Stiepeler Bote Nr. 255 – September 2017

3satzbochum

Monatsmagazin für Stiepel, Weitmar-Mark, Wiemelhausen, Sundern Nr. 255 September 2017

Fähre von Stiepel nach

Blankenstein kann kommen

Machbarkeitsstudie stimmt Verein positiv.

Seite 11

Experimente im „Schlaumeier-Raum“

KinderReich erhält Zertifikat „Haus der kleinen Forscher“. Seite 6

Bundestagswahl 2017

Drei Fragen an die Direktkandidaten. Seiten 30-31


AUS DEN VEREINEN

Bei Preziosa ist „Alles nur Theater“

Vorbereitungen für die neue Spielzeit laufen Fünf Aufführungen geplant

Mit der Komödie „Alles nur

Theater“ hat die Spielleitung

des Theatereins Preziosa

wieder ein Stück ausgesucht,

das die Lachmuskeln der Zuschauer

erneut auf eine harte

Probe stellen wird. Inhaltlich

geht es diesmal um eine Wette

und wie man in die sogenannte

„feine Gesellschaft“

aufsteigen kann. Es gibt wieder

jede Menge Irrungen und

Wirrungen und einige Überraschungen

beim Geschehen

auf der Bühne. Die Darsteller

haben sich in ihre Texte eingelesen

und die Proben laufen

inzwischen auf vollen Touren,

damit alle für die Premiere

bestens vorbereitet sind.

Die Aufführungen finden am

27., 28. und 29. Oktober im

Saal Haus Spitz in Stiepel,

Kemnader Straße 138, sowie

am 3. und 4. November im

Die Mitglieder des Theatervereins Preziosa arbeiten aktuell an einer

neuen Komödie. Das Foto zeigt eine Szene aus dem letztjährigen

Stück mit dem Titel „Denn Sie wissen nicht was Sie erben“.

Foto: privat

Hattinger Haus Benecken,

Dahlhauser Straße 70, statt.

Beginn ist freitags und samstags

jeweils um 19.30 Uhr,

sonntags um 18.30 Uhr. Einlass

ist eine Stunde vor Beginn.

Eintrittskarten zum Preis von

10 Euro gibt es im Vorverkauf

für die Stiepeler Aufführungen

bei Lotto Lexer, Kemnader

Straße 304, und bei Lotto

Füßgen, Brenscheder Straße

38, sowie für Hattingen direkt

im Haus Benecken. Der

Vorverkauf beginnt am 29.

September. Online gibt es die

Eintrittskarten zum Preis von

9 Euro unter alma1000@t-online.de

An allen Tagen ist für das leibliche

Wohl der Besucher gesorgt,

die sich auf eine bunte,

lebhafte Komödie und unterhaltsame

Stunden mit und bei

der Preziosa freuen dürfen.

Weitere Infos zu den Aufführungen

folgen im nächsten

Stiepeler Boten.

2 | Stiepeler Bote | September 2017


EDITORIAL

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

die Sommerferien sind vorbei, viele Urlauber wieder zu Hause und

damit angekommen im täglichen Leben mit allen seinen organisatorischen

Anforderungen. Sollten Sie das Gefühl haben, in den

vergangenen Wochen etwas von dem verpasst zu haben, das sich

vor Ihrer Haustür abgespielt hat, dann könnte Sie ein Blick in den

Stiepeler Boten vermutlich beruhigen. Denn wir haben einerseits

wieder aufgeschrieben und festgehalten, was in den zurückliegenden

Wochen passiert ist, und machen andererseits Vorschläge für

bevorstehende Veranstaltungen, die Ihr Interesse finden könnten.

Einen unterhaltsamen Blick zurück in die Geschichte bietet unsere

neue Serie über traditionsreiche Gastwirtschaften, die wir in Zusammenarbeit

mit dem Stiepeler Heimatverein und auch dank Unterstützung

unserer Leser präsentieren dürfen. Gesprächsstoff bietet auch

das neben dem Lutherhaus geplante Altenpflegezentrum. Bei einer Informationsveranstaltung des CDU-Ortsvereins

wurde jetzt der zeitliche Rahmen für das Bauprojekt eingegrenzt. Baubeginn soll demnach Anfang des Jahres 2018

sein, mit der Fertigstellung wird Ende 2019 gerechnet.

Foto: Volker Wiciok

Übrigens: in diesem Monat haben Sie wieder die Wahl. Am 24. September ist Bundestagswahl und wir stellen in dieser

Ausgabe auf zwei Sonderseiten die Bundestagskandidaten für den Wahlkreis 140/Bochum vor. Wir haben den Kandidaten

drei Fragen gestellt. Vielleicht bieten Ihnen die Antworten eine Entscheidungshilfe für den Wahltag.

Stiepel ist in diesem Monat schon zum 1.009. Mal Schauplatz

der traditionellen Fliegenkirmes. Viele Attraktionen sorgen vom

22. bis 25. September rund um die Stiepeler Dorfkirche für beste

Unterhaltung. Vom Fassbieranstich bis zur Kleintierausstellung

ist für jeden etwas dabei. Wobei besonders das nachbarschaftliche

Flair der Kirmes gelobt wird.

Ein Besuch, bei dem wir Ihnen viel Spaß wünschen, ist also

empfehlenswert.

Herzlichst, Vicki Marschall und Michael Zeh

September 2017 | Stiepeler Bote |

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STIEPEL AKTUELL

Baubeginn Anfang 2018

Altenpflegezentrum an der Kemnader

Noch ist das Altenpflegezentrum,

das in Stiepel neben

dem Lutherhaus entstehen

soll (der Stiepeler Bote

berichtete bereits in seiner

April-Ausgabe), in der

Planungsphase. Doch die

Genehmigungsverfahren

stehen vor dem Abschluss,

der Baubeginn wird im kommenden

Jahr erfolgen. Über

den Stand des Bauvorhabens

an der Kemnader

Straße informierte jetzt der

CDU-Ortsverband Stiepel

die interessierten Bürgerinnen

und Bürger.

Detaillierte Auskunft über das

Altenpflegezentrum gab Wolfgang

Horneck, Kirchmeister

der Evangelischen Kirchengemeinde

für den Haarbezirk

und CDU-Ratsmitglied. Die

Pläne des Projekts seien insgesamt

weit fortgeschritten,

so Horneck, allerdings fehle

immer noch die endgültige

Zustimmung des Landeskirchenamtes

in Bielefeld. Inzwischen

gibt es jedoch Signale,

dass diese Zustimmung

in Kürze erfolgen wird. Das

mit dem Projekt beauftragte

Architektenbüro Kemper,

Steiner&Partner wird anschließend

bei der Stadt den

Bauantrag einreichen. Mit der

Erteilung der Baugenehmigung

wird dann bis Ende des

Jahres gerechnet, der Baubeginn

könnte somit Anfang

2018 erfolgen. Als Zeitpunkt

der Fertigstellung wird das

Jahresende 2019 anvisiert.

Der Bedarf an Pflegeplätzen

ist groß und in Stiepel gab es

diesbezüglich bisher kein Angebot.

„Kein Stiepeler, der hier

über Generationen verwurzelt

ist, verlässt gerne seine Heimat,

wenn er pflegebedürftig

ist“, sagt Anja Kothe-Marxmeier,

kommissarische Vorsitzende

der CDU in Stiepel. Das

Interesse ist deshalb groß,

wie auch schon die Diakonie

Diese Pläne für ein Altenpflegezentrum sollen am Lutherhaus in

die Tat umgesetzt werden.

4 | Stiepeler Bote | September 2017


Fertigstellung Ende 2019

Straße wird konkret 80 Plätze

STIEPEL AKTUELL

Trauer um Mia Berghüser

Ehrenmitglied des Heimatvereins

Kirchmeister und CDU-Ratsmitglied Wolfgang Horneck erläuterte

die Pläne für das Altenpflegezentrum, das neben dem Lutherhaus

gebaut werden soll.

Fotos: 3satz/Bussler

Ruhr als Träger des Projektes

festgestellt hat. Und Wolfgang

Horneck ist überzeugt davon,

„dass dieses Projekt die Gemeinde

deutlich aufwertet und

unsere Gemeindearbeit auch

auf lange Zeit sichert.“

Ursprünglich war auch daran

gedacht worden, das Pflegezentrum

in einer Kombination

mit altengerechten Wohnungen

anzubieten. Diese Pläne

wurden aber verworfen, weil

es in diesem Bereich keine

Nahversorgungsmöglichkeiten

gibt. Es halten sich aber

hartnäckig Gerüchte, dass

das Diakonische Werk an einem

Projekt mit altengerechten

Wohnungen festhalten

möchte und sich dafür nach

einem geeigneten Grundstück

umschaut. Mögliche Standorte

könnte es in Weitmar-Mark

oder Stiepel-Frische geben.

Vor der konkreten Umsetzung

steht nun aber erst einmal

das Altenpflegezentrum mit

seinen 80 Plätzen, das zusammen

mit dem Lutherhaus

und dem Familienzentrum

KinderReich Stiepel ein neues

Herzstück der Gemeinde

bilden wird. „Ich habe hier

in Stiepel viele Gespräche

dazu geführt“, sagt Christian

Haardt, Fraktionsvorsitzender

der CDU im Rat der Stadt,

„das Vorhaben ist ein tolles

Angebot und ein Schritt in die

richtige Richtung.“ Dies könne

aber erst ein Anfang sein, betonte

Haardt, der nun auch die

Idee eines Projektes mit altengerechten

Wohnungen vorantreiben

möchte. Im Idealfall

könnte daraus ein Alten-Campus

entstehen mit einer Kombination

aus altengerechten

Wohnungen, Wohnungen mit

Betreuungsmöglichkeit sowie

einer Pflegeeinrichtung. Aber

das ist noch Zukunftsmusik.

Uli Kienel

Der Stiepeler Verein für Heimatforschung

e.V. trauert um

Mia Berghüser. Das langjährige

Ehrenmitglied verstarb am

25. Juni. „Voller Dankbarkeit

schauen wir auf die Jahre zurück,

in denen sie den Verein

leitete: mit viel Umsicht, immer

um Ausgleich und ein gedeihliches

Vereinsleben bemüht“,

heißt es in einer Würdigung

des Vereins. Auch nach ihrer

Zeit als Vorsitzende wurde

ihr Rat stets gesucht und geschätzt.

Beim „Plattdeutschen Nachmittag“

im AWO-Zentrum am

Wabenweg war sie, wenn es

ihr gesundheitlich möglich

war, eine treue Akteurin, die

es hervorragend verstand,

den älteren Bewohnern und

den Gästen die Wärme und

den Charme dieser liebenswerten

Mundart nahe zu bringen

und die Nachmittage zu

einem Erlebnis zu machen.

Legendär war ihr selbst gebackener

Bauernstuten, den sie

bei verschiedenen Veranstaltungen

mitbrachte.

„Ihre menschliche Wärme

und ihr ausgleichendes Wesen

zeichneten sie aus. Wir

werden ihr Andenken stets

in Ehren halten“, schreibt der

Stiepeler Verein für Heimatforschung

im Nachruf.

September 2017 | Stiepeler Bote |

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STIEPEL AKTUELL

Täglich kindgerechte und spannende Experimente

Evangelisches Familienzentrum KinderReich Stiepel als „Haus der kleinen

Wer Spaß an Forschung

und Technik hat, kann nicht

früh genug damit anfangen,

sich mit diesen spannenden

Themen zu beschäftigen.

Kindgerecht aufbereitet,

versammelt sich letztendlich

alles unter der Frage:

Wie kommt man der Natur

auf die Schliche?

Nach Antworten auf diese

Frage suchen jetzt auch die

Kinder im Evangelischen Familienzentrum

KinderReich

Stiepel. Das Institut für Umwelt-

und Zukunftsforschung

der Sternwarte Bochum (IUZ)

zertifizierte kürzlich die Kindertagesstätte

zum „Haus der

kleinen Forscher“. Thilo Elsner,

Leiter des IUZ, übergab

die entsprechende Urkunde

an Einrichtungsleiterin Bernadette

Wachkamp und Erzieherin

Maike Schröer, die sich

im KinderReich federführend

um die kleinen Forscher kümmert.

Geforscht wird in der Einrichtung

im Haarmannsbusch

im sogenannten „Schlaumeier-Raum“.

Der steht allen

Kindern täglich offen und

wird rege frequentiert. Luft,

Wasser, Elektrizität oder Magnetismus

werden thematisch

behandelt. „Alles, was uns

im Alltag begegnet, ist doch

Naturwissenschaft“, erklärt

Maike Schröer. Deshalb muss

auch kein großer Aufwand

betrieben werden, um die Kinder

mit interessanten Experimenten

zu begeistern. Den

Tag der Zertifizierung nutzten

In der traditionellen Forscherkleidung, dem weißen Kittel, produzieren (v.l.) Jonas, Ben, Marian und

Begün Seifenblasen. Anleitung erhalten sie dabei von Erzieherin Maike Schröer. Foto: 3satz/Sure

zum Beispiel Jonas (4 Jahre),

Ben (6 Jahre), Marian (5 Jahre)

und Begün (6 Jahre), um

den anwesenden Medienvertretern

zu demonstrieren, wie

Thilo Elsner, Leiter der Sternwarte Bochum, übergab die Zertifizierungsurkunde

an Einrichtungsleiterin Bernadette Wachkamp und

Erzieherin Maike Schröer.

Foto: 3satz/Sure

man mit Wasser, etwas Spülmittel

und einem Strohhalm

Seifenblasen produziert.

Das Forschen begeistert aber

nicht nur die Kinder, auch deren

Eltern entdecken wieder

ihr Interesse und haben Spaß

an der Naturwissenschaft.

„Wir denken natürlich auch

an die entsprechende Transparenz

für die Eltern“, sagt

Einrichtungsleiterin Bernadette

Wachkamp und freut sich

über die große Resonanz:

„Bei dem von uns angebotenen

Forschertag waren über

100 Eltern dabei. Das hat unsere

Erwartungen weit übertroffen.“

Aus der Zusammenarbeit mit

der Sternwarte Bochum entsteht

natürlich auch ein Mehrwert

für die Kindertagesstätte,

wie Bernadette Wachkamp

bestätigt. Es gibt zusätzlich

Arbeitsmaterialien und es

besteht auch die Möglichkeit,

Unterstützung für kleinere

Projekte zu beantragen. Und

6 | Stiepeler Bote | September 2017


im „Schlaumeier-Raum“

Forscher“ zertifiziert

STIEPEL AKTUELL

Thilo Elsner ist glücklich darüber,

„Partner im nahen Umfeld

zu finden, die diese Idee mit

großem Interesse aufnehmen

und umsetzen. Wir beteiligen

uns damit an der Qualitätssicherung

und motivieren

Erzieherinnen und Erzieher

sowie Eltern, die frühkindliche

Bildung im Bereich der Naturwissenschaften

und Technik

zu unterstützen.“

Das Institut für Umwelt- und

Zukunftsforschung (IUZ) der

Sternwarte Bochum ist seit

2008 Kooperationspartner

der Stiftung „Haus der kleinen

Forscher“ und betreibt seit

2009 das lokale Netzwerk für

die Region um Bochum. Die

Stiftung „Haus der kleinen

Forscher“ fördert seit 2006

bundesweit frühkindliche Bildung

in den Bereichen Naturwissenschaften

und Technik.

Ihr Ziel ist es, bereits bei

Drei- bis Sechsjährigen die

Neugier auf Naturphänomene

zu fördern und ihnen die Möglichkeit

zu geben, beim Experimentieren

selbst Antworten

auf alltägliche naturwissenschaftliche

Phänomene zu

finden. Auch das Bundesministerium

für Bildung und Forschung

zählt zu den langjährigen

Partnern und Förderern

der Initiative. Uli Kienel

Festauftakt mit Grillabend

Pfarrfest in Gemeinde St. Marien

Ihr Pfarrgemeindefest feiert

die Katholische Kirchengemeinde

St. Marien Bochum-Stiepel

am 9. und 10.

September auf dem Gelände

an der Pfarr- und Wallfahrtskirche,

Am Varenholt 15.

Zu der zweitägigen Veranstaltung

sind alle Interessierten

eingeladen. Auftakt ist

am Samstag, 9. September,

ab 19.30 Uhr mit dem Grillabend

mit Musik. Am Sonntag,

10., schließt sich ab 11 Uhr

das Familienfest an. Vieles

wird wieder geboten, für jeden

Besucher dürfte etwas

Interessantes dabei sein:

Kinderspiele, Carrera-Bahn,

Bücher-Flohmarkt, Tombola,

Tanz und Gesang von Mitgliedern

der philippinischen

Gemeinde, Bier-, Wein- und

Grillstände, Currywurst und

Pommes Frites, Reibeplätzchen,

Kaffee und Kuchen,

Waffeln, Eistheke und Cocktailbar

sowie Kulinarisches

nach Wunsch aus dem Restaurant

Klosterhof.

Die Gottesdienste finden zu

den bekannten Zeiten statt.

Zu erwähnen sind die Vorabendmesse

am Samstag um

18.30 Uhr, mitgestaltet von

der Band „Journey to Jah“, sowie

am Sonntag, 10 Uhr, der

Familiengottesdienst und das

anschließende Fest-Hochamt

um 11.30 Uhr.

September 2017 | Stiepeler Bote |

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SERIE: STIEPEL HISTORISCH

Fünf Generationen und ein Sportplatz

Gaststätten in Stiepel, Folge eins: Haus Schreier

Der Stiepeler Bote veröffentlicht

in Zusammenarbeit

mit dem Stiepeler Verein für

Heimatforschung eine Serie

über historische Gaststätten

in Stiepel. In loser Reihenfolge

werden die Folgen

erscheinen. Die erste Folge

befasst sich mit der Gaststätte

„Haus Schreier“.

Heute ist es „Der Grieche“ in

Stiepel, doch die Geschichte

der Gastwirtschaft an der

Gräfin-Imma-Straße 48 beginnt

mit Familie Schreier

bereits im Jahr 1836 am ursprünglichen

Standort auf

der anderen Straßenseite

schräg gegenüber, heute die

Hausnummer 49. Das genaue

Jahr des Grundstückerwerbs

und des Hausbaues ist nicht

bekannt, aber man kann davon

ausgehen, dass Heinrich

Schreier vor 1824 mit dem

Beruf des Leinenwebers nach

Stiepel gekommen ist. Das

von ihm erworbene, ursprünglich

rund 19.000 m² große

Grundstück war Teil des seit

der sog. Markenteilung 1786

dem evangelischen Pastorat

gehörenden Waldstücks, des

„Pastoratsbusches“. Auf diesem

Grundstück errichtete er

zusammen mit seiner Ehefrau

Das ursprüngliche Haus, heute Hausnummer 49, mit dem gemauerten

Kamin der Bäckerei.

Foto: privat

Anna Catharina, geborene

Wefelscheid, das Fachwerkhaus.

Ab 1836 betrieb er dort

eine Schankwirtschaft, die

später zunächst sein Sohn

Friedrich Wilhelm Schreier (*

1841, verheiratet mit Mathilde,

geborene Schulte-Schüren),

dann sein Enkel Heinrich

Schreier (* 1871, verheiratet

mit Caroline, geborene Grünendiek)

weiterbetrieben. Die

beiden letztgenannten Schreiers

hatten als Haupterwerb

den Beruf des Bäckers, von

der Bäckerei zeugt noch der

gemauerte außenliegende

Kamin an der Ostseite des

Hauses. Heute ist dieser Kamin

mit Schiefer verkleidet.

Neben der Bäckerei betrieben

sie einen kleinen Laden und

die besagte Gastwirtschaft.

Aus dieser Zeit ist im heutigen

Garten noch eine Steinplatte

erhalten, die, versehen mit

neun eingemeißelten kleinen

Kreisen, zu einer Außen-Kegelbahn

gehörte und als Stellfläche

für die Kegel diente.

Erwähnenswert ist der nach

1900 auf dem Grundstück

liegende ehemalige Sportplatz.

In der Gründerzeit des

Fußballs um die vorletzte

Jahrhundertwende hatte Stiepel

mehrere Fußballvereine,

aber keinen vernünftigen

Sportplatz. Diesen stellte Wirt

Heinrich Schreier auf seinem

Grundstück zur Verfügung,

und zwar auf der Fläche der

heutigen Siedlung Auf der

Egge. Allerdings war die

Existenz des Sportplatzes

nicht von langer Dauer. Im

Jahr 1913 verkaufte Heinrich

Schreier die Grundstücksfläche,

auf der in den 1920er

Jahren durch die Gemeinde

8 | Stiepeler Bote | September 2017


SERIE: STIEPEL HISTORISCH

Das „neue“ Haus auf einer Postkarte aus dem Jahr 1914. Hinter den beiden

Fenstern ganz links war das Lebensmittelgeschäft. Foto: privat

Stiepel die Siedlung Auf der

Egge errichtet wurde. Mit den

Erlösen aus diesem Grundstücksverkauf

wurde unter

Verwendung von Steinen aus

dem ebenfalls auf dem Grundstück

liegenden Steinbruch im

Jahr 1913 schräg gegenüber

mit dem Bau der „neuen“

Gastwirtschaft begonnen. Bis

1929 war dies die Kirchstraße

18, nach der Eingemeindung

Stiepels nach Bochum die

heutige Gräfin-Imma-Straße

48. Zunächst nannte Heinrich

Schreier seine Wirtschaft, die

ebenfalls eine Kegelbahn und

einen Saal beheimatete, „Restauration

Zum Sportplatz“.

Der Name blieb aber nicht bestehen,

die Stiepeler nannten

es schlicht „Haus Schreier“. In

vierter Generation wurde es

danach von August Steinsträßer

(* 1895, verheiratet mit

Hedwig, geborene Schreier),

AWO-Seniorenreise nach Teneriffa

der ebenfalls Bäcker war,

und schließlich in fünfter

Familiengeneration von

1950 bis 1965 von Heinz

Steinsträßer und seiner

Frau Edith betrieben.

Nach 129 Jahren mit fünf

Generationen der Familie

Schreier wurde die

Wirtschaft verpachtet,

das Haus wurde später

im Zuge einer Erbteilung

verkauft. Im Haus wurde,

wie im Vorgängerbau, zunächst

eine Bäckerei und

bis in die 1970er Jahre

ein Lebensmittelgeschäft

von Frieda Wegmann,

geborene Schreier betrieben.

Bis heute erhalten ist das

„Kläppchen“, durch das einst

die Bergleute auf dem Weg

zur und von der Zeche ihren

Schnaps kauften (damit sie

nicht mit schmutziger Kleidung

in die Wirtschaft mussten)

und bis in die 1970er Jahre

als eine Art Kiosk diente.

Seit 1998 steht das Gebäude

unter Denkmalschutz.

Der schöne Norden der Kanareninsel

Teneriffa gehört noch

zu den Sonnenzielen, die

die AWO vom 5. bis 19. November

für interessierte Senioren

vorhält. Das gebuchte

Viersterne-Vertragshotel liegt

direkt am Meer und der verkehrsberuhigten

Promenade

von Puerto de la Cruz. Die

AWO meldet noch freie Plätze

für diese Flugreise, die auch

alle Bustranfers, Programmgestaltung

vor Ort und Gruppenbetreuung

einschließt.

Auf Wunsch ist auch Hausabholung

mit Gepäckservice

möglich. Weitere Infos gibt es

bei der AWO Witten, Wetter,

Herdecke unter Tel.: 02302-

2020790.

September 2017 | Stiepeler Bote |

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AUS DER GESCHÄFTSWELT

Beratungstag mit dem Pop-Titan-Double

Vormerken: Am 30. September in Jungbrunnen-Badausstellung in Stiepel

Wer Veränderungen in seinem

Bad oder bei der Heiztechnik

plant, darf sich auf

Anregungen, Ideen und

sinnvolle Tipps beim Beratungstag

der Jung GmbH

freuen und sollte sich folgenden

Termin vormerken:

Samstag, 30. September.

Dann gibt es in und vor

den Jungbrunnen-Ausstellungsräumen

an der Kemnader

Straße 311 in Stiepel

dazu jede Menge Informationen,

die mit einem Unterhaltungsprogramm

aufgelockert

werden.

In der Zeit von 10 bis 19 Uhr

werden vor den Ausstellungsräumen

platzierte Info-Busse

bekannter Unternehmen wie

Viessmann oder Weishaupt

auf die Veranstaltung aufmerksam

machen. „In unseren

Räumen werden wir die

Besucher über aktuelle Themen

informieren“, sagt Peter

Herrmann, Geschäftsführer

der Jung GmbH. „Dabei beantworten

wir alle Fragen zu

Auch Kay Göppert, Ausstellungsleiter in den Jungbrunnen-Ausstellungsräumen,

wird am Beratungstag die Fragen der interessierten

Besucher beantworten.

Foto: 3satz/Sure

modernen, energieeffizienten

Heizsystemen oder auch zu

senioren- und bedürfnisgerechten

Bad-Ausstattungen.“

Immer wieder nachgefragt

sind Anregungen zur Gestaltung

eines Wohlfühl-Bades,

denn kein anderer Ort im Haus

muss so vielen Ansprüchen

gerecht werden. Das Bad

hat sich im Lauf der Zeit vom

reinen Funktionsraum zum

Wohn- und Wohlfühl-Raum

entwickelt. Die gestiegene

Nachfrage in diesem Bereich

bedient Peter Hermann nun

mit dem Beratungstag.

Aufgelockert wird der Informationstag

mit einer Ausstellung

des Künstlers Henry Matz,

der für seine Foto-, Licht- und

Wohndesign-Kollektionen bekannt

ist. Außerdem tritt der

in Weida/Thüringen geborene

Matz auch als Dieter-Bohlen-Double

auf und wird die

Besucher des Beratungstages

als Duplikat des Pop-Titanen

unterhalten. Für die ersten 50

Besucher seines Beratungstages

hält Peter Herrmann

noch eine Überraschung bereit:

„Sie bekommen von uns

ein Begrüßungsgeschenk aus

unserer hochwertigen Jungbrunnen-Kollektion.“

Für die Verpflegung der Besucher

wird ebenfalls gesorgt

sein. Dafür hat die Jung

GmbH die DLRG engagiert,

die mit einer Versorgungseinheit

für das leibliche Wohl der

Gäste verantwortlich ist.

10 | Stiepeler Bote | September 2017


TITELGESCHICHTE

„Die Ruhr ist befahrbar“

Verein Ruhrfähre blickt nach der Machbarkeitsstudie nach vorne

Fährt die Elektrofähre bald zwischen Stiepel und Blankenstein auf

der Ruhr?

Foto: privat

„Das Ergebnis der Machbarkeitsstudie

ist sehr positiv“,

sagt Klaus Thormählen vom

Vorstand des Vereins Ruhrfähre

Stiepel-Blankenstein.

„Die Ruhr ist befahrbar. Auf

Stiepeler Seite ist eine Anlegestelle

vorhanden. Da können

wir den alten Steg von

Gustav Diergardt nehmen.

Auf Hattinger Seite verhandeln

wir mit dem Ruderverein

Blankenstein. Das wäre

die preiswerteste und vom

Aufwand her günstigste Alternative.“

Der Verein hatte beim Essener

Büro Ökoplan eine Studie

in Auftrag gegeben, um zu

eruieren, inwieweit es möglich

wäre, die Ruhrfähre wieder

in Betrieb zu nehmen. Von

einer Investitionssumme von

64.000 Euro für die beiden

Anlegestellen gehen die Gutachter

aus. Thormählen ist zuversichtlich,

dass der Verein

genug Sponsorengelder dafür

aufbringen kann. Immerhin

habe man 10.000 Euro für die

Studie gesammelt. Neben örtlichen

Geldgebern denkt der

Verein an die NRW-Stiftung.

„Das ist ein historisches Projekt“,

so Thormählen. Schon

im 16. Jahrhundert seien die

beiden Ruhrseiten verbunden

gewesen.

Die jährlichen Betriebskosten

beziffern die Gutachter

auf 38.000 Euro. Die Wittener

Gesellschaft für Arbeit

und Beschäftigungsförderung

(Wabe) als künftiger Betreiber

der Fähre habe ausgerechnet,

dass die Betriebskosten

fast gänzlich gedeckt werden

könnten, sieht Thormählen

auch hier kein Problem. Zudem

plane die Stadt Bochum,

ebenfalls eine Beschäftigungsgesellschaft

zu gründen,

und die Wabe sei daran

interessiert, mit ihr zu kooperieren.

Auch was den Landschaftsund

Naturschutz angeht,

stellen diese keine unüberwindlichen

Hürden dar. „Die

Fähre ist ein viereckiges Ding,

das auf dem Wasser liegt. Es

gibt keinen Wellenschlag“,

macht Thormählen deutlich.

Zudem würde die Fähre elektrisch

fahren. „Ohne Krach

und ohne Abgase.“ Daneben

würde der Verein garantieren,

dass die Fähre nur von einer

befestigten Stelle zur anderen

fahren würde. „Die Garantie

hat man bei Ruderern und

Paddlern nicht.“

Zwar sehe der Entwurf für

den neuen Landschaftsplan

Bochum Mitte/Ost vor,

Fahrzeuge mit Benzin- oder

Elektromotor auf der Ruhr zu

verbieten, „aber da haben wir

Einspruch erhoben“, erklärt

Thormählen. Ob die Fähre

eine Ausnahmegenehmigung

bekommen kann, dazu gibt

es noch keine Antwort von

der Stadt. „Anfang September

werden wir uns mit Stadtbaurat

Dr. Markus Bradtke zusammensetzen.“

Ansonsten betrachtet der Verein

die Fähre als Chance, auf

touristische Attraktionen in

der Umgebung aufmerksam

zu machen, wie etwa die Stiepeler

Dorfkirche, den Gethmannschen

Garten und die

Willi-Michels-Begegnungsstätte

in Welper.

Mehr über seine Pläne verrät

der Verein Ruhrfähre Stiepel-Blankenstein

zusammen

mit dem Heimatverein Blankenstein

am Mittwoch, 13.

September, um 19 Uhr während

einer Infoveranstaltung

im Stadtmuseum Blankenstein,

Marktplatz 3, in Hattingen.

Vera Demuth

September 2017 | Stiepeler Bote | 11


BLICK NACH WIEMELHAUSEN

„Oberwasser“ behalten

Auditoriums-Reihe im Kloster Stiepel

Rechtzeitig zu Beginn der Sommerferien spendete die Sparkasse

Bochum 5950 Euro für das Projekt „Bochumer Ferienpaten“

des Kinder- und Jugendring Bochum e.V. Der Spenden-Betrag

setzt sich aus den Startgeldern der Teilnehmer am ProAm-Turnier

beim SparkassenOpen 2017 im Bochumer Golfclub in Stiepel zusammen.

Mit der Spende ermöglicht die Sparkasse Kindern und

Jugendlichen die Teilnahme an Ferienfreizeiten, deren Familien

den notwendigen Eigenanteil nicht aufbringen können. 2016 konnten

dank der „Bochumer Ferienpaten“ 312 Kinder und Jugendliche

mit einem gemeinnützigen Träger verreisen. Foto: Sparkasse

gARTEnhaus öffnet die Türen

Zum 6. und letzten Mal in diesem Jahr öffnet das Atelier gAR-

TEnhaus an der Wiemelhauser Straße 370 am 23. September

in der Zeit von 15 bis 19 Uhr und am 24. September in der Zeit

von 11 bis 15 Uhr seine Türen. Gezeigt werden neue Arbeiten

der Eifeler Textilkünstlerin Martina Unterharnscheidt sowie Arbeiten

des Gastgebers Michael Weber.

Auch im zweiten Halbjahr

2017 bietet das Zisterzienser-Kloster

in Stiepel in

seiner Auditoriums-Reihe

wieder akademische Vorträge

und Gespräche an,

zu denen alle Interessierten

eingeladen sind. Die nächste

Veranstaltung findet am

Dienstag, 5. September,

um 20 Uhr unter dem Titel

„Stark sein und bleiben in

unsicheren Zeiten“ statt.

Als Referentin wurde die Diplom-Psychologin

und Heilpraktikerin

Dr. phil. Iris Platte

gewonnen. Als selbstständige

Management-Beraterin ist sie

für Mitarbeiter- und Führungsfragen

in Wirtschaftsunternehmen

und Ministerien tätig.

Außerdem arbeitet sie als

Coach und Beraterin psychotherapeutisch.

Unsere Welt dreht sich gefühlt

immer schneller: Neue

Technologien, globale Märkte

und veränderte Arbeitsmethoden

lassen uns kaum noch

Luft und Zeit zum Atemholen.

Doch wie kann man in

dieser komplexen und unsicheren

Welt bestehen, ohne

überfordert oder gar krank zu

werden? Der Vortrag von Dr.

Iris Platte geht auf psychologische

und medizin-soziologische

Aspekte in der sich

ändernden Lebenswelt ein.

Er zeigt Möglichkeiten auf,

wie man durch innere Haltung

und religiöse Orientierung die

psychische Widerstandsfähigkeit

und Lebensbalance

fördern kann.

Vor dem Hintergrund der

wissenschaftlichen Diskussion

und praktischer Beispiele

werden relevante Faktoren

vorgestellt, die helfen, auch in

turbulenten Zeiten „Oberwasser“

zu behalten.

10 Gefahren beim Privatverkauf

In Zeiten großer Nachfrage verkaufen sich Immobilien fast von

selbst. Doch hier ist Vorsicht geboten: Unwissenheit oder fehlende

Unterlagen können großen Ärger und hohe Schadensersatzforderungen

nach sich ziehen. Der Sparkassen ImmobilienDienst

informiert am Donnerstag, 21. September, ab 19 Uhr

im excenterhaus businessclub, Universitätsstraße 60, über die

„10 Gefahren beim Privatverkauf einer Immobilie“. Dabei geht

es unter anderem um Vollständigkeit der Baugenehmigungen,

Abrechnung von Erschließungskosten, mögliche Baulasten,

Wegerechte und Bergschadenverzicht. Einlass ist nur nach

vorheriger Anmeldung möglich bis zum 15. September unter

Tel. 0234 611-4810. www.sparkasse-bochum.de/immobilien

12 | Stiepeler Bote | September 2017


AKTUELLES

Ausstellung im AWO-Zentrum

Wanderung ums Gemeindehaus

Mit Pro Stiepel und Heimatverein

Unter dem Titel „Zwei Hände Nadel, Faden und Liebe“ stellt

Doris Müggenburg noch bis zum 5. September im Seniorenzentrum

der AWO am Wabenweg selbstgenähte Taschen

und Accessoires aus. Die Hobbykünstlerin suchte vor einigen

Jahren einen Ausgleich zu ihrem Berufsalltag und begann,

Taschen zu entwerfen und zu nähen. Inzwischen hat sich das

Spektrum erweitert. In der aktuellen Ausstellung sind neben

Handtaschen, Kosmetiktäschchen und Einkaufstaschen auch

Schlüsselanhänger u.v.m. zu sehen. Die Ausstellung im Eingangsbereich

des Heinrich-König-Seniorenzentrums ist täglich

von 9 bis 17.30 geöffnet.

Kinderflohmarkt im KinderReich

Das Evangelische Familienzentrum KinderReich Stiepel veranstaltet

am Sonntag, 10. September, in der Zeit von 14 bis 17

Uhr zum dritten Mal einen Kinderflohmarkt in den Räumlichkeiten

des Lutherhauses an der Kemnader Straße 127. Angeboten

wird alles Nützliche rund um das Thema Kind: Kleidung,

Spielzeug, Fahrräder und vieles mehr. Alle Interessierten sind

dazu eingeladen. „Bei Kaffee und Kuchen lässt sich bestimmt

ein tolles Schnäppchen machen“, sagt Einrichtungsleiterin Bernadette

Wachkamp.

Die Veranstaltungsreihe „Stiepel

damals und heute“ findet

eine Fortsetzung. Die beiden

Vereine Pro Stiepel sowie der

Stiepeler Verein für Heimatforschung

bieten für Interessierte

erneut einen Rundgang

mit historischem Hintergrund

an. Termin ist Samstag, 2.

September, von 15 bis 17 Uhr.

Geplant ist ein Rundgang um

das alte Gemeindehaus bis

zum höchsten Punkt von Bochum.

Treffpunkt für alle Mitwanderer

ist der Parkplatz

des Klosters in Stiepel. Die

Teilnahme ist kostenlos.

Von dort führt die Route zum

Wasserwerk/Gemeindehaus,

zum alten Sportplatz/Ziegelei,

zur Henkenberg- und zur

Ministerstraße, zum katholischen

Friedhof, zur Kemnader

Straße, zum Haarmannshof

sowie zum Königsbusch/

Standesamt. Nach diesem

ca. zwei Stunden dauernden

Rundgang wird die Gruppe

wieder am Ausgangspunkt

zurückerwartet.

Die Stiepeler Heimatforscher

Andreas Finke und Wilhelm

Hensing werden kompetente

Begleiter sein und möchten

bei diesem zweiten Rundgang

erneut ihr Wissen mit alle Interessierten

teilen. Finke und

Hensing werden Geschichtliches

und teils Skurriles über

die Historie dieses besonderen

Stadtteils vermitteln. Sollte

es die Wetterlage zulassen,

planen die Vereine zum Abschluss

an der Pfingstblume,

Brockhauser Straße, ein gemeinsames

Grillen.

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September 2017 | Stiepeler Bote | 13


VERANSTALTUNGSHINWEISE

Geldgeschichte in der Schatzkammer erleben

Sparkassen-Familientag lockt bei freiem Eintritt zum Haus Kemnade

Junge Rittersleute und Burgfräuleins können beim Familientag

und dem mittelalterlichen Kinderfest auf der Wasserburg Haus

Kemnade viel erleben.

Foto: Sparkasse

Basteln, spielen, gruseln

das können alle Kinder

am Sonntag, 3. September,

in der Zeit von 11 bis 17

Uhr beim Familientag der

Sparkasse Bochum in ihrer

SchatzKammer Kemnade.

Obwohl die Geldgeschichte

im Mittelpunkt steht, ist

beim mittelalterlichen Kinderfest

auf der Wasserburg

Haus Kemnade alles kostenlos.

Viel Handarbeit und Kreativität

ist auf dem Burghof gefragt:

Spannende Bastel- und Spielstationen

in mittelalterlichen

Händlerzelten warten darauf,

von Kindern entdeckt zu werden.

Geldsäckchen werden

bemalt und mit magischen

Kräutern gefüllt, Zauberstäbe

selbst gebastelt. Ein handbetriebenes

Holzriesenrad, Armbrustschießen,

Münzangeln

und Stockbrot warten auf kleine

Rittersleut. Mutige können

in der Gruselkammer Schauriges

erkunden und werden mit

einer Goldmünze belohnt!

Didi und Dodo vom KNAX-Klub

sind auch mit dabei und halten

für KNAXianer mit Klubausweis

eine kleine Überraschung bereit.

Kleiner Tipp: Wer als Ritter oder

Prinzessin verkleidet kommt,

hat die Chance, bei der Verlosung

zu gewinnen und seinen

nächsten Kindergeburtstag auf

Haus Kemnade zu feiern.

schatzkammer-kemnade.de

Plattdeutsches

Kaffeetrinken

Die „Plattdeutschen“ sind am

Dienstag, 12. September, um

15 Uhr wieder zu Gast im

Heinrich-König-Seniorenzentrum

der AWO, Wabenweg

14-16. Im Rahmen eines geselligen

Kaffeetrinkens werden

Texte auf Stiepeler Platt

vorgetragen. Gemeinsam gesungene

Lieder runden den

Nachmittag ab. Die Veranstaltung

beginnt um 15 Uhr, Gäste

sind willkommen.

14 | Stiepeler Bote | September 2017


Abschied nehmen von Ruana

Max Wevelsiep beendet freiwilliges soziales Jahr

STIEPEL AKTUELL

Ein Jahr lang hat der Stiepeler Max Wevelsiep in Ruanda gelebt. Anfang

September wird er in seiner Heimat zurückerwartet. Foto: privat

Ein Jahr lang hat Max Wevelsiep

seinen Freiwilligendienst

in einem Kinderheim

in Ruanda geleistet. Anfang

September wird er wieder in

Stiepel zurückerwartet. Dies

ist nun sein letzter Bericht

über seine Erfahrungen.

In wenigen Tagen geht es für

mich wieder nach Deutschland,

ein Jahr geht schnell

ins Land. Die letzten paar

Wochen konnte ich noch

richtig auskosten, Freunde

innerhalb und außerhalb Kigalis

besuchen, noch einmal

zu den wunderschönen Seen

Ruandas fahren und das Nationalmuseum

in Huye besichtigen.

Die zweiwöchigen Schulferien

im August ermöglichten

mir, mit den Jungs noch einmal

die Bücherei zu besuchen,

mit dem zusätzlichen

Reiz der momentanen Ausstellung

zum Thema „Black

Music”: In dieser werden einige

schwarze Musiker sowie

die Geschichte der „black

music” vorgestellt; mit ausgehändigten

Smartphones und

Kopfhören läuft man durch die

Räume, in denen viele kleine

Gucklöcher verteilt sind und

sucht sich aus, welchen Clip

man gerade hören und sehen

möchte. Dies ist sowohl

für mich als auch für die Kinder

sehr spannend, gerade

weil ein Raum speziell für die

Geschichte afrikanischer Musik

(eingeteilt in Nord-, Süd-,

West- und Ostafrika) eingerichtet

wurde.

Nun heißt es langsam Abschied

nehmen von Ruanda.

Das Jahr hat mir viele

neue Perspektiven gegeben

und mich um einige Eindrücke

bereichert. Außerdem

konnte ich wichtige Erfahrungen

sammeln, gerade

was den Umgang mit Menschen

mit unterschiedlichen

Wertevorstellungen und die

Überwindung von Kommunikationsbarrieren

betrifft. Es

wird bestimmt kein Leichtes,

wieder nach Deutschland zurückzukehren;

mit dem Land

und meiner Einsatzstelle fühle

ich mich eng verbunden, viele

liebgewonnene Freunde und

Bekannte und meine wohl

vertraute Umgebung lasse ich

auf unbestimmte Zeit hinter

mir. Neben meinen Freunden

und meiner Arbeit sind es

aber auch die kleinen Dinge,

die ich vermissen werde: mit

der Gemüsehändlerin im gebrochenen

Kinyarwanda zu

schnacken, in der sonst so ruhigen

Nacht von den Gebetsrufen

der Minarette geweckt

zu werden oder auf der Straße

rund um die Uhr von den

Kindern mit „Good morning!”

begrüßt zu werden. Außerdem

ist der Lebensrhythmus,

trotz der überraschend vielen

Gemeinsamkeiten zwischen

Deutschland und Ruanda,

immer noch ein ganz anderer.

Es wird wohl etwas dauern,

bis ich mich an die Umstellung

gewöhnen werde. Nichtsdestotrotz

freue ich mich auch

natürlich darauf, meine Familie,

alte Freunde und Bochum

wiederzusehen.

Bis dahin, Max

Schützen feiern

im Haus Spitz

Nach der positiven Resonanz

im vergangenen Jahr veranstaltet

der Bürger-Schützen-Verein

Bochum Weitmar-Mark

und Neuling 1896

auch in diesem Jahr ein Oktoberfest.

Das Fest findet am

Samstag, 30. September, um

20 Uhr im Saal Haus Spitz

an der Kemnader Straße 138

statt. Einlass ist bereits ab 19

Uhr. Für die musikalische Unterhaltung

sorgt „Concorde im

Alpenrausch“. Außerdem sind

die Besucher aufgefordert,

das Fest im Trachtenoutfit zu

besuchen. Der Eintritt beträgt

5 Euro. Eintrittskarten sind bei

folgenden Vorverkaufsstellen

erhältlich: Alex Optik, Markstr.

408, Haus Spitz, Kemnader

Str. 138, und per Mail über

BSV-Oktoberfest@gmx.de

September 2017 | Stiepeler Bote | 15


STIEPEL AKTUELL

Ausgebildet für verantwortungsvolle Aufgabe

Ehrenamtliche qualifizierten sich im Hospiz St. Hildegard

Neun Monate lang haben sich

14 Ehrenamtliche auf ihren

Einsatz im Hospiz St. Hildegard

und die ambulante Hospizarbeit

Bochum vorbereitet.

Zum erfolgreichen Abschluss

des Befähigungskurses erhielten

die Teilnehmerinnen

und Teilnehmer jetzt ein Zertifikat

aus den Händen von

Kursleiterin Pastorin Christine

Jung-Borutta, Hospizleiter

Johannes Kevenhörster und

Caritasdirektor Ulrich Kemner.

Aufgabe der Ehrenamtlichen

wird es sein, die Hospizgäste

und deren Angehörige in ihrer

Zeit im Haus zu begleiten.

Dazu gehören beispielsweise

kleine Handreichungen,

Hilfen beim Essen, Vorlesen

oder Aufenthalte im Garten.

Vor allem aber nehmen sich

die Ehrenamtlichen Zeit, den

Betroffenen zuzuhören und

Wiebke Schiefelbein (links) und Christa Steiner erhielten mit zwölf

weiteren Ehrenamtlichen in der voll besetzten Kapelle des Hospiz

St. Hildegard ihr Zertifikat als neue ehrenamtliche Mitarbeiterinnen

in der Hospizarbeit.

Foto: Privat

ihnen bei der Auseinandersetzung

mit dem Sterben und

beim Abschiednehmen beizustehen.

Um diesen anspruchsvollen

Dienst leisten zu können,

wurden die 13 Frauen und

ein Mann im Alter zwischen

45 und 65 Jahren unter der

Regie von Pastorin Christine

Jung-Borutta und ihrer Kollegin

Barbara Glunz ein dreiviertel

Jahr lang nach dem

Curriculum des Deutschen

Hospiz- und Palliativ-Verbands

geschult. Neben den

theoretischen Einheiten gehörten

ebenfalls Praxiseinsätze

zum Programm, bei denen

den Teilnehmern erfahrene

ehrenamtliche Kräfte zur Seite

standen.

Caritasdirektor Ulrich Kemner

betonte als Geschäftsführer

des Hospizes die Bedeutung

des Ehrenamtes für den Hospiz-Anspruch

„Leben bis zuletzt“

und dankte den neuen

sowie bereits aktiven Ehrenamtlichen

für ihre wertvolle

Mitarbeit.

Auch nach Abschluss ihrer

Ausbildung sind die Absolventen

nicht auf sich allein gestellt.

Gemäß dem Grundsatz

„Niemand begleitet unbegleitet“

werden einmal im Monat

Reflexionsgruppen angeboten,

in denen sich die Ehrenamtlichen

über ihre Erfahrungen

austauschen können.

16 | Stiepeler Bote | September 2017


STIEPEL AKTUELL

Kinder bauen jetzt Comics

Rotary-Club Bochum-Mark unterstützt erneut die Stadtbücherei

Die Bochumer Stadtbücherei

glänzt mit einem neuen,

attraktiven Angebot für Kinder

und Jugendliche. Möglich

gemacht hat das der

Rotary Club Bochum-Mark.

Die Rotarier spendeten fünf

Module des „LEGO® Education

StoryStarter-Sets“. Damit

können Kinder Geschichten

szenisch aufbauen, dann nacherzählen,

aufschreiben oder

fotografieren und mit den dazugehörigen

Apps als individuelle

Zeitungsartikel, Bildergeschichten,

Märchenbücher oder Comics

präsentieren. Kürzlich

stellte die erste Projektgruppe

aus rund 20 Schülerinnen und

Schülern der Grundschule an

der Fahrendeller Straße ihre so

selbst kreierten Comics vor. In

zwei zweistündigen Workshops

lauschten die Kinder Geschichten,

die sie dann in kleinen

Die Präsidentin des Rotary Clubs Bochum-Mark, Dr. Inka Krude (hinten, 3.v.l.)

unterstützt mit der Spende das Angebot der Stadtbücherei. Foto: Stadt Bochum

Gruppen mit Lego nachbauten,

fotografierten und versprachlichten.

Die Leiterin der Stadtbücherei,

Waltraud Richartz-Malmede,

bedankte sich zu diesem

Anlass bei den Rotariern:

„Durch die Unterstützung des

Rotary Clubs Bochum-Mark

konnte

das Angebot der

Stadtbücherei im

Bereich Sprachförderung

und

Vermittlung von

Medien- und Sozialkompetenz

ausgebaut

werden.

Wir bedanken uns

für diese nachhaltige

Spende, die

hier in der Bücherei

von zahlreichen

Kindern und Jugendlichen

benutzt

werden kann.“ Die

Präsidentin des

Rotary Club Bochum-Mark,

Dr.

Inka Krude, sagte, die Spende

sei eine gezielte Investition in

Kinder und Jugendliche und

damit in die Zukunft.

September 2017 | Stiepeler Bote | 17


AUS DEN VEREINEN

Ina Jabben jubelt nach 108. Schuss

Schützenverein Diana Sundern hat neue Königin

23 Schützinnen des Vereins

Diana Sundern trafen

sich Ende Juli auf dem Vereins-Schießstand

in Borgböhmer´s

Waldesruh, um

auf den Vogel zu schießen

und eine neue Königin zu

ermitteln, die jetzt Ina Jabben

heißt.

Ab 12 Uhr begann der Wettstreit

in gewohnt lustiger Runde.

Mit dem 13. Schuss holte

Doris Malz die Krone. Nach

weiteren 13 Schuss hielt

Emmi Schreiner das Zepter in

den Händen. Den Apfel holte

sich Sieglinde Walter mit dem

38. Schuss. Nach einer Pause

mit Stärkung war es dann

Christel Schäfer, die sich mit

dem 48. Schuss den rechten

Die neue Königin Ina Jabben (Mitte) und die Schützinnen mit den Insignien wurden

am Vereins-Schießstand gefeiert.

Foto: privat

Flügel als Trophäe sicherte.

Helma Köster holte sich mit

dem 59. Schuss den linken

Flügel. Nach einer zweiten

Pause begann

der Endkampf um

die Königswürde.

Nach spannendem

Wettbewerb,

den alle anwesenden

Schützinnen

bestritten, war es

dann nach dem

108. Schuss soweit:

als neue Königin

durfte sich

Ina Jabben bejubeln

lassen. In der

anschließenden

gemütlichen Runde

wurden die erfolgreichen

Schützinnen

mit ihrer

neuen Königin entsprechend

gefeiert.

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18 | Stiepeler Bote | September 2017


FREIZEIT UND KULTUR

Wenn Schrott wieder funktionstüchtig wird ...

Sparkassen-Spende stärkt Zukunft des Wildgeheges im Weitmarer Holz

Thilo Elsner schaut nicht

nur in die Sterne. Der Leiter

der Sternwarte in Sundern

hat neben dem Himmel

auch das Gelände in nächster

Nachbarschaft stets im

Blick: Als Vorsitzender des

Trägervereins des Wildgeheges

„Jörgenstein“ kümmert

er sich ums Wohl von

Wildschweinen, Damwild

und Mufflons im Weitmarer

Holz.

Das ist eine arbeitsintensive

Aufgabe für die aktiven Vereinsmitglieder.

Der Zaun muss

stets überprüft und repariert,

das Gehege gepflegt und die

Tiere gefüttert werden. Thilo

Elsner und seine Ehrenamtlichen

erfüllen sie hoch engagiert

und leidenschaftlich.

„Ich bin hier aufgewachsen

und lebe noch hier,“ erklärt

der Familienvater. Weil das

Alten Ost-Traktoren haucht Thilo Elsner in seiner Freizeit wieder

neues Leben ein.

Fotos: Sparkasse Bochum

Weitmarer Holz für ihn und

ganz viele Bochumer ohne

das Wildgehege undenkbar

ist, hat er vor drei Jahren einen

Trägerverein gegründet

und das „Jörgenstein“ so vor

dem von der Stadt besiegelten

„Aus“ gerettet.

Von der Sternwarte aus wird

das Wildgehege gepflegt.

Das Grünfutter bekommen

die Tiere unter anderem von

der Wiese auf dem Gelände

der Sternwarte. Ohne die entsprechenden

Maschinen ist

das nicht machbar. „Das Gras

muss gemäht, aufgeladen

und zum Gehege transportiert

werden“, erläutert der Sternwarte-Chef.

Da das Geld des Vereins für

eine neuwertige Mähmaschine

sowie große und kleine

Traktoren nicht reicht, stellt

Thilo Elsner eine weitere Leidenschaft

in den Dienst des

Vereins: Mit technischem und

handwerklichem Geschick

repariert er alte, günstige

Ost-Maschinen. Oder aber er

baut aus mehreren günstigen

„schrottreifen“ Geräten wieder

ein funktionsfähiges.

In so ein dringend notwendiges

Reparatur-Projekt floss

jüngst auch eine 5000 Euro-Spende

der Sparkasse Bochum

aus dem Topf der Sparlotterie.

Das Engagement des Vereins beeindruckte Sparkassen-Mitarbeiterin

Sarah Milerski beim Ortstermin im Wildgehege anlässlich der

5000 Euro-Spende aus der Sparlotterie. Der kleine Trecker ist ein

Relikt der Landesgartenschau in Oberhausen.

September 2017 | Stiepeler Bote | 19


STIEPEL AKTUELL

Volksbühne zeigt „Kekse“

Kartenvorverkauf beginnt

„Frau Doktor Mördösen, Kekse

verteilende Beamtin, hat

die undankbare Aufgabe,

„Das Paar, das es wert ist“

ausfindig zu machen und ihm

10.000 Euro Förderprämie

zu überreichen. Aber gerade,

als sie Isidor und Roswitha

das Prädikat ‚gesellschaftlich

wertvoll’ verleihen und den

Scheck überreichen will, bricht

das Chaos im Hause Bambus

aus!“ In der turbulenten Komödie

von Frank-M. Ziegler,

die die Volksbühne Bochum

unter der Regie von Elisabeth

Spielkorte zeigt, spielen Werner

Becking, Conny Bujak,

Michelle Butterbach, Klaus

„Mit Herz am Hörer“

Telefonischer Besuchsdienst

Telefonischer Besuchsdienst

bedeutet: nette, regelmäßige

und verlässliche Gespräche

mit einer vertrauten Person.

Im Alter schrumpft häufig

der Radius, in dem sich ein

Mensch bewegt. Manche

verlassen kaum noch ihre

Wohnung und vermissen das

Plaudern beim Bäcker, mit

den Nachbarn oder einer guten

Bekannten.

Hier möchte der Telefonische

Besuchsdienst eine Alternative

bieten. Die Seniorenbüros

Kischkel, Maxi Loebel, Willi

Pape, Conny Schiedung, Armin

Schönberner und Annette

Sczesny.

Die Aufführungen im Saal

Haus Spitz an der Kemnader

Straße 138 finden zu folgenden

Terminen statt: Freitag,

20.10., Samstag, 21.10.,

Sonntag, 22.10., Samstag,

11.11. und Sonntag, 12. November.

Beginn ist Fr./Sa.

um 19.30 Uhr, So. um 18.30

Uhr. Karten kosten acht bzw.

zehn Euro. Der Kartenverkauf

beginnt am Freitag, 15. September,

ab 18 Uhr. Reservierungen

unter Tel. 472387 oder

94429547.

Bochum haben ehrenamtliche

Mitarbeiter geschult, die gerne

ein Mal pro Woche mit einem

Senior oder einer Seniorin telefonieren

möchten. Wer also

regelmäßig von einem Telefonpaten

„mit Herz am Hörer“

angerufen werden möchte,

kann sich bei Christine Drüke

(92786390) oder Kathrin

Engel (54476500) melden.

Das kostenfreie Angebot gilt

für das gesamte Stadtgebiet,

also auch in Stiepel, Wiemelhausen

und Weitmar.

Beim Kemnader Burglauf Ende August startete auch

das „Team Lotte Ruhrland Apotheke“. Namensgeber ist die vierjährige

Charlotte Kleffmann, die an einer Muskelkrankheit leidet. Betreuer

und enge Freunde schnürten nun wieder die Schuhe. Vorjahressieger

Walter Pieper lief für das Team auf Platz zwei. Foto: privat

Stephan Scheve neuer Pastor

Gemeinde St. Franziskus

Nachdem im vergangenen

Jahr Pfarrer Norbert Humberg,

der die katholische Kirchengemeinde

St. Franziskus

Weitmar fast 25 Jahre als

Pastor geleitet hat, verstarb,

erhält die Gemeinde einen

neuen Pastor.

Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck

ernannte zum 1. September

Pastor Stephan Scheve,

der bisher als Pastor der

Gemeinde Nikolaus Groß in

Grumme wirkte, zum neuen

Pastor in St. Franziskus.

Die Gemeinde begrüßt ihren

neuen Pastor Stephan

Scheve mit einem feierlichen

Einführungsgottesdienst am

Sonntag, 3. September, um

10 Uhr in der Gemeindekirche

St. Franziskus. Anschließend

gibt es die Möglichkeit zur

Begegnung mit dem neuen

Pastor rund um das Gemeindeheim.

Aufgrund der Einführung

des neuen Pastors wird das

Hochamt am 3. September

um 10 Uhr in der Filialkirche

Heilige Familie (Heimkehrer-Dankes-Kirche)

entfallen.

Verbunden ist die Einführung

des neuen Pastors mit dem

Gemeindefest in St. Franziskus

am 2. und 3. September

rund um das Gemeindeheim,

Franziskusstr. 17a.

20 | Stiepeler Bote | September 2017


KURZ BERICHTET

Frösche suchen neue Biotope

„Geburtenstarker Jahrgang“

Einen geburtenstarken

Frosch-Jahrgang beherbergt

seit kurzer Zeit die Gartenteich

Braun

GmbH in ihren

Geschäftsräumen

an der Prinz-Regent-Straße

68d.

„In diesem Jahr

haben bei uns

Teichfrösche abgelaicht. Wir

haben jetzt mehrere hundert

kleine Teichfrösche in unserem

Geschäftshaus“, schildert

Susanne Braun. Ihren

Lebensraum finden sie dort

in zahlreichen angelegten

Biotopen. Sie entwickeln sich

prächtig, weil es in den Geschäftsräumen

keine natürlichen

Feinde gibt. Zum Schutz

der kleinen Frösche und auch

als Vorbeugung vor Kannibalismus,

werden

die Tiere außerdem

gefüttert.

Seit kurzem darf

das Geschäft nun

die Frösche mit offizieller

Genehmigung

der Stadt weitergeben.

Susanne Braun hofft auf viele

Interessierte, die die Frösche

an vielen Stellen in der Stadt

und in naher Umgebung neu

ansiedeln möchten. Wer Interesse

an den Fröschen hat,

die unter Artenschutz stehen,

findet weitere Informationen

dazu unter www.koi-braun.de

Wohnanlage wird saniert

9,7 Millionen Euro vom Land

Bei der Wohnraumförderung

der Stadt Bochum sind jetzt

drei Fördermittelzusagen

des Landes eingegangen.

Mit günstigen Darlehen von

insgesamt rund 9,7 Millionen

Euro aus Wohnraumfördermitteln

unterstützt das Ministerium

für Heimat, Kommunales,

Bau und Gleichstellung

NRW die Finanzierung von

Sanierung, Modernisierung

und Quartiersentwicklung in

der Seniorenwohnanlage des

Caritas-Verbandes an der

Glücksburger Straße.

„Die Wohnanlage in der

Glücksburger Straße ist mit

214 Wohnungen die größte

zusammenhängende Altenwohnanlage

mit Betreuungsangebot

im VIVAWEST-Bestand.

Durch die energetische

Modernisierung mit altengerechter

Bad- und Aufzugserneuerung

reagieren wir auf

die hohe Nachfrage nach

Wohnungen für ältere Menschen

am Bochumer Wohnungsmarkt“,

so der Eigentümer

VIVAWEST.

Die Förderung erfolgt im Rahmen

der „Gemeinschaftsinitiative

Besser Wohnen Energetisch

Sanieren Plus“, einer

Gemeinschaftsinitiative des

Landes NRW und Unternehmen

der Wohnungswirtschaft.

Ziel ist, Mietwohnungsbestände

energetisch zu sanieren

und das Wohnumfeld quartiersorientiert

zu modernisieren

ohne Verdrängungsprozesse

bei bezahlbaren Mieten.

September 2017 | Stiepeler Bote | 21


FLIEGENKIRMES 2017

Fliegenkirmes Stiepel

Stiepel ist in diesem Jahr

bereits zum 1.009. Mal

Schauplatz der traditionellen

Fliegenkirmes. Viele

Attraktionen sorgen von

Freitag, 22. September, bis

Montag, 25. September,

rund um die Stiepeler Dorfkirche

sowie entlang der

Brockhauser- und Nettelbeckstraße

für beste Unterhaltung.

Die Stiepeler Fliegenkirmes

bietet auch in diesem Jahr

jede Menge Spaß. Vom Fassbieranstich

bis hin zu einer

Kleintierausstellung ist auf

dieser traditionellen Kirmes

für jeden etwas dabei. Besonders

wird das nachbarschaftliche

Flair dieser Traditionsveranstaltung

gelobt.

Die Fahrattraktionen reichen

von Karussells über Autoscooter

bis hin zum Riesenrad.

Außerdem gibt es zahlreiche

Buden mit süßen Leckereien

und Snacks sowie tolle

Spielmöglichkeiten. Ein großes

Feuerwerk bildet am

Montag (25.) um 22 Uhr den

Höhepunkt.

In den Nachkriegsjahren

gehörte ein Viehmarkt zur

Kirmes. Durch den großen

Auftrieb des Großviehs

vermehrte sich die Belästigung

durch Insekten, die

damit der Fliegenkirmes

ihren Namen gaben.

Stiepeler Fliegenkirmes

Rund um die

Stiepeler Dorfkirche

22. bis 25. September

Freitag: ab 16 Uhr,

Samstag: ab 11 Uhr,

Sonntag und Montag:

ab 14 Uhr

22 | Stiepeler Bote | September 2017


FLIEGENKIRMES 2017

Fotos: 3satz

September 2017 | Stiepeler Bote | 23


SPORT UND FREIZEIT

Bochum feiert die Tour-Stars beim City-Fest

Spitzensportler und Mallorca-Stars beim 20. SparkassenGiro

Das Jubiläum geriet perfekt:

spannender Spitzensport in

enger Wettkampf-Taktung,

unglaublich sympathische

Rad-Stars und eine Mega-Schlagerparty

auf dem

Bochumer Boulevard bis zum

grandiosen Feuerwerk vom

Sparkassendach. Im 20. Jahr

ließ das SparkassenGiro CityFest

keine Wünsche offen

tausende Besucher feierten

Spitzensport und Mallorca

Olé entlang der Strecke.

Das schöne Wetter lockte

die Bochumer in Scharen

an den Rundkurs durch die

City. Tour de France-Sprinter

Marcel Kittel, Tour de France-Mannschaftssieger

Christian

Knees vom Team Sky

und der Deutsche Meister

Marcus Burghardt lieferten

Marcus Burghardt bejubelt auf der Zielgeraden seinen Sieg beim 20. SparkassenGiro.

Foto: Sparkasse Bochum

sich in mehreren Rennen

spannende Wettkämpfe und

stellten dabei ihre Klasse unter

Beweis. Marcus Burghardt

gewann den SparkassenGiro

2017, Marcel Kittel siegte im

Derny-Rennen vor Christan

Knees. Olympiasiegerin Kristina

Vogel bewies wieder einmal

ihre Schnelligkeit.

Entlang der Strecke sorgten

Spielstationen für die Kleinen

und zwei Musikbühnen

für Unterhaltung.

Mallorca

Olé-Stars wie Jörg

Bausch, Willi Herren

und Mia Julia

verwandelten den

Bochumer Boulevard

über Stunden

in eine einzige

Partymeile. Für die

Partyzone direkt an

der Rennstrecke

hatte die Sparkasse

im Vorfeld Tische

mit „all inclusive“-Verpflegung

verlost. „Eine der tollsten

Veranstaltungen der vergangenen

Jahre“, war Sparkassen-Chef

Volker Goldmann

höchst zufrieden.

www.sparkassengiro.de

Die jungen Fans ganz nahe bei ihren Idolen: Hier gibt es ein Selfie

mit Top-Sprinter Marcel Kittel, der bei der Tour de France das grüne

Trikot des besten Sprinters trug, bevor er verletzt ausschied.

Foto: Sparkasse Bochum

24 | Stiepeler Bote | September 2017


AUS DEN KIRCHENGEMEINDEN

Krypta-Sanierung endet mit Dank an Sponsoren

Gesamtkosten der Neukonzeption beliefen sich auf 50.000 Euro

Dank zahlreicher Spender,

Sponsoren, Förderer und

Wohltäter konnte die Sanierung,

Neukonzeption und

Umgestaltung der Gedenkstätte

mit dem integrierten

Museum in der Krypta der

Heimkehrer-Dankes-Kirche

Bochum realisiert werden.

Die Gesamtkosten beliefen

sich auf über 50.000 Euro.

Für die Renovierungsmaßnahme

wurden keine Gelder

aus dem Pfarreihaushalt

verwandt.

Nun lud die katholische Kirchengemeinde

St. Franziskus

Bochum-Weitmar alle Unterstützer

dieses Projektes zum

Abschluss der Generalsanierung

zu einer kleinen Feierstunde

mit Begehung der

Gedenkstätte und der neuen

Ausstellungsräumen in der

Krypta der Heimkehrer-Dankes-Kirche

ein. Zahlreiche

Förderer konnten Pfarrer Thomas

Köster, Kaplan Pater Placidus

Beilicke OCist, Pastor

Zahlreiche Sponsoren und Förderer folgten der Einladung der katholischen

Kirchengemeinde St. Franziskus Bochum-Weitmar zu einer kleinen Feierstunde

zum Abschluss der Generalsanierung in der Krypta der Heimkehrer-Dankes-Kirche.

Foto: privat

Theo Schwens und Christian

Herker vom Gemeinderat an

diesem Abend begrüßen.

Sogar der letzte Landesvorsitzende

des Heimkehrerverbandes

Nordrhein-Westfalen

(bereits aufgelöst), Werner

Loch, war aus Düsseldorf

gekommen und richtete ein

Grußwort an die Teilnehmer

und brachte darin auch seine

Begeisterung über die gelun-

Reise zum

Bodensee

gene Neukonzeption

und Umgestaltung

der Dauerausstellung

„Kriegsheimkehrer

mahnen“

zum Ausdruck: „Die

Heimkehrer wären

stolz auf das, was

hier nun in der Heimkehrer-Dankes-Kirche

entstanden ist.“

Nach der Begehung

der Krypta waren

alle Gäste zu einem

gemeinsamen

Abendessen im Gemeindeheim

eingeladen.

Für das leibliche

Wohl sorgte der

Männer-Kochclub

der Gemeinde unter

der Leitung von

Gemeinderatsmitglied

Karlheinz Becker. Das

gemeinsame Abendessen bot

den entsprechenden Rahmen

für einen regen Gedankenaustausch

und viele gute Gespräche.

Der Soziale Reisedienst der

AWO informiert über noch

vorhandene Restplätze für

seine Senioren-Programmreise

nach Überlingen am

Bodensee vom 27. September

bis 7. Oktober 2017. In

der Wetterstatistik ist diese

Region auch und gerade zu

dieser Jahreszeit besonders

begünstigt, so dass noch mit

angenehmen Temperaturen

zu rechnen ist. Untergebracht

wird die Reisegruppe, die

von einer geschulten, ehrenamtlichen

Reisebegleiterin

betreut wird, in einem Dreisterne-Hotel

direkt am Bodensee.

Hausabholung zum Bus

einschließlich Gepäckservice

ist auf Wunsch ebenfalls

möglich. Weitere Infos bei der

AWO Witten, Wetter, Herdecke,

Tel.: 02302-2020790.

September 2017 | Stiepeler Bote | 25


HOCHZEITSMESSE IN HERBEDE

Vertraut Heiraten

Hochzeitsmesse am 17. September im

Zur Herbeder Hochzeitsmesse

laden Herbeder und

Wittener Geschäftsinhaber

am Sonntag, 17. September,

alle interessierten Besucher

ein. Gastgeber der

Messe ist zum zweiten Mal

das Autohaus Kogelheide

an der Wittener Straße 106

in Witten.

Unter dem Messe-Motto

„Vertraut

Heiraten

in Herbede“ präsentieren

lokale Aussteller an

ihren Ständen Dienstleistungen,

Produkte und Geschenkideen,

die sich mit dem Thema

Heiraten befassen. Wer

einen kompetenten Partner

sucht, der ihm beim Thema

Hochzeit vertrauensvoll zur

Seite steht, wird ihn auf dieser

Messe finden und kann

sich ganz individuell beraten

lassen. Von Hochzeits-Accessoires

über Feier-Locations

bis zu den Zielen der Hochzeitsreise

kann die Messe

alles rund um den „schönsten

Tag im Leben“ präsentieren.

Die Hochzeitsmesse wird dem

Besucher nicht nur einen umfassenden

Überblick bieten,

sondern ihm beim Rundgang

durch die Ausstellungsräume

auch verdeutlichen, dass der

Verlobungs- und Hochzeitsringe

präsentiert

der Herbeder Juwelier

Dieter Sprenger.

charmante Wittener Stadtteil

Herbede eine Menge rund um

das Thema Heiraten zu bieten

hat. Die Angebote werden

den Besuchern den Eindruck

vermitteln, dass die Zeit vor

dem Hochzeitstermin nicht

durch Organisationsstress

getrübt werden muss. Die

Aussteller bieten deshalb

ihre kompetente Hilfe

an, beraten

umfassend

u n d

informieren

über aktuelle Trends, damit

Braut und Bräutigam ihre

Traumhochzeit feiern dürfen.

Interessierte finden weitere

Infos zur Veranstaltung auf

der Facebook-Seite unter:

www.facebook.com/

heirateninherbede

--

„Vertraut

Heiraten in Herbede“

Sonntag, 17. September,

11 bis 18 Uhr, Eintritt frei

Autohaus Kogelheide

Wittener Str. 106,

58456 Witten

26 | Stiepeler Bote | September 2017


in Herbede

Wittener Autohaus Kogelheide

HOCHZEITSMESSE IN HERBEDE

Brautstyling in Vorbereitung

für den großen Tag durch Astrid

Pieper, hair & make-up artist.

Foto: privat

Fotos: privat, pixabay

September 2017 | Stiepeler Bote | 27


HOCHZEITSMESSE IN HERBEDE

Greenery, Candybar und Spitze

Die Trends für Kleider, Fest und Dekoration

Auch wenn

eine Hochzeit

immer so einzigartig

wie

das Brautpaar

sein sollte, gibt es

doch Trends, die Jahr

für Jahr herausstechen.

Bei den Farben

gibt es zwei gegensätzliche

Trends: die

einen entscheiden

sich für glamouröses

Gold, Beige

und Elfenbeinweiß,

die anderen setzen auf Natürlichkeit

in Weiß- und Grüntönen. Der aktuelle Trend

„Greenery“ geht eher weg vom Eukalyptus,

dafür kommen mehr Olivenzweige und Kräuter

wie Rosmarin zum Einsatz.

Bei den Brautkleidern stehen Elemente aus

Spitze auch weiterhin hoch im Kurs. Besonders

beliebt ist ein Mix aus mehreren Lagen Spitzen.

Schaut man auf die Ideen der Designer, wird

sich der Trend um Blumenelemente erweitern.

Ob aufgedruckt oder als Applikation genäht, der

Interpretation von Blüten, Duft, Natur und Romantik

sind keine Grenzen gesetzt.

Auch bei der

Wahl von

Deko und Feieratmosphäre

bleibt das Thema

Natur erhalten.

Dabei geht es

weg von vielen runden,

festlich gedeckten

Tischen, hin zu wenigen,

langen Tafeln, an denen

die Gäste zusammenrücken.

Diese

sind dekoriert mit

Lichterketten und

natürlich wirkender Deko. Ein gegenteiliger

Trend zeichnet sich bereits ab: knallig bunte

Farben gepaart mit auffälligen Streifenmotiven.

Die Candybar, an der man jederzeit Naschen

darf und soll, gehört schon fast zum Standard

jeder Hochzeitsparty. Aber der Trend geht

natürlich weiter: Wie wäre es mit einer Kaffee-Bar

und Eiscreme-Bar, Whiskey-Bar, Zigarren-Bar

oder Konfetti-Bar? Der Phantasie

sind keine Grenzen gesetzt. Vor allem geht es

darum, den Gästen Abwechslung zu bieten.

Und den aufregendsten Tag des Lebens für

alle Anwesenden unvergesslich zu machen.

Fotos: pixabay

28 | Stiepeler Bote | September 2017


STIEPEL AKTUELL

Rot-Weiß-Delegation vom Turnfest beeindruckt

Stiepeler Turner-Gruppe nutzte den Berlin-Besuch zur Kontaktpflege

In einem Gemeinschaftsquartier in einer Schule war die Gruppe

von Rot-Weiß Stiepel während ihres Berlin-Aufenthalts untergebracht.

Foto: privat

Als Anfang Juni die Hauptstadt

Berlin im Zeichen des

Internationalen Deutschen

Turnfestes stand, war auch

Rot-Weiß 04 Stiepel mit einer

kleinen Gruppe, geführt

von der Abteilungsleiterin

Turnen, Rosemarie Rosenkranz,

vor Ort. Es ging darum,

Kontakte zu anderen

Vereinen zu knüpfen und

sich auf dieser Veranstaltung

mit ihrem riesigen

Turnsport-Angebot Anregungen

zu holen, die letztlich

auch Rot-Weiß Stiepel

nutzen sollen.

Gemeldet hatten über 80.000

Teilnehmer aus allen Bundesländern.

Auch 3500 Teilnehmer

aus elf Ländern waren

dabei, die größten ausländischen

Kontingente stellten

Finnen und Dänen. Etwa die

Hälfte der Gäste übernachtete

in 170 Schulen, wo tausende

Helfer für einen reibungslosen

Ablauf und die Verpflegung

der Turner sorgen. Insgesamt

waren 7000 Freiwillige

im Einsatz. Wenn auch das

als Quartier angebotene

Klassenzimmer im Marie-Curie-Gymnasium

zunächst von

der Stiepeler Gruppe gereinigt

werden musste, so verlief

die Zeit beim Turnfest durchweg

positiv.

Schon die Eröffnungsfeier

und der Festumzug am

Brandenburger Tor waren ein

Erlebnis. In allen Bezirken

der Stadt gab es rund 1000

Die Turnfest-Gala im Olympiastadion

war für die Stiepeler

ein beeindruckendes Erlebnis.

Foto: privat

Mitmach-Angebote. Die Straße

des 17. Juni stand nach

der Eröffnungsfeier unter

dem Motto: „Metropole aktiv”

zehntausende Gäste sollten

zum Mitmachen aktiviert

werden. In den Messehallen

fanden Ausstellungen und

Veranstaltungen statt. Die

Mercedes-Benz-Arena bot ein

großes Programm mit Turnen,

Tanz und Artistik.

Der Höhepunkt des Turnfestes

war jedoch die Stadion-Gala

im Olympia-Stadion

vor 64.000 Zuschauern und

der Bundeskanzlerin als Gast.

„Es war ein unvergessliches

und emotionales Erlebnis in

der außergewöhnlichen Kulisse

des Berliner Olympiastadions.

Einzigartig!“, schwärmte

Rolf-Dieter Neubert, der

RWS-Geschäftsführer. Insgesamt

über 6.000 Mitwirkende

zauberten eine bunte und

bewegende Show ins Olympiastadion.

Neben beeindruckenden

und effektvollen

Großgruppen-Gestaltungen

waren auch internationale

Vorführungen, musikalische

Gäste sowie besonders spektakuläre

Shownummern Teil

des Programms. Auch Mitglieder

des erfolgreichen Turn-

Teams Deutschland von den

Olympischen Spielen in Rio

2016 waren mit von der Partie.

Zu erwähnen wäre noch

die große Anstrengung der

Stadt, damit die vielen Besucher

und Sportler die Tage

des Turnfestes sicher überstehen.

„Kontrollen und Bewachung

seitens der Polizei

und der privaten Ordnungskräfte

waren aufgrund einer

Anschlagsgefahr unerlässlich

und wurden verständnisvoll in

Kauf genommen“, sagte dazu

Rolf-Dieter Neubert.

So galt zum Schluss auch für

ihn immer noch der bewährte

Satz: „Berlin ist eine Reise

wert“.

September 2017 | Stiepeler Bote | 29


BUNDESTAGSWAHL 2017 DREI FRAGEN AN...

Am 24. September wird der Bundestag neu gewählt. Wofür stehen die Kandidaten

und die ihre Parteien. Der Stiepeler Bote hat sechs Kandidaten des Wahlkreises 140/

Bochum I befragt. Sie gehören den Parteien an, die aktuell im Bundestag vertreten sind

beziehungsweise voraussichtlich in der nächsten Legislaturperiode vertreten sein werden.

Axel Schäfer, SPD

1. Welches ist Ihr Bochumer Thema, das Sie in den Bundestag tragen möchten?

Von zentraler Bedeutung bleibt der Strukturwandel im Ruhrgebiet, auch durch finanzielle Mittel. Das

heißt: Industrie, Dienstleistungen und Bildung. Wir müssen den begonnenen Weg engagiert fortsetzen..

2. Warum sollen die Bürger mit der Erststimme Sie bzw. mit der Zweitstimme Ihre Partei wählen?

Seit 15 Jahren setze ich mich erfolgreich für Bochum in Berlin ein. Bundesweit hat die SPD in dieser Legislaturperiode

viel bewegt: vom Mindestlohn bis zur Ehe für alle trotz vieler Blockaden von CDU/CSU.

3. Welche Koalition würde Deutschland in eine gute Zukunft führen und warum?

Wir streben eine Regierung der SPD mit den Grünen an. Soziale Gerechtigkeit und Zukunftschancen gibt es vor allem

mit uns.

Frithjof Schmidt, Bündnis 90/Die Grünen

1. Welches ist Ihr Bochumer Thema, das Sie in den Bundestag tragen möchten?

Bochum hat große Probleme. Ich kämpfe dafür, bei den Sozialleistungen (insbesondere den Kosten

der Unterkunft) die Kommunen stark zu entlasten, das würde finanziell sehr helfen.

2. Warum sollen die Bürger mit der Erststimme Sie bzw. mit der Zweitstimme Ihre Partei wählen?

Der Klimawandel erfordert Antworten: Wir müssen es schaffen klimagerecht zu wirtschaften und zu leben.

Wir brauchen die ökologische Wende in der Energie- und Agrarpolitik und mehr soziale Gerechtigkeit.

Dafür steht grün.

3. Welche Koalition würde Deutschland in eine gute Zukunft führen und warum?

Eine Koalition, in der Grüne die Agenda maßgeblich prägen und die ökologische Wende ein Leitmotiv ist.

Sevim Dagdelen, Die Linke

1. Welches ist Ihr Bochumer Thema, das Sie in den Bundestag tragen möchten?

Das Thema hier und im Ruhrgebiet ist soziale Gerechtigkeit. Der armutspolitische Erdrutsch muss

gestoppt werden. Wir brauchen mehr Geld für soziale Infrastruktur, Bildung und Integration. Das geht

aber nur, wenn wir auch Millionäre wirksam besteuern.

2. Warum sollen die Bürger mit der Erststimme Sie bzw. mit der Zweitstimme Ihre Partei wählen?

Weil wir uns als einzige für die Wiederherstellung des Sozialstaats und für den Stopp der Rüstungsexporte

und der Kriegseinsätze der Bundeswehr einsetzen.

3. Welche Koalition würde Deutschland in eine gute Zukunft führen und warum?

Wir wollen eine gute Zukunft für die Mehrheit und nicht nur die oberen Zehntausend. Deshalb kämpfen wir für einen

Politikwechsel statt bloßem Parteienwechsel im Kanzleramt.

30 | Stiepeler Bote | September 2017


DREI FRAGEN AN... BUNDESTAGSWAHL 2017

Christian Haardt, CDU

1. Welches ist Ihr Bochumer Thema, das Sie in den Bundestag tragen möchten?

Bessere Bedingungen bei Forschung und Lehre, das ist für Bochum mit insgesamt neun Hochschulen

besonders wichtig. Sie sind der Grundstock für die Arbeitsplätze der Zukunft.

2. Warum sollen die Bürger mit der Erststimme Sie bzw. mit der Zweitstimme Ihre Partei wählen?

Hier geboren, mache ich seit vielen Jahren Kommunalpolitik und kandidiere jetzt als Nachfolger von Prof.

Dr. Norbert Lammert für den Bundestag. Dort braucht Bochum weiterhin eine starke und engagierte Stimme.

3. Welche Koalition würde Deutschland in eine gute Zukunft führen und warum?

Jede Koalition, die von der CDU als stärkster Partei geführt wird, denn wir haben die richtigen Lösungen für die Zukunft.

Jedenfalls eine mit einer starken CDU/CSU.

Olaf in der Beek, FDP

1. Welches ist Ihr Bochumer Thema, das Sie in den Bundestag tragen möchten?

Eine neue überregionale Verwaltungsstruktur, 500.000 Euro Freibetrag bei der Grunderwerbssteuer.

Bochum braucht keine Malocherromantik, sondern eine weniger bürokratische Mittelstandsförderung.

2. Warum sollen die Bürger mit der Erststimme Sie bzw. mit der Zweitstimme Ihre Partei wählen?

Nur die FDP begreift die Gestaltung unseres Landes als Handeln freier Bürger statt hoheitlicher Vorgaben.

Nicht Schutz einer Leitkultur ist das Ziel, sondern Bewahrung der Vielfalt und ihre Verteidigung gegen alle Versuche, sie

zu demontieren.

3. Welche Koalition würde Deutschland in eine gute Zukunft führen und warum?

Eine Koalition, die über eine stabile Mehrheit verfügt und Probleme anpackt.

Wolf-Dieter Liese, AFD

1. Welches ist Ihr Bochumer Thema, das Sie in den Bundestag tragen möchten?

Die Aufgaben und Lasten, die Bund und Land den Kommunen in den letzten Jahren zusätzlich auferlegt

haben, müssen auch entsprechend vergütet werden.

2. Warum sollen die Bürger mit der Erststimme Sie bzw. mit der Zweitstimme Ihre Partei wählen?

Ich möchte, dass islamistischer Terror nicht als allgemeines Lebensrisiko hingenommen wird, dass unsere

Polizei jederzeit unseren Rechtsstaat wirksam schützen kann. Jeder, der unsere Gastfreundschaft missbraucht, sollte

unser Land verlassen. Ich bin für eine ideologiefreie Energiepolitik und gegen eine Maut oder Fahrverbote für Pkws.

3. Welche Koalition würde Deutschland in eine gute Zukunft führen und warum?

Im Moment sehe ich keine Möglichkeit einer Koalition mit anderen Parteien.

Fotorechte: Axel Schäfer, Frithjof Schmidt, Sevim Dagdelen, Christian Haardt, Olaf in der Beek, Wolf-Dieter Liese

Hintergrundgrafik: Deutscher Bundestag / Thomas Trutschel/photothek.net

September 2017 | Stiepeler Bote | 31


VERANSTALTUNGSHINWEISE

Oktoberfest an der Henrichshütte

Volksbank-Hüttenkracher im LWL-Industriemuseum

Am Freitag, 29. September

startet zum dritten Mal

die „Volksbank-Hüttenkracher“-Party

auf der Henrichshütte

Hattingen. Diesmal

dominieren deutlich die

Farben Blau und Weiß, denn

das Thema lautet „Oktoberfest“.

Der Landschaftsverband

Westfalen-Lippe

(LWL), die Volksbank Sprockhövel

und der TUS Blankenstein

laden ab 19 Uhr in

die Gebläsehalle des Industriemuseums

ein.

Neben Bier und Bratwurst bieten

die „Hüttenkracher“ diesmal

die bajuwarische Kapelle

„LOS SPEKTAKOLOSS“. Mit

Teufelsgeige, Waschbrett,

Tuba, Pauke und Akkordeon

schaltet die ganze Gebläsehalle

in den Schunkel-Modus.

Tanzbare Wies’n-Hits präsentiert

die Band „Partyinferno“.

Freuen sich auf den „Hüttenkracher“ (v.l.): Robert Laube (Museumsleiter

LWL Industriemuseum), Jens Liebetanz (1. Vorsitzender TuS

Blankenstein), Slavica Mohr (TuS Blankenstein) und Thomas Alexander

(Marketingleiter Volksbank Hattingen/ Sprockhövel). Foto: privat

Zwischendurch wartet Moderator

Carsten Zierdt auf Mutige,

die bei der „Bayern-Olympiade“

antreten. Wer die

Disziplinen Hämmern, Sägen,

Jodeln, Maßkrugstemmen

und Nadel-im-Heuhaufen-Suchen

glücklich absolviert,

dem winkt als erster Preis

eine Brauerei-Besichtigung

in Warstein samt Speis und

Trank für 20 Personen. Also:

Sportvereine, Kegelclubs und

Kollegenkreise: Hier ist die

nächste Mannschaftsfahrt,

der nächste Betriebsausflug

im Angebot.

„Unsere Veranstaltungen begleiteten

die Menschen durch

das Jahr, ob Silvester-Party,

Karneval oder Martini-Markt.

Und wir bieten eine breite Palette

von Comedy über Klassik

und jetzt auch Oktoberfest“,

erläutert Museumsleiter Robert

Laube. „Diese Vielfalt ist

nur durch Engagement von

Partnern in Bürgerschaft und

Wirtschaft möglich.“ Das gilt

auch für die „Volksbank-Hüttenkracher“.

Thomas Alexander,

Marketingleiter der Volksbank

Sprockhövel, begründet

sein Engagement: „Bei Volksbank-Hüttenkracher

bringen

sich viele Bürger ganz persönlich

ein mit dem Ziel, für Hattingen

einen schönen Abend

zu organisieren. Das passt zu

uns.“ So erklärt sich auch das

Engagement der Gartenstadt

Hüttenau, von Kerkemeier,

AVU und Stadtwerken. Jens

Liebetanz, Vorsitzender des

Mitveranstalters TUS Blankenstein,

freut sich auf einen stimmungsvollen

Abend, denn:

„Sollten ein paar Euro übrig

bleiben, fließt das Geld in die

Finanzierung der Sportanlage

an der Marxstraße.“ So dienen

Bier und Bratwurst nicht

nur dem Wohlgefühl, sondern

auch einem guten Zweck.

Der Vorverkauf für die „Volksbank-Hüttenkracher“

hat begonnen.

Tickets gibt es bei

den Filialen der Volksbank in

Hattingen und im LWL-Industriemuseum

Henrichshütte

Hattingen zum Preis von 10

Euro im Vorverkauf, an der

Abendkasse für 12 Euro.

Die nächste Ausgabe des Stiepeler Boten

erscheint am 29. September.

Anzeigen- und Redaktionsschluss:

19. September.

32 | Stiepeler Bote | September 2017


AUS DEN SPORTVEREINEN

In den Ferien Abschlagen und Putten gelernt

23 Kinder und Jugendliche beteiligen sich an der Jugend-Golfwoche

Trainer Christoph Schulz (links) kümmerte sich während der Jugend-Golfwoche

um die interessierten Kinder und Jugendliche

und vermittelte die ersten Grundkenntnisse. Foto: 3satz/Kienel

So großes Interesse an

der Jugend-Golfwoche des

Bochumer Golfclubs hat

es schon lange nicht mehr

gegeben. 23 Mädchen und

Jungen im Alter zwischen

neun und 13 Jahren nahmen

das Angebot an und

erwarben zu Beginn der

Sommerferien in Stiepel

Grundkenntnisse in Sachen

Golfsport. „Wir haben uns

besonders darüber gefreut,

dass 13 Kinder und Jugendliche

mitgemacht haben, die

vorher überhaupt noch keinen

Bezug zum Golfen hatten“,

erklärte Sylke Knapp,

die Schatzmeisterin des

Jugend-Fördervereins im

Bochumer Golfclub.

Trainer Christoph Schulz und

Jugendwartin Iris Ockenfels

kümmerten sich um die jungen

Golfer und halfen bei

den ersten Schritten in neuer

Umgebung. „Wir üben das

Abschlagen, das Putten und

das Chippen, wir erklären

die Bahnen und wie man sie

bespielt und wir erklären natürlich

auch die Regeln, die

auf einem Golfplatz einzuhalten

sind“, schildert Christoph

Schulz Auszüge aus dem freiwilligen

Lernprogramm. Die

meisten Mädchen und Jungen

sind schon in anderen Sportarten

aktiv, viele kommen vom

Tennis oder vom Reiten oder

sind in den klassischen Ballsportarten

zu Hause. Während

sich die Anfänger die

Grundkenntnisse aneigneten,

durften diejenigen Teilnehmer,

die schon über Vorkenntnisse

verfügten, bereits an einem

kleinen Wettbewerb teilnehmen.

Der elfjährigen Greta, die Hip

Hop tanzt, gefiel die Golfwoche.

„Es hat viel Spaß

gemacht. Es ist schön, weil

man mit anderen zusammen

ist, trotzdem aber auch für

sich alleine spielen kann. Ich

Freie Plätze beim Boule-Turnier

Wer den Sonntag, 3. September,

noch nicht verplant

hat und einer spontanen Idee

nicht abgeneigt ist, sollte sich

Gedanken über die Teilnahme

an der 2. Offenen Boule-Meisterschaft

um den Stiepeler-Bote-Cup

machen. Es gibt

noch ein paar freie Plätze im

Teilnehmerfeld. Gespielt wird

die zweite Auflage des Turniers

im Boulodrome auf der

Anlage des TC Rot-Weiß Stiepel

an der Kemnader Straße.

Anmeldungen sind auch kurzfristig

noch beim Turnierleiter

Marc Rehwald möglich unter:

marc.rehwald@web.de

kann mir vorstellen, auch weiter

Golf zu spielen.“ So weit

wollte Ferdinand, 12 Jahre,

dann doch nicht gehen. Sein

Fazit fällt entsprechend knapp

aus: „Mir reicht die Woche

erst einmal.“ Der Idealfall für

den Bochumer Golfclub stellt

sich ein, „wenn einige der Kinder

und Jugendlichen so viel

Spaß am Golfen haben, dass

sie nach den Ferien auch regelmäßig

zum Jugendtraining

kommen“, sagt Iris Ockenfels.

Die Jugendwartin und die

Schatzmeisterin des Fördervereins

investieren schon seit

einiger Zeit viel Engagement,

um in Stiepel interessierten

Nachwuchs an den Golfclub

heranzuführen.

Weitere Informationen zur Jugendarbeit

im Bochumer Golfclub

gibt es auf der Homepage:

w w w . b o c h u m e r - g o l f c l u b . d e

Uli Kienel

Eine Meldegebühr wird nicht

erhoben. Turnierbeginn ist um

11.30 Uhr. Vorkenntnisse sind

nicht erforderlich. Wer keine

eigenen Spielkugeln besitzt,

sollte dies bei der Anmeldung

dazuschreiben. Für den Turniertag

werden dann Leihkugeln

organisiert.

September 2017 | Stiepeler Bote | 33


AUS DEN SPORTVEREINEN

Sieg für junge Profispielerin aus St. Petersburg

TC RW Stiepel präsentierte Nachwuchsturniere auf hohem Sportlichen Level

Tennissport auf hohem Niveau

sahen die interessierten

Zuschauer Mitte August

auf der Anlage des TC Rot-

Weiß Stiepel. Ausgetragen

wurde zunächst das 12.

Stiepeler Jugendturnier um

den Vermont-Pokal für Juniorinnen/Junioren

und anschließend

das 9. Stiepeler

Nachwuchsturnier um den

Vermont-Pokal für U21-Damen

und -Herren.

Beide Turniere waren in diesem

Jahr in eine höhere Kategorie

eingestuft worden. Damit

wurden mehr Punkte für

die deutsche Rangliste vergeben

und beim Nachwuchsturnier

ein höheres Preisgeld

gezahlt. Das Jugendturnier

richtete der TC Rot-Weiß Stiepel

zusammen mit Sponsor

Vermont Personaldienstleistungen

bereits zum 12. Mal

aus. 84 Jugendliche spielten

in den einzelnen Alterskategorien

um den Turniersieg.

Die Zuschauer erlebten ein

gut besetztes und organisiertes

Turnier in entspannter

Atmosphäre und verfolgten

bei teils wechselhaftem Tenniswetter

spannende Partien.

Die Turnierleitung unter der

Gesamtleitung von Sandra

Schöneweiß sicherte einen

reibungslosen Ablauf der

Spiele, die nicht in einem einzigen

Fall ein Eingreifen der

Oberschiedsrichterin erforderlich

machten. Auch die Clubgastronomie

um Ulla Potthoff

sorgte dafür, dass die Turniere

unter besten Bedingungen

ausgetragen wurden.

Folgende Siegerinnen und

Sieger nahmen die Pokale

und Sachpreise entgegen

Juniorinnen U12: Lea von

Kozierowski (TC BW Halle),

Junioren U14: Tom Gentzsch

(Lintorfer TC), Junioren U16:

John Sperle (TTC Brauweiler),

Juniorinnen U18: Michelle

Hochfeld (TC RW Hagen),

Junioren U18: Jim Walder (TC

Iserlohn). Bei den U18-Junioren

spielten die Teilnehmer

bereits überwiegend in einstelligen

Leistungsklassen

und die beiden gesetzten

Spieler waren in Leistungsklasse

1 eingestuft.

Bei dem wieder sehr gut besetzten

Nachwuchsturnier,

das in der neunten Auflage

stattfand, gingen 34 Teilnehmer/innen

an den Start

und zeigten Tennis auf beachtlichem

Niveau. Bei den

Damen erreichten das Finale

Anna-Lena Linden (19 Jahre,

TC Stadtwald Hilden),

die in den Vorjahren bereits

zweimal den Vermont-Pokal

gewann, und die 18-jährige

Polina Bakhmutkina, aus St.

Petersburg, die für den TuS

Ickern antrat und dieses Jahr

ihre Karriere als Tennisprofi

beginnt. In einem mitreißenden

und temporeichen Spiel

sicherte sich Bakhmutkina

den ersten Satz mit 6:4 und

anschließend auch das Preisgeld

in Höhe von 500 Euro,

nachdem Linden im zweiten

Satz verletzungsbedingt aufgeben

musste.

Bei den Herren standen

sich im Finale Jim Walder

(TC Iserlohn), 17 Jahre jung

und Sieger bei den Junioren

U 18, und Benjamin Fitzon

(20 Jahre) vom Tennispark

Versmold gegenüber. Beide

spielen für ihre Clubs in der

Zweiten Bundesliga. In einem

ebenfalls spannenden

Match setzte sich Fitzon,

von Beruf Tennistrainer, mit

6:0 und 7:5 durch und nahm

neben dem Vermont-Pokal

ebenfalls 500 Euro Preisgeld

entgegen.

Erst Training, dann Reibekuchen

Sommerfest und Canadier-Cup

Sein 66. Wikinger-Sommerfest

und den 14. Stiepeler

Wandercanadier-Cup veranstaltet

der KC Wiking Bochum

vom 8. bis 10. September auf

seiner Vereinsanlage Im Sonderfeld

81/An der alten Fähre.

Die Drei-Tage-Veranstaltung

beginnt am Freitag, 8. September,

mit dem ab 18 Uhr

angesetzten freiwilligen Training

für alle Teilnehmer am

Wandercanadier-Cup. Daran

schließt sich das traditionelle

Reibekuchenessen an.

Der Samstag, 9. September,

steht ganz im Zeichen

des 14. Stiepeler Wandercanadier-Cups.

Jeder ist zur

kostenlosen Teilnahme eingeladen.

Ein Team sollte aus

sechs Personen bestehen.

Boote, Paddel und Steuerleute

werden vom Verein zur Verfügung

gestellt. Anmeldungen

sind noch bis Sonntag, 3.

September möglich unter:

annika.sperling@kc-wiking.de

Die ersten Starts zu den

Rennen erfolgen ab 14 Uhr,

die Endläufe sind für 17 Uhr

und die Siegerehrung für 18

Uhr eingeplant. Ab 18.30

Uhr schließt sich auf dem

Vereinsgelände die Sommerfest-Party

mit Musik an.

Am Sonntag, 10. September,

wird die Vereinsmeisterschaft

der „Wikinger“ ausgetragen.

Ab 10 Uhr gibt es die Einteilung,

anschließend ist Rennbeginn.

Für das leibliche Wohl

der Gäste und die Unterhaltung

der jungen Besucher

wird selbstverständlich gesorgt.

Weitere Informationen

auf der Vereins-Homepage

unter www.kc-wiking.de

34 | Stiepeler Bote | September 2017


AUS DEN SPORTVEREINEN

Große Erwartungen an David Bauschke

Wiking-Kanuten beteiligen sich an der Deutschen Meisterschaft

Am nationalen Saisonhöhepunkt

die Deutsche Kanurennsport-Meisterschaft

in

München beteiligen sich

noch bis zum 3. September

die Top-Sportler des KC Wiking

Bochum.

Auf der Olympia-Regattastrecke

von 1972 in Oberschleißheim

richtet sich das

besondere Augenmerk auf die

Rennen der Leistungsklasse.

Hier tritt der KC Wiking mit

einer kleinen, aber besonders

leistungsstarken Mannschaft

an, die von den Spitzenfahrern

Matthias Ebhardt, Torben

Daetermann und Timo Rosenthal

angeführt wird. Komplettiert

wird das Team von

Leonard Bals und Eric Plessmann,

die sich in diesem Jahr

besonders viel vorgenommen

haben.

Besondere Spannung versprechen

die Rennen in der

Juniorenklasse. Antonius Rüsing

und Eicke Grünendieck

befinden sich zur Zeit in einer

bestechenden Form, so dass

es die Konkurrenten besonders

schwer haben werden,

diese beiden Athleten zu besiegen.

Interessant wird sein,

Große Erwartungen setzt der KC Wiking bei der Deutschen Meisterschaft

in München in seinen Jugendfahrer David Bauschke.

Foto: KC Wiking

wie sich der „Newcomer“ in

der Juniorenklasse, Oliver

Pohl, behaupten kann. Oliver

Pohl ist sicherlich der Sportler,

der in diesem Jahr den

größten Schritt nach vorne in

die Riege der Spitzenfahrer

gehen konnte.

Besonders große Erwartungen

werden in die Jugendfahrer

David Bauschke und Nils

Daetermann gesetzt. Großer

Trainingseifer und Talent haben

David Bauschke in den

vergangenen Jahren zu herausragenden

Erfolgen in seiner

Altersklasse heranreifen

lassen. Der jüngste Fahrer im

Team ist der 13-jährige Timon

Gropp, der im Kanu-Mehrkampf

und im Canadier-Einer

über 500 und 2000 Meter sowie

im NRW-Mannschaftsboot

an den Start gehen wird.

Bei den Frauen sind Franziska

Kuckelkorn und Thea Winkelmann

die Hoffnungsträgerinnen

des Vereins. Auch hier

erwartet Trainer Philip Krämer

ein gutes Abschneiden. Ob

Greta Dockenfuss ihren großen

Erfolg der vergangenen

Deutschen Meisterschaft in

Brandenburg wiederholen

kann, muss allerdings abgewartet

werden. Auch sie geht

bestens vorbereitet zu den

Wettkämpfen nach München.

Endlich ist der Aufstieg perfekt: Nach vier denkbar

knapp verpassten Gelegenheiten sind die Herren 60/1 des TC

Rot-Weiß Stiepel in die Ruhr-Lippe-Liga aufgestiegen. Das Foto

zeigt (vorne v.l.) Horst-Dieter Krüger, Ulrich Noetzlin, Günter Oppenhäuser,

(hinten v.l.) Edmund Hendus, Ewald Westernströer,

Meinolf Engelberg, Ralf Seeger, Harald Piwellek, Udo Falkenreck,

Günther Dvorak und Norbert Schulte. Auf dem Foto fehlen die zum

Team gehörenden Paul Brauckmann, Ioan Valuta und Wolfgang

Möller.

Foto: privat

September 2017 | Stiepeler Bote | 35


AUS DEN SPORTVEREINEN

Großer Sparkassen-Preis geht nach Spich

RSV Bochum veranstaltete das traditionsreiche Kirchviertel-Rennen

Unter besten äußeren Bedingungen

präsentierte der

RSV Bochum dem Radsport

interessierten Publikum am

ersten August-Wochenende

eine weitere Auflage seines

Heimrennens im Wiemelhausener

Kirchviertel.

Von den U11-Schülern bis

zu den Amateur- und Vertragsfahrern

war auf dem

anspruchsvollen Rundkurs

alles aufgeboten, um den

Zuschauern einen unterhaltsamen

Radsporttag zu

bieten.

Auf dem selektiven Kurs über

die Brenscheder Straße, Im

Kempken, Wiemelhauser

Straße und Bruchstraße setzte

sich im Hauptrennen um

den „Großen Preis der Sparkasse

Bochum“ der Vorjahreszweite

Simon Happel vom

RV Blitz Spich durch. Nach

78 Kilometern hatte Happel

die Konkurrenten, von denen

viele im Rennverlauf ausstiegen,

distanziert und gewann

in 2:15:28 Stunden. Zu den

Geschlagenen gehörte auch

Vorjahressieger Hannes

Baumgarten aus Landshut.

Die Zuschauer am Streckenrand

hatten ihren Spaß an

schnellen Antritten, zahlreichen

Ausreißversuchen und

spannenden Zielsprints. In

der Seniorenklasse wiederholte

Hardy Zimmermann

vom Team Hybautec Köln seinen

Vorjahressieg.

Für die Verantwortlichen des

Viele interessierte Zuschauer säumten den Rundkurs, der über die Brenscheder Straße, Im Kämpen,

über die Wiemelhauser und die Bruchstraße führte.

Fotos: 3satz/Sure

Spannenden Radsport boten die Vertrags- und Amateurfahrer auf

dem selektiven Rundkurs im Wiemelhausener Kirchviertel.

RSV Bochum war das Rennen

der Höhepunkt im Veranstaltungsjahr.

Deshalb waren

die Organisatoren froh, Teilnehmern

wie auch Zuschauern

gute äußere Bedingungen

anbieten zu können.

Die Ergebnisse in der Übersicht:

KT und A/B-Klasse, 78 km,

Siegerzeit: 2:15:28 Std., 1. Simon

Happel (RV Blitz Spich),

2. Christian Grasmann (RSV

Irschenberg), 3. Dominik Merseburg

(Team Erdinger Alkoholfrei).

Amateure C-Klasse, 65 km,

Siegerzeit: 2.01.00 Stunden,

1. Eiko Valentin Berlitz (Melsunger

TG), 2. Torben Danke

(VC Frankfurt), 3. Phil Pannier

(RSV Münster).

Seniorenklasse, 39 km, Siegerzeit:

1:10:35 Std., 1. Hardy

Zimmermann (Team Hybautec

Köln), 2. Franz Labbé (RC

Adler Köln), 3. Heinz Häusler

(Team Hybautec Köln).

Schülerklasse U15, 26 km,

Siegerzeit: 40:53 Minuten,

1. Kamel Kujawinski (RSG

Haldern), 2. Torge Ruben

Schmidt (RSC Rheinbach), 3.

Ole Jablonski (RC Staubwolke

Quadrath).

Schülerklasse U13, 8 km,

Siegerzeit: 17:12 Minuten, 1.

Jesper Schmidt (RSC Rheinbach),

2. Isabell Oepen (Pulheimer

SC), 3. Fabian Paplan

(RSC Werne).

Schülerklasse U11, 3 km, Siegerzeit:

6:07 Minuten, 1. Victor

Kroesbergen (WV Ede),

2. Peer Hamacher, 3. Daan

Haumacher (beide VfR Büttgen).

36 | Stiepeler Bote | September 2017


So weit die Füße tragen

Tipps für gesunde und gepflegte Füße für den Spätsommer

Andrea Grevel aus der Höke´s Apotheke.

Foto: privat

Druckstellen, Hühneraugen, Hornhaut

und Blasen - was tun? Unsere

Füße vollbringen täglich Spitzenleistungen,

viele Menschen realisieren

die tagtäglichen Belastungen nicht

wirklich. Ein Fuß leistet Außerordentliches

und verdient besondere

Pflege, vor allem, wenn er sich

schmerzhaft bemerkbar macht oder

im Sommer ins Blickfeld rückt.

Die menschlichen Füße sind ein

Wunderwerk, bestehend aus 28

Knochen, 19 Muskeln und mehr

als 100 Sehnen und Bändern. Der

Mensch läuft mehrere Tausend Kilometer

in seinem Leben und seine

Füße müssen den Auftritt abfedern,

das Gleichgewicht halten und Unebenheiten

des Bodens ausgleichen.

Trotz der geleisteten Schwerstarbeit

werden die Füße oft vernachlässigt.

Um sie gesund und schön zu erhalten,

ist es nicht nur wichtig, auf gute

Schuhe zu achten, auch regelmäßige

Pflege gehört dazu. Gepflegte

Füße sind nicht nur attraktiver, sondern

auch widerstandsfähiger und

belastbarer. Zum Beispiel kann zu

viel Hornhaut schnell sehr schmerzhaft

werden.

Die häufigste Ursache von Hornhaut

ist Druck, hervorgerufen durch

zu enge Schuhe oder durch langes

Gehen oder Stehen in ungeeignetem

Schuhwerk. Bei punktförmigem

Druck der Schuhe im Bereich der Zehen

kann es zu Hühneraugen kommen,

diese können mit Tinkturen,

Hühneraugenpflastern und druckentlastenden

Maßnahmen behandelt

werden. Regelmäßige Basispflege

schützt die Füße vor Hornhautbildung.

Überschüssige Hornhaut sollte

regelmäßig

entfernt werden,

indem man nach

einem warmen

Fußbad die Füße

mit einem Bimsstein

bearbeitet.

Hornhautreduziercremes

und

Hornhautpflaster

unterstützen

die Behandlung.

Ein weiteres

Fußproblem

können Blasen

sein. Meist sind neue Schuhe dafür

verantwortlich, oder das Tragen

von Schuhen ohne Strümpfe sowie

Sportarten, bei denen es häufig zu

raschen Richtungswechseln kommt,

wie Tanzen oder Ballsportarten.

Es entsteht eine Blase, die sich bei

weiterem Druck öffnet, so kann es

zu einer äußerst schmerzhaften und

infektionsgefährdeten Wunde kommen.

Da hilft die moderne, feuchte

Wundheilung mit rundum klebenden

Blasenpflastern mit Gelpolstern. Diese

schützen die Blase vor dem Aufreiben

und lindern gleichzeitig den

Druckschmerz. Aber soweit muss es

gar nicht erst kommen, es gibt Produkte,

um Blasen- und Druckstellen

vorzubeugen.

Lassen Sie sich beraten in Höke`s

Apotheke Stiepel, Kemnader Str.316,

44797 Bochum, Tel. 0234/3382030

oder per email an:

stiepel@alte-apotheke-bochum.de

September 2017 | Stiepeler Bote | 37


TERMINE

Herbstdampf im Eisenbahnmuseum Bochum

Am 16. und 17. September

2017 werden im Eisenbahnmuseum

Bochum wieder

Museumstage gefeiert und

die ehrenamtlichen Mitarbeiter

präsentieren zahlreiche

Fahrzeuge der Eisenbahngeschichte.

Das Wochenende bietet ein

Erlebnis für die ganze Familie,

alle Generationen sind

eingeladen, die Eisenbahnen

aus vergangenen Zeiten

zu bestaunen. Wenn die

„Dampfrösser“ fauchend und

stampfend wieder zum Leben

erweckt werden, dann begeistert

dies Kinder, Eltern und

September

Volldampf bei den Museumstagen in Dahlhausen.

Großeltern. Mitten im Ruhrgebiet

wird Geschichte „erfahrbar“,

denn einige historische

Fahrzeuge bieten regelmäßige

Pendelfahrten zum Essener

Hauptbahnhof und zum

Foto: privat

Termine

S-Bahnhof Dahlhausen. Ein

Fahrerlebnis wie in längst vergangenen

Zeiten.

Einen weiteren Höhepunkt

der Museumstage bilden die

beliebten Führerstandsmitfahrten.

Es ist ein ganz besonderes

Erlebnis, dem Lokführer

und dem Heizer einmal

über die Schulter zu schauen

und hautnah zu erleben, wie

eine Dampflok gefahren wird

oder mit der Feldbahn das

Museum erkunden und auf

der Draisine ihre eigene Kraft

erproben. Am Sonntag wird

das Programm zudem um

eine große Modellbahnbörse

in der Wagenhalle 1 erweitert.


An beiden Tagen hat das Eisenbahnmuseum

von 10-18

Uhr geöffnet. Infos unter www.

eisenbahnmuseum-bochum.de

Sa, 2. September

Traditionelle Sommerfest und

Kunsthandwerkermarkt des

St.-Johannes-Stift, Borgholzstraße

5-11, feiert von 10 -18 Uhr.

Gut gegen Nordwind Eine

Action-Lesung im Kulturhaus

Thealozzi, Pestalozzistraße 21,

20 Uhr.

So, 3. September

Die Marionettenbühne Hurleburlebutz

spielt das Grimmsche

Märchen „Schneeweißchen

und Rosenrot“ Johanneskirche,

Glockengarten 70,

um 14 Uhr und 15.30 Uhr.

Gut gegen Nordwind Eine

Action-Lesung im Kulturhaus

Thealozzi, Pestalozzistraße 21,

20 Uhr.

Di, 5. September

Auditorium Kloster Stiepel

Unsere Welt dreht sich immer

schneller. Doch wie kann man

in dieser komplexen und unsicheren

Welt bestehen, ohne

überfordert oder gar krank

zu werden? Dr. Iris Platte Diplom-Psychologin

und Heilpraktikerin

geht auf psychologische

und medizin-soziologische Aspekte

in der sich ändernden

Lebenswelt ein und zeigt Möglichkeiten

auf, wie man durch

die innere Haltung und religiöse

Orientierung, die psychische

Widerstandsfähigkeit und Lebensbalance

fördern kann. Zisterzienserkloster

Stiepel, Am

Varenholt 9, 20 Uhr.

So, 10. September

Tag des offenen Denkmals auf

der Henrichshütte Hattingen

Programm:

10-11 Uhr Mitfahrten auf den

Führerständen von zwei Loks;

11, 13 und 15 Uhr Kurzführungen

zu Loks und Waggons der

Werksbahnen;

13-17 Uhr Spezialführungen

in der Messwarte des Hochofens;

14 Uhr Schauvorführungen.

Konzertreihe Marienlob: Solistenkonzert

Harfe und Gesang

mit Sonja & Claudia

Jahn. Zisterzienserkloster Stiepel,

Kloster- und Wallfahrtskirche,

Am Varenholt 9, 15 Uhr.

Ich bin nur ein Kind präsentiert

von Thealozzis Kinder.

Kulturhaus Thealozzi, Pestalozzistraße

21, 16 Uhr.

Pfarrgemeindefest in St. Marien

Bochum-Stiepel Viel Interessantes

wird auf dem Gemeindefest

geboten: Kinderspiele,

Carrera-Bahn, Bücher-Flohmarkt,

Tombola, Tanz

und Gesang von Mitgliedern

der philippinischen Gemeinde,

Bier-, Wein- und Grillstände,

Kaffee und Kuchen, Eistheke

und Cocktailbar sowie Kulinarisches

nach Wunsch aus dem

Restaurant Klosterhof …..

Der Familiengottesdienst, um

10 Uhr, und das anschließende

Festhochamt um 11.30 Uhr

wird mitgestaltet von der Band

„Journey to Jah“.

Di, 12. September

Plattdeutsches Kaffeetrinken

Die „Plattdeutschen“ sind wieder

zu Gast im Seniorenzentrum

der AWO, Wabenweg 14-

16. Es werden Texte auf Stiepeler

platt vorgetragen. Gemeinsam

gesungene Lieder

runden den Nachmittag ab.

Die Veranstaltung beginnt um

15.00 Uhr, Gäste sind herzlich

willkommen. Haus Oveney,

Oveneystraße, 15.30 Uhr.

Mi, 13. September

Mit der Fähre über die Ruhr

Zwischen Blankenstein und

Stiepel „Es wäre eine sinnvolle

Erweiterung der touristischen

Möglichkeiten für den

Besuch der Stiepeler Dorfkirche,

der Burg Blankenstein,

der Ruhrtalbahn und des Kemnader

Sees“, sagen die Initiatoren

vom Verein „Ruhrfähre

Stiepel Blankenstein e.V.“

Informationsabend zum Thema

im Stadtmuseum Blankenstein,

Marktplatz 3, um 19 Uhr.

Infos unter: www.hvb-blankenstein

und www.ruhrfaehre.de

Fr, 15. September

Ein Abend im Brechts Der

große Bertolt-Brecht-Abend im

Kulturhaus Thealozzi, Pestalozzistraße

21, 20 Uhr.

Sa, 16. September

Museumstage im Eisenbahnmuseum

Dahlhausen

von 10 - 18 Uhr.

OpenFlair

Mit ihrem Festival OpenFlair

bereichert die Sparkasse den

Bochumer Herbst mit einem

kostenlosen kulturellen Open

Air-Vergnügen: Internationale

Artisten und Akteure verwandeln

die Bochumer City wieder

in eine große Kleinkunstbühne.

Am Freitag um 15 Uhr geht

es los: Bis 21 Uhr mixen die

internationalen Kleinkünstler

Straßentheater, Jonglage, Akrobatik

und Musik zu einem

spritzigen Kleinkunst-Cocktail

mit einem satten Schuss Humor.

Am Samstag werden die

Künstler von 11 bis 18 Uhr

an den Aktionspunkten auf

dem Dr.-Ruer-Platz und in der

Schützenbahn für beste Unterhaltung

sorgen. Auch Tatort

Jazz, RatzFatz und Urbanatix

bereichern das Festival.


Freitag, 15.9., von 15 Uhr bis

21 Uhr, Best of Show ab 20

Uhr (in der Sparkasse)

Samstag, 16.9., von 11 Uhr

bis 18 Uhr

Infos: www.openflair.de und

www.sparkasse-bochum.de

38 | Stiepeler Bote | September 2017


Tag des offenen

Denkmals

Am 10. September öffnen in

ganz Deutschland rund 7.500

historische Baudenkmale,

Parks oder archäologische

Stätten ihre Türen.

Das aktuelle Programm ist ab

sofort unter www.tag-des-offenen-denkmals.de

zu finden.

Dort kann man sich alle teilnehmenden

Denkmale einer

Region anzeigen lassen, nach

Kategorien suchen und über

einen Merkzettel persönliche

Denkmaltouren zusammenstellen.

In der Umgebung sind

die Heimkehrer-Dankes-Kirche

und die Henrichhütte in

Hattingen mit dabei.

September

Meditation

Einführungskurs

Ruhelos und ständig in Aktion

sein, sich wie im Hamsterrad

fühlen, das sind Erfahrungen,

die viele kennen. Meditation

weist einen Weg, zur Ruhe zu

kommen, vom Alltag Abstand

zu nehmen, eigene Ressourcen

wieder zu entdecken.

Einführungskurs Meditation

in der Ev. Kirchengemeinde

Weitmar-Mark, Karl-Friedrich-

Str. 67a.

Teilnehmerbeitrag 30 €

Samstag, 23.9., 10-19 Uhr

Montag, 25.9., 18-21 Uhr

Auskunft und Anmeldung:

H. Sieveking,

Tel.: 0234 / 43 02 79

TERMINE

LIO - Lesebühne im Oveney.

Im September wird es mörderisch:

Der Bochumer Autor Juckel

Henke hat diese Lesegäste

bei Kaffee und Kuchen:

Nadine d‘Arachart & Sarah

Wedler (Krimi) und Jürgen Boebers-Süßmann

(Zeitgeschichte).

Haus Oveney, Oveneystraße.

15.30 Uhr.

So, 17. September

Museumstage im Eisenbahnmuseum

Dahlhausen von 10 -

18 Uhr.

Ich bin nur ein Kind präsentiert

von Thealozzis Kinder.

Kulturhaus Thealozzi, Pestalozzistraße

21, 16 Uhr.

VHS-Rundgang durch das

Kirchviertel in Wiemelhausen

Rund um die St. Johanneskirche

in Wiemelhausen entstand

während der Blüte des Bergbaus

mit dem Kirchviertel ein

attraktives urbanes Zentrum

mit Wohn- und Einkaufsmöglichkeiten.

Das Straßenbild ist

geprägt von zahlreichen alten

Zechenhäusern der ehem. Zechen

Prinz Regent und Dannenbaum,

die heute unter

Denkmalschutz stehen. Treff:

Ecke Wiemelhauser Str./Bruchstraße,

Buslinie 349/Haltestelle

Förderstraße. 10 Uhr. VHS-

Kurs 12020, 5,- €, erm. 3,- €

Mi, 20. September

tango e vino Tango, Wein

und der Schritt des Monats.

Eintritt frei. Kulturhaus Thealozzi,

Pestalozzistraße 21, 19 Uhr.

Sa, 23. September

Das Fest das Schauspielhaus

Bochum feiert den

Start in die Theatersaison

2017/2018. Auf dem Theatervorplatz

von 10-19 Uhr.

Mit dem Frühstück geht es los.

Nach einer Begrüßung durch

den Intendanten Olaf Kröck

startet das Programm. Neben

verschiedenen Bands, DJs

und Workshops, bei denen alle

Altersstufen kreativ werden

können, gibt es unter anderem

„Rudelsingen“. Beim festlichen

Pasta-Essen gegen kleines

Geld klingt der Tag aus

Sa, 30. September

Oktoberfest des Bürger-Schützen-Verein

Bochum Weitmar-Mark

und Neuling 1896

Trachtenoutfits gern gesehen.

Haus Spitz, Kemnader Straße

138, Beginn 20 Uhr Einlass

19 Uhr.

Der nächste

Stiepeler Bote

erscheint wieder am

29. September.

Ihre Veranstaltungshinweise

können Sie uns bis zum

19. September per E-Mail

schicken:

termine@3satz-bochum.de

September 2017 | Stiepeler Bote | 39


GOTTESDIENSTE

Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Marien

18.30 Uhr Vorabendmesse

samstags

sonntags

8.30 Uhr Lateinisches Konventamt

10.00 Uhr Gemeindemesse

11.30 Uhr Gemeindemesse

18.30 Uhr Abendmesse

Tägliches Offizium

6.00 Uhr: Vigilien (Nachtgebet)

6.35 Uhr: Laudes (Morgenlob)

7.00 Uhr: Engel des Herrn, Terz

7.15 Uhr: Konventmesse (Mittwoch: 18.30 Uhr)

12.00 Uhr: Engel des Herrn, Sext und Non (Mittagsgebet)

18.00 Uhr: Vesper (Abendlob)

19.50 Uhr: Komplet, Engel des Herrn

Alle Chorgebetszeiten sind öffentlich!

Regelmäßige Gottesdienste

Konventmesse an Werktagen Mo. bis Sa. 7.15 Uhr (Mi: 18.30 Uhr)

Gemeindemesse an Werktagen Di. bis Sa. 18.30 Uhr (Mo.: 7.30 Uhr)

Evangelische Kirchengemeinde Stiepel

Sonntag, 3. September, 10 Uhr, Lutherhaus:

Gottesdienst mit Abendmahl, Pfr.in Kükenshöner

Sonntag, 10. September, 10 Uhr, Dorfkirche:

Gottesdienst mit Abendmahl, Pfarrerin Balte

Sonntag, 17. September, 10 Uhr, Dorfkirche:

Begrüßungsgottesdienst für die neuen Konfirmanden

Sonntag, 17. September, 11:30 Uhr, Lutherhaus:

Taufgottesdienst, Pfr.in Kükenshöner

Sonntag, 24. September, 11:30 Uhr, Dorfkirche:

Taufgottesdienst, Pfarrer Stasing

Samstag, 7. Oktober, 17:30 Uhr, Dorfkirche:

Taufgottesdienst, Pfarrer Stasing

Sonntag, 8. Oktober, 11:30 Uhr, Dorfkirche:

Taufgottesdienst, Pfarrer Stasing

Kath. Gemeinde Heilige Familie

Heimkehrer-Dankeskirche, Karl-Friedrich-Straße 111

Sonntags Hochamt um 10 Uhr:

Gemeindemesse am Dienstag und Donnerstag um 9 Uhr

Donnerstag, 14. September, 9 Uhr:

Frauenmesse mit anschließendem Frühstück im Gemeindeheim

Neuapostolische Kirche

Neuapostolische Kirche Wiemelhausen, Immenweg 1

Mittwochs Gottesdienst um 19.30 Uhr

Sonntags um 9.30 Uhr

Chorprobe montags um 19.30 Uhr

Impressum

Herausgeber

3satz Verlag und

Medienservice GmbH

Alte Hattinger Straße 29

44789 Bochum

Tel.: 0234 / 544 96 96 6

Fax: 0234 / 544 96 96 7

stiepelerbote@3satz-bochum.de

www.3satz-bochum.de

Redaktion und Satz

Michael Zeh (verantwortlich),

Vicki Marschall, Uli Kienel,

Torsten Picken

Titelfoto: Heinz-Werner Sure

Anzeigen

Sven Both

Tel. 0234/544 77 129

sven.both@3satz-bochum.de

Nicole Knippert

nicole.knippert@3satz-bochum.de

Anke Weigang

anke.weigang@3satz-bochum.de

Es gilt die Anzeigenpreisliste

vom 1. Januar 2017.

Druck

Druckerei Uwe Nolte, Iserlohn,

www.druckerei-nolte.de

Der nächste

erscheint am 29. September.

Anzeigen- und Redaktionsschluss: 19. Sept.

Verteilung: 3satz Verlag &

Medienservice GmbH

Kostenlose Verteilung an

Privathaushalte und Gewerbetreibende.

Zustellung in

Stiepel, Sundern sowie Teilen

von Weitmar-Mark und Wiemelhausen.

Für unaufgefordert

eingesandte Anzeigen, Texte

und Fotos keine Gewähr! Redaktionelle

Beiträge, Grafiken

und Konzeption sind Eigentum

desr 3satz Verlag und Medienservice

GmbH. Abdruck,

Vervielfältigung und Weiterverwendung,

auch auszugsweise,

bedürfen der schriftlichen

Zustimmung der 3satz Verlag

& Medienservice GmbH

40 | Stiepeler Bote | September 2017


Regelmäßige Termine

Öffnungszeiten des Seniorenbüros im Stadtbezirk Süd:

Mo und Mi: 9 11 Uhr // Do: 14 16 Uhr

sowie nach telefonischer Vereinbarung (Tel. 77 31 65 50)

montags

Lutherhaus: Gymnastik: 10 Uhr

Helferkreis Kindergottesdienst 18:30 Uhr

Treffen des Helferkreises Lutherhaus um 18 Uhr

Gospelchor. www.children-of-light.de 19 Uhr

Dorfkirche: Musizieren für Kinder 16 Uhr / JuGoDi-Vorbereitung 19 Uhr

Regelmäßige Termine

Lutherhaus: Yoga 9.30 - 10.45 Uhr

Yoga Ü 60 11.15 - 12.45 Uhr

TERMINE

Rassegeflügelzuchtverein Phönix Stiepel: Monatsversammlung jeden

2. Freitag 20 Uhr

Emmauskirche: Montagscafé für Senioren 14.30 Uhr,

Offener Treff für Jugendliche (16 Jahre) 18 Uhr,

Vergissmeinnicht (Anonyme Alkoholiker) 19 21 Uhr

Christliche Meditationsgruppe - Erster Montag des Monats

18.30 20.15 Uhr

Jeden 3. Montag: Treff Arbeitskreis Geschichte des Heimatvereins;

Pfingstblume, Brockhauserstr. 126, 19 Uhr

Stammtisch der Kompanie Henkenberg jeden ersten Montag im

Monat um 19.30 Uhr im Vereinslokal „La Villa Henkenberg“

dienstags

Übungsdienst der Freiwilligen Feuerwehr Bochum - Löscheinheit

Stiepel am Gerätehaus Kemnaderstr. 199. Alle 14 Tage (ungerade

Wochen). 18 bis 22 Uhr

Sprechstunde in der Caritas Kontaktstelle an jedem 2. Di. im Monat

von 11 12 Uhr und an jedem 4. Di. im Monat von 18 - 19 Uhr, im

Pfarrbüro der Heimkehrer-Dankeskirche, Karl-Friedrich-Str. 111.

Lutherhaus: Posaunenchor 20 Uhr

DorfKirche: KiGoDi-Vorbereitung 19 Uhr

Emmauskirche: Gedächtnistraining 15 - 18 Uhr

Offene Tür (OT) für 12- bis 15-Jährige 17 18.30 Uhr

Bastelkreis, 15 Uhr

Abhängige Spieler 19.30 21.30 Uhr

„Ensemble Concertino“ 20 - 21.30 Uhr

mittwochs

Lutherhaus: Luther‘s Team, 19 Uhr // Altenkreis Team 19.15 Uhr

Literaturkreis (2. Mittwoch im Monat) 19-21 Uhr

Dorfkirche: Kartentreff (erster Mittwoch im Monat) 15 Uhr

Jeden 1. Mittwoch: Stammtisch Stiepeler Verein für Heimatforschung;

Pfingstblume, Brockhauser Str. 126, 19 Uhr

Jeden 2. Mittwoch: Treff Plattdeutscher Arbeitskreis, Pfingstblume,

Brockhauser Straße 126, 19 Uhr

Emmauskirche: Posaunenchor 19 - 20.15 Uhr

Literaturkreis: Letzter Mittwoch des Monats, 19 Uhr

Männergesangsverein „Glückauf“: Probe von 17 bis 19 Uhr im Vereinslokal

„Zum Wienkopp“, Obernbaakstr. 25 (am Radom).

donnerstags

Jugendfeuerwehr Bochum-Stiepel, Übungsdienst am Gerätehaus.

Kemnader Str. 199, von 18 bis 20 Uhr.

Dorfkirche: Posaunenchor 18.00 Uhr // Singekreis 19.45 Uhr

Emmauskirche: Offene Tür (OT) für Kinder von 6 bis 11 Jahren:

16 - 18 Uhr

Musikverein Gut Klang 1921 Bochum-Stiepel: Probe im Heinrich-König-Seniorenzentrum,

Wabenweg 14-16, 19:30 bis 21:45 Uhr

freitags

Labor der kleinen Forscher - Für kleine Forscher von 6-10 Jahren in

der Sternwarte Bochum regelmäßig von 15:30 bis 17 Uhr.

September 2017 | Stiepeler Bote | 41


100% VFL BOCHUM

Gedämpfte Stimmung nach dem Fehlstart

Immerhin: Im DFB-Pokal darf der VfL weiter auf das große Geld hoffen

Es ist viel passiert kurz vor

und nach dem Auftakt in der

2. Fußball-Bundesliga. Der

VfL Bochum macht da keine

Ausnahme. Ismail Atalan

hat seinen Wunsch-Co-Trainer

Joseph Laumann an

die Seite bekommen, der

Australier Robbie Kruse

belebt als Neuzugang den

Konkurrenzkampf in der

Offensivabteilung und mit

der globalen Hotelsuchplattform

trivago präsentierten

die Bochumer einen

neuen und attraktiven Trikotsponsor.

Verabschieden

mussten sich die VfL-Fans

unterdessen von Marco

Stiepermann, der für 1,2 Millionen

Euro zum englischen

Zweitligisten Norwich City

wechselte, von Russell

Canouse, der jetzt bei D.C.

United in der us-amerikanischen

MLS spielt, sowie

von Tom Weilandt, der an

den Liga-Konkurrenten Holstein

Kiel ausgeliehen wurde.

Insgesamt deuteten die Entwicklungen

an der Castroper

Straße auf einen verheißungsvollen

Start in die Spielzeit

2017/18 hin. Doch die Heimniederlage

gegen St. Pauli zur

Saisoneröffnung, das enttäuschende

Unentschieden beim

Aufsteiger MSV Duisburg und

eine weitere Niederlage im

Westfalenderby bei Arminia

Der Australier Robbie Kruse, zuletzt in China unter Vertrag, einigte sich mit

VfL-Manager Christian Hochstätter auf eine zweijährige Zusammenarbeit.

Foto: VfL Bochum 1848

Bielefeld waren für das euphorische

Umfeld herbe Stimmungskiller.

Der Fehlstart stellt die ambitionierten

Saisonvorgaben

der Verein sieht sich im Kreis

der Aufstiegskandidaten zu

diesem Zeitpunkt noch nicht

in Frage. Er erhöht allerdings

den Druck auf Cheftrainer Ismail

Atalan und seine Mannschaft.

Die müssen nun möglichst

schnell Lösungsansätze

anbieten. Besonders für die

Offensivabteilung, die trotz

bester Chancen in den Auftaktmatches

nur auf Sparflamme

traf. Ein Dilemma, das allen

VfL-Sympathisanten noch

aus der vergangenen Saison

bestens in Erinnerung ist.

Einziger nennenswerter Erfolg

während der ersten vier

Pflichtspiele war der Pokalsieg

beim FC Nöttingen. Nach

den rund 160.000 Euro, die

der VfL Bochum in der ersten

Runde des DFB-Vereinspokals

verdiente, können die Bochumer

nach ihrem Sieg beim

württembergischen Oberligisten

FC Nöttingen weitere

320.000 Euro für die Teilnahme

an Runde zwei in den Etat

einplanen. Comedian und

Schauspielerin Carolin Kebekus

loste dem VfL für Runde

zwei ein Auswärtsspiel beim

Drittligisten SC Paderborn zu.

Ein Gegner, der es durchaus

erlaubt, auch schon

mal einen Blick auf

das Achtelfinale zu

riskieren, in dem weitere

640.000 Euro

als Startgeld für die

Qualifizierten bereit

liegen.

Während die Mannschaft

aktuell an ihrer

Performance und

der Verbesserung

der Tabellensituation

arbeitet, hat das Orga-Team

bereits das

Wintertrainingslager

geplant. Der VfL

Bochum wird sein

Trainingslager in der

Winterpause auf den

Balearen verbringen.

Die Mannschaft von Cheftrainer

Ismail Atalan reist vom 9.

bis zum 14. Januar 2018 nach

Mallorca. Dort wohnt sie im

„Hilton Sa Torre Mallorca“ in

Llucmajor, rund 25 Kilometer

von der Inselhauptstadt

Palma de Mallorca entfernt.

Während des Trainingslager-Aufenthalts

werden Testspiele

stattfinden. Gegen wen

und wo steht zum jetzigen

Zeitpunkt noch nicht fest. Der

VfL wird diesbezüglich über

die vereinseigenen Medien

informieren. Für seine Partner

und Sponsoren wird der Verein

eine Reise nach Mallorca

anbieten, die vom 11. bis zum

14. Januar geplant ist.

42 | Stiepeler Bote | September 2017


WM-Medaillen für Masters

Houben und Keusch-Renner erfolgreich

Mit Medaillen kehrten die

Masters-Schwimmerinnen

des SV Blau-Weiß Bochum

von der Weltmeisterschaft aus

Budapest zurück. Der erste

Wettkampf bei der 17. Auflage

der Masters-WM erfüllte

noch nicht die Erwartungen

der Europameisterin aus dem

vergangenen Jahr. Über 200

Meter Rücken belegte Heli

Houben (AK 65) unter 27 Teilnehmerinnen

„lediglich“ den

fünften Platz. Über 200 Meter

Lagen fand sie dann aber zu

ihrer alten Stärke zurück und

sicherte sich unter 18 Teilnehmerinnen

die Silbermedaille.

Ingrid Keusch-Renner (AK 80)

traf in ihrer Altersklasse auf

zwölf Mitstreiterinnen, belegte

hinter ihren Konkurrentinnen

aus Tschechien und Kanada

über 200 Meter Rücken den

dritten Platz und brachte damit

die Bronzemedaille nach

Bochum. Über 100 Meter Rücken

wurde Keusch-Renner

Fünfte und landete über 100

Meter Brust auf dem zehnten

Platz. Durchschnittlich 20

Konkurrentinnen gab es in der

Altersklasse von

Waltraud Monstadt (AK 70).

Sie schwamm 50 Meter, 100

Meter und 200 Meter Rücken

sowie über 50 m Freistil und

belegte jeweils Plätze im Mittelfeld.

„The best FINA World Masters

Championships ever“

wurden die Meisterschaften

in Ungarn bei der Abschlussfeier

genannt. Eine Würdigung,

die vor allem der guten

Organisation galt. Die Wettkämpfe

fanden zeitgleich in

vier Schwimmbecken statt

und konnten über große Video-Leinwände

verfolgt werden.

Nach frühzeitigem Abschluss

des Tagesprogramms

blieb den Teilnehmerinnen

noch genügend Zeit, um die

Sehenswürdigkeiten von Budapest

zu genießen.

Heli Houben und Ingrid Keusch-Renner kehrten mit Medaillen von

der Schwimm-Weltmeisterschaft der Masters aus Budapest zurück.

Foto: privat

Dieser Ausgabe des Stiepeler Boten liegen Prospekte der Firma

Rumberg Möbelcollection OHG bei.

Teilen dieser Ausgabe liegen Prospekte der Firma

Einrichtungshaus Blennemann GmbH & Co. KG bei.

Die nächste Ausgabe des Stiepeler Boten erscheint am 29. September.

Anzeigen- und Redaktionsschluss: 19. September.

September 2017 | Stiepeler Bote | 43

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