13.09.2017 Aufrufe

Detmolder Kurier 178

Erfolgreiche ePaper selbst erstellen

Machen Sie aus Ihren PDF Publikationen ein blätterbares Flipbook mit unserer einzigartigen Google optimierten e-Paper Software.

<strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong><br />

Heimatliches Informations- und Anzeigenblatt für Detmold und Stadtteile<br />

15. September 2017 14. Jahrgang Nr. <strong>178</strong> Auflage: 32.300 Verteilung an die Haushalte<br />

<strong>Kurier</strong>-Verlag Kampstraße 10 32805 Horn-Bad Meinberg Redaktion 05234-2028-25 Anzeigen 05234-2028-11 Telefax 05234-2028-29<br />

info@kurier-verlag.de www.detmolder-kurier.de www.kurier-verlag.de<br />

Meilenstein in der Geschichte des SV Diestelbruch-Mosebeck: 2016 wurde<br />

der neue Kunstrasenplatz eingeweiht. Am Wochenende wird hier gefeiert.<br />

25 Jahre SV<br />

Diestelbruch-Mosebeck<br />

/ Jubiläumsfest am<br />

Wochenende<br />

Ein Wochenende<br />

in Rot-Weiß<br />

Genau ein Jahr ist es her, seit<br />

Bürgermeister Rainer Heller und<br />

SVD-Vorsitzender Carsten Schmidt<br />

gemeinsam den neuen Kunstrasenplatz<br />

am Dörenwald einweihten. In<br />

diesem Jahr, genau genommen am 15.,<br />

16. und 17. September 2017, steht der<br />

neue Platz wieder im Mittelpunkt. Im<br />

Jubiläumsjahr „25 Jahre SVD“ richtet<br />

der junge Verein hier ein Sportfest<br />

aus - mit viel Fußball, einem Familienfrühstück<br />

und Tanz. Gelegenheit für<br />

den Verein, gemeinsam mit Zeitzeugen<br />

ins Jahr 1992 zurückzublicken, als<br />

die SpVg Diestelbruch-Vahlhausen<br />

und der BSV Mosebeck fusionierten<br />

und ein größeres Ganzes bildeten.<br />

Mehr zum Thema lesen Sie auf den<br />

Seiten 16 und 17 in dieser Ausgabe<br />

Ihres <strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong>s.<br />

JETZT<br />

NEU IN<br />

DETMOLD!<br />

STAN__92x92_2017-10 TDOT__Yoga_Vidya 11.09.2017 13:15 Seite 1<br />

VHS-Kursus Selbstverteidigung und -behauptung<br />

„Wie sich Frauen gegen<br />

Übergriffe wehren können“<br />

Eine Studie der Polizei Hannover zum Gegenwehrverhalten bei Vergewaltigungen<br />

und sexuellen Nötigungen zeigt, dass bereits bei leichter konsequenter Gegenwehr<br />

der Frauen viele Täter die Tat abbrechen; durch massive Gegenwehr der Frauen<br />

konnten prozentual noch mehr Täter von der Tat abgebracht werden.Die VHS<br />

Detmold bietet wieder einen Kurs an, in dem vermittelt wird, wie Frau sich vor<br />

gefährlichen Situationen schützen können. Die Teilnehmerinnen lernen nicht nur,<br />

anderen selbstbewusster gegenüber zu treten, sondern auch einfache Techniken,<br />

um sich zu wehren. Der Kurs beginnt am Donnerstag, 21. Septenmber und findet<br />

jeweils von 19:30 Uhr bis 20:45 Uhr in der Gymnastikhalle des Leopoldinums<br />

statt. Die Gebühr beträgt 64,00 Euro. Nähere Informationen und Anmeldungen<br />

unter Tel. 05231/977-232 oder im Internet unter www.vhs-detmold-lemgo.de.<br />

♥<br />

♥<br />

Tag der<br />

offenen Tür<br />

Yoga Vidya Bad Meinberg<br />

11– 21Uhr<br />

Di, 3.10.17<br />

11:00+11:30+16:00 Yogastunden<br />

13:30 Mantra-Konzert mit Janin Devi<br />

14:30 Uhr Klangreise<br />

Viele Vorträge + Workshops rund um Yoga<br />

Alles kostenlos<br />

♥<br />

10.30 - 21.00<br />

Kinder betreuung<br />

Kinderyoga<br />

Kinderschminken<br />

Lydias Tischtheater<br />

Yoga Vidya<br />

Yogaweg 7 • Bad Meinberg<br />

Tel.: 05234 /87-0 • info@yoga-vidya.de<br />

www.yoga-vidya.de


<strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong> Nr. <strong>178</strong> 15. September 2017 Seite 2<br />

Gespräch an der Theke<br />

Hallo Karl! Na, schon fest entschlossen, wen Du am nächsten Sonntag<br />

wählen wirst?<br />

Grüß‘ Dich Hermann! Ich muss ganz ehrlich sagen: so unsicher war<br />

ich noch nie. Ich gehöre wohl zu Hälfte der Bevölkerung, die sich erst<br />

in der Wahlkabine entscheidet, so wie es derzeit die Umfragen sagen.<br />

Will man den Umfragen der „Meinungsforscher“ wirklich trauen? Bei<br />

den letzten Wahlen lagen die Meinungsforschungsinstitute ja meilenweit<br />

daneben! Das ist mir viel zu unsicher…<br />

Apropos unsicher: Durch die momentane Weltlage wird der Urlaub in<br />

Deutschland immer beliebter! Macht ja auch Sinn, lieber im Land zu<br />

bleiben, als zum Beispiel in der Türkei ohne Grund verhaftet zu werden.<br />

Egal, woher man stammt, oder wie viele Pässe man besitzt – man ist<br />

deutscher Staatsbürger und es geht doch gar nicht, einfach ohne triftigen<br />

Grund eingesperrt zu werden.<br />

Klar, Karl! Der Urlaub im eigenen Land boomt – umso peinlicher ist<br />

es doch, dass Detmold im Bereich der Übernachtungsgäste so wenig<br />

zu bieten hat. Wo bleibt der Wohnmobilstellplatz? Wieso schließen Hotels,<br />

wie wohl bald der Hiddeser Hof, ohne Ersatz? Über 80 Prozent<br />

der Besucher unserer „Wunderschönen“ sind Tagesgäste! Das liegt<br />

bestimmt nicht daran, dass wir ein Überangebot an komfortablen,<br />

bezahlbaren Hotelbetten oder charmanten Zimmern haben. Die Tagesgäste<br />

übernachten dann lieber in Bad Lippspringe oder Bad Salzuflen,<br />

und die Wohnmobilisten stellen sich an den Schieder-See oder nach<br />

Bad Meinberg. Auch die <strong>Detmolder</strong> Unternehmen wünschen sich mehr<br />

adäquate Hotelzimmer, und keine Buden mit Renovierungsstau seit 40<br />

Jahren für ihre Gäste...<br />

Ja, Hermann – viele Baustellen in Detmold. Eine neue wird es wohl<br />

bald geben: Finke, das ehemalige Modehaus und inzwischen ziemlich<br />

heruntergekommener Leerstand, wird saniert! Das kann der ganzen Ecke<br />

Bruchstraße/Paulinenstraße nur gut tun. Und was wird dort entstehen?<br />

Wohnungen „auf Zeit“, also zum Beispiel für Geschäftsleute, die für<br />

eine gewisse Zeit in Detmold wohnen. Ein guter Weg!<br />

Ach, Karl – ein guter Weg ist auch der, dass ich uns jetzt noch zwei<br />

Naturtrübe bestelle. Konny??<br />

So soll es sein! Jümmer mant sehr teom Segen, Hermann!<br />

khN<br />

Bundestagswahl am 24. September – Detmold im Wahlkreis 136 Höxter-Lippe II<br />

Der Stimmzettel misst knapp 60 Zentimeter<br />

23 Parteien und 8 Direktkandidatinnen<br />

und -Kandidaten umfasst der<br />

Stimmzettel, der am Sonntag, 24.<br />

September in Detmolds Wahllokalen<br />

ausgegeben wird. Mit knapp 60<br />

Zentimetern ist er dabei ähnlich lang<br />

wie jener zur Landtagswahl im Mai.<br />

Wahlberechtigt sind alle deutschen<br />

Staatsbürger, die das 18. Lebensjahr<br />

vollendet haben und seit mindestens<br />

drei Monaten in der Bundesrepublik<br />

wohnen. Detmold gehört dabei zum<br />

Wahlkreis 136 Höxter-Lippe II, der<br />

mit rund 273.000 Einwohnern den<br />

gesamten Kreis Höxter und den südlichen<br />

Teil des Kreises Lippe mit den<br />

Städten und Gemeinden Detmold,<br />

Augustdorf, Horn-Bad Meinberg,<br />

Schieder-Schwalenberg und Lügde<br />

umfasst. Wer meint, wahlberechtigt<br />

zu sein, aber noch keine Wahlbenachrichtigung<br />

erhalten hat, sollte<br />

sich umgehend beim Wahlamt der<br />

Stadt Detmold melden und prüfen<br />

lassen, ob er im Wählerverzeichnis<br />

eingetragen ist, um seine Stimme<br />

abgeben zu können.<br />

Erststimme:<br />

Direktkandidat<br />

Die Erststimme in der linken Spalte<br />

des Stimmzettels entscheidet direkt<br />

darüber, wer aus dem Wahlkreis direkt<br />

dem neuen Bundestag angehören<br />

wird. Zur Wahl stehen hier eine Kandidatin<br />

und sieben Kandidaten; wer<br />

am Wahlabend die meisten Stimmen<br />

für sich verbuchen kann, erringt das<br />

Direktmandat.<br />

Für die CDU kandidiert Christian<br />

Haase, 1966 in Höxter geboren. Der<br />

Diplom-Verwaltungswirt war von<br />

2004 bis 2013 Bürgermeister der<br />

Weserstadt Beverungen. Seit vier<br />

Jahren gehört er dem deutschen<br />

Bundestag an, nachdem er mit 50<br />

Prozent der abgegebenen Stimmen<br />

das Direktmandat im Wahlkreis<br />

136 errang. Für die SPD steht mit<br />

Monika Rode-Bosse ebenfalls ein<br />

Mitglied des Bundestages auf dem<br />

Stimmzettel, sie rückte im September<br />

2015 für Dirk Becker nach, als dieser<br />

Bürgermeister in Oerlinghausen<br />

wurde. Rode-Bosse, 1959 in Essen<br />

geboren, ist ebenfalls Diplom-<br />

Verwaltungswirtin und zusätzlich<br />

Heilpraktikerin. Sie arbeitete im<br />

gehobenen Dienst der Bundeswehr,<br />

zuletzt am Standort Höxter.<br />

Für die Grünen kandidiert Robin<br />

Wagener um ein Direktmandat. Der<br />

Richter am Sozialgericht, Jahrgang<br />

1980, lebt in Bad Salzuflen, wo er<br />

elf Jahre im Stadtrat war und bei der<br />

jüngsten Bürgermeisterwahl knapp<br />

30 Prozent der Stimmen holte. Er<br />

ist außerdem Kreisvorsitzender und<br />

Mitglied des Landesvorstands seiner<br />

Partei. Für die Linken stellt sich der<br />

Sozialarbeiter Lothar Kowelek zur<br />

Wahl. Der <strong>Detmolder</strong>, Jahrgang 1954,<br />

ist Mitglied der Ratsfraktion Detmold<br />

und kommt aus der Gewerkschaftsund<br />

Betriebsratsarbeit. Direktkandidat<br />

der FDP ist Hermann Graf von<br />

der Schulenburg. Der 55-jährige<br />

heutige Landwirt und Inhaber eines<br />

Pflanzenzuchtunternehmens aus<br />

Leopoldshöhe war zuvor 16 Jahre<br />

lang bei der Deutschen Bahn AG<br />

beschäftigt, bezeichnet sich selbst<br />

als Eisenbahner von ganzem Herzen.<br />

Für die AfD kandidiert Norbert<br />

Mit knapp 60 Zentimetern ist der Wahlzettel ähnlich lang wie jener<br />

zur Landtagswahl im Mai.<br />

Senges, 1962 in Kassel geboren, aus<br />

Warburg. Der gelernte Bildhauermeister<br />

und Fachlehrer ist seit 1991<br />

Lehrer an einer Förderschule. Für die<br />

Freien Wähler bewirbt sich Ralf Ochsenfahrt<br />

um ein Bundestagsmandat.<br />

Der <strong>Detmolder</strong>, Jahrgang 1963, ist<br />

Malermeister und Kreisvorsitzender<br />

der Freien Wähler in Lippe.<br />

Von der ÖDP steht der Bad Driburger<br />

Wolfgang Seemann auf<br />

dem Stimmzettel. Der ehemalige<br />

Gymnasiallehrer, Jahrgang 1950,<br />

ist seit 2008 Yoga-Lehrer und Hobbymusiker.<br />

Der aktuelle Kommentar zur Bundestagswahl von Karl-Heinz Niederkrüger<br />

Es ist ein Wahlrecht, keine Wahlpflicht!<br />

Auch wenn man es kaum wahrnimmt:<br />

Wir sind in der heißen<br />

Wahlkampfphase zur Bundestagswahl<br />

angekommen! Leider kommt<br />

dazu kaum ein Signal aus der<br />

Politik. Wären da nicht die unzähligen<br />

Plakate an Laternenmasten<br />

und die Großplakate in der freien<br />

Landschaft, die kaum etwas aussagen<br />

– man könnte meinen, wir<br />

hätten gar keine Bundestagswahl,<br />

und ab Oktober geht alles so weiter<br />

wie bisher.<br />

Apropos Plakate: CDU und<br />

SPD nennen überwiegend nur<br />

Namen, ohne Inhalt. Die FDP<br />

zeigt Christian Lindner (wie einen<br />

Volksmusikstar, in schwarz-weiß<br />

sehen fast alle Menschen gut aus!)<br />

mit populistischen Thesen, und die<br />

Grünen haben anscheinend eine<br />

längst ausgemusterte Phrasendreschmaschine<br />

aus dem Keller<br />

geholt. Linke und AfD bedienen<br />

Zweitstimme:<br />

Landesliste<br />

Bei der Zweitstimme geht es um den<br />

sogenannten „Parteienproporz“ – hier<br />

stehen 32 Parteien zur Wahl. Dabei<br />

entscheidet das Verhältniswahlrecht:<br />

je nachdem, wie viel Prozent der<br />

Stimmen bundesweit für eine Partei<br />

abgegeben werden, wird über die<br />

Zusammensetzung des neuen Bundestags<br />

entschieden. Alle Parteien<br />

haben aber je Bundesland sogenannte<br />

„Reservelisten“ aufgestellt, über die<br />

die Bewerber auch ohne Direktmandat<br />

in den Bundestag einziehen können.<br />

ihre Klientel so gut es geht, mehr<br />

schlecht als recht. Aber wo bleibt der<br />

Wahlkampf, der den Begriff „Kampf“<br />

(im positiven Sinne) auch verdient?<br />

Alles ist weichgespült, austauschbar.<br />

Wo sind die Menschen mit Ecken<br />

und Kanten? Ein grummelnder Willy<br />

Brandt, ein polternder Gerhard<br />

Schröder. Der übermütige Joschka<br />

Fischer. Ein motzender Franz-Josef<br />

Strauß, ein dickhäutiger Helmut Kohl<br />

– wo sind sie geblieben?<br />

Was sollen wir Wählerinnen und<br />

Wähler jetzt tun? Mein inniger<br />

Aufruf: Zur Wahl gehen! Den weichgespülten<br />

Politikern klar machen,<br />

dass wir immer noch stimmberechtigt<br />

sind! Was jeder Einzelne in der Wahlkabine<br />

tut, ist glücklicherweise ihm<br />

selbst überlassen: den Stimmzettel<br />

durchstreichen, eine Splitterpartei<br />

wählen, oder das Kreuz einfach mal<br />

an einer ganz anderen Stelle machen<br />

als sonst. Um zu zeigen: Ja, liebe<br />

Christian Haase steht nicht auf der<br />

Landesliste seiner Partei, da er im<br />

konservativ-katholisch dominierten<br />

Wahlkreis 136 eher sicher ein Direktmandat<br />

erringen wird. Anders bei<br />

Monika Bode-Rosse (SPD): sie ist auf<br />

Listenplatz 40 gesetzt, bei der letzten<br />

Bundestagswahl zog die Liste aber<br />

nur bis Platz 29. Ähnlich sieht es bei<br />

Robin Wagener (Grüne) aus: Er steht<br />

auf der Landesliste zwar auf Platz 18,<br />

nach dem Wahlergebnis 2013 zogen<br />

aber nur die Kandidaten bis Platz 13<br />

in den Bundestag ein. Und genauso<br />

wahrscheinlich oder unwahrscheinlich<br />

ist das Mandat von Hermann Graf<br />

von der Schulenburg: Gesetzt auf<br />

Platz 25 der FDP, ist er ebenfalls ein<br />

„Wackelkandidat“. Wobei das komplizierte<br />

Wahlrecht die ein‘ oder andere<br />

Überraschung bereithalten kann:<br />

Damit der neue Bundestag exakt dem<br />

Parteienproporz entspricht, kommt es<br />

voraussichtlich wieder zu zahlreichen<br />

Überhang- und Ausgleichsmandaten,<br />

um das Verhältnis zwischen Direktmandaten,<br />

Landeslisten und Bundesländern<br />

auszugleichen. So kann es<br />

zu spannenden Überraschungen am<br />

Wahlabend kommen. khN<br />

selbstverliebte<br />

Herrschende:<br />

es<br />

gibt mich<br />

noch, den<br />

kleinen<br />

Wähler! Unabhängig<br />

von der Meinungsforschung<br />

und<br />

dem Mainstream.<br />

Ich<br />

entscheide selbst, wo ich mein<br />

Kreuz mache. Aber ich bin in die<br />

Wahlkabine gegangen und mache<br />

das, was ich will, weil es mein<br />

Wahlrecht ist! Ein Recht, dies zu<br />

tun. Ein sehr komfortables Recht.<br />

Anders als eine Wahlpflicht, über<br />

die Menschen, die in diktatorischen<br />

Systemen gelebt haben, viel<br />

berichten können. Nicht zuletzt aus<br />

unseren östlichen Bundesländern.<br />

Es ist Wahlkampf: unzählige Großflächenplakate säumen die Straßen. Acht Direktkandidatinnen und -Kandidaten und 32 Parteien stehen<br />

auf dem Stimmzettel zur Bundestagswahl am 24. September 2017.<br />

Foto: Niederkrüger


<strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong> Nr. <strong>178</strong> 15. September 2017 Seite 3<br />

„Tag der Feuerwehr“ am 16. September 2017<br />

„Wir kommen in die Innenstadt von<br />

Detmold“<br />

„Mit zehn Löschzügen der Stadt<br />

und rund 100 Kameraden werden<br />

wir Rettungsaktionen und Übungen<br />

in der Fußgängerzone zeigen“,<br />

erklärt Pressesprecher Ulrich<br />

Sprenger das Programm beim<br />

„Tag der Feuerwehr“ am Samstag,<br />

16. September. Die Organisatoren<br />

haben sich für die Innenstadt als<br />

Veranstaltungsort entschieden,<br />

„um möglichst viel Publikum zu<br />

erreichen“.<br />

„Beim Tag der offenen Tür am<br />

Gelskamp kamen immer nur interessierte<br />

Besucher, wir wollen<br />

aber vielen Bürgern demonstrieren<br />

was die Feuerwehr in der Lage ist<br />

zu leisten“, erklärt Sprenger den<br />

Ortswechsel in die Innenstadt. Daher<br />

laut das Motto „Wir kommen<br />

zu Ihnen“. Die Stadt Detmold<br />

verfügt über eine Freiwillige<br />

Feuerwehr mit hauptamtlichen<br />

Kräften. Derzeit besteht sie aus<br />

ca. 307 ehrenamtlichen und 43<br />

hauptamtlichen Einsatzkräften,<br />

145 Jugendliche, 145 Mitglieder<br />

der Ehrenabteilung, 14 Angehörige<br />

im Spielmannszug und 2<br />

Ehrenmitglieder. Diese präsentieren<br />

ihre wichtige Arbeit beim<br />

„Tag der Feuerwehr“ mitten in<br />

der Innenstadt. Zehn Stationen über<br />

die Fußgängerzone verteilt, laden zu<br />

einem informativen Rundgang ein.<br />

Auf dem Platz vor „TK Maxx“steht<br />

die Truppe aus Brokhausen, die technische<br />

Hilfeleistung demonstriert.<br />

Gegenüber, am Schuhpark, wird<br />

der Einsatzleitwagen platziert. Am<br />

Landestheater wird der Löschzug<br />

Remmighausen mit einem Wasserwerfer<br />

vertreten sein.<br />

Auf dem Schlossplatz steht der<br />

Diestelbrucher Löschzug und wird<br />

Atemschutz und eine Wärmebildkamera<br />

vorführen, auch der Spielmannszug<br />

der Feuerwehr wird auf<br />

dem Schlossplatz sein.<br />

Die Jugendfeuerwehr bietet im<br />

Informationszelt ein Kranspiel an.<br />

Die Kinder und Jugendlichen aus<br />

Detmold sollen die Jugendabteilung<br />

besser kennenlernen und vielleicht<br />

auch mal bei einem Übungsabend<br />

vorbeischauen. An der Ameide sind<br />

Stationen der Löschzüge Mitte und<br />

Süd geplant, die die Wasserförderung<br />

demonstrieren mit einen Schlauchwagen<br />

und eine Mulde, die 10.000<br />

Liter Wasser fassen kann. Die Löschgruppe<br />

Bentrup steht am Bruchberg<br />

und führt „Retten aus Tiefen“ vor,<br />

bei dieser Übung begeben sie sich<br />

in einen Schacht. An der Ecke<br />

Wall/Freiligrathstraße wird der<br />

Löschzug Süd die Handhabung<br />

mit dem Feuerlöscher erklären und<br />

auch Spraydosen platzen lassen.<br />

Die Löschgruppe Hiddesen,<br />

platziert sich am Ende des Walls,<br />

hier geht es um Sturmschäden.<br />

Dazu werden Kettensägen, Trennschleifer<br />

und Schutzkleidung<br />

erklärt. Auf der Langen Straße,<br />

gegenüber dem Fuchsbau wird<br />

ein Rettungs-oder Krankenwagen<br />

zu sehen sein, ein paar Meter<br />

weiter wird die Löschgruppe<br />

Pivitsheide das Sprungpolster<br />

aufstellen und eine Rettung aus<br />

der Höhe demonstrieren. Bei<br />

„Wiese“ soll das Infomobil stehen,<br />

mit Erklärungen zu Rauchmeldern<br />

und zum Ausbildungsberuf<br />

Notfallsanitäter. Für Kinder wird<br />

eine Rallye angeboten, wo sie die<br />

Stationen abklappern und Fragen<br />

beantworten müssen. Außerdem<br />

finden zwischen 15:30 und 17:00<br />

Uhr zwei Vorführungen auf dem<br />

Marktplatz statt. Dabei wird ein<br />

Auto zerschnitten, sowie ein Brand<br />

bekämpft und Menschen werden<br />

befreit. Die Überschrift lautet:<br />

“Rettet den Bürgermeister.“ PR<br />

Ehemaliges Modehaus wird umgebaut – Brautmoden und „Boarding House“<br />

Grünes Licht für Finke-Sanierung<br />

Das ehemalige Modehaus Finke,<br />

das im Jahr 2012 seine Türen schloss,<br />

kann saniert werden. Darüber informierte<br />

die Stadtverwaltung die Politik<br />

im Ausschuss für Stadtentwicklung;<br />

die Baugenehmigung hatte die<br />

Stadtverwaltung zu diesem Zeitpunkt<br />

bereits erteilt. „Im Erdgeschoss sowie<br />

in Teilen des Kellers ist die Einrichtung<br />

eines Brautmodengeschäfts<br />

geplant“, beschreibt der städtische<br />

Baudirektor Bernd Zimmermann in<br />

der Mitteilungsvorlage das geplante<br />

Bauvorhaben. „In den darüber liegenden<br />

drei Geschossen sind insgesamt<br />

elf Wohnungen vorgesehen.“ Die<br />

barrierefreien Wohnungen im ersten<br />

und zweiten Obergeschoss in Größen<br />

zwischen 30 und 70 Quadratmetern<br />

sollen in Form eines „Boarding<br />

Houses“ genutzt werden – möblierte<br />

Appartements werden auf<br />

Zeit beispielsweise für entsandten<br />

Projektmitarbeiter von Unternehmen<br />

angemietet. Im dritten Obergeschoss<br />

sollen zwei Wohnungen entstehen,<br />

mit einer Dachterrasse darüber.<br />

Darüber hinaus werde die Fassade<br />

gedämmt, so Zimmermann. khN<br />

Die Ampel zeigt: Es gibt grünes<br />

Licht für die Sanierung des leerstehenden,<br />

ehemaligen Modehauses<br />

Finke in der Bruchstraße / Ecke<br />

Paulinenstraße.<br />

Foto: Niederkrüger<br />

Abriss des historischen Gasthauses und Neubau für Wohnen und Einzelhandel<br />

Hiddeser Hof: Künftig Parfüm statt Pils<br />

Mit der Veröffentlichung der Änderung<br />

des Bebauungsplanes „Ortskern<br />

Hiddesen“ wurde jetzt die Planungsgrundlage<br />

für den Abriss und Neubau<br />

des heutigen Hotels „Hiddeser Hof“<br />

geschaffen. Darüber informierte die<br />

Verwaltung jüngst den Ausschuss<br />

für Stadtentwicklung. Wenngleich<br />

die Änderung in einem sogenannten<br />

„beschleunigten Verfahren“ vorgenommen<br />

wird, haben die Öffentlichkeit<br />

sowie Träger öffentlicher<br />

Belange jetzt rund vier Wochen<br />

Zeit, die Planungen einzusehen und<br />

Stellungnahmen abzugeben.<br />

„Dies geschieht, um die Belange der<br />

Öffentlichkeit angesichts der zentralen<br />

und sensiblen Lage in Hiddesen<br />

frühzeitig und umfassend in den<br />

Abwägungsprozess einzubinden“,<br />

schreibt die Stadtverwaltung. Die<br />

Änderung wird erforderlich, weil<br />

der geplante Gebäudeteil im hinteren<br />

Bereich deutlich über die bisherige<br />

Grenze der bebaubaren Fläche hinausgehen<br />

soll.<br />

Entstehen soll nach dem Abriss des<br />

vorhandenen Gebäudes ein Wohnund<br />

Geschäftshaus mit Einzelhandelsnutzung<br />

im Erdgeschoss und<br />

Wohnungen in den Obergeschossen.<br />

Das neue, dreigeschossige Gebäude<br />

plus Dachgeschoss soll maximal 15<br />

Wohnungen und einen Drogeriemarkt<br />

mit einer Verkaufsfläche von unter<br />

800 Quadratmetern beherbergen.<br />

Seine letzten Tage sind wohl bald gekommen: Der „Hiddeser Hof“ soll einem Wohn- und Geschäftshaus<br />

weichen. Der geänderte Bebauungsplan liegt noch bis zum 16. Oktober in der Stadtverwaltung zur Einsicht<br />

aus.<br />

Foto: Niederkrüger<br />

Parkplätze für den Einzelhandel sind<br />

im rückwärtigen Grundstücksteil<br />

vorgesehen, für die Wohnungen ist<br />

eine Tiefgarage geplant, die über einen<br />

Fahrzeuglift erschlossen werden soll.<br />

Damit wird das Ende einer 110-jährigen<br />

Geschichte dieses Gebäudes<br />

eingeläutet. Das 1907 errichtete dreigeschossige<br />

Eckgebäude prägt seither<br />

den Kreuzungsbereich mit seiner<br />

markanten Fassade entlang Friedrich-<br />

Ebert- und Hindenburgstraße.<br />

Obwohl es im bisherigen Bebauungsplan<br />

als „denkmalwerte Bausubstanz“<br />

gekennzeichnet ist, handelt<br />

es sich um kein Baudenkmal: Wegen<br />

diverser Veränderungen und „Überformungen“<br />

sei es nicht mehr als<br />

denkmalwert einzustufen, so die untere<br />

Denkmalbehörde der Stadt Detmold.<br />

Die obere Denkmalbehörde des<br />

Kreises Lippe und die Fachbehörde<br />

beim Landschaftsverband Westfalen-<br />

Lippe werden jetzt im Rahmen der<br />

Beteiligung um eine abschließende<br />

Stellungnahme gebeten. khN<br />

Vegetarischer Kochkurs<br />

im Hangar 21 am<br />

17. und 18. September<br />

Kreative Küche<br />

Die Sommerferien sind vorbei und<br />

das Workshop Programm der Freizeitakademie<br />

für die zweite Jahreshälfte<br />

beginnt. Das Team vom Restaurant<br />

„Vera Veggie“ aus Detmold wird<br />

den Gästen des Hangar 21 Neues<br />

und Kreatives aus der vegetarischen<br />

Küche zeigen.<br />

Zusammen werden Teilnehmer in<br />

gemütlicher Runde schnippeln und<br />

kochen um im Anschluss in netter<br />

Atmosphäre im Café des Hangar 21<br />

mit Blick ins Grüne die Mahlzeit<br />

zu genießen. Am Sonntag, den 17.<br />

September von 15.30 bis 19.30 Uhr<br />

für 65 Euro pro Person steht ein<br />

Veggie-Dinner für den entspannten<br />

Abend auf der Speisekarte. Am<br />

Montag, den 18. September von<br />

18 bis 21 Uhr wird für 59 Euro pro<br />

Person ein schnelles Veggie-Gericht<br />

für den Feierabend gezaubert.<br />

Möglichkeiten zur Anmeldung gibt<br />

es unter der E-Mailadresse info@<br />

hangar-21.eu oder telefonisch unter<br />

05231-4581211. Weitere Informationen<br />

zu diesem und anderen<br />

Workshops gibt es auf der Website<br />

www.hangar-21.eu.<br />

Der Leserbrief im <strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong><br />

Zum Kommentar<br />

„Bäume haben keine<br />

Lobby“<br />

Den <strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong> erreichten<br />

einige Zuschriften und Anrufe zum<br />

letzten Kommentar „Bäume haben<br />

keine Lobby“. Stellvertretend hier<br />

der folgende Leserinnenbrief:<br />

Bravo! Der Kommentar ist in aller<br />

Kürze präzise und wohl-formuliert:<br />

Das Anliegen kommt bestens<br />

heraus und es macht Freude ihn<br />

zu lesen (wenn der Inhalt nicht so<br />

traurig und ärgerlich wäre).<br />

Ein Baumstreifen fällt ja nicht<br />

weiter auf, mal in Berlebeck, dann<br />

vielleicht an der Weerth- Straße:<br />

damit Wohnmobilisten, die ihr<br />

Gefährt dort durch die Enge gewürgt<br />

haben, die Nacht auf abgekahltem,<br />

rangierunfreundlichen<br />

Platz verbringen können?! Tut<br />

doch keiner. Bäume, die unter<br />

die Schutzsatzung gefallen wären,<br />

verschwinden schneller als zu<br />

Satzungszeiten.<br />

Auch denkmalgeschützten Bäumen<br />

geht‘s ungeniert an die<br />

Baumscheibe, man denke an die<br />

Schwarzpappel am Rande Freilichtmuseum/oberes<br />

Kröppelfeld.<br />

Versehentlich, wie man las. Es war<br />

Sicherheit für<br />

Ihr Hab und Gut.<br />

www.lippische.de<br />

in der Folge nicht in den Medien<br />

zu vernehmen, wer denn nun die<br />

Verantwortung für die Tat hatte/<br />

übernommen hat und mit welchen<br />

Konsequenzen (?). Jeder, der mit<br />

der Säge losgeschickt wird, hat<br />

sich doch für seine Tat letzten<br />

Endes zu verantworten und muss<br />

sich deshalb über die Richtigkeit<br />

des Projekts vergewissern.<br />

Es ist äußerst wichtig, dass Kommentare<br />

wie der Ihrige im „<strong>Kurier</strong>“<br />

regelmäßig in öffentlichen Medien<br />

zu lesen/hören sind, weil dadurch<br />

die öffentliche Meinung Diskussionsstoff<br />

bekommt und geprägt<br />

wird. Hübsch sind da auch die fein<br />

pointierten Stiche Ihres Kollegen<br />

„Hermännchen“. Wo aber bleiben<br />

regelmäßige Äußerungen der Repräsentanten<br />

von NABU/BUND/<br />

Klimaschutz Detmold?<br />

Brigitte Schaeffer, Rosenstr. 5,<br />

32756 Detmold, 04.09.2017<br />

Der <strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong> freut sich<br />

über Zuschriften, behält sich aber<br />

vor, diese zu kürzen. Haben auch<br />

Sie eine Meinung für uns? info@<br />

kurier-verlag.de!<br />

Hausrat-Versicherung<br />

www.mediawerkstatt.net


<strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong> Nr. <strong>178</strong> 15. September 2017 Seite 4<br />

www.detmolder -kurier.de<br />

Fahren, Spaß haben und Gesundes<br />

genießen. Verkehr und biologische<br />

Landwirtschaft kommen zusammen<br />

am Samstag, 16. September auf einer<br />

gemeinsamen Tour von Bielefeld,<br />

über Detmold und Driburg bis nach<br />

Altenbeken. „Mit der „1. Ökotour de<br />

OWL“ wollen wir auf vergnügliche<br />

Art und mit Genuss für eine Agrarund<br />

Verkehrswende demonstrieren“,<br />

so Organisator Frank Möller. Um 16<br />

Uhr kommt die Tour auch nach Bad<br />

Driburg, zu „Natürlich der Bioladen“<br />

von Ralf Bölke.<br />

In Deutschland und OWL sind Verkehr<br />

und Landwirtschaft zusammen<br />

für die Mehrheit der CO 2<br />

-Emissionen<br />

verantwortlich. Darüber hinaus belasten<br />

sie die Umwelt mit Pestiziden,<br />

Stickoxiden, Nitrat und vielem mehr.<br />

Eine immer noch auf den (fossil)<br />

motorisierten Individualverkehr<br />

fixierte Verkehrspolitik gibt immer<br />

mehr Flächen der Bebauung für<br />

Straßen und der Zersiedelung preis<br />

und vernachlässigt hartnäckig die<br />

Alternativen. „Es fehlt der politische<br />

Wille etwas zu ändern“, so Möller. So<br />

sei der Preis des Öffentlichen Nahverkehrs<br />

(ÖPNV) in OWL fast fünf<br />

Mal so teuer wie in der vergleichbar<br />

großen Ökoregion Freiburg.<br />

Organisiert wird die Ökotour vom<br />

„PressMedien Verlag“, unterstützt<br />

von der Energieagentur NRW,<br />

Bündnis 90/Die Grünen und dem<br />

Bund von Umwelt und Naturschutz<br />

(BUND) Deutschland in Lippe. „Es<br />

ist an sich schon ein Erfolg, dass es<br />

so eine Tour gibt“, sagt Geschäftsführer<br />

Peer-Michael Press. Es gehe<br />

auch darum einen Anstoß zu geben<br />

und auf das Thema hinzuweisen. Die<br />

„1. Ökotour de OWL“ sei eine kulinarische<br />

„Demo“ gewissermaßen.<br />

„Alle sind aufgerufen mitzufahren“,<br />

laden die Organisatoren ein, „ohne<br />

Verbrennungsmotor natürlich“. Man<br />

kann Transparente mitbringen, aber<br />

„Aschenputtel –<br />

Das Musical“ am<br />

15. Oktober in der<br />

Stadthalle Detmold<br />

Theater Liberi<br />

in Detmold<br />

Von der verhassten Stieftochter zur<br />

freudestrahlenden Prinzessin: Wer<br />

kennt sie nicht, die Geschichte von<br />

Aschenputtel und dem schönsten<br />

Happy End aller Zeiten! Das im<br />

deutschsprachigen Raum erfolgreiche<br />

Theater Liberi bringt den<br />

Märchenklassiker über den Glauben<br />

an die wahre Liebe als modernes<br />

Musical für die ganze Familie auf<br />

die Bühne. Eine Reise für Kinder und<br />

Kindgebliebene ab vier Jahren in ein<br />

Märchenland voller Zauber, begleitet<br />

von einer großen Portion Romantik<br />

und viel Humor. Begleitet wird das<br />

Abenteuer des tapferen Mädchens<br />

von den poppigen Musical-Hits der<br />

Musiker Christoph Kloppenburg<br />

und Hans Christian Becker. Die Aufführung<br />

findet am Sonntag, den 15.<br />

Oktober in der Stadthalle Detmold<br />

statt. Karten sind ab sofort im Vorverkauf<br />

bei allen bekannten Vorverkaufsstellen<br />

sowie der Tickethotline<br />

01805-600 311 für 17 bis 22 Euro<br />

erhältlich. Weitere Informationen<br />

gibt es auf www.theater-liberi.de.<br />

<strong>Detmolder</strong><br />

Repair Café am<br />

16. September<br />

geöffnet<br />

Am Samstag, 16. September öffnet<br />

das <strong>Detmolder</strong> Repair Café in den<br />

Räumlichkeiten der AWO in der<br />

Elisabethstraße 45-47. Von 14:00 bis<br />

17:00 Uhr wird von erfahrenen Fachleuten<br />

repariert oder Hilfestellung<br />

geleistet. Natürlich freut man sich<br />

auch weiterhin über interessierte und<br />

hungrige Besucher. Das Angebot des<br />

Repair-Cafés begeistert immer mehr<br />

<strong>Detmolder</strong> Bürger. „Wir würden<br />

daher gerne unser Reparaturteam<br />

vergrößern und suchen engagierte<br />

Menschen zur Verstärkung“, so<br />

Frank Ziegler für die Projektgruppe.<br />

Einfach am Samstag in die Elisabethstraße<br />

kommen und dabei sein. Mehr<br />

Infos unter http://repaircafe.org/de.<br />

SEIT 1969 FÜR SIE DA<br />

Ihr Profi für Reha und Gesundheit:<br />

Orthopädietechnik<br />

Rehatechnik<br />

Medizintechnik<br />

Sie finden uns im Zentrum<br />

Detmolds in der Arminstr. 25!<br />

Kostenlose Probefahrt!<br />

L übbeck e E spelkamp R a h den M i n den B ad E s sen Det m old<br />

www.w est erf eld 24.de (0 57 41) 36 66 0<br />

„Erste Ökotour de OWL“ von Bielefeld nach Driburg am 16. September<br />

Eine kulinarische „Demo“<br />

auch gute Laune. Bis zu 34 Fahrräder<br />

können kostenlos in einem<br />

Fahrradanhänger mitgenommen<br />

werden. Verschiedene Elektrofahrzeuge<br />

werden auch dabei sein. Man<br />

kann mit dem Bus zu den schönsten<br />

Biohöfen der Region fahren oder<br />

sich der Tour mit dem eigenen<br />

Elektroauto, Fahrrad oder sonstigen<br />

Fahrzeugen mit Zukunft anschließen.<br />

Die Teilnahme ist für alle Selbstfahrer<br />

natürlich kostenlos. Die Fahrt im<br />

Bus kostet 25 Euro. Wer einen Platz<br />

im Bus bucht, kann kostenlos auch<br />

sein Fahrrad mitnehmen.<br />

An den Tourstops gibt es beste<br />

Erfolg für die U8-Manschaft des<br />

TC Grün-Weiß Hiddesen<br />

Ein weiterer Triumph<br />

Wieder ein großer Erfolg für den TC<br />

Grün-Weiß Hiddesen. Nach dem Gewinn<br />

der Jugendkreismeisterschaften<br />

in diesem Sommer konnte die gemischte<br />

U8-Kleinfeld-Mannschaft<br />

Zum erfolgreichen Team gehören (v.l.) Lenny Triebke, Romy Schomburg,<br />

Julius Bartelt und Charlotte Kulow.<br />

Bio-Mahlzeiten (bitte im Vorfeld<br />

buchen!) und Bio-Produkte direkt<br />

von den Erzeugern. Da gibt es ein<br />

Frühstücksbuffet auf dem Biohof<br />

in Werther, Mittagessen im „Petersilchen“<br />

oder bei „Vera Veggie“ in<br />

Detmold, Kaffee und Kuchen bei<br />

„Natürlich, dem Bioladen“ in Bad<br />

Driburg. Außerdem werden ein<br />

Obstsortengarten in Bielefeld und die<br />

Käserei Bierßenhof in Altenbeken<br />

besichtigt.<br />

Vor und nach den Mahlzeiten gibt<br />

es die Gelegenheit zur Besichtigung<br />

und Probefahrt mit Elektrofahrzeugen,<br />

Lastenpedelecs, E-Scooter und<br />

einen weiteren Triumph verzeichnen.<br />

Sie wurde Dritte bei den OWL-<br />

Bezirksmeisterschaften, die beim<br />

Lübbecker TC ausgetragen wurden.<br />

anderen ökologischen Verkehrsmitteln.<br />

Es ist auch möglich, von einem<br />

Tourstop zum anderen selbst in einem<br />

E-Mobil (mit) zu fahren. Der Start<br />

der Tour ist um 9 Uhr am Bielefelder<br />

Hauptbahnhof. Ein Bus sammelt<br />

Tourteilnehmer bereits ab 6 Uhr in<br />

Lügde, Schieder, Bad Driburg ein und<br />

bringt sie nach Bielefeld und auch<br />

abends wieder zurück. Mittagessen<br />

gibt es um 13 Uhr im „Petersilchen“<br />

oder bei „Vera Veggie“ in Detmold.<br />

Weiter geht es zur Einkehr zu Kaffee<br />

und Kuchen wird die Gruppe um 16<br />

Uhr im „Natürlich, der Bioladen“ von<br />

Ralf Bölke in Bad Driburg. hf<br />

Laden ein zur „1. Ökotour de OWL“: (v.l.) Frank Möller (Projektleiter PressMedien), Ursin Wieneke<br />

(Lautlos – Alternative Fahrzeugtechnologie), Petra Schepsmeier (Energieagentur), Ralf Bölke („Natürlich,<br />

der Bioladen“), Peer-Michael Press (Geschäftsführer PressMedien), Paul Hagemeister („Petersilchen“)<br />

und Stephan Culemann (BUND).<br />

Foto: Holger Fretzer


<strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong> Nr. <strong>178</strong> - Anzeigen -<br />

15. September 2017 Seite 5<br />

Bioladen Petersilchen feiert 30 Jahre in Detmold und fünf Jahre in der Wiesenstraße / Tradition und Herzblut<br />

Eine leckere und gesunde Geburtstagsfeier<br />

Kein Zweifel, das „Petersilchen“ in<br />

Detmold hat Kultcharakter und Inhaber<br />

Paul Hagemeister ist Detmolds<br />

Bioladenpionier. So glich die Feier<br />

„30 Jahre Petersilchen in Detmold<br />

und fünf Jahre in der Wiesenstraße“<br />

eher einem großen Familienfest als<br />

einer Firmenfeier – persönlich, besonders<br />

und 100 Prozent bio.<br />

Drinnen und draußen gab es allerlei<br />

Leckereien aus dem Sortiment zum<br />

Probieren. Regionale Lieferanten des<br />

„Petersilchen“ machten Appetit auf<br />

Brotaufstriche, Biowein und Co. –<br />

und bewiesen, dass „Bio“ auch lecker<br />

ist. Alle Produkte im „Petersilchen“<br />

kommen nur ins Regal, wenn das<br />

Team auch dahintersteht. Dazu Inhaber<br />

Paul Hagemeister: „Wir agieren<br />

unabhängig, eigenständig, inhabergeführt.<br />

Deshalb kann ich mich mit<br />

meinem Team guten Gewissens für<br />

die gute Qualität unserer Produkte<br />

verbürgen.“ Das „Petersilchen“ in der<br />

<strong>Detmolder</strong> Wiesenstraße pflegt sein<br />

regionales Lieferanten-Netzwerk<br />

und sucht permanent nach neuen<br />

Partnern in der Region. Später griff<br />

Paul Hagemeister selber zur goldlackierten<br />

E-Gitarre. Paul Hagemeister<br />

ist nicht nur Detmolds Bio-Pionier,<br />

sondern auch Bassist einer noch<br />

namenlosen Band, die auf der Jubiläumsfeier<br />

munter aufspielte.<br />

Seit 2010 gestaltet Paul Hagemeister<br />

wie er sagt „mit Herz und<br />

Überzeugung“ die Zukunft des Familienunternehmens.<br />

Im Dezember<br />

2012 dann der große Schritt: Aus<br />

dem kleinen „Petersilchen“ in der<br />

Krummen Straße wurde der große<br />

Bioladen mit gemütlichem Bistro,<br />

Es war wie<br />

ein großes<br />

Familientreffen.<br />

Der<br />

Bioladen Petersilchen“<br />

feierte 30.<br />

Geburtstag.<br />

Fleisch und Wurst, knackfrischen<br />

Backwaren, einer Feinkostabteilung,<br />

täglich frischem Obst und Gemüse<br />

und natürlicher Kosmetik. Hinzu<br />

kommen ein köstliches Käse- und<br />

Weinsortiment und immer frische<br />

Molkereiprodukte. M.H.<br />

Okopionier, mitarbeitender Inhaber und Virtuose an der E-Gitarre -<br />

Paul Hagemeister (ganz links mit goldener E-Gitarre) hat vielfältige<br />

Talente. Seine Hausband sucht übrigens noch einen Namen.<br />

Wir bedanken uns für die gute<br />

Zusammenarbeit und<br />

wünschen weiterhin alles Gute!<br />

Einer von vielen Probierständen auf dem Geburtstagsfest.<br />

Wir danken euch für die jahrezehntelange<br />

treue Zusammenarbeit und wünschen<br />

weiterhin alles Gute!<br />

Unsere regionalen Lieferanten<br />

Obst & Gemüse aus Detmold vom Biohof Meiwes: www.biolandhofmeiwes.de<br />

Bioland Bäckerei Naturkraft aus Detmold: www.baeckerei-naturkraft.<br />

de<br />

Leckere Äpfel, Obst & Gemüse von der Lebenshilfe aus Detmold:<br />

www.lebenshilfe-detmold.de<br />

Bio-Gemüse, Bio-Kräuter & Blumen von Gärtnerei Drewes aus<br />

Detmold<br />

Glutenfreie Backwaren und mehr von Hanneforth aus Detmold http://<br />

www.hanneforth.de<br />

Milch von der Eben-Ezer Hofmolkerei aus Lemgo: www.eben-ezerhofmolkerei.de/unsere-milch<br />

Honige von der kleinen Imkerei Ruben Neufeld aus Lemgo<br />

Bestes Bio Fleisch vom Radtkehof aus Blomberg: http://www.radtkehof.de<br />

Leckere Brotaufstriche und mehr von Sanchon aus Steinheim: http://<br />

www.sanchon.de/<br />

Brotspezialitäten aus Herford: www.farina-bioback.de<br />

Eier, frisches Gemüse und mehr vom Kiebitzhof aus Gütersloh: www.<br />

kiebitzhof.de<br />

Die traditionsreiche Demeter-Mühle<br />

gratuliert dem Bio-Pionier in Detmold.<br />

Ihr Team der Spielberger Mühle<br />

Spielberger GmbH, 74336 Brackenheim, +49 (0) 7135 - 98 15-51, www.spielberger.de<br />

Gemüseverkauf -<br />

Jetzt BIOzertifiziert!<br />

DETMOLD KLUSSTR. 20 Tel. 0 52 31 / 27 573<br />

Vielen Dank für die Zusammenarbeit und weiterhin alles „Gute“ von uns!


<strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong> Nr. <strong>178</strong> 15. September 2017 Seite 6<br />

Krankenkassen müssen innerhalb von drei<br />

Wochen über Anträge entscheiden<br />

Leistungsbewilligung<br />

durch Schweigen<br />

Anträge über Leistungen der<br />

Krankenkassen müssen zügig<br />

bearbeitet werden, und zwar<br />

innerhalb von drei Wochen nach<br />

Antragseingang. Ist ein medizinisches<br />

Gutachten erforderlich,<br />

so beträgt die Frist fünf Wochen.<br />

Wenn jedoch eine umfangreichere<br />

Prüfung notwendig ist, so ist der<br />

Versicherte rechtzeitig (schriftlich<br />

und mit Begründung)<br />

darüber zu informieren.<br />

Lange unzumutbare<br />

Wartezeiten sollen so<br />

vermieden werden.<br />

Das Bundessozialgericht<br />

hat aktuell entschieden,<br />

dass wegen verspäteter<br />

Entscheidung ein<br />

Antrag des Versicherten<br />

als genehmigt gilt, auch<br />

wenn der Versicherte<br />

sich die Leistung vorher<br />

selbst beschafft hat (vgl.<br />

Urt. d. BSG v. 08.03.2016<br />

- B 1 KR 25/15 R).<br />

Voraussetzung dieser<br />

„Genehmigungsfiktion“<br />

ist, dass die beantragte<br />

Leistung innerhalb des<br />

Leistungskataloges der<br />

Krankenversicherung ist<br />

und der Versicherte sie für<br />

erforderlich halten darf.<br />

Dies ist dann der Fall,<br />

wenn er eine Verordnung<br />

durch den behandelnden<br />

Arzt vorlegen kann? Oder: wenn<br />

eine Einschätzung des Arztes<br />

vorliegt?<br />

Ist Ihr Antrag nicht rechtzeitig<br />

bearbeitet oder die Erstattung<br />

abgelehnt worden? Ich stehe Ihnen<br />

für die Beratung und Vertretung<br />

zur Verfügung. Erreichen können<br />

Sie mich unter der Rufnummer<br />

05231-308140.<br />

Rechtsanwältin Nefiye Alin-Ortac,<br />

Fachanwältin für Sozialrecht.<br />

www.detmolder-kurier.de<br />

Sparkassenmatinee bietet Vorfreude für die Theaterfreunde auf die neue Spielzeit unter dem Motto<br />

„Aus Liebe“<br />

Ein attraktives Programm und das leidige<br />

Thema „Geld“<br />

Über 400 Besucher ließen sich bei<br />

der 35. Matinee in der Zentrale der<br />

Sparkasse Paderborn-Detmold auf<br />

die neue Spielzeit einstimmen. Deren<br />

Motto lautet „Aus Liebe“, und das<br />

ist durchaus mehrdeutig gemeint.<br />

In seiner Begrüßung unterstrich<br />

Sparkassenvorstand Andreas Trotz<br />

den Stellenwert des Landestheaters:<br />

„Das ist nicht nur ein künstlerischkulturelles<br />

Highlight, sondern auch<br />

ein wichtiger Standortfaktor für diese<br />

Region“.<br />

Für einen stürmischen Auftakt der<br />

Matinee sorgte das bestens aufgelegte<br />

Symphonische Orchester unter<br />

Leitung von Generalmusikdirektor<br />

Lutz Rademacher. Zu Beginn sorgte<br />

die Ouvertüre „Der fliegende Holländer“<br />

für ein Potpourri eingängiger<br />

Melodien. Gar fulminant endete der<br />

musikalische Vormittagsgenuss mit<br />

dem Song „Blut“ aus dem Dracula-<br />

Musical (Premiere am 1. Dezember).<br />

„Trink‘ es, sonst gerinnt es…“, so der<br />

humorige Einwurf von Schauspieldirektor<br />

Martin Pfaff in Anspielung<br />

auf Draculas speziellen Appetit.<br />

Schon in der kurzen Anspielszene<br />

mit Lucius Wolter als Dracula sowie<br />

den Vampir-Ladys Simone Krampe,<br />

Jeanne Seguin und Anna Baranowska<br />

wurde deutlich: Frank Wildhorns<br />

Musical verheißt große Melodien<br />

und setzt Emotionen frei.<br />

Souverän präsentierte Intendant<br />

Kay Metzger ein „Aus Liebe“ und<br />

spürbar auch mit Liebe zusammengestelltes<br />

Programm für eine<br />

Spielzeit des Überganges. Darauf<br />

dürfen sich die Theaterfreunde<br />

freuen. Nicht ganz so wohl fühlte<br />

sich der Theater-Chef bei seiner<br />

Abschiedsmatinee auf dem eigens<br />

hergerichteten Laufsteg mit rotem<br />

Teppich. Einen Schlagschatten wirft<br />

das leidige Thema „Geld“. Alle<br />

Sparten des Landestheaters sind zwar<br />

für die nächsten fünf Jahre durch Finanzbeschlüsse<br />

abgesichert. Danach<br />

aber wollen sich Gewährsträger wie<br />

Land und Kommunen nicht mehr<br />

wie bisher an Personalkosten beteiligen.<br />

Deshalb, so Metzger, prüfe<br />

man intern mit Verwaltungsdirektor<br />

Stefan Dörr Einsparmöglichkeiten<br />

– beschlossen werden müssten die<br />

aber von der Politik. „Denen obliegt<br />

es dann auch, ihre Entscheidungen<br />

gegenüber den Mitarbeitenden und<br />

der Bevölkerung zu vertreten.“ Ein<br />

Hoffnungsschimmer bleibt für den<br />

scheidenden Intendanten: Er setzt<br />

weiter auf die Qualität des Theater-<br />

Von Arnold Pöhlker<br />

Full House im Foyer der <strong>Detmolder</strong> Zentrale der Sparkasse Paderborn-Detmold bei der 35. Theatermatinee.<br />

Foto: Arnold Pöhlker<br />

Ensembles und Begeisterungsfähigkeit<br />

des Publikums. Beide werden<br />

vielleicht die Geldgeber anspornen,<br />

das Landestheater weiterhin auskömmlich<br />

mit dem notwendigen<br />

Geld auszustatten. Angesichts von<br />

Rekordeinnahmen bei den Steuern<br />

bleibe es ohnehin ein Rätsel, warum<br />

ausgerechnet das Theater solche Einschnitte<br />

hinnehmen muss, erklärte<br />

Metzger.<br />

Nur bequem oder geht‘s<br />

um mehr?<br />

„Ist das einfach nur der bequemere<br />

Weg? Oder geht es in Wirklichkeit<br />

um mehr?“ Spürbar angekratzt fragte<br />

sich Metzger, was Kultur überhaupt<br />

noch für einen Stellenwert in dieser<br />

Gesellschaft hat. Gerade in der jetzigen<br />

Zeit sei es doch wichtig, Kultur<br />

zu fördern, um Identität zu stiften und<br />

den gesellschaftlichen Zusammenhalt<br />

zu stärken. „Dies zu erkennen<br />

erfordert aber Vernunft - und eben<br />

auch Kunstliebe“. Vielleicht sollte<br />

bei allen Sparbemühungen auch darauf<br />

geschaut werden, was Elisabeth<br />

Wirtz, engagierte Chefdramaturgin<br />

der Musiksparte, im Gespräch mit<br />

dem <strong>Kurier</strong> erwähnte: „Noch immer<br />

zieht doch das Theater viel mehr<br />

Menschen an als der Fußball.“ Für die<br />

Sparkasse Paderborn-Detmold stellt<br />

sich die Frage nach einer Förderung<br />

von Kunst und Kultur jedenfalls<br />

nicht. „Das ist gut angelegtes Geld“,<br />

erklärte Sparkassenvorstand Andreas<br />

Trotz.<br />

Während das Landestheater in der<br />

Musiksparte auf Bewährtes setzt<br />

(Elisabeth Wirtz), komplettierte<br />

Schauspieldirektor Martin Pfaff sein<br />

ohnehin gutes Ensemble „mit zwei<br />

(schon im Kaschlupp aktiven) jungen<br />

Fohlen und einem alten Ross“. Als da<br />

sind Wenja Imlau, die sich mit dem<br />

Lied der „Haifisch-Polka“ (begleitet<br />

von Sachie Furuya) vorstellte. Keck<br />

präsentierte sich die gebürtig aus<br />

Lemgo stammende Jorida Sorra<br />

mit dem Song „Die hysterische<br />

Ziege“. Zwischen den beiden<br />

Nachwuchsschauspielern mimte<br />

Holger Teßmann, bereits auf vielen<br />

Bühnen ein Können seines Faches,<br />

locker-ironisch den Theaterdirektor<br />

Striese aus „Der Raub der Sabinerinnen“.<br />

Pfaff an die Theaterfreunde<br />

gerichtet: „Mit unserem Programm,<br />

das gewissermaßen das Dach über<br />

unserer Spielzeit darstellt, wollen<br />

wir ihnen viel schenken“.<br />

Zu den hochklassigen Sängern auf<br />

der <strong>Detmolder</strong> Landesbühne zählt der<br />

schon bei Wagner‘s Ring als Bassist<br />

mitwirkende Christoph Stephinger.<br />

Er gab mit der Arie „Mögst du, mein<br />

Kind“ des Seemann Daland aus „Der<br />

fliegende Holländer“ eine Kostprobe.<br />

Mit ihrem herausragendes Können<br />

begeisterten Evandro Stenzowski<br />

mit der Arie des Caravdossi „E<br />

lucevan le stelle“ und Megan Marie<br />

Hart mit der Arie der Tosca „Vissi<br />

d‘arte“ sowie Stephen Chambers<br />

mit der Arie des Ferrando „Un aura<br />

amorosa“ aus der Mozart-Oper „Cosi<br />

fan tutte“. Sie boten zugleich einen<br />

Vorgeschmack auf weitere Premieren<br />

der neuen Spielzeit.<br />

Auf ein ganz besonderes Konzertereignis<br />

dürfen sich die Besucher<br />

ebenso freuen. Das symphonische<br />

Orchesters des Landestheaters unter<br />

Leitung von GMD Lutz Rademacher<br />

wird die sogenannte „Auferstehungssymphonie“<br />

von Gustav Mahler<br />

zu Gehör bringen. Dabei soll auf<br />

größere Veranstaltungsorte ausgewichen<br />

werden: Am 29. Oktober in<br />

der Konzerthalle Bad Salzuflen, am<br />

4. November in der Marienkirche in<br />

Lemgo und am 8. November in der<br />

Paderhalle Paderborn.<br />

Am Schluss gab Metzger eine<br />

überraschende Personalie bekannt.<br />

An seine neue Wirkungsstätte in Ulm<br />

im nächsten Jahr werden ihn aus Detmold<br />

Chefdramaturg Dr. Christian<br />

Katzschmann und Ausstattungsleiterin<br />

Petra Mollérus begleiten. Über<br />

einen dritten Namen wird noch Stillschweigen<br />

bewahrt. Der Weggang<br />

dieser außerordentlich bewährten<br />

Gestalter wird fraglos schmerzlich<br />

sein. Doch der neue Intendant Georg<br />

Heckel, der von Metzger unter den<br />

Matineebesuchern in der letzten<br />

Reihe ausgemacht wurde, dürfte für<br />

gleichwertigen Ersatz sorgen.<br />

- Anzeige - Brauerei Strate und Bäckerei Biere laden ein<br />

- Anzeige -<br />

Echt handgebraut - echt handgebacken:<br />

Diese Formel hat den<br />

Kunden der Brauerei Strate und<br />

der Bäckerei Biere gut geschmeckt.<br />

Dank der großen Nachfrage wiederholen<br />

die beiden <strong>Detmolder</strong><br />

Handwerksbetriebe ihre Aktion in<br />

diesem Herbst. Die Brauerei Strate<br />

liefert das Braumalz aus der sie ihr<br />

„Festbier“ gebraut hat, das es immer<br />

nur zur Wies‘n-Zeit gibt. Und<br />

die Bäckerei Biere verbackt es zu<br />

einem leckeren Braugerstenbrot.<br />

Für die perfekte Brotzeit haben<br />

sich Friederike Strate und Mickel<br />

Biere für die Kunden eine besondere<br />

Aktion überlegt. Seit dem 1.<br />

September gibt es zu jedem Braugerstenbrot,<br />

das in der Bäckerei<br />

Biere gekauft wird, eine Flasche<br />

Festbier dazu.<br />

Lediglich die 15 Cent Flaschenpfand<br />

werden berechnet. Und<br />

umgekehrt gilt zu jedem Kasten<br />

Festbier, den die Kunden im Verkaufspavillon<br />

der Brauerei Strate<br />

erwerben, erhalten sie ein leckeres<br />

Treberbrot.<br />

Dass die regionalen Zutaten aus<br />

der Region in vergangenen Jahr so<br />

gut ankamen, freut Mickel Biere.<br />

„Es ist schon den Kunden ein saisonales<br />

Brot anbieten zu können,<br />

das nur aus Braumalz, Weizen- und<br />

Roggenmehl, hausgezüchtetem<br />

Zweite Oktoberfestaktion<br />

Sauerteig, Wasser, Salz und Hefe<br />

besteht.“ Wie bei allen Broten<br />

verzichtet der Bäckermeister auch<br />

hier auf jegliche Zusatz- und Konservierungsstoffe.<br />

Der Gedanke der<br />

regionalen Nachhaltigkeit wird in<br />

beiden Betrieben gelebt.<br />

„Die Bäckerei Biere und uns verbindet<br />

das Motto: In der Region,<br />

für die Region“, erzählt Friederike<br />

Strate. „Echt handgebraut bedeutet<br />

für uns Liebe und Leidenschaft für<br />

die Idee. Und das gilt natürlich auch<br />

beim Festbier“.<br />

Für die perfekte Brotzeit: Friederike Strate und Mickel Biere präsentieren ihre Produkte zur<br />

Wies’n-Zeit.<br />

Foto: Archiv


<strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong> Nr. <strong>178</strong> 15. September 2017 Seite 7<br />

Regelmäßiges Training sichert Gesundheit und Wohlbefinden - und macht ganz nebenbei auch mächtig Spaß.<br />

„Buena Vista Fitnessclub“ gibt es jetzt in Detmold, Lemgo und Horn-Bad Meinberg<br />

Gesundheit hoch 3 in Lippe<br />

„Buena Vista“ ist spanisch und<br />

heißt übersetzt so etwas wie „Schöne<br />

Aussicht“. Ein passender Name für<br />

ein Komplettangebot, das sich um<br />

das Wichtigste kümmert, was der<br />

Mensch hat: Die eigene Gesundheit.<br />

Das merkt man oft erst, wenn die<br />

eigene Gesundheit bedroht wird.<br />

Deshalb ist es wichtig, einen Partner<br />

an der Seite zu haben, der die Gesundheit<br />

fördert – durch Ernährung,<br />

Vorbeugung und Reha. Gute Adressen<br />

für diese wichtige Aufgabe sind<br />

die drei „Buena Vista“-Studios in<br />

Detmold, Lemgo und – neu - Horn-<br />

Bad Meinberg.<br />

Aus „Injoy“ wurde<br />

„Buena Vista“<br />

Kay Hartmann ist so etwas wie der<br />

Fitness-Pionier in Lippe. 1992 gründete<br />

er das Studio „Top fit“ in Horn.<br />

Fünf Jahre später eröffnete er an der<br />

Ortsumgehung das „Fun & Motion“,<br />

ein Fitness-Studio mit Squash und<br />

Badminton. 2002 schloss sich Hartmann<br />

der Franchisekette „Injoy“<br />

an. 2017 wird wieder Geschichte<br />

geschrieben. Aus dem „Injoy“ wird<br />

ein „Buena-Vista“-Studio. Diese<br />

Studios wurden vor einigen Jahren in<br />

Lemgo und Detmold gegründet, mit<br />

Das <strong>Detmolder</strong> Studio hat einen großen Outdoor-Sportpark.<br />

Thomas Kruse und Kay Hartmann als<br />

Inhabern. Diese Eigenmarke steht für<br />

eine hohe Qualität im Fitnessbereich.<br />

Die drei Studios in Horn, Detmold<br />

und Lemgo bilden seit Anfang September<br />

2017 eine Einheit.<br />

Kooperation bringt<br />

Vorteile<br />

Dennoch soll es beim individuellen<br />

Profil bleiben. Jedes Studio bleibt<br />

individuell mit seinen eigenen Vorteilen<br />

und Stärken. In Lemgo kann<br />

man mit den Handballprofis des TBV<br />

Lemgo trainieren und das Know-How<br />

der Physiotherapeuten nutzen, in<br />

Detmold<br />

im größten<br />

Outdoorpark<br />

der drei<br />

Studios<br />

trainieren<br />

und in<br />

Horn findet<br />

man<br />

einen<br />

großen<br />

Wellnessbereich,<br />

die chipgesteuerten<br />

Zirkel<br />

und das<br />

Rückgrat-<br />

Konzept<br />

Flexx.<br />

Neu ist es<br />

für Clubmitglieder,<br />

gegen<br />

einen<br />

kleinen<br />

Aufpreis<br />

Fotos: privat<br />

die Angebote aller drei Buena-<br />

Vista-Studios nutzen zu können. So<br />

können <strong>Detmolder</strong> Klubmitglieder<br />

das umfangreiche Kursangebot in<br />

Horn nutzen oder den Kickpowerkurs<br />

in Lemgo.<br />

Mitarbeiter stehen für<br />

Qualität<br />

Wesentlichen Anteil an der Qualität<br />

des Studios haben die Mitarbeiter in<br />

den drei „Buena-Vista“-Studios. In<br />

den Studios arbeiten ausschließlich<br />

Gesundheitstrainer, Physiotherapeuten,<br />

staatlich anerkannte Gymnastiklehrer<br />

oder Sport- und Fitnesskaufleute<br />

mit Lizenzen. Das Team ist wie eine<br />

große Familie und man schätzt den<br />

entspannten und freundschaftlichen<br />

Umgang im Fitnessclub.<br />

Gesundheit und Fitness<br />

Mit dem Gesundheits-Abo kann<br />

man sich das Gesundheitstraining<br />

abwechslungsreich und mit den<br />

neuesten sportwissenschaftlichen<br />

Erkenntnissen gestalten. Es enthält<br />

den Milonzirkel, den Flexx-Faszienzirkel,<br />

ein individuelles Langzeit-Betreuungsprogramm,<br />

Yoga,<br />

Sauna, Galileo-Vibrationstraining,<br />

Entspannungs-Massageliege, Bauchkiller<br />

und das Training in allen drei<br />

Standorten. Dann gibt es das Fitness-<br />

Abo mit Herz-Kreislauf-Training,<br />

Buena Vista gibt es jetzt in Detmold, Lemgo und Horn.<br />

Krafttraining und weiteren Kursen.<br />

Abnehmen leicht gemacht<br />

Ernährung, Bewegung und die<br />

richtige Einstellung, das sind die<br />

drei Erfolgsfaktoren, um ungeliebte<br />

Pfunde loszuwerden. Neu im „Buena<br />

Vista“ ist die Ernährungsberatung via<br />

DNA-Analyse. Diese Methode richtet<br />

sich besonders an all diejenigen<br />

Menschen, die mit klassischen Diäten<br />

keinen Erfolg haben. Patentrezepte<br />

zum Abnehmen für Jedermann gibt<br />

es deshalb nicht, weil jeder Mensch<br />

anders veranlagt ist. Das kann auch<br />

an der individuellen genetischen<br />

Veranlagung des Einzelnen liegen.<br />

Dazu wird zunächst die DNA mittels<br />

Wattestäbchen gewonnen und dann in<br />

einer computergesteuerten Genanalyse<br />

ermittelt. „Dieses Konzept wurde<br />

bei uns schon häufiger erfolgreich<br />

angewendet“, so Kay Hartmann.<br />

Lebensqualität gewinnen<br />

In dieses Bild passt auch ein Fall,<br />

von dem berichtet wird. Nach einem<br />

Herzinfarkt kam ein übergewichtiger<br />

Patient ins Studio und erklärte seine<br />

Ziele. Er wolle abnehmen, sein Herz<br />

stärken und an Ausdauer und Kraft<br />

gewinnen. Sein ehrgeiziges Ziel:<br />

Im Herbst in den Bergen wandern<br />

gehen. Gemeinsam wurden diese<br />

Ziele erreicht, der Patient hat sein<br />

Leben in den Griff bekommen und an<br />

Lebensqualität gewonnen. Eine Erkenntnis:<br />

Gerade die Vorbeugung vor<br />

Erkrankungen und die Rehabilitation<br />

danach gewinnen ständig an Bedeutung.<br />

Um den Gesundheitszustand<br />

genau zu analysieren und Risiken<br />

zu erkennen findet vor Neuaufnahme<br />

eine gründliche Anamnese statt.<br />

Beim sogenannten ABI-Test werden<br />

beispielsweise Durchblutungsstörungen<br />

erkannt. In einer weiteren<br />

Analyse werden das Körperfett und<br />

die Muskelmasse ermittelt.<br />

Neue Räder sind da<br />

Eine gute Nachricht zum Schluss:<br />

In den Buena-Vista-Studios sind die<br />

Spinbike-Kurse so gut angekommen,<br />

dass in neue Räder investiert wurde.<br />

Es handelt sich um Tomahawk IC7,<br />

das sind Spinbikes der neuesten<br />

Generation. Und wer Kay Hartmann<br />

und Thomas Kruse kennt, weiß, dass<br />

die Fitness-Pioniere ständig an neuen<br />

Ideen für Gesundheit und Fitness<br />

arbeitet. Mehr Infos unter www.<br />

lippe.fitness.<br />

M.H.<br />

Herzlichen<br />

Glückwunsch!


<strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong> Nr. <strong>178</strong> 15. September 2017 Seite 8<br />

Neue Klagen gegen Gewerbegebiet Balbrede – Demo am 17. September<br />

Jerxen-Orbke demonstriert:<br />

Vollsperrung der B 239<br />

Nächster Baustein im Projekt „Umfeld Röntgenstraße“ startet<br />

am 18. September<br />

Straßen- und Kanalbau in der Röntgenstraße<br />

Nachdem die Stadtwerke Detmold<br />

im Bereich vor dem Medicum<br />

in den letzten Wochen bereits<br />

Versorgungsleitungen umgelegt<br />

haben, richtet die Stadt Detmold<br />

am kommenden Montag, 18.<br />

September 2017, die Baustelle für<br />

den Straßen- und Kanalbau ein.<br />

Damit folgt der nächste Schritt in<br />

dem über mehrere Jahre dauernden<br />

Projekt „Umfeld Röntgenstraße“.<br />

Die Straßen- und Kanalarbeiten<br />

starten im Bereich vor dem<br />

Medicum.<br />

Die Verkehrsführung erfolgt<br />

analog zu der Verkehrsregelung,<br />

die während der Arbeiten der<br />

Stadtwerke Detmold eingerichtet<br />

war: Die Zufahrt in die Röntgenstraße<br />

und zum Haupteingang des<br />

Klinikums ist während der Bauzeit<br />

ungestört.<br />

Ab dem Medicum wird die Röntgenstraße<br />

in Richtung Notaufnahme<br />

des Klinikums und Notdienst im<br />

Medicum zur Einbahnstraße. Die<br />

Notfallversorgung für das Klinikum<br />

Lippe ist zu jeder Zeit gewährleistet.<br />

Für Besucherinnen und Besucher und<br />

Kunden des Medicums gibt es vor<br />

dem Medicum keine Parkmöglichkeit.<br />

Die Zufahrt zum Parkhaus am<br />

Finanzamt bleibt aber möglich. Dort<br />

werden für Patienten nach Operationen<br />

oder mit Gehschwierigkeiten<br />

Parkplätze direkt am Eingang des<br />

Parkhauses reserviert. Zudem werden<br />

Gehhilfen zur Verfügung gestellt.<br />

Kunden der Medicum Apotheke<br />

erhalten bei einem Einkauf halbstündige<br />

Parkgutscheine für das<br />

neue Parkhaus.<br />

Die gesamten Bauarbeiten werden<br />

voraussichtlich ein Jahr<br />

dauern. Ziel der Maßnahmen ist<br />

es, den Rettungsfahrzeugen eine<br />

Zufahrt zum Krankenhaus ohne<br />

Störungen zu ermöglichen und<br />

Behinderungen durch parkende<br />

Autos auszuschließen.<br />

Dafür werden in der Röntgenstraße<br />

Trennflächen ähnlich<br />

Mittelinseln und mehrere Kurzzeitparkplätze<br />

angelegt. Über den<br />

zweiten Bauabschnitt, der Anfang<br />

nächsten Jahres starten soll, wird<br />

frühzeitig informiert.<br />

Soziale Gerechtigkeit<br />

Thema bei den<br />

Marktplatzgesprächen<br />

am 19. September<br />

Armes<br />

Deutschland<br />

Die soziale Gerechtigkeit steht<br />

unter dem Titel „Armes Deutschland!<br />

Reichlich Grund zum Umverteilen?“<br />

im Mittelpunkt der<br />

Reihe „Marktplatzgespräche“.<br />

Diese findet am Dienstag, den<br />

19. September, um 19.30 Uhr<br />

im Gemeindehaus am Markt in<br />

Detmold statt. Auf dem Podium<br />

geht es unter anderem darum,<br />

wie groß die Armut im reichen<br />

Deutschland ist, ob sich die<br />

soziale Schere immer weiter<br />

öffnet und ob die fehlende<br />

soziale Gerechtigkeit eine der<br />

Ursachen des Rechtspopulismus<br />

ist. Unter der Moderation von<br />

Landespfarrer Dieter Bökemeier<br />

und Bildungsreferentin Monika<br />

Korbach diskutieren Professor<br />

Doktor Ernst-Ulrich Huster von<br />

der Universität Gießen, Karl-<br />

Eitel John, Fachbereichsleiter für<br />

Jugend, Familie und Soziales des<br />

Kreises Lippe, Matthias Neuper,<br />

Leiter des Diakoniereferates der<br />

Lippischen Landeskirche und<br />

der Herberge zur Heimat, sowie<br />

Robert Trettin, stellvertretender<br />

Sprecher der Nationalen<br />

Armutskonferenz. Musikalisch<br />

wird die Diskussion vom Saxophonquartett<br />

AbraxSax begleitet.<br />

Blutspende<br />

Remmighausen: Donnerstag,<br />

28. September, 17.30 bis 20.30<br />

Uhr in der Grundschule, In der<br />

Fried 13.<br />

Hier geht am kommenden Sonntag ab 11 Uhr nichts mehr: die Bundesstraße 239 wird wegen einer<br />

Demonstration zwischen dem Nordring und der Westerfeldstraße für mehrere Stunden gesperrt. Das<br />

Aktionsbündnis lädt alle ein, daran teilzunehmen.<br />

Foto: Niederkrüger<br />

Wer schon immer einmal Lust hatte,<br />

auf einer der Hauptverkehrsadern<br />

Detmolds zu tanzen, zu grillen oder<br />

zu protestieren: Am Sonntag, 17.<br />

September, wird die Bundesstraße<br />

239 ab 11 Uhr zwischen Nordring<br />

und Westerfeldstraße (Mercedes-<br />

Benz) voll gesperrt. Der Grund: Das<br />

Aktionsbündnis „Schützt Mensch<br />

und Tier im <strong>Detmolder</strong> Westen“ um<br />

deren Vorsitzenden Helmut Krüger<br />

hat eine Demonstration angemeldet,<br />

um gegen ein weiteres Gewerbegebiet<br />

in ihrem Stadtteil zu protestieren<br />

(der <strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong> berichtete).<br />

Los geht es um 11 Uhr an der<br />

Kreuzung Klingenbergstraße / Ecke<br />

Nordring. Das Aktionsbündnis, das<br />

sich inzwischen mit weiteren Bürgerinnen<br />

und Bürgern aus Nienhagen,<br />

Heiden, Niewald, Oettern-Bremke,<br />

Jerxen-Orbke und Detmold-Stadt<br />

zusammen als „Bürgerinitiative<br />

Oetternbach“ präsentiert, will erneut<br />

auf die enorme Belastung für Mensch<br />

und Natur aufmerksam machen. Als<br />

Redner der Kundgebung haben bislang<br />

Ute Koczy (Grüne), Bernd Milde<br />

(Vorsitzender des Naturschutzbundes<br />

NABU) und Bürgermeister Rainer<br />

Heller zugesagt. Letzterer ist in einer<br />

schwierigen Rolle: Er hat zugleich<br />

das Wohl der Anwohnerinnen und<br />

Anwohner zu vertreten, ist aber als<br />

Chef der Stadtverwaltung auch für<br />

die Umsetzung des bereits beschlossenen<br />

Gewerbegebietes verantwortlich.<br />

„Es sind zwei neue Verfahren vor<br />

Gericht anhängig“, erklärt Annette<br />

Heuwinkel-Otter gegenüber dem<br />

<strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong>: „Ein Antrag auf<br />

eine einstweilige Anordnung, und<br />

auf ein Normenkontrollverfahren.“<br />

Herüber sei der Bürgermeister inzwischen<br />

informiert worden. Dabei<br />

gehe es insbesondere um das direkt<br />

angrenzende Naturschutzgebiet<br />

Oetternbach, nach Aussagen von<br />

Naturschützern eines der schützenswerten<br />

Gebiete Detmolds, in dem<br />

unter anderem Kiebitze, Steinkauz<br />

(als einziges Brutgebiet in Lippe),<br />

Feldlerche, Schafstelze, Wachtel<br />

und Goldammer heimisch sind.<br />

Darüber hinaus gebe es zahlreiche<br />

Fledermausarten, die das Gebiet<br />

als Jagdrevier nutzen. „Wir sind in<br />

dem Verfahren leider nicht wirklich<br />

beteiligt worden“, erklärt Bernd Milde,<br />

Vorsitzender des NABU Lippe.<br />

Dieser habe zwar eine fünfseitige,<br />

ausführliche Stellungnahme abgegeben,<br />

die aber aufgrund des Verfahrens<br />

für die Stadt nicht bindend gewesen<br />

sei. „Wir konnten zwar etwas sagen,<br />

aber die Stadt Detmold musste dies<br />

nicht berücksichtigen.“<br />

„Kommen Sie am Sonntag, 17.<br />

September, ab 11 Uhr zum Treffpunkt<br />

Nordring, bringen Sie Trillerpfeifen,<br />

Trommeln, lautstarke Instrumente<br />

und gegebenenfalls einen Hocker<br />

mit“, ermutigt Helmut Krüger alle<br />

Bürgerinnen und Bürger, an der<br />

Aktion teilzunehmen. khN<br />

WLAN in den Bussen der SVD – Praxistest des <strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong>s<br />

Fahrgäste surfen kostenlos<br />

im <strong>Detmolder</strong> Stadtbus<br />

Nach der Eröffnung des Freifunk-<br />

Internetzugangs im Kundencenter<br />

Rosental (der <strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong><br />

berichtete) ging es überraschend<br />

schnell: Ab sofort ist es auch möglich,<br />

in den Bussen des Stadtverkehrs<br />

Detmold mit mobilen Endgeräten wie<br />

Smartphone oder Tablet per drahtloser<br />

Internetverbindung (WLAN)<br />

online zu sein. Noch im April hatte<br />

Daniela Niestroy-Althaus von der<br />

Stadtverkehr Detmold GmbH (SVD)<br />

auf Nachfrage unserer Zeitung ausgeschlossen,<br />

dass es dieses Angebot<br />

noch vor der Neuausschreibung der<br />

Busverkehre im Jahr 2019 geben werde.<br />

Jetzt erklärt sie als Prokuristin der<br />

SVD: „Nach der Hotspot-Eröffnung<br />

im Rosental haben wir uns natürlich<br />

informiert, was möglich ist und wie<br />

wir auch WLAN in den Bussen umsetzen<br />

können.“ Hinzu habe es noch<br />

einen politischer Antrag gegeben,<br />

dann sei alles sehr schnell gegangen.<br />

SVD-Geschäftsführer Wolfgang<br />

Janz ergänzt: „Im Zuge der Ausschreibungsvorbereitung<br />

und dann<br />

auf Antrag der Jungen Union haben<br />

wir die Kosten der WLAN-Ausrüstung<br />

noch einmal recherchiert. Gegenüber<br />

früherer Aussagen in Höhe<br />

von zirka 40.000 Euro beliefen sich<br />

diese jetzt nur noch auf zirka 20.000<br />

Euro. Daraufhin haben wir dem Aufsichtsrat<br />

unserer Hauptgesellschaft<br />

(DetCon) einen entsprechenden<br />

Beschlussvorschlag unterbreitet,<br />

WLAN kurzfristig einzuführen, der<br />

dann angenommen wurde.“<br />

Wie verhält sich nun das Netz im<br />

Stadtbus in der Praxis? Der <strong>Detmolder</strong><br />

<strong>Kurier</strong> hat es bei mehreren<br />

Fahrten getestet. Die Kurzeinschätzung:<br />

Wer auf seinem Smartphone<br />

LTE (das bisher schnellste, aber<br />

kostenintensivste mobile Internet)<br />

im Vertrag hat, der ist mit seinem<br />

normalen Mobilfunkvertrag besser<br />

bedient als das WLAN der SVD.<br />

Denn dieses zeigt sich zuweilen<br />

zickig, mit labilen Übertragungsraten<br />

und langen Reaktionszeiten (in<br />

Jargon „ping“ genannt). Wer aber<br />

keinen teuren LTE-Vertrag hat, ist<br />

mit dem SVD-WLAN gut bedient:<br />

Es bietet, je nach Verfügbarkeit,<br />

bis zu 10 Mbit beim Herunterladen<br />

(„download“) von Daten, und reicht<br />

somit auch für größere Dokumente<br />

oder Internetseiten. Die SVD hat<br />

aber die Download-Datenmenge<br />

reduziert: 150 Megabyte darf man<br />

pro Sitzung abrufen. Und es gibt<br />

noch einen Sicherheitsaspekt: Das<br />

WLAN der SVD ist nicht verschlüsselt.<br />

Wer also E-Mails abruft,<br />

Banktransaktionen durchführt, oder<br />

andere sicherheitsrelevante Dinge<br />

mit seinem Smartphone oder Tablet<br />

tätigt, sei gewarnt: der Datenverkehr,<br />

auch die Übertragung der Passworte,<br />

zwischen Endgerät und Bus sind<br />

unverschlüsselt, und damit theoretisch<br />

für alle in der Reichweite des<br />

WLANs einsehbar. Dies sollte man<br />

beim persönlichen Surfverhalten<br />

berücksichtigen.<br />

khN<br />

Jetzt möglich: mit dem Smartphone drahtlos surfen in den Bussen des<br />

Stadtverkehrs Detmold. Es gibt aber Einschränkungen bei Sicherheit<br />

und Datenmenge.<br />

Foto: Niederkrüger


<strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong> Nr. <strong>178</strong> 15. September 2017 Seite 9<br />

CHRISTIAN<br />

HAASE<br />

Für Sie in den Bundestag.<br />

DREI GUTE GRÜNDE<br />

FÜR HAASE UND DIE CDU:<br />

1. VON HIER – FÜR HIER!<br />

Mein ganzes Leben habe ich in unserer Region verbracht. Ich kenne die Menschen,<br />

die Themen und die Herausforderungen der Region. Und zwar nicht<br />

nur aus der Zeitung oder aus Erzählungen, sondern weil mich die Probleme<br />

der Region genauso betreffen wie Sie. Mir ist der Straßenausbau genauso<br />

wichtig wie Ihnen, auch ich möchte keine Verschandelung der Natur durch<br />

eine neue Hochspannungstrasse. Daher ist es mir ein Anliegen, die Projekte<br />

vor Ort schnell und gut voranzutreiben. Der B64/83-Ausbau kommt – und<br />

den SuedLink verläuft nicht durch das Weserbergland.<br />

2. STARKE STIMME FÜR DEN LÄNDLICHEN RAUM<br />

Ich stehe ein für gleichwertige Lebensverhältnisse in der Stadt und auf dem<br />

Land. Der Verzicht auf wenige große Oberzentren in unserem Land ist wertvoll<br />

und zeichnet uns aus. Viele „Hidden Champions“ haben ihren Sitz im<br />

ländlichen Raum. Wir dürfen sie nicht alleine lassen. Ich setze mich daher<br />

ein für ein schnelles und stabiles Internet, damit die Firmen im ländlichen<br />

Raum nicht abgehängt werden und alle Stufen der Digitalisierung mitgehen<br />

können. Ich setze mich für das Baukindergeld ein, damit sich junge Familien<br />

bei uns im Kreis eine Heimat schaffen können und von den Perspektiven vor<br />

Ort profitieren können. Das Leben auf dem Land ist für mich ein Privileg –<br />

ich möchte dieses lebens- und liebenswert gestalten.<br />

3. OFFENES OHR FÜR SIE<br />

Meinen Beruf verstehe ich als Dienst am Menschen. Daher verbringe ich<br />

jede sitzungsfreie Woche auch im Wahlkreis. Im Gespräch mit Ihnen, mit<br />

Unternehmen und Institutionen vor Ort ergeben sich meine Themen für<br />

Berlin. In unserer Heimat fülle ich mein Aufgabenheft für Berlin. Nach den<br />

ersten vier Jahren in Berlin bin ich gut vernetzt und weiß, wie ich die Interessen<br />

unserer Region in Berlin vorbringen kann. Dies werde ich gerne vier<br />

weitere Jahre für Sie tun. Sprechen oder rufen Sie mich jederzeit gerne an!<br />

Ich danke für Ihr Vertrauen und bitte um Ihre Stimme am 24. September.<br />

Ihr Christian Haase MdB<br />

Telefon: 030 / 227 - 73 840<br />

Mail: christian.haase@bundestag.de<br />

Facebook: www.fb.com/haasechristian.de<br />

Homepage: www.haasechristian.de<br />

Haase AZ 285x210.indd 1 06.09.17 16:36<br />

Den Bürgern in Deutschland wird<br />

nachgesagt keine Lust zu haben sich<br />

politisch zu engagieren. Viele sprechen<br />

von „Politikverdrossenheit“ und das<br />

ohne je selbst politisch aktiv gewesen<br />

zu sein. Eindeutig ist: Um mitreden<br />

zu können, muss man sich zuerst<br />

mit einer Situation beschäftigen. Erst<br />

wenn das geschehen ist, sollte man<br />

urteilen. „Politik ist spannend, sie wird<br />

durch Menschen gemacht, die sich<br />

engagieren. Wer mitmacht kann etwas<br />

bewegen“, so Kassierer Detlef Sude,<br />

langjähriges Mitglied im Ortsverein.<br />

Dies ist heute so und war auch vor 90<br />

Bürgerversammlung am 4. Oktober um 18 Uhr in der Papiermühle<br />

Berlebeck: Anwohner sollen mitreden<br />

Jetzt geht’s los? Die Stadt Detmold verschob die Sanierung der Paderborner Straße im Stadtteil Berlebeck<br />

von Jahr zu Jahr, hier vor dem Hotel Kanne in der Ortsmitte. Wann und ob es jetzt losgeht, darüber<br />

informiert die Stadtverwaltung am 4. Oktober um 18 Uhr in der Papiermühle. Foto: Niederkrüger<br />

SPD Ortsverein Jerxen-Orbke wird 90 Jahre alt<br />

„Politik ist spannend“<br />

Jahren die Antriebsfeder diesen Ortsverein<br />

zu gründen. Der SPD-Ortsverein<br />

Jerxen-Orbke wurde am 01.10.1927<br />

im Haus des Ziegelbesitzers Ernst<br />

Pankoke, Hinter den Pinneichen Nr. 21,<br />

in der Wohnung des Lehrers Sprenger<br />

gegründet.<br />

Gründungsmitglieder waren August<br />

Arend (Ziegler), Wilhelm Gronemeier<br />

(Betriebsleiter), Fritz Heuwinkel<br />

(Arbeiter), Henrich Mellies (Lokomotivführer),<br />

August Mesch (Tischler),<br />

Wilhelm Mischer (Tischler),Ernst<br />

Obermann (Ziegler), Ernst Sieweke<br />

(Drucker), Wilhelm Sommer (Tischler),<br />

Hans Hermann Sprenger (Lehrer),<br />

Edwin Steiner (Arbeiter),Wilhelm<br />

Stellbrink (Tischler), August Stölting<br />

(Tischler), Heinrich Strate (Tischler),<br />

August Vogt (Arbeiter), Gustav Vogt<br />

(Tischler), Heinrich Watermann<br />

(Stuckateur). 1930 wurde die erste<br />

öffentliche Veranstaltung im Gasthof<br />

Belfort durchgeführt.<br />

Dabei handelte es sich um einen<br />

gemütlichen Sonntagnachmittag. Es<br />

waren ca. 200 Gäste anwesend. Der<br />

erste Bürgermeister, Edwin Steiner<br />

(Gründungmitglied), nach dem Krieg<br />

kam aus den Reihen des Ortsvereins. Er<br />

Zu den geplanten Projekten „Sanierung<br />

der Paderborner Straße“,<br />

der Bushaltestelle und des „Multifunktionsplatzes<br />

Berlebeck“ können<br />

die Bürgerinnen und Bürger wieder<br />

mitreden: Am Mittwoch, 4. Oktober,<br />

lädt die Stadtverwaltung um 18 Uhr<br />

zu einer Bürgerversammlung in die<br />

Papiermühle ein. Darüber informierte<br />

Uwe Rosemeier vom Team<br />

Tiefbau der Stadt jetzt die Mitglieder<br />

des Ausschusses für Tiefbau und<br />

Immobilien der Stadt Detmold.<br />

Bereits in 2014 hatte es dazu eine<br />

Bürgerversammlung gegeben, da<br />

seinerzeit bereits die Sanierung<br />

der Paderborner Straße zwischen<br />

Hangsteinstraße und Hohler Weg<br />

geplant war und direkt erfolgen<br />

sollte. Die Umsetzung verschob die<br />

Stadt Detmold aber immer wieder<br />

von Jahr zu Jahr. Nun soll das Thema<br />

zusammen mit dem geplanten „Multifunktionsplatz“<br />

(der <strong>Detmolder</strong><br />

<strong>Kurier</strong> berichtete in seiner letzten<br />

Ausgabe) erneut erörtert werden.<br />

Alle Einwohnerinnen und Einwohner<br />

Berlebecks und andere Interessierte<br />

sind eingeladen, am 4. Oktober um<br />

18 Uhr die Planungen einzusehen<br />

und zu kommentieren. Die Versammlung<br />

findet im Saal der Papiermühle<br />

statt.<br />

khN<br />

war von den Briten eingesetzt worden<br />

und führte das Amt bis zu den ersten<br />

freien Wahlen. Aus dieser Wahl ging<br />

der Genosse Ernst Klasing aus dem<br />

Ortsvereins hervor.<br />

Er war bis Mitte der 50er Jahre<br />

Bürgermeister von Jerxen-Orbke. Der<br />

Ortsverein ging in den 80er und 90er<br />

unter der Regie von Gerd Röttgen neue<br />

Wege, es wurde 1980 eine Bürgersprechstunde<br />

eingeführt, die jeden 1.<br />

Sonntag im Monat stattfand. Nach ca.<br />

25 Jahre musste diese liebgewonnene<br />

Einrichtung aufgegeben werden, es war<br />

einfach gesagt kein Bedarf mehr vorhanden,<br />

es kam niemand mehr. Außer<br />

einer kurzen Pause führt seit 2004 Klaus<br />

Lömker den Ortsverein. Heute hat der<br />

Ortsverein seine Versammlungen geöffnet<br />

und bei Themen die den Ortsteil<br />

betreffen begrüßt der Ortsverein auch<br />

gerne Bürger die nicht Mitglieder der<br />

Partei sind. Auf diese Weise lässt der<br />

Ortsverein die Bürgersprechstunde im<br />

Geiste weiterleben.<br />

Der Vorstand heute besteht aus<br />

Klaus Lömker (1. Vorsitzender), Erika<br />

Streeck (stellv. Vorsitzende), Stephan<br />

Lömker (stellv. Vorsitzender), Detlef<br />

Sude (Kassierer) und Ilse Hilmert<br />

(Schriftführerin), die Zahl der Mitglieder<br />

liegt bei 50, leider schrumpfend. Der<br />

Ortsverein Jerxen-Orbke hat heute ein<br />

aktives (Vereins)Leben.<br />

Der Ortsverein trifft sich regelmäßig<br />

am letzten Freitag im Monat im Vereinshaus.<br />

In den Sommerferien wird<br />

immer eine Familienveranstaltung<br />

angeboten. Der Ortsverein sieht seine<br />

Aufgabe darin sich für den Ortsteil<br />

einzusetzen, was die Projekte Naherholungswege,<br />

Vereinshaus, Kunstrasenplatz,<br />

Schule und Kindergarten sowie<br />

die Förderung des Vereinswesens im<br />

Ortsteil zeigen.


<strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong> Nr. <strong>178</strong> 15. September 2017 Seite 10<br />

Staffelübergabe bei der Peter Gläsel Stiftung:<br />

Bei der Aktionswoche für Nachhaltigkeit gibt es so viele Projekte wie nie<br />

„B-Wusst“-Woche mit neuem Detmold-Stadtplan<br />

In ihrer fünften Auflage präsentiert<br />

sich die „B-Wusst“-Woche in diesem<br />

Jahr mit so vielen Veranstaltungen<br />

wie nie zuvor. Insgesamt 33 Aktionen<br />

rund um das Thema Nachhaltigkeit<br />

werden vom 15. bis 24. September<br />

in Detmold, Horn-Bad Meinberg,<br />

Schlangen und Lemgo sichtbar<br />

gemacht − und das auch dauerhaft,<br />

denn die Peter Gläsel Stiftung, die<br />

die „B-Wusst“-Woche ins Leben<br />

gerufen hat, hat Stadtpläne drucken<br />

lassen, die als Programmheft dienen.<br />

Darüber hinaus soll eine nachhaltige<br />

Landkarte für die Region entstehen,<br />

auf der die Initiativen auch über den<br />

September hinaus präsent bleiben.<br />

„Damit tragen wir dem Ursprungsgedanken<br />

der „B-Wusst“-Woche<br />

Rechnung, Menschen und Aktionen<br />

sichtbar zu machen, die sich aktiv für<br />

Nachhaltigkeit und Lebensqualität<br />

in unserer Stadt und den Nachbargemeinden<br />

einsetzen“, erklärt Ulrike<br />

Levri von der Peter Gläsel Stiftung.<br />

Im Jahr 2013 hat sie die Idee nach<br />

Detmold getragen. Innerhalb kurzer<br />

Zeit hat sich die „B-Wusst“-Woche<br />

zum Erfolgsmodell entwickelt.<br />

„Es gibt viele Ideen, die über diese<br />

Woche hinaus weiterverfolgt und<br />

umgesetzt werden“, resümiert Levri.<br />

„Das <strong>Detmolder</strong> Lastenrad ist so<br />

ein Beispiel. In der Region ist ein<br />

starkes Netzwerk entstanden.“ Die<br />

Anzahl der Veranstaltungen hat sich<br />

innerhalb der vergangenen vier Jahre<br />

gar verfünffacht.<br />

Ulrike Levri selbst wird die „B-<br />

Wusst“-Woche in diesem Jahr nicht<br />

betreuen. Sie geht in Mutterschutz<br />

und übergibt den Staffelstab an Maren<br />

Ulrike Levri (rechts) übergibt den Nachhaltigkeits-Stadtplan − hier symbolisch aufgerollt als Staffelstab<br />

− an Maren Weber.<br />

Weber, die neu bei der Peter Gläsel weitere Mitarbeiter Ansprechpartner und Firmen zum Gemeinwohl beitragen.<br />

Stiftung ist. Als Diplom-Ökonomin im „B-Wusst“-Büro in der ehemaligen<br />

Die Kinder der Peter Gläsel<br />

mit Schwerpunkt auf Nachhaltigem Adler-Apotheke in der Bruchstraße Schule planen eine Müllaktion zum<br />

Wirtschaften sind die Themen der 37, und zwar täglich 11 bis 18 Uhr. Mitmachen. Inspiriert dazu haben<br />

„B-Wusst“-Woche ihr Steckenpferd. Das „B-Wusst“-Büro soll ein Ort der sie die Global Goals der Vereinten<br />

Einige Jahre hat sie für Europas größte Begegnung sein, in dem Menschen Nationen. Darüber hinaus gibt es<br />

Nachhaltigkeitsbank gearbeitet und mit ihren Anliegen für ein lebenswertes<br />

einen Urban Gardening Workshop,<br />

unter anderem im Fairen Handel in<br />

Detmold einen Ansprechpartner Filmvorführungen, eine Mitmacheinen<br />

Indien Erfahrungen gesammelt. Seit finden. Natürlich beantwortet Maren Aktion vom Theatre Fragile, einen<br />

diesem Frühjahr lebt sie in Lippe Weber auch alle Fragen zu dem vielseitigen<br />

Kräuterspaziergang und eine Entde-<br />

Programm.<br />

und beschäftigt sich neben ihrer<br />

ckertour zu den drei Ausstellungen<br />

Anstellung bei der Peter Gläsel Stiftung<br />

In diesem Jahr erstmalig dabei der „B-Wusst“-Woche und anderen<br />

mit den Themen Naturfilm und ist zum Beispiel die Initiative Ge-<br />

bemerkenswerten Orten in Detmold.<br />

Naturpädagogik. Während der „B- meinwohlökonomie, die die Frage Alle Termine der „B-Wusst“-Woche<br />

Wusst“-Woche sind Maren Weber und stellt, was Vereine, Institutionen gibt es unter www.b-wusst.de.<br />

Für die „B-Wusst“ Woche holt die Peter Gläsel Stiftung am 17. September<br />

den Dokumentarfilm „Weit“ in die Filmwelt<br />

Ein Film mit Fernweh-Potenzial<br />

Info-Standaktion der CDU am 15. September in Pivitsheide<br />

„Mit dem Bundestagsabgeordneten<br />

ins Gespräch kommen“<br />

Am Freitag, 15. September steht Christian Haase,<br />

Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Lippe<br />

II – Höxter, allen Bürgerinnen und Bürgern ab<br />

16:00 Uhr vor Markant-Mellies in Pivitsheide für<br />

Fragen zur Verfügung. Die Info-Standaktion<br />

der CDU Ortsunion Pivitsheide/Nienhagen<br />

wird bis ca. 18:00 Uhr dauern.<br />

In dreieinhalb Jahren um die Welt: Patrick Allgaier und Gwen Weisser mit Sohn Bruno in den Pyrenäen.<br />

Am 17. September zu sehen im Dokumentarfilm „Weit“ in die Filmwelt.<br />

Der Film ist bundesweit ein Erfolg,<br />

hat es aber bisher noch nicht<br />

in die lippischen Kinos geschafft.<br />

Am Sonntag, 17. September, wird<br />

„Weit. Die Geschichte von einem<br />

Weg um die Welt“ in der Filmwelt<br />

Detmold gezeigt. Gwendolin Weisser<br />

und Patrick Allgaier dokumentieren<br />

darin ihre dreieinhalb Jahre dauernde<br />

Reise um die Welt.<br />

Zu zweit zogen Patrick und Gwen<br />

im Frühling 2013 von Freiburg gen<br />

Osten los, um dreieinhalb Jahre und<br />

97.000 Kilometer später zu dritt aus<br />

dem Westen wieder heimzukehren.<br />

Ohne zu fliegen und mit einem kleinen<br />

Budget in der Tasche erkundeten<br />

sie die Welt, stets von Neugier und<br />

Spontanität begleitet. Im Mittelpunkt<br />

der Reise standen immer die unmittelbare<br />

Nähe zu den Menschen und<br />

der Natur.<br />

Gwen und Patrick bereisten per<br />

Anhalter Länder wie Tadschikistan,<br />

Georgien, Iran, Pakistan, China<br />

und die Mongolei. Von Japan ging<br />

es mit einem Frachtschiff nach<br />

Mexiko. Nach der Geburt von Sohn<br />

Bruno fuhren sie mit einem alten<br />

VW-Bus durch Mittelamerika. Als<br />

sie im Frühjahr 2016 nach einer<br />

Schiffspassage von Costa Rica nach<br />

Spanien wieder europäischen Boden<br />

unter den Füßen spürten, haben sie<br />

die Weltumrundung mit einem 1.200<br />

Kilometer Fußmarsch bis vor die<br />

Haustür in Freiburg vollendet. Die<br />

Filmvorführung beginnt um 19 Uhr.<br />

Der Eintritt ist frei.


<strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong> Nr. <strong>178</strong> 15. September 2017 Seite 11<br />

Was ist B-WUSST?<br />

Die B-WUSST Woche bietet einen<br />

Rahmen für Aktionen von engagierten<br />

Menschen, die unser Umfeld lebenswerter<br />

und nachhaltiger gestalten.<br />

Ihr seid herzlich willkommen in<br />

Detmold, Horn-Bad Meinberg,<br />

Schlangen-Kohlstädt und Lemgo!<br />

FREITAG | 15. Sep<br />

Kunstausstellung Semih Akbay<br />

Kunstwerke zur Lebensgeschichte des<br />

türkischen Künstlers und der Kultur<br />

seines Landes.<br />

FR 15. Sep | 11.00 Uhr | Eröffnungsveranstaltung<br />

| | FR 15. Sep – SO 24. Sep |<br />

tägl. geöffnet 11.00–18.00 Uhr<br />

Begegnungszentrum, Paulinenstraße 65,<br />

Detmold | www.semihakbay.com<br />

Wie intelligent werden Maschinen?<br />

Vortrag mit Prof. Jürgen Jasperneite<br />

am Forschungsstandort Lemgo,<br />

anschließend optional Führung durch<br />

die SmartFactoryOWL.<br />

FR 15. Sep | 15.00 –16.00 Uhr | Führung<br />

bis ca. 16.45 Uhr<br />

Centrum Industrial IT (CIIT), Langenbruch<br />

6, Lemgo | Anmeldung<br />

erwünscht unter office@ciit-owl.de |<br />

www.ciit-owl.de<br />

Traumberuf?<br />

Entdecke deine Stärken! Verschiedene<br />

Wege ins Berufsleben – wissen, wo’s<br />

hingeht! Eine Kooperationsveranstaltung<br />

der Agentur für Arbeit, der Hochschule<br />

OWL und der Peter Gläsel Stiftung.<br />

FR 15. Sep | 16.00 –18.00 Uhr<br />

B-WUSST Büro, Bruchstraße 37, Detmold<br />

Freifunk Lippe<br />

Freies W­LAN bringt mehr Lebensqualität<br />

nach Detmold – was es ist und<br />

wie es geht.<br />

FR 15. Sep | 18.00– ca. 21.30 Uhr<br />

Skyline Bowling, Paulinenstraße 21,<br />

Detmold | www.freifunk-lippe.de<br />

Netze knüpfen ...<br />

... unter einem Dach – Hilfen für<br />

Geflüchtete: wo und wie?<br />

FR 15. Sep | 19.00 – ca. 20.30 Uhr<br />

Begegnungszentrum, Paulinenstraße 65,<br />

Detmold | www.das-dach-ev.de<br />

SAMSTAG | 16. Sep<br />

1. Ökotour de OWL<br />

Mit Elektrofahrzeugen zu Bio­Verkäufern<br />

in OWL.<br />

SA 16. Sep | 9.00–18.00 Uhr<br />

Anmeldung unter: www.wir-lebenbio.com/oekotour-de-owl<br />

Wildniskreis<br />

Austausch über und Erleben von<br />

„Wildnis“. Herzlich willkommen Wildnispädagogen,<br />

Interessierte und Kinder!<br />

SA 16. Sep | 10.30 – ca. 15.00 Uhr<br />

Treffpunkt: Wildhang 11, 32805 Horn­<br />

Bad Meinberg<br />

Tag der Gehörlosen<br />

Herzliche Einladung zum Straßenfest mit<br />

Gebärdensprache­Workshop, Kinderschminken,<br />

Zumbavorführung und mehr!<br />

SA 16. Sep | 11.00 –14.00 Uhr<br />

Bruchstraße, Detmold<br />

Repaircafé<br />

Radio kaputt, Rock zu lang? Bei Kaffee<br />

und Kuchen helfen Profis weiter!<br />

SA 16. Sep | 14.00 –18.00 Uhr<br />

AWO, Elisabethstraße 45­47, Detmold<br />

www.lippeimwandel.de<br />

Gemeinwohl in Horn-Bad Meinberg<br />

Was ist Gemeinwohlökonomie? Was<br />

tragen Vereine, Institutionen und Firmen in<br />

Horn­Bad Meinberg zum Gemeinwohl bei?<br />

SA 16. Sep | 14.00 + 17.00 Uhr | Vortrag<br />

SA 16. Sep | 14.00 –18.00 Uhr | Ausstellung<br />

| Haus am Kurpark,<br />

Park straße 63, Horn­Bad Meinberg<br />

SoLaWi Dalborn<br />

Vorstellung des Konzepts der Solidarischen<br />

Landwirtschaft mit Kostprobe.<br />

SA 16. Sep | 16.00 –18.00 Uhr<br />

Die blaue Pause, Lange Straße 87,<br />

Detmold | www.solawi-dalborn.org<br />

SONNTAG | 17. Sep<br />

Upcycling, ein Wort in aller Munde<br />

Aus Alt mach Neu. Bring deine alte<br />

Klamotte und auf geht’s!<br />

FR 15.– SO 24. Sep | tägl. 11.00 –<br />

18.00 Uhr | Ausstellung<br />

SO, 17. Sep | 12.30 – ca. 17.00 Uhr |<br />

Workshop<br />

B-WUSST Büro, Bruchstraße 37, Detmold<br />

Meditativer Kräuterspaziergang<br />

Mit Tipps und Anregungen aus<br />

Naturheilkunde, Ayurveda, Permakultur<br />

und veganer Ernährungsweise.<br />

SO 17. Sep | 14.30 –16.00 Uhr<br />

Silvaticum, Treffpunkt am Eingang des<br />

Bad Meinberger Badehauses,<br />

Wällenweg 50, Bad Meinberg<br />

WEIT. – Der Film<br />

Zu zweit zogen Patrick und Gwen aus<br />

Freiburg los, um dreieinhalb Jahre und<br />

97.000 Kilometer später zu dritt zurückzukehren.<br />

SO 17. Sep | 19.00 – ca. 21.00 Uhr<br />

Eintritt frei.<br />

Filmwelt Detmold, Lange Straße 74<br />

www.weitumdiewelt.de<br />

MONTAG | 18. Sep<br />

Ein Rad<br />

Einradfahren und Jonglieren für Kinder<br />

und Jugendliche ab 8 Jahren.<br />

MO 18. Sep | 16.30 –17.30 Uhr<br />

Hangar 21, Charles­Lindbergh ­<br />

­Ring 10, Detmold | Anmelden unter<br />

0171 7890889 | www.sauresani.de<br />

Zirkustraining<br />

Schnuppern und Vertiefen von Jonglieren<br />

und Einradfahren für große Menschen.<br />

MO 18. Sep | 18.00 –19.30 Uhr<br />

Hangar 21, Charles­Lindbergh ­<br />

­Ring 10, Detmold | Anmelden unter<br />

0171 7890889 | www.sauresani.de<br />

DIENSTAG | 19. Sep<br />

„Transition Streets“ in Lippe<br />

Energiewende in der Nachbarschaft,<br />

Vortrag mit Reinhold Poir,<br />

Transition Town Bielefeld.<br />

DI 19. Sep | 19.00 –21.00 Uhr<br />

Die blaue Pause, Lange Straße 87,<br />

Detmold | www.lippeimwandel.de<br />

MITTWOCH | 20. Sep<br />

Kochworkshop mit Gehörlosen<br />

Kochen und genießen Sie mit Gehörlosen<br />

und Hörenden! Türkisch­arabisch,<br />

auch vegetarisch.<br />

MI 20. Sep | 17.30 – ca. 21.00 Uhr<br />

Gemeindehaus Erlöserkirche, Marktplatz<br />

6, Detmold | Bitte anmelden unter<br />

nejlastranghoener@gmail.com<br />

Appetit auf Veränderung?<br />

Impulsvorträge zu Philosophie und<br />

Ökonomie. Musikperformance<br />

„Mami Nova project“.<br />

MI 20. Sep | 17.30 –19.00 Uhr<br />

und<br />

MI 20. Sep | 19.30 –21.00 Uhr<br />

Paulinenstraße 36, ehemalige Handwerkskammer,<br />

Detmold<br />

www.mentori-stiftung.de<br />

Auf Entdeckertour<br />

Stadtrundgang zu bemerkenswerten<br />

b­wussten Orten in der Innenstadt.<br />

Gleich im Anschluss findet „Appetit auf<br />

Veränderung?“ statt.<br />

MI 20. Sep | 18.00 –19.30 Uhr<br />

Start: Die blaue Pause, Lange Straße 87,<br />

Detmold | Ziel: Ehemalige Handwerkskammer,<br />

Paulinenstraße 36<br />

www.dieblauepause.de<br />

Fliegender Teppich<br />

Die interaktive Installation bietet einen<br />

„Austauschboden“ für offene Menschen<br />

um etwas Neues voneinander zu lernen.<br />

Mach mit!<br />

MI 20. Sep 18.30 – 20.00 Uhr | Einweihung<br />

MI 20. Sep – DO 5. Okt<br />

MO–DO 8.00–17.00 Uhr<br />

FR 8.00–13.00 Uhr | interaktive Installation<br />

www.theatre-fragile.com<br />

DONNERSTAG | 21. Sep<br />

Müllaktion<br />

Eine Mitmachaktion von Kindern der<br />

Peter Gläsel Schule, inspiriert von den<br />

Global Goals der Vereinten Nationen.<br />

Zeit und Ort auf www.b-wusst.de/<br />

programm | www.pgschule.net<br />

Haus für ALLE<br />

<strong>Detmolder</strong> Nordstadt. Projektvorstellung<br />

für nachbarschaftliches Wohnen [+­ 60]<br />

ab Frühjahr 2018.<br />

DO 21. Sep | 16.00 Uhr | Führung Grundstück<br />

DO 21. Sep | 17.00 Uhr | Projektvorstellung<br />

Stettiner Straße 9 (Haupteingang),<br />

Detmold | www.wir-genossenschaft.de<br />

Dreh auf und spar!<br />

Vortrag zum Thema Warmwasser für alle<br />

BürgerInnen.<br />

DO 21. Sep | 19.00 – ca. 20.30 Uhr<br />

Kreishaus, Felix­Fechenbach­Straße 5,<br />

Detmold | www.klimapakt-lippe.de<br />

FREITAG | 22. Sept<br />

Transition 2.0<br />

Film voller Initiativen für eine lebenswerte<br />

Welt.<br />

FR 22. Sep | 19.30–21.00 Uhr<br />

Gemeinderaum der Lutherkirche,<br />

Schülerstr. 14, Detmold<br />

www.lippeimwandel.de<br />

SAMSTAG | 23. Sep<br />

Nachhaltige Landkarte<br />

Vernetzungsveranstaltung für engagierte<br />

Menschen – euer Input zur „Nachhaltige<br />

Landkarte der Region“ ist gefragt!<br />

SA 23. Sep | 10.00 –12.00 Uhr<br />

B-WUSST Büro, Bruchstraße 37, Detmold<br />

Die Meile<br />

Projekteinreichung für die neue Nachhaltigkeitsrubrik<br />

des Magazins „Die Meile“.<br />

SA 23. Sep | 12.00 –13.00 Uhr<br />

B-WUSST Büro, Bruchstraße 37, Detmold<br />

www.petrajastro.de<br />

Ernte- und Einkochnachmittag<br />

Gemeinsam wollen wir Lebensmittel bei<br />

der Solidarischen Landwirtschaft ernten<br />

und haltbar machen.<br />

SA 23. Sep | 14.00 –18.00 Uhr<br />

SoLaWi­Feld: B1 aus Detmold kommend<br />

bis 1. Ausfahrt Schlangen, danach links<br />

Richtung Kohlstädt, nach 400 m Feld<br />

auf linker Seite, Schlangen­Kohlstädt<br />

www.solawi-am-strothebach.de<br />

Wir lassen es sprießen!<br />

Urban Gardening in unserer Stadt mit<br />

Seedball Workshop.<br />

SA 23. Sep | 14.00 –18.00 Uhr<br />

Innenhof mit Spielplatz in der<br />

Grabenstraße, Detmold<br />

www.querbeet-detmold.de<br />

Performance<br />

des Künstlerduos Klaar van der Lippe<br />

und Bart Stuart aus Amsterdam im<br />

Rahmen von „Geschmacksache“.<br />

SA 23. Sep | 16.00 Uhr<br />

Marktplatz Detmold<br />

http://schloss-projekt.blogspot.de<br />

SONNTAG | 24. Sep<br />

Bio-Obstbaumführung<br />

Freut euch auf regionale Apfelvielfalt,<br />

Zwetschgen, Holunder und Bio­Baumpflegetipps.<br />

Und wer hat Lust auf eine<br />

Treckerfahrt mit Anhänger?<br />

SO 24. Sep | 10.00 –12.00 Uhr<br />

Obstbau Lohmannshof, Erbhofstraße 30,<br />

Hiddesen | www.lebenshilfe-detmold.de<br />

Lachyoga<br />

Heitere Schnupperstunde für<br />

Entspannung, Lebensfreude und mehr –<br />

Lachen Sie einfach mit!<br />

SO 24. Sep | 14.00 –15.00 Uhr<br />

Palaisgarten Detmold, Treffpunkt direkt<br />

hinter Musikhochschule<br />

www.lachyoga-lehrerin.de<br />

MEHRTÄGIG ...<br />

Blumen im Bus<br />

Fahren Sie Bus? Freuen Sie sich über<br />

Blumensamen! Vor, nach und während<br />

der B-WUSST Woche in vielen Bussen<br />

der KVG. www.kvg-lippe.de<br />

B-WUSST BÜRO<br />

Sprich mit engagierten Menschen.<br />

Teile an der Glückswand. Probiere<br />

Detmolds erstes Lastenrad<br />

am Do 21. – So 24. Sep<br />

Täglich geöffnet 11.00 – 18.00 Uhr<br />

während der B-WUSST Woche.<br />

Bruchstraße 37, Detmold<br />

b-wusst.de/<br />

programm<br />

Ein Projekt der Peter Gläsel Stiftung | pg-stiftung.net | Layout: querdenker.com


<strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong> Nr. <strong>178</strong> 15. September 2017 Seite 12<br />

- Anzeige - - Anzeige -<br />

Das Abwasser fließt zu langsam! „Im Rohrnetz und Kanal!?“ Was nun?<br />

Professionell. Kompetent. Erfahren. Zuverlässig.<br />

Romantische Wagner-Oper „Der Fliegende Holländer“<br />

Wagners Oper erzählt von<br />

Ruhelosigkeit und Erlösung<br />

Von Arnold Pöhlker<br />

Die Handlung „Der Fliegende Holländer“<br />

kreist um ein romantisches<br />

Märchen eines verfluchten Schiffskapitäns,<br />

der nur alle sieben Jahre an<br />

Land darf – literarisch aufgegriffen<br />

und mit Erlösungsgedanken angereichert<br />

von Heinrich Heine – von<br />

Richard Wagner als Oper gestaltet –<br />

uraufgeführt 1843 in Dresden – nun<br />

auf der Bühne des Landestheaters.<br />

Wie immer erklärte bei der Einführungsmatinee<br />

die <strong>Detmolder</strong> Theatercrew<br />

mit Intendant Kay Metzger,<br />

Generalmusikdirektor Lutz Rademacher,<br />

Ausstatterin Petra Mollérus<br />

und Musiktheater-Chefdramaturgin<br />

Elisabeth Wirtz Informatives und<br />

Erhellendes zu dieser Operninszenierung.<br />

Im Plenarsaal des Kreistages<br />

mischte sich unter die Vorfreude im<br />

Hinblick auf die bevorstehende Premiere<br />

auch etwas Wehmut. Elisabeth<br />

Wirtz bemühte gleichsam als Parabel<br />

das Motiv der Oper: „Bald wird Kay<br />

Metzger das Schiff besteigen und uns<br />

gen Ulm verlassen. Offen sei eigentlich<br />

nur noch die Route dorthin…“.<br />

Petra Mollérus werde mit ihm reisen,<br />

aber „hoffentlich nicht ein sinkendes<br />

Schiff verlassen“.<br />

Bei seiner Begrüßung der etwa 300<br />

Besucher „in seinem Wohnzimmer“<br />

nahm Landrat Dr. Axel Lehmann den<br />

Schiffsgedanken auf und rätselte, wie<br />

wohl das bewährte Macher-Team<br />

auf Wasserstraßen über die Werre<br />

bis nach Ulm gelangen könne. Dem<br />

am Saisonende dahinfahrenden<br />

Kay Metzger bekundete der Chef<br />

des Kreises Respekt dafür, dass er<br />

Detmold zu einem kleinen Bayreuth<br />

gemachte habe. Er hob die enge Beziehung<br />

zwischen Landestheater und<br />

Uwe Huber<br />

Kreis hervor, bekräftigte weiterhin<br />

eine Förderung auf hohem Niveau<br />

inklusive gewisser Steigerungsraten,<br />

wenn diese nicht zu hoch seien.<br />

Elisabeth Wirtz rezitierte aus der<br />

von Heinrich Heine literarisch<br />

aufgegriffenen Fabel vom „Der Fliegende<br />

Holländer“. Heine habe die<br />

Geschichte von einem verwünschten<br />

Schiff mit einer unheimlichen Mannschaft<br />

beschrieben. Da sei von Briefen<br />

die Rede, die an den Mastbaum<br />

festgenagelt werden müssten, weil<br />

sonst dem Schiff Unglück widerfährt,<br />

besonders dann, wenn sich keine<br />

Bibel an Bord oder kein Hufeisen<br />

am Fockmast befindet. Die Moral<br />

des Stückes sah Heine für Frauen<br />

darin, dass sie sich in Acht nehmen<br />

müssten, einen Fliegenden Holländer<br />

zu heiraten. Dagegen sollten die<br />

Männer aus dem Stück ersehen, wie<br />

sie durch die Weiber, im günstigsten<br />

Fall, zugrunde gehen.<br />

Wagner, so Wirtz, habe die Oper<br />

zu Beginn des 19. Jahrhunderts<br />

unter dem Eindruck einer Fülle von<br />

Legenden Seefahrender in Zeiten der<br />

Welteroberung und Umrundung vom<br />

Kap der Guten Hoffnung geschrieben.<br />

Auch eigenes Erleben sei für<br />

Wagner lebendiges Kolorit für sein<br />

späteres Werk gewesen. So habe er<br />

bei seiner Flucht 1839 aus Riga eine<br />

stürmische Seefahrt erlebt. Unterwegs<br />

nach London musste das Schiff<br />

wegen de tobenden Sturmes zweimal<br />

norwegische Häfen anlaufen.<br />

Ein tiefberührendes<br />

Schicksal<br />

Der Legende nach ist der Fluch<br />

beladene Seefahrer dazu verdammt,<br />

Vor dem „Kinoplakat“ des Fliegenden Holländers (von links) Intendant<br />

Kay Metzger, Elisabeth Wirtz, Petra Mollérus, Susanne Serfling<br />

(„Senta“), GMD Lutz Rademacher, Pianistin Hye Ryung Lee und<br />

Steven Chambers („Steuermann“).<br />

Foto: Arnold Pöhlker<br />

Mir stinkt´s gewaltig... beschweren<br />

sich meist betroffene, aber auch<br />

Schüler an städtischen Schulen.<br />

Aber nicht über das Umfeld oder<br />

gar den Unterricht. Es ist der Kanal.<br />

Das Abwasser fließt zu langsam.<br />

Liegt es am ungünstigen Gefälle<br />

oder Querschnitt? Ist das Rohr<br />

verstopft? Geraten die Fäkalien<br />

durch ein Leck gar auf Abwege?<br />

Ablagerungen und Rückstau sind<br />

die Folge. Mief-Emissionen lassen<br />

nicht lange auf sich warten. Und<br />

was dann?<br />

Die Selbsthilfe hat Grenzen – wenn<br />

die Ursache tiefer liegt: im Rohrnetz<br />

und Kanal. Das „Uwe Huber<br />

Planungsbüro für Kanaltechnik<br />

GmbH“ und Sachverständigenbüro<br />

Uwe Huber lässt Sie auch bei solchen<br />

Problemen nicht allein. Wir<br />

bieten Ihnen individuelle Einzellösungen<br />

und umfassende Konzepte<br />

bei der Grundstücksentwässerung,<br />

Gebäudetechnik und Bauwerkssanierung.<br />

Wir sorgen für Dichtheitsprüfungen<br />

(Funktionsprüfung),<br />

TV-Inspektion. Wir beraten Sie<br />

unabhängig und umfassend - auch<br />

bei einer Gutachtenerstellung. Wir<br />

organisieren, wenn gewünscht,<br />

auch eine komplette Abwicklung<br />

und Betreuung sämtlicher notwendiger<br />

Leistungen. Uns können Sie<br />

vertrauen bei der Abwicklung und<br />

termingerechten Montage.<br />

Sprechen Sie mit uns. Wussten Sie<br />

übrigens, dass eine Kanalsanierung<br />

in der Regel nicht mit umfangreichen,<br />

kostenaufwendigen Tiefbauarbeiten<br />

verbunden sein muss? Es<br />

besteht durchaus die Möglichkeit,<br />

die Probleme ohne Bagger und<br />

Spaten zu beseitigen.<br />

nur alle sieben Jahre an Land nach<br />

einer Frau zu suchen, die ihn durch<br />

Liebe und ewige Treue von seinem<br />

Fluch befreit. In einem norwegischen<br />

Küstendorf wird Senta, Tochter des<br />

Seefahrers Daland, vom jungen Erik<br />

umworben. Senta sitzt vor dem Bild<br />

des Fliegenden Holländers und ist<br />

von dessen Schicksal tief berührt.<br />

Ihr Blick für Erik verliert sich, sie<br />

ist vielmehr davon beseelt, diesen<br />

armen Mann zu erlösen. Senta hofft<br />

zugleich, die Rolle der Mutter und<br />

Ehefrau, die die Enge der dörflichen<br />

Gemeinschaft für sie bestimmt, in der<br />

Liebesbeziehung zu dem Seefahrer<br />

hinter sich zu lassen. Doch wird ihr<br />

das gelingen? Wirtz: „Bei Heine hat<br />

Wagner den Gedanken gefunden,<br />

dass eine Frau den Mann erlösen<br />

kann.“ Deshalb werde in Wagners<br />

Oper von Erlösung, aber auch von<br />

der Ruhelosigkeit der Menschen<br />

erzählt, so Wirtz.<br />

Senta habe sich in das Bild einer<br />

Sage verliebt, erklärt Kay Metzger.<br />

Das Bild des <strong>Detmolder</strong> Bühnenwerkes<br />

bestehe aus einem großflächigen<br />

Kinoplakat. Angelehnt sei die Idee<br />

an markante Kinoplakate aus Filmen,<br />

beispielsweise dem Untergang der<br />

„Titanic“. „Es wird keine großen<br />

Schiffe auf der Bühne geben“, so<br />

Ausstatterin Mollérus. Die Besucher<br />

sollten sich vielmehr auf eine<br />

Kinosituation einlassen – ähnlich<br />

dem Foyer des <strong>Detmolder</strong> Kinos<br />

in der Fußgängerzone. Auf einem<br />

überlebensgroßen Plakat findet sich<br />

der Fliegende Holländer, nachempfunden<br />

im alten Charme mit einem<br />

Ledermantel, der beachtliche zehn<br />

Kilogramm wiegt.<br />

GMD Rademacher kann mit dem<br />

Begriff „Szenenoper“ nicht anfangen.<br />

Für ihn ist Wagners Werk eher<br />

wie ein „Nicht mehr – und noch<br />

nicht“. Wagner habe viel probiert<br />

und dann aktschlüssig auch komponiert.<br />

Doch es gebe eigentlich<br />

keinen Schluss der Oper. Am Flügel<br />

demonstrierte der Chef des symphonischen<br />

Orchesters aus einzelnen<br />

Szenen musikalische Stimmungslagen<br />

in verschiedenen harmonischen<br />

Sphären. Steven Chambers als Steuermann<br />

(Rademacher: „Ein hohes<br />

„D“ in dieser Arie bekommt man<br />

nicht jeden Sonntag früh so perfekt<br />

geboten“) und Susanne Serfling mit<br />

der Ballade der Senta „Johohoe!<br />

Traft ihr…“, begleitet am Flügel von<br />

Hye Ryung Lee, vermittelten einen<br />

Vorgeschmack auf die eingängigen<br />

Melodien der Wagner-Oper.<br />

Verdienstmedaille für Hildegard Meierkord<br />

Besonderes Engagement für die<br />

Kultur in Lippe<br />

Durch ihr langjähriges Engagement,<br />

vor allem im kulturellen Bereich,<br />

hat Hildegard Meierkord anerkennenswerte<br />

Verdienste erworben. Im<br />

Rahmen einer Feierstunde nahm sie<br />

deshalb jetzt die Verdienstmedaille<br />

des Verdienstordens der Bundesrepublik<br />

Deutschland aus den Händen von<br />

Lippes Landrat Dr. Axel Lehmann<br />

entgegen. „Ihre großartige organisatorische<br />

Leistung in den vergangenen<br />

25 Jahren ist herausragend und hat<br />

zur Kulturlandschaft Lippe enorm<br />

beigetragen“, so Lehmann in seiner<br />

Rede über die Würdenträgerin.<br />

25 Jahre lang war Meierkord ehrenamtliche<br />

Organisationsleiterin<br />

zunächst der „Westfälisch-Lippischen<br />

Bachgesellschaft“, später<br />

in derselben Funktion beim international<br />

besetzten Vokalensemble<br />

„Die Deutschen Bach-Vocalisten“.<br />

Während dieser Zeit organisierte die<br />

Würdenträgerin zahlreiche Konzerte<br />

in Detmold, Bielefeld und Corvey<br />

(Höxter). Mit der Gründung der<br />

„Barockakademie“ der Hochschule<br />

für Musik in Detmold im Jahr 2003<br />

hat sie nahtlos deren organisatorische<br />

Leitung übernommen. Die<br />

Barockakademie ermöglicht den<br />

Studierenden der Hochschule eine<br />

zusätzliche Spezialausbildung sowie<br />

die Teilnahme an Konzerten.<br />

Als Organisationsleiterin kümmerte<br />

sie sich um die abwicklungstechnische<br />

Durchführung der Konzerte<br />

sowie um Konzertreisen und auch die<br />

gesamte künstlerische Organisation.<br />

Sie engagierte internationale Solisten,<br />

Musiker des Instrumentalsolisten-Ensembles<br />

sowie Sänger<br />

des Vokalsolisten-Ensembles der<br />

Herausragender Einsatz für Lippes Kultur: Landrat Dr. Axel Lehmann<br />

überreichte nun die Bundesverdienstmedaille an Hildegard Meierkord,<br />

hier in Begleitung ihres Mannes Rolf Meierkord (von links).<br />

Barockakademie.<br />

Sowohl die Konzerte als auch die<br />

Konzertreisen, die unter anderem<br />

nach Paris, Israel, Slowenien und<br />

Kroatien führten, wurden allein<br />

durch Meierkord mit größter Sorgfalt<br />

und viel Herzblut organisiert.<br />

Dazu gehörte die Verhandlung mit<br />

den Künstlern, die Reservierung<br />

ihrer Unterkünfte, die Planung der<br />

Logistik für die Konzerte im In- und<br />

Ausland und die Programmgestaltung.<br />

Zudem übernahm die gebürtige<br />

Wuppertalerin den Kartenverkauf,<br />

kümmerte sich um die Probenpläne<br />

und die gesamte finanzielle Abwicklung.<br />

Selbst die Einladungskarten<br />

wurden von ihr gestaltet und auf<br />

eigene Kosten produziert und verschickt.<br />

Sofern Künstler ihr bereits<br />

zugesagtes Engagement kurzfristig<br />

absagten, erforderten allein diese<br />

Fälle unzählige Arbeitsstunden, um<br />

rechtzeitig einen geeigneten Ersatz<br />

ausfindig zu machen.<br />

Der mit all diesen Aufgaben verbundene<br />

erhebliche Zeitaufwand lässt<br />

sich nicht beziffern und Meierkords<br />

Wirken war für die Barockakademie<br />

unentbehrlich. Das „Internationale<br />

Bachfest“ in Detmold im Jahr 2013<br />

war das letzte Großprojekt, an dessen<br />

Organisation und Durchführung die<br />

Würdenträgerin maßgeblich beteiligt<br />

war. Über zwei Jahrzehnte hat sie<br />

sich in herausragender Weise für<br />

die Kulturlandschaft der Region<br />

Ostwestfalen-Lippe eingesetzt.<br />

Mosebeck: Verlängerung des<br />

Gehwegs wird geprüft<br />

Die Verlängerung des Gehwegs entlang<br />

der Straße „An der Mosebecke“<br />

(zwischen Mosebeck und Valhausen)<br />

wird seitens der Verwaltung erneut<br />

geprüft. 79 Anwohnerinnen und<br />

Anwohner in Mosebeck hatten<br />

Hier endet derzeit der Gehweg an einer rot-weißen Barriere direkt neben<br />

dem Autoverkehr: die Anwohnerinnen und Anwohner von Mosebeck<br />

wünschen sich eine durchgehende Verbindung bis zum Ortsausgang.<br />

Foto: Niederkrüger<br />

gefordert, eine sichere Verbindung<br />

insbesondere für Kinder und ältere<br />

Menschen zu schaffen. „An unserer<br />

Straße leben seit längerer Zeit 21 bis<br />

25 Kinder im Alter unter 16 Jahren,<br />

aber auch Menschen im Seniorenalter.“<br />

Dies ist die Kernaussage eines<br />

Briefs an die Stadt Detmold, in dem<br />

sich die Anwohner dafür einsetzen,<br />

dass der Fußweg zwischen Barntruper<br />

Straße und dem Ortsausgang<br />

Richtung Valhausen verlängert wird.<br />

Der Ausschuss für Tiefbau und Immobilien<br />

der Stadt Detmold hat sich<br />

dafür ausgesprochen, den Wunsch<br />

auf Realisierbarkeit zu prüfen. Insbesondere<br />

müsse mit dem Baulastträger<br />

„Straßen.NRW“ Gespräche geführt<br />

werden, weil der Zuständigkeitsbereich<br />

der Stadt Detmold ungefähr an<br />

der Mitte der geplanten Trasse ende,<br />

so Detlef Wehrhahn vom Tiefbauamt.<br />

„Derzeit laufen Bauarbeiten in einem<br />

Teil der von den Anwohnern geforderten<br />

Länge. Über den Rest müssen<br />

wir erst einmal Klarheit über die<br />

Eigentumsverhältnisse bekommen<br />

und weitere Gespräche führen.“ Die<br />

Verwaltung wurde beauftragt, den<br />

Sachverhalt zu prüfen. khN


<strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong> Nr. <strong>178</strong> 15. September 2017 Seite 13<br />

25-jähriges Jubiläum von Yoga Vidya - Tag der<br />

offenen Tür am 3. Oktober in Bad Meinberg<br />

Yoga hautnah<br />

kennenlernen<br />

Beim Tag der offenen Tür am 3. Oktober in Bad Meinberg kann man<br />

Yoga Vidya kennen lernen.<br />

Europas größtes Seminarhaus für<br />

Yoga, Ayurveda und Yogatherapie<br />

können Interessierte am Dienstag,<br />

3. Oktober 2017 von 11.00 bis<br />

21.00 Uhr hautnah kennenlernen.<br />

Yogastunden für Anfänger, die Mittelstufe<br />

und Fortgeschrittene bieten<br />

einen intensiven Einblick in den Yoga<br />

Vidya-Stil. Bei Einführungen ins<br />

Hatha-Yoga, in die Meditation und<br />

ins Ayurveda, das in Bad Meinberg<br />

in seiner veganen Variante angeboten<br />

wird, erfahren Neugierige mehr über<br />

die Wirkungen der hier praktizierten<br />

Techniken. Janin Devi & friends<br />

entführen während ihres Konzertes<br />

in der Mittagszeit in ungewohnte<br />

Klangdimensionen. Im nachmittäglichen<br />

Mantra-Workshop kann der<br />

typisch indische Gesang einfacher<br />

spiritueller Lieder unter Anleitung<br />

selbst erprobt und vertieft werden.<br />

Wer ein individuell auf körperliche<br />

oder psychische Beschwerden zugeschnittenes<br />

Angebot benötigt, kann<br />

sich im Rahmen der Yoga-Therapie<br />

über die Möglichkeiten einer Kurzzeitbehandlung<br />

informieren. Zudem<br />

werden Interessierte zu den Optionen<br />

einer Yogalehrer-Ausbildung und<br />

dem vielfältigen Weiterbildungsangebot<br />

beraten.<br />

Familien sind herzlich willkommen.<br />

Die Kinderbetreuung kümmert sich<br />

im Zeitraum zwischen 10.30 Uhr<br />

bis 21.00 Uhr liebevoll um Youngsters<br />

ab drei Jahren. Das separate<br />

Kinderprogramm zieht die Kids<br />

mit Schnellzeichnen, Kinderyoga,<br />

Malzone, Kinderschminken und<br />

Puppentheater in ihren Bann.<br />

Der Abend klingt mit Meditation,<br />

Kurz-Vortrag und Mantra-Singen<br />

aus. Beim köstlichen vegetarischen<br />

Vollwert-Buffett am Mittag und<br />

am Abend können inspirierende<br />

Begegnungen vertieft und Erlebtes<br />

ausgetauscht werden. Die Glücklichsten<br />

unter den Gewinnern der<br />

Tombola-Verlosung gehen mit einem<br />

kostenlosen Einführungsseminar,<br />

Mantra-CDs oder spirituellen Buchgeschenken<br />

nach Hause. Alle Programmpunkte<br />

sind kostenlos. Eine<br />

Anmeldung ist nicht erforderlich.<br />

Das genaue Programm unter www.<br />

yoga-vidya.de/events/25-jahreyoga-vidya.<br />

- Anzeige -<br />

Wein- und Kartoffelfest am 15. September<br />

im Berkenhoff Seniorenzentrum<br />

Langeweile gibt es<br />

nicht<br />

Gut gefüllt war wieder einmal<br />

die Terrasse beim allmonatlichen<br />

Seniorennachmittag im Seniorenzentrum<br />

Berkenhoff. Dieser findet<br />

jeden 1. Dienstag im Monat statt,<br />

zu dem auch Senioren aus dem<br />

Ort herzlich eingeladen sind.<br />

Die Bewohner verbrachten mit<br />

Ihren Angehörigen und Bekannten<br />

Anfang September bei selbst gebackenem<br />

Kuchen und Getränken<br />

ein paar gesellige Stunden mit<br />

guter Unterhaltung. Nicht nur der<br />

wunderschöne Spätsommertag<br />

sorgte für gute Laune, auch das<br />

bunt gemischte Programm. Es gab<br />

Quiz- und Rätselrunden, gemeinsames<br />

Singen, aber auch einfach<br />

nur das gemütliche Zusammensein<br />

mit netten Gesprächen und Geschichten<br />

aus alten Zeiten sorgten<br />

für eine ausgelassene Stimmung.<br />

Und auch die nächste Veranstaltung<br />

lässt nicht lange auf sich<br />

warten!<br />

Am 15. September findet im<br />

Berkenhoff Seniorenzentrum das<br />

Wein- und Kartoffelfest statt. Es<br />

gibt frische Waffeln mit heißen<br />

Kirschen und eine gute Auswahl an<br />

Getränken. Die Bewohner und alle<br />

Gäste freuen sich schon auf einen<br />

fröhlichen Nachmittag mit vielen<br />

Überraschungen. Traditionsgemäß<br />

wird hier auch immer die<br />

Weinkönigin bzw. der Weinkönig<br />

gekürt. Ein besonderes Highlight<br />

wird auf jeden Fall der Auftritt des<br />

Männergesangsvereins „Eintracht<br />

Pivitsheide“ sein, der mit seinen<br />

Darbietungen immer wieder zum<br />

Mitsingen und Mitschunkeln<br />

einlädt und für gute Laune sorgt.<br />

Fortbildungswochenende für Erzieher und<br />

andere pädagogisch Tätige<br />

„Schreck lass nach!“ – Tod<br />

und Trauer im Kita-Alltag<br />

Das Seminar findet statt am Freitag, 20. Oktober von 16.30 bis 19.00<br />

Uhr und am Samstag, 21. Oktober, von 9 bis 15 Uhr in der Langen<br />

Straße 31, Detmold und ist ein Angebot des Ambulanten Hospiz- und<br />

Palliativ-Beratungsdienstes Lippe. Wenn Kinder erleben müssen, dass<br />

ein ihnen Nahestehender stirbt, sind Erwachsene oft verunsichert, wie<br />

sie sich richtig verhalten können, um den Kindern zu helfen, mit dieser<br />

Erfahrung zu leben. In Schule und Kita stellt sich die Frage, welche<br />

Gesprächsangebote und Rituale hilfreich sind. Das Seminar möchte<br />

Grundwissen zu Trauerphasen und Kindertrauer vermitteln, in die<br />

eigene Auseinandersetzung mit Tod und Trauer führen und Praxishilfe<br />

anbieten in Bezug auf Rituale, Methoden und Buchempfehlungen.<br />

Geleitet wird das Seminar von den beiden ausgebildeten Kinder- und<br />

Jugendtrauerbegleiterinnen Monika Depner und Stephanie Reuter.<br />

In den Kosten in Höhe von 50 Euro ist die Verpflegung während des<br />

Seminars mit enthalten. Interessenten melden sich bitte telefonisch<br />

unter 05231 – 962800 oder per Email unter info@hospiz-lippe.de an.


<strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong> Nr. <strong>178</strong> 15. September 2017 Seite 14<br />

Gesund beginnt im Mund –<br />

26. Tag der Zahngesundheit<br />

Gemeinsam für<br />

starke Milchzähne<br />

Am 25. September ist es wieder so weit:<br />

Der Tag der Zahngesundheit geht in eine<br />

neue Runde. Unter dem Motto „Gesund<br />

beginnt im Mund – Gemeinsam für starke<br />

Milchzähne“ steht die Zahngesundheit von<br />

Kindern in diesem Jahr im Vordergrund.<br />

Häufig unterschätzen Eltern bei Milchzähnen<br />

die Gefahren einer vernachlässigten<br />

Zahnhygiene. Dadurch können jedoch<br />

dauerhafte Schäden oder Fehlstellungen<br />

bei den bleibenden Zähnen resultieren.<br />

„Eine unzureichende Zahnpflege kann<br />

beispielsweise zu frühzeitig ausfallenden<br />

Milchzähnen führen. Dies behindert sowohl<br />

die natürliche Aussprache als auch<br />

das Gesichtswachstum und beeinträchtigt<br />

dadurch die Sprachentwicklung“, bemerkt<br />

Dr. Dr. med. dent. Thea Lingohr MSc.,<br />

Zahnärztin und Oralchirurgin aus Köln<br />

und Inhaberin der Zahnarztpraxis Dr. Dr.<br />

Lingohr & Kollegen.<br />

Milchzähne richtig putzen<br />

Damit Kinderzähne gesund bleiben,<br />

spielt ihre richtige Reinigung durch<br />

Wahl von Zahnbürste und Zahncreme<br />

eine entscheidende Rolle. „Bei Kindern<br />

sollten Eltern auf den Fluoridgehalt der<br />

Zahnpasta achten. Bis zu einem Alter von<br />

2 Jahren empfehle ich, die Kinderzähne<br />

einmal täglich mit einer besonders weichen<br />

Zahnbürste und einer fluoridhaltigen<br />

Kinderzahnpasta zu putzen. Ab dem dritten<br />

Lebensjahr etwa rate ich dazu, die Zähne<br />

zweimal täglich zu putzen“, erläutert<br />

Dr. Dr. Lingohr. Grundsätzlich geht die<br />

Forschung davon aus, dass Eltern die<br />

Zähne ihrer Kinder nachputzen sollten,<br />

bis diese die Schreibschrift in der Schule<br />

beherrschen. Erst ab diesem Zeitpunkt<br />

ist das feinmotorische Geschick für eine<br />

effektive Reinigung vollends entwickelt.<br />

Für Kinder eignet sich vor allem die Putztechnik<br />

KAI. Hierbei putzen sie zunächst<br />

die Kauflächen, also die Backenzähne,<br />

danach die Außenflächen, die vor allem die<br />

Schneide- und umliegende Zähne umfassen,<br />

und schließlich die Innenflächen. So<br />

vergessen auch die Kleinsten beim Putzen<br />

keinen Zahn. Die regelmäßige Nutzung<br />

von Zahnseide empfiehlt sich auch schon<br />

bei Kindern, sobald die Lücken zwischen<br />

den Backenzähnen sich geschlossen haben,<br />

um auch die Zahnzwischenräume nicht zu<br />

vernachlässigen und Karies vorzubeugen.<br />

Zunächst müssen dies jedoch die Eltern<br />

übernehmen, da Kinder Zahnseide erst ab<br />

einem Alter von etwa 12 Jahren eigenständig<br />

verwenden können.<br />

Karies vermeiden<br />

Nach Durchbruch der bleibenden Backenzähne<br />

empfiehlt Dr. Dr. Lingohr zur<br />

Vorbeugung von Karies eine Zahnversiegelung.<br />

„Die ersten bleibenden Backenzähne<br />

brechen meist ab dem sechsten<br />

Lebensjahr durch. Auf der Oberfläche<br />

befinden sich kleine Einkerbungen und<br />

Erhebungen, sogenannte Fissuren, die<br />

durch das Kauen entstehen. Dort setzen<br />

sich leicht Nahrungsmittel und Bakterien<br />

fest und bieten so der Entstehung von<br />

Karies ideale Bedingungen. Besonders bei<br />

Kindern sind Fissuren anfällig für Karies,<br />

weil ihre Zähne noch nicht vollständig<br />

mineralisiert sind.“ Zusätzlich hilft bei<br />

stark auftretender Karies eine Intensivfluoridierung.<br />

Hierfür fertigt die Zahnärztin<br />

eine individuelle Schiene an und gibt dort<br />

den Wirkstoff Fluorid hinzu. Während einer<br />

kurzen Einwirkphase legt sich das Fluorid<br />

wie ein Schutzfilm über die behandelten<br />

Zähne und macht sie widerstandsfähiger.<br />

Die Kosten für sowohl die Versiegelung<br />

der Backenzähne als auch die Fluoridierung<br />

übernimmt in der Regel zumindest<br />

teilweise die Krankenkasse.<br />

Angst besiegen<br />

„Um Kinder während der Vorsorgeuntersuchung<br />

miteinzubeziehen, verwende ich<br />

Tabletten oder spezielle Pasten, welche<br />

die Zahnunreinheiten wie Plaque sichtbar<br />

machen. Somit zeige ich den Kindern<br />

aktiv, wo noch Nachholbedarf beim Putzen<br />

besteht. Gleichzeitig erhalte ich als<br />

Zahnärztin einen guten Überblick über die<br />

Lokalisierung des Zahnbelags“, so Dr. Dr.<br />

Lingohr. Damit erst gar keine Angst vor der<br />

Behandlung aufkommt, erklärt die Ärztin<br />

jede ihrer Handlungen und zeigt auch mit<br />

kleinen Spielen, dass ein Zahnarztbesuch<br />

Spaß machen kann. Dies trägt zur Lösung<br />

von möglichem Unbehagen bei. Sollte ein<br />

Kind mit Angst in die Praxis kommen,<br />

bietet Dr. Dr. Lingohr eine Lachgasbehandlung<br />

an. „Hierbei bleiben Kinder wach und<br />

ansprechbar, reagieren jedoch wesentlich<br />

entspannter auf die Behandlung“, erklärt<br />

Dr. Dr. Lingohr abschließend. Weitere<br />

Informationen unter www.dr-lingohr.de.<br />

Die Legio III Augusta aus Augustdorf. Sie erinnert an eine<br />

Legion der römischen Armee, die vom Konsul Gaius Vibius<br />

Pansa Caetronianus im Jahr 43 v. Chr. oder von Octavian,<br />

dem späteren Augustus, im Jahr 41 v. Chr. ausgehoben wurde.<br />

Aktivitäten der Legion in den nordafrikanischen Provinzen des<br />

Römischen Reichs, ihrem Haupteinsatzgebiet, werden bis in<br />

das frühe 5. Jahrhundert erwähnt. Unter den Feldzeichen der<br />

Legion waren das geflügelte Pferd Pegasus und der Steinbock.<br />

Dorfaktionstag: Gerd Engstfeld an der Leierorgel.<br />

Dorfaktionstag 2017: Im Park an der Denkmalstraße lagert<br />

das Heiden-Spektakel Foto). Hinter dem Cultur-Café präsentieren<br />

sich die Treckerfreunde der Bergfreunde Schling.<br />

Die Liederfreunde Heiligenkirchen treten auf.<br />

Zum Abschluss des Dorfaktionstages spielt ab 18:00 Uhr das<br />

Rock-Duo „Wow-Now“ auf der Showbühne im Park.


<strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong> Nr. <strong>178</strong> 15. September 2017 Seite 15<br />

Dorfaktionstag in Heiligenkirchen am 24. September mit viel Programm<br />

Ein Fest für die ganze Familie<br />

Gemeinsam mit dem Lippischen<br />

Heimatbund veranstaltet der Heimatund<br />

Verkehrsverein am Sonntag, 24.<br />

September einen Dorfaktionstag<br />

im Park am Cultur-Café. Der Tag<br />

startet um 10:00 Uhr mit einem<br />

Festgottesdienst in der ev.-ref.<br />

Kirche Heiligenkirchen. Um 14:00<br />

Uhr beginnt das Bühnenprogramm<br />

mit Grußworten des Landrates Dr.<br />

Axel Lehmann, des Vorsitzenden des<br />

Lippischen Heimatbundes Dr. Albert<br />

Hüser, des Vorsitzenden des Heimatund<br />

Verkehrsvereins Gerd Engstfeld<br />

und des Ortsbürgermeisters Rainer<br />

Friedrich.<br />

Es folgen zahlreiche Darbietungen<br />

der örtlichen Vereine. Den Auftakt<br />

bildet der Posaunenchor Heiligenkirchen,<br />

gefolgt vom Regenbogenchor<br />

der KITA Heiligenkirchen. Tänzerische<br />

Beiträge leisten die „Tanzmäuse“<br />

und die „Girlfriends“, beides<br />

Tanzformationen der Sportfreunde<br />

Berlebeck-Heiligenkirchen. Einen<br />

Ausschnitt aus dem Musical „Die<br />

tollen Trolle“ zeigen die Kinder der<br />

Grundschule Heiligenkirchen. Wie<br />

immer dabei sind die Liederfreunde<br />

Heiligenkirchen mit Sängerfreunden<br />

aus Rischenau und den Steirischen<br />

Harmonikas. Friedel Schelpmeier,<br />

Stephan Kube und Gerd Engstfeld<br />

bilden das Drehorgel-Trio, das für<br />

gute Unterhaltung sorgen wird.<br />

Zwischen den Auftritten der Gruppen<br />

führt Moderator Werner Zahn<br />

Gespräche mit den Vertretern aller<br />

beteiligten Gruppen und den Ausstellern.<br />

Es gibt ein professionelles<br />

Kinderschminken. Die „IN“ ist ab<br />

14 Uhr mit einem Stand präsent,<br />

auf einem Tisch werden Flyer und<br />

Visitenkarten ausgelegt. Die Rockband<br />

„Wow-Now“ beendet den<br />

Dorfaktionstag.<br />

Wanderungen mit der<br />

ganzen Familie<br />

Der Heimat- und Verkehrsverein<br />

lädt zu drei Wanderungen ein, die<br />

Im Mittelpunkt ein Bühnenprogramm mit den örtlichen Vereinen, mit Tanzvorführungen mit den Girlfriends<br />

des Sportvereins. Die jungen Damen traten auch bei der Einweihung des Kunstrasenplatzes auf.<br />

alle am Cultur Café starten und<br />

enden. Im Angebot steht einmal die<br />

Baudenkmalroute, unter Führung<br />

von Dr. Joachim Kleinmanns, der<br />

Erläuterungen zu den etwa zwanzig<br />

Baudenkmälern geben wird, die<br />

Länge der Strecke beträgt etwa sechs<br />

Kilometer. Der Pilgerweg entstand<br />

im Rahmen der Feierlichkeiten<br />

zum 1000-jährigen Dorfjubiläum,<br />

ausgearbeitet und skizziert wurde<br />

die Route von Ernst Lehbrink, die<br />

Wegstrecke beträgt neun Kilometer.<br />

Ein Teil dieser Route gehört auch zum<br />

162 Kilometer langen Weg „Pilgern<br />

in Lippe“ der Lippischen Landeskirche<br />

www.pilgern-in-lippe.de. Die<br />

Führung übernimmt Ernst Lehbrink<br />

selbst. Wer nicht ganz so weit wandern<br />

möchte, dem empfehlen wir<br />

die Dorfroute über den Königsberg.<br />

Georg Steinbrecher wird sie etwa vier<br />

Kilometer rund um den Heiligenkirchener<br />

Ortskern begleiten. Informationen<br />

zu den Wanderrouten unter<br />

www.1000JahreHeiligenkirchen.<br />

de, links auf „Wanderrouten HK“.<br />

Für Kinder gibt es ein ganz besonderes<br />

Angebot, sie können auf dem<br />

Rolfschen Hof etwas über unsere<br />

Umwelt mit Tieren und Pflanzen<br />

erfahren. Da der Hin- und Rückweg<br />

für Kinder vielleicht etwas zu anstrengend<br />

ist, bietet der Heimat- und<br />

Verkehrsverein einen kostenlosen<br />

Bustransfer zum Rolfschen Hof an.<br />

Zurück geht es zu Fuß. Um die Wanderungen<br />

optimal planen zu können,<br />

ist es notwendig sich im Vorfeld auf<br />

die Internetseite www.1000Jahre<br />

Heiligenkirchen.de anzumelden.<br />

Wow-Now - Rock aus<br />

der Schweiz<br />

Den Abschluss des Dorfaktionstages<br />

bestreitet ab 18:00 Uhr das<br />

Rock-Duo „Wow-Now“ auf der<br />

Showbühne im Park. Die Gitarristen<br />

Walter Albert und Martin Weidmann<br />

sind zwei Schweizer Urgesteine und<br />

sind seit 1965 in der Musikszene<br />

vertreten und haben bereits mehrere<br />

CDs produziert. In den letzten Jahren<br />

haben sie sich auf instrumentale<br />

Einer fehlte auf der feierlichen Einweihung des neuen Kunstrasenplatzes in Heiligenkirchen. Michael<br />

„Ede“ Betke verstarb am 15. Mai 2017. Der Geschäftsführer des Vereins war Motor und treibende Kraft<br />

des Projektes Kunstrasenplatz der Sportfreunde Berlebeck-Heiligenkirchen. Deshalb wurde der Platz<br />

zur Einweihung intern in „Michael „Ede“ Betke Sportplatz“ getauft. „Was hätten wir ohne diesen einen<br />

Mann gemacht?“, fragte Sportfreunde-Geschäftsführer Niklas Laskowski. Ein großes Schild an der<br />

Vereinshütte weist auf die große Bedeutung dieses Mannes hin.<br />

Der Platz gehört der Stadt Detmold. Detmolds stellvertretender Bürgermeister Helmut-Volker Schüte<br />

gratulierte dem Sportfreunde-Vorsitzenden Carsten Lemm stellvertretend für den Verein zu der „vorbildlichen<br />

Eigenleistung“ und schenkte ein paar Fußbälle für den Spielbetrieb. Wie in der letzten Ausgabe<br />

berichtet, erbrachten die Vereinsmitglieder Eigenleistungen in Höhe von 81.800 Euro. Der mit 1.500<br />

Mitgliedern größte Sportverein in Detmold verfügt jetzt über einen 7.200 Quadratmeter großen Kunstrasenplatz<br />

mit Weitsprunggrube, den auch die benachbarte Grundschule mit nutzen könne. Für Landrat<br />

Axel Lehmann war es eine Art Heimspiel. Seit 40 Jahren sei er Mitglied des Vereins, erst im Verein „TuS<br />

Falke Berlebeck“ und dann nach der Fusion bei den „Sportfreunden Berlebeck-Heiligenkirchen“. Der<br />

neue Platz sei ein großes Plus für den Verein und für eine gute sportliche Fußballzukunft sei jetzt die<br />

Saat gesät. Nach Sportfreunde-Geschäftsführer Niklas Laskowski gebe es zwar nichts Schöneres als auf<br />

einem Rasenplatz Fußball zu spielen. „Doch wenn er das halbe Jahr gesperrt ist, macht es keinen Spaß<br />

und bringt nur Ärger“, so Laskowski. In seiner emotionalen Rede dankte er den Turnerfrauen, die sich oft<br />

um die Verpflegung gekümmert haben, bei den Seniorenmannschaften, „egal ob Männer oder Frauen“,<br />

die oft noch nachts bei Flutlicht gearbeitet hätten, und bei allen anderen Helfern. Stellvertretend für die<br />

Altherren wurde Jörg Oesterhaus geehrt. Schriftführer Detlef Schröder wurde ebenso ausgezeichnet wie<br />

Geschäftsführer Niklas Laskowski.<br />

Danach zeigte die Tanzformation „Girlfriends“ der Sportfreunde Berlebeck-Heiligenkirchen Auszüge<br />

aus ihrem Repertoire mit frechen Oktoberfestklassikern und einer erfrischenden Choreographie. Sie<br />

trainieren übrigens immer freitags von 16:30 bis 18:00 Uhr in der Turnhalle Heiligenkirchen. Beim<br />

Meisterschaftsspiel gegen Heiden präsentierten sich die Sportfreunde dann als gute Gastgeber und<br />

schenkten den Lagensern beim 1:1 einen Punkt.<br />

M.H.<br />

Versionen bekannter und eigener<br />

Rocktitel konzentriert. Ihr Weg führt<br />

sie nun über Buchholz bei Hamburg<br />

und Bad Gandersheim nach Heiligenkirchen.<br />

Die Kontakte zu dieser Band<br />

entstanden durch den Vorsitzenden<br />

des Heimat- und Verkehrsvereins<br />

Gerd Engstfeld, der mit Walter Albert<br />

in Heizungsbranche kooperiert.<br />

Kirchturmbesteigungen<br />

Am Dorfaktionstag gibt es wieder<br />

Gelegenheiten, den Kirchturm unter<br />

sachkundiger Führung zu besteigen.<br />

Im Rahmen der Feierlichkeiten zum<br />

1000-jährigen Bestehen des Ortes<br />

war der Andrang so groß, dass nicht<br />

alle Interessierten berücksichtigt<br />

werden konnten. Nun besteht wieder<br />

diese Gelegenheit für drei Gruppen,<br />

die erste Besteigung beginnt um<br />

12:00 Uhr, die zweite um 12:30<br />

Uhr und die dritte um 15:30 Uhr.<br />

Treffpunkt ist im Eingangsbereich<br />

der Kirche.<br />

Mitmachen beim Boule-<br />

Turnier<br />

Pünktlich zum Dorfaktionstag<br />

wurde die neue Boulebahn im Dorfpark<br />

fertiggestellt. Die Bahn wird<br />

mit einem Turnier eingeweiht, dem<br />

REWE-Boule-Turnier. Es beginnt<br />

um 14:15 Uhr, es können bis zu 16<br />

Teams mit je drei Personen teilnehmen.<br />

Das Turnier wird mit maximal<br />

16 Mannschaften im K.O.-Modus gespielt,<br />

wobei sichergestellt wird, dass<br />

jede Mannschaft mehr als einmal<br />

spielt. Anmeldungen sind ab sofort<br />

unter Angabe des Mannschaftsführers<br />

beim Spielleiter Norbert Werger<br />

unter norbert.werger@gmx.de oder<br />

05231/48084 möglich. Es gilt die<br />

Reihenfolge der Anmeldung.<br />

Spektakel im Park<br />

Einen Vorgeschmack auf den<br />

Mittelaltermarkt Anfang September<br />

2018 gibt es schon jetzt. Im<br />

Park an der Denkmalstraße lagert<br />

das Heiden-Spektakel, ein Verein<br />

mit mittelalterlich interessierten<br />

Menschen verschiedener Couleur,<br />

die sich treffen, um ihrem gemeinsamen<br />

Hobby nachzugehen: Dem<br />

mittelalterlichen Brauchtum. Das<br />

Heiden-Spektakel ist vielen noch<br />

bekannt von den Feierlichkeiten<br />

zum 1000-jährigen Dorfjubiläum.<br />

Auch dabei sein wird wieder die<br />

Legio III Augusta aus Augustdorf.<br />

Im Park hinter dem Cultur-Café<br />

präsentieren sich die Treckerfreunde<br />

der Bergfreunde Schling.<br />

Gut informiert im Park<br />

Örtliche und auch überörtliche Vereine<br />

und Einrichtungen präsentieren<br />

sich an Ständen im Park. Wer zum<br />

Beispiel genau wissen will, was sich<br />

hinter dem Begriff Lippequalität verbirgt,<br />

der bekommt hier Antworten.<br />

Was gibt es Neues von der Adlerwarte<br />

oder vom Vogelpark? Wussten Sie<br />

schon, dass der Geflügelzuchtverein<br />

Detmold seinen Sitz im Cultur-Café<br />

hat? Oder wussten Sie schon, dass<br />

alle Mitglieder des Heimat- und<br />

Verkehrsvereins auch Mitglieder<br />

im Lippischen Heimatbund sind<br />

und somit kostenlos das interessante<br />

Heft „Heimatland Lippe“ zehnmal im<br />

Jahr erhalten? Informieren Sie sich<br />

auch die Werbegemeinschaft „IN<br />

Heiligenkirchen“. Was leisten der<br />

Rolfsche Hof und der NABU für unsere<br />

Umwelt? Diese Fragen und noch<br />

mehr beantworten Vertreterinnen und<br />

Vertreter dieser Einrichtungen an verschiedenen<br />

Ständen. Im Kunstraum<br />

Detmold gegenüber dem Falkenberger<br />

Hof gibt es die 15. Ausstellung<br />

„Anastasiya Nestrova – Die verlorene<br />

Form“. Der Eintritt ist frei.<br />

Kinderprogramm<br />

Auch die Kinder kommen auf<br />

ihre Kosten, Angebote macht unter<br />

anderem die Werbegemeinschaft<br />

„IN-Heiligenkirchen“ Zeitung.<br />

Dazu gibt es verschiedene Spiele<br />

mit Mitarbeiterinnen der KITA-Heiligenkirchen.<br />

Auch dabei sind eine<br />

Erlebnis-Hüpfburg und ein kleines<br />

Kinderkarussell. Für das leibliche<br />

Wohl ist mit einem Getränkewagen<br />

und einer Grillstation gesorgt. Die<br />

AWO Heiligenkirchen bietet am<br />

Nachmittag Kaffee und Kuchen an.<br />

Ihre Traumreise<br />

erhalten Sie weiterhin<br />

an gewohnter Stelle im<br />

Reisebüro mit Herz &<br />

Engagement<br />

Ich berate Sie gerne auch nach Terminabsprache! Ihr Christian Niggemann<br />

Paderborner Str. 65 • 32760 DT-Heiligenkirchen<br />

Tel.: 0 52 31 / 94 88 64 •Fax: 0 52 31 / 94 44 81<br />

E-Mail: reisen.mit.herz@t-online.de<br />

Frisch &lecker!<br />

Paderborner Str. 56<br />

DT-Heiligenkirchen<br />

Inh.: Mario Feustel<br />

Reichhaltiges Angebot<br />

von deutsch.-griech.-<br />

ital. Spezialitäten!<br />

Öffnungszeiten: Mo.-So. 11.00 - 22.00 Uhr<br />

Altherren ackerten bis in die Nacht hinein für den neuen Kunstrasenplatz<br />

Der neue Kunstrasenplatz wurde vereinsintern „Michael „Ede“ Betke Sportplatz“ getauft. Vorsitzender Carsten<br />

Lemm (links) zeichnete Detlef Schröder, Niklas Laskowski und Jörg Oesterhaus für ihre Verdienste aus.


<strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong> Nr. <strong>178</strong> 15. September 2017 Seite 16<br />

SPORTFEST<br />

D Ö R E N WA L D S TA D I O N<br />

1 5 . - 1 7 . 0 9 . 2 0 1 7<br />

Sportfest<br />

Samstag, 16.09.2017<br />

9:00 Uhr Freundschaftsrunde der G-Junioren<br />

Mit Mannschaften aus dem FuL Kreis Detmold<br />

12:00 Uhr Meisterschaftsspiel E-Junioren<br />

SV Diestelbruch-Mosebeck - FC Fortuna Schlangen<br />

12:00 Uhr Meisterschaftsspiel D-Junioren<br />

SV Diestelbruch-Mosebeck - SuS Lage<br />

14:00 Uhr Meisterschaftsspiel C-Junioren<br />

SVDiestelb.-Moseb. - SV Eintr. Jerxen-Orbke II<br />

15:30 Uhr Alte-Herren Stadtmeisterschaft Ü40<br />

Mit Mannschaften aus dem FuL Kreis Detmold<br />

und Lemgo<br />

ab 19.30 Uhr<br />

„Rot-Weiße-Nacht“<br />

im Festzelt am Dörenwald mit dem<br />

Eintritt: € 3,00<br />

Der Zauberer Belu zog die Kinder in seinen Bann.<br />

Freitag, 15.09.2017<br />

18:00 Uhr Fußball-Kleinfeldturnier für Straßenund<br />

Hobbymannschaften aus den Ortsteilen<br />

19:30 Uhr Offizielle Eröffnung<br />

Festrede des 1. Vorsitzenden mit Gastrednern und<br />

kleinem Rahmenprogramm!<br />

im Anschluss ca. 20:30 Uhr<br />

Musikalischer Ausklang des Abends<br />

mit „DJ Jörg“<br />

Sonntag, 17.09.2017<br />

ab 10:00 Uhr „Familien-Frühstück“ am Platz<br />

für Jedermann<br />

11:00 Uhr Meisterschaftsspiel B-Junioren<br />

SV Diestelbruch-Mosebeck - SuS Lage<br />

13:00 Uhr Meisterschaftsspiel 2. Mannschaft<br />

SV Diestelbr.-Moseb. II - SG Belle-Cappel-Reelk.<br />

15:00 Uhr Meisterschaftsspiel 1. Mannschaft<br />

SV Diestelbr.-Moseb. - SF Berlebeck-Heiligekirchen<br />

Foto: Manfred Hütte<br />

Die erste Mannschaft im Jubiläumsjahr mit Trainer Sascha Weber und Co-Trainer Waldemar Nehring.<br />

Ein Meilenstein des jungen Vereins: Vor einem Jahr wurde der Kunstrasenplatz eröffnet.<br />

-- QUALITÄT HAT EINEN NAMEN --<br />

Unterrichtszeiten: 4 x pro Woche!<br />

Diestelbruch: Montag + Mittwoch 18.30 - 20.00 Uhr<br />

Detmold: Dienstag + Donnerstag 18.30 - 20.00 Uhr<br />

Kinder- und Jugendtag in Diestelbruch<br />

Belu verzauberte die Kinder<br />

Klein aber fein: Der Diestelbrucher Kinder- und Jugendtag bietet Unterhaltung<br />

für die ganze Familie und leistet einen Beitrag für eine intakte<br />

Dorfgemeinschaft. Wolfgang Richter (Verein „Unser Diestelbruch“) konnte<br />

trotz des parallel verlaufenden <strong>Detmolder</strong> Familientages wieder viele große<br />

und kleine Gäste begrüßen, die sich vom Zauberer „Belu“, von Frank Elsner<br />

als Mickey Mouse und vielen weiteren Angeboten vergnügen ließen.<br />

Musiklehrer Alexander Feikel aus Diestelbruch stellte Musikinstrumente<br />

vor und die „Rollende Waldschule“ zeigte die (leider präparierten) Tiere des<br />

Waldes. Und wer wollte, konnte auf Getränkekisten eine Rollenrutschbahn<br />

heruntergleiten.<br />

M.H.<br />

Der Mittelpunkt Lippes<br />

Gasthaus<br />

»Zur Ortmühle«<br />

Inh. H.-D. Reinking<br />

Passadestr. 29 •32758 Detmold<br />

Telefon: 0 52 31 / 2 45 39<br />

www.ortmuehle.de<br />

Dienstag-Freitag ab 11.00 Uhr,<br />

Samstag+Sonntag ab 9.30 Uhr<br />

Montags Ruhetag<br />

Wir bieten Ihnen immer<br />

frisch und lecker:<br />

Zwiebelkuchen +<br />

Federweisser<br />

29.9. –8.10<br />

Bayrische Spezialitäten<br />

Bitte vormerken:<br />

20.10.-22.10 Schlachtefest<br />

• Gutbürgerliche Küche •<br />

• eigene Hausschlachtung •<br />

• mittwochs selbstgebackener Pickert •<br />

Neuwagen und<br />

Gebrauchte...<br />

Inspektion und<br />

Reparaturen<br />

Bei Unfallschaden<br />

alles aus einer Hand<br />

Erstklassiger Service...;-)<br />

Ein wenig Mut braucht man schon auf der Rollenrutschbahn des Vereins.


<strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong> Nr. <strong>178</strong> 15. September 2017 Seite 17<br />

SPORTFEST<br />

D Ö R E N WA L D S TA D I O N<br />

1 5 . - 1 7 . 0 9 . 2 0 1 7<br />

25 Jahre SV Diestelbruch-Mosebeck: Sportfest vom 15. bis 17. September 2017 am Dörenwaldstadion<br />

Wenn Legenden feiern<br />

Vor 25 Jahren wurde aus den<br />

damals selbstständigen Vereinen<br />

SpVg Diestelbruch-Vahlhausen und<br />

BSV Mosebeck der neue Verein SV<br />

Diestelbruch-Mosebeck. Die beiden<br />

damaligen Vorsitzenden Werner<br />

Klaas und Rolf Zippel sind heute Ehrenvorsitzende<br />

des jungen Vereins.<br />

Ihrer Weitsicht ist es zu verdanken,<br />

dass der SVD heute ein vielseitiger<br />

und lebendiger Verein ist. Die beiden<br />

fusionierenden Vorsitzenden betraten<br />

damals Neuland: Es war der erste<br />

Zusammenschluss in Lippe. Die<br />

Anregung dazu kam - zumindest<br />

in Diestelbruch-Vahlhausen - aus<br />

der Mitte der Jahresversammlung,<br />

berichtet Werner Klaas. Nicht alle<br />

Mitglieder waren hellauf begeistert,<br />

denn immerhin ging bei der SpVg<br />

Diestelbruch-Vahlhausen ein Teil<br />

des Namens verloren und der BSV<br />

Mosebeck gab viel von seiner<br />

Eigenständigkeit auf. So war es<br />

nicht verwunderlich und durchaus<br />

verständlich, dass das Votum zu<br />

diesem Schritt nicht zu 100 Prozent<br />

ausfiel, erinnert sich Klaas.<br />

Das gemeinsame Ziel: Ein differenziertes<br />

und vielseitiges Sportangebot<br />

im gesamten Einzugsbereich für die<br />

Zukunft zu sichern. Der schmerzlichste<br />

Kompromiss bestand wohl<br />

darin, dass der Name Vahlhausen<br />

im neuen Vereinsnamen nicht mehr<br />

vorkam. Es wurden mehrere Namen<br />

diskutiert, es wurde keine Lösung<br />

mit „Vahlhausen“ gefunden. Der<br />

originellste Vorschlag war wohl „1.<br />

FC DiVaMo“, aber wer hätte damit<br />

wohl unseren Bereich identifiziert?<br />

So kam es dann 1992 zu diesem<br />

Zusammenschluss. Klaas resümiert:<br />

„Ich meine, dass sich diese Maßnahme<br />

bis heute außerordentlich<br />

bewährt hat. Aus meiner Sicht war<br />

es gut, dass einige dorftypische<br />

Carsten Schmidt<br />

Gruppen bestehen bleiben konnten“.<br />

Der Mosebecker Rolf Zippel<br />

bestätigt diese Sicht der Dinge.<br />

Bereits Ende der 80er Jahre habe<br />

sich abgezeichnet, dass die beiden<br />

Vereine, der Ballspielverein von<br />

1930 Mosebeck und die Spielvereinigung<br />

Diestelbruch-Vahlhausen<br />

im fußballerischen Bereich Nachwuchsprobleme<br />

bekommen würden<br />

und er urteilt: „Diese Fusion war<br />

ein Gewinn und Erfolg für beide<br />

Vereine“.<br />

Rolf Zippel<br />

Vier Männer prägten<br />

den SVD<br />

Als diese Fusionsgespräche geführt<br />

wurden, war der heutige Vorsitzende<br />

Carsten Schmidt Torwart in der<br />

ersten Mannschaft und hielt in der<br />

Kreisliga A die Bälle vom Tor fern.<br />

Schmidt wurde 2004 Vorsitzender<br />

und war der Nachfolger von Werner<br />

Klaas (1992 – 1996), Rolf Zippel<br />

(1996 – 2002) und Fritz Jeske (2002<br />

– 2004). Bereits mit sieben Jahren<br />

trat Schmidt in der Jugendmannschaft<br />

gegen den Ball. Der heute<br />

52-jährige kann damit auf fast 45<br />

Jahre Mitgliedschaft zurückblicken.<br />

Beim Rückblick im Vereinsheim<br />

nennt Schmidt wichtige Wegpunkte.<br />

Da war der Aufstieg in die Bezirksliga<br />

2007. Bis 2012 konnte sich der<br />

Verein in dieser Klasse halten. Die<br />

Taekyon-Abteilung hat sich im Jahr<br />

1998 vom Mutterverein getrennt und<br />

einen eigenen Verein gegründet.<br />

Der Sportplatz in Mosebeck musste<br />

im Jahr 2008 auf- bzw. abgegeben<br />

werden. Viele Jahre führte Christa<br />

Mertinat eine beliebte Einradgruppe.<br />

Zu nennen sind noch die Feiern:<br />

Die regelmäßigen Sportfeste,<br />

die Hüttengaudi der Altherren in<br />

Mosebeck und bis 2015 die Karnevalsveranstaltungen<br />

der Alten<br />

Herren Diestelbruch. Zuletzt freute<br />

sich der Verein über das Erreichen<br />

eines gemeinsamen Ziels: 2016<br />

wurde der neue Kunstrasenplatz am<br />

Dörenwald eingeweiht. „Die Umgestaltung<br />

des Sportplatzes von einem<br />

nicht mehr zeitgemäßen „Asche-<br />

Platz“ in einen traumhaft schönen<br />

Werner Klaas<br />

Kunstrasenplatz sind Zeichen eines<br />

aktiven und lebendigen Vereins“, so<br />

der Vorsitzende Carsten Schmidt.<br />

Breites Sportangebot<br />

Heute zählt der 25 Jahre junge<br />

Verein fast 850 Mitglieder. Er<br />

bietet in seinen Abteilungen bzw.<br />

Gruppen Sportarten wie Fußball<br />

in allen Altersklassen, Tischtennis,<br />

Breitensport mit Laufen, Walken<br />

und Nordic-Walking sowie<br />

Turnen & Fitness, Kinderturnen,<br />

Präventionssport mit Gütesiegel<br />

und Volleyball. „Über 200 aktive<br />

Kinder und Jugendliche gehen<br />

dabei ihrem Hobby in unserem<br />

Verein nach. Hier gilt es, den vielen<br />

engagierten Übungsleiterinnen und<br />

-leitern ein herzliches Dankeschön<br />

für ihr ehrenamtliches Engagement<br />

auszusprechen“, so Schmidt in<br />

seinem Grußwort, denn „ohne ein<br />

herausragendes Engagement wäre<br />

auch die positive Entwicklung auf<br />

dem Sportgelände nicht möglich<br />

gewesen“.<br />

Die Alten Herren des Vereins beim Legendenturnier in Brüntrup im August 2017. Klar, dass die Diestelbrucher<br />

Legenden den Pokal mit nach Hause nahmen. Siegreich waren (hintere Reihe, von links): Ralf<br />

Meschgang, Thorsten Pölert, Andreas Jöstingmeier, Louis Mendes, Christian Arnold, Michael Lange,<br />

Michael Felde und (vordere Reihe) Adam Cupok, Beshet Bogut, Frank Witte, Klaus Tennhardt, René<br />

Blum und Klaus Hedenkamp. Die „Legenden“ trainieren immer montags von 19.30 bis 21.00 Uhr auf<br />

dem Kunstrasenplatz.<br />

Rund um<br />

die Uhr<br />

erreichbar.<br />

Festzelt neben<br />

Kunstrasen<br />

Fußball und Feiern, das ist in<br />

drei Worten das Programm des<br />

Sportfestes am Dörenwaldstadion.<br />

Bereits am Freitag startet ein Kleinfeldturnier,<br />

bevor gegen 19.30 Uhr<br />

in Reden an das Jubiläum erinnert<br />

wird. DJ Jörg Brasers sorgt danach<br />

für Stimmung im Festzelt am<br />

Kunstrasenplatz. Übrigens – auf<br />

Biergläser wird ab sofort verzichtet.<br />

Sie könnten dem nagelneuen Platz<br />

schaden. Stattdessen wird das Bier<br />

aus Kunststoffgläsern getrunken.<br />

Am Samstag wird ab morgens um<br />

9 Uhr gegen den Ball getreten und<br />

fast alle Jugendmannschaften des<br />

Vereins richten am Wochenende hier<br />

ihre Spiele aus. Samstagabend lädt<br />

der Verein mit Festwirt Elmar Meilenbrock<br />

zur „Rot-Weißen-Nacht“<br />

ein. Der Eintritt beträgt drei Euro,<br />

für Stimmung sorgt ab 19.30 Uhr das<br />

Factory Discoteam mit DJ Paul. Am<br />

Sonntag lädt der Verein ab 10 Uhr<br />

zum Familienfrühstück ein. Gegen<br />

15 Uhr kickt dann die erste Mannschaft<br />

gegen die Sportfreunde aus<br />

Berlebeck-Heiligenkirchen. M.H.<br />

Diestelbrucher Kinder sind am 22. September in<br />

den „Treffpunkt“ eingeladen<br />

Ein uraltes Haus<br />

„Weißt Du noch, wie’s früher war“ heißt eine Veranstaltungsreihe des<br />

Vereins „Unser Diestelbruch“ für Kinder von sechs bis zwölf Jahren.<br />

Am Freitag, dem 22. September 2017 von 16.00 bis 17.30 Uhr gibt es im<br />

„Treffpunkt“ genannten Vereinsheim an der Leistruper-Wald-Straße ein<br />

neues Thema. Monika und Ulrich Goedecke erzählen von dem Haus in<br />

dem sie leben. Es ist 1664 erbaut und damit das älteste Haus Diestelbruch.<br />

Wie haben die Menschen früher darin gelebt? Was war damals anders als<br />

heute? Fragen, die den Kindern sofort beantwortet werden. Anmeldungen<br />

nimmt Nicole Jucks unter info@diestelbruch-detmold.de entgegen. Es<br />

wird kein Eintritt erhoben.


<strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong> Nr. <strong>178</strong> 15. September 2017 Seite 18<br />

Der Förderverein der Löschgruppe<br />

Pivitsheide richtet dieses Jahr zum 3.<br />

Mal die Pivitker Wies‘n im neuen Feuerwehr-Gerätehaus<br />

in Pivitsheide an<br />

der Oerlinghauser Straße 95 aus. Los<br />

geht es ab 18:00 Uhr, für das leibliche<br />

Wohl ist natürlich gesorgt. Es gibt<br />

Deftiges vom Holzkohlegrill, sowie<br />

selbst gebackene Brezl‘n. Zu trinken<br />

gibt es leckeres <strong>Detmolder</strong> Fest Bier<br />

von der Brauerei Strate in Detmold.<br />

Die Gaststätte Kohlpott mixt leckere<br />

Cocktails. DJ Kai-Uwe Krause wird<br />

hierzu mit Oktoberfestmusik und<br />

Charts die Stimmung anheizen. Die<br />

Löschgruppe Pivitsheide wurde am<br />

01.05.1925 als Freiwillige Feuerwehr<br />

Pivitsheide gegründet. 1970 wurde<br />

die Feuerwehr Pivitsheide nach der<br />

Kommunalreform zum Löschzug<br />

Pivitsheide der Gesamtwehr Detmold<br />

zugeordnet. Die Löschgruppe Pivitsheide<br />

würde sich sehr freuen, wenn<br />

viele Besucher in Trachten kommen<br />

würden. Der Eintritt ist frei.<br />

Feuerwehr Pivitsheide lädt am 23. September ab 18 Uhr ein zur Oktoberfestparty / Der Eintritt ist frei<br />

Pivitker Wies‘n mit Unterhaltung für Jedermann<br />

Die Löschgruppe Pivitsheide lädt ein zur Pivitker Wies’n. Das 2016<br />

gebaute Gerätehaus steht an der Oerlinghauser Straße in Pivitsheide<br />

VL. Zuvor war die Löschgruppe in dem 1953 gebauten Gerätehaus an<br />

der Stoddartstraße (Kohlpottkreuzung) untergebracht. Das Einsatzgebiet<br />

umfasst die Ortsteile Pivitsheide VH und VL sowie Nienhagen<br />

mit insgesamt fast 10000 Einwohnern. Die Löschgruppe verfügt über<br />

ein TLF 16, ein LF 8 und ein ELW 1.<br />

Wir wunschen einen tollen Festverlauf!<br />

Zweiradservice Ludwig<br />

wünscht viel Spaß auf der Wies‘n!<br />

Dieter Ludwig<br />

Zweiradmechanikermeister<br />

Bielefelder Str. 320<br />

32758 Detmold<br />

Mo.-Fr<br />

Tel. 0 52 31 / 680 533 Sa.<br />

www.zweiradservice-ludwig.de<br />

8.30-18.00 Uhr<br />

9.00-14.00 Uhr<br />

Wir wünschen einen tollen Festverlauf<br />

und allen Besuchern viel Freude!<br />

DER MARKT FÜR GUTES ESSEN UND TRINKEN<br />

D. Mellies in Pivitsheide<br />

Stoddartstr. 6, Tel. 0 52 32 / 8 60 79<br />

Öffnungszeiten: Montag - Samstag durchgehend von 7 - 21 Uhr<br />

Kreis-Damenpokal in Meiersfeld-Rödlinghausen: Damen der SG Bad Meinberg Spitze<br />

Kreisdamenleiterin Angelika Junker<br />

vom Schützenkreis Lippe war<br />

hocherfreut über das Teilnehmerfeld<br />

beim diesjährigen Vergleichsschießen<br />

auf dem Schießstand in<br />

Meiersfeld-Rödlinghausen. Bei der<br />

Damenpokal Luftgewehr Freihand<br />

Damenklasse Mannschaft belegten<br />

die Damen Daniela Brüggemann mit<br />

244 Ring, Michelle Beckmann mit<br />

245 und Anke Brink mit 245 Ring<br />

mit insgesamt 741 Ring den 1. Platz.<br />

In der Einzelwertung der gleichen<br />

Disziplin belegte Anke Brink mit<br />

249 Ring den 1. Platz, Zweite wurde<br />

Daniela Brüggemann mit 247 Ring<br />

und den dritten Platz belegte Michelle<br />

Beckmann mit 245 Ring.<br />

Beim dem Damenpokal Luftgewehr<br />

aufgelegt, Damenklasse, Mannschaft<br />

belegten die Damen vom Schützenverein<br />

Meiersfeld-Rödlinghausen<br />

mit Brigitte Wallbaum 291 Ring,<br />

Pia Roß mit 295 Ring und Regina<br />

Kelle mit 280 Ring insgesamt 866<br />

Ring den 1. Platz. Die Damen der<br />

<strong>Detmolder</strong> Schützengesellschaft<br />

kamen mit Angelika Junker 290<br />

Die Siegerinnen mit Offiziellen des Damenpokalsschießen: (v.l.) Fritz Watermann (Schützenkreis Lippe), Manfred Lind (SV Meiersfeld), Dr.<br />

Stephan Breuning (1.Vorsitzender Schützenkreis Lippe), Petra Jürgens (PSV Detmold), Matan David (PSV Detmold), Anke Brink (SG Bad<br />

Meinberg), Carola Beckmann (SG Bad Meinberg), Daniela Brüggemann (SG Bad Meinberg), Anja Beckmann (SG Bad Meinberg), Angelika<br />

Junker (Damenleiterin Schützenkreis Lippe), Pia Roß (SV Meiersfeld), Manuela Kramp (SV Meiersfeld), Brigitte Wallbaum (SV Meiersfeld),<br />

Natalie Regier (SG Detmold), Marion Linde (SV Meiersfeld), Daniela Müller (SV Rischenau), Gudrun Winkler (SG Detmold), Karin Trompeter<br />

(SV Rischenau), Regina Kelle (SV Meiersfeld) und Heinrich Wallbaum (1. Vorsitzender SV Meiersfeld).<br />

Foto: Peter Radszuweit<br />

Ring, Christa Schneider 285 Ring<br />

und Gudrun Winkler mit 289 Ring<br />

insgesamt 864 Ringkamen auf den<br />

2. Platz. Die Damen der Schützengesellschaft<br />

Rischenau mit Karin<br />

Müller 282 Ring, Daniela Müller<br />

294 Ring und Karin Trompeter 286<br />

Ring insgesamt auf 862 Ring kamen<br />

auf den 3. Platz. Beim Damenpokal<br />

Luftgewehr aufgelegt Damenklasse<br />

Einzel wurde Daniela Brüggemann<br />

von der Schützengesellschaft Bad<br />

Meinberg mit 278 Ring Erste. Beim<br />

Damenpokal Luftgewehr Damen Altersklasse<br />

Einzel belegte Inge Watermann<br />

von der Schützengesellschaft<br />

Bad Meinberg mit 295 Ring den<br />

ersten Platz. Zweite wurde Pia Roß<br />

vom Schützenverein Meiersfeld-<br />

Rödlinghausen. Den 3. Platz belegte<br />

Daniela Müller vom Schützenverein<br />

Rischenau mit 294 Ring. Beim Damenpokal<br />

Luftgewehr Seniorinnen<br />

Einzel belegte vom Schützenverein<br />

Meiersfeld-Rödlinghausen mit 291<br />

Ring Brigitte Wallbaum den 1. Platz.<br />

Zweite wurde Angelika Junker von<br />

der Schützengesellschaft Detmold<br />

mit 290 Ring, vor Gudrun Winkler<br />

mit 289 Ring (Schützengesellschaft<br />

Detmold).<br />

Beim Damen-Pokal Luftgewehr<br />

aufgelegt Passiv Damenklasse<br />

Mannschaft belegten die Damen der<br />

Schützengesellschaft Bad Meinberg<br />

III mit Michelle Beckmann mit<br />

276 Ring, Christine Budde mit 264<br />

Ring und Jutta Tempel mit 269<br />

Ring, insgesamt 809 Ring, den 1.<br />

Platz. Zweite wurden die Damen<br />

vom Schützenverein Meiersfeld-<br />

Rödlinghausen mit Marion Linde<br />

262 Ring, Manuela Kramp 251 Ring<br />

und Marlies Ahlbrink 260 Ring,<br />

insgesamt 773 Ring. Den 3. Platz<br />

belegte die Schützengesellschaft Bad<br />

Meinberg II mit Babara Plate234<br />

Ring, Sonja Kroll 256 Ring und Anja<br />

Beckmann 253 Ring, insgesamt 743<br />

Ring. Beim Damenpokal Luftgewehr<br />

aufgelegt Passiv Senioren belegte<br />

Christine Budde mit 264 Ring den<br />

1. Platz. Zweite wurde Marion Linde<br />

mit 262 Ring vom Schützenverein<br />

Meiersfeld-Rödlinghausen. Dritte<br />

wurde Marlies Ahlbrink vom Schützenverein<br />

Meiersfeld-Rödlinghause<br />

mit 260Ring. Beim Damenpokal<br />

Luftpistole aufgelegt Damenklasse<br />

Mannschaft belegten die Damen vom<br />

Polizeisportverein Lippe-Detmold<br />

mit Birgit Klöpping 287 Ring,<br />

Christine Quabus 280 Ring, Brigitte<br />

Wallbaum287 Ring, insgesamt 854<br />

Ring, den 1. Platz. Matan David, vom<br />

Polizeisportverein Lippe-Detmold,<br />

siegte in der Einzelwertung Luftpistole<br />

mit 256 Ring.<br />

Da Matan David das erste Mal an<br />

einem Wettbewerb teilnahm erhielt<br />

sie eine Schultüte mit einer Wasserpistole.<br />

Petra Jürgens vom Polizeisportverein<br />

Lippe-Detmold siegte<br />

bei der Luftpistole in der Altersklasse<br />

mit 274 Ring. Beim Damenpokal<br />

Luftpistole aufgelegt Senioren Einzel<br />

belegte Birgit Klöpping den 1. Platz<br />

mit 287 Ring. Zweite wurde Brigitte<br />

Wallbaum mit 287 Ring und dritte<br />

wurde Christine Quabus mit 280<br />

Ring, alle vom Polizei Sportverein<br />

Lippe-Detmold.<br />

Die Damenleiterin Angelika Junker<br />

bedankte sich bei allen Helfern und<br />

dem Schützenverein Meiersfeld-<br />

Rödlinghausen für die gute Organisation.<br />

Ihr besonderer Dank ging<br />

an Fritz Watermann, der die Schießaufsicht<br />

hatte und die Auswertung<br />

machte.


<strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong> Nr. <strong>178</strong> 15. September 2017 Seite 19<br />

Am 23. September 2017 ist in Bad Meinberg wieder Oktoberfest / Karten<br />

gibt’s noch im Vorverkauf zu 13 Euro<br />

Andreas-Gabalier-Double bringt<br />

Festzelt zum Kochen<br />

Kurz vor Toreschluss konnte die<br />

Schützengesellschaft Bad Meinberg<br />

noch einen Act zum Oktoberfest<br />

verpflichten: Kevin Muschinski aus<br />

Dresden hat es geschafft, den Weltstar<br />

aus Österreich fast zu 100 Prozent<br />

zu imitieren. Dazu das Double:<br />

„Schon seit meinem 12. Lebensjahr<br />

stehe ich auf der Bühne und begeistere<br />

das Publikum. Während meiner<br />

Schulzeit sang ich im Chor, bekam<br />

Gesangsunterricht und erlernte das<br />

Natürlich kommen die Damen im Dirndl zum Oktoberfest.<br />

Faßanstich mit Landrat und Bürgermeister.<br />

Akkordeon spielen. Mit 20 Jahren<br />

packte mich das Fieber um Andreas<br />

Gabalier. Nach einem kurzen Auftritt<br />

während meines Urlaubs an der Ostsee,<br />

startete ich schlussendlich das<br />

Projekt „Andreas Gabalier Double“.<br />

Durch einen Vocalcoach eignete ich<br />

mir den steirisch-österreichischen<br />

Dialekt meines Vorbilds an, wodurch<br />

die Ähnlichkeit zum Künstler selbst<br />

nicht zu verleugnen ist und auch die<br />

eigens kreierte Show ein Spiegelbild<br />

Diese beiden Damen feierten 2016 kräftig mit. Fotos: Manfred Hütte<br />

des prominenten Idols darstellt“. Bei<br />

seiner Bühnenshow begleiten ihn<br />

zwei aufreizende Tänzerinnen, eine<br />

Backgroundsängerin und ein Pianist.<br />

Was gibt es Neues über die Vorbereitungen<br />

zum Oktoberfest am<br />

23. September? Die Festbewirtung<br />

Elmar Meilenbrock hat die Bewirtung<br />

übernommen, die an diesem Termin<br />

geplante Meinberger Kirmes soll<br />

es 2018 wieder geben. Der Termin<br />

fürs Oktoberfest steht jedoch: Am<br />

23. September 2017 ist Oktoberfest<br />

im Festzelt am Heinrich-Drake-<br />

Platz und einen Tag vorher, am 22.<br />

September 2017, das traditionelle<br />

Rinderwurstessen.<br />

Der neue Vorstand um Thomas<br />

Wächter hat in diesem Jahr die<br />

Band aus 2016 verpflichtet. Die<br />

„Alpenbanditen“ gelten als „heißeste<br />

Oktoberfestband Deutschlands“. Wie<br />

die aus Büren stammende Gruppe<br />

zu ihrem Namen kamen, erzählen<br />

sie mit einer kleinen Geschichte auf<br />

ihrer Homepage: „Geboren droben<br />

in den bayrischen Alpen — hausend<br />

in den abgelegenen Berghütten —<br />

führten fünf einsame Musikanten<br />

ein beschauliches Leben. Lebten sie<br />

doch ausschließlich von Weißwurst<br />

und bayrischen Haxen. Doch starkes<br />

Fernweh und frohlockender Weibsgesang<br />

brachten sie dazu die fesche<br />

Dirn der Nachbarsalm zu entführen.<br />

Fortan wurden sie fürchterlich gejagt,<br />

und all das nur, wegen der so reizvollen<br />

Resi. Schnell nannte man sie die<br />

„AlpenBANDiten“. Die „reizvolle<br />

Resi“ heißt eigentlich Janine und<br />

verfügt trotz ihrer zierlichen Statur<br />

über eine imposante Rockröhre.<br />

Am Freitag, dem 22. September<br />

2017 startet das Festwochenende ab<br />

18 Uhr im Festzelt mit einem Rinderwurstessen.<br />

Die hausgemachten<br />

Rinderwürste wie auch sämtliche<br />

Speisen und Getränke werden übrigens<br />

von Festwirt Elmar Meilenbrock<br />

geliefert. Reservierungen sind unter<br />

05234-99225 (Erwin Karsunke) möglich.<br />

Unter der E-Mailadresse Erwin.<br />

Karsunke@t-online.de gibt es weitere<br />

Infos und bis eine Woche vor dem<br />

Fest auch Sitzplatzreservierungen.<br />

Am Samstag ab 18 Uhr startet das<br />

Oktoberfest. Auch hier können sich<br />

Gruppen ab zehn Personen unter den<br />

oben genannten Telefonnummer einen<br />

Tisch reservieren. Der Ablauf des<br />

Abends orientiert sich am Münchner<br />

Vorbild: 18.00 bis 19.30 Uhr leckere<br />

Speisen (Haxen, Leberkäse usw.), um<br />

19.30 Uhr Fassanstich durch Oberst<br />

Erwin Karsunke, dann Stimmung<br />

mit den „Alpenbanditen“. Der Vorverkauf,<br />

so das Organisationsteam<br />

um Thomas Wächter (Vorsitzender)<br />

und Erwin Karsunke (Oberst), läuft<br />

bereits auf Hochtouren. Karten fürs<br />

Oktoberfest gibt es bei Zeitschriften<br />

Abitz (Bad Meinberg, Allee 13), Lotto<br />

und Post Eggers (Detmold, Hornsche<br />

Straße 233), die Turmschänke<br />

(Bad Meinberg, Marktstraße 19), die<br />

Drogerie Schlanstein (Horn, Mittelstraße<br />

73) und dem <strong>Kurier</strong>-Verlag<br />

(Horn, Kampstraße 10) sowie in den<br />

LZ-Geschäftsstellen in Blomberg und<br />

Detmold.<br />

M.H.<br />

Andreas-Gabalier-Double kommt nach Bad Meinberg! Der Volks Rock´n´Roller Nr. 1 verzaubert die<br />

Festzelte in der ganzen Republik. Von der Nordsee bis zu den Alpen lässt er die Zuckerpuppen tanzen<br />

und zelebriert seinen Erfolgshit „Hulapalu“ mit tausenden Fans.<br />

Foto: privat<br />

Bünder<br />

Shanty-Chor<br />

Musikmuschel in Bad Meinberg<br />

der dienstälteste Shanty-Chor in NRW<br />

Weit gereist sind die Bünder in den<br />

vergangenen Jahren: Finnland, die USA,<br />

Südafrika und Russlands Hauptstadt Moskau<br />

waren einige Ziele. Selbstverständlich gab es<br />

unzählige Konzerte in der Heimat. Nunmehr<br />

heißt das Ziel: Horn-Bad Meinberg.<br />

16.09. 19:30 Uhr<br />

Musikmuschel, Parkstr. 10<br />

18:30 Uhr Abendkasse<br />

Sa<br />

10% Sparpotenzial<br />

mit Gästekarte *<br />

GesUndTourismus Horn-Bad Meinberg GmbH<br />

Parkstraße 10 (im Historischen Kurpark)<br />

32805 Horn-Bad Meinberg · Fon 05234 20597-0 und -10<br />

Di - Fr, 10:00 - 17:30 Uhr und Sa, 10:00 - 13:00 Uhr<br />

Kartenvorverkauf: Tourist-Informationen Bad Meinberg* und<br />

Detmold*, Lippische Landes-Zeitung und www.ADticket.de<br />

mit Postversand<br />

* hier 10% Rabatt erhältlich<br />

hornbadmeinberg.de<br />

Ballettschule<br />

Schwalbe in Schieder<br />

Kurtheater Bad Meinberg<br />

25 Jahre BALLETTschule SCHWALBE<br />

in SCHIEDER<br />

Kinder und Jugendliche entführen ihre<br />

Gäste abendfüllend in die Welt der<br />

klassischen, historischen und nationalen<br />

Showtänze.<br />

23.09. 19:00 Uhr<br />

Kurtheater, Parkstr. 10<br />

18:00 Uhr Abendkasse<br />

Sa<br />

10% Sparpotenzial<br />

mit Gästekarte *<br />

Frei Schnauze - Auf den Spuren bekannter Sprichwörter und Spruchweisheiten<br />

19.09. / Di / 19:30 Vortrag mit Andreas Linde / Haus am Kurpark, Parkstr. 63<br />

Koronare Herzkrankheit<br />

26.09. / Di / 19:30 Vortrag mit Dr. Thomas Köhler / Haus am Kurpark, Parkstr. 63<br />

Arminius contra Varus - 30 Jahre Konflikt zwischen Rhein und Weser<br />

10.10. / Di / 19:30 Vortrag mit Cornelia Müller-Hisje / Hotel zum Stern, Brunnenstr. 84<br />

Blut - unser Lebenssaft<br />

17.10. / Di / 19:30 Vortrag mit Dr. Thomas Köhler / Hotel zum Stern, Brunnenstr. 84<br />

Hagen Rether<br />

Liebe 2017<br />

Kurtheater Bad Meinberg<br />

Das KulturBüro-OWL präsentiert die Reihe<br />

„Kabarett in Bad Meinberg“<br />

Ein großer Kabarettabend, und das sowohl<br />

wegen des großartigen Künstlers als auch<br />

wortwörtlich der Länge wegen. Und gerade<br />

deshalb gehören Gastspiele von Hagen Rether<br />

zum besten politischen Kabarett, das man<br />

derzeit in Deutschland sehen kann - komisch<br />

und schmerzhaft zugleich.<br />

06.10. 19:30 Uhr<br />

Kurtheater, Parkstr. 10<br />

18:30 Uhr Abendkasse<br />

Fr<br />

10% Sparpotenzial<br />

mit Gästekarte *<br />

Frühschoppen mit Boogie Woogie and some Blues<br />

17.09. / So / 11:00 Konzert mit Dieter Kropp & Dennis Koeckstadt / Musikmuschel **<br />

Komm, sing mit!<br />

24.09. / So / 11:00 Das große Mitsing-Konzert mit Gerd Helfmeier / Kurgastzentrum<br />

Jazz-Frühschoppen<br />

01.10. / So / 11:00 Konzert mit Blue Moon / Kurgastzentrum<br />

Oldies und Evergreens aus den 70er Jahren<br />

08.10. / So / 11:00 Frühschoppen mit The Black Diamonds / Kurgastzentrum<br />

** bei schlechtem Wetter im Kurgastzentrum


<strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong> Nr. <strong>178</strong> 15. September 2017 Seite 20<br />

Die Schäferweihnacht am 15. Dezember im Kurtheater in Bad Meinberg<br />

- Anzeige - - Anzeige -<br />

Die Schäfer, Angela Wiedl und Richard Wiedl<br />

stimmen auf Weihnachten ein<br />

Sie zählen zweifellos seit vielen<br />

Jahren zu den Großen der Volksmusik.<br />

Bianca, Carla, Michael und<br />

Urschäfer Uwe, besser bekannt als<br />

die Schäfer. Pünktlich zur Vorweihnachtszeit<br />

geht die Erfolgsgruppe<br />

der Volksmusik auf große Weihnachtstournee<br />

und feiert am Freitag,<br />

15. Dezember um 16.00 Uhr im<br />

Kurtheater in Bad Meinberg mit<br />

vielen Stars ein vorweihnachtliches<br />

Fest der Volksmusik, wo garantiert<br />

jeder Volksmusikfan ins Schwärmen<br />

kommen wird.<br />

„Schäferstündchen“<br />

Mit dabei sind Stars wie Katharina<br />

Herz aus Ilmenau Thüringen und der<br />

Gentleman und Frauenschwarm des<br />

Schmuseschlagers<br />

Graziano aus Südtirol. Dazu laden<br />

sie die Schäfer zum Schäferstündchen<br />

ein und sie werden natürlich<br />

mit ihren schönsten Liedern und<br />

größten Hits musikalisch auf das<br />

schönste Fest des Jahres einstimmen.<br />

Erleben sie ihre Lieblingsstars der<br />

Volksmusik live und hautnah zur großen<br />

Schäferweihnacht, natürlich mit<br />

den schönsten Weihnachtsliedern<br />

und tollen Geschichten und Gedichten<br />

rund ums das Weihnachtsfest.<br />

Lassen sie sich verzaubern!<br />

Ein Muss für alle Fans der Volksmusik<br />

und der schönsten Melodien.<br />

Kartenverkauf für<br />

„Schäferweihnacht“<br />

hat schon begonnen<br />

Karten ab sofort, in der Tourist-<br />

Information Horn-Bad Meinberg<br />

05234 205970, Tourist-Information<br />

Detmold 05231 977328, Bürgerservice<br />

Kreis Lippe, Lippische Landes-<br />

Zeitung und an allen bekannten<br />

VVK-Stellen von AD Ticket und<br />

CTS-Eventim.<br />

In Detmold ist viel los - es pusten nicht nur die Herbststürme und die Wahl<br />

steht an, sondern auch das kulturelle Leben geht seinen Gang. Mit dem<br />

Klangkosmos Weltmusik, einem Klassiker im Landestheater, interessantem<br />

zur Reformation und vieles mehr...<br />

Selfies gekonnt in Szene setzen - Fotoworkshop<br />

Freilichtmuseum Detmold am 23. September<br />

In Zeiten von Social Media und Co.<br />

gehören Selfies und Gruppenbilder<br />

einfach zum Leben dazu. Das LWL-<br />

Freilichtmuseum Detmold bietet<br />

speziell für Jugendliche an zwei<br />

Samstagen, dem 23. September und<br />

14. Oktober jeweils von 10 bis 16 Uhr<br />

im Haus Schwenger den Fotowork-<br />

Kultur der Residenz bis zum 6. Oktober<br />

Von der Steinzeit bis zum Selfie<br />

shop „Selfie, Suglie und Ussie – das<br />

Porträt im Blick“ an. Gemeinsam<br />

mit Barbara Fromberger lernen die<br />

Teilnehmer im Museum des Landschaftsverbandes<br />

Westfalen-Lippe<br />

(LWL) mehr über das Erkennen von<br />

Motiven, die perfekte Belichtung<br />

und den optimalen Bildausschnitt.<br />

Der Workshop kostet 20 Euro,<br />

hinzu kommt der Museumseintritt.<br />

Eine Anmeldung ist für den ersten<br />

Termin bis zum 16. September,<br />

für den zweiten Workshop bis zum<br />

7. Oktober im Infobüro unter Tel.<br />

05231/706-104 möglich.<br />

Jungsteinzeitlicher Fund<br />

nun im Landesmuseum<br />

Freude im Landesmuseum: Rudolf<br />

Brannolte und Dr. Armin Kranzhoff<br />

überreichten ein Felsovalbeil, das<br />

nun die archäologische Sammlung<br />

des Museums bereichert. Ein Felsovalbeil<br />

ist ein jungsteinzeitliches<br />

Werkzeug zum Fällen von Bäumen<br />

und zur Bearbeitung von Holz. Beeindruckt<br />

von dem Fund waren Museumsdirektor<br />

Dr. Michael Zelle und<br />

Dr. Elke Treude, Kreisarchäologin<br />

und stellvertretende Leiterin im Lippischen<br />

Landesmuseum. „Das Beil<br />

aus Dalborn ist über 4.000 Jahre alt.<br />

Es lässt sich anhand seiner Form noch<br />

etwas konkreter in die jungsteinzeitliche<br />

Trichterbecherkultur (etwa<br />

3.800 – 2.800 v. Chr.) einordnen. In<br />

dieser Kultur sind Felsgestein- und<br />

Feuersteinbeile charakteristisch, die<br />

als Statussymbole oder zur Holzbearbeitung<br />

verwendet wurden“, erklärt<br />

die Kreisarchäologin.<br />

„Mit dem Fund aus Dalborn haben<br />

wir einen direkten Hinweis auf frühe<br />

Besiedlungsaktivität in dieser Region<br />

und jeder neue Fund hilft das Bild<br />

dieser Zeit noch klarer zu beurteilen<br />

und konkretere Aussagen machen zu<br />

können. Wir sind Herrn Brannolte<br />

und Herrn Dr. Armin Kranzhoff für<br />

die Überlassung dieses Fundes sehr<br />

dankbar“, freut sich Dr. Treude.<br />

Kreative Küche mit<br />

„Vera Veggie“ am<br />

17. und 18. September<br />

Die Sommerferien sind vorbei und<br />

das Workshop Programm der Freizeitakademie<br />

für die zweite Jahreshälfte<br />

beginnt. Das Team vom Restaurant<br />

„Vera Veggie“ aus Detmold wird<br />

Neues und Kreatives aus der Veggie-<br />

Küche zeigen. Zusammen werden<br />

Sie in gemütlicher Runde schnippeln<br />

und kochen um im Anschluss in netter<br />

Atmosphäre im Café des Hangar<br />

21 die Mahlzeit zu genießen. Am<br />

Sonntag, 17. September von 15:30<br />

bis 19:30 Uhr für 65 Euro pro Person<br />

zaubern sie ein Veggie-Dinner für<br />

den entspannten Abend. Am Montag,<br />

18. September von 18 bis 21 Uhr<br />

zaubern sie für 59 Euro pro Person<br />

ein schnelles Veggie-Gericht für den<br />

Feierabend. Anmelden können man<br />

sich unter info@hangar-21.eu oder<br />

telefonisch unter 05231 4581211.<br />

Das weitere Workshop Angebot auf<br />

www.hangar-21.eu.<br />

Glauben verordnen?<br />

Führung durch die<br />

Sonderausstellung am<br />

17. September<br />

Vor 500 Jahren entschieden Landesherren<br />

per „Machtwort“ über<br />

die Konfession ihrer Untertanen.<br />

Aber geht das – Glauben verordnen?<br />

Was ist wirklich passiert in dieser<br />

aufregenden Epoche, in der die<br />

Glaubensfesten zutiefst erschüttert<br />

wurden? Heiligenbilder wurden<br />

uninteressant, Mönche und Nonnen<br />

verließen ihre Klöster, Priester<br />

heirateten, die Angst vor Hölle und<br />

Strafe wurde vom Glauben an Gottes<br />

Gnade abgelöst. Thema genug für<br />

eine Führung am 17. September um<br />

15 Uhr im Landesmuseum.<br />

Was war der Grund für den tiefgreifenden<br />

Glaubenswandel? Wenn<br />

nicht der Übertritt zum Luthertum,<br />

so doch spätestens die Hinwendung<br />

zum reformierten Bekenntnis sorgten<br />

für eine Art Kahlschlag. Diese<br />

Führung zeigt eindrücklich wie der<br />

„verordnete“ Glaubenswandel des<br />

16. Jahrhunderts den Alltag und<br />

das Leben der Menschen in Lippe<br />

veränderte. Die Führung kostet drei<br />

Euro zuzüglich zum Museumseintritt.<br />

Da die Plätze begrenzt sind,<br />

wird um Voranmeldung im gebeten:<br />

05231 99250 oder shop@lippischeslandesmuseum.de.<br />

Klangkosmos Weltmusik<br />

mit Balkan Brass<br />

am 6. Oktober<br />

In der Kulturfabrik Hangar 21,<br />

Charles-Lindbergh-Ring 10, gibt es<br />

am 6. Oktober um 20 Uhr wieder ein<br />

Klangkosmos Weltmusik mit Balkan<br />

Reformierte die Grafschaft: Simon VI. zur Lippe<br />

Brass. Worum es geht? „Stellen Sie<br />

sich Bachs Musik im griechischen<br />

Levendikos Tanz-Rhythmus oder<br />

Bizets Carmen als bulgarischen<br />

Hochzeitstanz vor – und Sie kommen<br />

der Seele des Balkansambel näher“<br />

heißt es. Die Karten der Veranstaltung<br />

des KulturTeams kostet acht<br />

Euro im Vorverkauf und neun Euro<br />

an der Abendkasse. Zu haben sind die<br />

Karten in der TouristInfo im Rathaus<br />

am Markt.<br />

„Alles im Eimer“ -<br />

tanzfuchs Produktion<br />

am 10. Oktober<br />

Eine Tanz-und Musikperformance<br />

für Publikum ab zwei Jahren gibts<br />

10. Oktober um 9:30 Uhr und 15:30<br />

Uhr in der Kulturfabrik Hangar 21,<br />

Charles-Lindbergh-Ring 10. Wenn<br />

nichts mehr zu retten ist, sagen wir<br />

„Alles im Eimer!“. Aber in der Tanzproduktion<br />

von Barbara Fuchs dreht<br />

sich alles um zwei Eimer, die voller<br />

Ideen und Emotionen stecken. Der<br />

eine ist rot und der andere ist blau,<br />

zwei Farben und zwei Enden der<br />

Welt. Der Eintritt für Erwachsene<br />

kostet fünf Euro, der Eintritt Kinder<br />

bis 14 Jahre kostet zwei Euro. Anmeldung<br />

über kulturteam@detmold.<br />

de oder unter 05231-977 920.<br />

Romeo und Julia - die<br />

gibts am<br />

22. September erstmals<br />

im Landestheater<br />

Romeo und Julia, die Tragödie<br />

von William Shakespeare, feiert am<br />

22. September um 19:30 Uhr im<br />

Landestheater Premiere.<br />

Die Stadt Verona leidet unter dem<br />

gnadenlosen Hass zweier Familien.<br />

Seit Generationen sind die Capulets<br />

und die Montagues entzweit. Gegenseitige<br />

Vorurteile und Feindbildertreiben<br />

eine gnadenlose Spirale<br />

von Gewalt und Gegengewalt an, die<br />

zahllose Opfer gefordert und Verona<br />

in bürgerkriegsähnliche Zustände<br />

versetzt hat.<br />

In einem der ergreifendsten Dramen<br />

der Weltliteratur gehen Romeo und<br />

Julia lieber in den Tod als getrennt<br />

voneinander leben zu müssen. Seit<br />

mehr als 400 Jahren zieht William<br />

Shakespeares Meisterwerk das Publikum<br />

über alle Grenzen hinweg<br />

in seinen Bann und ist der Maßstab,<br />

an dem sich alle romantischen<br />

Liebesgeschichten messen müssen<br />

– bis heute. Die Inszenierung ist von<br />

Martin Pfaff, die Ausstattung von<br />

Mathias Rümmler.<br />

Übergabe des jungsteinzeitlichen Fundes: (v.l.) Dr. Armin<br />

Kranzhoff, Rudolf Brannolte, Museumsdirektor Dr. Michael Zelle,<br />

Kreisarchäologin Dr. Elke Treude.


<strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong> Nr. <strong>178</strong> 15. September 2017 Seite 21<br />

Anastasiya Nesterova zeigt Farbholzschnitte aus der Provence.<br />

Ausstellung von Anastasiya Nesterova in<br />

Heiligenkirchen<br />

Farbholzschnitte im<br />

Kunstraum<br />

Noch bis zum 15. Oktober lädt der<br />

Kunstraum zu seiner 15. Ausstellung<br />

in seine Galerie in Heiligenkirchen<br />

ein. Hier werden sonntags von 14 bis<br />

18 Uhr faszinierende Farbholzschnitte<br />

und Ölbilder der Münsteraner<br />

Künstlerin Anastasiya Nesterova<br />

gezeigt. Die Künstlerin wurde 1979<br />

in Sewastopol auf der Halbinsel Krim<br />

(Ukraine) geboren und studierte<br />

Kunst in Odessa und Münster. Dort<br />

lebt und arbeitet sie seit 2005.<br />

Die Bilder kennzeichnen starke<br />

Kontraste und eine expressive<br />

Farbigkeit. Oft hebt die Farbe nur<br />

einzelne Bildteile hervor, während<br />

Nebensächliches in monochromen<br />

Abstufungen zurücktritt. Ihre Landschaften<br />

und Stadtansichten sind<br />

unbelebt, doch indirekt weisen stets<br />

Bildelemente auf Menschen hin: eine<br />

Leiter am Birnbaum, ein Heuwagen<br />

auf der Wiese, Windräder am Horizont,<br />

ein Boot am Strand, eine Straße<br />

in den Bergen. Ihre Landschaften und<br />

Stadtansichten sind weder idyllisch<br />

Frauenchor Berlebeck lädt am 8. Oktober ein<br />

Der Frauenchor Berlebeck veranstaltet<br />

am Sonntag, dem 8. Oktober<br />

ab 15 Uhr ein Kaffeesingen im Haus<br />

des Gastes in Berlebeck. Es sind alle<br />

herzlich eingeladen zum offenen<br />

Ein Lächeln macht die Welt<br />

schöner. Das ist jedenfalls Hermännchen<br />

Motto. Und deswegen<br />

bemüht sich Hermännchen, selbst<br />

zu lächeln und andere zum Lächeln<br />

zu bringen. Gelächelt wird zur Zeit<br />

viel – von bunten Bildern herab,<br />

die überall hängen. Nur ganz wenige<br />

von denen schauen ernst. Die<br />

meisten lächeln, mal verhalten,<br />

mal doof, mal aufgesetzt, mal<br />

dümmlich, mal offensiv, einige<br />

siegessicher, andere wollen sou-<br />

verän wirken oder auch leutselig.<br />

Auf einmal scheinen sich die Herren<br />

und Damen, die da so lächeln<br />

und gewählt werden wollen, wieder<br />

für alles da draußen im Lande<br />

zu interessieren. Hermännchen<br />

hörte jemanden sagen: „Politiker<br />

sind wie Tauben. Sind sie ganz<br />

unten, fressen sie den Leuten aus<br />

der Hand. Sind sie oben, scheißen<br />

sie drauf“. Naja, generalisieren<br />

sollte man eben nicht, sagt sich<br />

Hermännchen, doch ein Fünkchen<br />

Wahrheit wird da wohl auch schon<br />

drin stecken.<br />

noch verstörend, es sind ganz unaufgeregte<br />

Ausschnitte des Alltäglichen.<br />

Dabei geht es ihr nicht um die Schönheit<br />

von Orten, sondern ihre Bilder<br />

sind stark dokumentarisch geprägt.<br />

Mit großem Gespür trifft sie das Charakteristische<br />

in diesen „Snapshots“,<br />

die nicht zuletzt durch ihre Reduktion<br />

bestechen – Reduktion des Motivs,<br />

der Farben, der Formen.<br />

Die Technik des verlorenen Druckstocks<br />

gibt der Ausstellung „Die<br />

verlorene Form“ ihren Namen. Die<br />

Drucke der verschiedenen Farben<br />

entstehen In mehreren Schritten aus<br />

demselben Druckstock. Für jede<br />

Farbebene wird derselbe reduziert.<br />

Eine vergangene Druckstufe lässt<br />

sich daher nicht mehr wiederholen.<br />

So müssen der Bildaufbau und jedes<br />

dazu notwendige Druckstadium<br />

von Beginn an sorgfältig überlegt<br />

sein. Dies beherrscht Anastasiya<br />

Nesterova virtuos.<br />

Weitere Informationen: www.<br />

kunstraum-detmold.de.<br />

Noch bis zum 15. Oktober im Kunstraum zu sehen: Anastasiya Nesterovas<br />

Farbholzschnitt „Am Konstinkai II“.<br />

Willkommen zum Kaffeesingen<br />

Singen mit Chorleiter Olaf Schöchle.<br />

Mit dabei sind auch Gitarrist Samuel<br />

Lück und Solist Marcus Schmidt. Bei<br />

Kaffee und Kuchen wird es ein schöner<br />

Nachmittag. Der Eintritt ist frei.<br />

Freitag,<br />

15. September<br />

Samstag,<br />

16. September<br />

Sonntag,<br />

17. September<br />

Montag,<br />

18. September<br />

Dienstag,<br />

19. September<br />

Mittwoch,<br />

20. September<br />

11:00 Uhr Bilderausstellung Semih Akbay, Begegnungszentrum<br />

(bis Sonntag, 24. September)<br />

15:00 Uhr Marktplatz, Führung Hörparcours (bis 17:00<br />

Uhr)<br />

16:00 Uhr Erzählprojekt „Weißt du noch, wie´s früher war,<br />

Lippisches Landesmuseum<br />

19:30 Uhr „Ein Dorf sieht schwarz“, Cinema Augustinum,<br />

Augustinum<br />

21:00 Uhr Record-Release-Tour Nike Ahrens, Kaiserkeller<br />

10:00 Uhr, Tag der Feuerwehr, „Feuerwehr zum Anfassen“,<br />

Innenstadt<br />

10:00 Uhr „Wie riecht eigentlich ?“, Rathaus am Markt<br />

(-14.00 Uhr)<br />

11:00 Uhr Tag der Gehörlosen, Ameide (Bis 14:00 Uhr)<br />

14:00 Uhr Repair-Café, AWO Begegnungszentrum (bis<br />

17:00 Uhr)<br />

11:15 Uhr Gemeinsamer Film-Gottesdienst, Ev.-ref. Kirche<br />

Hiddesen<br />

15:00 Uhr Zeitzeugenvortrag über den Umgang mit Christen,<br />

Museum für russlanddeutsche Geschichte (-18:00 Uhr)<br />

15:30 Uhr Kreative Küche + Veggie-Dinner, Hangar 21<br />

(- 19:30 Uhr). Weitere Termine Montag, 18. September,<br />

18:00 Uhr<br />

09:30 Uhr Figurentheater Billy Bibers Biberburg, Sommertheater.<br />

Weitere Termine: Montag, 18. September, 10:30 Uhr<br />

10:30 Uhr Figurentheater „Tentakel Spektakel“, Sommertheater<br />

17:30 Uhr Dämmerungsspaziergang, LWL-Freilichtmuseum<br />

(- 21:00 Uhr)<br />

19:30 Uhr Marktplatzgespräche Armes Deutschland!, Gemeindehaus<br />

Erlöserkirche (- 21:45)<br />

17:30 Uhr Kochevent, Gemeindehaus Erlöserkirche (- 21:00<br />

Uhr)<br />

Donnerstag, 09:30 Uhr Figurentheater „Der Grüffelo“, Sommertheater.<br />

21. September<br />

14:30 Uhr Märchennachmittag, LWL-Freilichtmuseum<br />

Weitere Termine: Donnerstag, 21. September, 10:30 Uhr.<br />

19:30 Uhr Eine literarisch-musikalische Brücke zwischen<br />

Freitag,<br />

22. September<br />

Samstag,<br />

23. September<br />

Sonntag,<br />

24. September<br />

Politiker sind wie Tauben<br />

Es ist wieder wie Weihnachten und<br />

Ostern zusammen. Oder sagen wir<br />

mal: Kurz davor. Denn da werden<br />

Wünsche geäußert. Und Versprechungen<br />

gemacht. Oh wie toll, da<br />

freuen sich alle. Was die lächelnden<br />

Leute so alles versprechen. Dass beispielsweise<br />

die Straßenbenutzungsgebühr<br />

nicht kommen soll. „Mit mir<br />

nicht“, hat so jemand gesagt. Und<br />

siehe da: Es kam doch so. Und noch<br />

viel besser: Straßen werden zwar<br />

nicht verkauft, aber vermietet. An<br />

Firmen. Und die haben jetzt plötzlich<br />

wegen eines Fehlers zu viel Geld aus<br />

der Benutzungsgebühr bekommen.<br />

Besser sind die Straßen dadurch<br />

nicht geworden. Und weniger Staus<br />

gibt es auch nicht.<br />

Einige dieser Menschen überlegen<br />

tatsächlich schon, ob nicht auch beispielsweise<br />

die Wasserversorgung an<br />

Firmen vergeben werden soll. Super,<br />

denkt sich Hermännchen. Irgendwann<br />

kriegen nur noch die Wasser,<br />

die es so richtig schön bezahlen<br />

können. Alle anderen bekommen,<br />

sagen wir mal, nicht ganz so sauberes<br />

Orient und Okzident, VHS im Augustinum, Augustinum<br />

16:00 Uhr Forum Asylpolitik Lippe, Von der Willkommenszur<br />

Abschiebekultur, Jugendbildungsstätte Kupferberg (bis<br />

Samstag, 23. September, 13:00 Uhr)<br />

10:00 Uhr Brahms-Klavierwettbewerb 1. Runde, Hochschule<br />

für Musik, Brahms. Weitere Termine: Sonntag, 24.<br />

September, 10:00 Uhr<br />

14:00 Uhr Schnitzeljagd altmodisch!, Jugendzentrum West<br />

(- 17:00 Uhr)<br />

15:00 Uhr Jungbläsergruppe des CVJM Posaunenchors<br />

Helpup, LWL-Freilichtmuseum<br />

15:00 Uhr Trauercafé, Elisabeth Hotel (- 17:00 Uhr)<br />

10:00 Uhr Dorfaktionstag, CulturCafé Heiligenkirchen<br />

(- 20:00 Uhr)<br />

11:00 Uhr Stadtrundgang, „Auf den Spuren der jüdischen<br />

Familie Herzberg“<br />

14:00 Uhr Bogenschießen-Schnupperkurs, Waldbühne am<br />

Hermannsdenkmal (- 18:00 Uhr)<br />

15:00 Uhr Puppenspiel Kasper und die Piraten, Lippisches<br />

Landesmuseum<br />

16:00 Uhr Konzert Junge Stimmen, Augustinum<br />

18:30 Uhr Dr. Ruediger Dahlke: Omega - Wege zu innerem<br />

und äußerem Reichtum, Sommertheater (- 20:00 Uhr).<br />

Weitere Termine: Sonntag, 24. September 2017, 18.30 Uhr<br />

Erfüllung und Reichtum sind Ziele aller Menschen. Sonntag,<br />

24. September, 20:30 Uhr.<br />

Wasser. Weil dann die Lebenserwartung<br />

rapide fällt, freuen sich auch die<br />

Rentenkassen über dieses Konzept.<br />

Wahrscheinlich werden dann auch zu<br />

bauende Regenrückhaltebecken und<br />

Umgehungsstraßen privatisiert. Das<br />

wird lustig. Die Leute müssen bezahlen,<br />

sonst wird das Becken nicht<br />

geschlossen oder zu früh geöffnet,<br />

und die Nichtzahler werden einfach<br />

weg gespült.<br />

Hermännchen will ja den Teufel<br />

nicht an die Wand malen. Sicher<br />

sind bei den Plakatgrinsern auch<br />

viele dabei, die ihr bestes geben.<br />

Nein, ihr Bestes wäre ja ihr Geld,<br />

das mühsam in Form von sich ständig<br />

erhöhenden Diäten eingefahren<br />

wird, sie geben ihr zweitbestes... Was<br />

Hermännchen allerdings auffällt, ist<br />

die Austauschbarkeit der Parolen.<br />

Natürlich soll alles besser werden.<br />

Oder gut bleiben. Fragt sich nur,<br />

für wen. Oder vom Aufschwung ist<br />

die Rede. Scheinbar ist damit aber<br />

nicht gesundes Turnen gemeint. So<br />

Schlagworte wie „Mehr vom Vielen“<br />

oder „Wir können es“ liegen in der<br />

Luft. Toll, denkt sich Hermännchen.<br />

Es geht doch nicht immer mehr und<br />

mehr, wo wir auf einer begrenzten<br />

Erde leben. Und können kann Hermännchen<br />

auch. Besonders, wenn er<br />

viele frische Pflaumen gegessen hat.<br />

Aber mal gern haben, das können<br />

sie ihn nicht.<br />

Denn Hermännchen findet es<br />

wichtig, die Meinung zu sagen.<br />

Wie auch immer. Deswegen empfiehlt<br />

er allen seinen Freunden:<br />

Macht Kreuzchen. Malt was. Geht<br />

auf jeden Fall hin, zu der Wahl.<br />

Hinterher können wir dann wieder<br />

herrlich ablästern. Und meinetwegen<br />

auf „die da“ schimpfen. Doch<br />

wer sich nicht beteiligt, der sollte<br />

dann auch nicht mitreden wollen.<br />

Dienstag,<br />

26. September<br />

Mittwoch,<br />

27. September<br />

15:30 Uhr Kleinkinder-Vorlesestunde, Leopoldinum (- 16:15<br />

Uhr)<br />

19:00 Uhr Gesundheit im Dialog, „Wenn die Schulter Stress<br />

macht“, Residenzhotel (- 20:30 Uhr)<br />

„Wenn die Schulter Stress macht“. Prof. Dr. Klostermann<br />

und Dr. Ute Pöschl-Müller referieren über Ursachen und<br />

Folgen von Erkrankungen des Schultergelenks. Im Anschluss<br />

beantworten sie Fragen zum Thema.<br />

19:30 Uhr Texte aus Deutschland „Weg sein – hier sein“,<br />

Grabbe-Gymnasium<br />

Donnerstag, 09:00 Uhr Brahms-Klavierwettbewerb Finalrunde, Hochschule<br />

für Musik, Eintritt frei. Weitere Termine: Donnerstag,<br />

28. September<br />

28. September, 18:00 Uhr<br />

18:00 Uhr Vortrag Arno Stern und André Stern „Starke<br />

Kinder - starke Menschen“, Sommertheater<br />

21:00 Uhr Poetry Slam Cup der guten Worte, Kaiserkeller<br />

Freitag,<br />

29. September<br />

Samstag,<br />

30. September<br />

Sonntag, 1.<br />

Oktober<br />

Montag, 2.<br />

Oktober<br />

Dienstag, 3.<br />

Oktober<br />

Pilzwochenende für Einsteiger, Rolfscher Hof (bis - Sonntag,<br />

01. Oktober)<br />

09:30 Uhr Kindertheater, Aula der Alten Schule am Wall<br />

(- 10:15 Uhr). Weitere Termine: Freitag, 29. September,<br />

11:00 Uhr.<br />

10:00 Uhr Unser kleines Pickertfest, Diekmanns Hof (-<br />

16:00 Uhr)<br />

19:30 Uhr 8. Hörfest Neue Musik: „Bekenntnisse“, Hangar<br />

21. Weitere Termine: Samstag, 30. September, 18:00 Uhr.<br />

Samstag, 30. September, 19:30 Uhr. Sonntag, 01. Oktober,<br />

18:00 Uhr. Montag, 02. Oktober, 20:00 Uhr. Dienstag, 03.<br />

Oktober, 18:00 Uhr. Dienstag, 03. Oktober, 20:00 Uhr.<br />

19:30 Uhr LIPPE LACHT - Comedy Show, <strong>Detmolder</strong><br />

Sommertheater (- 21:30 Uhr)<br />

19:30 Uhr Acapella-Konzert mit dem Vokal-Sextett Chapeau<br />

süß-sauer, Augustinum<br />

21:00 Uhr Letterbox Salvation, New Folk Sound, Kaiserkeller<br />

10:00 Uhr Weben im Museum: Auslese, LWL-Freilichtmuseum<br />

(- 17:00 Uhr)<br />

13:00 Uhr Electronic Circus - Live Music Festival, Sommertheater<br />

(- 23:00 Uhr)<br />

18:00 Uhr Musikalisch-kulinarisches Event Telemanns<br />

Tafelmusik, Johannes-Brahms-Musikschule<br />

19:30 Uhr Konzert „Was eine Truhe alles kann…“, Christuskirche<br />

19:30 Uhr Chansons und Gedichte, „Übers Meer, Leopoldinum<br />

21:00 Uhr Jump Session, Kaiserkeller<br />

10:00 Uhr Erntedankgottesdienst und Hoffest, Martin-<br />

Luther-Kirche<br />

17:00 Uhr Musikalische Vesper, Christuskirche<br />

18:00 Uhr Krumme Kulturnacht 2017, Krumme Straße /<br />

Unter der Wehme<br />

11:00 Uhr Vogelkundliche Führung, Auf Zupfiff gehorchen,<br />

LWL-Freilichtmuseum<br />

19:30 Uhr Konzert Nordwestdeutsche Philharmonie, Hochschule<br />

für Musik<br />

Donnerstag, 19:00 Uhr Stressbewältigung durch Achtsamkeit (MBSR),<br />

5. Oktober Haus des Gastes Berlebeck<br />

19:30 Uhr Aus den Tischreden des Martin Luther, Gemeindehaus<br />

Erlöserkirche<br />

Freitag, 6.<br />

Oktober<br />

14:00 Uhr Handarbeitscafé, Eine kreative Runde mit Kaffee<br />

und Tee. LWL-Freilichtmuseum (- 17:00 Uhr)<br />

20:00 Uhr Vortrag und Diskussion Johanna Paungger &<br />

Thomas Poppe: Vom richtigen Zeitpunkt, Buchhandlung<br />

Stephan Jaenicke<br />

20:00 Uhr Klangkosmos Weltmusik – Balkansambel, , Hangar<br />

21 - Kulturfabrik (- 21:30 Uhr)


<strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong> Nr. <strong>178</strong> 15. September 2017 Seite 22<br />

<strong>Kurier</strong>-Verlag<br />

GmbH & Co. KG<br />

www.kurier-verlag.de<br />

info@kurier-verlag.de<br />

32805 Horn-Bad Meinberg<br />

Kampstraße 10<br />

Telefon: 0 52 34 / 20 28-25<br />

Telefax: 0 52 34 / 20 28-29<br />

Internet:<br />

www.detmolder-kurier.de<br />

EMail:<br />

info@detmolder-kurier.de<br />

Redaktionsleitung:<br />

Manfred Hütte (verantwortlich)<br />

Redaktion:<br />

Holger Fretzer (hf)<br />

Anzeigenleitung:<br />

Manfred Hütte<br />

Telefon: 0 52 34 / 20 28 10<br />

Anzeigenberatung:<br />

Druck.Media.Service<br />

Harald Hütte<br />

Telefon: 0 52 34 / 20 44 99<br />

0172/5217252<br />

Telefax: 0 52 34 / 202 9898<br />

info@drucksachenwelt.de<br />

Freie redaktionelle Mitarbeiter:<br />

Redaktion Politik / Gesellschaft<br />

c/o karleins MedienService<br />

Karl-Heinz Niederkrüger (khN)<br />

Paderborner Str. 157<br />

32760 Detmold<br />

Tel. (0 52 31) 4640-77<br />

Fax (0 52 31) 4640-57<br />

Mail: detmolderkurier@karleins.de<br />

Horst Fr. Neumann<br />

Arnold Pöhlker<br />

Peter Radszuweit<br />

ERSCHEINUNGS-<br />

TERMINE 2017<br />

Nr. 179 Freitag, 6. Oktober 2017<br />

Nr. 180 Freitag, 27. Oktober 2017<br />

Nr. 181 Freitag, 24. November 2017<br />

Nr. 182 Freitag, 15. Dezember 2017<br />

Anzeigenschluss ist eine Woche vor dem Erscheinungstermin.<br />

Diese Ausgabe enthält in Teilauflagen Beilagen der FDP, Kreisverband<br />

Lippe, sowie der Raiffeisen Lippe-Weser AG zum Oktoberfest in<br />

Steinheim. Wir bitten unsere Leser um Beachtung.<br />

Jubiläums-Klassentreffen nach 50 Jahren Detmold<br />

Ehemalige Schüler des Bildungshauses<br />

Weerthschule treffen sich in Detmold<br />

Kürzlich trafen sich ehemalige<br />

Schüler der Weerthschule Detmold<br />

50 Jahre nach ihrer Schulentlassung<br />

im „Sudhaus“ in Liebharts Fachwerkdorf<br />

in Detmold. Die Organisatoren<br />

dieses Klassentreffens Marlies<br />

Hädicke und Wilfried Rott hatten alle<br />

ehemaligen Mitschüler des ersten<br />

Kurzschuljahres der 9. Klasse ausfindig<br />

gemacht und eingeladen. Diese<br />

neunte Klasse wurde aus den achten<br />

Klassen der Volksschule Klüt und der<br />

Weerthschule Detmold zusammengeführt.<br />

Im Juni 1967 war dann das<br />

erste Kurzschuljahr beendet.<br />

Ein Höhepunkt dieses Jubiläums-<br />

Klassentreffens war zweifellos<br />

eine Führung mit der Rektorin des<br />

Bildungshauses Weerthschule Iris<br />

Hansmann durch die seinerzeitige<br />

„Penne“. Schon bei der Ankunft der<br />

ehemaligen Klassenkameraden gab<br />

es viel Spaß. „Wer bist Du denn“ oder<br />

„tut mir leid, ich kann dich wirklich<br />

nicht erkennen ... „ war immer wieder<br />

zu hören. Jeder Teilnehmer bekam<br />

von den Initiatoren des Treffens<br />

eine gefüllte „goldene“ Schultüte.<br />

Für die süße Füllung hatte freundlicherweise<br />

„Liebharts Gesundkost“<br />

mit hochwertigen Produkten gesorgt.<br />

Die Geschichte der Schule und die<br />

heutigen Klassenzimmer unterschieden<br />

sich doch sehr von den damaligen<br />

Klassenzimmern, das konnten die<br />

Teilnehmer bei der hochinteressanten<br />

Besichtigung feststellen. Sogar von<br />

einem Hausgeist .Ferdinand“, der<br />

sich allerdings nicht zeigte, wußte<br />

Ehemalige Schüler der Weerthschule (v.l.) Wilhelm Avenhaus, Marlies Hädicke, Fritz Sander, Anke Westerwelle,<br />

Manfred Redöhl, Heidelinde Pomrehn, Alfred Sprenger, Inge Vatauer, Peter Müller, Pauline<br />

Hamann, Heinz Moritz, Wilfried Rott und Iris Hansmann (ehemalige Rektorin).<br />

Frau Hansmann zu berichten. Die<br />

ehemaligen Schüler bedankten sich<br />

bei der „Chefin“ des Bildungshauses<br />

mit einem Blumenpräsent für die<br />

Bereitschaft zur Durchführung dieser<br />

schönen Aktion.<br />

Nach einem gemeinsamen Abendessen<br />

im „Sudhaus“ in Liebharts<br />

Fachwerkdorf wurde sich dann eifrig<br />

an gemeinsame Erlebnisse erinnert<br />

und lebhaft diskutiert. Auch eine<br />

Klassenfahrt in das Landschulheim<br />

nach Gunzensried im Allgäu gab<br />

Anlaß zu netten Erinnerungen.<br />

Immer wieder wurden die Plätze in<br />

der eigens für dieses Klassentreffen<br />

stilvoll dekorierten Räumlichkeit<br />

im Restaurant „Sudhaus“ gewechselt<br />

um mit vielen der ehemaligen<br />

Mitschülerinnen und Mitschüler<br />

ein paar Worte zu wechseln. Gegen<br />

Mitternacht waren sich alle Teilnehmer<br />

dieses Klassentreffens nach 50<br />

Jahren einig einen wunderschönen,<br />

harmonischen Abend mit tollen<br />

Erinnerungen erlebt zu haben. PR<br />

Alle urheberrechtlichen Verwertungsrechte, insbesondere für Texte, Bilder,<br />

Zeichnungen und Anzeigen, liegen beim <strong>Kurier</strong>-Verlag. Das Reproduzieren<br />

ist ohne Genehmigung des Verlages nicht gestattet und wird strafrechtlich<br />

verfolgt. Der Verlag behält sich das Recht vor, eingereichte Texte und Bilder<br />

auch im Internet zu veröffentlichen. Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung<br />

eingereichter Texte und Bilder.<br />

Bei Nichterscheinen aus von dem <strong>Kurier</strong>-Verlag nicht zu vertretenden Gründen<br />

entsteht kein Anspruch auf Haftung bzw. Schadenersatz durch den Verlag.<br />

Für unverlangt eingesandte Bilder und Manuskripte kann keine Haftung<br />

übernommen werden; diese verbleiben im Verlag.<br />

Zur Zeit gilt Anzeigenpreisliste Nr. 1/2017. Druckauflage:<br />

32.300 Stück<br />

Improvisations-Ensemble Springmaus im Januar<br />

2018 zu Gast in Detmold<br />

Jukebox Live<br />

Die Springmaus kommt 2018 mit<br />

ihrer Jukebox im Gepäck nach Detmold.<br />

Diese wird mit mehr als nur<br />

Musik bestückt. Denn die Zuschauer<br />

bedienen die „Impro-Jukebox“ nach<br />

Lust und Laune. Nichts kommt aus<br />

der Retorte. Alles passiert live - im<br />

Hier und Jetzt. Dabei widmen sich<br />

die Springmäuse den Wünschen des<br />

Publikums, welches den Ton angibt.<br />

Das Ensemble kombiniert die Träume,<br />

Wünsche und Erlebnisse der<br />

Anwesenden mit unterschiedlichsten<br />

Zeiten, Musikrichtungen, Orten<br />

und Stimmungen. Die Palette der<br />

Springmaus-Jukebox reicht von spaßigen<br />

Melodien bis hin zu tragischen<br />

Momenten, vom himmelhochjauchzenden<br />

Musical bis zum herzzerreißenden<br />

Drama. Oder ganz einfach<br />

gesagt: „Jukebox Live“ beschert<br />

eine grandiose Improvisations-Show<br />

in der unvergleichlich humorvollen<br />

Springmaus-Manier - mit besonderer<br />

Note! Springmaus gastiert mit<br />

diesem Programm am Samstag, den<br />

13. Januar 2018, um 20 Uhr in der<br />

Stadthalle Detmold. Der Vorverkauf<br />

ist ab sofort eröffnet, weitere Termine<br />

und Informationen zur „Jukebox<br />

Live“-Tour oder zu Springmaus<br />

selbst unter www.springmaus.com.<br />

Das Improvisations-Ensemble Springmaus ist im Januar 2018 zu Gast<br />

in Detmold.<br />

Vogelkundliche Führungen im LWL-Freilichtmuseum Detmold ab dem 17. September<br />

Von Nesthockern und elterlicher Fürsorge<br />

In einer Jahreszeit, in der sich<br />

langsam aber sicher bereits die ersten<br />

Vögel auf den Weg gen Süden<br />

machen, widmet sich das LWL-<br />

Freilichtmuseum Detmold mit drei<br />

Führungen den Vögeln. Passend<br />

zum diesjährigen Themenjahr „Ene,<br />

mene, muh…“ erzählt Vogelkundler<br />

Dirk Grote im Museum des Landschaftsverbandes<br />

Westfalen-Lippe<br />

(LWL) interessante Geschichten zur<br />

„Kindheit“ der gefiederten Tiere.<br />

Wie werden Küken auf ihre Eltern<br />

geprägt? Warum gibt es für Nesthocker<br />

gute Gründe im „Hotel Mama“<br />

zu bleiben und warum sollte ein<br />

Vogel besser auf Zupfiff gehorchen?<br />

Diesen und weiteren Fragen geht<br />

der Experte in drei verschiedenen<br />

Geländerundgängen auf den Grund.<br />

Los geht es am Sonntag, den 17.<br />

September um 10 Uhr mit dem<br />

Thema „Konrad Lorenz lässt grüßen“.<br />

In der ersten Führung steht die<br />

Prägung der Küken auf ihre Eltern<br />

im Mittelpunkt. Am Freitag, den 29.<br />

September geht es dagegen um 11<br />

Uhr um die „Nesthocker und Nestflüchter“.<br />

Der dritte und letzte Termin<br />

vor dem Saisonende am 31. Oktober<br />

findet am Dienstag, den 3. Oktober<br />

um 11 Uhr unter dem Titel „Auf<br />

Zupfiff gehorchen“ statt. Treffpunkt<br />

ist für alle vogelkundlichen Veranstaltungen<br />

der Museumseingang.<br />

Die Rundgänge kosten jeweils einen<br />

Euro pro Person, hinzu kommt der<br />

Museumseintritt. Eine Anmeldung<br />

ist nicht erforderlich.


<strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong> Nr. <strong>178</strong> 15. September 2017 Seite 23<br />

Apothekenbereitschaft<br />

für Detmold bis zum 6. Oktober<br />

Unter www.akwl.de werden Ihnen die diensthabenden Apotheken angezeigt.<br />

Sie können auch, falls Sie außerhalb der normalen Öffnungszeiten<br />

Ihrer Apotheke Medikamentenbedarf haben, die kostenfreie Festnetznummer<br />

0800 00 22 833 anwählen, um die dienstbereite Apotheke in Ihrer Nähe<br />

zu erfragen (es werden immer bis zu vier der nächstliegenden Apotheken<br />

angesagt). Auch per Mobiltelefon ist die Anwahl unter der Nummer 22 8<br />

33 möglich. Hier fallen Kosten in Höhe von 69 Cent/Minute/SMS an. Der<br />

Apothekennotdienst gewährleistet die Arzneiversorgung in dringenden Fällen<br />

außerhalb der üblichen Öffnungszeiten. Der Notdienst beginnt um 9.00<br />

Uhr und endet am folgenden Tag um 9.00 Uhr. Außerhalb der gesetzlichen<br />

Öffnungszeiten ist eine Notdienstgebühr von 2,50 Euro zu zahlen. Die hier<br />

angegebenen Apotheken werden für den Suchbegriff „32756 Detmold unter<br />

www.akwl.de angezeigt“. Der <strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong> druckt hier die erste der<br />

angegebenen Apotheken ab. Alle Angaben ohne Gewähr.<br />

Notdienste in Detmold und Umgebung<br />

16. 9. Apo. zur Rose, Benekestr. 9, Detmold (Innenst.), 05231/974900<br />

17. 9. Falken-Apo., Paderborner Str. 36, Heiligenkirchen, 05231/47625<br />

18. 9. Wall-Apotheke, Mittelstr. 101, Horn, 05234/820100<br />

19. 9. MELVIGO Apo., Klingenbergstraße 31, Detmold, 05231/27444<br />

20. 9. Bahnhof-Apo., Bahnhofstr. 1, Detmold (Innenst.), 05231/22556<br />

21. 9. Elisabeth-Apo., Elisabethstr. 4, Detmold (Innenst.), 05231/28282<br />

22. 9. Engelbert-Kämpfer-Apo., Engelbert-Kämpfer-Str. 60, Lemgo,<br />

05261/14666<br />

23. 9. Eichholz-Apo., Hornsche Str. 138, Spork-Eichholz, 05231/59319<br />

24. 9. Bad-Apotheke, Parkstr. 55, Bad Meinberg, 05234/9762<br />

25. 9. Apotheke an der Post, Bismarckstr. 17, Detmold, 05231/92300<br />

26. 9. LaVie-Apotheke, Ernst-Hilker-Str. 15, Detmold, 05231/3031615<br />

27. 9. Apotheke am Leopoldinum, Hornsche Straße 47, Detmold,<br />

05231/3080380<br />

28. 9. Einhorn-Apotheke, Hornscher Weg 104, Brake, 05261/87370<br />

29. 9. Südholz-Apotheke, Lagesche Str. 31, Detmold (Innenst.),<br />

05231/22882<br />

30. 9. Kronen-Apotheke, Mittelstr. 33, Horn, 05234/2538<br />

1. 10. Markt-Apo., Lange Str. 38, Detmold (Innenst.), 05231/25300<br />

2. 10. Apo. Hiddesen, Theodor-Heuss-Str. 1, Hiddesen, 05231/8444<br />

3. 10. Teutoburg-Apo., Bielefelder Str. 561, Pivitsheide, 05232/987700<br />

4. 10. Apotheke am Leopoldinum, Hornsche Straße 47, Detmold,<br />

05231/3080380<br />

5. 10. Apotheke zur Rose, Benekestr. 9, 32756 Detmold (Innenst.),<br />

05231/974900<br />

6. 10. Hasselbach-Apo., In den Benten 10 F, Pivitsheide, 05232/87836<br />

Neuer Kurs „Autogenes Training“ startet bei der<br />

VHS am 20. September<br />

Stressabwehr mit Hilfe von<br />

Entspannungstraining<br />

Die Volkshochschule Detmold bietet einen neuen Kurs zur Stressabwehr<br />

an. Durch Eigensuggestion wird hierbei ein Zustand tiefer Entspannung und<br />

Ruhe und damit auch Erholung erreicht. Mit Hilfe von autogenem Training<br />

lassen sich Ausgeglichenheit, Belastbarkeit, Leistungsfähigkeit und Konzentrationsvermögen<br />

steigern. Vielfältigen körperlichen Beschwerden, die<br />

infolge von Überforderung, Mehrfachbelastung, Ärger oder Lärm entstehen,<br />

kann durch die regelmäßige Anwendung dieser Entspannungsmethode<br />

vorgebeugt werden. Der Kurs beginnt am Mittwoch, den 20. September<br />

und findet jeweils in der Zeit von 18.15 bis 19.45 Uhr in der Alten Schule<br />

am Wall im Raum 108 statt. Die Kursgebühr beträgt 59,20 Euro. Weitere<br />

Informationen und Möglichkeiten zur Anmeldung sind erhältlich unter<br />

der Telefonnummer 05231/977-232 oder auf der Homepage www.vhsdetmold-lemgo.de.<br />

Notdienste in<br />

Detmold<br />

Tierärztlicher Notdienst: kann<br />

unter der Nummer des Tierarztes<br />

erfragt werden. Zahnärztlicher<br />

Notdienst: Für Detmold an Sonnund<br />

Feiertagen unter Tel. 0 52 31/2<br />

50 25 zu erreichen. Behandlung von<br />

10 bis12 Uhr und von 17 bis 18 Uhr.<br />

Krisentelefon Lippe: 05231/3 33 77<br />

sonntags bis donnerstags von 18 bis<br />

22 Uhr, freitags und samstags von<br />

18 bis 6 Uhr des Folgetages, montags<br />

und donnerstags von 10 bis 12<br />

Uhr. Kinder- und Jugendtelefon:<br />

Montag, Mittwoch und Freitag von<br />

15 bis 18 Uhr. Giftnotruf: Tel.<br />

0228/1924-0, Krankentransport:<br />

Tel. 0 52 31 / 1 92 22, Feuerwache-<br />

Rettungsdienst: 112, Polizei: 110.<br />

Kinderärztlicher Notdienst: Die<br />

kinder- und jugendärztliche Notfallpraxis<br />

für den Kreis Lippe im<br />

Medicum Detmold, Röntgenstraße<br />

16, 32756 Detmold (Eingang gegenüber<br />

der Klinik-Notaufnahme).<br />

Öffnungszeiten der Notfallpraxis<br />

sind montags, dienstags und donnerstags<br />

von 18 bis 21 Uhr, freitags<br />

und mittwochs von 13 bis 21 Uhr, an<br />

Wochenenden und Feiertagen von 9<br />

Uhr bis 21 Uhr. Nach 21 Uhr sollen<br />

sich Patienten an die Notfallannahme<br />

des Klinikums Lippe wenden, so die<br />

Bezirksstelle Detmold der KVWL.<br />

Konzert am 8. Oktober<br />

in der Kirche in<br />

Pivitsheide<br />

Irgendwas<br />

bleibt<br />

Einen Streifzug durch 25 Jahre<br />

Chorgeschichte mit dem Titel<br />

„Irgendwas bleibt“ präsentiert der<br />

Frauenchor Chorelei Detmold am<br />

Sonntag, 8. Oktober, um 16 Uhr<br />

in der evangelisch-reformierten<br />

Kirche in Pivitsheide. Unter<br />

der Leitung von Ute Sabel steht<br />

Traditionelles und Modernes<br />

ebenso auf dem Programm wie<br />

ausgewählte Lieblingsstücke der<br />

Sängerinnen. Auch der junge Chor<br />

„Soundtrack“ unter der Leitung<br />

von Eva Maria Pawellek trägt zum<br />

Gelingen des Konzertes bei. Für<br />

Instrumentaleinlagen sorgt das<br />

Duo „2 Plus“ mit Piotr Techmanski<br />

mit Saxophon und Klarinette<br />

sowie Stefan Claßen am Klavier.<br />

Rollatortag NRW am 21. September auf dem <strong>Detmolder</strong> Bahnhofsvorplatz<br />

Sicherer mit Rollatoren unterwegs<br />

Der Rollatortag NRW bietet die<br />

Möglichkeit, Fahrgäste über den<br />

sicheren Umgang mit Rollatoren<br />

in Bus und Bahn zu informieren<br />

und eine breite Öffentlichkeit für<br />

die besonderen Bedürfnisse von<br />

Rollator-Nutzern in öffentlichen<br />

Verkehrsmitteln zu sensibilisieren.<br />

In über 20 Städten in NRW findet<br />

dieser Aktionstag während der europäischen<br />

Woche der Mobilität im<br />

September 2017 statt. Die Stadtverkehr<br />

Detmold GmbH und die<br />

Kommunale Verkehrsgesellschaft<br />

Lippe GmbH laden ihre Kunden<br />

zu einem abwechslungsreichen und<br />

informativen Programm am Donnerstag,<br />

den 21. September nach<br />

Detmold ein.<br />

Gemeinsam mit zahlreichen lokalen<br />

Partnern werden praktische Hilfestellung<br />

zur Nutzung von Rollatoren in<br />

Bus und Bahn gegeben. Von 9 bis 13<br />

Uhr können interessierte Fahrgäste<br />

praktische Übungen auf dem Rollator-Parcours<br />

und einen kostenlosen<br />

Technik-Check für alle Rollatoren<br />

absolvieren. Die Teilnehmer können<br />

üben, wie man mit einem Rollator<br />

Unebenheiten überwindet, Kurven<br />

fährt, Bordsteine und Schrägen<br />

meistert, bremst, sich sicher hinsetzt<br />

und wieder aufsteht.<br />

Im Fokus liegt dabei die sichere<br />

Nutzung von Bus und Bahn. Rollator-Nutzer<br />

erfahren, wie sie sich<br />

an Haltestellen und beim Ein- und<br />

Ausstieg richtig verhalten und was<br />

während der Fahrt mit öffentlichen<br />

Verkehrsmitteln zu beachten ist.<br />

Zusätzliche Informationsstände<br />

der Bahnhofsmission Lippe, des<br />

Ehrenamtsbüros und der ÖPNV-<br />

Anbieter runden das Angebot ab.<br />

Workshop zum Thema Bewerbung am 10. Oktober<br />

Erfolgreich bewerben<br />

Am Dienstag, den 10. Oktober,<br />

findet im Berufsinformationszentrum<br />

(BiZ) der Agentur für Arbeit<br />

Detmold in der Wittekindstraße<br />

2 ein Workshop zu dem Thema<br />

„erfolgreich bewerben“ statt.<br />

Beginn ist um 9 Uhr. Teilnehmer<br />

sollten eine Dauer von zwei bis<br />

drei Stunden einplanen. Das<br />

Programm des Workshops ist<br />

vielfältig – Stellenrecherche, Analyse<br />

von Stellenanzeigen, Tipps zum<br />

Erstellen einer Bewerbungsmappe,<br />

Infos zur Online-Bewerbung und<br />

zu Initiativbewerbungen, denn das<br />

Ziel der Veranstaltung lautet ganz<br />

klar: „Erfolgreich bewerben!“ Es<br />

können im Rahmen der dreistündigen<br />

Veranstaltung keine Bewerbungsunterlagen<br />

erstellt werden, aber<br />

alle Teilnehmer erhalten Material<br />

und umfassende Kenntnisse, um<br />

anschließend selbständig die eigenen<br />

Bewerbungen erstellen zu<br />

können. Thomas Sanders, Leiter<br />

des Berufsinformationszentrums,<br />

führt durch die Veranstaltung. Die<br />

Teilnahme am Workshop ist kostenfrei,<br />

eine Anmeldung ist jedoch<br />

erforderlich: Diese kann unter der<br />

Telefonnummer 05231 610-222<br />

oder per E-Mail unter detmold.<br />

biz@arbeitsagentur.de erfolgen.<br />

Kleinanzeigen<br />

IHR PROJEKT<br />

mbH & Co. KG<br />

Unsere Herausforderung!<br />

Energetische Sanierung - Schlüsselfertiger Bau<br />

Altbausanierung - Gewerbebau - Hochbau<br />

Ludwigweg 31 - 33184 Altenbeken<br />

Telefon: 05255 - 932-356 - Telefax: 05255 - 932-472<br />

www.bgs-schulz.de<br />

Sie können Kleinanzeigen und Stellenanzeigen telefonisch<br />

unter 05234-2028-25 bestellen. Es ist auch eine bequeme<br />

Online-Bestellung für Kleinanzeigen möglich unter www.<br />

detmolder-kurier.de/Kleinanzeigen. Bitte halten Sie dafür<br />

Ihre Bankverbindung parat.<br />

Rest Doppelstabmatten<br />

Tel. 0 173 / 26 80 865<br />

Haus-Flohmarkt im<br />

ehemaligen Brunnen-Café Förster,<br />

Bad Meinberg, Brunnenstraße 78.<br />

Freitag, 22. Sept.,<br />

Samstag, 23. Sept.,<br />

Sonntag, 24. Sept., von 10-17 Uhr


<strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong> Nr. <strong>178</strong> 15. September 2017 Seite 24<br />

Kursstart der literarischen Krabbelgruppe<br />

am 26. September<br />

<strong>Detmolder</strong> Büchermäuse<br />

Es ist wieder soweit: Am Dienstag, den 26. September, startet um 9.15<br />

Uhr, unter Leitung der staatlich anerkannten Erzieherin Nadine Schulte,<br />

der nächste literarische Krabbelgruppenkurs der Stadtbibliothek Detmold.<br />

Der Kurs hat zum Ziel, bereits die kleinsten Kinder mit dem Medium Buch<br />

und dem Spaß, der darin steckt, vertraut zu machen. Begleitet werden die<br />

Kursstunden von festen Ritualen, sodass für die Kinder ein Wiedererkennungseffekt<br />

entsteht. So beginnt zum Beispiel jede Stunde mit einem<br />

wiederkehrenden Begrüßungslied und endet mit einem Abschiedslied.<br />

Sprachförderung beginnt schon bei den ganz Kleinen.<br />

Durch Zuhören und aktives Sprechen erlernen die Babys die Sprache und<br />

bilden ihren passiven Wortschatz. Da Babys und Kleinkinder den Gleichklang<br />

von Reimen und Texten mit Rhythmus oder Melodie lieben, werden<br />

im Kurs allen interessierten Müttern und Vätern mit Säuglingen im Alter<br />

von neun bis 15 Monaten Kniereiter, Fingerspiele und Lieder vermittelt,<br />

die gemeinsam mit den Babys umgesetzt werden. Darüber hinaus lernen<br />

die Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer geeignete erste Bilderbücher<br />

für ihre kleinen Mäuschen kennen und bekommen einige wenige ausgewählte<br />

Ratgeber beispielsweise zu den Themen Schlafen, Gesundheit und<br />

Sprachförderung vorgestellt. Außerdem erhalten natürlich die teilnehmenden<br />

Eltern die Gelegenheit, der Kursleitung Fragen zu stellen und sich<br />

gegenseitig auszutauschen. Damit auch die kleinen Büchermäuschen nicht<br />

zu kurz kommen, werden ihnen nicht nur einige Spielmaterialien für die<br />

Kursstunden zur Verfügung gestellt, sondern es soll auch das gemeinsame<br />

Lesen, beziehungsweise Anschauen von Bilderbüchern praktiziert und die<br />

eine oder andere Bastelei für sie angefertigt werden.<br />

Der Büchermäuse-Kurs findet an sechs aufeinander folgenden Dienstagvormittagen<br />

statt und die Teilnahme kostet sechs Euro. Aufgrund der<br />

Renovierungsvorbereitungen in der Stadtbibliothek findet der Büchermäuse-<br />

Kurs übergangsweise im Haus Münsterberg, Hornsche Straße 38, statt. Da<br />

es sich um eine geschlossene Gruppe mit nur begrenzter Teilnehmerzahl<br />

handelt, wird um verbindliche Anmeldung bis zum Donnerstag, den 21.<br />

September, unter der Telefonnummer 05231-309417 oder per Mail an<br />

k.blume@detmold.de gebeten.<br />

Klaus-Peter Hufer gab Tipps zum Umgang mit<br />

Stammtischparolen<br />

Voller Vorurteile<br />

„Ich habe nichts gegen Ausländer,<br />

aber…“, „Man wird doch wohl noch<br />

sagen dürfen…“ – solche Sätze sind<br />

Einflugschneisen für Gespräche, die<br />

keine sind, erklärte der Politologe<br />

und Erwachsenenbildner Professor<br />

Doktor Klaus-Peter Hufer von der<br />

Uni Duisburg-Essen den Zuhörern<br />

seines interaktiven Vortrags im Landeskirchenamt<br />

in Detmold. Etwa 70<br />

Interessierte waren auf Einladung des<br />

Referates für Ökumene und Mission<br />

der Lippischen Landeskirche gekommen,<br />

um sich Tipps zu holen, wie<br />

man Stammtischparolen wirksam<br />

entschärfen kann.<br />

Hufer hat dafür ein Argumentationstraining<br />

entwickelt, mit dem<br />

er bekannt geworden und in der<br />

ganzen Bundesrepublik auf Seminaren<br />

und Vorträgen unterwegs ist.<br />

Seine Begleiter seitdem: Schlimmste<br />

Beschimpfungen, vor allem über die<br />

sozialen Medien. Diese gesellschaftlichen<br />

Entwicklungen, eine zunehmende<br />

Verrohung und Aggressivität<br />

oder auch eine Mentalität, die sich nur<br />

noch am Mehrwert und Nutzen von<br />

Menschen orientiert, bewegten auch<br />

die Zuhörer, mit denen Hufer schnell<br />

– moderiert von Sabine Hartmann<br />

– in ein intensives Gespräch kam.<br />

Studien hätten ergeben, dass 30 Prozent<br />

der Menschen in Deutschland<br />

ein rechtspopulistisches Weltbild<br />

haben. Unsicherheit angesichts von<br />

Zuwanderung und gesellschaftlichen<br />

Veränderungen ließen Menschen sich<br />

auf das zurückziehen, was Ihnen sicher<br />

erscheine - wie die Fokussierung<br />

auf Nation und Rasse. Doch: „Die<br />

globalisierte Welt lässt sich nicht<br />

mehr abschotten“, so Hufer, „wir<br />

müssen lernen, damit umzugehen.“<br />

Für den Umgang mit populistischen<br />

Parolen, die voller Vorurteile,<br />

diskriminierend, verallgemeinernd<br />

und mit einem Schein-Wissen<br />

versehen seien, vermittelte er den<br />

Zuhörern Handlungsempfehlungen.<br />

Parolen begegneten einem überall:<br />

Im Gespräch am Gartenzaun, mit<br />

Arbeitskollegen, bei der Familienfeier.<br />

Es fielen Sätze wie „Ausländer<br />

sind kriminell, nehmen uns die<br />

Arbeitsplätze weg, Ausländer sind<br />

faul und wollen nicht arbeiten“ – oft<br />

stünden Migranten im Mittelpunkt.<br />

Aber auch Verschwörungstheorien<br />

wie „den Klimawandel gibt es<br />

nicht – da stecken Wirtschaftsinteressen<br />

dahinter“, gehörten mit dazu.<br />

„Lehnen Sie Kategorisierungen ab<br />

und versuchen Sie Verallgemeinerungen<br />

aufzulösen“, war ein Rat,<br />

den der Politologe gab. „Spricht Ihr<br />

Gegenüber etwa über „die Politiker“<br />

oder „die Flüchtlinge“, erfragen Sie<br />

ganz konkrete Beispiele.“ Es gebe<br />

auch nicht „die Ausländer“, stellte<br />

Klaus-Peter Hufer fest: „Es gibt den<br />

griechischen Arzt ebenso wie den<br />

spanischen Gemüsehändler oder den<br />

schwedischen Touristen“.<br />

Je nach Thema und Situation könne<br />

man auch versuchen, im Gespräch<br />

Verbündete zu gewinnen oder Brücken<br />

zu bauen, indem man zugebe,<br />

dass man sich selbst auch erst mit<br />

der sich verändernden deutschen<br />

Gesellschaft arrangieren müsse<br />

und dass es Probleme gebe, die zu<br />

bewältigen seien.<br />

Zu fragen wäre dann: „Aber was<br />

wäre die Alternative?“ Mit Ironie<br />

arbeiten sei auch eine gute Möglichkeit.<br />

Hier hatte ein Zuhörer eine Idee<br />

der Erwiderung und die Lacher auf<br />

seiner Seite: „Wenn die Ausländer<br />

doch nicht arbeiten wollen, können<br />

sie uns auch nicht die Arbeitsplätze<br />

wegnehmen“.<br />

Öffentliche Führung „Lippske Dönekes“ am 16. September<br />

Erlebnistour durch Detmold<br />

Die berühmte Erlebnisführung „Lippske Dönekes“ mit<br />

Henning Diekmann als Diekmanns Fritze, der lippische<br />

Schütze, die singende Schnapsflasche, findet für dieses<br />

Jahr zum letzten Mal öffentlich statt. Man muss keine<br />

Geschichten oder Personen erfinden, Detmold ist voll<br />

von Geschichte und Geschichten. So geht es durch die<br />

schöne <strong>Detmolder</strong> Altstadt. Typisch lippische Eigenheiten,<br />

Ausdrücke und kulinarische Genüsse werden in<br />

Wort und Lied erklärt. Natürlich haben auch berühmte<br />

Persönlichkeiten ihren Platz in der Führung. Brahms,<br />

Grabbe, Hermann der Cherusker oder der fliegende<br />

Apotheker Wellmann. Die beiden lippischen Leitsätze<br />

erklären auch den tatsächlichen Ort der Varusschlacht:<br />

Detmold. Die bekannten lippischen Lieder, wie „Lippe<br />

Detmold eine wunderschöne Stadt“, „Zu 70 da zogen die<br />

lippischen Schützen“ oder „Als die Römer frech geworden“<br />

sind natürlich mit von der Partie. Manche in anderer<br />

Form als erwartet, aber immer zum Mitsingen geeignet.<br />

Natürlich werden auch ernste Themen wie Glaube,<br />

Hexenverfolgung, Revolution und Kösters Kampe nicht<br />

ausgespart, aber auf ganz eigene lippische Art interpretiert.<br />

Insgesamt erwartet den Besucher viel Stadt- und<br />

Landesgeschichte, Lieder und Anekdoten und viel Raum<br />

zum Schmunzeln. Treffpunkt ist die Rathaustreppe des<br />

<strong>Detmolder</strong> Marktplatzes, Erwachsene zahlen sechs Euro,<br />

Ermäßigte müssen nur drei Euro bezahlen. Die Führung<br />

dauert zirka eine Stunde. Für private Gruppen ist der<br />

Erlebnisgang „Lippske Dönekes“ weiterhin unter www.<br />

Erlebnisgang-Detmold.de oder tourist.info@detmold.de<br />

buchbar. Für das Jahr 2018 sind bereits weitere öffentliche<br />

Termine in der Planung.<br />

„Diekmanns Fritze“ versteht es, eine Menge an<br />

Leuten zu unterhalten.<br />

Stadtführung für<br />

Besucher und<br />

Einwohner<br />

am 17. September<br />

Klatsch und<br />

Tratsch in der<br />

Residenzstadt<br />

Am Sonntag, den 17. September,<br />

gibt es die Möglichkeit, Cornelia<br />

Müller-Hisje auf ihrem Weg durch<br />

die Residenzstadt zu begleiten.<br />

Hierbei kann man unter anderem<br />

erfahren, wer in den Bürgervillen der<br />

Allee wohnte und was die Menschen<br />

des 19. Jahrhunderts in Detmold<br />

bewegte.<br />

Wer behauptete, dass in Detmold<br />

so viel Kultur wie auf dem Nordpol<br />

sei? Wer nannte Detmold eine schöne<br />

Stadt, die „weit mehr Dreck als Häuser<br />

hat“? Und hatten diese Kritiker<br />

vielleicht sogar Recht? Auf dem<br />

Rundgang gibt es die Möglichkeit,<br />

Detmold aus einem völlig neuen<br />

Blickwinkel zu sehen. Treffpunkt ist<br />

um 14 Uhr am Friedrichstaler Kanal<br />

gegenüber dem Lippischen Hof. Die<br />

Kosten sind sechs Euro pro Person,<br />

die Dauer des Rundgangs beträgt<br />

zirka 90 Minuten.<br />

Stammtischparolen entschärfen: Sabine Hartmann konnte im Landeskirchenamt<br />

in Detmold Klaus-Peter Hufer begrüßen.

Hurra! Ihre Datei wurde hochgeladen und ist bereit für die Veröffentlichung.

Erfolgreich gespeichert!

Leider ist etwas schief gelaufen!