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MQHerbst 2017

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03

SEP / OKT / NOV 2017

Das Artland-Magazin.

www.artland-magazin.tv

Themen:

4 SCHULEN

5 MÖGLICHKEITEN

Das Schulzentrum des

Christl. Krankenhauses

GOLD AUS

OSLO

Badberger Turner der

Gruppe „In Motion“

HERBST

im Artland

...seine schönsten Seiten!

THEATER-

PROJEKT

So richtig

falsches Theater

OKTOBERFEST-

JUBILÄUM

10. Oktoberfest

der Burgmannskapelle

DIE

NUTRIA

Bereicherung oder

Schädling u. Plage


CHRISTLICHES KRANKENHAUS

QUAKENBRÜCK

0 54 31. 15-0 www.ckq-gmbh.de

Medizinische Klinik (150 Betten)

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> Gastroenterologie/

Allgemeine Innere

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Angiologie

> Pneumologie

Chirurgische Klinik (110 Betten)

> Allgemeinchirurgie

> Gefäßchirurgie

> Unfallchirurgie/

Orthopädie

> Neurochirurgie/

Wirbelsäulenchirurgie

> Plastische Chirurgie

Rekonstruktive Chirurgie

Ästhetische Chirurgie

Handchirurgie

> Visceralchirurgie

Zentrum für Psychologische

und Psychosoziale Medizin

> Psychiatrie (80 Betten)

> Tagesklinik (12 Betten)

> Psychosomatik (30 Betten)

> Tagesklinik (12 Betten)

Neurologie (50 Betten)

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Schlaganfall, Hedon Klinik/AOK

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Anästhesie, Intensivmedizin,

Interdisziplinäre Schmerztherapie

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Medizinisches Versorgungszentrum

am Christlichen

Krankenhaus Quakenbrück

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Bachelor of Science in der

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betrieben durch das St. Josefs-

Hospital Cloppenburg

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Artland

> Christliches Krankenhaus

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eine interdiszipl. Zusammenarbeit

der Anästhesie, Neurochirurgie,

Neurologie, Radiologie

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Anästhesie

Urologisches Zentrum

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Krankenhaus der St. Anna

Klinik Löningen

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Unfallchirurgie, Wiederherstellungschirurgie/Orthopädie,

Neurochirurgie,

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Balance – Institut für Prävention

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Löningen / Quakenbrück

Ärztliche Komplementärmedizin,

Ärztliche Akupunktur, Podologie

Christliches Krankenhaus Quakenbrück gemeinnützige GmbH – Danziger Straße 2, 49610 Quakenbrück, Telefon 0 54 31. 15-0, www.ckq-gmbh.de

Geschäftsführer: Heinrich Titzmann | Prokuristin: Andrea Netheler | Aufsichtsrat: Vorsitz Anke Markus, Claus Peter Poppe

St. Anna Klinik Löningen gemeinnützige GmbH: in Trägerschaft des Christlichen Krankenhauses Quakenbrück und der St. Anna-Stiftung Löningen

Geschäftsführer: Heinrich Titzmann | Gesamtprokura: Andrea Netheler, Eberhard Ficker | Vorsitz Gesellschafterversammlung: Anke Markus, Claus Peter Poppe


Das ist ja interessant...

EDITORIAL

LIEBE LESERIN, LIEBER LESER,

Über die Hälfte des Jahres ist bereits wieder um.

Alle 14 Tage neu!

©Fotolia/aletia2011

Der Sommer, wenn er überhaupt als

solches bezeichnet werden konnte,

ist fast vorbei und der Herbst klopft

bereits an der Tür.

Es ist die Zeit, wo langsam die

„Draußen-Events“ abgelöst werden

von vielen interessanten und

abwechslungsreichen Veranstaltungen

in Theatern, Hallen, Museen und

anderen Einrichtungen, so auch hier

bei uns im Artland.

Viele stellen wir in dieser Ausgabe

vor. Lassen Sie sich davon inspirieren.

Sicherlich ist auch für unsere Leser

etwas Interessantes dabei.

Darüber hinaus gibt es natürlich

einige Geschichten, viel Kultur und

spannend aufbereitete Informationen

der lokalen und regionalen Geschäftswelt.

Wir wünschen viel Spaß

beim Schmökern und Entdecken!

Die Lokalzeitung für den nördlichen

Landkreis Osnabrück, Südoldenburg und

einen (kleinen) Teil des Emslandes

Redaktion und Anzeigenannahme:

Kreuzstr. 1 · 49610 Quakenbrück · Tel. (05431) 90 48 51

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IN DIESEM MAGAZIN

Ihre Redaktion

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Titelfoto: Detlef Bülow

4/5 Unternehmertag ILEG

6/7 Schulzentrum CKQ

8-13 Gold aus Oslo

14-17 Pflanzenparadies in Badbergen

18-21 100 Jahre LIONS International

22-25 Ev. Arbeiterverein Quakenbrück

26/27 Renntag mit Herz

31 Neues zum Fracking

32/33 10. Oktoberfest

34/35 Kinderseite Herbst

36-40 So richtig falsches Theater

44/45 Ausstellung auf Gut Vehr

48-51 Die Nutria

54/55 Schüler auf Zeitreise

56 Programm Theaterwerkstatt

60 Buchtipps

61 Kreuzworträtsel

62/63 Kinotipps

64/65 Veranstaltungskalender

66 Impressum


Das Artland-Magazin.

Der Gastgeber

Unternehmertag war Magnet

und Vernetzungschance zugleich

Vier Samtgemeinden luden ein –

Netzwerke und Konfliktmanagement im Fokus

Daniela A. Ben Said

Unsere qualifizierten und erfahrenen Fachkräfte

bieten Ihnen die Hilfe, die Sie zu Hause brauchen.

SOZIALSTATION – AMBULANTE PFLEGE UND GESUNDHEIT

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Ansprechpartner: Herr Rolfes (Pflegedienstleitung/Prokurist) · Frau Hoffmann (Verwaltung)

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4 | mq Ausgabe rolfes@ambulantes-gesundheitszentrum-artland.de Herbst 2017

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UNTERNEHMERTAG 2017

Unternehmertag – dieser nüchtern-sachliche

Begriff lässt

kaum ahnen, wie attraktiv die

Veranstaltung ist, die jährlich

Firmeninhaber und Persönlichkeiten

aus Wirtschaft und Politik, eben

„Entscheidungsträger“ im wahrsten

Sinne des Wortes, zusammenführt. Die

Samtgemeinden Artland, Bersenbrück,

Fürstenau und Neuenkirchen, allesamt

aus der ILEK-Region Nördliches Osnabrücker

Land, hatten eingeladen, und 150

Teilnehmer strömten nach der Besichtigung

lokaler Betriebe in die Räume der

REW REGENIS Regenerative Wirtschaftssysteme

GmbH, um neue Kontakte zu

knüpfen und alte zu erneuern, kurz

gesagt: Sich intensiver zu vernetzen. Außergewöhnlich,

aber spannend fiel das

Referat von Daniela A. Ben Said – Psychologin,

Entertainerin und Buchautorin

– zum brisanten Thema „Konfliktmanagement“

aus.

„Der Unternehmertag ist eine feste

Größe im Veranstaltungsangebot der

heimischen Wirtschaft“ sagte Samtgemeindebürgermeister

Claus Peter Poppe

in seiner Eröffnungsrede. „ILEK“ – Integriertes

Ländliches Entwicklungskonzept –

sei zwar ein komplizierter Begriff, aber

ein sehr dynamisches Projekt. Der Besuch

von Landrat Michael Lübbersmann belege,

welchen Wert der Landkreis seiner

nördlichen Region beimesse. Es sei kein

Zufall, dass ausgerechnet die Neustadt

als Ausrichtungsstandort gewählt

wurde, denn diese habe sich nach der

Kynast-Pleite sehr positiv entwickelt.

Das Vorbereitungsteam habe ganze

Arbeit geleistet: „Das Interesse am Networking

ist groß!“ betonte er.

Ja, es gehe um Vernetzung, bestätigte

das Kreisoberhaupt. Am Beispiel kreativer

junger Firmen und verschiedener

„Joint Ventures“ zeigte Lübbersmann

auf, wie vielversprechend unternehmerische

Ideen sein können – so etwa das

naturnahe Mischfutter eines Betriebes

aus Bippen, das auf der EQUITANA als

erfolgreiches Produkt einschlug. Unternehmensnachfolge,

Existenzgründungen

und den Fachkräftemangel gelte es anzupacken;

daran sei auch die WIGOS

interessiert. „Wenn sich ein Landrat auf

starke Unternehmer verlassen kann,

macht es Spaß, Landrat zu sein !“ schloss

er.

Aufhorchen ließ Dr. Dieter Schillingmann,

Gastgeber in der früheren Kynast-

Betriebsstätte, mit seinen Thesen zu

ökologischen Innovationen, Schwerpunkt

und Ziel seiner Firma REGENIS: „Was wir

brauchen, ist nicht nur ein Produkt, wir

brauchen auch einen Markt dafür“ war

sein Credo. Jede Stunde ändere sich der

Strompreis – wer im Wettbewerb mithalten

wolle, müsse wach sein.

Erstes Highlight des Unternehmertages

war die Verleihung eines Preises an

einen Auszubildenden. Thomas Kohne,

aktuell Schuldirektor der Berufsbildenden

Schulen Bersenbrück, und Sven Büsing,

Leiter der dortigen Arbeitsagentur,

machten es spannend, behaupteten sogar,

der Markt für Ausbildungsanwärter

habe sich komplett umgedreht, die Bewerber

hätten heute quasi die Wahl. Ein

Film zum Thema „Berufschancen eines

jungen Flüchtlings“ ließ Möglichkeiten

für junge Vertriebene erkennen, sich in

der Bundesrepublik ausbilden zu lassen.

„Mir gefällt die Abwechslung zwischen

Theorie und Praxis“ sagte der Protagonist

und Preisträger, ein junger Syrer, Mechatronik-Azubi

der Autofirma Fehrmann

aus Gehrde. Er fasste seinen Dank für

die Ehrung in kurze Worte: „Ich wünsche

einen schönen Abend“ sagte er trocken

und hatte die erwartungsvoll Lauschenden

– und Lacher – auf seiner Seite. „Es

macht Spaß, mit ihm zu arbeiten“ lobte

der Chef des Gehrder Autohauses. Man

glaubte es ihm.

Und dann betrat sie die Bühne – Daniela

A. Ben Said, Unternehmensberaterin,

Kommunikationstrainerin, Heilpraktikerin,

(Tier-)psychologin, ja, alles in allem

ein Allroundgenie. Kaum denkbar, von ihrem

Auftritt und Vortragsstil nicht gefesselt

zu sein. „Motivation ist der Schlüssel

zu allem“ verspricht ihre Broschüre, und

genau das brachte sie meist glaubhaft

rüber. Es gebe Typen, die „Yes-butter“

seien, aber ebenso viele „Why-notter“.

Unternehmer müssten Konflikte lösen,

sonst drohten schwer zu steuernde

Spannungen im Betrieb. Angst, Widerstand,

Spannung und Neugier seien

Triebfedern bei neuen Erfahrungen im

Leben – auch bei Führungskräften.

Die Rednerin – nach eigenen Worten „dialogisch,

infoblüffend und strategierig“

– wirbelte über die Bühne, lobte, lockte,

weckte Neugier, beherrschte das Spiel

mit verschiedenen Tonlagen und bedeutungsvollen

Pausen. „Nichts ist scheißer

als Platz 2 !“ – solche Zitate sorgten für

Kopfnicken im gut gefüllten Auditorium.

„Nur das Verhalten von Mitarbeitern

kritisieren, nie die Person“ das erzeugte

eher skeptische Mienen, denn – wie soll

man das trennen ? Kommunikationsregeln

wie „Auch Schweigen aushalten“

oder „Stelle gute Fragen“ fanden dagegen

Anklang.

Überzeichnung macht anschaulich,

könnte man sagen, und das gelang der

quirligen Referentin perfekt, die sich

schon 1995 selbstständig gemacht hatte

und reichlich Erfahrungen mitbrachte.

Entscheidungen seien oft angstgesteuert.

„Alle Konflikte nach ‚unten‘ kriegen

Sie gelöst!“ Wenn jedoch gemeinsame

Ziele nicht mehr übereinstimmten, gebe

es schwerlich Lösungen. Ein Guthabenkonto

mit 86.400 Sekunden bekäme

jeder Mensch täglich geschenkt. Frauen

flüchteten gerne ins Shopping, ehe sie

lösungsorientiert vorgingen. Sie selbst

habe sich stattdessen mal in die Wüste

zurückgezogen, sagte die passionierte

Falknerin.

„Gott platziert die besten Dinge im Leben

hinter deiner Angst“ zitierte sie Will

Smith, der im Kurzfilm einen Fallschirm-

Absprung als Grenzerfahrung erlebte.

„Wichtig ist Kompetenz, Kompetenz

und nochmals Kompetenz. Sie können

im Konfliktmanagement nichts falsch

machen, wenn Sie offen sind, ehrlich sind

– und verstehen“ machte die Osnabrückerin,

Heilpraktikerin und Gründerin der

Firma „Quis agis“ eventuellen Zweiflern

Mut und ermunterte, ihre Vortragsunterlagen

kostenlos anzufordern.

Fantasievolles Präsent für die Bühnenauftritte:

„Landpartie“ – ein Paket mit

Produkten aus der Region. Dann war

Small Talk angesagt – mit reger Diskussion

über das Gehörte, ausgiebigen Gesprächen

mit Wirtschaftsvertretern und/

oder Politikern wie der Bundestagskandidatin

Filiz Polat und eben „Networking“

– aber locker und unverkrampft.

Text/Fotos: Bernard Middendorf

Ausgabe Herbst 2017 mq | 5


5

Rund 200 Schülerinnen und Schüler besuchen die verschiedenen Zweige des CKQ-Schulzentrums. Wer hier seine Ausbildung oder sein duales

Studium beginnt, kann nach dem Abschluss mit hervorragenden beruflichen Perspektiven rechnen. Das Schulzentrum bietet die jeweils dreijährigen

Ausbildungsberufe Gesundheits- und Krankenpflege, Physiotherapie, Diätassistent und die zweijährige oder in Teilzeit dreijährige Ausbildung

Podologie an.

Gesundheitsund

Krankenpflege

Die Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger

gliedert sich in den theoretischen

und fachpraktischen Unterricht an der Schule

und die praktische Ausbildung in verschiedenen

Ausbildungsstätten im und um das CKQ.

Aufgaben der Krankenpfleger sind die Pflege,

Betreuung, Beratung und Beobachtung von

Patientinnen und Patienten im stationären

und ambulanten Bereich, die Förderung der

Selbständigkeit von Pflegebedürftigen, die

Erstellung einer geplanten und individuellen

ganzheitlichen Pflege, die Auswertung der

Pflegedokumentation, die Ergänzung von ärztlichen

Maßnahmen durch Übernahme von der

Grund- und Behandlungspflege, die Assistenz

von bei ärztlichen Untersuchungen, operativen

Eingriffen und die Überwachung von medizinischen

Apparaten.

„In diesem Beruf steht der Mensch im Mittelpunkt,

der nicht gesund ist und entsprechend

empfindlich reagieren kann. Wichtig neben

sozialer Kompetenz ist auch die Teamfähigkeit“,

betont Schulleiter Rüdiger Sievert, der mit

seinem Team für die Ausbildung verantwortlich

ist.

Dualer Studiengang

„Bachelor of Science in Pflege“

Seit 2011 bietet das CKQ auch den Dualen

Studiengang „Bachelor of Science in Pflege“ in

Kooperation mit der Hochschule Osnabrück an.

Besondere Schwerpunkte der dualen Ausbildung

liegen in der eigenverantwortlichen

Organisation und Durchführung komplexer

Aufgaben wie der Steuerung pflegetherapeutischer

Prozesse auf der Basis wissenschaftlicher

Erkenntnisse für pflegebedürftige Menschen,

der Information, Anleitung und Beratung von

Patienten, Bewohnern und Angehörigen. Dazu

kommen die Supervision von Assistenzkräften

und die Mitarbeit an der kontinuierlichen, evidenzbasierten

Weiterentwicklung pflegerischer

Praxis. Die Absolventen arbeiten in der Pflege in

allen Bereichen des Gesundheitswesens sowohl

im stationären als auch im ambulanten Sektor.

Diätassistenten

Die Fachschule für Diätassistenten bietet jedes

Jahr zwölf Ausbildungsplätze an. Diätassistenten

sind Experten rund um das Thema Essen und

Profis in der Umsetzung und Vermittlung individueller

Ernährungsmaßnahmen. Ihr Arbeitsgebiet

umfasst die Bereiche Diätetik (maßgeschneiderte

Ernährung im Krankheitsfall),

moderne Ernährungstherapie, Ernährungs- und

Diätberatung sowie -schulung und Prävention.

Diätassistenten finden ihren Arbeitsplatz vor

allem im medizinischen Sektor, in der Gesundheitsförderung

sowie in Lehre und Forschung.

Der Diätassistent gehört zusammen mit Ärzten,

Pflegekräften und Mitarbeitern anderer Medizinalfachberufe

zum interdisziplinären therapeutischen

Team. Auch ein Studium ist möglich: Seit

2014 bietet die Hochschule Neubrandenburg

einen verkürzten, auf die Ausbildung zur Diätassistentin/zum

Diätassistenten aufbauenden

Bachelorstudiengang in Diätetik an. „Als kooperierende

Ausbildungseinrichtung ermöglicht es

unsere Fachschule für Diätassistenten ihren Absolventen,

diesen Vollzeit-Studiengang über die

Dauer von vier Semestern zu belegen“, erklärt

Schulleiter Ulrich Bolles.

6 | mq Ausgabe Herbst 2017


4 Schulen –

Ausbildungsmöglichkeiten

und viele Chancen.

Das Schulzentrum des Christlichen Krankenhauses bietet gute Perspektiven im Gesundheitswesen

Hinzu kommt der achtsemestrige Duale Studiengang „Bachelor of Science in Pflege“ in Kooperation mit der Hochschule Osnabrück.

Das Schulzentrum befindet sich in direkter Nachbarschaft zum CKQ, ein moderner Hörsaalkomplex ergänzt die Räumlichkeiten der einzelnen Schulen.

Intensiv wird die Kooperation mit fachrelevanten Hochschulen gepflegt, so ist die problemlose, auf die jeweilige Ausbildung aufbauende Weiterqualifizierung

gewährleistet.

Podologie

Podologie, das heißt die medizinische Fußbehandlung,

gehört unter Schülerinnen und

Schülern nicht gerade zu den bekanntesten und

beliebtesten Berufswünschen. „Doch viele, die

sich näher mit der Podologie befassen, sind begeistert

von der Vielseitigkeit dieser Tätigkeit“,

weiß Schulleiter Burkhard Bläsi zu berichten.

Denn das Arbeitsfeld der Podologen ist vielfältig.

So müssen sich Podologen intensiv mit

der Anatomie des Menschen auskennen. Und

entgegen der landläufigen Meinung ist Podologie

wesentlich mehr als die bloße Fußpflege.

Denn kranke Füße brauchen eine professionelle

Behandlung. Dazu gehört beispielsweise die

Herstellung von Nagelkorrekturspangen, mit

der Fehlstellungen von Fußnägeln korrigiert

werden können. Eine enge Zusammenarbeit

besteht mit dem Diabetes Zentrum des

Krankenhauses. Denn gerade Diabetiker leiden

häufig unter schweren Fußerkrankungen und

hier sind professionelle Podologen für die

Behandlung unverzichtbar.

Physiotherapie

Die Physiotherapie nimmt eine wesentliche

Rolle in der vorbeugenden, heilenden und

nachsorgenden Therapie ein, dabei können

Physiotherapeuten ihre Leistungen in allen

medizinischen Fachgebieten erbringen, sowohl

bei Störungen der Bewegungsorgane, des

zentralen und peripheren Nervensystems und

der inneren Organe als auch im Verhalten und

Erleben des Patienten. Ein Physiotherapeut wird

im Laufe seines Berufslebens vielen verschiedenen

Patienten begegnen und ihnen während

der Behandlung sehr nahe kommen. Physiotherapeuten

sollten daher gut mit Menschen

umgehen können. Die Fachschule für Physiotherapie

vermittelt seit über 30 Jahren die nötigen

theoretischen und praktischen Kenntnisse

für die Arbeit als Physiotherapeut. Im Laufe der

dreijährigen Schulzeit lernen die Schüler alle

relevanten Fachbereiche des Krankenhauses,

wie zum Beispiel die Unfallchirurgie und Orthopädie,

die Neurologie, Innere Medizin oder die

Psychiatrie kennen.

Die Nähe zum CKQ ist von großem Vorteil für

die unterrichtsbegleitende Ausbildung an den

Patienten.

Oft sind die Ansprechpartner in Theorie und

Praxis dieselben, was viele Vorteile für die Wissensvermittlung

hat.

„Unsere Fachschule kooperiert mit

der Hochschule Osnabrück, wo der

Studiengang ‚Bachelor für Physiotherapie‘

angeboten wird“, so Simon

Sturm , Gesamtleitung Physiotherapie.

„Wer nach dem Examen

studieren möchte, kann sich so die

Fachschulausbildung auf die ersten

drei Semester des Studiengangs

anrechnen lassen.“

Weitere Informationen

über die Ausbildungsmöglichkeiten im

Schulzentrum gibt es auf der Internetseite

www.ckq-gmbh.de.

Ausgabe Herbst 2017 mq | 7


Das Artland-Magazin.

GOLD AUS OSLO

FÜR BADBERGER TURNER

Anfang der 90er Jahre

gründeten die Lehramtsstudentinnen

Christina

Rauschmaier und Susanne

Gerritsen beim SFN

Vechta die Leistungsturngruppe,

die im Gerätturnen bis Anfang

der 2000er Jahre große Erfolge auf Kreisund

Bezirksebene feierten.

Nebenbei studierten die Trainerinnen

immer wieder kleine Shownummern

für Sportlerbälle und Geburtstage ein

und entdeckten so ihre Liebe für den

Showbereich.

Im Laufe der Jahre zeigte die mittlerweile

umbenannte Showgruppe „In Motion“

bei etlichen Showwettbewerben erfolgreich

diverse Choreographien.

Zu den Highlights der Team-Geschichte

gehören neben dem Wettbewerb „Rendezvous

der Besten“ auch viele nationale

und internationale Auftritte, die „In

Motion“ bis heute unter der Leitung

von Christina Rauschmaier und Klaus

Browatzki bestreitet.

Seit dem ersten Bundesfinale ist die

Gruppe schon 12 Mal als DTB-Showgruppe

ausgezeichnet worden, sie gehört

somit zu den erfolgreichsten Showgruppen

Deutschlands.

8 | mq Ausgabe Herbst 2017


IN MOTION

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Ich wurde auf die Turnakrobatinnen

durch Luca Liere, die in der Sambagruppe

Bateria Incitar nicht nur ordentlich

auf die Pauke haut aufmerksam, denn

sie legte wo immer es ging auch mal

eine ihrer Turneinlagen hin. Luca ist 16

Jahre alt, kommt aus Badbergen-Wehdel

und wenn ich hier von „Turneinlagen“

spreche, dann untertreibe ich maßlos!

Sie erzählte mir von der Turngruppe und

ich dachte mir so im Stillen, na ja, die

werden sich von unseren Cheerleadern

nicht großartig unterscheiden. Wie sich

dann etwas später herausstellte, lag ich

dann doch etwas daneben, und wie meine

Frau immer gerne zu mir sagt: „Knapp

daneben ist auch vorbei!“

Unsere Dragon Flames sind ja schon gut,

aber als Luca mir einige Videoclips der

Turnakrobatinnen „In Motion“ zeigte,

merkte ich, dass ich diese Mädchen und

Justus, der sich als einziger Junge unter

den Mädels gut behaupten kann, mächtig

unterschätzt hatte.

Damit aber nicht genug, ich erfuhr, dass

„In Motion“ zum Beispiel ein Teil der Stadiongala

2009 in Berlin war. Sie zeigten

ihr Können vor 50.000 Zuschauern unter

denen sich auch die amtierende Bundeskanzlerin

Angela Merkel befand.

Ausgabe Herbst 2017 mq | 9


Das Artland-Magazin.

Showformation für‘s Foto im Hafen von Helsinki/Foto: Schlömer

10 | mq Ausgabe Sommer 2017

„In Motion“ bei einer Veranstaltung in Letter bei Hannover im März 2017/Fotos: Krause


IN MOTION

Als Lokalgruppe durfte „In

Motion“ in den Jahren 2007

bis 2013, 2015 und 2016

neben den internationalen

Stars der Szene bei Europas

erfolgreichster Turnshow

„Feuerwerk der Turnkunst“ auftreten und

weitere Erfahrungen sammeln.

Luca hatte mich neugierig gemacht und

hatte meine Aufmerksamkeit. Ich wollte

wissen, wie sie als Badbergerin in die Vechtaer

Gruppe gekommen ist.

Luca erzählte mir, dass ihre ehemalige

Trainerin Susanne Gerritsen, die in Gehrde

wohnt, auch eine Turngruppe in Badbergen

leitete, in der Luca und ihre Freundin

Maya König aus Badbergen schon länger

aktiv waren. Die beiden wurden von

Susanne nach Vechta eingeladen, um sich

da mal eine Trainingsstunde anzusehen.

Den Freundinnen war sofort klar, dass sie

Mitglied der „In Motion“-Familie werden

wollten. Maya infizierte auch ihre Schwester

Carlotta mit dem „In Motion Virus“.

Luca Liere und Maya König gehören somit

seit 2010 zu „In Motion“, Carlotta König

seit 2014 und Finja Winklhöfer aus Badbergen

ist seit Anfang 2017 festes Mitglied der

erfolgreichen Truppe aus Vechta.

Die Showgruppe hat sich mit einer Mischung

aus Akrobatik, Turnen und Tanz

weit über die Grenzen Vechtas bekannt gemacht.

„In Motion“ ist wie der Name sagt

viel in Bewegung, sei es auf Wettkämpfen,

Turnfesten, Sportgalas oder Festveranstaltungen.

Am 7. Juni 2017 begeisterten die Turnakrobaten/innen

mit der Choreographie „Götter

des Olymp“ das Berliner Publikum beim

Bundesfinale der Showgruppen, und ich, der

jetzt auch den „ In Motion-Virus“ inne hatte,

verfolgte das Schauspiel so gut es ging am

Rechner und fieberte mit.

39 Teams aus den einzelnen Landesverbänden

hatten sich im Vorfeld für das Bundesfinale

qualifiziert. Turner/innen und Trainer

gaben alles, so wurde Hedwig Bröring, die

sich im Vorfeld die Achillessehne gerissen

hatte und eine große Schiene über ihrem

Kostüm trug von dem Berliner Fernsehen

mit der Kamera eingefangen, wie sie auf der

Bühne eine Requisite hielt. Der RBB kommentierte:

„Sie hat wirklich alles gegeben. So

sieht sportliches Engagement aus.“

Am Ende dann die Erlösung, zum zwölften

Mal hintereinander erhielt „In Motion“ den

erhofften Titel „DTB-Showgruppe“.

Das war noch nicht der Höhepunkt dieses

Jahres für die Jungen und Mädchen, aber

um dahin zu gelangen muss ich noch einmal

zurück in das Jahr 2015, denn da qualifizierte

sich die Vechtaer Gruppe bereits beim

Bundesfinale in Worms für die alle vier Jahre

stattfindende „World Gym for Life Challenge“,

die diesmal in der norwegischen Hauptstadt

ausgetragen wurde.

WELTMEISTERSCHAFT

Nach fast zwei Jahren harten Trainings

war es soweit. Mittwoch, 26. Juli 2017,

um 16.42 Uhr hieß es „Bühne frei für

In Motion und herzlich willkommen in

Oslo“. Die Showgruppe des SFN Vechta

startete dort bei der „World Gym for

Life Challenge“ (Weltmeisterschaft der

Showgruppen). Die Turner/innen durften

sich im internationalen Wettbewerb

mit anderen Gruppen messen und die

deutschen Farben vertreten.

Entgegen aller Erwartungen erhielt „In

Motion“ für die Show „Crashtest Dummies“

die Goldmedaille. Na klar habe

ich auch das auf dem Bildschirm meines

Rechners verfolgt. Als der Sprecher in

der Halle die Durchsage machte, dass

die Gruppe „In Motion“ aus Germany

die Goldmedaille für ihre Vorführung

verliehen bekommt, ist dem Tonmann

am Mischpult mit angrenzender Sicherheit

das Trommelfell geplatzt. Selbst ich

jubelte an meinem Rechner so laut, dass

meine Frau zu mir in mein Büro kam und

fragte: „Was ist passiert?“

...im Hafen von Helsinki/Foto: Schlömer

Ausgabe Herbst 2017 mq | 11


Das Artland-Magazin.

Wir schauten uns die Szene noch zweimal

an und freuten uns für die Gruppe.

„In Motion“ gehört damit zu den 15

besten Teams der Welt. Die Akrobaten/

innen durften in Norwegen sogar vor König

Harald auftreten und ihn begeistern.

Die 15 besten Teams präsentierten sich

am Samstag noch einmal dem Publikum.

Jetzt ging es um die beste Showgruppe

des Contests. Diesen Titel holten sich

dann aber die Kolleginnen aus Griechenland.

Aber auch wenn es zu diesem Titel

nicht reichte, so waren alle doch mehr

als zufrieden.

Meine Frau meinte, es sei eine gute

Idee die Gruppe mal nach Quakenbrück

einzuladen. Nach einem Telefonat und

einem Besuch bei Luca in Wehdel, wo ich

auch Bettina Wichmann kennenlernte,

verabredeten wir uns zu einem Fotoshooting

in der Quakenbrücker Altstadt.

Die ersten Fotos haben wir mit der

Hohen Pforte im Hintergrund aufgenommen.

Ist ja eine Spielstraße, die Autofahrer

und die Passanten schauten sich

staunend die Choreographie der Gruppe

an, die für die Mädchen eher ein Warmup

war. Als zweiten Stopp hatten wir den

Marktplatz anvisiert. Einige Zuschauer

folgten uns und andere kamen dazu, und

das Team begeisterte auch hier mit seiner

spontanen Showeinlage. Dann machten

wir uns auf den Weg zum Bahnhof.

Ich dachte, dass der Bahnhof mit seinem

Vorplatz eine tolle Kulisse sei, und so war

es dann auch. Jetzt drehten die Mädchen

richtig auf, die „Zaungäste“ waren

begeistert, vorbeifahrende Autofahrer

hielten am Straßenrand an und schauten

sich die Show an. Der „In Motion-Virus“

hatte wieder zugeschlagen.

Maya König wurde in die Höhe katapultiert,

machte einen Salto und landete

wohlbehalten wieder in den Armen

ihrer Kolleginnen. Mir kam eine Idee. Ich

wollte, dass Maya noch einmal fliegt.

Dieses Mal noch höher. So sprach ich mit

der Trainerin, die mich ansah und sagte:

„ Kein Problem, wie hoch möchtest du

sie denn?“ Ich wollte, dass Maya hoch

bis zu der Bahnhofsuhr fliegt und es auf

dem Foto so aussieht, als würde sie nach

der Uhr greifen. Christina Rauschmaier

rief der Gruppe zu was ich vorhatte. Die

Mädchen sahen mich lächelnd an und

antworteten: „Kein Problem Detlef, hier

draußen gibt es ja kein Dach.“

Maya flog und lächelte dabei auch noch

in die Kamera. Auf dem Foto sieht es

tatsächlich so aus, als wollte sie nach

der Uhr greifen, darum hat es auch den

Namen: „Wer hat an der Uhr gedreht?“.

Ich habe bei unserem Treffen ein tolles

Team kennengelernt. Es sind nicht nur

Kollegen/innen oder eine Turngruppe, es

sind Freunde/innen, ja, es ist eine große

Familie, die Freude an dem hat, was sie

macht.

Alle Mitglieder nehmen große Mühen

auf sich, um Teil des Systems „In Motion“

zu sein. Sie haben klein angefangen

und sind mit der Gruppe mitgewachsen.

Es herrschen tiefe Freundschaften,

ein großartiger Teamgeist und jeder

bringt sich auf seine Art und Weise ein.

Mittlerweile wohnen nur noch 16 von 37

Mitgliedern in Vechta und Umgebung, so

dass das Training nur alle zwei Wochen

an den Wochenenden stattfinden kann.

Insgesamt fahren alle Mitglieder für ein

Trainingswochenende ca. 4000 km.

Familien und Freunde müssen häufig

zurückstecken, haben aber Verständnis

für die große Leidenschaft. „Der Erfolg

und der Spaß, den alle bei gemeinsamen

Unternehmungen haben, macht alle Unannehmlichkeiten

und Anstrengungen

wett. Vor den Auftritten und vor allem

im Wettbewerb ist die Aufregung immer

sehr groß. Hinter der Bühne bereiten

wir uns gemeinsam auf die Auftritte

vor. Wir schwören uns gemeinsam mit

einem Schlachtruf ein. Während der

6-minütigen Showauftritte sind alle sehr

konzentriert, und es wird auch mitten im

Handstand miteinander geredet und sich

gegenseitig angespornt. Nach dem Auftritt

fällt immer alles von einem ab, und

alle berichten von erfolgreichen Teilen

oder manchmal leider auch von Stürzen.

Doch niemand ist böse, wenn etwas mal

nicht klappt. Bei den Akrobatikteilen in

schwindelerregenden Höhen kann es

mal passieren, dass es Unsicherheiten

gibt, vor allem, wenn die Aufregung dazu

kommt, doch alle bauen sich gegenseitig

auf, wenn mal etwas nicht so geklappt

hat wie erwartet. Alle stehen füreinander

ein und erreichen gemeinsam

Erfolge oder gehen auch gemeinsam mit

Misserfolgen gut um und gehen umso

gestärkter in die nächsten Auftritte, “

sagte mir Bettina.

Ich wusste bis dato nicht, dass wir so

klasse Mädchen bei uns im Artland

haben, die ein Teil einer so erfolgreichen

Truppe sind und bin auch ein wenig Stolz

auf „unsere Goldmädchen“.

Ich werde sie auf jeden Fall weiter im

Auge behalten.

Man kann die Gruppe auch für verschiedene

Events, wie z.B. Firmenveranstaltungen,

Sportveranstaltungen, Bälle,

private Feiern usw. buchen.

Text/Fotos: Detlef Bülow

12 | mq Ausgabe Herbst 2017


Weitere Informationen

finden Sie auf der Homepage unter

www.inmotion-vechta.de oder auf

der Facebookseite unter dem Namen

Showgruppe In Motion.

Ausgabe Herbst 2017 mq | 13


Das Artland-Magazin.

Komm in meinen

Garten...

Ein Pflanzenparadies in Badbergen

von Alexandra

Lüders

Kreative Komposition

– hier ergänzen Dekoelemente

die Wirkung

der Stauden.

„Komm in meinen Garten, meine

Pflanzen wollen dich kennenlernen“,

lädt ein Schild Besucher in

Christine Raupachs Pflanzenparadies

am Heckenweg 68 ein.

In ihrem 500 Quadratmeter großen

Refugium gibt es viele, zauberhafte

Plätze zum Entspannen und Träumen.

Sie bieten je nach Jahreszeit verschiedene

Perspektiven und Lichterlebnisse.

An ihrem Lieblingsplatz lässt Christine

Raupach gern ihre Seele baumeln,

lauscht dem Plätschern des Springbrunnes

und dem Zwitschern der Vögel, die

sie als ihre Gartenhelfer bezeichnet. Hier

versucht sie im Frühling und im Herbst

die ersten und letzten Sonnenstrahlen zu

erhaschen. Zusammen mit elf anderen

Gartenbesitzern des Artlandes öffnet sie

nun ihren Garten interessierten Besuchern,

die unter fachkundiger Führung

das Artland von der gärtnerischen Seite

erleben möchten.

„Seit dem Jahr 2000 habe ich den Garten

neu strukturiert mit einer malerischen

Wegführung, die in verwunschene Ecken

und Gartenräume führt“, berichtet Raupach

während eines Rundganges.

Im Eingangsbereich bildet die von

Ehemann Erwin gebaute Pagode einen

schönen Blickfang im Hintergrund eines

Hochbeetes mit kleinem Wasserspiel.

„Ich liebe meine drei Rosenbögen ganz

besonders. Sie sind eine tolle Sichtachse

für die Büste Sophie. Diese Idee habe ich

einer Gartenzeitschrift entnommen“,

erfreut sich Raupach an den üppig mit

Rosen, Knöterich und Liguster bewachsenen

Bögen. Die in Buchsbaum eingefassten

Beete rechts und links des Weges

hat sie von in den 60er Jahre üblichen,

rechteckigen in runde Formen verwan-

Lieblingsplatz – vor ihrer Spiegelbank wetteifern die blühenden Stauden um die Gunst von Christine Raupach.

14 | mq Ausgabe Herbst 2017


HOBBY & FREIZEIT

Ausgabe Herbst 2017 mq | 15


Das Artland-Magazin.

delt. In einem Sonderbeet werden junge

Pflanzen stark gemacht und später in die

älteren Beete gepflanzt. „ In den vergangenen

Jahren achte ich bei der Auswahl

von Pflanzen verstärkt auf ihre Vogelund

Insektenfreundlichkeit. Dadurch

habe ich wenig mit Blattläusen zu tun.

Im Laufe der Zeit hat sich ein gesundes

Kleinklima in meinem Garten entwickelt“,

unterstreicht die Landfrau ihre

naturorientierte Wirtschaftsweise. Viele

ihrer Schützlinge dürfen sich selbst aussäen.

Nur wo es ihr gar nicht passt, greift sie

ein. Besonders stolz ist Christine Raupach

auf über 30 verschiedene Clematissorten,

deren große Hybriden zwei Mal pro Jahr

blühen. Anfängern empfiehlt sie Clematis

aus der Gruppe der Viticella, weil sie nur

selten von der Verticillium-Welke betroffen

ist. „Staudenclematis‘ in verschiedenen

Höhen sind schwer zu bekommen.

Sie stehen idealerweise zwischen Rosen,

weil sie sich mit ihren dünnen Stielen

nicht gut festhalten können. Wir haben

einen schweren Boden, in dem auch die

unempfindliche Zwergkugeleiche gut

wächst. Sie braucht nicht beschnitten

werden und bildet keine Eicheln. Im

Herbst leuchtet sie in den Farben des

Indian Summers und ihre Blätter landen

in den Hortensien und Rhododendren,

die das sehr gut vertragen“, erklärt

Raupach. Egal ob Lenzrose, Magnolie,

Allium, Rosen, Zierwein oder schwarzer

Zierholunder – Christines Garten hat Besuchern

das ganze Jahr etwas zu bieten.

Ihr umfangreiches Wissen basiert auf

Erfahrung und guter Recherche, die sie

sich auch bei Reisen mit dem Gartenkunstkreis

holt und gern weitergibt. Die

nächste Fahrt führt zur internationalen

Gartenschau in Berlin (bis 15. Oktober).

Doch bis dahin will sie noch ihre eigenen

Gartenschönheiten genießen.

Infobox

Auf Initiative von Erich Everding hat der

Verein ARTour (Artland Regional Tourismus)

einen Flyer mit zwölf schönen

Gärten des Artlandes herausgegeben.

Zu den teilnehmenden Akteuren gehören

der Karlsgarten und der Garten Bocklage

in Menslage sowie das Rosarium an

Evedings Mühle, der Bauerngarten von

Hof Hildebrand, der Garten Raupach, der

Bauerngarten von Hof Elting-Bussmeyer,

der Rosengarten des Kleintierkrematoriums,

der Garten der Imkerei Honigsüß, der

Landschaftsgarten Pethig und der Garten

Hilfer (alle in Badbergen). Ebenso beteiligt

sind der Siedlungsgarten Ansmann und

der Blumen- und Kräutergarten Groneick

in Gehrde. Die Tourismus-Information

Artland stellt für Gäste, die auf der „Suche

nach dem Paradies“ sind, zwei Pauschalangebote

zusammen, in denen eine

Artlandführung und der Besuch von zwei

ausgewählten Gärten mit Reiseleitung per

Bus enthalten sind. Auf Wunsch wird eine

Pause mit Mittagessen oder Kaffeetrinken

in einem der Gärten oder einem Hofcafé

angeboten. Weitere Infos und Buchungen

unter Telefon 05431/ 907590

Die Vielfalt der Clematissorten ist die Besonderheit dieses Gartens.

16 | mq Ausgabe Herbst 2017


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Die Büste Sophie ist ein zauberhafter Blickfang am Ende der Rosenbögen.

Fotos: Alexandra Lüders

Ausgabe Herbst 2017 mq | 17


Das Artland-Magazin.

Luftballonaktion im Freilichtmuseum Cloppenburg | Foto: Dr Andreas Biermann

Gäste der Feier Lions100 im Freilichtmuseum Cloppenburg | Foto: Dr Andreas Biermann

»We Serve«

100 Jahre Lions International

von Dr. Martin Espenhorst (Gehrde im Artland),

Lions Club Bersenbrücker Land,

Kabinettsbeauftragter für Sight First (Lichtblicke für Blinde)

Im Jahr 1917 gründete Melvin Jones

in Chicago die Lions Clubs und

legte den Grundstein für einen der

größten Service-Organisationen

der Welt. In Deutschland wurde die

Idee erstmals 1951 aufgegriffen und

umgesetzt.

Weltweit gibt es inzwischen 47.195 Clubs

in 208 Ländern. In Deutschland sind es

derzeit 1.559 Clubs mit über 52.000 Mitgliedern.

Im Distrikt Niedersachsen-West

haben sich aktuell 73 Clubs mit 2.369

Mitgliedern organisiert.

Bernd Harras, Lions Delegierter für Jugendarbeit, im Interview

mit Moderator Ludger Abeln | Foto: Dr Andreas Biermann

Am 12. August 2017 trafen sich anlässlich

ihrer Jubiläumsfeier die Lions des

Distrikts 111 Niedersachsen-West im Freilichtmuseum

Cloppenburg. Der Distrikt

umfasst im Norden die Ostfriesischen

Inseln, im Westen die Gebiete um Emden,

Papenburg und Lingen, im Osten die

Regionen Delmenhorst und Vechta und

im Süden Grafschaft Bentheim und die

Städte Osnabrück und Georgsmarienhütte.

Der Festplatz im Freilichtmuseum

war der „Brink“ unweit des „Dorfkruges“,

wo eine Bühne für Musikgruppen und

Interviews errichtet worden war. Der

Distrikt-Governor 2017/2018 Klaus Seifert

gab mit seiner launigen Ansprache

den Startschuss für die Feier. Durch das

Programm mit seinen vielfältigen Aktivitäten

führte der bekannte Moderator

Ludger Abeln und trug zu einer stimmungsvollen

Atmosphäre trotz widriger

Witterung bei.

Auch das Osnabrücker Nordland mit

Bramsche, Bersenbrück, Ankum, Fürstenau

und Quakenbrück und seinen drei

Lions Clubs Bersenbrücker Land, Bersenbrück-Hasetal

und Ankum Leonarta

gehören dem Distrikt an und waren aktiv

an der festlichen Gestaltung beteiligt.

Der Lions Club Bersenbrücker Land unterhielt

in der Diele des Quartsmannshofes

einen Informationsstand u.a. über den

Aufbau von Augenkliniken in Afrika, die

1-Dollar-Brille und den Wasserspender

„Paul“; der Lions Club Ankum Leonarta

lud ein zu Sekt und Wein und der Lions

Club Hasetal war am Spendenlauf John

McGurks von Osnabrück bis Cloppenburg

beteiligt. Denn ein Höhepunkt des

Festaktes waren – so sah es das Konzept

der Delegierten für Lions 100, Heike Voss

vom Lions Club Osnabrück-Penthesilea,

vor – die Anreise und das Eintreffen im

Freilichtmuseum zu Fuß, per Rad, per

Bahn, per Auto und Oldtimer ganz nach

Lust und Laune. Gut 600 Gäste nahmen

an dem Festakt teil, der mit Kaffee und

Kuchen begann. Für Musik sorgten die

Gruppen und Bands „Solo & Tutti – (Unbehindert

miteinander musizieren)“ vom

St.-Vitus-Werk Meppen, „Horntime“ aus

dem Oldenburger Münsterland mit Jens

Sörensen als Solist, der humorvoll eine

Frank-Sinatra-Story vortrug, die Lions-

Band „Iron Ducks“ unter der Leitung von

Jens Oldemester und das Dudelsack-Ensemble

„Dersa Highlanders“ aus Damme,

die den bekannten schottischen Sportler

John McGurk und seine Laufgruppe

musikalisch empfingen.

Neben der musikalischen Unterhaltung

gab es zwischendurch die Möglichkeit

für die Clubs, ihre Aktivitäten vorzustellen.

18 | mq Ausgabe Herbst 2017


HOBBY & FREIZEIT

Teilnehmer des Lions Jugend-Camps 2017 | Foto: Dr Andreas Biermann

Solo & Tutti, Musikgruppe des St.-Vitus-Werkes Meppen unter Leitung von Marlene Bucher

Foto: Dr Andreas Biermann

(1917 – 2017)

Der Quartmannshof,

Freilichtmuseum Cloppenburg

(Quelle: Dr. Martin Espenhorst)

Spendensammlung zum Wiederaufbau der Landdiskothek

„Zum Sonnenstein“. Prof. Dr. Uwe Meiners, Freilichtmuseum

Cloppenburg (Mitte) mit dem Moderator Ludger

Abeln, Jan Persoon, Lions-Club Bersenbrück-Hasetal

(links), Klaus Seifert, Distrikt-Governeur, und Architektin

Suse Bertzbach (rechts) | Foto: Dr Andreas Biermann

Ausgabe Herbst 2017 mq | 19


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20 | mq Ausgabe Herbst 2017


Bernd Harras z.B. vom Lions Club Bad

Essen-Wittlager Land, präsentierte das

von ihm organisierte Lions Jugend-

Camp, Christiane Graen vom Lions Club

Osnabrück-Penthesilea und Roswitha

Hermanns-Zilse vom Lions Club Leer-

Evenburg führten in die von ihnen

betreuten Projekte Klasse2000 und Lions

Quest ein, in denen es darum geht, Kinder

schon in der Grundschule spielerisch

mit einer bewussten und gesunden

Lebensweise vertraut zu machen und

so vorbeugend zu wirken. Nicht alle

Projekte können hier erwähnt werden.

Schließlich soll aber noch an die Plastik-

Eier-Aktion des Lions Clubs Langeoog

Gräfin Anna erinnert werden. Bekanntlich

– es wurde in der Presse großräumig

davon berichtet – wurden abertausende

von Plastikeiern an den Strand von Langeoog

geschwemmt, die einem Containerschiff

abhandenkamen und nun das

Ökosystem des Meeres belasten. Das

Motto der Lions „We serve“ wurde auch

hier tatkräftig umgesetzt und realisiert.

Bei einem Barbecue im „Dorfkrug“ des

Freilichtmuseums klang der anregende

Festtag aus.

Auch für eine Förderidee hatte sich der

Distrikt entschieden: Die Lions unterstützen

das neue Projekt des Cloppenburger

Freilichtmuseums, nämlich den

Wiederaufbau der „Land-Diskothek Zum

Sonnenstein“ (Harpstedt im Landkreis

Oldenburg) in Cloppenburg. Das

Museumsdorf erhält mit diesem Projekt

deshalb größere Aufmerksamkeit, weil es

damit ein Alleinstellungsmerkmal unter

den Freilichtmuseen Europas genießen

wird. Zwar wendet man sich verschiedenen

Orts inzwischen der Dokumentation

der jüngeren Kulturgeschichte zu, wozu

auch das Bauen und Wohnen in den

1950er bis 1980er Jahren gehört. Doch

nirgendwo sonst, erläuterte Uwe Meiners,

habe sich bislang die Möglichkeit

der Bewahrung einer Landdiskothek aufgedrängt.

Doch auch die Erinnerung an

diese Orte als zeittypische Begegnungsstätten

ersten Ranges sind ein wichtiger

Bestandteil der Lions-Aktivitäten gemäß

ihres Mottos „We Serve“.

Es war eine gelungene Idee - die Lions

des Distrikts NW mit ihren Familien, Partnern,

Kindern, Gästen und Freunden auf

diese Weise zusammenzubringen.

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Ausgabe Herbst 2017 mq | 21


Das Artland-Magazin.

125

125 Jahre Evangelischer

Arbeiterverein Quakenbrück

Soziales Engagement für die Arbeiterschaft

Was sind eigentlich Arbeitervereine?

Als im 19. Jahrhundert die Wirtschaftsstruktur

auch in Deutschland

eine grundlegende Veränderung

erfuhr, als sich der Agrarstaat

in einen Industriestaat verwandelte und somit

auch das Gesellschaftsgefüge einer Veränderung

unterworfen wurde, also die „Soziale

Frage“ aufkam,

musste auch

den Arbeitern

soziale Wohlfahrt

zukommen. Und

das konnte nur in

Vereinen geschehen.

Diese Organisationen

waren

auf das Ziel

ausgerichtet, der

kulturellen und

wirtschaftlichen

Förderung und

Emanzipation der

bildungsmäßig

benachteiligten

und diskriminierten

Arbeiterschaft

zu dienen. So entstanden

ab 1844 Himmelfahrtsausflug 1911 in die Landwehr

nach britischen

und schweizerischen Anfängen deutsche

Arbeitervereine, wobei zunächst vor allem die

sogenannten „Arbeiterbildungsvereine“ überwogen,

die oft Gründungskeime politischer

und gewerkschaftlicher Aktivitäten wurden

– bis zu ihrem Verbot nach der Revolution von

1848.

Erst ab 1860 konnten sie neu belebt werden.

Nach einem weiteren Verbot durch Bismarcks

Sozialistengesetz von 1878, das alle auf die

Lösung der „sozialen Frage“ ausgerichteten

Vereinigungen untersagte, und Aufhebung

des Verbotes 1890 entstanden neue Zusammenschlüsse

politischer Natur, und die alten

lebten wieder auf. „Ernstgesinnte evangelische

Männer“ waren es, die sich am 2. Oktober

1892 in einem Zimmer des Gastwirts Diedrich

Koppelmann in der Kleinen Mühlenstraße

Nr. 34 versammelten, um in Quakenbrück

auf Initiative des damaligen Seelsorgers der

Kirchengemeinde St. Sylvester, Pastor Wilhelm

Kraemer, einen Evangelischen Arbeiterverein

ins Leben zu rufen.

Wie sah es damals im kaiserlichen Deutschland

aus? Durch das rasante Fortschreiten der

technischen Entwicklung standen die Menschen

unter dem Eindruck einer gewaltigen

gesellschaftlichen und sozialen Umwandlung

des Lebens. Die soziale Sicherung derjenigen

Bürger allerdings, die nicht mehr im Schutz

der Großfamilie standen und sich vielmehr

zunehmend den Fährnissen durch Krankheit,

Alter und Invalidität ausgesetzt sahen, war

demgegenüber ungeklärt.

Die sozialen Fragen blieben ein wesentliches

Element im Wirken des Evangelischen

Arbeitervereins, der sich im Gründungsjahr satzungsgemäß

als „auf dem Boden des evangel.

Bekenntnisses und treuer Vaterlandsliebe“ stehend

bezeichnete. Er bezweckte „die sittliche

und geistige Förderung seiner Mitglieder, das

Verständnis für die sozialen Fragen und Aufgaben,

sowie ein kameradschaftliches Verhältnis

zwischen den Mitgliedern und ein gedeihliches

Verhältnis zwischen Arbeitgebern und

Arbeitnehmern.“ Dass sich die Evangelischen

Arbeitervereine, kurz EAV, nicht nur kirchlichen,

kulturellen und geistigen Interessen zuwandten,

sondern sich zudem als Gegen- und Parallelbewegung

zu den Katholischen Arbeitervereinen

und als „Organisation im Kampf gegen

Marxismus und Sozialismus“ verstanden, steht

auf einem anderen

Blatt.

Bereits am

Gründungsabend

zählte der

Verein schon 59

Mitglieder. Zum

ersten Vorsitzenden

wurde erwartungsgemäß

Pastor Kraemer

gewählt, mit

dessen Namen

bis heute der

eines echten

Seelsorgers für

seine Gemeinde

verknüpft

ist. Neben der

Erfüllung seiner

geistlichen

Pflichten bot

ihm nämlich seine

Tätigkeit auf dem Gebiet des Schulwesens

(er war lange Zeit Orts- und Kreisschulinspektor)

besondere Befriedigung. Fast alle Werke

und Einrichtungen der St. Sylvestergemeinde

sind und bleiben irgendwie mit seinem Namen

verbunden. Nahezu die gesamte Gemeinde

hat in einer persönlichen Beziehung zu ihm

gestanden.

Unterhaltung, Belehrung durch Vorträge,

gegenseitiger Gedankenaustausch sowie

die Pflege „edler Geselligkeit“, das waren die

Hauptkriterien, die sich der Verein auf die Fahne

heftete. So war es sinnvoll, schon kurz nach

der Vereinsgründung den „Vorkämpfer der

Arbeitervereinssache“, Pfarrer Lic. D. Weber aus

Mönchen-Gladbach, einzuladen, der im vollbesetzten

Thöleschen Saal über die Ziele dieser

Bewegung referierte. Pastor Kraemer hob an

22 | mq Ausgabe Herbst 2017


EVANGELISCHER ARBEITERVEREIN E.V.

diesem Abend hervor, dass der Verein mitarbeiten

werde an der Behebung der sozialen

Schäden, „die als eine Folge der kulturellen

Entwicklung, der wachsenden Konkurrenz

auf allen Gebieten, der Anhäufung des

Kapitals in einzelnen Händen sich herausgestellt

haben“. Somit erstrebe der Verein

„die geistige, die gesellschaftliche und, wo

es not thut, auch die materielle Hebung des

Arbeiterstandes ... Alle Kirchenpolitik, wie

die Erörterung politischer Fragen überhaupt,

liegt uns fern, aber evangelischer Geist, der

echte, freie feste Lutherglaube soll unter

uns eine Heim- und Pflegestätte haben.

Darum sind wir auch Protestanten, darum

protestieren wir und kämpfen wir gegen die

öde und flache, glatte und matte Religionslosigkeit,

wo und in welchem Gewande wir

sie antreffen“.

Schon damals gab es gelebte Ökumene,

denn Pastor Kraemer war das friedliche

Zusammenleben zwischen evangelischen

und katholischen Mitbürgern ein wichtiges

Anliegen: „Wir können mit freiem Herzen

und gutem Gewissen jedem kath. Mitbürger

die Hand reichen, ihn ehren und achten in

seiner Überzeugung, und wollen es thun in

Aufrichtigkeit ...“ In den ersten Jahren seines

Bestehens legte der Verein sein Hauptaugenmerk

auf eine umfangreiche Vortragstätigkeit;

die dargebotenen Referate waren stets

allgemeinbildenden Charakters. Auch wurde

eine Bibliothek angelegt, die sich regen

Zuspruchs erfreute.

Bald fanden erste Weihnachtsfeiern und

Familiennachmittage statt. Ab 1895 verfolgte

der Evangelische Arbeiterverein konkret sein

Ziel, die sozialen Schäden zu beheben, vor

allem des Arbeiterstandes. Aus diesem Gedanken

heraus entstand bereits im Folgejahr

eine Baugenossenschaft zur Schaffung von

guten und billigen Wohnungen und schließlich

der gemeinnützige Spar- und Bauverein,

der sich später verselbständigte. Die ersten

Häuser wurden im Bereich Friedrichstraße-

Carlstraße-Hasestraße errichtet.

Seit 1907 wurden von der neu gegründeten

Laienspielschar Theaterstücke vom „Meineidbauer“

bis zum „Weißen Rössl“ aufgeführt,

und zwar im Sanderschen Saale, wo auch die

Stiftungsfeste stattfanden. Die Aufführung

eines Theaterstückes ist noch heute alljähr-

lich Bestandteil des Stiftungsfestes. Weithin

unbekannt sein dürfte die Tatsache, dass

man im Verein auch eine gewisse Ziegenzucht

betrieb, die später vom Ziegenzuchtverein

fortgeführt wurde. Ziegen galten

früher als die „Kuh des kleinen Mannes“,

denn im Gegensatz zu einer Kuh brauchte

die Unterbringung einer Ziege wenig Platz

und das Tier war außerdem ein relativ

anspruchsloser Esser, was es zu einem sehr

pflegeleichten Haustier machte.

Eine Blütezeit erlebte der Verein unter dem

Vorsitz des Studienrates Fritz Stromburg

und seines langjährigen Schriftführers

Robert Kleinert. 1909 wurde die von dem

Zeichenlehrer Karl Germar entworfene

Vereinsfahne feierlich enthüllt, die den

Vereinswahlspruch „Ein feste Burg ist unser

Gott“ trägt. Besonders beliebt waren seinerzeit

die „Familienabende“ in Lohmeyers Saal

(heute Stadtmuseum), wo die Frauen und

Mädchen „den Strickstrumpf pflegten“ und

„andächtig den Vorträgen, Vorlesungen oder

musikalischen Darbietungen“ lauschten.

Alljährlich wurde ein gemeinsamer Ausflug

„mit Frauen und Kindern“ in die Umgebung,

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Ausgabe Herbst 2017 mq | 23


Das Artland-Magazin.

Komödie des

Ev. Arbeitervereins e.V.

Quakenbrück

„Adel verpachtet”

Samstag, den 04. November 2017 um 19.00 Uhr

Sonntag, den 05. November 2017 um 15.00 Uhr

Sonntag, den 12. November 2017 um 15.00 Uhr

Theateraufführung „Adel verpachtet” (Schwank)

von der Theatergruppe des Ev. Arbeitervereins

auf Gut Vehr, Quakenbrück.

Sandersche Saal (St. Annenstraße, heute Küchenstudio Ortland)

Zum Inhalt:

Cäcilie zu Selmbach-Düssel ist völlig pleite.

Eine Tatsache, die sie konsequent ignoriert. Nur

durch die Künste ihres Butlers schafft sie es,

ihren Lebensstil zu halten. Seit kurzem hat sie

ein Verhältnis mit einem zwielichtigen jungen

Mann namens Bernd. Als eines Tages im Auftrag

der Gläubiger eine Vermögensverwalterin

auftaucht, gibt Cäcilie ihren Liebhaber als ihren

Sohn aus, um ihre finanzielle Situation nicht zu

gefährden. Doch dann kommt ihre Tochter, eine

Ägyptologin, überraschend zu Besuch und bringt

eine Mumie mit, die sie eigenhändig ausgegraben

hat. Außerdem hat sie sich kurzfristig verlobt.

Und sie hat vor, mit Hilfe eines Psychiaters

ihre Mutter für unzurechnungsfähig erklären zu

lassen und dadurch die Pleite abzuwenden. Die

Vermögensverwalterin hält sie aber für Bernds

Frau. Das wiederum überrascht ihren Verlobten,

der kurzentschlossen angereist ist, um die Hochzeit

zu planen. Und damit sind noch längst nicht

alle Verwicklungen benannt ...

Cäcilie jedenfalls wird am Ende nicht für unzurechnungsfähig

erklärt, muss aber zu ihrem Entsetzen

feststellen, dass ihr Haus verkauft wurde.

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24 | mq Ausgabe Herbst 2017


Evang. Arbeiterverein 1920 in Sanders Saal,

Regie: Hugo Heyser

zumeist in die Landwehr und den „Dicken

Hörsten“, unternommen und damit auch ein

Waldgottesdienst verbunden, den der Kirchenchor

„mit vierstimmig gesungenen Chören

verschönte.“

Trotz mancherlei Einschränkungen erlahmte

die Vereinstätigkeit selbst im 1. Weltkrieg

nicht, doch wirkten sich die Kriegsfolgen und

die Inflationszeit aus. Die Chronik berichtet,

es habe „eine vermehrte Sterblichkeit unter

den Mitgliedern“ gegeben und es sei so weit

gekommen, „dass viele früher Wohlhabende

verarmten und nicht in der Lage waren,

die Begräbniskosten ihrer Angehörigen zu

bezahlen.“

Hier kam die bereits 1907 gegründete

vereinseigene Sterbekasse (Begräbnishilfe)

im Umlageverfahren zum Tragen, die den

Zweck zu erfüllen hatte, in Sterbefällen eine

Unterstützung an die rechtlichen Erben eines

verstorbenen Vereinsmitglieds zu zahlen:

„Die ausgezahlten Beträge werden ehrenamtlich

von Vertrauensleuten wieder von den

Mitgliedern eingesammelt, so dass immer

ein Bestand verbleibt“, so die Chronik über die

auch nach dem Zweiten Weltkrieg fortgeführte

Begräbnishilfe.

Theatergruppe 1935

Grundlegenden Änderungen unterworfen

war der Verein in den Jahren der „Gleichschaltung“

zwischen 1933

und 1945, als sogar der

Name in „Evangelische

Gemeinschaft“

umgeändert werden

musste. In diesen

Jahren wirkten Hans

Klapp, Wilhelm

Wallrabenstein und

schließlich Pastor

Hermann Werner als

Vorsitzende.

Ab 1944 ruhte der Verein fast völlig.

Der Neuaufbau des Evangelischen Arbeitervereins,

der sich zeitweise auch „Arbeiter- und

Volksbildungsverein“ nannte, begann wieder

ab 1948 unter dem Vorsitz von Carl Trute senior

und setzte sich unter seinen Nachfolgern

Horst Magnus und Werner Korfhage fort. Die

alten Vereinsveranstaltungen lebten wieder

auf und vor allen Dingen wurde 1954 die Gründung

einer neuen Laienspielschar begrüßt,

deren Erfolge sich unter dem Regisseuren

Friedrich de Buhr, Peter Puncken, Wilhelm Behling

und Ortwin Bork bis heute fortsetzen.

Anziehungspunkte waren außer den Stiftungsfesten

die Nikolausfeiern mit Tütenverteilung

und natürlich

das mit den Namen Erich

Kohl, Manfred Hartwich,

Heinz Werner Asen, Peter

Puncken u. Wolfgang

Becker verbundene Fahrtenprogramm.

So findet

alljährlich im Frühjahr

eine Tagesfahrt mit wechselnden

Zielen und interessanten

Besichtigungen

sowie im Spätsommer

eine Mehrtagesfahrt bis

ins europäische Ausland

mit umfangreichem Besichtigungs- und Begleitprogramm

statt. Überhaupt entwickelte

der wiederaufgelebte Verein erstaunliche

Aktivitäten, die vom reinen Bildungsprogramm

(Vorträge, Musik, Theater, Ausflüge, Bücherei)

über die „Förderung der Evangelischen Jugend

im wohlverstandenen Sinne der Elternschaft

und der Allgemeinheit“ bis zum Eintreten für

Belange der evangelischen Einrichtungen in

Quakenbrück (Kirche, Gemeindehaus, Krankenund

Siechenhaus, Friedhof) reichten.

Es ist ein erstaunliches Phänomen, dass der unter

dem Vorsitz von Wolfgang Becker stehende

Evangelische Arbeiterverein in all diesen Veränderungen

und Umbrüchen vom Kaiserreich

bis auf den heutigen Tag Bestand gehabt hat

und in diesen Turbulenzen sein unverwechselbares,

im Evangelium von Jesus Christus

verankertes Profil bewahrte. Hinzu kommt das

unter dem Leitsatz „Was ihr getan habt einem

von diesen meinen geringsten Brüdern, das

habt ihr mir getan“ stehende gesellschaftliche,

soziale Engagement. Gemeinsinn wächst eben

nur dann, wenn der Nächste nicht außen vor

gelassen, sondern mit hineingenommen wird.

All das findet seinen Ausdruck im Wirken des

Evangelischen Arbeitervereins, der nach wie vor

nicht nur ein wichtiger Faktor innerhalb des

kirchlichen Lebens, sondern auch in der Stadt

Quakenbrück ist.

Heiko Bockstiegel

Nadine Brackmann

Am Bahnhof 1 · Quakenbrück

9-18 Uhr

Mo-Fr

Tel. 0 54 31 - 908 90 88

E-Mail: info@reisecenter-Artland.de

Sa 9-13 Uhr

Laienspielschar 1992

Ausgabe Herbst 2017 mq | 25


Das Artland-Magazin.

Familienfestival auf der

Quakenbrücker Rennbahn

Eine Gemeinschaft

zum Wohlfühlen.

Unternehmen der

von Alexandra

Lüders

Der erfolgreichste, deutsche Hindernisjockey

Cevin Chan hatte sich in

den Galopprennen viel vorgenommen

(an der Feldspitze).

Foto: Alexandra Lüders

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Im Seejagdrennen verwies Sonja Doroszewski

(links) den Favoriten Cevin

Chan (rechts vorn) auf den zweiten

Platz.

Foto: Alexandra Lüders

26 | mq Ausgabe Herbst 2017


ARTLÄNDER RENNVEREIN v.

1902

Über 12.000 Besucher strömten am ersten

Septemberwochenende zum 115. Quakenbrücker

Renntag des Artländer Rennvereins,

um mit der ganzen Familie oder Freunden

einen schönen Tag im Hasepark Stadion

zu bringen, wo sich Traber und Galopper

zu einem spannenden Stelldichein trafen.

14 Rennen und ein nostalgischer Kutschenkorso

mit vielen Teilnehmern aus der

Cloppenburger/Löninger Region hielten

die Zuschauer in Atem, während sie sich in

den Pausen den Sonnenstrahlen und ihrer

Wettlust hingaben. „Das war ein optimaler

Renntag mit vielen, jungen Leuten. Eine

große Harmonie ließ unseren 26. Renntag

der Neuzeit zu einem großen Familienfest

werden“, resumierte der erste Vorsitzende

des Artländer Rennvereins Gerd Karrenbrock,

der zusammmen mit Geschäftsführer

Hermann zur Lage von den Stadtvätern

Claus Peter Poppe und Matthias Brüggemann

für ihr 25-jähriges Ehrenamt und

das ihrer Mannschaft geehrt wurden. Eine

Ehrenrunde in der Hochzeitskutsche des

Steinfelders Hubert Trenkamp gehörte natürlich

dazu. Zahlreiche Präsentkörbe gab es

auch für die Sieger der 14 Rennen und zwölf

Renntag mit Herz

Teilnehmer des Kutschenkorsos. Über die

grandiose Atmosphäre staunte der Präsident

des Hamburger Rennvereins Eugen Andreas

Wahler. Er zeigte sich vor allem begeistert

über die große Anzahl des Publikums, das

sich rund um die Rails und auf den Zuschauerrängen

platziert hatte. Das Anfeuern der

Favoriten gehörte für die Besucher ebenso

dazu wie der jubelnde Applaus für besondere

Leistungen der Jockey und Sulkyfahrer. Alle

waren mit sehr starken Pferden im Gepäck

angereist und lieferten sich ohne Zwischenfälle

Kopf-an-Kopfduelle auf der Rennbahn.

Für seine Abschiedsvorstellung hatte sich der

erfolgreichste deutsche Hindernisrennreiter

Kevin Chan fünf Starts in den Galopprennen

vorgenommen und auch hervorragend

gemeistert. Zwei Siege und mehrere Platzierungen

brachte er nach Hause, während

er den Sieg im turbulenten Seejagdrennen

seiner weiblichen Konkurrenz Sonja

Doroszewski überlassen musste. Er belegte

mit dem gefürchteten Kazzio Platz zwei.

Auch die Lokalmatadorin im Sulky Katie

Beer hatte in den Trabrennen ein Wörtchen

mitzureden. So gingen ein furioser Sieg im

ersten Rennen und mehrere Platzierungen

auf ihr Konto. Den hochdotierten Sieg holte

sich Dennis Spangenberg mit seinem Pferd

Abano H. Katie Beer landete mit Irrwisch auf

Platz zwei. Am Ende des Tages zählten 30

Wettkassen knappe 150.000 Euro und am

Himmel verabschiedete ein malerischer Regenbogen

über dem See Akteure und Gäste.

Erstmalig schauten sich auch Nilgänse das

Rennspektakel aus nächster Nähe an – ein

Schauspiel, das sich wohl niemand entgehen

lassen wollte.

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Ausgabe Herbst 2017 mq | 27


Das Artland-Magazin.

Die D-Mark ist weiter im Umlauf

Verlust von 5,8 Milliarden Euro

Bääämmm! 5.800.000.000,00 Milliarden Euro verschenkt, liegen gelassen und es

nicht einmal gemerkt… so ist es den Besitzern der „guten alten“ Deutschen Mark

in den letzten 16,5 Jahren ergangen. Ich bin schockiert. Wie ich auf diese Zahlen

komme? Das lesen Sie hier.

Mitte August kam ich zur Feier des

Geburtstages meiner lieben Mama auf

den elterlichen Hof in Nortrup-Suttrup.

Dort traf ich Hermanns Zwillingsbruder

Hubert. „Hermann?“ fragen Sie sich

vielleicht!? Das ist mein Wichtel-Freund,

den ich Ihnen als „typischen deutschen

Anleger“ mitsamt seiner Odyssee hier im

MQ vorgestellt habe. Wenn Sie diesen Artikel

noch einmal lesen wollen, besuchen

Sie doch die Homepage des MQ www.

artland-magazin.tv. Im Archiv und dort

in der Ausgabe „Frühjahr 2017“ auf den

Seiten 56 und 57 finden Sie ihn. Vielen

Dank an dieser Stelle auch noch einmal

für die tollen Rückmeldungen zu diesem

Artikel!

Aber zurück zu Hubert. Hubert begrüßte

mich an jenem Abend - wie immer vor

dem wunderschönen Artländer Giebel

stehend – ziemlich kurz ab. Gleich wusste

ich warum. Er hatte mit Hermann gesprochen…

und Hermann hatte vorher mit

mir gesprochen. Und zwar kurz nachdem

ich den folgenden kurzen Artikel gelesen

hatte: „6,7 Milliarden D-Mark-Münzen

sind bis heute nicht eingetauscht. Das

entspricht 42 Prozent aller Geldstücke,

die Ende 2000 im Umlauf waren, erklärt

der Bundesverband deutscher Banken

in Berlin. D-Mark-Banknoten hingegen

wurden zu über 97 Prozent eingelöst.

Waren Ende 2000 Geldscheine im Wert

von 262 Milliarden DM in Umlauf, stehen

davon heute noch etwa 5,95 Milliarden

DM aus.“

6,7 Milliarden D-Mark Münzen?!

5,95 Milliarden D-Mark Scheine?!

In meiner „Entgeisterung“ und ganz in

meinem Element hatte ich Hermann

vorgerechnet, was man mit dem Geld

seit Ende 2000 hätte verdienen können

– ohne große Risiken. Hermann war

geschockt und hatte offensichtlich mit

Hubert gesprochen. Und Hubert hatte

ihm kleinlaut berichtet, dass auch er

noch einige DM-Münzen und Scheine

habe.

Die Zahlen waren schon schockierend gewesen.

Der von Albert Einstein als achtes

Weltwunder bezeichnete Zinseszins-Effekt

hatte in diesen Berechnungen deutliche

Spuren hinterlassen. Ich will Ihnen an

dieser Stelle ein paar der Zahlen zurufen,

die Hermann, Hubert und auch mich zum

Nachdenken gebracht haben. Rechnen Sie

kurz mit? 5,95 Mrd. DM plus 6,7 Mrd. DM

sind 12,65 Mrd. DM. Diese geteilt durch

den Euro-Umrechnungsfaktor von 1,95583

(Sie erinnern sich bestimmt!) ergibt einen

Euro-Betrag von 6,46 Milliarden. Rechnen

wir mit 6,5 Milliarden Euro. Angelegt in

einer ausgewogenen und kostengünstigen

Anlagestrategie mit 5 % Rendite pro

Jahr wären daraus schlappe 14,5 Mrd. Euro

geworden. Schnell noch eine Inflation von

2 % p. a. berücksichtigend ergäbe sich

ein Endbetrag von immer noch rund 10,5

Milliarden Euro. Die reale Kaufkraft hätte

sich also gegenüber den 6,5 Mrd. Euro um

4 Mrd. Euro oder rund 60 % erhöht.

So weit, so schade.

QUAKENBRÜCK

ST. ANNENSTRASSE 12

T EL.05431/3541

28 | mq Ausgabe Herbst 2017


FINANZEN

Der Lauf

der Zeit...

1998 2003 2013

Was ist nun aber wirklich mit den 6,5

Milliarden Euro (12,65 Mrd. DM) passiert?

Deren Kaufkraft ist unter dem „sicheren“

Kopfkissen, in der Spardose, im Schließfach,

unter der Erde oder wo auch immer

durch die Inflation um rund 2 % p.a.

zurückgegangen. Heute könnte man nur

noch Waren im Wert von 4,68 Milliarden

Euro davon kaufen. Eine Differenz gegenüber

den zuvor errechneten 10,5 Mrd.

Euro von ca. 5,8 Mrd. Euro. Die Zahl aus

der Überschrift. Die Besitzer der D-Mark

Münzen und Scheine hätten also mehr

als doppelt soviel Geld oder reale Kaufkraft

gehabt. Traurige Verschwendung

von Ressourcen stimmten mir murrend

auch Hermann und Hubert zu.

Ich gebe zu, nicht alle dieser Scheine und

Münzen sind auffindbar oder existieren

noch. Das wird die Zahlen sicherlich ein

wenig reduzieren, traurig ist es aber auch

dann noch. Das Horten von Bargeld, egal

ob in Euro oder D-Mark kann keine sinnvolle

Lösung sein. Die Inflation reduziert

den Wert schleichend und kurzfristig

kaum bemerkbar. Langfristig sind die

Folgen aber immens. Bislang konnte mir

auch noch niemand stichhaltig darlegen,

dass die Lagerung von Bargeld sicherer

vor dem böswilligen Zugriff Dritter ist

als die Verbuchung auf einem Konto in

Deutschland.

Apropos Konto. Wieviel Geld liegt auf

deutschen Konten und bringt genauso

viel (Vorsicht Ironie!) Zinsen wie Bargeld

– schon viele Jahre dort rumdümpelnd?

Ich wollte das für Sie als Leser des MQ

auch noch rechnen, aber da haben Hermann

und Hubert mir den Taschenrechner

weggenommen. Sie wussten schon,

dass Ihnen die Ergebnisse als „typische

deutsche Anleger“ nicht gefallen würden.

Und dabei habe ich das teils schon zur

Realität gewordene Thema „Negativzinsen“

vorsichtshalber gar nicht erst

angesprochen…

Hermann und Hubert überdenken gerade

Ihre Vorgehensweise und haben schon

beschlossen, ihre Mütze ein klein wenig

hochzuziehen. Vielleicht sollten auch Sie

mal darüber nachdenken?!

Michael Renze,

ABATUS VermögensManagement

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Ausgabe Herbst 2017 mq | 29


Landtagswahl in

Niedersachsen

am 15. 10.

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30 | mq Ausgabe Herbst 2017


INTERESSENGEMEINSCHAFT FRACKINGFREIES ARTLAND

Neues zum Thema „Fracking“

Mitglieder der Interessengemeinschaft Fracking-freies Artland e.V.

Die Aufsuchungserlaubnis, die im März 2017 auslief, ist nunmehr bis

zum 14. März 2019 verlängert worden. Das Gebiet wurde allerdings

verkleinert, die Stadt Osnabrück und der südwestliche Landkreis Osnabrück

(Kohleflözgebiet) wurden herausgenommen. Das verbliebene

Feld heißt jetzt „Bramsche Verkleinerung“. Es umfasst den nördlichen

und östlichen Landkreis Osnabrück, Teile des Emslandes und einen

kleinen Teil des Landkreises Vechta, insgesamt ist es ca. 1900 km²

groß. Die Flächen liegen sämtlich im Schiefergasgürtel. Zur Erinnerung:

Das Arbeitsprogramm der Gas fördernden Industrie für das Jahr

2012 sah für Badbergen „ Abteufen und Testen (frac) der Shale Gas

Bohrung Ortland 26“ vor. Dazu ist es bislang nicht gekommen. Was ist

in Zukunft zu erwarten? Auf Bundesebene sieht das gesetzliche Regelungspaket

zum Thema Fracking vor, dass bis 2021 das Schiefergasfracking

lediglich an vier Forschungsstandorten eingesetzt werden darf

und die Rechtslage für gewerbliches Schiefergasfracking danach neu

geregelt wird. Die einzelnen Bundesländer dürfen selbst entscheiden,

ob sie ein solches Forschungsvorhaben zulassen. Die derzeitige

niedersächsische Landesregierung hat das ausgeschlossen. Trotzdem

jetzt diese Verlängerung der Aufsuchungserlaubnis? Man muss ein

plausibles Arbeitsprogramm für eine Erlaubnis vorlegen. Was soll

also geschehen, wenn Fracking derzeit nicht infrage kommen darf?

Ganz einfach: Man bezieht sich auf die KONVENTIONELLEN Lagerstätten.

Viele Artländer können sich sicher noch an frühere Jahrzehnte

erinnern, als hier und dort Öl- und Gasförderstellen im Artland verteilt

waren. Das jetzt dem Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie

(LBEG) vorgelegte Arbeitsprogramm sieht für das erste Jahr die Neubewertung

der Erdgas- und Erdölexploration aus diesen KONVENTIO-

NELLEN Lagerstätten vor, basierend auf den existierenden Datensätzen,

die zu diesem Zwecke digitalisiert werden sollen. Im zweiten Jahr

dann Re-Processing von 2D seismischen Linien und deren Interpretation

sowie ggfs. Vorbereitung einer Explorationsbohrung. Von

Schiefergas und Fracking ist derzeit keine Rede. Sind wir also aus dem

Schneider? Nein! Arbeitsprogramme können schnell ergänzt oder

geändert werden. Es ist zu vermuten, dass die Gas fördernde Industrie

auf veränderte Mehrheiten nach den Landtagswahlen in Niedersachsen

hofft; denn eine andere Landesregierung könnte durchaus zügig

ein Forschungsvorhaben zum Schiefergasfracking in Niedersachsen

zulassen. Weitere Aufmerksamkeit ist geboten.

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kaufe ich am besten

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Ausgabe Herbst 2017 mq | 31


Das Artland-Magazin.

Inspiration zum Oktoberfest kam in Callela

Burgmannskapelle feiert zum 10. Mal – und Qu

Ein Erfolgsmodell der besonderen

Art ist das Event,

das die Burgmannskapelle

Quakenbrück mit wachsender

Begeisterung „beider

Seiten“ präsentiert: Seit 2008

strömen immer mehr Gäste in

eine zünftig dekorierte Halle an

der Jahnstraße, um ein ausgelassenes

Oktoberfest mit Bier in

Maßkrügen, Krachledernen und

Dirndln zu feiern, und genauso

lange steigert sich für die

Organisatoren trotz aller Arbeit

der Spaß an der Sache. Verblüffend

der Ursprung der Idee: „Die

Inspiration kam für uns beim

zweiten Besuch in Calella“ verrät

Ralf Hanheide, als wir mit ihm,

Alexander Bobe und Verena

Diers die Jahre Revue passieren

lassen.

müsste doch auch in Quakenbrück

gehen. Im Artland war das

fast unbekannt, nur die Renslager

hatten sowas schon mal

aufgelegt“ sagt Alexander, und

Verena ergänzt: „Wir wollten

auch mal selbst ein Fest gestalten,

nicht immer nur engagiert

werden.“

Das war für das Gründerteam

bereits Motivation genug, ein

solches Wagnis einzugehen.

„Wir hätten niemals gedacht,

dass sich das so lange hält und

immer größer wird“, erzählt Ralf.

In den Anfangsjahren sei man

mit Original-Tracht noch aufgefallen:

„Die Quakenbrücker

waren zuerst ein bisschen träge,

die musste man da ranführen.“

Inzwischen gehört das bayrische

Outfit wie selbstverständlich

dazu, wird sogar von August

bis Oktober in der Trachtendiele

Badbergen am Bergfelder Ort

14 (Telefon 05433/91 38 36)

angeboten.

Charts. Aber auch Blasmusik

soll es immer geben.“ Früher

seien junge Besucher erst um

Mitternacht in die Artland-

Sporthalle gekommen, inzwischen

stehen sie schon ab 17

Uhr Schlange. „Da sind wir

ziemlich stolz drauf“ lacht

Verena.

Ein „Quantensprung“ war

der Wechsel von der Artland-

Sporthalle in die viel größere

Artland Arena: „Das hat sich

einfach durch die Riesennachfrage

ergeben. Irgendwann

wurde das ein richtiger Hype.

Mittlerweile kommen erste

Wünsche nach Karten schon im

Mai.“ Der Sprung in die Arena

war aufregend, so Verena, die

seit 2013 aktiv dabei ist: „Für uns

war das was Tolles !“ Die Entscheidung

sei in kürzester Zeit

gefallen, auch wenn sie nicht

ganz risikolos war – logistisch

wie finanziell. Benötigt wurde

zum Beispiel ein neuer Himmel,

weil die Bahnen wegen der

Ausgerechnet in Spanien also,

dem Land, das zwar ein wenig

näher am Weißwurstäquator

liegt als Norddeutschland, aber

nicht gerade für bayrische

Gemütlichkeit bekannt ist?

„Wir haben uns in Calella gedacht:

Oktoberfest – das

Seit 2012 seien die Isartaler

Hexen mit im Boot, modern,

dynamisch und alles andere als

schneewalzer-orientiert: „Bayerisch

über Alpenrock, Schlager,

Rock, Pop….ideal für Volksfeste“

verspricht die Band auf ihrer

Homepage. Wohl wahr, denn die

Mädels bringen Schwung in den

Laden – auch in Quakenbrück.

„Am Anfang gab‘s nur Musik für

die ältere Generation“ gesteht

Ralf. „Jetzt ist so gut wie alles

dabei, sogar aus den aktuellen

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32 | mq Ausgabe Herbst 2017


BURGMANNSKAPELLEQUAKENBRÜCK



akenbrück feiert miT

Fischbauch-Deckenträger nicht

bis auf den Boden reichten. Beim

Aufbau sitzt jeder Handgriff,

aber: „Da stecken drei Tage volle

Manpower dahinter!“ Das kann

Rainer Calvelage, Urgestein

und Vorsitzender des Vereins

Burgmannskapelle,nur bestätigen.

Die Helfer seien immer

schneller und perfektionischer

geworden: „Ich bin ein großer

Teil des Aufbauteams“ scherzt

Alexander. Jeder habe inzwischen

seinen Arbeitsbereich,

von Bernd Middendorf





RESTAURANT

Heimatstube

WILDer denn je!

Sonntag-Abend:

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man arbeite Hand in

Hand.

Kein Wunder, dass das

Oktoberfest besser angenommen

wird denn je. Der Anteil

der älteren Generation ist

allerdings stetig gesunken,

ein Phänomen, das sich die Initiatoren

nicht ganz erklären

können: „Wir haben doch für

jeden was dabei!“

Ob Udo Jürgens, Marschmusik,

Andreas Gabalier oder

auch Potpourris – die Mischung

ist bunt, das garantiert

schon die Burgmannskapelle

selbst, deren Mitglieder sich

aber schon jetzt darauf freuen,

nach dem ersten Programmteil

selbst ausgiebig den Festtrubel

zu genießen.

Für die Idee des Oktoberfestes,

für Bewirtschaftung oder Catering

war der leider allzu früh

verstorbene Richard Schmitz immer

zu haben: „Richard war von

Anfang an für alles offen.“ Das

Catering haben jetzt sein Sohn

Johannes Schmitz und Victor

Held übernommen: „Die wissen,

was wir brauchen“, versichert

das Team.

Kleinere Pannen gab und gibt es

auch, aber die werden mit Humor

genommen: „Vor ein paar

Jahren störte ganz lange ein

Handy. Wir waren schon ziemlich

gereizt, aber irgendwann

schaute einer von uns zufällig

in seine Tuba – genau da war es

reingefallen.“ Großes Gelächter

löste auch ein anderer Vorfall

aus: Ein Musikerkollege hatte

seine Posaune beim Spielen zu

weit rausgezogen („Da muss

man den Arm schon ganz schön

lang machen !“), und der Schiebeteil

des Instruments fiel unter

die Bühne. Zum Glück seien dort

aber Fangnetze angebracht.

Das Gespräch endet nicht, ohne

dass Ralf Hanheide – Musiker

mit Managerbewusstsein – auf

das nächste Oktoberfest am

14.10. (19.00 Uhr) hinweist:

„Schreib bitte, dass am 15. September

der Vorverkauf startet

– bei Uhren/Schmuck Braemer,

bei der Allianz-Versicherung von

Thomas Ludmann und bei allen

aktiven Musikern und Musikerinnen.“

Für die Kapelle selbst

sei das Oktoberfest der krönende

Abschluss der Saison, fügt er

weniger geschäftsmäßig,

sondern schmunzelnd hinzu.

Man spürt die Vorfreude – bei

allen dreien.

Ausgabe Herbst 2017 mq | 33


Das Artland-Magazin.

Hurra,

der Herbst

ist da!

von

Alexandra

Lüders

Auch wenn viele Menschen die „dunkle Jahreszeit“

und die trüben Novembertage fürchten,

bietet der Herbst besonders Kindern viele tolle

Erlebnisse. Die bunten Blätter verwandeln

Bäume in den „Indian Summer“, wie die schöne

Herbstfärbung auch genannt wird. Schließlich

werfen die Bäume ihr Laub ab, so dass nur noch

die kahlen Äste zu sehen sind und die Blätter

vom Wind durch die Luft gewirbelt werden.

Der Wind ist auch ganz wichtig, wenn ihr Euren

Drachen fliegen lassen wollt. Wenn ihr noch

keinen Drachen habt, könnt ihr ja bei unserem

Gewinnspiel mitmachen und die Eichenblätter

auf dem oberen Bild zählen. Schickt Eure Lösung

an hawe.oelkers@gmail.com und nehmt

an der Verlosung von 2 tollen Drachen teil!

Wenn ihr Lust habt, macht doch mit Eltern

oder Freunden einen Herbstspaziergang. Dabei

sammelt ihr Blätter, mit denen ihr selbst ein

Papier oder eine Leinwand bedrucken könnt.

Bei eurer Sammelaktion findet ihr bestimmt

auch Eicheln, die von den Bäumen auf die Erde

34 | mq Ausgabe Herbst 2017


Eure Seite!

Mein

kleiner

Eichenbaum

Ihr braucht frische reife Eicheln, die glänzend

braun sind und die ganz einfach aus ihrer

Kappe gelöst werden können. Legt die

gesammelten Eicheln in ein Wasserbad. Alle

die oben schwimmen, sind zum Pflanzen

ungeeignet, denn sie sind faul. Danach

legt ihr die feuchten Baumfrüchte 40 bis

45 Tage in einen Gefrierbeutel und in den

Kühlschrank. Sie keimen nämlich erst nach

einer kühlen Periode. Jetzt steckt ihr die

Eicheln mit dem Wurzelende nach unten in

einen Blumentopf und bedeckt sie mit zwei

Zentimetern Erde. Der Topf sollte an einem

warmen, dunklen Ort stehen und die Erde

sollte immer etwas feucht gehalten werden.

Wenn die ersten Triebe oben aus der Erde

herausschauen, sollte jeder Trieb einen eigenen

Topf bekommen und auf einer sonnigen

Fensterbank stehen. Im Frühling kannst Du

die kleinen Eichen in den Garten pflanzen,

wo sie viel Platz brauchen (siehe Zeichnung).

Weitere Infos unter www.young-panda.de

SUCHSPIEL & PFLANZAKTION

Buchvorstellung

von Alexandra Lüders

1 2 3

„Villa Eichblatt - Familie Eilig zieht um“,

heißt das neue Kinderbuch von Caroline Ronnefeldt,

das im Annette-Betz-Verlag erschienen

ist und 16,95 Euro kostet. Das 59- Seiten

umfassende Bilderbuch erzählt die Geschichte

einer Eichhörnchen-Familie, die sich gerade

im Wipfel eines Silberahorns gemütlich eingerichtet

hat, als ein gruseliges Knarren durch

den Baum zieht. Die Autorin hat mit diesem

Buch im nostalgischen Stil und mit viel Liebe

zum Detail ein herzerwärmendes Vorlesewerk

für Kinder ab 4 Jahren geschaffen. Sie lebt in

Hamburg und besucht regelmäßig ihre Familie

in Badbergen.

Suchspiel

gefallen sind. Sie sind die Früchte der knorrigen,

großen Eichen, die so oft rund um alte Artländer

Bauernhöfe herumstehen. Sie können viele hundert

Jahre alt werden. Eichhörnchen vergraben

sie gern als Vorräte für den Winter. Manchmal

finden sie die Eicheln nicht wieder und aus dem

Boden wächst im nächsten Frühling eine Mini-

Eiche.

Wenn ihr selbst so eine Eiche in euren Garten

oder auf eurem Hof pflanzen wollt, solltet ihr

folgendes Rezept befolgen:

◆ Innenausbau

◆ Türen

◆ Möbelbau

◆ Fenster

◆ Küchenumbau

◆ Sonnenschutz ◆ Rolläden

◆ Insektenschutz ◆ Schlüsseldienst

Konzeption/Grafik: Alexandra Lüders

St. Annenstraße 11 | 49610 Quakenbrück | Tel. 0 54 31 / 36 09

Fax 0 54 31 / 74 92 | Mobil 01732174564 | E-Mail: wristok@online.de

◆ Kundendienst

Ausgabe Herbst 2017 mq | 35


Das Artland-Magazin.

SO RICHTIG

FALSCHES

THEATER!

Was ist „so richtig falsch“?

Im ersten Augenblick scheint es einfach,

diese Frage zu beantworten. Es liegt ja

auf der Hand. Kriege sind falsch, klar,

aber so richtig! Spontan erweitern lässt

sich die Liste des Falschen durch Betrug,

Diebstahl und Folter. Schnell darauf

folgen Krankheit, Lüge, Verrat. Obwohl,

da wird es schon etwas komplizierter.

Manche sagen, dass ihre Krankheit für

sie ein Segen war, anderen hat eine Lüge

aus einer schlimmen Lage befreit, beim

Verrat kommt es darauf an, wen es trifft.

Also gehen wir es nüchterner an. Dass

zwei und zwei nicht fünf sind, lernen wir

bald in der Schule, und diese Tatsache

wird, von Pippi Langstrumpf mal

abgesehen, ein Leben lang nicht mehr in

Frage gestellt. Man kann Wörter falsch

schreiben, falsche Schlüsse ziehen, falsch

abbiegen – zumindest wenn das Ziel klar

ist. Aber was, wenn man es schicksalhaft

betrachtet und nicht von den bloßen

Fehlern ausgeht?

Manchmal erweist sich der

falsche Weg, der Umweg

etwa, als ziemlich richtig.

Hat man da doch - weißt du noch? - seine

große Liebe kennen gelernt, damals,

als man sich verlaufen und nach dem

36 | mq Ausgabe Herbst 2017


THEATERPROJEKT

Fundstücken und Stilblüten entwickeln

die Regisseurinnen Aishe Spalthoff und

Heidi Vollprecht so wie die Autorin und

Dramaturgin Nicola Bongard aus Göttingen

ein Stück Theater. Bis zur Premiere

des Stücks SO RICHTIG FALSCH, am 14.

Oktober um 16 Uhr in der Theaterwerkstatt,

schreiben, proben, diskutieren,

feilen und spielen sie mit mal mehr, mal

weniger als 19 spielwütigen Laien aus

Quakenbrück.

Erst probieren,

dann proben

Doch bevor es ans Inhaltliche gehen

konnte, wurde trainiert, allerdings immer

mit (heimlichem) Bezug zum Thema.

In einigen Schnupperworkshops konnten

seit Februar 2017 alle interessierten Menschen

zwischen 6 und 100 herausfinden,

wie sie und das Theater, die Bühne, das

Thema und das Leitungsteam zusammen

passen. Sie haben gespielt, getanzt,

Quatsch gemacht und Fragebögen bearbeitet.

Was machst du immer wieder

falsch, obwohl du es besser weißt? war

eine der Fragen. Oder: Auf welches Verhalten

deiner Mitmenschen reagierst du

allergisch? Bist du schon mal durch einen

Fehler klüger geworden? Was geht gar

nicht? In der so entstandenen und inzwischen

gefestigten Theatergruppe spielen

viele Teenager, aber auch Kinder und

Erwachsene, nun um die Wette. Indem

sie zum Beispiel mit Absicht schlecht

tanzen. Übrigens eine der schwierigeren

Übungen, denn da tanzt man nicht nur

gegen den Takt, sondern auch gegen die

eigene Eitelkeit an.

Cool ist was anderes?

Aber wenn man ein bisschen länger

nachdenkt, und auch das macht das „so

richtig falsche“ Team, kann man zu dem

Schluss kommen, dass nur die Uncoolen

sich zu doof sind für das Uncoole. Alles

nur eine Frage der Perspektive. Eine

andere Herausforderung: Lauf in den

Klamotten durch die Stadt, die du am allerhässlichsten

findest. Halte aus, dass es

aussieht wie dein Geschmack. Vor allem

für Teenager eine knallharte Mutprobe.

Sprich eine Liebeserklärung so, als würdest

du dein Gegenüber ekelhaft finden.

Aber mach es ja „so richtig falsch“.

Theatraler Fächer

Ja, und nun aber (August 2017) haben die

„wahren“ Proben begonnen. Nachdem

aus all dem erspielten und erfragten

Material nun nach und nach Texte

von der Autorin ankommen, heißt es

Weg gefragt hat und ihn dann gefunden

hat für‘s ganze Leben. Oder man ist eben

einfach nur nicht in den großen Regen

gekommen, weil auf dem „falschen“

Weg Manni uns entdeckt und im Auto

mitgenommen hat. Viele Geschichten

ergeben sich aus der einfachen Wendung

vom „richtig Falschen“. Ob man

sie wörtlich nimmt oder moralisch, anarchistisch

oder alltagssprachlich, verspielt

oder philosophisch: Aus dem wunderbar

weiten Feld von Bedeutungen und Geschichten,

Meinungen und Erlebnissen,

....und dem Chor

Ausgabe Herbst 2017 mq | 37


Das Artland-Magazin.

Am Samstag, 14. Oktober wird um 16 Uhr

die Bühne frei gemacht für ein so

richtig falsches Theaterstück.

Szenen bauen und Kostümfragen klären,

Monologe, Dialoge und Gruppenszenen

einstudieren. Eine zusammenhängende

Geschichte wird hier nicht erzählt, es

geht um einen theatralen Fächer, der

Momente stärker betont als Rollen, das

Verspielte und Schräge mehr in den Mittelpunkt

rückt als das Dramatische. Das

liegt vielleicht auch daran, dass letztlich

weniger ältere Menschen bei diesem

Projekt dabei sind und die Jungen dem

Thema wilder und alberner, körperlicher

und verspielter begegnen. Sie schmeißen

sich Vorwürfe an den Kopf und rechtfertigen

sich um die Wette, auch mal im

Chor. Lord Voldemort bringt drei bekannten

Helden in Gefahr, die von Jonas (12),

Lea (12) und Justus (15) gespielt werden.

Zum Glück macht Ron einen Fehler und

alles wird wieder gut. Oder doch nicht?

Eine Catwalk auf Depeche Mode-Musik,

ein seltsames Erlebnis am Strand, viele

Szenen zusammen ergeben eine Collage,

die Spaß machen soll und das Publikum

im besten Sinne durcheinander bringen.

Aber auch Iris (47 Jahre) zum Beispiel

wird ihren Moment haben als Psychotherapeutin

in der Lampenfieber-Ambulanz,

oder Tanja (44 Jahre) als Zeugin der

Anklage, Maria als Verirrte am Strand

oder Sigita als Elfchen-Dompteurin und

Gestehende im alternativen Beichtstuhl.

38 | mq Ausgabe Herbst 2017


THEATERPROJEKT

Der falsche Weg ist das

richtige Ziel – oder

wie war das?

Für das „so richtig falsche“ Team zählte

von Anbeginn nicht nur das Ergebnis, die

Aufführung der wilden Collage zum Thema,

sondern auch der Weg dahin. Und

neben den Proben sind noch Exkursionen

ins Gericht geplant, um den Ort von

Recht und Ordnung auf seine Richtigkeit

hin zu untersuchen, oder ein Filmabend,

an dem man den schrecklich schönen

(oder doch nur schrecklichen?) Tönen aus

dem Mund von Meryl Streep als Florence

Foster Jenkins lauschen wird. Die gab

es wirklich, sie sang schief und schaffte

es doch in das berühmteste Opernhaus

in New York. Was kann man lernen von

dieser Geschichte, in der sich jemand

ganz und gar über die Regeln und den

„guten“ Geschmack hinwegsetzt und

seinen Traum verwirklicht, vollkommen

beratungsresistent? Ist das tragisch oder

verrückt, traurig oder bewundernswert? ....und dem Chor

Welche Grenzen wäre ich

bereit zu überschreiten,

wenn es um meine tiefsten

Wünsche geht?

Hab ich die eigentlich? Oder hab ich sie

etwa schon begraben, bevor ich sie auf

ihre Lebensfähigkeit hin untersucht

habe? Was hat mir im Weg gestanden?

Am Ende wird nur ein Bruchteil von dem,

was in der Theaterwerkstatt mit den

Teilnehmenden des Projekts bedacht,

angedacht und besprochen wurde, was

sie ausprobiert und entdeckt haben,

tatsächlich über die Bühne gehen. Aber

darum geht es auch nicht bei einem

Projekt, das ebenso den Weg wie das

Theaterstück am Ende als Ziel für sich

definiert hat.

Nico Bongard

Weitere Termine:

Sonntag, 15.10. um 16 Uhr,

Freitag, 20.10. und

Samstag, 21.10 um 18 Uhr.

Am Dienstag, 17.10. werden vormittags

Aufführungen für Schulklassen

angeboten

(Kontakt: sorichtigfalsch@gmx.de).

EINTRITTSPREISE:

7 Euro/4 Euro ermäßigt

Kartenvorverkauf unter www.

theaterwerkstatt-quakenbrueck.

de und an den Vorverkaufsstellen

Buchgalerie Artland und Buchhandlung

Thoben.

Weitere Informationen unter

www.sorichtigfalsch.de

Das Projekt wird gefördert von der

Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur

(LAGS), der Stiftung Niedersachsen,

dem Fonds Soziokultur und der Stadtstiftung

Quakenbrück und findet in

Kooperation mit InVia Quakenbrück

e.V. statt.

Ausgabe Herbst 2017 mq | 39


Impressionen von den Proben!


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Ausgabe Herbst 2017 mq | 41


Das Artland-Magazin.

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42 | mq Ausgabe Herbst 2017


FREIZEIT & GESCHICHTE

Am ersten Oktoberwochenende steht das spannende

Themenfeld der Archäologie bei der Veranstaltung Forum

Kalkriese im Mittelpunkt. Einem Archäologen auf der

Grabung über die Schulter schauen? Die Sondengänger

bei ihrer Arbeit begleiten? In der Restaurierungswerkstatt

einen Blick durch das Mikroskop werfen? Oder im Park

auf eine archäologische Spurensuche gehen? Bei den Thementagen

vom 1. bis 3. Oktober haben die Besucher die

einmalige Gelegenheit, mit dem Kalkrieser Archäologie-

Team ins Gespräch zu kommen und die vielfältige Arbeit

bei der Erforschung des antiken Schlachtfelds hautnah

kennenzulernen.

Archäologie im Fokus

Bei der „Stippvisite auf der Grabung“ gibt es Informationen

aus erster Hand. Besucher können den Archäologen

bei der Arbeit zusehen und neue Funde in Augenschein

nehmen. Im Museumspark findet eine große Prospektionsaktion

statt. Die Geologen der Universität Osnabrück

machen 2000 Jahre alte Spuren der Landschaft »greifbar«.

Eine Führung in der Restaurierungswerkstatt präsentiert

das Kalkrieser Fundspektrum. Zusätzlich zeigt die

Grabungsfirma Denkmal 3D archäologische Methoden.

Die Stadt- und Kreisarchäologie präsentiert in einer kleinen

Ausstellung auf ihrem Infostand die aktuellen Ergebnisse

und eine Auswahl an Funden von den Grabungen in

Bramsche-Hesepe. In einer archäologischen Parkführung

geht es für die Besucher zu den Originalfundplätzen. Vorträge

bieten Einblicke in die multidisziplinäre Forschungsarbeit.

Zwei Zeltgemeinschaften zeigen im Museumspark

das Legionärsleben vor 2000 Jahren. Nachbauten

originaler Geschütze demonstrieren die Durchschlagskraft

der Artillerie. Im GrabungsCamp greifen Jung und

Alt selbst zu Kelle und Schaufel. Nachwuchsarchäologen

und Spurensucher können eine Rallye rund um das Thema

Archäologie machen. An allen Tagen werden regelmäßig

und Mitmachprogramme für Kinder angeboten.

Forum Kalkriese

im Varus-schlacht-

Museum

vom 1. bis 3. Oktober

An den Thementagen zum Forum Kalkriese sind im regulären Museumseintritt

alle Angebote enthalten. Ein Tagesticket kostet 9,50 €, eine Familienkarte

für zwei Erwachsene und Kinder 20,00 €, der ermäßigte Eintritt beträgt

6,50 €. Die ausführliche Programmübersicht kann unter www.kalkriesevarusschlacht.de

heruntergeladen werden und liegt zudem in vielen

Sparkassen und Touristinformationen aus.

Forum Kalkriese

1. bis 3. Oktober 2017, 11:00 bis 18:00 Uhr

Archäologie im Fokus!

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Ausgabe Herbst 2017 mq | 43


Das Artland-Magazin.

Titus D. Schulze von

Alexandra Lüders

44 | mq Ausgabe Herbst 2017


KUNST & KULTUR

Der Landschaftsmaler Titus D.

Schulze wurde 1939 in Magdeburg

geboren und wuchs

in der Altmark auf, deren

landschaftliche Eigenart sein

Schaffen bis heute geprägt

hat. Zurzeit stellt er 27 Werke im Café-

Bistro des Gutes Vehr aus. Sie dienten

auch als Motiv für Quakenbrücker

Postkarten, die von der Druckerei Oelkers

herausgegeben wurden. Der Künstler

lebte mit seiner Frau Magdalena Schulze-

Oelkers, einer renommierten Fotografin,

im niederländischen Hindeloopen, nachdem

das Paar zehn Jahre lang in einem

alten Fachwerkhaus in Löningen/Röpke

gewohnt und gewirkt hat. Hier fanden

seit 1985 regelmäßig Ausstellungen statt.

Das eigenwillige Atelier „Eremitage“ war

ein deutschlandweiter Treffpunkt von

Sammlern und Kunstfreunden, als sich

das Paar 1994 in das ehemalige Rathaus

(1795) des malerischen Seemannsdorfes

Hindeloopen verliebte und es aufwendig

renovierte. Nach vielen Stationen

seiner Wanderschaft hatte das Künstlerpaar

eine vorübergehende Heimat

am Ijsselmeer gefunden. Nicht nur,

das er sich mit Vincant van Gogh, Piet

Mondrian und Pieter Bruegel in bester

niederländischer Gesellschaft befand.

Auch Titus Schulze und seine Frau haben

die Holländer freundlich aufgenommen

und unterstützt, weil sie ein besonderes

Faible für bildende Künstler haben. Die

ehemalige rauhe Zuidersee faszinierte

den Maler, weil er sich durch Sonne,

Wasser, Wind , Wolken und Nebel sehr

inspiriert fühlte. „Titus Werke sind

Sinnbilder für ein Landschaftsgefühl,

Sinnbilder für die Flüchtigkeit der Natur“,

schwärmen selbst Experten für seine

Kompositionen aus Licht und Farbe, die er

am liebsten mit borstigen, kurz geschnittenen

Pinseln oder Schwämmen auf

Hartfaserplatten tupft. Der international

erfolgreiche Einzelgänger stellte in Berlin

und Amsterdam aus und unternahm

ausgedehnte Reisen nach Griechenland,

Spanien, Belgien, Husum, Sylt und immer

wieder in die französische Provence. Seit

Kreta faszinieren seine Bilder durch ein

ultramarinblaues Pigment, so dass in

der Folgezeit die sogenannten „Blauen

Bilder“ entstanden. Wer seine Gemälde

auf Gut Vehr betrachtet, wird auch hier

Quakenbrücker Impressionen

Ausstellung im Café & Bistro Gut Vehr

das dominierende Blau entdecken. Im

Zentrum dieser Ausstellung stehen Quakenbrücker

Motive wie die Hohe Pforte,

das Stadttor und der Swin-Golfplatz mit

der St.-Sylvester-Kirche. Zu allen Zeiten

avancierte der wolkenverhangene, weite

Himmel zum zentralen Motiv seiner

Bilder. Mit Pinselstiel und Fingernägeln

schabt und ritzt er zum Beispiel Gestalten

in die gemalte Fläche hinein. Sie

erscheinen darin nur als kleine Figuren in

der meditativen Landschaft. Stunden und

Tage verbringt Titus Schulze damit, mit

Bleistift oder Kohlestift Skizzen von der

sich ständig verändernden Stimmung in

der Natur zu machen. Sie bilden die Basis

für seine Gouache-Malerei im Atelier, wo

auch Temperafarben, Wachskreiden und

Pigmente zum Einsatz kommen. „Am

erstaunenswerten ist die Stille, die aus

vielen Arbeiten des Malers dringt. Eine

Stille, die das Verhältnis eines Menschen

zur Natur ausdrückt“, rezensierte

der Berliner Thomas Teubner das Werk

Schulzes. „Titus Verhältnis zur Natur ist

Liebe, Ehrfurcht und Herausforderung. Der

Betrachter sieht die Landschaft, er empfindet

die Stimmung nach“, charakterisierte

der Löninger Toni Bösterling treffend die

Bilder des Künstlers. Vor fünf Jahren zog es

Schulze wieder zurück nach Deutschland,

wo er in Dannenberg/Wendland ein neues

Domizil für sich, seine Frau und die Kunst

gefunden hat.

Fotos:

Alexandra Lüders

Ausgabe Herbst 2017 mq | 45


Das Artland-Magazin.

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46 | mq Ausgabe Herbst 2017


ENERGETISCHE GEBÄUDESANIERUNG

VON DER FOSSILEN STADT ZUR SOLARSTADT

Kaum ein Tag vergeht, an dem wir nicht

mit Naturkatastrophen wie z.B. Überschwemmungen

in den USA und in Indien

oder abrutschende Berghänge in der

Schweiz konfrontiert werden. Der steigende

Verbrauch fossiler Energieträger

bleibt eben nicht ohne Folgen. Klimawandel,

Treibhauseffekt, Temperaturanstieg

und Meeresspiegelanstieg sind relativ

harmlos klingende Schlagworte. Doch die

Auswirkungen dieser Naturgewalten in

den davon betroffenen Regionen können

mit apokalyptischen Szenarien enden.

Die Naturkatastrophen werden stetig

mehr und machen auch vor Europa nicht

halt.

Umso wichtiger ist die drastische Reduzierung

der klimaschädigenden Abgase.

Einen großen Beitrag dazu können neben

Energieeffizienzmaßnahmen die verstärkte

Nutzung erneuerbarer Energiequellen

und hierbei insbesondere die Nutzung

der Sonnenenergie mit ihren unerschöpflichen

Potentialen leisten. Daher ist der

solare Städtebau als Grundlage für die

Solarenergienutzung bzw. für eine innovative

Energieversorgung unserer Städte

von großer Bedeutung.

Bereits in der Bauleitplanung beginnend

mit dem Bebauungsentwurf werden elementare

Festlegungen für solarenergetische

Nutzungsmöglichkeiten getroffen.

Richtig geplante Erschließungs- bzw.

Wohnstraßen, Grundstückszuschnitte,

verschattungsfreie Südausrichtungen

sowie erforderliche Mindestabstände der

Gebäude voneinander sind wichtige Voraussetzungen

für die passive und aktive

Solarenergienutzung. Auch bei niedrigem

Sonnenstand im Winter sollten die vertikalen

Glasflächen auf der Südseite eines

jeweils geplanten Gebäudes verschattungsfrei

sein, um in der Heizperiode nennenswerte

passive Solareinträge erzielen

zu können. Weitere Festlegungen wie

Dachneigungen, Dachformen, Gebäudehöhen

und Begrünungen sind ebenfalls

von großer Bedeutung und daher bei

der Entwurfsplanung entsprechend zu

berücksichtigen. Dennoch müssen unter

diesen Voraussetzungen die einzelnen

Grundstücke nicht größer dimensioniert

werden als bei konventionell geplanten

Baugebieten. Der solare Städtebau ist

sowohl für Neubaugebiete als auch

gleichermaßen für Umbau- und Sanierungsgebiete

in Form eines nachhaltigen

Stadtumbaus anwendbar. Nicht nur aus

ökologischer, sondern auch aus ökonomischer

Sicht wird es Umstrukturierungen

von der fossilen Stadt zur solaren Stadt

geben; denn alle fossilen Energieträger

sind endlich. Die Sonne steht uns aber

dauerhaft als Energiequelle zur Verfügung.

Ein Beispiel für den solaren Städtebau

- hier als Modell eines innerstädtischen

Wohnquartieres in Gelsenkirchen

- ist auf dem Foto zu sehen. Der solare

Städtebau ist somit der Wegbereiter

und die Grundlage für die Erstellung von

Plusenergiehäusern, die mit der auf ihre

Außenhülle einstrahlenden Sonnenenergie

im Jahresmittel nicht nur den eigenen

Strom- und Wärmebedarf inkl. Ladestation

für Elektromobile decken, sondern

darüber hinaus Strom in das öffentliche

Netz einspeisen. Durch diese innovative

Bauweise, die natürlich nicht nur Städten

vorbehalten bleibt, werden Häuser keine

Energieverbraucher, sondern dezentrale

Energieerzeuger, die neben mehr Klimaschutz

auch mehr Energieunabhängigkeit

erreichen.

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Ausgabe Herbst 2017 mq | 47


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Viele von uns sind der Nutria

(Myocastor coypus) schon mal

an heimischen Gewässern

begegnet, aber nicht jeder

weiß genau, um was es sich

dabei handelt. Verwechselt wird die Nutria

oftmals mit dem bei uns schon lange flächendeckend

etablierten Bisam (Ondatra

zibethicus), der aber sehr viel kleiner ist.

Eine Verwechslung mit dem ehemals

heimischen und wieder angesiedelten

Biber kann man derzeit bei uns im Artland

noch weitgehend ausschließen, aber einige

Kilometer weiter flussab der Hase und

in der Ems kommen alle drei semiaquatisch

lebenden Arten nebeneinander vor.

Wenn man sie nur schwimmend vor sich

sieht, ist eine Unterscheidung auch nicht

immer ganz einfach, da die eigentlich recht

deutlichen Größenunterschiede dabei oft

nicht gut zu erkennen sind. Eine junge

Nutria und ein großer, ausgewachsener

Bisam oder auch eine große Nutria und

ein junger Biber im ersten Jahr können

schwimmend allein von der Größe kaum

voneinander sicher unterschieden werden.

An ein paar Merkmalen kann man die

drei Arten aber selbst schwimmend recht

sicher bestimmen. Die Nutria hat eine

mehr quadratische, stumpfe Kopfform,

mit oft weiß-grauer Fellfärbung um Nase

und Maul, ebenso wie sehr helle und lange

Tasthaare im Gesichtsfeld und hält beim

Schwimmen den Kopf so weit aus dem

Wasser, dass man meist die leuchtend

orange gefärbten Nagezähne erkennen

kann. Die abgeflachte Nasenpartie mit den

Löchern erinnern dabei ein wenig an eine

„Steckdose“. Außerdem sind die Ohren

recht deutlich aus dem Fell abgesetzt und

die mittelgroßen, ovalen und braunen

Augen liegen mehr seitlich. Bei Biber und

Bisam sind die Ohren oft kaum im Fell zu

erkennen und die tiefschwarzen, kleinen,

runden Knopfaugen sind eher hochgestellt.

48 | mq Ausgabe Herbst 2017


NATUR & UMWELT

Die Nutria

– erfolgreicher

Einwanderer

Bereicherung für unsere Fauna

oder Schädling und Plage?

von Uwe Kossmann

Beim Bisam kann man außerdem die

wellenartigen Bewegungen des abgeflachten

Schwanzes beobachten, mit dem

auch gelenkt und die Vorwärtsbewegung

unterstützt wird. Und das „Schlagen“

mit der Biberkelle kennt ohnehin jeder

zumindest aus Film und Fernsehen. Wenn

man die Tiere an Land beobachten kann,

gestaltet sich die Unterscheidung schon

sehr viel einfacher: Bisam bis 35 cm, ovaler

stark abgeflachter Schwanz bis 25 cm,

i.d.R. zwischen 1,3-2,3 kg schwer, keine

Schwimmhäute zwischen den Zehen

der Hinterfüße; Nutria bis 65 cm, runder

Schwanz bis 45cm, i.d.R. 6-10 kg schwer,

deutliche Schwimmhäute an den Hinterfüßen;

Biber bis zu einem Meter plus der

unverkennbaren Biberkelle, bis über 30 kg

schwer und Schwimmhäute.

Wie auch den ursprünglich nordamerikanischen

Bisam bezeichnet man die eigentlich

aus den Subtropen und gemäßigten Zonen

Südamerikas stammende Nutria wissenschaftlich

als invasive Neozoen, die sich als

gebietsfremde Arten über etliche Generationen

nicht nur so gut wie flächendeckend

in Deutschland etabliert haben, sondern

auch in weiten Teilen Europas, Asiens und

Nordamerikas. Allein in England konnte

die Nutria durch frühzeitiges Eingreifen,

spätere Zucht- und Einfuhrverbote und

positiv bedingt durch die isolierte Insellage

recht schnell nach der Ansiedlung wieder

komplett ausgerottet werden.

In Deutschland wurden Nutrias erstmals

schon gegen Ende des 19. Jahrhunderts

und bis in die 1930er Jahre immer mal wieder

ausgesetzt, wobei sich aber nur selten

größere Populationen über längere Zeit

etablieren konnten. Gründe dafür lagen

vorrangig im hochwertigen Pelz, aber auch

im wohlschmeckenden Fleisch und auch

eine Bereicherung für die Jagd spielte eine

Rolle. Nachdem die Nutria in manchen

ihrer ursprünglichen Heimatländern durch

Ausgabe Herbst 2017 mq | 49


Das Artland-Magazin.

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die Jagd derart dezimiert wurde, dass

er schon fast vor der Ausrottung stand,

ging man zuerst dort zur lukrativen

Farmzucht über, die man dann auch

schnell mit importierten Tieren nach

Deutschland und anderen europäischen

Ländern übernahm. Aus der Zucht resultiert

bis heute die große Variabilität in

der Fellfärbung, die von fast weiß bis zu

tiefem schwarz gehen kann. Nach einem

Einbruch durch den zweiten Weltkrieg

wurde die Farmzucht europaweit in

den 50er Jahren in großem Stil wieder

aufgenommen, wobei häufig Tiere entkommen

konnten. Immer wieder wurden

aber auch gezielt Familien angesiedelt,

sogar zum Zweck, damit den Bestand des

Bisam eventuell reduzieren zu können,

da sie sich diesem gegenüber oftmals

aggressiv verhält. Diese große menschliche

Dummheit findet man leider

weltweit nur allzu oft in der Geschichte

von eingeschleppten Neobioten. Eine

gebietsfremde Art mit einer anderen bekämpfen

zu wollen, ging aber ausnahmslos,

wie sollte es auch anders sein, immer

nach hinten los.

Gegen Ende der 80er Jahre bekamen die

schon bestehenden Populationen den

größten Schub, denn ziemlich abrupt

brach die Nachfrage nach tierischen

Pelzen ein, wodurch ein Großteil aller

Zuchtfarmen unrentabel wurde. Unzählige

Tiere wurden deshalb einfach in

die Natur entlassen und konnten sich

danach lange Zeit völlig ungehindert

ausbreiten, da natürliche Feinde wie

Wolf, Luchs, größere Greife oder Otter

kaum vorhanden waren und andere wie

Fuchs oder Marderartige höchstens eine

Gefahr für Jungtiere darstellen. Selbst

die Jägerschaft stand lange vor der

unbeantworteten Frage, wie sie mit der

Nutria umgehen sollte. Erst 2001 wurde

die Art in Niedersachsen offiziell in die

Liste der jagdbaren Tierarten aufgenommen,

jedoch auch nicht bundesweit und

mit häufigen Unterschieden im Jagdrecht

von Bundesland zu Bundesland. Bei

möglichen 2-3 Würfen mit 6-8 Jungtieren

pro Wurf und Jahr, einer Geschlechtsreife

nach 5-6 Monaten und einer großen

Mobilität muss man kein Wissenschaftler

sein, um sich ausmalen zu können, welches

Ausbreitungspotential sich daraus

ergibt, selbst bei einer relativ hohen

Jungensterblichkeit.

Lange Zeit hatten strenge Winter noch

einen teilweise regulierenden Einfluss

auf die Bestandsdichten der Nutria, da sie

einerseits dabei oft unter starken Erfrierungen

litten und andererseits nicht wie

Bisam und Biber in der Lage sind, Vorräte

unter dem Eis anzulegen oder Nahrung

unter einer stabilen Eisdecke zu finden,

weil ihre Baueingänge stets über der

50 | mq Ausgabe Herbst 2017


NATUR & UMWELT

Wasserlinie angelegt werden. Mittlerweile

fällt dieser regulierende Faktor aber fast

vollständig weg, da richtig strenge Winter

vor allem bei uns im Nordwesten praktisch

kaum noch existent sind. Dementsprechend

wachsen auch die Bestandsdichten

der Nutria vorerst immer noch Jahr für Jahr

an, was sich auch in den stetig höheren

Abschuss- und Fangzahlen der Jägerschaft

und der staatlichen Bisamjäger zeigt. Im

Jagdzeitraum 2015/16 wurden dabei erstmals

die 10.000 in Niedersachsen überschritten,

wobei der Landkreis Emsland mit

über 3.000 Tieren bundesweit an der Spitze

liegt, aber auch die Landkreise OS, CLP und

Vechta noch beachtliche Zahlen aufweisen.

Die Unterhaltungsverbände der Wasserwirtschaft

sehen sich infolge steigender

Folgekosten durch die Wühltätigkeit der

Nutrias inzwischen im Handlungsbedarf,

weshalb z.B. der Landkreis Emsland

schon im vergangenen Jagdzeitraum eine

sogenannte „Schwanzprämie“ von 6,- € pro

erlegtem Tier ausgesetzt hatte. Allerdings

ist es äußerst fraglich, ob eine stark erhöhte

Bejagung überhaupt einen längerfristi-

gen Erfolg bringen kann, da viele Tierarten

wie Nutria, Bisam oder auch der Fuchs ihre

Populationsdichte naturgemäß selbst über

ihre Fortpflanzungs- oder Sterblichkeitsrate

etc. und das vorhandene Nahrungs- und

Raumangebot regulieren und auf eine stark

erhöhte Bejagung sehr schnell mit einer dementsprechenden

Fortpflanzungsrate reagieren

können.

Viel mehr Sinn würde es sicher machen,

unseren Fließgewässern wieder deutlich mehr

Freiraum zu geben, nötige Deicherneuerungen

weiter ab vom Gewässer durchzuführen

und vor allem die Landwirtschaft bis direkt

an die Gewässerkannten zu unterbinden, was

weitaus höhere Kosten für die Wasserwirtschaft

verursacht, als es jede wildlebende

Tierart jemals vermag.

Unbedacht eingeführte Arten wie Nutria

und Bisam können ohnehin nicht wieder

vollständig aus unserer Landschaft entfernt

werden. Ob kostenintensive und wenig Erfolg

versprechenden Maßnahmen wie die massive

Bejagung deshalb der richtige Weg sind, darüber

sollte sich jeder seine eigene Meinung

bilden.

Fotos: Uwe Kossmann

Ausgabe Herbst 2017 mq | 51


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Personen geht es an festgelegten

Terminen von April bis Oktober

durch unsere Region. Nach einem

kleinen Frühstück sowie einer

Kennenlernrunde inkl. Besprechung

des Tagesablaufes startet die Gruppe mit

einem erfahrenen Reiseleiter durch das

Erholungsgebiet Hasetal, das Emsland

oder das Osnabrücker Land. Unterwegs

lassen Sie sich bei einem Mittagsimbiss

sowie bei Kaffee und Kuchen kulinarisch

verwöhnen. Während der ca. 45 km bis

55 km langen Touren erzählt Ihnen unser

Reiseleiter zur jeweiligen Erlebnis-Tour

Wissenswertes und Dönkes. Vorab

werden die Elektrofahrräder ausführlich

erklärt und individuell auf Ihre Körpergröße

eingestellt. Sie haben ein eigenes

Elektrofahrrad? Kein Problem! Dieses

können Sie natürlich auch zu Ihrer

Erlebnis-Tour mitbringen!

Auf der ca. 55 km langen „Kletter-Tour“

rund um Bad Essen entdecken Sie die

landschaftlichen Reize der Ausläufer des

Wiehengebirges. Dies ist die sportliche

Tour für alle die gerne ein E-Bike einmal

„richtig“ testen möchten. Die abwechslungsreiche

Fahrt, nicht nur auf flachen

Strecken, sondern auch immer mal

wieder mit Steigungen führt vorbei an

den Saurierfährten über Buer nach Melle.

Nach einem kurzen Stopp am Schloß

Gesmold wartet in Schledehausen eine

Kaffeetafel auf Sie, bevor es zurück nach

Bad Essen geht.

Das Artland ist eine Region wie aus dem

Bilderbuch. Einzigartige Kulturschätze

können Sie auf der ca. 55 km langen

„Artland-Tour“ entdecken. Wo immer

man sich gerade befindet, sieht man am

Horizont gleichzeitig mehrere einzeln

gelegene Bauernhöfe. Von Quakenbrück

ausgehend, entlang der Hase, durch

das charmante, 1000-jährige Örtchen

Gehrde führt die Tour nach Bersenbrück,

vorbei an vielen „Mundräuber-Bäumen“.

Durch das Osnabrücker Land über

Talge und Vehs kehren Sie zurück nach

Quakenbrück zum Artland Kotten, dem

Startpunkt ihrer Radtour.

Auf der Radroute ab / bis Löningen

mit dem Titel „Höfe-Tour“ erfahren Sie

allerlei zum Thema „Spezialisierung

in der Landwirtschaft“: Erleben Sie die

Unterschiede von Landwirtschaft früher

und heute. Vom Ferien- und Ponyhof

über Pferdezucht im Oldenburger Münsterland

bis zur Milchviehaltung reicht

die Palette der unterschiedlichen Höfe.

Unterwegs erzählt Ihr Reiseleiter kleine

Geschichten und Dönkes aus der Region.

Auch auf dieser Tour erwarten Sie Pausenstationen

mit stärkenden regionalen

Gerichten.

In der naturreichen Hasetal-Landschaft

gibt es vele versteckte Gärten und Parks

mit außergewöhnlichen Details und romantischen

Ecken. Auf der „Garten-Tour“

ab dem Gasthof Röckers in Helte werden

Sie entführt in eine Welt der Kräuter,

Blumen und Staudengewächse - genießen

Sie eine Reise durch die vielfältige

Gartenkultur unserer Heimat. Zu Beginn

erwartet Sie in Helte ein wunderschöner

Garten mit Holzskulpturen, bevor es auf

die ca. 50 km lange Rundtour geht. Diese

Tour ist auch für Männer geeignet.

Begeben Sie sich auf eine spannende

Tour rund um das Thema Energiegewinnung

gestern und heute. Wasser, Wind,

Sonne, Biogas, Kernkraft oder fossile

Brennstoffe - auf der ca. 55 km langen

„Energie-Tour“ ab / bis Lähden können

Sie alle hier beschriebenen Elemente

E-Bike-Erlebnis-Touren

Rundum-Sorglos-Radeln im Hasetal

Erleben Sie die optimale Kombination aus Beweglichkeit und Bequemlichkeit

auf einer von sechs thematischen Tages-Radtouren durch das „Radfahrradies“

Hasetal mit unseren modernen, leistungsstarken E-Bikes.

Radurlaub

auf Rezept

Weitere Informationen und Termine unter:

www.radurlaub-auf-rezept.de

Kein ärztliches Rezept erforderlich. Teilnahme automatisch bei Reisebuchung

Tourdaten:

Meppen - Meppen-

Martime Tour Garten-Tour

Fr., 22.09.2017 So., 24.09.2017

Do, 12.10.2017 Do., 05.10.2017

Sa., 14.10.2017

Lähden -

Energie-Tour

So., 01.10.2017

52 | mq Ausgabe Herbst 2017


AUSFLUGSZIELE IN DER REGION

Löningen -

Höfe-Tour

Do., 21.09.2017

Sa., 30.09.2017

So., 08.10.2017

„live“ erleben. Auch für die Schönheiten

des Hümmlings, das barocke

Schloß Clemenswerth in Sögel sowie

das Theikenmeer ist noch ausreichend

Zeit eingeplant. Im Werlter Klimacenter

gibt es alle Infos noch einmal in

„geballter Form“, bevor es nach einem

Stopp an der Hüvener Mühle zurück

zum Ausgangspunkt geht.

Neu in diesem Jahr ist auch die

„Maritime-Tour“. Gestartet wird

in Meppen, der „grünen Stadt am

Wasser“, mit gleich zwei interessanten

Schleusen und einem traumhaft

schönen Yachthafen. Hier treffen nicht

nur Ems, Dortmund-Ems-Kanal und

Hase aufeinander, sondern auch unsere

Tourenteilnehmer. Ihr Reiseleiter

führt Sie durch das Naturschutzgebiet

„Borkener Paradies“ vorbei am

Heimathaus Versen in die „Schifferstadt“

Haren. Hier erwartet Sie ein

stärkender Mittagsimbiss auf Harens

maritimer Meile mit Schifffahrtsmuseum

und Yachthafen. Entlang

des Dortmund-Ems-Kanals, vorbei am

neuen Industriehafen (Eurohafen)

und der Hünteler Schleuse radeln Sie

zurück nach Meppen.

Information

und Buchung:

Hasetal Touristik GmbH

Langenstraße 33

49624 Löningen

Tel.: 05432 599599

Fax: 05432 599598

E-Mail: info@hasetal.de

www.hasetal.de

Quakenbrück

Artland-Tour

Fr., 13.10.2017

Bad Essen

Kletter-Tour

Sa., 16.09.2017

Do., 28.09.2017

Fr., 06.10.2017

So., 15.10.2017

Die „IPA-Niedersachsen-Tour“ auf Station

in Quakenbrück bei der Firma PFAU- Tec GmbH

Die International Police Association ( IPA ) ist eine Vereinigung,

in der sich über dreihunderttausend Polizeibedienstete

aus mehr als 60 Ländern der Erde zusammengeschlossen

haben. Seit 1959 existiert auch in Osnabrück eine sehr

aktive Verbindungsstelle. Aufbauend auf die Ziele der IPA

und gemäß ihrem Leitgedanken „serco per amikeco“ – dienen

in Freundschaft - hat sich diese IPA-Verbindungsstelle

mit ihren 430 Mitgliedern in Stadt und Landkreis Osnabrück

neben dem Ziel der IPA, Kontakte von Mensch zu

Mensch über die Ländergrenzen hinaus aufzubauen und

zu fördern, auch dem sozialen Engagement verschrieben.

Diese Niedersachsen-Tour zu Gunsten der Kinderkrebshilfe

immer zum Tag der Niedersachsen hat einen großen

sportlichen Hintergrund und findet seit ihrer Gründung im

Jahre 1989 Beachtung und Anerkennung weit über unsere

Landesgrenze hinaus. Sie bietet Gelegenheit, Kontakte

und Freundschaften zu schließen. Auch kulturelle Aspekte

finden Berücksichtigung. Allein durch die jährlich wechselnden

Zielorte lernen die aus vielen Teilen der Bundesrepublik

angereisten Teilnehmer immer neue Regionen und

Städte unseres Landes kennen.

So bekam Achim Mustermann, einer der Geschäftsführer

der Firma PFAU – Tec am 12. Juli dieses Jahres auch eine E-

Mail seines Bekannten, dem ersten Polizeihauptkommissar

in Osnabrück, Manfred Tapken. Er teilte ihm mit, dass am

26. August eine Radtour mit 85 Radfahrern (überwiegend

Polizeibeamte) aus ganz Deutschland zu Trainingszwecken

von Osnabrück nach Wolfsburg über einen Rundkurs im

nordöstlichen Niedersachsen und wieder zurück über eine

Strecke von 700 km geplant sei und dass er, „Manfred Tapken,“

diese Ausfahrt mit seinem Führungsfahrzeug, einem

Schlussfahrzeug und vier Kradfahrern begleiten würde.

Dieses Mal würden sie auch einen Streifzug durch das Artland

machen, und um 12.00 Uhr sei ein Stopp in Quakenbrück

geplant. Auf dieser Trainingstour führe die Gruppe,

ebenso wie bei der eigentlichen Tour, diverse Firmen an,

die ihnen Geld für die Kinderkrebshilfe anbieten und ob

man sich im Haus der Firma PFAU- Tec vorstellen könnte,

den guten Zweck ebenfalls zu unterstützen.

Die Polizei,

Dein Freund und

Helfer!

Allein im Jahr 2015 wurden

25.000 Euro für Kinderkrebsprojekte

gespendet.

Die Antwort aus dem Hause PFAU- Tec ließ nicht lange auf

sich warten und mit einem Obolus von 500 Euro für die Kinderkrebshilfe,

und für die Tombola noch ein Kinderfahrrad

reihte man sich in die Spenderliste ein.

Am 26. August war es dann soweit. Wie es sich gehört,

trafen die Radfahrer und die Begleitfahrzeuge pünktlich in

der Wilhelmstraße bei der PFAU-Tec GmbH ein. Sie wurden

von den Geschäftsführern Theo Buschermöhle, Friedrich

Schlüter und Achim Mustermann freundlich in Empfang

genommen. Die Radfahrer hatten für ihren Stopp gute

Laune und Sonnenschein mitgebracht. Für eine große

Besichtigung der Firma war allerdings das eingeplante

Zeitfenster zu klein. So wurden nach der Begrüßung einige

Erfrischungen zu sich genommen, kurze Fachgespräche

über die Rennräder geführt, und dann kam es auch schon

zu der symbolischen Scheckübergabe. Die Tourteilnehmer

bedankten sich für die Geldspende und für das gesponserte

„Ersatzfahrrad“ mit einem donnernden Applaus und

schwangen sich wieder auf ihre Rennmaschinen.

Die IPA-Niedersachsen-Tour ist eine gute Sache. Der Kreis

der Teilnehmer, der sich jährlich erneut für diese gute

Spendenaktion einbringt, wuchs von Jahr zu Jahr. Heute

kann die Gruppe auf einen nicht gerade kleinen Kreis von

Fahrern, Begleitern und Helfern zurückgreifen, die sich

nach jeder Tour schon auf die nächste freuen und dabei

nicht nur viel Zeit investieren, sondern sich auch durch

ihr Startgeld am finanziellen Erfolg dieser Tour beteiligen.

Unterstützung fand und findet diese Veranstaltung durch

einige nicht nur in Osnabrück ansässige Unternehmen.

Auch private Sponsoren finden ihre Freude daran und unterstützen

das soziale Engagement der IPA Osnabrück aus

vollem Herzen. Bisher kamen über 357.000 Euro aus Start-,

Sponsor,- und sonstigen Spendengeldern zusammen, die

in Einzelbeträgen an Organisationen der Kinderkrebshilfe

weitergereicht wurden. Dabei ist ausdrücklich zu betonen,

dass keinerlei Verwaltungskosten in Abzug gebracht werden.

Ausgabe Herbst 2017 mq | 53


Das Artland-Magazin.

Neue Sonderausstellung im Stadtmuseum

Neueröffnung

in der Koppelstraße!

Koppelstraße 1 | Quakenbrück | 05431_900603

Obwohl die überaus erfolgreiche Sonderausstellung zum Reformations-Jubiläum im Stadtmuseum Quakenbrück noch bis zum 31. Oktober zu

sehen ist, wird bereits fieberhaft an der Folgeausstellung mit dem Titel „Das Artland im Bild – Schüler auf Zeitreise“ gearbeitet. So kommt

es derzeit im Quakenbrücker Stadtbild und dem umliegenden Artland vor, dass man urplötzlich auf historisch gekleidete Personen trifft.

Hier und da gerät auch mal das Verkehrswesen für kurze Zeit ins Stocken, weil „Mary Poppins“ auf der Straße für Fotografen posiert. Aber

das wird selbstverständlich allgemein toleriert, denn der eine oder andere Tourist kommt so auch zu einem Erinnerungsfoto, das er ansonsten

nie hätte schießen können.

Das ehrenamtliche Mitarbeiterteam des Stadtmuseums Quakenbrück hatte auf der Suche nach neuen Ausstellungsthemen die Idee, seine schönen

nostalgischen Kostüme und Accessoires nicht immer nur in den Schränken und Vitrinen verkümmern zu lassen. Schließlich sollte dieser wertvolle

Fundus auch mal wieder von Menschen in der Öffentlichkeit getragen werden. So entstand der Gedanke, Schülerinnen und Schüler Personen in Kleidung

aus früheren Zeiten vor historischen Gebäuden im Artland fotografieren zu lassen. Aber damit nicht genug: Die jungen angehenden Fotografen

sollten bei ihrer Arbeit selbst fotografiert und somit auch Bestandteil der neuen

Sonderausstellung werden.

Das Stadtmuseum nahm mit dem Direktorat des Artland-Gymnasiums Kontakt

auf und bat kurzerhand um Zusammenarbeit. Die Anfrage stieß nicht nur bei den

Lehrkräften auf fruchtbaren Boden. So wollten viele Schülerinnen und Schüler bei

dieser Sache spontan nicht nur als Fotografen, sondern auch als Statisten mitmachen.

Doch nicht nur diese waren bereit, in die stellenweise bis zu 110 Jahre alten

Kostüme zu schlüpfen, denn auch Samtgemeindebürgermeister Claus Peter Poppe

nebst Gattin Annerose, Bürgermeister Matthias Brüggemann und viele andere

werden in die Zeit reisen und vor die Kamera der jungen Fotografen treten.

Die Museumsmitarbeiter des Stadtmuseums Quakenbrück wollen damit den

Jugendlichen nahebringen, wie sich die Bürger vor vielen Jahrzehnten gekleidet

haben und dass ein Museum nicht immer nur steif, sondern auch kreativ sein

kann. Zugleich soll ihnen auch die Möglichkeit gegeben werden, einmal hinter die

Kulissen des Museums zu schauen.

Wir dürfen also gespannt sein, was uns bei der Eröffnung am 12. November 2017

um 11.15 Uhr in der neuen Museums-Sonderausstellung „Das Artland im Bild -

Schüler auf Zeitreise“ erwartet.

54 | mq Ausgabe Herbst 2017


SONDERAUSSTELLUNGIM STADTMUSEUM

Schüler

auf

Zeitreise

Foto: Vivien Moormann

Auf eine historische Zeitreise mit mehr als 110

Jahre alten Kostümen begeben sich Schülerinnen

und Schüler des Artland-Gymnasiums für die neue

Sonderausstellung des Stadtmuseums „Das Artland

im Bild – Schüler auf Zeitreise“.

A U T O H A U S

„Eine Idee weiter“

Foto: Tanja Lang

49632 Essen/Oldb.

Tel.: 05434 / 9434-0

www.fordanneken.de

Ausgabe Herbst 2017 mq | 55


Das Artland-Magazin.

PROGRAMM

Theaterwerkstatt Quakenbrück e.V. Bahnhofstr. 35 · 49610 Quakenbrück ·

Tel. 0 54 31 / 26 44 · www.theaterwerkstatt-quakenbrueck.de

Quakenbrück

e.V.

Fr,

3.11.

20 Uhr

Konzert Eintritt: VVK 10 €, AK 12 €

Carmela de Feo „La Signora“:

„Die Schablone, in der ich wohne“

La Signora, der Nachtspeicher aus dem Süden mit seinem treuen, tastenreichen Gefährten, dem Akkordeon,

ist wieder unterwegs im Auftrag der Bespaßung.

Gefangen in der Endlosschleife der guten Laune, macht sie böse Miene zum abgekarteten Spiel. Das Leben als

Showgirl hat sie sich einfacher vorgestellt. Und während jeder Show stellt sie sich die gleiche Frage: Kommt jetzt

der Durchbruch oder ist es nur der Blinddarm?

Fest steht jedoch, dass La Signora nicht von dieser Welt ist, sondern eine Außeritalienische. Schräg wie der schiefe

Turm von Pisa, farbenfroh wie die Sixtinische Kapelle, fertig wie das Colosseum, heißer als der Heilige Stuhl,

so ist La Signora. Mit der Grazie neapolitanischer Eseltreiber tanzt sich La Signora durch ihr neues Programm auf

der verzweifelten Suche nach dem Unsinn ihres Lebens! Und so macht sie sich als Anführerin der untoten Hausfrauen

in ihrem Showboat auf, die Welt zu retten. Oder zumindest sich selbst. Falls das nicht klappt, wird sie mit

Sicherheit noch einige aus dem Publikum mit in den Abgrund ziehen. Getreu dem italienischen Lebensgefühl:

Misserfolg ist auch Erfolg, nur anders! La Signora, die Callas des Akkordeons, lädt ein zu einem Abend, an dem

Herzen gebrochen, Seelen verkauft und echte Gefühle täuschend echt imitiert werden.

Theaterwerkstatt Quakenbrück | Eintritt: VVK 15/13 €, AK 18/16 €

Udo Klopke und Band

Es gibt sicherlich wenige Sänger, die von sich behaupten können schon einmal SEAL auf

einer Probe vertreten oder die Band für Marla Glen geleitet zu haben. Udo Klopke könnte

das von sich sagen, macht er aber nicht. Er nimmt lieber seine Gitarre in die Hand

und singt seine Songs. Und die sind einfach toll, angesiedelt irgendwo zwischen Rock

und Pop, den schottischen Highlands und den Clubs von New Orleans, handeln sie vom

Weggehen und Ankommen, vom Lieben und leider-nicht-wieder-geliebt-werden, schönen

Beduinentöchtern und Weltumsegelungen. Und das alleine im ersten Song...Zudem

steht dort ein exzellenter Unterhalter auf der Bühne, der immer wieder die Nähe zu

seinem Publikum sucht, es in den Abend einbindet, Songs erklärt, und solange groovt,

bis auch der letzte Fuß im Saal mitwippt. Jetzt kommt er wieder nach Quakenbrück.

A c h t u n g !

Kein Einlass nach Beginn

der Veranstaltung!

Fr,

17.11.

20 Uhr

Theaterwerkstatt Quakenbrück

Eintritt: VVK u. AK 12 € / ermäßigt 10 €

Blömer // Tillack:

Fr,

24.11.

20 Uhr

„Wir müssen draußen bleiben“

Was ist wenn wir alle ganz individuell sind, nur einer nicht? Ist der dann drin oder längst schon

out? Wer muss freiwillig rein? Und wie schnell ist man raus: Quote, Referendum, Putsch, falsche

Sockenwahl. Blömer // Tillack gehen raus, denn draußen ist das Drinnen der anderen Seite. Alles

eine Frage der Perspektive. Sicht und Seitenwechsel geben völlig neue Einblicke. Wollen Engel

wirklich helfen, Politiker wieder gewählt werden und Hunde in den Wald? Dürfen Dachdecker

lügen und braucht der Fisch eine Quote? Was denken Fußballspieler auf der Bank und möchte

man als Schnecke wiedergeboren werden? Augenblicke und Gedanken, die raus müssen. Bilder,

die für immer drin bleiben. Kabarett mit vollem Körpereinsatz und Musik.

Meinungen der Presse: „…Sie mischen zum Vergnügen des Publikums Akrobatik, Clownerie, Schauspielkunst und Wortakrobatik

zu einem innovativen Gesamtkunstwerk, das einen ganz eigenen Reiz ausübt und gleichzeitig ein permanenter Angriff auf

die Lachmuskulatur beinhaltet.“ (westf. Nachrichten) | … Jaques Tati lässt grüßen. | … für Liebhaber feinsten Humors und des

hintergründigen Kabaretts. | … erfrischend jung, abwechslungsreich und temperamentvoll. | … bei all dem schwarzen Humor

56 | mq Ausgabe Herbst 2017

und prickelnder Komik kommt der politische Anspruch nie zu kurz. | … lassen sich nicht in eine Schublade packen.

C-Sur: „Freitag, der 13.“

Ob „Freitag, der 13.“ oder „A beautiful day“- das A-Cappella-Quartett C-Sur versteht es auch

mit seinem neuen Programm, die heiteren und widrigen Geschichten des Lebens zu einem

unterhaltsamen musikalischen Abend zu verwandeln.

Mit minimalistischer Choreographie, charmanter Moderation und stimmlichem Wohlklang

kommen dabei witzige und hintersinnige Texte zum Klingen.

Das breit gefächerte Repertoire reicht vom alten Schlager bis zum Jazz. Besonders die frechen

Stücke der deutschen Popmusik geben dem Programm „Freitag, der 13.“ die spezielle

Würze.

In überwiegend eigenen Arrangements gestalten die vier sympathischen Sänger und Sängerinnen

aus Vechta einen musikalischen Abend, der zum Zurücklehnen und Schmunzeln

einlädt. Mit Petra Dase-Zurborg, Martin Zurborg, Stephan Keppler, Delia Schneider.

Fr,

8.12.

20 Uhr


THEATER

MODE

FÜR JEDEN

ANLASS

IN DEN GR. 36-46

STRASSENMODENSCHAU

SA. 16.9. 15 UHR AUF DEM BURGMANNSFEST!

Ulla Murek

Lange Str. 58 · Quakenbrück

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ÖFFNUNGSZEITEN:

Mo. - Fr. 9:30 - 18:00

Sa. 9:30 - 14:00

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Bernd Bäker

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Dipl.-Ing. · Zimmermeister

49610 Quakenbrück

Martin Hugenberg

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Internet: www.zimmerei-baeker.de · E-mail: info@zimmerei-baeker.de

Ausgabe Herbst 2017 mq | 57


11./12. Das Artland-Magazin. NOV. 2017

Das Artland-Magazin.

IN GEHRDE

...auf einer historischen

Artländer Hofanlage!

Die Regionalbibliothek ArtlanD

Hier findest du

was du brauchst!

In der Langen Straße 34, in Quakenbrück, ist im ersten Stockwerk der Kreissparkasse am

Marktplatz, die Regionalbibliothek eingerichtet. Der Eingang befindet sich seitlich des Haupteinganges

der Sparkasse und das sich hier eine der best organisierten und best bestücktesten

Regionalbibliotheken befindet, ist für viel ein „Geheimtipp“.

Seit dem Bestehen des Stadtmuseums, und das sind inzwischen weit über 30 Jahre, haben sich einige der

URIGES MARKTTREIBEN

ehrenamtlichen Mitarbeiter es sich zur Aufgabe gemacht, Regionalliteratur zu sammeln. Aus kleinsten Anfängen

mit

heraus

Keramik

entwickelte

·

sich

Tischkultur

daraus im Laufe

·

der

Unikatschmuck

Zeit ein so stattlicher Fundus,

· Lampen

dass dieser inzwischen

Strick- & Lederartikel · Taschen · Hüte · Mützen · Schals

als Blaudruck größter heimatkundlicher · Modeaccessoires Buchbestand neben · Kinderkleidung dem Landesarchiv IN Osnabrück GEHRDE

· Eisenkunst

gilt.

Hier Skulpturen kann in mittlerweile · Altes rund 10.000 & Schönes Bänden gestöbert · Holzobjekte und gelesen werden. · Gartendekorationen

Bücher auch · ausgeliehen Grill- & werden. Feuerschalen · Vogelhäuser · Briefkästen

Selbstverständlich können

die

Hundespielzeug · Seifen · Kerzen · Düfte · handbemaltes

Insbesondere bieten sich hier Arbeits- und Forschungsmöglichkeiten für Schülerinnen und Schüler, sowie

Porzellan · Papierwaren · Schmuck & Steine · Bücher · Liköre

für Weine Studentinnen · Räucherfisch und Studenten an. · Wurst- & Käsespezialitäten · Essig &

Die Sammlung Oele beginnt · Pralinen mit den · Quakenbrücker Früchte · Schriften, Chutneys die auch & überregionale Marmeladen Veröffentlichungen

umfasst, AKTIONEN in denen die Stadt FÜR in irgendeiner KINDER Weise · erwähnt BACKHAUS wird, sowie GEÖFFNET

Schriften von oder über Personen,

die mit KAFFEE der Stadt und UND dem Artland KUCHEN zu tun haben. · GLÜHWEIN und mehr...!

Des Weiteren werden in dieser Präsenzbibliothek eine umfassende Sammlung regionaler Literatur aus

dem weiteren Landkreis Osnabrück, plattdeutscher Werke, umfangreiches ★★★★ Material zur Geschichte und

Landschaft des Landes Niedersachsen sowie regionale Zeitschriften Livemusik,

vorgehalten.

Im Bestand finden sich Bücher, die einen Bezug zur Region haben, dabei geht es nicht nur um die Samtgemeinden

Artland, Bersenbrück, Fürstenau, Bramsche, Neuenkirchen, sondern sehr umfangreich sind auch

Schnücks Ort 2 · 49596 Vorführungen

Gehrde

Tel: 0 54 39 / 13 42 · www.groneick.de und viele

die Bestände für den Bereich Stadt und Landkreis Osnabrück allgemein. Vertreten sind ebenso die Gebiete

Samstag 14-19 Uhr · Sonntag Attraktionen

10-18 Uhr

Oldenburg, Cloppenburg und Vechta, hier allein über 1500 Einzeltitel, wie auch der Bereich Emsland und

Ostfriesland. Eintritt: Pro Jahr 3,50 werden EUR, ca. 200 Kinder bis 300 & Neuzugänge Jugendliche aufgenommen. bis 14 Jahre Heimatjahrbücher frei befinden sich

hier BUS-SHUTTLE vollständig. Einzelerscheinungen, vom Parkplatz wie Stahlbau die seit Jahrzehnten Wurst und bekannte Bahnhof Reihe Bersenbrück.

„Am heimatlichen Herd“

Parkplatz an der Reithalle und direkt neben dem Martinsmarkt-Gelände.

in gut lesbarer Reproduktion gesammelt, seit 1950 und die Sammlung mundartlicher Literatur (Plattdeutsch)

umfasst mehr als 600 Titel. Der gesamte Bestand ist übersichtlich geordnet und ist digital erfasst.

Da der Bestand sehr umfangreich und gleichzeitig sehr vielfältig in der thematischen Ausrichtung ist, wird

ein breites Spektrum interessierter Nutzer angesprochen. Heimatkundlich und geschichtlich Interessierte,

die zu bestimmten Themen intensiver recherchieren, oder aber auch die, die sich eventuell nur gelegentlich

entsprechenden Themen widmen möchten. Schüler und Studenten für eine Facharbeit, Privatpersonen,

die sich mit Fragen der Familienforschung befassen, Heimatvereine, deren eigener Bestand vielleicht

Lücken aufweist, Vereine oder Betriebe, die Materialien suchen für Festschriften und dergleichen.

P

P

Selbst vor einem Urlaub kann ein Besuch in der Regionalbücherei interessant sein. Der Ostfriesland

- Urlauber etwa wird hier zwar nicht aktuelle Reiseliteratur finden, wohl aber viel über die allgemeine

Geschichte dieser Region, über Geographie, Natur und Landschaft, historische Bildbände bis hin zu

Ostfriesland-Krimis.

Freitag

10. Nov.

19.30 Uhr

Zum 25jährigen

Bühnenjubiläum

noch einmal bei uns!

Marionettentheater für Erwachsene

Infos und Bücherliste unter:

http://regionalbibliothek-artland.de

Krise mit Luise

Ein „unverschämtes Stück” Theater

über den größten „Macker” aller Zeiten!

Bekannte Stars

im Programm!

Der 1950 gegründete Kulturring

Quakenbrück ist die

älteste Vereinigung, die sich

die kulturelle Bereicherung der

Stadt zum Ziel gesetzt hat. Seit

2015 ein eingetragener Verein,

bietet der Verein alljährlich im

Winterhalbjahr vier hochklassige,

ganz unterschiedliche und

sehr unterhaltsame Bühnenund

Theatershows sowie eine

Kinderveranstaltung.

Aufführungen auf dem Gebiet

des klassischen und modernen

Schauspiels und des Boulevard-

Theaters gehören ebenso

dazu wie Musical- und Varieté-

Veranstaltungen, des Kabaretts,

der Comedy und Kleinkunst. Das

Programmangebot vervollständigen

Dichter- und Schriftstellerlesungen.

In der neuen Aula

des Artland-Gymnasiums, die

mit modernster Bühnen- und

Tontechnik ausgerüstet ist,

stehen für den Kulturring Quakenbrück

rund 500 Parkett- und

Tribünenplätze zur Verfügung.

Der Run auf die Karten dürfte

schon beim ersten Stück groß

sein, denn am 21. November um

20 Uhr heißt es zum Saisonstart

„A tribute to the Blues Brothers“.

In dieser Show nach dem Kultfilm

von John Landis vereinen

sich Slapstick-Komik, Wortwitz,

Charme, Action, Drama, unschlagbar

coole Typen und eine

der besten Filmmusiken aller

Zeiten zu einem actionreichen

Musical voll unvergesslicher

Songs wie „Jailhouse Rock“,

„Gimme some Lovin‘“, „Stand by

your man“ und natürlich „Everybody

needs somebody to love“.

Mit „Der kleine Lord“ steht

am 15. Dezember um 19 Uhr

ein Familienmusical nach dem

Roman von Frances Hodgson

Burnett auf dem Programm des

Kulturrings. Cedric, ein fröhlicher

Junge, der in bescheidenen

Verhältnissen bei seiner Mutter

aufwächst, wird aus seinem

gewohnten Leben herausgerissen

und hineinkatapultiert

in die englische

Aristokratie. Denn

sein mürrischer

Großvater

möchte aus dem

Enkel den kleinen

Lord Fauntleroy

machen, einen

Erben in seinem

Geiste. Doch die

Lehrstunden

verlaufen andersherum:

Cedric

knackt im Nu

die harte Schale

des Großvaters

und entlockt

ihm nie gezeigte

Michaela May

Foto: Janine Guldener


Der Herbst steht vor der Tür, und damit startet der

Kulturring Quakenbrück e. V. in die neue Spielsaison

mit bekannten Stars aus Film, Fernsehen und Theater

wie Suzanne von Borsody,

Michael Roll, Michaela

May und Ingo Naujoks.

Michael Roll

Foto: Pascal Albandopulos

KULTURRING QUAKENBRÜCK

Einzeltickets und Abos gibt es bei der Tourismus-

Information, Lange Straße 39, und in der

Geschäftsstelle des „Bersenbrücker Kreisblattes“.

Wesenszüge wie Freundlichkeit,

Hilfsbereitschaft, Mitgefühl und

Großherzigkeit. Das Musicalformat

eröffnet eine neue Perspektive

und bietet Darstellern

wie Musikern Raum für reizvolle

Wechselspiele.

Die bekannten Klischees von

Frauen, die nicht zuhören und

ständig reden, von Männern, die

nicht zu Wort kommen, von Seitensprüngen

und der Reue darüber,

von Therapeuten, die ihrer

Klientel nicht gewachsen sind,

sie alle werden in der Komödie

„Die Wunderübung“ am 20. Februar

2018 um 20 Uhr genüsslich

aufgefächert. Der Therapeut

versucht, mit Übungen und

Tricks das Eis zu brechen - vergeblich.

Erst als er selbst durch

einen Anruf seiner Gattin aus

dem Gleichgewicht geworfen

wird, taut die harte Kruste auf,

denn plötzlich wenden sich alle

dem wesentlich interessanteren

Ehedrama des Paartherapeuten

zu. Köstlich, feinfühlend ironisch

und fast zärtlich,

aber auf jeden Fall

mit viel Sympathie,

führt der Autor

Daniel Glattauer

wieder einmal ins

Labyrinth zwischenmenschlicher

Beziehungen, und

das mit so beliebten

Schauspielern

wie Michaela May,

Michael Roll und

Ingo Naujoks.

Nicht viel weniger

populär sind

die Darsteller im

Schauspiel „Kon-

stellationen“, das am 26. März

2018 um 20 Uhr als raffiniert

konstruiertes Zwei-Personenstück

um eine große Liebe in

all ihren Variationen auf die

Bühne des Artland-Gymnasiums

kommt. „Sexy. Anspruchsvoll.

Hinreißend“, so der allgemeine

Tenor auf dieses intelligente

Stück, mit dem der britische Autor

Nick Payne einen grandiosen

West-End-Erfolg landete, der

sich 2015 am Broadway mit Star-

Besetzung (u. a. Jake Gyllenhaal)

wiederholte. In Quakenbrück

werden Suzanne von Borsody

und Guntbert Warns in ihren

Rollen brillieren.

„Konstellationen“ ist oft

spielerisch-witzig, schlägt aber

auch ernstere Töne an, beispielsweise

wenn das Thema Tod bzw.

Selbstmord ins Spiel kommt.

Dann stellt sich natürlich auch

gleich die Frage nach Schicksal

oder Zufall, nach Gott – und

nach der Zeit, die einem noch

bleibt.

Kartenvorbestellung:

05462-72080

THEATER · MUSIK · FILM · KABARETT · LESUNG

Li.F.T.

(Buchhandl. Möllmann Ankum)

05435-3369274

05435-2240

05901-2209

(Dütt & Datt, Bippen)

(Schreibwaren Runge, Berge)

(Bücher Weitzel, Fürstenau)

Mitglied der

KULTUR & THEATER

PROGRAMM

KALENDER

Do. 5. Serientäter-KINOABEND: 20 00

OKT „Das Leben ist schön“ BERGE

Sa. 14. Holger Paetz 20 00

OKT

Li.F.T. e.V.

„Extase in Würde“ - Kabarett

Sa. 21. Offbeat 20 00

OKT Live in Concert - Oldies but Goldies!

Do. 2. Serientäter-KINOABEND: 20 00

NOV „Tanz der Vampire“ BERGE

Fr. 3. HG BUTZKO 20 00

NOV Politkabarett

Sa. 11. Poetry-Slam 20 00

NOV mit Andreas Weber

So. 12. Kindertheater 15 00

NOV „Lieselotte lauert...“ - Mathom-Theater

Fr. 17. Wippsteert 20 00

NOV Plattdeutscher Rock aus Thiene

Fr. 24. LONG JOHN 20 00

NOV Western-Synchro-Theater

Mi. 6. Compagnia Buffo 20 00

DEZ „Weihnachtsfeier der etwas anderen Art”

Do. 7. Serientäter-KINOABEND: 20 00

DEZ „Babettes Fest“ BERGE

Sa. 9. Ribble Bobble Pimliko 20 00

DEZ Konzert mit Poesie u. scherzhaften Liedern

So. 10. Kindertheater 15 00

DEZ „Die Weihnachtsdiebe“

VORSCHAU 2018

Fr. 26. Alain Frei 20 00

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TESS GERRITSEN

Blutzeuge

Thriller,Übersetzung: Jäger, Andreas

Originaltitel: I Know A Secret (Rizzoli & Isles

12), Verlag: Limes (2017), gebunden, 416

S. 215 mm

ISBN-10: 3-8090-2638-7

Jane Rizzoli

entlarvt

19,99 EUR

Sie haben das Böse gesehen - und er lässt

sie mit ihrem Blut zahlen.In Boston wird

die Leiche einer jungen Frau gefunden

- in der offenen Handfläche liegen ihre

Augäpfel. Die Verstümmelung geschah

post mortem, wie bei der Obduktion eindeutig

festgestellt wird. Doch die genaue

Todesursache bleibt unklar. Kurze Zeit

später taucht die Leiche eines Mannes

auf - Pfeile ragen aus seinem Brustkorb,

die ebenfalls erst nach seinem Tod dort

platziert wurden. Beide wurden Opfer

desselben Täters, ansonsten scheint es

keine Verbindung zwischen ihnen zu

geben. Detective Jane Rizzoli von der

Bostoner Polizei steht vor einem Rätsel,

bis eine Spur sie zu einem Jahrzehnte zurückliegenden

Fall von Misshandlungen

in einem katholischen Kinderhort führt ...

BUNTE Republik

Deutschland

Verlag: Prestel (2017), gebunden,

336 S., 750 Farbabb., 320 mm

ISBN-10: 3-7913-8393-0 39,95 EUR

Es gibt nur wenige Zeitschriften, die die

bewegte Geschichte Deutschlands ab

dem Ende des Zweiten Weltkriegs so

begleitet und gespiegelt haben wie die

Illustrierte BUNTE. 2018 jährt sich ihr

Erscheinungstermin zum 70. Mal - Anlass,

einen Jubiläumsband mit einer Gesamtschau

auf das legendäre Blatt, seine

Macher und seine aufregendsten Stories

vorzulegen.

Die BUNTE hat die DNA Deutschlands.

John C. Kornblum, in den 1990er Jahren

als US-Botschafter in Berlin tätig, verriet

auf die Frage, welches Magazin er in

Deutschland am liebsten lese: „BUNTE,

denn da weiß ich, wie die deutsche

Gesellschaft funktioniert.“ Was uns umtreibt,

was uns bewegt, wer uns beschäftigt

und über wen wir reden - all das fand

und findet Eingang in die Zeitschrift, die

von Anbeginn einen Gegenpol zu den

Nachrichtenmagazinen SPIEGEL und

STERN darstellte und damit eine beispiellose

Erfolgsgeschichte schrieb.

70 Jahre

Zeitgeschichte Die Saga

geht weiter!

KEN FOLLETT

Das Fundament der Ewigkeit

Verlag: Bastei Lübbe, 1. Aufl. (2017)

Aus der Reihe: Kingsbridge - Bd. 3

gebunden, 1168 S., 215 mm

ISBN-10: 3-7857-2600-7 36.00 EUR

Ned Willard wünscht sich nichts sehnlicher,

als Margery Fitzgerald zu heiraten.

Doch der Konflikt entzweit auch sie, und

Ned verlässt Kingsbridge, um für die protestantische

Prinzessin Elizabeth Tudor zu

arbeiten. Als diese wenig später Königin

wird, wendet sich ganz Europa gegen

England. Um in dieser heiklen Situation

früh vor Mordkomplotten, Aufständen

und Angriffen der konkurrierenden

Mächte gewarnt zu sein, baut die scharfsinnige

Monarchin mit Neds Hilfe den

ersten Geheimdienst des Landes auf. Die

kleine Gruppe geschickter Spione und

mutiger Geheimagenten ermöglicht es

Elizabeth I. in den nächsten fünfzig Jahren,

an ihrem Thron und ihren Prinzipien

festzuhalten. Die Liebe zwischen Ned und

Margery scheint verloren zu sein, denn

von Edinburgh bis Genf steht ganz Europa

in Flammen ...

JEFF KINNEY

Gregs Tagebuch - Und tschüss!

Übersetzung: Schmidt, Dietmar

Originaltitel: Diary of a Wimpy Kid 12

Verlag: Baumhaus Medien , 1. Aufl. (2017)

Aus der Reihe: Gregs Tagebuch - Bd.12

Altersempfehlung: ab 10 J., gebunden,

224 S., m. zahlr. Illustr.

ISBN-10: 3-8339-3656-8 17.90 EUR

Wir dürfen gespannt sein auf Gregs 12.

Abenteuer ...

Sein erster selbst gedrehter Horrorfilm

mit Rupert und ein paar Gummiwürmern

in den Hauptrollen ist kaum im Kasten,

da bahnt sich für Greg schon ein neues

Abenteuer an. Und auch diesmal heißt es:

Angriff auf die Lachmuskeln garantiert.

Denn Familie Heffley fliegt in den Urlaub!

Doch was zuerst wie entspannte Ferien

klingt, wird am Ende ganz schön chaotisch

und turbulent. Typisch Greg eben!

Gregs Tagebuch ist eine der erfolgreichsten

Kinderbuchreihen der Welt. Die

humorvollen Comics um Greg Heffley

besitzen mittlerweile Kultstatus.

PETER WOHLLEBEN

Das geheime Netzwerk

der Natur

Wie Bäume Wolken machen und Regenwürmer

Wildschweine steuern

Verlag: Ludwig, München (2017), gebunden,

224 S., 200 mm

ISBN-10: 3-453-28096-2

Neues vom Förster

der Nation

19.99 EUR

Die Natur steckt voller Überraschungen:

Laubbäume beeinflussen die Erdrotation,

Kraniche sabotieren die spanische Schinkenproduktion

und Nadelwälder können

Regen machen. Was steckt dahinter?

Peter Wohlleben lässt uns eintauchen

in eine kaum ergründete Welt und beschreibt

das faszinierende Zusammenspiel

zwischen Pflanzen und Tieren: Wie

beeinflussen sie sich gegenseitig? Gibt es

eine Kommunikation zwischen den unterschiedlichen

Arten? Und was passiert,

wenn dieses fein austarierte System aus

dem Lot gerät? Anhand neuester wissenschaftlicher

Erkenntnisse und seiner

eigenen jahrzehntelangen Beobachtungen

lehrt uns Deutschlands bekanntester

Förster einmal mehr das Staunen.

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Das Artland-Magazin.

KINO-TIPPS:

Ab 20. September

KINGSMAN – THE GOLDEN CYCLE

Ab 21. September

THE LEGO NINJAGO MOVIE

Ab 28. September

Steven Kings ES

Ab 28. September

Disney Pixars CARS – EVOLUTION

Ab 05. Oktober

IBLADE RUNNER 2045

KINGSMAN – ein unabhängiger, internationaler

Geheimdienst, der auf höchstem

Level von Diskretion operiert und dessen

ultimatives Ziel es ist, die Welt sicher

zu halten. In KINGSMAN: THE GOLDEN

CIRCLE müssen sich unsere Helden einer

neuen Herausforderung stellen. Als ihre

Hauptquartiere zerstört und ihre Welt

bedroht werden, führt sie ihre Reise zur

Entdeckung einer verbündeten US-Spionageorganisation

namens STATESMAN,

die bis in die Tage der Gründung beider

Organisationen zurückreicht. In einem

neuen Abenteuer, das die Stärke und den

Einfallsreichtum der Agenten bis zum

Äußersten fordert, verbünden sich die

beiden Elite Geheimorganisationen.

Was den Cast angeht, kehren Taron Egerton

als “Eggsy” und Mark Strong als Merlin

zurück. Die Kingsman müssen mit Agentin

Ginger (Halle Berry) zusammenarbeiten,

als die Welt von der Erzschurkin Poppy

(Julianne Moore) bedroht wird. Channing

Tatum, Colin Firth, Jeff Bridges und Musiker

Elton John ergänzen den illustren Cast.

In diesem Ninjago-Kinoabenteuer ist der

Kampf um Ninjago City entbrannt. Das

bedeutet den Einsatz des jungen Lloyd

alias Green Ninja und seiner Freunde,

die insgeheim große Krieger und LEGO®-

Meisterbauer sind. Unter der Leitung des

weisen Sprücheklopfers und Kung-Fu-

Meisters Wu bekämpfen sie den bösen

Warlord Garmadon, den schlimmsten

Schurken überhaupt, der zufällig auch

Lloyds Vater ist. So kommt es zum Duell

Mech gegen Mech, aber auch Vater

gegen Sohn: Im gewaltigen Showdown

wird sich zeigen, ob sich dieses ebenso

ungestüme wie undisziplinierte Team

aus modernen Ninjas bewährt. Denn sie

alle müssen erst noch lernen, ihre Egos zu

zügeln, um gemeinsam zu agieren und so

ihre wahre Kraft zu entfalten.

New Line Cinemas Horrorthriller „Es“

basiert auf dem gleichnamigen Bestsellerroman

von Stephen King, der seit

Jahrzehnten seine Leser in Angst und

Schrecken versetzt.

In der Stadt Derry in Maine verschwinden

immer wieder Kinder. Eine Gruppe von

Kids wird mit ihren schlimmsten Ängsten

konfrontiert, als sie dem bösen Clown

Pennywise gegenüber stehen, der seit

Jahrhunderten eine Spur von Mord und

Gewalt hinter sich herzieht.

Das zweites Sequel zum erfolgreichen

Pixar-Franchise, in dem der rote Flitzer

Lightning McQueen gegen eine neue

Generation von Rennautos antreten

muss. Wird Lightning McQueen sich aus

dem Rennsport zurückziehen? Fans und

Presse haben den alten Hasen bereits abgeschrieben.

Der rote Rennflitzer mit der

Nummer 95 denkt jedoch gar nicht ans

Aufgeben. Stattdessen setzt sich Lightning

McQueen ein neues Ziel: Beim “Florida

500?-Rennen will er allen Beweisen,

wie viel Power noch in ihm steckt. Beim

Rennen trifft McQueen das erste Mal auf

den Newcomer Jackson Storm. Der ist mit

allerlei technischen Updates und Finessen

ausgerüstet. McQueen hat keine Chance

gegen den hochgerüsteten Gegner. Als er

sich trotzdem auf einen Kampf einlässt,

erleidet McQueen einen Unfall, der seine

Karriere als Rennstar beenden könnte.

Doch der rote Flitzer lässt sich davon nicht

beirren. Gemeinsam mit der hoffnungsvollen

Newcomerin Cruz Ramirez trainiert

McQueen für sein Comeback.

30 Jahre nach den Ereignissen des ersten

Films fördert ein neuer Blade Runner, der

LAPD Polizeibeamte K (Ryan Gosling),

ein lange unter Verschluss gehaltenes

Geheimnis zu Tage, welches das Potential

hat, die noch vorhandenen gesellschaftlichen

Strukturen ins Chaos zu stürzen.

Die Entdeckungen von K führen ihn auf

die Suche nach Rick Deckard (Harrison

Ford), einem seit 30 Jahren verschwundenen,

ehemaligen LAPD Blade Runner.

Denis Villeneuve (Arrival, Sicario) führte

Regie bei diesem mit Spannung erwarteten

Sci-Fi-Thriller. Neben Harrison Ford

(Indiana Jones, Star Wars: Das Erwachen

der Macht), der erneut in seine legendäre

Rolle des Rick Deckard schlüpft, zählen

Ryan Gosling (La La Land, Drive), Ana de

Armas (War Dogs), Robin Wright (House

of Cards, Die Lincoln Verschwörung), Carla

Juri (Feuchtgebiete, Finsterworld), Lennie

James (The Walking Dead), Dave Bautista

(Guardians of the Galaxy) und Jared Leto

(Suicide Squad, Dallas Buyers Club) zu

dem hochkarätig besetzten Cast.

Taxi- und Mietwagenfahrten

sowie:

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Menschen mit Begleitung bis hinter die Haustüre

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62 | mq Ausgabe Herbst 2017


KINOWELT

Ab 26. Oktober

FACK JU GÖHTE 3 - #FINALFUCK

Im dritten und letzten Teil kehrt Deutschlands

beliebteste Bildungslücke Herr

Müller zurück in die deutsche Schulwelt.

Homo Faber, Kurvendiskussion, Asbest

in den Toiletten: An der Goethe-Gesamtschule

herrscht Stress: Zeki Müller (Elyas

M‘Barek) will Chantal (Jella Haase), Danger

(Max von der Groeben), Zeynep (Gizem

Emre) und die anderen Schüler zum

Abitur peitschen, doch die Chaosklasse ist

wenig kooperativ, denn die nette Dame

vom Berufsinformationszentrum (BiZ)

hat ihnen die Zukunftsaussichten ordentlich

vermiest. Kann Herr Müller auch

Motivation?

Ab 23. November

PADDINGTON 2

Der liebenswerte Bär Paddington mit

Schlapphut und Dufflecoat hat nicht nur

bei Familie Brown ein Zuhause gefunden,

er ist auch in der Nachbarschaft ein

geschätztes Mitglied: Höflich, zuvorkommend

und immer fröhlich - außerdem

lieben alle seine Marmeladenbrote,

ohne die er nie das Haus verlässt. Als

der 100. Geburtstag von Tante Lucy

ansteht, sucht Paddington nach einem

geeigneten Geschenk. Fündig wird er im

Antiquitäten-Laden des liebenswerten

Mr. Gruber, das allerlei Schätze birgt: Ein

einzigartiges Pop-up-Bilderbuch hat es

Paddington angetan. Allerdings muss der

kleine, tollpatschige Bär dafür ein paar

Nebenjobs antreten - das Chaos ist vorprogrammiert.

Und dann wird das Buch

auch noch gestohlen! Paddington und

die Browns setzen sich auf die Spuren des

Diebs, der ein Meister der Verkleidung zu

sein scheint... Der niedliche Bär mit dem

Faible für Orangenmarmelade, der im

Winter 2014/2015 die Herzen über zwei

Millionen Kinobesuchern in Deutschland

erobert hat, kehrt zur Adventszeit 2017

mit einem neuen, spannenden Abenteuer

zurück.

ARTLAND-UMZÜGE

& LOGISTIK

Ab 09. November

BAD MOMS 2

Die dauergestressten BAD MOMS Amy,

Kiki und Carla (Mila Kunis, Kristen Bell,

Kathryn Hahn) pfeifen auf traditionelle

Perfektion und wollen sich dieses

Jahr dem alljährlichen Weihnachtsvorbereitungswahnsinn

samt aller

hochgesteckten Erwartungen entziehen,

indem sie für ihre Familien eine ganz

besondere Bescherung planen, in ihrem

eigenen BAD MOMS Style versteht sich.

Die Hoffnungen der drei scheinen jedoch

schneller als erwartet zu platzen, als sie

plötzlich mit ihrem wohl schlimmstem

Weihnachtsalptraum konfrontiert

werden: ihren eigenen Müttern! Die

tauchen nicht nur unverhofft (und

ungeladen!) auf, sondern treiben alle mit

ihren Schrullen und Macken an den Rand

des Wahnsinns.

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Ausgabe Herbst 2017 mq | 63


VERANSTALTUNGEN IM ARTLAND

AUF DEM OKTOBERFEST | Foto: Burgmannskapelle

Quelle: www.artland.de

09 SEPTEMBER

19.09.2017, 10:30 Uhr

Offener Mittagstisch - Vortrag Sigrid

Lömker „Zu schade für die Tonne“

Veranstalter: St. Slyvesterstift, Grüne

Straße 24, 49610 Quakenbrück

Ort: St. Sylvesterstift, Grüne Straße 24,

49610 Quakenbrück

22.09.2017, 07:30 Uhr

„Quakenbrück wacht auf“

Stadtführung mit Piet und anschließendem

Frühstück

„Der frühe Vogel fängt den Wurm“: Beginnen

Sie deshalb Ihren Tag mit unserem

Gästeführer Piet und einem Rundgang

durch die schöne Quakenbrücker Altstadt!

Veranstalter: Tourismus-Information

Artland, Lange Straße 39, 49610

Quakenbrück

Ort: Marktplatz Quakenbrück, Markt 1,

49610 Quakenbrück

22.09.2017, 14:00 Uhr

Kalbschießen - Schützenverein Old

Quokenbrügge e.V.

Veranstalter: Schützenverein Old

Quokenbrügge e.V., Vossgarten 7,

49610 Quakenbrück

Ort: Schützenhalle Unter den Eichen,

Plückmannstraße 27, Quakenbrück

22.09.2017

Kabarettabend „Weltkritik“

Veranstalter:

Theaterwerkstatt Quakenbrück e.V.

Ort: Theaterwerkstatt e.V., Bahnhofstr.

35, 49610 Quakenbrück

64 | mq Ausgabe Herbst 2017

22.09.2017

Hubert-Greten-Pokal - Schützenverein

Quakenbrück gegr. 1589 e. V.

Veranstalter: Schützenverein Quakenbrück

von 1589, Danziger Str. 17,

49610 Quakenbrück

Ort: Schießstand Schützenhof, Schützenhof

1, 49610 Quakenbrück

22.09.2017 - 22.10.2017

Wanderausstellung 2017 - 500 Jahre

Reformation im Osnabrücker Land

Quakenbrück, der Geburtsort des

Reformators Hermann Bonnus, wurde –

neben Osnabrück – zu einem Hauptort der

Reformation im Fürstbistum. Trotz einer

überwältigenden protestantischen Bevölkerungsmehrheit

wurde das Kirchspiel

Quakenbrück 1650 als bikonfessionell

eingestuft.

Veranstalter: Kirchengemeinde

St. Sylvester, Alenconer Straße 11,

49610 Quakenbrück

Ort: St. Sylvesterkirche (Quakenbrück),

Alenconer Straße 11, 49610 Quakenbrück

23.09.2017 - 24.09.2017,

10:00 - 18:00 Uhr

Artländer Apfelfest

Ort: Artländer Pflanzenhof,

Im Zwischenmersch / Baumschulenweg,

49610 Quakenbrück

23.09.2017, 18:30 Uhr

Chor- und Orchesterkonzert

- „Dixit Dominus“

Nach längerer Zeit mit A-Cappela-Konzerten

präsentiert sich der Kammerchor des

Kirchenkreises Diepholz unter der Leitung

von Wonsun Jung in diesem Jahr einmal

mit einem Konzert, das mit Solisten und

Orchesterbegleitung zu einem glanzvollen

Die Elektro-Kompetenz

Ereignis werden kann.

Veranstalter: Kirchengemeinde St.

Sylvester, Alenconer Straße 11,

49610 Quakenbrück

Ort: St. Sylvesterkirche (Quakenbrück),

Alenconer Straße 11, 49610 Quakenbrück

23.09.2017

30 Jahre Drachenfest

Veranstalter: Drachenfreunde Artland

Ort: Segelflugplatz, Danziger Straße 21,

49610 Quakenbrück

24.09.2017, 15:00 Uhr

Kalb- und Schlussschießen auf dem

Schützenhof

Veranstalter: Schützenverein Quakenbrück

von 1589, Danziger Str. 17,

49610 Quakenbrück

Ort: Schützenhof Quakenbrück,

Schützenhof 1, 49610 Quakenbrück

28.09.2017, 19:00 Uhr

Eröffnungsveranstaltung der

Wanderausstellung „Miteinander

leben - 500 Jahre Reformation“

Der Landschaftsverband Osnabrücker

Land e. V. nimmt das Reformationsgedenken

2017 zum Anlass, nach den Auswirkungen

der Reformation in Landkreis und

Stadt Osnabrück zu fragen. „Miteinander

leben? Reformation und Konfession im

Osnabrücker Land 1500-1700“ lautet der

Titel der dazu initiierten Wanderausstellung,

die jetzt nach Quakenbrück

kommt und in der St.-Sylvesterkirche mit

musikalischer Begleitung eröffnet wird.

Veranstalter: Landschaftsverband

Osnabrücker Land e. V., Schloss Iburg –

Hofapotheke, 49186 Bad Iburg

Ort: St. Sylvesterkirche (Quakenbrück),

Alenconer Straße 11, 49610 Quakenbrück

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29.09.2017, 16:00 Uhr

Stadtführung „op Platt“ mit Annerose

und Claus Peter Poppe

Wie wäre es einmal mit einer Stadtführung

„op Platt“?

Veranstalter: Tourismus-Information

Artland, Lange Straße 39,

49610 Quakenbrück

Ort: Marktplatz Quakenbrück, Markt 1,

49610 Quakenbrück

30.09.2017, 11:00 Uhr

Öffentliche Stadtführung

Quakenbrück auf ganz neue Art und Weise

zu entdecken, dieses Erlebnis machen

während des Sommers die öffentlichen

geführten Stadtrundgänge möglich. Auf

dem Programm stehen unter anderem

der Marktplatz, die St. Sylvesterkirche,

die Hohe Pforte sowie markante Fachwerkhäuser.

Veranstalter: Tourismus-Information

Artland, Lange Straße 39,

49610 Quakenbrück

Ort: Rathaustreppe, Markt 1,

49610 Quakenbrück

10 OKTOBER

01.10.2017, 10:00 Uhr

Stiftungsfest mit Festakt und

Konzert zum 125-jährigen Jubiläum

des Evang. Arbeitervereins

Veranstalter: Kirchengemeinde St.

Sylvester, Alenconer Straße 11,

49610 Quakenbrück

Ort: St. Sylvesterkirche (Quakenbrück),

Alenconer Straße 11, 49610 Quakenbrück

07.10.2017, 17:00 Uhr

Liedermacherkonzert

Carsten Langner

Veranstalter: Christliches Krankenhaus

Quakenbrück, Danziger Straße 2,

49610 Quakenbrück

Ort: Christliches Krankenhaus,

Danziger Straße 2, 49610 Quakenbrück

07.10.2017

Schlussschießen

Veranstalter: Schützenbund Wehdel-

Grönloh, Stienerstraße 30,

49635 Badbergen

Ort: Schützenhalle Wehdel-Grönloh,

Pickerdamm 1, 49635 Badbergen

12.10.2017, 20:00 Uhr

LUKE MOCKRIDGE - LUCKY MAN

Nicht erwachsen, nicht Kind. Irgendwo

dazwischen befindet sich Luke Mockridge,

das Ausnahmetalent der deutschen

Comedyszene.

Ort: Artland Arena, Jahnstraße 19,

49610 Quakenbrück

13.10.2017 - 15.12.2017, 19:00 Uhr

Wulfter Stammtisch

Bürger / Bürgerinnen treffen sich an

jedem 2. Freitag im Monat zum Wulfter

Stammtisch in der Fachwerkscheune auf

dem Bauernhof Sudhaus - Middendorf

Veranstalter: Bauernhof Sudhaus-Middendorf,

Osteresch 4, 49635 Badbergen

Ort: Bauernhof Sudhaus-Middendorf,

Osteresch 4, 49635 Badbergen

14.10.2017, 19:00 Uhr

10. Oktoberfest

Burgmannskapelle Quakenbrück

Veranstalter:

Burgmannskapelle Quakenbrück,

Danziger Strasse 4,

49610 Quakenbrück

Ort: Artland Arena, Jahnstraße 19,

49610 Quakenbrück

14.10.2017 - 18.10.2017,

Das Zittauer Gebirge

und die Goldene Stadt Prag

Kneipp - Reise: „Verborgenes neu

entdecken“

Veranstalter: Kneippverein Quakenbrück

e.V., Wilhelmstraße 19,

49610 Quakenbrück

17.10.2017, 10:30 Uhr

Offener Mittagstisch - Vortrag

Clemens Keßling „Länderkunde -

Friedensstadt Osnabrück“

Veranstalter: St. Slyvesterstift,

Grüne Straße 24, 49610 Quakenbrück

Ort: St. Sylvesterstift, Grüne Straße 24,

49610 Quakenbrück

27.10.2017, 18:30 Uhr

VORTRAG

„Vom Hase-Überfall zur Sohlengleite“

und großes Fischbüfett

Sohlengleite

Vor vier Jahren wurden die Bauarbeiten an

der neuen Sohlengleite am Schützenhof

in Quakenbrück abgeschlossen. Seitdem

ist dieser ehemals gern besuchte Hase-

Überfall Geschichte, und jetzt sind die

rauschenden Wasser in der Sohlengleite

erneut für Jung und Alt ein beliebter

Anziehungspunkt. Und wie regelmäßige

Kontrollen zeigen, steigen auch Fische in

der neu angelegten Fisch-Treppe auf.

Veranstalter: Tourismus-Information

Artland, Lange Straße 39,

49610 Quakenbrück

Ort: Schützenhof Quakenbrück,

Schützenhof 1, 49610 Quakenbrück


27.10.2017, 19:30 Uhr

Kirchenkabarett mit Ulrike Böhmer

„Hier stehe ich! Ich kann auch

anders!“

Veranstalter: Dorotheen-Kirchengemeinde,

Ankumer Straße 4, 49638 Nortrup

Ort: Sporthalle Nortrup, Schulstraße,

49638 Nortrup

29.10.2017, 18:00 Uhr

Quakenbrücker Musiktage

2017/2018 - Eröffnungskonzert

Veranstalter: Quakenbrücker Musiktage

Ort: St. Marienkirche (Quakenbrück),

Burgstraße 2, 49610 Quakenbrück

31.10.2017, 10:00 Uhr

Ökumenischer Gottesdienst

Am Reformationstag findet um 10.00 Uhr

ein ökumenischer Gottesdienst in der St.

Sylvesterkirche statt.

Veranstalter: Kirchengemeinde

St. Sylvester, Alenconer Straße 11,

49610 Quakenbrück

Ort: St. Sylvesterkirche (Quakenbrück),

Alenconer Straße 11, 49610 Quakenbrück

31.10.2017, 11:15 Uhr

Erzählcafé zur

Reformationsausstellung

Veranstalter: Kirchengemeinde St.

Sylvester, Alenconer Straße 11,

49610 Quakenbrück

Ort: Stadtmuseum Quakenbrück,

Markt 7, 49610 Quakenbrück

04.11.2017, 17:00 Uhr

Duo Schöön (Bremen)

Veranstalter: Christliches Krankenhaus

Quakenbrück, Danziger Straße 2,

49610 Quakenbrück

Ort: Christliches Krankenhaus,

Danziger Straße 2, 49610 Quakenbrück

06.11.2017

VORTRAG Prof. Klaus von Klitzing

Veranstalter: Artland Akademie,

49610 Quakenbrück

Ort: Christliches Krankenhaus,

Danziger Straße 2, 49610 Quakenbrück

09.11.2017, 20:00 Uhr

Sascha Grammel -

„ICH FIND‘S LUSTIG“

Sascha Grammel hat eine Meise, zwölf

Zehen, einen Kopf aus geschlagener Vollmilch

und wenn man ihm auf die Schulter

tippt, wächst irgendwo in Spandau eine

stattliche Tomate. Sagt zumindest Oma

Grammel. Und die muss es ja wissen. Aber

damit nicht genug!

Ort: Artland Arena, Jahnstraße 19,

49610 Quakenbrück

10.11.2017, 20:00 Uhr

Vergleichsschießen - Schützenverein

Old Quokenbrügge e.V.

Alt gegen Jung

Veranstalter: Schützenverein Old

Quokenbrügge e.V., Vossgarten 7,

49610 Quakenbrück

Wir kommen zu Euch

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QUAKENBRÜCK präsentiert die...

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11 NOVEMBER

01.11.2017, 13:00 Uhr

Ein gemütlicher Nachmittag

in der alten Traditionstöpferei

Niehenke im Osnabrücker Land

Seit sieben Generationen wird hier

getöpfert, gemalt und gebrannt.

Veranstalter: Kneippverein Quakenbrück

e.V., Wilhelmstraße 19,

49610 Quakenbrück

Ort: Neuer Markt Quakenbrück,

Theisstraße, 49610 Quakenbrück

03.11.2017

60 Jahre Kita St. Sylvester

Veranstalter: Kirchengemeinde

St. Sylvester, Alenconer Straße 11,

49610 Quakenbrück

Ort: St. Sylvester Kindergarten,

Pfaffenstraße 7, 49610 Quakenbrück

03.11.2017

Konzert mit der Udo-Klopke-Band

Veranstalter:

Ort: Theaterwerkstatt e.V.,

Bahnhofstr. 35, 49610 Quakenbrück

04.11.2017, 19:00 Uhr

Theateraufführung

„Adel verpachtet“

Veranstalter:

Evangelischer Arbeiterverein, Am

Tannenwald 17,

49610 Quakenbrück

Ort: Gut Vehr Freizeit,

Gut Vehr 6,

49610 Quakenbrück

12.11.2017, 11:15 Uhr

Fotoausstellung „Das Artland im

Bild – Schüler auf Zeitreise“

Schüler-Fotoausstellung

Ort: Stadtmuseum Quakenbrück,

Markt 7, 49610 Quakenbrück

12.11.2017, 17:00 Uhr

Sinfoniekonzert

Veranstalter: Quakenbrücker Musiktage

Ort: Artland Arena, Jahnstraße 19,

49610 Quakenbrück

17.11.2017

Comedyabend

mit Carmela de Feo „La Signora“

Veranstalter: Theaterwerkstatt Quakenbrück

e.V., Bahnhofstraße 35,

49610 Quakenbrück

Ort: Theaterwerkstatt e.V., Bahnhofstr.

35, 49610 Quakenbrück

19.11.2017, 11:30 Uhr

Volkstrauertag

Veranstalter: Stadt Quakenbrück,

Markt 1, 49610 Quakenbrück

Ort: Ehrenhain, Am Ehrenhain,

49610 Quakenbrück

19.11.2017, 17:00 Uhr

Martinsumzug

Veranstalter: Schützenverein Hengelage-

Brokstreek e.V., Mohnstraße 23,

49610 Quakenbrück

Ort: Schützenhalle Hengelage,

Rosenstraße 2, 49610 Quakenbrück

Samstag

14. 10. 17

Einlass 18 Uhr - Beginn 19 Uhr

ACHTUNG: Einlass nach dem Jugendschutzgesetz!

ARTLAND-ARENA

QUAKENBRÜCK

www.bayernstuermer.de

www.boelo.de

tel . 05431

62 45

Wilhelmstrasse 37

(am Netto-markt)

49610 QuakeNbrück

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Uhren + Schmuck Braemer, Lange Str.

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sowie bei den Musikern der Burgmannskapelle

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Ausgabe Herbst 2017 mq | 65


Das Artland-Magazin.

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Kommt zum Opening ab Freitag, 29.9.17.

Wir freuen uns auf euch!

IMPRESSUM

HERAUSGEBER

Oelkers, Druckhaus im Artland GmbH

Hindenburgstr. 48 | 49610 Quakenbrück

GESAMTHERSTELLUNG

Oelkers, Druckhaus im Artland GmbH

REDAKTION

Hans-Wilhelm Oelkers (V.i.S.d.P.),

Ruth Keck, Alexandra Lüders, Florian

Risch, Detlef Bülow, Heiko Bockstiegel,

Katharina Preuth, Bernd Middendorf,

sowie Vereine, Firmen, Personen,

Gruppen und Institutionen, die uns

freundlicherweise Texte und Fotos zur

Verfügung stellen. Verantwortlich für

den Inhalt der redaktionellen Texte

sind die jeweiligen Vereine, Firmen,

Personen, Gruppen und Institutionen.

ANZEIGEN- U. REDAKTION

Oelkers, Druckhaus im Artland

Hindenburgstraße 48

49610 Quakenbrück

fon 0 54 31 - 94 10 01

fax 0 54 31 - 94 10 50

hawe.oelkers@gmail.com

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Das MQ+ erscheint in einer Auflage von

15.000 Stück im Artland und punktuell in den

angrenzenden Ortschaften.

Es gelten die Anzeigenpreise gem. Mediadaten

MQ+, Stand Mai 2013.

66 | mq Ausgabe Herbst 2017


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anderer Fitness-Clubs bei Abschluss einer 24-monatigen Mitgliedschaft

Gültig bis einschließlich 30. September ’17

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Christian Calderone

Engagiert für unsere Region...

... für eine gute hausärztliche und medizinische Versorgung in unseren Städten, Gemeinden und Dörfern – mit einem Erhalt aller

Krankenhäuser in der Region!

... für eine starke Bildungsregion mit allen Schulformen – Grundschulen, Fachschulen, Berufsbildenden Schulen, Förderschulen, Hauptschulen,

Realschulen, Oberschulen, Gesamtschulen und Gymnasien unterstützen und die Unterrichtsversorgung verbessern!

... für eine echte Wahlfreiheit der Eltern durch den Erhalt der Förderschulen sowie die Förderung kirchlicher Schulen!

... für kostenlose Kindergärten – Unterstützung junger Familien!

... für eine verbesserte Polizeipräsenz in der Fläche!

... für einen Ausbau der Breitbandinfrastruktur in der Fläche – schnelles Internet für alle Nutzer!

... für eine starke Wirtschaft und Landwirtschaft als Grundlage weiterhin guter Strukturen in unserer Region!

... für ein gutes Klima für Innovationen und Forschung!

... für eine Verbesserung des Öffentlichen Personennahverkehrs – z.B. über ein Verbundticket mit der NordWestBahn und den

Anschluss kleinerer Siedlungen über ein Rufbus-System!

... für die Förderung und Anerkennung des Ehrenamtes – gesellschaftlichen Zusammenhalt und Heimatverbundenheit stärken!

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