Juli 2017

bmcmedia123

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TÜV SÜD-Tipp:

Klimaanlage regelmäßig warten

Der Enzkreis Rundschau TIPP wird Ihnen präsentiert von TÜV SÜD

Eine Klimaanlage ist für immer mehr Autofahrer ein Muss, selbst in Klein- oder

Kompaktfahrzeugen. Laut Kfz-Branche rüsteten die Hersteller im vergangenen Jahr

mehr als 90 Prozent aller Neuwagen mit dem Komfort-Bauteil aus. Doch der Komfortgewinn kann in Ungemach

umschlagen. „Moderne Klimaanlagen mit Pollen- beziehungsweise Aktivkohle-Filter haben den

Vorteil, dass sie die in den Innenraum strömende Außenluft gründlich reinigen“, erläutert TÜV SÜD-Fachmann

Patrick Pöppl in München das Komfortsystem, „das funktioniert jedoch nur bei einem einwandfreien,

sauberen Filtersystem.“ Ansonsten können sich dort Keime oder Bakterien einnisten und die Luft im

Auto regelrecht verpesten.

Daher sollte die Klimaanlage

im Rahmen der

Wartungsintervalle und

– natürlich – wenn die

Kühlleistung nachlässt,

gewartet und gegebenenfalls

die Innenraumfilter

gewechselt werden.

Ist eine regelmäßige Kontrolle

nicht vorgesehen,

muss der Autobesitzer

selbst initiativ werden.

Lässt die Kühlleistung spürbar nach, kann das

auf einen Kältemittel-Verlust hindeuten. In diesem

Fall das Klimasystem vom Fachmann auf

Dichtigkeit prüfen und die Füllmenge kontrollieren

lassen. Profis setzen bei der Neubefüllung der Anlage

oft auch ein Kontrastmittel ein. „Eventuelle

Leckagen lassen sich später so leichter orten“,

erläutert Pöppl.

Mitunter verbreiten Klimaanlagen nach dem Start

modrige Gerüche. Das ist vielfach ein Indiz für Pilzbefall

durch Restfeuchtigkeit und macht den Besuch in

einer Fachwerkstatt erforderlich, um das System zu

desinfizieren. Um solchen Malaisen vorzubeugen, rät

der TÜV SÜD-Fachmann: „Kurz vor Ende der Fahrt die

Kühlfunktion deaktivieren, das Gebläse aber weiterlaufen

lassen. Der Fahrtwind entzieht so der Anlage

die Feuchtigkeit.“

„Generell empfiehlt es sich, die Klimaanlage nicht zu

kalt einzustellen“, rät Pöppl: „Der Unterschied zwischen

Innen- und Außentemperatur sollte nicht zu

groß sein, maximal sechs Grad Differenz.“ Das ist

ein vernünftiger Kompromiss zwischen Wohlfühlfaktor

und Wirtschaftlichkeit, denn läuft die Kältemaschine

stets auf vollen Touren, erhöht sich der

Spritverbrauch. Sparfüchse sollten bedenken, dass

der Verzicht auf den Einsatz der Klimaanlage nicht

unbedingt den Mehrverbrauch vermeidet. „Geöffnete

Scheiben beispielsweise erhöhen den Windwiderstand

und mithin den Verbrauch“, gibt der TÜV

SÜD-Fachmann zu bedenken.

68 // AUTO

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