dessen Fälligkeit

werden von der Mitgliederversammlung bestimmt.

§ 6 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind

a) der Vorstand

b) die Mitgliederversammlung

§ 7 Vorstand

1. Der Vorstand setzt sich zusammen aus:

a) der/dem Vorsitzenden;

b) zwei stellvertretenden Vorsitzenden;

c) der Schriftführerin/dem Schriftführer

d) der Kassiererin/dem Kassierer

e) mindestens zwei Beisitzer

2. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Mitglieder des Vorstands gemäß

vorstehenden Buchstaben a) bis d), darunter die/der Vorsitzende oder einer der

stellvertretenden Vorsitzenden vertreten.

3. Die Vereinigung mehrerer Vorstandsämter in einer Person ist unzulässig.

4. Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung, die auch die Aufgabenverteilung regelt.

§ 8 Zuständigkeit des Vorstands

Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die

Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. Er hat vor allem folgende Aufgaben:

1. Vorbereitung der Mitgliederversammlung und Aufstellung der Tagesordnung;

2. Einberufung der Mitgliederversammlung;

3. Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung;

4. Buchführung; Erstellung eines Jahresberichts;

5. Beschlussfassung über Aufnahme und Streichung von Mitgliedern;

6. Festlegung der Anzahl der Beisitzer im Vorstand gemäß § 7 Abs. 1 e)

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§ 9 Amtsdauer des Vorstands

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren, vom Tag der Wahl

an gerechnet, gewählt; er bleibt jedoch bis zur Neuwahl des Vorstandes im Amt. Jedes

Vorstandsmitglied ist einzeln zu wählen. Wählbar sind nur Vereinsmitglieder.

§ 10 Beschlussfassung des Vorstands

Der Vorstand fasst seine Beschlüsse im Allgemeinen in Vorstandssitzungen, die von der/dem

Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von einem der stellvertretenden Vorsitzenden, einberufen

werden. Einer Mitteilung der Tagesordnung bedarf es nicht. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn

mindestens vier Vorstandsmitglieder, darunter die/der Vorsitzende oder einer der stellvertretenden

Vorsitzenden und mindestens ein weiteres Mitglied des Vorstandes gemäß § 7 Abs. 2 der Satzung

anwesend ist. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen

Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme der Sitzungsleitung. Die Vorstandssitzung

leitet die/der Vorsitzende, bei Verhinderung einer der stellvertretenden Vorsitzenden. Die Beschlüsse

des Vorstands sind zu Beweiszwecken in ein Protokollbuch einzutragen und vom Sitzungsleiter und

dem Protokollführer zu unterschreiben. Die Niederschrift soll Ort und Zeit der Vorstandssitzung, die

Namen der Teilnehmer, die gefassten Beschlüsse und das Abstimmungsergebnis enthalten. Ein

Vorstandsbeschluss kann auf schriftlichem Wege gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre

Zustimmung zu der zu beschließenden Regelung erklärt haben.

§ 11 Mitgliederversammlung

In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied eine Stimme.

Die Mitgliederversammlung ist ausschließlich für folgende Angelegenheiten zuständig:

1. Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstands; Entlastung des Vorstands;

2. Festsetzung der Höhe und der Fälligkeit des Jahresbeitrages;

3. Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstands;

4. Beschlussfassung über Änderungen der Satzung und über die Auflösung des Vereins.

In Angelegenheiten, die in den Zuständigkeitsbereich des Vorstands fallen, kann die

Mitgliederversammlung Empfehlungen an den Vorstand beschließen. Der Vorstand kann seinerseits

in Angelegenheiten seines Zuständigkeitsbereichs die Meinung der Mitgliederversammlung einholen.

§ 12 Einberufung der Mitgliederversammlung

Mindestens einmal im Jahr, möglichst im ersten Quartal, findet die ordentliche Mitgliederversammlung

statt. Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen schriftlich unter Angabe

der Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des

Einladungsschreibens folgenden Tag. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen,

wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein schriftlich bekannt gegebenen Adresse gerichtet ist.

Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest.

§ 13 Beschlussfassung der Mitgliederversammlung

1. Die Mitgliederversammlung wird von der/dem Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von

einem der stellvertretenden Vorsitzenden oder einem anderen Vorstandsmitglied geleitet. Ist

kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Versammlung die Versammlungsleitung. Bei

Wahlen kann die Versammlungsleitung für die Dauer des Wahlgangs und der vorhergehenden

Diskussion einer Wahlleiterin/einem Wahlleiter oder einem Wahlausschuss übertragen

werden.

2. Die Art der Abstimmung bestimmt die Mitgliederversammlung. Die Abstimmung muss

schriftlich durchgeführt werden, wenn 1/3 der bei der Abstimmung anwesenden

stimmberechtigten Mitglieder oder bei Vorstandswahlen ein Kandidat dies beantragt.

3. Die Mitgliederversammlung ist öffentlich.

4. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder

beschlussfähig.

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5. Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse im Allgemeinen mit einfacher Mehrheit der

abgegebenen gültigen Stimmen; Stimmenthaltungen bleiben daher

außer Betracht. Zur Änderung der Satzung und zur Auflösung des Vereins ist jedoch eine

Mehrheit von 3/4 der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.

6. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom

jeweiligen Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist. Es soll

Feststellungen über Ort und Zeit der Versammlung, die Person des Versammlungsleiters und

des Protokollführers, die Zahl der erschienenen Mitglieder, die Tagesordnung, die einzelnen

Abstimmungsergebnisse und die Art der Abstimmung enthalten. Bei Satzungsänderungen soll

der genaue Wortlaut angegeben werden.

§ 14 Anträge zur Tagesordnung

Jedes Mitglied kann spätestens eine Woche vor dem Tag der Mitgliederversammlung beim

Vorstand schriftlich beantragen, dass weitere Angelegenheiten auf die Tagesordnung gesetzt

werden. Der Versammlungsleiter hat vor Beginn der Mitgliederversammlung die Tagesordnung

entsprechend zu ergänzen. Über Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die erst in der

Mitgliederversammlung gestellt werden, beschließt die Mitgliederversammlung. Zur Annahme des

Antrags ist eine Mehrheit von 3/4 der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.

§ 15 Außerordentliche Mitgliederversammlungen

Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Diese ist

einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn die Einberufung von 1/3

aller Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand verlangt wird.

Für die außerordentliche Mitgliederversammlung gelten die § 11 bis 14 entsprechend.

§ 16 Auflösung des Vereins

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck eigens einberufenen

Mitgliederversammlung und mit der in § 13 festgelegten Stimmenmehrheit beschlossen werden.

Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind die/der Vorsitzende und die

stellvertretenden Vorsitzenden Liquidatoren, von denen jeweils zwei gemeinschaftlich

vertretungsberechtigt sind. Die vorstehenden Vorschriften gelten entsprechend für den Fall, dass

der Verein aus einem anderen Grunde aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.

§ 17 Kassenprüfer

Jährlich werden von der Mitgliederversammlung zwei Kassenprüfer gewählt. Diese prüfen am

Ende eines jeden Geschäftsjahres den Kassenbestand (Bankguthaben, Bargeld) einschließlich

aller Zahlungsbelege. Sie erstatten über das Ergebnis ihrer Prüfung der Mitgliederversammlung

einen Bericht und geben eine Empfehlung ab, ob dem Vorstand Entlastung erteilt werden kann.

Wiederwahl der Kassenprüfer ist möglich.

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