Festivalbuch Saarlouiser Orgeltage 2017

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mit dem 8. Internationalen Orgel-Kompositions-Wettbewerb

Saarlouiser Orgeltage 2017

14.-25. Oktober

mit dem

8. Internationalen

Orgel-Kompositions-

Wettbewerb


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Festivalbuch

der

Saarlouiser

Orgeltage

2017

mit freundlicher Empfehlung überreicht vom

Vorstand des Fördervereins "Klingende Kirche"

der Katholischen Kirchengemeinde Saarlouis-Lisdorf e.V.

Spendenkonto:

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Schirmherr:

Roland Henz

Oberbürgermeister der Kreisstadt Saarlouis

Vorsitzender der Jury des 8. Orgel-Kompositionswettbewerbes:

Dr. Thomas Daniel Schlee

Mitveranstalter :

Katholische Kirchengemeinde Saarlouis-Lisdorf

Kreisstadt Saarlouis

Bistum Trier

Künstlerischer Leiter der Saarlouiser Orgeltage – Pfarrkirche Lisdorf:

Regionalkantor Armin Lamar

Ausrichter der Orgeltage und Herausgeber des Festivalbuches:

Förderverein „Klingende Kirche“

der Katholischen Kirchengemeinde Saarlouis-Lisdorf e.V.

Texte:

Manfred Boßmann

Fotos:

Michael Heidenz, Harald Weiler, Bernd Hawner, Stephan Mayer

Pressestelle der Stadt Saarlouis

Redaktion:

Manfred Boßmann

Layout und Satz:

Bernd Hawner, Hawner Design Lisdorf

Druck:

Krüger Druck & Verlag

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8


Inhalt:

ab Seite

Grußworte

8. Orgel-Kompositionswettbewerb

Wettbewerbsjury

Preisträger

Veranstaltungen der Orgeltage

Bilderauswahl der Orgeltage 2014

Preisträger 2014

Gewinner des Kirchenmusikpreises 2014

Konzertschnappschüsse 2014 – 2017

Zymbelstern

Die Lisdorfer Orgel

9

22

25

39

44

65

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73

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88

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Grußwort

Bereits zum achten Mal finden die Saarlouiser Orgeltage

in einer der schönsten Kirchen der Region, der

Katholischen Pfarrkirche St. Crispinus und St. Crispinianus

in Saarlouis-Lisdorf, statt. Dieses besondere Orgelfestival

hat längst Erfolgsgeschichte geschrieben

und ist zur geschätzten Tradition geworden, das nicht

nur die einheimischen Freunde der geistlichen Musik

begeistert, sondern auch Musikkenner aus nah und

fern anlockt. Die Saarlouiser Orgeltage bereichern das

Kulturprogramm des Saarlandes mit einem besonderen

Musikereignis.

Mit hochkarätiger Kirchenmusik und herausragenden

Musikern hat das Orgelfestival kontinuierlich auf

sich aufmerksam gemacht und ein immer größeres

Publikum angezogen. Der außergewöhnliche Aufführungsort

trägt darüber hinaus sicherlich auch zum besonderen

Reiz des Festivals bei.

Einer der Höhepunkte des diesjährigen Programms

ist die h-moll-Messe von Johann Sebastian Bach, mit

der das Orgelfestival am 15. Oktober eröffnet wird.

Das Orgelkonzert für Kinder, die traditionelle Lisdorfer

Orgelnacht sowie das Preisträgerkonzert mit der Uraufführung

der Siegerkomposition des italienischen

Komponisten Pier Damiano Peretti sind weitere Glanzpunkte

der Orgeltage. Wie lebendig und spannend

Orgel- bzw. Kirchenmusik ist, welche positive Kraft

von ihr ausgehen kann, beweisen die Orgeltage mit

ihrem abwechslungsreichen Programm immer wieder

aufs Neue.

Mein Dank gilt an dieser

Stelle allen Mitgliedern

des Fördervereins „Klingende

Kirche“, die dieses

herausragende Musikereignis

ermöglicht

haben und mit ihrem

großartigen Einsatz zur

Pflege der geistlichen

Musik schon vieles bewegt haben. Der Verein und seine

Mitglieder halten die lange Tradition der Kirchenmusik

in Lisdorf lebendig und geben darüber hinaus

wichtige Impulse für neue musikalische Entwicklungen.

Die Lisdorfer Gemeinde kann stolz darauf sein,

einen solch ambitionierten Verein in ihrer Mitte zu

haben, dessen Musikveranstaltungen weit über die

Gemeindegrenzen hinaus geschätzt werden.

Ich wünsche den diesjährigen Orgeltagen einen erfolgreichen

Verlauf, den Künstlerinnen und Künstlern

den verdienten musikalischen Erfolg und allen Gästen

wohlklingende und genussvolle Stunden in Lisdorf.

Ministerpräsidentin des Saarlandes

Annegret Kamp-Karrenbauer

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Grußwort

Die Saarlouiser Orgeltage

sind ein ganz besonderes

Kulturangebot, auf das

der Landkreis Saarlouis

als auch seine Kreisstadt

im Besonderen sehr stolz

sind. Zentraler Bestandteil

der Veranstaltungsreihe

rund um die „Königin

der Instrumente“

ist der internationale Kompositionswettbewerb, der in

mehrfacher Hinsicht einzigartig ist, denn es werden nur

Kompositionen zugelassen, die bis zur Entscheidung des

Wettbewerbs weder veröffentlicht noch uraufgeführt

sein dürfen. Entsprechend gingen dieses Jahr 44 neue

Kompositionen von Künstlern aus 13 Ländern in den

Wettbewerb. Den hochkarätigen Musikern sitzt dabei

eine renommierte Jury gegenüber. Ihr gehören – unter

dem Vorsitz von Dr. Thomas Daniel Schlee – Prof. Ulrike

Dierick, Prof. Rudolf Jungwirth, Prof. Michael Radulescu,

Dr. Friedrich Spangemacher, Prof. Ruth Ziesak und Armin

Lamar an, die für ihre Strenge, aber auch für ihre Fairness

bekannt sind. Den Preisträgern, Prof. Pier Damiano Peretti

aus Wien, Andreas Seemer-Koeper aus Dortmund und

Prof. Steven Heenlein aus Laaber, gratuliere ich herzlich

zu ihrem tollen Erfolg. Die Uraufführung beim Preisträger-Konzert

in der katholischen Pfarrkirche St. Crispinus

und St. Crispinianus am 22. Oktober wird deshalb sowohl

für die Musiker wie auch für die Jury und alle Zuschauer

ein ganz besonderer, einzigartiger Abend sein.

So wie Friedrich Nietzsche einst sagte, ohne Musik sei

alles nichts, so wären auch ohne den Förderverein Klingende

Kirche Saarlouis-Lisdorf e.V. die Orgeltage nicht

denkbar. Der Förderverein, der als Nachfolgeinstitution

des Lisdorfer Orgelbauvereins entstanden ist, nachdem

sich dieser nach Erreichen des Vereinszweckes und der

Weihe der neuen MAYER-Orgel auflöste, wurde 1993 gegründet.

Es scheint also in Lisdorf eine gute Tradition zu

sein, sich einfach neue Aufgaben zu suchen, wenn alte

Ziele erfolgreich erreicht wurden. Geblieben ist die Begeisterung

und die Liebe für die „Musica Sacra“ und das

Bestreben, sie in der Kirche im wahrsten Sinne des Wortes

zum Klingen zu bringen.

Dem Förderverein unter dem Vorsitz von Manfred Boßmann

bringe ich für ihr Engagement größte Hochachtung

entgegen. Denn sie lassen Raum für Traditionelles

und Altehrwürdiges, wie das Eröffnungskonzert, die

h-moll-Messe von Johann Sebastian Bach mit über 80

Mitwirkenden, beweisen wird, und schaffen gleichzeitig

eine Plattform für Neues, indem sie dem bekannten

Kompositionswettbewerb eine Bühne geben.

Die Orgeltage bringen die Region zum Klingen und das

auf vielfältigste Weise: Das Eröffnungskonzert, die Orgelkundefahrt,

das Orgelkonzert für Kinder und die traditionelle

Lisdorfer Orgelnacht – die Saarlouiser Orgeltage

bieten sowohl für erfahrene Hörer und Musikliebhaber

wie für neugierige Einsteiger in die Orgelmusik ein buntes

und anspruchsvolles Programm.

Den Ausrichtern, allen ehrenamtlichen Helfern und Beteiligten

gilt mein herzlicher Dank für die erneut hervorragende

Organisation. Unseren Gästen wünsche ich bei

den Saarlouiser Orgeltagen mit ihrem einzigartigen musikalischen

Angebot viel Vergnügen.

Ihr

Patrik Lauer

Landrat des Landkreises Saarlouis

13


14Hier spielt die Musik !

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Grußwort

Liebe Leserinnen und

Leser,

was wäre eine Königin

ohne Königreich?

Es ist eine Sache, von

der Orgel als der Königin

der Instrumente

zu sprechen, aber eine

ganz andere, diesen ehrerbietenden Begriff auch

mit Leben zu füllen. Dieser Aufgabe nimmt sich der

Förderverein Klingende Kirche seit vielen Jahren in

besonderem Maße an und wird dem königlichen

Anspruch der Orgel damit mehr als gerecht.

Mit seinen „Zwei Psalmfragmenten“ überzeugte

Pier Damiano Peretti die Jury des Orgelkompositionswettbewerbs

und setzte sich mit seiner Komposition

für Orgel und Mezzosopran gegen ein starkes,

internationales Teilnehmerfeld durch. Die Uraufführung

des Stückes im Rahmen des Preisträgerkonzertes

ist ein Höhepunkt der diesjährigen Orgeltage in

der Pfarrkirche Lisdorf, die bereits eine Woche zuvor

mit der Hohen Messe in h-moll von Johann Sebastian

Bach eröffnet werden.

und anregendem Austausch der Besucher. Eine Besonderheit

ist die Beteiligung von Gernot Meiser an

dieser Veranstaltung, der bereits zum 50. Jubiläum

der Saarlouiser Woche mit seinen Astronomie-Programmen

begeisterte. Eine Orgelkundefahrt in den

Raum Koblenz bietet überdies die Möglichkeit auch

andere Orgelstandorte in der Großregion zu erkunden.

Königliche Würden bieten die Orgeltage also für

die Königin der Instrumente und für unsere Stadt

einen kirchenmusikalischen Höhepunkt, für den ich

den Verantwortlichen sowie den beteiligten Akteuren

herzlich danke. Allen Besucherinnen und Besuchern

wünsche ich viel Vergnügen und wunderbare

musikalische Momente.

Ihr

Roland Henz

Oberbürgermeister der Kreisstadt Saarlouis

Wie vielfältig das Instrument sein kann, beweisen

das Orgelkonzert für Kinder, mit dem die Veranstaltungsreihe

sich auch explizit an den Nachwuchs

richtet, sowie die traditionelle Lisdorfer Orgelnacht

mit gleich drei Konzerten an einem Abend, Orgelbistro

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Grußwort

Zum achten Mal finden

vom 14. – 25. Oktober finden

in Saarlouis/ Lisdorf

die Saarlouiser Orgeltage

statt. Mittlerweile ist

diese in unserem Bistum

Trier einzigartige Verbindung

zwischen einem

internationalen Wettbewerb

und einem Reigen an Musik rund um die Königin

der Instrumente zu einer bewährten Tradition für das gesamte

Saarland und weit darüber hinaus geworden.

Mit Konzerten, wie etwa dem „Kinderorgelkonzert“ oder

der Orgelnacht werden dabei erfreulicherweise auch

gezielt Bevölkerungsgruppen angesprochen, die nicht

zur traditionellen Klientel der Orgelkonzertbesucher und

Kirchgänger zählen. Der in die Orgeltage eingebettete

Internationale Wettbewerb wiederum erweitert das

Spektrum der reinen Orgelmusik durch neue Kompositionen

in der Musiksprache unserer Zeit. Die Königin der

Instrumente tritt zurück, wird zum Duopartner und lässt

ihren Klangreichtum durch das Partnerinstrument bereichern.

Ich bedanke mich ganz besonders für das Engagement

des Fördervereins „Klingende Kirche“, der dieses

Ereignis erst möglich gemacht hat und wünsche

allen Beteiligten für die Saarlouiser Orgeltage 2017

ein gutes Gelingen, eine breite Resonanz und Gottes

Segen.

Ihr

Matthias Balzer

Referent für Kirchenmusik und

Leiter der Bischöflichen Kirchenmusikschule Trier

Die Saarlouiser Orgeltage sind damit ein von der Diözese

u.a. über die Fachstelle Kirchenmusik Saarlouis unterstütztes,

wichtiges kirchenmusikalisches Leuchtturmprojekt

im Bistum Trier. Sie ermöglichen in einzigartiger

Weise eine Begegnung mit der musica sacra unserer Zeit

und der Jahrhunderte davor.

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Kreisstadt Saarlouis

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Grußwort

In der Orgelwelt genießt

Saarlouis den beneidenswerten

Ruf eines

Zentrums mit weltumspannender

Ausstrahlung.

Seit der Durchführung

des ersten, von

unserem unvergessenen

Freund Theo Brandmüller

initiierten Kompositionswettbewerbes für die ebenso

aparte wie anspruchsvolle Kombination „Orgel plus“

im Jahre 1996 konnten insgesamt nicht weniger als 611

eingereichte Werke aus 41 Ländern verzeichnet werden.

2017, also für die Besetzung Stimme und Orgel,

gingen 44 Kompositionen aus 13 Ländern ein, darunter

wiederum aus den USA, Japan und Rußland.

Die hohe Qualität der in diesem Jahr ausgezeichneten

Werke beweist, welch kreatives Potential ein

Genre mit langer, reicher Tradition birgt und dass

Neues in sehr unterschiedlicher, faszinierender Gestalt

aus der Verbindung des ältesten menschlichen

„Klangmittels“ (der Stimme) und einem seit der Antike

bis in unsere Gegenwart entwickelten, überaus

komplexen Instrumentes (der Orgel) entstehen

kann. Wenn diesen Werken zudem der Zauber der

Emotion und eines in jeder Hinsicht spirituellen Gehaltes

innewohnt, spricht uns die Kunst direkt an.

Einen herzlichen Dank der Stadt Saarlouis, dem Verein

Klingende Kirche, den Sponsoren, Juroren und

Interpreten für ihr beispielhaftes Engagement, das

die so erfolgreiche wie folgenreiche Durchführung

von Kompositionswettbewerb und Konzertreihe der

Saarlouiser Orgeltage ermöglicht! Gemeinsam blicken

wir in die Zukunft, die der Musikwelt auch weiterhin

dieses unverwechselbare Juwel sichern möge.

Dr. Thomas Daniel Schlee

Juryvorsitzender des 8. Internationalen

Orgel-Kompositionswettbewerbes

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Grußwort

Liebe Freundinnen und Freunde der „Musica Sacra“

Wenn in diesem Jahr der „Förderverein Klingende Kirche

Saarlouis-Lisdorf“ zum bereits achten Mal die Saarlouiser

Orgeltage und den Internationalen Orgel-Kompositionswettbewerb

ausrichtet und zudem auch die überregional

bekannte und schöne Lisdorfer Mayer-Orgel 30 Jahre

alt wird, so kann man schon von einem besonderen Ereignis

sprechen.

Im Mai 2017 hat eine internationale und hochkarätige

Jury, unter dem Vorsitz von Dr. Thomas Daniel Schlee

(Wien), drei hervorragende Kompositions-Preisträger

gekürt. Das hohe Interesse an unserem Wettbewerb auf

internationaler Ebene belegen die Einsendungen von

insgesamt 44 Kompositionen aus 13 Ländern (weltweit).

Gerade in einer Zeit, in der eine qualitätsvolle Kulturförderung

abseits des „Mainstreams“ und der „breiten

Masse“ in der Öffentlichkeit immer schwieriger und

„einsamer“ wird, leistet dieser Internationale Orgelkompositionswettbewerb

Saarlouis-Lisdorf einen nicht zu

unterschätzenden Beitrag dazu, dass Musik dieser Art

weiterhin im Blickfeld bleibt! Dass dies den Verantwortlichen

und Förderern dieses Wettbewerbs ein großes Anliegen

ist und auch hoffentlich in Zukunft bleibt, daran

muss ständig erneut gearbeitet werden. Daher gilt mein

Dank allen Freunden und Förderern, die dies so selbstverständlich

über so viele Jahre hinweg ermöglicht haben.

Ein besonderer persönlicher Dank gilt dabei natürlich

insbesondere dem Förderverein „Klingende-Kirche“

mit seinem Vorsitzenden Manfred Boßmann, aber auch

der Kreisstadt Saarlouis und ihrem Oberbürgermeister

Roland Henz, der bislang stets ein offenes Ohr hatte und

selbst begeisterungsfähig war für die Ideen und Konzepte

aus Lisdorf. Nicht zuletzt

gilt dieser Dank auch unserer

Pfarrei und der kooperativen

Zusammenarbeit

mit dem Bistum Trier.

Die Förderung von Kirchen-

und Orgelmusik ist

so in den letzten Jahrzehnten

zu einem besonderen Alleinstellungsmerkmal in

Saarlouis geworden, dass überregionale Ausstrahlungskraft

hat. In schwierigen Zeiten der Kulturförderung kann

man nur hoffen, dass dies auch in Zukunft so gesehen

wird und dieses Interesse auch für die nächsten Jahre

erhalten bleibt. Der Förderverein „Klingende-Kirche“

Saarlouis-Lisdorf wird dieses Ziel auf jeden Fall weiter

verfolgen!

Das vielfältige Programm der diesjährigen 8. Saarlouiser

Orgeltage bietet Ihnen eine große Vielfalt hochkarätiger

Konzert mit namhaften und überregional bekannten

Künstlern und Ensembles. Allen Besuchern und allen

Mitwirkenden wünschen wir beeindruckende Konzerterlebnisse

in unserer schönen Lisdorfer Barockkirche im

Rahmen unserer Saarlouiser Orgeltage 2017.

Ihr

Armin Lamar

Regionalkantor

Künstlerischer Leiter der Saarlouiser Orgeltage und des

Fördervereins „Klingende Kirche“

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Grußwort

Wir sind in Lisdorf schon ein wenig stolz darauf, dass

es uns in diesem Jahr bereits zum 8. Male gelungen

ist, einen internationalen Orgel-Kompositionswettbewerb

von weltweiter Bedeutung durchzuführen.

Die gute Beteiligung dokumentiert eindrucksvoll

den hohen Stellenwert, den der Wettbewerb bei den

Musikschaffenden vieler Länder einnimmt.

Danken möchten wir all denen, die in vielfältiger

Weise zum Gelingen dieser orgelspezifischen Veranstaltung

beigetragen haben.

Besonders erwähnenswert ist das große Engagement

und die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der

Kreisstadt Saarlouis. Herr Oberbürgermeister Roland

Henz und die Kulturamtsleiterin Frau Julia Hennings

sind mit ihren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen die

Garanten für eine gute Partnerschaft.

Dieses vorbildliche Miteinander wurde uns auch

durch das Bistum Trier zuteil.

Eine Wettbewerbserfahrung lautet: „So gut wie die

Jury, so gut der Wettbewerb“! Dass dem in Saarlouis

so ist, haben wir dem künstlerischen Leiter, Herrn Dr.

Thomas Daniel Schlee, zu danken. Er hat es auch dieses

Mal geschafft, eine Jury der europäischen Spitzenklasse

für den Wettbewerb zu gewinnen.

Danke auch den Persönlichkeiten,

die durch

ihre Grußworte dem

Wettbewerb und den

Veranstaltungen einen

besonderen Rahmen

geben.

Ein ebenso herzliches Dankeschön den Firmen und

Institutionen, die uns wieder finanziell begleiten,

bzw. durch die Schaltung von Anzeigen die Herausgabe

dieses Festivalbuches ermöglichen.

Zu den bedeutenden kirchenmuskalischen Veranstaltungen

der Orgeltage in der Pfarrkirche Lisdorf

sind wiederum Interpreten und Musikschaffende aus

nah und fern dabei.

Allen Mitwirkenden und den Veranstaltungsbesuchern

wünschen wir viel Freude beim Erleben der

Saarlouiser Orgeltage 2017.

Für den Vorstand des Fördervereins

„Klingende Kirche“ e.V.

Manfred Boßmann

Pfr. Dr. Frank Kleinjohann

23


Der Orgel-Kompositionswettbewerb 2017

Nach dem Neubau der MAYER-Orgel im Jahre 1987

ist es in Lisdorf zu einer guten Tradition geworden,

regelmäßig auch orgelmusikalische Highlights der

Extraklasse zu organisieren und durchzuführen. So

wird seit dem Jahr 1996 im Rhythmus von 3 Jahren

weltweit zu einem internationalen Orgel-Kompositionswettbewerb

eingeladen. Dieses Konzept fiel

auf eine sehr gute Resonanz. Mehr als 600 Komponisten

und Komponistinnen aus 41 Ländern bewarben

sich bisher um den Orgelpreis der Stadt Saarlouis.

Der Wettbewerb hat in diesem Jahr seine 8.

Auflage erfahren und nichts von seiner Attraktivität

eingebüßt.

Der Wettbewerb ist einzigartig, denn kein anderer

fordert und fördert Kompositionen für „Orgel und ein

beliebiges Solo-Instrument“ bzw. für „Orgel und eine

Solo-Gesangstimme“. Die Erfahrungen der vorausgegangenen

Wettbewerbe haben gezeigt, dass eine

Ausschreibung für Orgel und ein Solo-Instrument

nach freier Wahl zu einer guten Resonanz führt.

Wettbewerbsberechtigt waren im diesem Jahr erstmals

Kompositionen für „Orgel und eine Gesangstimme

solo“.

Die Bedingungen waren, dass der zeitliche Umfang

der nach dem vorstehenden Kriterium gefertigten

Komposition zwischen 8 und 10 Minuten betragen

sollte. Ebenso muss das neu geschaffene Werk und

auf die Disposition der MAYER-Orgel der Kath. Pfarrkirche

Lisdorf abgestimmt sein.

Die eingereichten Stücke durften bisher weder veröffentlicht

noch uraufgeführt sein.

Von einer Teilnahme ausgeschlossen waren alle Personen,

denen in den vorausgegangenen Wettbewerben

des Fördervereins Klingende Kirche bereits einmal

ein 1. Preis zuerkannt wurde.

24


Wettbewerbspreise

Die Jury kann vergeben:

In Erinnerung an den im Jahre 2012 verstorbenen

Mitbegründer des Wettbewerbes,

Herrn Prof. Theo Brandmüller, den ersten Preis der

Saarlouiser Orgeltage, bestehend aus

a) dem Geldbetrag in Höhe von 2.000 Euro

b) einer Produktionsaufnahme durch den

Saarländischen Rundfunk

c) Uraufführung im Rahmen der Saarlouiser

Orgeltage 2017

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Die Jury kann weiterhin vergeben:

und

einen zweiten Preis in Höhe von 1.000 Euro

einen dritten Preis in Höhe von 500 Euro

Werden Sie Mitglied

in unserem Förderverein!

Förderverein: Frau Zell: 06831-919514

Homepage: www.sozialstation-saarlouis.de

Donatusstraße 36, 66740 Saarlouis


Ausschreibung des Wettbewerbes

Die mehrsprachigen Wettbewerbsbedingungen

wurden im Herbst des Vorjahres an 2.053 Adressaten

(Komponisten, Hochschulen, Verbände, Presseorgane,

Verlage, etc.) in 72 Ländern versandt. Darüber

hinaus erfolgte eine weitgestreute Werbung durch

die Medien, wie die Schaltung von Anzeigen in den

Musikzeitungen und durch Internetveröffentlichungen.

Trotz der geänderten Wettbewerbsvorgabe konnte

sich das Ergebnis der Einsendungen durchaus sehen

lassen, denn 44 Komponisten aus 13 Ländern bewarben

sich um den Saarlouiser Orgelpreis 2017. Die Einsendungen

kamen aus nachstehenden 13 Ländern:

• Deutschland 25 Kompositionen

• USA 1 „

• Österreich 3 „

• Italien 3 „

• Frankreich 2 „

• Japan 2 „

• Tschechien 2 „

• Schweiz 1 „

• Bulgarien 1 „

• Lettland 1 „

• Polen 1 „

• Russland 1 „

• Ukraine 1 „

Jury der europäischen Spitzenklasse

Seit dem allzu zu frühen Tod von unserem lieben

Freund und Mitbegründer unseres Wettbewerbs,

Herrn Prof. Theo Brandmüller im Jahre 2012, hat sein

Studienkollege in der Kompositionsklasse von Olivier

Messiaen und persönlicher Freund, Dr. Thomas Daniel

Schlee aus Wien, sich freundlicherweise bereit

erklärt, den Vorsitz der Jury des Orgel-Kompositionswettbewerbes

zu übernehmen.

Dr. Schlee ist bereits seit 1996 Mitglied der Wettbewerbsjury.

Ihm gelang es, wiederum eine hoch qualifizierte

und weltweit anerkannte Jury für den 8. Wettbewerb

zu berufen.

Der Jury 2017 gehörten an:

Dr. Thomas Daniel Schlee, Wien (Vorsitzender)

Prof. Ulrike Dierick, Saarbrücken

Prof. Rudolf Jungwirth, Eferding (Österreich)

Regionalkantor Armin Lamar, Saarlouis

Prof. Michael Radulescu, Wien

Dr. Friedrich Spangemacher, Saarbrücken

Prof. Ruth Ziesak, Heidelberg

26


Jurymitglieder 2017

Dr. Thomas Daniel Schlee

(Vorsitzender)

Jahrgang 1958, erhielt

seine erste künstlerische

Ausbildung bereits in der

Schulzeit am traditionsreichen

Wiener Gymnasium

„Theresianum“ sowie in der

Folge an der Wiener Musikhochschule

bei Michael

Radulescu (Orgel), Erich Romanovsky

(Tonsatz) und Francis Burt (Komposition).

Herausragend verlief für ihn das Jahr 1977/78, in dem

er am Pariser Conservatoire National Supérieur de

Musique Hörer des letzten Jahrgangs der Kompositionsklasse

von Olivier Messiaen sein durfte. Auch nach

seinen Studien blieb er diesem großen Vorbild, dessen

Klang- und Gedankenwelt sowie dem französischen

Kulturkreis insgesamt eng verbunden, worauf nicht zuletzt

auch die Titel mehrerer seiner Werke hindeuten.

Als Organist bestritt Schlee zahlreiche Konzerte und

Rundfunkaufnahmen in aller Welt, seine CD-Veröffentlichungen

wurden mehrfach mit Preisen der Schallplattenkritik

ausgezeichnet.

Sein kompositorisches Schaffen umfasst nahezu sämtliche

Gattungen, wobei Schwerpunkte auf dem Orgelsektor

und im Bereich spirituell bzw. sakral bezogener

Kompositionen liegen; vielfach auch in Verknüpfung

wie bei den Orgelkonzerten „Der Kreuzweg unseres

Herrn und Heilandes“ op. 52, Horai op. 79 und „Rufe zu

mir“ op. 80 oder in der Missa op. 61.

Neben seinem orgelmusikalischen und kompositorische

Schaffen sind seine Tätigkeiten als Musikdramaturg

und Lehrbeauftragter sowie in der Folge auch

bisher drei gewichtige Intendantenfunktionen erwähnenswert:

Von 1990 bis 1998 war er Musikdirektor des

Linzer Brucknerhauses und des Internationalen Brucknerfestes,

von 1999 bis 2003 stellvertretender Intendant

des Internationalen Beethovenfests Bonn und von

2004 bis 2016 bekleidete er das Amt des Intendanten

des Carinthischen Sommers.

2010 erhielt er den Österreichischen Kunstpreis für Musik

und im Jahre 2012 das Ehrenkreuz für Wissenschaft

und Kunst der Republik Österreich.

Prof. Ulrike Dierick

lehrt seit ca. 40 Jahren als Professorin im Fach Violine

an der Hochschule für Musik Saarbrücken. Durch ihre

Ausbildung bei den namhaften Geigern und Professoren

Heinz Stanske, Henryk Szeryng und Wolfgang

Schneiderhan vertritt sie die Schule von Carl Flesch

und die Wiener Tradition.

27


Die Musik der Klassik

und Romantik liegen ihr

besonders am Herzen.

Aufnahmen mit Brahmsspezialist

Detlef Kraus

und Alexander Sellier bezeugen

dies. Sie hat aber

auch u.a. beim Stuttgarter

Musikfest zeitgenössische

Literatur uraufgeführt

und die „Sinfonia

concertante“ von Mathias Seiber auf CD eingespielt.

Kein geringerer als Kurt Hessenberg vertraute ihr

sein Violinkonzert an. Ulrike Dierick konzertierte mit

namhaften Musikerkollegen wie Julius Berger, Robert

Leonardy und Michael Flaksman und als Solistin

mit bekannten Orchestern. Ausserdem gibt sie Meisterkurse

in vielen Ländern (Philippinen, Süd-Korea,

China, Russland, Italien, USA) und ist ein gesuchtes

Jurymitglied vieler nationaler und internationaler

Wettbewerbe.

Prof. Rudolf Jungwirth

wurde 1955 in Linz geboren. Nach seiner instrumentalen

Ausbildung (Klavier, Orgel) und erstem Kompositionsunterricht

bei Helga Schiff-Riemann während

der Gymnasialzeit, studierte er von 1975 bis 1983

Konzertfach Orgel bei Michael Radulescu sowie Tonsatz

bei Erich Romanovsky und Heinz Kratochwil an

der Wiener Musikhochschule. Daneben absolvierte

er die Studien Musikerziehung und Geschichte an

der Universität Wien. Für besondere künstlerische

Leistungen erhielt er den Würdigungspreis des Bundesministeriums

für Wissenschaft und Forschung.

Mehrere Kompositions- und Interpretationspreise

folgten.

Als Lehrer für Tonsatz, Ensemblespiel und Improvisation

wirkt er seit 1984 an der Anton Bruckner Privatuniversität

Linz (vormals Brucknerkonservatorium

des Landes OÖ). In den Jahren 1990 bis 2001 war

er künstlerischer Leiter des Eferdinger Konzertsommers.

In dieser Zeit betreute er auch mehrere Orgelbauprojekte.

Zusätzlich zu seiner internationalen

Konzerttätigkeit

als Organist

und Cembalist sowie

der kontinuierlichen

Arbeit mit mehreren

Chören widmet er sich

seit 1995 verstärkt dem

Komponieren. 1999

verlieh man ihm den

Oberösterreichischen

Landeskulturpreis für

Musik. Im Sommer

2006 war er Composer in residence beim Festival

„Carinthischer Sommer“ in Ossiach.

Zu seinen Interpreten zählen die Budapester Streichersolisten

unter Stefan Vladar, Wiener Akademie

unter Martin Haselböck, Harmonices mundi unter

Josef Sabaini und Christian Muthspiel, das Bruckner

Orchester Linz unter Walter. E. Gugerbauer, Veronika

Hagen, Brett Leighton, das George Crumb Trio, Manon-Liu

Rennert, Arkadi Vinokurov u.v.a.

28


In den letzten Jahren kam es zu zahlreichen Aufführungen

seiner Werke in Konzerten und bei Musikfestivals

in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Italien,

Dänemark, Polen, Türkei, Tschechien, Bulgarien,

Russland, Brasilien und den USA. Zahlreiche Rundfunk-

und CD-Produktionen dokumentieren seinen

kompositorischen Weg.

Regionalkantor Armin Lamar

1971 in Dillingen/Saar geboren, erhielt seinen ersten

Klavier- und Orgelunterricht bei Valentin Schmitt, Hans-

Georg Nicola, Wolfgang Trost und Karl Gottfried. Er absolvierte

zunächst eine Ausbildung zum Schriftsetzer

und war von 1988 bis 2003 in einer führenden saarländischen

Druckerei tätig. Von 1996 bis 2004 war er Initiator

und künstlerischer Leiter der Orgelkonzertreihe der

„Kulturszene Saardom“ seiner Heimatstadt Dillingen.

Von 2003 bis 2010 studierte er Kirchenmusik an der

Hochschule für Musik Saarbrücken. Sein A-Examen

legte er dort im Sommer 2010 mit großem Erfolg ab. Zu

seinen Lehrer zählten Prof. Andreas Rothkopf (Orgel),

Prof. Wolfgang Rübsam und Prof. Theo Brandmüller

(Orgelimprovisation), Prof. Andreas Göpfert und Thomas

Kiefer (Chorleitung), Ekkehard Abele und Tanja

Ponten (Gesang), Prof. Toshiyuki Kamioka (Orchesterleitung).

Seit Oktober 2003 ist Armin Lamar Kirchenmusiker

an St. Crispinus u. Crispinianus Saarlouis-Lisdorf und

zudem seit Juli 2004 auch an St. Ludwig Saarlouis. Im

Dezember 2010 wurde er Dekanatskantor für das

Dekanat Saarlouis. Seit

April 2013 ist er Regionalkantor

im Bistum Trier.

In dieser Funktion leitet

er die Fachstelle für Kirchenmusik

Saarlouis und

unterrichtet im Rahmen

der C- und D-Ausbildung

an der Bischöflichen

Kirchenmusikschule im

Bistum Trier.

2012 war er Ensemblemitglied der Internationalen

Bach-Akademie Porrentruy unter Leitung von Prof.

Michael Radulescu (Wien). Konzerte führten ihn bislang

u. a. nach Deutschland, Frankreich, Luxembourg

und Österreich. Aufnahmen beim Saarländischen

Rundfunk und CD-Einspielungen dokumentieren

seine künstlerische Tätigkeit.

Zahlreiche Meisterkurse im Fach Orgel u. a. bei Jon

Laukvik, Wolfgang Rübsam, Harald Feller, Guy Bovet,

Michael Radulescu, Pierre Pincemaille, Peter Planyavsky,

Jean Guillou und Daniel Roth sowie im Fach

Chorleitung u. a. bei Klaus Fischbach, Raimund Wippermann,

Wolfgang Schäfer und Martin Berger erweitern

seine musikalische Ausbildung.

Armin Lamar ist künstlerischer Leiter des Fördervereins

„Klingende Kirche“ und der „Europäischen

Orgelakademie“ Saarlouis-Lisdorf. Darüber hinaus

initiierte er die Konzertreihe und die Reihe der samstäglichen

Orgelmeditationen in St. Ludwig Saarlouis.

Seit Juli 2017 leitet er den Madrigalchor Dillingen.

29


Prof. Michael Radulescu

stammt aus einer

Musikerfamilie und

wurde 1943 als Sohn

eines rumänischen

Vaters und einer

deutschen Mutter geboren.

Nach erstem

Musikunterricht im

Elternhaus und nach

ersten Kompositionsversuchen

beginnt er

1956 das Orgelstudium

bei Victor Bickerich und 1957 das Kompositionsstudium

beim prominenten Reger-Schüler Mihail

Jora.

Nach dem Besuch der Sommerakademien „Mozarteum“

in Salzburg 1964 und 1965 und der Bekanntschaft

Carl Orffs und Thrasybulos Georgiades’ setzt

er seine Studien an der Akademie (heute Universität)

für Musik und darstellende Kunst in Wien fort als

Schüler Anton Heillers (Orgel) und Hans Swarowskys

(Dirigieren). Seit seinem Debüt als Organist 1959 übt

Radulescu eine rege Konzerttätigkeit aus als Organist

und seit 1983 auch als Dirigent, die ihn seither durch

Europa, Nordamerika, Australien, Japan und Korea

gebracht hat. Regelmäßig hält Radulescu Gastvorträge

und Meisterkurse in Europa und Übersee, deren

Schwerpunkt die Interpretation und Deutung des

Werkes J. S. Bachs in seinem Bezug zu unserer Gegenwart

darstellt.

Von 1968 bis 2008 unterrichtete Radulescu Orgel an

der Universität (vormals Hochschule) für Musik und

darstellende Kunst in Wien. Von 1971 bis 1990 leitete

er den alljährlichen Orgel-Meisterkurs im Rahmen

der Internationalen Meisterkurse im Fürstentum

Liechtenstein und von 1977 bis 1987 betreute er die

Internationale Süddeutsch-Österreichische Orgelakademie

in Innsbruck. Seit 1990 leitet Radulescu

die Internationale BACH-AKADEMIE (Orgel; Kantaten;

Oratorien) in Porrentruy, Schweiz. 2002, 2003 und

2004 leitete er dort auch das Projekt der Interpretation,

Erarbeitung und der vielbeachteten öffentlichen

Aufführung von L. van Beethovens Symphonien auf

historischen Instrumenten.

Als Komponist wurde Radulescu anfangs entscheidend

durch die frühe Auseinandersetzung mit der

Musik Hindemiths und Weberns geprägt und erhielt

anschließend entscheidende Impulse durch die

Kompositionen Schönbergs, Boulez’ und Ligetis sowie

durch die Klangwelt mittelalterlicher Musik, der

Werke Olivier Messiaens und Carl Orffs.

Das kompositorische Schaffen Michael Radulescus

umfaßt Chorwerke, Orgelmusik, Werke für Ge-sang

und Orgel, für Chor und Orchester, Orchester- und

Ensemble-Musik und fand Annerkennung durch

Kompositionsaufträge bedeutender Ensembles sowie

durch zahlreiche Preisverleihungen und Auszeichnungen.

2003 fand im Grazer Dom die aufsehenerregende

Uraufführung seiner Passion („Leiden

und Tod unsres Herrn und Heilands Jesus Christus“)

als Auftragswerk des Grazer Doms statt. Im Jahre

2007 wurde ihm durch das Bundesministerium für

Unterricht Kultur und Kultur der hochdotierte österreichische

Würdigungspreis für Musik verliehen.

30


Dr. Friedrich

Spangemacher

wurde 1950 in Raesfeld/

Westfalen geboren.

Er studierte Musikwissenschaft,

Philosophie

und Germanistik

in Köln und

Berlin sowie Filmmusik

an der Hochschule

der Künste Berlin.

Er war mehrere Jahre Lektor und Promotion Manager

bei einem großen Musikverlag sowie freier

Mitarbeiter bei verschiedenen Zeitungsverlagen,

Rund-funkanstalten der ARD und der Deutschen

Welle.

Er verfasste zahlreiche Publikationen, vorwiegend

über zeitgenössische Musik.

Von 1988 bis 2016 war Friedrich Spangenmacher

Leiter der Programmgruppe Musik, stellvertretender

Programmchef SR2 sowie stellvertretender Musikchef

des Saarländischen Rundfunks. Zwischen 1991

und 1999 war er auch Künstlerischer Leiter des

SR-Festivals „Musik im 20. Jahrhundert“.

Von 1995 – 2001 übte er das Amt des Präsidenten

des Landesmusikrates Saar aus.

Seit 1999 ist er Mitglied der „Music Group“ der Europäischen

Rundfunkanstalten (EBU) und seit 2010

deren Vorsitzender.

Prof. Ruth Ziesak

studierte an der Hochschule für Musik und Darstellende

Kunst in Frankfurt am Main bei Elsa Cavelti.

Zahlreiche Wettbewerbserfolge, darunter der jeweils

Erste Preis beim deutschen Musikwettbewerb und

beim renommierten s’Hertogenbosch-Wettbewerb

ebneten ihr schnell den Weg in eine internationale

Karriere. Inzwischen hat die Sopranistin selbst eine

Professur für Gesang an der Hochschule für Musik

Saar.

Nach ihren Anfängen am Heidelberger Theater und

an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf/Duisburg

führte sie ihr Weg auf die internationalen Podien

von München, Mailand, Berlin, Florenz, Wien,

Paris, London und New York, wo sie in ihren Parade-

Rollen wie Pamina, Ännchen, Marzelline, Ilia oder

Sophie glänzte. Mittlerweile hat sie ihr Repertoire

ausgeweitet und war als Gräfin in Le Nozze di Figaro

in Glyndebourne und Zürich sowie 2010 an der Stuttgarter

Oper unter Manfred Honeck zu hören.

Die facettenreiche Künstlerin ist eine viel gefragte

Konzertsängerin und arbeitet sehr gerne auch

immer wieder mit Barockorchestern

wie

der Akademie für Alte

Musik Berlin oder dem

Freiburger Barockorchester.

Sie ist zu Gast

bei den Salzburger

Festspielen und dem

Lucerne Festival. Ihre

Arbeit mit Dirigenten

31


wie Herbert Blomstedt, Daniele Gatti, Riccardo Muti,

Kent Nagano, Lothar Zagrosek, Riccardo Chailly,

Jukka Pekka Saraste oder Ivor Bolton führt sie zum

Gewandhausorchester Leipzig, der Staatskapelle

Dresden, dem Symphonieorchester des Bayerischen

Rundfunks, dem WDR Sinfonieorchester, dem Konzerthausorchester

Berlin, dem Montreal Symphony

Orchestra sowie dem Salzburger Mozarteum-Orchester.

ungsinstitut

Zuletzt war Ruth Ziesak zu Gast beim Los Angeles

hel

Symphony Orchestra und bei den Berliner Philharmonikern,

Freichel

beide Male unter Herbert Blomstedt mit

Beethovens Missa solemnis, beim Orchestre National

de France in der Pariser Salle Pleyel (Brahms Requiem)

unter Christoph Eschenbach, mit Schumanns

Faust-Szenen beim Frankfurter Museums-Orchester

unter Sebastian Weigle, mit den Wiener Philharmonikern

unter Leopold Hager in Rom, mit Mendelssohns

Elias unter Petr Altrichter bei der Slowakischen

Philharmonie in Bratislava und anschließend unter

Andras Schiff im berühmten Teatro Olimpico in Vicenza.

Außerdem mit dem Orchestre de Paris unter

Bertrand de Billy mit Mozarts Requiem.

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Die Saison 2016/2017 führte Ruth Ziesak mit Beethovens

9. Sinfonie einmal Berater zu den Münchner im Sym-Trauerfall

nd Nacht erreichbar

ompetenter

Inh. Doris Freichel

phonikern unter der Leitung von Kevin John Edusei

und zum Orquesta de Valencia unter der Leitung von

Yaron Traub. Weiter ist sie auf Tournee mit der Israel

Camerata mit Konzertarien von Mozart unter der

Leitung von Avner Biron in Tel Aviv, Jerusalem und

Rehovot und mit Bachs Matthäuspassion (Ltg. Hansjörg

Albrecht) und dem Bach Collegium München in

München zu erleben. Als Liedsängerin verbindet sie

eine regelmäßige Zusammenarbeit mit dem Pianisten

Gerold Huber, mit dem sie in Wien, Berlin, London,

beim Heidelberger Frühling und beim Kissinger

Sommer gastierte. Ruth Ziesak zählt zu den regelmäßigen

Liedpartnern von András Schiff.

Gemeinsam waren sie auch zu Gast in der Londoner

Wigmore Hall, bei den Salzburger Festspielen sowie

in der Berliner Philharmonie.

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Traditioneller Jury-Empfang der Stadt im Gobelinsaal

Kulturamtsleiterin Julia Hennings begrüßte die Mitglieder der Jury des Orgel-Kompositionswettbewerbes 2017

v. links: Manfred Boßmann, Regionalkantor Armin Lamar, Prof. Rudolf Jungwirth, Prof. Michael Radulescu, Prof.

Ruth Ziesak, Dr. Thomas Daniel Schlee, Dr. Friedrich Spangemacher, Julia Hennings

Ein herzliches Willkommen durch Julia Hennings

Die Jury mit den Vorstandsmitgliedern des Fördervereins

„Klingende Kirche“ im Gobelinsaal

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Tagung der Jury im Theater am Ring

Nach einer langen Vorbereitungszeit von über einem

Jahr war es endlich soweit.

Am Freitag, 12. Mai 2017 traf sich die weltweit anerkannte

Jury im Theater am Ring zur Entscheidung

über die Preisvergabe im 8. Internationalen Orgel-

Kompositionswettbewerb der Stadt Saarlouis.

Der unter der Federführung des Fördervereins „Klingende

Kirche“ der Kath. Kirchengemeinde initiierte

Wettbewerb wird in Zusammenarbeit mit der Kath.

Kirchengemeinde Saarlouis-Lisdorf, der Kreisstadt

Saarlouis sowie dem Bistum Trier veranstaltet.

Der Wettbewerb wurde nun zum 8. Male durchgeführt

und hat sich zu einer festen Groöße im Kreise

der orgelmusikalisch interessierten Komponisten

weltweit etabliert.

Wenn auch im Vergleich zu den Vorjahren, wohl auch

aufgrund der Spezifizierung der Ausschreibungsbedingungen,

weniger Kompositionen eingereicht

wurden, kann der Wettbewerb trotzdem als voller

Erfolg gewertet werden.

Die umfangreichen Vorarbeiten zu einem Wettbewerb

der Extraklasse waren von allen Beteiligten vorbildlich

durchgeführt worden.

Die Kulturamtsleiterin der Kreisstadt Saarlouis, Frau

Julia Hennings, begrüßte stellvertretend für den erkrankten

Schirmherr der Veranstaltung, Herr Oberbürgermeister

Roland Henz, die internationale Jury.

Sie gab ihrer Freude darüber Ausdruck, dass die

Stadt Saarlouis wiederum im Mittelpunkt einer orgelmusikinteressierten

Öffentlichkeit stehe. Daran

habe die weltweit anerkannte Jury einen entscheidenden

Anteil.

Der Vorsitzende der Jury, Dr. Thomas Daniel Schlee,

dankte Herrn Lamar, den Mitarbeiterinnen des Kulturamtes

und dem Vorstand des Fördervereins „Klingende

Kirche“ für die vorzügliche Vorbereitung des

Wettbewerbes. Er war mit den Juroren der Auffassung,

dass eine solch gekonnte Wettbewerbsvorleistung

international ihresgleichen suche.

Die Vorstandsmitglieder des Fördervereins „Klingende

Kirche“, Manfred Boßmann und Klaus Hild, wurden

einstimmig seitens der Jury als Protokollführer

berufen.

Leider konnte Frau Prof. Ulrike Dierick krankheitsbedingt

nicht an der Sitzung teilnehmen. Ihr Votum lag

dem Vorsitzenden vor und wurde bei allen Bewertungen

berücksichtigt.

35


Ideen für die Lisdorfer Orgel rund um den Globus

Um die ausgelobten Preise des Saarlouiser Orgel-

Kompositionswettbewerbes bewarben sich 44

Komponisten aus 13 Ländern. Das entsprechende

Notenmaterial wurde bereits 6 Wochen vor dem

Sitzungstermin allen Juroren zugestellt. Der Fachjury

war es dadurch möglich, sich vorab einen umfangreichen

Überblick über die zu bewertenden Werke zu

verschaffen.

Als Vorprüfer des anspruchsvollen Wettbewerbs fungierte

das Jurymitglied Armin Lamar. Ihm oblag im

Vorfeld die wichtige Aufgabe festzustellen, ob die

Bewerber alle in der Ausschreibung vorgegebenen

Inhalte des Wettbewerbsreglements in ihren Kompositionen

berücksichtigt haben.

Die Bestimmungen sind u. a.

• Teilnahmeberechtigt sind Kompositionen für

Orgel und eine Gesangstimme solo nach freier

Wahl

• Die Dauer der Kompositionen sollten 8 – 10 Minuten

betragen und auf die Disposition der Lisdorfer

MAYER-Orgel abgestimmt sein

• Die Kompositionen durften nicht veröffentlicht

noch uraufgeführt sein

• Die Anonymität der Bewerber musste gewährleistet

sein

• Die bisherige ersten Preisträger des Saarlouiser

Orgel-Kompositionswettbewerbes sind von einer

Teilnahme ausgeschlossen

Armin Lamar verfasste den umfangreichen Vorbericht,

den die Jury zustimmend zur Kenntnis nahm.

Er dankte insbesondere der Mitarbeiterin des Kulturamtes,

Frau Monika Kasper, die die zu erledigenden

umfangreichen verwaltungstechnischen Aufgaben

des Wettbewerbes mit großem Fachwissen und

Engagement bestens erledigte.

Aufgrund der im Vorbericht beschriebenen detaillierten

und akribisch aufgelisteten Fakten entschied

die Jury auf Vorschlag des Vorprüfers einstimmig,

dass zwei der eingereichten Kompositionen wegen

Nichteinhaltung der Bestimmungen vom Wettbewerb

ausgeschlossen werden.

36


Prof. Rudolf Jungwirth Dr. Thomas Daniel Schlee Prof. Ruth Ziesak

Prof.

Michael Radulescu

Armin Lamar - Manfred Boßmann

Spannende Studien, Gespräche und Diskussionen im Verlauf der Jurysitzung

Die hochkarätige Jury war von der Qualität der zu bewerteten

Arbeiten sehr angetan. So erfreulich einerseits

die gute Resonanz zu werten war, so bedauerlicher

wurden andererseits die Notwendigkeit und der

Zwang empfunden, einer großen Anzahl sicherlich

qualifizierter Bewerber durch eine Preiszuerkennung

nicht gerecht zu werden.

37


Wiederum eine sehr gute Wettbewerbsqualität

Nach einer äußerst engagierten Prüfungstätigkeit

und lebhaften Diskussionen über die eingereichten

Arbeiten standen nach fast 6 Stunden

und 6 Bewertungsrunden die Preisträger

fest.

Eine große Spannung unter den Juroren breitet

sich immer wieder aus, wenn es darum geht

die Anonymität des Wettbewerbes zu verlassen

und die Namen der Preisträger zu erfahren. Das

hierfür notwendige Procedere ist, dass der verschlossene

Briefumschlag, der die gleiche Tarnnummer

wie die preisgekrönte Komposition

trägt, dem Juryvorsitzenden zum Öffnen überreicht

wird. Dieser prüft sodann, ob der Bewerber

alle erforderlichen Daten und Erklärungen

gemäß dem Wettbewerbsreglement beigefügt

hat. Diese sind:

• Titel des Werkes

• Name, Adresse, Telefon-Nr. des

Komponisten/in

• Kurzbiografie des Bewerbers

• Bestätigung, dass das Werk weder

publiziert noch uraufgeführt wurde

Bei allen Preisträgern lagen diese wichtigen

und geforderten Unterlagen vor.

Ergebnis des 8. Kompositionswettbewerbes 2017:

1. Preis Pier Damiano Peretti, Wien

mit der Komposition

„Zwei Psalmfragmente“

für Orgel und Mezzosopran

2. Preis Andreas Seemer-Koeper, Dortmund

mit der Komposition

„Lieder mit dem Blick aus dem Fenster“

für Orgel und hohe Stimme

3. Preis Steven Heelein, Laaber

mit der Komposition

„Wenn ich fort bin“

für Orgel und Bariton

Dr. Thomas Daniel Schlee, Vorsitzender der Jury

gab in der Pressekonferenz seiner großen Freude

Ausdruck, dass Saarlouis so viele Jahre mit

bewundernswerter Konsequenz an dem oft wenig

wahrgenommenen Instrument Orgel festgehalten

habe. Eine erstaunlich große Anzahl

an bis dahin noch nie aufgeführter Kompositionen

habe „über den ganzen Erdball“ gezeigt,

wie viel Potential das Instrument berge.

Dr. Schlee führte weiterhin aus, dass alle Preisträger

mit ihren Kompositionen die Jury voll

überzeugen konnten.

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Zufriedenheit über das Ergebnis bei den Jurymitgliedern und den Veranstaltern

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1. Preisträger: Pierre Damiano Peretti

wurde 1974 in Vicenza,

Italien, geboren.

Er absolvierte ein Orgelstudium

am Konservatorium

seiner

Heimatstadt (bei Antonio

Cozza), nahm

zudem Kompositionsunterricht

beim Petrassi-Schüler

Wolfango

Dalla Vecchia.

1996−2002 Orgelkonzertfachstudium

an der

Universität für Musik u. d. Kunst Wien (Herbert Tachezi,

Michael Radulescu); parallel dazu Hauptfach Komposition

(Wolfgang Suppan). ERASMUS-Aufenthalt

an der Musikhochschule Hamburg. Weiterführende

Kompositionsstudien am Conservatorio Pollini di Padova

(Giovanni Bonato), an der Accademia Filarmonica

di Bologna (Azio Corghi) und bei den Darmstädter

Ferienkursen für Neue Musik (Wolfgang Rihm).

2002−2009 lehrte er als Professor für Orgel an der

Hochschule für Musik und Theater Hannover; seit

2009 leitet er eine internationale Orgelklasse an der

Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.

Zahlreiche Preise bei internationalen Orgelwettbewerben

(u. a. 1. Preis St. Albans 1999), rege Konzerttätigkeit

in ganz Europa, Fernost, Israel und Kanada,

CD-Aufnahmen und Artikelpublikationen. Als

Kursdozent war er u. a. bei der Haarlem int. organ

academy, Europäische Orgelakademie Leipzig und

Göteborg int. organ academy tätig. Als Juror wirkte

er u. a. bei den internationalen Orgelwettbewerben

von Nürnberg, Odense, Tokyo, Weimar, Dublin und

Montreal.

Perettis bisheriges Œuvre umfasst Kompositionen

für und mit Orgel, Chormusik, Kammermusik für div.

Besetzungen und oratorische Werke. Kompositionsaufträge

erhielt er von der Guardini Stiftung Berlin,

Carinthischer Sommer, Orgelakademie Stade, Europäische

Tage für Kirchenmusik Darmstadt, Mädchenchor

Hannover, Festival Biblico di Vicenza, Musik am

12ten, GEGENklang Wien sowie von diversen Solisten

und Ensembles.

Für „Mane nobiscum – Missa für die Osterzeit“ wurde

er 2015 mit dem Outstanding Artist Award des österreichischen

Bundeskanzleramt ausgezeichnet.

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2. Preisträger: Andreas Seemer-Koeper

geboren am 17. September

1958 in Marl/

Westfalen.

Musikstudium an der

Staatlichen Hochschule

für Musik Westfalen-Lippe.

Künstlerische

Reifeprüfung

im Hauptfach Schlagzeug.

Kompositionsunterricht

bei Heinz

Derdack.

Weitere Konzerte und Uraufführungen u. a. im

Rahmen der „Internationalen Bauausstellung

(IBA) Emscher Park“, in Kooperation mit dem

„Institut der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen“.

Europaweite Förderung durch das EU-

Kulturprogramm „Kaleidoskop“. Andreas Seemer-Koeper

arbeitet als Komponist, Autor und

Musiker.

Werkanalyse bei

Eberhard Hüppe. Studium der Philosophie, Germanistik

und Kunstgeschichte an der Ruhr-Universität

Bochum.

Zahlreiche Veröffentlichungen auf Tonträger

und in Buchform. Zusammenarbeit u. a. mit dem

„Oh-Ton Ensemble“ Oldenburg, dem „Ensemble

Pninin“, dem Philharmonischen Chor Siegen, der

Philharmonie Südwestfalen.

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3. Preisträger: Steven Heelein

wurde 1984 in Schweinfurt

geboren und studierte

von 1999 bis

2009 Kirchenmusik und

Dirigieren in Kronach

und Regensburg. Private

Kompositionsstudien

führten ihn zu Franz

Hummel nach Riedenburg.

Steven Heelein hat in der vergangenen Zeit mehrere

Kompositionen veröffentlich, die mit unterschiedlichen

Preisen und Auszeichnungen gewürdigt wurden.

(z. B. Kompositionspreis des Deutschen Musikrates

2017, Kritikerpreis des Festivals Sagra Musicale

Umbra 2016, Auszeichnungen bei den 16. und 17.

Weimarer Frühjahrstagen für zeitgenössische Musik

2015 und 2016, Kirchenmusikalischer Kompositionspreis

der Stadt Neuss 2016, Kompositionspreis von

TONALi 2016 u. a.)

Neben seiner musikalischen Arbeit beschäftigt er

sich als Aktionsmaler und Autor.

Von 2010 bis 2012 war

er Lehrbeauftragter an

der Katholischen Universität

Eichstätt-Ingolstadt

im Fach Neue Musik und Leiter des Studios für

experimentelle Musik der KU-Eichstätt (SEMKUE).

Seit 2012 ist er hauptamtlicher Dozent für Chor- und

Orchesterleitung an der Hochschule für katholische

Kirchenmusik und Musikpädagogik Regensburg,

zudem ist er seit dem Wintersemester 2015 als Professor

i. K. für Dirigieren (Schwerpunkt Chorleitung)

an der Hochschule für evangelische Kirchenmusik in

Bayreuth angestellt.

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Saarlouiser Orgeltage 2017 – Pfarrkirche Lisdorf

Konzert- und Veranstaltungsübersicht

Samstag, 14. Oktober, 17.00 Uhr Festgottesdienst

Kirchenchor „St. Ludwig“ Saarlouis,

Kirchenchor „Cäcilia“ Lisdorf

Frauenchor „In Cantare“ St. Ludwig

Orgel und Leitung: Armin Lamar

Zelebrant: Dr. Frank Kleinjohann

Sonntag, 15. Oktober, 17.00 Uhr Hohe Messe in h-Moll v. Johann Sebastian Bach

Kammerchor Saarbrücken – Daarler Barock Consort

Ruth Ziesak, Sopran – Marion Eckstein, Alt –

Tobias Mäthger, Tenor – Dietrich Henschel, Bass

Gesamtleitung: Prof. Georg Grün

Dienstag, 17. Oktober, 08.00 Uhr Orgelkundefahrt

mit den Stationen Bendorf-Sayn (Stumm-Orgel)

Basilika St. Kastor Koblenz (MAYER-Orgel)

Liebfrauenkirche Oberwesel Eberhard-Klais-Orgel)

Leitung: Armin Lamar

46


Mittwoch, 18. Oktober, 10.00 Uhr

Kinderkonzert „Karneval der Tiere“

zur Musik von Camille Saint-Saëns

Mitwirkende:

Hartmut Godel, Sprecher – Andreas Hoffmann, Orgel

Freitag, 20. Oktober

ab 20.00 Uhr

ab 21.00 Uhr

ab 22.00 Uhr

Traditionelle Lisdorfer Orgelnacht

Orgelkonzert

mit Markus Uhl, Heidelberg

Chor und Orgelkonzert

Mitwirkende:

Dekanatschor „Intermezzo“ Wadgassen

Leitung: Susanne Zapp-Lamar

Orgel und der Klang der Sterne

Mitwirkende:

Gernot Meiser, Astronomische Photografie – Audiovision

Armin Lamar, Orgel

Sonntag, 22. Oktober, 17.00 Uhr Preisträgerkonzert

Mitwirkende:

Marta Babic, Mezzosopran – Darko Pleli, Orgel

Mittwoch, 25. Oktober, 19.00 Uhr Abschlusskonzert der Orgeltage 2017

Orgelkonzert

mit Wayne Marshall, England

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Samstag, 14. Oktober 2017, 17.00 Uhr

Kath. Pfarrkirche Crispinus und Crispinianus, Saarlouis-Lisdorf

Gottesdienst zur Eröffnung der Orgeltage

Die Hl. Messe wird als Dankgottesdienst für

die Lebenden und Verstorbenen des

Fördervereins „Klingende Kirche“ und für

alle Pfarrangehörigen gefeiert.

Zelebrant: Pfr. Dr. Frank Kleinjohann

Musikalische Gestaltung:

Kirchenchor „St. Ludwig“ Saarlouis

Kirchenchor „Cäcilia“ Lisdorf

Frauenchor „In Cantare“ St. Ludwig

Organist und Leitung:

Regionalkantor Armin Lamar

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Sonntag, 15. Oktober 2017, 17.00 Uhr

Kath. Pfarrkirche Crispinus und Crispinianus, Saarlouis-Lisdorf

Hohe Messe in h-moll

von Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)

Mitwirkende:

KammerChor Saarbrücken – Daarler Barock Consort

Ruth Ziesak, Sopran – Marion Eckstein, Alt

Tobias Mäthger, Tenor - Dietrich Henschel, Bass.

Leitung: Prof. Georg Grün

(Kostenbeitrag: 20,00 €, ermäßigt 17,00 €)

Die h-Moll-Messe ist

eine der bedeutendsten

geistlichen Kompositionen,

der das vollständige

Ordinarium des

lateinischen Messetextes

zugrunde liegt. Das

größte Kunstwerk, das

die Welt je gesehen hat,

so beschreibt Carl Friedrich

Zelter im Jahre 1811 diese Tonschöpfung. Auch

Haydn und Beethoven zählen zu ihren Bewunderern.

Von der Romantik bis zur Gegenwart trug dieses

Werk wie kein anderes den Ruhm von Johann Sebastian

Bach in alle Welt.

Der Zyklus entstand im zeitlichen Kontext der Landestrauer

nach dem Tode des Kurfürsten Friedrich

August I. von Sachsen (1733) zunächst als „missa brevis“,

d. h. lediglich mit den Teilen „Kyrie“ und „Gloria“.

Bach, der damals um den Titel des Hofkapellmeisters

bemüht war, widmete die Partitur taktisch geschickt

dem Fürstennachfolger Friedrich August II.. Seit der

Personalunion mit dem Königreich Polen war der

sächsische Königshof katholisch. Die Messe wird seither

auch als „katholische“ bezeichnet. Mit der h-Moll

Messe schuf Bach einen geschlossenen Vokalzyklus

von bestechender, zum Teil sogar bestürzender Aussagekraft.

Schon die Eingangstakte des Kyrie entfalten einen

unvergleichlichen Kosmos der Emotionen: Nicht nur

49


ein Chor, sondern die gesamte Menschheit, vereint

in ihrer Not, in ihrem Bedürfnis nach Schutz und Frieden,

scheint mit vereinten Kehlen den Allmächtigen

anzurufen und um Erbarmen zu bitten.

(Text von Gangolf Hontheim, auszugsweise entnommen aus dem

Programmheft der h-Moll Messe anl. der Aufführung am 11. Nov.

2012 in der Lisdorfer Pfarrkirche).

Der Chor führt Werke bedeutender Komponisten des

Mittelalters, der Renaissance und der altklassischen

Vokal Polyphonie auf. Aber auch auf dem Gebiet der

historischen Aufführungspraxis des 17. und 18. Jahrhunderts

ist der Chor tätig. Hier arbeitet er mit führenden

Ensembles der Alten Musik zusammen. Besondere

internationale Beachtung findet der Chor bei der Interpretation

romantischer und zeitgenössischer Werke.

Daarler Barock Consort

Das Daarler Barock Consort ist ein auf historischen Instrumenten

spielendes Spezialensemble für Alte Musik, das

sich 2012 auf Initiative des Violinisten Helmut Winkel zusammen

gefunden hat.

KammerChor Saarbrücken

1990 von seinem Leiter Georg Grün gegründet, avancierte

schnell zu einem der bedeutenden Chöre

Deutschlands und genießt einen ausgezeichneten internationalen

Ruf. Dies belegen unzählige Auftritte bei

Festivals im Inland und in vielen europäischen Ländern,

den USA und Russland, CD-Einspielungen, zahlreiche

Rundfunkaufnahmen und viele erste Preise bei internationalen

Chorwettbewerben.

Ziel ist es, zum einen die Musik des 18. Jahrhunderts „historisch

informiert“ aufzuführen. Zum anderen will das Ensemble

durch lebendiges Musizieren dem gleichermaßen

vorhandenen Drang dieser Epoche, ständig „Neue Musik“

zu spielen und sich somit immer wieder musikalisch neu

erfinden zu wollen, Rechnung tragen. Das Ensemble besteht

aus international erfahrenen Musikern der Alten

Musikszene, die teilweise auch Mitglieder der Deutschen

Radio Philharmonie sind, somit ebenfalls auf modernen

Instrumenten spielen und in allen Musikepochen zuhause

sind.

50


Solisten und künstlerischer Leiter der h-moll-Messe

Ruth Ziesak, Sopran

Tobias Mäthger, Tenor

Künstlerischer Leiter: Georg Grün

Dietrich Henschel, Bass

Marion Eckstein, Alt

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J HANNES

Großhandel für Obst und Gemüse GmbH & Co. KG

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Tel. 06831 - 94988-0

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Kostenlose Parkplätze direkt vor unserem Ladenlokal!

Öffnungszeiten: Mo - Fr: 09.00 - 19.00 Uhr · Sa: 09.00 - 14.00 Uhr


Dienstag, 17. Oktober 2017, 8.00 Uhr

Treffpunkt: Parkplatz der Lisdorfer Feuerwehr (Ecke Groß-/ Kirchenstraße)

Orgelkundefahrt

mit den Stationen

Oberwesel – Koblenz – Bendorf-Sayn

Leitung und Orgel: Regionalkantor Armin Lamar

(Kostenbeitrag: 30,00 €, ermäßigt 25,00 €)

Stationen der Fahrt sind die Stumm-Orgeln in Bendorf-Sayn,

die MAYER-Orgel in der Koblenzer Basilika

St. Kastor und die Klais-Orgel in der Liebfrauenkirche

Oberwesel.

Begleitend zur Fahrt erhalten die Teilnehmer Informationsblätter

zu den Orgeln und den jeweiligen

Orgelvorführungen.

Zwischen den Besichtigungsterminen verbleibt ausreichend

Gelegenheit zum Verweilen, Mittagessen

und Kaffeetrinken.

Die Orgelkundefahrt wird am Abend in einem Ausflugslokal

seinen Abschluss finden. Die Rückankunft

ist für 22.00 Uhr geplant.

Im Teilnahmebeitrag sind der Busfahrtpreis sowie die

Besichtigungskosten enthalten.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine rechtzeitige

Anmeldung empfehlenswert.

53


Mittwoch, 18. September 2017, 10.00 Uhr

Kath. Pfarrkirche Crispinus und Crispinianus, Saarlouis-Lisdorf

Konzert für Kinder

„Karneval der Tiere“

nach der Musik von Camille Saint-Saëns

mit Andreas Hoffmann, Orgel

Hartmut Godel, Erzähler

(Kostenbeitrag 2 €)

„Karneval der Tiere“ komponierte Camille Saint-Saëns

im Januar 1886 in einem kleinen österreichischen

Dorf. Am 9. März 1886 erfolgte die Uraufführung mit

dem Komponisten selbst und Louis Diémer als Pianisten.

„Nicht nur die beiden Affenkinder sind schon ganz

aufgeregt, auch die anderen Tiere freuen sich ganz

besonders auf diesen Tag, denn heute wird der Karneval

der Tiere gefeiert. Elefanten, Löwen, Kängurus.

Alle sind sie da! Es wird musiziert, getanzt und einige

Tiere führen sogar Kunststücke vor. Für gute Unterhaltung

ist also bestens gesorgt!“

Alle Schüler der Grundschulen und die „großen

Kindergartenkinder“ sind zu diesem Konzert eingeladen.

54


Andreas Hoffmann (*1980)

studierte von 1999 bis

2008 an der Hochschule

für Musik (HfM) Saarbrücken,

kath. Kirchenmusik

(A), Musikerziehung, und

Konzertreife, jeweils in der

Klasse von Prof. Andreas

Rothkopf. Zuletzt war er

Student von Prof. Wolfgang

Rübsam.

Von 2000 bis 2005 war er

Kirchenmusiker in St. Josef

Waldfischbach-Burgalben und konnte dort eine Konzertreihe

mit nationalen und internationalen Künstlern

etablieren.

2009-2010 belegte Andreas Hoffmann berufsbegleitend

den Lehrgang „Popularmusik im kirchlichen Bereich“

an der Bundesakademie für musikalische

Jugendbildung in Trossingen.

Rundfunk- und CD-Produktionen als Solist und Begleiter.

Seit Oktober 2006 ist Andreas Hoffmann hauptamtlicher

Kantor an St. Peter Bous, seit 2009 auch St. Marien

Ensdorf. Im April 2013 wurde er zum Dekanatskantor

für das Dekanat Saarlouis (Bistum Trier) ernannt.

Seit 2001 beschäftigt er sich mit dem Kunstharmonium

und seiner Musik.

2004 erspielte sich Andreas Hoffmann den ersten Preis

beim 3. Horst-Dieter-Veeck-Wettbewerbs an der Saarbrücker

Stiftskirche St. Arnual.

Seit Februar 2007 musikalischer Partner von Armin

Sommer (Edenkoben) als „Duo Carillon“ in der Besetzung

Schlagzeug und Orgel. Als Ensemble für Neue

Musik konnte das Duo mehrfach Komponisten gewinnen,

Stücke für diese Besetzung zu schreiben, zuletzt

„Write my name“ von Charlotte Seither (Berlin), UA am

20. Februar 2016 in der Kunststation St. Peter in Köln.

Das Duo konzertiert deutschlandweit und wurde 2014

zum Festival „Timsonia“ nach Rumänien eingeladen.

Werden Sie Mitglied und damit

auch Botschafter des

Fördervereins “Klingende Kirche“

der Kath. Kirchengemeinde Lisdorf.

55


Freitag, 20. Oktober 2017, ab 20.00 Uhr

Kath. Pfarrkirche Crispinus und Crispinianus, Saarlouis-Lisdorf

Saarlouiser Orgelnacht

1. Konzert vom 20.00 h – ca. 20.45 h

Orgelmusik

mit Markus Uhl, Heidelberg

und Werken von

Johann Sebastian Bach – Johann Kaspar Kerll –

Nicolas de Grigny – Cèsar Franck

2. Konzert vom 21.00 h – ca. 21.45 h

Chor- und Orgelmusik

mit dem Dekanatschor „Intermezzo“ Wadgassen

Leitung: Susanne Zapp-Lamar

3. Konzert vom 22.00 h – ca. 22.45 h

Die Orgel und der Klang der Sterne

mit

Armin Lamar, Orgel

Gernot Meiser, Astronomische Photografien und Audiovision

Orgelwerke von Karg-Elest, Vierne, Bach, Buxtehude und Reger

Kommen und Gehen ist während der Orgelnacht jederzeit möglich.

Zwischen den Konzertteilen besteht die Möglichkeit, sich im Orgelbistro zu stärken und anregende Gespräche

mit den Besuchern und Künstlern zu führen.

Kostenbeitrag von 10 €

(berechtigt zum Besuch aller Konzerte der Orgelnacht)

56


Die legendäre Lisdorfer Orgelnacht besteht aus

drei Konzertblöcken von jeweils ca. 40-45 Minuten.

Im ersten Konzertblock wird der renommierte Heidelberger

Organist Markus Uhl den interessanten

abendlichen Konzertreigen in der Lisdorfer Pfarrkirche

eröffnen.

Im zweiten Konzertteil wird erstmals in der Lisdorfer

Pfarrkirche, der in unserer Region sehr bekannte

Dekanatschor „Intermezzo“, unter der Leitung von

Dekanatskantorin Susanne Zapp-Lamar Kostproben

seines Könnens geben.

In dem letzten Konzertbeitrag erleben die Besucher

eine audiovisuelle Begegnung der Königin der Instrumente

und der Astronomie. Schon der Urknall

hat Klänge entwickelt und Philosophen behaupten,

dass der Kosmos auch Klang ist. Zu atemberaubenden

astronomischen Photographien des überregional

bekannten Astronomen Gernot Meiser aus Lisdorf,

wird Armin Lamar die passende Orgelmusik zu

Gehör bringen.

Alle Voraussetzungen für einen interessanten und

abwechslungsreichen Konzertabend sind gegeben.

Markus Uhl (*1978)

studierte in Freiburg Kirchenmusik (Orgel bei Prof.

Zsigmond Szathmáry, Dirigieren bei Prof. Dr. Hans-

Michael Beuerle) und in Weimar Konzertfach Orgel

und Orgelimprovisation bei Prof. Michael Kapsner.

Während seines Studiums war er als Kirchenmusiker

in St. Ulrich und im Freiburger

Raum tätig und

leitete den Kammer-

Chor Kinzigtal.

Seit Januar 2007 ist er

Bezirkskantor der Erzdiözese

Freiburg für

die Dekanate Heidelberg-Weinheim

und

Wiesloch und für die

Kirchenmusik an der

Jesuitenkirche Heidelberg

verantwortlich

(Cappella Palatina, Arnolt-Schlick-Ensemble,

Kinder-, Jugend-, Familien- und Projektchöre, Schola,

Orgelspiel, C-Ausbildung etc.).

Als Lehrbeauftragter unterrichtet er an Hochschulen

und Universitäten in Weimar, Freiburg und Heidelberg

Orgelimprovisation, Orgelliteratur, Gregorianik,

Hymnologie, Deutscher Liturgiegesang und Liturgisches

Singen. Er ist Dozent bei den Internationalen

Sommerkursen Gregorianik in Essen. Konzerte, Projekte,

Vorträge und Fortbildungen gehören zu seinen

weiteren Tätigkeiten.

Von 1999 bis 2014 setzte er sich im Vorstand des

Kirchenmusikerverbands der Erzdiözese Freiburg

(dvk), von 2002 bis 2014 zusätzlich im Vorstand des

Bundesverbands der Kirchenmusiker Deutschlands

(BKKD) und ab 2008 als dessen 1. Vorsitzender für die

arbeitsrechtlichen und finanziellen Belange der

Berufsgruppe der Kirchenmusiker ein.

57


Beim Internationalen Wettbewerb für junge Chorleiter

in Budapest hat er im Juni 2001 den Sonderpreis

der Franz Liszt-Akademie für die beste Interpretation

eines Werkes von Franz Liszt erhalten. Für seine Diplomarbeit

erhielt er den Helene-Rosenberg-Preis für

die beste musikwissenschaftliche Arbeit des Jahres

2002. Im Jahr 2005 war er Finalist beim Wettbewerb

des Internationalen Orgelfestivals in Bochum sowie

Preisträger beim IX. Internationalen Orgelimprovisations-Wettbewerb

in Schwäbisch Gmünd, beim

2. Internationalen Johann-Joseph-Fux-Wettbewerb

und beim Wettbewerb „Orgelimprovisation im Gottesdienst“.

Eine Ausbildung zum Orgelsachverständigen, Kurse

in Orgel- und Orgelimprovisation, Gregorianik sowie

Dirigieren, Musiktheorie, Kinderchorleitung u.a. bei

Christoph Bossert, Jürgen Essl, Clemens Ganz, Zsolt

Gárdonyi, Gerhard Gnann, Tobias Hiller, Hans-Jürgen

Kaiser, Stefan Klöckner, Ton Koopmann, Ludger

Lohmann, Pier Damiano Peretti, Michael Radulescu,

Wolfgang Schäfer, Martin Schmeding, Harald Vogel

und Jean-Claude Zehnder ergänzen sein musikalisches

Spektrum.

zu zeitgenössischer Musik, sowie auch NGL (Neues

geistliches Lied) gehören zum Repertoire des Chores.

Die rund 30 Sängerinnen und Sänger aus den Gemeinden

Überherrn und Wadgassen treffen sich regelmäßig

zur Probe und auch zu anderen Aktivitäten.

Ob Sommerfeste oder Chorfahrten, es wird nie

langweilig.

Ein herausragendes Erlebnis war 2010 die Chorfahrt

nach Würzburg. Dort sang der Chor auf Einladung

des Domkapellmeisters Martin Berger einen feierlichen

Gottesdienst im Würzburger Dom. Auch 2013

in Dresden, 2015 in Speyer und 2017 in St. Blasien

durfte der Chor in den jeweiligen Städten eine Messe

mitgestalten.

Susanne Zapp-Lamar

Dekanatschor „Intermezzo“ Wadgassen

Der Chor wurde im Jahr 2000 von Dekanatskantorin

Susanne Zapp-Lamar gegründet.

Durch regelmäßige Konzerte und die Gestaltung von

Gottesdiensten wurde der Chor auch über die Grenzen

des Dekanates hinaus bekannt. Abwechslungsreiche

Literatur aus Barock, Klassik, Romantik bis hin

studierte Kirchenmusik

an der Musikhochschule

des Saarlandes

(Abschluss 1989 B-Examen)

und Musikpädagogik

in den Fächern

Orgel und Musikalische

Früherziehung- und

58


Grundausbildung an der Musikhochschule Mannheim

(Abschluss 1993 Diplomprüfung).

Zahlreiche Fortbildungen zum Thema Singen mit

Kindern und Chorleitung besuchte sie nach ihrem

Studium, u.a. mehrere Sommerkurse am Orff-Institut

in Salzburg, Exkursionen zu Musikschulen in Budapest,

Chorgruppen beim Würzburger Dom unter

Domkapellmeister Martin Berger, Fortbildungen bei

Prof. Robert Göstl, Prof. Anne Kohler, Prof. Gerd Guglhör,

Markus Detterbeck u.a.

Seit Januar 2000 ist sie Dekanatskantorin im Dekanat

Wadgassen. Sie leitet 2 Erwachsenenchöre und einige

Kinderchorgruppen. Als Dekanatskantorin bildet sie

für das Bistum Orgelschüler (D-Ausbildung) und Kinderchorleiter

aus. Sie ist Referentin bei Werkwochen

für Kirchenmusiker des Bistums, leitet Fortbildungen

für Kinder- und Jugendchorleiter, für Erzieher und Lehrer.

Seit 2004 hat sie einen Lehrauftrag an der Hochschule

für Musik Saar im Fach „Kinderchorleitung“.

Gernot Meiser

In dem Moment

als am 21. Juli

1969 um 21:17:58

Uhr die Stimme

von Neil Armstrong

auf allen

Fernseh- und Radiokanälen

unseres

Planeten verkündete “Houston, Tranquility Base

here. The Eagle has landed!” war der Grundstein für

das Lebensinteresse von Gernot Meiser gelegt. 1972

staunte er zum ersten Mal in Saarlouis über eine partielle

Sonnenfinsternis. Gerade zwölf Jahre alt, hatte

ihn die Astronomie – und insbesondere das Sonnenfinsternisfieber

– angesteckt.

Seitdem ist der heutige Film- und Fotodesigner rund

um die Erde gereist, um möglichst oft zu erleben, wie

sich der Mond vor die Sonne schiebt. Viele Verfinsterungen

der Sonne und sonstige Himmelereignisse

hat er bisher dokumentiert und dafür aufwendige

Expeditionen geleitet.

Seine neuesten Projekte, in Zusammenarbeit mit der

DLR, NASA und ESO, konzentrieren sich auf Mond,

Mars und Infrarot-Astronomie, und bringen ihn wieder

in die Nähe seiner Kindheitsträume. Die Leidenschaft

für astronomische Themen vermittelt der

Buchautor darüber hinaus bei Beobachtungsabenden,

Konferenzen, in der Abendschule, in Wochenendseminaren

und bei Fortbildungsmaßnahmen für

Lehrer. Nach einem einjährigen Abenteuer durch Afrika

hat er sein Expeditionsfahrzeug in einer mobilen

Sternwarte umgerüstet und tourt nunmehr zusätzlich

mit einem mobilen Planetarium in Schulen und

als Event-Veranstalter im In-und Ausland.

Die multimedialen Präsentationen, die er dafür in

seinem audiovisuellen Unternehmen aufwendig kreiert

bringen in faszinierender und künstlerisch sehr

ästhetischer Weise den Himmel regelrecht zur Erde.

Dabei liegt ihm am Herzen den universalen Charakter

der Astronomie zu unterstreichen, als ein Medium,

das alle kulturelle, politische und religiöse Unterschiede

transzendiert.

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Sonntag, 22. Oktober 2017, 17.00 Uhr

Kath. Pfarrkirche Crispinus und Crispinianus, Saarlouis-Lisdorf

Preisträgerkonzert der Saarlouiser Orgeltage 2017

mit Uraufführung der Siegerkomposition

des 8. Internationalen Orgel-Kompositionswettbewerbes

Ausführende:

Marta Babic, Mezzosopran – Darko Pleli, Orgel

(Kostenbeitrag 10 € - ermäßigt 8 €)

Die Entscheidung über den Sieger des 8. Internationalen Orgel-Kompositionswettbewerb, bei dem in diesem

Jahr erstmals Kompositionen für Orgel und eine Solo-Gesangstimme gefordert wurde, traf eine hochkarätige

Jury am 11./12. Mai dieses Jahres.

Gemäß den Ausschreibungsbedingungen wird u.a. die mit dem 1. Preis gekürte Komposition „Zwei Psalmfragmente“

für Orgel und Mezzosopran des italienischen Komponisten Pier Damiano Peretti in diesem

Konzert uraufgeführt und vom Saarländischen Rundfunk mitgeschnitten.

61


Darko Pleli

geboren 1981 in Zagreb,

Kroatien, erhielt seinen

ersten Klavierunterricht

im Alter von 5 Jahren.

Nach der Matura an der

Musikschule sowie am

Realgymnasium begann

er das Studium der Kirchenmusik

in Zagreb

(Orgel bei Prof. Domagoj

Jugovic, Chorleitung bei

Prof. Irena Kamenarovic),

für das er 2005 das

Diplom erhielt. Von 2003 bis 2005 setzte er sein Kirchenmusikstudium

an der Universität für Musik und

Darstellende Kunst in Wien fort (Orgel bei Prof. Roman

Summereder, Chorleitung bei Prof. Ingrun Fussenegger

und Prof. Erwin Ortner). Sein Studium im

Konzertfach Orgel absolvierte er bei Roman Summereder

und schloss dieses mit Auszeichnung ab.

Seit seiner Studienzeit ist Darko Pleli als Organist und

Kirchenmusiker tätig. In der Zeit von 2009 bis 2011

war Darko Pleli Stiftsorganist in der Zisterzienserabtei

Heiligenkreuz in Niederösterreich und leitete

mehrere Chöre und Ensembles.

Derzeit ist er musikalischer Leiter des Chor.med –

Chor der Medizinischen Universität Wien. Seit September

2013 ist er Stiftsorganist der Benediktinerabtei

„Unserer Lieben Frau zu den Schotten“ in Wien.

Marta Babic

wurde 1983 in Zagreb

geboren, wo sie das Gesangsstudium

an der Musikakademie

in der Klasse

von Mira Zidaric-Oreskovic

absolviert hat.

Nach dem Diplom hat

sie sich im Flanders Operastudio

Vlaanderen in

Belgien weiter gebildet.

Sie ist Preisträgerin mehrerer

Gesangswettbewerbe,

unter anderem hat sie den 1. Preis beim 46. Darko

Lukic Wettbewerb sowie den 2. Preis beim internationalen

Pietro Mongini Wettbewerb in Italien gewonnen.

In Kroatien (Nationaltheater Zagreb), Belgien (Festival

Zomeropera Alden Bliesen, Schouwburg Theater

Rotterdam) sowie in Frankreich (Festival Serenades

Baronnies) war sie in vielen Rollen zu hören und sang

u. a. die Dinah aus „Trouble in Tahiti“ von L. Bernstein,

Giovanna aus „Rigoletto“ von G. Verdi, Tisba aus „La

Cenerentola“ von G. Rossini, Mercedes aus „Carmen“

von G. Bizet oder Prinz Orlofsky aus „Die Fledermaus“

von J. Strauss.

Seit der Saison 2016/2017 ist sie festes Mitglied des

Vlaamse Opernchores in Belgien.

62


Mittwoch, 25. Oktober 2017, 19.00 Uhr

Kath. Pfarrkirche Crispinus und Crispinianus, Saarlouis-Lisdorf

Festkonzert am Patronatsfest der Hl. Crispinus u. Crispinianus

anl. des 30. Jahrestages der Lisdorfer Orgelweihe

an der MAYER-Orgel:

Wayne Marshall, England

(Der Eintritt zu diesem Konzert ist frei!)

Mit dieser Geste will der Förderverein „Klingende Kirche“ seine Dankbarkeit gegenüber den Vereinsmitgliedern,

den Förderern und den Konzertbesuchern zum Ausdruck bringen. Sie alle ermöglichten die bemerkenswerte

kirchenmusikalische Erfolgsgeschichte, die seit dem Orgelneubau in Lisdorf vor 30 Jahren so

reichlich Früchte trägt. Wer möchte, kann bei einer Türkollekte durch eine Spende zur Kostendeckung des

Konzertes beitragen.

Wayne Marshall

Der britische Dirigent, Organist und Pianist Wayne

Marshall ist Chefdirigent des WDR Funkhausorchesters

und Organist an der Bridgewater Hall in

Manchester. 2007 wurde er Erster Gastdirigent des

Orchestra Sinfonica di Milano Giuseppe Verdi. Besonders

bekannt ist er für seine Interpretationen nordamerikanischer

Komponisten des 20. Jahrhunderts

wie Gershwin und Bernstein.

Die Saison 2016/2017 steht im Zeichen seines Debüts

an der Semperoper in Dresden, wo er The Great

63


Gatsby von John Harbison dirigiert. Außerdem kehrt

er für die neue Aufführung des neuen Violinkonzertes

von Wynton Marsalis mit der Solistin Nicola Benedetti

ins Gewandhaus Leipzig zurück.

Mit dem WDR Funkorchester setzt Marshall auf programmatische

Vielfalt, die ein Repertoire von Pop bis

Klassik einschließt. Darüber hinaus wurde er in dieser

Saison als Dirigent an die Pulte der Tschechischen

Philharmoniker, der Wiener Symphoniker, des Rotterdam

Philharmonic Orchestra und des Orchestre

National du Capitole de Toulouse verpflichtet.

Zu den Höhepunkten der letzten Jahre gehört sein

Konzert in Londons Southbank mit Chineke, dem

ersten professionellen rein schwarzen Orchester in

Großbritannien. In jüngerer Zeit arbeitete er mit dem

Orchestre de Paris und den philharmonischen Orchestern

von Brüssel, Bergen, Dresden und Monte-

Carlo. Auch war er als Gastdirigent beim SWR Symphoniorchester,

beim Moskauer Kammerchor und

Orchester des Maggio Musicale tätig. Sein Operndebüt

in Montreal gab er mit Jake Heggies Dead Man

Walking. 2014 dirigierte er dort auch Porgy and Bess.

Neuproduktionen leitete er darüber hinaus von Dead

Mahagonny und Candide an der Staatsoper Berlin,

Washington und Dallas.

Als Organist mit einem außerordentlich weitgefächerten

Repertoire ist Wayne Marshall in der ganzen

Welt gefragt. In 2017 war er u.a. in der Lotte Concert

Hall in Südkorea zu hören. Mit Los Angeles Philharmnonic

spielte er die Uraufführung von James Mac Millans

Orgelkonzert A Scotch Bestiary. Er konzertierte

unter der Leitung von Dirigenten wie Sir Simon Rattle

oder Claudio Abbado

unter anderem mit den

Berliner Philharmonikern.

Als Organist spielte

er 2004 ein Recital

zur Einweihung der

Orgel der Walt Disney

Concert Hall Los Angeles

und 2006 für jene

des National Centre for

the Performing Arts in

Peking.

Im Juni dieses Jahres war er in der Davies Symphony

Hall San Francisco zu Gast.

Regelmäßig wird er zu den BBC Proms eingeladen.

2014 präsentierte er Daniel Barenboims Konzert mit

dem West-Eastern Divan Orchestra auf BBC1. Von seinen

jüngsten Proms-Auftritten seien die Orgelrecitals

erwähnt ebenso wie die britische Erstaufführung

von A Scotch Bestiary.

Wayne Marshall hat zahlreiche Aufnahmen für unterschiedliche

Labels eingespielt. Seine „Gershwin

Songbook“-CD wurde mit dem ECHO und dem

Deutschen Schallplattenpreis ausgezeichnet. Sein

jüngstes Orgelalbum „Gershwin and Bernstein Improvised“

erhielt höchstes Kritikerlob. 2004 erhielt

der die Ehrendoktorwürde der Bournemouth University.

Seit 2010 ist er Fellow am Royal College of Music

London. 2016 verlieh Königin Elizabeth II Wayne

Marshall den Independence Golden Jubilee Award

für seine Verdienste um das Vereinigte Königreich.

64


Der Vorstand des Fördervereins „Klingende Kirche“

der Katholischen Kirchengemeinde Saarlouis-Lisdorf e.V.

(anlässlich der Generalversammlung 2017)

v.l. Klaus Hild, Marius Amann, Armin Lamar, Sigrid Mayer, Manfred Boßmann, Eva-Maria Amann,

Rosemarie Spoerhase-Eisel, Alfred Philippi

(berufenes Vorstandsmitglied ist außerdem Pfr. Dr. Frank Kleinjohann)

65


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der Saarlouiser Orgeltage

im Zeitraum vom 15. bis 25. Oktober 2017)

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Nach Eingang des Betrages wird Ihnen die Karte zugesandt.

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Bilderauswahl der Orgeltage 2014

Festliches Chor- und Orgelkonzert mit dem Gemischten Chor „Canta Nova Saar“, Leitung: Bernhard Schmitt

und dem Ensemble Vocapella Limburg, Leitung: Tristan Meister, an der Orgel: Lukas Stollhof

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Lukas Stollhof an der Mayer-Orgel

Joh.-Seb. Bach (alias Roland Kunz) besuchte das

Kinderkonzert

über 500 Kinder waren beim

Konzert für Kinder anlässlich

der Orgeltage 2014 zu Gast

69


Mitwirkende der Lisdorfer Orgelnacht 2014

Eröffnung durch „Der andere Chor“ Dillingen, Leitung: Thomas Bernardy

Orgel für 4 Hände und Füße mit

Rainer Oster u. Prof. Andreas Rothkopf

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Orgel und der Klang der Sterne

Astronomische Photografien – Audivision mit Gernot Meiser und Armin Lamar

71


Abschlusskonzert 2014 – Barocke Festmusik von Johann Sebastian Bach

Mitwirkende: Vocalconsort Parlando – Bach Collegium Saarbrücken – Leitung: Rainer Oster

an der MAYER-Orgel: Armin Lamar

72


Preisverleihung im Festsaal der Stadt im Rathaus durch Oberbürgermeister Roland Henz

Torsten Sense aus Berlin wurde als 3. Preisträger ausgezeichnet

(Beim Wettbewerb 2014 wurde kein 1. Preis verliehen; der 2. Preisträger war terminlich verhindert)

73


74

Schnappschüsse der Preisverleihung


Gewinner des Kirchenmusikpreises der Stadt Saarlouis im Jahre 2014:

Joachim Fontaine, Kantor der Evangelischen Kirchengemeinde Saarlouis

OB Roland Henz überreicht die

Skulptur an Joachim Fontaine

Als Laudator konnte Dr. Friedrich Spangemacher,

stellvertretender Musikchef des Saarländischen

Rundfunks gewonnen werden. Er umschrieb den

Preisträger Joachim Fontaine als „Chorleiter, Dirigent,

Musikforscher, Komponist, Lehrer, Organisator,

Autor, Überzeugungstäter, Ideengeber, also ein

Musik-Besessener“. Er kenne keinen Zweiten in der

Musikszene des Saarlandes, der wie Joachim Fontaine

ständig auf der Suche nach neuen Projekten sei.

Seine Leidenschaft sei die Alte Musik mit einer „Allergie

gegen Mittelmäßigkeit“.

Er hat immer wieder vergessene Musik in Archiven

gefunden und ihnen eine zweite Uraufführung gegönnt.

Diese Aufführungen meist mit der Kantorei

Saarlouis seien europaweit gefragt, ihre Übertragungen

im Radio hätten bis zu zehn Millionen Hörer in

Europa. Spangemacher: „Ihr habt hier in Saarlouis einen

ganz Großen in Eurer Mitte.“

Der Preis besteht aus einer Skulptur, die von dem

Orgelbaumeister Stephan Mayer geschaffen wurde

und einer Urkunde der Stadt Saarlouis, aus der auch

eine kurze Begründung der Ehrung hervorgeht.

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OB Roland Henz, Manfred Boßmann

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Schnappschüsse aus der Konzertreihe der Lisdorfer „Klingenden Kirche“

im Zeitraum von 2014 - 2017

Katholische Pfarrkirche „Crispinus und Crispinianus“ Saarlouis-Lisdorf

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30. Nov. 2014: Chor- und Orchesterkonzert mit dem Landesjugendchor Saar – Leitung: Alexander Lauer

28. Dez. 2014: „Oratorio de

Noël“ von Camille Saint-

Saëns mit den Kirchenchören

von Lisdorf und Saarlouis,

dem Frauenchor „In Cantare“,

dem Dekanatschor Wadgassen,

Mitglieder des Saarländischen

Staatsorchesters

Leitung: Armin Lamar

81


7. März 2015: Giora Feidman Trio 7. Mai 2015: im Rahmen der Musikfestspiele Saar – Chor-und

Orchesterkonzert mit dem Nationalchor Korea und dem

Orchestre National de Lorraine – Leitung: Jacques Mercier

25. -28. Juni 2015: 9. Europäische Orgelakademie

Dozent: Prof. Michael Radulescu, Wien

17. Juli 2015:

12. Lisdorfer Open-Air-Konzert auf dem Kirchplatz

mit der Solistin Lisa Saterdag

82


22. Nov. 2015: Chor- und Orchesterkonzert mit dem Sinfonieorchester Kaiserslautern – Leitung: Christian Weidt und den Männerchören

Chorgemeinschaft Lisdorf und Concordia Bous – Leitung: Adolph Seidel, Orgel: Armin Lamar

83


17. Jan. 2016: Chormusik zum Neuen Jahr mit dem Frauenchor „Cantilena“ Überherrn – Leitung Marita Grasmück-Fetik

und dem Ensemble „Vocapella“ Limburg – Leitung: Tristan Meister

24. April 2016: Oratorium „Der Messias“ von Georg Friedrich

Händel mit Vokalensemble „VocArt“ und Barockensemble

„Baroque Sarroise“ Solisten: Anne-Kathrin Fetik, Sopran – Anne

Bierwirth, Alt - Robert Buckland, Tenor - Manfred Bittner, Bass -

Leitung: Adolph Seidel

8. Juli 2016: 13. Lisdorfer Open-Air

u.a. mit der Gruppe Fourtissimo

84


28. Sept. – 1. Okt. 2016: 10. Europäische Orgelakademie in Saarlouis-Lisdorf, Dozent: Prof. Michael Radulescu

Aus Anlass des 160. Firmenjubiläums des

Lisdorfer Blumenhaus Wein veranstaltete

das Unternehmen in Zusammenarbeit

mit dem Förderverein 2 Konzerte in der

von der Firma Wein festlich geschmückten

Lisdorfer Pfarrkirche.

3. Dez. 2016:

Konzert des Landesjugendchor Saar –

Orgel: Armin Lamar

Leitung: Prof. Robert Göstl

4. Dez. 2016:

Konzert des Kammerchor Saarbrücken

Orgel: Armin Lamar

Leitung: Prof. Georg Grün,

6. Nov. 2016: Orgelkonzert mit

Echo-Preisträger Christian Schmitt

Floristenmeister Franz-Josef Wein

erläuterte an beiden Tage den zahlreich

erschienen Besuchern den festlichen

Blumenschmuck.

85


Bulgarien, Finnland, Kroatien, Lettland, Dänemark,

Ungarn, Südafrika und der Schweiz.

Vielfältig war die Auswahl der Soloinstrumente.

Bulgarien, Insgesamt wurden Finnland, von Kroatien, den Teilnehmern Lettland, 24 Dänemarkschiedene

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Jury der europäischen

Bulgarien, Bulgarien, Finnland, Finnland, Kroatien, Kroatien, Lettland, Lettland, Dänemarkmark,

Vielfältig Ungarn, Ungarn, war Südafrika die Südafrika Auswahl und der und der Soloinstrumente.

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Vielfältig werbsaufgabe mark, war Ungarn, die ausgesucht. Auswahl Südafrika der Das Soloinstrumente.

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Violoncel-

der Wettbe-

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gelang es dem künstlerischen Leiter,

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und dem Horn

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(3).

für den Wettbewerb zu berufen.

(13),

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gefolgt von dem Saxofon (12), der Violine (10),

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dem (3). Violoncel-

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hochkarätige

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Chorkonzert mit dem Landesjugendchor Saar – Leitung: Prof. Robert Göstl

87


18. Dez. 2016: Das besondere Adventskonzert

„Junge Solisten – Barocke Klänge“

29. April 2017: Chor und Orgelkonzert „Die Musik von St. Sulpice“ Canta Nova Saar – Leitung: Bernhard Schmitt

Orgel: Prof. Daniel Roth, Titularorganist von St. Sulpice, Paris

88


Prof. Daniel Roth, Paris

23. Juni 2017: 14. Lisdorfer Open-Air-Konzert

und immer dabei: Günter Donie, künstlerischer Leiter

und Hans-Werner Strauß, Moderator

14. Juli 2017: Regensburger Domspatzen

Leitung: Domkapellmeister Roland Büchner

89


Der neue Zymbelstern der Orgel in der Pfarrkirche St. Crispinus und St. Cryspinianus in Lisdorf.

eingeschaltetem Register sichtbar drehte und so für

den Beschauer einen zusätzlichen optischen Reiz erzeugte.

So hat sich der heute für dieses Register übliche

Name „Zymbelstern“ aus dem ehemals verwendeten

„Cymbel oder Cymbalum“ umgangssprachlich

entwickelt.

Seit diesem Jahr 2017 besitzt die Orgel in Lisdorf ein

weiteres Nebenregister welches durch seinen dezenten

und feinen sphärischen Klang die Zuhörer aufhorchen

lässt. Keine Erfindung des 20. Jahrhunderts,

sondern bereits seit dem 15. Jahrhundert, besonders

in norddeutschen Orgeln, zu finden. Von dort aus hat

sich in den nachfolgenden Jahrhunderten dieses Orgelregister

in sehr vielen Orgeln in ganz Europa ausgebreitet.

Ursprünglich bestand dieses Register aus 6 bis 8 ungestimmten

kleinen Glöckchen, welche im Innern

der Orgel auf einer sich drehenden Achse eingebaut

und mit einem Klöppel nacheinander angeschlagen

wurden. Sehr bald wurde dieser Apparat im Prospektbereich

der Orgel sichtbar eingebaut und vorne

mit einem kunstvoll gestalteten und meistens noch

vergoldeten Stern versehen, welcher sich dann bei

Neben den bereits in der Orgel in Lisdorf vorhandenen

Sonderregistern wie dem „Glockenspiel“, bei

welchem Glocken vom Organisten über die Klaviaturentasten

direkt angeschlagen werden, oder der

„Nachtigall“ (hier werden durch das Anblasen einer

in einem Wasserbehälter stehenden kleine Pfeife

zwitschernde vogelähnliche Töne erzeugt) klingt der

Zymbelstern in sehr hohen Tönen, im Zusammenklang

mit dem Orgelspiel des Organisten wie ein

sphärischer Klang, besonders bei feierlichen Anlässen

an den hohen kirchlichen Festtagen.

Der in die Orgel in Lisdorf eingebaute Zymbelstern

besitzt 8 gegossene Glocken in Messing-bronce welche

auf die Töne c-d-e-f-g-a-b-h alle in der 5. Oktave

gestimmt sind. Angeschlagen werden die Glocken

durch kleine Holzhämmerchen, welche auf einer sich

beim Einschalten drehenden Achse montiert sind.

90


Musik und Klang sind ein wesentlicher Bestandteil

unserer Kultur und im Besonderen in der christlichen

Religion. Möge dieses neue zusätzliche Klangregister

dazu beitragen, die Gefühle und Herzen der Gottesdienstbesucher

zu öffnen.

Heusweiler, am 17. September 2017

Der wunderschöne, im Prospekt der Orgel sichtbare,

vergoldete Stern wurde durch Herrn Bernd Hawner

aus Lisdorf handgefertigt

Gerd Mayer

Orgelbaumeister

Der Zymbelstern bei seiner Entstehung

91


Auszug aus der Entstehungsgeschichte der Lisdorfer MAYER – Orgel (1987)

Nach der Bewilligung der bischöflichen Behörde

vom 22. April 1985 erteilte die Lisdorfer Kirchengemeinde

am 27. April 1985 der Orgelbaumanufaktur

Hugo Mayer aus Heusweiler/Saar den verbindlichen

Auftrag - vorerst noch ohne Schnitzwerk - eine Orgel

für die Kath. Pfarrkirche St. Crispinus und St. Crispinianus

Saarlouis-Lisdorf zu bauen.

Laut Werklieferungsvertrag betrug die Fertigungszeit

24 Monate. Im Hinblick auf den 1700. Todestag

der Schutzpatronen am 25. Oktober 1987 beabsichtigte

die Kirchengemeinde, das Fest der Orgelweihe

zusammen mit diesem für die Pfarrei wichtigen Ereignis

zu feiern.

Die hoch qualifizierten Mitarbeiter der Orgelbaumanufaktur

Hugo Mayer schafften es in der vorgegebenen

Bauzeit ein Instrument zu bauen, das bis heute von

Orgelkennern und Orgelsachverständigen sehr geschätzt

wird.

Die würdige und eindrucksvolle Orgelweihe durch

Regionaldekan Albert André erfolgte am 23. Oktober

1987 im Rahmen der Feierlichkeiten zum 1700.

Todestag der Schutzpatrone der Pfarrkirche „St.

Crispinus und Crispinianus“. Mitzelebranten waren

Dechant Anton Heidger, der damals amtierende

Pfarrer Karl Detemple sowie die ehemaligen Lisdorfer

Pfarrherren Alois Loew und Ernst Seiwert.

Eindrucksvoll wurde die orgelmusikalische Gestaltung

dieser Feierstunde durch Prof. Paul Schneider,

Saarbrücken und den Lisdorfer Kirchenchor

gestaltet.

Am 25. Oktober 1987 lockte das erste Orgelkonzert

viele Besucher aus nah und fern an. Andreas

Arand, einem gebürtiger Lisdorfer, wurde die Ehre

zuteil, die neue Orgel „einzuspielen“.

Spätestens nach dem Erleben der Orgelweihe und

des Orgelkonzertes spürte man, welch große Dienerin

eine Orgel bei der Gestaltung von Gottesdiensten

und kirchenmusikalischen Veranstaltungen ist.

Dass die Orgel letztlich größer wurde als ursprünglich

geplant, schöner und qualitativ besser als je erhofft

und teurer als je befürchtet, führte dazu, dass seitens

des rührigen Orgelbaufördervereins weitere 5 Jahre

benötigt wurden, die finanzielle Grundlage für die

noch anstehenden Bauabschnitte zu schaffen. Die

entsprechenden Auftragsvergaben erfolgten jeweils

zu den Zeitpunkten, wo die erforderlichen Finanzierungsmittel

vorhanden waren. So auch bei der Entscheidung

über die Anfertigung des Orgelprospektes.

Nach den Wünschen der Pfarrgemeinde, des Orgelbauers,

des Architekten und mit der Genehmigung

des Bistums wurde ein Orgelprospekt mit schweren

geschwungenen Gesimsen und Profilen in starkem

Eichenholz konzipiert, das trotzdem einen leichten

und grazilen Gesamteindruck macht.

92


Im November 1992 war es dann soweit, dass das vor

rund 10 Jahren planerisch begonnene Werk durch

das Anbringen des Schnitzwerkes vollendet wurde.

Es ist schön, wenn große Vorhaben vollendet werden.

Besonders schön aber, wenn viele Institutionen und

viele Menschen daran beteiligt waren. Im Bewusstsein

dieser gerade in Lisdorf vorhandenen wichtigen

Voraussetzungen konnten im kirchlichen Bereich

93


viele wesentliche Vorhaben realisiert werden.

Als Glücksgriff erwies sich die Gründung des Orgelbauvereins,

der souverän den sich selbst gegebenen

Satzungsauftrag, nämlich für die Finanzierung des

Instrumentes Sorge zu tragen, innerhalb von 10 Jahren

erfüllte.

Die Bemühungen des aktiven und ideenreichen

Vorstandes und der 230 Vereinsmitglieder wurden

durch eine große Zahl von Einzelspendern gefördert.

Die vom Orgelbauförderverein im Jahre 1984 ins Leben

gerufene Konzertreihe „Klingende Kirche“ wurde

sehr gut angenommen. Hier waren es hauptsächlich

die kulturellen Vereine in Lisdorf, die für beachtliche

Konzerterlöse sorgten, die dem Orgelbau zu Gute

kamen.

Am Schluss aller Bemühungen war es geschafft, den

für den Orgelbau erforderlichen Finanzierungsbetrag

in Höhe von insgesamt 815.898,62 DM zu erwirtschaften.

Bemerkenswert ist, dass dabei Beträge der Kirchengemeinde

und des Bistums nicht zur Verfügung

standen und die Zuschussanträge seitens der Kommunen

jeweils abgelehnt wurden.

Der Lisdorfer Orgelbauförderverein löste sich im Januar

1993 wegen Erreichung des Vereinszweckes auf.

Der Vorstand und die 230 Mitglieder begriffen dieses

Ende jedoch nicht als Schlusspunkt ihres Engagements.

Sie gründeten den Förderverein „Klingende

Kirche der Kath. Kirchengemeinde Lisdorf e.V.“, mit der

Zielsetzung, ein Forum zu schaffen, das die lange Tradition

der Kirchenmusik in Lisdorf lebendig hält, aber

auch Impulse für das Entstehen neuer musikalischer

Entwicklungen gibt.

Innerhalb der Konzertreihe der Lisdorfer „Klingenden

Kirche“ wurden seither fast 200 Konzerte durchgeführt.

Aufgrund der Vereinsinitiativen wurden aber

auch bedeutende orgelspezifische Veranstaltungen

wie der Internationale Saarlouiser Orgel-Kompositionswettbewerb,

die Saarlouiser Orgeltage und die

Europäische Orgelakademie geschaffen.

Dadurch ist die Lisdorfer Pfarrkirche mit ihrer bemerkenswerten

Orgel zu einem Markenzeichen anspruchsvoller

Orgelmusik und kirchenmusikalischen

Veranstaltungen geworden.

Der Förderverein „Klingende Kirche“ hat entscheidend

zu dem hohen Stellenwert beigetragen, den

die Stadt Saarlouis im Bereich der Kirchenmusik

genießt.

Der Pflege und Unterhaltung des Orgelwerkes

kommt innerhalb des Vereinszweckes eine besondere

Bedeutung zu. Diese wichtigen und sinnvollen

Aufgaben zu erfüllen, ist für den Vorstand eine Herausforderung

und Verpflichtung zugleich.

Die Lisdorfer Orgel setzt klingende Zeichen. Möge

sie uns noch viele Jahre in Freud und Leid begleiten

und unsere Verbundenheit zur Kirche auch den kommenden

Generationen künden.

Manfred Boßmann (aus der Festschrift anlässlich des 25. Jahrestages

der Lisdorfer Orgelweihe)

94


MAYER-Orgel in der Kath. Pfarrkirche Saarlouis-Lisdorf

I. MANUAL

(Rückpositiv C-g’’’)

Holzgedackt 8’

Quintade 8’

Principal 4’

Traversflöte 4’

Doublette 2’

Sesquialter 2 f.

Larigot 1 1/3’

Scharff 4 fach

Cromorne 8’

Tremulant

III. MANUAL

(Schwellwerk C-g’’’)

Offenflöte 8’

Salicional 8’

Vox coelestis 8’

Principal 4’

Blockflöte 4’

Waldflöte 2’

Nazard 2 2/3’

Terz 1 3/5’

Acuta 4 fach

Fagott 16’

Hautbois 8’

Trompette harm. 8’

Clairon 4’

Carillon c-c''

Tremulant

II. MANUAL

(Hauptwerk C-g’’’)

Bourdon 16’

Principal 8’

Holzflöte 8’

Gemshorn 8’

Octave 4’

Rohrflöte 4’

Quinte 2 2/3'

Principal 2’

Mixtur 5 fach

Cornet 5 fach

Bombarde 16’

Trompete 8’

PEDALWERK C-f ’

Principalbaß 16’

Subbaß 16’

Quintbaß 10 2/3’

Principalflöte 8’

Pommer 8’

Choralbaß 4’

Hintersatz 4 fach

Posaune 16’

Trompete 8’

Kopftrompete 4’

EFFEKTREGISTER

Rossignol

Zymbelstern

Der künstlerische Wert einer Orgel setzt ein harmonisches Zusammenspiel

von Architektur, Prospektgestaltung, Disposition, Zuordnung der einzelnen

Teilwerke und letztlich eine vollkommene Intonation voraus. Beim

Neubau der Lisdorfer Orgel durch die Orgelbaufirma Hugo Mayer Heusweiler/Saar

galt es im Besonderen, das neue Orgelwerk harmonisch dem

barocken Charakter des Innenraumes der Kirche so anzupassen, dass eine

homogene Einheit und Wechselwirkung zwischen Raum und Orgelwerk

entsteht. Nach intensiven Überlegungen wurde ein Orgelgehäuse mit einem

barocken Prospekt getreu dem großen Vorbild der bekannten Meister

konzipiert. Das Klingen und Schwingen der Töne lässt sich schon beim

Anblick erahnen.

In der reichhaltigen Disposition mit 45 Registern sind die einzelnen Pfeifenfamilien

vielfältig vertreten. Mit großem Einfühlungsvermögen gelang

es, die umfangreichen Pfeifenreihen der Akustik des Kirchenraumes anzupassen

und somit einen homogenen Gesamtklang zu erhalten, der sowohl

die feinen und zarten Stimmen als auch die kräftigen Rohrwerke zur

vollen Entfaltung kommen lässt. Traktiert wird die Orgel vom angebauten

Spielschrank am Orgelgehäuse über eine mechanische Holztraktur, über

dünne Holzleisten, den Abstrakten und Wellen. Die Orgel wurde 2006

mit dem Einbau der Register Hautbois 8’, Carillon und Rossignol klanglich

erweitert. Zudem erhielt sie eine elektronische Setzeranlage mit der

Speichermöglichkeit von 6.339 Registerkombinationen und 2 Crescendo-

Kombinationen. 2017 erhielt sie zudem das Efektregister „Zymbelstern“.

Das Gehäuse der Orgel besteht aus massivem Eichenholz. Das Schnitzwerk

des Orgelprospektes wurde durch die Werkstatt Martin Mrziglod,

Tholey/Saar gefertigt.

Technische Daten: 45 klingende Register, 3 Manuale und Pedal,

Spielhilfen: Elektronische Setzeranlage mit 6.339 Kombinationen,

2 Crescendo-Kombinationen, mechanische Registeranlage,

Koppeln: I-II, III-II, III – I, III – P, II – P, I - P

95


Die „Klingende Kirche“ Lisdorf

Die kath. Pfarrkirche St. Crispinus und Crispinianus

(erbaut 1764) ist eine der schönsten Barockkirchen

der SaarLorLux-Region. Mit bemerkenswert großem

Engagement der Lisdorfer Gemeinde wurde dieses

Gotteshaus in den letzten Jahrhunderten errichtet, erweitert,

wieder aufgebaut und renoviert.

Als sich 1980 herausstellte, dass sich die Renovierung

des alten Orgelwerkes nicht mehr lohnt, schlossen

sich über 230 Interessierte im Orgelbauförderverein

zusammen, um Gelder für den Bau einer neuen Orgel

zu sammeln. Nach 10 Jahren konnte das neue Instrument

aus der Werkstatt von Hugo Mayer eingeweiht

werden. Durch ihren Barockprospekt und die 45 Register

verschmilzt die MAYER-Orgel optisch wie auch

akkustisch mit dem Barockgebäude zu einem der hervorragenden

kirchenmusikalischen Räume im Saarland

– der „Klingenden Kirche“.

Der Orgelbauförderverein löste sich 1992 nach dem

Erreichen seines Zieles auf. Seine Mitglieder begriffen

dieses Ende jedoch nicht als Schlusspunkt ihres Engagements.

Sie gründeten den Förderverein „Klingende

Kirche“, der sich neben der Erhaltung der MAYER-

Orgel zum Ziel setzte, ein Forum zu schaffen, das die

lange Tradition der Kirchenmusik in Lisdorf lebendig

hält aber auch Impulse für das Entstehen neuer musikalischer

Entwicklungen gibt.

Die „Klingende Kirche“ Lisdorf ist weit über das Saarland

hinaus zu einem Markenzeichen für anspruchsvolle

Kirchenmusik, orgelmusikalische Leckerbissen

und grenzüberschreitenden Austausch geworden.

96


Die Einladung dabei zu sein

Die Einladung, dabei zu sein

Im Förderverein „Klingende Kirche“ haben sich engagierte

Im Freunde Förderverein und „Klingende interessierte Kirche“ Konzertbesucher haben sich engagierte zusammengefunden,

Freunde interessierte welche die Vereinsarbeit Konzertbesucher auf unterschiedlichfunden,

Art und welche Weise die unterstützen Vereinsarbeit möchten. auf unterschiedliche Art

zusammenge-

Wir

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Konzertbereich, reich, aber auch aber die auch Nachwuchsförderung, die Nachwuchsförderung, sei es auf sei der

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Ihr (Jahresbeitrag Mitgliedsbeitrag 30 (Jahresbeitrag Euro) sichert das 30 Euro) lebendige sichert Engagement

lebendige des Engagement Fördervereins des für Fördervereins die Kirchenmusik. für die Kirchen-

das

musik.

Fünf Gründe für eine Mitgliedschaft

Fünf Gründe für eine Mitgliedschaft

• Nutzen Sie das Vorschlagsrecht der Mitglieder und

reden • Nutzen Sie bei Sie der das Konzertplanung Vorschlagsrecht der mit. Mitglieder

• Entscheiden und reden Sie Sie mit, bei der wie Konzertplanung und für was Ihr mit. Mitgliedsbeitrag

• Entscheiden verwendet Sie mit, wird. wie und für was Ihr

• Erleben Mitgliedsbeitrag Sie in Künstlergesprächen verwendet wird. die „Großen“

hautnah. • Erleben Sie in Künstlergesprächen die

• Sichern „Großen“ Sie sich hautnah. rechtzeitige Informationen über

Termine • Sichern und Sie Inhalte sich rechtzeitige der Konzerte. Informationen

• Schöpfen über Termine Sie die und Möglichkeiten Inhalte der Konzerte. der Abzugsfähigkeit


der

Schöpfen

Beiträge

Sie die

aus.

Möglichkeiten der

Der Förderverein Abzugsfähigkeit ist der als Beiträge gemeinnütziger

aus.

Verein Der anerkannt.

Förderverein ist als gemeinnütziger

Verein anerkannt.

Wir freuen uns über jede neue Mitgliedschaft !

Wir freuen uns über jede neue Mitgliedschaft !

Aufnahmeantrag zum Förderverein „Klingende Kirche“ e. V.

der Kath. Kirchengemeinde Crispinus und Crispinianus Saarlouis-Lisdorf

Ja, ich möchte Mitglied im Förderverein werden. Meine Spende von monatlich EURO 2,50 wollen Sie

bitte vierteljährlich / halbjährlich / jährlich von meinem Girokonto

Nr. __________________________ bei der _______________________________________________ abbuchen.

(Bezeichnung des kontoführenden Instituts)

Wegen der steuerlichen Absetzbarkeit der Beitragszahlungen bitte ich um eine

jährliche Beitragsbescheinigung ja ❐ nein ❐

Name: _____________________________________ Vorname: ________________________________

Anschrift: ____________________________________________________________________________

Geburtstag: _______________ Datum: _______________ Unterschrift: _________________________

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Ihr starker Partner für jeden Getränkebedarf

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Veranstaltungsvorschau

Samstag, 16. Dez. 2017, 19.00 Uhr

Chor- und Orchesterkonzert mit dem

Kreisjugend-Sinfonieorchester Saarlouis,

Kammer- und Großer Chor des Robert-Schuman-

Gymnasium Saarlouis

Leitung: Günter Donie

Alle zwei Jahre veranstalten die Kreismusikschule

und das Robert-Schuman-Gymnasium ein Adventskonzert

– und in diesem Jahr dankenswerterweise

wieder im Rahmen der Konzertreihe der Lisdorfer

Klingenden Kirche.

Solistisch wirken neben dem leistungsfähigen Orchester

und den Chören des Robert-Schuman-

Gymnasium einige jugendliche Sängerinnen und

Instrumentalisten mit, darunter zahlreiche „Jugend

musiziert“-Preisträger. Das Programm beinhaltet

überwiegend klassische Werke zur Advents- und

Weihnachtszeit.

(Kostenbeitrag: 10 € / ermäßigt für Schüler und Studenten

5 €)

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Wir danken unseren Sponsoren, ohne deren ideelle, organisatorische und finanzielle

Unterstützung die Saarlouiser Orgeltage mit dem Internationalen Orgel-Kompositionswettbewerb

nicht realisierbar gewesen wären.

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