Aufrufe
vor 1 Jahr

Hieke_HERBST 2016

HELENE FUNKE Chemnitz

HELENE FUNKE Chemnitz 1869 – 1957 Wien Funke zählt, international gesehen, zu den großen Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. Sie hatte etwa im Gegensatz zu Paula Modersohn-Becker und Gabriele Münter bereits zu Lebzeiten Erfolg mit ihren Gemälden, die schon 1906, 1907 in Paris neben Werken von Matisse, Derain und Vlaminck ausgestellt waren. Ihr erstaunlicher Beitrag zum Frühexpressionismus, etwa zeitgleich mit Egon Schiele, sowie ihr Schaffen im Spannungsfeld des Fauvismus machen sie zu einer Klassikerin der Moderne. Schon 1998 konnte der Kunsthandel Hieke die erste Überblicksausstellung ihrer Werke präsentieren. 2007 wurde ihr Oeuvre mit einer umfassenden Ausstellung im Lentos, Linz gewürdigt. Sie studierte an der Münchner Akademie und lebte anschließend von 1906 bis 1912 in Paris, im selben Haus, wo Gertrud Stein ihren berühmten Salon führte und wo sie regen Kontakt zu den Fauves hatte. Matisse, Derain, Marquet, Vlaminck, Kees van Dongen wären hier zu nennen. Bereits ab dem Jahre 1904 beteiligte sie sich an Ausstellungen in München, Berlin und Dresden. 1906 stellte sie ihre Werke im „Salon d’Automne“, 1907, 1910 und 1911 im „Salon des Independants“ in Paris aus. In Wien war sie bei Ausstellungen der Secession, der Kunstschau, im Hagenbund und im Künstlerhaus mit Werken vertreten. Die Ausstellung in der Wiener Secession mit der „Freien Vereinigung“ im Jahr 1919 brachte breiten Erfolg. 1920 wurde das Bild „Musik“ vom österreichischen Staat angekauft. In den 20er Jahren stellte sie regelmäßig in Wien aus und erhielt 1928 den Österreichischen Staatspreis. 1948 fand eine letzte große Präsentation ihrer Werke in der Galerie Welz statt, danach geriet sie zusehends in Vergessenheit und starb in großer Armut. Daher hat ihr bislang zwar neubewertetes Oeuvre noch immer nicht die Preiskategorie, die ihr gebührt – auch international gesehen. Werke in: Belvedere, Wien; Albertina, Wien; Wien Museum; Lentos, Linz; Kunstsammlungen Chemnitz; British Museum, London Abb.: 3 Stilleben mit Melone signiert Öl/Holz 67 x 80 cm Ein absolutes Meisterwerk der Stillebenmalerei um 1918/19, das zudem genial mit einem Landschaftsbild verbunden ist. Die Künstlerin hebt die dargebotenen Früchte aus dem Raum alltäglicher Häuslichkeit und führt den Betrachter von einer Innenraumsituation weiter in eine traumhafte arkadische Landschaft. Es ergibt sich dadurch eine seltene, wunderbare Verknüpfung von Landschafts- und Stillebenmalerei. Dok.: Helene Funke, Ausstellungskatalog, Lentos Linz, 2007, S 165 Die Malerin Helene Funke, Böhlau, Wien 2011, S 259

Kunst Heute-Tag der zeitgenössischen Kunst in ... - phodiom
O K T O B E R a u ssT E llu n g 2 0 1 3 - Kovacek & Zetter
kunstzeitung Q4 2013 - Atelier 19
Kunstmagazin
Hans StaudacherArbeiten 1957–1986 - KunstNET Österreich
Auktionskatalog als pdf-Datei - Telefonseelsorge Berlin
HAMBURG - Das Magazin für Kunst, Architektur und Design
Layout 2012 neu - KUNST in Mecklenburg-Vorpommern
1 Ausstellung des BBK Landesverband Bayern München, Balanstr ...
Kunst in Mitteldeutschland - im Kunstverein "Talstrasse"
ausführliche Programm aller Veranstaltungen - bauinfo24.at