RCBB1991Festschrift

oliver.rohland
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JUBILÄUMSAUSGABE

25 JAHRE

VEREINSGESCHICHTE

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Impressum

Herausgeber:

Reitclub Büscherhöfe Büttgen 1991 e.V.

Büttger-Buscherhöfe 8a , 41564 Kaarst

Beiträge:

Marion Schu, Andrea Dederichs, Sandra Lohse, Larissa Arand, Elisa Radde,

Ben Brauckmann, Christoph Lemken, Anne Keppler, Kerstin Becker, Petra

Henke, Carmen Adam, Lorena Rohland, Paula Adam, Anna Brauckmann,

Michele Franke, Kyra Wolter, Anna-Lena Dahmen, Sonja Frisch

Gestaltung, Satz und Layout:

Oliver Rohland

Fotos:

Carmen Adam

Druck:

Niederrhein Verlag Pfaar GmbH

Steinweg 11 - 41564 Kaarst

Textkorrektur:

Yvonne Skopp-Nilgen

Anzeigenverwaltung:

Yvonne Arand

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Liebe Mitglieder des Reitclubs Buscherhöfe

Büttgen 1991 e.V, liebe Reitsportbegeisterte,

„Das Glück der Erde, liegt auf dem Rücken der

Pferde“ weiß ein viel zitiertes Sprichwort. Dieses

Glück zu erleben und insbesondere jungen Menschen

nahe zu bringen, ist Ihr Bestreben.

Dies gelingt Ihnen so gut, dass Sie heute auf ein

bereits 25-jähriges Bestehen zurückblicken können.

Zu diesem schönen Jubiläum möchte ich

Ihnen vielmals gratulieren. Es ist zweifellos ein ganz besonderer Sport,

dem Sie sich verschrieben haben, basiert er doch maßgeblich auf der Beziehung

zu einem Lebewesen.

Ohne eine Einheit, ein gutes Team mit seinem Pferd zu bilden, ist Reiterglück

und -erfolg nicht denkbar. Die Liebe zum anmutigen und kraftvollen

Tier ist es, die den Menschen dazu bewegt, sich auf einen Pferderücken

zu schwingen. Damit ist es jedoch nicht getan, denn um sich dort auch gut

zu halten, braucht jede Reiterin, jeder Reiter Verständnis fürs Pferd und

Fingerspitzengefühl. Diese Fähigkeiten zu vermitteln, gelingt Ihnen offensichtlich

ausgezeichnet – wie anders würde es sich erklären, dass aus Ihren

Reihen bereits eine Deutsche Meisterin der C Jugend im Modernen

Fünfkampf, der ja neben Luftpistolenschießen, Degenfechten, 200-m-

Schwimmen und 3000-m-Geländelauf auch das Springreiten als Disziplin

beinhaltet, hervorgegangen ist.

Durch eine Kooperation mit einem Neusser Schwimmverein ist sichergestellt,

dass die jungen Sportlerinnen und Sportler auch in dieser Teildisziplin

konkurrenzfähig sind; die ebenfalls von Ihnen angebotene Laufgruppe

sorgt dafür, dass den Sportlerinnen und Sportlern auch zu Fuß nicht die

Puste ausgeht. Während der Turniersaison bringen Ihre Clubmitglieder

zudem regelmäßig Siege und gute Platzierungen mit nach Hause.

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Andererseits ist Reiten aber heutzutage auch ein ganz normaler Sport, der,

wie andere sportliche Betätigungen, Fitness und Ausgleich bietet - das, was

wir alle heute so nötig haben.

An frischer Luft und in der Natur draufloszutraben, das macht den Kopf frei,

das lässt einen den Alltag und allen Stress vergessen. Und überdies tut man

etwas für seine Gesundheit, denn Reiten trainiert Gelenkigkeit, Ausdauer

und Kraft und kann bis ins Alter hinein betrieben werden. Ihr Verein hat in

Kaarst viel für den Pferdesport getan und das in einer Zeit, in der traditionelle

Vereine an Attraktivität zu verlieren scheinen gegenüber unverbindlichen

Sportangeboten. Doch so wie Ihre Pferde Verbindlichkeit erwarten

und jeden Tag Futter und Bewegung brauchen, so verstehen Sie auch Ihre

Vereinsarbeit. Nicht den verschiedenen Modetrends folgen, sondern kontinuierlich

für den Pferdesport zu werben und junge Talente gezielt zu fördern

und aufzubauen, das ist Ihre Devise.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen weiterhin viele Erfolge mit guten Pferden

und guten Reiterinnen und Reitern. Tragen Sie auch in Zukunft dazu

bei, dass noch möglichst viele Kaarster ihr Glück auf dem Rücken der Pferde

finden.

Herzlichst Ihre

Dr. Ulrike Nienhaus

Bürgermeisterin

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Liebe Reitsportfreunde,

unser Verein wurde am 12. Juli 2016 25 Jahre

alt, seit dem Jahre 2003 darf ich dem Verein als

1. Vorsitzender dienen. Die meisten unserer

Mitglieder waren da noch gar nicht geboren.

Für uns alle ist dies ein Grund unser „Silbernes

Vereinsjubiläum“ zu feiern.

Als eingetragener Verein sind wir Mitglied im Deutschen Olympischen

Sportbund (DOSB). Somit können unsere Mitglieder bei entsprechenden

sportlichen Voraussetzungen an nationalen und internationalen Wettkämpfen

teilnehmen. In der Vergangenheit aber vor allem auch in der

Gegenwart machten und machen unsere Turnierreiterinnen und Turnierreiter

davon regen und sehr erfolgreichen Gebrauch. Der Verein ist unter

anderem zuständig für die Schaffung der „sportlichen Voraussetzungen“,

das heißt Durchführungen von Reitabzeichen-Prüfungen etc.. Hierbei arbeiten

wir zusammen, wie das bei Reitvereinen üblich ist, mit einer Reitschule,

der Reitschule Adam. Gegründet wurde diese von Marlene und

Heinz Adam und wird zur Zeit bestens geführt von Carmen und Frank

Adam. Für unseren Verein sprechen die stetig gegen den Landes- und

Bundestrend steigenden Mitgliederzahlen.

In meinem Grußwort möchte ich vor allem auch „Danke sagen“, und zwar

jeder einzelnen Person, die dazu beigetragen hat, dass wir als Reitverein

dieses Jubiläum feiern können. Bewusst werde ich hierbei auf das Nennen

von Namen verzichten, so möchte ich wirklich alle erreichen, die sich je-

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mals für diesen Verein engagiert haben: Ich danke allen ehemaligen Mitgliedern,

besonders auch allen Vorstandsmitgliedern, den unzähligen Kuchenbäckerinnen

und –bäckern, Kuchen-/Würstchen-/Waffeln-/ Getränkeverkäuferinnen

und –verkäufern. Ich bedanke mich bei allen, die zu Weihnachten

die Halle geschmückt haben bzw. die für Sommerfeste den Hof herausgeputzt

haben. Mein Dank gilt auch den Eltern, die Ihre Kinder zum Sport

fahren.

Eine kleine Besonderheit unseres Reitvereins muss ich einfach noch herausheben:

Neben dem Reitsport wird auch das wettkampforientierte Laufen

durch unseren Verein gefördert. Bei Cityläufen in der Umgebung wundern

sich manche über die Vereinszugehörigkeit „RCCB“, vor allem deshalb, weil

unsere Vereinsmitglieder hoch erfolgreich, oft siegreich abschneiden. Eine

kleine Anekdote: Die Laufgruppe wurde de facto schon im Sommer 1982

gegründet. Der erste Trainer ist auch der des Jahres 2016, wer der erste

„Laufschüler“ war, wird hier nicht verraten, es soll aber schon damals ein

äußerst effektives Training gewesen sein.

Bis zum Goldenen Vereinsjubiläum

Ihr und Euer

Wilhelm Josephs

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Erinnerungen an die Gründungsversammlung und die ersten Aktivitäten

des RCBB.

Wir schrieben das Jahr 1991 im Reitstall Adam in der Büttger Buscherhöfe.

Es war Sommer und wir verbrachten wie immer den größten Teil unserer

Freizeit mit dem gemeinsamen Hobby. Was passiert, wenn Menschen

gemeinsam ihr Hobby, ihren Sport betreiben und auch ihre Interessen

gemeinsam vertreten wollen? Sie gründen einen

Verein. Auf diese gute Idee sind wir dann

auch gekommen. Schon stellte sich uns das

erste Hindernis in den Weg.

Wie geht denn das? Also wie wird denn ein

Verein gegründet? Aber wir wären ja nicht

Reitsportler, wenn wir nicht jemanden hätten der uns sagt wie ein Hindernis

angeritten wird, um es richtig zu überwinden. In unserem Fall war das

Werner Frumm. Da er bereits Geschäftsführer in einem anderen, selbst

gegründeten Verein war, wusste er wie es geht. Klar war, dass wir mindestens

sieben Gründungsmitglieder brauchten, die in einer Versammlung

die Vereinsgründung beschließen mussten. Da

es, wie schon erwähnt, gerade Sommer war, stellten

wir an einem schönen Tag, genau genommen dem

12.07.1991, ein paar Bierzeltgarnituren vor den Garagen

auf den Hof, setzten uns gemütlich hin, labten

uns an Kaltgetränken (auch alkoholischen) und gingen

das Thema Vereinsgründung an.

Ein hochwichtiges Gründungsprotokoll wurde geführt. Schon tauchte das

nächste Hindernis auf. Wie soll der Verein heißen? Viele Vorschläge wurden

gemacht und wieder verworfen. Wie der Verein schließlich heißt, wissen

wir ja alle. Als nächstes musste eine Satzung her. Hierfür haben wir

einfach eine von einem anderen Verein übernommen, weil wir ja keine

Ahnung hatten. Im Laufe der nächsten Jahre sollte sich herausstellen, was

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für uns praktikabel war und was nicht. So

konnte die Satzung entsprechend unserer

Bedürfnisse angepasst werden.

Jetzt waren nur noch ein paar Ämter zu

vergeben. Schnell hatten sich Freiwillige

gefunden, die sich als Vorstand einbringen

wollten. Gewählt wurde Heiko Frisch zum

1. Vorsitzenden, Heinrich Adam zum 2.

Vorsitzenden, Werner Frumm zum Geschäftsführer, Marion Adam zur

Kassiererin, Sandra Gier zur Jugendwartin und Detlef Ketzer zum Beauftragten

für Breitensport. Das Gründungsprotokoll wurde in der Abendsonne

von allen Anwesenden unterzeichnet und der Verein RCBB war erfolgreich

gegründet. Alle weiteren Formalitäten, wie den Eintritt in die

verschiedenen Verbände und die Eintragung ins Vereinsregister haben wir

fröhlich dem frisch gebackenen Geschäftsführer überlassen. Werner war

damit erst einmal gut beschäftigt.

Alles in allem hatten wir eine Menge Spaß bei der Sache und können uns

bis heute stolz als die Gründungsmitglieder des RCBB bezeichnen.

Am 31.12.1991 verzeichnete der Verein bereits 30 Mitglieder, die in den

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nächsten Jahren immer mit viel Spaß an den gemeinsamen Unternehmungen

teilnahmen. So fanden in den ersten Jahren jedes Jahr eine Reiterrallye,

ein Oktoberfest und eine Weihnachtsfeier mit Quadrille statt.

Auch für den Tierschutz haben wir uns aktiv eingesetzt, insbesondere gegen

die unerträglichen Transporte der Schlachtpferde. Die damals gestartete

Unterschriftensammlung zu diesem Thema war sogar Anlass für eine

Einladung zu einem Interview bei News 89.4. Heiko Frisch und ich konnten

unser Anliegen im Radio ausführlich darstellen. Heute ist die Gründung

des RCBB 25 Jahre her und ich bin froh, dass wir im Sommer 1991

unsere gute Idee in die Tat umgesetzt haben.

Marion Schu

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Stallmeister im Springen

2002 Maren Iserhardt mit Joey 2009 Lukas Belter mit Rashid

2003 Daniela Koch mit Arino 2010 Celine Schu mit Newton

2004 Anna Schwarzer mit Mon ami 2011 David Engelbrecht mit Max

2005 Anna Schwarzer mit Arino 2012 Christina Netzer mit D´esperados

2006 Sebastian Kurzke mit Newton 2013 Paula Adam mit Pam

2007 Anne Hopmann mit Lady 2015 Paula Adam mit Pam

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S t a l lm e i s te r

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Pferdesport und schöne Stunden...

Seit 2003 bin ich nun schon im Reitstall Adam beheimatet. Angefangen hat

alles mit dem Schulponyreiten im Reitunterricht

bei Frank. Für mich ging es

reiterlich recht schnell voran und

schon wollte ich auch das Springreiten

lernen, natürlich mit meinem Lieblingspony

Beauty. Klar, mit einem ambitionierten

Springreiter als Trainer

bleibt das nicht aus. So stand ab sofort

also jeden Samstag um 7 Uhr im Stall

sein auf dem Programm um die Springstunde,

unter anderem mit den Fünfkämpfern, zu absolvieren. Auch wenn

so mancher kein Verständnis für solche frühen Aktivitäten hatte…für uns

Springreiter war das schon immer der perfekte Einstieg ins Wochenende.

Von morgens bis abends vergingen die Tage rasend schnell im Stall, wobei

ich häufig noch das ein oder andere Schulpony reiten konnte, welches für

den Tag noch bewegt werden sollte. Der Lerneffekt und auch der Spaßfaktor

waren beim Schulponyreiten sehr hoch, auch wenn man es nicht immer

ganz einfach hatte. 2006 bekamen wir dann unser Pony Diego und ich

war natürlich noch öfter und länger als bisher im Stall. Neben dem Bambinireiten

und dem eigenen Reitunterricht kam jetzt natürlich noch stundenlange

Pflege für das eigene Pony dazu. Anfangs war das Springen mit

Diego noch sehr aufregend, weil er jung und vor allem immer schnell un-

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terwegs war. Aber nach einiger Zeit haben wir mit Hilfe von zahlreichen

Tipps von Frank super zusammengefunden und Diego’s Schnelligkeit und

Vorsicht wurde uns auf Turnieren mit vielen Siegen bis A**Springen und

auch Starts in L-Springen belohnt. Schnell waren meine Mutter als treue

Turnierbegleiterin, Diego und ich ein eingespieltes Team, wenn es zum

Turnier ging. So konnten wir es uns auch zumuten ein zweites Pony den

„rasenden“ Gio’s Avanti von Elisa oder auch mal Arino mitzunehmen. Eine

besondere Erinnerung an meine Ponyzeit mit Diego und Gio war die Ruhrolympiade,

bei der ich für den Rheinkreis Neuss startete. Durch die Möglichkeit

mit zwei Ponys an Springprüfungen teilzunehmen, konnte ich viele

Erfahrungen und schöne Erinnerungen sammeln. Dazu gehörte auch immer

die lautstarke Unterstützung von Birgit und Elisa auf den Turnieren.

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Witzig waren häufig die Turniersprecher,

die komischerweise den

RC Buscherhöfe Büttgen oftmals

falsch aussprachen. So wurde ich

das ein oder andere Mal als Andrea

Dederichs vom Buschhof angekündigt…

Auch Kerstin hat mir

gerade bei meinen ersten Turnierstarts

viel geholfen und mich auf

Turniere begleitet, wodurch ich

einiges lernen konnte. Neben meinen

eigenen Turniererfahrungen,

war es immer das spannendste

und aufregendste mit Frank und

seinen Pferden auf Turniere zu fahren oder auch in den Ferien mittwochs

morgens beim Springtraining zu helfen. Sehr gerne erinnere ich mich daran,

vor dem Turnier erst die Pferde möglichst auf Hochglanz zu polieren

(vorzugsweise dreckige Schimmel…) und dann als Hilfe mit aufs Turnier zu

fahren. Hier konnte ich nicht nur lernen, wie man seinen Turnierstart inklusive

Vorbereitung am optimalsten plant, sondern auch wie man damit

umgeht mal eine Niederlage einzustecken. Besonders schön waren natürlich

auch die Erfolge, die man dann gemeinsam mit allen Daumendrückern

aus dem Stall und Verein genießen konnte. Zwischenzeitlich machte ich

einen kleinen Ausflug in den Vierkampf wozu das Springreiten, Dressurreiten,

Laufen und Schwimmen zählt. Frank als ehemaliger Fünfkämpfer

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konnte mich hier in allen Bereichen sehr gut vorbereiten (auch wenn das

Schwimmen immer noch nicht zu meinen Stärken zählt), sodass ich im

Wettkampf den zweiten Platz belegen konnte. Auch ich wollte den Reitsport

turniermäßig weiterverfolgen und so kam es dann als meine Beine

für den kleinen Diego doch irgendwie zu lang wurden, dass wir unseren

Ronny dazubekamen. Da ich Diego

nun von meiner Mutter bestens versorgt

wusste, konnte ich mich voll

und ganz auf Ronny konzentrieren.

Durch viele Tipps und Abgucken bei

den „Großen“, gelang es mir bis heute

ganz gut mit ihm zusammenzuwachsen

und uns beide weiterzuentwickeln.

So haben wir erfreulicherweise

zusammen schon viele Siege

in L-Springen und Platzierungen in M

-Springen für den RC Buscherhöfe

Büttgen erreiten können. Wir sind

immer noch dabei weiter zu lernen

und freuen uns über jeden Fortschritt. Der Reitstall Adam ist nicht nur das

Zuhause für unsere beiden liebsten Vierbeiner, sondern auch schon seit

vielen Jahren mein zweites Zuhause, indem ich schon etliche schöne Stunden

verbracht habe und diese Zeit auch nicht missen möchte.

Andrea Dederichs

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„Durch fegen lernt man reiten“ …. und wird Hufschmied.

An einem Januartag 2001 kam der pferdebegeisterte 13jährige Sebastian

mit seiner Mutter in den Stall, um sich für die erste Longenstunde anzumelden.

Eine Rarität unter den vielen

Mädels. Schnell lebte sich Sebastian

in den Stallalltag ein und nutzte

jeder freie Minute um im Stall zu

helfen. Sein erstes Pony an der Longe

war Schalajka, mit der er auch

sehr rasch an den ersten Springstunden

teilnehmen konnte. Zwei Jahre

später schaffte Sebastian das Kleine

Reitabzeichen (heutige RA 05). Sebastian

war der ständige Schatten

von Frank Adam. Neben Kurt hat er

jederzeit bei den Stallarbeiten mitgeholfen

und das Vereinsleben bereichert. Natürlich stand er stets mutig

bereit, wenn es um das Anreiten junger Pferde ging. Am 25.04.2003 startete

Sebastian auf Anhieb in Meerbusch

sein erstes Springturnier erfolgreich.

Hinter seiner Vereinskollegin

Anna Schwarzer mit Arino belegte

Sebastian mit Newton einen

2. Platz im E-Springen. Es folgten

einige Siege und Platzierungen mit

Newton bis L-Springen. Sebastians

Jugendtraum und Ziel war es mit

Pferden zu arbeiten. Schmied wollte

er werden. Aus diesem Grund

absolvierte Sebastian zunächst eine

Schlosserlehre, um danach bei einem

Hufschmied in Ausbildung zu

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gehen. 2008 ritt Sebastian

mit Urmani noch einige

erfolgreiche Turniere. Mit

dem damaligen Pferd von

Frank Adam platzierte sich

Sebastian bis Springprüfungen

Klasse M. Leider musste

Sebastian aus beruflichen

Gründen sein Reitsport

ruhen lassen, denn

sein größeres Ziel war die

Meisterschule zum staatl.

anerkannten Hufschmied. Nach der erfolgreichen Prüfung machte sich

Sebastian selbstständig. Sein erstes Schulpony Schalajaka besucht er somit

immer noch alle 6 Wochen zur Hufbehandlung

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STAATL. ANERKANNTER

HUFSCHMIED

Sebastian Kurzke

- Warm- & Kaltbeschläge

für Sport- & Freizeitpferde

- Orthopädische Beschläge

- Barhufpflege

- Zusammenarbeit mit Tierärzten

- Spezialbeschläge

mit Alu & Kunststoff

Sebastian Kurzke

Liegnitzer Str. 18

|41564 Kaarst

Telefon:+49 171 4274857

E-Mail: sebastian.kurzke@googlemail.com

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Beim RC Buscherhöfe hat sich meine ganze

Reitgeschichte abgespielt.

Vor über 10 Jahren habe ich durch Celine Schu mit

dem Reiten angefangen, weil wir zusammen in eine

Grundschulklasse gingen. Meine Longenstunden

hatte ich auf Schalajka und Beauty.

In der Abteilung bin ich eine Zeitlang Beauty geritten,

die damals auch mein Lieblingspony war.

Auch Rashid, Winnetou, Arino und den Rest habe

ich ins Herz geschlossen und konnte durch den regelmäßigen

Wechsel reiterlich viel lernen.

Nach ca 3 Jahren bin ich dann in die Fortgeschrittenengruppe gewechselt.

Besondere Pferde, auf denen ich reiten und auch viel lernen durfte, waren

Avenue, Newton, Bert, Dorina und natürlich Canthessa. Besonders die letzten

beiden waren wichtig in meiner Reitergeschichte.

Denn mit Dorina durfte ich am Springunterricht teilnehmen und später ist

sie auch meine erste richtige Reitbeteiligung geworden. Nach 2 Jahren kam

leider die Zeit, dass das Pony für mich zu klein geworden ist. Ich war

dadurch bedingt sehr traurig, doch Frank hat mir seine Canthessa angeboten,

die mit ihm bis S-Springprüfung

erfolgreich gesprungen ist. Canthessa

musste seinerzeit das Turnierspringen

beenden, und damit

bekam ich die Chance als Reitbeteiligung

in der Dressur wie auch im

Springunterricht mit weniger Höhe.

Es hat auf Anhieb geklappt. Klar, es

gab auch Zeiten wo es nicht so rund

lief und wo sie mir gezeigt hat, was

ich falsch gemacht habe. Daran

wächst man.

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Leider gingen unsere Springeinheiten durch

einen spektakulären Sturz nach ca. einem

Jahr zu Ende. Canthessa hatte sich einen Sehnenschaden

zugezogen. Nach der Pause

konnte ich sie noch in der Dressur weiterreiten.Das

Thema Pferd hat mich so fasziniert,

dass dadurch der Grundstein für mein Studium

gelegt worden ist. Heute studiere ich

Pferdewirtschaft in Nürtingen (bei Stuttgart)

und habe ein Praktikum bei Paul Schockemöhle

absolviert.

Ich habe beim RCBB 1991 e.V. reiterlich sowie theoretisch viel gelernt. Diverse

Abzeichen erfolgreich bestanden und auch die Bambinikinder unterrichtet.

Wissen, das mir auch für mein Studium sehr hilfreich ist.

Danke für die schöne Zeit im Stall.

Sandra Lohse

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Das Pferd auf seine Seite bringen…

Wie jeden Mittwoch radelte ich mit meinem

Rad durch das Hoftor. Gespannt ging

ich zum Reitplan - … Sunny! Mit vier Reitern

waren wir heute eine kleine Gruppe.

Nachdem ich mein Pony für die Reitstunde

startklar gemacht hatte standen wir auch

schon vor der Halle.

„Tür frei bitte!“ Die Antwort kam sofort:

„Ist frei!“ Ich führte Sunny in die Halle und kurz darauf schwang ich mich

auch schon in den Sattel. Als alle auf ihren Pferden saßen, ging es endlich

los. „Fangt direkt an Volten zu reiten und achtet darauf, dass eure Pferde

von Anfang an fleißig gehen. Ihr müsst das Pferd auf eure Seite bekommen“

sagte Frank von seinem weißen Plastikstuhl aus. Wir wechselten

einmal die Hand und trabten dann an. In der Lösungsphase löst man sein

Pferd durch Bahnfiguren wie Einfache Schlangenlinien oder Ganze Bahn

Wechseln und durch Übergänge.

Nach Schrittpause und Nachgurten, verteilten wir uns auf beide Zirkel

zum Galoppieren. „Ihr müsst erstmal ein

paar Runden durchgaloppieren.“ Also

ging es in einem zügigen Galopp los.

Dann wechselten wir die Hand und nahmen

Übergänge dazu. Nach der ersten

Galoppphase hatten Pferd und Reiter sich

dann eine Pause verdient.

„Jetzt geht’s weiter in der Arbeitsphase“,

erklärte Frank „Ihr könnt an Lenkung und

Tempo, an Stellung und Biegung arbeiten.

Schlagt erstmal eure Bügel über.“ In

der Arbeitsphase machte Frank mit uns

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spezielle Übungen wie z.B. Vorhandwendung,

Rückwärtsrichten oder Voltenund

Zirkelübungen. „Wir reiten jetzt folgende

Übung: Ihr wendet bei B ab, reitet

eine halbe Volte, dann ein paar Pferdelängen

über X geradeaus und dann eine

halbe Volte zu E hin, also eine halbe

Acht, verstanden?“ Wir nickten „Gut.

Lorena fängt an“ Ich probierte diese

Übung so gut wie möglich umzusetzen.

„Ganz ordentlich“ kommentierte Frank.

In der zweiten Galoppphase galoppierten

wir aus dem Schritt an, manchmal

ritten wir auch im leichten Sitz oder ganze Bahn. „Inneren Absatz runter drücken“,

hörte ich Frank sagen.

„So, dann könnt ihr jetzt noch ein paar Runden abtraben und dann habt ihr

es geschafft für heute.“ Gesagt-getan. Manchmal ritten wir noch ohne Ausbinder

und bei warmen Wetter spritzten wir den Pferden die Beine ab. Heute

war wieder eine ruhige Stunde, aber ab und zu kann sich auch das liebste

Pferd erschrecken…

Später holte ich mit Kurt

die Pferde von der Weide

und putzte Anton oder Iel.

Selbst nach gründlichem

Putzen war Iel-naja- noch

nicht so wirklich weiß.

Schließlich ging wiedermal

ein toller Tag im Stall zu

Ende. Ich schwang mich

auf mein Rad und radelte

durch das Hoftor…

Lorena Rohland

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Jugendförderung des RCBB1991

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B a m b i n i r e i t e r

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B a m b i n i r e i t e r

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„Irgendwas mit F, ich glaube Freddy“

So hat Frank mir Freddy vor mittlerweile mehr als 18 Jahren vorgestellt. Als

ich eines Dienstags im Februar 1998 in den Stall kam, lief ein kleiner Fuchs

in Traversalen über den alten Dressurplatz, auf dem heute die zweite Halle

steht. Leider stand der designierte Reiter daneben. Dies sollte durchaus für

Freddy‘s weiteres Verhalten sprechen. Denn nicht nur der Weg zur Halle,

sondern damals fast alles, war bei ihm schnell mit Aufregung und Aufwand

verbunden. Freddy war eines der ersten Pferde, das Frank für die damals

im Aufbau befindliche Reitschule aus Holland mitgebracht hatte. Allerdings

hat sich Freddy alle Mühe gegeben, schnell zu beweisen, dass er sich (noch)

nicht als Kinderpony eignete. Er stellte sich beim Reiten gerne auf seine

Hinterbeine und aller Umgang mit ihm am Boden war aufregend. Frank

und sein Vater hatten damals das absolut richtige Gefühl, dass mich dieses

Pony reizen würde und so habe ich einen Monat später meine alte Reitbe-

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teiligung gekündigt und seither hat Freddy nicht nur mein Reiterleben geprägt.

Freddy hatte damals bereits die Box, in der er auch heute noch steht, bekommen.

In den ersten Jahren war Bekas sein Boxennachbar. Und oft habe

ich Bekas angeschaut, wenn Freddy sich mal wieder losgerissen hatte, und

man konnte den Eindruck gewinnen, als würde Bekas mit dem Kopf

schütteln und Freddy sagen „Komm du mal in mein Alter, Kleiner! Früher

war ich auch so“. Heute ist Freddy mit seinen 26 Jahren fast so alt wie Bekas

damals. Während seiner ersten Monate bei uns hat Freddy sich konsequent

danebenbenommen. Und so hatte ich ihn bald für mich alleine und Frank

leider einen „wirtschaftlichen Totalschaden“, da Freddy bei bestem Willen

kein Schulpony sein wollte. Freddy ist manches Mal seiner eigenen Wege

gegangen (warum hätten ihn auch Boxentüren

oder Stricke hindern sollen?) und eine Eskapade

auf zwei Beinen hätte ihn auch fast sein Aufenthaltsrecht

gekostet, wäre Herr Adam senior nicht

für ihn eingesprungen. So haben wir das erste Jahr

mit vielen kleineren und einer größeren Verletzung

hinter uns gebracht. Mein Vater beteuert

noch heute, dass Freddy die Kommunikation mit

der Krankenversicherung deutlich gesteigert hat. Und vermutlich hat er

Recht. Aber ein Gutes hatte es, er war bald offiziell „mein“ Freddy, da meine

Mutter ihn am 7. Mai 1999 gekauft hat.

Zu diesem Zeitpunkt war Freddy zumindest unter dem Sattel ganz gut händelbar.

Leider blieben Halfter und Stricke Verschleißgegenstände bei uns.

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Interessanterweise hatte Freddy von Karo und Suse, den Besitzerinnen von

Granny Smith (einige mögen sie und ihn noch kennen) ein Halfter bekommen,

das Granny nicht passte. Das gibt es noch heute und hat sich sehr tapfer

gehalten. Wenn ich an Granny denke, denke ich auch an andere Pferdefreunde,

die Freddy im Laufe der Jahre hatte. Ganz weit vorne ist natürlich

Joey, mit dem er viele Jahre sonntagmorgens durch die Halle getobt ist. Maren

und ich haben die beiden damals oft zusammen laufengelassen und Freddy

ist immer in Zirkusmanier hinter Joey hergelaufen. Leider ist er ihm dabei

auch manchmal von hinten in die Fesselbeugen getreten, so dass Joey

am Ende an den Hinterbeinen Glocken trug. Das hat man so auch nicht oft

gesehen. Die beiden waren auch sehr treue Weidegenossen. Damals hatten

wir noch die Weide am Kreuz in Richtung Büttgen gepachtet. Den Weg ist

Freddy leider manches Mal ohne mich zurück in den Stall gelaufen. Aber die

kaputten Stricke hatten wir ja schon erwähnt. Dann gab es auch natürlich

Nimbo, der mit Kirsten ein treuer Ausreitpartner war. Und natürlich haben

Joey, Nimbo und Freddy in den späten 2000er Jahren auch viel Weidezeit

miteinander gehabt. Und in den letzten Jahren natürlich Gio.

Wenn ich heute zurückdenke, haben Freddy und ich im Stall viele Veränderungen

erlebt. Pferde und Menschen sind gekommen und gegangen. Der

Stall ist gewachsen und die Reitschule, die Freddy eigentlich damals unterstützen

sollte, ist bekanntermaßen sehr erfolgreich. Wir sind erwachsen geworden

und wurden auf einmal „gesiezt“. Die modernen Fünfkämpfer sind

dazu gekommen und die Shettys.

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Aber dienstagabends ist immer noch Springstunde so wie im Februar 1998.

Freddy hat viele Reitbeteiligungen „verschlissen“, aber auch viele gefördert

und gefordert. Und nachdem ich beruflich wegziehen musste, ist Freddy

doch noch ein paar Jahre seiner ursprünglichen Bestimmung nachgegangen

und hat bei Bedarf in der Reitschule ausgeholfen – allerdings mit fast 15

Jahren Verspätung. Aber auch mit über 20 Jahren hat er sich hierbei noch

Respekt verschafft und war sicherlich nicht immer einfach. Freddy eben.

Und auch wenn ich Freddy jeden Tag vermisse, ist er in den Büttger Buscherhöfen

doch am besten aufgehoben. Somit gibt es bei all den Erfahrungen

und Erlebnissen eine Konstante: seiner Box ist er immer treu geblieben

und so wird es auch bleiben.

Ach ja, eigentlich heißt er Frido Ricco’s Son. Aber das wäre zum Schimpfen

ja auch viel zu lang gewesen. So bleibt er Freddy, für mich etwas Besonderes

mit F.

Anne Keppler

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1991 - 2003

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1991 - 2003

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1991 - 2003

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2004 - 2007

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2004 - 2007

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2004 - 2007

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2004 - 2007

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Das Leben ist doch ein Ponyhof...

Schon in meiner frühen Kindheit wollte ich unbedingt reiten und mit zehn

Jahren durfte ich dann endlich regelmäßige

Reitstunden nehmen.

Meine erste Anlaufstelle war dabei

die Reitanlage Adam. Wie jeder

Reitanfänger begann ich damals

mit Longenstunden die ersten Reiterfahrungen

zu sammeln. Dabei

lernte ich die ersten Grundlagen, wie auch heute noch viele Reitschüler, auf

Schalajka. Bald wechselte ich in die Abteilung, in der mich wohl die meiste

Zeit Avenue und Lanzelott (er-)trugen. Als ich dann später in die Fortgeschrittenengruppe

wechselte, dauerte es nicht sehr lange, bis ich einen

zweiten Tag zusätzlich reiten wollte. Aber das wohl Beste, das mir zu diesem

Zeitpunkt passieren konnte, war,

dass auch meine beste Freundin begann,

bei mir im Stall zu reiten. Anna-

Lena und ich kannten uns aus der Schule

und uns verband von Beginn an das

Hobby Reiten. Sie war vorher bereits in

einem anderen Stall geritten und durfte

sich in ihrer ersten Stunde bei Frank in

den Sattel von Beauty schwingen. Damit

begann wohl unsere gemeinsame Reit-Ära. So konnten wir beide bald nicht

mehr genug vom Reiten bekommen und begannen später auch mit dem

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Springen. Zu dieser Zeit gab es kein Schulpferd,

das wir noch nicht geritten sind, geschweige

denn nicht reiten wollten.

So ging einige Zeit ins Land und irgendwann

kam der Zeitpunkt, an dem Anna-Lena und ich

das erste Mal Cera reiten durften. Cera, die wir

beide schon von Fohlenalter her kannten, ist

das älteste Fohlen von Avenue und für uns war

es daher ein ganz besonderes Ereignis, als wir

sie das erste Mal reiten durften. Einer der

schönsten Momente meines Reiterlebens folgte

jedoch zu dem Zeitpunkt, an dem ich Ieljakie, Franks ehemaliges S-

Springpferd, das erste Mal reiten durfte.

Parallel begannen wir auch damit Unterrichtsstunden für die jüngeren

Reitschüler zu übernehmen und nach und nach wuchs der Anteil der Stunden,

die ich übernehmen durfte. Für Anna-Lena war schon früh klar, dass

sie ihren Wunsch erfüllen wollte Tiermedizin

zu studieren. Das war für sie

jedoch mit dem Wermutstropfen verbunden,

dass sie Cera wohl nicht mehr

würde weiter reiten können. Cera war

ihr über die Jahre sehr ans Herz gewachsen

und da Cera wohl nicht das

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geborene Schulpferd war, wurde

schlussendlich beschlossen, dass Anna-Lena

Cera mit nach Gießen

nehmen würde. Nach dem Ende unserer

Schulzeit zog Anna-Lena also

mit samt Cera um, während ich meinen

Trainer-Schein absolvierte und

zum Studieren in der Nähe blieb und

weiter einige Unterrichtsstunden übernahm. Das war für mich jedoch nicht

die bei weitem wichtigste Entwicklung zu dieser Zeit. Seit ich damit begann

zu reiten, träumte ich, wie wahrscheinlich auch jeder andere Reiter, von

einem eigenen Pferd. Anna-Lena war nun mit Cera nach Gießen gezogen

und Ieljakie, den ich lange Zeit geritten war, war durch eine Verletzung außer

Gefecht gesetzt. Zu dieser Zeit ritt und sprang ich schon seit ein paar

Monaten ein anderes Pferd von Frank, welches ich schnell ins Herz schloss.

Dank Frank konnte ich mir nun endlich meinen großen Traum erfüllen. Mein

erstes eigenes Pferd: Urmani. Mit ihm begann auch mein Wunsch zu wachsen,

auf Turniere zu gehen. Mit ihm sammelte

ich meine ersten Turniererfahrungen

und Schleifen, da er sich auf Turnieren

als absolutes Verlasspferd zeigte. Nach

unserer ersten Saison, musste Urmel jedoch

verletzungsbedingt pausieren und so

konnte ich die gesamte nächste Saison

kein Turnier mehr mit ihm reiten. In dieser

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Zeit ritt ich jedoch Coco Lores eine Schimmelstute,

die ich über ein Jahr lang ritt und mit ihr

weitere Turniererfahrungen sammeln durfte.

Ende 2014 bekamen wir Urmel nach immer

wiederkehrenden Ausfällen endlich wieder fit

und trainierten langsam wieder an, sodass wir

2015 wieder unsere ersten gemeinsamen Turniere

gehen konnten. So konnte ich dieses Jahr

endlich mein Ziel erreichen und mit ihm die

ersten L-Springen reiten.

Cera und Anna-Lena haben sich derweil in Gießen eingelebt und die beiden

sind häufig im Gelände unterwegs. Denn nachdem Cera erst einmal Vertrauen

gefasst hatte, stellte sich heraus,

dass sie ausgiebige Ausritte sichtlich genießt

und im Gelände richtig entspannen

kann. Mit Cera hat Anna-Lena ein

Stück zu Hause mitgenommen, so dass

sie sich von Anfang an in Gießen wohlfühlen

konnte. An dieser Stelle möchten

wir uns bei Frank und Carmen für die jahrelange Unterstützung bedanken.

Wir werden uns immer gerne an die vergangen Jahre im Stall zurückerinnern,

denn ohne euer stets offenes Ohr und Franks Ratschläge und Vertrauen

wären wir heute nicht da, wo wir sind. Danke!

Sonja Frisch & Anna-Lena Dahmen

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TURNIERREITER RCBB


T U R N I E R R E I T E R R C B B

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T U R N I E R R E I T E R R C B B

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Chiotaikai

Ich erinnere mich noch genau an den Tag, an dem Frank mein Schicksal

entschied. „Momentan kann ich Dir nur Chio anbieten“, waren seine Worte.

Gefüllt ritt ich schon mein ganzes Leben bei Adam. Nach einer Zeit im

Ausland wollte ich nun zurück in den Sattel. Chio, ursprünglich Chiotaikai,

war das zweite selbstgezogene Fohlen

der Familie Adam.

Seine Mutter war Avenue, die dunkle

Fuchsstute. Er wurde am 10. Mai

2005 geboren und erfüllte die ganze

Familie mit hoffnungsvollem Stolz:

„Endlich ein Hengst“. Chiotaikai wurde

nach einem japanischen Sumo

Ringer – Chiyotaikai – benannt. Der

Name entstand, weil er bei seiner Geburt die ganze Box mit Fohlen füllte.

Auch heute ist er mit einem Stockmaß von 174 cm ein stattlicher Kerl. Als

Sohn von Cordobes I sollte er eigentlich ein Springpferd werden. Wer Chio

kennt, weiß aber, dass er seine eigenen Entscheidungen trifft.

Im Spätsommer 2011 übernahm ich ihn dann also als Reitbeteiligung von

Anna Lena, die dadurch mehr Zeit für ihre Cera, Chio‘s Schwester, hatte.

Anna Lena sprang weiterhin mit ihm und ich ritt bei Frank im Unterricht

und entwickelte immer mehr meine Verbundenheit zu diesem durchaus

außergewöhnlichen Vierbeiner. Schon in jungen Jahren hatte dieses Pferd

nichts als Flausen im Kopf. Einmal schaffte er es sogar bis in die Zeitung, als

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er von der Feuerwehr von unserem Laufband befreit werden musste.

Er hat die Nase von Frank auf dem Gewissen. Auch Lukas durfte Dank Chio‘s

besonderer Rodeo Künste und einem unglücklichen Sturz für einige Wochen

das Krankenhaus von innen sehen. Irgendwann hatte man dann einfach den

Dreh raus und stieg

lieber rasch ab, bevor

es brenzlig wurde. Ich

werde es auch nie vergessen,

als meine

Freundin Anne mich

anrief während ich im

Urlaub war, um mir zu

berichten, dass Chio

sich unter dem Weidezaun durchgezwängt hatte.

Auf der anderen Seite des Zauns schmeckte das Gras einfach besser. Als sie

ihn schließlich ertappte, rannte er wie ein wild gewordener Stier auf sie zu

und sie konnte nur noch die Flucht ergreifen.

Er wusste immer schon wie er sich bei anderen Respekt verschaffen konnte.

Irgendwann hatte er es soweit geschafft, dass keiner sich mehr um ihn kümmern

wollte, wenn ich keine Zeit für ihn hatte. Auch mir lief er regelmäßig

bei Wegen zur Führanlage oder beim Aufsteigen in der Reithalle davon.

Zurückblickend kann ich über all die Geschichten schmunzeln, aber damals

hat er mich des Öfteren zur Weißglut getrieben. Am 10. Mai 2013 ging Chio

schließlich in meinen Besitz über.

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Er hatte sich eine Verletzung

zugezogen und ich hatte so

eine große Liebe zu ihm aufgebaut,

dass ich bereit war,

alles was in meiner Macht

stand für ihn zu tun. Wir

durchlebten ein Jahr voller

Höhen und Tiefen und endeten

schließlich mit der traurigen Entscheidung die Buscherhöfe hinter uns

zu lassen und den Stall zu wechseln, um dem kleinen Wildfang die Möglichkeit

eines Offenstalls zu geben.

So schwer diese Entscheidung für mich persönlich auch war, so richtig war

sie doch für mein Pferd. Er fühlt sich pudelwohl und ist sehr ausgeglichen,

was natürlich auch daran liegt, dass er älter geworden ist. Für den einen

oder anderen Schabernack ist er aber auch schon im neuen Stall bekannt

und immer noch gerne zu haben. Wir genießen jeden Moment zusammen

und ich muss wirklich sagen, dass Chio eine Bereicherung für mein Leben ist

und ich keinen einzigen Tag bereue, diesen Weg mit ihm gegangen zu sein.

Mein größter Dank geht an dieser Stelle an Frank, ich weiß nicht wie mein

Leben sich entwickelt hätte, wenn ich keine Pferdemami geworden wäre.

Kyra Wolter

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Ponyreiter...

Seit 2006 sind wir Mitglied im Reitverein

RCBB Buscherhöfe Büttgen

1991 e.V.

Anfangs ritten wir zwei- bis dreimal

wöchentlich im Unterricht und freuten

uns immer auf die besten Schulpferde

Beauty, Vampi, Schalajka und

Tina.

Natürlich ist nicht immer alles glatt

gelaufen, manchmal lagen wir auch

im Sand. Frank wurde nicht müde zu

rufen: „Falscher Fuß, Absatz runter!“

Wer hätte gedacht, das wir tatsächlich

lernen, auf dem richtigen Fuß

leichtzutraben?!

Aber wir sind auch auf Bäume und

verbotener Weise auf Strohballen

geklettert, haben die Kirschen gepflückt

und verstecken gespielt.

Nach ein paar Jahren haben wir

eigene Ponys bekommen: Gio's

Avantie und Janosch. Schnell

wuchsen unsere Erfahrungen

und somit auch unsere Erfolge!

:)

Im Jahre 2010 haben wir gemeinsam

erfolgreich das kleine,

und ein Jahr darauf unser großes

Reitabzeichen absolviert.

Auch auf den Turnieren gab es sowohl

Höhen als auch Tiefen.

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Letztendlich beschlossen wir uns dem Freizeitreiten zu widmen mit viel Abwechslung

für unsere Ponys: Bodenarbeit, Dressur, Ausreiten, Spazieren

gehen und ab und zu vielleicht doch noch einmal ein Sprung.

Seitdem belustigen wir den Stall mit Pizza-Freitagen und viel Gelächter.

Wir hatten eine sehr schöne Kindheit im Reitstall und haben durch viel Verantwortung

viel für's Leben gelernt.

Larissa Arand und Elisa Radde

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Was macht unseren Reitverein besonders?

Als Vereinsmitglied in einem 25 Jahre bestehenden Verein stellt sich die

Frage: Warum bin ich im Reitverein? Was habe ich davon? Will ich am Vereinsleben

teilnehmen oder mache ich das nur, weil die Versicherung es so

möchte? Die Welt für Reiter ohne Pferd

hat früher noch ganz anders ausgesehen.

Es war die Zeit in der viele landwirtschaftliche

Betriebe beschlossen hatten auf einen

Schulpferdebetrieb umzustellen. Als

ich anfing zu reiten, im Jahr 1999, gab es

fast ausschließlich den klassischen Abteilungsbetrieb.

Der Standard war Abteilungsreiten

mit so vielen Reitern, die an

dem Tag in den Stall kommen und reiten

wollten. Dementsprechend konnten es auch mal 12 oder mehr werden.

Mein Glück war es, dass wir (Anne Hopmann und ich) eines Tages von diesem

„Reitstall Adam“ hörten.

Es gingen doch tatsächlich die Gerüchte um, dass man da alleine reiten darf,

ohne Abteilung und sogar am Wochenende ohne Reitlehrer. Für uns unvorstellbar!

Da mussten wir unbedingt hin und uns das mit eigenen Augen anschauen.

Voller Tatendrang vereinbarten wir einen Termin zum Vorreiten –

total aufgeregt, weil es ja sein könnte, dass unsere reiterlichen Fähigkeiten

nicht ausreichen, damit wir aufgenommen werden. Der Vorreittermin sollte

nach der Nachmittagsreitstunde stattfinden. Wir sind natürlich schon vorher

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hingegangen, um uns alles anzuschauen und tatsächlich: Die Reitstunde ist

eine freie Stunde ohne Abteilung.

Die Aufregung wurde

größer! Kann ich überhaupt

alleine reiten, ich

habe noch nie selber

gelenkt. Anne war da

wesentlich entspannter,

sie hatte schon mehr

Reiterfahrung und

wusste was sie tut. Da

standen wir nun am Außenplatz und Frank kam auf uns zu und fragte uns

nach unserer reiterlichen Erfahrung. Nach seiner ersten Einschätzung nach

unserer Beschreibung durfte Anne dann Lanzelott ausprobieren (damals ein

Pferd für die Fortgeschritten Reiter) und ich sollte Bekas ausprobieren, den

lieben alten Opi, der ein sehr zuverlässiges Anfängerpferd war. Aber wie so

oft zeigte Bekas prompt in diesem Augenblick, dass es nicht das Image des

lieben, alten Opi verkörpern wollte und schmiss seine Reiterin ab. Frank

hatte Gott sei Dank genug Einfühlungsvermögen mich dann doch nicht auf

Bekas zu setzen, vielleicht lag es auch daran, dass ich wahrscheinlich keine

Farbe mehr im Gesicht hatte.

Das war mein Glück, denn jetzt durfte ich Schalajka ausprobieren, das süße,

kleine, hübsche Pony mit den O-Beinen. Nach 10 Minuten vorreiten hatten

wir die Aufnahme in den Club geschafft und ich durfte Schalajka zweimal die

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Woche fest reiten. Aus den zweimal die

Woche reiten wurde schnell jeden Tag in

den Stall fahren. Es gab damals noch

nicht so viele Schulreiter im Stall und es

sind schnell enge Freundschaften zwischen

uns Schulreitern entstanden, die

uns dazu bewogen jeden Tag in den Stall

zu fahren – nur um die andern zu treffen,

beim Reiten zuzuschauen und in der

Hoffnung heute doch noch reiten zu können,

da die Schulponys nicht jeden Tag

vermietet waren und man öfter mal das

Glück hatte, ein Pony reiten zu dürfen, dass an dem Tag nicht bewegt wird.

Das führte dazu, dass der harte Kern von uns täglich pünktlich auf der Bank

im Stall saß und darauf hoffte, dass Frank raus kommt und die freien Ponys

verteilte. Ich will an der Stelle mal nicht ausführen, wie oft wir uns – trotz

aller Freundschaft – danach darum gestritten haben, wie unfair es ist, dass

der eine das und der andere das andere Pony bekommen hat. Wir hatten

natürlich alle unsere persönlichen Favoriten. In den drei Jahren (1999-

2002) hatte ich zwar Schalajka als mein festes Pferd, aber durch das Reiten

von den vielen anderen Ponys konnte ich sehr viel lernen und durfte mit

Schalajka meine erste Springstunde absolvieren (s. Foto). Die Springstunde

war immer schon das absolute Highlight für mich. Da nur eine Springstunde

die Woche war, fing ich mit der Zeit an, Frank auf Turniere zu begleiten und

ihm bei seiner mittwochs Springstunde zu helfen – ganz nach dem Motto:

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Wenn ich nicht selber Springen kann, dann wenigstens zugucken und dabei

lernen. Frank beim Springen zu helfen war eine nicht ganz einfache

Aufgabe. Er war sehr perfektionistisch veranlagt und wenn man einen Fehler

gemacht hat, dann gab es schon einmal ordentlich einen auf den Deckel

und man tat gut daran, ihm den Rest des Tages besser aus dem Weg zu gehen.

Es musste immer

alles ganz genau

sein. Das fing mit der

Verschnallung des

Kehlriemens an, ging

mit dem richtigen

Martingal weiter

(bei jedem seiner

zeitweise fünf Pferde

natürlich anders)

und endete mit einem perfekt abgemessenen Parcours. Es gab kein: Ja, das

passt schon, machen wir einfach so. Durch die Zusammenarbeit mit Frank

konnte ich sehr viel lernen, insbesondere dass es immer die oberste Priorität

ist, fair zum Pferd zu sein. Das ist im Reitsport nicht selbstverständlich.

Auch sein Ehrgeiz hat mich sehr geprägt, da er stetig daran gearbeitet hat,

sich und seine Pferde voran zu bringen und sich nicht auf seinem Pferd auszuruhen.

Aber genau diese Einstellung, die Frank mir in den ganzen Jahren

mehr als gut vermittelt hat, hat mich zu dem Erfolg gebracht, den ich mit

meinen Pferden im Laufe der Zeit erzielen konnte. Bereits kurze Zeit nachdem

ich mein Pony Shadow bekommen hatte, konnte ich bei meinem aller-

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ersten Springreiterwettbewerb den vierten Platz erzielen. Ein riesiger Erfolg

für mich und Shadow, da ich ihn eigentlich nur gekauft hatte, damit er nicht

zum Schlachter kommt. In den Jahren danach konnte ich gemeinsam mit der

Hilfe von Frank weiter Pferde ausbilden und unglaublich viele Platzierungen

erreichen. Im Jahr 2013 habe ich endlich das große Ziel erreicht und konnte

mein erstes S-Springen reiten. Es gab nur eine handvoll Turniere von denen

ich ohne Schleife wieder gekommen bin.

Leider habe ich auch eine schlechte Eigenschaften von Frank übernommen

und zwar nach einem erfolglosem Turnier wirklich richtig schlechte Laune zu

haben – meine Turnierhelfer mussten hier schon sehr viel ertragen, allen

voran Michéle Franke, die mich bei sehr vielen Turnieren begleitet hat, aber

ich würde sagen das gehört dazu und Danke Michéle. Ein paar kurze Zeilen

möchte ich auch noch der Familie Adam widmen, die für mich über eine

ziemlich lange Zeit, in der ich in unserem wunderschönen Stall war, wie eine

zweite Familie waren.

Durch meine ständige Anwesenheit und später meinem Job als Baby- bzw.

Kindersitter haben wir viel Zeit und viele schönen Stunden miteinander verbracht.

Carmen konnte in dieser Zeit ihre besonderen Fähigkeiten als sehr

gute Vermittlerin und Streitschlichterin unter Beweis stellen, da Frank und

ich beide oft sehr stur und uneinsichtig waren und uns des Öfteren auch mal

ordentlich gefetzt haben. Auch von dir Carmen konnte ich sehr viel lernen,

besonders in Bezug auf zwischenmenschliche Beziehungen und den richtigen

Umgang mit Konflikten. So jetzt noch mal zu meiner Anfangsfrage: Warum

bin ich im Verein? Was habe ich davon? Für mich ist die Frage ganz einfach

zu beantworten. Die 15 Jahre, in denen ich schätzungsweise 80% mei-

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ner Freizeit im Stall verbracht habe, habe ich meine besten Freunde gefunden,

sehr viele wunderbare Sommer mit Grillen, Wasserschlachten (wenn

wir von Frank erwischt worden sind, gab das ordentlich Ärger) und Stallübernachtungen

verbracht. Ich habe nicht nur viel über das Reiten und Pferde

gelernt, sondern auch viele andere Dinge, die mich im Leben weiter gebracht

haben. Ich durfte viele tolle Menschen kennenlernen, die teilweise

nur kurze Zeit ein Teil meines Lebens waren, aber auch viele die immer Teil

meines Lebens bleiben werden. Es war eine super schöne Zeit, an die ich

mich immer freudig zurück erinnere! Und zu guter Letzt: Was macht unseren

Reitverein besonders? Die Mitglieder!

Kerstin Becker

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Hallo, ich bin Schalajka, die Ponyomi mit Ende Zwanzig und

schon fast 18 Jahre dabei. Auf mich kannst du dich

immer verlassen!

Hey, mein Name ist Vampi. Bin am 12.06.1993 . Ich bringe den

Kindern schon ca. 15 Jahre das Reiten bei. Was mich unverwechselbar

macht? Ich habe ein blaues und ein braunes Auge.

Hallo liebe Pferdefreunde, ich bin Arino. Geboren am

16.03.1992 . Mit Frank bin ich schon durch dick und dünn gegangen

bei Springturnieren bis M ** - Auf mir haben schon unzählige

Kinder viel gelernt – kein Wunder, bin ich doch auch

schon seit vielen Jahren hier zu Hause.

Hi, ich bin’s Tina. Die kleinste im Stall. Auf mir lernen die

jüngsten Reitschüler. Wie vielen habe ich schon die

Angst genommen! Meine Bude teile ich mir mit Charlie –

das klappt prima, wenn er nur nicht so verfressen wäre…

Hof…

Mein Künstlername ist Bibi (Original: Uwenta v.d. hertraksestraat).

IAm 6.5.2004 erblickte ich das Licht der Welt. Ich gehöre

auch noch zur Shetty-Bande. Ich bin ein kleiner Sturkopf, aber

eigentlich ganz lieb. Doch manchmal sticht mich der Hafer und

ich gehe einfach auf Wanderschaft und spaziere mal gerne vom

Hey, ich bin Sunny, ein ganz freundliches Pony. Allerdings

sagt man mir auch manchmal nach, dass ich ganz schön stur

wäre… Na ja, wenn ich merke, dass sich mein Reiter nicht

durchsetzen kann, mache ich mein eigenes Ding…

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Ich bin’s der Bert. Ich bin schon 24 Jahre alt und fast schon seit

Anfang an dabei. Trotzdem bin ich noch flott unterwegs. Nächstes

Jahr feiere ich Jubiläum (ich seid natürlich eingeladen, aber

vergesst die Möhrchen nicht). Ob es über mich dann auch eine

Jubiläumszeitung gibt?

Mein Name ist Smilla. Ich bin noch recht neu im

Schulbetrieb. Es ist nett hier und ich glaube, dass ich mich

schon ganz gut mache. Im Freireiten bin ich aber etwas anspruchsvoller.

Aber ich lerne viel von Kerstin und Michele.

Ich bin Hattani, der schicke Araber im Stall. Geboren am

5.5.1997. Ich helfe Frank schon fast 14 Jahre bei den Reitstunden,

bin immer brav aber manchmal etwas sensibel und ich liebe

es geschmust zu werden…

Ich – Baba – muss schon sagen, dass ich noch schöner bin als

Hattani, oder? Und ich bin mindestens genauso sensibel wie er.

Aber ich reagiere auch super auf die Hilfen meiner Reiter.

Ich sehe zwar Baba sehr ähnlich, aber ganz ehrlich,

ich bin doch noch eine Spur schicker, oder? Ich bin sehr

temperamentvoll und noch ein bißchen feinfühliger als mein

Halbbruder Baba. Na, wer bin ich? Richtig – Rashid.

Hola me llamo Sissi. Und egal was unsere Araber

sagen, ich bin doch wohl die Schönste hier. Aber auf eine andere

Weise: Indianerpferd-Look. Ich bin der einzige Schecke im Stall

und darauf bin ich mächtig stolz. Ach übrigens, ich renne für

mein Leben gerne.

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Hi, mein Name ist Kaspar. Ich bin auch schon sehr lange hier.

Ich bringe den Kinder sehr geduldig das Reiten bei und habe

auch Spaß an der ganzen Sache. Seit 2005 bin ich schon dabei.

Wenn meine Laura keine Zeit hat, dann kümmert sich die Familie

Adam um mich.

Ich heiße Dorina (20 Jahre alt) und bin sehr beliebt bei den Reitschülern.

Ich bin freundlich und offen zu allen und kann mich

auf jeden Reiter einstellen. Ich bleibe in jeder Situation ruhig

und bin immer gut zu Reiten.

Hey, ich bin’s Winnetou. Ich bin ein absolutes Verlasspferd und

ein geborener Springer. Auf mir kannst du super lernen und ich

bin immer mit Freude dabei. Also, wenn du mal Springen willst-

so zum ersten Mal- ich bin immer dafür zu haben…

Mein Name ist Max und ich bin trotz meines hohen Alters -27-

ein super Schulpferd. Als Springpferd bin ich in Rente .Ich habe

es geliebt zu Springen und sogar schon ein paar mal die Stallmeisterschaft

gewonnen, aber ich glaube auf Dauer ist das zu

viel für mich. Doch ein ordentliches Tempo habe ich immer noch

drauf.

Hallo, ich bin Becki. Ich bin ein sehr schlau und aufmerksames ,

aber auch nicht mehr die Jüngste und weit über 20 Jahre alt.

Trotzdem bin ich noch fit und ein kleines Rennpony.

Lorena Rohland

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F a h r s p o r t 2- S p ä n n e r

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Ieljakie

Am 28.05.1990 ist Ieljakie (Iel) geboren. Sein Vater

war Emilion, der unter Ulrich Kirchhoff u.a. das

Weltcup Springen in Rom gewann. Als fünf jähriger

Wallach kam Iel zu Frank Adam in den Stall. Frank

ritt ihn ein und bildete ihn danach zum Springpferd

aus.

Ich weiß noch wie ich es früher geliebt habe am

Wochenende mit Frank auf Turniere zu fahren.

Er fuhr oft mit Iel und Herby zusammen.

Wir haben die Pferde zu Hause immer geputzt, eingeflochten und die Stollen

reingeschraubt. Nach dem Verladen ging es dann los. Besonders Iel war

wegen seines Temperamentes immer sehr aufgeregt. Frank hatte jedoch

immer einen sehr genauen Zeitplan und kannte Iel so gut, dass er genau

wusste wie er ihn „auf Temperatur“ bringt, aber nicht zu nervös macht.

Denn mit zu viel Nervosität ist auch schnell mal eine Stange gefallen. Auf

dem Abreiteplatz ging es immer sehr ruhig und konzentriert zu, bis zu dem

Starter vor ihnen. Frank ritt in die Schleuse und stieg ab um Iel vor dem Start

nochmal zu beruhigen. Beide sahen sich

den Parcours mit seinen Schwierigkeiten

nochmals an, bis Frank dann aufstieg als

der vorherige Teilnehmer im Ziel war und

er bereits aufgerufen wurde. Wir haben

Iel noch schnell die Gamaschen dran gemacht.

Oft wurde Frank dann bereits zum

zweiten Mal aufgerufen ehe er dann in

den Parcours ritt. Im Parcours waren beide

immer hochkonzentriert. Die Helfer

am Rand fieberten mit und drückten die

Daumen. Das war für mich immer der

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spannendste Teil und sehr besonders. Iel war im Parcours stets ein absoluter

Hingucker. Durch sein Temperament und seine außergewöhnliche, rasante

Erscheinung unter dem Sattel wurde er in den Springsportkreisen sehr

bekannt.

Die beiden waren einfach ein super Team, dem man gerne zugesehen hat.

Zusammen waren sie sehr erfolgreich. Sie errungen über 130 Siege und Erfolge

bis zur Klasse S. Das krönende Highlight war die Qualifikation bei den

Düsseldorf Masters, ein

internationales Reitturnier,

bei dem die Stallgemeinschaft

zum Anfeuern

natürlich nicht fehlen

durfte.

Nach einigen weiteren

Turnieren ist es dann passiert…

Im Training ist Iel

nach einem Sprung umgeknickt

und hat sich die

Sehne angerissen. Ein riesen Schock besonders für Frank, aber auch alle anderen

trauerten um Iel`s Karriereaus. Ich glaube Iel war inzwischen 16 Jahre

alt. Der Tierarzt verordnete ca. 1 Jahr Reitpause. Ob er danach wieder reitbar

sein würde konnte er jedoch nicht sagen. Das kam auf den Heilungsprozess

an. In dieser Zeit habe ich mich um ihn gekümmert. Ich begann ihn regelmäßig

zu putzen und zu betüddeln. Nach gut einem dreiviertel Jahr konnte

er langsam wieder antrainiert werden, sodass ich ihn ab und an longierte,

bis Frank eines Tages zu mir kam und mir sagte ich solle mich mal draufsetzen

und ein wenig reiten. Vielleicht sollte man an dieser Stelle erwähnen,

dass Iel vorher selten von anderen geritten wurde und aufgrund Franks feiner

Reitweise auch so sensibel war, dass es kaum einer nachreiten konnte.

Dementsprechend hatte ich wirklich Respekt! Am ersten Tag bin ich dann

nur Schritt geritten, obwohl Frank mich aufforderte zu traben. Ich war froh

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nach 15 minütiger Anspannung wieder absteigen zu können. Von dort an

steigerten wir uns täglich bis wir schließlich sogar ausreiten gehen konnten.

Aufgrund seiner sehr guten Ausbildung konnte ich sehr viel von ihm lernen.

Darüber bin ich noch heute froh und dankbar. Doch dann musste ich 2010

aufgrund meines Studiums nach Stuttgart ziehen. Der Abschied viel mir

wirklich sehr schwer. Dank Sonja

Frisch, die sich in der Zeit um Iel

gekümmert hatte, hatte ich jedoch

ein besseres Gefühl. Wenn ich zu

Besuch war bin ich sofort in den

Stall gekommen und war froh die

Möglichkeit gehabt zu haben ihn

jederzeit reiten zu können. Danke

Sonja dafür! Als ich von meinem

Studium 2013 zurückkam, habe ich

mich wieder täglich um ihn gekümmert. Doch dann dauerte es nicht mehr

lange bis wir uns entschieden hatten ihn aufgrund seiner Arthrose in den

wohlverdienten Ruhestand zu schicken. Seitdem steht er täglich viele Stunden

auf der Wiese und genießt es ab und an betüddelt zu werden.

Wenn ich heute zurückblicke und an die alten Zeiten

denke bin ich ab und an traurig, dass die Turnierzeiten

von Frank und Iel vorbei sind, aber auch das ich

ihn nicht mehr reiten kann. Ich tröste mich dann mit

dem Gedanken, dass er auf der Wiese steht und ein

schönes Leben hat und hatte. Vielen Dank nochmal

an Frank das er mir sein Pferd anvertraut hat und ich

die Möglichkeit bekommen habe so viel von ihm und

seinem Turnierpferd zu lernen!

Michele Franke

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Mama: „Meinst du ich kann mal so reiten wie Mika in Ostwind“?

Das war die Frage, die mir meine Tochter vor fast 4 Jahre gestellt hat. Das

Bild ist uns allen im Kopf wie Mika mit Ostwind ohne Sattel und ohne Zaumzeug,

Arme ausgestreckt, frei fliegend über die Wiese galoppiert. Ein

Traum? „Ja klar, alles was man möchte, kann man sich erarbeiten“: war

meine Antwort. Meine beiden Mädchen haben dann Reitunterricht bei

Frank genommen und konnten so ihre

ersten Erfahrungen mit Pferden an

der Longe und dann reitend machen.

Nach einer Weile des Zuschauens

stellte sich mir die Frage: „Und kann

das auch mein Traum sein mit fast 50

Jahren? Ich wollte es probieren und

fragte Frank, ob ich bei ihm Reitunterricht

nehmen könnte.

Heute bin ich froh, dass Frank mir die

Möglichkeit gegeben hat, zwischen

den „kleinen“ Reitanfängern zu probieren,

ob es noch geht. Nach einigen

Reitstunden und viel Geduld von

Frank kam der Wunsch nach einem eigenen Pferd. Das passende Pferd zu

finden, war gar nicht so einfach. Es sollte ein Pferd sein, das geländetauglich

ist und mir ein verlässlicher Partner wird. Mit Lennox habe ich dann

dieses Pferd gefunden. Als ich dann noch meinen Mann begeistern konnte,

gemeinsam mit mir dieses Hobby zu erlernen und sich auch ein Pferd zu

kaufen war klar, dass wir die Pferde zu uns nach Hause holen. Lennox und

Goodbye leben bei uns, zwischen unserem Geschäft und mitten unter uns.

Für mich ein Traum und freue mich jeden Tag darüber. Heute weiß ich,

dass das Bild von Mika gar nicht so fern sein muss, aber dass es auch nicht

nur was mit Reiten zu tun hat. Die Beziehung zum Pferd, die respektvoll,

verlässlich und sicher für das Pferd sein muss, muss sich der Reiter hart er-

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arbeiten. Aber das ist ein Weg, der riesigen

Spaß macht. Wenn man die Partnerschaft

zum Pferd gewonnen hat, wird vieles

leichter und das Pferd „tanzt“ wie Ostwind

im Wind.

Ich möchte mich dafür bedanken, dass es

Reitlehrer gibt, die die Geduld, das Verständnis

und die Ausdauer aufbringen,

Reitanfängern dieses tolle und so vielschichtige

Hobby zu erlernen. Ich bin so

dankbar, dass es Schulpferde in guter Haltung gibt, die die vielen Reitschüler

geduldig ertragen. An alle ein Dankeschön, die dazu beitragen, dass man das

Gefühl und den Spaß für dieses wundervolle Hobby erleben darf.

Petra Henke

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Moderner Fünfkampf

Seit ungefähr 2003 trainieren die

Moderne Fünfkämpfer aus Neuss

bei uns in den Buscherhöfen. Frank

Adam, ehemalige Fünfkämpfer und

Teammitglied des Nationalkaders,

wollte unbedingt die Fünfkämpfer

unterstützen und unterrichtete am frühen Samstagmorgen

die Nachwuchsathleten im Springreiten. Der Moderne

Fünfkampf ist nicht allen geläufig, es erfordert

schon viel Zeitmanagement, um alle 5 Sportarten

(Schwimmen, Reiten, Laufen, Schießen und Fechten)

unter einen Hut zu bekommen.

Während einiger Stallfesten, wie auch beim großen

Sommerfest 2005, stellten sich die Fünfkämpfer vor

u.a. Christiane Gutzeit, Lukas Belter, Lisa Koch, Jana

Hug, Marcel Sabbagh.

Die Zuschauer durften hierbei die ersten Fechtschritte

erlernen. Sogar die ehemaligen Fünfkämpfer Frank

Adam und Wilhelm Josehs, schlüpften in die alten Fechtsachen

und forderten sich wie in alten Zeiten mit viel

Ehrgeiz zu einem Gefecht heraus. Zur Belustigung vieler

Zuschauer.

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Nachdem ich, Paula, mit sieben Jahren meine ersten Fechtstunden erleben

durfte, hatte mein Vater Frank Adam die Idee, einen Osterferienlehrgang

mit seinen Reitschülern zu organisieren. Bei diesem gelungenen Lehrgang

haben einige mit dem Fünfkampftraining so wie wir (Anna und Paula), auch

Christoph Lemken, Ben Brauckmann, Klaus Naumann, Christopher Gier, Mika

Adam, Tobias und Daniel van Aggelen weitergemacht. Danach wurde fleißig

trainiert, Fahrgemeinschaften gebildet und siegreich auf Mini-

Wettkämpfen (1000m Laufen/ Armbrustschießen/ Stoßkissen Degen/ 50m

Schwimmen) in Nordrhein- Westfalen gestartet.

Die drei Jahre verflogen mit vielen sehr guten Wettkämpfen, wie im Flug. Ab

2014 und in den darauffolgenden Jahren starteten

wir, Christoph Lemken, Mika Adam und anfangs auch C-Jugend

Jonathan Mader und Ben Brauckmann auf einigen

Schießen mit der Laserpistole

Deutschen Meisterschaften in der C-Jugend und B-

Jugend und anderen wichtigen Wettkämpfe quer

Laufen 1600m

Schwimmen 100m

durch Deutschland.

Auch für den Nachwuchs sorgt der Reitverein. Es starten seit zwei Jahren

Hannah und Sarah Dicks, Lilly Ader, Moritz Adam und

ganz neu dazu Andre Kamp auf diversen Mini- B-Jugend

Wettkämpfen.

Trainiert wird auch in den Ferien, wo auch Lehrgänge

in Potsdam organisiert werden. Wir wohnten im Internat,

zusammen mit anderen Fünfkämpfern, die

auch international mit dem Nationalkader Weltmeis-

Combined 3x800m mit

Schießserie 3x5 Schuss

Laserpistole

Schwimmen 200m

Fechten

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terschaften bestreiten. Zwischendurch wurde Berlin und Potsdam besichtigt

und wir hatten eine Menge Spaß.

Wir sind eine kleine Sportgruppe im Alter von 8 bis 14 Jahre, die sich öfters

in der Woche (und natürlich am Wochenende) sehen, jedoch auch viel voneinander

lernen können. Es werden ebenfalls Reitschüler in einzelnen Disziplinen

gefördert. Einige nehmen nur am Schwimmtraining oder Fechttraining

teil, andere sind in der Laufgruppe. Wer Interesse hat, kann sich gerne

bei uns oder bei unserem Stützpunktleiter Frank Adam melden.

Deutsche Meisterschaften Biathle (Laufen/Schwimmen/Laufen)

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Laufgruppe

Seit 2011 gibt es unsere Laufgruppe,

die in Kombination mit dem

Modernen Fünfkampf entstand.

Zuerst liefen ausschließlich

Fünfkämpfer mit, doch heute trainieren

auch andere Sportler hier,

die ihre Fitness verbessern wollen.

Da alle ihre eigenen Trainingsziele verfolgen und auch alle auf einem

anderen Leistungsstand sind, wird das Training dementsprechend angepasst,

so dass jeder optimal gefördert wird. Frank Adam und Christian Dicks

bauen das Training in drei Teilen auf: 1. Ausdauer, 2. Schnelligkeit-

Ausdauer, 3. Schnelligkeit. Das Ausdauertraining, das meist in Form des

klassischen Langlaufs stattfindet, bildet die Basis jedes Lauftrainings. Die

anderen beiden Trainingsbereiche finden stets in Form eines Intervallprogrammes

statt. Auch auf unsere Lauftechnik wird sehr geachtet. Einerseits,

weil es sich so einfacher und schneller läuft, andererseits um unsere Gelenke

zu schonen. Dank des

Trainings sind wir auch

auf Wettkämpfen (auch

außerhalb des

Fünfkampfs) sehr erfolgreich.

Auch wenn das

Training immer sehr

anstrengend für uns ist,

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macht es Spaß, spätestens wenn man

erfolgreich einen Wettkampf bestreitet.

Dieser Erfolg scheint anziehend zu sein,

denn unsere Laufgruppe wird immer

größer.

Ben Brauckmann & Christoph Lemken

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Vereinsinformationen:

Gründung am 12. Juli 1991

Mitgliederzahl: 181 (Stand Juni 2016)

Einzugsgebiet: Kaarst, Neuss, Korschenbroich

Vorstandsmitglieder:

1.Vorsitzender: Wilhelm Josephs

2. Vorsitzende: Sonja Frisch

Geschäftsführerin: Kyra Wolter

Freizeitwart: Michele Franke

Sportwart: Frank Adam

Kassenwart: Yvonne Arand

Schriftführerin: Carmen Adam

Jugendwart: Andrea Dederichs

Sportarten:

Reitsport und Laufsport sowie Zusammenarbeit mit dem Neusser Schwimmverein

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Familie Adam sagt ,,

lichen DANK an alle Vereinsmitglieder!“

Nur mit der tollen Zusammenarbeit zwischen dem Reitclub Buscherhöfe

Büttgen 1991e.V. und der Reitschule konnten wir unseren Erfolg ausbauen.

Viele Menschen haben wir auf diese gemeinsame Wegstrecke kennenlernen

dürfen, einiges erlebt und eine Menge gelernt.

Allen voran möchten wir unseren Eltern danken. Heinz und Marlene Adam.

Sie haben den Reitstall mit Vereinszugehörigkeit

aufgebaut und damit den

Grundstein für unsere Zukunft gelegt.

Es gibt ebenfalls besondere Menschen,

die uns sehr in Erinnerung geblieben

sind, und die sich jahrelang für den

Verein und Stall engagiert haben.

Kerstin Becker

(ehemals Schneider),

sie war im Vorstand als Geschäftsführerin

tätig, und hat bei der Ausbildung

etlicher Pferde wie z.B. Rashid, Baba,

Chio, Cera mitgeholfen. Zusätzlich hat

Kerstin vertretungsweise in unseren Urlaubsphasen den Reitunterricht

übernommen. Danken möchten wir auch Hildegard Koch, ebenfalls ehemaliges

Vorstandmitglied. Sie hat damals jeden Mittwochmorgen im Springparcours

assistiert und diverse Vereinsfeiern mitgestaltet.

Ein großes Dankeschön richten wir an den jetzigen Vorstand mit Michele

Franke, Kyra Wolter, Sonja Frisch, Andrea Dederichs, Wilhelm Josephs und

Yvonne Arand. Euer Einsatz und eure Ideen bringen den Verein und unseren

Stall weiter. Yvonne, lieben Dank für deine Hilfsbereitschaft, du bist stets für

uns und die gesamte Stallgemeinschaft zur Stelle, wenn Rat und Tat gefragt

sind.

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Danke an Kurt! Ohne seine Mitarbeit würde

vieles im Stall-/Familienalltag nicht machbar

sein. Kurt kümmert sich um jedes Pferd, hilft

allen Reitschülern und ist jederzeit für uns da.

So auch Sonja Frisch, die tatkräftig den Reitunterricht

unterstützt und mit Ruhe und fachlichen

Wissen die Reitschüler unterrichtet.

Allen Bambinibetreuern ( Caitlin Welter, Larissa

Arand, Nele Reusrath, Paula Adam, Alexandra

Schills, Ben Brauckmann , Jasmin

Metzner und Sonia Schnitzler), die den kleinsten

Reitern den Einstieg in den Reitsport ermöglichen.

An die gesamte Stallgemeinschaft, die auch in guten wie in schlechten Tagen

zusammenhält! Viele von euch haben ihre Jugend bei uns verbracht,

und wir können heute gemeinsam auf viele Jahre voller Stallgeschichten

zurückblicken. Danke für euer Vertrauen.

Gerade bei den Vorbereitungen für diese Festschrift, haben wir eine Menge

Fotos und Erinnerungen ausgetauscht, sowie alte Bekanntschaften aufgefrischt.

Die Berichterstatter (von Bielefeld, Kaarst, Korschenbroich, Stuttgart

bis Südafrika) für diese RCBB 1991 e.V. Festschrift haben tolles geleistet und

uns sehr mit ihren Beiträgen berührt. Ohne Oliver Rohland, der diese Idee

zu dieser Festschrift während der Jahreshauptversammlung vorgetragen

hatte, wären all diese Erinnerungen nicht geweckt worden.

Danke, Oliver! Du hast viel Arbeit und Zeit investiert,

um deine Idee umzusetzen. Deine Idee war großartig!

Die Umsetzung wurde u.a. durch die großzügigen

Spenden der Sponsoren ermöglicht.

HERZLICHEN DANK!

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Wir freuen uns auf die weiteren Jahre, die vor uns liegen. Auch wenn es

manchmal holprig werden kann, wissen wir, dass ein starker Verein hinter

uns steht.

Eure / Ihre

F a m i l i e A d a m

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