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2017-37

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden 15. September 2017 37 Claudia Schwab aus Brüttisellen betreibt mit ihren Hunden erfolgreich Agility Mit Wendigkeit auf vier Pfoten zum Europameistertitel Am 28. Juli errang die Brüttisellerin Claudia Schwab eine Goldmedaille an den European Open in Italien. Die Sportart heisst Agility und fordert Mensch und Hund zugleich. Freudiges Hundegebell und eine extra Portion gab es von Claudia Schwab für ihren Sheltie Mitch als Belohnung. Dies, nachdem sie erfuhr, dass sie mit der grossartigen Leistung an der diesjährigen European Open in Salice Terme Italien in der Kategorie Small den ersten Rang erreichte. Doch bei aller Freude über diesen Europameistertitel, präzisiert Schwab die Leistung: «Es braucht immer ein Zusammenspiel von Mensch und Hund, welche perfekt aufeinander abgestimmt den anspruchsvollen Parcours absolvieren.» Offensichtlich haben sich zwei gefunden, denn dieser Titel bestätigt, dass der letztjährige Sieg in Frankreich kein Zufall war. Engagement fast wie ein Profi Mit ihrer Einstellung überlässt Schwab nichts dem Zufall. «Ich bezeichne mich als sehr zuverlässig, aufgestellt, ehrgeizig und trotzdem teamfähig.» Seit jungen Jahren ist sie fasziniert von Agility. «Ich finde es einfach toll, eine Sportart mit meinen Hunden zu betreiben. Schön ist dabei, dass sich Mensch und Hund verstehen müssen und so ein Team bilden.» Für Schwab ist dieser Sport ein idealer Ausgleich zu ihrer kaufmännischen Tätigkeit in der Firma Direct Handling in Uster. Allerdings erfordert ihr Engagement für Agility eine zeitliche Planung. «Ich stehe jeweils um Im Bann der Operette Der Cäcilienchor und der Männerchor Wangen sangen letztes Wochenende verschiedene Operetten. 3 Chic in die kühle Jahreszeit Im Alterszentrum Hofwiesen fand eine Modenschau mit der aktuellen Herbstmode für Seniorinnen statt. 6 Eine saubere Sache Am nationalen Clean-Up-Day beteiligten sich auch Schüler aus Wangen-Brüttisellen. 7 Amtlich Gemeinsam 16 – 17 Wangen-Brüttisellen 18 – 19 Dietlikon 20 – 22 Claudia Schwab mit ihren drei Lieblingen (von links) Mylo, Mitch und Jet. (Foto uwe) fünf Uhr auf, um mit meinen Shelties spazieren zu gehen. Dies fördert den Muskelaufbau. Danach gibt es für alle ein nahrhaftes Frühstück, bevor es dann zu meinen Eltern geht. Ich habe das Glück, dass ich meine Hunde dort lassen kann. So sind sie gut aufgehoben.» Auf den Hund gekommen Mit 14 Jahren kauften die Eltern einen Labrador. Schnell hatte ihn die ganze Familie ins Herz geschlossen. «Ein Labrador ist ein perfekter Hund, um mit dem Agility in Berührung zu kommen», sagt Schwab und ergänzt: «Dieser war recht sportlich.» Und wer ging am Morgen spazieren? «OK, es war meine Mutter, die häufiger mit dem Hund spazieren ging», gibt Claudia Schwab schmunzelnd zu. Sie erinnert sich an die vergnügten Stunden und war fasziniert über die Schnelligkeit, aber auch erstaunt, vom Hund verstanden zu werden. Sie mutmasst, dass wohl eine Beziehung zu einem Hund erst richtig verstanden werden kann, wenn man selbst einen hatte. «Der Labrador war wie eine Freundin für mich. Mit ihrem guten Charakter verstand sie immer wieder, mich aufzumuntern.» Während der Trainings verblassen schlechte Erinnerungen und dadurch verbessert sich die Laune. Ein Hund sei 24 Stunden präsent und die Zuneigung sei einmalig, betont Schwab. Verrückte Shelties Der erste Sheltie erhielt den Namen Jet und Schwab kommt förmlich ins Schwärmen: «Ich habe ein Bild im Internet gesehen und es war wohl Liebe auf den ersten Blick. Auf jeden Fall übernahm ich ihn mit fünf Monaten. Bei ihm hatte ich erst im Training sein Potenzial erkannt. Mittlerweile darf sich Jet auf seinen Lorbeeren ausruhen. In seine sportlichen Fussstapfen sind Mylo und Mitch getreten. Wobei Mitch ein absolutes Ausnahme- Lesen Sie bitte weiter auf Seite 2