18.09.2017 Aufrufe

4-2017

Zeitschrift für Elektro-, Gebäude- und Sicherheitstechnik, Smart Home

Zeitschrift für Elektro-, Gebäude- und Sicherheitstechnik, Smart Home

MEHR ANZEIGEN
WENIGER ANZEIGEN

Erfolgreiche ePaper selbst erstellen

Machen Sie aus Ihren PDF Publikationen ein blätterbares Flipbook mit unserer einzigartigen Google optimierten e-Paper Software.

Oktober/November/Dezember 4/2017 Jg. 19

Initiative für aktiven

Einbruchsschutz Seite 10

Präzises

Beleuchtungsstärke-

Messgerät

Gossen, Seite 46

Industrial-Grade-Videomanagement-Server

KNX-System ist

einfach, sicher und

komfortabel

Gewiss, Seite 28

Adlink, Seite 11

Flicker-free als

Gütesiegel

für Industrie-

Strahler

Luxstream, Seite 35


coviva

Licht an.

Rollo runter.

Umsatz hoch.

Intelligente Funktechnik zum Nachrüsten.

Smart Home-Lösungen werden beim Modernisieren immer gefragter.

Mit coviva erschließen Sie sich diesen profitablen Markt, ohne dabei tief

in die Details der Technik eintauchen zu müssen. Die Hager-Funklösung

lässt sich einfach installieren. Basis sind eine quicklink-Installation

sowie die coviva-Smartbox, die als Zentrale für das Anzeigen und

Steuern von Licht, Heizung und Jalousien dient.

Setzen Sie auf Smart Home und nutzen Sie Ihre Chance

auf höhere Umsätze mit coviva!

hager.de/coviva

16DE0180-03


Editorial

Plädoyer für mehr

Einfachheit

Es ist geradezu atemberaubend: Der technologische Fortschritt schreitet in

Riesenschritten voran und bietet in immer kürzeren Takten immer mehr Möglichkeiten.

Er macht die Technik immer leistungsfähiger, zugleich aber auch immer komplexer.

Dies gilt vor allem für den Bereich der Digitalisierung und damit auch für die

Gebäudesystemtechnik.

Stefan Flauder

Leiter Markt Management

Wohnbau der Hager

Vertriebsgesellschaft

mbH & Co. KG, Blieskastel

Dieser an sich begrüßenswerte Fortschritt hat jedoch auch eine Kehrseite: In

der Folge wird es für den Elektrohandwerker und noch mehr für den Bauherren

immer schwieriger, sich den notwendigen Über- und vor allem den Durchblick zu

verschaffen. Hier sind die Hersteller in der Verantwortung. Ihr Anliegen muss es

sein, das Elektrohandwerk beim rasanten Voranschreiten der Technik nicht alleine

zu lassen, sondern ihn mit einfach zu handhabenden Systemen dabei zu begleiten

und zu unterstützen. Nur so kann das Handwerk auch in Zukunft neue Technologien

problemlos nutzen und seinen Kunden anbieten.

Doch wie können solche Technologien für das intelligente Zuhause konkret

aussehen? Grundsätzlich sollten sie einen einfachen und kostengünstigen Einstieg

in die Gebäudesystemtechnik ohne spezifische Vorkenntnisse ermöglichen; dabei

jedoch idealerweise auf verbreiteten Industriestandards wie beispielsweise der KNX-

Bustechnik basieren.

Solche Lösungen sind bereits heute im Markt erhältlich und sie erfüllen auch die

genannten Anforderungen: So erfordern beispielsweise entsprechende KNX-

Systeme im Gegensatz zu einer klassischen KNX-Installation weder den Einsatz der

komplexen und kostenpflichtigen ETS-Software noch kostenintensive Schulungen als

Voraussetzung für den Einstieg in die herkömmliche KNX-Technologie.

Um sich mit der Planung und Installation solch eines Systems vertraut zu machen,

sollte im Idealfall die Teilnahme an einem möglichst kostenlos angebotenen

Kurzseminar genügen oder das Absolvieren eines ebenfalls kostenfreien Online-

Trainings. Denn dann sparen diese einfachen Technologien dem Elektrohandwerker

nicht erst bei der Installation, sondern bereits im Vorfeld in erheblichem Umfang Zeit

und Kosten.

Damit solche Systeme jedoch auch vom Elektrohandwerker und vom Bauherren

angenommen werden, müssen sie noch ein weiteres Kriterium erfüllen: Trotz ihrer

Einfachheit müssen sie möglichst alle Komfortansprüche im privaten Wohnbereich

abdecken – nur dann können sie sich am Markt erfolgreich durchsetzen.

Stefan Flauder

Haus + Elektronik 4/2017 3


• Herausgeber und Verlag:

beam-Verlag

Krummbogen 14

35039 Marburg

info@beam-verlag.de

www.beam-verlag.de

Tel.: 06421/9614-0

Fax: 06421/9614-23

• Anzeigenverwaltung:

beam-Verlag

Frank Wege

frank.wege@beam-verlag.de

Tel.: 06421/9614-25

Fax: 06421/9614-23

• Redaktion:

Ing. Frank Sichla

Dipl. Ing. Reinhard Birchel

Dipl. Ing. Christiane Erdmann

redaktion@beam-verlag.de

• Erscheinungsweise:

4 Hefte jährlich

• Satz und

Reproduktionen:

beam-Verlag

• Druck und Auslieferung:

Brühlsche Universitäts druckerei

GmbH & Co KG

Der beam-Verlag übernimmt, trotz

sorgsamer Prüfung der Texte durch

die Redaktion, keine Haftung für deren

inhaltliche Richtigkeit.

Handels- und Gebrauchsnamen,

sowie Warenbezeichnungen und

dergleichen werden in der Zeitschrift

ohne Kennzeichnungen verwendet. Dies

berechtigt nicht zu der Annahme, dass

diese Namen im Sinne der Warenzeichenund

Markenschutzgesetzgebung als frei zu

betrachten sind und von jedermann ohne

Kennzeichnung verwendet werden dürfen.

Web-Panels für die Gebäudetechnik

Mit den Web-Panels amena-XS und luna-XS präsentiert tci zwei neue Touchpanels für

die webbasierte Gebäudevisualisierung und -bedienung. Im Smart Home, in Büro- und

Konferenzräumen oder Hotels macht das luna-XS eine gute Figur. 25

Schlüsselfertige

Gebäudeautomationslösung

für

jedermann

Die alonco GmbH bietet zusammen mit u::Lux

eine neue Gebäudeautomations lösung, die

fertig vorkonfiguriert in einem anschlussfertigen

Schaltschrank geliefert wird. Der polnische

Systemintegrator DOMIQ verbindet mit

seiner effektiven Automationsmethode

viele häufig vorkommende Subsysteme der

Gebäudeautomation in einer einzigen

Lösung. 21

Rubriken

Editorial . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3

Inhalt. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4/5

Aktuelles. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6

Sicherheitstechnik. . . . . . . . . . . . 9

Videoüberwachung. . . . . . . . . . . 11

Brandschutz . . . . . . . . . . . . . . . . . 17

Elektroinstallation . . . . . . . . . . 18

Haus- und Gebäudeautomation . 21

Gebäudekommunikation. . . . . 22

Gebäudetechnik . . . . . . . . . . . . 24

KNX . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28

Smart-Home . . . . . . . . . . . . . . . 30

Lichttechnik. . . . . . . . . . . . . . . . 34

SAT- und Kabel-TV . . . . . . . . . 40

Photovoltaik. . . . . . . . . . . . . . . . 42

Messtechnik. . . . . . . . . . . . . . . . 45

Sensorschalter im Anwender-Check

Der Sensorschalter HK i8 von Kopp vereint elegantes Design und hochwertige Technik. Nutzer der

Internetplattform elektropedia.com haben den Schalter jetzt in der Praxis getestet. Das Ergebnis: Der

HK i8 überzeugt vor allem in punkto Verarbeitungsqualität und Optik. 26

4 Haus + Elektronik 4/2017


Inhalt 4/2017

Neue

Industrie-

Pendelleuchte

Mit der Glamox i95-P wird eine neue LED-

Industrieleuchte im markanten Design mit einer

hohen Lichtverteilung vorgestellt, die für eine

effiziente Beleuchtung von Produktionshallen,

Warenlagern, Eingangsbereichen, Regalgängen

sowie Ausstellungsbereichen

geeignet ist. Besonders die Montage

in Gebäuden mit Deckenhöhen von 10 bis 12 m

sind für die Pendel leuchte kein Problem. Alternativ

dazu kann das Modell als Anbauvariante installiert

werden. 38

Markise mit solarem Antriebssystem nachrüsten

Das ständige Kurbeln der Kassettenmarkise ist lästig und für eine kabelgebundene Motorisierung fehlt ein Elektroanschluss? Mit seinem

solarbetriebenen Antriebssystem SunTop-868 DC bietet elero die optimale Nachrüstungslösung für die Markise ohne Stromanbindung. 27

KNX-System ist

einfach, sicher

und komfortabel

Besonders im modernen Wohnungsbau

ist der Schritt zum Smart Home ein

hochaktuelles Thema. Die Digitalisierung

hat Einzug in das tägliche Leben gehalten,

zu jeder Zeit, an jedem Ort – auch zu Hause.

Hier bietet Gewiss mit seinem KNX Easy-

System Lösungen für den schnellen und

unkomplizierten Einsatz. 28

Haus + Elektronik 4/2017 5


Aktuelles

Goldmedaille für die Marke LED Linear

Zum zweiten Mal wurden am 29. Juni

2017 im Rahmen einer feierlichen Gala

im Deutschen Historischen Museum

in Berlin die Preisträger des German

Brand Awards geehrt. Zu den großen

Gewinnern des Abends zählte LED

Linear. Der Hersteller von LED-Beleuchtungssystemen

wurde in der Kategorie

„Industry Excellence in Branding

– Lighting“ mit einem German Brand

Award in Gold und in der Kategorie

„Excellence in Brand Strategy, Management

and Creation – Brand Strategy“

mit dem Winner-Label ausgezeichnet.

„LED Linear hat es geschafft, sich mit

einem vergleichsweise austauschbaren

Produkt eindeutig zu positionieren.

Das Geheimnis hinter dem

Erfolg ist ein außergewöhnliches

Produktportfolio, dessen zentrales

Element, ein modularer Baukasten,

mehr als 20 Millionen Lichtlösungen

ermöglicht. Diese unvorstellbare Vielfalt

gibt Lichtplanern und Architekten

die grenzenlose Freiheit, alles zu tun.

LED Linear gelingt es, diese Freiheit

spannend und auf hohem ästhetischen

Niveau zu vermitteln – ob

mit inspirierenden Printanzeigen,

die eindrucksvoll

zeigen, was die Produkte

zu leisten vermögen,

im Web oder auf dem

Messe stand, wo die Marke

sich zum Anfassen präsentiert“,

heißt es dazu

in der Jurybegründung.

Die Marke LED Linear

wurde mit der höchsten

Auszeichnung „Gold“ in

der Kategorie „Industry

Excellence in Branding

– Lighting“ ausgezeichnet.

Marke und Produkte

sind „Made in Germany“, doch das

Unternehmen ein „Born Global“. In

der Kategorie „Excellence in Brand

Strategy, Management and Creation

– Brand Strategy“ wurde für das Konzept

„Grenzenlos kundenorientiert“

das Winner-Label verliehen.

Der German Brand Award ist eine Auszeichnung

für erfolgreiche Markenführung

in Deutschland. Sein Ziel: wegweisende

Marken und Markenmacher

zu entdecken, zu präsentieren und zu

prämieren. Initiator des Wettbewerbs

ist der Rat für Formgebung.

Die Auszeichnung Gold

wird in den Kategorien „Industry

Excellence in Branding“ und „Excellence

in Brand Strategy, Management

and Creation“ für die Spitzenleistung

im Branding innerhalb einer

Branche oder einer Disziplin vergeben.

LED Linear holte mit seiner globalen

Ausrichtung und Markenstrategie

die „Goldmedaille“. Marke und Produkte

sind „Made in Germany“, doch

das Unternehmen ein „Born Global“.

Eine Marken-Weltreise erfordert Flexibilität

und Einfühlungsvermögen für

die Menschen, Märkte und Möglichkeiten.

Die unbedingte Ausrichtung auf

eine globale Marktnische brachte das

Unternehmen in weniger als 10 Jahren

einmal um den Globus.

In den Kategorien „Industry Excellence

in Branding“ und „Excellence

in Brand Strategy, Management and

Creation“ werden zudem die bis zu 10

besten Markenstrategien als Winner

ausgezeichnet. Unter den Gewinnern

der Kategorie „Brand Strategy“ ist wiederum

LED Linear. Das Unternehmen

überzeugte die Jury mit seiner Kundenorientierung.

Für die grenzenlosen

Kombinationsmöglichkeiten, gibt das

Unternehmen den Kunden wegweisende

Orientierungshilfen.

Rat für Formgebung – der

Initiator

Der Rat für Formgebung ist eine unabhängige

und international agierende

Institution, die Unternehmen darin

unterstützt, Designkompetenz effizient

zu kommunizieren, und die gleichzeitig

darauf abzielt, das Designverständnis

der breiten Öffentlichkeit zu

stärken. 1953 auf Initiative des Deutschen

Bundestages vom Bundesverband

der Deutschen Industrie und einigen

führenden Unternehmen als Stiftung

gegründet, setzt sich der Rat für

Formgebung mit seinen Wettbewerben,

Ausstellungen, Konferenzen,

Seminaren und Publikationen für die

Förderung von Design und Marke ein.

Dem Stifterkreis des Rat für Formgebung

gehören aktuell über 280 inund

ausländische Unternehmen an. ◄

LED Linear

www.led-linear.de

Marke und Produkte sind „Made in Germany“, doch das Unternehmen ein „Born Global“. Ob im

Katalog, online, per App oder auf Messen. Kundenorientierung auf verschiedenen Wegen: visuell,

haptisch, faktenbasiert. Eine Lichtmarke zum Anfassen, Ausprobieren und Erleben!

6 Haus + Elektronik 4/2017


Aktuelles

D+H gewinnt German Brand Award

German-Brand-Award-Verleihung in Berlin: Die Urkunde wurde von Grischa Koch und Jasmin

Stirius, stellvertretend für die Abteilung Marketing & Communication bei der D+H Mechatronic AG,

feierlich entgegengenommen

D+H Mechatronic AG

www.dh-partner.com

Die D+H Mechatronic AG wurde

am 29.6.2017 in Berlin für herausragende

Markenführung mit dem German

Brand Award in der Kategorie

„Industry Excellence in Branding – Buildings

& Elements“ als Winner ausgezeichnet.

Initiator der Auszeichnung

der deutschen Markenlandschaft ist

der Rat für Formgebung, eine unabhängige

und international agierende

Institution, die als Initiative des Deutschen

Bundestages vom Bundesverband

der Deutschen Industrie und

einigen führenden Unternehmen als

Stiftung 1953 gegründet wurde. D+H

konnte sich innerhalb seiner Kategorie

mit mehr als 50 Einreichungen erfolgreich

messen.

„Building Atmosphere“ – so lautet das

Markenversprechen in Form eines

neuen Claims von D+H, der die Markenarbeit

des Familienunternehmens

seit einigen Monaten in crossmedialen

Kampagnen, Videoproduktionen

und Messepräsenzen emotional

bestimmt. Die in der B2B-Branche

neuartige, visuelle Sprache mit

aufmerksamkeitsstarken Motiven

ist den Markenscouts des German

Brand Institutes offenbar buchstäblich

ins Auge gefallen. Die fokussierte

und sich vom Wettbewerb abgrenzende

Markenarbeit von D+H wurde

von der Jury als Winner seiner Kategorie

ausgezeichnet.

Die Auszeichnung durch das hochkarätige

Expertengremium nahm D+H

mit Freude und Stolz entgegen. „Für

uns ist der Preis eine Bestätigung,

dass wir die große Herausforderung

der Markenführung erkannt und in

unserem Kommunikationsmix erfolgreich

umgesetzt haben“, freut sich Katja

Mühle, Leitung Marketing & Communication

bei der D+H Mechatronic AG.

Wer heute und in Zukunft in der Wahrnehmung

der Kunden wachsen und

auch dort verhaftet bleiben wolle, der

müsse ein nachhaltiges Markenprofil

erschaffen. Das gelte nicht länger nur

für den B2C-Bereich, sondern zunehmend

auch für den B2B Sektor, so

Mühle abschließend. Dass D+H als

mittelständisches Unternehmen für

Rauchabzug und natürliche Lüftung

zu den Preisträgern des renommierten

German Brand Awards gehört, zeigt

deutlich, dass Markenarbeit auch zu

einem immer wichtigeren Erfolgsfaktor

im Mittelstand wird.

Insgesamt sind 1200 Einreichungen

in verschiedenen Kategorien bei der

Wettbewerbsjury, die aus unabhängigen

Markenexperten unterschiedlicher

Fachbereiche besteht, eingegangen.

Im Rahmen einer feierlichen Gala

im Deutschen Historischen Museum

in Berlin wurden die Preisträger des

German Brand Awards geehrt. Mehr

als 500 geladene Gäste aus Wirtschaft,

Politik und Medien folgten

der exklusiven Einladung. Ziel des

German Brand Institute ist es, die

Bedeutung der Marke als entscheidenden

Erfolgsfaktor von Unternehmen

im nationalen und internationalen

Wettbewerbsumfeld zu stärken.

Beim Wettbewerb konnten ausschließlich

Unternehmen teilnehmen,

die durch das German Brand

Institute, seine Markenscouts und

Expertengremien für den German

Brand Award 2017 nominiert wurden.

„Wir freuen uns sehr, dass D+H

als mittelständisches und familiengeführtes

Unternehmen zu den stärksten

Marken Deutschlands gehört“, sagt

Dirk Dingfelder, Vorstandsvorsitzender

der D+H Mechatronic AG, die im

kommenden Jahr ihren 50. Geburtstag

feiert. ◄

Die Vorstände der D+H Mechatronic AG, Dirk Dingfelder und

Christoph Kern (v.l.n.r.), führen in zweiter Generation das

annähernd 50-jährige Familienunternehmen erfolgreich weiter

Haus + Elektronik 4/2017 7


Aktuelles

Neuer Datalight-Webshop für Installateure

Im neuen Datalight-Onlineshop von

Fränkische unter datalight-system.com

kaufen Elektroinstallateure künftig sämtliche

Komponenten aus dem Datalight-Sortiment,

die sie für ihre tägliche

Arbeit benötigen. Besonders praktisch:

Der Webshop ist mit dem neuen

Datalight-Konfigurator verknüpft, über

den Elektriker ihre Datalight-Installation

konkret und übersichtlich planen.

Datalight ist die All-in-One- Lösung von

Fränkische für Strom- und Datennetz:

Das System kombiniert zuverlässige

Energie- mit leistungsstarker Datenversorgung

in einem Rohr, dem mittleren

Kunststoff-Wellrohr FFKuS Datalight.

Das Highspeed-Leerrohr nimmt

elektrische Leitungen auf, während die

integrierte Polymer Optische Faser

Daten sicher, schnell und störungsfrei

per Lichtwellen überträgt. Die einzelnen

Systemkomponenten können

Elektroinstallateure nun über den neu

eingerichteten Datalight-Onlineshop

bestellen. Erhältlich ist das gesamte

Datalight-Produktspektrum inklusive

Rohr, Polymer Optischer Faser,

Switches, LAN Access Points, WLAN

Access Points, Datalight-Kits sowie

dem passenden Zubehör.

„Über unseren neuen Webshop können

Installateure ihre benötigten Systemkomponenten

mit wenigen Klicks unmittelbar

bei uns bestellen – ein schneller

und einfacher Beschaffungsweg, der

ihre tägliche Arbeit erleichtert“, sagt

Bernd Späth, Bereichsleiter Elektrosysteme

bei Fränkische. Ein großer

Pluspunkt: Installateure können ihre

Planung direkt in eine Online-Bestellung

überführen, denn der Webshop

ist mit dem neuen Datalight-Konfigurator

kombiniert. Hier gibt der Installateur

für seine Planung, egal ob im

Neubau oder für die Nachrüstung, die

einzelnen Raumgrößen der Wohnung

oder des Hauses ein. Anschließend

wählt er die gewünschte Installation

nach HEA-Ausstattungswert RAL-RG

678 (Sterne-Installation) und

entscheidet zwischen 100 Mbit/s oder

1 Gbit/s Netzwerkgeschwindigkeit. Das

webbasierte Tool zeigt schließlich eine

Übersicht der benötigten Komponenten

an, die der Installateur direkt in

den Warenkorb des angebundenen

Onlineshops übermitteln kann.

• FRÄNKISCHE Rohrwerke

info.elektro@

www.fraenkische.de

Plus X Award 2017: Höchste Auszeichnung geht an Abus

Nach 2013 und 2015 wird Abus 2017

erneut mit dem „Most Innovative

Brand“ beim Plus X Award ausgezeichnet

und erhält damit den höchsten

Preis, den die Jury des internationalen

Wettbewerbs jährlich verleiht.

Der Award honoriert Teilnehmer,

die im gesamten Jahr die meisten

Gütesiegel in ihrer Produktgruppe

erreichen konnten. Abus setzte sich

in der Produktgruppe „Elektro- und

Medientechnik“ erfolgreich gegen

alle anderen Mitbewerber durch

und erhält damit die exklusivste Auszeichnung

im Wettbewerb.

Bewährte Markenqualität am Puls

der Zeit – das ist das Rezept, mit

dem sich Abus die vordersten Plätze

bei internationalen Wettbewerben

sichern. Beim Plus X Award und

damit der höchsten Auszeichnung,

die eine Marke in diesem Wettbewerb

erreichen kann, setzte Abus

sich in der Kategorie „Elektro- und

Medientechnik“ gegen alle Mitbewerber

durch. Nach dem Gewinn

des iF product design awards und

des Red Dot Awards in diesem

Jahr ist der „Most innovative Brand“

Award bereits der dritte renommierte

Preis, den Abus für seine wegweisenden

Produktinnovationen entgegennimmt.

„Wir freuen uns sehr

über die höchste Anerkennung des

Plus X Awards, die wir nach 2013

und 2015 nun zum dritten Mal erhalten“,

so Christian Rothe, Mitglied der

Geschäftsleitung bei Abus. „Design,

Funktion, Benutzerfreundlichkeit und

Qualität haben bei der Entwicklung

unserer Produkte oberste Prioriät.

Schön, dass dies auch von unabhängigen

Experten mit Bestnoten

bewertet wird.“ Der Plus X Award

zeichnete 2017 zum vierzehnten

Mal zukunftsweisende Produkte in

den Bereichen Technologie, Sport

und Lifestyle aus. Die hochkarätige

Jury aus unabhängigen Fachjournalisten

und Produktexperten aus 28

Branchen entscheidet dabei über die

innovativsten Produkte des Jahres.

Die exklusivste Sonderauszeichnung

des „Most Innovative Brand“

Award erhalten nur Unternehmen,

die im Bewertungsjahr besonders

bemerkenswerte Produktbeiträge

einreichen und dafür die meisten

Gütesiegel innerhalb einer Produktgruppe

gewinnen.

• Abus

www.abus.com

8 Haus + Elektronik 4/2017


Sicherheitstechnik

Sicherheit fühlen, smart wohnen mit

Funk-Hybrid-Alarmanlage

Mit dem Alarmsystem 9000 bringt

Indexa eine moderne und vielfältige

Funk-Hybrid-Alarmanlage auf den

Markt. Insbesondere der hohe Bedienkomfort

dank App-Steuerung,

das hohe Sicherheitsniveau sowie

die Flexibilität des modularen Systems

zeichnen die Anlage aus. Das System

9000 kann problemlos unterwegs

mit der einfach zu bedienenden App

oder vor Ort mit dem übersichtlichen

Bedienteil mit integriertem RFID-Leser

gesteuert werden. Das Aufleuchten

der Tasten in Ampelfarben am Bedienteil

zeigt den aktuellen Status jeden

Bereichs der Anlage an: Grün steht

für unscharf, Rot für scharf und Gelb

für teilscharf. Zudem werden mögliche

Gefahren angezeigt einschließlich

offen gelassener Fenster. Für vier

individuell einstellbare Bereiche ist

jeweils eine Gesamt- oder Teilscharfschaltung

möglich. Besonders bei der

Planung größerer Objekte sorgt dies

für Flexibilität und Komfort.

Vorteile durch

Funk-Technik

Um eine maximale Anpassung an

die Bedürfnisse des Anwenders zu

ermöglichen, kann aus einer großen

Auswahl an verdrahteten und Funk-

Meldern gewählt werden – u.a. sind

Bewegungsmelder mit integrierter

Kamera erhältlich. Mit den entsprechenden

Meldern können neben

Einbrüchen auch Brände, Gas- und

Wasser austritt frühzeitig erkannt werden.

Mit einer Notruftaste kann in

bedrohlichen Situationen Hilfe herbeigerufen

werden. Alle Meldungen

lassen sich über Contact-ID- und SIA-

IP-Protokolle an eine Alarmempfangsstelle

weiterleiten.

Ein besonderer Vorteil der modernen

Funk-Technik: die saubere Installation.

Die Alarmanlage kann flexibel an die

örtlichen Gegebenheiten – egal, ob private

oder gewerbliche Objekte – angepasst

werden. Für die Funk-Komponenten

stehen 50 Adressen zur Verfügung,

die alternativ für verdrahtete

Bus-Eingänge verwendet werden können.

An jede Adresse können bis zu 5

Melderkontakte angeschlossen werden.

Somit lassen sich in das System

mehr als 200 Melder über Funk oder

Bus integrieren.

Flexibel und ausbaufähig

An das vieradrige Bus-System können

Bedienteile, Innen- oder Außensirenen,

Ausgangsrelais sowie Funk-

Module angeschlossen werden. Die

Bus-Eingangsmodule mit bis zu 16

adressierbaren Linien ermöglichen

die Integration von herkömmlichen

Meldern mit Öffnerkontakt.

Bis zu vier Schaltausgänge

zum Steuern von Anwendungen im

Haus, wie z.B. Beleuchtung und Heizung,

lassen sich an den Bus oder

per Funk anschließen. Dank des integrierten

LAN-Anschlusses können

Anwendungen auch unterwegs per

Internet oder App geschaltet sowie

detaillierte Informationen empfangen

werden. Ein besonderer Anspruch an

Alarmanlagen ist ein hohes Qualitätsund

Sicherheitsniveau – so auch beim

System 9000. Da die Anlage die europäische

Norm EN50131 Grad 2 erfüllt,

ist sie staatlich förderbar. Die Anlage

basiert auf dem 868-MHz-Frequenzband,

wodurch die Gefahr von Funkstörungen

durch andere Geräte minimiert

wird. Die rollierende, besonders

schmalbandige und hochwertige

Funkübertragung ermöglicht es, eine

große Anzahl an Daten äußerst stabil

und sicher zu übertragen.

• Indexa GmbH

info@indexa.de

www.indexa.de

When security is art

Funk-Alarmanlage mit 2-Wege Technologie | Kundenfreundliche Installation | Produkte mit einem Klick verbinden

Informationen unter: www.mh-electronics.com

Haus + Elektronik 4/2017 9


Sicherheit

Initiative für aktiven Einbruchschutz

Die Zahl der Wohnungseinbrüche in Deutschland bleibt weiterhin hoch. Mehr als die Hälfte

aller Deutschen wohnt zur Miete und schützt sich kaum gegen Einbrüche. Die Pflichten

des Vermieters gehen über verschließbare Eingangs- und Wohnungstüren nicht hinaus,

weitergehende Einbruchsicherungen sind Sache des Mieters

Im vergangenen Jahr wurden bundesweit 151.265

Wohnungseinbruchdiebstähle registriert. Neben Einbrüchen

in Einfamilienhäusern dringen Einbrecher

in Mehrfamilienhäusern häufig in die unten gelegenen

Wohnungen über Balkon und Fenster sowie

in die oberen Etagen ein, da dort weniger Bewohner

vorbeikommen. Ein Großteil der Mietwohnungen

ist weiterhin schlecht gegen Einbrüche geschützt

und die Mieter kennen die eigenen Rechte und

Pflichten in Bezug auf den Einbruchschutz kaum.

Im europäischen Vergleich sind die Deutschen Spitzenreiter,

wenn es um das Mieten geht. Laut des

aktuellen Deloitte Property Index wohnen 54,3%

der deutschen Bevölkerung zur Miete. Eine Klärung,

wer für die Sicherheit in den vielen Mietwohnungen

die Verantwortung und damit auch die Kosten trägt,

ist daher wichtiger denn je.

Vermieter grundsätzlich wenig in der

Pflicht

„Rechtlich gehen die Pflichten des Vermieters eines

Mehrfamilienhauses in der Regel über verschließbare

Eingangstüren und Wohnungstüren nicht

hinaus“, erklärt Dr. Helmut Rieche, Vorsitzender der

Initiative für aktiven Einbruchschutz. „Zwar sollen

Gesundheit und Eigentum des Mieters möglichst

geschützt werden, es gilt jedoch der sicherungstechnische

Zustand, der bei Besichtigung und Vertragsschluss

vorhanden war“, so Rieche weiter. Eine

Nachbesserung kann nur verlangt werden, wenn

sich vorhandene Einrichtungen nach dem Einzug

als mangelhaft erweisen.

Abstimmung zwischen Mieter und

Vermieter entscheidend

Weitergehende Einbruchsicherungen sind Sache

des Mieters. Wenn dabei die Gebäudesubstanz

berührt wird, muss der Vermieter einwilligen. Der

Eigentümer kann dem Mieter den Einbau von Sicherheitstechnik

nicht generell verwehren, doch der Mieter

ist rechtlich verpflichtet, bei Mietvertragsende

den ursprünglichen Zustand wiederherzustellen.

Deshalb sollten alle Maßnahmen mit dem Vermieter

im Voraus abgeklärt und schriftlich festgehalten

werden. Ist es jedoch bereits mehrfach zu Einbruchsversuchen

in eine Wohnung gekommen,

kann der Mieter auf Kosten des Vermieters besondere

Sicherungsmaßnahmen verlangen. Derartige

bauliche Änderungen berechtigen den Vermieter

dann aber zu einer Erhöhung der Miete.

Expertenrat einholen

Der Einbau von geprüfter Sicherheitstechnik sollte

immer vom Fachmann erfolgen, denn eine fehlerhafte

Installation macht die hochwertigsten Vorrichtungen

wirkungslos. Die Initiative für aktiven Einbruchschutz

informiert auf der Internetseite www.

nicht-bei-mir.de herstellerneutral über Gefahren

und sinnvolle Lösungen. Hier können auch direkte

Ansprechpartner in der unmittelbaren Umgebung

unter www.nicht-bei-mir.de/experte-finden gefunden

werden.

In der Regel haben Vermieter als auch Mieter ein

Interesse an einer besseren Sicherheitsausstattung

und profitieren davon. Denn Sicherheitstechnik

wirkt: Mehr als 44 Prozent aller Einbruchsversuche

scheitern bereits an vorhandener Sicherungstechnik.

Da die Sicherheit des Hauses oder

der Wohnlage zunehmend zu einem Mietargument

wird, sind Vermieter gut beraten, einbruchhemmende

Eingangstüren und geprüfte Türschlösser

in Wohnungen als Standard zu etablieren. ◄

10 Haus + Elektronik 4/2017


Videoüberwachung

Industrial-Grade-Videomanagement-Server

ADLink Technology, Inc. stellte den intelligenten Videomanagement-Server

MCS-2080 vor

ADLink Technology, Inc.

www.adlink.com

Die dedizierte, extrem kompakte Plattform

liefert die Leistung von bis zu 16

Intel-Xeon-Prozessoren E3-1585 v5.

Die „Application-Ready“-Plattform

MCS-2080 bietet mit ihrem Hochleistungs-

und Hochverfügbarkeitsdesign

alle Ressourcen für so kritische

Herausforderungen wie 4Kund

H.265-Videoanwendungen in

den Bereichen Überwachung mit Videoanalyse,

Broadcasting und Video-

Konferenztechnik, wie sie insbesondere

im Bildungswesen und Einrichtungen

des Gesundheitswesens zum

Einsatz kommen.

Der heute allgegenwärtige Einsatz

der Videotechnik bedeutet für cloudbasierte

Dienstanbieter, dass sie

eine immense Rechenleistung bei

der Datenverarbeitung bieten müssen.

Im Bereich der Überwachung

zeichnen IP-Kameras große Mengen

an Video material mit Auflösungen

bis zu 4K auf. Beim Übertragen spart

die Hochleistungs-Transcodierung in

Hardware den Videoeditoren wertvolle

Zeit. Bei Video konferenzen erfordert

das Echtzeit-Streaming hochaufgelöster

Formate eine immense Rechenleistung.

Früher liefen diese Anwendungen

auf weniger effizienten, kommerziellen

Standard-Servern oder

auf dedizierten digitalen Signalprozessoren

(DSPs), deren Upgrade-

Zyklen extrem lange Zeit benötigten.

ADLinks intelligenter MCS-2080-Videomanagement-Server

erfüllt die Anforderungen

cloud-basierter Datenverarbeitung

mit einem cost-per-channeloptimierten

Seriengerät auf der Basis

von Intel x86-Prozessoren.

„Der Server MCS-2080 ist eine intelligente

und cloud-freundliche, anwendungsbereite

Plattform für Lösungsanbieter

im Bereich Videodienste“,

sagt Yong Lo, General Manager von

ADLinks Business Unit Networking,

Communication and Public Business.

„Die MCS Reihe mit Intel-Xeon-Prozessor

E3-1585 bietet die niedrigsten

Kosten je Channel durch einen integrierten

Intel-GT4e-Grafikprozessor

und Intels Middleware Media Server

Studio für die Verbesserung der Video-

Verarbeitungsleistung. Eine zusätzliche

GPU ist nicht erforderlich. Im

Gegenteil: Die integrierte GPU übernimmt

die Aufgaben der Videoverarbeitung,

sodass die CPU-Leistung

für die Prozessanalysen zur Verfügung

steht.“

Das 2-HE/19-Zoll-Rack im Industriedesign

bietet eine hohe Verfügbarkeit

durch redundante und im Betrieb austauschbare

Module. Durch das Platzangebot

für 16 unabhängige Systeme

profitieren die Lösungsanbieter von

einer hohen Flexibilität und können verschiedene

Funktionen in einer einzigen

Plattform realisieren. Betrachtet man

beispielsweise eine Überwachungsanwendung,

so lassen

sich in nur einem MCS-

2080-Server ein Videomanagement-System,

ein zentrales Managementsystem

und ein

Video-Überwachungssystem

integrieren, was

die Administrationsanforderungen

senkt und im

Serverraum Platz spart.

ADLinks MCS-2080-

Server wurde für die

Belange von mittleren

bis großen intelligenten

Videomanagement-Anwendungen

ausgelegt. Der MCS-2080 nutzt die

Intel-Quick-Sync-Video GPU (GT4e)

in Verbindung mit einer Middleware-

Schicht mit dem Intel-Media-Server-

Studio, um eine hardwaregestützte

HEVC/H.265-Videoverarbeitung zu

implementieren.

Um den Industrial-Grade-Anforderungen

zu genügen, bietet die Plattform

doppelt-redundante Switches

mit 16 internen 1-G-Links und vier

10-G-Uplinks sowie doppelt-redundante

Stromversorgungen. Acht PCIex8-Steckplätze

ermöglichen eine skalierbare

Erweiterungsmöglichkeit für

zusätzliche Funktionalitäten. Der Server

MCS-2080 unterstützt auch das

intelligente Plattform-Management-

Interface 2.0 mit Serial-Over-LAN-

Redirection und webbasierter Administrierung.

Adaptive Lüfterdrehzahl

und intelligente Überwachung der

Spannungsversorgung gehören zum

Standard. Für Onboard-Massenspeicher

stehen mSATA-Slots zur Verfügung,

die SSD-Module bis 512 GB

unterstützen. ◄

HDMI-Extender

der Extraklasse

Full HD, 1080p bis 60m/120m /

120m+IR-Rückkanal über nur ein

CAT 5e/6 -Kabel, mit eingebauten

230V-Netzteilen.

Das gibt’s nur bei www.vitecco.de

Haus + Elektronik 4/2017 11


Videoüberwachung

Videoüberwachungsanlagen erhöhen die Sicherheit

Moderne Videoüberwachung –

Überblick und Facetten

Schon 1947 erfolgte in USA die erste

CCTV-Installation (Closed Circuit

Television, wörtlich „TV im geschlossenen

Kabelnetz“, im deutschen

Sprachraum „Videoüberwachungsanlage“).

In den 70 Jahren bis heute

hat sich bei der Videoüberwachung

viel getan, besonders in letzter Zeit.

Moderne Lösungen sind durch hochauflösende

CCD-Sensoren (Charge-

Coupled Device, ladungsgekoppeltes

Bauteil), großflächige Anwendung,

TCP/IP (Transmission Control Protocol/Internet

Protocol) als zentrales

Kommunikationsprotokoll, Web-Kameras

sowie vollständige Digitalisierung

gekennzeichnet, wobei diese wiederum

die Basis für intelligente Videosensorik

(automatische Erkennung

von Bewegungen und Gesichtern) darstellt.

Und die Entwicklung geht ungebremst

weiter. Gründe genug also für

einen aktuellen Überblick!

Eine professionelle Videoüberwachungsanlage

will gemäß einerseits

den Anforderungen, Wünschen und

Notwendigkeiten und andererseits

gemäß den örtlichen Gegebenheiten

und finanziellen Möglichkeiten geplant

werden. Wichtig ist daher die Beantwortung

u.a. folgender Grundsatzfragen:

• Welcher Kamera-Grundtyp eignet

sich am besten?

• Welche Details sollen noch erkennbar

bzw. wie hoch muss die Auflösung

sein?

Was heißt IP?

IP definiert die Art der Übertragung und nicht mehr. Sowohl die erforderlichen

anwendungsspezifischen Daten und Merkmale für den Datenaustausch

als auch die wesentlichen Eigenschaften der eingesetzten Kameras

werden nicht vorgeschrieben oder definiert. In Europa sind aber die

Firmen Axis, Bosch und Sony daran, mit dem Open Network Video Interface

einen herstellerübergreifenden Standard zu etablieren.

In die Kategorie IP-Kamera PTZ-Dome 2 Megapixel fällt die

SD65220/230/S220-HNI, eine kompakte PTZ-Dome-Kamera,

die einfach installiert wird. Der optische Zoom sowie der

hochauflösende Sensor sorgen auch bei Vergrößerungen für

gute Bilder. Zum Speichern kann eine handelsübliche Micro

SD-Karte direkt eingesetzt werden. Zudem überträgt die Kamera

Videoaufnahmen ins heimische Computernetzwerk

• Wie viele Kameras sind optimal?

• Wie sollen die Kameras angebunden

werden (Koaxkabel, Netzwerk,

Glasfaser, Internet)?

• Werden Live-Bilder benötigt?

• Sollen die Aufnahmen aufgezeichnet

werden, wenn ja, wie und wie lange?

• Soll eine Fernüberwachung möglich

sein?

• Ist eine Videosensorik mit Alarmierung

sinnvoll?

• Welche finanziellen Mittel stehen

bereit?

Mit Netzwerkkamera und

-recorder

Die kleine Aufzählung lässt erkennen,

dass der Kamera eine hohe Aufmerksamkeit

zukommen muss. So spielt

etwa die erforderliche Auflösung bei

der Wahl des Kamera-Grundtyps eine

große Rolle, während die Anzahl der

Kameras den Preis der gesamten

Anlage entscheidend mitbestimmt.

Durchaus typisch ist heute immer

noch die analoge Überwachungskamera,

allerdings verbunden mit Digitalisierung

des Signals in einem Videoserver

zwecks digitaler Aufzeichnung

(Digitalrecorder).

Doch eine vollständig digitale Technik

mit Netzwerkkamera und Netzwerkrecorder

ist auf dem Vormarsch. Das

verwundert nicht, bietet sie doch gravierende

Vorteile gegenüber der analogen

Technik. So lassen sich alle

Komponenten, also z.B. auch Speicher,

Videosensorik und Alarmmelder,

direkt in der Netzwerkumgebung

(LAN, WLAN oder Internet mit

seinem TCP/IP) betreiben. Es ist nun

auch möglich, verschiedene räumlich

getrennte Überwachungssysteme

zusammenzufassen und gemeinsam

auszuwerten. Denn eine IP-Videoüberwachung

kann seine Bilder übermitteln,

ohne eine eigene Infrastruktur

errichten zu müssen. Der Wegfall

der Verkabelungen spart in der Regel

Aufwand und Kosten.

Weitere Vorteile der Netzwerktechnologie:

• Digitalisierung und Komprimierung

in der Kamera spart Netz- und Rechnerkapazitäten

• Netzwerkkameras (IP-Kameras)

bieten sehr hohe Auflösungen

(Megapixel)

• IP-Kameras können weit mehr als

30 Bilder pro Sekunde (frames per

sec, fps) aufzeichnen.

• Videosensorik möglich

• Bildsignal wird eigenständig digitalisiert,

wobei die fps-Rate bzw. Bildqualität

immer einstellbar ist

• je nach Kamera Nutzung des Powerover-Ethernet-Standards

PoE IEEE

802.3af möglich, wobei für Bild signal

12 Haus + Elektronik 4/2017


Videoüberwachung

Ungekühlte und gekühlte IR-Kameras

Die ungekühlte Wärmebildkamera besitzt einen Sensor, der nicht durch

eine kryogenische Kühlung nahe einer bestimmten Temperatur gehalten

werden muss. Typisch sind Ausführungen auf Basis des sogenannten

Mikrobolometers. Ungekühlte Kameras benötigen Objektive mit möglichst

geringer Blendenzahl und sind deutlich preiswerter als gekühlte.

Bei diesen ist ein kryogenischer Kühler integriert. Die Sensortemperatur

wird auf sehr niedrige Werte gesenkt, was eine Senkung des Rauschpegels

nach sich zieht. Der Aufwand ist hoch, nun können aber kleinste

Temperaturunterschiede detektiert werden, die Empfindlichkeit ist also

sehr hoch. Eine hohe Blendenzahl wird möglich.

Von eneo kommt die HDB-2080M2810IR D, eine 1/3-Zoll-HD-SDI-

Kamera mit den Features 3D-DNR, Tag/Nacht, 1920 x 1080 Pixel,

2,8 bis 10 mm Infrarot, RS-485 und 12/24 V

und Stromversorgung nur ein Kabel

benötigt wird

• Softwarekomponenten ermöglichen

Mehrwerte, wie Personenzählung

oder Nummernschilderkennung

„IP-Videoüberwachung bedeutet dezentrale

Intelligenz (Client/Server-

Struktur) und Nutzung von IP-Netzwerken

(Ethernet, Internet, etc.) zur

Weiterleitung von Bild-, Ton- und weiteren

Informationen (Alarme, Zutrittskontrolle,

Maschinenmeldungen).

Neben den Netzwerkkameras und

dem Videoserver (Umwandlung von

analogen in digitale Bilder) verwenden

diese Systeme Standardkomponenten

(Switches, Router, Server, PCs,

Monitore etc.) und -protokolle (TCP/

IP, UDP, RTP, http, DHCP, DNS etc.).

Videosensorik kann softwarebasierend

auf Server- und auch schon auf

Kameraebene in das System integriert

werden. Dieses bietet ein Höchstmaß

an Wirtschaftlichkeit, Skalierbarkeit,

Flexibilität und Funktionalität.“

(www.video-sicherheit.net)

Analoge und

Netzwerk-Kameras

Signalverarbeitung. Dadurch gelingt

es unter Nutzung digitaler Filter, Störungen,

wie z.B. eine Blendung der

Kameras, zu reduzieren.

Bei rein analogen Kameras – man

erkennt sie an ihrem BNC-Ausgang

– werden die einzelnen Komponenten

(u.a. Kreuzschiene, Monitor, Aufzeichnungsgerät)

je nach Anforderung miteinander

kombiniert.

Grundlage für eine hochauflösende

Videoüberwachung ist die HDcctv-

Norm (High-Definition), welche für den

Einsatz in High-Definition-Fernsehstudios

entwickelt wurde und eine Reihe

von Spezifikationen umfasst, in denen

das Serial Digital Interface (SDI) eine

große Rolle spielt. Die Abwandlung HD-

SDI verlangt keine Zertifizierung der

Einhaltung der Norm. Diese Kameras

genügen jedoch vielen Ansprüchen,

wenn auch nicht immer den Anforderungen

des professionellen Sicherheitsmarkts.

IP-Megapixel-Kameras nutzen die

relativ neue Megapixel-Technologie

und bieten so eine besonders hohe

Detailgenauigkeit. So ist auch eine

Identifizierung von Menschen und

Objekten gut möglich. Aufgrund der

Kosten wird man diese Kameras nur

dort einsetzen, woe sie wirklich diesem

Zweck dienen müssen. Daher

ist oft eine Kombination von normalen

IP- und Megapixel- Kameras zu

beobachten.

Moderne IP-Kameras sind leider in der

Anschaffung noch teilweise erheblich

teurer als ihre analogen Vorfahren.

Eine solche Kamera sendet über das

Netzwerk das Videosignal und empfängt

darüber Steuerbefehle. Beispielsweise

aus Sicherheitsgründen

werden aber für eine solche Überwachung

auch eigene Netzwerkleitungen

verlegt. Das erhöht die Kosten weiter.

Verschiedene

Kameratypen

Analoge Kamera ist nicht analoge

Kamera und IP-Kamera ist nicht IP-

Kamera. Es gibt mehrere Kameratypen:

• Dome-Kamera

Dies ist eine Kamera in einer halbrunden

getönten Kuppel aus Kunststoff.

Durch die Tönung ist es sehr schwierig,

zu erkennen, wie die Kamera ausgerichtet

ist. Dadurch wird eine höhere

Abschreckung erzielt. Außerdem sind

diese Kameras besser gegen Manipulationen

bzw. Vandalismus geschützt

als normale Kameras. Es gibt auch

Speed-Dome-Kameras, die mittels

eingebauten Motor schwenk- und

neigbar sind, sodass sich Areale, in

denen normalerweise mehrere Kameras

nötig wären, mit nur einer Kamera

überwachen. Gesteuert werden sie

über ein Pult mit festen Positionen

oder per Joystick.

• PTZ-Kamera

PTZ steht für Pan-Tilt-Zoom (Schwenk-

Neige-Zoom) und kann manuell via

Analoge Kameras dominieren heute

noch in der Videoüberwachung. Die

zugrundeliegende PAL-Norm ist durch

625 Zeilen gekennzeichnet. Das klingt

antiquiert, jedoch sind diese Kameras

in der Regel nicht mehr mit der klassischen

Bildaufnahmeröhre, sondern

mit CCD-Sensoren ausgestattet und

können dann mit sehr hoher Lichtempfindlichkeit

trumpfen. Zudem besitzen

sie teilweise intern einen Analog/Digital-Wandler

und eine digitale

Von Bosch Sicherheitssysteme kommt die Spezialkamera FCS-8000-VFD-B 1/1,8”, eine

Netzwerkkamera zur Identifizierung von Rauch und Feuer

Haus + Elektronik 4/2017 13


Videoüberwachung

Die Norm DIN EN 50132-7

Die 2013 überarbeitete Norm „Alarmanlagen – CCTV-Überwachungsanlagen

für Sicherungsanwendungen – Teil 7: Anwendungsregeln“ gibt

Empfehlungen zur Auswahl, Planung, Installation sowie Inbetriebnahme

und Wartung von CCTV-Anlagen. Ziel der Norm ist es, die Errichter und

Planer bei der Festlegung der geeigneten Anlagenteile zu unterstützen.

Die DIN EN 50132-7 deckt bei den CCTV-Überwachungsanlagen alle

Bereiche ab - von der ersten Planungsphase bis zum Betrieb. Damit ist

sie ein essentieller Leitfaden für die Planung

Der 4-TB-Festplatten-Recorder HCVR 5104C empfängt Bilder von

bis zu vier Kameras. Er ist Linux-basiert

Browser oder Steuerpult oder automatisch

geschwenkt und geneigt werden.

Damit wird es möglich, einen Bereich

oder ein Objekt stark vergrößert darzustellen.

Während bei einer IP-Ausführung

alle Steuerbefehle über das

Netzwerk gesendet werden, muss

man bei einer analogen Ausführung

RS-485-Kabel verlegen.

• Wärmebildkamera (Thermografiekamera,

Infrarotkamera)

Diese Kamera funktioniert auf Basis

von empfangener Infrarotstrahlung.

Dabei werden Wellenlängen von 3,5

bis 14 µm (mittleres Infrarot, MIR)

bevorzugt. Dieser Bereich ist aus

praktischen Gründen besonders für

die Messung und bildliche Darstellung

von Temperaturen geeignet. So

stören die Strahlung der Sonne sowie

künstlicher Lichtquellen dabei nicht.

• 360°-Kamera

Die Rundumkamera wird idealerweise

in einem freien Raum mittig unter der

Decke montiert. Dann kann man den

gesamten Raum überblicken.

Kameras – Qual der Wahl?

• Soll die Spannungsversorgung über

PoE erfolgen?

Wenn ja, ist für die Bereitstellung dieses

Mediums zu sorgen.

• Sollen Personen eindeutig identifiziert

werden?

Wenn ja, dann ist eine Megapixel-

Kamera sinnvoll. Bedingung: 250

Pixel/m Entfernung.

Leider ist es mit der Auswahl der individuell

zusagenden und passenden

Kamera noch nicht getan, denn insbesondere

Netzwerkanforderungen,

die Datenspeicherung sowie die Auswertung

der gespeicherten Daten

und last not least die richtige Installation

erfordern eine umfassende Planung.

So fordert die ständige Übertragung

großer Menge von Bilddaten

eine entsprechende Bandbreite des

Netzwerks. Als grobe Richtwerte für

unkomprimierte Datenraten kann man

folgende Werte ansetzen (die tatsächlichen

Datenraten hängen vom Bildinhalt

ab): SD-Video 400 MBit/s, HD

720p 1,3 GBit/s, HD1080p 3 GBit/s.

Software für mehr

Intelligenz

Videoaufzeichnungen sind heute Standard,

steht doch genügend Speicherkapazität

preiswert zur Verfügung. Das

Mooresche Gesetz, gemäß dem sich

die Komplexität integrierter Schaltkreise

mit minimalen Komponentenkosten in

etwa alle zwei Jahre verdoppelt, gilt

immer noch, auch für Speicher. Allerdings

wird aufgrund von Zeitmangel

nur ein Bruchteil des aufgezeichneten

Materials analysiert. Besser gesagt: Die

Auswertung der gespeicherten Bilder

kostet viel Zeit - und somit Geld. Daher

arbeitet man intensiv an der Entwicklung

intelligenter Videoanwendungen.

Diese sind schon soweit fortgeschritten,

dass sie relativ leicht Autokennzeichen

erfassen und mit in einer

Datenbank gespeicherten Kennzeichen

abgleichen können. Andere Beispiele

für diese intelligenten Anwendungen

der Videosensorik sind Personenzähler

und Zugangsschranken.

Eine entsprechende Software ermöglicht

intelligente Funktionen in Endgeräten,

und diese bieten nennenswerte

Vorteile, in erster Linie die Analyse

von Rohdaten bei geringem Arbeitsaufwand

und somit niedrigen Personalkosten.

Flaschenhälse im System

bilden sich meist bei den Ausgabegeräten

an den Bedienplätzen.

Hilmar Salac, Sales-Manager DACH

bei Panasonic System Communica-

Bei der Auswahl der Kamera hilft folgende

Checkliste:

• Wo und wann soll die Überwachung

erfolgen?

Dann wird klar, ob man z.B. ein Wetterschutzgehäuse

benötigt oder nicht

und ob die Kamera z.B. auch nachts

aktiv sein muss.

• Welche Lichtverhältnisse herrschen?

Bei extremen Lichtbedingungen benötigt

die Kamera einen hohen Dynamikbereich.

• Ist Vandalismusschutz erforderlich?

Entsprechende Versionen von Kameras

stehen zur Verfügung.

Die zahlreichen Anschlussmöglichkeiten des HCVR 5104C. Über das Netzwerk ist es möglich, das

aufgezeichnete Signal auf Smartphones und iPads wiederzugeben. H.264-Videokompression,

simultane HDMI/VGA-Videoausgabe und die Unterstützung einer SATA HDD bis zu 4 TB sind

möglich, hinzu kommt eine vielseitige Netzwerküberwachung

14 Haus + Elektronik 4/2017


Videoüberwachung

Die Tag/Nacht-Kamera Arlo Pro

bietet zahlreiche intelligente

Funktionen und arbeitet

kabellos. sie ist wasserfest

nach IP65, liefert HD-Qualität,

erlaubt einen 130°-Blickwinkel,

setzt auf wiederaufladbare

Akkus für unterbrechungsfreie

Sicherheit und bietet Zweiweg-

Audio (hören und sprechen

über Smartphone). Hinzu

kommt eine erweiterte

Bewegungserkennung

tions Company Europe, sagt: „Kameras

können heutzutage bereits eine leistungsfähige

Videoanalyse durchführen.

Dies spart Zeit, minimiert Fehlalarme

und spart enorme Ressourcen

auf der Serverseite. Hierbei sind vor

allem die Funktionen des Heat-Mapping

oder People-Counting interessant.

Aber auch Funktionen wie Left

Objekt zur Detektion vergessener oder

absichtlich liegengelassener Gegenstände,

und Missing Object für die Entwendung

von Objekten oder die virtuelle

Sicherung von Bereichen sind

sehr hilfreiche Werkzeuge. Ebenso

gilt dies für von Besucherströmen als

Marketinginstrument im Handel. Mittels

Faceserver-Technologien können

völlig anonym auch Daten über die

Struktur der Besucher und Kunden

erstellt werden. Hierbei lassen sich

Informationen über Alter, Geschlecht

und Zählung der Personen miteinander

kombinieren und im Analysetool

auswerten. Via Digital-Signage kann

dann Werbung selektiv gesteuert und

adaptiv für die entsprechende Zielgruppe

geschaltet werden.“ (Christian

Bühl, Claudia Rayling: Videoüberwachung:

Ein Leitfaden für die Planung

erfolgreicher Videoüberwachungsprojekte,

funkschau handel)

Die Norm EN 50132-7:2013

Erst simulieren, dann installieren

Mögliche Fehler bei der Installation können leicht vermieden werden, wenn

man sich bereits im Vorfeld Gedanken macht, was man mit den Bildern

erreichen will. Dabei kann eine Simulation helfen. Etwa bietet die Firma

Axis Communications kostenlose Programme zur Simulation von Videoüberwachungssystemen

an, die mit populären Software-Lösungen kompatibel

sind. So lassen sich vorhandene CAD-Zeichnungen oder Gebäudegrundrisse

importieren. Ist die Informationsbasis geschaffen, so kann

der Nutzer per Drag&Drop Kameras auswählen und im Gebäude plan

platzieren. Bequem ist auch die Erprobung dieser Arrangements. Die

Kameraabdeckung lässt sich interaktiv darstellen.

Der Zweck dieser europäischen Norm

ist es, Vorgaben zu machen, so dass

Videoüberwachungssysteme ihre

Funktionen und ihre Leistungen voll

erfüllen. Dieser Standard ist sehr hilfreich,

um die Verantwortlichen für die

Errichtung, den operativen Bedarf der

Erstellung von Spezifikationen, Auswahl,

Installation, Inbetriebnahme, Verwendung

und Pflege einer Videoüberwachungsanlage

zu unterstützen. Es

werden praxisbezogene Hinweise für

das Design von professionellen Videoüberwachungsanlagen

gegeben.

Risikobewertung gilt als Grundlage für

eine effektive Planung. Das Ergebnis

dieser Bewertung ist die Festlegung

des erforderlichen Sicherungsgrades

aller Komponenten des Überwachungssystems

sowie der verwendeten Übertragungswege.

Nur auf dieser Basis ist

eine fundierte Planung und Leistungsbeschreibung

möglich. Weiter erfolgen

Leistungsbeschreibungen für die Projektierung.

Dazu gehören die geplante

Betriebsdauer der Anlage, die konkreten

Bedingungen vor Ort, die erforderliche

Ausfallsicherheit, organisatorische

Kriterien der Alarmabarbeitung

und Angaben zum Arbeitspensum des

Bedienpersonals. Mit der Leistungsbeschreibung

in der Hand kann man

dann ins Detail gehen. Hierbei geht

es dann um

• Bildauflösung,

• Bildhöhe oder Auflösungsdichte in

mm/Pixel,

• Bildbetrachtungswinkel,

• Bildkompression,

• Bildrate in Bildern pro Sekunde (frames

per second, fps),

• Speicherkapazität und

• Übertragungsnetz bzw. Verkabelung.

Gemäß Norm ist eine Benutzerabnahmeprüfung

und eine technische

Abnahme vorgeschrieben.

Bezüglich ihrer Performance lassen

sich Netzwerke für den Einsatz von

IP-Video in die folgenden Leistungsklassen

einteilen, welche die Norm

DIN EN 50132-5-1 wie folgt definiert:

• Zeitgenauigkeit für den Videotransportstrom:

Klassen T1 bis T4

• Verbindungen, Timing-Anforderungen:

Klassen I1 bis I4

• Möglichkeiten der Bandbreitenlimitierung:

Klassen C1 bis C4

• Priorisierung des Videostroms:

Klassen P1 bis P4

• maximaler Paketverlust, Latenz

und Jitter: Klassen S1 bis S4 und

M1 bis M4

• Überwachungsintervall für Verbindungen:

Sicherungsgrade 1 bis 4

FS

Mehr über ONFIV

Diese kabellose Kamera von bascom ist HD-fähig und

vandalismusbeständig. Sie bietet eine verbesserte Bildqualität

dank varifokalem Objektiv und auf 40 m deutliche Nachtsicht

Viele Netzwerkkameras bieten auch ONVIF. ONVIF verfügt über unterschiedliche

Versionen, die einen unterschiedlichen Umfang an Funktionen

im System integrieren. So können Kameras über Pan&Tilt-Befehle

gezielt ausgerichtet werden. Andere ONVIF-Geräte bieten erweiterte

Funktionen, wie z.B. die Bewegungserkennung. ONVIF ist ein offenes

Forum für Netzwerk-Videoschnittstellen. Es handelt sich im Grunde um

einen globalen, offenen Standard für IP-basierte Sicherheitsprodukte,

wie Überwachungskameras, welche per Netzwerkkabel (LAN) oder

WLAN angeschlossen werden. Sinn und Zweck des ONVIF-Standards

ist, dass diese Geräte untereinander kommunizieren und auch über diese

Schnittstellen angesprochen werden können. Die Vorteile des ONVIF

Standards sind, dass Produkte von verschiedenen Herstellern gemeinsam

in einem System genutzt werden könne, dass der Anwender nicht

an eine proprietäre Lösungen gebunden ist und dass hohe Zukunftssicherheit

besteht. Denn ONVIF stellt sicher, dass eine Kamera auch

dann noch nutzbar ist, wenn der Hersteller seine Cloud-Server abstellt.

Haus + Elektronik 4/2017 15


Videoüberwachung

AGC (Automatic Gain Control)

Eine automatische Verstärkungsregelung in der

Kamera sorgt für einen optimalen Ausgangspegel

bei einem zu dunkeln Bild.

AI-Objektiv (Automatic Maximum

Aperture Indexing)

Das ist ein Objektiv mit einer automatischen Irissteuerung

zur automatischen Übertragung des

größten Blendenwerts. Diese automatische Blendensteuerung

nutzt einen Vergleichverstärker im

Objektiv und fördert damit eine gleichmäßige

Belichtung bei der Aufnahme.

AIS-Objektiv

Hier wird die Blendenmechanik der AI-Objektive

zur automatischen Blendensteuerung angepasst.

Dadurch kann die Öffnung der Blende durch die

Kamera genauso genau gesteuert werden wie

dies mit einer manuellen Einstellung des Blendenrings

möglich ist.

Fachbegriffe

Bildkompression/Picture

Compression

Zur effizienten Übertragung und Speicherung

der Bilder gibt es verschiedene Software-Kompressionsverfahren.

Sie arbeiten z.B. nach dem

Komprimierungsstandard H.264 für Videobilder,

der die meisten Komprimierungsverfahren unterstützt.

Es ist keine sichtbare Verschlechterung

der Videobilder festzustellen.

Brennweite/Focal Length

Die Brennweite des Objektivs der Kamera ist der

Abstand zwischen Linsenmittelpunkt und Brennpunkt

(aus dem Sensor).

CCD-Sensor

Das Charge Coupled Image Device ist ein lichtempfindliches

elektronisches Bauteil.

Dualkamera

Kamera mit doppeltem Objektiv und dezentraler

Systemarchitektur, welche mehrere Vorteile und

zusätzliche Möglichkeiten bietet.

ONVIF (Open Network Video

Interface Forum)

Die Industrie für Netzwerk-Überwachungsprodukte

hat diesen offenen Standard entwickelt,

der es Kameras und Aufnahmegeräten erlaubt,

untereinander im Netzwerk zu kommunizieren.

Schärfentiefe/Depth of Field

Die Schärfentiefe ist ganz einfach der Bereich,

in dem die Kamera ein scharfes Bild liefern kann.

Sie hängt u.a. von der Qualität des Objektivs ab.

Schwenk-/Neigekopf

Ein Pan Tilt Head macht die Kamera dreh- und

schwenkbar. Er kommt meist im Zusammenhang

mit Motorzoom-Objektiven zur Anwendung.

Single-Sensorsystem

Kameras mit diesem System eignen sich gerade

für großflächige Einsatzgebiete, bei denen die

Distanzen zur Kamera hoch sind, weniger gut,

vgl. Multifocal-Sensorsystem.

Bewegungsdetektion/Motion

Detection

Dahinter steckt der Video-Bewegungsmelder:

Das an einen digitalen Recorder gelieferte Bild

wird auf Änderungen hin geprüft. Bewegt sich

z.B. eine Person oder ein Fahrzeug, gibt es einen

Schaltbefehl.

Bildauflösung/Picture Resolution

Wichtig bei der Auswahl der richtigen Kamera

ist ihre Auflösung, denn diese gibt an, wie viele

Details schließlich erkennbar werden.

Bildformat/Picture Format

Hier geht es um die horizontale und vertikale Auflösung;

es wird die Anzahl der Bildpunkte pro

Zeile angegeben.

IF (Internal Focusing)

Innenfokussierung

Kreuzschiene

Eine Videokreuzschiene (Video Matrix) verteilt

eingehende Videosignale von Kameras auf verschiedene

Empfänger (Bildschirme oder Aufzeichnungsgeräte).

Multifocal-Sensorsystem

Dieses ist eine optimale Lösung, die eine gleich

bleibende Auflösung über den gesamten Objektraum

sicherstellt, vgl. Single-Sensorsystem.

Multi-Vendor-Interoperabilität

Vendor steht für Verkäufer, im weiteren Sinne für

Hersteller. Multi-Vendor-Interoperabilität meint

herstellerunabhängige Rechnerkommunikation.

TCP/IP

Das Transmission Control Protocol/Internet

Protocol ist nicht nur Grundlage der Informationsübertragung

im Internet, sondern ist in vielen

Medien verbreitet. Es kommt daher in allen

Bereichen von Netzwerken zum Einsatz.

Testfigur

Die wissenschaftliche Abteilung des britischen

Innenministeriums hat im Jahr 1989 eine sogenannte

Testfigur für die objektive und qualitative

Beurteilung von Bildern einer Überwachungskamera

entwickelt.

4K-Auflösung

Die Auflösung ist viermal größer als bei HDTV

1080p, erlaubt 3840 x 2160 Pixel bei Bildwechselraten

von 60 Bilder pro Sekunde und erhöhten

Bildkontrast.

16 Haus + Elektronik 4/2017


Brandschutz

Brandschutz per App

Von Indexa ist ein neuer Funk-Rauchmelder

erhältlich, mit dem Brandalarmierung

und -steuerung nun auch per

App möglich sind. Der nach EN14604

zertifizierte Funk-Rauchmelder ST700S

kann in die Funk-Alarmanlage Smart

Security System 700 von Indexa integriert

werden.

Weitere Funkkomponenten

einschalten

Bei Rauch oder Hitze löst der Rauchmelder

einen piezoelektrischen

85 dB(A) lauten Alarmton aus und

sendet ein Signal an die Funk-Zentrale

des System 700. Über diese können

wiederum weitere Funkkomponenten,

beispielsweise Sirenen oder steuerbare

Steckdosen zur Schaltung von

Lichtern in den Rettungswegen, automatisch

geschaltet werden. Über die

kostenlose App oder per E-Mail wird

der Nutzer gewarnt und kann so auch

von unterwegs rechtzeitig Maßnahmen

einleiten. Im Brandfall wird in der

App angezeigt, welcher Rauchmelder

in welchem Zimmer ausgelöst wurde.

So kann die Brandquelle schnell und

zuverlässig lokalisiert werden. Um

den Rauchmelder vor Ort auch akustisch

lokalisieren zu können, ertönt

bei Aktivierung einer Sirene lediglich

ein unterbrochenes Signal. So ist

der Alarm des Rauchmelders in den

Alarmpausen weiterhin zu hören. Bei

Stromausfällen besteht kein Grund zur

Sorge, denn das System ist dank der

Notstromversorgung von Zentrale und

Innensirenen weiterhin funktionsfähig.

• Indexa GmbH

info@indexa.de

www.indexa.de

Flexibles Brandschutzklappen-System

Spätestens seit den Schlagzeilen um

den BER ist bekannt, wie anspruchsvoll

das Thema Gebäude brandschutz

ist. Moderne Brandschutzkonzepte

setzen unter anderem auf elektrisch

gesteuerte Brandschutzklappen.

Diese sollen verhindern, dass

sich Feuer und Rauch über die Lüftungsanlage

im Gebäude ausbreiten

können.

Mit dem neuen Brandschutzklappen-Modul

gehen die Automatisierungsspezialisten

von SE-Elektronic

neue Wege. Die Göppinger

versprechen verbesserte Sicherheit,

Flexibilität und Wirtschaftlichkeit

im Gebäudebrandschutz. So

werden die Brandschutzklappen-

Antriebe vom Modul wahlweise mit

230 oder 24 V versorgt, ohne dass

ein zusätzlicher Trafo benötigt wird.

Das neue Modul verfügt weiterhin

über zwei Anschlüsse für Kanalrauchmelder

mit integrierter Spannungsversorgung.

Die Netzwerkkommunikation

erfolgt über BACnet MS/TP,

ein Betrieb im BACnet-Ringbus für

erhöhte Sicherheit bei einer eventuellen

Busunterbrechung ist ebenfalls

vorgesehen.

Dank integriertem Repeater lassen

sich bis zu 126 Module in Linie

oder im Ring anschließen. Auch auf

Funktions sicherheit bei Stromausfall

wurde geachtet: Die Klappenlaufzeit

wird permanent überwacht, sodass

auftretende Defekte oder Schwergängigkeit

automatisch und zuverlässig

erkannt werden, um umgehend

behoben zu werden. Für den Installateur

hat sich SE-Elektronic ebenfalls

etwas einfallen lassen: Bereits

vor der Bus-Aufschaltung kann man

über die integrierten Taster einen

Funktionstest der Brandschutzklappen

durchführen. Das erspart

im Zweifel die langwierige Fehlersuche

nach der Inbetriebnahme.

• SE-Elektronic GmbH

vertrieb@se-elektronic.de

www.se-elektronic.de

Haus + Elektronik 4/2017 17


Elektroinstallation

Daten- und Stromversorgung für Neubau und

Nachrüstung

Durchdachtes

Lichtwellenleiter-System

Langfristige Sicherheit in der Netzwerkinstallation

gibt das Datalight-

System von Fränkische einem Zweifamilienhaus

in den fränkischen Haßbergen.

In dem erweiterten Haus aus

den 1980er Jahren zeigt das Kombinationsrohr

für Energieversorgung

und optisches Datennetzwerk seine

Stärken in Nachrüstung und Neubau.

Beeindruckende Fachwerkhäuser aus

den vergangenen drei Jahrhunderten

bestimmen das Ortsbild von Unfinden

im Landkreis Haßberge. Hier, ruhig am

Ortsrand inmitten eines 800 m 2 großen

Gartens gelegen, hat Marco Siller sein

Elternhaus umgebaut und zu einem

Zweifamilienhaus erweitert. Für Elektroinstallation

und Heimnetzwerk kam

für den Bauherrn, im Berufsleben Leiter

Entwicklung und Produktmanagement

im Geschäftsbereich Elektro Systeme

bei Fränkische Rohrwerke in Königsberg,

nur ein System in Frage: Datalight,

die innovative Lösung von Fränkische

für eine zukunftssichere Stromund

Datenanbindung.

Maximalversion mit 1

Gbit/s Übertragungsrate

Fränkische kombiniert leistungsstarke

Daten- und zuverlässige Energieversorgung

in einem Rohr, dem mittleren

Kunststoff-Wellrohr FFKuS Datalight.

Das Highspeed-Leerrohr nimmt alle

elektrischen Leitungen im Haus auf,

und die integrierte Polymer Optische

Faser überträgt Daten als Lichtsignale

in jeden Raum – sicher, schnell und

störungsfrei. Optische Medienkonverter

empfangen die Signale, wandeln

sie um und geben sie weiter für

Anwendungen wie Internet, Fernsehen

(Sat over IP) oder Telefonie über

Voice over IP (VoIP).

Marco Siller entschied sich für die

Maximalversion in der Datalight-

Netzwerkinstallation: Das System mit

1000 Mbit/s Übertragungsrate verteilt

die Daten, die über breitbandige Internetzugänge

ins Haus geführt werden,

langfristig im gesamten Heimnetzwerk.

Selbst wenn das Ausbauziel der Bundesregierung,

bis 2018 jeden Haushalt

mit 50 Mbit/s Datenrate zu versorgen,

erreicht ist, hat das Datalight-

System noch Kapazitäten frei. Marco

Siller etwa kann heute schon in jedem

Raum mit Netzwerkanschluss Fernsehsendungen

anschauen oder an

jeder Stelle im Netzwerk Musik und

Bilder abrufen.

Die zukunftsfähige Inhouse-Vernetzung

über das Lichtwellenleiter-System realisierte

die Firma Elektrotechnik Jooß

aus dem benachbarten Hofheim: Sie

installierte zwei Easy Switch 6+2-

Port 1000 Datalight, die in den beiden

Wohnungen die optischen Signale

umwandeln und sie auf die einzelnen

Anschlüsse verteilen. Jeder Switch

verbindet über RJ45-Anschlüsse zwei

Endgeräte mit dem Netzwerk und bindet

über die Polymer Optische Faser

die Access Points an. Eine Etage des

erweiterten Einfamilienhauses nutzt

drei LAN Access Points 2-Port 1000.

Mit ihnen kann Marco Siller bis zu

sechs kabelgebundene Komponenten,

wie PC oder Fernseher, anschließen.

Über zwei WLAN Access Points greift

er in erster Linie mit mobilen Endgeräten,

wie Tablets oder Smartphones,

auf das Netzwerk zu.

IP-Anschlüsse für alle

Räume

Die umfassende Datalight-Ausstattung

macht Marco Sillers Zuhause

bereit für alle Technologien und medialen

Möglichkeiten in der Zukunft. „Ich

bin mit dem optischen Netzwerk extrem

flexibel und kann in allen Räumen

Anschlüsse auf IP-Basis nutzen. Hier

für die Zukunft alle Möglichkeiten zu

haben, war mir bei meinem eigenen

Heimnetzwerk sehr wichtig“, erklärt

der Elektro-Fachmann.

Datalight setzt digitalen Anwendungen

so gut wie keine Grenzen: Marco Siller

kann in jedem Raum Internet, Telefon

und Fernsehen anschließen. Gleichzeitig

bleiben er und seine Eltern, mit

denen er sich das Zweifamilienhaus

teilt, unabhängig und passen das

System ihren individuellen Bedürfnissen

an: Bei Bedarf sind in Zukunft

auch AAL-Anwendungen (Ambient

Assisted Living) realisierbar, altersgerechte

Assistenzsysteme auf der

Basis neuer Technologien, die ein

gesundes und unabhängiges Leben

im Alter unterstützen.

Einfacher Steckanschluss

Lukas Grunau, Elektroniker bei der

Firma Jooß, hat mit dem Datalight-

System, das er in Unfinden erstmals

eingebaut hat, Neuland betreten: „Mit

Produkten von Fränkische arbeiten wir

regelmäßig und sind von ihrer Qualität

überzeugt. Sie sind sehr gut verarbeitet

und stabil, gerade wenn die

Außentemperaturen sinken und andere

Rohre beim Einbau brechen.“ Nach

der Montage von

FFKuS Datalight ist er auch von den

positiven Eigenschaften des mittleren

Kunststoffrohrs überzeugt. Vor allem

die Handhabung hebt er hervor: Das

PVC-Wellrohr lasse sich einfach verarbeiten

und biegen, auch mit der eingearbeiteten

Polymer Optischen Faser.

Nach der Installation der Rohre und

der dazugehörigen Datalight-Komponenten

hat Lukas Grunau die 2,2 mm

18 Haus + Elektronik 4/2017


Elektroinstallation

Neues Gebäudeverkabelungskonzept

kundenspezifischen Designs reicht.

Geliefert werden die vorterminierten

AXESS-Kabel auf Einwegtrommeln

mit Abroll-Schachtel (Pizza-Box).

Mit einem Trommelumfang von 1m

wird der übliche Kabeldrall verhindert

und die Installation vereinfacht.

Bis zu einer Länge von 50 m sind

die AXESS-Kabel in 5 m-Schritten

erhältlich, darüber in 10 m-Schritten.

Das Miniflex-Kabel ist wird in der

LSZH-Ausführung für Innen und

als PE-Variante zur Verwendung im

Außenbereich geliefert. Dieses Kabelkonzept

hat sich bereits in einer Vielzahl

von Anwendungen bewährt und

eignet sich auch zur Selbstinstallation.

• AXESS NETWORKS

www.axess-net.de

Die neuen optischen Gebäudekabel

von AXESS Networks vereinfachen

und beschleunigen die Installation

von FTTH-Netzen ganz wesentlich.

Das eine Ende des knickfesten

Miniflex-Kabels, wahlweise verfügbar

mit einem Durchmesser von 2,2

oder 3 mm, ist mit einer installationsfertigen

Abschlußdose terminiert. Das

andere (unterminierte) Ende wird zum

Übergabepunkt verlegt bzw. geschoben,

wo es später gespleißt oder mit

mechansichen Steckern terminiert

wird . Dieses extrem robuste Kabel,

das eigens zum manuellen Einschieben

in Rohre unterschiedlicher Durchmesser

entwickelt wurde, ist mit 1 bis

8 Single-Mode-Fasern erhältlich und

eignet sich für Schiebe-Entfernungen

von bis zu 120m. Das Miniflex-Kabel

kann aber aufgrund seiner hohen

Querdruck-Eigenschaften auch aufund

unter Putz verlegt werden.

Auswahl von

Abschlußdosen

Es steht eine Auswahl von Abschlußdosen

zur Verfügung, die von kompakten,

wohnzimmertauglichen Gehäusen

zur Wandmontage über funktionelle

optische WE- oder Hausübergabepunkte

auf Hutschiene, bis hin zu

dünne Duplex Fibre (Lichtwellenleiter) über einen

praktischen Steckanschluss, ganz ohne Spezialwerkzeug,

mit dem jeweiligen Access Point verbunden.

„Das hat durchgehend sehr gut funktioniert“,

lobt der Elektroniker.

• FRÄNKISCHE Rohrwerke

info.elektro@fraenkische.de

www.datalight-system.com

Mischung aus Neubau und

Nachrüstung

Gleich in seinem ersten Datalight-Objekt sammelte

Lukas Grunau Erfahrungen bei der Erstinstallation

des Systems sowie in der Nachrüstung der Polymer

Optischen Faser. Im Altbauteil des erweiterten

Hauses ging ihm die Installation des Lichtwellenleiters

rasch von der Hand: Er nutzte eine Vorrohrinstallation

und zog die Faser einfach in Elektroinstallationsrohre

ein, die schon mit Stromleitungen

vorbelegt waren. Im neuerrichteten Gebäudeteil

verlegte der Projektleiter das Kombinationsrohr mit

der integrierten Faser, das als Leerrohr gleichzeitig

auch die elektrischen Leitungen aufnimmt. „Das ist

praktisch und spart auf jeden Fall Installationskosten.

Das Ablängen des Rohres war anfangs ungewohnt,

weil die integrierte Faser nicht beschädigt

werden darf, sondern in ihrer Länge erhalten bleiben

muss“, erläutert der Installateur.

Funk-Alarmanlage System 9000

• Einbruch-, Gefahrenmelde- und

Notrufsystem

• Warnt per App, E-Mail, SMS, Anruf

• Steuern über Smartphone/Tablet

• Scharfschalten vier

einzelner Bereiche

• Hohes Sicherheitsniveau

(EN50131 Grad 2)

INDEXA GmbH · Tel. 0 7136/9810-0 · www.indexa.de

Haus + Elektronik 4/2017 19


Elektroinstallation

Online-Tool unterstützt Elektroinstallateure

Datalight bzw. eine Duplex Fibre zu

jedem Anschluss.

Benötigte Komponenten

und Kosten auf einen Blick

Fränkische

info.elektro@fraenkische.de

www.datalight-system.com

Wie vieler Netzwerkanschlüsse bedarf

es im Neubau oder nach Renovierungen,

um eine effiziente und zukunftsfähige

Installation sicherzustellen? Dies

errechnet der neue Datalight-Konfigurator

von Fränkische mit wenigen

Klicks. Elektriker können damit Bauherren

und Bauträger kompetent,

schnell und bedarfsgerecht zu Datalight,

der All-in-One-Lösung für Stromund

Datennetz, beraten. Mehr als das:

Sie planen konkret, übersichtlich und

transparent und erhalten abschließend

eine Stückliste mit den benötigten

Komponenten, die direkt in den

neuen Datalight -Onlineshop übergeben

werden kann.

Die Elektro- und Netzwerkinstallation

legt den Grundstein für die Nutzung

zukunftsweisender und energieeffizienter

Techniken, wie Smart-Home-

Systeme, Internet, IP-TV, IP-Telefonie

und die Vernetzung dieser Anwendungen.

Dafür ist das Kombinationsrohr

FFKuS Datalight die Komplettlösung,

denn es vereint sichere Energieund

leistungsstarke Datenversorgung

in einem Rohr. Während das Leerrohr

elektrische Leitungen aufnimmt, überträgt

die integrierte Polymer Optische

Faser Daten sicher, schnell und störungsfrei

per Lichtwellen.

Schnelle und

bedarfsgerechte Planung

Der neue Konfigurator unterstützt

Elektroinstallateure dabei, den Bedarf

an Datalight-Komponenten für Häuser

oder Wohnungen – ob beim Neubau

oder in der Nachrüstung – individuell

zu ermitteln.

Dazu registrieren sich Handwerker

zunächst im Onlineshop unter datalight-system.com.

Im ersten Schritt

erstellen sie mit dem Planungs-Tool

eine Raumliste, die Wohnfläche und

Gebäudeart umfasst. Diese lässt sich

individuell anpassen: Zimmer hinzufügen,

Quadratmeter ändern und Nutzungsart

(WLAN oder nur kabelgebundene

Anschlüsse) variieren.

Im zweiten Schritt legt der Installateur

den jeweiligen Ausstattungswert für die

aktiven Anschlüsse und die Gesamtzahl

der Anschlüsse fest. Er entscheidet

jeweils zwischen Mindest-, Standard-

oder Komfortausstattung. Mit

der Gesamtzahl der Anschlüsse pro

Raum berücksichtigt er neben aktiven

Anschlüssen, an die Endgeräte sofort

angeschlossen werden können, auch

passive Anschlüsse. Bei letztgenannten

wird lediglich die Faser bis zur

Dose installiert und noch kein Access

Point eingebaut. Dies garantiert maximale

Flexibilität für die Zukunft, denn

so können Hausbesitzer

ihr Heimnetzwerk jederzeit

geänderten Bedürfnissen

anpassen und erweitern. Die

Anzahl der Anschlüsse orientiert

sich am genormten

HEA-Ausstattungswert RAL-

RG 678 des Deutschen Instituts

für Gütesicherung und

Kennzeichnung. Daneben

bestimmen Elektroinstallateure

auch die Netzwerkgeschwindigkeit

– 100 Mbit/s

oder 1 Gbit/s.

Im dritten Schritt wählen sie

den Objekttyp – ob Neubau

oder Nachrüstung – und die

Installationsart (maximal oder

effizient). Bei der maximalen

Variante liegt, ausgehend vom

Switch, jeweils ein FFKuS

Der Konfigurator gibt schließlich an,

wie viele Meter Elektroinstallationsrohr,

Polymer Optische Faser, Access

Points und Switches für die gewünschte

Datalight-Installation benötigt werden.

Um die Kosten im Blick zu behalten,

zeigt das Tool diese bei jedem Schritt

individuell an. Somit kann der Elektroinstallateur

im Kundengespräch veranschaulichen,

dass eine umfangreiche

Basisinstallation mit Datalight lediglich

mit geringen Mehrkosten verbunden

ist – im Gegensatz dazu aber absolute

Flexibilität für die Zukunft bietet.

Mit der PDF-Funktion kann der Handwerker

die Bedarfsliste anschließend

bequem ausdrucken oder sofort in

den Warenkorb des angebundenen

Onlineshops legen.

Zeitersparnis für

Elektroplaner

„Der neue Datalight-Konfigurator ist

ein effizientes Tool für Elektroinstallateure,

das mit wenigen Klicks normgerechte

Bedarfslisten erstellt und

kundenspezifische Anpassungen

ermöglicht“, fasst Jan Streibel, Produktmanagement

Elektro Systeme

bei Fränkische, zusammen. Damit

erleichtert der Konfigurator Installateuren

die Planung und ermöglicht

in wenigen Schritten eine genormte

und bedarfsgerechte Installation. ◄

20 Haus + Elektronik 4/2017


Haus- und Gebäudeautomation

Schlüsselfertige Gebäudeautomationslösung

für jedermann

Neue Kooperationspartner - neue technische Möglichkeiten - einfach und kostengünstig

u::Lux GmbH

www.u-lux.com

Die alonco GmbH aus Wangen im Allgäu bietet zusammen

mit u::Lux eine neue Gebäudeautomations lösung,

die fertig vorkonfiguriert in einem anschlussfertigen

Schaltschrank geliefert wird. Der polnische Systemintegrator

DOMIQ verbindet mit seiner effektiven

Automationsmethode viele häufig vorkommende

Subsysteme der Gebäudeautomation in einer einzigen

Lösung. Durch die komplette Implementierung

in die Systeme von alonco GmbH und DOMIQ

wird der intelligente u::Lux Schalter zur einfachen

Komplettlösung für anspruchsvolle Gebäudetechnik

in Smart Home- und Smart Building-Projekten.

Die u::Lux-alonco-Lösung

reduziert den Aufwand für ein intelligentes Gebäude

auf ein Minimum. Der Elektriker schließt vor Ort

den fertig vorkonfigurierten Schaltschrank an und

schon bedient man mit dem u::Lux Switch mühelos

Licht, Beschattung, Raumklima und vieles mehr.

Diese Kombination aus Hardwarekomponenten von

BECKHOFF mit DALI und SMI stellt eine kostengünstige

High-End-Alternative zu KNX dar. Schon bei

der Planung geht die alonco GmbH mit dem alonco

Konfigurator neue Wege. Das smarte Tool für Planer,

Architekten und Bauherren ermöglicht die Berechnung

von Bausummen und energetischen Werten

nach EnEV. Auch Leistungsbeschreibungen für

Elektrik, Heizung, Lüftung, Kühlung und Beschattung,

lassen sich damit einfach und sicher planen

und berechnen. Eine mit dem alonco-Konfigurator

erstellte Planung beinhaltet die komplette schlüsselfertige

Haus- und Gebäudetechnik.

Die Integration

des u::Lux Switch in die DOMIQ-Lösung ermöglicht

es u::Lux alle Geräte und Subsysteme einer smarten

DOMIQ-Installation zu steuern wie LCN, Modbus,

BACnet, DALI, DMX-512, Audio-Video sowie

Geräte mit TCP- und UDP-Verbindungen.

u::Lux-Schalter werden vom DOMIQ-System automatisch

erkannt sobald diese ans Netzwerk angeschlossen

werden. Mit u::Lux steuern Sie Licht, Lichtszenen,

Heizung, Lüftung, Klimaanlage, Beschattung,

Audio/TV und vieles mehr. Bisher erfolgte die

Bedienung des DOMIQ-Systems über die DOMIQ/

Remote App für Smartphones und DOMIQ/AirDisplay

für Desktop-Computer.

DOMIQ-Lösung

Mit u::Lux wurde nun ein zusätzlicher Weg zur Steuerung

der DOMIQ-Lösung geschaffen. Das DOMIQ-

System bietet enormes Potential für die Integration

von Hausautomationssystemen und findet überall

Anwendung, angefangen von kleinen Wohnungen

bis hin zu großen Gebäudekomplexen.

Der u::Lux Schalter ist das intelligente Bedien- und

Anzeigegerät für Gebäudesteuerungen im Smart

Home- und Smart Building-Bereich. Bisherige

erfolgreiche Steuerungspartner von u::Lux sind u.a.

BECKHOFF, COMEXIO, evonHOME und WAGO.

Das kompakte Raumbediengerät im 55 x 55 mm

Maß steht als IP-Version für die standardisierte

Ethernet-Netzwerktechnologie sowie als KNX-TP

Variante zur Verfügung. ◄

KeyFlex ®

Wiesenstrasse 5

98693 Martinroda

Mechatronik

Digitalzylinder - Digitalbeschlag

Zutrittskontrolle - Personalzeit

Tel.,: 03677/792104

Fax: 03677/792043

www.keyflex.de

Haus + Elektronik 4/2017 21


Gebäudekommunikation

Neue Design- und Funktionsvielfalt an der Tür

Die rahmenlosen Module der Aufputz-Variante gibt es mit

Metall-Designfronten in gebürstetem Edelstahl, eloxiertem

Aluminium oder Verkehrsweiß lackiert

Guter Eindruck auf den ersten Blick: das Gira System 106. Edle

Oberflächen, robuste Materialien und die flache, kompakte

Form garantieren ein elegantes Erscheinungsbild

Der erste Eindruck ist bekanntlich der

wichtigste. Bei einem Gebäude bekommen

Besucher diesen meist an der

Eingangstür. Deshalb muss hier alles

stimmen. Wie beim Gira System 106,

dem neuen Türstations-System aus

Metall in puristischem Design. Edle

Oberflächen, robuste Materialien und

die flache, kompakte Form garantieren

ein elegantes Erscheinungsbild,

aber auch Sicherheit und Komfort an

der Tür. Die Aufputzversion gibt es in

drei Varianten; hinzu kommen verschiedene

Einzelmodule.

Formschön und flexibel – das sind die

hervorstechenden Eigenschaften des

Gira Systems 106: ein modulares Türkommunikations-System

mit Frontplatten

aus Metall in puristischem Design

und edler Anmutung. Die einzelnen

Module basieren auf einem Grundmaß

von 106,5 × 106,5 mm. Sie können

flexibel kombiniert und hoch, quer

oder quadratisch angeordnet werden.

Das System ist spritzwassergeschützt

gemäß IP 54.

Sieben Funktionen im

flachen Gehäuse

Das Gira System 106 überzeugt besonders

durch seine flache Bauweise.

Gira Giersiepen

GmbH & Co. KG

www.gira.de

Sprach- und Ruftastermodul. Dieses Modul

umfasst eine Freisprechanlage mit integrierter

Ruftaste und bildet die kleinste eigenständige

Einheit als vollständige Türstation mit Mikrofon

und einem wetterfesten Lautsprecher

Türstations- und Kameramodul, Infomodul und

Ruftastenmodul. Die gut sichtbare Anzeige

der Hausnummer ist hilfreich für Besucher

und Lieferanten. Mit dem Infomodul des Gira

Systems 106 lässt sich dies stilvoll umsetzen

22 Haus + Elektronik 4/2017


Gebäudekommunikation

Links: Türstationsmodul mit Kameramodul hoch. Die Kamera mit weitem Betrachtungsbereich gibt

einen guten Überblick darüber, was vor der Haustür geschieht. Rechts: Die Module lassen sich

auch flächenbündig in die Briefkastensysteme von Renz integrieren

Das Gehäuse samt den rahmenlosen

Modulen der Aufputz-Variante

tragen lediglich 28,4 mm auf. Erhältlich

sind sie mit Metall-Designfronten

in gebürstetem Edelstahl (V2A-Edelstahl,

240er-Schliffbild), eloxiertem

Aluminium (E6-C0) oder Verkehrsweiß

lackiert (RAL 9016).

Die sieben Funktionen des Systems

umfassen Kamera- und Anzeigemodul,

Info- und Blindmodul, Türstationsund

Sprachmodul sowie verschiedene

Ruftastenmodule. Sie alle präsentieren

sich in einem stimmigen Gesamtbild

und können individuell je nach Anforderung

oder Wunsch zusammengestellt

werden. Sie lassen sich zudem

flächenbündig in die Briefkastensysteme

von Renz integrieren (Serie

Renz Plan S).

Hohe Sprachqualität und

optimale Sicht

Hinter der Designfront verbergen sich

gut geschützt ein hochwertiges Mikrofon

und ein wetterfester Lautsprecher.

Gemeinsam mit der Hintergrundgeräusch-Unterdrückung

sorgen diese

Komponenten für hohe Sprachqualität

und eine störungsfreie Verständigung.

Die Module mit Kamera – und

auch das Anzeigemodul – verfügen

über eine Schwarzglasabdeckung

aus 3 mm starkem Sicherheitsglas.

Hinter der austauschbaren Schwarzglasscheibe

steckt eine hochwertige

Kamera mit hoher Lichtempfindlichkeit.

Dank eines Erfassungswinkels

von 85° sind die Bewohner immer im

Bilde über das, was vor ihrer Haustür

geschieht. Innovative Technologien

sorgen für ein klares Bild bei allen

Lichtverhältnissen, selbst direkt einfallende

Sonnenstrahlen oder helle

Autoscheinwerfer in der Nacht verursachen

keinerlei Störeffekte. Im

Nachtbetrieb garantiert die Infrarotbeleuchtung

eine blendfreie Darstellung

des Gesichtsfelds.

Als Platzhalter für künftige Erweiterungen

oder als Gestaltungselement

zur Realisierung großflächiger Türstationen

steht ein Blindmodul zur

Verfügung. Die Ruftasten und das

Infomodul lassen sich mit dem Gira-

Beschriftungsservice professionell

nach persönlichen Angaben gestalten.

Die Erstellung der Vorlage und die

Bestellung erfolgt einfach und schnell

übers Internet.

Die Aufputzmontage ist unkompliziert:

Die Türstation lässt sich ganz einfach

auf die Wand montieren, ganz gleich

auf welchem Untergrund. Damit eignet

sich das System 106 nicht nur für

den Neubau, sondern ebenso für die

Nachrüstung. Es empfiehlt sich besonders

für Fassaden mit Wärmedämmverbundsystem,

denn für die Montage

ist kein Aufstemmen der Wand nötig

und damit keine Beschädigung der

Wärme dämmung, wodurch Feuchtigkeit

in die Wand eindringen könnte.

Auch problematische Kältebrücken

werden so vermieden. Im Fall der

Fälle lassen sich die Designfronten

jederzeit austauschen, ohne dass

die dahinterliegende Technik ausgewechselt

werden muss.

Für die Spannungsversorgung der

verschiedenen Komponenten und

die Übertragung sämtlicher Audiound

Videosignale sind lediglich zwei

Leitungen erforderlich. So lässt sich

beispielsweise eine vorhandene

Klingeleinrichtung problemlos durch

das System 106 ersetzen: Statt neue

Leitungen zu verlegen, werden die

bestehenden Leitungen genutzt.

Die Konfiguration des Gira Systems

106 ist denkbar einfach und kann online

über den Gira-Türkommunikations-Konfigurator

erfolgen. Sämtliche

Module lassen sich nach Wunsch

positionieren – hoch, quer oder quadratisch.

Die zum Betrieb der Anlage

benötigten Systemgeräte ergänzt der

Konfigurator dabei automatisch.

Das Gira System 106 eignet sich besonders

für Ein- und Mehrfamilienhäuser,

aber auch für Bürogebäude, Industrieobjekte

und Hotels. Bis zu 17 Audiound

14 Videoeinheiten können angeschlossen

werden. Der modulare Aufbau

erlaubt es, das System in Größe,

Design und Funktionalität individuell

an den jeweiligen Bedarf anzupassen.

Erweiterungen und Änderungen sind

durch Modulaustausch bzw. -ergänzungen

jederzeit möglich. ◄

Die Funktionen des Gira Systems 106 präsentieren sich in einem stimmigen Gesamtbild und können individuell je nach Anforderung

oder Wunsch zusammengestellt werden

Haus + Elektronik 4/2017 23


Gebäudetechnik

Die Vernetzung der Gebäudehülle

Die Systemplattform Building Skin Control vernetzt die Schüco

Elemente der Gebäudehülle miteinander und ermöglicht durch

offene Schnittstellen eine Anbindung an standardisierte

Gebäudeleitsysteme

Building Skin Control kann mit einem

KNX- oder BACnet-Gateway an Gebäudeleittechnik

angeschlossen werden.

Die Inbetriebnahme der Steuerungselemente

erfolgt über die Schüco-

Engineering-Tool-Automation-Software

(ETA-Software). Einstellungen

und Funktionen lassen sich hier zentral

konfigurieren und verwalten.

Steuerung und Sicherheit

Der Nutzer kann mit der Schüco Building

Skin Control App die Elemente

des Gebäudes schnell und intuitiv verwalten,

steuern und überwachen. Der

Schüco-Partner ist zudem in der Lage,

standortunabhängig – und damit zeitund

kostensparend – über die Remote-

Funktion die Elemente per Fernzugriff

mit der ETA-Software zu konfigurieren,

zu steuern und zu updaten. Aus

Sicherheitsgründen ist ein Zugriff

aus der Ferne dabei nur gewährleistet,

wenn am Automationsmanager

die Anfrage manuell gegenbestätigt

wird. Die Verbindung wird nach einer

definierten Zeit ohne Aktivität automatisch

getrennt. Der integrierte Verschlüsselungsalgorithmus

zwischen IP

Gateway und Schüco Cloud entspricht

dabei dem neuesten Sicherheitsstandard

und macht die Datenübertragung

so sicher wie Online-Banking.

Intelligente Sensorik

Nutzerdefinierte Vorgaben können

mit Building Skin Control individuell

konfiguriert werden: Automatisches

Fensterschließen bei Regen, zeitgesteuertes

Fensterlüften oder die

Schließung von Öffnungselementen

bei Abwesenheit von Personen sind

Beispiele, die über Sensoren einfach

zu regulieren sind. Das Sensor-

Portfolio umfasst Wind- und Regenmelder,

Temperatursensoren für den

Innen- und Außenbereich, Präsenzmelder

sowie Raumluftgüte-Sensorik

VOC (Volatile Organic Compounds).

Die Systemplattform Schüco Building

Skin Control ist derzeit für Schüco-

TipTronic-SimplySmart-Aluminiumfenster

verfügbar. Die Anbindung von

weiteren mechatronischen Schüco-

Produkten ist zeitnah vorgesehen.

• Schüco International KG

www.schueco.de

Schüco Building Skin Control vernetzt

Komponenten der Gebäudehülle miteinander.

Durch offene Schnittstellen

ist eine Anbindung der Schüco-Elemente

an standardisierte Gebäudeleitsysteme

möglich

Besonders komfortabel: Mittels der

Schüco Cloud ist eine Bedienung der

Elemente per Fernzugriff oder App

möglich. Einstellungen und Konfigurationen,

wie z.B. automatische

Raumlüftung oder Nachtauskühlung,

sind elementübergreifend und individuell

steuerbar.

Zentrale Komponenten

Mit dem Automationsmanager, der

zentralen Steuerung der Building-

Skin-Control-Systemplattform, können

derzeit bis zu 30 angeschlossene

Schüco-TipTronic-SimplySmart-Aluminiumfenster

intelligent miteinander

vernetzt werden. Die Systemplattform

Das Schüco

Building Skin Control Portfolio

24 Haus + Elektronik 4/2017


Web-Panels für die

Gebäudetechnik

Gebäudetechnik

Mit den Web-Panels amena-XS und luna-XS präsentiert

tci zwei neue Touchpanels für die webbasierte

Gebäudevisualisierung und -bedienung. Im

Smart Home, in Büro- und Konferenzräumen oder

Hotels macht das luna-XS eine gute Figur. Es bietet

dem Anwender eine durchgehende Glasfront und

verschiedene Montagemöglichkeiten: vor der Wand,

auf der Wand mit Unterputzkasten oder wandbündig

mit Einputzkasten. Das amena-XS mit Kunststoff-Frontrahmen

eignet sich als kostengünstige

Einstiegslösung. Beide Bedienpanels sind mit 7 oder

10 Zoll Displaydiagonale lieferbar. Die Web-Panels

sind universell einsetzbar, unabhängig davon, ob

das Gebäude per KNX oder SPS gesteuert wird.

Die Panels kommen ohne ressourcen-intensives

Applet aus – der Microbrowser läuft direkt auf der

Systemhardware. Die Anbindung an KNX kann über

den pureKNX-Server von tci ambiento erfolgen.

Die Codesys-Webvisu, beispielsweise der Wago-

Steuerungen, wird direkt unterstützt. Neben Modbus

TCP und S7-ISOTCP (S7-1200, LOGO 8) wird

OPC als universelle Schnittstelle unterstützt. Dank

webbasierter Technologie erstellt der Anwender

die Bedienoberflächen unabhängig vom Endgerät

und von der Steuerung. Zudem sind Wartung

und Updates der Webvisu sehr einfach. Das erfolgt

zentral auf dem Server, ohne dass die Bedienpanels

angefasst werden müssen.

XS-Technologie

Die XS-Technologie von tci kombiniert Touch

Panels auf ARM-Basis mit integriertem Browser

für die Webvisualisierung mit beliebigen Webservern.

Das ermöglicht eine performante Darstellung

der Visualisierungsdaten in einer ressourcensparend

und langzeitstabilen Umgebung. Ein

Dauerbetrieb (24/7/365) ist ohne Einschränkung

möglich. Unregelmäßige Verbindungsabbrüche,

die ein Abschalten mit Systemneustart erfordern,

kennt dieses System nicht.

• tci Gesellschaft für

technische Informatik mbH

www.ambiento.de

DATALIGHT ®

JETZT IM ONLINESHOP

BESTELLEN!

Zukunftssicher vernetzt.

■ Elektroinstallationsrohr mit

integrierter Datenleitung

■ schnelle Installation ohne

Mehraufwand

■ parallele Verlegung von Elektroleitungen

und 1 Gbit/s Netzwerk

■ zukunftssichere Installation sorgt

für zufriedene Kunden

■ innovatives Produkt für den

Breitbandausbau im Haus

Das einfache und flexible

Netzwerksystem.

Links amena-XS, rechts luna-XS

Haus + Elektronik 4/2017 25


Gebäudetechnik

Design trifft Funktionalität:

Sensorschalter im Anwender-Check

Im Test von elektropedia.com punktet der HK I8 auch mit seinem modernen Design

(Bilder: Heinrich Kopp GmbH)

Heinrich Kopp GmbH

www.kopp.eu

Der Sensorschalter HK i8 von Kopp

vereint elegantes Design und hochwertige

Technik. Nutzer der Internetplattform

elektropedia.com haben den

Schalter jetzt in der Praxis getestet.

Das Ergebnis: Der HK i8 überzeugt

vor allem in punkto Verarbeitungsqualität

und Optik.

Profi-Sortimente testen

Vom Hotelzimmer über das Smartphone

bis hin zu den Laufschuhen: Im

Internet bewerten Nutzer fast jedes

Produkt. Was im privaten Bereich

selbstverständlich ist, gibt es jetzt

auch für die Elektrobranche. Auf

der Online-Plattform elektropedia.

com können Installateure Profi-Sortimente

testen und beurteilen. Dieser

Herausforderung hat sich auch

die Heinrich Kopp GmbH gestellt.

Die Teilnehmer des Tests erhielten

eine Produktauswahl aus dem HKi8-Sortiment,

bestehend aus Schaltern,

Tastern und Dimmern.

Sehr gute Verarbeitungsqualität

Die Artikel wurden unter realen Bedingungen

in Firmen- oder Privaträumen

getestet. Besonders gute Bewertungen

gab es in Bezug auf die Materialqualität

des HK i8. Die Leistungsteile des

Schalters seien wegen der stabilen

Standard-Unterputzdose einfach und

schnell zu montieren, stellt ein Tester

fest. Im Gegensatz zu herkömmlichen

Sensorschaltern benötigt der HK i8

keinen EIB/KNX-Anschluss. Deshalb

können Fachbetriebe die Produkte

sowohl in Neubauten als auch bei der

Nachrüstung verwenden.

Einfache Montage ohne

Schulung

Positiv hervorgehoben wurde auch

die ausführliche Montageanleitung der

Schalter. Das gesamte Programm ist

so ausgelegt, dass es von Profis einfach

installiert werden kann. Besondere

Schulungen sind dafür nicht notwendig.

So lässt sich beispielsweise

der Beleuchtungsstatus des HK i8

mit einem kleinen Schalter auf der

Rückseite des Bedienteils jederzeit

ändern. Die blaue LED-Schalterbeleuchtung

bietet verschiedene Modi:

Dauer-Ein, Dauer-Aus und zusätzlich

bei Bedarf eine Kontrollfunktion,

wenn der Schalter außerhalb eines

Raumes angebracht ist.

Der Touch-Sensorschalter HK i8 von Kopp

verbindet schlichte Eleganz mit hochwertiger

Technik

Das stabile Unterputzteil wird

mit Schraubverbindungen in einer

Standardunterputzdose befestigt

Modernes Design für jedes

Ambiente

Darüber hinaus konnte das Design

der Schalter die Profis überzeugen.

„Hohe Qualität, super Optik“, merkt ein

Teilnehmer an. Das Sensor-Bedienteil

des HK i8 besteht aus bruchsicherem,

reinweißen Floatglas und

erlaube „angenehm großflächige Schaltungsmöglichkeiten“.

Ähnlich wie bei

einem Touchscreen genügt bereits

ein sanftes Antippen mit der Fingerkuppe,

um den Schaltvorgang auszulösen.

Klare Formen und die harmonische

Leichtigkeit der Linienführung

sorgen für einen modernen Charakter.

Die schlichte und hochwertige Ästhetik

der Glasschalter fügt sich nahtlos in

jedes Wohnambiente. „Empfehlenswerte

Produktreihe“, fasst ein Profi

sein Urteil zusammen. ◄

26 Haus + Elektronik 4/2017


Gebäudetechnik

Markise mit solarem Antriebssystem nachrüsten

Gerade im Sommer kann es lästig sein, Markisen per Hand einund

auszukurbeln. Abhilfe verspricht das Nachrüsten mit dem

solaren Antriebssystem von elero

Das ständige Kurbeln der Kassettenmarkise

ist lästig und für eine kabelgebundene

Motorisierung fehlt ein Elektroanschluss?

Mit seinem solarbetriebenen

Antriebssystem SunTop-868

DC bietet elero die optimale Nachrüstungslösung

für die Markise ohne

Stromanbindung. Die Beschattung

kann bequem per Funkhandsender

auf Knopfdruck bewegt werden. Ein

ebenfalls solarbetriebener Funksensor

sorgt dafür, dass die Markise bei

entsprechender Sonneneinstrahlung

geöffnet und bei starkem Windaufkommen

selbstständig wieder eingefahren

wird. Das solare Antriebssystem

von elero ist schnell und problemlos

eingebaut.

Freizeit draußen

genießen

ideale Lösung. Ihre Installation vermeidet

die Verlegung von Kabelkanälen

– so wird die Optik der Fassade nicht

beeinträchtigt.

Schutz vor

Beschädigungen

Die 12-V-DC-Antriebe von elero werden

einfach mit dem zugehörigen Solarpanel

verbunden. Der Hersteller stellt

passende Ausführungen für Markisen,

Rollläden und Jalousien bereit.

Die Steuerung kann über Hand- und

Wandsender sowie Sensoren erfolgen.

Der Licht- und Windsensor Aero 868

Plus von elero fährt die Markise bei

starkem Windaufkommen selbständig

ein und schützt sie dadurch vor

Problemlos nachgerüstet: Zuerst werden das Kurbelgetriebe und

die Tuchwellenendkappen entfernt. Dann wird der elero-Antrieb

SunTop-868 DC in die Welle eingebaut und mit dem Solarmodul

verbunden

Beschädigungen. Genauso wird die

Markise bei hoher Sonneneinstrahlung

ausgefahren und die Terrasse

sowie die dahinterliegende Fensterfront

beschattet. Der Fachbetrieb platziert

den Sensor dort, wo möglichst

gleiche Wind- und Lichtverhältnisse

herrschen.

Ehe das Solarpanel montiert wird,

lädt es sich in der Sonne zusätzlich

mit Energie auf. Unterdessen legt der

Fachbetrieb die ideale Platzierung des

Panels fest. Dabei ist die optimale Sonneneinstrahlung

und die Nähe zum

Antrieb entscheidend. Zur Installation

des Antriebs werden zuerst Kurbelgetriebe

und Tuchwellenendkappe

entfernt. Anschließend schiebt der

Handwerker den elero-Antrieb Sun-

Top-868 DC mit dem passenden

Adapter und Mitnehmer in die Welle,

ehe die Endkappe nach Anbringen

des Motorlagers aufgesetzt und verschraubt

wird. Zwar werden die Halterungen

des Solarpanels fest fixiert,

sein Winkel bleibt allerdings verstellbar.

Abschließend lernen die Handwerker

den Einkanal-Handsender Lumero

Tel2 auf den Antrieb ein und programmieren

die Endlagen der Markise. Mit

dieser Funksteuerung lässt sich die

Beschattung komfortabel auf Knopfdruck

bedienen.

Das solare Antriebssystem Sun-

Top-868 DC von elero verbindet so

Komfort mit Energieeffizienz und

sorgt für mehr Wohnqualität ganz

ohne Stromverbrauch.

• elero GmbH

www.elero.de

Das Leben im Freien liegt vielen Hausbesitzern

sehr am Herzen. Ob beim

Entspannen auf der Sonnenliege oder

beim ungezwungenen Zusammensein

mit Freunden und Familie; die eigene

Terrasse ist der ideale Platz, um Freizeit

draußen zu genießen. Besonders

in der warmen Jahreszeit nimmt das

lästige Kurbeln viel Zeit und Mühe in

Anspruch, wenn die Markise zum Schattenspender

werden soll. Und liegt die

Fensterfront auf der Sonnenseite des

Gebäudes, ist die Beschattung besonders

wichtig – auch um das Hausinnere

vor Überhitzung zu schützen.

Wurde im Außenbereich jedoch nicht

an Elektroanschlüsse gedacht, bieten

solarbetriebene Antriebs systeme die

Die DC-Antriebe von elero speisen sich aus

Sonnenenergie, die ein entsprechendes

Solarpanel mit verstellbarer Neigung

bereitstellt. Dazu wird das Modul an einer

sonnigen Stelle in Antriebsnähe angebracht

Der Licht- und Windsensor Aero-868 Plus von

elero ist die richtige Option, um die Markise

bei starkem Windaufkommen automatisch

einzufahren und sie so vor Schäden zu

bewahren (Fotos: elero GmbH)

Haus + Elektronik 4/2017 27


KNX

KNX-System ist einfach, sicher und komfortabel

Mit bis zu 256 Geräten (bei ETS-Konfiguration

mit bis zu 64.000 Geräten)

ist der Einsatz in kleinen bis mittleren

Projekten möglich. Der Einsatz einer

einzigen Bus-Leitung sichert Unterbrechungsfreiheit,

sicheren Anschluss

und Verpolungssicherheit. Die Sensoren

benötigen lediglich die Bus-Leitung,

die Aktoren benötigen zusätzlich

noch die Netzspannung.

Schnelle Programmierung

Die von Gewiss entwickelte und kostenlos

erhältliche KNX Easy-Konfigurationssoftware

führt den Nutzer intuitiv durch

das Programm und sichert die einfachste

Handhabung. Automatisch

erkennt die Software alle Easy-Geräte

am Bus und ermöglicht die Erstellung

Besonders im modernen Wohnungsbau

ist der Schritt zum Smart Home

ein hochaktuelles Thema. Die Digitalisierung

hat Einzug in das tägliche

Leben gehalten, zu jeder Zeit,

an jedem Ort – auch zu Hause. Hier

bietet Gewiss mit seinem KNX Easy-

System Lösungen für den schnellen

und unkomplizierten Einsatz. Von der

Installation bis zur intuitiven Bedienung

– alles ist auf die Bedürfnisse

der Nutzer nach Sicherheit, Komfort

und Bedienfreundlichkeit ausgelegt.

Einfache Installation

der Funktionen zwischen Sensoren

und Aktoren sogar im Offline-Modus.

Alternativ kann auch die ETS-Konfigurationssoftware

genutzt werden.

Komfortable Bedienung

Über Touchpad oder Smartphone wird

mit der kostenlosen App Happy Home

von Gewiss gesteuert. Diese App ist

für iOS und Android verfügbar und

sorgt für die sichere, intuitive, kabellose

Kommunikation mit dem Zuhause

für die Steuerung von Beleuchtung,

Jalousien, Temperaturregelung oder

Alarmanlage – von unterwegs oder

von zu Hause aus.

Das KNX Easy-Protokoll

mit seiner vereinfachten Programmierung

ist optimal für die Anwendung im

Wohnungsbereich. Alle Geräte können

auch mit der ETS-Software konfiguriert

werden – das garantiert Investitions-

und Zukunftssicherheit. ◄

Gewiss Deutschland GmbH

www.gewiss.de

28 Haus + Elektronik 4/2017


KNX

Smarte Synergien durch intelligente und

zuverlässige Vernetzung

Sicherheitstechnik und Gebäudeautomation lassen sich mit dem

Interface KNX 400 IP verknüpfen

Gebäudeautomation, auch als Smart-

Home bezeichnet, ist in aller Munde.

Doch Vorsicht: Smart-Home-Anlagen

sind ungeeignet für den zuverlässigen

Schutz von Menschenleben

und Sachwerten. Hier klaffen enorme

Sicherheitslücken. Wirkliche Sicherheit

und Smart- Home-Funktionen vereint

nur eine moderne Alarmanlage.

Wird diese zudem mit dem Interface

KNX 400 IP verknüpft, entstehen zahlreiche

Synergien aus Sicherheit, Komfort

und Energie-Management, wie

das Anschalten der Beleuchtung bei

einem Einbruch oder Absenken der

Heizungstemperatur beim Scharfstellen

der Alarmanlage.

Immer mehr Anbieter von Smart-

Home-Systemen drängen auf den

Markt. Sie versprechen nicht nur Komfort-Lösungen

und Energie-Management.

Das Gebäude soll auch gleich

noch mit Sicherheitskomponenten vor

Einbrechern, Brand und technischen

Defekten geschützt werden. Doch

genau hier droht eine Verbraucherfalle:

Wird ein Smart-Home-System

um sicherheitsrelevante Komponenten,

wie Bewegungsmelder, Türzutrittskontrollleser

oder Rauchmelder

ergänzt, sprechen wir von einer Alarmanlage.

Damit verlässt das Smart-

Home-System den Anwendungsbereich

Komfort und Energie-Management.

Ab jetzt geht es um Sicherheit

und um den Schutz von Leben und

Sachwerten – und das zuverlässig

365 Tage im Jahr.

Die hierfür eingesetzten Sicherheitskomponenten

unterliegen ganz anderen

Qualitätsanforderungen und Prüfszenarien

als Smart-Home-Anwendungen.

Vor diesem Hintergrund scheiden

die derzeit angebotenen Smart-

Home-Systeme, die Smart-Home und

Sicherheit verbinden, als Lösung aus,

da die hohen Anforderungen für die

Zulassung und Zuverlässigkeit dieser

lebensrettenden Komponenten

nicht erfüllt sind.

Brückenschlag von

Einbruchmelderzentrale zu

KNX-Steuerung

Das Interface KNX 400 IP von Telenot

verknüpft Gebäudeautomation nach

bewährten KNX- Standards mit professioneller

Sicherheitstechnik, etwa

mit dem neuen Einbruchmelderzentralen-Set

compact smart&safe 400H/

KNX-IP von Telenot. Das schafft einen

entscheidenden Brückenschlag und

verbindet Sicherheit, Energiemanagement

und Komfort äußerst zuverlässig.

Somit entsteht eine Smart-Home-

Anlage auf höchstem Sicherheitsniveau.

Denn das Interface KNX 400

IP agiert als Kommunikationsmodul

zwischen der Einbruchmelderzentrale

und der KNX-Steuerung im Gebäude.

Durch diese intelligente Vernetzung

ergeben sich zahlreiche Synergieeffekte:

So senkt sich auf Wunsch des

Anwenders etwa automatisch die Heizungstemperatur

beim Scharfschalten

der Alarmanlage, im Einbruchsfall geht

die gesamte Beleuchtung an. Wenn

es brennt, fahren die Rollläden hoch.

Steuern, Überwachen und

Schützen vereint

• Gewinnen Sie Smart Home-Projekte

ohne Programmieraufwand

• generieren Sie die Bedienoberfl äche

automatisch mit der ETS

• sparen Sie Zeit und Kosten –

kein Engineering, ohne Plug-In

• inklusive App für mobile

Bedienung, , auch über Internet

• ideal zum Einstieg, individuelle

Oberfläche realisierbar im Projekt

Nach VdS und DIN 51031 zertifizierte

Einbruchmelder, wie Magnetkontakte,

Bewegungs- und Deckenmelder aus

der Telenot-Alarmwelt, können dank

des Interfaces KNX 400 IP als Aktoren

für die Gebäudeautomation verwendet

werden. Das spart Komponenten

und ermöglicht ein objektspezifisches

Rundumkonzept aus Steuern, Überwachen

und Schützen des Gebäudes

nach strengsten Sicherheitsstandards.

Zu diesen Standards gehört die Sabotageüberwachung

der Systemkomponenten

vor mechanischer oder elektronischer

Fremdbeeinflussung, die Leitungs-

und Funkstreckenüberwachung

zu allen Sicherheitskomponenten.

Ebenso für die Sicherheit von elementarer

Bedeutung ist die sichere

optische und akustische Alarmierung

vor Ort wie auch die stille Alarmübertragung

an Dritte via IP und GSM-Funkersatzweg.

Die Bedienung der smarten Sicherheitslösung

kann über ein Telenot-Touchoder

Funk-Bedienteil im Gebäude

erfolgen oder über eine KNX-Steuereinheit.

Möglich ist dies ebenso per

Alarmanlagen-App BuildSec überall

und jederzeit vom Smartphone oder

Tablet aus. Bei dieser Verbindung

kommt eine hochsichere Verschlüsselung

zum Einsatz, die auch Banken

zur Datenübertragung nutzen.

• Telenot Electronic GmbH

www.telenot.de

pureKNX Touchpanel –

Ihr Türöffner für KNX-Projekte

einbauen, anschließen,

ETS einrichten, Visu läuft...

einfach perfekt,

dank App auch

mobil und überall

bedienbar

tci GmbH

+49 (0) 6 41/9 62 84-0

info@ambiento.de

www.pureknx.de

Haus + Elektronik 4/2017 29


Smart-Home

Smart-Home leichtgemacht

Neue Funklösung coviva von Hager erleichtert Einstieg in die intelligente Gebäudesteuerung.

Die einfache Technik zum Nachrüsten ebnet dem Elektrohandwerk den Zugang zum lukrativen

Marktsegment der intelligenten Haustechnik

Mit coviva hat Hager eine Lösung auf

Basis seiner intelligenten quicklink Funktechnik

entwickelt, mit der sich Licht,

Heizung, Rollläden und vieles mehr

per Smartphone oder Tablet steuern

lassen. Weil coviva bei der Installation

ohne Eingriffe in die Bausubstanz

auskommt, eignet es sich perfekt für

die Nachrüstung, Renovierung und

Modernisierung von Bestandsbauten.

Zudem erfordert coviva bei der Installation

keinerlei KNX-Kenntnisse.

Da die verwendete quicklink Funktechnik

jedoch auf dem etablierten

KNX-Standard basiert, lassen sich

über coviva gesteuerte quicklink-

Installationen dennoch jederzeit in

KNX-easy- oder ETS-Installationen

umwandeln und beliebig erweitern.

Damit ist Hager der erste Hersteller,

der durchgängige KNX-Lösungen für

alle Anwendungsbereiche anbietet –

von der Modernisierung über den Neubau

bis zum Zweckbau.

Das Funktionsprinzip von coviva ist

ganz einfach: Grundlage ist eine bestehende

oder neu einzurichtende quicklink-Installation

mit der coviva Smartbox

als Herzstück der Anlage. Diese

fungiert als Internet-Schnittstelle und

wird mit den quicklink-Funk-Aktoren

verbunden, die zum Beispiel einfach

hinter bestehende Schalter gesetzt

werden können. Über ihre Konfigurationstaste

werden die Funk-Aktoren

in die coviva Smartbox eingelernt

und per App über das Internet

konfiguriert. Anschließend generiert

coviva automatisch eine Bedienoberfläche,

über die der Nutzer sein intelligentes

Zuhause im eigenen WLAN

oder ortsunabhängig über das Internet

steuern kann – wahlweise mit

einem Android- oder Apple Smartphone

beziehungsweise mit den entsprechenden

Tablets.

Intuitiv bedienbar

Mit coviva kann der Nutzer die Heizung,

das Licht, die Jalousien oder Rollläden

und noch einiges mehr bedienen.

Alle eingebundenen Räume und

Funktionen sind dazu in selbsterklärenden

Piktogrammen gelistet. Tippt

man eine Funktion an, erscheint ein

Schalter oder Regler, mit dem sich

Lichtwert, Jalousie stand oder Raumtemperatur

individuell einstellen lassen.

coviva ermöglicht aber nicht nur

einzelne Funktionen wie Licht AN/

AUS oder Rollladen AUF/AB. coviva

kann noch viel mehr. Zum Beispiel

lassen sich einzelne Funktionen

kombinieren und so komplette Szenen

anlegen: Möchte der Nutzer zum

Beispiel nach einem Arbeitstag entspannen,

bietet sich folgendes „Covigramm“

an: Heizung vor dem Eintreffen

auf eine angenehme Temperatur

hochfahren, Licht beim Betreten nur

Hager Vertriebsgesellschaft

mbH & Co. KG

www.hager.de

30 Haus + Elektronik 4/2017


Smart-Home

ihr intelligentes Zuhause von außen.

Diese Sorge ist bei coviva jedoch unbegründet.

Denn im Gegensatz zu vielen

anderen Angeboten am Markt werden

die coviva-Daten nicht auf einem

externen Server oder in einer Cloud

gespeichert, sondern sie verbleiben

im Haus auf der coviva Smartbox.

Erfolgt die Bedienung über das Internet,

werden die Daten verschlüsselt

übertragen und sind damit ebenfalls

vor unerlaubten Zugriffen geschützt.

Leichter Einstieg mit

Hersteller-Unterstützung

Damit der Elektro-Handwerker möglichst

schnell mit coviva durchstarten

kann, hat Hager auch für diese neue

Anwendung wieder ein komplettes

Informations- und Schulungs-Paket

geschnürt – mit Broschüren, Web-

Based-Trainings und Seminaren. ◄

gedämpft einschalten und alle Rollos

schließen. Die Programmierung ist so

einfach, dass der Nutzer solche kleinen

Programme selbst erstellen kann.

Denn das Ganze funktioniert kinderleicht

über ein intuitives Wenn/Dann-

Menü in der App.

Zahlreiche Systemkomponenten für

umfassende Gebäudesteuerungen

Um ein breites Funktionsspektrum zu

ermöglichen, stehen für coviva Binäreingänge,

Jalousieaktoren, Schaltausgänge

für unterschiedliche Leuchtmittel

und Universal-Dimmer als Funk-UP-

Einsätze zur Verfügung. Werden die

Berker Schalterprogramme mit ihren

Funk-Aufsätzen eingebunden, stehen

für das lokale Bedienen vor Ort komfortable

Oberflächen und Funktionen zur

Verfügung. Ebenso einbindbar ist der

neue Hager KNX Funk-Stellantrieb zur

Heizungssteuerung oder die Wetterstation

von Netatmo, die sogar selbstständig

vom Endkunden in die Anwendung

implementiert werden kann. Für

den Außenbereich sind zudem IP55

Funk-AP-Geräte zur Steuerung von

Vorbaurollläden, Markisen oder Gartenbeleuchtungen

erhältlich.

Ergänzend zu den vielen Komfortfunktionen

bietet coviva auch Lösungen

für mehr Sicherheit. Dazu können

beispielsweise die neuen Hager

Komfort Funk-Dualwarnmelder eingebunden

werden. Diese schlagen bei

Gefahr nicht nur akustisch Alarm, sondern

sie informieren im Brandfall die

Bewohner zusätzlich mit einer Push-

Nachricht an deren Smartphone. So

können diese von fern sofort reagieren.

Aber auch technische Störungen

wie eine verschmutzte Rauch-Kammer,

schwache Batterie oder eine

unterbrochene Funkverbindung werden

gemeldet.

Stufenweiser Ausbau

möglich

Weil für viele Kunden die Kosten beim

Thema Smart-Home eine entscheidende

Rolle spielen, hat Hager coviva

als modulare Lösung konzipiert, die

flexibel mit den Ansprüchen, Bedürfnissen

und Wünschen des Kunden

mitwachsen kann. So kann in einem

ersten Schritt beispielsweise zunächst

nur die Jalousien-Steuerung im Haus

modernisiert werden, um später dann

die Beleuchtungs- oder die Heizungssteuerung

folgen zu lassen. Aber

genauso gut kann das Haus schrittweise

mit coviva intelligent erschlossen

werden: Zum Beispiel erst das

Wohnzimmer, dann das Schlafzimmer

und später das Kinderzimmer.

Hoher Sicherheits-

Standard

Neben der Flexibilität hat Hager bei

coviva das Thema Sicherheit ebenfalls

ganz groß geschrieben. Denn

auch wenn die meisten Kunden einem

Smart Home generell aufgeschlossen

gegenüberstehen, so befürchten viele

dennoch einen unerlaubten Zugriff auf

Haus + Elektronik 4/2017 31


Smart-Home

Altbauten erhalten einen smarten Touch

Mit Finder-Produkten wird die Gebäudeinstallation in Altbauten

einfach und schnell modernisiert

Finder GmbH

www.finder.de

Gebäudemodernisierungen zielen

darauf ab, mehr Individualität, Komfort,

Flexibilität, Sicherheit sowie Zeit-,

Energie- und Geldersparnisse zu realisieren

– hierbei ist gerade die Lichttechnik

maßgebend. Der Trend geht

vom Austausch altgedienter Leuchtstoffmittel

und konventioneller Taster

hin zu flexiblen Treppenlichtautomaten

sowie zeit- und bewegungsgesteuerten

Lichtsystemen. Finder bietet

hierfür mannigfaltige Produktlösungen,

damit aus dem Altbau ein unkompliziertes

und sicheres Smart Home wird.

Die Treppenhauslicht-Automaten

der Serie 14 von Finder bieten eine

lückenlose Lösung, wenn es um das

Schalten hinsichtlich Anzahl, Variation

und Kombination von nicht dimmbaren

Leuchtmitteln geht. Darüber

hinaus sind die TLA 14.01 und 14.71

für hohe Einschaltströme (120 A –

5 ms) geeignet. Die Schaltvorgänge

spielen sich stets im Nulldurchgang

ab. Dadurch erhöht sich die Lebensdauer

der eingesetzten Leuchtmittel

und der verbauten Kontakte.

Vorwarnfunktion

Der TLA 14.01 besitzt eine Vorwarnfunktion

und birgt aufgrund seines

elektronischen Zeitschaltwerkes bis

zu acht wählbare, zum Teil kombinierbare,

Funktionen: Die Treppenhauslicht-Funktion.

Ein erstmaliges Drücken

initiiert einen Zeitablauf bis zum Ausschalten

des Lichts. Ein erneutes Drücken

des Tasters verlängert die Zeit

der aktiven Beleuchtung. Die Funktion

der vorzeitigen Ausschaltmöglichkeit

kann durch einmaliges Betätigen

des Tasters aktiviert werden. Mit

einer Tastenbetätigung von 5 s kann

die Servicefunktion aktiviert oder beendet

werden, welche dafür sorgt, dass

60 min lang Licht geschaltet wird. Eine

flexible Installation durch universelle

Anschlussmöglichkeiten, oben und

unten, bietet zudem eine vorteilhafte

Installation für Bestandsimmobilien.

Komfortable

Lichtsteuerung

Anwender steuern Licht, Rollläden

u.ä. Applikationen durch einmalige

Eingabe oder autonom mit NFCfähigen

Wochen- und Astrozeitschaltuhren

der Serie 12 von Finder. Dabei

erstellen sie individuelle Zeitkonfigurationen

auf ihrem Android-Smartphone,

via der Finder-Toolbox-App.

Eine Übertragung erstellter oder Auslesen

bereits einprogrammierter Konfigurationen,

das erfolgt über ein einfaches

Auflegen des Smartphones

auf die Zeitschaltuhr. Alle Zeitschaltuhren

sind zudem über einen Joystick

am Gerät selbst bedienbar. Die Astro-

Variante bietet den Vorteil, über Eingabe

von Land und Postleitzahl den

präzisen Sonnenauf- und Sonnenuntergang

zu berechnen. So können entsprechende

Applikationen ohne eigenes

Zutun stets astronomisch genau

geschaltet werden.

Vollautomatische

Steuerung

Die Bewegungs- und Präsenzmelder

der Serie 18 schaffen den Komfort,

Licht weder manuell ein-, noch

ausschalten zu müssen: In Bereichen

ohne Personenaktivität schaltet sich

das Licht automatisch ab, somit gehört

eine nicht ausgeschaltete Beleuchtung

der Vergangenheit an. Die Typen der

Serie 18 sind optional mit einer Bluetooth-,

DALI- oder KNX-Schnittstelle

ausgestattet. Alle Typen sind in einer

Auf- oder Unterputzvariante zur Deckenoder

Wandmontage verfügbar. Dieses

flexible All-in-one Montageset ist optimal

für den Einsatz in Altbauten. ◄

Smarte Bewegungs- und Präsenzmelder mit

Bluetooth-, Dali- oder KNX-Technologie

Treppenhauslichtautomaten der Serie 14

von FINDER sind die Lieblinge der

Wohnungswirtschaft

Zeitschaltuhren komfortabel

per Smartphone via NFC

konfigurieren

32 Haus + Elektronik 4/2017


Smart-Home

Kabellose Energieversorgung im Smart Home der

Zukunft

Bildquelle: Wireless Power Consortium (WPC)

Das Nutzungsverhalten der Konsumenten

in Bezug auf Smartphones und

Tablets hat sich in den vergangenen

Jahren sehr stark verändert. Immer längere

Nutzungszeiten und ein höherer

Energiebedarf führen dazu, dass die

Geräte ständig geladen werden müssen.

Dies lässt sich über kabelloses

Laden einfach und bequem erreichen.

Lademöglichkeiten überall

Autor:

Jörg Hantschel

Global Business

Development Manager bei

Würth Elektronik eiSos

Samsung und Ikea, um zwei führende

Beispiele zu nennen, versuchen den

Endkunden das Leben mit dieser Funktion

leichter zu machen. Lademöglichkeiten

überall im Haus verteilt geben

dem Nutzer die Möglichkeit, jederzeit

sein Gerät zu laden. Auch im öffentlichen

Raum, wie etwa in Bahn, Flughafen,

Hotel und Restaurant, werden

zukünftig immer mehr Ladestationen

angeboten.

Natürlich ist für den Erfolg ein allgemeingültiger

Standard nötig. Um die

kabellose Energieversorgung als Teil

eines Smart Home zu etablieren, müssen

zudem alle im Haus vorkommenden

Energieklassen (1 W bis 2,4 kW) verfügbar

sein. Ladespots für verschiedenste

Geräte – nicht nur Smartphones

– sind im Haus verteilt. Informationen

zum Beispiel über Position

und Zustand der Geräte können über

den Ladespot an ein zentrales Infocenter

gemeldet werden. Die Geräte

können auch von dort aus gesteuert

werden. Zentrale und dezentrale Nutzung

gehen Hand in Hand.

Wireless Power Spots

Sicherheit ist ein wichtiger Aspekt in

unseren Häusern und Wohnungen.

Heute sind Steckdosen mit metallischen

Kontakten und dauerhaft anliegender

Spannung 230 V immer ein

Risiko, speziell für Kinder. Mit Wireless

Power Spots können die metallischen

Kontakte komplett verschwinden,

Energie wird nur geschaltet, wenn

ein Verbraucher angeschlossen ist.

Die im Wireless Power Spot („drahtlose

Steckdose“) vorhandene Elektronik

kann im Smart Home problemlos

durch Sensoren (Temperatur,

Bewegung etc.) ergänzt werden,

um die Vernetzung zu intensivieren.

Außerdem können die Wireless Power

Spots unsichtbar in der Wand oder im

Boden verschwinden. Damit wandelt

sich die herkömmliche Steckdose zu

einer intelligenten Stromquelle, die

auch mit Smart-Home-Sensoren

verknüpfbar ist. Eine leichte Überwachung

und Steuerung der Energiequellen

ist durch die Kommunikation

mit dem Infocenter gegeben und fügt

sich nahtlos in ein Smart-Home-Konzept

ein. Im Badezimmer wird heute

die Energie schon kontaktlos übertragen,

wie zum Beispiel beim „Klassiker“,

der elektrischen Zahnbürste.

Rasierapparate, Bartschneider und

Fön könnten folgen und würden die

störenden Kabel vermeiden und die

Sicherheit gerade im Feuchtbereich

um ein Vielfaches erhöhen.

In unserer Küche sind verschiedenste

Verbraucher (Leistungsklassen von

200 W bis 2,4 kW) auch über kontaktlose

Energieübertragung nutzbar.

Anwendungen wie Wasserkocher,

Brotbackautomat, Mixer, Kaffeemaschinen

oder auch Pfannen können

direkt betrieben werden, ohne eine

wiederaufladbare Batterie als Energieversorger

zu besitzen.

Intelligenz, etwa in Form einer Temperatursteuerung,

kann in das Küchengerät

(Pfanne) wandern und wird das

Kochverhalten grundlegend verändern.

Alle Geräte, die im Einsatz sind, können

an ein Kommunikationssystem

angedockt und auch zentral gesteuert

werden. Die Flexibilität in der Nutzung

wird erhöht. Kochen kann im Arbeitsbereich

beginnen und im Essbereich

fortgesetzt beziehungsweise beendet

werden.

Weitere Anwendungen

Staubsauger- und Rasenmähroboter

sind weitere Anwendungen für kabelloses

Laden im Heimbereich. Hier

ergibt sich im Smart Home neben dem

Sicherheitsaspekt der Vorteil, dass

sich die autonomen Geräte an jeder

Wireless-Power-„Steckdose“ aufladen

können und nicht notwendigerweise

zu einer speziellen Ladestation

zurückkehren müssen. Generell

ist der Wegfall der mechanischen Verbindung

an der Steckdose ein großer

Vorteil, da weitere intelligente Geräte

autonom von Stromquellen betrieben

werden können.

Kabellose Energieversorgung kann

auch bei Fahrzeugen zum Einsatz

kommen. Das Elektroauto hat in der

Garage eine im Boden oder Wand versenkte

Lademöglichkeit, die automatisch

das Fahrzeug lädt, wenn es entsprechend

abgestellt wird. Natürlich

ist auch dieses System in das Smart

Home Konzept integriert.

Im Smart Home können die Wireless

Power Spots in Wänden und Decken

von außen unsichtbar platziert werden.

Sie stehen dann für alle Geräte und

Anwendungen flexibel zur Verfügung,

benötigen keine mechanische Kopplung

und können zentral oder dezentral

angesteuert werden. Dies eröffnet

zum Beispiel auch Kombinationsmöglichkeiten

mit Energy-Harvesting-

Anwendungen, wie den Schaltern von

EnOcean.

Herr Tesla lässt grüßen

Eine Vision, die schon von einigen

Startups (Energous, WITricity) verfolgt

wird, ist die Energieübertragung über

größere Distanzen im Meterbereich.

Hierbei kann die Energiequelle zum

Beispiel in der Zimmerdecke installiert

werden und dann unterschiedlichste

Geräte im Raum gleichzeitig mit Energie

versorgen. Dabei sollte kritisch

angemerkt werden, dass die Einflüsse

auf den menschlichen Körper und die

EMV bei hohen Energien in elektromagnetischen

Feldern dazu heute

noch nicht vollständig erforscht sind.

Um kabellose Lösungen für den Energiebereich

von 1 W bis 2,4 kW im Haus

anbieten zu können, arbeitet das

Wireless Power Consortium an der

Entwicklung von Standards für verschiedene

Energieklassen. So kann

der Einsatz im Smart Home in einigen

Jahren mit Geräten und in der Infrastruktur

Wirklichkeit werden.

Viele neue Möglichkeiten

Der Einsatz von Wireless Power im

Smart Home hat großes Potential, da

sich damit vielfältige Möglichkeiten ergeben,

Energie im vernetzen Haus zur

Verfügung zu stellen und bedarfsgerecht

zu steuern. Sicherheit, einfache

Bedienung und Bequemlichkeit (kein

Fummeln mit Anschluss kabeln jeglicher

Art) passen in das Konzept von

Smart Home.

Würth Elektronik eiSos hat die vielfältigen

Möglichkeiten dieser innovativen

neuen Technologie frühzeitig

erkannt und bietet eine breite Palette

von Sender- und Empfängerspulen

für verschiedene Leistungsklassen

der kabellosen Energieübertragung

schon heute an. ◄

Haus + Elektronik 4/2017 33


Lichttechnik

Human Centric Lighting interaktiv erleben

Das Konzept des Human Centric Lighting ist zentraler Bestandteil zahlreicher

Lichtlösungen bei Glamox

8:00 Uhr 8:30 Uhr

10:30 Uhr 11:45 Uhr

Glamox GmbH

www.glamox.de

Die Abstimmung der Lichttemperatur

und -intensität auf den menschlichen

Tageslicht-Rhythmus und seine

Arbeitsabläufe kann für erhöhtes Wohlbefinden

und bessere Konzentration

sorgen und kommt so auch der Produktivität

zugute. Auf der Webseite

www.glamox.de bietet der norwegische

Leuchtenhersteller nun ein interaktives

Demo, das die möglichen Effekte und

Unterschiede am Beispiel einer klassischen

Büroumgebung anschaulich

erlebbar macht.

Anpassung an den

Tagesrhythmus

Hier kann man nachvollziehen, wie

sich Lichtintensität und Farbtemperatur

mit den einzelnen Arbeitstagphasen

ändern. Vom warmweißen Licht

zum entspannten Tagesstart über

kaltweißes Licht mit höherem Blauanteil

in Phasen hoher Konzentration

bis zur durch Licht eingeläuteten

Entspannung in Mittagspause und

Feierabend, wird hier direkt greifbar,

14:30 Uhr

wie positiv Human Centric Lighting

wirkt. Die sich an den Tagesrhythmus

anpassenden Lichtsituationen

tragen so dazu bei, dass der Arbeitsplatz

als angenehm, flexibel und anregend

wahrgenommen wird – so werden

Effizienz und Leistung gesteigert

und die Bedürfnisse des Einzelnen

bestens berücksichtigt.

Noch umfassender wird das Erlebnis

unter http://glamox.com/de/hcl-demo,

wenn man das Demo auf dem Smartphone

mithilfe eines Virtual Reality-

Headsets betrachtet, um quasi direkt

in die Situation „einzutauchen“.

Anwendungsgebiete

Human Centric Lighting wird nicht nur

im Arbeitsumfeld, sondern auch in

Schulen, Gesundheitseinrichtungen

oder im industriellen Bereich eingesetzt.


34 Haus + Elektronik 4/2017


Lichttechnik

Flicker-free als Gütesiegel für Industrie-

Hallenstrahler

Flimmerfreiheit (flicker-free) in der

LED-Beleuchtung wird im gewerblichen

Bereich immer mehr zum wichtigen

Gütesiegel. Flackern bei Leuchtmitteln

hat unmittelbare Auswirkungen

auf den menschlichen Organismus

und setzt den Körper unter permanenten

Stress. Eine Verschlech terung

der Produktivität und langfristig auch

der Gesundheit sind die Folge.

Mit seinem neuen LED-

Industriestrahler Industry

2.0

setzt Luxstream Maßstäbe und bietet

flicker-free standardmäßig in seinen

Produkten an. Mit Fokus auf Innovation

und Qualität ist Luxstream seit Jahren

Trendsetter im Bereich weicher

Faktoren und sieht

flicker-free als integralen

Bestandteil seines ganzheitlichen

Beleuchtungskonzepts:

„Richtiges Lichtmanagement

erhöht das

Wohlbefinden der Mitarbeiter,

steigert so die Produktivität

und reduziert

Fehlerquoten und Krankheitszeiten“,

so Daniel

San Jocic, Geschäftsführer

der Luxstream GmbH.

Die Flimmerfreiheit des

Industry 2.0 wurde vom

DIAL bestätigt und leistet

so einen wichtigen Beitrag

zur Arbeitssicherheit.

(European Norms Electrical Certification)

Industrieleuchten, Industry

2.0, ist die energiesparende Alternative

zu Quecksilber-Hochdrucklampen

(HQL) und Halogenmetalldampflampen

(HQI), welche eine hohe Effizienz,

Lichtqualität und Arbeitssicherheit

miteinander vereint.

Die ENEC-Zertifizierung beurkundet

die Sicherheit und Normenkonformität

dieser Hallenbeleuchtung hinsichtlich

elektrischer, mechanischer, thermischer,

toxischer, photobiologischer, elektromagnetischer

und sonstiger Gefährdungen.

Mit der D-Kennzeichnung

für Leuchten mit begrenzter Oberflächentemperatur

für feuergefährdete

Betriebsstätten erfüllt der Luxstream-

LED-Hallenstrahler sämtliche wichtigen

Kriterien für die Industrie.

LEDs gelten generell als effizient und

langlebig. In dem Hallenstrahler von

Luxstream kommen SMD-Lumileds-

LEDs zum Einsatz, die eine präzisere

Lichtfarbe und zugleich bemerkenswerte

Lichtwerte bieten. Der aus Aluminiumvollmaterial

gefertigte Kühlkörper

stellt eine optimale Wärmeableitung

sicher und ist somit ein weiteres

Kriterium für die Langlebigkeit des

Luxstream LED-Hallenstrahlers. Zur

einfachen und schnellen Installation

dient eine Einpunkt-Pendelabhängung,

die Installationsarbeiten ohne

großen Zeitaufwand zulässt.

Staub- und spritzwassergeschützte

Konstruktion

Mit ihrer staub- und spritzwassergeschützten

Konstruktion erfüllt die

LED-Industriebeleuchtung die Anforderungen

der Schutzklasse IP65 und

lässt sich in einem großen Temperaturbereich

von -40 bis +55 °C einsetzen.

Die Hochleistungs-LED-Platine

wird dank der Verwendung einer

patentierten Polymethylmethacrylat-

Abdeckung (PMMA) wirksam vor Benzin,

Öl, Säure und Laugen geschützt.

Speziell für die Alureflektoren bietet

der Industriestrahler eine Glasabdeckung

aus Einscheibensicherheitsglas,

kurz ESG an, das seit vielen Jahrzehnten

im Automobilbau bewährt ist.

Durch eine spezielle Wärmebehandlung

besitzt das vorgespannte ESG

eine erhöhte Stoß- und Schlagfestigkeit

und ist unempfindlich gegenüber

großen Temperaturschwankungen.

Im Falle einer Beschädigung zerbricht

beziehungsweise zerfällt es lediglich

in kleinste Teile. Somit besteht keine

Verletzungsgefahr durch Scherben,

wie es etwa bei Standard-Flachglas-

Abdeckungen der Fall ist.

Die LED-Industriestrahler Industry

2.0 kamen bei einem Projekt der TU

Darmstadt zum Thema Industrie 4.0

zum Einsatz. ◄

ENEC-zertifiziert

Luxstream GmbH

www.luxstream.de

Die neue Generation

der ENEC-zertifizierten

Haus + Elektronik 4/2017 35


Lichttechnik

LED - Licht effizient darstellen

LED ist nicht gleich LED

„Der Online-Markt wird von billigen

und teilweise sogar gefährlichen Produkten

überschwemmt.“ So warnte

der VDE wieder in seiner Pressemitteilung

vom 19.7.2017. Bereits im September

2015 haben Untersuchungen

des VDE von LED-Leuchtmitteln aus

den Online-Handel zu alarmierenden

Ergebnissen geführt, was zu der NDR-

Sendung „Lebensgefährliche LEDs auf

deutschem Markt“ führte. Über 80%

der untersuchten Stichproben entsprachen

nicht den gültigen Sicherheitsanforderungen!

Metolight-LEDs werden hingegen für

den professionellen Industriebedarf

gefertigt, sind robust und langlebig

und gefertigt ausschließlich mit hochwertigen,

beständigen Komponenten.

Alle LED-Leuchten und LED-Leuchtmittel

entsprechen den neusten CE-

Normen; viele Modelle haben eine

eigene Produktprüfung durch VDE,

TÜV oder Dekra.

Eigenes Prüflabor

Asmetec prüft 100% der LED-Leuchtmittel

und -Leuchten im eigenen Prüflabor.

Hier gelten die Prämissen für

eine deutsche Qualitätskontrolle nach

deutschen Sicherheitsrichtlinien. Alle

Metolight-LEDs werden auf Funktion,

Lichtfarbe und auch auf elektrische

Sicherheit geprüft. Zusätzlich durchläuft

jede Charge umfangreiche Testroutinen,

wie die Überprüfung und Aufnahme

der elektronischen und phototechnischen

Daten, Schaltzyklentest

bis 100.000 Schaltungen und EMV-

Test nach DIN EN 55015.

Metolight ist eine eingetragene Marke

der Asmetec GmbH. Diese ist nach

DIN EN-ISO 9001:2008 und DIN

EN 14001:2005 zertifiziert und bei

der Stiftung EAR für den Vertrieb

von Leuchtmitteln registriert (WEEE

DE74399040).

Gesundheitsaspekte von

LED-Licht sprechen für die

Umrüstung

LED-Licht hat ein Lichtspektrum von ca.

405 bis 700 nm. Dies bedeutet, dass

LED-Leuchtmittel kein UV-Licht oder

IR-Licht ausstrahlen. Die schädliche

Wirkung von UV-Licht ist hinlänglich

bekannt. Leuchtmittel auf Basis von

Leuchtstoffen oder Metalldampflampen

strahlen einen nicht unerheblichen

Anteil des Lichts im Bereich unter 400

nm (UV-Licht) ab. Leuchtstoff- und

Energiesparlampen haben einen

UV-Anteil von ca. 4%. UV-Licht lässt

Farben ausbleichen, Kunststoffe verspröden,

verursacht Hautänderungen.

Man kennt die Auswirkungen z.B. in

Modegeschäften, wo lange ausgelegte

Waren deutliche Farbunterschiede zu

verpackter Neuware zeigen. Studien

belegen auch, dass UV-Licht aus künstlichen

Lichtquellen zu Haarausfall führen

kann. Diese Gefahren bestehen

bei LED-Licht nicht.

Der hohe Blauanteil im LED-Lichtspektrum

bewirkt die Reduzierung des

Melatoningehalts im Blut. Wir bleiben

länger aufmerksam und wach, weshalb

LED-Beleuchtung am Arbeitsplatz,

im Büro, an Maschinenarbeitsplätzen

oder Werkbänken nicht nur

wegen des helleren Lichts zu besserer

Arbeitsqualität beiträgt. Durch das

flimmerfreie, blaubetonte Licht ermüden

die Augen nicht so schnell und

Kopfschmerzen treten seltener auf.

Metolight-LED-Leuchtmittel entsprechen

der photobiologischen Klasse 0

bis 1 (DIN EN62471), wodurch sichergestellt

ist, dass die Netzhaut beim

direkten Blick in LEDs nicht geschädigt

wird (anders als bei Laserlicht,

der photobiologischen Klassen 3 bis

4). LED-Leuchtmittel enthalten keine

Gefahrstoffe, sind zu 100% RoHS-kompatibel

und leicht recycelbar.

Nicht nur die Gesundheitsaspekte

sprechen für LED, sondern bekanntlich

auch die Energieersparnis: Die

LED-Technik hat sich rasant entwickelt,

Licht-Effizienzen bis über 140 lm/W

und somit Energieklasse A++ sind

heute schon sehr preiswert lieferbar.

LED-Netzteile zur Montage

auf DIN-Hutschienen

Asmetec bietet sehr kompakte und flach

gebaute GLP-LED-Netzteile zur Montage

auf DIN-Hutschinen TS-35/7,5

oder 15 an. Die LED-Netzteile liefern

15, 30, 60 oder 100 W Ausgangsleistung;

die Eingangsspannung kann

zwischen zwischen 180 und 255 V AC

liegen bei 47 bis 63 Hz.

Alle vier Leistungsklassen sind mit 12

oder mit 24 V DC Nennausgangsspannung

verfügbar.

Alle Modelle haben SELV, entsprechen

Schutzklasse II und bieten eine

Auto-Recover-Schutzschaltung, die

bei Überlast, Überspannung und Kurzschluss

am Ausgang anspricht. Eine

LED zeigt den Einschaltzustand an.

Die Netzteile sind geeignet für LED-

Lichttechnik, wie LED-Lampen, LED-

Streifen, LED-Module, LED-Streifen

und andere Verbraucher mit den entsprechenden

Spannungsversorgungen.

• Asmetec GmbH

www.asmetec-shop.de

36 Haus + Elektronik 4/2017


Lichttechnik

Smart Lighting Controller optimiert

das Zusammenspiel IP-vernetzter

Beleuchtungslösungen

Mit der Einführung des Controllers der Generation

2 erhalten die Smart-Lighting-Systeme der euromicron-Tochter

Microsens ein Upgrade der „intelligenten

Vernetzung“: Der Controller steuert die

LED-Leuchte und stellt mit Power-over-Ethernet

die Stromversorgung über das Datennetz sicher,

mit PoE+ sogar bis zu 28 W – und das bei einer

neuen, flacheren Bauform.

Intelligent, sicher, dezentral

Diese drei Eigenschaften kennzeichnen das Lichtkonzept

von Microsens. Mit dem Smart-Lighting-

System bietet Microsens eine dezentrale Beleuchtungslösung

für intelligente Gebäude an. Das

Besondere daran: Standard-Netzwerkkabel dienen

gleichzeitig zur Strom- und Informationsversorgung

für die energiesparende, dimmbare LED-

Beleuchtung. Im Gegensatz zu anderen vernetzten

Lichtlösungen muss keine zeit- und kostenintensive

Installation von Bus-Systemen erfolgen.

Der Smart Lighting Controller

Der Smart Lighting Controller der Generation 2

stellt das Bindeglied zwischen der LED-Leuchte

und der Smart Engine, einer dezentralen Steuerinstanz

im Raum, dar. Er bindet die Leuchte in

das IP-Netzwerk ein und steuert den Datenverkehr

zwischen Netzwerk, Sensoren und Leuchte

intelligent. Der Controller stellt die korrekte Stromversorgung

sicher, indem er die über PoE verfügbare

Betriebsspannung in eine adaptive Energieversorgung

der Leuchte umsetzt. Zudem besteht

die Möglichkeit, einen Smart Sensor an den Controller

anzuschließen, dieser erfasst und überträgt

Daten über Umgebungsparameter (wie Helligkeit,

Temperatur, Bewegung oder sogar Feuchtigkeit) an

die Smart Engine. Auf dieser läuft die Smart Director

App, welche die erfassten Umgebungsparameter

auswertet und Befehle an die entsprechende

Controllereinheit zurücksendet, die daraufhin die

Beleuchtung anpasst. Standardfunktionen, wie

Bewegungssteuerung oder automatisches Dimming

bei Sonnenlichteinfall, sind schon vorinstalliert

und müssen nur noch konfiguriert werden. Für

einzelne Räume lassen sich verschiedene Verhaltensweisen,

sogenannte Szenarien, definieren.

Nimmt der Sensor bestimmte Umweltgegebenheiten

wahr, reagiert das System autark darauf.

Alternativ stehen den Nutzern über ein Gateway

mehrere Möglichkeiten zur Verfügung, die Beleuchtung

nach Bedarf zu regeln, unter anderem über

seinen PC oder mobile Endgeräte.

Auf den Punkt gebracht

Das Smart-Lighting-System ist eine tragende Säule

des Microsens-Geschäftsbereichs Smart Bulding

Solutions, der universellen Gebäudeautomationslösung

über IP. Bei diesem dezentralen Ansatz verfügt

jeder Raum über eine intelligente Steuerungsinstanz,

somit wird eine größtmögliche Skalierbarkeit

erreicht. Das System eignet sich sowohl für

einen einzelnen Konferenzraum als auch für größere

Bürogebäude. An das System können über

entsprechende Gateways flexibel weitere Sensoren

und Aktoren angebunden werden, dies sowohl

drahtgebunden oder per Funk. Dadurch entsteht

eine äußerst flexible und zukunftssichere Automationslösung

für moderne Gebäude.

• Microsens GmbH & Co. KG

www.microsens.de

Haus + Elektronik 4/2017 37


Lichttechnik

Neue Industrie-Pendelleuchte

Das robuste und leistungsstarke Modell Glamox i95-P wurde speziell für wechselnde und

extreme Umgebungstemperaturen in der Industrie und Logistik konzipiert

LED wird die Temperaturregulierung

durch einen festen Kühlkörper aus

eloxiertem Aluminium erreicht, der

in der Mitte der Pendelleuchte platziert

ist. Die klassischen Kühlrippen

wurden bewusst in die Leuchte integriert,

um der i95-P ein markantes

Design zu verleihen.

Schutzklasse IP65

Um die Anforderungen für die Industrieanwendungen

zu erfüllen, ist die

Glamox i95-P zertifiziert für die Schutzklasse

IP65. Die Leuchte ist somit

staubdicht und geschützt gegen Niederdruck-Wasserstrahlen.

Das robuste Modell ist für Umgebungstemperaturen

von -40 bis +60 °C konstruiert.

Die verwendeten hochwertigen

Komponenten sorgen für eine

lange Lebensdauer und einen geringen

Wartungsaufwand.

Die Glamox i95-P ist ab sofort verfügbar.

Das Modell wird standardmäßig

mit einer vormontierten 4 m langen

Leitung geliefert. Die i95P steht mit

einem breitstrahlenden (WB), tief/breitstrahlenden

(MB), engstrahlenden (NB)

und extrem engstrahlenden Reflektor

(XNB) zur Verfügung. ◄

Mit der Glamox i95-P wird eine neue

LED-Industrieleuchte im markanten

Design mit einer hohen Lichtverteilung

vorgestellt, die für eine effiziente

Beleuchtung von Produktionshallen,

Warenlagern, Eingangsbereichen,

Regalgängen sowie Ausstellungsbereichen

geeignet ist. Besonders die

Montage in Gebäuden mit Deckenhöhen

von 10 bis 12 m sind für die Pendelleuchte

kein Problem. Alternativ dazu

kann das Modell als Anbauvariante installiert

werden.

Für Robustheit und Langlebigkeit werden

bei der Glamox i95-P hochwertige

Materialien und Komponenten

verwendet: Das obere Leuchtengehäuse

besteht aus schwarzem Epoxyund

Polyesterpulver beschichtetem

Aluminium-Druckguss. Die Kühlrippen

sind aus schwarz eloxiertem und

stranggepresstem Aluminium gefertigt.

Vier unterschiedliche Reflektoren aus

eloxiertem Aluminium – von breit strahlenden

bis extrem eng strahlenden Varianten

– stehen wahlweise zur Verfügung.

Die Frontabdeckung mit extra

hoher Lichtdurchlässigkeit ist je nach

Ausführung mit gehärtetem Glas (HTG)

oder mit einer Abdeckung aus schlagfestem,

klaren Acryl (CL) ausgestattet.

Gerade in Produktionsstätten oder Hallen

für die Warenwirtschaft müssen die

Mitarbeiter Präzisionsaufgaben sowie

logistische Tätigkeiten in kürzester Zeit

erledigen. Dies erfordert eine hochwirksame

Beleuchtung, die für Produktivität

sowie Sicherheit wichtig ist.

Die Glamox i95-P hat dazu passende

Lumenleistung, die von wahlweise

10.000 bis 20.000 Lumen out reicht

sowie unterschiedlichste Reflektoren

für eine besonders hohe Lichtverteilung.

Die verwendeten LED-Module

sind auf dem modernsten Stand der

Technik und bieten optimales Licht für

unterschiedlichste Einsatzbereiche.

Wirkungsvolles

Wärmemanagement

Glamox GmbH

www.glamox.de

Hochwertig und

lichteffizient

Die leistungsstarken Lumen-Pakete

erfordern eine Konstruktion, die eine

gute Lichttechnik bereitstellt und gleichzeitig

die elektrischen Komponenten

dauerhaft kühlt. Bei der Glamox i95-P

38 Haus + Elektronik 4/2017


Schnellere Ergebnisse in der Lichtplanung

Lichttechnik

Dial hat mit DIALux evo 7.1 eine neue

Version der Lichtplanungssoftware auf

den Markt gebracht. Das Update bringt

entscheidende Neuerungen für einen

schnelleren Arbeitsablauf. In der Konstruktion,

der normgerechten Planung

und der Berechnung ist DIALux evo

nun noch einfacher zu handhaben.

Rechenzeiten verkürzt

Mit dem Update kann der Planer normative

Werte nun leichter nachweisen:

Die Ergebnisse erscheinen während

der Leuchtenplatzierung deutlich

schneller auf der Berechnungsfläche.

So kann der Anwender die

erzielten Beleuchtungsstärken und

Gleichmäßigkeiten bewerten, ohne

eine vollständige Berechnung durchführen

zu müssen.

Anstatt des gesamten Gebäudes, kann

jetzt beispielsweise auch nur ein einzelner

Raum oder eine Lichtszene

zur Berechnung ausgewählt werden:

Dabei wird nur der Raum oder

die Etage berechnet, die in diesem

Augenblick in der Ansicht sichtbar ist.

Werte direkt in 2D- und

3D-Ansicht eingeben

Gleichzeitig ist mit dem Update eine

Verbesserung für die raumbasierte

Konstruktion gelungen. Die Werte

können nun manuell beim Anlegen

von Konturen und Objekten in der 2Doder

3D-Ansicht eingegeben werden.

Mit DIALux evo 7.1 kann jetzt zudem

für Räume und Bereiche der Wertebereich

der lichten Raumhöhe ermittelt

werden. Diese Information ist im

Tool Raumzusammenfassung abrufbar.

Die genauen Montagepositionen

der Leuchten werden im Leuchtenlageplan

dokumentiert. Die Positionierung

einer abgehängten Decke

für diverse Dachkonstruktionen wird

hierüber verbessert.

• Dial GmbH

www.dial.de

LEDDIM SMART – Die smarte Lösung für die Lichtsteuerung

Der LEDDIM SMART von SG Leuchten kombiniert

Leistungsfähigkeit und digitalen Komfort für die

Heimvernetzung. Der LEDDIM Smart ermöglicht

bequem die Lichtsteuerung über Smartphone und/

oder Tablet - Und das ohne den Einsatz kostenintensiver

Gateways!

Bedienerfreundlich

Über die bedienerfreundlich gestaltete SG-App

und die integrierte Bluetooth- Schnittstelle wird die

Verbindung mit Smartphone/Tablet und weiteren

LEDDIM Smart- Dimmern hergestellt. Dabei können

bis zu 40 LEDDIM SMART in einem Objekt

miteinander verbunden werden. Selbstverständlich

ist die manuelle Bedienung des Dimmers

jederzeit möglich.

LEDDIM SMART zeichnet sich aus

durch:

• 400W LED Last

• Komfortfunktionen, wie Timer, coming-home

/ leaving-home,

• feste Dimmwerte einstellbar

• stufenloser Dlmmbereich von 1 -100%

(abhängig vom Verbraucher)

• Tasterschnittstelle für Push-Dim-Funktion

Der Phasenabschnittdimmer ist durch das Zentralscheibenmaß

55x55mm mit anderen Schalterfabrikaten

kombinierbar, hat eine Einbautiefe

von nur 29 mm und im Lieferumfang sind drei

verschiedene Zentralscheiben in weiß enthalten.

• SG Leuchten GmbH

www.sg-leuchten.de/leddim

Haus + Elektronik 4/2017 39


SAT- und Kabel-TV

Kompakt bereit zum Empfang

Televes Deutschland GmbH

televes.de@televes.com

www.televes.de

Nächste Generation von

Einkabel-Multischaltern

Mit den neuen kompakten und kaskadierbaren

Einkabel-Multischaltern

MSU5416 und MSU5216 aus

der Nevo-Switch-Familie von Televes

lassen sich nicht nur neue Gemeinschaftsempfangsanlagen

intelligent

realisieren, sondern auch bestehende

wirtschaftlich von Single- auf

Multi-Tuner-Anwendungen aufrüsten.

Durch dCSS-Technologie können bis

zu 64 (MSU5416) bzw. 32 (MSU5216)

Teilnehmer mit Satelliten- und terrestrischen

Programmen versorgt werden.

Durch Kaskadierung der Multischalter

lässt sich die Anzahl auf bis

zu 256 erhöhen. Die DCFLEX-Funktion

ermöglicht es, die Stromversorgung

der Geräte optimal auf die Installation

abzustimmen sowie wahlweise

von der Stromversorgung einer kaskadierten

Empfangsanlage zu trennen.

Da beide Versionen sowohl die Standards

SCR I (EN 50494) und SCR II

(EN 50607) unterstützen als auch den

sogenannten Legacy Mode, können

sie mit allen Receivern betrieben werden.

Der MSU5216 ist ab sofort verfügbar

und der MSU5416 wird im Herbst

dieses Jahres auf den Markt kommen.

Die Einkabel-Multischalter haben fünf

Eingänge (4 x Sat, 1 x terrestrisch) mit

automatischer Verstärkungsanpassung

und zwei bzw. vier Ausgänge,

über die jeweils bis zu 16 User-Bänder

verfügbar sind. Deren Ausgangsfrequenzen

werden den Teilnehmern

immer fest zugewiesen und lassen

sich am Receiver per DiSEqC individuell

auswählen.

Beide Versionen sind für den Satelliten-Frequenzbereich

von 950 bis

2150 MHz sowie den terrestrischen

Bereich von 47 bis 862 MHz konzipiert.

Der maximale Eingangspegel

liegt im Satelliten-Bereich zwischen

70 und 100 dBµV und im terrestrischen

Bereich zwischen 65 und

110 dBµV (aktiv 70...95 dBµV). Die

Durchgangsdämpfung beträgt 2 dB

bzw. 30 dB. Die Satelliten-Ausgänge

haben eine Kanalbandbreite von 46

MHz und der Ausgangspegel beträgt

84 ±2 dBµV. Der terrestrische Ausgang

hat eine passive Dämpfung von

16 dB und einen Ausgangspegel von

bis zu 87 ±3 dBµV.

Die Einkabel-Multischalter erfüllen die

Anforderungen der Schutzklasse IP20

und haben ein Gussgehäuse, das eine

optimale Schirmung gewährleistet. Aufgrund

der kompakten Abmessungen

von 137 x 120 x 30 bzw. 205 x 120 x

130 mm lassen sie sich platzsparend

montieren. Beide Versionen können

mit einer elektrischen Spannung zwischen

10 und 20 V betrieben werden.

Bei 12 V beträgt der maximale Stromverbrauch

400 mA.

Erweitertes Antennensteckdosen-Programm

Televes hat sein Antennendosen-

Programm um die neue Dreifach-Twin-

SAT-Stichleitungsdose SE33TWIN-

ST erweitert. Diese Dose ist insbesondere

für den Einsatz in Multischalter-

und Sat-Einzelanlagen geeignet,

in denen zwei Receiver unabhängig

voneinander betrieben werden sollen,

etwa um ein TV-Programm anzusehen

und gleichzeitig ein anderes aufzunehmen.

Sie hat zwei getrennte fernspeisefähige

Sat-Ausgänge mit extra langen

(16 mm) F-Buchsen und einen TV/

Radio-Ausgang für IEC-Stecker. Die

geringen Anschlussdämpfungen von

1 dB (Sat 1) bzw. 1,5 dB (Sat 2) sorgen

für eine optimale Signalstärke

über den gesamten Frequenzbereich

(5...2400 MHz). Zu den weiteren Merkmalen

dieser Dose, die mit den gängigen

Abdeckungen vieler Schalterhersteller

kompatibel ist und ein hervorragendes

Preis/Leistungs-Verhältnis

bietet, gehören ein kompaktes

Gehäuse aus verwindungssteifem

Zink-Druckguss, eine leichte Montage

und ein drittes Schlüsselloch für eine

sichere Fixierung.

Durch spreizbarer Krallen kann die

Stichleitungsdose sowohl in Unterputzdosen

massiver Wände als auch

in Leichtbauwänden montiert werden.

Die Krallen lassen sich mittels Schrauben

spreizen und wieder zurückstellen,

wozu ein Akkuschrauber verwendet

werden kann.

Die kompakten Abmessungen des

Dosenkörpers und abgerundete Kanten

an der Kabeleinführung ermöglichen

eine problemlose Führung der

Kabel in der Unterputzdose. Ein steckbarer

Innenleiter und die Kontaktierung

des Außenleiters über eine arretierbaren

Klappschelle gewährleisten

eine sichere elektrische Funktion. ◄

40 Haus + Elektronik 4/2017


SAT- und Kabel-TV

Competence in

Communication

Technologies

Neue kompakte Kopfstellen

Glasklare Signale

bereitstellen

Polytron erweitert die Serie seiner bewährten

und leistungsfähigen Kompakt-Kopfstellen. Die

neuen Modelle PCU 8610 und PCU 8620 setzen

die Signale von acht Satelliten-Transpondern

(DVB-S/DVB-S2) wahlweise in DVB-C- oder

DVB-T-Kanäle um. Die jeweils integrierte Schaltmatrix

erleichtert die Installation. Zusätzlich können

die einzelnen Sat-Ebenen auch direkt angeschlossen

werden, zum Beispiel zur Ansteuerung

einer zusätzlichen Satelliten-Position. So bleibt

die Flexibilität erhalten.

Die Kopfstellen bieten die Möglichkeit, in den

Datenstrom einzugreifen. So können beispielsweise

unerwünschte Programme eines Transponders

entfernt, eine LCN-Zuordnung erstellt und

die Anlage auf anbieterspezifische Daten (NIT –

Network Information Table, ONID – Original Network

ID, TS-ID – Transmitting Subscriber ID) programmiert

werden. Dazu kommt die Vergabe neuer

SIDs (Service ID) über die Remapping-Funktion.

Zudem können alle Modelle der PCU Kompakt-

Kopfstellen-Serien über eine gemeinsame NIT-

Tabelle miteinander kombiniert werden. Die einfache

PC-Programmierung der Kopfstelle über die

USB-Schnittstelle ermöglicht eine schnelle und

zuverlässige Inbetriebnahme der Anlage. Über

die integrierte LAN-Schnittstelle kann zudem eine

Fernwartung eingerichtet werden.

Ob Modernisierung bestehender Anlagen bei Verwendung

der Bestandsverkabelung, oder Neuinstallation

– mit der PCU-Serie werden digitale

Empfangsanlagen auf dem neuesten Stand der

Technik errichtet. Die hohe Qualität der Bauteile

und die durchdachte technische Ausführung,

beispielsweise mit dem temperaturgesteuerten

Lüfter als Teil des Polytron-Longlife-Konzepts,

erhöhen die Lebensdauer der Kopfstelle. Diese

Kopfstellen sind ausnahmslos Made in Germany.

• Polytron Vertrieb GmbH

info@polytron.de

www.polytron.de

Haus + Elektronik 4/2017 41

SMARTSolutions

• Klarer Empfang

durch zuverlässige

und schnelle

Über tragung

• Saubere und

intelligente

Lösungen zur

Inhouse- Verteilung

(Koax, Ethernet,

Powerline)

AXING AG

Gewerbehaus Moskau

Telefon +41 52 - 742 83 00

Telefax +41 52 - 742 83 19

Erfahren Sie

online mehr!

8262 Ramsen

info@axing.com

www.axing.com


Photovoltaik

Thermografie für die Überwachung von

Photovoltaik Anlagen

Im vergangenen Jahrzehnt ist der Markt

für Photovoltaik Anlagen bedeutend

gewachsen. Allein in Deutschland

waren Ende 2016 1,5 Mio. Anlagen

mit einer Nennleistung von 41 GW

installiert. Bedenkt man die Notwendigkeit

der Instandhaltung dieser hohen

Anzahl an Modulen, dann wird auch

klar, dass es effiziente Qualitätskontrolle

braucht. EVT bietet dies mit der

EyeCheck Thermo Wärmebildkamera

und der EyeVision Thermo Software.

Beispielsweise ist die Überwachung

der Solar Anlagen wichtig, um einen

störungsfreien Betrieb zu garantieren.

Dies ist eine grundlegende Voraussetzung

für effiziente Elektrizitätsproduktion,

lange Betriebsperioden

und eine schnelle Amortisierung der

Aktivposten.

EVT Eye Vision Technology

www.evt-web.com

Verschiedene Vorteile

Die Verwendung von Wärmebildkameras

bringt verschiedene Vorteile. Beispielsweise

können Störungen eindeutig

erkannt werden (verglichen mit

anderen Methoden), außerdem können

Kameras auch für Solar Anlagen

verwendet werden, die bereits installiert

und in Betrieb sind. In R&D sind

Wärmebildkameras bereits für die

Überwachung von Solarzellen und

-modulen etabliert. Heutzutage werden

diese Kameras aber nicht mehr

nur in der Laborumgebung gebraucht.

Ungekühlte Wärmebildkameras werden

immer häufiger für die Qualitätskontrolle

von Solarmodulen vor deren

Installation und für die Routinekontrolle

für vorbeugende Instandhaltung

eingesetzt.

Nicht alle geeignet

Nicht jede Kamera eignet sich für diese

Aufgabe. Hier sind einige Voraussetzungen,

die für die Inspektion von Photovoltaik

Modulen mit kristallinen Zellen

oder einer Dünnschichtzelle benötigt

werden und Tipps, welche Kameras

sich dafür am besten eignen. Um

beispielsweise genügend thermischen

Kontrast für die Inspektion von Solar

Zellen zu bekommen, ist eine Solareinstrahlung

von mindestens 500 W/m²

oder mehr notwendig, ca. 700 W/m²

wären wünschenswert. Beeinflussende

Faktoren sind der Standort und

die Wetterbedingungen vor Ort, da

eine niedrige Außentemperatur den

thermischen Kontrast erhöhen kann.

Welche Kamera wäre die

passende?

Tragbare Wärmebildkameras sind

üblicherweise mit einem ungekühlten

Mikro bolometerdetektor ausgestattet,

welcher im Wellenbereich von 8

– 14 µm arbeitet. In diesem Spektralbereich

ist Glas allerdings nicht

transparent. Das bedeutet, dass

die Wärmebild kamera die Wärmeverteilung

direkt an der Glasoberfläche

aufnimmt, während die Wärmeverteilung

auf den Zellen indirekt

gemessen wird. Die Unterschiede

sind meistens eher klein, um diese

sichtbar zu machen ist daher eine

Kamera mit einer Wärmeempfindlichkeit

von ≤ 0,08 K nötig.

Smart Camera für

Thermografie

EVT bietet mit der EyeCheck Thermo

Wärmebildkamera eine Smar t

Camera für Thermografie, welche

für eine stationäre thermografische

Inspektion oder für die Anbringung

an einer Drohne, die über die Solar

Anlagen fliegen kann, angewendet

werden kann. Besonders da

die smarte Wärmebildkamera keinen

PC benötigt, kann sie auch auf

Wunsch als tragbares Gerät modifiziert

werden.

Vision Thermo Software

Die Kamera ist mit der EyeVision

Thermo Software ausgestattet. Dies

bedeutet, dass das System sofort

nach dem Setup verwendet werden

kann. Die EyeVision Thermo Software

kümmert sich um die Temperaturüberwachung.

Sie erlaubt dem

Anwender einen Schwellenwert für

die Temperatur festzusetzen, bei dem

das System einen Fehler feststellen

und eine Meldung an den Anwender

senden soll. ◄

42 Haus + Elektronik 4/2017


Neue Wege bei der PV-Anlagenüberwachung

Photovoltaik

Installateure kennen das Problem: Die PV-Anlage ist installiert und das PV-Monitoringsystem

integriert. Nun steht die Frage im Raum: Wer kümmert sich zukünftig um die Auswertung von

Fehlermeldungen?

Dem Installateur bietet sich dagegen

die Möglichkeit einen festen Kundenstamm

auf- bzw. auszubauen.

Zeitlicher Aufwand

Solare Datensysteme GmbH

www.solar-log.com

In vielen Fällen übernimmt der Kunde

das Ruder und überwacht seine PV-

Anlage selbst, was für ihn aber nicht

immer von Vorteil ist. Schnell wird

bei dieser Variante ein Problem mit

der Anlage zu spät bemerkt, was zu

hohen Ertragsverlusten führen kann.

Alternativ dazu bieten einige Installateure

ihren Kunden einen Service-Vertrag

an, der die Überwachung der PV-

Anlage beinhaltet. Von solch einem

Vertrag profitieren in der Regel beide

Seiten. Der Kunde kann sich entspannt

zurücklehnen, denn der Fachmann

kümmert sich um alles und ist sofort

zur Stelle, wenn ein Problem auftritt.

Jeder Service ist natürlich mit einem

zeitlichen Aufwand verbunden, der

vom Installateur gestemmt werden

muss. In der Praxis heißt das: Eingehende

Fehlermeldungen analysieren

und mögliche Ursachen, wie

z.B. ein ausgefallener String, erkennen

und beheben.

Bei einer geringen Anzahl an überwachten

Anlagen stellt das noch kein

großes Problem dar, doch mit steigender

Zahl steigt auch der Aufwand.

Vor allem die tägliche Überwachung

und Fehlerauswertung beanspruchen

viel Zeit. Einige Anbieter, die sich mit

der Anlagenüberwachung beschäftigen,

bieten den Installateuren hier

Unterstützung an. Wie zum Beispiel

die Solare Datensysteme GmbH mit

ihrem Service Solar-Log WEB-4U.

Ein Expertenteam des Monitoringsystem-Herstellers

übernimmt hier

die PV-Überwachung. Dabei werden

alle eingehenden Fehlermeldungen

analysiert, ausgewertet und

an den Installateur proaktiv weitergeleitet.


Wie ein Installateur mit diesem Service in der

Praxis arbeitet und welche Vorteile das bringt,

beantwortet Reiner Stauss, Geschäftsführer der

ezee Energy GmbH, Fachgroßhandel für erneuerbare

Energien:

In welchem Umfang nutzen Sie den

„Monitoring-Service“?

Wir überwachen rund 1000 PV-Anlagen, davon

lassen wir 350 Anlagen mit dem Solar-Log

WEB-4U überwachen.

Worin bestehen aus Ihrer Sicht die Vorteile?

Unser Service-Team ist oftmals beim Kunden

direkt vor Ort. Dadurch sind die Kapazitäten für

Das aktuelle Interview

das Anlagenmonitoring vom PC aus begrenzt.

Indem wir einen Teil des Monitorings abgeben,

können wir unsere Ressourcen besser nutzen

und Zeit einsparen.

Welche Erfahrungen haben Sie bis jetzt

mit der Fremdvergabe des PV-Monitorings

gemacht?

Wir hatten beispielsweise den Fall, dass eine Überhitzung

des Wechselrichters vorlag. Dieser vermeintlich

kleine Fehler kann schnell zu empfindlichen

Ertragsausfällen beim Kunden führen. Von

unserem Ansprechpartner bei der Firma Solare

Datensysteme erhielten wir umgehend die Meldung,

dass eine Überhitzung des Wechselrichters

droht. Unser Team setzte sich daraufhin mit

dem Kunden in Verbindung und behob den Fehler.

In diesem Fall war der Ventilator defekt und

musste ausgetauscht werden. Dank der schnellen

Kommunikationswege zwischen unserem

Dienstleister, dem Kunden und uns, konnte ein

Ertragsausfall verhindert werden.

In einem anderen Fall war der Konfigurationscheck,

der standardmäßig durchgeführt wird, sehr

hilfreich. Bei der Ersteingabe aller Anlagendaten

in das Portal gab es einen Zahlendreher. Dieser

ist bei der Prüfung durch das Solar-Log WEB-4U

Team sofort aufgefallen und wurde behoben. Wir

bekamen die Information über den Fehler und

dass dieser nun korrigiert wurde. Dadurch mussten

wir uns nicht mit der Fehlersuche beschäftigen

und konnten die eingesparte Zeit anderweitig

nutzen.

Haus + Elektronik 4/2017 43


Photovoltaik

Kampagne „Die Echte Wahrheit“ klärt über

Solarenergie auf

„Solarstrom lohnt sich nicht “, „Solaranlagen sind teuer “ oder „Nachts gibt es keinen

Sonnenstrom“ – solche und ähnliche Aussagen hört man häufig im Zusammenhang mit

Photovoltaik (PV). Dabei sind diese Informationen schlichtweg falsch. Die IBC Solar AG räumt

nun mit unwahren Behauptungen auf.

die Falschaussagen gesammelt und

mit aussagekräftigen Argumenten

widerlegt. Einfache Erklärungen, kurze

Videos sowie Infografiken zeigen die

wichtigsten Fakten und erläutern zum

Beispiel, weshalb sich Solarstrom lohnt

oder wie der Strombedarf auch nachts

mit Sonnenenergie gedeckt werden

kann. So will das Unternehmen in der

Bevölkerung eine breitere Wissensbasis

in Bezug auf die Nutzung von

Photovoltaik schaffen.

Die Kampagne ist auf mehrere Wochen

angelegt und wird neben der Webseite

vor allem in den sozialen Netzwerken

(#DieEchteWahrheit) und durch lokale

Aktionen zum Beispiel in München und

Berlin begleitet. ◄

IBC Solar AG

www.ibc-solar.de

Dabei kommt dem Unternehmen die

Sonne selbst zu Hilfe und bringt „Die

Echte Wahrheit“ ans Licht. Kreative

Aktionen in ganz Deutschland nutzen

die Kraft der Sonne, um die Bevölkerung

über die Vorteile von Solarstrom

aufzuklären. Auf der interaktiven Webseite

DieEchteWahrheit.de werden die

Falschaussagen unmissverständlich

richtiggestellt.

Vorurteile und falsche

Informationen

„Auch nach mehr als 35 Jahren in der

Solarbranche kämpfen wir immer noch

gegen Vorurteile und falsche Informationen.

Obwohl uns längst klar ist, dass

die Solarenergie eine der kostengünstigsten

und nachhaltigsten Möglichkeiten

zur Stromerzeugung ist, ist das

leider vielen Menschen noch lange

nicht bewusst“, sagt Udo Möhrstedt,

Gründer und Vorstandsvorsitzender

der IBC Solar AG. „Die Fehlinformationen,

die sich fest in den Köpfen der

Menschen verankert haben, beruhen

zu großen Teilen auf Unwahrheiten, die

verschiedene Interessengruppen seit

vielen Jahren streuen und immer weiter

verbreiten“, ergänzt Conny Heiler,

Director Brand Management & Communication

bei IBC Solar. „Damit räumen

wir nun im Rahmen der Kampagne

auf.“

„Alle Aktionen haben direkten Bezug

zur Kraft der Sonne, die uns nicht nur

sprichwörtlich dabei hilft, die Wahrheit

ans Licht zu bringen“, so Conny Heiler

weiter. „Die Möglichkeiten der Sonne

sind das zentrale Element unserer Kampagne

und führen Verbraucher spielerisch

an das Thema Solarstrom heran.“

Über kreative Schattenspiele, durchscheinende

Motive oder Anzeigen mit

UV-Lack, deren Botschaften sich nur

im Tageslicht offenbaren, erfährt der

Betrachter, was mit Sonnenenergie

alles möglich ist.

Webseite als Dreh- und

Angelpunkt

Die Webseite DieEchteWahrheit.de ist

Dreh- und Angelpunkt der Kampagne.

Gleich zu Beginn sieht der Besucher,

wieviel Solarstrom eine PV-Anlage

an seinem Standort im Moment des

Besuchs erzeugen würde. Im weiteren

Verlauf der Webseite werden

Aktion Deutschland Hilft

Das starke Bündnis bei Katastrophen

Wenn Menschen durch große

Katastrophen in Not geraten, helfen wir.

Gemeinsam, schnell und koordiniert.

Aktion Deutschland Hilft - Bündnis

deutscher Hilfsorganisationen.

Spendenkonto (IBAN):

DE62 3702 0500 0000 1020 30

Jetzt Förderer werden unter:

www.Aktion-Deutschland-Hilft.de

44 Haus + Elektronik 4/2017


Messtechnik

Präzises Beleuchtungsstärke-Messgerät

Gossen Foto- und

Lichtmesstechnik GmbH

www.gossen-photo.de

Das präzise Beleuchtungsstärke-Messgerät

Mavolux Compact ist in Zusammenarbeit

mit den führenden Kameraleuten

und Beleuchtungstechnikern

der öffentlich rechtlichen Fernsehanstalten

Deutschlands entstanden. Der

Einhandbetrieb lässt Freiraum für die

gleichzeitige Bedienung von Kommunikationsgeräte

oder Fernsteuerungen.

Mittels schwenkbaren Sensor ist die

Anpassung an individuelle Arbeitsbedingungen

möglich, und die Display-

Beleuchtung in der Hold-Funktion

erlaubt das Ablesen im Dunklen. An

der Trageleine hängt das Messgerät

sicher um den Hals, und das mitgelieferte

Neopren-Etui gewährleistet den

Schutz bei Transport.

Alternativ ist das Mavolux Compact

natürlich auch im industriellen Umfeld

bei der Planung und Installation von

Beleuchtungsanlagen, deren Überprüfung

und Überwachung sowie zur

Einhaltung vorgeschriebener Beleuchtungsverhältnissen

einsetzbar.

Das Messgerät ist nach Klasse C

gemäß DIN 5032-7, EN 13032-1 Anhang

B klassifiziert, hat eine hochwertige

Anpassungsfunktion sowie eine Kosinus-Korrektur

und ist für die zuverlässige

Messung von Tageslicht und

allen Kunstlichtquellen einschließlich

LED ausgelegt. Es deckt einen weiten

Messbereichsumfang von 0,1 bis

199900 lx ab und hat eine Genauigkeit

von ±3% ±1 Digit. ◄

Energieeffizienz

Energieverbrauch und -erzeugung

transparent machen durch Erfassung

und Analyse der Profile auch unterschiedlicher

Energiearten.

MEDATEC stellt mit den Datenloggern,

Sensoren und der PC-basierten Auswertesoftware

der LEDAN® - Familie den

kompletten Werkzeugkasten für diese

Aufgabenstellung für Energieversorgung,

Industrie, Gewerbe, Kommunen,

Consulting etc. zur Verfügung.

Neu: Gleichzeitige portable oder stationäre

Registrierung von Verbrauchs-Profilen

(U, I, P, Q, S, cosphi ) mit mehr als

50 Kanälen für Energieverteilungen, einbis

dreiphasig.

www.medatec.com

MEDATEC

Ingenieurbüro für Mess- und Datentechnik

Didierstr. 44 35460 Staufenberg

Tel +6406/91240 Fax +6406/912460


SMS

Messtechnik

Neues Daten-Überwachungssystem

oder LAN-Verbindung an die Software.

Via Web-Browser kann auf die Daten

zugegriffen werden, sofern die Benutzer

über die benötigten individuellen Rechte

verfügen. In Pilotprojekten wurde das

System bereits erfolgreich getestet und

bewährt sich. Dabei flossen auch kundenspezifische

Wünsche direkt in die

Software-Funktionen mit ein.

RMS ist vielseitig

einsetzbar

Das modulare System ist für den Einsatz

in Labors, Reinräumen, der Produktion

und im Lager der Lebensmittel-

Eine einfache flexible

Rotronic, Schweizer Anbieter von Produkten

Lösung

und Pharma-Industrie geeignet und

für die Messung von Feuchte,

Temperatur, CO 2 und Differenzdruck

entwickelte das neue Rotronic

Monitoring System (RMS). Das Überwachungssystem

kontrolliert, dokumentiert

und visualisiert alle gewünschten

Messdaten in einem System und stellt

diese dem Benutzer in gewünschter

Form zur Verfügung. Die Daten können

unabhängig vom Standort jederzeit

via PC, Tablet oder Smartphone

abgerufen werden. Das System bietet

höchste Flexibilität, kann vielseitig

statt viele unterschiedliche und komplizierte,

das ist das neue Rotronic

Monitoring System (RMS). Das ganzheitliche

Überwachungssystem RMS

speichert zuverlässig alle Messdaten

während 7x24h an 365 Tagen im Jahr,

in einem System, auf das der Anwender

jederzeit zugreifen und die Daten

in beliebiger Form abrufen kann. Herzstück

des Systems ist die Server-Software

mit Datenbank, diese zeichnet

alle Daten auf und alarmiert bei Grenz-

überwacht auch zuverlässig alle Daten

in der Gebäudetechnik, der Industrie,

in Museen, Archiven oder während

eines Transports. Datenlogger zeichnen

lückenlos sämtliche Daten mittels

Sensoren auf und überwachen diverse

Parameter, wie zum Beispiel Feuchte,

Temperatur, Taupunkt oder Türkontakte.

Fremdgeräte und bereits bestehende

Systeme können einfach eingebunden

werden, damit ist RMS hoch flexibel

und lässt sich ohne Probleme jederzeit

erweitern. Fehlermeldungen oder

eingesetzt Rotronic werden Monitoring und ist einfach System wertüberschreitungen. RMS: Server or Die cloud Datenlog-

solutions Warnungen verschickt das System mit-

zu bedienen.

ger schicken die Messwerte per Funk- tels Sprachanruf, E-Mail oder SMS.

RMS hat eine grosse

Reichweite und ist sicher

Egal ob der Nutzer im Ausland an

einer Tagung oder an einem Meeting

in der Schweiz ist, der Zugang auf

die Echtzeit-Daten ist immer gewährleistet.

Die Steuerung und Überwachung

kann jederzeit via PC, Mac,

Tablet oder Smartphone vorgenommen

werden. Das gibt Sicherheit und

spart auch Kosten. Dank der Server-

Datenbank und der Server-Software

ist eine hohe Verfügbarkeit der Daten

garantiert, zudem ist die Datensicherheit

durch https-Protokolle gewährleistet

– unabhängig von Standort oder

Endgerät. Die Möglichkeit die Daten

zu verschlüsseln besteht.

RMS erfüllt sämtliche

regulatorischen

Anforderungen

Das neue Rotronic Monitoring System

erfüllt sämtliche regulatorischen Anforderungen

von GxP, FDA Annex 11 und

21 CFR 11. Die Installation ist dank der

Rotronic-Profis einfach und unkompliziert.

• Rotronic Messgeräte GmbH

www.rotronic.com/de-de/

rms

RMS cloud / Private RMS cloud

Hosted software / database

Internet

Production and/or storage site

Router

LAN

Ethernet

Firewall

Firewall

Local RMS server

Local software /

database

Wireless

Gateway

Firewall

Mobile network

Smartphone

Ethernet

Mini logger

Wall

logger

Wireless

input

module

Wireless

output

module

Service provider

Phone alarm

Local client

Remote site

DIN rail

logger

Wall

logger

Input

module

Output

module

Alarming

Wireless client

@

Router

RMS extension

for Rotronic devices

Tablet PC

CRP5

PF4

HF5

HL-NT

Local client

Smartphone

x y z

RMS converter

for 3rd-party devices

m A

V

Wireless client

Tablet PC

Smartphone

WiFi

868 MHz

RS485

Network

Various

digital

sensors

Ethernet

devices

IP cameras

50006E/2017-04


Jetzt Neu!

Elektronik & Zubehör

Katalog 2018

Voll mit Elektronik und

Zubehör für Profi,

Hobby und Freizeit!

• Bauteile

• We

rks

tatt

• Stromversorgung

• Magnete

• Licht

• Überwachung

• Aufb

ewahrung

... gleich

anfordern!

Tel: 07229 - 182998

Sintron Vertriebs GmbH - Elektronik Import & Export · Südring 14 · 76473 Iffezheim

Tel.: 0 72 29 - 18 29 0 · Fax: 0 72 29 - 18 29 99 · info@sintron.de

www.sintron.de


Ihr Lieferant für zuverlässige Empfangstechnik

NEU: Kopfstellen-Installation ganz entspannt!

PCU 8000 jetzt auch mit Eingangsverteilfeld erhältlich

8x

4x8

MATRIX

NIT

PID

8x

Die neuen kompakten HDTV-Kopfstellen der PCU 8600 Serie setzen die

Signale von acht Satelliten-Transpondern wahlweise in DVB-C- oder

DVB-T-Kanäle um.

Die Installation der Kopfstellen ist jetzt noch einfacher und schneller

dank 4 in 8 Schaltmatrix. Der breite Funktionsumfang der PCU-

Kopfstellen-Serie ist auch hier gegeben.

Qualitäts-Antennendosen

mit TIGER KRALLEN

Beste Verbindung für zuverlässige und

hochwertige Verteilsysteme

Green Line Multischalter

Energieeffiziente Standalone- und Kaskadenmultischalter

zur Verteilung von 4, 8, 12 oder 16

SAT-Ebenen und terrestrischen Signalen.

integrierte Verstärker kompensieren

Kabeldämpfung

Umschaltkriterien 14/18 V, 0/22 kHz,

DISEqC 2.0

hohe Rückflussdämpfung

hohe Entkoppelung der Ebenen

HDMI

DVB-C/T Modulator

POLYTRON-Vertrieb GmbH

Postfach 10 02 33

75313 Bad Wildbad

Tiger-Sicherheitskrallen

Krallen zur Montage

100 % verletzungssicher

versenkt.

Ausgefahren sicherer,

zentrierter Halt.

Tel. + 49 (0)7081 / 17 02-0

Fax + 49 (0)7081 / 17 02-50

Eigene Inhalte einspeisen mit HDM 1 ULS.

Der Modulator wandelt 1x HDMI in wahlweise

DVB-C oder DVB-T.

HD Signale bleiben vollständig erhalten.

Zum Hinzufügen von HDMI-Inhalten

in ein DVB-C/T-Verteilnetz.

1080i/p, 720i/p

E-Mail: info@polytron.de

www.polytron.de

Hurra! Ihre Datei wurde hochgeladen und ist bereit für die Veröffentlichung.

Erfolgreich gespeichert!

Leider ist etwas schief gelaufen!