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WIWAG The Davoser 2017 Mediamatiker MM14a vom BZZ in Davos

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7. Juli 2017

THE DAVOSER – NEWS

WOCHENRÜCKBLICK

PRODUKT

VORSTELLUNG

Entwicklung neuer Düfte im Wirtschaftslager

in Davos

Eine Woche lang schlüpfte die Klasse

MM14a in verschiedene GL-Rollen und

führte ihre drei Parfum Unternehmen durch

vier Geschäftsjahre. Es war eine spannende

Erfahrung bei der die Mediamatiklernenden

auf die Finanzen, die Interessen der Mitarbeiter,

Kunden und Investoren, die Ökologie

und vieles mehr achten mussten. Diese

Aufgabe war oft etwas knifflig, da man durch

die Bearbeitung eines Hebels andere beeinflusste.

Die Unternehmen mussten eine gute Strategie

aufstellen und diese durchziehen. Es gab

verschiedene Strategien. Die einten setzten

auf ein gutes Preis-Leistungsverhältnis, während

die anderen auf hohe Qualität setzten.

Die drei Unternehmen le bouquetin, Phoenix

und Déjà-vu legten auch ihre persönlichen

Ziele fest, welche sie am Ende der Woche

erreichen wollten.

In der Freizeit gingen die Unternehmer aufs

Weissfluhjoch, wo ein paar auch ihr Werbevideo

drehten, und ins Hallenbad in Davos.

Abgeschlossen wurde die Woche mit der

GV-Sitzung am Freitagmorgen. Nach dieser

lehrreichen und spannenden Woche gingen

die Lernenden zufrieden ins Wochenende.

Mitarbeitende der Projektwoche: Shannon Bodmer,

Andrea Eckstein, Jasmin Frauenknecht, Simon Glauser,

Lena Häusler, Robin Kirchhofer ,Katharina Lüthi, Fabian

Scheurer, Joël Sebastianutto, Cyril J. Truninger (Lead

Design), Lea Wild, Alain Wohlgemuth, Lars Ziegler

Drei Unternehmen

kämpfen für

eine erfolgreiche

Positionierung auf

dem Europäischen

Parfummarkt.

Die Parfum haben

sich sowohl im Preis

bouteille de parfum,

Duftnote und anderen

wirtschaftlichen

Aspekten differenziert.

1


1

LE BOUQUETIN

PRODUKTBESCHREIBUNG

Le bouquetin ist gemacht für Visionäre. Es

ist gemacht für Männer, welche einen Traum

besitzen und nicht ruhen werden, bis ihr

grosses Ziel erreicht ist. Jene Männer benötigen

manchmal nur den letzten kleinen

Schliff. Unser Parfüm wird ihnen diesen

letzten Schliff verleihen und sie zum Erfolg

führen.

POSITIONIERUNG

Wir positionieren uns auf dem Markt als

preiswertes Luxusprodukt. Dabei missbrauchen

wir nicht unseren Markennamen, um

eine unnötig hohe Marge zu erzielen und die

Kunden abzuzocken.

Abb.3: L. Ziegler, S. Glauser, J. Sebastianutto & R. Kirchhofer (links nach rechts)

7 WS

Mit unserem Produkt sprechen wir als

Zielgruppe Männer im Alter von 30-60 aus

der Mittelklasse an, welche hungrig auf viel

Erfolg sind (Wer?). Unser Parfüm gibt diesen

Männern den Feinschliff für den Erfolg

(Was?). Dabei achten wir auf eine luxuriöse

Kommunikation, welche diese „Geschäftsmänner“

anspricht (Wie?).

Einen möglichst grossen Marktanteil möchten

wir mit Werbekampagnen (Womit?) in

Fernsehen und Zeitung (Wo?) erzielen. Der

Zeitpunkt der Werbekampagnen ist noch

unbestimmt (Wann?), da wir uns noch von

einer Werbeagentur absprechen werden.

Das Werbebudget (Wieviel?) wird vertraulich

behandelt.

ORGANIGRAMM

CFO

Lars Ziegler

Abb.2: Besetzung der Geschäftsleitung

CCO

Joel Sebastianutto

CMO

Simon Glauser

Abb.1: Le Bouquetin Produktfoto

CEO

Joel Sebastianutto

COO

Robin Kirchhofer

CPO

Simon Glauser

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4P’S

Product

Da unser Produkt für Männer gemacht ist,

wollten wir auch den Namen männlich

klingen lassen. Um dazu noch den Bezug zur

Schweizer Natur herzustellen, haben wir uns

für ein traditionelles schweizerisches Tier,

den Steinbock (le bouquetin), entschieden.

Beim Design wollen wir edel auftreten, jedoch

mit günstigen Materialien arbeiten.

Promotion

Unsere Promotion läuft hauptsächlich über

unsere zahlreichen Vertreter. Zudem schalten

wir auf diversen Printmedien (Tagesanzeiger,

NZZ), Apps (20 Minuten) und Fernsehen

(SRF) Werbung.

Funktion

CEO

CCO

CFO

CPO

CMO

COO

Place

Eigene Shops und Webshops werden wir

nicht betreiben, sondern vor allem in verschiedenen

Detailhandel-Läden (Manor,

Globus, Import Parfümerie, ...) präsent sein.

Ausserdem möchten wir auf den Webshops

von den Fillialen, sowie parfum.ch vorhanden

sein.

Price

Bei der Preisfestlegung setzen wir auf ein

gutes Preis-/Leistungsverhältnis. Im GJ13

legten wir den Verkaufspreis auf 111.- fest.

USP

Unser ausschlaggebendes Verkaufsargument

ist unsere Qualität bei tiefem Preis. Wir

sind das Luxusparfüm, das sich die Mittelklasse

leisten kann.

Leitsatz

Volles Vertrauen in die jeweiligen Kernkompetenzen unserer Geschäftsleitungsmitglieder

ist unentbehrlich.

Bei uns wird intern sowie extern offen und klar kommuniziert.

Wir legen grossen Wert auf einen Ertrag für unsere Investoren.

Vertrauen, Dynamik und Motivation bilden die Basis für unsere Zusammenarbeit.

Die Vermarktung des Produktes bildet den Schlüssel zu unserem Erfolg.

Transformation und Prozessverbesserungen sind essentiell für die Weiterentwicklung

des Unternehmens

Abb.5: Zum Werbevideo


2 PHOENIX

PRODUKTBESCHRIEB

Phoenix Reborn ist ein Parfum der Marke

Phoenix. Die «Phoenix Reborn»-Reihe

enthält einen Duft für Männer und einen für

Frauen. Diese zwei Varianten sind verführerisch

und elegant zugleich.

MARKETINGKONZEPT

Vision

Wir sind bestrebt, qualitativ hochwertige

Produkte anzubieten. Unseren Kunden bieten

wir eine professionelle Beratung an und

sorgen stets für ihre Zufriedenheit.

Innerhalb der Unternehmung fördern wir

Kreativität und Innovation in allen Bereichen.

Die Talentförderung und Ausbildung unserer

Fachkräfte trägt zur Qualität und Effizienz

bei. Für unsere Umwelt fühlen wir uns verantwortlich

und gehen bewusst mit unseren

Ressourcen um.

Abb.1: Phoenix Reborn Logo

Leitbild

CEO: Bei uns steht eine ehrliche Zusammenarbeit

zwischen Kunden sowie Mitarbeiter im

Mittelpunkt. Phoenix streben stets das Ziel

an, sich in diversen Hinsichten zu verbessern.

CCO: Unsere vertrauenswürdige Kommunikation

intern und extern ermöglicht eine

verlässliche Beziehung zwischen Mitarbeitern

und Kunden.

CFO: Wir gewährleisten finanzielle Sicherheit

für unsere Mitarbeiter und das Unternehmen

zugleich. Diesbezüglich achten wir auf den

Markt.

CPO: Ein angenehmes Arbeitsklima, gerechte

Entlohnung und angemessene Ausbildung

sind Werte, liegen uns am Herzen. Wir

haben vollstes Vertrauen in unsere Mitarbeiter.

AIDA

Attention: Durch lodernde Flammen im

Hintergrund wollen wir die Aufmerksamkeit

unserer potenziellen Kunden auf uns ziehen.

Interest: Mit unserem Produktnamen erwecken

wir bei den Leuten die Neugierde auf

unser neues Produkt.

Desire: Der Claim löst den Wunsch aus, das

Parfüm kaufen zu wollen.

Action: Dabei regt der Claim beim Werbevideo

auch gleich zum Kauf an.

7 W’s

Wer? Unsere Zielgruppe besteht aus Leuten,

die Wert auf hohe Parfümqualität legen und

auf Produkte, die Eleganz ausstrahlen.

Was? Ein qualitativ hochwertiges Parfüm für

sie und ihn.

Wie? Der Duft ist elegant und verführerisch,

und nicht sportlich oder verspielt.

Womit? Um das Produkt bekannt zu machen,

schalten wir Fernsehwerbung, Printwerbung

in Form von Plakaten und gratis Muster in

Heftern/Katalogen und Parfümerien.

Abb.3: L. Wild, A. Eckstein, S. Bodmer & K. Lüthi (links nach rechts)

Wo? Zuerst wurde es in der ganzen Schweiz

verkauft. Danach wurde in den europäischen

Markt expandiert.

Wann? Die Werbung wird wiederkehrend

geschaltet.

Wie viel? In die Werbung wird über 1 Mio.

investiert.

4 P’s

Product: Ein qualitativ hochwertiges Parfüm

für sie und ihn im eleganten und verführerischen

Stil.

Place: Phoenix Reborn wird in Online Shops

und im Detailhandel verkauft. Dabei sind

Shops wie Manor und Globus, aber auch

Spezialgeschäfte wie Import Parfümerie

vorgesehen.

Price: Unser Produkt ist eher im oberen Preissegment

durch die hochwertigen Inhaltsstoffe

und die umweltschonende Produktion. Es

wird viel auf Qualität gesetzt und in sie investiert.

Dabei schaffen wir ein gutes Preis-Leistungsverhältnis.

Promotion: Um das Produkt bekannt zu machen,

schalten wir Fernsehwerbung, Printwerbung

in Form von Plakaten und gratis

Muster in Magazinen und Parfümerien.

CMO: Durch unsere hochwertigen Produkte

wird ein gutes Preis-Leistungsverhältnis sichergestellt.

Unsere Kunden sollen sich stets

wohlfühlen und können von uns stets hohe

Qualität erwarten.

Abb.2: Phoenix Reborn Produktfoto

COO: Effiziente und nachhaltige Prozesse

tragen zur Erstellung qualitativ hochwertiger

Produkte bei. In diesem Bereich wollen wir

uns stets durch Ausbildung und neue Technologien

weiterentwickeln.

Abb.4: Besetzung der Geschäftsleitung

Abb.5: Zum Werbevideo

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3 DÉJÀ-VU

PRODUKTBESCHRIEB

DIE VIER Ps

Neu und einzigartig. Déjà-Vu, ein exquisites

Parfüm für erlesene Nasen.

Eine noch nie dagewesene Kombination aus

Mystik, Romantik und Nostalgie verspricht

selbst die lustlosesten Liebhaber zu verführen.

Eine einzigartige Kombination aus hochwertigsten

ätherischen Ölen bringt Gefühle zum

Vorschein, welche man für längst vergessen

hielt.

LEITBILD

Price:

Hochpreisstrategie – Soll sich anhand der

Qualität begründen.

Der Preis soll eine Abgrenzung zu Produkten

billigerer Qualität vermitteln.

Product:

Hochwertiges Parfüm, hergestellt in der

Schweiz. Produktqualität steht an erster

Stelle.

Place:

Das Parfüm wird im In- und Ausland bei

Detailhändlern, wie auch im eigenen Onlineshop

erwerblich sein.

Vision:

Wir wollen das qualitativ hochwertigste,

Inland produzierte Parfüm der Schweiz

anbieten.

Strategische Positionierung:

Wir heben uns von unseren Mitbewerbern

ab durch eine hochwertige Qualität unseres

Produktes und ein besseres Image durch

Nachhaltigkeit

Promotion:

Déjà-Vu das Parfüm wird mit hochwertigen

Plakaten, Inseraten und Werbespots beworben.

DIE SIEBEN Ws

Was?

Wir wollen vermitteln, dass man mit unserem

neuen Fragrance ein Parfum der obersten

Qualität kauft.

Wann?

Im Verlauf der nächsten Geschäftsjahre setzen

wir die Kampagne auf dem Markt ein.

Abb.3: L. Häusler, CJ. Truninger & FA. Scheurer (von links nach rechts)

CEO: Kontinuierlich Geschäftserfolg zu garantieren

gilt als Hauptziel.

CCO: Déjà-vu hat eine offene und direkte

Kommunikation, informiert schnell und hat

einen Konstruktiven Umgang mit Konflikten.

CFO: Wir haben eine gute Sicherheit und

ein grosses Eigenkapital, wir streben eine

gute Selbstfinanzierung und einer grossen

Rendite an.

CPO: Gut ausgebildetes Personal, welches

zu Qualitätssicherung, Erhöhung der Produktivität

und einer Beliebtheit als Arbeitgeber

führt.

CMO: Déjà-vu hält einen hohen Werbeaufwand

und boostet durch gezielten Fokus auf

die Nachhaltigkeit das Image.

COO: Wir setzen auf qualitative Produktion

und grosse Nachhaltigkeit, zudem halten wir

unsere Lagerbestände möglichst klein.

Abb.1: Déjà-Vu Logo

Abb.2: Besetzung der Geschäftsleitung

Wie?

Die Sprühflasche ist aus hochwertigem Glas.

Das Parfüm weist einen langanhaltenden

Duft mit einem offensichtlich hohem Qualitätstandard

auf.

Womit?

Wir wollen mit hochwertigen Inseraten, Plakaten

und Werbespots werben.

Wer?

Déjà-Vu ist ein hochwertiges Parfüm für elegante

Frauen im Alter von 20 bis 50 Jahren.

Wo?

Das Parfüm wird im In- und Ausland bei

Detailhändlern, wie auch im eigenen Onlineshop

erwerblich sein.

Wie viel?

Wir streben einen Endpreis von 150 CHF das

Stück an, welcher sich mit der exzellenten

Qualität rechtfertigen lässt.

Abb.4: Déjà-Vu Produktfoto

Abb.5: Zum Werbevideo

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PRESSE UND CO.

VON FUSIONSTRÄUMEN ZU SCHÄUMEN

Clariant und Huntsman sind zwei grosse

Chemiekonzerne. Diese sind eigentlich

Konkurrenten. Nun gab es jedoch Fusionspläne,

die publik gemacht wurden. Alles sah

auch gut aus, bis 40 North und Hedgefonds

Corves, eine US-Industriebeteiligungsgesellschaft,

nicht einverstanden waren. Sie haben

eine Aktionärsbindung und ihnen gehören

7.4% der Aktien. Sie sind der Überzeugung,

es gäbe bessere Alternativen.

Eine Fusion ist möglich, wenn zwei Drittel

der Aktionäre zustimmen. Oft nehmen aber

nicht alle Stimmberechtigten an diesen

Abstimmungen teil. So wäre es bei einer 50%

Beteiligung der Stimmberechtigten möglich,

die Mehrheit mit nur 17% zu erreichen.

Der Aktienkurs stieg erstaunlicherweise nach

der Bekanntgabe der Fusionspläne. Nach

der Publikation des Widerstandes seitens der

Industriebeteiligungsgesellschaft gewannen

die Clariant Aktien wiederum 3.1% an Wert.

Fazit: Die Bekanntgabe der Fusionspläne

führte, entgegen der Erwartungen, nicht zu

einer negativen Auswirkung auf den Aktienkurs.

CCO, Phoenix

Shannon Bodmer

Quelle: NZZ, Mittwoch 5. Juli 2017

DER CONCIERGE FÜR GESCHÄFTE

IN TEHERAN

Nach jahrelanger Isolation hat Iran nun wirtschaftlich

viel nachzuholen. Denn Geschäfte

sind in diesem Land immer noch schwer

abzuwickeln. 50% der Transaktionen zwischen

iranischen und westlichen Geschäftspartnern

werden abgebrochen. Zudem ist

die bescheidene Zahlungskraft der Iraner ein

weiteres Problem.

Seit die EU und die USA das Gros ihrer ab

2006 verhängten Transaktionen im Januar

2016 aufgehoben haben, sind die meisten

Geschäfte in Iran zumindest für Europäer

wieder legal durchführbar. Dennoch gibt es

noch immer viele westliche Unternehmen,

die mit einem Engagement zögern.

Die Firma Arjan von Andreas Schweizer hat

es sich zur Aufgabe gemacht solche Firmen

zu begleiten. Dies bedeutet beispielsweise,

dass Arjan Kunden im Westen hilft,

ein Bankkonto zu eröffnen, über das sich

Transaktionen mit Iran abwickeln lassen.

Dies ist mit grossem Aufwand verbunden.

Schweizer oder britische Geschäftsbanken

weigern sich noch immer fast ausnahmslos,

Zahlungsströme aus oder nach Iran über ihr

Institut laufen zu lassen. Arjan sucht vor diesem

Hintergrund den Kontakt mit Banken in

Deutschland, Liechtenstein, Österreich oder

in Dänemark. Die Firma nimmt auch stellvertretend

Verwaltungsratsmandate für westliche

Konzerne in iranischen Gesellschaften

wahr, hilft bei der Suche nach Akquisitionen

in Iran oder übernimmt Treuhandgeschäfte.

Seit der Aufhebung der meisten Sanktionen

ist Schweizer zwischen der westlichen

und iranischen Geschäftswelt auch in den

Medien eine gefragte Auskunftsperson. Er

referiert inzwischen auch regelmässig an

Konferenzen zum Thema Iran. Es gibt noch

immer wenige westliche Geschäftsleute mit

mehrjähriger Iran-Erfahrung.

Nun hofft Arjan, dass ihr Plan aufgeht. Falls

Iran in die Isolation zurückfallen würde, wäre

das auch für sie ein harter Schlag. Zuversichtlich

stimmt Schweizer, dass zunehmend

grosse Firmen die Hilfe von Arjan bei der

Sondierung von Geschäftsmöglichkeiten

beanspruchen.

MIT AKTIEN GUT GESTARTET

Im ersten Semester war das Anlegen ein Kinderspiel

– das dürfte sich aber bald ändern.

Der Franken blieb einigermassen stabil. Wer

auf einheimische Aktien setzte, hat von Januar

bis Juni über 16% Buchgewinn gemacht.

Viele Anleger suchten angesichts der

jahrelangen Aktienhausse Wert ausserhalb

der ausgetretenen Pfade und setzten vermehrt

auf Small- und Mid-Caps. Es zeigt sich

aber, dass das Vertrauen – auch durch den

Wahlsieg von Emmanuel Macron in Frankreich

in der Euro-Zone und insbesondere in

dortigen Problemländern zurückkehrt.

Wirtschaftlich geht es der Welt mittlerweile

so gut wie noch nie seit der Finanzkrise.

Doch die Party muss irgendwann vorbei sein.

Am weitesten im Zyklus fortgeschritten sind

die USA. Auch die Europäische Zentralbank

wird nicht darum herumkommen, ihre Geldpolitik

anzupassen.

Zahlreiche Ökonomen warnen mittlerweile

vor einer Kreditblase, die in China entsteht.

Die Regierung versucht mit zahlreichen

Massnahmen, diese Entwicklung unter

Kontrolle zu halten, da sonst das Wirtschaftswachstum

gefährdet würde.

CCO, le bouquetin

Joël Sebastianutto

Quelle: NZZ, Dienstag 4. Juli 2017

PERSONALENTSCHEID

Beim Personalentscheid ging es darum,

sieben Personen der Firma «Weniger» zu

entlassen. Zuerst mussten wir uns also

überlegen, nach welchen Kriterien wir die

Arbeitnehmer behalten oder eben entlassen

wollen.

Das Kriterium «Leistung» hing meistens mit

einer Bemerkung zusammen, welche den

Grund für die Leistung begründete, falls

diese nur befriedigend war. Wenn hier der

Grund ernst zu nehmen war, wurde die Person

als Kandidat zur Entlassung gewählt.

Weiter achteten wir darauf, ob die Person

Kinder hat und die Stelle unbedingt braucht

(vor allem, wenn die Person geschieden oder

verwitwet war), da man ein Grundeinkommen

seiner Mitarbeiter und deren Familie

garantieren wollte.

Wenn die Personen noch jung waren und

eine gute Leistung garantierten, waren diese

ebenfalls potentielle Mitarbeiter, denen

gekündigt werden konnte. Dies, da sie gute

Chancen auf eine neue Arbeit hätten und

somit nicht in Gefahr liefen, arbeitslos zu

werden. Auf der anderen Seite achteten wir

darauf, dass wir keine Personen entliessen,

die schon ein wenig älter sind, da diese mehr

Mühe mit der Stellensuche hätten.

Zu guter Letzt waren auch die Anzahl Dienstjahre

ausschlaggebend, da wir treue und

langjährige Mitarbeiter lieber nicht entlassen

wollten als solche, die gerade erst im Unternehmen

angefangen haben.

COO, Phoenix

Andrea Eckstein

Donnerstag 6. Juli 2017

CCO, Déjà-Vu

Lena Häusler

Quelle: NZZ, Montag . Juli 2017

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WERBEPLAKATE

Im Verlauf der Projektwoche haben die

einzelnen Firmen (Le bouqutin, Phoenix und

Déjà-Vu) Werbeplakate zu ihren Produkten

erstellt. Da wir keinen Zugang zu professionellem

Equipment hatten, wurden die

Fotografien lediglich mit Smartphone-Kameras

geschossen. Trotz der Umstände sind

Werbemedien enstanden auf die wir stolz

sein können.

PHOENIX REBORN

RELIGHT YOURSELF

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WORTE ZUM SCHLUSS

Die WIWAG® Wirtschaftswoche zeigt praxisbezogen

die Gesamtzusammenhänge der

Wirtschaft auf und ergänzt die wirtschaftliche

Grundausbildung am Bildungszentrum Zürichsee,

Horgen bei den Mediamatiker Innen

mit kaufmännischer Berufsmaturität.

Eine ganze Woche intensiv miteinander

unterwegs ist spannend, herausfordernd und

sehr lehrreich. Die WIWAG® Wirtschaftswoche

bietet die Möglichkeit, sich intensiv eine

ganze Woche mit einem Interessensgebiet,

in unserem Fall die computerunterstützte

Unternehmenssimulation, auseinander

zu setzen und anderseits findet in dieser

Woche auch immer eine sehr intensive

Gemeinschaft untereinander statt. Neben

schulischen Lernprozessen entstehen ganz

automatisch gemeinschaftliche Prozesse

und Erlebnisse, die den Alltag und das

Miteinander sehr bereichern und prägen.

Denn es braucht viel Herzblut und Begeisterung

an der Wirtschaftswoche, um sich in

diese kompetitive und sehr intensive Woche

einzuleben, seitens der Teilnehmenden und

seitens der Fachlehrer.

Abb.1: Davos beherbergt nicht nur regelmässig das WEF, sondern manchmal auch Lernende

in der Wirtschafts-Projektwoche

Foto: Boris-B / shutterstock.com

Die Generalversammlung bildet den Abschluss

der Wirtschaftswoche. An ihr legt

der Vorsitzende der Geschäftsleitung die

Erfahrungen, Entscheidungen und Resultate

der vergangenen vier Geschäftsjahre dar.

Fachlehrer und Teilnehmende der WIWAG®

Wirtschaftswoche übernehmen die Rolle

der Aktionäre und können so Lob und Kritik

anbringen, detaillierte Auskünfte verlangen

oder auch Anträge stellen.

Urs Niggli

3. Juli - 7.Juli 2017

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