Stiepeler Bote 256 - Oktober 2017

3satzbochum

Monatsmagazin für Stiepel, Weitmar-Mark, Wiemelhausen, Sundern Nr. 256 Oktober 2017

Rund ging es wieder

in Stiepel Dorf

1009. Fliegenkirmes war Attraktion

für Groß und Klein. Seiten 18-19

Langenberg tritt Pohl-Nachfolge an

2. Stiepeler Bote Cup ausgetragen

Oberbürgermeister verabschiedet Preziosavorsitzenden. Seite 4

Boule-Pokal gewinnen Christine und Karl-Heinz Janig. Seite 4

Goldene Schallplatte für „Starke Mäuse“

Stiepeler Landmarken gestern und heute

Mini-Musiker nehmen mit Kindern Musik-CD auf. Seite 16

Historischer Rundgang von Pro Stiepel und Heimatverein. Seite14


AUS DEN VEREINEN

Fischer und Tauber sind neue Kompaniekönige

Mittelstiepel und Lottental traten an – Schützenfest vom 6. bis 9.9.2018

Es ist mittlerweile eine schöne

Tradition geworden, dass

einige Kompanien des BSV

1854 Bochum-Stiepel ein

kompanieinternes „Königsschießen“

veranstalten. Ihre

Kompaniekönige ermittelten

jetzt die Kompanien Mittelstiepel

und Lottental. Der Verlauf

des Wettbewerbs ähnelt

dem, der auch vom großen

Schützenfest bekannt ist. Alle

Teilnehmer ziehen eine Nummer

und dann wird reihum auf

den Vogel geschossen. Bevor

auf den Rumpf geschossen

wird, werden die Trophäen

abgeschossen. Neuer Kompaniekönig

der Kompanie

Mittelstiepel wurde der Schützenkamerad

Olaf Tauber. Bei

der Kompanie Lottental heißt

der neue König Patrick Fischer.

Das amtierende Schützenkönigspaar

des BSV 1854

Bochum-Stiepel, Karl-Heinz

I. und Marlies I. Witthüser,

gratulierte jeweils den neuen

Kompaniekönigen und freute

sich mit ihnen über den Erfolg.

Unterdessen weist der Bürgerschützenverein

1854 auf

seinen nächsten Termin hin:

Am Samstag, 28.Oktober, findet

ab 17 Uhr das Schlachtfest

an der Ziegenbockstation

statt. In Planung befindet sich

bereits das große Stiepeler

Schützenfest, das im nächsten

Jahr vom 6. bis 9. September

im Festzelt an der

Haarstraße gefeiert wird.

Das amtierende Schützenkönigspaar des BSV 1854 Bochum-Stiepel,

Karl-Heinz I. und Marlies I. Witthüser, gratulierte dem Kompaniekönig

Patrick Fischer.

Foto: privat

Neuer Kompaniekönig in Mittelstiepel ist Olaf Tauber, der die

Glückwünsche des Königspaares entgegen nahm. Foto: privat

2 | Stiepeler Bote | Oktober 2017


EDITORIAL

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

die Bundestagswahl liegt gerade hinter uns und das letzte Quartal

des Jahres unmittelbar vor uns. Das heißt: wir bewegen uns schon

wieder mit großen Schritten auf den Jahreswechsel zu. Auch wer

nicht ständig auf den Kalender schaut, registriert an dem einen oder

anderen wiederkehrenden Ereignis, wie zügig das Jahr voranschreitet.

Gerade erst ist die 1009. Ausgabe der Stiepeler Fliegenkirmes

über die Bühne gegangen und war erneut beliebter Treffpunkt für

viele Bürgerinnen und Bürger aus Stiepel und der angrenzenden

Nachbarschaft.

„Bühne“ ist übrigens auch das Stichwort für die bevorstehenden Aufführungen

des Theatervereins Preziosa. Der Traditionsverein aus

Stiepel bereichert das kulturelle Angebot wieder mit einer turbulenten

Boulevardkomödie, die an drei Abenden im Saalbau Haus Spitz

und an weiteren zwei Abenden im benachbarten Hattingen aufgeführt wird. Die Laiendarsteller haben viel Zeit, Arbeit

und Herzblut investiert, um ihr treues Publikum gut zu unterhalten. Ein Besuch der Vorstellungen ist auf jeden Fall empfehlenswert.

Foto: Volker Wiciok

Auch der Stiepeler Bote hat sich wieder engagiert und Akzente gesetzt für das gesellschaftliche Miteinander im Bochumer

Süden. Beispielsweise mit der Boule-Meisterschaft, die zum zweiten Mal auf der Anlage des TC Rot-Weiß Stiepel

ausgetragen wurde und im kommenden Jahr auf jeden Fall eine Fortsetzung finden soll. Das eine Event ist gerade

erst in die Geschichte eingangen, da kündigt sich das nächste bereits an. Nach erfolgreichen zwei Veranstaltungen in

Kooperation mit dem MDH Musikmanagement wird der Stiepeler Bote im Lutherhaus an der Kemnader Straße erneut

das „Mercator-Ensemble&friends“ präsentieren. Am Samstag,

2. Dezember, heißt es: „Weihnachtszauber – Weihnachten in

Lied und Wort“.

Weil die ersten beiden Konzerte große Resonanz fanden und

die Plätze im Lutherhaus knapp wurden, empfehlen wir Ihnen,

schon bald Karten für den „Weihnachtszauber“ zu reservieren.

Weitere Informationen dazu finden Sie im Ankündigungstext in

diesem Stiepeler Boten.

Herzlichst, Vicki Marschall und Michael Zeh

Oktober 2017 | Stiepeler Bote |

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STIEPEL AKTUELL

Christine und Karl-Heinz Janig gewinnen Pokal

2. Stiepeler-Bote-Cup auf der Boule-Anlage des TC RW Stiepel

Christine und Karl-Heinz

Janig heißen die Sieger

der 2. Offenen Boule-Meisterschaft

um den Stiepeler-Bote-Cup.

Sie treten damit

die Nachfolge von Uwe

und Marc Rehwald an, die

im vergangenen Jahr die

Erstaustragung der Veranstaltung

gewonnen hatten.

Zwölf Teams gingen in den

Wettbewerb, gespielt wurde

beim TC Rot-Weiß Stiepel, der

sein Boulodrome auf der Anlage

an der Kemnader Straße

wieder als Austragungsort zur

Verfügung gestellt hatte. Da

zeitgleich auf den Tennisplätzen

des Vereins die Endspiele

um die Jugend-Clubmeisterschaft

ausgetragen wurden,

fanden sich viele Besucher

ein, die zwischendurch immer

wieder einen interessierten

Blick auf die Boule-Spielerinnen

und -spieler warfen.

Christine und Karl-Heinz Janig

setzten sich nach mehrstündigem

Turnierverlauf in

einem spannenden Endspiel

mit 10:7 gegen Ulrich Saffran

und Klaus Mock durch. Mit

einem etwas deutlicheren

Resultat wurde das Spiel um

Auf der Boule-Anlage des Tennisclubs Rot-Weiß Stiepel fand die zweite Auflage des Turniers um den

Stiepeler-Bote-Cup statt. Die Sieger wurden mit Pokalen und edlen Tropfen ausgezeichnet. Foto: 3satz

den 3. Platz entschieden. Hier

setzten sich Jutta und Housang

Rostami mit 10:0 gegen

Annelie Fabri und Nadja Marenbach

durch. Das Duo Fabri/Marenbach

hatte sein Halbfinalspiel

gegen die späteren

Turniersieger nur denkbar

knapp mit 9:10 verloren.

Turnierleiter Marc Rehwald

vom TC Rot-Weiß Stiepel

zeigt sich vom Turnierverlauf

angetan: „Mir persönlich hat

das Turnier sehr gut gefallen.

Wir hatten ein äußerst nettes

und bunt gemischtes Feld.

Das betraf zum einen die Altersstruktur

und zum anderen

auch die Tatsache, dass für

das Turnier sowohl Mitglieder

des Tennisvereins als auch

Nichtmitglieder ihre Meldungen

abgegeben haben.“

Auch die äußeren Bedingungen

stimmten, worüber Rehwald

glücklich war: „Das Wetter

hat dieses Jahr zum Glück

auch bis zum Ende mitgespielt

und es herrschte durchweg

eine freundliche Stimmung,

bei der jeder seinen Spaß

hatte. Ich freue mich jetzt

schon auf den nächsten Stiepeler-Bote-Cup

im kommenden

Jahr!“ Auf dem „kleinen

Dienstweg“ hatten Rehwald

und Michael Zeh, Geschäftsführer

des 3satz-Verlages und

Herausgeber des Stiepeler

Boten, bereits während des

Turniertages die Fortführung

der Boule-Meisterschaft vereinbart.

„Die Veranstaltung

findet immer größeren Anklang“,

erklärte Michael Zeh,

„die Turnieratmosphäre ist

angenehm und fast alle Altersklassen

können mitspielen.

Deshalb möchten wir die

Boule-Meisterschaft beim TC

Rot-Weiß Stiepel gerne fortsetzen.“

Die Ergebnisse:

Halbfinalspiele:

Janig/Janig - Fabri/Marenbach

10:9

Saffran/Mock - Rostami/Rostami

10:6

Spiel um Platz 3

Rostami/Rostami - Fabri/Marenbach

10:0

Endspiel

Janig/Janig - Saffran/Mock

10:7

Der Endstand:

1. Christine & Karl-Heinz Janig;

2. Ulrich Saffran & Klaus

Mock; 3. Jutta & Housang

Rostami; 4. Annelie Fabri &

Nadja Marenbach

4 | Stiepeler Bote | Oktober 2017


STIEPEL AKTUELL

Vivaldi-Park entsteht in Zentrumsnähe

Neubauprojekt mit seniorengerechten Ausstattungsmerkmalen

Stiepel ist einer der bevorzugten

Stadtteile in Bochum und

als Wohngebiet geschätzt.

Jetzt erschließt die Rahn Immobilien

Management GmbH

aus Gevelsberg an der Kemnader

Straße 296 bis 298

die Fläche eines ehemaligen

Autohändlers für ein neues

Wohnprojekt, das unter dem

Namen Vivaldi Park firmiert.

Vivaldi Park ist eine Marke des

Bauträgers, unter der bereits in

Gevelsberg und Wetter an der

Ruhr seniorengerechte Wohnimmobilien

entwickelt wurden.

Eine hohe Wohnqualität für

Nutzer jeden Alters steht hierbei

im Mittelpunkt.

Auf dem Gelände an der Kemnader

Straße/Ecke Ministerstraße

ist ein Neubau mit elf

Komfortwohnungen, Tiefgarage

und Aufzug geplant. Die

Eigentumswohnungen sind ca.

In dem Neubau sind elf Komfortwohnungen, Tiefgarage und Aufzug geplant. Die Eigentumswohnungen

sind ca. 99 bis 122 Quadratmeter groß. Grafiken: Sparkasse

99 bis 122 Quadratmeter groß,

mit 3,5 bis 4,5 Zimmern, Balkon

oder Garten ausgestattet.

Die Kaufpreise beginnen bei

315.900 Euro. Der Altbau auf

dem Grundstück wird kernsaniert.

Nach ersten Planungen

sollen hier drei Wohnungen mit

ca. 100 bis 126 Quadratmetern

Wohnfläche und attraktiven,

hohen Decken entstehen. Der

Neubau ist schwellenfrei zugänglich,

beim Altbau ist das

nicht der Fall. Das Bauprojekt

liegt in unmittelbarer Nähe zum

Stiepeler Ortskern.

Informationen zu dem Projekt

gibt es beim S-Immobilien-

Dienst, Tel. 0234-6114807 oder

in der Sparkassen-Geschäftsstelle

in Stiepel, Kemnader

Straße 324. „Die Zinsen sind

noch im absoluten Niedrigzinsbereich.

Selten

waren Baufinanzierungen

so günstig wie

jetzt“, betont der

Geschäftsstellenleiter

in Stiepel,

Oliver Sach.

Für die Komfortwohnungen

interessieren

sich

häufig Immobilienbesitzer,

denen ihr Haus

zu groß und zu

arbeitsintensiv

geworden ist.

Kaufinteressenten

für die Altimmobilie

zu finden, sei nicht

schwer. Dennoch warnt Oliver

Sach davor, ohne Erfahrung

das Haus zu verkaufen. „Unwissenheit

oder fehlende Unterlagen

können großen Ärger

und hohe Schadensersatzforderungen

nach sich ziehen“,

erklärt der Geschäftsstellenleiter.

Welche Fallen drohen, berichtete

Hermann Schulz vom

S-ImmobilienDienst kürzlich

vor dem Stiepeler Knappenverein.

Im Januar ist er mit seinem

Vortrag beim Verein Pro Stiepel

zu Gast.

www.sparkasse-bochum.de

Neben dem Neubau wird ein Altbau kernsaniert, für den drei Wohnungen

mit Größen bis zu 126 Quadratmetern geplant sind.

Oktober 2017 | Stiepeler Bote |

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FREIZEIT UND KULTUR

Jede Menge Theater auf der Preziosa-Bühne

Boulevardkomödie feiert am 27. Oktober Premiere – Dreimal im Haus Spitz

Die intensive Probenarbeit

geht in die Schlussphase,

die mittlerweile zehnte Inszenierung

des Theatervereins

Preziosa aus Stiepel

steht unmittelbar vor der

Aufführung. „Alles nur Theater“

heißt diesmal die traditionell

gespielte Herbstkomödie.

Und sie erinnert

an den Klassiker „My Fair

Lady“. Premiere ist am 27.

Oktober um 19.30 Uhr im

Saalbau Haus Spitz.

Für die Inszenierung und

Regie zeichnet Paul Schütz

verantwortlich, der das Stück

auch ausgesucht und für die

Aufführung des Theatervereins

bearbeitet hat. Mehrere

hundert Stunden Arbeitszeit

wurden in die Vorbereitung

gesteckt, „aber von Beginn an

hatten alle viel Spaß bei der

Umsetzung und den Proben“,

sagt Schütz, der zusammen

Das Ensemble hat viel Zeit und Arbeit in die Vorbereitung investiert.

Jetzt freuen sich alle Beteiligten auf die Premiere am 27. Oktober.

Foto: 3satz

mit seiner zum Ensemble gehörenden

Frau Beate auch für

die Spielleitung verantwortlich

ist. „Alles nur Theater“ geht

in vier Akten über die Bühne.

Die Zuschauer dürfen sich auf

eine kurzweilige und mit viel

Wortwitz ausgestattete Komödie

freuen.

Zum Inhalt: Der ambitionierte

Philosoph Dr. Heinrich Henkels

will es seinem besten

Freund Piepenbrink beweisen.

In nur acht Tagen will er

aus einer jungen, ungezogenen

und ungebildeten Frau

eine feine Dame machen. Wie

es der Zufall will, steht auf einmal

Lisa in Henkels Wohnung

und pöbelt sich durch die versammelte

Gesellschaft. Henkels

nimmt sich ihrer an und

so nimmt das Chaos seinen

Lauf. Was sagt die biedere

Dame vom Sozialamt zu dem

Experiment? Und was hat es

mit dem jungen Mann auf sich,

der plötzlich vor der Tür steht?

Ein turbulentes und mit vielen

Gags gespicktes Stück wird

auf der Bühne zu „Alles nur

Theater“. Eine rasante Komödie,

die sich an Klassiker wie

„My Fair Lady“ anlehnt – und

doch so anders ist. Denn es

ist nicht immer alles so, wie es

scheint…

Auf der Besetzungsliste stehen:

Dr. Heinrich Henkels

(Stephan Körber), Hans-Georg

Piepenbrink (Ingo Liebich),

Lisa (Martina Basaldella),

Anna, die Haushälterin

(Beate Schütz), Frau Weber

vom Sozialamt (Yvonne Klüser),

Johanna Seibold (Sonja

Detert) und Uwe (Jörg Körber).

Spielleitung: Paul und

Beate Schütz, Souffleuse:

Anne Buddenborg. Das Bühnenbild

wird von Michael Vogt

und seinem Team aufgebaut.

„Die Leute erwarten von uns

Boulevardtheater“, sagt Paul

Schütz, der auch gerne einmal

ein Kriminalstück inszenieren

würde. Aber dafür braucht es

wohl noch etwas Überzeugungsarbeit.

Vielleicht bietet

sich als Kompromiss zukünftig

mal eine Kriminalkomödie

als Stoff an.

„Alles nur Theater“ wird gespielt

am 27., 28. (Beginn jeweils

19.30 Uhr) und 29. Oktober

(Beginn 18.30 Uhr) im

Saalbau Haus Spitz, Kemnader

Str. 138, und am 3. und 4.

November (Beginn 19.30 Uhr)

im Hattinger Haus Benecken

an der Dahlhauser Str. 70.

Eintrittskarten zum Preis von

10 Euro gibt es im Vorverkauf

bei Lotto Lexer, Kemnader

Str. 324, bei Lotto-Toto

Füßgen, Brenscheder Str. 48

sowie in der Gaststätte Haus

Spitz. Online gibt es die Karten

zum Preis von 9 Euro unter

alma1000@t-online.de

6 | Stiepeler Bote | Oktober 2017


AUS DEN KIRCHENGEMEINDEN

Christianisierung aller Religionen wünschenswert?

Auditoriums-Reihe im Stiepeler Kloster mit Prof. em. Dr. Karl-Heinz Menke

Auch im zweiten Halbjahr

2017 bietet das Zisterzienser-Kloster

in Stiepel in

seiner Auditoriums-Reihe

wieder akademische Vorträge

und Gespräche an,

zu denen alle Interessierten

eingeladen sind.

Die nächste Veranstaltung findet

am Dienstag, 24. Oktober,

um 20 Uhr statt. Das Thema

lautet: „Die Einzigkeit Christi,

oder: Ist die Christianisierung

aller Religionen, wenn nicht

realistisch, so doch wünschenswert?“

Referent ist Prof. em. Dr. Karl-

Heinz Menke, der von 1990

bis 2014 dogmatische Theologie

in Bonn lehrte und seit

2014 Mitglied der Internationalen

Theologenkommission

in Rom ist.

Als Papst Johannes Paul II.

zur Jahrtausendwende das

Dokument mit dem bezeichnenden

Titel „Die Einzigkeit

und Heiluniversalität Christi

und der Kirche“ veröffentlichte,

wurde vielen bewusst, dass

längst nicht mehr plausibel ist,

was lange selbstverständlich

schien. Immer mehr Christen

bezweifeln die Untrennbarkeit

der Gemeinschaft mit Gott

von der Gemeinschaft mit Jesus

Christus. Und wo schon

die Heilsnotwendigkeit des

Christusereignisses in Frage

steht, da erst recht die Sakramentalität

(= Heilsnotwendigkeit)

der Kirche.

Karl-Heinz Menke lädt ein zur

Diskussion seiner Antworten

auf Fragen wie diese: Was

denn hat Jesus Christus vor

2000 Jahren für alle Menschen

aller Zeiten bewirkt?

Warum ist Jesus mehr als der

Mittler einer Botschaft oder

der Initiator eines neuen Weges?

Warum gibt es keine

Gemeinschaft mit Gott an ihm

vorbei? Und kann man angesichts

einer globalisierten Welt

oder angesichts der Missionsgeschichte

des Christentums

immer noch wünschen, alle

Menschen dieser Erde sollten

Christen sein?

Gottesdienst auf Plattdeutsch

Heimatverein: Im Lutherhaus

Der Stiepeler Verein für Heimatforschung

lädt wieder zum

Plattdeutschen Gottesdienst

ein. Beginn ist am Freitag,

20. Oktober, um 18 Uhr im

Lutherhaus an der Kemnader

Straße.

Wilhelm Hensing, ehemaliger

Vorsitzender des Heimatvereins,

wird in diesem

Jahr gemeinsam mit Pfarrerin

Christine Kükenshöner den

Gottesdienst gestalten. Im

Mittelpunkt steht im „Luther-

Jahr 2017“ das Thema Reformation.

Auch in diesem Jahr gibt es

im Rahmen des Plattdeutschen

Gottesdienstes wieder

ein Theaterstück. Der Titel

des neuen Stückes lautet „Dä

olle Kommoude” auf Hochdeutsch

„Die alte Kommode”.

Die Vorbereitungen sind in

vollem Gange. Zur Zeit wird

schon im Lutherhaus geprobt.

„Die Akteure hoffen, dass

auch dieses Stück wieder gut

bei dem Publikum ankommt“,

sagt Spielleiter Heinz-Jürgen

Hensing.

Zur Stärkung gibt es nach

dem Gottesdienst und vor

dem Theaterstück wieder belegte

Stullen und kühle Getränke.

Oktober 2017 | Stiepeler Bote |

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SERIE STIEPEL HISTORISCH

„Eine Nacht unter Sternen“ bei Höltermann

Serie: Historische Gaststätten in Stiepel

Die Geschichte Stiepeler

Gaststätten und Restaurants

wird in einer neuen

Serie im Stiepeler Boten

erzählt. In der neuen Folge

geht es um das „Café und

Restaurant Höltermann“.

Die Geschichte des „Café Restaurant

Höltermann“ beginnt

eigentlich mit dem Familiennamen

Hasenkamp, denn es

war der Viehhändler Friedrich

Wilhelm Hasenkamp (*1861),

der das Haus an der heutigen

Kemnader Straße 335 im

Jahr 1886 errichtet hat. Dessen

Witwe Helene, geborene

Schulte Hoffstiepel (*1870),

hat sich im Jahr 1900 neu

verheiratet mit dem Bäckermeister

und Gastwirt Wilhelm

Julius Höltermann (*1878).

Dieses Ehepaar Höltermann

hat dann die Wirtschaft mit

angeschlossener Bäckerei

und Konditorei begründet. Im

Jahr 1911 wurde das Haus

um einen Anbau erweitert,

der zur Vergrößerung des

Gesellschaftszimmers und

der Errichtung einer Veranda

diente, welche einen Ausblick

in Richtung Norden weit über

die Stadt Bochum hinaus

bot. Der zweite Sohn Arthur

(*1902) hat nach Beendigung

der Schulzeit zunächst einige

Jahre im elterlichen Betrieb

gearbeitet, von 1922 bis 1925

seine Lehrzeit als Bäcker und

Konditor absolviert und später

den Meisterbrief erworben.

Seit dieser Zeit hat er wegen

Postkarte mit Garten, Terrasse und Spielwiese. Gut zu erkennen:

Das 1911 angebaute Gesellschaftszimmer / Veranda.

Krankheit des Vaters den

Betrieb nahezu selbständig

geführt und ihn im Jahr 1935

-im Alter von 33 Jahren- übernommen.

Kurz vorher, im Jahr

1933, hatte er Elfriede, geborene

Grünewald (*1910), geheiratet.

Das „Café Restaurant Höltermann“

warb auf seinen

Postkarten mit dem Slogan

„Altbekanntes Ausflugslokal

mit schattigem Garten und

Spielwiese“. Gebacken wurde

überwiegend für den Eigenbedarf

des Cafés und Ausflugslokals,

nur der bekannte

Stiepeler Bauernstuten wurde

auch außer Haus verkauft. An

Speisen gereicht wurde das

seinerzeit übliche „Kaffee mit

Zubrot“, dies waren verschiedene

Brote mit Schinken und

Wurst, die ebenfalls aus eigener

Herstellung kamen. Arthur

und Elfriede Höltermann

haben die Gastwirtschaft

bis zum Tode von Arthur im

Jahr 1958 geführt, danach

wurde sie bis zum Ende der

1960er Jahre verpachtet. Der

Sohn Friedhelm Höltermann

(*1941) hat die Gastwirtschaft

nicht übernommen. Während

der Zeit der Verpachtung ist er

zunächst als Steward zur See

gefahren und hat danach seine

Bundeswehrzeit absolviert.

Er hat sich aber nach seiner

Hochzeit im Jahr 1964 dazu

entschieden, gemeinsam mit

seiner Ehefrau Gisela ein Textil-

und Gardinengeschäft zu

eröffnen, welches von 1971

bis 1981 in den Wirtschaftsräumen

und der Veranda betrieben

wurde.

In der eher als Ausflugslokal

konzipierten Gastwirtschaft

wurde allerlei Unterhaltung

geboten. Sonntags gab es

im Gesellschaftszimmer Klavierkonzerte,

in der Gartenwirtschaft

spielte an schönen

Sommertagen die Kapelle

Teddy Stauber, die Abende

hießen dann „Eine Nacht unter

Sternen“ oder „Florentinische

Nächte“. Auch viele

Hochzeiten wurden von den

Stiepelern bei Höltermann gefeiert.

Und nicht zu vergessen

die „Städter“ aus Bochum, die

mit der Straßenbahn Linie 5

bis zur Stiepeler Endstelle

fuhren, die genau vor Höltermanns

Tür lag. Sehr zum

Ärger von Arthur Höltermann

hieß die Endhaltestelle aber

bekanntermaßen „Haus Frische“.

Daran änderte auch

nichts, dass die Fahrer und

Schaffner der Bogestra das

Café als Pausen- und Frühstücksraum

nutzen durften.

Eine von der Bogestra vorgeschlagene

Änderung in

Frische-Höltermann kam für

Arthur Höltermann aber nicht

in Frage.

Das Haus beherbergte neben

der Gastwirtschaft und einem

Saal in der ersten Etage noch

weitere Geschäftsräume.

Lange Jahre führte der erste

Sohn von Wilhelm Julius und

Helene Höltermann, Wilhelm

(*1900), eine Drogerie. Und

bevor Friseur Hasenkamp

sich gegenüber ein eigenes

Haus baute, war er Mieter bei

Höltermanns. Der bekannteste

Mieter aber dürfte Herbert

Leese gewesen sein, dessen

gleichnamiges Feinkost- und

Gemüsegeschäft dort von

1955 an 42 Jahre lang geführt

wurde. Heute sind die Räumlichkeiten

im Erdgeschoss

des Hauses an ein Blumengeschäft,

ein Reisebüro sowie

ein Änderungsatelier vermietet.

Das Haus im Jahr 1962. Links die Drogerie Höltermann, ganz

rechts das Geschäft von Herbert Leese.

Fotos: privat

8 | Stiepeler Bote | Oktober 2017


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AUS DER GESCHÄFTSWELT

Gutes Sehen ist Kubots Stärke

Augenoptikermeister ist auch Netzwerk-Partner des VfL

Sie ist komplex, sie ist zeitaufwändig,

sie erfordert

Kompetenz und sie findet

sich nur selten im Angebotsportfolio

eines Optikers

– die „Mess- und Korrektionsmethodik

nach H.-J.

Haase“, kurz MKH genannt.

Gerhard Kubot aus Stiepel

bietet seinen Kunden diese

sensible, rein optometrische

Untersuchungsmethode

an. Mit deren Einsatz

kann der Augenoptikermeister

eine möglicherweise

vorliegende Winkelfehlsichtigkeit

sicher erkennen,

messen und korrigieren.

Nicht nur diese Methodik unterscheidet

Kubots Arbeit von den

Brillen-Discountern oder anderen

Optikern. „Diese Form der

Augenglasbestimmung folgt

nicht dem Mainstream, aber

sie ist aus meiner Sicht das A

und O bei einer gründlichen

Fehleranalyse“, schildert Gerhard

Kubot (Foto). Erst nach

der genauen Sehschärfen- und

Sehstärkenbestimmung folgt

die Auswahl der Brille aus einer

Vielzahl von trendigen Marken.

„Dann wird aus der Brille auch

ein einzigartiges Instrument,

mit dem das Sehen wieder

Spaß macht“, sagt der Fachmann,

zu dessen Unternehmen

neben der Stiepeler Adresse

noch zwei Geschäfte in

Langendreer gehören – Haarmann

bei Kubot Optik und die

Brillenfabrik 24.

Der Optiker

kann in seiner

eigenen

Werkstatt

mit Hilfe eines

sogenannten

Keratographen

e i n e

mehrstufige Untersuchung

des vorderen Augenabschnittes

durchführen, was ihm auch

ermöglicht, Spezialanpassungen

bei Kontaktlinsen zu

fertigen. Ein Beispiel für eine

Spezialanpassung sind die sogenannten

Dreamlens – Linsen,

die über Nacht getragen

werden und tagsüber

ein optimales Sehen

ermöglichen. „Bereits

seit 15 Jahren

passen wir diese

Nachtkontaktlinsen

an und verzeichnen

damit gute

Erfolge“, sagt

der Augenoptikermeister.

Der gute Ruf

seines Unternehmens

hat Gerhard

Kubot auch

mit den

Fußballern des

VfL Bochum

zusammengeführt.

Kubot

Optik firmiert als

Netzwerk-Partner und tritt als

Förderer der Nachwuchsabteilung

auf. Die kompetente

Arbeit des Optikers nutzt der

Verein, um bei seinen Spielern

vor Saisonbeginn eine Augenprüfung

vornehmen zu lassen.

„Wir sind stets mit großem Engagement

bei der Sache und

unternehmen alles, um unseren

Kunden zu mehr Lebensqualität

zu verhelfen“, gibt

Kubot den Blick frei auf das

Leitbild, das über seiner Arbeit

steht. „Wenn dann ein Kunde

ins Geschäft kommt und sagt:

‚Schönen Dank, ich kann wieder

super kucken‘, dann ist

das für uns das Gleiche, wie

der Applaus für den Künstler.“

www.optik-bochum.de

Fotos: 3satz, Woodfellas

Oktober 2017 | Stiepeler Bote |

9


AUS DER SCHULE

i-Dötzchen in Stiepel und Wiemelhausen

Grundschulen begrüßen ihre Erstklässler

Gräfin- Imma-Schule

Borgholzschule

Brenscheder Schule

Fotos, Hintergrundgrafik: 3satz

10 | Stiepeler Bote | Oktober 2017


FREIZEIT UND KULTUR

Ausstellung zeigt „Umbruch im Königreich Stiepel“

Bis 14. Januar im Museum Haus Kemnade mit begleitenden Veranstaltungen

Im kulturhistorischen Museum

Haus Kemnade, An der Kemnade

10, in Hattingen ist seit

dem 24. September die neue

Ausstellung „Umbruch im Königreich

Stiepel – Von Luther

zu Lutherhaus“ zu sehen.

Interessierte können das Kooperationsprojekt

des kulturhistorischen

Museums Haus

Kemnade mit dem Förderverein

„Haus Kemnade und

Musikinstrumentensammlung

Grumbt e.V.“ sowie der Evangelischen

Kirchengemeinde

Stiepel bis zum 14. Januar

zu den Öffnungszeiten von

dienstags bis sonntags besuchen:

bis zum 31. Oktober

von 12 bis 18 Uhr sowie vom

1. November bis 14. Januar

von 11 bis 17 Uhr. Der Eintritt

ist frei.

Zahlreiche Veranstaltungen

begleiten die Ausstellung.

So stellt Rotraud Burchhardt-Kamplade

am Sonntag

(8. Oktober) in einem musikalisch

begleiteten Vortrag die

Reformation in Stiepel und

die Herren von Kemnade vor.

Am Sonntag (15. Oktober)

findet ein Matinee-Kammerkonzert

mit virtuoser Lautenmusik

in Kooperation mit den

Bochumer Bachtagen statt.

Professor Joachim Held spielt

Werke von J.S Bach und S.

Weiss. Die Veranstaltungen

beginnen jeweils um 11 Uhr.

Stiepel und der Herrensitz

Kemnade lagen zwar geografisch

in der Grafschaft Mark,

waren aber als sogenannte

Unterherrschaft in formaler

Lehensabhängigkeit von Lippe

gegenüber dem Landesherren

von der Mark in Grenzen

souverän. Sie setzten

den Richter in ihrer Herrschaft

ein und präsentierten als Patrone

den Pastor in Stiepel. Mit

der Reformation verstärkte

sich die Patronatsstellung der

Herren auf Kemnade so erheblich,

dass sie sich nun als

eigentliche Kirchenherren betrachten

konnten. So skizziert

die Ausstellung die besondere

Situation der Reformation und

ihre Auswirkungen in dem so

ungewöhnlichen Raum einer

Unterherrschaft – dem Königreich

Stiepel.

Weitere Informationen gibt

es im Internet unter www.bochum.de/kultur/aktuelles

und

www.fv-hauskemnade.de

Werke von Brahms bis Verdi

Konzertreihe Marienlob am 8. Oktober in der Stiepeler Wallfahrtskirche

Werke von Johannes Brahms,

Robert Jones, Franz Schubert

und Guiseppe Verdi kommen

unter anderen beim nächsten

Konzert der Reihe Marienlob

zur Aufführung. Die interessierten

Zuhörer erwartet ein

Konzert mit Gesang und Orgel

sowie den Künstlern Martina

Garth und Bernd Schaboltas.

Das Konzert findet am

Sonntag, 8. Oktober, um 15

Uhr in der Stiepeler Klosterund

Wallfahrtskirche, Am Varenholt

9, statt.

Die in Aachen geborene Mezzosopranistin

Martina Garth

ist als Oratorien- und Konzertsängerin

im deutschsprachigen

Raum tätig. Bereits als

Schülerin erhielt sie in ihrer

Heimatstadt Gesangsunterricht.

Ihr Gesangstudium setzte

Martina Garth bei Professoren

der Hochschulen in Köln

und Hannover fort. Zurzeit

wird sie gesangpädagogisch

von H.J. Kasper betreut. Garth

nahm an Meisterkursen u.a.

beim bedeutenden Opernsänger

Dietrich Fischer-Dieskau,

bei Joy Radliffe-Hillebrand

(Kalifornien) und Kurt Widmer

(Basel) teil.

Bernd Schaboltas studierte

nach dem Abitur Kirchenmusik

an der kath. Kirchenmusikschule

St.-Gregorius-Haus

und schloss 1999 mit dem

B-Examen ab. Von 2003 bis

2005 absolvierte er ein Zusatzstudium

mit Diplomabschluss

im Hauptfach Orgel

bei Christoph Grohmann an

der Hochschule für Künste in

Bremen. Nach kirchenmusikalischen

Tätigkeiten in Mettmann

und Lüdinghausen ist

er seit Oktober 2005 Kirchenmusiker

in Siegburg.

Oktober 2017 | Stiepeler Bote | 11


AUS DEN VEREINEN

Schau-Saison beginnt für Phönix Stiepel in Hamm

Kemnader-See-Schau läuft vom 24. bis 26. November auf dem Hof Gabriel

Der Rassegeflügelzuchtverein

Phönix Stiepel hat nach

den Wirren um die Vogelgrippe-Hysterie

im vergangenen

Herbst nun mit den

Vorbereitungen für die Ausstellungssaison

2017 begonnen.

Mitte Oktober findet

die Westdeutsche Junggeflügel-Schau

in Hamm

und die Deutsche Junggeflügel-Schau

in Hannover

statt. Die Hannover-Schau

ist gleichzeitig mit der Deutschen

Meisterschaft der

Zwerghuhn-Züchter verbunden.

Ab November schließen sich

noch die großen Schauen in

Leipzig und Erfurt an. Dort

wird dann auch die Deutsche

Meisterschaft der Taubenzüchter

ausgetragen. Von

Phönix geplant sind weiterhin

Teilnahmen an kleineren

regionalen Schauen,

Sonderschauen und

die Ausrichtung der

alljährlichen Kemnader-See-Schau,

die

vom 24. bis 26. November

2017 auf dem

Hof Gabriel an der

Brockhauser Straße

stattfindet.

Zuvor hatte sich Phönix

– wie in jedem

Jahr – wieder an der

Stiepeler Fliegenkirmes

beteiligt: Für die

Ausrichtung des Viehmarktes

sowie das

Betreiben von Bierund

Würstchenstand

waren Vereinsmitglieder

verantwortlich.

Zur Vorbereitung auf

die Schau-Saison Das Foto zeigt die Preisrichter Gerhard Thiemeyer

und Nico Trösken im Gespräch mit Zwer-

fand Anfang September

eine Jungtierghuhn-Züchter

Joachim Gießler. Foto: privat

besprechung statt.

Dabei wurden die

Jungtiere 2017 von

den Preisrichtern

Gerhard Thiemeyer,

Ralf Scheschi, Nico

Trösken und Sebastian

Schmidt begutachtet.

Den Züchtern

wurden außerdem

Tipps zur Gesunderhaltung

und Pflege

ihrer Tierbestände

gegeben. Die Familie

Buderus hatte zu diesem

Treffen auf ihren

Hof an der Haarstraße

eingeladen. Die

Veranstaltung ist sowohl

bei den Preisrichtern

als auch bei

den Züchtern beliebt

und fand auch in diesem

Jahr wieder regen

Anklang.

Kurzurlaub im Ostseebad Kolberg

Gesundheits- und Wohlfühlurlaub der besonderen Art verspricht

die AWO für ihre herbstliche Seniorenreise zum polnischen

Ostseebad Kolberg vom 21.10. bis 2. November 2017.

Geboten werden laut AWO ein seniorengerechtes Kur-Hotel der

gehobenen Kategorie mit täglich zwei Kuranwendungen aus

dem Repertoire der Badeabteilung des Hauses sowie ein vielfältiges,

seniorengerechtes Freizeit- und Ausflugsprogramm,

um das sich eine AWO-eigene, ehrenamtliche Reiseleitung

kümmert. Auch eine Hausabholung mit Gepäckservice kann

organisiert werden. Es gibt noch freie Plätze für diese Reise.

Eine AWO-Mitgliedschaft ist nicht erforderlich. Infos gibt es bei

der AWO Witten, Wetter, Herdecke unter Tel.: 02302-2020790.

Apfelfest an der Pfingstblume

Veranstaltung des Heimatvereins

Erstmalig richtet der Stiepeler

Verein für Heimatforschung

ein Apfelfest aus. Rund um

den Apfel gibt es am Samstag,

7. Oktober, von 15 bis

18 Uhr an der Pfingstblume,

Brockhauser Straße 126, viel

zu entdecken – vom Cidre

bis zur Apfelschorle, vom Apfelkuchen

bis zu Reibeplätzchen

mit Apfelmus. Zudem

gibt es Wissenswertes über

die Frucht. Annette Hoffstiepel

vom Bund für Umwelt

und Naturschutz (BUND) gibt

dazu viele Informationen weiter.

Die Stiepeler Landjugend

unterstützt den Heimatverein

und bereitet Kartoffelpuffer

zu. Bauer Große Munkenbeck

bietet „Leckeres vom Land“

an.

12 | Stiepeler Bote | Oktober 2017


STIEPEL AKTUELL

„Weihnachtszauber“ legt sich über das Lutherhaus

Mercator-Ensemble & friends treten am 2. Dezember in Stiepel auf

Populäre klassische Melodien

und Stiepel – das

passt einfach gut zusammen.

Nach dem „Zauber der

Operette“ und dem „Wiener

Neujahrskonzert“ verwandelt

sich das Lutherhaus

Anfang Dezember zum

dritten Mal in einen Konzertsaal.

Am 2. Dezember

präsentieren der Stiepeler

Bote und Deborah Helle

vom MDH Musikmanagement

im Gemeindehaus an

der Kemnader Straße das

Mercator-Ensemble & friends

mit dem Programm

„Weihnachtszauber – Weihnachten

in Lied und Wort“.

Zur Einstimmung auf die

Weihnachtszeit wird das

Mercator-Ensemble der Duisburger

Philharmoniker gemeinsam

mit der Schauspielerin

Lily Koehler und dem

Tenor Luis Fernando Piedra

von der Deutschen Oper am

Rhein am ersten Advent-Wochenende

ein buntes Weihnachtsprogramm

aufführen.

Angefangen von barocker,

klassischer und traditioneller

Weihnachtsmusik bis hin

Das Mercator-Ensemble der Duisburger Philharmoniker und

Schauspielerin Lily Koehler treten beim „Weihnachtszauber“ im

Stiepeler Lutherhaus auf. Foto: MDH Musikmanagement

zu amerikanisch-jazzigen

Christmas-Songs. Passende

Weihnachtsgeschichten

und Anekdoten, gelesen von

Lily Koehler, runden das Programm

ab. Das Mercator-Ensemble

wird in seiner bewährten

Besetzung mit Matthias

Bruns (1. Violine), Peter Bonk

(2. Violine), Eva-Maria Klose

(Viola) und Hanno Fellermann

(Kontrabass) auftreten.

Die ersten beiden Veranstaltungen

mit dem Mercator-Ensemble

und seinen Freunden

stießen beim Stiepeler Publikum

auf jeweils großes Interesse.

Die Nachfrage nach

Karten war enorm und das

Lutherhaus zur Freude der

auftretenden Künstler stets

prächtig gefüllt. Das dürfte

auch am 2. Dezember nicht

anders werden, weshalb sich

schon jetzt die Reservierung

von Eintrittskarten empfiehlt.

Karten zum Preis von 20 Euro

können ab sofort bei Deborah

Helle telefonisch unter der

Rufnummer 0176-62778228

vorbestellt werden. Der offizielle

Kartenvorverkauf beginnt

im November.

_______________________

„Weihnachtszauber“

Lutherhaus, Stiepel

Samstag, 2. Dezember 2017

Beginn: 16 Uhr

Oktober 2017 | Stiepeler Bote | 13


STIEPEL AKTUELL

Stiepeler Landmarken gestern und heute

Historischer Rundgang von Pro Stiepel und Heimatverein

Zum zweiten historischen

Rundgang durch den Stadtteil

hatten Pro Stiepel und

der Stiepeler Verein für Heimatforschung

eingeladen.

„Rund um das Gemeindehaus“

lautete der Titel, und

rund 40 Geschichtsinteressierte

fanden sich dazu

am Startpunkt an der Wallfahrtskirche

ein.

Heimatforscher Andreas Finke

und Wilhelm Hensing erläuterten

den Mitwandernden

viele interessante Einblicke in

die Stiepeler Historie. Erster

Halt war am Wasserbehälter

der Stadtwerke. Anhand großer

Fotografien zeigte Finke,

wie es dort vor 100 und mehr

Jahren aussah. So stand

der Wasserbehälter an der

„Chaussee von Weitmar nach

Kemnade“. Im Fachwerkhaus

gegenüber befand sich eine

Gaststätte, später war darin

die Post beheimatet, die

Chaussee wurde von einer

Straßenbahn befahren.

Der nächste Stopp war am

alten Gemeindehaus. Finke

wies darauf hin, dass sich

hinter einem kleinen Fenster

das Stiepeler Gefängnis mit

Arrestzelle befand. Einige

Teilnehmer konnten sich erinnern,

dass im Gemeindehaus

noch in den 1970er Jahren

geheiratet wurde.

Auf dem Parkplatz an der Wallfahrtskirche trafen sich die geschichtsinteressierten

Stiepeler zum Rundgang. Fotos: 3satz

Am Parkplatz an der Gräfin-Imma-Schule

stand früher

die Ziegelei Große Munkenbeck.

Fotos zeigten wieder

die alten Gebäude, ebenso

wie den Neubau der Königsallee.

Am Henkenberg wurde das

Haus des ersten Arztes in

Stiepel, Dr. Gilbert, gezeigt.

An der Gräfin-Imma-Straße,

genauer Auf der Egge, wurde

Stiepels erster Sportplatz

gebaut. So hieß denn auch

die Gaststätte, die heute ein

griechisches Restaurant beheimatet,

„Zum Sportplatz“.

Interessantes Detail: Im Eingansgebreich

befindet sich

ein Kläppchen, durch das

früher die Bergleute Getränke

beziehen konnten, ohne

in schmutziger Montur den

Schankraum betreten zu müssen.

Die Wanderer erfuhren dann,

dass an Stiepels höchstem

Punkt der katholische Friedhof

lag, heute erinnern nur

noch Mauerreste im dichten

Gestrüpp an den Friedhof.

Über die Kemnader Straße

ging es dann zur Haarstraße.

Auf dem Dach des Hofes

Haarmann erinnert eine

Uhr an frühe Zeiten. Die Uhr

schlug die „Stiepeler Zeit“,

denn der Glockenschlag der

Dorfkirche konnte hier nicht

gehört werden. Letzte Station

war das alte Gemeindehaus

im Königsbusch, in dem früher

Standesamt und Gemeindebüro

untergebracht waren.

Andreas Finke machte an den

letzten Stationen auch die

Findung der Straßennamen

deutlich: Haarmannsbusch

nach den Ländereien des

Hofes Haarmann, Im Königsbusch

nach der Gaststätte

Königshof, heute Gathmann.

Pro Stiepel und Heimatverein

waren mit der Resonanz auf

den Rundgang sehr zufrieden.

Im kommenden Jahr soll

die Reihe fortgesetzt werden.

14 | Stiepeler Bote | Oktober 2017


35 Kinder nahmen erfolgreich an dem Ferienangebot der Familienbibliothek

Wiemelhausen teil. Im Rahmen einer Abschlussveranstaltung

am 11. September bekam jedes Kind eine Urkunde

und als Überraschung ein Eis. Viele Kinder haben im Rahmen des

Leseclubs mehr als 20 Bücher gelesen. Der Förderverein Bücherwurm

Wiemelhausen e.V. unterstützte diese Veranstaltung.

Foto: Kristina Hebler

„Zeilen- und Zeitensprünge“

Lesung im literarischen Herbst

In Kooperation mit dem Förderverein

Bücherwurm Wiemelhausen

und B4, dem

„Bündnis Bochumer Bücherei

Benutzer“, lädt die Familienbibliothek

Wiemelhausen,

Markstraße 292, für Freitag,

13. Oktober, um 19 Uhr zur

Lesung innerhalb der Lesereihe

„Literarischer Herbst“ ein.

H.D. Gölzenleuchter, Autor

und Bildender Künstler aus

Querenburg, liest – der Titel

der Lesung „Zeilen- und Zeitensprünge“

deutet es an –

Lyrik von seinen Anfängen als

Autor bis heute. Dabei handelt

es sich um veröffentlichte

wie unveröffentlichte Texte.

Er hat sich vorgenommen, erzählerisch

unterhaltsam auch

über seinen Arbeitsalltag als

Autor und Künstler zu berichten.

Seine Frau Renate

Gölzenleuchter, liest Kurzgeschichten

Gölzenleuchters,

die bisher öffentlich noch nicht

vorgetragen wurden.

Gölzenleuchter, der gerne

auch für Kinder schreibt,

ist die poetische, soziale,

fröhliche, nachdenkliche

Wortfindung, immer dicht

beim Menschen sowie beim

Menschlichen, wichtig. Er hat

die Hoffnung nicht aufgegeben,

über das Schreiben das

eine oder andere soziale, humanistische

Bäumchen pflanzen

zu können.

Soba do Cristo Toko aus

Angola, in Bochum lebend,

gehört seit vielen Jahren zur

Kulturszene in Bochum. Er

wird auf der afrikanischen

Trommel die Lesung begleiten.

Anmeldungen unter Telefon:

0234/75401.

Oktober 2017 | Stiepeler Bote | 15


AUS DER GESCHÄFTSWELT

Weltspartag frischt die Sparkultur auf

Geschäftsstellenleiter Oliver Sach sagt: Kunden müssen umdenken

Der Weltspartag am 30. Oktober

ist auch im 94. Jahr

seines Bestehens so aktuell

wie eh und je. „Auch

wenn die Zinsen immer

noch niedrig sind: Am Sparen

kommt niemand vorbei,

der sich Wünsche erfüllen

und für morgen vorsorgen

möchte“, erklärt Oliver

Sach, Geschäftsstellenleiter

der Sparkasse in Stiepel.

Allerdings müssten viele Sparer

umdenken. Die beliebte

Anlage auf einem Sparbuch

mit einer Nullverzinsung bedeute

bei einer angenommenen

Inflation von zwei Prozent

in fünf Jahren etwa zehn Prozent

realen Wertverlust. Das

könne man mit einem Mix aus

verschiedenen Anlageformen

Oliver Sach, Geschäftsstellenleiter

der Sparkasse in Stiepel.

Foto: Sparkasse

verhindern. „Im Wertpapierbereich

gibt es viele Möglichkeiten,

gute Renditen zu

erzielen“, betont Oliver Sach,

„die Sparformen in Sachwerte

sind derzeit alternativlos.“

Es gibt Fondslösungen, bei

denen man an den Gewinnen

von bekannten Unternehmen

partizipieren kann. „Die Dividende

ist der neue Zins! Wir

kaufen und benutzen tagtäglich

Lebens-, Wasch- und

Putzmittel, Medikamente und

Telekommunikation. Damit

vertrauen wir diesen Unternehmen

– warum nicht auch

als Geldanlage“, regt der Geschäftsstellenleiter

zum Nachdenken

an.

Welche Sparform man wähle,

sei abhängig vom Sparziel.

Deshalb müsse man sich genau

anschauen, wofür das

Geld gespart werden soll - für

Führerschein, Auto, Urlaub,

eine Immobilie oder die Altersvorsorge.

„Auch für Eltern und

Großeltern, die ihren Kindern

und Enkeln einen Grundstock

für eine gute Ausbildung oder

eine sorglose Zukunft legen

wollen, gibt es von Geburt des

Nachwuchses an attraktive

Sparpläne“, betont der Sparkassen-Berater.

Maßgeblich

für die Entscheidung sei aber

letztendlich die persönliche

Risikobereitschaft.

Die individuelle Strategie sollte

jedes Jahr neu überprüft

werden, rät der Geschäftsstellenleiter:

„Es gibt immer

Veränderungen – in den Zielen

und Wünschen oder aber

in den Rahmenbedingungen.“

Infos: www.sparkassebochum.de/anlegen

BAUEN, WOHNEN, RENOVIEREN

Sonderveröffentlichung

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16 | Stiepeler Bote | Oktober 2017


FREIZEIT UND KULTUR

Die Idee – Stadtteilförderung über Impulsprojekte

10. Stadtteilwettbewerb von Bochum Marketing mit 15.000 Euro dotiert

Lebendige und attraktive

Stadtteile bilden die Basis

für eine starke Stadt. Hier leben

und wohnen wir, gehen

einkaufen, treffen Freunde,

machen Sport oder besuchen

Kulturveranstaltungen.

Deshalb hat es sich die

Bochum Marketing GmbH

zur Aufgabe gemacht, mit

dem jährlich ausgeschriebenen

Stadtteilwettbewerb

Hilfe zur Selbsthilfe anzubieten.

Bei gemeinsamen Projekten

und Aktionen mit Werbegemeinschaften,

Vereinen,

städtischen Ämtern und Institutionen

steht die Stärkung

der Stadtteilzentren im Vordergrund.

Das Wettbewerbskonzept

sieht vor, Bochumer

Stadtteile über Impulsprojekte

zu fördern, die im Wettbewerb

durch eine Jury, bestehend

aus dem Handelsverband

NRW Ruhr-Lippe e.V., den

Bezirksbürgermeistern und

der Bochum Marketing

GmbH, ermittelt werden. Die

Das Borgholzstraßenfest gehört zu den prämierten Projekten.

Projekte müssen eine besondere

Wirkung in der Wahrnehmung

und Entwicklung

der Zentren erzielen können.

Weitere Voraussetzungen

sind, dass Neues geschaffen

und eine nachhaltige Weiterentwicklung

des jeweiligen

Stadtteils verfolgt wird. Ebenso

muss ein 50-prozentiger

Eigenanteil zu den veranschlagten

Projektkosten aufgebracht

werden. Bewerben

kann sich grundsätzlich jeder

– alleine oder als Interessengemeinschaft.

Teilnehmen

können Privatpersonen, Werbe-,

Stadtteil-, Künstler- und

Arbeitsgemeinschaften sowie

Vereine. Zu den prämierten

Projektbeispielen gehört das

Borgholzstraßenfest, das die

Anwohnergemeinschaft der

Borgholzstraße in Wiemelhausen

organisierte und im

Juli feierte.

Infos sind im Internet unter

Foto: 3satz/Sure

www.bochum-stadtteilwettbewerb.de

abrufbar. Broschüren

liegen in den Verwaltungsstellen

der Bezirke und bei

Bochum Marketing aus. Projektanträge

sind bis Montag,

6. November, bei Bochum

Marketing, Huestraße 21-23,

oder per E-Mail an kreckel@

bochum-marketing.de einzureichen.

Oktober 2017 | Stiepeler Bote | 17


1009. FLIEGENKIRMES IN STIEPEL

Fotos: 3satz

18 | Stiepeler Bote | Oktober 2017


1009. FLIEGENKIRMES IN STIEPEL

Oktober 2017 | Stiepeler Bote | 19


SERVICE RUND UMS AUTO

Falsche Bereifung kann teuer und gefährlich werden

Unser Servicethema: Oktober-Anfang bietet sich für den Reifenwechsel an

Wer rechtzeitig von Sommer-

auf Winterbereifung

umstellt, spart sich bei einem

plötzlichen Wintereinbruch

lange Wartezeiten in

den Werkstätten und setzt

auf Sicherheit bei jedem

Wetter. Als Richtschnur

gilt: Von Oktober bis Ostern

sollten Autos mit Winterreifen

ausgestattet sein.

Wer bei winterlichen Straßenverhältnissen

wie etwa

Schnee, Schneematsch oder

Eisglätte ohne Winterreifen

unterwegs ist, muss in

Deutschland mit einem Bußgeld

von 60 Euro und einem

Punkt in Flensburg rechnen.

Wer deswegen den Straßenverkehr

behindert, dem drohen

80 Euro und ein Punkt.

Wer wegen falscher Bereifung

einen Unfall baut, dem

kann die Kaskoversicherung

bei grober Fahrlässigkeit die

Leistungen erheblich kürzen.

Außerdem droht dem Autofahrer

eine Mithaftung bei der

Schadensregulierung durch

die Versicherung der Gegenseite.

Wer mit dem Auto ins Ausland

reist, sollte sich vorab über die

Winterreifenpflicht in dem jeweiligen

Land informieren, da

diese in Europa nicht einheitlich

geregelt ist. In Deutschland

fordert der Gesetzgeber

eine Mindestprofiltiefe von 1,6

Millimetern bei der Bereifung.

Der ADAC empfiehlt, Winterreifen

aus Sicherheitsgründen

bereits ab einer Profiltiefe von

vier Millimetern auszutauschen.

Wer die Winterreifen aufgezogen

hat, sollte die Sommerreifen

bis zur nächsten Saison

richtig einlagern. Durch Kennzeichnung

der Räder mit Kreide

(zum Beispiel „vr“ für vorne

rechts) wird die Montage

nach dem Winter erleichtert.

Kompletträder (Reifen auf

Felgen) sollten mit erhöhtem

Luftdruck (0,5 bar höher als

die Herstellervorgabe) liegend

übereinander gelagert

werden. Reifen ohne Felgen

müssen senkrecht auf einem

trockenen Boden stehen und

sollten alle paar Wochen gedreht

werden.

Wer seine Sommerreifen im

Autohaus oder in der Werkstatt

einlagern lässt, sollte

vorsorgen, damit er im Frühjahr

wirklich wieder die eigenen

Pneus erhält. Die ADAC

Juristen stellen dafür ein Reifeneinlagerungsprotokoll

bereit,

das man über die Homepage

des Autoclubs kostenlos

herunterladen kann. (Quelle:

ADAC)

Foto: Pixabay

Die nächste

Ausgabe des

Stiepeler Boten

erscheint am

27. Oktober.

Anzeigen- und

Redaktionsschluss:

17. Oktober.

20 | Stiepeler Bote | Oktober 2017


w

Wahlergebnisse

der Bundestagswahl 2017

BUNDESTAGSWAHL

Detaillierte Ergebnisse auf www.bochum.de

Stadt Bochum - Wahlkreis 108 (Bochum I)

1 Erst- und 2 Zweitstimmen im Vergleich - 2017/2013

Diese Kandidaten sind in den Bundestag eingezogen:

Axel Schäfer, SPD (Direktmandat)

Frithjof Schmidt, DIE GRÜNEN (Landesliste), Sevim Dagdelen, DIE

LINKE (Landesliste), Olaf in der Beek, FDP (Landesliste).

76,03 %

Wahlbeteiligung

2017

Gesamt Bochum

75,31 %

73,03 %

Wahlbeteiligung

2013

Gesamt Bochum

72,30 %

37,2 %

44,22 % 2013

29,71 %

38,62 % 2013

28,24 %

35,63 % 2013

25,42 %

1 2 1 2

SPD

CDU

30,52 % 2013

7,7 %

6,83 % 2013

8,9 %

9,64 % 2013

7,05 %

1,37 % 2013

11,21 %

3,85 % 2013

1 2 1 2

GRÜNE FDP

9,97 %

6,83 % 2013

10,24 %

1 2

LINKE

7,90 % 2013

9,53 %

Stand 2013 noch nicht zur Wahl

9,75 %

1 2

AfD

Stand 2013 noch nicht zur Wahl

Grafiken: 3satz, Pixabay

Oktober 2017 | Stiepeler Bote | 21


AUS DER GESCHÄFTSWELT

Bayerische Akzente im „Wirtshaus Stiepel“

Gastronomie an der Brockhauser Straße eröffnet am 1. Oktober

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Bodenständige Küche mit

bayerischen Akzenten bietet

der Gastronomiebetrieb

an, der am Sonntag, 1. Oktober,

an der Brockhauser

Straße 278 unter dem neuen

Namen „Wirtshaus Stiepel“

eröffnet. Gastgeber sind

dann die Wirtsleute Thorsten

und Monika Wegemann,

die sich mit dem Wirtshaus

selbstständig machen und

die Nachfolge in der ehemaligen

„Heidt’s Perle“ antreten.

Der gelernte Koch wird sich

um das leibliche Wohl seiner

Gäste kümmern und für die

Speisenkarte verantwortlich

sein, während Ehefrau Monika

den Service organisiert.

„Ich bin ein Fan der vielseitigen

bayerischen Küche, deshalb

wird sie einen Schwerpunkt

auf unserer Karte

bilden“, erzählt Thorsten

Wegemann, „aber

natürlich denken wir

auch an den regionalen

Bezug. Es wird also

auch eine Currywurst

oder ein Jägerschnitzel

geben.“ Ein weitere

Besonderheit im Angebot:

selbstgebackenes,

ofenfrisches Brot mit

verschiedenen Belägen.

Im Ausschank wird

es übrigens Fiege, Veltins,

das Grevensteiner

oder auch Meisel’s

Weisse geben.

Am Eröffnungstag erwarten

Thorsten und

Monika Wegemann

ihre Gäste ab 11 Uhr

und werden sie mit einem

Glas Sekt begrüßen.

Geöffnet sein wird

das „Wirtshaus Stiepel“

Thorsten und Monika Wegemann eröffnen das

„Wirtshaus Stiepel“ und möchten bayerische Akzente

setzen.

Foto: 3satz/Both

jeweils bis 22 Uhr. Die

Räumlichkeiten bieten

Platz für 45 Personen,

im Außenbereich

können noch einmal

maximal 50 Biergärtenplätze

angeboten

werden.

Die neuen Gastronomiepächter

haben

das „Wirtshaus“ umgebaut

und renoviert

und damit „ein neues,

gemütliches Ambiente

geschaffen“, wie

Thorsten Wegemann

betont. Zu ihren zukünftigen

Kunden

möchten die Wirtsleute

auch Ausflügler,

Radtouristen, Wanderer

und die Mitglieder

der benachbarten

Reitergemeinschaft

Hof Balte zählen.

Dr. Andreas Montanari, Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenkrankheiten,

hat im September neue Praxisräume an der Hattinger

Straße 20-22 in Sprockhövel bezogen. Zusammen mit seinem

Team der HNO-Praxis begrüßte er viele Gäste. Foto: privat

22 | Stiepeler Bote | Oktober 2017


AUS DEN SPORTVEREINEN

Insgesamt 60 Nachwuchsspieler des TC Rot-Weiß Stiepel ermittelten an der Kemnader Straße ihre Jugend-Vereinsmeister. Die Besten

wurden in sieben Klassen ermittelt.

Foto: privat

Wolkenbruch konnte Nachwuchs nicht stoppen

TC Rot-Weiß Stiepel ermittelte seine Jugend-Vereinsmeister

60 Jugendliche beteiligten

sich an der Jugend-Vereinsmeisterschaft

des Tennisclubs

Rot-Weiß Stiepel

und sorgten damit für eine

erfreuliche große Resonanz.

An vier Spieltagen – vom 31.

August bis zum 3. September

– ermittelte der Stiepeler Tennis-Nachwuchs

in sieben Altersklassen

seine Besten.

Die Wettbewerbe auf der Anlage

an der Kemnader Straße

fanden bis auf eine kurze

Ausnahme unter besten

äußeren Bedingungen statt.

Diese Ausnahme bildete eine

ungewollte Auszeit, für die ein

massiver, zehn Minuten dauernder

Platzregen am Samstagnachmittag

verantwortlich

war. Der Regen überflutete

die gesamte Anlage und ein

Fluss aus roter Asche ergoss

sich von Platz 1 bis zum

Parkplatz. „Aber die Aktiven

konnten schon nach rund

zwei Stunden auf den ersten

Plätzen weiterspielen“, erklärte

Karin Rehwald von der Turnierleitung.

Es gab viele spannende, ausgeglichene

und sehenswerte

Matches. Einige erwachsene

Zuschauer waren sichtlich

überrascht von dem, was die

Jugendlichen – vor allem die

ganz Kleinen (U8 und U10)

– auf dem Platz ablieferten.

Am Finaltag bildeten Eltern,

Großeltern, Geschwister und

Freunde eine tolle Kulisse

und sparten bei der Siegerehrung

auf der gut gefüllten Terrasse

nicht mit Applaus.

Die Vereinsmeister des TC

Rot-Weiß Stiepel in der Übersicht:

Gemischt Kleinfeld U8: 1. Ole

Brill, 2. Aby Meyer, 3. Philippa

Loch, Jungen Midcourt

U10: 1. Clemens Hanefeld, 2.

Johann Schäfers, 3. Nicolas

Jürgens, Mädchen Midcourt

U10: 1. Emilia Drüppel, 2. Julia

Hanefeld, 3. Milla Dorny,

Junioren U12: 1. Benedikt Hanefeld,

2. Marko Radulovic, 3.

Ben Beyer, Juniorinnen U12:

1. Maya Sophie Klinkenberg,

2. Johanna Landwehr, 3. Liv

Grete Titkemeyer, Junioren

U15: 1. Leonard Schmidt, 2.

Max Julius Klinkenberg, 3.

Gauthier Foutou, Juniorinnen

U15/18: 1. Miriam Auer, 2.

Lara Scheding, 3. Julia Drüppel.

Oktober 2017 | Stiepeler Bote | 23


AUS DER GESCHÄFTSWELT

Aktionsangebote beim „Goldenen Herbst“

Di Fina: Fachbetrieb für Rollladen, Fenster, Markisen und Vordächer

Den „Goldenen Herbst“ erleben

jetzt interessierte Kunden,

die das Aktions-Wochenende

am 6. und 7. Oktober

nutzen und der Gebrüder Di

Fina GmbH im Gewerbegebiet

an der Seilfahrt 22 einen

Besuch abstatten. Der Fachbetrieb

für Einbau, Wartung

und Reparatur von Rollladen

und Rolltoren, Fenstern, Markisen,

Vordächern, Haustüren

und Elektro-Antrieben ist kompetenter

Ansprechpartner für

alle, die einen Neubau oder

eine Renovierung planen.

Die Gebrüder Di Fina freuen

sich, ihre Kunden am Freitag

(6.) und Samstag (7.) in

der Zeit von 9 bis 17 Uhr bei

einem Glas Prosecco und

Antipasti über die aktuellen

Angebote des Fachbetriebs

zu informieren. Zum Aktions-Wochenende

bieten die

Spezialisten neben ihrem großen

Leistungsspektrum auch

Aktionsangebote an, die bis

einschließlich 15. November

Gültigkeit haben.

„Im Zeitalter der Rationalisierung

sind nur große, spezialisierte

Unternehmen in der

Lage, ein technisch und qualitativ

hochwertiges Produkt

zu guten Preisen anzubieten“,

sagt Marcello Di Fina. „Wir

konzentrieren uns deshalb

auf die Kooperation mit den

weltweit führenden Herstellern.

Deren Leistungsfähigkeit

in Verbindung mit unserer Flexibilität

und Kundennähe sind

ein Garant für unseren Erfolg

und die Zufriedenheit unserer

Kunden.“

www.difina.de

In Ruhe aussuchen, anfassen und ausprobieren

Unter dem Titel „Mädelszauber“ wird eine VIP-Shopping-Idee realisiert

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Entspanntes Shoppen auch

abseits des Online-Handels

ist immer noch möglich –

Den Beweis dafür erbringt

Silke Wassermann mit ihrer

ViP-Shopping-Idee unter

dem Titel „Mädelszauber“.

„Mädelszauber haben wir ins

Leben gerufen, um unseren

Kundinnen ein exklusives

Einkaufserlebnis zu ermöglichen“,

erklärt die Gründerin

und fügt hinzu: „Ohne Stress

und in gemütlicher Atmosphäre

sollen Interessierte in Ruhe

aussuchen, anfassen, ausprobieren,

anprobieren und

einkaufen.“ Die individuellen

und einzigartigen Produkte

aus den Bereichen Mode, Dekoration,

Accessoires und Geschenke

werden dabei immer

wieder neu und stilvoll zusammengestellt.

Zu einem perfekten „Mädelszauber“-Event

gehören

auch persönliche Beratung,

nette Gespräche, Spaß, ein

Silke Wassermann hat eine neue Geschäftsidee zum

Thema Shoppen entwickelt.

Foto: 3satz

erfrischender Prosecco und

kleine Snacks. Alles ist darauf

focussiert, dass sich die

Kundinnen wohl fühlen und

zusammen mit ihren Freundinnen

und Freunden die Idee

dieses Shopping-Konzepts

genießen können. Um das exklusive

Einkaufserlebnis perfekt

zu machen, sind die ViP-

Shopping-Events auf kleine

Gruppen von sechs bis zwölf

Personen beschränkt.

„Es hat mir schon immer

Spaß gemacht, meiner Familie

und Freunden beratend

in Sachen Mode und Dekoration

zur Seite zu stehen.

Da die Anfragen immer mehr

wurden, kam mir die Idee zu

diesem Concept Store“, sagt

Silke Wassermann, die ihre

ViP-Shopping-Idee in der Wittener

Rüsbergstraße 74 realisiert

hat. Wer das individuelle

Shopping-Event miterleben

möchte, erhält weitere Infos

unter www.maedelszauber.de

24 | Stiepeler Bote | Oktober 2017


AUS DEN SPORTVEREINEN

„Wikinger“ erbeuten Silber- und Bronzemedaillen

Erfolge für die Kanuten bei der Deutschen Meisterschaft in München

Mit vielen erstklassigen

Platzierungen, aber nicht

so erfolgreich wie im vergangenen

Jahr in Brandenburg,

kehrte der Kanu-Club

Wiking Bochum von der

Deutschen Meisterschaft

im Kanurennsport aus München

zurück. Die Titelkämpfe

waren stark besetzt,

denn die Nationalmannschaft

war kurz zuvor von

der überaus erfolgreichen

Weltmeisterschaft heimgekehrt

und alle dort teilnehmenden

Sportler hatten

ebenfalls für München gemeldet.

Viele Weltmeister

und amtierende Olympiasieger

von Rio waren dabei

und machten es den Sportlern

des KC Wiking nicht

gerade einfach, in München

die besten Podestplätze zu

erreichen.

Zurecht an erster Stelle sind

die Erfolge von Matthias Ebhardt

im Einer-Canadier der

Leistungsklasse zu nennen.

Über 1000 Meter fuhr Ebhardt

einen erstklassigen fünften

Platz heraus, der dann aber

noch in seiner Paradedisziplin

– die 5000 Meter – getoppt

wurde. Hier belegte Ebhardt

einen hervorragenden zweiten

Platz und durfte sich als

Vizemeister feiern lassen.

Bei den Junioren überzeugten

Eike Grünendieck und Antonius

Rüsing. In allen von ihnen

Die DM-Mannschaft des KC Wiking auf einen Blick: (vorne v.l.)

Matthias Ebhardt, Leonard Bals, Linus Schröder, Philipp Gropp,

Timon Gropp, Franziska Kuckelkorn, Thea Winkelmann, Oliver

Pohl, (hinten v.l.) Luis Voßkuhl, Timo Rosenthal, Eike Grünendieck,

Antonius Büsing, Torben Daetermann, Nils Daetermann, Eric Pleßmann,

Greta Dockenfuß und David Bauschke. Foto: KC Wiking

besetzten Rennen belegten

sie hervorragende Plätze, wobei

Rüsing im Zweier mit seinem

Partner aus Wuppertal

über 1000 Meter die Brozemedaille

gewann. Der erfolgreichste

Fahrer der „Wikinger“

jedoch war Nils Daetermann,

der im Zweier mit seinem

Partner Timo Schröder aus

Wuppertal gleich dreimal über

verschiedene Distanzen die

Silbermedaille gewann. Einen

dritten Platz erreichte auch

David Bauschke im Zweier

(500 Meter) mit seinem Partner

Maximilian Zöllner aus

Wuppertal.

Begeistert waren die „Wikinger“,

als noch während der

Meisterschaft bekannt gegeben

wurde, dass Franziska

Kuckelkorn aufgrund ihrer

hervorragenden Leistungen

im Einer-Kajak in die Nationalmannschaft

berufen und für

die „Olympic Hopes“ in Racice

(Tschechien) nominiert wurde.

Zuvor war Franziska Kuckelkorn

zu einem Vorbereitungslehrgang

der Deutschen Nationalmannschaft

eingeladen.

Dieser Lehrgang fand in der

Kaderschmiede des Deutschen

Kanu-Verbandes

in Kienbaum statt.

Komplettiert wurden die guten

Leistungen in München

von Eric Pleßmann, der sich

in seinem Zwischenlauf der

Leistungsklasse über 500

Meter einen harten „Fight“ mit

seinen erstklassigen Gegnern

lieferte und erst auf den letzten

Metern abgefangen wurde.

Pleßmann belegte den

fünften Platz, mit dem er sich

nicht für eine Endlaufteilnahme

qualifizierte. Timon Gropp,

der jüngste KCW-Teilnehmer,

überzeugte besonders über

2000 Meter und fuhr beherzt

auf einen siebten Platz. Auch

Greta Dockenfuss erfüllte

über 2000 Meter im Einer-Kajak

mit dem sehr guten vierten

Platz die in sie gesetzten Erwartungen.

Abschließend rückt auch der

Achter in den Blickpunkt. Das

Rennen über 200 Meter ist

sicherlich eines der emotionalsten

Rennen auf jeder Regatta.

Der Achter des KC Wiking

ging in Bestbesetzung an

den Start und wurde in einem

äußerst packenden Rennen

nur von der Mannschaft aus

Sachsen bezwungen. Bilanzierend

darf der KC Wiking

feststellen, dass er auch für

die Zukunft gut aufgestellt ist

und bei der nächsten Deutschen

Meisterschaft, die in

Hamburg stattfinden wird, sicher

eine bedeutende Rolle

spielen kann.

Oktober 2017 | Stiepeler Bote | 25


AUS DEN SPORTVEREINEN

Zwei zweite Plätze für Carl Bruchhäuser

Chin-Woo-Mitglied gleich bei erster Turnierteilnahme erfolgreich

Mit großem Erfolg beteiligten

sich Anfang September die

Vertreter des Chin Woo SV

Bochum aus Weitmar-Mark

am IX. Huo Yuan Jia-Cup, der

Ostdeutschen Meisterschaft

des Deutschen Traditionellen

Kung-Fu-Verbandes, in

Bernau. Es beteiligten sich

14 Schulen aus acht verschiedenen

Bundesländern

an der Meisterschaft sowie

eine Schule aus Großbritannien.

Über 120 Starter zeigten

ihr ganzes Können bei den

Faust-, Kurzwaffen, Langwaffen-

und Partner-Formen sowie

im Leicht- & Vollkontakt.

Chin-Woo-Mitglied Carl

Bruchhäuser startete nach

weniger als zwei Trainingsjahren

zum ersten Mal bei

einem Turnier und überzeugte

auf Anhieb in stark besetzen,

weil zusammengelegten

Klassen mit bis zu fünf Jahren

Erfahrung. In beiden Klassen

(Handformen und Waffen/

Säbel) belegte Bruchhäuser

den zweiten Platz. Auch

Chin-Woo-Vorsitzender und

Lehrer Michael Streit war im

Einsatz: Seit diesem Jahr ist

er im TKV für die Kampfkategorien

zuständig (Leicht- und

Vollkontakt) und betreute die

Wettkämpfe in Bernau als

Hauptkampfrichter.

Vertraten ihren Verein Chin Woo SV Bochum erfolgreich in Bernau:

(v.l.) Carl Bruchhäuser und Michael Streit. Foto: privat

Übungsleiterin gesucht

Die Turngemeinde Bochum 1884 sucht ab sofort eine Übungsleiterin

oder einen Übungsleiter für das Kleinkindturnen (Kinder

im Alter von 4 bis 6 Jahren). Die Kinder lernen spielerisch

abwechslungsreiche Bewegungseinheiten in den Bereichen

Laufen, Werfen, Springen und Klettern. Geturnt wird immer

dienstags von 16:30 bis 17:30 in der Dreifachturnhalle der Matthias-Claudius-Schule,

Weitmarer Str. 115a. Interessierte melden

sich bei Claudia Neff-Stobbe telefonisch (0174 / 4647777)

oder per Email: neffstobbe1@aol.com. Weitere Infos zum Verein

unter www.turngemeinde-bochum.de

Die Schleppjagd fand auf einer Strecke von rund 15 Kilometern

statt. 31 Reiter beteiligten sich daran.

Foto: privat

Rheinland-Meute auf Jagd

38. Stiepeler Schleppjagd

Zur 38. Stiepeler Schleppjagd

hinter der Rheinland-Meute

hatte der Reit- und Fahrverein

Bochum-Stiepel am 26.

August eingeladen. 31 Reiter

nahmen an der Jagd teil und

konnten dabei zwischen einem

springenden und einem

nicht-springenden Feld wählen.

Die Jagdstrecke hatte

eine Länge von etwa 15 Kilometern

und war mit 17 neuen,

jagdgerechten Sprüngen ausgestattet.

Die Strecke verlief

über Felder und Wiesen der

Landwirte in der Umgebung.

Begleitet wurde die Jagd von

Jagdhornbläsern der Rheinland-Meute.

Interessierte Zuschauer

konnten auf einem

Planwagen die Jagd begleiten.

Beim Bügeltrunk und

dem großen Stopp wurden

Jagdteilnehmer mit Getränken

und Speisen versorgt.

Nach der Jagd klang der

Abend mit einem gemütlichen

Beisammensein aus.

26 | Stiepeler Bote | Oktober 2017


AUS DEN SPORTVEREINEN

Justus Ockenfels Zehnter bei der Jugend-DM

Nachrichten aus dem Bochumer Golfclub

In einem leistungsstarken

Feld belegte Justus Ockenfels

beim Finalturnier um

die Deutsche Meisterschaft

der Nachwuchsgolfer in der

AK18-Klasse mit 217 Schlägen

den ausgezeichneten

zehnten Platz. Das Turnier

wurde Mitte September auf

der Anlage des Golfclubs

Reischenhof ausgetragen.

Wobei sich die Teilnehmer

nicht nur mit ihren starken

Mitbewerbern, sondern auch

mit schwierigen Platzverhältnissen

auseinandersetzen

mussten.

Ockenfels

wusste, bei wem

er sich anschließend

auch für das

gute Ergebnis zu

bedanken hatte:

„Ohne Trainer

Ralf Pütter und meine Mutter,

die während der Turniertage

Vorcaddy gemacht hat, wäre

ich nie so weit gekommen.“

Für Justus Ockenfels war es

die letzte Meisterschaftsteilnahme

im Jugendbereich, altersbedingt

spielt er zukünftig

bei den Erwachsenen.

++++++++++

Mit Ulrich Schulte und

Andreas Braatz wurden gleich

zwei Mitglieder des Bochumer

Golfclubs in die deutsche Nationalmannschaft

berufen, die

sich an der Mannschafts-Europameisterschaft

der Senioren

in Schweden beteiligte.

Nach fünf ereignisreichen

Turniertagen belegte das

deutsche Team, EM-Zweiter

des Vorjahres, den fünften

Platz. Neuer Mannschafts-Europameister

wurden die Senioren

aus Irland. Für Andreas

Braatz war die EM-Teilnahme

der erste Nationalmannschaftseinsatz.

++++++++++

Die beeindruckende Summe

von 16.625 Euro erspielten

die Teilnehmer beim

14. Hospiz-Cup, der

auf der Anlage im

Bochumer Süden

ausgetragen wurde.

Empfänger der

Spendensumme ist

das Hospiz St. Hildegard

an der Königsallee.

Bruttosieger des

Charity-Turniers wurden Matthias

Rudolph/Dirk Thomas,

für das beste Netto-Ergebnis

wurden Gabi und Wolfgang

Koch ausgezeichnet, dem auf

der 14. Bahn ein Hole in one

gelang. Dafür gab es eine Extra-Spende

für das Hospiz.

++++++++++

Die Teilnehmer an der Jugend-Golfwoche,

die in den

Sommerferien stattfand, werden

zusammen mit ihren Eltern

an einem Oktober-Samstag

in den Golfclub eingeladen.

„Nach dieser

Woche haben

sich einige

Kinder bereits

im Club

angemeldet“,

erklärt Sylke

Knapp,

Schatzmeisterin

im Förderverein,

„wir möchten

den interessierten

Kindern

aber

auch weiterhin Möglichkeiten

aufzeigen, wie sie an den

Golfsport herangeführt werden

können.“

Justus Ockenfels vom Bochumer

Golfclub belegte

bei der Jugend-DM in der

Altersklasse 18 Platz zehn.

Foto: Bochumer GC

Oktober 2017 | Stiepeler Bote | 27


AUS DER GESCHÄFTSWELT

ANZEIGE

Innovative Service-Station mit großer Reichweite

Eroli Carwash-Center in Witten-Herbede in Betrieb genommen

Innovative Technik und qualifiziertes

Personal für eine

saubere Sache – In Witten-Herbede

hat mit dem

Eroli Carwash-Center jetzt

eine Autowaschanlage ihren

Betrieb aufgenommen, die

Autopflege in höchster Qualität

anbietet.

Inhaber Erol Bozkurt hat die

Anlage unmittelbar neben seinem

Reifen- und Auto-Service

an der Wittener Straße 110

platziert und damit eine Service-Station

mit großer Reichweite

geschaffen. Der Standort

in unmittelbarer Nähe der

A43-Abfahrt Witten-Herbede

wird auch von Autofahrern

aus dem Bochumer Süden

gerne genutzt.

„Wir bieten das komplette

Kuscheltex – Bürsten mit lackschonenden weichen Textilien.

Pflegeangebot für die Autos

unserer Kunden“, sagt Bozkurt.

„Unsere Waschstraße

eignet sich auch für Sportwagen,

SUVs und PKWs mit

einer maximalen Reifenbreite

von bis zu 360 mm. Außerdem

ist die Anlage absolut cabriotauglich.“

Zu den besonderen Merkmalen

des Service-Angebots im

Eroli Carwash-Center gehört

die schonende Kuschel tex-

Wäsche. Innovative Materialien

wie „Kuscheltex“ sorgen

für eine besonders schonende

Auto wäsche, werden bisher

aber eher selten in den

Wasch straßen eingesetzt.

Foto: Eroli

Interessierte Kunden können

das Waschangebot von Montag

bis Freitag in der Zeit von

8 bis 19 Uhr und am Samstag

in der Zeit von 8 bis 18 Uhr

ausprobieren.

Zur Auswahl stehen drei

Waschprogramme mit Preisen

zwischen 8,90 Euro und

13,90 Euro. Profitieren können

die Kunden auch von den

günstigen Waschkarten. Eine

Aufladung der Karten ist ab

einem bestimmten Betrag mit

einem Bonus kombiniert.

28 | Stiepeler Bote | Oktober 2017


Notfalldose enthält wichtige Informationen

Der Gesundheitstipp aus der Ruhrland-Apotheke

In Notfällen können (Gesundheits-)

Informationen über den Patienten

manchmal der lebensrettende Hinweis

sein. Doch wer ist sich schon sicher,

dass er in einer Stresssituation

wirklich alle Informationen richtig wieergibt

und nicht irgendein wichtiges

Detail vergessen hat. Und wo finden

Helfer diese Daten, wenn der Patient

nicht bei Bewusstsein ist oder sich

nicht mehr klar äußern kann? Nicht

selten sucht das Rettungspersonal

diese Unterlagen dann vergebens

und das in Situationen, in denen vielleicht

jede Minute zählt.

Eine einfache wie geniale Idee zur

Lösung des Problems ist die Notfalldose:

Ein typisches Notfalldosenset

enthält eine auffällig gestaltete

Noftalldose, ein Infoblatt und zwei

Heiko Meyer aus der Ruhrland-Apotheke.

Foto: privat

Aufkleber. In die Dose, die

etwa die Größe eines Marmeladenglases

hat, werden alle

wichtigen Notfall-Dokumente

(ggf. in Kopie) gesteckt.

Insbesondere Informationen

über Vorerkrankungen, Allergien

und regelmäßig einzunehmende

Medikamente gehören

in die Dose. Aber auch

Informationen und Namen

von Kontaktpersonen (z.B.

Angehörige oder Pflegepersonal)

und wie diese im Notfall

erreicht werden können,

sollten darin nicht fehlen. Natürlich

gibt es keine Pflicht und alle

Angaben sind freiwillig; dennoch gilt:

je vollständiger die Daten sind, desto

grösser ist ihr Nutzen im Ernstfall.

Deswegen sollten die Angaben regelmäßig

auf Änderungen überprüft und

gegebenenfalls aktualisiert oder ergänzt

werden. Die Dose mit den vollständigen

Unterlagen

wird dann

in die Tür vom

Kühlschrank gestellt.

Dieser ist

selbst für Personen,

die sich

in der Wohnung

nicht auskennen,

meist einfach zu

finden. Die im

Set enthaltenen

Aufkleber dienen

Rettungskräften

als Hinweis auf

das Vorhandensein einer Notfalldose.

Sie werden in der Regel auf die

Innenseite der Wohnungstür und auf

der Außenseite der Kühlschranktür

platziert. Hier werden Sie besonders

gut wahrgenommen und ein sicheres

Auffinden ist garantiert.

Oktober 2017 | Stiepeler Bote | 29


TERMINE

Kekse – Chaos im Hause Bambus

Herbstkomödie der Volksbühne

Termine

Frau Doktor Mördösen, Kekse

verteilende Beamtin, hat die undankbare

Aufgabe, „Das Paar,

das es wert ist” ausfindig zu

machen und ihm 10.000 Euro

Förderprämie zu überreichen.

Aber gerade, als sie Isidor und

Roswitha das Prädikat ‚gesellschaftlich

wertvoll’ verleihen

und den Scheck überreichen

will, bricht das Chaos im Hause

Bambus aus!“

Die turbulente Komödie von

Frank-M. Ziegler um einen eifersüchtigen

Ehemann, einen

leicht bekleideten Nachbarn,

einer echten und einer falschen

Cousine zeigt die Volksbühne

Bochum im Saalbau Haus

Spitz, Kemnader Str. 138 am:

Freitag, 20. Oktober 2017

Samstag, 21.Oktober 2017

Sonntag, 22. Oktober 2017

Samstag, 11. November 2017

Sonntag, 12. November 2017

Beginn:

Fr./Sa 19.30 Uhr,

Einlass ab 18.30 Uhr

So, 18.30 Uhr,

Einlass ab 17.30 Uhr

Der Kartenverkauf: Reservierung

telefonisch unter Tel.

0234/472387. Die Karten können

nur telefonisch reserviert

werden.

Spurensuche einmal anders

„Bochumer Wortschätzchen“

Autor Rainer Küster, Mitherausgeber

der „Bochumer

Wortschätzchen“, erweist sich

als profunder Kenner seiner

Heimatstadt Bochum, wenn

er in fünfzehn Kapiteln fünfzehn

spannende „Häuser-Geschichten“

erzählt. Gründlichkeit

und Bandbreite seiner

Recherchen beeindrucken,

auf deren Basis „Häuser-Geschichten“

in vielen Fällen

zu „Menschen-Geschichten“

werden. Die Villa Nora, das

ehemalige Kaufhaus Kortum

oder das alte Brauhaus Rietkötter

sind beispielsweise

einige der Gebäude, die er

Oktober

durch Baugeschichtliches,

besondere Ereignisse oder

durch handelnde Personen

mit vielschichtigem Leben erfüllt.

Das, was Küster bietet,

ist Heimatkunde per excellence!

Weiter wird er den neuen

Küster-Krimi „Schuldenspiele“

vorstellen. Musikalische Umrahmung

mit dem Zitherspieler

Manfred Althaus.

Beginn der Lesung ist am

Sonntag, 15. Oktober, um

17 Uhr im Baumhofzentrum,

Baumhofstraße 9. Der Eintritt

ist frei. Um Spenden wird gebeten.

Der Erlös der Lesung

ist für den Bauförderverein.

Sa, 30. September

SV Diana: Luftgewehr Vorstandsschießen

in Munscheid

14 Uhr.

Oktoberfest des Bürger-Schützen-Verein

Bochum Weitmar-Mark

und Neuling 1896.

Haus Spitz, Kemnader Straße

138, Beginn 20 Uhr

So, 8. Oktober

Umbruch im Königreich Stiepel

– Im Rahmen der Sonderausstellung

stellt Rotraud Burchhardt-Kamplade

in einem musikalisch

begleiteten Vortrag

die Reformation in Stiepel und

die Herren von Kemnade vor.

Haus Kemnade An der Kemnade

10, Hattingen, 11 Uhr.

Apfelfest des Stiepeler Heimatvereins

– Das Apfelfest findet

ab 15 Uhr an der Pfingstblume,

an der Brockhauser Straße

statt. Es gibt allerhand rund

um das Thema „Apfel“ zu entdecken

gibt. Vom Cidre bis zur

Apfelschorle und vom Apfelkuchen

zu den Reibeplätzchen

mit Apfelmus und Wissenswertes

über alte Apfelsorten. Annette

Hoffstiepel vom BUND

steuert Fakten zum Thema bei

und von Bauer Große-Munkenbeck

können frische Sachen

vom Land erworben werden.

Konzertreihe Marienlob: Solistenkonzert

Gesang und Orgel;

Martina Garth und Bernd

Schaboltas. Kloster Stiepel,

Am Varenholt 9, 15 Uhr.

Mi, 11. Oktober

Stiepeler Verein für Heimatforschung:

Arbeitskreis Plattdeutsch,

Pfingstblume, Brockhauser

Straße 126, 19 Uhr.

Frau Höpker bittet zum Gesang

– Das Erfolgsprogramm!

Saalbau Haus Spitz, Kemnader

Straße 138, 19.30 Uhr

Tickets und Infos ausschließlich

über www.frauhoepker.de

Do, 12. Oktober

Goosens Neue Bücher

Literatur-Late-Night am frühen

Abend – Frank Goosen

kauft ständig neue Bücher und

liest sie auch sehr gerne. Einige

findet er so schön, dass er

meint, auch andere sollten sie

lesen. Deshalb empfiehlt er mit

Liebe und Leidenschaft Bücher

und liest daraus vor. Gäste

Anja Rützel und Sven Amtsberg.

Schauspielhaus Bochum,

19.30 Uhr.

Fr, 13. Oktober

Literarischer Herbst mit „Zeilenund

Zeitensprüngen“ – Lesung

in der Familienbibliothek Wiemelhausen.

In Kooperation mit

dem Förderverein Bücherwurm

Wiemelhausen und B4, dem

„Bündnis Bochumer Bücherei

Benutzer“, lädt die Familienbibliothek

zur Lesung innerhalb

der Lesereihe „Literarischer

Herbst“ ein. Familienbibliothek

Wiemelhausen, Markstraße

292, 19 Uhr. Anmeldungen unter

Telefon: 0234/75401.

Sa, 14. Oktober

Velvet – Irish & Scotish Folk.

Live im Saalbau Haus Spitz,

Kemnader Straße 138, 20 Uhr.

Karten in der Gaststätte Haus

Spitz während der Öffnungszeiten

und im Ticketshop erhältlich.

So, 15. Oktober

Umbruch im Königreich Stiepel

– Im Rahmen der Sonderausstellung

findet ein Matinee-Kammerkonzert

mit

virtuoser Lautenmusik in Kooperation

mit den Bochumer

Bachtagen statt. Professor Joachim

Held spielt Werke von

J.S Bach und S. Weiss. Haus

Kemnade An der Kemnade 10,

Hattingen, 11 Uhr.

Eisenbahnmuseum Dahlhausen:

Dampfmodelle & mitfahren

auf ´ner Lok – Die großen

Dampflokomotiven treffen

nun schon zum fünften Mal

auf Dampfmaschinen im Miniaturformat.

Die detailgetreuen

Dampfmaschinenmodelle werden

im Lokschuppen ausgestellt.

Die Modelle sind ebenso

wie ihre großen Vorbilder voll

funktionsfähig.

Wer dann auf „Dampfgeschmack“

gekommen ist, der

hat auch die Möglichkeit auf

eine Mitfahrt auf dem Führerstand

der Dampflok. Die Ausstellung,

sowie die Führerstandsmitfahrten

im Eisenbahnmuseum

Bochum finden

in der Zeit von 10 bis 17

Uhr statt.

Fairy Tales – Orientalisches

Tanztheater. Sherifah Chandra

und ihr Ensemble haben viele

Ideen für neue Shows gesammelt.

In 2017 heißt das Motto:

Märchenmotive. Grimm, Andersen

und … Es gibt die kleine

Seejungfrau, die 7 Zwerge,

das Sterntaler, Schneeweißchen

und Rosenrot, Rumpelstilzchen,

Dornröschen.

Es wird spannend, witzig und

auch mal ein wenig düster ...

Der Märchenerzähler wird vom

Schauspieler Giampiero Piria

gespielt. Kulturhaus Thealozzi,

Pestalozzistr. 21, 16 Uhr.

Mo, 16. Oktober

Stiepeler Verein für Heimatforschung:

Arbeitskreis Geschichte,

Pfingstblume, Brockhauser

Straße 126, 19 Uhr.

Fr, 18. Oktober

Tango e vino – In lockerer Atmosphäre

und schöner Musik

zusammenkommen und

wer Lust hat, kann neue Tanzschritte

ausprobieren! Als Inspiration

wird jedes Mal ein

„Schritt des Monats“ gezeigt.

An jedem 3. Mittwoch im Monat.

Kulturhaus Thealozzi,

Pestalozzistr. 21, 19.30 Uhr.

Fr, 20. Oktober

Volksbühne Bochum: Kekse.

Saalbau Haus Spitz, Kemnader

Str. 138, 19.30 Uhr.

30 | Stiepeler Bote | Oktober 2017


„Auf Dampf“ in der Lok

Im Eisenbahnmuseum Dahlhausen

TERMINE

Termine

Eisenbahnmuseum Dahlhausen:

Dampfmodelle und mitfahren

auf einer Lok – Hier

sind die „Große“ und die „Kleinen“

zusammen. Die Dampflokomotive

der Baureihe „38“,

ehemals preußische „P8“, trifft

nun schon zum fünften Mal

auf Dampfmaschinen im Miniaturformat.

Die detailgetreuen und in liebevoller

Kleinarbeit hergestellten

Dampfmaschinenmodelle

u. a. der Modellbauer

des „Dampfstammtisch-Essen“

und deren Kollegen aus

Bochum und Dortmund werden

im Lokschuppen ausgestellt.

Die Modelle sind ebenso

wie ihre großen Vorbilder

voll funktionsfähig.

Wer dann auf „Dampfgeschmack“

gekommen ist, der

hat auch die Möglichkeit, auf

dem Führerstand der Dampflok

392267 bei einer Mitfahrt

dem Heizer oder Lokomotivführer

über die Schulter zu

schauen. Die Ausstellung,

sowie die Führerstandsmitfahrten

im Eisenbahnmuseum

Bochum finden am Sonntag,

15. Oktober, in der Zeit von 10

bis 17 Uhr statt.

Sa, 21. Oktober

LIO - Lesebühne im Oveney.

Der Bochumer Autor Juckel

Henke präsentiert diesmal den

großartigen, fantasie- und humorvollen

Thomas Hecking

& Friends bei Kaffee und Kuchen.

Seine „Friends“ sind allesamt

geboren aus seiner

Fantasie und kaputten Elektro-

oder sonst welchen Gerätschaften,

mit denen er Musik

macht und für beste Unterhaltung

sorgt. Haus Oveney, Oveneystr.

1, 15.30 Uhr

Volksbühne Bochum: Kekse.

Saalbau Haus Spitz, Kemnader

Str. 138, 19.30 Uhr.

So, 22. Oktober

Volksbühne Bochum: Kekse.

Saalbau Haus Spitz, Kemnader

Str. 138, 18.30 Uhr.

Di, 24. Oktober

Stiepeler Verein für Heimatforschung:

Arbeitskreis Genealogie,

Pfingstblume, Brockhauser

Straße 126, 19 Uhr.

Auditorium Kloster Stiepel: Die

Einzigkeit Christi, oder: Ist die

Christianisierung aller Religionen,

wenn nicht realistisch,

so doch wünschenswert? Referent:

Prof em. Dr. Karl-Heinz

Menke lehrte von 1990 – 2014

dogmatische Theologie in

Bonn und ist seit 2014 Mitglied

der Internationalen Theologenkommission

in Rom. Kloster

Stiepel, Am Varenholt 9,

20 Uhr.

Fr, 27. Oktober

SV Diana: Luftgewehr 1. Weihnachtspreischießen

bei Borgböhmer`s

Waldesruh. 18 Uhr.

Theaterverein Preziosa 1889:

Alles nur Theater – Die brandneue

Komödie! Saalbau Haus

Spitz, Kemnader Str. 138,

19.30 Uhr.

Sa, 28. Oktober

Theaterverein Preziosa 1889:

Alles nur Theater – Die brandneue

Komödie! Saalbau Haus

Spitz, Kemnader Str. 138,

19.30 Uhr.

So, 29. Oktober

Theaterverein Preziosa 1889:

Alles nur Theater – Die brandneue

Komödie! Saalbau Haus

Spitz, Kemnader Str. 138,

19.30 Uhr.

Der nächste

Stiepeler Bote

erscheint wieder am

27. Oktober.

Ihre Veranstaltungshinweise

können Sie uns bis zum

17. Oktober per E-Mail

schicken:

termine@3satz-bochum.de

Oktober 2017 | Stiepeler Bote | 31


GOTTESDIENSTE

Evangelische Kirchengemeinde Stiepel

Sonntag, 1. Oktober, 10 Uhr, Dorfkirche:

Erntedankgottesdienst, Pfarrer Stasing

Sonntag, 1. Oktober, 11 Uhr, Lutherhaus:

Erntedank-Familiengottesdienst, Pfr.in Kükenshöner

Samstag, 7. Oktober, 17.30 Uhr, Dorfkirche:

Taufgottesdienst, Pfarrer Stasing

Sonntag, 8. Oktober. 10 Uhr, Dorfkirche:

Gottesdienst, Pfarrer Stasing

Sonntag, 8. Oktober, 11:30 Uhr, Dorfkirche:

Taufgottesdienst, Pfarrer Stasing

Sonntag, 15. Oktober, 10 Uhr, Lutherhaus:

Gottesdienst mit Abendmahl, Pfr.in Kükenshöner

Sonntag, 15.10. 11.30 Uhr, Lutherhaus:

Taufgottesdienst/Kindergottesdienst mit Taufe, Pfr.in Kükenshöner

Sonntag, 22.10. 10 Uhr, Lutherhaus:

Festgottesdienst mit Abendmahl zur Goldenen und Diamantenen

Konfirmation, Pfarrer Stasing

Kath. Gemeinde Heilige Familie

Heimkehrer-Dankeskirche, Karl-Friedrich-Straße 111

Sonntags Hochamt um 10 Uhr:

Gemeindemesse am Dienstag und Donnerstag um 9 Uhr

Donnerstag, 12. Oktober, 9 Uhr:

Frauenmesse mit anschließendem Frühstück im Gemeindeheim

Dorfkirche: neue Öffnungszeiten

Die Dorfkirche in Stiepel wird ab November eine Stunde früher

geöffnet und damit jeweils Dienstag bis Sonntag von 14 bis 16

Uhr für Besucher zugänglich sein. „Wir entsprechen damit gerne

dem Wunsch vieler Besucherinnen und Besucher, die nicht

unbedingt in der Dunkelheit den Weg zur Kirche zurücklegen

möchten. Wir freuen uns auch weiterhin auf Ihren Besuch“, so

Hans-Peter Neumann, Ansprechpartner der offenen Kirche in

Stiepel.

Impressum

Herausgeber

3satz Verlag und

Medienservice GmbH

Alte Hattinger Straße 29

44789 Bochum

Tel.: 0234 / 544 96 96 6

Fax: 0234 / 544 96 96 7

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www.3satz-bochum.de

Redaktion und Satz

Michael Zeh (verantwortlich),

Vicki Marschall, Uli Kienel,

Torsten Picken

Titelfoto: Robin Rosendahl

Anzeigen

Sven Both

Tel. 0234/544 77 129

sven.both@3satz-bochum.de

Nicole Knippert

nicole.knippert@3satz-bochum.de

Anke Weigang

anke.weigang@3satz-bochum.de

Es gilt die Anzeigenpreisliste

vom 1. Januar 2017.

Druck

Druckerei Uwe Nolte, Iserlohn,

www.druckerei-nolte.de

Der nächste

erscheint am 27. Oktober.

Anzeigen- und Redaktionsschluss: 17. Okt.

Verteilung: 3satz Verlag &

Medienservice GmbH

Kostenlose Verteilung an

Privathaushalte und Gewerbetreibende.

Zustellung in

Stiepel, Sundern sowie Teilen

von Weitmar-Mark und Wiemelhausen.

Für unaufgefordert

eingesandte Anzeigen, Texte

und Fotos keine Gewähr! Redaktionelle

Beiträge, Grafiken

und Konzeption sind Eigentum

desr 3satz Verlag und Medienservice

GmbH. Abdruck,

Vervielfältigung und Weiterverwendung,

auch auszugsweise,

bedürfen der schriftlichen

Zustimmung der 3satz Verlag &

Medienservice GmbH

Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Marien

18.30 Uhr Vorabendmesse

samstags

sonntags

8.30 Uhr Lateinisches Konventamt

10.00 Uhr Gemeindemesse

11.30 Uhr Gemeindemesse

18.30 Uhr Abendmesse

Tägliches Offizium

6.00 Uhr: Vigilien (Nachtgebet)

6.35 Uhr: Laudes (Morgenlob)

7.00 Uhr: Engel des Herrn, Terz

7.15 Uhr: Konventmesse (Mittwoch: 18.30 Uhr)

12.00 Uhr: Engel des Herrn, Sext und Non (Mittagsgebet)

18.00 Uhr: Vesper (Abendlob)

19.50 Uhr: Komplet, Engel des Herrn

Alle Chorgebetszeiten sind öffentlich!

Regelmäßige Gottesdienste

Konventmesse an Werktagen Mo. bis Sa. 7.15 Uhr

Gemeindemesse an Werktagen Mo. bis Sa. 18.30 Uhr

Ev. Kirchengemeinde Wiemelhausen

Sonntag, 1. Oktober, Baumhofzentrum, 11 Uhr: Gottesdienst zum

Erntedankfest, anschließend ökumenisches Gebet im Kirchviertel,

Imbiss

Samstag, 7. Oktober, Welttierschutztag im Tierheim Bochum,

Kleinherbeder Str. 23, 12.30 Uhr: Gottesdienst gegen Tierleid

Sonntag, 8. Oktober, Baumhofzentrum, 10 Uhr:

Gottesdienst zum Männersonntag mit Posaunenchor

Sonntag, 15, Oktober, Baumhofzentrum, 10 Uhr:

Gottesdienst

Sonntag, 22. Oktober, Baumhofzentrum:

10 Uhr Gottesdienst

11.30 Uhr Wuselgottesdienst

Sonntag, 29. Oktober, Baumhofzentrum, 10 Uhr:

Gottesdienst

Evangelische Kirchengemeinde Weitmar-Mark

Emmauskirche, Karl-Friedrich-Straße 65 a

Sonntag, 1. Oktober, 11 Uhr:

Pfarrer Loer, Erntedankgottesdienst mit Kita „Tabor“

Sonntag, 8. Oktober, 10 Uhr:

Pfarrerin Schmidt-Solty, mit „Ensemble Concertino“,

zeitgleich Kindergottesdienst mit dem Kigo-Team

Sonntag, 15. Oktober, 10 Uhr:

Pfarrerin Schmidt-Solty

Sonntag, 22. Oktober, 10 Uhr:

Pfarrerin Ranft und Team, Gottesdienst mit Handauflegen

Sonntag, 29. Oktober, 10 Uhr: N.N.

Dienstag, 31. Oktober, 17 Uhr:

Pfarrer Loer, Pfarrerin Schmidt-Solty, Gottesdienst zum Reformationsfest

Neuapostolische Kirche

Neuapostolische Kirche Wiemelhausen, Immenweg 1

Mittwochs Gottesdienst um 19.30 Uhr

Sonntags um 9.30 Uhr

Chorprobe montags um 19.30 Uhr

32 | Stiepeler Bote | Oktober 2017


Regelmäßige Termine

Öffnungszeiten des Seniorenbüros im Stadtbezirk Süd:

Mo und Mi: 9-11 Uhr, Do: 14-6 Uhr

sowie nach telefonischer Vereinbarung (Tel. 77 31 65 50)

montags

Lutherhaus: Gymnastik: 10 Uhr

Helferkreis Kindergottesdienst: 18.30 Uhr

Treffen des Helferkreises Lutherhaus: 18 Uhr

Gospelchor (www.children-of-light.de): 19 Uhr

Dorfkirche: Musizieren für Kinder 16 Uhr / JuGoDi-Vorbereitung: 19 Uhr

Regelmäßige Termine

Lutherhaus: Yoga 9.30-10.45 Uhr

Yoga Ü 60 11.15-12.45 Uhr

TERMINE

Rassegeflügelzuchtverein Phönix Stiepel: Monatsversammlung

jeden 2. Freitag, 20 Uhr

Emmauskirche: Montagscafé für Senioren: 14.30 Uhr

Offener Treff für Jugendliche (16 Jahre): 18 Uhr

Vergissmeinnicht (Anonyme Alkoholiker): 19-21 Uhr

Christliche Meditationsgruppe - Erster Montag des Monats:

18.30-20.15 Uhr

Jeden 3. Montag: Treff Arbeitskreis Geschichte des Heimatvereins;

Pfingstblume, Brockhauserstr. 126, 19 Uhr

Stammtisch der Kompanie Henkenberg jeden ersten Montag im

Monat um 19.30 Uhr im Vereinslokal „La Villa Henkenberg“

dienstags

Übungsdienst der Freiwilligen Feuerwehr Bochum - Löscheinheit

Stiepel am Gerätehaus Kemnaderstr. 199. Alle 14 Tage (ungerade

Wochen). 18-22 Uhr

Sprechstunde in der Caritas Kontaktstelle an jedem 2. Di. im Monat

von 11-12 Uhr und an jedem 4. Di. im Monat von 18-19 Uhr, im

Pfarrbüro der Heimkehrer-Dankeskirche, Karl-Friedrich-Str. 111.

Lutherhaus: Posaunenchor: 20 Uhr

DorfKirche: KiGoDi-Vorbereitung: 19 Uhr

Emmauskirche: Gedächtnistraining 15 - 18 Uhr

Offene Tür (OT) für 12- bis 15-Jährige 17 – 18.30 Uhr

Bastelkreis, 15 Uhr

Abhängige Spieler 19.30-21.30 Uhr

„Ensemble Concertino“ 20-21.30 Uhr

mittwochs

Lutherhaus: Luthers Team: 19 Uhr // Altenkreis Team: 19.15 Uhr

Literaturkreis (2. Mittwoch im Monat): 19-21 Uhr

Dorfkirche: Kartentreff (erster Mittwoch im Monat): 15 Uhr

Jeden 1. Mittwoch: Stammtisch Stiepeler Verein für Heimatforschung;

Pfingstblume, Brockhauser Str. 126, 19 Uhr

Jeden 2. Mittwoch: Treff Plattdeutscher Arbeitskreis, Pfingstblume,

Brockhauser Straße 126, 19 Uhr

Emmauskirche: Posaunenchor: 19-20.15 Uhr

Literaturkreis: Letzter Mittwoch des Monats, 19 Uhr

Männergesangsverein „Glückauf“: Probe von 17-19 Uhr im

Vereinslokal „Zum Wienkopp“, Obernbaakstr. 25 (am Radom).

donnerstags

Jugendfeuerwehr Bochum-Stiepel, Übungsdienst am Gerätehaus.

Kemnader Str. 199, von 18-20 Uhr.

Dorfkirche: Posaunenchor 18 Uhr // Singekreis 19.45 Uhr

Emmauskirche: Offene Tür (OT) für Kinder von 6 bis 11 Jahren:

16-18 Uhr

Musikverein Gut Klang 1921 Bochum-Stiepel: Probe im Heinrich-König-Seniorenzentrum,

Wabenweg 14-16, 19.30-21.45 Uhr

freitags

Labor der kleinen Forscher - Für kleine Forscher von 6-10 Jahren in

der Sternwarte Bochum regelmäßig von 15.30-17 Uhr.

Oktober 2017 | Stiepeler Bote | 33


100% VFL BOCHUM

Ambitionierte Vorgaben noch nicht umgesetzt

Welchen Einfluss nimmt sportliche Situation auf Mitgliederversammlung?

Nach einem knappen Viertel

der Spielzeit läuft der VfL

Bochum seinen ambitionierten

Vorgaben deutlich

hinterher. Bereits in dieser

Phase der Saison müssen

die mit großen Hoffnungen

in die Saison gestarteten

Bochumer aufpassen, dass

sie nicht vom potenziellen

Aufstiegskandidaten

zu einem potenziellen Abstiegskandidaten

abdriften.

Dass sich aktuell diese

Entwicklung mit einem der

qualitativ stärksten Kader

der vergangenen Jahre abzeichnet,

macht Verantwortliche

wie Fans gleichermaßen

rat- und fassungslos.

Nach sieben Spieltagen standen

gerade einmal sieben

Punkte in der Bilanz – und

damit deutlich zu wenig, um

den vom Verein selbst gestellten

Ansprüchen einen realistischen

Hintergrund zu geben.

Längst sind noch nicht alle

Spieler integriert, ebenso ist

eine Stammformation noch

nicht gefunden und am Spielsystem

wird immer wieder

probiert. Insgesamt also keine

guten Voraussetzungen, um

die dringend notwendige Stabilität

ins Spiel zu bekommen.

Zwar wurde den Bochumern

in einigen Auftritten überlegenes

Spiel attestiert – belegbar

auch anhand der statistischen

Lukas Hinterseer und seine Kollegen aus der Offensive machen noch zu wenig

aus ihren Torchancen.

Foto: 3satz/Jensen

Daten – an den Resultaten

war dies aber nicht abzulesen.

„Sieht gut aus, bringt aber

nichts“, lautete beispielsweise

eine Zwischenbilanz, die

Kapitän Felix Bastians nach

dem missratenen Heimspiel

gegen den 1. FC Heidenheim

zog. Diese Begegnung war

übrigens beispielhaft für das

Dilemma des VfL Bochum:

druckvoll und überlegen geführtes

Spiel bis zum gegnerischen

Strafraum, aber ohne

durchschlagende Ideen im

Abschluss. Was zur Folge hat,

dass die Tabellenspitze langsam

aber sicher auf Distanz

zu Bochum geht, während

sich der Revierclub in Regionen

zurechtfinden muss, die

er längst hinter sich gelassen

haben wollte.

Welche Auswirkungen die

sportliche Situation des

Vereins auf den Ablauf der

bevorstehenden Mitgliederversammlung

des VfL hat,

ist nur schwer einzuordnen.

Jedenfalls möchte der Verein

möglichst viele Mitglieder

mobilisieren, weil es im Versammlungsverlauf

zur richtungsweisenden

Abstimmung

über die Ausgliederung der

Profi-Abteilung kommen wird.

Die Mitgliederversammlung

findet am Samstag, 7. Oktober,

in der Jahrhunderthalle

statt. Der Einlass beginnt um

9 Uhr, Versammlungsauftakt

ist um 11 Uhr. Die

VfL-Mitglieder sind

dazu aufgerufen,

zur Versammlung

zu kommen, um ihr

Stimmrecht wahrzunehmen.

Erfreuliche mediale

Aufmerksamkeit löste

Felix Bastians mit

seinem fairen Verhalten

im Auswärtsspiel

beim SV Darmstadt

98 aus. Dem Bochumer

Kapitän wurde

in der Partie – bei

einem 0:1-Rückstand

– durch Schiedsrichter

Benedikt Kempkes ein

Elfmeter zugesprochen. Im

Gespräch mit dem Schiedsrichter

teilte Bastians diesem

mit, dass er aus dem Tritt gekommen

sei, es deshalb keinen

Kontakt gab und somit

keine Strafstoß würdige Aktion

vorlag. Die Darmstädter

Spieler zollten dieser Geste

nicht nur respektvollen Beifall,

sondern bedankten sich noch

auf dem Spielfeld für das Verhalten

von Felix Bastians. Die

Deutsche Olympische Gesellschaft

(DOG) zeichnete den

Abwehrspieler dafür mit der

Fair-Play-Plakette aus, die

Bastians vor dem Heimspiel

gegen Heidenheim überreicht

wurde.

Uli Kienel

34 | Stiepeler Bote | Oktober 2017


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