schutz-Maßnahmen an Löse- mittel ... - Unfallkasse NRW

unfallkassenrw

schutz-Maßnahmen an Löse- mittel ... - Unfallkasse NRW

GUV-I 1 / 566

- 16 -

5.3.3 Schutzmaßnahmen in den Bereichen

Die Frage der Zündfähigkeit ist für Chlorkohlenwasserstoff-Luft-Gemische

noch nicht in allen Einzelheiten geklärt. Die im folgenden genannten Anforderungen

werden derzeit für notwendig und ausreichend erachtet. In Zweifelsfällen

sind die Bundesanstalt für Materialprüfung (BAM) oder die Physikalisch-

Technische Bundesanstalt (PTB) zu Rate zu ziehen.

Zu F Flüssigkeitsbereich

1. Elektrische Direktheizung:

Zulässig, wenn Trockengehschutz mit mindestens 50 mm Füllstand über

Heizkörper (kapazitive Systeme als Sicherheitselement hierfür nicht zuverlässig,

insbesondere bei starker Verschmutzung); Oberflächenenergiebelastung

am Heizkörper maximal 2 Watt/cm².

Korrosion ist sicherheitstechnisch unbedeutend, da lediglich unter Flüssigkeit

liegende Heizleiter unterbrochen werden können.

Allgemeine Empfehlung: indirekte elektrische Heizung einsetzen, z.B.

flüssigen Wärmeträger.

2. Füllstandüberwachung:

mechanisches

Meßprinzip:

kapazitives

Meßprinzip :

Ultraschall-

Meßprinzip:

magnetisches

Meßprinzip:

hydrostatisches

Meßprinzip:

Vibrations-

Meßsystem:

3. Temperaturüberwachung:

Im allgemeinen keine Zündquelle, da maximal 0,5 m

Fallmaximal 0,5 m Fallhöhe und korrosionsbeständige

Stähle.

IP 68 für mindestens doppelte Eintauchtiefe (je nach

Einbaulage). Zuleitung sollte nicht in der Flüssigkeit liegen.

Vertikale Messung zulässig; gekapselte Ausführung (IP

68 für mindestens doppelte Eintauchtiefe, Zuleitung

sollte nicht in der Flüssigkeit liegen).

Im allgemeinen keine Zündquelle.

Im allgemeinen keine Zündquelle (wenn die Membrane

defekt ist, erfolgt Korrorosion und Zustand wie in Bereich

F 1).

Abtrennung des angebauten Elektronikteils gegen das

Badgefäß; eintauchende Teile IP 68 für mindestens die

doppelte Eintauchtiefe.

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine