Detmolder Kurier 178

kurierredaktion

Detmolder Kurier

Heimatliches Informations- und Anzeigenblatt für Detmold und Stadtteile

15. September 2017 14. Jahrgang Nr. 178 Auflage: 32.300 Verteilung an die Haushalte

Kurier-Verlag Kampstraße 10 32805 Horn-Bad Meinberg Redaktion 05234-2028-25 Anzeigen 05234-2028-11 Telefax 05234-2028-29

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Meilenstein in der Geschichte des SV Diestelbruch-Mosebeck: 2016 wurde

der neue Kunstrasenplatz eingeweiht. Am Wochenende wird hier gefeiert.

25 Jahre SV

Diestelbruch-Mosebeck

/ Jubiläumsfest am

Wochenende

Ein Wochenende

in Rot-Weiß

Genau ein Jahr ist es her, seit

Bürgermeister Rainer Heller und

SVD-Vorsitzender Carsten Schmidt

gemeinsam den neuen Kunstrasenplatz

am Dörenwald einweihten. In

diesem Jahr, genau genommen am 15.,

16. und 17. September 2017, steht der

neue Platz wieder im Mittelpunkt. Im

Jubiläumsjahr „25 Jahre SVD“ richtet

der junge Verein hier ein Sportfest

aus - mit viel Fußball, einem Familienfrühstück

und Tanz. Gelegenheit für

den Verein, gemeinsam mit Zeitzeugen

ins Jahr 1992 zurückzublicken, als

die SpVg Diestelbruch-Vahlhausen

und der BSV Mosebeck fusionierten

und ein größeres Ganzes bildeten.

Mehr zum Thema lesen Sie auf den

Seiten 16 und 17 in dieser Ausgabe

Ihres Detmolder Kuriers.

JETZT

NEU IN

DETMOLD!

STAN__92x92_2017-10 TDOT__Yoga_Vidya 11.09.2017 13:15 Seite 1

VHS-Kursus Selbstverteidigung und -behauptung

„Wie sich Frauen gegen

Übergriffe wehren können“

Eine Studie der Polizei Hannover zum Gegenwehrverhalten bei Vergewaltigungen

und sexuellen Nötigungen zeigt, dass bereits bei leichter konsequenter Gegenwehr

der Frauen viele Täter die Tat abbrechen; durch massive Gegenwehr der Frauen

konnten prozentual noch mehr Täter von der Tat abgebracht werden.Die VHS

Detmold bietet wieder einen Kurs an, in dem vermittelt wird, wie Frau sich vor

gefährlichen Situationen schützen können. Die Teilnehmerinnen lernen nicht nur,

anderen selbstbewusster gegenüber zu treten, sondern auch einfache Techniken,

um sich zu wehren. Der Kurs beginnt am Donnerstag, 21. Septenmber und findet

jeweils von 19:30 Uhr bis 20:45 Uhr in der Gymnastikhalle des Leopoldinums

statt. Die Gebühr beträgt 64,00 Euro. Nähere Informationen und Anmeldungen

unter Tel. 05231/977-232 oder im Internet unter www.vhs-detmold-lemgo.de.



Tag der

offenen Tür

Yoga Vidya Bad Meinberg

11– 21Uhr

Di, 3.10.17

11:00+11:30+16:00 Yogastunden

13:30 Mantra-Konzert mit Janin Devi

14:30 Uhr Klangreise

Viele Vorträge + Workshops rund um Yoga

Alles kostenlos


10.30 - 21.00

Kinder betreuung

Kinderyoga

Kinderschminken

Lydias Tischtheater

Yoga Vidya

Yogaweg 7 • Bad Meinberg

Tel.: 05234 /87-0 • info@yoga-vidya.de

www.yoga-vidya.de


Detmolder Kurier Nr. 178 15. September 2017 Seite 2

Gespräch an der Theke

Hallo Karl! Na, schon fest entschlossen, wen Du am nächsten Sonntag

wählen wirst?

Grüß‘ Dich Hermann! Ich muss ganz ehrlich sagen: so unsicher war

ich noch nie. Ich gehöre wohl zu Hälfte der Bevölkerung, die sich erst

in der Wahlkabine entscheidet, so wie es derzeit die Umfragen sagen.

Will man den Umfragen der „Meinungsforscher“ wirklich trauen? Bei

den letzten Wahlen lagen die Meinungsforschungsinstitute ja meilenweit

daneben! Das ist mir viel zu unsicher…

Apropos unsicher: Durch die momentane Weltlage wird der Urlaub in

Deutschland immer beliebter! Macht ja auch Sinn, lieber im Land zu

bleiben, als zum Beispiel in der Türkei ohne Grund verhaftet zu werden.

Egal, woher man stammt, oder wie viele Pässe man besitzt – man ist

deutscher Staatsbürger und es geht doch gar nicht, einfach ohne triftigen

Grund eingesperrt zu werden.

Klar, Karl! Der Urlaub im eigenen Land boomt – umso peinlicher ist

es doch, dass Detmold im Bereich der Übernachtungsgäste so wenig

zu bieten hat. Wo bleibt der Wohnmobilstellplatz? Wieso schließen Hotels,

wie wohl bald der Hiddeser Hof, ohne Ersatz? Über 80 Prozent

der Besucher unserer „Wunderschönen“ sind Tagesgäste! Das liegt

bestimmt nicht daran, dass wir ein Überangebot an komfortablen,

bezahlbaren Hotelbetten oder charmanten Zimmern haben. Die Tagesgäste

übernachten dann lieber in Bad Lippspringe oder Bad Salzuflen,

und die Wohnmobilisten stellen sich an den Schieder-See oder nach

Bad Meinberg. Auch die Detmolder Unternehmen wünschen sich mehr

adäquate Hotelzimmer, und keine Buden mit Renovierungsstau seit 40

Jahren für ihre Gäste...

Ja, Hermann – viele Baustellen in Detmold. Eine neue wird es wohl

bald geben: Finke, das ehemalige Modehaus und inzwischen ziemlich

heruntergekommener Leerstand, wird saniert! Das kann der ganzen Ecke

Bruchstraße/Paulinenstraße nur gut tun. Und was wird dort entstehen?

Wohnungen „auf Zeit“, also zum Beispiel für Geschäftsleute, die für

eine gewisse Zeit in Detmold wohnen. Ein guter Weg!

Ach, Karl – ein guter Weg ist auch der, dass ich uns jetzt noch zwei

Naturtrübe bestelle. Konny??

So soll es sein! Jümmer mant sehr teom Segen, Hermann!

khN

Bundestagswahl am 24. September – Detmold im Wahlkreis 136 Höxter-Lippe II

Der Stimmzettel misst knapp 60 Zentimeter

23 Parteien und 8 Direktkandidatinnen

und -Kandidaten umfasst der

Stimmzettel, der am Sonntag, 24.

September in Detmolds Wahllokalen

ausgegeben wird. Mit knapp 60

Zentimetern ist er dabei ähnlich lang

wie jener zur Landtagswahl im Mai.

Wahlberechtigt sind alle deutschen

Staatsbürger, die das 18. Lebensjahr

vollendet haben und seit mindestens

drei Monaten in der Bundesrepublik

wohnen. Detmold gehört dabei zum

Wahlkreis 136 Höxter-Lippe II, der

mit rund 273.000 Einwohnern den

gesamten Kreis Höxter und den südlichen

Teil des Kreises Lippe mit den

Städten und Gemeinden Detmold,

Augustdorf, Horn-Bad Meinberg,

Schieder-Schwalenberg und Lügde

umfasst. Wer meint, wahlberechtigt

zu sein, aber noch keine Wahlbenachrichtigung

erhalten hat, sollte

sich umgehend beim Wahlamt der

Stadt Detmold melden und prüfen

lassen, ob er im Wählerverzeichnis

eingetragen ist, um seine Stimme

abgeben zu können.

Erststimme:

Direktkandidat

Die Erststimme in der linken Spalte

des Stimmzettels entscheidet direkt

darüber, wer aus dem Wahlkreis direkt

dem neuen Bundestag angehören

wird. Zur Wahl stehen hier eine Kandidatin

und sieben Kandidaten; wer

am Wahlabend die meisten Stimmen

für sich verbuchen kann, erringt das

Direktmandat.

Für die CDU kandidiert Christian

Haase, 1966 in Höxter geboren. Der

Diplom-Verwaltungswirt war von

2004 bis 2013 Bürgermeister der

Weserstadt Beverungen. Seit vier

Jahren gehört er dem deutschen

Bundestag an, nachdem er mit 50

Prozent der abgegebenen Stimmen

das Direktmandat im Wahlkreis

136 errang. Für die SPD steht mit

Monika Rode-Bosse ebenfalls ein

Mitglied des Bundestages auf dem

Stimmzettel, sie rückte im September

2015 für Dirk Becker nach, als dieser

Bürgermeister in Oerlinghausen

wurde. Rode-Bosse, 1959 in Essen

geboren, ist ebenfalls Diplom-

Verwaltungswirtin und zusätzlich

Heilpraktikerin. Sie arbeitete im

gehobenen Dienst der Bundeswehr,

zuletzt am Standort Höxter.

Für die Grünen kandidiert Robin

Wagener um ein Direktmandat. Der

Richter am Sozialgericht, Jahrgang

1980, lebt in Bad Salzuflen, wo er

elf Jahre im Stadtrat war und bei der

jüngsten Bürgermeisterwahl knapp

30 Prozent der Stimmen holte. Er

ist außerdem Kreisvorsitzender und

Mitglied des Landesvorstands seiner

Partei. Für die Linken stellt sich der

Sozialarbeiter Lothar Kowelek zur

Wahl. Der Detmolder, Jahrgang 1954,

ist Mitglied der Ratsfraktion Detmold

und kommt aus der Gewerkschaftsund

Betriebsratsarbeit. Direktkandidat

der FDP ist Hermann Graf von

der Schulenburg. Der 55-jährige

heutige Landwirt und Inhaber eines

Pflanzenzuchtunternehmens aus

Leopoldshöhe war zuvor 16 Jahre

lang bei der Deutschen Bahn AG

beschäftigt, bezeichnet sich selbst

als Eisenbahner von ganzem Herzen.

Für die AfD kandidiert Norbert

Mit knapp 60 Zentimetern ist der Wahlzettel ähnlich lang wie jener

zur Landtagswahl im Mai.

Senges, 1962 in Kassel geboren, aus

Warburg. Der gelernte Bildhauermeister

und Fachlehrer ist seit 1991

Lehrer an einer Förderschule. Für die

Freien Wähler bewirbt sich Ralf Ochsenfahrt

um ein Bundestagsmandat.

Der Detmolder, Jahrgang 1963, ist

Malermeister und Kreisvorsitzender

der Freien Wähler in Lippe.

Von der ÖDP steht der Bad Driburger

Wolfgang Seemann auf

dem Stimmzettel. Der ehemalige

Gymnasiallehrer, Jahrgang 1950,

ist seit 2008 Yoga-Lehrer und Hobbymusiker.

Der aktuelle Kommentar zur Bundestagswahl von Karl-Heinz Niederkrüger

Es ist ein Wahlrecht, keine Wahlpflicht!

Auch wenn man es kaum wahrnimmt:

Wir sind in der heißen

Wahlkampfphase zur Bundestagswahl

angekommen! Leider kommt

dazu kaum ein Signal aus der

Politik. Wären da nicht die unzähligen

Plakate an Laternenmasten

und die Großplakate in der freien

Landschaft, die kaum etwas aussagen

– man könnte meinen, wir

hätten gar keine Bundestagswahl,

und ab Oktober geht alles so weiter

wie bisher.

Apropos Plakate: CDU und

SPD nennen überwiegend nur

Namen, ohne Inhalt. Die FDP

zeigt Christian Lindner (wie einen

Volksmusikstar, in schwarz-weiß

sehen fast alle Menschen gut aus!)

mit populistischen Thesen, und die

Grünen haben anscheinend eine

längst ausgemusterte Phrasendreschmaschine

aus dem Keller

geholt. Linke und AfD bedienen

Zweitstimme:

Landesliste

Bei der Zweitstimme geht es um den

sogenannten „Parteienproporz“ – hier

stehen 32 Parteien zur Wahl. Dabei

entscheidet das Verhältniswahlrecht:

je nachdem, wie viel Prozent der

Stimmen bundesweit für eine Partei

abgegeben werden, wird über die

Zusammensetzung des neuen Bundestags

entschieden. Alle Parteien

haben aber je Bundesland sogenannte

„Reservelisten“ aufgestellt, über die

die Bewerber auch ohne Direktmandat

in den Bundestag einziehen können.

ihre Klientel so gut es geht, mehr

schlecht als recht. Aber wo bleibt der

Wahlkampf, der den Begriff „Kampf“

(im positiven Sinne) auch verdient?

Alles ist weichgespült, austauschbar.

Wo sind die Menschen mit Ecken

und Kanten? Ein grummelnder Willy

Brandt, ein polternder Gerhard

Schröder. Der übermütige Joschka

Fischer. Ein motzender Franz-Josef

Strauß, ein dickhäutiger Helmut Kohl

– wo sind sie geblieben?

Was sollen wir Wählerinnen und

Wähler jetzt tun? Mein inniger

Aufruf: Zur Wahl gehen! Den weichgespülten

Politikern klar machen,

dass wir immer noch stimmberechtigt

sind! Was jeder Einzelne in der Wahlkabine

tut, ist glücklicherweise ihm

selbst überlassen: den Stimmzettel

durchstreichen, eine Splitterpartei

wählen, oder das Kreuz einfach mal

an einer ganz anderen Stelle machen

als sonst. Um zu zeigen: Ja, liebe

Christian Haase steht nicht auf der

Landesliste seiner Partei, da er im

konservativ-katholisch dominierten

Wahlkreis 136 eher sicher ein Direktmandat

erringen wird. Anders bei

Monika Bode-Rosse (SPD): sie ist auf

Listenplatz 40 gesetzt, bei der letzten

Bundestagswahl zog die Liste aber

nur bis Platz 29. Ähnlich sieht es bei

Robin Wagener (Grüne) aus: Er steht

auf der Landesliste zwar auf Platz 18,

nach dem Wahlergebnis 2013 zogen

aber nur die Kandidaten bis Platz 13

in den Bundestag ein. Und genauso

wahrscheinlich oder unwahrscheinlich

ist das Mandat von Hermann Graf

von der Schulenburg: Gesetzt auf

Platz 25 der FDP, ist er ebenfalls ein

„Wackelkandidat“. Wobei das komplizierte

Wahlrecht die ein‘ oder andere

Überraschung bereithalten kann:

Damit der neue Bundestag exakt dem

Parteienproporz entspricht, kommt es

voraussichtlich wieder zu zahlreichen

Überhang- und Ausgleichsmandaten,

um das Verhältnis zwischen Direktmandaten,

Landeslisten und Bundesländern

auszugleichen. So kann es

zu spannenden Überraschungen am

Wahlabend kommen. khN

selbstverliebte

Herrschende:

es

gibt mich

noch, den

kleinen

Wähler! Unabhängig

von der Meinungsforschung

und

dem Mainstream.

Ich

entscheide selbst, wo ich mein

Kreuz mache. Aber ich bin in die

Wahlkabine gegangen und mache

das, was ich will, weil es mein

Wahlrecht ist! Ein Recht, dies zu

tun. Ein sehr komfortables Recht.

Anders als eine Wahlpflicht, über

die Menschen, die in diktatorischen

Systemen gelebt haben, viel

berichten können. Nicht zuletzt aus

unseren östlichen Bundesländern.

Es ist Wahlkampf: unzählige Großflächenplakate säumen die Straßen. Acht Direktkandidatinnen und -Kandidaten und 32 Parteien stehen

auf dem Stimmzettel zur Bundestagswahl am 24. September 2017.

Foto: Niederkrüger


Detmolder Kurier Nr. 178 15. September 2017 Seite 3

„Tag der Feuerwehr“ am 16. September 2017

„Wir kommen in die Innenstadt von

Detmold“

„Mit zehn Löschzügen der Stadt

und rund 100 Kameraden werden

wir Rettungsaktionen und Übungen

in der Fußgängerzone zeigen“,

erklärt Pressesprecher Ulrich

Sprenger das Programm beim

„Tag der Feuerwehr“ am Samstag,

16. September. Die Organisatoren

haben sich für die Innenstadt als

Veranstaltungsort entschieden,

„um möglichst viel Publikum zu

erreichen“.

„Beim Tag der offenen Tür am

Gelskamp kamen immer nur interessierte

Besucher, wir wollen

aber vielen Bürgern demonstrieren

was die Feuerwehr in der Lage ist

zu leisten“, erklärt Sprenger den

Ortswechsel in die Innenstadt. Daher

laut das Motto „Wir kommen

zu Ihnen“. Die Stadt Detmold

verfügt über eine Freiwillige

Feuerwehr mit hauptamtlichen

Kräften. Derzeit besteht sie aus

ca. 307 ehrenamtlichen und 43

hauptamtlichen Einsatzkräften,

145 Jugendliche, 145 Mitglieder

der Ehrenabteilung, 14 Angehörige

im Spielmannszug und 2

Ehrenmitglieder. Diese präsentieren

ihre wichtige Arbeit beim

„Tag der Feuerwehr“ mitten in

der Innenstadt. Zehn Stationen über

die Fußgängerzone verteilt, laden zu

einem informativen Rundgang ein.

Auf dem Platz vor „TK Maxx“steht

die Truppe aus Brokhausen, die technische

Hilfeleistung demonstriert.

Gegenüber, am Schuhpark, wird

der Einsatzleitwagen platziert. Am

Landestheater wird der Löschzug

Remmighausen mit einem Wasserwerfer

vertreten sein.

Auf dem Schlossplatz steht der

Diestelbrucher Löschzug und wird

Atemschutz und eine Wärmebildkamera

vorführen, auch der Spielmannszug

der Feuerwehr wird auf

dem Schlossplatz sein.

Die Jugendfeuerwehr bietet im

Informationszelt ein Kranspiel an.

Die Kinder und Jugendlichen aus

Detmold sollen die Jugendabteilung

besser kennenlernen und vielleicht

auch mal bei einem Übungsabend

vorbeischauen. An der Ameide sind

Stationen der Löschzüge Mitte und

Süd geplant, die die Wasserförderung

demonstrieren mit einen Schlauchwagen

und eine Mulde, die 10.000

Liter Wasser fassen kann. Die Löschgruppe

Bentrup steht am Bruchberg

und führt „Retten aus Tiefen“ vor,

bei dieser Übung begeben sie sich

in einen Schacht. An der Ecke

Wall/Freiligrathstraße wird der

Löschzug Süd die Handhabung

mit dem Feuerlöscher erklären und

auch Spraydosen platzen lassen.

Die Löschgruppe Hiddesen,

platziert sich am Ende des Walls,

hier geht es um Sturmschäden.

Dazu werden Kettensägen, Trennschleifer

und Schutzkleidung

erklärt. Auf der Langen Straße,

gegenüber dem Fuchsbau wird

ein Rettungs-oder Krankenwagen

zu sehen sein, ein paar Meter

weiter wird die Löschgruppe

Pivitsheide das Sprungpolster

aufstellen und eine Rettung aus

der Höhe demonstrieren. Bei

„Wiese“ soll das Infomobil stehen,

mit Erklärungen zu Rauchmeldern

und zum Ausbildungsberuf

Notfallsanitäter. Für Kinder wird

eine Rallye angeboten, wo sie die

Stationen abklappern und Fragen

beantworten müssen. Außerdem

finden zwischen 15:30 und 17:00

Uhr zwei Vorführungen auf dem

Marktplatz statt. Dabei wird ein

Auto zerschnitten, sowie ein Brand

bekämpft und Menschen werden

befreit. Die Überschrift lautet:

“Rettet den Bürgermeister.“ PR

Ehemaliges Modehaus wird umgebaut – Brautmoden und „Boarding House“

Grünes Licht für Finke-Sanierung

Das ehemalige Modehaus Finke,

das im Jahr 2012 seine Türen schloss,

kann saniert werden. Darüber informierte

die Stadtverwaltung die Politik

im Ausschuss für Stadtentwicklung;

die Baugenehmigung hatte die

Stadtverwaltung zu diesem Zeitpunkt

bereits erteilt. „Im Erdgeschoss sowie

in Teilen des Kellers ist die Einrichtung

eines Brautmodengeschäfts

geplant“, beschreibt der städtische

Baudirektor Bernd Zimmermann in

der Mitteilungsvorlage das geplante

Bauvorhaben. „In den darüber liegenden

drei Geschossen sind insgesamt

elf Wohnungen vorgesehen.“ Die

barrierefreien Wohnungen im ersten

und zweiten Obergeschoss in Größen

zwischen 30 und 70 Quadratmetern

sollen in Form eines „Boarding

Houses“ genutzt werden – möblierte

Appartements werden auf

Zeit beispielsweise für entsandten

Projektmitarbeiter von Unternehmen

angemietet. Im dritten Obergeschoss

sollen zwei Wohnungen entstehen,

mit einer Dachterrasse darüber.

Darüber hinaus werde die Fassade

gedämmt, so Zimmermann. khN

Die Ampel zeigt: Es gibt grünes

Licht für die Sanierung des leerstehenden,

ehemaligen Modehauses

Finke in der Bruchstraße / Ecke

Paulinenstraße.

Foto: Niederkrüger

Abriss des historischen Gasthauses und Neubau für Wohnen und Einzelhandel

Hiddeser Hof: Künftig Parfüm statt Pils

Mit der Veröffentlichung der Änderung

des Bebauungsplanes „Ortskern

Hiddesen“ wurde jetzt die Planungsgrundlage

für den Abriss und Neubau

des heutigen Hotels „Hiddeser Hof“

geschaffen. Darüber informierte die

Verwaltung jüngst den Ausschuss

für Stadtentwicklung. Wenngleich

die Änderung in einem sogenannten

„beschleunigten Verfahren“ vorgenommen

wird, haben die Öffentlichkeit

sowie Träger öffentlicher

Belange jetzt rund vier Wochen

Zeit, die Planungen einzusehen und

Stellungnahmen abzugeben.

„Dies geschieht, um die Belange der

Öffentlichkeit angesichts der zentralen

und sensiblen Lage in Hiddesen

frühzeitig und umfassend in den

Abwägungsprozess einzubinden“,

schreibt die Stadtverwaltung. Die

Änderung wird erforderlich, weil

der geplante Gebäudeteil im hinteren

Bereich deutlich über die bisherige

Grenze der bebaubaren Fläche hinausgehen

soll.

Entstehen soll nach dem Abriss des

vorhandenen Gebäudes ein Wohnund

Geschäftshaus mit Einzelhandelsnutzung

im Erdgeschoss und

Wohnungen in den Obergeschossen.

Das neue, dreigeschossige Gebäude

plus Dachgeschoss soll maximal 15

Wohnungen und einen Drogeriemarkt

mit einer Verkaufsfläche von unter

800 Quadratmetern beherbergen.

Seine letzten Tage sind wohl bald gekommen: Der „Hiddeser Hof“ soll einem Wohn- und Geschäftshaus

weichen. Der geänderte Bebauungsplan liegt noch bis zum 16. Oktober in der Stadtverwaltung zur Einsicht

aus.

Foto: Niederkrüger

Parkplätze für den Einzelhandel sind

im rückwärtigen Grundstücksteil

vorgesehen, für die Wohnungen ist

eine Tiefgarage geplant, die über einen

Fahrzeuglift erschlossen werden soll.

Damit wird das Ende einer 110-jährigen

Geschichte dieses Gebäudes

eingeläutet. Das 1907 errichtete dreigeschossige

Eckgebäude prägt seither

den Kreuzungsbereich mit seiner

markanten Fassade entlang Friedrich-

Ebert- und Hindenburgstraße.

Obwohl es im bisherigen Bebauungsplan

als „denkmalwerte Bausubstanz“

gekennzeichnet ist, handelt

es sich um kein Baudenkmal: Wegen

diverser Veränderungen und „Überformungen“

sei es nicht mehr als

denkmalwert einzustufen, so die untere

Denkmalbehörde der Stadt Detmold.

Die obere Denkmalbehörde des

Kreises Lippe und die Fachbehörde

beim Landschaftsverband Westfalen-

Lippe werden jetzt im Rahmen der

Beteiligung um eine abschließende

Stellungnahme gebeten. khN

Vegetarischer Kochkurs

im Hangar 21 am

17. und 18. September

Kreative Küche

Die Sommerferien sind vorbei und

das Workshop Programm der Freizeitakademie

für die zweite Jahreshälfte

beginnt. Das Team vom Restaurant

„Vera Veggie“ aus Detmold wird

den Gästen des Hangar 21 Neues

und Kreatives aus der vegetarischen

Küche zeigen.

Zusammen werden Teilnehmer in

gemütlicher Runde schnippeln und

kochen um im Anschluss in netter

Atmosphäre im Café des Hangar 21

mit Blick ins Grüne die Mahlzeit

zu genießen. Am Sonntag, den 17.

September von 15.30 bis 19.30 Uhr

für 65 Euro pro Person steht ein

Veggie-Dinner für den entspannten

Abend auf der Speisekarte. Am

Montag, den 18. September von

18 bis 21 Uhr wird für 59 Euro pro

Person ein schnelles Veggie-Gericht

für den Feierabend gezaubert.

Möglichkeiten zur Anmeldung gibt

es unter der E-Mailadresse info@

hangar-21.eu oder telefonisch unter

05231-4581211. Weitere Informationen

zu diesem und anderen

Workshops gibt es auf der Website

www.hangar-21.eu.

Der Leserbrief im Detmolder Kurier

Zum Kommentar

„Bäume haben keine

Lobby“

Den Detmolder Kurier erreichten

einige Zuschriften und Anrufe zum

letzten Kommentar „Bäume haben

keine Lobby“. Stellvertretend hier

der folgende Leserinnenbrief:

Bravo! Der Kommentar ist in aller

Kürze präzise und wohl-formuliert:

Das Anliegen kommt bestens

heraus und es macht Freude ihn

zu lesen (wenn der Inhalt nicht so

traurig und ärgerlich wäre).

Ein Baumstreifen fällt ja nicht

weiter auf, mal in Berlebeck, dann

vielleicht an der Weerth- Straße:

damit Wohnmobilisten, die ihr

Gefährt dort durch die Enge gewürgt

haben, die Nacht auf abgekahltem,

rangierunfreundlichen

Platz verbringen können?! Tut

doch keiner. Bäume, die unter

die Schutzsatzung gefallen wären,

verschwinden schneller als zu

Satzungszeiten.

Auch denkmalgeschützten Bäumen

geht‘s ungeniert an die

Baumscheibe, man denke an die

Schwarzpappel am Rande Freilichtmuseum/oberes

Kröppelfeld.

Versehentlich, wie man las. Es war

Sicherheit für

Ihr Hab und Gut.

www.lippische.de

in der Folge nicht in den Medien

zu vernehmen, wer denn nun die

Verantwortung für die Tat hatte/

übernommen hat und mit welchen

Konsequenzen (?). Jeder, der mit

der Säge losgeschickt wird, hat

sich doch für seine Tat letzten

Endes zu verantworten und muss

sich deshalb über die Richtigkeit

des Projekts vergewissern.

Es ist äußerst wichtig, dass Kommentare

wie der Ihrige im „Kurier

regelmäßig in öffentlichen Medien

zu lesen/hören sind, weil dadurch

die öffentliche Meinung Diskussionsstoff

bekommt und geprägt

wird. Hübsch sind da auch die fein

pointierten Stiche Ihres Kollegen

„Hermännchen“. Wo aber bleiben

regelmäßige Äußerungen der Repräsentanten

von NABU/BUND/

Klimaschutz Detmold?

Brigitte Schaeffer, Rosenstr. 5,

32756 Detmold, 04.09.2017

Der Detmolder Kurier freut sich

über Zuschriften, behält sich aber

vor, diese zu kürzen. Haben auch

Sie eine Meinung für uns? info@

kurier-verlag.de!

Hausrat-Versicherung

www.mediawerkstatt.net


Detmolder Kurier Nr. 178 15. September 2017 Seite 4

www.detmolder -kurier.de

Fahren, Spaß haben und Gesundes

genießen. Verkehr und biologische

Landwirtschaft kommen zusammen

am Samstag, 16. September auf einer

gemeinsamen Tour von Bielefeld,

über Detmold und Driburg bis nach

Altenbeken. „Mit der „1. Ökotour de

OWL“ wollen wir auf vergnügliche

Art und mit Genuss für eine Agrarund

Verkehrswende demonstrieren“,

so Organisator Frank Möller. Um 16

Uhr kommt die Tour auch nach Bad

Driburg, zu „Natürlich der Bioladen“

von Ralf Bölke.

In Deutschland und OWL sind Verkehr

und Landwirtschaft zusammen

für die Mehrheit der CO 2

-Emissionen

verantwortlich. Darüber hinaus belasten

sie die Umwelt mit Pestiziden,

Stickoxiden, Nitrat und vielem mehr.

Eine immer noch auf den (fossil)

motorisierten Individualverkehr

fixierte Verkehrspolitik gibt immer

mehr Flächen der Bebauung für

Straßen und der Zersiedelung preis

und vernachlässigt hartnäckig die

Alternativen. „Es fehlt der politische

Wille etwas zu ändern“, so Möller. So

sei der Preis des Öffentlichen Nahverkehrs

(ÖPNV) in OWL fast fünf

Mal so teuer wie in der vergleichbar

großen Ökoregion Freiburg.

Organisiert wird die Ökotour vom

„PressMedien Verlag“, unterstützt

von der Energieagentur NRW,

Bündnis 90/Die Grünen und dem

Bund von Umwelt und Naturschutz

(BUND) Deutschland in Lippe. „Es

ist an sich schon ein Erfolg, dass es

so eine Tour gibt“, sagt Geschäftsführer

Peer-Michael Press. Es gehe

auch darum einen Anstoß zu geben

und auf das Thema hinzuweisen. Die

„1. Ökotour de OWL“ sei eine kulinarische

„Demo“ gewissermaßen.

„Alle sind aufgerufen mitzufahren“,

laden die Organisatoren ein, „ohne

Verbrennungsmotor natürlich“. Man

kann Transparente mitbringen, aber

„Aschenputtel –

Das Musical“ am

15. Oktober in der

Stadthalle Detmold

Theater Liberi

in Detmold

Von der verhassten Stieftochter zur

freudestrahlenden Prinzessin: Wer

kennt sie nicht, die Geschichte von

Aschenputtel und dem schönsten

Happy End aller Zeiten! Das im

deutschsprachigen Raum erfolgreiche

Theater Liberi bringt den

Märchenklassiker über den Glauben

an die wahre Liebe als modernes

Musical für die ganze Familie auf

die Bühne. Eine Reise für Kinder und

Kindgebliebene ab vier Jahren in ein

Märchenland voller Zauber, begleitet

von einer großen Portion Romantik

und viel Humor. Begleitet wird das

Abenteuer des tapferen Mädchens

von den poppigen Musical-Hits der

Musiker Christoph Kloppenburg

und Hans Christian Becker. Die Aufführung

findet am Sonntag, den 15.

Oktober in der Stadthalle Detmold

statt. Karten sind ab sofort im Vorverkauf

bei allen bekannten Vorverkaufsstellen

sowie der Tickethotline

01805-600 311 für 17 bis 22 Euro

erhältlich. Weitere Informationen

gibt es auf www.theater-liberi.de.

Detmolder

Repair Café am

16. September

geöffnet

Am Samstag, 16. September öffnet

das Detmolder Repair Café in den

Räumlichkeiten der AWO in der

Elisabethstraße 45-47. Von 14:00 bis

17:00 Uhr wird von erfahrenen Fachleuten

repariert oder Hilfestellung

geleistet. Natürlich freut man sich

auch weiterhin über interessierte und

hungrige Besucher. Das Angebot des

Repair-Cafés begeistert immer mehr

Detmolder Bürger. „Wir würden

daher gerne unser Reparaturteam

vergrößern und suchen engagierte

Menschen zur Verstärkung“, so

Frank Ziegler für die Projektgruppe.

Einfach am Samstag in die Elisabethstraße

kommen und dabei sein. Mehr

Infos unter http://repaircafe.org/de.

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„Erste Ökotour de OWL“ von Bielefeld nach Driburg am 16. September

Eine kulinarische „Demo“

auch gute Laune. Bis zu 34 Fahrräder

können kostenlos in einem

Fahrradanhänger mitgenommen

werden. Verschiedene Elektrofahrzeuge

werden auch dabei sein. Man

kann mit dem Bus zu den schönsten

Biohöfen der Region fahren oder

sich der Tour mit dem eigenen

Elektroauto, Fahrrad oder sonstigen

Fahrzeugen mit Zukunft anschließen.

Die Teilnahme ist für alle Selbstfahrer

natürlich kostenlos. Die Fahrt im

Bus kostet 25 Euro. Wer einen Platz

im Bus bucht, kann kostenlos auch

sein Fahrrad mitnehmen.

An den Tourstops gibt es beste

Erfolg für die U8-Manschaft des

TC Grün-Weiß Hiddesen

Ein weiterer Triumph

Wieder ein großer Erfolg für den TC

Grün-Weiß Hiddesen. Nach dem Gewinn

der Jugendkreismeisterschaften

in diesem Sommer konnte die gemischte

U8-Kleinfeld-Mannschaft

Zum erfolgreichen Team gehören (v.l.) Lenny Triebke, Romy Schomburg,

Julius Bartelt und Charlotte Kulow.

Bio-Mahlzeiten (bitte im Vorfeld

buchen!) und Bio-Produkte direkt

von den Erzeugern. Da gibt es ein

Frühstücksbuffet auf dem Biohof

in Werther, Mittagessen im „Petersilchen“

oder bei „Vera Veggie“ in

Detmold, Kaffee und Kuchen bei

„Natürlich, dem Bioladen“ in Bad

Driburg. Außerdem werden ein

Obstsortengarten in Bielefeld und die

Käserei Bierßenhof in Altenbeken

besichtigt.

Vor und nach den Mahlzeiten gibt

es die Gelegenheit zur Besichtigung

und Probefahrt mit Elektrofahrzeugen,

Lastenpedelecs, E-Scooter und

einen weiteren Triumph verzeichnen.

Sie wurde Dritte bei den OWL-

Bezirksmeisterschaften, die beim

Lübbecker TC ausgetragen wurden.

anderen ökologischen Verkehrsmitteln.

Es ist auch möglich, von einem

Tourstop zum anderen selbst in einem

E-Mobil (mit) zu fahren. Der Start

der Tour ist um 9 Uhr am Bielefelder

Hauptbahnhof. Ein Bus sammelt

Tourteilnehmer bereits ab 6 Uhr in

Lügde, Schieder, Bad Driburg ein und

bringt sie nach Bielefeld und auch

abends wieder zurück. Mittagessen

gibt es um 13 Uhr im „Petersilchen“

oder bei „Vera Veggie“ in Detmold.

Weiter geht es zur Einkehr zu Kaffee

und Kuchen wird die Gruppe um 16

Uhr im „Natürlich, der Bioladen“ von

Ralf Bölke in Bad Driburg. hf

Laden ein zur „1. Ökotour de OWL“: (v.l.) Frank Möller (Projektleiter PressMedien), Ursin Wieneke

(Lautlos – Alternative Fahrzeugtechnologie), Petra Schepsmeier (Energieagentur), Ralf Bölke („Natürlich,

der Bioladen“), Peer-Michael Press (Geschäftsführer PressMedien), Paul Hagemeister („Petersilchen“)

und Stephan Culemann (BUND).

Foto: Holger Fretzer


Detmolder Kurier Nr. 178 - Anzeigen -

15. September 2017 Seite 5

Bioladen Petersilchen feiert 30 Jahre in Detmold und fünf Jahre in der Wiesenstraße / Tradition und Herzblut

Eine leckere und gesunde Geburtstagsfeier

Kein Zweifel, das „Petersilchen“ in

Detmold hat Kultcharakter und Inhaber

Paul Hagemeister ist Detmolds

Bioladenpionier. So glich die Feier

„30 Jahre Petersilchen in Detmold

und fünf Jahre in der Wiesenstraße“

eher einem großen Familienfest als

einer Firmenfeier – persönlich, besonders

und 100 Prozent bio.

Drinnen und draußen gab es allerlei

Leckereien aus dem Sortiment zum

Probieren. Regionale Lieferanten des

„Petersilchen“ machten Appetit auf

Brotaufstriche, Biowein und Co. –

und bewiesen, dass „Bio“ auch lecker

ist. Alle Produkte im „Petersilchen“

kommen nur ins Regal, wenn das

Team auch dahintersteht. Dazu Inhaber

Paul Hagemeister: „Wir agieren

unabhängig, eigenständig, inhabergeführt.

Deshalb kann ich mich mit

meinem Team guten Gewissens für

die gute Qualität unserer Produkte

verbürgen.“ Das „Petersilchen“ in der

Detmolder Wiesenstraße pflegt sein

regionales Lieferanten-Netzwerk

und sucht permanent nach neuen

Partnern in der Region. Später griff

Paul Hagemeister selber zur goldlackierten

E-Gitarre. Paul Hagemeister

ist nicht nur Detmolds Bio-Pionier,

sondern auch Bassist einer noch

namenlosen Band, die auf der Jubiläumsfeier

munter aufspielte.

Seit 2010 gestaltet Paul Hagemeister

wie er sagt „mit Herz und

Überzeugung“ die Zukunft des Familienunternehmens.

Im Dezember

2012 dann der große Schritt: Aus

dem kleinen „Petersilchen“ in der

Krummen Straße wurde der große

Bioladen mit gemütlichem Bistro,

Es war wie

ein großes

Familientreffen.

Der

Bioladen Petersilchen“

feierte 30.

Geburtstag.

Fleisch und Wurst, knackfrischen

Backwaren, einer Feinkostabteilung,

täglich frischem Obst und Gemüse

und natürlicher Kosmetik. Hinzu

kommen ein köstliches Käse- und

Weinsortiment und immer frische

Molkereiprodukte. M.H.

Okopionier, mitarbeitender Inhaber und Virtuose an der E-Gitarre -

Paul Hagemeister (ganz links mit goldener E-Gitarre) hat vielfältige

Talente. Seine Hausband sucht übrigens noch einen Namen.

Wir bedanken uns für die gute

Zusammenarbeit und

wünschen weiterhin alles Gute!

Einer von vielen Probierständen auf dem Geburtstagsfest.

Wir danken euch für die jahrezehntelange

treue Zusammenarbeit und wünschen

weiterhin alles Gute!

Unsere regionalen Lieferanten

Obst & Gemüse aus Detmold vom Biohof Meiwes: www.biolandhofmeiwes.de

Bioland Bäckerei Naturkraft aus Detmold: www.baeckerei-naturkraft.

de

Leckere Äpfel, Obst & Gemüse von der Lebenshilfe aus Detmold:

www.lebenshilfe-detmold.de

Bio-Gemüse, Bio-Kräuter & Blumen von Gärtnerei Drewes aus

Detmold

Glutenfreie Backwaren und mehr von Hanneforth aus Detmold http://

www.hanneforth.de

Milch von der Eben-Ezer Hofmolkerei aus Lemgo: www.eben-ezerhofmolkerei.de/unsere-milch

Honige von der kleinen Imkerei Ruben Neufeld aus Lemgo

Bestes Bio Fleisch vom Radtkehof aus Blomberg: http://www.radtkehof.de

Leckere Brotaufstriche und mehr von Sanchon aus Steinheim: http://

www.sanchon.de/

Brotspezialitäten aus Herford: www.farina-bioback.de

Eier, frisches Gemüse und mehr vom Kiebitzhof aus Gütersloh: www.

kiebitzhof.de

Die traditionsreiche Demeter-Mühle

gratuliert dem Bio-Pionier in Detmold.

Ihr Team der Spielberger Mühle

Spielberger GmbH, 74336 Brackenheim, +49 (0) 7135 - 98 15-51, www.spielberger.de

Gemüseverkauf -

Jetzt BIOzertifiziert!

DETMOLD KLUSSTR. 20 Tel. 0 52 31 / 27 573

Vielen Dank für die Zusammenarbeit und weiterhin alles „Gute“ von uns!


Detmolder Kurier Nr. 178 15. September 2017 Seite 6

Krankenkassen müssen innerhalb von drei

Wochen über Anträge entscheiden

Leistungsbewilligung

durch Schweigen

Anträge über Leistungen der

Krankenkassen müssen zügig

bearbeitet werden, und zwar

innerhalb von drei Wochen nach

Antragseingang. Ist ein medizinisches

Gutachten erforderlich,

so beträgt die Frist fünf Wochen.

Wenn jedoch eine umfangreichere

Prüfung notwendig ist, so ist der

Versicherte rechtzeitig (schriftlich

und mit Begründung)

darüber zu informieren.

Lange unzumutbare

Wartezeiten sollen so

vermieden werden.

Das Bundessozialgericht

hat aktuell entschieden,

dass wegen verspäteter

Entscheidung ein

Antrag des Versicherten

als genehmigt gilt, auch

wenn der Versicherte

sich die Leistung vorher

selbst beschafft hat (vgl.

Urt. d. BSG v. 08.03.2016

- B 1 KR 25/15 R).

Voraussetzung dieser

„Genehmigungsfiktion“

ist, dass die beantragte

Leistung innerhalb des

Leistungskataloges der

Krankenversicherung ist

und der Versicherte sie für

erforderlich halten darf.

Dies ist dann der Fall,

wenn er eine Verordnung

durch den behandelnden

Arzt vorlegen kann? Oder: wenn

eine Einschätzung des Arztes

vorliegt?

Ist Ihr Antrag nicht rechtzeitig

bearbeitet oder die Erstattung

abgelehnt worden? Ich stehe Ihnen

für die Beratung und Vertretung

zur Verfügung. Erreichen können

Sie mich unter der Rufnummer

05231-308140.

Rechtsanwältin Nefiye Alin-Ortac,

Fachanwältin für Sozialrecht.

www.detmolder-kurier.de

Sparkassenmatinee bietet Vorfreude für die Theaterfreunde auf die neue Spielzeit unter dem Motto

„Aus Liebe“

Ein attraktives Programm und das leidige

Thema „Geld“

Über 400 Besucher ließen sich bei

der 35. Matinee in der Zentrale der

Sparkasse Paderborn-Detmold auf

die neue Spielzeit einstimmen. Deren

Motto lautet „Aus Liebe“, und das

ist durchaus mehrdeutig gemeint.

In seiner Begrüßung unterstrich

Sparkassenvorstand Andreas Trotz

den Stellenwert des Landestheaters:

„Das ist nicht nur ein künstlerischkulturelles

Highlight, sondern auch

ein wichtiger Standortfaktor für diese

Region“.

Für einen stürmischen Auftakt der

Matinee sorgte das bestens aufgelegte

Symphonische Orchester unter

Leitung von Generalmusikdirektor

Lutz Rademacher. Zu Beginn sorgte

die Ouvertüre „Der fliegende Holländer“

für ein Potpourri eingängiger

Melodien. Gar fulminant endete der

musikalische Vormittagsgenuss mit

dem Song „Blut“ aus dem Dracula-

Musical (Premiere am 1. Dezember).

„Trink‘ es, sonst gerinnt es…“, so der

humorige Einwurf von Schauspieldirektor

Martin Pfaff in Anspielung

auf Draculas speziellen Appetit.

Schon in der kurzen Anspielszene

mit Lucius Wolter als Dracula sowie

den Vampir-Ladys Simone Krampe,

Jeanne Seguin und Anna Baranowska

wurde deutlich: Frank Wildhorns

Musical verheißt große Melodien

und setzt Emotionen frei.

Souverän präsentierte Intendant

Kay Metzger ein „Aus Liebe“ und

spürbar auch mit Liebe zusammengestelltes

Programm für eine

Spielzeit des Überganges. Darauf

dürfen sich die Theaterfreunde

freuen. Nicht ganz so wohl fühlte

sich der Theater-Chef bei seiner

Abschiedsmatinee auf dem eigens

hergerichteten Laufsteg mit rotem

Teppich. Einen Schlagschatten wirft

das leidige Thema „Geld“. Alle

Sparten des Landestheaters sind zwar

für die nächsten fünf Jahre durch Finanzbeschlüsse

abgesichert. Danach

aber wollen sich Gewährsträger wie

Land und Kommunen nicht mehr

wie bisher an Personalkosten beteiligen.

Deshalb, so Metzger, prüfe

man intern mit Verwaltungsdirektor

Stefan Dörr Einsparmöglichkeiten

– beschlossen werden müssten die

aber von der Politik. „Denen obliegt

es dann auch, ihre Entscheidungen

gegenüber den Mitarbeitenden und

der Bevölkerung zu vertreten.“ Ein

Hoffnungsschimmer bleibt für den

scheidenden Intendanten: Er setzt

weiter auf die Qualität des Theater-

Von Arnold Pöhlker

Full House im Foyer der Detmolder Zentrale der Sparkasse Paderborn-Detmold bei der 35. Theatermatinee.

Foto: Arnold Pöhlker

Ensembles und Begeisterungsfähigkeit

des Publikums. Beide werden

vielleicht die Geldgeber anspornen,

das Landestheater weiterhin auskömmlich

mit dem notwendigen

Geld auszustatten. Angesichts von

Rekordeinnahmen bei den Steuern

bleibe es ohnehin ein Rätsel, warum

ausgerechnet das Theater solche Einschnitte

hinnehmen muss, erklärte

Metzger.

Nur bequem oder geht‘s

um mehr?

„Ist das einfach nur der bequemere

Weg? Oder geht es in Wirklichkeit

um mehr?“ Spürbar angekratzt fragte

sich Metzger, was Kultur überhaupt

noch für einen Stellenwert in dieser

Gesellschaft hat. Gerade in der jetzigen

Zeit sei es doch wichtig, Kultur

zu fördern, um Identität zu stiften und

den gesellschaftlichen Zusammenhalt

zu stärken. „Dies zu erkennen

erfordert aber Vernunft - und eben

auch Kunstliebe“. Vielleicht sollte

bei allen Sparbemühungen auch darauf

geschaut werden, was Elisabeth

Wirtz, engagierte Chefdramaturgin

der Musiksparte, im Gespräch mit

dem Kurier erwähnte: „Noch immer

zieht doch das Theater viel mehr

Menschen an als der Fußball.“ Für die

Sparkasse Paderborn-Detmold stellt

sich die Frage nach einer Förderung

von Kunst und Kultur jedenfalls

nicht. „Das ist gut angelegtes Geld“,

erklärte Sparkassenvorstand Andreas

Trotz.

Während das Landestheater in der

Musiksparte auf Bewährtes setzt

(Elisabeth Wirtz), komplettierte

Schauspieldirektor Martin Pfaff sein

ohnehin gutes Ensemble „mit zwei

(schon im Kaschlupp aktiven) jungen

Fohlen und einem alten Ross“. Als da

sind Wenja Imlau, die sich mit dem

Lied der „Haifisch-Polka“ (begleitet

von Sachie Furuya) vorstellte. Keck

präsentierte sich die gebürtig aus

Lemgo stammende Jorida Sorra

mit dem Song „Die hysterische

Ziege“. Zwischen den beiden

Nachwuchsschauspielern mimte

Holger Teßmann, bereits auf vielen

Bühnen ein Können seines Faches,

locker-ironisch den Theaterdirektor

Striese aus „Der Raub der Sabinerinnen“.

Pfaff an die Theaterfreunde

gerichtet: „Mit unserem Programm,

das gewissermaßen das Dach über

unserer Spielzeit darstellt, wollen

wir ihnen viel schenken“.

Zu den hochklassigen Sängern auf

der Detmolder Landesbühne zählt der

schon bei Wagner‘s Ring als Bassist

mitwirkende Christoph Stephinger.

Er gab mit der Arie „Mögst du, mein

Kind“ des Seemann Daland aus „Der

fliegende Holländer“ eine Kostprobe.

Mit ihrem herausragendes Können

begeisterten Evandro Stenzowski

mit der Arie des Caravdossi „E

lucevan le stelle“ und Megan Marie

Hart mit der Arie der Tosca „Vissi

d‘arte“ sowie Stephen Chambers

mit der Arie des Ferrando „Un aura

amorosa“ aus der Mozart-Oper „Cosi

fan tutte“. Sie boten zugleich einen

Vorgeschmack auf weitere Premieren

der neuen Spielzeit.

Auf ein ganz besonderes Konzertereignis

dürfen sich die Besucher

ebenso freuen. Das symphonische

Orchesters des Landestheaters unter

Leitung von GMD Lutz Rademacher

wird die sogenannte „Auferstehungssymphonie“

von Gustav Mahler

zu Gehör bringen. Dabei soll auf

größere Veranstaltungsorte ausgewichen

werden: Am 29. Oktober in

der Konzerthalle Bad Salzuflen, am

4. November in der Marienkirche in

Lemgo und am 8. November in der

Paderhalle Paderborn.

Am Schluss gab Metzger eine

überraschende Personalie bekannt.

An seine neue Wirkungsstätte in Ulm

im nächsten Jahr werden ihn aus Detmold

Chefdramaturg Dr. Christian

Katzschmann und Ausstattungsleiterin

Petra Mollérus begleiten. Über

einen dritten Namen wird noch Stillschweigen

bewahrt. Der Weggang

dieser außerordentlich bewährten

Gestalter wird fraglos schmerzlich

sein. Doch der neue Intendant Georg

Heckel, der von Metzger unter den

Matineebesuchern in der letzten

Reihe ausgemacht wurde, dürfte für

gleichwertigen Ersatz sorgen.

- Anzeige - Brauerei Strate und Bäckerei Biere laden ein

- Anzeige -

Echt handgebraut - echt handgebacken:

Diese Formel hat den

Kunden der Brauerei Strate und

der Bäckerei Biere gut geschmeckt.

Dank der großen Nachfrage wiederholen

die beiden Detmolder

Handwerksbetriebe ihre Aktion in

diesem Herbst. Die Brauerei Strate

liefert das Braumalz aus der sie ihr

„Festbier“ gebraut hat, das es immer

nur zur Wies‘n-Zeit gibt. Und

die Bäckerei Biere verbackt es zu

einem leckeren Braugerstenbrot.

Für die perfekte Brotzeit haben

sich Friederike Strate und Mickel

Biere für die Kunden eine besondere

Aktion überlegt. Seit dem 1.

September gibt es zu jedem Braugerstenbrot,

das in der Bäckerei

Biere gekauft wird, eine Flasche

Festbier dazu.

Lediglich die 15 Cent Flaschenpfand

werden berechnet. Und

umgekehrt gilt zu jedem Kasten

Festbier, den die Kunden im Verkaufspavillon

der Brauerei Strate

erwerben, erhalten sie ein leckeres

Treberbrot.

Dass die regionalen Zutaten aus

der Region in vergangenen Jahr so

gut ankamen, freut Mickel Biere.

„Es ist schon den Kunden ein saisonales

Brot anbieten zu können,

das nur aus Braumalz, Weizen- und

Roggenmehl, hausgezüchtetem

Zweite Oktoberfestaktion

Sauerteig, Wasser, Salz und Hefe

besteht.“ Wie bei allen Broten

verzichtet der Bäckermeister auch

hier auf jegliche Zusatz- und Konservierungsstoffe.

Der Gedanke der

regionalen Nachhaltigkeit wird in

beiden Betrieben gelebt.

„Die Bäckerei Biere und uns verbindet

das Motto: In der Region,

für die Region“, erzählt Friederike

Strate. „Echt handgebraut bedeutet

für uns Liebe und Leidenschaft für

die Idee. Und das gilt natürlich auch

beim Festbier“.

Für die perfekte Brotzeit: Friederike Strate und Mickel Biere präsentieren ihre Produkte zur

Wies’n-Zeit.

Foto: Archiv


Detmolder Kurier Nr. 178 15. September 2017 Seite 7

Regelmäßiges Training sichert Gesundheit und Wohlbefinden - und macht ganz nebenbei auch mächtig Spaß.

„Buena Vista Fitnessclub“ gibt es jetzt in Detmold, Lemgo und Horn-Bad Meinberg

Gesundheit hoch 3 in Lippe

„Buena Vista“ ist spanisch und

heißt übersetzt so etwas wie „Schöne

Aussicht“. Ein passender Name für

ein Komplettangebot, das sich um

das Wichtigste kümmert, was der

Mensch hat: Die eigene Gesundheit.

Das merkt man oft erst, wenn die

eigene Gesundheit bedroht wird.

Deshalb ist es wichtig, einen Partner

an der Seite zu haben, der die Gesundheit

fördert – durch Ernährung,

Vorbeugung und Reha. Gute Adressen

für diese wichtige Aufgabe sind

die drei „Buena Vista“-Studios in

Detmold, Lemgo und – neu - Horn-

Bad Meinberg.

Aus „Injoy“ wurde

„Buena Vista“

Kay Hartmann ist so etwas wie der

Fitness-Pionier in Lippe. 1992 gründete

er das Studio „Top fit“ in Horn.

Fünf Jahre später eröffnete er an der

Ortsumgehung das „Fun & Motion“,

ein Fitness-Studio mit Squash und

Badminton. 2002 schloss sich Hartmann

der Franchisekette „Injoy“

an. 2017 wird wieder Geschichte

geschrieben. Aus dem „Injoy“ wird

ein „Buena-Vista“-Studio. Diese

Studios wurden vor einigen Jahren in

Lemgo und Detmold gegründet, mit

Das Detmolder Studio hat einen großen Outdoor-Sportpark.

Thomas Kruse und Kay Hartmann als

Inhabern. Diese Eigenmarke steht für

eine hohe Qualität im Fitnessbereich.

Die drei Studios in Horn, Detmold

und Lemgo bilden seit Anfang September

2017 eine Einheit.

Kooperation bringt

Vorteile

Dennoch soll es beim individuellen

Profil bleiben. Jedes Studio bleibt

individuell mit seinen eigenen Vorteilen

und Stärken. In Lemgo kann

man mit den Handballprofis des TBV

Lemgo trainieren und das Know-How

der Physiotherapeuten nutzen, in

Detmold

im größten

Outdoorpark

der drei

Studios

trainieren

und in

Horn findet

man

einen

großen

Wellnessbereich,

die chipgesteuerten

Zirkel

und das

Rückgrat-

Konzept

Flexx.

Neu ist es

für Clubmitglieder,

gegen

einen

kleinen

Aufpreis

Fotos: privat

die Angebote aller drei Buena-

Vista-Studios nutzen zu können. So

können Detmolder Klubmitglieder

das umfangreiche Kursangebot in

Horn nutzen oder den Kickpowerkurs

in Lemgo.

Mitarbeiter stehen für

Qualität

Wesentlichen Anteil an der Qualität

des Studios haben die Mitarbeiter in

den drei „Buena-Vista“-Studios. In

den Studios arbeiten ausschließlich

Gesundheitstrainer, Physiotherapeuten,

staatlich anerkannte Gymnastiklehrer

oder Sport- und Fitnesskaufleute

mit Lizenzen. Das Team ist wie eine

große Familie und man schätzt den

entspannten und freundschaftlichen

Umgang im Fitnessclub.

Gesundheit und Fitness

Mit dem Gesundheits-Abo kann

man sich das Gesundheitstraining

abwechslungsreich und mit den

neuesten sportwissenschaftlichen

Erkenntnissen gestalten. Es enthält

den Milonzirkel, den Flexx-Faszienzirkel,

ein individuelles Langzeit-Betreuungsprogramm,

Yoga,

Sauna, Galileo-Vibrationstraining,

Entspannungs-Massageliege, Bauchkiller

und das Training in allen drei

Standorten. Dann gibt es das Fitness-

Abo mit Herz-Kreislauf-Training,

Buena Vista gibt es jetzt in Detmold, Lemgo und Horn.

Krafttraining und weiteren Kursen.

Abnehmen leicht gemacht

Ernährung, Bewegung und die

richtige Einstellung, das sind die

drei Erfolgsfaktoren, um ungeliebte

Pfunde loszuwerden. Neu im „Buena

Vista“ ist die Ernährungsberatung via

DNA-Analyse. Diese Methode richtet

sich besonders an all diejenigen

Menschen, die mit klassischen Diäten

keinen Erfolg haben. Patentrezepte

zum Abnehmen für Jedermann gibt

es deshalb nicht, weil jeder Mensch

anders veranlagt ist. Das kann auch

an der individuellen genetischen

Veranlagung des Einzelnen liegen.

Dazu wird zunächst die DNA mittels

Wattestäbchen gewonnen und dann in

einer computergesteuerten Genanalyse

ermittelt. „Dieses Konzept wurde

bei uns schon häufiger erfolgreich

angewendet“, so Kay Hartmann.

Lebensqualität gewinnen

In dieses Bild passt auch ein Fall,

von dem berichtet wird. Nach einem

Herzinfarkt kam ein übergewichtiger

Patient ins Studio und erklärte seine

Ziele. Er wolle abnehmen, sein Herz

stärken und an Ausdauer und Kraft

gewinnen. Sein ehrgeiziges Ziel:

Im Herbst in den Bergen wandern

gehen. Gemeinsam wurden diese

Ziele erreicht, der Patient hat sein

Leben in den Griff bekommen und an

Lebensqualität gewonnen. Eine Erkenntnis:

Gerade die Vorbeugung vor

Erkrankungen und die Rehabilitation

danach gewinnen ständig an Bedeutung.

Um den Gesundheitszustand

genau zu analysieren und Risiken

zu erkennen findet vor Neuaufnahme

eine gründliche Anamnese statt.

Beim sogenannten ABI-Test werden

beispielsweise Durchblutungsstörungen

erkannt. In einer weiteren

Analyse werden das Körperfett und

die Muskelmasse ermittelt.

Neue Räder sind da

Eine gute Nachricht zum Schluss:

In den Buena-Vista-Studios sind die

Spinbike-Kurse so gut angekommen,

dass in neue Räder investiert wurde.

Es handelt sich um Tomahawk IC7,

das sind Spinbikes der neuesten

Generation. Und wer Kay Hartmann

und Thomas Kruse kennt, weiß, dass

die Fitness-Pioniere ständig an neuen

Ideen für Gesundheit und Fitness

arbeitet. Mehr Infos unter www.

lippe.fitness.

M.H.

Herzlichen

Glückwunsch!


Detmolder Kurier Nr. 178 15. September 2017 Seite 8

Neue Klagen gegen Gewerbegebiet Balbrede – Demo am 17. September

Jerxen-Orbke demonstriert:

Vollsperrung der B 239

Nächster Baustein im Projekt „Umfeld Röntgenstraße“ startet

am 18. September

Straßen- und Kanalbau in der Röntgenstraße

Nachdem die Stadtwerke Detmold

im Bereich vor dem Medicum

in den letzten Wochen bereits

Versorgungsleitungen umgelegt

haben, richtet die Stadt Detmold

am kommenden Montag, 18.

September 2017, die Baustelle für

den Straßen- und Kanalbau ein.

Damit folgt der nächste Schritt in

dem über mehrere Jahre dauernden

Projekt „Umfeld Röntgenstraße“.

Die Straßen- und Kanalarbeiten

starten im Bereich vor dem

Medicum.

Die Verkehrsführung erfolgt

analog zu der Verkehrsregelung,

die während der Arbeiten der

Stadtwerke Detmold eingerichtet

war: Die Zufahrt in die Röntgenstraße

und zum Haupteingang des

Klinikums ist während der Bauzeit

ungestört.

Ab dem Medicum wird die Röntgenstraße

in Richtung Notaufnahme

des Klinikums und Notdienst im

Medicum zur Einbahnstraße. Die

Notfallversorgung für das Klinikum

Lippe ist zu jeder Zeit gewährleistet.

Für Besucherinnen und Besucher und

Kunden des Medicums gibt es vor

dem Medicum keine Parkmöglichkeit.

Die Zufahrt zum Parkhaus am

Finanzamt bleibt aber möglich. Dort

werden für Patienten nach Operationen

oder mit Gehschwierigkeiten

Parkplätze direkt am Eingang des

Parkhauses reserviert. Zudem werden

Gehhilfen zur Verfügung gestellt.

Kunden der Medicum Apotheke

erhalten bei einem Einkauf halbstündige

Parkgutscheine für das

neue Parkhaus.

Die gesamten Bauarbeiten werden

voraussichtlich ein Jahr

dauern. Ziel der Maßnahmen ist

es, den Rettungsfahrzeugen eine

Zufahrt zum Krankenhaus ohne

Störungen zu ermöglichen und

Behinderungen durch parkende

Autos auszuschließen.

Dafür werden in der Röntgenstraße

Trennflächen ähnlich

Mittelinseln und mehrere Kurzzeitparkplätze

angelegt. Über den

zweiten Bauabschnitt, der Anfang

nächsten Jahres starten soll, wird

frühzeitig informiert.

Soziale Gerechtigkeit

Thema bei den

Marktplatzgesprächen

am 19. September

Armes

Deutschland

Die soziale Gerechtigkeit steht

unter dem Titel „Armes Deutschland!

Reichlich Grund zum Umverteilen?“

im Mittelpunkt der

Reihe „Marktplatzgespräche“.

Diese findet am Dienstag, den

19. September, um 19.30 Uhr

im Gemeindehaus am Markt in

Detmold statt. Auf dem Podium

geht es unter anderem darum,

wie groß die Armut im reichen

Deutschland ist, ob sich die

soziale Schere immer weiter

öffnet und ob die fehlende

soziale Gerechtigkeit eine der

Ursachen des Rechtspopulismus

ist. Unter der Moderation von

Landespfarrer Dieter Bökemeier

und Bildungsreferentin Monika

Korbach diskutieren Professor

Doktor Ernst-Ulrich Huster von

der Universität Gießen, Karl-

Eitel John, Fachbereichsleiter für

Jugend, Familie und Soziales des

Kreises Lippe, Matthias Neuper,

Leiter des Diakoniereferates der

Lippischen Landeskirche und

der Herberge zur Heimat, sowie

Robert Trettin, stellvertretender

Sprecher der Nationalen

Armutskonferenz. Musikalisch

wird die Diskussion vom Saxophonquartett

AbraxSax begleitet.

Blutspende

Remmighausen: Donnerstag,

28. September, 17.30 bis 20.30

Uhr in der Grundschule, In der

Fried 13.

Hier geht am kommenden Sonntag ab 11 Uhr nichts mehr: die Bundesstraße 239 wird wegen einer

Demonstration zwischen dem Nordring und der Westerfeldstraße für mehrere Stunden gesperrt. Das

Aktionsbündnis lädt alle ein, daran teilzunehmen.

Foto: Niederkrüger

Wer schon immer einmal Lust hatte,

auf einer der Hauptverkehrsadern

Detmolds zu tanzen, zu grillen oder

zu protestieren: Am Sonntag, 17.

September, wird die Bundesstraße

239 ab 11 Uhr zwischen Nordring

und Westerfeldstraße (Mercedes-

Benz) voll gesperrt. Der Grund: Das

Aktionsbündnis „Schützt Mensch

und Tier im Detmolder Westen“ um

deren Vorsitzenden Helmut Krüger

hat eine Demonstration angemeldet,

um gegen ein weiteres Gewerbegebiet

in ihrem Stadtteil zu protestieren

(der Detmolder Kurier berichtete).

Los geht es um 11 Uhr an der

Kreuzung Klingenbergstraße / Ecke

Nordring. Das Aktionsbündnis, das

sich inzwischen mit weiteren Bürgerinnen

und Bürgern aus Nienhagen,

Heiden, Niewald, Oettern-Bremke,

Jerxen-Orbke und Detmold-Stadt

zusammen als „Bürgerinitiative

Oetternbach“ präsentiert, will erneut

auf die enorme Belastung für Mensch

und Natur aufmerksam machen. Als

Redner der Kundgebung haben bislang

Ute Koczy (Grüne), Bernd Milde

(Vorsitzender des Naturschutzbundes

NABU) und Bürgermeister Rainer

Heller zugesagt. Letzterer ist in einer

schwierigen Rolle: Er hat zugleich

das Wohl der Anwohnerinnen und

Anwohner zu vertreten, ist aber als

Chef der Stadtverwaltung auch für

die Umsetzung des bereits beschlossenen

Gewerbegebietes verantwortlich.

„Es sind zwei neue Verfahren vor

Gericht anhängig“, erklärt Annette

Heuwinkel-Otter gegenüber dem

Detmolder Kurier: „Ein Antrag auf

eine einstweilige Anordnung, und

auf ein Normenkontrollverfahren.“

Herüber sei der Bürgermeister inzwischen

informiert worden. Dabei

gehe es insbesondere um das direkt

angrenzende Naturschutzgebiet

Oetternbach, nach Aussagen von

Naturschützern eines der schützenswerten

Gebiete Detmolds, in dem

unter anderem Kiebitze, Steinkauz

(als einziges Brutgebiet in Lippe),

Feldlerche, Schafstelze, Wachtel

und Goldammer heimisch sind.

Darüber hinaus gebe es zahlreiche

Fledermausarten, die das Gebiet

als Jagdrevier nutzen. „Wir sind in

dem Verfahren leider nicht wirklich

beteiligt worden“, erklärt Bernd Milde,

Vorsitzender des NABU Lippe.

Dieser habe zwar eine fünfseitige,

ausführliche Stellungnahme abgegeben,

die aber aufgrund des Verfahrens

für die Stadt nicht bindend gewesen

sei. „Wir konnten zwar etwas sagen,

aber die Stadt Detmold musste dies

nicht berücksichtigen.“

„Kommen Sie am Sonntag, 17.

September, ab 11 Uhr zum Treffpunkt

Nordring, bringen Sie Trillerpfeifen,

Trommeln, lautstarke Instrumente

und gegebenenfalls einen Hocker

mit“, ermutigt Helmut Krüger alle

Bürgerinnen und Bürger, an der

Aktion teilzunehmen. khN

WLAN in den Bussen der SVD – Praxistest des Detmolder Kuriers

Fahrgäste surfen kostenlos

im Detmolder Stadtbus

Nach der Eröffnung des Freifunk-

Internetzugangs im Kundencenter

Rosental (der Detmolder Kurier

berichtete) ging es überraschend

schnell: Ab sofort ist es auch möglich,

in den Bussen des Stadtverkehrs

Detmold mit mobilen Endgeräten wie

Smartphone oder Tablet per drahtloser

Internetverbindung (WLAN)

online zu sein. Noch im April hatte

Daniela Niestroy-Althaus von der

Stadtverkehr Detmold GmbH (SVD)

auf Nachfrage unserer Zeitung ausgeschlossen,

dass es dieses Angebot

noch vor der Neuausschreibung der

Busverkehre im Jahr 2019 geben werde.

Jetzt erklärt sie als Prokuristin der

SVD: „Nach der Hotspot-Eröffnung

im Rosental haben wir uns natürlich

informiert, was möglich ist und wie

wir auch WLAN in den Bussen umsetzen

können.“ Hinzu habe es noch

einen politischer Antrag gegeben,

dann sei alles sehr schnell gegangen.

SVD-Geschäftsführer Wolfgang

Janz ergänzt: „Im Zuge der Ausschreibungsvorbereitung

und dann

auf Antrag der Jungen Union haben

wir die Kosten der WLAN-Ausrüstung

noch einmal recherchiert. Gegenüber

früherer Aussagen in Höhe

von zirka 40.000 Euro beliefen sich

diese jetzt nur noch auf zirka 20.000

Euro. Daraufhin haben wir dem Aufsichtsrat

unserer Hauptgesellschaft

(DetCon) einen entsprechenden

Beschlussvorschlag unterbreitet,

WLAN kurzfristig einzuführen, der

dann angenommen wurde.“

Wie verhält sich nun das Netz im

Stadtbus in der Praxis? Der Detmolder

Kurier hat es bei mehreren

Fahrten getestet. Die Kurzeinschätzung:

Wer auf seinem Smartphone

LTE (das bisher schnellste, aber

kostenintensivste mobile Internet)

im Vertrag hat, der ist mit seinem

normalen Mobilfunkvertrag besser

bedient als das WLAN der SVD.

Denn dieses zeigt sich zuweilen

zickig, mit labilen Übertragungsraten

und langen Reaktionszeiten (in

Jargon „ping“ genannt). Wer aber

keinen teuren LTE-Vertrag hat, ist

mit dem SVD-WLAN gut bedient:

Es bietet, je nach Verfügbarkeit,

bis zu 10 Mbit beim Herunterladen

(„download“) von Daten, und reicht

somit auch für größere Dokumente

oder Internetseiten. Die SVD hat

aber die Download-Datenmenge

reduziert: 150 Megabyte darf man

pro Sitzung abrufen. Und es gibt

noch einen Sicherheitsaspekt: Das

WLAN der SVD ist nicht verschlüsselt.

Wer also E-Mails abruft,

Banktransaktionen durchführt, oder

andere sicherheitsrelevante Dinge

mit seinem Smartphone oder Tablet

tätigt, sei gewarnt: der Datenverkehr,

auch die Übertragung der Passworte,

zwischen Endgerät und Bus sind

unverschlüsselt, und damit theoretisch

für alle in der Reichweite des

WLANs einsehbar. Dies sollte man

beim persönlichen Surfverhalten

berücksichtigen.

khN

Jetzt möglich: mit dem Smartphone drahtlos surfen in den Bussen des

Stadtverkehrs Detmold. Es gibt aber Einschränkungen bei Sicherheit

und Datenmenge.

Foto: Niederkrüger


Detmolder Kurier Nr. 178 15. September 2017 Seite 9

CHRISTIAN

HAASE

Für Sie in den Bundestag.

DREI GUTE GRÜNDE

FÜR HAASE UND DIE CDU:

1. VON HIER – FÜR HIER!

Mein ganzes Leben habe ich in unserer Region verbracht. Ich kenne die Menschen,

die Themen und die Herausforderungen der Region. Und zwar nicht

nur aus der Zeitung oder aus Erzählungen, sondern weil mich die Probleme

der Region genauso betreffen wie Sie. Mir ist der Straßenausbau genauso

wichtig wie Ihnen, auch ich möchte keine Verschandelung der Natur durch

eine neue Hochspannungstrasse. Daher ist es mir ein Anliegen, die Projekte

vor Ort schnell und gut voranzutreiben. Der B64/83-Ausbau kommt – und

den SuedLink verläuft nicht durch das Weserbergland.

2. STARKE STIMME FÜR DEN LÄNDLICHEN RAUM

Ich stehe ein für gleichwertige Lebensverhältnisse in der Stadt und auf dem

Land. Der Verzicht auf wenige große Oberzentren in unserem Land ist wertvoll

und zeichnet uns aus. Viele „Hidden Champions“ haben ihren Sitz im

ländlichen Raum. Wir dürfen sie nicht alleine lassen. Ich setze mich daher

ein für ein schnelles und stabiles Internet, damit die Firmen im ländlichen

Raum nicht abgehängt werden und alle Stufen der Digitalisierung mitgehen

können. Ich setze mich für das Baukindergeld ein, damit sich junge Familien

bei uns im Kreis eine Heimat schaffen können und von den Perspektiven vor

Ort profitieren können. Das Leben auf dem Land ist für mich ein Privileg –

ich möchte dieses lebens- und liebenswert gestalten.

3. OFFENES OHR FÜR SIE

Meinen Beruf verstehe ich als Dienst am Menschen. Daher verbringe ich

jede sitzungsfreie Woche auch im Wahlkreis. Im Gespräch mit Ihnen, mit

Unternehmen und Institutionen vor Ort ergeben sich meine Themen für

Berlin. In unserer Heimat fülle ich mein Aufgabenheft für Berlin. Nach den

ersten vier Jahren in Berlin bin ich gut vernetzt und weiß, wie ich die Interessen

unserer Region in Berlin vorbringen kann. Dies werde ich gerne vier

weitere Jahre für Sie tun. Sprechen oder rufen Sie mich jederzeit gerne an!

Ich danke für Ihr Vertrauen und bitte um Ihre Stimme am 24. September.

Ihr Christian Haase MdB

Telefon: 030 / 227 - 73 840

Mail: christian.haase@bundestag.de

Facebook: www.fb.com/haasechristian.de

Homepage: www.haasechristian.de

Haase AZ 285x210.indd 1 06.09.17 16:36

Den Bürgern in Deutschland wird

nachgesagt keine Lust zu haben sich

politisch zu engagieren. Viele sprechen

von „Politikverdrossenheit“ und das

ohne je selbst politisch aktiv gewesen

zu sein. Eindeutig ist: Um mitreden

zu können, muss man sich zuerst

mit einer Situation beschäftigen. Erst

wenn das geschehen ist, sollte man

urteilen. „Politik ist spannend, sie wird

durch Menschen gemacht, die sich

engagieren. Wer mitmacht kann etwas

bewegen“, so Kassierer Detlef Sude,

langjähriges Mitglied im Ortsverein.

Dies ist heute so und war auch vor 90

Bürgerversammlung am 4. Oktober um 18 Uhr in der Papiermühle

Berlebeck: Anwohner sollen mitreden

Jetzt geht’s los? Die Stadt Detmold verschob die Sanierung der Paderborner Straße im Stadtteil Berlebeck

von Jahr zu Jahr, hier vor dem Hotel Kanne in der Ortsmitte. Wann und ob es jetzt losgeht, darüber

informiert die Stadtverwaltung am 4. Oktober um 18 Uhr in der Papiermühle. Foto: Niederkrüger

SPD Ortsverein Jerxen-Orbke wird 90 Jahre alt

„Politik ist spannend“

Jahren die Antriebsfeder diesen Ortsverein

zu gründen. Der SPD-Ortsverein

Jerxen-Orbke wurde am 01.10.1927

im Haus des Ziegelbesitzers Ernst

Pankoke, Hinter den Pinneichen Nr. 21,

in der Wohnung des Lehrers Sprenger

gegründet.

Gründungsmitglieder waren August

Arend (Ziegler), Wilhelm Gronemeier

(Betriebsleiter), Fritz Heuwinkel

(Arbeiter), Henrich Mellies (Lokomotivführer),

August Mesch (Tischler),

Wilhelm Mischer (Tischler),Ernst

Obermann (Ziegler), Ernst Sieweke

(Drucker), Wilhelm Sommer (Tischler),

Hans Hermann Sprenger (Lehrer),

Edwin Steiner (Arbeiter),Wilhelm

Stellbrink (Tischler), August Stölting

(Tischler), Heinrich Strate (Tischler),

August Vogt (Arbeiter), Gustav Vogt

(Tischler), Heinrich Watermann

(Stuckateur). 1930 wurde die erste

öffentliche Veranstaltung im Gasthof

Belfort durchgeführt.

Dabei handelte es sich um einen

gemütlichen Sonntagnachmittag. Es

waren ca. 200 Gäste anwesend. Der

erste Bürgermeister, Edwin Steiner

(Gründungmitglied), nach dem Krieg

kam aus den Reihen des Ortsvereins. Er

Zu den geplanten Projekten „Sanierung

der Paderborner Straße“,

der Bushaltestelle und des „Multifunktionsplatzes

Berlebeck“ können

die Bürgerinnen und Bürger wieder

mitreden: Am Mittwoch, 4. Oktober,

lädt die Stadtverwaltung um 18 Uhr

zu einer Bürgerversammlung in die

Papiermühle ein. Darüber informierte

Uwe Rosemeier vom Team

Tiefbau der Stadt jetzt die Mitglieder

des Ausschusses für Tiefbau und

Immobilien der Stadt Detmold.

Bereits in 2014 hatte es dazu eine

Bürgerversammlung gegeben, da

seinerzeit bereits die Sanierung

der Paderborner Straße zwischen

Hangsteinstraße und Hohler Weg

geplant war und direkt erfolgen

sollte. Die Umsetzung verschob die

Stadt Detmold aber immer wieder

von Jahr zu Jahr. Nun soll das Thema

zusammen mit dem geplanten „Multifunktionsplatz“

(der Detmolder

Kurier berichtete in seiner letzten

Ausgabe) erneut erörtert werden.

Alle Einwohnerinnen und Einwohner

Berlebecks und andere Interessierte

sind eingeladen, am 4. Oktober um

18 Uhr die Planungen einzusehen

und zu kommentieren. Die Versammlung

findet im Saal der Papiermühle

statt.

khN

war von den Briten eingesetzt worden

und führte das Amt bis zu den ersten

freien Wahlen. Aus dieser Wahl ging

der Genosse Ernst Klasing aus dem

Ortsvereins hervor.

Er war bis Mitte der 50er Jahre

Bürgermeister von Jerxen-Orbke. Der

Ortsverein ging in den 80er und 90er

unter der Regie von Gerd Röttgen neue

Wege, es wurde 1980 eine Bürgersprechstunde

eingeführt, die jeden 1.

Sonntag im Monat stattfand. Nach ca.

25 Jahre musste diese liebgewonnene

Einrichtung aufgegeben werden, es war

einfach gesagt kein Bedarf mehr vorhanden,

es kam niemand mehr. Außer

einer kurzen Pause führt seit 2004 Klaus

Lömker den Ortsverein. Heute hat der

Ortsverein seine Versammlungen geöffnet

und bei Themen die den Ortsteil

betreffen begrüßt der Ortsverein auch

gerne Bürger die nicht Mitglieder der

Partei sind. Auf diese Weise lässt der

Ortsverein die Bürgersprechstunde im

Geiste weiterleben.

Der Vorstand heute besteht aus

Klaus Lömker (1. Vorsitzender), Erika

Streeck (stellv. Vorsitzende), Stephan

Lömker (stellv. Vorsitzender), Detlef

Sude (Kassierer) und Ilse Hilmert

(Schriftführerin), die Zahl der Mitglieder

liegt bei 50, leider schrumpfend. Der

Ortsverein Jerxen-Orbke hat heute ein

aktives (Vereins)Leben.

Der Ortsverein trifft sich regelmäßig

am letzten Freitag im Monat im Vereinshaus.

In den Sommerferien wird

immer eine Familienveranstaltung

angeboten. Der Ortsverein sieht seine

Aufgabe darin sich für den Ortsteil

einzusetzen, was die Projekte Naherholungswege,

Vereinshaus, Kunstrasenplatz,

Schule und Kindergarten sowie

die Förderung des Vereinswesens im

Ortsteil zeigen.


Detmolder Kurier Nr. 178 15. September 2017 Seite 10

Staffelübergabe bei der Peter Gläsel Stiftung:

Bei der Aktionswoche für Nachhaltigkeit gibt es so viele Projekte wie nie

„B-Wusst“-Woche mit neuem Detmold-Stadtplan

In ihrer fünften Auflage präsentiert

sich die „B-Wusst“-Woche in diesem

Jahr mit so vielen Veranstaltungen

wie nie zuvor. Insgesamt 33 Aktionen

rund um das Thema Nachhaltigkeit

werden vom 15. bis 24. September

in Detmold, Horn-Bad Meinberg,

Schlangen und Lemgo sichtbar

gemacht − und das auch dauerhaft,

denn die Peter Gläsel Stiftung, die

die „B-Wusst“-Woche ins Leben

gerufen hat, hat Stadtpläne drucken

lassen, die als Programmheft dienen.

Darüber hinaus soll eine nachhaltige

Landkarte für die Region entstehen,

auf der die Initiativen auch über den

September hinaus präsent bleiben.

„Damit tragen wir dem Ursprungsgedanken

der „B-Wusst“-Woche

Rechnung, Menschen und Aktionen

sichtbar zu machen, die sich aktiv für

Nachhaltigkeit und Lebensqualität

in unserer Stadt und den Nachbargemeinden

einsetzen“, erklärt Ulrike

Levri von der Peter Gläsel Stiftung.

Im Jahr 2013 hat sie die Idee nach

Detmold getragen. Innerhalb kurzer

Zeit hat sich die „B-Wusst“-Woche

zum Erfolgsmodell entwickelt.

„Es gibt viele Ideen, die über diese

Woche hinaus weiterverfolgt und

umgesetzt werden“, resümiert Levri.

„Das Detmolder Lastenrad ist so

ein Beispiel. In der Region ist ein

starkes Netzwerk entstanden.“ Die

Anzahl der Veranstaltungen hat sich

innerhalb der vergangenen vier Jahre

gar verfünffacht.

Ulrike Levri selbst wird die „B-

Wusst“-Woche in diesem Jahr nicht

betreuen. Sie geht in Mutterschutz

und übergibt den Staffelstab an Maren

Ulrike Levri (rechts) übergibt den Nachhaltigkeits-Stadtplan − hier symbolisch aufgerollt als Staffelstab

− an Maren Weber.

Weber, die neu bei der Peter Gläsel weitere Mitarbeiter Ansprechpartner und Firmen zum Gemeinwohl beitragen.

Stiftung ist. Als Diplom-Ökonomin im „B-Wusst“-Büro in der ehemaligen

Die Kinder der Peter Gläsel

mit Schwerpunkt auf Nachhaltigem Adler-Apotheke in der Bruchstraße Schule planen eine Müllaktion zum

Wirtschaften sind die Themen der 37, und zwar täglich 11 bis 18 Uhr. Mitmachen. Inspiriert dazu haben

„B-Wusst“-Woche ihr Steckenpferd. Das „B-Wusst“-Büro soll ein Ort der sie die Global Goals der Vereinten

Einige Jahre hat sie für Europas größte Begegnung sein, in dem Menschen Nationen. Darüber hinaus gibt es

Nachhaltigkeitsbank gearbeitet und mit ihren Anliegen für ein lebenswertes

einen Urban Gardening Workshop,

unter anderem im Fairen Handel in

Detmold einen Ansprechpartner Filmvorführungen, eine Mitmacheinen

Indien Erfahrungen gesammelt. Seit finden. Natürlich beantwortet Maren Aktion vom Theatre Fragile, einen

diesem Frühjahr lebt sie in Lippe Weber auch alle Fragen zu dem vielseitigen

Kräuterspaziergang und eine Entde-

Programm.

und beschäftigt sich neben ihrer

ckertour zu den drei Ausstellungen

Anstellung bei der Peter Gläsel Stiftung

In diesem Jahr erstmalig dabei der „B-Wusst“-Woche und anderen

mit den Themen Naturfilm und ist zum Beispiel die Initiative Ge-

bemerkenswerten Orten in Detmold.

Naturpädagogik. Während der „B- meinwohlökonomie, die die Frage Alle Termine der „B-Wusst“-Woche

Wusst“-Woche sind Maren Weber und stellt, was Vereine, Institutionen gibt es unter www.b-wusst.de.

Für die „B-Wusst“ Woche holt die Peter Gläsel Stiftung am 17. September

den Dokumentarfilm „Weit“ in die Filmwelt

Ein Film mit Fernweh-Potenzial

Info-Standaktion der CDU am 15. September in Pivitsheide

„Mit dem Bundestagsabgeordneten

ins Gespräch kommen“

Am Freitag, 15. September steht Christian Haase,

Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Lippe

II – Höxter, allen Bürgerinnen und Bürgern ab

16:00 Uhr vor Markant-Mellies in Pivitsheide für

Fragen zur Verfügung. Die Info-Standaktion

der CDU Ortsunion Pivitsheide/Nienhagen

wird bis ca. 18:00 Uhr dauern.

In dreieinhalb Jahren um die Welt: Patrick Allgaier und Gwen Weisser mit Sohn Bruno in den Pyrenäen.

Am 17. September zu sehen im Dokumentarfilm „Weit“ in die Filmwelt.

Der Film ist bundesweit ein Erfolg,

hat es aber bisher noch nicht

in die lippischen Kinos geschafft.

Am Sonntag, 17. September, wird

„Weit. Die Geschichte von einem

Weg um die Welt“ in der Filmwelt

Detmold gezeigt. Gwendolin Weisser

und Patrick Allgaier dokumentieren

darin ihre dreieinhalb Jahre dauernde

Reise um die Welt.

Zu zweit zogen Patrick und Gwen

im Frühling 2013 von Freiburg gen

Osten los, um dreieinhalb Jahre und

97.000 Kilometer später zu dritt aus

dem Westen wieder heimzukehren.

Ohne zu fliegen und mit einem kleinen

Budget in der Tasche erkundeten

sie die Welt, stets von Neugier und

Spontanität begleitet. Im Mittelpunkt

der Reise standen immer die unmittelbare

Nähe zu den Menschen und

der Natur.

Gwen und Patrick bereisten per

Anhalter Länder wie Tadschikistan,

Georgien, Iran, Pakistan, China

und die Mongolei. Von Japan ging

es mit einem Frachtschiff nach

Mexiko. Nach der Geburt von Sohn

Bruno fuhren sie mit einem alten

VW-Bus durch Mittelamerika. Als

sie im Frühjahr 2016 nach einer

Schiffspassage von Costa Rica nach

Spanien wieder europäischen Boden

unter den Füßen spürten, haben sie

die Weltumrundung mit einem 1.200

Kilometer Fußmarsch bis vor die

Haustür in Freiburg vollendet. Die

Filmvorführung beginnt um 19 Uhr.

Der Eintritt ist frei.


Detmolder Kurier Nr. 178 15. September 2017 Seite 11

Was ist B-WUSST?

Die B-WUSST Woche bietet einen

Rahmen für Aktionen von engagierten

Menschen, die unser Umfeld lebenswerter

und nachhaltiger gestalten.

Ihr seid herzlich willkommen in

Detmold, Horn-Bad Meinberg,

Schlangen-Kohlstädt und Lemgo!

FREITAG | 15. Sep

Kunstausstellung Semih Akbay

Kunstwerke zur Lebensgeschichte des

türkischen Künstlers und der Kultur

seines Landes.

FR 15. Sep | 11.00 Uhr | Eröffnungsveranstaltung

| | FR 15. Sep – SO 24. Sep |

tägl. geöffnet 11.00–18.00 Uhr

Begegnungszentrum, Paulinenstraße 65,

Detmold | www.semihakbay.com

Wie intelligent werden Maschinen?

Vortrag mit Prof. Jürgen Jasperneite

am Forschungsstandort Lemgo,

anschließend optional Führung durch

die SmartFactoryOWL.

FR 15. Sep | 15.00 –16.00 Uhr | Führung

bis ca. 16.45 Uhr

Centrum Industrial IT (CIIT), Langenbruch

6, Lemgo | Anmeldung

erwünscht unter office@ciit-owl.de |

www.ciit-owl.de

Traumberuf?

Entdecke deine Stärken! Verschiedene

Wege ins Berufsleben – wissen, wo’s

hingeht! Eine Kooperationsveranstaltung

der Agentur für Arbeit, der Hochschule

OWL und der Peter Gläsel Stiftung.

FR 15. Sep | 16.00 –18.00 Uhr

B-WUSST Büro, Bruchstraße 37, Detmold

Freifunk Lippe

Freies W­LAN bringt mehr Lebensqualität

nach Detmold – was es ist und

wie es geht.

FR 15. Sep | 18.00– ca. 21.30 Uhr

Skyline Bowling, Paulinenstraße 21,

Detmold | www.freifunk-lippe.de

Netze knüpfen ...

... unter einem Dach – Hilfen für

Geflüchtete: wo und wie?

FR 15. Sep | 19.00 – ca. 20.30 Uhr

Begegnungszentrum, Paulinenstraße 65,

Detmold | www.das-dach-ev.de

SAMSTAG | 16. Sep

1. Ökotour de OWL

Mit Elektrofahrzeugen zu Bio­Verkäufern

in OWL.

SA 16. Sep | 9.00–18.00 Uhr

Anmeldung unter: www.wir-lebenbio.com/oekotour-de-owl

Wildniskreis

Austausch über und Erleben von

„Wildnis“. Herzlich willkommen Wildnispädagogen,

Interessierte und Kinder!

SA 16. Sep | 10.30 – ca. 15.00 Uhr

Treffpunkt: Wildhang 11, 32805 Horn­

Bad Meinberg

Tag der Gehörlosen

Herzliche Einladung zum Straßenfest mit

Gebärdensprache­Workshop, Kinderschminken,

Zumbavorführung und mehr!

SA 16. Sep | 11.00 –14.00 Uhr

Bruchstraße, Detmold

Repaircafé

Radio kaputt, Rock zu lang? Bei Kaffee

und Kuchen helfen Profis weiter!

SA 16. Sep | 14.00 –18.00 Uhr

AWO, Elisabethstraße 45­47, Detmold

www.lippeimwandel.de

Gemeinwohl in Horn-Bad Meinberg

Was ist Gemeinwohlökonomie? Was

tragen Vereine, Institutionen und Firmen in

Horn­Bad Meinberg zum Gemeinwohl bei?

SA 16. Sep | 14.00 + 17.00 Uhr | Vortrag

SA 16. Sep | 14.00 –18.00 Uhr | Ausstellung

| Haus am Kurpark,

Park straße 63, Horn­Bad Meinberg

SoLaWi Dalborn

Vorstellung des Konzepts der Solidarischen

Landwirtschaft mit Kostprobe.

SA 16. Sep | 16.00 –18.00 Uhr

Die blaue Pause, Lange Straße 87,

Detmold | www.solawi-dalborn.org

SONNTAG | 17. Sep

Upcycling, ein Wort in aller Munde

Aus Alt mach Neu. Bring deine alte

Klamotte und auf geht’s!

FR 15.– SO 24. Sep | tägl. 11.00 –

18.00 Uhr | Ausstellung

SO, 17. Sep | 12.30 – ca. 17.00 Uhr |

Workshop

B-WUSST Büro, Bruchstraße 37, Detmold

Meditativer Kräuterspaziergang

Mit Tipps und Anregungen aus

Naturheilkunde, Ayurveda, Permakultur

und veganer Ernährungsweise.

SO 17. Sep | 14.30 –16.00 Uhr

Silvaticum, Treffpunkt am Eingang des

Bad Meinberger Badehauses,

Wällenweg 50, Bad Meinberg

WEIT. – Der Film

Zu zweit zogen Patrick und Gwen aus

Freiburg los, um dreieinhalb Jahre und

97.000 Kilometer später zu dritt zurückzukehren.

SO 17. Sep | 19.00 – ca. 21.00 Uhr

Eintritt frei.

Filmwelt Detmold, Lange Straße 74

www.weitumdiewelt.de

MONTAG | 18. Sep

Ein Rad

Einradfahren und Jonglieren für Kinder

und Jugendliche ab 8 Jahren.

MO 18. Sep | 16.30 –17.30 Uhr

Hangar 21, Charles­Lindbergh ­

­Ring 10, Detmold | Anmelden unter

0171 7890889 | www.sauresani.de

Zirkustraining

Schnuppern und Vertiefen von Jonglieren

und Einradfahren für große Menschen.

MO 18. Sep | 18.00 –19.30 Uhr

Hangar 21, Charles­Lindbergh ­

­Ring 10, Detmold | Anmelden unter

0171 7890889 | www.sauresani.de

DIENSTAG | 19. Sep

„Transition Streets“ in Lippe

Energiewende in der Nachbarschaft,

Vortrag mit Reinhold Poir,

Transition Town Bielefeld.

DI 19. Sep | 19.00 –21.00 Uhr

Die blaue Pause, Lange Straße 87,

Detmold | www.lippeimwandel.de

MITTWOCH | 20. Sep

Kochworkshop mit Gehörlosen

Kochen und genießen Sie mit Gehörlosen

und Hörenden! Türkisch­arabisch,

auch vegetarisch.

MI 20. Sep | 17.30 – ca. 21.00 Uhr

Gemeindehaus Erlöserkirche, Marktplatz

6, Detmold | Bitte anmelden unter

nejlastranghoener@gmail.com

Appetit auf Veränderung?

Impulsvorträge zu Philosophie und

Ökonomie. Musikperformance

„Mami Nova project“.

MI 20. Sep | 17.30 –19.00 Uhr

und

MI 20. Sep | 19.30 –21.00 Uhr

Paulinenstraße 36, ehemalige Handwerkskammer,

Detmold

www.mentori-stiftung.de

Auf Entdeckertour

Stadtrundgang zu bemerkenswerten

b­wussten Orten in der Innenstadt.

Gleich im Anschluss findet „Appetit auf

Veränderung?“ statt.

MI 20. Sep | 18.00 –19.30 Uhr

Start: Die blaue Pause, Lange Straße 87,

Detmold | Ziel: Ehemalige Handwerkskammer,

Paulinenstraße 36

www.dieblauepause.de

Fliegender Teppich

Die interaktive Installation bietet einen

„Austauschboden“ für offene Menschen

um etwas Neues voneinander zu lernen.

Mach mit!

MI 20. Sep 18.30 – 20.00 Uhr | Einweihung

MI 20. Sep – DO 5. Okt

MO–DO 8.00–17.00 Uhr

FR 8.00–13.00 Uhr | interaktive Installation

www.theatre-fragile.com

DONNERSTAG | 21. Sep

Müllaktion

Eine Mitmachaktion von Kindern der

Peter Gläsel Schule, inspiriert von den

Global Goals der Vereinten Nationen.

Zeit und Ort auf www.b-wusst.de/

programm | www.pgschule.net

Haus für ALLE

Detmolder Nordstadt. Projektvorstellung

für nachbarschaftliches Wohnen [+­ 60]

ab Frühjahr 2018.

DO 21. Sep | 16.00 Uhr | Führung Grundstück

DO 21. Sep | 17.00 Uhr | Projektvorstellung

Stettiner Straße 9 (Haupteingang),

Detmold | www.wir-genossenschaft.de

Dreh auf und spar!

Vortrag zum Thema Warmwasser für alle

BürgerInnen.

DO 21. Sep | 19.00 – ca. 20.30 Uhr

Kreishaus, Felix­Fechenbach­Straße 5,

Detmold | www.klimapakt-lippe.de

FREITAG | 22. Sept

Transition 2.0

Film voller Initiativen für eine lebenswerte

Welt.

FR 22. Sep | 19.30–21.00 Uhr

Gemeinderaum der Lutherkirche,

Schülerstr. 14, Detmold

www.lippeimwandel.de

SAMSTAG | 23. Sep

Nachhaltige Landkarte

Vernetzungsveranstaltung für engagierte

Menschen – euer Input zur „Nachhaltige

Landkarte der Region“ ist gefragt!

SA 23. Sep | 10.00 –12.00 Uhr

B-WUSST Büro, Bruchstraße 37, Detmold

Die Meile

Projekteinreichung für die neue Nachhaltigkeitsrubrik

des Magazins „Die Meile“.

SA 23. Sep | 12.00 –13.00 Uhr

B-WUSST Büro, Bruchstraße 37, Detmold

www.petrajastro.de

Ernte- und Einkochnachmittag

Gemeinsam wollen wir Lebensmittel bei

der Solidarischen Landwirtschaft ernten

und haltbar machen.

SA 23. Sep | 14.00 –18.00 Uhr

SoLaWi­Feld: B1 aus Detmold kommend

bis 1. Ausfahrt Schlangen, danach links

Richtung Kohlstädt, nach 400 m Feld

auf linker Seite, Schlangen­Kohlstädt

www.solawi-am-strothebach.de

Wir lassen es sprießen!

Urban Gardening in unserer Stadt mit

Seedball Workshop.

SA 23. Sep | 14.00 –18.00 Uhr

Innenhof mit Spielplatz in der

Grabenstraße, Detmold

www.querbeet-detmold.de

Performance

des Künstlerduos Klaar van der Lippe

und Bart Stuart aus Amsterdam im

Rahmen von „Geschmacksache“.

SA 23. Sep | 16.00 Uhr

Marktplatz Detmold

http://schloss-projekt.blogspot.de

SONNTAG | 24. Sep

Bio-Obstbaumführung

Freut euch auf regionale Apfelvielfalt,

Zwetschgen, Holunder und Bio­Baumpflegetipps.

Und wer hat Lust auf eine

Treckerfahrt mit Anhänger?

SO 24. Sep | 10.00 –12.00 Uhr

Obstbau Lohmannshof, Erbhofstraße 30,

Hiddesen | www.lebenshilfe-detmold.de

Lachyoga

Heitere Schnupperstunde für

Entspannung, Lebensfreude und mehr –

Lachen Sie einfach mit!

SO 24. Sep | 14.00 –15.00 Uhr

Palaisgarten Detmold, Treffpunkt direkt

hinter Musikhochschule

www.lachyoga-lehrerin.de

MEHRTÄGIG ...

Blumen im Bus

Fahren Sie Bus? Freuen Sie sich über

Blumensamen! Vor, nach und während

der B-WUSST Woche in vielen Bussen

der KVG. www.kvg-lippe.de

B-WUSST BÜRO

Sprich mit engagierten Menschen.

Teile an der Glückswand. Probiere

Detmolds erstes Lastenrad

am Do 21. – So 24. Sep

Täglich geöffnet 11.00 – 18.00 Uhr

während der B-WUSST Woche.

Bruchstraße 37, Detmold

b-wusst.de/

programm

Ein Projekt der Peter Gläsel Stiftung | pg-stiftung.net | Layout: querdenker.com


Detmolder Kurier Nr. 178 15. September 2017 Seite 12

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Das Abwasser fließt zu langsam! „Im Rohrnetz und Kanal!?“ Was nun?

Professionell. Kompetent. Erfahren. Zuverlässig.

Romantische Wagner-Oper „Der Fliegende Holländer“

Wagners Oper erzählt von

Ruhelosigkeit und Erlösung

Von Arnold Pöhlker

Die Handlung „Der Fliegende Holländer“

kreist um ein romantisches

Märchen eines verfluchten Schiffskapitäns,

der nur alle sieben Jahre an

Land darf – literarisch aufgegriffen

und mit Erlösungsgedanken angereichert

von Heinrich Heine – von

Richard Wagner als Oper gestaltet –

uraufgeführt 1843 in Dresden – nun

auf der Bühne des Landestheaters.

Wie immer erklärte bei der Einführungsmatinee

die Detmolder Theatercrew

mit Intendant Kay Metzger,

Generalmusikdirektor Lutz Rademacher,

Ausstatterin Petra Mollérus

und Musiktheater-Chefdramaturgin

Elisabeth Wirtz Informatives und

Erhellendes zu dieser Operninszenierung.

Im Plenarsaal des Kreistages

mischte sich unter die Vorfreude im

Hinblick auf die bevorstehende Premiere

auch etwas Wehmut. Elisabeth

Wirtz bemühte gleichsam als Parabel

das Motiv der Oper: „Bald wird Kay

Metzger das Schiff besteigen und uns

gen Ulm verlassen. Offen sei eigentlich

nur noch die Route dorthin…“.

Petra Mollérus werde mit ihm reisen,

aber „hoffentlich nicht ein sinkendes

Schiff verlassen“.

Bei seiner Begrüßung der etwa 300

Besucher „in seinem Wohnzimmer“

nahm Landrat Dr. Axel Lehmann den

Schiffsgedanken auf und rätselte, wie

wohl das bewährte Macher-Team

auf Wasserstraßen über die Werre

bis nach Ulm gelangen könne. Dem

am Saisonende dahinfahrenden

Kay Metzger bekundete der Chef

des Kreises Respekt dafür, dass er

Detmold zu einem kleinen Bayreuth

gemachte habe. Er hob die enge Beziehung

zwischen Landestheater und

Uwe Huber

Kreis hervor, bekräftigte weiterhin

eine Förderung auf hohem Niveau

inklusive gewisser Steigerungsraten,

wenn diese nicht zu hoch seien.

Elisabeth Wirtz rezitierte aus der

von Heinrich Heine literarisch

aufgegriffenen Fabel vom „Der Fliegende

Holländer“. Heine habe die

Geschichte von einem verwünschten

Schiff mit einer unheimlichen Mannschaft

beschrieben. Da sei von Briefen

die Rede, die an den Mastbaum

festgenagelt werden müssten, weil

sonst dem Schiff Unglück widerfährt,

besonders dann, wenn sich keine

Bibel an Bord oder kein Hufeisen

am Fockmast befindet. Die Moral

des Stückes sah Heine für Frauen

darin, dass sie sich in Acht nehmen

müssten, einen Fliegenden Holländer

zu heiraten. Dagegen sollten die

Männer aus dem Stück ersehen, wie

sie durch die Weiber, im günstigsten

Fall, zugrunde gehen.

Wagner, so Wirtz, habe die Oper

zu Beginn des 19. Jahrhunderts

unter dem Eindruck einer Fülle von

Legenden Seefahrender in Zeiten der

Welteroberung und Umrundung vom

Kap der Guten Hoffnung geschrieben.

Auch eigenes Erleben sei für

Wagner lebendiges Kolorit für sein

späteres Werk gewesen. So habe er

bei seiner Flucht 1839 aus Riga eine

stürmische Seefahrt erlebt. Unterwegs

nach London musste das Schiff

wegen de tobenden Sturmes zweimal

norwegische Häfen anlaufen.

Ein tiefberührendes

Schicksal

Der Legende nach ist der Fluch

beladene Seefahrer dazu verdammt,

Vor dem „Kinoplakat“ des Fliegenden Holländers (von links) Intendant

Kay Metzger, Elisabeth Wirtz, Petra Mollérus, Susanne Serfling

(„Senta“), GMD Lutz Rademacher, Pianistin Hye Ryung Lee und

Steven Chambers („Steuermann“).

Foto: Arnold Pöhlker

Mir stinkt´s gewaltig... beschweren

sich meist betroffene, aber auch

Schüler an städtischen Schulen.

Aber nicht über das Umfeld oder

gar den Unterricht. Es ist der Kanal.

Das Abwasser fließt zu langsam.

Liegt es am ungünstigen Gefälle

oder Querschnitt? Ist das Rohr

verstopft? Geraten die Fäkalien

durch ein Leck gar auf Abwege?

Ablagerungen und Rückstau sind

die Folge. Mief-Emissionen lassen

nicht lange auf sich warten. Und

was dann?

Die Selbsthilfe hat Grenzen – wenn

die Ursache tiefer liegt: im Rohrnetz

und Kanal. Das „Uwe Huber

Planungsbüro für Kanaltechnik

GmbH“ und Sachverständigenbüro

Uwe Huber lässt Sie auch bei solchen

Problemen nicht allein. Wir

bieten Ihnen individuelle Einzellösungen

und umfassende Konzepte

bei der Grundstücksentwässerung,

Gebäudetechnik und Bauwerkssanierung.

Wir sorgen für Dichtheitsprüfungen

(Funktionsprüfung),

TV-Inspektion. Wir beraten Sie

unabhängig und umfassend - auch

bei einer Gutachtenerstellung. Wir

organisieren, wenn gewünscht,

auch eine komplette Abwicklung

und Betreuung sämtlicher notwendiger

Leistungen. Uns können Sie

vertrauen bei der Abwicklung und

termingerechten Montage.

Sprechen Sie mit uns. Wussten Sie

übrigens, dass eine Kanalsanierung

in der Regel nicht mit umfangreichen,

kostenaufwendigen Tiefbauarbeiten

verbunden sein muss? Es

besteht durchaus die Möglichkeit,

die Probleme ohne Bagger und

Spaten zu beseitigen.

nur alle sieben Jahre an Land nach

einer Frau zu suchen, die ihn durch

Liebe und ewige Treue von seinem

Fluch befreit. In einem norwegischen

Küstendorf wird Senta, Tochter des

Seefahrers Daland, vom jungen Erik

umworben. Senta sitzt vor dem Bild

des Fliegenden Holländers und ist

von dessen Schicksal tief berührt.

Ihr Blick für Erik verliert sich, sie

ist vielmehr davon beseelt, diesen

armen Mann zu erlösen. Senta hofft

zugleich, die Rolle der Mutter und

Ehefrau, die die Enge der dörflichen

Gemeinschaft für sie bestimmt, in der

Liebesbeziehung zu dem Seefahrer

hinter sich zu lassen. Doch wird ihr

das gelingen? Wirtz: „Bei Heine hat

Wagner den Gedanken gefunden,

dass eine Frau den Mann erlösen

kann.“ Deshalb werde in Wagners

Oper von Erlösung, aber auch von

der Ruhelosigkeit der Menschen

erzählt, so Wirtz.

Senta habe sich in das Bild einer

Sage verliebt, erklärt Kay Metzger.

Das Bild des Detmolder Bühnenwerkes

bestehe aus einem großflächigen

Kinoplakat. Angelehnt sei die Idee

an markante Kinoplakate aus Filmen,

beispielsweise dem Untergang der

„Titanic“. „Es wird keine großen

Schiffe auf der Bühne geben“, so

Ausstatterin Mollérus. Die Besucher

sollten sich vielmehr auf eine

Kinosituation einlassen – ähnlich

dem Foyer des Detmolder Kinos

in der Fußgängerzone. Auf einem

überlebensgroßen Plakat findet sich

der Fliegende Holländer, nachempfunden

im alten Charme mit einem

Ledermantel, der beachtliche zehn

Kilogramm wiegt.

GMD Rademacher kann mit dem

Begriff „Szenenoper“ nicht anfangen.

Für ihn ist Wagners Werk eher

wie ein „Nicht mehr – und noch

nicht“. Wagner habe viel probiert

und dann aktschlüssig auch komponiert.

Doch es gebe eigentlich

keinen Schluss der Oper. Am Flügel

demonstrierte der Chef des symphonischen

Orchesters aus einzelnen

Szenen musikalische Stimmungslagen

in verschiedenen harmonischen

Sphären. Steven Chambers als Steuermann

(Rademacher: „Ein hohes

„D“ in dieser Arie bekommt man

nicht jeden Sonntag früh so perfekt

geboten“) und Susanne Serfling mit

der Ballade der Senta „Johohoe!

Traft ihr…“, begleitet am Flügel von

Hye Ryung Lee, vermittelten einen

Vorgeschmack auf die eingängigen

Melodien der Wagner-Oper.

Verdienstmedaille für Hildegard Meierkord

Besonderes Engagement für die

Kultur in Lippe

Durch ihr langjähriges Engagement,

vor allem im kulturellen Bereich,

hat Hildegard Meierkord anerkennenswerte

Verdienste erworben. Im

Rahmen einer Feierstunde nahm sie

deshalb jetzt die Verdienstmedaille

des Verdienstordens der Bundesrepublik

Deutschland aus den Händen von

Lippes Landrat Dr. Axel Lehmann

entgegen. „Ihre großartige organisatorische

Leistung in den vergangenen

25 Jahren ist herausragend und hat

zur Kulturlandschaft Lippe enorm

beigetragen“, so Lehmann in seiner

Rede über die Würdenträgerin.

25 Jahre lang war Meierkord ehrenamtliche

Organisationsleiterin

zunächst der „Westfälisch-Lippischen

Bachgesellschaft“, später

in derselben Funktion beim international

besetzten Vokalensemble

„Die Deutschen Bach-Vocalisten“.

Während dieser Zeit organisierte die

Würdenträgerin zahlreiche Konzerte

in Detmold, Bielefeld und Corvey

(Höxter). Mit der Gründung der

„Barockakademie“ der Hochschule

für Musik in Detmold im Jahr 2003

hat sie nahtlos deren organisatorische

Leitung übernommen. Die

Barockakademie ermöglicht den

Studierenden der Hochschule eine

zusätzliche Spezialausbildung sowie

die Teilnahme an Konzerten.

Als Organisationsleiterin kümmerte

sie sich um die abwicklungstechnische

Durchführung der Konzerte

sowie um Konzertreisen und auch die

gesamte künstlerische Organisation.

Sie engagierte internationale Solisten,

Musiker des Instrumentalsolisten-Ensembles

sowie Sänger

des Vokalsolisten-Ensembles der

Herausragender Einsatz für Lippes Kultur: Landrat Dr. Axel Lehmann

überreichte nun die Bundesverdienstmedaille an Hildegard Meierkord,

hier in Begleitung ihres Mannes Rolf Meierkord (von links).

Barockakademie.

Sowohl die Konzerte als auch die

Konzertreisen, die unter anderem

nach Paris, Israel, Slowenien und

Kroatien führten, wurden allein

durch Meierkord mit größter Sorgfalt

und viel Herzblut organisiert.

Dazu gehörte die Verhandlung mit

den Künstlern, die Reservierung

ihrer Unterkünfte, die Planung der

Logistik für die Konzerte im In- und

Ausland und die Programmgestaltung.

Zudem übernahm die gebürtige

Wuppertalerin den Kartenverkauf,

kümmerte sich um die Probenpläne

und die gesamte finanzielle Abwicklung.

Selbst die Einladungskarten

wurden von ihr gestaltet und auf

eigene Kosten produziert und verschickt.

Sofern Künstler ihr bereits

zugesagtes Engagement kurzfristig

absagten, erforderten allein diese

Fälle unzählige Arbeitsstunden, um

rechtzeitig einen geeigneten Ersatz

ausfindig zu machen.

Der mit all diesen Aufgaben verbundene

erhebliche Zeitaufwand lässt

sich nicht beziffern und Meierkords

Wirken war für die Barockakademie

unentbehrlich. Das „Internationale

Bachfest“ in Detmold im Jahr 2013

war das letzte Großprojekt, an dessen

Organisation und Durchführung die

Würdenträgerin maßgeblich beteiligt

war. Über zwei Jahrzehnte hat sie

sich in herausragender Weise für

die Kulturlandschaft der Region

Ostwestfalen-Lippe eingesetzt.

Mosebeck: Verlängerung des

Gehwegs wird geprüft

Die Verlängerung des Gehwegs entlang

der Straße „An der Mosebecke“

(zwischen Mosebeck und Valhausen)

wird seitens der Verwaltung erneut

geprüft. 79 Anwohnerinnen und

Anwohner in Mosebeck hatten

Hier endet derzeit der Gehweg an einer rot-weißen Barriere direkt neben

dem Autoverkehr: die Anwohnerinnen und Anwohner von Mosebeck

wünschen sich eine durchgehende Verbindung bis zum Ortsausgang.

Foto: Niederkrüger

gefordert, eine sichere Verbindung

insbesondere für Kinder und ältere

Menschen zu schaffen. „An unserer

Straße leben seit längerer Zeit 21 bis

25 Kinder im Alter unter 16 Jahren,

aber auch Menschen im Seniorenalter.“

Dies ist die Kernaussage eines

Briefs an die Stadt Detmold, in dem

sich die Anwohner dafür einsetzen,

dass der Fußweg zwischen Barntruper

Straße und dem Ortsausgang

Richtung Valhausen verlängert wird.

Der Ausschuss für Tiefbau und Immobilien

der Stadt Detmold hat sich

dafür ausgesprochen, den Wunsch

auf Realisierbarkeit zu prüfen. Insbesondere

müsse mit dem Baulastträger

„Straßen.NRW“ Gespräche geführt

werden, weil der Zuständigkeitsbereich

der Stadt Detmold ungefähr an

der Mitte der geplanten Trasse ende,

so Detlef Wehrhahn vom Tiefbauamt.

„Derzeit laufen Bauarbeiten in einem

Teil der von den Anwohnern geforderten

Länge. Über den Rest müssen

wir erst einmal Klarheit über die

Eigentumsverhältnisse bekommen

und weitere Gespräche führen.“ Die

Verwaltung wurde beauftragt, den

Sachverhalt zu prüfen. khN


Detmolder Kurier Nr. 178 15. September 2017 Seite 13

25-jähriges Jubiläum von Yoga Vidya - Tag der

offenen Tür am 3. Oktober in Bad Meinberg

Yoga hautnah

kennenlernen

Beim Tag der offenen Tür am 3. Oktober in Bad Meinberg kann man

Yoga Vidya kennen lernen.

Europas größtes Seminarhaus für

Yoga, Ayurveda und Yogatherapie

können Interessierte am Dienstag,

3. Oktober 2017 von 11.00 bis

21.00 Uhr hautnah kennenlernen.

Yogastunden für Anfänger, die Mittelstufe

und Fortgeschrittene bieten

einen intensiven Einblick in den Yoga

Vidya-Stil. Bei Einführungen ins

Hatha-Yoga, in die Meditation und

ins Ayurveda, das in Bad Meinberg

in seiner veganen Variante angeboten

wird, erfahren Neugierige mehr über

die Wirkungen der hier praktizierten

Techniken. Janin Devi & friends

entführen während ihres Konzertes

in der Mittagszeit in ungewohnte

Klangdimensionen. Im nachmittäglichen

Mantra-Workshop kann der

typisch indische Gesang einfacher

spiritueller Lieder unter Anleitung

selbst erprobt und vertieft werden.

Wer ein individuell auf körperliche

oder psychische Beschwerden zugeschnittenes

Angebot benötigt, kann

sich im Rahmen der Yoga-Therapie

über die Möglichkeiten einer Kurzzeitbehandlung

informieren. Zudem

werden Interessierte zu den Optionen

einer Yogalehrer-Ausbildung und

dem vielfältigen Weiterbildungsangebot

beraten.

Familien sind herzlich willkommen.

Die Kinderbetreuung kümmert sich

im Zeitraum zwischen 10.30 Uhr

bis 21.00 Uhr liebevoll um Youngsters

ab drei Jahren. Das separate

Kinderprogramm zieht die Kids

mit Schnellzeichnen, Kinderyoga,

Malzone, Kinderschminken und

Puppentheater in ihren Bann.

Der Abend klingt mit Meditation,

Kurz-Vortrag und Mantra-Singen

aus. Beim köstlichen vegetarischen

Vollwert-Buffett am Mittag und

am Abend können inspirierende

Begegnungen vertieft und Erlebtes

ausgetauscht werden. Die Glücklichsten

unter den Gewinnern der

Tombola-Verlosung gehen mit einem

kostenlosen Einführungsseminar,

Mantra-CDs oder spirituellen Buchgeschenken

nach Hause. Alle Programmpunkte

sind kostenlos. Eine

Anmeldung ist nicht erforderlich.

Das genaue Programm unter www.

yoga-vidya.de/events/25-jahreyoga-vidya.

- Anzeige -

Wein- und Kartoffelfest am 15. September

im Berkenhoff Seniorenzentrum

Langeweile gibt es

nicht

Gut gefüllt war wieder einmal

die Terrasse beim allmonatlichen

Seniorennachmittag im Seniorenzentrum

Berkenhoff. Dieser findet

jeden 1. Dienstag im Monat statt,

zu dem auch Senioren aus dem

Ort herzlich eingeladen sind.

Die Bewohner verbrachten mit

Ihren Angehörigen und Bekannten

Anfang September bei selbst gebackenem

Kuchen und Getränken

ein paar gesellige Stunden mit

guter Unterhaltung. Nicht nur der

wunderschöne Spätsommertag

sorgte für gute Laune, auch das

bunt gemischte Programm. Es gab

Quiz- und Rätselrunden, gemeinsames

Singen, aber auch einfach

nur das gemütliche Zusammensein

mit netten Gesprächen und Geschichten

aus alten Zeiten sorgten

für eine ausgelassene Stimmung.

Und auch die nächste Veranstaltung

lässt nicht lange auf sich

warten!

Am 15. September findet im

Berkenhoff Seniorenzentrum das

Wein- und Kartoffelfest statt. Es

gibt frische Waffeln mit heißen

Kirschen und eine gute Auswahl an

Getränken. Die Bewohner und alle

Gäste freuen sich schon auf einen

fröhlichen Nachmittag mit vielen

Überraschungen. Traditionsgemäß

wird hier auch immer die

Weinkönigin bzw. der Weinkönig

gekürt. Ein besonderes Highlight

wird auf jeden Fall der Auftritt des

Männergesangsvereins „Eintracht

Pivitsheide“ sein, der mit seinen

Darbietungen immer wieder zum

Mitsingen und Mitschunkeln

einlädt und für gute Laune sorgt.

Fortbildungswochenende für Erzieher und

andere pädagogisch Tätige

„Schreck lass nach!“ – Tod

und Trauer im Kita-Alltag

Das Seminar findet statt am Freitag, 20. Oktober von 16.30 bis 19.00

Uhr und am Samstag, 21. Oktober, von 9 bis 15 Uhr in der Langen

Straße 31, Detmold und ist ein Angebot des Ambulanten Hospiz- und

Palliativ-Beratungsdienstes Lippe. Wenn Kinder erleben müssen, dass

ein ihnen Nahestehender stirbt, sind Erwachsene oft verunsichert, wie

sie sich richtig verhalten können, um den Kindern zu helfen, mit dieser

Erfahrung zu leben. In Schule und Kita stellt sich die Frage, welche

Gesprächsangebote und Rituale hilfreich sind. Das Seminar möchte

Grundwissen zu Trauerphasen und Kindertrauer vermitteln, in die

eigene Auseinandersetzung mit Tod und Trauer führen und Praxishilfe

anbieten in Bezug auf Rituale, Methoden und Buchempfehlungen.

Geleitet wird das Seminar von den beiden ausgebildeten Kinder- und

Jugendtrauerbegleiterinnen Monika Depner und Stephanie Reuter.

In den Kosten in Höhe von 50 Euro ist die Verpflegung während des

Seminars mit enthalten. Interessenten melden sich bitte telefonisch

unter 05231 – 962800 oder per Email unter info@hospiz-lippe.de an.


Detmolder Kurier Nr. 178 15. September 2017 Seite 14

Gesund beginnt im Mund –

26. Tag der Zahngesundheit

Gemeinsam für

starke Milchzähne

Am 25. September ist es wieder so weit:

Der Tag der Zahngesundheit geht in eine

neue Runde. Unter dem Motto „Gesund

beginnt im Mund – Gemeinsam für starke

Milchzähne“ steht die Zahngesundheit von

Kindern in diesem Jahr im Vordergrund.

Häufig unterschätzen Eltern bei Milchzähnen

die Gefahren einer vernachlässigten

Zahnhygiene. Dadurch können jedoch

dauerhafte Schäden oder Fehlstellungen

bei den bleibenden Zähnen resultieren.

„Eine unzureichende Zahnpflege kann

beispielsweise zu frühzeitig ausfallenden

Milchzähnen führen. Dies behindert sowohl

die natürliche Aussprache als auch

das Gesichtswachstum und beeinträchtigt

dadurch die Sprachentwicklung“, bemerkt

Dr. Dr. med. dent. Thea Lingohr MSc.,

Zahnärztin und Oralchirurgin aus Köln

und Inhaberin der Zahnarztpraxis Dr. Dr.

Lingohr & Kollegen.

Milchzähne richtig putzen

Damit Kinderzähne gesund bleiben,

spielt ihre richtige Reinigung durch

Wahl von Zahnbürste und Zahncreme

eine entscheidende Rolle. „Bei Kindern

sollten Eltern auf den Fluoridgehalt der

Zahnpasta achten. Bis zu einem Alter von

2 Jahren empfehle ich, die Kinderzähne

einmal täglich mit einer besonders weichen

Zahnbürste und einer fluoridhaltigen

Kinderzahnpasta zu putzen. Ab dem dritten

Lebensjahr etwa rate ich dazu, die Zähne

zweimal täglich zu putzen“, erläutert

Dr. Dr. Lingohr. Grundsätzlich geht die

Forschung davon aus, dass Eltern die

Zähne ihrer Kinder nachputzen sollten,

bis diese die Schreibschrift in der Schule

beherrschen. Erst ab diesem Zeitpunkt

ist das feinmotorische Geschick für eine

effektive Reinigung vollends entwickelt.

Für Kinder eignet sich vor allem die Putztechnik

KAI. Hierbei putzen sie zunächst

die Kauflächen, also die Backenzähne,

danach die Außenflächen, die vor allem die

Schneide- und umliegende Zähne umfassen,

und schließlich die Innenflächen. So

vergessen auch die Kleinsten beim Putzen

keinen Zahn. Die regelmäßige Nutzung

von Zahnseide empfiehlt sich auch schon

bei Kindern, sobald die Lücken zwischen

den Backenzähnen sich geschlossen haben,

um auch die Zahnzwischenräume nicht zu

vernachlässigen und Karies vorzubeugen.

Zunächst müssen dies jedoch die Eltern

übernehmen, da Kinder Zahnseide erst ab

einem Alter von etwa 12 Jahren eigenständig

verwenden können.

Karies vermeiden

Nach Durchbruch der bleibenden Backenzähne

empfiehlt Dr. Dr. Lingohr zur

Vorbeugung von Karies eine Zahnversiegelung.

„Die ersten bleibenden Backenzähne

brechen meist ab dem sechsten

Lebensjahr durch. Auf der Oberfläche

befinden sich kleine Einkerbungen und

Erhebungen, sogenannte Fissuren, die

durch das Kauen entstehen. Dort setzen

sich leicht Nahrungsmittel und Bakterien

fest und bieten so der Entstehung von

Karies ideale Bedingungen. Besonders bei

Kindern sind Fissuren anfällig für Karies,

weil ihre Zähne noch nicht vollständig

mineralisiert sind.“ Zusätzlich hilft bei

stark auftretender Karies eine Intensivfluoridierung.

Hierfür fertigt die Zahnärztin

eine individuelle Schiene an und gibt dort

den Wirkstoff Fluorid hinzu. Während einer

kurzen Einwirkphase legt sich das Fluorid

wie ein Schutzfilm über die behandelten

Zähne und macht sie widerstandsfähiger.

Die Kosten für sowohl die Versiegelung

der Backenzähne als auch die Fluoridierung

übernimmt in der Regel zumindest

teilweise die Krankenkasse.

Angst besiegen

„Um Kinder während der Vorsorgeuntersuchung

miteinzubeziehen, verwende ich

Tabletten oder spezielle Pasten, welche

die Zahnunreinheiten wie Plaque sichtbar

machen. Somit zeige ich den Kindern

aktiv, wo noch Nachholbedarf beim Putzen

besteht. Gleichzeitig erhalte ich als

Zahnärztin einen guten Überblick über die

Lokalisierung des Zahnbelags“, so Dr. Dr.

Lingohr. Damit erst gar keine Angst vor der

Behandlung aufkommt, erklärt die Ärztin

jede ihrer Handlungen und zeigt auch mit

kleinen Spielen, dass ein Zahnarztbesuch

Spaß machen kann. Dies trägt zur Lösung

von möglichem Unbehagen bei. Sollte ein

Kind mit Angst in die Praxis kommen,

bietet Dr. Dr. Lingohr eine Lachgasbehandlung

an. „Hierbei bleiben Kinder wach und

ansprechbar, reagieren jedoch wesentlich

entspannter auf die Behandlung“, erklärt

Dr. Dr. Lingohr abschließend. Weitere

Informationen unter www.dr-lingohr.de.

Die Legio III Augusta aus Augustdorf. Sie erinnert an eine

Legion der römischen Armee, die vom Konsul Gaius Vibius

Pansa Caetronianus im Jahr 43 v. Chr. oder von Octavian,

dem späteren Augustus, im Jahr 41 v. Chr. ausgehoben wurde.

Aktivitäten der Legion in den nordafrikanischen Provinzen des

Römischen Reichs, ihrem Haupteinsatzgebiet, werden bis in

das frühe 5. Jahrhundert erwähnt. Unter den Feldzeichen der

Legion waren das geflügelte Pferd Pegasus und der Steinbock.

Dorfaktionstag: Gerd Engstfeld an der Leierorgel.

Dorfaktionstag 2017: Im Park an der Denkmalstraße lagert

das Heiden-Spektakel Foto). Hinter dem Cultur-Café präsentieren

sich die Treckerfreunde der Bergfreunde Schling.

Die Liederfreunde Heiligenkirchen treten auf.

Zum Abschluss des Dorfaktionstages spielt ab 18:00 Uhr das

Rock-Duo „Wow-Now“ auf der Showbühne im Park.


Detmolder Kurier Nr. 178 15. September 2017 Seite 15

Dorfaktionstag in Heiligenkirchen am 24. September mit viel Programm

Ein Fest für die ganze Familie

Gemeinsam mit dem Lippischen

Heimatbund veranstaltet der Heimatund

Verkehrsverein am Sonntag, 24.

September einen Dorfaktionstag

im Park am Cultur-Café. Der Tag

startet um 10:00 Uhr mit einem

Festgottesdienst in der ev.-ref.

Kirche Heiligenkirchen. Um 14:00

Uhr beginnt das Bühnenprogramm

mit Grußworten des Landrates Dr.

Axel Lehmann, des Vorsitzenden des

Lippischen Heimatbundes Dr. Albert

Hüser, des Vorsitzenden des Heimatund

Verkehrsvereins Gerd Engstfeld

und des Ortsbürgermeisters Rainer

Friedrich.

Es folgen zahlreiche Darbietungen

der örtlichen Vereine. Den Auftakt

bildet der Posaunenchor Heiligenkirchen,

gefolgt vom Regenbogenchor

der KITA Heiligenkirchen. Tänzerische

Beiträge leisten die „Tanzmäuse“

und die „Girlfriends“, beides

Tanzformationen der Sportfreunde

Berlebeck-Heiligenkirchen. Einen

Ausschnitt aus dem Musical „Die

tollen Trolle“ zeigen die Kinder der

Grundschule Heiligenkirchen. Wie

immer dabei sind die Liederfreunde

Heiligenkirchen mit Sängerfreunden

aus Rischenau und den Steirischen

Harmonikas. Friedel Schelpmeier,

Stephan Kube und Gerd Engstfeld

bilden das Drehorgel-Trio, das für

gute Unterhaltung sorgen wird.

Zwischen den Auftritten der Gruppen

führt Moderator Werner Zahn

Gespräche mit den Vertretern aller

beteiligten Gruppen und den Ausstellern.

Es gibt ein professionelles

Kinderschminken. Die „IN“ ist ab

14 Uhr mit einem Stand präsent,

auf einem Tisch werden Flyer und

Visitenkarten ausgelegt. Die Rockband

„Wow-Now“ beendet den

Dorfaktionstag.

Wanderungen mit der

ganzen Familie

Der Heimat- und Verkehrsverein

lädt zu drei Wanderungen ein, die

Im Mittelpunkt ein Bühnenprogramm mit den örtlichen Vereinen, mit Tanzvorführungen mit den Girlfriends

des Sportvereins. Die jungen Damen traten auch bei der Einweihung des Kunstrasenplatzes auf.

alle am Cultur Café starten und

enden. Im Angebot steht einmal die

Baudenkmalroute, unter Führung

von Dr. Joachim Kleinmanns, der

Erläuterungen zu den etwa zwanzig

Baudenkmälern geben wird, die

Länge der Strecke beträgt etwa sechs

Kilometer. Der Pilgerweg entstand

im Rahmen der Feierlichkeiten

zum 1000-jährigen Dorfjubiläum,

ausgearbeitet und skizziert wurde

die Route von Ernst Lehbrink, die

Wegstrecke beträgt neun Kilometer.

Ein Teil dieser Route gehört auch zum

162 Kilometer langen Weg „Pilgern

in Lippe“ der Lippischen Landeskirche

www.pilgern-in-lippe.de. Die

Führung übernimmt Ernst Lehbrink

selbst. Wer nicht ganz so weit wandern

möchte, dem empfehlen wir

die Dorfroute über den Königsberg.

Georg Steinbrecher wird sie etwa vier

Kilometer rund um den Heiligenkirchener

Ortskern begleiten. Informationen

zu den Wanderrouten unter

www.1000JahreHeiligenkirchen.

de, links auf „Wanderrouten HK“.

Für Kinder gibt es ein ganz besonderes

Angebot, sie können auf dem

Rolfschen Hof etwas über unsere

Umwelt mit Tieren und Pflanzen

erfahren. Da der Hin- und Rückweg

für Kinder vielleicht etwas zu anstrengend

ist, bietet der Heimat- und

Verkehrsverein einen kostenlosen

Bustransfer zum Rolfschen Hof an.

Zurück geht es zu Fuß. Um die Wanderungen

optimal planen zu können,

ist es notwendig sich im Vorfeld auf

die Internetseite www.1000Jahre

Heiligenkirchen.de anzumelden.

Wow-Now - Rock aus

der Schweiz

Den Abschluss des Dorfaktionstages

bestreitet ab 18:00 Uhr das

Rock-Duo „Wow-Now“ auf der

Showbühne im Park. Die Gitarristen

Walter Albert und Martin Weidmann

sind zwei Schweizer Urgesteine und

sind seit 1965 in der Musikszene

vertreten und haben bereits mehrere

CDs produziert. In den letzten Jahren

haben sie sich auf instrumentale

Einer fehlte auf der feierlichen Einweihung des neuen Kunstrasenplatzes in Heiligenkirchen. Michael

„Ede“ Betke verstarb am 15. Mai 2017. Der Geschäftsführer des Vereins war Motor und treibende Kraft

des Projektes Kunstrasenplatz der Sportfreunde Berlebeck-Heiligenkirchen. Deshalb wurde der Platz

zur Einweihung intern in „Michael „Ede“ Betke Sportplatz“ getauft. „Was hätten wir ohne diesen einen

Mann gemacht?“, fragte Sportfreunde-Geschäftsführer Niklas Laskowski. Ein großes Schild an der

Vereinshütte weist auf die große Bedeutung dieses Mannes hin.

Der Platz gehört der Stadt Detmold. Detmolds stellvertretender Bürgermeister Helmut-Volker Schüte

gratulierte dem Sportfreunde-Vorsitzenden Carsten Lemm stellvertretend für den Verein zu der „vorbildlichen

Eigenleistung“ und schenkte ein paar Fußbälle für den Spielbetrieb. Wie in der letzten Ausgabe

berichtet, erbrachten die Vereinsmitglieder Eigenleistungen in Höhe von 81.800 Euro. Der mit 1.500

Mitgliedern größte Sportverein in Detmold verfügt jetzt über einen 7.200 Quadratmeter großen Kunstrasenplatz

mit Weitsprunggrube, den auch die benachbarte Grundschule mit nutzen könne. Für Landrat

Axel Lehmann war es eine Art Heimspiel. Seit 40 Jahren sei er Mitglied des Vereins, erst im Verein „TuS

Falke Berlebeck“ und dann nach der Fusion bei den „Sportfreunden Berlebeck-Heiligenkirchen“. Der

neue Platz sei ein großes Plus für den Verein und für eine gute sportliche Fußballzukunft sei jetzt die

Saat gesät. Nach Sportfreunde-Geschäftsführer Niklas Laskowski gebe es zwar nichts Schöneres als auf

einem Rasenplatz Fußball zu spielen. „Doch wenn er das halbe Jahr gesperrt ist, macht es keinen Spaß

und bringt nur Ärger“, so Laskowski. In seiner emotionalen Rede dankte er den Turnerfrauen, die sich oft

um die Verpflegung gekümmert haben, bei den Seniorenmannschaften, „egal ob Männer oder Frauen“,

die oft noch nachts bei Flutlicht gearbeitet hätten, und bei allen anderen Helfern. Stellvertretend für die

Altherren wurde Jörg Oesterhaus geehrt. Schriftführer Detlef Schröder wurde ebenso ausgezeichnet wie

Geschäftsführer Niklas Laskowski.

Danach zeigte die Tanzformation „Girlfriends“ der Sportfreunde Berlebeck-Heiligenkirchen Auszüge

aus ihrem Repertoire mit frechen Oktoberfestklassikern und einer erfrischenden Choreographie. Sie

trainieren übrigens immer freitags von 16:30 bis 18:00 Uhr in der Turnhalle Heiligenkirchen. Beim

Meisterschaftsspiel gegen Heiden präsentierten sich die Sportfreunde dann als gute Gastgeber und

schenkten den Lagensern beim 1:1 einen Punkt.

M.H.

Versionen bekannter und eigener

Rocktitel konzentriert. Ihr Weg führt

sie nun über Buchholz bei Hamburg

und Bad Gandersheim nach Heiligenkirchen.

Die Kontakte zu dieser Band

entstanden durch den Vorsitzenden

des Heimat- und Verkehrsvereins

Gerd Engstfeld, der mit Walter Albert

in Heizungsbranche kooperiert.

Kirchturmbesteigungen

Am Dorfaktionstag gibt es wieder

Gelegenheiten, den Kirchturm unter

sachkundiger Führung zu besteigen.

Im Rahmen der Feierlichkeiten zum

1000-jährigen Bestehen des Ortes

war der Andrang so groß, dass nicht

alle Interessierten berücksichtigt

werden konnten. Nun besteht wieder

diese Gelegenheit für drei Gruppen,

die erste Besteigung beginnt um

12:00 Uhr, die zweite um 12:30

Uhr und die dritte um 15:30 Uhr.

Treffpunkt ist im Eingangsbereich

der Kirche.

Mitmachen beim Boule-

Turnier

Pünktlich zum Dorfaktionstag

wurde die neue Boulebahn im Dorfpark

fertiggestellt. Die Bahn wird

mit einem Turnier eingeweiht, dem

REWE-Boule-Turnier. Es beginnt

um 14:15 Uhr, es können bis zu 16

Teams mit je drei Personen teilnehmen.

Das Turnier wird mit maximal

16 Mannschaften im K.O.-Modus gespielt,

wobei sichergestellt wird, dass

jede Mannschaft mehr als einmal

spielt. Anmeldungen sind ab sofort

unter Angabe des Mannschaftsführers

beim Spielleiter Norbert Werger

unter norbert.werger@gmx.de oder

05231/48084 möglich. Es gilt die

Reihenfolge der Anmeldung.

Spektakel im Park

Einen Vorgeschmack auf den

Mittelaltermarkt Anfang September

2018 gibt es schon jetzt. Im

Park an der Denkmalstraße lagert

das Heiden-Spektakel, ein Verein

mit mittelalterlich interessierten

Menschen verschiedener Couleur,

die sich treffen, um ihrem gemeinsamen

Hobby nachzugehen: Dem

mittelalterlichen Brauchtum. Das

Heiden-Spektakel ist vielen noch

bekannt von den Feierlichkeiten

zum 1000-jährigen Dorfjubiläum.

Auch dabei sein wird wieder die

Legio III Augusta aus Augustdorf.

Im Park hinter dem Cultur-Café

präsentieren sich die Treckerfreunde

der Bergfreunde Schling.

Gut informiert im Park

Örtliche und auch überörtliche Vereine

und Einrichtungen präsentieren

sich an Ständen im Park. Wer zum

Beispiel genau wissen will, was sich

hinter dem Begriff Lippequalität verbirgt,

der bekommt hier Antworten.

Was gibt es Neues von der Adlerwarte

oder vom Vogelpark? Wussten Sie

schon, dass der Geflügelzuchtverein

Detmold seinen Sitz im Cultur-Café

hat? Oder wussten Sie schon, dass

alle Mitglieder des Heimat- und

Verkehrsvereins auch Mitglieder

im Lippischen Heimatbund sind

und somit kostenlos das interessante

Heft „Heimatland Lippe“ zehnmal im

Jahr erhalten? Informieren Sie sich

auch die Werbegemeinschaft „IN

Heiligenkirchen“. Was leisten der

Rolfsche Hof und der NABU für unsere

Umwelt? Diese Fragen und noch

mehr beantworten Vertreterinnen und

Vertreter dieser Einrichtungen an verschiedenen

Ständen. Im Kunstraum

Detmold gegenüber dem Falkenberger

Hof gibt es die 15. Ausstellung

„Anastasiya Nestrova – Die verlorene

Form“. Der Eintritt ist frei.

Kinderprogramm

Auch die Kinder kommen auf

ihre Kosten, Angebote macht unter

anderem die Werbegemeinschaft

„IN-Heiligenkirchen“ Zeitung.

Dazu gibt es verschiedene Spiele

mit Mitarbeiterinnen der KITA-Heiligenkirchen.

Auch dabei sind eine

Erlebnis-Hüpfburg und ein kleines

Kinderkarussell. Für das leibliche

Wohl ist mit einem Getränkewagen

und einer Grillstation gesorgt. Die

AWO Heiligenkirchen bietet am

Nachmittag Kaffee und Kuchen an.

Ihre Traumreise

erhalten Sie weiterhin

an gewohnter Stelle im

Reisebüro mit Herz &

Engagement

Ich berate Sie gerne auch nach Terminabsprache! Ihr Christian Niggemann

Paderborner Str. 65 • 32760 DT-Heiligenkirchen

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Altherren ackerten bis in die Nacht hinein für den neuen Kunstrasenplatz

Der neue Kunstrasenplatz wurde vereinsintern „Michael „Ede“ Betke Sportplatz“ getauft. Vorsitzender Carsten

Lemm (links) zeichnete Detlef Schröder, Niklas Laskowski und Jörg Oesterhaus für ihre Verdienste aus.


Detmolder Kurier Nr. 178 15. September 2017 Seite 16

SPORTFEST

D Ö R E N WA L D S TA D I O N

1 5 . - 1 7 . 0 9 . 2 0 1 7

Sportfest

Samstag, 16.09.2017

9:00 Uhr Freundschaftsrunde der G-Junioren

Mit Mannschaften aus dem FuL Kreis Detmold

12:00 Uhr Meisterschaftsspiel E-Junioren

SV Diestelbruch-Mosebeck - FC Fortuna Schlangen

12:00 Uhr Meisterschaftsspiel D-Junioren

SV Diestelbruch-Mosebeck - SuS Lage

14:00 Uhr Meisterschaftsspiel C-Junioren

SVDiestelb.-Moseb. - SV Eintr. Jerxen-Orbke II

15:30 Uhr Alte-Herren Stadtmeisterschaft Ü40

Mit Mannschaften aus dem FuL Kreis Detmold

und Lemgo

ab 19.30 Uhr

„Rot-Weiße-Nacht“

im Festzelt am Dörenwald mit dem

Eintritt: € 3,00

Der Zauberer Belu zog die Kinder in seinen Bann.

Freitag, 15.09.2017

18:00 Uhr Fußball-Kleinfeldturnier für Straßenund

Hobbymannschaften aus den Ortsteilen

19:30 Uhr Offizielle Eröffnung

Festrede des 1. Vorsitzenden mit Gastrednern und

kleinem Rahmenprogramm!

im Anschluss ca. 20:30 Uhr

Musikalischer Ausklang des Abends

mit „DJ Jörg“

Sonntag, 17.09.2017

ab 10:00 Uhr „Familien-Frühstück“ am Platz

für Jedermann

11:00 Uhr Meisterschaftsspiel B-Junioren

SV Diestelbruch-Mosebeck - SuS Lage

13:00 Uhr Meisterschaftsspiel 2. Mannschaft

SV Diestelbr.-Moseb. II - SG Belle-Cappel-Reelk.

15:00 Uhr Meisterschaftsspiel 1. Mannschaft

SV Diestelbr.-Moseb. - SF Berlebeck-Heiligekirchen

Foto: Manfred Hütte

Die erste Mannschaft im Jubiläumsjahr mit Trainer Sascha Weber und Co-Trainer Waldemar Nehring.

Ein Meilenstein des jungen Vereins: Vor einem Jahr wurde der Kunstrasenplatz eröffnet.

-- QUALITÄT HAT EINEN NAMEN --

Unterrichtszeiten: 4 x pro Woche!

Diestelbruch: Montag + Mittwoch 18.30 - 20.00 Uhr

Detmold: Dienstag + Donnerstag 18.30 - 20.00 Uhr

Kinder- und Jugendtag in Diestelbruch

Belu verzauberte die Kinder

Klein aber fein: Der Diestelbrucher Kinder- und Jugendtag bietet Unterhaltung

für die ganze Familie und leistet einen Beitrag für eine intakte

Dorfgemeinschaft. Wolfgang Richter (Verein „Unser Diestelbruch“) konnte

trotz des parallel verlaufenden Detmolder Familientages wieder viele große

und kleine Gäste begrüßen, die sich vom Zauberer „Belu“, von Frank Elsner

als Mickey Mouse und vielen weiteren Angeboten vergnügen ließen.

Musiklehrer Alexander Feikel aus Diestelbruch stellte Musikinstrumente

vor und die „Rollende Waldschule“ zeigte die (leider präparierten) Tiere des

Waldes. Und wer wollte, konnte auf Getränkekisten eine Rollenrutschbahn

heruntergleiten.

M.H.

Der Mittelpunkt Lippes

Gasthaus

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Ein wenig Mut braucht man schon auf der Rollenrutschbahn des Vereins.


Detmolder Kurier Nr. 178 15. September 2017 Seite 17

SPORTFEST

D Ö R E N WA L D S TA D I O N

1 5 . - 1 7 . 0 9 . 2 0 1 7

25 Jahre SV Diestelbruch-Mosebeck: Sportfest vom 15. bis 17. September 2017 am Dörenwaldstadion

Wenn Legenden feiern

Vor 25 Jahren wurde aus den

damals selbstständigen Vereinen

SpVg Diestelbruch-Vahlhausen und

BSV Mosebeck der neue Verein SV

Diestelbruch-Mosebeck. Die beiden

damaligen Vorsitzenden Werner

Klaas und Rolf Zippel sind heute Ehrenvorsitzende

des jungen Vereins.

Ihrer Weitsicht ist es zu verdanken,

dass der SVD heute ein vielseitiger

und lebendiger Verein ist. Die beiden

fusionierenden Vorsitzenden betraten

damals Neuland: Es war der erste

Zusammenschluss in Lippe. Die

Anregung dazu kam - zumindest

in Diestelbruch-Vahlhausen - aus

der Mitte der Jahresversammlung,

berichtet Werner Klaas. Nicht alle

Mitglieder waren hellauf begeistert,

denn immerhin ging bei der SpVg

Diestelbruch-Vahlhausen ein Teil

des Namens verloren und der BSV

Mosebeck gab viel von seiner

Eigenständigkeit auf. So war es

nicht verwunderlich und durchaus

verständlich, dass das Votum zu

diesem Schritt nicht zu 100 Prozent

ausfiel, erinnert sich Klaas.

Das gemeinsame Ziel: Ein differenziertes

und vielseitiges Sportangebot

im gesamten Einzugsbereich für die

Zukunft zu sichern. Der schmerzlichste

Kompromiss bestand wohl

darin, dass der Name Vahlhausen

im neuen Vereinsnamen nicht mehr

vorkam. Es wurden mehrere Namen

diskutiert, es wurde keine Lösung

mit „Vahlhausen“ gefunden. Der

originellste Vorschlag war wohl „1.

FC DiVaMo“, aber wer hätte damit

wohl unseren Bereich identifiziert?

So kam es dann 1992 zu diesem

Zusammenschluss. Klaas resümiert:

„Ich meine, dass sich diese Maßnahme

bis heute außerordentlich

bewährt hat. Aus meiner Sicht war

es gut, dass einige dorftypische

Carsten Schmidt

Gruppen bestehen bleiben konnten“.

Der Mosebecker Rolf Zippel

bestätigt diese Sicht der Dinge.

Bereits Ende der 80er Jahre habe

sich abgezeichnet, dass die beiden

Vereine, der Ballspielverein von

1930 Mosebeck und die Spielvereinigung

Diestelbruch-Vahlhausen

im fußballerischen Bereich Nachwuchsprobleme

bekommen würden

und er urteilt: „Diese Fusion war

ein Gewinn und Erfolg für beide

Vereine“.

Rolf Zippel

Vier Männer prägten

den SVD

Als diese Fusionsgespräche geführt

wurden, war der heutige Vorsitzende

Carsten Schmidt Torwart in der

ersten Mannschaft und hielt in der

Kreisliga A die Bälle vom Tor fern.

Schmidt wurde 2004 Vorsitzender

und war der Nachfolger von Werner

Klaas (1992 – 1996), Rolf Zippel

(1996 – 2002) und Fritz Jeske (2002

– 2004). Bereits mit sieben Jahren

trat Schmidt in der Jugendmannschaft

gegen den Ball. Der heute

52-jährige kann damit auf fast 45

Jahre Mitgliedschaft zurückblicken.

Beim Rückblick im Vereinsheim

nennt Schmidt wichtige Wegpunkte.

Da war der Aufstieg in die Bezirksliga

2007. Bis 2012 konnte sich der

Verein in dieser Klasse halten. Die

Taekyon-Abteilung hat sich im Jahr

1998 vom Mutterverein getrennt und

einen eigenen Verein gegründet.

Der Sportplatz in Mosebeck musste

im Jahr 2008 auf- bzw. abgegeben

werden. Viele Jahre führte Christa

Mertinat eine beliebte Einradgruppe.

Zu nennen sind noch die Feiern:

Die regelmäßigen Sportfeste,

die Hüttengaudi der Altherren in

Mosebeck und bis 2015 die Karnevalsveranstaltungen

der Alten

Herren Diestelbruch. Zuletzt freute

sich der Verein über das Erreichen

eines gemeinsamen Ziels: 2016

wurde der neue Kunstrasenplatz am

Dörenwald eingeweiht. „Die Umgestaltung

des Sportplatzes von einem

nicht mehr zeitgemäßen „Asche-

Platz“ in einen traumhaft schönen

Werner Klaas

Kunstrasenplatz sind Zeichen eines

aktiven und lebendigen Vereins“, so

der Vorsitzende Carsten Schmidt.

Breites Sportangebot

Heute zählt der 25 Jahre junge

Verein fast 850 Mitglieder. Er

bietet in seinen Abteilungen bzw.

Gruppen Sportarten wie Fußball

in allen Altersklassen, Tischtennis,

Breitensport mit Laufen, Walken

und Nordic-Walking sowie

Turnen & Fitness, Kinderturnen,

Präventionssport mit Gütesiegel

und Volleyball. „Über 200 aktive

Kinder und Jugendliche gehen

dabei ihrem Hobby in unserem

Verein nach. Hier gilt es, den vielen

engagierten Übungsleiterinnen und

-leitern ein herzliches Dankeschön

für ihr ehrenamtliches Engagement

auszusprechen“, so Schmidt in

seinem Grußwort, denn „ohne ein

herausragendes Engagement wäre

auch die positive Entwicklung auf

dem Sportgelände nicht möglich

gewesen“.

Die Alten Herren des Vereins beim Legendenturnier in Brüntrup im August 2017. Klar, dass die Diestelbrucher

Legenden den Pokal mit nach Hause nahmen. Siegreich waren (hintere Reihe, von links): Ralf

Meschgang, Thorsten Pölert, Andreas Jöstingmeier, Louis Mendes, Christian Arnold, Michael Lange,

Michael Felde und (vordere Reihe) Adam Cupok, Beshet Bogut, Frank Witte, Klaus Tennhardt, René

Blum und Klaus Hedenkamp. Die „Legenden“ trainieren immer montags von 19.30 bis 21.00 Uhr auf

dem Kunstrasenplatz.

Rund um

die Uhr

erreichbar.

Festzelt neben

Kunstrasen

Fußball und Feiern, das ist in

drei Worten das Programm des

Sportfestes am Dörenwaldstadion.

Bereits am Freitag startet ein Kleinfeldturnier,

bevor gegen 19.30 Uhr

in Reden an das Jubiläum erinnert

wird. DJ Jörg Brasers sorgt danach

für Stimmung im Festzelt am

Kunstrasenplatz. Übrigens – auf

Biergläser wird ab sofort verzichtet.

Sie könnten dem nagelneuen Platz

schaden. Stattdessen wird das Bier

aus Kunststoffgläsern getrunken.

Am Samstag wird ab morgens um

9 Uhr gegen den Ball getreten und

fast alle Jugendmannschaften des

Vereins richten am Wochenende hier

ihre Spiele aus. Samstagabend lädt

der Verein mit Festwirt Elmar Meilenbrock

zur „Rot-Weißen-Nacht“

ein. Der Eintritt beträgt drei Euro,

für Stimmung sorgt ab 19.30 Uhr das

Factory Discoteam mit DJ Paul. Am

Sonntag lädt der Verein ab 10 Uhr

zum Familienfrühstück ein. Gegen

15 Uhr kickt dann die erste Mannschaft

gegen die Sportfreunde aus

Berlebeck-Heiligenkirchen. M.H.

Diestelbrucher Kinder sind am 22. September in

den „Treffpunkt“ eingeladen

Ein uraltes Haus

„Weißt Du noch, wie’s früher war“ heißt eine Veranstaltungsreihe des

Vereins „Unser Diestelbruch“ für Kinder von sechs bis zwölf Jahren.

Am Freitag, dem 22. September 2017 von 16.00 bis 17.30 Uhr gibt es im

„Treffpunkt“ genannten Vereinsheim an der Leistruper-Wald-Straße ein

neues Thema. Monika und Ulrich Goedecke erzählen von dem Haus in

dem sie leben. Es ist 1664 erbaut und damit das älteste Haus Diestelbruch.

Wie haben die Menschen früher darin gelebt? Was war damals anders als

heute? Fragen, die den Kindern sofort beantwortet werden. Anmeldungen

nimmt Nicole Jucks unter info@diestelbruch-detmold.de entgegen. Es

wird kein Eintritt erhoben.


Detmolder Kurier Nr. 178 15. September 2017 Seite 18

Der Förderverein der Löschgruppe

Pivitsheide richtet dieses Jahr zum 3.

Mal die Pivitker Wies‘n im neuen Feuerwehr-Gerätehaus

in Pivitsheide an

der Oerlinghauser Straße 95 aus. Los

geht es ab 18:00 Uhr, für das leibliche

Wohl ist natürlich gesorgt. Es gibt

Deftiges vom Holzkohlegrill, sowie

selbst gebackene Brezl‘n. Zu trinken

gibt es leckeres Detmolder Fest Bier

von der Brauerei Strate in Detmold.

Die Gaststätte Kohlpott mixt leckere

Cocktails. DJ Kai-Uwe Krause wird

hierzu mit Oktoberfestmusik und

Charts die Stimmung anheizen. Die

Löschgruppe Pivitsheide wurde am

01.05.1925 als Freiwillige Feuerwehr

Pivitsheide gegründet. 1970 wurde

die Feuerwehr Pivitsheide nach der

Kommunalreform zum Löschzug

Pivitsheide der Gesamtwehr Detmold

zugeordnet. Die Löschgruppe Pivitsheide

würde sich sehr freuen, wenn

viele Besucher in Trachten kommen

würden. Der Eintritt ist frei.

Feuerwehr Pivitsheide lädt am 23. September ab 18 Uhr ein zur Oktoberfestparty / Der Eintritt ist frei

Pivitker Wies‘n mit Unterhaltung für Jedermann

Die Löschgruppe Pivitsheide lädt ein zur Pivitker Wies’n. Das 2016

gebaute Gerätehaus steht an der Oerlinghauser Straße in Pivitsheide

VL. Zuvor war die Löschgruppe in dem 1953 gebauten Gerätehaus an

der Stoddartstraße (Kohlpottkreuzung) untergebracht. Das Einsatzgebiet

umfasst die Ortsteile Pivitsheide VH und VL sowie Nienhagen

mit insgesamt fast 10000 Einwohnern. Die Löschgruppe verfügt über

ein TLF 16, ein LF 8 und ein ELW 1.

Wir wunschen einen tollen Festverlauf!

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Kreis-Damenpokal in Meiersfeld-Rödlinghausen: Damen der SG Bad Meinberg Spitze

Kreisdamenleiterin Angelika Junker

vom Schützenkreis Lippe war

hocherfreut über das Teilnehmerfeld

beim diesjährigen Vergleichsschießen

auf dem Schießstand in

Meiersfeld-Rödlinghausen. Bei der

Damenpokal Luftgewehr Freihand

Damenklasse Mannschaft belegten

die Damen Daniela Brüggemann mit

244 Ring, Michelle Beckmann mit

245 und Anke Brink mit 245 Ring

mit insgesamt 741 Ring den 1. Platz.

In der Einzelwertung der gleichen

Disziplin belegte Anke Brink mit

249 Ring den 1. Platz, Zweite wurde

Daniela Brüggemann mit 247 Ring

und den dritten Platz belegte Michelle

Beckmann mit 245 Ring.

Beim dem Damenpokal Luftgewehr

aufgelegt, Damenklasse, Mannschaft

belegten die Damen vom Schützenverein

Meiersfeld-Rödlinghausen

mit Brigitte Wallbaum 291 Ring,

Pia Roß mit 295 Ring und Regina

Kelle mit 280 Ring insgesamt 866

Ring den 1. Platz. Die Damen der

Detmolder Schützengesellschaft

kamen mit Angelika Junker 290

Die Siegerinnen mit Offiziellen des Damenpokalsschießen: (v.l.) Fritz Watermann (Schützenkreis Lippe), Manfred Lind (SV Meiersfeld), Dr.

Stephan Breuning (1.Vorsitzender Schützenkreis Lippe), Petra Jürgens (PSV Detmold), Matan David (PSV Detmold), Anke Brink (SG Bad

Meinberg), Carola Beckmann (SG Bad Meinberg), Daniela Brüggemann (SG Bad Meinberg), Anja Beckmann (SG Bad Meinberg), Angelika

Junker (Damenleiterin Schützenkreis Lippe), Pia Roß (SV Meiersfeld), Manuela Kramp (SV Meiersfeld), Brigitte Wallbaum (SV Meiersfeld),

Natalie Regier (SG Detmold), Marion Linde (SV Meiersfeld), Daniela Müller (SV Rischenau), Gudrun Winkler (SG Detmold), Karin Trompeter

(SV Rischenau), Regina Kelle (SV Meiersfeld) und Heinrich Wallbaum (1. Vorsitzender SV Meiersfeld).

Foto: Peter Radszuweit

Ring, Christa Schneider 285 Ring

und Gudrun Winkler mit 289 Ring

insgesamt 864 Ringkamen auf den

2. Platz. Die Damen der Schützengesellschaft

Rischenau mit Karin

Müller 282 Ring, Daniela Müller

294 Ring und Karin Trompeter 286

Ring insgesamt auf 862 Ring kamen

auf den 3. Platz. Beim Damenpokal

Luftgewehr aufgelegt Damenklasse

Einzel wurde Daniela Brüggemann

von der Schützengesellschaft Bad

Meinberg mit 278 Ring Erste. Beim

Damenpokal Luftgewehr Damen Altersklasse

Einzel belegte Inge Watermann

von der Schützengesellschaft

Bad Meinberg mit 295 Ring den

ersten Platz. Zweite wurde Pia Roß

vom Schützenverein Meiersfeld-

Rödlinghausen. Den 3. Platz belegte

Daniela Müller vom Schützenverein

Rischenau mit 294 Ring. Beim Damenpokal

Luftgewehr Seniorinnen

Einzel belegte vom Schützenverein

Meiersfeld-Rödlinghausen mit 291

Ring Brigitte Wallbaum den 1. Platz.

Zweite wurde Angelika Junker von

der Schützengesellschaft Detmold

mit 290 Ring, vor Gudrun Winkler

mit 289 Ring (Schützengesellschaft

Detmold).

Beim Damen-Pokal Luftgewehr

aufgelegt Passiv Damenklasse

Mannschaft belegten die Damen der

Schützengesellschaft Bad Meinberg

III mit Michelle Beckmann mit

276 Ring, Christine Budde mit 264

Ring und Jutta Tempel mit 269

Ring, insgesamt 809 Ring, den 1.

Platz. Zweite wurden die Damen

vom Schützenverein Meiersfeld-

Rödlinghausen mit Marion Linde

262 Ring, Manuela Kramp 251 Ring

und Marlies Ahlbrink 260 Ring,

insgesamt 773 Ring. Den 3. Platz

belegte die Schützengesellschaft Bad

Meinberg II mit Babara Plate234

Ring, Sonja Kroll 256 Ring und Anja

Beckmann 253 Ring, insgesamt 743

Ring. Beim Damenpokal Luftgewehr

aufgelegt Passiv Senioren belegte

Christine Budde mit 264 Ring den

1. Platz. Zweite wurde Marion Linde

mit 262 Ring vom Schützenverein

Meiersfeld-Rödlinghausen. Dritte

wurde Marlies Ahlbrink vom Schützenverein

Meiersfeld-Rödlinghause

mit 260Ring. Beim Damenpokal

Luftpistole aufgelegt Damenklasse

Mannschaft belegten die Damen vom

Polizeisportverein Lippe-Detmold

mit Birgit Klöpping 287 Ring,

Christine Quabus 280 Ring, Brigitte

Wallbaum287 Ring, insgesamt 854

Ring, den 1. Platz. Matan David, vom

Polizeisportverein Lippe-Detmold,

siegte in der Einzelwertung Luftpistole

mit 256 Ring.

Da Matan David das erste Mal an

einem Wettbewerb teilnahm erhielt

sie eine Schultüte mit einer Wasserpistole.

Petra Jürgens vom Polizeisportverein

Lippe-Detmold siegte

bei der Luftpistole in der Altersklasse

mit 274 Ring. Beim Damenpokal

Luftpistole aufgelegt Senioren Einzel

belegte Birgit Klöpping den 1. Platz

mit 287 Ring. Zweite wurde Brigitte

Wallbaum mit 287 Ring und dritte

wurde Christine Quabus mit 280

Ring, alle vom Polizei Sportverein

Lippe-Detmold.

Die Damenleiterin Angelika Junker

bedankte sich bei allen Helfern und

dem Schützenverein Meiersfeld-

Rödlinghausen für die gute Organisation.

Ihr besonderer Dank ging

an Fritz Watermann, der die Schießaufsicht

hatte und die Auswertung

machte.


Detmolder Kurier Nr. 178 15. September 2017 Seite 19

Am 23. September 2017 ist in Bad Meinberg wieder Oktoberfest / Karten

gibt’s noch im Vorverkauf zu 13 Euro

Andreas-Gabalier-Double bringt

Festzelt zum Kochen

Kurz vor Toreschluss konnte die

Schützengesellschaft Bad Meinberg

noch einen Act zum Oktoberfest

verpflichten: Kevin Muschinski aus

Dresden hat es geschafft, den Weltstar

aus Österreich fast zu 100 Prozent

zu imitieren. Dazu das Double:

„Schon seit meinem 12. Lebensjahr

stehe ich auf der Bühne und begeistere

das Publikum. Während meiner

Schulzeit sang ich im Chor, bekam

Gesangsunterricht und erlernte das

Natürlich kommen die Damen im Dirndl zum Oktoberfest.

Faßanstich mit Landrat und Bürgermeister.

Akkordeon spielen. Mit 20 Jahren

packte mich das Fieber um Andreas

Gabalier. Nach einem kurzen Auftritt

während meines Urlaubs an der Ostsee,

startete ich schlussendlich das

Projekt „Andreas Gabalier Double“.

Durch einen Vocalcoach eignete ich

mir den steirisch-österreichischen

Dialekt meines Vorbilds an, wodurch

die Ähnlichkeit zum Künstler selbst

nicht zu verleugnen ist und auch die

eigens kreierte Show ein Spiegelbild

Diese beiden Damen feierten 2016 kräftig mit. Fotos: Manfred Hütte

des prominenten Idols darstellt“. Bei

seiner Bühnenshow begleiten ihn

zwei aufreizende Tänzerinnen, eine

Backgroundsängerin und ein Pianist.

Was gibt es Neues über die Vorbereitungen

zum Oktoberfest am

23. September? Die Festbewirtung

Elmar Meilenbrock hat die Bewirtung

übernommen, die an diesem Termin

geplante Meinberger Kirmes soll

es 2018 wieder geben. Der Termin

fürs Oktoberfest steht jedoch: Am

23. September 2017 ist Oktoberfest

im Festzelt am Heinrich-Drake-

Platz und einen Tag vorher, am 22.

September 2017, das traditionelle

Rinderwurstessen.

Der neue Vorstand um Thomas

Wächter hat in diesem Jahr die

Band aus 2016 verpflichtet. Die

„Alpenbanditen“ gelten als „heißeste

Oktoberfestband Deutschlands“. Wie

die aus Büren stammende Gruppe

zu ihrem Namen kamen, erzählen

sie mit einer kleinen Geschichte auf

ihrer Homepage: „Geboren droben

in den bayrischen Alpen — hausend

in den abgelegenen Berghütten —

führten fünf einsame Musikanten

ein beschauliches Leben. Lebten sie

doch ausschließlich von Weißwurst

und bayrischen Haxen. Doch starkes

Fernweh und frohlockender Weibsgesang

brachten sie dazu die fesche

Dirn der Nachbarsalm zu entführen.

Fortan wurden sie fürchterlich gejagt,

und all das nur, wegen der so reizvollen

Resi. Schnell nannte man sie die

„AlpenBANDiten“. Die „reizvolle

Resi“ heißt eigentlich Janine und

verfügt trotz ihrer zierlichen Statur

über eine imposante Rockröhre.

Am Freitag, dem 22. September

2017 startet das Festwochenende ab

18 Uhr im Festzelt mit einem Rinderwurstessen.

Die hausgemachten

Rinderwürste wie auch sämtliche

Speisen und Getränke werden übrigens

von Festwirt Elmar Meilenbrock

geliefert. Reservierungen sind unter

05234-99225 (Erwin Karsunke) möglich.

Unter der E-Mailadresse Erwin.

Karsunke@t-online.de gibt es weitere

Infos und bis eine Woche vor dem

Fest auch Sitzplatzreservierungen.

Am Samstag ab 18 Uhr startet das

Oktoberfest. Auch hier können sich

Gruppen ab zehn Personen unter den

oben genannten Telefonnummer einen

Tisch reservieren. Der Ablauf des

Abends orientiert sich am Münchner

Vorbild: 18.00 bis 19.30 Uhr leckere

Speisen (Haxen, Leberkäse usw.), um

19.30 Uhr Fassanstich durch Oberst

Erwin Karsunke, dann Stimmung

mit den „Alpenbanditen“. Der Vorverkauf,

so das Organisationsteam

um Thomas Wächter (Vorsitzender)

und Erwin Karsunke (Oberst), läuft

bereits auf Hochtouren. Karten fürs

Oktoberfest gibt es bei Zeitschriften

Abitz (Bad Meinberg, Allee 13), Lotto

und Post Eggers (Detmold, Hornsche

Straße 233), die Turmschänke

(Bad Meinberg, Marktstraße 19), die

Drogerie Schlanstein (Horn, Mittelstraße

73) und dem Kurier-Verlag

(Horn, Kampstraße 10) sowie in den

LZ-Geschäftsstellen in Blomberg und

Detmold.

M.H.

Andreas-Gabalier-Double kommt nach Bad Meinberg! Der Volks Rock´n´Roller Nr. 1 verzaubert die

Festzelte in der ganzen Republik. Von der Nordsee bis zu den Alpen lässt er die Zuckerpuppen tanzen

und zelebriert seinen Erfolgshit „Hulapalu“ mit tausenden Fans.

Foto: privat

Bünder

Shanty-Chor

Musikmuschel in Bad Meinberg

der dienstälteste Shanty-Chor in NRW

Weit gereist sind die Bünder in den

vergangenen Jahren: Finnland, die USA,

Südafrika und Russlands Hauptstadt Moskau

waren einige Ziele. Selbstverständlich gab es

unzählige Konzerte in der Heimat. Nunmehr

heißt das Ziel: Horn-Bad Meinberg.

16.09. 19:30 Uhr

Musikmuschel, Parkstr. 10

18:30 Uhr Abendkasse

Sa

10% Sparpotenzial

mit Gästekarte *

GesUndTourismus Horn-Bad Meinberg GmbH

Parkstraße 10 (im Historischen Kurpark)

32805 Horn-Bad Meinberg · Fon 05234 20597-0 und -10

Di - Fr, 10:00 - 17:30 Uhr und Sa, 10:00 - 13:00 Uhr

Kartenvorverkauf: Tourist-Informationen Bad Meinberg* und

Detmold*, Lippische Landes-Zeitung und www.ADticket.de

mit Postversand

* hier 10% Rabatt erhältlich

hornbadmeinberg.de

Ballettschule

Schwalbe in Schieder

Kurtheater Bad Meinberg

25 Jahre BALLETTschule SCHWALBE

in SCHIEDER

Kinder und Jugendliche entführen ihre

Gäste abendfüllend in die Welt der

klassischen, historischen und nationalen

Showtänze.

23.09. 19:00 Uhr

Kurtheater, Parkstr. 10

18:00 Uhr Abendkasse

Sa

10% Sparpotenzial

mit Gästekarte *

Frei Schnauze - Auf den Spuren bekannter Sprichwörter und Spruchweisheiten

19.09. / Di / 19:30 Vortrag mit Andreas Linde / Haus am Kurpark, Parkstr. 63

Koronare Herzkrankheit

26.09. / Di / 19:30 Vortrag mit Dr. Thomas Köhler / Haus am Kurpark, Parkstr. 63

Arminius contra Varus - 30 Jahre Konflikt zwischen Rhein und Weser

10.10. / Di / 19:30 Vortrag mit Cornelia Müller-Hisje / Hotel zum Stern, Brunnenstr. 84

Blut - unser Lebenssaft

17.10. / Di / 19:30 Vortrag mit Dr. Thomas Köhler / Hotel zum Stern, Brunnenstr. 84

Hagen Rether

Liebe 2017

Kurtheater Bad Meinberg

Das KulturBüro-OWL präsentiert die Reihe

„Kabarett in Bad Meinberg“

Ein großer Kabarettabend, und das sowohl

wegen des großartigen Künstlers als auch

wortwörtlich der Länge wegen. Und gerade

deshalb gehören Gastspiele von Hagen Rether

zum besten politischen Kabarett, das man

derzeit in Deutschland sehen kann - komisch

und schmerzhaft zugleich.

06.10. 19:30 Uhr

Kurtheater, Parkstr. 10

18:30 Uhr Abendkasse

Fr

10% Sparpotenzial

mit Gästekarte *

Frühschoppen mit Boogie Woogie and some Blues

17.09. / So / 11:00 Konzert mit Dieter Kropp & Dennis Koeckstadt / Musikmuschel **

Komm, sing mit!

24.09. / So / 11:00 Das große Mitsing-Konzert mit Gerd Helfmeier / Kurgastzentrum

Jazz-Frühschoppen

01.10. / So / 11:00 Konzert mit Blue Moon / Kurgastzentrum

Oldies und Evergreens aus den 70er Jahren

08.10. / So / 11:00 Frühschoppen mit The Black Diamonds / Kurgastzentrum

** bei schlechtem Wetter im Kurgastzentrum


Detmolder Kurier Nr. 178 15. September 2017 Seite 20

Die Schäferweihnacht am 15. Dezember im Kurtheater in Bad Meinberg

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Die Schäfer, Angela Wiedl und Richard Wiedl

stimmen auf Weihnachten ein

Sie zählen zweifellos seit vielen

Jahren zu den Großen der Volksmusik.

Bianca, Carla, Michael und

Urschäfer Uwe, besser bekannt als

die Schäfer. Pünktlich zur Vorweihnachtszeit

geht die Erfolgsgruppe

der Volksmusik auf große Weihnachtstournee

und feiert am Freitag,

15. Dezember um 16.00 Uhr im

Kurtheater in Bad Meinberg mit

vielen Stars ein vorweihnachtliches

Fest der Volksmusik, wo garantiert

jeder Volksmusikfan ins Schwärmen

kommen wird.

„Schäferstündchen“

Mit dabei sind Stars wie Katharina

Herz aus Ilmenau Thüringen und der

Gentleman und Frauenschwarm des

Schmuseschlagers

Graziano aus Südtirol. Dazu laden

sie die Schäfer zum Schäferstündchen

ein und sie werden natürlich

mit ihren schönsten Liedern und

größten Hits musikalisch auf das

schönste Fest des Jahres einstimmen.

Erleben sie ihre Lieblingsstars der

Volksmusik live und hautnah zur großen

Schäferweihnacht, natürlich mit

den schönsten Weihnachtsliedern

und tollen Geschichten und Gedichten

rund ums das Weihnachtsfest.

Lassen sie sich verzaubern!

Ein Muss für alle Fans der Volksmusik

und der schönsten Melodien.

Kartenverkauf für

„Schäferweihnacht“

hat schon begonnen

Karten ab sofort, in der Tourist-

Information Horn-Bad Meinberg

05234 205970, Tourist-Information

Detmold 05231 977328, Bürgerservice

Kreis Lippe, Lippische Landes-

Zeitung und an allen bekannten

VVK-Stellen von AD Ticket und

CTS-Eventim.

In Detmold ist viel los - es pusten nicht nur die Herbststürme und die Wahl

steht an, sondern auch das kulturelle Leben geht seinen Gang. Mit dem

Klangkosmos Weltmusik, einem Klassiker im Landestheater, interessantem

zur Reformation und vieles mehr...

Selfies gekonnt in Szene setzen - Fotoworkshop

Freilichtmuseum Detmold am 23. September

In Zeiten von Social Media und Co.

gehören Selfies und Gruppenbilder

einfach zum Leben dazu. Das LWL-

Freilichtmuseum Detmold bietet

speziell für Jugendliche an zwei

Samstagen, dem 23. September und

14. Oktober jeweils von 10 bis 16 Uhr

im Haus Schwenger den Fotowork-

Kultur der Residenz bis zum 6. Oktober

Von der Steinzeit bis zum Selfie

shop „Selfie, Suglie und Ussie – das

Porträt im Blick“ an. Gemeinsam

mit Barbara Fromberger lernen die

Teilnehmer im Museum des Landschaftsverbandes

Westfalen-Lippe

(LWL) mehr über das Erkennen von

Motiven, die perfekte Belichtung

und den optimalen Bildausschnitt.

Der Workshop kostet 20 Euro,

hinzu kommt der Museumseintritt.

Eine Anmeldung ist für den ersten

Termin bis zum 16. September,

für den zweiten Workshop bis zum

7. Oktober im Infobüro unter Tel.

05231/706-104 möglich.

Jungsteinzeitlicher Fund

nun im Landesmuseum

Freude im Landesmuseum: Rudolf

Brannolte und Dr. Armin Kranzhoff

überreichten ein Felsovalbeil, das

nun die archäologische Sammlung

des Museums bereichert. Ein Felsovalbeil

ist ein jungsteinzeitliches

Werkzeug zum Fällen von Bäumen

und zur Bearbeitung von Holz. Beeindruckt

von dem Fund waren Museumsdirektor

Dr. Michael Zelle und

Dr. Elke Treude, Kreisarchäologin

und stellvertretende Leiterin im Lippischen

Landesmuseum. „Das Beil

aus Dalborn ist über 4.000 Jahre alt.

Es lässt sich anhand seiner Form noch

etwas konkreter in die jungsteinzeitliche

Trichterbecherkultur (etwa

3.800 – 2.800 v. Chr.) einordnen. In

dieser Kultur sind Felsgestein- und

Feuersteinbeile charakteristisch, die

als Statussymbole oder zur Holzbearbeitung

verwendet wurden“, erklärt

die Kreisarchäologin.

„Mit dem Fund aus Dalborn haben

wir einen direkten Hinweis auf frühe

Besiedlungsaktivität in dieser Region

und jeder neue Fund hilft das Bild

dieser Zeit noch klarer zu beurteilen

und konkretere Aussagen machen zu

können. Wir sind Herrn Brannolte

und Herrn Dr. Armin Kranzhoff für

die Überlassung dieses Fundes sehr

dankbar“, freut sich Dr. Treude.

Kreative Küche mit

„Vera Veggie“ am

17. und 18. September

Die Sommerferien sind vorbei und

das Workshop Programm der Freizeitakademie

für die zweite Jahreshälfte

beginnt. Das Team vom Restaurant

„Vera Veggie“ aus Detmold wird

Neues und Kreatives aus der Veggie-

Küche zeigen. Zusammen werden

Sie in gemütlicher Runde schnippeln

und kochen um im Anschluss in netter

Atmosphäre im Café des Hangar

21 die Mahlzeit zu genießen. Am

Sonntag, 17. September von 15:30

bis 19:30 Uhr für 65 Euro pro Person

zaubern sie ein Veggie-Dinner für

den entspannten Abend. Am Montag,

18. September von 18 bis 21 Uhr

zaubern sie für 59 Euro pro Person

ein schnelles Veggie-Gericht für den

Feierabend. Anmelden können man

sich unter info@hangar-21.eu oder

telefonisch unter 05231 4581211.

Das weitere Workshop Angebot auf

www.hangar-21.eu.

Glauben verordnen?

Führung durch die

Sonderausstellung am

17. September

Vor 500 Jahren entschieden Landesherren

per „Machtwort“ über

die Konfession ihrer Untertanen.

Aber geht das – Glauben verordnen?

Was ist wirklich passiert in dieser

aufregenden Epoche, in der die

Glaubensfesten zutiefst erschüttert

wurden? Heiligenbilder wurden

uninteressant, Mönche und Nonnen

verließen ihre Klöster, Priester

heirateten, die Angst vor Hölle und

Strafe wurde vom Glauben an Gottes

Gnade abgelöst. Thema genug für

eine Führung am 17. September um

15 Uhr im Landesmuseum.

Was war der Grund für den tiefgreifenden

Glaubenswandel? Wenn

nicht der Übertritt zum Luthertum,

so doch spätestens die Hinwendung

zum reformierten Bekenntnis sorgten

für eine Art Kahlschlag. Diese

Führung zeigt eindrücklich wie der

„verordnete“ Glaubenswandel des

16. Jahrhunderts den Alltag und

das Leben der Menschen in Lippe

veränderte. Die Führung kostet drei

Euro zuzüglich zum Museumseintritt.

Da die Plätze begrenzt sind,

wird um Voranmeldung im gebeten:

05231 99250 oder shop@lippischeslandesmuseum.de.

Klangkosmos Weltmusik

mit Balkan Brass

am 6. Oktober

In der Kulturfabrik Hangar 21,

Charles-Lindbergh-Ring 10, gibt es

am 6. Oktober um 20 Uhr wieder ein

Klangkosmos Weltmusik mit Balkan

Reformierte die Grafschaft: Simon VI. zur Lippe

Brass. Worum es geht? „Stellen Sie

sich Bachs Musik im griechischen

Levendikos Tanz-Rhythmus oder

Bizets Carmen als bulgarischen

Hochzeitstanz vor – und Sie kommen

der Seele des Balkansambel näher“

heißt es. Die Karten der Veranstaltung

des KulturTeams kostet acht

Euro im Vorverkauf und neun Euro

an der Abendkasse. Zu haben sind die

Karten in der TouristInfo im Rathaus

am Markt.

„Alles im Eimer“ -

tanzfuchs Produktion

am 10. Oktober

Eine Tanz-und Musikperformance

für Publikum ab zwei Jahren gibts

10. Oktober um 9:30 Uhr und 15:30

Uhr in der Kulturfabrik Hangar 21,

Charles-Lindbergh-Ring 10. Wenn

nichts mehr zu retten ist, sagen wir

„Alles im Eimer!“. Aber in der Tanzproduktion

von Barbara Fuchs dreht

sich alles um zwei Eimer, die voller

Ideen und Emotionen stecken. Der

eine ist rot und der andere ist blau,

zwei Farben und zwei Enden der

Welt. Der Eintritt für Erwachsene

kostet fünf Euro, der Eintritt Kinder

bis 14 Jahre kostet zwei Euro. Anmeldung

über kulturteam@detmold.

de oder unter 05231-977 920.

Romeo und Julia - die

gibts am

22. September erstmals

im Landestheater

Romeo und Julia, die Tragödie

von William Shakespeare, feiert am

22. September um 19:30 Uhr im

Landestheater Premiere.

Die Stadt Verona leidet unter dem

gnadenlosen Hass zweier Familien.

Seit Generationen sind die Capulets

und die Montagues entzweit. Gegenseitige

Vorurteile und Feindbildertreiben

eine gnadenlose Spirale

von Gewalt und Gegengewalt an, die

zahllose Opfer gefordert und Verona

in bürgerkriegsähnliche Zustände

versetzt hat.

In einem der ergreifendsten Dramen

der Weltliteratur gehen Romeo und

Julia lieber in den Tod als getrennt

voneinander leben zu müssen. Seit

mehr als 400 Jahren zieht William

Shakespeares Meisterwerk das Publikum

über alle Grenzen hinweg

in seinen Bann und ist der Maßstab,

an dem sich alle romantischen

Liebesgeschichten messen müssen

– bis heute. Die Inszenierung ist von

Martin Pfaff, die Ausstattung von

Mathias Rümmler.

Übergabe des jungsteinzeitlichen Fundes: (v.l.) Dr. Armin

Kranzhoff, Rudolf Brannolte, Museumsdirektor Dr. Michael Zelle,

Kreisarchäologin Dr. Elke Treude.


Detmolder Kurier Nr. 178 15. September 2017 Seite 21

Anastasiya Nesterova zeigt Farbholzschnitte aus der Provence.

Ausstellung von Anastasiya Nesterova in

Heiligenkirchen

Farbholzschnitte im

Kunstraum

Noch bis zum 15. Oktober lädt der

Kunstraum zu seiner 15. Ausstellung

in seine Galerie in Heiligenkirchen

ein. Hier werden sonntags von 14 bis

18 Uhr faszinierende Farbholzschnitte

und Ölbilder der Münsteraner

Künstlerin Anastasiya Nesterova

gezeigt. Die Künstlerin wurde 1979

in Sewastopol auf der Halbinsel Krim

(Ukraine) geboren und studierte

Kunst in Odessa und Münster. Dort

lebt und arbeitet sie seit 2005.

Die Bilder kennzeichnen starke

Kontraste und eine expressive

Farbigkeit. Oft hebt die Farbe nur

einzelne Bildteile hervor, während

Nebensächliches in monochromen

Abstufungen zurücktritt. Ihre Landschaften

und Stadtansichten sind

unbelebt, doch indirekt weisen stets

Bildelemente auf Menschen hin: eine

Leiter am Birnbaum, ein Heuwagen

auf der Wiese, Windräder am Horizont,

ein Boot am Strand, eine Straße

in den Bergen. Ihre Landschaften und

Stadtansichten sind weder idyllisch

Frauenchor Berlebeck lädt am 8. Oktober ein

Der Frauenchor Berlebeck veranstaltet

am Sonntag, dem 8. Oktober

ab 15 Uhr ein Kaffeesingen im Haus

des Gastes in Berlebeck. Es sind alle

herzlich eingeladen zum offenen

Ein Lächeln macht die Welt

schöner. Das ist jedenfalls Hermännchen

Motto. Und deswegen

bemüht sich Hermännchen, selbst

zu lächeln und andere zum Lächeln

zu bringen. Gelächelt wird zur Zeit

viel – von bunten Bildern herab,

die überall hängen. Nur ganz wenige

von denen schauen ernst. Die

meisten lächeln, mal verhalten,

mal doof, mal aufgesetzt, mal

dümmlich, mal offensiv, einige

siegessicher, andere wollen sou-

verän wirken oder auch leutselig.

Auf einmal scheinen sich die Herren

und Damen, die da so lächeln

und gewählt werden wollen, wieder

für alles da draußen im Lande

zu interessieren. Hermännchen

hörte jemanden sagen: „Politiker

sind wie Tauben. Sind sie ganz

unten, fressen sie den Leuten aus

der Hand. Sind sie oben, scheißen

sie drauf“. Naja, generalisieren

sollte man eben nicht, sagt sich

Hermännchen, doch ein Fünkchen

Wahrheit wird da wohl auch schon

drin stecken.

noch verstörend, es sind ganz unaufgeregte

Ausschnitte des Alltäglichen.

Dabei geht es ihr nicht um die Schönheit

von Orten, sondern ihre Bilder

sind stark dokumentarisch geprägt.

Mit großem Gespür trifft sie das Charakteristische

in diesen „Snapshots“,

die nicht zuletzt durch ihre Reduktion

bestechen – Reduktion des Motivs,

der Farben, der Formen.

Die Technik des verlorenen Druckstocks

gibt der Ausstellung „Die

verlorene Form“ ihren Namen. Die

Drucke der verschiedenen Farben

entstehen In mehreren Schritten aus

demselben Druckstock. Für jede

Farbebene wird derselbe reduziert.

Eine vergangene Druckstufe lässt

sich daher nicht mehr wiederholen.

So müssen der Bildaufbau und jedes

dazu notwendige Druckstadium

von Beginn an sorgfältig überlegt

sein. Dies beherrscht Anastasiya

Nesterova virtuos.

Weitere Informationen: www.

kunstraum-detmold.de.

Noch bis zum 15. Oktober im Kunstraum zu sehen: Anastasiya Nesterovas

Farbholzschnitt „Am Konstinkai II“.

Willkommen zum Kaffeesingen

Singen mit Chorleiter Olaf Schöchle.

Mit dabei sind auch Gitarrist Samuel

Lück und Solist Marcus Schmidt. Bei

Kaffee und Kuchen wird es ein schöner

Nachmittag. Der Eintritt ist frei.

Freitag,

15. September

Samstag,

16. September

Sonntag,

17. September

Montag,

18. September

Dienstag,

19. September

Mittwoch,

20. September

11:00 Uhr Bilderausstellung Semih Akbay, Begegnungszentrum

(bis Sonntag, 24. September)

15:00 Uhr Marktplatz, Führung Hörparcours (bis 17:00

Uhr)

16:00 Uhr Erzählprojekt „Weißt du noch, wie´s früher war,

Lippisches Landesmuseum

19:30 Uhr „Ein Dorf sieht schwarz“, Cinema Augustinum,

Augustinum

21:00 Uhr Record-Release-Tour Nike Ahrens, Kaiserkeller

10:00 Uhr, Tag der Feuerwehr, „Feuerwehr zum Anfassen“,

Innenstadt

10:00 Uhr „Wie riecht eigentlich ?“, Rathaus am Markt

(-14.00 Uhr)

11:00 Uhr Tag der Gehörlosen, Ameide (Bis 14:00 Uhr)

14:00 Uhr Repair-Café, AWO Begegnungszentrum (bis

17:00 Uhr)

11:15 Uhr Gemeinsamer Film-Gottesdienst, Ev.-ref. Kirche

Hiddesen

15:00 Uhr Zeitzeugenvortrag über den Umgang mit Christen,

Museum für russlanddeutsche Geschichte (-18:00 Uhr)

15:30 Uhr Kreative Küche + Veggie-Dinner, Hangar 21

(- 19:30 Uhr). Weitere Termine Montag, 18. September,

18:00 Uhr

09:30 Uhr Figurentheater Billy Bibers Biberburg, Sommertheater.

Weitere Termine: Montag, 18. September, 10:30 Uhr

10:30 Uhr Figurentheater „Tentakel Spektakel“, Sommertheater

17:30 Uhr Dämmerungsspaziergang, LWL-Freilichtmuseum

(- 21:00 Uhr)

19:30 Uhr Marktplatzgespräche Armes Deutschland!, Gemeindehaus

Erlöserkirche (- 21:45)

17:30 Uhr Kochevent, Gemeindehaus Erlöserkirche (- 21:00

Uhr)

Donnerstag, 09:30 Uhr Figurentheater „Der Grüffelo“, Sommertheater.

21. September

14:30 Uhr Märchennachmittag, LWL-Freilichtmuseum

Weitere Termine: Donnerstag, 21. September, 10:30 Uhr.

19:30 Uhr Eine literarisch-musikalische Brücke zwischen

Freitag,

22. September

Samstag,

23. September

Sonntag,

24. September

Politiker sind wie Tauben

Es ist wieder wie Weihnachten und

Ostern zusammen. Oder sagen wir

mal: Kurz davor. Denn da werden

Wünsche geäußert. Und Versprechungen

gemacht. Oh wie toll, da

freuen sich alle. Was die lächelnden

Leute so alles versprechen. Dass beispielsweise

die Straßenbenutzungsgebühr

nicht kommen soll. „Mit mir

nicht“, hat so jemand gesagt. Und

siehe da: Es kam doch so. Und noch

viel besser: Straßen werden zwar

nicht verkauft, aber vermietet. An

Firmen. Und die haben jetzt plötzlich

wegen eines Fehlers zu viel Geld aus

der Benutzungsgebühr bekommen.

Besser sind die Straßen dadurch

nicht geworden. Und weniger Staus

gibt es auch nicht.

Einige dieser Menschen überlegen

tatsächlich schon, ob nicht auch beispielsweise

die Wasserversorgung an

Firmen vergeben werden soll. Super,

denkt sich Hermännchen. Irgendwann

kriegen nur noch die Wasser,

die es so richtig schön bezahlen

können. Alle anderen bekommen,

sagen wir mal, nicht ganz so sauberes

Orient und Okzident, VHS im Augustinum, Augustinum

16:00 Uhr Forum Asylpolitik Lippe, Von der Willkommenszur

Abschiebekultur, Jugendbildungsstätte Kupferberg (bis

Samstag, 23. September, 13:00 Uhr)

10:00 Uhr Brahms-Klavierwettbewerb 1. Runde, Hochschule

für Musik, Brahms. Weitere Termine: Sonntag, 24.

September, 10:00 Uhr

14:00 Uhr Schnitzeljagd altmodisch!, Jugendzentrum West

(- 17:00 Uhr)

15:00 Uhr Jungbläsergruppe des CVJM Posaunenchors

Helpup, LWL-Freilichtmuseum

15:00 Uhr Trauercafé, Elisabeth Hotel (- 17:00 Uhr)

10:00 Uhr Dorfaktionstag, CulturCafé Heiligenkirchen

(- 20:00 Uhr)

11:00 Uhr Stadtrundgang, „Auf den Spuren der jüdischen

Familie Herzberg“

14:00 Uhr Bogenschießen-Schnupperkurs, Waldbühne am

Hermannsdenkmal (- 18:00 Uhr)

15:00 Uhr Puppenspiel Kasper und die Piraten, Lippisches

Landesmuseum

16:00 Uhr Konzert Junge Stimmen, Augustinum

18:30 Uhr Dr. Ruediger Dahlke: Omega - Wege zu innerem

und äußerem Reichtum, Sommertheater (- 20:00 Uhr).

Weitere Termine: Sonntag, 24. September 2017, 18.30 Uhr

Erfüllung und Reichtum sind Ziele aller Menschen. Sonntag,

24. September, 20:30 Uhr.

Wasser. Weil dann die Lebenserwartung

rapide fällt, freuen sich auch die

Rentenkassen über dieses Konzept.

Wahrscheinlich werden dann auch zu

bauende Regenrückhaltebecken und

Umgehungsstraßen privatisiert. Das

wird lustig. Die Leute müssen bezahlen,

sonst wird das Becken nicht

geschlossen oder zu früh geöffnet,

und die Nichtzahler werden einfach

weg gespült.

Hermännchen will ja den Teufel

nicht an die Wand malen. Sicher

sind bei den Plakatgrinsern auch

viele dabei, die ihr bestes geben.

Nein, ihr Bestes wäre ja ihr Geld,

das mühsam in Form von sich ständig

erhöhenden Diäten eingefahren

wird, sie geben ihr zweitbestes... Was

Hermännchen allerdings auffällt, ist

die Austauschbarkeit der Parolen.

Natürlich soll alles besser werden.

Oder gut bleiben. Fragt sich nur,

für wen. Oder vom Aufschwung ist

die Rede. Scheinbar ist damit aber

nicht gesundes Turnen gemeint. So

Schlagworte wie „Mehr vom Vielen“

oder „Wir können es“ liegen in der

Luft. Toll, denkt sich Hermännchen.

Es geht doch nicht immer mehr und

mehr, wo wir auf einer begrenzten

Erde leben. Und können kann Hermännchen

auch. Besonders, wenn er

viele frische Pflaumen gegessen hat.

Aber mal gern haben, das können

sie ihn nicht.

Denn Hermännchen findet es

wichtig, die Meinung zu sagen.

Wie auch immer. Deswegen empfiehlt

er allen seinen Freunden:

Macht Kreuzchen. Malt was. Geht

auf jeden Fall hin, zu der Wahl.

Hinterher können wir dann wieder

herrlich ablästern. Und meinetwegen

auf „die da“ schimpfen. Doch

wer sich nicht beteiligt, der sollte

dann auch nicht mitreden wollen.

Dienstag,

26. September

Mittwoch,

27. September

15:30 Uhr Kleinkinder-Vorlesestunde, Leopoldinum (- 16:15

Uhr)

19:00 Uhr Gesundheit im Dialog, „Wenn die Schulter Stress

macht“, Residenzhotel (- 20:30 Uhr)

„Wenn die Schulter Stress macht“. Prof. Dr. Klostermann

und Dr. Ute Pöschl-Müller referieren über Ursachen und

Folgen von Erkrankungen des Schultergelenks. Im Anschluss

beantworten sie Fragen zum Thema.

19:30 Uhr Texte aus Deutschland „Weg sein – hier sein“,

Grabbe-Gymnasium

Donnerstag, 09:00 Uhr Brahms-Klavierwettbewerb Finalrunde, Hochschule

für Musik, Eintritt frei. Weitere Termine: Donnerstag,

28. September

28. September, 18:00 Uhr

18:00 Uhr Vortrag Arno Stern und André Stern „Starke

Kinder - starke Menschen“, Sommertheater

21:00 Uhr Poetry Slam Cup der guten Worte, Kaiserkeller

Freitag,

29. September

Samstag,

30. September

Sonntag, 1.

Oktober

Montag, 2.

Oktober

Dienstag, 3.

Oktober

Pilzwochenende für Einsteiger, Rolfscher Hof (bis - Sonntag,

01. Oktober)

09:30 Uhr Kindertheater, Aula der Alten Schule am Wall

(- 10:15 Uhr). Weitere Termine: Freitag, 29. September,

11:00 Uhr.

10:00 Uhr Unser kleines Pickertfest, Diekmanns Hof (-

16:00 Uhr)

19:30 Uhr 8. Hörfest Neue Musik: „Bekenntnisse“, Hangar

21. Weitere Termine: Samstag, 30. September, 18:00 Uhr.

Samstag, 30. September, 19:30 Uhr. Sonntag, 01. Oktober,

18:00 Uhr. Montag, 02. Oktober, 20:00 Uhr. Dienstag, 03.

Oktober, 18:00 Uhr. Dienstag, 03. Oktober, 20:00 Uhr.

19:30 Uhr LIPPE LACHT - Comedy Show, Detmolder

Sommertheater (- 21:30 Uhr)

19:30 Uhr Acapella-Konzert mit dem Vokal-Sextett Chapeau

süß-sauer, Augustinum

21:00 Uhr Letterbox Salvation, New Folk Sound, Kaiserkeller

10:00 Uhr Weben im Museum: Auslese, LWL-Freilichtmuseum

(- 17:00 Uhr)

13:00 Uhr Electronic Circus - Live Music Festival, Sommertheater

(- 23:00 Uhr)

18:00 Uhr Musikalisch-kulinarisches Event Telemanns

Tafelmusik, Johannes-Brahms-Musikschule

19:30 Uhr Konzert „Was eine Truhe alles kann…“, Christuskirche

19:30 Uhr Chansons und Gedichte, „Übers Meer, Leopoldinum

21:00 Uhr Jump Session, Kaiserkeller

10:00 Uhr Erntedankgottesdienst und Hoffest, Martin-

Luther-Kirche

17:00 Uhr Musikalische Vesper, Christuskirche

18:00 Uhr Krumme Kulturnacht 2017, Krumme Straße /

Unter der Wehme

11:00 Uhr Vogelkundliche Führung, Auf Zupfiff gehorchen,

LWL-Freilichtmuseum

19:30 Uhr Konzert Nordwestdeutsche Philharmonie, Hochschule

für Musik

Donnerstag, 19:00 Uhr Stressbewältigung durch Achtsamkeit (MBSR),

5. Oktober Haus des Gastes Berlebeck

19:30 Uhr Aus den Tischreden des Martin Luther, Gemeindehaus

Erlöserkirche

Freitag, 6.

Oktober

14:00 Uhr Handarbeitscafé, Eine kreative Runde mit Kaffee

und Tee. LWL-Freilichtmuseum (- 17:00 Uhr)

20:00 Uhr Vortrag und Diskussion Johanna Paungger &

Thomas Poppe: Vom richtigen Zeitpunkt, Buchhandlung

Stephan Jaenicke

20:00 Uhr Klangkosmos Weltmusik – Balkansambel, , Hangar

21 - Kulturfabrik (- 21:30 Uhr)


Detmolder Kurier Nr. 178 15. September 2017 Seite 22

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Horst Fr. Neumann

Arnold Pöhlker

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ERSCHEINUNGS-

TERMINE 2017

Nr. 179 Freitag, 6. Oktober 2017

Nr. 180 Freitag, 27. Oktober 2017

Nr. 181 Freitag, 24. November 2017

Nr. 182 Freitag, 15. Dezember 2017

Anzeigenschluss ist eine Woche vor dem Erscheinungstermin.

Diese Ausgabe enthält in Teilauflagen Beilagen der FDP, Kreisverband

Lippe, sowie der Raiffeisen Lippe-Weser AG zum Oktoberfest in

Steinheim. Wir bitten unsere Leser um Beachtung.

Jubiläums-Klassentreffen nach 50 Jahren Detmold

Ehemalige Schüler des Bildungshauses

Weerthschule treffen sich in Detmold

Kürzlich trafen sich ehemalige

Schüler der Weerthschule Detmold

50 Jahre nach ihrer Schulentlassung

im „Sudhaus“ in Liebharts Fachwerkdorf

in Detmold. Die Organisatoren

dieses Klassentreffens Marlies

Hädicke und Wilfried Rott hatten alle

ehemaligen Mitschüler des ersten

Kurzschuljahres der 9. Klasse ausfindig

gemacht und eingeladen. Diese

neunte Klasse wurde aus den achten

Klassen der Volksschule Klüt und der

Weerthschule Detmold zusammengeführt.

Im Juni 1967 war dann das

erste Kurzschuljahr beendet.

Ein Höhepunkt dieses Jubiläums-

Klassentreffens war zweifellos

eine Führung mit der Rektorin des

Bildungshauses Weerthschule Iris

Hansmann durch die seinerzeitige

„Penne“. Schon bei der Ankunft der

ehemaligen Klassenkameraden gab

es viel Spaß. „Wer bist Du denn“ oder

„tut mir leid, ich kann dich wirklich

nicht erkennen ... „ war immer wieder

zu hören. Jeder Teilnehmer bekam

von den Initiatoren des Treffens

eine gefüllte „goldene“ Schultüte.

Für die süße Füllung hatte freundlicherweise

„Liebharts Gesundkost“

mit hochwertigen Produkten gesorgt.

Die Geschichte der Schule und die

heutigen Klassenzimmer unterschieden

sich doch sehr von den damaligen

Klassenzimmern, das konnten die

Teilnehmer bei der hochinteressanten

Besichtigung feststellen. Sogar von

einem Hausgeist .Ferdinand“, der

sich allerdings nicht zeigte, wußte

Ehemalige Schüler der Weerthschule (v.l.) Wilhelm Avenhaus, Marlies Hädicke, Fritz Sander, Anke Westerwelle,

Manfred Redöhl, Heidelinde Pomrehn, Alfred Sprenger, Inge Vatauer, Peter Müller, Pauline

Hamann, Heinz Moritz, Wilfried Rott und Iris Hansmann (ehemalige Rektorin).

Frau Hansmann zu berichten. Die

ehemaligen Schüler bedankten sich

bei der „Chefin“ des Bildungshauses

mit einem Blumenpräsent für die

Bereitschaft zur Durchführung dieser

schönen Aktion.

Nach einem gemeinsamen Abendessen

im „Sudhaus“ in Liebharts

Fachwerkdorf wurde sich dann eifrig

an gemeinsame Erlebnisse erinnert

und lebhaft diskutiert. Auch eine

Klassenfahrt in das Landschulheim

nach Gunzensried im Allgäu gab

Anlaß zu netten Erinnerungen.

Immer wieder wurden die Plätze in

der eigens für dieses Klassentreffen

stilvoll dekorierten Räumlichkeit

im Restaurant „Sudhaus“ gewechselt

um mit vielen der ehemaligen

Mitschülerinnen und Mitschüler

ein paar Worte zu wechseln. Gegen

Mitternacht waren sich alle Teilnehmer

dieses Klassentreffens nach 50

Jahren einig einen wunderschönen,

harmonischen Abend mit tollen

Erinnerungen erlebt zu haben. PR

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Zur Zeit gilt Anzeigenpreisliste Nr. 1/2017. Druckauflage:

32.300 Stück

Improvisations-Ensemble Springmaus im Januar

2018 zu Gast in Detmold

Jukebox Live

Die Springmaus kommt 2018 mit

ihrer Jukebox im Gepäck nach Detmold.

Diese wird mit mehr als nur

Musik bestückt. Denn die Zuschauer

bedienen die „Impro-Jukebox“ nach

Lust und Laune. Nichts kommt aus

der Retorte. Alles passiert live - im

Hier und Jetzt. Dabei widmen sich

die Springmäuse den Wünschen des

Publikums, welches den Ton angibt.

Das Ensemble kombiniert die Träume,

Wünsche und Erlebnisse der

Anwesenden mit unterschiedlichsten

Zeiten, Musikrichtungen, Orten

und Stimmungen. Die Palette der

Springmaus-Jukebox reicht von spaßigen

Melodien bis hin zu tragischen

Momenten, vom himmelhochjauchzenden

Musical bis zum herzzerreißenden

Drama. Oder ganz einfach

gesagt: „Jukebox Live“ beschert

eine grandiose Improvisations-Show

in der unvergleichlich humorvollen

Springmaus-Manier - mit besonderer

Note! Springmaus gastiert mit

diesem Programm am Samstag, den

13. Januar 2018, um 20 Uhr in der

Stadthalle Detmold. Der Vorverkauf

ist ab sofort eröffnet, weitere Termine

und Informationen zur „Jukebox

Live“-Tour oder zu Springmaus

selbst unter www.springmaus.com.

Das Improvisations-Ensemble Springmaus ist im Januar 2018 zu Gast

in Detmold.

Vogelkundliche Führungen im LWL-Freilichtmuseum Detmold ab dem 17. September

Von Nesthockern und elterlicher Fürsorge

In einer Jahreszeit, in der sich

langsam aber sicher bereits die ersten

Vögel auf den Weg gen Süden

machen, widmet sich das LWL-

Freilichtmuseum Detmold mit drei

Führungen den Vögeln. Passend

zum diesjährigen Themenjahr „Ene,

mene, muh…“ erzählt Vogelkundler

Dirk Grote im Museum des Landschaftsverbandes

Westfalen-Lippe

(LWL) interessante Geschichten zur

„Kindheit“ der gefiederten Tiere.

Wie werden Küken auf ihre Eltern

geprägt? Warum gibt es für Nesthocker

gute Gründe im „Hotel Mama“

zu bleiben und warum sollte ein

Vogel besser auf Zupfiff gehorchen?

Diesen und weiteren Fragen geht

der Experte in drei verschiedenen

Geländerundgängen auf den Grund.

Los geht es am Sonntag, den 17.

September um 10 Uhr mit dem

Thema „Konrad Lorenz lässt grüßen“.

In der ersten Führung steht die

Prägung der Küken auf ihre Eltern

im Mittelpunkt. Am Freitag, den 29.

September geht es dagegen um 11

Uhr um die „Nesthocker und Nestflüchter“.

Der dritte und letzte Termin

vor dem Saisonende am 31. Oktober

findet am Dienstag, den 3. Oktober

um 11 Uhr unter dem Titel „Auf

Zupfiff gehorchen“ statt. Treffpunkt

ist für alle vogelkundlichen Veranstaltungen

der Museumseingang.

Die Rundgänge kosten jeweils einen

Euro pro Person, hinzu kommt der

Museumseintritt. Eine Anmeldung

ist nicht erforderlich.


Detmolder Kurier Nr. 178 15. September 2017 Seite 23

Apothekenbereitschaft

für Detmold bis zum 6. Oktober

Unter www.akwl.de werden Ihnen die diensthabenden Apotheken angezeigt.

Sie können auch, falls Sie außerhalb der normalen Öffnungszeiten

Ihrer Apotheke Medikamentenbedarf haben, die kostenfreie Festnetznummer

0800 00 22 833 anwählen, um die dienstbereite Apotheke in Ihrer Nähe

zu erfragen (es werden immer bis zu vier der nächstliegenden Apotheken

angesagt). Auch per Mobiltelefon ist die Anwahl unter der Nummer 22 8

33 möglich. Hier fallen Kosten in Höhe von 69 Cent/Minute/SMS an. Der

Apothekennotdienst gewährleistet die Arzneiversorgung in dringenden Fällen

außerhalb der üblichen Öffnungszeiten. Der Notdienst beginnt um 9.00

Uhr und endet am folgenden Tag um 9.00 Uhr. Außerhalb der gesetzlichen

Öffnungszeiten ist eine Notdienstgebühr von 2,50 Euro zu zahlen. Die hier

angegebenen Apotheken werden für den Suchbegriff „32756 Detmold unter

www.akwl.de angezeigt“. Der Detmolder Kurier druckt hier die erste der

angegebenen Apotheken ab. Alle Angaben ohne Gewähr.

Notdienste in Detmold und Umgebung

16. 9. Apo. zur Rose, Benekestr. 9, Detmold (Innenst.), 05231/974900

17. 9. Falken-Apo., Paderborner Str. 36, Heiligenkirchen, 05231/47625

18. 9. Wall-Apotheke, Mittelstr. 101, Horn, 05234/820100

19. 9. MELVIGO Apo., Klingenbergstraße 31, Detmold, 05231/27444

20. 9. Bahnhof-Apo., Bahnhofstr. 1, Detmold (Innenst.), 05231/22556

21. 9. Elisabeth-Apo., Elisabethstr. 4, Detmold (Innenst.), 05231/28282

22. 9. Engelbert-Kämpfer-Apo., Engelbert-Kämpfer-Str. 60, Lemgo,

05261/14666

23. 9. Eichholz-Apo., Hornsche Str. 138, Spork-Eichholz, 05231/59319

24. 9. Bad-Apotheke, Parkstr. 55, Bad Meinberg, 05234/9762

25. 9. Apotheke an der Post, Bismarckstr. 17, Detmold, 05231/92300

26. 9. LaVie-Apotheke, Ernst-Hilker-Str. 15, Detmold, 05231/3031615

27. 9. Apotheke am Leopoldinum, Hornsche Straße 47, Detmold,

05231/3080380

28. 9. Einhorn-Apotheke, Hornscher Weg 104, Brake, 05261/87370

29. 9. Südholz-Apotheke, Lagesche Str. 31, Detmold (Innenst.),

05231/22882

30. 9. Kronen-Apotheke, Mittelstr. 33, Horn, 05234/2538

1. 10. Markt-Apo., Lange Str. 38, Detmold (Innenst.), 05231/25300

2. 10. Apo. Hiddesen, Theodor-Heuss-Str. 1, Hiddesen, 05231/8444

3. 10. Teutoburg-Apo., Bielefelder Str. 561, Pivitsheide, 05232/987700

4. 10. Apotheke am Leopoldinum, Hornsche Straße 47, Detmold,

05231/3080380

5. 10. Apotheke zur Rose, Benekestr. 9, 32756 Detmold (Innenst.),

05231/974900

6. 10. Hasselbach-Apo., In den Benten 10 F, Pivitsheide, 05232/87836

Neuer Kurs „Autogenes Training“ startet bei der

VHS am 20. September

Stressabwehr mit Hilfe von

Entspannungstraining

Die Volkshochschule Detmold bietet einen neuen Kurs zur Stressabwehr

an. Durch Eigensuggestion wird hierbei ein Zustand tiefer Entspannung und

Ruhe und damit auch Erholung erreicht. Mit Hilfe von autogenem Training

lassen sich Ausgeglichenheit, Belastbarkeit, Leistungsfähigkeit und Konzentrationsvermögen

steigern. Vielfältigen körperlichen Beschwerden, die

infolge von Überforderung, Mehrfachbelastung, Ärger oder Lärm entstehen,

kann durch die regelmäßige Anwendung dieser Entspannungsmethode

vorgebeugt werden. Der Kurs beginnt am Mittwoch, den 20. September

und findet jeweils in der Zeit von 18.15 bis 19.45 Uhr in der Alten Schule

am Wall im Raum 108 statt. Die Kursgebühr beträgt 59,20 Euro. Weitere

Informationen und Möglichkeiten zur Anmeldung sind erhältlich unter

der Telefonnummer 05231/977-232 oder auf der Homepage www.vhsdetmold-lemgo.de.

Notdienste in

Detmold

Tierärztlicher Notdienst: kann

unter der Nummer des Tierarztes

erfragt werden. Zahnärztlicher

Notdienst: Für Detmold an Sonnund

Feiertagen unter Tel. 0 52 31/2

50 25 zu erreichen. Behandlung von

10 bis12 Uhr und von 17 bis 18 Uhr.

Krisentelefon Lippe: 05231/3 33 77

sonntags bis donnerstags von 18 bis

22 Uhr, freitags und samstags von

18 bis 6 Uhr des Folgetages, montags

und donnerstags von 10 bis 12

Uhr. Kinder- und Jugendtelefon:

Montag, Mittwoch und Freitag von

15 bis 18 Uhr. Giftnotruf: Tel.

0228/1924-0, Krankentransport:

Tel. 0 52 31 / 1 92 22, Feuerwache-

Rettungsdienst: 112, Polizei: 110.

Kinderärztlicher Notdienst: Die

kinder- und jugendärztliche Notfallpraxis

für den Kreis Lippe im

Medicum Detmold, Röntgenstraße

16, 32756 Detmold (Eingang gegenüber

der Klinik-Notaufnahme).

Öffnungszeiten der Notfallpraxis

sind montags, dienstags und donnerstags

von 18 bis 21 Uhr, freitags

und mittwochs von 13 bis 21 Uhr, an

Wochenenden und Feiertagen von 9

Uhr bis 21 Uhr. Nach 21 Uhr sollen

sich Patienten an die Notfallannahme

des Klinikums Lippe wenden, so die

Bezirksstelle Detmold der KVWL.

Konzert am 8. Oktober

in der Kirche in

Pivitsheide

Irgendwas

bleibt

Einen Streifzug durch 25 Jahre

Chorgeschichte mit dem Titel

„Irgendwas bleibt“ präsentiert der

Frauenchor Chorelei Detmold am

Sonntag, 8. Oktober, um 16 Uhr

in der evangelisch-reformierten

Kirche in Pivitsheide. Unter

der Leitung von Ute Sabel steht

Traditionelles und Modernes

ebenso auf dem Programm wie

ausgewählte Lieblingsstücke der

Sängerinnen. Auch der junge Chor

„Soundtrack“ unter der Leitung

von Eva Maria Pawellek trägt zum

Gelingen des Konzertes bei. Für

Instrumentaleinlagen sorgt das

Duo „2 Plus“ mit Piotr Techmanski

mit Saxophon und Klarinette

sowie Stefan Claßen am Klavier.

Rollatortag NRW am 21. September auf dem Detmolder Bahnhofsvorplatz

Sicherer mit Rollatoren unterwegs

Der Rollatortag NRW bietet die

Möglichkeit, Fahrgäste über den

sicheren Umgang mit Rollatoren

in Bus und Bahn zu informieren

und eine breite Öffentlichkeit für

die besonderen Bedürfnisse von

Rollator-Nutzern in öffentlichen

Verkehrsmitteln zu sensibilisieren.

In über 20 Städten in NRW findet

dieser Aktionstag während der europäischen

Woche der Mobilität im

September 2017 statt. Die Stadtverkehr

Detmold GmbH und die

Kommunale Verkehrsgesellschaft

Lippe GmbH laden ihre Kunden

zu einem abwechslungsreichen und

informativen Programm am Donnerstag,

den 21. September nach

Detmold ein.

Gemeinsam mit zahlreichen lokalen

Partnern werden praktische Hilfestellung

zur Nutzung von Rollatoren in

Bus und Bahn gegeben. Von 9 bis 13

Uhr können interessierte Fahrgäste

praktische Übungen auf dem Rollator-Parcours

und einen kostenlosen

Technik-Check für alle Rollatoren

absolvieren. Die Teilnehmer können

üben, wie man mit einem Rollator

Unebenheiten überwindet, Kurven

fährt, Bordsteine und Schrägen

meistert, bremst, sich sicher hinsetzt

und wieder aufsteht.

Im Fokus liegt dabei die sichere

Nutzung von Bus und Bahn. Rollator-Nutzer

erfahren, wie sie sich

an Haltestellen und beim Ein- und

Ausstieg richtig verhalten und was

während der Fahrt mit öffentlichen

Verkehrsmitteln zu beachten ist.

Zusätzliche Informationsstände

der Bahnhofsmission Lippe, des

Ehrenamtsbüros und der ÖPNV-

Anbieter runden das Angebot ab.

Workshop zum Thema Bewerbung am 10. Oktober

Erfolgreich bewerben

Am Dienstag, den 10. Oktober,

findet im Berufsinformationszentrum

(BiZ) der Agentur für Arbeit

Detmold in der Wittekindstraße

2 ein Workshop zu dem Thema

„erfolgreich bewerben“ statt.

Beginn ist um 9 Uhr. Teilnehmer

sollten eine Dauer von zwei bis

drei Stunden einplanen. Das

Programm des Workshops ist

vielfältig – Stellenrecherche, Analyse

von Stellenanzeigen, Tipps zum

Erstellen einer Bewerbungsmappe,

Infos zur Online-Bewerbung und

zu Initiativbewerbungen, denn das

Ziel der Veranstaltung lautet ganz

klar: „Erfolgreich bewerben!“ Es

können im Rahmen der dreistündigen

Veranstaltung keine Bewerbungsunterlagen

erstellt werden, aber

alle Teilnehmer erhalten Material

und umfassende Kenntnisse, um

anschließend selbständig die eigenen

Bewerbungen erstellen zu

können. Thomas Sanders, Leiter

des Berufsinformationszentrums,

führt durch die Veranstaltung. Die

Teilnahme am Workshop ist kostenfrei,

eine Anmeldung ist jedoch

erforderlich: Diese kann unter der

Telefonnummer 05231 610-222

oder per E-Mail unter detmold.

biz@arbeitsagentur.de erfolgen.

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Detmolder Kurier Nr. 178 15. September 2017 Seite 24

Kursstart der literarischen Krabbelgruppe

am 26. September

Detmolder Büchermäuse

Es ist wieder soweit: Am Dienstag, den 26. September, startet um 9.15

Uhr, unter Leitung der staatlich anerkannten Erzieherin Nadine Schulte,

der nächste literarische Krabbelgruppenkurs der Stadtbibliothek Detmold.

Der Kurs hat zum Ziel, bereits die kleinsten Kinder mit dem Medium Buch

und dem Spaß, der darin steckt, vertraut zu machen. Begleitet werden die

Kursstunden von festen Ritualen, sodass für die Kinder ein Wiedererkennungseffekt

entsteht. So beginnt zum Beispiel jede Stunde mit einem

wiederkehrenden Begrüßungslied und endet mit einem Abschiedslied.

Sprachförderung beginnt schon bei den ganz Kleinen.

Durch Zuhören und aktives Sprechen erlernen die Babys die Sprache und

bilden ihren passiven Wortschatz. Da Babys und Kleinkinder den Gleichklang

von Reimen und Texten mit Rhythmus oder Melodie lieben, werden

im Kurs allen interessierten Müttern und Vätern mit Säuglingen im Alter

von neun bis 15 Monaten Kniereiter, Fingerspiele und Lieder vermittelt,

die gemeinsam mit den Babys umgesetzt werden. Darüber hinaus lernen

die Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer geeignete erste Bilderbücher

für ihre kleinen Mäuschen kennen und bekommen einige wenige ausgewählte

Ratgeber beispielsweise zu den Themen Schlafen, Gesundheit und

Sprachförderung vorgestellt. Außerdem erhalten natürlich die teilnehmenden

Eltern die Gelegenheit, der Kursleitung Fragen zu stellen und sich

gegenseitig auszutauschen. Damit auch die kleinen Büchermäuschen nicht

zu kurz kommen, werden ihnen nicht nur einige Spielmaterialien für die

Kursstunden zur Verfügung gestellt, sondern es soll auch das gemeinsame

Lesen, beziehungsweise Anschauen von Bilderbüchern praktiziert und die

eine oder andere Bastelei für sie angefertigt werden.

Der Büchermäuse-Kurs findet an sechs aufeinander folgenden Dienstagvormittagen

statt und die Teilnahme kostet sechs Euro. Aufgrund der

Renovierungsvorbereitungen in der Stadtbibliothek findet der Büchermäuse-

Kurs übergangsweise im Haus Münsterberg, Hornsche Straße 38, statt. Da

es sich um eine geschlossene Gruppe mit nur begrenzter Teilnehmerzahl

handelt, wird um verbindliche Anmeldung bis zum Donnerstag, den 21.

September, unter der Telefonnummer 05231-309417 oder per Mail an

k.blume@detmold.de gebeten.

Klaus-Peter Hufer gab Tipps zum Umgang mit

Stammtischparolen

Voller Vorurteile

„Ich habe nichts gegen Ausländer,

aber…“, „Man wird doch wohl noch

sagen dürfen…“ – solche Sätze sind

Einflugschneisen für Gespräche, die

keine sind, erklärte der Politologe

und Erwachsenenbildner Professor

Doktor Klaus-Peter Hufer von der

Uni Duisburg-Essen den Zuhörern

seines interaktiven Vortrags im Landeskirchenamt

in Detmold. Etwa 70

Interessierte waren auf Einladung des

Referates für Ökumene und Mission

der Lippischen Landeskirche gekommen,

um sich Tipps zu holen, wie

man Stammtischparolen wirksam

entschärfen kann.

Hufer hat dafür ein Argumentationstraining

entwickelt, mit dem

er bekannt geworden und in der

ganzen Bundesrepublik auf Seminaren

und Vorträgen unterwegs ist.

Seine Begleiter seitdem: Schlimmste

Beschimpfungen, vor allem über die

sozialen Medien. Diese gesellschaftlichen

Entwicklungen, eine zunehmende

Verrohung und Aggressivität

oder auch eine Mentalität, die sich nur

noch am Mehrwert und Nutzen von

Menschen orientiert, bewegten auch

die Zuhörer, mit denen Hufer schnell

– moderiert von Sabine Hartmann

– in ein intensives Gespräch kam.

Studien hätten ergeben, dass 30 Prozent

der Menschen in Deutschland

ein rechtspopulistisches Weltbild

haben. Unsicherheit angesichts von

Zuwanderung und gesellschaftlichen

Veränderungen ließen Menschen sich

auf das zurückziehen, was Ihnen sicher

erscheine - wie die Fokussierung

auf Nation und Rasse. Doch: „Die

globalisierte Welt lässt sich nicht

mehr abschotten“, so Hufer, „wir

müssen lernen, damit umzugehen.“

Für den Umgang mit populistischen

Parolen, die voller Vorurteile,

diskriminierend, verallgemeinernd

und mit einem Schein-Wissen

versehen seien, vermittelte er den

Zuhörern Handlungsempfehlungen.

Parolen begegneten einem überall:

Im Gespräch am Gartenzaun, mit

Arbeitskollegen, bei der Familienfeier.

Es fielen Sätze wie „Ausländer

sind kriminell, nehmen uns die

Arbeitsplätze weg, Ausländer sind

faul und wollen nicht arbeiten“ – oft

stünden Migranten im Mittelpunkt.

Aber auch Verschwörungstheorien

wie „den Klimawandel gibt es

nicht – da stecken Wirtschaftsinteressen

dahinter“, gehörten mit dazu.

„Lehnen Sie Kategorisierungen ab

und versuchen Sie Verallgemeinerungen

aufzulösen“, war ein Rat,

den der Politologe gab. „Spricht Ihr

Gegenüber etwa über „die Politiker“

oder „die Flüchtlinge“, erfragen Sie

ganz konkrete Beispiele.“ Es gebe

auch nicht „die Ausländer“, stellte

Klaus-Peter Hufer fest: „Es gibt den

griechischen Arzt ebenso wie den

spanischen Gemüsehändler oder den

schwedischen Touristen“.

Je nach Thema und Situation könne

man auch versuchen, im Gespräch

Verbündete zu gewinnen oder Brücken

zu bauen, indem man zugebe,

dass man sich selbst auch erst mit

der sich verändernden deutschen

Gesellschaft arrangieren müsse

und dass es Probleme gebe, die zu

bewältigen seien.

Zu fragen wäre dann: „Aber was

wäre die Alternative?“ Mit Ironie

arbeiten sei auch eine gute Möglichkeit.

Hier hatte ein Zuhörer eine Idee

der Erwiderung und die Lacher auf

seiner Seite: „Wenn die Ausländer

doch nicht arbeiten wollen, können

sie uns auch nicht die Arbeitsplätze

wegnehmen“.

Öffentliche Führung „Lippske Dönekes“ am 16. September

Erlebnistour durch Detmold

Die berühmte Erlebnisführung „Lippske Dönekes“ mit

Henning Diekmann als Diekmanns Fritze, der lippische

Schütze, die singende Schnapsflasche, findet für dieses

Jahr zum letzten Mal öffentlich statt. Man muss keine

Geschichten oder Personen erfinden, Detmold ist voll

von Geschichte und Geschichten. So geht es durch die

schöne Detmolder Altstadt. Typisch lippische Eigenheiten,

Ausdrücke und kulinarische Genüsse werden in

Wort und Lied erklärt. Natürlich haben auch berühmte

Persönlichkeiten ihren Platz in der Führung. Brahms,

Grabbe, Hermann der Cherusker oder der fliegende

Apotheker Wellmann. Die beiden lippischen Leitsätze

erklären auch den tatsächlichen Ort der Varusschlacht:

Detmold. Die bekannten lippischen Lieder, wie „Lippe

Detmold eine wunderschöne Stadt“, „Zu 70 da zogen die

lippischen Schützen“ oder „Als die Römer frech geworden“

sind natürlich mit von der Partie. Manche in anderer

Form als erwartet, aber immer zum Mitsingen geeignet.

Natürlich werden auch ernste Themen wie Glaube,

Hexenverfolgung, Revolution und Kösters Kampe nicht

ausgespart, aber auf ganz eigene lippische Art interpretiert.

Insgesamt erwartet den Besucher viel Stadt- und

Landesgeschichte, Lieder und Anekdoten und viel Raum

zum Schmunzeln. Treffpunkt ist die Rathaustreppe des

Detmolder Marktplatzes, Erwachsene zahlen sechs Euro,

Ermäßigte müssen nur drei Euro bezahlen. Die Führung

dauert zirka eine Stunde. Für private Gruppen ist der

Erlebnisgang „Lippske Dönekes“ weiterhin unter www.

Erlebnisgang-Detmold.de oder tourist.info@detmold.de

buchbar. Für das Jahr 2018 sind bereits weitere öffentliche

Termine in der Planung.

„Diekmanns Fritze“ versteht es, eine Menge an

Leuten zu unterhalten.

Stadtführung für

Besucher und

Einwohner

am 17. September

Klatsch und

Tratsch in der

Residenzstadt

Am Sonntag, den 17. September,

gibt es die Möglichkeit, Cornelia

Müller-Hisje auf ihrem Weg durch

die Residenzstadt zu begleiten.

Hierbei kann man unter anderem

erfahren, wer in den Bürgervillen der

Allee wohnte und was die Menschen

des 19. Jahrhunderts in Detmold

bewegte.

Wer behauptete, dass in Detmold

so viel Kultur wie auf dem Nordpol

sei? Wer nannte Detmold eine schöne

Stadt, die „weit mehr Dreck als Häuser

hat“? Und hatten diese Kritiker

vielleicht sogar Recht? Auf dem

Rundgang gibt es die Möglichkeit,

Detmold aus einem völlig neuen

Blickwinkel zu sehen. Treffpunkt ist

um 14 Uhr am Friedrichstaler Kanal

gegenüber dem Lippischen Hof. Die

Kosten sind sechs Euro pro Person,

die Dauer des Rundgangs beträgt

zirka 90 Minuten.

Stammtischparolen entschärfen: Sabine Hartmann konnte im Landeskirchenamt

in Detmold Klaus-Peter Hufer begrüßen.

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