der-Bergische-Unternehmer_0917

weinheimer

der BERGISCHE www.bvg-menzel.de

UNTERNEHMER

DAS WIRTSCHAFTSMAGAZIN FÜR DAS BERGISCHE LAND

09

2017

Schöner tagen in der Region

Besser im Business

22 Wirtschaft

Startup: Basteln, tüfteln,

integrieren

34 Unternehmen

Feuer und Flamme für

Ofen Hepp

36 Im Fokus

Weiterbildung:

Mehr wissen, mehr werden


Weiterbildungsinitiative Bergisches Land

Weiterbilden -

Weiterkommen!

Von der Hilfskraft zur

Fachkraft

Die "Weiterbildungsinitiave Bergisches Land" der Agenturen für Arbeit

Bergisch Gladbach, Mettmann und Solingen-Wuppertal macht's möglich.

i

Kontakt für Interessierte:

Weiterbildung.BergischesLand@arbeitsagentur.de

Informationen über das Programm finden Sie auch unter:

www.arbeitsagentur.de

=> Unternehmen =>Personalentwicklung => Weiterbildung von Beschäftigten


Sie denken an Ihre Aufträge von morgen und brauchen dafür gut ausgebildetes Personal? Profitieren

Sie von unseren limitierten Förderangeboten! Wir informieren Sie über unsere Finanzierungsmöglichkeiten

im Rahmen der Weiterbildungsinitiative „Weiterbilden – Weiterkommen“!

Gerade im Hinblick auf die sich verändernde Arbeitswelt und die demografische Entwicklung ist

es unerlässlich, alternative Wege der Mitarbeitersuche, -bindung und –qualifizierung zu gehen.

Betriebe mit bis zu 249 Mitarbeiter/innen erhalten von der Agentur für Arbeit Zuschüsse, um

angelernte Kräfte zu Fachkräften weiter zu entwickeln. Bei Betrieben mit bis zu neun Arbeitnehmer/innen

übernimmt die Agentur für Arbeit auf Antrag sogar die kompletten Kosten.

Sprechen Sie gerne Ihren persönlichen Ansprechpartner im Arbeitgeber-Service an oder nutzen

Sie die kostenlose Service-Nummer 0800 4 5555 20!

Wir beraten Sie gerne zu den verschiedenen Möglichkeiten und finden mit Ihnen individuelle

Lösungen.

Weiterbildung.BergischesLand@arbeitsagentur.de

Bergisch Gladbach:

Tatjana Arenz, Tel: 02261 304-220

Mettmann:

Stefan Konzak, Tel: 02103 9595-15

Jürgen Vater, Tel: 02051 910-215

Solingen-Wuppertal:

Annette Speer, Tel: 0202 2828-171

Martina Wildförster, Tel: 02191 4606-553

Agentur für Arbeit

Solingen – Wuppertal

der Bergische Unternehmer 09|17 1


Gerade zu Besuch

bei mir selbst.


mit Lufthansa zu

21 Zielen in Asien

2 www.bvg-menzel.de


EDITORIAL

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

Das Tagungsgeschäft ist ein festes Standbein für die Hotellerie und Gastronomie

in unserer Region. Damit das so bleibt, müssen sich die Unternehmen allerdings

stetig anstrengen. Denn die Erwartungen der Tagungsgäste sind hoch.

Neben einem passenden Ambiente ist es vor allem die technische Ausstattung,

bei der man stets auf dem neuesten Stand sein muss. Und dies ist vor dem Hintergrund

des rasanten Fortschritts bei der Digitalisierung eine permanente Herausforderung.

Doch sind die gastronomischen Betriebe in unseren Breiten perfekt

auf die Ansprüche der Unternehmen von nah und fern eingestellt. Und die

wissen den guten Service zu schätzen. Fernab vom Tagesgeschäft und in einem

ansprechenden Umfeld lassen sich wichtige Themen häufig wesentlich effizienter

und kompakter besprechen, als am gewohnten Besprechungstisch. Was von

einem Tagungsort heute erwartet wird und wie sich die Tagungsstätten darauf

einstellen, erfahren Sie im Titelthema unserer aktuellen Ausgabe. „Besser im

Business“ soll da keine hohle Plattitüde, sondern ein Qualitätsmerkmal der

Anbieter sein.

In Remscheid haben wir ein vielversprechendes, junges Unternehmen entdeckt,

das sich nicht nur um sein eigenes Fortkommen, sondern auch um die Integration

von Flüchtlingen bemüht. Jan Kühr fertigt das, womit sich Betriebe,

die öffentliche Hand oder auch Privatleute nicht aufhalten wollen und können.

Seine Einzel- und Sonderanfertigungen tragen überdies dazu bei, Kosten zu

sparen. Denn was ersetzt werden kann, muss nicht neu gekauft werden. Eine

clevere Idee und ein tolles Engagement, wie wir finden.

Neben weiteren spannenden Porträts über die „Bergischen Unternehmer

verreisen wir auch diesmal wieder mit Ihnen. Diesmal geht es auf Fahrt mit Bus

und Schiff durch und rund um den Sunshine-State Florida. Dabei zeigt sich

der US-amerikanische Bundesstaat noch einmal von einer ganz anderen Seite,

die man bei einem reinen Badeurlaub nie entdecken würde.

Herzliche Grüße

Ihre

Katja Weinheimer

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Der Kauf auf Rechnung ist ein Zahlungsversprechen Ihres Kunden. Leider

werden diese Versprechen viel zu häufig gebrochen. Wir sorgen dafür, dass

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Geschäft. Sprechen Sie mit uns.




der Bergische Unternehmer 09|17 3


INHALT

10 Titel

Besser im Business:

Schöner tagen in der Region

20

Basteln, tüfteln,

integrieren

36

Kommentar von Marc

Wiesemann: Bildung

braucht Kontrolle

4 www.bvg-menzel.de


48

Reisetipp: Florida per Bus und

Schiff entdecken

Namen & Nachrichten

6 Neuer Vorstand für das

Innovationsnetzwerk

6 Wie arbeiten wir in Zukunft?

7 Preis für finanzielle Bildung

7 Solinger Einzelhandel wird digital

8 50 Jahre Sonnenschein

8 Solingen vergibt Agenda Preis

9 Golfen im Verbund

10 Jugendberufsagentur

10 Wera holt Gold

11 Deutsch-Chinesischer

Automobilkongress

Titel

12 Besser im Business: Schöner tagen in

der Region

20 Interview: Vom Tagungsgast zum

Freizeittourist

Erfolgreich bergisch Startup

22 Basteln, tüfteln, integrieren

Aus der Praxis

24 Recht / Finanzen / Steuern

Erfolgreich Bergisch Porträt

28 Firma Heinz Berger: Glänzende Arbeit

32 Fernost, direkt um die Ecke

34 Feuer und Flamme für Ofen Hepp

Aus der Region

28 Kommentar: Bildung braucht

Controlling

Im Fokus

36 Aus- und Weiterbildung: Mehr

wissen, mehr können, mehr werden

Erfolgreich Bergisch

44 Unter uns: Qualifizierung

macht Schule

Bergisches Land geht aus

46 Augenschmaus und Tafelfreuden:

Die Villa Paulus in Remscheid

Für Sie entdeckt

48 Florida neu entdecken

Handelsregister

52 Handelsregister

Vorschau

56 Vorschau / Impressum

der Bergische Unternehmer 09|17 5


NAMEN & NACHRICHTEN

Neuer Vorstand für das

Innovationsnetzwerk Bergisches Land

Wie arbeiten wir

in Zukunft?

Foto: Innonet BL

Mit neuem Vorstand, neuem Netzwerkmanagement und dem

Förderprojekt NRW.Innovationspartner mit regionalen Kooperationspartnern

hat sich das Innovationsnetzwerk Bergisches

Land für die Zukunft aufgestellt. Netzwerkmanagerin

Marina Ertingshausen kümmert sich um die Bedarfe der

Mitglieder und begleitet das Netzwerk bei Innovationsprojekten

unter der Marke „Bergisch innovativ“. Neben dem

neuen Management hat es auch einen Wechsel auf der Vorstandsebene

gegeben. Der Mitbegründer des Netzwerks und

Vorstandsmitglied der ersten Stunde, Christian Muckenhaupt

(Muckenhaupt & Nusselt), wird nun von Julia Koch und

Philipp Rohde (Maschinenbau Kooperation Wuppertal)

verstärkt.

Neues Trio an der

Spitze des Netzwerkvorstands:

Christian Muckenhaupt,

Julia Koch

und Philipp Rohde

(v.r.)

Das Bergische Management-Forum der

Technischen Akademie Wuppertal e.V

(TAW) steht in diesem Jahr unter dem

Motto „Arbeitswelt 4.0“. Über die Begriffe

„Industrie 4.0“ und „Arbeit 4.0“

wird derzeit viel diskutiert. Aber was bedeutet

„Arbeiten 4.0“? Wie könnte das

Arbeitsleben in der digitalisierten Zukunft

aussehen? Welche Arbeitsabläufe

fallen weg und welche bleiben? Welche

Arbeitsformen werden in Zukunft möglich

und damit auch wahrscheinlich? Was

sollten Unternehmen tun, um sich auf

morgen vorzubereiten? Diese und weitere

Fragen werden beim 19. Bergischen Management-Forum

der TAW am 26. September

2017 in Wuppertal beantwortet.

Das Forum richtet sich an Personaler und

Führungskräfte. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Beginn ist um 15 Uhr am Hauptsitz

der TAW, Hubertusallee 18 in Wuppertal.

Ende ist voraussichtlich gegen 19

Uhr. Ein Get-together mit Imbiss und

Möglichkeit zum weiteren Erfahrungsaustausch

und Networking bildet den Abschluss

der Veranstaltung. Eine verbindliche

Anmeldung ist erforderlich

Das detaillierte Programm und

die Möglichkeit zur Anmeldung

gibt es unter www.taw.de/afpu.

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6 www.bvg-menzel.de


Remscheider Ideenschmiede gewinnt

Preis für Finanzielle Bildung

Solinger Einzelhandel

wird digital

Foto: VoBaJürgen Moll

Wirtschafts- und Finanzwissen für junge Leute verständlich

zu vermitteln – das ist der Anspruch von „Alltagsstoff.“ Für

seine Idee wurde das Remscheider Startup mit dem Preis für

Finanzielle Bildung ausgezeichnet - Pate war die Volksbank

im Bergischen Land. „Alltagsstoff“ vermittelt für die Nutzer

kostenlos wirtschaftliches und finanzielles Wissen über soziale

Netzwerke wie Facebook und Youtube. Diese Idee überzeugte

die Jury des easycredit-Preis für Finanzielle Bildung

2017. Das Projekt landete auf Platz 45 von 369 Teilnehmern

und wurde mit einem Preisgeld von 3.250 Euro honoriert. „Finanzielle

Bildung hat heute mehr denn je einen hohen Stellenwert,

denn leider ist sie nicht mehr selbstverständlich“ sagt

Volksbank-Vorstandsvorsitzender Andreas Otto.

Große Freude über

die Auszeichnung:

Andreas Otto, Vorstandsvorsitzender

der Volksbank im-

Bergischen Land

(Mitte), gratuliert

den Alltagsstoff-

Gründern David

Mathauschek (li.)

und Sinan Arzu.

Der Bewilligungsbescheid aus Düsseldorf

ist da: 60.000 Euro kann Solingen

nun investieren, um dem Online-Handel

die Stirn bieten zu können. Das

Land übernimmt die Hälfte davon.

Weil „online“ immer beliebter wird und

die Innenstädte zu veröden drohen, hatte

das NRW-Wirtschaftsministerium

2016 einen Wettbewerb ausgerufen, der

kreative Gegenstrategien aus den Städten

fördern sollte. Der Antrag aus Solingen

unter dem Titel: „Wandel durch

Annäherung - online und offline zusammen

denken, organisieren und umsetzen“

überzeugte die Jury. Bis zum

31. Juli 2019 haben die Solinger nun

Zeit, ihre Digitalisierungsstrategie zu

entwickeln. Erster Schritt wird eine

Händler- und Passantenbefragung im

Herbst sein. Die Stadt bereitet jetzt die

Ausschreibung vor. Damit der Prozess

nicht an Kundinnnen, Kunden und Bürgerschaft

vorbei organisiert wird, ist

intensive Bürgerbeteiligung vorgesehen.

Kern des gemeinsamen Antrages

ist es, Wege aufzuzeigen, das virtuelle

und das reale Einkaufserlaubnis vor

Ort besser miteinander in Einklang zu

bringen und realen Mehrwert für die

Menschen zu schaffen, den die „virtuelle

Realität“ im Netz nicht bieten

kann.

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der Bergische Unternehmer 09|17 7


NAMEN & NACHRICHTEN

50 Jahre Sonnenschein auf

Wuppertals Straßen

Solingen lobt

Agenda 21-Preis aus

Foto: Marcus Müller

Die Sonnenschein-Busse kennt in Wuppertal wohl jeder.

Das Ehepaar Sonnenschein gründete 1967 auf dem Dönberg

ein Transportunternehmen für Menschen mit Behinderung

und gehörte damit zu den Pionieren in diesem

Markt. Erste Kunden waren die Lebenshilfe, die Troxler-

Schule sowie die Werkstatt für angepasste Arbeit, die heute

noch genauso zu den Kunden zählen, wie viele weitere

Wegbegleiter. „Es ist ein gutes Gefühl zu wissen, dass es

in unserer schnelllebigen Zeit diese Konstante gibt“, nutzte

Geschäftsführer Harald Böning die Gelegenheit zum Dank

anlässlich des Unternehmensfrühstücks, das man als Jubiläumsfeier

in den Büroräumen am Arrenberg veranstaltete.

Übrigens fährt Sonnenschein auch im Auftrag der Stadt

Wuppertal Menschen, die aufgrund eines Handicaps den

öffentlichen Nahverkehr nicht nutzen können. So lobte

Wuppertals Sozialdezernent Dr. Stefan Kühn: „Sie können

auf dieses Jubiläum stolz sein. Diese 50 Jahre Mobilität bedeutet

für viele Menschen auch Teilhabe am Leben.“

Wuppertals Sozialdezernent

Dr. Stefan

Kühn (vorne) lobte das

Engagement von Sonnenschein

bei der Jubiläumsfeier,

zu der Sonnenschein-Geschäftsführer

Harald Böning

eingeladen hatte.

Bereits zum 18. Mal lobt die Stadt Solingen

den Agenda 21-Preis aus und würdigt

damit freiwilliges Engagement von Vereinen,

Initiativen, Firmen, Gruppen und

Einzelpersonen, die sich für eine lebenswerte

Zukunft heutiger und nachkommender

Generationen einsetzen. Agenda-21

ist ein Aktionsprogramm für das

21. Jahrhundert auf lokaler und globaler

Ebene. Damit soll für eine sozial gerechte,

ökologisch verträgliche und ökonomisch

tragfähige Entwicklungn geworben

werden. Der Agendapreis ist mit

1.500 Euro dotiert, außerdem stiftet der

Oberbürgermeister einen Sonderpreis

von 500 Euro. Zum ersten Mal loben in

diesem Jahr die Wirtschaftsjunioren Solingen

einen ebenfalls mit 500 Euro dotierten

„Jungen Agendapreis“ aus. Ausgezeichnet

werden Aktivitäten für eine

sozial- und umweltgerechte Entwicklung

und zukunftsfähige Bildungsaktivitäten,

Maßnahmen zum Klimaschutz, Schritte

für ein soziales Miteinander in Solingen

oder die Sicherung des Überlebens von

Menschen in anderen Teilen der Welt,

Gesundheitsförderung, die Förderung benachteiligter

Gruppen, kulturelle

Beiträge und Aktivitäten zum interkulturellen

Zusammenleben unterschiedlicher

Nationen und Generationen.

Bewerbungen und Vorschläge für den

Agendapreis 2017 können bis zum

22. September mit einer Kurzbeschreibung

an die Klingenstadt Solingen,

Strategiebereich Nachhaltige Entwicklung,

Rathausplatz 1, 42651 Solingen,

gesandt werden.

Informationen, ein Kurzformular

für die Bewerbung und eine

Liste der bisherigen Preisträger

sind im Internet unter

www.agendapreis.solingen.de

zu finden.

Auf Seite 43 unserer Áusgabe 08/2017 hat sich ein Fehler eingeschlichen.

Die richtige Telefonnummer von Riemann Catering lautet 0 21 91/ 46 144 00.

Wir bitten das Versehen zu entschuldigen.

8 www.bvg-menzel.de


Neue Golfkooperation 2018:

Green-Fee-frei im erweiterten Verbund

Foto: Golfhotel Vesper

Die beiden Golfclubs Felderbach und Gut

Frielinghausen rund um das Golfhotel-

Vesper erweitern ab dem kommenden Jahr

ihre Golf-Kooperation. Die größte Golfanlage

in NRW mit 45-Loch wächst somit

weiter. Mitglieder spielen dann Green-Fee

frei im erweiterten Verbund auf namhaften

Golfanlagen wie zum Beispiel der 27

Loch-Golfanlage Velderhof und Haus

Kambach. Weitere Golfanlagen in der

Vier-Sterne-Superior bis Fünf-Sterne-Kategorie

sollen folgen. Ein weiterer Vorteil

ist die direkte Online-Startzeiten-Buchung

bis sieben Tage vor Spielbeginn auf allen

Wunschanlagen der Kooperation.

www.golfhotel-vesper.de

Elmar Claus, Anke Hartmann,

Jaroslav Belsky,

Cornelia Müller und Arnt

Vesper (v.l.n.r.) stoßen auf

die neue Kooperation an.

24 Stunden Notdienst,

auch an allen Wochenenden

und Feiertagen

0211 322 77 70

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der Bergische Unternehmer 09|17 9


NAMEN & NACHRICHTEN

Jugendberufsagentur Solingen

nimmt Fahrt auf

Wera holt Gold beim

German Brand Award

Foto: Stadt Solingen

Die im Mai gestartete Ausbildungskampagne war der Anfang,

um junge Solingerinnen und Solinger in Arbeit zu

bringen. Jetzt unterzeichneten Oberbürgermeister Tim

Kurzbach, Martin Klebe, Geschäftsführer der Agentur für

Arbeit Solingen-Wuppertal, Mike Häusgen vom Kommunalen

Jobcenter und Rüdiger Mann, Leiter des Stadtdienstes

Jugend, die Kooperationsvereinbarung „Jugendberufsagentur“,

um bestmögliche Perspektiven für die 15- bis

24-Jährigen zu entwickeln. „Viele Solinger Jugendliche gehen

sehr selbständig ihren Weg durch die Schule, in die

Ausbildung oder ins Studium“, sagt OB Kurzbach. Doch

die, bei denen nicht alles glatt laufe, sollen ab sofort noch

stärker unterstützt werden, indem die Fachleute jeden etwas

komplizierteren Fall gemeinsam beraten. Das bedeutet,

dass der Informationsaustausch zwischen den beteiligten

Institutionen optimiert wird. Im Idealfall sollen sich

dann Vertreter der Leistungsabteilung, der Arbeitsförderung

sowie der Kinder- und Jugendhilfe an einen Tisch setzen,

um einen individuellen Hilfeplan für den oft von mehreren

Problemen betroffenen Klienten zu entwickeln. 500

arbeitslose Jugendliche in der Klingenstadt seien einfach

zu viel – besonders vor dem Hintergrund, dass der Arbeitsmarkt

dringend gut ausgebildete junge Fachkräfte brauche.

Das nächste „Forum: Beruf“ findet am 4. und 5. Oktober

im Theater und Konzerthaus Solingen statt

www.stadt-solingen.de

Mike Häusgen vom Kommunalen

Job-Center, Solingens

Oberbürgermeister

Tim Kurzbach, Arbeitsagentur-Geschäftsführer

Martin Klebe und Rüdiger

Mann, Leiter des Stadtdienstes

Jugend in Solingen

(v.l.), unterzeichneten

jetzt den Kooperationsvertrag.

Herausragende Markenführung - diesen

Weg hat der Wuppertaler Schraubwerkzeugspezialist

Wera bereits vor vielen

Jahren eingeschlagen und seitdem konsequent

verfolgt. Mit der Verleihung des

German Brand Award 2017 in Gold hat

Wera jetzt einen vorläufigen Höhepunkt

erreicht. Ausgerichtet wird der Award

vom German Brand Institute in Verbindung

mit dem Rat für Formgebung, der

1953 vom Deutschen Bundestag ins Leben

gerufen und vom Bundesverband der

Deutschen Industrie gestiftet wurde.

Ausschließlich Unternehmen, die durch

das German Brand Institute, seine Markenscouts

und Expertengremien ausgewählt

und nominiert werden, können an

dem Wettbewerb teilnehmen. Dabei sollen

wegweisende Marken und Markenmacher

entdeckt, präsentiert und prämiert

werden. Für Wera ist es bereits die

dritte Auszeichnung durch den Rat für

Formgebung. „Marketing Chief“ Detlef

Seyfarth freut sich über die erneute Auszeichnung

durch eine unabhängige und

aus hochkarätigen Markenexperten zusammengesetzte

Jury, da damit das

Wera-Markenkonzept bestätigt wird.

10 www.bvg-menzel.de


Deutsch-Chinesischer

Automobilkongress in Wuppertal

Flankiert wird der

Kongress durch eine

attraktive Begleitausstellung.

Am 25. September findet in der Historischen

Stadthalle Wuppertal der Deutsch-Chinesische

Automobilkongress statt. Erstmalig treffen hier

auf einer innovativen Kommunikationsplattform

deutsche und chinesische Automobilzulieferer

und -hersteller sowie Vertreter aus Wirtschaft und

Wissenschaft zusammen, um sich gemeinsam mit

dem Zukunftsthema Automotive zu beschäftigen.

Der branchenspezifische Fachkongress als Plattform

für den Erfahrungsaustausch und für Kooperationsgespräche

zwischen Unternehmen beider

Länder kommt gut an, rund 300 Gäste aus

China und dem gesamten Bundesgebiet haben

sich angemeldet. Die Idee zu diesem innovativen

Kongressformat entstand im China Competence

Center (C³) der Wirtschaftsförderung Wuppertal

nach einem Arbeitstreffen mit der China International

Investment Promotion Agency (Germany)

im Frühjahr 2016. Der branchenspezifische Fachkongress

soll eine Plattform für den Erfahrungsaustausch

und für Kooperationsgespräche zwischen

Unternehmen beider Länder sein. Da dieses

Thema weit über die Region hinausstrahlt und

landesweite Bedeutung hat, engagiert sich auch

NRW.Invest als Mitveranstalter. Abgerundet wird

die Veranstaltung durch eine attraktive Begleitausstellung.

Foto: ............

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der Bergische Unternehmer 09|17 11


TITEL TAGUNGEN: BESSER IM BUSINESS

Besser im Business:

Schöner tagen

in der Region

12 www.bvg-menzel.de


Das Tagungsgeschäft hat für die

Hotellerie und Gastronomie in

der Region eine hohe Relevanz.

Zahlreiche Anbieter im Bergischen

Land bieten exzellente

Räume und Rahmenbedingungen

für den Tagungs- oder Seminarerfolg.

Und die grüne Umgebung,

um am Abend oder nach

Feierabend den Kopf frei zu bekommen,

gibt`s gratis mit dazu.

Gerade Unternehmen haben hohe Ansprüche

an den Tagungsort. Zeit ist

Geld, also müssen Abläufe stimmen.

Hat der Referent das letzte Wort gesprochen,

müssen der Kaffee, der

Pausensnack oder das Mittagessen auf dem Tisch

stehen. Servicekräfte sollten aufmerksam sein,

ohne dass man sie allzu sehr bemerkt oder sie sogar

die Tagung, das Meeting oder die Fortbildung

stören könnten. Denn schließlich lassen sich Firmen

die kompakte Vermittlung von Wissen oder

den notwendigen Austausch der Teilnehmer einiges

kosten. Also muss die Planung perfekt und die

Organisation straff sein. Und vor allem an die Tagungstechnik

werden größte Erwartungen gestellt.

Auf die sich ständig weiterentwickelnden Möglichkeiten

permanent einzustellen, stellt die Hotelund

Gaststättenbranche vor höchste Herausforderungen

und erfordert immer wieder neue

Investitionen. Wer all dem nicht gerecht werden

kann oder nicht zumindest eigene Akzente setzen

kann, wird schnell den Wettbewerbsdruck spüren.

Auch im Bergischen Land gibt es eine Reihe von

Anbietern, für die das Tagungsgeschäft ein wichtiges

Standbein ist.

Mikromarkt Remscheid

Da ist zum Beispiel das Mercure-Hotel in Remscheid.

Seit Anfang des Jahres ist Marco Klij hier

Hoteldirektor. An früheren Stationen – zuletzt in

einem führenden Mercure-Tagungshotel in Kreder

Bergische Unternehmer 09|17 13


TITEL TAGUNGEN: BESSER IM BUSINESS

feld – hat er langjährige Erfahrungen im Tagungsgeschäft

gesammelt. In diesem Segment möchte

er nun auch in Remscheid neue Akzente setzen

und hat das Hotel und seine Mitarbeitenden dazu

noch einmal neu auf den Weg gebracht. „Im Vergleich

zu den Metropolen an Rhein und Ruhr ist

Remscheid ein Mikromarkt. Wir haben vor Ort

und in der Region viele kleine erfolgreiche Firmen,

Mittelständler und genauso Weltmarktführer.

Dementsprechend hoch sind die Ansprüche“,

sagt Klij. Von einem Tagungshotel werde ganz

einfach eine Top-Leistung erwartet. Hier knüpft

der Geschäftsführer an und hat das Remscheider

Mercure-Hotel strategisch neu aufgestellt. Prozesse

wurden erneuert, im Haus wurde renoviert und

das Personal auf neue Herausforderungen vorbereitet.

„Unser Gast soll das Gefühl haben, dass er

bei Freunden ist. Nicht das Produkt ist der Schlüssel,

sondern der Mensch. Authentizität, Wertschätzung

und Individualität sind wichtiger denn

je, so hat zum Beispiel der Tagungsgast ganz andere

Bedürfnisse als der Freizeittourist.“

Das Hotel liegt beinahe unmittelbar am Autobahnanschluss

Remscheid und trotzdem im Grünen.

Um zu beliebten Spazierwegen zu gelangen,

braucht es nur ein paar Schritte. Ganz in der Nähe

Marco Klij, Direktor des

Mercure-Hotels in Remscheid,

ist ein Experte

in Sachen Tagungsgeschäft.

In der „Auszeit“

wird den Tagungsgästen

ein gemütlicher

Raum zum Entspannen

und Relaxen angeboten.

befindet sich auch die so genannte Balkantrasse,

wo auf einer ehemaligen Bahnstrecke ein beliebter

Radweg mit Anbindung an das regionale Radwegenetz

entstanden ist. Das Haus bietet Gruppenräume

von 17 bis 150 Quadratmetern Größe.

Bis zu 120 Personen können sich hier in Ruhe auf

wichtige Inhalte und Informationen konzentrieren.

POSITIV LERNT

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Land Gut Höhne, in der Neandertalstadt Mettmann,

nahe Düsseldorf und A3 gelegen, bietet natürliche

Bedingungen für Tagungen, Seminare, Workshops:

16 individuelle Freiräume, indoor und outdoor,

lernfördernde Aktivitäten, technischer Support,

Tagungsassistenz, Live Cooking-Buffets, Brainfood,

effektive Pausengestaltung, über 100 unterschiedliche

Wohlfühl-Zimmer, zwei Restaurants, Lounge, Bar,

Fitness-Studio und ein herzliches Mitdenker- und

Mitarbeiter-Team.

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Obligatorisch ist die moderne technische Ausstattung.

Vom umfangreich ausgestatteten Moderatorenkoffer

über ein Clickshare (ein drahtloses Präsentationssystem)

und den WLan-Beamer bis hin

zu moderner Neuland-Technik bleiben beim Referenten

keine Wünsche offen. Besonders nachgefragt

wird das Mercure Hotel Remscheid von regionalen

Unternehmen, um hier beispielsweise

Abteilungsleiterseminare oder Teambuildingmaßnahmen

abzuhalten.

Bergisches Profil

Warum gibt es einen wachsenden Trend, derlei

Veranstaltungen oder auch Fortbildungsmaßnahmen

außerhalb der eigenen Firma zu veranstalten?

Marco Klij hat dafür eine einfache Erklärung:

„Der Mensch braucht einen Ortswechsel, um Neues

besser aufnehmen zu können. Unser Gehirn

lernt am besten durch Abwechslung.“ Schulungen

und Seminare seien heute für jedes Unternehmen

eine hohe, aber unabdingbare Investition. Dafür

verspreche man sich aber auch einen deutlichen

Mehrwert, weiß der Hoteldirektor. „Das Tagungsgeschäft

ist hoch anspruchsvoll und ganz und gar

nicht einfach. Packt man es aber richtig an, kann

die Hotellerie den Erfolg der Tagung sehr positiv

beeinflussen.“ Dazu stellt Marco Klij auch das

bergische Profil heraus. Im Pausenbereich „Auszeit“

beispielsweise kann man sich gemütlich zurückziehen,

während live die Bergische Waffel

gebacken wird. „Die Firmen sollen wissen: Unsere

Seminarteilnehmer sind professionell betreut.

Was bei einer Tagung wichtig ist, wissen wir, weil

wir in dieser Hinsicht Profis sind“, betont Klij.

Als Tagungshotel könne man sehr dazu beitragen,

dass die Motivation der Teilnehmer gestärkt wird,

was wiederum dem Lernerfolg zugutekomme.

Welche Bedeutung das Tagungsgeschäft für die

Branche habe, hänge entscheidend von der Struktur

der Nachfrager in den jeweiligen Regionen ab,

erklärt Thorsten Hellwig, Pressesprecher des

Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga)

Nordrhein, zu dem das Bergische Land

zählt. „Für das Rheinland ist das Businessgeschäft

natürlich sehr wichtig. Der Geschäftsreisetourismus

spielt eine wichtige Rolle in der Region.“

Dementsprechend relevant sei auch das

Tagungsgeschäft, wobei die Nachfrage von Standort

zu Standort variiere. Laut Hotelmarkt

Deutschland 2017, dem Branchenreport des Hotelverbandes

Deutschland (IHA), gehört die Bundesrepublik

zu den führenden Tagungs- und Kongressstandorten

weltweit. Nach einer Erhebung

des Meeting- und Eventbarometers 2016 zählten

die deutschen Veranstaltungsstätten im Jahr 2015

der Bergische Unternehmer 09|17 15


TITEL TAGUNGEN: BESSER IM BUSINESS

rund 393 Millionen Teilnehmer. So ist das Tagungsgeschäft

ein wichtiges Standbein für Gastronomie

und Hotellerie – auch in der bergischen

Region. Zur besseren Vermarktung der Meetings

„made in Germany“ hat der IHA einheitliche Kriterien

zur Kennzeichnung eines auf die Durchführung

von Tagungen spezialisierten Hotels erarbeitet.

Das Leistungsspektrum reicht vom

professionellen Tagungsbereich über die Einhaltung

eines standardisierten Angebotsprozederes

bis zur professionellen Veranstaltungsbetreuung

und einem vorgegebenen Abrechnungsprozess.

Dass man als Tagungsstätte nicht stehen bleiben,

sondern sich stetig weiterentwickeln sollte, hat gerade

die CVJM-Bildungsstätte Bundeshöhe in

Wuppertal bewiesen. Am 10. September wurde

das „CVJM-Schwebebahnbistro“ offiziell eröffnet.

In einem durch die Stadtwerke Wuppertal

ausgemusterten Wagen lassen sich nun bergische

Spezialitäten genießen. Durch ein stimmiges

Konzept gelangte der ausrangierte Wagon in den

Besitz des CVJM-Westbunds und seiner angeschlossenen

Bildungsstätte. Damit bewarb sich

der gemeinnützige Verein nämlich bei den örtlichen

Stadtwerken, die drei ihrer alten Bahnen an

Initiativen verschenkten, die bei einer Online-Abstimmung

punkten konnten. Der CVJM landete

auf dem ersten Platz.

Gerd Halfmann,

leitet die CVJM-Bildungsstätte

in Wuppertal.

Hier nimmt er

im neuen Schwebebahnbistro

Platz. Neben

gemeinnützigen

Vereinen

nutzen auch Unternehmen

rege das Tagungsangebot.

Das neue Bistro, für das vier neue Arbeitsplätze

geschaffen wurden, steht der Öffentlichkeit zur

Einkehr genauso zur Verfügung, wie den Gästen

der Bildungsstätte. Während am Wochenende

Kirchengemeinden und CVJM-Ortsvereine hier

Schulungen für ihre ehrenamtlichen Mitarbeiter

oder Jugendfreizeiten abhalten, wissen während

der Woche viele Firmen aus Wuppertal und der

Umgebung die großzügige Einrichtung mit ihren

146 Betten, zehn Gruppenräumen mit Kapazitäten

von zwölf bis 199 Personen für Seminare oder

Fortbildungen zu schätzen. Die CVJM-Bildungsstätte

Bundeshöhe des CVJM-Westbundes liegt in

landschaftlich schöner Umgebung auf den Südhöhen

Wuppertals, direkt am Waldrand. Ein Ausflug

in den nahegelegenen Skulpturenpark von

Tony Cragg bietet sich an, ein nahegelegenes Fitnessstudio

können die Tagungsgäste ebenso nutzen.

Die Bereitstellung moderner Tagungstechnik

ist obligatorisch. „Wenn gewünscht, helfen wir

bei der Programmgestaltung. Dazu arbeiten wir

auch mit einem Wuppertaler Busunternehmen zusammen.

Wir sind für sie da! Das ist unser Motto“,

erklärt Bildungsstätten-Leiter Gerd Halfmann.

Mit dem Schwebebahnbistro haben der CVJM

und sein Tagungshaus nun ein Alleinstellungsmerkmal

erzielt.

Auf neue Wege begeben

So viel wie möglich wurde in dem im Halbkreis

aufgestellten Wagen erhalten – inklusive der Hinweise

auf die früheren Streckenverbindungen.

Gleichwohl wurde das frühere Verkehrsmittel mit

Bänken und Tischen gemütlich und den gastronomischen

Anforderungen entsprechend ausgestattet.

Eine Klimaanlage sorgt für angenehme Temperaturen

im Sommer und Wärme im Winter,

wobei man bei schönem Wetter auf der angrenzenden

Terrasse mit dem Wagen im Rücken sitzen

kann. Das außergewöhnliche Ambiente des stillgelegten

Schwebebahn-Wagens bietet sich vortrefflich

an, um die Pausen in den Tagungen an

einem inspirierenden Ort zu verbringen. Denn

schließlich ist die Wuppertaler Schwebebahn bis

heute ein Meisterwerk der Ingenieurkunst. Ein

guter Impuls, um sich gedanklich auf neue Wege

zu begeben.

auf Trends reagieren

Der Gast soll das Gefühl haben, dass er bei Freunden ist.

Nicht das Produkt ist der Schlüssel, sondern der Mensch.

Authentizität, Wertschätzung und Individualität sind

wichtiger denn je.

Die Branchenverbände machen allerdings auch

darauf aufmerksam, dass die deutsche Tagungswirtschaft

frühzeitig und sensibel auf Trends reagieren

muss, will sie den Status quo erhalten.

Die vom German Convention Bureau e.V. (GCB)

16 www.bvg-menzel.de


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TITEL TAGUNGEN: BESSER IM BUSINESS

herausgegebene Studie „Tagung und Kongress der

Zukunft“ hat Zukunftsthemen erarbeitet, auf die

sich die Veranstaltungsbranche in den nächsten

Jahren einstellen sollte. Dazu gehören entscheidend

die fortschreitende Technisierung und Digitalisierung.

Beispiele dafür sind neue Formen der

Wissensvermittlung, virtuelle Tagungseinheiten

und die Vernetzung virtueller Räume und in diesem

Zusammenhang auch die Informations- und

Datensicherheit. Genau schauen die Nachfrager

auch beim Thema Nachhaltigkeit hin. So sind Anbieter

von Tagungsstätten gut beraten, diesen

Punkt bei anstehenden Neu- und Umbauten zu berücksichtigen.

Auch Marco Klij vom Mercure-

Hotel widmet diesem Thema große Aufmerksamkeit.

In allen Häusern der Hotel-Kette wurde das

Programm Planet 21 implementiert. Dazu gehört

Mülltrennung genauso wie LED-Beleuchtung

oder das Einschalten der Lampen in Zimmern und

dern über so genannten Präsenzmelder.

Ein besonderes Haus

„Der Mensch

braucht einen Ortswechsel,

um Neues

besser aufnehmen

zu können. Unser

Gehirn lernt am

besten durch Abwechslung.“

Das Thema Nachhaltigkeit

spielt

für Unternehmen,

die Tagungsräume

buchen, eine immer

größere Rolle.

Beim Thema Nachhaltigkeit spielt auch das Land

Gut Höhne in der ersten Liga mit. Produkte aus

fairem Handel und ökologischem Anbau, Hotelprospekte

aus Recycling-Papier und so wenig

Chlor im Hotelpool wie möglich sind nur einige

Beispiele für umweltbewusstes Handeln. „Nachhaltigkeit

hat sicherlich Vertriebsaspekte, entspricht

aber vornehmlich unserer Philosophie und

Überzeugung vom sorgsamen Umgang mit den

Ressourcen“, betont Kai-Timon Reucher, der den

Familienbetrieb gemeinsam mit seinen Eltern und

seinem Bruder leitet. Das Land Gut Höhne ist in

vielerlei Hinsicht ein besonderes Haus, das Tagungsgäste

aus den umliegenden Metropolen,

dem Ruhrgebiet, aber auch von weiter her anzieht.

Rund um den Kern des Anwesens – ein historisches

Landgut, das 1750 erstmals urkundlich erwähnt

wurde – hat die Inhaberfamilie nach und

nach eine stilvolle Hotelanlage geschaffen. Neben

Familienfeiern und Besuchern, die rege den Wellnessbereich

nutzen, sind es vor allem die Tagungsgäste,

die einen wichtigen Geschäftszweig

ausmachen. Das 250 Betten-Haus verfügt über 16

Veranstaltungsräume unterschiedlicher Größe.

Zwischen zwei und 200 Personen finden hier vor

ansprechender Kulisse reichlich Platz und Muße,

um neue Inhalte aufzunehmen, sich intensiv zu

besprechen und innovative Ideen zu entwickeln.

Zudem gibt es verschiedene Kreativ-Bereiche in

naturbelassenen Lern-Park.

Tagungsassistenz

Die verwinkelte Anlage bietet zahlreiche Nischen,

dazu verschiedene Restaurants und Terrassen, die

in den Pausen oder am Ende eines Seminartages

Entspannung ermöglichen – dabei nicht zu vergessen,

der großzügige Wellnessbereich mit einen

lichtdurchfluteten Indoorpool, Fitnessräumen und

einem im Grünen liegenden Freibad. Ohne Frage

– die Immobilie an sich ist für Privattouristen und

Tagungsgäste schon sehr reizvoll. Doch was

braucht es noch, um im harten Wettbewerb des

Tagungsgeschäftes zu bestehen? „Durch das besondere

Ambiente und konstruktiv mitdenkende

Mitarbeiter können wir im positiven Sinne aus der

Reihe tanzen. Insbesondere halte ich die intensive

Betreuung und Begleitung unserer Gäste für einen

Punkt, den man keinesfalls vernachlässigen

darf“, erklärt Kai-Timon Reucher. So wurde eigens

eine Tagungsassistenz implementiert, die die

Teilnehmer und den Referenten oder Trainer während

des Aufenthaltes intensiv begleitet. Wir stellen

uns stets die Frage: Was möchte der Gast?

Und welches Lernziel wird verfolgt?“, sagt das

Geschäftsführungsmitglied. Wer sich diesen Anforderungen

bereits bei der Buchungsanfrage widme,

habe gute Chancen, ein optimales Angebot zu

erstellen. 150 Mitarbeitende werden auf Land Gut

Höhne beschäftigt. Service, Küche und Verkauf

arbeiten eng zusammen, um Tagungen zum Erfolg

werden zu lassen. Wesentlich sei zudem, sich

anhand des Gäste-Feedbacks weiterzuentwickeln.

Diese Rückmeldungen haben beispielsweise dazu

geführt, dass im nächsten Jahr zwei weitere Tagungsräume

auf dem Gelände entstehen. „Man

muss immer am Ball bleiben – auch und gerade

im Tagungsgeschäft“, spielt Reucher nicht zuletzt

auf den digitalen Fortschritt an.

Text: Stefanie Bona,

Fotos: BVG

18 www.bvg-menzel.de


der Bergische Unternehmer 09|17 19


TITEL INTERVIEW

Vom Tagungsgast

zum Tourist

Als stellvertretende Geschäftsführerin des

Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga)

Nordrhein weiss Isabel Hausmann um die

Bedeutung des Tagungsgeschäfts für die Hotels

und gastronomischen Betriebe in der Region.

Isabel Hausmann

ist stellvertretende

Geschäftsführerin

des Dehoga

Nordrhein, der

auch für die bergische

Region zuständig

ist.

Frau Hausmann, wie ist es um das Tagungsgeschäft

in unserer Region bestellt?

Sehr gut. Wir haben in den letzten Jahren zweistellige

Wachstumsraten verzeichnet.

Worauf führen Sie das zurück? Denn das

Bergische Land war ja eigentlich für Geschäftsreisende

immer interessanter als für

den Privattourismus.

Das stimmt. Aber heute ist ein wachsender Bedarf

da. Früher hat man sich in den Unternehmen auch

mal in einem Raum zusammengesetzt, um sich zu

besprechen. Mittlerweile sind viele Dinge komplexer

geworden, wir leben eben in einer anderen Zeit.

Da ist der Bedarf, Informationen ausführlich auszutauschen

und wichtige Inhalte außerhalb des Tagesgeschäftes

zu vermitteln, sehr viel größer.

Wie muss sich ein Tagungshotel oder eine Tagungsstätte

aufstellen, um sich in einem doch

hart umkämpften Markt zu behaupten?

Man muss etwas Besonderes bieten und seinen

Fokus auf eine Betriebsform richten. Einen bunten

Gemischtwarenladen anzubieten, funktioniert

nicht mehr. Der Trend geht dahin, dass man sich

spezialisiert und danach zielgerichtet arbeitet.

Das fängt beim Personal an, das mit Tagungsgästen

ganz anders umgeht, als mit Privattouristen.

Auch die Küche muss sich darauf einstellen.

Leicht und gesund ist hier die Devise, damit der

Lernerfolg bestmöglich unterstützt wird.

Wie könnte das Besondere aussehen?

Früher hat man etwas angeboten und die Leute haben

das angenommen. Heute muss sich ein Tagungshotel

oder eine Tagungsstätte viel mehr überlegen,

was sich der Kunde wünscht. Bucht zum

Beispiel ein Fabrikant für Regenschirme eine Tagung

oder ein Seminar, könnte man dieses Thema

aufgreifen und vielleicht Gebäck in Regenschirmform

anbieten. Was uns im Bergischen Land überdies

auszeichnet, ist unsere grüne Umgebung. Da

sind Köln und Düsseldorf ganz anders aufgestellt.

Also kann man mit Ausflügen ins Grüne oder einer

Fahrt über die Bahntrassen werben. Da kommen die

Tagungsteilnehmer an die frische Luft und außerdem

in Bewegung – auch gut für den Tagungserfolg.

Wie sehen die Anforderungen an die Technik aus?

Die sind natürlich hoch, aber in gewisser Weise

auch selbstverständlich. Früher konnte man mit

einer guten technischen Ausstattung punkten,

heute wird erwartet, dass sie da ist und funktioniert.

Und dass es Mitarbeiter gibt, die mit ihr

umgehen können.

Sie haben von den erfreulichen Zuwachsraten

erzählt. Glauben Sie, dass da noch Luft nach

oben ist?

Ganz bestimmt. Wir haben in unseren Breiten eine

zentrale Lage und eine sehr gute Verkehrsanbindung

mit der Bahn, aber auch an die Flughäfen.

20 www.bvg-menzel.de


Außerdem ist es nicht weit zu den Großstädten, um

Tagungsgästen dort mal ein Abendprogramm oder

einen Shoppingausflug anzubieten. Die geplanten

Outlets in Wuppertal und Remscheid könnten weiterhin

zu einem Magnet werden.

Häufig werden für Tagungen und erst recht für

Kongresse große räumliche Kapazitäten nachgefragt.

Haben kleinere Hotels oder gastronomische

Betriebe auch eine Chance, in diesem

Segment Marktanteile zu gewinnen?

Sicherlich. So wie es verschiedene Typen von Hotelbetrieben

gibt, gibt es unterschiedliche Formen

von Tagungen. Wer einen Raum, ein bisschen

Technik und guten Service braucht, kann auch in

einem kleineren Haus gut aufgehoben sein.

Nach welchen Kriterien suchen Ihrer Erfahrung

nach die Unternehmen einen Tagungsort aus?

Ganz wesentlich ist, wie ein Hotel sich darstellt und

dass es gefunden wird am Markt. Natürlich schauen

die Leute auf die Homepage, um sich zu informieren.

Dann ist aber auch immens wichtig, dass man

Wer ein gut durchdachtes

und aussagekräftiges

Angebot

hat, hat gute

Chancen, von einem

wachsenden Markt

zu profitieren.

dem potentiellen Kunden ein durchdachtes und aussagekräftiges

Angebot unterbreiten kann. Buchungsanfragen

müssen schnell beantwortet werden,

genauso muss man gute Stornobedingungen anbieten

können. Hier darf man nicht zu unflexibel sein,

denn es kann ja immer mal sein, dass etwas abgesagt

werden muss. Weiß der Kunde aber, dass man

sich auf den Partner im Tagungsgeschäft verlassen

kann, entsteht eine enge Verbindung und es ergibt

sich oft eine lange Geschäftsbeziehung.

Sehen Sie im wachsenden Tagungsgeschäft

auch einen Mehrwert für die Region?

Ganz bestimmt. Sehen Sie, es gibt doch mit Sicherheit

Leute, die durch eine Tagung oder ein Seminar

zu uns kommen, das Bergische Land aber nie für einen

Urlaub oder einen Kurztripp auf dem Schirm

hatten. Wenn sie uns aber als Tagungsgast besuchen

und die Attraktivität der Gegend entdecken, kommen

sie vielleicht einmal als Tourist wieder.

Das Gespräch führte Stefanie Bona

Foto: BVG

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der Bergische Unternehmer 09|17 21


ERFOLGREICH BERGISCH STARTUP

Basteln, tüfteln, integrieren

22 www.bvg-menzel.de


Mit Sonder- und Einzelanfertigungen, unter anderem für die Industrie, hat sich Jan

Kühr in Remscheid erfolgreich selbstständig gemacht. Eine gute Idee und ehrliche

Beratung motivierten ihn, sein eigenes Unternehmen aufzubauen. Mit Erfolg, wie

man schon nach kurzer Zeit sieht.

Schon kurz nach

Geschäftsgründung

wurde Jan

Kühr zum Arbeitgeber.

Heute beschäftigt

er sechs

Mitarbeiter auf 450

Euro-Basis.

Jan Kühr ist ein Bastler. Schon in seiner Jugend

hat der 26-Jährige vor allem an Autos und

LKWs geschraubt und getüftelt. Dass aus diesem

Talent einmal sein eigenes Unternehmen

entsteht, war eigentlich nicht sein Plan. Seit Juli aber

führt er mit „Jan Kühr Individuelle Anfertigungen“

seine eigene Firma, die individuelle Lösungen bietet.

Bis er die Idee für sein Start-Up umsetzen konnte,

hat es rund ein halbes Jahr gedauert. Anfang des Jahres

entschied sich der gelernte Werkzeugmechaniker

dazu, aus seinem Hobby und Nebengewerbe einen

Vollzeitjob zu machen. Mithilfe seines Steuerberaters

sowie der Unterstützung durch die Gründerschmiede

Remscheid nahm Kühr die Gründung in

Angriff. Beim Gründerstammtisch stellte er sein

Konzept vor, erhielt positives Feedback für die realistischen

Aussichten. Außerdem konnte er erste,

wichtige Kontakte knüpfen. Das ermutigte ihn, den

Plan weiterzuverfolgen. Inzwischen beschäftigt er

sechs Mitarbeiter auf 450 Euro-Basis.

Eine Nische besetzt

Von Vorteil war es für den Jungunternehmer, dass er

durch das Nebengewerbe bereits die Räumlichkeiten

in der ehemaligen Schreinerei an der Kronprinzenstraße

in Remscheid hatte. Denn bezahlbare Industriefläche

für produzierendes Gewerbe sei schwer in

Remscheid zu finden. Außerdem besaß er schon einige

der 30 bis 40 Jahre alten Bohr-, Hobel- oder Drehmaschinen,

die er vor allem für die Sonderanfertigung

im Werkzeugbereich benötigt.

Der Schritt in die Selbstständigkeit wurde zusätzlich

dadurch erleichtert, dass Kühr als Angestellter auch

im kaufmännischen und technischen Außendienst tätig

war und aus dieser Zeit viele Kontakte besitzt.

Aufträge nehme er aber nicht weg, betont er. „Größere

Firmen können den Kunden nicht mehr Einzelanfertigungen

bieten. Genau da setze ich an“, erklärt

der Geschäftsmann.

Dabei sei es egal, ob der Kunde nun einen speziellen

Blumenkasten für den Balkon oder für ein altes Motorradgetriebe

einen Rückwärtsgang brauche. Unter

anderem hat er an einem Ersatzteil für Röntgen-Geräte

gearbeitet oder einen Werkzeugsatz für Busse

entwickelt. Zu den bisherigen Auftraggebern zählen

bislang öffentliche Institutionen, Städte, zum Teil international

agierende Firmen, aber auch Privatpersonen.

Die Kunden kämen auf ihn zu - entweder durch

Kontakte oder aber auch eine Internetrecherche. So

geht es nicht jedem Startup. Durch seine individuellen

Anfertigungen aber hat Kühr ein Alleinstellungsmerkmal

und hilft damit Unternehmen, teure und

unnötige Neuanschaffungen zu vermeiden.

„Es zählt nicht wo man herkommt“

Kühr nimmt jede Herausforderung an, eine Lösung

zu finden und zu fertigen. Dabei geht er einen unkonventionellen

Weg. Das Spektrum umfasst alles,

was mit Metall und Kunststoff zu tun hat und sich im

Bereich der 2D- und 3D-Konstruktionen bewegt.

Auch 3D-Mess- und Drucktechnik zählt dazu. Dazu

arbeitet er eng mit anderen Firmen zusammen, die er

unter anderem über das Netzwerk „Unternehmer helfen

Unternehmern“ kennengelernt hat. Künftig soll

auch die CNC-Bearbeitung das Angebot erweitern.

Weitere Ideen im Dienstleistungssektor gibt es auch.

Diesen Geist des Startups spürt man in der Fertigungshalle.

Innovativ geht der sympathische Remscheider

zudem mit dem Thema Integration von

Flüchtlingen um. Überall in der Halle hängen Plakate

an Maschinen oder Wänden, die in Deutsch und

Persisch die Funktion erklären. Das ist eine Hilfestellung

für den 32-jährigen Iraner, der 18 Stunden

im Monat bei Kühr arbeitet. Inzwischen hilft der Geschäftsführer

ihm auch bei anderen Dingen und

weiß, wie schwer es für Flüchtlinge sein kann, Fuß

auf dem deutschen Arbeitsmarkt zu fassen. „Es zählt

nicht, wo man herkommt, sondern wo man hin will“,

sagt Kühr, der sich weniger Hürden und mehr Firmen

wünscht, die sich für Flüchtlinge engagieren.

Text: Anna Mazzalupi

Foto: BVG

Jan Kühr Individuelle Anfertigungen

Kronprinzenstraße 42

42857 Remscheid

Fon 0176 62617433

Mail jk@jankuehr.de

Net www.jankuehr.de

der Bergische Unternehmer 09|17 23


AUS DER PRAXIS RECHT | STEUERN | FINANZEN

Privater Autoverkäufer haftet

für falsche Zusicherung

Auch einem Autohändler, der von einem

privaten Verkäufer einen Gebrauchtwagen

erworben hat, kann ein Recht auf

Rückabwicklung des Kaufvertrags zustehen,

wenn der Wagen entgegen den

Vereinbarungen im Kaufvertrag nicht

unfallfrei und nachlackiert ist. Das gilt

auch dann, wenn der Kfz-Händler die

Gelegenheit hatte, den Gebrauchtwagen

genau auf Unfallschäden zu untersuchen.

Nach Auffassung des Oberlandesgerichts

Hamm kann er sich zunächst

auf eine Sichtkontrolle beschränken.

Erst wenn der Händler konkrete Anhaltspunkte

dafür hat, dass die Angaben

des Verkäufers zur Unfallfreiheit falsch

oder zweifelhaft sind, kann es als grob

sorgfaltswidrig gewertet werden, wenn

er das Fahrzeug dennoch nicht genauer

untersucht. Urteil des OLG Hamm vom

16. Mai 2017, 28 U 101/16, Juris online.

Bitte um Bewertung per E-Mail

ist wettbewerbswidrig

Nach dem Internetgeschäft per E-Mail

schnell einmal nachhaken und um Bewertung

einer Verkaufstransaktion bitten

– das ist ohne vorherige ausdrückliche

Einwilligung des Adressaten unzulässig.

Die Aktion stellt eine unzumutbare, belästigende

und damit unerlaubte Werbung

(i.S.v. § 7 Abs. 2 Nr. 3 UWG) dar

und ist daher zu unterlassen. Der Absender

kann sich auch nicht darauf berufen,

dass Kundenzufriedenheitsbefragungen

mittlerweile weit verbreitet sind. Dies ändert

nichts an deren Wettbewerbswidrigkeit.

Beschluss des KG Berlin vom 7. Februar

2017, 5 W 15/17, MMR 2017, 338.

Steuerurteil: Hohe Zinsen

bleiben vorerst bestehen

Fotos: MEV

Das Finanzgericht Münster hält den

Steuerzinssatz von sechs Prozent noch

für verfassungsgemäß. Eine vom Bund

der Steuerzahler (BdSt) unterstützte

Musterklage wurde damit in erster Instanz

abgewiesen (Az.: 10 K 2472/16 E).

Allerdings hat das Gericht die Revision

zum Bundesfinanzhof ausdrücklich zugelassen

und damit den Weg zum höchsten

deutschen Steuergericht freigemacht.

Der Bund der Steuerzahler wird gemeinsam

mit den Klägern die Urteilsgründe

prüfen und dann wahrscheinlich Revision

einlegen. Mit der schriftlichen Urteilsbegründung

ist in einigen Wochen

zu rechnen. Für die Praxis hat das Urteil

zunächst keine Auswirkungen. Steuerzahler

können weiterhin gegen die hohen

Steuerzinsen Einspruch einlegen

und das Ruhen des Verfahrens beantragen.

Zur Begründung sollte auf ein bereits

laufendes Parallelverfahren beim

Bundesfinanzhof verwiesen werden

(Az.: I R 77/15).

Keine Regelbesteuerung bei nur

mittelbarer beruflicher

Tätigkeit für die

Kapitalgesellschaft

Streitig ist der Abzug von Zinsen für ein

Darlehen zur Anschaffung einer GmbH-

Beteiligung als Werbungskosten bei den

Einkünften aus Kapitalvermögen. Der

Kläger war bis zu seiner Pensionierung

im Jahr 2012 Geschäftsführer der A

GmbH. Zudem fungierte er als Geschäftsführer

der B GmbH und C GmbH.

Im Jahr 2007 hatte der Kläger ein Darlehen

über 200.000 zur Finanzierung eines

Anteils von 10 % an der A GmbH aufgenommen.

Im Jahr 2013 veräußerte er einen

Gesellschaftsanteil von 9 %. Zugleich

zahlte er das Darlehen samt aufgelaufener

Zinsen, insgesamt 242.313 , an

den Darlehensgeber zurück. Der Kläger

begehrte die Anwendung der tariflichen

Einkommensteuer und den Abzug der

Zinsen in Höhe von 42.313 als Werbungskosten

bei den Einkünften aus Kapitalvermögen.

Dies lehnte das beklagte

Finanzamt unter Hinweis darauf ab, dass

der Kläger nach Aufgabe seines Geschäftsführerpostens

im Jahr 2012 nicht

mehr für die Gesellschaft beruflich tätig

sei. Dem ist das Finanzgericht Düsseldorf

gefolgt. Im Streitjahr 2013 komme

eine Option zur Regelbesteuerung (und

damit ein Abzug von Werbungskosten)

bei Gewinnausschüttungen u.a. dann in

Betracht, wenn der Steuerpflichtige unmittelbar

oder mittelbar zu mindestens

1 % an der Kapitalgesellschaft beteiligt

und beruflich für diese tätig sei. Letzteres

sei hier jedoch nicht der Fall gewe-

24 www.bvg-menzel.de


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Ihr direkter Zugang zu unserer globalen Investmentkompetenz

Anleger, die ihr Depot selbst steuern

möchten, dabei aber auf die Begleitung

durch erfahrene Investmentexperten

Wert legen, können im Rahmen der

Portfolioberatung der Deutschen Bank

auf ein kompetentes Beratungsteam

zurückgreifen.

„Ein gutes Portfolio ist mehr als eine

lange Liste von Wertpapieren. Es ist

eine ausbalancierte Einheit, die dem

Investor gleichermaßen Chancen und

Absicherung unter einer Vielzahl von

möglichen zukünftigen Entwicklungen

bietet.” So umschreibt der Nobelpreisträger

der Wirtschaftswissenschaften Harry

M. Markowitz die Anforderungen, die

ein gut ausbalanciertes Wertpapierdepot

erfüllen sollte – und das gilt insbesondere

in Zeiten schnelllebiger Märkte.

Die größten Herausforderungen für den

Anleger sind dabei: Sie müssen eine Flut

an Informationen bewältigen und Markttrends

erkennen, um ihr Depot zum

richtigen Zeitpunkt an sich verändernde

Rahmenbedingungen anzupassen.

Globales Know-how nutzen

tigen Investmententscheidungen selbst –

er hat also die volle Kontrolle über den

Kauf und Verkauf von Wertpapieren.


petenz erfahrener Investmentexperten”,

so Stephan.

Aus der Kapitalmarkteinschätzung des

Chef-Anlagestrategen werden auf Basis

unterschiedlicher Ertrags- und Risiko-

pots

entwickelt. Dabei steht ein aktiver

und auf Einzeltitel fokussierter Ansatz

im Vordergrund, der insbesondere auf


den zugeschnitten ist. Ändert sich die


rungsdepots angepasst: Während in turbulenten

Börsenphasen eine eher defensive

Ausrichtung im Fokus steht, werden

beispielsweise in Phasen einer anziehenden

Wirtschaftsdynamik stärker

konjunktursensitive Titel berücksichtigt.


Ein volatiler Markt beispielsweise bietet

nicht nur Chancen zum Direkteinstieg

in Aktien. „Renditemöglichkeiten



Auch diesbezüglich die richtige Depotstrukturierung

zu wählen, kann maßgeblich

zur Renditeentwicklung des

Portfolios beitragen.

Informativ und transparent

Im Rahmen der Portfolioberatung erhält

der Kunde auf Wunsch regelmäßig auf

seine Anlagepräferenzen zugeschnittene

Analysen und Berichte zu Märkten

und Branchentrends. Darüber hinaus

bekommt er regelmäßig umfangreiche

Aufstellungen über die Entwicklung und

Zusammensetzung seiner Vermögenswerte

zugesandt. Trotz aller Beratung:

Die eigentliche Anlageentscheidung verbleibt

letztlich beim Anleger. Damit kann

er das Chance-Risiko-Verhältnis seiner

Geldanlage gemäß seinen persönlichen


Vergütung hat der Anleger die Wahl

zwischen zwei Varianten. „Die Portfolioberatung

der Deutschen Bank bietet

eine kompetente Beratung für komplexe

Anlagethemen.”

Selbst für erfahrene Anleger ist das

Meistern dieser Herausforderungen

zeitintensiv und keine leichte Aufgabe.

Mehr zur Portfolioberatung der

„Anlegern, die ihr Depot selbst steuern,

Deutschen Bank erklärt Ihnen

bietet die Deutsche Bank deshalb mit

gerne Ihr zuständiger Leiter

ihrer Portfolioberatung die Möglichkeit,

Portfolioberatung Region West:

sich hierfür einen kompetenten Partner

zur Seite zu stellen”, sagt Dr. Ulrich

Stephan, Chef-Anlagestratege Privatund

Firmenkunden der Deutschen Bank. Das Depot gestalten

Im Mittelpunkt der Portfolioberatung

steht ein eingespieltes „Tandem” aus Die Portfolioberatung erfolgt in den

dem persönlichen Berater und dem Anlageklassen Liquidität, Aktien, Ren-

Spezialberater Portfolioberatung. Letzterer


sichert dem Anleger Zugang zum

globalen Know-how der Deutschen Bank, Kunden gibt der Berater diesem konkrete

Roberto Malandrino

das durch den Chef-Anlagestrategen

Empfehlungen zur Gewichtung von

Dr. Ulrich Stephan zur aktuellen Marktmeinung

Anlageklassen in seinem Portfolio sowie roberto.malandrino@db.com

für Privat- und Firmenkunden zu Einzeltiteln. Diese basieren auf dem

zusammengeführt wird. Bei dieser Be-

der


Bergische Unternehmer 09|17


25


AUS DER PRAXIS RECHT | STEUERN | FINANZEN

sen. Die nichtselbständige Tätigkeit des

Klägers für die A GmbH habe mit seinem

Ausscheiden als Geschäftsführer

im Jahr 2012 geendet. Etwas anderes

folge nicht aus dem Umstand, dass der

Kläger auch als Geschäftsführer der C

GmbH tätig gewesen sei und diese entgeltliche

Beratungsleistungen gegenüber

der A GmbH erbracht habe. Derartige

nur mittelbare Vertragsbeziehungen

zwischen dem Kläger und der A GmbH

reichten nicht aus.Das Finanzgericht

Düsseldorf hat die Revision zum Bundesfinanzhof

zugelassen. Zwar hat sich

die Gesetzesfassung geändert, die

Streitfrage stellt sich aber - so der erkennende

Senat - nach der Gesetzesänderung

gleichermaßen. Quelle: Finanzgericht

Düsseldorf, Entscheidung im

Volltext: 7 K 3226/16 E.

Perfekt eingeparkt:

die neue Ein Prozent-Minderung

Die private Nutzung eines Firmenwagens

stellt einen geldwerten Vorteil dar, der

für den nutzenden Arbeitnehmer steuerund

sozialversicherungspflichtig ist.

Der Wert wird regelmäßig nach der Ein-

Prozent-Methode ermittelt. Zuzahlungen

minderten den geldwerten Vorteil bislang

nur dann, wenn es sich um pauschale

Zahlungen (z.B. fester monatlicher Betrag

oder eine Pauschale pro privat

gefahrenen Kilometer) handelte. Der

Bundesfinanzhof hat aktuell zugunsten

der Steuerzahler entschieden, dass alle

vom Arbeitnehmer selbst getragenen

Kosten den geldwerten Vorteil bis auf

maximal 0 Euro mindern. Arbeitnehmer

können die Minderung des geldwerten

Vorteils auch für noch änderbare offene

Vorjahre im Rahmen ihrer Einkommensteuerveranlagung

beantragen. Quelle:

Treumerkur.

Abzugsverbot für

Pauschalsteuer auf Geschenke

Freiwillige Sachzuwendungen oder Geschenke

an Geschäftsfreunde, Kunden

usw. unterliegen bei diesen Empfängern

grundsätzlich der Einkommensteuer. Zur

Abgeltung der Besteuerung kann der zuwendende

Unternehmer die Einkommensteuer

im Rahmen des § 37b EStG pauschal

mit 30 % (1) übernehmen; der

Empfänger braucht die Zuwendung dann

nicht der Einkommensteuer zu unterwerfen.

Wird dieses Verfahren angewendet,

so gilt es für alle im Wirtschaftsjahr gewährten

Zuwendungen und Geschenke

an Geschäftsfreunde, und zwar unabhängig

davon, ob die Grenze von 35 Euro (2)

überschritten ist oder nicht. Die Pauschalsteuer

nach § 37b EStG kann nur als

Betriebsausgabe abgezogen werden,

wenn die jeweilige ihr zugrunde liegende

Zuwendung keinem Abzugsverbot unterliegt.

(3) In einem neueren Urteil (4) hat

der Bundesfinanzhof entschieden, dass

in der Übernahme der pauschalen Einkommensteuer

gemäß § 37b EStG ein

Vereinigung Bergischer Unternehmerverbände e.V. - VBU®

Unsere Verbandsgruppe umfasst rd. 650 Mitgliedsunternehmen mit

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Mönchengladbach

Lüpertzender Straße 6 · 41061 Mönchengladbach · Telefon: 02161 / 24498-0 · Telefax: 02161 / 24498-33

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26 www.bvg-menzel.de


weiteres „Geschenk“ an den Geschäftsfreund

zu sehen ist. Das bedeutet, dass

der Betriebsausgabenabzug für das Geschenk

und die Pauschalsteuer ausgeschlossen

ist, wenn der Wert des Geschenks

zuzüglich der darauf

entfallenden Pauschalsteuer den Grenzbetrag

für Geschenke von 35 Euro übersteigt.

Hat sich der zuwendende Unternehmer

zur Anwendung der

Pauschalbesteuerung nach § 37b EStG

für Zuwendungen an Geschäftsfreunde

entschieden, können nach dieser Rechtsprechung

nur noch Geschenke bis zu einem

Wert von 26,58 Euro (5) beim Betriebsausgabenabzug

berücksichtigt

werden. Bei Überschreiten dieser Grenze

können die Aufwendungen für das Geschenk

und die darauf entfallende Pauschalsteuer

nach § 37b EStG nicht als

Betriebsausgaben abgezogen werden.

Quelle: Rinke Treuhand.

Goldbarren gehören zum

Umlaufvermögen einer GbR

Der Bundesfinanzhof hat entschieden:

Eine vermögensverwaltend tätige, aber

gewerblich geprägte Gesellschaft bürgerlichen

Rechts (GbR), die ihren Überschuss

durch Einnahmen-Überschussrechnung

ermittelt, kann nicht nur

Anlage-, sondern auch Umlaufvermögen

haben. Dies ist insofern von Belang, als

bei Gegenständen des Anlagevermögens

deren Anschaffungskosten erst im Zeitpunkt

der Veräußerung gewinnmindernd

zu berücksichtigen sind. Hingegen sind

die Anschaffungskosten für Wirtschaftsgüter

des Umlaufvermögens grundsätzlich

im Zeitpunkt der Anschaffung als

Betriebsausgaben abziehbar.Entgegen der

Auffassung des Finanzamts ordneten die

obersten Finanzrichter die von der GbR

angeschafften Goldbarren dem Umlaufvermögen

zu. Die Anschaffungskosten

konnten daher sofort als Betriebsausgaben

geltend gemacht werden. Quelle: Urteil

des BFH vom 19. Januar 2017, Az. IV

R 10/14, DB 2017, 887.

Globale Gewinne müssen

Grösse zeigen

Ende letzten Jahres ist ein Gesetz in

Deutschland gegen Gewinnkürzungen

und Gewinnverlagerungen („Base Erosion

and Profit Shifting“ - BEPS) in Kraft getreten.

Ziel ist es, international tätige Unternehmen

an der Minderung ihrer Steuerlast

durch Ausnutzung unterschiedlicher

Steuersysteme zu hindern. Für Unternehmen

mit jährlichen Umsätzen von mehr als

100 Mio. Euro gilt daher ab dem Jahr 2017

ein besonderer Aufbau der zu erstellenden

Verrechnungspreisdokumentation. Zudem

gilt für inländische Obergesellschaften

international tätiger Konzerne ab einem

Konzernumsatz von mehr als 750 Mio.

Euro eine länderbezogene Berichterstattung

für bestimmte Informationen

(„Country-by-Country Reporting“).

Quelle: Treumerkur.

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der Bergische Unternehmer 09|17 27


ERFOLGREICH BERGISCH PORTRÄT

Glänzende Arbeit

Wenn Roboter weltweit Glanzleistung bringen, kommen sie wahrscheinlich aus Wuppertal. Dort

entwickelt und produziert seit 60 Jahren die Firma Heinz Berger innovative Schleif- und Poliermaschinen,

die in der Metallbearbeitung eingesetzt werden. Meilensteine in der bewegten Unternehmensgeschichte

waren der Einstieg in die CNC-Technik sowie die Spezialisierung auf intelligente

Automatisierung in Verbindung mit digitalen Industrie 4.0-Projekten.

Als Global Player mit einer Exportquote

von rund 80 Prozent gehört die Berger

Gruppe heute zu den international führenden

Herstellern für Schleifmaschinen im

Sondermaschinenbau. Trotzdem sind die Wuppertaler

nach wie vor eng mit der bergischen Industrie

verbunden. Das hat Tradition. Denn zunächst konzentrierte

sich der Schwerpunkt der Fertigung auf

Maschinen, die für die Bearbeitung von Schneidwaren

und Handwerkzeugen ausgelegt waren – also Erzeugnisse,

die für die Region typisch sind. Mit dem

technologischen Fortschritt wuchs auch das Anwendungsspektrum.

Ob chirurgische Instrumente in

Millimeterlänge oder schwergewichtige Motorblöcke

mit komplexen Geometrien, ob filigrane Scheren,

Bandstahl oder großformatige Rundmesser:

Maschinen made by Heinz Berger erledigen die

Oberflächenbearbeitung mit perfekter Präzision.

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Komplette Lösungen aus einer Hand

„Durch den Zukauf von fünf weiteren namhaften

Maschinenbau-Unternehmen sind wir in der Lage,

unser Leistungsprogramm marktgerecht auszuweiten“,

erklärt Geschäftsführer Dr. Andreas

Groß, der gemeinsam mit Marco Chiesura den Familienbetrieb

in dritter Generation leitet. „Damit

können wir unseren Abnehmern in aller Welt aus

einer Hand Komplettlösungen für unterschiedliche

Produktionsprozesse anbieten.“ Das Produktsortiment

am Firmensitz und Fertigungsstandort in

Wuppertal-Cronenberg besteht aus ca. 250 meist

CNC-gesteuerten Maschinentypen und über 600

Roboterintegrationen. Pro Jahr werden zwischen

70 und 110 Maschinen-Anlagen bei Berger gebaut;

zum Teil mit moderner Robotik ausgestattet.

Zurzeit beschäftigt das Unternehmen 140

hochspezialisierte Mitarbeiter, die jährlich einen

Umsatz von ca. 23 Millionen Euro erwirtschaften.

Fortschritt durch Entwicklung

Zum wirtschaftlichen Erfolg

gehören auch das

soziale Engagement und

die Förderung der Jugend.

Hier setzt die Berger

Gruppe seit jeher

Prioritäten. Eine 120.000

Euro teure Roboteranlage

für die Junior-Uni, ein

Deutschland-Stipendium

für zwei Exzellent-Studenten

an der Universität

Wuppertal sowie ein

großes Investment in die

Ausbildung des Nachwuchses

im eigenen

Unternehmen sind Beispiele

für die Verbundenheit

zum Standort.

von 3D-Druckverfahren oder auch von Anlagen-

Steuerungen, die mit künstlicher Intelligenz arbeiten“,

beschreibt der umtriebige Unternehmer

seine mittelfristigen Vorhaben

Text: Brigitte Waldens

Foto: Günter Lintl

Heinz Berger Maschinenfabrik GmbH

& Co. KG

Kohlfurter Brücke 69

42349 Wuppertal

Fon 0202 247420

Fax 0202 2474242

Mail info@bergergruppe.de

Net www.bergergruppe.de

Dr. Andreas Groß und sein Team aus Ingenieuren

und Technikern setzen bei ihrer Arbeit konsequent

auf Innovation: „Der Anteil von Forschung und

Entwicklung liegt mittlerweile bei über 30 Prozent

des Gesamtumsatzes. Mit dieser Investition in die

Zukunft haben wir in den vergangenen Jahren

durchschnittlich zehn neuartige Maschinentypen

oder Herstellungsprozesse zur Anwendung gebracht.

Die Möglichkeiten gehen inzwischen erheblich

über die anfängliche Beladeautomation hinaus.

Heute übernehmen unsere Maschinen beispielsweise

die geführte Bearbeitung von Werkstücken, unterstützt

von Lasersensorik, Linearmotoren und

Kameramesstechnik. Das heißt: Mit Präzisionsmesstechnik

oder exakt geregeltem Kraftmoment

erzielen wir Fertigungsergebnisse von höchster

Qualität.“ Diese Kompetenz wird rund um den

Globus geschätzt. Kein Wunder, dass sich die Kundenliste

der Berger Gruppe liest wie das „Who is

Who“ prominenter Weltmarken. Von der Solinger

Messermanufaktur Güde über Stanley Black & Decker

aus Connecticut bis zu Christofle in Paris ist

alles dabei, was Rang und Namen hat.

Ehrgeizige Pläne für die Zukunft

Doch Dr. Andreas Groß gehört nicht zu den Männern,

die sich mit dem bisher Erreichten zufrieden

geben. „ Für die kommenden Jahre planen wir, die

Digitalisierung der Firma voranzutreiben, sowie

weitere Projekte in Angriff zu nehmen. Unter anderem

die Entwicklung kollaborierender Roboter,

mobiler und selbstfahrender Magaziniersysteme,

Feuer &

Genuss

NEU: Italienische Schwungrad-

Schneidemaschinen von Berkel

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42327 Wuppertal

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der Bergische Unternehmer 09|17 29


AUS DER REGION DER KOMMENTAR

Der Bergische Unternehmer:

BILDUNGSCONTROLLING

Betriebliche Weiterbildung ist teuer, aber alternativlos.

Das zinsbedingte Wirtschaftssystem zwingt Unternehmen

zum Wachstum. Doch Ressourcen sind endlich

und die Schulden wachsen ins Astronomische. Was

bleibt, ist die Investition in das Leistungspotential der

Arbeitskräfte (Human Capital). Daher ist es unverständlich,

dass viele Unternehmen auf ein systematisches

Planen, Kontrollieren und Steuern von Bildungsprozessen

verzichten. Es existieren detaillierte,

pädagogische und ökonomische Controlling-Konzepte,

die Personalentwicklung effektiver und professioneller

gestalten können. Insbesondere ganzheitliche und mitarbeiterorientierte

Kompetenzentwicklungsstrategien

fördern branchenübergreifend das Wachstum und die

Produktivität einer Unternehmung.

Das Zukunftsprojekt 4.0 kommt, ungeachtet dessen,

welche Gefahren es in sich birgt. Unternehmen müssen

sich darauf vorbereiten und Arbeitnehmer werden

sich dem digitalen Wandel durch intensive Schulungen

anpassen müssen. Umfassende Kenntnisse, beispielsweise

in der modernen Informations- und Kommunikationstechnik,

sind zwingend erforderlich, um

eine Chance auf dem Arbeitsmarkt der Zukunft zu erhalten.

Ferner ist sicherzustellen, dass Mitarbeiter

über die spezifischen Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen,

die die Anforderungen am Arbeitsplatz erforderlich

machen (Corporate Training). Diese Anforderungen

ergeben sich aus der operativen und

strategischen Unternehmensplanung.

Corporate Training ist ein wesentlicher Bestandteil

des modernen Bildungscontrollings innerhalb einer

Unternehmung und trägt dazu bei, dass betriebliche

Weiterbildung nicht nur effizienter, sondern auch

wirtschaftlicher wird.

Der Autor Marc Wiesemann ist Diplom

Ökonom, Dozent und geschäftsführender

Gesellschafter der Weiterbildungsunternehmung

educate in Wuppertal.

Foto: BVG

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der Bergische Unternehmer 09|17 31


NAMEN ERFOLGREICH & NACHRICHTEN BERGISCH PORTRÄT

Fernost, direkt

um die Ecke

Das Museum für Asiatische Kunst in

Radevorwald ist eine Wahre Oase für

Kunstfreunde und -Kenner.

Galerist Peter

Hardt und seine

Frau Li Hong Hardt

Um Asien zu erleben, muss man nicht unbedingt

einen langen Flug auf sich nehmen.

Denn mit dem Museum für Asiatische

Kunst in Radevormwald liegt ein

Stück Fernost direkt um die Ecke. Vor drei Jahren

eröffnete der Galerist Peter Hardt zusammen mit

seiner Frau Li Hong Hardt das Privatmuseum auf

seinem eigenen Grundstück im Sieplenbusch 1.

Auf rund 500 Quadratmetern werden über 200

Exponate asiatischer Kultur gezeigt. Die Sammlung

der Geschwister Kienzle aus Stuttgart er-

gänzt sich hervorragend mit dem renovierten Bauernhaus

und der Scheune inklusive Galerie.

„Das ist ein besonderes Ambiente“, beschreibt Li

Hong Hardt. Denn der Tempel asiatischer Kultur

bietet nicht nur Skulpturen, Schmuck, Bücher oder

Zeremonienmesser, sondern auch einen Ort der Erholung.

Der 2.000 Quadratmeter große Garten ist

eine wahre Oase und schafft zusätzlich zum Museumsrundgang

ein Stück Urlaub. Von der Terrasse

aus hat man einen wunderschönen Blick ins

Wiebachtal. Das Plätschern des Wasserfalls, der

Bachlauf in den Teich und das kleine Häuschen darauf

laden zum Verweilen ein und geben innere

Ruhe. Dass hier früher die Kinder des Galeristen ihren

Bolzplatz hatten, ahnt man heute nicht mehr.

Buddha aus Tibet

Dafür wacht nun ein fünf Meter großer Buddha

aus Tibet über das Treiben in dem kleinen Auditorium,

das sich mit der Bühne für Aufführungen

und Vorträge eignet. Neben Konzerten oder Veranstaltungen

wie dem Chinesischen Mondfest

nutzen auch Tai-Chi- oder Qigong-Gruppen das

Amphitheater für Übungen. Der 29 Tonnen

schwere weiße Carrera-Stein aus China sowie drei

32 www.bvg-menzel.de


weitere große Skulpturen aus Indonesien, die seit

Juli im Museumsgarten stehen, runden das Bild

ab. „Wir planen einen Skulpturenpark ähnlich

dem in Wuppertal von Tony Cragg“, sagt die Museumsinhaberin.

Ziel ist es, die asiatische Kultur

den Besuchern näherzubringen. Kindergruppen

dürfen unter anderem die Koi-Fische füttern. Durch

die diversen, zusätzlichen Programmpunkte - etwa

Konzerte - kommen immer mehr Menschen aus der

Region. Darunter sind vor allem Wuppertaler und

Remscheider, zunehmend kommen aber auch mehr

Besucher aus dem Rheinland. Im August fand zum

ersten Mal die „Nacht der Museen“ in Radevormwald

statt. Dafür wurden im Garten des Asiatischen

Museums unter anderem 200 Kerzen um den

Teich herum angezündet. Ein faszinierendes Bild.

Firmen können das Museum im Übrigen für

Workshops, Seminare oder auch Feiern mit oder

ohne Führung buchen. Auch Hochzeitspaare auf

der Suche nach einer außergewöhnlicheren Location

können hier feiern. Das Foyer bietet etwa 50

Menschen Platz. Bei gutem Wetter passen bis zu

Firmen können das

Museum für Workshops,

Seminare

und auch Feiern

mit und ohne

Führung buchen.

300 Gäste auf das Außengelände. Geburtstage

können zum Beispiel beim Buddhistischen Frühstück

oder einer Bergischen Kaffeetafel gefeiert

werden – Asien trifft das Bergische Land nicht

nur landschaftlich, sondern auch kulturell.

Text: Anna Mazzalupi

Fotos: Asiatisches Museum Radevormwald

Museum für Asiatische Kunst

Sieplenbusch 1

42477 Radevormwald

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Samstag von 11 bis 17 Uhr sowie

Sonn- und feiertags von 11 bis 17 Uhr.

Infos unter www.asianart-museum.de,

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ERFOLGREICH BERGISCH PORTRÄT

Feuer und Flamme

Wenn Oliver Hepp mit dem Fidibus das Kaminholz anzündet, springt der Funke

über. Dann wird es wohlig warm in der repräsentativen Ausstellung im Schloss

Lüntenbeck. Beim Knistern und Flackern kommen Erinnerungen an kalte Winterabende

zurück, die bald schon wiederkehren. Und während der Besucher die besondere

Atmosphäre an diesem einzigartigen Standort geniesst, wächst seine

Lust auf einen ganz persönlichen Feuertraum.

34 www.bvg-menzel.de


Feuer fasziniert. Deshalb entscheiden sich

viele Menschen, einen Kamin als neuen

Mittelpunkt in ihrem Zuhause zu integrieren.

Maßgefertigt und abgestimmt auf

die Gegebenheiten im Raum. In Design und Optik

an den individuellen Lebensstil angepasst. Mit

überzeugender Leistung, umweltfreundlichen

Werten und zuverlässiger Funktion.

Um diese anspruchsvolle Aufgabe umzusetzen,

ist Erfahrung gefragt. Oliver Hepp besitzt die

Kompetenz, kreative Feuerkonzepte zu planen

und zu realisieren. Seit 1997 als selbständiger

Meister im Kachelofen- und Luftheizungsbau unterwegs,

kennt er sich in der komplexen Materie

bestens aus. In enger Zusammenarbeit mit Bauherrn

und Architekten entwickelt der Profi perfekte

Lösungen, die sich durch hohe Wertbeständigkeit

und moderne Heiztechnik auszeichnen.

Klare Formen im Bauhaus-Stil

Selbstverständlich spielt dabei auch die Gestaltung

der Feuerstelle eine wichtige Rolle. „Klassische

Kamingewänder aus Marmor sind zurzeit etwas

aus der Mode gekommen“, berichtet Oliver

Hepp. „Voll im Trend liegen dagegen Kamine und

Öfen im Bauhaus-Stil. Kubistische Konstruktionen

und eckige Geometrien bestimmen hier die

minimalistische Formensprache. Unterstrichen

wird die klare Linienführung zusätzlich durch die

Farbgebung in Schwarz und Weiß Ebenso findet

ein kühler Stahleffekt oder eine natürlich wirkende

Steinoptik im Moment zahlreiche Liebhaber

unter meinen Auftraggebern.“

Vom Designmodell zum Steinbackofen

20 Jahre im Markt präsent, ist Ofenhepp mittlerweile

die erste Adresse für exklusiven Kaminund

Ofenbau in der Region. Das Sortiment umfasst

neben Kaminöfen für Holz- und

Gasbefeuerung, Speicheröfen, Gartenfeuer und

Kachelöfen, die vor allem in Grün gerade eine

Renaissance erleben. Neu im Hepp-Programm

sind die extravaganten Modelle aus dem Atelier

Dominique Imbert in Frankreich. Darunter

Highlights wie der weltweit erste freihängende

und drehbare Kamin „Gyrofocus“, der 1968 kreiert

wurde und bereits einen Platz im renommierten

Guggenheim-Museum in New York gefunden

hat. Aber es geht bei Ofen Hepp auch bodenständiger.

Wer Feuer und Genuss wie in alten Zeiten

geschmackvoll verbinden möchte, bekommt zu

diesem Zweck sogar einen urigen Steinbackofen,

in dem das selbst zubereitete Brot garantiert gelingt

– und unglaublich gut schmeckt.

In der Praxis setzt

Handwerksmeister

Oliver Hepp konsequent

auf das Prinzip

der Strahlungswärme.

Im Gegensatz

zur Lufterwärmung

arbeitet dieses Verfahren

mit einer effektiven,

gleichmäßigen

Erwärmung aller

festen Körper in der

Ofenumgebung. Dazu

gehören Möbel und

Wände, aber auch

Menschen. Dank

dieser Methode

entsteht ein unvergleichlich

angenehmes

Klima im Raum,

ohne Staubentwicklung

und ohne Belastung

der Atemluft.

Für Oliver Hepp bietet

Schloss Lüntenbeck

den perfekten Rahmen

für seine Ausstellung

mit außergewöhnlichen

Kaminen und

Öfen. Ein Angebot mit

beispielhafter Vielfalt

in Form, Gestaltung

und Funktion, mit dem

sich selbst ausgefallene

Wünsche verwirklichen

lassen.

Auf den Schornstein kommt es an

Doch was ist eigentlich dran an den Vorbehalten,

dass Kamine große Dreckschleudern sind und die

Umwelt belasten? „Nichts! Vorausgesetzt, beim

Einbau wurde alles richtig gemacht“, erklärt Oliver

Hepp. „In diesem Zusammenhang kommt es

entscheidend auf den Schornstein an, der entsprechend

ausgekleidet und mit einer starken Lüftungund

Abzugstechnik ausgestattet sein muss. Um

dies zu gewährleisten, stimmen wir uns bei jedem

Projekt mit dem zuständigen Schornsteinfeger ab.

So befinden wir uns als ausführender Handwerksbetrieb

stets auf der sicheren Seite. Und damit

auch der Kunde.“

Bleibender Wert und günstige Kosten

Die Investition in ein Feuer nach Maß lohnt sich

auch finanziell. Ein Kamin oder Kachelofen von

Oliver Hepp bedeutet eine Anschaffung fürs Leben,

die man seinen Kindern vererben kann.

Übrigens bietet ein Kachelofen eine ideale Möglichkeit,

um während der Übergangsmonate preisgünstig

das ganze Haus zu heizen.

Oliver Hepp schenkt dem Kostenaspekt viel Beachtung:

„Ich empfehle meinen Kunden leistungsstarke

Speicheröfen mit bewährter Schamotteauskleidung,

die mindestens acht bis zwölf Stunden

Wärme abstrahlen.“ Und hat gleich noch einen

Extra-Tipp parat: „Das beste Kaminholz ist nach

meiner Erfahrung gut durchgetrocknetes Buchenholz.

Das brennt lang und nahezu rückstandsfrei

und sorgt für ein schönes Feuer. Auch an feuchten,

nebligen Tagen.“

Text: Brigitte Waldens

Foto: Günter Lintl

Ofenhepp

Lüntenbeck 1

42327 Wuppertal

Fon 0202 87022525

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der Bergische Unternehmer 09|17 35


IM FOKUS WEITERBILDUNG

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Mehr wissen.

Mehr können. Mehr

werden.

Jeder Zweite lernt dazu. Nach Angaben des Bundesbildungsministeriums

haben im vergangenen

Jahr 50 Prozent der 18- bis 64-Jährigen an mindestens

einer Fortbildungsmaßnahme teilgenommen

- mit Schwerpunkt auf der beruflichen

Weiterqualifizierung.

Frauenpower: Technische

Berufe sind keine

Männerdomäne

mehr. Qualifizieren

muss sich aber jeder

und jede, um weiterzukommen,

Entsprechend scheint auch das Interesse

der Arbeitgeber daran zu wachsen,

dass die Belegschaft an den angebotenen

Kursen teilnimmt. So stieg der

Anteil an Weiterbildungsmaßnahmen,

die komplett oder weitgehend während der Arbeitszeit

stattfinden, innerhalb von vier Jahren

von 52 auf aktuell 60 Prozent. Andere Untersuchungen

kommen auf ähnliche Ergebnisse. Zum

Beispiel eine Umfrage von Indeed, der weitgrößten

Jobseite im Internet. Danach zeigen 83,7 Prozent

der deutschen Arbeitnehmer konkretes Interesse

an einer beruflichen Fortbildung. 48,6

Prozente würden auch am Wochenende Zeit für

die persönliche Qualifizierung investieren. Und

17,1 Prozent wären sogar bereit, ihren Urlaub dafür

zu verwenden. Wo also ist das Problem?

Denn die Auswertung dieser Umfragen liest sich

erst einmal gut. Doch beim genaueren Hinsehen

wird eine Schwachstelle deutlich: Rund ein Drittel

der Befragten bekommt vom Arbeitgeber keine

Angebote zur Weiterbildung. Damit erlahmt

der Bergische Unternehmer 09|17 37


IM FOKUS WEITERBILDUNG

Ob Tagesseminar oder siebensemestriges Studium, jeder

findet an der Technischen Akademie das passende Weiterbildungsangebot.

Oft kombiniert mit einem Praktikum in

entsprechenden Firmen, wo die Studenten ihre neu erworbenes

Wissen in der Praxis anwenden können. Im Studiengang

International Management with Engineering ist sogar

ein mehrwöchiger Aufenthalt im nicht deutschsprachigen

Ausland vorgesehen. Bei der TAW hat Bildung eben nichts

mit Standard zu tun.

offensichtlich bei vielen Beschäftigten die Bereitschaft,

sich selbst um Möglichkeiten zum beruflichen

Fortkommen zu kümmern. Für 66,8 Prozent

derjenigen, die an dieser Studie teilgenommen haben,

trifft das zu. Diese Zahl wirft zwar ein

Schlaglicht auf die bundesdeutsche Situation im

Bereich der Aus- und Weiterbildung, sagt jedoch

nicht viel über die speziellen Verhältnisse in den

einzelnen Bundesländern aus. Beispielsweise in

Nordrhein-Westfalen und hier konkret im Bergischen

Land.

Von der Hilfskraft zur Fachkraft

werbsleben ausscheiden. Das entspricht knapp 20

Prozent aller Personen, die derzeit in unserem Gebiet

in Lohn und Brot stehen – ein Wert, der innerhalb

von NRW deutlich über dem Durchschnitt

liegt. Mit der „Weiterbildungsinitiative Bergisches

Land“, die gemeinsam von den Arbeitsagenturen

in Solingen-Wuppertal, Bergisch Gladbach und

Mettmann ins Leben gerufen wurde, versuchen die

Experten, frühzeitig gegenzusteuern.

Martin Klebe, Chef der Agentur für Arbeit in Solingen-Wuppertal,

präzisiert: „Es geht nicht allein

um den quantitativen Verlust, sondern vor allem

darum, dass wir in absehbarer Zeit auf jede Menge

Fachkompetenz verzichten müssen. Denn fast

80 Prozent der Menschen, die sich aus Altersgründen

von ihrer Arbeitsstelle verabschieden, sind als

Fachkräfte in ihren Betrieben tätig gewesen. Zudem

werden immer mehr Menschen in immer

Viereinhalb Jahre harte Arbeit

Lohnt sich das triale Studium?

Der Anteil von Weiterbildungsmaßnahmen,

die komplett oder

weitgehend während

der Arbeitszeit stattfinden,

stieg innerhalb

von vier Jahren

von 52 auf aktuell 60

Prozent.

Wie im übrigen Bundesgebiet befindet sich auch

der Arbeitsmarkt im Bergischen in einer erfreulichen

Situation. So ist allein im Städtedreieck die

Arbeitslosenzahl deutlich gesunken; die Zahl der

gemeldeten freien Stellen dagegen erneut gestiegen.

Doch das wird nicht immer so bleiben. In den kommenden

zehn Jahren droht der Region ein gewaltiger

Aderlass, wenn von den 630.000 Beschäftigten

rund 120.000 Arbeitnehmer aus dem aktiven Er-

Geselle, Meister, Bachelor: In einem Kraftakt

zu drei wichtigen Abschlüssen. Das triale Studium

verbindet eine Ausbildung im Handwerk

mit einer Fortbildung zum Meister sowie einem

betriebswirtschaftlichem Bachelorstudium. Daraus

ergibt sich eine Win-Win-Situation für Betriebe

und Studenten.

Firmen, die ihre jungen Mitarbeiter zu diesem

Studiengang schicken, erreichen, dass der

Nachwuchs für die Fach- und Führungsebene

top qualifiziert wird. Nicht nur im praktischen

Bereich, sondern auch im betrieblichen Handwerksmanagement.

Gleichzeitig entsteht eine

frühe Bindung an das Unternehmen.

Junge Leute, die sich für den Ausbildungs-Marathon

entscheiden, haben beste Chancen,

sich zum Spezialisten im Handwerk mit einem

umfangreichen betriebswirtschaftlichen Knowhow

zu entwickeln. Damit sind sie optimal vorbereitet,

Führungsaufgaben in ihrem Betrieb

zu übernehmen oder sich im Handwerk selbständig

zu machen.

Noch wird das triale Studium nicht flächendeckend

in Deutschland angeboten. Die örtlichen

Handwerkskammern und Kreishandwerkerschaften

geben gerne Auskunft, wo Studienplätze

bereits vorhanden sind.

38 www.bvg-menzel.de


kürzeren Abständen in Rente gehen. Eine Entwicklung,

die den Unternehmen in unserer Region

zunehmend Sorge bereitet.“

Verständlich, denn die Zukunft des Wirtschaftsraumes

Bergisches Land steht und fällt mit der

Leistungsstärke und Wettbewerbsfähigkeit der

ansässigen Firmen. Gerade auch im Hinblick auf

die benachbarten großen Dienstleistungszentren

des Rheinlandes. Der Erfolg im Markt ist allerdings

nur dann nachhaltig sicherzustellen, wenn

genügend qualifizierte Arbeitnehmer zur Verfügung

stehen. Durch die Erhöhung der Ausbildungskapazitäten

kann schon in gewisser Weise

vorgesorgt werden.

Aktuell reicht das nicht. Deshalb ist es unerlässlich,

alternative Wege zu gehen und über die Qualifizierung

der Beschäftigten in den Unternehmen

weitere Ressourcen zu erschließen. Warum, verrät

Martin Klebe: „In den bergischen Betrieben arbeiten

über 100.000 Menschen ohne Ausbildung

auf Helferniveau. Ihr Arbeitsplatz steht zur Disposition,

da gerade im Industriebereich durch Digitalisierung

und Automatisierung sich immer

Im Netzwerk „Quallianz“

e.V. haben

sich namhafte Bildungsanbieter

aus

der Region zusammengeschlossen.

Der Verbund verfolgt

das Ziel, im

Bergischen Städtedreieck

eine

dauerhafte,

zukunftsfähige

Weiterbildungsinfrastruktur

aufzubauen,

um noch

effizienter zu tragfähigen

Ergebnissen

zu kommen.

mehr gering qualifizierte Tätigkeiten erübrigen.

Andrerseits sind die Unternehmen vermehrt auf

Fachleute angewiesen, die den Anforderungen einer

Arbeitswelt 4.0 gerecht werden.“

Genau hier hakt die Weiterbildungsinitiative Bergisches

Land ein. Im Mittelpunkt der über mehrere

Jahre laufenden Aktion stehen Betriebe mit bis zu

249 Mitarbeitern, die von den beteiligten Arbeitsagenturen

Zuschüsse erhalten, um angelernte Kräfte

zu Fachkräften weiterbilden. Bei Firmen, die bis

zu neun Mitarbeiter beschäftigten, werden auf Antrag

die Kosten für die Qualifizierungsmaßnahmen

komplett übernommen.

Allein in 2017 liegt die Summe der Fördermittel

bei fast 10 Millionen Euro. Diese Gelder werden

in erster Linie für die Fort- und Weiterbildung in

den teilnehmenden Firmen verwendet. Im Einzelfall

gibt es auch Zuschüsse zum Arbeitsentgelt.

2006 wurde in Nordrhein-Westfalen das Förderprogramm

„Bildungsscheck“ aufgelegt, das sich

speziell an der beruflichen Weiterbildung von Beschäftigten

aus kleinen und mittleren Unternehmen

beteiligt. Die Finanzierung erfolgt jeweils

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Kennzahlen und Controlling im BGM

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BEM – Neue Rechtssprechungstrends

22. November 2017 in Wuppertal

Fehlzeiten im Brennpunkt

14. Dezember 2017 oder

31. Januar 2018 in Wuppertal

Management & Kommunikation

Vom Mitarbeiter zum Vorgesetzten

13.-14. November 2017 in Wuppertal

Führen ohne Vorgesetztenfunktion

20.-21. November 2017 in Wuppertal

Die Peperoni-Strategie

12.-13. Dezember 2017 in Wuppertal

Stellvertreter/-in:

Meine erste Führungsrolle

14.-15. Dezember 2017 in Wuppertal

Projektmanagement

22.-23. Januar 2018 in Wuppertal

15 Führungstools zur Mitarbeiterführung

08.-09. März 2018 in Wuppertal

Persönlichkeitstraining

08.-09. März 2018 in Wuppertal

Kommunikation & Gesprächsführung

12.-13. März 2018 in Wuppertal

Souverän auftreten

14.-15. März 2018 in Altdorf bei Nürnberg

Moderieren

18. April 2018 in Wuppertal

Präsentieren

19. April 2018 in Wuppertal

Umgang mit „schwierigen“ Menschen

07.-08. Juni 2018 in Wuppertal

Sekretariat & Assistenz

Das professionelle Chefsekretariat

05.-06. Dezember 2017 in Düsseldorf

Empfang, Rezeption, Anmeldung

13.-14. März 2018 in Wuppertal

Die digitale Ablage

19. April 2018 in Wuppertal

Arbeitsrecht und

Personalverwaltung

Grundlagenseminar Arbeitsrecht

für Nicht-Juristen

16. -17. Oktober 2017 in Altdorf bei Nürnberg

09.-10. Januar 2018 in Wuppertal

06.-07. Februar 2018 in Altdorf bei Nürnberg

Übergang vom BDSG zur DSGVO

16.-17. Januar 2018 in Wuppertal oder

06.-07. Februar 2018 in Altdorf bei Nürnberg

Low-Performance, Krankheit, Sucht und

Schwerbehinderung

22. Februar 2018 in Wuppertal

Mutterschutz und Elternzeit

10. November 2017 oder

23. Februar 2018 in Wuppertal

Pfändung und Abtretung des Entgelts -

Einsteigerseminar

18. Oktober 2017 oder

28. Februar 2018 in Altdorf bei Nürnberg

Neue Anforderungen in der IT-Compliance

durch: - IT-SiG - NIS-Richtlinie und - EU-DSGVO

28. November 2017 in Wuppertal oder

06. März 2018 in Altdorf bei Nürnberg

Neueste Rechtsprechung im Kündigungsrecht

15. März 2018 in Wuppertal

Störfälle im Rahmen der Altersteilzeit

16. November 2017 in Altdorf bei Nürnberg

oder 21. März 2018 in Wuppertal

Die Lohnpfändung und Lohnabtretung

09. April 2018 in Wuppertal

Fachkräftemangel - Integration als Chance

begreifen: Rechtssichere Beschäftigung

von Flüchtlingen

10. April 2018 in Wuppertal

Arbeitsverhältnis und Rentengewährung

16. Oktober 2017 oder

16. April 2018 in Wuppertal

Pfändung und Abtretung des Entgelts

Intensivseminar

12. Dezember 2017 oder

17. April 2018 in Altdorf bei Nürnberg

Compliance und Arbeitsrecht -

Rechtssicherheit für Führungskräfte

19. April 2018 in Altdorf bei Nürnberg

Tarifvertrag Versorgungsbetriebe (TV-V)

für Einsteiger

13. Juni 2018 in Wuppertal

Das Neueste im Arbeitsrecht

20. Juni 2018 in Wuppertal

Haben Sie noch Fragen?

Dann freuen wir uns auf Ihren

Anruf oder Ihre E-Mail:

0202 74 95 - 0

taw@taw.de

www.taw.de/afpu

Die afpu ist eine

Themenakademie der

Technischen Akademie Wuppertal

Unsere Weiterbildungszentren finden Sie in:

Wuppertal Altdorf b. Nürnberg Bochum

Cottbus Wildau b. Berlin

Hubertusallee 18 42117 Wuppertal

Tel. 0202 7495 - 0

www.taw.de taw@taw.de

der Bergische Unternehmer 09|17 41


IM FOKUS WEITERBILDUNG

zur Hälfte aus Landesmitteln und aus Geldern des

europäischen Sozialfonds ESF. In der aktuellen

Förderphase bis 2020 richtet sich der Bildungsscheck

ausdrücklich an Zugewanderte, Un- und

Angelernte, Beschäftigte ohne Berufsabschluss,

Minijobber, Arbeitnehmer in Teilzeit oder befristeten

Arbeitsverhältnissen sowie an Personen, die in

den Beruf zurückkehren wollen. Der Zuschuss für

eine berufliche Weiterbildung, die in engem Zusammenhang

mit der ausgeübten Tätigkeit stehen

muss, beträgt maximal 500 Euro. Im betrieblichen

Zugang können Unternehmen mit weniger als 250

Mitarbeitern innerhalb von zwei Kalenderjahren

bis zu zehn Bildungsschecks in Anspruch nehmen.

Ansprechpartner sind die vom Land NRW zugelassenen

Beratungsstellen.

Richtungsweisend:

Der TalentKompass NRW

Wer beruflich weiterkommen will, braucht in vielen

Fällen eine zuverlässige Orientierungshilfe.

Der TalentKompass NRW aus dem Arbeitsministerium

liefert die nötige Unterstützung, um die eigenen

Fähigkeiten und Interessen zu erkennen

und aktiv für die berufliche Entwicklung einzusetzen.

Das hilfreiche Instrument, das in das Förderangebot

der „Beratung zur beruflichen Entwicklung“

eingebunden ist, können Menschen mit

unterschiedlichen Qualifikationen nutzen. Zum

Beispiel Schüler, die sich auf die Arbeitswelt vorbereiten,

Arbeitslose und Wiedereinsteiger, aber

auch regulär Beschäftigte. Ein besonderer Vorteil:

Anders als bei vielen EDV-gestützten Verfahren

berücksichtigt der TalentKompass NRW auch die

persönlichen Erfahrungen des Kandidaten. Unabhängig

davon, ob der Betreffende seine Kompetenzen

in der Ausbildung, im Beruf oder im Privatleben

erworben hat, wird mit Hilfe des Tool

das vorhandene Know-how systematisch ermittelt.

Auf dieser Basis können daraufhin Ziele für den

weiteren beruflichen Werdegang sowie ein Plan

zur Realisierung entwickelt werden.

Praktisch zum Einsatz kommt der TalentKompass

NRW bei der Beratung zur beruflichen Entwicklung

(BBE), bei Beschäftigungs- und Qualifizierungsträgern,

in Schulen und Jobcentern. Darüber

hinaus können auch Unternehmen das Instrument

in der firmeneigenen Personalentwicklung verwenden.

Gemeinsam lernt es

sich besser. Weiterbildung

bringt Erfolg

und im besten Fall

auch Spaß.

Der Talentkompass NRW aus dem Arbeitsministerium überzeugt

durch ein gutes Ergebnis und wird besonders empfohlen,

weil er begleitend Coaching und Beratung anbietet.

Übrigens: Die Stiftung Warentest hat bundesweit

elf Verfahren zur Kompetenzbilanz getestet. Der

TalentKompass NRW überzeugt durch ein gutes

Ergebnis und wird besonders empfohlen, weil er

begleitend Coaching und Beratung anbietet.

Arbeit und Weiterbildung

unter einem Hut

Das Spektrum an berufsbegleitenden Weiterbildungsmöglichkeiten

im Bergischen ist außerordentlich

groß und vielfältig. Mit rund 2.500 Veranstaltungen

jährlich zählt die Technische

Akademie Wuppertal zu den führenden Anbietern

für Weiterbildung in Deutschland.

Im Mittelpunkt der Maßnahmen stehen die berufsbegleitenden

Studiengänge, die von der TAW in

Kooperation mit verschiedenen Hochschulen angeboten

und mit einem staatlich anerkannten Hochschulabschluss

im Grad eines Bachelors beendet

werden. Mit einem intelligenten Zeitmanagement

schafft das Institut die Rahmenbedingungen für ein

erfolgreiches Studium. Damit sind die Studenten in

der Lage, etwa drei Viertel ihrer Lektionen in freier

Zeiteinteilung zu Hause zu lernen. Der restlichen 25

Prozent entfallen auf sogenannte Präsenzveranstaltungen,

die in der Regel 14-tägig samstags stattfinden.

Zu den Themenfelder gehören die Bereiche

Wirtschaft und Maschinenbau sowie Medien und

Grafik-Design. Beachtliches Interesse findet darüber

hinaus der Komplex Gesundheit. Angela Nordhausen,

Leiterin des Fachbereichs Studiengänge, ist

überzeugt: „Für jeden gibt es an der Technischen

Akademie das passende Weiterbildungsangebot -

oft kombiniert mit einem Praktikum, in dem die

42 www.bvg-menzel.de


Studenten ihr neu erworbenes Wissen in der Praxis

anwenden können. Diese Lösung wird besonders

von mittelständischen Unternehmen geschätzt, die

so unmittelbar von der Qualifizierung ihrer Mitarbeiter

profitieren.“

Fördern, was gebraucht wird.

Das Bergische Land übt sich im Spagat. Einerseits

ist die Wirtschaftsregion beim Strukturwandel

hin zu einer Dienstleistungsgesellschaft ein gutes

Stück vorangekommen; andererseits sind nach

wie vor beachtlich industrielle Potenziale vorhanden,

die Einfluss auf den Arbeitsmarkt nehmen.

Simone Leimbach, Standortleiterin der Firma

WBS TRAINING in Wuppertal, bringt den Bedarf

auf den Punkt: „Wir befinden uns in einem

Gebiet, das in hohem Maße von produzierendem

und verarbeitendem Gewerbe geprägt ist. Hier

werden Menschen gebraucht, die sich mit CAD-

Anwendungen, moderner Automatisierungstechnik

und der neuesten Software auskennen. Aus

diesem Grund zählt das Thema Digitalisierung zu

einem Schwerpunkt in unserem Bildungsangebot,

mit dem wir unsere Klienten fit machen für die

Herausforderungen von Industrie 4.0.“

Nicht nur IT-Kompetenz ist im Job gefragt. Zahlreiche

Einrichtungen für Fort- und Weiterbildung

konzentrieren sich auf bestimmte Berufsgruppen

mit dem Ziel, durch spezielle Förderung ein Maximum

an Qualifikation zu generieren.

Beispielsweise bietet das Diakonische Bildungszentrum

Bergisch Land verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten

im Bereich Pflege und Gesundheit.

Der Bildungsverband BWV und die

Deutsche Versicherungsakademie DVA haben berufsbegleitende

Lehr- und Studiengänge im Programm,

deren Teilnehmer sich unter anderem zum

geprüften Fachwirt für Versicherungen und Finanzen

weiterqualifizieren können. Ebenso gibt es im

Lebenslanges Lernen

ist unabdingbar,

um sich weiterentwickeln

und

neue Perspektiven

zu eröffnen.

gewerblichen Bereich interessante Optionen, um

im Betrieb weiterzukommen. Etwa bei der Gesellschaft

für berufliche Aus- und Weiterbildung GBA

mit Sitz in Wuppertal. Hier befindet sich das Kompetenzzentrum

Schweißen, in dem sich Interessenten

zu einem geprüften internationalen Blech- und/

oder Rohrschweißer ausbilden lassen können.

Bündelung der Kräfte

Um noch effizienter zu tragfähigen Ergebnissen zu

kommen, haben sich namhafte Bildungseinrichtungen

und Berater zum Netzwerk Quallianz e.V. zusammengeschlossen.

Mitglieder sind Bildungsanbieter

aus dem Umkreis, angefangen von der TAW

über die DEKRA und DAA bis hin zum BIZ-Bildungszentrum

der Industrie. Auch die GESA und

das Zentrum für Integration und Bildung ZIB sowie

die Visual Akademie als neuestes Mitglied des Netzwerks

gehören dazu. Überdies ist die Quallianz Mitglied

im Lenkungskreis der Regionalagentur.

Der Verbund verfolgt das Ziel, im Bergischen

Städtedreieck eine dauerhafte, zukunftsfähige

Weiterbildungs-Infrastruktur aufzubauen. Und

zwar in enger Kooperation mit entsprechenden Institutionen

und Entscheidungsgremien auf regionaler

sowie auf Landesebene. Als Sprachrohr der

bergischen Bildungsbranche spielt das Netzwerk

bereits seit 20 Jahren eine wichtige Rolle. Quallianz

arbeitet aktiv an der Umsetzung arbeitspolitischer

Projekte, berät kleine und mittelständische

Unternehmen in Fragen der Weiterbildung und

kümmert sich um die Vermittlung von Fördergeldern.

Mit anderen Worten: Wer professionelle Hilfe

und Unterstützung benötigt, bekommt sie bei

der Quallianz. Maßgeschneidert auf die individuellen

Bedürfnisse im Unternehmen.

Text: Brigitte Waldens

Fotos: Shutterstock

a

UNSERE THEMEN IM OKTOBER 2017

Titelthema: Steuern - richtig steuern

Wir bringen Licht ins Dunkel

Im Fokus: Druck und Verpackung

Schönheit in Form und Farbe

WERBEN SIE DOCH, WO SIE WOLLEN…

…wenn Sie sich jedoch für das Magazin der BERGISCHE UNTERNEH-

MER entscheiden, dann liegen Sie richtig. Denn das Wirtschaftsmagazin

landet druckfrisch zwölf Mal im Jahr genau dort, wo es hin

gehört: Auf den Tischen von 30.000 Entscheidern in Ihrer Region.

Wir freuen uns von Ihnen zu hören!

Die aktuelle Ausgabe können Sie Jederzeit online einsehen:

www.bvg-menzel.de/verlagsprodukte.php

BVG-Menzel GmbH & Co. KG

Simonsstr. 80

42117 Wuppertal

Tel.: 0202.451654

der Bergische Unternehmer 09|17 43

Reservieren Sie bitte bis zum 29. September Ihren Anzeigenraum:

info@bvg-menzel.de

www.bvg-menzel.de/mediadaten-der-bergische-unternehmer.php

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IM FOKUS UNTER UNS

Qualifizierung macht Schule

Lernen, um weiterzukommen. Mit einem erfahrenen Partner an der Seite lässt sich diese Aufgabe

leichter lösen. Die Experten des BZI in Remscheid wissen, wie Ausbildung geht und nutzen gezielt

die vielfältigen Möglichkeiten zur Qualifizierung. Michael Hagemann, Geschäftsführer des Berufsbildungszentrums

der Industrie, gibt Auskunft über Ziele und Wege, die zum Erfolg führen.

Herr Hagemann, welchen Vorteil hat ein Unternehmen,

wenn es mit Ihrer Institution zusammenarbeitet?

Michael Hagemann: Zahlreichen kleinen und mittelständischen

Betrieben in der Region fehlen die

Voraussetzungen, im eigenen Hause auszubilden.

In dieser Situation bieten wir unsere Hilfe an. Gemeinsam

mit unserem hochmotivierten Team aus

fachkundigen Ausbildern und freien Dozenten

Wie sieht diese Hilfe aus?

Als größtes überbetriebliches Ausbildungszentrum

im Bergischen Land übernehmen wir die

komplette Grund- und Fachausbildung in über 30

gewerblichen Berufen aus den Bereichen Metallbearbeitung,

Elektrotechnik und IT. Außerdem

haben wir duale Bachelor-Studiengänge im Programm,

die in Kooperation mit verschiedenen

Hochschulen durchgeführt werden. Neben den

Fächern Maschinenbau, Elektrotechnik, Mechatronik

und Informationstechnologie ist zum Wintersemester

2017/18 erstmals der Studiengang

Produktionstechnik dazugekommen. Im Hinblick

auf das Zukunftsthema Industrie 4.0 ein bedeutender

Schritt, um die Herausforderungen einer

zunehmend digitalisierten Arbeitswelt zu meistern.

Am Ende jeder Ausbildung muss unser Ziel

erreicht sein: Wir geben dem Auftraggeber eine

qualifizierte Fachkraft zurück, die sofort in den

Arbeitsprozess integriert werden kann.

Eine Ausbildung auf dem aktuellen Stand des

Fortschritts erfordert nicht nur eine hohe

Kompetenz bei der Wissensvermittlung, sondern

auch ein modernes technisches Equipment.

Klar. Eine technische Aus- und Weiterbildung

macht nur Sinn auf neuesten Maschinen und Anlagen

mit innovativer Steuerungstechnik. Dank

umfangreicher Investitionen in Millionenhöhe

sind wir hier sehr gut aufgestellt. So gut, dass unser

BZI deutschlandweit eine Spitzenstellung in

Qualität und Ausstattung vorweisen kann.

Das Berufsbildungszentrum

der Industrie

in Remscheid ist das

größte überbetriebliche

Ausbildungszentrum

im Bergischen

Land. Übernommen

wird die Grund- und

Fachausbildung in

über 30 gewerblichen

Berufen aus den Bereichen

Metallbearbeitung,

Elektrotechnik

und IT.

Bestnoten gibt es auch für den Service, den

Sie Betrieben im Vorfeld anbieten.

Das freut uns, denn wir verstehen uns als Dienstleister

der heimischen Wirtschaft. Und das seit

über 60 Jahren. Bei Bedarf kümmern wir uns um

die Auswahl der Bewerber, um Eignungsprüfungen,

Leistungstests und Beurteilungen. Nach Abschluss

der mehrmonatigen Grundausbildung

stellen wir ab dem zweiten Ausbildungsjahr Technikmodule

zur Auswahl, die sich an den Erfordernissen

im betreffenden Unternehmen orientieren.

Die Vorbereitung und gegebenenfalls auch

die Abnahme der Prüfungen im BZI machen unser

Leistungsspektrum komplett. Diese Bandbreite

wird offensichtlich geschätzt. Mittlerweile nehmen

jedes Jahr mehr als 32.000 Teilnehmer die

Bildungsofferten des BZI in Anspruch

Die Aktivitäten Ihres Hauses beginnen aber

nicht erst, wenn die Jugendlichen die Schule

verlassen.

Nein, viel früher. Wir gehen direkt in die Schulen,

um bei den Kindern etwa im Alter von zehn Jahren

die Neugier und das Interesse an Technik zu

wecken. Das geschieht auf spielerische Weise in

speziellen Workshops. Dabei lassen sich schnell

Stärken und Talente entdecken, die wir dann später

in das persönliche Bewerbungsprofil des

Schülers einbauen. Damit bekommen Arbeitgeber

auf der Suche nach geeignetem Nachwuchs einen

ersten Eindruck von dem potentiellen Kandidaten

und können entscheiden, ob der Junge oder das

Mädchen zum Unternehmen passt. So macht

Qualifizierung Schule.

Nun sind nicht nur Einser-Abiturienten im Lande

unterwegs, sondern auch Hauptschüler, deren

Bildungsniveau eher kritisch gesehen wird.

Wie gehen Sie mit dieser Problematik um?

Äußerst erfolgreich. In diesem Fall kommt das sogenannte

Ausbildungsvorbereitungsjahr zur Anwendung.

Praktisch bedeutet das: Schüler, die

keinen Ausbildungsplatz finden, werden durch

44 www.bvg-menzel.de


Das ist in der Tat ein Grund zur Besorgnis. Aber

Jammern auf hohem Niveau nützt wenig – Handeln

ist angesagt. Ein Weg, um neue Fachkräfte

zu generieren, führt über eine konsequente Weiterbildung

der Beschäftigten. Gerade in der Industrie

arbeiten noch viele Menschen mit mangelnder

Qualifizierung. An diesem Punkt setzen

wir mit unseren zertifizierten beruflichen Fortbildungsmaßnahmen

an, die übrigens förderfähig

sind. Unternehmen, die sich für dieses Thema interessieren,

beraten wir gern ausführlich und

ganz individuell.

Welche Bedeutung haben technische Fachkräfte

für die ansässige Wirtschaft?

Eine sehr große, denn technische Fachkräfte sind

unverzichtbar für die Wettbewerbsfähigkeit und

Zukunftssicherung der Unternehmen in der

Bergischen Region. Mit unserem neuen Projekt

„Passgenaue Besetzung“ geben wir Firmen dabei

Hilfestellung, für die Ausbildungsplätze in ihren

Betrieben den richtigen Bewerber zu finden.

Eine weitere schwierige Aufgabe in der Ausund

Weiterbildung ist die betriebliche Integration

von Flüchtlingen.

Schwierig zu lösen, aber nicht unmöglich. Wir

bündeln unsere Aktivitäten in diesem Bereich in

einer besonderen Einrichtung, die Anfang 2018

an den Start gehen wird. In diesem neuen Zentrum

wollen wir die vorhandenen Kompetenzen

von Flüchtlingen feststellen, Unterstützung durch

Weiterbildung, Förderunterricht und Sprachkurse

geben und auf diese Weise ein neues Ausbildungspotenzial

erschließen, von dem auch kleinere

und mittlere Unternehmen im Bergischen profitieren.

Das Gespräch führte Brigitte Waldens

Foto: Günter Lintl

Sozialkompetenz-Trainings, durch die Optimierung

schulischer Kenntnisse und durch die Schulung

handwerklicher Fähigkeiten fit für die reguläre

Lehre gemacht – wobei das schlechte

Hauptschul-Image dann keine Rolle mehr spielt.

Eine Integrationsquote von 100 Prozent liefert einen

überzeugenden Beweis, dass dieses Modell

hervorragend funktioniert.

Die Wirtschaft boomt, der Arbeitsmarkt meldet

Vollbeschäftigung. Und doch sehen immer

mehr Betriebe besorgt in die Zukunft, weil ihnen

die Fachkräfte fehlen.

Erfahrungsaustausch

unter Experten. BZI-

Geschäftsführer Michael

Hagemann

(links) informiert sich

bei CNC-Ausbilder

Gerd Peter über den

aktuellen Stand der

Dinge.

BZI

Berufsbildungszentrum der Remscheider

Metall—und Elektroindustrie GmbH

Wüstenhagener Straße 18 – 26

42855 Remscheid

Fon 02191 93870

Fax 02191 938737

Mail info@bzi-rs.de

Net www.bzi-rs.de

der Bergische Unternehmer 09|17 45


BERGISCHES LAND GEHT AUS

Augenschmaus & Tafelfreuden

Zu Gast in einem Haus mit Vergangenheit. Dinieren unter

herrlichen Stuckdecken und dabei ein Ambiente geniessen,

das die prachtvolle Wohnkultur des beginnenden 20. Jahrhunderts

wieder lebendig werden lässt. Doch beinahe wäre

nichts daraus geworden, wie ein Blick zurück in die wechselvolle

Geschichte verrät.

1782 von einem Remscheider Kaufmann

erbaut, ging die Liegenschaft an der

Schüttendelle in Remscheid anno 1904 in

den Besitz der Industriellenfamilie Böker

über. Vier Jahre darauf wurde das Wohnhaus abgebrochen

und wenige Meter weiter im neubarocken

Stil wieder errichtet. Glücklicherweise unter

Verwendung markanter Architekturelemente, die

bis heute erhalten sind - darunter die geschweifte

Mittelgaube und die doppelflügelige, reich geschnitzte

Haustür. 1964 erwarb die Stadt Remscheid

die „Villa Böker“, die wie kaum ein anderes

Patrizierhaus die Opulenz des damaligen

Großbürgertums repräsentierte.

Rettung in letzter Minute

Fast wäre das bergische Kleinod den Weg alles

Vergänglichen gegangen. Doch die Geschichte hat

ein Happy-End. 2007 kauften die beiden Gastronomen

Kai Robert Paulus und Joachim Schreiber

die denkmalgeschützte, jedoch inzwischen stark

sanierungsbedürftige ehemalige Fabrikantenvilla.

46 www.bvg-menzel.de


Herzlich willkommen

in der Villa Paulus.

Geschäftsführer Joachim

Schreiber verspricht

allen Gästen

ein Genuss-Erlebnis

der besonderen Art

Highlights für Geniesser

Das Jahr ist noch nicht zu Ende – und in der

Villa Paulus noch jede Menge los. Hier sind

die aktuellen Event-Termine:

Winzermenü. 6. Oktober 2017

Eine Verkostung von Weinen aus dem Weingut

Thielen-Feilen an der Mosel, dazu ein passendes

Menü nach Winzerart.

Novemberfreuden. 5. November 2017

Ein gemeinschaftliches Galamenü mit insgesamt

sechs Gängen bei lieben Kollegen zur

Einstimmung in den Advent. Diesmal in Heldmanns

Restaurant in Remscheid.

Silvester in der Villa Paulus.

31. Dezember 2017

Das Beste aus einem Jahr, zusammengestellt in

einem Neun-Gang-Menü. Um Mitternacht wird

mit einem Leuchtfeuerwerk und einem Glas

Champagner ins neue Jahr hinein gefeiert.

Wichtiger Hinweis: Für alle Veranstaltungen

müssen Karten im Vorverkauf erworben werden.

Direkt bei der Villa Paulus.

Zwei Jahre und eine hunderte Tausend Euro

schwere Investition später hatten die beiden ihr

ehrgeiziges Ziel erreicht. Aus dem maroden

Schieferhaus war die neue Villa Paulus geworden.

Mit viel Liebe zum historischen Detail ist es den

Geschäftsführern gelungen, ein Hotel-Restaurant-

Konzept zu verwirklichen, das über die Stadtgrenzen

hinaus Maßstäbe für eine gehobene Gastrokultur

setzt.

Erinnerung an alte Zeiten

Stück für Stück wurde das einzigartige Baudenkmal

wieder zum Leben erweckt. Geblieben sind

beispielsweise die Original-Fenster, die alten Vertäfelungen,

die urige Theke und die attraktiven

Fliesenböden. Ersatz für das, was nicht mehr vorhanden

war, fanden Kai Robert Paulus und Joachim

Schreiber in benachbarten Abbruchvillen. Etwa einen

pompösen Kachelofen aus dem Jugendstil,

wertvolle Kronleuchter oder ein zeittypisches Ka-

mingewand aus Marmor. Auch die sechs Gästezimmer

im Obergeschoss besitzen den Charme der

Nostalgie. Ausgestattet mit Möbeln vergangener

Epochen, kombiniert mit modernem Badezimmer-

Komfort, haben sie alles, was anspruchsvolle Gäste

von einem Top-Hotel erwarten.

Sinnliches aus der Frischeküche

Doch nicht nur optisch kann sich die Villa Paulus

sehen lassen. Neben dem Augenschmaus erwartet

den Gourmet ein kulinarischer Hochgenuss der außergewöhnlichen

Art. Joachim Schreiber mit den

Einzelheiten: „Wir machen den Gästen mit unserer

zweigeteilten Speisekarte gleich doppelt Appetit.

Zum einen gibt es Spezialitäten aus der klassischregionalen

Küche wie beispielsweise Cordon-Bleu

mit echter Kottenbutter gefüllt. Zum anderen setzen

wir mit dem Label Saisonal & Sinnlich auf

neue Ideen unserer jungen Köche. Etwa Fasan-Ravioli

oder ein Roastbeef mit Steinpilz-Hollandaise:

Natürlich wird alles frisch mit besten Zutaten aus

der Jahreszeit zubereitet. Solange das Wetter hier

im Bergischen noch schön ist, servieren wir auch

gern draußen auf der Terrasse.“

Alles perfekt organisiert

Insgesamt verfügt das Restaurant über jeweils 70

Plätze innen und außen. Für Veranstaltungen, Betriebsfeste

und Tagungen bieten die Räumlichkeiten

ebenfalls verschiedene Möglichkeiten der

Ausgestaltung. 33 engagierte Mitarbeiter in Küche

und Service sorgen für eine professionelle

Rundum-Betreuung der Gäste. Zum Beispiel bei

den zahlreichen Events, zu denen die Villa Paulus

regelmäßig einlädt. Oder beim Catering außer

Haus. „Hier ist unsere Spezialität Live Cooking

vor Ort im Unternehmen des Kunden.“

Text: Brigitte Waldens

Foto: Günter Lintl

Villa Paulus

Schüttendelle 30

42857 Remscheid

Fon 02191 4619430

Fax 02191 4619439

Mail info@villa-paulus.de

Net www.villa-paulus.de

der Bergische Unternehmer 09|17 47


FÜR SIE ENTDECKT FLORIDA

Florida, Sunshine, Disney und

ein bisschen Meer

Gebannt schaut unsere Autorin, die vor

vier Wochen Florida bereiste, gen USA.

Kurz vor Redaktionsschluss wurde der

Hurricane Irma an der Küste erwartet.

Zu diesem Zeitpunkt bleibt nur die Hoffnung,

dass die Bewohner in dieser reizvollen

Landsschaft und die Infrastruktur

so wenig schaden wie möglich

nehmen. Denn auf auf einer Rundreise

durch den Südosten der USA lässt sich

so viel mehr entdecken, als die langen,

feinsandigen Strände von insgesamt

1.600 Kilometer Länge und die perfekt

organisierten Kunstwelten der

Vergnügungsparks.

48 www.bvg-menzel.de


Wind-umtost: die

südliche Spitze von

Keywest (Foto l.).

Das erste Ford T-

Modell (r.) im Ford

Edison Winter Estate

(unten, obere

Reihe l. u. r.). Ein

Besuch in den Everglades

(Foto l. unten)

darf bei einer

Florida-Reise nicht

fehlen. Die Reise

führte auch zur Universität

von Tampa

(unten l.) und zum

Strand in Clearwater

(unten r.)

Wie etwa den Zauber der Keys, deren

letzte Insel Key West ist und die näher

an Kuba als an Miami liegt.

Schon die Fahrt über den Highway 1

– über Inseln und Brücken bis zur Südspitze der

Inselkette – vermittelt einen ersten Eindruck der

für die Keys insgesamt charakteristischen Infrastruktur,

eine Mischung aus Marinas und Taucherparadies.

Eine Bootsfahrt hinaus in den Sonnenuntergang,

man möchte ewig weiter - dem

Horizont entgegen. Zurück zur Westküste empfiehlt

sich ein kurzer Besuch in den Everglades,

dem gewaltigen Sumpfgebiet, das man mit einem

fürchterlich lauten Propellerboot durchpflügen

kann. Nur nicht wundern, bei diesem ohrenbetäubendem

Lärm zeigt sich kein einziger Alligator.

Weiter nördlich übernachten wir in Fort Myers, einer

ehemals typischen Winterresidenz für wohlhabende

Bürger aus den nördlichen Staaten der

USA. Die wohl bekanntesten waren Thomas Alva

Edison uns sein engster Freund Henry Ford. Das

Ford Edison Winter Estate kann heute besichtigt

werden und zeigt anhand der Labore und Forschungseinrichtungen

innerhalb des Geländes,

auf wie vielen Gebieten dort Pionierarbeit geleistet

wurde. Und Henry Ford schenkte seinem langjährigen

Freund Edison sein erstes T-Modell.

Weiter die Küste hinaus erreicht man die aufstrebende

und wirtschaftlich immer bedeutender werdende

Stadt Tampa. Dennoch bleibt sie immer noch die Zigarrenhauptstadt

der USA. 1886 gründete Vicente

Martinez Ybor hier die erste Zigarrenfabrik, 300

weitere kubanische Unternehmer folgten. Bereits

um 1920 wurden 400 Millionen Zigarren von über

60.000 flinken Händen pro Jahr gerollt. Die Erfindung

der mechanischen Tabakverarbeitung stoppte

den wirtschaftlichen Aufschwung der Region.

Silberne Zwiebeltürmchen

Heute ist Tampa die größte Stadt an der Westküste

mit fast zwei Millionen Einwohnern im Großraum.

Zu empfehlen ist die Besichtigung der Universität

von Tampa, die sich in dem ehemaligen

Tampa Bay Hotel befindet, ein heute unter Denkmalschutz

stehendes Gebäude im maurischen Stil,

mit seinen silbernen Zwiebeltürmchen exotisch

anmutend. Wer etwas Beachfeeling haben möchte,

macht einen kurzen Abstecher zu den wunderschönen

Stränden von Clearwater und St. Peters-

der Bergische Unternehmer 09|17 49


FÜR SIE ENTDECKT FLORIDA

Begegnung mit Marylin

in der Disney

World Orlando (Foto

oben l.). Beeindruckend

- nicht nur für

Wissenschafts-Fans -

ist ein Besuch im Kennedy

Space Center

Cape Canaveral (oben

r.) mit der Raumfähre

Atlantis (unten r.).

burg. Um das nächste Ziel zu erreichen, verlassen

wir die Küste und fahren knapp zwei Stunden

durch das Inland.

Orlando: Innerhalb der letzten 30 Jahre wurde aus

der Kleinstadt inmitten von Zypressensümpfen die

Welthauptstadt des perfekt organisierten Vergnügens

mit Themen- und Wasserparks, die jedes Jahr

fast 40 Millionen Besucher verzaubern. Die „Internationale

Road“ ist den sieben Parks am nächsten

gelegen und daher bestens geeignet, um dort in einem

der vielen Hotels für mindestens zwei bis drei

Tage zu logieren. Von dort gibt es Shuttle-Busse,

die alle Parks anfahren. Orlando hat aber viel mehr

zu bieten, als „nur“ die Parks. Das Zentrum der

Stadt präsentiert sich zweigeteilt: Der alte Teil ist

geprägt von niedrigen Gebäuden in maurischer

Bauart, ein bisschen New Orleans, ein bisschen

Marrakesch. Daneben stehen ein paar wenige

Skyscraper, die das wirtschaftliche Zentrum der

Stadt symbolisieren – wenn man von der wirtschaftlichen

Macht der Vergnügungsparks einmal

absieht. Fährt man in die Umgebung von Orlando

und besichtigt etwa den sehr wohlhabenden Stadtteil

WinterPark, findet man sich in einer eleganten

Ostküstenatmosphäre wieder, die so gar nichts mit

dem bunten und manchmal schrägen Süden zu tun

hat. Hier sieht man exquisite Restaurants in Industrial

Lofts, elegant gekleidete Bewohner, die bei Aperol

und Pasta ihren Lunch genießen. Galerien und

kleine Boutiquen laden zum Bummeln ein. Man

könnte auch in Kampen oder Timmendorf sein, nur

nicht in Amerika.

Geschichte der US-Raumfahrt

Von Orlando fährt man über den Beeline Expressway

Richtung Osten und nach einer knappen Stunde

erreicht man Cape Canaveral. Für die Besichtigung

des Kennedy Space Centers sollte man

mindestens einen halben Tag einplanen. Im Raketengarten

kann man sich die Hardware und in den

vielen Gebäuden die Geschichte der US-Raumfahrt

in Multimediashows vor Augen führen. Filme in

3D erzählen die Entwicklung der Raketen, vom

50 www.bvg-menzel.de


technischen Wettlauf mit den Russen, von der

Mondlandung und dem Leben einer Besatzung in

einer Raumkapsel. Im Original zu sehen ist nicht

nur das Space Shuttle Atlantis, auch die Mondkapsel

und die Shuttles der Apollo-Missionen.

Tief beeindruckt von der Geschichte der Raumfahrt

- denn mit viel Pathos und Herzblut inszenieren,

das können die Amerikaner - verlassen

wir das Space Center und fahren an der Gold

Coast wieder Richtung Süden. Dabei passieren

wir die bekannten Orte Palm Beach, Boca Raton

und Fort Lauderdale, bis wir in das bunte Treiben

von South Beach/Miami eintauchen. Dieser Teil

der Stadt, mit seinen pinken und türkisfarbenen

Hausfassaden, den vielen Gebäuden im Art Deco

Stil, dem schrillen Ocean Drive, den auffallend

lauten Autos, dem Sehen und Gesehen werden,

nimmt seinen Besucher mit in eine kunstvolle und

künstliche Welt, die nachts glitzert - und tagsüber

schläft. All dies ist Florida und noch viel mehr.

Und wer nach dieser Reise und all seinen zurückgelegten

Meilen in Bus oder PKW noch Zeit und

Muße findet, dem sei eine (Mini-)Kreuzfahrt ab

Miami Richtung Bahamas oder Kuba ans Herz gelegt.

Zeit, die Seele baumeln zu lassen, das warme

Klima zu genießen und den karibischen Sternenhimmel

über sich ziehen zu lassen.

Text und Fotos: Daniela Weinheimer

Informationen

Die Reise beschreibt die Route von Miami über

Key West, Everglades, Fort Myers, Sarasota,

Tampa, Clearwater, Orlando und wieder zurück

nach Miami/South Beach. Die Fahrt erfolgte

mit modernen Reisebussen und Reiseleitung

in deutscher Sprache.

Impressionen von

Miami South Beach

(l. oben) und Bayside

(r. oben). Start

für die viertägige

Schiffsfahrt am

Kreuzfahrtterminal

Port of Miami (l. unten).

Eine Bootstour

erlaubt auch einen

Blick auf die private

Insel Fisher Island (r.

unten.)

Anreise: mit dem TGV nach Paris

Train de l’Impressionnisme bis Le Havre

(www.letraindelimpressionnisme.fr verkehrt

an den Wochenenden vom 15.April

-1.Oktober 2017)

Weitere Verbindungen mit dem Zug

nach Le Havre und dem Bus der Linie 24

nach Etretat, mit Linie 20 nach Honfleur.

Spektakulär: Schifffahrt entlang der Felsenklippen:

www.lamerpourtous.fr

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HANDELSREGISTER

Neueintragungen

16.08.2017 HRB 28346: EUGAD

GmbH, Wuppertal, Erwinstraße

2a, 42289 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 06.09.2012 Die

Gesellschafterversammlung vom

28.06.2017 hat die Änderung des

Gesellschaftsvertrages in § 1 Ziffer

2. (Firma und Sitz) und mit ihr die

Sitzverlegung von Hilden (bisher

Amtsgericht Düsseldorf HRB 69212)

nach Wuppertal beschlossen. Geschäftsanschrift:

Erwinstraße 2a,

42289 Wuppertal. Gegenstand: Der

Import, Export, Groß- und Einzelhandel

mit Waren aller Art, soweit

dies nicht einer besonderen Genehmigung

bedarf, insbesondere der

Seit über 20 Jahren Partner für

Handel+ Handwerk+ Industrie

Handel mit Ausstattungsgegenständen

für Wohnbedarf, Reisezubehör

sowie Autozubehör. Stammkapital:

150.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Guo, Huilin, Hilden,

*12.07.1968; Zhang, Chongding,

Wuppertal, *06.11.1973, jeweils

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

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18.08.2017 HRB 28351: Servicegesellschaft

für Beratungsleistung

mbH, Wuppertal, Schlossbleiche

30, 42103 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 29.10.2002,

mehrfach geändert. Die Gesellschafterversammlung

vom 14.06.2017 hat

die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 Absatz 2 (Sitz)

und mit ihr die Sitzverlegung von

Bonn (bisher Amtsgericht Bonn HRB

12096) nach Wuppertal beschlossen.

Geschäftsanschrift: Schlossbleiche

30, 42103 Wuppertal. Gegenstand:

Die Ausübung von Inkassotätigkeiten.

Stammkapital: 250.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Bitter, Carsten, Wupwww.hotel-hoelterhoff.de

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16.08.2017 HRB 28344: BauArt UG

(haftungsbeschränkt), Solingen, Ritterstraße

58, 42659 Solingen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 06.04.2017.

Geschäftsanschrift: Ritterstraße

58, 42659 Solingen. Gegenstand:

Die Montage vorgefertigter Bauteile,

der Holz- und Bautenschutz, das

Fliesen- und Parkettlegerhandwerk,

das Raumausstatterhandwerk, der

Hausmeisterservice sowie der Garten-

und Landschaftsbau. Stammkapital:

1.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch die Geschäftsführer

gemeinsam vertreten.

Geschäftsführer: Serkowski, Martin,

Hilden, *27.04.1979, mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

16.08.2017 HRB 28347: Ekostar

Hotmelt GmbH, Haan, Schillerstraße

14, 42781 Haan. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 08.08.2017. Geschäftsanschrift:

Schillerstraße 14,

42781 Haan. Gegenstand: Vertrieb

und Marketing von Hotmelt (Kleber)

in EMEA. Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer oder

durch einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Adelt, Nicole,

Haan, *30.04.1967; Dr. Bruhn,

Christof, Moers, *31.12.1966, jeweils

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

17.08.2017 HRA 24558: BIKI Grundstücksverwaltungs-KG,

Wuppertal,

Am Osterholz 101, 42327 Wuppertal.

(Gegenstand des Unternehmens ist

der Ankauf, das Halten und Verwalten

von Immobilien.). Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Am

Osterholz 101, 42327 Wuppertal.

Jeder persönlich haftende Gesellschafter

vertritt einzeln. Persönlich

haftender Gesellschafter: Kita, Winfried,

Wuppertal, *19.06.1955, mit

der Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

18.08.2017 HRB 28350: Sportstation

Germany GmbH, Velbert, Friedrichstraße

55, 42551 Velbert. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 01.06.2017.

Geschäftsanschrift: Friedrichstraße

55, 42551 Velbert. Gegenstand: Der

Handel mit Sportmess-Systemen und

die Vermarktung von Werbeflächen.

Stammkapital: 25.500,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Gilles, Rüdiger Johannes Friedhelm,

Velbert, *28.07.1951; Schenkelberg,

Marco, Essen, *07.05.1969,

jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

18.08.2017 HRB 28352: keebike

GmbH, Wülfrath, Fortunastr. 11,

42489 Wülfrath. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 07.08.2017. Geschäftsanschrift:

Fortunastr. 11, 42489

Wülfrath. Gegenstand: Das Design,

die Herstellung, der Handel und der

Vertrieb von Kinder- und Jugendfahrzeugen

und entsprechendem

Zubehör. Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer: Kapanke,

Ralf, Wuppertal, *03.02.1962,

einzelvertretungsberechtigt.

52 www.bvg-menzel.de


Für die Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit

der Anlage kann vom Verlag keine Gewähr

übernommen werden.

pertal, *19.04.1970; Hennes, Harald,

Erkrath, *11.05.1962. Gesamtprokura

gemeinsam mit einem Geschäftsführer

oder einem anderen Prokuristen:

Hausmann, Manfred, Wermelskirchen,

*12.04.1960; Dr. Schulte, Torsten,

Witten, *18.01.1968.

21.08.2017 VR 30874: Praxis ohne

Grenzen - Remscheid e.V., Remscheid

(Ringelstraße 17, 42897 Remscheid).

eingetragener Verein. Die

Satzung ist errichtet am 28.04.2017.

22.08.2017 HRB 28359: Fliesenleger

Meisterbetrieb Quadrat GmbH, Solingen,

Schorberger Straße 66, 42699

Solingen. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 13.07.2017. Geschäftsanschrift:

Schorberger Straße 66,

42699 Solingen. Gegenstand: Der

Betrieb eines Fliesenlegerunternehmens

einschließlich des Handels

mit Fliesen und auch Bodenbelägen

aller Art. Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer: Kober,

Jana Elena, Bremen, *25.05.1983,

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

22.08.2017 HRB 28356: Flöth Vermögensverwaltungs-GmbH,

Remscheid,

Lenneper Straße 188, 42855 Remscheid.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 10.08.2017. Geschäftsanschrift:

Lenneper Straße 188, 42855 Remscheid.

Gegenstand: Dder Erwerb,

die Veräußerung sowie die Verwaltung

von Vermögensgegeständen

aller Art. Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die

Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer:

Flöth, Sebastian, Radevormwald,

*12.09.1989; Menzel, Sarah, Radevormwald,

*07.02.1987, jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

23.08.2017 HRB 28361: Bau- & Immobilienservice

UG (haftungsbeschränkt),

Solingen, Wupperstraße 79, 42651

Solingen. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 11.04.2017. Geschäftsanschrift:

Wupperstraße 79, 42651 Solingen.

Gegenstand: Holz- und Bautenschutz,

Hausmeisterservice, Montage von industriellen

vorgefertigten Bauelementen,

Abbrucharbeiten, Entrümpelungen,

Dachrinnenreinigung, Reinigung

und Beschichtung der bewitterten

Dachhaut sowie kleinere Reparaturarbeiten.

Stammkapital: 500,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch die Geschäftsführer

gemeinsam vertreten.

Geschäftsführer: Wahl, Michael, Solingen,

*05.11.1966, mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

23.08.2017 HRB 28362: 360° Firmen

Fit UG (haftungsbeschränkt), Erkrath,

Birkenweg 12, 40699 Erkrath. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 13.07.2017.

Geschäftsanschrift: Birkenweg 12,

40699 Erkrath. Gegenstand: Die Erbringung

von Dienstleistungen rund

um die Erhaltung der Gesundheit,

im Bereich der Fitness von Angestellten

und Mitarbeitern insbesondere

im Rahmen eines betrieblichen

Gesundheitsmanagements. Die

Dienstleistungen erstrecken sich

von der Beratung, der Planung bis

zur Durchführung von Maßnahmen

der betrieblichen Gesundheitsförderung

und Krankheitsprävention.

Stammkapital: 3.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Babolsari, Amin,

Düsseldorf, *22.09.1984; Gaßmann,

Tobias, Erkrath, *03.05.1983; Gelzer,

Vitali, Willich, *11.08.1981, jeweils

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

24.08.2017 VR 30875: Schulverein

der Hilda-Heinemann-Schule e.V.,

Remscheid (Hackenberger Str. 117-

121, 42897 Remscheid). eingetragener

Verein. Die Satzung ist geändert

und hier errichtet am 07.09.2015.

25.08.2017 HRB 28364: Transporte

Remscheid UG (haftungsbeschränkt),

Remscheid, Losenbücheler Straße 25,

42857 Remscheid. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 19.07.2017. Geschäftsanschrift:

Losenbücheler Straße 25, 42857 Remscheid.

Gegenstand: Transporte und

Speditionsdienstleistungen und Handel

mit Waren verschiedener Art, insbesondere

Fahrzeugen und Fahrzeugteilen

sowie Baumaschinen. Stammkapital:

1,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Reichhardt, Christopher, Radevormwald,

*06.09.1994, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

25.08.2017 HRB 28365: R & B

Logistik GmbH, Wuppertal, Lise-

Meitner-Straße 1-13, 42119 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

20.07.2017. Geschäftsanschrift: Lise-

Meitner-Straße 1-13, 42119 Wuppertal.

Gegenstand: Der Betrieb einer

Spedition und Transport von Gütern,

die Erbringung aller in diesem Zusammenhang

erforderlichen Dienst-

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Wuppertal

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HANDELSREGISTER

leistungen, Lagerung, Logistik und

Beratung. Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer oder

durch einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Busch, Sascha

Marcel, Wuppertal, *01.10.1979,

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

25.08.2017 HRA 24560: Herzenswärme

GmbH & Co. KG, Heiligenhaus,

Hülsbeckerstraße 26, 42579

Heiligenhaus. (der ambulante Pflegedienst,

sowie stationärer Pflegedienst

in Wohngemeinschaft.).

Kommanditgesellschaft. Geschäftsanschrift:

Hülsbeckerstraße 26,

42579 Heiligenhaus. Jeder persönlich

haftende Gesellschafter vertritt

einzeln. Persönlich haftender Gesellschafter:

Herzenswärme Verwaltungs-GmbH,

Heiligenhaus (Amtsgericht

Wuppertal HRB 28355), mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

28.08.2017 HRB 28367: ElektroRE-

CYCLING Rhein-Ruhr GmbH, Solingen,

Landwehrstr. 55, 42697 Solingen.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

20.07.2017. Geschäftsanschrift:

Landwehrstr. 55, 42697 Solingen.

Gegenstand: Die Erfassung, Aufbereitung

und Verwertung von Elektronikschrott,

sowie Wertstoffe aller

Art, Wertstoffaufbereitungstechnologie

und die damit verbundene

Logistik, Beteiligung und Übernahme

der Geschäftsführung an Gesellschaften,

die Wertstoffaufbereitung

betreiben. Handel mit gebrauchten

elektrischen Geräten (Remarketing)

sowie mit Neuware, Handel mit Metallen

sowie Edelmetallen. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch zwei

Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Rendler, Klaus Alfons,

Langenfeld, *06.12.1956, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

28.08.2017 HRB 28370: CARUBINA

GmbH, Haan, Breidenhofer Str. 9,

42781 Haan. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 18.08.2017. Geschäftsanschrift:

Breidenhofer Str. 9, 42781

Haan. Gegenstand: Der Verkauf von

Waren aller Art, insbesondere von

Reitbekleidung und Pferdeaccessoires.

Der Verkauf der Ware erfolgt

online über den eigenen Onlineshop,

über Verkaufsaktionen sowie auf

Messen. Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer: Kasenda,

Veronika, Haan, *11.04.1956,

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

28.08.2017 HRB 28369: foerster

technologies GmbH, Mettmann,

Markt 15, 40822 Mettmann. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 25.07.2017.

Geschäftsanschrift: Markt 15, 40822

Mettmann. Gegenstand: Die Erbringung

von Leistungen aller Art in

Bezug auf IT-Services, insbesondere

die Abwicklung der gesamten

Prozesse, die in diesem Zusammenhang

stehen inklusive Beratung,

Design, Entwicklung, Herstellung,

Bereitstellung und Vertrieb von

Diensten, Hard- und Softwarelösungen.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Förster, Tim, Darmstadt,

*26.10.1989, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

28.08.2017 HRB 28366: BMprojekt

GmbH, Wülfrath, Frowinkelshäuschen

16, 42489 Wülfrath. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 16.12.2010

Die Gesellschafterversammlung vom

06.07.2017 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 und mit

ihr die Sitzverlegung von Henstedt-

Ulzburg (bisher Amtsgericht Kiel

HRB 12759 KI) nach Wülfrath beschlossen.

Geschäftsanschrift: Frowinkelshäuschen

16, 42489 Wülfrath.

Gegenstand: Die Steuerung und das

Management sowie die Planung und

Überwachung von Bauprojekten,

insbesondere von Tiefbauprojekten.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Laue-Rieth, Bettina Maria Josefine,

Wülfrath, *18.04.1958, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

30.08.2017 HRA 24562: WK Wittstock-Kirschner

OHG, Erkrath, Feldheider

Str. 84, 40699 Erkrath. (Gegenstand

des Unernehmens ist die

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die Tätigkeit als Handelsvertreter

und Handelsmakler für Brennstoffe

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sowie im Rahmen dieser Tätigkeit

anfallende Leistungen jeder Art.).

Offene Handelsgesellschaft. Geschäftsanschrift:

Feldheider Str. 84,

40699 Erkrath. Jeder persönlich

haftende Gesellschafter vertritt

einzeln. Persönlich haftender Gesellschafter:

Kirschner, Ralf, Duisburg,

*21.08.1957; Wittstock, Hans,

Erkrath, *17.03.1953, jeweils mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

30.08.2017 HRB 28372: Königshof

Galerie Werbe UG (haftungsbeschränkt),

Mettmann, Talstr. 10,

40822 Mettmann. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 09.03.2017. Geschäftsanschrift:

Talstr. 10, 40822

Mettmann. Gegenstand: Die Beratung

für und die Durchfühung von

gemeinschaftlichen Werbemaßnahmen

für die Gewerbetreibunden in

dem Einkaufszentrum Königshof

Galerie, Mettmann. Stammkapital:

1.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch die

Geschäftsführer gemeinsam vertreten.

Geschäftsführer: Relic, Michael,

Obertshausen, *03.11.1969, mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

01.09.2017 HRB 28377: Pinetco

GmbH, Wuppertal, Clausewitzstraße

21, 42389 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 07.07.2017. Geschäftsanschrift:

Clausewitzstraße

21, 42389 Wuppertal. Gegenstand:

Der Vertrieb von digitalen Marketingdienstleistungen,

die Entwicklung

von Software und sonstigen

Internetdienstleistungen. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch zwei

Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Kremp, Pascal, Wuppertal,

*23.01.1988; Schulz, Patrick,

Wuppertal, *25.03.1988, jeweils

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

04.09.2017 HRB 28381: FLOW FIT BL

UG (haftungsbeschränkt), Wuppertal,

Zur-Dörner-Brücke 25, 42283

Wuppertal. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 12.07.2017. Geschäftsanschrift:

Zur-Dörner-Brücke 25,

42283 Wuppertal. Gegenstand: Das

Betreiben von Fitnessstudios, speziell

sogenannte Microstudios z.B.

für EMS Training. Zusätzlich werden

nicht genehmigungspflichtige

Dienstleistungen im Gesundheits-,

Ernährungs- und Sportbereich

angeboten und dazu passende

Produkte verkauft. Stammkapital:

2.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch zwei

Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Diel, Hannah, Wuppertal,

*29.11.1994, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Einzelprokura: Wenzel,

Pascal, Köln, *07.07.1989.

05.09.2017 HRB 28383: OLYMP Facility

Management GmbH, Solingen,

Helenenstraße 16a, 42697 Solingen.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

26.01.2016 Die Gesellschafterversammlung

vom 30.06.2017 hat die

Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 Nr. 2. (Firma und Sitz) und

mit ihr die Sitzverlegung von Ludwigsburg

(bisher Amtsgericht Stuttgart

HRB 755677) nach Solingen

beschlossen. Geschäftsanschrift:

Helenenstraße 16a, 42697 Solingen.

Gegenstand: Die Durchführung von

Reinigungsarbeiten aller Art, insbesondere

die Gebäudereinigung.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Nicht

mehr Geschäftsführer: Yildirim,

Leyla, Sachsenheim, *16.05.1971.

Bestellt als Geschäftsführer: Dinc,

Ersoy, Solingen, *20.11.1972, einzelvertretungsberechtigt

mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

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Tel. (49) 0212- 44050 • Fax (49) 0212- 43017

www.wolfertz.de • info@wolfertz.de

05.09.2017 HRA 24563: Halbach

Immobilien GmbH & Co. KG, Remscheid,

Bergisch Born 106, 42897

Remscheid. Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Bergisch Born

106, 42897 Remscheid. Ist nur ein

persönlich haftender Gesellschafter

vorhanden, vertritt dieser die

Gesellschaft allein. Sind mehrere

persönlich haftende Gesellschafter

vorhanden, so wird die Gesellschaft

durch zwei persönlich haftende Gesellschafter

gemeinsam vertreten.

Persönlich haftender Gesellschafter:

Halbach Real Estate GmbH, Remscheid

(Amtsgericht Wuppertal HRB

28197), einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen. Der

Sitz ist von Gummersbach (bisher

Amtsgericht Köln, HRA 30139) nach

Remscheid verlegt.

06.09.2017 HRB 28386: Transport

Community Solingen UG (haftungsbeschränkt),

Solingen, Helsinkistraße

2, 42657 Solingen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 01.08.2017. Geschäftsanschrift:

Helsinkistraße 2,

42657 Solingen. Gegenstand: Der

Betrieb eines Transportunternehmens

mit Transporten bis 3,5 t, die

Erbringung von Dienstleistungen im

Bereich Umzüge, Einkaufsfahrten

oder sonstige Fahrten sowie die

Pannenhilfe und der Abschleppdienst.

Stammkapital: 1.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

die Geschäftsführer gemeinsam vertreten.

Geschäftsführer: Lenhartz,

Björn, Solingen, *17.11.1978, mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

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Für Sie unterwegs:

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IMPRESSUM

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Preisliste Nr. 01, ab 1. Januar 2017

Druck: L.N. Schaffrath GmbH & Co. KG

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Für unverlangt eingesandte Manuskripte und

Fotos wird keine Gewähr übernommen. Nachdruck

– auch auszugsweise – nur mit Quellenangabe

gestattet. Mit Namen oder Initialen gezeichnete

Beiträge geben die Meinung des Verfassers, aber

nicht unbedingt die des Verlags wieder. Bezugspreis

im Jahresabonnement beträgt 25.00 €.

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