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Hieke_HERBST 2016

RICHARD HARLFINGER

RICHARD HARLFINGER Mailand 1873 – 1948 Wien Harlfinger ist Farbdramatiker mit unverwechselbarem Stil. Die Expressivität seiner Bilder begründet sich durch aussagekräftige Farbgestaltung, die durch starke Konturierung eine Überhöhung erfährt. Der Künstler widmete sich anfänglich dem Portrait. Seine kunsthistorische Bedeutung liegt aber in der Landschaftsmalerei, auf die er sich bald konzentrierte. 1892 – 94 besuchte Harlfinger die Malschule Strehblow an der Wiener Akademie, anschließend studierte er bis 1899 an der Münchner Akademie bei Nikolaus Gysis und Carl von Marr. Danach war er in Mödling tätig. Studienreisen führten ihn in die Bretagne, nach Schweden, Bielitz und Venedig. 1906 wurde er Mitglied der Wiener Secession und 1917 – 1919 deren Präsident. Ab 1917 unterrichtete er an der Wiener Frauenakademie. Mitarbeit an der Ausgestaltung des Rathaus-Kellers in Wien. 1918 war er Kriegsmaler in Lublin. Er erhielt 1930 den Österreichischen Staatspreis. Dem Dichter Robert Musil fielen 1924 bei zwei Secessionsausstellungen „Landschaften von Richard Harlfinger dadurch auf, daß sie von einem dominierenden Totaleindruck aus das Bild geben ... so wie man sie in Wirklichkeit mit dem Schlag des Entzückens erlebt.“ Werke in: Belvedere, Wien Wien Museum Leopold Museum, Wien NÖ Landesmuseum, St. Pölten Abb.: 5 Abendstimmung am Donau Canal signiert Öl/Leinwand 70 x 107 cm Das dargestellte Motiv, die Ferdinandsbrücke, ist um 1904 zu datieren, in diesem Jahr brachte Harlfinger das Bild zu einer Ausstellung in das Wiener Künstlerhaus. 1911 wurde die Ferdinandsbrücke durch eine eiserne Bogenbrücke ersetzt und 1919 in Schwedenbrücke umbenannt. Um die Jahrhundertwende intensivierte sich vor allem im innenstadtnahen Bereich, unterhalb des neuen Franz-Josephs-Quais, die Nutzung der Uferzonen. Es entstanden Promenaden, Flaniermeilen, sogar fünf Badeschiffe mit Strombädern wurden für die Bevölkerung errichtet. Aus historischen Quellen ist anzunehmen, dass der Donaukanal einen ähnlichen Unterhaltungsfaktor hatte, wie nun auch seit der Jahrtausendwende wieder. Es ist also nicht überraschend, dass auch Harlfinger sich diesem neuen „In-Viertel“ widmete. Dok.: Herbstausstellung 1904, Künstlerhaus Wien

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