Gemeindebrief 09_17

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Gemeindebrief

Herbst 2017


Seite

3 Editorial

4 Angedacht

6 ZusammenWachsen

7 Neues von der Martinskirche in Übrigshausen

10 Reformation in Untermünkheim

12 Reformation in Enslingen

13 Reformationsjubiläum am 31. Oktober 2017

14 Jung und Alt an einem Tisch

16 M.A.N. ­ Boule & Co.

17 Spende der VR­Bank für das Ferienprogramm

18 Vater­Kind­Camp 2017

20 Ten Sing­Show

22 Hike 2017

24 Ferienprogramm 2017

27 Bodenseetag

28 14 / 99 ­ Sei fly, sei dabei!

30 Herzlich willkommen, ihr Konfirmanden

31 Besuchsdienst, Einladung Familien­Skifreizeit

32 Vorbereitet sterben, Sterbende begleiten

33 SHINE in Schwäbisch Hall

34 Gottesdienstplan

36 Termine, Impressum

38 Einladung Gottesdienst für Klein und Groß

39 Abend der Stiftung Kirchengemeinde Untermünkheim

40 Einladung Konzert Gospel Alive

3. Ausgabe 2017, 8. Jahrgang, Nr. 42


Editorial

3

Liebe Leserinnen und Leser,

der Sommer ist wahrscheinlich für viele

von uns wieder viel zu schnell

vorübergegangen und nun geht es hinein

in die zumindest wettermäßig ungemütlichere

Jahreszeit. Ich hoffe, Sie hatten in

der Sommerferienzeit erholsame und erlebnisreiche

Tage, ob Sie nun hier im

„Ländle“ oder in fernen Ländern unterwegs

waren. Auch in unserer Gemeinde

haben wieder viele schöne Sommeraktivitäten

stattgefunden. Sei es bei verschiedenen

Sommerfesten, bei den Gerümpelturnieren

auf dem Genswosen und

der Dorfjugend in Übrigshausen oder bei

Ferienprogramm, Hike und Vater‐Kind‐

Camp, um nur einige zu nennen. Eine Meldung

dieses Sommers hat mich besonders

tief getroffen: „Junge stirbt im Zeltlager.

Eine Wandergruppe der DLRG aus Herrenberg

übernachtet auf einem Waldspielplatz.

Als ein Sturm losbricht, kommt es

zur Katastrophe. Ein Baum fiel auf ein

Zelt und hat einen Jugendlichen erschlagen.“

Zum Glück ist bei den Aktivitäten

hier vor Ort nichts Schlimmes passiert.

Immer wieder war ich selbst bei ähnlichen

Aktivitäten unterwegs. Auch da hatten wir

Gewitter, Sturm und Unfälle erlebt und

meist sind wir mit dem Schrecken davongekommen.

War es Glück oder Bewahrung?

Was mich bei diesen Ereignissen

besonders beschäftigt, ist die aufkommende

Schuldfrage. Unsere Gesellschaft

ist schnell bei der Hand mit Schuldzuweisungen

und sucht sich einen Sündenbock.

Nicht immer ist die Schuldfrage so

eindeutig zu klären wie bei dem Unfall bei

einem illegalen Autorennen in Berlin oder

bei dem Zugunglück in Bad Aibling, als der

Fahrdienstleiter, abgelenkt durch ein

Handyspiel, den Tod von 12 Menschen verschuldet

hat. Schwieriger wird die Schuldfrage

schon bei dem Reisebusunfall auf

der A9 mit 18 Toten, der durch eine kurze

Unaufmerksamkeit des Busfahrers ver‐

ursacht wurde. Als Autofahrer wissen wir

alle, wie ein kurzer Moment der Ablenkung

genügt, um einen Unfall zu verschulden.

Aber auch bei dem oben geschilderten

Zeltlager‐Unfall war für den ehemaligen

TV‐Wetterexperten Jörg Kachelmann die

Schuldfrage relativ schnell geklärt: „Wer

Zeltlager leitet mit Bäumen bei einer Gewitterlage

und nicht das Zeltlager evakuiert,

rechnet von vorneherein mit dem

Tod von Menschen.“ Ich glaube, damit

macht er es sich ein bisschen zu einfach.

Leider lassen sich in bestimmten Situationen

nicht immer alle Risiken ausschalten,

auch wenn wir versuchen, durch

Gesetze und Bestimmungen in allen

Lebensbereichen die Abläufe genau zu

regulieren. Der Begriff „Sündenbock“ ist

übrigens biblischer Herkunft (Lev 16,1–28).

Am Jom Kippur, dem Tag der Sündenvergebung

im Judentum, machte der Hohepriester

die Sünden des Volkes Israel

bekannt und übertrug sie durch Handauflegen

symbolisch auf einen Ziegenbock.

Mit dem Vertreiben des Bocks in die Wüste

wurden diese Sünden mit verjagt. Unsere

Gesellschaft wird wohl immer einen

Menschen zur Verantwortung ziehen, nicht

zuletzt deshalb, weil Versicherungsgesellschaften

damit die Kosten auf andere abwälzen

können. Doch sollten wir

zumindest im privaten Bereich versuchen,

nicht vorschnell mit dem Finger auf andere

zu zeigen. Wir sollten versuchen, uns

in die Lage der Betroffenen zu versetzen

und damit meine ich „Opfer“ und „Täter“.

Eines der größten Geschenke unseres

christlichen Glaubens ist neben der

Hoffnung auf „Ewiges Leben“ die Vergebung

unserer Schuld durch Jesus Christus.

Wir sollten dieses Geschenk großzügig annehmen.

Und unser Dank geht an Gott, der

uns vor schlimmen Unfällen bewahrt und

schöne Sommer‐/Ferienerlebnisse geschenkt

hat.

Ihr Redaktionsteam


4

Nach vorne leben

Während ich das „Angedacht“

schreibe, ist kurz noch einmal Sommer

geworden. Eine strahlende

Augustsonne steht über Untermünkheim,

die herbstlichen Regentage

der letzten Woche scheinen einen

Augenblick lang weit entfernt. Die

Nachrichten des Tages sind leider

nicht so schön: wieder ein blutiger

Anschlag in Europa, dieses Mal in Barcelona,

und Donald Trump findet

auch bei den üblen Rassisten des Ku‐

Kluks‐Klans noch „gute, ehrliche

Leute“. Nun ja, wenigstens befeuert

er gerade keinen Atomkrieg mit

Nordkorea. Aber wird das so bleiben?

Wie wird es sein, wenn der Gemeindebrief

erscheint? Die Tage sind

in fünf Wochen ein gutes Stück

kürzer, die Schule hat wieder begonnen,

und der Bundestag ist dann

neu gewählt. Das alles ziemlich sicher.

Aber sonst? Niemand weiß, was

sein wird. Wir kennen das Morgen

nicht.

Der dänische Philosoph Sören

Kirkegaard (1813‐1855) sagte einmal:

„Man kann das Leben nur rückwärts

verstehen, aber leben muss man es

vorwärts.“ Ich weiß, was ich erlebt

habe. Ich kenne die Erfahrungen

meiner Vergangenheit. Die guten und

die weniger glücklichen. Und ich

habe daraus meine Schlüsse für mein

Denken und Handeln gezogen. Der

Blick zurück prägt mich. Aber ob sich

meine gemachten Erfahrungen auch

in der Zukunft als hilfreich erweisen,

das kann ich nicht wissen. Nur ahnen,

hoffen, glauben. Und ab und zu die

mich leitenden Erfahrungen auf den

Prüfstand stellen.

In diesen Monaten ist viel von dem

500. Jahrestag des Thesenanschlags

von Martin Luther die Rede. Als am

31. Oktober 1517 seine Thesen öffentlich

wurden, da konnte er nicht

ahnen, dass sie einmal die mittelalterliche

Welt zerbrechen würden. Er

wusste nur, was sich in der Vergangenheit

als Gift für die Kirche und

den persönlichen Glauben erwiesen

hatte: eine vor allem sich selbst

dienende Kirche, die keine Scheu

hatte, auch die abwegigsten Lehren

zu bejahen, wenn sie nur Geld und

Einfluss garantierten. Und er hatte

das kennengelernt, was von Beginn

der Christenheit an die Quellen von

Kraft, Erneuerung und Zuversicht

waren: Das Vertrauen auf Gottes

Gnade, der Glaube als persönliche

Beziehung zu Gott, die Bibel als

Leitschnur christlicher Lehre und der

gekreuzigte und auferstandene

Christus als Zentrum dessen, was

sich mit Recht christlich nennt.

Reformation war für Martin Luther

die Rückkehr zu den Quellen des

christlichen Glaubens. Und er vertraute

darauf, dass sich aus diesen

Quellen auch in der Zukunft schöpfen

lässt.

„Man kann das Leben nur rückwärts

verstehen, aber leben muss man es

vorwärts.“ Rückwärts verstanden

gibt es auch manches, was sich an

Luthers Weg als fatal falsch erwiesen

hat: Seine Polemik gegen die

Juden, die sich fürchterlich ausgewirkt

hat, auch seine unkritische

Haltung gegenüber der fürstlichen

Obrigkeit und die oft leichtfertige


5

Verteufelung von Gegnern hat

schlimme Spuren in der Geschichte

hinterlassen. Das Reformationsjubiläum

ist schon deshalb keine

„Luther‐Jubelfeier“.

Er selbst hat bestimmt nicht damit

gerechnet, dass sich 500 Jahre später

Kirchen immer noch nach ihm benennen

(dafür sah er das Weltende

als viel zu nahe an), dass er als Playmobil‐Figur

Verkaufsrekorde aufstellen

wird, das wäre ihm vermutlich

eher peinlich gewesen. Dass aber

auch katholische Christen ihn

schätzen gelernt haben, das hätte ihn

sicher überrascht. Und dass unzählbar

viele Glaubende die vier

Grundbeziehungen seiner Theologie

(Gnade, Glaube, Bibel, Christus)

wertschätzen, das hätte ihn mit Sicherheit

gefreut. Nein, mehr als gefreut:

bestätigt in der festen

Überzeugung, dass man mit diesen

Quellen getrost in die Zukunft gehen

kann.

Ich glaube nur, dass er sich von uns

mehr Mut wünschen würde, die

Zukunft auch wirklich anzugehen:

weniger Absicherung nach allen

Seiten, mehr Vertrauen, dass Christus

heute bei uns ist; mehr

Risikobereitschaft und dann ehrliches

Lernen aus den gemachten

Erfahrungen. So wie es der Philosoph

und leidenschaftliche evangelische

Theologe Sören Kirkegaard

gesagt hat: „Man kann das Leben

nur rückwärts verstehen, aber leben

muss man es vorwärts.“

Ihr Pfarrer Stefan Engelhart


6

ZusammenWachsen

Eigentlich sind wir schon immer

„eins“: die Süddeutsche Gemeinschaft

als landeskirchliche Gemeinschaft

und die Kirchengemeinde

in Untermünkheim. Jahrzehntelang

liefen Veranstaltungen parallel: Jungscharen,

die „Stund“ am Sonntagabend

im Gemeinschaftshaus,

der Gottesdienst in der Kirche. Mitchristen

aus der SV waren Mitglied im

Kirchengemeinderat, im Jugendbund

trafen sich Jugendliche und junge Erwachsene

aus der ganzen Gemeinde.

In den letzten Jahren liefen nun auch

die Gottesdienste am Sonntagmorgen

parallel. Der Gottesdienst der Süddeutschen

Gemeinschaft am Sonntagmorgen

im Gemeinschaftshaus „Am

Berg“ war bisher nur mit einer Art

Ausnahmegenehmigung möglich. Zwei

Gottesdienste im Jahr feiern Süddeutsche

Vereinigung und Kirchengemeinde

im Jahr gemeinsam. Darüber

hinaus sind in den letzten Jahren

einige Veranstaltungen mit missionarischem

Charakter, wie z.B. die

„Zeltkirche“, gemeinsam gestemmt

worden. Gemeinschaftsleitungskreis

und Kirchengemeinderat treffen sich

seit vielen Jahren einmal jährlich um

sich auszutauschen.

Man sieht: Die Berührungspunkte sind

vielfältig und wurden in den letzten

Jahren immer vielfältiger. Die logische

Konsequenz ist da eigentlich,

dass man das gemeinsame geistliche

Leben in den von der Landeskirche

dafür vorgesehenen Rahmen bringt.

Nach einigen Jahren des Bemühens

ist dies jetzt gelungen.

Das etwas technokratisch klingende

Konstrukt, das die Gemeinschaftsverbände

und der Oberkirchenrat

vor Jahren erfunden haben, ist die

sogenannte „Gemeinschaftsgemeinde“.

Diesen Weg haben nun

die Süddeutsche Gemeinschaft und

die Kirchengemeinde beschritten

und in Abstimmung mit

Oberkirchenrat, Gemeinschaftsverband

und Kirchenbezirk vertraglich

fixiert. Dadurch erhält die Süddeutsche

Gemeinschaft Untermünkheim

den Rang einer

Kirchengemeinde, jedoch ohne dass

sie Kirchensteuern erhält. Dadurch

übernimmt die Süddeutsche Gemeinschaft

Untermünkheim auch

alle Rechte und Pflichten einer

Kirchengemeinde und ist z.B. mit

einem Vertreter im Kirchenbezirk

vertreten.

Wir freuen uns sehr, dass die Süddeutsche

Gemeinschaft ein „Ja“ zu

diesem Weg gefunden hat und wir

nun gemeinsam unsere Wege

fortsetzen können in den dafür

vorgesehenen Strukturen.

Lorenz Kraft


7

Neues von der Martinskirche in Übrigshausen

Unter der braunen Deckfarbe der Kanzel

schlummern 3 historische Farbfassungen

Die Kanzel der denkmalgeschützten

Martinskirche ist über dem Altarbereich

an der Chorwand in halber

Höhe angebracht und über eine

Treppe von der Sakristei aus zu erreichen.

Sie ist nach dem Tabernakel

von 1515 das älteste erhaltene ‚Möbelstück‘

in unserer Dorfkirche. In

der Zeit um 1780 ist sie von einem regionalen

Schreiner – wohl von

Schreinermeister J. Georg Dippold

aus Goggenbach – angefertigt

worden.

Der olivbraune Anstrich ‐ unter ästhetischen

Gesichtspunkten sicher

wenig befriedigend ‐ stammt aus

der Zeit um 1910. Teile der Zierelemente

(Profile, Zöpfe, Blüten) kontrastieren

begrenzt durch ihren roten

Farbanstrich.

Das geschulte Auge des Bauhistorikers

G. Schäfer aus Schwäbisch Hall

glaubte schon bei unserer ersten gemeinsamen

Begehung der Martinskirche

vor 7 Jahren an der Kanzel einzelne

blau‐grüne und an einzelnen

Zierelementen auch andere Unterfarbspuren

zu erkennen. Da ich mich zu

dieser Zeit mit der Geschichte und

der Architektur der Martinskirche intensiv

beschäftigte, war ich schon

damals neugierig, irgendwann später

auch diesen Beobachtungen genauer

auf die Spur zu kommen.

Anfang 2016 war es dann soweit. Der

Kirchengemeinderat und das Denkmalschutzamt

Stuttgart stimmten

einer Kurzuntersuchung der historischen

Farbfassungen der Kanzel zu.


8

Rolf Bullinger aus Kupfer stellte ein mobiles

Arbeitsgerüst zur Verfügung. Frau

A. Bischoff, eine kompetente Restauratorin

aus Schwäbisch Hall, machte sich

in der zweiten Aprilwoche ans Werk: Mit

Skalpell, Lupe und Lampe legte sie

kleine 1,5 cm breite und max. 3 cm

lange Fenster an verschiedenen Stellen

der Oberfläche des Kanzelkorbes frei und

dokumentierte die ‚Funde‘ schriftlich

und mit Fotoaufnahmen.

Die Arbeit von Frau Bischoff war äußerst

mühsam. Die als oberste Schicht aufgebrachte

Ölfarbe war dick und äußerst

hart und die Farbschichten darunter –

hauptsächlich Kaseinfarben ‐ ließen sich

nur schwer voneinander trennen. Die von

Stunde zu Stunde zutage tretenden

neuen Erkenntnisse waren für die Restauratorin

und besonders auch für mich

emotional stark und spannend zugleich.

Insgesamt lassen sich 4 Farbfassungen

nachweisen.

Unter der heutigen olivbraunen Deckfarbe

befindet sich ein hellgrau‐beiger

Farbanstrich. Die Profile, Perlstäbe,

Zöpfe und Blüten als Zierelemente sind

alle ganz in Oxidrot gehalten und heben

sich dadurch optisch gut ab. Dieses Farbkonzept

der Kanzel war für die Zeit von

ca. 1850 – 1910 für die Martinskirche in

Übrigshausen stilprägend. Da zu jener

Zeit auch die beiden dicken runden

Tragepfosten der Empore und der Orgelbereich

mit hellgrauer Farbe angestrichen

waren, bildete der

vordere Kirchenbereich einen schönen

optischen Kontrast zu den hellbraunen

Stuhlreihen aus Fichtenholz

im Kirchenschiff. Unter dieser Farbschicht

konnte die Restauratorin

eine weitere, d.h. ältere Farbgeneration

freilegen. Als Grundfarbe des

Kanzelkorbes kam ein leuchtendes

Hellblau‐Türkis zum Vorschein. An

der frontalen, den Kirchenbesuchern

zugewandten Kassette der Kanzel

konnten zusätzlich kleine Teile einer

floralen Bemalung nachgewiesen

werden. Vielleicht war hier ein Vasenstrauß,

ein typisches Dekorelement

an vielen Hohenloher

Bauernschränken in der ersten

Hälfte des 19. Jahrhunderts, dargestellt.

Groß war die Überraschung,

als wir auf dieser Farbfassung am

Querholz unter der Kanzelbrüstung


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dicke Buchstaben entdeckten und

sie nach vielen Deutungsversuchen

schließlich im Streiflicht als den

Schriftzug ,… org Michael Küstner

1810‘ identifizierten. Ich erinnerte

mich sofort: In der Sakristei befindet

sich ein vergoldeter, noch heute in

Gebrauch befindlicher Abendmahlkelch,

in dessen Fußunterseite ‚Gestiftet

von Georg Michael Küstner in

Übrigshausen 1810‘ eingraviert ist.

Nach kurzer Überlegung waren die

Zusammenhänge gelöst: 1810 wurde

die Martinskirche grundlegend

saniert, das Schiff verlängert und

auch erhöht. Ein großzügiger Geldgeber

und Stifter für dieses Vorhaben

war zu jener Zeit der ‚Damesbauer‘

(heute Hof Funk) schräg gegenüber,

der damalige Schultheiß und ‚Oberheiligenpfleger‘

Georg Michael Küstner.

Heute für uns wenig

nachvollziehbar war es damals

durchaus üblich, dass der Name

eines Stifters oder Mäzens auf dem

gestifteten Objekt deutlich dokumentiert

war.

Küstner saß während des Gottesdienstes

ganz sicher auf einem der

zu beiden Seiten des Chorbereichs

damals eingerichteten, bequemen

Familienstühle und jeder der

Kirchgänger hatte während des

Gottesdienstes immer vor Augen,

dass der ‚Damesbauer‘ sich um die

Kirche verdient gemacht hat ……….

Bild 5: Fragmente der floralen Bemalung

(2. Farbfassung)

Unter dem Hellblau‐Türkis liegt noch

eine weitere, die erste und damit

ursprünglichste Farbfassung der Kanzel.

Sie ist beige‐grau und war für

den Zeitraum 1780 bis 1810 stilprägend.

An den Kassetten lassen sich

daneben Fragmente einer Bemalung

in Zinnoberrot und Gold ausmachen.

Alle Zierelemente, einschließlich

der Schabracke rund um den Fuß der

Kanzel waren zu jener Zeit ebenso

blattvergoldet. Die Kanzel leuchtete

sicher während des Gottesdienstes

durch das von den Südfenstern seitlich

einfallende Sonnenlicht .

Bild 6: Freilegungsprobe an einer Blüte

als Zierelement. Das ursprüngliche

Blattgold ist später rot übermalt

worden, heute hat die Blüte eine

olivbraune Farbe

Es bleibt nun abzuwarten und man darf

gespannt sein, ob der Kirchengemeinderat

diese Untersuchungsergebnisse

zum Anlass nimmt, nach über

hundert Jahren eine neue Farbgestaltung

für die Kanzel der Martinskirche

in Angriff zu nehmen. Zwei Alternativen

sind m.E. denkbar: die Restauration

einer früheren Farbfassung oder

die Entwicklung eines ganz neuen Farbkonzeptes

durch einen kompetenten

Kirchenmaler. Letztere Lösung hätte

den Vorteil, dass sie billiger ist und

zugleich den Charme hat, dass alle historischen

Farbfassungen darunter konserviert

bleiben.

Dr. Eberhard Rau

Quellen:

1. Annette Bischoff: Martinskirche

Übrigshausen. Untersuchung des Kanzelkorbes

und des Orgelprospekts auf

relevante Farbfassungen, Schwäbisch

Hall 2016, Broschüre

2. Eigene Untersuchungen


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Wann wurde die Untermünkheimer

Kirchengemeinde evangelisch?

Dieses Jahr feiern wir 500 Jahre Reformation

und denken an den Anschlag

der 95 Thesen Martin Luthers

an die Schlosskirche zu Wittenberg

am 31. Oktober 1517.

Bis sich die reformatorischen Erkenntnisse

ausbreiten und an vielen

Orten durchsetzen konnten, dauerte

es noch Jahrzehnte.

Anders in Hall: Hier hatte der Rat

bereits 1522 Johannes Brenz als Prediger

an St. Michael berufen. Mit

dessen Wirken begann die Reformation

zwar in der Reichsstadt, nicht jedoch

in Hohenlohe und deshalb nicht

automatisch in den Ortschaften innerhalb

der hällischen Landheg.

Der sogenannte „Untermünkheimer

Tag und Abschied 1543“ war für die

Bewohner unserer Ortschaften ein

weitreichendes Ereignis. Damals

trafen sich hier in Untermünkheim die

Vertreter und Bevollmächtigten der

Reichsstadt Hall und die der Grafen

von Hohenlohe zu einer Tagung, wie

wir das heute nennen würden. Als

Schiedsrichter hatten beide Parteien

den Landgrafen Philipp von Hessen

akzeptiert. Der lud nach längerem

Hin und Her beide Parteien ein „uf

21.Tag Januarii zu Undermunckhaim

einzukommen“.

Warum trafen sich Hall und Hohenlohe

gerade hier in Untermünkheim?

Der Ort war ein „Kondominium“, ein

Gebiet gemeinsamen Eigentums, weil

hier Untertanen mehrerer

Herrschaften saßen. Jede Herrschaft

(Hall, Comburg, beide Hohenlohe,

Senft) beanspruchte ihre altherge‐

brachten Rechte; Hall dazu innerhalb

ihrer Landheg territoriale Hoheitsrechte,

was andauernden Anlass zu

Auseinandersetzungen lieferte, die

bis vor das Reichskammergericht

führten, das ab 1527 in Speyer

residierte.

Ein besonderer Streitpunkt (neben

vielen anderen, die wir hier nicht

ausführen wollen) war, dass Hall an

verschiedenen Orten die Kirchenverwaltung

übernommen, in Münkheim

die vakante Pfarrstelle besetzt und

den Einzug des Zehnten für ihre

Pfarrbesoldung verwendet hatte.

Patronatsherr war jedoch Hohenlohe,

und der Zehnte gehörte dem Kloster

Goldbach, welches damit einen der

ihren auf der hiesigen Pfarrstelle besoldete.

Die Tagung in Untermünkheim

dauerte bis 6. Februar 1543 – beinahe

drei Wochen. Einer der wenigen

Punkte, auf die man sich verständigt

hatte und verabschiedete: Die

Grafen von Hohenlohe bleiben weiterhin

Patronatsherren, dürfen aber

nur Geistliche Augsburgischen Bekenntnisses

präsentieren. Letzteres

war 1530 auf dem Reichstag zu Augsburg

von den ab 1529 „Protestanten“

genannten Reichsständen vorgelegt

worden. Hall erhielt das Recht, die

von Hohenlohe vorgeschlagenen Kandidaten

von ihren Stadtgeistlichen

prüfen zu lassen – ein ganz

entscheidender Vorbehalt, durch den

die Reichsstadt bei der Stellenbesetzung

gleichsam ein Vetorecht bekam.

Simpertus Holderbusch, ein Haller,


11

der in Tübingen studiert hatte, behielt

sein Pfarramt und seine

Bezüge, die ihm weiterhin aus dem

hohenlohischen Zehnten zustanden.

Er ist der erste evangelische Pfarrer

auf dem Patronat der Untermünkheimer

Kilianskirche. Ihm

folgten 1552 Thomas Wiedmann, der

über Ulm aus Augsburg kam und

1556 Jakob Herold, Sohn des Pfarrers

Johann Herold aus Reinsberg.

Im „Augsburger Religionsfrieden“,

am 25. 09. 1555 auf dem Reichstag

dort verkündet, erhielten die

Landesfürsten das Recht, auf ihrem

Territorium die Konfession ihrer Untertanen

zu bestimmen: „cuius regio,

eius religio“ = wessen Gebiet,

dessen Religion.

Im Jubiläumsjahr 2017 begehen wir

am 31. Oktober in Deutschland das

Reformationsfest als bundesweiten

Feiertag und denken zurück an den

Februar 1543, als vor 474 Jahren die

Reformation auch in Untermünkheim

ihren Anfang nahm.

Frieder Krumrein


12

Die Reformation in Enslingen

Enslingen ist eines der elf „Haller

Dörfer“, die zwischen 1535 und 1542

evangelisch wurden, allerdings wohl

erst nach 1556 mit einem Pfarrer reformatorischen

Bekenntnisses besetzt

wurden. Im Blick auf die Pfarrstelle

und das Familienregister brachte

Pfarrer Rüdinger seine Sicht auf die

Reformation zum Ausdruck: „Nach der

Reformation wurden Pfarrer in

Enßlingen angestellt, die zugleich Diaconi

in Untermünkheim waren und

wechselweise Beicht und Abendmahl

in Untermünkheim, Predigt und Kinderlehre

aber in Übrigshausen zu halten

hatten“.

Erst verspätet wurde mit der Anlegung

eines Familienregisters begonnen.

Thimotheus Weber legte

1582, „nachdem vor ihm 3 Pfarrer

hier gewesen sind“ ein „Geburts‐

Sterb‐ und Eheregister“ an. Die persönliche

Biografie von Ort und

Amtsträger war somit in Gang gebracht

und liefert noch heute

wichtige Einsichten in frühere

Zeiten.

Dreihundert Jahre später wurde die Erinnerung an die Reformation in Enslingen

verschiedentlich thematisiert:

‐ 1806: Per königlichem Edikt soll der Tag „der Übergab der Augspurgischen

‚Confession“ am „25. Juni“ erinnert werden.“

‐ 1817: Die „Secularfeier“ (=Hundertjahrfeier) der Reformation am

31. Oktober 1817 ist ein Fest in der Parochie Enslingen, Schönenberg,

Gaisdorf und Übrigshausen mit Kupfer, Landturm und Steigenhaus.“

‐ 1855: Am 23. September 1855 wird „wegen der Feier des Augsburger

Religionsfriedens“ beschlossen, „den Schulkindern am Dienstag neben der

angeordneten Schulfeier je eine Bretze a 2 Kreuzer zu verabreichen“.

‐ 1857: In der Sammlung für das Luther‐Standbild in Worms sind in der

gesamten Pfarrgemeinde 9 Gulden – 9 Kreuzer eingegangen.

(Wegen der besseren Lesbarkeit ist auf genaue Quellenangaben verzichtet worden. Es wurden

Dokumente aus dem Stadtarchiv Schwäbisch Hall, dem Pfarramtsarchiv Enslingen und dem Hohenloher

Freilandmuseum benutzt.)

Liselotte Kratochvil


Reformationsjubiläum am 31. Oktober 2017

13

Es ist kein Scherz: 2017 gibt es in ganz Deutschland einen

zusätzlichen Feiertag! Der Reformationstag am 31. Oktober

2017 ist für alle frei!

Normalerweise ist der Reformationstag, der an den Anschlag

der 95 Thesen an die Tür der Schlosskirche in Wittenberg

erinnert, nur in einigen Bundesländern ein Feiertag, nämlich in

Brandenburg, Mecklenburg­Vorpommern, Sachsen, Sachsen­

Anhalt und Thüringen. Doch in diesem Jahr ist alles anders:

Zum 500. Jahrestag der Reformation bekommen wir alle frei!

Eine gesetzliche Sonderregelung macht es möglich.

Zudem werden am 31. Oktober in allen evangelischen

Kirchengemeinden in Württemberg um 10.00 Uhr die Glocken

läuten und zum Gottesdienst einladen.

Wir feiern an diesem besonderen Tag in unserer Gemeinde

einen gemeinsamen Gottesdienst in der Kilianskirche in

Untermünkheim. Mit dabei sind der Chor unter Leitung von

Uli Gruber und die Posaunenchöre. Pfarrerin Nikola Lenke

und Pfarrer Stefan Engelhart leiten den Festgottesdienst

gemeinsam.

Ganz herzlich laden wir dazu ein.

Stefan Engelhart


14

Jung und Alt an einem Tisch

Anfang des Jahres 2010 wurde die

Idee des Vereins für Diakonie und

Seelsorge in die Tat umgesetzt:

Jung und Alt an einem Tisch

Gemeindeverwaltung und Schulleitung

nahmen diesen Vorschlag gerne auf.

Seither treffen wir uns dienstags um

12:00 Uhr (nicht in den Ferien) im alten

Schulhaus.

Mit unserer Seniorengruppe schließen

wir uns dem Schülermittagstisch an,

dabei lassen wir uns das gute Essen

schmecken. So entstehen schöne Kontakte

und nette Gespräche zwischen

den Generationen.

Die gute Zusammenarbeit mit Frau

Orsovai, die für den Schülermittagstisch

verantwortlich ist, macht

uns viel Freude. Von unserer Gruppe

wechseln sich 5 Mitarbeiterinnen ab,

damit dieses Projekt durchgeführt

werden kann: Ingeborg Kress, Rose

Kuch, Dorothee Küspert, Elsbeth

Leyrer und Renate Offenhäußer.

Wir können auch einen Fahrdienst

anbieten, der Senioren abholen und

wieder zurückbringen kann.

In der letzten Zeit nehmen unsere

Tischgebete einen immer höheren

Stellenwert ein. Zwei Kinder überlegen

sich vorher, ob sie vom Tischgebetswürfel

ablesen, auswendig

sprechen, selbst formulieren oder

gar zu zweit singen möchten. Anschließend

wünschen wir uns lautstark

einen guten Appetit.

In unserer Gruppe gibt es außerdem

einen Rekord der besonderen Art.

Eine Seniorin nahm nachweislich an

jedem Essen teil. Sie fehlte niemals

in den 7 ½ Jahren und war tatsächlich

280‐mal bei unserem Mittagstisch

dabei!

Die Senioren freuen sich immer


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schon auf das nächste Zusammentreffen,

um die Kontakte zwischen

Jung und Alt zu pflegen. Neue Gäste

sind herzlich willkommen! Anmeldungen

zum Essen nehmen wir gerne

unter den folgenden Telefonnummern

an:

• J. Kress (0791 / 85 60 04)

• R. Kuch (0791 / 88 00)

• R. Offenhäußer (0791 / 8 92 88)

Senioren, für das tolle Zusammensein

in den vier Jahren und dass sie

traurig ist, nicht mehr teilnehmen

zu können.

Wir schauten uns alle überrascht an,

freuten uns sehr und klatschten

kräftig Beifall.

Rose Kuch

Beim letzten Essen

vor den Ferien gab es

für uns alle eine

Überraschung:

Eine Schülerin, die

im neuen Schuljahr

nach Schwäbisch Hall

geht, stellte sich

vorne hin, klingelte

mit unserem Glöckle

und bedankte sich für

die schönen

Dienstage mit den


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Boule & Co.

M.A.N. – Obermünkheim, den 19.7.2017 – Boule­Party zum Zweiten!

Boule ‐ Lebensphilosophie, kurzweiliges

Spiel oder Wettkampfsport? Man

kann an das Spiel mit den silbernen

Metallkugeln in unterschiedlichster

Weise herangehen. Beim letzten Treffen

von M.A.N. vor der Sommerpause

stand der spielerische

Charakter im Vordergrund, obwohl

der eine oder andere auch mit einer

guten Portion Ehrgeiz an die Sache

heranging. Es

bereitet ja auch

Freude, wenn ein

Wurf zielsicher

gelingt. Ob dabei

nun alles Können

ist oder vor allem

eine gute Portion

Glück – wer will es

wissen? Und da

sind wir dann

schon beim Philosophieren!

Eigentlich

war dieser

Part für die

gemütliche Gesprächsrunde

am

Lagerfeuer eingeplant.

Doch dieser

Teil des Abends

wurde buchstäblich

vom Winde

verweht, als ein

kräftiges Sommergewitter

die

fröhliche Männerrunde

rasch in alle

Richtungen verstreute.

Und so

freuen wir uns

natürlich auf

Boule, die Dritte

im nächsten Jahr.


Spende der VR­Bank für das Ferienprogramm

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Am Dienstag, 13. Juni 2017, lud die

VR Bank zur großen Spendenübergabe

„Ein Stück Heimat“ für das 1. Halbjahr

2017 nach Schwäbisch Hall ein.

Dabei vergab die Bank Spendenmittel

in Höhe von über 98.000,00 EUR an

80 Einrichtungen und Institutionen in

der Region. Finanziert werden die

Spenden aus den Mitteln der VR Bank

Schwäbisch Hall‐Crailsheim‐Stiftung

sowie aus dem Zweckertrag des VR –

Gewinn ‐ Sparens.

Auch das Ferienprogramm der

Kirchengemeinde Untermünkheim

war unter den Spendenempfängern.

Pfarrer Engelhart konnte für das ganze

Fepro‐Team den Betrag von

1.000,‐ € entgegennehmen. Mit

dieser Spende wurden unter anderem

Zelt‐ und Sonnenschutzplanen angeschafft,

ebenso ein roter Riesenball

und zwei Bälle zum

Hineinschlüpfen (sog. Bubble‐Balls).

Besonders die Bälle erfreuten sich

während des Ferienprogramms

ständig großer Beliebtheit, während

die Planen vor allem dem Schutz vor

allzu viel Sonnenschein dienten.

Herzlich danken wir im Namen der

Kinder und aller Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter des Fepros der VR‐

Bank für die wiederholte großzügige

Unterstützung des Ferienprogramms.

Stefan Engelhart


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Vater­Kind­Camp 2017 ­ Wickie

Hey hey Wickie hey Wickie hey ‐

Zieh fest das Segel an ‐ Hey hey

Wickie die Wikinger ‐ sind hart am

Winde dran ‐ Nananananananana

Wickie

So schallte es vom 07.‐09.07.2017

durch Lobenhausen, denn an diesem

Wochenende überfielen Wickie und

die starken Männer das Jagsttal. Die

Einheimischen brachten sich und ihre

Schätze vorsichtshalber in Sicherheit.

Um die Gemüter der wilden Wikinger

von vornherein ein wenig zu besänftigen,

haben die Einheimischen vorsichtshalber

neue Toilettenwagen

aufs Gelände gestellt. Dies führte

dazu, dass die starken Kinder und

Männer längere geschäftliche Sitzungen

hatten, so dass sie vergaßen,

Lobenhausen mit lautem Kampfgeschrei

zu überfallen. So blieben die

Wikinger unter sich und niemand kam

zu Schaden. Sogar die Fische in der

Jagst überlebten dieses Jahr, da die

Wikinger ihre Sterneköche Harald

und Eberhard mitgebracht hatten.

Diese zauberten sehr leckeres und

ausreichendes Essen auf die Bierbänke.

Mit ihren selbst gebastelten

Helmen sahen manche Wikinger

wirklich sehr gefährlich aus. Zum

Glück war die Jagst in der Nähe.

Dort konnten die Wikinger sich immer

mal wieder ein wenig abkühlen.

Begrüßt wurden wir am Freitagabend

von Halvar, dem Wikinger‐

Häuptling. Die Wikinger wurden von

ihm in Gruppen eingeteilt, die sich

dann während des ganzen Wochenendes

gemeinsam in Spielen messen

und Theater spielen durften. Am

Samstagabend haben wir auch alle

gelernt, dass eigentlich die Wikinger

Amerika entdeckt haben. Aber als

sie Donald Trump sahen, der ständig

„America first“ rief, drehten sie sofort

um. Auch in diesem Jahr gab es

wieder an jedem Tag Theater. Dies‐


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mal gab es zwischen Wickie und den

starken Männern ein Wettrennen mit

dem schrecklichen Sven zum Horn von

Hall. Natürlich ging es um einen

großen Schatz, den beide Wikingerhäuptlinge

für sich haben wollten.

Zum Glück hatten die Wikinger aus

Flake Wickie dabei, denn so konnten

sie den schrecklichen Sven austricksen

und den Schatz für sich

gewinnen. An dieser Stelle möchte

ich mich recht herzlich bei unseren

Theaterspielern für ihre Bereitschaft

und ihr Engagement bedanken

sowie bei allen, die

während des Camps in irgendeiner

Weise mit angepackt haben.

„Ehe für alle“ das Bier ausgeht, sind

die Wikinger aber schnell nach

Hause gesegelt.

‐‐‐ E N D E ‐‐‐


20

TEN SING­Show

Bei der diesjährigen Ten Sing ‐ Show

boten über 40 Jugendliche im Chor und

in der Band dar, was sie im vergangenen

Jahr alles geprobt hatten. Dazu gehörten

neben vielen gemeinsamen

Liedern noch einiges, was sie in den

Workshops erarbeitet hatten. Es gab

Workshops wie A Capella, Tanz, Fotoshow

und natürlich die Andacht. Das

alles stand unter dem Motto „Where is

the love?“ (Wo ist die Liebe?). Die Antwort

auf diese Frage wurde in vielen

Liedtexten gesucht und war am Ende

der Show zu sehen „Here is the

love!"(Hier ist die Liebe!). Besonders

war diese Liebe auch bei der Verabschiedung

von Nadine Betz und Elias

Gieck, zweier langjähriger Leiter, zu

spüren. Ein besonderer Dank gilt

auch allen Sponsoren, die diese

Show erst möglich gemacht haben

und dem in großer Zahl erschienenen

Publikum, das die Show

begeistert begleitet hat.


21


22

Hike 2017

Parallel zum Ferienprogramm startete

in der ersten Sommerferienwoche der

Hike. Der Name Hike, das englische

Wort für wandern, wurde in dieser

Woche gelebt.

Die Gruppe von 22 Jugendlichen und 9

Mitarbeitern startete gemeinsam am

Breitenauer See, zog ins Brettachtal

und von dort dem Limes folgend nach

Liemersbach. Letzte Station war

Murrhardt, bevor es am Freitagabend

zum Abschlussgrillen nach Rieden

ging. Bei 35°C oder auch bei strömendem

Regen wurden täglich bis zu 20

km Wegstrecke mit Karte und Kompass

zu Fuß zurückgelegt.

Auch nachts, wenn die Teilnehmer in

selbst gebauten Zelten schliefen, traf

uns der Regen, Gewitter jedoch zogen

an uns vorbei.

Zu den Highlights gehörte das gemeinsame

Kochen und Abendessen,

wobei die Kreativität und die Kochkünste

der Teilnehmer voll ausgeschöpft

wurden. So gab es unter

anderem Chili‐con‐Carne, Eintopf,

Kaiserschmarrn oder auch selbst

gesammelte Pilze aus dem Wald.

Nach dem Abendessen gab es ein

kleines Abendprogramm, das aus

einer kurzen Andacht und einer musikalischen

Einlage bestand. Am

Freitagabend endete der abenteuerliche

Teil unserer gemeinsamen

Reise bei einem Spießbraten vom

Grill.


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Ein abschließendes Highlight waren

der gemeinsame Gottesdienst am

Sonntag sowie die anschließende Fotoshow.

Unser Dank gilt allen Mitarbeitern.

Ganz besonders danken wir Immanuel

und Angela Gieck sowie Hartmut

Müller, die uns in der gesamten

Woche mit frischen Lebensmitteln

versorgten und unser Material zwischen

den einzelnen Übernachtungsorten

transportierten. Ebenso bedanken

wir uns beim Hof Engelhardt

und allen weiteren nicht erwähnten

Unterstützern.


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Ferienprogramm 2017

Voll im Wind und voll im Leben, so

die erste Zeile eines alten Ferienprogramm

‐(„Fepro“) Klassikers. 109

Kinder und 40 motivierte Mitarbeiter

sangen diese Worte aus voller Kehle

mit, als in der ersten Ferienwoche das

legendäre Ferienprogramm der

Kirchengemeinde Untermünkheim

unter dem Motto „Wilder Westen“

startete.

Dementsprechend wild ging es

montags gleich los, denn nach ausgiebigem

Kennenlernen der vielen

Wildwest‐Männer‐ und ‐Frauen, war

eine abenteuerliche Jagd auf

schlitzohrige Banditen angesagt. In

Teams machten sich die jungen

Greenhorns auf, um sich im Spurenlesen

rings um Untermünkheim ‐ Valley

zu beweisen und insgesamt zehn

Schurken zu überrumpeln. Diese

erste Prüfung unserer Cowboys und

Cowgirls wurde vom Sheriff (Bürgermeister

Maschke) belohnt, der die

gesuchten Räuber gegen eine Tüte

Eis für die ganze Bande eintauschte.

Passend war so auch die nächste

Zeile des Fepro ‐ Liedes, denn Spaß

und Action soll es geben, und das

nicht nur zum Wochenauftakt.

Dienstagnachmitag machten sich die

schon etwas wilder gewordenen jungen

Westmänner und Frauen in

stechender Präriehitze gen Haagen

auf, wo es bei einem Stationenlauf

darum ging, Teamfähigkeit zu beweisen

und gemeinsam verschiedene

Hürden zu überwinden.

Zum Tagesabschluss lieferte sich die


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wilde Horde aus Mitarbeitern und

Kindern eine spritzige und erfrischende

Wasserschlacht auf dem

Sportplatz. Leben reichlich, Leben

pur!

Mittwochvormittag befolgte die ganze

Bande den letzten Willen eines alten

Indianerhäuptlings und brach in

friedlicher Stimmung zum Obermünkheimer

Spielplatz auf, um dort

die Westernstadt „Old Texas Town“

mit Leben zu füllen und rote und

weiße Krieger zu vereinen. Hier gab

es für unsere Teilnehmer die Möglichkeit,

ihre Wildwest‐ Fähigkeiten auszubauen:

im Fluss Goldstücke

waschen, neues Land bachaufwärts

erforschen, sich im „Saloon“ erfrischen,

bunten Indianerschmuck

basteln und sich nach freiem Willen

vergnügen. Fest steht: Spätestens am

Mittwochabend waren aus allen

Greenhorns wahre Westmänner geworden.

Um die Ausdauer und das Geschick

der Cowboys und Girls auszutesten,

brach das ganze Fepro donnerstags

in den Wald um Schönenberg auf,

denn dort wurde zu einem aufregenden

Geländespiel gerufen, bei

dem für einen jeden etwas geboten

war. Für die unbezähmbaren unter

den jungen Cowboys ging es

abermals auf Verbrecherjagd. In

Teams konnten Indianerstätten

überrumpelt werden, um an Geld

zu gelangen. Geschickte Cowgirls

und Cowboys konnten sich im Lassowerfen

und Ähnlichem üben und

Rohstoffe konnten abgebaut werden,

sodass Eisenbahnstrecken

gekauft und auf einem Spielplan erschlossen

werden konnten. So wurden

unter anderem Städte wie

„Müllheim ‐ Valley“, „Ina ‐Town“

oder „Karo ‐ City“ endlich durch

eine Eisenbahnlinie miteinander

verbunden.


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Um die Kreativität der Fepro‐Schar zu

fördern, gab es freitagmorgens die

Möglichkeit, Wagenräder mit verschiedenen

Materialien zu beweben,

um somit den Siedlerzug zu dekorieren.

Im Anschluss ging es erneut auf

Abenteuerwanderung gen Westen

oder zumindest Richtung Kupfer, wo

abends ein Wildwestlager zum Übernachten

unter freiem Himmel

aufgeschlagen wurde. Die ganze wilde

Bande konnte sich dabei mit Stockbrot

und gegrillten Schoko‐Bananen

die Bäuche stopfen.

Zu guter Letzt traf auch die letzte

Zeile des Fepro ‐ Liedes auf die

Wildwest ‐ Woche zu, denn da heißt

es: Voll auf Kurs in Gottes Spur!

Neben all dem abwechslungsreichen

Spiel und Spaß rund ums Thema

Wilder Westen wurden auch

Geschichten von Jesus und seinen

Jüngern erzählt und in Kleingruppen

wurde vertieft, was das für uns

bedeutet.

Fest steht: Sowohl Mitarbeiter als

auch Teilnehmer haben sich wacker

geschlagen, viele neue Abenteuer

erlebt, neue Freundschaften

geschlossen und somit Erinnerungen

geschaffen, die sicher nicht so

schnell in Vergessenheit geraten.

Und zum Abschied heißt es: bis zum

nächsten Jahr, wir sehen uns

wieder! Yiiihaaaaaaa.


Bodenseetag

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„Ab an den Bodensee“ – das war das

Motto, als wir am 12. August um halb

acht mit etwas mehr als 20 Teenies

mit noch leicht verschlafenen Gesichtern

in unser kleines Abenteuer

starteten. Als morgendliche Rettung

hatte Andrea für alle Butterbrezeln

dabei: das erste Highlight des Tages.

Zunächst steuerten wir als kleinen

kulturellen Vorgeschmack die Pfahlbauten

in Unteruhldingen an. Hier

werden die Pfahlbausiedlungen aus

der Stein‐ und Bronzezeit wieder

lebendig und wir erfuhren so manches

über das Leben und Arbeiten der

Menschen, die hier vor mehreren

tausend Jahren lebten.

Spätestens im Strandbad Immenstaad

kamen nun alle auf ihre Kosten: Volleyball,

Basketball und Frisbee

spielen, für die Harten ein Bad im

Bodensee, für alle anderen gab es

glücklicherweise auch ein warmes

Becken im Innenbereich und manche

mussten wohl bei einem Nickerchen

in der Sonne noch ein bisschen Schlaf

nachholen.

Mit einer leckeren Pizza konnten

wir einen unglaublich erholsamen

Tag am schwäbischen Meer abrunden

und uns wieder auf den

Heimweg machen.

Was wir mitnehmen?

Häuser auf Stelzen sind zwar echt

cool, aber was halten sie aus, wenn

Stürme kommen und gehen? Wir

bauen unser Haus lieber auf festen

Fels. Jesus sagt: „Darum

gleicht jeder, der meine Worte hört

und danach handelt, einem klugen

Mann, der sein Haus auf felsigen

Grund baut.“ (Mt. 7,24) Hören und

tun also. Stein um Stein.

Nach einem Tag mit einem super

Team und großartiger Stimmung

bleibt nur eins zu sagen: Wir freuen

uns schon auf nächstes Jahr!


28

14 / 99 ­ Sei fly, sei dabei!

Lass mich raten: Du sitzt zuhause auf

deinem Sofa, hast die Füße übereinandergeschlagen

und blätterst mal

eben durchs Gemeindeblatt. Aber

nanu? 14/99 und „fly sein“? Was soll

denn das bedeuten?

Nun, das liegt doch auf der Hand:

Die 14 steht für alle Jugendlichen

ab 14 Jahren, die 99 für alle

“älteren“ Semester wie uns ‐ also


29

junge Erwachsene. Zusammen wollten

wir einfach mal wieder „fly

sein“. „Fly sein“ ist das Jugendwort

des Jahres 2016 und bedeutet so viel

wie „jemand oder etwas geht besonders

ab.“

Und ja, wir waren fly! Als Schwabian

Yard haben wir Unbekannte durch

Untermünkheim verfolgt, haben die

Welt mit Hilfe von Wasser, Fingerfarbe

und Softbällen ein bisschen

bunter gemacht und uns mit allerlei

schwimmenden Untersetzern in

die Fluten des Kochers gestürzt.

Ruth Bleher, Damaris Müller, Rike

Klotz


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Herzlich willkommen, ihr Konfis!

Ende Juni hat für 18 Konfirmandinnen

und Konfirmanden der Konfirmandenunterricht

begonnen.

„Herzlich willkommen in unserer Gemeinde“

hieß es am 25. Juni beim

Gottesdienst in der Halle Klenk.

„Herzlich willkommen am Mittwochmittag

im Gemeindehaus“ dann am

28. Juni beim ersten „normalen“ Konfiunterricht.

Es werden noch viele

Mittwoche folgen bis zu den Konfirmationen

im kommenden Jahr.

„Herzlich willkommen auf dem Konficamp“

hieß es schon 2 Tage später.

Zusammen mit vielen anderen Konfis

und Mitarbeitern aus dem Bezirk Hall

haben wir auf dem Stettenhof in der

Nähe von Mödingen ein schönes

Wochenende verbracht.

Und zum Schluss: „Herzlich

willkommen Clarissa Wannenwetsch!“.

Clara verstärkt unser

Konfiteam. Das freut uns „Alte

Hasen“ sehr!

Vor den Sommerferien war die gemeinsame

Zeit recht kurz. Jetzt

freuen wir uns darauf, nach den

Ferien gemeinsam wieder anzufangen.

Es ist immer wieder schön mit

euch Konfis! Ihr bringt frischen

Wind in unsere Gemeinde. Das tut

uns allen gut!


Besuchsdienst in unserer Gemeinde

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Schon seit vielen Jahren unterstützen Ehrenamtliche uns Pfarrer bei den Geburtstagsbesuchen

der Senioren. Damit jeder und jede, der 75 Jahre alt und älter

ist, jährlich einen Besuch bekommt, braucht es viele Besuchende in den einzelnen

Teilorten. Manch einer und eine ist schon seit langer Zeit dabei und hat inzwischen

selbst das Seniorenalter erreicht. Deswegen freuen wir uns immer über neu zum

Besuchsdienstkreis hinzukommende Menschen, die diese wichtige Arbeit in unserer

Gemeinde unterstützen. Ein Besuch ist oft für beide Seiten bereichernd und

über die Jahre sind hier schon zahlreiche persönliche Beziehungen gewachsen.

Einmal im Jahr treffen sich alle, die Geburtstagsbesuche machen, zum Austausch

und Gespräch. An diesem Abend werden anhand der vorbereiteten Listen die einzelnen

Besuche verteilt. In diesem Herbst laden wir am 21. November zu diesem

Treffen ein. Wir beginnen um 19.30 Uhr im Gemeindehaus in Untermünkheim

und beschäftigen uns mit dem Thema:

Geburtstagsbesuche bei Senioren, die an Demenz erkrankt sind.

In einer Gesellschaft, die immer älter wird, ist das ein Thema, mit dem wir auch

bei Geburtstagsbesuchen immer häufiger konfrontiert werden. Pfarrerin Irmtraut

Riedel, die über eine langjährige Erfahrung als Altenheim – und Klinikseelsorgerin

verfügt, wird uns Anregungen geben, wie diese besonderen Besuche für beide

Seiten hilfreich gestaltet werden können. Wir laden herzlich zu diesem Abend ein

und würden uns über Ihr Interesse, in den Besuchsdienstkreis einzusteigen, sehr

freuen! Gerne können Sie uns als Pfarrer oder Magdalene Zimmermann als Verantwortliche

für den Bereich „Diakonie und Seelsorge“ auch persönlich ansprechen.

Nikola Lenke

Hallo Skifahrer

auch in den nächsten Faschingsferien werden wir wieder eine Familien­Skifreizeit

organisieren. Sie wird vom 11.02. – bis 18.02.2018 stattfinden. Auch dieses Mal

werden wir wieder im Kleinwalsertal sein. Wir haben für die Woche die Gemsenhütte

gebucht. Diese Hütte bietet bis zu 35 Personen Platz. In der Nähe der Hütte

befinden sich eine Loipe, eine Rodelbahn und die Bushaltestelle, von der man zu

den Skigebieten kommt. Weitere Informationen können unter http://www.gemsenhuette.at/

eingesehen werden.

Wenn ihr also Lust auf Skifahren, nette Gemeinschaft,

Gespräche und Bibelarbeit habt, so seid ihr bei uns richtig.

Bei Interesse könnt ihr euch bei uns melden:

Fam. Horlacher 0791 / 204 18 18 0

Fam. Schaefer 07944 / 94 20 06


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Vorbereitet sterben, Sterbende begleiten

Einladung zum Vortrags­ und Gesprächsabend des Vereins für Diakonie

und Seelsorge am 12. Oktober 2017 um 19.30 Uhr im Gemeindehaus Untermünkheim

Sterben betrifft uns alle, darüber sprechen befreit

und nimmt die Angst! Um gut und würdevoll

sterben zu können, ist es hilfreich, sich mit

dem eigenen Sterben auseinanderzusetzen

und im Vorfeld Wichtiges zu regeln. Gibt es

noch Dinge in meinem Leben, die ich ordnen

sollte? Was sollte ich mit meinen Angehörigen

besprechen und festlegen? Wo möchte ich

nach Möglichkeit sterben und wer soll mich

begleiten?

Und auf der anderen Seite: Wie kann ich einen

mir lieben Menschen im Sterben begleiten?

Was kann ich ihm noch Gutes tun? Wie gehe

ich mit trauernden Menschen um?

Ganz nah an der Praxis wollen wir zusammen

an diesem Abend das Tabuthema Sterben brechen und viel Positives über das

Sterben und eine gute Sterbebegleitung mitnehmen.

Die Referentin, Christine Schönfeld, ist Palliative­Care Pflegefachkraft und

Trauerbegleiterin in Ausbildung (Institut für Trauerarbeit Hamburg)

Gottesdienst ohne Musik ist wie…

…na, was fällt Ihnen so ein?

Zum Beispiel wie ein guter Sauerbraten mit Spätzle, aber ohne Soße.

Orgelmusik, Posaune, Instrumentalmusik, Chöre und vor allem unser gemeinsames

Singen bereichern den Gottesdienst. Dieses gemeinsame Musizieren alter

und neuer Lieder möchten wir zukünftig wieder öfters unterstützen durch

Musikteams, Teams mit Jüngeren und Älteren, festen Teams oder auch Teams

mit wechselnder Besetzung, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit oder

ohne Ten Sing ­ Erfahrung

Wer gerne singt, ein Instrument spielt und Freude hat, im Gottesdienst zu

musizieren, ist herzlich eingeladen zu einem unverbindlichen Treffen am Donnerstag

5.10. um 20 Uhr im Obergeschoss des Gemeindehauses. Jonas

Martin wird uns dabei Anleitung geben und wir werden einige Lieder gemeinsam

singen.

Für Rückfragen: Hartmut Müller 07906/8525 oder hbmueller@kabelbw.de


SHINE in Schwäbisch Hall

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Gottesdienstplan


36


Impressum

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Pfarramt Untermünkheim

Stefan Engelhart

( Geschäftsführender Pfarrer )

Hohenloher Str. 22

74547 Untermünkheim

0791 6805

0791 97 80 483

stefan.engelhart@elkw.de

Pfarramt Enslingen

Nikola Lenke

25.06. ‐ 02.07.2017

Am Mutterhaus 5

74523 Schwäbisch Hall

0791 946 335 97

nikola.lenke@elkw.de

Stellv. Vorsitzender

Kirchengemeinderat

Lorenz Kraft

Im Bühl 15, Untermünkheim

0791 97 150 17

0791 97 150 50

lorenz.kraft@kraft­sha.de

Sekretariat in Untermünkheim

Andrea Munz

Öffnungszeiten:

Di.+Do. 08.30 ­ 11.30 Uhr

Do. 14:30 ­ 16:00 Uhr

Pfarramt.Untermuenkheim@elkw.de

Kirchenpflege/Finanzen

Dieter Zimmermann

Moorstein 47, Obermünkheim

0791 6523

Bankverbindung:

Kto.: 60 077 000 IBAN: DE33 6229 0110 0060 0770 00

BLZ: 622 901 10 BIC: GENODES1SHA

VR­Bank Schwäbisch Hall

Gemeindebriefredaktion

V.i.S.d.P: Pfr.in Nikola Lenke

Team: Helga Elsässer, Klaus Horter, Rüdiger Klotz, Oliver Kraft, Dirk

Schaefer, Christof Weber

www.Kirchengemeinde­Untermuenkheim.de


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