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Das Stadtgespräch Oktober 2017

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NR. 539 • <strong>Oktober</strong> <strong>2017</strong> • 43. JAHRGANG<br />

29. Sept. bis 3. <strong>Oktober</strong><br />

Herbstkirmes Wiedenbrück<br />

SONNTAG 1. OKTOBER<br />

VERKAUFSOFFEN 13 - 18 UHR<br />

MONTAG 2. OKTOBER<br />

MONTAG 2. OKTOBER<br />

KRAMMARKT LANGE STRASSE


2 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

Gewerbewochen ab 1. <strong>Oktober</strong> <strong>2017</strong><br />

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1<br />

Leasingrate auf Basis eines Kaufpreises von € 29.900,- netto (€ 35.581,00 brutto). 2 Ein Gewerbekundenangebot der Ford Bank Niederlassung der FCE Bank plc, Josef-Lammerting-Allee<br />

24-34, 50933 Köln. Angebot gilt bei Vertragsabschluss bis 30.11.<strong>2017</strong> und nur für Gewerbekunden (ausgeschlossen sind Großkunden mit Ford<br />

Rahmenabkommen sowie gewerbliche Sonderabnehmer wie z.B. Taxi, Fahrschulen, Behörden). 3 Gilt für einen Ford Transit Kastenwagen LKW Basis 350 L2 Frontantrieb<br />

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Laufzeit und 30000 km Gesamtlaufleistung.


3<br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

im <strong>Oktober</strong><br />

ILLEGAL?<br />

Nachbarschaftshilfe in<br />

der Diskussion<br />

Seite 12<br />

Der Wellenflug ist eine Augenweide und eine spannende Fahrfreude.<br />

HERBSTKIRMES <strong>2017</strong><br />

Spaß, Grusel und Action in der City<br />

(Kem) Premiere auf der in diesem<br />

Jahr fünftägigen Herbstkirmes<br />

feiert Heroes. <strong>Das</strong> Orbit-Karussell<br />

lädt auf dem Kirchplatz zu wilden<br />

Fahrten in schickem Design ein. Es<br />

ist ein Rundfahrgeschäft. Der 24<br />

Jahre junge Schausteller Marvin<br />

Fick aus Nienburg hat eine Geschichte<br />

dazu. <strong>Das</strong> Design zeigt<br />

den Ort, an dem die Superhelden<br />

entstehen. Jeder der sechs<br />

krakenartigen Arme, an denen je<br />

drei Gondeln hängen, ist einem<br />

Comic-Helden gewidmet, »Thor«,<br />

»Spiderman«, »Batman« und weiteren.<br />

Die Fahrgäste müssen keine<br />

Helden sein, aber es kribbelt<br />

schon im Bauch, wenn sich das<br />

Karussell bis zu 20 mal in der Minute<br />

im Kreis dreht und die jeweils<br />

drei Gondeln am Ende der nach<br />

oben gefahrenen Arme in der Zeit<br />

22 Runden mit bis zu 36 Personen<br />

machen. Kräfte von bis zu vier G<br />

wirken auf die Mitfahrer, wenn die<br />

Besucher im »Heroes« durchgeschaukelt<br />

und durchgeschüttelt<br />

werden. Sie lassen die Passagiere<br />

das Vierfache des eigenen Körpergewichts<br />

spüren. Waaahnsinn…<br />

Wer nicht mit dem Kribbeln im<br />

Bauch beschäftigt ist, wird die<br />

gen Himmel geschossenen Feuerstöße<br />

und abends die Scheinwerfer<br />

bewundern, die bis zu 100 Meter<br />

in den Nachthimmel strahlen.<br />

<strong>Das</strong> »Karussell der Helden« ist<br />

das erste eigene Fahrgeschäft<br />

des Newcomers, der schon zuvor<br />

in dem bekannten Schaustellerunternehmen<br />

seiner Eltern Nicole<br />

und Andreas mitreiste. Auf<br />

dem Kölner Frühlingsvolksfest<br />

2016 startete »Heroes« erstmals<br />

in den Orbit.<br />

Wellenflug<br />

Marktmeister Hans-Bern Hensen<br />

freut sich mit seinem Mitstreiter<br />

Dirk Wiesbrock, dass er als<br />

Neuheit für Rheda-Wiedenbrück<br />

ebenfalls den Wellenflug von Rudi<br />

Eberhard auf dem Büschers Platz<br />

bieten kann. Er hatte zunächst<br />

STRITTIG<br />

Politiker und die<br />

Wenneberschule<br />

Seite 14<br />

TOLL<br />

Landesgartenschauen<br />

Jahrzehnte danach<br />

Seite 18<br />

FRECH<br />

Die neue Schuhmode<br />

für Herbst + Winter<br />

Seite 34<br />

Foto: HighKey – shutterstock.com<br />

Gute Freunde dürfen gerne zu André Schneider in die Schaltzentrale des Autoscooters kommen.<br />

LECKER<br />

Obst + Gemüse im<br />

öffentlichen Raum<br />

Seite 38


4 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

Der Ghost bietet Kirmesspaß der besonderen Art<br />

Raumfahrttest mit Jekyll & Hyde<br />

den Wellenflug Volare der Firma<br />

Blume verpflichtet. <strong>Das</strong> Karussell<br />

gastierte schon 2015 in Wiedenbrück.<br />

Dann hat er – nicht vom<br />

Betreiber selbst – erfahren, dass<br />

der Wellenflug im August nach<br />

Süddeutschland verkauft wird.<br />

Es ist ihm aber schnell gelungen,<br />

mit dem baugleichen Wellenflieger<br />

von Familie Eberhard Ersatz zu<br />

finden. Nostalgie der schönsten<br />

Art! Schon die barocke Bemalung<br />

des Familienkarussells sowie die<br />

große Rückwand sind optisch<br />

einmalig und ein echter Hingucker.<br />

Einzigartig ist auch die mit<br />

tausenden LEDs bestückte, große<br />

Kugel im Mittelbau. Neben vielen<br />

weiteren Lichteffekten machen<br />

Seifenblasen-, Wasser- und Nebeleffekte<br />

die Fahrt zu einem echten<br />

Erlebnis. Die charakteristische,<br />

wellenförmige Fahrt des Kettenkarussells<br />

spricht alle Altersgruppen<br />

an. Der Wellenflug besitzt<br />

sowohl Einzel- als auch Doppelsitze.<br />

Die bis zu 48 Fahrgäste können<br />

exklusiv entscheiden, ob sie<br />

vorwärts oder rückwärts in 9,45<br />

m Höhe und bis zu einer Weite<br />

von 22 m durch die Lüfte fliegen<br />

wollen. Sie brauchen beim Einsteigen<br />

nur zwischen Vorwärts- und<br />

Rückwärtssitzen zu wählen. Dabei<br />

ist die Rückwärtsfahrt definitiv<br />

nur etwas für starke Nerven<br />

und einem besonders stabilen<br />

Gleichgewichtsorgan. Für Spaß<br />

auf den Backen sorgt ebenfalls<br />

die anerkannt »geile« Moderation<br />

der Fahrten durch den Schausteller.<br />

»Friedlich geht es zu, und<br />

auch beim größten Ansturm hat<br />

noch jeder seinen Platz ergattert«,<br />

schildert der Schausteller seine<br />

langjährigen Erfahrungen. <strong>Das</strong><br />

alte Kettenkarussell stand Pate für<br />

diese Neukonstruktion des »Wellenflugs«.<br />

Keine andere Anlage<br />

hat sich so gut verkauft wie der<br />

moderne Wellenflug. Auf vielen<br />

Festplätzen ist ein Exemplar zu<br />

finden, nun auch in Wiedenbrück.<br />

Ghost<br />

Nach einem halben Jahrzehnt ist<br />

Alexander Burghard aus Hamm<br />

mit seinem Geister-Irrgarten<br />

»Ghost« auf dem Büschers Platz<br />

wieder dabei. Vor der Eröffnung<br />

wartet auf sein Team kein alltäglicher<br />

Job: Mehr als 40 Spiegel und<br />

Glasplatten im Irrgarten im Erdgeschoss<br />

müssen gereinigt werden,<br />

hinzu kommen das Treppenhaus,<br />

die obere Etage mit Geister-<br />

Dschungel, Bluthöhle und Ekelparcours<br />

sowie der rund zehn Meter<br />

lange Balkon- und jede Menge<br />

schaurige Gestalten, die in Ecken<br />

und Nischen lauern.<br />

Mit der Hand entfernen die Mitarbeiter<br />

Blätter oder sonstige<br />

Dinge aus dem Wasser des 19<br />

Meter langen Wasserparcours,<br />

den die Besucher auf Planken<br />

und Baumstämmen überwinden<br />

müssen, um ihre Tour durch den<br />

Geisterdschungel zu starten. Alles<br />

soll perfekt sein, wenn Alexander<br />

Burghard mit seinem Geister-Irrgarten<br />

auf der Herbstkirmes ein<br />

Wiedersehen mit Wiedenbrück<br />

feiert.<br />

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WIR KOMMEN SOFORT LIEFERN – REPARIEREN – BERATEN


5<br />

Auf dem Krammarkt geht es hoch her.<br />

Eine Runde Bier von Peter Surmann<br />

Bis es soweit ist, hat das Team<br />

einen wahren Aufbau-Marathon<br />

hinter sich. Am Dienstag beginnt<br />

es mit dem Aufbau. Rund 18 Stunden<br />

dauert das normalerweise,<br />

wenn es sein muss, schafft es<br />

die Arbeiten in zehn. Aus drei Elementen<br />

setzt sich der Irrgarten<br />

zusammen, alleine der Fußboden<br />

wiegt 1,8 Tonnen. Unzählige<br />

massive Bolzen und Splinte, die<br />

Alexander Burghard und seine<br />

Mitarbeiter setzen, halten alles<br />

zusammen. Bis zuletzt wird an<br />

dem Betrieb gearbeitet, bis hin<br />

zum Auswechseln von Birnen.<br />

Der Schausteller ist mit seiner<br />

Frau seit 2009 auf Reise. Mittlerweile<br />

sind auch die beiden Kinder<br />

mit dabei. Der gut 30-Jährige freut<br />

sich auf die Herbstkirmes-Tage<br />

und viele gruselfreudige Besucher.<br />

»Den Geister-Irrgarten können alle<br />

ausprobieren, auch Kinder. Er ist<br />

auf jeden Fall familientauglich«,<br />

lädt er ein.<br />

Jekyll & Hyde<br />

Die Erfolgsgeschichte von Jekyll &<br />

Hyde auf der Herbstkirmes geht<br />

weiter – dafür sorgt abermals<br />

Marktmeister Hans-Bernd Hensen<br />

mit einem Standort auf dem<br />

Marktplatz. Die Wiedenbrücker<br />

Kirmesfans schätzen eben den raketenartigen<br />

Start auf eine Höhe<br />

von 42 Metern und das mit einer<br />

Spitzengeschwindigkeit von 130<br />

km/h – und zudem gleich unzählige<br />

Male hintereinander. Wer soll<br />

danach noch als normaler Mensch<br />

wieder aussteigen? Die Fahrgäste<br />

lassen sich gerne von Jekyll &<br />

Hyde verwandeln.<br />

Die Klassiker<br />

André Schneiders größtes Ziel ist<br />

es, die Fans seines Selbstfahrbetriebs<br />

»Formel 1« mit den neuesten<br />

Autos und der besten Musik<br />

auf dem Büschers Platz den ultimativen<br />

Fahrspaß zu bieten.<br />

Alles blitzt und glänzt. Bei dieser<br />

starken Einladung sind gerne alle<br />

dabei. Er freut sich mit seinem<br />

Team auf ein Wiedersehen mit<br />

seinen vielen Freunden beim Formel<br />

Eins, dem Treffpunkt für coole<br />

Leute. André Schneider und seine<br />

Ehefrau sorgen dafür, dass er das<br />

bleibt.<br />

»Wir sorgen für Vergnügen, wir<br />

sorgen für Spaß«. Unter diesem<br />

Motto startet der Disco-Jet von<br />

Arno Heitmann auf dem Marktplatz.<br />

Er ist ein Schmuckstück<br />

unter den Expressen. Viele treue<br />

Fans, Groß und Klein, Jung und<br />

Alt, begleiten ihn auf der Herbstkirmes<br />

seit vielen Jahren. Und die<br />

Musik? Die darf niemals fehlen.<br />

Spezialeffekte wie Nebelmaschi-<br />

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6 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

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nen und Beleuchtungseffekte<br />

sorgen neben der rasanten Beschleunigung<br />

zusätzlich für Action.<br />

Arno Heitmann und Ehefrau<br />

Nicole begrüßen die Fahrgäste in<br />

Wiedenbrück.<br />

Hoch im Kurs bei den Kirmesbesuchern<br />

steht ebenfalls Paul Weltes<br />

Kirmeskino.<br />

Kirmesglück der Kleinen<br />

<strong>Das</strong> seit Jahren Bewährte wartet<br />

auf die Kleinen. Die jüngeren<br />

Besucher finden fröhlich-bunte<br />

Kirmeserlebnisse auf dem Kirchplatz<br />

bei Dölfi Hirschs Truck Stop,<br />

Dirk Stippichs Kinderflieger und<br />

Claudia Reilings Pony-Reitbahn.<br />

Zu den von ihnen angesteuerten<br />

Zielen gehören ebenfalls Aladins<br />

Wunderland von Familie Lönne<br />

und Gustav Schneiders Kinderkettenflieger<br />

»Der Zauberer von<br />

Oz« auf dem Büschersplatz und<br />

auf dem Marktplatz Petra Webers<br />

Kinderrundfahrtgeschäft.<br />

Spiel- und Schießwagen<br />

Lustige und spannende Unterhaltung<br />

bieten Axel Werdermann<br />

(Pfeilwerfen), Dirk Stippich (Fadenziehen),<br />

Michael Zahn-Kleuser<br />

(Enten-Angeln) und Maria Clausen<br />

(Automatenausspielung), Rita<br />

Scheffer (Froschspiel) sowie die<br />

Großverlosung »China Town« von<br />

Ramon Lambertz. Wer gerne für<br />

seine Liebste ein Souvenir von<br />

der Herbstkirmes schießt wird bei<br />

Carsten Lönne und Fredi Kohlwes<br />

sowie Jeffrey Kaiser fündig.<br />

Kulinarische Genüsse<br />

<strong>Das</strong> Vergnügen auf der Herbstkirmes<br />

komplett machen die unzähligen<br />

Stände, die die Besucher mit<br />

Köstlichkeiten für den kleinen und<br />

großen Appetit in bester Frische-<br />

Qualität versorgen: Ob Hot Dogs<br />

von Harry Sindermann oder Familie<br />

Becker, Hüseyin Ergis Döner,<br />

sowie Willi Kaisers gebackenes<br />

Gemüse, Waffeln aus dem »Wiener<br />

Café Häuschen« von Dieter Maus,<br />

Dirk und Wilfried Oberschelps<br />

Lebkuchen, frische Mandeln von<br />

Christa Brand, Hans Dreyer, Klaus<br />

Jelitte, Rudolf Osthold, Inge<br />

Schweinefuß-Scorziello, Seonie,<br />

und riesige gefüllte Kartoffeln von<br />

Ralf Blasik oder Bethel Thelens<br />

Chinesische Spezialitäten, Crêpes<br />

von Willi Perl, Kevin Preher und Iolanda<br />

Tränkler sowie Brezeln aus<br />

selber hergestelltem Teig und<br />

nach Wunsch belegt aus Andreas<br />

Grimmers Laugen-Brezelbäckerei<br />

oder die Riesenchampignons von<br />

Udo Osthold, Pizza von Guiseppe<br />

Maltese und Michael Derleh,<br />

Eis von Ralf Blasik Fredi Kohlwes<br />

und Roberto Schwerin, Pommes<br />

Special von Toni Wimmer sowie<br />

Bethel Thelen’s Riesenbratwurst<br />

(½ Meter) und »Glöckles Imbiss«.<br />

Dabei sind ebenfalls wieder Maike<br />

Strothenke-Kelchs mit der ungarischen<br />

Spezialität Langos, Stefan<br />

Kaiser mit Zuckerwatte sowie neu<br />

der Stand »XXL-Spieße« von Berni<br />

Wimmer.<br />

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7<br />

Viel Spaß haben auch die kleinen Führerschein-Aspiranten.<br />

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Biergärten und Bierstände<br />

Nicht zu vergessen für alle »durstigen<br />

Seelen« sind die Biergärten<br />

mit herrlichem Blick auf das bunte<br />

Kirmestreiben des »Biertreff« von<br />

Gloria Fischer auf dem Büschers<br />

Platz und der von Heinrich Heitmann<br />

geführten »Altdeutschen<br />

Bierstube« auf dem Kirchplatz.<br />

Die Ausschankwagen von Peter<br />

Surmann und Carsten Lönne laden<br />

auf dem Marktplatz ein.<br />

Rahmenprogramm<br />

Die offizielle Eröffnung der<br />

Herbstkirmes durch Bürgermeister<br />

Theo Mettenborg, die Marktmeister<br />

Hans-Bernd Hensen und<br />

Dirk Wiesbrock sowie die Schaustellersprecher<br />

André Schneider<br />

und Arno Heitmann ist am Freitag,<br />

dem 29. 9., um 15 Uhr am Jekyll<br />

& Hyde auf dem Marktplatz.<br />

Sie laden zu der großen Eröffnungsverlosung<br />

ein. Der traditionelle<br />

Fassanstich mit Markus<br />

Korfmacher und die musikalische<br />

Umrahmung durch »The Modern<br />

Wind Orchestra« aus Westkirchen<br />

machen dort den Kirmesauftakt<br />

komplett.<br />

Ebenfalls am Eröffnungstag sorgt<br />

ab 20 Uhr am Emssee die Illuminations-Show<br />

nach Noten für Faszination<br />

pur. Der Einzelhandel in der<br />

Innenstadt öffnet traditionell am<br />

Sonntag ab 13 Uhr seine Türen und<br />

lockt mit interessanten Angeboten.<br />

Am Montag ziehen die über<br />

150 Händler auf dem Krammarkt<br />

von 8 – 15 Uhr abermals abertausende<br />

Besucher aus nah und fern<br />

in ihren Bann.<br />

Kaum zu glauben,<br />

aber wahr, Schausteller Walter<br />

Schneider zählt bereits 82 Jahr’.<br />

Er ist heute der Senior auf der<br />

Herbstkirmes. Bis zu seinem 75.<br />

Lebensjahr war er Sprecher der<br />

Schausteller in Wiedenbrück. Viele<br />

Jahrzehnte reiste der gebürtige<br />

Soester mit seinem Autoscooter<br />

»Formel Eins« nach Wiedenbrück,<br />

immer mit im Boot seine Frau<br />

Bärbel, Tochter der Bielefelder<br />

Schausteller-Familie Robrahn. Sie<br />

heirateten 1964. Seit 1965 leben<br />

und arbeiten die Schneiders in<br />

Bielefeld. Später fusionierten die<br />

beiden Unternehmen zur Firma<br />

Robrahn-Schneider. In Wiedenbrück<br />

fanden sie viele Freunde.<br />

Bärbel und Walter haben sich<br />

zwar zwischenzeitlich zur Ruhe<br />

gesetzt, aber in Wiedenbrück<br />

sind sie immer gerne dabei. Bärbel<br />

genießt es bis heute, auch noch<br />

mal selber den Autoscooter zu<br />

rekommandieren. Die heißesten<br />

abgespielten Scheiben sind ihre.<br />

Nicht mehr wegzudenken ist<br />

Walters über 100 Jahre alte Nostalgieorgel<br />

vom Christkindlmarkt.<br />

Walter sprang mit seinem musikalischen<br />

Schatz sofort ein, als die<br />

bisherige Weihnachtsorgel auf<br />

einem der Berliner Weihnachtsmärkte<br />

einen Platz erhielt.<br />

Inzwischen führt ihr Sohn André<br />

den Autoscooter weiter, auf den<br />

Bielefelder Str. 68<br />

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8 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

Schausteller Walter Schneider vor seinem<br />

früheren Autoscooter<br />

Bärbel und Walter Schneider gehören seit<br />

Jahrzehnten zum Inventar.<br />

JEDE WOCHE EIN<br />

NEUES „WOW“<br />

sein Vater 1985 erstmals die Idole<br />

der Zeit mit Air Brush bannen ließ.<br />

<strong>Das</strong> Reisen hat bei der Familie<br />

Schneider Tradition. Walters Mutter<br />

Maria kam aus der Zirkuswelt.<br />

Sein Vater August war Schausteller.<br />

Großvater Fritz stieg in das<br />

Schaustellergeschäft mit einem<br />

von Pferden angetriebenen Karussell<br />

ein, während Urgroßvater<br />

Georg Schneider noch von Pferden<br />

gezogene Wohnwagen und<br />

Kutschen baute. Walter Schneider<br />

wurde auf der Reise 1935 in<br />

Stuttgart geboren. Wenn am<br />

Dienstagabend die Herbstkirmes<br />

endet – müssen die Besucher erneut<br />

ein ganzes Jahr warten, bis<br />

die kürzeste, dafür aber lauteste,<br />

bunteste und schönste Jahreszeit<br />

wieder anbricht. Denn das genau<br />

ist die Herbstkirmes für Wiedenbrück.<br />

Öffnungszeiten<br />

Freitag, 29.9.<strong>2017</strong>, 14–24 Uhr<br />

Samstag, 30.9.<strong>2017</strong>, 14–24 Uhr<br />

Sonntag, 1.10.<strong>2017</strong>, 13–22 Uhr<br />

Montag, 2.10.<strong>2017</strong>, 11–23 Uhr<br />

Dienstag, 3.10.<strong>2017</strong>, 14–24 Uhr<br />

JEDE WOCHE<br />

EIN NEUES<br />

„WOW“<br />

Gültig von<br />

Montag bis Samstag<br />

O<br />

WOCHEN<br />

IN WIEDENBRÜCK<br />

Wöchentlich wechselnde<br />

Angebote und das über<br />

acht Wochen da kann man<br />

nur„WOWsagen.<br />

EINE AKTION DER EINZELHÄNDLER UND DES GEWERBEVEREINS<br />

Grußwort<br />

Viele Rheda-Wiedenbrücker haben sich in den letzten Monaten noch<br />

gefragt, ob ihre geliebte Herbstkirmes im Herzen von Wiedenbrück<br />

trotz der Bauarbeiten und umfangreichen Gerüste an der St. Aegidius-Pfarrkirche<br />

sowie der Aus- und Umbauten an Adenauerplatz<br />

und Mühlenwall in gewohnter Weise stattfinden kann. Die Besucher<br />

können sich freuen. Die Herbstkirmes kann kommen.<br />

Zwar steht durch die Bauarbeiten weniger Platz zur Verfügung. Aber<br />

der Umfang der Arbeiten lässt den Aufbau aller Kirmesbetriebe zu.<br />

Also alles wie immer? Nicht ganz, denn die Bauarbeiten werden<br />

garantiert für die eine oder andere Störung sorgen. Wir bitten die<br />

Besucher um Verständnis, wenn es zu Beeinträchtigungen des gewohnten<br />

Festablaufs kommt.<br />

Wir Rheda-Wiedenbrücker sind bemüht, dass sich die Gäste unserer<br />

Volksfeste wohlfühlen, und wünschen allen Besuchern der Wiedenbrücker<br />

Herbstkirmes vergnügliche und angenehme Stunden in<br />

unserer Heimatgemeinde.<br />

Bürgermeister Marktmeister Schaustellersprecher<br />

Theo Mettenborg Hans-Bernd Hensen Arno Heitmann<br />

und André Schneider


9<br />

(V.l.) Ramona Borgstädt (MiKi), Corinna Renger (Jugendamt), Anna Nordhoff, Roswitha<br />

Deppe, Ursula Ewers (alle MiKi), Annette Vogt (Agendabeauftragte der Stadt), Klaus<br />

Münzner (MiKi), Christine Winde (MiKi-Leitung), Bürgermeister Theo Mettenborg, Gisela<br />

Jablinski (MiKi), Ulrich Maas-Holzheimer (Diakonie Gütersloh), Lidia Repp, Gertrud<br />

Engemann und Hubert Dreisewert (alle MiKi)<br />

MIKI WURDE EINGESTELLT<br />

Dankeschön an Ehrenamtliche<br />

des Mittagstischs für Kinder<br />

Acht Jahre lang haben ehrenamtliche<br />

Köchinnen und Köche das<br />

Mittagessen für Kinder im Jugendzentrum<br />

»Alte Emstorschule«<br />

zubereitet. Da es wegen der<br />

Mittagsversorgung der Schülerinnen<br />

und Schüler im Ganztagsbetrieb<br />

der Schulen keine Nachfrage<br />

mehr für diese Form des<br />

Mittagstischs gibt, wurde der<br />

Mittagstisch für Kinder (MiKi)<br />

zum Schuljahresbeginn <strong>2017</strong>/18<br />

eingestellt. Bürgermeister Theo<br />

Mettenborg bedankte sich zum<br />

Abschluss bei den Ehrenamtlern.<br />

»Bekocht zu werden bedeutet<br />

nicht einfach nur Ernährung – es<br />

bedeutet Fürsorge, Umsorgtsein<br />

und sich aufgehoben fühlen.<br />

Diese Zuwendung haben Sie<br />

vielen Kindern während des Mittagstischs<br />

gegeben«, würdigte<br />

Theo Mettenborg das Kochteam.<br />

»<strong>Das</strong> schönste Dankeschön war<br />

für uns die Freude der Kinder<br />

über ein leckeres Mittagessen<br />

an einem gedeckten Tisch«,<br />

sind sie sich rückblickend einig.<br />

Daher möchten sich die Köchinnen<br />

und Köche auch weiterhin<br />

ehrenamtlich bei Projekten engagieren.<br />

Zwar wurde MIKI eingestellt,<br />

das Frühstücks angebot an der<br />

Gemeinschaftsgrundschule<br />

Andreas-Wenneber bleibt aber<br />

bestehen.<br />

Rückblick<br />

Von Beginn an war Ulrich Maas-<br />

Holzheimer von der Diakonie<br />

Gütersloh dabei, die als Trägerin<br />

des Projekts fungierte. Initiiert<br />

hatte das Projekt die Lokale<br />

Agenda 21. Im Januar 2009 gab es<br />

unter Leitung von Birgid Hermbusch<br />

das erste Mittagessen im<br />

Jugendzentrum. Jeden Dienstag<br />

kochten die Ehrenamtlichen ein<br />

frisch zubereitetes Mittagessen<br />

für durchschnittlich 20 Kinder.<br />

Die Lebensmittel kamen unter<br />

anderem von der Gütersloher<br />

Tafel, ansonsten finanzierte<br />

sich das Projekt über Spenden.<br />

Im Sommer 2016 veränderte<br />

sich MiKi: Nachdem das Projekt<br />

»Essen für dich« der Aegidius-<br />

Gemeinde den Mittagstisch<br />

aufgegeben hatte, wurde ein<br />

Teil der Köchinnen ins MiKi-Team<br />

integriert.<br />

Begleitet und unterstützt wurde<br />

das Projekt durch eine Steuerungsgruppe.<br />

Der gehörten Vertreter<br />

der Diakonie, der evangelischen<br />

Versöhnungskirche, des<br />

Jugendamts sowie der Sprecher<br />

der Lokalen Agenda und die<br />

Agendabeauftragte der Stadt an.<br />

DAMENMODE GR. 34 - 50<br />

MARIENSTR. 14 | RHEDA-WIEDENBRÜCK | TEL. 2878


10 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

LEINEWEBERMUSEUM GESICHERT<br />

Nicoletta folgt ihrem Vater<br />

(Kem) Nicoletta Blomberg, die<br />

34-jährige Tochter des stadtbekannten<br />

Leinewebers Johannes<br />

Blomberg, steigt nach langer,<br />

schwerer Krankheit in die Führung<br />

des kleinen Heimatmuseums an<br />

der Kleinen Straße ein. Ihr Neffe<br />

Niklas (20) unterstützt sie. Gerne<br />

steht ihr auch ihr Vater bei Führungen<br />

weiter mit launigen Erzählungen<br />

über die Leineweber und<br />

die Flachsverarbeitung sowie so<br />

manchen Dönekes zur Seite. Damit<br />

bleibt die Zukunft des Leinewebermuseums<br />

gesichert.<br />

Wer sich auf die Spurensuche nach<br />

diesen früher in der Altstadt weit<br />

verbreiteten alten Handwerken<br />

machen will ist hier genau richtig.<br />

Zu den verborgenen Schätzen<br />

gehören auch Exponate aus<br />

der Schusterei, Seilerei und Holzschuhmacherei,<br />

ferner altes Porzellan<br />

und Haushaltsgeräte sowie<br />

historische Trachten, alte Wäschestücke<br />

und Möbel.<br />

Stadtführungen machen hier gerne<br />

Station. Leider sind sie nicht<br />

mehr so häufig wie früher. Die<br />

meisten Führungen werden von<br />

den Besuchern heute in Wiedenbrück<br />

gewünscht.<br />

Johannes Blomberg eröffnete<br />

das Leinewebermuseum vor 38<br />

Jahren im Rahmen des ersten<br />

Altstadtfestes. Die ersten Exponate<br />

erhielt er vom Schloss. In<br />

den Anfangsjahren präsentierte<br />

er während des Altstadtfestes<br />

vor seinem Museum noch Aus-<br />

Johannes und Nicoletta Blomberg mit der Originaltracht der Altstädterinnen zu den<br />

ersten Altstadtfesten<br />

stellungsstücke und führte dort<br />

Arbeiten an alten Geräten durch.<br />

<strong>Das</strong> Rüstzeug dafür erlernte er im<br />

Bauernhaus-Museum Olderdissen.<br />

Zur Landesgartenschau 1988<br />

gab er dem Leinewebermuseum<br />

einen offiziellen Status.<br />

<strong>Das</strong> Museum ist täglich von 10 –<br />

12 und von 14 – 18 Uhr geöffnet.<br />

Wenn die Tür mal geschlossen ist,<br />

einfach schellen. Familie Blomberg<br />

öffnet den Besuchern gerne<br />

das Tor. Montags ist das Leinewebermuseum<br />

geschlossen.<br />

HEREINSPAZIERT UND ZUGESEHEN<br />

Am 8. <strong>Oktober</strong> – Tag des offenen Ateliers<br />

Die Chance, bei unseren Künstlerinnen<br />

und Künstlern buchstäblich<br />

auf Finger und Kunstwerke<br />

zu sehen, haben wir zwischen<br />

von 11 bis 17 Uhr!<br />

»Kunst lebt vom Anschauen, Besprechen,<br />

Interpretieren, Staunen,<br />

Überraschtsein – und vom<br />

Verkauf.« Mit diesen Worten<br />

lädt Michael Bachus zu seiner<br />

Werkschau am Burgweg 96 ein.<br />

Er präsentiert Bilder und Malereien<br />

in Öl und Acryl – originell<br />

verstellte Landschaften, persönliche<br />

Ansichten von Familie und<br />

auch Abstraktes ist dabei.<br />

Objektkünstlerin Editha Martini<br />

verbreitet Freude am fröhlichen<br />

Charme ihrer bunten, fantasievollen<br />

Objekte: In der Georgstraße<br />

7 tauchen wir ein in Träume<br />

und Fantasie.<br />

Neben diesen beiden befreundeten<br />

Künstlern öffnen im Ortsteil<br />

St. Vit ihre kongenialen Kollegen<br />

Petra Rentrup (Rentruper Straße<br />

4) und Karl-Heinz Essig (Ostenbergstraße<br />

80) ihre Ateliertüren<br />

wie auch Helga Kirchberg in der<br />

Hauptstraße 33.<br />

Gleich sechs Künstler zeigen<br />

eine Vielfalt an Exponaten im<br />

Künstlerhaus Repke an der<br />

Hauptstraße 24: Birgit Frieda<br />

Amhoff, Jutta Koch, Heidi Lange-Kallerhoff,<br />

Willi Repke, Petra<br />

Wagener und Marianne Zimmer.<br />

Anna Thiessen von der east-<br />

4west-fashion-agency und Larissa<br />

Spenst präsentieren sich und<br />

ihr Tun in der Röckinghausener<br />

Straße 32.<br />

In der Goldschmiede-Galerie von<br />

Ottilie Dreier (Lange Straße 31)<br />

eröffnet die Künstlerin die Ausstellung<br />

»Malerei eilitto«. Aber<br />

natürlich ist dort auch Schmuck<br />

zu sehen.<br />

Die Goldschmiedemeisterin und<br />

staatlich geprüfte Schmuckgestalterin<br />

ist außerdem durch<br />

das Bundesministerium für<br />

Wirtschaft und Energie (BMWI)<br />

ernannte »Vorbild-Unternehmerin«.<br />

<strong>Das</strong> erinnert uns: Es darf<br />

auch gekauft werden.


11<br />

129 €<br />

– 100 €<br />

= 29 €<br />

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Gilt für die gesamte<br />

Kollektion!<br />

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Sehr dünn ............................................. statt 329,00 nur: 249,-<br />

In Ihrer Sehstärke: -10 bis +6 · cyl. 2<br />

Extradünn mit Lotutec..................... statt 499,00 nur: 349,-<br />

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Stufenlose Sehbereiche................... statt 299,00 nur: 219,-<br />

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Breiter Nahbereich ............................ statt 719,00 nur: 499,-<br />

Geringste „Schaukeleffekte“.......... statt 859,00 nur: 649,-<br />

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* Aktion gültig bis 4.11.<strong>2017</strong>, nicht mit anderen Aktionen/Rabatten kombinierbar. Der Fassungspreis ergibt sich aus dem Rabatt<br />

von max. 100,- € beim Kauf einer Brille mit superentspiegelten Kunststoffgläsern, ausgenommen Sonnenbrillenfassungen.<br />

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Der Optiker


12 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

Jacken<br />

von kuschelig warm<br />

bis angenehm leicht<br />

von Größe S - XXXXXXXL<br />

Rheda-Wiedenbrück, Lange Str. 88<br />

Beckum, Stromberger Str. 76<br />

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Gabriele und Heike Kammerewert GbR<br />

Herbstkirmes Wiedenbrück<br />

Sonntag den 1 .10.<strong>2017</strong> verkaufsoffen von 13 - 18 Uhr<br />

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.in der halle 4.<br />

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.fon: (05242) 5790757<br />

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GARTENARBEIT – WER HILFT? UND WER DARF?<br />

Hilfsbereitschaft zwischen<br />

Schwarzarbeit und Mini-Job<br />

Der Herbst kommt: Obst muss<br />

gepflückt, Laub aufgesammelt<br />

werden, der Rasen bekommt nach<br />

dem Mähen noch eine Düngung,<br />

empfindliche Pflanzen werden<br />

eingemummelt... Wer aus gesundheitlichen<br />

Gründen das alles nicht<br />

selbst machen kann oder nicht<br />

machen möchte, holt sich Hilfe:<br />

Eine Kleinanzeige im <strong>Stadtgespräch</strong><br />

oder aber – wie immer mal<br />

wieder gesehen – ein Post auf der<br />

Facebookseite »Wenn Du aus Rheda-Wiedenbrück<br />

kommst dann...«<br />

Was eine Hilfesuchende unlängst<br />

allerdings bestimmt nicht eingeplant<br />

hatte, waren mehr Angriffe<br />

als Angebote. Sie würde ja nicht<br />

mal den Mindestlohn anbieten,<br />

hieß es. Aber unterliegt Nachbarschaftshilfe<br />

überhaupt den<br />

Spielregeln des Arbeitsmarktes?<br />

Andere erinnerten daran, dass sie<br />

als Jugendliche für ihr Babysitten<br />

drei Euro bekommen hätten. War<br />

das etwa Kinderarbeit? Wir fragen<br />

Rembert Döring, Fachanwalt für Arbeitsrecht<br />

in Rheda-Wiedenbrück.<br />

Er hat die wichtigsten Eckdaten für<br />

alle zusammen geschrieben, die<br />

ihre Hilfen mit ruhigem Gewissen<br />

auszahlen und sich nicht auf das<br />

Glatteis von Schwarz- oder Kinderarbeit<br />

begeben wollen.<br />

Der flächendeckende<br />

Mindestlohn<br />

Er gilt seit dem 01.01.2015 in<br />

Deutschland, <strong>2017</strong> wurde er von<br />

8,50 EUR auf 8,84 EUR angehoben.<br />

Es gibt allerdings einige Ausnahmen.<br />

1. Insbesondere gilt der Mindestlohn<br />

nicht für unter Achtzehnjährige,<br />

es sei denn der Jugendliche<br />

verfügt bereits über einen Berufsabschluss.<br />

2. Kleinere Arbeiten wie Rasenmähen<br />

oder Gartenarbeiten eines<br />

Schülers in der Nachbarschaft,<br />

Nachhilfeunterricht, den ein Schüler<br />

der Oberstufe gibt, unterliegen<br />

daher nicht dem Mindestlohn.<br />

Jugendschutzgesetz:<br />

Welche Arbeiten dürfen<br />

Kinder und Jugendliche<br />

wie lange ausüben?<br />

Kinder unter 13 Jahren dürfen danach<br />

überhaupt nicht beschäftigt<br />

werden. Kinder ab dem 13. Lebensjahr<br />

dürfen mit Zustimmung der<br />

Eltern – allerdings unter strengen<br />

Auflagen – leichtere Arbeiten erledigen.<br />

Dazu gehören etwa Zeitungen<br />

austragen, Tätigkeiten im<br />

Haushalt oder Garten übernehmen,<br />

wie z. B. Rasen schneiden,<br />

Blumen gießen oder Haustiere<br />

versorgen, Babysitten oder Nachhilfeunterricht<br />

erteilen.<br />

Die Beschäftigung von Kindern ist<br />

auf nicht mehr als zwei Stunden<br />

täglich begrenzt und darf nicht<br />

vor oder während der Unterrichtszeit<br />

und nicht zwischen 18 und 8<br />

Uhr erfolgen. Ein Kind darf zudem<br />

nur an fünf Tagen der Woche beschäftigt<br />

werden.<br />

Ab 15 Jahren gelten Kinder vor dem<br />

Gesetz als Jugendliche. Für diese<br />

gibt es im Jugendschutzgesetz<br />

weitere Lockerungen.<br />

So darf ein Jugendlicher während<br />

der Schulferien für höchstens<br />

vier Wochen im Kalenderjahr<br />

eine Beschäftigung ausüben.<br />

Diese ist dann auf acht Stunden<br />

täglich und nicht mehr als 40<br />

Stunden wöchentlich begrenzt.<br />

Die Arbeitszeit darf zwischen<br />

6.00 Uhr und 20.00 Uhr liegen,<br />

Wochenendarbeit bleibt verboten.<br />

Lockerungen gibt es hier lediglich<br />

in der Gastronomie und<br />

bei einem Mehrschichtbetrieb.<br />

Darüber hinaus gibt es aber im<br />

Jugendarbeitsschutzgesetz eine<br />

Reihe von Beschäftigungsverboten,<br />

insbesondere für gefährliche<br />

Arbeiten.<br />

Wer Minderjährige beschäftigt<br />

sollte sich immer darüber im<br />

Klaren sein, dass Verstöße gegen<br />

das Jugendarbeitsschutzgesetz<br />

mit empfindlichen Bußgeldern<br />

geahndet werden. Es ist daher un-


13<br />

Hilfe im Garten Schwarzarbeit?<br />

abdingbar, zunächst das genaue<br />

Alter des Kindes festzustellen und<br />

die Zustimmung der Eltern einzuholen.<br />

Diese sollten über Art und<br />

Umfang der Arbeiten genau informiert<br />

werden.<br />

Neben den Bestimmungen des<br />

Jugendarbeitsschutzgesetzes<br />

gibt es einen weiteren Aspekt,<br />

der in der Öffentlichkeit wenig<br />

Beachtung findet: Handelt es<br />

sich bei den Arbeiten, die Kinder<br />

und Jugendliche z.B. im Garten<br />

der Nachbarn versehen noch um<br />

Nachbarschaftshilfe oder um eine<br />

klassische Beschäftigung, in der<br />

Arbeit gegen Bezahlung erfolgt?<br />

Wo hört Nachbarschaftshilfe<br />

auf und wo fängt der<br />

Mini-Job an?<br />

Wer aus Gefälligkeit dem Nachbarn<br />

die Getränkekisten in die<br />

Wohnung trägt, begeht keine<br />

Schwarzarbeit, auch wenn der Jugendliche<br />

dafür 2 EUR in die Hand<br />

gedrückt bekommt. Schwarzarbeit<br />

beginnt dann, wenn eine<br />

Regelmäßigkeit, verbunden mit<br />

einer Gewinnerzielungsabsicht,<br />

ins Spiel kommt.<br />

Der Jugendliche, der im Sommer<br />

beim Nachbarn alle vierzehn Tage<br />

den Rasen mäht und letztlich<br />

auch eine Gewinnerzielungsabsicht<br />

hat, ist Minijobber und muss<br />

bei der Minijobzentrale gemeldet<br />

werden, die dann alles weitere<br />

regelt.<br />

Somit handelt es sich auch bei<br />

dem Schüler aus der Oberstufe,<br />

der regelmäßig gegen Bezahlung<br />

Nachhilfeunterricht gibt, oder bei<br />

der Schülerin, die regelmäßig als<br />

Babysitter gegen Bezahlung bei<br />

den Nachbarn tätig wird, um Minijobber,<br />

auch wenn es sich nur<br />

um eine vorrübergehende Tätigkeit<br />

handelt.<br />

Allerdings dürften die wenigsten<br />

dieser Minijobs tatsächlich gemeldet<br />

sein. Die Anmeldung ist<br />

einfach und kann sogar online<br />

unter www.minijob-zentrale.de<br />

erfolgen. Dort kann man auch erfahren,<br />

welche zusätzlichen Belastungen<br />

mit einer ordnungsgemäßen<br />

Meldung der Minijobberin<br />

oder des Minijobbers verbunden<br />

sind.


14 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

So kuschelig kann<br />

der Herbst sein<br />

Damen-Jacken<br />

von Gr. 36 - 50<br />

Jacken<br />

von kuschelig warm<br />

bis angenehm leicht<br />

von Größe S - XXXXXXXL<br />

LIEBER ZWIEBELFISCH!<br />

LIEBER ZWIEBELFISCH!<br />

Warum fiel die Schulaus schusssondersitzung<br />

aus?<br />

<strong>Das</strong> Hohe Rathaus hatte am 31.<br />

August <strong>2017</strong> die Öffentlichkeit<br />

durch eine Presseerklärung wissen<br />

lassen, dass die Sondersitzung<br />

zur Wenneberschule nach<br />

Rücksprache von Ausschussvorsitzendem<br />

und Stadtverwaltung<br />

wegen der Absage der Elterninitiative<br />

nicht mehr stattfinden sollte.<br />

Wie hinterher durchsickerte,<br />

sollte wegen der Glocke-Podiumsdiskussion<br />

vom 7. September<br />

zudem entgegen ursprünglicher<br />

Planungen keine weitere<br />

Informationsveranstaltung mehr<br />

von der Stadtverwaltung organisiert<br />

werden. Von der Absage der<br />

Teilnahme an der Sondersitzung<br />

durch SPD und FDP kein Wort.<br />

Dabei hatten die beiden Fraktionen<br />

an demselben Tag die<br />

Absage ihrer Teilnahme an eben<br />

dieser Sitzung der Öffentlichkeit<br />

mitgeteilt. Sie verwiesen zudem<br />

darauf, dass sie den Bürgermeister<br />

über diesen Schritt bereits am<br />

9. August schriftlich informiert<br />

hatten – unter der Voraussetzung,<br />

dass auf der Sondersitzung<br />

keine neuen Informationen besprochen<br />

werden. Die vorbereitende<br />

Sitzung zur Abstimmung<br />

auf die Sondersitzung vom 29.<br />

August bestätigte offensichtlich<br />

die gemeinsame Position<br />

von FDP und SPD, so dass die<br />

von ihnen angekündigte Konsequenz<br />

zwangsläufig umgesetzt<br />

und öffentlich gemacht wurde.<br />

Die kommunalpolitisch interessierten<br />

Leute diskutieren die Frage,<br />

warum die Stadtverwaltung<br />

den Rückzug von SPD und FDP<br />

von der Teilnahme an der Schulausschusssondersitzung<br />

nicht<br />

selber in ihrer Presseerklärung<br />

bekannt gegeben hatte?<br />

Die Adaption des bekannten<br />

Spiegel-Formats »Zwiebelfisch«<br />

von Bastian Sick passt wie die<br />

Faust aufs Auge für die Darstellung<br />

dieser grotesken Situation.<br />

Ebenso wie die Adaption des<br />

bekannten Comicstrips von Wilhelm<br />

Busch über das reizende<br />

Hundepaar Plisch & Plum und ihrem<br />

Herrchen Mr. Pief, der durch<br />

den Blick in die Ferne in einem<br />

tiefen Teich versank. Eine Vorlage<br />

für diese Adaption lieferte 1967<br />

ebenfalls im Spiegel Felix Rexhausen<br />

über Strauß und Schiller.<br />

Er zitierte über die beiden heute<br />

noch bekannten Politiker: »Gibt<br />

Plisch Laut, nickt Plum. Gibt<br />

Plum Laut, nickt Plisch« – und<br />

das passt ja so ähnlich auch<br />

für den neuen Ersten Beigeordneten<br />

der Stadtverwaltung, Dr.<br />

Georg Robra, und Volker Brüggenjürgen,<br />

Schulausschuss-<br />

Vorsitzender des Stadtrats in<br />

Rheda-Wiedenbrück. Bei der Bekämpfung<br />

der Wenneberschule<br />

waren sie nämlich »en Kopp un<br />

en Moors«. Plisch ist mehr Fachverwalter,<br />

Plum mehr Muster-Abgeordneter,<br />

beide wortgewaltig<br />

und voller Eifer. Streng gewöhnt<br />

an das Kooperieren, standen sie<br />

treu zu ihrem Herrchen. Mister<br />

Pief sprach immer dankend lächelnd:<br />

»Wäriwäll!«<br />

Plisch und Plum wollten mit der<br />

Sondersitzung des Schulausschusses<br />

am 4. September einen<br />

tollen Coup landen, so lieb, so<br />

herzlich! Wie Plisch so ermunternd<br />

zu Plum blickte, Plum so<br />

ermunternd zu Plisch hinsah!<br />

Kräftig bereiteten sie sich auf die<br />

Sonder-Sitzung und das vorhergehende<br />

Abstimmungsgespräch<br />

vor.<br />

Doch den Ruhm ihrer restlosen<br />

Harmonie teilte die Elterninitiative<br />

schon mal gar nicht. Diese<br />

hatte zweimal exklusiv im Hohen<br />

Haus für Plisch, Plum, Mister Pief<br />

und die anderen Fachverwalter<br />

und Ratspolitiker gesprochen.<br />

Sie redeten stets für die Katz.<br />

Rückfragen von den feindlich<br />

gesonnenen Fachverwaltern und


15<br />

Schulausschussvorsitzender<br />

Volker Brüggenjürgen<br />

SPD-Fraktionssprecher<br />

Dirk Kursim<br />

FDP-Fraktionssprecher<br />

Patrick Büker<br />

Erster Beigeordneter<br />

Dr. Georg Robra<br />

Bürgermeister<br />

Theo Mettenborg<br />

den Gegnern der Wenneberschule<br />

in der Kommunalpolitik gab<br />

es nicht. Warum sollte da die<br />

Eltern-Initiative ein drittes Mal<br />

Rapport leisten, zumal es überhaupt<br />

keine neuen Informationen<br />

in der Sache gab. Die Initiative<br />

winkte ihre Teilnahme an der<br />

Sondersitzung folgerichtig ab.<br />

Wenn nun die Stadtverwaltung<br />

selber die Absage von FDP und<br />

SPD in ihrer Verlautbarung nicht<br />

erwähnte, kann das ja nicht daran<br />

liegen, dass dieser Schritt viel<br />

zu unwichtig ist, um ihn offiziell<br />

zu veröffentlichen. Eine Sitzung<br />

nur mit den Wenneber-Gegnern<br />

CDU, Grüne und UWG hätte ja<br />

nun erst Recht keinen Sinn gemacht.<br />

Wie auf dem Altstadtfest durchsickerte,<br />

hatte »Mister Pief«, der<br />

freundlich lächelnde Hirte von<br />

Plisch und Plum, das Schreiben<br />

der SPD und FDP vom 4. August<br />

– aus welchem Grund auch immer<br />

– wohl nicht so richtig ernst<br />

genommen. Er muss deshalb<br />

wohl sehr überrascht gewesen<br />

sein, als die SPD und FDP darauf<br />

anlässlich der Vorbesprechung<br />

und in ihrer Presseerklärung<br />

zurückkamen. Diese ohne Not<br />

geschaffene sehr hochnotpeinliche<br />

Situation war für ihn höchst<br />

fatal.<br />

Wie man zwischenzeitlich ebenfalls<br />

hören konnte, wurden vom<br />

Bürgermeister auch die anderen<br />

Fraktionen nicht in das Schreiben<br />

von SPD und FDP eingeweiht.<br />

Höchst fatal.<br />

Wie konnte er dazu kommen,<br />

wird nun spekuliert: Die grundsätzlichen<br />

Bedenken von SPD<br />

und FDP gegen die Schulausschusssondersitzung<br />

bei fehlenden<br />

Neuigkeiten zur Wenneberschule<br />

konnten sich ja nicht<br />

sang- und klanglos in Wohlgefallen<br />

aufgelöst haben, eine<br />

Nachfrage bei den Sprechern<br />

der beiden Fraktionen zu diesem<br />

Power-Point hätte das bestimmt<br />

bestätigt. Ein plausibler<br />

Grund für die prekäre Konstellation<br />

fand sich bislang jedenfalls<br />

nicht.<br />

Ebenfalls SPD und FDP schweigen<br />

sich aus. Offensichtlich<br />

wollten sie nicht noch mehr<br />

Wasser in den tiefen Teich laufen<br />

lassen, in den Mister Pief in der<br />

Bilder-Story von Wilhelm Busch<br />

am Schluss rücklings war hineingefallen.<br />

Bei dem Literaten gab<br />

es ein Happy-End. Zwiebelfisch<br />

ist natürlich gespannt, ob sich<br />

dieser glückliche Ausgang auf<br />

die geschilderte fatale Entwicklung<br />

im Rheda-Wiedenbrücker<br />

Rathaus übertragen lässt.<br />

Mi is nu so plümerant to mot:<br />

Wat Mister Pief woll de toschannen<br />

kamen Pötte kitten deit?<br />

Raimund Kemper<br />

.JUBILÄUM<br />

10 JAHRE IN RHEDA-WIEDENBRÜCK • 8 JAHRE IN HERZEBROCK-CLARHOLZ • 3 JAHRE IN OELDE<br />

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16 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

35.000 NIKOLÄUSE<br />

GEFERTIGT<br />

»Mann des<br />

Herzens« sucht<br />

neuen Engel<br />

(Kem) Heinz Schulte hat mit der<br />

Unterstützung seiner Frau Käthe<br />

und seiner Nachbarin Ursula<br />

Kampmeier 5000 Holznikoläuse<br />

für den Mitte November beginnenden<br />

Verkauf für mehrere gute Zwecke<br />

gefertigt. Rückblickend kann<br />

er es kaum glauben, dass sie diese<br />

unvorstellbar große Anzahl fertig<br />

gestellt haben. Alleine er investierte<br />

über 800 Arbeitsstunden in<br />

die Produktion der munteren, rotweißen<br />

Gesellen. In den zurückliegenden<br />

rund zwei Jahrzehnten entstanden<br />

vorher schon über 30.000<br />

dieser Exemplare – die ersten Stücke<br />

für den von ihm gegründeten<br />

20 Jahre dauernden sehr erfolgreichen<br />

»Floh- und Trödelmarkt für<br />

soziale Aufgaben« während des<br />

Christkindlmarktes im Stadthaus.<br />

Er ist aber mittlerweile 79 Jahre<br />

alt. Sein Gesundheitszustand<br />

sagt ihm, so schwer es ihm auch<br />

fällt, dieses einzugestehen: »Du<br />

musst kürzer treten«. Händeringend<br />

sucht er darum nach einem<br />

Nachfolger: »Ich würde mich<br />

riesig freuen, wenn jemand sich<br />

bereit erklärt, in den Fußstapfen<br />

von mir einzusteigen«, äußerte er<br />

bei unserem Besuch. Im nächsten<br />

Jahr möchte er auf jeden Fall kürzer<br />

treten – allenfalls die bereits<br />

gesponserten Materialien aufarbeiten.<br />

Aber dann ist wirklich endgültig<br />

Schluss, sagt der »Mann des<br />

Herzens«, der zuletzt an sich selber<br />

denkt. Leute, die ihn kennen, wünschen<br />

ihm, dass es weiter geht,<br />

dass er einen Nachfolger findet.<br />

Er hat eine gute soziale Ader. Wer<br />

von ihm Hilfe erfährt, merkt, was<br />

das wert ist.<br />

Seit dem Frühjahr steht der gelernte<br />

Tischler schon wieder in seiner<br />

Produktionsstätte in der Garage.<br />

Die viereckigen kleinen Nikoläuse<br />

sägt er Stück für Stück von gehobelten<br />

Dachlatten jeweils an einem<br />

Heinz Schulte<br />

Ende schräg ab, wodurch die typischen<br />

Rautengesichter gleich mit<br />

entstehen. Die flachen Ausführungen<br />

sägt er aus Sperrholzplatten<br />

aus. Neu sind in diesem Jahr die<br />

Tannenbäume. <strong>Das</strong> Anmalen der<br />

einzelnen Stücke übernimmt er<br />

selber. Die Feinarbeiten erledigen<br />

die beiden Frauen. Sie malen die<br />

filigranen Linien, kleben die Perlenaugen<br />

und -münder auf und<br />

umwickeln einige der viereckigen<br />

Exponate mit Bastschleifen. Die<br />

Tannen packen sie mit jeweils zwei<br />

Nikoläusen zu geschmackvoll arrangierten<br />

Sets zusammen.<br />

Sein Engagement für bedürftige<br />

Menschen hat sich längst herumgesprochen.<br />

Gerne helfen ihn die<br />

Firmen, so dass er weder für das<br />

Holz, noch für die Farben und die<br />

Naturbastbänder etwas bezahlen<br />

muss. Lediglich die Holzperlen<br />

kauft er ein. Er bezieht sie zu einem<br />

günstigen Preis von einem<br />

Großhändler. Unterstützung erfährt<br />

der rührige Mann ebenfalls<br />

beim Verkauf. 30 Verkaufsstellen<br />

in Rheda-Wiedenbrück, Gütersloh<br />

und am Möhnesee haben sich bereit<br />

erklärt die Nikoläuse anzubieten<br />

– darunter auch Krankenhäuser.<br />

So mancher Besucher erwirbt<br />

die vorweihnachtlichen Boten, um<br />

damit die Patienten statt mit Blumen<br />

oder Süßem zu überraschen.<br />

»Wenn ich sehe, wie sich das alles<br />

entwickelt hat und wie vielen Menschen<br />

ich bereits damit eine Freude<br />

machen konnte, dann bereitet<br />

das einfach nur Freude«, berichtet<br />

er berührt. Interessenten können<br />

die Einzelexponate für zwei und<br />

die Sets für drei Euro erwerben. Der<br />

Erlös ist wie in den Vorjahren für<br />

sechs Projekte bestimmt: für die<br />

Jugendarbeit im Aegidiushaus und<br />

im Jugendgästehaus im Franziskanerkloster,<br />

das hiesige DRK und die<br />

Caritas Ost für hilfsbedürftige Familien,<br />

für Pater Willi Heck für die<br />

Missionsarbeit auf der Insel Sumba<br />

in Indonesien und für das Ehepaar<br />

Karl-Heinz und Karin Hertling für<br />

die Obdachlosenkinder in Brasilien<br />

im Rahmen der Initiative Avicres.<br />

Der »Mann des Herzens« engagiert<br />

sich bereits seit Jahrzehnten sozial<br />

und auch für die Umwelt. Er sammelte<br />

neue Kinderwäsche für soziale<br />

Einrichtungen, organisierte als<br />

langjähriger KAB-Vorsitzender von<br />

St. Aegidius die Sammlung ausgedienter<br />

Brillen (über 52.000 Stück)<br />

für die dritte Welt, Seniorenfahrten<br />

ins Heinrich-Lübke-Haus am Möhnesee<br />

und rief einen Spielenachmittag<br />

für Senioren im Aegidiushaus<br />

ins Leben. Des Weiteren organisierte<br />

er Studienreisen in über<br />

25 Länder in Europa, Vorderasien<br />

und Afrika und stellte hunderte<br />

von ihm selber gefertigte Nistkästen<br />

und Futterhäuschen auf. Sein<br />

Dank gilt allen Menschen, die ihn<br />

bei den verschiedenen Projekten<br />

unterstützt haben, insbesondere<br />

aber seiner Frau Käthe und der<br />

Nachbarin Ursula Kampmeier, die<br />

für das »Nikolaus-Projekt« ebenfalls<br />

schon viele hundert Stunden<br />

geopfert haben. Kontakt: Heinz<br />

Schulte, Goldkuhlestraße 13, Tel.<br />

05242-7489


»CUP&CINO« MIT NEUEM INHABER<br />

Eröffnung 28. September<br />

Gute Zeiten für die Ausgehszene.<br />

<strong>Das</strong> Gastronomieangebot rund<br />

um den Wiedenbrücker Markt<br />

wird noch ein Stück mehr belebt.<br />

<strong>Das</strong> »Cup&Cino« wird am 28. September<br />

neu eröffnet. Handwerker<br />

haben in den vergangenen<br />

Wochen für moderne Farben und<br />

eine behagliche Optik gesorgt.<br />

Für frischen Wind steht auch der<br />

neue Inhaber M. Dinc. Er betreibt<br />

bereits seit mehr als zehn Jahren<br />

den »Wiedenbrücker Grill«, ein paar<br />

Häuser vom »Cup&Cino« entfernt.<br />

Dort hat Herr Dinc reichlich gastronomische<br />

Erfahrung gesammelt<br />

und geht mit viel Energie an das<br />

Projekt »Cup&Cino«. Der Name ist<br />

geblieben, weil das »Cup&Cino«<br />

viele zufriedene Stammgäste hat.<br />

Die neue Betriebsleitung (M. Lissy)<br />

und das weitgehend übernommene,<br />

wie neue Personal wollen Angebot<br />

und Service weiter ausbauen.<br />

Die Stammgäste dürfen sich weiterhin<br />

auf vertraute Gesichter und<br />

Bedienung freuen. Neben Frühstück<br />

und Mittagstisch mit Panini,<br />

Bruschetta, Flammkuchen und<br />

Salat rundet eine wechselnde Zusatzkarte<br />

das Angebot ab. Frische,<br />

hausgemachte Pizza und saisonale<br />

Speisen werden diese Zusatzkarte<br />

füllen. Erwähnt werden sollte an<br />

dieser Stelle die neue Kooperation<br />

mit dem Kiebitzhof Gütersloh,<br />

wo frische Bio-Eier von zufriedenen<br />

Bio-Hühnern die Speisen des<br />

Cup&Cino verfeinern. In puncto<br />

Nachhaltigkeit ist das ein kleiner<br />

Anfang... Außerdem sollte das soziale<br />

Engagement nicht vergessen<br />

werden, denn Herr Dinc beteiligt<br />

sich an der Cup&Cino Foundation.<br />

Somit fließen bei allen Kaffeegetränken<br />

2 Ct in die Stiftung, welche<br />

in den Kaffeeländern für Hygiene<br />

und Entwicklung, insbesondere der<br />

Kinder sorgen. Mehr dazu erfahren<br />

Sie im Cup&Cino beim Kaffeegenuss.<br />

Neu ist die Weinkarte, welche<br />

ein besonderes Augenmerk verdient.<br />

Dort sind neben deutschen<br />

auch italienische und französische<br />

Weine zu finden. Für Teeliebhaber<br />

wurde auch die Teekarte erweitert,<br />

in Bio-Qualität und Sorgfalt. Frisch<br />

aufgebrühter Minz- und Ingwertee<br />

Neuer Inhaber des Cup&Cinos M. Dinc<br />

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haben einen festen Platz in der<br />

Karte.<br />

Nachmittags bietet das »Cup&Cino«<br />

natürlich Kaffee und Kuchen. Am<br />

Eröffnungstag, dem 28. September,<br />

gibt es ein besonderes Begrüßungsangebot:<br />

Zur Tasse Kaffee<br />

gibt es den Kuchen gratis dazu. Ein<br />

weiterer Grund, im »Cup&Cino«<br />

vorbeizuschauen. Nicht nur bekannte<br />

Gesichter haben die Gelegenheit,<br />

bei hoffentlich gutem<br />

Wetter auch die Außengastronomie<br />

des Hauses am Markt zu<br />

nutzen. <strong>Das</strong> »Cup&Cino« bietet<br />

nach dem Kaffee selbstverständlich<br />

einen fließenden Übergang in<br />

den Abend an. Neben der umfangreichen<br />

Weinauswahl empfehlen<br />

sich Cocktails, Longdrinks oder<br />

ein gezapftes Bier als Einstieg in<br />

den Feierabend oder in das Wochenende.<br />

<strong>Das</strong> renovierte »Cup&Cino« steht<br />

mit seinem motivierten Team für<br />

eine Bereicherung der Freizeitszene<br />

rund um den Markt in Wiedenbrück.<br />

M. Dinc und seine Mitarbeiter<br />

freuen sich auf Frühstücks-,<br />

Mittags-, Kaffee- und Abendgäste.<br />

<strong>Das</strong> »Cup&Cino« in neuer Frische.<br />

Eröffnung: 28. September <strong>2017</strong><br />

17


18 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

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300.000 Flora-Besucher jährlich<br />

30 JAHRE NACH DER GARTENSCHAU<br />

Super<br />

Wir erinnern uns: Die Landesgartenschau<br />

1988 hat unsere Stadt<br />

zu dem gemacht, was sie heute<br />

ist, eine Doppelstadt im besten<br />

Sinne. Die ungleichen, lange Zeit<br />

unfreiwilligen Geschwister Rheda<br />

und Wiedenbrück wurden mit<br />

einer durchgängigen Grünverbindung<br />

eins. Der Rad- und Fußweg<br />

zwischen den Stadtteilen ist ein<br />

Naherholungsgebiet, das durch<br />

Park, Wiesen, Rosengarten und<br />

Schloss Rheda sowie den neuen<br />

Emssee am Rande der Altstadt<br />

von Wiedenbrück einzigartig<br />

ist. Auf einer Länge von 2,6 Kilometern<br />

und einer Breite zwischen<br />

60 und 300 Metern wurde<br />

der Talraum der Ems über weite<br />

Strecken als Flussauenlandschaft<br />

und Erlenbruchwald in den dicht<br />

bebauten Stadtraum integriert.<br />

Bis heute ist das eine Bereicherung<br />

für die Stadt: Was die Autobahn<br />

trennt, führt die Flora wieder<br />

zusammen. Und zwar nicht<br />

nur durch die vielen Attraktionen<br />

und Open-Air-Veranstaltungen,<br />

die zum größten Teil gratis besucht<br />

werden können. Einer<br />

Schätzung der Flora-Westfalica<br />

GmbH zufolge, besuchen jährlich<br />

mindestens 300.000 Menschen<br />

den Park, und es sind in den<br />

letzen Jahren immer mehr geworden,<br />

zu jeder Tages- und Jahreszeit.<br />

Genaue Zahlen können<br />

nicht erhoben werden, da kein<br />

Eintrittsgeld erhoben wird für die<br />

Anlage. Ensprechend selbstverständlich<br />

tummeln sich die Menschen<br />

in Rheda-Wiedenbrück auf<br />

dem Flora-Gelände: Spaziergänger,<br />

Touristen, Skater, Familien<br />

mit Kindern auf dem Weg zu<br />

den Spielplätzen, Radfahrer auf<br />

Tour oder mit dem Ziel, im anderen<br />

Stadtteil etwas zu erledigen,<br />

ohne einen Parkplatz suchen zu<br />

müssen... es gibt viele Gründe,<br />

denn es ist Alltag geworden, die<br />

Anlage zu genießen und zu nutzen,<br />

weil die Nachfolge der Landesgartenschau<br />

in unserer Stadt<br />

alltagstauglich ist, ein selbstverständlich<br />

gewordener Luxus.<br />

Blick auf den Nachbarn<br />

Auch Rietberg ließ mit der Landesgartenschau<br />

2008 »Träume<br />

wachsen«. Der historische Ortskern<br />

sollte unter anderem durch<br />

ein neues Radwegenetz mit den<br />

Gartenanlagen im Stadtteil Neuenkirchen<br />

verbunden werden.<br />

Diese Themengärten und das<br />

»Grüne Klassenzimmer« sind<br />

erhalten worden und werden<br />

bis heute gepflegt. Der »Gartenschaupark<br />

Rietberg« wird als<br />

städtische Tochter-Gesellschaft<br />

geführt und freut sich über<br />

300.000 Besucher pro Jahr. »Dies<br />

ist keine geschätzte Zahl, die Besucher<br />

werden über ein elektronisches<br />

System erfasst«, erklärt


19<br />

Grünes Zentrum am »Emssee«<br />

die Geschäftsführung. Denn in<br />

Rietberg zahlt man Eintritt für<br />

den gärtnerischen intensiv genutzten<br />

Kernbereich der ehemaligen<br />

Landesgartenschau, mit<br />

Grillecken und Naturpehrpfaden<br />

er ist zu einem barrierefreien<br />

Freizeitpark für alle Generationen<br />

geworden – für vier Euro<br />

Eintritt pro Einzelperson und<br />

acht Euro für eine Familie. Hinzu<br />

kommt der Eintritt für Events<br />

und Kulturveranstaltungen zu<br />

gemäßigten Preisen. Nach einer<br />

repräsentativen Umfrage durch<br />

das Meinungsforschungsinstitut<br />

Emnid im Jahr 2016 sind mehr<br />

als 90% der befragten Rietberger<br />

Bürger zufrieden mit diesem<br />

Angebot und wollen ihren Gartenschaupark<br />

so behalten, wie er<br />

jetzt geführt und gepflegt wird.<br />

Über 80 % waren auch bereit,<br />

dafür höhere Eintritte zu bezahlen,<br />

über 70% der Befragten<br />

finden es gut und richtig, dass<br />

der Park durch den städtischen<br />

Haushalt mitfinanziert wird.<br />

Der Rat der Stadt Rietberg hat<br />

daraufhin beschlossen, die Gartenschaupark<br />

Rietberg GmbH in<br />

den nächsten fünf Jahren mit<br />

pauschal 600.000 € pro Jahr zu<br />

bezuschussen.<br />

Pläne für die Zukunft<br />

In Rheda-Wiedenbrück liegen<br />

die Kosten für die Stadt bei rund<br />

500.000 Euro. Man hat es hier bei<br />

uns geschafft, 30 Jahre nach der<br />

Landesgartenschau das Niveau<br />

der Anlagen zu erhalten und<br />

stetig zu verbessern. So wurde<br />

der Parkeingang Mittelhegge<br />

umgebaut, eine große Aktionsrasenfläche<br />

geschaffen für<br />

Open-Air-Veranstaltungen, der<br />

Spielbereich Mittelhegge wurde<br />

um die Schaukelparade, den Motorik-Trail<br />

und das Wasserspielboot<br />

mit Spritzdüsen erweitert,<br />

der Park durch den Bereich des<br />

alten Klärwerks, Errichtung einer<br />

supermodernen, individuellen<br />

Skateanlage und Beach-Volleyballfelder.<br />

Die Radwegeführung<br />

wurde überarbeitet und neu<br />

gestaltet, der Emsradweg fertig<br />

gestellt und neue Anbindungen<br />

an das bestehende Wegenetz<br />

geschaffen.<br />

Bis 2020 ist noch mehr geplant:<br />

die Errichtung einer Gartenwirtschaft<br />

an der Mittelhegge,<br />

die Fertigstellung aller vier Abschnitte<br />

des Emsradweges und<br />

die Erweiterung des Skateparks<br />

um einen Pumptrack sind Projekte,<br />

die voraussichtlich Ende 2018<br />

fertig sein werden.<br />

Geld und Gestaltung<br />

Außerdem geht es um die Umgestaltung<br />

des Rosengartens, der<br />

zwar viele engagierte ehrenamtliche<br />

Bürger auf den Plan gerufen<br />

hat, aber noch keine zündende<br />

Idee, wie die Hege und Pflege<br />

dauerhaft und zuverlässig gewährleistet<br />

werden kann, um<br />

die Eleganz am Eingang zum<br />

Schloss-Ambiente sicher zu<br />

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KIRMES-PARTY<br />

Sa. 30.09.<strong>2017</strong><br />

ab 22.00 Uhr<br />

OPEN END<br />

EINTRITT FREI


20 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

Freizeitspaß »Schaukelparade«<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

stellen. Offenbar scheitert eine<br />

angemessene Lösung an den<br />

Kosten. Da wundert es, dass<br />

beim Nachbarn in Rietberg Geld<br />

offensichtlich keine Rolle spielt,<br />

wenn es darum geht, die Attraktivität<br />

des Gartenschauparks<br />

für die Zukunft abzusichern: In<br />

den vergangenen 9 Jahren sind<br />

ca. 2.000.000 € für viele unterschiedliche<br />

Projekte in den Park<br />

investiert worden. Die Stadt<br />

Rietberg musste davon 0 Euro<br />

tragen. Die gesamte Summe<br />

wurde über Fremdinvestitionen,<br />

Spenden und Eigenmittel der<br />

Gartenschaupark Rietberg GmbH<br />

eingebracht. »Für 2018 haben<br />

wir gerade einen Auftrag für ein<br />

neues Großspielgerät im Park (rd.<br />

250.000 €) erteilt. Hieran beteiligt<br />

sich die Stadt Rietberg erstund<br />

einmalig mit 30.000 € (als<br />

Geschenk zum 10-jährigen Bestehen<br />

des Parks). Die restlichen<br />

220.000 € werden wiederum<br />

über Spenden und Eigenmittel<br />

des Parks finanziert«, schreibt<br />

die Geschäftsführung nicht ohne<br />

Stolz dem »<strong>Stadtgespräch</strong>«.<br />

Unstrittig ist die für 2019 geplante<br />

Modernisierung und<br />

Umgestaltung der Spielerei, die<br />

Erweiterung des Großspielbereiches<br />

Mittelhegge durch weitere<br />

Angebote sowie eine bessere<br />

Verbindung zwischen den Bereichen<br />

Mittelhegge und Spielerei,<br />

die man bis 2020 erreicht<br />

haben will.<br />

Entwicklungen<br />

Aber es geht nicht um Konkurrenz.<br />

Die beiden Landesgartenschauen,<br />

zwischen denen<br />

immerhin Jahrzehnte liegen, ha-<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

Polarisierende Kunst im Flora-Westfalica-Park


21<br />

Überregionaler Anziehungspunkt »Skaterbahn«<br />

ben für die gesamte Region eine<br />

nachhaltige Bedeutung. Die Attraktivität<br />

beider Städte hat sich<br />

enorm erhöht, beide LGS-Orte<br />

sind bekannter geworden und<br />

damit ein Ziel für Touristen. Der<br />

Bereich an der Oberen Ems hat<br />

sich zu einer eigenen touristischen<br />

Region entwickelt, die sich<br />

deutlich von den touristischen<br />

Nachbarregionen wie Senne und<br />

Teutoburger Wald absetzt. Beide<br />

Konzepte haben Veränderungen<br />

»von bleibendem Wert« für den<br />

Alltag in ihren Kommunen und<br />

deren touristisches Umfeld geschaffen.<br />

So steht es in der Broschüre<br />

»25 Jahre Landesgartenschau«<br />

aus 2009 als Dankeschön<br />

des Landes NRW. Unsere Stadt<br />

wusste die Chance zu nutzen und<br />

hat nach den offiziellen 165 Tagen<br />

immer wieder kontinuierlich<br />

an der Attraktivität des Geländes<br />

und den Angeboten gearbeitet.<br />

So kann ein Ort seine Attraktivität<br />

für Touristen erhöhen, damit<br />

das Hotelerie- und Gaststättengeschäft<br />

beleben, aber auch die<br />

Lebensqualität für die Einwohner<br />

spürbar verbessern: Sicher gibt<br />

es einen Zusammenhang dieser<br />

Effekte mit der Tatsache, dass<br />

Rheda-Wiedenbrück – anders<br />

als vergleichbare Städte – überdurchschnittlich<br />

um 10.000 Einwohner<br />

gewachsen ist. Die Landesgartenschau<br />

als Standortfaktor,<br />

weil die Nachhhaltigkeit der<br />

Anschlussprojekte stimmt. Stellt<br />

sich die Frage, ob eine Wiederauflage<br />

2023 mit der gleichen gelungenen<br />

Kosten-Nutzen-Rechnung<br />

noch mehr erreichen könnte.<br />

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DONNERSTAG 28.9.<strong>2017</strong><br />

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22 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

Pfarrdechant Reinhard Edeler bekam viel Beifall für seine von Herzem kommenden Antworten.<br />

Die erste Frage stellte Barbara Tönsfeuerborn.<br />

MEHR MUT ZUR SPIRITUALITÄT<br />

MEHR MUT ZUR SPIRITUALITÄT<br />

Silbernes Priester jubiläum von<br />

Pfarr dechant Reinhard Edeler<br />

(Kem) »Ob ich mich nochmals<br />

für das Amt des Priesters entscheiden<br />

würde, weiß ich nicht.<br />

Jede Berufung erfolgt aus einer<br />

bestimmten Lebenssituation.<br />

Es wäre unehrlich, jeden Tag zu<br />

schwärmen, das sei die richtige<br />

Entscheidung gewesen. Aber ich<br />

übe den Beruf des Priesters sehr<br />

gerne aus. Ich weiß, es ist einer<br />

der schönsten Berufe«, antwortete<br />

Pfarrdechant Reinhard Edeler<br />

auf die Frage der Vertreter/innen<br />

der Pfarrgemeinderäte aus dem<br />

Pastoralverbund. Anlässlich der<br />

Feier seines silbernen Priesterjubiläums<br />

hatte er die Mitarbeiterinnen<br />

und Mitarbeiter der PGRs<br />

gebeten, ihm während der Festmesse<br />

Fragen zu stellen, die er<br />

spontan beantworten wollte. Auf<br />

die Frage, ob »die Frau« in der Kirche<br />

über die dienende Funktion<br />

hinaus eine Rolle spielen sollte,<br />

erklärte der Jubilar: »Ich glaube,<br />

offen sagen zu müssen, ohne ›die<br />

Frau‹ fehlt ein wichtiges Element.<br />

Diese Antwort soll keine emanzipatorische<br />

Theologie begründen,<br />

auch nicht als Reaktion auf einen<br />

Mangel erscheinen. Ich verstehe<br />

sie als Aktion aus dem Willen<br />

Gottes. Ich kenne keine Stelle in<br />

der Bibel, die was Gegenteiliges<br />

sagt. <strong>Das</strong> hätte vielleicht auch<br />

Konsequenzen für das Zölibat,<br />

was aber auch nicht das Schlechteste<br />

wäre«.<br />

Zu der Überlegung, inwieweit<br />

die evangelische und katholische<br />

Kirche zusammen wachsen<br />

können, äußerte sich der<br />

Pfarrdechant ebenso offen, dass<br />

»sich die beiden Kirchen schon<br />

auf den kleinsten gemeinsamen<br />

Nenner geeinigt haben. Ich halte<br />

die Verschiedenheit für ein Geschenk.<br />

Wir sprechen von einem<br />

Christentum in verschiedenen<br />

Kirchenformen«.<br />

»Was ist das Wertvolle an unserem<br />

pastoralen Raum?«, hieß eine<br />

weitere Frage. Dazu der Pfarrdechant:<br />

»Es ist kein Klischee, dass<br />

der Ostwestfale anders ist. In<br />

meiner Priesterzeit im Ruhrgebiet<br />

brauchte ich beispielsweise nie<br />

ein Feuerwehrfahrzeug segnen.<br />

Die Kirche hat sich im ländlichen<br />

Raum kuschelig eingerichtet. Im<br />

Glauben begründete Traditionen<br />

haben hier noch eine Bedeutung.<br />

Zum anderen ist mit der Tradition<br />

eine gewisse Sichtenge verbunden<br />

und noch drückt einen pessimistischen<br />

Blick in die Zukunft<br />

aus. Nach meiner Einschätzung<br />

hat sich der konventionelle Flügel<br />

in der Kirche gestärkt, der mystische<br />

Flügel wirkt lahm, wenn<br />

nicht gebrochen. Uns bricht das<br />

spirituelle Fundament weg. Wir<br />

müssen mehr Mut haben zur<br />

Spiritualität.« Der Pfarrdechant<br />

dankte, dass er den Pastoralverbund<br />

in den letzten zwei Jahren<br />

leiten durfte. Er sprach zudem<br />

allen amtlichen und ehrenamtlichen<br />

Mitarbeitern, die ihn bei<br />

dieser herausfordernden Aufgabe<br />

begleiteten und unterstützten<br />

seinen Dank aus.<br />

Die Besucher quittierten die vom<br />

Herzen kommenden Antworten<br />

des Priesters mit spontanem<br />

Beifall. Die bis zum letzten Platz<br />

besetzte St. Aegidius-Kirche –<br />

Abordnungen von verschiedenen<br />

Vereinen und Verbänden, Bannerträger,<br />

befreundete Priester,<br />

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,<br />

Angehörige, Gemeinde-Mitglieder<br />

des Pastoralverbundes,<br />

Wegbegleiter sowie Vertreter der<br />

befreundeten Evangelischen Versöhnungskirchengemeinde<br />

und<br />

der syrisch orthodoxen Gemeinde<br />

feierten das Jubiläum und<br />

gleichzeitig den 14. Geburtstag<br />

des Pastoralverbundes. Dabei<br />

beeindruckten die über 100 Sänger<br />

aller Aegidiuschöre mit der<br />

einfühlend, sehr harmonisch<br />

und stimmgewaltig vorgetragenen<br />

Missa Festiva Spirensis von<br />

Christian Matthias Heiß sowie<br />

dem Tedeum von John Rutter.<br />

Sie wurden unterstützt von dem<br />

Blechbläserensemble Warendorf<br />

unter der Leitung von Georg<br />

Potthoff und Barbara Pawelczyk<br />

an der Orgel. Die Gesamtleitung<br />

lag in den Händen von<br />

Jürgen Wüstefeld. <strong>Das</strong> gesellige<br />

Beisammensein im Pfarrgarten<br />

nach dem Gottesdienst nutzten<br />

viele Gäste für eine persönliche<br />

Gratulation des Priesters, dem es<br />

in der kurzen Zeit seit dem Amtsantritt<br />

vor zwei Jahren gelungen<br />

ist, die Herzen der Gemeinde von<br />

St. Aegidius und des Pastoralverbundes<br />

Reckenberg zu gewinnen.


23<br />

automobile Leidenschaft seit 1929.<br />

Die Thiel-gruppe<br />

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36 Monate<br />

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24 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

Die mittlere Widumstraße in den 1920er Jahren<br />

ANSICHTEN AUS RHEDA UND WIEDENBRÜCK<br />

Kalender mit historischen Bildern<br />

(Kem) Freunde von Historischem<br />

aufgepasst: Für das Jahr 2018<br />

gibt es wie in all den Jahren vorher<br />

zwei Kalender mit alten Fotos<br />

als »Rhedaer Ansichten« und<br />

»Wiedenbrücker Ansichten«. Die<br />

Reihe startete 2002 mit Bildern<br />

aus Rheda. Für nur fünf Euro kann<br />

jeder schauen, ob er Gebäude und<br />

Stadtbilder wiedererkennt. <strong>Das</strong><br />

fällt selbst Alteingesessenen nicht<br />

immer leicht. Durch die Erläuterungen<br />

in einem Anhang ist das<br />

aber jedem Betrachter möglich.<br />

Sie sorgen sicherlich für so manchen<br />

Aha-Effekt. Denn die Fotos<br />

rufen Erinnerungen wach. Hinter<br />

dem Projekt stehen der Ortsverein<br />

der SPD und Heimatfreund Jochen<br />

Sänger als treibende Kraft hinter<br />

dem zeitaufwendigen Projekt.<br />

Er hat die Motive aus seinem großen<br />

Fundus an historischen Bildern<br />

ausgesucht und auf den passenden<br />

Kalenderseiten platziert.<br />

Sicherlich werden die Kalender wie<br />

in der Vergangenheit wieder einen<br />

großen Anklang finden. Sie eignen<br />

sich ebenfalls hervorragend als<br />

Geschenk. Die »Rhedaer Ansichten«<br />

beginnen auf dem Januarblatt<br />

mit einer winterlichen Abbildung<br />

des auf einer Hochmotte<br />

erbauten Schlosses. <strong>Das</strong> Februarbild<br />

zeigt die mittlere Widumstraße<br />

aus den 1920er Jahren. In den<br />

1970er Jahren veränderte die Stadtkernsanierung<br />

das Straßenbild<br />

radikal. Zwei Aufnahmen aus der<br />

Mitte des vorigen Jahrhunderts<br />

zeigen im Juli die frühere Lange<br />

Straße (heute Berliner Straße), als<br />

dort noch ein Geschäft neben dem<br />

Anderen stand.<br />

Die »Wiedenbrücker Ansichten«<br />

erinnern im September an ein<br />

altes Fachwerkhaus, das sich bis<br />

1986 an der Wasserstraße zwischen<br />

dem Bauunternehmer Eustermann<br />

und dem Kolpinghaus<br />

befand. Es entstand hier eine moderne<br />

Hotelanlage. In diesem Bereich<br />

befand sich der tiefste Punkt<br />

der Wiedenbrücker Altstadt. Bei<br />

Emshochwassern kam es hier in<br />

früheren Jahrzehnten noch zu<br />

Überflutungen. Für Dezember hat<br />

Sänger ein Bild von der früheren<br />

Ratsherrenwiese ausgesucht, wo<br />

in der Adventszeit zwischen dem<br />

Obst- und Gemüsegeschäft Bienek<br />

und der Gaststätte zum »Alten<br />

Gasthaus« ein Knusperhäuschen<br />

mit Hänsel und Gretel stand.<br />

Interessierte können die Kalender<br />

ab sofort bei Jochen Sänger unter<br />

Ruf 05242-46581 oder per E-Mail<br />

unter jochensaenger@web.de bestellen.<br />

Der SPD-Ortsverein bietet<br />

die Exemplare zu einem späteren<br />

Zeitpunkt auf den Wochenmärkten<br />

an.


25<br />

EINE FREUNDSCHAFT, DIE SICH BEWÄHRT<br />

Ehrungen zur 13. Begegnung<br />

Bürgermeister Theo Mettenborg<br />

zeichnete zum Auftakt des 13.<br />

Freundschaftsturniers der Boulefreunde<br />

Hoppenstraße und des<br />

Oldenzaaler Jeux-Boule-Vereins<br />

den Vorsitzenden Hermann Horsthuis<br />

als Motor der Partnerschaft<br />

aus. Er habe auf niederländischer<br />

Seite die Partnerschaft stets begleitet,<br />

auf- und ausgebaut, die<br />

heute eine der Keimzellen der<br />

Städtepartnerschaft zwischen<br />

Rheda-Wiedenbrück und Oldenzaal<br />

ist. Der Bürgermeister<br />

überreichte ihm eine Ehrenurkunde<br />

und ein Präsent mit Wein<br />

und edlen Gläsern sowie der ihm<br />

stets zur Seite stehenden Ehefrau<br />

Millie einen Blumenstrauß.<br />

Boulefreunde-Chef Peter Kliche<br />

schloss sich mit einem historischen<br />

Bild Boule-spielender Soldaten<br />

und Sekt für seinen »tollen<br />

Kumpel« an, wie er den Geehrten<br />

freundschaftlich verbunden bezeichnete.<br />

Über die Ernennung zum Ehrenmitglied<br />

konnte sich der »Hausdolmetscher«<br />

Jürgen Sudhölter<br />

freuen. Bei der Überreichung der<br />

entsprechenden Urkunde bezog<br />

Peter Kliche in den Dank ebenfalls<br />

dessen Ehefrau Christel mit einem<br />

Blumenstrauß für ihre stetige Begleitung<br />

mit ein. Sudhölter revanchierte<br />

sich mit einem deutschniederländischen<br />

Gedicht auf die<br />

Jumelage zwischen der Emsstadt<br />

sowie der Boeskoolstadt und<br />

stimmte mit den 30 angereisten<br />

Gästen nebst den gleich vielen<br />

Gastgebern, darunter auch die<br />

Boulefreunde vom Schloss, zu einem<br />

eingängigen holländischen<br />

Lied über die niederländische<br />

Hauptstadt an.<br />

Die Freunde aus Oldenzaal hatten<br />

selber gebackene Stroopwafels,<br />

(V. l.) Jürgen Sudhölter, Städtische Partnerschaftsbeauftragte Birgit Appelbaum, Hermann<br />

Horsthuis, Elisabeth Witte, Millie Horthuis, Bürgermeister Theo Mettenborg, TSG-<br />

Vorsitzender Josef Schnusenberg, Senior-Bürgermeister Wilhelm Zünkler, Peter Kliche<br />

eine niederländische Sirup-Spezialität,<br />

und einen riesigen, einen<br />

Meter langen Krenten-Stuten im<br />

Gepäck.<br />

<strong>Das</strong> anschließende Turnier war<br />

umrahmt von einer sprichwörtlich<br />

familiären Stimmung. Ein<br />

üppriges Buffet schuf eine lockere<br />

Atmosphäre und stützte<br />

den freundschaftlichen Rahmen<br />

der Spiele. Nach einer spannenden<br />

und fairen Jagd auf das<br />

»Schweinchen« standen die Sieger<br />

der freundschaftlichen Begegnung<br />

fest: Die Oldenzaaler<br />

Frits Brunink und Theresa Heidemann<br />

gewann vor Helga Grünert<br />

von der Hoppenstraße. Als beste<br />

Boulespieler konnten sich Johann<br />

Horsthuis (NL) und Andreas Huber<br />

(Hoppenstr.) in die Gewinnerliste<br />

eintragen.<br />

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26 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

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Die beiden neuen Supermajestäten (vorne, Bildmitte), Insignienträger und die übrigen<br />

Teilnehmer des Königsfestes<br />

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KÖNIGSFEST BEIM ST. SEBASTIAN<br />

BÜRGERSCHÜTZENVEREIN<br />

Neue Super majes täten ermittelt<br />

(Kem) Überglücklich hielten Wesley<br />

Hurmann und die amtierende<br />

Majestät Yvonne Igelhorst die<br />

»erlegten« Königsvögel in die<br />

Höhe. Sie hatten fast gleichzeitig<br />

innerhalb einer Stunde als Treffsicherste<br />

die würdevollen Titel<br />

König der Könige und Königin<br />

der Königinnen errungen. Bis zum<br />

nächsten Königsfest sind sie jetzt<br />

die beiden internen Majestäten<br />

des St. Sebastian Bürgerschützenvereins.<br />

Unter dem Jubel der Anwesenden<br />

proklamierten Oberst<br />

Hermann-Josef Pierenkemper und<br />

Geschäftsführer Reinhold Maasjosthusmann<br />

die beiden Super-<br />

majestäten im Vereinshaus an der<br />

Reitbahn. Insgesamt hatten im<br />

Schießstand 14 Königinnen und<br />

17 Könige beim Vogelschießen an<br />

dem spannenden und in bester<br />

kameradschaftlicher Stimmung<br />

durchgeführten Wettbewerb teilgenommen.<br />

Die Insignien schossen<br />

Hans Himmeldirk und Helga<br />

Drücker (Krone), Dirk und Tanja<br />

Buschmaas (Apfel), der amtierende<br />

König Jakob Igelhorst und<br />

Jana Pierenkemper (Zepter). Die<br />

Schießaufsicht führten Gerda und<br />

Günter Humann. In gemütlicher<br />

Runde aller Teilnehmer klang das<br />

festliche Traditions-Treffen aus.<br />

Peter Bremhorst feiert<br />

50-jähriges Dienstjubiläum<br />

»Du hast Dir großes Vertrauen<br />

und hohen Respekt erworben –<br />

im Stadtrat, in der Verwaltung<br />

und nicht zuletzt in der Wirtschaft<br />

unserer Stadt.« Bürgermeister<br />

Theo Mettenborg gratulierte<br />

dem langjährigen Ersten<br />

Beigeordneten und Stadtkämmerer<br />

Peter Bremhorst zu seinem<br />

50-jährigen Dienstjubiläum.<br />

Dies feiert der Jubilar jetzt in der<br />

Freistellungsphase seiner Altersteilzeit.<br />

Während seiner aktiven Dienstzeit<br />

habe Bremhorst stets mit<br />

vollem Einsatz gearbeitet und seine<br />

Themen – und darüber hinaus<br />

in den Jahren als Kämmerer – die<br />

Finanzen der Stadt, fest im Griff<br />

gehabt. Er habe wesentlichen<br />

Anteil am erfolgreichen Konsolidierungskurs<br />

des städtischen<br />

Haushaltes, so Mettenborg. Er<br />

dankte dem Jubilar auch für die<br />

gute und enge Zusammenarbeit<br />

in der Verwaltungsleitung. Großes<br />

Fachwissen, das er auch als<br />

Dozent an Studieninstituten und


27<br />

(V.l.) Bürgermeister Theo Mettenborg gratuliert Peter Bremhorst zum 50-jährigen Dienstjubiläum.<br />

Akademien sowie als Fachautor<br />

weitergab, paarte sich mit dem<br />

Verständnis als Dienstleister<br />

für Bürger und Unternehmen.<br />

Als Personal- und Finanzverantwortlicher<br />

prägte Bremhorst fast<br />

drei Jahrzehnte lang das Rathaus<br />

Rheda-Wiedenbrück.<br />

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(V.l.) Stefan Klaas und Jens Grawe vom Bauhof mit einem der abmontierten Schilder.<br />

Nach wie vor gilt dennoch, dass Radfahrer auf dem Zebrastreifen schieben müssen.<br />

ZEBRASTREIFEN AM KREISVERKEHR<br />

Radfahrer bitte absteigen!<br />

Aufgrund einer Gesetzesänderung<br />

wurden die Verkehrsschilder »Radfahrer<br />

absteigen« am Kreisverkehr<br />

am Bahnhof entfernt. Dennoch<br />

gilt: Will ein Fahrradfahrer den<br />

Zebrastreifen nutzen, muss er<br />

absteigen und schieben.<br />

»Wenn Radfahrer den Zebrastreifen<br />

überfahren, gefährden sie<br />

den fließenden Verkehr«, erklärt<br />

Frank Dreyer von der städtischen<br />

Verkehrsabteilung. Der Zebrastreifen<br />

ist Fußgängern vorbehalten,<br />

deswegen müssen Fahrradfahrer<br />

absteigen und ihr Rad schieben.<br />

Wenn sie über den Fußgänger-<br />

überweg fahren und Fußgänger<br />

oder Autofahrer behindern, stellt<br />

das eine Ordnungswidrigkeit dar.<br />

Radfahrer haben auf Zebrastreifen<br />

im Gegensatz zu Fußgängern<br />

gegenüber Autos keinen Vorrang.<br />

»Grundsätzlich sollten alle, die<br />

den Fußgängerüberweg nutzen,<br />

vorher mit den Autofahrern Blickkontakt<br />

aufnehmen und sich vergewissern,<br />

dass der Autofahrer<br />

auch anhält und sie somit gefahrlos<br />

über die Straße kommen«, rät<br />

Frank Dreyer.<br />

Die Polizei überprüft den Bereich<br />

regelmäßig.


28 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

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(V. l.) Johannes Thies, Mia Brinkmann, Sebastian Jerig, Hannah Hengstmann, Joscha Hengstmann, Fynn Fölling, Clara Niestadtkötter,<br />

Fritz Fölling. Es fehlen: Annika und Christina Hurlbrink sowie Steffen Dreischalück.<br />

25 JAHRE JUGENDKULTURRING<br />

25 JAHRE JUGENDKULTURRING<br />

Große Geburts tags party im Reethus<br />

(Kem) »Du hast coole Ideen, Bock<br />

auf Veranstaltungen und keine Lust<br />

auf 08/15-Kultur? Dann mach mit<br />

bei uns!«, lädt der Jugendkulturring<br />

(JKR) junge Menschen zum Mitmachen<br />

ein. Mia Brinkmann fühlt<br />

sich von dem Aufruf offensichtlich<br />

angesprochen. Als wir die Mitglieder<br />

des Jugendkulturrings anlässlich<br />

seines 25-jährigen Bestehens<br />

jüngst auf einer seiner 14-tägigen<br />

Sitzungen interviewten, saß sie als<br />

Gast mit am großen Konferenztisch<br />

im Büro des JKR, Lange Straße 50.<br />

Die aufgeschlossene Atmosphäre,<br />

die lebendigen Gespräche und das<br />

Gefühl etwas mitzuerleben, was<br />

absolut sinnvoll ist, machten ihr<br />

offensichtlich Spaß.<br />

Auf der Sitzung wurden u. a. Einzelheiten<br />

für die »Happy Birthday<br />

JKR Party« am 21. <strong>Oktober</strong> organisiert,<br />

Dienste eingeteilt. »<strong>Das</strong><br />

wird eine Party für alle mit richtig<br />

guter Live-Musik«, schwärmte der<br />

JKRer Johannes Thies. Auf der Reethus-Bühne<br />

werden ab 20 Uhr die<br />

»Four Roses« und »Music Monks«<br />

stehen. Rock und Reggae sind ihr<br />

Ding. Tickets zu der Veranstaltung<br />

gibt es übrigens bei der Flora unter<br />

05242-93010. Joscha Hengstmann<br />

ergänzte: »Wir werden zu der Party<br />

alle 120 bisherigen Mitglieder des<br />

Jugendkulturrings aus den zurückliegenden<br />

25 Jahren einladen. <strong>Das</strong><br />

wird eine spannende ›Familienzusammenführung‹:<br />

Wir kennen<br />

ja noch nicht alle Ehemaligen«.<br />

»Einige haben wir schon auf der<br />

einen oder anderen Veranstaltung<br />

von uns kennen gelernt. Es kommt<br />

auch schon mal vor, dass welche<br />

zu unseren Sitzungen kommen.<br />

Sie sprechen alle glücklich über die<br />

tolle Zeit beim Jugendkulturring«,<br />

fügte Fritz Fölling an. Marc Steiling,<br />

JKR-Mitglied von 1993-2000,<br />

schrieb einmal: »<strong>Das</strong>s man viele<br />

Jahre nach dem Ausstieg noch immer<br />

von den Erfahrungen profitiert,<br />

Kontakte zu den Mitstreitern und<br />

dem heutigen JKR pflegt ist schon<br />

etwas Besonderes«. Und weiter:<br />

»Der JKR zählt für mich zu den<br />

wertvollsten Erfahrungen, die ich<br />

bis heute gemacht habe: In Sachen<br />

Idealismus, Aktivismus, Kreativität,<br />

Teamgeist, aber auch Diskussionen,<br />

Meinungsverschiedenheiten und<br />

Kompromissen«.<br />

Aktuell zählt der Jugendkulturring<br />

neun Mitglieder. In der Regel machen<br />

fünfzehn, sechzehn Leute<br />

mit, erfuhren wir von Sebastian<br />

Jerig, JKR-Geschäftsführer. »Die<br />

Ausgeschiedenen haben nach der<br />

Sommerpause einen auswärtigen<br />

Studien- oder Arbeitsplatz angetreten<br />

und können darum nicht mehr<br />

regelmäßig bei uns mitzumachen.<br />

Wir freuen uns auf jeden Neuen, der<br />

Interesse und Zeit hat sich bei uns<br />

einzubringen, egal ob Schüler, Auszubildender<br />

oder Arbeiter. Sie können<br />

einfach mal vorbeikommen,<br />

auch gerne öfter vorbeischauen,<br />

um sich zu entscheiden, ob ein<br />

Platz im Jugendkulturring das Richtige<br />

für sie ist«.<br />

Sebastian Jerig ist seit dem 1. Juni<br />

2006 Geschäftsführer. Sein Vorgänger<br />

und Gründungs-Geschäftsführer<br />

Christian Thegelkamp selber<br />

war es, der ihm bei seiner letzten<br />

Veranstaltung nach 14 Jahren JKR<br />

im Roadhouse sagte, er solle ihm<br />

seine Bewerbungsunterlagen geben<br />

… und vier Wochen später hatte<br />

er den Job.<br />

Der JKR führt einige Veranstaltungen<br />

aus den ersten Jahren, wie<br />

beispielsweise das Open Air Kino,<br />

das Kubb-Turnier und den Skate<br />

Contest oder den Kinobus auch<br />

heute noch weiter. Seit 2015 sind<br />

Cineasten in einem neu erworbenen<br />

DDR-Gefährt willkommen. Den<br />

alten himmelblauen Robur LO 3000<br />

konnte der JKR zwischenzeitlich<br />

verkaufen. »Manchmal könnten<br />

ruhig ein paar Leute mehr kommen.<br />

Dann sitzen wir da alleine«, sagte<br />

Fynn Fölling. Der Skate Contest ist<br />

nach dem Umzug in den Skatepark<br />

»Altes Klärwerk« richtig groß<br />

geworden, erfuhren wir von Hannah<br />

Hengstmann. Unter den Teilnehmern<br />

befinden sich jetzt auch<br />

viele Auswärtige, die mitfahren.<br />

Auch bei Open-Air-Konzerten des<br />

JKR erweist sich der Skatepark als<br />

eine ideale Destination. Die Skate-<br />

Saison wird im Mai mit einem DJ


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Ska, Funk und Hip-Hop die Hosen vibrieren.<br />

Besuchen Sie uns in unserem<br />

Öffnungszeiten:<br />

Montag bis Donnerstag: 09:00 bis 12:00 Uhr<br />

15:00 bis 18:00 Uhr<br />

Freitag und Samstag:<br />

09:00 bis 12:00 Uhr<br />

sowie nach Terminvereinbarung<br />

eröffnet, zum Abschluss im September<br />

lädt ein Rockkonzert ein.<br />

Nach wie vor ausgebucht sind die<br />

13 Proberäume der 1994 eröffneten<br />

Musikvollzugsanstalt »MVA« in den<br />

früheren Räumen eines Knasts in<br />

Lintel. Musiker, die »in Ruhe« proben<br />

wollen, können diese Räume<br />

anmieten.<br />

Die Anwesenden bedauerten es<br />

aber, dass ihnen seit dem Umzug<br />

der Gaststätte »Roadhouse« keine<br />

geeignete Location mehr für Konzerte<br />

oder Partys zur Verfügung<br />

steht. »Die meisten Kneipen sind zu<br />

klein, und größere Räume sind für<br />

uns nicht bezahlbar. Dabei ist das<br />

Interesse an solchen Events groß«,<br />

erklärte Clara Niestadtkötter.<br />

Zu neuen »Dauerbrennern« unter<br />

den Veranstaltungen haben<br />

sich beispielsweise Night Wash<br />

(nächster Termin 10. März 2018),<br />

Game-Day, das Kids-Kino zur Weihnachtszeit<br />

und Veranstaltungen<br />

rund um das Kochen entwickelt.<br />

Andererseits lässt der JKR nach<br />

einer mäßigen Beteiligung die Lesungen<br />

im Wiedenbrücker Schule<br />

Museum und Workshops zu Kreativangeboten<br />

»pausieren« – was<br />

aber nicht heißen soll, dass sie<br />

nicht wiederkommen, stimmten<br />

die Anwesenden überein. Politische<br />

Themen finden bei den jungen<br />

Leuten kaum Interesse. Selbst eine<br />

Satire-Veranstaltung fand nicht<br />

den erhofften Anklang.<br />

Um ganz in Ruhe und ohne Stress<br />

zu tagen, geht der komplette JKR<br />

einmal im Jahr für drei Tage in Klausur.<br />

Er nimmt dort das vergangene<br />

Jahr kritisch unter die Lupe und<br />

gestaltet die neue Saison. Ideen,<br />

wie man die jungen Leute »aus<br />

dem Haus und von dem Computer<br />

wegbekommt«, werden gesammelt,<br />

vorgestellt und kritisch<br />

auf ihre Machbarkeit untersucht.<br />

Ihnen zur Seite steht dabei seit einigen<br />

Jahren Sven Jacobsen. Die gemeinsamen<br />

Tage bereiten sehr viel<br />

Spaß und schweißen die Mitglieder<br />

zusammen. Und so sind sie beim<br />

Antritt der Heimreise dann traurig,<br />

dass ein spannendes Wochenende<br />

zu Ende gegangen ist. Die nächste<br />

Klausurtagung ist im November.<br />

Nachdem der JKR jahrelang nach<br />

Rheine in das Transferzentrum für<br />

angepasste Technologien (TaT) gefahren<br />

ist, muss er sich jetzt nach<br />

einem neuen Ziel umorientieren,<br />

»weil es in Rheine für uns schwieriger<br />

geworden ist unser Programm<br />

zu gestalten«, erklärten die Mitglieder.<br />

Aus der Statistik: Der JKR lud in den<br />

vergangenen 25 Jahren zu rund<br />

1500 Veranstaltungen mit knapp<br />

100.000 Besuchern ein. Pro Jahr<br />

organisiert er inklusive Kinobus<br />

um die 50 Events.<br />

Wer an den Sitzungen des JKR im<br />

Obergeschoss des ehemaligen<br />

Heimatmuseums teilnehmen will,<br />

erreicht sein Büro vom Hinterhof<br />

aus über den rechten Seiteneingang.<br />

Die Termine werden auf der<br />

Homepage des Vereins bekannt<br />

gegeben. Kontakt: Sebastian Jerig,<br />

Ruf 05242-930129.<br />

Wir sind Mitglied<br />

im Netzwerk »Zuhause sicher«.<br />

Es geht um Ihre Sicherheit!<br />

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sowie unser gesamtes Team jederzeit<br />

gerne zur Verfügung.<br />

...wenn es sich richtig<br />

anfühlt.<br />

Wir beraten Sie gern.<br />

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Freitag 9 - 13 Uhr<br />

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30 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

Wir möchten Sie einladen zu unserem großen<br />

Wild -Buffet<br />

Mit Wildspezialitäten aus freier Wildbahn,<br />

Vorspeisen, Suppen, Hauptgerichten und<br />

leckeren Dessertvariationen.<br />

Freitag, 27. <strong>Oktober</strong> u. 03., 10., 17. November <strong>2017</strong><br />

ab 18:00 Uhr<br />

Landgasthaus Heitmann · Herzebrock · Tel. 0 52 45 / 8 82 30<br />

Vorstellung des Programms der VHS zum 40. Jahr ihres Bestehens: (v. r.) VHS/FARE-<br />

Geschäftsführer Dr. Rüdiger Krüger, Sabine Höller-Pietsch, Barbara Heuer, Stellv. VHS-<br />

Leiterin Renate Riemann, Carmen Vielstädte, Sigrid Wortmann, Stellv. FARE-Leiter Dominik<br />

Wedeking<br />

40 JAHRE VOLKSHOCHSCHULE RECKENBERG-EMS<br />

VHS feiert ihren runden<br />

Geburtstag mit vielen neuen<br />

Kursen<br />

(Kem) Die Volkshochschule Reckenberg-Ems<br />

startete zum 40.<br />

Geburtstag am 25. September<br />

in das neue Semester mit einem<br />

abermals weiter entwickelten Bildungsangebot.<br />

Man habe auch<br />

diesmal wieder »die Antennen<br />

ausgefahren«, um ein Programm<br />

passgenau an die Bildungs- und<br />

Lernbedürfnisse der Menschen<br />

erstellen zu können, freute sich<br />

VHS-Leiter Dr. Rüdiger Krüger bei<br />

der Vorstellung des 432 Seiten<br />

starken Bildungskatalog für das<br />

Wintersemester <strong>2017</strong>/2018. Anmeldungen<br />

sind noch möglich.<br />

Vor 40 Jahren, im <strong>Oktober</strong> 1977<br />

begann das erste Semester der<br />

kurz vorher durch einen Zweckverband<br />

der Kommunen Rheda-<br />

Wiedenbrück, Rietberg, Herzebrock-Clarholz<br />

und Langenberg<br />

gegründeten Volkshochschule<br />

Reckenberg-Ems. Zuvor in den<br />

einzelnen Kommunen bestehende<br />

Volksbildungseinrichtungen<br />

wurden in die neue VHS integriert.<br />

Galaktisches Bildungsangebot<br />

Der Bildungskatalog zum runden<br />

Geburtstag spiegelt das Halbjah-<br />

reskontingent von 36.000 Unterrichtsstunden<br />

wider, das die VHS<br />

als frei buchbare Kurse pro Jahr<br />

durchführt. »Mehr ist fast nicht<br />

möglich bei unter 100.000 Einwohnern<br />

im Südkreis Gütersloh«,<br />

gesteht der VHS-Leiter. Zusammen<br />

mit der 2004 gegründeten VHS-<br />

Tochter »Fortbildungs-Akademie<br />

Reckenberg-Ems« (FARE) und der<br />

seitdem von ihr und der VHS gemeinsam<br />

getragenen Offenen<br />

Ganztags-Grundschule (OGGS)<br />

lädt die Bildungseinrichtung in ihrem<br />

41. Jahr zu insgesamt 220.000<br />

Unterrichtsstunden ein. Etwa jeder<br />

zehnte Anwohner im Einzugsgebiet<br />

der Volkshochschule-FARE<br />

nimmt ihre Angebote wahr.<br />

<strong>Das</strong> ebenfalls vor dem Hintergrund<br />

eines bundesweiten Vergleichs<br />

mit anderen Volkshochschulen<br />

als phänomenal zu bezeichnende<br />

Programm spiegelt sich beim<br />

Personalbestand wider: 2004 arbeiteten<br />

für die VHS und FARE 20<br />

Mitarbeiter auf 13 Vollzeitstellen;<br />

jetzt sind es 300 Mitarbeiter auf<br />

170 Vollzeitstellen. Ebenso imposant<br />

ist die Entwicklung der Anzahl<br />

der Dozenten. Sie wuchs von 250 in<br />

2003 auf jetzt knapp 700.


31<br />

<strong>Das</strong> VHS-Team der ersten Stunde: (v. l.) VHS-Leiter Bernd Jostkleigrewe, Arnold Bergmann,<br />

Doris Linnenbrink, Ursula Brandt, Therese Bortsch, Roland Portmann, Stephan Crass<br />

Der VHS-Leiter freut sich über die<br />

geringe Fluktuation beim gesamten<br />

Team: aus den ersten Jahren<br />

der Geschäftsstelle ist Ursula<br />

Brandt und von den Dozenten der<br />

ersten Stunde sind Edith Sonntag,<br />

Hans-Gerd Voelker und Regina<br />

Veillé noch dabei. Die Volkshochschule<br />

dankt ihrem Team zum<br />

vierten runden Geburtstag mit<br />

einem Sommerfest für Mitarbeiter<br />

und einem Dozentenbrunch.<br />

Für ihre Besucher ließ die VHS von<br />

dem Erzpoet Manfred Hausin eine<br />

kleine Nacht der Poesie zum Semesterauftakt<br />

zusammenstellen.<br />

Zertifikate<br />

Mehrere Zertifikate bestätigen<br />

die äußerst vielfältig gewordene<br />

und hervorragende Arbeit der<br />

VHS-FARE: In diesem Jahr erhielt<br />

sie für ihr erfolgreiches Kundenbeziehungsmanagement<br />

den<br />

zweiten Preis beim Wettbewerb<br />

»Deutschlands Kundenchampions«.<br />

Beim Qualitätsmanagement<br />

wurde ihr hoher Standard 2016<br />

mit noch mehr Punkten bestätigt<br />

und erreicht damit abermals<br />

durch den Recognised for Excellence<br />

5 star im Excellence-Modell<br />

die höchste Stufe im EFQM (European<br />

Foundation for Quality Management).<br />

2014 erhielt sie schon<br />

wie 2016 die Auszeichnung »Finalist<br />

beim Ludwig-Erhard-Preis.<br />

Dieser prämiert die ganzheitlichen<br />

Managementleistungen.<br />

2011 gewann die VHS den ersten<br />

Preis beim Wettbewerb »familie<br />

gewinnt« – ausgelobt vom Kreis<br />

Gütersloh und der Bertelsmann<br />

Stiftung. Die positiven Rückmeldungen<br />

der VHS-FARE-Besucher<br />

und die Auszeichnungen bestätigen,<br />

»dass wir auf dem richtigen<br />

Weg sind«, resümiert Dr. Rüdiger<br />

Krüger zufrieden.<br />

Er übernahm vor 17 Jahren von seinem<br />

Vorgänger, dem langjährigen<br />

Gründungs-Direktor Bernd Jostkleigrewe<br />

und dem Interimsleiter<br />

Arnold Bergmann die sehr gut<br />

geführte Volkshochschule, die<br />

schon damals zu den leistungsstärksten<br />

Weiterbildungseinrichtungen<br />

in Nordrhein-Westfalen<br />

gehörte.<br />

Im Wandel der Zeit<br />

<strong>Das</strong> Leitungsteam verstand es<br />

stets auf die gesellschaftlichen<br />

Änderungen die passenden Antworten<br />

bei der Organisation und<br />

dem Bildungsangebot zu finden:<br />

In den ersten Jahrzehnten standen<br />

die Kunden Schlange, um<br />

sich für ein neues Semester einzuschreiben.<br />

Heute laufen die Anmeldungen<br />

fast komplett online<br />

und zudem deutlich kurzfristiger.<br />

»Manche Kurse werden erst eine<br />

Woche vor dem Beginn belegt«,<br />

beschreibt der VHS-Leiter die Situation.<br />

Früher liefen Kurse meist<br />

das ganze Semester oder gar über<br />

mehrere Semester. Solche Angebote<br />

sind heute schwerer unterzubringen.<br />

Startklar fürs<br />

Backtoberfest<br />

Jetzt geht‘s richtig los!<br />

Kräftiges Mischbrot<br />

500 g Brot mit Hartweizen und<br />

Kartoffelflocken mit selbst gemachtem m<br />

Natur-Sauerteig gebacken.<br />

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32 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

Fachbereiche<br />

In dem von Carina Stöckl geleiteten<br />

Fachbereich 1, dem Herzstück<br />

des Programms, gehören zu den<br />

neuen Angeboten u. a. das Jugendforum<br />

zur Förderung des demokratischen<br />

Miteinanders und<br />

die Vermittlung der »Star Trek Physik«<br />

durch Deutschlands womöglich<br />

coolsten Physikprofessor Dr.<br />

Metin Tolan. Einen Schwerpunkt<br />

setzt ebenfalls eine Veranstaltungsreihe<br />

zur Digitalisierung in<br />

der Gesellschaft. Tierliebhaber<br />

kommen mit Hundeschulkursen<br />

und Seminaren zur Alternativmedizin<br />

auf ihre Kosten. Wer noch<br />

Inspirationen für seinen Garten<br />

sucht, dem sind die Seminare<br />

zur Gartengestaltung besonders<br />

zu empfehlen. Einen amüsanten<br />

aber auch nachdenklichen Abend<br />

verspricht »Zeit für Klartext«, der<br />

außergewöhnliche Poetry-Slam,<br />

moderiert durch den amtierenden<br />

Landesmeister Jason Bartsch.<br />

An Bedeutung gewinnen die Unternehmungen<br />

mit dem Rad in<br />

dem von Dr. Rüdiger Krüger geführten<br />

Fachbereich 0. Zu den<br />

bewährten Angeboten in dem<br />

ebenfalls unter seiner Verantwortung<br />

stehenden Fachbereich<br />

2a (Kultur) gehören beispielsweise<br />

die Literarische Mittwochsgesellschaft<br />

und die Konzertreihen<br />

»musica da camera« und »Fidolino<br />

– Klassik-Konzerte« für Kinder<br />

sowie der 26. Jugend-Musik-Preis<br />

am 18. November in den Fächern<br />

Tasteninstrumente, Klavier und<br />

Klavier zu vier Händen. Alle, die<br />

gerne singen, sind zum »Singtreff<br />

für alle« eingeladen.<br />

Der unter der Verantwortung von<br />

Barbara Heuer stehende Fachbereich<br />

2 b (Gestalten) lädt vom<br />

15. <strong>Oktober</strong> bis 15. November, im<br />

Stadthaus-Foyer zu einer Ausstellung<br />

mit Holzskulpturen und<br />

Eisenobjekten von Kursteilnehmern<br />

ein. <strong>Das</strong> in den letzten Jahren<br />

von 40 auf jetzt 100 Kursen<br />

angewachsene Kreativ-Angebot<br />

umfasst neben den Klassikern<br />

»Malen, Zeichnen, Töpfern u. a.«<br />

etliche weitere experimentelle<br />

Techniken, wie beispielsweise<br />

Goldschmiede- und Glaskunst.<br />

In den kostenlosen Informationsveranstaltungen<br />

des Fachbereichs<br />

3 (Gesundheit) von Sigrid<br />

Wortmann kann man fundiertes<br />

Hintergrundwissen und Behandlungsmöglichkeiten<br />

zu den Themen<br />

Erkrankungen der Schilddrüse,<br />

Gelenkersatz, Diabetes und<br />

Schwindel erwerben. Zahlreiche<br />

Kurse mit praktischen Übungen<br />

können helfen, ein gesundheitsbewusstes<br />

Leben zu führen. Neu<br />

im Programm sind vielfältige<br />

Yogaformen oder Kombinationen<br />

von Yoga mit anderen Bewegungsangeboten.<br />

Ein kompetenter Partner ist<br />

die VHS ebenfalls beim Spracherwerb.<br />

Hierfür zeichnen die<br />

Fachbereichsleiterinnen Carmen<br />

Vielstädte (Deutsch) und Sabine<br />

Höller-Pietsch (Fremdsprachen)<br />

verantwortlich. Dominik Wedeking<br />

steht mit dem Fachbereich 5<br />

den Interessenten in allen Fragen<br />

rund um IT, Arbeit und Beruf zur<br />

Seite.<br />

ALEVITISCHE GEMEINDE<br />

Wenig Besucher beim Tag der<br />

offenen Tür<br />

(Kem) Weit offen standen jetzt die<br />

Türen des Gemeinschaftshauses<br />

des Alevitischen Kulturvereins am<br />

Hellweg. Aber nur wenige Rheda-<br />

Wiedenbrücker nutzten die Gelegenheit,<br />

um sich beim »Tag der<br />

offenen Tür« über den Glauben,<br />

die Gebräuche und die Geschichte<br />

der türkischen Mitbürger zu informieren.<br />

Selbst aus dem öffentlichen<br />

Leben, insbesondere aus der<br />

Stadtverwaltung und dem Stadt-


33<br />

Der Alevitische Kulturverein hatte sich bestens auf den Tag der offenen Tür vorbereitet.<br />

rat nahm niemand dieses Angebot<br />

wahr.<br />

Diejenigen, die der Einladung gefolgt<br />

waren, erfuhren von den sehr<br />

offenen und aufgeschlossenen<br />

Gastgebern, dass in ihrem Haus<br />

ebenfalls der Gebetsraum untergebracht<br />

ist. Die Aleviten decken<br />

alle Ausgaben ihrer Gemeinde aus<br />

eigenen Einnahmen. Es ging auch<br />

um die Rolle der Frau in ihrer Gemeinschaft.<br />

Sie ist vergleichbar mit<br />

der Stellung der Frau in Westeuropa.<br />

Thematisiert wurde von den<br />

Besuchern auch die Frage nach der<br />

Toleranz gegenüber Andersgläubigen.<br />

Die Besucher erfuhren, dass<br />

die Aleviten mit Andersgläubigen<br />

in Frieden leben wollen. Leider<br />

erleben die Aleviten, dass ihre Gebetshäuser<br />

in der Türkei nicht anerkannt<br />

sind. In Deutschland sind<br />

sie die einzige Glaubensgemeinschaft,<br />

die in mehreren Bundesländern<br />

durch Staatsverträge eine<br />

Anerkennung fanden. Die Besucher<br />

konnten sich darüber hinaus auch<br />

an Stellwänden und an einem von<br />

der Stellvertretenden Landrätin Elvan<br />

Korkmaz gefertigten 10 Meter<br />

langen Geschichtsfries über die<br />

Entwicklung der Aleviten informieren.<br />

Wer wollte, konnte sich<br />

an einem der Restaurationsstände<br />

mit Gegrilltem und anderen Spezialitäten<br />

stärken.<br />

Die Enttäuschung über den<br />

schwachen Besuch der sehr gut<br />

vorbereiteten Veranstaltung sitzt<br />

bei den Frauen und Männern des<br />

Alevitischen Kulturvereins tief. Sie<br />

verstehen es insbesondere deshalb<br />

nicht, weil sie sich immer wieder in<br />

Kooperation mit anderen Vereinen<br />

für die Integration einsetzen und<br />

selber für alle Menschen offene integrative<br />

Angebote machen, erfuhren<br />

wir von den Vertretern der Gemeinschaft,<br />

Kamuran Ugurlu und<br />

Sainer Aktas. Frau Zeynep Ugurlu<br />

berichtet, dass bei dem Treffpunkt<br />

für Eltern mit behinderten Kindern<br />

und Angehörigen von behinderten<br />

Menschen Gäste mit der Türkischen<br />

und Deutschen Sprache in<br />

gleicher Weise willkommen sind.<br />

Die Bürgerinformation Gesundheit<br />

und Selbsthilfekontaktstelle<br />

des Kreises Gütersloh (BIGS) unterstützt<br />

diese Gruppe. Sie trifft sich<br />

zum Austausch über die Situation<br />

mit einem behinderten Kind oder<br />

einem behinderten Angehörigen<br />

zu leben. Des Weiteren werden<br />

Fachleute zu bestimmten Themen<br />

eingeladen und gemeinsame Unternehmungen<br />

geplant. Die Gruppe<br />

trifft sich jeden letzten Freitag<br />

im Monat von 17 bis 19 Uhr im Alevitischen<br />

Kulturverein, Hellweg 26-<br />

30. Weitere Informationen gibt es<br />

unter zeynep.ugurlu@gmx.de, Tel.<br />

0176-72917352, bzw. bei der BIGS,<br />

Ruf 05241-823586. Ebenfalls die<br />

Selbsthilfegruppe für Diabetiker ist<br />

offen für alle Betroffenen. Sie trifft<br />

sich an jedem letzten Mittwoch im<br />

Monat, ab 19 Uhr in dem Haus des<br />

Kulturvereins. Die BIGS unterstützt<br />

ebenfalls diese Gruppe. Kontakte:<br />

Sainer Aktas 05242-37134, 0175-<br />

2010762.


34 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

ANGESAGTE KINDERSCHUHE<br />

FÜR MÄDCHEN UND JUNGS<br />

Die neuen Sch<br />

COOLE VADO SCHUHE MIT DEM<br />

INNOVATIVEN DREHVERSCHLUSS<br />

LASS DIE STERNE<br />

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www.schuhhaus-monkenbusch.de<br />

Es wird ein fantastisches Schuhjahr<br />

– die Schuhe für den Herbst/<br />

Winter sind definitiv vielfältig.<br />

Ein Hauch der 80er, Retro, Samt<br />

und Glitzer.<br />

Frau<br />

Wie wäre es mit Sock-Boots?<br />

Bequem und elegant, in der<br />

Absatzhöhe variabel und dem<br />

Bewegungsdrang anzupassen.<br />

Für noch nicht Eingeweihte: Der<br />

Name dieser Stiefelette tte ergibt<br />

sich aus Länge und Weichheit<br />

des Teils oberhalb vom Fuß, der<br />

sich anschmiegsam sam wie eine cke über den Knöchel ziehen lässt.<br />

So-<br />

Schmeichelt extrem em Beinen und<br />

Outfit auch<br />

Chelsea Boots von Garbor,<br />

bei einem<br />

gesehen bei Cordes<br />

langen Tag<br />

und spart das<br />

abendliche Fußbad. Wer<br />

gar nicht<br />

genug bekommen en<br />

kann,<br />

greift<br />

zur ultra-langen n Variante,<br />

die dann dem Strumpfgefühl<br />

alle Ehre<br />

machen müssen,<br />

denn die gehen<br />

über das Knie.<br />

Trend 2. In der Schaftlänge<br />

irgendwo dazwischen<br />

knautschen sich<br />

die Slouchy Boots, Krempelstiefel<br />

im Stil der 80er,<br />

die mit möglichst viel Raffungen,<br />

Stauchungen und Faltenwurf und<br />

auf die Höhe der Stiefelette<br />

rutschen.<br />

Im beherztem Metallicoder<br />

Glitzerlook sind sie<br />

ein Blickfang, es geht aber auch<br />

dezenter. Wer seine Schuhe einen<br />

langen Tag lang nicht wechseln<br />

kann, sollte einen Versuch wagen,<br />

denn die Absätze sind standhaft<br />

und als Block-Variante ebenfalls<br />

ein Hingucker. Ebenso wie die<br />

Westernstiefel, auch die sind zurück.<br />

Selbstverständlich in allen<br />

Farben und witzigen Ornamenten.<br />

Über Rot müssen wir nachdenken.<br />

Wer seine Stiefel in dieser Farbe<br />

zu auffällig findet, greift zu Sandalen,<br />

Samt- oder Satinschuhen<br />

in Bordeaux, Pink oder Signalrot.<br />

Und mit Glitzersöckchen<br />

können<br />

diese Trendschuhe<br />

auch noch an kühlen<br />

Herbsttagen getragen werden.<br />

Overknees von Bruno Premi,<br />

gesehen bei C. Monkenbusch<br />

Mann<br />

Auffällige Sohle gefällig<br />

gesehen bei Glorys<br />

Und wieder einmal haben wir nur<br />

über die Frauen und ihren Herbst/<br />

Winter geschrieben. Warum? Weil<br />

die Männer sich nicht trauen? Die<br />

derben Boots mit dicken Sohlen


35<br />

uhe der Saison<br />

Männersache ...<br />

Herbst <strong>2017</strong><br />

und grober Schnürung gibt es<br />

im zweigeschlechtlichen Partnerlook,<br />

mit farbigem Blumen-<br />

eicht doch eher nur<br />

Aufdruck vielleicht<br />

? Sneaker von Ja tori Jan,<br />

mit knöchelhohem Laufwerk:<br />

Boots in allen Variationen. Die<br />

sollten allerdings kleine<br />

Klassischer Schnürer von Nicola Benson,<br />

verspielte Dekoration<br />

gesehen bei Ackfeld shoes and more<br />

nach Geschmack aufweisen:<br />

Snakedesign,<br />

auffällige Schnallen<br />

oder Ledertattoos,<br />

auch Kontraste sind gefragt,<br />

als weiße Sohle zum<br />

bunten Hightech-Material mit<br />

Antischwitz-Ausstattung beispielsweise.<br />

Ansonsten sind wir<br />

konservativ: Nichts geht über einen<br />

eleganten Schnitt und gutes<br />

Material – es muss ja nicht immer<br />

vom Italiener auf Maß genäht<br />

werden...<br />

Hausschuh in der Trendfarbe rot von Berkemann,<br />

gesehen bei Steinmetz<br />

Besucht uns auch auf<br />

unserer Facebook-Seite<br />

ACKFELD<br />

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Und die Kinder?<br />

Die spielen bei diesem Angebot<br />

gern erwachsen und wählen<br />

Slipper von Waldläufer,<br />

einfach<br />

gesehen bei Schuhhaus Monkenbusch<br />

die kleinere<br />

Schuhgröße<br />

beim bunten Herbst/Winter<br />

<strong>2017</strong>/18. Und die etwas dezenteren<br />

Farben wie Altrosa, Khaki, Oliv<br />

Pinke Winter-Stiefel von Richter,<br />

oder Creme. Es ist nämlich ein<br />

gesehen bei Schuhhaus Monkenbusch<br />

Gerücht, dass Kinder Signalfarben<br />

mögen – auch wenn die 80er<br />

wiederkommen. Bei der Schuhmode,<br />

für die Frau, in knallhartem, puren<br />

Schwarz gern aber auch für den<br />

Mann.<br />

Weiße Schuhe sind ein Trend, gern<br />

als Sneaker . Wohl dem, der die in<br />

seinen Style einbinden kann, ohne<br />

trashig zu werden. Dieser Mann<br />

hat es dann aber auch drauf, in<br />

allen Modemetropolen mitzuhalten.<br />

Selbst Klassiker wie der<br />

Budapester kommt in farblicher<br />

Varianz daher zum Beispiel dezentem<br />

Rot. Weil Männer es allgemein<br />

bequemer mögen, kommt<br />

ihnen die Schuhmode entgegen<br />

die gerade bei Kindern ih-<br />

ren Preis hat, halten sich die Designer<br />

mit modischen Eintagsfliegen<br />

und Schnickschnack zurück.<br />

Laufqualität und Materialen sind<br />

hochwertig, belastbar und wasserfest.<br />

Hier geht Funktion und<br />

Qualität vor. Nur für Pink-Ladies<br />

darf es auch mal Glanz und Glitter<br />

sein, damit die sich nicht hinter<br />

der Mama verstecken müssen.


36 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

KREBS KÄMPFT DRECKIG – DAS KÖNNEN WIR AUCH!<br />

Sieben Frauen aus dem Kreis<br />

Gütersloh starteten in Köln<br />

Der »Muddy Angel Run« ist Europas<br />

#1 Schlammlauf (Mud Run) für<br />

Frauen aller Fitnesslevel. <strong>Das</strong> Event<br />

startete am 16. und 17. September<br />

in Köln und war eine tolle Möglichkeit,<br />

um auf das Thema Brustkrebs<br />

aufmerksam zu machen. So auch<br />

die 5 Frauen aus Rheda-Wiedenbrück,<br />

die sichtlich Spaß an der<br />

Sache zum guten Zweck hatten.<br />

In Deutschland, Österreich und<br />

der Schweiz erkranken jährlich<br />

über 90.000 Frauen an Brustkrebs.<br />

Im Laufe ihres Lebens erkrankt<br />

fast jede achte dort lebende Frau<br />

an Brustkrebs. Die besten Präventionsmaßnahmen<br />

dagegen sind<br />

Aufklärung, regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen<br />

und viel Bewegung.<br />

Darauf basiert auch das<br />

Engagement des »Muddy Angel<br />

Run« gegen Brustkrebs: Aufklärung,<br />

Sport und Spenden. »Muddy<br />

Angel« dient als Plattform für<br />

Spenden, um Organisationen<br />

zu unterstützen, die sich gegen<br />

Brustkrebs engagieren – sei es in<br />

der Forschung oder bei der Aufklärung.<br />

Von jedem Teilnahme-Ticket<br />

und von jedem Merchandise-Artikel<br />

wird 1 Euro gespendet. Freiwillige<br />

Spenden von Teilnehmerinnen<br />

sind bei der Anmeldung ebenfalls<br />

möglich. Viele Teilnehmerinnen<br />

laufen nicht nur für sich selbst,<br />

sondern um eine Freundin oder<br />

Bekannte, die gegen Brustkrebs<br />

kämpft oder gekämpft hat, moralisch<br />

zu unterstützen und um<br />

ein Zeichen zu setzen.<br />

Wer mehr wissen möchte:<br />

de.muddyangelrun.com<br />

NEUE BETRUGSMASCHE MIT HOHEM SCHADPOTENZIAL<br />

Polizei warnt vor vermeintlichen Haftbefehlen<br />

Neben Anrufen von angeblichen<br />

Polizisten, die vorzugsweise Senioren<br />

dazu drängen, höhere Geldbeträge<br />

»aus Sicherheitsgründen«<br />

an vermeintliche Beamte zu<br />

übergeben, berichtet die Polizei<br />

Gütersloh von einer neuen, noch<br />

ziemlich unbekannten und daher<br />

umso gefährlicheren Masche von<br />

Ganoven.<br />

In ihrer Meldung heißt es: »Die<br />

Polizei warnt aktuell vor Tätern,<br />

die im Kreis Gütersloh gefälschte<br />

Haftbefehle mit Geldforderungen<br />

per Post oder auch per Email an<br />

oftmals ältere Menschen versenden.<br />

Gemeldet wurden im Kreis<br />

bislang vier Versuche – in allen<br />

Fällen scheiterten die Täter an<br />

cleveren Senioren, die nicht auf<br />

die Forderungen der Betrüger<br />

eingingen.<br />

Dennoch ist von einer bundesweit<br />

auftretenden Betrugsmasche<br />

auszugehen, die vermutlich von<br />

den Tätern – weil neu und unbekannt<br />

– auch im Kreis Gütersloh<br />

häufiger eingesetzt werden wird.<br />

Die gefälschten Haftbefehle, die<br />

angeblich von verschiedenen<br />

Staatsanwaltschaften verschickt<br />

wurden, sehen für das ungeübte<br />

Auge oftmals täuschend echt aus.<br />

Um diese Echtheit vorzutäuschen,<br />

versehen die Täter das<br />

›Dokument‹ mit einem Behördenstempel<br />

sowie einer Unterschrift.<br />

Darin wurden die Empfänger<br />

aufgefordert, innerhalb<br />

von drei Tagen einen fünfstelligen<br />

Geldbetrag zu überweisen, da sie<br />

ansonsten eine langjährige Freiheitsstrafe<br />

antreten müssten.<br />

Alternativ zur Ratenzahlung wird<br />

der Haftantritt in einer näher bezeichneten<br />

JVA mit konkretem<br />

Termin angeboten.<br />

Die Betrüger bieten die Möglichkeit<br />

der Ratenzahlung an und liefern<br />

zur Klärung der Formalitäten<br />

gleich eine Telefonnummer des<br />

angeblichen ›Staatsanwaltes‹ mit.<br />

Wird diese Nummer angerufen,<br />

ertönt ein aufgenommenes Besetztzeichen.<br />

Die eigene Nummer<br />

wird den Tätern aber angezeigt,<br />

um diese für weitere Straftaten<br />

verwenden zu können.<br />

Die Polizei Gütersloh warnt dringend<br />

vor diesen Schreiben und<br />

empfiehlt:<br />

Ignorieren Sie derartige Schreiben,<br />

überweisen Sie kein Geld<br />

und händigen Sie kein Geld an<br />

mögliche Abholer aus!<br />

Wählen Sie den Polizeiruf 110,<br />

wenn Sie Hilfe brauchen oder bedrängt<br />

werden!<br />

Rufen Sie auf keinen Fall die im<br />

Schreiben angegebene Telefonnummer<br />

an, denn Ihre Nummer<br />

könnte zur Begehung späterer<br />

Straftaten gespeichert werden!<br />

Schreiben Sie auf keinem Fall die<br />

im Schreiben angegeben Postoder<br />

Emailadresse an!<br />

Sie haben noch Fragen? Rufen Sie<br />

uns an, wir beraten Sie gerne und<br />

kostenlos, Telefon 05241 869-0.«


anzeigen<br />

37<br />

SALON MÜER:<br />

Wer nicht kommt,<br />

bekommt Besuch<br />

Sie gehören quasi zur Familie: drei<br />

Meister und fünf für den Wettbewerb<br />

»Jugend frisiert« fitte Auszubildende.<br />

Ursula Müer ist das<br />

Miteinander so wichtig wie die<br />

Bindung an ihre Kunden. Ganze Familien<br />

begleitet sie mit ihrem Team<br />

schon über Generationen hinweg:<br />

Mit dem allerersten Haarschnitt für<br />

die ganz Kleinen geht es über Kommunion<br />

und Konfirmation ins ausgeflippte<br />

Teenageralter und später<br />

weiter durch dick und dünn, für die<br />

Hochzeit haben sie die Kundschaft<br />

schön und jede Mode mitgemacht,<br />

freche Kurzhaarschnitte gegen<br />

bewerbungstaugliche Büro-Cuts<br />

ausgetauscht, Pink und Lila gegen<br />

<strong>Das</strong> Team vom Salon Müer<br />

Balayage-Färbetechniken. Für die<br />

ältere Kundschaft gibt es einen<br />

ganz besonderen Service. Wer es<br />

nicht allein zum Friseur schafft,<br />

wird abgeholt oder in seinem<br />

Zuhause schön gemacht. Mit der<br />

indischen Massage und neuesten<br />

Techniken wie dem »Caligraphy<br />

Cut« und Hair dreams für Haarverdichtung<br />

und -verlängerung macht<br />

der Salon auf sich aufmerksam.<br />

Qualitätsmarken wie Wella, L’Oreal,<br />

Alcina und Hairdreams sind selbstverständlich<br />

– auch beim kompetenten<br />

Make-up mit Produkten von<br />

Alcina und Artitst und der dazu<br />

gehörigen Typberatung. Für das<br />

langjährige Vertrauen will sich das<br />

Foto: Birgit Kosak<br />

Tanja Dyck-Schwaninger<br />

Team Müer bedanken: Vom 4. bis<br />

11. <strong>Oktober</strong> bekommt jeder Kunde<br />

einen Gutschein von 30% auf die<br />

nächste Dienstleistung. Die Kinderhaarschnitte<br />

werden für 3 Euro<br />

angeboten, um schon wieder die<br />

nächste Generation willkommen<br />

zu heißen...


38 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

<strong>Das</strong> Haus der guten Küche<br />

Angebote im <strong>Oktober</strong><br />

Hirschkalbsgulasch<br />

Hirschkalbsgulasch mit Pfifferlingen<br />

und Steinpilzen in Sauerrahmsauce,<br />

dazu Preiselbeerbirne, Bauernspätzle<br />

und Salatteller<br />

€ 14,80<br />

Tranchierte<br />

Barbarie-Entenbrust<br />

auf gedünsteten Apfelscheiben, dazu<br />

Weinbeerrotkohl und Kräuterschupfnudeln<br />

€ 15,50<br />

Gutbürgerliche Mittags- und Abendkarte<br />

Montags und dienstags Ruhetag<br />

Rheda-Wiedenbrück | Herzebrocker Str. 162<br />

Tel: 05242 - 42 434<br />

Kräuterkästen mit Kapuzinerkresse und Schnittlauch an der Martinitreppe<br />

BUNT, GESELLIG UND NAHRHAFT<br />

BUNT, GESELLIG UND NAHRHAFT<br />

Rheda-Wiedenbrück als »essbare Stadt«<br />

Tomaten am Bahnhof, Pflückobst<br />

entlang der Ems-Auen, Kräuter am<br />

Schulweg – Rheda-Wiedenbrück<br />

hätte ein anderes Gesicht, wenn<br />

die Idee der Lokalen Agenda 21 in der<br />

Stadt auf buchstäblich fruchtbaren<br />

Boden stieße: Wo abgelegene Ecken<br />

ungastlich verschmuddeln, machten<br />

sich Gemüse- oder Weinranken<br />

breit. Statt Zierblümchen und stacheligen<br />

Bodendeckern warten Beeren<br />

und Bäumchen auf die Ernte. Eltern<br />

holen ihren Kindern den Snack<br />

vom Strauch am Freibad, junge<br />

Erwachsene schneiden ihre Kräuter<br />

für die nächste Cocktailparty in der<br />

Altstadt, Alleinstehende ernten an<br />

der Bushaltestelle ihre Miniportion<br />

Beeren für das Frühstücksmüsli.<br />

Unsere Stadt hätte noch mehr Begegnungsstätten<br />

für das Miteinander,<br />

demnächst ein spontanes Ausstauschen<br />

von Marmeladen- und<br />

Ketchup-Rezepten. Und jeder hätte<br />

die Chance auf eine Umwelterfahrung,<br />

die früher einmal selbstverständlich<br />

war: Nutzen und Schönheit<br />

müssen sich nicht ausschließen:<br />

»Wer schon einmal in der Duftwolke<br />

eines blühenden Strauchbasilikums<br />

gestanden hat, weiß, dass Kräuter<br />

Augen, Nase und Gaumen erfreuen<br />

können«, sagt die städtische Agenda-Beauftragte<br />

Annette Vogt. Also<br />

ein Zugewinn an Sinnlichkeit mitten<br />

in der City – auch wenn man keinen<br />

eigenen Garten oder Balkon hat. Wer<br />

durch die Altstadt-Zeilen schlendert,<br />

hätte frische Pfefferminze in der<br />

Nase oder den würzigen Duft von<br />

Küchenkräutern. Und – wer weiß<br />

– vielleicht kommt so mancher auf<br />

den Geschmack und stellt im Badezimmer<br />

oder auf der Fensterbank ein<br />

paar Töpfe auf, weil er durch Hege<br />

und Pflege von öffentlichen Beeren<br />

und Kräutern auf deren Geschmack<br />

gekommen ist...<br />

Vision, Illusion oder<br />

vernünftige Praxis?<br />

Andere Städte haben schon bewiesen,<br />

dass die Idee der essbaren<br />

Stadt sehr alltagstauglich und in<br />

jeder Hinsicht ein Gewinn ist. Jeder<br />

Ort wird ansehnlicher durch mehr<br />

Abwechslung bei der Bepflanzung,<br />

die Natur profitiert von der größeren<br />

Vielfalt, die Menschen entwickeln<br />

erfahrungsgemäß mehr<br />

Verantwortungsbewusstsein und<br />

Gemeinschaftssinn.<br />

Pflanzkästen für Kräuter wäre der<br />

erste machbare Schritt für das Konzept<br />

»essbare Stadt«: Sie sind je nach<br />

Bedarf, Beliebtheit und Nützlichkeit<br />

flexibel auf- und umzubauen, die<br />

Menge an Pflanzen bleibt überschaubar,<br />

ebenso wie die Arbeit<br />

damit, einheimisches Kräutergrün<br />

Quelle: www.essbare-stadt-minden.de<br />

überlebt notfalls auch ohne große<br />

Zuwendung. Auch eine neue Erfahrung<br />

für jeden, der seinem Topf mit<br />

Konsumzucht immer wieder beim<br />

Welken zusehen muss, egal wie viel<br />

Mühe er sich gegeben hat. Alte Sorten<br />

sind naturgemäß widerstandsfähiger<br />

als Supermarktware. Und<br />

das Wachsen und Gedeihen ist mehr<br />

als ein Gewinn für Augen, Mund und<br />

Nase – es ist eine neue Erfahrung für<br />

alle Menschen, auch und besonders<br />

für jene, die die Sehkraft verlassen<br />

hat.<br />

Zahlt der Einzelhandel<br />

die Zeche?<br />

Sogar die Kleingeldkasse profitiert<br />

beim Zupfen im Vorbeigehen. Würden<br />

Kräuter in Zukunft also »für lau«<br />

geerntet statt gekauft? »Einzelne<br />

Gemüsebeete im Stadtbild reichen<br />

sicherlich nicht aus, um den Bedarf<br />

der Bevölkerung zu decken und so<br />

für Gewinneinbußen der Gemüsehändler<br />

zu sorgen«, die Lokale<br />

Agenda 21 ist unbesorgt. Vom kostenlosen<br />

Angebot, im öffentlichen<br />

Raum am Kraut zu zupfen, würde<br />

sicherlich in Rheda-Wiedenbrück<br />

niemand arm. Vielleicht würden Appetit<br />

und Bedarf sogar steigen durch<br />

den alltäglichen Anblick und Duft.<br />

Als Sponsor von Anpflanzungen<br />

könnten Geschäftsinhaber sehr


39<br />

charmant auf den eigenen Laden<br />

aufmerksam machen. Mönchmeier<br />

macht in Wiedenbrück vor, wie<br />

man als Einzelhändler von Kräutern<br />

auf der Fensterbank gleich mehrfach<br />

profitieren kann: Sie sind dekorativ<br />

und ziehen Kundschaft an, und die<br />

Freude darüber, etwas Hübsches,<br />

Nützliches und Duftendes mitnehmen<br />

zu dürfen, überträgt sich auf<br />

den, der das anbietet. Ein Hingucker,<br />

der die Augen auch für das Geschäft<br />

öffnet!<br />

Eine klare Bereicherung<br />

Kindergruppen und Schulklassen<br />

können auf einem Spaziergang gezielt<br />

lernen, z. B. dass Wildkräuter<br />

gut schmecken und nicht immer<br />

gleich als Unkraut vernichtet werden<br />

müssen. Sie üben Essbares von<br />

ungenießbaren Zierbeeren zu unterscheiden<br />

– und das alles lernen sie<br />

beim Ausflug an der frischen Luft.<br />

Seniorenheime und Tagesstätten<br />

könnten ebenso Patenschaften<br />

zur Hege von Beeten übernehmen<br />

wie Vereine und Initiativen, die<br />

sich unter anderem der Integration<br />

verschrieben haben: Auch die Natur<br />

macht unsere Stadt zu einem<br />

typisch europäischen Umfeld, das<br />

es zu erkunden gilt. Für das, was<br />

auf den Teller kommt, selbst Hand<br />

anzulegen, ist für viele Neubürger<br />

ohnehin selbstverständlicher als<br />

für viele Einheimische – da könnten<br />

wir also auch von Zugereisten und<br />

Flüchtlingen lernen, etwas gemeinsames<br />

gestalten und dabei zusammen<br />

lecker essen.<br />

Wer pflegt, hat selbst was<br />

davon<br />

Geben und nehmen im Interesse<br />

der Gemeinschaft – so verteilen<br />

sich Wissen und Erfahrung. Wer<br />

nicht Hand anlegen kann, erklärt<br />

vielleicht gern oder malt Namenschilder<br />

für unbekannte Kräuter. Wer<br />

kein Beet betreuen möchte, stiftet<br />

Blumenkasten oder Pflanzen. Wer<br />

Gesellschaft sucht, spendiert einen<br />

Kräutertee oder selbstgemachte<br />

Limonade aus der Gemeinschaftsernte<br />

für die Aktiven vor der Haustür.<br />

Ein klarer Nebeneffekt: Vandalismus<br />

und Verrohung nimmt ab in jenen<br />

Nischen-Ecken, für die sich andere<br />

verantwortlich zeigen. Wo man<br />

sich Mühe gibt, so dass etwas der<br />

Mühe wert erscheint, ist man selten<br />

Ziel von zerstörerischen Attacken.<br />

<strong>Das</strong> zeigen zum Beispiel Schülerinitiativen,<br />

die sich für gepflegtes<br />

Schulumfeld einsetzen, aber auch<br />

die Erfahrungen der Stadt Minden,<br />

die seit 2013 überwiegend positive<br />

Erfahrungen sammelt. Wann also<br />

legt Rheda-Wiedenbrück los? Eine<br />

Stadt mit »Flora« ist doch wohl<br />

längst überfällig...<br />

Berechtigte Sorgen und wie sie widerlegt werden können<br />

Wer wühlt schon gern im Hundekot:<br />

Hochbeete verhindern,<br />

dass die Pflanzen durch Hunde<br />

und Katzen verschmutzt werden<br />

können. Wenn die Kästen nicht<br />

gerade unter Bäumen stehen,<br />

von denen es Tauben, Krähen<br />

und andere Vögel »herabtropfen«<br />

lassen, ist die Gefahr weitestgehend<br />

gebannt, dass Pflanzen von<br />

Urin oder Kot verunreinigt und<br />

ungenießbar werden. Pestizide,<br />

Staub und Abgase hingegen gibt<br />

es bei jeder Ernte unter freiem<br />

Himmel. Früchte, Gemüse und<br />

Kräuter müssen also ohnehin vor<br />

dem Verzehr gründlich gewaschen<br />

werden. Und bestimmte Pflanzen<br />

wie Obstgehölze oder Holunderund<br />

Brombeersträucher können<br />

zur Schutzmauer werden. Hundeund<br />

Fuchsbandwürmer verderben<br />

den Appetit auf wilden Bärlauch,<br />

Pilze und Heidelbeeren oder andere<br />

Früchten von bodennahen<br />

Pflanzen. Aber das Risiko einer<br />

Übertragung durch den Genuss<br />

von Selbstgeerntetem ist laut<br />

Robert-Koch-Institut nicht hinreichend<br />

geklärt. Auch diese Gefahr<br />

kann durch Abwaschen, Trocknen<br />

oder Garen minimiert werden.<br />

DAS WOHL<br />

SCHNELLSTE<br />

RÜCKENTRAINING<br />

DER WELT!<br />

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RHEDA-WIEDENBRÜCK!<br />

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(Angebot gültig nur am 07.10.<strong>2017</strong>)<br />

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Ein Grund zum Feiern<br />

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von 16 – 20 Uhr<br />

07.OKT.<strong>2017</strong><br />

EMS -Lounge® Wiedenbrück<br />

Wasserstr. 5 33378 Rheda-Wiedenbrück<br />

Inhaberin: Claudia Schlepphorst 05242 - 570 18 10<br />

wiedenbrueck@ems-lounge.de www.ems-lounge.de<br />

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Für Getränke und Imbiss ist gesorgt!<br />

Live-Training um 17 Uhr!


40 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

Physiotherapie, Gesundheitstraining,<br />

Massage & Heilpraktiker der Physiotherapie<br />

Wir laden Sie zur Info-Veranstaltung<br />

Schmerzen verstehen – Chronifizierung vermeiden<br />

am 9.10.<strong>2017</strong> um 19:30 Uhr ein.<br />

Simon Mautes und Dr. Knut Menzel informieren Sie über:<br />

• Wie Schmerzen entstehen • Somatische Schmerzen<br />

• Psychische Schmerzen • Unser ganzheitliches Schmerzverständnis<br />

Der Vortrag ist kostenfrei, bitte melden Sie sich unter der 05242/377314 an.<br />

Aktivita - Gesundheitszentrum<br />

Hellweg 22<br />

33378 Rheda-Wiedenbrück<br />

Tel.: (05242) 3301<br />

Training: (05242) 377314<br />

www.aktivita-recker.de • www.facebook.com/AktivitaWiedenbrueck/<br />

Rund 300 Besucher freuten sich bei schönstem Spätsommerwetter über das erste<br />

Picknick-Konzert auf der Vorburg.<br />

PREMIERE FÜR BAROCK-SPEKTAKEL<br />

Herrlicher Klang & viel Ablenkung<br />

(Kem) Sommer-Temperaturen,<br />

Picknick – eine herrliche Atmosphäre<br />

für die satten Barockklänge<br />

der caterva musica – dem Barock-<br />

Orchester in Westfalen, das zum<br />

ersten Open Air »baroc’n’picnic«<br />

aufspielte.<br />

Der nachmittägliche Himmel in<br />

Blau. <strong>Das</strong> schützende Rund der<br />

Gebäude der Vorburg, über den<br />

Besuchern die dichten Kronen der<br />

Bäume, das Schloss gegenüber,<br />

milde Luft, Picknick, Wein: Ein<br />

gelungener Sonntagnachmittag.<br />

<strong>Das</strong> Freiluft-Barock-Picknick-Konzert<br />

des Barockensembles caterva<br />

musica erwies sich als ein ansprechendes<br />

Spektakel. Fast könnte<br />

man meinen, man befinde sich<br />

auf einer der begehrten Landpartien<br />

beim jährlichen Schleswig-Holstein-Festival.<br />

Rund 300 Besucher<br />

haben wir auf dem Gelände bei<br />

freiem Eintritt gezählt. Es wurde<br />

flaniert und geschmaust.<br />

<strong>Das</strong> Ensemble, das die Menschen<br />

mit einer unplugged gespielten<br />

Musik des 17. und 18. Jahrhunderts<br />

emotional berühren will, hatte ihr<br />

Programm dem lange verkannten<br />

Musikgenie und Vielschreiber Georg<br />

Philipp Telemann gewidmet,<br />

der genau vor 250 Jahren starb.<br />

Auf dem Programm standen Telemanns<br />

Konzerte in A-, E- und F-<br />

Dur sowie seine Sonate in E-Moll<br />

– davon ein Werk, die Musik in A-<br />

Dur aus der Tafelmusik, dessen Urschrift<br />

in der Musikbibliothek des<br />

Schlosses liegt. Die kurzweiligen<br />

Einführungen und Überleitungen<br />

des Moderators, dem »critischen<br />

musicus« im historischen Kostüm<br />

stimmten die Gäste auf den Genuss<br />

der Konzertstücke ein.<br />

caterva musica spielte sich auf<br />

originalen Instrumenten aus der<br />

Barockzeit wunderbar kontrastreich,<br />

mit Vorbildcharakter interpretiert<br />

und in kongenialem<br />

Miteinander in die Herzen der Zuhörer.<br />

Die höchsten spielerischen<br />

Klippen bewältigten die Solisten<br />

und Solistinnen mit einer Souveränität,<br />

die sie als wahre Meister<br />

an ihren Instrumenten auszeichnete.<br />

Durch ihre äußerst gelungene<br />

Interpretation gelang es ihnen<br />

vorbildlich die wunderbaren<br />

Werke Telemanns tiefsinnig und<br />

kraftvoll zum Leben zu erwecken.<br />

Damit erklang in der Vorburg<br />

von Schloss Rheda wieder Musik,<br />

wie sie schon vor 250 Jahren und<br />

früher hier Rhedaer Bürger hörten.<br />

Und dies eben nicht in einer<br />

strengen Konzertform, die eine<br />

Konzentration auf Melodielinien<br />

erzwingt, sondern so wie die<br />

Musik auch damals erklang: jung,<br />

lebenslustig, sinnlich und frei und<br />

mitten im Leben. Die Zugabe stellte<br />

endgültig klar, dass der Auftakt<br />

zu dieser neuen Konzertreihe im<br />

zwanglosen Rahmen gelungen<br />

war und auch viele Leute angesprochen<br />

hat, die sonst vielleicht<br />

nicht den Weg zu diesem Konzert<br />

gefunden hätten.<br />

Ganz im Telemannschen Sinne


41<br />

Die Einstein-Schülerinnen der Achten (v. l.) Emma, Aleksandra, Cassandra, Joana, Lilly<br />

mit dem Musiklehrer Ildefons Klein (Mitte hinten) und der Projektleiterin Elke Fabri (r.)<br />

war sicherlich die Einbindung der<br />

Jugend in das Konzert, die – und<br />

das ist zweifellos in der heutigen<br />

Zeit eine Seltenheit – an der<br />

gleichen Sache allergrößtes Vergnügen<br />

fand. Sie war mit Schülerinnen<br />

und Schülern des Einstein<br />

Gymnasiums schon im Vorfeld in<br />

das Projekt eingebunden.<br />

Sie brachten unter der Begleitung<br />

ihrer Lehrer, speziell der Musikfachschaft,<br />

mit frischen Ideen<br />

und unglaublich professionellen<br />

Arbeiten eine juvenile Note in<br />

die Gestaltung des Rahmenprogramms,<br />

der Flyer und Plakate.<br />

Auch der Name des Programms<br />

»baroc’n’picnic« in Anlehnung an<br />

den Rock’n’Roll entsprang ihrer<br />

Kreativität.<br />

Die Gesamtleiterin des Projekts,<br />

Elke Fabri, Managerin von caterva<br />

musica, führte mehrere Klassen<br />

des Einstein Gymnasiums in<br />

die Barockmusik und speziell in<br />

das Schaffen von Telemann ein.<br />

Zudem erläuterte sie diesen die<br />

spezielle Bau- und Spielweise der<br />

historischen Barockinstrumente.<br />

Ihre Impulse stießen offensichtlich<br />

auf fruchtbaren Boden. Die<br />

jungen Leute machten toll mit,<br />

berichtete die Musikerin. In unserem<br />

Gespräch mit den jungen<br />

Die Gesamtleiterin von baroc’n picnic, Elke Fabri, mit dem EG-Schüler Luke, der eine<br />

historische Geige zeigt<br />

Leute aus der Achten erklärte<br />

Rafaela, dass die Barock-Musik<br />

auch die Menschen von heute anspricht.<br />

Nora wies auf die große<br />

Ausdrucksbreite dieser Musik hin.<br />

Aleksandra hob die andere Optik<br />

und die größere Saitenzahl der<br />

Barock-Geige, der barocken Viola<br />

d’amore hervor. Ihre Mitschüler<br />

verrieten, dass Aleksandra nunmehr<br />

selber das Geigenspiel erlernen<br />

möchte.<br />

Die Veranstalter des baroc’n’picnic<br />

– Marissa und Maximilian zu Bentheim-Tecklenburg<br />

als Initiatoren,<br />

die Schüler und Lehrer des Einstein-Gymnasiums<br />

Rheda sowie<br />

die Kunststiftung NRW und das<br />

Orchester caterva musica hatten<br />

das Konzept für das Freiluft-Konzert<br />

mit Barockmusik auf authentischem<br />

Instrumentarium unter<br />

Einbindung der Jugend erarbeitet.<br />

»Wir sind sehr zufrieden über die<br />

großartige Resonanz«, bilanzierten<br />

die Initiatoren die Veranstaltung,<br />

die sie sich auch zukünftig<br />

als neuen festen Termin im Kulturkalender<br />

von Rheda-Wiedenbrück<br />

vorstellen können. Ihr herzlicher<br />

Dank gilt dabei allen, die zu diesem<br />

guten Gelingen beigetragen<br />

haben und insbesondere den vielen<br />

Besuchern der Premiere.


42 TIPPS<br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

DER ANTI-REISEFÜHRER:<br />

KARL PILKINGTON<br />

»Ein Idiot reist<br />

weiter«<br />

<strong>Das</strong>s die Briten große Reisende<br />

sind, ist spätestens seit David<br />

Livingstone oder Thomas Cook<br />

bekannt. Und der englische Humor<br />

ist berühmt und berüchtigt.<br />

Beides zu kombinieren ist ein<br />

Erfolgsrezept der BBC, ebenfalls<br />

spätestens als sie Michael<br />

Palin von der Monty Python-<br />

Truppe Anfang der 1990er Jahre<br />

auf Weltreise schickte, auf den<br />

Spuren von Jules Verne. Karl Pilkington<br />

ist weitaus jünger und<br />

seine Reisen weitaus aktueller.<br />

Und das Besondere an diesen<br />

Reisen ist, dass Karl Pilkington<br />

ein Idiot ist. Jedenfalls nach<br />

landläufiger Meinung. Und ein<br />

schlichtes Gemüt ist er in der<br />

Tat, denn er nimmt keinerlei<br />

Blatt vor den Mund. Politisch<br />

vollständig inkorrekt sagt er immer,<br />

was er gerade denkt, auch<br />

wenn die Kamera läuft.<br />

Die Faszination dabei ist, dass<br />

das Ganze so peinlich, absurd<br />

und grotesk werden kann, dass<br />

der Zuschauer, beziehungsweise<br />

der Leser, einfach nicht anders<br />

kann als lachen. Allerdings anders<br />

als bei Michael Palin nicht<br />

mit dem »Helden« der verschiedenen<br />

Kapitel sondern über<br />

ihn. Nach dem Erfolg des ersten<br />

Bandes (»Ein Idiot unterwegs«)<br />

ist nunmehr »Ein Idiot reist weiter«<br />

(blanvalet, Taschenbuch,<br />

400 Seiten, viele Farbfotos, 9,99<br />

Euro) erschienen. <strong>Das</strong> Prinzip<br />

des zweiten Bandes ist das des<br />

ersten Teils. Seine Kumpel Ricky<br />

Gervais und Stephen Merchant<br />

stellen Karl diesmal vor die Herausforderung,<br />

die ultimative<br />

»Bucket List« abzuarbeiten. Darauf<br />

stehen 100 Dinge, die man<br />

erlebt haben muss, bevor man<br />

stirbt (kick the bucket, wörtlich<br />

den Eimer umstoßen, vielleicht<br />

auf deutsch: den Löffel abgeben).<br />

<strong>Das</strong>s Karl von all diesen<br />

Dingen rein gar nichts hält, ist<br />

klar. Warum zur Hölle sollte sich<br />

irgendjemand von wilden Stieren<br />

durch Pamplona jagen lassen<br />

wollen? Oder sich im »Tornado<br />

Valley« auf die Suche nach<br />

einem Wirbelsturm begeben?<br />

Einen Eisberg berühren? Dem<br />

Papst die Hand schütteln? Mit<br />

den Massai leben? Nein, danke.<br />

Natürlich lässt Karl sich trotzdem<br />

überzeugen, sich erneut<br />

zum Affen zu machen, und hält<br />

mit seinen Meinungen darüber,<br />

was andere Menschen in ihrem<br />

Leben so anstreben, nicht hinterm<br />

Berg.<br />

Doch an eine Szene aus dem<br />

Buch habe ich kürzlich gedacht,<br />

als ich in 34 Metern Höhe über<br />

das durchlöcherte Gitter des<br />

Skywalks in Dortmund bei<br />

Wind und Regen marschiert<br />

bin. Ich bin nämlich keineswegs<br />

schwindelfrei und mein Körper<br />

sagte mir in aller Deutlichkeit,<br />

dass ich mich in Sicherheit bringen<br />

sollte. So ähnlich wie Karl,<br />

wenn er in Neuseeland mit einem<br />

Bungee-Seil um den Fuß<br />

auf einer Brücke steht. Ich habe<br />

es letztendlich gemacht wie er<br />

und habe auf meinen Körper<br />

gehört, der massiv vorgeschlagen<br />

hat, den Hochofen in 69<br />

Metern Höhe dann doch nicht<br />

mehr ganz zu erklimmen und<br />

lieber umzudrehen. Fragt sich<br />

doch irgendwie, wer der Idiot<br />

ist: derjenige, der sich ohne Not<br />

in subjektiv wahrgenommene<br />

Gefahr begibt oder der, der das<br />

dann einfach mal sein lässt…<br />

MAC P. LORNE<br />

»Der Herr der<br />

Bogenschützen«<br />

Ich gebe ja zu, dass ich ein paarmal<br />

bei der Lektüre von »Der<br />

Herr der Bogenschützen« (Knaur,<br />

Taschenbuch, 703 Seiten,<br />

12,00 Euro) gedacht habe: Naja,<br />

jetzt gehen dem Autoren aber<br />

die Pferde wirklich durch, denn<br />

so viel kann doch nun wirklich<br />

niemand in Wirklichkeit erleben.<br />

Zu meiner Schande muss ich gestehen,<br />

dass ich Unrecht hatte,<br />

denn die Figur des Zweiten Earl<br />

of Huntingdon hat tatsächlich<br />

existiert. Dessen Lebensgeschichte<br />

ist geradezu ideal für<br />

einen historischen Roman, enthält<br />

sie doch alles, was der geneigte<br />

Leser möchte: Spannung,<br />

unerwartete Glückswendungen,<br />

Action, Romantik, Intrigen, wissenswerte<br />

Hintergründe – und<br />

habe ich schon die Action erwähnt?<br />

John Holland, so der Name des<br />

Helden und des historischen<br />

Vorbilds gleichermaßen, ist<br />

ausgesprochen hochwohlgeboren.<br />

Seine Mutter ist eine Plantagenet,<br />

also aus dem Richard-<br />

Löwenherz-Clan stammend.<br />

Sein Vater ist der Erste Earl of<br />

Huntingdon. Doch das nützt<br />

ihm leider nichts, denn er hat in<br />

der Politik auf das falsche Pferd<br />

gesetzt, sprich den falschen<br />

Aspiranten für die Königskrone<br />

unterstützt. <strong>Das</strong> kostet ihn<br />

buchstäblich den Kopf. Johns<br />

Mutter dagegen kann man nicht<br />

einfach hinrichten, das wäre<br />

den anderen Plantagenets dann<br />

doch zu viel. Ihr nimmt man die<br />

Kinder ab und behauptet sie<br />

seien gestorben. Danach wird<br />

sie zwangsverheiratet. Doch<br />

die drei Kinder sind keineswegs<br />

tot, jedenfalls nicht alle, denn<br />

der zweite Sohn überlebt im<br />

Exil und wächst in einfachen<br />

Verhältnissen auf. Historisch<br />

verliert sich dann die Spur des<br />

John Holland für ein paar Jahre,<br />

aber Mac P. Lorne ist ein Meister<br />

seines Fachs, der schon bei seinem<br />

Roman über Francis Drake<br />

(Der Pirat) gezeigt hat, dass er<br />

Leerstellen überzeugend zu füllen<br />

weiß. Jedenfalls besinnt sich<br />

John auf die wenig ritterliche<br />

Waffe des englischen Langbogens.<br />

Ein wenig wie Robin Hood<br />

schart er schließlich jede Menge<br />

Bogenschützen um sich, walisische<br />

Kämpfer um genauer zu<br />

sein. Mit denen greift er in den<br />

Hundertjährigen Krieg ein. Wer<br />

seinen Shakespeare gelesen hat<br />

weiß, dass die Bogenschützen<br />

bei der vernichtenden Niederlage<br />

des französischen Ritterheers<br />

bei Agincourt (1415) eine bedeutende<br />

Rolle spielten.<br />

Damit beginnt Johns Aufstieg<br />

in der englischen Gesellschaft,<br />

aber das bedeutet noch lange<br />

kein ruhiges Leben, denn er<br />

wird gefangengenommen, sitzt<br />

in Festungshaft, kann flüchten<br />

und erlebt jede Menge Abenteuer,<br />

bevor er der überspannten Fanatikerin<br />

begegnet, die den für<br />

die Franzosen schon verloren geglaubten<br />

Krieg wieder entfacht<br />

– und damit alle diplomatischen<br />

Versuche zunichte macht, weshalb<br />

sie dann nach recht kurzer<br />

Zeit für alle Parteien untragbar<br />

wird. Die Rede ist natürlich von<br />

Jeanne D’Arc, der Jungfrau von<br />

Orléans. Sie merken schon, Mac<br />

P. Lorne historischer Roman<br />

spielt in der literarischen Champions<br />

League!


43<br />

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44 TIPPS<br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

CORINNE LUCA<br />

»Am liebsten sind<br />

mir die Problemzonen,<br />

die ich noch<br />

gar nicht kenne«<br />

Es soll ja Frauen geben, die behaupten,<br />

überhaupt nur eine einzige Problemzone<br />

zu haben, und das sei der<br />

Ehemann. Diese Frauen sind aber<br />

eindeutig in der Unterzahl, denn<br />

überall begegnen uns Fotos von<br />

trügerisch perfekten Frauenkörpern,<br />

die für schöne Achseln, Diäten<br />

und weißere Zähne werben. Bilder,<br />

die dem weiblichen Geschlecht<br />

Unsicherheiten einreden, um dann<br />

gleich die Lösungen mit zu verkaufen.<br />

Daran kann man und vor allem<br />

Frau verzweifeln – oder man kann<br />

sich vom Optimierungswahn befreien.<br />

In idealer Weise geschieht<br />

dies mit Humor! Corinne Luca erzählt<br />

in ihrem Buch, erschienen bei<br />

Heyne, 294 Seiten, 12,99 Euro, ehrlich<br />

und mit einem Augenzwinkern,<br />

was es heutzutage heißt, eine Frau<br />

zu sein. Und als Leser merkt man,<br />

dass scharfer Verstand beim Durchschauen<br />

von Verlogenheit sehr<br />

nützlich sein kann. Wenn es zum<br />

Beispiel um die hoch gepriesene Natürlichkeit<br />

geht, das »Einhorn unter<br />

den weiblichen Beauty-Standards«,<br />

bei der der Natur natürlich mit<br />

Pflegeprodukten um die 300 Euro<br />

nachgeholfen werden muss. Zumal<br />

da man völlig ungeschminkt höchstens<br />

ein Instagram-Foto schießen<br />

und veröffentlichen darf, nicht aber<br />

in den Supermarkt gehen! Corinne<br />

Luca empfindet es als höchste<br />

Zeit für Schönheitswahn-Detox.<br />

Ansonsten hält sie nämlich auch<br />

nichts vom Detox-Wahn, denn sie<br />

vertritt die Meinung, dass unsere<br />

Organe das Entgiften alleine ganz<br />

gut in den Griff bekommen, dazu<br />

sind sie schließlich ausgelegt. Statt<br />

sich ständig neue Problemzonen<br />

einreden zu lassen und die entsprechenden<br />

Produkte mit ihrem<br />

jeweiligen Glücksversprechen zu<br />

konsumieren, gibt die Autorin den<br />

Leserinnen einige Tipps gegen giftige<br />

Gedanken mit auf den Weg. Eine<br />

kritische Haltung, ein gerüttelt Maß<br />

an Skepsis der Werbung gegenüber<br />

und den Abschied vom perfekten<br />

Ich helfen da bestimmt weiter.<br />

WIEDERENTDECKT:<br />

WALT WHITMAN<br />

»Jack Engles –<br />

Leben<br />

und Abenteuer«<br />

In unserer Rubrik »Alte Literatur wiederentdeckt«<br />

stellen wir eigentlich<br />

immer Literatur vor, die – zumindest<br />

in deutscher Sprache oder<br />

überhaupt – neu aufgelegt wurde.<br />

Bei Walt Whitmans Roman »Jack<br />

Engles – Leben und Abenteuer«, erschienen<br />

bei Manesse, Hardcover,<br />

185 Seiten, 22 Euro, liegt die Sache<br />

anders, denn diesen Roman gab es<br />

noch gar nicht. Jeder Student der<br />

Amerikanistik, der seine Studiengebühren<br />

wert ist, wird Walt Whitman<br />

kennen, steht er doch mit »Leaves<br />

of Grass« auf jeder Leseliste. Allerdings<br />

als Lyriker, seine Gedichte<br />

wurden zum Ur-Meter moderner<br />

Lyrik, wie Wieland Freund in seinem<br />

Nachwort zu Jack Engles so treffend<br />

schreibt. Der soeben auf Deutsch<br />

und auch auf Englisch erstmals<br />

erschienene Roman stammt aus<br />

dem Jahre 1852. Die 165 Jahre bis zur<br />

Erstveröffentlichung lassen sich so<br />

erklären, dass unbekannt war, wer<br />

der Autor des als Fortsetzungsroman<br />

erschienen Werkes war. Seit<br />

langem bekannt war, dass es einen<br />

verlorenen Roman wohl gäbe, aber<br />

Titel und Text lagen um Dunkeln,<br />

bevor Whitman-Forscher, von denen<br />

es übrigens eine Menge gibt,<br />

anhand von Tagebuchaufzeichnungen<br />

das Werk schließlich identifizieren<br />

konnten. Der Stilvergleich mit<br />

anderen Prosa-Werken Whitmans<br />

brachte die schlüssige Zuordnung.<br />

Warum man den Roman heute noch<br />

lesen sollte? Die schlichte Antwort<br />

ist, dass man sonst ein ausgesprochenes<br />

Lesevergnügen verpasst!


TIPPS<br />

45<br />

Humorvoll-lakonisch erzählt Walt<br />

Whitman eine klassische Aufstiegsgeschichte<br />

in der Tradition Benjamin<br />

Franklins oder des großen Charles Dickens,<br />

allerdings in der Neuen Welt,<br />

mitten in New York. Er schildert die<br />

Schattenseiten der rasant wachsenden<br />

Metropole, verschweigt weder<br />

das Elend der Notleidenden noch die<br />

Korrumpierung derer, die an der Wall<br />

Street zu schnellem Geld gekommen<br />

sind. Doch vor allem feiert er in seiner<br />

Figur Jack Engle uramerikanische<br />

und urdemokratische Tugenden: den<br />

Glauben an den unveräußerbaren<br />

Glücksanspruch des Einzelnen, die<br />

Zuversicht und den Pioniergeist<br />

der kleinen Leute, ihren Mut zur<br />

Improvisation und nicht zuletzt die<br />

alles überragende Leitidee der Einwanderernation<br />

– sich gemeinsam,<br />

eben ohne Ansehen von Herkunft,<br />

Stand oder Religion, aufzumachen<br />

in eine bessere Zukunft. <strong>Das</strong> ist doch<br />

wohl typisch amerikanisch, nicht der<br />

Fremdenhass!<br />

DVD<br />

Blind Date mit<br />

dem Leben<br />

Dies vorweg: In »Blind Date mit<br />

dem Leben« geht es nicht um Blind<br />

Dates. Jedenfalls nicht im klassischen<br />

Sinne, dass sich zwei Leute<br />

treffen, ohne irgendetwas voneinander<br />

zu wissen. <strong>Das</strong> »blind« ist<br />

vielmehr wörtlich zu verstehen,<br />

denn die Hauptfigur in dieser Tragik-Komödie<br />

ist tatsächlich so gut<br />

wie blind. Nur weiß das so gut wie<br />

niemand, schon gar nicht mögliche<br />

Partnerinnen. Saliya Kahawatte<br />

(dargestellt von Kostja Ullmann)<br />

hat nämlich die Schule endlich<br />

hinter sich und kann nun ins Leben<br />

starten. So wie die meisten der<br />

Mitschüler, mit denen er das Abi<br />

gemacht hat. <strong>Das</strong> einzige Problem<br />

dabei ist, dass Saliya krankheitsbedingt<br />

fast vollständig blind geworden<br />

ist. Doch er lässt sich nicht<br />

entmutigen und will in keiner Telefonzentrale<br />

arbeiten oder sonstigen<br />

Tätigkeiten nachgehen, die man üblicher<br />

Weise auch Blinden zutraut.<br />

Vielmehr ist er weit davon entfernt,<br />

sich von seiner fortschreitenden<br />

Sehschwäche von irgendetwas abhalten<br />

zu lassen. So stürzt sich der<br />

junge Mann, der längst gelernt hat,<br />

seinen anderen Sinnen mehr zu vertrauen<br />

und über ein hervorragendes<br />

Gedächtnis verfügt, voller Eifer ins<br />

Berufsleben. In dem Münchener Luxushotel,<br />

wo Saliya seine neue Stelle<br />

antritt, merkt keiner etwas davon,<br />

dass der neue Angestellte nicht sehen<br />

kann. Er übt einfach so lange,<br />

bis er keine Augen mehr benötigt,<br />

um alle notwendigen Aufgaben bis<br />

hin zum Gläserpolieren erfüllen kann<br />

(schmutzige Gläser klingen dumpfer<br />

als saubere). Der einzige Eingeweihte<br />

in Saliyas Geheimnis ist sein Kollege<br />

und Freund Max (Jacob Matschenz),<br />

der zwar ein Luftikus ist, ihm aber<br />

in so manchen schwierigen Situationen<br />

zur Seite steht. Doch dann<br />

verliebt sich Saliya in Laura (Anna<br />

Maria Mühe) und da er ihr nicht von<br />

vorneherein reinen Wein einschränkt<br />

und Laura als alleinerziehende Mutter<br />

nichts mehr hasst als Männer,<br />

die lügen, wird Saliyas Leben immer<br />

komplizierter. Die DVD-Version des<br />

Films, der im Frühjahr dieses Jahres<br />

ins Kino kam, zeigt bei den Extras<br />

die wahre Geschichte des Saliya<br />

Kahawatte, der sich tatsächlich fast<br />

blind und unbemerkt von Chefs und<br />

Kollegen im Gastgewerbe jahrelang<br />

durchgeboxt hat.<br />

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46 TIPPS<br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

HÖRBUCH:<br />

ELENA FERRANTE<br />

»Die Geschichte<br />

eines neuen<br />

Namens«<br />

Mit 16 haben Lila und Elena,<br />

Freundinnen seit Kindertagen,<br />

ihr armseliges neapolitanisches<br />

Stadtviertel mit seinen einengenden<br />

Konventionen gründlich<br />

satt. Lila versucht, durch eine<br />

vorteilhafte Ehe ihre Chancen<br />

zu verbessern, fühlt sich aber<br />

schon bald eingesperrt und verbittert.<br />

Elena hingegen lässt den<br />

Ort ihrer Kindheit hinter sich und<br />

geht zum Studium nach Pisa. Die<br />

1970er Jahre bringen Veränderungen<br />

für beide: die Erfahrung der<br />

Mutterschaft, Auseinandersetzungen<br />

im Berufsleben und nicht<br />

zuletzt große gesellschaftliche<br />

Umwälzungen. Indem ihre Wege<br />

sich trennen, werden nicht nur die<br />

beiden Mädchen, sondern wird<br />

auch ihre Freundschaft zueinander<br />

erwachsen.<br />

Eva Mattes liest den zweiten Teil<br />

der neapolitanischen Tetralogie<br />

mit der ihr eigenen Zurückhaltung<br />

und wird so dem Stil der<br />

Autorin gerecht, der nur auf den<br />

ersten Blick ein wenig kühl wirkt.<br />

So erliegt man dem suggestiv fließenden<br />

Sog einer figurenreichen<br />

Geschichte, wie Literaturkritiker<br />

Marc Reichwein es so treffend<br />

in seiner Rezension zu »Die geniale<br />

Freundin« ausdrückte. Die<br />

italienische Autorin, die unter<br />

dem Pseudonym Elena Ferrante<br />

schreibt, erlangte mit dem ersten<br />

Band »Meine geniale Freundin«<br />

internationales Ansehen,<br />

so sehr, dass das TIME-Magazin<br />

sie zu den 100 einflussreichsten<br />

Personen der Welt 2016 wählte.<br />

In Deutschland allerdings setzte<br />

der Erfolg eher zeitversetzt ein,<br />

denn während in den USA bereits<br />

alle vier Bände erschienen sind<br />

und mehr als zwei Millionen Bücher<br />

verkauft wurden, sind es bei<br />

uns gerade eine dreiviertel Million<br />

- was natürlich immer noch<br />

ein Mega-Bestseller ist. Auch ist<br />

hierzulande gerade erst bei Suhrkamp<br />

Band 3 erschienen. Die ungekürzte<br />

Lesung des zweiten Teils<br />

ist dankenswerter Weise auf zwei<br />

MP3-CDs erschienen, was gut 18<br />

Stunden Lesezeit bedeutet, Kostenpunkt<br />

22,99 Euro.<br />

JUGENDBUCH:<br />

KRISTEN CICCARELLI<br />

»Iskari –<br />

der Sturm naht«<br />

»Ich fühle mich zu seltsamen, unmöglichen<br />

Dingen hingezogen – vor<br />

allem dabei kann Fantasy überzeugen«,<br />

hat Kristen Ciccarelli vor kurzem<br />

bei einem Interview gesagt. Die<br />

junge Kanadierin mit dem italienischen<br />

Namen und den slowenischen<br />

Wurzeln weiß wovon sie spricht, ist<br />

sie doch selbst eine Meisterin ihres<br />

Fachs. Sie wuchs im Haus ihrer<br />

Großmutter auf, das von dichtem<br />

Wald umgeben war, und träumte<br />

schon als Kind von Einhörnern, die<br />

sie einen Sommer lang vergebens in<br />

den dunklen Wäldern ihrer Heimat<br />

suchte. Vor allem Drachen hatten<br />

es ihr angetan. So sehr, dass ihr<br />

Kunstlehrer ihr verbot, irgendetwas<br />

zu malen, das auch nur entfernt einem<br />

Drachen ähnelte. Heute dürfte<br />

der Mann stolz auf seine damalige<br />

Schülerin sein, denn genau mit Drachen<br />

hat sie mittlerweile weltweit<br />

Bekanntheit erreicht. In »Iskari – der<br />

Sturm naht« lernt der Leser die junge<br />

Frau Asha kennen. Als kleines Kind<br />

lockte Asha einst Kozu herbei, den<br />

mächtigsten aller Drachen. Er gab<br />

vor, ihr Freund zu sein, doch dann<br />

flog er auf und vernichtete mit seinen<br />

mörderischen Flammen Ashas<br />

Heimatstadt und tötete viele Menschen.<br />

Um die unverzeihliche Schuld,<br />

die sie damit auf sich geladen hatte,<br />

zu sühnen, ist die durch eine Wunde<br />

schwer gezeichnete Asha eine Iskari<br />

geworden, eine Drachentöterin – die<br />

beste und mutigste von allen. Doch<br />

ihre größte Prüfung steht ihr noch<br />

bevor. Denn ihr Vater, der allmächtige<br />

König, stellt ihr ein schreckliches<br />

Ultimatum. Entweder befreit sie innerhalb<br />

von sieben Tagen das Land<br />

endgültig von Kozu – oder sie muss<br />

Jarek heiraten. Aber Kozu scheint unbesiegbar,<br />

der Kampf mit ihm selbst<br />

für eine Iskari viel zu schwer. Doch es<br />

kommt Hilfe von unerwarteter Seite.<br />

Asha ist nicht allein, denn plötzlich<br />

stellt sich jemand an ihre Seite.<br />

Torwin, der geheimnisvolle Sklave<br />

Jareks, dürfte sie eigentlich nicht<br />

einmal ungestraft ansehen, doch er<br />

scheint furchtlos wie Asha zu sein.<br />

Erschienen ist der erste Band der Trilogie<br />

auf Deutsch bei heyne>fliegt,<br />

Hardcover, 415 Seiten, 16,99 Euro.


47<br />

Spinnen die?<br />

<strong>Das</strong> Forbes-Magazin erklärte sie<br />

zum Must-Have-Spielzeug <strong>2017</strong><br />

fürs Büro, also unentbehrlich.<br />

Und Eltern schulpflichtiger Kinder<br />

wissen ebenfalls längst Bescheid.<br />

Bleibt aber immer noch ein Rest<br />

von Menschen, die sich fragen,<br />

was diese kleinen wirbelnden<br />

Dinger sein sollen, die in diesem<br />

Jahr plötzlich den Markt überschwemmt<br />

haben. Die Rede ist<br />

von den sogenannten Spinners,<br />

genauer gesagt: Fidget Spinners.<br />

<strong>Das</strong> sind etwa handtellergroße<br />

Spielzeuge, die etwas an Wurfsterne<br />

erinnern, wobei die drei<br />

Zacken abgerundet sind. In der<br />

Mitte befindet sich ein Kugellager,<br />

durch das sich das Spielzeug drehen<br />

lässt (spin heißt im Englischen<br />

drehen).<br />

Und genau das ist der Punkt, denn<br />

entwickelt wurden die Spinner<br />

in den USA zu therapeutischen<br />

Zwecken. Vor allem Kinder mit<br />

Aufmerksamkeitsdefiziten oder<br />

Hyperaktivitätsstörungen oder<br />

auch autistischen Kindern helfen<br />

die wirbelnden Dinger ganz offenbar,<br />

Stress abzubauen. Dazu<br />

nimmt man das Teil zwischen<br />

Daumen und Mittelfinger und<br />

gibt ihm ordentlich Anschwung.<br />

Daraufhin dreht sich der Fidget<br />

Spinner eine ganze Zeit. Wer das<br />

Gerät beherrscht, kann dann anschließend<br />

sogar kleine Kunststücke<br />

vollführen. Könner werfen die<br />

Spinner in die Luft oder wechseln<br />

die Hand, wobei sich das Teil natürlich<br />

immer weiter drehen muss.<br />

Ursprünglich nur aus Plastik (bis<br />

auf das Kugellager natürlich), gibt<br />

es heute schon Fidget Spinner aus<br />

allen möglichen Materialien, wie<br />

beispielsweise Zink-Legierungen<br />

– wodurch natürlich auch die Kosten<br />

ansteigen. Ursprünglich kosten<br />

die Dinger so um die drei Euro,<br />

aber mittlerweile sind auch schon<br />

welche für 50 Euro zu haben. Den<br />

Topstone LED Fidget Spinner gibt<br />

es in acht verschiedenen Farben<br />

und diese sind mit LEDs ausgerüstet.<br />

Kostenpunkt schlappe 895,00<br />

Euro. <strong>Das</strong> ist dann doch eher etwas<br />

für den Top-Manager, denn glaubt<br />

man dem Forbes-Magazin, dann<br />

drehen die großen Macher frenetisch<br />

an den kleinen Rädchen. Die<br />

spinnen dann tatsächlich!


48 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

Dr. Hugo<br />

empfiehlt<br />

Ist das Popcorn von der Herbstkirmes shon<br />

wieder alle? Dann macht doch einfach mit<br />

Mama und Papa ganz schnell euer eigenes!<br />

Bastelt lustige Blättermännchenbilder<br />

und löst mein Herbsträtsel.<br />

Euer Dr. Hugo<br />

Ihr braucht: • 70 g Popcorn-Mais • 1 EL Öl<br />

1<br />

2<br />

Erhitzt das Öl und den Popcorn-Mais<br />

in einer großen Pfanne.<br />

Sobald der Mais anfängt zu poppen,<br />

schließt ihr die Pfanne mit<br />

einem Deckel. Lasst das Popcorn vier<br />

bis fünf Minuten lang bei kleiner Hitze<br />

»hüpfen«. Rüttelt immer wieder an<br />

der Pfanne, damit das Popcorn nicht<br />

anbrennt.<br />

3<br />

Wenn keine Plopp-<br />

Geräusche mehr zu<br />

hören sind, nehmt ihr die<br />

Ihr braucht: • Gepresste Blätter • Schwarzen<br />

Filzstift • Wackelaugen • Tonkarton<br />

1<br />

Klebt auf die Blätter jeweils ein Augenpaar.<br />

Malt mit dem Filzstift<br />

Pfanne vom Herd und gebt<br />

das Popcorn in eine Schüssel.<br />

Ihr braucht: • 3 EL Butter • 3 EL Honig<br />

• 1 Prise Salz • 50 g gehackte Mandeln<br />

1<br />

Erhitzt die Butter in einer großen<br />

Pfanne und lasst sie schmelzen. Gebt<br />

den Honig und das Salz hinzu. Gut verrühren.<br />

Mischt dann zügig die Mandeln<br />

2<br />

unter.<br />

Nehmt die Pfanne vom Herd,<br />

gebt das Popcorn in die Pfanne<br />

noch einen Mund und eine Nase dazu.<br />

2<br />

Klebt die »Blättermännchen« auf<br />

ein Stück Tonkarton. Jetzt könnt<br />

ihr, wenn ihr wollt, noch Arme und Beine<br />

und was euch sonst noch einfällt, dazumalen<br />

oder aus Tonkarton ausschneiden<br />

und dazukleben.<br />

und wendet es in<br />

der Mandel-Honig-<br />

Masse. Lasst es auf Backpapier<br />

trocknen und brecht es anschließend<br />

grob auseinander.<br />

Ihr braucht: • 3 EL Butter • 3 EL Ahornsirup<br />

• 1 EL Milch • 50 g braunen Zucker<br />

• 60 g gehackte Mandeln • 60 g Raspel-<br />

Schokolade<br />

1<br />

Erhitzt Butter, Zucker, Sirup und Milch<br />

in einer großen Pfanne. Gut verrühren.<br />

Lasst das Gemisch ohne zu rühren<br />

etwa zwei Minuten lang köcheln.<br />

2<br />

Nehmt die Pfanne vom Herd, mischt<br />

die Schokolade unter und lasst sie<br />

schmelzen, bis die Masse glatt<br />

ist. Gebt das Popcorn in die<br />

Pfanne und wälzt es darin,<br />

bis es gleichmäßig mit<br />

Schokolade überzogen ist.<br />

3<br />

Breitet es auf Backpapier aus und<br />

lasst die Schokolade fest werden.<br />

5<br />

1 2<br />

3<br />

2<br />

3<br />

1<br />

4<br />

6<br />

4 5<br />

6<br />

Lösung:<br />

Lösungen der Rätsel S. 52


49<br />

REDENSARTEN AUF DEN GRUND GEGANGEN<br />

Leviten lesen oder Standpauke halten?<br />

Schon im alten Ägypten wurden Leviten gelesen.<br />

Wenn eine Fußballmannschaft<br />

aus Motivationsgründen<br />

schlecht gespielt hat, steht<br />

montags gerne in der Zeitung,<br />

dass der Trainer dem Team eine<br />

Standpauke gehalten oder den<br />

Spielern die Leviten gelesen hat.<br />

Beides bedeutet ja soviel wie<br />

eindeutiges Missfallen äußern,<br />

um eine Umkehr im Verhalten zu<br />

bewirken. Soweit alles klar, aber<br />

was soll das eigentlich wörtlich<br />

heißen. Wieso Pauke? Und was<br />

sind Leviten? Nun, kommen wir<br />

also unserem selbst gewählten<br />

Bildungsauftrag nach und gehen<br />

den Redewendungen auf<br />

den Grund.<br />

Ein Großteil unserer Redewendungen<br />

gehen ja auf Goethe<br />

(Gretchenfrage), auf Shakespeare<br />

(faul im Staate Dänemark)<br />

oder auch auf bäuerliches Leben<br />

zurück, letzteres zum Beispiel<br />

beim Löffel abgeben. Nur der<br />

Haushaltsvorstand auf dem<br />

Hof hatte einen silbernen Löffel<br />

und der einzige Grund, den Löffel<br />

abzugeben war der Tod, das<br />

ist schon klar. Doch aus diesen<br />

Bereichen kommen die oben<br />

genannten Redewendungen<br />

nicht. Der nächste zu vermutende<br />

Fundort wäre dann natürlich<br />

die Bibel, und die liefert dann<br />

auch den ersten Treffer. <strong>Das</strong><br />

dritte Buch Moses, auch Levitikus<br />

genannt, beinhaltet unter<br />

anderem die Verhaltensmaßregeln<br />

für die nach ihrem Stammvater<br />

Levi genannten Priester<br />

des jüdischen Glaubens. Und<br />

das Alte Testament wäre nicht<br />

das Alte Testament, wenn es<br />

nicht auch noch aufzeigen würde,<br />

was passiert, wenn man die<br />

Regeln nicht einhält. <strong>Das</strong> Kapitel<br />

26 lässt dann keine Zweifel aufkommen:<br />

»Werdet ihr aber mir<br />

nicht gehorchen /…/ so will ich<br />

euch solches tun: Ich will euch<br />

heimsuchen mit Schrecken,<br />

Schwulst und Fieber, daß eure<br />

Angesichte verfallen und der<br />

Leib verschmachtet«. <strong>Das</strong> sind<br />

doch mal klare Worte: Schrecken,<br />

Schwulst und Fieber!<br />

Doch nicht allein im alten Ägypten<br />

drohten die entsprechenden<br />

Strafen. Die Benediktiner<br />

ermahnten im frühen Mittelalter<br />

vor allem ihre jungen und<br />

aufmüpfigen Ordensbrüder in<br />

ihren Andachts- und Bußübungen,<br />

indem sie das dritte Buch<br />

Moses zitieren. Und mit Religion,<br />

nicht mit Musik hat auch die<br />

Standpauke zu tun. <strong>Das</strong> mittelhochdeutsche<br />

Verb puken (langes<br />

u gesprochen) bedeutete ursprünglich<br />

schlagen, seit dem 18.<br />

Jahrhundert war es ein Synonym<br />

für predigen. <strong>Das</strong> geht wohl darauf<br />

zurück, dass die Geistlichen<br />

in ihren Predigten häufig auf<br />

die Kanzel schlugen, um ihren<br />

Worten noch mehr Nachdruck<br />

zu verleihen. Aber auch das Lernen<br />

vor Prüfungen und später<br />

auch das Üben der schlagenden<br />

Studentenbewegungen wurde<br />

pauken genannt (den Paukboden<br />

gibt es heute noch). Der Begriff<br />

Pauker für Lehrer hat sich offenbar<br />

im 19. Jahrhundert etabliert,<br />

zuvor waren die Lehrer ja ohnehin<br />

so gut wie immer Geistliche.<br />

Eine Standpauke war ab dieser<br />

Zeit eine Zurechtweisung durch<br />

eine Lehrperson, bei der die Gescholtenen<br />

zu stehen hatten.<br />

Interessant finde ich noch, dass<br />

es in anderen Sprachen offenbar<br />

weder das Levitenlesen noch die<br />

Standpauke gibt (zumindest<br />

konnte ich nichts dazu finden).<br />

Im Englischen sind wir bei einem<br />

ähnlichen Ausdruck aber noch<br />

immer bei der Religion. Im Englischen<br />

sagt man »rake someone<br />

over the coals« oder auch »drag<br />

someone over the coals«. Dieser<br />

Ausdruck ist schon für die Mitte<br />

des 16. Jahrhunderts belegt und<br />

geht auf die Technik zurück, wie<br />

man mit Ketzern umgegangen<br />

ist. Die hat man nämlich über<br />

die – natürlich brennenden –<br />

Kohlen gezogen, um eine Meinungsänderung<br />

zu bewirken. Im<br />

Französischen ist das gehörigdie-Meinung-Sagen<br />

dagegen<br />

etwas milderen Ursprungs. Passer<br />

un savon à quelqu‘un heißt<br />

in etwa jemanden ein Stück<br />

Seife reichen. Dazu muss man<br />

wissen, dass früher natürlich<br />

in Frankreich wie bei uns auch<br />

gemeinsam die Wäsche im Dorf<br />

gewaschen wurde. <strong>Das</strong> war<br />

zwar super anstrengend, aber<br />

reine Frauensache. Und mit der<br />

Waschseife reichten die Frauen<br />

auch gerne Klatsch weiter oder<br />

sagten ihrer Nachbarin gehörig<br />

die Meinung. Na, immerhin<br />

drohten sie nicht mit Schrecken,<br />

Schwulst und Fieber!


50 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

GEBÜNDELTE<br />

K OMPETENZ –<br />

JEDERZEIT FÜR<br />

IE VOR<br />

RT<br />

S<br />

O<br />

Schwedenrätsel<br />

Vergrößerungsglas<br />

Widerwille,<br />

Abneigung<br />

Jurist<br />

zur<br />

Beurkundung<br />

Gemahlin<br />

Lohengrins<br />

Vortragskünstler<br />

(Musik)<br />

TV-,<br />

Radiosender<br />

(Abk.)<br />

gespaltenes<br />

Stück<br />

Holz<br />

tiefes<br />

Bedauern<br />

Egoist<br />

Polster-,<br />

Ruhemöbel<br />

Kopfbedeckung<br />

englischer<br />

Artikel<br />

H.-DIETER<br />

SWIENTY<br />

Rechtsanwalt / Notar a.D.<br />

Mitglied im Deutschen Forum<br />

für Erbrecht e.V.<br />

VANESSA SWIENTY-BROKEMPER<br />

Rechtsanwältin<br />

PETRA<br />

ANDREWS<br />

Rechtsanwältin<br />

Fachanwältin für Familienrecht<br />

Mediatorin<br />

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P ROF.D R.J UR.<br />

KIRSTEN<br />

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blütenlose<br />

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Vorrang;<br />

Vorteil<br />

einfarbig<br />

(französisch)<br />

einspuriges<br />

Fahrzeug<br />

ohne<br />

Pedale<br />

landwirtschaftliches<br />

Gerät<br />

Nachbarschaft<br />

barmherzig<br />

Sudoku<br />

leicht<br />

heftiger<br />

Unwille<br />

mit Paddeln<br />

gefahrenes<br />

ungeordnet;<br />

fahrig<br />

Heldengedicht<br />

Stockwerk<br />

schmieren,<br />

fetten<br />

Nonne<br />

in der<br />

Probezeit<br />

1 4<br />

5<br />

Hafenstadt<br />

in<br />

Marokko<br />

Stadt<br />

in den<br />

Niederlanden<br />

altes<br />

Apothekergewicht<br />

Schubfach<br />

Laufvogel<br />

Neuseelands<br />

Währungseinheit<br />

somit,<br />

mithin<br />

Roman<br />

von<br />

Émile<br />

Zola<br />

Teil des<br />

Vogelkleides<br />

Gebirgsübergang<br />

Hast<br />

Tragen Sie in die leeren Felder die Ziffern 1 bis 9 so ein, dass in jeder Zeile, jeder<br />

Spalte und jedem 3-x-3-Gebiet jede der Ziffern 1 bis 9 genau einmal vorkommt.<br />

2 7 8<br />

4 3 5 8<br />

1 2 9<br />

3 9 4<br />

7 9 1<br />

4 3 5<br />

6 8 4<br />

3 2 5 1<br />

5 3 6<br />

dt.<br />

Maler,<br />

Grafiker<br />

(Emil)<br />

der<br />

Morgen<br />

Trinken<br />

6 2<br />

Name<br />

zweier<br />

Flüsse<br />

z. Rhein<br />

im Jahre<br />

(lateinisch)<br />

abgesehen<br />

von<br />

3 Sportboot<br />

7<br />

Runddorf<br />

afrikanischer<br />

Stämme<br />

meist<br />

ungiftige<br />

Schlange<br />

Lösung:<br />

mittel<br />

alle;<br />

jeglicher<br />

Zuruf<br />

beim<br />

Strom<br />

in Ostsibirien<br />

Organ<br />

des<br />

Harnsystems<br />

miteinander<br />

Vermählte<br />

Bücherbord<br />

ebenfalls<br />

Ostasiat<br />

französisches<br />

Adelsprädikat<br />

englische<br />

Prinzessin<br />

schmal;<br />

begrenzt<br />

völlig<br />

gefühllos<br />

Beweisperson<br />

Gesangspaar<br />

chem.<br />

Zeichen<br />

für<br />

Kupfer<br />

geteilt,<br />

unvollkommen<br />

Pyrenäenvolk<br />

Blattgemüse<br />

Tatkraft,<br />

Spannkraft<br />

Gebetsschlusswort<br />

auf einem<br />

religiösen<br />

Brauch<br />

beruhend<br />

Fluss<br />

zur<br />

Mosel<br />

1 2 3 4 5 6 7<br />

7 6 9 5<br />

9 2<br />

1 3 9<br />

6 7 4<br />

2 3<br />

6 5 1<br />

9 8 1<br />

3 8<br />

3 5 9 2<br />

Unser Lösungswort vom letzten Mal: Emssee


51<br />

Kompaniechef Manfred Neumann strahlt bei der Entgegennahme der Sieger-Trophäe<br />

aus den Händen von Oberst Detlef Klott (r.) sowie König Frank II. Arzu und Königin<br />

Kerstin I. Schmidt.<br />

ERBSENSUPPENESSEN DER STADTSCHÜTZEN<br />

Die »Zweite« sicherte sich den<br />

Kompaniepokal<br />

(Kem) Im Blickpunkt der Ehrungen<br />

durch die Stadtschützen<br />

stand beim beliebten Erbsensuppenessen<br />

auf dem in der<br />

Meinersheide gelegenen Hof<br />

der Familie Heinrich Ackfeld die<br />

zweite Kompanie. Kompaniechef<br />

Manfred Neumann konnte zum<br />

dritten Mal in Folge die begehrte<br />

Sieger-Trophäe aus dem Kompaniepokalschießen<br />

von Oberst<br />

Detlef Klott sowie König Frank<br />

II. Arzu und Königin Kerstin I.<br />

Schmidt in Empfang nehmen. Die<br />

75 Teilnehmer der Gruppe hatten<br />

mit jeweils 10 Schüssen 928 Ringe<br />

erreicht. Die besten zehn kamen<br />

dabei in die Wertung. Gabi<br />

Hellweg wurde mit 97 von möglichen<br />

100 Ringen beste Teilnehmerin<br />

vor Thorsten Bocks mit 94<br />

Ringen aus der zweitplatzierten<br />

ersten Kompanie, die sich mit 33<br />

Schützen 914 Ringe sicherte. Auf<br />

94 Ringe kam auch Andreas Lewe<br />

aus der Jungschützenkompanie.<br />

Der mit nur 12 Teilnehmern angetretene<br />

Nachwuchs schaffte<br />

insgesamt 871 Ringe.<br />

Oberst Detlef Klott ärgerte sich<br />

über die schlechte Beteiligung<br />

an dem Traditionswettbewerb.<br />

Er bezeichnete die Zahl von insgesamt<br />

120 Teilnehmern von über<br />

500 Mitgliedern als viel zu gering.<br />

Für das nächste Jahr forderte<br />

er ein größeres Engagement.<br />

Über Sachpreise konnten sich<br />

die erfolgreichen Teilnehmer<br />

an dem neuen Fotowettbewerb<br />

»Uniform-Challenge« freuen. Der<br />

erstplatzierte Marvin Hoffmann<br />

erhielt ein 30 Liter Bierfass für<br />

seinen Schnappschuss uniformierter<br />

Schützen. Jungschütze<br />

Lauren Vetere nahm für ihren<br />

zweiten Platz eine Familienpizza<br />

entgegen und Eva Lange zwei Flaschen<br />

Sekt für den dritten Platz.<br />

140 Schützenschwestern und<br />

-brüder hatten sich bei dem<br />

Ausmarsch zum Erbsensuppenessen<br />

vom Vereinshaus am Werl<br />

in bester Laune zu den Klängen<br />

des Spielmannszugs Rheda auf<br />

den Weg gemacht. Einen Zwischenstopp<br />

mit Ständchen zu<br />

Ehren der Bewohner legten die<br />

Teilnehmer beim Senioren-Park<br />

»Carpe Diem« ein.<br />

ab 18,00 € mtl.<br />

Bosfelder Weg 94a | 33378 Rheda-WD | Fon 4 73 68 | www.winnysgym.de


52 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

Standesamtliche Nachrichten<br />

Vom 16.08.<strong>2017</strong> – 15.09.<strong>2017</strong><br />

Standesamtsberzirk Rheda-Wiedenbrück<br />

Eheschließungen:<br />

Claudia Christina Schulze und<br />

Wolfgang Kröner, Am Rondell<br />

7; Sandra Kellner und Stephan<br />

Weishaupt, Schwenkelstraße 10;<br />

Julia Kreker und Jakob Weber,<br />

Friedrichsdorfer Str. 67, Gütersloh;<br />

Lena Katharina Krause und Mesut<br />

Ceylan, Tannenweg 13; Nadine<br />

Pollklas und Benedikt Pohlmann,<br />

Schäferstraße 67; Natascha Olbert<br />

und Oliver Westernströer,<br />

Burgweg 107<br />

Breite Straße 9<br />

33378 Rheda-Wiedenbrück<br />

Tel 05242 902000<br />

www.michels-bestattungshaus.de<br />

Sterbefälle:<br />

Ingrid Barembruch geb. Wiggert,<br />

Am Rondell 14; Erich Wichert, Sebastianstraße<br />

12; Anna Milchers<br />

geb. Sellhorst, Sieboldstraße 2;<br />

Helga Renate Diebel geb. Gutschmann,<br />

Parkstraße 1; Maria Körner<br />

geb. Cihlarsch, Am Rondell 14;<br />

Rita Schulz geb. Löwenstein, Im<br />

Wieksfeld 5; Barbara Brökelmann<br />

geb. Klopries, Königsberger Straße<br />

1; Gertrud Margarete Bücker<br />

geb. Schnieder, Mallinckrodtstraße<br />

11; Margarete Anna Kuhlmeier,<br />

Drostenweg 15; Elisabeth Sudbrock<br />

geb. Großerohde, Tecklenborgstraße<br />

2; Magdalene Anna<br />

Hüser geb. Schulte, Auf der Warte<br />

17; Hans Wellnitz, Biberstraße 65<br />

Schalten Sie Familienanzeigen,<br />

wie zur Geburt, rundem<br />

Geburtstag, Einschulung<br />

und Co. im <strong>Stadtgespräch</strong>.<br />

Rufen Sie uns an: 40810!<br />

Lösung von<br />

Dr. Hugos Kinderseite<br />

(S.48)<br />

Lösungswort: Kastanie


53<br />

Brandschutz<br />

kommt vor<br />

Sicherheit<br />

Petra Andrews<br />

Die Haustür nachts zu verschließen,<br />

gehört in vielen Mietobjekten<br />

zur Routine. Geprägt ist dieses<br />

Vorgehen von der Angst vor Einbrechern.<br />

Was dabei leider nicht<br />

beachtet wird:<br />

Sollte ein Feuer ausbrechen, ist die<br />

verschlossene Tür ein Hindernis.<br />

Erst nach dem Schlüssel zu suchen<br />

oder ihn sogar aus der Wohnung<br />

holen zu müssen, sorgt zusätzlich<br />

für Panik. Aus diesem Grund<br />

hat das Landgericht Frankfurt am<br />

Main jetzt den entsprechenden<br />

Passus einer Hausordnung außer<br />

Kraft gesetzt (Aktenzeichen:<br />

2-13 S 127/12). <strong>Das</strong> Urteil nimmt<br />

Bezug auf einen Beschluss einer<br />

Eigentümerversammlung, woraus<br />

sich ergibt, dass die Haustür über<br />

Nacht verschlossen bleiben muss.<br />

Hiergegen hatte einer der Eigentü-<br />

mer geklagt, da die verriegelte Tür<br />

die Fluchtmöglichkeiten im Fall eines<br />

Brandes erheblich einschränken<br />

würde. Die Richter schlossen<br />

sich dieser Ansicht an. Sie hoben<br />

hervor, dass ein Feuer schnell zur<br />

tödlichen Gefahr werden könne.<br />

Der Beschluss der Eigentümerversammlung<br />

widerspreche daher<br />

einer ordnungsgemäßen und<br />

dem Interesse der Gesamtheit der<br />

Wohnungseigentümer entsprechenden<br />

Verwaltung.<br />

Kurzum: Nach Meinung des Landgerichts<br />

Frankfurt am Main tritt<br />

das Sicherungsinteresse hinter<br />

den Brandschutz zurück.<br />

<strong>Das</strong> bedeutet nicht, dass ein Mietobjekt<br />

über Nacht ungesichert<br />

bleiben muss, damit Einbrecher<br />

leichtes Spiel haben. Es gibt die<br />

Option, eine Tür zu verschließen<br />

und sie im Notfall – auch ohne<br />

Schlüssel – von innen zu öffnen.<br />

Dazu müssen sogenannte Panikschlösser<br />

montiert werden.<br />

Die Tür kann von innen und von<br />

außen verschlossen werden. Um<br />

sie dann von innen aufzumachen,<br />

genügt es, die Türklinke zu betätigen.<br />

Simpel und wirkungsvoll. Vor<br />

allem aber werden die Schlösser<br />

allen Ansprüchen gerecht: denen<br />

nach Sicherheit und denen des<br />

Brandschutzes.<br />

Petra Andrews<br />

Rechtsanwältin für Familienrecht<br />

in der Kanzlei Swienty · Granas ·<br />

Döring & Collegen, Rheda-Wiedenbrück<br />

IMPRESSUM:<br />

Verlag/Herausgeber:<br />

Druck: Bonifatius GmbH, Karl-Schurz-Str. 26,<br />

M.E. Verlag GmbH & Co. KG<br />

33100 Paderborn<br />

Anschrift für Redaktion und Verlag:<br />

Verteilung: durch Boten<br />

Hauptstraße 21, 33378 Rheda-Wiedenbrück,<br />

Verbreitete Auflage: 2250<br />

. 0 an die Haushalte<br />

Tel. 05242 / 40810, Fax 05242 / 408150<br />

in Rheda-Wiedenbrück (einschl. der Ortsteile),<br />

info@meverlag.de · www.das-stadtgespraech.de<br />

kostenlos<br />

Mitarbeiter an dieser Ausgabe:<br />

Druckauflage: 22. 750 Exemplare<br />

Birgit Ebeling, Eva Lange, Annika Ehlert,<br />

Thomas Beller, Sarina Schiller<br />

Erscheinungsweise: monatlich<br />

Chefredakteur: Michael Ebeling<br />

Es gilt die Preisliste 02/<strong>2017</strong><br />

Anzeigenleitung: Birgit Ebeling & Sarina Schiller Preise unverändert seit 07/2011<br />

Titelbild: Jiri Hera – .fotolia.com<br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong> wird als Monatsmagazin mit großer Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit bearbeitet. Eine<br />

Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit wird nicht übernommen. Jegliche Ansprüche müssen<br />

abgelehnt werden. Namentlich gekennzeichnete Artikel stimmen nicht unbedingt mit der Meinung des<br />

Herausgebers überein. Für unverlangt eingesandte Manuskripte, Fotos und Druckvorlagen wird keine<br />

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gilt insbesondere für Anzeigen.<br />

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bis zur Höhe des entsprechenden Anzeigen- bzw. Beilagenpreises übernommen. Alle Rechte vorbehalten.<br />

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werden. Unter dieses Verbot fällt insbesondere die gewerbliche Vervielfältigung per Kopie, die Aufnahme<br />

in elektronische Datenbanken und die Vervielfältigung auf CD-Rom.


54 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

Die Schlauen<br />

gehen um 0<br />

Uhr 29 ins Bett.<br />

H O L Z I G L A S<br />

T Ü R E N E L E M E N T E<br />

kleestraße 11 I st. vit<br />

33378 rheda-wiedenbrück<br />

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So etwas lese ich gerne: Wer<br />

nachts länger aufbleibt und<br />

noch dazu einen unordentlichen<br />

Schreibtisch hat, der ist schlauer<br />

als die, die früh zu Bett gehen und<br />

Ordnung am Schreibtisch halten.<br />

<strong>Das</strong> klingt ja sowas von gut für<br />

mich. Die Frage ist nur: Stimmt<br />

das auch? Die Psychologie-Professorin<br />

Kathleen Vohs und ihr<br />

Team von der Universtiy of Minnesota<br />

behaupten das jedenfalls.<br />

Grundlage dafür sind ihre Forschungen<br />

aus jüngerer Zeit. Und<br />

diese Forschungen beinhalten<br />

verschiedene Experimente. Zum<br />

Beispiel fanden die Forscher heraus,<br />

dass sich die Probanden in<br />

einer ordentlichen Umgebung<br />

weitaus vernünftiger verhielten<br />

als in einer unordentlichen. Während<br />

die ordentliche Umgebung<br />

dafür sorgte, dass die Probanden<br />

einen Apfel als Snack dem Schokoriegel<br />

vorzogen, ließen sie es<br />

an Kreativität vermissen, wenn<br />

ungewöhnliche Aufgaben gelöst<br />

werden sollten. Eine dieser Aufgaben<br />

war zum Beispiel zu überlegen,<br />

was man mit Tischtennisbällen<br />

alles machen könnte, außer<br />

Pingpong spielen.<br />

Der zugegebener Maßen sehr<br />

umstrittene britisch-amerikanische<br />

Psychologe (evolutionary<br />

psychologist) Satoshi Kanazawa<br />

hat schon 2010 ausgeführt, dass<br />

Leute, die als Erwachsene spät ins<br />

Bett gehen, als Kinder den höheren<br />

Intelligenzquotienten haben.<br />

Er hat sogar ausgerechnet, um<br />

wieviel Uhr die Schlauesten im<br />

Durchschnitt ins Bett gehen und<br />

um wieviel Uhr die Dümmsten.<br />

Und natürlich hat er dabei die<br />

Arbeitswoche und das Wochenende<br />

unterschieden. Also, wenn<br />

Sie im Schnitt in der Woche um<br />

0 Uhr 29 ins Bett gehen und am<br />

Wochenende um 1 Uhr 44, dann<br />

gehören Sie zu den Schlauesten.<br />

Gleichzeitig steht man als<br />

Bett leer, Hirn voll<br />

Schlauer im Schnitt um 7 Uhr 52<br />

in der Woche und am Wochenende<br />

um 11 Uhr 7 auf. Auf dem anderen<br />

Ende der Kanazawa-Skala<br />

finden sich alle diejenigen, die<br />

um 23:41 Uhr in der Falle liegen<br />

und am Wochenende um 0:44<br />

Uhr (Aufstehen 7:20 Uhr und am<br />

Wochenende 10:09 Uhr). Wie der<br />

gute Mann an seine exakten Ergebnisse<br />

gekommen ist, liegt ja<br />

auf der Hand. Er hat einfach Leute<br />

interviewt, wann sie ins Bett<br />

gehen und aufstehen. Und da in<br />

Amerika der IQ von Kindern regelmäßig<br />

ermittelt wird, hat er die<br />

Daten einfach zusammengefasst.<br />

Bleibt die Frage, wie er überhaupt<br />

auf die Fragestellung gekommen<br />

ist. Zunächst einmal ist<br />

er davon ausgegangen, dass der<br />

Mensch eigentlich kein Nachttier<br />

ist. Biologisch gesehen sind wir<br />

tagaktive Allesfresser (klingt ein<br />

bisschen uncharmant, finde ich).<br />

<strong>Das</strong> stimmt natürlich und jeder,<br />

der je in der Dunkelheit über seine<br />

Katze gestolpert ist, wird das<br />

bestätigt finden. Denn während<br />

die Katze davon ausgeht, dass<br />

Herrchen oder Frauchen, das Personal<br />

also, genauso gut sieht wie<br />

sie selbst, ist das natürlich keineswegs<br />

der Fall. Wir sind durch<br />

keines unserer Sinnesorgane<br />

besonders für den Nachtbetrieb<br />

ausgestattet. Und offenbar richten<br />

sich alle Naturvölker genau<br />

wie unsere Vorfahren in Europa<br />

nach der Helligkeit. Die Yanomamö<br />

in Südamerika ebenso wie die<br />

Massai in Afrika stehen zum Morgengrauen<br />

hin auf und begeben<br />

sich zur Ruhe, wenn die Sonne<br />

untergeht. Höchstens wenn es etwas<br />

Besonderes zu bereden oder<br />

etwas zu feiern gibt, weicht man<br />

von dieser Routine ab und bleibt<br />

länger wach. Unser eigentlicher<br />

Biorhythmus gibt das offenbar<br />

auch vor. Doch wir sind die einzigen<br />

Lebewesen, so die Ethno-<br />

Psychologen, die ihren eigenen<br />

Rhythmus ignorieren und verändern<br />

können. Wer sich also nicht<br />

an die traditionelle Lebensweise<br />

hält, soll kreativer, geistig mobiler<br />

und schon als Kind schlauer<br />

sein. Wenn das so ist, werde ich<br />

natürlich demnächst zusehen,<br />

dass ich um 0:29 Uhr im Bett<br />

bin, wenn ich schon nicht um<br />

7:52 Uhr aufstehen kann, denn<br />

leider kennt offenbar nicht jeder<br />

Arbeitgeber diese Studie. Aber<br />

dass ein Arbeitsbeginn vor neun<br />

Uhr nichts für Schlaue ist, das<br />

habe ich ja schon immer geahnt…<br />

Naturvölker schlafen früher


55<br />

Klaus Kreienbaum, Dieter Lechtreck, Dirk Rothland. Es fehlt Adel Khella.<br />

TSG Radsport<br />

Klaus Kreienbaum, Adel Khella,<br />

Dieter Lechtreck, und Mitstarter<br />

Dirk Rothland haben dieses Jahr<br />

wieder am Ötztaler Radmarathon<br />

teilgenommen, einer der<br />

schwersten Alpen-Marathons<br />

mit 238 Kilometern und insgesamt<br />

5500 Höhenmetern. Ziel<br />

war es, innerhalb des Zeitlimits<br />

zu bleiben oder besser noch die<br />

eigene Vorjahreszeit zu unterbieten.<br />

Alle vier haben ihr Ziel<br />

erreicht, mit Zeiten zwischen<br />

9:44 und 12:56 Stunden. Noch<br />

dazu war für zwei Starter der<br />

Ötztaler <strong>2017</strong> ein besonderes<br />

Erlebnis, sie haben ihre persönliche<br />

Bestzeit erreicht.<br />

Bei schönsten Startwetter und<br />

12 °C fiel um 6:45 Uhr der Startschuss.<br />

Die erste Herausforderung<br />

war die 18,5 km lange<br />

Auffahrt zum Kühtai mit einem<br />

Höhenunterschied von 1.200<br />

Höhenmetern. Auf dem Kühtai<br />

begrüßten die Sonnenstrahlen<br />

die Fahrer und belohnten sie mit<br />

einem herrlichen Ausblick.<br />

Im Anschluss an die rasante Abfahrt<br />

Richtung Innsbruck, warte-<br />

te der 39 km entfernte Brenner<br />

mit 777 Höhenmetern auf die<br />

Rennradler mit einer Verpflegungsstation.<br />

Danach ging es<br />

wieder bergab nach Sterzing,<br />

von dort aus wurde der Jaufenpass<br />

(15,5 km mit 1130 Höhenmetern)<br />

erklommen. Wer es bis<br />

hierher schafft, der kann eine<br />

tolle Aussicht auf die Bergwelt<br />

genießen.<br />

Kurz unterhalb des Passes wartete<br />

wieder eine Verpflegungsstation,<br />

die man jetzt nach 160<br />

km gut gebrauchen konnte.<br />

Nach der anspruchsvollsten Abfahrt<br />

in Richtung St Leonhard,<br />

wartete der nächste Anstieg auf<br />

das Timmelsjoch, es ging über<br />

21 km mit 1759 Höhenmetern<br />

bergauf. Jetzt merkten alle ihre<br />

Beine und alle Körperteile spürten<br />

die Strapazen. Auf der Hälfte<br />

des Anstiegs gab es zum Glück<br />

nochmal eine Verpflegungsstelle.<br />

Wenn der Tunnel kurz vor dem<br />

Gipfel des Timmelsjochs erreicht<br />

ist, weiß man, dass es gleich geschafft<br />

ist, es sind nur noch 100<br />

Höhenmeter zu überwinden. Auf<br />

dem Timmelsjoch erwartete die<br />

Radsportler eine grandiose Aussicht.<br />

Im Jahr 2014 gab es hier<br />

leider nur Regen und Nebel. Zum<br />

Schluss war der abschließende<br />

Gegenanstieg zur Mautstation<br />

gar kein Problem mehr. Beim<br />

Zieleinlauf waren alle Strapazen<br />

fast schon vergessen.


56 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

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<strong>Das</strong> allein ist schon eine schwere<br />

Frage. Da Norderney eine Nordseeinsel<br />

ist, wird sie auch von<br />

der Westwindzone und den nordatlantischen<br />

Tiefdruckgebieten<br />

geprägt. Bei Beste-Reisezeit-org<br />

klingt das so: »Hier gibt es das<br />

ganze Jahr viel Niederschlag, wobei<br />

der meiste Regen und Schnee<br />

im Herbst und im Winter fällt.<br />

Außerdem weht ganzjährig frischer,<br />

lebhafter Wind, vor allem<br />

im Herbst und Winter kommt es<br />

über Norderney regelmäßig zu<br />

Stürmen«. Wie beruhigend. Auch<br />

die Anreise ist irgendwie gar nicht<br />

mal so unkompliziert, denn egal<br />

wie man fährt, ist immer auch<br />

Landstraße dabei. Übrigens Vorsicht<br />

bei der Navi-Eingabe, denn<br />

das führt gerne mal nach Norddeich<br />

in Schleswig-Holstein statt<br />

zum Fährhafen nach Norderney.<br />

Gut, seit 1832 hat sich schon etwas<br />

getan, damals wurde nämlich<br />

empfohlen, dass man am besten<br />

mit dem auf dem Rhein fahrenden<br />

Dampfschiff nach Rotterdam, von<br />

dort nach Amsterdam zu Lande<br />

reise. Von Amsterdam fahre dreimal<br />

wöchentlich ein Dampfer über<br />

die Zuidersee nach Harlingen, von<br />

wo man dreimal täglich durch Wagen<br />

oder Zugschiffe nach Groningen<br />

oder Delfzijl gelangen kann.<br />

Von dort aus führen dann täglich<br />

Schiffe nach Emden und von da<br />

kommt man mit dem Wagen nach<br />

Norden und Norddeich und zack<br />

ist man da. Also, wenn die Fähre<br />

zur Insel gesegelt ist.<br />

Anreise mit Hindernissen?<br />

Die Fähre gibt es natürlich noch<br />

heute, wenn auch motorisiert<br />

und wohl erheblich schneller.<br />

Und auch bequemer ist es für<br />

den Gast geworden, kommt er<br />

doch trockenen Fußes in Norddeich<br />

aufs Schiff und seit kurzem<br />

sogar im brandneuen Terminal<br />

ebenso trocken auf der Insel an.<br />

Gut, ab dann kann es mit dem Trockenen<br />

durchaus vorbei sein, aber<br />

immerhin muss man nicht mehr<br />

im Regen auf das An- und Ablegen<br />

der Fähre warten, die im Sommer<br />

stündlich von sechs Uhr morgens<br />

bis abends um halb neun ausläuft.<br />

<strong>Das</strong> geschieht im Übrigen gezeitenunabhängig,<br />

denn die Fahrrinne<br />

ist ausgebaggert. In Frühjahr,<br />

Herbst und Winter ist um Viertel<br />

nach sechs abends Schluss und<br />

insgesamt läuft das Schiff nur<br />

neunmal aus – freitags jeweils<br />

einmal mehr. Sein Auto kann man<br />

auf die Insel mitnehmen, aber das<br />

kostet nur und nützt nichts, denn<br />

man darf nur bis zur Unterkunft<br />

fahren und muss dann auf den<br />

Parkplatz. Da kann man es besser<br />

gleich auf einem der großen Parkplätze<br />

in Norddeich lassen, von wo<br />

ein Shuttle-Bus in der Hochsaison<br />

die Leute samt Gepäck zum Anlieger<br />

bringt. In der Nebensaison<br />

heißt es Kofferschleppen – den<br />

Bus habe ich jedenfalls nicht ge-


57<br />

Norderney ist nur zu Wasser oder aus der Luft erreichbar.<br />

Baden ja, aber züchtig<br />

sehen. Bequemer haben es da die<br />

Zugreisenden, die wirklich nur ein<br />

paar Meter von den Gleisen zum<br />

Anlieger haben.<br />

Naturliebhaber oder<br />

Party-Gänger?<br />

Ein weiterer Vorteil der Zugreise<br />

ist natürlich, dass man gemeinsam<br />

schon einmal das eine oder<br />

andere Getränk der alkoholischen<br />

Art zu sich nehmen kann. Norderney<br />

war und ist auch heute noch<br />

ein sehr beliebtes Reiseziel für<br />

Kegel- und andere Clubs auf Tour,<br />

natürlich auch für Junggesellenabschiede.<br />

Die Infrastruktur für<br />

Feierwillige ist gut ausgebaut<br />

(klingt doch besser als: man kriegt<br />

überall was zu saufen mit Musik!).<br />

Obwohl der berühmte, wenn nicht<br />

berüchtigte Inselkeller als Dauerpartystätte<br />

dicht gemacht hat,<br />

gibt es noch jede Menge anderer<br />

Orte, die zum Feiern animieren<br />

– mit der entsprechenden Atmosphäre.<br />

<strong>Das</strong> klingt für Erholungssuchende<br />

vielleicht furchtbar,<br />

aber Norderney ist groß genug,<br />

um sowohl für Party-Gänger als<br />

auch für Naturliebhaber mit großem<br />

Ruhebedürfnis das Richtige<br />

zu sein. <strong>Das</strong> zeigt sich schon in<br />

den Unterkünften, denn einige<br />

Pensionen und Hotels schließen<br />

ausdrücklich die Feiernden schon<br />

bei der Buchung aus, anderen sind<br />

sie herzlich willkommen.<br />

Kuren für die High Society?<br />

Doch ganz gleich wer kommt, die<br />

Gastgeber sind ganz entspannt.<br />

<strong>Das</strong> kann nicht verwundern, denn<br />

wer hat schon so viel Erfahrung<br />

mit Gästen wie sie? Immerhin<br />

rühmt sich Norderney, das erste<br />

deutsche Nordseebad zu sein.<br />

Ende des 18. Jahrhunderts setzte<br />

sich die Erkenntnis durch, dass<br />

»nach Anlegung eines Seebades<br />

die kostbaren Reisen nach ausländischen<br />

Bädern erübrigt sein können«.<br />

Man eiferte den Engländern<br />

nach, die Mitte des Jahrhunderts<br />

herausgefunden hatten, dass die<br />

nahezu schadstoff- und pollenfreie<br />

Seeluft bei Erkrankungen der<br />

Atemwege Heilung verspricht. Der<br />

preußische König Friedrich Wilhelm<br />

II genehmigte die Errichtung<br />

einer Seebadeanstalt, die 1797 eröffnet<br />

wurde. Im Mai 1800 kamen<br />

die ersten 250 Kurgäste, die zum<br />

Teil in mitgebrachten Zelten kampierten,<br />

da es noch nicht genügend<br />

Unterkünfte gab. Ein halbes<br />

Jahrhundert später gab es schon<br />

zehnmal so viele Gäste. Und der<br />

Kurbetrieb war auch professioneller<br />

organisiert, spätestens seit<br />

das Conversationshaus 1840 seine<br />

heutige Form erhielt.<br />

Auch am Strand wurde gebadet,<br />

allerdings in gesitteter Form, denn<br />

außer den Badekarren, mit denen<br />

man ganz nah ans Wasser fuhr,<br />

gab es natürlich separate Badebereiche,<br />

durch Stangen angezeigt:<br />

»Außer der Linie derselben nach<br />

Süden hin baden sich die Frauenzimmer,<br />

und der nach Norden die<br />

Mannspersonen. Diese Einrichtung<br />

ist des Abstands wegen erforderlich<br />

und wird jeder honette<br />

Badegast sich Beobachtung derselben<br />

zu bescheiden wissen«. Ja<br />

es herrschte halt noch Zucht und<br />

Ordnung. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts<br />

kamen bereits 40.000<br />

Gäste nach Norderney, die Einwohnerzahl<br />

betrug 4.000. Um<br />

diese Zeit entstanden auch viele<br />

der prächtigen Villen, die noch<br />

heute in ihrem renovierten Glanz<br />

zu bewundern sind. Nach den Wirren<br />

der beiden Weltkriege, denen<br />

der Tourismus fast vollständig<br />

erlag, kamen 1959 erstmals mehr<br />

als 100.000 Urlauber auf die Insel.<br />

Heute sind das mehr als viermal<br />

so viele Gäste, bei etwas mehr als<br />

drei Millionen Übernachtungen.<br />

Die „Beherbergungsbetriebe“ reichen<br />

von zwei Jugendherbergen<br />

bis zu den etwa 60 Hotels. Auch<br />

in mehr als 500 Ferienwohnungen<br />

kann der Reisende sein müdes<br />

Haupt betten. Und auch verhungern<br />

muss niemand, denn es gibt<br />

rund 130 gastronomische Betriebe.<br />

Auch Supermarkt-technisch<br />

kann niemand meckern, denn<br />

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58 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

Girls just wanna have fun.<br />

Die berühmte Milchbar<br />

die vielen Selbstversorger in den<br />

Ferienwohnungen staunen über<br />

das üppige Angebot.<br />

Sehnsucht nach der<br />

Sandinsel?<br />

Doch warum zieht es so viele nach<br />

Norderney, wenn Sonne und baden<br />

nicht mehr angesagt sind?<br />

Wobei ohnehin nur im Juni, Juli<br />

und August überhaupt die Chance<br />

besteht, dass die Wassertemperatur<br />

wenige Grade über 18 Grad<br />

liegt, ansonsten reden wir eher<br />

von 15 Grad und kälter! So richtig<br />

weiß das wohl niemand, aber<br />

Heinrich Heine hat 1826 auf den<br />

Punkt gebracht, was wohl noch<br />

heute gilt. Über die Einheimischen<br />

schreibt er, dass sie zwar auf ihren<br />

Schiffen sogar in jene südlichen<br />

Ländern gekommen sind, wo die<br />

Sonne blühender und der Mond<br />

romantischer leuchtet. Doch können<br />

alle Blumen dort nicht »den<br />

Leck ihres Herzens stopfen, und<br />

mitten in der duftigen Heimat<br />

des Frühlings sehnen sie sich<br />

wieder zurück nach ihrer Sandinsel,<br />

nach ihren kleinen Hütten,<br />

nach dem flackernden Herde, wo<br />

die Ihrigen, wohlverwahrt in wollenen<br />

Jacken, herumkauern, und<br />

einen Tee trinken, der sich von<br />

gekochtem Seewasser nur durch<br />

den Namen unterscheidet, und<br />

eine Sprache schwatzen, wovon<br />

kaum begreiflich scheint, wie es<br />

ihnen selber möglich ist, sie zu<br />

verstehen«. Und es scheint, dass<br />

es denjenigen, die einmal die Insel<br />

besucht haben, auch nicht besser<br />

geht, denn die Quote derjenigen,<br />

die wiederkommen, ist beeindruckend<br />

hoch!<br />

Was ist alles sehenswert?<br />

Dabei gibt es natürlich auch ein<br />

paar Sehenswürdigkeiten. Da ist<br />

zunächst einmal das schon erwähnte<br />

Conversationshaus, in<br />

dem früher vor allem alles, was<br />

Rang und Namen hatte, verkehrte.<br />

Entsprechend macht der anliegende<br />

Kurplatz dem Klassizismus alle<br />

Ehre. Seit König Georg V. von Hannover<br />

Norderney ab 1851 zu seiner<br />

Sommerresidenz machte, war es<br />

der Hotspot des 19. Jahrhunderts.<br />

Königin Marie findet sich noch<br />

heute in der sogenannten Marienhöhe<br />

verewigt, die ein Pavillon<br />

krönt. <strong>Das</strong> Kaiser-Wilhelm-Denkmal<br />

ist ein am Sedantag, den 2.<br />

September 1899 eingeweihter<br />

und aus 75 Steinen bestehender<br />

13 Meter hoher Obelisk. Der soll<br />

an die Gründung des Deutschen<br />

Reichs im Jahr 1871 erinnern, daher<br />

wurden auch die Steine von 61<br />

deutschen Städten, Reichsstädten<br />

und Provinzen gestiftet.<br />

Heutige Touristen steuern aber<br />

vor allem die Strand-Promenade<br />

an, an der die Milchbar liegt. <strong>Das</strong><br />

ist der, in Neudeutsch ausgedrückt,<br />

»place to be«. Die meisten<br />

Gäste trinken wohl eher keine<br />

Milch, wenn sie die fantastische<br />

Aussicht genießen, die auch bei<br />

Schietwetter beim 270-Grad-Panorama<br />

hinter Glas zu genießen ist.<br />

Und auch den Prachtbauten aus<br />

den verschiedenen Zeitaltern, vor<br />

allem dem 19. Jahrhundert, kann<br />

man beim Promenadenbummel<br />

bewundern. Manche sind Privathäuser,<br />

die meisten beherbergen<br />

jedoch heute wie damals Gäste.<br />

Ja und dann ist da natürlich die<br />

stets frische Luft, das Meer in<br />

seiner ganzen unberechenbaren<br />

Pracht und der weite Himmel. Und<br />

wem das nicht reicht, für den gibt<br />

es zum Beispiel das »ahoi Norderney«,<br />

in dem man auf über 300<br />

Seiten alles zum Essen, Kaufen,<br />

Quartier und Freizeit findet. Und<br />

bei alldem trifft der frühere Spitzname<br />

von Norderney, nämlich<br />

Nordernepp, nicht mehr zu, denn<br />

das Preis-Leistungsverhältnis ist<br />

für einen angesagten Seeort vollkommen<br />

in Ordnung.


59<br />

<strong>Das</strong> Jubiläumshaus vor der Sanierung<br />

300 JAHRE AM GROSSEN WALL<br />

Annemarie Köpp und Siegfried Gahler feierten den Geburtstag<br />

(Kem) Die Nachbarn und Freunde<br />

des Ehepaares waren kürzlich seiner<br />

Einladung gefolgt, um mit ihm<br />

auf das seltene Hausjubiläum anzustoßen.<br />

Dieses wurde nämlich<br />

genau vor 300 Jahren errichtet.<br />

Die Inschrift über den Hauseingang<br />

am Großen Wall 50 beginnt<br />

mit dem Bibelspruch Salomons,<br />

Kapitel 11, Vers 20: »Der Herr hat<br />

Greuel an den verkehrten Herzen,<br />

und Wohlgefallen an den Frommen«<br />

und endet mit dem Richtfestdatum<br />

19. August 1717. Die<br />

Gäste der Jubiläumsfeier nutzten<br />

die Einladung für nette Gespräche<br />

und um sich über die Geschichte<br />

des Hauses und die daran durchgeführten<br />

Sanierungsarbeiten zu<br />

informieren.<br />

Annemarie Köpp und Siegfried<br />

Gahler hatten das denkmalgeschützte<br />

Vierständerhaus mit<br />

Galerie und Treppe in einer Durchgangsdiele<br />

in der zweiten Hälfte<br />

der 1990er Jahre erworben. Es gehörte<br />

noch zu den Objekten in der<br />

Rhedaer Altstadt, deren Fassade<br />

von Vorbesitzern verbrettert und<br />

verputzt worden ist.<br />

Mit eigenen Händen<br />

Schnell war den neuen Eigentümern<br />

klar, dass das Sanierungs-<br />

Projekt für sie eine Herzensangelegenheit<br />

würde. Unterstützung<br />

fanden sie in der Nachbarschaft,<br />

beispielsweise bei der Freilegung<br />

des Türbalkens durch Dieter Gart-<br />

BESUCHEN SIE UNSERE AUSSTELLUNG<br />

Die Nachbarn und Freunde feiern mit Annemarie Köpp und Siegfried Gahler den 300.<br />

Geburtstag ihres Hauses.<br />

hoff. Bei schwierigen Detailarbeiten<br />

verpflichteten sie Handwerker.<br />

1996 gingen die Arbeiten los. <strong>Das</strong><br />

Ehepaar ließ das zugemauerte Eingangstor<br />

und die Gefache im Erdgeschoss<br />

freilegen, die Verbretterung<br />

am Giebel und den alten<br />

Fußboden entfernen und diesen<br />

tiefer legen, die Leitungen für eine<br />

Fußbodenheizung verlegen und<br />

an den Wänden eine Isolierung<br />

anbringen.<br />

Der ab und zu hereinschauende<br />

Vorbesitzer hatte ihnen erzählt,<br />

dass die Außenwände vor den<br />

energetischen Arbeiten im Winter<br />

immer Eisblumen trugen. Es war<br />

drinnen genau so kalt wie vor dem<br />

Haus, berichtete er.<br />

Eine besondere Herausforderung<br />

stellte die Entfernung der Decke<br />

dar. Sie enthielt in den Zwischenräumen<br />

als Wärmedämmung<br />

»Kaff« (gedroschenes Getreide)<br />

und Tannen- oder Kiefernnadeln.<br />

Der Staub und Dreck der jahrhundertealten<br />

muffigen Stoffe ließ<br />

das Ehepaar bei den Aufräumarbeiten<br />

tagelang wie einen Schornsteinfeger<br />

aussehen.<br />

Zum Glück brauchte es nur wenige<br />

Balken des Ständerwerks im<br />

Erdgeschoss austauschen lassen.<br />

Im Dach- und Zwischengeschoss<br />

waren diese Arbeiten überhaupt<br />

nicht erforderlich. Die in der Diele<br />

freigelegten Nackenriegel zu den<br />

angrenzenden Räumen der Diele<br />

erinnern an die Zeit, als frühere<br />

Generationen in dem Haus noch<br />

Vieh gehalten haben.<br />

Nach zwei Jahren konnten Annemarie<br />

Köpp und Siegfried Gahler<br />

die Sanierungsarbeiten abschließen.<br />

Heute ist von dem ursprünglichen<br />

Zustand nichts mehr zu sehen.<br />

Nur ein Bilderalbum erinnert<br />

noch an die vielen Umbauten. <strong>Das</strong><br />

Ehepaar genießt es, in dem sehr<br />

alten Gebäude nach heutigen<br />

Wohnbedürfnissen leben zu können.<br />

Es hat damit seinen Traum<br />

verwirklicht, etwas selber fertig<br />

zu machen und zu sehen, wie<br />

schön es dann wird. »Aber noch<br />

einmal möchten wir solch eine<br />

Arbeit nicht auf uns nehmen«,<br />

gestehen sie. Die nicht enden<br />

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wollenden Eigenleistungen nach<br />

Feierabend sowie an Sonn- und<br />

Feiertagen und im Urlaub hatten<br />

es bis an die Grenzen der Belastbarkeit<br />

geführt.<br />

Hausgeschichte<br />

<strong>Das</strong> Haus trug früher als Anschrift<br />

»Rosenstraße 19«. <strong>Das</strong> Grundstück<br />

lag ursprünglich direkt hinter dem<br />

Stadtgraben, der Mauer und dem<br />

Wall, recherchierte der Hausforscher<br />

Laurenz Sandmann aus<br />

Warendorf 1997. Es wurde erstmalig<br />

1616 bebaut. Nach mehreren<br />

Leinewebern und einem<br />

Zigarrenmacher wohnten 1666 in<br />

dem Haus der Hochgräfliche Borggrefe<br />

und Wachmeister Heinrich<br />

zum Stroth. Seit ca. 1715 befand<br />

sich der Hausplatz im Besitz der<br />

Familie Niemann. 1717 errichteten<br />

die Wwe. Anna Christina und ihr<br />

Sohn Johann Adolf das heute noch<br />

stehende Gebäude, das seit den<br />

Sanierungsarbeiten von Annemarie<br />

Köpp und Siegfried Gahler<br />

wieder im ursprünglichen Glanz<br />

erstrahlt.<br />

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60 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

Der CDU-Fraktionsvorsitzende Uwe Henkenjohann (Mitte) mit dem ersten stellv.<br />

Fraktionsvorsitzenden Peter-Heinz Woste (r.) und dem kooptierten Vorstandsmitglied<br />

Michael Pfläging verneinen einen Fraktionszwang in ihrer Fraktion.<br />

ZOFF IM RATSSAAL<br />

ZOFF IM RATSSAAL<br />

Freies Mandat oder Fraktionsdisziplin<br />

Bei der Abstimmung über das erfolgreiche<br />

Bürgerbegehren zum<br />

Fortbestand der Wenneberschule<br />

hatten FDP und SPD den Rat mit einem<br />

Antrag auf geheime Abstimmung<br />

überrumpelt. Dirk Kursim<br />

(SPD) begründete diesen Schritt:<br />

»Sie wissen doch genau, warum<br />

wir den Antrag auf eine geheime<br />

Abstimmung gestellt haben. Die<br />

CDU stimmt seit Monaten als ein<br />

Block ab. <strong>Das</strong>s keine abweichenden<br />

Meinungen bei den Christdemokraten<br />

auftreten, passiert offensichtlich,<br />

weil die Betreffenden einem<br />

anschließenden Ärger in ihrer Fraktion<br />

von vornherein aus dem Wege<br />

gehen wollen«. Der Bündnisgrüne<br />

Hermann Heller-Jordan lästerte:<br />

»Der ›Klassensprecher‹ der Mehrheitsfraktion<br />

soll in dieser wichtigen<br />

Frage mal den Fraktionszwang<br />

aufheben«.<br />

Die Antragsteller setzten mit ihrem<br />

Antrag offensichtlich auf Abweichler<br />

von der christdemokratischen<br />

Fraktionslinie, das Bürgerbegehren<br />

und damit den Fortbestand der<br />

Wenneberschule abzulehnen. Eventuelle<br />

Abweichler sollten die Chance<br />

bekommen, für das Bürgerbegehren,<br />

und damit für den Fortbestand<br />

der Wenneberschule zu stimmen,<br />

ohne anschließend Ärger in ihrer<br />

Fraktion befürchten zu müssen.<br />

Die Gegenwehr war eindeutig. Der<br />

Fraktionschef der Christdemokraten,<br />

Uwe Henkenjohann, erwiderte<br />

prompt: »Wir haben keinen Fraktionszwang!«.<br />

Der Fraktionsvorsitzende<br />

der Bündnisgrünen, Volker<br />

Brüggenjürgen, äußerte sich »schockiert<br />

darüber, dass die Ratsmitglieder<br />

hinter ›Wänden‹ abstimmen sollen<br />

und Dirk Kamin (UWG) wandte<br />

sich gegen die Unterstellung, dass<br />

die CDU-Ratsvertreter bei einer abweichenden<br />

Meinung zu feige seien<br />

diese öffentlich zu vertreten«.<br />

Gebracht hatte der gemeinsame<br />

Antrag von SPD und FDP bekanntlich<br />

nichts. Die CDU-Fraktion<br />

stimmte offensichtlich geschlossen<br />

gegen das Bürgerbegehren (wir berichteten).<br />

Die Abstimmung bestätigte aber<br />

zugleich das seit Langem zu beobachtende<br />

und von Mitgliedern<br />

der anderen Fraktionen kritisierte<br />

geschlossene Auftreten der CDU-<br />

Fraktion.<br />

<strong>Das</strong>s es trotz der Punkte, die für<br />

eine Fraktionsdisziplin sprechen,<br />

auch anders geht, beweisen die<br />

Debattenbeiträge und das Abstimmungs-Verhalten<br />

der zur SPD und<br />

den Bündnisgrünen gehörenden<br />

Fraktionsmitgliedern im Stadtrat<br />

von Rheda-Wiedenbrück.<br />

Für die beiden Rheda-Wiedenbrücker<br />

Ratsfraktionen ist die Vielstimmigkeit<br />

der generelle Normalfall.<br />

<strong>Das</strong> beginnt bei den Wortbeiträgen.<br />

Zwei Beispiele: Bei der Rats-Debatte<br />

über das Bürgerbegehren stellte<br />

sich der Bündnisgrüne Hermann<br />

Heller-Jordan mit seinem vehementen<br />

Einsatz für den Fortbestand der<br />

<strong>Das</strong> politische Urgestein Peter Berenbrink ist<br />

bekannt für eine eigene Meinung.<br />

Wenneberschule konträr zu seinem<br />

Fraktionssprecher Volker Brüggenjürgen,<br />

der dieses ebenso energisch<br />

ablehnt.<br />

Und das sozialdemokratische Urgestein<br />

Peter Berenbrink stand bei<br />

der Auseinandersetzung über das<br />

Einzelhandelsgutachten mit seiner<br />

Äußerung »Die Kolpingstraße ist<br />

der Tod von Rheda« gegen den SPD-<br />

Fraktionssprecher Dirk Kursim, der<br />

in dem dort geplanten Fachmarktzentrum<br />

in Bahnhofsnähe Chancen<br />

für Rheda sieht.<br />

In den beiden Fraktionen gab es anschließend<br />

keine »Explosion« oder<br />

gar die Androhung, dass die beiden<br />

Abweichler bei der nächsten Kommunalwahl<br />

nicht wieder aufgestellt<br />

werden.<br />

<strong>Das</strong> war bei den Bündnisgrünen<br />

und der SPD ebenfalls schon so in<br />

der Vergangenheit.<br />

Bei den beiden Fraktionen steht<br />

im Fokus das im Artikel 38 geregelte<br />

»freie Mandat«. Danach sind<br />

die gewählten Vertreter des Volkes<br />

»an Aufträge und Weisungen nicht<br />

gebunden und nur ihrem Gewissen<br />

unterworfen«.<br />

Der damit grundsätzlich ausgeschlossene<br />

Fraktionszwang wurde<br />

demzufolge in der hier angesprochenen<br />

Ratssitzung über das Bürgerbegehren<br />

zur Wenneberschule<br />

fälschlicherweise an Stelle der<br />

zulässigen Fraktionsdisziplin bzw.<br />

-Solidarität diskutiert.<br />

SPD und Bündnisgrüne zeigen<br />

durch die Zulässigkeit der Vielstimmigkeit<br />

demokratische Größe. Sie<br />

ist zugleich ein Rezept gegen die Politikverdrossenheit<br />

vieler Menschen.<br />

Sie erwarten keine vorhersehbaren<br />

Der Bündnisgrüne Hermann Heller-Jordan setzt auf<br />

die Gewissensentscheidung bei den Abstimmungen.<br />

Debatten, feststehenden Meinungen<br />

und Abstimmungsergebnisse<br />

– eben eine lebendige Demokratie<br />

und keine Einheitssuppe.<br />

Was spricht eigentlich dagegen,<br />

dass die CDU-Ratsfraktion bei Top-<br />

Themen durch Vielstimmigkeit<br />

glänzt? Sie könnte bei den Wählern<br />

Punkte sammeln, die das politische<br />

Einerlei verzweifeln lässt. Voraussetzung<br />

ist, dass die Fraktion sich<br />

strategisch und öffentlichkeitswirksam<br />

darauf einstellt. Zudem müsste<br />

unter Umständen akzeptiert<br />

werden, dass die Diskussionen länger<br />

dauern. Alles, was es zu einem<br />

Strategiewechsel braucht, ist etwas<br />

Mut von der Fraktionsführung und<br />

von den Fraktionsmitgliedern. Die<br />

CDU-Ratsfraktion sollte es einfach<br />

mal versuchen. Oder um es mit<br />

dem Staatsrechtler Ulrich Battis<br />

zu sagen: »Jeder Abweichler ist ein<br />

gutes Zeichen für die Demokratie«.<br />

Bekannte Vorbilder für die Zulassung<br />

von Abweichlern gibt es bei<br />

der großen Schwester der CDU-<br />

Ratsfraktion in Berlin. Die als<br />

Abweichler bekannten CDU-Bundestagsabgeordneten<br />

Klaus-Peter<br />

Willsch und Wolfgang Bosbach<br />

stimmen überein: »Besser lebhaft<br />

über die richtige Entscheidung ringen,<br />

als per Zwang eine Einigkeit<br />

herbeiführen, von der alle Beteiligten<br />

wissen, dass sie tatsächlich<br />

nicht besteht« (Quelle: Huffingtonpost<br />

v. 17. 8. 15). Aber es ist weder<br />

ein Willsch noch ein Bosbach von<br />

Rheda-Wiedenbrück vorhanden.<br />

Nicht mal bei den aktuellen Big<br />

Points »Einzelhandelsgutachen«<br />

und »Bürgerbegehren«. Schade!<br />

Raimund Kemper


61<br />

Fotosteine weisen auf digitale Stadtführung hin<br />

In Wiedenbrück werden den Besuchern<br />

Steine in den Weg gelegt<br />

– und das mit voller Absicht. Die<br />

Betonsteine weisen darauf hin,<br />

dass von dem jeweiligen Punkt<br />

aus mit dem Smartphone oder<br />

Tablet das benachbarte Gebäude<br />

gescannt werden kann, um Neues<br />

und Interessantes aus dem Historischen<br />

Stadtkern zu erfahren.<br />

Die App »Digitale Stadtführung«<br />

bietet auf diese Weise an 23 Objekten<br />

von der Aegidius-Kirche<br />

bis zum Zwingerturm Bilder, Informationen<br />

und in vielen Fällen<br />

auch Animationen. So erzählt<br />

etwa ein mittelalterlicher Kauf-<br />

mann virtuell vor dem Historischen<br />

Rathaus von der Geschichte<br />

des Gebäudes.<br />

Die individuell gestaltbare Stadtführung<br />

richtet sich ebenso an<br />

Touristen wie an Rheda-Wiedenbrücker,<br />

die ihre Stadt noch besser<br />

kennen lernen wollen. Der<br />

Nutzer bestimmt die Reihenfolge<br />

und ruft sich flexibel die Informationen<br />

ab, die er gerade benötigt.<br />

Damit ist die App eine ideale Ergänzung<br />

zu den gut besuchten<br />

Stadtführungen und macht Appetit<br />

auf mehr Rheda-Wiedenbrück.<br />

Neuland-Medien, Flora Westfalica<br />

und die Stadtverwaltung haben<br />

die Führung erstellt, um auf unterhaltsame<br />

Weise zu informieren.<br />

Die Betonwerk Lintel GmbH<br />

& Co. KG liefert die jetzt verlegten<br />

Steine mit dem Fotoaufdruck.<br />

Die Stadtführung und die für<br />

ein jüngeres und junggebliebenes<br />

Publikum in Abwandlung<br />

produzierte Jugendführung für<br />

Wiedenbrück sind im AppStore<br />

(Apple) und im PlayStore (Android)<br />

kostenlos erhältlich. Die Anwendung<br />

der neuen Technik setzt<br />

ein Smartphone der neueren Generation<br />

voraus. Übrigens: Die<br />

Führung für den Stadtteil Rheda<br />

ist bereits in Arbeit.<br />

Thorsten Breitländer vom städtischen<br />

Bauhof legt am Zwingerturm den Betonstein.<br />

Der markiert den besten Punkt, um<br />

das historische Bauwerk zu scannen und<br />

die Daten abzurufen.<br />

TREFF FÜR ARBEITSSUCHENDE<br />

Neues Angebot im Haus der<br />

Ausbildung<br />

Mit einem monatlichen Themenfrühstück<br />

baut die gemeinnützige<br />

Pro Arbeit e. V. ab sofort ihr kostenloses<br />

Angebot für erwerbslose<br />

Menschen in Rheda-Wiedenbrück<br />

aus. In ungezwungener Atmosphäre<br />

sollen Kontakte geknüpft<br />

und Informationen rund um Bewerbung,<br />

Arbeit und Arbeitslosigkeit<br />

vermittelt werden.<br />

An jedem letzten Donnerstag im<br />

Monat zwischen 9.30 und 11.00<br />

Uhr sind alle interessierten Erwerbslosen<br />

aus der Doppelstadt<br />

zum Themenfrühstück in die Cafeteria<br />

»EssBares« Am Sandberg 72<br />

eingeladen. Gastgeberinnen sind<br />

die Pro Arbeit-Mitarbeiterinnen<br />

Karin Cyrankiewicz, Leiterin des<br />

Arbeitslosenzentrums und der<br />

Bewerbungsberatung, sowie Ingrid<br />

Bäumer-Möhlmann, Leiterin<br />

der Erwerbslosenberatung am<br />

Rheda-Wiedenbrücker Vereinssitz.<br />

Eine Anmeldung zum monatlichen<br />

Themenfrühstück ist nicht<br />

erforderlich.<br />

Für eine kostenlose und individuelle<br />

Beratung rund um die<br />

Erwerbslosigkeit stehen die Pro<br />

Arbeit-Mitarbeiterinnen nach vorheriger<br />

Terminvereinbarung zur<br />

Verfügung: »Wir bieten arbeitslosen<br />

und von Arbeitslosigkeit<br />

bedrohten Menschen aus Rheda-<br />

Wiedenbrück eine Anlaufstelle für<br />

Laden ein zum Pro Arbeit-Themenfrühstück für Arbeitssuchende aus Rheda-Wiedenbrück:<br />

(v. l.) Carsten Engelbrecht (Geschäftsführer), Ingrid Bäumer-Möhlmann (Erwerbslosenberatung)<br />

und Karin Cyrankiewicz (Arbeitslosenzentrum, Bewerbungsberatung)<br />

ihre Fragen und unterstützen bei<br />

Bewerbungen«, so Cyrankiewicz.<br />

Die Beratungsstelle im Haus der<br />

Ausbildung ist montags bis donnerstags<br />

von 9.00 bis 16.00 Uhr<br />

sowie freitags von 9.00 bis 12.00<br />

Uhr geöffnet. Die Kontaktdaten:<br />

Bewerbungsberatung: Tel. 05242<br />

57997-290, k.cyrankiewicz@proarbeit.biz;<br />

Erwerbslosenberatung:<br />

Tel. 05242 57997-291, i.bm@proarbeit.biz.<br />

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62 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

Im Herbst ist es mit der langen Ruh’ von Pott-Hartwig vorbei.<br />

Der Eigentümer vom Haus an der Widumstr. 3 plant eine Nutzung, die sich in das Konzept<br />

für die gegenüberliegende Brennerei einfügt.<br />

SANIERUNG VON ALTSTADTHÄUSERN IN DER WARTESCHLEIFE<br />

Entwicklungen und Sachstände<br />

Beim Gang durch die Altstädte<br />

von Rheda und Wiedenbrück fällt<br />

auf, dass die dringend erforderliche<br />

Sanierung einiger denkmalgeschützter<br />

Häuser seit Jahren nicht<br />

vorankommt. In manchen Fällen<br />

lassen die strengen Auflagen des<br />

Denkmalschutzes die Investoren<br />

und Bauherren vor der Aufnahme<br />

der Renovierungsarbeiten zurückschrecken.<br />

Bei drei von uns<br />

näher in Augenschein genommenen<br />

Baudenkmälern kommt jetzt<br />

Bewegung in die Erstellung von<br />

Konzepten und den Verkauf der<br />

Immobilien.<br />

Widumstraße 3 und Lange<br />

Straße 42<br />

Zu dem Fachwerkhaus an der<br />

Widumstraße 3 schreibt uns der<br />

Eigentümer, dass es ihm nach<br />

den Problemen und Hindernissen<br />

der zurückliegenden Jahre heute<br />

wichtig ist, eine angepasste Nutzung<br />

an die städtischen Planungen<br />

zur benachbarten Pott’schen<br />

Brennerei zu finden. Sein letztes<br />

Gespräch dazu hat er Ende Juli<br />

im Rathaus geführt. »Es war sehr<br />

konstruktiv und wir sind hier meines<br />

Erachtens gemeinsam auf einem<br />

guten Weg«, berichtet der<br />

Investor.<br />

Der Eigentümer des neben der<br />

»Glocke« gelegenen Fachwerkhauses<br />

an der Langen Straße 46<br />

steht derzeit mit einem potentiellen<br />

Käufer für das Gebäude im<br />

Gespräch. Der Interessent strebt<br />

eine Sanierung des Gebäudes an.<br />

Dieser will das Baudenkmal wie<br />

bislang als Wohn- und Geschäftshaus<br />

nutzen. Der Eigentümer<br />

hofft, dass die Gespräche positiv<br />

verlaufen. Ein früherer Verkauf<br />

wäre schon mehrfach möglich<br />

gewesen, wenn die Denkmalbehörde<br />

der Stadt die Kaufinteressenten<br />

nicht jedes Mal durch eine<br />

Übertreibung der Denkmalschutzsanierung<br />

abgeschreckt hätte, erfuhren<br />

wir.<br />

Markt 13<br />

Nach jahrelangem Hinhalten<br />

und Verzögern durch die Stadtverwaltung<br />

ist nunmehr auf Antrag<br />

des Eigentümers gerichtlich<br />

festgestellt, dass das Innere des<br />

Gebäudes Markt 13 nicht unter<br />

Denkmalschutz steht. <strong>Das</strong> Gerichtsurteil<br />

schafft endlich Planungssicherheit<br />

und ermöglicht<br />

weitere Nutzungskonzepte, so der<br />

Eigentümer auf Anfrage. Seit 2009<br />

scheiterten mehrere Sanierungsanläufe,<br />

zuletzt ein Hotelkonzept.<br />

Im Privatbesitz stehende Denkmalgebäude<br />

dienen jedoch nicht<br />

dem Selbstzweck, sondern erfordern<br />

für ihre Erhaltung eine wirtschaftlich<br />

nachhaltige Nutzung.<br />

So gilt es jetzt vor der Konkretisierung<br />

weitergehender Planungen<br />

abzuwarten, was Stadtverwaltung<br />

und Rat mit der Innenstadt vorhaben.<br />

Wird der Rat das bereits vom<br />

Bauausschuss abgesegnete Einzelhandelskonzept<br />

durchwinken?<br />

Herbstthema<br />

Als ein Herbstthema sieht die<br />

Kämmerin und Beigeordnete<br />

Christine Zeller die öffentliche<br />

Vorlage von detaillierten Konzepten<br />

zur Folgenutzung der Pott-<br />

Hartwig-Immobilie. Bürgermeister<br />

Theo Mettenborg macht dazu<br />

deutlich, dass zwei der drei vorliegenden<br />

Investorenvorschläge eine<br />

realistische Aussicht auf eine Ver-<br />

Beim Haus Markt 13 wartet der Eigentümer ab, was die Stadtverwaltung und der Rat<br />

mit der Innenstadt vorhaben.<br />

Für die Lange Straße 42 gibt es einen potentiellen Käufer.


63<br />

wirklichung haben. Die drei Grobkonzepte<br />

stimmen überein in der<br />

Nutzung dieses innerstädtischen<br />

Filetstücks für Seniorenwohnungen<br />

und ein Gesundheitshaus mit<br />

Ärzte- und Pflegezentrum. Dafür<br />

soll das alte Brennerei-Gebäude<br />

saniert und durch eine giebelständige<br />

Bebauung auf der jetzigen<br />

Parkplatzfläche ergänzt werden.<br />

Dirk Kamin (UWG) hatte das Thema<br />

auf der letzten Ratssitzung<br />

angestoßen: »Die Menschen<br />

wollen endlich wissen, wie und<br />

wann es hier nach dem jahrelangen<br />

Klärungsprozess weiter geht«,<br />

unterstrich er. Er befürwortete<br />

zu diesem Thema ebenfalls eine<br />

Bürgerversammlung. Auf die<br />

Dringlichkeit der Umsetzung des<br />

Vorhabens wies Hermann Heller-<br />

Jordan (Bündnisgrüne) mit Blick<br />

auf den Ärztemangel in Rheda-<br />

Wiedenbrück hin. Immerhin fehlen<br />

aktuell bereits 12 Hausärzte in<br />

der Emsstadt.<br />

Der Bürgermeister berichtete in<br />

diesem Zusammenhang, dass die<br />

von der Stadtverwaltung geführten<br />

Gespräche mit der Kassenärztlichen<br />

Vereinigung und anderen<br />

Akteuren aus dem Gesundheitsbereich<br />

zur Milderung dieses Problems<br />

»mehr als ernüchternd und<br />

zum Teil enttäuschend« verlaufen<br />

sind. »Wir kommen mit unseren<br />

Möglichkeiten an das Ende.« Diese<br />

komplexe Steuerungsfrage »können<br />

wir leider nicht allein lösen«,<br />

fügte er an. Der Stadtrat hatte die<br />

Stadtverwaltung vor Monaten<br />

beauftragt, mit den zuständigen<br />

Stellen Gespräche zu führen.<br />

Mit den Pfunden wuchern<br />

Bekanntlich gibt es in Rheda und<br />

Wiedenbrück jede Menge Beispiele<br />

für sehr gelungene Objektsanierungen.<br />

Sie sind ein Pfund,<br />

mit dem die Doppelstadt bei Besuchern,<br />

Kunden und Touristen<br />

punkten kann und das die Einheimischen<br />

stolz auf ihre Heimat<br />

macht.<br />

Aktuell werden die denkmalgeschützten<br />

Häuser »Neupförtner<br />

Wall 33« und »Lange Straße 73«<br />

sowie das Haus Roggenkamp am<br />

»Großen Wall« renoviert. Bei dem<br />

Haus »Berliner Straße 14« erhielten<br />

die denkmalgeschützten Fassaden<br />

einen neuen Anstrich.<br />

Raimund Kemper<br />

EMSSTÄDTER FIEBERN MIT DEM FC BAYERN<br />

Geduld beim Warten auf Tickets<br />

(Kem) Die 78 Mitglieder des »Rot<br />

Weiße Emsstädter e. V.« fiebern<br />

dem Tag entgegen, an dem sie<br />

aus München Post erhalten. Sie<br />

wird klären, ob der Fanclub des<br />

FC Bayern München Eintrittskarten<br />

erhält. Der 2001 gegründete<br />

Club hatte sich um Karten für drei<br />

Meisterschaftsspiele beworben.<br />

Die Emsstädter müssen sich aber<br />

noch gedulden. Jeweils sechs Wochen<br />

vor dem Spiel werden die Tagestickets<br />

erst verlost. Diese sind<br />

für die Rot Weißen aber genau so<br />

weit weg wie die Erde vom Mond.<br />

Rund 100.000 Interessenten für<br />

die Karten stehen beim FC auf der<br />

Warteliste. Umso mehr werden<br />

sich die Emsstädter freuen, wenn<br />

sie den Zuschlag dafür erhalten.<br />

Bislang befand sich der heimische<br />

Fanclub immer in einer vergleichsweise<br />

komfortablen Situation. Unter<br />

den rund 4000 Fanclubs von<br />

Bayern München gehörten sie seit<br />

der Gründung stets zu den Glücklichen,<br />

die sich über ein Karten-<br />

Kontingent aus dem begehrten<br />

Basisprogramm freuen konnten.<br />

Für die Spielsaison <strong>2017</strong>/18 hat das<br />

leider nicht geklappt.<br />

Dem Tatendrang des heimischen<br />

Clubs tut das keinen Abbruch.<br />

Der Erste Vorsitzende Heiko<br />

Flöttmann steht in den Startlöchern,<br />

um nach einer positiven<br />

Nachricht aus München in wenigen<br />

Tagen eine Fanfahrt in die<br />

Allianz Arena zu organisieren, um<br />

sich den Traum zu erfüllen, den<br />

wohl jeder FC Bayern-Anhänger<br />

träumt: bei einem Meisterschaftsspiel<br />

»dahoam, live in der Allianz<br />

Arena mit dabei zu sein«. Dieses<br />

fußballerische Leckerli ist den<br />

Mitgliedern immer eine Freude.<br />

»Bayern ist eine Leidenschaft«,<br />

bekennen sie mit einem Leuchten<br />

im Auge. Dafür nehmen sie<br />

gerne die achtstündige Busreise<br />

am Samstagmorgen ab vier Uhr<br />

morgens auf sich, machen daraus<br />

ein langes Wochenende bis zum<br />

Rückfahrttag am Montag, geben<br />

dafür viel Geld aus: Alles für diese<br />

magischen 90 Minuten – wenn der<br />

Rekordmeister abermals ein großes<br />

Spiel macht, tausende Fans, in<br />

Rot und Weiß gekleidet begeistert<br />

das maßgeschneiderte Fanlied singen:<br />

»Ich gebe mein Herz für dich,<br />

für Bayern lebe ich, ich lass dich<br />

nie im Stich«. »Bayern München<br />

ist für uns einfach mehr als ein<br />

Hobby«, sagt die Schriftführerin<br />

Anna Michel. Die gemeinsame<br />

Die Rot Weißen Emsstädter geben ihr Herz für Bayern.<br />

Leidenschaft führt die Mitglieder<br />

in der Gemeinschaft zusammen.<br />

Trotzdem sind die Emsstädter<br />

nicht ein Club, der 90 Minuten für<br />

Stimmung sorgt. Vielmehr verfolgen<br />

sie gebannt das Geschehen<br />

auf dem Spielfeld, sind für absolute<br />

Fairness auch den Fanclubs<br />

anderer Bundesligisten gegenüber.<br />

Der Spaß am Spiel des FC steht im<br />

Focus. <strong>Das</strong> schließt nach dem<br />

Spielende den Besuch des Paulaner-Fan-Treffs<br />

im Stadion ebenso<br />

ein wie das Fachsimpeln in Münchens<br />

größtem Biergarten, dem<br />

Königlichen Hirschgraben, wo bis<br />

zu 6000 Menschen Platz finden.<br />

Ausflüge in die Umgebung von<br />

München und Stadttrips runden<br />

solch ein Fußballwochenende in<br />

der bayerischen Landeshauptstadt<br />

ab. Die Liebe, die die Fans<br />

ihrem Verein entgegenbringen ist<br />

beeindruckend. Neben den Fahrten<br />

zu den Heimspielen des FC<br />

Bayern München organisiert der<br />

Vorstand auch regelmäßig andere<br />

gemeinsame Aktivitäten, wie das<br />

Schauen von Bundesligaspielen<br />

via TV im FSC-Sportheim, monatliche<br />

Stammtische, Fanclubausflug,<br />

Weihnachtsfeier und Benefizaktionen.<br />

Dem Vorstand gehören<br />

weiterhin an: Maik Flöttmann (2.<br />

Vors.), Leo Tepke (Kassierer), André<br />

König (Orga) sowie die Beisitzer<br />

David Cheung, Bettina Indiesteln,<br />

Berthold Wellkemper.


64 GESCHÄFTLICHES<br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

anzeigen<br />

DIENSTJUBILÄEN IN DER KREISVERWALTUNG<br />

40 Jahre Verlässlichkeit und<br />

Engagement<br />

In einer kleinen und überschaubaren<br />

Runde feierten Jörge Lory,<br />

Luise Meier und Annegret Schenke<br />

ihr Dienstjubiläum. Sie können<br />

auf ein langes Arbeitsleben bei der<br />

Kreisverwaltung zurückblicken:<br />

»40 Jahre, das ist doch schon was<br />

Besonderes«, meinte Kreisdirektorin<br />

Susanne Koch.<br />

Die Rheda-Wiedenbrückerin An negret<br />

Schenke gilt als »Urgestein«<br />

und gute Seele der Abteilung<br />

Bauen, Wohnen, Immissionen<br />

und sitzt im Vorzimmer der Abteilungsleitung.<br />

»Sie sind das erste<br />

Gesicht, die erste Stimme am<br />

Telefon«, resümierte die Kreisdirektorin.<br />

Schenke ist unter anderem<br />

für die Digitalisierung der<br />

Bauvorlagen zuständig. Für die<br />

Mitarbeiter ist sie die Ansprechpartnerin<br />

für Dienst- und Fortbildungsreiseanträge<br />

sowie für die<br />

Zeiterfassung. Zuhause warten<br />

ihre zwei Hunde auf sie und alle<br />

zwei Jahre steht eine Reise mit<br />

Kreisdirektorin Susanne Koch (hinten rechts) und Thomas Haase vom Personalrat (hinten<br />

links) gratulierten den Jubilaren: (v. l.) Luise Meier, Jörge Lory und Annegret Schenke<br />

Foto: Kreis Gütersloh<br />

ihrer Doppelkopfrunde an.<br />

Kreisdirektorin Koch dankte allen<br />

für ihre jahrelange Arbeit für den<br />

Kreis Gütersloh. »Auch durch Ihr<br />

Mitwirken ist der Kreis da, wo er<br />

jetzt ist.«<br />

FORD LÜCKENOTTO<br />

Werkstatt-Test<br />

Strahlende Gesichter gab es bei<br />

Ford-Lückenotto, als man vom Ergebnis<br />

des Werkstatt-Tests durch<br />

ein von den Ford-Werken beauftragtes<br />

Institut erfuhr.<br />

Werkstatt-Tests, die von der telefonischen<br />

Anmeldung über die<br />

Begrüßung im Autohaus, das<br />

Angebot von Getränken während<br />

der Wartezeit oder die Zurverfügungstellung<br />

eines Ersatzfahrzeuges<br />

bis hin zur Arbeitsqualität 222<br />

Punkte beinhalten, werden von<br />

den Ford-Werken laufend zur Aufrechterhaltung<br />

einer hohen Werkstattqualität<br />

in Auftrag gegeben.<br />

Thomas Beermann, langjähriger<br />

Werkstattmitarbeiter bei Ford-<br />

Lückenotto fand alle Fehler, die<br />

in das Testfahrzeug eingebaut<br />

wurden und auch in allen anderen<br />

Punkte wurde Ford-Lückenotto<br />

eine hervorragende Service- Qualität<br />

bescheinigt.<br />

Zur Übergabe der entsprechenden Urkunde trafen sich neben Mehmet Durakowski,<br />

Gebietsleiter Service der Ford-Werke, Svenja Dummer und Anja Hinse vom Service-Team,<br />

sowie Thomas Beermann und Service-Berater Klaus Junkerkalefeld sowie Geschäftsleiter<br />

Sascha Schimkat<br />

UMWELTTIPP DER STADT RHEDA-WIEDENBRÜCK<br />

UMWELTTIPP DER STADT RHEDA-WIEDENBRÜCK<br />

Lebensmittel – zu gut für die Tonne!<br />

Pro Jahr werden etwa elf Millionen<br />

Tonnen Lebensmittel weggeworfen.<br />

Pro Kopf sind das etwa 82<br />

Kilogramm im Wert von 235 Euro.<br />

»<strong>Das</strong> ist Geld, das man nicht in<br />

die Tonne werfen muss«, ist sich<br />

Umweltberaterin Dorothee Kohlen<br />

sicher. Da gerade frische Produkte<br />

wie Obst und Gemüse mit 44<br />

Prozent fast die Hälfte des Abfalls<br />

ausmachen, können die aktuellen<br />

Tipps des Bundesministeriums für<br />

Ernährung und Landwirtschaft<br />

(BMEL) einfach Abhilfe schaffen.<br />

Mit ein bisschen Nachdenken<br />

könnte die Menge halbiert und die<br />

Umwelt deutlich entlastet werden.<br />

Acht goldene Regeln, schlägt die<br />

Kampagne »Lebensmittel – zu gut<br />

für die Tonne!« vor, um Lebensmittelabfälle<br />

zu vermeiden:<br />

1. Ein Einkaufszettel vermeidet<br />

überflüssige Einkäufe.<br />

2. Zeit nehmen: Preise und Qualität<br />

vergleichen.<br />

3. Packungsgrößen beachten:<br />

XXL-Packungen werden oft<br />

nicht aufgebraucht.<br />

4. Bewusst auswählen: Die Lebensmittelabfälle<br />

des Handels<br />

können wir als Verbraucher<br />

reduzieren, indem wir Waren<br />

wählen, deren Mindesthaltbarkeitsdatum<br />

nicht in allzu ferner<br />

Zukunft liegt, das preisgünstige<br />

Brot vom Vortag kaufen oder<br />

den Apfel mit den kleinen Macken<br />

wählen.<br />

5. Richtig kühlen – längere Haltbarkeit:<br />

Obst und Gemüse<br />

gehören ganz unten ins Gemüsefach.<br />

Fisch und Fleisch sind<br />

auf der unteren Ablage, Milchprodukte<br />

auf der mittleren und<br />

Käse und Speisereste auf der<br />

obersten Ablage zu lagern. Eier,<br />

Butter und Getränke haben ihren<br />

Platz in der Tür.


65<br />

6. Richtig lagern – längere Haltbarkeit:<br />

nicht in den Kühlschrank<br />

gehören z. B. Brot, Speiseöle,<br />

Kartoffeln, Tomaten und die<br />

meisten Südfrüchte. Äpfel und<br />

Tomaten separat lagern, da<br />

sie anderes Gemüse und Obst<br />

schneller reifen lassen.<br />

7. Haltbarkeit beachten: das<br />

Mindesthaltbarkeitsdatum ist<br />

kein Wegwerfdatum. Auch danach<br />

kann das Produkt noch<br />

lange genießbar sein. <strong>Das</strong><br />

Verbrauchsdatum ist ein Wegwerfdatum.<br />

Nach Ablauf des<br />

Datums muss die Ware entsorgt<br />

werden, da bei Verzehr<br />

eine Gesundheitsgefährdung<br />

bestehen könnte. Dies gilt für<br />

verderbliche Lebensmittel wie<br />

rohen Fisch, Hackfleisch oder<br />

Frischgeflügel.<br />

8. Reste verwerten: Suppe einfrieren,<br />

Nudeln als Pfannengericht<br />

braten.<br />

Weitere Informationen sowie Rezeptvorschläge<br />

für die kreative<br />

Resteküche unter:<br />

www.zugutfuerdietonne.de.<br />

Warum Lebensmittel<br />

sparen?<br />

Ein bewusster und sparsamer<br />

Umgang mit Lebensmitteln entlastet<br />

die Umwelt durch geringeren<br />

Ressourcenverbrauch und<br />

CO2-Einsparung. Er schont den<br />

eigenen Geldbeutel und unterstützt<br />

zugleich die Menschen in<br />

den Entwicklungsländern durch<br />

niedrigere Lebensmittelpreise.<br />

Durch die geringere Nachfrage<br />

an Nahrungsmitteln, wird der<br />

Preisdruck auf dem Weltmarkt<br />

entschärft. Menschen, die bewusster<br />

mit Lebensmitteln umgehen,<br />

respektieren sie als Mittel<br />

zum Leben.<br />

TÜV-TIPP<br />

Benzin und Diesel beim Tanken vertauscht – und jetzt?<br />

An der Zapfsäule kurz nicht aufgepasst<br />

und schon ist es passiert.<br />

»Bei der großen Auswahl<br />

an Kraftstoffen kommt es selbst<br />

bei erfahrenen Autofahrern vor,<br />

dass sie zur falschen Zapfpistole<br />

greifen«, weiß Roland Potthoff,<br />

Leiter der TÜV-STATION Rheda-<br />

Wiedenbrück. Besonders fatal<br />

ist das, wenn Benzin in Fahrzeuge<br />

mit Dieselmotor getankt<br />

wird. »In diesem Fall sollte man<br />

den Wagen am besten gar nicht<br />

starten«, rät der Experte von TÜV<br />

NORD. Denn schon kleine Mengen<br />

Benzin im Dieseltank können<br />

erheblichen Schaden im Motor<br />

anrichten. Wurde der Motor bereits<br />

angelassen und der Benzinkraftstoff<br />

so im Einspritzer verteilt,<br />

sind eine Systemreinigung<br />

und eine umfangreiche Überprüfung<br />

durch eine Fachwerkstatt<br />

erforderlich. »Bei Benzinern<br />

verursacht Diesel meist weniger<br />

gravierende Schäden. <strong>Das</strong> hängt<br />

allerdings auch von der Menge<br />

und dem Fahrzeug ab.« Wer auf<br />

Nummer sicher gehen will, sollte<br />

den Motor daher nicht anlassen<br />

und den falschen Sprit aus dem<br />

Tank pumpen lassen.<br />

Handy am Steuer – ohne SIM-Karte erlaubt?<br />

Wer mit dem Handy am Ohr<br />

beim Autofahren erwischt wird<br />

bekommt einen Punkt in Flensburg<br />

und muss 60 € Strafe zahlen.<br />

Dabei müssen Handy oder<br />

Smartphone nicht zwangsläufig<br />

ans Ohr gehalten werden. Verboten<br />

ist gemäß § 23 Abs. 1a StVO<br />

die Nutzung des Mobiltelefons,<br />

wenn dieses in die Hand genommen<br />

werden muss, also keine Freisprecheinrichtung<br />

vorhanden ist.<br />

Klar ist damit, dass auch eine SMS<br />

nicht gelesen oder getippt werden<br />

darf, wenn dazu das Gerät gehalten<br />

werden muss.<br />

Nicht klar war einem Autofahrer<br />

im September 2016 dagegen, dass<br />

auch die Nutzung der anderen<br />

Funktionen eines Smartphones<br />

während der Fahrt einen Verstoß<br />

gegen § 23 Abs. 1a StVO darstellt.<br />

Er hatte die SIM-Karte aus seinem<br />

Mobiltelefon entfernt und nutzte<br />

es zum Abspielen von Musik.<br />

Mit dem Smartphone in der Hand<br />

wurde er dann erwischt.<br />

Gegen den Bußgeldbescheid<br />

wehrte er sich mit der Begründung,<br />

dass sein Smartphone ohne<br />

SIM-Karte keine Telekommunikationsfunktionen<br />

wahrnehmen<br />

kann und damit nicht von der<br />

Verbotsnorm aus der StVO erfasst<br />

werde.<br />

Dies sah das OLG Hamm (Az.: 4<br />

RBs 214/17) anders. Es wies in seinem<br />

Beschluss darauf hin, dass es<br />

bereits im Jahr 2012 entschieden<br />

habe, dass es für einen Verstoß<br />

gegen § 23 StVO nicht darauf<br />

ankomme, ob eine SIM-Karte im<br />

Mobiltelefon eingelegt sei. Im damaligen<br />

Fall hatte der Autofahrer<br />

die Telefonkarte hin- und hergeschoben,<br />

um sein Autotelefon<br />

überhaupt erst funktionstüchtig<br />

zu machen. Auch das OLG Jena<br />

entschied bereits 2006, dass nicht<br />

auf die Telefonfunktion abzustellen<br />

sei. Dort hatte ein Autofahrer<br />

sein Handy ohne SIM-Karte während<br />

der Fahrt als Diktiergerät<br />

genutzt.<br />

Zur Begründung führen die Gerichte<br />

an, dass nach dem Wortlaut<br />

des § 23 Abs. 1a StVO nicht die bloße<br />

Nutzung eines Mobiltelefons<br />

zum Telefonieren, sondern jegliche<br />

Nutzung untersagt sei.<br />

Nicht verboten ist jedoch die<br />

Nutzung eines Smartphones,<br />

das fest im Pkw installiert wird<br />

und sich – ohne dass man es in<br />

die Hand nehmen muss – wie ein<br />

Autotelefon bedienen lässt. Erlaubt<br />

ist es auch, das nicht fest<br />

installierte Smartphone bei noch<br />

ausgeschaltetem Motor etwa via<br />

Bluetooth mit dem Autoradio zu<br />

verbinden und als Musikdatenbank<br />

zu nutzen, solange es dann<br />

während der Fahrt ausschließlich<br />

über die Tasten des Autoradios<br />

bedient werden kann.<br />

Übrigens: Wem bei einem Verkehrsunfall<br />

nachgewiesen wird,<br />

dass er verbotenerweise ein Han-<br />

C.J. Venhaus<br />

dy während der Fahrt genutzt hat,<br />

dem droht der Verlust des Versicherungsschutzes.<br />

Außerdem<br />

droht bei renitenten Wiederholungstätern<br />

auch der Verlust der<br />

Fahrerlaubnis.<br />

C.J. Venhaus<br />

Rechtsanwältin u.a. mit Schwerpunkt<br />

Miet- und Wohnungseigentumsrecht<br />

· Kanzlei Zur Porta,<br />

Rheda-Wiedenbrück


66 GESCHÄFTLICHES<br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

anzeigen<br />

PHYSIOPLUS<br />

<strong>Das</strong> neue PhysioTraining<br />

Schon seit 8 Jahren gibt es jetzt<br />

die PhysioPlus GmbH Meyer &<br />

Meloh im Ärztehaus WD 17 19 an<br />

der Hauptstraße 19 in Rheda-Wiedenbrück.<br />

»Immer einen Schritt<br />

weiter...« als Slogan verpflichtet.<br />

So haben die Geschäftsführer<br />

Christian Meyer und Jochen<br />

Meloh jetzt investiert, die Trainingsanlage<br />

erneuert und auf<br />

den aktuellsten Stand der Technik<br />

gebracht. In den 8 Jahren hat<br />

sich einiges getan. Die Geräte<br />

stellen sich jetzt vollkommen<br />

selbstständig auf den Benutzer<br />

ein und machen das Training<br />

noch sicherer als es vorher schon<br />

war. Die Kombination der neuesten<br />

Traingsgeräteentwicklung<br />

mit der besten Softwarelösung<br />

ermöglicht eins der besten physiotherapeutischen<br />

Trainingskonzepte<br />

hier im Kreis. Trotz modernster<br />

Technik verzichtet das<br />

PhysioTraining natürlich nicht<br />

auf intensive Betreuung durch<br />

speziell ausgebildete Fachkräfte.<br />

Ein solch ausgereiftes Konzept<br />

verzichtet auf lange Vertragsbindung<br />

und lange Kündigungszeiten.<br />

Eine eigene Trainings-App<br />

unterstützt die Trainingsplanung<br />

und Ausführung. Der monatliche<br />

Preis von 64,– € enthält alle Leistungen<br />

wie Analyse, Kraftmessung,<br />

Einweisung und Betreuung.<br />

10-JÄHRIGES JUBILÄUM<br />

Die 2 Hören und Sehen<br />

Wie schnell doch Jahre vergehen.<br />

Am 04.10.2007 eröffneten Meinolf<br />

Rennefeld und Arno Oesterschlink<br />

in Wiedenbrück an der Wasserstraße<br />

32 ein neues Fachgeschäft<br />

für gutes Hören und Sehen.<br />

Den Ausschlag gab der Verkauf<br />

der Krane-Gruppe, in welcher beide<br />

als Augenoptiker und Hörgeräteakustiker<br />

in leitender Position<br />

tätig waren. Ein Weiterarbeiten<br />

in einem Unternehmen, welches<br />

beide Berufszweige strickt voneinander<br />

trennt, war für beide<br />

schlecht vorstellbar. Somit eröffneten<br />

sie ihr erstes Geschäft in<br />

Wiedenbrück nach dem Motto:<br />

»Qualität, gute Beratung und<br />

Service zum fairen Preis«. Mit dem<br />

Weltmarktführer Essilor im Brillenglasbereich<br />

und dem schweizer<br />

Hörgerätehersteller Phonak holte<br />

man sich zwei Hauptgeschäftspartner<br />

ins Boot, von deren Qualität<br />

die beiden Gründer, Meinolf<br />

Rennefeld und Arno Oesterschlink,<br />

voll überzeugt waren.<br />

Markenfassungen von Welt wie<br />

Silhouette, Eschenbach, Emporio<br />

+ Giorgio Armani, Davidoff, Gucci,<br />

Prada, Dolce & Gabbana, wurden<br />

genauso eingeführt wie die Trendmarke<br />

Ray Ban. Als fast reines<br />

Familienunternehmen gestartet,<br />

wurde bereits nach drei Monaten<br />

eine Vollzeitkraft zur Verstärkung<br />

eingestellt. So stand nun zusätzlich<br />

eine gelernte Augenoptikerin<br />

und Hörgeräteakustikerin mit versiertem<br />

Fachwissen den Kunden<br />

zur Verfügung. Schnell sprach sich<br />

auch über die Grenzen von Wiedenbrück<br />

hinaus die neue Adresse<br />

für gutes Hören und Sehen herum,<br />

so dass das Personal durch<br />

weitere Mitarbeiter aufgestockt<br />

werden musste. Wer sich bei die2<br />

Hören & Sehen für Brillen oder<br />

Hörgeräte interessierte, sollte<br />

auch eine bestmögliche Beratung<br />

durch bestausgebildetes Personal<br />

bekommen. Dieser Schritt zahlte<br />

sich aus. Im August 2009 wurde<br />

das noch junge Unternehmen<br />

durch »markt intern« zum ersten<br />

1A Augenoptiker in Rheda-Wiedenbrück<br />

ausgezeichnet.<br />

Der Erfolg in Wiedenbrück war<br />

dann auch zwei Jahre später ausschlaggebend<br />

für die Eröffnung<br />

einer Filiale in Herzebrock. »So<br />

entstand für uns im schönsten<br />

Bauobjekt an der B64 zwischen<br />

Rheda-Wiedenbrück und Münster<br />

im Ortsteil Herzebrock auf einer<br />

Fläche von 150 qm ein modernes<br />

und gemütliches Optik- und<br />

Akustikfachgeschäft mit Wohlfühlcharakter«,<br />

erklärt stolz Meinolf<br />

Rennefeld. Ausgestattet mit<br />

technisch hochwertigen Geräten,<br />

bot man nun auch hier die ganze<br />

Palette an Serviceleistungen rund<br />

um gutes Hören und gutes Sehen<br />

an. Im Juni <strong>2017</strong>, folgte dann die<br />

dritte Filiale in Oelde, in der Geiststr.<br />

9-11. Auch hier ließ der Erfolg<br />

nicht lange auf sich warten. Schöne<br />

Brillenfassungen, moderne<br />

Brillengläser und neueste Hörgerätetechnik<br />

fanden schnell auch<br />

hier begeisterte Kunden.<br />

Moderne Technik, wie das Video-<br />

Zentriersystem im Brillenbereich,<br />

ermöglichen in allen drei<br />

Filialen eine genaue Ermittlung<br />

von Zentrierdaten zur exakten<br />

Glasberechnung und für optimales<br />

Sehen sowie eine Foto oder<br />

Videoaufnahme, die den Kunden<br />

mit seiner neuen Brille zeigt.<br />

Die genaue Augenüberprüfung<br />

erfolgt ebenso computergesteuert<br />

wie das Verarbeiten der<br />

Brillengläser in der filialeigenen<br />

Werkstatt. <strong>Das</strong> Motto von Die2<br />

ist: »Nicht nur eine bestmögliche<br />

Geräteausstattung zu haben,<br />

sondern auch bestausgebildetes<br />

Personal«. Aus diesem<br />

Grund wurden in den vergangenen<br />

Jahren drei junge Menschen<br />

erfolgreich zum Augenoptiker/<br />

in und Hörgeräteakustiker/in<br />

ausgebildet.<br />

Neben den beiden Inhabern Meinolf<br />

Rennefeld und Arno Oesterschlink<br />

stehen noch weitere 15<br />

Mitarbeiter den Kunden in den<br />

Niederlassungen zur Verfügung.


GESCHÄFTLICHES<br />

anzeigen<br />

67<br />

ALLES FÜR GROSS UND KLEIN<br />

25 Jahre Drops-Kindermode<br />

Was der trendbewusste Nachwuchs<br />

im kommenden Winter<br />

tragen wird, entscheidet sich bei<br />

Drops-Kindermode an der Berliner<br />

Straße. Dort haben die Kleinen<br />

und auch die Großen eine riesige<br />

Auswahl an aktueller Mode.<br />

Mehrere tausend Kleidungsstücke<br />

hängen und liegen in Schränken<br />

und Auslagen von Sigrid Towara<br />

und Gerda Klück, die das Geschäft<br />

von Anfang an gemeinsam betreiben.<br />

Zu haben sind alle aktuellen<br />

Modemarken wie »Tom Tailor«,<br />

»Camp David«, »Blue Seven«,<br />

»GGL«, »Sternthaler«, »Maximo«,<br />

»Döll«, »LTB«, »Mayoral«, »Kanz«<br />

und »Salt and Pepper«.<br />

Anfang <strong>Oktober</strong> 1992, eröffneten<br />

sie in Herzebrock das erste Ladenlokal.<br />

1998 kam dann Drops-<br />

Kindermode an der Berliner Straße<br />

in Rheda dazu. Einige Jahre später<br />

folgte ein weiteres Ladengeschäft<br />

in Harsewinkel. Und weil für die<br />

beiden nach 25 Jahren »der Drops<br />

noch lange nicht gelutscht« ist,<br />

machen sie mit viel Elan in Rheda<br />

weiter. Ihre Geschichte ist Programm:<br />

die beiden Freundinnen<br />

kennen sich schon seit Kindertagen.<br />

Mode war bei ihnen also<br />

schon immer ein großes Thema.<br />

Ihr Geschäft Drops-Kindermode<br />

bietet neben der großen Auswahl<br />

an Baby- und Kindermode bis Größe<br />

176 auch zahlreiche Accessoires<br />

sowie einen »Auswahlservice« an.<br />

Mehrere schicke Kindersachen<br />

mitnehmen, zu Hause anprobieren,<br />

auswählen und den Rest später<br />

in den Laden zurück bringen.<br />

Sigrid Towara und Gerda Klück<br />

Aber auch die kleine Kundschaft<br />

selbst ist im »Drops« gern gesehen.<br />

Wer noch nicht selbst aussuchen<br />

und entscheiden kann,<br />

vertreibt sich die Zeit in der eigens<br />

angelegten Spielecke, während<br />

die Eltern im Laden in aller Ruhe<br />

stöbern können.<br />

<strong>Das</strong> Jubiläum soll natürlich auch<br />

mit den Kunden gefeiert werden.<br />

Ab dem 1. <strong>Oktober</strong> gibt es »25 Prozent<br />

auf Alles«! Viele gute Gründe,<br />

im »Drops« reinzuschauen.<br />

»Drops-Kindermode«<br />

Berliner Str. 23-25<br />

Tel.: 05242/44 6 36<br />

Öffnungszeiten:<br />

Mo.–Fr.: 9–12.30 u. 14.30–18.30 Uhr<br />

Sa.: 9–14 Uhr<br />

15 JAHRE H+H HÜBSCH<br />

Geburtstags feier am 8. <strong>Oktober</strong><br />

Als Sabine Hübsch 2002 das Unternehmen<br />

H+H Glas- und Gebäudereinigung<br />

gründete, war<br />

noch nicht vorauszusehen, dass<br />

das Unternehmen in 15 Jahren so<br />

wachen wird. Die Nachfrage nach<br />

Dienstleistung, Pflege und Reinigung<br />

rund um Büro, Haus und<br />

Garten ist in den Jahren kontinuierlich<br />

gestiegen.<br />

Oliver Hübsch ist Tischlermeister<br />

und absolvierte Im Bildungswerk<br />

der Gebäudereiniger seinen Gebäudereiniger-Meister.<br />

Somit ist<br />

das Unternehmen ein Fachbetrieb<br />

rund um das Thema Sauberkeit<br />

und Pflege.<br />

<strong>Das</strong> Leistungsspektrum geht heute<br />

von der Glas- und Gebäudereinigung<br />

über die Reinigung von<br />

Wegen, Höfen und Außenanlagen<br />

bis hin zu Spezial- und Sonderaufträgen,<br />

z. B. für den klinischen<br />

Bereich, Tiefgaragen, Schwimmbäder<br />

und Photovoltaikanlagen.<br />

Der Hausmeisterservice umfasst<br />

mittlerweile Dienstleistungen von<br />

Gartenarbeiten, Winterdienst bis<br />

zu kleinen Holz- und Elektroarbeiten.<br />

»Der Erfolg zeigt uns, dass wir<br />

alles richtig gemacht haben«, so<br />

Inhaberin Sabine Hübsch.<br />

Und sie hebt hervor: »An der Wasserstraße<br />

24 bieten wir neben<br />

dem Verkauf von professionellen<br />

Reinigern auch eine Beratung«.<br />

Dem Familienunternehmen<br />

Hübsch zeigt sich einmal mehr,<br />

dass die Entscheidung zu wachsen<br />

die richtige war. Zu Ehemann<br />

Oliver und Sohn Kevin kommen<br />

nun mit Steven Hübsch und Tom<br />

Janning zwei neue Auszubildende<br />

hinzu.<br />

Mit der zusätzlichen Richtung<br />

»Tatortreinigung« wird jedes Fachgebiet<br />

abgedeckt – also nichts für<br />

schwache Nerven. Es gibt keine direkte<br />

oder vorgeschriebene Ausbildung<br />

zum Tatortreiniger. Wer<br />

sich aber zum staatlich geprüften<br />

Desinfektor ausbilden lässt,<br />

besitzt die beste Grundlage für<br />

den Beruf.<br />

»Seit 15 Jahren sind wir unserer<br />

Philosophie treu geblieben, un-<br />

Sabine und Oliver Hübsch<br />

seren Kunden neben fachlich<br />

kompetenter und zuverlässiger<br />

Durchführung aller Arbeiten ein<br />

Höchstmaß an Service zu bieten,<br />

in allen Bereichen immer auf dem<br />

neuesten Stand der Technik«, so<br />

das Unternehmer-Ehepaar.<br />

Um uns für die Treue unserer Kunden<br />

zu bedanken und zum Kennenlernen<br />

für Interessenten wird<br />

der 15. Geburtstag mit einem »Tag<br />

der offenen Tür« gefeiert. Am 8.<br />

<strong>Oktober</strong> sind alle Freunde, Kunden<br />

und Interessenten ab 11 Uhr herzlich<br />

an die Schwedenschanze 17–19<br />

eingeladen. Neben der Präsentation<br />

der neusten Produkte, Vorführungen,<br />

Messe-Schmankerl und<br />

Angebotspakete ist auch für das<br />

leibliche Wohl gesorgt. Zusätzlich<br />

erhalten Sie vom 8. bis 15. <strong>Oktober</strong><br />

15 % Rabatt auf alle Produkte im<br />

Hauptgeschäft an der Wasserstraße<br />

24 in Wiedenbrück.


68 GESCHÄFTLICHES<br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

anzeigen<br />

WENN KÖRPER UND GEIST EINE AUSZEIT BRAUCHEN<br />

UND DIE SEELE MAL BAUMELN WILL:<br />

Chiang Mai Thai Massage<br />

Die Augen geschlossen, die Wünsche<br />

und Träume im freien Fall –<br />

wenn Sie diesen Zustand einmal<br />

erleben möchten besuchen Sie<br />

das »Chiang Mai – Thai Massage<br />

& Spa« in der Wasserstraße 36a.<br />

Für eine entspannende Massage<br />

ist immer Zeit. Sollte es zumindest<br />

sein, denn häufig vergessen<br />

wir bei all dem Stress, der uns<br />

täglich mit Beschlag belegt, etwas<br />

Gutes für Körper, Geist und<br />

Seele zu tun. Hier heißt das einfache<br />

Zauberwort: Wir lassen uns<br />

verwöhnen mit einer auf unsere<br />

Bedürfnisse abgestimmten Thai-<br />

Massage.<br />

Die traditionelle Thai Massage<br />

ist eine Kombination von sanften<br />

Akupressuren sowie leichten<br />

Streck- und Dehnübungen zur<br />

Bearbeitung der Energielinien<br />

des Körpers, fördert die Durchblu-<br />

tung, stimuliert Herz-, Kreislaufund<br />

Muskelsystem und reguliert<br />

es wohltuend und entspannend.<br />

Seit dem 1. September bieten Inhaberin<br />

Phimmada Lengpang und<br />

ihre Fachkräfte an, bestehende<br />

Blockaden im Körper aufzuheben<br />

und alle Energien wieder in<br />

den richtigen Fluss zu bringen.<br />

Freundlichkeit, Professionalität<br />

sowie Sachkompetenz über die<br />

Funktionen des Körpers, höchste<br />

hygienische Standards und Fairness<br />

beim Preis sind im »Chiang<br />

Mai – Thai Massage & Spa« eine<br />

Selbstverständlichkeit. Sämtliche<br />

Mitarbeiter im »Chiang Mai« haben<br />

ihre Zertifizierung an traditionellen<br />

Thai-Massage-Therapie-<br />

Schulen in Thailand erworben,<br />

denn eine qualifizierte Ausbildung<br />

bedeutet auch immer einen hohen<br />

Grad an Kompetenz gegenüber<br />

Ihnen als Kunden.<br />

Rheda-Wiedenbrück freut sich,<br />

dass ein solches Angebot nun<br />

auch im Zentrum von Wiedenbrück<br />

verfügbar ist. Wenn Sie das<br />

Spa an der Wasserstraße mit einem<br />

befreiten Lächeln im Gesicht<br />

verlassen, wird man sie fragen,<br />

was Sie in der letzten Stunde erlebt<br />

haben... Sagen Sie’s weiter!<br />

Chiang Mai Thai Massage & Spa<br />

Wasserstraße 36a<br />

33378 Rheda-Wiedenbrück<br />

0176 – 4180 1250<br />

info@ChiangMai-Spa.de<br />

Öffnungszeiten:<br />

Montag – Freitag 11.00 – 19.00 Uhr<br />

Samstag 10.00 – 16.00 Uhr<br />

Kalender<br />

Rheda-<br />

Wiedenbrück<br />

2018<br />

Auch für das nächste Jahr steht ab<br />

jetzt wieder ein wunderschöner<br />

Kalender von Rheda-Wiedenbrück<br />

zur Verfügung. Ob stimmungsvolle<br />

Landschaften, stimmige Stadtaufnahmen<br />

oder faszinierende<br />

Details der ganzen Vielfalt und<br />

Schönheit unserer Stadt: Wieder<br />

wurden die besten Fotografien<br />

von Alexandra Ströker ausgesucht<br />

und zusammengestellt. Erhältlich<br />

ist er in der Buchhandlung Güth,<br />

Klingelbrink 31, www.buechergueth.de<br />

SKW HAUS & GRUND IMMOBILIEN GMBH<br />

Ist die Entscheidung wie und wo<br />

ich wohne wirklich einfach…<br />

In jungen Jahren ergibt sich die<br />

Entscheidung häufig wie von<br />

selbst. Kinder wohnen bei Ihren<br />

Eltern, als junger Mensch<br />

wohnt man häufig in der Nähe<br />

des Arbeitsplatzes und die Möglichkeiten<br />

bestimmen sich nicht<br />

zuletzt nach den finanziellen<br />

Mitteln. Wird die Familie größer,<br />

werden Kriterien wie Größe und<br />

Infrastruktur des neuen Zuhauses<br />

entscheidend.<br />

Aber was passiert, wenn wir älter<br />

werden? Und wir werden alle älter!<br />

Die demographische Entwicklung<br />

und damit die Zunahme der Altersgruppe<br />

über 65 Jahre wird im<br />

gesamten Kreis Gütersloh spürbar.<br />

Die erste Entscheidung, sich<br />

wohnlich zu verändern, ist hier<br />

die Schwierigste. Soll ich wirklich<br />

das Zuhause verlassen, das ich<br />

mit meinem Partner geschaffen<br />

habe und in dem unsere Kinder<br />

aufgewachsen sind? Viele Erinnerungen<br />

hängen an dem Zuhause,<br />

in dem Sie den größten Teil Ihres<br />

Lebens verbracht haben. Die Vorteile,<br />

die eine Wohnveränderung<br />

mit sich bringt, werden häufig von<br />

emotionalen Aspekten überlagert.<br />

Plötzlich ist es nicht mehr so anstrengend,<br />

den großen Garten<br />

zu pflegen. Und auch, dass der<br />

größte Teil des Hauses gepflegt,<br />

aber nicht genutzt wird, rückt in<br />

den Hintergrund. Schließlich ist es<br />

angenehm, wenn zu Weihnachten<br />

und zum Geburtstag genügend<br />

Raum für die Lieben vorhanden<br />

ist.<br />

Aus unserer persönlichen und<br />

beruflichen Erfahrung sind uns<br />

diese Überlegungen mehr als<br />

bekannt und sie sind nachvollziehbar.<br />

Aber wir wissen auch, ist<br />

der Schritt zur Veränderung erst<br />

einmal vollzogen, überwiegen die<br />

Vorteile und Annehmlichkeiten.<br />

Die barrierearme Wohnung gibt<br />

mir die Möglichkeit auch im Alter<br />

selbstbestimmt zu bleiben. Hilfe,<br />

z.B. für den dann überschaubaren<br />

Haushalt, kann je nach Bedarf individuell<br />

organisiert werden. Sie<br />

gewinnen neue Freiheiten. Denn<br />

statt im Sommer jede Woche den<br />

Rasen zu mähen und Unkraut zu<br />

zupfen, bleibt mehr Zeit für Reisen,<br />

Unternehmungen und Treffen<br />

mit Freunden. Und auch um<br />

Reparaturen müssen Sie sich nicht<br />

mehr selbst kümmern, das macht<br />

für Sie die Hausverwaltung.<br />

Die Frage, wie und wo ich wohne,<br />

ist also definitiv nicht einfach.<br />

Aber mit unserer guten umfassenden<br />

Beratung, unserem Verständnis<br />

für Ihre persönliche Situation<br />

und viel Erfahrung, unterstützen<br />

wir Sie auf diesem Weg. Vom<br />

Hausverkauf bis zu Ihrem neuen<br />

Zuhause.<br />

Ihr Team der SKW Haus und Grund.


GESCHÄFTLICHES<br />

anzeigen<br />

69<br />

45 Auszubildende in neun Lehrberufen beginnen ihre Ausbildung bei Tönnies.<br />

Ausbildungs start für 45 Lehrlinge bei Tönnies<br />

Insgesamt 45 Auszubildende in<br />

neun unterschiedlichen Ausbildungsberufen<br />

wurden jetzt von<br />

Margit und Clemens Tönnies<br />

sowie Geschäftsführer Josef Tillmann<br />

persönlich begrüßt. Mit<br />

Handschlag wurden die jungen<br />

Lehrlinge in die Firmenphilosophie<br />

eingeführt. Anschließend<br />

stellten sich die Ausbildungsleiter<br />

vor, die in den kommenden<br />

Jahren die Lehrlinge begleiten<br />

werden.<br />

»Wir freuen uns riesig, dass Sie<br />

sich für Ihre Ausbildung bei Tönnies<br />

entschieden haben«, sagte<br />

Josef Tillmann. »Die Lebensmittelbranche<br />

und wir als Unternehmen<br />

Tönnies bieten Ihnen viele<br />

Möglichkeiten und sind stolz Sie<br />

dafür auszubilden. Auch wenn der<br />

Start in eine solche neue Lebensphase<br />

nicht immer leicht fällt,<br />

meine Tür steht Ihnen immer<br />

offen.« Insgesamt bildet Tönnies<br />

in diesem Jahr neun Ausbildungs-<br />

berufe aus. Sieben Fachkräfte für<br />

Lebensmitteltechnik, vier Fachkräfte<br />

für Lagerlogistik, 13 Industriekaufleute,<br />

ein Industriemechaniker,<br />

vier Mechatroniker, zwei<br />

Kfz-Mechatroniker Nutzfahrzeuge<br />

sowie ein Berufskraftfahrer<br />

und zwei Fachinformatiker am<br />

Standort in Rheda-Wiedenbrück.<br />

Am Standort in Weißenfels wird<br />

ebenfalls ausgebildet: drei Großund<br />

Außenhandelskaufleute, eine<br />

Fachkraft für Lagerlogistik und<br />

vier Fachkräfte für Lebensmitteltechnik.<br />

Am Standort Kempten<br />

wurden in diesem Jahr erstmalig<br />

eine Fachkraft für Lebensmitteltechnik<br />

und zwei Groß- und Außenhandelskaufleute<br />

eingestellt.<br />

Während der Betriebsbesichtigung<br />

zeigten sich die Auszubildenden<br />

imponiert von den Prozessen<br />

bei ihrem neuen Arbeitgeber.<br />

Aber auch das firmeneigene<br />

Fitnessstudie, die Kita und die<br />

Tönnies-Arena beeindruckten.<br />

FREUDE BEI DER TÖNNIES DRK-KITA<br />

Zertifizierung als Familien zentrum gefeiert<br />

Der Tönnies DRK-Kita wurde vom<br />

Land NRW das »Gütesiegel Familienzentrum<br />

Nordrhein-Westfalen«<br />

verliehen. Damit gehört nun auch<br />

die Tönnies DRK-Kita zu den zertifizierten<br />

NRW-Familienzentren.<br />

Gemeinsam mit den drei weiteren<br />

DRK-Kindertageseinrichtungen<br />

vor Ort bilden sie nun das »DRK<br />

Familienzentrum Rheda-Wiedenbrück«.<br />

Zur Übergabe der Urkunde<br />

feierten das Team mit den<br />

Kindern, den Erzieherinnen und<br />

Erziehern, Eltern, dem Träger sowie<br />

Margit und Clemens Tönnies.<br />

Kinder und Eltern profitieren<br />

zukünftig noch mehr vom Familienzentrum,<br />

zum einen durch<br />

eine erstklassige Betreuung und<br />

Bildung sowie Beratung und<br />

Unterstützung. Familienzentren<br />

stärken die Erziehungskompetenzen<br />

der Eltern und verbessern<br />

die Vereinbarkeit von Familie und<br />

Beruf. »In unserem Familienzentrum<br />

bieten wir Eltern und Kindern<br />

frühe Beratung, Information und<br />

Hilfe in allen Lebensphasen an«,<br />

betont Kita-Leiterin Iris Hansel.<br />

»Uns ist es wichtig Brücken zu<br />

bauen, zwischen dem, was oft getrennt<br />

scheint. Deshalb haben wir<br />

ein umfangreiches Netzwerk von<br />

Kooperationspartnern aufgebaut<br />

und nutzen dieses zum Wohle von<br />

Familien«, erklärt Hansel.<br />

Kinder und Team der Tönnies DRK Kita feiern gemeinsam mit Eltern, dem Träger sowie<br />

Margit und Clemens Tönnies die Zertifizierung zum NRW Familienzentrum.


70 GESCHÄFTLICHES<br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

anzeigen<br />

Anhebung der Grenze für die<br />

Sofort abschreibung auf 800 Euro<br />

Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens,<br />

also Wirtschaftsgüter<br />

deren Verwendung oder Nutzung<br />

sich über einen Zeitraum von<br />

mehr als einem Jahr erstreckt, sind<br />

jährlich um den Teil der Anschaffungs-<br />

oder Herstellungskosten<br />

abzuschreiben, der auf die Verwendungs-<br />

bzw. Nutzungsdauer<br />

entfällt. Maßgeblich ist hierbei<br />

die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer<br />

(§7 Abs. 1 S. 2 EStG).<br />

Der Gesetzgeber hat zur Entlastung<br />

des Steuerpflichtigen für<br />

Wirtschaftsgüter von geringem<br />

Wert (geringwertige Wirtschafts-<br />

güter oder GWG) ein Wahlrecht<br />

eingeführt. Hiernach dürfen<br />

gemäß §6 Abs. 2 S. 1 EStG Wirtschaftsgüter<br />

mit einem Wert von<br />

weniger als EUR 410 direkt als Betriebsausgabe<br />

abgezogen werden.<br />

Bei der Bemessung der Wertgrenze<br />

ist vom reinen Warenwert ohne<br />

Vorsteuer (Nettowert) auszugehen.<br />

In der Praxis fallen hierunter<br />

häufig Büroeinrichtungsgegenstände<br />

oder Kleinwerkzeuge, die<br />

den entsprechenden Wert von<br />

EUR 410 nicht übersteigen.<br />

Durch den Beschluss des Bundestages<br />

vom 27. April <strong>2017</strong> wird<br />

diese GWG-Grenze mit Wirkung<br />

zum 1. Januar 2018 von EUR 410<br />

Euro auf EUR 800 angehoben. Der<br />

Schwellenwert für geringwertige<br />

Wirtschaftsgüter wird damit nach<br />

über 50 Jahren erhöht. Diese Änderung<br />

ergibt insbesondere für<br />

kleinere und mittelständische<br />

Unternehmen eine Entlastung.<br />

Neben der Anhebung der Wertgrenze<br />

sind unverändert die weiteren<br />

Kriterien zur Einstufung als<br />

GWG zu beachten. Hiernach muss<br />

das Wirtschaftsgut abnutzbar, beweglich<br />

und selbständig nutzbar<br />

sein sowie dem Anlagevermögen<br />

zugeordnet werden.<br />

Hendrik Auge<br />

Der Autor ist Wirtschaftsprüfer<br />

und Steuerberater in der Kanzlei<br />

Hendrik Auge<br />

Wortmann & Partner & Co. KG,<br />

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ·<br />

Steuerberatungsgesellschaft<br />

Rheda-Wiedenbrück<br />

HERSTELLER KOOPERIERT MIT DOMINO’S<br />

Ford startet Pizza-Service mit<br />

selbstfahrenden Autos<br />

Kunden von Domino’s in Ann Arbor<br />

im US-Bundesstaat Michigan<br />

bekommen ihre Pizza künftig unter<br />

anderem von selbstfahrenden<br />

Ford-Fusion-Modellen geliefert.<br />

Der Autobauer und die Pizza-Kette<br />

gaben Ende August eine entsprechende<br />

Kooperation bekannt.<br />

Durch die Zusammenarbeit wollen<br />

die Partner Erkenntnisse darüber<br />

erlangen, wie Kunden mit<br />

autonomen Fahrzeugen interagieren.<br />

Sherif Marakby, bei Ford als<br />

Vice President für autonome und<br />

elektrische Fahrzeuge verantwortlich,<br />

erklärt: »Unser Verständnis<br />

von selbstfahrenden Fahrzeugen<br />

als tragfähiges Geschäftsmodell<br />

wächst, aber es gibt insbesondere<br />

in Anwendungsfragen noch<br />

viel zu tun«. Ford freue sich, mit<br />

Domino’s einen Partner bei dieser<br />

Entwicklungsarbeit gefunden<br />

zu haben. Domino’s selbst verfolgt<br />

das Ziel, »Lieferungen mit<br />

selbstfahrenden Fahrzeugen so<br />

kundenfreundlich wie möglich zu<br />

gestalten«, sagte der US-Chef der<br />

Pizzakette, Russell Weiner.<br />

Als Pilotort für das Projekt haben<br />

sich die Partner die 115.000-Einwohner-Stadt<br />

Ann Arbor in Michigan<br />

ausgesucht. Wer seine Pizza<br />

von einem selbstfahrenden Ford<br />

Fusion Hybrid geliefert bekommt,<br />

entscheidet ein Zufallsgenerator.<br />

Allerdings müssen Kunden zuvor<br />

erklären, damit einverstanden zu<br />

sein. Über eine App können die<br />

Käufer dann den Standort des<br />

Fahrzeugs via GPS verfolgen. Sie<br />

erhalten zudem eine Textnachricht<br />

mit einem Code, mit dessen<br />

Hilfe sie nach dem Eintreffen des<br />

Fords das beheizte Ladefach mit<br />

der Pizza über einen am Auto<br />

montierten Monitor öffnen können.<br />

Dieses so genannte »Heatwave-Compartment«<br />

hat das<br />

Unternehmen Roush Enterprises<br />

extra für das Projekt entwickelt.<br />

Bezahlen können Kunden ihre<br />

Pizza selbstredend nur noch elektronisch,<br />

da der menschliche Pizzabote<br />

mit Wechselgeld wegfällt.<br />

Ob es Domino’s und Ford damit<br />

Die Pizza kommt per Roboterauto: Ford kooperiert mit Domino’s.<br />

gelingt, »das Leben der Menschen<br />

einfacher und komfortabler zu<br />

machen«, wie es die Partner laut<br />

Mitteilung vorhaben, kann man<br />

zumindest bezweifeln. Immerhin<br />

kann der Kunde die Pizza nicht<br />

mehr direkt an der eigenen Haustür<br />

entgegennehmen, sondern<br />

muss zum Auto laufen und dort<br />

auch noch den Code eintippen.<br />

Bild: Ford<br />

Erprobt hat Ford den Service im<br />

Vorfeld in »Mcity«, dem Testlabor<br />

für autonomes Fahren der University<br />

of Michigan. Der Autobauer<br />

will das autonome Fahren zu einem<br />

echten Geschäftsbereich<br />

aufziehen und plant 2021 mit<br />

Produktionsstart vollautonomer<br />

Fahrzeuge.


GESCHÄFTLICHES<br />

anzeigen<br />

71<br />

MUSIKCENTRUM IN NEUEN RÄUMEN<br />

Musikschule mit bewährtem<br />

Programm<br />

(Kem) Seit einem Monat befinden<br />

sich die Musikschule und<br />

der Musikalienhandel des Musikcentrums<br />

an der Schloßstraße in<br />

den frisch umgebauten Räumen<br />

des Geschäfts- und Arzthauses<br />

an der Bahnhofstraße 17a. Kunden,<br />

Schüler und Eltern sowie<br />

Mitarbeiter und Lehrer schätzen<br />

die freundliche und helle Atmosphäre<br />

des neuen und nun noch<br />

zentraler gelegenen Domizils. Es<br />

startet unter dem neuen Namen<br />

»Musikcentrum Venten«. Der Inhaber<br />

Thomas Venten, passionierter<br />

Musikprofi und gelernter Orgel-<br />

und Harmoniumbauer, bietet<br />

das bewährte Programm.<br />

Gemeinsam mit elf Musiklehrern<br />

kümmert er sich um die Schülerinnen<br />

und Schüler. Egal ob<br />

Gesang oder Instrumental: von<br />

Schlag- und Tasten– bis zu Blasinstrumenten–<br />

das Musikcentrum<br />

weiß auf alles eine Antwort. Es<br />

spricht Kinder, Jugendliche und<br />

Erwachsene an, egal ob Anfänger,<br />

Fortgeschrittene oder Wiedereinsteiger.<br />

Der jetzt von Martin Rode geführte<br />

Musikinstrumentenverleih<br />

führt alle Instrumente, die von<br />

den Schülerinnen und Schülern<br />

benötigt werden. <strong>Das</strong> Programm<br />

des vor 17 Jahren als Musikschule<br />

an der Schloßstraße gegründeten<br />

Freude über das neue Domizil: (V. l.) Thomas Venten und aus seinem Team Stefanie<br />

Kaimann, Viktor Wagner, Maurice Eichhöfer und Gerda Rohde<br />

Unternehmens machen der Musikalienhandel<br />

mit Noten und Instrumenten<br />

sowie deren Reparatur<br />

und ein professionelles Tonstudio,<br />

wo Werbespots und Alben in<br />

bester Qualität produziert werden<br />

können, komplett.<br />

Für die Zukunft plant Thomas<br />

Venten für alle Musikinteressierten<br />

samstagmorgens in regelmäßigen<br />

Abständen zwanglose<br />

Musiksessions zum Jammen und<br />

Austauschen.<br />

Kontakt: 05242-931993.<br />

Gesundheitsscreening – Mehr als nur ein Sehtest<br />

Mit dem neuen Visionix VX 120,<br />

eingesetzt auch in der Augenanalyse,<br />

erweitert die Kessner u.<br />

Heimann Augenoptik GmbH ihr<br />

Leistungsspektrum im Gesundheitsscreening.<br />

Hochpräzise,<br />

vollautomatische, aufeinander<br />

folgende Messungen ergeben<br />

ein sehr genaues, komplettes Bild<br />

von beiden Augen. Mit Hilfe der<br />

Wellenfront-Technologie wird die<br />

exakte Sehstärke am Tag und in der<br />

Nacht ermittelt. Diese innovative<br />

Messtechnik dient als Grundlage<br />

für die Fertigung eines High-Tech<br />

Brillenglases, so einzigartig und<br />

individuell wie ein Fingerabdruck.<br />

Maximaler Kontrast und ein verbessertes<br />

dreidimensionales<br />

Sehen sorgen - besonders in der<br />

Dämmerung - für mehr Lebensqualität.<br />

Die Gesamtheit dieser<br />

Messungen (Screening) dient der<br />

Früherkennung von möglichen<br />

Augenerkrankungen. Als Ergebnis<br />

der Analyse zeigt sich, ob die<br />

gemessenen Werte innerhalb oder<br />

außerhalb der physiologischen<br />

Norm liegen. Bei Auffälligkeiten<br />

können diese als Grundlage für<br />

eine gründliche Untersuchung<br />

beim Augenarzt dienen.<br />

Die ermittelten Messergebnisse<br />

sind Momentaufnahmen. Wir<br />

stellen keine Diagnosen und geben<br />

keine medizinischen und diagnostischen<br />

Empfehlungen. Bei<br />

Messergebnissen außerhalb der<br />

physiologischen Norm ist eine<br />

ärztliche Abklärung ratsam.<br />

Darüber hinaus werden zusätzlich in nur einem Messvorgang<br />

folgende optische und biologische Augenparameter erfasst:<br />

• Transparenzanalyse der Augenlinse (grauer Star)<br />

• Messung des Augeninnendrucks (grüner Star)<br />

• Vermessung der vorderen Augenkammer (grüner Star)<br />

• Hornhautdickenmessung<br />

• dreidimensionale Vermessung der Hornhaut<br />

• Ermittlung der Fehlsichtigkeit bei simulierter Nachtfahrt<br />

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NEU


72 GESCHÄFTLICHES<br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

anzeigen<br />

Erster Preis für die Mustergrabstätte<br />

Thelma Ebeling bei der Gestaltung des Mustergrabes<br />

DIE FRIEDHOFSGÄRTNEREI WAGNER RÄUMT PREISE AB<br />

Nachwuchs gärtnerin Thelma Ebeling auf Gartenschau<br />

(Kem) Die zwanzigjährige Thelma<br />

Ebeling befindet sich im zweiten<br />

Ausbildungsjahr zur Friedhofsgärtnerin<br />

bei der Friedhofsgärtnerei<br />

Wagner. Der Beruf erfüllt<br />

sie mit Zufriedenheit und Freude<br />

über das, was wächst und gedeiht<br />

und die Möglichkeiten der kreativen<br />

Gestaltung. Sie fühlt sich in<br />

dem Ausbildungsbetrieb sehr gut<br />

aufgehoben. Der Inhaber, Gärtnermeister<br />

Roland Wagner, übertrug<br />

ihr auf der Landesgartenschau die<br />

Umgestaltung der Sommerbepflanzung<br />

auf die Herbstbepflanzung<br />

auf dem Beet der dreiteiligen<br />

Mustergrabstätte. Nachdem die<br />

Friedhofsgärtnerei schon bei der<br />

Frühjahrsbepflanzung den ersten<br />

Platz bei der Einzelbewertung<br />

belegt hatte, konnte diese mit<br />

der Arbeit von Thelma Ebeling<br />

abermals den Spitzenplatz in der<br />

Einzelwertung erreichen. Bei der<br />

Gesamtbewertung über alle drei<br />

Bepflanzungen belegt das Blumenhaus<br />

Wagner nach Punkten<br />

den 2. Platz. »Natürlich freut uns,<br />

dass unsere Kreativität und Leistung<br />

von der Jury honoriert wird,<br />

vielmehr aber sind es die Besucher<br />

und Kunden, die uns zu dieser<br />

Höchstleistung inspirieren«, so<br />

Roland Wagner. <strong>Das</strong> abermalige<br />

herausragende Abschneiden der<br />

Friedhofsgärtnerei nahmen wir<br />

gerne zum Anlass, die uns bekannte<br />

Nachwuchsgärtnerin zu<br />

interviewen.<br />

Was fasziniert dich an dem Beruf<br />

der Gärtnerin?<br />

Ich liebe das Gärtnern sehr, da es<br />

eine Kunst ist, die immer wieder<br />

neue Herausforderungen sucht.<br />

Schön ist die Aufgabe auch, weil<br />

man sie gemeinsam mit anderen<br />

Gärtnern macht und mich mit<br />

der Natur verbindet. Ich erfreue<br />

mich jeden Tag an den Pflanzen<br />

und liebe es, ihnen beim Wachsen<br />

und Gedeihen zuzusehen. Bereits<br />

nach ein paar Minuten wirkt die<br />

Atmosphäre beruhigend auf mich.<br />

Inzwischen gefällt mir der Sonnenschein<br />

ebenso wie der erfrischende<br />

Regen, der den Pflanzen<br />

das nötige Nass bringt.<br />

Was gibt dir die Grabgestaltung?<br />

Die Grabgestaltung gehört zu<br />

meiner absoluten Leidenschaft.<br />

Sie ist eine besondere Herausforderung.<br />

Im Fokus steht immer,<br />

das Grab so zu gestalten, dass es<br />

zu dem Verstorbenen passt. Einen<br />

hohen Stellenwert hat dabei<br />

der Grabstein: Die Blumen- und<br />

Dauerbepflanzung muss seine<br />

Struktur aufnehmen, mit ihm eine<br />

Symbiose eingehen.<br />

Warst du in diesem Bereich bereits<br />

selbständig tätig?<br />

Ein paar Gräber habe ich schon<br />

gestaltet, meistens nach den Vorgaben<br />

der Kunden. Ich durfte aber<br />

auch schon ein paar Gräber nach<br />

meinen Vorstellungen gestalten.<br />

Wann und wie erfuhrst du von<br />

deinem Einsatz auf der Landesgartenschau?<br />

Im August sagte Herr Wagner,<br />

dass ich auf dem Pflanzbeet unserer<br />

dreiteiligen Mustergrabstätte<br />

auf der Landesgartenschau in Bad<br />

Lippspringe die Sommerbepflanzung<br />

gegen eine Herbstbepflanzung<br />

austauschen sollte. Unsere<br />

Friedhofsgärtnerei hatte für die<br />

Frühjahrsbepflanzung den ersten<br />

Platz errungen. Ich freute mich<br />

darum riesig, dass Herr Wagner<br />

mir für die Wahrnehmung dieser<br />

verantwortungsvollen Aufgabe<br />

das Vertrauen schenkte. Ich weiß,<br />

dass nicht alle Auszubildenden<br />

diese Erfahrung teilen können.<br />

Welche Rahmenbedingungen<br />

musstest du beim Lösen der Aufgabe<br />

erfüllen?<br />

Herr Wagner hatte die Pflanzen<br />

bereits für die Bepflanzung der<br />

Grabstätte zusammengestellt. Ich<br />

konnte überlegen, was ich daraus<br />

mache. Ein blattförmiger Stein<br />

des im Zentrum der dreiteiligen<br />

Mustergrabstätte stehenden dreiblättrigen<br />

Lebensbaumes trug die<br />

Angaben des fiktiv Verstorbenen<br />

und prägte quasi als Grabstein die<br />

neu zu gestaltende Grabfläche.<br />

Die beiden anderen »Steinblätter«<br />

hingen an dem Lebensbaum. Sie<br />

veranschaulichten die Aussage,<br />

dass diese »Personen« noch leben.<br />

Welche kreativen Schritte hast<br />

du bei deiner Arbeit unternommen?<br />

Nach der Entfernung der Sommerbepflanzung<br />

akzentuierte ich<br />

zuerst die Verbindung zwischen<br />

dem Lebensbaum und dem herabgefallenen<br />

»Blatt« durch einen<br />

Pflanzbogen mit mehreren<br />

großen, blauen Echeverien. Mit<br />

Herbstsorten in unterschiedlich<br />

kräftigen roten und pinken Farben<br />

– wie beispielsweise Calluna,<br />

Alpenveilchen und Torfmyrte –<br />

füllte ich die Fläche weiter auf. Dazwischen<br />

pflanzte ich »Silber«, u.<br />

a. Silberblatt und »Stacheldraht«.<br />

Diese Pflanzen lassen die Rottöne<br />

besonders deutlich hervortreten.<br />

Schließlich lockerte ich den Anblick<br />

noch mit mehreren kleinen<br />

Corokia-Sträuchern auf. Nach gut<br />

drei Stunden konnte ich die Arbeiten<br />

abschließen. Sie waren für<br />

mich eine sehr positive Erfahrung.<br />

Wie ging es weiter?<br />

Nachdem ich die Arbeiten am<br />

Freitag, dem 25. August, durchgeführt<br />

hatte, beurteilte am<br />

darauffolgenden Montag eine<br />

vierköpfige Jury aus dem Kreis<br />

von Vorstandsmitgliedern der<br />

Fachgruppe »Friedhofsgärtner«<br />

im Landesverband NRW das Ergebnis.<br />

Herr Wagner schickte die<br />

zugemailte Gewinnerliste allen<br />

Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern<br />

per WhatsApp zu. So wussten<br />

wir alle zeitgleich Bescheid.<br />

Die Freude über den abermaligen<br />

ersten Platz in der Einzelwertung<br />

war groß, wobei ich mich natürlich<br />

am glücklichsten fühlte, insbesondere<br />

als Herr Wagner mir<br />

zu diesem Erfolg gratulierte. Die<br />

Besucher der Landesgartenschau<br />

können die Grabkunst im Ausstellungsteil<br />

Arminiuspark noch bis<br />

zur Schließung der Veranstaltung<br />

am 15. <strong>Oktober</strong> erleben.


GESCHÄFTLICHES<br />

anzeigen<br />

73<br />

WOW-WOCHEN IN WIEDENBRÜCK<br />

Arbeitgruppe des Gewerbevereins<br />

macht Shoppen noch attraktiver<br />

Ab 1.10.<strong>2017</strong> starten die WOW-WO-<br />

CHEN in Wiedenbrück. Die Idee des<br />

Arbeitskreises ist, das Einkaufen in<br />

der Stadt noch attraktiver zu gestalten.<br />

Hier zeigt sich wieder einmal<br />

mehr, dass der Zusammenhalt der<br />

Einzelhändler sich stark für die Stadt<br />

einsetzt. Mit den WOW-WOCHEN<br />

bietet jedes Mitglied des Gewerbevereins<br />

ein wöchentlich wechselndes<br />

Angebot zum WOW-Preis. Die<br />

Angebote sind jeweils von Montag<br />

bis Samstag gültig, so dass es jede<br />

Woche aufs Neue eine Stadt voller<br />

toller Preise gibt. »So macht das<br />

Shoppen Spaß«, so Nicole Kirschner,<br />

die sich im Arbeitskreis stark<br />

gemacht hat, sich wieder einmal<br />

als wettbewerbsfähige Stadt zu<br />

präsentieren. 80 wöchentliche Angebote<br />

und das über acht Wochen<br />

– da kann man nur »WOW« sagen.<br />

WOHLFÜHL-BÄDER & BEHAGLICHE WÄRME<br />

HERBST-SCHAUTAGE BEI P. STÜKERJÜRGEN GMBH<br />

am 07. + 08. <strong>Oktober</strong> von 11 – 17 Uhr<br />

Varensell. Der Herbst steht vor der<br />

Tür und bei nasskaltem »Schmuddelwetter«<br />

sehnen wir uns nach<br />

einem gemütlichen Zuhause.<br />

Dazu trägt eine stilvolle Einrichtung<br />

bei und überschaubare Energiekosten<br />

lassen uns dem Winter<br />

getrost entgegenblicken.<br />

Ein Bad, in dem man morgens<br />

schnell in Gang und abends entspannt<br />

zur Ruhe kommt, ist ein<br />

Bad mit Wohlfühl-Charakter. »Es<br />

sollte auf die individuellen Gewohnheiten<br />

und Ansprüche der<br />

Nutzer perfekt abgestimmt sein.<br />

So wird aus jedem Bad ein Unikat.<br />

Darüber hinaus bietet das Bad aus<br />

einer Hand die Koordination aller<br />

Gewerke, die Bauleitung sowie<br />

eine termingerechte Fertigstellung<br />

mit geschultem Personal«<br />

so Gaby Stükerjürgen vom Studio<br />

für Bad und Heizung.<br />

Immer ein gutes Gefühl: wo Hygiene<br />

und Komfort aufeinander<br />

treffen sollen, erfreuen sich<br />

Dusch-WCs immer größerer Beliebtheit.<br />

Firma TOTO präsentiert<br />

das »WASHLET SG« in Funktion<br />

während der Schautage.<br />

Damit es im neuen Bad schön<br />

kalkfrei bleibt, empfehlen die<br />

Berater der p. stükerjürgen gmbh<br />

moderne Wasseraufbereitungsanlagen.<br />

Dann hat Kalk keine<br />

Chance!<br />

Im Bereich Heizungstechnik<br />

dreht sich alles um energiesparende<br />

Heizungssysteme, wie z.<br />

B. Pelletheizungen, Wärmepumpen<br />

und Solaranlagen. Besonders<br />

hervorzuheben ist der mit dem<br />

IF Design Award ausgezeichnete<br />

Röhrenkollektor »Aquaplasma«.<br />

Er erreicht auch bei geringer Son-<br />

Freuen sich auf interessierte Besucher: (v. l.) Gaby Stükerjürgen, Andreas Venker, Bruno<br />

u. Helena Stükerjürgen<br />

neneinstrahlung (Winter) einen<br />

hohen Wirkungsgrad und gilt<br />

somit als der weltweit leistungsstärkste<br />

Kollektor am Markt. Welches<br />

Heizsystem für die jeweilige<br />

Immobilie die richtige und wirksamste<br />

ist und was alles bei einer<br />

Modernisierung oder auch Neuanlage<br />

zu beachten ist, erfahren Sie<br />

im Studio für Bad & Heizung am<br />

Basterweg 10 in Varensell. Nutzen<br />

Sie die Schautage und lassen Sie<br />

sich inspirieren und beraten oder<br />

vereinbaren Sie gleich heute noch<br />

einen Beratungstermin im Studio<br />

für Bad & Heizung oder gerne<br />

auch bei Ihnen zuhause.<br />

<strong>Das</strong> Team der p. stükerjürgen<br />

gmbh lädt herzlich ein zu den<br />

Schautagen am Samstag und<br />

Sonntag, den 07. + 08.10.<strong>2017</strong> jeweils<br />

von 11 – 17 Uhr.<br />

Bad komplett<br />

Wir bauen Ihr Bad.<br />

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Studio für Bad & Heizung<br />

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Heizsysteme<br />

mit Zukunft<br />

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Rietberg-Varensell, Basterweg 10<br />

Fon: 0 52 44 - 93 21 90<br />

Mo.-Fr. 9 - 18 Uhr, Sa. n. Vereinbarung<br />

Foto: Bemm


74 GESCHÄFTLICHES / KLEINANZEIGEN<br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

anzeige<br />

HUK-COBURG<br />

Einparkhilfen mindern Schäden<br />

noch nicht<br />

Obwohl fast 50 Prozent der deutschen<br />

Autos mit Einparkhilfen<br />

ausgestattet sind, hat sich die<br />

Zahl der Parkschäden nicht verringert.<br />

<strong>Das</strong> brachten eigene Analysen<br />

der HUK-COBURG innerhalb<br />

ihres Fahrzeugbestands zu Tage.<br />

In Deutschland insgesamt kosten<br />

die jährlich zwei Millionen<br />

Parkschäden 3,5 Mrd. Euro. Die<br />

HUK-COBURG hat in eigenen<br />

Analysen untersucht, ob Parkassistenzsysteme<br />

zu weniger Schäden<br />

geführt haben. Mit ihren über<br />

elf Millionen Fahrzeugen ist die<br />

HUK-COBURG größter deutscher<br />

Autoversicherer nach Stückzahlen.<br />

Durch die große Zahl ist die<br />

Aussage repräsentativ. Obwohl<br />

in 46 Prozent der Fahrzeuge auf<br />

deutschen Straßen eine Einparkhilfe<br />

vorhanden ist (Quelle: DAT-<br />

Report 2015), ist die Häufigkeit von<br />

Parkschäden in den letzten Jahren<br />

nicht gesunken.<br />

Klaus-Jürgen Heitmann, Kfz-Vorstand<br />

der HUK-COBURG, meint<br />

dazu: »Einparkhilfen mit akustischen<br />

Hinweisen führen bislang<br />

nicht zu weniger Schäden. Wir sehen<br />

Stand heute keinen Rückgang<br />

bei Parkschäden und das trotz der<br />

hohen Verbaurate von Einparkhilfen.<br />

Und die Schadenkosten sind<br />

sogar noch leicht gestiegen: Der<br />

Schadendurchschnitt ist leicht<br />

nach oben gegangen, weil bei<br />

Parkschäden mittlerweile teure<br />

Sensorik beschädigt wird.«<br />

Über die Ursachen kann nur spekuliert<br />

werden. So sind in den<br />

letzten Jahren Autos größer und<br />

unübersichtlicher geworden. Wird<br />

ein Auto von mehreren Fahrern<br />

Georg Ritschel<br />

genutzt, kann es auch sein, dass<br />

ein Fahrer den Parkassistenten<br />

ganz ausschaltet und vergisst,<br />

dies den anderen Fahrern mitzuteilen.<br />

Und wenn Parkassistenten<br />

genutzt werden, stellt sich die<br />

Frage, ob Fahrer richtig reagieren.<br />

Die Technik bei Assistenzsystemen<br />

kommt aber deutlich voran.<br />

Neuere Entwicklungen und bessere<br />

Systeme, zum Beispiel mit<br />

Notbremsautomaten oder Visualisierungstechniken<br />

versprechen<br />

Abhilfe. Heitmann: »Unsere Untersuchungen<br />

sagen signifikante<br />

Rückgänge voraus. Wenn die<br />

neuen, innovativen Systeme zur<br />

Verhinderung von Parkschäden<br />

genutzt werden, dann könnten<br />

25 Prozent entfallen. Der Schadenaufwand<br />

dürfte sich dann um 20<br />

Prozent reduzieren«.<br />

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wie eine professionelle Bewerbung<br />

aussehen muss und jedem, der seine<br />

Bewerbungsmappe noch einmal<br />

durchgesehen haben möchte.<br />

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TERMINE<br />

77<br />

SEPTEMBER<br />

DI 26<br />

14.00 1968 – Pop, Protest u. Provokation<br />

Auch in Westfalen entwickelten sich<br />

Underground-Szene, Protestsongs,<br />

Happenings, Pop-Art-Filme, avantgardistische<br />

Zeitschriften, politisches<br />

Volkstheater u.v.m. Ausstellung im<br />

Kulturgut Haus Nottbeck. Öffnungszeiten:<br />

Di–Fr: 14–18 Uhr, Sa, So, Feiertag:<br />

11–18 Uhr. Eintritt nach eigenem<br />

Ermessen. www.kulturgut- nottbeck.<br />

de, 02529-945590. Bis 28. Januar.<br />

17.00 31. Rhedaer Orgeltage 1<br />

Konzert für Kinder und Erwachsene<br />

nach Michael Benedict Bender<br />

»Die fürchterlichen Fünf« mit Mechthild<br />

Gokus (Sprecherin) u. Harald<br />

Gokus (Orgel) in St Clemens. Eintritt<br />

frei – Türkollekte.<br />

MI 27<br />

18.00 Infoveranstaltung:<br />

Be triebswirtschaft studieren in GT<br />

Die FH Bielefeld bietet in Gütersloh ab<br />

Sommersemester 2018 den berufsbegleitenden<br />

Bachelorstudiengang<br />

Betriebswirtschaft an. Voraussetzung:<br />

Abitur, Fachhochschulreife o.ä.<br />

Ort: Schul straße 10, Gütersloh. Weiterer<br />

Termin: 11. November, 10 Uhr.<br />

Anmeldung erbeten jeweils bis zum<br />

Vortag: tanja.ens@fh-bielefeld.de,<br />

Tel. 0521/10667791. Details: www.fhbielefeld.de/bwl-gt<br />

DO 28<br />

9.30–11.00 Themenfrühstück<br />

für Erwebslose in der Cafeteria »Ess-<br />

Bares« Am Sandberg 72. Gastgeberinnen:<br />

Karin Cyrankiewicz und Ingrid<br />

Bäumer-Möhlmann (beide Pro Arbeit).<br />

Kosten: keine. Ohne Anmeldung. An<br />

jedem letzten Do im Monat.<br />

15.00–18.00 Kindertreff: Turniere –<br />

Teste dich in den versch. Disziplinen!<br />

Anmeldung im Jugendhaus St. Aegidius<br />

erforderlich: 05242-903713 oder<br />

jugendhaus-wd@t-online.de (Teilnehmerzahl<br />

begrenzt). Kosten: keine.<br />

Spenden sind willkommen.<br />

20.00 musica da camera:<br />

London 1764<br />

Klavierkonzerte von Mozart, Bach<br />

und Schroeter in der Orangerie mit<br />

Christoph Schanze (Klavier), Sophie<br />

Schuster (Violine), Ursula Schwab-Rittau<br />

(Violine) und Andrea Fröhlich-Sum<br />

(Violoncello). Karten: VVK 22 € bei der<br />

Flora-Westfalica, Rathausplatz 8-10,<br />

Tel. 05242-9301-0.<br />

FR 29<br />

14.00 Herbstkirmes in Wiedenbrück<br />

Am Sonntag, den 1. Okober Geschäfte<br />

verkaufsoffen von 13 bis 18 Uhr. Montag,<br />

2. <strong>Oktober</strong> Krammarkt. Bis 3. <strong>Oktober</strong>.<br />

Infos vorn.<br />

18.30 31. Rhedaer Orgeltage<br />

Konzert mit Frédéric Blanc (Paris) in St<br />

Clemens. Eintritt frei – Türkollekte.<br />

SA 30<br />

16.00–18.00 Der Sternenhimmel<br />

über Rheda-Wiedenbrück<br />

Mitmach-Vortrag mit Arnold Hoppe<br />

(Planetariumsgesellschaft OWL) im<br />

Haus der Kreativität. Kosten: AK 3 €.<br />

Info: www.vhs-re.de<br />

18.00 31. Rhedaer Orgeltage<br />

Vorabendmesse mit dem Bläserquartett<br />

der Musikschule für den Kreis GT<br />

(Ltg.: Eckhard Vincke), Kirchenchor St.<br />

Christina Herzebrock (Ltg.: Siegfried<br />

Buske) und dem Kirchenchor St. Clemens<br />

Rheda (Ltg.: Harald Gokus) in St<br />

Clemens. Eintritt frei – Türkollekte.<br />

OKTOBER<br />

SO 1<br />

11.00 Öffentliche Führung durch die<br />

Wiedenbrücker Altstadt<br />

ohne Anmeldung. Treff: Marktplatz.<br />

Kosten: 3 €<br />

14.30 Erntedankfest in Clarholz<br />

mit großem Festumzug sowie festlich<br />

geschmückter Pfarrkirche. Konzert<br />

nach dem Umzug bei Kaffee und<br />

Kuchen im Festzelt. Parkpl. kostenlos.<br />

Infos: www.erntedank-clarholz.de<br />

18.00 Franziskusfest<br />

Jessica Burri (Sopran und Dulcimer)<br />

hat sich von Franziskus’ und Klaras<br />

Schriften inspirieren lassen und besondere<br />

Kompositionen geschaffen.<br />

In der Marienkirche werden vier alte<br />

Legenden erzählt und passende Lieder<br />

dazu gesungen. Eintritt: frei. Spende<br />

erbeten. Es folgen: Transitus am 3. <strong>Oktober</strong><br />

um 19.30 Uhr und Festgottestdienst<br />

am 4. <strong>Oktober</strong> um 9 Uhr.<br />

18.30 31. Rhedaer Orgeltage<br />

Abschlusskonzert mit Tim Rishton<br />

(Vikesa/Norwegen) in St Clemens.<br />

Eintritt frei – Türkollekte.<br />

MO 2<br />

18.00–21.00 Collagen als<br />

künstlerischer Ausdruck<br />

Für Erwachsene (Anf. und Fortgeschr.)<br />

im Bleichhäuschen. Kosten:<br />

30 € inkl. Grundmaterialien. Anmeldung:<br />

05242-49811, 0170-3410505 oder<br />

m.koerkemeier@bleichhaeuschen.de<br />

24.00 Anmeldeschluss zum 26.<br />

Jugend-Musik-Preis<br />

Der von den regionalen Volksbanken<br />

gestiftete Preis, durchgeführt in Zusammenarbeit<br />

mit Flora Westfalica<br />

GmbH u. VHS Reckenberg-Ems, ist in<br />

sechs Altersgruppen ausgeschrieben<br />

für: Klavier Solo, Klavier zu vier Händen,<br />

weitere Tasteninstrumente auf<br />

Nachfrage. Vorspiel: Sa 18. November<br />

im Einstein-Gymnasium, Preisträgerkonzert:<br />

So 26. November. Infos:<br />

www.vhs-re.de/fileadmin/images/<br />

Bilder/PDF/JuMu_Prospekt_<strong>2017</strong>.pdf<br />

DI 3<br />

17.00 Im Schatten des Großen Baumes<br />

Wann können wir das Gespenst des<br />

Lärms ablegen, das uns verfolgt? Gedichte,<br />

Texte, Lieder und Musik in der<br />

Stadtkirche. Eintritt frei – Türkollekte.<br />

MI 4<br />

15.00 Mein Raum – das Kinder- und<br />

Jugendzimmer<br />

Eine Ausstellung mit eingereichten<br />

Fotos des eigenen Zimmers in der<br />

Werkstatt Bleichhäuschen, Steinweg<br />

4. Öffnungszeiten: Mo–Do 15–17 Uhr,<br />

So 14–17 Uhr. Bis 19. November.<br />

19.00 Öffentliche Führung<br />

im Wiedenbrücker Schule Museum.<br />

Kosten: 5 €, Kinder in Begl. Erw. frei.<br />

1<br />

St. Clemens – Ort der Rhedaer Orgeltage<br />

2<br />

Eugenie Marlitt<br />

19.15–21.30 Litterarische Mittwochsgesellschaft:<br />

Eugenie Marlitt<br />

2<br />

Zweite Veranstaltung in der Reihe<br />

über Prosa in der 2. Hälfte des 19. Jh.<br />

mit Dr. Rüdiger Krüger im Lesecafé<br />

der Stadtbibliothek Wiedenbrück.<br />

Kosten: AK 8 €. Infos: www.vhs-re.de<br />

DO 5<br />

15.00–18.00 Kindertreff: Wir basteln<br />

unsere eigenen Drachen!<br />

Anmeldung im Jugendhaus St. Aegidius<br />

erforderlich: 05242-903713 bzw.<br />

jugendhaus-wd@t-online.de (Teilnehmerzahl<br />

begrenzt). Kosten: keine.<br />

Spenden sind willkommen.<br />

19.30–21.00 Gartenräume gestalten<br />

Infos mit vielen Beispielen von Tanja<br />

Minardo im Haus der Kreativität. Kosten:<br />

AK 3 €. Info: www.vhs-re<br />

SA 7<br />

10.00 – 16.00 Rathaus Running<br />

An der Fassade des 37 m hohen Gebäudes<br />

geht es gesichert senkrecht<br />

herunter. Preis: 49 € p.P. Info: www.<br />

schnurstracks-kletterparks.de<br />

11.00–11.30 Eine kleine Marktmusik<br />

Zum 250. Todestag von Georg Philipp<br />

Telemann spielen Rainer Moritz (Altsaxophon)<br />

und Angelika Riegel (Orgel,<br />

Klavier) in der Stadtkirche eine kleine<br />

Auswahl seiner Werke. Eintritt: frei.<br />

20.00 Kitty Hoff & Band: Plot Point 7<br />

Musikalisch neu und doch unverwechselbar<br />

Kitty Hoff (origineller<br />

Mix aus Bossa Nova, Jazz, Chanson,<br />

Pop und exquisiten deutschen<br />

Nach einer Photographie von Chr. Beitz auf Holz gezeichnet von R. Huthsteiner<br />

Songtexten) geht es zu neuen Gefilden...<br />

Eintritt: VVK 19 € / 16 €; AK 22 €<br />

/ 19 €. www.kulturgut- nottbeck.de,<br />

02529-945590.<br />

20.00 Operation Messwein<br />

Zur Einweihung der restaurierten<br />

Kirchen-Orgel des Dorfes hat man eigens<br />

einen Star-Organisten bestellt.<br />

Sogar der Bischof kommt. Doch der<br />

Besuch stellt das Festtagskomitee<br />

vor ein großes Problem: Pastor Ole<br />

Friedrichsen. Der an sich herzensgute<br />

Mensch hat keinen Gottesdienst,<br />

keine Taufe, keine Hochzeit und auch<br />

keine Beerdigung auch nur ansatzweise<br />

nüchtern über die Bühne gebracht...<br />

Komödie in 3 Akten von<br />

Christina Handke, präsentiert von der<br />

Schauspieltruppe der VHS Reckenberg-Ems<br />

(Regie: Diana Hoffmann-<br />

Baljak) im Stadthaus. Kosten: AK: 8 €<br />

(Jugendliche 4 €). Auch am 18.11.<br />

SO 8<br />

10.30 Gottesdienst mit Bach<br />

in der Wiedenbrücker Kreuzkirche.<br />

Es erklingt die Kirchenkantate »Gott,<br />

der Herr, ist Sonn und Schild«. Mit<br />

dabei: Bachchor und Bachorchester<br />

Gütersloh (Ltg. Sigmund Bothmann),<br />

Cornelie Isenbürger (Sopran), Angelika<br />

Riegel (Orgel), Pfarrer Marco Beuermann<br />

(Predigt).<br />

11.00–17.00 Tag des offenen Ateliers<br />

Infos vorne<br />

13.00 Trödelmarkt im Reethus<br />

mit über 70 Ständen. Eintritt: 1,50 €<br />

p.P. Aufbau: 12 Uhr


78 TERMINE<br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

3<br />

Ensemble Col Voc<br />

Foto: onebreaker.de<br />

der Abt. GT des SGV im Raum Diestedde<br />

(ca. 8 km + Einkehr). Treff für Fahrgemeinsch.<br />

Am Werl in Rheda. Gäste<br />

können gerne mitwandern. Infos:<br />

Wolfgang Leppelt, Tel. 05242/36589.<br />

15.00–18.00 Kindertreff:<br />

Wir backen leckere Muffins!<br />

Anmeldung im Jugendhaus St. Aegidius<br />

erforderlich: 05242-903713 bzw.<br />

jugendhaus-wd@t-online.de (Teilnehmerzahl<br />

begrenzt). Kosten: keine.<br />

Spenden sind willkommen.<br />

SA 14<br />

14.00–16.00 Kinder- und Jugendbasar<br />

im Pfarrzentrum St. Johannes, Nonenstr.<br />

94.Der Erlös wird komplett an St.<br />

Johannes Kindergarten gespendet.<br />

14.00–17. 00 Repair Café<br />

Experten helfen im Foyer der Osterrath-Realschule<br />

kostenlos bei der<br />

Reparatur defekter mitgebrachter<br />

Sachen. www.la21-rhwd.de<br />

Sicherheitspolitik<br />

Vortrag mit Diskussion zu Wunschdenken<br />

und Realität aus Sicht von<br />

Hans-Bernhard Weisserth im Haus<br />

der Kreativität. Kosten: AK 3 € (6 € für<br />

Vortrags-Reihe inkl. 17. + 30. Jan. 2018)<br />

Info: www.vhs-re.de<br />

20.00 Die Großen Sieben:<br />

Maria, ihm schmeckt’s nicht<br />

Jan Weilers humorvoller Erfolgsroman<br />

rund um Patrone Antonio als Aufführung<br />

mit dem Westfälischen Landestheater<br />

im Ratsgymnasium. Restkarten:<br />

AK 18 €. Infos: Flora Westfalica,<br />

Tel. 05242-9301-0<br />

DO 19<br />

15.00–18.00 Kindertreff: Kinderdisco<br />

Wir tanzen zu toller Musik!<br />

Anmeldung im Jugendhaus St. Aegidius<br />

erforderlich: 05242-903713 bzw.<br />

jugendhaus-wd@t-online.de (Teilnehmerzahl<br />

begrenzt). Kosten: keine.<br />

Spenden sind willkommen.<br />

4<br />

Friedemann Weise<br />

15.30–17.00 Fidolino – Klassik für<br />

Kinder: »Klingt tierisch«<br />

»Ich glaub, mein Schwein pfeift« oder<br />

»Da lachen ja die Hühner« – wie soll<br />

das denn gehen? Bauer Bruno macht<br />

sich auf die Suche nach tierischen<br />

Klängen... Mit: Thomas Krügler (Fagott),<br />

Natalia Gamper (Klavier), Johanna<br />

Kölle (Violine), Claudia Runde<br />

(Flöte, Leitung, Konzept und Moderation).<br />

Ort: Luise-Hensel-Saal im Stadthaus.<br />

Eintritt: 15 € (ein Erwachsener,<br />

ein Kind). Infos: www.vhs-re.de<br />

3<br />

16.00 Vom Zauber der Vokalmusik<br />

Glanzvolles und einziges Konzert im<br />

Rahmenprogramm der Ausstellung<br />

»Wunder Roms« mit den Ensembles<br />

Canta filia und ColVoc in der St.-<br />

Aegidius-Kirche. Es schlägt einen<br />

Bogen vom gregorianischen Gesang<br />

über Motetten von G. P. da Palestrina,<br />

zu Claudio Monteverdis »Missa in<br />

illo tempore«, zu Werken von Franz<br />

Liszt und Bildvertonungen von Walter<br />

Steffens. <strong>Das</strong> Vokalensemble Wiedenbrück<br />

(Ltg. Jürgen Wüstefeld) trägt<br />

Werke von Claudio Monteverdi und<br />

Giovanni Giorgio (»Missa piena in F«)<br />

vor. Konzept: Hans Hermann Jansen.<br />

Eintritt: frei, Spende zur Renovierung<br />

der Aegidiuskirche erbeten.<br />

MO 9<br />

20.00–21.30 Gesunde Ernährung –<br />

gesunder Hund<br />

Was heißt was im Hundefutter? <strong>Das</strong><br />

klärt die Tierheilpraktikerin Ute Grunwald<br />

im Haus der Kreativität. Kosten:<br />

AK 3 €. Info: www.vhs-re<br />

Foto: Manfred Wegener<br />

MI 11<br />

18.00–20.00 Geheimnisse<br />

aus dem Tierreich<br />

Veranstaltung mit Diskussion zum<br />

ethischen Umgang mit Tieren. Referentin:<br />

Susanne Rosé Marie Krahl. Ort:<br />

Haus der Kreativität. Kosten: AK 3 €.<br />

Info: www.vhs-re<br />

20.00 KleinKunst-SixPack: 4<br />

Friedemann Weise<br />

Der Liedermacher u. Satiriker präsentiert<br />

in »Die Welt aus der Sicht von<br />

schräg hinten« komische Lieder, skurrile<br />

Oneliner, abstruse Geschichten<br />

und erstklassige Bilderwitze. Karten:<br />

22 € p.P. (Abo für das ganze Sixpack:<br />

75 €), VVK: Flora Westfalica, Tel. 9301-<br />

0 bzw. www.flora-westfalica.de<br />

20.00–21.30 Erben und Vererben<br />

Vortrag von Rechtsanwalt und Notar<br />

Heino Maiwald mit einem Überblick<br />

über die Grundbegriffe des Erb- und<br />

Pflichtteilsrechts und sinnvolle Gestaltungsmöglichkeiten.<br />

Im Stadthaus,<br />

Luise-Hensel-Saal. Kosten:<br />

AK 3 €. Infos: www.vhs-re.de<br />

20.00–21.30 Betriebskosten der Nebenkostenabrechnung<br />

im Mietrecht<br />

Vortrag von Ralf Schwarzer, RA und<br />

Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht,<br />

der z.B. über kapitale<br />

Missverständnisse und unwirksame<br />

oder ungünstige Vertragsregelungen<br />

aufklärt. Ort: Haus der Kreativität.<br />

Kosten: AK 3 €. Info: www.vhs-re<br />

DO 12<br />

13.30 Seniorenwanderung<br />

17.00 Konzert<br />

des Kirchenchores St. Marien zum<br />

100-jährigen Jubiläum in St. Vitus.<br />

19.30 Großes Herbstkonzert<br />

der Langenberger Blaskapelle (Dirigentin:<br />

Ute Großekathöfer) und Jugendblaskapelle<br />

(Ltg. Magnus Schröder)<br />

im Reethus. 1. Teil: »Hoch Heidecksburg«,<br />

»Highlights from Frozen«<br />

und »Out of Africa«. Höhepunkte: »Alpine<br />

Inspirations« sowie der Auftritt<br />

der Blockflötengruppe. 2. Teil: Jugendblaskapelle<br />

mit »James Bond returns«,<br />

»Selections from Wicked« und »Spitfire«.<br />

Finale: alle Musiker mit »Born to<br />

be wild« und »We are the World«. Karten:<br />

10 € / 8 €) u.a. bei der Buchhandlung<br />

Rulf, bei der Flora-Westfalica sowie<br />

bei allen MusikerInnen.<br />

SO 15<br />

15.00 Tanztee<br />

Mit Kaffee und Kuchen. Im Reethus.<br />

Veranstaltet von der Flora Westfalica<br />

GmbH. Eintritt: 3 €<br />

MO 16<br />

20.00–21.30 Unterhalt für Volljährige<br />

und Studenten<br />

Jedes Kind hat rechtlichen Anspruch<br />

auf Unterhalt durch seine Eltern, solange<br />

es noch keine Berufsausbildung<br />

abgeschlossen hat. Vortrag von<br />

RA Carolin Oeverhaus-Peitz im Haus<br />

der Kreativität. Kosten: AK 3 €. Info:<br />

www.vhs-re.de<br />

20.00–21.30 Filmmusik: Krieg der<br />

Sterne – Wie alles begann<br />

Erhellendes von Sören Paschke zu<br />

John Williams berühmter Titelmusik<br />

im Wiedenbrücker Schule Museum<br />

Kosten: AK 5 €. Infos: www.vhs-re.de<br />

DI 17<br />

20.00–21.30 soirée musicale:<br />

Klavierabend mit Ansgar Brockamp<br />

und Werken des Barock und der<br />

Romantik (Johann Sebastian Bach,<br />

Robert Schumann, Eric Satie und<br />

Frederic Chopin) im Luise-Hensel-<br />

Saal des Stadthauses. Kosten: AK 5 €.<br />

Infos: www.vhs-re.de<br />

MI 18<br />

19.00–20.30 Europas Außen- und<br />

15.30–17.00 Kleinformatiges Malen<br />

auf Nesselleinen<br />

Für Kinder (ab 6 Jahren) in der Werkstatt<br />

Bleichhäuschen, Steinweg 4. Kosten:<br />

8 € – inkl. Material. Anmeldung<br />

erforderlich unter 05242-49811 oder<br />

m.koerkemeier@bleichhaeuschen.de<br />

19.00–21.30 Trennung und Scheidung<br />

Infos rund um Unterhalt, Sorge- und<br />

Umgangsrecht, Immobilienbesitz,<br />

Verteilung von Vermögen und Schulden,<br />

Ausgleich von Rentenanrechten,<br />

Scheidung und Erbfolge von Dorothee<br />

Maiwald, Fachanwältin für Familienrecht<br />

im Haus der Kreativität. Kosten:<br />

AK 3 €. Info: www.vhs-re.de<br />

FR 20<br />

14.00–18.00 Große Vogelausstellung<br />

des »Vogelschutz und Liebhaberverein<br />

1961 Rheda-Wiedenbrück e.V.« mit<br />

großer Artenvielfalt, Tombola und<br />

Hüpfburg für Kinder. Für das leibliche<br />

Wohl ist gesorgt. Ort: Bauhof, Hauptstraße.<br />

Auch am 21. <strong>Oktober</strong> (14–18<br />

Uhr) und 22. <strong>Oktober</strong> (9–17 Uhr).<br />

20.00 musica da camera:<br />

Tango Sensations<br />

Eine musikalische Reise durch die<br />

»Geschichte des Tango« von Bach bis<br />

Piazzolla mit Friedemann Wuttke<br />

(Gitarre), William Sabatier (Bandoneon)<br />

und Winfried Holzenkamp (Kontrabass)<br />

in der Orangerie. Karten: VVK<br />

22 € bei der Flora-Westfalica, Rathausplatz<br />

8-10, Tel. 05242-9301-0.<br />

20.00 Imam Baildi<br />

Symbiose aus griechischem Balkanfolk<br />

und massiven Sounds zu einem<br />

intensiven und tanzbaren Klangerlebnis.<br />

Konzert mit der siebenköpfigen<br />

Band der Brüder Lysandros und Orestis<br />

Falireas aus Athen im Kulturgut<br />

Haus Nottbeck, Eintritt: VVK 18 € /<br />

16 €; AK 22 € / 20 €. www.kulturgutnottbeck.de,<br />

02529-945590.<br />

SA 21<br />

20.00 Four Roses und Musicmonks<br />

JKR-Konzert im Reethus. Infos vorne.<br />

19.30 Konzert zum 33. Weihetag der<br />

Fischer & Krämer-Orgel<br />

mit Klaus-Dieter Holzberger (Ahrweiler)<br />

in St Clemens.


79<br />

Ein Lachen kostet nichts.<br />

Zumindest nicht bei uns!<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

Caritas-Sozialstation Rheda | Ringstraße 1c | 33378 Rheda-Wd. | Tel.: 05242/4049376 | cs.rheda@caritas-guetersloh.de<br />

Caritas-Sozialstation Wiedenbrück | St.-Vinzenz-Straße 1 | 33378 Rheda-Wd. | Tel.: 05242/591555 | cs.wiedenbrueck@caritas-guetersloh.de


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