02 September Sportclub Aktuell 2017

clubsport

SPORTCLUB

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AKTUELL

DIE VEREINSZEITSCHRIFT / NR. 2 SEPTEMBER 2017

Jubiläumsausgabe der

Stadtlerolympiade als

Teil des Sportfestivals

(S.18-19)

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Functional Training:

Ganzheitliches Workout in der Therme Meran

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Nur viel Gewicht bringt viel Kraft - das galt

lange als Mantra im Fitness-Training. Damit

ist jetzt Schluss: Das funktionale Training

hat für ein Umdenken im Kraft-Workout gesorgt.

Statt an Maschinen isolierte Bewegungen

zu trainieren wird beim funktionalen

Training der gesamte Körper zum Trainingsgerät.

Bei dreidimensionalen Übungen wie

Ausfallschritten, Kniebeugen und Sprüngen

muss die eigene Bauch- und Rückenmuskulatur

den Rumpf stabilisieren. Dabei werden

mehrere Gelenke und Muskelgruppen gleichzeitig

beansprucht - mit einem entscheidenden

Vorteil: Der Körper wird als Ganzes gestärkt

und nicht nur in Teilen optimiert. Die

Trainer des Fitness Center Therme Meran

wurden an der Functional Training School

von Guido Bruscia ausgebildet und sind von

der Methode überzeugt. Fitness Leiter Andrea

Tuti erklärt: „Beim Functional Training

geht es nicht nur um ästhetische Resultate,

sondern wir verbessern viele athletischen

Fähigkeiten: Kraft, Stärke, Balance, Koordination,

Beweglichkeit, Gleichgewicht und

Ausdauer. Ein optimales Training für einen

rundum gesunden Körper.“

Functional Training im Fitness Center Therme Meran:

MO + FR im Thermenpark: 10:30 und 17:00

DI + DO im Thermenpark: 19:30

DI + DO im Fitness Center: 06:45

MI im Fitness Center: 17:15


SPORTPANORAMA

Sportmedizinische

Untersuchungen

Seit dem 15. August werden die sportmedizinischen

Untersuchungen für alle

Inetressierten aus dem Gesundheitsbezirk

Meran (Krankenhaus Meran und Krankenhaus

Schlanders) nicht mehr über

Meran, sondern über das Sekretariat der

Sportmedizin Bozen abgewickelt. Die

entsprechende Visite erfolgt allerdings wie

bisher in den Krankenhäusern von Meran

oder Schlanders.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, sich für

die Untersuchung vorzumerken:

• persönlich im Dienst für Sportmedizin

in der Marienklinik in Bozen,

Claudia-de-Medici-Str. 2

• oder telefonisch unter 0471 435630

(Montag-Freitag von 9.00 - 13.00

Uhr)

• oder mittels E-Mail an die Adresse:

med-sportBZ@sabes.it

SCM Aktuell Nr. 3

erscheint Anfang Dezember.

Redaktionsschluss für die

Beiträge der Sektionen ist

Donnerstag, 23.11.17.

Zum Titelbild:

Die Meraner Stadtlerolympiade,

in all ihrer Vielseitigkeit,

begeistert mehrere Generationen

zum Sporttreiben.

In diesem Heft

Volker Müller geehrt:

VSS-Trainer des Jahres 2017

Seite 5

Spiel-Sport-Spaß-Wochen:

Beim Sport Freunde finden

Seite 11

Seite 10

Laufabenteuer im Norden:

Spitzbergen-Halbmarathon

Stadtlerolympiade:

Großes Meraner Sportfest

Seite 18-19

Editorial

3

Für einen Sportverein

beginnt

das „Neue Jahr“

in den allermeisten

Fällen Anfang

September, wenn

nicht schon im

August. In allen

Sektionen wird wieder regelmäßig trainiert,

und es starten die Meisterschaften

der Mannschaftssportarten. Für den SC

Meran hat diese neue Saison mit einem

großen Sportfest begonnen, das sich die

Stadt Meran zu ihrem 700. Geburtstag

geschenkt hat. Der SCM hat mit der 25.

Stadtlerolympiade seinen Teil zum guten

Gelingen beigetragen. Es ist mir daher ein

Anliegen, allen Helferinnen und Helfern

der SCM-Sektionen auch auf diesem Weg

zu danken. Ohne den ehrenamtlichen

Einsatz aller Sportbegeisterten gäbe es unsere

Stadtlerolympiade nicht.

Ein großer Dank geht auch an einen

Mann, der ein Vierteljahrhundert lang

den Schwimmsport im SCM geprägt hat.

Unzählige Talente hat Volker Müller zu

tollen Leistungen geführt und dabei immer

darauf geachtet, dass die Burschen

und Mädchen die Freude an ihrem Sport

nicht verlieren. Für den SCM war es eine

Ehre, ihn als Trainer zu haben. Mit 1.

Oktober wird Volker das Traineramt der

SCM-Sektion Schwimmen abgeben. Damit

geht eine Ära zu Ende und ein – gewiss

nicht leichter – Neubeginn steht dem

Schwimmsport in unserem Verein bevor.

Dass er seine Zeit beim SCM als VSS-

Trainer des Jahres beschließen kann, gibt

uns Gelegenheit, herzlich zu gratulieren

und Volker mehr als nur einige Zeilen in

diesem Heft zu widmen.

Einen guten Start in die

neue Saison wünscht

euch allen

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SPORTPANORAMA

5

Namen & Nachrichten

Große Ehre für Volker Müller

Die VSS-Trainer des Jahres kommen aus Brixen und Meran

Zum 13. Mal hat der Verband der Sportvereine

Südtirols (VSS) die Trainer des

Jahres gewählt. Bei den Frauen fiel die

Wahl auf die Tanzlehrerin Carmen Niederkofler

vom SSV Brixen, bei den Männern

ging die Ehre an Schwimmtrainer

Volker Müller vom SC Meran. Seit 27

Jahren leitet er die Sportgruppen des

SCM. Die Auszeichnungen überreichten

VSS-Präsident Günther Andergassen

und Sportlandesrätin Martha Stocker

Der WM-Titel war zum Greifen nah,

am Ende gab es Silber für Italiens U17-

Team. Doch die Endspielteilnahme sicherte

den „Azzurrini“ die Teilnahme an

der Jugend-Olympiade 2018 in Argentinien.

Das ist mehr als nur ein Trostpreis.

Im Kader standen – wie schon 2016 in

Portugal – die beiden SCM-Spieler Max

Prantner und Alex Freund. Beide hatten

großen Anteil am erfolgreichen Turnierverlauf.

Die WM fand heuer auf der afrikanischen

Insel Mauritius statt.

Mit dem klaren 2 zu 0 über Russland sicherten

sich die „Azzurrini“ den Platz im

Finale. Gegner war Spanien, die einzige

Mannschaft, gegen die Italien im Turanlässlich

der Mitgliederversammlung

in Bozen. Erstmals wurde diese VSS-

Wahl im Jahr 2004 durchgeführt. Dem

SC Meran wurde diese Ehre seither dreimal

zuteil. Allerdings ist Volker Müller

der erste SCM-Trainer des Jahres (Portrait

Seite 8/9). Seine Vorgängerinnen

heißen Sabine Erckert (Sektion Turnen

Mädchen) und Barbara Kessler (Sektion

Yoseikan Budo), die 2007 bzw. 2012 zu

Trainerinnen des Jahres gewählt wurden.

Die VSS-Trainer des Jahres 2017:

Carmen Niederkofler (SSV Brixen) und

Volker Müller (SC Meran)

U17-Beach Handball-WM auf Mauritius

Silber für Max Prantner, Alex Freund und Co. / Für Jugend-Olympiade 2018 qualifiziert

nierverlauf denkbar knapp (24:25 und

29:30) verloren hatte. Auch im Finale

war Italien ein ebenbürtiger Gegner. Die

erste Halbzeit gewann Spanien 27 zu 24.

In der 2. Hälfte drehten Prantner, Freund

und Co. den Spieß um und gewannen 24

zu 18. Also musste das Shoot-out über

Sieg oder Niederlage, Gold und Silber

entscheiden.

Da hatten die Spanier die besseren Nerven,

gewannen 8 zu 6 und damit den

Weltmeistertitel. Für die zwei jungen

Meraner Handballer und ihre Mannschaftskameraden

geht das Beach Handball-Abenteuer

also weiter: 2018 in Buenos

Aires.

Voller Einsatz auf afrikanischem Sand.

Italiens U-17-Handballteam mit Max Prantner (hinten, 2. v.l.) und Alex Freund

(vorne, 1. v.r.).


6 SPORTPANORAMA

Namen & Nachrichten

Abschied von Christine Premstaller

Der SCM trauert um ehemaliges Vorstandsmitglied

Christine Premstaller †

Ende August erhielt der Sportclub Meran

die Nachricht vom überraschenden Ableben

des ehemaligen Vorstandsmitgliedes

Christine Premstaller. Im Bereich der

Buchhaltung war die frühere Mitarbeiterin

des SCM nicht wegzudenken und

brachte sich im Vorstand als auch als Protokollführerin

bei den Sitzungen mit ein.

Dass ihr der Sportclub Meran am Herzen

lag, spiegelte sich nicht nur in der langjährigen

Mitgliedschaft, sondern auch in

der tatkräftigen Unterstützung bei den

zahlreichen Sportveranstaltungen wieder.

So packte sie bei der jährlichen Meraner

Stadtlerolympiade und beim Internationalen

Kanu Slalom mit an, wo immer

Hilfe benötigt wurde.

Eine besondere Liebe entwickelte sie zur

Sektion Ski Alpin. Sie war als Torrichterin

im Einsatz, unterstützte die Organisatoren

beim Seilrennen und war selbst

leidenschaftlichen Skifahrerin. Somit war

es wenig verwunderlich, dass diese Leidenschaft

auch den beiden Söhnen Georg

und Andreas weitergegeben wurde.

Christine Premstaller hätte am 22. September

ihren 76. Geburtstag gefeiert.

Der Sportclub Meran bedankt sich für

die wertvolle Zeit und ihren unermüdlichen

Einsatz und drückt der Familie der

Verstorbenen sein aufrichtiges Mitgefühl

aus.

„Fausto“ Desalu verpasst WM-Norm

Stars und SCM-Nachwuchs messen sich beim 2. Sprintmeeting in Meran

Der Star des 2. Internationalen Meraner

Sprintmeetings im Meraner Combi-Stadion

war Italienmeister Eseosa “Fausto”

Desalu, der die 200m in starken 20“77

für sich entscheiden konnte. Der 23jährige

„Azzurro“ mit nigerianischen Wurzeln

war am Abend zuvor noch in Montecarlo

mit der italienischen Sprintstaffel im Ein-

satz. In Meran wollte er die WM-Norm

für London (20“44) schaffen. In Meran

fand er ideale Bedingungen vor. Bei 28

Grad und Windstille setzte sich Desalu

mit guten 20“77 durch. Für die WM-

Qualifikation reichte diese Zeit aber

nicht. Zweiter wurde Federico Raguni

(CUS Palermo) in 21“33. Über 100m

ging Raguni als Topfavorit an den Start,

wurde aber wegen eines Fehlstarts disqualifiziert.

Bei den Damen feierte Annalisa Spadotto

Scott (Bracco Milano) wie schon

im Vorjahr einen Doppelsieg. Spadotto

Scott gewann die 100 m (12“09) und die

200m (24“14).

Auch einige SCM-Athletinnen durften

sich in Szene setzen. Maia Gamper (16)

belegte als beste Südtirolerin im 100m-

Lauf den 6. Platz (13“03). Sie war mit ihrer

Zeit aber nicht ganz zufrieden, denn

Maia lief heuer schon 12“77. Grund zur

Freude hatten die zwei erst 13jährigen

Sprinthoffnungen Anja Mair und Milla

Moeseneder. Beide liefen über 60m eine

persönliche Bestzeit (8“60 und 8“65).

SCM-Sektionsleiter Alfred Ladurner inmitten der Stars des Sprint-Meetings,

Eseosa Desalu (2. v.r.) und Federico Raguni (2. v.l.).

Maia Gamper mit der zweifachen Siegerin

Annalisa Spadotto Scott.


SPORTPANORAMA

7

Sport-Spiel-Spaß-Wochen

Sport schnuppern – Freunde finden

100 Kinder „stürmen“ die Sommersportwochen des SC Meran

Bei der Abschlussfeier der diesjährigen Sport-Spiel-Spaß-Wochen waren die Kinder und Eltern mit Leib und Seele dabei.

Kinder sind neugierig, interessiert und

haben einen natürlichen Bewegungsdrang,

den sie in der heutigen Zeit oft

nicht ausleben können. Diesen Anforderungen

werden die jährlichen Sport-

Spiel-Spaß-Wochen des Sportclub Meran

gerecht, welche in zwei Turnussen im August

abgehalten werden.

Viele unterschiedliche Sportarten wurden

den Teilnehmern unter der fachgerechten

Betreuung der ausgebildeten

Sportlehrer Helga Holzner, Christian

Herz, Lisa Ortner, Stefanie Zöschg und

Simon Oberprantacher angeboten. Dass

dabei neue Freundschaften entstanden,

versteht sich von selbst.

Auch 2017 wurde darauf geachtet, die

verschiedensten Sportstätten und Disziplinen

einfließen zu lassen: Kanu fahren

und Schwimmen im Lido, Eislaufen in

Hoch hinaus ging es im Ötzi-Ropepark

im Schnalstal.

der Meranarena, Klettern in der Rockarena

und im Hochseilgarten, Yoseikan

Budo in der Yoseikan-Halle sind nur einige

davon.

Der Tagesausflug in den Ötzi Rope Park

im Schnalstal stieß auf große Begeisterung.

Vor allem der Gleichgewichtssinn

und die Kletterfähigkeiten wurden an

diesem Tag geschult. Nach getaner „Arbeit“

amüsierten sich Teilnehmer als auch

Betreuer beim abschließenden Grillfest.

Damit die jungen Teilnehmer auch bei

Kräften blieben wurde in diesem Jahr das

Liebeswerk Meran für die Verköstigung

(Mittagessen) beauftragt. Zudem stand

den Kindern der Spielplatz des Liebeswerk

zur Verfügung.

Weiters gilt es auch allen Sponsoren zu

danken, welche diese Sportinitiative

überhaupt möglich machten. Ein aufrichtiges

„Vergelt’s Gott“ an die Südtiroler

Volksbank, den Milchhof Meran,

die Obstgenossenschaft Cafa Meran, die

Unternehmen Alperia, Nägele und Obst

und Gemüse Pichler Maximilian sowie

die Konditorei König. Der SCM hofft,

auch im nächsten Jahr wieder alle Projektpartner

dabei zu haben.

Viel Geschick und Gleichgewicht waren

beim „Paddeln“ gefordert.

Ehrung für Peter Blaas

Special-Olympics-Weltmeister erhält weitere Auszeichnung

Der zweifache Medaillen-Gewinner bei

den Special Olympics World Winter

Games in Schladming Peter Blaas wurde

im Rahmen einer Feier von der Stadtgemeinde

Meran geehrt. Bürgermeister Paul

Rösch sowie Stadträtin Gabi Strohmer

ließen es sich nicht nehmen, Peter Blaas

persönlich in Empfang zu nehmen und

ihm ihre Wertschätzung auszudrücken.

Nicht nur die herausragenden Leistungen,

sondern auch die starke Vorbildfunktion

des Wahl-Meraners wurden dabei

unterstrichen. Peter Blaas ist Mitglied

der SCM-Sektion MMB und nimmt zu-

sätzlich zum Skitraining am Schwimmund

Badminton-Training teil.

Freuten sich gemeinsam (v.l.): Sportstadträtin

Gabi Strohmer, SCM-Sektionsleiter

Hansjörg Elsler, Peter Blaas, Bürgermeister

Paul Rösch und Maria Larcher


8 SPORTPANORAMA

Im Porträt

Der Mann, der aus dem Osten kam

Dr. Volker Müller - von Leipzig nach Meran / Seit 1990 Trainer der SCM-Sektion Schwimmen

Seit nunmehr knapp zwei Jahrzehnten

trainieren die Schwimmerinnen und

Schwimmer des SC Meran in der Meranarena.

1998 endete das Ballon-Zeitalter.

Der „Ballon“ – eine 1985 errichtete

Presslufthalle – überspannte das mittlere

Schwimmbecken im Lido und ermöglichte

es den Jugendlichen, auch während

der kalten Jahreszeit zu trainieren. Damals

wie heute hieß der Trainer Volker

Müller. Der Sportwissenschaftler und

Sportlehrer aus Salzwedel (Sachsen-Anhalt)

hat ein Stück Meraner Schwimmsportgeschichte

geschrieben.

2016 musste er als Lehrer an der Landesberufsschule

für Gastgewerbe „Savoy“ in

Meran in Pension gehen. Auch die Führung

der SCM-Sektion Schwimmen als

Sektionsleiter gab er ab. Aber nach wie

vor ist Volker mit Begeisterung Trainer

und führt Kinder und Jugendliche über

das Schulschwimmen – nicht nur, aber

auch – zum Wettkampfschwimmen.

Im Frühjahr wurde ihm eine späte, aber

längst verdiente Ehre zuteil: VSS-Trainer

des Jahres (siehe Bericht S. 5).

Eine Ära beginnt

Es war Freitag, der 13. Juli 1990, an dem

alles begann. Ein Datum, das nichts Gutes

verhieß, und so passte es auch, dass

Volker Müllers Fahrt in den Süden von

unvorhergesehenen Schwierigkeiten begleitet

wurde. Am 13. 7. 1990 stürzte

nämlich die Autobahnbrücke bei Kufstein

ein und legte – für Monate – den

Verkehr lahm. Volker Müller traf ziemlich

spät in Meran ein, aber früh genug,

um bei der Pressekonferenz dabei zu sein,

die für den SCM-Schwimmsport eine

neue Ära einleiten sollte.

Schwimmtrainer Volker Müller

Sektionsleiter Siegfried Unterberger hatte

den Kontakt zum SC DHfK (Sportclub

Deutsche Hochschule für Körperkultur

und Sport) Leipzig hergestellt und Volker

Müller – Trainer beim SC DHfK Leipzig

– nach Meran gelotst. An der Pressekonferenz

nahm mit der heutigen ZDF-

Sportmoderatorin Kristin Otto auch eine

der bekanntesten und erfolgreichsten

Schwimmerinnen aus DDR-Zeiten teil.

Ihr gehörte an diesem Tag die Aufmerksamkeit,

aber die eigentliche Hauptperson

war der Herr neben ihr: Volker Müller.

Vier Wochen sollte er bleiben und der

vom Duo Unterberger/Luciano Nilo

geführten Sektion Know-how vermitteln.

Während des Aufenthaltes in Meran

erreichte Müller die Nachricht, dass

der Stellenabbau beim DTSB auch ihn

betroffen hatte. Siegfried Unterberger

überredete den Sportlehrer zum Bleiben.

„Viel Überredungskunst brauchte es

nicht,“ erinnert sich Müller an jene bewegte

Zeit. Eine neue Zeit brach an für

den SCM-Schwimmsport, sportlich wie

organisatorisch. Ab 1998 stand dann die

Meranarena zur Verfügung, und längst

war es für die SCM-Schwimmer/innen

„normal“, Trainingslager im Ausland abzuhalten

oder an großen Wettkämpfen

auch im Ausland teilzunehmen.

Das Erfolgsgeheimnis

2001 übernahm Müller nach Unterbergers

Ausscheiden auch die Führung der

Sektion. Erst 2016 gab er diese ab. Wie

viele Trainingsstunden, wie viele -Schützlinge,

wie viele Erfolge – all das lässt sich

in Zahlen kaum erfassen. Ein allgemein

gültiges Erfolgsgeheimnis gebe es nicht,

meint Müller, aber: „Es braucht viel persönliches

Engagement und eine klare Linie.

Die Burschen und Mädchen müssen

wissen, woran sie sind. Der Kontakt zu

den Eltern ist sehr wichtig. Der Spaß und

die Freude, die eigenen sportlichen Leistungen

zu verbessern, darf nie verloren

gehen.“

1990 – 2017, mehr als ein Vierteljahrhundert

ist vergangen, eine neue Zeit angebrochen.

Was hat sich geändert? „Alles

und nichts,“ lacht Müller. „Schon immer

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SPORTPANORAMA

9

Inmitten seiner Schützlinge fühlt sich Volker Müller am wohlsten.

Bozen: Bei der Wahl zum VSS-Trainer des Jahres.

gab es einen Bruch, wenn die 13- oder

14-jährigen von der Mittelschule auf die

Oberschule wechselten. Es gab früher

gute und weniger gute Jahrgänge, und es

gibt sie heute.“ Im ersten Halbjahr 2016

gelang es, rund 50 Kinder vom Schulschwimmen

für den Verein zu gewinnen.

An Nachwuchs mangelt es also nicht.

Woran dann? Der erfahrene Trainer muss

nicht lange nachdenken: „Wir bräuchten

mehr Trainer und mehr Übungsleiter für

unsere Wettkampfschwimmer. Und ein

bisschen mehr Flexibilität. Wir haben

beispielsweise eine Nachmittagstrainingseinheit,

bei der das Becken praktisch leer

ist. Diese Einheit deckt sich nämlich mit

dem Nachmittagsunterricht in der Schule.

Überhaupt sind die Kinder heute viel

mehr beansprucht, was schulische und

außerschulische Aktivitäten angeht.“

Volker Müller verabschiedet sich mit

dem Hinweis, dass er zum Schulschwimmen

muss. Einige Dutzend Kinder warten.

Vielleicht ist ja wieder das eine oder

andere Talent dabei, und wenn dann

noch gute Wettkampfschwimmer nach

ihrer aktiven Laufbahn ihre Erfahrung als

Trainer oder Übungsleiter zur Verfügung

stellen, dann wäre Volker Müller einfach

nur zufrieden. So zufrieden, wie wenn er

von der nächsten Italienmeisterschaft erzählt,

an der wieder vier seiner Schützlinge

teilnehmen.

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10 SPORTPANORAMA

SCM intern

Klausur auf Meran 2000

SCM-Vorstand bespricht aktuelle Fragen

Die SCM-Klausur

war eine gute

Gelegenheit,

Fulvio Melles (2.

v. r.) Geburstag zu

feiern. Da durfte

die Geburtstagstorte

natürlich nicht

fehlen.

sollen folgen.

Die Stadtlerolympiade wurde heuer im

Rahmen des „MeranOSportfestival“ zur

Feier „700 Jahre Stadt Meran“ ausgetragen.

Die Veranstaltung fand Anfang

September statt. Bei der Klausur wurden

letzte Details besprochen.

Nach rund fünf Stunden war die Arbeitssitzung

zu Ende. Einige Teilnehmer wollten

den Tag sportlich ausklingen lassen:

Verena Leiter, Walter Weger und Alexander

Rieder machten noch einen „Umweg“

zum Gipfel des Ifinger.

Neues Statut

Änderungen genehmigt

Das neue Vereinsheim, organisatorische

Fragen zum Ablauf der Stadtlerolympiade

oder das Handbuch für die Sektionen

waren nur einige Themen, die anlässlich

einer Klausurtagung auf Meran 2000 diskutiert

wurden. Präsident Karl Freund

hatte Anfang August zu der Tagung geladen,

„weil es einfach wichtig war, über

viele Dinge in Ruhe zu reden“.

Die Einstimmung auf die Sitzung war –

natürlich – sportlicher Natur. Alle Teilnehmer

wurden von der Bergbahnen AG

zu einer Fahrt mit dem Alpin-Bob eingeladen.

Anschließend folgte die Wanderung

zur Waidmannalm, wo die Klausur

abgehalten wurde. Wirt Hanspeter Ladurner

hatte dem SCM eine gemütliche

Ecke reserviert.

Die Finanzierung des Vereinsheims rückt

näher. Für den SCM bedeutet die Verwirklichung

einen Kraftakt. Geplant ist,

Wenn schon Meran 2000, dann auch

Alpin-Bob. Im Bild (von vorne) Helmuth

Mathà, Georg Gasser und Simon Bergamo.

dass die Gemeinde Meran einen Teil des

Gebäudes für eine längerfristige Zeit anmietet

und die Miete im Voraus bezahlt.

Die Höhe der Miete muss erst über eine

Schätzung errechnet werden. Wenn die

Stadt Meran einen Teil des Gebäudes

auch kulturellen Einrichtungen zur Verfügung

stellt, käme noch ein Landesbeitrag

hinzu. Mit diesem Geld – Miete und

Landesbeitrag – könnte der SC Meran

die Sanierung des Gebäudes angehen.

Präsident Karl Freund gab sich optimistisch,

machte aber darauf aufmerksam,

dass man erst die Genehmigung des

Nachtragshaushalts im Gemeinderat abwarten

müsse. Dann dürfte Klarheit in

die Sache kommen.

Gesprochen wurde auch über die Neuwahlen

im kommenden Jahr. Bereits jetzt

laufen dazu Vorbereitungsarbeiten. Mit

der Statutenänderung (siehe eigener Bericht)

wurde ein erster Schritt getan. Ein

interessantes Projekt ist das Handbuch

für die Sektionen. Ein solches soll spätestens

bis zur Jahreshauptversammlung

im nächsten Frühjahr erstellt werden und

die Abläufe zwischen den Sektionen und

der Direktion kurz, klar und transparent

darstellen. Da geht es u. a. um Abgabetermine,

um die Sitzungen der einzelnen

Sektionen, um Rechte und Pflichten der

Funktionäre. Eine Arbeitsgruppe um

Alexander Rieder wird die Vorarbeit aufnehmen.

Ein Kapitel für sich ist die Rückführung

der Sektionen. Es geht darum, dass noch

einige Sektionen eine eigene Steuernummer

haben und deshalb nicht in den Genuss

der Vorteile kommen, welche der

SCM mit der Eintragung als anerkannter

Verein mit Rechtspersönlichkeit hat. Mit

der Sektion Triathlon ist die Rückführung

abgeschlossen, weitere Sektionen

Am 31. Mai 2017 fand am SCM-Sitz am

Rennweg im Beisein eines Notars eine

außerordentliche Mitgliederversammlung

statt. Dabei wurden Änderungen

des Vereinsstatuts beschlossen. Präsident

Karl Freund hatte die Änderungen im

Vorfeld der Sitzung mit notwendigen

Neuerungen begründet: „Die Zeiten ändern

sich, und deshalb muss das Statut in

einigen Punkten neuen Gegebenheiten

angepasst werden.“

Die Punkte, die einer Neufassung bedurften,

hatte eine Arbeitsgruppe unter

dem Vorsitz von Alexander Rieder ausgearbeitet.

Die Änderungen waren zuerst

im Vorstand, dann im Vereinsbeirat und

schließlich bei der Jahreshauptversammlung

erläutert worden. Die Mitglieder

hatten SCM_Logo_Farbdefinition.indd zudem 1 die Möglichkeit, den Entwurf

zu prüfen. Dieser lag einen Monat

lang im SCM-Büro zur Einsicht auf. Die

wesentlichen Änderungen betreffen u. a.

folgende Punkte:

• Das Stimmrecht der minderjährigen

Mitglieder fällt weg.

• Mitglieder müssen den Jahresbeitrag

innerhalb Februar einzahlen.

• Wird ein Mitglied aus dem Verein ausgeschlossen,

erfolgt der Ausschluss mit

Beschluss des Vorstandes.

• Wer für ein Amt in einem Vereinsorgan

kandidiert, muss die Kandidatur spätestens

fünf Tage vor der Versammlung

einreichen.

• Ersatzrevisoren werden eingeführt.

• Die Rechnungsrevisoren prüfen nur

mehr die Jahresabschlussrechnung und

nicht mehr wie bisher die gesamte Vereinsgebarung.

Die Änderungen wurden einstimmig beschlossen.


SPORTPANORAMA

11

Laufabenteuer

Der nördlichste (Halb-)Marathon der Welt

Wenn 24 Stunden lang die Sonne scheint, findet der Spitzbergen-Marathon statt

Hinweisschild für eine Begegnung der besonderen Art.

Blick auf Spitzbergens „Hauptstadt“ Longyearbyen.

Die Streckenposten sind auf einem Quad

unterwegs und tragen ein Gewehr. Das

ist Vorschrift, auch wenn sie die Waffe

– zum Glück – kaum einmal einsetzen

müssen, weil sich die Eisbären mehr für

Robben interessieren als für Marathonläufer.

Wir befinden uns in Longyearbyen,

dem Hauptort der Insel Spitzbergen.

Der Nordpol ist noch 1300 Kilometer

entfernt, aber der 2500-Einwohner-Ort

am 78. Breitengrad ist die nördlichste

ständig bewohnte Siedlung der Welt.

Es ist Samstag, 3. Juni, Marathon- bzw.

Halbmarathontag.

5 Grad plus ist die Durchschnittstemperatur

im Frühsommer auf Spitzbergen.

Aber wenn sich die Sonne nicht zeigt

und Wind aufkommt, sind 5 Grad plus

verdammt wenig. Doch der Wettergott

meint es gut mit den 300 Verrückten, die

sich hier zum Laufen getroffen haben.

Die Teilnehmer kommen natürlich vor

allem aus Norwegen und anderen skandinavischen

Ländern, aber auch Deutschland,

Italien, Spanien sind gut vertreten.

Das Teilnehmerfeld verteilt sich ziemlich

genau zu je einem Drittel auf Marathon,

Halbmarathon und 10 km-Lauf. Ich

habe mich für den Halbmarathon angemeldet.

Schon die ersten 24 Stunden auf der

Insel haben uns vor Augen geführt, wie

schnell sich das Wetter in dieser ureigenen

Lebenswelt ändern kann. Knapp drei

Stunden benötigte der Flieger von Oslo

bis Spitzbergen. Wir kamen um ein Uhr

nachts an, und die Sonne schien uns ins

Gesicht. Man weiß es ja, dass sie um diese

Jahreszeit hier nie untergeht, und doch

ist es ein überraschendes Erlebnis, mitten

in der „Nacht“ von der Sonne geblendet

zu werden. Wenige Stunden später war

der Himmel wolkenverhangen, und man

kramt Mütze, Schal und Handschuhe

hervor.

Longyearbyen ist eine Bergbausiedlung.

1901 kam der amerikanische Geschäftsmann

John M. Longyear auf die Insel

und sicherte sich Kohleabbaurechte.

Jahrzehntelang waren hier ausschließlich

Minenarbeiter und ihre Familien zuhause.

Heute leben mehr als fünfzig Nationalitäten

auf Spitzbergen. Kohle wird

nur noch in wenigen Gruben gefördert.

Den Aufschwung begründeten niedrige

Steuern im Vergleich zum Festland und

Visafreiheit. Wer Arbeit sucht und findet,

kann bleiben. Tourismus und Forschung

sind für die Insel im nördlichen Eismeer

längst wichtiger geworden als die Kohle.

Zum Glück ist der Lauftag ein Schönwettertag.

Kein Wind, und immer wieder

vertreibt die Sonne die Wolken. Ein paar

ganz Mutige tragen kurze Hosen. Gleich

nach dem Start am späten Vormittag die

erste Überraschung: Es geht fast einen

Kilometer lang bergauf, dann durch den

Auf Rentiere trifft man leichter als auf

Eisbären.

Ort, vorbei an den vielen bunten Holzhäusern.

Die Eiderentenkolonien kommen

in Sicht und gleich dahinter die

ersten Husky-Farmen. Die Enten suchen

die Nähe der Hunde, weil sie dann vor

Polarfüchsen Ruhe haben.

Ein Eisbär kommt in Sicht, allerdings

nur als Motiv auf einem Verkehrsschild.

Wir sind außerhalb der Siedlung, und

ab hier darf man ohne Gewehr nicht unterwegs

sein. Da Läufer meistens keine

Waffen tragen, beschützen uns die Streckenposten.

Die letzten Kilometer haben

dann noch einmal eine Überraschung bereit,

die in die Beine geht: Anstiege, Anstiege.

Am Ende kommen mehr als 200

Höhenmeter zusammen. Ich laufe hoch

über dem Adventfjord und unter den

Förderanlagen der noch aktiven Grube

7 dem Ziel entgegen. Mein nördlichster

Halbmarathon aller Zeiten endet nach

1:54:27 Minuten. Das reicht immerhin,

um in der Altersklasse 60-69 einen

norwegischen Doppelsieg zu verhindern.

Die Gesamtsiege bei den Herren

(1:20:53) und Damen (1:34:04) gingen

übrigens an einen Läufer und eine Läuferin

aus Spanien (beide AK 30-39). Und

alle, die jetzt wissen wollen, was denn

nun mit den Eisbären war, kann ich beruhigen.

Sie ließen sich am Marathontag

nicht blicken.

Verrückt? Ja, irgendwie schon, aber man

ist ja nicht nur zum Laufen hier. Die

meistens Läufer/innen aus dem Ausland

bleiben noch eine Woche. Die schönsten

Erlebnisse – ob Schneeschuhwanderung,

Husky-Schlittenfahrt oder mit dem

Schnellboot zur Walross-Beobachtung –

kommen ja erst noch. Robert Asam


12 SPORTCLUB AKTUELL AUS DEN SEKTIONEN

Sektion Kanu

Jakob Weger paddelt zu EM-Silber

Zwei Team- und eine Einzelmedaille bei U23- und U18-EM

Dritte EM-Medaille in einem Einzelrennen für Jakob Weger.

Diesmal war es Silber.

Ebenfalls Silber - im Teamlauf - holte bei der EM in Hohenlimburg

bei Dortmund Valentin Luther.

Einen Tag nach seinem Bruder Matthias

und dem Vereinskollegen Valentin Luther

durfte sich auch Jakob Weger über einen

Medaillengewinn bei der Kanuslalom-

EM der U23 und U18 in Hohenlimburg

(Deutschland) freuen. Für den 19-jährigen

war es bereits die dritte Einzelmedaille

bei einer EM. Nach zweimal Gold in

der Kategorie U18 gab es diesmal Silber

bei der U23-EM. Der Sieg ging an den

Österreicher Mario Leitner.

Jakobs erster Kommentar: „Es ist heute

für mich super gelaufen. Meine Rennstrategie

ist voll aufgegangen. Mein Lauf war

aber nicht ganz optimal. Im unteren Abschnitt

ist mir ein kleiner Fehler unterlaufen,

der mich etwas Zeit und vielleicht

auch den Sieg gekostet hat. Trotzdem

kann ich mit der Silbermedaille bei meinem

ersten Auftritt in der U23-Kategorie

mehr als zufrieden sein.“

Für Matthias Weger (U23), der für Österreich

startet, und Valentin Luther

(U18) war im Halbfinallauf Endstati-

on. Matthias landete auf Platz 29 (52

Strafsekunden), Valentin wurde 27. (56

Strafsekunden). Letzterer war schwer enttäuscht:

„Beim ersten Tor blieb ich auf

der Mauer mit der Bootsspitze stecken,

das kostete einige Sekunden, dann ging

ich volles Risiko und bekam beim letzten

Tor 50 Strafsekunden aufgebrummt.

Sonst wäre ich wahrscheinlich im Finale

dabei gewesen.“ Jetzt will Valentin „erst

einmal Urlaub machen“ und dann im

nächsten Jahr wieder angreifen.

Heimsieg auf der Passer

SCM-Paddler erzielen Top-Ergebnisse

Jakob Weger konnte heuer erstmals den

internationalen Kanuslalom auf der Passer

gewinnen. Er ist nach Lukas Mayr

und Matthias Weger (zweimal) der dritte

SCM-Paddler, dem dieses Kunststück

gelingt. Der 19jährige aus Schenna setzte

sich nach zwei Durchgängen mit 82,65

Sekunden vor Marcello Beda aus Bologna

durch. Sein um zwei Jahre älterer Bruder

Matthias wurde diesmal Dritter. Nach

dem 1. Durchgang hatte Beda noch vor

Jakob Weger geführt, der sich eine 2-Sekunden-Strafe

wegen einer Torstangenberührung

geleistet hatte. Der fehlerfreie

2. Lauf brachte dann die Entscheidung

zugunsten des jungen SCM-Athleten.

Nach dem Sieg war Jakob überglücklich:

„Es war für mich ein tolles Erlebnis, hier

in Meran auf der Passer zu gewinnen.“ Jakobs

Vereinskollegen schafften ebenfalls

EM-Teamläufe

Dafür hatte Valentin Luther am Tag zuvor

allem Grund zur Freude. Gemeinsam

mit Davide Ghisetti und Tommaso

Fasoli holte er Silber im U18-Teamlauf.

Italien musste sich nur Tschechien geschlagen

geben. Im U23-Rennen gab es

für Matthias Weger mit Österreich den 3.

Rang (hinter Frankreich und Slowenien)

und damit Bronze. Das italienische U23-

Team mit Jakob Weger landete auf Rang

6. Seinem Bruder Jakob kosteten vier

Torstangenberührungen mit 8 Strafsekunden

einen Medaillengewinn.

Top-Ergebnisse. Michael Luther wurde

5., Martin Unterthurner (90,06/2) 9.

und Markus Hübner 11.

Bei der U23-Italienmeisterschaft siegte

im Kajak-Einer ebenfalls Jakob Weger

(82,65) vor Beda (83,83) und Marco Vianello

(Valstagna/85,16). Michael Luther

verfehlte mit Rang 4 knapp das Siegerpodest.

Unterthurner (90,06) und Hübner

(90,90) kamen auf die Plätze 7 und 9.

Einen SCM-Erfolg gab es bei der U23-

Italienmeisterschaft auch im Kajak-

Einer-Mannschaftslauf mit Weger,

Valentin Luther und Michael Gold. Valentin

Luther (16) musste sich im Kajak-

Einer der Junioren (U18) als Zweiter

in 88,82 Sekunden (0 Strafsekunden)

nur ganz knapp Tommaso Fasoli (Mailand/88,59/0)

beugen, hat sich damit

aber für die U18-WM im Juli in Bratislava

(Slowakei) und für die U18-EM im

August in Hohenlimburg (Deutschland)

qualifiziert. Jakob Luther wurde 5., sein

Vereinskollege Jonas Walter 21.

Rund hundert Kanuten aus sechs Ländern

waren heuer in fünf Bootsklassen

und zwei Altersklassen beim internationalen

Kanuslalom in Meran am Start.


AUS DEN SEKTIONEN

WM-Medaille knapp verpasst

Kanuslalom-WM U23 und U18 in Bratislava

13

bitter war das Ausscheiden von Jakob

Weger, der sich als 10. Schon auf das Finale

der U23 freute, aber dann wurden

dem Schnellsten im Halbfinallauf, Stefan

Hengst (Deutschland), die 50 Strafsekunden

für ein zweifelhaft passiertes

Tor wieder gestrichen und Jakob rutschte

auf Platz 11 zurück. Italien reichte gegen

diese Entscheidung Protest ein, aber umsonst.

So verpasste Jakob um 19 Hundertstel-Sekunden

den 10. Platz, nimmt

es aber sportlich: „Die Enttäuschung ist

nicht allzu groß, da ich noch vier Jahre

Zeit habe, den U23-WM-Titel zu holen.“

Jakobs Bruder Matthias (21) musste sich

im Kajak-Einer der U23 mit Platz 22 begnügen.

Valentin Luther (16) hatte im

Kajak-Einer der U18 in der Qualifikation

Platz 21 belegt und verbesserte sich

im Halbfinallauf um einen Rang.

Kein Glück hatten (v.l.) Valentin Luther, Matthias und Jakob Weger bei der WM in

Bratislava/Preßburg.

Ohne Medaille kehren die Kanuten aus

dem Burggrafenamt von der Kanuslalom-WM

der U23 und U18 aus Bratislava/Preßburg

(Slowakei) zurück. Für

Jakob Weger gab es nach dem mit Platz

11 knapp verpassten Einzug ins Finale

der Besten auch am Schlusstag eine herbe

Enttäuschung. Im U23-Teamlauf lag

Italien vor den letzten zwei Toren auf

Goldkurs. Dann wurde dem 19-jährige

SCM-Paddler und seinen Kollegen

Marco Vianello und Marcello Beda der

„Niagarafall“ zum Verhängnis. Das Trio

kassierte für drei Torstangen-Berührungen

sechs Strafsekunden und fiel auf Platz

5 zurück.

Auch Valentin Luther verpasste knapp

eine Medaille. Im Kajak-Einer-Teamlauf

(U18) musste sich Italien mit Platz 4 hinter

Deutschland, Spanien und Tschechien

begnügen.

Jakob Weger war nach dem Rennen natürlich

enttäuscht: „Wir hatten die Tagesbestzeit

und sind dann mit vier Torstangen-Berührungen

auf Platz 5 gelandet.“

Nur zwei Torstangen-Berührungen weniger

und es wäre Gold gewesen. So ging

der WM-Titel an Deutschland vor Slowenien

und Frankreich. Österreich mit

dem Meraner Matthias Weger landete

auf Platz 18.

Der Traum vom Finale im Einzelrennen

endete für die drei Kanuten aus Meran

und Schenna im Halbfinale. Besonders

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14 SPORTCLUB AKTUELL AUS DEN SEKTIONEN

Sektion Volleyball

Austausch mit Schulen

Volleyball ohne Leistungsdruck

besonders im Bereich der Technik große

Fortschritte erzielt und das Ziel ist

es, in den kommenden zwei Jahren leistungsstarke

Mannschaften ins Rennen

zu schicken. In der kommenden Saison

ist der SCM Volleyball mit einer U18-

Mannschaft am Start. Das Fernziel ist, in

zwei Jahren wieder eine Mannschaft für

die Serie D melden zu können.

Volleyball-Schnuppertage

Alle interessierten Mädchen der Jahrgänge

2005-2008, welche die Sportart

Volleyball gerne näher kennenlernen

wollen, organisiert die Sektion im September

Schnuppertage. Die genauen Termine

und der Durchführungsort finden

alle Interessierten auf der Homepage des

SCM Volleyball.

Die SCM-Sektion Volleyball setzt verstärkt auf die Jugendförderung.

Im September beginnt für die Mädchen

der SCM-Sektion Volleyball die neue

Saison. 2016-2017 bestritt der SCM die

Meisterschaften in vier Kategorien, nämlich

U12, U13, U14 und U16. Insgesamt

waren rund 50 Athletinnen im Einsatz.

Hinzu kamen die Disziplin Mini-Volleyball

mit rund 35 und Schulvolleyball mir

etwa 25 Spielerinnen.

Die vergangene Saison stand ganz im

Zeichen des Jugendbereichs, und es wurde

verstärkt der Austausch mit den Meraner

Schulen gesucht. Gerade mit dem

Bereich Schulvolleyball trug man den

Anregungen Rechnung, Volleyball ohne

Leistungsdruck bzw. ohne Leistungsgruppe

anzubieten.

In den vergangenen zwei Jahren wurden

Die altehrwürdige Jahn-Turnhalle ist die

Heimstätte der SCM-Volleyballerinnen.


AUS DEN SEKTIONEN

15

Sektion Triathlon

Double-Ironman geschafft

Christian Klotz beim Double Ultra Triathlon Germany dabei

Eine überragende Leistung erbrachte

Christian Klotz beim Double Ultra Triathlon

Germany. Die doppelte Ironman-

Strecke von 7,6 km Schwimmen, 360

km Radfahren und 84,4 km Laufen absolvierte

Christian in 25 Stunden und 36

Minuten. Für SCM AKTUELL erzählt

Christian, wie er den Wettkampf und die

Atmosphäre rundherum erlebt hat.

Schon als wir am Freitagabend dem Publikum

vorgestellt wurden, wurde mir

klar, dass ich mich nicht für einen gewöhnlichen

Triathlon-Wettkampf entschieden

hatte. Als „Gladiatoren“ und

„Helden“ wurden wir bezeichnet. Jeder

einzelne Teilnehmer wurde namentlich

vorgestellt und auch das Land genannt,

aus dem er kam.

Im Austausch mit den anderen Athleten

kamen mir langsam Zweifel, ob denn die

Entscheidung, hier mitzumachen, wohl

die richtige gewesen sei, hatte ich doch

nur einen einzigen Ironman vorzuweisen.

Ich behielt dies für mich, da ich mich

nicht blamieren wollte. Auch der Weltmeister

im Zehnfach-Ironman (!) hatte

Sieg beim „Stonebrixiaman“

Roland Osele gewinnt Extremtriathlon über 6000 Höhenmeter

Roland Osele mit Begleitung Anna Pircher

Der 47-jährige SCM-Triathlet Roland

Osele setzte im vergangenen Juli ein absolutes

Ausrufezeichen in seiner Laufbahn:

Er gewann den Extrem-Triathlon „Stonebrixiaman“

in der Lombardei, einen der

zehn härtesten Triathlon-Wettkämpfe

der Welt. Nach 3,8 km Schwimmen, 180

km auf dem Rennrad und einem 42 km

Berglauf waren insgesamt 6000 Höhenmir

von seinen Erfolgen berichtet.

Samstagmorgen, 7.00 Uhr. Startschuss.

Ich versuchte, mit der Gruppe beim

Schwimmen mitzuhalten, was mir auch

einigermaßen gut gelang. Nach 2:28:30

Stunden stieg ich aus dem Wasser und

spürte, wie müde meine Arme waren. Ich

freute mich geradezu, aufs Rad zu steigen.

Nach 260 Kilometern ließ die Freude

merklich nach. Ab dem Zeitpunkt spürte

ich, dass ich im Training eine solche Distanz

nie geradelt war. Und es lagen noch

hundert Kilometer vor mir… Vor allem

der Allerwerteste machte sich bemerkbar.

Letzter Wechsel. Was für ein Genuss,

vom Rad steigen und in die Laufschuhe

zu schlüpfen. Die ganze Nacht lief ich

mit niederem Puls durch. Als es gegen

4.30 Uhr wieder langsam hell wurde,

entschied ich mich, das Tempo etwas zu

erhöhen, auch auf die Gefahr hin, womöglich

zu scheitern. Doch diese Entscheidung

erwies sich als richtig, und so

machte ich auf den letzten 24 Kilometern

sogar einige Positionen gut.

Im Ziel bedeutete meine Zeit den 12.

meter überwunden,

und Roland

hatte nach einer

überragenden

Aufholjagd auf

dem Rennrad

und einer souveränen

Laufleistung

den Sieg in

der Tasche.

Eine Feuershow

leitet den Wettkampf

ein. Der

Startschuss erfolgte

bei nächtlicher

Finsternis

um 4.00 Uhr auf

einem Schiff auf dem Iseosee. Die Lichter

am Ufer lenkten die Schwimmer zur

Wechselzone. Roland steigt im frühen

Dämmerlicht als 20. auf das Rennrad. Die

180 km führen über eine wunderschöne

Bergkulisse mit dem Mortirol- und dem

Gavia-Pass nach Ponte di Legno. Roland

hatte vor dem abschließenden Berglauf

nicht nur alle Konkurrenten hinter sich

Christian Klotz

Platz, und ich konnte mich als stolzer

Finisher eines Double-Ironman von

meiner Familie feiern lassen. Ein großer

Dank geht an meine Frau Claudia und

an meine Söhne Kevin und Gabriel für

die tolle Unterstützung. Ein Dankeschön

aber auch an alle Freunde, die mitgefiebert

und an mich geglaubt haben.

gelassen, sondern auch noch einen 20minütigen

Vorsprung herausgefahren.

Doch noch lag der sehr anspruchsvolle

Bergmarathon vor ihm. Jetzt galt es, Leidensfähigkeit

zu zeigen. Auf den letzten

zehn Kilometern und 800 Höhenmetern

war die Begleitung aller Athleten Pflicht.

Jeder bzw. jede einzelne musste einen sogenannten

Supporter haben. Bei Roland

war dies Anna Pircher. Den auf dem Rad

herausgefahrenen Vorsprung verwaltete

Roland gut. Mit 13 Stunden und 51 Minuten

distanzierte er den Zweitplatzierten

um zwölf Minuten.

Der Augenblick, das Ziel erreicht zu haben,

auf 2600 Metern über dem Meer am

Passo Paradiso unterwegs zu sein, die unglaubliche

Stimmung vor dem Start, die

Gedanken während der vielen Kilometer,

die Freunde und Freude am Streckenrand

und im Ziel, die Schmerzen, die Krisen,

die neuen Bekanntschaften, die vielen

Glückwünsche, das alles gehört zum

Triathlon! Für Roland ist Triathlon die

Kombination aus den drei faszinierenden

Sportarten: Freiwasserschwimmen,

Bergradfahren und Berglauf. Sein Motto

lautet: „Ich trainiere nicht, sondern mache

Sport aus Freude zur Bewegung und

Natur.“


16 SPORTCLUB AKTUELL AUS DEN SEKTIONEN

Sektion Orientierungslauf

„Wie olympische Spiele“

Carlotta Scalet und Vera Chiusole international dabei

Italiens Nationalteam mit zwei SCM-Sportlerinnen zu Gast bei der Jugend-Europameisterschaft

in Banská Bystrica (Slowakei).

Ein intensiver und aufregender Sommer

mit großen nationalen und internationalen

Wettkämpfen liegt hinter den Sportlern

der SCM-Sektion Orientierungslauf.

Im Juni standen in der Nachbarprovinz

Trient die Sprint- und Middlemeisterschaften

auf dem Programm. Dabei gab

es einen Sieg von Carlotta Scalet (Damen

Elite) und einen 2. Platz von Ingemar

Neuhauser (M35). Vera Chiusole holte

in ihrer Kategorie einen 3. Platz. Weniger

erfolgreich verliefen für den SCM die

Wettkämpfe der Middle-Distanz. Aber

Vera Chisole ( W16) und Simone Grassi

(M40) schafften immerhin zwei 3. Plätze.

Dann begann der internationale Sommer

für Vera Chiusole und Carlotta Scalet.

Vera konnte sich sowohl für die Jugend-

Europameisterschaft EYOC) im slowakischen

Banská Bystrica als auch für die

Juniorenweltmeisterschaft (JWOC) in

Tampere (Finnland) qualifizieren. Carlotta

Scalet hingegen war bei der WM in

Tartu (Estland) und den World Games in

Breslau in Polen dabei.

Jugend-Europameisterschaft

Bei der EYOC standen drei Disziplinen

auf dem Programm: Sprint, Long und

Staffel. Über die Sprintdistanz erzielte

Vera Chiusole mit Rang 32 die beste

Platzierung der italienischen Teilnehmerinnen.

Ein Fehler kostete sie rund

eineinhalb Minuten und damit war die

Chance auf einen Spitzenplatz dahin.

Im Wettkampf über die Long Distanz

hatte Vera Pech, verlor im Dickicht ihre

Si-Card und musste das Rennen abbrechen.

Beim Staffelrennen erzielte die

junge italienische Mannschaft einen 14.

Platz.

Einige Wochen später stand Vera Chiusole

erneut im internationalen Einsatz,

diesmal bei der Junioren-WM in Finnland.

Sie war eine von nur zwei italienischen

Teilnehmerinnen und mit 16 Jahren

die jüngste im Team.

WM in Estland

Es war ihre erste WM, und so ging es vor

allem darum, auf so hohem Niveau Erfahrungen

zu sammeln. Eine neue Erfahrung

sammelt sie auch in den kommenden

Monaten. Vera besucht in Schweden

ein Jahr lang das Orientierungslauf Gymnasium

in Eksjö. Sie wird dort das Schuljahr

absolvieren und trainieren. Von so

einer Möglichkeit träumen viele junge

Orientierungsläufer.

Mit Carlotta Scalet war eine weitere

SCM-Athletin bei einer WM im Einsatz.

In Estland kämpften die Elite- und Seniorenklassen

in fünf Disziplinen um die

Medaillen: Sprint, Mixed Staffel, Middle,

Long und Staffel. Im Sprint gelang Carlotta

und ihrem Bruder Ricardo Scalet als

einzige Azzurri die Qualifikation für das

Finale. Carlotta kam im Finale als 31. mit

einem Rückstand von 2‘35“ auf die Siegerin

ins Ziel. In der Sprint-Staffel kam

Italien mit Carlotta auf Platz 15.

World-Games

In Breslau (Wroclaw) fand Ende Juli mit

den World Games die nächste große Veranstaltung

im internationalen Orientierungslauf

statt. Drei Disziplinen waren

im Programm (Sprint, Middle, Sprint

Relay) und Carlotta war als einzige italienische

Läuferin am Start. Beim Sprintrennen

freute sie sich über einen guten

21. Platz. Dieses Ergebnis bestätigte sie

auch über die Middle-Distanz. Diesmal

stand am Ende der 23. Rang zu Buche.

Für Carlotta waren die World Games

„eine besondere Erfahrung, auch weil die

World Games für alle nicht-olympischen

Sportarten wie eine Olympiade sind“.

Carlotta Scalet

Vera Chiusole


AUS DEN SEKTIONEN

17

Sektion Bogenschießen

Artur, Emma und Tobias

Drei SCM-Sportler beim Finale der Jugendspiele

aus ganz Italien

teil. Geschossen

wurden auf 20

Meter zweimal

acht Volley zu je

drei Pfeilen. Artur

Palla kam bei

den Schülern der

1. Mittelschule

auf Platz 10 (429

Punkte), Emma

Miori auf Platz 12

(393 Punkte) und

Das Südtirol-Team bei den Jugendspielen in Imperia.

Tobias Obertegger

(2. Mittelschule) belegte

Für das Finale der Jugendspiele „Giochi

della Gioventú“ qualifizierten sich aus

Südtirol neun Bogenschützen. Davon kamen

mit Artur Palla, Tobias Obertegger

und Emma Miori drei vom SC Meran.

21 junge Sportler zwischen acht und 14

Jahren kämpften um die Finalteilnahme.

Das Finale fand dann im Juni in der

Provinz Imperia (Ligurien) statt. Insgesamt

nahmen 227 junge Bogenschützen

den 43. Platz (367 Punkte).

Ein weiterer Wettkampf für die Jugend

fand im Juni in Leifers statt, und zwar die

regionale Qualifikation für die CONI-

Trophäe. Vier Meraner Bogenschützen

haben teilgenommen und auch gut abgeschnitten.

Bei den Buben wurde Daniel

Girardini Erster und Arthur Palla kam

auf Platz 2; bei den Mädchen siegte Jasmin

Klotz vor Emma Miori.

9 Landesmeister in Jenesien

Die Wettkämpfe der Hunter und Field-Saison

Mit Beginn der warmen Jahreszeit begannen

für die Bogenschützen wieder

die Hunter und Field-Turniere, die im

freien Feld ausgetragen werden. Einer der

ersten Wettkämpfe fand in Spormaggiore

- Castel Belfort (Trentino) statt. Vom

SCM waren Aljoscha Kienzl, Rolando

dalla Torre und Peter Rauter dabei. Aljoscha

wurde 3. in der Kategorie Recurve

Senior (339 Punkte); Rolando kam auf

Platz 2 bei den Masters und Peter belegte

ebenfalls Platz 2 bei den Blankbögen

Masters.

In Vicenza folgte ein 12+12 Hunter- und

Field Turnier mit sechs SCM-Athleten.

Für alle war das Turnier erfolgreich. Bei

den Recurvebögen siegte Aljoscha in der

Kategorie Senior Herren (354 Punkte).

Serena Fabbricotti belegte bei den Frauen

Platz 2 (264 Punkte). Matthias Lang kam

in der Kategorie Recurve U18 auf Platz 2

(278 Punkte). Daniel Girardini gewann

die Kategorie U15 (278 Punkte). Bei den

Blankbögen kam Florian Mölgg bei den

Senioren auf Platz 5 (285 Punkte); Peter

Rauter gewann den Masters-Wettkampf

(288 Punkte).

Jenesien war wieder Austragungsort des

traditionsreichen Wettbewerbes „Trofeo

del Gufo“, an dem diesmal auch die italienische

Nationalmannschaft teilnahm.

Für diese ging es in diesem Turnier um

die Qualifikation für die Europameisterschaft.

Auch dieses Turnier war ein

12+12 H&F, bei dem zwölf Distanzen

bekannt und zwölf unbekannt sind. Geschossen

wird auf Distanzen zwischen 10

bis 60 Meter.

Die Ergebnisse der neun SCM-Bogenschützen:

In der Kategorie Recurve gab

es Siege für Daniel Girardini (U14 - 260

Punkte), Arthur Palla (U12 - 259) und

Emma Miori (U12 – 161). 2. Plätze belegten

Aljoscha Kienzl (Senior - 348 P.),

Kurt Larcher (Masters - 295 P.) und Nicola

Povic (U12 - 152 P.). Matthias Lang

(U17 - 251 P.) kam auf Platz 3, Serena

Fabbricotti (Senior - 266 P.) auf Platz 5

und Rolando dalla Torre (Master - 139

P.) auf Platz 6. In der Kategorie Compound

belegte Arnold Frei (Master –

332) den 3. Platz und Paul Morandozzo

Artur Palla.

(Master - 306) Platz 9. Etienne Bortolotti

(U21 - 342) kam auf Platz 4.

Dieser Wettbewerb wurde als Landesmeisterschaft

im H&F gewertet. Mit

Aljoscha, Serena, Kurt, Daniel, Arthur,

Emma, Etienne, Florian und Peter holten

neun SCM-Schützen den Titel. Vize-Landesmeister

wurden Matthias und

Nicola, 3. Plätze gab es für Rolando und

Arnold.

Im Juli fand in Desenzano del Garda die

„Coppa delle Regioni“ statt. Bei diesem

Turnier werden Hunter und Field (im

Wald- und Wiesengelände auf 12 bekannte

und 12 unbekannte Distanzen)

und Fita (auf ebenem Gelände mit vier

bekannten Distanzen) geschossen. Elf

Meraner Bogenschützen hatten sich gemeldet:

Magdalena Ladurner, Vincent

Povic, Matthias Lang, Jasmin Klotz, Sonja

Melnikoff und Luciano Sculco hatten

sich für dien Fita-Wettkampf entschieden;

Aljoscha Kienzl, Serena Fabbricotti,

Etienne Bortolotti, Sarah Chiti und Peter

Rauter wählten den H&F-Wettbewerb.

Die Finalrunden erreichten Vincent,

Magdalena, Aljoscha, Serena, Etienne,

Sarah und Peter. Für Vincent, Magdalena,

Serena, Etienne und Sarah war nach

dem Achtelfinale das Turnier zu Ende.

Aljoscha (Rec. Senior) und Peter (Blankbogen

Master) kamen bis ins Halbfinale.

Mitte Juli fand in Rovereto ein 70m

Round Fita-Turnier statt, bei dem je

nach Kategorie und Bogenart zwischen

40 und 70m 72 Pfeile geschossen werden.

Bei den Recurveschützen (Kat. Senior)

belegten Aljoscha Kienzl Platz 3

(626) und Luciano Sculco Platz 9 (544).

Serena Fabbricotti belegte bei den Frauen

Senior Platz 4 (566), Vincent Povic

(U21 - 547) kam auf Platz 4, Magdalena

Ladurner (U21 - 415) auf Rang 1. Bei

den Compoundbögen kam Arnold Frei

(Master - 608) auf Platz 7 und Etienne

Bortolotti (U21 - 643) holte sich eine

Goldmedaille.


18 SPORTCLUB AKTUELL AUS DEN SEKTIONEN

25. Meraner Stadtlerolympiade

Gute Stimmung trotz schlechtem Wetter

Valentine Alber und Franz Chiusole erringen Tagessieg bei Jubiläumsausgabe

Die Meraner Stadtlerolypmiade begeisterte durch ihre Vielseitigkeit Groß und Klein.

Die diesjährige Ausgabe der Meraner

Stadtlerolympiade stand am ersten Septemberwochenende

ganz im Zeichen

der sportlichen Vielfalt, die die Meraner

Vereine zu bieten haben. Eingebettet im

3-tägigen Sportfestival, das mit einer

Tagung zum Thema „Mentales Training

im Sport“ begann und mit einer feurigen

Fackelabfahrt mit Showeinlage der

SCM-Kanuten endete, ging es bei der

diesjährigen Stadtlerolympiade um die

Annäherung der Meraner Sportvereine.

Ein weiteres Highlight war die 14-tägige

Fackelausstellung in der Therme Meran,

welche Seltenheitscharakter aufgrund ihrer

Einzigartigkeit hatte. Weltweit gibt

es nämlich nur drei vollständige Fackelsammlungen

der olympischen Spiele.

Zusätzlich zu den bereits „bekannten“

Stationen wurden in diesem Jahr Basket

und Klettern ins Programm aufge-

Valentine Alber ließ sich den Sieg bei den

Frauen nicht nehmen.

Tagessieger Herren: Franz Chiusole

Familie Prantner setzte sich gegenüber der Konkurrenz durch und sicherte sich die

Familienwertung.

nommen und fand riesigen Anklang

bei Groß und Klein. Zudem schlossen

sich die Radsportvereine Merans zu einer

gemeinsamen Station zusammen.

Trotz schlechtem Wetter am Samstag,

meldeten sich über 200 Sportbegeisterte

für die Jubiläumsausgabe und setzten

dadurch ein Zeichen für den Sport. Der

Thermenplatz und die Promenade waren

am Samstag Austragungsort der Stadtlerolympiade.

Die freiwilligen Helfer der

einzelnen Stationen bemühten sich trotz

widriger Verhältnisse, den Teilnehmern

einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.

Am Sonntag hingegen erfreuten sich die

Sportbegeisterten am prächtigen Sonnenschein

und gaben bei den zehn Stationen

auf dem Combi-Sportplatz und im

städtischen Lido ihr Bestes.

Bei den Frauen sicherte sich Valentine

Alber, bei den Herren Franz Chiusole,

die Gesamtwertung. Familie Prantner

kletterte bei der Familienwertung auf das

oberste Treppchen und an der Sektion

Schwimmen vom SCM gab es in der Vereinswertung

kein Vorbeikommen.

Alle Ergebnisse sind auf der SCM-

Webseite abrufbar.


AUS DEN SEKTIONEN

19

Auch in diesem Jahr fand die Premierung auf dem Thermenplatz statt. Ein Konzert der

Band Golden Delicious und die Fackelabfahrt der Kanuten rundeten den Abend ab.

Stadträtin Gabriela Strohmer half in der

Küche tatkräftig mit.

Drei Disziplinen, eine Sportart - Triatlon.

Jeder Schuss ein Treffer.

In die Pedale, fertig, los.

Die AVS-Kletterwand bereicherte das

Programm der Stadtlerolympiade.

Die insgesamt 19 Stationen boten spektakuläre Einblicke und zeigten die sportlichen

Möglichkeiten der Meraner Vereinswelt auf.

Die Station der Kanuten wurde bravorös

gemeistert.

Ein großer Dank gebührt den zahlreichen

freiwilligen Helfern für ihren Einsatz.

Bei der Station Tischtennis war aufgrund

des starken Windes Feingefühl gefragt.


20 SPORTCLUB AKTUELL AUS DEN SEKTIONEN

Sektion Badminton

Wüstenklima und elf Medaillen

Jugenditalienmeisterschaft in Palermo

Die erfolgreiche SCM-Truppe in Palermo mit den Trainern Fredy, Norbert und Markus

Die Italienmeisterschaften der Altersklassen

U19, U17, U15 und U13 fanden

heuer im Mai in Palermo statt, ein Mammutprogramm

mit einer langen Anreise.

Angesichts der Konkurrenz aus dem

oberitalienischen Raum und dem nationalen

Leistungszentrum Mailand darf

man mit der Medaillenausbeute mehr als

zufrieden sein. Die SCM-Athleten brachten

eine Gold-, fünf Silber- und fünf

Bronzemedaillen nach Hause.

Neue Erfahrungen machte das SCM-

Team gleich nach der Ankunft am Flughafen:

Bis zur Halle gab es eine Polizei-

Eskorte und in der Halle herrschte

„Wüstenklima“. Schuld war der Scirocco,

der heiße Sahara-Wind, der für Temperaturen

sorgte, an die man sich erst

gewöhnen musste.

Die Qualifikations-Spiele meisterten die

SCM-Athleten problemlos. Alle SCM-

Spieler und –Spielerinnen schafften in

mindestens einer Disziplin den Sprung

ins Halbfinale. In der Kategorie U15

kam David Spornberger im Doppel und

Mixed ins Finale. Leider gelang das Hannah

Mair und David Salutt nicht. Beide

mussten im Einzel den dritten Satz abgeben.

Mit einer tollen Leistung erkämpften

sich die U17-Herrendoppel Jakob

Spornberger/Samuel Luther und Mathias

Hofer/Ivan Klammsteiner einen 3. Platz.

Den Finaleinzug schafften neben David

Spornberger (im U-15 Doppel und

Mixed) auch unsere beiden Doppel

Hanna Innerhofer/Hannah Mair in der

Kategorie U17 und David Salutt/Jonas

Gamper in der Kategorie U19. Diesem

Quartett gelang auch der Einzug ins

Mixed-Finale der Altersklasse U19.

Am Abschlusstag fanden dann die Finalspiele

statt. Im reinen Meraner Mixed-

Finale konnten sich Hannah und David

in einem hart umkämpften Dreisatzspiel

gegen ihre Teamkollegen behaupten

und holten sich so den Titel. Für David

Spornberger endete das Turnier zwar mit

zwei Finalniederlagen, aber zwei Vize-Italienmeistertitel

sind eine tolle Leistung.

Auch David Salutt und Jonas Gamper sowie

Hanna Innerhofer und Hannah Mair

mussten sich im Finale trotz hervorragender

Leistung mit Silber begnügen.

Wieder ein Triple für David

Regionalmeisterschaften der Jugend und Senioren

Es ist sein Jahr: Nach dem Dreifachsieg

beim Turnier „Meraner Frühling“ wiederholte

David Salutt das Kunststück auch

bei den Jugend-Regionalmeisterschaften.

Siege im Einzel, Doppel und Mixed. Das

Turnier der Altersklassen U19, U17,

U15 und U13 in Bozen wurde parallel

mit den VSS-Landesmeisterschaften der

Altersklassen U11 und U9 ausgetragen.

Die SCM-Bilanz mit fünf Meistertiteln,

neun Silber- und fünf Bronzemedaillen

kann sich sehen lassen.

Erfolgreichster SCM-Teilnehmer war

wieder einmal David Salutt, dem bei

den Junioren erneut das Triple gelang.

Neben der Goldmedaille im Einzel gewann

er zusammen mit Jonas Gamper

das Doppel und mit Hannah Mair den

Mixed-Bewerb. Über zwei weitere Regionalmeistertitel

konnten sich die David

Spornberger (U15 Mixed) und Samuel

Luther und Jakob Spornberger (U17

David Salutt - dreifacher Jugend-Regionalmeister

Doppel) freuen.

Tolle Leistungen lieferten die Jüngsten

aus der Trainingsgruppe von Norbert

Spornberger in den Altersklassen U11

und U9. Karl Ladurner, Fabian Terzer,

Sophie Luther und Franziska Waldner

holten vier Vizemeistertitel.

Bei der Regionalmeisterschaft der Allgemeinen

Klasse in Mals gewannen die

SCM- Athleten von insgesamt 20 Medaillen

fast die Hälfte, nämlich neun

(zweimal Gold, dreimal Silber und viermal

Bronze). In vier von fünf Disziplinen

waren Meraner Athleten im Finale vertreten.

Bei den Herren waren wieder einmal

David Salutt und Jonas Gamper erfolgreich.

Salutt holte sich den Einzeltitel im

Finale gegen einen stärker eingeschätzten

Malser. Gamper gewann zusammen

mit Hanna Innerhofer den Mixed-Titel.

Dieses Mal revanchierten sich die beiden

für die Niederlagen gegen ihre Vereinskameraden

David/Hannah bei der

Jugend-IM und Jugend-RM. Silber gab

es für die beiden im Doppel der Herren.

Bei den Damen gewann Innerhofer Gold

im Mixed und Silber im Damendoppel,

Mair holte zweimal Silber (Doppel und


AUS DEN SEKTIONEN

21

Mixed). Lisa Ortner gewann Bronze im

Damendoppel und im Mixed.

David Spornberger und Hamza Yasmine

stehen bei der Jugend-Regionalmeisterschaft

ganz oben auf dem Treppchen.

Sophie Luther und Karl Ladurner freuen

sich über eine erfolgreiche VSS-Landesmeisterschaft.

Neuerungen 2018

Dem italienischen Badmintonsport steht

ein Jahr mit vielen Neuerungen bevor.

Der Verband (FiBa) hat zahlreiche Regeländerungen

und Terminverschiebungen

beschlossen, die ab Jänner 2018 in

Kraft treten. So werden z. B. die Ranglistenturniere

abgeschafft und zusätzlich

zu den Grand-Prix und Challenge-Turnieren

sogenannte Super-Series-Turniere

eingeführt. Die bisherigen Altersklassen

werden dem internationalen Modell

angeglichen. Die Jugend-Italienmeisterschaften

und die Italienmeisterschaften

der Allgemeinen Klasse werden künftig

im November bzw. im Mai ausgetragen.

Die Serie A-Meisterschaft beginnt erst im

Jänner.

Die Turniersaison startet mit Herbst und

wird noch nach den alten Regeln durchgeführt.

Unser Kursangebot

Die Sektion Badminton bietet Kurse

für Kinder und Jugendliche (Anfänger

und Fortgeschrittene) von Schulbeginn

bis Schulende an. Informationen und

Anmeldungen unter info@badmintonmeran.it

oder telefonisch 0473/270653.

Sektion Eiskunstlauf

Neue hauptamtliche Trainerin

„Qualität des Trainings für alle Leistungsklassen verbessern“

Seit Anfang August trainieren die jungen

Eiskunstläufer/innen der SCM-Sektion

wieder in der Eishalle „Meranarena“.

Sektionsleiterin Franziska Maria Rindler

legt den Schwerpunkt auf den Spaßfaktor:

„Unser Ziel ist, dass die Mädchen

und Buben Freude

am Eislaufsport haben.“

Der im laufenden

Jahr erneuerte

Ausschuss hat

sich anspruchsvolle

Ziele gesteckt. „Wir

möchten vor allem

die Qualität des

Trainings für alle

Leistungsklassen

verbessern.“, sagt

Rindler. Sowohl

Anfänger, Fortgeschrittene

als auch

langjährige SCM-Athleten sollen davon

profitieren und neue Impulse erhalten.

Deshalb hat sich die Sektion Eiskunstlauf

nach einer neuen hauptamtlichen Trainerin

umgesehen und ist fündig geworden.

Sektionsleiterin Rindler: „Ich glaube, wir

haben mit Annalisa Spampinato (im

Bild) die richtige Wahl getroffen.“ Schon

in der vorigen Saison war Annalisa Spampinato

für einige Tage als Gasttrainerin

für den SCM tätig. Dabei hat vor allem

ihr professioneller Umgang mit den Kindern

positiv beeindruckt.

Unterstütz wird die neue Trainerin von

Jana Savina

Sara Furlan. Die ehemalige SCM-Läuferin

ist ja schon seit mehreren Jahren für

die Sektion als Trainerin tätig. Neu im

Team ist auch Jana Savina. Die erfolgreiche

Eisläuferin des Iceclub Meran wird

Annalisa und Sara unterstützen.

Sara Furlan

Unser Kursangebot

Mit September beginnen wieder die Anfängerkurse.

Buben und Mädchen, die

Interesse am Eiskunstlauf haben, können

sich informieren und anmelden. Späteres

Einsteigen in die Anfängerkurse ist auch

während der Saison möglich. Informationen

und Anmeldungen: Franziska Maria

Rindler (mobil 333 7263842) oder

E-Mail schiefer.andreas80@gmail.com.

(www.scmerano.com)

Impressum

Sportclub AKTUELL

Informationszeitung des

Sportclubs Meran – Amateursportverein

www.sportclub-meran.it

e-mail: info@sportclub-meran.it

Nr. 2/2017 – 38. Jahrgang

Eintragung beim Landesgericht Bozen Nr. 4/79

vom 27. Februar 1979

Herausgeber: Sportclub Meran

Amateursportverein, Rennweg 115, 39012 Meran,

Tel. + Fax 0473 232126.

Presserechtliche Verantwortung: Silvia Franceschini

Koordination: Robert Asam

Mitarbeiter dieser Ausgabe:

Hansjörg Elsler, Marta Deflorian, Georg Gasser,

Petra Gasser, Konrad Geiser, Resi Klotzner,

Klaus Köcher, Alfred Ladurner, Elisabeth Ladurner,

Hannes Lang, Karin Larcher, Volker Müller, Peter Pattis,

Maria Pruss, Andreas Schiefer, Karin Schwellensattl,

Gebhard Unterrainer.

Fotos: Sportclub Meran, Stadtgemeinde Meran,

Privatarchive, Karin Larcher

Druck: Druckerei Union, Postgranzstraße 8/C,

39012 Meran, Tel. 0473/446812


22 SPORTCLUB AKTUELL AUS DEN SEKTIONEN

Sektion Handball

Zweimal Silber für die Schwarzen Teufel

U16- und U18-Teams holen Vizeitalienmeistertitel / U20 im Lospech

Zwei Teams waren besser, aber die SCM-Youngsters der U16- (links) und U18-Mannschaft (rechts) haben allen Grund, stolz auf

ihre Leistung zu sein.

In der Kategorie U16 konnte sich die

toll aufspielende Mannschaft von Trainer

Charly Zöschg bis ins Finale vorkämpfen.

Mit Alex Casagrande als Spielmacher

konnte sich das SCM-Team im ersten

Gruppenspiel gegen Fasano mit 29 zu 27

durchsetzen. Dann setzte es eine äußerst

knappe 24 zu 25-Niederlage gegen den

ewigen Rivalen und auch Angstgegner

Pressano. Zwei klare Erfolge gegen Atellana

und Modena bedeuteten aber für

die jungen Schwarzen Teufel den Einzug

ins Halbfinale. Dort war Crenna für die

starke Truppe um die herausragenden

Tormänner Jan Urban und Lukas Pezzuto

zu schwach. Mit 36 zu 18 fegten die

Meraner den überforderten Gegner vom

Feld. Allein Linksaußen Maxi Eschgfäller

gelangen in diesem Match elf Tore.

Das Finale gegen Cassano war an Spannung

kaum zu überbieten. Dass Cassano

letztlich mit fünf Toren Vorsprung (27

zu 22) gewann, zeichnete sich erst in den

Schlussminuten ab. Acht Minuten vor

dem Ende stand es unentschieden. Ein

Siebenmeter für Cassano und eine Zweiminutenstrafe

gegen den SCM – mit

Dragan Glisic musste ein Leistungsträger

auf die Strafbank – nutzte Cassano,

um mit zwei Toren in Führung zu gehen.

Damit war eine Vorentscheidung gefallen,

die Cassano zum Titelgewinn führte.

Für unsere Mannschaft gab es zur Silbermedaille

noch eine Auszeichnung für Leo

Prantner. Er wurde zum besten rechter

Flügel des Turniers gewählt.

Mezzocorona zu stark

Auch die U18 startete gut in das Turnier

um die Italienmeisterschaft. In Padua behielt

das Team von Günther Maurberger

gegen Modena mit 39 zu 26 die Oberhand.

Dann wurde der SSV Brixen mit

einem nie gefährdeten 31 zu 22 bezwungen.

Und auch im dritten Gruppenspiel

gelang ein Kantersieg: Torri wurde mit

44 zu 21 geschlagen.

Im Halbfinale trafen die Schwarzen Teufel

auf die Mannschaft aus Triest, die

gegen die stark spielenden Meraner um

Spielmacher Michael Prezzi keine Chance

hatte. Mit einem überlegenen 30 zu 21

Sieg zogen die Black Devils ins Endspiel

ein, wo Dauerrivale Mezzocorona wartete.

Dieser Gegner war eine Nummer

zu groß. Bis zur Pause konnte man den

Rückstand noch in Grenzen halten, aber

in der zweiten Hälfte zog Mezzocorona

davon und gewann das Finale verdient

mit 34 zu 23. Auch diesmal gab es zur

Silbermedaille noch eine Auszeichnung

für einen Einzelspieler: Max Prantner

wurde zum besten rechten Halbflügel des

Turniers gewählt.

U20 in der „Todesgruppe“

Auch die von Jürgen Prantner gecoachte

U20-Truppe schaffte den Sprung ins

Endturnier um die Italienmeisterschaft.

Allerdings war der Glücksgott den Meranern

nicht wohlgesonnen. Bei der Auslosung

der Vorrundengruppen kam der

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AUS DEN SEKTIONEN

23

SCM in eine „Todesgruppe“ mit dem

Regionalrivalen Pressano und der sehr

starken Mannschaft von Bologna. Die

beiden anderen Teams waren schwächer.

Ins Halbfinale einziehen sollten die drei

Gruppensieger und der beste Zweitplatzierte.

Für das Meraner Team waren die

Spiele gegen Parma (29:19) und Malo

(30:25) ein Trainingsauftakt. Dann

aber kam Pressano, und da lieferten die

Schwarzen Teufel eine kleine Sensation.

Nicht zuletzt dank der tollen Paraden

von Goalie Stefano Martinati gelang es,

Pressano mit 26 zu 24 zu bezwingen.

Das letzte Gruppenspiel sollte die Entscheidung

bringen. Der SCM hatte noch

das Spiel gegen Pressano in den Knochen

und musste sich gegen Bologna nach einer

hart umkämpften Partie knapp mit

17 zu 19 geschlagen geben. Da Bologna

gegen Pressano verloren hatte, herrschte

nach Abschluss der Vorrunde Punktegleichheit

zwischen diesen drei Teams.

Die bessere Tordifferenz gab den Ausschlag

zugunsten von Pressano, während

mit Meran und Bologna zwei der besten

Mannschaften des Turniers auf der Strecke

blieben.

Im Endspiel unterlag Pressano Molteno,

das somit ziemlich überraschend den

Titel feiern durfte. Zum besten Rechtsaußen

des Turniers wurde der Meraner

Fabian Rottensteiner gewählt.

Maxi Eschgfäller (U16) beim Sprungwurf.

Zwei VSS-Titel für junge Teufel

U16-Teams des SCM belegen Platz 1 und 2

Mit zwei Mannschaften beteiligte sich

der SCM an der VSS-Landesmeisterschaft

der Kategorie U16. Und den jungen

Meranern gelang das Kunststück,

die ersten zwei Plätze zu erobern. Meran

A (Jahrgang 2001) und Meran B (Jahrgang

2002) gewannen jeweils die Spiele

gegen das Jugendzentrum Eisacktal, den

SSV Bozen, Handball Tirol und den SSV

Taufers. Die direkte Begegnung brachte

keinen Sieger (16:16). Da beide auch

dieselbe Tordifferenz aufwiesen, musste

die Zahl der geschossenen Tore den

Ausschlag geben und über die Vergabe

des Titels entscheiden. Da hatte das von

Karlheinz Zöschg betreute Team Meran

A die Nase vorn.

Auch bei der VSS-Landesmeisterschaft der

U14-Kategorie konnte Meran den Titel

holen. Dieses Finalturnier fand in Meran

statt. Im Endspiel besiegten die Gastgeber

den SSV Bozen 8 zu 2. Meran B unterlag

im Spiel um Platz 3 dem Jugendzentrum

Eisacktal knapp mit 11 zu 12.

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SCM-Mitglieder

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24 SPORTCLUB AKTUELL AUS DEN SEKTIONEN

Sektion Turnen Mädchen

Tolle Leistung bei Italienmeisterschaft

SCM-Quartett in Rimini – Longo Vizeitalienmeisterin am Schwebebalken

Gleich vier Mädchen des SC Meran haben

sich heuer für das Finale der Italienmeisterschaften

der zweithöchsten Kategorie

(„Silver Eccellenza“) qualifiziert.

Sofia Pellegrini und Noemi Longo waren

in der Altersklasse Junior 1 (2004) am

Start, Chiara Salvá und Martina Grendene

in der Altersklasse Senior 1 (2000-

2001).

Am Schwebebalken schaffte Noemi Longo

eine fehlerfreie Übung, wurde mit

11,300 Punkten zweite und holte somit

die Silbermedaille.

Sofia Pellegrini wurde der Schwebebalken

hingegen zum Verhängnis. Sie war

hervorragend unterwegs und Platz 1

zum Greifen nah. Bei einem schwierigen

Sprung kam sie dann zu Sturz und alle

Titelträume platzten. Dafür konnte Pellegrini

am Stufenbarren glänzen und dort

den hervorragenden 5. Platz sichern.

Auch für die beiden älteren SCM-Teilnehmerinnen

waren diese Italienmeisterschaften

ein Erfolgserlebnis. Sowohl

Martina Grendene als auch Chiara Salvá

konnten sich für einen Finalwettkampf

qualifizieren, und zwar am Stufenbarren.

Chiara wurde 12., Martina 17.

Im Mannschaftswettkampf belegte das

SCM-Team Platz 23.

Das SCM-Quartett in Rimini (v. l.):

Chiara Salvà, Pellegrini Sofia, Noemi

Longo, Martina Grendene.

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AUS DEN SEKTIONEN

25

Spektakuläre Choreografien beim Schauturnen

Trainingslager in Fano / Einschreibungen laufen auch Hochtouren!

Alle zwei Jahre organisiert die SCM-

Sektion Turnen Mädchen Ende Mai

das vereinsinterne Schauturnen, für die

Mädchen eine tolle Gelegenheit, Eltern,

Verwandten und Freunden ihr Können

zu zeigen. In der Turnhalle von Algund

präsentierten rund 200 Teilnehmerinnen

verschiedene Übungen am Boden, beim

Sprung und an Stufenbarren, Trampolin

und Balken.

Es war eine abwechslungsreiche Darbietung,

beginnend von ganz einfachen

Übungen mit Musik, bis hin zu den

Einzelübungen der Wettkampfgruppen

(VSS, Serie B und Serie C). Highlights

waren die Choreografien der Schuhplattlerinnen

und die „Marionettenpuppen“.

Es ist immer wieder eine neue Herausforderung

für die Trainerinnen, solche spektakuläre

Choreografien einzuüben.

Ein großes Dankeschön gilt u.a. den

Haupttrainerinnen, welche die Choreografien

zusammengestellt habe, den Eltern

der Wettkampfgruppe für die Mithilfe

beim Gerätetransport, sowie ganz

besonders Clio Rossetto, der „Drahtzieherin“

bei der Organisation des Schauturnens.

Merans Sportstadträtin Gabi

Strohmer hat der gesamten Veranstaltung

beigewohnt. Dafür und für ihre Grußworte

ein herzliches Dankeschön.

Im Sommer hieß es für die rund 45 Turnerinnen

der Wettkampfgruppe pausenlos

weiterschwitzen. Die Turnerinnen der

Kinderkurse konnten hingegen die Sommerpause

entspannt genießen.

Die Turnerinnen konnten es kaum erwarten,

ins Trainingslager nach Fano zu

fahren. Es ist dies immer eine gute Gelegenheit

für die Turnerinnen, in der bestens

ausgestatteten Halle zu trainieren,

aber auch für die Trainerinnen, um sich

Die Wettkampfturnerinnen beim Trainingslager in Fano.

Großartige Bilder lieferte wie gewohnt das Schauturnen in der Turnhalle Algund.

Die SCM-Mädchen erhielten für ihre Darbietungen viel Applaus. Im Bild die „Marionettenpuppen“.

mit anderen Trainerinnen auszutauschen

und mit neuen Ideen im Gepäck in die

Wettkampfsaison zu gehen. Neben einer

intensiven Trainingswoche können die

Turnerinnen die Freizeit am Strand verbringen.

Abends war für Unterhaltung

garantiert: Eis essen, Strandspiele, Trampolin

springen….

Unser Kursangebot

Anfang Oktober beginnen die Turnkurse

für Anfänger und Fortgeschrittene aller

Altersstufen. Ab vier Jahren können

die Kinder im Vorschulalter spielerisch

die Geräte kennenlernen, während die

Größeren bereits spezifischere Übungen

erlernen. Angefangen von der Rolle und

dem Handstand am Boden, bis hin zur

Luftrolle am Trampolin. Das Turnen ist

so vielfältig und bietet sich als Basissportart

für alle anderen Sportarten an. Einschreiben

können sich vier- bis fünfjährige

Buben und Mädchen im Alter von vier

bis zehn Jahren.

Anmeldungen unter turnenscm@gmail.

com oder telefonisch bei Lisa Ladurner

(339 4191010) oder Clio Rossetto (329

966600).


26 SPORTCLUB AKTUELL AUS DEN SEKTIONEN

Sektion Schwimmen

Im Lido „brennt“ olympisches Feuer

Auch SCM-Schwimmer beim Coolswimmeeting erfolgreich

Das zweite

Coolswimmeeting

in Meran

war für die

Schwimmer

und Schwimmerinnen

des

SCM mit den

beiden Olympiateilnehmern

Gregorio

Paltrinieri und

Gabriele Detti

ein besonderes

Erlebnis.

Kleines Team ganz groß

32 Starts und 30 Bestleistungen bei LM der Anwärter

Eine Woche vor dem Coolswimmeeting

in Meran fanden die Landesmeisterschaften

der Anwärter in Bozen statt. Der

SCM-Nachwuchs war mit einem zahlenmäßig

kleinen Team am Start, das jedoch

mit guten Leistungen aufwarten konnte.

Bei insgesamt 32 Starts wurden sage und

schreibe 30 Bestleistungen aufgestellt.

Ein besonderes Ausrufezeichen kam von

Selina Waldner, die erst im Herbst 2016

Die 2. Auflage des Coolswimmeeting in

städtischen Lido wurde zu einem Höhepunkt

in der Schwimmsportgeschichte

der Passerstadt. Immerhin nahmen einige

Mitglieder der italienischen Nationalmannschaft

daran teil, unter anderem

Olympiasieger Gregorio Paltrinieri und

der Olympia-Bronzemedaillengewinner

vom Schulschwimmkurs der Grundschule

Dorf Tirol zur Sportgruppe des SCM

gestoßen ist.

Als Jahrgangsjüngste in ihrer Altersklasse

belegte sie über 50m Brust den hervorragenden

3. Platz. Vier weitere SCM-

Athleten schafften ebenfalls Podestplätze,

nämlich Thomas Caser, Ivandro Gögele,

Florian Lex und Anna Hofer. Thomas

Caser holte sich zwei Landesmeistertitel.

Gabriele Detti.

Ein Erlebnis der besonderen Art – sowohl

für die Teilnehmer als auch für die

Zuschauer – war der Wettkampf über

1500m Freistil. Beide Olympiateilnehmer

blieben unter der magischen 15-Minuten-Grenze.

Es ist dies eine Marke, die

auch bei hochkarätigen Wettbewerben

wie Europa- oder Weltmeisterschaften

nicht immer unterboten wird.

Auch für die Schwimmerinnen und

Schwimmer des SC Meran war die Veranstaltung

ein Highlight in zweierlei Hinsicht.

Einmal wegen des Kontakts mit

den Spitzensportlern - die Trainingsgruppe

von Trainer Stefano Morini mit mit

Paltrinieri und Detti war auch außerhalb

des Beckens offen und kameradschaftlich.

Außerdem, weil die SCM-Athleten

sieben Wochen vor den italienischen Al-


AUS DEN SEKTIONEN

27

tersklassenmeisterschaften mit starken

Leistungen überzeugen konnten.

Mit 33 Medaillen, davon neunmal Gold,

und 393 Punkten belegte der SCM den

3. Platz in der Mannschaftswertung.

Freuen konnte man sich über zehn neue

Vereinsrekorde und zwei überlegene Staffelsiege

bei den Mädchen über 4x50m

Lagen bzw. 4x50m Freistil. Die Siegerzeit

der 4x50m Freistilstaffel mit Miriam

Innerhofer, Sonja Profaizer, Elin Kienzl-

Hinteregger und Viviane Graif (1.51,28)

bedeutete auch neuen Regionalrekord in

der Kategorie der allgemeinen Klasse.

v.l.: Miriam Innerhofer, Sonja Profaizer und Thomas Santer.

Start in die Langbahn-Saison

Wettkämpfe in Monastier di Treviso und Regensburg

Die 4x50m Freistilstaffel des SC Meran

schwamm einen neuen Regionalrekord.

In Monastier di Treviso – zwischen Treviso

und San Doná di Piave gelegen – hat

für einen Teil der SCM-Truppe die Sommersaison

im 50m-Becken begonnen.

Da die Athleten doch vorwiegend an

die 25m-Bahn gewöhnt sind, bedeutete

dies eine nicht zu unterschätzende, vor

allem mentale Umstellung. Sieben SCM-

Schwimmer und –Schwimmerinnen

mussten sich damit auseinandersetzen

und kamen letztlich mit der Langbahn

auch gut zurecht.

Mit absoluten Bestzeiten präsentierten

sich Thomas Santer, Michel Bertagnolli,

Miriam Innerhofer und Julia Berger.

Letztere holte dank sehr guter Zeiten

über 50m (35,23“) und 100m Brust

(1.18,33) sogar zwei 2. Plätze.

Fünf Tage später startete das SCM-Team

in Regensburg erneut in einer 50m-Bahn

und konnte die Erfolgsserie fortsetzen.

76 Bestleistungen bei insgesamt 91 Starts

ist Ausdruck einer starken mannschaftlichen

Geschlossenheit. Sonja Profaizer

und Christoph Gamper schwammen je

zweimal neue SCM-Rekorde, Thomas

Santer gelang ein neuer Vereinsrekord.

Die Ausbeute betrug schließlich sieben

Gold-, acht Silber- und vier Bronzemedaillen,

die Viviane, Sonja, Christoph,

Julia, Thomas und Michel holten. 59

Vereine nahmen am Wettkampf in Regensburg

teil. Der SCM landete auf dem

tollen 8. Platz. Julia Berger (über 100m

Brust) und Christoph Gamper (über

50m Brust) schafften für sich persönlich

noch eine absolute Krönung. Beide

schwammen eines der sehr hoch gesteckten

Leistungslimits für die Italienmeisterschaften

der Altersklassen.

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28 SPORTCLUB AKTUELL AUS DEN SEKTIONEN

Aufwärtstrend im Team

SCM auf Platz 2 der VSS-Frühjahrsmeisterschaft

Julia Berger lieferte über 100m Brust

einen hervorragenden Wettkampf.

Die VSS-Frühjahrs- bzw. –Sommermeisterschaften

zählen zu den absoluten Höhepunkten

im Südtiroler Schwimmsport.

Die Schwimmerinnen und Schwimmer

des SC Meran konnten zwischen 1990

und 2014 die Frühjahrstrophäe 19mal

mit nach Hause nehmen. Bei der diesjährigen

Ausgabe kam der SCM auf den 2.

Platz. Das war nach drei 3. Plätzen wieder

eine Steigerung, zu der alle Altersklassen

beigetragen haben.

Die positive Bilanz deutete sich schon

Vom Trainingslager…

…auf Mallorca direkt zu den VSS-Sommermeisterschaften

bei den ersten Wettkämpfen an, als die

Jüngsten an den Start gingen. Sieben

Medaillen – zweimal Gold, dreimal Silber

und zweimal Bronze – und zahlreiche

gute Platzierungen bedeuteten den vorübergehend

3. Gesamtrang. Am Nachmittag

standen dann die älteren Jahrgänge

in der Meranarena im Mittelpunkt des

Geschehens.

Mit weiteren 32 Podestplätzen (14mal

Gold, 11mal Silber, 7mal Bronze) schob

sich der SCM noch auf Rang 2 vor.

Für eine herausragende Zeit sorgte Julia

Berger über 100m Brust. Mit 1.15,95

gewann sie souverän und ließ die Zweitplatzierte

2,3 Sekunden hinter sich.

39 Burschen und Mädchen vom SC Meran

und dem SSV Bozen trainierten Ende

Juni gemeinsam im Best Swim Centre

von Colonia De St. Jordi auf der Ferieninsel

Mallorca. Innerhalb von fünf Tagen

gab es sieben Trainingseinheiten. Auch

Schwimmsportler aus der Schweiz, England

und Norwegen waren anwesend.

Unmittelbar nach der Heimkehr standen

die VSS-Sommermeisterschaften auf

dem Wettkampfkalender.

Beim Kampf um die Teamwertung, die

Raiffeisen-Trophäe, belegte der SCM den

2. Platz. 31mal wurde Edelmetall erobert

(11 Gold-, 10 Silber- und 10 Bronzemedaillen).

Sonja Profaizer und Christoph

Gamper errangen je zwei Tagessiege. Die

4x50m Lagenstaffel der Buben (Thomas

Santer, Christoph Gamper, Clemens

Schwienbacher, Michel Bertagnolli) und

Gute Laune (nicht nur) bei Sonja und

Julia.

Deborah Ladurner über 50m rücken

stellten neue Vereinsrekorde auf.

Schwimmen

SCHWIMM

KURSE

HERBST - 2017

Kurskalender / Informationen

Ab Oktober beginnen wieder die Schwimmkurse für

• Kinder ab 5 Jahre

• Jugendschwimmen

• Erwachsene von Anfänger bis Hobbyschwimmer

• Trainingsgruppen - Wettkampfschwimmer

Der Kurskalender wird ab Mitte September auf unserer

Homepage scmschwimmen.com veröffentlicht.

Weitere Informationen erhalten Sie unter

Tel. 0473 - 23 36 82 oder per E-mail unter

schwimmen@sportclub-meran.it

Die Kurse finden in der Schwimmhalle Meranarena statt.


AUS DEN SEKTIONEN

29

Sektion LA Masters

Vier Meraner bei EM dabei

Konrad Geiser holt Silber, Inge Zorzi Bronze

In Aarhus (Dänemark) fanden vom 27.

Juli bis 6. August die Europameisterschaften

der Masters statt. Rund 3800

Sportler und Sportlerinnen aus 39 Na-

Konrad Geiser

(l.) auf dem Siegerpodest

bei der

EM in Aarhus.

tionen hatten gemeldet. Im italienischen

Team waren mehrere Südtiroler dabei,

darunter vier SCM-Athleten. Vom Wetter

wurden die Teilnehmer während der

zehntägigen Veranstaltung nicht gerade

verwöhnt. Es war mehr oder weniger regnerisch

und kühl.

Unabhängig davon schlugen sich die

Südtiroler gut. Thomas Oberhofer

(M50) vom Südtirol Team Club wurde

Europameister über 100m Hürden,

Hubert Höller (M40) aus Lana gelang

dasselbe Kunststück im Speerwurf. Auch

zwei SCM-Athleten hatten Grund zur

Freude: Masters-Sektionschef Konrad

Geiser (M70) holte mit neuem Italienrekord

Silber im 800m-Lauf (2:32.07),

Inge Zorzi Holzgethan (W65) Bronze

im Siebenkampf mit 4344 Punkten. Der

800m-Lauf der Kategorie M70 hätte

spannender nicht sein können. Geiser

musste sich dem Sieger Hans Smeets

(2:31.99) aus Holland nur um acht Hundertstel

geschlagen geben.

Rudolf Frei (M65) kam im Finallauf über

800m in 2:33.71 auf den 7. Platz. Paul

Zipperle wurde im Dreisprung 9. mit

guten 11,81m, verpasste also ganz knapp

den Einzug ins Finale der besten acht.

17 Medaillen bei der IM

Zwei Dreifach-Italienmeister im SCM-Team

Bei der Einzelitalienmeisterschaft in Orvieto

Anfang Juli eroberten die SCM-

Athleten zwölf Goldmedaillen, viermal

Silber und einmal Bronze. Mit drei 1.

Plätzen und ebenso vielen Meistertiteln

waren Inge Zorzi-Holzgethan (SF65)

und Aldo Zorzi (SM85) die erfolgreichsten

Athleten des SCM-Teams. Inge gewann

über 80m Hürden (17,63“), im

Hochsprung (1,17m) und im Speerwerfen

(21,98m). Aldo holte die Titel

im Weitsprung (2,77m), Hochsprung

(1,05m) und Kugelstoßen (7,68m).

Waltraud Egger (SF65) stand zweimal

auf der höchsten Stufe des Siegerpodests

und wurde einmal 2. Sie siegte über 800

(3.13,23) und 1500m (6.29,26). Über

5000m reichten 23.35,21 zum 2. Platz.

Konrad Geiser (SM70) blieb in zwei

Disziplinen erfolgreich, und zwar über

800m (2.37,65) und 1500m (5.22.86).

Dasselbe Ergebnis gab es bei diesen Titelkämpfen

für Silvano Giavara (SM75).

Er siegte im Weitsprung (4,02m) und im

Hochsprung (1,34m).

Cäcilia Maria Pircher (SF60) kam über

200m auf den 2. (42,43) und über

60m auf den 3. Platz (19,29). Rudi Frei

(SM60) holte zweimal Silber, über 400m

(1.04.30) und im 800m-Lauf (2.31,07).

Das SCM-Quartett bei der Europameisterschaft

in Dänermark. Hinten v.l.:

Rudolf Frei und Konrad Geiser. Vorne

v.l.: Inge Zorzi und Paul Zipperle.

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30 SPORTCLUB AKTUELL AUS DEN SEKTIONEN

Sektion Leichtathletik

Das italienische Goldquartett mit Emma Garber (2. V. r.)

Mannschaftsgold für Emma

Italien siegt mit Emma Garber bei der U18-Berglauf WM

Den 24. Juni 2017 wird Emma Garber

so schnell nicht vergessen. An diesem Tag

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Meran - Merano

fand in Gagliano del Capo (Provinz Lecce)

der 12. Internationale WMRA World

Youth Cup statt und Emma wurde mit

der italienischen U18-Berglauf-Nationalmannschaft

Weltmeisterin.

Die Azzurre setzten sich mit einem einzigen

Punkt Vorsprung auf Tschechien

durch. Mit großen Abständen folgten

dann die Teams Türkei B, Rumänien,

USA und Deutschland. Insgesamt waren

50 Läuferinnen aus 15 Nationen am

Start.

Den Grundstein zum Erfolg der italienischen

Mannschaft legte die Ausnahmeläuferin

Nadia Battocletti aus Trient. Sie

gewann das U18-Damenrennen in 18.45

Minuten mit zehn Sekunden Vorsprung

auf die Tschechin Barbora Havlickova.

Dritte wurde die Rumänin Alesia Hecico

(19.09).

Alle vier Läuferinnen der Azzurre trugen

aber das ihre zum Sieg bei: Francesca Annoni

wurde 7., Emma Garber 10. /20.34)

und Ludovica Cavalli 12.

Berglauf-IM

Südtirol-Team holt

U16-Italienmeistertitel

In Caddo di Crevoladossola unweit der

Schweizer Grenze fand heuer die Berglauf-Italienmeisterschaft

der Altersklassen

U16 und U18 statt. Auf einer sehr

anspruchsvollen Strecke gab es mit knapp

600 Läufern und Läuferinnen eine sehr

hohe Beteiligung. In der Altersklasse U18

sorgte die erst 16-jährige Emma Garber

mit dem ausgezeichneten 4. Platz für eine

Überraschung. Alle drei Läuferinnen, die

vor ihr ins Ziel kamen, sind ein Jahr älter.

Den Sieg holte sich erwartungsgemäß

Nadia Battocletti (17) aus Trient. In der

Mannschaftswertung kam Emma mit

ihren Teamkolleginnen Sara Frick (Platz

19) und Greta Lochmann (Platz 26) auf

den tollen 3. Rang.

Für eine faustdicke Überraschung sorgte

auch die Südtiroler U16-Mädchenauswahl.

Das Trio Maddalena Melle (SCM),

Lisa Kerschbaumer (Kaltern) und Martina

Falchetti (Gröden) gewann unerwartet

die Regionen-Trophäe vor der Lombardei,

dem Trentino. Der Italienmeistertitel

geht so nach Jahrzehnten wieder nach

Südtirol. SCM-Läuferin Maddalena Melle

(14) kam hinter Lisa Kerschbaumer als

5. ins Ziel. Martina Falchetti wurde 6.

Dieses Trio holte den U16-Italienmeistertitel

(v. l.): Martina Falchetti, Lisa

Kerschbaumer und Maddalena Melle.

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AUS DEN SEKTIONEN

31

Top-Platzierungen der SCM-Mädchen

U18-Italienmeisterschaft in Rieti

Die SCM-Athletinnen bewiesen bei den U18-Italienmeisterschaften ihr Können: Hürdenläuferin Maia Gamper schaffte den Sprung

ins 400m-Finale, Julia Mair schleuderte den Speer auf 33,57 Meter und…

Keine Medaillen, aber tolle Leistungen

und gute Platzierungen gab es für

die acht SCM-Teilnehmerinnen an den

U18-Italienmeisterschaften in Rieti. Damit

war der SC Meran das zahlenmäßig

stärkste Team aus Südtirol. Insgesamt

waren in Rieti 22 Athleten und Athletinnen

am Start.

Bereits am ersten Tag überzeugte Emma

Garber (16) über 2000m Hindernis mit

Rang 10 und verbesserte ihre persönliche

Bestleistung von 7.43.65 auf 7.20.78

Minuten. Maia Gamper (16) qualifizierte

sich mit der achtbesten Zeit überraschend

für das 400m-Hürden-Finale und

zeigte im Finale mit dem 7. Rang erneut

eine tolle Leistung. Maia verbesserte sich

auf beachtliche 1‘05“53.

Weitspringerin Anna Menz (17) kam

ebenfalls ins Finale der Besten. Am Ende

reichten 5,57m zu einem guten 7. Rang.

Die Geherinnen hatten über 5000m mit

brütender Hitze zu kämpfen. Sara Buglisi

(16) wurde 5. Eine neue persönliche

Bestleistung schaffte auch Werferin Julia

Mair (17) im Diskuswurf (32,61m). Damit

kam sie auf den 14. Rang.

Anna Menz und Maia Gamper mussten

dem intensiven Programm Tribut zollen.

Anna war nach dem Weitsprung ebenso

etwas angeschlagen wie Maia nach ihrem

400m Hürden-Lauf. Über 100m Hürden

kam Maia immerhin auf Rang 16,

während Anna im Dreisprung 18. wurde.

Im Kugelstoßen kam Marie Gruber (16)

mit 10,78 auf Rang 23. Julia Mair warf

den Speer auf 33,57 und wurde 28.

Von Lana nach Rieti

Die Qualifikation für die Italienmeisterschaft

hatten gleich mehrere SCM-Athletinnen

bei einem GP-Meeting in Lana

geschafft. Allen voran Maia Gamper

(16), die schon Anfang April beim Eröffnungsmeeting

in Meran auf ihrer Hausbahn

mit 12“81 über 100m und später

in Brixen im 100m-Hürdenlauf mit starken

15“16 das Limit deutlich unterboten

hatte. In Lana folgten am Wochenende

über 200 m mit 26“25 und über 400 m

Hürden in 1‘08“49 weitere zwei Limits.

Ebenfalls auf den IM-Zug aufgesprungen

sind Sara Frick (16) mit 11‘20“01

über 3000m und Emma Garber (16)

über 1500m in 5‘03“26. Im Weitsprung

ist Anna Menz (17) eine Klasse für sich.

Anna siegte im Weitsprung mit 5,49m

und egalisierte damit den Uralt-Freiluftvereinsrekord

von Manuela Decarli aus

dem Jahre 1985. Anna sprang in der Halle

schon 5,64m und hatte sich im Februar

überraschend die Bronzemedaille bei der

U18-Hallen-Italienmeisterschaft geholt.

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…Anna Menz kam im Weitsprung ins

Finale der Besten.


32 SPORTCLUB AKTUELL AUS DEN SEKTIONEN

Für Titelkämpfe qualifiziert

SCM-Mädchen gewinnen regionale U18-Klubmeisterschaft

50“15 in der Besetzung Marie Gruber,

Greta Lochmann, Anna Menz und Maia

Gamper, war es auch das beste Punkteergebnis

aller Wettkämpfe.

Zum Mannschaftserfolg beigetragen haben

Maia Gamper (100m Hürden und

400m Hürden), Anna Menz (Weit- und

Dreisprung), Emma Garber (2000m

Hindernis und 800m), Greta Lochmann

(200m und 400m), Sara Frick (1500m),

Marie Gruber (Kugel und 100m), Julia

Mair (Diskus und Speer), Sara Buglisi (5

km Gehen und 800m) und Nadia Wiedenhofer

(100m und 200m).

Die SCM-Mädchen hatten allen Grund zum Lachen: In Trient schafften sie die Qualifikation

zur U18-Mannschafts-Italienmeisterschaft.

Die erste Qualifikation zur U18-Mannschafts-Italienmeisterschaft

in Trient

brachte für das junge Meraner Mädchenteam

einen klaren Erfolg. Der SCM setzte

sich mit 12.059 Punkten vor Quercia

Rovereto (10.173) und Atletica Trento

(9.198) durch und dürfte damit in der

gesamtstaatlichen Wertung ganz weit

vorne aufscheinen. Die Qualifikarion für

die im Herbst stattfindende Italienmeis-

terschaft ist jedenfalls so gut wie fix.

Die Meraner Athletinnen gewannen acht

der 15 ausgetragenen Bewerbe. Für die

Punktewertung zählten 18 Ergebnisse

in 14 verschiedenen Disziplinen. In den

Reihen des SC Meran überzeugten vor

allem die Läuferinnen, die gleich sechs

Podestplätze holten. Unter anderen gab

es auch einen neuen Vereinsrekord in der

4x100m Staffel. Mit einer Zeit von

S. Buglisi schafft WM-Norm

…aber Italien verzichtet auf Teilnahme in Kenia

Emma Garber war in Trient über 800

und 2000m im Einsatz.

In Bozen fand im Mai die Qualifikation

zur Mannschafts-Italienmeisterschaft

der allgemeinen Klasse statt. Mit dabei

auch viele junge SCM-Athleten die sich

bei den sogenannten „Alten“ aber blendend

in Szene setzen konnten. Für die

herausragende Leistung sorgte Geherin

Sara Buglisi (16) über 5 km. In 24‘59“33

blieb sie hauchdünn unter der geforderten

U18-WM-Norm von 25‘00“00.

Diese war im Juli in Kenias Hauptstadt

Nairobi angesetzt.

Italien verzichtete aber auf eine Teilnahme.

Man wollte die jungen Athletinnen

und Athleten keinem Risiko aussetzen,

weder gesundheitlicher Natur noch hinsichtlich

der Sicherheit.

Einen neuen Vereinsrekord im Dreisprung

gab es von Anna Menz (17) mit

11,76 m. Maia Gamper (16) steigerte

sich im 100m Lauf auf starke 12“77 und

über 400 m Hürden auf 1‘07“08. In der

Besetzung Marie Gruber, Anna Menz,

Greta Lochmann und Maia Gamper

verbesserte das SCM-U18-Quartett den

Staffelvereinsrekord über 4x100m auf

50“90.

Martin Unterweger (18) schaffte mit einer

Bombenweite von 6,93m im Weitsprung

die geforderte U20 IM-Norm

von 6,70 m. Sein erster Siebenmetersprung

wird wohl nicht mehr lange auf

sich warten lassen.


AUS DEN SEKTIONEN

33

Sektion Turnen Herren

Vier Landesmeistertitel

SCM-Turner räumen bei der VSS Landesmeisterschaft ab

Die Turnhalle in Brixen war der diesjährige

Austragungsort der VSS- Landesmeisterschaft

im Kunstturnen. Der

SCM-Turnen Raiffeisen Meran ging mit

acht Athleten an den Start, welche in vier

Kategorien um den begehrten Landesmeistertitel

kämpften. Zusätzlich zu den

SCM-Athleten waren auch Teilnehmer

der Turnvereine Lana und Brixen am

Start. Es galt, sich an fünf verschiedenen

Geräten (freie Zusammenstellung)

zu messen und die neuen Landesmeister

zu ermitteln. In jeder Kategorie, in der

ein Meraner Turner antrat, ging der Titel

in die Passerstadt. Zusätzlich zu den vier

Landesmeistertiteln durch Leon Auer

(AK 9), Laurin Pohl (AK 11), Thomas

Gallmetzer (AK 18) und Christian Scovazzo

Christian (AK 18+) gab es noch

weitere drei Podestplätze für die Meraner

Turner. In der AK 9 gab es dank Leon

Auer und Elias Perkmann einen Doppelsieg

und in der AK 11 mit Laurin Pohl,

Julius Wittenberg und Michelangelo

Carbotti sogar einen Dreifacherfolg. Davide

Furlan wurde 5.

Kurz gemeldet

Bei der Landesmeisterschaft der FGI in

Bozen waren erstmals auch Turner des

Vereins Atesina Bolzano am Start. Trotzdem

setzten sich die SCM-Turner durch

und siegten in den Altersklassen 2009,

2008, 2007, 1999, und 1998 mit Elias

Perkmann, Leon Auer, Laurin Pohl, Thomas

Gallmetzer und Christian Scovazzo.


SCM-Turner Philipp Ragazzi (im Bild)

studiert Sport und trainiert täglich im

Leistungszentrum für Kunstturnen in

Unser Kursangebot

So wie jedes Jahr beginnt auch heuer

wieder in der ersten Oktoberwoche der

Anfängerkurs für Buben der ersten drei

Volksschulklassen. Auf dem Programm

dieses Kurses stehen vor allem die Verbesserung

und Ausbildung der motorischen

Grundeigenschaften, ohne dass dabei der

spielerische Aspekt zu kurz kommt. Im

Laufe der Wochen und Monate werden

auch einige Elemente des eigentlichen

Kunstturnens erlernt, anfangs am Boden

und später auch an den Geräten.

Der Kurs beginnt am Freitag, 06. Oktober

und dauert bis Ende Mai 2018. Die

Übungsstunden finden immer freitags

von 17.00 bis 18.30 Uhr in der Turnhalle

der Negrelli-Erckertschule in Untermais,

Romstraße, statt. Anmeldungen: Freitag,

22., und Freitag, 29. September, ab 17.00

Uhr in der obgenannten Turnhalle.

Bekleidung: kurze Turnhose, T- Shirt

und rutschfeste Socken. Ein ärztliches

Zeugnis vom Hausarzt ist erforderlich.

Die Kinder des Freitagkurses bei Dehnungsübungen.

Innsbruck. Ihm gelang es, für die SCM-

Sektion eine Fortbildung und einen Trainingstag

in Innsbruck zu organisieren.

Am 9. Juli sind wir dieser Einladung gefolgt.

Wir verbrachten den Tag in der mit

allen möglichen Geräten und Schaumgummigruben

ausgestatteten Turnhalle

und hatten somit zum ersten Mal die

Möglichkeit, akrobatische Teile zu wagen,

ohne dabei Gefahr zu laufen, uns das

Genick zu brechen. In unserer Turnhalle

und mit unseren bescheidenen Mitteln

ist so etwas leider nicht möglich.

Ihr Sportfachgeschäft für das ganze Jahr!


34 SPORTCLUB AKTUELL AUS DEN SEKTIONEN

Sektion MMB

SCM holt zwei Landesmeistertitel

Landesmeisterschaft im Schwimmen für Menschen mit Beeinträchtigung in Sterzing

Die 20. Landesmeisterschaft im Schwimmen

für Menschen mit Beeinträchtigung

fand heuer im Balneum in Sterzing statt.

Insgesamt waren 76 Schwimmer und

Schwimmerinnen aus mehreren Südtiroler

Vereinen und auch aus dem Trentino

mit dabei. Es wurden die Titel in neun

Disziplinen vergeben, und zwar im

Brust- und rückenschwimmen, Freistil

und Delfin über 25 und 50 Meter, sowie

im Brettl-Schwimmen über 25 m.

Die Sektion MMB im SC Meran war

mit neun Athleten vertreten und eroberte

Mit neun Schwimmerinnen und Schwimmern nahm die Sektion MMB im SCM an

der Landesmeisterschaft in Sterzing teil. Stefan Deflorian (ganz links) und Peter Blaas

(hinten, 2. V. r.) holten je einen Landesmeistertitel.

ERLEBNIS

HOLZ

zwei Landesmeistertitel: Stefan Deflorian

siegte über 50m Rücken (68,53 ) und Peter

Blaas über 25m Brust (23,03 ). Beide

schwammen die Bestzeiten aller Altersgruppen.

Hervorzuheben ist auch die gute Zeit von

Joachim Pegoretti (54,03), der sich über

50m Brust nur von Marco Scardoni (SSV

Brixen) geschlagen geben musste. Persönliche

Bestleistungen erbrachten Laurin

Schedereit, Simon Spechtenhauser, Claudia

Müller, Theresa Marie Bacher, Prya

Erampalli Elisabeth Innerhofer.

Spannender Höhepunkt jeder Landesmeisterschaft

ist der Staffelwettbewerb.

Der Sieg ging an den SSV Brixen. Hinter

dem LH Bozen und Amici dello Sport

Trento errang die SCM-Staffel den 4.

Platz und verfehlte somit einen Platz auf

dem Treppchen nur knapp. Insgesamt

waren neun Staffeln am Start.

Trainerin Adelheid Larch war mit den

Leistungen ihrer Schützlinge sehr zufrieden

und hofft, dass alle auch weiterhin

so wie bisher mit viel Freude und Begeisterung

dabei bleiben. Das wöchentliche

Training wird im Herbst in der Meranarena

wieder aufgenommen.

Unser Kursangebot

Mit Schulbeginn startet auch die Sektion

MMB in die neue Saison. Angeboten

werden die Disziplinen Schwimmen,

Badminton, Ski Alpin und Tennis.

Information und Anmeldung bei Hansjörg

Elsler unter 335 5631131 oder

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35

Sektion Yoseikan Budo

Unser Kursangebot

Selbstverteidigungskurs

(Yoseikan Self Defence YSD)

ab 02. Oktober 2017

Kurse zu je 10 Einheiten

Für Erwachsene und Frauen:

Montags von 20:00 – 21:00 Uhr

Für Jugendliche:

Mittwochs von 18:00 – 19:00 Uhr

Wo? Trainingszentrum in der Postgranzstraße

8/C, Meran

Fragen und Infos: jeweils 15min vor

Kursbeginn oder Tel: 333 5359084 –

meran@yoseikan.it - www.yoseikan.bz.it

Was ist mitzubringen?

Lockerer Trainingsanzug (Trainigshose

und Leibchen),

trainiert wird auf Trainingsmatten

Es geht wieder los! Kursbeginn

ab 11. September 2017

Yoseikan Budo

Erwachsene: Dienstag und Donnerstag

ab 19:00

Kinder und Jugend: Täglich ab 17:00

Aikido Yoseiken

Mittwoch: 20:00 – 21:00

Freitag: 19:30 – 20:30

Yoseikan Cardio Training

Montag und Mittwoch 19:00 – 20:00

Schnuppertraining für Interessierte und

Neueinsteiger

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Kursbeginn oder Tel: 333 5359084

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