Der Ehrenfelder 94 - Oktober 2017

3satzbochum

Monatszeitung für das Ehrenfeld Nr. 94 Oktober 2017

Park(ing) Day

Das Ehrenfeld beteiligt sich

verhalten an weltweiter

Aktion. Seite 6-7

Ehrenfelder in Top Ten der

Nachwuchsgolfer

Interview mit Justus Ockenfels Seite 15

„Ich wünsche mir Neugier von den

Zuschauern“

Schauspielhaus-Intendant Olaf Kröck im Interview Seite 4-5


AUS DEM EHRENFELD

Projekte mit 15.000 Euro fördern

10. Stadtteilwettbewerb in Bochum

Lebendige und attraktive

Stadtteile bilden die Basis

für eine starke Stadt. Hier leben

und wohnen wir, gehen

einkaufen, treffen Freunde,

machen Sport oder besuchen

Kulturveranstaltungen.

Deshalb hat es sich die

Bochum Marketing GmbH

zur Aufgabe gemacht, mit

dem jährlich ausgeschriebenen

Stadtteilwettbewerb

Hilfe zur Selbsthilfe anzubieten.

Bei gemeinsamen Projekten

und Aktionen mit Werbegemeinschaften,

Vereinen, städtischen

Ämtern und Institutionen

steht die Stärkung der

Stadtteilzentren im Vordergrund.

Als wichtige Themenund

Handlungsfelder lassen

sich u.a. der Einzelhandel,

die Stadtteilentwicklung und

das bürgerschaftliche Engagement

nennen. „Kontakte

knüpfen, Netzwerke aufbauen,

Informationen austauschen,

neue Ideen fördern

und Projekte umsetzen – alles

für mehr Qualität in den Stadtteilen

und ein breiteres Angebot“,

fasst Mario Schiefelbein,

Geschäftsführer der Bochum

Marketing GmbH, zusammen.

Das Wettbewerbskonzept

sieht vor, Bochumer Stadtteile

über Impulsprojekte

zu fördern, die im Wettbewerb

durch eine Jury, bestehend

aus dem Handelsverband

NRW Ruhr-Lippe e.V.,

den Bezirksbürgermeistern

und der Bochum Marketing

GmbH, ermittelt werden. Die

Projekte müssen eine besondere

Wirkung in der Wahrnehmung

und Entwicklung

der Zentren erzielen können.

Weitere Voraussetzungen

sind, dass Neues geschaffen

und eine nachhaltige Weiterentwicklung

des jeweiligen

Stadtteils verfolgt wird. Ebenso

muss ein 50-prozentiger

Eigenanteil zu den veranschlagten

Projektkosten aufgebracht

werden. Bewerben

kann sich grundsätzlich jeder

– alleine oder als Interessengemeinschaft.

Teilnehmen

können Privatpersonen, Werbe-,

Stadtteil-, Künstler- und

Arbeitsgemeinschaften sowie

Vereine. Der Bochumer Stadtteilwettbewerb

geht inzwischen

in die zehnte Runde.

Von Bochum Marketing wird

wieder ein Wettbewerbsfonds

von 15.000 Euro bereitgestellt.

Infos gibt es im Internet unter

www.bochum-stadtteilwettbewerb.de.

Broschüren liegen

in den Verwaltungsstellen der

Bezirke und bei Bochum Marketing

aus. Projektanträge

sind bis Montag, 6. November

2017, bei Bochum Marketing,

Huestraße 21-23, 44787 Bochum,

oder per E-Mail an kreckel@bochum-marketing.de

einzureichen.

OLLYS EINWURF

Lieber Jamaika

als gar keinen Urlaub

Sie ist vorbei, die 19. Bundestagswahl,

und sie hat bewiesen,

„der Deutsche ist von

unübertrefflicher Regierbarkeit“.

So sah es der Publizist

Maximilian Harden bereits

1909. Die Nichtwähler haben

es wieder nicht ins Parlament

geschafft, die große Lobby

der Aktionäre trägt einen

weiteren Sieg davon, Frauke

Petry und Gatte Marcus

Pretzell sind die ersten politischen

Wahl-Flüchtlinge und

die Sachsen wählen die AfD

zur stärksten Kraft. Vielleicht

wollen sie jetzt noch den

schnellen Saxit – ein Problem

weniger.

Aber schauen wir ins Umfeld.

Münster hat die Gauländer

als einziger NRW-Wahlkreis

unter fünf Prozent gehalten.

Respekt den Westfalen. Aber

der gebührt auch Ihnen, liebe

Ehrenfelder. Mit 5,32 Prozent

haben wir der AfD in Bochum

am erfolgreichsten Einhalt geboten.

Und nur kurz zur Klarstellung

für Herrn Gauland:

Ihnen gehört weder ein Land

und erst recht kein Volk. Für

Sie wird es höchste Zeit „Mein

Kampf“ aus der Hand zu legen

und zu „Grundlagen der

Demokratie“ oder „Korrektes

Verhalten für Mitglieder des

Deutschen Bundestages“ zu

greifen, falls Sie in den nächsten

vier Jahren wenn schon

nicht ernst, aber zumindest

wahr genommen werden wollen.

Und liebe Leser, lassen

Sie uns bei aller berechtigten

Kritik die Form wahren und

aufhören mit marktschreierischen

Beleidigungen. Kontern

wir mit demokratischen

Mitteln. Wenn dann noch die

Presse begreift, dass nicht

jede AfD-Sprachblähung einen

Aufmacher wert ist, muss

diese Partei endlich Klartext

reden und uns ihr wahres Gesicht

zeigen. Ich hoffe, dass

dann ein Großteil des Gefolges

einsieht, welch fatalen

Fehler es am 24.9.2017 begangen

hat.

2 ⎮Der EhrenfelderOktober 2017


Wann kommt die neue Schulleitung?

Drei vakante Stellen an der Drusenbergschule

Die Sekretärin fehlt schon

seit Monaten, die Stelle der

stellvertretenden Schulleiterin

ist ebenfalls nicht

besetzt, und jetzt ist die

langjährige Leiterin der

Drusenbergschule in den

Ruhestand gegangen. „Wir

sind ratlos“, beschreibt Robin

Dutta, selbst Vater eines

Kindes, das die Grundschule

besucht, das Gefühl vieler

Eltern angesichts der

Situation.

Die Eltern seien verunsichert,

sagt Dutta, der stellvertretender

Klassenpflegschaftsvorsitzender

ist und damit

an den Sitzungen der Schulpflegschaft

teilnimmt. „Es gibt

keine Informationen zum Ablauf

und über den Stand der

Dinge“, macht er deutlich,

dass sich die Eltern wie in in

einem Vakuum vorkommen.

Man habe lediglich erfahren,

dass es Kandidatinnen und

ein Auswahlverfahren gebe.

„Aber wann kommt eine neue

Schulleitung? Warum hören

wir nichts? Die Informationspolitik

der Stadt könnte besser

sein“, gibt Dutta die Stimmung

der Eltern wieder und fordert

konkrete Auskünfte.

Für die Neubesetzung der

Stellen der Schulleitung und

ihres Stellvertreters ist jedoch

die Bezirksregierung Arnsberg

zuständig. Die Information der

Eltern sei aber nicht ihre Aufgabe.

„Das liegt auf lokaler

Ebene vor Ort“, erklärt Pressesprecher

Christoph Söbbeler.

Er kann die Eltern aber

insofern beruhigen, als tatsächlich

ein Neubesetzungsverfahren

für die Stelle der

Schulleitung läuft. „Die Ausschreibung

ist beendet, und

es liegen zwei Bewerbungen

vor“, so Söbbeler. Diese würden

gerade gesichtet. Dann

müssten dienstliche Beurteilungen

eingeholt werden, bevor

ein Wahlvorschlag an die

Schulkonferenz ergehe, die

die Wahl treffe. Im Anschluss

Schulleiterin Monika Hülsebusch

ist Ende September

in Ruhestand gegangen. Die

Nachfolge soll bald geregelt

sein.

Foto: 3satz

nehme die Bezirksregierung

die Wahl zur Kenntnis, leite

sie an den Schulträger weiter,

und dort müsse dann der

Personalrat entscheiden, erläutert

er den Prozess bis zur

Stellenbesetzung. „Das ist unglaublich

formalisiert“, räumt

Söbbeler ein, dass sich das

Verfahren noch einige Wochen

hinziehen werde, bevor

die Drusenbergschule eine

neue Leitung hat.

Grundsätzlich sei es sehr

schwierig, Leitungsstellen in

Grundschulen zu besetzen.

„Es kommt vor, dass wir Stellen

mehrfach ausschreiben

müssen, weil es keine Bewerbungen

gibt.“ Genau das ist

bei der Stelle des Stellvertreters

an der Drusenbergschule

geschehen. „Es hat bereits

zwei Ausschreibungen, aber

keine Bewerbungen gegeben“,

erklärt Söbbeler. Es

werde sicherlich eine dritte

kommen, aber die Kollegen

würden überlegen, wann es

strategisch und zeitlich sinnvoll

sei.

Gegenwärtig habe das Schulverwaltungsamt

die Situation

vor Ort so geregelt, dass

drei Lehrerinnen der Drusenbergschule

sich die Leitungsaufgaben

teilten. „Mit der

Perspektive, dass die Stellenbesetzung

unterwegs ist, ist

das ein gangbarer Weg“, so

Söbbeler.

Bleibt noch die unbesetzte

Stelle der Sekretärin, die

die Eltern der Grundschüler

ebenfalls beschäftigt. Er habe

erfahren, dass einige Mütter

wegen dringender Anliegen

versucht hätten, im Sekretariat

anzurufen, aber es sei nie

jemand zu erreichen gewesen,

berichtet Robin Dutta.

Hier liegt die Zuständigkeit

der Neubesetzung beim

Schulverwaltungsamt. Das

städtische Presseamt will sich

aber nicht dazu äußern, wann

mit einer Neueinstellung zu

rechnen ist. „Zu einer einzelnen

Personalie geben wir

keine Auskunft“, erklärt Stadtsprecher

Thomas Sprenger.

„Wir sind aber grundsätzlich

bemüht, alle Stellen zu besetzen,

und es ist eine Sache,

die das Schulverwaltungsamt

sicherlich klären wird.“

Falls sie von der Schule selbst

keine Antwort bekämen, rät

Sprenger den Eltern, sollten

sie sich ans Schulverwaltungsamt

wenden und um Auskunft

bitten. Vera Demuth

AKTUELLES

EDITORIAL

Liebe

Ehrenfelder!

Natürlich waren

wir betroffen, als

wir hörten, dass

die von Dieter

Sprenger geplante

Reise nach Jerusalem

wegen eines Unfalls

ein frühzeitiges und unschönes

Ende nahm. Er wollte

Europa und Israel bereisen

und schaffte es nur bis Andernach,

weil es letztendlich

sinnvoll war, auf den Rat der

Ärzte zu hören und den ambitionierten

Plan erst einmal

zu den Akten zu legen. Mit

gebrochenen Rippen und weiteren,

daraus resultierenden

gesundheitlichen Problemen

ist schließlich nicht zu spaßen.

Die Menschen im Ehrenfeld,

wo Sprenger so bekannt

ist, wie der sprichwörtlich bunte

Hund, werden ihn wieder

aufrichten. Und der Pedaleur

selbst hat schon angekündigt,

dass er im nächsten Jahr einen

erneuten Versuch wagen

möchte. Bis dahin wünschen

wir ihm erst einmal gute Genesung.

Herzlichst, Michael Zeh

Oktober 2017Der Ehrenfelder

3


AUS DEM SCHAUSPIELHAUS

„Ich wünsche mir Neugier“

Schauspielhaus-Intendant Olaf Kröck stellt seine Pläne vor

Sieben Jahre arbeitete Olaf

Kröck am Schauspielhaus

als Dramaturg. Jetzt hat er

den Posten des Intendanten

inne, nachdem Anselm Weber

nach Frankfurt wechselte.

Aber nur für eine Spielzeit

wird Kröck das Theater

lenken, denn dann folgt bereits

Johan Simons. Stillstand

und Aussitzen sind

deswegen im Schauspielhaus

aber nicht angesagt.

Das Eröffnungswochenende

mit drei Premieren und

dem Fest ist vorüber. Wie

groß ist die Erleichterung?

Olaf Kröck: Erleichterung

ist nicht das richtige Wort,

aber die Antwort ist: groß.

Wir merken, dass unser Konzept,

dass das große blaue

B bleibt, aber darunter vieles

neu ist, voll aufgegangen ist.

So hatten wir etwa beim Fest

einen anderen Ablauf, die Begegnungen

waren noch intensiver

als zuvor, und die Leute

Olaf Kröck, Intendant des

Schauspielhauses.

Foto: Knotan

sind länger geblieben.

Bei den drei Premieren hat

Hermann Schmidt-Rahmer

mit „Volksverräter!!“ das Stück

der Stunde geschrieben, die

angesichts der Ergebnisse

bei der Bundestagswahl leider

länger andauern wird.

Laura Neumann hat mit ihrer

Stückentwicklung „Wir müssen

reden“, die vermeintlich

banal wirkt, dann aber in die

Tiefe der menschlichen Existenz

abrutscht, eine Punktladung

vollzogen. Und Heike

Götze hat mit „Maria Stuart“

einen Schiller-Monolith in die

Kammerspiele gesetzt. Das

ist sicherlich das Kontroverseste

der drei Stücke, aber

es tut konsequent, was es tut,

und davon hatten wir zu wenig

in den letzten Jahren.

Gibt es eine thematische

Klammer, unter die Sie das

Jahr stellen?

Olaf Kröck: Nein, da glaube

ich immer weniger dran, und

das wäre zu dogmatisch. Zum

einen weiß ich nicht, aus welchen

Kontexten die Zuschauer

kommen, und zum anderen

sind auch Stücke dabei wie

„Bochum“ und „Drei Männer

im Schnee“, die schon

länger laufen und bei solch

einer Klammer gar nicht berücksichtigt

werden könnten.

Wir haben uns auf die Suche

gemacht, was die Spielzeit

auszeichnen könnte, und werden

25 Stücke zeigen, die bis

auf vier noch nie in Bochum

zu sehen waren und für die

es keine Referenzen gibt. Ein

Beispiel ist die „Orestie“.

Wie drückt man einer Intendanz,

die nur ein Jahr dauert,

einen eigenen Stempel auf?

Olaf Kröck: Ein Aspekt sind

die 21 Bochumer Erstaufführungen.

Zweitens gedenken

wir ein Schauspielhaus zu

sein, in dem Schauspieler

spielen und wir die Vielfalt

des Theaters zeigen. Das

hat erste Priorität. Drittens

ist es mir wichtig, ein Ort der

Begegnung zu sein. Dazu

haben wir das mittlere Foyer

und den Hans-Schalla-Platz

umgebaut, so dass man dort

verweilen kann. Wir werden

den Platz nicht bespielen; das

soll die Stadt machen.

Sie haben zwölf Jahre, davon

fünf in Essen, mit An-

Ausgewählte Pralinen bietet

die Buchhandlung Mirhoff und

Fischer nun an. Foto: 3satz

Literatur und Schokolade

Konditoren-Trüffel, feines Marzipan und Bio-Pralinen

Carola Mirhoff von der Buchhandlung

Mirhoff und Fischer

ist seit vielen Jahren großer

Fan der schwäbischen Konfiserie

Lanwehr. Die Familie ihres

Partners Johannes Fischer

stammt aus der Gegend. „Diese

Pralinen gab es immer im

Hause Fischer“, schwärmt die

Buchhändlerin.

Jetzt hat sie eine Auswahl nach

Bochum geholt und dauerhaft

ins Angebot der Buchhandlung

aufgenommen. Das kleine Familienunternehmen

Lanwehr

stellt seit 90 Jahren süße Spezialitäten

her. „Alle Produkte

haben eine ausgezeichnete

Qualität. Es werden kaum Konservierungsstoffe

verwendet“,

betont Carola Mirhoff.

Im Ehrenfelder Sortiment finden

sich jetzt Konditoren-Pralinen

und -Trüffel, Nougat- und

Marzipan-Pralinen, Pralinen

mit flüssigen Bränden gefüllt

und sogar Bio-Pralinen, abgepackt

in unterschiedlichen

Größen. Ausgewählte Literatur

und ausgewählte Schokolade

– eine gute Kombination. vim

4 ⎮Der EhrenfelderOktober 2017


AUS DEM SCHAUSPIELHAUS

Mit dem großen Fest auf dem Schauspielhaus-Vorplatz wurde die neue Spielzeit eröffnet.

Fotos (3): 3satz

selm Weber zusammen gearbeitet.

Wie grenzen Sie

sich von ihm ab?

Olaf Kröck: Wir haben so lange

so gut zusammen gearbeitet,

weil wir verschiedene Blicke

aufs Theater haben. Er als

Regisseur, ich als Dramaturg.

Anselm Weber hat Entscheidungen

getroffen, die seiner

Biografie näher waren; jetzt ist

es umgekehrt. Ich würde sagen,

wir haben jetzt die Temperatur

höher gestellt. Dabei

ist es mir wichtig, gemeinsam

zu denken. Wir sind ein ganzes

Team von fast 20 Leuten.

Die Spielzeit wird mit dem

Projekt „Changing of the guard“,

also „Wachablösung“,

enden, bevor Johan Simons

als Intendant folgt. Über was

wacht denn ein Theater?

Olaf Kröck: Die neue Landesregierung

hat gesagt,

dass Kunst zweckfrei ist. Das

ist ein hohes Gut, und es ist

wichtig, dass es dieser Tage

nochmal formuliert wird. Wir

wollen ein gesellschaftliches

Korrektiv sein, ohne mit erhobenem

Zeigefinger zu handeln

und ohne agitatorisch zu

sein. Wir geben keine Antworten,

wir stellen Fragen. Es

geht um Vermittlungsarbeit.

Wir müssen ein offenes Haus

sein. Nicht nur für Leute, die

„Maria Stuart“ in- und auswendig

kennen, sondern wir

müssen die Leute auch an die

Hand nehmen und vermitteln

oder ihnen andere Angebote

machen und dabei immer auf

Augenhöhe mit dem Gegenüber

bleiben.

Was wünschen Sie sich für

die Spielzeit?

Olaf Kröck: Ich wünsche mir

Neugier bei den Zuschauern.

„Maria Stuart“ ist kontrovers,

aber danach folgt „Istanbul“,

ein musikalischer Abend

mit türkischen Liedern. Wer

von einer Inszenierung enttäuscht

sein sollte, dem gefällt

möglicherweise die nächste.

Interview: Vera Demuth

Oktober 2017Der Ehrenfelder

5


TITELGESCHICHTE

Platz für Parks statt Parkplätze

Das Ehrenfeld beteiligt sich verhalten an weltweiter Park(ing)-Day-Aktion

Autoparkplätze in kleine

Parks, Interaktions- oder

Spielflächen zu verwandeln,

ist ein Ansatz des internationalen

Park(ing) Days. Es

geht darum, Ideen für eine

lebenswerte Stadt zu entwickeln,

das Wohnumfeld

neu zu entdecken und das

soziale Miteinander zu beleben,

sagen die Organisatoren.

Umgesetzt wurde

der Park(ing) Day 2017 Mitte

September auf der Hattinger

Straße im Ehrenfeld.

Initiator war unter anderen

die Organisation urbanRadeling.

Für die Aktion wurden am

15. September, einem Freitag,

für mehrere Stunden die

Parkstreifen sowie der jeweils

rechte Fahrstreifen der Hattinger

Straße zwischen der

Bessemer Straße und der

Königsallee für den Verkehr

gesperrt. Die Aktion selbst

fand zwischen 16 und 19

Uhr statt. „Die Sperrung der

Stellflächen und der rechten

Fahrspuren durch die städtischen

Dienste verlief völlig

reibungslos. Dafür möchten

wir uns ausdrücklich bedanken“,

erklärte Jens Eschmann

von urbanRadeling.

Eschmann und seine Mitstreiter

hatten sich für diese Aktion

eine etwas stärkere Beteiligung

von Bewohnern des

Am Park(ing)-Day im Ehrenfeld wurden die geräumten Parkplätze

zur Interaktion genutzt. Fotos (2): 3satz / Grafik: parkingday.org

Ehrenfelds erhofft. „Die ‚Umgestalter‘

von einem knappen

Viertel der Parkplätze kamen

aber aus dem Ehrenfeld.

Wahrscheinlich ist die Aktion

im Ruhrgebiet auch einfach

noch zu jung und muss über

die Jahre weiter wachsen“,

Drei Stunden dauerte der Park(ing)-Day an der Hattinger Straße.

Im nächsten Jahr gibt es eine Fortsetzung.

vermutet Eschmann. In vielen

Großstädten sei die Aktion

inzwischen so populär, dass

es dort verteilt über das Stadtgebiet

mehrere kleinere temporäre

Parks gebe.

Den Mix aus Verbänden

und Initiativen sowie privaten

„Parkplatzumwandlern“

fanden die Organisatoren

grundsätzlich gelungen. An

Initiativen und Institutionen

neu dabei waren in diesem

Jahr die Hochschule Bochum

mit dem „eelo“, einem familientauglichen,

überdachten

E-Bike, das „Sprachcafé Lysa

on tour“ (Sprachtandem für

Einheimische und Geflüchtete),

ein Projekt über die

Stolpersteine im Ehrenfeld

und die Initiative „Stadt für

alle“, die sich für bezahlbaren

Wohnraum und gegen Leerstände

einsetzt.

Nächstes Jahr soll es auf jeden

Fall wieder einen Bochumer

Park(ing) Day geben, wie

international üblich am dritten

Freitag im September. Der Ort

der zentralen Veranstaltung

steht noch nicht fest. „Wir würden

es auf jeden Fall begrüßen,

wenn sich einige Ehrenfelder

zusammenschließen,

um auch im Ehrenfeld wieder

einige Parkplätze mit Leben

zu füllen, denn eigentlich ist

es die Idee des Park(ing)

Days, an ganz vielen Orten in

der Stadt Parkplätze in Orte

der Ruhe, der Begegnung

oder des Spiels zu verwandeln“,

sagt Jens Eschmann.

Die Reaktion der Passanten

sei fast durchgehend positiv

gewesen. „Es gab viele interessante

Gespräche mit direk-

6 ⎮Der EhrenfelderOktober 2017


AUS DEM EHRENFELD

ten Anwohnern, Bewohnern

des Viertels und Besuchern

der örtlichen Gastronomie

und Geschäfte“, so Eschmann.

Ausschließlich positiv

waren die Reaktionen auf die

Aktion jedoch nicht. Einige

Geschäftsinhaber, vor deren

Läden die Parkflächen für einige

Stunden „umgewandelt“

wurden, zeigten sich wenig

begeistert. Ihre Kritik: Wenn

an einem publikumsstarken

Freitagnachmittag nahe gelegene

Parkplätze gesperrt

sind, führe das auf jeden Fall

zu Umsatzeinbußen. Und

die Kommunikation sei auch

verbesserungswürdig, denn

einige wurden vorher nicht informiert.

Übrigens: Die Geschichte des

Park(ing) Days begann im

Jahr 2005 in einer Parklücke

in San Francisco, die zeitweilig

in einen Park verwandelt

wurde. Daraus entwickelte

sich im Lauf der Zeit eine weltweite

Bewegung. In Bochum

fand der Park(ing) Day in diesem

Jahr zum zweiten Mal

statt. 2016 war der Südring

der zentrale Veranstaltungsort.

Uli Kienel

KOMMENTAR

Gut gemeint ...

... ist nicht immer gut gemacht.

Radfahrer,

Autofahrer,

Fußgänger – alle

müssen in der

Stadt miteinander

auskommen.

Jeder Ehrenfelder ist Verkehrsteilnehmer,

jeder will zu seinem

Recht kommen. In einer

voll auf Autoverkehr setzenden

Stadt wie Bochum haben

es die anderen nicht leicht. Da

sind Ideen wie der Park(ing)-

Day durchaus lobenswerte

Projekte, die für Vielseitigkeit

abseits des Automobils werben

können. Doch an einem

Freitagnachmittag die Hattinger

Straße mit hohen Baken

abzusperren, überhaupt keine

Rücksicht auf die Geschäftsleute

zu nehmen und das Projekt

und die Auswirkungen im

Vorfeld nicht einmal mit den

Betroffenen persönlich zu

besprechen, ist völlig kontraproduktiv.

Eine Chance wurde

vertan. Gut gemeint...

Michael Zeh

31 Examenskandidatinnen und -kandidaten der MTA-Schule haben

erfolgreich ihre Ausbildung beendet. Foto: Bergmannsheil

31 Azubis machen Examen

Labormedizin und Radiologie

31 Auszubildende der

MTA-Schule am Bergmannsheil

haben erfolgreich ihr Examen

absolviert. 20 Kandidatinnen

und Kandidaten haben

ihre Ausbildung zur Medizinisch-technischen

Assistentin

bzw. zum Medizinisch-technischen

Assistenten in der

Fachrichtung Labormedizin

abgeschlossen, elf in der

Fachrichtung Radiologie. Wegen

ihrer besonders guten

Leistungen haben sich sieben

Examinierte für ein Weiterbildungsstipendium

qualifiziert.

Das Stipendium des Bundesministeriums

für Bildung und

Forschung (BMBF) unterstützt

junge Menschen bei der

weiteren beruflichen Qualifizierung

mit bis zu 6.000 Euro

während der förderfähigen

Weiterbildung.

Nach der Examensprüfung

gratulierten die Lehrkräfte der

MTA-Schule den erfolgreichen

Absolventen. „Uns freut

besonders, dass alle Examinierten

schon eine Arbeitsstelle

gefunden haben“, sagt

Karola Zimmermann, Leitende

Lehr-MTA für den Fachbereich

Laboratoriumsmedizin.

Oktober 2017Der Ehrenfelder

7


AUS DEM EHRENFELD

Tag der offenen Tür in der Don-Bosco-Schule

Informationsveranstaltung am 7. Oktober – Einblick in den Schulbetrieb

Einen Tag der offenen Tür

veranstaltet die Don-Bosco-Grundschule

am Samstag,

7. Oktober, in der Zeit von 10

bis 12 Uhr. Wer sich für die

Schule an der Friederikastraße

21 interessiert, dem bieten

sich an diesem Tag vielfältige

Möglichkeiten, um sich über

den Schulbetrieb zu informieren.

Es wird unter anderem angeboten,

im Unterricht zu hospitieren,

das Schulleben außerhalb

des Unterrichts (Chor,

Orchester) kennenzulernen

oder die Betreuungseinrichtung

anzuschauen. Dazu gibt

es Informationen zum pädagogischen

Profil der Schule

oder zum Schulaufnahmeverfahren.

Außerdem besteht

die Gelegenheit, informative

Gespräche mit vielen Beteiligten

der Schule, also mit dem

Lehrerkollegium, Kindern, Eltern

oder Betreuern, zu führen.

Dieses Angebot richtet

sich in erster Linie an Eltern

und deren Kinder, die zukünftig

die Don-Bosco-Schule besuchen.

Die Don-Bosco-Schule ist

eine städtische Grundschule

mit katholischer Bekenntnisorientierung,

nimmt neben

katholischen Kindern aber

auch gerne Kinder anderer

Konfessionen auf. Die Schule

hat acht Klassen mit rund 215

Schülerinnen und Schülern.

In der Schule gibt es über den

Unterricht hinaus zwei Betreuungsangebote:

die Verlässliche

Grundschule bis 14 Uhr

sowie die Offene Ganztagsschule.

Weitere Informationen

unter don-bosco-bochum.de

63 Nachwuchskräfte haben in der Hauptverwaltung der

Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See (KBS) im

Ehrenfeld ihre Berufsausbildung aufgenommen. Der stellvertretende

Personalleiter der KBS, Heinrich Winkelhake, begrüßte die

jungen Leute im Ausbildungszentrum der Knappschaft-Bahn-See

in Bochum.

Foto: KBS

„Auf nach Wales!“ hieß es für zwei Auszubildende des

Bergmannsheil: Alina Scherbarth, angehende Kauffrau im Gesundheitswesen,

und Jannis Kraft, angehender Personaldienstleistungs-Kaufmann,

flogen am 17. September nach Llangollen

(Wales), um dort bis zum bis 28. Oktober ein Auslandspraktikum

zu absolvieren. Alina Scherbarth arbeitet in der Verwaltung eines

Krankenhauses, Jannis Kraft wird in der Personalabteilung einer

Großbäckerei eingesetzt. Foto: Bergmannsheil

8 ⎮Der EhrenfelderOktober 2017


AKTUELLES

Pilgerreise nach 200 Kilometern abrupt beendet

Unfall am zweiten Tourtag stoppt Rentner Dieter Sprenger frühzeitig

Unter keinem guten Stern

stand die von Dieter Sprenger

lange vorbereitete Pilgerreise

nach Jerusalem.

Nach nur 200 zurückgelegten

Kilometern musste

der Ehrenfelder wegen der

ernsthaften Folgen eines

Unfalls seine Radtour in

Andernach abbrechen. Mit

zwei gebrochenen Rippen

und weiteren gesundheitlichen

Einschränkungen

führte der Weg direkt zurück

ins Bergmannsheil.

Der Unfall passierte bereits

am zweiten Tourtag, als Dieter

Sprenger bei einem Ausweichmanöver

mit seinem

Anhänger an einem Brückengeländer

hängenblieb. Bei

dem Sturz brach er sich zwei

Rippen, setzte seine Reise

aber noch mehrere Tage fort.

Als die Schmerzen zu groß

Dieter Sprenger musste seine Pilgerreise nach einem Unfall frühzeitig

abbrechen.

Foto: 3satz/Bussler

wurden, suchte Sprenger in

Andernach einen Arzt auf,

der ihm nach eingehender

Untersuchung sofort ein Reiseverbot

erteilte und einen

Krankenhausaufenthalt an

Sprengers Wohnort empfahl.

„Ich muss jetzt erst einmal

wieder fit werden“, erklärte

Dieter Sprenger im Gespräch

mit unserer Redaktion. „In

diesem Jahr wird es auf jeden

Fall nichts mehr mit der Reise.

Aber ich möchte sie im nächsten

Jahr erneut in Angriff nehmen.

Denn aufgeschoben ist

nicht aufgehoben.“

Der Rentner aus dem Ehrenfeld

verfolgte einen ehrgeizigen

Plan: eine Pilgerreise

mit dem Fahrrad bis nach

Jerusalem und wieder zurück.

An Weihnachten wollte er in

Bethlehem in der Geburtskirche

stehen. Mehr als 10.000

Kilometer hätten wohl bei der

Rückkehr des 65-Jährigen

auf dem Tachometer gestanden.

Neun Monate waren für

die Pilgerreise eingeplant,

die nun nach wenigen Tagen

abrupt abgebrochen werden

musste.

„Eigentlich habe ich noch

Glück im Unglück gehabt“,

meinte Sprenger, „wäre der

Unfall irgendwo im Ausland

passiert, hätten die Konsequenzen

für mich womöglich

noch ganz anders ausgesehen.“

Oktober 2017Der Ehrenfelder

9


AUS DEM EHRENFELD

Zweiter Abschnitt beginnt

Kanalbau an der Kulmer Straße

Zilli Quest stellt Buch vor

Erlebnisse ihrer Namibia-Reise

Die Kanalbauarbeiten an der

Kulmer Straße sind Mitte September

in den zweiten Bauabschnittgegangen.

Um einen

Kanal unter der Kulmer Straße

hindurch zu pressen, wird

im Kreuzungsbereich Friederikastraße/Kulmer

Straße

eine Grube mit einem Durchmesser

von rund zehn Metern

eingerichtet. Daher wird die

Kreuzung für Fahrzeuge voll

gesperrt. Fußgänger können

den Bereich passieren. Während

der Sperrung, die voraussichtlich

bis Ende 2018

andauern wird, richtet das

Tiefbauamt Umleitungen ein.

Zilli Quest, Unternehmerin

aus dem Ehrenfeld, hat zusammen

mit ihrer Tochter, der

Schauspielerin Nora Quest,

eine selbstorganisierte Reise

durch Namibia gemacht (der

Ehrenfelder berichtete).

Ihre zum Teil abenteuerlichen

Erlebnisse haben die beiden

Frauen aufgeschrieben und

in Buchform veröffentlicht.

Das Buch stellt die Autorin

Zilli Quest am Samstag, 7.

Oktober, um 16 Uhr bei einer

Lesung in der Mayerschen

Buchhandlung in der Bochumer

Innenstadt, Kortumstraße

69-71, vor.

AUS DER GESCHÄFTSWELT

In Ruhe aussuchen, anfassen und ausprobieren

Unter dem Titel „Mädelszauber“ wird eine VIP-Shopping-Idee realisiert

ANZEIGE

Entspanntes Shoppen auch

abseits des Online-Handels

ist immer noch möglich –

Den Beweis dafür erbringt

Silke Wassermann mit ihrer

ViP-Shopping-Idee unter

dem Titel „Mädelszauber“.

„Mädelszauber haben wir ins

Leben gerufen, um unseren

Kundinnen ein exklusives

Einkaufserlebnis zu ermöglichen“,

erklärt die Gründerin

und fügt hinzu: „Ohne Stress

und in gemütlicher Atmosphäre

sollen Interessierte in Ruhe

aussuchen, anfassen, ausprobieren,

anprobieren und

einkaufen.“ Die individuellen

und einzigartigen Produkte

aus den Bereichen Mode, Dekoration,

Accessoires und Geschenke

werden dabei immer

wieder neu und stilvoll zusammengestellt.

Zu einem perfekten „Mädelszauber“-Event

gehören

auch persönliche Beratung,

nette Gespräche, Spaß, ein

Silke Wassermann hat eine neue Geschäftsidee zum

Thema Shoppen entwickelt.

Foto: 3satz

erfrischender Prosecco und

kleine Snacks. Alles ist darauf

focussiert, dass sich die

Kundinnen wohl fühlen und

zusammen mit ihren Freundinnen

und Freunden die Idee

dieses Shopping-Konzepts

genießen können. Um das exklusive

Einkaufserlebnis perfekt

zu machen, sind die ViP-

Shopping-Events auf kleine

Gruppen von sechs bis zwölf

Personen beschränkt.

„Es hat mir schon immer

Spaß gemacht, meiner Familie

und Freunden beratend

in Sachen Mode und Dekoration

zur Seite zu stehen.

Da die Anfragen immer mehr

wurden, kam mir die Idee zu

diesem Concept Store“, sagt

Silke Wassermann, die ihre

ViP-Shopping-Idee in der Wittener

Rüsbergstraße 74 realisiert

hat. Wer das individuelle

Shopping-Event miterleben

möchte, erhält weitere Infos

unter www.maedelszauber.de

10 ⎮Der EhrenfelderOktober 2017


AUS DEM EHRENFELD

Mobilitätsausschuss denkt an Schieberinne

S-Bahn-Station Ehrenfeld: Fahrräder einfacher zum Zug bringen

Der Aufgang zum S-Bahnhof Ehrenfeld soll mit einer Schieberinne

für Fahrräder ausgestattet werden.

Foto: 3satz

„Die Stadt Bochum wird Gespräche

mit der Deutschen

Bahn über die Montage einer

Schieberinne für Fahrräder

am S-Bahnhof Ehrenfeld

führen“, berichtete

Ratsmitglied Dr. Stefan Jox

(CDU) im Anschluss an die

Beratungen im Bochumer

Rathaus Mitte September.

Am S-Bahnhof Ehrenfeld, der

sich auf einer Brücke befindet,

die über die Bessemerstraße

führt, gibt es keine Rampe

und keinen Aufzug, über die

der Bahnsteig barrierefrei erreicht

werden kann. Wenigstens

Fahrradfahrern, die zur

S-Bahn wollen, soll der Weg

erleichtert werden.

„Dazu hoffen wir auf die Montage

eines geeigneten Stahlprofils,

das bereits an anderen

Bahnhöfen im Ruhrgebiet von

der Deutschen Bahn installiert

wurde und gut angenommen

wird“, so das Ratsmitglied aus

dem Ehrenfeld.

Dem Vorschlag der

CDU-Fraktion hatte sich der

Ausschuss für Mobilität und

Infrastruktur angeschlossen.

Die Stadtverwaltung wird nun

mit den zuständigen Stellen

bei der Deutschen Bahn AG

Kontakt aufnehmen und dem

Ausschuss über die Ergebnisse

der Gespräche berichten.

Im Tarifgebiet des Verkehrsverbunds

Rhein-Ruhr

(VRR) ist in S-Bahnen die

Fahrradmitnahme ganztägig

erlaubt, sofern die „Betriebssituation“

es zulässt. Gemeint

ist damit, dass es nur dann

zulässig ist, wenn in den gekennzeichneten

Fahrradbereichen

noch Platz ist. Dafür

muss das Fahrrad aber erst

einmal auf den Bahnsteig geschoben

werden. Das soll am

S-Bahn-Haltepunkt Bochum-Ehrenfeld

– so die Hoffnung

– jetzt einfacher werden.

„Sonderbare Idee“ überzeugt seit 21 Jahren

TheaterTotal geht in eine neue Spielzeit – Ensemble neu zusammengestellt

TheaterTotal hat begonnen.

30 junge Menschen wohnen

nun neu in Bochum. Sie

haben sich für elf Monate

TheaterTotal entschieden.

Sie wollen spielen, singen,

tanzen, sägen, fräsen und

feilen, kochen und schrubben...planen,

studieren und

organisieren – ein solches

Angebot kann nicht anders

heißen als TheaterTotal. In

der Arbeit entstehen drei Inszenierungen:

eine Performance

mit eigenen Ideen,

eine Inszenierung, in der die

30 TheaterTotaler gemeinsam

mit ihren Patenkindern aus

mancher Herren Ländern und

Schulen auf der Bühne die

Welt bewegen wollen, und ein

Klassiker, der dann auch drei

Monate durch Deutschland

tourt.

Dass dieses Projekt seit 21

Jahren besteht, verblüfft

manche. „Was für eine sonderbare

Idee“, wundern sich

einige – und fragen sich, wie

es Barbara Wollrath-Kramer

Das neue Ensemble von TheaterTotal auf einen Blick. Am 3. November ist Premiere

von „ICH SO DU SO“.

Foto: TheaterTotal

mit ihrem Team immer wieder

gelingt, Sponsoren zu finden,

die in das Projekt jedes Jahr

wieder neu die 425.000 Euro

investieren, die es jährlich für

seinen Fortbestand benötigt.

„Mach etwas, das gebraucht

wird“, dieser Gedanke elektrisierte

vor 21 Jahren nicht nur

sie. Seitdem nimmt sie jedes

Jahr 30 junge Menschen aus

ganz Deutschland auf, die etwas

vom Leben und von Berufen

wissen wollen.

„Eigentlich sind wir eine

Eliteschule“, sagt Barbara

Wollrath-Kramer mit einem

Lachen, „…auch was unsere

Räume betrifft…“ – Und in

der Tat: Sie bieten Platz für

Küche, Speiseraum, Büros,

Waschküche, Probenräume,

Schneiderei,

Werkstätten, Tanzsäle

und eine große

Bühne. „Unser

Dank geht hier an

die Firma Eickhoff

und an die Franziskus-Gemeinde,

die

den Jugendlichen

diese Räume kostengünstig

zur Verfügung

stellen.“

Am 3. November

findet die Premiere

der Performance

„ICH SO DU SO“

auf der Bühne an

der Königsallee

171 statt. Weitere

Aufführungen sind in diesem

Jahr noch zu den folgenden

Terminen zu sehen: Samstag,

4.11. (19:30 Uhr), Sonntag

5.11. (17 Uhr), Freitag, 10.11.

(19:30 Uhr), Samstag, 11.11.

(19:30 Uhr), Samstag, 25.11.

(19:30 Uhr), Sonntag, 26.11.

(17 Uhr), Samstag 2.12.

(19:30 Uhr), Sonntag 3.12.

(17 Uhr).

Oktober 2017Der Ehrenfelder⎮ 11


AUS DER GESCHÄFTSWELT

Wissen erweitern beim 35. Planspiel Börse

Weltspartag am 30. Oktober frischt die Sparkultur auf

Der Weltspartag am 30. Oktober

ist auch im 94. Jahr

seines Bestehens so aktuell

wie eh und je. „Auch wenn

die Zinsen langfristig niedrig

bleiben werden: Am Sparen

kommt niemand vorbei,

der sich Wünsche erfüllen

und für morgen vorsorgen

möchte“, erklärt Alexandra-Bianca

Dickhausen, Geschäftsstellenleiterin

der

Sparkasse Drusenberg.

In den vergangenen Jahren

mussten die Sparer aufgrund

der immer weiter fallenden

Zinsen umdenken. Die Anlage

auf einem Sparbuch mit

einer Nullverzinsung bedeutet

bei einer angenommenen

Inflation von zwei Prozent in

fünf Jahren etwa zehn Prozent

realen Wertverlust. „Zum

Glück gibt es nach wie vor

eine Vielzahl von Anlagemöglichkeiten

für unsere Kunden,

von konservativ bis spekulativ,

um eine gute Rendite zu

erzielen“, sagt die Beraterin.

Es gibt Fondslösungen, bei

denen man an den Gewinnen

von bekannten Unternehmen

partizipieren kann. „Wir kau-

eine sorglose

Zukunft legen

wollen, gibt es

von Geburt des

Nachwuchses

an attraktive

Sparpläne“, berichtet

Alexandra-Bianca

Dickhausen.

Ein Tipp: Schüler

und Studenten

können ihr

Schüler und Lehrer bekamen in der Sparkasse Tipps rund ums Planspiel Börse. Wissen rund

Auch die Graf-Engelbert-Schule übt sich wieder in der Geldanlage mit Aktien und um Aktien und

Wertpapieren.

Foto: Sparkasse Wertpapiere

beim 35. Planspiel

fen und benutzen tagtäglich

Lebens-, Wasch- und Putzmittel,

sind. „Auch für Eltern und

Großeltern, die ihren Kindern Börse erweitern. Anmelfen

dungen bis zum 8. November:

Medikamente und und Enkeln einen Grundstock planspiel-boerse.de/sk-bo-

Telekommunikation. Damit für eine gute Ausbildung oder chum

vertrauen wir diesen Unternehmen

– warum nicht auch

als Geldanlage“, fragt die Geschäftsstellenleiterin:

„Denn

deren Dividende ist der neue

Zins!“

Mit der Aufstellung des persönlichen

Risikoprofils des

Kunden ließen sich Fondslösungen

finden, die individuell

auf die Wünsche des jeweiligen

Kunden zugeschnitten

Impressum

Herausgeber

3satz Verlag und

Medienservice GmbH

Alte Hattinger Straße 29

44789 Bochum

Tel.: 0234 / 544 96 96 6

Fax: 0234 / 544 96 96 7

stiepelerbote@3satz-bochum.de

www.3satz-bochum.de

Redaktion und Satz

Michael Zeh (verantwortlich),

Vicki Marschall, Uli Kienel,

Torsten Picken, Vera Demuth

Titelfoto: Vicki Marschall

Anzeigen

Sven Both

Tel. 0234/544 77 129

sven.both@3satz-bochum.de

Nicole Knippert

nicole.knippert@3satz-bochum.de

Anke Weigang

anke.weigang@3satz-bochum.de

Es gilt die Anzeigenpreisliste

vom 1. Januar 2017.

Der nächste

erscheint am 3. November.

Anzeigen- und Redaktionsschluss: 24. Okt.

Druck

Druckerei Uwe Nolte, Iserlohn,

www.druckerei-nolte.de

Verteilung: 3satz Verlag &

Medienservice GmbH

Kostenlose Verteilung an Privathaushalte

und Gewerbetreibende.

Zustellung im Ehrenfeld. Für unaufgefordert

eingesandte Anzeigen,

Texte und Fotos keine Gewähr!

Redaktionelle Beiträge, Grafiken

und Konzeption sind Eigentum der

3satz Verlag und Medienservice

GmbH. Abdruck, Vervielfältigung

und Weiterverwendung, auch

auszugsweise, bedürfen der schriftlichen

Zustimmung der 3satz Verlag

& Medienservice GmbH

50 Jahre Chefgrill wurde Ende September groß gefeiert.

Spezialitäten wie Sekt, selbstgemachter Kartoffelsalat und fritiertes

Eis genossen die Gäste ebenso wie das Spaßangebot: Am

Glücksrad wurden meist Flaschenöffner gewonnen. Mit der Fotobox

konnten die Gäste witzige Erinnerungsfotos schießen. Und ein

Luftballonkünstler zauberte ungewöhnliche Figuren. Foto: 3satz

12 ⎮Der EhrenfelderOktober 2017


WOCHENMARKT

Der „Schwarze Wenzel“ trifft die Fischbratwurst

Außergewöhnliche Angebote der Markthändler auf Hans-Ehrenberg-Platz

Die Herbstzeit lässt sich

nun auch unweigerlich am

Angebot der Markthändler

ablesen, die auf dem

Hans-Ehrenberg-Platz im

Ehrenfeld zu Gast sind. Immer

donnerstags findet dort

in der Zeit von 8 bis 14 Uhr

der beliebte Wochenmarkt

statt.

Auch im Angebot der Fleischerei

Dasenbrock zeigt sich

die Herbstzeit. Es gibt frische

Wirsingrouladen (9,90 Euro/1

kg), Kohlwurst (1,29 Euro/100

gr.) und die beliebte Gänsereiterwurst

(1,49 Euro/1 kg).

Aus artgerechter Haltung in

NRW-Betrieben kommt das

Kotelett vom Iberico-Schwein

(3,98 Euro/100 g). Für Schnitzel-

und Gulaschgerichte

empfiehlt die Fleischerei das

Schweinefleisch vom Eichenhof

(11,90 Euro/1 kg).

Als Erdapfel, Erdbirne oder

Jerusalem-Artischocke wird

die Topinambur (4,80 Euro/1

Fischhändlerin Petra Grabe verkauft Muscheln von der Nordsee-Insel

Föhr.

Foto: 3satz

kg) bezeichnet, die es jetzt

wieder im Sortiment von Kartoffelhändler

Jürgen Sieg gibt.

Die Knollen werden ungefähr

so groß wie Kartoffeln. Aus

der französischen Bretagne

kommt die violette Trüffelkartoffel

(4,80 Euro/1 kg). Die

„Bleues d’Artois“ lassen sich

gut zu Püree verarbeiten und

passen wegen des nussigen

Geschmacks gut zu Wild- und

Lamm-Gerichten. Ebenfalls

aus Frankreich kommen die

rotschaligen Drillinge (2,20

Euro/1 kg). Ergänzt wird das

Sortiment durch Eier aus Bodenhaltung

und Bio-Freilandhaltung.

Herbstzeit ist Muschelzeit.

Muscheln von der Nordsee-Insel

Föhr (5,90 Euro/1,5

kg) gibt es ab sofort wieder

bei Fischhändlerin Petra Grabe.

Mit würzigem und kräftigem

Geschmack überzeugt

der gebeizte Graved Lachs

(4,90 Euro/100 gr.), ebenfalls

eine Herbstspezialität. Fischbratwurst

aus eigener Herstellung

(15,50 Euro/1 kg) gehört

zu Grabes permanentem

Angebot, während im Imbiss

die Gerichte wechseln. Ab

sofort gibt es dort wieder die

Fischpfanne mit Reis (Portion

3 Euro).

In limitierter Auflage und deshalb

auch nur so lange der

Vorrat reicht, ist der „Schwarze

Wenzel“ im Angebot von

Feinkost- und Käsespezialitäten-Händler

Volker Skrotzki

zu finden. Bei dem „Schwarzen

Wenzel“ handelt es sich

um einen zwölf Monate gereiften

Bio-Käse mit einem

50-prozentigen Fettanteil.

Aus der Sommerpause zurück

sind die französischen

Weichkäse „Epoisses“ und

„Langres“. Der „Epoisses“

ist ein Kuhmilchkäse, der mit

Burgunder Schnaps verfeinert

wird. Der „Langres“ wird auch

aus Rohmilch hergestellt, besitzt

einen intensiven würzigen

Geruch und Geschmack,

ist aber etwas milder als der

ähnlich zubereitete „Epoisses“.

Aus dem eigenen Anbau

bringt Obst- und Gemüsebauer

Wilhelm Weitz Endivien

(2 Euro/Stück) und Hokkaido-Kürbisse

(2 Euro/1 kg) mit.

Blumenkohl und Broccoli gibt

es jeweils zum Tagespreis.

Deutsche, unbehandelte Äpfel

der Sorten Elstar, Boskop,

Wellant und Santana (ab 2,50

Euro/1 kg) liegen ebenfalls

in der Auslage. Und zum Tagespreis

sind bei Weitz auch

zuckersüße griechische Trauben

zu erwerben.

Oktober 2017Der Ehrenfelder⎮ 13


AUS DEM EHRENFELD

Verdienstorden für Birgit Fischer

Mitglied des SPD-Ortsvereins Ehrenfeld ausgezeichnet

Flohmarkt rund

um das Kind

„Birgit Fischer hat über viele

Jahre hinweg die Politik in

Bochum gestaltet und unsere

Interessen in überörtlichen

Gremien und Ämtern vertreten“,

erklärte der Bochumer

SPD-Vorsitzende Karsten

Rudolph zur Verleihung des

Verdienstordens des Landes

Nordrhein-Westfalen

an Birgit Fischer, Mitglied

des SPD-Ortsvereins Bochum-Ehrenfeld.

„Engagement

für andere, Bürgersinn

und Empathie, das hat Birgit

Fischer stets ausgezeichnet

und weitergegeben“, so Rudolph.

Der Vorsitzende des Ortsvereins

Ehrenfeld, Jens Matheuszik,

betont: „Auch wenn

Birgit Fischer vom SPD-Ortsverein

Ehrenfeld erhielt den Verdienstorden

d e s L a n d e s . F o t o : D . L a e s s i g / v f a

Birgit Fischer längst keine

Ämter mehr in der SPD bekleidet,

am Leben an der Basis,

in unserem Ortsverein, nimmt

sie weiterhin regelmäßig teil.

Auch wenn man Rat oder Hilfe

braucht: da ist auf sie

wie immer Verlass.“

Birgit Fischer war viele

Jahre Vorsitzende

des Stadtbezirks Bochum-Mitte

der SPD,

Mitglied des geschäftsführenden

Vorstands

der SPD Bochum und

stellvertretende Landesvorsitzende

der NRW-

SPD sowie Mitglied des

Präsidiums der SPD. Ab

1991 war Fischer Parlamentarische

Geschäftsführerin

der SPD-Fraktion

im NRW-Landtag. Von 1998

bis 2005 war sie Mitglied der

Landesregierung, zuletzt als

Ministerin für Gesundheit, Soziales,

Frauen und Familie.

Ein Flohmarkt rund ums Kind

wird am Sonntag, 8. Oktober,

in der Kita Regenbogenland

veranstaltet. Angeboten werden

Kinderkleidung, Spielzeug

und vieles mehr. Zudem

gibt es für die Aussteller und

Besucher warme und kalte

Snacks. Der Flohmarkt findet

in der Zeit von 14 bis 18 Uhr

in der Kita, Am Eickhoffpark 7,

statt.

Der nächste „Ehrenfelder

erscheint am 3. November.

Anzeigen- und Redaktionsschluss:

24. Oktober.

BAUEN, WOHNEN, RENOVIEREN

Sonderveröffentlichung

Fenster und Türen vom Profi

Seit über 50 Jahren zuverlässiger Partner

Das familiengeführte Kunststoff-Fenster

Unternehmen

DIETER LUEG GmbH garantiert

durch seine 50-jährige

Erfahrung und mit hochqualifizierten

28 Mitarbeitern besten

Service, wenn es darum geht,

Fenster und Türen aus Kunststoff,

Aluminium oder Holz in

Neu- und Altbauten zu liefern

und einzubauen. Die eigene

Kunststoff-Elemente-Produktion

ist ebenso Garant für

schnelle Lieferung und passgenauen

Einbau durch eigene

Monteure.

Lassen Sie sich in unseren

Räumen fachlich beraten und

vereinbaren Sie mit uns einen

Beratungstermin. Ihr Team

der DIETER LUEG Kunststoff-Fenster

GmbH Bochum.

14 ⎮Der EhrenfelderOktober 2017


AUS DEM SPORT

„Ich denke über ein Stipendium in Florida nach“

Interview mit dem Ehrenfelder Golfspieler Justus Ockenfels

Justus Ockenfels aus der

Ehrenfelder Arnikastraße

hat bei der Deutschen

Meisterschaft Platz zehn in

der U18-Klasse belegt. Das

Turnier im oberschwäbischen

Golfclub Reischenhof

beförderte ihn damit

in die Top Ten der Nachwuchsgolfer.

Wir sprachen

mit dem Schiller-Schüler

über den Sport, das Trainingspensum

und seine

Perspektiven.

Ist Rang zehn bei der DM

Dein bisher größter sportlicher

Erfolg?

Justus Ockenfels: Bei einem

Einzelturnier war das definitiv

mein größter Erfolg. Grundsätzlich

sehe ich mich aber

eher als Mannschaftsspieler.

Ich übernehme gerne Verantwortung

für meine Mannschaft

und sehe zu, dass sie

sich auf mich als Führungsspieler

auch verlassen kann.

Wieviel Trainingsarbeit und

-fleiß verbergen sich hinter

einer DM-Teilnahme?

Justus Ockenfels: Das

Pensum ist schon groß. Dabei

geht es nicht nur um das

Golfen mit dem Trainer an der

Seite. Das Training wird immer

professioneller, berücksichtigt

inzwischen auch die

Athletik, Stabilität, Kraft und

Schnellkraft sowie das Mentale.

Vor wichtigen Turnieren

können es schon mal drei

bis sechs Stunden am Tag

werden. Im

Wochendurchschnitt

trainiere

ich ungefähr

zwei Stunden

täglich.

Hast Du bei der

Deutschen Meisterschaft

schnell

gemerkt, dass das

Turnier gut laufen

könnte?

Justus Ockenfels:

Ich war vom ersten

Tag an total im Tunnel

und habe nichts

von Außen an mich

herankommen

lassen. Die

Proberunde

war nicht

so gut,

aber

Justus Ockenfels, junger Golfspieler

aus dem Ehrenfeld, überlegt gerade,

ob er ein Stipendium in Florida annehmen

soll. Foto: Küpper-Media

schon beim Einschlagen am

ersten Turniertag habe ich gemerkt,

dass es etwas werden

könnte. Dass ich den Cut mit

22 Spielern geschafft habe,

war schon ein Superergebnis

für mich. Zwischenzeitlich

habe ich sogar in Führung

gelegen, damit hatte ich überhaupt

nicht gerechnet.

Altersbedingt wechselst

Du nun in den Erwachsenenbereich.

Was verändert sich

damit für Dich?

Justus Ockenfels:

Die Leistungsdichte in

der Altersklasse 18 war

schon hoch, aber in der

offenen Altersklasse

wird es jetzt noch extremer.

Man sagt ja

auch, dass das beste

Golfer-Alter zwischen

18 und 30 Jahre liegt.

Entsprechend gut ist

dort das Niveau.

Nach wie vor

musst Du Schule

und Sport kombinieren.

Was hast Du Dir

denn für die nahe Zukunft

vorgenommen?

Justus Ockenfels: Im

April und Mai steht erst

einmal das Abitur auf

der Tagesordnung. Und

bevor es dann ans Studieren

geht, möchte ich

noch einige Pro-Golfturniere

spielen, eventuell

auch im Ausland.

Es gibt aber auch noch

eine andere Option.

Wie sieht diese Option aus?

Justus Ockenfels: Vermittler

für Universitäten haben mich

nach der Deutschen Meisterschaft

angesprochen, ob ich

Interesse an einem Stipendium

habe. Das hat mich echt

überrascht. Ich könnte für

Universitäten in Florida oder

Malaga spielen. Die würden

sämtliche Kosten für das Studium

übernehmen. Ich würde

neben dem Studium dann für

die Uni-Mannschaft Golf spielen.

Das ist zumindest eine

Möglichkeit, über die ich gerade

nachdenke. Wobei ich

Florida als Studienort dann

bevorzugen würde.

Demnach hast Du also nicht

vor, eine Karriere als Golfprofi

anzustreben?

Justus Ockenfels: Ich möchte

zunächst einmal ein vernünftiges

Abitur machen und

dann Bauingenieurwesen

studieren. Profi-Golfer zu werden,

ist definitiv nicht meine

Absicht.

Wie wird denn Deine sportliche

Entwicklung im Freundeskreis

oder in der Schule

verfolgt?

Justus Ockenfels: Früher

gab es ja oft die Ansicht, dass

wir beim Golfen mit dem Kart

durch die Gegend fahren, ab

und zu ein paar Bälle schlagen

und danach wieder ins

Kart einsteigen und weiterfahren.

Inzwischen gibt es aber

durchaus Interesse, zumal wir

in der Schiller-Schule auch

eine gute Mannschaft haben.

Und im Verein fragen immer

öfter Jugendliche an, ob sie

mal ein Probetraining absolvieren

dürfen.

Interview: Uli Kienel

vorsicht:

macht glücklich!

Fit in den Herbst – Gutscheine für Laufkurse zu gewinnen

Der Herbst ist bunt, also lauf Dich glücklich! Laufen

bringt Ausdauer, innere Ruhe, physische

Stärke und mentale Kraft. Die Basis für ein tolles

Laufjahr legt man in Herbst und Winter: Wenn andere

im Frühjahr starten, dann ist man schon fit, egal, welches

Laufziel man verfolgt.

Laufen ist der wohl einfachste und unkomplizierteste

Sport, den man sich vorstellen kann. Bis auf ein paar

gute Laufschuhe und funktionelle Kleidung braucht

es nicht viel, um mit dem Laufen anzufangen. Allerdings:

Viele ambitionierte Laufanfänger scheitern an

falsch gesteckten Zielen, sinkender Motivation und

dem Frust über ausbleibende Erfolge. Ein gut dosiertes

Lauftraining mit stetiger Leistungssteigerung

in der Gruppe hält den Spaß und die Motivation aufrecht

– erst recht in der kühlen Jahreszeit.

Der Ehrenfelder verlost 4 Gutscheine für einen

Laufkurs mit Sven Gerbig von „Lauf Dich glücklich“:

2 für Laufanfänger und 2 für Fortgeschrittene. Einfach

bis 15. Oktober 2017 eine Email schicken an:

gewinnspiel@3satz-bochum.de

Bitte geben Sie an, ob Sie Laufanfänger oder fortgeschrittener

Läufer sind.

Viel Erfolg!

Oktober 2017Der Ehrenfelder⎮ 15


TERMINE IM EHRENFELD

Sa, 7. Oktober

Benefiz Veranstaltung zugunsten

des Schulprojektes

für Aids Waisen und Straßenkinder

in Kampala der Aktion

Canchanabury. Unterhaltsames

bieten Waltraud Ehlert

(alias Esther Münch) und Thomas

Anzenhofer. In der Tombola

sind attraktive Preise wie Gutscheine,

Geschenke und Weinraritäten

zu gewinnen. Es wird

um eine Spende pro Besucher

in Höhe von 35 € gebeten.

Weinhandlung Der Franzose,

Wiemelhauser Str. 214, 14 -

18 Uhr.

Schauspielhaus: Drei Männer

im Schnee (Erich Kästner)

19.30 Uhr.

So, 8. Oktober

Flohmarkt rund ums Kind in

der Kita Regenbogenland.

Angeboten werden Kinderkleidung,

Spielzeug und vieles

mehr. Zudem gibt es warme

und kalte Snacks. Am Eickhoffpark

7, 14-18 Uhr.

Schauspielhaus: Gefährliche

Liebschaften (Christopher

Hampton) 19 Uhr.

Kammerspiele: Hagar – Eine

Globe Opera Performance

von kainkollektiv, Kammerspiele,

19 Uhr.

Mi, 11. Oktober

Kleinkunst im Biercafe: Fiesta

Poets, Hubertusstr. 4, 20 Uhr.

Fr, 13. Oktober

Quellen des Kleff-Stadtmodells

und Historischer Stadtrundgang

– Die Kortumkarte

war eher Inspiration als Grundlage

von Bernhard Kleffs Stadtmodell.

Der Vortrag widmet sich der

Frage, welche weiteren Quellen

herangezogen wurden und ob

das Modell einen wirklichkeitsgetreuen

Blick auf Bochum im

frühen 19. Jahrhundert liefert. In

einem sich anschließenden historischen

Stadtrundgang kann

überprüft werden, was vom alten

Bochum übrig geblieben ist.

Denn tatsächlich sind einige der

im Stadtmodell abgebildeten

Gebäude erhalten geblieben.

Zudem folgen viele geschwungene

Straßenzüge der Innenstadt

bis heute den historischen

Verläufen. Stadtarchiv - Bochumer

Zentrum für Stadtgeschichte,

Wittener Straße 47, 15 -17

Uhr. Maximale Teilnehmerzahl:

20. Um Anmeldung unter Tel.

0234/910-9510 wird gebeten.

Schauspielhaus: Volksverräter!!

(Henrik Ibsen) 19.30 Uhr.

Kammerspiele: Maria Stuart

(Friedrich Schiller) 19.30 Uhr.

Tarantino Party – TransUrban

lädt zum Tanzen in die

Eve Bar ein. Stadt- und Subkulturen

werden zwischen

dem Sound von Old-School

Hip-Hop, Funk-Soul und Filmsoundtracks

hörbar. Eve Bar

im Schauspielhaus, 22:00 Uhr

Sa, 14. Oktober

Kindersachenbasar – Kinderkleidung,

Spielzeug, Umstandsmode

& Co. zu fairen Preisen,

Verkauf von Privatpersonen. 10

% des Erlöses gehen an die

FeG Bochum. Für leibliches

Wohl ist gesorgt. Freie evangelische

Gemeinde Bochum,

Dirschauer Str. 16, 10 - 13 Uhr.

Lindbergh – Die Abenteuerliche

Geschichte einer fliegenden

Maus nach dem Bilderbuch

von Torben Kuhlmann

für Kinder ab 5 Jahren.

Theater unten, 16 Uhr

Schauspielhaus: A Tribute to

Johnny Cash – Eine musikalische

Spurensuche. 20 Uhr.

Kammerspiele: Hagar – Eine

Globe Opera Performance

von kainkollektiv, Kammerspiele,

19 Uhr.

So, 15. Oktober

Eröffnung der Fotoausstellung

„Stadt.Mess.Punkt“ –

Mit einer Einführung von Hartmut

Beifuß und einem musikalischen

Beitrag der Band

„Smalls“. Stadtarchiv - Bochumer

Zentrum für Stadtgeschichte,

Wittener Straße 47, 11 Uhr.

Kindertheater des Monats:

Frieda und Frosch – Figurentheater

ab 3 Jahren. Theater

unten, 16 Uhr.

Schauspielhaus: Gefährliche

Liebschaften (Christopher

Hampton) 17 Uhr.

Kammerspiele: Hagar – Eine

Globe Opera Performance

von kainkollektiv, Kammerspiele,

19 Uhr.

Di, 17. Oktober

Der Holocaust als lokal- und

universalgeschichtliches

Geschehen – Vortrag von

Prof. Dr. Constantin Goschler,

Ruhr-Universität Bochum. In

Kooperation mit der Initiative

Nordbahnhof e.V. Stadtarchiv

- Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte.

Veranstaltungsort:

Sparkasse Bochum, Veranstaltungssaal,

4. Etage, Dr.-Ruer-

Platz. 18 Uhr.

Theater unten: Wir müssen

Reden – Eine Stückentwicklung.

19.30 Uhr.

Mi, 18. Oktober

Kleinkunst im Biercafe: Guitar

Gangster, Hubertusstr. 4, 20

Uhr.

Do, 19. Oktober

Öffentliche Führung durch

die Ausstellung des Bochumer

Zentrums für Stadtgeschichte

– Hundert und sieben

Sachen. Bochumer Geschichte

in Objekten und

Archivalien. Stadtarchiv - Bochumer

Zentrum für Stadtgeschichte,

Wittener Straße 47,

18 Uhr.

Sa, 21. Oktober

Lindbergh – Die Abenteuerliche

Geschichte einer fliegenden

Maus nach dem Bilderbuch

von Torben Kuhlmann

für Kinder ab 5 Jahren.

Theater unten, 16 Uhr

Schauspielhaus: Der Mann

ohne Vergangenheit nach

dem Film von Aki Kaurismäki.

19.30 Uhr.

Kammerspiele: Moondog –

Performatives Konzert. 19.30

Uhr.

So, 22. Oktober

Lindbergh – Die Abenteuerliche

Geschichte einer fliegenden

Maus nach dem Bilderbuch

von Torben Kuhlmann

für Kinder ab 5 Jahren.

Theater unten, 16 Uhr

Schauspielhaus: Der Mann

ohne Vergangenheit nach

dem Film von Aki Kaurismäki.

19 Uhr.

Mi, 25. Oktober

Schauspielhaus: Der Mann

ohne Vergangenheit nach

dem Film von Aki Kaurismäki.

19.30 Uhr.

Theater unten: Club - Expertus:

Das Glück hatte ich mir

anders vorgestellt nach dem

Roman „Warum das Kind in

der Polenta kocht“ von Aglaja

Veteranyi. 17 Uhr.

Kleinkunst im Biercafe:

Sundown, Hubertusstr. 4, 20

Uhr.

Do, 26. Oktober

Theater unten: Club - Expertus:

Das Glück hatte ich mir

anders vorgestellt nach dem

Roman „Warum das Kind in

der Polenta kocht“ von Aglaja

Veteranyi. 18 Uhr.

Fr, 27. Oktober

Bücher, die die Welt verändern

– Eine Lesereihe. Es

gibt sie, die Bücher, die Teil

der eigenen Biografie geworden

sind, die einen entscheidenden

Impuls gaben, die die

eigene und die Welt anderer

verändert haben. Verteilt über

die Spielzeit werden prominente

Leserinnen und Leser,

die dem Schauspielhaus Bochum

nahe stehen, gemeinsam

mit Ensemblemitgliedern

in den Kammerspielen pro

Abend einen dieser großen

Texte vorstellen. Diesmal „Das

Bildnis des Dorian Gray“ von

Oscar Wilde. Es lesen Günter

Alt und Tim-Fabian Hoffmann.

20 Uhr.

Schauspielhaus: Der Mann

ohne Vergangenheit nach

dem Film von Aki Kaurismäki.

19.30 Uhr.

Theater unten: Club - Expertus:

Das Glück hatte ich mir

anders vorgestellt nach dem

Roman „Warum das Kind in

der Polenta kocht“ von Aglaja

Veteranyi. 17 Uhr.

Sa, 28. Oktober

Schauspielhaus: Volksverräter!!

(Henrik Ibsen) 19.30 Uhr.

Schauspielhaus: Maria Stuart

(Friedrich Schiller) 19.30 Uhr.

Theater unten: Wir müssen

Reden – Eine Stückentwicklung.

19.30 Uhr.

So, 29. Oktober

Schauspielhaus: Drei Männer

im Schnee (Erich Kästner)

19 Uhr.

Theater unten: Club - Expertus:

Das Glück hatte ich mir

anders vorgestellt nach dem

Roman „Warum das Kind in

der Polenta kocht“ von Aglaja

Veteranyi. 17 Uhr.

Mo, 30. Oktober

Kammerspiele: Gift. eine Ehegeschichte

(Lot Vekemans)

20 Uhr.

Bingo Bongo Bude – Personality-Late-Night.

Gastgeberin Lisa Jopt

schmeißt sich in Schale, reißt

die Türen weit auf und Lokalgrößen

den Spiegel vom Gesicht,

um ihnen die Maske davor

zu halten, während der bajuwarische

Bingo-Bongo-Bube

Pirmin Sedlmeir zärtlich musiziert.

Mehr Geborgenheit!

Mehr Schnaps! Mehr Glitzer!

Eve Bar im Schauspielhaus,

21 Uhr

16 ⎮Der EhrenfelderOktober 2017


TERMINE IM EHRENFELD

Di, 31. Oktober

So, 5. November

sonntags

Melanchthonkirche

Lindbergh – Die Abenteuerliche

Geschichte einer fliegenden

Maus nach dem Bilderbuch

von Torben Kuhlmann

für Kinder ab 5 Jahren.

Theater unten, 16 Uhr

Kammerspiele: Der Liebe

Lust, der Liebe Schmerz –

Ein literarisch-musikalischer

Abend von und mit Karsten

Riedel und Gästen. Zu Gast:

Johanna Eiworth. 19 Uhr.

Schauspielhaus: Bochum –

Ein Singspiel mit Liedern von

Herbert Grönemeyer. 19 Uhr.

Mi, 1. November

Schauspielhaus: Volksverräter!!

(Henrik Ibsen) 19 Uhr.

Kammerspiele: Maria Stuart

(Friedrich Schiller) 19 Uhr.

Theater unten: Wir müssen

Reden – Eine Stückentwicklung.

17 Uhr.

Do, 2. November

Lari Fari Mogelzahn – Wahre

Lügengeschichten für Erwachsene.

Der Schauspieler

Michael Kamp liest Janoschs

Kinderbuchklassiker

als Abendprogramm zum

Wohlfühlen, Kuscheln und Einschlummern.

Musik und Küsse,

Kissen und Decken sind

vorhanden. Eve Bar im Schauspielhaus,

21 Uhr.

Fr, 3. November

Lindbergh – Die Abenteuerliche

Geschichte einer fliegenden

Maus für Kinder ab 5

Jahren. Theater unten, 16 Uhr

Schauspielhaus: Gefährliche

Liebschaften (Christopher

Hampton, nach dem Roman

von Choderlos de Laclos)

19 Uhr.

Theater total: Die neue Performance

„Ich so du so“ auf

der Bühne an der Königsallee

171, 17 Uhr.

Regelmäßige Termine

montags

Kartenspielen der Alten- und

Rentnergemeinschaft, St. Meinolphus-Mauritius,

14 Uhr

dienstags

Ehrenfelder Miteinander e.V.:

Spielenachmittag Jeden 3.

Dienstag, Laden, Danziger

Str. 1, 16 - 17.30 Uhr.

Al-Anon Familiengruppe.

Selbsthilfegruppe für Angehörige

und Freunde von Alkoholikern.

Gemeindehaus Melanchthonkirche,

Königsallee 40, im

Souterrain, 20 Uhr.

mittwochs

Bücherei im Pfarrheim St.

Meinolphus, 16 - 18 Uhr

Bücherei im Pfarrheim St.

Meinolphus, 10 - 12 Uhr

Gottesdienste

Freie ev. Gemeinde

Sonntags, 10 Uhr: Gottesdienst

und Kindergottesdienst

Sonntags, 11:45 Uhr: Gottesdienst

(mit Übersetzung sim.

in Farsi)

St. Meinolphus-Mauritius

sonntags:

10.30 Uhr hl. Messe

montags 8 Uhr: hl. Messe

mittwochs

18 Uhr: hl Messe in St. Meinolphus-Mauritius

freitags

8 Uhr: hl. Messe

samstags

15.45 Uhr: Wortgottesfeier im

St. Mauritius-Stift – an jedem

Sa vor dem ersten Sonntag im

Monat als hl. Messe

17.00 Uhr: Vorabendmesse

in der St. Meinolphus-Kirche

sonntags

10 Uhr: Gemeindegottesdienst

11.30 Uhr: Wuselgottesdienst

(vierter oder letzter Sonntag im

Monat)

15 Uhr: Gottesdienst in koreanischer

Sprache

19 Uhr: Taizé-Gebet (14-tägig)

Der nächste Ehrenfelder

erscheint am

Freitag, 3. November

Sie möchten Ihre Termine

hier veröffentlichen?

Dann senden Sie uns bis

Dienstag, 24. Oktober,

eine E-Mail:

termine@3satz-bochum.de

Schauspielhaus: Bochum –

Ein Singspiel mit Liedern von

Herbert Grönemeyer. 19 Uhr.

Kammerspiele: Maria Stuart

(Friedrich Schiller) 19 Uhr.

Theater total: Die neue Performance

„Ich so du so“ auf

der Bühne an der Königsallee

171, 19.30 Uhr.

Sa, 4. November

Theater total: Die neue Performance

„Ich so du so“ auf

der Bühne an der Königsallee

171, 19.30 Uhr.

Bücher, die die Welt verändern

– Eine Lesereihe. Diesmal

„Anna Karenina“ von

Leo Tolstoi. Es lesen Friederike

Becht und Matthias Eberle.

20 Uhr.

Theater unten: Nalu und das

Polymeer – Ein Stück Musiktheater

ab 9 Jahren. 16 Uhr.

Schauspielhaus: Drei Männer

im Schnee (Erich Kästner)

19.30 Uhr.

Ehrenfelder Spaziergänge

mit anschließendem gemeinsamen

Kaffeetrinken. Treffpunkt:

Hans-Ehrenberg-Platz,11 Uhr,

Chorproben des Kinderchor

St. Meinolphus-Mauritius im

Pfarrheim von 18.45 - 19.45 Uhr

Treffen der Nachbarschaftsinitiative

Ehrenfelder Miteinander“

jeden 3. Mi im Monat im

Kulturhaus Oskar, Oskar-Hoffmann-Straße

25, 19 Uhr.

donnerstags

Wochenmarkt auf dem

Hans-Ehrenberg-Platz, 7 bis

14 Uhr

Sprechstunde der Elisabeth-Vincenz-Konferenz

am

letzten Donnerstag im Monat 17

- 18 Uhr im Pfarrheim St. Meinolphus-Mauritius.

Ehrenfelder Miteinander e.V.m

Laden, Danziger Str. 1:

Einfach miteinander singen.

Jeden 1. Donnerstag, 16 -17 Uhr.

Handarbeitstreff: Jeden 1. Donnerstag

des Monats, 17 - 19 Uhr

Oktober 2017Der Ehrenfelder⎮ 17


100% VFL BOCHUM

„Die Mannschaft spielt sich immer mehr ein“

Der VfL Bochum sieht sich sportlich auf dem Weg der Konsolidierung

SPORT

Fitnesserhalt

mit Spaßfaktor

Die DJK Teutonia Ehrenfeld

bietet seit dem 5. Oktober

einen neuen Kursus „Bauch,

Beine, Po“ an. Bestandteile

der Übungen sind Cirkel- und

Mattentraining ohne technische

Zusatzgeräte zur Fitnesserhaltung,

zum Muskelaufbau

und zur Fettreduzierung,

wobei der „Spaßfaktor“ nicht

zu kurz kommen soll. Angesprochen

sind Damen und

Herren jeden Alters, die bereit

sind, durch gezielte Bewegung

ihren Körper in Form zu

halten. Die Übungseinheiten

finden jeden Donnerstag von

20 bis 21 Uhr in der Sporthalle

der Friederika-Schule

statt. Interessierte Damen

und Herren melden sich unter

0173/3777297 bei Kursleiterin

Nina Nübel oder per E-Mail

unter info@djk-ehrenfeld.de.

Weitere Informationen über

den Verein gibt es unter www.

djk-ehrenfeld.de

Nach einem knappen Viertel

der Spielzeit läuft der VfL

Bochum seinen ambitionierten

Vorgaben noch hinterher.

Offenbar befinden

sich die Bochumer noch immer

in der Findungsphase

und bewegen sich deshalb

noch auf Abstand zu den

anvisierten Aufstiegsplätzen.

Dass sich aktuell diese

Entwicklung mit einem der

qualitativ stärksten Kader

der vergangenen Jahre abzeichnet,

irritiert Verantwortliche

wie Fans gleichermaßen.

Nach acht Spieltagen und

einer nur durchwachsen verlaufenen

„englischen Woche“

standen erst zehn Punkte

in der Bilanz – und damit zu

wenig, um den vom Verein

selbst gestellten Ansprüchen

einen realistischen Hintergrund

zu geben.

Längst sind noch

nicht alle Spieler

integriert, ebenso

ist eine Stammformation

noch nicht

gefunden und am

Spielsystem wird

immer wieder probiert.

Es wird also

höchste Zeit, die

dringend notwendige

Stabilität ins

Spiel zu bekommen.

Zwar wurde

den Bochumern in

einigen Auftritten

überlegenes Spiel

attestiert – belegbar

auch anhand Lukas Hinterseer und seine Kollegen aus der Offensive machen noch zu wenig

der statistischen aus ihren Torchancen.

Foto: 3satz/Jensen

Daten – an den

Resultaten war dies aber

nicht abzulesen.

„Sieht gut aus, bringt aber

nichts“, lautete deshalb ein

Zwischenfazit von Kapitän

Felix Bastians, das nun aber

im Zitate-Archiv verschwinden

soll. Weil der VfL Bochum den

2:0-Heimsieg gegen Bundesliga-Absteiger

FC Ingolstadt

als mögliche Wendemarke für

den Saisonverlauf einordnete.

„Wir hatten uns vorgenommen,

auch mal dreckig und

eklig zu sein und nicht wieder

in Schönheit zu sterben“, erklärte

danach Stürmer Lukas

Hinterseer und fügte hinzu:

„Die Mannschaft bleibt weiter

auf der Suche nach dem besten

Fußball und spielt sich dabei

immer mehr ein.“

Welche Auswirkungen die

sportliche Situation des

Vereins auf den Ablauf der

bevorstehenden Mitgliederversammlung

des VfL hat,

ist nur schwer einzuordnen.

Jedenfalls möchte der Verein

möglichst viele Mitglieder

mobilisieren, weil es im Versammlungsverlauf

zur richtungsweisenden

Abstimmung

über die Ausgliederung der

Profi-Abteilung kommen wird.

Die Mitgliederversammlung

findet am Samstag, 7. Oktober,

in der Jahrhunderthalle

statt. Der Einlass beginnt um

9 Uhr, Versammlungsauftakt

ist um 11 Uhr. Die VfL-Mitglieder

sind dazu aufgerufen, zur

Versammlung zu kommen,

um ihr Stimmrecht wahrzunehmen.

Erfreuliche mediale Aufmerksamkeit

löste Felix

Bastians mit seinem fairen

Verhalten im Auswärtsspiel

beim SV Darmstadt 98 aus.

Dem Bochumer Kapitän

wurde in der Partie – bei einem

0:1-Rückstand – durch

Schiedsrichter Benedikt

Kempkes ein Elfmeter zugesprochen.

Im Gespräch mit

dem Schiedsrichter teilte Bastians

diesem mit, dass er aus

dem Tritt gekommen sei, es

deshalb keinen Kontakt gab

und somit keine Strafstoß würdige

Aktion vorlag. Die Darmstädter

Spieler zollten dieser

Geste nicht nur respektvollen

Beifall, sondern bedankten

sich noch auf dem Spielfeld

für das Verhalten von Felix

Bastians. Die Deutsche Olympische

Gesellschaft (DOG)

zeichnete den Abwehrspieler

dafür mit der Fair-Play-Plakette

aus, die Bastians vor dem

Heimspiel gegen Heidenheim

überreicht wurde. Uli Kienel

18 ⎮Der EhrenfelderOktober 2017


AUS DEN KIRCHENGEMEINDEN

Musikalische Kostproben

Von Klassik bis Popmusik in der St. Meinolphus-Kirche

„Gemeinsam ist Vieles

möglich“ – unter diesem

Motto findet am Sonntag,

15. Oktober, ab 15 Uhr in

der St.-Meinolphus-Kirche

im Rahmen der Offenen

Kirche und des Gemeindeprojektes

„Lesen bildet“

ein musikalischer Nachmittag

statt, an dem Mitglieder

und Freunde der Gemeinde,

Jung und Alt, in einem bunten

Reigen Kostproben ihres

musikalischen Könnens

abgeben werden.

Die eingereichten Programmpunkte

reichen von der Klassik

bis zur Moderne, von alter

und junger Kirchenmusik über

bekannte Musicalhits bis hin

zu Popmusik. Es wird Instrumentalstücke

geben, ebenso

Solovorträge und Lieder zum

Mitsingen. Eine große Vielfalt

also, bei der man sich auf bekannte

Musiktitel freuen kann,

aber auch gespannt sein darf

auf das eine oder andere

weniger bekannte Stück. Im

Anschluss daran besteht die

Möglichkeit, im Vorraum der

Kirche noch gemütlich bei Getränken

und kleinen Snacks

Mit Spenden unterstützt die Gemeinde St.Meinolphus-Mauritius

ein wichtiges Schulprojekt in Nigeria.

Foto: privat

zu plaudern und dabei das

Schulprojekt „Lesen bildet“

anhand einer Fotopräsentation

näher kennenzulernen.

Der Eintritt ist frei. Wer möchte,

darf gerne etwas spenden

zugunsten des von der Gemeinde

unterstützten Schulprojektes

in Nigeria, das

zwischen 2003 und 2005 zusammen

mit dem damals in

der Gemeinde lebenden nigerianischen

Priester Father

Uche Obodeichina ins Leben

gerufen wurde. Mit dessen

Hilfe wurde im nigerianischen

Dörfchen Lejja eine katholische

Grundschule gebaut.

Bei dem Dorf Lejja handelt

es sich um mehrere kleine

Ansiedlungen im „Busch“.

Die gebaute Grundschule

dort hat einen regen Zulauf

und die Menschen sind sehr

dankbar dafür. In einem zweiten

Schritt wurde inzwischen

auch der weitere Ausbau der

Schule mit einer Sekundarstufe

angegangen, so dass es

für die Kinder dort auch nach

der Grundschule weitergehen

kann.

–––––––––––––––––––––

Sonntag, 15.10.2017

Beginn: 15 Uhr

Kirche St. Meinolphus-Mauritius,

Meinolphusstr. 2

Flohmarkt in der Melanchthon-Kita

Ein Kinderflohmarkt wird am Samstag, 21. Oktober, in der Evangelischen

Melanchthon Kindertagesstätte an der Königsallee

40 veranstaltet. In der Zeit von 10 bis 13 Uhr haben alle Interessierten

die Möglichkeit, Kleidung, Spielsachen, Babyzubehör,

Fahrräder, Dreiräder usw. zu verkaufen. Die Standgebühr beträgt

pro Meter fünf Euro, wer einen Tapeziertisch aufbaut, zahlt

zwölf Euro. Tische müssen mitgebracht werden. Anmeldungen

werden unter patalex@freenet.de entgegen genommen. Der

Erlös aus der Standgebühr sowie den Einnahmen aus der Cafeteria

wird der Kindertagesstätte zur Verfügung gestellt.

Basar mit Kindersachen

Einen Basar zum Verkauf von Kindersachen veranstaltet die

Freie evangelische Gemeinde (FeG) Bochum am Samstag,

14. Oktober, an der Dirschauer Straße 16. Die Veranstaltung

findet von 10 bis 13 Uhr statt. Privatpersonen haben dabei die

Möglichkeit, Kinderkleidung, Spielzeug oder Umstandsmode

zu fairen Preisen zu verkaufen. Zehn Prozent des Verkaufserlöses

gehen an die FeG Bochum zur Tilgung der Baukosten

ihres Gebäudes. Für das leibliche Wohl der Besucher und der

Verkäufer wird gesorgt.

Oktober 2017Der Ehrenfelder⎮ 19


Schnell noch ein paar

FLYER ODER KOPIEN?

Gefalzt oder mit

Klammerheftung?

Wir drucken

in Kleinstauflage:

- Flyer (einfach gefalzt oder 3-fach Wickelfalz)

- Broschüren (auch mittige Klammerheftung)

- Kopien (auch mit Eckheftung)

Auflagenhöhe, Formate und Preise

nach vorheriger Absprache.

Alte Hattinger Straße 29, 44789 Bochum

Tel.: 02 34 - 54 49 69 66

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine